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Energiewende aktiv gestalten Der Pellets-Heizreport für Städte und Gemeinden

Diese öffentlichen Einrichtungen schonen schon heute ihr Haushalts-Budget und heizen mit umweltfreundlichen Pellets:

Das Rathaus in Neuhausen

Die Kindertagesstätte in Augsburg

Die Wieskirche in Steingaden


Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Zukunftsorientierte Lösungen, die Kosten sparen.

2 Pellets auf Erfolgskurs 4 Wärme aus Pellets mit kirchlichem Segen 6 Neuhausen auf Öko-Kurs 8 Holzpellets machen Schule 10 Tierisch gute Pelletsheizung 12 Zeitgemäß Wohnen in Zwickau 14 Kleine Energiebündel hoch 2 16 Pellets für Jung und Alt 17 Heizlösungen für Städte und Gemeinden 18 Referenzen kurz & knapp

Pellets-Heizreport für Städte und Gemeinden ÖkoFEN Heiztechnik GmbH Schelmenlohe 2 D-86866 Mickhausen Telefon +49 (0) 8204 / 29 80 - 0 Telefax +49 (0) 8204 / 29 80 -190 e-Mail: info@oekofen.de www.oekofen.de Umweltfreundlich gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier

Liebe Leserin, lieber Leser, der Ölpreis erobert monatlich neue Hochs und in Europa ist Rohöl so teuer wie nie zuvor. Angebot und Nachfrage bestimmen nach wie vor den Preis. Ein zu geringes Angebot und eine zu hohe Nachfrage führen zu Preissteigerungen und die ungenügenden Reservekapazitäten, die Iran-Affäre oder die Bürgerkriege im Nahen Osten machen das Ölsystem höchst anfällig für Preissprünge. Ganz anders verhält es sich dagegen beim heimischen Energieträger Pellets, der seit Jahren preislich stabiler und deutlich günstiger ist. Im Gegensatz zu Öl und Gas unterliegen Pellets auch keinen spekulativen Börsengeschäften. Im Jahr 2012 waren Pellets durchschnittlich etwa 40 Prozent günstiger als fossile Energieträger. Zudem ist der Holzvorrat in Deutschland mit 3,6 Mrd. m3 nicht nur enorm groß, sondern wächst jährlich um 120 Mio. m3 an. Der Zuwachs wird derzeit zu weniger als 5 Prozent in Form von Pellets genutzt. In Deutschland könnten in den über 70 Pelletsproduktionen etwa 3,3 Mio. Tonnen Pellets pro Jahr hergestellt werden. Von der derzeitigen Produktionsmenge werden zur Zeit sogar noch rund 15 Prozent ins benachbarte europäische Ausland exportiert. Die gesetzlich vorgeschriebene, nachhaltige Forstwirtschaft schließt zudem eine Übernutzung der Wälder aus. Im Gegensatz zum Öl ist die Versorgung also gesichert! Moderne Pelletsheizungen von ÖkoFEN bieten dabei den gleichen Komfort wie Ölheizungen. Die Pellets werden in einem Lagerraum oder kostengünstig in einem Gewebetank


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Pellets auf Erfolgskurs

Energiekostenentwicklung von Gas, Öl und Pellets Cent pro kWh 9

Erdgas Heizöl leicht Holzpellets

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1 2003

2004

2005

© Deutsches Pelletinstitut

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Stiftung Warentest (bis Dezember 2010), Deutsches Pelletinstitut (Pelletpreise ab Januar 2011), Brennstoffspiegel (Heizöl- und Gaspreise ab Januar 2011)

Pellets: Heimisch, verlässlich und 2012 im Durchschnitt 40 % günstiger als fossile Energieträger.

gelagert. Die Anlieferung der Pellets erfolgt bequem durch einen Tankwagen, der die Presslinge über einen Befüllstutzen in den Lagerraum einbläst. Von dort werden die Pellets automatisch zum Kessel transportiert und erzeugen umweltfreundliche Wärme. Durch die Nutzung von Pellets trägt jeder seinen Teil zum Schutz unserer Umwelt bei. Vor allem Städte und Gemeinden nehmen dabei eine Vorreiterrolle bei der Energiewende ein. Auch Sie haben die Möglichkeit, Ihre Schulen, Kindergärten und öffentlichen Gebäude mit CO2-neutralen Holzpellets zu beheizen und damit eine Vorbildfunktion zu übernehmen. Außerdem schaffen Sie durch die Nutzung des heimischen Rohstoffs Holz

Arbeitsplätze in Ihrer Region. ÖkoFEN, Europas Spezialist für Pelletsheizungen, hat dabei für nahezu jeden Bedarf die optimale Heizlösung: Für den gut gedämmten Neubau ab einer Wärmeleistung von 4 bis 8 kW, für bestehende Ein- oder Zweifamilienhäuser mit 8 bis 25 kW oder auch für Firmen oder Ihre kommunalen Gebäude mit 25 bis 224 kW Wärmebedarf. Überzeugen Sie sich selbst anhand der vorgestellten Projekte, in denen eine ÖkoFEN Pelletsheizung erfolgreich installiert wurde und die bereits heute ihre Haushaltskasse sowie die Umwelt schonen. Gestalten Sie mit uns aktiv die Energiewende!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Beate Schmidt Markus Knöpfle Lothar Tomaschko Geschäftsleitung ÖkoFEN Deutschland


Wallfahrtskirche in 86989 Steingaden

Die weltbekannte Wieskirche im Pfaffenwinkel: Der 250 Jahre alte Sakralbau, der auch UNESCO-Weltkulturerbe ist, beherbergt in seinem Kellergewölbe eine moderne Pelletsheizung.

