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Brenn.Punkt q Rohstoffpreise steigen – und das wirkt sich auf viele Produkte aus

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Produkt.Praxis q Tapeten professionell entfernen – worauf es wirklich ankommt

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Beratungs.Mittel q Spectrum_online – das Gratis-Tool mit tollen neuen Funktionen

t q Das Kundenmagazin der Weicken GmbH www.weicken-farben.de

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Brenn.Punkt q

Wer dreht an der Preisschraube? Seit einiger Zeit finden Preiserhöhungen häufiger statt, als es uns lieb ist. Ob Farben, Lacke oder Dämmmaterial, kontinuierlich müssen wir neue Preise hinnehmen, in nahezu allen Bereichen. Woher kommt das? Und lässt sich denn nichts dagegen unternehmen? Unseren Bericht zu Ursachen und Hintergründen finden Sie auf Seite 2: Steigende Rohstoffpreise sind für die aktuelle Situation verantwortlich und werden den Markt wahrscheinlich auch künftig in Atem halten. Titandioxid ist in den letzten zwei Jahren über 60 % teurer geworden – das Weißpigment wird für die Herstellung von Farben und Putzen benötigt. (Bild links: © Udo Kroener – Fotolia.com)

Spannende Objekte unserer Kunden Auch in diesem Jahr durften wir als Partner des Handwerks wieder viele spannende Projekte begleiten: Ob fachgerechte Restaurierung, energetische Sanierung oder aufsehenerregende Erstausrüstung – unsere Kunden bedienen die unterschiedlichsten Anforderungen und wir unterstützen sie dabei. Drei besondere Objekte möchten wir Ihnen in dieser Ausgabe vorstellen und das erste Beispiel ist auch gleich das größte: die Thier-Galerie im Herzen der Dortmunder Innenstadt. Auf dem Gelände der ehemaligen Thier-Brauerei entstand ein Shopping-Center der Extraklasse, mit rund 33.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, 5.000 Quadratmetern Bürofläche und 730 Parkplätzen. Dieses Mammutprojekt wurde in nur 21 Monaten Bauzeit fertiggestellt – über 150 Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants sind hier jetzt unter einem Dach versammelt. Einige unserer Kunden haben aktiv daran mitgewirkt. Zwei Aufgabenbereiche stellen wir exemplarisch vor:

100.000 Quadratmeter Wandfläche in 15 Monaten Das Team der Ambrock GmbH aus Hagen beschichtete einen Großteil der Flächen in Dortmunds neuem Einkaufstempel. Unter der Leitung der Bauleiter Sven Gudduscheit und Christian Hupertz und den beiden Vorarbeitern vor Ort, Dennis Nolte und Martin Nikoleit, waren zeitweise bis zu 20 Mann damit beschäftigt, das Gebäude innen farbig zu gestalten. Dabei wurden unter anderem fast 20.000 Liter CapaDIN auf rund 100.000 Quadratmeter Wandfläche auf-

gebracht – angeliefert in 220-Liter-Einweg-Containern und 25-Liter-Hobbocks. Um den gewaltigen Materialbedarf dieser Großbaustelle zu decken und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, musste gut geplant werden: Die Ambrock GmbH hat das logistische Konzept in enger Zusammenarbeit mit uns auf die Bedürfnisse der Baustelle abgestimmt. So war das benötigte Material immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Fortsetzung auf Seite 12 q

Inhalt Markt.Situation q Bautrends 2012

Liebe Kunden, liebe Geschäftspartner, hier kommt unsere zweite Ausgabe „aktuell“ – auch diesmal wieder randvoll mit Produkt-Neuheiten, aktuellen Trends, Praxis-Tipps und interessanten Hintergründen. Wir präsentieren Ihnen unter anderem Produkte und Programme, mit denen Sie Ihren Arbeitsalltag noch effizienter gestalten können. Wir berichten über viele interessante Arbeitsbeispiele und stellen einige spannende Projekte unserer Kunden vor. Blättern Sie doch einfach mal durch. Gute Unterhaltung dabei! An dieser Stelle möchten wir uns auch für die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit in diesem Jahr ganz herzlich bedanken. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie, Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

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Produkt.Praxis q CapaCoustic Melapor: Schalldämpfer im Büro FantasticFleece: Büroräume gestalten Innendämmung: Universität der Künste in Berlin saniert M-Plus sorgt für perfekte Übersicht

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Design.Trend q Digitaldrucktapete in der Praxis

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Extra.Tipps q Förderprogramme sofort finden Der Modernisierungs-Knigge

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Frei.Zeit q Redewendungen: „Ein blaues Wunder erleben“ 06 Kurztrip-Tipp: das Hopfenland Hallertau 10 Kreuzworträtsel: Mitmachen und gewinnen! 11 Brenn.Punkt q Rechnungswesen: Skontoabzug vereinbart?

Ihr Weicken-Team In nur 21 Monaten Bauzeit wurde das spektakuläre Projekt fertiggestellt: die Thier-Galerie in Dortmund.

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Technik.News q Caparol Apps für den Maler

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Haus.Gespräch q Spannende Objekte unserer Kunden Kundenreise nach Lissabon Die Spezialisten von Weicken

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Impressum q

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q aktuell

Brenn.Punkt q

Denn: Viele Produktbestandteile beruhen auf global gehandelten Rohstoffen. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen ist mittlerweile größer als das Angebot – und trotzdem werden Kapazitäten nicht ausgeweitet, teils sogar reduziert. So kommt es zu Produktions- und Lieferengpässen für wichtige Rohstoffe, weltweit. Das treibt die

© lulu - Fotolia.com

Viele Branchen sind von solchen Preissteigerungen betroffen, doch gerade in unserer spürt man es besonders deutlich. Hauptursache sind die Rohstoffpreise. Bereits im Januar 2011 meldete die dpa Hamburg, dass die Rohstoffpreise weiter steil ansteigen und dass sie schon im Dezember vergangenen Jahres teilweise neue Rekordstände erreichten. Der Index des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) für alle Rohstoffpreise erhöhte sich im Dezember 2010 gegenüber dem Vormonat in Euro um 9,4 Prozent. Das sorgte dafür, dass sich auch die Preise unserer Produkte erhöht haben.

© steschum - Fotolia.com

Rohstoffpreise steigen – und das wirkt sich auf viele Produkte aus

liche Stoffe, die zum Beispiel in Bindemitteln zum Einsatz kommen, sind knapp: Hier wurde ein Großteil der Ernte durch katastrophale Wetterbedingungen in China, Pakistan und Russland zerstört.

Preissteigerung bei Dämmstoffplatten e EPS – Dämmplatte EPS – Rohstoff Polystyrol

220 %

Veränderung: +124 % seit Anfang 2009

200 % 180 % 160 % 140 %

Styrol

120 % 100 %

Öl – Gas

Jan – Dez 2009

Jan – Dez 2010

bis Mai 2011

Styrol ist der Vor-Rohstoff für Polystyrol, das wiederum zur Produktion von EPS-Dämmplatten benötigt wird. Preisanstieg seit 2009: 124 %

Kosten für diese „Zutaten“ in die Höhe und führt wiederum zu Preisschüben beim Endprodukt, immer häufiger, in immer kürzeren Zeitabständen. Denn die Industrie kann diese gestiegenen Kosten mittlerweile nicht mehr auffangen und gibt sie weiter an uns, den Großhandel.

Globale Märkte, globale Folgen Nehmen wir zum Beispiel das Weißpigment Titandioxid – einer der wichtigsten und teuersten Rohstoffe der Farben- und Lackindustrie. Titandioxid ist in jeder Dispersionsfarbe (z.B. Indeko-plus von Caparol) zu finden, aber auch in nahezu allen anderen Farben. Von Mitte 2009 bis Juli 2011 ist der Preis dieses Weißpigments um sage und schreibe 64 Prozent gestiegen. In der Druckfarbenindustrie ist sogar die Rede von bis zu 35 Prozent Preissteigerung für Titandioxid pro Quartal! Andere Rohstoffpreise sind noch mehr in die Höhe geschossen: Seit 2009 betrug die Steigerung für Styrol 124 Prozent (Rohstoff für EPS-Dämmplatten), Ethylen 109 Prozent (Rohstoff für Dispersionen), Lösemittel 90 Prozent (Rohstoff für Lacke). Und es betrifft noch viele andere Produkte aus unserem Sortiment. Auch für Baumwolle ist eine dramatische Preissteigerung zu beobachten. Die Schere zwischen Nachfrage und Angebot klafft seit längerem auseinander. Inzwischen haben die Preise unglaublich angezogen und eine Entspannung ist nicht in Sicht. Es herrscht zurzeit eine extreme Verknappung, die internationalen Baumwolllagerbestände befinden sich auf dem tiefsten Stand seit Jahrzehnten. Da auf den globalen Märkten alles miteinander zusammenhängt, werden so nicht nur die Baumwollgarne teurer, sondern auch die synthetischen Fasern. Diesen Preisschub spüren wir zum Beispiel bei textilem Bodenbelag, bei Vliestapeten oder Gardinen. Aber auch andere nachwachsende pflanz-

