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Produkt.praxis q Nano-Quarz-Gitter (NQG): Farbtonstabile, saubere Fassaden dank effektiver Technologie

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extra.tipp q e-sales direct: Farbengroßhandel mischt kräftig mit im World Wide Web

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fach.wissen q Deutschland dämmt: Auf das Bauhandwerk wartet ein gewaltiges Stück Arbeit!

Das Kundenmagazin Ullmann Farben + Heimtex GmbH & Co. KG

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Nr. 01_2010 www.ullmann-grosshandel.de

„aktuell“ ist das neue Kundenmagazin, das Ullmann für Sie auflegt. Mit dieser „Hauszeitung“ möchten wir Sie in Zukunft rund um unsere gemeinsame Branche und Ullmann informieren – zusätzlich zum Außendienst, dem Innendienst und dem Internet. Freuen Sie sich in diesem Jahr auf zwei informative und unterhaltsame Ausgaben, mit Berichten direkt aus unserem Unternehmen sowie zu neuen Produkten und Maschinentechnik oder Design-Trends bei Farben, Tapeten, Bodenbelägen und Heimtextilien. Schwerpunkt der ersten Ausgabe ist die Messe „Farbe – Ausbau & Fassade“, die im März in München stattfand. Wir berichten von dort über Neuigkeiten und aktuelle Trends. Außerdem geht es in dieser Ausgabe um die neue WDVS-Verordnung, um die Themen Schimmel und Pilze, VOC-Lacke und den Online-Shop „e-sales direct“. Im Namen des gesamten Ullmanns-Teams wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe immer volle Auftragsbücher. Herzlichst Ihr Frank Mostler, Geschäftsführer

messereport farbe – fassade & ausbau 2010 q

FAF 2010 – internationaler Branchentreff Rund 48.000 Besucher, über 440 Aussteller: Die Farbe – Ausbau & Fassade (FAF) 2010 war ein Muss für Maler, Lackierer und Stuckateure. Im Fokus u.a. die energetische Gebäudesanierung mit WärmedämmVerbundsystemen, Lacke nach der neuen VOCRichtlinie und dekorative Oberflächentechniken. (siehe Berichte Seiten 2 bis 5 )

frei.zeit q

Inhalt

Feiern Sie mit uns!

Messereport Farbe – Ausbau & Fassade 2010 Produkt.praxis q

Die Hoffeste bei Ullmann

Tobias Becker im Interview: Farbtonfächer A1 VOC 2010: Pro Jahr 280.000 Tonnen VOC Der Sicherheitsfächer: „Fassade A1“

Juni 2. Juni 2010 25. Juni 2010

design.trend q

Neubrandenburg Rostock

Schicke neue Ideen und Designs für Innenräume FAF 2010: Signale des Aufschwungs

Schwerin Wismar

August 13. August 2010 20. August 2010

Oldenburg Hamburg

Oktober 1. Oktober 2010

Neumünster

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markt.situation q

Juli 7. Juli 2010 9. Juli 2010

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Unsere Verkaufsmannschaft vor dem Abholmarkt im Hamburger Osten (v. l. n. r.): Ronny Bell, Olaf Brinket, Martin Harm

Werbe.mittel q

Steusloff, Werner Peters, Rene Bartelt, Rene Schneck, Heinrich Benzel und Andreas Nowy.

Verkehrsmittelwerbung: Werben auf der Überholspur

Erstklassige Logistik und prima Service in der Hamburger Niederlassung

extra.tipp q

Mitte 2009 haben wir unseren Standort in Hamburg zu einem Abholmarkt mit einem großen Malersortiment umgebaut und zugleich unsere Belegschaft vergrößert. Andreas Nowy ist unser Verkaufsleiter für die Region Hamburg. Im Außendienst arbeiten derzeit Heinrich Benzel, Hartmut Golembiewski und Martin Harm Steusloff. Ab Juni 2010 kommt Sven Peters dazu. Im Innendienst sind Rene Schneck, Rene Bartelt, Ralf

Technik.news q

Wischmann und die Auszubildende Svenja Dabow für Sie da. Die günstige Lage des Abholmarktes im Hamburger Osten, der Service und die fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiter wird von unseren Kunden sehr hoch eingeschätzt, die uns auch eine exzellente Logistik bestätigen. Das freut uns sehr und ist Ansporn zugleich – und so wachsen wir ständig weiter in Hamburg. t

Neues Caparol Shop-in-Shop-System: Attraktiver präsentieren – erfolgreicher verkaufen Futter für Körper und Geist Sommer-Aktion Wenn der Maler zur Maschine greift

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brenn.punkt q Abwehrstrategien gegen Algen und Pilze

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Frei.zeit q Kurztrip-Tipp: Ciao Milano!

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haus.gespräch q München lockte – und 150 Malerkunden kamen von weit her

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impressum q

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Messereport q

Produkt.praxis q

Farbtonstabile, saubere Fassaden dank effektiver Technologie Die Nano-Quarz-Gitter Technologie (NQG) hilft, Fassaden erfolgreich vor Verschmutzungen und Algen- und Pilzbefall zu bewahren, und sie sorgt für höchste Farbtonbeständigkeit. Bei den Siliconharzfarben AmphiSilan und ThermoSan hat sich diese innovative Technologie bereits bestens bewährt. Zur „Farbe – Ausbau & Fassade 2010“ brachte Caparol drei weitere Beschichtungen mit der NQG-Technologie auf den Markt. Neu sind die Dispersionssilikatfarbe Sylitol NQG, der Fassadenputz ThermoSan NQG und die TopLasur für außen und innen. Sylitol NQG erweitert das Programm der Fassadenfarben um eine mineralische Farbe, die weniger als 5 Prozent organische Anteile besitzt. Somit gibt es jetzt für alle Anwendungsbereiche eine Beschichtung, die auf der NQGTechnologie basiert.

Gitterstruktur und Quarzpartikel – ein tolles Team Die Technologie sorgt dafür, dass sämtliche Inhaltsstoffe wie Bindemittel, Füllstoffe, Pigmente etc. in einer Gitterstruktur eng und fest aneinander gebunden und gleichmäßig im Beschichtungsstoff verteilt sind. Dieser enge Verbund macht die Oberfläche der Beschichtung hart und stabil: Schmutzpartikel, Feinstaub und Sporen können hier weniger gut anhaften als auf herkömmlichen Fassadenfarben. Außerdem ist die Kreidung deutlich reduziert. Wasser kann in die Gitterstruktur zwar eindringen, die NQGBeschichtungen quellen im Gegensatz zu anderen Fassadenfarben dabei aber nicht an. Doch nicht nur das,

Ob für klassische Wohn- und Geschäftsobjekte oder für große Flächen: Hightech-Fassadenfarben mit Nano-Quarz-Gitter Technologie erhalten auch bei der Verarbeitung und beim universellen Einsatz Bestnoten von Handwerkern und Bauherren.

NQG-Beschichtungen trocknen auch viel schneller ab. Möglich ist das durch die zweite Komponente der NQG-Technologie: die Quarzteilchen. Die mikroskopisch kleinen Partikel machen die Oberfläche der Fassade leicht rau, das unterstützt die Bildung eines dünnen Wasserfilms bei Regen – und der Schmutz wird abgewaschen. Gleichzeitig lassen sie die Fassade aber auch rasch wieder abtrocknen und das verhindert die Bildung von Algen und Pilzen, die sich ohne

Feuchtigkeit nicht ansiedeln und vermehren können. Daher sind NQG-Farben und -Putze auch sehr gut für die Beschichtung von Wärmedämm-Verbundsystemen geeignet.

Höchste Farbtonbeständigkeit bei 500 Farben Der neue Fassadenputz ThermoSan NQG ist außerdem mit photokatalytisch wirkenden Pigmenten ausgerüstet, die

zum thema q

Farbtonfächer A1: „Einen echten Volltreffer gelandet“ aktuell: Wie kam es zu der Idee, einen Farbtonfächer zu schaffen, der ausschließlich die farbtonstabilsten Töne abbildet?

