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MAGAZIN DER ÖSTERREICHISCHEN HOTELIERVEREINIGUNG /hoteliervereinigung

die lobby – Magazin für Mitglieder der Österreichischen Hoteliervereinigung - P.b.b. Verlagspostamt 1010 Wien - 07Z037315M

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Wahlvorschlag: ÖHV stellt sich neu auf Der ÖHV-Hotelguide 2016 Hotelportrait: Romantik Hotels & Restaurants Themenschwerpunkt: Online-Vertrieb

Österreichische Hoteliervereinigung Die freie Interessenvertretung

www.oehv.at


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Editorial

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Tourismus und Forschung – geht das überhaupt? Natürlich! Und wie das geht. Neue Ideen, Ansätze oder Denkmuster sind das, was uns unterscheidet. Als Unter­ nehmer, als Hoteliers und als Branche. So schwierig die Rahmenbedingungen auch manchmal sind, auf der Stelle zu treten hat noch niemanden weitergebracht. Statt Kopf in den Sand heißt es Blick nach vorne und jetzt erst recht! Wie gut und praxisnah Tourismusforschung läuft, zeigen tagtäglich hunderte Professoren, Studenten und Praktiker an den FHs, die sich mit den Zukunftsfragen unserer Branche beschäftigen. Was will der Gast von morgen? Wie können Abläufe noch besser gestaltet werden und was braucht es dazu? Wie finden neuste Technologien und Techniken Einzug ins Hotel oder in die Destinationen? Die spannendsten Ergebnisse und die wichtigsten Erkenntnisse gibt es wie gewohnt in unserer Beilage „Tourismus KONKRET“ und natürlich auf unserem Kongress. Apropos Kongress: Das Programm steht, Zell am See ist bereit und wir freuen uns schon! Also anmelden, Frühbucherrabatt und die besten Zimmer sichern und bei der Generalversammlung mitbestimmen, mit welchem Team wir die Herausforderungen der kommenden Jahre meistern! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihre Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung:

Michaela Reitterer

Mag. Gregor Hoch

IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller: Österreichische Hoteliervereinigung, Hofburg, 1010 Wien Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Markus Gratzer, Redaktions- und Projektleitung: Oliver Schenk, MA 1010 Wien, T: +43 1 533 09 52, F: +43 1 533 70 71, office@oehv.at, www.oehv.at Druck: Samson Druck GmbH – gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, UW-Nr. 837 Grafische Gestaltung: Birgit Rieger, www.br-design.at | Coverfoto: Hotel Hyatt Amritsar Für Inhalte dieser Publikation, die von Dritten stammen, übernimmt die ÖHV keine Haftung. Sprachliche Gleichstellung: In dieser Gazette werden nur die männlichen Formen angeführt, die weiblichen sind darin inkludiert.

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Inhalt 04 Kurzinfos 05 ÖHV-Hotelierkongress 2016 6 Wahlvorschlag: 0 ÖHV stellt sich neu auf

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8 ÖHV-Survey: 0 WLAN in der Top-Hotellerie 09 Der ÖHV-Hotelguide 2016 10 Hotelportrait: Romantik Hotels & Restaurants AG 14 Unternehmen für Familien: Interview mit Bundesministerin Sophie Karmasin 17 Destinationsstudie 2015

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18 Themenschwerpunkt: Online-Vertrieb 44 ÖHV-Eventrückblick 45 ÖHV-Tourismuskalender 47 ÖHV-Mitglieder


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>> KURZINFOS >> Heiltherme Bad Walters­ dorf in neuem Gewand Im 30. Jahr ihres Bestehens erstrahlt die Heiltherme Bad Waltersdorf in neuem Glanz. In nur 102 Tagen entstand ein völlig neuer Auftritt. Dem zentralen Element „Thermalwasser“ wurde im Zuge dessen noch mehr Gewicht gegeben.

Best Western: neuer welt­ weiter Markenauftritt Nach über 20 Jahren kündigt die weltweit größte Hotelgruppe einen neuen Markenauftritt ihrer Hotelmarken Best Western, Best Western Plus und Best Western Premier an. Die Marke individueller Hotels soll Anfang 2016 einen komplett neuen Look und Außenauftritt erhalten. Im Zuge des Relaunchs wird sich zudem Best Western International in Best Western Hotels & Resorts als Masterbrand umbenennen.

Hoteliers als Pauschal­ reiseanbieter? Reform der Pauschalreiserichtlinie: Werden zusätz­ lich zu Beherbergung und Verpflegung touristische Leistungen im Ausmaß von über 25 % des Gesamtpaketes angeboten so wird der Hotelier zum Pau­ schal­reiseanbieter. Von der Richtlinie nicht betroffen sind Angebote wie Schwimmbad, Sauna oder Fitnessraum, die für alle Gäste inklusive sind. Die neue Pauschalreiserichtlinie soll innerhalb der nächsten beiden Jahre – also bis Ende 2017 – in innerstaatliches Recht übernommen werden. Wir werden uns als Ihre Interessenvertretung weiterhin bemühen, zu praxistauglichen Lösungen zu kommen.

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ÖHV-HOTELIERKONGRESS 2016

JETZT ERST RECHT: von den Besten lernen! Sonntag, 17., bis Dienstag, 19. Jänner, im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See Wohin geht die Reise? Die Digitalisierung macht nicht Halt, Kundenbindung und Empfehlungsmarketing werden zum Nr. 1-Verkaufsfaktor und Mitarbeiter der Generation Y bringen ganz andere Erwartungen, aber auch Fähigkeiten mit. Die Herausforderung an Gastgeber und Arbeitgeber in Österreich 2016, 2017, 2018, ...: Next Generation Leadership!

Zell am See-Kaprun: Lass die Freude rein! Das Rahmenprogramm imponiert: beginnend mit dem Eröffnungsabend in der modernen Mercedes Halle, dem gemütlichen ÖHV-Kongressabend im Berghotel Schmitten bis hin zum Kongressausklang mit Farewell im Congress Center. Da steht der Austausch mit Kollegen im Mittelpunkt. Auch das sportliche Vergnügen kommt beim Ski-Opening mit Atomic-Skitest und einem absoluten Top-Star nicht zu kurz!

Sonntag, 17. Jänner 2016 ab 09 Uhr 17 Uhr 18 Uhr 19:30 Uhr

Ski-Opening mit Atomic-Skitest Generalversammlung Podiumsdiskussion: Welche Rahmenbedingungen braucht es am Arbeitsmarkt? Eröffnungsabend in der Mercedes Halle in Maishofen

Montag, 18. Jänner 2016 09:30 – 17:30 Uhr ■■ Die Kunst des klugen Handelns: Rolf Dobelli, Bestesellerautor und Unternehmer ■■ Reformen 4.0: Dr. Josef Moser, Präsident des Rechnungshofes ■■ Kunden-Begegnungsqualität: Carsten K. Rath, Kameha Grand Zürich ■■ Erfolg schützt nicht vor Veränderung: Mag. Christian Kern, CEO ÖBB ■■ Tourismus 4.0: Battle for the customer ownership 19:30 Uhr ÖHV-Kongressabend im Berghotel Schmitten

Dienstag, 19. Jänner 2016 09:30 – 17 Uhr ■■ Wie tickt die Generation Y? WHATCHADO.COM-Gründer Ali Mahlodji ■■ Leadership und Führungskultur Next Generation: Stefanie Springer, KMS MINDSHIFT, und Marco Nussbaum, CEO Prizeotel ■■ Hirngerechtes Führen: Hirnforscher Dr. Bernd Hufnagl ■■ Kabarett zum Abschluss: Severin Gröbner

Durchstarten beim Kongress

17:00 Uhr Farewell im Ferry Porsche Congress Center

Der Video-Wettbewerb „Durchstarten im Hotel“ für Tourismusschüler widmet sich den Erwartungen der Generation Z an ihre Arbeitgeber. Hochkarätige Vorträge werden für nachhaltigen Eindruck sorgen. Hier ein Überblick – Details folgen. Jetzt anmelden und Frühbucher-Rabatt und die besten Zimmer sichern!

Mehr Infos und Anmeldung unter www.hk16.at

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>> Wahlvorschlag

ÖHV stellt sich neu auf Mit großen Schritten nähert sich der ÖHV-Hotelierkongress 2016 von 17. bis 19. Jänner in Zell am See. Neben einem spannenden Programm steht für ÖHV-Mitglieder auch die Generalversammlung mit der Neuwahl des Präsidiums an. Wir wollen Ihnen schon jetzt unseren Wahlvorschlag sowie die künftigen ÖHV-Landes­ vorsitzenden vorstellen.

1 Michaela Reitterer, Präsidentin Als Präsidentin stellt sich Michaela Reitterer der Wahl. Sie ist Eigentümerin des mehrfach national und international ausgezeichneten Boutiquehotel Stadthalle in Wien, seit 2013 mit Mag. Gregor Hoch ÖHV-Präsidentin. „Die ÖHV hat in den vergangenen Jahren viel erreicht: eine Lehre für Rezeption und Online-Vertrieb, ein ÖW-Sonderbudget, längere Durchrechnungszeiträume und die Raucherlounge. Aber die wahren Herausforderungen liegen noch vor uns: ein Umdenken in der Steuerpolitik, eine Revolution der Gewerbeordnung, ein wettbewerbsfähiges Arbeitsrecht, state of the art im Online-Vertrieb. Das sind die Herausforderungen für die kommenden Jahre, die wir als Team meistern wollen.“

2 Mag. Gregor Hoch, Vizepräsident Region West Mag. Gregor Hoch, Eigentümer des ****S-Hotels Sonnenburg in Lech, kandidiert als Vizepräsident für die Region West mit Vorarlberg und Tirol. „In den vergangenen Monaten wurden in Wien falsche Entscheidungen getroffen und Versprechen gebrochen. Es ist nicht gelungen, diese Entscheidungen vom Westen aus zu korrigieren. Aber wir wissen: Wenn wir den Westen bewegen, bewegen wir auch Wien. Da haben wir noch Luft nach oben. Und da werde ich mich intensiver einbringen.“

3 Alexander Ipp, Vizepräsident Region Ost Alexander Ipp engagiert sich weiterhin neben seiner expandierenden Unternehmensgruppe „Ipp Hotels“ als Vizepräsident der ÖHV in der Region Ost mit dem Schwerpunkt in Niederösterreich. Bundesweit engagiert er sich besonders für bessere Ausbildung und nachhaltige Lohnentwicklung.

4 Albert Schwaighofer, Vizepräsident Region Mitte/Nord Albert Schwaighofer vom ****Aparthotel Adler in Hinterglemm knüpft als Vizepräsident der Region Mitte/ Nord an die enge Zusammenarbeit mit anderen Salzburger Branchenvertretern von Hogast und Wirtschaftskammer an und komplettiert die starke Westachse in der Branche: „Es braucht einen vernünftigen Dialog, um die Branche weiterzuentwickeln. Den wollen und werden wir führen.“

5 Klaus Hofmann, Vizepräsident Region Süd Klaus Hofmann durfte als Geschäftsführer der ****St. Martins Therme & Lodge die Auszeichnung „World Travel Awards Winner 2015“ übernehmen. Für die ÖHV übernimmt er in den kommenden Jahren als Vizepräsident in der Region Süd das Ruder. Die Verbesserung des Images der Branche und die Optimierung der Zusammenarbeit mit Tourismusschulen sind ihm ein besonderes Anliegen.

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NEUWAHL DES ÖHV-PRÄSIDIUMS

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6 Sophie Schick, Landesvorsitzende Oberösterreich Oberösterreichs Tourismus steht vor besonderen Herausforderungen, erklärt Sophie Schick vom ****Boutiquehotel Hauser in Wels: „Wir brauchen in der Wirtschaftspolitik einen breiteren Fokus. Da ist die neue Landesregierung gefordert.“ Großen Stellenwert legt sie als Landesvorsitzende in Oberösterreich auf intensive Kontakte zu Branchenkollegen. Schick forciert Veranstaltungen wie hotel.dialoge und profit.days, zu denen sie Hoteliers aus dem ganzen Bundesland einlädt.

7 Heidi Schaller, Landesvorsitzende Kärnten Heidi Schaller von den Werzer´s Hotels am Wörthersee hat als Landesvorsitzende in Kärnten ein weites Betätigungsfeld von der Saisonausweitung über die Zukunft der Kärnten Werbung und des Flughafens Klagenfurt – eine Herausforderung in einem politischen Umfeld, die Schaller gerne annimmt.

8 Florian Werner, Landesvorsitzender Tirol Mit Florian Werner vom arlberg1800 RESORT in St. Christoph hat die ÖHV einen erfolgreichen Unternehmer aus einem Top-Betrieb als Landesvorsitzenden in Tirol gewonnen, der die Branche und deren Herausforderungen kennt und im Dialog mit der Politik auch explizit benennen wird. Neu aufgestellt werden auch die Teams, mit denen Hoch und Werner zusammenarbeiten – in der neuen ÖHV-Schwerpunktregion West.

