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Universitätsvertretung 45

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AKTUELLE EXEKUTIVE ÖH UNI WIEN – FEMINISTISCH SEIT 2001 Im Anschluss an die ÖH-Wahlen führt – je nach Ausgang der ÖH-Wahl – eine Fraktion oder Koalition die ständigen Geschäfte der Universitätvertretung. An der ÖH Uni Wien ist dies seit 2001 eine linke Koalition bestehend aus GRAS, VSStÖ und KSV-LiLi. In den jeweiligen Koalitionsverträgen sind Regelungen zur Arbeitsweise, zu den inhaltlichen Schwerpunkten, zu den Plänen und Projekten der Exekutive, aber auch zur Besetzung und dem Umfang der Referate enthalten. Die aktuelle Exekutive sieht die Kategorie Geschlecht als maßgeblichen Schauplatz politischer Kämpfe um Gleichberechtigung und Emanzipation. Aus diesem Grund wird versucht, durch folgende Maßnahmen das Geschlechterverhältnis unter den Aktiven in der Koalition und darüber hinaus zu beeinflussen: Feminismus ist für uns nicht einfach nur ein Lippenbekenntnis, sondern bedeutet, bestehende Geschlechterverhältnisse und deren Legitimierung und Reproduktion radikal zu hinterfragen und zu verändern. Weil uns bewusst ist, dass Feminismus als Grundsatz auch in der eigenen Praxis gelebt werden muss und wir uns nicht in einem herrschaftsfreien Raum aufhalten, sondern durch die uns umgebende patriarchale Gesellschaft geprägt sind, haben wir uns für unsere Arbeitsweise auf der ÖH einige Maßnahmen überlegt.

Schon bei der Konstitutierung der Exekutive machen wir uns Gedanken über die Zusammensetzung nach Geschlecht.

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> Die drei Positionen im Vorsitzteam gehen nur an FLIT-Personen, weil insbesondere diese Funktionen sehr stark nach außen sichtbar sind und wir ein klares Signal aussenden wollen, dass für uns FLIT-Förderung nicht nur ein rhetorisches Bekenntnis ist.

> Wir achten außerdem darauf, dass in den verschiedenen Referaten ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis besteht. Das heißt, dass mindestens 50% der Positionen von FLIT-Personen besetzt werden, wobei für uns eine Quote von 50% das Minimum ist und wir dementsprechend versuchen, mehr Posten mit FLIT-Personen zu besetzen. FLIT-Personen sollen in diesem Zusammenhang nicht Quoten-FLITs sein, die strategisch eingesetzt und medientechnisch günstig präsentiert werden, sondern sollen selbstbestimmt feministische Praxis umsetzen. Damit ist allerdings auch klar, dass sich für viele FLIT-Personen leicht Zusatzbelastungen ergeben, wenn sie aus diesem Grund oft dazu aufgefordert werden, Posten zu übernehmen. Die Grenze zwischen Empowerment und übermäßigem Druck von außen ist fließend. Zu unserer Strategie gehört auch, dass wir basisdemokratisch und nicht-hierarchisch arbeiten. Das bedeutet, dass Referent_innen und Sachbearbeiter_innen in den Referaten in der täglichen Referatsarbeit, Entlohnung und Zeichnungsberechtigung für ein Referat gleichgestellt sind. Die Entscheidungen werden konsensual getroffen. Unser wichtigstes Gremium, um diese Ideale in die Praxis umzusetzen, ist das wöchentlich stattfindende Interreferatstreffen, zu dessen Aufgaben die Initiierung von Projekten und Kampagnen sowie die Koordination

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und der Austausch von Ideen gehören. Es garantiert das Mitsprache- und Einspruchsrecht aller Beteiligten an Entscheidungsfindungsprozessen, die die Tätigkeit der ÖH sowohl nach außen als auch nach innen hin betreffen. Probleme und Vorschläge werden im Interreferatstreffen diskutiert und eine Aufgabenverteilung zwischen den Referaten vorgenommen. Die Entscheidungskompetenz über die Verwendung des für externe Projekte reservierten Fördertopfes liegt ebenfalls beim Interreferatstreffen. Damit sich gerade auch FLIT-Personen auf diesen Treffen wohlfühlen und einen geeigneten Raum vorfinden, ihre Ideen und Meinungen anzubringen, nutzen wir zusätzliche Elemente:

> Bei Interreferatstreffen wird bei Bedarf eine Redner_innenliste geführt, die sicherstellen soll, dass Männer und Frauen abwechselnd reden und Personen, die sich zum ersten Mal oder selten zu Wort melden, nach vorne gereiht werden können. Dies er-möglicht ein breites Spektrum an Meinungen und vermeidet Diskussionen, die nur von einigen wenigen Personen geführt werden.