Tobias Becker, Marketing Manager Farben und Putze bei Caparol

Tobias Becker: Die Anforderungen kamen ganz klar aus dem Markt. Unsere Verarbeiter trugen die Frage an uns heran, wie sie ihren Kunden ruhigen Gewissens einen Farbton empfehlen könnten, der möglichst farbbeständig an der Fassade ist. Der Trend geht ja auch außen zu intensiven Farbtönen, die, so der Kundenwunsch, auch nach Jahren noch farbintensiv sein sollen. Die Maler- und Stuckateurmeister wünschen sich unterstützende, baustellengerechte und wirkungsvolle Gestaltungsmittel, die eine hohe Beratungssicherheit gewährleisten. Mit unserer Nano-Quarz-Gitter Technologie haben wir die entsprechenden Fassadenbeschichtungen geschaffen, die die bestmögliche Farbtonstabilität ermöglichen. Ein eigener Fächer war daher die logische Konsequenz. Mit den Siliconharzfarben AmphiSilan und ThermoSan sowie den Neuheiten – der Hightech-Silikatfassadenfarbe Sylitol NQG, dem ThermoSan Fassadenputz NQG und der TopLasur NQG – kann der Fachbetrieb jetzt 500 Farbtöne des A1-Fassadenfächers mit bestem Gewissen hinsichtlich deren Farbtonstabilität realisieren. aktuell: Macht der neue Farbtonfächer Fassade A1 alle anderen Farbtonfächer für die Fassade überflüssig? Tobias Becker: Keinesfalls. Denken Sie z.B. nur an unseren Fächer 3D CONCEPT, den es ja für außen und innen gibt. Hier geht es um Farbtonharmonien. Die Fächer Fassade A1 und 3D CONCEPT verfolgen zwei unterschiedliche Zielstellungen. Während A1 Sicherheit in der Farbtonbeständigkeit bietet, bekommt der Maler bei 3D CONCEPT ein Hilfsmittel an die Hand, mit dem er Farbtöne kombinieren und entsprechende Akzenttöne setzen kann. aktuell: Die Farbwahl wurde ja auf 500 Farbtöne beschränkt. Warum?

Der neue Farbtonfächer „Fassade A1“ war ein großer Aufmacher und wichtiges Gesprächsthema am Caparol-Messestand auf der Farbe – Ausbau & Fassade 2010.

Tobias Becker: Technisch möglich wären über 1000 Farbtöne gewesen. Wir haben uns für eine Auswahl von 500 Tönen entschieden, die zur Gestaltung von Fassaden besonders gut geeignet sind. Der Fächer soll schließlich auch gut zu handhaben sein. Außerdem war uns wichtig, dass die einzelnen Farbfelder des Fächers groß genug sind, um damit auch eine Fassadenfläche gut bemustern zu können. aktuell: Wie kam der Fassadenfächer A1 auf der Messe „Farbe – Ausbau & Fassade“ an? Tobias Becker: Die Besucher am Messestand waren begeistert. Unsere Kunden freuen sich, endlich Sicherheit bei der Farbtonwahl an der Fassade zu haben. Mit dem A1-Fächer haben wir einen echten Volltreffer gelandet. t


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17.05.2010

13:33 Uhr

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Farbe – Ausbau & Fassade 2010 zum thema q

Produkt.praxis q

Der Sicherheitsfächer

Pro Jahr 280.000 Tonnen VOC

Der neue Farbtonfächer „Fassade A1“ bildet ausschließlich die farbtonbeständigsten Fassadenfarben ab. So kann der Maler seinem Kunden Sicherheit bieten – mit nur einem Griff und auf einen Blick. Wer einen herkömmlichen Farbtonfächer in die Hand nimmt, weiß nie, ob der gewählte Farbton die derzeit bestmögliche Farbtonbeständigkeit hat. Denn in allen bisherigen Farbfächern finden sich auch Farbtöne mit geringer oder mittlerer Farbtonstabilität. Immer auf der sicheren Seite sind Maler, Stuckateure und Farbgestalter jetzt mit dem neuen Fassadenfächer A1: Alle 500 Farbtöne dieses Fächers besitzen die derzeit höchstmögliche Farbtonbeständigkeit nach dem Fb-Code (Farbbeständigkeitscode). Dieser ist im BFS-Merkblatt Nr. 26 „Farbveränderungen von Beschichtungen im Außenbereich“ des Hauptverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz aufgeführt, als Garant für Farbbeständigkeit. Das Standardwerk ordnet Fassadenfarben nach Klasse (A, B, C) und Gruppe (1, 2, 3), wobei die Klasse den Beschichtungsstoff, basierend auf dem Bindemittel, bezeichnet. Der Klasse A sind Silikatfarben und Dispersionsfarben mit einem hohen Bindemittelanteil zugeordnet. Die Klasse A besagt aber auch „keine sichtbare Kreidung“. Die Gruppe klassifiziert die Farbpigmente im Hinblick auf ihre Lichtbeständigkeit. In der Gruppe 1 sind ausschließlich sehr gut lichtbeständige anorganische Pigmente aufgeführt. Farben mit dem Fb-Code A1, wie z.B. Sylitol NQG, haben also die höchste Farbtonbeständigkeit. Nach der Farbtonkollektion 3D-System wären technisch mehr als 1000 Farbtöne möglich gewesen, in Zusammenarbeit mit dem FarbDesignStudio wurde jedoch eine Auswahl von 500 Tönen getroffen. Diese sind im neuen Block auf 170 Fächerseiten mit je drei Farbtönen abgebildet. Es sind vor allem warmtonige Farben, die sich sehr gut an der Fassade machen – und das für lange Zeit. t

Flüchtige organische Bestandteile (VOC bzw. volatile organic compounds) werden überwiegend von lösemittelhaltigen Lacken und Farben für Gebäude sowie von Fahrzegreparaturlacken freigesetzt. Diese Emissionen tragen erheblich dazu bei, dass sich umwelt- und gesundheitsschädliches troposphärisches Ozon (Sommersmog) bildet. Deshalb hat die Europäische Gemeinschaft bereits 2001 die schrittweise Verringerung des VOC-Ausstoßes in allen Mitgliedsstaaten beschlossen. Die Lackreform hat es im wahrsten Sinne in sich: Seit Jahresbeginn muss der Lösemittelanteil bei der Produktion neuer Lacke um 25 Prozent verringert werden. Ab 2011 dürfen lösemittelhaltige Lacke und Farben nur noch dann verkauft werden, wenn sie die Grenzwerte der 2010er-VOCRichtlinie nachweislich einhalten oder unterschreiten.

Seit Januar 2010 gelten für die EU neue, besonders strenge produktbezogene Grenzwerte. Für die Industrie, den Handel und nicht zuletzt die Maler und Lackierer bringt die verschärfte VOC-Richtlinie erhebliche Veränderungen mit sich.

Zähe Verlaufseigenschaften Verarbeiter haben sich auf veränderte Produkteigenschaften einzustellen. Der verringerte Lösemittelanteil bewirkt zum Beispiel, dass viele VOC-konforme Lacke wesentlich zäher verlaufen. Die Folge: Beim Auftrag bleiben Pinselspuren stehen; zur

Emissionsminimierte Lasuren schützen Holz in wetterexponierten Lagen und halten die Oberflächen lange schön.

schichtung. Auch die Trocknung verläuft bei VOC-konformen Lacken und Farben in ungewohnten Bahnen: Allgemein wird es erheblich länger dauern, bis ein lösemittelreduzierter Anstrich getrocknet ist. Um Zeitverluste auszugleichen, lässt sich der Trocknungsprozess in Innenräumen mit Belüftungs- und Heizgeräten beschleunigen, was allerdings einen gewissen gerätetechnischen Zusatzaufwand mit sich bringt. Auf wasserbasierte Produkte hat die aktuelle Verordnung zur Begrenzung der VOCEmissionen aus Farben und Lacken so gut wie keine Auswirkungen. Mit einem erheblichen Nachfrageanstieg nach diesen umweltfreundlichen Produkten ist zu rechnen, da der Gesetzgeber den Wechsel von lösemittelhaltigen hin zu wasserbasierten Lacken und Farben ausdrücklich fordert.

