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unbezahlbar 51 / 10.2015

VERLOSUNG Vier Lose f端r ein Halleluja!

STADTTEIL

Mein Name ist Hassee

PALIM, PALIM Gut Burgerlich

106 METER

marlowski an Tower

OLYMPIA

Sieht gut aus

MALTE KOSACK Titelfoto: Marco Knopp

mein freund harley

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OLYMPIA_S.3

STADTTEIL_S.8


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MitGefühl wird geholfen

Matthias Fehrke

Zugegeben, zu meinem engsten Freundeskreis gehört Angela Merkel nicht, aber ihre deutlichen Worte zur Flüchtlingshilfe haben mir gefallen. Sinngemäß hat sie gesagt, wenn man sich entschuldigen muss, dass man hilft, dann ist es nicht mehr mein Land. Schön, dass sie als Pastorentochter die Bedeutung des C in ihrem Parteinamen nicht vergessen hat. Aber warum musste sich Frau Merkel überhaupt erst so deutlich dazu äußern?

IMPRESSUM Ausgabe: Oktober 2015

Ich glaube, weil es unserer Gesellschaft an Mitgefühl fehlt. Es sind nicht nur die braunen Horden aus dem Osten, die blöden und bildungsfernen Schichten, dass sie sich zu diesem Statement genötigt sah. Idioten hat es schon immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. Aber das, was den Menschen vom Tier unterscheidet, die Fähigkeit Mitgefühl zu entwickeln, scheint vielen abhanden gekommen zu sein. Dieses fehlende Mitgefühl ist keine Frage der Intelligenz. Der Mangel an sozialer Kompetenz und Nächstenliebe ist in allen Schichten der Bevölkerung schon angekommen. Natürlich kommen auch Flüchtlinge zu uns ins Land, die straffällig werden, Sozialbetrug begehen oder sonst irgendwie negativ auffallen. Es ist eben ein ganz normaler Bevölkerungsquerschnitt, der hier bei uns Zuflucht sucht. Nur weil einige Wenige sich nicht zu benehmen wissen, sollen wir unsere helfende Hand zurückziehen? Mit Sicherheit nicht! Da

redaktion Matthias Fehrke (mf), Maschine, Marco Knopp (mk), Jens Mecklenburg (jm), Niko Leiser (nl), Christopher Voges (cv), Anka Rotter (ar), Karin Hamann (kh) Kontakt: redaktion@marlowski-magazin.de anzeigenkoordination & mediaberatung Matthias Fehrke Kontakt: mf@marlowski-magazin.de druck Druckhaus Humburg, Bremen Auflage: 15.000 grafik & gestaltung Karin HaMann, Anka RottEr Kontakt: grafik@marlowski-magazin.de

www.marlowski-magazin.de

© 2015 Kronshagener Agentur & Haase Verlag GmbH

fotos © Marco Knopp; © lighthousestock Fotolia.com (S. 4); © photka - Fotolia.com (S. 7); © Dirima - Fotolia.com (S. 13); © txakel - Fotolia.com, © Cristal Oscuro - Fotolia.com (S. 26); © Darren Baker - Fotolia.com (S. 28); © Behnisch Architekten (Titel, S. 3)

marlowski erscheint im Kronshagener Agentur & Haase Verlag GmbH Tonberg 11a | 24113 Kiel Telefon: 0431/647999-80 Fax: 0431/647999-11 Handelsregister: Amtsgericht Kiel, HRB 1296 Sämtliche enthaltenen Beiträge, Abbildungen und von der Kronshagener Agentur & Haase Verlag GmbH gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages genutzt werden. Speziell namentlich gekennzeichnete Beiträge und Kolumnen geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion, sondern die des Verfassers wieder. Es wird für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder keinerlei Haftung übernommen. Ebenso wird keine Veröffentlichungsgarantie gegeben.

Ansonsten findet ihr in der Oktober-Ausgabe wie gewohnt eure ganzen Lieblingsrubriken und nun auch unsere neue Dichterecke »Poets Corner« von und mit Björn Högsdal. Unser Kieler Kerl, Malte Kosack, hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Er zerlegt Motorräder und setzt sie auch wieder zusammen. In der Hoffnung, dass nachher auch keine Schraube übrig bleibt, hat er uns seinen Lebensweg erzählt. Viel Spaß und wir lesen uns im November wieder!

das ist drin

herausgeber Matthias Fehrke chefredakteur Matthias Fehrke (V. i. S. d. P.) Kontakt: mf@marlowski-magazin.de

liegen wir auf der Linie unserer Kanzlerin. Wer soll denn helfen, wenn nicht wir? Auf jeden Fall stellt die Aufnahme der Flüchtlinge eine gesellschaftliche Herausforderung dar. Na und? Stellen wir uns dem doch und geben das, was wir können. Der eine finanzielle Unterstützung, der andere eine helfende Hand, der nächste Zeit, jeder so wie er kann. Wir zeigen euch wo und wie ihr euch in Kiel engagieren könnt.

kiel 3 Olympia 2024 / Das sollte doch machbar sein!

titelstory 16

Kieler Kerl Malte Kosack

4 350 Jahre CAU / Das Oktoberfest 6 Flüchtlingshilfe / Wohin damit? 7 Kieler Tafel / Nicht gleich wegschmeißen! 8 Stadtteil / Hassee 9 Von hier für dir / Pfeif' drauf! 10 Hundertsechs Meter Kiel / Der Flughafen 14 Baltic Hurricanes / Season Closing 25 Holstein Kiel / Jetzt geht’s erst richtig los 29 THW Kiel / THW startet in der Königsklasse durch

und sonst so

kultur 2 Frittenbude / So da wie noch nie 12 Palim, Palim / Kommt Maschine ins Geschäft... 20 Autos von gestern / Fiat Panda 45 22 Das geht los / marlowski Veranstaltungskalender

24 Maschines monatlicher Almanach 26 Plattgemacht / Besöök von güntsiet Poets Corner / Von und mit Björn Högsdal NE U 31 Das ist gut / Musik, Buch, Film

4 Energiespar-Tipps / Auf die richtige Temperatur gebracht

5 Technik, die begeistert / tado° Smart Thermostat

8 Special / Wie geht’s, Haare? 13 Laufschule / Auf dem Laufenden mit Ralf Nöst 14 FIT / Und jetzt alle zusammen 27 Wenn der Vater mit dem Sohn / Süßes oder Saures

28 Katar 2022 / Kafala der Hiebe

mahlzeit 28 Bier des Monats / Beast of the Deep 32 Mecklenburgs Kochschule / Männer essen anders

32 Benks kleine Ginschule / Madame Geneva


FRITTENBUDE So Da Wie Noch Nie

Foto: © Paul Aidan Perry

Elektro-Punk, Rap-Mucke – Man kann sich lange darüber streiten, welches Genre Frittenbude eigentlich bedienen. Oder man lässt es, denn Frittenbude ist einfach Frittenbude. Und wie sind die nun, fragt ihr!? Die Pressemitteilung zum Konzert sagt Folgendes: »Frittenbude  live  ist  wie  eine  Kneipenschlägerei  auf Acid mit Kuscheltieren. Keine andere Band der Welt hat so viele  Schrammen  und  Narben  gesammelt  wie  Frittenbude,  so  viele  Endorphine durch Blutbahnen gehauen, so viele junge Pandas beeinfl usst und begleitet.« Klingt vielleicht etwas überspitzt – in diesem Falle vielleicht besser gesagt: exzessiv.

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Am 11.10. um 20:00 präsentiert er seine zweite Solo-Tour »Hocker Rocker«. Völlig entspannt bleibt sich der Mann hinter dem Bauch stets treu und packt seine skurrilen Geschichten auf den Tisch. So gibt es unter anderem endlich Neues vom Vollpfosten, der schon als Kind so hässlich war, dass sogar ein Mutterschaftstest beantragt wurde. Mail an: gewinner@marlowski-magazin.de | Stichwort: We will hock you! Einsendeschluss: 09.10.2015 | Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Anzeige

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Lange Rede kurzer Sinn – Frittenbude machen, was sie wollen und das authentisch. Wer nun denkt, das Trio ist nur auf krawallmachende Mucke ohne Sinn und Verstand aus, der irrt. Wer sich ihr viertes Studioalbum »Küken des Orion« anhört, der entdeckt Nachdenklichkeit und Gesellschaftskritik in komplexen Songs. Und das Frittenbude auch weiterhin politisch Stellung bezieht, versteht sich von selbst. Der aktuelle Langspieler wirkt persönlicher als seine Vorgänger, er ist ruhiger – gerade im Gegensatz zu den ersten beiden. Dennoch ist bei der Band ein Jahr vor ihrem zehnjährigen Bestehen noch kein Hauch von Müdigkeit zu erkennen und ihre Konzerte werden immer noch jeden der Besucher von den Beinen holen. In welcher Art und Weise auch immer. Ein Frittenbuden-Konzert wird immer eine Party bleiben. (cv)

küken des orion tour 2015 am 15.10. in der pumpe

ANTOINE MONOT JR. Ihr kennt ihn aus »Lammbock« oder »Absolute Giganten« oder vielleicht auch einfach aus der Saturn-Werbung als der »Tech-Nick«. Am 29.10. um 20:00 liest er aus seinem Besserwisser-Buch »Vertrauen Sie mir, ich tu’s ja auch!«. Und aus einer Sache macht er keinen hehl: Monot hilft gerne, auch wenn er gar nicht gefragt wird.

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Das sollte doch machbar sein!

»Es ist ein wichtiger Meilenstein«, sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie zu den Olympischen Segelwettbewerben über selbige. Denn am 29. November stehen in Hamburg und Kiel die Bürgerentscheide zu den Spielen im Jahre 2024 an. Damit es eine breite Zustimmung gibt, »müssen die Kieler wissen, worauf sie sich einlassen. Vom 15. Oktober bis zum 29. November hat die Stadt die Aufgabe, zu informieren und die Wähler von einem Ja zu überzeugen.« Die Machbarkeitsstudie, durchgeführt vom Architektenbüro Behnisch aus Stuttgart, stimmt die Stadt nicht nur zufrieden, sondern auch äußerst positiv, die nötigen

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Ja-Stimmen Ende des nächsten Monats einsammeln zu können. Ulf Kämpfer: »Es ist ein hervorragendes Konzept, auf das wir stolz sein können.« Ausgegeben war die Order, so viel von der bestehenden Infrastruktur zu nutzen wie nur möglich. Mögliche Neubauten sollen in Grenzen gehalten werden

und außerdem soll es »keine Spirenzchen und goldene Wasserhähne geben«. Ganz oben auf der Agenda steht das Attribut ›Nachhaltigkeit‹. Nach den Spielen soll das Olympische Dorf zum großen Teil der privaten Wohnnutzung dienen. Zudem soll das Hafenvorfeld geöffnet werden, um für die Menschen die Motivation zu schaffen, ans Wasser zu gehen und so ein belebter Platz entstehen kann. Es soll der gesamten Stadtentwicklung von Vorteil sein. Um sich genau über die Machbarkeitsstudie, das Mobilitätskonzept sowie sämtliche weitere Aktionen zur Olympiabewerbung zu informieren, könnt ihr euch bestens auf www.kiel.de/olympia schlau machen. Nächsten Monat gibt es dann mehr zu dem anstehenden Bürgerentscheid. (cv)

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IM DIENSTE DER WISSENSCHAFT

Das  Oktoberfest

Christian Albrecht, Herzog von SchleswigHolstein-Gettorf, übernahm das Rektorenamt der frisch gegründeten Universität