Leider: Die Preisfrage bleibt spannend Nach Meinung der Experten wird die Nachfrage insgesamt weiter steigen. Die Weltbevölkerung wächst, Schwellenländer werden Industrieländer, der Pro-Kopf-Verbrauch nimmt ganz generell zu. Daher werden Rohstoffe zwangsläufig knapp bleiben oder sogar knapper werden – und damit noch teurer. Also ist auch für Produkte, die daraus gefertigt werden, mit weiteren Preissteigerungen zu rech-

nen. Denn regelmäßige Veränderungen auf dem zweistellige Preissteigerun- internationalen Baumgen auf der Rohstoffseite wollmarkt wirken sich werden die Hersteller nur be- im Heimtexbereich aus – grenzt auffangen können – und machen sich auch wir sollten uns also darauf beim Endverbraucher einstellen, dass sich diese bemerkbar: beispielsweise Preiserhöhungen über die ge- bei den Preisen für textile samte Lieferkette hinziehen, Bodenbeläge. bis zum Endverbraucher. Hinzu kommen in einigen Bereichen noch die Auswirkungen von REACH, der EU-Chemikalienverordnung, die seit Juni 2007 in Kraft ist. Manche Rohstoffe verschwinden vom Markt, manche Lieferanten außerhalb Europas möchten nicht registrieren, sie konzentrieren sich lieber auf ihre Heimatmärkte und das begrenzt die Liefermöglichkeiten an unsere deutschen Hersteller.

Auch in Zukunft gilt: Qualität hat ihren Preis Die von uns offerierten Produkte kommen sämtlich von namhaften Herstellern. Diese Hersteller agieren aktiv, konzentrieren sich auf die Bedürfnisse der Verarbeiter und die immer strengeren Vorschriften in puncto Umwelt und Gesundheit. Sie wollen einer nachhaltigen Entwicklung gerecht werden und in diesem Sinne neue, noch leis tungsfähigere Produkte auf den Markt bringen. Außerdem erwarten wir natürlich nach wie vor kompromisslos gute Qualität. Dafür braucht es beste Rohstoffe und akribisch getestete Rezepturen. Und die haben nun mal ihren Preis. t

Zum.Thema q

„Die Preise werden sich auf einem sehr hohen Niveau stabilisieren.“ Stephan Wolff kennt das Rohstoffproblem ebenfalls: Sein Unternehmen, die objectflor Art und Design Belags GmbH, zählt zu den führenden europäischen Herstellern elastischer Bodenbeläge für den Objekt- und Wohnbereich.

Stephan Wolff, Geschäftsführer der objectflor Art und Design Belags GmbH in Köln

„Die Situation ist überall ähnlich. Auch wir mussten in den vergangenen 18 Monaten bei unseren Rohstoffen Preissteigerungen von insgesamt 60 Prozent verkraften. Allein der Weichmacher, ein wichtiger Rohstoff für die Produktion von Weich-PVC, ist in 12 Monaten um 50 Prozent teurer geworden! Die Verknappung spüren wir direkt: Unsere Stammlieferanten konnten dieses Jahr zum ersten Mal nicht genug liefern – wir waren also gezwungen, zu hohen Preisen woanders zuzukaufen. Und dazu kommen dann noch die gestiegenen Kosten bei Gas und Strom, über 25 Prozent. Ein Faktor, der sich sicherlich bei jedem Hersteller bemerkbar macht. Auch wir konnten leider eine unterjährige Preiserhöhung nicht vermeiden. Unsere Kunden haben zwar Verständnis, aber trotzdem ist es natürlich schwierig für alle Beteiligten. Wie sich das weiterentwickelt? Ich denke, die Preise werden sich auf einem sehr hohen Niveau stabilisieren.“ t


Anzeige q

Markt.Situation

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Der Trend geht zu Naturbaustoffen: Capadur GreyWood sorgt für eine gleichmäßige und natürliche Holzvergrauung. (Foto: Caparol Farben Lacke Bautenschutz)

Bautrends 2012 Neubau im Aufwind, Holz extrem beliebt, Sanierung stärkster Umsatzbringer Die Bauinvestitionen werden 2012 – wie bereits 2011 – zirka zwei Prozent über dem Vorjahresniveau liegen. Vor allem die Dynamisierung des Gebäudeneubaus führt zu dieser erfreulichen Entwicklung. Die Bautrends-Prognose 2012 des Düsseldorfer Marktforschungsinstituts BauInfoConsult macht deutlich: Der Modernisierungssektor bleibt die wichtigste Säule des Baugeschehens in Deutschland. Für die gesamte Bauwirtschaft kommt es angesichts der überragenden Bedeutung energetischer Sanierungen darauf an, die Umstellung auf nachhaltigere Bauweisen und -produkte konsequent in Angriff zu nehmen. Die Dynamik, die 2010 in den stagnierenden Neubausektor zurückgekehrt ist, hat 2011 zu einer verstärkten Nachfrage nach Bauleistungen geführt. Diese Entwicklung dürfte sich auch 2012 fortsetzen. Auf der Grundlage einer umfassenden Befragung

Grafik 1:

Mehr wissen als der Wettbewerb: Auf 1.400 Interviews basiert die Jahresprognose 2012 des Düsseldorfer Marktforschungsinstituts BauInfoConsult. Analysiert werden 15 bauspezifische Themenfelder auf insgesamt 242 Seiten. Die komplette Erhebung ist für 595,– Euro netto erhältlich bei der BauInfoConsult GmbH, Luegallee 7, D-40545 Düsseldorf, Tel. 02 11/30 15 59-0, Fax 02 11/30 15, info@bauinfoconsult.de, www.bauinfoconsult.de

von Architekten, Bauunternehmen und Handwerkern ist zu erwarten, dass vor allem die Genehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser stark ansteigen werden. Gebäude mit mehr als drei Wohnungen dürften sich zwar gleichfalls positiv entwickeln, aber vergleichsweise moderater. Im Nichtwohnungsbau wird der Bedarfsschwerpunkt auf neuen Handels- und Lagergebäuden liegen und zu Mehrumsätzen führen. Im Bürogebäudeneubau wie in der Hotelsparte hingegen bleibt die Bautätigkeit wohl auch 2012 eher verhalten, so dass hier allenfalls mit einem marginalen Umsatzzuwachs zu rechnen ist.

Mehr Naturbaustoffe

Grafik 2:

Die Werkstoffwahl wird im gesamten Wohnungsbau wesentlich vom Trend zur Natur bestimmt, wobei Holz regelrecht zum Shooting-Star avanciert (siehe Grafik 1). Im Nichtwohnungsbau, also bei Bürogebäuden, Zweck- und Gewerbeimmobilien, dürften Stahl und Stahlbeton ihre Dominanz noch weiter ausbauen (siehe Grafik 2). Hingegen büßen Ziegel und andere Mauersteine deutlich an Marktanteilen ein. Angesichts des Klimawandels gilt eine Verstetigung des Trends zu regenerativen Energien und nachhaltigen Bauweisen als wahrscheinlich. Die Umstellung der Bauwirtschaft auf entsprechende Produkte wäre daher konsequent. t


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q aktuell

Produkt.Praxis q

CapaCoustic Melapor: Schalldämpfer im Büro Man sieht ihn nicht, man riecht ihn nicht, aber man spürt ihn doch: Schall begleitet uns auf Schritt und Tritt. In der Freizeit wie am Arbeitsplatz nimmt die Lärmbelastung ständig zu, warnen Umweltmediziner. Nicht nur in Großraumbüros kommt es daher darauf an, die kritischen Nachhallzeiten unter das gesetzlich festgelegte Limit zu senken. Stimmengewirr und permanentes Klingeln irgendwelcher Telefone, emsiges Tippen auf Computer-Tastaturen, Zwischenfragen von Kolleginnen und Kollegen – Alltag im Büro. So auch im Callcenter der Touristik Union International (TUI) in Hannover: 50 bis 100 Anrufe gehen hier an einem ganz normalen 8-Stunden-Tag pro Callcenter-Platz ein. Das fordert! Um die Stressfaktoren zu reduzieren und den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter/ -innen dem technisch Machbaren anzupassen, wurden die Räumlichkeiten im Rahmen einer umfassenden Modernisierung mit dem Akustiksystem CapaCoustic Melapor von Caparol ausgestattet. Die Wirkung ist frappierend: Konzentriertes Telefonieren mit dem berühmten Lächeln in der Stimme ist bei der TUI auch in Großraumbüros möglich. Die Kunst der Deckenfuge: Auf 800 m² Fläche wurden bei der TUI insgesamt 1.600 kassettenförmige MelaporElemente angebracht; 650 m² davon im Deckenbereich und 150 m² an Wänden und Fluren.

bereits bei einer Belegung der Wand- und/oder Deckenflächen zu 30 bis 40 Prozent. Das macht den leichten, griffsympathisch weichen Schallabsorber für Büro-, Gewerbesowie Industrieanwender technisch wie auch wirtschaftlich gleichermaßen interessant. Das Brandverhalten entspricht den Anforderungen der Klasse B1 gemäß DIN 4102-1; damit gilt CapaCoustic Melapor als „schwer entflammbar“. Die trageleichten Elemente können sich nicht statisch aufladen und ziehen daher keinerlei Staubpartikel an; ein Verstopfen der feinen Poren ist insofern ausgeschlossen. Die Montage kann im Raum durch Kleben oder Abhängen erfolgen. Passend zum jeweiligen Innenraum-Design stehen

Schallschutz = Gesundheitsschutz: Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, ihre Beschäftigten am Arbeitsplatz durch geeignete bauliche Maßnahmen vor Lärm und Vibrationen zu schützen. CapaCoustic Melapor-Dämmplatten sind hochwirksam und lassen sich schnell und einfach auch im Bereich vorhandener Installationen wie etwa Rauchmeldern verlegen.