> Um sichtbar zu machen, welches Redeverhalten auf Interreferatstreffen an den Tag gelegt wird, führt immer eine Person bei Interreferatstreffen eine Gender-Statistik. Dabei wird vermerkt, wie viele Wortmeldungen und welche Präsentationen von Männern bzw. Frauen kommen, beziehungsweise, wie oft und von welchem Gender Unterbrechungen oder Bezugnahmen auf andere vorkommen. Außerdem soll erfasst werden, ob gendersensible Sprache verwendet wird. Fehler sind erlaubt, sollen aber durch konstruktive Kritik zu einem Reflexionsprozess führen. Bei Auffälligkeiten wird ein Zwischenbericht abgegeben und auf das Verhalten reagiert.

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> Durchschnittlich alle sechs Wochen – bei Bedarf öfter – findet ein Interreferatstreffen statt, das nur von FLIT-Personen besucht werden kann. Für reguläre Interreferatstref-fen gibt es keine FLIT-Quote. Obwohl die Arbeitsatmosphäre auf FLIT-Treffen sehr angenehm ist und allen bewusst ist, dass es wichtig ist, hier eigenständig Entscheidungen zu treffen, so ist doch die Motivation für solche Treffen manchmal gering. Vor allem wenn der Gedanke aufkommt, dass in diesem Moment vielleicht alle Männer gemütlich bei einem Bier sitzen. Damit dieser Eindruck nicht entsteht, bemühen wir uns, das FLIT-Interreferatstreffen so wenig wie möglich zu einem reinen Arbeitstreffen verkommen zu lassen, sondern stattdessen auch viele Aufgaben (an Männer) weiterzugeben. Zusätzlich zu diesen internen Strategien wollen wir auch außerhalb der ÖH-Strukturen feministische Anliegen fördern. Um feministische Initiativen und Veranstaltungen zu unterstützen, haben wir einen Budgetposten extra für diesen Schwerpunkt eingerichtet. Wir nehmen uns vor, pro Wirtschaftsjahr mindestens 50.000 Euro für externe feministische Projekte auszugeben, was einem Anteil von 25% unserer Förderungen an Dritte entspricht. Wenn wir fremde Organisationen oder Veranstaltungen fördern, legen wir sehr viel Wert darauf, dass auch dort geschlechtersensible, inklusive Sprache verwendet wird. Auch alle von uns unterstützten Publikationen müssen geschlechtersensibel formuliert werden. Um selbst mit einem guten Beispiel voranzugehen, wenden wir diese Formulierungen auch in unserer eigenen Zeitschrift, der UNIQUE, an. Diese hat außerdem immer im Märzs einen feministischen Schwerpunkt, bei dem nur feministische Themen behandelt werden und nur FLIT-Personen als Autorinnen zugelassen werden. Die Sichtbarkeit von FLIT-Personen und ihren Anliegen wird dadurch erhöht.

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Geschlechterverhältnis in Prozent

REFERATE DER UNIVERSITÄTSVERTRETUNG

MITTELWERT 625+375 = Alternativreferat 488+512 = Antifa-Referat 817+183 = Referat für antirassistische Arbeit 756+244 = Referat für Barrierefreiheit 917+83 = BiPol-Referat 481+519 = Frauenreferat 1000= HomoBiTrans-Referat 849+151 = Referat für Internationales 698+302 = Kulturreferat 750+250 = Öffentlichkeitsreferat 760+240 = RAuFO 582+418 = Sozialreferat 583+417 = Unique* 950+50 = Wirtschaftsreferat 563+438 = Referat für Arbeiter_innenkinder