Allerdings in gesitteter Form. Auch wenn die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bereits das ganze Jahr über ihr 350-jähriges Jubiläum zelebriert, ist jetzt am 5. Oktober erst so richtig Geburtstag. Denn just an diesem Tag im Jahre 1665 wurde die Gründung der Kieler Uni begangen. Die sechsstündige Zeremonie fand damals in der Nikolaikirche am Alten Markt statt. Der universitäre Unterricht begann dann in einem ehemaligen Franziskanerkloster, wo 17 Professoren in den Fächern Theologie, Medizin, Jura und den freien Künsten lehrten. Das Rektorenamt übernahm Gründungsvater und Namensgeber Christian Albrecht, Herzog von Schleswig-Holstein-Gettorf. So findet zu Ehren dieser Gründung am 5. Oktober ein großer Festakt in der Nikolaikirche statt, zu dem etwa 700 Gäste geladen sind. Darunter auch Ihre Königliche

Hoheit Prinzessin Benedikte zu Dänemark sowie eine Reihe hochrangiger diplomatischer Vertreterinnen und Vertreter des Königreichs. »Dieser hohe Besuch würdigt das hohe Ansehen, das die Universität Kiel heute in der Welt und bei unseren nördlichen Nachbarn genießt. Er ist außerdem Ausdruck der langen historischen Verbindung zwischen der Landesuniversität Schleswig-Holsteins und dem Dänischen Königreich, die in den vergangenen dreieinhalb Jahrhunderten Höhen und Tiefen erlebte. In Zeiten, in denen manche die europäische Idee als gefährdet sehen, leben wir diese mit unseren dänischen Kolleginnen und Kollegen in vielfältigen wissenschaftlichen Projekten und Kooperationen«, würdigt Kipp den hohen Geburtstagsbesuch aus dem Norden.

Auf die richtige Temperatur gebracht Na, schon wieder die Heizung an? Dabei denkt ihr immer noch mit Grausen an die letzte Heizkostenabrechnung, die vor einiger Zeit in eurem Briefkasten auf euch gelauert hat, und würdet stattdessen lieber den Wärmekasten unter dem Fensterbrett ausdrehen und euch im dicken Fleecepulli sowie in Decken gehüllt auf die Couch setzen. Aber das ist ja auch kein Leben. Und genau deswegen haben wir die Versorgungsbetriebe Kronshagen gebeten, uns passende Energiespartipps zu liefern, die wir dann an euch weitergeben können. Heizkörper entlüften | Keine Möbel oder Gardinen vor der Heizung | Nicht zu Hause = Heizung runter | Stoßlüftung | Fenster abdichten Beginnen solltet ihr die neue Heizsaison mit dem Entlüften eurer Heizung. Luft im Heizkörper verhindert, dass selbiger so warm wird, wie ihr es eigentlich eingestellt habt, da das Wasser nicht vernünftig durchlaufen kann. Damit sich die Wärme ausgiebig verteilen kann, solltet ihr keine Möbel vor der Heizung stehen haben. Achtet auch darauf, dass keine Gardinen darüber hängen, auch die fangen die warme Luft ein. Findet grundsätzlich, die für euch passende Raumtemparatur. Pendelt euch da gerne bei 20 Grad ein, das sollte für ein angenehmes Raumklima sorgen. Jedes Grad weniger auf der Heizungsuhr, spart euch in etwa fünf bis sechs Prozent der Heizkosten 4

ein. Und selbstredend solltet ihr die Temperatur lieber noch ein zusätzliches Grad mehr herunterdrehen, wenn ihr gar nicht zu Hause seid. Damit die Wände nicht auskühlen, sollte es aber nicht kälter als 15 Grad werden. Programmierbare Heizkörperthermostate helfen euch bei diesem Unterfangen. Mir ist bewusst, dass ich euch nichts Neues darlege, wenn ich schreibe: Niemals gleichzeitig lüften und heizen. Dennoch wird es in vielen, vielen Haushalten immer noch so gehandhabt. Wenn ihr lüftet, dann mehrfach am Tag kurzzeitig auf stoß und nicht dauerhaft auf kipp. Und bitte, bitte dreht dabei die Heizung herunter. Für das richtige Timing eignen sich hier sogenannte

Thermohygrometer, die euch Bescheid geben, wann es mal wieder Zeit für frische Luft ist. Netter Nebeneffekt: So kann auch die allseits verhasste Schimmelbildung vermieden werden. Außerdem solltet ihr die Fenster auf zugige Stellen untersuchen. Findet ihr solche, dann geht in den Baumarkt und holt euch selbstklebende Streifen zum Abdichten. Die sind relativ günstig und schnell angebracht. Wenn ihr diesen Tipps zumindest zum Teil nachgeht, wird euch die nächste Heizkostenabrechnung sicher nicht mehr so ärgern. Informiert euch zusätzlich über günstige Tarife unter www.vbk-kronshagen.de


Technik, die begeistert. tado° Smart Thermostatt

Da nehmen wir direkt mal die Steilvorlage der Energiespar-Tipps der vorherigen Seite auf und präsentieren etwas, das euren Wohnraum nicht nur winterfest macht, sondern auch reichlich Kosten spart. Das Münchner Unternehmen tado° steht für moderne und intelligente Klimalösungen in Sachen eHome. Und zwar so intelligente, dass die Heizung sozusagen mitdenkt. Natürlich spielt auch unser Smartphone wieder eine tragende Rolle, aber es geht ja hier eben auch um vernetztes Wohnen. Im Idealfall ersetzt man mit dem tado° Smart Thermostat den bisherigen externen Temperaturregler. Einfach an die vorhandene Verkabelung anschließen und der Thermostat kann per Knopfdruck reguliert werden.

Um die Steuerung via Internet bzw. über Handy, Tablet oder Laptop zu erreichen, schließen wir eine kleine Funk-Brücke an unseren WLAN-Router, die sich automatisch mit dem smarten Thermostat in Verbindung setzt. Sollte bis dato kein externer Regler vorhanden sein, hilft das tado° Extension Kit weiter. Dieses lässt sich direkt an den Heizkessel montieren (Kabel wird mitgeliefert) und findet dann von dort aus den Weg zur tado° Bridge am Router. Der Hersteller verspricht, dass die Installation kinderleicht ist und auf jeden Fall jedem Hobby-Handwerker gelingen sollte. Der Bedienung über Funk steht nun nichts mehr im Wege und je nach Anzahl der Thermostaten und ihrer Unterbringung lässt sich die Temperatur in den unterschiedlichen Räume regulieren. Klar, Sinn und Zweck des Ganzen: Wenn keiner zu Hause ist, muss die Heizung auch nicht unnötig aufgedreht sein. Bisher hatte das den Nachteil, dass man, wieder zu Hause angekommen, im Kalten

steht. Nun kann man aber rechtzeitig vom Arbeitsplatz aus die Heizung höher drehen, um sich dann über ein wohlig warmes Heim zu freuen. Clou an der ganzen Chose: Aufgrund der installierten App auf dem Smartphone weiß die Anlage ganz genau, wie weit man noch von daheim entfernt ist und lässt sich soweit automatisieren, dass sie rechtzeitig aufheizt, sobald man in der Nähe ist. Genauso fährt sich die Heizung dann automatisch herunter, wenn der letzte Mitbewohner die Tür hinter sich zu gemacht hat. Und angeblich wird auch die Wettervorhersage – dem Internet sei Dank – von dem Thermostat berücksichtigt. Soll letzten Endes heißen: Kommt die Sonne dann hier in Kiel mal richtig durch, überlässt tado° ihr dann auch vorrangig das Heizen. (cv) was marlowski-leser wissen sollten:

Das Starter KIT von tado° ist für 249,- € zu haben oder für eine monatliche Miete von 9,99 €. Das Extension KIT kostet 99,- € (2,99 € / Monat) und jedes weitere Zusatz-Thermostat gibt es für 199,- € (7,99 € / Monat).

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Wohin damit? Kiel und die meisten seiner Bürger zeigen sich beim Thema Flüchtlingshilfe nicht nur verständnisvoll, sondern auch äußerst hilfsbereit. Dennoch haben wir in den vergangenen Tagen und auch Wochen gemerkt, dass es auch noch eine Reihe von Kielern gibt, die reichlich Sachen über haben, diese gerne Spenden würden, aber nicht wissen wohin damit. Einige würden auch anderweitig ihre Hilfe zukommen lassen, wissen aber nicht wie oder an wen sie sich dafür überhaupt wenden können. Deswegen wollen wir diesen Leute hier einmal auflisten, an wen ihr euch wenden könnt, damit eure materielle oder finanzielle Unterstützung auch wirklich an die Bedürftigen weitergegeben wird:

Ihr habt SPIELWAREN oder ELEKTROGERÄTE abzugeben? Möbelbörse der Stadtmission in der Hasseer Straße 49 www.stadtmission-kiel.de Obolus in der Lerchenstraße 19a oder Hertzstraße 75

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Ihr habt MÖBEL, die ihr zur Verfügung stellen möchtet? Möbelbörse der Stadtmission in der Hasseer Straße 49 www.stadtmission-kiel.de

Ihr möchtet KLEIDUNG abgeben? Rotkreuzmärkte Kiel am Dreiecksplatz 4, Friedrichsorter Straße 13, Kurt-Schumacher-Platz 15 oder Langer Rehm 19 sowie den Kleidercontainern Blocksberg 1 und Brahmsweg 17 www.drk-kiel.de

Ihr habt ein FAHRRAD über? Fahrradwerkstatt der Willkommensinitiative Friedrichsort auf dem MFG 5-Gelände www.wifhv.wordpress.com Amt für Wohnung und Grundsicherung der LH Kiel

0431/901 36 85

Ihr möchtet GELD spenden? Christlicher Verein zur Förderung sozialer Initiativen (im Auftrag der LH Kiel) www.cvkev.de Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten www.zbbs-sh.de

Refugees welcome!

Ihr seid willkommen! Eine Aktion der

und der , unterstützt von der Landeshauptstadt Kiel, der Stadt Neumünster, den Kreisen Plön, Rendsburg-Eckernförde und Segeberg.

Wenn ihr euch stattdessen oder auch zusätzlich persönlich engagieren möchtet, dann ist das Deutsche Rote Kreuz (www. drk-sh.de) eigentlich immer ein richtiger Ansprechpartner. Wer gerne ehrenamtlich dabei wäre, aber einfach nicht weiß, auf welche Weise er helfen möchte, der findet die passende Beratung in Form des nettekieler Ehrenamtsbüros (www.nette-kieler.de). Hier werdet ihr bestens informiert, wo aktuell am dringendsten angepackt werden muss und welche Institution sich über weitere Unterstützung freut. Wer zurzeit stetig gesucht wird, sind Leute, die ihre Hilfe beim Erlernen der Deutschen Sprache anbieten können – sprich »Deutschlehrer«.

Einen wunderbaren Überblick und alle nötigen Informationen zur Flüchtlingshilfe in Kiel findet ihr auf der Homepage der Landeshauptstadt, wenn ihr folgende Adresse eingebt: www.kiel.de/fluechtlinge Außerdem hat die Stadt ein Bürgertelefon unter der Nummer 0431/901 3333 eingerichtet. Dort könnt ihr euch montags bis freitags (10 bis 16 Uhr) über sämtliche Spenden- und Hilfsangebote informieren. (cv)

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Wegwerfgesellschaft oder auch Überflussgesellschaft – Zwei Begriffe, die uns nicht nur seit geraumer Zeit immer wieder über den Weg laufen, sondern zu denen viele von uns – so ehrlich sollten wir sein – dazugehören. Einige sind sich dessen bewusst, andere eher weniger. Unter dem Strich bleibt eines: Eigentlich kann dieser weggeworfene Überfluss noch gebraucht werden.

