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CLEVER News UND Tipps VON IHRER VERSICHERUNG  1/2013

KIMI Krippe: Die Kinder fühlen sich wohl FERIEN: TIPPS ZUR REISEVERSICHERUNG KINO: GEWINNEN SIE EXKLUSIVE TICKETS


2 EDITORIAL Michael Freytag, Kundenberater (Agentur Chur)

Liebe Leserinnen und Leser An den Sommertagen stehen sie wieder im Mittelpunkt: die Ausflüge

und Erlebnisse in freier Natur. Denn unsere prächtige Bündner Bergwelt lässt sich auf verschiedene Arten geniessen: beispielsweise auf einer Biketour, einer Wanderung – oder an einem Kinderfest für Klein und Gross. Ab Mitte Juli heisst es in Laax und Savognin wieder Spiel, Spass und viele bunte Familienattraktionen. Sind Sie auch dabei? Wir freuen uns auf viele persönliche Begegnungen. Mehr Infos gibt’s unter www.oekk.ch/familienevents. Auch bei ÖKK stehen Sie und Ihre Familie im Zentrum. Uns interessiert, welche Fragen Sie zum Thema Gesundheit und Versicherung haben. Im neu gestalteten Kundenmagazin CLEVER finden Sie die Antworten darauf: kurz, kompakt und prägnant. Ab Seite 3 erfahren Sie alles über das besondere pädagogische Konzept der KIMI Krippen. Wussten Sie, dass ÖKK Versicherte von speziellen Konditionen profitieren? Im Kanton Graubünden gibts bisher eine KIMI Krippe in Chur. Wir prüfen laufend neue Standorte, um das Netz zu erweitern. In der Heftmitte beantwortet CLEVER Fragen zum Thema Reiseversicherung: Der Bericht zeigt, dass Sie mit ÖKK TOURIST stets gut aufgehoben sind. Nun wünsche ich Ihnen eine spannende Lektüre von CLEVER. Das ÖKK Team freut sich auf Ihre Fragen oder Ihr Feedback an clever@oekk.ch.

Im Inhalt finden Sie Gut aufgehoben: In der KIMI Krippe fühlen sich die Kinder zu Hause Seite 3 Wissenswert: Hilfreiche Antworten auf Ihre Fragen zur Reiseversicherung Seite 6 Gut betreut: Dank Case Management zurück an den Arbeitsplatz Seite 8 Exklusiv: Mit ÖKK an die Vorpremiere zu ICH, EINFACH UNVERBESSERLICH 2 Seite 9 Achtung: So schützen Sie sich vor unseriösen Vermittlern Seite 10 ÖKK Kunden aktiv in Form: 5 Fragen – 5 Antworten Seite 12 IMPRESSUM

Das Titelbild zeigt Medina (3) und Rodrigo (4) aus der KIMI Krippe in Schlieren.

«CLEVER» News und Tipps von Ihrer Versicherung. 25. Jahrgang, 1/2013. HERAUSGEBER ÖKK, Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart. Telefon 058 456 10 10. Mail clever@oekk.ch.  CHEFREDAKTION Reto Frick.  REDAKTION/GRAFIK/PRODUKTION Denon Allmedia Corporate Publishing, 8640 Rapperswil-Jona. Mirjam Bächtold, Julia Dieziger, Guido Lichtensteiger, Fabrizio Milano.  Korrektorat Birgit Roth.  BILDER Michael Sieber (Cover), Yannick Andrea, Christian Beutler, istockphoto, Pierre Oettli, © 2013 Universal Studios.  LITHOGRAFIE Christoph Küenzi/Mediacheck, 8135 Langnau ZH.  DRUCK Südostschweiz Print, 7007 Chur.


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Hier macht es Spass zu essen: die dreijährige Medina am Mittagstisch in der KIMI Krippe Schlieren.

KIMI

Wo Kinder sich wohlfühlen

Struktur, Liebe und Herzblut: In der KIMI Krippe stimmt der Mix. Das pädagogische Konzept gibt Eltern ein beruhigendes Gefühl, wenn sie hier ihre Kinder in Betreuung geben. Für ÖKK Kundinnen und Kunden lohnt sich die KIMI Krippe dank speziellen Konditionen doppelt.

K

Kinderkrippe sei schnell gefallen. «Als ich sah, wie die Mitarbeiter­innen hier mit den Kindern umgehen, war ich so­ fort überzeugt», sagt Natacha Matthews. «Hier arbeiten herzensgute Menschen, die Freu­de an ihrer Arbeit haben. Das ist für mich sehr wichtig.» Schon bevor sie die Krippe überhaupt das erste Mal be­ treten hatte, war ihr klar: Hier ist mein Kind sicher. Die Tür lässt sich nur per Zahlencode öffnen, den lediglich das Personal und die Eltern kennen. «Dann feste Bezugsperson Natacha Matthews sah ich die Kinderwagen, die in grosser bringt Anshou seit März 2012 in die Zahl und in allen Grössen neben dem KIMI Krippe. Der Entscheid für diese Eingang stehen. Dies zeigte mir, dass IMI ist das Zauberwort, das An­ shous Gesicht zum Strahlen bringt. Zwei Tage pro Woche darf die Ein­ einhalbjährige in der Kinderkrippe in Schlieren verbringen. Sobald ihre Mutter Natacha Matthews ihr Jacke und Schuhe ausgezogen hat, rennt das Mäd­ chen mit ausgestreckten Armen auf Me­ lanie, ihre Gruppenleiterin, zu. Natacha Matthews weiss: Sie kann ihre Tochter beruhigt hier­lassen.