Wärme aus Pellets mit kirchlichem Segen

Ökologische Pelletsheizung für weltbekannte Wallfahrtskirche „auf der Wies“ Im Alpenvorland, im sogenannten „Pfaffenwinkel“, hat Holz als Heizmaterial nicht nur Tradition, sondern seit zwei Jahren auch den kirchlichen Segen. Die Kirchenverwaltung stellte bei ihrem Sanierungskonzept für die Wallfahrtsanlage „Wieskirche“ in Steingaden regenerative Energien in den Fokus und entschied sich für Holzpellets als Brennstoff. Zwei ÖkoFEN Pelletskessel runden das ökologisch-regionale Gesamtkonzept für das berühmte UNESCO-Weltkulturerbe ab. Die 40 Jahre alte Ölheizung im Keller des Prälatenbaus war in punkto Technik und ökologische Akzeptanz überholt. Grund genug, nach neuen Inspirationen für ein ökologisches, ökonomisches und langfristig rentables Heizsystem der ca. 950 m 2 großen Wallfahrtsanlage zu suchen. Die 250 Jahre alte Wieskirche selbst wird aus denkmalpflegerischen Gründen nicht beheizt. „Hier geht Denkmalschutz vor Komfort“, ist Wies-Pfarrer Gottfried Fellner überzeugt. Nur in die Sakristei, in der sich

Priester umkleiden, durfte nun „Wärme“ Einzug halten. „Dank der neuen Heizung wird sie jetzt temperiert – für uns ein ’wärmender Luxus’, wenn wir aus der kalten Kirche kommen“, begeistert sich der Wallfahrtspfarrer. Insgesamt erstreckt sich die zu beheizende Fläche neben der Sakristei auf den direkt anschließenden Prälatenbau mit Nord- und Südtrakt sowie den 2009 neu erbauten Pilgersaal im Innenhof. „Diese große Fläche erfordert eine zuverlässige Heizleistung, die rentabel wirtschaftet und leicht zu hand-


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haben ist“, formuliert Installateur Herbert Dietrich von der Erich Dietrich GmbH in Steingaden-Urspring die Anforderungen an ein neues Heizsystem. So überzeugten Holzpellets als Brennstoff die Kirchenverwaltung und landeten auf Platz 1 der Rangliste aller Heiz-Alternativen. Herbert Dietrich resümiert: „Eine Wärmepumpe hätte einen Strombedarf generiert, den wir auf dem Wallfahrtsgelände nicht selbst produzieren können und der aus dem örtlichen Stromnetz hätte eingespeist werden müssen. Außerdem wäre eine Wärme-

Pellets sind in punkto Heizwert unschlagbar und damit auch im Handling sehr praktikabel. Der Kessel wird zwei- bis dreimal pro Jahr gereinigt. Die Aschebox wird nur dreibis viermal entleert“, berichtet Dietrich. Die Tandemanlage konnte ohne größere Umbauarbeiten in den ehemaligen Ölhei-

„Ein komfortables und sauberes System, das stets einwandfrei läuft.“ Gottfried Fellner, Wallfahrtspfarrer

DATEN Im Überblick Neues Pelletsheizsystem, Neubau Pilgersaal Heizung: Kaskadenlösung 72 kW (2x Pellematic je 36 kW), Pufferspeicher 1.500 l, Warmwasserspeicher 300 l Lager: 2 Flexilo Compact Gewebetanks mit 17 t Lagerkapazität Die Wieskirche ist „pro Pellets“: Dank der Pelletsheizung konnten die historischen Heizkörper im Sitzungssaal erhalten bleiben (Bild links); die Sakristei, in der Pfarrer Fellner sich vor den Gottesdiensten umkleidet (Bild Mitte), wird nun erstmals temperiert; und die Pellets werden platzsparend in zwei innovativen, staubdichten Gewebetanks gelagert (Bild rechts).

pumpe nicht mit den vorhandenen Heizkörpern kompatibel.“ Eine Beheizung mit Gas wäre nur in Frage gekommen, wenn ein Erdgasanschluss zur Verfügung gestanden hätte – was „mitten auf der Wies“ natürlich nicht so einfach zu realisieren ist. „Ein Hackgutkessel schied wegen des relativ aufwendigen Handlings ebenfalls aus. Bei der enormen Heizleistung müsste das Lager alle zwei bis drei Wochen befüllt werden. Auch die Reinigung gestaltet sich hier aufwendiger, da die Hackschnitzel mit ihrem niedrigeren Brennwert wesentlich mehr Asche bei der Verbrennung zurücklassen.

Kosten Öl bisher: 14.600 € Kosten Pellets: 9.000 € Ersparnis: 5.600 €/Jahr

zungsraum integriert werden. Der direkt daran angrenzende Lagerraum beherbergt zwei ÖkoFEN Gewebetanks, die durch ein Kellerfenster befüllt werden. „Ein sehr komfortables und sauberes System“, ist Wallfahrtspfarrer Fellner überzeugt – zumal die Heizungsanlage stets einwandfrei läuft.“ „Unsere Pellets beziehen wir direkt aus dem waldreichen Voralpenland, in dem Holz als Heizmittel seit jeher Tradition hat“, freut sich der Wallfahrtspfarrer: „So wird der ökologisch-regionale Gesamtanspruch, den wir an unsere neue Heizungsanlage haben, auch tatsächlich täglich gelebte Realität.“


Rathaus in 75242 Neuhausen

DATEN Im Überblick Komplett-Sanierung, Dämmung, neues Pelletsheizsystem, Neubau Sitzungssaal

Bild: Frank Morlock

Heizung: Pellematic 48 kW Pufferspeicher: Pellaqua 1.500 l Lager: 2 Flexilo Gewebetanks mit 11 t Lagerkapazität Kosten Öl bisher: 4.500 € Kosten Pellets: 2.200 € Ersparnis: 2.300 €/Jahr

Bei der Sanierung des 60 Jahre alten Rathauses setzten die Kommunalpolitiker nicht nur auf moderne Optik, sondern auch auf umweltfreundliche Pellets.

Neuhausen auf Öko-Kurs

Kommunalpolitiker setzen bei Rathaussanierung auf Pelletsheizung In öffentlichen Gebäuden steht umweltbewusstes Heizen hoch im Kurs. Das beweist die Gemeinde Neuhausen im Enzkreis, südlich von Pforzheim. Bürgermeister Oliver Korz und sein Gemeinderat entschieden sich bei der Renovierung ihres Rathauses für eine Pelletsheizung und setzen damit ein Zeichen für zukunftsorientiertes Heizen.