Je emissionsärmer, desto besser

Fortschrittliche Entwicklung: Die neue – wasserverdünnbare – Alkydharzlasur lässt sich ebenso exzellent verarbeiten wie die bekannten lösemittelhaltigen Lasuren.

durch Tageslicht aktiviert werden und Die Nano-Quarz-Gitter Technologie Schmutzpartikel abweisen. Diese finden kei- schützt die Fassade vor Verschmutzung, nen Halt und werden spätestens beim nächs- Algen und Pilzen und macht die Farbe ten Regenschauer abgewaschen. farbtonstabil. NQG-Beschichtungen Außer der reduzierten Verschmutzungs- können einfach mit dem Nespri-TECneigung, dem weniger starken Quellen, der Verfahren aufgesprüht werden. härteren Oberfläche und der besseren Tönbarkeit haben alle NQG-Beschichtungen noch einen weiteren entscheidenden Vorteil gegenüber herkömmlichen Farben und Putzen: Sie sind dank der optimalen Einbindung der Farbtonpigmente absolut farbtonstabil! Das heißt, alle NQG-Beschichtungen, auch die drei neuen – Sylitol NQG, ThermoSan NQG und die TopLasur NQG – haben die höchste Farbtonbeständigkeit nach dem Fb-Code (Farbbeständigkeitscode) aus dem BFS-Merkblatt Nr. 26 des Hauptverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, und das bei 500 Farbtönen aus dem neuen Fächer „Fassade A1“. Bei eingefärbten ThermoSan NQG-Putzen kann somit auf eine weitere Beschichtung verzichtet werden. Ein zusätzlicher Anstrich, am besten mit einer NQG-Beschichtung, erhöht allerdings die Lebensdauer des Putzes. t

Verschlichtung sind Pinsel mit besonders feinen Tops zu empfehlen. Gegebenenfalls kommt sogar der Einsatz hochwertiger Chinaborsten-Pinsel in Betracht. Je nach Viskosität können auch Mohair- oder Velourswalzen verwendet werden. Oder der Verarbeiter nutzt bei angemessen großen Flächen die moderne Airless-Technik zur besonders effizienten und gleichmäßigen Be-

Weniger Emissionen, sehr gute Verarbeitungseigenschaften plus langfristige Wirksamkeit: Auf der Farbe – Ausbau & Fassade wurde eine neuartige Alkydharzlasur vorgestellt, die wasserverdünnbar ist. Malermeister Dieter Hahn, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger aus Grünberg in Hessen, hat sie intensiv getestet. Seine Bewertung: „Die wasserverdünnbare Capadur Aqua-Lasur Universal weist die gleichen exzellenten Eigenschaften auf wie die bekannten lösemittelhaltigen Lasuren.“ Besonders hochwertige Schutzanstriche können also auch besonders umweltfreundlich sein. t

Alkydharzlacke VOC 2010 trocknen praxisgerecht q Alkydharzlack VOC 2007 staubtrocken grifffest trocken durchgetrocknet Alkydharzlack VOC 2010

nachmittags

morgens


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Messereport q

design.trends q

Schicke neue Ideen und Designs Spannende Möglichkeiten und interessante Gestaltungsideen für Innenräume – entwickelt für alle, die besondere Vorstellungen haben: Führende Tapeten- und Bodenbelagshersteller erfüllen mit ihren Kollektionen anspruchsvollste Kundenwünsche.

Eine Tapete, die für warme Wände sorgt und zugleich Energie spart Wer die neue Vliestapete von Erfurt „KlimaTec Pro KV 600“ an der Wand hat, kann bis zu 36 Prozent seiner Heizkos ten einsparen. Das 4 mm starke Vlies mit seinen speziellen

Die Stararchitektin Zaha Hadid spielt bei ihren Motiven, die sie für Marburg entwickelte, mit dem Fluss der Dinge. Sie ordnet Räume neu und verflüssigt diese.

ohne KlimaTec

Breite von 9 m und 3,30 m Höhe. Die expressiven organischen Formen und dynamischen Linien der Wandmotive bringen Schwung in die Räume. Durch das Zusammenspiel changierender Metalliceffekte und matter sowie stumpfmatter Partien entsteht eine enorme Tiefe.

mit KlimaTec

Innovative Druck- und Prägetechniken

Ohne die Vliestapete „KlimaTec“ von Erfurt gehen 70 Prozent der Heizenergie für das Erwärmen der kalten Wand verloren. Mit KlimaTec können 80 Prozent

Dank der innovativen Druck- und Prägetechniken bei den Design-Bodenbelägen „Expona“ von Objectflor (Köln) wirken die Reproduktionen und Oberflächen optisch und haptisch täuschend echt. Besonders schön macht sich das bei den Holzoder Steinoptiken, wie bei „Expona Clic“ mit der bewährten Uniclic-Verbindung. Neu aufgelegt wurde die Kollektion „Expona Domestic“: 37 der 50 Dessins sind aktualisiert. Es gibt deutlich mehr Holzoptiken, und diese in weiteren authentischen und daher zum Teil sehr großen Maßen. Die neuen Steinoptiken wirken durch die Gestaltung mit Metalliceffekten besonders ausdrucksstark. Außerdem ist die Nutzschicht stärker – gut für den Einsatz im Objektbereich.

der Energiezufuhr direkt zum Aufheizen des Raumes verwendet werden.

Textilfasern entkoppelt den zu beheizenden Raum vom Mauerwerk. Dadurch wird die Wärmeenergie der Raumluft enorm zurückgestrahlt, so dass rund 80 Prozent der Wärme direkt zum Aufheizen des Raumes verwendet werden können. Das rissüberbrückende Vlies eignet sich außerdem als Ergänzung zu Wärmedämm-Verbundsystemen oder in denkmalgeschützten Gebäuden, wo eine klassische Außendämmung nicht möglich ist. Weil die Wandoberflächentemperatur durch KlimaTec Pro KV 600 erhöht wird, wirkt das Vlies auch vorbeugend gegen Schimmel. Und im Sommer hält es den Raum angenehm kühl.

Designbeläge für Wand und Boden Mit fünf aktuellen Stilwelten präsentiert A.S. Création seine fünfte, im jungen, unkomplizierten Esprit-Look konzipierte Tapetenkollektion. Die Dessins von „Esprit home“, „Summer love“, „City glam“, „World culture“, „Sweet luxuries“ und „Life style“ reichen von frisch-casual über stilvoll-elegant, natürlich-offen, charmant-romantisch bis zu puristisch. Angesprochen wird ein Lifestyle-orientiertes Publikum. Wie bei den vier Vorgängerkollektionen sind die Vliestapeten so gestaltet, dass die Bahnen sowohl vertikal als auch horizontal verarbeitet und nach dem Prinzip des Mix & Match nebeneinander an die Wand gesetzt werden können. Ideal, um individuelle, kreative Räume zu gestalten. design.trend q

Der Stil von „World culture“ aus der A.S. Kollektion 5 Esprit lädt das Draußen ins Drinnen ein. Warme Töne – wie Grün, Gelb, Braun, Orange – und Dessins wie die riesige Sternenblume, Retrostreifen-Muster und grafische Reduktion bei den Tapeten sorgen für eine moderne und entspannte Atmosphäre.

Mit der Stararchitektin Zaha Hadid setzt Marburg die Serie „Art Borders“ fort, in der seit 1999 namhafte Künstler und Designer exklusive Editionen von Wandbelägen gestalten. Für Zaha Hadid ist die Bewegung, der Fluss der Dinge das Wichtigste: Sie ordnet Räume neu. Für Marburg entwickelte die Architektin die vier hochmodernen Motive „Elastica“, „Stria“, „Swirl“ und „Cellular“ im Digitaldruck, mit einer Die Fliesenoptik in Anthrazit-Weiß aus der Design-Vinyl-Kollektion „Expona Domestic“ von Objectflor peppt die Küche im Retrolook auf. Die Holzoptik-

Fassaden mit brillanten Fotos schmücken! Für Abwechslung an Häuserfronten kann ein Spezialgewebe sorgen: Mit Capatect PhotoVision lassen sich Digitalfotos aller Art in fast jeder Dimension auf Wände zaubern. Dazu muss der Maler das Motiv nur in eine Datenbank einspeisen. Von dort aus wird das Bild auf Gewebebahnen gedruckt und dem Verarbeiter zum Wunschtermin in Rollenform geliefert. Die Applikation geht so einfach von der Hand wie das Kleben von Tapeten. Die Weltneuheit ist ab sofort erhältlich. t

Dessins wirken durch Prägung und angepasste Maße sehr authentisch.