hier die Betreuerinnen mit den Kindern regelmässig an die frische Luft gehen», sagt die 38-Jährige. Das Konzept der Krippe überzeugt Matthews. «Es braucht gewisse Regeln, Strukturen und Rituale. Aber nicht in übertriebenem Masse, sonst geht die Spontaneität verloren.» In der KIMI Krippe stimme der Mix. Die junge Mutter betont, wie wichtig es sei, dass Anshou in der Krippe ihre feste Bezugsperson habe. «Meine Tochter freut sich auf Melanie, und diese


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«Meine Tochter freut sich auf Melanie, und diese wiederum kennt Anshous Bedürfnisse genau.» Natacha Matthews, Mutter von Anshou ­ iederum kennt Anshous Bedürfnisse w genau.» Die festen Bezugspersonen sind ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts der KIMI Krippen (s. Kasten, Seite 5 unten). Drei Betreue­ rinnen sind für eine Gruppe von elf Kin­ dern zuständig: eine Gruppenleiterin, eine Lehrtochter und eine Praktikantin. Welche von ihnen die feste Bezugsperson für das Kind wird, bestimmt dieses selbst. «Anshou liebt Melanie, ihre Betreuerin. Sie sagte ihren Namen, bevor sie ‹Papa› sagen konnte», erzählt Matthews.

Vorteil für ÖKK Kunden

Auch Sandra Newbould ist überzeugt, dass ihr Sohn Jamie in der KIMI Krippe am richtigen Ort ist. «Er hat hier seine Freunde ge­ funden, und die Spielmöglichkeiten sind in der KIMI sehr vielfältig», sagt die zweifache Mutter.

fünf Prozent weniger für den Krippen­ platz. «Dies war für uns einer der wich­ tigsten Gründe, die Krankenversicherung zu wechseln. Aber auch sonst ist die ÖKK familienfreundlicher als unsere ehe­malige Krankenkasse», sagt sie. Als Familie sei der Rabatt in der Krippe für sie wichtig. «Es handelt sich um eine Deshalb wird sie ihren jüngeren Sohn sinnvolle Sparmöglichkeit.» Ian im Juli ebenfalls in die KIMI Krippe bringen. Für Sandra Newbould hat die KIMI Krippe noch einen weiteren Vor­ Mehr zu KIMI Krippen unter teil: Da sie ÖKK Kundin ist, bezahlt sie www.oekk.ch/kimi

«Krippenplätze braucht es nicht nur in den Städten»

vor allem in ländlichen Gebieten. Diesen Bedürf­ nissen tragen KIMI und ÖKK bei der Planung neuer Standorte Rechnung.

Wie sieht diese Planung konkret aus?

Unser Ziel ist es, bis im Jahr 2015 schweizweit 15 Kindertagesstätten anbieten zu können. Derzeit sind wir bereits bei elf Krippen und vier Horten an­ gelangt. Ende dieses Jahres können wir in Schlieren eine zweite Krippe eröffnen. Wir sind also auf bes­ tem Weg. KIMI entwickelt sich wie gewünscht.

Venanzi Vincenz, Leiter Marketingkommunikation von ÖKK

In Zusammenarbeit mit der KIMI Krippen AG bietet ÖKK schweizweit 407 Krippen- und Hortplätze an. Das Netz der KIMI Krippen wird seit dem Start vor sechs Jahren laufend ausgebaut. Die Nachfrage sei grösser denn je – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land, betont Venanzi Vincenz, Leiter Marketingkommunikation von ÖKK. Wo werden Krippenplätze benötigt?

Ursprünglich ist der Ruf nach Krippenplätzen in den grösseren Schweizer Städten laut geworden. In den Ballungszentren ist die Nach­frage nach familienergän­ zenden Betreuungsangeboten weiterhin besonders hoch. Doch in Gesprächen und Untersuchungen stellen wir immer wieder fest, dass in allen Regionen der Schweiz neue Krippenplätze benötigt werden,

Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen ÖKK und KIMI konkret aus?

ÖKK hat bei KIMI eine Minderheitsbeteiligung, stellt zwei Verwaltungsräte und unterstützt das Krippen­ unternehmen auf Wunsch, zum Beispiel bei der Vermittlung von Standorten. Die Zusam­ menarbeit war von Beginn an sehr partnerschaft­ lich. Dies gelingt auch deshalb, weil sich mit KIMI und ÖKK zwei Partner mit einem sehr hohen Qualitätsbewusstsein gefunden haben.

Von welchen Vorteilen profitieren ÖKK Kundinnen und Kunden bei KIMI?

Für ÖKK Kundinnen und Kunden sind reservierte Krippenplätze verfügbar. Zudem erhalten sie einen Rabatt von fünf Prozent auf Krippenplätze. Kun­ dinnen und Kunden von KIMI wiederum erhalten 20 Prozent Rabatt auf Zusatzversicherungen von ÖKK. Die Bedingung ist, dass mindestens ein El­ ternteil und das Kind bei ÖKK versichert sind.