Nach fast zwei Jahren Erfahrung mit der neuen Heizung resümiert Bürgermeister Korz: „Ich möchte die Anlage in unserem Rathaus mit keinem anderen System mehr tauschen. Pelletsheizungen sind für mich eine zukunftsweisende, saubere und erprobte Technik, die auch in öffentlichen Gebäuden immer mehr Freunde finden wird.“ Das Neuhauser Rathaus aus den Fünfziger Jahren wurde komplett entkernt und saniert.

Um den Energieverbrauch des alten Gebäudes zu reduzieren, wurde es zusätzlich gedämmt. Alle Rohrleitungen und Heizkörper wurden dabei entfernt. Anlass genug für den Gemeinderat gemeinsam mit dem Architekten Frank Morlock aus KönigsbachStein auch über ein neues Heizsystem nachzudenken. Der Architekt erläutert seine grundsätzlichen Überlegungen: „Aus ökologischen und


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wirtschaftlichen Gründen, aber auch aufgrund meiner eigenen Überzeugung, plane ich bereits seit 1998 Pelletsheizungen in vielen meiner Objekte.“ Ein überzeugendes Argument für die Pellets sieht der Architekt in der speziellen, landschaftlichen Struktur von Neuhausen. „Da die Gemeinde sehr viel eigenen Wald besitzt, profitiert sie auch indirekt von einer höheren Holznachfrage.“ Der Gemeinderat ließ sich aufgrund der steigenden Heizölpreise und der neuen gesetzlichen Regelungen für den Energiebedarf von öffentlichen Gebäuden überzeugen. „So können wir als öffentliche Institution Vorbildfunktion für unsere Gemeindemitglieder und natürlich auch für andere Gemeinden übernehmen“, betont Bürgermeister Korz.

„Die Anlage möchte ich mit keinem anderen System mehr tauschen.“ Oliver Korz, Bürgermeister

Bei der Auswahl des Heizungsherstellers fiel die Entscheidung auf ÖkoFEN. Das Unternehmen war der Gemeinde bereits im Vorfeld als einer der europaweit führenden Anbieter von modernen Pelletsheizsystemen bekannt. Zum Einsatz kam eine vollautomatische Heizanlage vom Typ Pellematic, die ihre Leistung durch ihre Modulationsfähigkeit automatisch und kostenschonend an den jeweiligen Energiebedarf des Gebäudes anpasst. Bürgermeister Korz zeigt sich bereits nach dem ersten Winter sehr angetan vom neuen Heizsystem. „Die Pellematic läuft sehr zuverlässig und ist einfach zu bedienen. Während der Heizperiode reicht es nach unseren Erfahrungswerten aus, die Anlage alle drei bis vier Wochen zu kontrollieren.

Die Asche wird automatisch in einen Sammelbehälter geleitet, der rechtzeitig anzeigt, wenn er entleert werden muss.“ In der ersten Heizperiode wurden für eine Gesamtfläche von 512 m 2 ca. 10 Tonnen Pellets verbraucht. Die Brennstoffkosten beliefen sich dabei auf rund 2.200 Euro. Im Vergleich dazu wären bei einer konventionellen Öloder Gasheizung Kosten von ca. 4.500 Euro angefallen. Das bedeutet eine Ersparnis von 2.300 Euro. Für den neuen Heizkessel und die Gewebetanks stand nur eine Fläche von 36 m 2 zur Verfügung. Trotzdem war eine Unterbringung des Heizsystem ohne große Umbauarbeiten möglich. Die beiden Gewebetanks haben gemeinsam ein Befüllvolumen von ca. 11 Tonnen, so dass das Pelletslager nur einmal pro Jahr gefüllt werden muss. Insgesamt hat die Gemeinde Neuhausen ca. 30.000 Euro investiert, wobei aus dem Förderprogramm des Bundesumweltministeriums ein Zuschuss von 2.700 Euro geltend gemacht wurde. Eine Investition, die sich langfristig für die Gemeinde auf jeden Fall rechnen wird, sowohl finanziell als auch ökologisch.

Diese 48 kW Pelletsheizung passt sich automatisch an den aktuellen Energiebedarf des Rathauses an.


Grundschule in 96182 Reckendorf

Holzpellets machen Schule Reckendorfer Grundschule überzeugt von Pelletsheizung

Holzpellets sind ein wichtiges Thema in der Grundschule Reckendorf. Dort kennen sich in der Gemeinde nördlich von Bamberg sogar die Grundschüler mit dem umweltfreundlichen Heizsystem aus. An einem Projekttag in ihrer neu sanierten Schule konnten sie erfahren, wo die Wärme in ihren Klassenzimmern tatsächlich herkommt, wie eine Pelletsheizung funktioniert und warum sie unsere Umwelt und unser Klima schont. „Das Thema umweltbewusstes und zukunftsorientiertes Heizen geht jeden an“, resümiert Bürgermeister Gregor Witterauf, der sich gemeinsam mit seinem Gemeinderat für die Installation einer Pelletsheizung in der Grundschule entschieden hat.

„Wir können nicht früh genug anfangen, ein ökologisches Bewusstsein zu fördern.“ Gregor Witterauf, Bürgermeister „Auch für Kinder kann dieses Thema spannend aufbereitet werden und erhält Praxisbezug, wenn die Schüler den Brennstoff sehen, riechen und fühlen können und wenn sie wissen, wie dadurch Wärme entsteht. Mit Hilfe einer staatlichen Förderung von 450.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II für Wärmetechnische Sanierungen wurde die Reckendorfer Grundschule aus dem

Vorbildliches Klassenklima: Bei der Sanierung der 40 Jahre alten Grundschule übernahm der Gemeinderat Vorbildfunktion und entschied sich für eine umweltbewusste Pelletsheizung.