Eine breite Auswahl an strapazierfähigen, ästhetisch ansprechenden Bodenbelägen für den Wohn- und Objektbereich bietet M-Plus mit seiner Design-Kollektion „Vinyl Design Professionell 2012“. 42 attraktive Holz- und 18 Steinnachbildungen ermöglichen kreative, individuelle Raumgestaltungen. Alle Dessins sind in einem integrierten Raumbilderbuch übersichtlich abgebildet. Das Klicksystem mit Planken und Fliesen macht das Verlegen wirtschaftlich. Die Nutzschicht ist 0,30 und 0,55 mm stark, die Oberflächen sind PU-/ PUR-vergütet. t


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Farbe – Ausbau & Fassade 2010 markt.situation q

Signale des Aufschwungs München (FAF). Mit gesundem Optimismus schaut der Präsident des Hauptverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, Karl-August Siepelmeyer, auf die Konjunkturentwicklung im Maler- und Lackiererhandwerk 2010: Zwar habe der lange Winter die Arbeit auf vielen Baustellen länger als erwartet ruhen lassen, aber dass mit dem Frühjahr der ersehnte wirtschaftliche Aufschwung kommt, stand für ihn außer Frage. So sehen es die meisten Aussteller und Besucher der Messe auch. „Die Messe strahlt Zuversicht für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Malerund Lackiererhandwerk aus. Es wurden wichtige Impulse mit den gezeigten Innovationen gesetzt. Die Stimmung in der Branche ist gut. Dazu hat die Messe einen wert-

vollen Beitrag geleistet. Uns hat besonders die große Resonanz und das positive Echo auf den Start unserer Imagekampagne im Zusammenhang mit der Dachkampagne des ZDH gefreut. Ein Gewinn war wiederum die hervorragende Präsentation der Fach- und

Start frei für erfolgreiche Messetage (im Bild von rechts): Karl-August Siepelmeyer, Präsident des Hauptverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, Jürgen G. Hilger, Vorsitzender des Bundesverbandes Ausbau & Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH eröffnen die Farbe – Ausbau & Fassade 2010.

anzeige e

(Foto: GHM/Loske)

Meisterschulen“ – so zufrieden äußerte sich Karl-August Siepelmeyer zum Start in die neue Saison. Auch der zweite Trägerverband der Farbe – Ausbau & Fassade, der Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB, lobte die spürbare positive Resonanz: Für Verbandschef Jürgen G. Hilger wurde in München die Identifikation vieler Aussteller und Besucher mit dem verarbeitenden Handwerk nachhaltig gestärkt.

Innovationen und Impulse

Gute Resonanz: 90 % der Messebesucher 2010 würden den Besuch der Farbe – Ausbau & Fassade weiterempfehlen und

Dass der internationale Branchentreff dem kreativen Handwerk neuen Schwung verleihen konnte, wurde in allen vier Messehallen deutlich. Eine wesentliche Rolle spielten die Entwicklungen der Industrie. Dazu Joachim Klein, Leiter Marketing und Produktmanagement von Caparol in Ober-Ramstadt: „Für uns stellt die Farbe – Ausbau & Fassade einen wichtigen Branchentreff dar, auf dem wir unsere Partner aus dem Malerund Stuckateurhandwerk willkommen heißen. Ein so intensiver Austausch ist nirgendwo anders möglich. Auf dieses Ereignis arbeiten wir hin und freuen uns besonders, mit dem Thema farbige Fassade den Nerv der Branche getroffen zu haben. So bieten wir den Verarbeitern mit dem neuen Farbtonfächer ,Fassade A1‘ eine neue Sicherheit für farbige Beschichtungen an den Fassaden. Zweiter Höhepunkt ist die Edition Carbon DarkSide, mit der es erstmals möglich ist, sehr dunkle intensive Farbtöne bis Hellbezugswert 5 auf wärmegedämm-

88 % werden die Ausbau & Fassade 2013 wieder besuchen. (Foto: GHM/Loske)

te Fassaden selbst im Hochhausbereich anzubringen.“ Außergewöhnliche Materialstrukturen und -kombinationen, neue Farben für diverse Oberflächen, optimierte Rezepturen sowie etliche Errungenschaften mehr gaben den Besuchern Anlass, sich umfassend und gründlich über neue Gestaltungstrends und verschärfte gesetzliche Anforderungen zu informieren. Nachhaltigkeit, Energieein sparung, Dämmsysteme, Wohngesundheit, Materialienmix, Konjunkturpakete sowie die Sicherheit für Verarbeiter und Kunden waren Schlagworte, die in vielen Fachgesprächen eine Rolle spielten. t

Die nächste Farbe – Ausbau & Fassade findet vom 6. bis 9. März 2013 in Köln statt.


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q aktuell

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e-sales direct: Mitmischen im World Wide Web

Startseite: Fragen zur Anmeldung oder zum Shop beantwortet Ihnen gerne Ihr

Optimierte Suchfunktion: Nach Eingabe von wenigen Buchstaben werden

Warenkorb: e-sales direct zeigt unter anderem, ob die gewünschte Ware auch

zuständiger Außendienstmitarbeiter.

verschiedene Produkte vorgeschlagen.

sofort lieferbar ist.

70 Prozent der Bundesbürger informieren sich im Internet über Dienstleistungen und Produkte, das haben ARD und ZDF in einer aktuellen Studie festgestellt. Der Farbengroßhandel mischt kräftig mit und bietet seine Produkte seit geraumer Zeit auch online an – alternativ zum klassischen Verkauf an der Theke. Der Online-Shop nennt sich e-sales direct und präsentiert sich jetzt in neuer Gestaltung und mit neuen Funktionen.

stelle liefern. Dabei ist es allerdings wichtig, den Tag und den Ort der Ausführung präzise anzugeben. Intelligente Online-Bestellprogramme zeigen schon vor dem Abschicken der Bestellung an, ob die Charge zum Wunschtermin tatsächlich verfügbar ist. Das reduziert den Aufwand für die eigene Lagerhaltung und schafft mehr Planungssicherheit.

der Rechnungsbetrag ist. So behält man immer alles im Blick.

„e-sales direct“ mit neuen Funktionen Ob man es persönlich gut findet oder nicht: Das Internet ist längst zu einem Bestandteil unserer Lebenswirklichkeit geworden. So wurden im Dezember 2009 etwa sechs Milliarden (!) Suchanfragen via Internetsuchmaschine Google gestartet. Allein von Deutschland aus. Das sind 38 Prozent mehr als im Dezember 2008 – und diese Zahlen zeigen, dass das Internet weiter auf dem Vormarsch ist. Die Vorteile des webbasierten Einkaufs liegen ja auch auf der Hand:

Rund um die Uhr geöffnet Vor allem das Fehlen von Ladenschlusszeiten spricht aus Kundensicht für den Online-Shop. Hier können Handwerker und Einzelhändler ihre Bestellung ganz bequem am Rechner eingeben – und das zu jeder Uhrzeit, wann es gerade in den persönlichen Zeitplan passt. Auch der Vorgang selbst ist unkompliziert: über den zuständigen Außendienstmitarbeiter die Zugangsdaten anfordern, dann einfach anmelden und loslegen. Für die Bestellung die gewünschten Artikel auswählen – entweder im Katalog oder über die Suche-Funktion –, Artikel in den Warenkorb legen und mit einem Klick abschicken. Über „Belege“ können die Bestellungen, Rechnungen etc. jederzeit eingesehen und ausgedruckt werden. Die Ware wird oft schon am nächsten Tag zur Abholung bereitgestellt oder kurzfristig ausgeliefert, und vor allem bei Standardgebinden hat sich dieser Weg der Auftragsabwicklung bewährt. Noch ein Vorteil der virtuellen Order: Das gewünschte Produkt lässt sich auch direkt an die Bauanzeige e

Mit e-sales direct wird das virtuelle Shoppen jetzt noch bequemer: So wurde beispielsweise die Suchfunktion optimiert, das heißt, das Programm schlägt schon nach Eingabe von wenigen Buchstaben verschiedene Produkt-Möglichkeiten vor. Sehr praktisch ist auch die sogenannte Quickinfo: Diese Orientierungshilfe zeigt während des Bestellvorgangs, welche Artikel sich bereits im Warenkorb befinden und wie hoch

Persönliche Beratung bleibt gefragt

Allgemeine Informationen zum Thema neue Medien und deren Möglichkeiten gibt es z.B. auf der Website des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM): www.bitkom.org

Bei komplizierteren Aufträgen, wie etwa Sondertönen, ist allerdings nach wie vor das persönliche Gespräch mit dem Großhandelsfachberater zu empfehlen. Denn die individuelle Beratung durch den Fachmann ist immer noch durch nichts zu ersetzen. Außerdem können Rückfragen sofort beantwortet werden – und das beugt eventuellen Missverständnissen und Reklamationen natürlich am besten vor. t

werbe.mittel q

Werbemittel – für jeden Geschmack und jedes Budget Der neue Caparol-Shop bietet eine unglaubliche Auswahl: Neben Beratungshilfen, Bürobedarf oder BaustellenAusrüstung lassen sich hier auch hunderte von verschiedenen Werbemitteln ordern. Jetzt kommt der OnlineShop – www.caparol-shop.de – im neuen Look daher. Unsere drei Favoriten aus dem aktuellen Shop-Angebot: Für Kids: CAPAROL

Der CAPAROL Vintage

Ein idealer Begleiter

Shirt mit 2-farbigem

Chronograph: zeitlos

für unterwegs – der

Brustaufdruck „I love

schön! Quarzwerk mit

CAPAROL Thermobecher.

