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Das Magazin für natürliche Lebensart

Natur & Umwelt | Öko & Bio | Gesundheit & Wellness | Bauen & Wohnen | Land & Leute | Kunst & Kultur

Abenteuer Wildgarten Naturerlebnis für Groß und Klein

Strompreisbremse Volkskraftwerk zur Eigenstromversorgung

Regionale Produkte genießen! Gastwirte und Landwirte bieten umfangreiche Auswahl

Verdoppelung der Öko-Produkte in Bayern Das BioRegio-Betriebsnetz

Neue Öko-Messe Das BioRegio- in Straubing

BetriebsnetzBorreliose-Zentrum informiert: Neue Volksseuche durch Zeckenbiss?!

Seele-Psyche-Gesundheit Angebote für persönliches Wohlbefinden

Leben mit Kunst Exponate in ganz Europa

GRATIS

mit großem Veranstaltungskalender März bis Mai 2014

zum Mitnehm en

Frühjahr 2014


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Bio-logisch aus LA! Carl’s Zwickl – eine unfiltrierte bayerische Bierspezialität nach traditioneller Rezeptur, voller Geschmack und Frische.


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Editorials

Editorial Das Ökona Magazin

Ein neues Druckprodukt in Zeiten digitaler Medien?!

Liebe Leserinnen, liebe Leser, moderne Frauen träumen vielleicht von einem Leben in Achtsamkeit oder von gesundheitsbewusster Ernährung. Naturbegeisterte Männer von einem Wildgarten, oder von Bauen mit traditionellen Rohstoffen. Menschen die gerne kochen, träumen von mehr regionalem Genuss. Vor allem aber träumen alle von mehr Zeit. Zeit zum Entspannen, zum Einkaufen, Zeit um seine Mitte zu finden. Doch die Wirklichkeit sieht meist anders aus, daher bieten wir Ihnen hier eine Fülle an Themen, die auf die Menschen eingehen und Ihnen vielleicht sogar, ein klein wenig Ihr Leben erleichtern. Umfangreiche Informationen zu Firmen und Produkten können Sie in unserem Ökona-Magazin vorfinden. Unsere Autoren haben nicht nur aus ihrem reichen Erfahrungsschatz geschöpft, sondern sich mit geradezu sportlichem Ehrgeiz mit Themen über natürliche Lebensart auseinander gesetzt. Und das Beste: Ökona können Sie nun alle drei Monate genießen und sich in der Zeit dazwischen auch jederzeit unter oekona.de auf dem Laufenden halten. Ist doch traumhaft, oder? Unser Magazin macht Ihnen hoffentlich genauso viel Lust auf natürliche Lebensart wie uns. Nun wünsche ich Ihnen viel Freude und Inspiration mit unserer Erstausgabe der ÖKONA!

Was ist das denn? Ein neues gedrucktes Magazin in Zeiten von Internet und digitalen Medien? Wer braucht das? Oder: Hoppla – ein Öko-Magazin!? Kostenlos zum Mitnehmen? Nur einige Gedanken oder Fragen die man haben wird, wenn man das erste Mal mit diesem Magazin konfrontiert ist. So ein Unsinn oder: Endlich gibt es so was! Die Idee ist nicht neu, aber die Zeit dafür ist nun gekommen. Es gibt in allen Regionen viele Aktivitäten in allen möglichen Branchen von Leuten, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Ernährung, Energie, Landwirtschaft, Gesundheit, Tourismus, Bauen, Wohnen, Mobilität usw. - überall fragen die Menschen nach Qualität, die nachhaltig ist. So kommt es, dass die Bio-Produktion in Bayern bis 2020 verdoppelt werden soll, weil derzeit schon die Nachfrage nur durch Bio-Importe gedeckt werden kann. Auch die Messe Landschaft passt sich an. Messen zum Thema Energie haben immer mehr Zulauf, die BioFach Messe in Nürnberg zeigt jedes Jahr neue Produkte und in Straubing eröffnet erstmals die ÖkoVita plusMesse ihre Pforten. Massenkonsum und Wegwerfgesellschaft haben Konkurrenz bekommen. Regionalität und regionale Wertschöpfung sind eine Wertigkeit, die den Bürgern immer wichtiger wird. Diese gesellschaftlichen Veränderungen stellen natürlich etablierte Gruppen vor neue Aufgaben, sich darauf einzustellen. Folgen sie nur im Anschein dem

Trend, um wirtschaftlich am Ball zu bleiben, oder hat sich tatsächlich das Gedankengut bei dieser evolutionären Bewegung mitentwickelt? Diese Frage ist oft schwer zu beantworten. Viele, meist kleinere Gruppierungen und Firmen spüren den Aufwind und sind motiviert bei der Sache, wenn es auch schwierig ist, sich am Markt zu behaupten. Aber die Nachfrage der Verbraucher steigt – und das bietet Chancen, an der Veränderung positiv mit Teil zu haben. Wir sehen es als Aufgabe, Wissen, Kenntnisse und Fertigkeiten von Anbietern interessierten Bürgern nahe zu bringen und Impulse zu setzen, den Bedarf an Informationen ein Stück weit zu decken und dabei Kunde und Lieferant zusammen zu bringen. So ein Magazin zu realisieren und dauerhaft zu bewähren, braucht kreatives und fleißiges Arbeiten aller Beteiligten. Ich hoffe, dass Sie, lieber Leser, die Angebote unserer Inserenten nutzen und nachfragen und diese eine spürbare Resonanz wahrnehmen. Bitte sagen Sie immer, dass Sie das im Ökona-Magazin gelesen haben! Dann honorieren Sie unsere Arbeit und tragen dazu bei, unsere Idee zu etablieren.

Carl Dischler Herausgeber

Immer auf dem Laufenden unter: Herzlichst Ihre Gabriele Kiesl Redaktionsleitung

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Titelmodel & Fotograf

Unser Titelmodel: Rosa Moog Natur umgibt uns überall. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zu Freunden oder zu Terminen. Leider ist uns das in der heutigen Zeit weniger bewusst als es vielleicht noch vor ein paar Jahren war. Wir vergessen die Schönheit unserer Umgebung zu beachten. Ich denke weniger, dass das etwas mit Mangel an Freizeit oder mit Trägheit zu tun hat. Viel mehr glaube ich, dass wir uns aufgrund der fortgeschrittenen Technologien und der vielen Möglichkeiten, die z.B. das Internet bietet und dem häufigen Termindruck nicht auf die Ruhe und Beständigkeit unser Natur einlassen wollen. Wir gewöhnen uns an, alles immer besser und schneller und neuer haben zu wollen. Solche Dinge gehen mir durch den Kopf wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe und mir dann auffällt, wie gut es tut, sich an der frischen Luft zu bewegen. Wie schön es ist, wenn die Sonne scheint oder wie unglaublich wandelbar die Wiesen, Felder und Wälder rund um meinen Heimatort sind. Die Tage, Wochen, Monate vergehen und bei jedem Spaziergang sieht alles ein bisschen anders aus. Die Bauern bewirtschaften Ihre Felder und tragen dadurch auch zur Veränderung bei. Dann denke ich an

Nachhaltigkeit und ob wir uns nicht öfter Gedanken machen sollten, ob das Gemüse, welches ich heute im Supermarkt kaufe irgendwo aus meiner Gegend kommt oder ob es wirklich notwendig ist, wegen ein paar Cent Ersparnis Gemüse aus weit entfernten Kontinenten tausende von Kilometern verschiffen zu lassen. Das bringt unterm Strich nicht viel, sondern nur dass wir langsam aber sicher unser Klima zerstören. Einer alleine kann durch solche Überlegungen leider nicht viel ausrichten, dazu braucht es schon ein bisschen mehr. Ich hoffe darauf, dass sich die Leute wieder umorientieren. Dass sie an einem Sonntag Nachmittag den Fernseher für eine Stunde ausschalten um raus zu gehen. Dass sie unnötige Autofahrten vermeiden und aufwachen. Elektrogeräte kann man reparieren, wenn die Natur kaputt ist, ist das schon ein bisschen schwieriger.

Liebe Grüße, Rosa Moog

Werde unser Titelmodel! Fotografen und Hobby-Models aufgepasst! Da wir bei unseren Titelbildern auf Natürlichkeit und Authentizität setzen, wollen wir Personen und Motive aus unserer Region abbilden. Wir suchen für die Sommerausgabe von Ökona noch ein passendes Motiv mit interessanten Personen, die sich mit dem Thema „natürliche Lebensart“ identifizieren. Wir bieten Ihnen ein kurzes Fotografenportrait und ein Interview mit der Titelperson. Alles Weitere erfahren Sie, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen. Bei Interesse melden Sie sich mit Angabe Ihrer persönlichen Daten und einer kurzen Beschreibung von Motiv und Person per Mail: magazin@oekona.de Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschriften. Ihr Ökona-Team

Der Fotograf: Dominik Schall Mein Name ist Dominik Schall, bin 30 Jahre alt und wohne in Roding. Angefangen hat bei mir alles mit einer Kompaktkamera für einen Urlaub 2007 auf Kreta. Nachdem ich mich mehr und mehr für die Fotografie interessiert habe, probierte ich viel aus und experimentierte. Nach und nach kam dann eine bessere Kamera und verschiedene Objektive dazu. Irgendwann fragte mich eine Freundin ob ich nicht mal Bilder von ihr machen möchte und ab dem Zeitpunkt ging es dann plötzlich los. Immer mehr Freunde und Bekannte wollten Bilder von mir haben.

Mittlerweile fotografiere ich in vielen verschiedenen Bereichen: - Sportveranstaltungen, - Portraits - und auch Hochzeiten. Meine Verbundenheit zur Natur ist sehr stark. Ich gehe in Roding oft die gleiche Strecke und entdecke immer wieder Neues mit der Kamera. Im Sommer bin ich gerne in den Bergen beim Fotografieren. Der Geruch der Natur und die Stille faszinieren mich immer wieder. Auch im Winter bin ich sehr oft mit dem Snowboard in den Bergen.

Fotograf Dominik Schall | Galgenhöhe 17 | 93426 Roding | Mobil: 0151 / 191 311 11

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Inhalt

56 14

06

Ostbayerns neues Schaufenster

46

Borreliose: eine neue Volksseuche

08

Das BioRegio-Betriebsnetz

48

Wandel durch Berührung

10

Energiewende in Deutschland - Wo geht es hin?

52

Schamanin seit Generationen

12

EU-Bio ist uns nicht genug

56

14

Achtsamkeit lässt meine Seele erblühen

Kinder kochen kulinarisch

18

60

Mit Kunst leben - ARA Kunst

LandGenuss Bayerwald

21

67

Buchtipp / Impressum

Regionalkonzepte im Fokus

24

68

Nachhaltige Heimatliebe

Suchen & Finden – Firmen- und Personenverzeichnis

28

Wildgarten erleben

70

Freude durch Spenden

30

Volkskraftwerk - ein Konzept zur Eigenstromversorgung

32

Wohnen im Holzhaus

37

Veranstaltungskalender

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Auflage 10.400 Stück


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Natur & Umwelt

Ostbayerns neues Schaufenster für mehr Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Lebensqualität im Alltag – und ein großes Familien(volks)fest dazu Stadtwerke Straubing. Im Mittelpunkt der „ökovita 2014“ steht außerdem die Präsentation von Produkten und Dienstleistungen, die unsere Umwelt entlasten und die vor allem aber jedem einzelnen im Alltag Nutzen bringen oder mehr Lebensqualität schenken. Das Spektrum reicht dabei von Anbietern aus dem Bereich Bauen und Wohnen, über die Ernährung, die Gesundheit, Freizeit, Verkehr, Wasser und Energie bis hin zu Forschung und Technik.

Schauplatz der ersten ostbayerischen Nachhaltigkeitsmesse “ökovita 2014” vom 24.-27. April: die Straubinger Messehallen mit ihrer spektakulären Holzverbund-Dachkonstruktion. Foto: Fotowerbung Bernhard

Straubing – „Nachhaltigkeit“ sorgt für Schlagzeilen, ist für die meisten von uns aber bis heute ein abstrakter Begriff. Die neue Fachausstellung „ökovita – Nachhaltigkeit im Alltag“ vom 24. bis 27. April auf dem Ausstellungsgelände in Straubing macht Nachhaltigkeit jetzt erlebbar. Nach dem erfolgreichen Vorbild der Ostbayernschau in Kombination mit dem traditionellen Gäubodenvolksfest soll die „ökovita 2014“ die Vermittlung von Wissen, von praktischer Information mit einem großen Familien-Erlebnisfest verbinden. 100 Aussteller werden dort vom 24. bis 27. April zeigen, wie nachhaltige Technologien schon heute unseren Alltag positiv beeinflussen können, wie sie das Leben leichter machen und in den eigenen vier Wänden oft auch Geld sparen helfen. Auf der Fachausstellung im April präsentieren die Kompetenzträger Aktuelles rund um die Nachhaltigkeit im Alltag: Die Stadt Straubing zum Beispiel mit dem

Konzept der Fair-Trade-Stadt oder die BAY.RO mit ihrem Angebot für Holzbrennstoffe ausnachhaltiger Forstwirtschaft. Die E-Wald-Region Bayerischer Wald stellt ihr überregional begeistert gefeiertes Konzept der Elektromobilität im Bayerischen Wald vor und das Wissenschaftszentrum Straubing CARMEN präsentiert aktuelle Entwicklungen, die Straubing mittlerweile zum Motor für die Entwicklung in Sachen Nachhaltigkeitsforschung werden ließen. Gute Ideen, um mit Nachhaltigkeit Geld zu verdienen Interessant ist auch das umfassende Vortragsprogramm während der Ausstellungstage, unter anderem mit Präsentationen zum Beispiel mit der weiterhin bestehenden Möglichkeit der finanziell attraktiven Solarstromnutzung in Gebäuden oder das Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen. Ein Schlüsselthema, das den Besuch auf der Fachausstellung in jedem Fall lohnt, ist die Darstellung der Möglichkeiten zum Energiesparen im Haushalt, präsentiert von Experten der

Unterhaltung gewährleistet Das Konzept der neuen Ausstellung hat sich bereits bei der Ostbayernschau bewährt: Noch mehr Spaß macht ein Ausstellungsbesuch, weil ein umfassendes Rahmenprogramm den Ausflug zur Ausstellung für die ganze Familie zum Erlebnis macht. So können sich in der Messehalle Kinder in einem Spaßareal die Zeit vertreiben. Für Abwechslung sorgen auch zahlreiche Tanz- und Sportvorführungen, ein Sport-Aktionsprogramm, ein eigenes Café im Foyer, in dem es gesund und ökologisch zugeht. Besonders erfreulich: Der Eintritt in die „ökovita“ ist für die Besucher frei! Die Fachausstellung ist von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Kinder bei der ökovita: Jederzeit bestens aufgehoben Was Eltern interessiert, muss Kinder nicht immer begeistern. Für Kinder ist der Spielspaß beim Rundgang durch die Hallen der ökovita zwangsläufig begrenzt. Eine eigene Kinderwelt in der Messehalle sorgt deshalb dafür, dass der Ausstellungsbesuch auch für die Kleinen zum unvergesslichen Erlebnis wird. Organisiert wird die Betreuung für Kinder zwischen drei und zehn Jahrenvon der Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Straubing. Zwei ausgebildete pädagogische Kräfte des Kinderschutzbundes kümmern sich


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Natur & Umwelt

zusammen mit weiteren Helferinnen auf dem Spiel- und Spaßareal um das Wohl der Kleinen, während die Eltern durch die Ausstellung schlendern können. Für die Drei- bis Zehnjährigen ist die ökovitaKindererlebniswelt ein Paradies, um sich die Zeit zu vertreiben: mit basteln und malen, beim Bücherschmökern oder im Spiel mit Gleichaltrigen. Familienfest vom 23.-27. April 2014: Der Fachausstellung „ökovita“ ist auch ein (Volks)Fest für die ganze Familie angegliedert. Im Vergnügungspark stellen ca. 25 Schausteller an 400 Frontmetern eines abwechslungsreich gestalteten Rundlaufs attraktive Fahr- und Vergnügungsgeschäfte auf, die speziell auf das Familienpublikum abgestimmt sind. Zwischen den Karussells finden sich in bunter Mischung Schmankerlstände, die frisch zubereitete Spezialitäten anbieten.

Beispielsweise locken hier Steckerlfisch, Rosswürste, Käse, Brezen und viele weitere Spezialitäten. Auch Traditionsgeschäfte wie Schiffschaukel, Hau den Lukas sowie Spiel- und Schießgeschäfte sind natürlich vertreten. Eine urige Zeltund Gartenwirtschaft mit rund 1.000 Sitzplätzen lädt zur Brotzeit mit ausgewählten Speisenangeboten aus der warmen und kalten Küche ein. Dazu wird das Ökobier der Karmelitenbrauerei neben den klassischen Maßkrügen auch in Halbekrügerl kredenzt. Während der fünf Festtage gibt es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, zum Entspannen, wohlfühlen und viel Spaß haben, täglich von 11 bis 23 Uhr, am ersten Tag des Festes am Mittwoch ab 15 Uhr. Wenn auch noch die ersten Sonnenstrahlen erwärmen, lässt sicherlich das Gesamtangebot schon fast etwas „Gäubodenvolksfest-Stimmung“ aufkommen.

Das Programm beim Familienfest: 23.04.

Festbier-Anstich

24.04.

Familiennachmittag mit ermäßigten Fahrpreisen und Sonderangeboten

25.04. „Bayerischer Abend“, Trachtentag, mit musikali schem Schmankerl 26.04. Schafkopf-Turnier 27.04. Oldtimer-Rallye des MSC Straubing

Ansprechpartner für interessierte Aussteller Stefan Heitzer Telefon: 09421 84 33-29 stefan.heitzer@ausstellungs-gmbh.de Mehr Informationen zur ökovita auch im Internet: www.oekovitaplus.de

Gute Sache(n):

eintritt frei!

ökovita plus

Heldenmarkt im Postpalast

®

24. – 27. april 2014 die ausstellung für nachhaltiges leben im alltag joseph-von-fraunhofer-halle

23. – 27. april 2014

familienfest · vergnügungspark mit festzeltbetrieb festplatz am hagen

www.ausstellungs-gmbh.de

Messe in Münch

en

Am 8./9. März ist in München wieder Heldenzeit. Der Heldenmarkt - die Messe für nachhaltigen Konsum, findet in der zweiten Auflage im Post-palast an der Wredestr. 10 statt. Mehr als 100 Aussteller werden in diesem Jahr dabei sein, deutlich mehr als noch im Vorjahr (65). Das Spektrum reicht von Bio-Unterwäsche für Männer, grüne Mode für große und kleine Helden, fairen Accessoires, veganen Leckereien, Öko-Bierspezialitäten bis hin zu sozial-ökologischen Finanzanlagen, umweltfreundlicheren Mobilitätsangeboten und Upgecyceltem wie z.B. Tassenlampen. „Wir interpretieren Geld als gesellschaftliches Gestaltungsmittel“, erklären die Veranstalter Daniel Sechert und Lovis Willenberg. „Mit unseren täglichen Kaufentscheidungen nehmen wir Einfluss, welche Produkte oder Dienstleistungen am Markt bestehen“, heißt es weiter. Dabei geht es auf dem Heldenmarkt alles andere als belehrend zu. Spielerisch und unterhaltsam wird für einen bewussteren Konsumalltag geworben. Daher gibt es eine Vielzahl an Vorträgen, Workshops und interaktiven Ausstellungen sowie vegane Koch-

shows und grüne Modenschauen. Zudem kann jeder Besucher seinen persönlichen CO2-Fußabdruck vor Ort bestimmen. Und zu gewinnen gibt es auch etwas, denn jede Eintrittskarte ist gleichzeitig ein Tombola-Los.

Heldenmarkt – Messe für nachhaltigen Konsum Ort: Postpalast, Wredestr. 10, 80335 München

Öffnungszeiten: Samstag, 8. März von 10.00 bis 20.00 Uhr Sonntag, 9. März von 10.00 bis 18.00 Uhr

Alle Informationen gibt es auf www.heldenmarkt.de

Eintritt: 9,- EUR l ermäßigt 6,- EUR Kinder bis 14 Jahre frei

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ÖKo & Bio

Das BioRegio-Betriebsnetz Ein Baustein der Initiative „BioRegio Bayern 2020“

Bauer-zu-Bauer-Gespräch auf einem BioRegio-Betrieb

Quelle: M. Wild, 2014

Wissenstransfer von Landwirt zu Landwirt Seit September 2013 werden Informationen zur Ökolandbaupraxis auch über das neu geschaffene BioRegio-Betriebsnetz vermittelt. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat dazu in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau in Bayern e.V. ein bayernweites Netz aus vorbildlich geführten Biobetrieben aufgebaut. Die primäre Zielsetzung ist der Wissenstransfer von Landwirt zu Landwirt. Das BioRegio-Betriebsnetz ergänzt die Verbundberatung der Fachzentren Ökologischer Landbau der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Öko-Erzeugerringe im LKP. Staatsminister Helmut Brunner nannte in

seiner Regierungserklärung am 18. April 2013 als zentrales Ziel die Verdopplung der Erzeugung bayerischer Ökoprodukte bis 2020. Dies erfordert zum einen eine Erhöhung der Zahl an Umstellerbetrieben, und zum anderen, dass in der konventionellen Landwirtschaft ein Grundverständnis für den ökologischen Landbau geweckt wird. Eine wichtige Maßnahme hierfür ist, allen Schülern der landwirtschaftlichen Fachschulen die Grundlagen und Arbeitsweise des Ökologischen Landbaus näher zu bringen. Die Initiative „BioRegio Bayern 2020“ der Bayerischen Staatsregierung setzt hier mit folgenden Maßnahmen an: - BioRegio-Betriebsnetz - Fachschule für Ökologischen Landbau in Weilheim

- Ökoakademie Kringell und Ökoaka demie Bamberg Das BioRegio-Betriebsnetz, ein Baustein der Initiative, startete im Herbst 2013. Welche Betriebe stecken hinter dem BioRegio-Betriebsnetz? Das Betriebsnetz besteht aus 83 vorbildlich geführten Biobetrieben gut verteilt über Bayern verteilt (siehe Bayernkarte). Sie haben sich bereit erklärt, ihre Türen anderen Landwirten zu öffnen und Einblick und tiefgehende Informationen in die Praktiken des Ökolandbaus zu gewähren. Die Betriebe wirtschaften seit mindestens einer KULAP-Periode ökologisch, die meisten bereits seit mehr als zehn Jahren. Ein Großteil der Betriebe gehört einem der Verbände für Ökologi-


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Öko & BIO

schen Landbau an: 28 sind bei Bioland, 29 bei Naturland, 12 im Biokreis, 12 bei Demeter, und einer ist EU-Bio-Betrieb. Die ausgewählten Betriebe decken so gut wie alle Produktionsrichtungen ab. Die meisten sind dabei regionstypisch ausgerichtet, aber auch Betriebe mit Sonderkulturen oder selten gehaltenen Tierarten sind vertreten. Die Betriebe sind sehr vielfältig aufgestellt, so kann sich jeder interessierte Landwirt umfassend informieren. (siehe Tabelle 1). Im Einzugsbereich des Ökona Magazins (Lkr. CHA und REG) sind bereits 4 BioRegio-Betriebe. BioRegio-Betriebe in der Aus- und Weiterbildung… Um das Thema Ökolandbau bereits in der Berufsausbildung zu verankern wurde ein erster Schritt unternommen: Schulklassen der landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen haben seit Herbst 2013 verpflichtend einen Tag Ökolandbau in ihrem Stundenplan. An dem neben Theorie auch ein Betriebsbesuch auf der Tagesordnung steht. Um den Lehrkräften die Organisation und die damit verbundene Betriebswahl zu erleichtern, wurde das BioRegio-Betriebsnetz in´s Leben gerufen. Die BetriebsleiterInnen sind alle erfahren im Umgang mit Gruppen und geben gerne detaillierte Informationen zu ihrer Wirtschaftsweise weiter.

…und für Umstellungsinteressierte Neben den Schulklassen bieten die Betriebe auch sogenannte „Bauer-zuBauer“-Gespräche an. Konventionelle Landwirte, die mit dem Gedanken spielen, ihren Betrieb auf Ökolandbau umzustellen, können sich auf den BioRegioBetrieben direkt bei einem Berufskollegen über verschiedenen Themen informieren, von dessen langjährigen Erfahrungen im Ökologischen Landbau lernen und Lösungsansätze für ihren eigenen Betrieb finden. Diese Termine werden auf der Homepage der LfL (siehe Kasten) und im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt in der Rubrik „Termine“ mit dem jeweiligen Thema veröffentlicht. Diese Gespräche sind kostenfrei, da die BioRegio-Betriebe ihren Zeitaufwand über die LfL abrechnen können. Unbedingt erforderlich ist eine Anmeldung per Telefon oder Email bei der BioRegioProjektstelle der LfL zu den Terminen. Die Gespräche finden direkt auf einem BioRegio-Betrieb statt und werden von den BetriebsleiterInnen durchgeführt. Es gibt kein festes Programm, aber normal findet anfangs eine kleine Betriebsführung mit den Interessenten statt, dann können gezielt die Themen angesprochen werden, die jeden Einzelnen interessieren. Auch bereits bestehende Biobetriebe können dieses Angebot zur Weiterbildung wahrnehmen. Wer keinen passenden Termin zu seinem Themengebiet findet, der kann sich auch direkt an die Projektstelle BioRegio-Betriebsnetz wenden. Bei weiterem Interesse zur Umstellung auf Ökolandbau stehen dann die Fachzentren für Ökologischen Landbau sowie die Verbände mit ihrem Angebot zur Verfügung.

Verteilung der BioRegio-Betriebe. Quelle: Geobasisdaten © Bayerische Vermessungsverwaltung 2014

Überblick über die Anzahl der Produktionsrichtungen der BioRegio-Betriebe (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Pflanzlich

Anz

Ackerbau

42

Direktvermarktung

15

(Feld) Gemüsebau

10

Grünland

9

Ackerfutterbau

3

Weinbau

2

Speiseölerzeugung

2

Obstbau

1

Streuobstbau

1

Forstwirtschaft Tierisch

1 Anz

Milchvieh- oder Mutterkuhhaltung

37

Legehennenhaltung, Hähnchenmast

9

Schweinemast

6

Imkerei

3

Ziegenhaltung

3

Karpfenteichwirtschaft

2

Rinderzucht

2

Dammwildhaltung

1

Ferkelerzeugung

1

Forellenteichwirtschaft

1

Schäferei

1

Sonstige

Anz

Direktvermakter

17

Hofkäsereien

5

Bio-Biogasanlagen

3

Abo-/Gemüsekiste

2

Urlaub auf dem Bauernhof

2

Erlebnisbauernhof

1

Projektstelle BioRegio-Betriebsnetz Melanie Wild Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz Lange Point 12 | 85354 Freising Tel.: 08161/ 71-4485 oder 0176-37069838 Email: oekloandbau@lfl.bayern.de melanie.wild@lfl.bayern.de www.lfl.bayern.de/iab/landbau/ 049619/index.php

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ÖKo & Bio

Energiewende in Deutschland – Wo geht es hin?

In Berlin und Bayern finden zur Zeit Entscheidungen über die Energiewende statt mit weit reichenden Folgen auf lokaler und globaler Ebene. Zur Jahrtausendwende wiesen führende Wissenschaftler wie Lozàn, Graßl und Hupfer in ihren Publikationen zum Klima des 21. Jahrhunderts auf die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Energieverbrauch hin. Erschreckend war, dass zu dieser Zeit weltweit nach Angaben der WHO schon mehr als 200 000 Menschen jährlich an den Folgen des Klimawandels starben, vor allem in den Ländern, die selbst am wenigsten zu dem Treibhauseffekt beitragen. Der damalige UNEP-Direktor Klaus Töpfer bezeichnete dies am 16.04.2000 im deutschen Fernsehen als einen „Akt ökologischer Aggression der Industrieländer“. Im Jahr 2007 hat der Weltklimarat (IPCC) aufrüttelnde Studien über die Erwärmung der Erdatmosphäre mit apokalyptischen Folgen vorgelegt. Dürren, Überschwemmungen, Orkane, Erhöhung des Meeresspiegels etc. würden weite Regionen der Erde unbewohnbar machen und ganze Völkerwanderungen auslösen. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, sagte vor seiner Wahl in Bad Godesberg: „Es wird für viele Menschen immer offensichtlicher, dass ein ‚Weiter so!‘ unserer Art zu leben, eine Sackgasse ist. Unsere heutige Art zu leben, ist nicht zukunftsfähig.“ Tatsächlich hat sich auf internationaler Ebene seitdem wenig getan, um den Klimawandel entgegen zu steuern; in Deutschland sind im vergangenen Jahr die CO²-Emmissionen sogar wieder gestiegen. Wissenschaftler halten das Gelingen der Energiewende in Deutschland, neben den Low Carbon Development Zones in China, als einen wesentlichen Faktor dafür, dass der globale Klimaschutzprozess mehr Fahrt aufnimmt, da diese Experimentierfelder im weltweiten Fokus stehen. Mit dem Energiekonzept der Bayer. Staatsregierung vom Mai 2011 und dem Windenergieerlass Bayern vom Dezember 2011 waren wir zuversichtlich, dass Bayern als reiches Industrieland mit hohem Atomstromanteil mit gutem Beispiel vorangehen wird und der Welt zeigt, dass und vor allem auch wie die Energiewende funktioniert. Auch in unserem Landkreis wurden große Anstrengungen unternommen, um den Anteil der erneuerbaren Energien noch weiter zu steigern, insbesondere auch bei der Windenergie, wo sich der Landkreis Cham derzeit noch an vorletzter Stelle in der Oberpfalz befindet. Von den kommunalen Planungsverbänden wie auch von der Energiegenossenschaft des Landkreises wurden Planungen durchgeführt, Kapital hierfür investiert, Öffentlichkeitsarbeit geleistet und auch Mittel akquiriert, um in erster Line Bürgerwindanlagen zu realisieren.

All dieser Einsatz scheint nun umsonst gewesen zu sein, seit die Bayer. Staatsregierung im Sommer 2013 die bisher im Windenergieerlass Bayern und in den Regionalplänen vorgesehene Abstandsregelung auf ca. 2000 m erhöhte und eine entsprechende Klausel im Koalitionsvertrag, die dies ermöglichen soll, durchsetzte. Damit können die für den Landkreis Cham geplanten 12 Windräder kaum mehr umgesetzt werden. Bayernweit schrumpft dadurch die Fläche möglicher Standorte für Windkraftanlagen auf 1/20. Auch durch die Heraufsetzung des Referenzertragswertes im Koalitionsvertrag wird die Windenergienutzung auf Berg- und Hügelspitzen in die letzten Naturräume Bayerns verdrängt; hierfür die Akzeptanz der Bürger zu bekommen wird sehr schwer, bzw. nahezu unmöglich werden. Diese Maßnahmen bremsen ausgerechnet die billigste Form der Öko-Energie aus, die Windenergie an Land. Auf der anderen Seite soll laut Pressemeldungen die teuerste Form, die Offshore-Windenergie, ausgebaut werden; von der in erster Linie die großen Energieversorger profitieren. Statt auf den weiteren Ausbau der Windenergie an Land auf unflexible Kohlekraftwerke zu setzen – wie es ebenfalls im Koalitionsvertrag vorgesehen ist – kann angesichts des Klimawandels und der damit zusammenhängenden Folgen für die Menschheit keine vernünftige Lösung sein. Es sollte Anlass zum politischen Handeln geben, wenn es derzeit für die Energieversorger billiger ist Braunkohlekraftwerke auch bei Stromüberschuss aus erneuerbaren Energien durchlaufen zu lassen anstatt sie abzuschalten. Das derzeitige Energiekonzept der Bayer. Staatsregierung, anstelle der Windenergienutzung in Bayern auf Wind- und Kohlestrom aus Norddeutschland zu setzen, verhindert nicht nur, dass die Wertschöpfung bei uns in Bayern stattfindet, sondern belastet den Strompreis zusätzlich durch die auf zweistellige Milliardenbeträge geschätzten Kosten für die dafür notwendigen Höchstspannungsleitungen von Nord nach Süd. Mit großer Sorge beobachten wir, dass gleichzeitig mit dem Ausbremsen der Windenergie an Land zunehmend Forderungen von Seiten der Industrie in den Medien laut werden, bei einer evt. Energieknappheit auch über Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke wieder nachdenken zu dürfen. Weltweit ist Deutschland immer noch Technologieführer im globalen Zukunftsmarkt „Energie und Versorgungssicherheit“. Aber wir müssen die Praxistauglichkeit von realen und wirtschaftlichen Bedingungen von Windenergieanlagen auch bei uns vor Ort, im Landkreis Cham nachweisen. Deutschland kann die Energiewende nicht nur als Exportschlager verkaufen!