9 Christoph Brandstätter, Landesvorsitzender Steiermark Christoph Brandstätter vom ****S Seehotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe bringt sich seit Jahren als Regionenbeirat der ÖHV laufend und aktiv in die Interessenvertretung ein. Als neuer ÖHV-Landesvorsitzender in der Steiermark will er gemeinsam mit den Kollegen über die Landesgrenzen hinaus Akzente setzen: „Die Branche braucht engagierte Unternehmer, um ihre Interessen durchzusetzen. Wir werden als Teil des ÖHV-Teams alles daran setzen, damit uns das gelingt.“

10 Manfred Furtner, Finanzreferent Manfred Furtner vom ****S Hotel „Der Wiesenhof“ war lange Zeit ÖHV-Landesvorsitzender in Tirol und kandidiert als Finanzreferent. Er wird auch künftig die finanzielle Gebarung der ÖHV steuern und danach trachten, dass die Mittel der Mitglieder so effizient wie möglich eingesetzt werden. 7


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WLAN & LAN

>> ÖHV-Survey

Internetzugang – Angebot

28,5% WLAN

71,5%

Millennials willkommen: 100-%ige WLAN-Abdeckung in Österreichs Top-Hotellerie Die Ergebnisse ÖHV-Befragung zum Thema „WLAN in der Top-Hotellerie“ unterstreichen: State-of-the-art-Angebot in den Betrieben, Aufholbedarf bei Bandbreite und Mobilfunkempfang im ländlichen Raum. In punkto Internetaccess lässt Österreichs Top-Hotellerie für die Gäste keine Wünsche offen – so das Resümee des ÖHV-Surveys zum Thema WLAN. Dass sich auf dem Feld in den letzten Jahren einiges getan hat, unterstreicht vor allem eine Zahl deutlich: 100 % der Befragten bieten einen WLAN-Zugang in ihren Betrieben. Mehr als jeder Vierte (28,5 %) bieten zusätzlich noch die Möglichkeit sich per LAN mit dem WWW zu verbinden. Am häufigsten befinden sich die Access-Points in der Lobby (98,2 %) bzw. den Zimmern (93,6 %).

Internet-Sicherheit – WLAN-Sicherheits-Facts

91,8 % 91,8 % WLAN für interne Nutzung

64,9 % 64,9 % Passwortgeschütztes WLAN

Internetzugang – Verfügbarkeit nach Bereichen Lobby

98,2 % Zimmer

93,6 % Restaurant/Cafe

78,9 %

Gratisnutzung und Sicherheit Bezahlt wird für die WLAN-Nutzung nur in Ausnahmefällen: 95,3 % aller Befragten gaben an, ihren Gästen einen kostenlosen Zugang zur Verfügung zu stellen. Auch Sicherheit wird in der Top-Hotellerie großgeschrieben: 91,8 % nutzen für Interna wie auch sensible Gäste- und Zahlungsdaten über ein separates (WLAN-)Netzwerk. Die Zeiten der offenen Gästenetzwerke gehören zudem großteils der Vergangenheit an – rund zwei Drittel schützen den Zugang mittels Passwort, wobei 42,5 % für jeden Gast einen individuellen Code erstellen. Ist dies nicht der Fall, wechseln die meisten – knapp 60 % – monatlich das Kennwort. Mehr als zwei Drittel beschäftigen zudem externe IT-Dienstleister, die sich um Sicherheitsbelangen kümmern.

Politik, Gemeinden und Provider gefordert: Breitbandmilliarde rasch ausschütten und nützen! 70,6 % sind mit der Qualität ihres WLAN-Providers sehr zufrieden oder zufrieden. Luft nach oben sieht man aber vor allem in ländlichen Regionen: Rund jeder Zweite ortet noch Verbesserungspotential bezüglich Bandbreite und Mobilfunkempfang. Die Infrastruktur hierfür muss geschaffen werden, Politik, Gemeinden und Provider sind hier gefordert. High-Speed-Internet ist ein zentraler Faktor in punkto Wettbewerbsfähigkeit ganzer Regionen über alle Branchen hinweg.

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ÖHV-HOTELGUIDE AKTUELLES

Der ÖHV-Hotelguide 2016

ÖHV-Hotelguide 2016

Die erste Ausgabe unseres neuen Guides in Kooperation mit der Presse ist da! Nicht nur das Magazin-Format ist neu, auch die Ho­ teleinträge sind größer und übersichtlicher gestaltet. Zwischen den Einträgen liefert die Presse-Redaktion in gewohnter Qualität Informationen und Tipps zu aktuellen Genuss-Trends, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Events in der Region. Der Guide wird so zu einem unverzichtbaren und unterhaltsamen Nachschlagewerk für Ihre Gäste.

ÖHV-Hotelguide 2016

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Neues Vertriebsnetz: Österreich, Deutschland und Schweiz Die Auflage von 130.000 Stück wird in Österreich, Deutschland und der Schweiz vertrieben. 80.000 Abonnenten der „Presse“ und des WirtschaftsBlatts haben den Guide bereits mit ihrer täglichen Zeitung direkt nach Hause geliefert bekommen. In Deutschland und der Schweiz liegt er auf Flughäfen, in exklusiven Shops, Privatkliniken, Cafés sowie Thermen und Spas auf. Die Casinos Austria haben auch heuer wieder eine Sonderedition gestaltet, die sie ihren Kunden zur Verfügung stellen und in den Casinos auflegen.

Fokus Hotels in Österreich Am 01. September ist auch die erste von insgesamt vier Sonder­beilagen zum Thema „Fokus Hotels in Österreich“ in der „Presse“ erschienen. Die Leser erfahren hierbei allerlei Wissenswertes rund um Österreichs Top-Hotellerie und bekommen die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Den ÖHV-Hotelguide können sie kostenlos unter guide@oehv.at oder www.oehv.guide bestellen.

Die Guide-App für unterwegs Auch digital kann der Guide durch­ geblättert werden und steht als kostenlose App für Android- oder Apple-Anwender zum Down­­load bereit. Zusätzlich bietet er auch als Integration in die „Presse“-Magazine-App einen schnellen, bequemen Überblick für unterwegs! Einfach nach „Hotel­guide“ suchen und gratis downloaden!

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>> Romantik Hotels auf Wachstumskurs

„Mehr als Poesie und Ke Ausbau der Kernkompetenzen im Vordergrund Die Romantik Hotels & Restaurants AG, eine der profiliertesten Kooperationen der Bran­ che mit 193 Mitgliedern in neun Ländern, hat ehrgeizige Ziele. Aufbauend auf ihren Kern­ kompetenzen, will die Gruppe in den nächs­ ten Jahren mit bis zu 300 Hotels zur führen­ den europäischen Hotelkooperation werden. Die Mitgliedsbetriebe, gleichzeitig Aktionäre der Gesellschaft, setzen auf ihre gemeinsame Kompetenz in Marketing, Vertrieb, Distribution und Kommunikation. Dies ermöglicht den Hotels, ihre Reichweite zu erhöhen und in wichtigen Märkten mit der Marke „Romantik“ zu punkten und neue Gäste zu gewinnen, erklärt Thomas Edelkamp, Vorstandsmitglied der Romantik-AG mit Sitz in Frankfurt, im Gespräch mit der „Lobby“:

„Romantik steht also bei uns nicht für Poesie und Kerzenschein, sondern für historisch gewachsene Hotels, die hohen Ansprüchen genügen wollen“. Jedes Haus ist unter www.romantikhotels.com umfangreich dargestellt. Die Romantik-Homepage zählt rund eine Million Besucher im Jahr, davon ein Drittel direkt und zwei Drittel über Suchmaschinen. Unterstützt wird auch der direkte Vertrieb der einzelnen Hotels sowie die Online-Distribution. Ein Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Thema Qualitätssicherung. Jedes neue Mitglied erhält Orientierung und Unterstützung bei der Umsetzung von „Romantik“ in allen Bereichen des Betriebes und der Betriebsführung. „Der Gast erwartet ein gewisses romantisches Plus, das den Unterschied ausmacht“, erklärt Romantik-Vorstand Edelkamp.

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Romantik Hotel Altstadt Vienna


HOTELPORTRAIT

erzenschein“ Die heutige Markenbekanntheit sieht Edelkamp als Ergebnis klar formulierter Voraussetzungen für die Mitgliedschaft, gepaart mit einer konsequent qualitätsorientierten Entwicklung: „Darauf aufbauend, werden wir unsere Kernkompetenzen in den nächsten zwei Jahren weiter ausbauen“. Mit der Unterzeichnung des Mitgliedsvertrages wird jeder Hotelier Aktionär der Romantik Hotels & Restaurants AG mit einem Aktiennennwert von 2.500 Euro und ist damit stimmberechtigt. Die Umwandlung in eine nicht börsennotierte AG mit Sitz in Frankfurt/Main im Jahr 2010 begründet Vorstandsvorsitzender Roland Zarah damit, dass eine GmbH & Co KG in wachstumsstarken Ländern wie Italien, Spanien und Frankreich unbekannt ist. „Die Kommunikation mit potentiellen Mitgliedern und Geschäftspartnern in Europa hat gezeigt, dass eine international anerkannte Gesellschaftsform für die Kooperation von Vorteil ist“. Österreich kam 1975 als erste internationale Ländergruppe hinzu. Damit haben die Romantik Hotels & Restaurants in Österreich eine bereits 40-jährige Geschichte und sind, wie Edelkamp hervorhebt, ein extrem wichtiger Bestandteil des Netzwerks.

Romanik Hotel Zell am See

Romantik Hotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

„Unsere Mitglieder in Österreich passen perfekt zu Romantik und zählen zu den besten Botschaftern der Marke“. Die Wort- und Bildmarken sind übrigens seit langer Zeit entsprechend geschützt.

„In Österreich suchen wir auch weiterhin nach persönlich geführten Privathotels, die sich unserer Kooperation anschließen wollen“, erklärt dazu Mag. Michael Berndl (Romantikhotel Seefischer am See), Mitglied des Aufsichtsrates und Sprecher der Romantik Hotels & Restaurants Österreich: „Eigentlich sind wir mehr als eine Hotel­ kooperation, sondern sehen uns als erfolgsverspre­ chende Heimat für Betriebe, die sich trotz hoher Individualität gerne unter das Dach einer Marke stellen wollen“.

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MEHR ALS FERNSEHEN. Die neuen Samsung Hospitality Displays.

Samsung SMART Hospitality Display HD890W

Faszination Curved

Wie ein Mitarbeiter

Bieten Sie Ihren Gästen Premium-Entertainment mit einem Samsung SMART Hospitality Display. Bestes Beispiel: Der neue HD890W im Curved Design sorgt mit seinem gewölbten Bildschirm für ein außergewöhnliches Seherlebnis und lässt den Betrachter förmlich in die Ultra High Definition-Inhalte eintauchen.

Auch für Sie als Betreiber bringen die SMART Hospitality Displays zahlreiche Vorteile mit sich. Durch den Erwerb der Softwarelösungen LYNK REACH™ oder LYNK™ SINC können Sie Inhalte einfach und effizient zentral steuern sowie verwalten. Die Möglichkeiten reichen vom Erstellen des personalisierten Startmenüs bis hin zum Abruf des Zimmerstatus.

Für Ihre Gäste nur das Beste Ein einfacher Fernseher reicht heute längst nicht mehr aus – Ihre Gäste wünschen sich vielmehr ein Infotainment-System. Vom Willkommensgruß bis hin zur maßgeschneiderten Agenda der Konferenz bieten Ihnen die SMART Hospitality Displays eine Vielzahl an Funktionen. Dank hervorragender Konnektivität kann der Gast z. B. auch seine eigenen Musikdateien vom mobilen Endgerät aus übertragen und genießen.

HD470

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Displays mit Stil Ob Zwei-Sterne-Stadthotel oder Fünf-SterneLuxushotel: Die Anforderungen reichen vom zuverlässigen Display für jedes Raumkonzept bis hin zum designorientierten First Class-Gerät. Im Samsung Portfolio finden Sie das perfekte Display für Ihre Ansprüche an Größe, Form, Farbe und Funktion.

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HOTELPORTRAIT

„Es ist uns auch wichtig, unseren Kollegen mitzuteilen, dass wir den erwähnten Markenschutz konsequent verteidigen, wenn es sein muss vor Gericht. Dies zum Schutz unserer Mitglieder, die ja einen Beitrag für diese Marke zahlen“, betont Berndl: „Leider gibt es immer wieder Kollegen, die das nicht wahrhaben wollen. Sie werden von uns zuerst freundlich aufgefordert, die geschützte Marke von ihren Werbemitteln zu entfernen. Manche meinen, dass dies nicht möglich ist, weshalb wir zu Klagen greifen müssen. Die betreffenden Hoteliers mussten bisher immer einlenken“, so Berndl. „Wir schießen also zwischendurch durch­ aus scharf. Jeder Kollege wird aber eingeladen, sich unserer Kooperation anzuschließen, wenn er schon unseren Namen verwenden will“. Momentan sei auch eine Klage gegen Booking.com im Laufen, da dieses mit dem Wort Romantik Hotels wirbt. Romantik Seehotel Jägerwirt | Romantik Hotel Das Schiff

In Österreich verfügen die durchwegs eigentümergeführten 4-Sterne-Betriebe über mehr als 950 Gästezimmer und -suiten, wozu noch – unter anderem – rund 10.000 m2 an Wellness- und Spa-Bereichen kommen. Es werden rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. „Den Charme Österreichs genießen“, lautet die Leitidee, der sich jeder Betrieb verpflichtet fühlt. Die Philosophie und Strategie der Gruppe wurde gemeinsam erarbeitet und wird in einer eigenen „Identity Charta“ festgehalten. Die starke Präsenz in Österreich ist natürlich von Vorteil für Pläne, die Romantik-Kooperation weiter in Richtung ehemaliges Osteuropa auszuweiten. „Osteuropa ist natürlich interessant für unser eingangs erwähntes zukünftiges Wachstum“, bestätigt Thomas Edelkamp in Frankfurt. „Neue Standorte werden wir in diesen Ländern jedoch nur dort besetzen, wo wir bereits voll erschlossene touristische Destinationen finden, oder in den größeren Metropolen“.