Jahr 1972 zum einen allseitig (vom Dach bis zum Fundament) nach modernsten Standards wärmegedämmt und zum anderen mit einem neuen, regenerativen Heizsystem ausgestattet. Die energietechnischen Berechnungen von Architekt Gerhard Schlereth aus Baunach überzeugten vor allem durch eine gelungene Kombination: Die Energieeinsparung durch eine optimale Dämmung ergänzt sich mit dem geringen Bedarf an Primärenergie zu einem ganzheitlich ökologischen Konzept. Aufgrund der Standortbedingungen kam die Installation einer Erdwärmepumpe nicht in Frage und „eine Luftwärmepumpe wäre bei


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dem großen Schulgebäude sehr schnell an ihre Leistungsgrenze gestoßen“, berichtet Witterauf weiter. „Gerade in der Schule hat die 100-prozentige Zuverlässigkeit der Heizungsanlage oberste Priorität. Sie muss rund um die Uhr funktionsfähig sein und störungsfrei laufen. Daher haben Holzpellets das Rennen gemacht; ideal in Kombination mit einer heizungsunterstützenden Solaranlage auf dem Dach des Schulgebäudes. Die überzeugenden Argumente für den Einsatz in der Schule: Das einfache Handling und die praktische Lagerung der Pellets im Keller des Schulhauses. Bürgermeister Witterauf begeisterte sich dabei vor allem für das ÖkoFEN Kaskadensystem aus zwei Pellematic Heizkesseln, die stets leistungsgerecht arbeiten. Je nach Wärmebedarf kann sich der zweite Kessel automatisch zu- bzw. abschalten, so dass stets eine hohe Betriebssicherheit und ein geringer Verschleiß der Anlage garantiert sind. Direkt neben dem Heizraum, in dem die beiden Kessel mit einer Leistung von je 56 kW untergebracht sind, wird ein ca. 30 m 2 großer, trockener Raum als Pelletslager mit

einer Kapazität von ca. 27 Tonnen Pellets genutzt. Dieser Raum wurde mit einem Schrägboden aus Holz ausgestattet. In der Mitte ist eine Förderschnecke installiert, die die Pellets aus dem Lagerraum transportiert. Zwei Vakuumsaugschläuche übernehmen danach die vollautomatische Beförderung der Pellets zu den Heizkesseln.

„Gegenüber der alten Heizung haben wir im letzten Jahr etwa 30.000 Euro gespart.“ Gregor Witterauf, Bürgermeister

Der Pelletsverbrauch im ersten Betriebsjahr belief sich auf ca. 30 Tonnen. Mit einem Budget von weniger als 7.000 Euro konnte die gesamte Schule in den Wintermonaten beheizt werden. „Die Ersparnis ist enorm“, freut sich Bürgermeister Witterauf. „Gegenüber der alten Heizungsanlage mit den Nachtspeicheröfen haben wir im letzten Jahr insgesamt ca. 30.000 Euro gespart und mit gutem Gewissen und für unsere Schüler und Lehrer ein ´klasse Raumklima´ realisiert.“

DATEN Im Überblick Komplett-Sanierung, Dämmung, neues Pelletsheizsystem mit Solaranlage Heizung: Kaskadenlösung 112 kW (2x Pellematic je 56 kW) Lager: Lagerraum mit 27 t Lagerkapazität Kosten Strom bisher: 37.000 € Kosten Pellets: 7.000 € Ersparnis: 30.000 €/Jahr Beim ÖkoFEN Kaskadensystem schaltet sich je nach Bedarf der zweite Kessel automatisch zu bzw. ab.


Tierpark in 48599 Gronau

Tierisch gute Pelletsheizung Gronauer Tierpark setzt auf ökologische Heizalternative

Im westfälischen Gronau bietet der Tierpark schon seit 1936 die Möglichkeit, heimischen wie auch exotischen Tieren einen Besuch abzustatten. Malerisch inmitten des Gronauer Stadtparks gelegen und ganz von Wasserflächen umgeben, bietet der zoologische Garten im westlichen Münsterland dem Besucher mit vielen Freigehegen und zwei Tierhäusern einen abwechslungsreichen Einblick in die Lebensweise von insgesamt 44 Tierarten. Nachdem einige der beherbergten Tiere aus wärmeren Breitengraden stammen und somit nicht an kalte Tage gewöhnt sind, müssen neben dem Hauptgebäude auch das Vogel- und Affenhaus ausreichend beheizt werden. Nach der Errichtung des neuen Hauptbaus wurde beschlossen, die einzelnen Heizsysteme zu einem zentralen Heizsystem zusammenzulegen. Ganz im Sinne des ökologischen Anspruchs eines modernen Tierparks fiel die Wahl dabei auf eine umweltfreundliche Pelletsheizung von ÖkoFEN. Bislang wurden das Affenhaus und das Vogelhaus mit Flüssiggasthermen beheizt. Als

das neue Haupthaus mit Futterzubereitung sowie dem Aufenthaltsraum für das Personal hinzukam, konnte zunächst die Therme des Vogelhauses die Heizlast für das neue Gebäude mit übernehmen. „Uns war jedoch schon damals bewusst, dass die alten Flüssiggasthermen das Ende ihrer Lebensdauer bald erreicht haben würden“, erinnert sich Thomas Brink vom Fachdienst Gebäudemanagement der Stadt Gronau. „Daher wurde auch bereits in der Planungsphase des Neubaus eine Reservefläche für ein neues Heizsystem vorgesehen.“ Bei der Wahl des neuen Heizsystems kam neben der ökologischen Grundausrichtung

Die Gebäude des Gronauer Tierparks liegen in einem Wasserschutzgebiet. Holzpellets haben den Vorteil, dass sie ohne chemische Zusätze hergestellt und bedenkenlos gelagert werden können. Der 25 kW Pelletskessel (Bild links) versorgt drei Gebäude über einen Heizkreislauf und konnte an das vorhandene System angeschlossen werden.