Auch Industrieunternehmen wie Siemens mit über 40.000 Arbeitsplätzen und vielen Standorten in Bayern profitieren ganz erheblich davon. Erst kürzlich holte die Energiesparte den Rekordauftrag für Onshore-Windräder in den USA. Das Volumen des Auftrags wird auf über eine Milliarde Euro geschätzt. Die Grundlage dafür hat auch das EEG gelegt mit seiner kalkulierbaren Anschubfinanzierung für solche Anlagen. Das ist Wirtschaftsförderung in einem Hightech-Bereich zur Sicherung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze in Bayern. So hat auch der CSU-Arbeitskreis Umwelt bereits 2012 darauf hingewiesen, dass die EEG-Umlage auch bei kräftigem Zubau von Wind- und Sonnenstrom nur noch wenige Jahre ansteigen wird. Spätestens ab 2020 wird die Umlage wieder deutlich sinken. Ab ca. 2025 werden die Erneuerbaren Energien die Energiekosten in Deutschland deutlich senken und so den Industriestandort Bayern sichern. Es wäre daher wünschenswert, dass Bayern und Deutschland seiner im weltweiten Focus stehenden Vorreiterrolle in Sachen Energie- und Klimapolitik gerecht wird und nicht die vielen Bürgerinnen und Bürger in ihrem Engagement für eine bessere Zukunft ausbremst. Im Jahr 2100 könnte dann in den Geschichtsbüchern, bzw. in den dann gebräuchlichen Medien zu lesen sein: Durch die Vorreiterrolle bei der Energiewende hat Bayern den Anstoß gegeben, dass in Deutschland und in Folge weltweit die bis 2050 gesetzten CO²-Reduktionsziele erreicht werden konnten. Dadurch stieg der globale Temperaturanstieg bis zum Ende des Jahrhunderts nicht über die kritische Grenze von 2 Grad Celsius und die apokalyptischen Vorhersagen der Klimaforscher aus dem Jahr 2000 wurden wesentlich entschärft. Die befürchtete Völkerwanderung von mehr als 1 Milliarde Menschen konnte so verhindert und viele Millionen von Menschenleben gerettet werden ... Eine christlich soziale Utopie? Die Energiewende bietet wie kaum ein anderer Bereich den Unionsparteien die Chance den christlichen Bestandteil ihrer Namensgebung Inhalt und Bedeutung zu verleihen.

Robert Kurzmann, BN-Kreisvorsitzender Bund Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Cham


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Ă–ko & BIO

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Frßhjahrsgartenfreuden... es geht wieder los! Gartentipps vom Fachmann Ein Blick in den Vorgarten genßgt um festzustellen, dass die Gartenarbeit dieses Jahr wohl deutlich frßher beginnt. Zum Glßck helfen hier die täglichen Pflanzentipps auf der Internetseite von den Pohl Gartenwelten. Längst sind Gärten mehr als nur dekoratives Grßn. Gärten sind Lebensräume, in denen wir uns rundum wohlfßhlen wollen. Egal ob romantisch oder eher modern, das Pohl-Gartenmarkt Team begleitet Sie auf Ihrem Weg zum individuellen Garten(t)raum. Dabei stehen Ihnen ßber 2.500 verschiedene Pflanzensorten im Gartenmarkt zur Verfßgung. Das fachkundige

Team gibt Ihnen Tipps rund um Ihren Garten und steht Ihnen bei jeglichen Fragen auch zur Gartengestaltung gerne zur Seite. Durch den Pflanzenausstellservice hilft Ihnen das Pohl-Gartenmarkt-Team Ihr persĂśnliches Gartenparadies zu verwirklichen. Oder wĂźnschen Sie eine KomplettlĂśsung ohne Eigenleistungen, dann nutzen Sie den Garten- und Landschaftsbau der Pohl Gartenwelten, hier bekommen Sie alles aus einer Hand: Planung, Beratung, AusfĂźhrung und Gartenpflege. Das Pohl-Team findet mit Sicherheit eine LĂśsung. Sogar auf einen Containerdienst kann man bei den Gartenwelten zurĂźckgreifen. Durch diesen Dienst kĂśnnen Sie grĂśĂ&#x;ere Mengen an Gartenabfällen,

Altholz oder Bauschutt im Umkreis von 30 km um Cham bei TreGeo entsorgen lassen. Auch interessante Veranstaltungen werden stets bei den Pohl Gartenwelten angeboten. Wie zum Beispiel:

Freitag, 21.03. & Samstag, 22.03.2014 zur SaisonerĂśffnung: VorfĂźhrung zum Obstbaumschnitt, FrĂźhlingshafte Flechtwerke aus Naturmaterialien mit Frau Robl Gabriele Kiesl

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Garten- und Landschaftsbau Pohl GmbH Gartenmarkt-Baumschule Pohl

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TREGEO GmbH Gartenbaustoffe $OWHQVWDGWHU6WUD‰H‡&KDP 7HO    )D[    LQIR#WUHJHRJPEKGH

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ÖKo & Bio

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EU-Bio ist uns nicht genug Die Familie Froschhammer bewirtschaftet ihren Bauernhof ökologisch – mit Erfolg. Es ist ein etwas bedeckter Sonntagmorgen im September. Die vergangenen Wochen waren regnerisch. Am heutigen Tag aber wird sich das Wetter eines Bessern besinnen. Somit ein Problem weniger für die Familie Froschhammer, die mit einigen hundert Besuchern auf ihrem Hoffest rechnet. Dass sie am Ende vor der Herrausvorderung steht, fast Tausend auf ihrem Hof in Stadtberg bei Thalmassing zu begrüßen und zu versorgen, ist jetzt am frühen Morgen noch nicht zu ahnen. Die Froschhammers sind ein landwirtschaftlicher Mischbetrieb, wie er einerseits charakteristisch ist für die Region um Regensburg: 20 Hektar Ackerbau und Tierhaltung. Aber da gibt es andererseits auch noch das etwas Untypische, das „Sich-weiterentwickeln“, das die findige Familie umtreibt. Alles begann vor etwa fünf Jahren, als sich Vater Ludwig und Mutter Charlotte mit Sohn Peter an einen Tisch setzten. Es ging um nichts weniger als die Zukunft des Hofs. Dass der Junior den Betrieb übernehmen werde stand dabei weniger zur Debatte, als vielmehr die Betriebsausrichtung: Wie möchte die kommende Generation die Landwirtschaft führen? Froschhammers überlegten und entschieden gemeinsam. Ökologisch werde man in Zukunft wirtschaften, mit einem starken Augenmerk auf die Direktvermarktung. Und so packten Jung und Alt als Familie an – der Hofnachfolger Peter mit seiner

1. Preisverleihung bei der Biofachmesse 2014 auf dem Stand von Naturland. Familie Froschhammer und der bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner.

Frau Kathrin und die Betriebsleiter Ludwig und Charlotte. Der Weg zum Erfolg war dabei nicht nur die Entscheidung für die biologische Wirtschaftsweise, sondern auch der Entschluss, den Menschen in der Region qualitativ mehr zu bieten. „EU-Bio ist uns nicht genug. Wir haben höhere Ansprüche. Darum gingen wir zum Öko-Verband Naturland, der weitaus strengere Richtlinien als die EUBioverordnung hat. Außerdem war und ist dort die persönliche Beratung während und nach der Umstellung auf Öko für uns sehr hilfreich. Und den Schritt in die Nische bereuen wir keinen Moment – die Direktvermarktung unserer Bentheimer Schweine, Kamerunschafe und des Schnaps‘ läuft bestens“, sagt Junglandwirt Peter zufrieden.

Bentheimer Weideschweine auf dem Froschhammer Naturlandhof

Das Konzept aus Öko und Direktvermarktung geht auf für die Froschhammers. Ihr Hof ist fit für die Zukunft – dafür spricht auch der wachsende Kundenstamm, der Wert auf natürliche Produkte in hoher Öko-Qualität legt. Und die findet Mann und Frau auf dem Naturland Hof. Davon können sich die vielen Besucher an diesem spätsommerlichen September-Sonntag selbst überzeugen. Das aromatische Fleisch der Bentheimer Schweine vom Grill lockt die Gäste noch bis weit nach 12 Uhr an den Mittagstisch. Der anschließende Verdauungsspaziergang lässt sich dann bestens mit einer Hofbesichtigung verbinden. Bei der kann man nicht nur die ca. 30 Bentheimer auf ihrer großzügigen Weide beobachten und streicheln, sondern auch in der Hofeigenen Obstbrennerei einen ordentlichen Verdauungsschnaps genießen. Das Hoffest der Froschhammers ist ein voller Erfolg, weil auch für diesen einen Tag das Konzept stimmt: köstliche Verpflegung, ein Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein, Mitwirkende wie der Bund Naturschutz und Aussteller, die


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Öko & BIO

Landtechnik, Schmuck aus Naturmaterialien, griechisches Olivenöl und vieles mehr präsentieren – und natürlich der Froschhammer Hof selbst. Wie erfolgreich die Veranstaltung der Froschhammers wirklich ist, wird sich knapp fünf Monate später im Februar in Nürnberg auf der BioFach 2014, der Weltleitmesse der Bio-Branche, zeigen. Da erhält die umtriebige Familie vom bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Auszeichnung für die „Schönste Veranstaltung“ im Rahmen der Bayerischen ÖkoErlebnistage 2013. Dafür hatten sich die Froschhammers mit ihrem Hoffest beworben. Und wie geht’s weiter? „Momentan steht vor allem mein Studium der Agrarwissenschaften an der Uni in Witzenhausen im Vordergrund. Aber auch auf dem Betrieb warten neue Herausforderungen auf uns – im Speziellen der Soja-Anbau als Futterpflanze auf unseren Feldern. Wenn wir den hinbekommen, können wir unsere Tiere zu 100 Prozent mit Futter vom eigenen Hof versorgen. Das wäre perfekt.“ Hört man den Junglandwirt Peter zu, hat man keine Zweifel, dass auch dieses Projekt ein Erfolg sein wird.

Haben Sie Interesse an unseren Bunten Bentheimer Schweinen oder möchten Sie schon jetzt ein Fleischpaket vorbestellen?

Öffnungszeiten Hofladen: Mittwochs: 17:00 - 19:00 Samstags: 10:00 - 13:00 sowie nach persönlicher Vereinbarung

Naturlandhof Froschhammer Stadtberg 1 93107 Thalmassing (Opf.) Tel./Fax: 09453-1796 E-Mail: naturlandhof–froschhammer@t-online.de Web: www.naturlandhof-froschhammer.de

Der Bauernmarkt in Bad Kötzting Bereits seit 17 Jahren gibt es hier „Natur aus erster Hand“

Bad Kötzting. Der Bauernmarkt in Bad Kötzting wurde am 15. April 1997 von mehreren Erzeugern aus der Umgebung ins Leben gerufen. Die Zielvorstellung war, den Kunden selbst erzeugte Waren und zudem frisch vom Erzeuger anzubieten. Dies nach dem Motto „Produkte aus der Region für die Region“. Die Bauernmarktbetreiber wurden und werden vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten (ALEF) mit Sitz in Cham unterstützt. Man hat erkannt, dass damit eine Stärkung der heimiDer Bauernmarkt in Bad Kötzting ist schen Wirtschaft erreicht werden für alle, die frische Erzeugnisse aus der kann. Die kurzen Transportwege Region sich wünschen, immer eine gute sind dabei ein weiterer positiver Adresse. Aspekt, dem man mit dem Einkauf auf dem Bauernmarkt erreicht. Angeboten werden unter anderem Fisch, Honig, Obst, Marmelade, Liköre und Weine sowie Rosswürste, Gemüse und saisonbedingte Pflanzen usw. Das Gemüse kommt vom Bio-Hof Laußer aus Stamsried. Je nach Jahreszeit können die Anbieter diese Produktpalette sogar noch erweitern. Die Stadt Bad Kötzting steht dem Bauernmarkt innerhalb ihrer Mauern auch positiv gegenüber. Der Bauernmarkt wird jeden Dienstag von 8 bis 12.30 Uhr auf dem Oberen Markt bei der Sankt-Veitskirche abgehalten. Nur während des Christkindlmarktes sind die Bauernmarktstände beim Neuen Rathaus in der Herrenstraße anzutreffen. Bei Fragen können sich Interessierte jederzeit an den Sprecher Wolfgang Vogl, Tel. 09941-905118, wenden.

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ÖKo & Bio

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Kinder kochen kulinarisch Küchenprofis Heizler und das Projekt „Europa Miniköche“ Die Nachricht war so überraschend wie sie konsequent war. Die Feinkost-Gastronomie Heizler aus Furth im Wald sucht ein neues Betätigungsfeld in Neunburg vorm Wald. Spätestens aus Zeiten des Tagungszentrums ATT in Furth im Wald mit dem Restaurant Seerose hat sich weit über die Chamer Landkreisgrenzen hinaus herumgesprochen, dass einfach köstlich und erlesen ist, was Manuela und Werner Heizler da auftischen (auch als Catering-Anbieter weit über die Landkreisgrenzen hinaus etwa für Events in Nürnberg , Coburg, Lichtenfels, München, Regensburg). Lange hielt sich nach Eröffnung des Restaurants „MundArt“ und der „Essbar“ in Cham das Gerücht, dass es das Ehepaar Heizler auf die dieses Jahr entstehende Stadthalle in der Kreisstadt Cham abgesehen hat. Heizlers lassen offen, ob es in der neuen Stadthalle Cham Feinkost vom Feinsten zu schnabulieren geben wird und Catering mit Stil als beliebten begleitenden Gusto zu den Veranstaltungen. Sie haben sich nun entschieden, die Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald zu übernehmen. Dort hat die Küchenprofis letztlich die 75 Quadratmeter große Küche überzeugt. Was zunächst auf der Tagesordnung ganz oben steht, ist die Erschaffung einer Feinkost-Oase in Neunburg vorm Wald in der Schwarzachtal-Halle. Das

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Konzept dort ist dasselbe wie im ATT in Furth im Wald und im „Mundart“ und der „EssBar“ in Cham. Einfach regionale, gesunde, frische und damit „essbare“ Lebensmittel, und sei es „to go“! Projekt „Europa Miniköche“ - Schulung in gesunder Ernährung Doch das Engagement der Heizlers geht weit über diese zeitintensiven Engagements in Sachen guten Geschmacks beim Essen hinaus. Sie wollen etwas

Fuhrmannstrasse 23 93413 Cham Tel. 09971/7634707 Rötzer Strasse 2 92431 Neunburg v. W. Tel. 09672/6683407 www.heizler-vps.de

dazu beitragen, dass auch die Jüngsten eine Vorstellung vom Wert der Lebensmittel, der Regionalität, der Disziplin und Nächstenliebe erahnen und beteiligen sich daher am Projekt „Europa Miniköche“, das in diesem Jahr sein 25. Jubiläum feiert. Ziele dieses Projektes sind vor allem Schulung in gesunder Ernährung (in Zeiten der Dominanz von Fast Food und Diabetes bereits im Kindesalter besonders angebracht), bewusster Umgang mit Lebensmitteln, Grundlagen

Kulinarische Köstlichkeiten mit herzlichem Service in 2 Restaurants Catering von 2 - 1000 Personen Kochschule Europa-Miniköche Imbiss der besonderen Art mit Cross-Over-Küche (regional-

mediterran inspiriert mit asiatischen, interkulturellen Einflüssen der Gewürze)

Verkauf von Eigenprodukten ( z. B.Senf, Marmeladen,..), Gewürzen, Schokoladen, Accecoires für Küche und gedecktem Tisch


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Öko & BIO

der Disziplin für jegliche Ausbildung sowie die Förderung regionaler Produkte in einer Welt zunehmender Verdummung bezüglich Essenszubereitung und Gesunderhaltung durch richtige Ernährung. Den Kindern werden früh genug Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die später ihr Leben beeinflussen werden, sei es die Vermittlung der Kulturgüter ESSEN, TRINKEN, TISCHKULTUR oder seien es die Grundlagen einer gesunden Ernährung, die regional und saisonal ausgerichtet sind.

zell“, schwärmt Manuela Heizler. Geplant war das nicht, aber inzwischen haben die Europa-Mini-Köche in Cham schon einiges bewirkt. Etwa auf dem Schmankerlmarkt haben sie selbst zubereitetes Essen (Schupfnudeln mit Kraut und Hokaidokürbissuppe) verkauft und einen Erlös von 300 Euro weitergereicht an die Aktion „Kinder helfen Kinder“.

„Bei unseren Treffen herrscht Disziplin.“

Die teilnehmenden Kinder sind zwischen 10 und 12 Jahre alt und die Resonanz auf Heizlers Angebot war überwältigend: „Wir wollten eigentlich nur 16 Kinder nehmen, da das ja zu allem dazu ein enormer Zeitaufwand ist. Aber wir haben binnen einer Woche über 30 Bewerbungen erhalten und haben dann 24 Kinder aus der Region aufgenommen. Von Schönthal über Furth im Wald und Falkenstein bis nach Bad Kötzting und sogar aus Kon-

Bioprodukte, Kräuter,

Diese soziale Komponente ist aber längst nicht alles, was das Projekt bewirken soll. Vielmehr handelt es sich bei dem auf zwei Jahre angelegten Projekt um ein berufsvorbereitendes Seminar, in dem Disziplin und Konzentration besonders geschult werden. „Bei unseren Treffen herrscht Disziplin“, so Manuela Heizler. Jedes Mal, wenn die Kinder zusammenkommen, sind binnen drei Stunden vier Komponenten eines gesunden und vollwertigen Menüs zusammenzustellen. „Da bleibt keine Zeit zum Rumspinnen“, sagt Heizler. Vor allem aber bemerken die Kinder dabei, was Lebensmittel sind: bestenfalls regionale und gesunde Mittel zum Leben. Die lila Kuh ist nach den zwei Jahren mit Sicherheit ins Reich der Märchen abgetaucht, wo sie auch hingehört.

Gemüsejungpflanzen und Blumen Bioland-Gärtnerei Weindl Jakobstr. 12 Grafenkirchen 93482 Pemfling

junges

e s ü ! h c i l r Genm ü t a

Sensibilität für Lebensmittel aus der Region wecken Um diese Sensibilität für Lebensmittel zu erwecken, steht allerhand auf der Tagesordnung. So wird im Spitalgarten in Cham ein Gemüsegarten angelegt, um den

sich turnusmäßig nicht nur ein örtlicher Gärtner (Weindl, Grafenkirchen) mit den Kindern kümmert, auch die Eltern werden einbezogen – sie kümmern sich im wöchentlichen Wechsel mit den Kids je eine Woche um die Pflege der angebauten Feldfrüchte. Ganz nach dem Motto: Was ich selbst gehegt und gepflegt habe, steigt in der Wertschätzung. Auch seltene aber wieder moderne heimische Feldfrüchte wie Pastinaken stehen damit auf dem Speiseplan, sobald die Früchte reif sind. Zudem steht eine internationale Schulung an auf einem Spargelfeld, wie Heizler verrät. Dabei sollen die Kinder mithelfen beim Spargelstechen und erfahren, warum Spargel aus Deutschland teurer ist als etwa Spargel aus Peru. Überdies steht eine Aufgabe auf dem Terminplan 2014, der manchem Erwachsenen zu schaffen machen dürfte: „Wir schicken die Kinder im Winter mit fünf Euro auf den Bauernmarkt und sie müssen davon drei, besser fünf, saisonale Wintergemüse kaufen für ein Essen, das wir dann gemeinsam zubereiten.“ Heizlers sprühen geradezu vor Ideen. Ein besonderes Extra des Projektes der Europa-Mini-Köche ist eine 16-stündige Schulung durch eine Ernährungsberaterin der Barmer Ersatzkasse. Lust auf mehr? Wer sich selbst von den Kochkünsten der Europa-Mini-Köche mit ihrer regionalen und gesunden Küche ein Bild machen will, kommt am besten zum Schmankerlball nach Furth im Wald am 22. März. Dort gibt es Leckereien der Kinder (1,- Euro vom Eintritt wird an die Aktion „Kinder helfen Kinder“ gespendet). Wer einmal eintauchen will in die Feinkost-Genüsse, die dahinter stehen, sollte sich einen Besuch im Restaurant Seerose in Furth im Wald oder in der Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald nicht entgehen lassen.

Guten Appetit! Stephanie Paa

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ÖKo & Bio

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Fit mit Fett

Abnehmen durch innere Hygiene Fette und Öle werden immer noch als Dickmacher

Aber ACHTUNG! Nur hochwertige Bio Leinöle von

Nummer eins verteufelt. Die Wahrheit aber ist, dass

bester Qualität sind geeignet. Leinöl mit einem ran-

Dipl. Ing. (FH)

die richtigen Öle wie Bio Leinöl und Bio Virgin Coco-

zigen und bitteren Geschmack ist nicht mehr zum

Lucia Treffurth

nut Oil (VCO) den Stoffwechsel unterstützen und so-

Verzehr geeignet. www.lucias-natuerlicht.de

gar bei der Regulierung des Gewichts helfen. Nur im Fettstoffwechsel kann der Körper sich innerlich reini-

Worauf müssen Sie bei Leinöl achten:

gen und die Stoffwechselabfälle aus den Fettpolstern

• Verwendung biologisch dynamisch produzierter

dorthin bringen, wo sie hingehören - ins Kloo! Um

und zertifizierter Goldleinsaat

den Fettstoffwechsel zu starten, dürfen sie mehrere

• Verwendung von Leinsaat aus Regionen mit nied-

Und diese Öle können noch mehr:

Stunden keine Kohlenhydrate verzehren, da sonst

rigem Schwermetallgehalt, also dem Cadmium,

- Die im Virgin Coconut Oil (VCO) enthaltenen MCT

sofort wieder der Zuckerstoffwechsel anspringt und

Blei- und Quecksilbergehalt des Bodens, weil

Fettsäuren sind in der Lage, die bei Alzheimer und

das Kommando übernimmt. Im Zuckerstoffwechsel

Leinsaat Schwermetalle anreichern kann

Demenz entstehende Plaque im Gehirn abzubau-

kann der Körper die Abfälle nicht entfernen und lagert

• Kalt und schonend gepresst, dass bedeutet:

en (=Reinigung von Gehirn und Nervenzellen)

sie in die Fettdepots ein. Beim gesunden Abnehmen

- mit wenig Druck

- Leinöl liefert reichlich pflanzliche Omega-3-Fett-

sollten erst die Fettzellen gereinigt werden. Der der

- gekühlt

säuren, die der Körper in die körpereigenen Ome-

Stoofwechsel-Müll (=Toxen) muss aus den Zellen

- ohne Sauerstoff

ga-3-Fettsäuren EPA (für ihre Muskeln u. Organe)

hinaus. Für diese Rolle ist frisches reines Bio Leinöl

- ohne Licht

und DHA (für ihr Gehirn und ihre Nerven) umwan

bestens geeignet. Nun muss durch die Bereitstellung

• Schonende Filtration im Vakuum-Verfahren

deln kann, wodurch sich neue und fitte Zellen bil-

von Taxen (=Mülltransporter für fettlösliche Gifte) die-

• Abfüllung in dunkle Glasflaschen unter Stickstoff

den und der Körper sich selbst repariert

ser Müll durch den Körper über die Leber in den Darm

unmittelbar nach dem Pressen

- nur hochwertige Öle wie Bio Leinöl und VCO kön-

gelangen können. Das ist eine der Aufgabe, die das

• Produktion nur auf Bestellung, nicht auf Lager

nen Mineralien und die fettlöslichen Vitamine

Virgin Coconut Oil (VCO) übernehmen kann.

• Neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum muss auch

E-D-K-A in den Körper transportieren, die neben

der Herstellungstag vermerkt sein

den bekannten Funktionen auch für die „Entmül-

Saubere Zellen arbeiten richtig, was sie als Gesund-

• Freiwillige Beschränkung der Verbrauchszeit auf

lung“ im Körper nötig sind

heit, Kraft und Lebensfreude wahrnehmen. Ein sau-

12 Wochen

beres Bindegewebe ist von Außen als straffe und

Dies alles dient dazu, eine vorzeitige Oxidation und

Bio Leinöl und Bio Virgin Coconut Oil (VCO) dienen

jugendliche Haut erkennbar. Die Zeichen des Alterns

damit einen Verlust an Geschmack und Verträglichkeit

dem Körper beim Reparieren und Reinigen. So kön-

und viele Stoffwechselerkrankungen kann man auch

zu verhindern.

nen Gewicht und Gesundheit wieder natürlich reguliert werden.

auf die zunehmende „Vermüllung“ von Zellen und Bindegewebe zurückführen. Durch die Nahrung re-

Für VCO gelten folgende Regeln:

gelmäßig zugeführte frische hochwertige ungesättigte

Das VCO soll durch das Abpressen der frischen Kop-

und gesättigte Fettsäuren helfen täglich, die anfallen-

ra (Fruchtfleisch der Ko-

den Abfälle zu binden und auszuleiten. Sie sind also

kosnuss) im „trockenen

neben reinem, stillen Wasser für die „innere“ Hygiene

Herstellungsverfahren“,

unverzichtbar und wirken von innen durch die Er-

gewonnen werden, weil

neuerung von Zellen verjüngend und belebend. Die

dies besonders scho-

ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren hilft

nend ist und der Schim-

auch, die Omega-6-Fettsäuren richtig zu verwerten.

melbildung vorbeugt.

Bei einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren wirken die

Das Verbot von Kin-

Omega-6-Fettsäuren entzündungsfördernd. Daher

derarbeit

sind die an Omega-6-Fettsäuren reiche Öle wie Raps-

einzuhalten wie die faire

öl kritisch zu sehen, da der Überschuss der „6“er die

Entlohnung der regiona-

Aufnahme und Umwandlung der „3“er blockiert und

len Arbeiter. Gutes VCO

die Entstehung chronischer Entzündungen fördert.

schmeckt und riecht in-

Sind dagegen genug „3“er da, werden auch die „6“er

tensiv nach Kokos.

gesund und vitalisierend verwertet.

ist

ebenso

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Öko & BIO

Imagepflege mit Augenzwinkern Bäuerinnen und Bauern als Botschafter Ein realistisches Bild der Land- und Forstwirtschaft, der Tierhaltung und des Berufsbilds Landwirt zu zeichnen, ist heute wichtiger denn je. Das ist das Ziel der Kampagne „Landwirtschaft von heute – für morgen“, die der Bayerische Bauernverband initiiert hat. Der Kontakt zwischen Verbrauchern und Erzeugern hilft, Vorurteile und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Deshalb hat der Bayerische Bauernverband diese Kampagne bereits 2012 gestartet. Die Botschaft: Landwirtschaft hat Zukunft!

ren können: die Landwirte selbst. Keine gecasteten Models, sondern authentische bayerische Bauern, Bäuerinnen und Bauernkinder standen für die Fotos und Internetvideos der Kampagne vor der Kamera. Alle 16 Motive der Kampagne sowie Videoclips sind auch im Internet zu sehen: www.landwirtschaft-fuer-morgen.de

Ausflugstipp Wer Landwirtschaft unmittelbar, mit allen Sinnen erleben will, sollte sich das Wochenende der Landwirtschaft am

14./15. Juni 2014 vormerken. An diesem Wochenende öffnen bundesweit Bauernhöfe ihre Tore. Bäuerinnen und Bauern geben Einblick in ihre tägliche Arbeit Mehr dazu im Internet: www.offener-hof.de

Die bayerischen Bauern sorgen mit innovativer und nachhaltiger Arbeit für hochwertige Lebensmittel – und jetzt zeigen sie das auch. Unter dem Motto „Landwirtschaft - von heute, für morgen“. Die Kampagnenmotive präsentieren den Bauernstand und seine Leistungen mit sympathischer Leichtigkeit. Das Ziel: Mehr Stolz und Selbstbewusstsein auf Bayerns Höfen und ein gesteigertes Verständnis bei den Verbrauchern. Um diese zu erreichen, wurden Themen rund um die Leistung der Land- und Forstwirtschaft mit einem Augenzwinkern aufbereitet. Mit Schlagworten wie „Sahneschnitte“, „Verpackungskünstler“ oder „Frauenversteher“ schlagen die Motive emotional die Brücke zum Verbraucher und zum Berufsstand. Plakative Überschriften, kombiniert mit kurzen aber informativen Sachtexten, präsentiert mit authentischen Bildern - das ist das Konzept. Botschafter sind dabei diejenigen, die die moderne Landwirtschaft von heute am besten repräsentie-

Kein Essen in den Müll

Buchtipp

von Dr. Peter Wöllauer

Ein überaus informatives, faktenreiches, und hilfreiches Buch von Dr. Peter Wöllauer. Persönliche Erfahrungen, ebenso wie gründliche Recherche mit unverstelltem Blick nach vorn. Nach vorn, in die Zukunft, in der unsere Ernährung wieder nachhaltig „einsetzbar“ werden soll. Denn vieles ist länger haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist noch lange kein Verfallsdatum! Einige Lebensmittel kann man auch nach dem Ablaufen noch essen. Dieses engagierte Buch zeigt Alternativen, die von heute auf morgen umsetzbar sind, denn wie sagten schon unsere Großeltern? „Mit Essen spielt man nicht!“ Der Autor möchte Lebensmittel retten, die sonst im Abfalleimer landen könnten. Egal ob beim Lebensmitteleinkauf, bei der Lagerung, bei der Verbrauchssteuerung, oder sogar bei der eigenen Konservierung. Das Buch von Peter Wöllauer nimmt einem die Angst vor Gesundheitsschädigung durch verdorbene Lebensmittel. Mehr sogar, es führt die Angst der Menschheit wieder auf ein gesundes Maß zurück. Dieses Werk zeugt den Lebensmitteln wieder den gebührenden Respekt und sagt der Lebensmittelverschwendung den Kampf an. Zudem fördert es auch noch den sparsamen Umgang mit Lebensmitteln. Essen gehört wahrhaftig nicht in den Müll. „Kein Essen in den Müll“ regt erfolgreich zu nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln an. Gabriele Kiesl

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LandGenuss Bayerwald Gastfreundschaft erfahren - Bauernhöfe erleben - Regionales genießen Eigentlich ist es das Normalste der Welt: Ein Bauer pflanzt die Kartoffeln, mästet das Schwein und melkt die Kuh - ein anderer drischt das Getreide, fischt seine Teiche ab oder hält Geflügel. Die Landwirtschaft sorgt seit alters her für die Ernährung der Bevölkerung. Der Bauer bietet die Grundlage, dass der Bäcker backen, der Metzger Wurst machen und der Wirt das Bier zapfen und obendrein den Schweinsbrat`n mit Knödel servieren kann. Ein gewachsenes Geben und Nehmen im Jahreslauf seit Jahrhunderten! Symbiose von Tradition und Moderne Im Bayerischen Wald sind diese traditionellen Strukturen noch vorhanden jedoch auch an den Bayerwaldlern sind die vielfältigen Einflüsse der Globalisierung nicht spurlos vorübergegangen. Mancher Landwirt kann im Wettbewerb auf globaler Ebene nicht mehr mithalten und dies oder jenes Dorfwirtshaus mutiert zur Pizzeria oder zum Fast-food-Imbiss-Laden. Dieser fatalen Entwicklung entgegenzusteuern und Tradition und Moderne miteinander zu verbinden, ist einem Verein, der sich aus pfiffigen Landwirten und findigen Gastronomiebetreibern rekrutiert mit einem Kunstgriff gelungen: Im Landkreis Cham möchte das Bündnis LandGenuss Bayerwald den Einheimischen, Besuchern und Gästen das Unverfälschte und Einzigartige dieser Region innerhalb eines natürlichen Kreislaufs erlebbar machen.

schaftliche Betriebe zu einem Netzwerk zusammengefunden. Erster Vorsitzender Andreas Brunner, zugleich Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes erklärt, wie Produzent, Gastgewerbe und Endverbraucher gleichermaßen von diesem Konzept profitieren: Nach Brunners Worten würden die regionalen Gerichte, die zum überwiegenden Teil aus Produkten der heimischen bäuerlichen Direktvermarkter zubereitet werden, in den Speisekarten mit dem speziellen Logo als Qualitätsbeleg besonders kenntlich gemacht. Damit sich der Gast auf die Qualität und regionale Herkunft verlassen könne, unterliegen alle Partnerbetriebe einem strengen Kontrollsystem. So zeigte sich Brunner nach den erst kürzlich durchgeführten Kontrollbesuchen bei den Mitgliedern äußerst zufrieden. Die vorgezeigten Lieferscheine der Wirte belegten den Wareneinkauf bei den bäuerlichen Direktvermarktern; diese wiederum bestätigten die gestiegene Nachfrage ihrer Produkte durch die einschlägige Gastronomie.

„Alle Partnerbetriebe unterliegen einem strengen Kontrollsystem!“

„Erfrischend natürlich“ „Erfrischend natürlich“ ist die Zielsetzung dieses Netzwerks, nämlich sich stark zu machen für Erhalt und Pflege regionaler Produkte, regionaler Speisen und der heimatlichen Region als Lebens-und Wirtschaftsraum. Mittlerweile haben sich 38 Restaurants, Gasthöfe und landwirt-

Die Gäste sind begeistert Der rührige Vorsitzende, zudem Betreiber des Wohlfühlhotels „Brunnerhof“ in Arnschwang ist vom Konzept überzeugt. „Die durchwegs positiven Rückmeldungen der Gäste bestätigen, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“. Zwar räumt Brunner ein, dass die beiden Anfangsjahre seit Gründung des Vereins „Lernjahre“ waren. Seine künftigen Visionen gründen nunmehr auf gefestigtem Vertrauen und auf die Zuverlässigkeit zwischen den Partnern. Brunner leistet Überzeugungsarbeit bei seinen Berufskollegen und ist sich sicher, dass sich dem Netzwerk noch viele Land- und Gastwirte anschließen werden. Die Vor-

teile lägen laut Brunner auf der Hand: - Stärkung der heimischen (Land- und Gast-)Wirtschaft - Qualität durch Herkunftsnachweis - gewährleistete Frische durch kurze Wege - gesteigerte Wertschätzung der Le bensmittel - hohe Akzeptanz der Speisen aus der Region - Gästewerbung durch zufriedene Kunden Jeder Partnerbetrieb erhält ferner zur eindeutigen Identifizierung als LandGenuß-Mitglied die Nutzungsberechtigung des geschützten LandGenuß-Logos. Mittels eines einschlägigen Emailschild im Eingangsbereich kann der Mitgliedsbetrieb den Kunden auf die Zugehörigkeit im regionalen Netzwerk LandGenuß aufmerksam machen. Mehr Öffentlichkeit Als weiteren Verknüpfungspunkt im Netzwerk zwischen den Partnern von LandGenuß schwebt Andres Brunner eine zentrale Verkaufsstelle in der Kreisstadt vor. „In diesem Laden könnten die Produzenten ihre Ware anliefern. Dies bedeute zum einem eine Vereinfachung in der Logistik; zum anderen stünden die hochwertigen regionalen Produkte nicht nur der Gastronomie sondern auch dem Endverbraucher zur Verfügung.“ Im Rahmen von Ausstellungen sowohl im Landtag als auch im Foyer des Landratsamtes will sich LandGenuß einem breiten Publikum vorstellen. Andreas Brunner hat sich seit der letzten Mitgliederversammlung mit dem Vorschlag auseinanderzusetzen, ob der Einzugsbereich von LandGenuß vergrößert werden solle. „Die Idee ist weiter zu verfolgen. Viele Feriengäste besuchen


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den Naturpark Oberer Bayerischer Wald - und dieser ist nicht auf den Landkreis Cham begrenzt.“ Eine Zusammenarbeit zum Beispiel mit dem Landkreis Regen wäre nach den Ausführungen Brunners überlegenswert.