„Wer hauptberuflich telefoniert, braucht eine ruhige Umgebung, um sich dem Anliegen des Anrufers mit gebotener Aufmerksamkeit widmen zu können“,

Fest verklebt oder frei schwebend

weiß Dipl.-Ing. Hermann Brockmann (Mitte). Die Voraussetzungen für höchste Effizienz am Arbeitsplatz zu schaffen, ist seiner Meinung nach eine Frage präzi-

Den Hightech-Schaumstoff zeichnet ein außergewöhnlich hohes Schallabsorptionsvermögen aus. Ihre schalldämpfende Wirkung entfalten CapaCoustic Melapor-Elemente

ser objektspezifischer Planung. Der Architekt und Malermeister hat als Caparol Planer und Objektberater die schallschutztechnische Modernisierung im TUICallcenter in Hannover begleitet.

verschiedene Ausführungen zur Wahl: CapaCoustic Melapor-Panel glatt mit Fase, als Welle oder Brekki sowie CapaCoustic Melapor-Baffle in Form einer Ellipse, als Rechteck oder Kreis. Besonders erwähnenswert ist die Möglichkeit, CapaCoustic Melapor-Elemente farbig zu gestalten. Hierfür kommt eine Spritzbeschichtung mit CapaTrend Innenfarbe in Betracht, die dem Kundenwunsch entsprechend abtönbar ist. t

Produkt.Praxis q

Büroräume individuell und hochwertig gestaltet über Empfehlung auf den Malerbetrieb mit 14 Mitarbeitern aufmerksam geworden. Gefragt war eine hochwertige, individuelle Gestaltung – die Verbindung von klassischer Büroarchitektur und Wohlfühlatmosphäre. Außerdem sollten Highlights gesetzt werden.

Individuell und doch aus einem Guss Für André Klee, der viel im exklusiven Bereich tätig ist, war hier das Glasvlies „FantasticFleece“ von Caparol das passende Produkt. „Ich verarbeite häufig und gerne ,FantasticFleece‘, denn die Gestaltungsmöglichkeiten sind einfach unerschöpflich. Beim Projekt meetyoo conferencing gelang es mir, mit den beiden Dessins ‚Lukida‘ und ‚Legra‘ ganz individuelle Räume zu gestalten. Die beiden unterschiedlichen Strukturen wurden durch die Lasur in den Wunsch-

Das Dessin „Legra“ von FantasticFleece wirkt repräsentativ und extravagant

Produkt.Info q

und eignet sich gut für Besprechungsräume in Büros.

Die Umgestaltung von Büros, Praxen und Verwaltungen muss meist im laufenden Betrieb erfolgen. Hier hat sich „FantasticFleece“ von Caparol bewährt. Mit dem Glasvlies und der anschließenden Beschichtung können Maler rationell hochwertige, individuelle und strapazierfähige Wände kreieren. Kürzlich ging bei Malermeister André Klee vom Malerbetrieb Peter Stock in Berlin die Anfrage ein, vier Büroräume neu zu gestalten. Die Berliner Firma meetyoo conferencing, die geschäftliche Telefon- und Eventkonferenzen im Premiumsegment mit bis zu 5.000 Teilnehmern anbietet, war

Fantastische Möglichkeiten FantasticFleece gibt es in 12 ganz unterschiedlichen Dessins. In Verbindung mit einem einzigen getönten Lasurauftrag mit Capadecor Deco-Lasur matt oder Metallocryl Interior bei den beiden Quarzmotiven „Tira“ und „Lino“ lassen sich sehr ansprechende, einzigartige Gestaltungen erzielen. Die eindrucksvolle Tiefenwirkung entsteht durch das differenzierte Saugverhalten des Glasvlieses. t

farbtönen der Nutzer veredelt. Und weil alles aus einer Designfamilie stammt, ist das Erscheinungsbild bei aller Individualität auf der gesamten Büroetage dennoch einheitlich. “

Rasch an der Wand und strapazierfähig

Malermeister André Klee: „Ich arbeite gerne mit FantasticFleece, weil ich damit kreativ Räume gestalten kann und die Arbeit rationell und wirtschaftlich ist.“

Bei der Renovierung und Umgestaltung von Büroräumen sollen die Malerarbeiten möglichst ohne große Unterbrechungen oder Störungen abgewickelt werden. André Klee: „Wir hatten nicht viel Zeit, aber das war kein Problem, denn wir konnten FantasticFleece einfach auf die vorhandenen Wände kleben. Mit der Vliestapete lassen sich sogar leichte Oberflächenrisse überbrücken. Wenn bei der Verarbeitung sehr sorgfältig vorgegangen und darauf geachtet wird, dass kein Kleber auf die Oberfläche kommt, dann geht das problemlos und rasch. Nach dem Lasuranstrich ist der Raum schon am nächsten Tag wieder nutzbar. Für die vier Büroräume bei meetyoo conferencing mit 200 Quadratmeter Fläche haben wir zwei Tage gebraucht.“ Aber auch bei den erhöhten Anforderungen im Bürobetrieb an die Strapazierfähigkeit hat das Glasvlies klare Vorteile: Die Deco-Lasur ist in der Nassabriebsklasse 2, also reinigungsfähig, aber dennoch sorptions- und diffusionsfähig. Leichte Verunreinigungen lassen sich einfach abreiben. t


aktuell t

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Produkt.Praxis q

Foto: epasit, Ammerbuch

Universität der Künste mit Kalziumsilikatplatten saniert

Die Waschbetonfassade der Universität der Künste in Berlin steht unter Denk-

schaftlich tragfähige Lösung zu finden“, erklärt Architekt Dirk Bertuleit. Besondere Anforderungen waren in dem 1963 fertiggestellten Hochschulgebäude auch hinsichtlich der Wärmedämmung und des Feuchteausgleichs zu erfüllen. „Die Wahl fiel auf epasit-Produkte aufgrund ihrer hohen Zuverlässigkeit im System und der guten technischen Beratung vor Ort“, erinnert sich Matthias Jacob, der als epatherm-Produktmanager die Ausführung der Innendämmung in der UdK von A bis Z begleitet hat. Von August 2010 bis April 2011 wurde das Klimaplattensystem epatherm auf gut 350 Quadratmeter Innenwandfläche montiert. 60 mm dicke Platten aus Kalziumsilikat waren zunächst satt im Kleberbett zu fixieren. Anstelle der ansonsten oft erforderlichen dampfbremsenden PE-Folie galt es beim epatherm-System, die raumseitig montierten Platten mit dem Innenspachtel „epatherm eti“ vollflächig zu überdecken.

die deutliche Verringerung des Energiebedarfs sowie der vorbildliche Brandschutz: Kalziumsilikatprodukte sind nicht brennbar und zählen daher zur Baustoffklasse A1, was eine unabdingbare Voraus- „Wir nennen uns gerne eine setzung für den Einsatz in Baustoff-Manufaktur, denn öffentlichen Einrichtungen obwohl wir in mehr als 30 wie der Berliner Universität Ländern erfolgreich sind, der Künste ist. Zur Innen- bieten wir für jedes Objekt dämmung sanierungsbe- maßgeschneiderte Lösundürftiger Bestandgebäude – gen und ein einmaliges einerlei, ob sie unter Denk- Systemkonzept“, erläutert malschutz stehen oder nicht Timo Haug, Mitglied der – sind Kalziumsilikatplatten Geschäftsleitung bei epasit, von epasit hervorragend ge- das Erfolgsrezept des Uneignet. t ternehmens.

Innendämmung in Betracht.