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Auch der Transport über die Brücken ist einfach zu bewältigen. Die ca. 20 Tonnen Holzpellets, die den jährlichen Bedarf abdecken, werden zunächst in sogenannten Big Bags (Großgebinde, die bis zu 1 Tonne des Brennstoffs fassen) an den Bauhof der Stadt geliefert. Von dort aus bringt sie ein Fahrzeug des städtischen Fuhrparks bedarfsgerecht zum Pelletslagerraum im Tierpark.

„Im Sinne unserer Verantwortung für die Umwelt favorisierten wir ein regeneratives Heizsystem.“ Die Kapuzineräffchen aus dem Amazonasgebiet sind die Attraktion des Tierparks und haben es natürlich warm: Die klimaneutrale Pelletsheizung hilft auch ihre Heimat zu schützen.

des Tierparks und wirtschaftlichen Erwägungen auch die spezielle Lage des zoologischen Gartens zum tragen. Der Gronauer Tierpark ist komplett von Gewässern eingeschlossen und liegt in einer Wasserschutzzone. Da die Anlagen ausschließlich über Brücken und Unterführungen zu erreichen sind, die in Abmessung und Traglast begrenzt sind, schied der Betrieb einer Ölheizung schon im Vorfeld aus; ein Erdgasanschluss DATEN Im Überblick wäre unwirtschaftlich und Neubau Haupthaus, teuer ausgefallen. neues Pelletsheizsystem Als ideale Heizlösung erwies Heizung: sich ein 25 kW Pellematic 25 kW Pelletskessel. Die Pellets können Lager: gefahrlos im Lagerraum Wasserschutzmit 12 t Lagerkapazität gebiet gelagert werden.

Kosten Gas bisher: 5.800 € Kosten Pellets: 3.400 € Ersparnis: 2.400 €/Jahr

Thomas Brink, Fachdienst Gebäudemanagement Stadt Gronau

Dieser befindet sich im Hauptgebäude und verfügt über ein Fassungsvermögen von 12 Tonnen. Das Lager konnte sogar kostensparend von Angestellten der Zentralen Bau- und Umweltdienste der Stadt Gronau in Eigenleistung errichtet werden. In direkter Nähe dazu wurde der Pelletskessel aufgestellt. Der Brennstofftransport zwischen Lager und Kessel erfolgt über die Kombination von Förderschnecke und Vakuumsaugsystem. Beim Heizungsaustausch konnten die bestehenden Wärmeverteilsysteme für die einzelnen Gebäude bestehen bleiben. „Die Montage des Pelletskessels und der Abgasanlage ging sehr zügig und problemlos von statten“, erzählt Thomas Brink. So ist das neue Heizsystem im Gronauer Tierpark eine rundum gelungene Investition in die Zukunft und unsere Umwelt. Die behagliche Wärme für die Kapuzineräffchen und die zahlreichen Vögel in ihrem Zuhause stammt nun ganzjährig aus einer nachwachsenden Energiequelle, die der Natur nicht zur Last fällt und durch modernste Verbrennungstechnik höchst effizient mit dem Brennstoff Holz umgeht.


Wohnkomplex in 08056 Zwickau

Zeitgemäß Wohnen in Zwickau dank Wohnraumanpassung und innovativer Pelletsheizung

Der Wohnkomplex im Zwickauer Osten stammte in seiner ursprünglichen Form noch aus dem Jahre 1984 und versprühte den spröden „Charme“ eines typischen DDRWohnblocks. Um das Gebäude wieder attraktiv und wirtschaftlich zu machen, waren jedoch 2009 weitreichende Sanierungs- und Umbaumaßnahmen nötig. So gab es einen Rückbau auf drei Etagen und eine komplette Sanierung der verbliebenen Bausubstanz. Zugleich wurde auch das alte Nahwärme-Heizsystem gegen eine moderne Pelletsheizanlage in Außenaufstellung ausgetauscht.

Links der Wohnkomplex vor und rechts nach dem Umbau. Weil sich Wohnungen ohne Aufzug oberhalb des dritten Stockwerks schwer vermieten lassen, wurde ein Großteil der Obergeschosse abgetragen.

„Durch die demographische Entwicklung sind Wohnflächen oberhalb der dritten Etage kaum noch zu vermieten“, erklärt Ronald Bergert, Prokurist der bautragenden Firma Energy Consulting & Home Service Zwickau GmbH. Um beim Plattenbau Leerstände zu vermeiden, wurde von der Zwickauer Wohnungsbaugenossenschaft eG (ZWG) deshalb der Rückbau beschlossen.

Von zentraler Bedeutung waren bei diesem Sanierungsobjekt jedoch auch energiesparende Überlegungen. Hierzu wurde das Gebäude zum Einen mit einer luftdicht wärmegedämmten Außenhülle und zugleich mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung versehen, um künftig die Abwärmeverluste zu minimieren und ein behagliches Raumklima zu garantieren.


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Doch auch die in die Jahre gekommene Nahwärme-Heizanlage musste ersetzt werden. „Um die ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte in Einklang zu bringen, hat sich der Vorstand der ZWG für die Errichtung einer Pelletsheizanlage entschieden“, erinnert sich Ronald Bergert. „Ursprünglich stand auch der Energieträger Erdgas zur Auswahl. Doch eine Amortisationsrechnung sprach trotz der höheren Investitionskosten eindeutig für die Installation einer Pelletsanlage.“ Denn innerhalb von nur sieben Jahren würde sich der Mehrinvest bereits gerechnet haben. In der Planungsphase stand die Zuverlässigkeit und eine platzsparende Lösung im Vordergrund. Das bestehende Gebäude hatte keine Flächen für das Heizsystem im Keller. „Die Systemlösung einer Heizzentrale, wie sie ÖkoFEN anbietet, war daher ideal“, erklärt Ronald Bergert. Kessel und Brennstofflager werden dabei komplett vorinstalliert und individuell auf den Wärmebedarf des Objekts abgestimmt, betriebsfertig angeliefert. Die komplette Technik befindet sich dabei in einem Container, der außerhalb des Gebäudes seinen unauffälligen Platz findet. Die kompletten Investitionskosten für den Austausch der Heizanlage beliefen sich für das gesamte Mietobjekt mit 40 Wohnungen mit allen Bauhaupt- und -nebenleistungen, inklusive Außen-Container und Anpassung der Wärmeübergabestation im Gebäudeinneren auf 90.000 Euro inkl. MwSt. Dazu erhielt die ZWG eine staatliche Förderung von 3.456 Euro.