Gucken wir uns doch einmal den Bereich Nahrung an: Was meint ihr, wie viele Tonnen Nahrungsmittel jährlich in den deutschen Mülleimern landen? Es sind über 18 Millionen Tonnen, wie die WWF-Studie »Das große Wegschmeißen«, die im vergangenen Juni veröffentlicht wurde, belegt. Mag der Name zwar leicht pathetisch wirken, so weist die Studie dennoch vor, dass etwa 10 Millionen Tonnen davon vermeidbar wären. Um das Ganze noch mal in eine etwas greifbarere Relation zu setzen: Das sind 313 Kilogramm noch genießbare Lebensmittel, die pro Sekunde im Müll landen. Kurze Pause – zumindest für mich. Da bringe ich jetzt einmal die Kieler Tafel ins Spiel. Sie feierte am 07. Januar bereits ihr 20-jähriges Bestehen und ist somit – neben Berlin und Hamburg – eine der ältesten bundesweit, auch älter als der Bundesverband selber.

Sinn und Zweck dieses eingetragenen Vereines wird den meisten von euch geläufig sein. Die Kieler Tafel sowie alle weiteren Tafeln in Deutschland sind da, um dieser unnützen Verschwendung Einhalt zu gebieten und die noch verwert- und genießbaren Lebensmittel an Bedürftige weiterzureichen, anstatt sie sinnlos im Müll vergammeln zu lassen. Jeden Morgen um halb sieben – von montags bis samstags – setzen sich die ehrenamtlichen Fahrer in die vier Wagen der Kieler Tafel und klappern die mittlerweile über 100 Märkte in der Stadt ab, die sich der Unterstützung der Hilfsorganisation verschrieben haben. Ist der Wagen voll, geht es zurück zur Sammelstelle am Schwedendamm 9, wo die gespendeten Lebensmittel von weiteren ehrenamtlichen Helfern auf Qualität überprüft und sortiert werden, um dann an die sieben Ausgabestellen in

unserer Fördestadt verteilt zu werden. Dort können dann Bedürftige hoffentlich ausreichend damit versorgt werden. Die Menge an Spenden variiert natürlich immer wieder. Gerade durch das ständige Kistenschleppen der Fahrer und Sortierer ist es ein körperlich anstrengender Hilfsakt und wie mir Frank Hildebrandt, Mitglied des Vorstandsteams, verriet, ist der übliche Tafelmitarbeiter bereits Rentner. Das soll gerne so bleiben, allerdings würde man sich sehr freuen, wenn auch jüngere Leute den Weg zum Schwedendamm 9 finden würden, um ihre Hilfe anzubieten. Ich weiß selber: Ehrenamtliche Betätigung bedeutet oft

Die Kieler Tafel würde sich über tatkräftige Unterstützung auch von jungen Leuten freuen Überwindung, egal in welchem Bereich. Aber hier kann ich wohl zurecht sagen, dass es ein hehres Ziel sein sollte, auf diese Weise gegen die Verschwendung anzugehen. (cv)

Natürlich möchte ich auch nicht verschweigen, dass dieser rein durch Spenden finanzierte Verein über finanzielle Unterstützung glücklich ist. Wer seine Hilfe anbieten oder mehr zum Thema Kieler Tafel e. V. erfahren möchte, der kann sich mal auf www.kielertafel.de umsehen.

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Hassee

Grüner wird’s nicht – Das mag man denken, wenn man durch Hassee schlendert, zumindest durch bestimmte Ecken des Stadtteils. Wir finden hier den Drachensee mit seinen Feuchtwiesen drum herum, der seinen Weg mittels der Speckenbeker Au Richtung Vorderer Russee bahnt. Das Tiergehege Uhlenkrog gibt es hier und auch durch das Vieburger Gehölz kann man spazieren. Doch halt, Letzteres stimmt eigentlich gar nicht. Entgegen dem Glauben vieler liegt das Waldgebiet in unserem Stadtteil des Vormonats – Gaarden-Süd/Kronsburg. Allerdings zählt es zu dem Verwaltungsgebiet des Ortsbeirates Hassee/Vieburg, der sich aus Teilen von Hassee, eben jenen angesprochenen Teil von Gaarden-Süd/Kronsburg und dem südlichen Stück des Südfriedhofs zusammensetzt. Das verführt zum falschen Schluss, auch das Gehölz auf Hasseer Boden zu wähnen. Ähnlich verhält es sich in Sachen Vereinsheim unseres vielleicht bedeutendsten Sportvereins unserer Stadt: der Turnverein Hassee-Winterbek. Namentlich somit genauestens zu verorten. Auf den Weg gemacht finden wir das Vereinsheim am Krummbogen 79. Schlagen wir nun einmal das Kieler Straßenlexikon auf, lesen wir, dass der

Krummbogen zu welchem Stadtteil zählt? Genau, Gaarden-Süd/Kronsburg. Leben die Hasseer also klammheimlich die Identität ihres östlichen Nachbarn? Na ja, soweit wollen wir nicht gehen. Hassee hat als einer der größeren Stadtteile Kiels reichlich Eigenes zu bieten. Allen voran den CITTI-Park. Nun will sich ein Bezirk nicht einzig über ein großes Shopping-Center definieren – und das muss Hassee ja auch nicht – aber so steht CITTI und jedes einzelne Geschäft für reichlich Arbeitsplätze und natürlich auch für wirtschaftlichen Umsatz, denn es werden auch massig Leute von außerhalb herangezogen. Das entlang der Autobahn und Bundesstraße gerne mal für erhöhtes Verkehrsaufkommen sorgt. Denn vergessen wir nicht, dass auf der Ecke auch Ikea und ein großes Sky-Center zu finden sind. Selbstverständlich lässt sich hier aber auch viel Stadtteil Prägendes vorfinden: Das Eiderbad (Kiels wohl idyllischstes Freibad), der Bahnhof (sorgt für eine schnelle Verbindung gen City), der Hof Hammer (das Wohnprojekt sucht seines Gleichen) oder auch die Ökosiedlung am Moorwiesengraben (Start des Projekts war 1986). Gerade siedlungstechnisch hat Hassee ein großes Alleinstellungsmerkmal gegenüber den meisten anderen Kieler Stadtteilen. (cv)

Fläche

580 ha

Einwohner

12.246 (Stand 31. Dez. 2014)

Postleitzahl

24113 Fotos: ©hristopher Voges

Wie geht’s, Haare? In den letzten Ausgaben hat sich marlowski mit der Bedeutung eines vollen Haarschopfes für die Jobsuche und seiner Wirkung auf die holde Weiblichkeit beschäftigt. Jetzt wird es Zeit, eine pflegeleichte Lösung bei mangelnder Kopfbehaarung zu präsentieren. Die großartige Alternative nennt sich ContactSkin®. Hierbei wird eine Art ultradünne »künstliche Kopfhaut«, die mit Echthaar bestückt ist, mittels hautverträglichen Haftsystems direkt auf die kahlen Stellen aufgebracht. Die neue Haarpracht sieht komplett natürlich aus – kein Ansatz, kein Glänzen – und selbst das nasse Kieler Wetter stellt kein Problem dar. Das atmungsaktive Zweithaar ist absolut komfortabel zu tragen, ohne »Fremdkörpergefühl« auf dem Kopf und sogar nachts oder beim Sport verrutscht nichts! Fotos: © ContactSkin®

Klar kann eine Glatze auch interessant wirken – je nach Gusto – aber was, wenn Mann ohne Haare nicht dominant, sondern kahl wirkt? Die Ära der gerne mal verrutschenden Klamauk-Fiffis ist längst vorbei und eine operative Haarverpflanzung à la Kloppo ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch teuer.

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Das Ergebnis überzeugt. Flirten, Sport, Schwimmen – los geht’s!

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Fotos: © Marco Knopp

Pfeif' drauf!

Exklusive Rauchkultur und beste Whiskeys in der Holtenauer 88

Tabakwarenläden gibt es reichlich. Doch die meisten von ihnen wirken gleich, wenig individuell. Anders verhält es sich da, wenn man die Holtenauer Straße 88 betritt und bei »Tabakwaren Lassen« einguckt. Seit über 30 Jahren existiert der nun in zweiter Generation geführte Familienbetrieb, der als regelrechte Kieler Institution für Tabak gilt. Pfeifen, hochwertige Zigarren – Alles, was das Raucherherz begehrt, gibt es hier zu finden. Seit diesem Monat auch kubanische Zigarren. Wenn man sich hier umsieht, fallen direkt der gute Bentley-Rum – Tabakwaren Lassen ist exklusiver

Bentley-Partner für Kiel und Umgebung – und zahlreiche Single-MaltWhiskeys auf. Aber zurück zum Tabak. Moritz Marquardt, der seit Jahresbeginn die Geschicke des Tabakwaren-Fachgeschäfts leitet, zeigt uns seinen »Kieler Pfeifentabak«, dem hier diese Zeilen gewidmet werden sollen und der als Eigenmarke hergestellt wird. In 100-Gramm-Dosen, verziert durch die Kieler Skyline, wird das Pfeifenkraut präsentiert und angeboten. Es setzt sich zusammen aus vollmundigem Black Cavendish, süßlichem Virginia und nussigem Burley. Abgerundet wird das Ganze mit einem fruchtigen Mirabellen- und einem durchaus auch sahnigen

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Vanillearoma. Das lässt daraus eine sanfte, nahezu liebliche Mischung entstehen. Wer seinen Lokalpatriotismus auch beim Rauchen ausleben und ihn sozusagen genießen will, der sollte hier definitiv mal zugreifen. Wenn er seine Pfeife dann mit dem Kieler Tabak gestopft hat, wird er merken, dass unsere Fördestadt auch schmeckt. Ihr seid herzlich willkommen, bei »Tabakwaren Lassen« die Eigenmarken zu erschnüffeln und probieren. Die Möglichkeit online unter www. tabakwaren-lassen.de zu bestellen ist auch gegeben. Aber vor Ort ist ja meistens besser – Und dafür noch mal so ein kleiner Tipp by the way: Wenn ihr schon dort seid, greift gerne bei den Süßigkeiten zu, da gibt es eine nette ausländische Auswahl. Die Lakritze kommen echt gut. (cv)

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106 m

der flughafen kiel Ein Hafen gehört ans Wasser

»Das Gelände ist aber um einiges größer als ich gedacht habe«, sage ich und nicke beeindruckt. »Diese  Erkenntnis haben die meisten, die uns das erste Mal besuchen«, antwortet Michael mit einem Lächeln  im Gesicht. Er ist technischer Betriebsleiter und mit 22 Jahren Betriebsangehörigkeit ein echtes Urgestein des Flughafen Kiel. »Die allgemeine Wahrnehmung unseres Flughafens ist leider nicht so groß  wie dieses tolle Stückchen Kiel es verdient. Viele denken, dass hier die kleinen einmotorigen Maschinen  der Hobbyflieger und ab und an mal ein Hubschrauber-Rundflug starten und landen«. Dass diese Wahrnehmung stark an der Realität vorbeifliegt, belegen allein die Zahlen aus dem Jahr 2014. Über 6.000  Passagiere, darunter viele Geschäftsreisende, hoben von hier aus ab oder landeten in der schleswigholsteinischen Landeshauptstadt. Außerdem zählte der Flughafen Kiel fast 15.000 Flugbewegungen,  also Start- und Landungsvorgänge.