Dämmprodukt der Extraklasse

Die Waschbetonfassade der bald 50 Jahre alten Universität der Künste (UdK) zählt in Berlin zu den ersten ihrer Art; heute steht sie unter Denkmalschutz. Die erforderliche energetische Sanierung des betagten Mehrgeschossgebäudes von der Außenseite her kam deshalb nicht in Betracht. Als Alternative sah ein Baugutachten die diffusionsoffene Innendämmung vor, um den viel zu hohen Energiebedarf zu senken und zugleich das Raumklima zu regulieren. Aus thermischen und statischen Gründen favorisierte der Architekt hierfür Kalziumsilikatplatten von epasit. Das Ergebnis überzeugt.

epatherm-Platten bestehen aus mikroporösem Reinkalziumsilikat und lassen sich auf fachgerecht vorbereiteten Untergründen problemlos applizieren. Die Verlegung im Kleberbett muss wie bei allen Innendämmungen unbedingt vollflächig erfolgen, wobei keine Aussparungen oder Hohlstellen zwischen Wand und Dämmplatten verbleiben dürfen. Um denkbare Verarbeitungsfehler von vornherein auszuschließen, bietet epasit ein lückenloses Sortiment präzise aufeinander abgestimmter Systemprodukte an. Die hoch diffusionsoffenen Klimaplatten sind laut Kölner EcoInstitut frei von Schadstoffen und gesundheitlich vollkommen unbedenklich; sie können selbst in AllergikerHaushalten verwendet werden. Hervorzuheben ist darüber hinaus die exzellente Feuchteregulierung der Raumluft,

„Eine große Herausforderung bestand darin, angesichts von Denkmalschutz- und Brandschutzauflagen eine wirt-

Foto: Quabbe & Tessmann, Altlandsberg

malschutz. Zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle kam daher nur eine

Studienplätze in Berlin-Charlottenburg: Die diffusionsoffenen Kalziumsilikatplatten von epasit sorgen in der UdK für spürbar mehr Behaglichkeit durch ein ausgeglichenes Raumklima.


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q aktuell

Produkt.Praxis q

M-Plus sorgt für perfekte Übersicht Egal ob Zement- oder Gussasphalt-Estrich, Holzdielen, Fliesen oder Epoxidharz-Beschichtung: M-Plus hat für jeden Untergrund den richtigen Vorstrich und für die meisten Bodenbeläge auch die passende Ausgleichsmasse und den idealen Klebstoff. Doch welche Kombination der Produkte ist wann die beste Lösung? Ein neuer 14-seitiger Ratgeber gibt den Überblick – und ist jetzt kostenlos bei uns zu haben! Besonders praktisch: Das Kernstück der Broschüre ist ein doppelseitiger Beratungsplan, der nicht nur alle wesentlichen Produktinformationen tabellarisch auflistet, sondern zugleich auch Hinweise über die notwen-

digen Vorbehandlungsmaßnahmen verschiedener Untergründe gibt.

Bevorzugte und alternative Empfehlungen Ganz gleich, ob Böden dann gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgesperrt, ob Hohlstellen verfüllt oder Profile angespachtelt werden müssen: Für jeden Untergrund benennt der Beratungsplan zumindest eine oder mehrere „bevorzugte M-Plus Empfehlung(en)“ sowie „alternative Empfehlungen“. So wird die Entscheidung für das jeweils richtige Produkt leicht gemacht. Aufgeführt ist auch ein Neuling, der erst seit

Die emissionsarmen Kleber von M-Plus sind leicht zu verarbeiten und wohngesund.

te findet der Maler auf einen Blick, indem er die Tabelle des Beratungsplanes einfach von rechts liest. Dort sind die Zertifizierungen der Produkte nach GISCODE, EMICODE und Blauem Engel ebenso aufgeführt wie ihre Anrührverhältnisse oder Verbrauchsangaben.

Mehr Infos zu jedem Produkt

M-Plus hat vier Boden-Ausgleichsprodukte im Programm, darunter auch das neue leicht verlaufende „Z 5 PLUS“.

© fluegelwesen – photocase

Frei.Zeit q

Tuftingbeläge zum Repräsentieren: Redewendungen: Avantgarde 2014 Untergrundvorbehandlung und „Ein blauesPerfekte Wunder erleben“ hochwertige Kleber sind bei exklusiven ein Muss, so auchhat, bei ärgern der Wir sprechen davon, dass Bodenbelägen jemand einen grünen Daumen uns vielleicht Teppichkollektion Avantgarde 2014, mitwoher der kommen solche mal grün und blau oder spazieren über den roten Teppich. Aber M-PLUS eine neue Teppichkollektion für das Redewendungen eigentlich? Objekt im Programm hat. Diese bietet eine repräsentative Auswahl vonverheißt Tufting-Belägen, „Du wirst noch dein blaues Wunder erleben“ – das meist ein unerfreuliches ausnahmslosWarum deutscher Hersteller. Alle Erklärung dieser RedensEreignis oder eine böse Überraschung. gerade blau? Eine Qualitäten sind in der NKLder 23/33 (extrem) einart geht zurück auf das mittelalterliche Handwerk Tuchfärberei. Durch eine chemische gestuftGewebe, und für alle textiler Reaktion mit Sauerstoff wurden die Einsatzbereiche man gerade grün oder gelb eingefärbt hatte, Beläge geeignet. Kollektion läuft von Sepbeim Aufhängen blau. So erlebte der FärberDie „sein blaues Wunder“. tember 2011 bis Dezember 2014. Für mehr Eine andere Erläuterung führt ebenfalls ins Mittelalter: Weil sich Gaukler und FeuerInformationen Sieschauen uns bitteließen, an. hüllten sie sich und schlucker bei ihrem Zauber nicht gern aufsprechen die Finger ihre Hände in bläulichen Rauch. So konnte das Publikum besser getäuscht werden und die Zuschauer wurden Zeugen eines „blauen Wunders“. Die Redewendung ist bereits seit dem frühen 16. Jahrhundert bezeugt: Schon damals stand die Farbe Blau für Lüge und Täuschung. Darum heißt es zum Beispiel auch „das Blaue vom Himmel lügen“ oder „jemandem blauen Dunst vormachen“. t

kurzem erhältlich ist: Der „Z 5 PLUS“ verläuft leicht, so dass sich mit ihm ausgesprochen glatte Oberflächen mit Schichthöhen von über 5 mm herstellen lassen. Zudem ist er nach EMICODE als sehr emissionsarm zertifiziert. Noch ein Pluspunkt der neuen Broschüre: Sämtliche umweltfreundlichen Produk-

Ergänzend zu den Verarbeitungsempfehlungen fasst eine Übersicht im vorderen Teil der Broschüre alle wesentlichen Merkmale und Eigenschaften der M-Plus-Produkte kompakt zusammen. Hier können Sie noch mal alles Wissenswerte über Ihre Produktwahl aus dem Beratungsplan nachlesen. Insgesamt neun Produkte, der Multi-Vorstrich, vier Boden-Ausgleichsmassen und vier Kleber finden sich im aktuellen Port folio – inklusive Newcomer „Z 5 PLUS“. Nehmen Sie Ihre Broschüre mit dem Beratungsplan einfach bei uns mit – dann haben Sie auf jedem Untergrund stets den Überblick. t

Produkt.Info q

Tufting-Beläge zum Repräsentieren: Avantgarde 2014

Perfekte Untergrundvorbehandlung und hochwertige Kleber sind bei exklusiven Bodenbelägen ein Muss, so auch bei der Teppichkollektion Avantgarde 2014, mit der M-PLUS eine neue Teppichkollektion für das Objekt im Programm hat. Diese bietet eine repräsentative Auswahl von Tufting-Belägen, ausnahmslos deutscher Hersteller. Alle Qualitäten sind in der NKL 23/33 (extrem) eingestuft und für alle Einsatzbereiche textiler Beläge geeignet. Die Kollektion läuft von September 2011 bis Dezember 2014. Für mehr Informationen sprechen Sie uns bitte an. t


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Produkt.Praxis q

Tapeten professionell entfernen

Perforieren: Nicht saugende Tapeten sollten vorher mit

In Wasser eingerührt ist der Metylan Aktiv Tapeten Ablö-

Das hochwirksame Konzentrat enthält Aktiv-Tenside,

Ablösen: Nach einer kurzen Einwirkzeit kann die Alttapete

einem geeigneten Werkzeug perforiert werden, ohne

ser sofort verarbeitungsfertig.

die dafür sorgen, dass das Wasser schneller durch die alten

mit Hilfe einer Spachtel einfach angehoben und rasch und

Tapeten hin zum Kleister gelangt, der dadurch angelöst wird.

unkompliziert rückstandsfrei abgezogen werden.

den Untergrund unnötig zu beschädigen.

