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Wir in Salzburg Die Nachrichten der Salzburger Volkspartei

salzburgs-stärke.at

Dezember 2016

P.b.b. * Salzburg Aktuell Nr. 2967* GZ 02Z032277M * Verlagspostamt 5020 Salzburg

Stille Nacht Der Salzburger Weg Moderne Verwaltung und starke Regionen Stabile und sichere Finanzen Budget 2017/18 Finanzausgleich


DER SALZBURGER WEG

Frohe Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr wünschen Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und das Team der Salzburger Volkspartei

JUBILÄUMSJAHR: 200 JAHRE „STILLE NACHT“ Das Stille Nacht Jubiläumsjahr 2018 rückt näher. Am 24. Dezember 2018 wird es 200 Jahre her sein, dass das Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ von Franz Xaver Gruber in Arnsdorf komponiert und von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber erstmals bei der Christmette in Oberndorf gesungen wurde. Mohr hatte den späteren Liedtext aber bereits 1816 in Mariapfarr im Salzburger Lungau in Form eines Gedichts geschrieben.

Gruber, der Komponist des „Stille Nacht“-Liedes, hat viele Jahre in Hallein gelebt und ist auch hier gestorben: am 7. Juni 1863. Sein Grab befindet sich vor seinem ehemaligen Wohnhaus neben der

IMPRESSUM

Stadtpfarrkirche, das heute das „Stille Nacht-Museum“ der Stadt Hallein ist. Dieses Museum wird nun aus gegebenem Anlass auch modernisiert und - barrierefrei gemacht.

Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: Salzburger Volkspartei, Merianstraße 13, 5020 Salzburg Redaktion: Nikolaus Stampfer, BA

Aber nicht nur in Hallein wird fleißig gearbeitet. Durch eine enge Zusammenarbeit aller Salzburger

Layout: Bettina Hemetsberger

Stille Nacht-Gemeinden wird sich Salzburg in Zukunft auf internationaler Bühne mit diesem Thema

Für den Inhalt verantwortlich: LGF LAbg. Mag. Wolfgang Mayer

positionieren. In Vorfreude auf dieses Jubiläum haben wir unsere Titelseite der Stille Nacht-Kapelle in

Fotos: Salzburger Volkspartei, LMZ, Neumayer, MMV,

Oberndorf gewidmet.

SalzburgerLand Tourismus, Golopper.com, Irabilis_pixelio.de, Stadt Salzburg, ÖVP Frauen/Marktgemeinde Altenmarkt Rudolf Moser, SBB, JVP Salzburg, ÖAAB Salzburg, Seniorenbund/hannelore-kirchner.com Wirtschaftsbund Salzburg/fotohech Diese Zeitung wird durch Inserate finanziert. Salzburg Aktuell Nr. 2967 - Druck: Samsondruck

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DER SALZBURGER WEG

SALZBURGS PLATZ IST VORN! Salzburgs Platz ist vorne: Wir haben österreichweit die niedrigste Arbeitslosenrate und auch sonst ist unser Land in den meisten Statistiken mit dabei bei den Besten. Das ist der Verdienst fleißiger Arbeitnehmer und bodenständiger, innovativer Unternehmer. Es ist aber kein Grund sich auszuruhen. Als Land werden wir auf der Basis stabiler Finanzen in den nächsten beiden Jahren weiterhin keine neuen Schulden machen und darüber hinaus weiter Schulden zurückzahlen. Wir investieren gezielt in die Ankurbelung der Wirtschaft – mit dem großen Impulspaket im letzten Jahr haben wir Investitionen angestoßen, die sich nun bezahlt machen: Das Kraftwerk in Gries wird gebaut, eine groß angelegte Förderaktion für Photovoltaik bei Unternehmen läuft und unsere Investitionsprämie, bei der wir Betriebe, die investieren, unterstützen, wird mittlerweile von der Bundesregierung übernommen, weil sie unbürokratisch und rasch dort hilft, wo neue Arbeit entsteht.

Ein besonderes Anliegen ist mir die Bildung, weil das frühzeitige Fördern von Talenten der Schlüssel für junge Menschen ist, die mit beiden Beinen im Leben stehen – jeder Schüler in Salzburg durchläuft seit heuer den so genannten „Talentecheck“ und bekommt mit seinen Eltern eine maßgeschneiderte Beratung für den weiteren Bildungs- und Lebensweg. Davon werden auch die Unternehmen im Land langfristig profitieren.

Salzburg – und hier besonders der Süden des Landes – gehört zu den touristisch am besten entwickelten Regionen der Welt – ein Standbein, um das uns viele beneiden. Mir ist wichtig, dass die Regionen in Salzburg Zukunft haben, dass wir Arbeitsplätze in den Bezirken halten und neue schaffen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist der Breitbandausbau – Highspeed-Internet ist die Infrastruktur der Zukunft und die Basis für Jobs am Land – private, wie öffentliche. Gemeinsam werden wir erreichen, dass in Salzburg bis 2020 jeder die Möglichkeit hat, ultraschnelles Internet zu nutzen – so weit wie wir ist kaum eine Region in Europa.

Das ist der Salzburger Weg, mit dem wir unsere Heimat wieder in allen Bereichen an die Spitze bringen wollen. Ich bedanke mich sehr, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen und bitte weiterhin um Unterstützung dabei.

LH Dr. Wilfried Haslauer Landesobmann

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WINTERSPORT

Winterzeit Jetzt wo der Winter sich langsam ankündigt, der Schnee hoffentlich bald liegen bleibt und sich immer mehr weihnachtliche Stimmung einstellt, wird es immer mehr zur Herausforderung sportlichen Hobbys, wie Rad fahren, laufen oder schwimmen nachzugehen. Neben den klassischen Wintersportarten wie Skifahren, Langlaufen oder Skitouren gehen, haben wir ein paar (außergewöhnliche) Alternativen zur sportlichen Abwechslung in der winterlichen Zeit herausgesucht.

Das Außergewöhnliche - Eisklettern Wasserfälle sind nicht nur im Sommer ein beeindruckender Ort. Auch im Winter, wenn sie gefroren sind, haben sie etwas Majestätisches. In Salzburg gibt es für alle Kletterbegeisterten die richtigen Routen, egal ob Anfänger oder Profi. Für alle Schwierigkeitsgrade ist etwas dabei und das vor einer einmaligen Naturkulisse.

Im ganzen Bundesland

Das Actionreiche - Airboarding Ein einzigartiges Wintersporterlebnis ist das Airboarding. Nach einer kurzen Einschulung kann es losgehen. Ähnlich wie Hydrospeed im Sommer auf einem Gebirgsbach funktioniert das Airboard im Winter auf Schnee. Mit seiner dynamischen Form können Sie die tief verschneiten Hänge oder auf einer festen Schneedecke ins Tal gleiten.

In ganz Salzburg z.B.: Obertauern, Mauterndorf, Piesendor und Abtenau

Das Naturnahe - Schneeschuhwandern Schneeschuhwandern verbindet auf geradezu ideale Weise Sport und Naturgenuss. Es ist die sanfteste Fortbewegungsart im Winter und mit wenig Aufwand für jedermann machbar. Sobald der erste Schnee liegt, ist Schneeschuhwandern nahezu immer möglich und macht somit gemeinsame Erlebnisse in der Natur im Kreise der Familie möglich.

Im ganzen Bundesland

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WINTERSPORT

Snowbike Ist Ihnen das schon mal passiert? Sie fahren auf Ski oder Snowboard die Piste hinunter und plötzlich saust jemand im Sitzen an Ihnen vorbei? Auf Kufen aber mit einem Lenker in der Hand? Dann haben Sie es gesehen, das ultimative Wintersport Fun-Gerät, das Snowbike. Das Snowbike garantiert puren Spaß auf der Piste und eröffnet ein völlig neues Fahrgefühl. Von der Form her sieht es aus wie ein Fahrrad, statt Reifen hat es kleine Skier angebracht. Und das Beste. es ist ganz einfach zu lernen. Bremsen, Stoppen, Schwingen kann man meistens schon in nur 60 Minuten lernen. Der ideale Sport für alle, die mal was anderes fahren wollen als die herkömmlichen Wintersportgeräte.

Unter anderem möglich in Obertauern, im Gasteinertal und in Flachau.

Das Klassische – Rodeln In den letzten Jahren ist das klassische Rodeln immer beliebter geworden und in fast jedem Skigebiet möglich. Für reichlich Spaß ist immer gesorgt, egal ob mit der Familie, Freunden oder Arbeitskollegen. Vor dem Start gibt es bei den meisten Strecken oben auf der Hütte noch eine Stärkung, bevor es durch die verschneite Landschaft ins Tal geht. Die längste beleuchtete Rodelbahn der Welt - mit 14 km Länge, befindet sich bei uns in Salzburg - genauer gesagt - in Bramberg im Pinzgau.

An über 40 Orten im ganzen Bundesland

Das Sommerliche – Fatbike Radfahren geht nur im Sommer? Nein, stimmt nicht! Mit dem Fatbike kann man auch im Winter problemlos durch den Schnee fahren. Nach einer kurzen Einschulung kann man das Fahrgefühl erleben und man scheint über den Untergrund ins Tal zu schweben.