„Grenzenlos genießen“ mit Land-Erlebnisreisen Als weiteres Standbein hat der Verein Landerlebnisreisen ins Leben gerufen. Unter diesem Motto können sowohl Gäste als auch Einheimische in geführten Kräuterwanderungen die vielfältige Natur des Bayerwaldes erkunden. Bei Touren zu LandGenuß-Bauernhöfen oder LandGenuß-Gasthäusern dürfen die Teilnehmer neben der herrlichen Landschaft die gemütlichen Gasthäuser mit ihren kulinarischen regionalen Köstlichkeiten erleben. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten in Cham konn-

ten grenzüberschreitende Kontakte zu ebenso regionsbewussten Gastronomen und Landwirten im benachbarten Tschechien aufgebaut werden. Das länderübergreifende Netzwerk bietet in einem Katalog zahlreiche attraktive Vorschläge für grenzüberschreitende Erlebnistouren. Routenvorschläge hierzu finden Sie unter touristik@lra.landkreis-cham.de

Autor: Claudia Nürnberger, Simandl-Hof

In folgenden Gasthäusern können Sie bereits LandGenuß-Gerichte genießen: - Woferlhof mit Hofstub`n, Franz Adam, 93458 Warzenried

- Gasthof „Zum deutschen Eck“, Thomas Laubmeier, 93464 Tiefenbach

- Hotel Früchtl Wirtshaus „Zum Bräu“, Daniel Früchtl, 93499 Zandt

- Gasthaus Ödenturm, Ernst Hunger, 93413 Chammünster

- Wohlfühlhotel „Brunnerhof“, Familie Brunner, 93473 Arnschwang

- Wirts-Wast, Sebastian Hausladen,

- Gastwirtschaft Wagner, Raindorferstraße 13, 93413 Cham

- Arracher Hof, Dieter Rackl, 93474 Arrach

93482 Pemfling-Grafenkirchen

- Hotel Habersaign, Rudolf Nitsch, Habersaign 1, 93437 Furth im Wald

- Hotel Birkenhof, Familie Gmach, 93479 Grafenwiesen

- Gasthof „Zur Linde“, Markus Pongratz, 93453 Neukirchen Hl. Blut

- Ulrichshof Bio-Resort, Ulrich N. Brandl, Zettisch 42, 93485 Rimbach

- Hotel Gasthof „Rößlwirt“, Familie Klingseisen, 93462 Lam

- Landgasthof Pfahlhof, Johann Blasini, 93499 Zandt

- Rhaner-Bräu-Stüberl, Benedikt Hierl, 93413 Cham

Grenzenlos

land.genuss Gastfreundschaft erfahren | Bauernhöfe erleben | Regionales genießen Ob im Bayerischen Wald oder im Böhmerwald, ob für einen oder mehrere Tage, erfahren Sie echte Gastfreundschaft und genießen Sie Regionales. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen unseren regionsbewussten Gastronomen und Landwirten haben Sie die Möglichkeit den unverfälschten Genuss unseres Landkreises zu erleben. Die Touristik-Information des Landkreises Cham ist Ihnen bei der Planung gern behilflich (touristik@lra.landkreis-cham.de; Tel. 09971 78430). Anfragen und Buchungen richten Sie bitte direkt an die Betriebe unter www.land-genuss.eu.

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ÖKo & Bio

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Bio-Limonade

BIONADE

Das Original beeindruckt mit neuen Sorten An frischen Frühlingstagen, an denen die Sonne kräftiger wird und es abends länger hell bleibt, da sehnt sich unser Körper und Geist nach frischer, vitalisierender Energie. Zu dieser Zeit schmeckt es allen, besonders den Kindern, im Freien doch am besten. Und wenn uns die Sonne am Wochenende so richtig verwöhnt, dann wird ein Picknick zur schönsten Sache der Welt. Dabei dürfen verführerische, leckere und vor allem erfrischende Getränke nicht fehlen. Sonne und kühle Getränke gehören einfach zusammen. BIONADE Streuobst – mit Sicherheit erfrischend Dieses Getränk weckt wahrhaftig unsere Lebensgeister und erste Frühlings-, ja sogar Sommergefühle machen sich bemerkbar. Endlich gibt es das Streuobst á la Bionade nicht mehr nur im Bio-Fachhandel, sondern nun auch, dank großer Nachfrage in der Drogerie und Gastronomie. Die feinherb-fruchtige Abkühlung wird nach dem bewährten Bionade Verfahren mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Quitten von heimischen Streuobstwiesen hergestellt und besticht durch den unverwechselbaren Bionade Geschmack. Die Quitten stammen aus Streuobstbeständen, sowie aus dem Bionade Projekt Bio-Landbau Rhön. Bionade setzt sich für Erhalt, Entwicklung und Pflege der gefährdeten Streuobstwiesen ein. Denn nur gesunde Ökosysteme sichern dauerhaft den Bezug von Bio-Rohstoffen in bester Bionade Qualität, und das schmeckt

t. Schmeck . h ic rl tü a N . rs Ande

man natürlich auch. Das Engagement von Bionade im Rahmen der Herstellung von Bionade Streuobst für den Erhalt der Biodiversität, ist fest in der Firmenphilosophie verankert. Wie bei allen Sorten werden auch für Bionade Streuobst ausschließlich Rohstoffe in Bio-Qualität verwendet. Sie erhalten Bionade Streuobst im Bio-Fachhandel in der 0,33 l Glas-Mehrwegflasche und im 12er-Kasten, in der Gastronomie in der 0,33 l Glas-Mehrwegflasche sowie in der Drogerie auch als 0,5 l PET-Flasche. BIONADE Cola - unkonventionell und typisch BIONADE Bionade ist unkonventionell und steht für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft. Ebenso ist Bionade Partner von Projekten in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Jugend. Und nicht nur die Jugend ist begeistert von Bionade Cola. Denn eine Alternative zu den herkömmlichen Cola-Getränken bietet Bionade nun auch. Durch das einzigartige Herstellungsverfahren verbindet sie die typische Bionade Note mit einem ganz eigenen Cola-Geschmack. Bionade Cola schmeckt natürlich anders! So hat sie im Vergleich zu herkömmlichen Cola-Getränken bis zu 50 Prozent weniger Zucker und hat daher auch entsprechend weniger Kalorien. Lecker, feinherb-fruchtig und weniger süß, dank der milden, organischen Gluconsäure. Natürliche Inhaltsstoffe in BioQualität werden auch für Bionade Cola ver-

wendet. Durch das natürliche Koffein ist sie angenehm belebend und sehr erfrischend. Eigentlich ganz einfach ... oder doch nicht? Man nehme klares, reines Wasser aus dem UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Dazu ausgewählte Braugerste von höchster Qualität für den vollen Geschmack. Dazu das Beste aus den Früchten und das alles aus kontrolliert biologischem Anbau - zu 100 Prozent. Durch ein aufwändiges und patentiertes Verfahren braut man dann auf natürliche Weise und nach eigenem Reinheitsgebot aus Wasser und Malz. Dass dabei kein Alkohol entsteht, verdankt man dem Enzym (Glucoseoxydase), das einen Teil des Zuckers in Gluconsäure, eine milde, organische Säure, umwandelt. Bionade ist frei von künstlichen Zusatzstoffen wie Farb- oder Konservierungsmitteln sowie vegan, gluten-, laktose- und gentechnikfrei. Die besondere Art der Herstellung macht Bionade so einzigartig, denn herkömmliche Limonaden werden hingegen einfach nur aus Wasser, Zucker, Zitronenoder Phosphorsäure und oft künstlichen Aromen zusammengemischt. Also, ich weiß ja nicht wie Sie das sehen, aber ich jedenfalls bin sehr beeindruckt vom aufwendigen Bionade Herstellungsverfahren. So begeistert, dass ich auch weiterhin Bionade genießen werde und das sicher nicht nur im Frühjahr. Erleben Sie Bio mit all Ihren Sinnen, erleben sie Bionade! Gabriele Kiesl

So anders kann Cola sein. Rein natürlich Weniger süß Typisch BIONADE Informationen zu Bio nade finden sie unt er: www.facebook.de /bionade ww.bionade.de www.dieandereco la.de


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Öko & BIO

Regionalkonzepte im Fokus Rohstofftag 2014 bei Schneider Weisse München/Kelheim, 13. Februar 2014 – Am 12. Februar 2014 begrüßte Schneider Weisse in Kelheim knapp 100 Vertreter der Politik, verschiedenster Verbände entlang der Wertschöpfungskette – u.a. des Bauernverbands –, der Hopfenzüchter und Mälzer sowie Landwirte, um das erfolgreich etablierte Regionalkonzept der Brauerei vorzustellen und über den zukünftigen Stellenwert von Regionalität bei der Herstellung von Lebensmitteln zu diskutieren. Hochkarätige Referenten setzten Impulse und förderten mit aufrüttelnden Thesen die Diskussion unter den Teilnehmern. Auch das Format der Veranstaltung baute auf Nähe, engen Dialog und partnerschaftliches Miteinander. Es gab kein Podium, keine moderne Vortragstechnik. Die Referenten saßen mit Veranstalter und Moderator am runden Tisch, der einen regionalen Stammtisch symbolisierte. Mit dem erstmals veranstalteten Rohstofftag wollen Brauereichef Georg Schneider und sein Braumeister HansPeter Drexler den Dialog zwischen Erzeugern, Verbänden und Politik starten und eine Plattform etablieren, auf der die Beteiligten losgelöst vom beruflichen Alltag Erfahrungen austauschen, Netzwerke bilden und sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen können. Einigkeit herrschte am Ende darüber, dass regional optimal und Schneider Weisse mit der Veranstaltung ein umfassendes Bild zur Darstellung der aktuellen Situation gelungen ist. „Wir haben in letzter Zeit beobachten können, dass die Menschen hier in Deutschland zunehmend nachdenklicher werden und die Herstellung sowie die Rohstoffe, aus denen unsere Lebensmittel hergestellt und speziell unser Bier gebraut werden, hinterfragen. Verbraucher leben bewusster, und dazu gehört das Wissen um die Lebensmittel, die wir täglich konsumieren. Der Anteil

der Qualitätsverbraucher nimmt unserem Empfinden nach kontinuierlich zu. Uns als traditionelles Markenunternehmen begeistert diese Entwicklung, denn wir brauen nicht einfach nur Bierspezialitäten, wir verkaufen ein Stück Heimat und Lebensgefühl. Da wir vor 20 Jahren unser Regionalkonzept aufgebaut haben und dies kontinuierlich gemeinsam mit unseren Erzeugern und Partnern erfolgreich weiterentwickeln, war für uns der Zeitpunkt gekommen, dem Dialog entlang der Wertschöpfungskette eine Plattform zu bieten. Mit dem ersten Rohstofftag hier in Kelheim, hier in der Region, aus der der Großteil unserer Rohstoffe stammt, setzten wir ein Zeichen. Wir appellieren an Verantwortliche aus der Politik, regionale Konzepte wie das unsere zu unterstützen, verantwortungsbewusste Familienunternehmen anzuhören, und wir fordern Verbraucher auf, Informationen von allen Beteiligten zu fordern.“ Mit diesen Worten begrüßt Brauereichef Georg Schneider die knapp 100 geladenen Gäste und legt die Zielsetzung des Rohstofftags dar. Schneider Weisse-Braumeister HansPeter Drexler erläutert einleitend die Grundpfeiler des Regionalkonzepts der

Brauerei: „Wir haben uns vor vielen Jahren auf den Weg gemacht, weil wir als Hersteller Verantwortung für unsere Umwelt übernehmen müssen und so einen kleinen, aber doch entscheidenden Beitrag zur globalen Nachhaltigkeitsbestrebung beitragen können. Die Rückmeldungen und unser Erfolg bestätigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber wir wissen, dass dieser Weg noch lange nicht zu Ende ist.“ Er hat in der Entwicklung und Umsetzung des Konzepts den Begriff des Regionalindex aus der Taufe gehoben. Dieser belegt in Zahlen, welcher Anteil im Bereich der Rohstoffe aus der Region stammt und wie es um die Energieeffizienz der Brauerei bestellt ist. Dass sich das Engagement im Rohstoffbereich auch positiv auf die Qualität der Biere auswirkt, bestätigen verschiedenste Auszeichnungen und Rückmeldungen der Verbraucher täglich auf ein Neues. Globale Betrachtung: Ethisches Spannungsfeld zwischen Klimaschutz, Energiewende und Lebensmittelversorgung Michael Windfuhr spannte in seinem mitreißenden, aber auch nachdenklich

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machenden Referat einen Spannungsbogen beginnend bei der Welternährungskrise 2007/2008 bis hin zu dem nachlässigen Umgang mit Lebensmitteln in unserer Ăœberflussgesellschaft. Er legte die globalen Zusammenhänge dar und dass weltweit derzeit in der Theorie ausreichend Lebensmittel zur VerfĂźgung stehen, aber dennoch in vielen Ländern extremer Hunger herrscht. Er fordert drastische MaĂ&#x;nahmen, um den Zustand der Lebensmittelverschwendung zu stoppen und die falschen Ansätze in den global funktionierenden Lieferketten zu Ăźberdenken. „Wir mĂźssen uns schnellstens um eine LĂśsung der Welternährungsthematik kĂźmmern, und diese fĂźhrt fast logischerweise zu Regionalkonzepten. Das Nachdenken Ăźber regionale Rohstoffe und Regionalisierung ist der Beginn, aus dem Teufelskreis der globalen Verschwendung auszubrechen“, zieht Windfuhr abschlieĂ&#x;end Bilanz.

Diplom-Biologe Nikolaus Geiler konfrontiert die Teilnehmer anhand einfach nachvollziehbarer Beispiele mit dem Fakt, dass der tatsächliche Wasserverbrauch jedes Menschen nur ein geringer Prozentsatz des sogenannten virtuellen Wasserverbrauchs ist. Jedes Konsumgut, jedes Lebensmittel, das weltweit hergestellt und in Deutschland gekauft und konsumiert wird, verbraucht in den Erzeugerländern Wasser: „Unser mittlerweile vollständig globaler Konsum fĂźhrt an anderen Stellen in der Welt, zu einem vielfach hĂśheren Einsatz von kostbaren Wasserressourcen. Wasser, das in diesen Ländern dringend gebraucht und immer knapper wird. Anhand dieser von mir dargelegten Zahlen ist es nicht unser vordergrĂźndiges Problem, hier in Deutschland den tatsächlichen Wasserverbrauch weiter zu optimieren. Wir mĂźssen global den virtuellen Verbrauch drastisch senken. Und dies ist nur durch regionales Handeln und Umdenken mĂśglich“, fĂźhrt er weiter aus.

Tatsächlicher Wasserverbrauch ist nur ein Bruchteil des virtuellen Wasserverbrauchs

„Regional ist optimal und daher bin ich jeder Brauerei dankbar, die sich Gedanken um regionale Konzepte macht.“

0HLQ*U QHV (LQ+DXFKYRQ)U KOLQJVIULVFKH LGHDO]XHGOHP*U Q]HXJ Strahlend messingfarbenes Bio-Weissbier mit Naturlandsiegel. Ein besonderes Aroma verbindet das Kräftige vom Malz mit der Leichtigkeit des Hopfens. Zugleich vollmundig und erfrischend. Wunderbar zu Gemßse und wßrzigen Fischgerichten. Hefeweissbier mit Naturlandsiegel 6,2 % vol. alc., Stammwßrze: 13,8 %

Brauereichef Georg VI Schneider

QR-Code: www.schneider-weisse.de/bezugsquellen

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Von der globalen Sichtweise zu regionalen Möglichkeiten und Erfolgskonzepten Dr. Michael Lüdke, Geschäftsführer für den Arbeitsbereich Ernährung im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, legte die vielfältige Unterstützung regionaler Aktivitäten des Ministeriums dar und zeigte die Wichtigkeit von Qualitätssiegeln als Sicherheit und Orientierung für die Verbraucher auf. Friedbert Förster, Marketingleitung Hofpfisterei, hat die Anwesenden auf den zuerst steinigen Weg der Hofpfisterei bei der Umsetzung ihres regionalen Biokonzepts mitgenommen: „Zu Beginn waren die Widerstände besonders aufseiten der Landwirte sehr groß, als Herr Stocker sie auf der Suche nach Mitstreitern von einer ökologischen Landwirtschaft überzeugen wollte. Die Zeit hat ihm recht gegeben, und die Verbraucher schätzen bis heute, dass sie glaubwürdig informiert und an den Überlegungen eines Unternehmens teilhaben können.“ 20 Jahre, in denen die Hofpfisterei ausschließlich Brote aus ökologischen und meist regionalen Rohstoffen herstellt, haben bewiesen, dass ein

Regionalkonzept erfolgreich sein kann und von den Verbrauchern geschätzt wird. Alle Diskutanten und Teilnehmer des ersten Rohstofftags waren sich einig: Regionalität ist ein wichtiger Baustein, um die globale Lebensmittelversorgung nachhaltig positiv zu verändern. Schneider Weisse wird zukünftig im Rhythmus von zwei Jahren zum Rohstofftag nach Kelheim einladen, um so den Regionalitätsgedanken nachhaltig zu fördern. Die Diskutanten dieser interessanten Tagung waren (in alphabetischer Reihenfolge): - Friedbert Förster, Marketingleitung Hofpfisterei München - Hans-Peter Drexler, Braumeister Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH - Nikolaus Geiler, Diplom-Biologe, Wasserschutzexperte - Dr. Michael Lüdke, Geschäftsführer für den Arbeitsbereich Ernährung im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft u. Forsten

- Georg Schneider, geschäftsführender Gesellschafter Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH - Michael Windfuhr, Deutsches Institut für Menschenrechte, Brot für die Welt Die Moderation des Tages leitete: Dr. Markus Herz, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Pflanzen

Die Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH wurde 1872 von Georg I. Schneider in München gegründet. Er war der erste Bürgerliche, der von König Ludwig II. das Recht erwarb, Weissbier brauen zu dürfen. Heute befindet sich die Brauerei bereits in der sechsten Generation im Besitz der Familie Schneider. Stammhaus ist nach wie vor das Weisse Bräuhaus in München im Tal. Seit 1946 braut Schneider Weisse in den Räumen der ältesten Weissbierbrauerei der Welt, gegründet 1607, im niederbayerischen Kelheim.

Gentechnisch veränderter Mais nicht abgelehnt Bund Naturschutz in Bayern e.V. kritisiert Verrat an Verbraucherschutz und Koalitionsvertrag Die Enthaltung Deutschlands beim Ministerrat in Brüssel bei dem zur Anbauzulassung beantragten gentechnisch veränderten Mais 1507 der Firma Pioneer wertet der Bund Naturschutz als klaren Verstoß gegen den Koalitionsvertrag. „Die Bundesregierung verstößt mit ihrer Enthaltung gegen ihre Vereinbarung im Koalitionsvertrag, die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik anzuerkennen“, so Richard Mergner, BN Landesbeauftragter, und weiter: „Weder Ministerpräsident Horst Seehofer noch SPD Vizekanzler Gabriel

konnten sich gegen das Veto von Kanzlerin Angela Merkel durchsetzen, die vor den Forderungen der Gentechniklobby eingeknickt ist, statt sich schützend vor die Interessen der Verbraucher und Landwirte in Deutschland zu stellen. Dies lässt vermuten, dass die Kanzlerin auch bei den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen der EU mit den USA, wo es z.B. auch um den Schutz vor gentechnisch veränderten Lebensmitteln gehen wird, nicht im Sinne der Bürgerinnen und Bürger verhandeln wird.“ Bund Naturschutz kündigt massive Protestaktionen an. Der Bund Naturschutz kündigt schon jetzt massive

Protestaktionen vor Ort an, wenn der insektengiftige und herbizidresistente GVO- Mais in Bayern zum Anbau zugelassen werden sollte. Kritiker weisen auf gravierende Mängel bei der Sicherheitsbewertung des 1507 Mais durch die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA hin, da grundlegende Daten, die für eine ausreichende Risikobewertung notwendig seien, in den Unterlagen der Antragsteller fehlten. Auch seien die Auflagen für das gesetzlich vorgeschriebene Monitoring ungenügend. Zudem bilde der 1507 Mais eine hohe Menge eines Insektengiftes (Bt-Toxin) im Pollen, das beispielsweise Nichtzielorganismen wie Schmetterlinge gefährde.

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Nachhaltige Heimatliebe Produkte heimischer Hersteller aus dem Supermarkt

Egal, ob als REWE-Geschäftsführer, als Ansprechpartner des Chamer Schulfruchtprogramms, oder auch als Verfechter regionaler Produkte, Andreas Bortars Leidenschaft für Qualität steckt an. Regionalität und Lokalität hat in seinem Markt oberste Priorität und ist längst zu seiner Herzens Angelegenheit geworden. Besondere Freude hat der Inhaber der REWE Cham an der Nähe und Zusammenarbeit mit den heimischen Erzeugern. Gelegentlich kann man Andreas Bortar sogar bei dem einen oder anderem regionalen Partnern antreffen. Sorgsam überprüft er selbst die hiesigen Produkte und macht sich ein genaues Bild vor Ort. Die dadurch entstandenen kurzen Transportwege gewährleisten auch Nachhaltigkeit. Die Kunden sind darüber mehr als begeistert, dass sie in einem Supermarkt wie der REWE Bortar oHG, so viele Produkte aus ihrer Heimat finden. Längst haben sie bemerkt, dass

Andreas Bortar hält was er verspricht und freuen sich über Produkte folgender Anbieter: Josef Venus (Trefling), Stangl Gemüse (Straubing-Bogen), Haberl Robert (Tiefenbach), Schedelbauer (Konzell), Metzgerei Haberl (Cham),Molkerei Goldsteig (Cham), Beier Waffeln (Miltach), Meier Adolf (Cham), Kolbeck Mühle (Chamerau), Erdäpfelschmankerl (Schönthal), Kreuzerhof (Furth in Wald), Weiss (Zandt), Bauer Hans (Waldmünchen), Gerhard Liebl (Bad Kötzting), Hieke Bärwurz (Zwiesel), Rodinger Frischei (Roding), Alte Hausbrennerei (Hengersberg), Weber Wild (Cham), Backparadies (Cham), Kelterei Nagler (Regensburg), Rhaner Bräu (Rhan), Hofmarkbrauerei (Loifling), Späth Bräu Osser (Lam), Gesellschaftsbrauerei (Viechtach), Schlossbrauerei (Drachselried), Falter Brauerei (Regen), Brauerei Hintereder (Chammünster), Brauerei Mühlbauer (Arnschwang), Brauerei Kneitinger (Re-

gensburg), Brauerei Röhl (Straubing), Karmeliten Brauerei (Straubing), Schlossbrauerei Runding (Runding). Andreas Bortar wurde im Januar diesen Jahr der Preis „Goldene Sahnehaube Region Süd“ verliehen. Sein Konzept der Vermarktung von Produkten aus der Region soll beispielhaft für andere REWEMärkte als Vorbild dienen. Herr Bortar handelt hier unternehmerisch im Sinne des Regionalmarketings. Im Mai 2014 findet die Deutschland Weite Preisverleihung der Nationalen Sahnehaube statt. Der Gewinner wird aus den jeweiligen Siegern der fünf Regionen ermittelt. Wir wünschen Andreas Bortar viel Erfolg. Als Vorbild für alle REWE-Märkte hätte er es sich verdient. Die Frage warum Herr Bortar so viel Herzblut in den Verkauf regionaler Produkte steckt kann ich mir erübrigen. Ich weiß die Antwort bereits: Aus Liebe zur Heimat! Gabriele Kiesl


Besser leben.

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Bortar oHG

Werner-von-Siemens-Str. 18 93413 Cham

Gewinner der Goldenen Sahnehaube 2013 Goldene Sahnehaube 2013

Qualitätsprodukte aus unserer Gegend.

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Bio-Bier – flüssiger Zeitgeist WIT-14017_Anz Urhell Oekona 1/4 hoch_86x113 05.03.14 09:46 Seite 1

Alle reden von Bio und so bleibt es nicht aus, dass sich auch die Braukunst damit auseinandersetzt. Wer jetzt denkt, dass der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur zu Geschmackseinbußen führt, der wird überrascht sein! Für das neue naturbelassene Zwickl Bio-Bier wurden nur die besten Zutaten verwendet: Reiner Bio-Aromahopfen paart sich mit hellem Bio-Malz – beides aus streng kontrolliertem ökologischem Anbau – und durchläuft aufwändige Bio-Kontrollen beim Brauprozess. Herausgekommen ist ein unfiltrierter, echt bayrischer Bier-Hochgenuss, zu 100 % gebraut nach dem bayrischen Reinheitsgebot – voll prickelnder Frische und mit sattem Geschmack. Das Zwickl-Bier für den qualitätsbewussten Verbraucher, der gern ein ökologisches Zeichen setzt. So wurde die Brauerei Wittmann bereits 2012 von Umweltminister Dr. Marcel Huber im Rahmen des „Umweltpakts

REGIONAL“ ausgezeichnet, da Wittman schon seit 1995 am ersten Umweltpakt teil genommen hat. Im Umweltpakt Bayern verpflichten sich seit 1995 Unternehmen zu freiwilligen, zusätzlichen Umweltschutzleistungen – das sind derzeit in ganz Bayern über 3.400 Unternehmen. Das Engagement für den Umweltschutz lässt sich sogar in Zahlen ausdrücken und messen: Bei 88 Prozent der Unternehmen, die den Umweltschutz fest in ihre Betriebsabläufe integriert haben, konnte die Umwelt deutlich profitieren etwa durch Abwasserreduzierung oder einen effizienteren Energie- und Ressourceneinsatz. Welche Schritte die Brauerei Wittmann gegangen ist und mit welchen Projekten sie den Umweltschutz fördert, können Interessierte auf der Website in der derzeit gültigen Umwelterklärung nachlesen. Diese wird von der Brauerei in regelmäßigen Abständen herausgegeben und fußt

1a aus LA

auf externen Audits, in denen die freiwilligen Bestrebungen begleitet und auf die erfolgreiche Umsetzungen hin überprüft werden. >> www.brauereiwittmann.de /umweltschutz

Das Bayerwald-Kaufhaus Wir sind ein im Aufbau befindendes Unternehmen, dass sowohl stationär, als auch online agiert. Mit unserem Firmennamen „BayerwaldKaufhaus“ und dem Slogan „Aus der Region – für die Region“ wollen wir einem großen Verbraucherwunsch nachkommen: Einheimische Produkte zu kaufen. Verbunden mit unseren zahlreichen Partnern aus dem Bayerischen Wald, stehen wir für höchste Qualität und faire Preise. Wir sind offen für alles, was gut ist. Sorgfältig prüfen wir dabei, wie die uns angebotenen kulinarischen und handwerklichen Produkte zur Erweiterung unseres Sortiments passen. Dazu gehören Honig und Glaslfleisch, Schwarzgeräuchertes in allen Variationen, Schnäpse und handgemachte Pralinen sowie hochwertige Gesundheits- und Wellnessprodukte, Glasobjekte und Raritäten aus Holz, z. Bsp. Honiglöffel, Hexenbesen oder Hundsbummerl. Alle Artikel gibt es im Online-Versand, stationären Verkauf oder im Edeka-Markt Bugl in St. Englmar. Wir fertigen auch Geschenkkörbe nach

Ihren Wünschen. Einen weiteren Schwerpunkt zur Entwicklung unseres Unternehmens sehen wir in der Zusammenarbeit mit Hotels, Pensionen und Gastronomie. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die Kooperation mit dem PredigtstuhlResort St. Englmar: In der Einkaufspassage des Hotels können unsere Produkte gekauft werden, was von Feriengästen wie Einheimischen gerne genutzt wird. Mit der prozentualen Beteiligung am Wiederverkauf sollen neue Partner gefunden werden. Unser Ziel ist es, weit über die Grenzen des Bayerischen Waldes hinaus die hochwertigen Produkte aus unserer Region zu vermarkten.

ergeben sich weitere neue Anknüpfungspunkte für Zusammenarbeit und Vertrieb. Das Bayerwald-Kaufhaus soll ein einmaliges, unverwechselbares Unternehmen unserer Region werden. Dazu sind noch viele kleine Bausteine notwendig, zu denen auch Sie gehören können. Unsere bisherigen Erfolge haben bewiesen, dass wir auf einem guten Weg sind – dank vieler guter Ideen und dem Engagement unserer Mitarbeiter. Lassen Sie uns gemeinsam weiter bauen!

Gartenstraße 23

Tel.: 0 99 42 / 9 41 10 11 99

Nicht vergessen wollen wir aber auch die Kultur. 94234 Viechtach Fax.: 0 99 42 / 94 Hier ist die Zusammenarbeit mit Autoren, Künstlern und Musikern gemeint. Erste Erfolge können wir mit der Neuauflage des Büchleins „Der Gartenstraße 23 Tel.: 0 99 42 / 9 41 10 Fax.: 0 99 42 / 94 11 99 Waldprophet“ von Paul Seehuber (Viechtach) 94234 Viechtach und der Ausstellung „Netzwerke“ des Malers www.bayerwald-kaufhaus.de Hans Friedl in Kollnburg aufweisen. Bei Ausstellungen, Buchpräsentationen und Konzerten e-mail:IT-Service Bayern GmbH info@bayerwald-kaufhaus.de

Anschrift: Bayerwald-Kaufhaus | Gartenstraße 23 | 94234 Viechtach Tel. 09942 /9 41 10 | Fax: 09941 / 94 11 99 | E-Mail: info@bayerwald-kaufhaus.de

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NEUE BIOERFRISCHUNGEN

Adelholzener Alpenquellen - die drei neue Bio-Erfrischungsgetränke Deutschlands Marktführer im Bereich Schorlen und Mineralwasser Plus* brachte mit „Bio Johannisbeere“, „Bio Birne Rhabarber“ und „Bio Orange Karotte“ gleich drei neue Bio-Erfrischungsgetränke auf den Markt. Damit weiteten die Adelholzener Alpenquellen ihre Bio-Getränke-Range auf insgesamt sieben Produkte aus. Eines haben alle Bio-Getränke aus dem Hause Adelholzener gemeinsam: Natürliches Adelholzener Mineralwasser aus den bayerischen Alpen und Fruchtsaft aus kontrolliert biologischem Anbau. Die drei neuen Bio-Getränke treffen mit ihren beliebten Geschmacksrichtungen nicht nur den Nerv der Zeit, sie überzeugen neben höchster Bio-Qualität auch mit wenig Kohlensäure und keinerlei künstlichen Zusatzstoffe. Der Fruchtsaftgehalt der Sorte „Bio Birne Rhabarber“ liegt bei 14 Prozent, „Bio Orange Karotte“ enthält 20 Prozent Fruchtsaft und die „Bio Johannisbeere“ 10 Prozent – damit das Getränk fruchtig, aber nicht sauer schmeckt. Selbstverständlich kann sich der Kunde auch bei den neuen BioGetränken auf die bewährte hohe Qualität der Adelholzener Alpenquellen verlassen. Die neuen Sorten sind bayernweit für je 0,71 Euro (UVP) zzgl. Pfand in 0,5 Liter PET-Mehrwegflaschen erhältlich. *) Quelle: Nielsen, Jan.-Aug. 12/13

Über Adelholzener Die Adelholzener Alpenquellen mit Sitz in Bad Adelholzen stellen Heilwasser, Mineralwässer und Erfrischungsgetränke unter den Marken Adelholzener und Active O2 her. Die Adelholzener Alpenquellen gehören zur Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul. Mit den Erlösen des Unternehmens – nach Investitionen zur Erhaltung langfristiger Arbeitsplätze – finanziert die Ordensgemeinschaft ihre sozialen Projekte. Unter anderem betreiben die Barmherzigen Schwestern auch Krankenhäuser und Altenheime.

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Natur pur aus der Flasche

So stillen die Adelholzener Alpenquellen den Durst nach Natürlichkeit

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chter Genuss ist mehr als nur bester Geschmack. Er hat auch viel mit der Naturbelassenheit der Produkte zu tun. Bewusste Verbraucher achten deshalb immer auch auf Regionalität, auf Nachhaltigkeit und Transparenz bei allen Produktionsprozessen. Denn die wichtigste Regel beim Genuss lautet: Je natürlicher und frischer ein Produkt ist, desto besser ist es. Das gilt auch bei Getränken. Diesen Durst nach Natürlichkeit stillen die Adelholzener Alpenquellen mit ihren Bio-Getränken gleich doppelt: Sie kombinieren Saft aus kontrolliert biologischem Anbau mit reinem Adelholzener Mineralwasser aus den bayerischen Alpen.