Und so äußert sich Ronald Bergert rundweg positiv: „Die Anlage läuft zuverlässig, äußerst effizient und mit sehr geringem personellem Aufwand für Wartung und Betrieb. Das macht nicht nur unsere Mieter glücklich, sondern natürlich auch uns als Betreiber.“

Die Heizzentrale wurde mit dem Lkw geliefert und mit einem Kranwagen entladen und positioniert.

DATEN Im Überblick Rückbau und Komplett-Sanierung, Dämmung, neue Heizzentrale Heizung: Heizzentrale Typ D mit 2 x Pellematic 48 kW, Pellaqua 2.400 l, Warmwasserspeicher 750 l Lager: 2 integrierte Lagerräume mit je 7,5 t Füllvolumen Pelletsbedarf: 40 t/Jahr Ersparnis: 4.000 €/Jahr


Kindertagesstätte in 86199 Augsburg

Ökologische Wärme für die Generation von morgen

Augsburger Kindertagesstätte setzt auf Pellets 2011 wurde die Kindertagesstätte in Augsburg umfassend erweitert, um dem gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden. An einen bestehenden Pavillon für zwei Kindergartengruppen gliedert sich nun ein Neubautrakt an. Dieser bietet zwei weiteren Gruppen und einer Kinderkrippe Platz. Nachhaltigkeit und die Nutzung naturnaher Materialien standen beim Bau im Vordergrund. Daher lag es nahe, auch bei der Beheizung der Anlage auf eine ökologische Lösung zu setzen.

DATEN Im Überblick Neubau als Erweiterung der Kita und ein neues Pelletsheizsystem Heizung: Pellematic 25 kW Lager: Erdtank mit 6,5 t Lagerkapazität Ersparnis: 200.000 € in den nächsten 20 Jahren (gegenüber Gas) Ein absoluter Blickfang sind die unterschiedlich hohen, hölzernen Kuben, aus denen sich der neue Komplex zusammensetzt.

Die Kinder im Augsburger Süden erhielten eine architektonisch besonders ansprechende Erweiterung ihrer Kindertagesstätte: Dank eines modernen Komplexes aus unterschiedlich hohen, hölzernen Kuben mit insgesamt circa 600 m² Nutzfläche erweitert die Einrichtung ihre Kapazität um 150 Prozent. Künftig können statt zwei gleich fünf Kindergartengruppen parallel betreut werden. Da die Bauweise der Kita naturbelassene Materialien ins Zentrum rückt, fügte sich hier eine Pelletsheizung sehr gut in das

Gesamtkonzept ein“, so Birgit Reim, Projektleiterin des Augsburger Hochbauamtes. So entstand die neue Kindertagesstätte ausschließlich aus nachhaltigen, lösungsmittelfreien Baustoffen mit natürlichen Oberflächen wie Filz, Linoleum und eben in erster Linie Holz. Der Komplex enthält neben den Gruppenräumen und einem Multifunktionsraum für die Kindergärten auch die Kinderkrippe sowie eine Küche, Toiletten, Technik- und Betreuerräume. „Passend zum naturbelassenen Konzept des Baukörpers war es uns wichtig, auch im Bereich der


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Wärmeversorgung auf eine nachhaltige und umweltschonende Technik zu setzen, die gleichzeitig eine hohe Energieeffizienz aufweisen kann“, erklärt die Architektin Regina Schineis ihre Entscheidung, den Kita-Komplex mit einer Pelletsanlage zu beheizen. „Wir haben mit dieser Technik bereits bei vielen Sanierungen sehr positive Erfahrungen gemacht. Und auch bei diesem Neubau boten sich Holzpellets aus einer Reihe von Gründen als Ideallösung an.

„Mit ÖkoFEN hatten wir bisher nur positive Erfahrungen“, so der zuständige Installateur Andreas Vogg, Meister im Heizungs- und Sanitärhandwerk der Firma Neudert & Vogg. Das Brennstofflager mit einem Gesamtvolumen von 6,5 Tonnen konnte unterirdisch im Außenbereich eingelassen werden und beeinträchtigt somit die Nutzfläche des Gebäudes nicht. Und von einem weiteren positiven Aspekt der neuen Pelletsheizung

Durch Nischen und Durchblicke in den Wänden wurde eine phantasieanregende und kindgerechte Atmosphäre geschaffen.

„ Passend zum ökologischen Konzept sollte auch die Wärmeversorgung nachhaltig und umweltschonend sein.“ Regina Schineis, Architektin der Kita

Zunächst ist der Betrieb der Systeme sehr benutzerfreundlich und wartungsarm. Außerdem handelt es sich um einen CO2-neutralen Brennstoff ohne chemische Zusätze.“ Nachdem die Entscheidung für eine Pelletsheizung getroffen war, führte die Stadt eine öffentliche Ausschreibung durch. Dabei fiel die Wahl auf einen Pelletskessel von ÖkoFEN.

Die Wahl fiel auf einen 25 kW Pelletskessel von ÖkoFEN.

weiß Architektin Schineis zu guter Letzt zu berichten: „Unsere Berechnungen zeigen, dass die Stadt durch die Wärmeversorgung der Kita mittels Holzpellets in den nächsten 20 Jahren mit Heizkosteneinsparungen von circa 200.000 Euro gegenüber fossilen Brennstoffen wie Gas rechnen kann.“ Mittelfristig ist zudem geplant, auch den alten Kita-Pavillon durch ein modernes Bauwerk zu ersetzen. Mit Blick auf die Zukunft wurde die ÖkoFEN Pelletsheizung bereits gezielt so ausgelegt, dass diese dann auch den neuen Bauabschnitt effizient und nachhaltig mit Wärme versorgen kann.