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Checkliste Wie finde ich die passende Krippe für mein Kind? Folgende Aspekte helfen bei der Entscheidung:

Äussere Bedingungen Wie sind die Öffnungszeiten?

Erfolgt die Betreuung tageweise oder halbtageweise?

Standort: Ist die Krippe gut (zu Fuss) erreichbar?

Welche Grundatmosphäre herrscht in

In der KIMI Krippe kann sich die einjährige Silvia in zwangloser Umgebung spielerisch entfalten.

der Krippe, wie freundlich sind die Betreuerinnen und Betreuer (auch untereinander)? Betreuungsschlüssel: Wie viele Kinder werden von derselben Mitarbeiterin/ demselben Mitarbei­ter betreut? Räumlichkeiten: Macht es meinem Kind Spass, hier zu spielen? Gibt es Spielmöglich­keiten drinnen und draussen? Wie ist die Einrichtung, die Infrastruktur? Werden individuelle Bedürfnisse berücksichtigt (zum Beispiel beim Essen oder Schlafen)?

Ernährung Wie ist die Qualität des Essens?

KIMI Krippen gibt es an elf Orten in der Schweiz

Welchen Stellenwert hat das Essen Thayngen Bachenbülach Bassersdorf Wangen-Brüttisellen Baar Chur

Flughafen Liestal Dietlikon Schlieren 1 Schlieren 2 (Eröffnung Ende 2013 geplant) Zürich

im Tagesablauf?

Wie ist die Atmosphäre beim Essen (kein Stress)?

Pädagogisches Konzept Entsprechen Leitidee und Philosophie meinen Vorstellungen?

Ist die Krippe professionell organisiert? Zusammenarbeit Welche Austauschmöglichkeiten zwischen Eltern und den Betreuungspersonen gibt es?

Kimi Krippe – eine feste Bezugsperson für jedes Kind

Fabienne Furlan, Betriebsleiterin der KIMI Krippe in Schlieren

Die Kinderkrippen KIMI zeich­ nen sich durch ihr besonderes pädagogisches Konzept aus. Für Fabienne Furlan, Betriebslei­ terin der KIMI Krippe in Schlie­ ren, ist der wichtigste Punkt des Konzepts, dass es keinen Zwang gibt. «­ Wir zwingen die Kinder weder dazu, etwas zu essen, noch müssen sie schla­ fen. Wir ermutigen sie lediglich dazu», sagt Furlan. Weitere zentrale Punkte des Konzepts sind die festen

Bezugs­personen für die Kinder und dass in den KIMI Krippen die soziale Schicht oder die Herkunft der Eltern keine Rolle spielt. «Auf diese Art entsteht eine gute Durchmisch­ung in der Krippe, und die Kinder lernen, sich zu integrieren und andere anzunehmen, wie sie sind», sagt Furlan. Trotzdem könne es manchmal vorkommen, dass zwei Kinder sich streiten. Bei Konflikten nehmen die Betreue­ rinnen eine abwartende Haltung

ein. «Streit gehört dazu. Die Kinder sollen ihre Konflikte möglichst selbst lösen. Wir schreiten ein, wenn sie hand­ greiflich werden, einander schlagen oder beissen.» In Gesprächen wird das Verhalten immer wieder thematisiert. Nebst diesen Grundsätzen ist es Furlan wichtig, jedes Kind so anzunehmen, wie es ist, und auf individuelle Bedürfnisse einzu­ gehen. Denn: «Jedes Kind soll sich bei uns zu Hause fühlen.»


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Ferien ?

Das Wichtigste zum Thema Reiseversicherung

Sie erreichen die ÖKK Notrufzentrale bei Notfällen im Ausland jederzeit. Die Nummer ist auf Ihrer Ver­ sichertenkarte abgebildet (Telefon +41 41 210 44 88 – 24 h ÖKK Notrufzentrale weltweit). Das ÖKK Notfallteam wird das weitere Vorgehen koordinie­ ren. Fachärzte entscheiden, welche Behandlung not­ wendig ist und ob ein Rücktransport sofort oder erst nach der allfälligen Behandlung im Ausland erfolgt. ÖKK verfügt über ein Netzwerk von Spezialisten, die

anzurufen, bevor Sie den Krankenwagen rufen. Die medizini­ sche Versorgung hat immer Priorität. Aber man sollte sich, sobald es möglich ist, bei der Krankenversicherung melden. Heikel wird es, wenn man auf eigene Faust den Rücktransport organisiert, ohne ÖKK vorgängig zu kontaktieren.

«Kann ich ÖKK rund um die Uhr aus dem Ausland erreichen?» vor Ort immer wieder Spitäler überprüfen. Wir wis­ sen somit, wo unsere Kunden gut aufgehoben sind und mit gutem Gewissen eingeliefert werden kön­ nen. Sie sind nicht verpflichtet, die Notrufzentrale

«Wo erhalte ich Informationen zu benötigten Impfungen?» Erste Ansprechperson ist der Hausarzt oder – bei Reisen in tropische Länder – das Tropeninstitut. ÖKK bietet ärzt­ lichen Rat per Telefon. Dafür gibt es den telefonischen Ärztlichen Rat – ein Auskunftsdienst, der allen ÖKK Kun­