Neue Bio Erfrischungsgetränke Das Beste an den neuen Adelholzener Bio Erfrischungsgetränken „Bio Johannisbeere“, „Bio Birne Rhabarber“ und „Bio Orange Karotte“: Alle drei Sorten sind mit ihren innovativen Geschmacksrichtungen echte Trendsetter. Mit höchster Bio-Qualität und wenig Kohlensäure sind sie besonders bekömmlich. Wer „Natur pur“ sucht, liegt bei Adelholzener auch mit den Bio Schorlen „Apfel“ und „Apfel Traube“ genau richtig. Hier trifft 50 Prozent Naturland zertifizierter Bio-Direktsaft auf 50 Prozent reines Adelholzener Mineralwasser. Damit sorgen sie für ein erfrischend natürliches Fruchterlebnis. Die Adelholzener Bio Schorlen enthalten ausschließlich Bestes aus der Region: Äpfel aus Süddeutschland und Südtirol und Trauben aus Italien. Mit dieser breiten Auswahl an Adelholzener Bio Getränken in vielen Geschmacksrichtungen ist für jeden Genießer-Typ der passende Schluck Natürlichkeit dabei.

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Wildgarten erleben Uli Stöckerl - ein Öko-Arbeiter aus Überzeugung auch im Winter möglich ist, wenn der See noch keine Eisdecke hat, aber das Wasser am klarsten ist. Um diese Unterwasserstation herum gruppiert sich ökologische Ausstattung aller Art: Solaranlage, Windkraftanlage, Pflanzenkläranlage. Für die Tiere gibt es einen Eidechsenhügel, einen Spinnenbaum, eine Spechthöhle, einen Bienenbaum, einen Hornissenbaum, Unkentümpel oder Insektennisthilfen. Eine Vielzahl von Biotopen existiert nebeneinander auf dem rund 100.000 qm großem Areal. Um nur einige zu nennen: Altwasser, Streuobstwiese, Auwald, Wildhecken, ein Trockenhang mit Steinmauer. Und nicht nur nebenbei: Kunstwerke in der Natur, errichtet von einheimischen Künstlern, denen Uli Stöckerl hier einen Raum für ihre Arbeiten gibt. Stein- und Holzbücher informieren den Besucher über einheimische Bäume oder die in der Region vorkommenden Gesteinsarten. Von oben links nach unten rechts: Uli Stückerl mit einem Siebenschläfer / Die Urzeithütte Der T-Rex in Originalgröße / Hecht in der Unterwassserstation

Ökologie als Herzensangelegenheit Jetzt, nach fast 23 Jahren, könnte man sagen: Das war eine prima Geschäftsidee - im beginnenden Zeitalter von mehr Bewusstsein für Ökologie die einheimische Tier- und Pflanzenwelt als Exotik verkaufen. Aber die Anfänge waren für Uli Stöckerls „Wildgarten mit Unterwasserstation“ im Osten von Furth im Wald 1990 nicht leicht, und das über Jahre hinweg. „Im Nachhinein betrachtet war diese keineswegs einfache Zeit die schönste Zeit“, meint er 2011 in dem vom Landkreis Cham herausgegebenen Mutmacherbuch „Erzähl uns deine Geschichte“. Für ihn war nicht nur der Mut zur Wildnis ein ökologisches Bekenntnis, sondern nach fünfzehn Jahren bei der Bundeswehr ein Abenteuer- ein größeres als der Untertitel auf dem Wildgartenflyer

„Große Abenteuer für kleine Leute - kleine Abenteuer für große Leute“. Aber die Anerkennung und der Zuspruch häuften sich. Alljährlich kommen Zehntausende von Besuchern zum Wildgarten, parken vorher zwischen Freibad und Jugendherberge und gehen rund 200 Meter bis zum Wildgarteneingang. Feste Führungen mit einer Dauer von einer guten halben Stunde gibt es dienstags, donnerstags und sonntags um 14 Uhr. Vorher, nachher und an den sonstigen Tagen kann man sich das noch weit größere Areal des Wildgartens zu Fuß erwandern, fotografieren und sich auf vielen Bänken oder auf einem Hochsitz ausruhen, während andere sich im Irrgarten verlaufen. Zentral war am Anfang die ca. 2,5 Meter tiefe Unterwasserstation zur Beobachtung von einheimischen Fischen, was

Viele Schulkassen verlegen bei einem Wandertag nebenher den Unterricht ins lebende Klassenzimmer und berichten daheim begeistert oder voller Schadenfreude, wenn Krebs Hansi den Lehrer in den Finger zwickt, die Mitschülerin auf der Suche nach einem Prinzen vergeblich eine Frosch küsst oder vom Mut, eine Ringelnatter angefasst zu haben. Und natürlich wirbt Uli Stöckerls Wildgarten auch für den Tourismus nach Furth im Wald, weil er immer wieder für neue staunenswerte Sachen - seit einigen Wochen die Nachbildung eine T-Rex in Originalgröße - sorgt. Für all das gab es für den staatlich geprüften Naturführer mit Nickelbrille und Strohhut staatliche Anerkennung: 1997 erhielt Stöckerl den Umweltschutzpreis des Landkreises Cham. 1999 folgte die Verleihung der Bayerischen Umweltmedaille. Mehrmals berichtete nicht nur das Bayerische Fernsehen über den Further Wildgarten, der in dem von der


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Bayerischen Gartenakademie herausgegebenen Buch „Gartenschätze in Bayern - 70 Parks und private Gärten zum Entdecken und Genießen“ auf vier Seiten vorgestellt wird. Aktuelle Eintrittspreise und weitere Infos gibt es unter www.wild-garten.de. Autor: Maximilian Riedl, Furth im Wald

Abenteuer erleben

Quarzsand statt Schnee Einziger Sandskiberg der Welt mit stationärem Lift Eingebettet in die wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft des Ober-pfälzer Waldes erhebt sich der Monte Kaolino. Die Dünenlandschaft aus über 32 Mio. Tonnen Ouarzsand ist als einziger Sandskiberg der Welt mit stationärem Lift ein wahres Paradies für Bretterfreunde und Funsportler. Über die Sandpiste mit Kurven und Kapriolen hinab ins Tal - und das alles in Badehose und Bikini. Feinster weißer Quarzsand und ein spektakuläres Wüsten-Flair haben den Dünen-Riesen zu einem Mekka der internationalen Boarder-Szene gemacht. Wer selbst keine Sandski oder Boards hat, hat die Möglichkeit, sich diese oder auch Zipfelbobs vor Ort auszuleihen. Auch mit dem Lift oder zu Fuß kann man den Berg erklimmen und hat von oben einen herrlichen Panoramablick weit ins Land hinein. Am Fuße des Berges bietet der Freizeitpark Monte Kaolino einzigartigen Freizeitspaß der sportlichen Art. Nach dem Erlebnis am Berg genießen Sie karibisches Strandfeeling im angrenzenden beheizten neuen Dünenbad. Ein 25-m-Schwimmerbecken und ein Sprungbereich mit 3m- und 1m-Brett, ein Erlebnisbecken mit Wassersprudel und eine 50-m-Wasserrutsche machen jeden Badetag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das 70 m2 große Kinderbecken in Form eines Segelschiffes und der Matschplatz mit Wasserspielen lassen Kinderherzen höher schlagen. Eine Stärkung für zwischendurch gibt es auf der Sonnenterrasse mit Kiosk oder im CafèRestaurant „Piazza deI Monte“. Der Monte-Coaster ist die erste Achterbahn der Welt, die auf Sand gebaut ist – auf dem Monte Kaolino. Mit Hilfe modernster Rodeltechnik bringt Sie ein Coaster-Schlitten auf Schienen in knapp 2 Minuten auf den höchsten Punkt des Quarzsandberges (die Bergauffahrt in Hirschau zählt zu den steilsten in ganz Deutschland). Von hier aus geht es schwungvoll hinab ins Tal, auf einer rasanten, etwa 1000 Meter langen Strecke mit Wellen, Steilkurven und Jumps. Das perfekte Achterbahn-Erlebnis!

Zu den größten Attraktionen des Monte-Coasters gehören der spektakuläre 360-GradPanoramakreisel und die dahinter installierte Fotoanlage mit Geschwindigkeitsmessung.

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Hochspannung ist im angrenzenden Waldhochseilgarten mit seinen 4 Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade garantiert. Ohne die Natur oder die Bäume zu verletzen, sind in 4-12 m Metern Höhe Übungen zu bewältigen und Hindernisse unter fachmännischer Anleitung zu überwinden. Unter den Baumkronen führt der Weg über Drahtseile, Schaukeln, Seilbrücken und Holzstege. Seit dieser Saison ist auch ein Familienparcours eingerichtet.

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Neu ist der Team-Hochseilgarten, in dem die Übungen nur in der Gruppe erfolgreich zu durchlaufen sind. Hier geht es um gezieltes Managertraining, Schulung der Teamfähigkeit von Mitarbeitern oder das Erwerben von Kompetenzen in persönlichen sowie in sozialen Bereichen. Mut, Selbstvertrauen, Flexibilität und Risikobereitschaft gehen hier Hand in Hand mit Kommunikation, gegenseitigem Vertrauen, lösungsorientiertem Denken und persönlicher Überwindung, und das alles in der Gruppe. Der Freizeitpark Monte Kaolino lädt zum Besuch ein und garantiert abwechslungsreiche Erlebnisse.

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Natur & Umwelt

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Volkskraftwerk - ein Konzept zur Eigenstromversorgung Unternehmensporträt hm-pv GmbH 1992 gründete der Elektromeister Herbert Mauerer sein Unternehmen, die Elektrotechnik Herbert Mauerer. 2004 gründete er die hm-pv GmbH, um sich nach Verkauf seiner Sparte Elektrotechnik ganz der Konzeption und Installation von Photovoltaik-Anlagen zu widmen. Begonnen hatte Mauerer mit dieser Tätigkeit bereits 2001. Damals verstärkte sich der allgemeine Trend hin zu regenerativer Energie. Gepaart mit den kräftigen staatlichen Förderungen durch garantierte Einspeisevergütungen und sinkenden Investitionskosten führte dies zu höchster Nachfrage nach Photovoltaikanlagen. In dieser Goldgräberstimmung versuchten, neben seriösen, kompetenten Unternehmen wie der hm-pv GmbH, auch Newcomer ihr Glück auf dem heißen Markt. Mittlerweile ist der Boom abgeflaut und die Nachfrage liegt nach kurzen hysterischen Jahren wieder auf solidem handwerklichem Niveau. Viele neue Anbieter sind wieder vom Markt verschwunden. Viele unsachgemäß montierte Anlagen, die teilweise zu undichten Dächern führten oder falsch verdrahtet wurden, sind jetzt ein Geschäftsfeld der hm-pv. Für die 30 Beschäftigten macht die Reparatur solcher Anlagen einen merkbaren Anteil des Geschäftsvolumens aus. hmpv ist nach wie vor ein Unternehmen in der Region, dem die Installation von Solaranlagen mehr bedeutet als nur ein lukratives Geschäftsfeld.Herbert Mauerer meint, dass nun der Ausbau der Solarenergie in Form von Photovoltaikanlagen in mäßigem Tempo stetig voranschreiten wird. Allerdings wird das Augenmerk in Zukunft nicht so wie in den zurückliegenden Jahren auf die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare

Energien Gesetz (EEG) liegen, sondern darauf, durch Deckung des eigenen Strombedarfs Kosten zu sparen. In diesem Sinne hat Herbert Mauerer mit seinem Team das von ihm so benannte „Volkskraftwerk“ entwickelt. Im Zentrum des Konzeptes steht die Sonnenbatterie des Allgäuer Herstellers Sonnenbatterie GmbH aus Wildpoldsried. Ein Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator speichert die Energie. Vollautomatisch wird sie verwaltet. Strom, der gebraucht wird, geht direkt vom Solarmodul auf dem Dach oder auf der Nachbarwiese zum Verbraucher, Überschüsse werden genutzt, um den Speicher aufzuladen. Gibt es noch mehr Überschuss, wird dieser ins öffentliche Netz eingespeist und mit der üblichen Einspeisevergütung abgegolten. Soweit der selbsterzeugte Strom nicht reicht, wird zusätzlich elektrische Energie aus dem Netz bezogen. Eine intelligente Steuerung sorgt dafür, dass Energieanfall, Akkumulatoren, interne Verbraucher und das Netz optimal aufeinander abgestimmt werden. Sogar die Wettervorhersage kann einbezogen werden. Auf die-

se Weise wird so gut wie aller Solarstrom verwendet. Natürlich kann eine Sonnenbatterie nicht nur aus Photovoltaik gespeist werden. Kleine Windkraftanlagen kommen prinzipiell auch in Frage, sind aber wegen behördlicher Vorschriften und wegen Windmangels in Dachhöhe nur selten wirtschaftlich zu betreiben. Mauerer kombiniert mit der Photovoltaik auch Heizstäbe zur Brauchwassererwärmung oder Wärmepumpen. So kann das Haus völlig eigenständig beheizt werden, ohne dass für die Energie eine Gebühr zu bezahlen wäre. Die Investitionskosten machen sich bald bezahlt, rechnet Mauerer, der nicht nur Elektromeister, sondern auch Betriebswirt des Handwerks ist, vor. Die Lithiumbatterien bringen einen Wirkungsgrad von 85-90 Prozent. Die zur Verfügung stehende Speicherkapazität bleibt während des Betriebszeitraums stabil, da die Degradation über Reservekapazitäten kompensiert wird. Die Hersteller garantieren die einwandfreie Funktionsfähigkeit für sieben Jahre. Mit 5 bis 6000 Ladezyklen liegt die Lebenserwartung


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des Speichers bei 20-25 Jahren. Mit dem Volkskraftwerk mit seiner intelligenten Steuerung, die Energie hin und herschiebt, um sie optimal zu nutzen, kĂśnnen Haushalte zwischen 70 und 90 Prozent ihres Strombedarfs aus selbstbetriebenen regenerativen Quellen decken. Genau diesem Konzept schreibt Herbert Mauerer eine groĂ&#x;e Zukunft zu. Das und ähnliche Verfahren werden ein wesentlicher Teil der Energiewende. Da Strom vor Ort erzeugt und auch verbraucht wird, belastet er die ohnehin schon knappen Leitungsnetze nicht. Nur ein kleiner Rest muss durch das Netz von einem Ort des Ăœberschusses zu einem Ort des Mangels verschoben werden. Die gesetzlich auf relativ hohem Niveau festgeschriebene EinspeisevergĂźtung hat ihren Zweck weitgehend erfĂźllt, ist

der Vorreiter fĂźr elektrische Selbstversorgung Ăźberzeugt. Heute sind Photovoltaikanlagen vor allem deshalb attraktiv, weil sie vom Ăśffentlichen Stromnetz und von steigenden Energiekosten weitgehend unabhängig machen. Ganz ohne Netz wird es natĂźrlich nie gehen. Deshalb sieht Mauerer im Verkauf von Strom ein zusätzliches Standbein fĂźr sein Unternehmen. Es verkauft Strom, der garantiert vollständig aus regenerativen Quellen, hauptsächlich aus Photovoltaik und Windkraft stammt. Den Wahrheitsgehalt dieses Arguments Ăźberwacht der TĂœV. Der Zukunft sieht der Unternehmer mit Zuversicht entgegen. Energie wird immer gebraucht werden und sein Konzept ist nachhaltig, bezahlbar und regional. Es ist an jede Situation anpassbar, ob es sich um private Haushalte, um landwirtschaftliche Anwesen oder um Handwerks- und Industriebetriebe handelt. Die Ausrichtung der Dächer spielt keine groĂ&#x;e Rolle. Die Sonne liefert genug Energie, auch wenn sie nicht die maximale Einstrahlung auf ein Solarmodul erbringt. Was zählt, ist die Fläche. Wenn ausreichende Flächen an Solarmodulen zur VerfĂźgung stehen, dann kann jeder normale Strombedarf fĂźr den GroĂ&#x;teil der Zeit abgedeckt werden.

Herbert Mauerer ist 1964 in Cham geboren. Nach qualifizierendem Hauptschulabschluss Absolvierte er bis 1983 eine Ausbildung zum Elektroinstallateur, bevor fĂźr acht Jahre als Zeitsoldat in Roding diente. 1992 erwarb den Meisterbrief im Elektrohandwerk und erlangte einen Abschluss als Betriebswirt des Handwerks. Mit seinem Elektroinstallationsbetrieb machte er sich sofort nach Ende seiner Soldatenzeit selbständig. 2004 grĂźndete er die hm-pv GmbH, deren GeschäftsfĂźhrer er ist. Das Unternehmen erwirtschaftete 2010 einen Jahresumsatz von rund 55 Millionen Euro. Im Ernst & Young Wettbewerb „Entrepreneur des Jahres 2011“ kam er ins Finale. Die hm-pv erhielt 2010 den Bayerischen GrĂźnderpreis und wurde 2010 und 2011 unter Bayerns best 50 eingereiht. Auf europäischer Ebene erhielt Mauerer fĂźr sein Unternehmen im Jahr 2013, als er unter Europe’s 500 gereiht wurde.

hm-pv GmbH Website: hm-pv.de

Sein Sohn Helmut steht ihm mittlerweile als stellvertretende Geschäftsfßhrer zur Seite.

Autor: Dr. Peter WĂśllauer

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Wohnen im Holzhaus Seit Jahrtausenden bewährt „Können Sie auch ein Holzhaus bauen?“ fragte 1994 die Stimme am Telefon. Schreinermeister Josef Karl konnte und seither ist er im Geschäft. 10 bis 15 Vollholzhäuser errichtet die Firma TEREDO aus Waldmünchen jedes Jahr. Es sind nicht irgendwelche Holzhäuser, sondern schadstofffreie Massivholzbauten, deren Rohstoff ausschließlich aus dem Bayerischen Wald stammt. Die Fichten und Tannen dafür werden nur in der Woche vor Neumond im Winter geschlagen. „So geschlagene Bäume schwinden und reißen weniger und sind daher besser zu verarbeiten“, erläutert der Firmenchef. Auf Holzschutzmittel und chemisch behandelte Dämmung wird in diesen nach Prinzipien der Baubiologie errichteten Eigenheimen völlig verzichtet. Die Wände bestehen entweder aus unverleimten Blockbohlen von 28 Zentimetern Stärke, oder aus verdübelten Vollholzwänden, die mit unter hohem Druck eingepress-

ten Holzdübeln zusammenhalten. Wo bei diesen Vollholzwänden noch eine zusätzliche Wärmedämmung nötig ist, da verwendet TEREDO schadstofffreie Holzfaserplatten oder Isofloc Zellulosedämmung. Rund 130 Festmeter Holz, das 150 Jahre oder länger heranwachsen musste, werden für ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt. Für den Quadratmeter Wohnfläche sind bei dieser Bauweise rund 2000 Euro Investitionen erforderlich. Das Ergebnis ist den Preis allerdings mehr als wert, ist Josef Karl überzeugt. Das einzigartige Raumklima und die lange Haltbarkeit rechtfertigen einen solchen Aufwand durchaus. Es werden nur Naturstoffe eingesetzt Ein TEREDO-Massivholzhaus ist heimelig vom ersten Tag an. Da nur Naturstoffe eingesetzt werden, ist der unangenehme Geruch, den neue Häuser üblicherweise ausströmen, hier nicht zu befürchten. Bei richtiger Konstruktion, und die beherrscht Karl mit seinem Team von 20 Mitarbeitern perfekt, sind keine Schäden durch Wind und Wetter zu erwarten. Gerade im Bayerischen Wald bezeugen das über 200 Jahre alte Häuser in Blockbauweise. Nicht immer hat die Firma TEREDO so gebaut. Ihre ersten Holzhäuser wurden in Ständerbauweise, die wesentlich weniger Holz erfordert, errichtet. Zur Massivbauweise führte Karl wieder ein Telefonanruf. Seit 2001 wird in dieser Technik gefertigt. Die Erfahrung zeigt, dass mit dieser doch recht aufwändigen Bauweise die besten Häuser für

Josef Karl zeigt in seinen Ausstellungsräumen Baumuster der Vollholzhäuser.

unser Klima entstehen. Mittlerweile blickt das Unternehmen auf große Erfahrung zurück. Weit mehr als 200 Häuser hat TEREDO schon errichtet. „Um die Qualität zu halten, müssen wir die Menge beschränken. Unser Team kann höchstens 15 Häuser jährlich schaffen“; erklärt der Firmenchef. Der Kunde bekommt von TEREDO das Haus auf Wunsch komplett erstellt, wobei für spezielle Gewerke wie Strom- und Wasserinstallation oder die Verlegung von Fliesen auf bewährte Partner aus der Region zurückgegriffen wird. Am Anfang steht eine genaue Abschätzung der zu erwartenden Kosten, damit das Projekt im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten bleibt. TEREDO erstellt meistens auch die Planung bis zur Eingabe bei der Baubehörde. Natürlich ist es auch mit TEREDO als Partner möglich, den finanziellen Aufwand durch Eigenleistung beträchtlich abzusenken. Übrigens: Massivholzküchen und Treppen baut TEREDO auch. Autor: Dr. Peter Wöllauer


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Bauen & Wohnen

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Naturfarbe bekennen

Autor:

Zukunftsfähige Anstriche aus sanfter Pflanzenchemie

Franz Reiner, Baubiologe IBN

Womit soll ich die Wand in unserem Kinderzimmer streichen? Worauf muss ich achten? Das sind Fragen, hauptsächlich von Müttern kleiner Kinder, die uns häufig in unserer täglichen Beratungspraxis gestellt werden. Wir können im Alltag selten tiefer in die Materie von Farben einsteigen und geben, nach eingehender Beratung über die vorhandene Situation, Untergrund, Farbwünsche usw., unsere Empfehlung für geeignete Produkte. Dabei berücksichtigen wir technische und, besonders wichtig, baubiologische Aspekte. Für diesen Artikel möchte ich etwas mehr in die Tiefe gehen. In Seminaren zur Wandgestaltung mit Naturprodukten in unserem Hause stelle ich anfangs gerne folgende Frage an die Gruppe: „Ich habe hier einen Eimer Wandfarbe – was ist in diesem Eimer?“ Meisten kommt sehr schnell die Antwort: „Farbe für die Wände“. Ich bohre nach: „Ja, aber was ist Farbe? Woraus besteht die Farbe in diesem Eimer“. Spätestens jetzt merke ich und auch viele der Teilnehmer, wie wenig wir uns im Alltag mit den Dingen, die uns umgeben im Hinblick auf deren Zusammensetzung beschäftigen. Aspekte, wie Design, Oberflächenanmutung, Verarbeitbarkeit, Verfügbarkeit, Preis usw. spielen eine gewichtigere Rolle. Die Fragen unserer Kunden, wie oben dargestellt, haben vorwiegend keinen technischen, sondern eher einen gesundheitlichen und ökologischen Hintergrund.

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Was ist also in diesem Eimer? Egal ob Wandfarbe, Holzlasur, Lacke, allen gemein ist, dass sie in der Regel aus 3 Hauptbestandteilen bestehen - den Bindemitteln, den Farbpigmenten und den Lösemitteln. Dazu kommen oft Hilfsstoffe wie Konservierungsmittel, Füllstoffe, Emulgatoren etc. Das Bindemittel ist der Klebstoff, der die Farbpigmente untereinander und natürlich an der Wand fixiert. Die Pigmente ergeben die Farbigkeit und das Lösemittel bringt das Produkt in eine streichfähige Form. Bindemittel, die heute häufig eingesetzt wer-

den sind Kunstharze, Naturharze, Kasein, Silikate, Kalk, Lehm oder Kombinationen aus Harzen und mineralischen Bindemitteln. Farbpigmente können sein, Marmormehl, Kalk, Titandioxyd (häufig eingesetztes Weißpigment), Erdfarben, natürliche und künstliche mineralische Pigmente sowie synthetische Pigmente aus Erdöl. Als Lösemittel wird bei Wandfarben Wasser eingesetzt. Bei anderen Farben wie Lasuren, Lacken auch künstliche oder natürliche Lösemittel. Um diese Zusammenhänge praktischer und begreifbarer zu machen möchte ich beispielhaft die Inhaltsstoffe wichtiger Produkte aus dem Bereich Wandfarben darstellen. Da es keine gesetzliche Regelung für eine Volldeklaration von Bauprodukten gibt, bin ich auf die freiwillige Deklaration der Hersteller angewiesen. Viele Naturfarbenhersteller sind hier vorbildlich in ihrer Deklaration. Bei den Herstellern konventioneller Farben herrscht da oft leider weniger Klarheit. Zusammensetzung einer Kunstharzdispersionsfarbe wie sie vielfach verkauft wird: Polyvinylacetat-Dispersion, Titandioxid, Silikate, Calciumcarbonat, Wasser, Additive, Konservierungsmittel. Enthält Methylisothiazolinon, Benzisothiazolinon. Zusammensetzung einer Kunstharzdispersions-Silikatfarbe: Silikatische und calcitische Füllstoffe, Kaliwasserglas, Wasser, Titandioxid, Styrolacrylatharz, Hydrophobierungsmittel, Verdicker, Stabilisatoren, Netzmittel, Entschäumer. Zusammensetzung einer Kalkfarbe eines Naturfarbenherstellers: Sumpfkalk, Marmormehle und -sande, Sinterwasser, Methylcellulose (Zelleim) Zusammensetzung einer Lehmfarbe eines Naturfarbenherstellers: Farbige Lehme und Tone, Talkum, Kreide, GummiArabicum, Saponin, Cellulosefasern, Methylcellulose < 1%.

Die Deklarationen stammen aus den Internetseiten der jeweiligen Anbieter. Sie sehen, zum Einen unterschiedliche Ansätze in der Klarheit der Deklaration,

zum anderen die Unterschiede in der Zahl der Inhaltsstoffe und natürlich im Stoff selbst. Wie können Sie als Verbraucher wissen, wie viele einzelne Stoffe sind z.B. die Additive und die Konservierungsstoffe und welche? Wie viel sind die Verdicker, Stabilisatoren, Netzmittel, Entschäumer und welche? Sie sehen aber auch sehr schön, wie wenige Einzelstoffe eine Sumpfkalkfarbe benötigt für einen technisch einwandfreien und hochwertigen Anstrich. Und Sie können an der Deklaration erkennen inwieweit natürliche oder künstliche Stoffe verwendet werden. Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen abschließend ein paar Tipps aus der Praxis geben. Egal welche Farbe Sie verwenden wollen, verlangen Sie von Ihrem Lieferanten oder Maler immer eine lückenlose Volldeklaration. Geben Sie sich nicht zufrieden mit pauschalen Äußerungen. Gerne werden Floskeln verwendet wie, „Da ist nichts Gefährliches enthalten“ oder „Die sind geprüft und zertifiziert“ usw. Verwenden Sie möglichst Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen. Beachten Sie, dass auch natürliche Stoffe nicht geruchs- oder emissionsfrei sind und mögliche Allergien zu beachten sind. Darauf weisen seriöse Naturfarbenhersteller hin. Verwenden Sie so weit wie möglich mineralische Produkte wie Kalk-, Reinsilikat und Lehmfarben. Diese kommen in der Regel mit den wenigsten Inhaltsstoffen aus. Beachten Sie auch bei Naturfarben die Sicherheitshinweise in den technischen Merkblättern. Zum Schluss noch eine, vielleicht etwas provokante, aus meiner Erfahrung aber technisch und ökonomisch fundierte These. Es gibt im privaten Wohnbau, zum großen Teil aber auch im gewerblichen Bau, keinen wirklich vernünftigen Grund, nicht auf Naturfarben zurückzugreifen. Im Gegenteil, es gibt viele gute Gründe sie entsprechend einzusetzen.

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Bauen & Wohnen

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Gesundes Bauen

mit traditionellen Baustoffen Günter Bachmaier hat sich schon in der Jugend mit Dämmmaterialien vertraut gemacht und kam zu der Überzeugung, dass nur natürliches Baumaterial wirklich Zukunft hat. In vielen Berufsjahren hat er damit große Erfahrung erlangt. Seit acht Jahren betreibt der 48-Jährige ein sehr gut gehendes Bauunternehmen in Johanniskirchen, das sich auf die Verwendung möglichst naturbelassener Baumaterialien spezialisiert hat. Holz, Hanffasern, Schilfmatten, Sumpfkalk, Sand und Lehm sind seine bevorzugten Baustoffe. Nachhaltig und gesund bauen, sanieren und renovieren ohne unsere Umwelt und die nachfolgenden Generationen zu belasten - so lautet die Firmenphilosophie. Bachmaier ist ein Verfechter solider Wärmedämmung mit Hanffasern. Dieses traditionelle Material ist robust und schadstofffrei. Hanf gewährleistet sowohl winterlichen Käl-te- als auch sommerlichen Hitzeschutz. Die gute DiffusionsEigenschaft von Hanf sorgt für eine automatische Feuchtigkeitsregulierung, die zu einem gesunden, angenehmen Raumklima führt. Er legt die Hanffasermatten in die Fächer zwischen Kanthölzern vor der Fassade ein. Darauf klammert er 6 bis 10 Zentimeter dicke Dämmplatten aus Holzfasern, die als Putzträger für einen Sand-Kalk-Putz dienen. Mit diesem wird ganz nach den Wünschen und Vorstellungen des Kunden eine optisch ansprechende Fassade gestaltet. Im Übrigen ist eine ansprechende, individuell gestaltete Fassade die beste Visitenkarte für jedes Haus. Der Maurer schwört auf das gute Raumklima, das seine Baustoffe schaffen. Der dicke Putz von 1,5 bis 2 Zentimeter Dicke sorgt als Puffer für Wasser für ausgeglichene Luft-feuchtigkeit. Die Außendämmung lässt die Wände warm wirken und vermeidet das Gefühl, dass sie kalt strahlen. Besonders ausgeprägt ist der Wärmespeichereffekt der Wände, wenn sie sehr massiv sind, etwa altes Bruchsteinmauerwerk oder traditionelle dicke Ziegelwände. Seiner Erfahrung nach vermindert eine solche Wärmedämmung den Heizbedarf um mindestens ein Drittel.

Im Inneren verwendet Bachmaier gerne Lehmputz, der einen noch besseren Feuchtigkeitsausgleich als der Sand-Kalk-Putz bringt. Eine weitere Spezialität von Günter Bachmaier sind frei stehende Backöfen. Damit un-terstützt er den Wunsch vieler Menschen, ihr persönliches Brot in einem traditionellen Backofen nach Art der Großmütter zu backen. „Natürlich erfordert der Einsatz von Naturbaustoffen besondere Kenntnisse und Fertig-keiten. Ich denke aber, dass es die Mühe Wert ist“, meint der begeisterte Fachmann für Öko-Bau. Auch für den Anstrich hält er sich streng an die chemieferne Tradition. Er ver-wendet Wandfarbe aus bis zu zwei Jahre eingesumpftem, extra geschmeidigem Kalk und naturbelassenem Firniss. Ein solcher Anstrich behindert die Wasserdampfdiffusion nicht, ganz im Gegensatz zu Dispersionsfarben. Daher ist er haltbar und erlaubt die Nutzung der gesamten Dämmung sowie des gesamten Putzaufbaus zum Ausgleich des Feuchtigkeitshaushaltes des Raumes. Offensichtlich denken viele Bauherrn genauso wie Bachmaier und arbeiten gerne mit ihm zusammen.

ökologisch dämmen und wohlfühlen mit ...     

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– ein großer Kühlschrank mit vielen Vorteilen In Zeiten, in denen es noch keine elektrischen Kühlschränke gab, waren Lagerkeller mit natürlichen thermischen und klimatischen Eigenschaften eine Selbstverständlichkeit. Die vorherrschende just-in-time Versorgung mit Lebensmitteln aus den Supermärkten und damit verbundenen geringen Vorratshaltung haben das Wissen um die Vorzüge von Gewölbekellern verdrängt. Seit eine nachhaltige Denkweise bei fortschrittlich und ökologisch eingestellten Menschen angekommen ist, erinnert man sich an die Vorteile von Gewölbekellern. Keine laufenden Energiekosten und trotzdem stabile klimatische Verhältnisse zur Aufbewahrung von Obst, Gemüse,Wein, Kartoffeln, Spargel etc. motivieren immer mehr Eigenheimbesitzer, sowie Landwirte, sich für den Bau einen solchen Kellers zu entscheiden. Die geeigneten Gewölbebögen in verschiedenen Massen und das nötige Knowhow dafür findet man bei der Ziegelei Lindner in Cham. Eine Vielzahl von bereits seit 15 Jahren gebauten Kellern vermitteln brauchbare Ideen und erstaunliche Kompetenz.