Profis wissen, worauf es beim Entfernen von Tapeten ankommt: ein perfektes Ergebnis und wirtschaftliches Arbeiten. Herkömmliche Hilfsmittel wie Wasser und Spülmittel können das natürlich nicht leisten, deshalb gibt es professionelle Tapetenentferner – wie zum Beispiel den Metylan Aktiv Tapeten Ablöser von Henkel, geruchlos und lösemittelfrei. Die fachgerechte UnNoch mehr tergrundvorbereitung praktische Tipps ist das A und O beim zum Thema Tapezieren oder bei Tapezieren: jeder neuen BeNachzulesen im schichtung. VorhanMalerPraxis Hand- dene Tapeten müsbuch oder unter sen rückstandsfrei malerpraxis.de entfernt werden, ohne den Untergrund zu beschädigen. Das ist nicht immer einfach, insbesondere wenn sich mehrere Lagen Tapeten an der Wand befinden, die Tapete falsch verklebt ist oder mehrfach überstrichen wurde.

Nicht saugfähige Untergründe vorbehandeln Je nachdem, welche Untergründe vorhanden sind, kann das Entfernen alter Tapeten sehr zeitaufwendig und damit kostspielig werden – und das birgt ein Kalkulationsrisiko. Im Optimalfall kann man vor Ort eine Testfläche ablösen, so lassen sich Zeitbedarf und Kosten annähernd genau ermitteln. Eine entscheidende Frage für die Kalkulation: Ist die vorhandene Tapete saugfähig oder nicht? Nicht saugende Wandbeläge wie waschbeständige oder mehrfach überklebte Tapeten sowie gestrichene Raufaser sollten vorher mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. einer Nadelwalze) perforiert werden. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, den Untergrund nicht unnötig zu beschädigen.

Altbeläge restlos entfernen Grundsätzlich müssen vor neuen Tapezierarbeiten alle Altbeläge restlos entfernt werden. Ausnahme: Bei spaltbaren Wandbekleidungen mit Papierträger darf das Trägerpapier nach dem Entfernen der oberen Tapetenschicht dann auf dem Untergrund verbleiben, wenn es fest auf dem Untergrund haftet. Tipp: Dies lässt sich prüfen, indem das Trägerpapier an mehreren Stellen mit Wasser benetzt wird. Bilden sich nach 10 bis 15 Minuten keine Blasen, kann ohne Vorbehandlung darauf tapeziert werden. Bei der Verklebung von wasserdampfundurchlässigen Tapeten, z. B. Metallwandbekleidungen, sind generell alle alten Tapeten und Trägerpapiere zu entfernen.

Rationell arbeiten mit Tapetenablöser Die Verwendung eines speziell entwickelten Tapetenablösers, wie der geruchlose und lösemittelfreie Metylan Aktiv Tapeten Ablöser, lohnt sich auf jeden Fall. Das hochwirksame Konzentrat wird mit Wasser verdünnt und mit einer Deckenbürste oder Walze satt auf die Alttapete aufgetragen. Aktiv-Tenside sorgen dafür, dass die Mischung rasch und effektiv durch die alte Tapete dringt und so sehr viel schneller an den Untergrund gelangt, um dort den Kleister anzulösen. Auch reversible Altbeschichtungen können so rückstandsfrei abgewaschen werden. Weil es sich beim Metylan Aktiv Tapeten Ablöser um ein Konzentrat handelt, ist die Anwendung sehr wirtschaftlich. Mit nur einem Liter des Produkts können bis zu 400 m² Tapeten entfernt werden. Übrigens: Die Anwendung spart nicht nur Zeit und Kosten, sie ist für Sie als Maler auch gesundheitlich vollkommen unbedenklich – denn der Metylan Aktiv Tapeten Ablöser ist geruchsneutral und lösemittelfrei. t

Extra.Tipps q

Förderprogramme sofort finden Baumaßnahmen kosten oft mehr als gedacht. Bund, Länder, Kreise, Gemeinden wie auch kommunale Energieversorger bieten daher zinsgünstige Darlehen an und sogar Zuschüsse. Um lukrative Aufträge zu erhalten, sollten Maler ihre Kunden auf die passenden Förderprogramme hinweisen können. Den Weg durch den vielschichtigen Fördermittel-Dschungel bahnt „förderdata“: Die stets aktuelle Fördermitteldatenbank kennt sämtliche in Deutschland verfügbaren Töpfe sowie die jeweiligen Antragsbedingungen. Dazu gehören unter anderem alle Angebote der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de) in neuster Fassung. Ein Link auf www.fe-bis.de, den jeder Verarbeiter unentgeltlich in die eigene Homepage einbauen darf, weist Interessenten den Weg zur wohl umfassendsten Fördermitteldatenbank im Internet. Zur Beratungsunterstützung kann „förderdata“ – gegen Zahlung einer Lizenzgebühr – auch komplett in die Internetpräsenz des Malerbetriebs eingebunden werden. Die Fördermittelauskunft wird dadurch zum Bestandteil der Kundenberatung, was den Maler so manchem Auftrag ein gutes Stück näher bringen dürfte. Sogar das Firmenlogo lässt sich integrieren. Nähere Infos: febis Service GmbH, Franziusstraße 8–14, 60314 Frankfurt, Tel. 0 69/9 04 36 79-0, Fax 0 69/9 04 36 79-19, info@fe-bis.de, www.fe-bis.de

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Der Modernisierungs-Knigge für Wohnungseigentümer Ein Wegweiser durch das Rechts-Labyrinth bei Instandsetzungen, Modernisierungen und baulichen Veränderungen – von Thomas Brandt und Gabriele Heinrich Dieser Ratgeber unterstützt Wohnungseigentümer, die Renovierungen und Sanierungen bei qualifizierten Handwerkern in Auftrag geben wollen. Das Buch informiert über Finanzierungswege, Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten insbesondere bei barrierefreien Umbaumaßnahmen und energetischen Modernisierungsvorhaben. Die präzise und verständlich formulierten Ratschläge sind ebenso für professionelle Verarbeiter von Interesse, die im Auftrag von Eigentümergemeinschaften bedarfsgerechte Umbau- und Verschönerungsaufgaben in Liegenschaften übernehmen. Ladenpreis: 19,90 EURO, ISBN 978-3-00-030412-5. Weitere Infos auf www.wohnen-im-eigentum.de t


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Design.Trend q

Erfurt-On wall – die individuelle Raumgestaltung Das Brillenatelier in Heusenstamm sollte komplett umgestaltet werden. Neben Boden und neuer Einrichtung lag der Fokus auf einer Schmuckwand mit zirka 5 x 4 Meter Fläche. Diese sollte zentral hinter den Beratungstischen vis-à-vis der Eingangstür angebracht werden – als Blickfang für eintretende Kunden. Abgewickelt wurde der Auftrag von Malermeister und Cotec-Designer Pierre Schilling, Geschäftsführer der Lacolore GmbH. Er riet seinem Kunden zu Erfurt-On wall mit glatter Vliesstruktur, passend zu den angrenzenden glattweißen Flächen. Bestellung und Druck waren unkompliziert: „Mein Großhändler hat das Foto mit Hilfe der interaktiven Planungssoftware On wall-Designer auf die Wunschgröße angepasst, zentimetergenau“, erläutert der Malermeister. „Wir haben dann einfach die fertig bedruckten Tapetenbahnen abgeholt. Und die Qualität des Drucks war sehr gut.“

zogen werden. Ein wiederkehrender Auftrag für den ausführenden Maler, mit einer rentablen Verdienstspanne. Und gleichzeitig eine Werbefläche für seine Leistungen, die viel Beachtung findet. t

Einfaches Verkleben ohne Dehnen und Schrumpfen

Handwerker dürfen ihren Kunden gestatten, offene Rechnungsbeträge moderat zu kürzen. Der Nachlass soll die Schuldner motivieren, in Anspruch genommene Leistungen pünktlich zu bezahlen. „Bis zu fünf Prozent sind in der Baubranche durchaus üblich“, sagt Rechtsanwältin Sabina Böhme, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Bauund Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV), Berlin. „Skonto muss allerdings immer vorher vereinbart werden.“ Ein Gewohnheitsrecht auf Skontoabzug gibt es also nicht.

Brenn.Punkt

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Rechnungswesen: Skontoabzug muss vereinbart sein Viele Kunden ziehen von ihren Rechnungen einfach Skonto ab. Das geht aber nur unter bestimmten Bedingungen.

Die Schmuckwand gegenüber dem Eingang zieht die Blicke der Kunden auf sich. Das Motiv auf der Erfurt-On wall Vliestapete kann einfach in regelmäßigen Abständen erneuert werden.

In der letzten Ausgabe von „aktuell“ stellten wir erstmals die individuelle Digitaldrucktapete Erfurt-On wall vor und erläuterten ihre vielfältigen Möglichkeiten. Hier nun das Beispiel eines Brillenstudios, das zeigt, wie sich mit diesem Produkt auch die Wünsche von Geschäftskunden elegant umsetzen lassen – noch dazu als regelmäßig wiederkehrender Auftrag.