_HERBERT PURTSCHER Fotos: © Romantik Hotels & Restaurants

Romantik Hotel Altstadt Vienna

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>> Unternehmen für Familien

Familienfreundlichkeit ist eine Win-Win-Situation Karriere oder Familie? Karriere und Familie! Dass es sich hierbei glückli­ cherweise nicht mehr um eine „entweder-oder“ Frage handelt, liegt an Initiativen wie „Unternehmen für Familien“. Die im März von Bundesmi­ nisterin Sophie Karmasin ins Leben gerufene Aktion unterstützt Unterneh­ men und Gemeinden beim Weg zu mehr Familienfreundlichkeit. Welche Schritte gesetzt werden können und was für Vorteile für Unternehmen dadurch entstehen erklärt die Bundesministerin im Interview.

© ChristianJungwirth.com

lobby: Frau Bundesminister, wo würden Sie Österreich in puncto Familienfreundlich­ keit in Europa ein­ordnen? Wo soll Österreich in fünf Jahren stehen? Bundesministerin Sophie Karmasin: Hinsichtlich Familienfreundlichkeit liegt Österreich im europäischen Vergleich nur im unteren Mittelfeld, hier gibt es eindeutig noch Potential nach oben. In Dänemark halten hingegen rund 90 % der Bevölkerung ihr Land für familienfreundlich. Mein erklärtes Vorhaben ist Österreich bis 2025 zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen. Um dieses freilich sehr ambitionierte Ziel zu erreichen, brauchen wir eine Vielzahl an Maßnahmen und umfangreiche Initiativen für Familien in Österreich. Infrastruktur spielt in diesem Zusammenhang eine erste wichtige Rolle – gerade den Ausbau der Kinderbetreuung, der bereits letztes Jahr in die Wege geleitet wurde und die größte Ausbauoffensive mit 305 Millionen Euro des Bundes darstellt, die es je gegeben hat, möchte ich unterstreichen. Die zuletzt veröffentlichte Kindertagesheimstatistik der Statistik Austria zeigt deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg und den Wünschen der Eltern nachgekommen sind. Vor allem bei den Unter-3-Jährigen wurde das verbesserte Kinderbetreuungsangebot sehr gut angenommen, 2014/15 waren doppelt so viele Kinder unter drei Jahren in Kindertagesheimen wie vor sieben Jahren, vor der Einführung der Förderungen von Bund und Ländern für den Ausbau der Kinderbetreuung.

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Nicht weniger wichtig sind aus meiner Sicht aber auch Maßnahmen, die die finanzielle Unterstützung von Familien betreffen. Daher haben wir die Familienbeihilfe vergangenes Jahr um 830 Millionen erhöht, zusätzlich wird die Familienbeihilfe nun monatlich ausbezahlt und funktioniert seit 01. Mai 2015 sogar antraglos. Die Familien ersparen sich so einen weiteren Gang zum Finanzamt in dieser ganz wichtigen Anfangszeit mit dem Neugeborenen. Genau das bringt mich nun zu einem zentralen dritten Aspekt – der Familienzeit. Wir wollen gerade deshalb auch Maßnahmen setzen, die Familien dabei unterstützen mehr Zeit miteinander und füreinander zu schaffen. Wichtig dabei sind Initiativen für eine leichtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. l: Was sind aus Ihrer Sicht die größten Vorteile einer familienfreundlichen Personalpolitik? Was bringt es dem Betrieb, was bringt es den Mitarbeitern? SK: Wir arbeiten konsequent daran, dass die Verein­ barkeit von Familie und Beruf zur Selbstverständlich­ keit in Österreich wird. Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor und ganz klar ein Wettbewerbsvorteil. Familienfreundliche Unternehmen pro­ fitieren durch vielerlei Benefits. Sie stärken ihre Arbeit­gebermarke, stehen im Wettbewerb um quali­ fizierte Arbeitskräfte in erster Reihe und haben mo­ti­ vierte Mitarbeiter/innen. Familienfreundlichkeit wirkt sich aber auch in betriebswirtschaftlichen Größen aus: weniger krankheitsbedingte Fehltage, weniger Fluktuation und effizientere Arbeitsabläufe. Zudem sind Mitarbeiter/innen mit einer guten Balance zwischen Familie und Beruf zufriedener. Familienfreund­


lichkeit ist der zentrale, nachhaltige und moderne Faktor in der Unternehmens- und Gemeindepolitik und stellt sowohl für Betriebe als auch für Gemeinden eine Win-Win-Situation dar.

07. - 11.11.2015

l: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Hemm­ nisse, wie kann man diese umgehen? SK: Wir alle kennen die Forderungen nach besserer Vereinbarkeit, mehr Kinderbetreuungsplätzen, Fach­ kräftemangel etc. Wir müssen hier alle Kräfte mobi­ lisieren um bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Familienfreundlichkeit wird ein immer wichtigeres Thema, das Thema Vereinbarkeit steht mittlerweile auf Platz 2 bei den wichtigsten Faktoren in der Job­ auswahl. Es geht also bei dem Thema Beruf und Familie längst nicht mehr um eine Entscheidung „entweder oder“ sondern bereits jetzt um ein JA zum „sowohl-als auch“. Viele Maßnahmen und Initi­ ativen wurden bereits umgesetzt – vieles muss noch passieren am Weg zum familienfreundlichsten Land Europas. Es braucht eine Partnerschaftlichkeit zwischen Unternehmen, Gemeinden und Politik – wir müssen alle an einem Strang ziehen, damit uns die Zukunft mit immer weniger Kindern nicht abhandenkommt. Eine gemeinsame Anstrengung, eine Bewusstseinsbildung in unserer Gesellschaft – die Initiative leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

46. Internationale Fachmesse für die gesamte Gastronomie und Hotellerie

salzburg. w w w. g a s t m e s s e . a t

Die tonangebende FACHMESSE.

l: Wohin können sich interessierte Unternehmer­ innen und Unternehmer wenden, wenn sie ihren Betrieb „Familien-fit“ machen möchten? SK: Die Initiative „Unternehmen für Familien“ (www.unternehmen-fuer-familien.at) setzt sich für eine familienfreundliche Arbeitswelt ein und wurde im März vom BMFJ ins Leben gerufen, um ein Netzwerk für Österreichs Gemeinden und Unternehmen zu etablieren, das zum Motor einer familienfreundlichen Gesellschaft wird. Die Partner setzen sich gemeinsam mit anderen Unternehmen und Gemeinden dafür ein, das Thema durch Engagement in der Öffentlichkeit weiterzutragen und möchten Geschäftspartner sowie Kundinnen und Kunden bzw. Bürgerinnen und Bürger einladen, miteinander diesen Weg zu gehen. Die neue Online Plattform des Netzwerks – www.unternehmen-­ fuer-familien.at – bietet Wissenswertes rund um das Thema Familienfreundlichkeit in Unternehmen und Gemeinden, präsentiert vorbildliche Initiativen und Maßnahmen sowie Erfahrungsberichte von Unternehmen und Gemeinden und dient der Vernetzung untereinander. Viele Unternehmen und Gemeinden sind heute schon beispielgebend mit ihren familienfreundlichen Maßnahmen.

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Durch diese „Best Practices“ – wie familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, Home-Office Angebote oder Betreuungseinrichtungen im Betrieb und durch nationale bzw. internationale Studien, Vernetzung und Austausch soll es zu einer gesteigerten Wahrnehmung des Themas und einem „Von­ einander Lernen“ lernen kommen. Bisher haben sich über 150 Unternehmen und Gemeinden als Partner der Initiative angemeldet. Das Audit berufundfamilie haben derzeit über 350 Unternehmen (Klein-, Mittel- und Großbetriebe, alle Branchen), das Audit hochschuleundfamilie (seit 2011) haben 20 Hochschulen/Universitäten und das Audit berufundfamilie für Gesundheitsund Pflegeeinrichtungen haben 12 Einrichtungen ab­ solviert. Insgesamt profitieren damit also mehr als 233.000 Beschäftigte sowie über 156.900 Studierende von den Vorteilen einer familienfreundlichen Arbeitswelt bzw. Ausbildungsstätte. Der Auditprozess selbst läuft über mehrere Jahre.

l: Werden diese Maßnahmen gefördert? Wenn ja wie? SK: Für die Umsetzung familienfreundlicher Maßnah­ men stehen einige Förder- und Unterstützungs­mög­ lichkeiten zur Verfügung. Auch aus der steuerlichen Perspektive können familienfreundliche Betrie­be/ Gemeinden von einigen Vorteilen profitieren. Durch das Förderungsprogramm der Familie & Beruf Management GmbH für das Audit berufundfamilie haben beispielsweise Unternehmen die Möglichkeit, finan­ zielle Unterstützung für den Audit­prozess zu erhalten.

Kontakt: Netzwerk „Unternehmen für Familien“ Untere Donaustraße 13-15, 1020 Wien T: +43 1 218 50 70 20, office@unternehmen-fuer-familien.at www.unternehmen-fuer-familien.at Audits: Familie & Beruf Management GmbH Untere Donaustraße 13-15/3, 1020 Wien T: +43 1 218 50 70, office@familieundberuf.at

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DESTINATIONSSTUDIE

>> Destinationsstudie 2015

Österreichs Destinationen im PerformanceVergleich Erfolgreiches Wirtschaften ist ohne die rich­ti­gen Anhaltspunkte unmöglich – egal, ob auf Desti­ nationsebene oder im Hotel. Benchmarks, als unentbehrliche Analysetools, geben Orientie­ rung und machen Leistung messbar. Mit der 16. Destinationsstudie erscheint der neuste Gradmesser in punkto Regionsleistung. Im Sinne der konstanten Weiterentwicklung und dem Ziel, noch besse­re und treffsichere Aussagen über die Performance liefern zu können, wurde ein bewusster Schritt nach hinten gemacht. Das Ergebnis: Das aktuell beste Analysekorsett mit den verfügbaren Daten. Alle Neuerungen hier im Überblick:

99 Destinationen Um die touristischen Destinationen Österreichs möglichst realitätsnah abzubilden, ordneten alle Landestourismusorganisationen sämtliche Berichtsgemeinden der Beherbergungsstatistik in ihrem Bundesland den entsprechenden Tourismusregionen bzw. Tourismusverbänden zu. Die Studie bildet somit die offizielle Destinationsgliederung ab. Keine Rücksicht wurde auf lokale Zusammenschlüsse, Marketingkooperationen oder Markenverbände.

Performance Es existiert schlichtweg keine allgemein gültige oder anerkannte Definition der Performance von Destinationen. Das zog in der Vergangenheit meist Diskussionen zu Methodik bzw. Kriterien nach sich. Natürlich gibt es kein einziges richtiges Modell – aber (hoffentlich) eines, das zumindest konsensuale Zustimmung der Branche erfährt. Für die Destinationsstudie 2015 hat MANOVA daher gemeinsam mit der ÖHV und erstmals unter Einbeziehung von Destinationsmanagern ein neues Modell für die Performance-Berechnung erstellt, das eben diesen Ansprüchen gerecht werden soll.

Indikatoren Nächtigung, Auslastung, Marktanteil, Saisonalität und Internationalität bzw. deren Veränderung zum Vorjahr bilden die Bewertungsbasis der Studie. Alle Indikatoren sowie generell die gesamte Methodik wurden mit Vertretern des Destinationsmanagements diskutiert und somit ein Modell entwickelt, mit dem die Branche arbeiten kann und will. Wichtig ist dabei der Anspruch der Studie, alle Destinationen zu beurteilen und daher auf die verfügbaren offiziellen und flächendeckenden Daten zurückzugreifen (Beherbergungsstatistik). Damit ist das Modell von der Aussagekraft natürlich limitiert, aber erhebt den Anspruch das aktuell beste Modell mit den verfügbaren Daten zu sein.

Statistiktool Alle Einzelindikatoren und das Gesamtranking können in WEBMARK im Online-Statistiktool von MANOVA eingesehen und analysiert werden. Mit einem Zugang erhält jeder Teilnehmer auch den Zugang zur gesamten Beherbergungsstatistik seit dem Jahr 2000 und kann interaktiv zu unterschiedlichsten Destina­ tionstypen die Entwicklung auch nach Herkunftsländern oder Unterkunftsarten analysieren. Somit kann das Ergebnis der Destinationsstudie in WEBMARK online noch vertiefend analysiert werden.

Die Destinationsstudie ist unter www.oehv.at/destinationsstudie online bestellbar. Nähere Informationen zum WEBMARK Statistik-Tool finden Sie unter www.webmark.eu 17


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>> Markttest

Massive Einschränkungen durch Paritätenklauseln Die Ergebnisse der großen Markterhebung von ÖHV, dem Fachverband Hotellerie der WKÖ und der Bundeswettbewerbsbehörde zum Thema Buchungsplattformen sprechen eine klare Sprache: Die aktuellen AGBs der Portale beschneiden die unternehmerische Freiheit. Die OTA-Landschaft ist im Umbruch: Die oft kritisierten AGBs von Booking.com & Co. – allen voran die darin verankerten Paritätsklauseln – geraten zusehends unter Beschuss – zurecht, wie wir finden. Wettbewerbsbehörden vielerorts sehen mittlerweile darin eine Verzerrung des Wettbewerbs und starke Einschnitte in die unternehmerische Freiheit des Einzelnen. Um die heimische Situation genauer einschätzen zu können starteten die ÖHV, der Fachverband Hotellerie der WKÖ und die Bundeswettbewerbsbehörde im Sommer einen großen Markttest. Die Ergebnisse sind genauso eindeutig wie ernüchternd. Paritäten in jeglicher Form – egal ob Preis-, Verfügbarkeits- oder Konditionenparität – führen zu massiven Eingriffen in die unternehmerische Freiheit und kosten die Betroffenen bares Geld. Daran ändern auch die neuen AGBs von Booking.com & Co. nichts.