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Gesundheit & Wellness

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Eigenbluttherapie

Heilung anregen durch körpereigene Information In der naturheilkundlichen Praxis hat die Eigenbluttherapie ihren festen Platz. Sie gehört zu den sogenannten Reiz- und Regulationstherapien. Bei der Eigenblutbehandlung wird dem Patienten Blut aus der Vene entnommen und anschließend je nach Erkrankung unverändert oder mit naturheilkundlichen Mitteln vermischt in den Gesäßmuskel oder in Schmerzpunkte gespritzt. Um zugleich die Effekte der Akupunktur zu nutzen, kann das Blut auch in ausgewählte Akupunkturpunkte reinjiziert werden. Das eigene Blut wird nach dem Aufenthalt außerhalb des Körpers von diesem als „fremd“ angesehen und löst daher eine Immunreaktion des Körpers aus bzw. stimuliert dessen körpereigene Abwehr. Wenn man davon ausgeht, dass unser Blut alle Informationen über gerade durchlebte Krankheiten enthält, kann durch die Rückinjektion diese Information dem Organismus wieder zugänglich gemacht und der Körper so „gezwungen“ werden, sich verstärkt mit der „kranken“ Information auseinanderzusetzen. Spezielle Firmen können aus Eigenblut auch Tropfen herstellen. Das Blut wird dann häufig aus dem Ohrläppchen entnommen und homöopathisch aufbereitet. Dieses Verfahren ist besonders geeignet für Kinder und Menschen, die Angst vor Spritzen haben. Indikationen können z. B. sein: Abwehrschwäche, Allergien, Asthma bronchiale, Blutbildungsstörungen, Durchblutungsstörungen, Erschöpfungszustände, Hauterkrankungen, Infektionen, Pilzinfektionen, Rekonvaleszenz, Rheumatische Erkrankungen, Wechseljahresbeschwerden Beate Schneck, Naturheilpraxis

Naturheilpraxis

Beate Schneck

Heilpraktikerin

- Heilen mit der Natur ● ● ● ● ● ●

Buchtipp Fit in die Kiste - Die Basismethode von Burkard Sieper und Michael Eisenmann Ihr Arzt sagt Ihnen, Sie seien gesund. Sie fühlen sich aber trotzdem irgendwie schlapp und fast schon krank? Oder Sie sind schon krank, leiden an einer chronischen Krankheit oder an einer sogenannten Zivilisationskrankheit? Wollen Sie die Energie Ihrer Jugend zurück? Oder noch besser, diese Energie bis ins hohe Alter behalten? Sozusagen „fit in die Kiste hüpfen“? Das ist eigentlich ganz einfach. Man muss nur wissen, wie das geht. Unsere Basismethode zeigt Ihnen, wie Sie spielend leicht dieses Ziel erreichen können. „Fit in die Kiste“ ist überall im Buchhandel erhältlich. Broschiert: 240 Seiten Verlag: Sieper & Eisenmann Auflage: 10. Bearb. u. erg. (1.12.2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 300012828X ISBN-13: 978-3000128288 Preis: 14,50 Euro

Buchkritik: Die Kiste kann warten ... Sie möchten wissen, wie sie sich in Zukunft altersbedingte Erkrankungen ersparen können? Sie wollen dauerhaft auf massiven Verlust Ihrer Lebensqualität verzichten? Sie träumen davon bei bester Gesundheit ein hohes Alter zu erreichen? Dann öffnen Sie Ihre Augen und beginnen Sie dieses Buch zu lesen. Burkard Sieper und Michael Eisenmann geben ihnen in ihrem Buch Ratschläge und zeigen Ihnen einfache Wege zu einer gesunden Lebensweise. Die beiden engagierten Apotheker haben viele hilfreiche Tipps, Checklisten, Rezepte und auch Fallbeispiele in ihrem Buch vereint. Sie werden erkennen, dass ganz alltägliche Dinge zu ändern sind, die man meist gar nicht beachtet. Wenig Bewegung, kaum frische Luft und vor allem unbewusstes essen machen eine hohe Lebenserwartung fast unmöglich. Wenn Sie jetzt allerdings ein rein sachliches Buch, mit puren Fakten erwarten, irren Sie sich. „Fit in die Kiste“, ist ein sehr humorvolles und lebendiges Buch. Es liest sich angenehm leicht und erlangt dadurch, scheinbar ganz nebenbei, einen hohen Unterhaltungswert. „Fit in die Kiste - Die Basismethode“, ein Buch das es in sich hat!“ Gabriele Kiesl

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traditionelle europäische Naturheilkunde Irisdiagnose Antlitzdiagnose Kräuterheilkunde Komplex-Homöopathie Isopathie Spagyrik Schröpfen Baunscheidtieren Aderlass und Blutegel Schülersalz-Therapie Fußreflexzonentherapie Eigenblutbehandlung Homöosiniatrie Neuraltherapie Ohrakupunktur Augakupunktur n. Boel

Mühlfelder 15 93462 Lam / Engelshütt Tel.. 09943 / 8775


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Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender

Sa 05 April Altneihauser Feierwehr kapell‘n

März bis Mai

Schwarzachtalhalle

HIGHLIGHTS

Fr 30 Mai

Sa 15 Mrz

Sa 01 Mrz

Django 3000

Starkbierfest Seebarn

Bembers „Alles muss raus!“

Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

Fr 11 Apr Die Nacht der Musicals Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald

Do 24 Apr

Fr 09 Mai

ComedyDinner

Martina Schwarzmann

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

Max-Reger-Halle Weiden

Sa 15 Mrz

So 23 Mrz

Sa 26 Apr

Helmut A. Binser

Django Asül

Sinfonisches Frühjahrskonzert

„Ein Stück heile Welt“ Stadthalle Roding

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

Do 20 Mrz

Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald

Sa 22 Mrz

Das dürfen sie nicht verpassen!

Vivid Curls Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

D´RaithSchwestern

und Musikensemble Gemeindehalle Wald

Fr 28 Apr

Fr 11 Apr

Fr 04 Apr

Eisi Gulp

Alfred Mittermeier

Christine Eixenberger

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

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märz 2014

sa 01 Faschingsparty mit Chardy & Friends Bay - Restaurant (Dubay) Furth i. W.

sa 01 Viechtacher Faschingshochzeit Viechtach

sa 01 Blonder Engel Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

Verkleidet euch als Rockstar oder packt eure 70-er Klamotten aus. Beginn: 20:30 Uhr Eintritt: 7,68 € frei nach Karl Valentin Info: www.chardy-live.com

Trauung mit Umzug Musik: „Köck & Eis“ Hochzeitslader: Hermann Fleischmann Text und Inszenierung der Faschingshochzeit: Günther Bauernfeind Beginn: 13:00 Uhr

... steht für Konzeptkunst und Sitzmusik; Kabarett Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 13,- €

sa 01 Bembers „Alles muss raus!“ Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

Comedy Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr Eintritt 17,- € / 19,- €

sa 02

vom Bahnhof bis zum Faltersaal

Faschingszug der stadt Regen

Beginn Umzug: 13:30 Uhr anschließend Kinderball im Faltersaal

sa 02-08 seminar Willmering

mo 03 Faschingsparty mit Chardy & Friends LOK Cham

mo 03

„werden und wachsen 1 - Lebensenergie freisetzen“ Seminarleiterin: Roswitha Dibke

Kursleiterin: Arya Simml-Hausladen Anmeldung über VHS

Vortrag: Meditation und Entspannung mit Kurzmeditation

Beginn: 19:00 Uhr, Ort: Chamerau Infos und Anmeldung: Tel. 09944-2922 www.heilraeume.de

Fr 07

Kabarett

Nadja Maleh „Wie knacke ich den ganz großen Jackpot?!“

Fr 07 Ecco Meineke

Verkleidet euch als Rockstar oder packt eure 70-er Klamotten aus. Beginn: 20:30 Uhr Eintritt: 7,68 € frei nach Karl Valentin Info: www.chardy-live.com

mi 05

Ansprechpartnerin: Renate Altmann Cheops, Haidsteiner Str. 26a, 93486 Runding

Haidsteiner Gesundheitsstammtisch

Infos unter: Tel. 09971-4339, Beginn: 19:30 Uhr Unkostenbeitrag: 3,- €

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 15,- €

Mit diesem neuen höchst vergnüglichen Programm macht Ecco Lust auf völlig neue Wege.

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr Eintritt 14,- € / 16,- €

sa 08

Fastenpredigt mit Pater Rupprechtus (alias Peter Wilhelm) + Orginial Waidhauser Blasmusik

Neunburger starkbierfest

sa 08 Gesundheitstage

Ecco DiLorenzo Jazz Quartett

Infos und Anmeldung: Tel.: 09971-768 86 10 www.werden-und-wachsen.de

Rosenmontagsball

Heilsames Mantrasingen

do 06

sa 08

mit Spritztour u. der Faschingsgesellschaft Lari-Fari Diesenbach e.V. Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald Beginn: 20:00 Uhr KVV: 8,- €, Abendkasse: 10,- €

mi 05

märz 2014

sa 08 Konzert

sa 08 tintenfassl schachendorf

Schwarzachtalhalle KVV: 4,00 € zzgl. VV-Geb. AK: 6,00 €

in den Heilräumen von Arya Simml-Hausladen von 10:00 - 18:00 Uhr, Ort: Chamerau Infos und Anmeldung: Tel. 09944-2922, www.heilraeume.de

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr Eintritt 16,- € / 18,- €

Neil Young Cover Band „Old Ways“ Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr, VVK 12,-

Buchlesung Ursula Gaisa liest aus „Herrgottszeiten“ Schachendorf 25, 93413 Cham Tel.: 0152-07870569 Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: 5.- €

www.Hofmark-Bier.de

Es gibt kein richtig oder falsch einfach frei vom Herzen singen

Habe die Ähre

Praxis / Heilräume A.I. Simml-Hausladen bei Bad Kötzting Energieausgleich als Spende 5,- € ab 19:00 Uhr Anm./Info Tel. 09944 / 2922 www.heilraeume.de

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märz 2014

so 09

„A Tribute to Ella Fitzgerald“ Ivan Audes Trio mit Magdalena Rezkova (Gesang)

Rathaus-Konzert

Cham Langhaussaal, Beginn 19:00 Uhr, Eintritt: 8,- € /12,- €

so 09

Kreative Schreibwerkstatt mit Sabine Eva Rädisch Schachendorf 25, 93413 Cham Tel.: 0152-07870569 von 14:00 - 17:00 Uhr Kursgebühr: 3 Stunden á 25,- Euro pro Person ab 4 Teilnehmenden

tintenfassl schreibwerkstatt

mo 10 u. mo 31 Anfängerkurs

mi 12 Ökologie im schloss

do 13 5/8erl in Ehr’n Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

do 13 Kurs

Fr 14 Vortrag mit Heribert Mühlbauer

Klassische Homöopathie Kursleitung: Annie Sommerauer Einstieg jederzeit möglich 94239 Gotteszell – Tafertsried 14 Beginn: 19:30 Uhr, Tel.: 09929 - 958207 www.heilpraxis-anniesommerauer.de

Podiumsdiskussion-Thema: „Lebensqualität, Lebensstandard, Lebensstil“ was brauchen wir, was ist ein gutes Leben Pflegersaal Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: 2,- €

märz 2014

so 16 D´Raith-schwestern und Musikensemble

di 18 Erlebnisvortrag

di 18 Benefiz-Konzert

mi 19 Ökologie im schloss

mi 19

Freunde des Wiener Liedguts werden voll auf ihre Kosten kommen.

therapeutisches Malen

Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 16,- €

do 20

5 x Entspannung und Meditation Innehalten – Loslassen – Entspannen Praxis/Heilräume A.I. Simml-Hausladen bei Bad Kötzting 19:00 - 21:00 Uhr, Kursbeitrag: 65,- € VHS Kurs Anm./Info 09971 - 8501-0

do 20

Der Grünspecht und seine Verwandten in unserem Landkreis LBV-Zentrum „Mensch u. Natur“ 93473 Arnschwang, Beginn: 19:30 Uhr www.lbvcham.de

Weidenkurs

Vivid Curls Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

do 20 Buchvorstellung

sa 15 + so 16 Heilungsseminar

sa 15 Helmut A. Binser „Ein stück heile Welt“

sa 15 Mathias Kellner solo Konzert

sa 15 starkbierfest des sV und Musikverein seebarn

Selbstliebe und Selbstheilung Praxis/Heilräume A.I. Simml -Hausladen bei Bad Kötzting 10:00 - 17:00 Uhr Weitere Infos Tel. 09944 / 2922 www.heilraeume.de Musikkabarett Stadthalle Roding Einlass 18:30 Uhr Beginn 20:00 Uhr Eintritt 14,- € / 16,- €

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 15,- €

Fr 21 systemaufstellung

Fr 21 tibetische Energiemassage

Fr 21 torsten sträter Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald Beginn 20:00 Uhr Einlass 19:00 Uhr Eintritt 7,- €

Fr 21 Buchvorstellung

„Wissts wou mei Hoamat is“ Max-Reger-Halle Weiden Einlass 18:00 Uhr Beginn 19:00 Uhr VVK: 22,- € / 23,80 €, AK 25,- €

MET - Meridianenergietechnik - Klopfen Sie sich frei Lösen von Blockaden und Problemen Referentin A.I.Simml-Hausladen Cham - Haus am Regenbogen/Kolpinghaus Anm./Info über Kneippverein Cham

der Luftwaffenmusikkorps 1 zu Gunsten der Aktion: „Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ Realschulturnhalle Regen, Beginn: 20:00 Uhr, Vorverkauf 12,- € Abendkasse 15,-€, Tourist-Information Regen Tel. 09921/60426, Veranstalter: Bundeswehr Sozialwerk

Wie sollen wir wirtschaften? Vortrag von Sepp Rehrl „Nachhaltig wirtschaften u. konsumieren“ Pflegersaal Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: 2,- €

Farbtherapeutisches intuitives Malen Lebensphase 2 - Kindheit und Schulzeit Bodenmais Praxis „intuitiv“, Beginn: 19:00 Uhr, Investition: 25,-€, www.sauer-media.de, Tel. 09924/902113

Schriftzüge aus Metalldraht und Weide mit Erika Schönberger LBV-Zentrum „Mensch u. Natur“, 93473 Arnschwang Beginn: 17:00 Uhr, www.lbvcham.de

Die dreifachen Gewinner des Deutschen Rock Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 15,- €

hinterbayern_inside, Autor: Herbert Pöhnl Viechtach altes Rathaus Beginn: 19:00 Uhr www.hinterbayern.de

Familienaufstellung mit Figuren u. Gesprächsrunden Systemisches Grundwissen Bodenmais/Praxis „intuitiv“ von 19:00 - 22:00 Uhr Investition pro Abend: 39,- € www.sauer-media.de, Tel. 09924/902113

Seminar-Kursleiterin: Maria Schindlatz 10:00 - 17:00 Uhr Hotel Birkenhof Grafenwiesen Energieausgleich: 85,- € Infos und Anmeldung: Tel. 09947-1567

Stand-up & Sit-downLese-Comedy-Kabarett Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 15,- €

hinterbayern_inside Autor: Herbert Pöhnl Deggendorf in der Bücherei, Beginn: 19:30 Uhr www.hinterbayern.de


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märz 2014

Fr 21 Vortrag Bachblüten

sa 22 D´Raith-schwestern und Musikensemble

sa 22 Herzensräume öffnen

so 23 Drehbuch Workshop

Mit sanften Blütenessenzen zu ganzheitlichen Gesundheit Referentin: Anna Maria Irlbeck Arche Noah Kinder- und Elternzentrum Bad Kötzting Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt: frei Info/Tel.: 09941 - 1314

märz 2014

sa 29 Workshop Kochkurs

„Wissts wou mei Hoamat is“ Gemeindehalle Wald Einlass 18:30 Uhr Beginn 20:00 Uhr VVK: 21,- €, AK 25,- €

sa 29

Heilkreis und heilsame Bewegung Tanz der 5 Lebensrythmen n. Gabrielle Roth Praxis/Heilräume A.I. Simml-Hausladen bei Bad Kötzting 19:00 - 22:00 Uhr Energieausgleich 15,- € Anm./Info 09944 / 2922

sa 29

Drehbuch Workshop mit Erik Grun Schachendorf 25, 93413 Cham Tel.: 0152-07870569 von 09:00 - 16:00 Uhr Kursgebühr 49,99 € incl. Kursheft und DVD

Hasemanns töchter Musikkomik

Django Asül Kabarett

di 25 Bürgerversammlung

mi 26 Ökologie im schloss

do 27 Klavierabend

Fr 28 sigi Zimmerschied Kabarett

Fr 28 Eisi Gulp

Fr 28 Vortrag über Klimaänderung

Fr 28 Vortrag / Verkösti gung / Verkauf

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau Einlass 17:30 Uhr Beginn 19:00 Uhr Eintritt 20,- € / 22,- €

In Bildern und mit Daten will Bürgermeisterin Ilse Oswald in der diesjährigen Bürgerversammlung über die Geschehnisse des vergangenen Jahres informieren. Faltersaal Regen, Beginn: 19:30 Uhr

Wie wollen wir gesund bleiben? Vortrag v. Heilpraktikerin Beate Schneck

sa 29

hoamadl_inside mit Herbert Pöhnl, Roland Pongratz und Sven Ochsenbauer

so 30

Hackedicht oder was? Liederbühne Robinson in Runding-Vierau Beginn 19:00 Uhr Eintritt 16,- € / 18,- €

Rasche Klimaänderung als zusätzliche Bedrohung der biologischen Vielfalt. Mit Prof. Dr. Hartmut Graßl Hotel Randsberger Hof Randsbergerhofsstr. 15 - 19, 93413 Cham Beginn: 19:30 Uhr, Veranstalter: www.lbvcham.de

Ketogene Basenkost Referentin: Lucia Treffurth Cheops, Haidsteiner Str. 26a, 93486 Runding Infos unter: Tel. 09971-4339, Beginn: 19:00 Uhr Eintritt: 7,- € / Bei Kauf von Produkten 5,- € Rückerstattung

Furth im Wald, Gasthaus Bay Beginn: 20:00 Uhr www.hinterbayern.de

Vorfrühling am Drachensee mit Heribert Mühlbauer

Vortrag des LBV

Treffpunkt: Parkplatz Infogalerie Drachensee 93437 Furth im Wald Beginn: 14:00 Uhr www.lbvcham.de

mo 31

in klassischer Homöopathie. Einstieg jederzeit möglich Kursleiterin: Annie Sommerauer

Anfängerkurs

94239 Gotteszell – Tafertsried 14 Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: 8,- € Tel.: 09929 - 958207 www.heilpraxis-anniesommerauer.de

april 2014

Klavierabend mit Christian Elsas

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr, VVK 18,- €

2 Akkordeons und 2 Stimmen Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 13,- €

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

ZEP

Pflegersaal Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. hl. Blut Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: 2,- €

Stadthalle Viechtach KVV: Tourist-Info Viechtach Stadtplatz 1, Tel.: 09942-1661 Beginn: 19:30 Uhr

Cheops, Haidsteiner Str. 26a, 93486 Runding Infos unter: Tel. 09971-4339, Beginn: 13:00 Uhr Kursgebühr: 49,- € incl. Lebensmittel, Rezepte, Menü

Die Münchner Band hat sich ganz dem musikalischen Vermächtnis von Led Zeppelin verschrieben. Einlass 17:30 Uhr Beginn 19:00 Uhr Eintritt 12,- € / 14,- €

Buchvorstellung

so 23

Ketogene Basenkost Workshopleiterin: Lucia Treffurth

mi 02

Ansprechpartnerin: Renate Altmann Cheops, Haidsteiner Str. 26a, 93486 Runding

Haidsteiner Gesundheitsstammtisch

Infos unter: Tel. 09971-4339, Beginn: 19:30 Uhr Unkostenbeitrag: 3,- €

mi 02 Ökologie im schloss

do 03 LBV Workshop

Fr 04 Christine Eixenberger „BALLKoNtAKt“

Wie wollen wir uns ernähren? Film: „We feed the world - Essen global“ Pflegersaal Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. hl. Blut Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: 2,- €

Lichtobjekte aus Ton mit Marianne Müller-Franz LBV-Zentrum „Mensch u. Natur“ 93473 Arnschwang Beginn: 17:00 Uhr www.lbvcham.de

Ihr erstes Solo-Programm Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 13,- €


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april 2014

Fr 04 D´Raith-schwestern und da Blaimer „i mogs bunt“

Fr 04 seminar

Fr 04 Buchvorstellung

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau Einlass 18:30 Uhr Beginn 20:00 Uhr Eintritt 20,- € / 22,- €

Welche Farben entfalten die Persönlichkeit? Teil 1 Allgemeiner Überblick Bodenmais Praxis „intuitiv“ 19:00 - 22:00 Uhr Investition: 39,- € Tel. 09924 - 902113 www.sauer-media.de

hinterbayern_inside Autor: Herbert Pöhnl mit der OriginalWaldlerBuamShowBänd Lam, Hotel Post, Beginn: 20:00 Uhr www.hinterbayern.de

sa 05 Altneihauser Feierwehrkapell‘n Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald

sa 05 Dylan on the Rocks Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

sa 05 Gesundheitstag

sa 05 + so 06 schreibwerkstatt

sa 05 Buchlesung schachendorf

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

so 06 Andreas Martin Hofmeir Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

so 06 Langhaussaal des Chamer Rathauses

Tourismus im musikalischen Kontext Beginn 19:00 Uhr KVV 12,-€ bzw. 8,-€ ermäß. bei Tourist-Info Cham Tel.: 09971-803493 und im Musikhaus Striever

mo 07

Bachblüten und Entspannung Workshopleitung: Anna Maria Irlbeck

Lehra und mehra

Workshop Bachblüten

mi 09 Volkstheater

... mit ihrem Kommandanten Norbert Neugirg gilt als Kulttruppe der Oberpfalz Beginn 20:00 Uhr Tickets: www.strasserkonzerte.de

Die siebenköpfige Band bringt Bob Dylans berühmteste Songs von den 60ern bis heute auf die Bühne. Einlass 18:30 Uhr Beginn 20:00 Uhr Eintritt 12,- € / 14,- €

Grüne Smothies -Reinigung von Innen -Heilsame KörperAtemübungen und Meditations Praxis Heilräume A.I. Simml-Hausladen von 10:00 - 17:00 Uhr Energieausgleich 55,- € / 80,- € Anm./Info 09944 - 2922, www.heilraeume.de Krimischreibwerkstatt „Morden aber richtig“ mit Leonhard F. Seidl Schachendorf 25, 93413 Cham Tel.: 0152-07870569 15:00 -17:30 Uhr und 6. April 10:00 - 12:30 Uhr Kursgebühr: 69,- €

Leonhard F. Seidl liest aus „Genagelt“ Schachendorf 25, 93413 Cham Eintritt: 5,- € Beginn: 19:30 Uhr Tel.: 0152-07870569

sa 05 Hubert Hofherr & Mano Maniak

april 2014

Chicago-Blues Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 10,- €

Er gewann den ECHO Klassik als „Instrumentalist des Jahres“ Beginn 19:00 Uhr Einlass 17:30 Uhr Eintritt 14,-€ / 16,- €

mi 09 Heilsames Mantrasingen

do 10 Farbtherapeutisches intuitives Malen

Fr 11 Alfred Mittermeier „Extrawurst ist aus!“

Fr 11

Arche Noah Kinder- und Elternzentrum Bad Kötzting 5 x in Folge jeweils Montags von 09:00 - 10:30 Uhr Info/Anm. Tel.: 09941 - 1314

Engel Aloisius - Zefix halleluja“ 3-Akter des Reichenhaller Volkstheaters Faltersaal Regen Einlass: 18:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr Es gibt kein richtig oder falsch einfach frei vom Herzen singen Praxis / Heilräume A.I. Simml-Hausladen bei Bad Kötzting Energieausgleich als Spende 5,- €, ab 19:00 Uhr Anm./Info Tel. 09944 - 2922, www.heilraeume.de

Lebensphase Lebensphase 3 Pubertät u. Junger Erwachsener Bodenmais Praxis „intuitiv“ Beginn: 19:00 Uhr Investition: 25,- € www.sauer-media.de, Tel. 09924 - 902113

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 13,- €

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

Musik von den Dire Straits & Mark Knopfler Einlass 18:30 Uhr Beginn 20:00 Uhr Eintritt 14,- € / 16,- €

Fr 11

hinterbayern_inside Fotograf: Herbert Pöhnl

Foto-Ausstellung

Frauenau Poschinger Ofenhalle www.hinterbayern.de

the scuttles


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april 2014

Fr 11 Farbtherapie

Fr 11 so 13 sa 12 Nick Woodland Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

sa 12 Die Nacht der Musicals

Welche Farben entfalten die Persönlichkeit? Teil 2 Farbtherapie/Farbpsychologie Bodenmais Praxis „intuitiv“ 19:00 - 22:00 Uhr, Investition: 39,- € www.sauer-media.de, Tel. 09924/902113

Staatl. Realschule Viechtach Stadthalle Viechtach KVV: Tourist-Info: Tel. 09942/1661 Beginn: 19:00 Uhr

LBV Backkurs

sa 19 Bluesgangsters Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

so 20 Figurentheater Langhaussaal des Chamer Rathauses

sa 26 sinfonisches Frühlingskonzert

Ein ausgefeiltes Licht- und Soundkonzept sowie ausgefallene Kostüme machen dieses Event zur beliebtesten Musicalgala.

so 13-19

so 13

el mago masin „Endstation Zierfischzucht“

Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 16,- €

„werden und wachsen 2 - Den eigenen Weg“ Seminarleiterin: Roswitha Dibke

Willmering

Fr 25

– die Legende des europäischen Blues

Beginn 20:00 Uhr Einlass 19:00 Uhr VVK: 36,90 - 57,90 €

Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald

27. april 03. mai

Infos und Anmeldung: Tel.: 09971-768 86 10 www.werden-und-wachsen.de

Osterfladen und Ostereier Unter Anleitung des LBV-Teams können im LBV-eigenen Lehmbackofen leckere Osterfladen gebacken werden. LBV-Zentrum „Mensch u. Natur“ 93473 Arnschwang Beginn: 14:00 Uhr www.lbvcham.de ... entwickeln seit über 20 Jahren ihren eigenen unverwechselbaren Bluesgangsters-Sound Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr Eintritt 12,- € / 14,- € Ein Baum geht durch den Wald…Figurentheater & Livemusik für Menschen von 4 - 104 Jahren Beginn 14:00 Uhr, KVV: TouristInfo Cham Tel.: 09971-803493 und im Musikhaus Striever

Fr 25 + sa 26 simon & Garfunkel Revival Band

Sisi - eine musikalische Biographie - Lehrertheater

Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald

seminar

april 2014 Die besten Songs von Paul Simon und Art Garfunkel Liederbühne Robinson in Runding-Vierau Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr Eintritt 16,- € / 18,- €

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 13,- €

Die Thüringen Philharmonie Gotha, ein Orchester mit großer Tradition. Beginn 20:00 Uhr Einlass 19:00 Uhr VVK: 25,- € / 20,- € / 15,- € Tickets: www.okticket.de

seminar

„Mehrdimensionalität - Geistige Sinne entwickeln“ Seminarleiterin: Roswitha Dibke Willmering, Infos und Anmeldung: Tel.: 09971-768 86 10 www.werden-und-wachsen.de

so 27

Erwachen und Heilen in Liebe

Vortrag Maxhütte - Haidhof

Referentin A.I. Simml-Hausladen Messe Natur und Einklang Beginn: 13:00 Uhr, Info: www.natureinklang.de

mo 28 Kurs Gotteszell

Anfängerkurs in klassischer Homöopathie Einstieg jederzeit möglich Kursleiterin: Annie Sommerauer 94239 Gotteszell – Tafertsried 14 Beginn: 19:30 Uhr, Kursgebühr: 8,- € Tel.: 09929 - 958207, www.heilpraxis-anniesommerauer.de

mai 2014

Fr 02 Edwin Kimmler „oUtLAW“

sa 03 Christian springer

Er stellt sein brandneues Studio-Album „OUTLAW“ vor. Liederbühne Robinson in Runding-Vierau Einlass 18:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr, Eintritt 12,- € / 14,- €

Der Gewinner des Bayerischen Kabarettpreises 2013 macht im neuen Programm „oben ohne“ seinem Namen alle Ehre. Liederbühne Robinson in Runding-Vierau, Einlass 18:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr, Eintritt 18,- € / 20,-€

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do 24 Comedy-Dinner Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

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sa 03 Pflanzentauschbörse

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mi 07 Haidsteiner Gesundheitsstammtisch

mi 07 Heilsames Mantrasingen

do 08 VHs Kurs

do 08 spieltrieb

Fr 09 Martina schwarzmann „Gscheid gfreid“ Max-Reger-Halle Weiden

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sa 10 Bernhard Hoëcke „Netthamseshier“ Liederbühne Robinson in Runding-Vierau

sa 10 Wohlfühl- und Gesundheitstag

Bei Lisa Haidorf kann jeder seine zuviel gesäten Pflanzerl tauschen oder verschenken. Schönbrunn am Lusen 317, 94545 Hohenau von 13:00 - 18:00 Uhr ohne Eintritt oder Standgebühr Infos unter Tel.: 08558 - 974260 Lesung von Bettina Auer Schachendorf 25, 93413 Cham Eintritt: 5,- € Beginn: 19:30 Uhr Tel.: 0152-07870569 Ansprechpartnerin: Renate Altmann Cheops, Haidsteiner Str. 26a, 93486 Runding Infos unter: Tel 09971-4339, Beginn: 19:30 Uhr Unkostenbeitrag: 3,- €

Es gibt kein richtig oder falsch einfach frei vom Herzen singen Praxis / Heilräume A.I. Simml-Hausladen bei Bad Kötzting Energieausgleich als Spende 5,- € ab 19:00 Uhr Anm./Info Tel. 09944 - 2922 www.heilraeume.de

Entspannung und Meditation Praxis/Heilräume A.I. Simml-Hausladen bei Bad Kötzting von 19:00 - 21:00 Uhr, Kursbeitrag 41,- € Anm./Info VHS Cham 09971 - 8501-0

Musik-Kabarett-Comedy mit Chris Boettcher Stadthalle Viechtach KVV: Tourist-Info Viechtach, Tel. 09942/1661 Beginn: 20:00 Uhr Auch mit Ihrem mittlerweile fünften Programm verlässt sie die ausgetrampelten Pfade des Humors. Einlass 19:00 Uhr Beginn 20:00 Uhr Eintritt: 20,- € bis 26,- €

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Denn jeder Ort hat seine Besonderheit. Einlass 18:30 Uhr Beginn 20:00 Uhr Eintritt 20,- € / 22,- €

für Frauen jeden Alters Kraftquellen der Frau - Ich bin wertvoll! Praxis/Heilräume A.I. Simml - Hausladen Von 10:00 - 18:00 Uhr Energieausgleich 55,- € / 80,- € Anm./Info Tel.09944 - 2922, www.heilraeume.de

mai 2014

so 11 Die große Johann strauß Gala Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald

so 11 Liederabend Langhaussaal des Chamer Rathauses

so 11 LBV-Zentrum „Mensch u. Natur“

mo 12 Farbtherapeutisches intuitives Malen

mo 12 Kurs Gotteszell

mi 14 Kultur im schloß

Fr 16

Des RUNDFUNK SINFONIE ORCHESTER Prag Einlass 15:00 Uhr, Beginn 15:30 Uhr VVK: 18,00 € / 23,00 € 26,00 € / 29,00 €

Mit Eva Maria Summerer (Mezzosopran) Miku Nishimoto-Neubert (Klavier) und Christina Kerscher (Viola) Beginn: 19:00 Uhr Karten: 14,- € / ermäß. 10,- € Tourist-Info Cham (Tel. 09971 / 803493) und Musikhaus Striever in Cham

Die Vogelwelt auf der Drathinsel mit Markus Schmidberger 93473 Arnschwang Beginn: 14:00 Uhr Info unter: www.lbvcham.de

Lebensphase Lebensphase 4 Ausbildung - Aufbau-Perspektive Bodenmais Praxis „intuitiv“ Beginn: 19:00 Uhr, Investition: 25,- € www.sauer-media.de, Tel. 09924 - 902113

Anfängerkurs in klassischer Homöopathie Einstieg jederzeit möglich Kursleiterin: Annie Sommerauer 94239 Gotteszell – Tafertsried 14, Tel.: 09929 - 958207 Beginn: 19:30 Uhr, Kursgebühr: 8,- € www.heilpraxis-anniesommerauer.de

Lyubov Yasinyavskaya (Klavier) aus Usbekistan Pflegersaal Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. hl. Blut Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: frei

The Mystic Eyes 60`s and 70`s Rock Classics Liederbühne Robinson in Runding-Vierau Einlass 18:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr, Eintritt 12,- € / 14,- €

Fr 16 Vogelmayer Leidermacher

Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr, VVK 10,- €

sa 17

Preisgekröntes Kabarettprogramm

Maxi schafroth „Faszination Allgäu“

Liederbühne Robinson in Runding-Vierau Einlass 18:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr, Eintritt 14,- € / 16,- €

sa 17

Zaubershow mit Helge Thun u. a. Stadthalle Viechtach KVV: Tourist-Info Viechtach, Tel. 09942 - 1661 Beginn: 19:30 Uhr

Magischer Abend

so 18

Musical- und Operettengala Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald, Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr, VVK 26,- €, Tickets: www.okticket.de

mi 21

Gesprächskonzert mit Prof. Kurt Seibert (Klavier) Pflegersaal Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. hl. Blut Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: frei

Kultur im schloß


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mai 2014

mi 21 LBV-Zentrum „Mensch u. Natur“

do 22 systemaufstellung

Fr 23 ViVA VoCE

Fr 23 Vortrag Physiognomie

sa 24 + so 25 seminar

so 25 Wolfgang Krebs

so 25 HMBC Weltmusik Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg

so 25 im Wald des Auerhuhns

di 27 Da Huawa, da Meier und i

mi 28 Kultur im schloß

mi 28 Literarische Abendwanderung

Natura 2000: Der Fischotter in Ostbayern mit Markus SchwaigerFischotterbeauftragter des Regierungsbezirks Niederbayern 93473 Arnschwang, Info unter: www.lbvcham.de Beginn: 19:30 Uhr Familienaufstellung mit Figuren Bodenmais/Praxis „intuitiv“ 19:00 - 22:00 Uhr, Investition: 39,- € Tel. 09924 - 902113, www.sauer-media.de

“Commando a cappella” Vox-Pop mundgemacht, Burggasthof Neurandsberg in Rattenberg Beginn 20:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr, VVK 19,- €

„Das Gesicht“ - Einblicke in die Seele des Menschen Referent: Norbert Kochendorfer Cheops, Haidsteiner Str. 26a, 93486 Runding Infos unter: Tel 09971-4339, Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: frei

Emotional face-reading Seminarleiter: Norbert Kochendorfer Cheops, Haidsteiner Str. 26a, 93486 Runding Infos unter: Tel 09971-4339, Sa von 9:30 - 17:30 Uhr, So von 9:00 - 14:00 Uhr Seminarkosten: 220,- €

Wolfgang Krebs & Die Bayerischen Löwen „Bayerischen Blechgesänge“ Festzelt Grafenkirchen, Einlass 18:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr Eintritt: 18,- € / 20,- €

mai 2014

mi 28 Konzert Burggasthof Neurandsberg

do 29 Altneihauser Feierwehrkapell‘n Burggasthof Neurandsberg

do 29 LBV-Zentrum „Mensch u. Natur“

do 29 open-Air Konzert

Beginn 19:00 Uhr Einlass 17:30 Uhr VVK 19,- €

... mit ihrem Kommandanten Norbert Neugirg gilt als Kulttruppe der Oberpfalz Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 27,50 €

Zu Besuch bei der Königin Mit dem Arnschwanger Imkereiverein zu den Bienenvölkern auf die Drathinsel 93473 Arnschwang Beginn: 14:00 Uhr Info unter: www.lbvcham.de

„Bunter Sommer“ mit Mum’s Best... handgemachter Classic Rock, Blues & Country Rock Seepark Arrach Beginn 20:00 Uhr

Fr 30

Bayerischer Balkansound Wild sein, tanzen, feiern & Dialekt

Django 3000

Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 19,80 €

Burggasthof Neurandsberg

sa 31 Ein Beutezug durch die musikalische Wildnis.