»Komm, wir drehen mal eine Runde«, sagt Michael und winkt mich hinter sich her. »Mit dem Flugzeug?«, frage ich mit freudiger Aufregung in der Stimme. Michael lacht: »Nein! Wie kommst du denn darauf? Du wolltest doch den Flughafen und nicht den Luftraum besichtigen.« »Stimmt auch wieder. Außerdem habe ich meine Reisetabletten und

Nackenhörnchen zuhause vergessen«, gebe ich zu. »Na siehst du, dann nehmen wir doch lieber das Auto und bleiben auf der Erde«, sagt Michael. »Aber wenn du mal Lust auf einen Rundflug in einer kleinen Propellermaschine oder einem Hubschrauber hast, dann haben wir hier den einen oder anderen Anbieter ansässig, der solche Wünsche

Entstanden ist der Flughafen 1914. Ab 1958 war er Stützpunkt des Marinefliegergeschwaders 5 (MFG 5). 1995 wurde der militärische wieder zu einem zivilen Flugplatz gemacht, bis 2012 jedoch weiterhin militärisch mitverwendet. Bekanntheit erlangte der Kieler Flughafen besonders durch die Such- und Rettungseinsätze (SAR), die von hier aus mit Sea-King-Hubschraubern durchgeführt wurden. Zu Spitzenzeiten wurden von Kiel aus 27 nationale und internationale Ziele angeflogen. Unter anderem Kopenhagen, Kaliningrad und Riga. Das gesamte Gelände des Flughafens ist circa hundert Hektar groß. Auf ihm finden sich neben Präzisionsanfluglichtern und Instrumentenlandesystemen, die den Flughafen allwettertauglich machen, auch diverse Flughangars, in denen Flugmaschinen repariert, gewartet oder gelagert werden. Eine gute Handvoll Firmen haben sich hier eingemietet und arbeiten von hier aus. Unter anderem ist auf dem Gelände auch die Firma E.I.S. Aircraft beheimatet. »Die beschäftigen einige der besten Piloten des Landes. Fast alles ehemalige Bundeswehrpiloten mit Einsatzerfahrung und Kunstflieger-Lizenz. Das sind echte Könner in der Luft«, sagt Michael stolz. Unter anderem führt E.I.S. Aircraft Zieldarstellungsflüge für Tornado-Kampfjets der Bundeswehr durch. »Es ist schön, dass solche Spezialisten unser Kiel als Basis ausgewählt haben. Das zeigt auch das Potenzial, das hier im Flughafengelände liegt.«

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hundertsechs meter kiel

gerne erfüllt. Findest du alles auf unser Homepage«, sagt Michael und lotst mich zu einem Dienstwagen des Flughafens. »Aber jetzt zackig! Siehst du die Maschine, die da vorne betankt wird? Die will gleich starten und bis dahin müssen wir von der Startbahn wieder runter sein.«


Neben der circa 1,3 Kilometer langen asphaltierten Start- und Landebahn gibt es auch eine 450 Meter lange Grasbahn. Auf ihr ist das Landen etwas sanfter und angenehmer als auf Asphalt. »Aber da hat jeder Pilot seine eigenen Vorlieben«, sagt Michael. Wir stoppen am östlichen Ende des Rollfeldes. Einige Meter tiefer und vor uns liegen Teile des alten MFG 5-Geländes. Direkt dahinter schwappt bereits die Kieler Förde vor sich hin. »Kiel gehört zweifelsohne zu den Flughäfen mit der schönsten Lage in ganz Deutschland. Meine Meinung ist da sicherlich stark subjektiv gefärbt, aber das hören wir auch immer wieder von vielen Fliegern, die erstmals in Kiel landen.« Wenn man so hier oben steht, circa 35 Meter über dem Wasserspiegel der Förde, ist es nicht schwer, Michaels Worten Glauben zu schenken. Es lässt sich problemlos am Friedrichsorter Leuchtturm vorbei bis hin zum Laboer Ehrenmal schauen. Direkt vor uns liegt ein Frachter vor Anker und wartet, dass die Schleuse ihm die Tore öffnet. »Ein Hafen gehört eben immer ans Wasser«, sagt Michael und lacht. Ich grinse und packe meine Kamera aus. Dann lass’ ich den Verschluss Akkordarbeit verrichten. Mich begeistern Orte wie dieser immer wieder. Ich komme als Fotograf wirklich viel herum in unserer Stadt und trotzdem schafft es Kiel immer wieder, mich mit solch besonderen Orten zu überraschen und zu begeistern. »So, wir müssen los. Der Tower hat mich eben angefunkt, dass die Maschine gleich starten will. Also hopp hopp, runter vom Rollfeld«, unterbricht Michael mein Verschlussklappern und scheucht mich freundlich, aber bestimmt zurück ins Auto. Ein paar Minuten später stehen wir im 360 Grad von Fenstern umstellten Hauptraum des Towers. Dem Hirn des Flughafens, wenn man so will. Hier laufen alle Informationen ein, zusammen und wieder heraus an die ankommenden und abfliegenden Maschinen. »Das ist Bernd, der koordiniert und organisiert hier oben alles, damit nichts schiefgeht und sich keiner ins Gehege kommt«, sagt Michael und deutet auf einen Mann, der vor einer Menge Monitore sitzt. »Moin, Moin«, begrüßt mich Bernd freundlich und wendet sich dann wieder seinen Flugdaten zu. Ich stelle mich ans Fenster und lasse meinen Blick durch den Sucher meiner Kamera noch einmal über den Flughafen segeln und mache letzte Aufnahmen. Dann bedanke ich mich bei Michael für die spannende Tour und seine Zeit. Begeistert und voller Vorfreude auf das Bildmaterial verlasse ich den Flughafen wieder in Richtung marlowski-Redaktion.

Der Flughafen Kiel – Hundertsechs völlig unterschätzte Meter Kiel.

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Kommt Maschine ins Geschäft ... Heute: John’s Burgers Ahoi, ihr Leute! Hier geht es um Geschäfte und Shops aller Art, Gastronomien oder Galerien, welche ein wenig versteckt, oder einfach nur ein Tipp sind. Schreibt mir gerne, wenn ihr der Meinung seid, genau so etwas zu kennen, dann geh ich da mal vorbei  Ich hab lange überlegt, was ich über den wirklich außerordentlichen Burger-Laden, welchen ich in der Gutenbergstraße 16 in unserem immer schöner werdenden Städtchen gefunden habe, schreiben soll. Dieser

Laden, wenn auch erst im September eröffnet, ist jetzt schon Kult! Ein Original, nicht nur, weil hier nur englisch gesprochen wird und die Speisen denen aus dem Mutterland des Burgers in keinster Weise nachstehen. Also lasse ich John einfach selbst zu Wort kommen. Ich denke durch seine eigenen Worte wird erst richtig klar, wie viel Liebe zum Detail und Kompetenz hinter dem kompletten Team von ‚John’s Burgers‘ stehen. Also bitte, John:

2004 – Burger juice dribbled down Gordon’s chin, and the look of satisfaction on his face sparked an idea that would take a decade to come to fruition. I had just visited a small farm in the Veneto region of Italy, and picked up a kilogram of fresh ground meat. … Over many a glass of wine, we dreamed up a restaurant called »Burgers, Balls, and Beers« Soon after, I met a young English girl named Sophie, and the beginning of the burger team was born. … In 2008, I moved from Venice to Kiel and was immediately floored by the sheer immensity of the grilling culture there. But where were the burgers?! One can only eat so much nackensteak and Bratwurst, right? I began to grill burgers for my colleagues at the university, and the dream came roaring back. … In 2011, a ton of friends came together to help me build the Kieler Woche burger stand that would become known as John’s Burger Box. The first years of our Kiel Week success are too long a story to tell on this page, … For now, it’s only important to know that Kiel Week was the launching pad for John’s Burgers, a restaurant in Kiel where we make and serve the kind of burgers I grew up on in New York. … at our new spot on the corner of Gutenbergstraße and Hansastraße in Kiel. Our crew is determined to deliver the best burger available in Kiel or elsewhere. We are dedicated to the craft, and with a fantastic mix of the best local ingredients, you will soon have burger juice dribbling down your chin as well. Alles klar ?!! Also ran an die jeden Tag frisch zubereiteten Burger aus bestem Fleisch von Schlemmer-Freund und der Familie Gosch in Holzbunge (Angus Rind aus Landhaltung), den Coleslaw und das Pulled Pork… Und wer nicht essen möchte, der nimmt den Laden einfach als Bar. Von Bier (auch Specials) über Longdrinks, Shots und allem anderen,

bekommt man Genuss in bester Atmosphäre . Bestellt wird an dem aus zwei Teilen massiven Oak Wood gefertigten Tresen. Danke insbesondere an Heiko (Baseballfriend of John and fantastischer Tischler) und das Seahawks Baseballteam. Selbstverständlich auch an ALLE Helfer und Supporter! (John’s Burgers hat auf von DI-SO ab 17:00)

Mal sehen, wo ick im November lande! Ick freu mir druff, wünsche vorerst einen  schicken Oktober und guten Appetit!  Maschine


Auf dem Laufenden mit Ralf Nöst

marlowski Laufschule

Muskelkrampf!

Der Albtraum eines jeden Läufers

Die Vorstellung eines plötzlich einsetzenden, heftigen, andauernden und schwer zu lösenden Muskelkrampfes bei einem Laufevent ist wahrlich der Horror für alle Läufer. Wie und was kann ich dagegen tun? Hier meine Gedanken und Empfehlungen.

Im akuten Fall eines Muskelkrampfes während der Belastung hat sich bei mir folgende Mischung bewährt:

Natrium, als Natriumchlorid im Kochsalz enthalten, ist eines der wichtigsten Elektrolyte. Natriumverluste können sich nachhaltig bis fatal auswirken! Und das sofort – Der Muskelkrampf lässt nicht mehr lange auf sich warten. Krämpfe sind ein Anzeichen dafür, dass durch Schwitzen ein akuter Natriummangel entstanden ist. Bei längerer sportlicher Belastung sind Verluste – vor allem durch Schweiß – kaum zu vermeiden. Deshalb ist es sinnvoll, bei lang andauernder und intensiver Belastung, wie bei einem Marathonlauf, immer ein natriumreiches Sportgetränk zu wählen. Zur Vorbeugung gegen Muskelkrämpfe sollte der Natriumgehalt mindestens 800mg/l betragen.

1/4 TL Salz in einen Becher Flüssigkeit (zum Beispiel Mischung aus Cola und Wasser) einrühren und langsam trinken. Sportler, die viel schwitzen, sollten 2 Stunden vor der Belastung und ganz wichtig auch 10 Minuten davor salzreich trinken. Vorbeugend kann das Wettkampfgetränk mit ein wenig Kochsalz angereichert werden, einfach und wirksam! Der Marathonläufer, der auf vom Veranstalter angebotene Getränkestationen angewiesen ist, kann eine oder zwei Salztabletten nach 20 und 30 km mit reichlich (mind. 1 Becher) Flüssigkeit zu sich nehmen.