Caparol“. Rundhals-

Gehäuse aus massivem

Geschlossener Griff mit

T-Shirt, gerader Schnitt.

Edelstahl. Kratzfestes

Karabineröffnung zum

Material: 100 % Baumwol-

Mineralglas, Edelstahl-

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„Do it your way“: Ein kompletter Bus im individuellen Firmen-Design.

(Design: PKP Proximity)

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Werben auf der Überholspur

Werbung, rund um die Uhr im Straßenbild präsent – und das jeden Tag!

(Bild: www.buswerbung.at)

Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, für sein Produkt oder Unternehmen zu werben. Als Erstes denkt man wahrscheinlich an Klassiker wie die Zeitungsanzeige oder Plakatwerbung, dann an die neuen Medien wie TV, Radio oder Internet. Dabei wird eine Option gerne vergessen, obwohl sie jeder von uns regelmäßig wahrnimmt: Werbung auf öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Studie des Fachverbands Aussenwerbung e.V. kam zu dem Ergebnis, dass mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung mindestens einmal pro Woche von Verkehrsmittelwerbung auf Bussen, Straßen-, S- oder U-Bahnen erreicht wird. Dass das kein Zufall ist, liegt auf der Hand: Die mobilen Werbeträger sind an allen Tagen des Jahres, rund um die Uhr im loanzeige e

kalen und regionalen Straßenbild präsent. Verkehrsmittelwerbung ist Sie bekommen da- preiswerter, als man denkt: durch eine hohe Be- Kleine Werbeflächen kosten achtung und errei- im Schnitt weniger als chen alle Gruppen, 100 Euro pro Monat. die „draußen“ unterwegs sind. Fußgänger genauso wie Radfahrer, Autofahrer oder Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs – in der Großstadt und in ländlichen Regionen. Ein weiterer Pluspunkt: Verkehrsmittelwerbung wird von Passanten als abwechslungsreich und sympathisch wahrgenommen. Sie drängt sich nicht auf, kommt und geht – und ist oft sehr bunt und aufmerksamkeitsstark gestaltet. Dank modernster Technologien und professioneller Verklebeplanung sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt, die Produktion verläuft schnell und unkompliziert – egal, ob es sich um ein kleines Standardformat auf der Straßenbahn handelt oder gleich ein ganzer Linienbus „in Beschlag“ genommen werden soll. Was viele mittelständische oder kleinere Unternehmen von dieser Werbe-Möglichkeit abhält, ist der Gedanke „Das können wir uns doch nicht leisten“. Dabei ist Verkehrsmittelwerbung preiswerter, als man denkt: Kleine Werbeflächen kosten im Schnitt weniger als 100 Euro pro Monat. Darüber hinaus bieten viele Anbieter regelmäßig Test-Aktionen zu besonderen Konditionen an. Ein bisschen Recherche lohnt sich also. In jeder Stadt oder Region gibt es Unternehmen, die beraten und weiterhelfen. t

Schick: Alle Elemente des neuen Shop-in-Shop-Systems auf einen Blick.

Attraktiver präsentieren – erfolgreicher verkaufen Um Verkaufsflächen optimal zu nutzen und sämtliche Produkte attraktiv und übersichtlich zu präsentieren, braucht es System. Das sieht nicht nur besser aus, sondern fördert auch den Umsatz. Denn eine ansprechende Gestaltung unterstreicht die Fachkompetenz und sorgt für mehr Aufmerksamkeit: So lassen sich zum Beispiel Aktionsprodukte geschickt platzieren – und das wiederum regt zu Zusatzkäufen an. Ein durchdachtes Regal-System bietet auch Möglichkeiten, um Infobroschüren oder Materialmuster ordentlich zu verstauen und beim Beratungsgespräch griffbereit zu haben. Es stehen selbstverständlich Elemente zur Verfügung, mit denen sich beispielsweise Tapeten oder Bodenbeläge attraktiv präsentieren lassen. Alles gut sortiert und in einem einheitlichen schicken Look. Das Shop-in-Shop-System, das speziell für Caparol-Facheinzelhändler entwickelt wurde, besteht aus einzelnen Modulen, die sich unterschiedlich kombinieren lassen. So passt sich dieses moderne System an die unterschiedlichsten räumlichen Bedingungen an – und hilft auch dabei den Raum zu strukturieren. Beispielsweise indem Beratungsnischen geschaffen werden oder die Töntechnologie ColorExpress in den Mittelpunkt rückt. Auf der Messe „Farbe – Ausbau & Fassade 2010“ wurde das neue Konzept vorgestellt, ab Anfang Juni 2010 steht es dem Handel zur Verfügung. Auch bestehende Shops lassen sich mit nur geringem Aufwand auf den neuen Look umrüsten. t Die ColorExpress-Station als Teil des Caparol Shop-in-Shop-Systems.


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Deutschland dämmt! Der Gesetzgeber will Wohngebäude energetisch schnellstmöglich auf Vordermann bringen. Deshalb trat im Oktober 2009 eine verschärfte Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Ziel ist, den Energiebedarf gegenüber der überholten EnEV 2007 um ein weiteres Drittel zu senken. Konsequenz: Um alle sanierungsbedürftigen Häuser auf den geforderten Stand zu bringen, sind bis 2020 jedes Jahr mindestens 40 Millionen Quadratmeter Fassadenfläche aufzudämmen. Auf das Bauhandwerk wartet ein gewaltiges Stück Arbeit! Bild: ebök Tübingen

Die Thermographie zeigt eine optimale Wärmedämmung (grüne Flächen). Fensterrahmen, Fenster und Türen (rote Flächen) sind bekannte Problemzonen.

In einem hochwertigen Carbon-Wärmedämm-Verbundsystem sind die Komponenten Spachtel, Putz und Fassadenfarbe perfekt aufeinander abgestimmt.

So wird gedämmt! Auch an Altbaufassaden finden WDV-Systeme ihren Platz.

Soll ein Gebäude mit einem WDVS ummantelt werden, will der Auftraggeber Transmissionswärmeverluste minimieren (Raumwärme im Haus halten) und die Ausgaben für Brennstoffe senken (Heizgeld sparen). Auch der Wunsch nach besserem sommerlichen Hitzeschutz kann Anlass sein, in ein geeignetes WDV-System zu inves tieren (weniger schwitzen, erholsam schlafen). In Ballungsräumen ist vielen Menschen an der Minderung von Schallimmissionen gelegen (Lärm aussperren, Ruhe finden). Oder man will den Kohlendioxidausstoß, der als Verursacher des Klimawandels gilt (CO2), nachhaltig reduzieren (Klimaschutz praktizieren). Beflügelnd wirkt natürlich auch die Aussicht auf eine neuwertige, sehr viel schönere Fassade (Vorreiter sein, Geschmack beweisen). Neu: Um vorhandene Energiesparpotenziale bestmöglich auszuschöpfen, gelten die geänderten gesetzlichen Bestimmungen über den Neubau hinaus auch im Bestand. Das sorgt bei 15 Millionen Immobilieneigentümern für erheblichen Informationsbedarf, den die Bauindustrie und das Handwerk nutzen sollten, um Kunden zu gewinnen. Ihre Botschaft: Hochwertige Wärmedämm-Verbundsysteme helfen, den Energieverbrauch im Zaum zu halten.