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Ja – wenn Sie die Zusatzversicherung ÖKK TOURIST abgeschlossen haben. Mit dieser Reiseversicherung sind die Kosten des Rücktransports bis zur versi­ cherten Summe gedeckt (siehe rote Spalte, Tipp 2). Die Unfallkosten selbst werden durch die Unfall­ versicherung übernom­ men. Der Abschluss einer Reiseversicherung lohnt sich auf jeden Fall, da in der Grundver­ sicherung bei Notfällen nur 50 Prozent und maximal 500 Franken gedeckt sind. Wichtig: Kontaktieren Sie vor einem

dinnen und Kunden zur Ver­ fügung steht. Sie erreichen den Ärztlichen Rat unter 0844 655 655. ÖKK über­ nimmt die Kosten für die Impfungen bis zum Betrag von 200 Franken. Impfkosten sind nicht über die Reiseversicherung ÖKK TOURIST gedeckt, sondern über ver­ schiedene andere Zusatzversicherungen, wie etwa ÖKK FAMILY.

Rücktransport unbedingt das ÖKK Notfallteam (Telefon +41 41 210 44 88 – 24h ÖKK Notrufzentrale weltweit). Die Ärzte des Notfallteams beurteilen, ob die

«Bezahlt ÖKK bei Unfällen im Ausland den Rücktransport in die Schweiz?» Bedingungen für einen Rücktransport erfüllt sind. Der Rücktransport wird anschliessend durch das Notfallteam or­ ganisiert.

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«Was tun bei einer notwendigen Reiseannullation?» Die Reiseversicherung ÖKK TOURIST ist keine Annullationskosten-Versiche­ rung. Wer eine Reise nicht antreten kann, ist für die Annullation nicht abgesi­ chert. Wer hingegen vor einer Reise die

Versicherung ÖKK TOURIST SUBITO (siehe Tipp 1) abgeschlossen hat, erhält die Kosten für diese Versicherung zurücker­ stattet.

Saverio Cerra, Leiter Privatkun­ den von ÖKK, gibt Tipps, worauf Sie im Zusammenhang mit der Reiseversicherung achten sollten.

Tipp 1 Es gibt zwei Möglichkei­

Es gibt Medikamente, die in der Schweiz und im Ausland identisch sind. Daneben gibt es Medikamente, die von den Inhaltsstoffen her gleich sind, aber einen anderen Namen haben. Und dann gibt es im Ausland natürlich auch Medi­ kamente, die in der Schweiz nicht erhältlich sind. Es kann auch sein, dass ein Medikament, das man in der Schweiz ohne Rezept bekommt, im Aus­ land rezeptpflichtig ist. ÖKK übernimmt die Kosten für den Kauf von Medika­ menten im Ausland, wenn sie von der Versicherung anerkannt sind und vom Arzt verordnet wurden.

«Erhalte ich im Ausland die gleichen Medikamente wie in der Schweiz?»

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Es ist grundsätzlich empfehlenswert, bei Reisen ins Ausland eine Reiseversiche­ rung abzuschliessen. In Ländern der EU sind Versicherte aus der Schweiz dank der bilateralen Abkommen aber besser geschützt als im übrigen Ausland – näm­ lich so gut wie die Bewohner des jeweiligen EU-Landes. In anderen Ländern bezahlt die ÖKK Grundversicherung maximal das Doppelte des Betrags, den die Behandlung in der Schweiz kosten

einen komplizierten Knochenbruch. Für die Bergung der verunfallten Frau wurde ein Helikopter angefordert. Der Ehemann bat die Notfallärzte darum, seine Frau ins Spital nach Scuol in der Schweiz zu fliegen. Das war leider nicht möglich. Die Frau wurde umgehend in einer Privatklinik in Österreich behan­ delt. Dabei entstanden Mehrkosten, die dank ÖKK TOURIST von der Kran­ kenversicherung übernommen wurden.

«Ich bleibe im europäischen Raum. Brauche ich trotzdem eine Reiseversicherung?» würde. Mehrkosten werden von den Zu­ Ein anderer Vorfall ereignete sich kürz­ satzversicherungen wie ÖKK TOURIST lich in der Südtürkei. Ein ÖKK-versi­ cherter Mann im Pensionsalter erlitt in getragen. der Hotelanlage einen Hirnschlag. Der Zwei reale Beispiele aus der Praxis von Hotelbesitzer liess den bewusstlosen ÖKK zeigen sehr gut, dass es sich lohnt, Mann sofort in eine nahe gelegene Pri­ eine Reiseversicherung abzuschliessen: vatklinik einweisen. Glücklicherweise Eine Mutter war mit der ganzen Familie hatte der Schweizer Pensionär eine in Samnaun beim Skifahren. Dort über­ entsprechende Versicherungsdeckung, querte die Frau im Skigebiet die öster­ sonst hätte er die Kosten von 10’000 reichische Grenze, verunfallte und erlitt Franken selbst übernehmen müssen.

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ten für die Reiseversicherung: ÖKK TOURIST und ÖKK TOURIST SUBITO. ÖKK TOURIST deckt die Versicher­ ten während des ganzen Jahres für eine bestimmte Zeitspanne an Urlaubstagen (möglich für 17 oder 40 Tage) und ist gedacht für die immer wieder­ kehrenden Ferien. ÖKK TOURIST SUBITO ist für Personen gedacht, die spontan verreisen oder die länger wegbleiben wollen, als es der Zeitraum vorsieht, der mit ÖKK TOURIST gedeckt ist.