62,5 37,5 48,8 51,2 81,7 18,3 75,6 24,4 91,7 8,3 48,1 51,9 100 84,9 15,1 69,8 30,2 75,0 25,0 76,0 24,0 58,2 41,8 58,3 41,7 95,0 5,0 56,3 43,8

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Datengrundlage

Erläuterung Laut Hochschüler_innenschaftsgesetz muss jede Universitätsvertretung über folgende Referate verfügen: Referat für Bildungspolitik, Referat für Sozialpolitik sowie ein Referat für wirtschaftliche Angelegenheiten. Weitere Referate können von der jeweiligen Exekutive eingerichtet werden; an der ÖH Uni Wien gibt es aktuell 15 Referate. Die Referate und ihre jeweilige Beschreibung müssen in der Satzung der Hochschüler_innenschaft festgeschrieben werden. Drei der 15 Referate werden laut Satzung als „autonome Referate“ geführt, d.h. dass sowohl ihre personelle Zusammensetzung als auch die Anzahl der Posten in den Referaten nicht ausschließlich durch die Fraktionen der Koalition festgelegt werden: das Frauen*referat, das HomoBiTrans*-Referat und das Arbeiter_innenkinder-Referat.

Auswertung Die aktuelle und seit 2001 bestehende linke Koalition der Universitätsvertretung, zusammengesetzt aus GRAS, VSStÖ und KSV-LiLi, hat sich zu einer Frauenquote von mindestens 50% für die Besetzung der einzelnen Referate verpflichtet. Für fast alle Referate der Universitätsvertretung kann dementsprechend ein sehr hoher Frauenanteil, der meist deutlich über 50% liegt, festgestellt werden. Einzig das bildungspolitische Referat und das Alternativreferat stellen eine Ausnahme dar; hier wird die Quote im Mittelwert knapp verfehlt. Seit 2009 sinkt der Frauenanteil der Sachbearbeiter_innen und Referent_innen geringfügig, aber kontinuierlich. Insgesamt ist der Frauenanteil der auf der Universitätsvertretung Aktivensehr hoch und übersteigt sogar den Frauenanteil unter den Studierenden: Im gesamten Beobachtungszeitraum und über alle Referate hinweg liegt er bei 72,1%.

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Die Referent_innen der Referate werden von der Universitätsvertretung gewählt, die Sachbearbeiter_innen können durch die Vorsitzenden (bzw. die jeweilige Koalition) eingesetzt werden. Die personelle Zusammensetzung und Geschlechterverteilung wurde anhand der Unterlagen der Buchhaltung eruiert. Es wurde hierfür nicht zwischen Sachbearbeiter_innen und Referent_innen unterschieden. Etwaige Wechsel wurden für jedes Semester einer Exekutive dokumentiert. Letzter Stichtag der Auszählungen für die laufende Exekutive war der 30.06.2016.


REFERATE DER UNIVERSITÄTSVERTRETUNG

2009–2011 Referat für Arbeiter_innenkinder Alternativreferat

1000= 100 575+425 = 57,5

2011– 2013

42,5

Antifa-Referat Referat für antirassistische Arbeit

688+313 = 68,8

31,2

Referat für Barrierefreiheit

400+600 = 40,0 60,0 Frauenreferat 1000= 100 HomoBiTrans-Referat 750+250 = 75,0 25,0 Referat für Internationales 583+417 = 58,3 41,7 Kulturreferat 1000= 100 Öffentlichkeitsreferat 1000= 100 RAuFO 625+375 = 62,5 37,5 Sozialreferat 833+167 = 83,3 16,7 Unique* 1000= 100 Wirtschaftsreferat 583+417 = 58,3 41,7 BiPol-Referat

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Geschlechterverhältnis in Prozent

1000= 543+457 = 750+250 = 688+313 = 750+250 = 642+358 = 1000= 1000= 708+292 = 1000= 813+188 = 476+524 = 500+500 = 1000= 500+500 =

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100 54,3 45,7 75,0 25,0 68,8 31,2 75,0 25,0 64,2 35,8 100 100 70,8 29,2 100 81,3 18,8 47,6 52,4 50,0 50,0 100 50,0 50,0

m


2013–2015

1000= Alternativreferat 458+542 = Antifa-Referat 900+100 = Referat für antirassistische Arbeit 650+350 = Referat für Barrierefreiheit 1000= BiPol-Referat 482+518 = Frauenreferat 1000= HomoBiTrans-Referat 938+62 = Referat für Internationales 1000= Kulturreferat 500+500 = Öffentlichkeitsreferat 646+354 = RAuFO 625+375 = Sozialreferat 500+500 = Unique* 1000= Wirtschaftsreferat 500+500 =