Zum Beispiel in Flachau und Maria Alm

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SCHOKOLADE IM WINTER

Schokolade Es gibt einige Mythen rund um eine der beliebtesten Süßigkeiten: Schokolade. Wir wollen die Möglichkeit nutzen, um einige davon genauer unter die Lupe zu nehmen. Mythos 1: Menschen verzehren im Winter mehr Schokolade als im Sommer. Was ist eigentlich an der Aussage dran? Schreit unser Körper wirklich nach mehr Schokolade im Winter? Geht man oft nach dem Appetit, gibt es keinen Zweifel: ganz klar JA! Aber auch wissenschaftlich lässt sich diese vermehrte Lust auf Schokolade erklären. Grund: im Winter herrscht ein akuter Lichtmangel. Doch Licht braucht der Körper um den Botenstoff Serotonin zu produzieren, welcher für das Wohlbefinden verantwortlich ist. Da dies im Winter aber ein wenig auf der Strecke bleibt, braucht der Körper eine andere Quelle. Und da das Naschen – insbesondere Schokolade – Glückshormone sprießen lässt, liegt es doch nah, dass sich Appetit auf Süßes unentwegt meldet. Also kein schlechtes Gewissen, wenn ab und an ein Stück Schokolade oder eine Tasse Kakao genossen wird. Der Körper verlangt eben danach ?.

Mythos 2: Schokolade macht glücklich. Schokolade enthält die Aminosäure Tryptophan. Der in der Schokolade enthaltene Zucker stimuliert die Umwandlung im Gehirn von Tryptophan in das „Glückshormon“ Serotonin. Serotonin hilft dem Gehirn, Impulse von Nervenzelle zu Nervenzelle weiter zu geben, es ist also ein Botenstoff der im Gehirn durchaus „gute Laune“ verursachen kann. Daher ist an diesem Mythos durchaus etwas Wahres dran.

Mythos 3: Schokolade kann süchtig machen. In Schokolade sind Stoffe enthalten, die ein suchterregendes Potential besitzen. Diese sind allerdings in so geringer Konzentration enthalten, dass Unmengen Schokolade gegessen werden müssten, bis ein solcher Effekt auftritt. Also keine Angst, der gelegentliche Genuss von Schokolade ist unbedenklich. Daher haben wir für die anstehenden Feiertage einige Rezepte zusammengetragen.

Schokoküchlein mit flüssigem Kern 80 g Schokolade 80 g Butter 2 Eier 60 g Staubzucker Schale von 1 Orange 2 Prisen Zimt 1 Prise Salz 3 EL Nesquik 40 g Mehl Backrohr auf 180 °C vorheizen. Förmchen mit Butter ausstreichen und mit gemahlenen Nüssen ausstreuen. Schokolade mit der Butter über Wasserbad schmelzen. Eier mit Zucker, abgeriebener Orangenschale, Zimt und Salz gut schaumig rühren. Nesquik zugeben und 1 Minute weiter schlagen. Masse unter die Schokoladenmasse rühren. Mehl behutsam unterziehen. Masse in die Förmchen füllen und im Rohr ca. 10 Minuten backen.

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SCHOKOLADE IM WINTER

Schneller SchokoladenKuchen 250 g Schokolade 200 g Butter 150 g Zucker 5 Eier 1 El Mehl Schokolade mit der Butter über Wasserbad schmelzen. Zucker einrühren und leicht abkühlen lassen. Eier nacheinander in die Masse rühren und zum Schluss das Mehl zugeben. Masse in eine beschichtete Form geben (am besten ca. 22 cm Durchmesser) und im vorgeheizten Rohr (190 °C) ca. 25 Minuten backen. Der Kuchen soll in der Mitte noch fast flüssig sein.

Schokoladekipferl 150 g Schokolade (dunkle Kuvertüre) 150 g Butter 210 g Staubzucker 160 g Mandeln oder Haselnüsse Schokolade (zum Tunken) 200 g Mehl Die Schokolade langsam auf Körpertemperatur schmelzen lassen. Butter mit Schokolade und Staubzucker leicht schaumig rühren, geriebene Mandeln oder Haselnüsse und Mehl dazugeben und mit Hilfe eines Spritzbeutels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu Kipferln dressieren. Oder aus der gut gekühlten Masse kleine Kipferln formen und diese auf das Backpapier legen. Im vorgeheizten Backrohr bei 160 °C ca. 15-18 Minuten backen. Die Kipferln zur Hälfte oder ganz in geschmolzene Schokolade tauchen.

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LANDESREGIERUNG

Moderne Verwaltung - Bezirksbehörden arbeiten verstärkt zusammen Die Diskussion über Dezentralisierung und die Frage, ob sich

moderner Kontroll- und Standardisierungssysteme. Bereits

Behörden wirklich in den Zentralräumen konzentrieren müssen,

am kommenden Donnerstag werden wir in der Regierung die

hat in letzter Zeit neuen Schwung bekommen. Unser Nachbarland

nächsten Schritte einleiten, indem wir uns neben den strukturellen

Bayern, größenmäßig durchaus mit Österreich vergleichbar,

Maßnahmen auch intensiv der Unternehmenskultur und den Fragen

plant mehr als fünfzig Behörden und staatliche Einrichtungen

eines modernen Personalwesens widmen werden. All diese Schritte

in die Regionen zu verlagern. Über 2000 Arbeitsplätze sollen

dienen aber letztlich nur einem Zweck, nämlich mit guten und

so „auf´s Land“ verlagert werden. Auch in Österreich gäbe es

motivierten MitarbeiterInnen das Beste für die Menschen in diesem

gewaltiges Potential zur Dezentralisierung, wie eine Studie des

Land zu erreichen“, sagte der Landeshauptmann.

Instituts für Föderalismus jüngst gezeigt hat: In Deutschland sind 67 Bundesdienststellen auf 24 Städte verteilt. Von den 68

Gemeinsamer Weg mit Bediensteten

Bundeseinrichtungen in Österreich befinden sich so gut wie alle in Wien, Ausnahmen gibt es nur sehr wenige.

Hochwertige Arbeitsplätze im ländlichen Raum absichern „Sie werden sich vielleicht fragen, was das alles mit moderner Verwaltung und der Zusammenarbeit von Bezirkshauptmannschaften in Salzburg zu tun hat. Das ist leicht erklärt. Auch bei uns gibt es die Problematik, dass einerseits Behörden im

Weitere Schritte hin zur Sicherung und Verlagerung hochwertiger Arbeitsplätze des öffentlichen Dienstes in die Bezirke sollen folgen. „Ich habe dem Landesamtsdirektor bereits den Auftrag erteilt, gemeinsam mit den Führungskräften des Amtes der Landesregierung einen Kriterienkatalog auszuarbeiten, wie wir diesen Weg der Regionalisierung weitergehen könnten. Maßgebliche Parameter sind dabei aus meiner Sicht: •

bedarf es einer räumlichen Nähe zur Zentrale in Salzburg?

Salzburger Zentralraum mit Verfahren regelrecht eingedeckt werden, während es andererseits im ländlichen Raum auch um

Gibt es einen Mehrwert für die Bevölkerung in den Bezirken, wenn wir dort Dienststellen oder Teile von Dienststellen

die Frage geht, wie wir hochwertige Arbeitsplätze langfristig

ansiedeln?

sichern und ausbauen können. Ein ganz hervorragendes Beispiel dafür ist die Kooperation der Bezirkshauptmannschaften Salzburg

Können die Aufgaben ortsungebunden erledigt werden oder

Gibt es die räumliche und personelle Möglichkeiten in den Bezirken, derartige Einheiten anzusiedeln, ohne

Umgebung und Lungau, mit der dieser Spagat nicht nur gelingt,

Reibungsverluste durch eine Zersplitterung funktionierender

sondern eine Win-Win-Situation für beide Seiten entsteht“, so

Einheiten zu verursachen?

Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Ziel: modernste Verwaltung Österreichs

Ganz klar ist für mich, dass dieser Weg nur gemeinsam mit den

„Unser erklärtes Ziel ist es, die Salzburger Landesverwaltung in den

sorgen, dass er gezwungen oder gedrängt werden könnte, seinen

nächsten Jahren zur modernsten Verwaltung in Österreich zu

Dienstort zu wechseln. Wir haben aber bei einem langfristig und

machen. Die ersten Schritte dazu haben wir konsequent umgesetzt:

sauber geplanten Prozess die Möglichkeit, hier einiges zu bewegen.

Strukturreform im Amt der Landesregierung, Umstellung des Landes

Es ist Zeit damit zu beginnen und ein Beispiel zu geben“, so

auf Doppelte Buchführung und damit einhergehend die Einführung

Haslauer.