Senioren-Wohnanlage in 22335 Hamburg

Pellets für Jung und Alt

Generationenhaus Hamburg heizt mit 224 kW großer Pelletsheizanlage sicherheit, die gerade in Pflegeheimen äußerst wichtig ist“, ergänzt Malte Claußen von der ÖkoFEN Regionalvertretung VEH. Die Kesselkaskade heizt einen 1.500 Liter Pufferspeicher auf, vom dem aus die gesamte Wärme- und Warmwasserversorgung für das Gebäude erfolgt sowie die Lufterhitzer für die Küche betrieben werden. Das Pelletslager umfasst 40 Tonnen, mit denen das Wohnheim ein halbes Jahr auskommt. Zweimal im Jahr wird ‚getankt‘.

„Die Kaskade ersetzt 40.000 Liter Heizöl und spart fast 100 Tonnen CO2 pro Jahr.“ In der Pflegeeinrichtung an der Alsterkrugchaussee in Hamburg sorgen Pellets für wohlige Wärme. Im sogenannten Generationenhaus Rommerskirchen für junge und alte Pflegebedürftige wurden gleich vier 56 kW Pelletskessel von ÖkoFEN als Kaskade installiert. „Nachdem wir uns bei der Planung bereits an den neuesten ökologischen Dämmstandards orientiert haben und das Wohnzentrum nach den Vorgaben des ‚KfW Energiesparhauses‘ errichteten, haben wir uns bewusst bei der Wärmeversorgung aus ökologischen und ökonomischen Gründen für das zukunftsweisende Heizen mit Holzpellets entschieden“, so Jörg Rommerskirchen, Leiter der Pflegeeinrichtung. „Durch die Aufteilung der Heizleistung auf mehrere Kessel entsteht eine hohe Betriebs-

Ein starkes Team: Die vier Kessel der ÖkoFEN Kaskadenanlage arbeiten effizient und mit hoher Betriebssicherheit.

Stefan Dieck, ÖkoFEN Regionalvertretung VEH in Tostedt

Im Gegensatz zur Kostenentwicklung fossiler Energieträger, die aktuell nur die Richtung nach oben kennen, freut sich Rommerskirchen besonders, dass er mit seinem regionalen Pelletshändler eine Preis- und Liefergarantie für die nächsten Jahre vereinbaren konnte. „Kein anderer Energieträger bietet uns so verlässliche und kalkulierbare Energiekosten“, so Rommerskirchen weiter.


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Heizlösungen für Städte und Gemeinden

Pellets-Heizzentrale

Die flexible Komplettlösung für draußen Die Heizzentrale wird in fünf verschiedenen Leistungsgrößen (Typ A bis E von 12-224 kW) angeboten und enthält neben der Pelletsheizung auch das Lagersystem. Auf Wunsch ist auch ein Pufferspeicher integrierbar. Durch die Außenaufstellung sparen Sie wertvollen Raum im Gebäude und genießen trotzdem höchsten Heizkomfort. Dank des modularen Aufbaus kann die Heizzentrale flexibel an Ihre örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Sie wird fertig vorinstalliert mit dem LKW angeliefert und ist in wenigen Stunden betriebsbereit. Alle erforderlichen Gutachten wie beispielsweise brandschutztechnische Beurteilungen, Prüfbericht, Windlastberechnungen und Statiknachweise sind selbstverständlich vorhanden. Standardmäßig wird jede Heizzentrale mit einer Lärchenholzverkleidung ausgeliefert.

Auf Wunsch sind auch Fassadenplatten, Holzschalungen, Putzfassaden oder Blechverkleidungen möglich. Die Heizzentrale kann auch mit dem benutzerfreundlichen ÖkoFEN Pelletronic Online Monitoring System ausgestattet und damit von überall aus bedient werden. Dieses kann auf Wunsch sogar automatisch Pelletslieferbestellungen generieren.

Kaskadensysteme

Ein starkes Team für mehr Leistung

Bei einem höheren Wärmebedarf wie es in Schulen, Kindergärten oder anderen öffentlichen Gebäuden oft der Fall ist, bietet ÖkoFEN Mehrkesselanlagen –

auch Kaskaden genannt – an. Hierbei können bis zu vier Kessel zu einem Heizsystem zusammengeschaltet und Leistungen bis 224 kW realisiert werden. Die einzelnen Pelletskessel werden dann abhängig von der jeweiligen Heizlast zu- oder abgeschaltet. Ein Schwachlastbetrieb wird minimiert und somit der Brennstoffverbrauch verringert und die Systemeffizienz erhöht. In Abhängigkeit der Betriebsstunden der beteiligten Kessel erfolgt ein Wechsel der Kesselfolge, so dass alle Kessel gleichmäßig belastet werden. Die Anlage hat somit eine längere Lebensdauer und bietet hohe Betriebssicherheit. Auch Wartungsarbeiten können ohne Anlagenausfall durchgeführt werden.


Referenzen kurz & knapp

Grundschule in 86877 Walkertshofen heizt mit intelligenter Kaskade In dem kleinen, idyllischen Ort im Augsburger Süden wurde die Schule unter anderem mit neuen, dreifach-verglasten Fenstern, einer Dämmung der Außenwände und des Daches sowie einer modernen Pelletsheizung ausgestattet. Die Heizkosten konnten damit um 65 Prozent gesenkt werden. Das integrierte Wiegesystem der intelligenten Pellematic Maxi Kaskade misst den Pelletsverbrauch automatisch. Dank dem praktischen Pelletronic Heizungsregler meldet die Anlage so einen drohenden Lagerleerstand rechtzeitig. Hausmeister Kerler kann die Heizung mit dem praktischen Online-Modul von überall überwachen.