2015– 2016 100

Referat für Arbeiter_innenkinder

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45,8 54,2 90,0 10,0 65,0 35,0 100 48,2 51,8 100 93,8 6,2 100 50,0 50,0 64,6 35,4 62,5 37,5 50,0 50,0 100 50,0 50,0

500+500 = 375+625 = 800+200 = 1000= 1000= 400+600 = 1000= 708+292 = 500+500 = 500+500 = 583+417 = 600+400 = 500+500 = 800+200 = 667+333 =

50,0 50,0 37,5 62,5 80,0 20,0 100 100 40,0 60,0 100 70,8 29,2 50,0 50,0 50,0 50,0 58,3 41,7 60,0 40,0 50,0 50,0 80,0 20,0 66,7 33,3


REFERATE DER UNIVERSITÄTSVERTRETUNG

Referat für Arbeiter_innenkinder (AKi) Studierende aus nicht-akademischen Familien haben oftmals Fragen und Probleme, für die im Alltagsbetrieb Universität kein Platz zu sein scheint. Für diese Studierenden gibt es Unterstützung an der ÖH Uni Wien: Das AKi. Zu den Tätigkeiten gehören die Vernetzung von Studierenden aus Arbeiter_innenfamilien und die Organisation von inhaltlichen Veranstaltungen. Alternativ- und Nachhaltigkeitsreferat (AltRef) Hauptaufgaben des Alternativ- und Nachhaltigkeitsreferats ist zum einen der Kampf gegen Rechtsextremismus – darunter die Geschichtsaufarbeitung des Austro- und deutschen Faschismus – vor allem auch an der Universität Wien. Außerdem betreibt es eine umfassende Kritik der kapitalistischen Marktwirtschaft, des vorherrschenden Neoliberalismus und sucht nach einer solidarischen, menschlich gerechten Alternative. Referat für antifaschistische Gesellschaftskritik und Sport (AntifaRef) Die Universität ist kein isolierter Raum, sondern muss als Teil der Gesellschaft Widerstand gegen Rechtsextremismus – auch an der Universität – leisten sowie über dessen Entstehungsbedingungen aufklären. Das Antifa-Referat informiert deshalb über aktuelle Proteste und Veranstaltungen und organisiert selbst Vorträge sowie (Frauen-)Selbstverteidigungskurse. Referat für antirassistische Arbeit (AntiRa) Das Referat für antirassistische Arbeit informiert über die Zulassung zum Studium, Nostrifikationen, Deutschkurse, den Vorstudienlehrgang, sowie die Bedingungen für den Antrag zum Student_innenvisum (Erstantrag und Verlängerungsantrag), aber auch rund um die Themen Stipendienmöglichkeiten, Krankenversicherung, Arbeitsrecht und Wohnmöglichkeiten. Allgemeine Informationen zum Leben in Österreich geben wir selbstverständlich auch.

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Beschreibungen der Referate der ÖH Uni Wien