Bediensteten gegangen werden kann. Es muss sich niemand

DETAILS ZUR LÖSUNG Durch die für die Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung an der BH Tamsweg tätigen Mitarbeiter/Innen sollen ab Jänner 2018 folgende Strafangelegenheiten bearbeitet werden (die Übernahme erfolgt in zeitlich abgestuften Schritten bis Anfang 2018): • Bundesstraßen-Mautgesetz •

Geschwindigkeitsüberschreitungen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft

Verweigerung der Lenkerauskunft nach dem Kraftfahrgesetz

darüber hinaus alle Vollstreckungsangelegenheiten.

Da alle Strafverfahren bereits als elektronische Akte geführt werden, ergeben sich für - an der BH Salzburg -Umgebung – vorsprechende betroffene Bürger (Parteien) keine Erschwernisse, weil die zur Erledigung an die Bearbeitungsstelle an der BH Tamsweg zugewiesenen Strafakten zum Zwecke der Akteneinsicht oder zur Aufnahme von Niederschriften jederzeit auf Knopfdruck auch in Salzburg hergestellt werden können.

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LANDESREGIERUNG

Finanzausgleichsverhandlungen für Salzburg positiv abgeschlossen „Ich bin sehr froh, dass es nach intensiven Verhandlungen

Einnahmenverluste bedeutet. Somit ist das jetzt vorliegende

über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren jetzt gelungen

Ergebnis auch sehr positiv für unsere Gemeinden.

ist, die Finanzausgleichsverhandlungen abzuschließen. Und das mit einem sehr positiven Ergebnis für das Land Salzburg, dessen Interessen ich hart und konsequent vertreten und

Wichtige Weichenstellung unter Landeshauptleutevorsitz

die ich bei den abschließenden Verhandlungen ins Trockene gebracht habe. Insgesamt wird das Land Salzburg aus dem

„Bereits unter der Vorsitzführung Salzburgs in der

Steuerkuchen des Bundes künftig rund neun Millionen Euro

Finanzreferentenkonferenz im 1. Halbjahr dieses Jahres ist es

pro Jahr mehr bekommen“, das betonte der Finanzreferent

gelungen, wichtige Weichenstellungen für einen erfolgreichen

Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl zum Abschluss

Abschluss vorzunehmen. Die Verhandlungen waren deshalb

der Finanzausgleichsverhandlungen.

besonders schwierig, weil sich der Bund sehr lange und beharrlich dagegen gewehrt hatte, die Mehrkosten in den Bereichen mit

Fixschlüssel bleibt erhalten

besonders dynamischer und struktureller Kostensteigerung stärker mitzutragen. Dazu zählen vor allem die Bereiche

Erleichtert sei er, dass es bei den Diskussionen gelungen ist,

Gesundheit und Spitäler, Pflege, Soziales, Inklusion und Integration.

das Abschaffen des Fixschlüssels und die damit verbundene

Aber auch hier ist man letztendlich zu guten Ergebnissen

stärkere Geldverteilung nach der Bevölkerungszahl zu

gekommen, weil der Bund eingesehen hat, dass für die Länder in

verhindern. Das hätte für Salzburg, das im Vergleich vor allem

den vergangenen Jahren viele Aufgaben dazugekommen sind und

zu den östlichen Bundesländern seit 2001 bevölkerungsmäßig

diese auch entsprechend abgegolten werden müssen“, so Stöckl

unterdurchschnittlich gewachsen ist, millionenschwere

abschließend.

Land Salzburg hält stabilen Kurs mit den Budgets 2017 und 2018 Ausgeglichene Haushalte, keine neuen Schulden,

Sondertilgungen ermöglicht werden“, erklärt

ist auch als kostenlos weiter verwertbarer Open-

Investitionen in Zukunftsbereiche und den sozialen

Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter

Government-Datensatz abrufbar. Die jeweils jüngsten

Zusammenhalt gesichert. Ein stabiles Budget ist die

Christian Stöckl.

drei vergangenen Finanzjahre sind auf einen Klick

Grundlage für Wohlstand und soziale Sicherheit im Land. Mit dem Doppelbudget 2017/2018 ist es

erreichbar und bieten alle Informationen zum

Gezielte Investitionen

Landesvoranschlag, zum Rechnungsabschluss, zu

trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen

Beteiligungen und zu Subventionen des Landes. Ältere

gelungen, den Weg der Budgetkonsolidierung und der

Mehrausgaben werden nur für notwendige nachhaltige

Schuldenrückzahlung beizubehalten.

Investitionen und zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts eingegangen. Klare Akzente setzt die

Kurs wird konsequent fortgesetzt

Regierung beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Kinderbetreuung, öffentlicher Verkehr

„Mit den Budgets für die Jahre 2017 und 2018 setzen

und Verkehrsentlastung, bei Wohnen und Infrastruktur

wir den Kurs des konsequenten Schuldenabbaus und

sowie bei Forschung, Bildung und Wirtschaft und

der nachhaltigen Budgetpolitik fort. Zur Erinnerung:

Jugendbeschäftigung.

Finanzjahre sind bis zum Jahr 2002 online erfasst.

Das Budget 2017 stellt sich wie folgt dar: Ordentlicher Haushalt: 2.781,1 Millionen Euro Außerordentlicher Haushalt: 66,5 Millionen Euro

Ende des Jahres 2014 lag der Schuldenstand des Landes bei 2,2 Milliarden Euro, Ende 2015 bei 2,1

„Die Budgetpolitik der Salzburger Landesregierung ist

Milliarden Euro. Bis Ende des laufenden Jahres werden

im österreichweiten Vergleich vorbildlich. Dieser Kurs

wir den Schuldenberg auf rund zwei Milliarden Euro

der Sparsamkeit und der gezielten Investitionen ist

drücken. Das wird in erster Linie dadurch möglich

aufgrund des relativ hohen absoluten Schuldenstandes

sein, weil das Geld aus den Bankenvergleichen

aus der Vergangenheit aber weiterhin absolut

ausschließlich in die Schuldentilgung fließt.

notwendig“, so Stöckl abschließend.

Zudem sollen durch einen strengen Budgetvollzug

Der Voranschlag des Landes Salzburg für 2016

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Das Budget 2018 stellt sich wie folgt dar: Ordentlicher Haushalt: 2.790,7 Millionen Euro Außerordentlicher Haushalt: 68,8 Millionen Euro


LANDESREGIERUNG

Die Heizung mit Unterstützung des Landes winterfit machen Die Tage werden kürzer, die Temperaturen gehen merklich

Energieressort des Landes unterstützt sowohl die Überprüfung

zurück: Jetzt braucht es eine Heizung, die fit genug für den Winter

der Heizungsanlage, als auch die Umsetzung energiesparender

ist. Dann steht einem behaglichen Wohnen nichts im Wege.

Maßnahmen durch eine Förderung in Form eines nicht rückzahlbaren Direktzuschusses. Die Höhe ist abhängig von den

Neue Förderaktion

Verbesserungsmaßnahmen, die an der Heizung durchgeführt werden. Um die Förderung ansuchen können Eigentümerinnen

„Das Land Salzburg unterstützt die Überprüfung der Heizung

und Eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter von Bauten im

jetzt mit einer neuen und attraktiven Förderung und hilft so,

Bundesland Salzburg. Letztere müssen die Zustimmung der

den Energieverbrauch deutlich zu senken. Dabei können bis zu

Eigentümerin beziehungsweise des Eigentümers nachweisen.

400 Euro pro Jahr an Energiekosten eingespart werden“, sagte

Die Förderbeträge zu den einzelnen Verbesserungsmaßnahmen

Energielandesrat Josef Schwaiger bei der Präsentation der neuen

können den Förderrichtlinien unter www.energieaktiv.at/

Förderaktion des Landes. „Die Salzburgerinnen und Salzburger

information/foerdermoeglichkeiten entnommen werden.

sparen nicht nur bares Geld, wenn sie ihre Heizung auf den aktuellen Stand bringen lassen. Der Wohnkomfort steigt ebenfalls,

Kostenlose Energieberatung

und sie leisten einen kleinen, aber sehr wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so Schwaiger weiter.

„Eine kostenlose und produktunabhängige Energieberatung trägt wesentlich zur Effizienzsteigerung der Anlage bei. Erfolgt diese

Vielseitige Unterstützungen durch Land

durch die Energieberatung Salzburg, erhöht sich die Förderung um 100 Euro“, so Landesrat Schwaiger abschließend. Wichtig

Die Heizungsanlage wird von einem Installateur oder einer

dabei: Die Beratung darf – gerechnet ab der Antragstellung

Installateurin auf mögliche Verbesserungen überprüft. Der

– nicht älter als ein halbes Jahr sein und muss vor der

Selbstbehalt für diesen Heizungs-Check beträgt 25 Euro. Das

Antragstellung erfolgt sein.

VIER SCHRITTE ZUR FÖRDERUNG • Antrag stellen auf www.energieaktiv.at oder damit einfach Installateur beziehungsweise Installateurin beauftragen • Förderzusage abwarten • Heizung vom Installateur beziehungsweise Installateurin winterfit machen lassen • Landesförderung erhalten Die verbindlichen Förderrichtlinien sind unter www.energieaktiv.at abzurufen. Weitere Auskünfte erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats Energiewirtschaft und -beratung des Landes unter der Telefonnummer +43 662 8042-2347 oder -3693 oder per E-Mail: foerdermanager@ salzburg.gv.at.