Wer jetzt denkt: Moment, und was ist mit dem Magnesium? Auch hier gibt es Wichtiges zu beachten: Magnesium ist zu 99 % in der Körperzelle anzutreffen, während Natrium vor allem außerhalb der Zellen, also zum Beispiel im strömenden Blut, vorkommt. Der Weg in

die Zelle ist schwieriger und langwieriger. Daher muss eine Magnesium-Prophylaxe von längerer Hand vorbereitet werden, beispielsweise über 6-8 Wochen vor einem Event! Ich empfehle immer Magnesiumtabletten, die einen organischen Säurerest aufweisen, denn sie werden besser vom Darm aufgenommen, zum Beispiel MagnesiumOrotat, -Citrat, -Aspartat. Unsinnig ist es, Magnesium kurz vor oder sogar während eines Laufes zu nehmen. Das führt zu akutem Durchfall! Und das ist wahrlich ungünstig während eines Wettkampfes. Also, gebt dem Körper das, was er braucht, zur richtigen Zeit. Dann kann nix mehr schief laufen!

Einen schönen Laufherbst noch, Euer Lauftrainer Ralf www.ralfnoest.de

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SEASON CLOSING

Foto: © Anneke Swegat

WR Benedikt Englmann hat sich in seiner Canes-Premierensaison fest ins Team gespielt.

Für die Kieler hat es diese Saison – wie in der vergangenen – nur für das Viertelfinale gereicht. Und ganz sicher hat man sich vor der Saison ein wenig mehr erhofft. Aber durch Platz 3 in der GFL Nord klappte es zum dritten Mal in Folge nicht mit dem so wichtigen Heimspiel in den Playoffs. So verlor man in der Runde der letzten 8 bei den Allgäu Comets mit 27:39. Dabei ging es noch mit einer 21:10-Führung in die Halbzeit, aber nachdem in der zweiten Hälfte QB Blake Boles wegen unsportlichen Verhaltens vom Spiel ausgeschlossen wurde, gelang es den Canes nicht mehr, das Spiel wieder an sich zu reißen.

Es kommt mir gerade wie gestern oder zumindest wie vorgestern vor, als ich mithilfe dieser Tastatur die Sätze über die anstehende Canes-Saison 2015 schrieb. Das ist allerdings bereits gute sechs Monate her und die Saison ihrerseits schon zu Ende – also, für die Baltic Hurricanes, denn auf den German Bowl am 10. Oktober warten wir ja noch.

In etwa kann man dieses Spiel auch als leichtes Sinnbild für den Saisonverlauf sehen. Zwar starteten die Canes mit einer Niederlage ins GFL-Spieljahr, diese kam aber nicht unbedingt überraschend, da man im Eröffnungsspiel beim Meister und irgendwie-immer-Favoriten New Yorker Lions in Braunschweig antrat. Im Anschluss heimste das Förde-Team neun Siege in Folge ein. Darunter fielen auch drei Euro-Siege inklusive Sieg im EFL Bowl II – pikanterweise gegen die Comets aus dem Allgäu. Mit einer starken Bilanz von sechs Siegen zu einer Niederlage ging man sehr zufrieden in die Sommerpause. Doch nach

dieser setzte es direkt zwei der insgesamt drei Niederlagen, die die Kieler am Ende der Regular Season auf ihrem Konto hatten. Entscheidend dabei war die klare Auswärtsniederlage bei den Dresden Monarchs (20:52), die den Canes den zweiten Platz abluchsten. Das Team von Head Coach Stephen Parker, der die Canes nach dieser Saison verlassen wird, erkämpfte sich dann zwar noch drei Siege in den letzten drei Saisonspielen, das galt aber auch für die Monarchs. Und so war eben alles für ein Auswärtsspiel in Kempten bereitet. Und wie das ausging, wisst ihr ja spätestens seit dem zweiten Absatz. Bleibt am Ende

UND JETZT ALLE ZUSAMMEN

Funktionelles Training stärkt den gesamten Körper

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Zu wenig Bewegung – Viele von uns können sich nicht davon freisprechen. Egal ob es an unserem Schreibtischjob liegt oder daran, dass wir schön gemütlich mit dem Auto durch die Gegend fahren. Oft hat es das obligatorische Bäuchlein zur Folge. Aber das ist längst nicht die einzige »Problemzone«, welche die geringen Bewegungsanforderungen in unserem Alttag mit sich bringt. Der ganze Körper kann zu einer werden. Insbesondere dann, wenn wir durch ungewohnte Bewegungen unsere

Foto: © Marc Seefeldt

Allzweckwaffe Taylor Davis war 2015 eine der großen Stützen.

leider nur ein schon oft zitierter Ausspruch wie: Mund abputzen und weitermachen. Dann wird in der nächsten Saison eben wieder von vorne angegriffen. So platt das klingen mag, aber die Canes wären nicht die Canes, würden sie nicht genau das auch machen. (cv)

Unter professioneller Anleitung lernst du wie es geht

Muskulatur belasten müssen. Wir kommen schnell an unsere physischen Grenzen bei der plötzlichen Drehung nach hinten oder dem Ausfallschritt zur Seite. Da kann das Laubfegen oder Schneeschaufeln schon mal gefährlich werden und zu einer Verletzung führen. Der Hexenschuss lässt grüßen. Daher komme ich jetzt mit zwei Abhilfe schaffenden Wörtern um die Ecke:

FUNKTIONELLES TRAINING

Damit steigert ihr nicht nur eure Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit, ihr verbessert auch eure Beweglichkeit und Koordination. Funktionelle Bewegungsformen beanspruchen nie einen einzelnen Muskel allein, sondern belasten mehrere Muskeln parallel. Platt gesagt, trainiert ihr auf diese Weise auch die angesprochenen ungewohnten Bewegungsabläufe. Ergo, ihr werdet nicht nur fitter – was ja durchaus üblich ist beim Sportmachen – das

funktionelle Training beugt auch Sport- und Alltagsverletzungen vor. So kann dann auch trotz der hohen Technisierung unserer Gesellschaft, die ohne Frage einen großen Anteil an unserer Bewegungsarmut hat, unfallfrei Unkraut gejätet werden. Es gibt die mannigfaltigsten Trainingsmethoden dafür und im FIT Sportclub könnt ihr diesen nachgehen. Am besten informiert ihr euch schon unter www.fit-kiel.de. (cv)


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Foto: Marco Knopp

Malte Kosack – individuell und abgefahren


kieler kerl Malte Kosack im marlowski-Interview

»Den Winter finde ich hart hier, nie so richtig Schnee, immer so dieses Erbsensuppenwetter.«

Unser Kieler Kerl im Oktober, Malte Kosack, hat Benzin im Blut und davon jede Menge. Insbesondere wenn es um motorisierte Zweiräder geht, ist seine Firma Speedmonsters erste Anlaufstelle für jeden Harley-Fahrer. marlowski hat sich in der Werkstatt mal ein wenig umgeguckt. marlowski Moin Malte, das ist ja wie im Paradies hier. kosack  Das kann man so sagen. Bist Du ein Motorrad-Fan? marlowski Also, ich hab’ einiges dafür über, ja. Aber wir sind ja nicht wegen der Maschinen hier, sondern wegen Dir als neuen Kieler Kerl. kosack  Freut mich sehr, dass Ihr mich ausgesucht habt. marlowski Bist Du eigentlich auch gebürtiger Kieler? kosack  Ja, ich bin ‘78 hier in Kiel geboren und in Schilksee aufgewachsen – mitten im Olympiazentrum. Und das war der größte Abenteuerspielplatz für mich. Also, von der Kindheit her hätte ich es mir nicht besser wünschen können. Später sind wir – ich war ungefähr 12 – nach Altenholz-Klausdorf gezogen. Was mir nicht ganz so gefallen hat, weil mir Hafen und Strand gefehlt haben. Und auch die Busverbindung Richtung Stadt war ziemlich schlecht. (lacht) marlowski Wie sah Deine Kindheit denn

so aktivitätsmäßig in Schilksee aus?

jungen Jahren. Wie verlief Deine Schulzeit?

kosack  Als Kind konnte man sich

kosack  Relativ unspektakulär. Ich bin

natürlich den ganzen Tag am Hafen und Strand beschäftigen. Den großen Vorplatz in Schilksee haben wir immer genutzt, um dort mit unseren Fahrrädern und Skateboards rumzuheizen. Dann habe ich zudem noch mit Fußball angefangen. marlowski Und beim TSV Schilksee gespielt? kosack  Genau. marlowski Verfolgst Du den Verein auch noch? Gerade jetzt, wo sie sich so stark durch die Ligen nach oben gekämpft haben? Da ist ja was Gutes draus geworden. kosack  Ich habe mich irgendwann komplett vom Fußball verabschiedet, es zählten nur noch motorisierte Fahrzeuge für mich. Aber was ich jetzt so langsam merke: Je älter man wird, desto mehr interessiert man sich doch wieder für vergangene Sachen. (lacht) Und so schaue ich dann zum Beispiel auch mal auf den TSV Schilksee. marlowski Aber noch mal zurück zu Deinen

in Schilksee zur Grundschule gegangen und später in Friedrichsort zur Realschule. Schule war aber nie mein Ding. Es war echt schwer für mich, das durchzuziehen. Wobei ich sagen kann, dass ich durch das zweite Schulpraktikum – ich musste einmal wiederholen – zu meinem jetzigen Job gekommen bin. Von daher war es auf jeden Fall nicht schlimm, dass ich so faul war und wiederholen musste. marlowski Das heißt, durch das Praktikum bist Du das erste Mal mit einem Motorrad in Berührung gekommen? kosack  Genau. Und das ist eigentlich wirklich durch meine Faulheit zustande gekommen. Mein erstes Praktikum hatte ich bei einem Schilder- und Lichtreklamehersteller gemacht. Da ich mit dem Bus in die Stadt fahren musste und die Verbindung in Altenholz halt nicht so gut war, musste ich immer sehr früh los, was mir als Langschläfer so überhaupt nicht   17


passte. Beim zweiten Praktikum war ich schlauer und habe mir etwas in Altenholz gesucht. Da gab es nicht viel, aber einen Harley-Laden, der auch Fahrräder reparierte. Weil ich eh selber in der Garage an meinen Fahrrädern geschraubt habe, dachte ich mir, so mache ich es mir schön einfach. (lacht) marlowski Und direkt Feuer und Flamme geworden, als Du die ersten Harleys dort erspäht hast? kosack  Ja, als ich dann endlich dort anfangen durfte. Zuerst wollten die mich gar nicht haben und ich musste dreimal betteln, ehe sie gesagt haben: »Okay, dann mach!« Allerdings habe ich dann solch einen bleibenden Eindruck hinterlassen, dass ich gefragt wurde, ob ich neben der Schule dort jobben möchte. Und als ich mit der Schule fertig war, hat mir mein damaliger Chef und heutiger Geschäftspartner, Jörn Krautwurst, eine Lehrstelle angeboten. marlowski Die Du dann auch sicher angenommen hast? kosack  Ja, habe ich. Nach den drei Jahren musste ich von den Motorrädern aber erst mal eine Auszeit haben, da war irgendwie die Luft raus. Stattdessen habe ich kurzfristig bei einem klassischen Fahrradladen in Kiel, beim Velocenter, gearbeitet, bis mir so mit 19 Kiel zu klein wurde und ich mal raus musste. Also bin ich für ein Jahr nach Australien gegangen und auch die Zeit danach war fürs Reisen da. Ich wusste nicht wirklich, wo mein Platz ist. Im Sommer war ich in Kiel und im Winter im Ausland. Während der Zeit in Kiel hatte ich meine Garage, in der ich Fahrräder repariert habe. Irgendwann ist daraus sozusagen eine alte Halle geworden, in der ich mit einem Kumpel auch an an Autos geschraubt habe, vor allem an Oldtimern. marlowski Was für Wagen waren das so? kosack  Ich hatte die ganzen Klassiker wie Granada, /8 oder auch eine alte S-Klasse. Nach meinem ersten Amerikaurlaub habe ich mir von drüben einen Pick-up mitgebracht. Dadurch fing meine Begeisterung für Ami-Schlitten an. Das hat mich aber auch wieder an die Harley-Schrauberei erinnert. marlowski Du hast gesagt, Du hast bei dem ganzen Umherreisen auch ein Stückweit Deinen Platz gesucht, bist ja aber letztendlich immer wieder nach Kiel zurück und eben auch gänzlich geblieben. kosack  Das stimmt. Ich habe tatsächlich in der Zeit, in der ich regelmäßig weg war, immer auch nach einem Platz gesucht, an dem ich bleiben könnte. Den habe ich aber halt nie gefunden. Es war überall super, es war überall schön, aber es ist nie dazu gekommen, dass ich sage, ich wandere komplett aus. marlowski War es sonst mal eine 18