Referat für Barrierefreiheit (BarRef) Das Referat für Barrierefreiheit bietet Beratungen an und stellt Informationen zur Barrierefreiheit der Räumlichkeiten und Lernmaterialien der Uni bereit. Kontakte zu Vereinen und Selbsthilfegruppen werden vermittelt und regelmäßig Veranstaltungen organisiert. Außerdem besteht ein reger Austausch mit der Universität Wien, um diese für die Erfordernisse von Barrierefreiheit zu sensibilisieren. Bildungspolitisches Referat (BiPol) Eine der Hauptaufgaben des Referats für Bildungspolitik ist die studienrechtliche Beratung: Im Journaldienst stehen die Referatsmitarbeiter_innen persönlich, telefonisch, sowie per E-Mail für Fragen zur Verfügung. In komplizierteren Fällen werden die jeweiligen Stellen der Universität direkt durch das BiPol kontaktiert, um Probleme der Studierenden zu lösen. Das BiPol nimmt außerdem Stellung zu Gesetzesentwürfen im bildungspolitischen Bereich. Kollektiv Frauen*referat ... eine Werkstatt für Selbstermächtigung! Die Universität Wien ist noch immer voll von Hürden und Barrieren für Frauen. Feministische Theorien ermöglichen es, die Strukturen, die der Diskriminierung zu Grunde liegen und deren Geschichte und Mechanismen zu analysieren und zu verstehen. Das Frauen*referat bedient sich dieser Theorien als Werkzeug, um – abhängig vom jeweiligen Kontext – Handlungen zu setzen. Das Ziel ist Emanzipation: die eigene Möglichkeit zur Veränderung erkennen und diese mit Anderen umsetzen – Für uns und für alle! HomoBiTrans*-Referat Seit Oktober 2005 gibt es das autonom besetzte und finanziell unabhängige Referat für HomoBiTrans*-Angelegenheiten. Die Menschen im und um das Referat treten für eine Vielfalt an sexuellen (Nicht-)Identitäten ein und versuchen, einerseits schon bestehende Gruppen und Initiativen, die heteronormative Strukturen in Frage stellen, zu unterstützen und andererseits, neue Projekte zu initiieren. 69


REFERATE DER UNIVERSITÄTSVERTRETUNG

Internationales Referat (Internats) Das Referat für Internationales kümmert sich einerseits um Studierende, die von einer Universität außerhalb Österreichs für ein oder mehrere Semester an die Uni Wien kommen, andererseits hilft es allen Studierenden, die ein Auslandssemester antreten wollen. Es dient dabei vor allem als erste Anlaufstelle bei Fragen. Kulturreferat (KultRef) Kultur ist im weitesten Sinne alles, was Menschen selbst gestaltend hervorbringen: Kino und Film, Aktionskunst, Fotografie, Malerei, Literatur, Theater und noch vieles mehr. Der Anspruch des Kulturreferats der ÖH Uni Wien ist nichts weniger, als möglichst viele Facetten dieses umfassenden Feldes offenzulegen. Referat für Öffentlichkeitsarbeit (ÖffRef) Das Referat sorgt als Informationskanal nach außen dafür, dass Informationen und Stellungnahmen von und über die Universitätsvertretung in strukturierter Art und Weise an die Öffentlichkeit gelangen und leicht verfügbar zugänglich sind. Referat für Aus- , Fortbildung und Organisation (RAuFO) Das RAuFO ist gewissermaßen die Logistik-Abteilung und vor allem für Verwaltungs- und Organisationsaufgaben zuständig: Die Verwaltung des Technik-Pools, die Organisation der Sitzungen der Universitätsvertretung, die Koordination der Semesterstartberatung und die Erledigung von Bestellungen. Außerdem ist das RAuFO für den regelmäßigen Informationsaustausch und die Unterstützung der Studien- und Fakultätsvertretungen zuständig. Sozialreferat (SozRef) Das Sozialreferat beschäftigt sich mit den sozialen und finanziellen Aspekten des studentischen Lebens. Es hat als Ziel, Informationen über relevante Themen und Erkenntnisse über juristische Hintergründe zu sammeln. Dieses Wissen soll in Form von Veranstaltungen, Broschüren und Info-Materialien sowie persönlichen Beratungsgesprächen weitergegeben werden.

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UNIQUE Die Unique ist die in Text geflossene, auf Papier gepresste Politik der Universitätsvertretung. Sie bietet Lesestoff von Aktionismus bis Zugangsbeschränkungen. Regelmäßig finden öffentliche Redaktionssitzungen statt: jede_r ist eingeladen, Artikelvorschläge einzubringen, mitzudiskutieren und journalistische Erfahrung zu sammeln. Wirtschaftsreferat (WiRef) Die umfassenden Service- und Beratungsleistungen, Vertretungsarbeit und Projekte müssen finanziert werden. Das Wirtschaftsreferat verwaltet die ÖH-Beiträge und ist darüber hinaus damit beauftragt, möglichst viele Drittmittel zu lukrieren, um weitere Leistungen der ÖH Uni Wien auf allen ihren Ebenen finanzierbar zu machen.

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Uv exekutive  
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