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LANDTAGSKLUB

25.630 Pflegebedürftigen unbürokratisch zur Seite stehen „Für die Salzburger Volkspartei als Partei mit christlich-sozialen

Daniela Gutschi weiter aus:

Wurzeln ist die Würde des Menschen unantastbar. Der Bereich Pflege und Betreuung nimmt daher einen zentralen Stellenwert in unserer politischen Arbeit ein. Auch, weil der Pflegebereich

1. In Würde altern und möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben

aufgrund des demographischen Wandels vor enormen

Die meisten Menschen wünschen sich, dass sie so lange wie

Herausforderungen steht: Eine immer älter werdende Gesellschaft

möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben können. Es ist

und der daraus resultierende Anstieg an Pflegebedürftigen und

uns ein großes Anliegen, diesem Wunsch gerecht zu werden

folglich der vermehrte Bedarf an qualifizierten Pflegekräften

und diesen mit entsprechenden Maßnahmen zu unterstützen.

erfordert neue Zugänge zum Themenbereich Pflege und Betreuung. Wir brauchen einen offensiven Zugang, neue Denkansätze und eine konsequente Umsetzung der notwendigen Maßnahmen, um

2. Pflegende Angehörige bestmöglich unterstützen

den Herausforderungen in diesem wichtigen Politikfeld gerecht

80 % der pflegebedürftigen Salzburgerinnen und Salzburger

zu werden. Zur Erreichung dieser Ziele braucht es ein Bündel

werden zuhause betreut. Die Pflege eines lieben Angehörigen

an Maßnahmen. Diese reichen von der von uns bereits seit

ist eine sehr schöne, aber auch eine sehr belastende Tätigkeit.

langem geforderten Anhebung des Schonvermögens, welche nun

Daher ist es notwendig, pflegenden Angehörigen zur Seite

schrittweise umgesetzt wird, über den Ausbau der mobilen Dienste

zu stehen und für sie Entlastungsangebote zu schaffen. Das

bzw. der stationären und teilstationären Betreuungsmöglichkeiten,

können z.B. Seniorentageszentren sein, die pflegebedürftige

bis hin zu wirksamen Schritten, um auch künftig genug

Menschen besuchen können und welche gleichzeitig ein paar

ausgebildetes Pflegepersonal zur Verfügung zu haben“, führt ÖVP-

Stunden ´Verschnaufpause` für ihre Angehörigen bedeuten.

Klubobfrau Sozialsprecherin Daniela Gutschi aus.

Oder beispielsweise die Möglichkeit der Kurzzeitpflege in einem Seniorenheim, damit auch einmal einige Tage Urlaub für

Herausforderungen werden größer Die Anzahl der Pflegegeldbezieher betrug in Salzburg 2008 noch 22.574 und ist bis 2016 auf bereits 25.630 Personen angestiegen.

den pflegenden Angehörigen möglich sind.

3. Dem drohenden Pflegekräftemangel aktiv begegnen

Österreichweit steigt die Zahl der Bevölkerung im Alter von 65 und

Kommen derzeit auf 100 Erwerbstätige statistisch gesehen

mehr Jahren bis zum Jahr 2030 voraussichtlich um 37,3 % an. In

knapp vier Pflegefälle, werden es 2050 bereits zehn

bestimmten Regionen wird die Zahl der über 65-Jährigen bis 2030

Pflegebedürftige sein, also fast eine Verdreifachung.

um mehr als die Hälfte zunehmen. Spitzenreiter ist hier die Region

Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass der Anteil

Urfahr-Umgebung mit 60,4 %, gefolgt von Salzburg‑Umgebung mit

junger Menschen an der Gesamtbevölkerung stagniert bzw.

einem Zuwachs von 58,9 %. „Die Daten lassen klar erkennen, dass

sinkt und damit auch potentielle Arbeitskräfte für

im Pflegebereich nicht erst in einigen Jahren Handlungsbedarf

Pflegeberufe weniger werden und in den nächsten Jahren

herrscht, sondern dass wir bereits jetzt die Weichen stellen

eine spürbare Pensionierungswelle beim Pflegepersonal

müssen und werden, um handlungsfähig zu bleiben. Das dazu

ansteht. Viele Vorhaben müssen so rasch wie möglich

notwendige Maßnahmenpaket kann in drei grundsätzliche

umgesetzt werden, um dem drohenden Pflegekräftemangel

Handlungsfelder unterteilt werden“, führt ÖVP-Sozialsprecherin

aktiv zu begegnen.

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STADT SALZBURG

Im September startete Bürgermeister-Stv. Dipl.-Ing. Harry Preuner und der ÖVP Gemeinderatsklub mit einer neuen Vortragsreihe mit dem Namen „innovavum“.

Harry Preuner lädt zu den Salzburger Zukunftsgesprächen.

„Schaffen wir das? Und wenn ja, wie?“ Der erste Termin dieser Veranstaltungsreihe fand mit Frau Dr. Susanne Knasmüller, Leiterin der Abteilung VIII.2 „Integrationskoordination“ im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres statt. Im Mittelpunkt stand die inhaltliche Umsetzung der österreichischen Integrationsstrategie. Auf drei Bereiche ging Frau Dr. Knasmüller speziell ein: die Arbeitsmarktintegration, die Wertevermittlung und die Sprachförderung. Für jene Personen, die aus der Grundversorgung entlassen wurden und einen positiven Asylbescheid erhalten haben, kann es nur ein Ziel geben: Rasche Selbsterhaltungsfähigkeit und nachhaltige Integration.

Fazit der Expertin war, dass bereits viel getan wurde, es aber noch sehr viel zu tun gibt. Vor allem unter den Prämissen: •

Der Erfolg der Integration hängt auch von der Zahl der zu Integrierenden ab

Leistung fördern und fordern

Chancen eröffnen, Grenzen setzen

„Planen für die Stadt der Zukunft“ war der zweite Termin aus der Veranstaltungsreihe „innovavum“. Welche Trends prägen das urbane Leben und welche werden in der Zukunft noch stärker? Wie kann man eine Stadt auf diese Zukunftstrends vorbereiten und was ist realistisch? Welche Handlungsfelder ergeben sich für die politischen Entscheidungsträger? Was meint man mit „Planen mit dem Keksausstecher“? All das war Thema im Sternbräu gemeinsam mit zahlreichen interessierten Zuhörern. Auf Einladung des ÖVP Gemeinderatsklubs konnte Landtagsabgeordnete Elisabeth Olischar, Planungssprecherin und stellvertretende Klubchefin der ÖVP Wien als Gastreferentin begrüßt werden. „Gerade in den Städten lässt sich ein gesellschaftlicher Wertewandel beobachten. Individualität, Mobilität nicht mehr nur im Hinblick auf den Verkehr, sondern auch auf den Arbeitsplatz, die Ausbildung, Freiheit, Virtualisierung, Lifestyle und Konsumverhalten“, erläuterte Elisabeth Olischar und ging damit auf aktuelle Trends in der Stadtentwicklung ein.

„Was wurde eigentlich aus dem Wirtschaftswunder Österreich?“ Unter diesem Titel fand der dritte Abend der Veranstaltungsreihe „innovavum“ statt. Thema war die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Österreich und eine Bestandsaufnahme. Als Gastreferent konnte Dr. Franz Schellhorn, Direktor der Agenda Austria, gewonnen werden. Dieser hielt einleitend fest, dass er kein „Standortbashing“ betreiben werde, der Standort Österreich ist konkurrenzfähig, aber stark unter Druck. Die Frage, was geschehen müsste, um Österreich auf die Überholspur zu bringen, hat daher Vorrang. „Österreich hat im Gegensatz zu anderen Staaten seinen Keynes nicht zu Ende gelesen. Denn wir machen auch dann Schulden, wenn die Wirtschaft boomt, mit dem Vorwand den Wohlstand „gerecht“ zu verteilen“, so Dr. Schellhorn in seiner Einleitung. Heruntergebrochen auf den österreichischen Föderalismus kritisierte Dr. Franz Schellhorn, dass Österreich einen Einnahmenzentralismus mit einem Ausgabenföderalismus kombiniere und so ein System betreibe, welches überhaupt das teuerste in Frage kommende sei. Obwohl Österreich 100 Milliarden Euro für Soziales ausgebe, gibt es Armut. Transparenz bei den öffentlichen Ausgaben sei erforderlich, um das Geld dorthin zu lenken, wo es nötig ist. Das beste Konjunkturprogramm heißt Zuversicht – eine der Kernaussagen von Dr. Franz Schellhorn.

„innovavum“ wird auch 2017 mit weiteren interessanten Experten fortgeführt.

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AUS DEN BÜNDEN

Landestag und Landesball der Jungen ÖVP Salzburg Am 10. Oktober 2016 fanden in Elixhausen der

JVP und die gesamte Salzburger Jugend einsetzen und

Überreicht wurde es von JVP-Bundesobmann

außerordentliche Landestag und anschließend der

bedanke mich herzlich bei meinem gesamten Team für

Außenminister Sebastian Kurz und JVP-

alljährliche Landesball der Jungen ÖVP Salzburg statt.

die Unterstützung.