Struktur, Motiv und Wandfarbe Bei Erfurt-On wall kann der Kunde aus vier unterschiedlichen Strukturen der Vliestapete wählen, die dann mit dem Wunschmotiv bedruckt wird. Hier stehen 83 Digitialdruckmotive aus dem Kollektionsbuch sowie 170 zusätzliche aus der Software „On wall-Designer“ zur Wahl. Außerdem ist jedes individuelle Motiv machbar. Mit den vorgegebenen Motiven kann der Maler komplett durchkomponierte Raumklänge gestalten, denn passend zum Mohnfeld oder der Brandung gibt es je vier vom Caparol FarbDesignStudio entwickelte Farbtöne für die drei anderen Wände im Raum. Erfurt-On wall ist jederzeit als Programm auf unserer Website verfügbar!

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Auch die Verklebung der fünf Bahnen à 0,75 m Breite und 4,90 m Höhe war problemlos. „Bei den Vliestapeten besteht keine Gefahr des Dehnens oder Schrumpfens – das erleichtert natürlich die Verarbeitung, und sorgt für ein sehr ordentliches Ergebnis“, freut sich Pierre Schilling. Besonderes Fingerspitzengefühl beim Tapezieren war allerdings schon gefragt: Denn im Brillenstudio von Optiker Thomas Gretschel schließt sich direkt an die Schmuckwand der Treppenabgang zum Keller an, den dort an der Wand angebrachten Handlauf galt es einzubinden. Hier zeigt sich noch ein weiterer Produktvorteil der Tapete: Das strapazierfähige Vlies schützt auch vor Abnutzung.

Einfach immer wieder neue Motive kleben „Eine glatte Wand und eine saubere Verklebung war hier Bedingung, denn wir haben Streiflicht aus Halogenstrahlern und Tageslicht, das aus zwei Richtungen einfällt. Wichtig ist auch, Kleisteraustritte im Naht- oder Treppenstufenbereich sofort zu entfernen“, rät Pierre Schilling. Optiker Thomas Gretschel möchte die Schmuckwand in zeitlichen Abständen mit neuen Motiven gestalten lassen, um aktuell und modern zu sein. Kein Problem bei Erfurt-On wall, denn das Vlies kann restlos trocken abge-

Eindeutige Regelungen treffen Skonto kann auftragsbezogen vereinbart werden oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt sein. Aus den Bestimmungen muss zweifelsfrei hervorgehen, • in welcher Höhe, • innerhalb welcher Fristen und • von welchen Positionen (vom vollen Rechnungsbetrag, vom reinen Materialkostenanteil oder auch von den Fertigungskosten) Skonto abgezogen werden darf. Nur dann ist die Regelung auch gültig. Nähere Einzelheiten auf www.arge-baurecht.com, www.wikipedia.org und www.gesetze-im-internet.de

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Beratungs.Mittel q

Spectrum_online – das Gratis-Tool im Internet Das perfekte Beratungs-Tool, wenn Kunden ganze Räume neu gestalten möchten: Spectrum_online. Das kostenlose Programm wurde von den Fachleuten des FarbDesignStudios in Zusammenarbeit mit im Visualisierungsbereich führenden Programmierern entwickelt. Basis sind die Bedürfnisse der Verarbeiter und auch die der Kunden – und so bietet das Online-Programm viele der bewährten Funktionen des Profi-Tools Spectrum 4.0, ist aber ganz ohne Vorkenntnisse zu bedienen. Einfach eine Minute Zeit investieren und das Trainingsvideo anschauen – schon ist man in der Lage, ganze Räume virtuell mit Farbe und Materialien zu gestalten. Nur ein paar Klicks – und die Idee ist Das Programm visualisiert: Mit Spectrum_online erklärt sich quasi wird die virtuelle schnelle Objektvon selbst. gestaltung zum Kinderspiel. Anhand von 150 Beispielbildern oder auch mit eigenen Aufnahmen können die verschiedensten Farben und Materialien im Raum oder an der Fassade visualisiert werden. Ganz einfach per Mausklick ändern sich Töne und Strukturen in den vorher angewählten Bereichen, dabei lassen sich ganze Bauteile oder individuell definierte Flächen bearbeiten. Druckt man das bearbeitete Bild aus, sind auf dem Ausdruck alle angewandten Farbtöne und Materialien aufgelistet. So bleiben diese nachvollziehbar und dokumentiert – auch wenn der Kunde vielleicht erst in ein paar Monaten auf den Vorschlag zurückkommt.

Mit Spectrum_online virtuell Räume und Fassaden gestalten – anhand von Beispielbildern oder eigenen Aufnahmen. Praktisch: Alle verwendeten Farbtöne und Materialien werden dokumentiert und bleiben dadurch genau nachvollziehbar.

lichkeit, den Gestaltungsentwurf zu speichern und zu versenden. Auf Wunsch wird das bearbeitete Bild auf dem Server gespeichert und erhält eine eigene Projekt-ID, anhand derer es auch später wieder aufgerufen und gegebenenfalls weiterbearbeitet werden kann. Ebenso lässt sich der Entwurf mal eben zur Ansicht an den Kunden mailen.

Tolle neue Funktionen Viel Leistung, ohne Vorkenntnisse Die neueste Version des Beratungs-Tools ist seit August online und bietet nochmals mehr Funktionen. Die verwendeten Bilder lassen sich jetzt skalieren, es ist also sogar ein Arbeiten im Vollbildmodus möglich. Es können außerdem eigene Bilder als Vorlage genutzt werden, also individuelle Aufnahmen des Objektes. Ebenfalls neu: Die Mög-

Farbideen visualisieren: Der gleiche Raum wie im Bild oben – hier mit anderen Farben und Materialien gestaltet.

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Und dafür braucht es keine aufwendigen Schulungen: Das Online-Programm erklärt sich quasi von selbst. Zwei Trainingsvideos – das erste mit knapp einer Minute, das zweite etwas ausführlicher mit rund fünf Minuten – zeigen zum Einstieg, wie es funktioniert und welche Möglichkeiten Spectrum_online bietet. Das Programm ist so leicht zu bedienen, dass sogar die Kunden selbst ihre Vorstellungen damit ausprobieren können und so neue Anregungen erhalten.

• Spectrum_online gratis aufrufen: http://caparol.spectrum-online.eu • Die Vollversion Spectrum 4.0 mit nahezu unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten kann über den CaparolShop erworben werden (www.caparol-shop.de, Rubrik: Büro & Gestaltung) • Spectrum 4.0 gratis testen: 30 Tage Testversion anfordern unter http://trialversion.spectrum4.eu • Weitere Informationen über die Software sowie Schulungsvideos und Benutzerhandbuch hier: www.spectrum.eu

Farbideen zu geben – fotorealistisch.“ Und das lässt sich mit dem unkomplizierten Spectrum_online hervorragend leisten.

Fazit: Perfekt für schnelle Ideen

Vollversion für Zusatzgeschäft

Spectrum_online ist also eine Lightversion von Spectrum 4.0, mit sehr wenig Aufwand können unterschiedlichste Ideen visualisiert werden. Natürlich bietet das Programm nicht alle Möglichkeiten der Vollversion, aber dafür funktioniert es gratis und fix. Corinna Schuchmann vom FDS erklärt es so: „Es geht bei Spectrum_online nicht um die perfekte Bearbeitung, sondern vielmehr darum, dem Kunden eine erste Vorstellung zu vermitteln, ihm ein Gefühl für die

Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, für den ist die Vollversion Spectrum 4.0 als Profi-Tool der konsequente nächste Schritt. Hier gibt es eine zusätzliche Retusche-Funktion und weitere Extras, wie Muster oder eigene Materialerstellung. Nach einer eintägigen BasisSchulung ist man fit für das umfangreiche Programm – und mit ein wenig Übung können die Kunden mit fachmännischen Gestaltungsvorschlägen überzeugt werden. t


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Das Hopfenland Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Es befindet sich im Herzen Bayerns, umrandet von Städten wie Ingolstadt, Kelheim, Landshut oder Freising. Auf über 2.400 Quadratkilometern erstreckt sich hier eine eindrucksvolle Ausflugs- und Urlaubsregion für die ganze Familie. Ob kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, zünftige Gastronomie, Wellness oder Natur: Die Hallertau hat für jeden etwas zu bieten.

Foto: LuckyStarr

Kurztrip-Tipp: das Hopfenland Hallertau

Hopfen, so weit das Auge reicht – willkommen in der Hallertau!