Geschwister Well “FEIN SEIN BEINANDER BLEIBN” Beginn 20:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr VVK 20, 90 €

10 Jahre Die Bayerischen Löwen

Manege frei für eine Geburtstagsgala der Spitzenklasse mit Ehrengästen! Burggasthof Neurandsberg, Beginn 20:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr VVK 18,- €

Mit dem Auerhuhn-Experten Karl-Heinz Schindlatz auf ausgewählten Wanderwegen durch die Natur. Treffpunkt: Scheibenparkplatz Nähe Großer Arber, 93470 Lohberg Beginn: 14:00 Uhr Info unter: www.lbvcham.de

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Festzelt Grafenkirchen Einlass 18:00 Uhr Beginn 20:00 Uhr Eintritt: 20,- € / 22,- €

Helga Rackl und Tomasso Farinetti, Lesung mit Klavier Pflegersaal Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. hl. Blut Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: frei

vom Quarzriff Großer Pfahl in das Riedbachtal Viechtach Parkplatz „Großer Pfahl“ an der B 85 Anmeldung: Pfahl-Infostelle, Tel. 09942 - 904864

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5. bis 9. Juni 2014

in Regen / Bayerischer Wald

Hinweis: Ökona übernimt keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben im Veranstaltungskalender!


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Nachhaltigkeit, auch beim Waschen! Bereits vor dem Waschmittelregal, kann man den ersten Schritt auf dem Pfad der Nachhaltigkeit gehen. Je Üfter man konzentrierte Waschmittel kauft, desto weniger Verpackungsmßll fällt an. Meist findet man auf den Verpackungen ein deutlich erkennbares Zeichen. So zum Beispiel ein Wäschekorb mit einer Zahl. Dieser vermittelt uns die durchschnittliche Zahl der Waschladungen, die mit der Packung bewältigt werden kann. Nicht zuletzt bedeutet nachhaltiges Waschen auch einen wirtschaftlichen Gewinn. Wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeit ist die Dosierung von Waschmitteln. Dosieren sie ihr Waschmittel nach Anleitung,also mit Bedacht. Die Wäsche wird durch zu viel Waschmittel nicht sauberer. Vielmehr gilt: Je leichter die Verschmutzung der Wäsche und je weicher das Wasser, desto weniger

Waschmittel wird benÜtigt. Richtige Dosierung spart nicht nur Geld, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Ebenso wichtig ist die Waschtemperatur. Bereits bei 20 °C bis 30 °C wird leicht verschmutzte Oberbekleidung sauber. Moderne Waschmaschinen und Waschmittel werden immer Leistungsfähiger. Zu hohe Waschtemperaturen, zu hohe Dosierung oder falsche Beladung der Waschmaschine fßhren nicht nur zu dauerhaft hohen Energiekosten, sie schaden auch der Umwelt. Ziehen Sie ihre persÜnliche Bilanz und Sie werden erkennen, dass ein nachhaltiger Blick auf unsere täglichen Handlungen, nicht nur den Geldbeutel schont. von Gabriele Kiesl

Viele weitere Informationen zum Thema Waschen und Nachhaltigkeit finden Sie unter:

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Heuschnupfen â&#x20AC;&#x201C; mit Knospen behandeln In den letzten Tagen haben sicherlich viele von Ihnen schon wieder unter dem sehr frĂźh einsetzenden Pollenflug leiden mĂźssen. Der Winter, der dieses Jahr sehr mild ausfiel, hat dazu gefĂźhrt, dass die Haselnuss bereits jetzt in voller BlĂźte steht. Tränende Augen, Jucken im Gaumen, eine triefende Nase bis zu Atemnot sind die Anzeichen einer allergischen Reaktion. Ich mĂśchte Ihnen heute eine besondere Therapieform vorstellen - die sogenannte Gemmotherapie. Die Gemmotherapie ist eine besondere, sanfte Form der Phytotherapie, bei der ausschliesslich Knospen (lateinisch = gemma), Triebspitzen, junge SchĂśsslinge und im Wachstum befindliche Wurzelfasern verwendet werden. Der BegrĂźnder der Gemmotherapie, der belgische Arzt Pol Henry befasste sich als Erster in den 60er Jahren mit der Nutzung der Wachstumskräfte von Knospen oder jungen Trieben. Diese Therapieform versucht, die Lebens- und Wachstumskräfte von Pflanzen zur Regeneration und Heilung des Menschen nutzbar zu machen. Verwendet werden Glycerol-Ethanol-Mazerate, die als Mundspray angeboten werden. Man sprĂźht sie vor den Mahlzeiten direkt auf die Mundschleimhaut. Sie schmecken angenehm und werden daher auch von Kindern gut toleriert. Das bekannteste Gemmotherapeutikum wird aus Johannisbeerknospen hergestellt. Die medizinischen Eigenschaften der schwarzen Johannisbeere waren schon der heiligen Hildegard im 12. Jahrhundert bekannt. Die Beere wirkt entzĂźndungshemmend und wirkt wie sanftes Kortison. Die wohl bekannteste Anwendung ist des-

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halb der Einsatz bei Heuschnupfen und seinen Beschwerden. Sie kĂśnnen dieses Mittel als eigenständige, sanfte Therapie aber auch als Begleittherapie zu einer homĂśopathischen oder konventionellen Behandlung einsetzen. Eine allergische Reaktion, wie sie sie bei Heuschnupfen finden, geht fast immer mit einer nicht optimalen Stoffwechsellage einher. Um dieses Problem ganzheitlich zu lĂśsen, empfehle ich Ihnen gleichzeitig Ihren Säure - Basen â&#x20AC;&#x201C; Haushalt zu sanieren und eine bakteriologische Untersuchung Ihrer Darmschleimhaut mit anschlieĂ&#x;ender Darm-

sanierung durchzufßhren. Fßr weitere intensive Beratungsgespräche stehen ich und mein kompetentes Team der Apotheke am Stadtpark zu Ihrer Verfßgung. Kerstin Heller-Allwohn, Apothekerin

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Borreliose: eine neue Volksseuche Durch die globale Erwärmung dehnt sich das Ausbreitungsgebiet von Zecken immer weiter nach Norden aus, sodass auch die durch die Zecken übertragbaren Krankheiten ein immer größeres Areal betreffen. Mittlerweile gibt es kaum eine Ecke in Europa, die von dem Zeckenbefall mit Ixodes ricinus nicht betroffen wäre. Von den bis zu 70 unterschiedlichen, von Zecken übertragbaren Keimen hat die Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FMSE) durch die mittlerweile mögliche Impfung eine relativ geringe medizinische Relevanz. Hingegen nimmt die LymeBorreliose einen immer größeren Raum ein. Offiziell wird immer behauptet, dass die Lyme-Borreliose selten, ihre Diagnose einfach zu stellen und die Therapie leicht sei. Diesen drei Behauptungen muss jedoch aus der heutigen wissenschaftlichen Sicht entschieden widersprochen werden. Gehen die offiziellen Stellen, wie das Nationale Referenzzentrum (NRZ) Borreliose und auch das Robert Koch-Institut (RKI), von einer Inzidenz der Erkrankung von 40.000-60.000 pro Jahr aus, so hat die, von der Techniker Krankenkasse 2010 für die Jahre 2008 und 2009 hochgerechneten Neuinfektionszahlen von fast 1 Mio., diese Aussage widerlegt. Auch die Diagnose ist alles andere als einfach, da die im Normalfall zur Verfügung stehenden und auch empfohlenen Laboruntersuchungen nicht ausreichend standardisiert sind. Die indirekten serologischen Verfahren wie ELISA, EIA, CLIA oder IFT werden trotz einer Sensitivität von deutlich weniger als 50 % als Standard ausgeführt. Nach den Vorgaben des gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) darf zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung nur bei einem vorliegenden positiven ELISAErgebnis der Western- oder Immunoblot als Bestätigungsuntersuchung erfolgen. Dies führt dazu, dass der wesentliche sensitivere Immunoblot bei vielen Patienten nicht durchgeführt und damit die Krankheit bei ca. 50% der Betroffenen nicht erkannt wird.

Die Lyme-Borreliose kann trotz fehlender Laborergebnisse persistieren Die Grenze der Sensitivität der Kombination von ELISA-Test und Westernblot zusammen liegt bei etwa 65 %. Der vielfach in Gutachten beschriebene Ausschluss der Borreliose ist mit diesem Verfahren nicht zu führen. Zur Diagnostik müssen deshalb weitere Untersuchungen herangezogen werden. Hier bietet sich in erster Linie der Lymphozytentransformationstest (LTT) auf Borrelien an. Die Sensitivität liegt mittlerweile mit 96 % wesentlich höher als die von ELISA und Blot. Trotz mangelnder Akzeptanz und fehlender Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist dieser Test ein wichtiger Test zur Sicherheit der Diagnose. Eine weitere serologische Untersuchungsmethode stellt der rekombinante Beat Blot Borrelien dar, der als Kombination von ELISA und Westernblot die Schwächen der Einzelteste ausbügeln kann. Leider ist auch dieser Test zur Zeit nur als Zusatzleistung privat abzurechnen. Aus diesem Grund sind die klinische Erfassung, ein anerkannter Borrelien -Score sowie die Einschätzung durch erfahrene Ärzte neben der Labordiagnose wichtig. Eine weitere Diagnoseergänzung ist die Aufnahme im Dunkelfeldmikroskop. Spirochäden sind im frischen Blutstropfen erkennbar und lassen so weitere Rückschlüsse auf die Diagnose zu. Die Lyme-Borreliose ist multiorganisch Bisher wurde immer davon ausgegangen, dass die typischen Anzeichen einer Infektion mit Borrelia burgdorferi und ihren Subspezies sich lediglich auf die Gelenke und die Haut und in Ausnahmefällen als Neuroborreliose auf einige Hirnnerven beschränken. Gelegentlich werden auch kardiologische Zwischenfälle mit einer LymeBorreliose mit in Zusammenhang gebracht. Dies ist jedoch nicht ausreichend. Es kann nicht eindringlich genug betont werden, dass es sich bei der Borreliose um eine systemische Multiorgan-Erkrankung handelt, die letztendlich alle Organe des Körpers treffen kann. Herzrhythmusstörungen und Probleme im Bereich des peripheren Nervensystems, Muskelschmerzen, ein-

schießende starke Nervenschmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheitsgefühle, Muskelschwäche, Gangunsicherheit und Erschöpfung können Symptome der chronisch persistierenden Borreliose sein. Auch die behauptete Einfachheit der Therapie kann aus den Daten, die wir im Borreliosezentrum Bayerischer Wald seit Jahren gesammelt haben, nicht nachvollzogen werden. Die angeblich nur über 3 bis max. 4 Wochen durchzuführende Antibiotikatherapie, meistens als Monotherapie, ist in vielen Fällen unzureichend. Die meisten unserer Patienten halten sich leider nicht an die von den Leitlinien des NRZ Borreliose in Oberschleißheim herausgegebenen Standards. Die International Lyme and Associated Diseases Society (ILADS) geht davon aus, dass trotz einer durchgeführten Antibiose die Borrelieninfektion weiterbestehen und schließlich in dem Krankheitsbild der chronisch persistierenden Lyme-Borreliose enden kann. Fazit: Bei der Lyme-Borreliose handelt es sich nicht um eine seltene, einfach zu diagnostizierende und einfach zu behandelnde Erkrankung. Nach vorsichtigen Schätzungen müssen wir davon ausgehen, dass real mind. ½ Mio. Neuerkrankungen pro Jahr zu erwarten sind, mit wachsender Tendenz. Die Diagnostischen Möglichkeiten sind beschränkt und werden zum Teil nicht von der GKV getragen. Trotz Beschwerden werden viele Patienten durch Fehlbewertungen negativer Laborbefunde nicht behandelt und als psychosomatisch fehltherapiert. Die rein politisch geführte Diskussion um die Borreliose muss endlich auf das wissenschaftliche Terrain zurück verlegt werden. Dr. med. Hans-Peter Donate

Dr. med. Richard Straube


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Wandel durch Berührung Der Beginn vom Heilwerden von Grund (von Fuß) auf Vom Erlebnis, dass eine Fußzonenmassage mehr ist als die Technik einer Anwendung ... Meine Erfahrungen mit Gesundheitspraktikerin Rosemarie Fischer Rosemarie sollte Recht behalten! Heute ist Tag fünf danach...Ich spürte die Auswirkungen ihrer BeHandlung noch bis gestern. Und wie! Ein leichter Migräneanfall mit Schwindel und Ohrenrauschen paarte sich mit Ziehen in der Lendenwirbelgegend - kurzum: ich war wie erschlagen! Dass meine Körperausscheidungen anders riechen und aussehen könnten wie gewohnt, ja auch das hatte mir Rosemarie prophezeit. Dies gehöre zum Wandlungsprozess! Dabei hatte alles so schön begonnen! Was war geschehen? Nun, ich bin alternativen Heilmethoden gegenüber durchaus offen eingestellt. Mein Homöopath bringt mich zur rechten Zeit mit seinen Globuli wieder auf die richtige Spur und auch Schreckgespenst Grippe kann mir, seit Ingwer und

Holunder mein Immunsystem stärken, keine Furcht mehr einflößen. Dass aber in meiner Nachbarschaft eine Gesundheitspraktikerin „Wandel durch Berührung“ und sogar ein „Heilwerden an Leib und Seele“ anbietet - naja, das machte mich dann doch ein wenig skeptisch, viel mehr aber noch neugierig! Rosemarie wohnt auf HofLind, einer Hofstelle im Herzen des Böhmerwaldes direkt an der Grenze zu Tschechien im östlichsten Zipfel der Gemeinde Furth im Wald. Wir kannten uns flüchtig, wechselten bis dato ein paar Höflichkeiten - mehr nicht. Der Termin wurde kurzerhand telefonisch vereinbart. Ich hatte Zeit ab halb acht Uhr abends. Ja sie sei bereit, es mache ihr nichts aus, wenn ich erst

später käme. Wir einigten uns auf eine Fußzonenbehandlung. Die kurze Wegstrecke den Waldrand entlang legte ich zu Fuß zurück. Meine Schritte knirschten im Schnee und ich machte mir zum erstmals Gedanken über meine Füße. Mir war klar, dass ich sie eigentlich so gut wie überhaupt nie beachtete. Sie haben zu funktionieren, mich zu tragen. Ich mute ihnen eigentlich viel zu viel zu. Ich spüre sie immer erst, wenn sie Signale aussenden: Blasen bilden, brennen oder geschwollen sind. Dabei weiß bereits der Volksmund in vielen Redewendungen, wie wichtig unsere Füße sind: wenn wir beispielsweise „den Boden unter uns verlieren“, wenn wir „wie angewurzelt dastehen“, wenn uns „zum Davonlaufen ist“ oder nach einer Vagabundenzeit endlich „Wurzeln schlagen“. Dass sich sämtliche Organe an bestimmten Zonen auf den Füßen quasi widerspiegeln sollen - auch davon habe ich schon gehört : Und: dass es Menschen gibt, die über die Füße, d. h. über die Energiehauptpunkte (oder Meridianpunkte), welche über die Nervenbahnen mit den Organen verbunden sind, mit dem gesamten Menschen Kontakt aufnehmen können... Ich bin gespannt. HofLind ist erleuchtet, die Haustür ist offen: ich werde erwartet. Zwei freundliche Hunde undefinierbarer Rasse wuseln um mich herum. Ich streiche durch die Zimmer, pfeife, um auf mich aufmerksam zu machen. Da taucht Rosemarie vor mir auf. Wie schön sie anzusehen ist: Geschmeidig fällt ihr langes schwarzen Haar herab, ihre großen grünen Augen richten sich ruhig auf mich. Wir sind uns zugetan, unsere Wangen berühren sich. „Schön, dass Du da bist!“ sagt sie. Ja, ich geb ihr recht. Vom Anwendungsraum steigt duftender Rauch empor. Ich lege


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ab und schnüre meine Wanderschuhe auf. Rosemarie öffnet eine Schiebetür und bittet mich in den mit hellem Holz ausgestattetem kleinen Raum. Eine Liege dominiert in der Mitte, einige Kerzen und ein beleuchteter Bergkristall sind die einzigen Lichtquellen. Ich streife meine Socken ab, denn ich weiß, dass Rosemarie ihre Anwendung mit einem Fußbad beginnt. Ich tauche meine Füße in die Wanne - ah - wie angenehm. Nach einem schweren Arbeitstag die Füße baden. Ein Bild aus meiner Kindheit taucht auf, als wir Mädchen daheim abwechselnd unserem Vater das „Fußwasser“ herrichteten. Als ich die Zehen spreize und mich zurücklehne, meine ich irgendwie zuhause angekommen zu sein. Rosemarie bückt sich und trocknet mir die Füße ab. Es ist eine demütige Handlung und ich lasse sie geschehen. Wusch nicht einer bereits vor zweitausend Jahren seinen Freunden die Füße?. Ich steige auf die Liege, Rosemarie macht das wärmende Infrarotlicht aus, breitet eine Decke über mich und teilt mir mit, dass wir während der Anwendung reden können oder auch nicht. Ich schließe die Augen und entscheide mich für die non-

verbale Kommunikation. Rosemarie sagt mir lediglich noch, dass sie nach der Behandlung den Raum verlassen werde, damit ich einige Zeit mit mir alleine sein könne. Ich würde das vermutlich brauchen, denn es würde sie nicht wundern, wenn ich während der Anwendung in eine Tiefenentspannung falle“. Bei diesem Satz schiebt mir ein Fragezeichen meine Augenbraue hoch. Die instinktiv aufsteigen wollende Skepsis wird von leiser Sphärenmusik weggespült. Ich harre dem Kommenden, spüre Rosemarie im Raum und weiß, dass jetzt irgendwas passieren wird. Da streichen plötzlich ihre Hände über meinen Kopf und wandern den Körper entlang nach unten. Ich bin nicht verwundert, denn mein Innerstes weiß, dass dies nur die Begrüßung ist zu einer intensiven Kontaktaufnahme, die mich in meiner Seele zutiefst berühren wird. Rosemarie ist mit ihren Händen bei meinen Füßen angekommen. Was jetzt passiert muss „nonverbal“ bleiben, weil es nicht in Worte gekleidet werden kann. Mein erster Satz jedenfalls nach meinem „Erwachen“ bündelte sich nach schier

fassungslosen Staunen in den Worten: „Rosemarie, Du bist ja eine Zauberin!“ Sie lachte mir ins Gesicht und meinte: „Ja, Du strahlst ja richtig!“ Ich habe begonnen, mich zu „wandeln“ - und: ich werde wiederkommen!

Zitate Rosemaries: „Die Fußzonenmassage ist die Berührung des „Innern“, vieler Zellstrukturen und den Organen“ „Meine Anwendung - Wandel durch Berührung - baut auf liebevolles Berühren und Einspüren in die Seele des Klienten“ „Am Fuß spiegelt sich der ganze Mensch, das ganze Universum, und ich kann lesen wie in einen Buch“

Autor: Claudia Nürnberger

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Mit Farben und Farblicht

Lichtvoll und freudig in den Frühling Bodenmais/MoS. Die Natur erwacht aus ihrer Ruhezeit, in der es oft duster, dunkel und trist war. Nach dieser lichtarmen Jahreszeit weckt der Frühling mit seiner ganzen Farbigkeit unsere Lebensgeister. Wie sehr erfreut uns doch das Austreiben der ersten Knospen an Bäumen und wenn sich die ersten Blätter zeigen mit ihrem frischen Lichtgrün oder wenn wir die ersten Schneeglöckchen im Garten entdecken. Endlich wieder die laue Frühlingsluft schnuppern, die Sonne spüren mit ihren wärmenden Strahlen als natürlich Farblichtquelle. Dieser Aufbruch der Natur, der uns Lust auf Erneuerung macht, ist die beste Zeit, um die Heilkraft der Farben bewusst zu erleben.

ben, die zum Einsatz kommen, unbedingt die eigene Lebensgeschichte eines Menschen mit berücksichtigt werden. Eine Verallgemeinerung wäre viel zu oberflächlich, ja sogar schädlich. Erfahrene Farbtherapeuten arbeiten sehr tiefgründig und umfassend, was bei jeglicher Farblichtbehandlung wichtig ist. Der Organismus wird durch die Farblichttherapie animiert, sich selbst zu regulieren. Die Körperzellen „lernen“ durch die Farbinformation Disharmonien auszugleichen. Vor allem die psychische Verfassung stabilisiert sich dadurch und auch die persönliche Entwicklung ist ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt. Neben dem Ausgleich mit Farblicht gibt es weitere Möglichkeiten, um mit Farben ein Wohlgefühl zu erreichen. Hier seien nur einige genannt, nämlich mit Farbeffekten in den Räumen zu spielen, wie mit Wandfarben, Stoffen und farbigen Accessoires, um die Frische des Frühlings ins Haus zu holen. Inzwischen ist der Mehrheit bereits bekannt, dass Farben einen positiven Einfluss ausüben. Auch die Auswahl unserer Kleidung darf nicht unterschätzt werden.

Verschiedene Möglichkeiten können genutzt werden, um noch mehr Farbe in diese Zeit zu bringen und dadurch Wohlgefühl, Geborgenheit, Gesundheit und seelisch-geistige Entwicklung. Der erste Schritt in Richtung Anwendung von Farben ist Bewusstsein dafür zu entwickeln. Farben wirken sowieso, jedoch wenn wir sie bewusst und mit Aufmerksamkeit wahrnehmen, geben sie uns noch mehr innere Freude und was innen erfreut, erfreut auch den Körper und hilft, ihn gesund zu erhalten. Es gibt Farben, die empfinden wir als angenehm, anregend oder beruhigend, andere können uns auch nervös machen. Umso wichtiger ist es, sich eingehender mit diesem Thema zu befassen.

Meist zieht auch in der Modewelt der Frühling ein und wir finden leichter unterstützende, frische und kräftige Farben in Kleidungsstücken. Edelsteine bieten ebenfalls eine gute Möglichkeit, sich mit Farbe zu umgeben und davon zu profitieren. Ganz wichtig ist es, möglichst viel Farbe in der Nahrung aufzunehmen mit Obst und Gemüse, da erwiesen ist, dass die sekundären Pflanzenstoffe, also die natürlichen Farbstoffe noch um ein vielfaches wichtiger sind und noch positiver wirken als Vitamine und Spurenelemente u.s.w. Wie sehr erfreut uns gerade im Frühling ein bunter Salat, der unsere Lebensgeister weckt.

Dass Farben Stimmungen verändern können, wie beispielsweise, die für die meisten unter uns, empfundene aufhellende Wirkung der warmen Farben, wie Gelb oder Orange, ist den meisten Menschen geläufig. Für viele unter uns ist es jedoch ungewöhnlich, dass die Wirkung der Farben zur Anregung der Selbstheilung, vor allem psychischer und familiärer Probleme, ja sogar körperlicher Beschwerden genutzt wird. Schon vor 40 Jahren wurde die wirkungsvolle Diagnose- und Therapiemethode der Farbpunktur, einer „Akupunktur“ ausschließlich mit farbigem Licht, von Peter Mandel, entwickelt. Die Verbindung der traditionellen, chinesischen Medizin mit überlieferten Farbindikationen unterschiedlichster Richtungen sowie den neuesten Erkenntnissen der Biophotonenforschung, bilden die Grundlage dieser effektivsten aller Farbtherapie-Methoden. Dabei werden die Akupunkturpunkte, die als Lichtschleusenpunkte gelten, bestrahlt. Dieser alternativmedizinische Vorgang wird als sehr angenehm empfunden und ist völlig schmerzfrei sowie tief entspannend und sogar konfliktlösend.

Allgemeine Bedeutung der Farben – die individuelle kann davon abweichen: ROT: anregend, gibt Lebenskraft ORANGE: öffnend, fördert den Ehrgeiz GELB: sanft anregend, reguliert den Intellekt GRÜN: ausgleichend, gibt Balance TÜRKIS: schützt vor störenden Einflüssen BLAU: beruhigend und kühlend VIOLETT: reinigend, mystisch Es handelt sich bei diesem kleinen Auszug der Farbwirkungsweise um eine allgemeine Bedeutung. Die eigene Lebensgeschichte eines Menschen kann zu ganz anderen Resultaten kommen. Je länger die Tage wieder werden, desto leichter und schöner ist es, mit dem Einsatz von Farben, Freude ins Leben zu bringen. Die Frühlingssonne, die nicht nur wärmt, sondern auch das gesamte sichtbare Lichtspektrum vom langwelligen Rot bis zum kurzwelligen Violett enthält, ist eine wunderbare Möglich-

Eine weitere wirksame Farbtherapie, die Spectrochrom-Methode, ist die Bestrahlung des ganzen Körpers bzw. bestimmter Körperareale. Zu beachten ist, dass die Lichtquelle keine Hitze abstrahlt und die Schwingungsfrequenz stimmt. Jede Farbe hat ein umfangreiches Bedeutungs- und Wirkungsspektrum. Allerdings sollte bei der Auswahl der Heilfar-

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keit sich selbst wieder zu spüren und deren heilende Kraft auf sich wirken zu lassen. Sollte die Sonne mal eine Pause machen können wir uns vor eine Farblichtquelle setzen und uns entspannen, und so die Heilkraft der Farben, gezielt oder auch intuitiv, auf natürliche und positive Art nutzen.

Autor: Monika Sauer www.sauer-media.de

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Kuhtse der Weizenstampfer

Buchtipp

Regensburg am Schwarzen Meer HP_Anzeige_86x113_190214.indd 1

Buchtipp

von Ishii Shiniji

von Daniel Weißbrodt

Ein Wirbel aus Farben, Klängen, Gerüchen und sonderbaren Begebenheiten bestimmt das Leben von „Katze“, einem Jungen, der viel größer ist als andere Kinder und dessen Talent darin besteht, echter zu miauen als eine Katze. Geprägt durch den frühen Tod der Mutter, die mathematische Besessenheit des Vaters und das eigene Anderssein erkennt der junge Mann, dass nur Musik Ordnung in sein Lebens bringen kann. So begleiten die Kesselpauke des Großvaters, die stampfenden Schritte von Kuhtse und das Cellospiel des Maestros den Leser durch eine furiose Geschichte, die vom schnellen Rythmus der Welt spricht und von der wundersamen Magie des gemeinsamen Musizierens.

Wer kennt sie nicht? Diese Lust, einfach alles liegenzulassen und loszuziehen. Daniel Weißbrodt setzte diesen Traum in die Tat um. Getrieben von dem Wunsch, den trüben Alltag hinter sich zu lassen, neue Erfahrungen zu sammeln und Länder zu bereisen, die er zuvor nur aus Erzählungen und Büchern kannte, begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise. Mit einem betagten Faltboot setzt er in Regensburg ein und beginnt eine Flußwanderung, die ihn nach 2400 Kilometern schließlich zur Mündung der Donau im Schwarzen Meer führt.

Der Japaner Ishii Shinji hat mit „Kuhtse der Weizenstampfer“ die beiden Kunstrichtungen Musik und Literatur stilvoll vereint und ein pulsierendes Buch geschrieben. Ein Buch, welches die unbändige Lust weckt, sofort nach einem Instrument zu greifen und selbst Musik zu schaffen.

Mit Einfühlungsvermögen und Witz schildert er seine zahlreichen Erlebnisse. Doch das Buch ist keine belanglose Reisebeschreibung. Weder die sportlichen Herausforderungen noch die gefährlichen Situationen der Reise stehen im Mittelpunkt der Beschreibung. Es sind die stillen Momente in der Natur und die herzichen Begegnungen mit wildfremden Menschen, die Daniel Weißbrodt so anschaulich und lebendig erzählt, dass man meint, alles selbst erlebt zu haben. Ein Buch, das man, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen kann!

23.02.14 19:00


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Seele – Psyche – Gesundheit

Schamanin seit Generationen! Oder: Es gibt kein falsches Leben in einem richtigen Leben! Oekona: Wie gehen Sie vor, wenn jemand bei Ihnen Rat für ein Problem oder eine Krankheit sucht?

Mit allen Elementen im eigenen Element Interview mit der Schamanin Roswitha Dibke Sie ist ein seltenes Beispiel eines Coaches, der seine Ratschläge nicht lediglich aus der bisweilen kalten wissenschaftlichen Theorie heraus erteilt, wie so viele „Berufene“. Schamanin Roswitha Dibke aus Geigen (Gemeinde Willmering/ Kreis Cham) schöpft aus einem reichen und nicht immer von Glück gesegneten persönlichen Erfahrungsschatz. Ihr größter Lehrer war und ist das Leben, sind die Menschen, die zu ihr kommen und ihre Schülerinnen und Schüler. Sie kennt ihre Aufgabe, für die sie geboren wurde genau. Ihre Kernbotschaft: „Es gibt kein falsches Leben in einem richtigen Leben.“ Ihre Lebensphilosophie: „Sinn des Lebens ist es, Freude und Spaß zu erleben, bei allem, was ich tue sowie bedingungslos in Demut und Herzensliebe zu dienen!“ Grund genug für oekona, diese starke Persönlichkeit einmal näher kennen zu lernen in einem längeren Gespräch in ihren eigenen vier Wänden in Geigen. Oekona: Frau Dibke, was man von Schamanen gemeinhin so weiß, ist, dass sie mit den Elementen arbeiten. Mit welchen Elementen arbeiten Sie?

Dibke: Ich arbeite mit sämtlichen Elementen und allen Lebewesen. Ich bediene mich der Transformationskraft des Feuers in Feuerzeremonien und des Wassers zur Reinigung, Mutter Erde zum Nähren und Vater Himmel und Großmutter Mond zum Transformieren. Oekona: Was genau ist eine Schamanin? Dibke: Ich lebe keinen Hokuspokus sondern versuche, soweit das in unserer Kultur möglich ist, das Schamanentum in seiner urtümlichen Form authentisch zu leben. Früher waren die Schamanen zuständig für Heilung, gute Ernten, für das entsprechende Wetter und für Frieden in den Familien, im Stamm und stammesübergreifend. Schamanen sind so alt wie die Menschheit. Einst waren es Druiden bei den Kelten etwa. Schamaninnen waren auch die vielen Frauen, die im Wagen oder mit Kräuterrucksäcken durch die Lande zogen mit Tinkturen und Räucherwaren ebenso wie mit gutem Rat. Schamanen sind auch Lebensberater in allen Lagen.

Dibke: Sobald mir jemand mit einem Anliegen begegnet, befrage ich als erstes die geistige Welt. Ich habe den Auftrag, den Menschen zu sagen, was sie weiterbringt, auch wenn es mir unlogisch erscheint oder hart. Um herauszufinden, was für die Menschen wichtig ist, die den Weg zu mir finden, arbeite ich zusammen mit allen Engeln, Krafttieren, aufgestiegenen Meistern und Meisterinnen und mit meiner Geistführerin Kuan Yin, einer Art asiatischer Maria stellvertretend für das Mitgefühl. Ich rufe die vier Himmelsrichtungen an, Mutter Erde, Vater Himmel und die Sternengeschwister. Bei meiner Arbeit darf ich immer Hilfe aus der geistigen Welt erfahren und dies gibt mir sehr viel Mut und Vertrauen. Oekona: Moment mal, das ist aber ganz schön viel auf einmal. Das klingt nach einem uralten archaischen Netzwerk, in das Sie eingeflochten sind. Ein wenig nach Indianer, ein wenig nach altägyptischen Initiationsriten wie in Elisabeth Haichs Buch „Einweihung“... Wo haben Sie das alles bloß gelernt? Dibke: Ich habe seit vielen Leben nichts anderes gemacht, als das, was ich heute mache. Bei meiner Arbeit vertraue ich meiner Intuition, vollkommen frei von meinem Ego, Bewertungen und Verurteilungen. Wenn ich das tue, sehe ich Bilder wie etwa in einem Film. Da können in den Chakren Menschen, Situationen, Gegenstände und Szenen aus dem jetzigen Leben, wie zum Beispiel der Kindheit, früheren Leben oder aber auch organische Sachen erscheinen. Ebenso verlorene Seelenanteile, Fremdenergien, Glaubenssätze und Reisen in das Unter- oder Überbewusstsein.