Landesgeschäftsführer GR Josef Kraibacher.

Unsere Generation steht vor großen

Von sechs Nominierten zum „JVP’ler des Jahres“ wurde

Herausforderungen, die Reformen notwendig machen.

der Hofer JVP-Flachgau Bezirksobmann Berni Lugner

Die JVP Salzburg ist alleine natürlich nicht in der

für sein langjähriges Engagement ausgezeichnet.

Lage, all die notwendigen Reformen umzusetzen. In unserer Gemeinschaft besitzen wir aber genug

„Außerdem wurde ein Leitantrag, indem wir unter

Überzeugungskraft, um auf unsere Verantwortlichen

den Schlagworten ‚Lebensraum‘ (Wohnen, Bildung

auf Gemeinde-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene

& Arbeit, Mobilität); ,Gesellschaft‘ (Integration,

einzuwirken, sie zu überzeugen und selbst mitzuwirken.

Generationengerechtigkeit, Umwelt & Nachhaltigkeit)

Nur gemeinsam werden wir etwas erreichen. Dies

und Politik (Demokratie und Verwaltung,

können wir durch konkrete Reformvorschläge tun,

Diese Auszeichnung macht mich sehr stolz“, bedankte

Europäische Union) unsere wichtigsten Forderungen

durch Erarbeitung klarer politischer Konzepte und

sich LAbg. Landesobfrau Martina Jöbstl für die

zusammengefasst haben, mit 100 Prozent beschlossen.

durch unsere Jugendmandatare in den einzelnen

Auszeichnung mit dem goldenen Verdienstabzeichen

Dieser wird zukünftig als Leitfaden für unsere Arbeit

Gremien. Ich werde mich auch zukünftig weiter für die

der JVP.

dienen“, so Martina Jöbstl abschließend.

Weihnachten im Schuhkarton Die JVP Stadt Salzburg hat heuer die weltweit größte

auf vielfältige Weise Hilfe und Hoffnung. Unser

Geschenk-Aktion für bedürftige Kinder unterstützt.

Bundesobmann Sebastian Kurz hat heuer bereits

Bei „Weihnachten im Schuhkarton“ geht es darum,

einen Schuhkarton gefüllt und auch wir in Salzburg

Kindern in Not eine Freude zu bereiten. Jedes Jahr

haben unser Bestes gegeben. Insgesamt konnten wir

packen dafür etwa eine halbe Million Menschen

23 Kartons mit Geschenken bestücken und die schön

im deutschsprachigen Raum zu Weihnachten

verpackten Päckchen zur Sammelstelle bringen. Es ist

Schuhkartons, um sie Mädchen und Jungen zwischen

ein schönes Gefühl, Bilder von Kindern zu sehen, die

2 und 14 Jahren zu schenken. Spenden heißt Helfen,

mit leuchtenden Augen und viel Dankbarkeit unsere

gemeinsam mit vielen anderen schenken wir daher

Weihnachtspakete entgegen nehmen und sich darüber

mithilfe dieser Aktion vielen Kindern und Familien

freuen. Dafür setzen wir uns als JVP gerne ein.

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AUS DEN BÜNDEN

Salzburg braucht Arbeit in den Regionen

Wenn Arbeitsplätze wegfallen, werden Regionen aufgegeben. Die Infrastruktur bricht zusammen.

Wer durch die Grenzgebiete von Italien,

sind. Ziel des ÖAAB Salzburg ist es, dass

Warum muss eine Akademikerin aus

Schweiz und Frankreich fährt, bewegt

der Arbeitsmarkt in den Regionen auch

dem südlichen Pongau oder eine

sich durch wunderschöne Landschaften.

in Zukunft nicht ins Stottern kommt“,

Fachkraft aus dem nördlichen Pinzgau

Die Postkartenidylle dort täuscht, fällt

sagt ÖAAB-Obmann Abg.z.NR Asdin El

nach Wien übersiedeln? Aufgaben der

es doch in allen drei Ländern auf, dass

Habbassi.

Republik lassen sich leicht aus dem

die Orte vielfach geradezu verwaist

Lungau, dem Pongau oder dem Pinzgau

Öffentliche Einrichtungen haben Vorbildwirkung für die Privatwirtschaft

In der Region

Einkaufsmöglichkeiten – musste längst

Der ÖAAB Salzburg fordert, dass durch

Ämter „aufs Land“ zu verlegen, hat

aufgegeben werden. Betriebe haben

Verlegung von Bundesbehörden in die

erhebliche Vorteile: Qualifizierte

zugesperrt. Junge Familien sind schon

Regionen neue Impulse geschaffen

Arbeitsplätze stärken die Kaufkraft in

lange abgewandert. Und mit ihnen die

werden. „Salzburg braucht mehr

der Region, verhindern Abwandern,

Zukunft. Auf Arbeit und Wirtschaft wurde

qualifizierte Arbeitsplätze in den

reduzieren Verkehrswege, steigern

vielfach vergessen.

Regionen. Gut ausgebildete Fachkräfte,

die Familienfreundlichkeit usw.:

Experten aber auch Lehrlinge können

„Das Gebot der Stunde ist es, den

ihre Arbeit im Internetzeitalter dezentral

ausgebildeten jungen Menschen vor

in modernen Behörden bestens

Ort Arbeit zu verschaffen. Hier sollte

Einen völlig anderen Weg geht Salzburg,

erledigen. Ich sehe da nur Vorteile für

der Bund mit gutem Beispiel für die

wo auf Initiative der Salzburger

alle Betroffenen und keine Nachteile.

Unternehmen vorangehen und das

Volkspartei durch zahlreiche Maßnahmen

Mail, Internetkonferenzen und moderne

Arbeiten in der Nähe des Wohnortes

die Wirtschaftskraft, die Infrastruktur

Verwaltungsabläufe ermöglichen längst

ermöglichen. Das verringert die

und damit die Lebensqualität voran

Arbeitsbedingungen, die Pendeln nicht

Anzahl der Pendler ebenso wie es die

gebracht werden können. „Beispiel aus

mehr nötig machen. Bundesbehörden

Lebensqualität und die Bürgernähe

anderen Ländern belegen, dass Arbeit

sollten diese Chancen unbedingt nützen

steigert. Beispielsweise könnten

in Salzburg gerade dort neu geschaffen

und damit die Abwanderung in die

Teile des Infrastrukturministeriums

und gesichert werden muss, wo die

Zentralräume aufhalten“, fordert Asdin El

oder des Bundesministeriums für

Erwerbstätigen und die Familien daheim

Habbassi.

Land- und Forstwirtschaft, Umwelt

und irgendwie heruntergekommen sind. Für die Jungen gab es keine Arbeit mehr. Mit fatalen Folgen: Die

organisieren.

Infrastruktur – z.B. Schule, Altersheim und

ÖAAB-Obmann Asdin El Habbassi: „Salzburgs Regionen brauchen weitere Arbeitsplätze für Fachkräfte. Bundesbehörden sollten mit gutem Beispiel vorangehen und Abteilungen hierher verlegen.“

Lebensqualität ausbauen

Moderne Verwaltung macht‘s möglich.

und Wasserwirtschaft genauso gut in Salzburg angesiedelt werden. Wo der Bildschirm und der Arbeitsplatz stehen,

Salzburg geht bei der Stärkung der Regionen durch moderne Verwaltung mit gutem Beispiel voran.

ist in Zeiten des Internet egal! Nützen

Das Ziel wurde von LH Wilfried Haslauer formuliert: „Wir machen die Salzburger Landesverwaltung in

wir die Möglichkeiten der modernen

den kommenden Jahren zur modernsten Verwaltung in Österreich.“ Nach der eben abgeschlossenen

Kommunikation zum Wohl

Strukturreform widmet man sich der Unternehmenskultur und den Fragen eines modernen

der Regionen! Dafür ist es

Personalwesens, um sowohl Mitarbeiterzufriedenheit als auch die Orientierung an den Kunden voran zu

höchste Zeit“, sagt ÖAAB-Obmann

treiben.

Abg.z.NR Asdin El Habbassi

Es gibt bereits Vorbilder im Land, die auch auf Bundeseinrichtungen anwendbar sind: Die neue

abschließend.

Kooperation der Bezirkshauptmannschaften Salzburg-Umgebung und Lungau schafft diesen Spagat und erzeugt eine Win-Win-Situation, indem Aufgaben für den Zentralraum von Lungauer Beamten abgewickelt werden. Im Zeitalter des Internet ist das kein Problem.

14


AUS DEN BÜNDEN

Fasching 2017 Fasching 2017 Noch ist Adventzeit, aber schon bald nach den Feiertagen beginnt im Februar nächsten Jahres das närrische Treiben. Traditionell veranstalten wir am Rosenmontag, 27. Februar 2017 das Faschingsgschnas im Müllner Bräustüberl. Jedes Jahr unterhält uns eine gute Musikgruppe, jedes Jahr verlosen wir tolle Preise wie Flugreisen etc. und es scheint fast so, als ob jedes Jahr die Kostüme der Gschnasbesucher ausgefallener und kreativer werden würden. Natürlich sind uns Gäste mit und ohne Kostüm gleichermaßen herzlich willkommen.