Preisparität bei anderen Buchungskanälen

45,05 % 28,35 % 15,34 % 5,05 % 6,21 % 1

2

3

4

5

58,06 %

Preisparität bei Website

19,22 % 13,20 % 3,11 % 1

Knapp drei Viertel aller Befragten gaben an, dass sich ihre unternehmerische Freiheit mit Wegfallen der Preis­parität sehr stark oder stark erhöhen würde.

2

3

4

6,41 %

An der Eindeutigkeit der Ergebnisse und dem daraus resultierenden Handlungsbedarf besteht kein Zweifel. Wohin der Weg genau gehen wird ist momentan noch offen. Prinzipiell bestehen drei Möglichkeiten: 1. Man findet mit den OTAs eine für beide Seiten befriedigende Lösung. 2. Man geht den deutschen Weg einer Wettbe- werbsklage. 3. Es kommt zu einer gesetzlichen Regelung analog zum französischen Modell. Wohin es auch geht, eines ist klar: Wir bleiben für Sie dran!

49,13 %

5

Verfügbarkeitsparität

22,52 % 16,50 % 3,50 % 5,24 % 3,11 % 1

2

3

4

5

k.A.

24,27 % 16,31 % 2,72 % 3,69 % 2,91 % 1

Von der Forderung, das letzte Zimmer den OTAs zur Verfügung zu stellen, fühlt sich knapp jeder zweite Hotelier in seinem Wirken sehr stark beschnitten, 22,52 % sehen starke Einschnitte.

Konditionenparität

50,10 %

Ähnlich das Meinungsbild bzgl. Preisparität auf der hoteleigenen Website – 77,3 % sehen darin einen sehr starke oder starke Einschränkung in ihrem unternehmerischen Handeln.

Antworten analog zur Notenskala 1= sehr stark 5= überhaupt nicht

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Solange Hoteliers mit den Angeboten auf ihrer eigenen Website schlechter gestellt sind als auf den Kanälen der OTAs, ist jede Anpassung nur oberflächliche Kosmetik. Das zeigen auch die Antworten der Betroffenen.

2

3

4

5

k.A.

Rund 75 % sehen eine sehr starke oder starke Erhöhung in der unternehmerischen Freiheit, wenn sie Endkunden gleiche oder vorteilhaftere Geschäfts­ bedingungen bieten können als den Buchungsplattformen.


THEMENSCHWERPUNKT

>> Online Buchungsportale

Zwischen Zwang und unternehmer­ischer Freiheit _MARKUS GRATZER Hotelbuchungsportale wie Booking.com, HRS oder Expedia sind in der Hotellerie kaum mehr wegzudenken. Ihr Anteil am Bu­ chungsvolumen stieg in den letzten zehn Jahren in Österreich stetig: von rund 5 % auf 25 %. Als mittlerweile wichtiger Ver­ triebskanal sind sie vor allem in Hinblick auf das internationale Geschäft kaum mehr wegzudenken. Mit steigender Bedeutung und Marktmacht wuchs auch die Abhängigkeit vieler Betriebe von einer Listung auf Booking.com. Entscheidend ist nicht mehr, ob man dabei ist, sondern wieviel man bereit ist an Provision zu bezahlen. Ein einträgliches Geschäft für die Portale – alleine in Österreich lukrieren sie dadurch 200 Mio. Euro pro Jahr. Die vermeintliche Transparenz für die Endkunden wird rein von Google und Booking gewährt bzw. gestaltet. Gefunden und gebucht wird nur jener, der entsprechend nach den Spielregeln der Portale agiert. Viele werden sagen: „Nun ja, nicht anders als vor 20 Jahren mit den Reiseveranstaltern. Warum regt sich die Hotellerie hier auf? Vertrieb kostet eben, wie in jeder Branche und schlussendlich zahlt man nur wenn auch gebucht wird, da sind 15 % ja nicht viel.“

Massive Einschränkung der unternehmeri­ schen Freiheit Wir vertreten hier eine klare Meinung: Wenn es um das Anwerben von Neukunden geht, sind die Kommissionen teilweise gerechtfertigt. Bucht jedoch ein Stammkunde über die Portale, geht den Hotels unnötig viel Geld verloren. Geld das bei Investitionen oder Mitarbeitern fehlt. Können Unternehmer aufgrund der hohen Marktmacht und den Vertragsklauseln – wie eben der Ratenparität – nicht mehr frei über Preis und Angebot entscheiden, ist der unternehmerische Handlungsspielraum massiv beeinträchtig. Es geht nicht um Ratenparität ja oder nein – es geht darum, dass jeder Unternehmer selbst darüber entscheiden

sollte über welchen Vertriebskanal und zu welchen Konditionen er seine Angebote verkauft. In Frankreich, Schweden und Italien haben die Wettbewerbsbehörden im April Untersuchungen gegen Booking beendet und die Ratenparitätsklausel unter Auflagen gebilligt. Die wichtigste Auflage: Booking muss zumindest die Möglichkeit gewähren, auf anderen Plattformen günstigere Preise anzubieten. Für die Website des Hotels gilt die Ratenparitätsklausel unverändert.

AGB-Anpassung: Lösung für ganz Europa? In der Hoffnung damit eine Lösung für ganz Europa gefunden zu haben, hat Booking seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) auch in Österreich angepasst. Zwar sind diese eine Verbesserung gegenüber früher, unterm Strich aber nur ein fauler Kompromiss und aus unserer Sicht abzulehnen. Aus der Sicht von Booking macht dieses Manöver natürlich Sinn. Das Portal will unbedingt verhindern, dass Reisende die eigene ausgeklügelte Suchmaschine nutzen und danach auf der Website des Hotels zum besten Preis buchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie dafür auf ein anderes Portal ausweichen, schätzt Booking gering ein.

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Dazu kommt ein weiteres Argument: Auf der Suche nach dem günstigsten Preis nutzen Urlauber immer häufiger Meta-Suchmaschinen. Mit Kayak hat Priceline, der Mutterkonzern von Booking, kürzlich einen der beiden führenden Meta-Search Engines gekauft. Booking behält somit selbst dann Zugriff auf viele Kunden, wenn diese für die Buchung auf andere Portale ausweichen.

Ist Ratenparität überhaupt rechtens? Dass es auch anders geht, zeigt das deutsche Bundeskartellamt. Bereits 2012 verbot es HRS, dem damaligen deutschen Marktführer, die Ratenparitätsklausel. Derzeit laufen Verfahren gegen Booking und Expedia. Ebenso wichtig: die „Loi Macron“. Das Gesetz, von der französischen Nationalversammlung am 10. Juli verabschiedet, verbietet die Ratenparität komplett.

Die Frage nach der Rechtmäßigkeit rüttelt an den Grundfesten der Geschäftsmodelle von Booking, Expedia und Co. Für die Hotellerie geht es um die Preishoheit über die eigenen Vertriebskanäle. Die Unternehmer sollten ihre Preise frei gestalten können und sich nicht dem Diktat der Onlineportale beugen müssen. Mit fairen, transparenten Geschäftsbedingungen wäre beiden Seiten geholfen. Einstweilen bleibt der Hotellerie nur der Weg durch die Steigerung der Direktbuchungen und intelligentes Revenue Management den Kampf aufzunehmen. Die ÖHV unterstützt die Hotellerie dabei mit entsprechenden Schulungen und Lehr­gängen. Zusätzlich werden wir in Zukunft auch konkrete Lösungen im Online Vertrieb anbieten.

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THEMENSCHWERPUNKT

5 Fragen an… EDITH GEURTSEN

Regional Director für Deutschland, Zentral- und Osteuropa bei Booking.com

1.

Warum haben Sie sich dazu entschieden die AGBs für Ihre Hotelpartner zu ändern. Was war der Hintergedanke dieser Änderung? Booking.com unterstützt nicht nur den Wettbewerb, der dafür sorgt, dass die Preise für Nutzer niedrig bleiben, sondern auch unsere Unterkunftspartner, damit sie ihr Geschäft erweitern können. Die Entscheidung, neue Paritätsregelungen einzuführen, resultiert aus der Übereinkunft mit den französischen, italienischen und schwedischen Wettbewerbsbehörden. Diese neue Regelung soll zu einer größeren Markttransparenz und einem gesunden Wettbewerb zwischen Online-Buchungsportalen beitragen. Sie soll den globalen Tourismus unterstützen und darüber hinaus dafür sorgen, dass Booking.com seinen Kunden in Österreich und Europa weiterhin die best­ mögliche Buchungserfahrung liefert. Booking.com will sicherstellen, dass alle Hotelpartner gleichermaßen von dieser neuen Regelung profitieren und ist davon überzeugt, dass sie ein maßgebliches Vor­bild für eine europaweite Lösung innerhalb der Tourismusindustrie darstellt. Hotel­betreiber erhalten größere Flexibilität hinsichtlich der Preis- und Angebotsgestaltung über ihre On- und Offlinekanäle.

2.

Auf der hoteleigenen Website schreiben Sie den Hotels die Einhaltung der Ratenpartität jedoch weiterhin vor? Wieso ist die hotel­eigene Website vom Fall der Ratenparität ausgenommen?

Hoteliers können von nun an freier über die Preisgestaltung auf ihren On- und Offlinekanälen verfügen. Indem Booking.com sicherstellt, dass ein Hotel auf seiner eigenen Website dieselben Preise einstellt, wie auf Booking.com, greifen Kunden weiter­hin auf die bestmöglichen Preise zu. Außerdem werden

Unterkunftspartner, unabhängig von der Größe, dabei unterstützt, ihr Geschäft weiter auszubauen und ihre Zimmerkontingente zu füllen. Booking.com stellt für seine Partner einen sehr erfolgreichen Vertriebskanal dar. Über das Portal haben Unterkünfte die Möglichkeit, ihre Zimmer an ein globales Publikum zu vermarkten, ohne dass sie auf kostenintensive Werbemaßnahmen zurückgreifen müs­sen. Indem Booking.com die Parität mit der hoteleigenen Website festlegt, wird sichergestellt, dass sie ihr Business-Modell beibehalten können. Außerdem wird so vermieden, dass Hotels Kunden über Booking.com generieren, ohne dafür zu bezahlen. Alle Unterkünfte, unabhängig von ihrer Größe, können ihre Zimmer auf Booking.com einstellen. Durch Booking.com steht eine kleine Pension in fairem Wettbewerb zu weltweit agierenden Hotelketten, ländlichen Chalets oder Wellness-Hotels. Booking.com hilft dabei, dass Unterkünfte aller Art ihre Vertriebsstrategie der neuen Realität des digitalen Konsumentenverhaltens anpassen können. Angefangen bei Mobile über Apps und vieles mehr – denn über die Onlinekanäle suchen immer mehr Konsumenten ihre Urlaubsunterkünfte.

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3.

Wie geht bzw. ging Booking.com mit Hotels vor, die die AGBs nicht akzeptieren?

Jedem Unterkunftspartner steht es weiterhin frei, auf Booking.com zu werben. Wenn sie sich dagegen entscheiden, ist dies in Ordnung, doch Booking.com freut sich bereits über 700.000 Hotels und Ferienunterkünfte, die sich für das Portal entschieden haben, denn Booking.com fördert ihr Geschäft. Booking.com unterstützt all seine Unterkunftspartner und ist um einen regelmäßigen Austausch bemüht. Durch die Anpassung der AGBs haben Hoteliers die Möglichkeit, freier über ihre An­gebots­­gestaltung in Bezug auf Hotel Onlinebuchungsportale zu entscheiden. Bei dieser Anpassung unterstützt Booking.com seine Unterkunftspartner individuell, um die bestmöglichen Buchungsergebnisse zu erzielen.

4.

Warum ist die Ratenparität Ihrer Meinung nach für Hotels wichtig?

Ein wichtiger Punkt ist, dass der Gedanke der Parität ursprünglich von Hotels entwickelt wurde. Diese neue Regelung ermöglicht Hotels eine weitaus größere Flexibilität bezüglich der Preisgestaltung. Sie führt dazu, dass ein größerer Wettbewerb zwischen Online-Portalen möglich ist, wovon die Kunden wiederum profitieren. Unsere Hotelpartner schätzen Booking.com als gewinnbringenden Online-Vertriebskanal. Durch Booking.com ist es auch einer kleinen Pension in Österreich möglich, Zimmer an Reisende aus China oder Australien zu vermieten.

5.

Was ist Ihre Empfehlung für Hotels im Online-Vertrieb?