Foto: Michael Chlistalla

Foto: Deutsches Hopfenmuseum Wolnzach

Links zum Hopfenland Hallertau: www.hopfenmuseum.de www.limes-therme.de www.kuchlbauers-bierwelt.de www.naturpark-altmuehltal.de www.kehlheim.de/befreiungshalle.htm www.kloster-scheyern.de

Ein mächtiger Anblick: die Befreiungshalle „König Ludwig I.“

Im Zentrum unseres Kurztrip-Tipps befindet sich die kleine Gemeinde Wolnzach. Die Verbindung zum Hopfen geht hier so weit, dass der Pflanze ein ganzes Museum gewidmet wurde: Im Deutschen Hopfenmuseum erfährt der Besucher auf über 1.000 Quadratmetern alles rund um den Hopfenanbau und die Bierproduktion, mit wechselnden Ausstellungen und vielen OriginalExponaten. Heimliches Highlight eines Besuchs sind die außergewöhnlichen Bierseminare, bei denen man von ausgebildeten Biersommeliers in die Geschmacks- und Sortenwelt des „Flüssigbrots“ eingeführt wird. Erkunden Sie Biersorten aus aller Herren Länder, probieren Sie Spezialitäten aus BioBrauereien oder lassen Sie sich die edelsten Biertropfen servieren, die momentan auf der Welt erhältlich sind. Und sogar Kochkurse stehen auf dem Seminarplan – natürlich mit Bier. Nach so einer deftigen Verköstigung kommt ein entspannender Wellness-Tag sicher gelegen – zum Beispiel in der LimesTherme Bad Gögging. Als einziger Kurort Bayerns verfügt Bad Gögging über drei anerkannte ortsgebundene Naturheilmittel: Moor, Schwefel und Thermalwasser. Schon die alten Römer waren begeistert von den heilenden Kräften der Schwefelquellen und errichteten hier im Jahr 110 n. Chr. die erste Therme. Die heutige Anlage bietet eine große Bäderlandschaft mit über 1.300 Quadratmetern Wasserfläche, eine Römer-Sauna im originalgetreu nachgebauten Limes-Turm und weitere zahlreiche Wellness- und Wohlfühlangebote – Badespaß, Erholung und Entspannung pur.

Eine Hommage an das bayerische Bier

Im Deutschen Hopfenmuseum erfahren Sie auf über 1.000 Quadratmetern alles Wissenswerte zum Hopfen – von der

Nur zehn Autominuten in östlicher Richtung entfernt liegt die Stadt Abensberg. Getreu ihrem Slogan „historisch, lebendig, anders“ präsentiert sich Abensberg mit einer nahezu vollständig erhaltenen Altstadt, liebevoll sanierten Bürgerhäusern und viel Kultur. Im Stadtmuseum Herzogskasten erfährt der Besucher alles zur Entwicklung der Stadt in den letzten 850 Jahren – oder zum „Gillamoos“, dem ältesten Jahrmarkt Bayerns, der immer am ersten September-Wochenende stattfindet und an fünf Tagen mehr als 250.000 Besucher ins Land lockt. Das Highlight eines Besuchs in Abensberg ist allerdings der eindrucksvolle Kuchlbauer-Turm: Das Wahrzeichen der „Kuchlbauer’s Bierwelt“, einer Erlebniswelt rund um die Themen Kunst, Kultur und Biergenuss, wurde erdacht und geplant vom weltbekannten Künstler Friedensreich Hundertwasser. Der Österreicher verstarb im Jahr 2000 noch während der Planungsphase, so dass der Turm als sein letztes Projekt in die Geschichte eingegangen ist. Auf rund 35 Metern Höhe verbindet der Bau traditionelle Braukunst mit anspruchsvoller Architektur, die von runden Formen, tanzenden Fenstern, welligen Böden und organischen Linien geprägt ist. Im Innern befindet sich eine Weißbierglas-Sammlung, bei der Sie sich mit über 4.000 verschiedenen Gläsern bekanntmachen können – eine Hommage an das bayerische Bier und seine Brauereien. Und von der Aussichtsplattform genießen Sie einen herrlichen Blick über Abensberg und die gesamte Hallertau.

Botanik bis zum Bierbrauen, vom Anbau bis zum Hopfenhandel, von damals bis heute.

Prachtvolle Bauten und viel Ruhe Hopfen, Bier und Braukunst so weit das Auge reicht – doch es gibt auch andere interessante Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel den „Tatzelwurm“, die zweitlängste Holzbrücke Europas: Im idyllischen Essing gele-

gen, führt sie mit 193 Metern Länge über die Altmühl und den Main-Donau-Kanal. Nicht weit entfernt liegt die Stadt Kelheim mit der eindrucksvollen Befreiungshalle „König Ludwig I.“, die hoch über der Stadt thront. Der mächtige Rundbau aus Kalkstein zum Andenken an die gewonnen Schlachten gegen Napoleon wurde in Anlehnung an christliche und antike Zentralbauideen errichtet. Der prachtvolle Kuppelsaal mit den 34 Siegesgöttinen ist ganzjährig geöffnet und auf dem Umgang oberhalb des Baus kann man die Aussicht über die Donau und den Donaudurchbruch genießen. Einen Ort der Ruhe bietet das Kloster Scheyern im Süden der Hallertau. Hier lebt eine Gemeinschaft von 15 gastfreundlichen Benediktinermönchen, die Sie gerne durch Kirche, Kloster und den schönen Garten führt. Neben Landwirtschaft und Fischzucht wird dort seit dem Jahr 1119 eigenes Klosterbier gebraut, das man sich in der Klosterschenke munden lassen kann. So schließt sich der Kreis wieder – auf Ihr Wohl! t

Wie aus einem Märchen aus 1001 Nacht: der im Hundertwasser-Stil erbaute, 35 Meter hohe Turm der Brauerei Kuchlbauer im niederbayerischen Abensberg. Sämtliche Farben stammen von Caparol – innen wie außen wurden die Betonflächen mit der Betonlasur Disbocret 535 beschichtet, auf Putz wurde Histolith Antik Lasur verwendet. Im Eröffnungsjahr 2010 zog das farbenfrohe Bauwerk über 150.000 Menschen an – dreimal mehr als erwartet!


aktuell t Frei.Zeit q

Mitmachen und gewinnen! Rätseln Sie sich zum Lösungswort. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir zwei tolle Preise, die uns von Caparol zur Verfügung gestellt werden:  Eine individuelle Fototapete von Erfurt-On wall im Wert von 500,– Euro  Ein Elefant (Maxi) aus dem Caparol-Shop Schicken Sie das Lösungswort mit dem Betreff „Caparol Rätsel“ bis 31.12.2011 an raetsel@daw-cms.de oder per Fax an 0 61 54/71-9 94 65 – und vergessen Sie Ihre Adresse nicht! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Glück!

Technik.News

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Caparol macht mobil: Apps für den Maler Die mobile Generation nutzt Apps – weit über 15 Milliarden wurden mittlerweile schon heruntergeladen. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesen drei Buchstaben? „App“ kommt aus dem Englischen und steht verkürzt für „application“, also Anwendung. Konzipiert sind diese Anwendungsprogramme in der Regel für sogenannte Tablet-PCs wie iPads sowie iPhones und andere Smartphones. Die angebotenen Apps decken vielfältigste Interessen ab: Bücher, Nachschlagewerke, Online-Zeitungen, Sport, Spiele, Wetter oder Musik. Sie sind online, zum Beispiel im AppStore, erhältlich – teils kostenpflichtig, teils kostenfrei. Kostenlose Apps für den Maler gibt es beispielsweise von Caparol: Diese Apps informieren den Nutzer rund um das Caparol-Sortiment – so hat man jederzeit und von überall aus Zugriff auf die benötigt Auskünfte. Praktisch: Die intuitive Navigation und die integrierte Suchfunktion leiten schnell und einfach zur richtigen Anwendung. Verschiedene Programme stehen zum Download bereit: Die Caparol Apps „MaterialWorld“, „Documents“, „ColorWorld“ und „CapaData“ für das iPad sowie die Caparol App für das iPhone – und als AndroidVersion auch für viele andere Smartphones. Einen detaillierten Überblick über das gesamte Vollsortiment von Caparol bietet „MaterialWorld“ – hiermit lassen sich auch alle Technischen Informationen (TIs), Prüfberichte und weitere wertvolle Hinweise abrufen, per Produktsuche oder ganz bequem direkt über den integrierten Barcode-Scanner. Ganz neu ist auch der integrierte Shopfinder, und ein Newsletter informiert jetzt automatisch über alle Neuigkeiten rund um Caparol. Die Caparol-Bibliothek „Documents“ beinhaltet alle Printmedien, zum Beispiel Broschüren und wichtige Nachschlagewerke wie den WDVS-Atlas. Die App „ColorWorld“ ist sozusagen die mobile Gestaltungskompetenz. Hier sind alle Caparol-Farbtonkollektionen zusammengefasst, zum Beispiel 3D-System plus, Fassade A1, CaparolColor, FloorColor plus oder Disboroof 408. Und mit „CapaData“, der Ausschreibungs-App, können Texte und Produktinformationen direkt versendet werden. Sämtliche iPad-Apps arbeiten auch im OfflineModus, das heißt, sobald eine App heruntergeladen ist, funktioniert die App vom iPad aus ohne Internet-Verbindung, also zum Beispiel auch auf der Baustelle. Die Caparol App bietet all diese Funktionen in einem und ist für iPhones und Android-Smartphones verfügbar. Die Apps von Caparol werden kontinuierlich weiterentwickelt. Den neuesten Stand zu Leistungen und Funktionen finden Sie unter www.caparol.de/apps. t