Neue Präsidentin in Wien Mit über 90 Prozent wurde am außerordentlichen Bundesseniorentag mit LAbg. Ingrid Korosec eine neue

Auch 2017 gilt: es gibt keine Eintrittskarten, sondern nur Zählkarten um je 1,00 Euro bei der Landesleitung des Salzburger Seniorenbundes oder bei den Ortsobleuten, damit im Müllner Bräustüberl der Platz nicht zu eng wird.

Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes gewählt. ZÄHLKARTEN Dr. Andreas Khol, der zum Ehrenpräsident gewählt wurde, hatte mit seiner Kandidatur zum Amt des Bundespräsidenten

anfordern können Sie unter der Tel.-Nr.: 0662 / 87 56 85-44 bzw. office@seniorenbund.com

alle seine Funktionen zurückgelegt. Mit LAbg. Ingrid Korosec, die viele Jahre auch Volksanwältin war, bekleidet eine sachlich und politisch versierte Nachfolgerin Khols dieses Amt.

Gerade in politisch durchwachsenen Zeiten ist es wichtig, hier einen Verhandlungspartner auf Augenhöhe mit dem Vorsitzenden des Pensionistenverbandes, Karl Blecha, und auch gegenüber den politischen Vertretern zu haben.

Religionstag Einladung zum Vortragstag mit Diskussion Wenn Sie schon immer die Weltanschauung fremder Weltreligionen kennen lernen wollten, um zu hinterfragen, inwiefern sich diese vom Christentum unterscheiden, dann ist dieser Vortrags-

Im Unterschied zum Pensionistenverband sieht sie den Österreichischen Seniorenbund allerdings als konstruktiven Partner der Regierung: verhandelt wird hinter verschlossenen Türen und Forderungen werden nicht über die Medien den ressortzuständigen Ministern ausgerichtet. Diesem medialen

tag mit Impulsreferaten und anschließender Diskussion bestens geeignet für Sie. Namhafte Vertreter der fünf Weltreligionen stellen ihre Weltanschauung dar und stehen Ihnen danach für Diskussionen zur Verfügung. Beginn ist um 09.00 Uhr mit der Begrüßung durch Elisabeth Pletzenauer, gefolgt von einer Übersicht zum Islam, dem Christentum, Buddhismus, Hinduismus und Judentum.

Weg erteilte sie eine klare Absage. 09.00 Uhr:

Begrüßung & kurze Einführung

09.10 Uhr:

Dipl.-Päd. Tilmann Schaible - Islam

09.40 Uhr:

Prälat Dr. Johann Reißmeier – Christentum

kurze Pause

BR OSR Josef Saller Landesobmann

10.20 Uhr:

Mag. Kurt Krammer - Buddhismus

10.50 Uhr:

Rama Mahli - Hinduismus

kurze Pause 11.30 Uhr:

Hofrat Marko Feingold - Judentum

12.00 Uhr:

allgemeine Diskussion, Fragerunde

Mittwoch, 14. Dezember 2016, ab 09.00 Uhr

Salzburger SENIORENBUND

im 50plus Center, Alpenstraße 99, 5020 Salzburg

Die Vertreter der Weltreligionen erklären ihr Weltbild und stehen für Fragen, Antworten und Diskussion mit den Zuhörern zur Verfügung. Moderation: Elisabeth Pletzenauer

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Touristiker und Experten befassten sich intensiv mit der Arbeitszeitflexibilisierung. Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft Albert Ebner (erste Reihe 2. Person v.l.), WB-Landesobmann-Stv. Landtagsabgeordneter Hans Scharfetter (erste Reihe 3. Person v.l.), ÖAAB-Landesobmann NAbg. Asdin El Habbassi (erste Reihe 4. Person v.l.),WB-Direktor Kurt Katstaller (erste Reihe 1. Person v.r.)

Flexible Arbeitszeit - Salzburger Wirtschaftsbund stellt Fünf-Punkte-Programm vor Der Ruf nach mehr Flexibilität im Arbeitsalltag wird

Entlohnung oder eine sechste Urlaubswoche sind auch

und moderne Arbeitswelt künftig bewältigt werden.

immer lauter. So ist der große Wunsch nach mehr

in Anbetracht der konstant hohen Arbeitslosenzahlen

Gerade im Tourismus würden sowohl Arbeitgeber als

Selbstbestimmung längst keine alleinige Forderung

völlig unangebracht. Im 21. Jahrhundert sind sowohl

auch Arbeitnehmer von größerer Handlungsfreiheit

von Unternehmen, sondern zunehmend auch von

geistige Flexibilität als auch organisatorische

und mehr Selbstbestimmung in der Bewältigung des

ArbeitnehmerInnen. Daher erarbeiteten erstmals

Anpassungsfähigkeit für einen starken Standort

Arbeitsaufkommens profitieren. Daher begrüße ich

Vertreter des Wirtschaftsbundes Salzburg gemeinsam

unumgänglich“, so Hans Scharfetter, auch Abgeordneter

dieses gemeinsame Engagement und unterstütze

mit dem ÖAAB Salzburg ein Fünf-Punkte-Programm

im Salzburger Landtag abschließend. Salzburgs

dieses Fünf-Punkte-Programm sehr“, betont Haslauer

für den heimischen Tourismus, um den zeitgemäßen

ÖAAB-Landesobmann und Nationalratsabgeordneter

abschließend.

und notwendigen Entwicklungen von flexiblerer

Asdin El Habbassi schlägt in dieselbe Kerbe: „Die

Arbeitsbewältigung gerecht zu werden.

heutigen Anforderungen an Arbeitnehmer haben sich stark verändert. So wird der Stellenwert für flexiblere

Gute Zusammenarbeit zwischen Salzburger Arbeitgebern und Arbeitnehmern

Praktiker erarbeiten konkrete Maßnahmen

Arbeitszeiten bei Arbeitnehmern immer wichtiger und gäbe den Menschen endlich die Möglichkeit,

„Uns war vor allem eine umfassende Zusammensetzung

individuelle und für deren Situation angepasste

von Experten zur Erarbeitung unseres Programms

Zeitmodelle zu nutzen. Die typischen „nine to five“-Jobs

wichtig. So wirkten neben Arbeitgebern natürlich

Die heutigen Herausforderungen im Arbeits- und

werden vor allem von jungen Menschen zunehmend

Arbeitnehmer und Rechtsexperten mit. Vor allem aber

Wirtschaftsleben machen eine flexiblere Erledigung

abgelehnt, hingegen selbstbestimmte Arbeits- und

die aktive Einbindung von sehr erfahrenen Praktikern

von anfallender Arbeit unumgänglich. Ein mehr

Tagesabläufe sehr begrüßt. Individuelle Lösungen

aus der Tourismuswirtschaft war uns besonders wichtig,

an Flexibilität bedeutet einerseits einen sicheren

würden zudem Arbeitsplätze in Salzburg sichern“,

denn sie sind es, welche die Auswirkungen bestehender

Arbeitsplatz und andererseits ein höheres Maß an

beschreibt der junge Landesobmann die aktuelle

Gesetze und Verordnungen tagtäglich spüren“, so

flexiblerer Freizeitgestaltung. WB-Landesobmann-

Lage. Diese gemeinsame Initiative zur Erarbeitung

Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft

Stellvertreter Hans Scharfetter dazu: „Starre Systeme

konkreter Maßnahmen zur Erhöhung der Flexibilität

Albert Ebner zum Ergebnis.

und Einschränkungen sind längst überholt und

im Arbeitsalltag findet auch große Unterstützung bei

beeinträchtigen sowohl Arbeitgeber als auch

Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Nur gemeinsam

Arbeitnehmer gleicher Maßen. Wirtschaftsfeindliche

können die wirtschaftlichen Herausforderungen und die

Maßnahmen wie eine Arbeitszeitverkürzung bei gleicher

damit verbundenen Anforderungen an eine angepasste

Fünf-Punkte-Programm zur Arbeitszeitflexibilisierung im Tourismus: •

Die tägliche Höchstarbeitszeit von zwölf Stunden soll in Betrieben für Ausnahmefälle einfacher und unbürokratischer möglich sein.

Stärkung der Möglichkeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, Vereinbarungen über flexible Arbeitszeiten individuell zu treffen.

Möglichkeit zum Abbau von Ruhezeiten in kürzeren Zeitblöcken.

Das Ruhezeit- und Arbeitszeitkonto sollen zusammengeführt werden.

Die Arbeitszeitbeschränkung für Praktikanten und Lehrlinge unter 16 Jahre soll von 20.00 Uhr auf 21.00 Uhr verlängert werden. Darüber hinaus soll es eine entgeltliche Gleichstellung von Pflichtpraktikanten und Ferialarbeitern geben.