Zulassung beachten! Moderne Wärmedämm-Verbundsysteme sind komplexe Bauprodukte, die stets aus mehreren Komponenten bestehen. Dazu gehören die Dämmplatten aus Polystyrol oder alternativen Materialien wie Holzfasern; ferner Armierungsmasse und -gewebe, Befestigungsmittel wie Tellerdübel oder Torxschrauben, Eckgewebeleisten, Sockelschienen, Verschlussrondelle u.v.m. Hinzu kommt die Beschichtung, bei der es sich zumeist um ein Putzsystem handelt, das aus dem Grund-plus Deckputz in gewünschter Körnung sowie der passenden Fassadenfarbe besteht. Gut zu wissen: Die bauphysikalischen Eigenschaften aller miteinander kombinierten Materialien sind jeweils präzise aufeinander abgestimmt. Sie müssen als Bestandteile des WDVS eines bestimmten Anbieters vom Deutschen In-

stitut für Bautechnik (DIBt, Berlin) zugelassen sein. Diese Zulassung bezieht sich stets auf das WDV-System als Ganzes mit allen Teilsystemen und den verschiedenen Komponenten.

mit Nano-Quarz-GitterStruk turen an, um die Fas- Weitere Informationen: sade bestmöglich zu schüt- www.alligator.de zen. Inthermo hat gleich fünf www.caparol.de Holzfaser-WDV-Systeme im www.inthermo.de Programm und ergänzt das www.korff.ch ökologisch ausgerichtete Angebot um flexible T-Träger-Module, mit denen sich Unebenheiten auf gemauerten Außenwänden einfach überbrücken lassen. Aus der Schweiz kommen Korff Aluminium-Dampfsperren, die sich zum raumseitigen Dämmen hinter Heizkörpern eignen und die Wärme in den Raum reflektieren. t

Extrem sparsam! Dieser Wohnblock aus den 1960ern wurde per WDV-System auf Passivhausniveau gebracht.

Wichtig: Produkte, die von der Systemzulassung nicht erfasst werden, dürfen in der Praxis nicht verwendet werden. Ansonsten liegt ein Verstoß gegen geltendes Baurecht vor, was den WDVS-Hersteller automatisch von seiner Gewährleistungspflicht entbinden würde. Verarbeiter sind daher gut beraten, ausnahmslos alle Bestandteile, die im Rahmen eines WDVS-Auftrags eingesetzt werden sollen, aus einer Hand zu beziehen. Die Mitarbeiter im Großhandel stehen beratend zur Verfügung, wenn es um die Wahl geeigneter Systemprodukte geht.

Aus der Praxis, für die Praxis Damit das Ergebnis Architekten und Bauherren überzeugt, lassen sich WDVS-Hersteller einiges einfallen: Alligator beispielsweise nutzt die Orbit Hybrid-Technologie, um Pigmente und Füllstoffe fest und dauerhaft im Bindemittel einzulagern. Der Effekt: höchste Farbstabilität des Putzsystems. Passend zum Capatect-WDVS bietet Caparol Putze

zum.thema q

Passivhausniveau bald allgemeinverbindlich? Das Einhalten der gesetzlichen Dämmpflicht wird künftig vom Schornsteinfeger überwacht. Säumigen Hauseigentümern kann er auf der Grundlage der gültigen EnEV sogar Nachdämmfristen setzen! Achtung: Für 2012 kündigt sich bereits die nächste gesetzliche Verschärfung an. Wie auf der Messe Farbe – Ausbau & Fassade zu erfahren war, soll die EnEV 2012 das Passivhausniveau zum allgemeinen Dämmstandard erheben. Der U-Wert der geschlossenen Außenwand könnte dann null Watt pro Quadratmeter Kelvin betragen! Die vollkommen wärmeundurchlässige Fassade würde als verbindlicher Maßstab somit sehr viel früher als erwartet eingeführt. t


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Wenn der Maler zur Maschine greift Dämmplatten in Form bringen

Effizienter arbeiten, schneller sein, mit einem sauberen Ergebnis glänzen und am Ende mehr verdienen – Hightech ist im Handwerk auf dem Vormarsch. Auch die folgenden Beispiele zeigen das. Für gleichmäßigen Farbauftrag auf größeren Fassadenflächen hat sich nebelfreies Sprühen mit der Nespri-TEC bewährt: Geräte ausladen und aufbauen, den Kompressor anschließen, Saugrüssel in den Eimer halten und die Farbe durch den beheizten Schlauch bis zur Sprühpistole ziehen. Dann geht’s richtig los: Einer sprüht, der andere rollt nach und verdichtet so den Farbauftrag – mit professionellen Wagner Sprühsystemen machen zwei Gesellen jede Neugestaltung großer Flächen zur Routineangelegenheit.

Auch für die Bearbeitung von WDV-Systemen werden Werkzeuge und Maschinen mit allerhand Finessen angeboten. So eignet sich das neue Hartschaum-Standschneidegerät 5300S von SPEWE hervorragend, um Dämmplatten präzise, schnell und sicher zuzuschneiden. Sowohl am Boden als auch auf dem Gerüst macht der Glühdraht Schnitte bis 104 cm Länge und 30 cm Tiefe möglich.

mischer Capa-M

Bedarfsgerecht im Durchlauf mischen Größtmögliche Effizienz ist auf WDVSBaustellen angesagt. Dort trifft man des Öfteren auf OneWayContainer, die bis zu 800 kg Putz enthalten. Daran angeschlossen wird zumeist ein 230-V-Durchlaufmischer Capa-M, der dem durchströmenden Putz die gewünschte Konsistenz verleiht und ihn mit Hochdruck zum Verarbeiter auf dem Gerüst befördert. Schwere Säcke oder Eimer braucht so niemand mehr zu schleppen – und für seine eigentliche Arbeit hat der Einzelne mehr Kraft und Zeit. t

Hightech macht das Handwerk leichter!

Das Ergebnis ist brillant und verschafft Verarbeitern zudem einen enormen Zeitgewinn: Dreieinhalb Quadratmeter Fläche pro Minute wären in reiner Handarbeit kaum drin!

Einfach, schnell und sauber Vorteilhaft lackieren Dieses Praxiswissen soll ab sofort auch in Innenräumen nutzbar sein: Dafür bringt Wagner als Spezialist für innovative Oberflächentechnologie das Niederdruck-Sprühsystem WallPerfect W 985 E auf den Markt. Dessen Vorteil: Ohne dass an Ecken und Kanten extra vorgestrichen werden müsste, wird die Farbe in einem Arbeitsgang direkt aus dem Eimer angesaugt und fein zerstäubt auf die Bestimmungsflächen aufgetragen.

Effizientes Duo: OneWayContainer mit 230-V-Durchlauf-

Maler und Lackierer brauchen Pinsel, Walzen und Maschinen, die je nach Art des Lacks spezifisch wählbar sind. Mit Arbeitsgeräten von Werkzeuge Dietrich kann man auf veränderte Werkzeug-Material-Anforderungen flexibel reagieren und VOC-konform lackieren – ob gerade Lack auf Wasser- oder Lösemittelbasis aufzubringen ist. 1a-Oberflächen sind das Ergebnis.

Die Schnittvarianten des SPEWE 5300S Isoturbo: Gerade-, Schräg-, Gehrungs-, Falz-, Stufenfalz-, Nut- und Auftrennschnitte.

Weitere Informationen: www.caparol.com, www.storch.de und www.wagner-group.com

(Bild: Dosteba AG)

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Die Edition Carbon ist mit carbonfaserverstärkten Produkten und extrem hoher Schlagfestigkeit bis über 60 Joule Garant für schöne, dauerhafte WDVS-Fassaden. Jetzt ist mit der neuen Edition Carbon DarkSide ein weiterer Innovationssprung gelungen: Erstmals ist es möglich, sehr dunkle, intensive Farben bis Hellbezugswert 5 auf wärmegedämmten Fassaden aufzubringen. Und: Durch die System-Einstufung in Baustoffklasse A ist dies jetzt selbst im Hochhausbereich zu realisieren. Nutzen Sie diese Vorteile für eine grenzenlose Freiheit in der WDVS-Fassadengestaltung !

Edition Carbon: Einfach unschlagbar.