DATEN Im Überblick Komplett-Sanierung, Dämmung, behindertengerechter Aufgang, neues Pelletsheizsystem Heizung: Kaskade mit 72 kW (2x Pellematic je 36 kW) Lager: 4 Flexilo Compact mit 25 t Lagerkapazität Kosten Öl bisher: 18.060 €, Kosten Pellets: 6.460 € Ersparnis: 11.600 €/Jahr

Die Schule wurde umfassend energetisch saniert und auch die Fassade erstrahlt in neuem Glanz. (oben) Hausmeister Kerler erklärt interessierten Schülern gerne wie einfach die Heizung funktioniert. (unten)

Kita in 50226 Frechen setzt auf individuelle Pellets-Heizzentrale Bilder: Wilhelm Nusser GmbH www.nusser.de

DATEN Im Überblick Neubau der Kindertagestätte in Passivhausbauweise mit Pelletsheizsystem Heizung: Heizzentrale Typ C mit Pellematic 32 kW Lager: Integrierter Lagerraum mit 9 t Lagerkapazität inkl. Füllstandsüberwachung

Die mit tiefroten Fassadenplatten verkleidete Heizzentrale passt sich perfekt der Architektur des Kindergartens an.

Der musikalisch-künstlerische Kindergarten „Arte“ ist der bislang größte in Frechen: In dem in Passivhausbauweise errichteten Neubau können in sechs Gruppen bis zu 100 Kinder betreut werden. Die Stadt setzte auf die Wilhelm Nusser GmbH aus Winnenden (BaWü) als Investor und Generalunternehmer sowie auf Wärme aus Pellets. Das Konzept ist durchdacht: Das barrierefreie Gebäude mit 1.200 m 2 Nutzfläche wurde in Holzrahmenbauweise errichtet, die Flachdächer teilweise begrünt. Um Platz im Kindergarten zu sparen, wurde für die Wärmeerzeugung eine Heizzentrale außerhalb des Gebäudes aufgestellt. Der fertig vorinstallierte Holzcontainer fügt sich dabei harmonisch ins Gesamtbild der Anlage.


Feuerwehrhaus in 64658 Fürth (Odenwald) ist Feuer und Flamme für Pellets Die Gemeinde Fürth im Oberen Weschnitztal des Odenwalds, die in der Region auch als NaturErholungsort beliebt ist, geht als Vorbild voran und beheizt gleich mehrere öffentliche Gebäude mit Pellets. Auch das Feuerwehrhaus im Ortsteil Krumbach, das 2010 nach neuesten Energiestandards errichtet wurde, setzt auf die ökologische Heizalternative. Helmut Bünau, Fachbereich III Bauen & Umwelt der Gemeinde, ist überzeugt: „Wir sind ein absoluter Fan von Pellets – da kam nichts

Die Feuerwehr ist stolz auf das rundum nachhaltige, neue Feuerwehrhaus mit 473 m2 Nutzfläche.

fossiles in Frage!“ Auch der Gemeindebrandinspektor Gerhard Knapp freut sich über die äußerst betriebssichere Pelletsheizung. „Mit unserer Entscheidung sind wir sehr zufrieden, die Anlage läuft einwandfrei“, bestätigt er.

DATEN Im Überblick Neubau Feuerwehrhaus mit Pelletsheizsystem Heizung: Pellematic 32 kW, Speicher Pellaqua 1.000 l Lager: Erdtank mit 10 t Lagerkapazität CO2-Ersparnis 7,5 t (gegenüber Öl)

Fuggerschloss in 86866 Mickhausen Gemeinderat hat es wohlig warm mit Pellets Das um 1530 erbaute, denkmalgeschützte Renaissanceschloss, das lange im Besitz der berühmten Augsburger Fuggerfamilie war, verfügt über ein fast 6.500 m 2 großes Anwesen. Das Schloss mit 60 Zimmern auf drei Wohngeschossen, eine Lorettokapelle und das hufeisenförmige Wirtschaftsgebäude sind von einem romantischen Park mit alten Bäumen umgeben. Lange Zeit stand das Schloss leer, doch durch das neue Gemeindezentrum mit großem Veranstaltungssaal und dem Einzug des Schützenvereins in das ehemalige Wirtschaftsgebäude kehrt endlich wieder „Leben“ ein. Der sogenannte „Dorfstadel“ erfreut sich großer Beliebtheit und wird für Gemeindesitzungen und von den Bürgern für Tauf- und Geburtstagsfeiern oder andere Veranstaltungen rege genutzt. Für wohlige Wärme sorgt dabei eine Pellematic Maxi mit 36 kW Wärmeleistung. Die Pellets werden platzsparend und vor Feuchte geschützt in den Kellergewölben nebenan in einem Flexilo Compact Gewebetank mit 8,5 t Füllvolumen gelagert und automatisch zum Kessel transportiert.

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Die ehemaligen Ökonomiegebäude werden nun als Gemeinde- und Vereinsräume genutzt und mit Pellets beheizt.


Die intelligente Pellematic® Maxi

bestellt ihre Pellets selbst! Die kompakte Große, die mit 36-56 kW oder in der Kaskade bis zu 224 kW speziell in gewerblichen oder kommunalen Objekten zum Einsatz kommt, kann sich selbst mit Pelletsnachschub versorgen:

@ 1. Die intelligente 2. So errechnet

Wiegezelle im Kessel misst automatisch, welche Pelletsmenge wie oft aus dem Lager gesaugt wurde. ÖkoFEN Heiztechnik GmbH Schelmenlohe 2, 86866 Mickhausen Tel. 08204 / 29 80 - 0 Fax 08204 / 29 80- 190 e-Mail: info@oekofen.de wwww.oekofen.de Ihr ÖkoFEN-Partner in Ihrer Nähe:

die Regelung, wann ein Leerstand im Lager eintritt und vermeidet diesen rechtzeitig.

3. Die Regelung

löst zum richtigen Zeitpunkt über das HeizkreisreglerOnline-Modul Pelletronic Touch eine Bestell-e-Mail an den Pelletshändler aus.

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ÖkoFEN Pellets-Heizreport "Energiewende aktiv gestalten"  

Das Magazin für Städte und Gemeinden mit Best-Practice-Beispielen von öffentlichen Einrichtungen, die mit einer ÖkoFEN Pelletsheizung heizen...