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AUS DEN BÜNDEN

Landeshauptmann on tour bei Salzburgs Bauern Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer nutzt immer wieder die Gelegenheit, um sich direkt vor Ort über die Situation der Bauern zu erkundigen. So hat er kürzlich den Nebenerwerbsbetrieb von Hannes und Katharina Ammerer, Reiterchristerer in Großgmain besucht. Die beiden bewirtschaften einen Milchviehbetrieb mit 17 ha Grünland und 5 ha Wald im Nebenerwerb. Hannes ist im Hauptberuf Monteur im Außendienst einer Kühltechnikfirma. Neben der Landwirtschaft findet der frisch verheiratete Vater auch Zeit für Hobbys, wie der „Schnapsbrennerei“, fürs Musizieren in der „Gmoaner Tanzlmusi“ und der „Edelbrandmusi“ sowie als 2. Vorstand im Trachtenverein Bayerisch Gmain. Als Ortsbauernobmann und Gemeindevertreter ist es ihm darüber hinaus ein Anliegen, die Interessen der Bauernfamilien und Grundbesitzer zu vertreten.

Jungbauern - Agrarforen in allen Bezirken

Viele interessierte Besucher folgten den Ausführungen der Referenten im Hotel Alpenblick in Zell am See. Der Salzburger Jungbauernarbeitskreis - eine Sektion des Salzburger Bauernbundes - hat im Zeitraum 14. November bis 15. Dezember die jungen Bäuerinnen und Bauern und solche die es werden wollen, zu 6 Abendveranstaltungen in den Bezirken eingeladen!

Das Ziel der Veranstaltungen: •

Motivation für den Beruf „Bauer und Bäuerin“

das Schärfen der Unternehmerkompetenz und der Eigenverantwortung

Präsentation des Jungübernehmerpaketes

Informieren über die Wichtigkeit der bäuerlichen Interessensvertretung

v.l.: LK-Rat Michael Laubichler, Vorsitzender des Salzburger Jungbauernarbeitkreises; Benno Steiner, Unternehmensberater aus Bayern; Mag.(FH) Elisabeth Neureiter, Lebensqualität Bauernhof; Ing. Josef Bachleitner, Direktor des Salzburger Bauernbundes und LK-Rat Bernhard Perwein.

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AUS DEN BÜNDEN

Die Lungauer „Kasmandln“ Im Herbst, wenn sich die kalte

wenn es düster wird, kann es schon passieren, dass man

Jahreszeit ankündigt, werden

die Kasmandla trifft. Da ziehen die Kinder nämlich verkleidet

die Tiere von den Almen in die

von Haus zu Haus. Jedes Kind hat seine Rolle und sagt ein

Täler gebracht. Die Almhütten

passendes Gedicht auf. Sie verschenken den Schnuraus

werden gereinigt und

(ein Germgebäck) und das Lungauer Rahmkoch. Als Dank

versperrt. In die Hütten ziehen

bekommen die Kasmandln etwas Süßes und auch kleine

dann aber die „Kasmandln“

Geldgeschenke.

ein. Sie freuen sich dann ganz besonders über Reste, die für sie zurückgelassen wurden, und danken es den Almleuten auf ihre

Zum Abschluss wird mit einem letzten Spruch noch gedankt:

De Kasmandln sogn für heuer Pfiat Gott,

Art. Sie passen auf, dass die Milch nicht sauer wird, die Butter

se wünschen vih Glück und ninacht a Not.


und der Käse gut gelingen und beschützen das Vieh.

Koan U´reim in Stoi, in Keller voi Ruam,


Diese Sage wird von den Lungauer Kindern alle Jahre in jedem Ort nachgespielt. Am Vorabend zu Martini, am 10. November,

und da Bäurin in de Wiagn an hondfestn Buam.

„Gemma Grundner Kripperl schaun“ - Einzigartiger Brauch in Altenmarkt Um 1731/32 zog ein Tiroler Weber namens Plattner nach Altenmarkt und kaufte das Grundner Häusl. Um 1740 baute er seine Krippe mit beweglichen Figuren – die Grundner Krippe – in der Größe seines Webstuhls. In der arbeitsarmen Weihnachtszeit stellte er die Krippe anstelle des Webstuhls auf. Gegen Eintrittsgeld bzw. Sachleistungen konnte man die Krippe mit den vielen Handwerkern und Szenen aus

Theater zu erleben! Hinter den Kulissen kann eine Person die

der Altenmarkter Gegend sowie Szenen aus dem Leben

Fäden ziehen und von den insgesamt 120 Figuren 80 der großen

Jesu bestaunen. Noch heute laufen die Kinder bei jedem

Krippen bewegen – und jede Figur hat eine Geschichte zu

Musemusbesuch die Treppe hinauf, um großes

erzählen!

Der Pinzgauer Tresterertanz In der Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig führen die

die Bezeichnung für mehr als

Tresterer schon seit vielen Jahrhunderten ihren einzigartigen

1000 Jahre alte Schritte und

Stampf und Sprungtanz auf, um „Reim“ (Glück und Segen) in

Sprünge. Damit erwecken die

die Bauernhöfe zu bringen. Wenn am 6. Jänner – in der letzten

Tresterer den Boden zu neuem

Rauhnacht – die jungen und älteren Männer im Dorf unterwegs

Leben. Über die Bedeutung

sind und in den Stuben der Bauernhöfe ihre Tänze aufführen,

dieses Tanzes gehen die

dann liegt wahrlich

Meinungen auseinander, einmal

etwas Mysthisches

wird er mit dem Hereinholen

in der Luft, ein

und Stampfen (= Trestern) des

symbolischer Kampf

Getreides in Verbindung gebracht, zum anderen sollen durch

des Sommers gegen

das Trestern Boden und Acker geweckt werden.

den Winter.

„An Friedn, an Gsund und an Reim!“ – so lautet der Spruch, mit

Trestern heißt

dem sich die Vorpercht am Ende des Tanzes an die Bauersleute

„stampfen bzw. treten“

wendet und damit Glück, Segen, Fruchtbarkeit für das neue Jahr

und ist gleichzeitig

sowie den Schutz für Haus und Hof wünscht.


EUROPÄISCHE UNION

Unsere EU-Abgeordnete Claudia Schmidt berichtet: „Das Internet ist nur ein Hype.“ (Bill Gates, Gründer von Microsoft, 1995) So ähnlich denken heute noch viele Menschen über Drohnen.

Drohnen können zwei Dinge sehr gut, Lasten transportieren und

Dabei stehen milliardenschwere Konzerne wie IBM, Intel, DHL,

Daten sammeln. Das ist einerseits für uns als Nutzer sehr hilfreich,

Amazon und eine Vielzahl anderer bereits in den Startlöchern. Alle

andererseits eröffnen diese Fähigkeiten einige Türen für Miss-

warten, bis die europaweite Regelung für Drohnenverkehr be-

brauch. Dies gilt es so gut wie möglich gesamteuropäisch bei der

schlossen ist und die Märkte offen sind.

Zulassung zu verhindern. Regional geregelt werden muss aber, zu welchem Zweck, zu welcher Art und vor allem wo der Luftraum

In China und in Amerika werden bereits die ersten Transportdroh-

freigegeben wird. Diese Entscheidung muss vor Ort getroffen wer-

nen für Menschen getestet, Japan nutzt Drohnen seit über 20 Jahren

den und diese Diskussion muss jetzt geführt werden. Wo wollen

in der Landwirtschaft und ein steirisches Unternehmen sichtet

wir Transportdrohnen haben? Entlang von Gleisen, Autobahnen

mittels Drohnen Borkenkäferbefall im Frühstadium.

und Stromleitungen? Welche Korridore sollen in Städten und im Gebirge geöffnet werden oder sollen diese überhaupt geöffnet

Die Entwicklung der Drohnen ist eng an die Entwicklung von

werden? Drohnen führen dazu, dass Stadt und Land zusammen-

Smartphones und selbstfahrenden Autos gekoppelt, die gleichen

wachsen, Distanzen werden massiv schrumpfen und unsere

Sensoren, die gleiche Funktechnologie und die gleichen Prozes-

Möglichkeiten werden sich vervielfachen. Es braucht aber auch

soren kommen zum Einsatz. Dadurch verschmelzen milliarden-

Kontrolle. Neben der Eisenbahn, dem Flugzeug und dem Auto steht

schwere Forschung und fein ausgeklügelte Fertigungsschienen.

uns bald ein 4tes Massentransportmittel zur Verfügung, wir sollten

Die Entwicklungskurve ist enorm.

uns jetzt damit beschäftigen und festlegen, was wir wie und wo

In den ersten 3 Monaten des Jahres 2016 hat die amerikanische

und in welcher Art in Salzburg haben wollen oder auch nicht.

Luftraumbehörde bereits mehr Drohnen für den Luftraum zugelassen als in ihrer über hundertjährigen Geschichte herkömmliche

Eure

Flugzeuge.