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Oekona: Mit welchen Problemen kommen die Leute vorwiegend zu Ihnen? Dibke: Oft mit Blockaden, destruktiven Konzepten und Konditionierungen, die die Menschen an ihrer Weiterentwicklung hindern. Das zieht sich durch deren Leben und meine Arbeit wie ein roter Faden. Vielfach glauben meine Klienten, sie könnten gegen bestimmte sogenannte Charakterzüge nichts tun, da sie genetisch bedingt seien. Das ist aber falsch. Genetisch ist eigentlich nichts. Alles ist Energie, Zellerinnerungen und es findet immer neu statt. Obwohl sich die Zellen ständig erneuern, erinnern sie sich dennoch an einschneidende Erlebnisse. Konkret handelt es sich etwa um Frauen und Männer, die immer wieder an die selben Partner gelangen und keine freudvollen Beziehungen haben oder aber die vielfältigsten seelischen und körperlichen Symptome aufweisen. Autoimmunkrankheiten in den verschiedensten Facetten sind an der Tagesordnung. Auch sehr viele Kinder und Jugendliche mit allen möglichen Problemen arbeiten mit mir zusammen. Ich mache aber auch viel Coaching, Visionssuche und empathisches Stellen mit Coaching. In meiner Aufgabe, Harmonie in Familien zu bringen, biete ich auch Eheberatung und Streitschlichtung an. Auch lernverzögerte Kinder, Kinder mit ADHS und Traumata kommen zu mir und auch in dieser Altersgruppe biete ich die Visionssuche für Schule, Studium und Beruf an. Mit meiner zusätzlichen Methode der Wachtraumhypnose erziele ich sehr gute Erfolge bei Suchtverhalten. Hier wird der Wächter des Unterbewusstseins „ausgeschaltet“ und direkt positive Suggestionen in das Unterbewusstsein programmiert.

bin und was meine Aufgabe auf der Welt ist, obwohl schon immer alles darauf hindeutete. Meine Vorfahren mütterlicherseits waren schon immer gesegnet mit scheinbar außergewöhnlichen Fähigkeiten. Bei mir fing das an, als ich etwa drei Jahre alt war. Zu diesem Zeitpunkt wurde das erste Mal ganz bewusst meine Hellsichtigkeit wahrgenommen. Das war für mein gesamtes Umfeld, außer meiner Mutter, unheimlich. Meine Familie hat mich sehr streng erzogen. Wir waren auch nicht gerade mit Reichtum gesegnet und meine Eltern wollten immer, dass ich es einmal besser habe als sie. Sie haben mir meine „Flausen“ gehörig auszutreiben versucht. Ich hatte meistens keine schöne Kindheit. Aber ich wusste immer um meine Gaben. Ich „heilte“ kranke Tiere, ich päppelte völlig verdorrte Pflanzen wieder auf. Meine Eltern konnten nicht für mich da sein und meine Kindheit war oft mit Gewalt verbunden.

Genetisch ist eigentlich nichts. Alles ist Energie, Zellerinnerungen und es findet immer neu statt.

Oekona: Was haben Ihre Eltern dazu gesagt, als sie den Berufswunsch „Schamanin“ nannten? Dibke: Ganz so einfach war es für mich nicht, zu erkennen, wer ich bin, was ich

Oekona: Was hat Ihnen geholfen, eine solche Kindheit so scheinbar glänzend zu überstehen? Dibke: Einerseits konnte ich früh lesen, da ich mich schon vor der Einschulung für Bücher interessierte. Ich verschlang spirituelle Schriften wie natürlich die Bibel und buddhistische Literatur ebenso wie die Guerilla-Bibel. Religionen und fremde Kulturen haben mich überhaupt unglaublich fasziniert. Für mich gab es keinen Gott sondern die Schöpfung. Ich habe als Kind einmal meiner Mutter gesagt: „Wenn ich tot bin, schmeißt mich bitte auf den Kompost, dann haben die Vögel wenigstens etwas davon.“ Ich habe immer in der Gewissheit gelebt: Ich als Ich in der Essenz bin unsterblich.“ Das hat mir Kraft gegeben. Gerade, weil meine Kindheit sehr traurig war, bin ich wohl so früh zur Spiritualität gekommen und habe mir da die Kraft geholt um weiterzuleben. Und dann war da natürlich noch meine „Heidi“, ein Schäferhund aus der Zucht meiner Oma. Während ich als Säugling

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Seele – Psyche – Gesundheit

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in der Wiege lag ist dieser Hund unter meiner Wiege groß geworden. Heidi war der Lichtblick meines Lebens und meine Rettung. Sie hat mich immer verteidigt gegen die Gewalt, soweit sie das konnte. Ich habe mit ihr sogar eine Tafel Schokolade – und das war damals für mich etwas ganz Besonderes – geteilt. Als ich elf war ließen meine Eltern Heidi einschläfern, da sie Krebs hatte. Ich kam mittags von der Schule heim und Heidi war weg. Sie hatten mir nichts gesagt und ich war so verletzt, weil ich mich nicht von ihr hatte verabschieden können, dass ich ein halbes Jahr kein Wort mehr mit meiner Familie geredet habe.

Demut. Dafür bin ich heute noch unendlich dankbar. Oekona: Diese Erfahrung hat sie wieder zurück zu ihren Wurzeln gebracht und Menschen von 6 Wochen bis 84 Jahren sind dankbar dafür. Sie bezeichnen sich als Menschen- und Unternehmensentwicklerin. Näheres kann man auf Ihrer Homepage www. werden-und-wachsen. de nachlesen. Was wollen Sie selbst noch lernen?

„Wenn ich tot bin, schmeißt mich bitte auf den Kompost, dann haben die Vögel wenigstens etwas davon.“

Oekona: Ein harter Schicksalsschlag, angesichts dessen, was dieser Hund Ihnen bedeutete. Wie ging es weiter? Dibke: Mit Lesen. Alchemie etwa hat mich total fasziniert und Physik, Bionik und Chemie. Ich habe viel rumexperimentiert und die Natur erforscht. Ich war ständig damit beschäftigt Doldenblütler zu zeichnen, Studien zu betreiben, Blumen zu retten und Zusammenhänge zu verstehen... Meine Mutter ermahnte mich einen ganz normalen beruflichen Werdegang einzuschlagen, da aus ihrer eigenen Erfahrung meine Begabungen nicht immer auf Wohlwollen stoßen würde. Schließlich habe ich BWL mit Schwerpunkt Marketing studiert und war eine sehr erfolgreiche Managerin und Unternehmensberaterin. Dann kam mit einer Kündigung eines vermeintlichen Traumjobs ein harter Aufprall auf dem Boden. Ich war komplett ausgebrannt und da ich mich bis dahin ausschließlich über meinen Erfolg definiert hatte, war ich dann auch des Lebens müde. Ich wurde damals, das weiß ich heute, von der geistigen Welt zerlegt und wieder neu zusammengesetzt. In manchen Büchern wird das die Schamanenkrankheit genannt. In diesem Lebensabschnitt durfte ich meine größte Lektion lernen, nämlich

Dibke: Ich will mich weiter entwickeln und bewusster leben. Ich will jeden Tag ein besserer Mensch werden. Damit meine ich einfach, dass ich in meinem Bewusstsein reife und andere Menschen ein Stück begleiten und weiterbringen darf.. Erwachsen werden, will ich nicht sagen. Mein Motto ist dabei vor allem: „Es gibt kein richtiges Leben in einem falschen Leben.“ Oekona: Auf Ihrer Website schreiben Sie, der Mensch sei das einzige Wesen, das nicht mehr wisse, wofür es auf der Welt sei. Was, in einem Satz, ist der Sinn des Lebens? Dibke: Sinn des Lebens ist Freude und Spaß zu erleben, bei allem, was ich tue! Gott hat uns den freien Willen gegeben und ganz bestimmt nicht gewollt, dass wir mit Angst und Unlust Arbeiten verrichten und vor einem genussvollen und verdienten Ruhestand tot umfallen. Wenn wir bei allem was wir tun, auch der Arbeit Spaß und Freude erleben, sind wir gesund und in unserer Kraft. Wir sind mit uns im Wohlstand (wir stehen mit uns im Wohle) und wir sind zufrieden (in Frieden mit uns und mit anderen). Oekona: Vielen Dank für das Gespräch.

Stephanie Paa


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SteinZeiten Kristalle als Schlüssel zur Seele Manche Wünsche haben wir in der Kindheit begraben, still unter einen Stein gelegt. Lange Zeit haben wir den Stein noch heimlich besucht, bis wir den Wunsch und den Stein endlich vergaßen. Eines Tages aber kommen wir zufällig an dieser Stelle im Garten vorbei und entdecken: Der Stein lebt, Moos und Gras wachsen darauf. (Theodor Fontane 1819-1898) Es wird sicher keinen Menschen geben, der nicht in seiner Kindheit Steine gesammelt hat. Bei vielen ist dieses Hobby bis ins Erwachsenenalter erhalten geblieben. Jeder, der einmal Steine aufmerksam betrachtet hat, ist von ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit fasziniert. Sprichwörtlich ist für jede Krankheit ein Kraut gewachsen. Könnte Mutter Natur nicht auch die Kristalle erschaffen haben, damit wir sie für unser Wohlergehen nutzen können? Für mich sind Steine die „Schlüssel zur Seele“. Welcher für wen am besten passt, lässt sich radiästhetisch oder kinesiologisch austesten. Wer dies nicht kann oder sich nicht auf sein Bauchgefühl verlassen will, für den ist die Zuordnung verschiedener Steine zu den einzelnen Sternzeichen schon mal hilfreich. Damit meine ich nicht die in der Unterhaltungsliteratur erwähnten „Glückssteine“. Das ist mir zu oberflächlich und bringt wenig Erfolg. Fundierte Aussagen dagegen finden sich im Buch: Sterne und Steine von Barbara Newerla (Neue Erde Verlag, ISBN: 978-3890602684). Das sogenannte „Sternzeichen“ des Einzelnen bezieht sich auf den Sonnenstand zum Zeitpunkt der Geburt. Bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften sind ihm dadurch in die Wiege gelegt. Durch die Wahl eines entsprechenden Edelsteins (=Dekadenstein) ist es möglich, den Charakter des eigenen Wesens zu unterstreichen und hervorzuheben. Das heißt

Wassermann Dekadenstein

Fische Dekadenstein

Widder Dekadenstein

Stier Dekadenstein

1. Dekade 20.01. – 29.01. Opal: Spontanität Lebensfreude schillerndes Da-sein

2. Dekade 30.01. – 08.02. Fluorit: Auflösung Beschleunigung Erfindungsgabe

3. Dekade 09.02. – 18.02.

Ausgleichssteine

Apophyllit: Befreiung Intuition Extravaganz

Verst. Holz: Erdung Aragonit: Ruhe Konzentration Magnesit: Entspannung

1. Dekade 01.03. – 10.03.

2. Dekade 01.03. – 10.03.

3. Dekade 11.03. – 20.03.

Ausgleichssteine

Aquamarin: tiefe Erkenntnis Beweglichkeit Weitblick

Moldavit: Ausdehnung Weite Hellsichtigkeit Phantasie

Kunzit: Erinnerungsvermögen Hingabe

Türkis: Schutz Achat: Realitätssinn Amethyst: Urteilsvermögen Nüchternheit

1. Dekade 21.03. – 30.03.

2. Dekade 31.03. – 09.04.

3. Dekade 10.04. – 20.04.

Ausgleichssteine

Feueropal: Bewegung Lebendigkeit Triebkraft Sexualität

Rubin: Vitalität Leidenschaft Tugend Tapferkeit Mut

Rhodochrosit: Aktivität Belebend beschwingt

Amethyst: Geduld Rosenquarz: Rücksicht Tigereisen: Ausdauer

1. Dekade 21.04. – 30.04.

2. Dekade 01.05. – 10.05.

3. Dekade 11.05. – 20.05.

Ausgleichssteine

Chrysokoll: Entschlossenheit geistige Verarbeitung Neutralität

Aventurin: großes Herz Mitgefühl Einfachheit

Rauchquarz: Realismus Belastbarkeit Konzentration

Chrysopal: Beweglichkeit Aktinolith: Neuorientierung Malachit: Gefühlskraft Moosachat: Offenheit Toleranz

Fotos: Rebecca Altmann

nun nicht, dass dieser Stein für einen Menschen, der in dieser Dekade geboren wurde, besonders „gut“ ist, er stellt einfach seine Entsprechung im Reich der Mineralien dar. Bringt jemand in seinem Leben die beschriebenen Qualitäten schon sehr stark zum Ausdruck, kommen die Ausgleichssteine zum Einsatz, mit deren Hilfe vor allem charakteristische Schwächen und Probleme dieses Sternzeichens ausgeglichen werden können.

Renate Altmann www.geschenke-altmann.de

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Achtsamkeit lässt meine Seele erblühen Viele Menschen verspüren eine Sehnsucht nach dem vollkommenen Leben. Ich war auch auf der Suche danach. Mit dem Satz „ Mir ist sowieso alles egal“, redete ich mir Lustlosigkeit und Gleichgültigkeit ein und stand mir damit selber im Weg. Irgendwann war ich allzu oft müde, resigniert und lustlos. Mir wurde alles zuviel. Ich fühlte mich ausgelaugt und hat keine Lust mehr, wie bisher weiterzumachen. Zuerst verdrängete ich das Gefühl der Müdigkeit in meinem Beruf. Hier war ich gefordert, hier „blühte“ ich auf. Dieses Leben stellte ich nicht in Frage. Und doch war es die Chance, nochmals neu über mein eigenes Leben nachzudenken: Worum ging es mir eigentlich? Was sind meine Erwartungen an mich und an andere? Der Lebensfluss in seiner ewigen Wiederkehr hatte bei mir sein Ende erreicht. Wie das Wasser hatte mein Leben viele Gesichter, es konnte Todesfratze und Augenweide sein. In meinen Träumen fand ich mich immer wieder im Wald. Jahrmillionen alt, war er seit jeher ein Landschaftsgebilde, der allem Leben große, sehr viel größere Widerstände entgegensetzte, als mir mein Lebensbuch aufzeichnete. In meinem Traum spazierte ich stundenlang zwischen den Bäumen, umarmte sie und sog den Duft der Rinden ein. Oft schaute noch einmal zurück in mein altes Leben und hatte nur ein Ziel – neues Leben. Älteste Bäume der Erde. Sie zu spüren, sie zu erfahren, ist heilsam. Ich ging einfach drauf los, in mein neues Leben. Vor mir wand sich ein Schotterweg in den dunklen Wald, in den makellos blauen Himmel. Berge schwarz, fast leblos, aber majestätisch, Waldbuckel und Wellen, die mein Sichtfeld umspannten, Wölbungen, die in einsamer Stille den Himmel anbrüllten. Wenn ich stillhielt, den Atem anhielt, konnte ich gelegentlich scharfkantige Steine vereinzelt klimpern hören.

Irgendwo fiel immer etwas, ein Vogel zwitscherte einsam sein Lied. Nachdenklich ließ ich die Jahre vergehen. Dieser Traum kehrte immer wieder, er war mir heilig. Er vermittle mir das Gefühl von Heil, von Geborgenheit, von Liebe, von etwas Besonderem, das mein Leben verändert. Der Raum der Stille, der in jedem von uns ist, zu dem die Gedanken und Emotionen keinen Zutritt haben. In diesem inneren Raum lebte ich in mir. Dort war ich ganz frei, frei von der Macht der Menschen, von ihren Erwartungen und Ansprüchen, von ihren Urteilen und Verurteilungen. Ich lernte den Umgang mit meinen Gedanken, der Achtsamkeit und der Liebe. Meine erste Begegnung mit Meditation in meinem Traum.

den Gedanken weiter ziehen zu lassen. Wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich esse, dann esse ich, lautet der einfache Tenor der Achtsamkeit. Die Methode ist in ihren Grundzügen sehr einfach und lässt sich leicht im Alltag anwenden, hielten wir es nicht für notwendig, stets mehrere Dinge gleichzeitig im Blick zu behalten und die gegenwärtige Tat bereits im vorauseilenden Gedanken an die nächste zu vollbringen.

„Wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich esse, dann esse ich, lautet der einfache Tenor der Achtsamkeit.“

Achtsamkeit nach Thich Nhat Hanh ist keine Lehre im eigentlichen Sinn. Das Wissen, das in der Achtsamkeits-Meditation steckt, beruht auf seiner Praxis, den Augenblick wahrzunehmen, sich auf sein gegenwärtiges Tun zu konzentrieren und die für die Versenkung stören-

Die Gedankenflut, die unser tägliches Treiben bestimmt, macht das Finden von Stille und Leere beinahe unmöglich. Der in der Achtsamkeit Geübte weiß, wie er ihr begegnen kann. Ich übe seit vielen Jahren die Meditation nach Thich Nhat Hanh, verzweilfelte oft an der Gedankenflut und vergaß das Atmen und die Achtsamkeit. Es war nicht leicht, mich in der Stille zu finden. Als fortgeschrittene Übende, verstand ich es später, meine Gedanken zum Reisen zu bringen, widmete mich bewusst und achtsam dem Moment der Meditation und gelangte auf diese Weise zur


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geistig-seelischen Einheit mit meinem Leben. Täglich um fünf Uhr morgens gehe ich in meinen kleinen Garten, um die frische Morgenluft einzuatmen, nehme erst das damit verbundene, angenehme Gefühl wahr, bevor ich mich auf meinen Schemel setze und den Tag mit der Meditation beginne. Ich lasse meine schweren Nachtgedanken in einem grauen Leinensack zu den Wolken fliegen und genieße das Gefühl der Unbeschwertheit. Wer sich in der Achtsamkeits-Meditation versucht, übt die Fähigkeit zum „Nichtdenken“. Bereits die Konzentration auf den Atem und darauf, die Gedanken kommen und wieder ziehen zu lassen, leert das Bewusstsein und befreit es von geistiger Überlastung. Die offene und achtsame Haltung gegenüber dem Jetzt und seiner Erfahrung, die in der Achtamkeit die Voraussetzung für das Einswer-

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den mit der Weltseele bedeutet, kennt keinen Zwang. Die Gedanken, die während des Meditierens auftreten, hartnäckig auszublenden, führt daher ebenso wenig zur entspannenden Versenkung. Wenn ich meditiere, meditiere ich, lehrt Thich Nhat Hanh. Wozu ich meditiere, wie ich meditiere, was ich dabei richtig oder vielleicht falsch mache, dafür brauche ich keinen Gedanken aufzuwenden. Was zählt, ist die Konzentration auf mein gegenwärtiges Tun und das dabei entstehende Gefühl. Unabhängig davon, ob es einen Namen trägt und ohne mich selbst darüber zu befragen. Achtsamkeit, lässt mein Leben fließen, von mir zum andern. Sie ist eine Energie, die mich glücklich macht. In meiner Seele schafft sie einen Ort der Stille und lässt sie erblühen.

Ich durchbreche alte Gewohnheiten und stelle die Weiche zu neuen Bahnen ich verlasse den Glauben das meine Sicht die richtige ist und lasse mir Blumen schenken. Karin Holz, September 2013

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Familienstellen und Systemisches Arbeiten Das Familiensystem ist eine lebendige Gegenwart in jedem von uns und wirkt meist unbewusst auf unser Fühlen und Handeln. Familienstellen bedeutet für uns einen Beitrag zum Frieden, für einen selbst, für das Familiensystem wie auch allgemein für jedes Kollektiv. Es liegt uns am Herzen, die Ausbildung in 2014 nun zum vierten Mal anzubieten, so dass diese Möglichkeit immer mehr Menschen erreicht. Ausbildungsbeginn: August 2014 Ausbildungsort: Kastell Windsor, Nähe Regensburg Weitere Infos unter: Tel.: 09408/ 507 99 88 www.ruedi-schmid.ch

CANTOR HOLISTIC TOUCH® Eine spirituelle Heilkunst mit gezielter Tiefenwirkung

„Heilung geschieht nie auf der physischen Ebene. Denn diese zeigt immer nur die Folgen einer dahinterliegenden psychischen und energetischen Ursache auf. Wer echte Heilung unterstützen möchte, muss sich auf die geistig-seelischen Ebenen des Menschen begeben, und ihm behilflich sein, seine inneren Schmerzen und sein Selbst ganzheitlich zu heilen!” Christine Strübin Bereits 1984 entstand diese ganzheitliche Heilkunst, die eine gezielte Behandlung von negativen Lebensumständen in allen Bereichen ermöglicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um psychische oder physische Probleme handelt, um Schwierigkeiten in der Familie oder in der Partnerschaft, im beruflichen oder finanziellen Bereich o.a., da CHT immer gezielt auf die individuellen unbewussten Ursachen heilsam und effektiv befreiend wirkt. In einer CHT-Behandlung wird gezielt auf energetischen TOR-Punkten gearbeitet, die über den gesamten physischen Körper verteilt und je nach Lage mit den verschiedensten Bereichen des Körpers, der Psyche und des Energiesystems verbunden sind. Dabei werden die entsprechenden TOR-Punkte analog zum Thema des Behandelten aktiviert bzw. gereinigt, die blockierenden Aspekte und die negativen Erfahrungen transformiert, das Bewusstsein erweitert und die gestaute Lebensenergie wieder in Fluss gebracht. Der physische Körper und seine Organe & Systeme können damit ebenso behandelt werden wie die Chakren und die verschiedenen Feinstoff-Körper, in welchen sich letztlich die blockierenden und pathologischen Ursachen befinden. Die Folge davon ist die Auflösung der negativen Manifestation des Problems, ob es sich nun als physische oder psychische Krankheit oder als negative Lebensumstände gezeigt hat, bei gleichzeitiger Erkenntnis und Reifung des Bewusstseins. Heilinteressierte können sich im ‚CITY-HEALTH‘ des City-Hotels in Roding tiefgreifende CHT-Behandlung gönnen, begleitet von Klangschalen-Massagen und ergänzt mit Angeboten von ganzheitlichen Büchern und Produkten aus dem Blaubeerwald-Institut.

Infos über CHT-Behandlungen im ‚CITY-HEALTH‘ erhalten Sie hier: - CITY-HOTEL, 93426 Roding, Tel. 09461-40 250, info@city-hotel-roding.de - BLAUBEERWALD-Institut, Christine & Martin Strübin, 92439 Altenschwand, Tel: 09434 3029, info@blaubeerwald.de, www.cantorholistictouch.de Dort sehen Sie auch den Film „Cantor Holistic Touch – Der Schlüssel zur Seele“.

Neu im City-Hot el in Roding


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Seele – Psyche – Gesundheit

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Der Maya-Kalender

- Eine Rückbesinnung auf „Zeit ist Kunst!“ Die Welt ist keineswegs untergegangen , wie die Macher der Horrorszenarien das zum 21.12.2012 in ihren Kinofilmen inszenierten – aber sie haben wohl ihr Geld gemacht mit diesem Thema. Vielmehr ist das Ende dieser Zeitrechnung der Mayas das symbolische Ende einer Welt zerstörerischen Denkweise, die bisher nur Macht- und Profitsucht im Fokus hatte und nicht eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise, die sich seither weltweit durchsetzt - so wie Rainer Berchtold dies immer erklärt hatte. Es wurde lediglich ein Zyklus von 26000 Jahren vollendet. Die Mayas selbst sprachen nie von einem Untergang der Welt, sondern von einem Beginn eines neuen bewussteren Zeitalters. Horrormeldungen lassen sich einfach besser verkaufen. Es gibt ein umfangreiches Wissen über die Zeitrechnungen der Mayas. Hier sind einige kurze Auszüge aus den Veröffentlichungen von Rainer Berchtold. In einem Kalender ist wesentlich mehr enthalten als nur das Zählen der Tage. Das Vertrauen auf den Gregorianischen Kalender hat fast unsere Fähigkeit gelähmt, die Vorstellung zu begreifen, dass ein Kalender ein Standardmaß ist, das nichts mit einer Uhr zu tun hat! Der 13-Monde-Kalender, im Volksmund auch Maya-Kalender (allerdings hatten die Mayas 17

In festen bestimmten Zeitabschnitten wirken Energien, die die Mayas als Wellen bezeichneten. Die einzelnen Symbole charakterisieren die Qualität dieser Tage, so dass die Abfolge über bestimmte Eigenschaften dieser Zeit informiert.

Kalender parallel!) genannt, wird für immer die falsche Bezeichnung der Zeit - „Zeit ist Geld“ - zerstreuen, die uns zu dem Punkt einer derart hoffnungslosen Teilnahmslosigkeit und anarchistischen Verzweiflung geführt hat... Mit dem 13-Monde-Kalender hingegen haben wir eine hervorragende Möglichkeit, die ganz besondere Energie eines jeden Tages zu erkennen und somit gezielt für die Umsetzung von anstehenden Projekten und Entscheidungen zu nutzen. Sicher hat jeder von uns schon einmal erfahren, dass etwas wunderbar lief oder dass wir am Abend gesagt haben, das war heute nicht „mein“ Tag. Der 13-Monde-Kalender gibt uns die Möglichkeit, effizienter und erfolgreicher zu sein, im Sinne von „Zeit ist Kunst“. … Will aber nun jemand seine persönlichen Energien erfahren, dann ist das durch einen persönlichen 52-Jahrsplan möglich. Nach 52 Jahren beginnt immer ein neuer Zyklus mit der gleichen energetischen Konstellation beginnend wie zum Tag der Geburt. Vielleicht wurde Ihr Interesse geweckt? Studieren Sie den 13-Monde-Kalender und Sie werden sehen, was sich alles ändern darf. Sie werden sehr schnell entdecken, dass nichts mehr in Ihrer Welt das Gleiche bleibt. Sind Sie bereit für eine Kursänderung? Fragen werden sehr gerne beantwortet.

Spiegelwelle

Affenwelle

Samenwelle

Autor: Monika Bender www.pan-germany.de

Erdenwelle

Hundewelle

© PAN-Germany Rainer Berchtold & Monika Bender

Ein Nachruf für Rainer Berchtold Rainer Berchtold hat es sich seit den 90iger Jahren zusammen mit seiner Seelenpartnerin Monika Bender zur Aufgabe gemacht, das Wissen der Mayas aufzugreifen und in die Welt zu bringen. Dies gelang Ihnen durch engen persönlichen Kontakt mit José Argüelles (einem großartigen Wissenschaftler und Überbringer des Mayawissens in die westliche Welt). Sie übersetzten seine wichtigsten Bücher „Der Maya-Faktor“ und „Erde im Aufstieg“ sowie viele andere seiner Broschüren aus dem englischen in die deutsche Sprache. Gemeinsam bauten Sie den Knotenpunkt PAN-Germany auf und verbreiteten in verständlicher Form anhand von Vorträgen und Seminaren dieses gigantische Wissen um den 13Monde-Kalender des Friedens.

Er war ein hervorragender Lehrer und außergewöhnlicher Freigeist vielseitig, charismatisch und weitblickend. Mit planetarem Verstand und Bewusstsein, klug und mitfühlend. In Ihm steckte ein neugieriger Forscher und ein künstlerischer Erfinder, auf der Suche sichtbar zu machen was unsichtbar ist und dies auch mit der Welt zu teilen.

Nicht nur in Europa, sondern auch in Neuseeland, sowie den verschiedensten Ländern Afrikas gab Rainer Berchtold sein Wissen an Interessierte weiter. Er schrieb auch eigene Werke z.B. „Zeit ist Kunst“ und entwickelte u. a. das „Wirbelspiel der Energien in der Familie“, wobei er immer wieder die Menschen in der Tiefe ihres Seins berührte und faszinierte. Rainer war zuvor beruflich Minenunternehmer in Afrika und entwickelte Verfahren zur Goldgewinnung bis er den Unsinn seiner Arbeit erkannte: Zitat „Wir haben das Gold aus 1000enden Metern unter der Erde unter unmenschlichen Bedingungen an die Oberfläche geholt und dann wird es in Barren gegossen wieder in Bankkellern eingebunkert“.

Danke Rainer für dein da sein!

Er war ein Meister des gesprochenen Wortes und immer dabei, noch klarere Erklärungen zu finden. Er surfte gerne zwischen den Welten hin und her und es gab praktisch und theoretisch keine Grenzen auch körperlich ging er (in seinem Eifer ) über seine Grenzen. Rainer Berchtold war eine Offenbarung und ein kostbares Geschenk für uns Alle.

Rainer wohnte zuletzt in Furth im Wald. Seine Urne liegt im Trauerwald in Spiegelau begraben.

Rainer Berchtold † 20.11.2012

Lerne Deinen Geist zu lenken, denn er formt Deine Welt. Lerne Deine Gefühle zu kontrollieren, denn sie beleben das, was Dein Geist geformt hat.

Anna Maria Irlbeck Autorin des Buches „Von Herz zu Herz – Seelenbotschaften“

Lerne Deine Handlungen entsprechend Deinen mitgebrachten Fähigkeiten so einzusetzen, dass alle Lebensformen sich daran erfreuen können. (Rainer Berchtold)

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Mit Kunst leben ARA KUNST - Für Künstler und Kunstbegeisterte

Handbemalen der Loriot-Figuren

Im Erdgeschoss der Firma ARA KUNST sieht man sich unwillkürlich versetzt in die größten Museen der Welt. Die Skulpturen aus nahezu allen Epochen, die als Originale in den Museen der Weltmetropolen stehen und die die meisten nur aus Büchern, Zeitschriften oder aus dem Fernsehen kennen, stehen einem von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Die Büste der schönen Nofretete, der berühmte Denker von Rodin, die Venus von Willendorf, Gottheiten und Götter aus Ägypten, Griechenland, gotische Madonnen oder das berühmte Reiterstandbild Karls des Großen. Hier trafen wir Sara und Fritz Albrecht und sprachen über das Leben mit Kunst und über die Menschen, die sich dafür begeistern. „Unsere Kunst-Werkstatt arbeitet seit 1966 eng mit den großen Mu-

seen der Welt zusammen“, sagte Fritz Albrecht, „um einzigartige Kunstwerke aus allen Epochen der Menschheit originalgetreu nachzubilden und damit einem großen Publikum zugänglich zu machen. Nach dem naturgemäß die Museumsoriginale unverkäuflich und unerreichbar sind, so sind doch deren Replikate käuflich erwerbbar und mitbesitzbar. Ein Replikat wird direkt vom Original abgeformt. Durch die Auseinandersetzung mit der Herstellungsweise antiker Fundstücke und zusammenarbeiten mit den Museen entstanden und entstehen Güsse in möglichst originaladäquaten Materialien. Durch die weiteren Oberflächenbearbeitungen bekommen diese Güsse eine dem Original entsprechende Qualität, die schließlich auch in einem Museums-

shop im Louvre Museum in Paris den gewünschten Standard erfüllt.“ Ökona: Was wäre denn die wichtige Voraussetzung für gelungene Replikate? Fritz Albrecht Die wichtigsten ersten Schritte sind der auf langer Erfahrung beruhende Formenbau und Gusstechnik. Dafür haben wir hier in der ARA KUNST im Laufe von fast fünf Jahrzehnten eigene Techniken, wie auch maßgeschneiderte Geräte, Maschinen und Öfen entwickelt, die unsere trotzdem weitgehend in Handarbeit ausgeführten Fertigungsprozesse unterstützen. Bei uns ist wertvolles Wissen über die Herstellung herausragender guter Replikate vorhanden und man freut sich über die Tatsache, dass es, so lange es Museen gibt, auch die Nachfrage nach guten Replikaten gibt.


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Gießerei als kreativer und zuverlässiger Partner für anspruchsvolle Künstler verbreitet.

und endgültigem Erscheinungsbild dem Wunschbild des Künstlers.

Fritz Albrecht ...wie z. B. das KunstSara Albrecht Als mein Mann 1976 in historischen Museum in Wien oder NaFirma einstieg, legte er tionalmuseum in Koein Augenmerk auf die penhagen. Nicht wenig Entwicklung der Fertistolz waren wir darauf, gungstechniken für die selbst im GeheimBedürfnisse zeitgenösArchiv des Vatikans sischer Künstler. Die jahrhunderte alte Orientstandene Vielzahl ginal Siegel, die noch Picasso der Möglichkeiten, die an den historischen Ideen und Modelle von Urkunden hängen, abKünstlern umzusetzen, hat die Gießerei formen zu dürfen, direkt über der Sixtinifür moderne Künstler attraktiv gemacht. schen Kapelle. Oder in Zusammenarbeit So ist ARA KUNST heute eine der vielmit dem Landesamt für Denkmalpflege seitigsten Kunstwerkstätten Deutschund Archäologie Sachsen-Anhalt, Lanlands. So wird die Firmengeschichte, desmuseum für Vorgeschichte Halle/ von Anfang an bis heute, markiert von Saale, reproduzieren wir die inzwischen exzellenten Auftragsarbeiten hervorraberühmte ‚Himmelsscheibe von Nebra’ gender Künstlern. aus der Bronze-Zeit.

Fritz Albrecht Das Ur-Modell wird vom Künstler, dem Urheber des Werkes, üblicherweise aus gut zu bearbeitenden aber unscheinbaren Materialien hergestellt, z. B. aus formbarem Ton oder Wachs oder Gips. Diese Modelle werden nach Abformung z. B. in, in vielen weiteren Schritten entstehendem Bronzeguss zur

Bei Ihnen sind die internationalen großen Museen vertreten...