Hotels und Unterkunftsbetreiber entscheiden sich dafür, Teil eines umfassenden Portfolios mit über 700.000 Unterkünften zu werden. Dies macht es für sie zu einem sehr kosteneffizienten Vertriebskanal. Und dies will Booking.com auch weiterhin sein. Für seine Kunden will Booking.com außerdem für Transparenz, Auswahl und den bestmöglichen Preis stehen. In vielen Fällen stellt eine Partnerschaft mit Booking.com eine kosteneffiziente Möglichkeit dar, um ihr Geschäft lokal und international auszubauen. Das Portal investiert fortwährend darin, die Website und Apps an die sich stetig ändernden Anforderungen der User anzupassen. Unterkünfte können sich also der Expertise von Booking.com als hocheffizienter Marketingkanal sicher sein. Booking.com hilft seinen Unterkunftspartnern nicht nur dabei das größtmögliche Publikum zu erreichen, sondern erstellt außerdem vielfältigen Content und Anschauungsmaterial und übersetzt seine Inhalte in mehr als 40 Sprachen. Außerdem ist der Kunden-Service rund um die Uhr im Einsatz, um Kunden sowie Unterkunftspartnern zur Seite zu stehen. Durch Booking.com hat auch ein kleines Hotel in Österreich Zugriff auf ein weltweites Publikum, welches sonst für viele Unterkünfte nicht möglich wäre. Eine Partnerschaft mit Booking.com ermöglicht großen Marktteilnehmern außerdem vollkommen neue Werbekanäle. Booking.com hilft Kunden weltweit die perfekte Unterkunft zu finden, die am besten zu ihren Bedürfnissen passt, zum bestmöglichen Preis.

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Hotelcockpit Gesamterlöse pro Zimmer und Jahr

Kennzahlen der TOP-Ferienhotellerie (4*, 4*S und 5*)

Vollbelegstage: Nächtigungen/Betten

Woher kommt das Geld? 2

3

GOP pro Zimmer

Die neun dargestellten Kennzahlen decken drei wesentliche Bereiche ab: die Einnahmenseite mit Auslastung und Preisdurchsetzung, die Wirtschaftlichkeit sowie die Stabilität und Bonität eines Betriebes. Mit diesen drei Kernbereichen kann eine schnelle erste Einordnung getroffen werden. Je nach Positionierung, individueller Situation aber auch Lage können sich diese Kennzahlen unterscheiden. Wir empfehlen daher immer eine detaillierte Analyse Ihrer spezifischen Kennzahlen.

1

Geht man von einem unbedeutenden Diese Auslastungskennzahl gibt die Zahl der Überschuss der operativen Einnahmen Anteil von a-la-carte-Umsätzen bzw. Eintheoretischen Tage mit Vollbelegung p.a. über die operativen Ausgaben. Nicht nahmen von hausexternen Gästen aus, an. berücksichtigt sind Unternehmens-Overermöglicht der Gesamtumsatz pro Zimmer heads (Ausgaben des Gesamtunterneheine Einschätzung des tatsächlich pro Zim- Einsaison-Unternehmen erzielen dabei mens, die mit der operativen Ebene nichts mereinheit erzielten Umsatzes. In dieser eine Auslastung von 120 bis 150 Vollbelegs- zu tun haben wie Aufwände der ImmoKennzahl spiegeln sich sowohl Auslastung tagen, Unternehmen an einem Standort, bilie, Management-Fees, Miete, Pacht, als auch Preisniveau wider. der zwei Saisonen ermöglicht, zwischen Leasing, Zinsen, Immobilienversicherun180 und 300 Vollbelegstagen. gen, Abschreibungen etc.). Durch die AusIm Durchschnitt werden in der 4-Sterneklammerung von Eigen- und Fremdkapital Hotellerie etwa 40.000 Euro pro Zimmer eignet sich die Kennzahl gut zum überbeund Jahr erzielt. In der Drei-Sterne-Hotrieblichen Vergleich der Wirtschaftlichtellerie etwa 25.000 Euro - jeweils netto keit. Der GOP (Gross Operating Profit) pro MwSt. Zimmer beträgt bei den Unternehmen der 4/5-Sterne-Kategorie etwa 9.200 Euro und bei den Unternehmen der 3-Sterne-Kategorie etwa 5.000 Euro.

Wo fließt das Geld hin?


Kennzahlen der TOP-Ferienhotellerie (4*, 4*S und 5*)

pro Zimmer und Jahr

Gesamterlöse

€ 40.646 € 31.364 Kosten

pro Zimmer und Jahr Zielwert: € 14.618

€ 9.282 GOP (DB III)

Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV), die Österreichische Hotel & Tourismusbank (ÖHT) und Kohl & Partner haben das Hotelcockpit ins Leben gerufen: neun zentrale Kennzahlen, mit denen Sie Ihr Unternehmen auf den ersten Blick einordnen können. Die Werte zeigen den Median der Top-Ferienhotellerie in Österreich, basierend auf einer Stichprobe von 341 Betrieben für das Bilanzjahr 2014. Die Zielwerte zeigen jeweils die Klassenbesten (Top 25 %) zur Orientierung.

Hotelcockpit


Zielwert: 12%

Wareneinsatz

15%

Zielwert: 29%

GOP (DB III)

23%

© 2015 by ÖHV, Kohl & Partner und Tourismus Bank | www.oehv.at | office@oehv.at

Was wird aus den Erlösen?

Zielwert: 31%

Mitarbeiterkosten

35%

Zielwert: 23%

Sachkosten

27%

Zielwert: € 56.605

Entschuldungsdauer Zielwert: 9 Jahre

12,9 Jahre

Verschuldungsgrad (Umsatz zu Kreditobligo) Zielwert: 1:1,4

1:1,9

Auslastung in BettenVollbelegstagen Zielwert: 228

181 VBT


Wareneinsatz, Personalaufwand und 4 5 6 Sachaufwand jeweils in % vom Umsatz Die wesentlichen Aufwandspositionen in Relation zum Umsatz geben einen Hinweis auf die Sparsamkeit der betrieblichen Leistungserstellung. Die Benchmarks in Relation zum Umsatz sind für die jeweiligen Kategorien dargestellt.

Verschuldungsgrad Fremdkapital/Jahresumsatz

7

GOP operativer Überschuss

Der GOP dient zur Ermittlung der Umsatzrentabilität. Diese Kennzahl berechnet sich aus dem Gesamtumsatz aus Restauration, Beherbergung, Nebenleistungen und übrigen Erträgen abzüglich der direkt zuteilbaren Kosten wie Waren, Personal und übriger direkter Sachaufwände.

Um die fixen Kosten aus den betriebswirtschaftlichen Abschreibungen und der Verzinsung des eingesetzten Kapitals verdienen zu können, sollte der GOP mindestens 23-29 % des Gesamtumsatzes betragen.

Entschuldungsdauer Fremdkapital/Cashflow

Ausgehend von der (teilweise theoretischen) Überlegung, dass der Cashflow zur Gänze zur Rückzahlung des Fremdkapitals verwendet wird, kann das Ergebnis auch als jene Zeitdauer interpretiert werden, die erforderlich wäre, um aus dem erzielten Cashflow das aushaftende Fremdkapital zur Gänze zu tilgen. Betriebe mit einer Entschuldungsdauer von bis zu 10 Jahren gelten als sicher, mit 10-15 Jahren als anfällig und mit Werten von mehr als 15 Jahren als gefährdet.

Der Cashflow stellt den Überschuss der baren Betriebseinnahmen über die ebenso baren Betriebsausgaben dar und bezeichnet damit den Liquiditäts- bzw. Bargeld- oder Cash-Überschuss, den ein Unternehmen aus seiner Betriebstätigkeit heraus erzielt.

9

Wie stabil ist mein Unternehmen?

Der Wareneinsatz sollte bei der 4-Sterne-Kategorie bei max. 12-15 %, Mitarbeiterkosten bei 31-35 % und die Sachkosten bei 23-27 % liegen.

8

Mit dieser Kennzahl kann die gegebene Belastung mit Fremdkapital eingeschätzt werden, wobei folgende Grenzwerte gelten: Betriebe mit einem Wert von 1,5 gelten als sicher, bei 1,5 - 2 als anfällig und bei Werten über 2 als gefährdet.

© 2015 by ÖHV, Kohl & Partner und Tourismus Bank | www.oehv.at | office@oehv.at


ADVERTORIAL

Gefunden werden, buchbar sein und online bezahlen – Wettbewerbsvorteil sichern! card complete ist Ihr kompetenter Partner. Online-Kartenakzeptanz bringt Tourismusbetrieben mehr Direktbuchungen Kreditkarten sind in der Tourismusbranche allgegenwärtig – ob im Hotel, Restaurant oder für Taxi und Souvenirshop. Die Akzeptanz von Kreditkarten birgt aber nicht nur Vorteile während der Reise selbst: Im Zeitalter des zunehmenden touristischen Direkt- und Online-Vertriebs ist eine einfache Buchungsund Zahlungsabwicklung ein entscheidender Wett­bewerbs­vorteil. Bereits ein halbes Jahr vor Antritt ihrer Reise hat sich ein Großteil der Gäste für eine Destination entschieden. Dabei wird die gesamte Urlaubsplanung immer öfter über das Internet abgewickelt, wie auch eine Studie der ÖHV zum touristischen Online-Vertrieb unterstreicht. Das reicht von der Auswahl der Destination, über das Hotel vor Ort bis hin zur finalen Reisebuchung. Ein Trend, den touristi-

sche Anbieter unbedingt für sich nutzen sollten: Denn online gefunden zu werden und in Folge auch über die eigene Homepage buchbar und bezahlbar zu sein, unterstützt die positive Buchungsentscheidung des Konsumenten. Unter dem Strich bringt das mehr Direktbuchungen und damit auch höhere Auslastung und Umsätze. Die Kartenakzeptanz hat sich dabei als einfaches und sicheres Online-Zahlungsmittel bewährt. Weitere Infos zum umfassenden Lösungsangebot von card complete finden Sie auf www.cardcomplete.com (Akzeptanz­ partner). Gerne beraten wir Sie auch persönlich. Wenden Sie sich dazu bitte direkt an das card complete Akzeptanzpartner Service: ap@cardcomplete.com, T: +43 1 71 11 14 00

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>> Blick auf Europa

Paritäts-Poker _MARKUS LUTHE, Geschäftsführer Hotelverband Deutschland (IHA) Die Meistbegünstigungsklauseln der Hotelbuchungsportale beschäftigen seit mittlerweile fünf Jahren die Wettbewerbsbehörden in Deutschland und Europa. Mit seiner Abstellungsverfügung gegen HRS im Dezember 2013 hatte das deutsche Bundeskartellamt die Wettbewerbswidrigkeit solcher Paritätsklauseln in den Verträgen zwischen OTA und Hotels fest­ gestellt. Im Januar 2015 wies das Oberlandesgericht Düsseldorf die Be­ schwerde von HRS gegen die Abstellungsverfügung vollumfänglich ab. Dies war ein wichtiger Schritt zur Wiedererlangung der unternehmeri­ schen Entscheidungsfreiheit für die Hotellerie! Aufgrund einer Beschwerde des Hotelverbandes Deutschland (IHA) hat das Bundeskartellamt auch gegen Booking.com und Expedia noch anhängige Verfahren wegen vergleich­ barer Klauseln eingeleitet. Dessen ungeachtet setzen beide Portale die Verwendung solcher BestPreis-Klauseln unbeirrt fort. In Frankreich, Italien und Schweden hat Booking.com mit den Wettbewerbshütern am 21. April 2015 einen (noch nicht rechtskräftigen) Deal geschlossen, um seine Paritätsforderungen im Kern zu retten. Booking.com gestattet nun den Hoteliers, bei anderen Buchungsportalen niedrigere Raten einzu-

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stellen, will aber unter keinen Umständen zulassen, dass das Hotel selbst online einen günstigeren Zimmerpreis anbietet. Aus unserer Sicht sind diese „Verpflichtungszusagen“ in Gänze untauglich für eine wirksame Beseitigung der im Raum stehenden Wettbewerbsbeschränkun­ gen. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das Angebot von Booking.com vielmehr als Trojanisches Pferd, dessen Annahme die wettbewerblichen Probleme sogar verschärfen würde. Die Hotelverbände in Europa haben über ihren europäischen Dachverband HOTREC die Kartellbehörden jedenfalls ausdrücklich vor der Annahme solcher Verpflichtungszusagen gewarnt. Die Entscheidungen in Frank­reich, Italien und Schweden entfalten keinerlei Bindungswirkung für die Hotellerie in anderen Ländern.


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Ungeachtet dessen, führte Booking.com zum 01. Juli 2015 über eine Änderung seiner AGB die modifizierten Paritätsklauseln europaweit ein und versucht als der Marktstärkere, für sich vorteilhafte Regelungen gegenüber der Hotellerie durchzusetzen. Mit diesem Vorgehen missachtete der Marktführer unter den Buchungsportalen nicht nur die Wettbewerbshüter und die Rechtsprechung in Deutschland, sondern düpiert mit der konzertierten Umsetzung innerhalb der Europäischen Union auch die französische Nationalversammlung, die im am 09. Juli 2015 mit dem „Loi Macron“ ein umfassendes gesetzliches Verbot eben dieser Paritätsforderungen beschlossen hat.

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In Deutschland sorgte die Einführung der modifizierten Paritätsklauseln in der Hotellerie jedenfalls zu einer Welle der Entrüstung und mehr als tausend Hoteliers legten formal Widerspruch gegen den entsprechenden Passus der neuen AGB von Booking.com ein. Auch Expedia hält an einer engen Ratenparität fest, ist allerdings zum 01. August rechtstechnisch einen anderen Weg als Booking.com gegangen, indem das Unternehmen eine „Verzichtserklärung“ bezüglich der in seinen AGB verankerten weiten Paritätsforderungen abgegeben hat. Damit ist formal ein weiterer Widerspruch der Hotelpartner nicht erforderlich und Hoteliers können diesen einseitigen „Verzicht“ seitens Expedia unbeantwortet zur Kenntnis nehmen. Zumindest in Deutschland und Frankreich werden die Hoteliers nun wieder frei in ihrer Entscheidung sein, welche Rate und welche Verfügbarkeiten sie wann, wem und auf welchem Vertriebskanal anbieten. Der Anfang ist gemacht, nun liegt es in der Hand der einzelnen Betriebe, das Beste aus der neu gewonnenen Freiheit zu machen. Sie sollten sich vom unsäglichen Paritäts-Poker der Portale mit den Kartellbehörden nicht bluffen lassen!