Tipp 2 Überlegen Sie sich gut, welche Deckungshöhe Sie brauchen. Einzelpersonen können wählen zwischen einer Deckungshöhe von 50’000 und 250’000 Franken, Familien können sich für 100’000 oder 500’000 Franken versichern lassen. Bei Reisen in die USA lohnt sich ein hoher Deckungs­ betrag, da man dort häufig in Privatkliniken eingeliefert wird. Ein von Ärzten begleiteter Rücktransport in die Schweiz kostet bis zu 100’000 Franken.

Tipp 3 Die Reiseversicherun­ gen ÖKK TOURIST und ÖKK TOURIST SUBITO sind keine Reiseannullationskosten-Ver­ sicherungen. Letztere müssen Sie separat abschliessen.

Tipp 4 Tragen Sie Ihre Versi­ chertenkarte immer bei sich. Auf der Karte steht die Nummer der ÖKK Notrufzent­ rale, die Sie anrufen sollten, wenn etwas passiert. So kann sich ÖKK auch im Ausland um Sie kümmern. Haben Sie Fragen zur ÖKK Reiseversicherung? Kontaktie­ ren Sie uns: info@oekk.ch, 0800 838 000 (gratis).


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Gion Demarmels (links), Case Manager von ÖKK, bespricht mit Alice Christoffel, Leiterin Personalabteilung der Lazzarini AG, und Gian Luca Lorenzini, Finanzchef der Lazzarini AG, exemplarisch, wie sich Mitarbeitende wieder ins Berufsleben eingliedern lassen.

Praxis

Claudio Vital, Leiter Gesundheitsmanagement von ÖKK: «Mit dem Case Management wird der Kontakt zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufrechterhalten.»

Schneller wieder am Arbeitsplatz

Längere Abwesenheiten vom Arbeitsplatz aufgrund einer Krankheit können belasten. ÖKK unterstützt mit dem Case Management alle Beteiligten dabei, Mitarbeitende schnell wieder ins Berufsleben einzugliedern. Davon profitieren Arbeitnehmer, die bei i­hrem Unternehmen via ÖKK taggeldversichert sind. Claudio Vital, Leiter Gesundheitsmanagement von ÖKK, beantwortet zentrale Fragen. «Welches Ziel wird mit dem Case Management verfolgt?»

Die frühe Wiedereingliederung ins Be­ rufsleben. Je länger eine Person vom Arbeitsplatz wegbleiben muss, desto schwieriger gestaltet sich der Wieder­ einstieg für beide Seiten, für die betrof­ fene Person wie für den Arbeitgeber. Gründe dafür können beispielsweise Unsicherheiten und Ängste sein. Auf­ grund langer Kommunikationspausen zwischen Arbeitgeber und Arbeitneh­ mer entsteht manchmal Misstrauen. Oft wünschen sich sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer eine Rück­ kehr an den angestammten Arbeitsplatz.

«Wird das Case Management nicht als Einmischung in die Privatsphäre empfunden?»

Im Gegenteil, grundsätzlich sind die be­ troffenen Personen dankbar für die Un­ terstützung. Denn für die Betroffenen stellt eine 100-prozentige Arbeitsunfä­ higkeit eine schwierige Situation dar: Es wird das berufliche Umfeld mit den Ar­ beitskollegen vermisst, die Tagesstruktur

ist nicht mehr gegeben. Oft hören unsere Case Manager: «Mir fällt zu Hause die Decke auf den Kopf, ich möchte etwas tun.» Mit dem Case Management wird der Kontakt zwischen dem Arbeitneh­ mer und dem Arbeitgeber aufrechterhal­ ten. Dies baut Misstrauen und Ängste ab.

«Was ist denn ein konkretes Beispiel für ein Case Management?»

ÖKK begleitete bei einem Unterneh­ men, das ich hier aus Datenschutzgrün­ den nicht nennen kann, einen Fall, bei dem ein Aussendienstmitarbeiter dem Termin- und Zahlendruck nicht stand­ halten konnte und infolge der Überfor­ derung erkrankte. Wir konnten mit dem Arbeitgeber eine Lösung finden, von welcher alle Beteiligten profitieren: Der Mitarbeiter arbeitet nun im Backoffice und koordiniert die Tätigkeit und den Einsatz der Aussendienstmitarbeiter. Er verfügt über geregelte Arbeitszeiten und über ein fixes Salär. Dies vermittelt ihm Stabilität und Sicherheit. Und das Un­ ternehmen kann weiterhin von seinem langjährigen Fachwissen profitieren.

Aus der Praxis Die Lazzarini AG mit Standorten in Samedan, Chur und Buchs bietet umfassende Baudienstleistungen aus einer Hand an – von der Planung bis zur Immobilienbewirtschaftung. Erkrankt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der Lazzarini AG für längere Zeit, nimmt der Baudienstleister das Case Management von ÖKK in An­ spruch. Gian Luca Lorenzini, Finanzchef der Lazzarini AG, betont: «Für uns als Unternehmen und für die erkrankte Person ist das Case Management hilfreich. Es beschleunigt die Prozesse, sodass die erkrankte Person schnell wieder ins Berufsleben einsteigen kann. Denn eine Krankschreibung für mehrere Monate hat weitreichende Folgen. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass die Betroffenen dankbar sind, wenn sie von vielen Seiten unterstützt werden.»