Option, wenn nicht in Übersee dann aber meinetwegen in Hamburg oder Süddeutschland sesshaft zu werden? kosack  Nö. Innerhalb von Deutschland hat es mich noch nie woanders hingezogen. Und wie gesagt, auch wenn ich drei Monate weiter weg war, selbst an den schönsten Stellen der Welt und ohne jemals schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, wusste ich immer, dass Kiel meine Base ist und jedes Mal, wenn ich von Australien, Kanada oder auch Maui wieder zurück nach Kiel gekommen bin, habe ich mich einfach gefreut. Und ein Sommer in Kiel, der ist ja gerne mal wie gemalt. marlowski Das heißt ja, Kiel kann locker mit Hawaii mithalten? kosack  Absolut. (lacht) marlowski Gut. Wie ging es für Dich weiter, als Du auf Dauer wieder hier angekommen bist? kosack  Ich habe ein Jobangebot von Harley Davidson bekommen. Zu der Zeit war passenderweise auch der Punkt, an dem ich gemerkt habe, dass ich richtig Bock drauf habe, wieder an Motorrädern zu schrauben und habe dann auch drei Jahre für Harley Davidson gearbeitet. Da es ein Saisonbetrieb war, wurde ich im Winter zwei, drei Monate freigestellt und ich konnte die Zeit wieder nutzen, um ins Ausland zu gehen. marlowski Und nach den drei Jahren? kosack  Ich hatte eben nicht nur wieder richtig Bock auf das Schrauben an sich, sondern wollte noch mehr – mehr Aufgaben, mehr Verantwortung übernehmen. Aber das konnte ich dort in der Firma nicht. Daher habe ich mich mit meinem alten Ausbildungsmeister zusammengesetzt und ihm erzählt, dass ich mir vorstellen könnte, mich selbständig zu machen. Also, entweder mache ich es alleine und wir müssen uns dann ein wenig absprechen oder wir tun uns zusammen. Er hat nicht lange gezögert und gesagt: »Dann komm wieder rein, steig mit in die Firma ein und dann kannst du machen, was du willst.« (lacht) marlowski Wenn Du Dich aufs Motorrad setzt, wo fährst du in Kiel oder im Umland am liebsten durch die Gegend? kosack  Es gibt hier mehrere schöne

Strecken. Man kann Richtung Norden an der Küste über Kappeln fahren, dass man einfach mal einen Abend für einen Hotdog nach Dänemark fährt. Als wir mit unserer Firma noch in Russee waren, sind wir oft abends Richtung Westensee über die ganzen Dörfer gefahren. Mittlerweile, weil es doch weniger geworden ist, zieht es mich mehr Richtung Ostholstein – Malente, Eutin – da gibt es wirklich unheimlich viele Strecken, die sehr viel Spaß bringen. Außerdem fahre ich mit meiner Enduro auch gerne mal im Gelände.

marlowski Nun haben wir eben gelernt, dass Kiel mit Hawaii mithalten kann, aber was macht Kiel denn so toll? kosack  Kiel hat einfach die perfekte Mischung. Es ist kein Dorf, wo man sich langweilt, weil nichts los ist, aber es ist auch nicht so eine Großstadt wie Hamburg, in der man komplett untergeht. Wir haben hier eine Kneipen- und Clubkultur, wenn auch in Maßen, aber sie ist da. Genauso Restaurants. Du kannst aber auch ganz einfach und schnell deine Ruhe haben, wenn dir alles irgendwie auf den Sack geht und du mal raus musst. Du kannst auf die Dörfer fahren oder zum Strand, an die Küste und hast überall Spots, wo du einfach deine Ruhe hast und für dich bist, wenn du das möchtest. Das habe ich


eben auch selten woanders gefunden. marlowski Hast Du irgendwelche Lieblingslocations hier? kosack  Wenn wir von Lokalen und Bars reden, gibt es einige, wo ich gerne bin. Allerdings ist das weniger geworden. Aufgrund der Selbstständigkeit sucht man doch ein bisschen mehr Ruhe. (lacht) Ansonsten bin ich ein Hafenmensch. Es muss jetzt nicht der Schilkseer Hafen sein, die Kiellinie ist einer der schönsten Plätze überhaupt. Genauso wie auf der anderen Seite Laboe. marlowski Und was könnte hier besser sein? kosack  Ich glaube, das Einzige, das ich an Kiel bemängele, ist das, was ich eh nicht beeinflussen kann: das Wetter. Den Winter finde ich hart hier, nie so richtig Schnee, immer so dieses Erbsensuppenwetter. (lacht) Vielmehr finde ich einfach gut, was mittlerweile in Kiel gemacht wird. Früher konnte man noch das Gefühl entwickeln, es ist zu wenig los, keiner macht was. Aber

jetzt gibt es so viele engagierte Leute, die so viel auf die Beine stellen. Und das sollten die Kieler dann auch einfach mal honorieren. marlowski Hast Du abseits des Motorrads oder überhaupt aller Motoren auch Hobbys, die Dich mal weg von der Schnelligkeit führen? kosack  Bei mir ist wirklich fast alles motorisiert. Auch wenn ich nicht mit dem Motorrad unterwegs bin. In meiner

Freizeit fahre ich, wie gesagt, gerne noch Motocross. Ich fahr’ auch supergerne Jetski oder mit dem Motorboot raus und gehe wakeboarden hinter dem Boot. Ich finde es natürlich auch mal gut, wenn ich mit dem Motorboot raus fahre, den Motor ausmache, den Anker schmeiße und in der Sonne liege. Wenn kein Motor im Spiel ist, bin ich halt Fahrrad fahren. Dass ich mich an den Strand lege und nichts tue, das kommt eigentlich so gut wie nie vor. marlowski Bist Du denn auch motorsportmäßig unterwegs? kosack  Nein, gar nicht. Ich bin überhaupt kein Competitionmensch. Ich mache das alles so, wie es für mich gut ist. Beim Motocross sind wir jetzt auch eher so eine ›Altherren-Gruppe‹. Wir müssen jetzt nicht mehr die Ersten, Höchsten oder Schnellsten sein, sondern wollen einfach eine gute Zeit dabei haben und wenn es geht, uns nicht verletzten. marlowski Was für ein Motorrad fährst Du aktuell? kosack  Ich habe mehrere, aber meine Lieblingsmaschine ist natürlich meine Harley: eine Panhead von 1952. Die habe ich auch einmal komplett neu aufgebaut. marlowski Weshalb sehe ich gefühlt auch nie eine Harley, die auf der Straße so ist, wie sie aus dem Werk kommt? kosack  Dieser HarleyMythos, dieser Lifestyle, der da dranhängt, der dreht sich darum, individuell zu sein. Du möchtest dein Motorrad so verändern, damit es dir zum einen besser gefällt und du dich zum anderen von anderen Harleyfahrern absetzen kannst. Bei kaum einer Marke gibt es da so viele Möglichkeiten wie bei einer Harley. Das muss nicht immer der riesige oder teuerste Umbau sein. Es fängt bei der Lackierung an, ein anderer Lenker oder ein anderer Sitz. Selbstverständlich ist für uns die Königsdisziplin, eine Maschine zu nehmen und die von null an wiederaufzubauen. Wir zerlegen ein bestehendes Motorrad komplett bis auf die letzte Schraube und richten es neu her. Der Rahmen wird neu lackiert, der Motor wird komplett neu aufgebaut und von innen wird alles, was sich bewegt, erneuert. marlowski Neu aufgebaut heißt jetzt aber nicht unbedingt schneller gemacht? kosack  Wenn der Kunde das wünscht, dann geht das, na klar. Früher in den 90ern haben wir das viel gemacht, da musste

jeder Japaner an der Ampel stehen gelassen werden. (lacht) Darum geht es den Leuten heutzutage aber nicht mehr. Wichtiger ist, dass es zuverlässig ist, dass diejenigen, die sich nicht weiterhelfen können, nicht irgendwo an der Straße stehen und das Ding nicht an kriegen. Wenn einer damit nach Sylt fahren will, muss er auch ankommen. marlowski Hast Du auch ein paar Kunden, die von etwas weiter weg kommen? Die zum Beispiel sagen, an meine Maschine lass’ ich nur Wasser und Malte? kosack  Haben wir tatsächlich. Aber vor allem bin ich überrascht, dass wir viele aus Hamburg und der Gegend haben. Da wundere ich mich schon immer ein bisschen, da in Hamburg ja doch relativ viel Konkurrenz von uns ist. Auch aus Dänemark kommt immer mal wieder einer. Da ist aber wiederum auch nicht so viel und es ist im Vergleich zu uns auch relativ teuer dort. marlowski Ist es in Hamburg denn auch teurer? kosack  Das kann ich nicht sagen. Die meisten Kunden, mit denen ich mal gesprochen habe, sind einfach unzufrieden dort. marlowski Also schlechte Arbeit? kosack  Genau. Das ist eigentlich der häufigste Grund. Jetzt haben wir gerade wieder einen neuen Kunden aus Cuxhaven. Dem wurden wir von seinem Kollegen weiterempfohlen. Der spannendste Kunde, den wir hatten, ist die Firma Dickies – die Klamottenmarke. Denen sollten wir ein Promobike bauen. Das war echt spannend, weil es auch durch die Presse ging. marlowski Bist Du eigentlich mit Leuten vom TÜV befreundet? (lacht) kosack  Muss man. (lacht) marlowski Versteht man sich da oder denkt man: »Oah, was stellen die sich wieder an? kosack  Mit unseren Prüfern, die hierherkommen, ist alles super, mit denen verstehen wir uns blendend. Wir wissen, woran wir uns zu halten haben und die wissen, was sie sehen wollen. Da gibt es keine Probleme. Für die größeren Probleme sorgt das, was die Prüfer von ihrer Organisation vorgegeben bekommen. Also, wenn die sagen, dieses und jenes wollen wir nicht, obwohl es dafür keine plausiblen Gründe gibt und auch technisch alles in Ordnung ist. Viele Sachen, die insbesondere nicht von der Stange sind, werden auch vorher abgeklärt, da setzt man sich zusammen und sagt, genau das haben wir vor. marlowski Malte, vielen Dank, dass wir hier reingucken durften und Du uns von Dir erzählt hast. kosack  Gerne doch! Und wenn Ihr mal ‘ne Harley habt, wisst Ihr ja, wo hier sie hinbringen könnt... ■ (cv)   19


keksdose: sticht! autos, die das kieler stadtbild prägten Wo sind sie nur geblieben? In den 80ern und bis Mitte der 90er Jahre prägten sie unser Straßenbild. Wir kümmern uns um die Autos, die wir alle noch kennen, die aber heute fast von der Straße verschwunden sind.