Claudia Schmidt

Seebrunner Kreis Der Seebrunner Kreis gilt als Meinungsplattform für engagierte und erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer. Die Mitglieder setzen sich in Vorträgen, Diskussionen und Workshops intensiv mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen auseinander, die die Welt und Salzburg bewegen. Ziel ist es, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für Unternehmen im Bundesland Salzburg mitzugestalten und damit die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.

Der Seebrunner Kreis zur Förderung des wirtschaftspolitischen Wissens ist eine Vereinigung Salzburger Unternehmer und Wirtschaftstreibender, die sich mit Fragen des Wirtschaftsstandortes Salzburg befasst und Vorträge, Diskussionen und Seminare veranstaltet. Wenn Sie (freiberufliche/r) UnternehmerIn sind und Interesse an einer Mitgliedschaft haben, dann wenden Sie sich an unser Büro unter Tel.: 0662/86 98-15 oder per Mail: office@seebrunnerkeis.at SEEBRUNNER KREIS

Ve r e i n z u r F ö r d e r u n g d e s M e r i a n s t r a ß e 1 3 T. : 0 6 6 2 / 8 6 9 8 -1 5 w i r t s c h a f t s p o l i t i s c h e n W i s s e n s 5 0 2 0 S a l z b u r g o f f i c e @ s e e b r u n n e r k r e i s . a t

19

19


AUS DEN BEZIRKEN

Die Vereinigten zu Tamsweg

LH Dr. Wilfried Haslauer beim Umzug der Vereinigten zu Tamsweg mit Kommissär Max Kandolf und seiner Gattin Renate

Die Vereinigten zu Tamsweg sind eine Bruderschaft, welche alle ihre Mitglieder zusammenführt und vereint, mit dem Ziel, alles zu tun, um das gegenseitige Verstehen zu fördern und zu wahren, Gott zu achten und um dem Wohle unserer Heimat Tamsweg zu dienen. So lautet ein Leitspruch der Vereinigten, die 1737 als Bruderschaft von drei Tamsweger Bürgern gegründet wurde.

Die Bestimmung war, alle jene Tamsweger Gewerbetreibenden, die zu keiner Tamsweger Handwerksinnung (Zunft) gehörten, zu vereinen und jeweils am ersten Dienstag nach Fronleichnam einen feierlichen Jahrtag abzuhalten. Dabei waren sowohl die Einverleibungsgebühr, das Auflagegeld und sonstige Verpflichtungen der Mitglieder besonders bei Beerdigungen von Mitgliedern genau geregelt. Die heute gültigen Statuten und Richtlinien der Gemeinschaft stammen im Wesentlichen aus dem Jahr 1767 und wurden 1786 wiederum erneuert. Wir finden heute während einer ganzen Woche im Jänner, in der die sogenannten Vereinigtenfestwoche abgehalten wird, altes Brauchtum mit feierlichem Gottesdienst am Jahrtag, die alle drei Jahre stattfindende feierliche Einweihung eines neuen Kommissärs und den mit dieser Wahl verbundenen Festumzug, sowie strenge Regeln der Vereinigten und humorvolles Treiben eng miteinander verbunden.

Die Vereinigten zu Tamsweg sind die älteste Bruderschaft Österreichs. Vor mehr als 280 Jahren gegründet, wird der Vereinigte nach althergebrachtem Ritual alljährlich abgehalten.

Vereinigten Festwoche 2017 - Sonntag, 22.01.2017 – Freitag, 27.01.2017 Sonntag, 22.01.2017: Großer Festumzug zu Ehren des neuen Kommissärs, 10.00 Uhr, Marktplatz Tamsweg

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TERMINE

Veranstaltungskalender 2016

2017

9. – 10.12. Winterstart hoch 2, Live Konzert & Riders Cup, Wagrain-Kleinarl 10.12.

Glühweinstand der ÖVP Frauen Kaprun, neben Trafik Hartl

15.12.

Weihnachtsfeier des Seniorenbundes Scheffau

26.12.

Schnalzerauftakt der Schnalzergruppe Wals

5. – 6.1.

Vierschanzentournee Bischofshofen

7. – 8.1.

Kleintieraustellung, Berndorf

10.1.

FIS Skiweltcup Flachau

10. – 11.1. FIS Snowboard Weltcup Gastein 14.1.

Rot-Kreuz Ball, Veranstaltungshalle St. Michael

14. – 15.1.

FIS Skiweltcup Zauchensee

15. – 21.1. Ballonwoche, Flugplatz Mauterndorf 20.1.

Die schwaze Nacht, Ball der Salzburger Volkspartei, Crowne Plaza Salzburg

22. – 27.1. Vereinigtenfestwoche 2017, Tamsweg 28.1.

Tanzabend mit Quiz des Kameradschaftsbundes Adnet

29.1.

Jubiläums Bezirksball des Pinzgauer Seniorenbundes, Congress Saalfelden

24.2.

Red Bull Playstreet Bad Gastein

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SEITENBLICKE

FREITAG

JÄNNER 2017

20.

THE PITTER Einlass 19:30 Uhr | Eröffnung 20:30 Uhr

MIT TE

E G A L N I E S T H C A N R Sunny Night Band / Jazz4Art DJane Elisabetta Gold Eröffnung durch die Tanzschule Seifert Skybar / Tombola Kartenvorverkauf 20,– | Abendkassa 30,–

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SEITENBLICKE

B

A

C

D

E

A

F

Investition in Jugend. Von Landeshaupt-

über die Wiederwahl und blicke optimistisch in die

kapelle und zahlreiche Vereine feierten gemeinsam mit

mann Wilfried Haslauer wurde der Spatenstich zur

neue Funktionsperiode. Wir als ÖVP Puch wollen und

den Ramingsteinerinnen und Ramingsteinern, vielen

Generalsanierung des Heims sowie dem Neubau einer

werden weiterhin die Zukunft unserer dynamischen

Lungauerinnen und Lungauern und zahlreichen Gästen

Turnhalle der Landesberufsschule Wals vorgenommen.

Gemeinde positiv mitgestalten“, so Mayrhuber. Wir

aus den benachbarten Regionen. Mit Franz Winkler,

„Investitionen in unsere Berufsschulen sind Investiti-

wünschen dabei weiterhin viel Erfolg.

Gert Falko Lainer und Herbert Schilcher wurden drei

onen in unsere Jugend und damit in die Zukunft“, so Haslauer.

verdiente Ramingsteiner von der Gemeinde geehrt. Als D

Salzburgtag. Landesrat Josef Schwaiger

Vertreter des Landes nahm Christian Stöckl an dem Fest

besuchte im Rahmen eines Salzburgtages die VP-Frak-

teil. „Es ist eine ganz besondere Auszeichnung, wenn

tion der Gemeinde Bürmoos. An einem gemütlichen,

man die Ehrenbürgerschaft einer Gemeinde bekommt.

Wien die ÖVP-Teamkonferenz statt. An zwei Tagen

gemeinsamen Abend konnten offene Gespräche geführt

Das ist der Lohn für den jahrelangen Einsatz“, so Stöckl.

stand vor allem die Stärkung des Markenkerns der

und die aktuellen Themen aus der Gemeindepolitik

ÖVP im Mittelpunkt. Die Salzburger Volkspartei war

diskutiert werden. Am Ende machten sich alle Gäste

natürlich auch mit einer Abordnung vertreten und stark

zufrieden auf den Heimweg, Josef Schwaiger mit einigen

der Eröffnung des Stille Nacht Museums in Oberndorf

engagiert.

Wünschen und Anregungen im Gepäck.

durch Landeshauptmann Wilfried Haslauer waren auch

B

Teamkonferenz. Auch dieses Jahr fand in

F

Eröffnung Stille Nacht Museum. Bei

Kulturstadträtin Eveline Sampl-Schiestl aus Hallein C

Gemeindeparteitag. Die ÖVP Puch wählte

E

Ganz Ramingstein in Feierlaune. Ein

(auch ein Stille Nacht Ort), Vbgm. Sabine Mayerhofer

am 12. Oktober ihren Ortsparteivorstand. Dabei wurde

buntes Bild bot sich in Ramingstein, wo Erntedank und

und Bezirksobmann Josef Schöchl vor Ort. „Das Muse-

VBgm. Thomas Mayrhuber als Ortsparteivorsitzender

damit das größte Fest der Lungauer Gemeinde im Jah-

um ist wirklich ausgezeichnet geworden. Ich gratuliere

in seiner Funktion wiedergewählt. „Ich freue mich sehr

reskreis begangen wurde. Die örtliche Trachtenmusik-

zur perfekten Präsentation“, so Schöchl.

23


Die Kraft der Verantwortung. Wenn’s um die Region geht, ist nur eine Bank meine Bank. Menschen, die sich engagieren. Betriebe, die Arbeit schaffen. Vereine, die das Zusammenleben gestalten. Mit so vielen von ihnen verbindet uns eine Partnerschaft, die von einer gemeinsamen Idee getragen ist: selbst Verantwortung übernehmen. In der Gemeinde. Für die Region. Unsere tägliche Arbeit zeigt, wie aktuell und stark diese Idee heute ist. www.salzburg.raiffeisen.at

Mitgliederzeitung_Dezember_2016  
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