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Kino

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Mitmachen und tickets Gewinnen!

Die Minions sind zurück. Wir verlosen Kinotickets für die exklusive ÖKK Vorpremiere am 7. Juli.

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WETTBEWERB

uper-Bösewicht «Gru» bekommt neue Gegenspieler, aber die belieb­ ten Minions und die drei herzigen Wai­ senmädchen sind wieder mit dabei. Mit ein bisschen Glück erleben am 7. Juli ÖKK Versicherte mit ihrer Familie das Animationsabenteuer bereits vor dem offiziellen Kinostart – in einer exklusiven Vorstellung.

Nehmen Sie unter www.oekk-cinema.ch am Wettbewerb teil. Die Matinee-­ Vorstellung von ICH, EINFACH UN­VERBESSERLICH 2 gibts an folgenden Orten zu sehen: Abtwil, Bern, Bülach, Emmenbrücke, Luzern, Sargans (in 2-D), Schaffhausen, St. Moritz, Uznach, Weinfelden, Winter­thur, Zug und Zürich.

ergebnis 2012 ÖKK schliesst das Jahr 2012 mit sehr e­ rfreulichen Zahlen ab: Kunden­zuwachs und eine sehr ­solide Finanzlage.

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©2013 Universal Studios. All rights reserved

Immer mehr Kunden vertrauen auf ÖKK

er Kundenzuwachs der Vorjahre setzte sich auch 2012 fort. Per Ende Jahr vertrauten 167’000 Privat­ kunden und 14’700 Unternehmenskun­ den auf ÖKK. Der Gewinn von 11,8 Millionen Franken wird vollumfänglich zur Stärkung des Eigenkapitals verwen­ det. Zum guten Ergebnis haben die Fi­ nanzanlagen massgeblich beigetragen.

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, hat ÖKK die Reserven und Rückstellungen erhöht – vor allem wegen der unsicheren Situation im Zusammenhang mit der neuen Spitalfinanzierung (Fallpauscha­ len). Dank der nachhaltigen und langfris­ tigen Planung steht ÖKK auf einer soli­ den finanziellen Basis. Mehr dazu unter: www.oekk.ch/de/UEBER_OEKK

Clever: Die E-Rechnung Kundenzufriedenheit: ÖKK mit Topbewertung Unkompliziert, clever, nac­h­ haltig und fair: Die Versicher­ ten sind mit den Leistungen von ÖKK zufrieden. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Comparis. ÖKK klassiert sich dabei im dritten Rang unter den 20 mitgliederstärksten Krankenversicherern.

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ie elektronische Rechnung, kurz E-Rechnung, ist eine besonders clevere Möglichkeit, die Prämienrech­ nung von ÖKK zu bezahlen. Sie sparen Zeit und schonen die Umwelt. Die Vor­ züge der E-Rechnung: Sie ist einfach, schnell und sicher. Profitieren kann da­ von jeder, der ein Bank- oder Postkonto besitzt und E-Banking oder e-Finance (Post) nutzt. Wenn Sie sich bei Ihrer Bank für die ÖKK E-Rechnung angemeldet haben, werden Ihnen künftig

automatisch offene Rechnungen auf dem Bildschirm präsentiert. Sie wählen die Rechnungen aus, die Sie bezahlen wollen, kontrollieren den Betrag und den Empfänger und lösen die Zahlung aus. Stimmt etwas nicht an der Rech­ nung, können Sie diese jederzeit ablehnen.

Haben Sie Fragen zur E-Rechnung? Kontaktieren Sie die ÖKK Agentur in Ihrer Nähe. Sie erreichen uns auch unter info@oekk.ch oder 0800 838 000. Generelle Informationen zur E-Rechnung: www.e-rechnung.ch


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RAT So komme ich unseriösen Vermittlern auf die Schliche Grundsätzlich verdächtig sind Anrufe eines Vermittlers, wenn sie unerwartet erfolgen. Das heisst: dann, wenn Sie sich vorgängig weder nach einer Offerte noch nach einer Optimierung erkundigt haben. Insbesondere Anrufe aus dem Ausland deuten auf einen unseriösen Vermittler hin. Die eigene Krankenversicherung ruft aus dem Inland an. Vorsicht ist geboten, wenn der Anrufer die Lan­ dessprache sehr schlecht beherrscht und zum Beispiel den Familiennamen nicht aussprechen kann. Stellen Sie dem Vermittler Gegenfragen. Zum Beispiel: Wie kommen Sie auf mich beziehungsweise uns? Für welches Unternehmen arbeiten Sie? Woher haben Sie meine Angaben?

Tappen Sie nicht in die Vermittlungsfalle

Immer wieder versuchen dubiose Vermittler, mit falschen Angaben Kundinnen und Kunden zu ködern. Derzeit versprechen sie die Rückzahlung von Prämien. Rudolf Luginbühl, Ombudsmann Krankenversicherung, nennt Hintergründe und gibt Tipps, wie Sie richtig reagieren.

«Stellen Sie bei verdächtigen Anrufen möglichst viele Gegenfragen.» Rudolf Luginbühl, Ombudsmann Krankenversicherung, info@om-kv.ch, Telefon 041 226 10 10

So verhalte ich mich, wenn ich einen unseriösen Vermittler am Telefon habe Wenn Sie kein Interesse an einem Versicherungswechsel haben, dann sagen Sie deutlich: «Danke, ich bin nicht interessiert.» Lassen Sie sich nicht auf ein weiteres Gespräch ein und hängen Sie den Hörer bei Unein­ sichtigkeit des Anrufers auf. Vermeiden Sie es, den Vermittler zu sich ein­zuladen.