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“

Stimmt das, dass das Wort ‚Replikat’ erst durch die Arbeit der ARA KUNST entstanden ist?

Wie unterscheidet man zwischen dem Replikat und der Original-Kunst des zeitgenössischen Künstlers?

Fritz Albrecht Ja, das stimmt. Wir haben da Pionierarbeit geleistet. Der erste Schritt zum Replikat war durch die hohe Abform-Genauigkeit gemacht. Der zweite und essentielle durch die Materialnähe zum Original. Steinobjekte werden mit entsprechenden Stein-Materialien gefertigt, Metall-Objekte in Metall reproduziert, usw. Das unterscheidet sich von auch schon früher hergestellten Abgüssen in dem zwar genauen aber empfindlichen Gips. Aber ein dritter, über das Materielle hinausgehender Schritt war die immer deutlicher werdende Erkenntnis, dass ein buchstäblich wesentlicher Teil des Replikats sein innerer Wert ist. Dieses Objekt stammt aus einer bestimmten Zeit und einem kulturellen Umfeld. Es hat eine eigene, reichhaltige Geschichte zu erzählen. Es bereichert seinen Besitzer nicht nur zu dekorativen Zwecken, es vermittelt ihm auch Inhalt. Es ist ein Mosaik-Stein aus der Menschheitsgeschichte.

Fritz Albrecht Wir unterscheiden da sehr deutlich zwischen dem Begriff ‚Replikat’ und ‚moderner Original-Kunst’. Für Künstler sind wir die Werkstatt, die ihre Idee in das gewünschte Erscheinungsbild umsetzt. ‚Replikat’ ist ein möglichst materialnah, in seinem derzeitigen Zustand wiederholter, musealer Gegenstand. Beschädigungen werden genauso wiedergegeben wie beim heutigen Erhaltungszustand des Originals, das im Museum steht. Ebenso wird eine alte Patina, wie sie im Laufe von Jahrhunderten entstanden ist, wieder aufgebaut.

ARA KUNST ist heute der größte Museumsreplikate-Hersteller Europas. Aber parallel dazu, hat sich der Ruf Ihrer

Vom ehemals kompletten, bemalten oder polierten Zustand und Kontext ist dieses Fundstück manchmal weit entfernt. Der Reiz und Wert des Replikats beruht aber gerade auch auf der z. T. lange in die Geschichte zurückreichenden Vergangenheit und der archäologisch, historischen Bedeutung des Originals. Sara Albrecht Ganz anders die ‚Moderne Original-Kunst’, die in Zusammenarbeit mit Künstlern bei uns hergestellt wird. Sie entspricht in Grundidee

Merkur von Regensburg (Original: Stadtmuseum Regensburg, ca. 2.-3. Jahrhundert) Metall verkupfert und patiniert, Höhe 18 cm

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Kunst & Kultur

‚Original-Kunst’. Der Künstler bestimmt Bearbeitung und Art der Patina und falls erforderlich, Art und Positionierung eines Sockels. Und der Künstler bestimmt auch die Auflage seines Werkes.

Die Herstellung der Bronze-Figuren ist aufwändig. Ist das die Ursache für den hohen Preis?

Fritz Albrecht Wenn man weiß, dass mehr als dreißig eigenständige Arbeitsgänge für das Erstellen eines BronzegusSara Albrecht In unserer Werkstatt wird ses im Wachsausschmelzverfahren nötig der Wille des Künstlers zur ‚Originalsind, dann versteht man auch den Preis Kunst’ umgesetzt. Ähnlich wie bei Aufsolcher sorgfältig hergestellter Bronze-Filagen von Grafiken würde man hier nie guren. Vom Originalmodell des Künstlers von Replik oder Replikat sprechen. Es wird eine Negativform hergestellt. Jedes handelt sich um Originalkunstauflagen. einzelne Exemplar wird erst in einem Hohlgussverfahren in Wachs gegossen. Zu Ihnen kommen Künstler aus dem InDieses wird in der gesamten Oberfläche und Ausland, um ihre Originalkunstaufüberarbeitet, mit Anguss-Kanälen, Entlagen zu fertigen. lüftern und Kernnägeln versehen, dann in Feuerfestmasse eingebettet, in einem Sara Albrecht Künstler aus DeutschBrenn-Ofen erhitzt, so dass das Wachs land, Holland, Belgien, Frankreich, Spaausschmilzt. Darum nien, England, Österheißt diese Gussmereich, Schweiz und thode auch ‚WachItalien kommen zu uns, sausschmelzverfahweil sie die Qualität unren’. Dann werden die serer Arbeit schätzen. Formen über mehrere Seit es ARA KUNST Tage gelbglühend gegibt, entwickeln wir brannt und damit für laufend neue Techniden Bronzeguss vorken und arbeiten an Platon bereitet. neuen Rezepturen. Einige wichtige Geräte, die wir hier nutzen, Die Bronze wird in hitzefesten Tiegeln sind mit den von uns gewünschten Eiauf etwa 1100°C erhitzt und in die Forgenschaften maßgeschneidert und zum men eingegossen. Nach dem Erkalten Teil völlig neu konstruiert worden. des Gusses werden die Formen zerstört, deshalb spricht man auch vom ‚Guss in Fritz Albrecht Praktisch bei jedem der verlorenen Form’. Das Wachsmodell Schritt des Herstellungsprozesses und und die feuerfeste Form sind nur einmal schließlich auch an jedem einzelnen verwendbar und müssen darum für jeStück muss ständig die Machbarkeit den Guss erneut hergestellt und vorbegefunden und entdeckt werden. Wie reitet werden. es im Handwerk üblich ist, führt nur die Kombination vieler richtiger Schritte zu Die Frisch aus der Form befreiten Broneinem guten Ergebnis. In der engen Zuzegüsse werden gewaschen, Kernnägel sammenarbeit mit dem Künstler entsteht gezogen, alle Kanäle werden abgeschnitschließlich authentische Kunst. ten und die verzunderte Oberfläche wird abgestrahlt. In diesem Stadium ist erst Die Künstler bevorzugen Bronze? die Hälfte des Arbeitsprozesses abgeschlossen. Danach folgt das Schweißen, Sara Albrecht Bronze ist nicht nur wesensible Schleifen, Fräsen und Ziseliegen ihrer großen Beständigkeit so reizren in etwa drei sich wiederholenden voll, sondern insbesondere auch wegen Durchgängen bis zu dem Feinheitsgrad, der Vielfalt an Möglichkeiten, sie in unbei dem jeder Quadratzentimeter der terschiedlichsten Färbungen zu patinieOberfläche das wunschgemäße Erscheiren. Auch da haben wir neue Rezepte nungsbild erreicht hat. gefunden und eine interessante Palette an Patinafärbungen entwickelt.

„Kunst ist nicht das Kopieren der Natur, Kunst ist das Darstellen einer Idee“

Sara Albrecht Hochqualifizierte Bearbeitung der Bronzen ist die Basis für eine gute Skulptur. Ihren endgültigen Charakter bekommt sie aber durch die Kunst des Patinierens. Die Patinas erfordern langjährige handwerkliche Erfahrung und Fingerspitzegefühl des Patineurs. Nun, die Qualität der handwerklichen Arbeit ist ein Teil des Wertes einer Bronze, aber im Mittelpunkt steht der Künstler. Fritz Albrecht Der griechische Philosoph Platon hat schon vor 2400 Jahren gesagt: ‚Kunst ist nicht das Kopieren der Natur, Kunst ist das Darstellen einer Idee’. Das gilt genauso noch heute. Der Künstler hebt uns alle mit seiner Idee und seinem Können über den Alltag hinaus. Der Wert der Kunst entsteht aus diesem Akt. Sara Albrecht Warum wird für ein Bild des Künstlers Vincent van Gogh oder eine Skulptur Giacomettis auf einer Auktion ein Preis von fast 100 Millionen Euro erzielt? Es ist nicht der Preis für das Material. Es ist der Preis für die Idee des Künstlers. ARA KUNST produziert auch den Deutschen Filmpreis ‚LOLA’ Fritz Albrecht Die Künstlerin, die in New York lebt, hat den Preis im Auftrag der Bundesregierung entworfen. Ihre Idee ist eine elegante weibliche Figur, um die sich spiralförmig eine Filmrolle wickelt. Sie ist in der ARA KUNST zum attraktiven Preis umgesetzt und seit 1999, also seit es sie in ihrem heutigen Format gibt, bei uns auch produziert. Außerdem produzieren wir andere interessante Preise, u. a. der Preis für die Deutsche Akademie für Fernsehen und den Deutschen Regie-Preis. Auch diese Preise dienen dazu, in anderen Feldern, wie bei den Filmschaffenden, kreative Menschen auszuzeichnen deren Ideen und Kreativität zu belohnen. Nicht zuletzt, in der Schmuckabteilung der ARA KUNST haben Sie die Möglichkeit Ihre kreativen Schmuck-Ideen zu verwirklichen.


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Sara Albrecht Ja, am Anfang bestand im Bereich Schmuck die Entwicklung und Innovation darin, dass wir historischen Schmuck in günstigen Legierungen, z. B. versilbert oder vergoldet herstellten, später aber auch, dass wir ihn massiv in Silber oder Gold zu fertigen begannen. Eine wichtige gedankliche Entwicklung und Entscheidung war hier, dass Museumsoriginale, die meist irgendwie beschädigt sind, als ‚Refaktur’, also restauriert in einen tragbaren Neuzustand überarbeitet würden, so dass sie einer heutigen Trägerin Freude bereiten. Eine daraus entstandene Weiterentwicklung war, die historischen Vorbilder modern zu interpretieren. Mit Beginn der Internet-Galerie ‚Saras-Galerie’ (www. saras-galerie.de) entstand eine Reihe exklusiver Schmuckstücke in Gold und Silber mit eigenem Markenzeichen in Form eines kleinen Apfels. Es handelt sich um modern gestaltete Anhänger zum Teil mit historischen Motiven, die sowohl als Ketten-Anhänger, aber auch als ‚Charms’ am Armband, individuell zusammenge-

stellt, getragen werden können. So ist die Kollektion LELA entstanden. Von einer Mammut Darstellung über einen angeschnittenen Apfel bis zu einer Sonne/ Mond Kombination reiht sich der Bogen der Themen. Fritz Albrecht Auch mit den SchmuckObjekten haben wir uns der Kunst verschrieben und wir arbeiten mit Freude an weiteren neuen Ideen. Herr und Frau Albrecht, vielen Dank für das Gespräch!

Seit 1966

Besuchen Sie uns während unserer Öffnungszeiten: Mo - Do 07.00 - 16.00 Uhr Fr

07.00 - 12.00 Uhr

Miltacher Str. 7 D-93468 Altrandsberg

Agnes Schichtl

Tel +49-9944-3401-0 Fax +49-9944-3401-35 info@ara-kunst.com www.ara-kunst.com

Armband “Die zeitlose Liebe” aus der Kollektion LELA

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Buchtipp

hinterbayern_inside von Herbert Pöhnl Seit Jahren durchstreift der bekannte Schwarz-Weiß-Fotograf Herbert Pöhnl das Bayernland. Seine Bilder dokumentieren die Landschaft, Städte und Dörfer Ostbayerns, zeigen Alltagssituationen. Sie sind gleichzeitig aber auch voller Ironie. Seine Beobachtungen hat Herbert Pöhnl in zahlreichen Foto-Ausstellungen und Kabarettprogrammen anhand der fiktiven Landschaft Hinterbayerns auf satirische Weise aufgezeigt. Mit „HinterBayern“ (1996) und „Heimat bitte lächeln“ (2004) sind bereits zwei Bildbände von Herbert Pöhnl erschienen. Seine Arbeit setzt sich nun mit diesem großen Foto-Band fort: In kurzen Miniatur-Texten verdichtet Herbert Pöhnl seine Beobachtungen, führt tief hinein ins Herz Hinterbayerns. Im Zentrum steht das Dorf Hinterkirchreuth, das gleichzeitig für die vielen Ortschaften im Bayerischen Wald steht. Schwarz-Weiß-Fotografien begleiten die Texte oder bilden eigene Serien.

Mit seinen satirischen Kurztexten wirft Herbert Pöhnl einen kritischen Blick auf den Tourismus im Bayerischen Wald, auf die Vermarktung von Heimat. Die Marketingmaschine läuft in Hinterkirchreuth auf Hochtouren: Dörfer werden zerschönert, ein Kultur-Center wird eröffnet, Brauchtum umgedeutet und schmückende Heimattrümmer gesucht. Zwischen Alltag und Klischee balancieren der Kulturausschussvorsitzende von Hinterkirchreuth, der ein Brauchtum-Event nach dem anderen erfindet, ein TourismusManager, der auf der Suche nach einer Corporate Identity für Hinterkirchreuth ist, ein Wanderführer, der ein Standardprogramm für die Busreisenden bereithält, und ein Bürgermeister, den das Schema der vielen Begrüßungszeremonien fest im Griff hat. Herbert Pöhnls Texte und Fotografien sind gespickt mit Spitzen. In Wort und Bild fühlt er den Hinterkirchreuthern und den Lesern auf den Zahn, bohrt nach, denkt weiter, entlarvt und versöhnt wieder. Er führt uns Alltags-Absurditäten vor, ohne lautstark einen Vorwurf auszusprechen. Herbert Pöhnl zeichnet in „hinterbayern_inside“ gleichzeitig ein liebevolles und kritisches Bild von Hinterbayern und fordert dazu auf, zu hinterdenken und zu hinterfragen.

lichtung Verlag

- ein kulturelles Herzstück Ostbayerns Als Hubert Ettl sich im Jahr 1987 mit verschiedenen Autoren, Künstlern, Musikern, Kulturinteressierten sowie politisch engagierten Mitgliedern von Bürgerinitiativen traf, wusste er sicher noch nicht, welchen Stein er damit ins Rollen brachte. Sie diskutierten in Viechtach über die Chancen einer „Kulturzeitschrift für den Bayerischen Wald“. Daraus entstand noch im selben Jahr das Magazins „lichtung“. Aber nicht nur die regionale Kulturzeitschrift erscheint seitdem regelmäßig. Seit 1989 werden im lichtung verlag auch Bücher verlegt. Das Einzugsgebiet wurde auf Ostbayern ausgeweitet und ist aus unserer Region nicht mehr wegzudenken. Nach langjähriger Tätigkeit übergab Hubert Ettl nun die Geschäftsführung an die beiden Mitarbeiterinnen Eva Bauernfeind und Kristina Pöschl. Den Lesern wird weiterhin ein vielfältiges Belletristikprogramm angeboten. Egal ob Romane, Lyrik, Erzählungen, Mundart, Gedichtbände oder Sachbüchern, im lichtung verlag sind alle Genres vertreten. Der mehrfach ausgezeichnete Verlag, unter anderem ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Oberpfälzer Jura im Jahre 2009, hat es sich zum Ziel gemacht Musik, Literatur und Kunst aus der Region zu fördern und zu etablieren. Die aktuelle Ausgabe: Umfang: 56 Seiten, Einzelheft: 4,50 €, Jahresabonnement: 18,- € Auslandsabonnement: 26,- € Ein kostenloses Probeheft kann man anfordern unter: lichtung-verlag@t-online.de.

LKS Wir sind on. Action, kommandiert der Kameramann, und der Fernsehkoch halbiert exakt mit schnellem Schnitt eine Semmel. Jetzt säbelt er elegant und locker vom großen, dampfenden, knusprigen, öligen, heißen Lewakas-Batzen eine ansehnliche und fettige Scheibe und platziert sie schwungvoll zwischen die wartenden Semmelhälften. Die klappt er zu und die Lewakasscheibe ragt knapp, aber appetitanregend heraus. Das Semmel-Innere ist variierbar zwischen weiß oder rot und der Geschmack mit scharfem oder süßem Senf oder mit Scheiben vom Essiggurkerl steigerbar. Fertig. Klappe. Es ist drin! Der Kameramann ist zufrieden und schluckt mehrmals. Und jetzt?, fragt der Fernsehkoch, meine Promis essen das nicht, zu proletarisch, vielleicht die Musikanten? Klar, die lieben ihr Grundnahrungsmittel ebenso innig wie notgedrungen. Es ist formatbedingt auch bei großer Zeitknappheit verzehrbar, dann allerdings nur mit schnellen Bissen zwischen den Musik-Stückeln und deshalb nur in eingeschränktem Ausmaß für Sänger und Bläser geeignet. Die nehmen wohl oder übel Qualitätseinbußen in Kauf und begnügen sich mit der kalt gewordenen war-

men Lewakassemmel. Weitere Vorteile sind der einhändig mögliche Verzehr und die stille Übereinkunft mit den Bedienungen guter Wirtshäuser, die bringen den Warme-Lewakas-Semmel-Standard kalkulierbar zuverlässig, also gurkerl- und senflos. Leider zeitlich unvorhersehbar, oft erst nach den Zugaben, aber zum Glück ist der Lewakas im Gegensatz zur kapriziösen Weißwurst robust, das Zwölfuhrläuten ignoriert er ohne Identitätsverlust. Die LKS, so nennt sie der Häufig-Esser, verkörpert Robustheit und Zugehörigkeit, sie ist ein Stück Hoamadl, die Volkskunde berichtet von keinem vergleichbaren Kulturgut, das sich gleichzeitig gegen Hunger und gegen Modisches stemmt. Somit ist das Scheitern des Lewakas-Vollkorn-Weckerls ebenso logisch wie das des Soja- und Tofu-Lewakas. Eingelegte Salatblätter oder Scheiben vom gekochten Ei oder von der Tomate sind so chancenlos wie der Mayonnaise- und Ketchup-Sprutz. Lediglich ein Phänomen wird erwähnenswert die Esskultur erweitern, die Lewakassemmel-to-go. Bekannt sind geschmackliche und optische Qualitätsunterschiede der Lewakassemmel-Exponate einzelner Metzgereien. Dafür fahren Musikanten, Handwerker, Trucker sogar Umwege und stellen sich lange vorher den künftigen Genuss vor. Bald

dominieren dann die LKS dezent duftend das Autoinnere, gelegentlich erliegen sogar Vegetarier dem Kultobjekt, greifen zu und quetschen sich seufzend Senf in die Semmel. Es ist LewakasTime.

Buchvorstellungen: 20.03. Viechtach, Altes Rathaus, 19 Uhr 21.03. Deggendorf, Stadtbibliothek, 19.30 Uhr 29.03. Furth i. W., Gasthof zum Bay, 20 Uhr lichtung verlag 2014 | fest gebunden, Fadenheftung, Format 23,5 x 29,5 cm, 120 Seiten, mit 96 Schwarz-Weiß-Fotografien ISBN 978-3-941306-07-3 | 24,80 Euro


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Krimi kulinarisch - die spannenste Art zu schlemmen Der Krimi hat so viele Gesichter wie es Literaten gibt, die vom vermeintlich perfekten Mord erzählen: gruselig, irrwitzig, abgründig, ironisch... Lassen Sie sich gefangennehmen und entführen von den Geschichten von Karin Holz | Gabriele Kiesl | Rolf Stemmle Es erwarten Sie knisternde Spannung und ungewöhnliche Unterhaltung Karin Holz schreibt Kriminalromane, Lyrik, Phantasiereisen, Meditationstexte, Erzählungen, Texte für Anthologien und Hörbücher des Lohrbärverlags, außerdem arbeitet sie als Rezensentin für die Zeitschrift Intersein. Die Autorin ist Mitbegründerin des Regensburger Literaturbrettl. 2003 veröffentlichte Karin Holz ihren ersten Kriminalroman „Russenmädchen“, der zweite Kriminalroman „Phasmida“ erschien 2008. 2013 war sie Mitherausgeberin des Mundartbuches „Wia i no da Wiggerl vom Arnulfsplatz war“ von Ludwig Fichtlscherer. Karin Holz ist Mitlied des Schriftstellerverbandes Ostbayern und des Fördervereins für Bayerische Sprache und Dialekte e.V. www.karin-holz.de

Rolf Stemmle ist gebürtiger Regensburger. Zunächst konzentrierte er sich auf das Theater. So wurde seine Komödie „Win-

Paula die Tierpark-Reporterin von Diana Hillebrand, mit Illustrationen von Stefanie Duckstein

terwärme“ vom Theater Regensburg sowie von der Volksbühne Spinnrad aufgeführt. Er schreibt auch für andere Gattungen. So veröffentlichte er bisher neben seinem Lyrikband „Der Mensch im Tier“ den Erzählband „Kleinviehmist“ sowie Geschichten über die Regensburger Stadt-taube „Gurrletta Steinhöfl“. Rolf Stemmle beschäftigt sich auch mit klassischer Musik, indem er die Handlungen von Opern zu Prosatexten umgestaltet. Zudem komponiert er Kammermusik. www.rolf-stemmle.de Gabriele Kiesl ist Inhaberin des Literaturcafés „Tintenfassl“ in Schachendorf bei Cham, freiberufliche Schriftstellerin und Chefredakteurin der Ökona, einem Magazins für natürliche Lebensart. Sie schreibt Kinderbücher, Lyrik, Erzählungen, Kurzgeschichten und Texte für Anthologien und Illustrierte. 2013 erschien das Kinderbuch „Pöppl, die Chamer Weihnachtsmaus“, sowie die Anthologie „Winterkugelwelten“, bei der sie als Autorin und Mitherausgeberin fungierte. Gabriele Kiesl ist Mitglied des Schriftstellerverbandes Ostbayern. www.kiesl-gabriele.de

Buchtipp

Paula ist ein aufgewecktes, neugieres Mädchen, dass mit ihrer spontanen Art und lustigen Ideen für großes Aufsehen in ihrer Heimatstadt München sorgt. Paula liebt Tiere über alles. Aber weil ihre Mutter eine Tierhaar-Allergie hat, darf Paula leider kein Haustier haben. Kein Grund für Paula aufzugeben. Bewaffnet mit ihrem Krokodilstift, Notizblock und Fotoapparat, macht sie sich auf in den Tierpaar Hellabrun und wird Tierpark-Reporterin. Ein ganzes Jahr lang darf Paula mit dem Tierpfleger Tibo so nah an die Tiere heran, wie es sonst niemandem erlaubt ist. Das Abenteuer beginnt... Diana Hillebrand erzählt in „Paula die Tierpark-Reporterin“ eine mitreißende und lehrreiche Geschichte, die untrennbar verflochten ist mit den grandiosen Illustrationen von Stefanie Duckstein. Ein kunterbuntes Kinderbuch zum Verlieben!

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Kunst & Kultur

Jägerlatein

- Das leuchtende Arschgeweih Der heilige Hubertus war ein leidenschaftlicher Jäger. Seiner waidmännischen Passion ging er mit großer Begeisterung nach. Bei einer Verfolgungsjagd verschlug es ihn in den tiefen finsteren Wald. Dort verlor er gänzlich die Orientierung und fand nicht mehr heraus. Soweit die Sage. Heute würde man sagen, sein GPS-gestütztes Navi habe ihn total falsch in die hinterste Pampa geführt und dann auch noch den Geist aufgegeben. Dort jedenfalls erschien ihm ein kapitaler Hirsch mit einem leuchtenden goldenen Kreuz im Geweih. So erzählt es die Überlieferung. Hubert, der Jäger, ließ von seinem Jagdtrieb ab, schenke dem geweihten heiligen Tier das Leben und folgte Gott nach. Also gab es damals schon so etwas wie ein spirituelles Rescue-Kit. Neulich hatte ich auch so eine Begegnung der dritten Art. Das leuchtende Kreuz war aber nicht inmitten des Geweihs, sondern an einer Flasche, von deren Inhalt ich zuvor ausgiebig gekostet hatte. Diese Erleuchtung kostete nicht mal die Welt – dafür fast meinen Führerschein. Die heutigen Jäger sind weniger spirituell, auch wenn sie Hubert heißen und diese ominösen roten „Forst“-Schilder hinter ihren Windschutzscheiben baumeln lassen. Tagsüber geht es als Versicherungskaufmann um Abschlussraten, nach Feierabend auf der Pirsch um Abschussraten. „Ist Dein Haus zu groß für Dich?“, titelte vor Jahren eine Annonce unter der Rubrik „Wohnungsgesuche“ der Tübinger Zeitung. Darunter im Text weiter: „Dynamisch-sportlicher Jungjäger (Jurastudent) sucht lebenserfahrene Sie für gemeinsame nächtliche Pirsch. Hochsitzerfahrung vorteilhaft“. Wo immer weniger bejagbares Wild im Forst ist, dort steuern Tattoo-Studios gegen den Artenschwund und den Mangel an Geweihtrophäen an. Wird das Geweih nicht mehr vorn auf dem Kopf des Tieres getragen, dann hinten auf der Beckenschaufel der Beautys dieser Welt. Insgeheim glaube ich, dass die Zahl der Geweihe dabei immer gleich bleibt. Wenn nun ein besonders prächtiges Exemplar eines solchen Arschgeweihs vom Tätowierer mit Eisenpigmenten optisch angereichert wird, was der bunten Farbgestaltung gut tut, dann kann es plötzlich eine ganz heiße Sache werden – dann nämlich,

wenn die zumeist weibliche Trägerin eines solchen Schmucktattoos eine radiologische Untersuchung hat. Die diagnostische Errungenschaft hinter dem Kürzel MRT heißt Kernspin. Im Kernspin werden durch magnetische Kräfte jenseits des menschlichen Vorstellungsvermögens im atomaren Bereich der Teilchenwelt Elektronen aus Ihrer Bahn ausgelenkt. Die räumlichen Dimensionen und Kräfte erinnern an den Spruch: „… wenn wir hier husten und in China ein Sack Reis umfällt“. Genau genommen ist es so, wenn nicht nur ein Sack Reis umfällt, sondern Hunderte genau zur gleichen Zeit. Und wenn dann diese umgekippten Säcke in Sekundenbruchteilen auch noch in ihre senkrechte Ausgangsposition zurückkehren und wir das bei uns hier sogar messen können, dann ist das genauso phänomenal wie eine Kernspin-Untersuchung: mit dem menschlichen Verstand kaum noch zu begreifen. Ein Faszinosum. Die Kippung der Achse von Elektronen im menschlichen Körpergewebe zu messen. Bevor wir an uns und unseren rudimentären Physikkenntnissen verzweifeln, bleiben wir lieber bei dem Beispiel mit dem Sack Reis: Wenn nun diese Säcke nicht nur einmal hinund her kippen, sondern bis zu hundert Mal in der Sekunde, was passiert dann? Sagen sie jetzt bitte nicht „chinesische Flühlingslolle mit Leissuppe“. Nein, es bildet sich der physikalisch niedrigste Zustand von Energie. Und das ist in diesem Fall nun einmal Wärme. Beschleunigen Sie ein Auto – Sie brauchen Benzin oder Strom. Bremsen Sie ein Auto – es entsteht Wärme an den Bremsbacken. Mit der Wärme können Sie das Auto dann aber nicht mehr beschleunigen. Es ist der niedrigste Zustand von Energie. Sie können die Wärme aber gut in Ihre zwischenmenschliche Beziehung einbringen. Dort herrscht paradoxerweise sogar schon ein Mangel an Wärme, obwohl wir sonst kaum wissen wohin mit der globalen Wärme. „Global warming but human undercooling“

ist der thermodynamisch-emotionale Widerspruch unserer Zeit! Vor dem Betreten des Kernspins muss man alles Metallische und Magnetische im Vorraum ablegen. Mit der Uhr und der Kette ist das einfacher als mit dem Arschgeweih. Haben Sie es schon mal ausprobiert? Wenn nun das Arschgeweih mit reichlichen farbenfrohen Eisenpigmenten eintätowiert wurde, geschieht im Kernspin bald folgendes: Die Eisenpigmente im körpereigenen Tattoo werden rasend schnell hin und her bewegt, weil sie im Magnetfeld eine physikalische Veränderung erfahren (denken Sie jetzt genau an die tausend Säcke mit Reis, die pausenlos hinund hertaumeln), und es wird dort auf der Haut so richtig warm. „Warm“ ist aber noch viel zu harmlos formuliert. Im Fall hoher Eisenkonzentration fängt es auf der Haut erst zu leuchten und dann sogar zu glühen an. Wenn Sie also durch die Stadt gehen und vor ihnen geht jemand, der (respektive die) gerade aus einer Radiologiepraxis kommt und bei dem (der) das Arschgeweih leuchtet wie auf der Jägermeisterflasche das Kreuz, dann können Sie dies nach dieser Geschichte als Ihre ganz persönliche Erleuchtung betrachten. Waidmannsheil!

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Buchtipp

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Kunst & Kultur

„Naschen und Gutes tun“ – besondere Sinnerfüllung durch Spenden Die Chamer Firma RM-Medienagentur hat durch eine 2008 ins Leben gerufene Adventsaktion schon weit über 16.000 € an Spendengeldern generiert. Seit fünf Jahren produziert und verkauft die RM-Medienagentur aus Cham mit leckerer Marken-Schokolade gefüllte Adventskalender und spendet an soziale Einrichtungen in verschiedenen bayerischen Städten. Unter den Charity-Kalendern finden sich seit 2009 der Münchner und seit 2010 der Regensburger Adventskalender, deren Motive von Jahr zu Jahr liebevoll von einheimischen Künstlern gemalt werden. Seit 2013 gibt es auch einen Bayerischen Adventskalender, in dessen erstem Jahr die schöne Summe von 2232 € an das SOS-Kinderdorf in Diessen am Ammersee gespendet werden konnte. In Regensburg wurde durch dieses Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg gestartet wurde, bereits 5640 € an Spendengeld erwirtschaftet und je zur Hälfte an die Regensburger Tafel e.V. und den Strohhalm e.V. weitergeleitet. In München wurden bereits der BISS e.V., siaf e.V. und Sternstunden zusammen mit einer Summe von 8198 € unterstützt. 2013 konnte die Spende pro verkauftem Kalender auf 1,- € erhöht werden (die Jahre vorher waren es 50 Cent) – so wurden alleine im zurückliegenden Jahr 7702 € für gute Zwecke gespendet. In all den fünf Jahren seit der Geburt der Idee ist bereits die stolze Summe von 16593,25 € an Zuwendung erwirtschaftet worden. Serviceleistung für individuelle Kalender In den letzten Jahren wurden auch Projekte in Cham (Spende an Chamer Tafel), Weiden (Spende an Weidener Tafel) und Nürnberg (Spende an die Initiative Sternchenmarkt) realisiert – dazu teilt die RM-Medienagentur ihr Know-How auch gerne für individuelle Adventskalenderaktionen von Kommunen

und Städten, die professionell organisiert und begleitet werden. Anfragen sind hierzu herzlich willkommen. Übrigens, die Kalender werden komplett in Bayern entwickelt und hergestellt – nutzen also auch der heimischen Wirtschaft. Stimmen der Organisatoren „Der Spendenanteil gibt unserem Geschäft mit Adventskalendern einen tieferen Sinn und unseren Mitarbeitern macht es bei Ihrer täglichen Arbeit Freude bei einer sozialverantwortlichen Aktion ihren Beitrag zu leisten. Dazu geht natürlich ein großes Dankeschön an die Käufer der Kalender, ohne die Spendenbeträge in dieser Dimension nicht möglich wären“, so Geschäftsführer Matthias Meyer. „Jedes Jahr, wenn ich die sozialen Einrichtungen zur Scheckübergabe besuche, verspüre ich eine besondere Sinnerfüllung meiner Jahresleistung, wenn ich sehe, welche Freude wir bei den Spendenpartnern auslösen.“, ergänzt Projektleiter Carl Dischler.

Jedes Jahr werden für die Kalender von Künstlern neue Motive kreiert und man kann gespannt sein, wie die Kalender 2014 aussehen. Ausführliche Dokumentationen findet man auf den Websites >> www.muenchneradventskalender.de >> www.regensburgeradventskalender.de >> www.bayerischeradventskalender.de Verkaufsstart 2014 Die neuen Kalender können übrigens schon ab Mitte April bestellt werden – zu den Kunden zählen neben Firmen, die die Kalender als ideales und lang anhaltendes (24 Tage auf dem Schreibtisch!) Kundengeschenk einsetzen, auch größere Bürogemeinschaften und Institutionen, die eine Sammelbestellung zu Sonderpreisen organisieren und natürlich auch Wiederverkäufer, die den Kalender in Ihren Geschäften anbieten. Dazu öffnet speziell für den Endkundenmarkt auch jährlich ab Oktober der Online-Shop www.adventix.de seine virtuellen Pforten – so können auch Ausgewanderte und Liebhaber von Außerhalb der einzelnen Städte die Kalender erwerben. So mancher Kalender ging um den halben Erdball um dort die Lieben an Ihre Heimat zu erinnern. Meiner Meinung nach eine Aktion, die man mit gutem Gewissen unterstützen kann und die gleichwohl die Beschenkten als auch die Spendenpartner glücklich macht – „Naschen und Gutes tun“ wird meine Devise für die diesjährige Adventszeit, auch wenn jetzt erst einmal Ostern vor der Tür steht.

Carl Dischler (Projektleiter, li.) und Matthias Meyer (Geschäftsführer, re.) mit ihren Adventskalendern 2013

Ihre Gabriele Kiesl

Sie beginnt im Herzen, ist stark in ihrer Wirkung und erschafft dem betrachter einen ganz NEUEN Blick in die Zukunft. Werbung ist liebe. RM-Medienagentur UG · Gartenstraße 10 · 93413 Cham

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Ökona - das Magazin für natürliche Lebensart: Ausgabe Frühjahr 2014 Online  

Erste Ausgabe des neuen Magazins Ökona. Die Frühjahrsausgabe erscheint neben der Online-Version auch als Printausgabe mit 10.000 Stück Aufla...

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