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>> Direktbuchungen

Die Kunst des Dire _GABRIELE SCHULZE, www.marketing4results.de

Eigentlich ist es erstaunlich, dass die direkte Buchung des Gastes im Hotel über E-Mail, die eigene Webseite oder das Telefon noch so beliebt ist. Die Hotellerie hat zuneh­ mend Probleme noch gut ausgebildete Reservierungsmitarbeiter zu bekommen, der Grad der Automatisierung von der Webseite direkt in die Hotelsoftware lässt häufig eine Menge Verbesserungspotenzial zu und sehr oft macht Expedia oder Booking in Sachen Upselling und hochpreisigen Verkauf einen deutlich besseren Job als so man­ cher Reservierungsmitarbeiter. Und dennoch ist sie so beliebt, die direkte Buchung des Gastes an der Rezeption, Telefon oder über die hoteleigene Webseite. Denn längst tobt ein Krieg der Buchungswege. Noch vor der Haustür, in der Suchmaschine wird der Stammgast dem Hotelier „vor der Nase“ durch eine geschickte AdWords-Kampagne vom Mittler weggeschnappt und der Hotelier weiß dann häufig nicht, ob er sich über den zusätzlichen (oder sollten wir sagen, verdrängten) Umsatz freuen oder die Provisionen beweinen soll. Direkte Buchungen, insbesondere bei hoher Automatisierung sind gut und wichtig! Denn auf der eige­ nen Webseite und der lizensierten Buchungssoftware (Web Booking Engine) kann der Hotelier sein Produkt genauso dekorieren, wie es dem erfolgreichen Verkauf besonders nutzt. Ein starkes Direktbuchungsgeschäft ist gut für die Gästebindung und vermeidet Abhängigkeiten von ein oder zwei Vertriebspartnern, die leicht ausgenutzt werden könnten. Aber, eine

professionelle Webseite und eine gut gepflegte Buchungsmaschine kosten Geld (ebenso wie ein gut ausgebildetes Reservierungsteam). Und damit diese Investitionen, umgerechnet in Verkaufskosten vom produzierten Umsatz möglichst geringer sind, als die oft zu zahlenden 15 % Provision eines OnlineReisebüros, müssen kluge Strategien die oft kostspielige Technik unterstützen.

Der externe Vertrieb erhält keine besseren Angebote Dem Online-Reisebüro eine Stornierungsmöglichkeit bis 18:00 Uhr am Anreisetag anzubieten und vielleicht einen Rabatt für Geschäftsreisende und einen noch größeren Rabatt für Last Minute Buchende sind Kardinalsfehler im Hotelvertrieb, die es überhaupt erst so weit haben kommen lassen. Verkaufen Sie nichts im externen Vertrieb, was der Gast nicht auch bei Ihnen bekommen kann. Kann Ihre Buchungs­

Ein Meilenstein der digitalen Initiative von AccorHotels war, im Juni 2015, der Umbau der Distributions- und Buchungsplattform zum offenen Marktplatz AccorHotels.com, wo Direktbucher künftig ein verdreifachtes Hotelangebot erwartet. „AccorHotels.com ist mit 47 % ein erfolgreicher Teil des österreichischen Online-Geschäftes. Mit dem neuen Angebot, bis zu 10 % Discount Only OnAccorhotels ‘ bieten wir dem Kunden den besten Preis auf unserer eigenen Website und erwarten weitere Zuwächse“, so Sabine Toplak, Vice President Sales & Distribution Austria. Zusätzlich zum Marktplatz AccorHotels.com bringt die neue AccorHotels App für Kunden Erleichterung auf allen Reise-Etappen von Check-in/-out Services, Reiseführer, bis zur Verwaltung des Treueprogramms Le Club AccorHotels. Sabine Toplak, VP Sales & Distribution Austria, Accor Hotels

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THEMENSCHWERPUNKT

ektverkaufs software das bei Hotelspecials.nl Angebote zahle 2, bleibe 3 Special technisch nicht abbilden, dann haben Sie die falsche Buchungssoftware und dürfen diese Promotion auch nicht dem Vertrieb anbieten.

Danke sagen auf die smarte Art Wer etwas möchte, muss dies zunächst deutlich sagen. Sagen Sie Ihren Gästen, warum Sie direkte Buchungen schätzen. Aber jammern Sie auf keinen Fall über die Provisionen. Viele Anbieter von Bu­ chungs­software ermöglichen die Einrichtung von Buchungscodes oder Dankeschön Aktionen. Wir be­ ­lohnen jede direkte Onlinebuchung mit einem 5 Euro Gutschein, oder einer regionalen Überraschung, denn Ihre direkte Buchung spart uns viel Arbeit und zeigt Ihnen das komplette Sortiment. Diese Information darf der Gast ruhig überall im Hotel, den Mailings und den Anzeigen lesen….

Die Verschiebung der Buchungswege genau messen, Kennzahlen wie Konversion und Verkaufskosten pro Kanal im Auge behalten. Wer nicht messen kann, kann nicht steuern. Wie viele Besucher hat die Webseite, wie viele statten der Web Booking Engine einen Besuch ab und wie groß ist der Anteil der Buchenden. Diese Kennzahlen sollten ebenso ins regelmäßige Reporting fließen, wie die Auslastung oder der Durchschnittspreis. Die größten Blocker eines erfolgreichen Direktgeschäftes sind mangelndes Fachwissen, über kunden­ freundliche Direktbuchungswege (und das Fehlen derselben), zu schlechte (weil manuell gepflegte) Verfügbarkeit, undurchsichtige Preis- und Kategoriensysteme und der mangelnde Focus des Manage­ ments auf diese Entwicklungen. So gut und wichtig der direkte Gastkontakt auch während der Buchung ist, so wichtig sind dennoch gute Vertriebspartner. Sie erreichen einfach Märkte und potenzielle Gäste, die ansonsten nie von Ihrem

„Voraussetzung für einen erfolgreichen Direktvertrieb ist ein attraktives, begehrtes Produkt, mit klarer Positionierung. Die eigenen Spitzenleistungen gehören vor den Vorhang und mit einem selbstbewussten Preis präsentiert. Dabei muss die Preishoheit stets im Unternehmen, und nicht bei Vertriebspartnern liegen. Eine autoritäre Preispolitik sowie Vertrieb sind Chefsache. Auslastung oder Nächtigungen können nicht die Zielgröße sein. In der Umsetzung hilft eine reduzierte, strukturierte Webseite ohne den User zu überfrachten. Gezieltes Wording und eine emotionale Bildsprache lassen Preisargumente in den Hintergrund rücken. Im Forsthofgut setzen wir den Löwenanteil unserer Marketinggelder im Online-Marketing ein, da wir hier den Erfolg auch bestmöglich messen können. Vertrauen in die eigenen Stärken und unternehmerischer Mut zum Preis sollten im Direktvertrieb stete Begleiter sein.“ Mag. Christoph Schmuck Naturhotel Forsthofgut, Leogang

Angebot erfahren hätten. Das tun sie aber nur dann, wenn die Spieße im Markt gleich lang sind und ein faires Miteinander (von beiden Seiten) gelebt wird.

Die Hausaufgaben müssen gemacht sein Grundvoraussetzung für mehr Buchungen und steigenden Umsatz sind ein stimmiges Produkt und eine einzigartige Positionierung. Sind die Alleinstellungsmerkmale gefunden gilt es die beschriebe­ nen Schritte für mehr Direktvertrieb in die Tat umzusetzen. Nicht vergessen: Die Mitarbeiter müssen an Board und geschult sein! Gelingt es die genannten Punkte zu etablieren und aufeinander abzustimmen, ist das Rezept für ein volleres Haus, steigende Durchschnittspreise und zufriedenere Gäste und Mitarbeiter gefunden. Leichter gesagt als getan, so mancher Hotelier stellt sich die Frage von welcher Seite das Pferd aufgesattelt werden soll.

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die Entwicklung des Online-Vertriebs bis hin zum Mobile Marketing die eigene Website – mein Leuchtturm im Online-Vertrieb Reisevertriebszusammenhänge im Leisure- und Business Travel (CRS, GDS, IDS, OTAs) das Hotel im Metasearch die Weiterentwicklung der Bewertungsportale in Vertriebsportale Direktvertrieb vom Metasearch bis zur hotel­ eigenen Website Wie kann Technologie den Arbeitsalltag erleichtern? Vom Front Office über Channel Management zum Kunden und zurück


THEMENSCHWERPUNKT

Kundenbindungsmanagement Online Marketing & Vertrieb

Social Media Revenue Management Web Basics

Revenue Management – Steigerung der Auslastung und Optimierung von Umsatz ■■ ■■

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Einführung, Kennzahlen und das Warum? Welcher Preis zu welcher Zeit – von der Historie bis hin zum Forecast Strategische Steuerung der Zimmerkapazitäten Preisgestaltungsprinzipien Dynamic Pricing – Was ist das?

„Natürlich versuchen auch wir möglichst viele Buchungen direkt zu generieren. Um unser neues, alleinstehendes, privat geführtes Hotel zu füllen, ist allerdings die Zusammenarbeit mit OTAs unerlässlich. Positionierung, Vermarktung und Verkauf verlangen deren Unterstützung. Die Portale decken so viele Märkte ab, die man als individuelles Unternehmen schlichtweg nicht erreichen bzw. bewerben kann. Hintergedanke ist auch, dass wir Booking.com & Co als Schaufenster nutzen. Selbst wenn Provisionen für OTAs bereits einen hohen Wert erreicht haben, bin ich immer noch der Meinung, dass der, der uns Geschäft bringt, auch seinen Verdienst daran haben soll. Freuen wir uns, dass es Unternehmen gibt, die uns Geschäft bringen! Vertrieb kostet eben etwas Geld!“ Andreas Kerschbaumer Hotel Direktor, Hotel Schani Wien

Kundenbindungsmanagement – Das A&O für den Erfolg eines Unternehmens ■■ ■■

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aktives Online Reputationsmanagement Umgang mit Bewertungen und Bewertungs­ portalen Trends & Entwicklungen, „Big Data“ Kundenbindung durch Optimierung der Gästedatenbank die Customer Journey

Professioneller Webauftritt – Der Unter­ schied liegt im Detail ■■ ■■

Texten für die richtige Zielgruppe im Internet rechtliche Grundkenntnisse im Web

Der Lehrgang dauert 8 Tage, aufgeteilt auf 2 Module à 4 Tage und findet in 2 verschiedenen Hotels der österreichischen Top-Hotellerie statt. Unterrichtet wird nur von Top-Experten die jahrelange Praxiserfahrung in Hotellerie und Tourismus nachweisen können. Nähere Infos zu Terminen und Kosten für die nächs­ ten Lehrgänge finden Sie unter www.oehv.at/lory

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Auch bei Online-Buchungen: Die perfekte Absicherung für den Österreichurlaub! Das Angebot einer Reiseversicherung bei Hotel­ buchungen ist in vielen Betrieben Standard. Die Bereitschaft zur kulanten Stornoregelung ist aus Kostengründen geringer. Die Versiche­ rung hilft dem Hotelier, den Ertragsausfall abzufangen, und die harmonische Beziehung mit dem Gast bleibt gewahrt. Die Europäische Reiseversicherung bietet zwei Stornopakete ohne Selbstbehalt an:

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Nähere Informationen: Pia Werner, pia.werner@europaeische.at T: 0676 882 46 184


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>> Regeln zum Erfolg

Quo vadis Direktbuch – oder wie steigere ich meine Buchungen Impuls Hotel GmbH und ReachLocal Austria kooperieren um in Österreich die Direktbuchungen für Hotels zu steigern. Hoteliers sind verstärkt unzufrieden mit den Buchungen über ihre eigene Website. Die Buchungen über Hotelbuchungsplattformen wie Booking.com, HRS, Hotel.de, Expedia usw. steigen stetig – aber leider nicht nur die Buchungen, sondern auch die dafür zu entrichtenden Kommissionen. Hierbei profitieren diese Portale selbst von mühsam erarbeiteten Stammgästen, Empfehlungen oder von denjenigen, die von ihrem Hotel gehört oder gelesen haben, indem sie Suchanfragen im Internet abfangen und diese erst über die Plattform an die Hoteliers weiterleiten. Dafür werden teils sehr hohe Provisionen verlangt. Außerdem gehen besondere Merkmale der jeweiligen Hotels in der Masse der Anbieter meist unter. Oft ist dieser Trend aber auch hausgemacht. Das ist einerseits bedingt durch höhere Preise auf der eigenen Hotel­website verglichen mit den jeweiligen Buchungsplattformen und andererseits durch strenge Buchungsbedingungen. Hier ein Beispiel: Auf Booking.com sind Stornierun­

gen bis zum Tag der Anreise noch kostenlos möglich, auf der eigenen Seite hingegen sind diese größtenteils kostenpflichtig. Wo würden Sie in diesem Fall buchen? Wenn das klare Ziel der Hoteliers die Steigerung der Buchungen auf der eigenen Website ist, dann sollten folgenden Rahmenbedingungen eingehalten werden.

Bestpreisgarantie ist obligatorisch Generell gilt: Auf der eigenen Website sollte der Gast immer den besten Preis bekommen. Diese „Bestpreisgarantie“ ist heute bereits ein Muss.