Hier melde ich Anrufe von dubiosen Vermittlern Online bei Santésuisse, dem Branchen­ verband der Schweizer Krankenver­ sicherer: www.santesuisse.ch/de/ meldeformular Bei ÖKK unter 058 456 10 10 oder info@oekk.ch

Übrigens ÖKK Vermittler tragen einen Legitimationsausweis auf sich.

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ren. «Denn Versicherungsanträge be­ dürfen einer Unterschrift», so der Om­ budsmann. Und allerspätestens bei einer Unterschrift ist höchste Vorsicht gebo­ ten. Geht man einem unseriösen Makler ins Netz, können die Folgen schwer wiegen. Kündigt dieser beispielsweise die Zusatzversicherung beim bisherigen Versicherer, ohne dass sein Mandant bei der neuen Kasse angenommen worden ist, kann der Versicherte seine Zusatz­ versicherung verlieren. Oder aber ein Versicherter muss doppelt bezahlen, weil die Versicherung beim bisherigen Anbieter nicht rechtzeitig gekündigt worden ist. Haftbar gemacht werden kann der unseriöse Vermittler vielfach nicht. Denn im Gegensatz zu seriösen Vermittlern, wie sie zum Beispiel von Krankenversicherungen beauftragt sind, ist das «schwarze Schaf» manchmal ­weder bei der Finanzmarktaufsicht regis­ Achtung vor Unterschriften Ziel der triert noch verfügt es über eine Haft­ Vermittler sei es stets, einen Termin zu pflichtversicherung für Schäden, die es Hause beim Versicherten zu vereinba­ verursacht hat. ie geben sich einen offiziellen An­ strich und machen falsche Verspre­ chungen: Derzeit häufen sich die Fälle, in denen unseriöse Vermittler vortäu­ schen, im Auftrag von Kanton oder Ge­ meinde, vom Verband der schweizeri­ schen Krankenversicherer «Santésuisse» oder im Namen der eigenen Kranken­ kasse anzurufen und die Rückzahlung bereits bezahlter Prämien in Aussicht stellen. «Das sind leere Versprechungen, um die Leute zu ködern», erklärt Rudolf Luginbühl, der Ombudsmann Kranken­ versicherung. Eine mögliche nachträgli­ che Prämienkorrektur werde zurzeit erst im Parlament beraten. Sollten dazu im Verlaufe des Jahres Entscheide gefällt werden, würden die Krankenversicherer die betroffenen Versicherten rechtzeitig informieren. Makler oder Vermittler spielten bei dieser Frage keine Rolle.


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POLITIK

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Schweizerisches Gesundheitssystem

Die Diskussion um das Thema Einheitskasse geht in eine nächste Runde. CLEVER bietet eine Übersicht mit den wichtigsten Fragen und Antworten und zeigt die Folgen der vorgeschlagenen Änderungen für das heutige qualitativ hochstehende schweizerische Gesundheitssystem auf. Die SP will das schweizerische Gesund­ heitssystem radikal ändern. Per Volksini­ tiative verlangt sie eine einzige staatliche Krankenkasse. Noch ist nicht klar, wann das Volk sein Votum zur Initiative abgeben kann. Der Bundesrat lehnt die Ini­ tiative ab und möchte dem Volk einen Gegenvorschlag unterbreiten. Dieser Gegenvorschlag ist derzeit in der Ver­ nehmlassung. Er beinhaltet als Kernstü­ cke eine gemeinsame Rückversicherung für die teuersten Patienten (Hochrisiko­ pool), die weitere Verfeinerung des Ri­ sikoausgleichs und die organisatorische Trennung der Grund- und Zusatzversi­ cherung. Offensichtlich ist, dass die hohe Qualität des heutigen Gesund­ heitswesens in der Schweiz durch die Einführung einer staatlichen Einheits­ kasse ernsthaft gefährdet wäre. ÖKK sowie die Gesundheitsdirektoren der Kantone lehnen die Einheitskasseninitiative und den Gegenvorschlag des Bundesrates ab.

Sinken die Gesundheitskosten bei Einführung einer öffentlichen Einheitskasse?

Nein, die Kosten würden ansteigen. Eine Einheitskasse bringt also auch keine tie­ feren Prämien. Aufgrund des mangeln­ den Wettbewerbs fehlt einer staatlichen Monopolkasse der Anreiz, die Gesund­ heitskosten möglichst tief zu halten. Dies

Kostenträger im Schweizerischen Gesundheitswesen

37%

22%

19%

Spitäler

Ärzte

Medikamente

17% 5 % Pflege und anderes

Die Krankenversicherer gehören mit fünf Prozent zu den kleinsten Kostenverursachern des Ge­sund­ heits­systems. Zur Deckung ihrer Leistungen wie der Aushandlung der Arzttarife oder der Kontrolle der Rechnungen wenden sie durchschnittlich nur fünf Prozent der bezahlten Prämien auf. zeigt das Beispiel Suva: Monopolisten haben massiv höhere Verwaltungskosten (durchschnittlich 11,3 Prozent) als An­ bieter im freien Markt (Krankenversiche­ rer durchschnittlich 5,6 Prozent).