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Besiedelte Fassaden Ob wir wollen oder nicht: Algen, Pilze und Schimmelsporen zählen seit Jahrtausenden zu unseren nächsten Nachbarn. Von Natur aus äußerst genügsam eingestellt, brauchen sie nur kleinste Nährstoffmengen für ihr furioses Wachstum. In feuchtwarmem Mikroklima gedeihen sie besonders gut und besiedeln hemmungslos jede Art von Oberflächen. Auch Fassaden gehören dazu! Schutz vor Schmutz und Feuchte gilt als aussichtsreichste Abwehrstrategie. Fakt ist: Ein mikrobakterieller Befall kann niemals völlig ausgeschlossen werden. Sobald sich kleinste Wassermengen angesammelt haben und ein Minimum an Nährstoffen – Pollen, Staub, Schmutzpartikel etc. – zur Verfügung steht, ist die Möglichkeit einer Besiedelung durch Mikroorganismen gege ben. Selbst auf wasserabweisenden Ober flächen genügt oft schon der Morgentau, um ihre Ausbreitung in Gang zu setzen. Kritisch wird es, wenn der Algenoder Pilzbefall das Fassadenbild augenfällig trübt. Spätestens dann sind Gegenmaßnahmen einzuleiten. Sinnvoll ist in jedem Fall, bei der Neubauplanung oder einer Neubeschichtung der Fassade wirksamen Befallsschutz vorzusehen. Das kann beispielsweise durch die Wahl von Putzen und Fassadenfarben geschehen, die über eine Nano-Quarz-Gitter-Struktur verfügen. In NQG-Farben sind Bindemittel, Pigmente und sonstige Inhaltsstoffe wie bei einem Gitter miteinander fest verbunden. Feuchtigkeit

Mikrobakterieller Befall kann das Fassadenbild erheblich trüben.

kann von dieser Struktur zwar aufgenommen werden, trocknet aber deutlich schneller als auf herkömmlichen Oberflächen wieder ab. Auch Pollen, Staub und Schmutzpartikel finden auf NQG-Fassaden praktisch keinen Halt. Der Effekt: Algen und Pilzen wird die Wachstumsgrundlage entzogen. Die Wahrscheinlichkeit eines Befalls der Außenwände wird dadurch erheblich reduziert. Unter Umständen kommt auch der Einsatz von Bioziden bzw. biozid ausgerüsteten Produkten in Betracht – aber nur, wenn Umweltbelastungen ausgeschlossen werden können. Denn der Boden- und Gewässerschutz hat unbedingten Vorrang!

Im Labor werden Bakterienkulturen angelegt, um Abwehrstrategien zu entwickeln.

Schimmel an Decken und Wänden Das kommt in den besten Familien vor: Morgens schnell geduscht, dann eiligst aus dem Haus – ohne groß zu lüften. Zurück bleibt ein Bad, das eher einer Sauna gleicht. In diesem feuchtwarmen Klima breiten sich mit Wonne Schiminfo.tipp q Stuckateure, Maler und Lackierer sind gefordert, Kunden zielführend zu beraten. Hersteller spezieller Anstrichmittel wie Fakolith (www.fakolith.com) oder schimmelresistenter Bauprodukte wie Casiplus (www.casiplus.de) kennen sich mit Algen, Pilzen & Co. bestens aus; auf ihren Internetseiten finden sich hilfreiche Checklisten und Anhaltspunkte für die Diagnose und Beseitigung des Befalls. t

melsporen aus. Wird das morgendliche Ritual zur Regel, schlägt sich das Ergebnis mit der Zeit an der Decke und den Wänden nieder. Dann ist guter Rat gefragt: Durch Veröffentlichungen in der Tagespresse sollte sich herumgesprochen haben, dass die Beseitigung größerer Schimmelnester gesundheitsgefährdend ist. Verbraucherschutzorganisationen, Mietervereine und die Wohnungswirtschaft warnen Laien eindringlich vor eigenmächtigem Handeln. Die Berufsgenossenschaft rät nicht von ungefähr, Atemschutzmasken anzulegen, bevor man sich in einen Raum mit hoher Schimmelsporenkonzentration begibt. Daran sollte sich jeder Verarbeiter im eigenen Interesse halten! Um Schimmelecken wieder loszuwerden, sind zumeist spezielle Anstrichmittel nötig: Hier gibt es eine Auswahl toxikologisch unbedenklicher Produkte für Prophylaxe, Reinigung und Sanierung; entsprechende problemspezifische Informationen können vom Verarbeiter angefordert werden. t

Nach erfolgreicher Sanierung wirkt das Haus sauber und gepflegt.

extra.tipp q

Futter für Körper und Geist Gerade am Arbeitsplatz ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, denn wir müssen konzentriert und leistungsfähig sein. Es ist erstaunlich, wie sehr wir unsere Leistung mit der richtigen Mahlzeit optimieren können. Bei sitzenden Tätigkeiten sollte der Blutzuckerspiegel möglichst konstant gehalten werden, denn er beeinflusst die Konzentrationsfähigkeit. Ideal: Obst, Vollkornprodukte und Gemüse –

denn sie werden im Körper nur langsam abgebaut und begünstigen diesen Effekt. Als Powerspender zwischendurch eignen sich Nüsse oder Kerne. Sie enthalten viel Vitamin B und ungesättigte Fettsäuren, sind dadurch leicht verdaulich und wirken günstig auf Gehirn und Kreislauf. Wer dagegen körperlich arbeitet, hat einen höheren Kalorienverbrauch und braucht mehr Energie. Grundsätzlich gilt: Alles ist erlaubt – nur eben nicht immer das Gleiche, sprich Abwechslung muss sein. Wenn kein Weg vorbei führt an Currywurst und Co., dann sollte man den knackigen Apfel danach nicht vergessen und statt Cola besser Wasser oder Schorle trinken. Und noch ein wertvoller Tipp zur Nahrungsergänzung: Öfter mal Radieschen naschen! Denn Radieschen können

das Immunsystem stärken und die Laune heben. Der scharfe Geschmack entsteht übrigens durch Senföl, eine ungesättigte Fettsäure, die in allen Retticharten enthalten ist. Das vitaminreiche rote Knöllchen eignet sich prima, um Salate und Butterbrote zu verfeinern – oder einfach so, zum Reinbeißen. (Fotos: pixelio.de)


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Kurztrip-Tipp: Ciao Milano! Mailand – oder italienisch klangvoll: „Milano“ – liegt in einer malerischen Landschaft, zu Füßen der Alpen und am Rande der saftig-grünen Po-Ebene. Obwohl sie von manchen als hässliche Finanzmetropole mit Fashion-Attitüde bezeichnet wird, versprüht diese Stadt doch ihren ganz eigenen unwiderstehlichen Charme. Sie brauchen einen Tapetenwechsel? Bella Milano ist allemal einen Kurztrip wert!

Von einem Highlight zum nächsten, ganz entspannt mit der historischen Straßenbahn.

(Foto: pixelio.de)

Exklusive Sightseeingtour: Lehrreich und bequem geht es mit einer restaurierten Straßenbahn aus den 1920er Jahren durch die Stadt. Vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten – wie der Piazza della Scala mit dem berühmten Leonardo-da-Vinci-Denkmal, dem Mailänder Dom und den römischen Säulen von San Lorenzo. Die Informationen dazu gibt’s per Kopfhörer, selbstverständlich auch in deutscher Sprache. Eine schöne Fahrt, mit Endstation im Navigli, einem Viertel, das von künstlich angelegten Kanälen durchzogen wird. An den Ufern lebten einst Arbeiter und Handwerker; heute kann man dort romantisch bummeln: Künstlerateliers, originelle Geschäfte, romantische Kneipen, Trödelmärkte und sogar Sommerkonzerte locken hierher. Ein Muss für jeden Mailand-Touristen: der Mailänder Dom Santa Maria Nascente. Majestätisch erhebt sich das Gebäude aus weißem Marmor vom Lago Maggiore über den Domplatz. Über fünf Jahrhunderte erstreckte sich die Bauphase, daher kommt der interessante Stil-Mix aus gotischem Interieur und neugotisch-barocker Fassade. Der Dom gehört zum Pflichtprogramm – draußen auf den Treppenstufen sitzen, drinnen eine Kerze anzünden. Und besonders zu empfehlen: rauf aufs Dach für ein paar Euro! Von da aus lassen sich die 135 Domspitzen ganz aus der Nähe bestaunen. Und der Blick über die Stadt, bei gutem Wetter über die Lombardische Ebene bis zu den Alpen, ist gigantisch. Essen und Trinken ist überall in Italien wichtig, auch in Milano. Eine Milaneser Eigenart ist die Cocktail-Happy-Hour ab 18 Uhr: Dann gibt’s den Aperitivo, dann füllen sich Bars und Kneipen mit schicken Mailän-

Das Wahrzeichen Mailands: der Dom.

dern. Es wird geschlürft und geschlemmt zum Einheitspreis – einen leckeren Cocktail plus sättigendem Nachtmahl für um die 10 Euro. Unzählige Bars nehmen an dem Spektakel teil, so dass man auch als Tourist leicht eine Aperitivo-Bar finden kann. Wer sich vorher einen Überblick verschaffen möchte: http://milano.tonight.eu/aperitivi. Abschied vom Trubel: Nur eine kurze Bahnfahrt trennt Mailand vom Comer See. Dort

Wer genug vom City-Trubel hat, findet ganz in der Nähe Ruhe und Entspannung: am Comer See.