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20 

Alles wurde auf das Wesentliche reduziert. Es gab kein ordentliches Armaturenbrett, sondern eher nur einen Instrumentenkasten, der an einen Schuhkarton erinnerte. Interessant war auch die Ablagerinne, an der der Aschenbecher verschiebbar angebracht war. Die Inneneinrichtung war sehr sparsam. Stahlrohrsitze mit waschbarem Bezug waren auf dem ersten Blick nicht besonders hübsch, aber erstaunlich bequem. Nach dem Ausbau der Rückbank war der Panda schon fast ein Kleinkombi. In diese Dose passte so einiges rein. Das Schöne an dem Panda war, dass die meisten Besitzer den Wagen wirklich nur als Gebrauchsgegenstand gesehen haben. Er war so wichtig und austauschbar wie ein Wasserkocher.

Sollte man damals in die Verlegenheit gekommen sein, mit dem Panda auf der Autobahn zu fahren, so wurde es doch sehr schnell laut und ungemütlich. Es klapperte an allen Ecken und Enden. Schlaglöcher wurden ungebremst aufgenommen, Autofahren mit dem Panda hatte noch etwas sehr Ursprüngliches. Sein Revier waren auf jeden Fall die Innenstädte. Hier überzeugte die kleine Dose mit ihren oben genannten Attributen und erwies sich als praktischer Einkaufswagen. Heute sucht man den Panda aus den 80ern vergeblich im Straßenbild. Väterchen Rost hat hier sein Übriges getan und aus dem einen oder anderen Wagen ein Teesieb gemacht. (nl)


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Autohaus Rehder GmbH & Co. KG Kieler Automeile Eckernförder Str. 298 24119 Kronshagen 0431/54 56 50

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das geht los 3. Oktober M 20:00 Uhr

16. Oktober

Fire and Flames Festival Alte Meierei, Hornheimer Weg 2 Eintritt: 10,-

M 20:30 Uhr

17. Oktober

5. Oktober E

19:00 Uhr

Ausstellungseröffnung Klaus Rainer Goll Literaturhaus S-H, Schwanenweg 13 Eintritt frei

M 19:30 Uhr

B

20:00 Uhr

Enissa Amani metro Kiel, Holtenauer Str. 162-170 VVK 19,70 inkl. Geb. / AK 23,-

B

7. Oktober B

19:30 Uhr

19:00 Uhr

F

17:00 Uhr

M 18:00 Uhr

11:00 Uhr

20:00 Uhr

Nagel Luna Club, Bergstr. 17a 20:00 Uhr, AK wird es geben

B

20:00 Uhr

Eure Mütter Kieler Schloss, Dänische Str. 44 VVK 25,- zzgl. Geb.

Kampf für Katzheide – Box-Event Coventry-Halle, Preetzer Str. 119 Eintritt: VVK 7,50 / AK 10,-

22. Oktober

SPH Bandcontest Die Pumpe, Haßstr. 22 Eintritt: 7,-

M 20:00 Uhr

20:00 Uhr

M 20:00 Uhr

20:00 Uhr

E

22 

19:00 Uhr

Whiskey-Tasting Mc Langes Pub, Lange Reihe 17 Kosten: 45,- p.P.

27. Oktober KGB – Kunst gegen Bares Die Pumpe, Haßstr. 22 Du bestimmst, wie viel es dir wert ist.

M 20:00 Uhr

ADHD KulturForum, Andreas-Gayk-Str. 31 VVK 16,50 / AK 18,-

29. Oktober

Horst Evers metro Kino, Holtenauer Str. 162-170 VVK 23,- inkl. Geb. / AK 26,-

15. Oktober M 20:00 Uhr

Von Wegen Lisbeth Max Nachttheater, Eichhofstr. 1 VVK 12,- zzgl. Geb.

24. Oktober The Freeze Schaubude, Legienstr. 40 VVK 11,-

14. + 15. Oktober B

Tom Beck Die Pumpe, Haßstr. 22 VVK 25,- zzgl. Geb.

23. Oktober Live-Musik mit Frühstücktsbuffet Kulturladen Leuchtturm, An der Schanze 44 Eintritt inkl. Buffet 14,-

14. Oktober B

Quintet Jean Paul KulturForum, Andreas-Gayk-Str. 31 VVK 13,20 / AK 15,-

L

13. Oktober M 20:00 Uhr

European Outdoor Film Tour 2015/16 Studio Filmtheater, Wilhelminenstr. 10 Eintritt wird was kosten

21. Oktober Pete York's Drum Boogie Räucherei, Preetzer Str. 35 VVK 18,- zzgl. Geb. / AK 23,-

11. Oktober E

16:00 Uhr

M 20:00 Uhr

10. Oktober E

Alltagskabarett mit Musik Kulturladen Leuchtturm, An der Schanze 44 Eintritt: 15,-

20. Oktober Poetry Slam Die Pumpe Haßstr. 22 Eintritt: 8,- / 6,- erm.

9. Oktober M 20:30 Uhr

20:00 Uhr

Joris MAX Nachttheater, Eichhofstr. 1 VVK ab 19,70

18. Oktober 3. Komische Nacht Die Pumpe, Pogue Mahone, Fabrik, Mango’s VVK 17,- zzgl. Geb. / AK 19,-

8. Oktober B

Ohrenfeindt Räucherei, Preetzer Str. 35 VVK 17,- zzgl. Geb.

F

19:00 Uhr

Irre gute Filme »Wie ich lernte die Zahlen zu lieben« Die Pumpe, Haßstr. 22 Eintritt: 6,- / 5,- erm.

B

20:00 Uhr

Ralph Ruthe Halle400, An der Halle400 1 VVK 20,- zzgl. Geb.

Nils Wülker & Band KulturForum, Andreas-Gayk-Str. 31 VVK 22,- zzgl. Geb. / AK 28,-

L

Lesung

M Musik

F

Film

B

Bühne

E

Events und so


17. Oktober

RUSL AN CHAG AEV VS. FRES OQUENDO Endlich wieder Weltmeisterboxen in Kiel! Es heißt, WBA-Schwergewichtsweltmeister Ruslan Chagaev benötigt noch zwei Siege, um seinen Rückkampf gegen Dreifach-Weltmeister Wladimir Klitschko zu erhalten. Dafür muss der gebürtige Usbeke nun erst mal die Nr. 3 der WBA, Fres Oquendo, besiegen. Bereits am 6. Juli letzten Jahres standen sich die beiden Schwergewichtler in Grosny, Russland gegenüber. Chagaev konnte den Kampf nach Punkten für sich entscheiden. In seinem bis dato letzten Kampf machte »White Tyson«, so sein Kampfname, kurzen Prozess mit dem Deutschen Francesco Pianeta, den er in der 1. Runde von den Beinen holte. Abruptes Ende, 12 Runden – es scheint alles drin zu sein, für den Fight in der Sparkassen-Arena. Sparkassen-Arena Kiel, Europaplatz 1 18:00 Uhr, VVK ab 20,-

KonzerTe

8.10.15

Kino

Kneipe

AdAm AngsT/KmpfsprT

 verlost 2 x 2 Karten für den Kampf! Mail an:  gewinner@marlowski-magazin.de  Stichwor t: Knock- Out Einsendeschluss: 14.10.2015  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

M A RIT IM H A LL OW EE N

31. Oktober

Die Jungs von »Rockin Nightmares« wollen mi t euch die abgefahren ste Halloween-Party im Norden feiern. Dafür ha ben sie ein ordentliche s LineUp zusammengest ellt, das Fans von Rocka billy bis Psychobilly zum Tanzbeinschwing en bringen wird. Die Ba nds: The Coast Guard s (Kiel) , Die HolsteinR ockets (Kiel) , The Fla nders (Potsdam ) und The Griswalds (Engla nd / Niederlande) Die Pumpe, Haßstr. 22 20 :30 Uhr, VV K 20,- zzg l.

KLub

16.10.15 Le fLy 30.10.15 frisKA viLjor 7.11.15 hgich.T 9.11.15 sophie hunger 12.11.15 mic doneT 13.11.15 ohrbooTen 18.11.15 TherApy 17.12.15 mono & niKiTAmAn KonzerTe

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Kneipe

highLighT im oKTober 15

Knight of cups – Ritter der Kelche

Geb. / AK 24,-

31. Oktober

Ha

HALL OWEEN NIGH T

Sie ist nahezu schon legendär und daher findet sie auch dieses Jahr wieder statt: die Halloween Night in der Spielbank Kiel. Allen Monstern, Zombies und Hexen steht nicht nur das komplette Spielangebot zur Verfügung, es gibt für sie auch Leckereien aus der Hexenküche, Hot Chili, Schlammbowle, diverse Cocktailkreationen und außerdem freien Eintritt. So verwandelt sich das Casino in eine Hochburg des Schreckens.

Terrence Malick. US 2014. 118 Min. FSK ab 6. Mit Christian Bale, Cate Blanchett Der Drehbuchautor Rick lebt in Los Angeles ein tolles Leben zwischen Hollywoodpartys und den Stränden von Santa Monica. Eigentlich fehlt ihm nur eins: Der Sinn dieses ganzen Brimboriums. Deshalb schwebt Rick fast durch diese ekstatische und von Oberflächlichkeit nur so strotzende Welt, von der er sich doch nicht lösen kann. Einsam und gefangen in seinem eigenen Stream of consciousness verliert er sich in seiner Suche nach einem Inhalt, den er in Hollywood nicht finden kann. Terence Malick, der bildgewaltige Philosoph unter Hollywoods Regisseuren, hat wieder zugeschlagen. Ein bildgewaltiger Film, der auf kluge Weise atemberaubende Szenarien aneinanderreiht, die das glänzende Hollywood als verlorene Traumwelt inszenieren. Do 1. bis Mi 7. 10.