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Haus.Gespräch q

en: Zwischen den Jahr r den Feiertagen fü en ch is zw ch au Wir sind von derlassungen sind ie N e er ns U ! da e Si der Zeit s Freitag, 30.12. in Dienstag, 27.12. bi t. s 12:30 Uhr besetz bi hr U 0 0 7: 0 n vo

Spannende Objekte unserer Kunden Lehm und Leinöl statt Beton und Chemie

100.000 Quadratmeter Wandfläche in 15 Monaten

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Fortsetzung von Seite 01

Ein Mammutprojekt mit vielen Herausforderungen 3.500 Quadratmeter Betonfläche galt es mit Acrylfarbe zu streichen, über 500 Türen erst mit Sigmetal Primer zu grundieren und dann im rationellen Spritzverfahren mit Sigma Contour Aqua PU Spray Satin zu lackieren. 300 Quadratmeter Geländer und 1.800 Meter Handläufe wurden im TempSpray-Verfahren und von Hand appliziert. Außerdem zirka 7.000 Quadratmeter Bodenfläche mit Disbon 400 und 404 beschichtet sowie 14.000 Quadratmeter Stahlstützen und Träger einschließlich der prägnanten Stahlgitterkonstruktion des Glasdaches. Wirklich ein Mammutprojekt – pünktlich fertiggestellt zur Eröffnung am 15. September, dank einem engagierten Team, rationellen Techniken und dem gut durchdachten Baustellenkonzept. Es freut uns sehr, dass auch wir mit unseren Produkten und Leistungen zum Erfolg beitragen konnten.

Goldene Aura – mit Airbrush-Technik Auch smart art, das Unternehmen von Martin Dippel und Team, hatten ihren Einsatz in der Thier-Galerie. smart art ist spezialisiert auf ausgefallene Lackierwünsche und Wandgestaltungen, ihre Aufgabe war die Gestaltung des Dachfrieses unter dem Glasdach und diverser Wandflächen im Center. Dabei galt es, ein vom Bauherren vorgegebenes Muster auf die dreidimensional geformten Gipskartonflächen zu übertragen. Das von einer Londoner Grafikdesign-Firma entwickelte – und übrigens vieldiskutierte – Muster namens Golden Aura erforderte mehrere Arbeitsschritte: Im ersten Schritt spritzte man mit Caparol Indeko-plus einen Verlauf von Altweiß über Gelb, Ocker und Braun. Dann wurde das Muster in den Verlauf eingearbeitet – in Freihandtechnik. Darauf folgte eine goldene Lasur, ebenfalls spritzlackiert, dafür mischte das Team CapaGold mit Wasser und einem Klarlack auf Acrylbasis. Mit bewusst geringem Goldanteil, um das Muster nicht zu überdecken. Daher ist das Gold bei diffusem Licht

Im Sonnenlicht kommt der goldene Schimmer des Musters besonders zur Geltung.

Malermeister Horst Hesse aus Lennestadt wurde mit der Sanierung an einem fast 300 Jahre alten Fachwerkhaus im sauerländischen Kirchhundem-Wirme beauftragt. Gar keine so einfache Aufgabe:

Sinnvoll gedämmt und in frischen Farben: die Bottroper Siedlung. (Foto: hpm handwerksgruppe philip mecklenburg) 300 Quadratmeter Geländer und 1.800 Meter Handläufe waren vom Team Ambrock zu bearbeiten.

Siedlung erstrahlt in neuer Optik

auch kaum zu erkennen. Erst wenn viel Licht, besonders Sonnenlicht auf die Wandfläche fällt, erscheint plötzlich ein strahlender goldener Schimmer. Eine abschließende Schicht UV-Schutz Klarlack sorgt dafür, dass die Leuchtkraft der Farben möglichst lange erhalten bleibt. t

Die Evonik Wohnen GmbH bewirtschaftet rund 60.000 Wohnungen in NordrheinWestfalen und ist damit einer der größten Wohnungsanbieter in Deutschland. Bei der Restaurierung des Fachwerkhauses

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ging’s um filigrane Detailarbeit.

Neu im Außendienst

Für die Restaurierung eines denkmalgeschützten Gebäudes gibt es zahlreiche Vorschriften, denn so ein historisches Gemäuer soll möglichst in seinem „Originalzustand“ erhalten bleiben. So mussten die Fachwerkbalken zuerst freigelegt werden, um durch einen Zimmermann die defekten Holzteile austauschen zu lassen. Dann hieß es: alle Altanstriche für die nachfolgende Beschichtung restlos abkratzen und die Gefache ordentlich beiputzen. Für die neue Beschichtung der Holzbalken kam Caparol Histolith Leinölfarbe in Schwarz zum Einsatz. Und auch die Fachwerk-Inschriften und -Ornamente wurden mit Capacryl-Lacken in mühevoller Kleinstarbeit wieder originalgetreu aufgemalt. t

Am 1. November 2011 durften wir Herrn Philip Wache in unserem Team willkommen heißen. Herr Wache verstärkt als Außendienstmitarbeiter unsere Niederlassung Lüdenscheid und steht Ihnen ab sofort mit Rat und Tat zur Seite. Mobil: 0173 2113289 E-Mail: wache@weicken-farben.de Wir wünschen Herrn Wache viel Erfolg in seinem neuen Aufgabengebiet!

Jedes Jahr werden zahlreiche Bestände durch Modernisierung auf neue EnergiebedarfStandards gebracht. Im Bottroper Süden wurde eines dieser Objekte durch die Firma Armin Ingenbleek Malerbetriebe GmbH aus Dortmund bearbeitet: Von Mai 2010 bis zur Fertigstellung im September 2011 verarbeitete das Team rund 30.000 Quadratmeter Capatect Wärmedämm-Verbundsystem nach den Vorgaben der EnEV – eine ganze Siedlung ist nun sinnvoll gedämmt. Neben den energetischen Anforderungen sollte sich das Objekt aber auch farblich harmonisch ins Stadtbild einfügen, daher entwarf man gemeinsam mit dem Farbdesigner Professor Schmuck ein Farbkonzept für die Fassaden. Jetzt erstrahlt die Siedlung in satten Rottönen, zartem Altrosé und dezentem Grau. t

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„Genuss mit allen Sinnen“ Unter diesem Motto reisten wir mit unseren Kunden vom 30.09. bis 03.10.2011 in die glanzvolle Metropole Lissabon – und erkundeten die wunderschöne Stadt und ihre Umgebung. Mit einer alten Straßenbahn ging’s durch die malerischen Gassen der Innenstadt zum Castelo de São Jorge. Beim Besuch des beeindruckenden Guts Casa Cadaval erfuhren wir Interessantes über Landwirtschaft, Weinbau und Pferdezucht und besichtigten eine nahe gelegene Kork-Plantage. Und in gelben GoCars brausten wir durch Lissabon – die spritzige Entdeckungsfahrt führte uns an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Kulinarisch verwöhnen ließen wir uns in den typisch portugiesischen Restaurants und abends wurde natürlich auch gefeiert: in einer der angesagtesten Locations Lissabons, dem Papagayo Urban Beach. Voller neuer Eindrücke kamen wir nach drei prallgefüllten Tagen zurück ins herbstliche Deutschland – wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für diese unvergessliche und erlebnisreiche Mit den gelben Flitzern auf Sightseeing-Tour: Per Audio-Guide gab’s alle Reise. interessanten Infos.

Seminare Winter/ Frühjahr 2012 Informieren Sie sich jetzt über unsere Seminarreihe Winter/Frühjahr 2012. Alle Termine und Anmeldeformulare finden Sie auf: www.weicken-farben.de

Impressum q Herausgeber: Weicken GmbH Rosemeyerstr.6, 44139 Dortmund Telefon: 0231 91197-0 Telefax: 0231 101052 E-Mail: info@weicken-farben.de Internet: www.weicken-farben.de Redaktion: Petra Blank (verantw.), Bärbel Daiber, Eric Jost, Achim Zielke Gestaltung: Jost Design, Darmstadt, www.jostdesign.com Litho: data-graphis, Wiesbaden Druck: Druckhaus Becker, Ober-Ramstadt Bildnachweis: Alle Bilder stammen vom Herausgeber, von Herstellern oder von Lieferanten, es sei denn, der Urheber wird ausdrücklich erwähnt. Anschrift der Redaktion: Petra Blank Text Pallaswiesenstraße 28, 64293 Darmstadt Telefon: 06151 3979759 E-Mail: mail@blanktext.de Internet: www.blanktext.de Veröffentlichung von Bildern und Texten nur mit Genehmigung der Redaktion.

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Seit einiger Zeit finden Preiserhöhun- gen häufiger statt, als es uns lieb ist. Ob Farben, Lacke oder Dämmmaterial, kontinuierlich müssen wi...

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