Einfaches Buchungstool Überprüfen Sie die Bedienbarkeit Ihres eigenen Buchungstools – oft ist es extrem aufwändig und im Vergleich zu den Buchungsplattformen viel zu kompliziert.

Anzeigen der Verfügbarkeit Achten Sie auf die tatsächliche Verfügbarkeit Ihrer Zimmer. Es darf nicht vorkommen, dass auf den Buchungsplattformen Reservierungen angeboten werden, während diese auf Ihrer eigenen Website nicht erhältlich und daher auch nicht buchbar sind.

Ansprechende Zusatzleistungen Besonders wichtig sind Zusatzleistungen, die nur über Ihre eigene Website angeboten werden. Machen Sie dadurch Ihr Produkt attraktiver. Dienstleistungen, die nicht bei den Buchungsplattformen erhältlich sind, steigern den Ertrag pro verkauftem Zimmer.

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MEINE GEDANKEN? nur bei ihr

her über die eigene Website?

MEIN HERZ? schlägt purzelbäume MEIN CAFFÈ? il vero espresso italiano

Kompetente Beratung Kommunizieren Sie in ihrem Website-Text, dass die Beratung für einen tollen Urlaub am besten über Ihre Seite erfolgt, weil Sie über Insider-Tipps verfügen, die eine Buchungsplattform nicht bieten kann.

MEINE TRÄUME? espresso zu zweit

Attraktive Loyalitätsprogramme Schaffen Sie ansprechende Bindungsprogramme auf der Hotelwebsite. Nicht nur Gutschein-Systeme, sondern auch Loyalitätsprogramme sind für treue Kunden ein Anreiz, direkt Ihre Hotelwebsite zu nutzen.

MEINE SEHNSUCHT? ihm nahe zu sein

Positionierung vor Buchungsportalen Stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeige auf Google vor den Buchungsportalen steht, um den potenziellen Gast möglichst direkt auf die eigene Website zu lenken.

Vorbildlicher Service Verbessern Sie Ihre Servicequalität am Telefon. Die Anforderungen werden immer individueller und viele Gäste buchen heutzutage nach einer guten Beratung telefonisch. Nutzen Sie hierbei die Möglichkeit, zusätzliche Leistungen am Telefon zu empfehlen.

Für weitere Informationen, wie Sie mehr direkte Buchungen generieren, die Abhängigkeit von Buchungsplattformen reduzieren, Provisionskosten senken, um die Auslastung und den Umsatz zu steigern und damit Ihre Servicequalität zu verbessern, ist es ratsam, sich von externen Experten für Online-Marketing im Hotelbereich beraten zu lassen.

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>> Hotelbewertungen

Was Hoteliers jetzt tun Wer das volle Potenzial von Gästefeedback nutzt, gewinnt neue Gäste. „Wie wehre ich mich gegen unwahre Bewertungen?“, „Soll ich auf alle Bewertungen einen Kommentar schreiben?“, „Wie nutze ich Bewertungen für´s Marketing?“ – das sind einige jener Fragen, die bei den ÖHV-profit.days 2015 gemeinsam mit Hoteliers, Ver­ tretern von Online-Portalen und Experten diskutiert wurden. Die Mehrheit der Hotels hat mittlerweile die Chancen von professionellem Reputationsmanagement erkannt und nutzt das allgegenwärtige OnlineFeed­back erfolgreich für Qualitätssicherung, Marketing und Verkauf. Auch der positive Einfluss von guten Bewertungen auf die Preise wird von vielen Hotels bestätigt. Dennoch stehen viele Betriebe vor großen Herausforderungen, wenn es um die interne Umsetzung geht. Neben dem ÖHV-Leitfaden zu Hotelbewertungen, der für alle ÖHV-Mitglieder kostenlos zur Verfügung steht, haben wir einige Praxis-Tipps zusammengefasst:

Informationen auf Portalen vervollständigen TripAdvisor, HolidayCheck, Trivago, Google & Co: Mehr als 200 Portale bieten eine Fülle an kostenlosen Möglichkeiten, um den eigenen Betrieb online darzustellen. Nutzen Sie diese voll aus und überarbeiten Sie Ihr Hotelprofil auf den für Sie wichtigsten Plattformen. Neben dem Upload des aktuellen Fotomaterials sowie der textlichen Beschreibung ist es auch möglich, detaillierte Statistiken zur Entwicklung der „Online-Reputation“ zu erhalten.

Negative Bewertungen kommentieren Nach wie vor reagieren wenige Hotels auf negative Hotelbewertungen. Dabei sagen 80 % der Nutzer, dass ein Hotelier-Kommentar „beruhigt“. Analysen zeigen, dass Hotelierkommentare sogar zu einem Anstieg des Bewertungsdurchschnitts führen. Ist eine Reaktion auf Kritik vorhanden, ist dies generell ein starkes Zeichen für Gästeorientierung und erhöht laut Studien auch die Buchungswahrscheinlichkeit für ein Hotel. Natürlich kommt es dabei

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ganz auf das „Wie“ an: Umständliche Begründungen, Rechtfertigungen oder Standardsätze sind hier fehl am Platz.

Gäste zu Bewertungen motivieren Die Bewertungsanzahl hat entscheidenden Einfluss auf das Ranking eines Betriebes in den großen Online-Portalen. Deshalb motivieren findige Hotels aktiv ihre zufriedenen Gäste, Bewertungen abzugeben – zum Beispiel mit persönlicher Ansprache, per E-Mail oder weiteren innovativen Ideen.

Möglichkeiten für Preiserhöhung prüfen Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Betriebe mit einem besseren Bewertungsdurchschnitt höhere Preise erzielen können – bei unverändertem Buchungsvolumen. Deshalb sollten Hotels die Preise ihrer Mitbewerber im Verhältnis zu deren Hotelbewertungen analysieren. So kann festgestellt werden, ob ein Spielraum für höhere Raten besteht.

Interne Guideline erstellen Hotels sind gut beraten, das Management von Gäste­ feedback in Form eines internen Konzepts oder einer Guideline für die Mitarbeiter festzuschreiben. Suzanne Hugger vom Kleinwalsertaler Rosenhof hat durch den profit.day in Lech die Notwendigkeit zum Handeln erkannt: „Nach der ÖHV-Veranstaltung haben wir in einem Workshop unsere Strategie zum Umgang mit Hotelbewertungen weiter verfeinert. Ich war überrascht, wie viel Potenzial in dem Thema steckt. Wir haben noch viel zu tun!“


THEMENSCHWERPUNKT

Zum Nachlesen

müssen

LEITFADEN

„Reputationsmanagement – Hotel­bewertungen generieren, analysieren, richtig reagieren und multiplizieren“ von Alexander Fritsch und Holger Sigmund Reputationsmanagement

-Leitfaden Kostenloser ÖHV unter zum Download dien tu /s www.oehv.at

Autoren Alexander Fritsch und Holger Sigmund gelten als Profis für Hotelbewertungen. Mit weltweit über 400 Seminaren ist ihr Unternehmen „Tourismuspartner“ der führende Know-how-Lieferant zu Online-Reputationsmanagement in der Hotellerie. Neben öffentlichen Semina­ ren werden auch Inhouse-Workshops und individuelle Beratung angeboten. Zu den Kunden zählen Einzelhotels, aber auch große Marken wie Motel One, Accor Hotels oder Robinson Club.

Hotelbewertungen generieren, analysieren, richtig reagieren und multiplizieren

Österreichische Hoteliervereinigung Die freie Interessenvertretung

www.oehv.at

„Hotelbewertungen richtig nutzen“ von Alexander Fritsch und Holger Sigmund erschienen im Matthaes Verlag 176 Seiten, 32,90 Euro ISBN 978-3-87515-080-3

Ronnefeldt präsentiert neue Buffetdosen-Kollektion:

TeaLeaf steht für Teegenuss pur – auch für das Auge Ronnefeldt ist Garant für exzellente lose Blatttees. Bei der Kreation der neuen Buffetdose ließen sich die Designer von der Teepflanze inspirieren. Die edlen, silbernern Dosen sind in Teeblattform gestaltet. Ein transparentes Sichtfenster im Deckel zeigt auf den ersten Blick die Optik des darin enthaltenen Tees. Der Gast kann die Blattgrade und typische Charakteristik einer Teesorte erkennen ohne die Dose zu öffnen. Ästhetik ist gepaart mit Funktionalität und Stabilität. Neuartige und widerstandfähige Materialien garantieren eine lange Lebensdauer. Die Leichtigkeit des Designs fließt auch in die dunkel (wenge) gebeizten Präsentationsmodule ein. Sogar bei wenig Platz lassen sich acht oder zwölf Teedosen wirkungsvoll vertikal oder horizontal inszenieren. TeaLeaf zeigt Tee in seiner schöns­ ten Form. Ronnefeldt bietet die neue Kollektion exklusiv Hotels und Restaurants in über siebzig Ländern an. Die Ronnefeldt Teefachberater Hotellerie/Gastronomie in Österreich Tirol, Vorarlberg, Südtirol, Osttirol und Kärnten Rudolf Holzknecht: + 43 664 8494429, rholzknecht@ronnefeldt.com

Wien, Niederösterreich, Steiermark, Burgenland und Kärnten/Lavanttal Anka Kleebinder: + 43 664 8494428, akleebiner@ronnefeldt.com

Bundesland Salzburg und Oberösterreich Stefan Rippelbeck, + 49 151 114386 31, srippelbeck@ronnefeldt.de

www.ronnefeldt.com

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>> Bewusstseinsbildung

Teambuilding ist Chefsache Bürokratieabbau, Arbeitsmarktgipfel, Bildungsreform – alles abgesagt. So kann es nicht weitergehen. Michaela Reitterer und Günter Stumm­ voll wollen mit den Mitarbeitern an Lösungen arbeiten. Die „Initiative Mittelstand“ kritisiert die schlechten Rahmenbedingungen für Unternehmen in Österreich. Was ist das Ziel der Initiative? Stummvoll: Die Sicherung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts und das bedeutet Arbeitsplätze, Einkommen und letztlich soziale Sicherheit. Wir wollen Fakten aufzeigen und das öffentliche Bewusstsein stärken. Hier kommen unsere Betriebe ins Spiel: Sie haben die Verpflichtung, ihre Mitarbeiter über die Auswirkungen von politischen Maßnahmen, beispielsweise im Bereich der Arbeitszeitregelung, zu informieren. Die Unternehmen sollten nicht einfach abwarten, was die Politik zusammenbringt. Wir propagieren deshalb auch das Gespräch zwischen Chef und Mitarbeitern. Damit soll das Bewusstsein der Arbeitnehmer gestärkt werden, dass die Rahmenbedingungen für die Unternehmen in Österreich immer schwieriger werden und darunter ihre Arbeitsplätze leiden. Was kann ein Hotelier bewegen, wenn viel größere Organisationen scheitern? Reitterer: Sehr viel – nämlich seine Mitarbeiter. Das wichtigste ist in Zeiten der Polarisierung, dass man miteinander spricht. Es ist wichtig, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter verstehen und umgekehrt, dass sich das Nächtigungsplus auf mehr Betriebe verteilt. Dass die Einnahmen nicht reichen für Investitionen, Gehälter und steigende Stromkosten. Und dass jeder Mitarbeiter ab nächstem Jahr netto endlich mehr bekommt, der Hotelier aber mehr zahlen muss. Und dass das Arbeitsplätze gefährdet in der Region und im Betrieb.

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In der Hotellerie ist die Situation aber besser als in der Gesamtwirtschaft. Reitterer: Nein, wir haben mehr Nächtigungen, aber weniger Gewinn. Und ein Kaufmann muss schauen, was am Ende des Tages in der Kassa übrigbleibt. Wer mit 100 Äpfeln Verlust macht ist nicht besser dran als jemand, der mit 60 Äpfeln Gewinn macht. Wenn es um das Thema Arbeitslosigkeit geht, wird parallel immer wieder der Ruf nach einer Arbeitszeitverkürzung laut. Die „Initiative Mittelstand“ spricht sich klar dagegen aus, warum? Stummvoll: Eine Arbeitszeitverkürzung geht mit einer Erhöhung der Arbeitskosten einher und ist Gift für Wirtschaft und Arbeitsplätze, gerade jetzt. Was wir hingegen sehr wohl benötigen, ist eine Modernisierung im Arbeitszeitbereich. Das Tempo der Veränderung war noch nie so hoch wie jetzt. Es ist völlig absurd, das ganze Jahr in Blöcke von 40 oder 38,5 Wochenstunden einzuteilen, egal wie die Auftragslage im Unternehmen aussieht. In der Hotellerie funktioniert das sowieso nicht. Reitterer: Nur sehr eingeschränkt. WIFO-Chef Aiginger hat vorgeschlagen, Arbeitszeit und Löhne zu kürzen. Auch das ist schwierig: Die Mitarbeiter brauchen das Geld, wir die Mitarbeiter. Ich glaube ganz einfach, dass es immer ein paar Unzufriedene gibt – auch mit der Arbeitszeit. Die bekommen viel zu viel Aufmerk­ samkeit – wie ein Störenfried in der Klasse. Er schadet allen und bringt selbst nichts weiter. Die Medien berichten auch über die Auto- oder Flugzeugunfälle – von denen jeder einer zu viel ist. Die Millionen, die problemlos ans Ziel kommen, sind keine Meldung wert. Wir haben in den Hotels viele Mitarbeiter, die meisten verstehen die Anforderungen und lieben sie. Andere Branchen haben fast nur mehr Maschinen. Die haben keine Arbeitszeitprobleme. Aber das ist keine Lösung für uns. Wir wollen Lösungen mit den Mitarbeitern erarbeiten, nicht gegen sie.