(Foto: pixelio.de)

kann man die uralte Stadt Como und das Dörfchen Bellagio erkunden. Beide liegen inmitten eines atemberaubenden Ambientes – grün, grau, weiß schimmern die schneebedeckten Berge um den See herum. Auch der Lago Maggiore ist nicht fern. Reiseziel Milano: eine tolle Kombination aus turbulentem Großstadtflair und erfrischender Landluft. t

Milano erkunden auf eigene Faust? Die Straßenbahnen Nummer 29 und 30 fahren eine ähnliche Route wie die TramTour – zu normalen Straßenbahntarifen. Übersicht über das Straßenbahn-, Bus- und Metroliniennetz unter www.atm-mi.it.


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München lockte – und 150 Malerkunden kamen von weit her Gespannt auf neue Produkte und die vielfältigen Präsentationen der Aussteller machten sich unsere Kunden aus dem Raum Berlin und Oldenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und MecklenburgVorpommern im März auf den weiten Weg nach München.

sade‘ besonders. Die positive Stimmung und das Zugehörigkeitsgefühl zu einer so vielfältigen und interessanten Branche baut auf und motiviert. Und es stärkt das Selbstverständnis der Maler.“

Neben der Messe „Farbe – Ausbau & Fassade“, als unumstrittenes Highlight der Branche, lockte aber auch das abwechslungsreiche, entspannende Rahmenpro-

Am Freitag, den 26. März, war es dann so weit: 150 gut gelaunte und entspannte Kunden trafen gegen 13 Uhr mit ICE-Zügen aus Hamburg, Oldenburg und Berlin kurz hintereinander am Hauptbahnhof in München ein. Mit bereitstehenden Bussen ging es rasch zum Messegelände. Dort war alles sehr gut vorbereitet: In kleinen Gruppen wurden die Reisenden gezielt durch die vier Hallen zu Neuheiten, interessanten Produkten und Messeständen geführt. Unsere begleitenden Mitarbeiter hatten sich dazu bereits im Vorfeld umfassend informiert. Zu einer informativen und genussvollen Knittel/Ullmann-Reise gehört immer auch ein vielfältiges Rahmenprogramm und ein ansprechendes gastronomisches Ambiente. Die Übernachtung im Sheraton Hotel gefiel genauso wie der zünftige bayerische Abend im Ratskeller mit Zithermusik und der große Abschlussabend im Lenbach Restaurant.

Die „nördlichste Stadt Italiens“, wie sich München gerne bezeichnet, begeisterte unsere Kunden mit ihrem Flair und dem ausgesuchten Rahmenprogramm.

gramm der Kundenreise. Und natürlich zog auch das Flair der bayerischen Landeshauptstadt, die sich selbst gerne als die „nördlichste Stadt Italiens“ bezeichnet. Frank Mostler, Geschäftsführer von Knittel und Ullmann hatte diese Kundenreise bereits im Herbst letzten Jahres geplant. Und so freute er sich über alle, die mitkamen, hatte aber auch Verständnis für die, die nicht dabei sein konnten: „Es ist immer schön, wenn sich unsere Kunden zusammenfinden, um gemeinsam etwas zu unternehmen und sich auszutauschen. Dazu eignet sich ein Besuch der Branchenmesse ‚Farbe Ausbau & Fas-

Information und Genuss

Farbiges München Ein kulturelles und fachliches Schmankerl war auch die Bustour zu dem Thema „Architektur und Farbe“. Sie führte unter fachkundiger Leitung zu beeindruckenden Stationen und Objekten, die so manch einem Münchenbesucher verborgen bleiben. Unvergesslich bleibt allen sicher auch der große Abschlussabend in einem der angesagtesDer Abschlussabend im „Lenbach“, einem der ange-

extra.tipp q

sagtesten Restaurants Münchens, war der Höhepunkt

Ihr Preisvorteil: Sommer-Aktion! Mitmachen und profitieren: Von 17. Mai bis 27. Juni ist wieder Aktionszeit. Nutzen Sie die vielen tollen Angebote! Faire Preise bekommen Sie immer bei uns, das ist ja nichts Neues. Aber dreimal im Jahr haben wir Aktionszeit – und dann gelten ganz besondere Konditionen, denn dann bieten wir Ihnen für ausgewählte Produkte noch einmal einen ordentlichen Rabatt und attraktive Zugaben. Zahlreiche Hersteller beteiligen sich an diesen Aktionen und lassen sich immer wieder etwas für Sie einfallen. Auch unsere Sommer-Aktion hat natürlich wieder viel zu bieten! Bei welchen Produkten Sie jetzt profitieren können, lesen Sie im aktuellen Sommer-Aktions-Flyer: Diesmal sind es zweiundzwanzig Seiten, prall gefüllt mit attraktiven Angeboten aus den unterschiedlichen Bereichen – von Farben und Tapeten über Werkzeuge und Bodenbeläge bis hin zur Fachkleidung, von allem ist etwas dabei. Also am besten gleich reinschauen! Sie haben den Flyer nicht bekommen oder Sie haben Fragen zu den Angeboten? Bitte wenden Sie sich direkt an den für Sie zuständigen Außendienst-Mitarbeit ter. Er wird Ihnen gerne weiterhelfen.

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der Kundenreise. (Foto oben rechts, unten LENBACH)

ten Restaurants der Stadt – dem „Lenbach“, im ehemaligen Bernheimer Palais, dessen original erhaltene Räume von dem Designer Sir Terence Conran gestaltet wurden. In diesem außergewöhnlichem Ambiente, bei Ausgesuchtem aus Küche und Keller und nicht zuletzt bei einem Spitzen-Musik-Entertainment, feierten unsere Kunden ausgiebig bis spät in die Nacht. Am Sonntagvormittag ging es dann zurück – die gut sechsstündige ICE-Fahrt gab allen die Gelegenheit, den verpassten Schlaf nachzuholen und so gestärkt durch die erlebnisreichen Tage in München rundum motiviert dem Alltag entgegenzusehen. Ein gelungenes Wochenende, sowohl in fachlicher als auch in unterhaltender Hinsicht. Frank Mostler zog ein positives Resümee: „Die Resonanz auf unsere Kundenreise, auch jetzt im Nachhinein, ist fantastisch. Für die Messe in drei Jahren in Köln lassen wir uns wieder etwas ganz Besonderes einfallen, darauf können sich unsere Kunden verlassen.“ t

Herausgeber Ullmann Farben + Heimtex GmbH & Co. KG Ammerländer Heerstr. 366 26129 Oldenburg Telefon: 0441 97123 Telefax: 0441 9712521 E-Mail: info@ullmann-farben.de Internet: www.ullmann-grosshandel.de Redaktion Petra Blank (verantw.), Bärbel Daiber, Eric Jost, Achim Zielke Gestaltung: Jost Design, Darmstadt, www.jostdesign.com Litho: data-graphis, Wiesbaden Druck: Becker Druck, Ober-Ramstadt Bildnachweis: Alle Bilder stammen vom Herausgeber, Herstellern oder Lieferanten, es sei denn, der Urheber wird ausdrücklich erwähnt. Anschrift der Redaktion Petra Blank Text Pallaswiesenstraße 28 64293 Darmstadt Telefon: 06151 3979759 mail@blanktext.de E-Mail: Internet: www.blanktext.de Veröffentlichung von Bildern und Texten nur mit Genehmigung der Redaktion.

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Mitte 2009 haben wir unseren Standort in Hamburg zu einem Abholmarkt mit einem großen Malersortiment umgebaut und zu- gleich unsere Belegsch...

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