Auf welche Kosten hätte eine Einheits­ kasse Einfluss?

Die mit Abstand wichtigsten Kostenträ­ ger im schweizerischen System sind Aufwände für Spitalaufenthalte, Pflege, Arztbesuche oder die Versorgung mit Medikamenten. Dort fallen 95 Prozent aller Kosten an. Sie bleiben bei der vor­ liegenden Initiative unangetastet. Es stellt sich die Frage, wie sinnvoll der ra­ dikale Umbau eines funktionierenden Systems ist, wenn die Änderung nur auf 5 Prozent der Kosten einen Einfluss hat.

Volksinitiative Einheitskasse Bundesrat dagegen Die im Mai 2012 eingereichte SP-Initiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» fordert die Einführung einer Einheitskasse in der Schweiz. Bereits 2007 wurde die Volksinitiative «Für eine soziale Einheitskrankenkasse» vom Stimmvolk mit über 70 Prozent Nein-Stimmen verworfen. Der Bundesrat ist gegen die «öffentliche Krankenkasse» und stellt der Initiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüber. Die bürgerlichen Parteien lehnen Initiative und Gegenvorschlag ab. National- und Ständerat befassen sich voraussichtlich Ende Jahr mit der Initiative. Meinung ÖKK ÖKK lehnt die Einführung einer Einheitskasse wie auch den Gegen­ vorschlag des Bundesrates klar ab.

Welche Wahl lässt mir eine staatliche Einheitskasse noch?

Heute kann jeder Versicherte seine Kran­ kenversicherung frei wählen. Ist jemand nicht zufrieden, wechselt er den Anbie­ ter. Bei einer staatlichen Einheitskasse wäre man gebunden – ein Leben lang. Zudem bietet heute jede Krankenversi­ cherung individuelle Versicherungsmo­ delle an (z. B. HMO, Hausarztmodell etc.). Eine staatliche Monopolkasse hat aufgrund des fehlenden Wettbewerbs kein Interesse, individuelle Angebote anzubieten, kostensparende Innovatio­ nen voranzutreiben oder Versicherte wie Kunden zu behandeln. Krankenversi­ cherungen hingegen, die im Wettbe­ werb stehen, optimieren ihre Dienstleis­ tungen und ihren Service zugunsten der Versicherten laufend.

Welche Folgen hätte die Trennung von Grund- und Zusatzversicherung für mich?

Bei einer staatlichen Einheitskasse hät­ ten die Versicherten nicht mehr die Möglichkeit, Grund- und Zusatzversicherung bei derselben Versicherung abzuschliessen. Die versicherte Person müsste ihre Rechnungen an zwei ver­ schiedene Versicherer schicken und län­ ger auf die Auszahlung warten. Zudem hätte sie bei Fragen immer zwei An­ sprechpartner. Der Administrationsauf­ wand steigt für alle beträchtlich.

Krankenversicherer

Wo steht die politische Diskussion um die Einheitskasse derzeit?


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FRAGEN & Antworten

Rabiusaschlucht oder Brambrüesch? Von zu Hause

in Felsberg habe ich den Brambrüesch direkt vor Augen, deshalb fällt die Antwort zugunsten des Bergs aus. Oben auf dem Berg geniesse ich das herrliche Panorama. Generell fasziniert mich die Bergwelt immer wieder von Neuem. Der weite Horizont ist für mich ein Synonym für Freiheit.

TV oder Buch?

Schon in der Schulzeit war Lesen nicht mein Ding. Mit Filmen – sei dies mit einem Action- oder einem Heimatfilm – kann ich in eine andere Welt eintauchen.

Frühaufsteher oder Nachtschwärmer? Sowohl als

auch. Egal, ob während der Arbeit oder der Ferien­ zeit: Ich stehe morgens sehr früh auf. Das war schon immer so. Als Kind bin ich oft um vier Uhr morgens zusammen mit meinem Vater in den Wald gegangen, um Tiere zu beobachten. Das war stets sehr spannend. Danach gabs Frühstück, und dann ging es in die Schule. Dennoch gehe ich abends nicht gerne früh ins Bett – ich habe stets das Gefühl, etwas zu verpassen.

Kochen oder Restaurant?

Ich koche leidenschaft­ lich gerne; meist etwas Währschaftes. Häufig sind es österreichische Spezialitäten wie Schweinsbraten mit Semmelknödeln. Denn ich bin in der Steier­ mark aufgewachsen und habe von meinen Eltern kochen gelernt. Daneben backe ich auch häufig, beispielsweise Berliner.

Boxen oder Yoga? Früher war ich – wie viele andere

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auch – fasziniert von Cassius Clay alias Muham­ mad Ali. Doch insgesamt empfinde ich Boxen als Traktieren des Körpers. Auch Yoga habe ich noch nie ausprobiert. Ich erhole und entspanne mich beim Fischen auf dem Lago di Poschiavo. Das ist für mich Natur und Ruhe pur. Meine Frau und ich, wir besitzen in Le Prese einen Wohnwagen und ein kleines Fischerboot. Dort fühlen wir uns sehr wohl. Deshalb verbringen wir praktisch jede freie Minute im Puschlav.

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ÖKK CLEVER 1/2013