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Die ÖHV hat erst unlängst eine Investitionswarnung an die Mitglieder ausgegeben. Reitterer: Wir sahen uns dazu gezwungen. Die Einnahmen sinken, Steuern und Lohnnebenkosten steigen. Das geht sich nicht aus. Bei den Fixkosten sind die Einsparpotenziale gehoben, die Mitarbeiter brauchen wir, da wollen wir keine Empfehlung abgeben. In der Hardware sind wir im internationalen Vergleich extrem gut aufgestellt. Aber das ist keine Lösung auf Dauer. Da ist die Politik gefordert. Sie haben bereits die negative Entwicklung des Standortes Österreich angesprochen. Worin liegen, abgesehen von der Arbeitszeitregelung, die größten Herausforderungen? Stummvoll: Für die Unternehmen stellt vor allem auch die überbordende Bürokratie in Österreich eine enorme Belastung dar. Was den bürokratischen Aufwand betrifft, ist Österreich in vielen Bereichen ein Negativbeispiel. Laut Weltbank liegt Österreich da derzeit nur auf Rang 21, laut IMD-Ranking nur auf Platz 26, vor wenigen Jahren noch auf Platz 11! Das heißt Jahr für Jahr eine Verschlechterung! Sie wollen das ändern. Reitterer: Nicht wollen, müssen! Sehen wir uns doch die Situation an: Wir haben das niedrigste Wirtschaftswachstum seit Menschengedenken in Österreich. Und in dieser Situation werden höhere Belastungen für Arbeitgeber gefordert – ausgehend von einem hohen Pro-Kopf-Einkommen, den höchsten Sozialausgaben der Welt und den höchsten Lohnnebenkosten. Das kann nicht funktionieren. Da brauchen wir einen Turnaround. Was unternehmen Sie dafür? Reitterer: Was in einer Demokratie – und Österreich ist zum Glück eine – möglich ist: mit Argumenten überzeugen. Was dabei hilft: sich auf breitere Beine zu stellen. Die Mittelstandsinitiative und die Arbeitgeber-Allianz mit dem Handelsverband, dem Gewerbeverein, dem Reiseverband, dem Austrian Center of Shopping Councils und den Land&Forstbetrieben Österreichs eine zweite, ganz wichtige Initiative mit einem Fokus auf die Anliegen der mitarbeiterintensiven Branchen. Jetzt stoßen zwei weitere Verbände dazu. Da tut sich etwas. Und das ist ganz wichtig, wie man sieht.

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„Bierlohnen“ Sie ihre GäSte! Endlich Feierabend – endlich ab ins Lieblingslokal und entspannen! Das ist für viele Österreicher das Motto, wenn sie sich abends ihr verdientes Glas erfrischendes Bier gönnen. Diesen Wohlfühlfaktor können Gastronomen noch nachhaltig steigern. Mit der richtigen Auswahl an Bier! Denn dank der Sortenvielfalt der Brau Union Österreich ist es ein Leichtes, für jeden Gast das Richtige anzubieten. Wie zum Beispiel Zipfer Drei – süffig, vollmundig und mit 3 % Alkohol macht es den Start in den Feierabend perfekt. Und das ist nur eines von vielen Produkten der Brau Union Österreich, die den Gästegeschmack mit Sicherheit treffen – und die „Bierlohnung“ am Abend zum Genuss machen.


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Qualität, die hält was sie verspricht Wer eine neue Webseite plant, stellt schnell fest, dass die Preis­ schere weit auseinanderklafft und sich fragen, ob man nicht mit der billigen Version eine ähnliche Wirkung erzielt. ncm-Kunden wissen, wo die Unterschiede liegen. Die Hotel Amadeus GmbH übernahm im Jänner 2015 das legendäre Hotel Stein in Salzburg. Im Zuge dessen fiel auch die Entscheidung für einen Website-Relaunch. Aufgrund der guten Erfahrungen und der Unzufriedenheit mit der bestehenden, kostengünstigen Webseite, fiel die Wahl erneut auf ncm. Der Erfolg hätte deutlicher nicht sein können:

Der Sistrix-Sichbarkeitsindex belegt die Präsenz von Webseiten in Suchmaschinen und zeigt sehr deutlich, wie sich mit dem Relaunch zur kostengünstigen Version und anschließend zur ncm-Version auswirkte.

SCHLOSS ELMAU

„Mit dem Hotel Goldgasse und dem Hotel Amadeus haben wir schon langjährige und gute Erfahrung mit der ncm gemacht. Im Frühjahr 2015 übernahmen wir die operative Leitung des Hotel Steins und ein professioneller Relaunch des Internet-Auftritts lag auf der Hand. Wir nahmen die Investition für die neue Seite gerne in Kauf, da wir uns sicher waren, dass es sich auszahlen würde. Dass diese Zahlen so eindeutig sind, bestätigt unsere damalige Entscheidung.“

Aus vielen Jahren und Projekten wissen wir, dass eine schöne Webseite allein heutzutage einfach nicht mehr reicht. Man muss auch gefunden werden. Dabei helfen das richtige Konzept und die Verknüpfung von weboptimierten Texten, strukturiertem Inhalt, nutzerfreundlichem Design und aussagekräftigem Bildmaterial. Das Wohlfühl-Erlebnis des Gastes beginnt schließlich bereits auf der Homepage des Hotels.

SCHLOSS ELMAU

BAULMANN LEUCHTEN GMBH P.O.BOx 1154 D-59831 SUNDErN

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Direktorin Margot Weindorfer von der Hotel Amadeus GmbH:

SELSCHEDEr WEG 24 D-59846 SUNDErN PHONE: +49 (0)2933 847-0

FAx: +49 (0)2933 847-100 E-MAiL: iNFO@BAULMANN.COM www.baulmann.com


Demner, Merlicek & Bergmann

AKTUELLES

A l s Be i l a g e f a st z u s c h ade . Macht die Beilage zur Hauptsache: der kรถstliche Darbo Zwetschkenrรถster. 43


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ÖHV-Eventrückblick hotel.dialoge in Kärnten, Tirol und Salzburg In Kärnten diskutierten Hoteliers mit LTO-Chef Christian Kresse über den Geschmack der Kindheit, Probleme bei der Produktqualität und Chancen am Markt China. „Jetzt erst recht ... es lohnt sich doch, ein Hotelier zu sein!“ war das Thema beim hotel.dialog im Rahmen der FAFGA mit Univ.Professor DDr. Paul M. Zulehner und den Hoteliers Michael Walchhofer und Florian Werner. In Salzburg stand vor Beginn der Wintersaison das AMS Rede und Antwort zur aktuellen Situation am Arbeitsmarkt.

profit.days im Salzburger Innergebirg und Wien Im Fokus stand die optimierte Mitarbeitereinsatzplanung (Mag. Erich Liegl/Kohl & Partner) sowie der richtige Umgang mit Hotelberwertungen (Mag. Alexander Fritsch und Holger Sigmund/Servus Tourismuspartner) – der anschließenden Podiumsdiskussion stellten sich u.a. HolidayCheck und TripAdvisor.

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Yield Management in der Wiener Privat­ hotellerie 35 Hoteliers diskutierten im Hotel Altstadt Vienna nach dem Vortrag von Florian Grabner, Hotel­part­ ner Yield Management, wie es um den Mut zum Preis in der Wiener Stadthotellerie bestellt ist.

LORY

Accor Direktvertriebsworkshops

Mehr Online-Experten für die Hotellerie: Die Herbstausgabe des LORY ging über die Bühne. In zwei Modulen erfuhren die Teilneh­ mer alles Wichtige rund um Online-Marketing, Revenue Manage­ ment, Reputations-Management und Co.

Kick-Off zur großen „Rule the www.orld“-Direkt­ vertriebsworkshop Reihe mit allen Front Office Mitarbeitern von Accor Österreich.


ÖHV-Tourismuskalender

02.-13.11.2015

ÖHV-Unternehmer-Akademie 2015 – 2017 Modul 1, Tirol Die ÖHV-Unternehmer-Akademie (UNA) ist eine zweijährige, berufsbegleitende Management-Ausbildung für die Hotellerie, die alle Bereiche einer modernen Unternehmensführung vermittelt. Hier geht es um die Entwicklung und Sicherung der Zukunft des Unternehmens auf strategischer, betriebswirtschaftlicher, finanzieller und organisatorischer Ebene.

02.11.2015

Konferenz “Local Heroes & Global Players. Wie fair ist die Sharing Economy?“, Wien Mit der stark angestiegenen Verbreitung von Smartphones und Tablets wirbeln Airbnb, Uber & Co. den Servicesektor gehörig durcheinander und sorgen seit Monaten für Schlagzeilen. Für bisher regulierte Dienstleistungen bedeutet dies eine Konkurrenzsituation, die das gewachsene staatliche und gesellschaftliche Gefüge – von Qualitätsstandards, Regelungen zum Schutz von ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen bis hin zu Steuern und Abgaben – in Frage stellt Die internationale Konferenz beleuchtet verschiedene Facetten der Thematik und zeigt auf, welche Schritte andere europäische Städte gesetzt haben.

04.11.2015

site.inspection Bad Waltersdorf Die Heiltherme Bad Waltersdorf feiert heuer ihr 30-jähriges Bestehen, hat rund 5 Mio. Euro in die Neugestaltung investiert und auch das angeschlossene Quellenhotel wurde in den letzten Jahren konsequent erneuert. Wir freuen uns sehr, dass Herr Mag. Gernot Deutsch und sein Team uns einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und im Rahmen einer Führung durch Therme und Hotel Konzept und Ausrichtung erläutern.

05.11.2015

hotel.dialog, Wien Vom unbegleiteten Flüchtling zum Top-Lehrling – Mehrere Wiener Top-Hotels bilden in Zusammen­ arbeit mit dem Verein lobby.16 bereits unbegleitete junge Flüchtlinge zu künftigen Fachkräften aus. Informieren Sie sich aus erster Hand über Potenziale, konkrete Umsetzungsschritte und den möglichen Nutzen für Ihr Haus und hören Sie, welche Erfahrungen in- und außerhalb unserer Branche bereits gemacht wurden.

10.11.2015

ÖHV-Praktikerseminar „Wirksamer Verkauf im Service“, Salzburg Ihr Service-Team steht laufend in Kontakt mit Gästen. Geschultes Personal weiß wie es mit ver­ kaufs­fördernden Techniken und gewinnbringenden Instrumenten Emotionen bei Gästen hervorrufen kann und somit Mehrumsatz generiert. Das Praktikerseminar entwickelt, vertieft und baut die Verkaufs­kompetenzen Ihrer Mitarbeiter aus. Ihre Service-Mitarbeiter lernen Verkäufer und Berater gleich­zeitig zu sein und steigern damit die Gästezufriedenheit und Ihren Gewinn. Eine Win-win-Situation.

17.11.2015

ÖHV-Praktikerseminar „Betriebsübergabe: Rezepte für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge“, Tirol Um das Bestehen eines Betriebes über mehrere Generationen zu sichern, muss die Übergabe gut geplant sein. Viele menschliche, kaufmännische und rechtliche Faktoren müssen bereits im Vorfeld geregelt werden. Dieses Seminar richtet sich an Übergeber genauso wie an Übernehmer und gibt ihnen die richtigen Werkzeuge mit auf den Weg.

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MarktfĂźhrer fĂźr kommunale Versicherungsangelegenheiten

Was unsere Gemeinden leisten!

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Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten A-1191 Wien, Elmargasse 2-4 Tel. +43 (0)5 04 04-0 Fax. +43 (0)5 04 04-11 999 office@greco.eu www.greco-jlt.com

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ÖHV-MITGLIEDER

Wir sind ÖHV! Allegria Resort Stegersbach by Reiters, Herr Jaro Rataj mit Markus Gratzer

Hotel Spiess und Spiess Appartement Pension, Familie Spieß mit Alexander Ipp

Hotel Vienna South, Michael Schrabauer mit Alexander Ipp, Sandra Neukart und Hartmut Geese

Baby und Kinderhotel Habachklause, Familie Maier

Wir freuen uns über 13 neue ÖHV-Mitglieder im dritten Quartal 2015: Familienhotel Huber, Mühlbach/Vals • Hotel Altes Kloster, Hainburg a.d. Donau Hotel Bodensee, Bregenz • Hotel Christoph, Ellmau • Hotel Olympia, Ischgl Hotel Schloss Mondsee, Mondsee • Hotel Steiger, Neukirchen am Großvenediger Hotel-Restaurant Sperlhof, Windischgarsten • Kinderhotel Habachklause, Bramberg am Wildkogel Komfort Appartements Zirbenland, Weißkirchen • Lambrechterhof**** Das Naturparkhotel, St. Lambrecht Resort Obertraun, Obertraun • Villa Klothilde, Zell am See • Hotel Schwaiger, Tauplitz

Star Inn Hotel Premium Wien Hauptbahnhof, Frau Katharina Fraissl mit Alexander Ipp

Naturhotel Steinschalerhof, Frau Johanna Weiß

Starlight Suiten Hotel Renngasse, Frau Ivana Matanovic mit Alexander Ipp

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Hier bucht er gerne wieder.

Weil er sich wohlfühlt – auch beim Bezahlen mit Karte. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung im europäischen Zahlungsverkehr mit individuellen Lösungen für die Hotellerie.

B+S Card Service GmbH Infos unter: +49 (0)69 6630-5529 www.bs-card-service.com

ÖHV lobby 03 2015  
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