Spielbank Kiel, Bootshafen 20:00 Uhr, Eintritt: im Kostüm frei / unkostümiert 5,Alle Angaben ohne Gewähr

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ü b e r w o (n i c h t n u r ) d i e ( L i v e) M u s i k s p i e l t i m O k t o b e r MOIN UND AHOI! Wie geht’s euch? Jetzt, da es immer dunkler und immerr kälterrrrr wirrrrrrrd? Brrr… Immerhin: Man kann ja auch reingehen – in die Clubs und Läden! Die bieten viel in alle Richtungen und zum Hinkommen zieht man sich warm an oder macht nen Harten in Shirt… (damit mein’ ich beide Geschlechter ). Lass ma los in die Kalenden des Monats! Am 2.  Oktober startet der 2. SKA & REGGAE ALLNIGHTER im Hochbunker in Gaarden ab 0 Uhr. Wer Bock auf Live hat kann schon ab 21 Uhr da hin. Dann spielen BLACK BANG BOMB und DIE BAND VON LETZTENS. Wer beim ersten Allnighter war, wird zum zweiten gehen, wer noch nicht da war, sollte es tun! Geil  Am 3. OKTOBER (ich hoffe, ihr lest den marlowski immer rechtzeitig!?!) steht die KÜSTENWACHE AUF DER MS KOI (HOUSEBOAT) von PLAN B auf der Liste, um ihrer Musik- und Tanzkultur zu frönen. Wir steigen mit euch auf das lauteste und größte EventBoot weit und breit – die MS KOI (Houseboat). 3 Decks, drinnen und draußen, werden mit Deephouse, Techhouse und Techno beschallt, dabei geht’s 4 Stunden kreuz und quer die Kieler Förde entlang. Aftershow dann nahtlos in der Pumpe im Saal ab Mitternacht. Da eh selten was auf’m Wasser is (komisch eigentlich), hin da! Wer nicht see- oder technofest is, kann zum BINGO ins Café do Sul kommen. Dort allerdings trinkfest sein! Motto is ‚Ossi‘, weil auch am 3. Oktober. Geht los um 19.30 Uhr – betrunken um Zehn.

wissen wollen, ob sie auch live funktionieren. Das alles am 23.Oktober in der Kieler Schaubude mit HERR BÖSEL!

mit einer Demonstration gestartet, die dann zügig auf das Nordmarktsportfeld geht. Hier wird mit den Flüchtlingen gespeist, sich ausgetauscht und alles, was man so macht auf einem Picknick.  Dafür brauchen wir euch alle, um eine schöne Tafel aufzubauen. Bringt Essen, Bänke, Tische, Zelte, etc. mit, dann wird’s schön… In diese Reihe passt auch gut der 17.  Oktober. Hier spielen BANDS FÜR MENSCHLICHKEIT in der Räucherei. Der Eintritt ist frei und die Spenden gehen zu 100% an die Kriegsflüchtlinge. Gibt ja viel Solidaritätsveranstaltungen (siehe 4. Oktober) und das ist auch gut so! Das Line-Up wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben, schaut dazu am besten bei Facebook… HOCKTOBERFEST!!! 17.  Hocktober in der Pumpe! Zum achten Mal treffen die Begeisterten des Sitzsportes HOCKERN aufeinander und zeigen lustige bis waghalsige Darbietungen. Außerdem befindet sich zu dem Zeitpunkt das Rockraumschiff von THE UNS in der Erdumlaufbahn. Stark!

Zum Schluss noch der 24.  O k to b e r , denn dann steht alles im Zeichen des Rock! In der Pumpe Kiel spielen DEP,

STEREO BOMBS, DIE DENKEDRANS und GEISTERFAHRER endlich wieder ein gemeinsames Konzert in Kiel. Dit wird fett! Nu is voll hier und ick bitte um Verständnis! Bis denne… Gruß – Maschine

Überall anders gibt es natürlich auch so einiges !!! Also, rausfinden und rocken!!!! Schreibt mir, wenn was Besonderes ansteht oder für ein Interview an maschine@marlowski-magazin.de

Nun noch der 4te, dann sind wir rund für’s Wochenende. Allerdings wird weniger hart gefeiert, sondern eher Solidarität bekundet. Mit einem INTERKULTURELLEM FEST(MAHL) auf dem Nordmarktsportfeld als Ziel, wird auf dem Wilhelmplatz in Kiel

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Lange haben sie sich in den Katakomben der Festung am Falckensteiner Strand verschanzt, um an der neuen Platte rumzuschrauben. Jetzt schauen sie endlich wieder über den Rand des Produzentenlochs und klettern auf die Bühne. Altbewährte Balkanklänge kombiniert mit neuen, frischen Synthesizern und neuen Stücken, die

Kneipen und Läden mit Live Musik in Kiel, einfach im Netz suchen, die gibt’s alle da!!! Schaubude, Alte Meierei, Pumpe und Roter Salon und Saal in der Pumpe, Prinz Willy, Pogue Mahone, Gary’s Tanztreff, Blauer Engel, W8, Bar Cultura, Phollkomplex, Palenke, Rathausbunker, Unrat, Orange Club, Detail, MAX, Zwack, und und und…

© Landeshauptstadt Kiel - Thomas Eisenkrätzer

M A S C H I N E S M O N AT L I C H E R A L M A N AC H


H O L ST EIN K IEL JETZT GEHT’S ERST RICHTIG LOS!

Fotos: © Marco Knopp

Sind wir ehrlich: Den Saisonstart unserer Störche haben wir uns anders vorgestellt – irgendwie besser. Gefühlt war er sogar schlechter als in der letzten Saison. Was bis zum 9. Spieltag durchaus der Fall war. Doch ein torloses Unentschieden gegen Rostock und ein Auswärtssieg in Cottbus sorgten nach der zehnten Runde für ein Holsteiner Punktemehr gegenüber der Vorsaison zum gleichen Zeitpunkt. Das die KSV schwer aus den Startlöchern kommen könnte, war nicht zwangsläuig zu erwarten, aber zu befürchten. So ein Last-MinuteNicht-Aufstieg muss eben auch verarbeitet werden. Klar bekräftigte Trainer Neitzel direkt zu Saisonbeginn seinen Trainer Neitzel – die Null muss stehen! Eindruck, dass der 2. Juni aus den Köpfen der Spieler raus sei, doch bleibt die Frage, ob er sich in diesem Fall doch ein wenig getäuscht haben könnte. Auch wenn sich deinitiv sagen lässt, dass der Coach das Vergangene sehr schnell ad acta legen konnte und sich fokussiert auf die anstehenden 38 neuen Aufgaben gestürzt hat. Leider bereitete ihm in der Vorbereitung ein Problem zumindest leichte Sorgenfalten, von dem seine Truppe in der Saison 2014/15 weitestgehend verschont geblieben ist: Bereits in der Vorbereitung hatten die Holsteiner Mediziner reichlich Verletzungen zu behandeln. Kohlmann, Kegel, Sané, Nyarko, Salem und – sicher der größte Pechvogel – die Nr. 1 Kenneth Kronholm. Nachdem er durch eine Überdehnung und Kapselverletzung im

Knie schon die ersten Saisonspiele verpasste, nahm er Mitte August das Training wieder auf, doch der Schlussmann riss sich das Kreuzband. Eine erneute, diesmal monatelange Pause ist die logische wie bittere Konsequenz. Mit dem von Mainz geliehenen Robin Zentner steht für diese Saison mittlerweile der Ersatz parat. Ob er auch ein gleichwertiger ist, muss der Keeper noch beweisen. Als ob das nicht schon gereicht hätte, erwischte es ebenfalls Neu-Kapitän Marlon Krause. Bei der 2:3-Auswärtsniederlage in Osnabrück riss auch ihm das Kreuzband. Die bärenstarke Innenverteidigung der letzten Rückrunde war komplett gesprengt, denn nur wenige Tage vorher verließ Hauke Wahl die Störche Richtung Paderborn in die Zweite Liga. (Immerhin stehen die da unten drin, Anm. d. Red.) Das als erste Alternative angedachte Duo Weidlich / Schmidt konnte gemeinsam nicht nachhaltig überzeugen und so zog Karsten Neitzel nach ein wenig Rumprobiererei Rafael Czichos von seiner linken Seite in die Mitte neben Dominik Schmidt. Das Ergebnis: Ein Gegentor in drei Spielen und seit dem torlosen Unentschieden in Aalen ein leicht spürbarer Aufwärtstrend und gleichzeitig die Klärung der Frage, wen man von den beiden klasse Linksverteidigern Kohlmann und Czichos ranlässt – nämlich

Kenneth Kronholm wird der KSV noch weit bis ins neue Jahr fehlen. beide. Ob man sich so der offensiven Gefahr des Ex-Erfurters beraubt? Könnte sein, aber Sicherheit geht vor. Und aus der marlowskiSicht dürfte auch genau das der richtige Weg zurück nach oben sein. In diesem Sinne KIIIIIIIIIIEEEEEEELL!!! (cv)

Wir sehen uns im Stadion:

2015

Gast

FR, 02.10./19:00

1. FC Magdeburg

SA, 24.10./14:00

SG Dynamo Dresden

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plattgemacht

// Besöök vun güntsiet // Dag röver vun West- na Oostberlin, töven an de Grenz, mitünner stünnenlang. Denn keem de Grenzpolizist un snack sassisch – wi hebbt dat noch in de Ohren. Mit en beten Glück studeer he blots de Utwiesen nipp un nau. Man mitünner müss allens utpackt warrn, wat en Plackeree! Nee, wi harrn keeneen in uns Tank smuggelt un ok keen ünner‘ t Auto fastbunnen – dor kunn he stökern un spegeln as dull. // Un denn: dörchaten in’n Oosten, wi harrn dat schafft! Atenhalen weer man nich so en gode Idee. De Luft rüük na Bruunköhlen un Trabi-Afgas. Na all de Johren hebbt wi jüst düssen Röök ok nich vergeten. // Uns Verwandten luern al op uns – mit Meddag un Kaffe an den Stuvendisch to’n Hoochdreihen. Allens, wat se kriegen kunnen, dat harrn se köfft för den Besöök ut den Westen. Wi weren ja ok de vun güntsiet, vun de anner Siet – för velen do de Siet vun’t Paradies. Dat kunn ok keeneen lütt snacken. marlowski-PaperApp zum Ausschneiden, Sammeln und Angeben! (38) // So harrn beide Partien ehr Güntsiet – un nich allens Aventüer // Abenteuer, hier: die Fahrt von West nach Ost dögg dorto, dat uttosnadörchaten // durchatmen, hier: bei Braunkohlegeruch und Trabiabgas cken un kloor to kriegen. // De Johren lepen – un lütt snacken // klein reden, verharmlosen veel hett sik daan. Kloor mengeleren // vermischen gifft dat ümmer noch Lüüd, Perlonhemmen // Perlonhemden, bügelfrei, aber schwitzig de minnachtig vun „Wessassisch // sächsisch, ein bestimmter Dialekt sis“ oder „Ossis“ snackt, Allens kloor? Wenn nicht, einfach anrufen beim Schleswig-Holsteinischen Heimatman de mehrsten föhlt sik bund, Tel. 0431-98 384-15 oder per Mail an m.ehlers@heimatbund.de. doch allerbest in dat nee‘e Marianne Ehlers hilft Ihnen gerne weiter! Düütschland. De Lüüd, de

Mein »Kiez« in Kiel war lange Zeit der Südfriedhof, ein Viertel, das viel zu bieten hat. Es gibt z. B. einen Park mit einem großen Spielplatz für Kinder mit Schaukeln und Rutschen und so ‘nem coolen Zeug und daneben einen Bunker und auf der anderen Seite ein großer Spielplatz für Junkies mit Spritzernadelmülleimern und Dealern und so ‘nem coolen Zeug. Wir haben Inder, die einen italienischen Pizzaservice und Türken, die einen Chinaimbiss betreiben. Es gibt Geschäfte, bei denen Epileptiker nicht ins Schaufenster schauen sollten, weil die Besitzer und Branchen schneller als der Takt eines Stroboskops

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Kulturen, dat ganze Leven, hett sik doch woll mengeleert – un dat is goot so. // Annerletzt weer ik mal in Radebeul – nee, nich in’t Karl-May-Museum, man in dat DDRMuseum. Dat weer en Reis dörch de Tiet – vun den Anfang na den Krieg bet hen na de Wenn. Un dor güng dat nich blots üm de hoge Politik, veelmehr üm den Alldag vun de Minschen. Wat harrn se op den Disch, womit hebbt se ehr Wäsch wuschen, wo seeg dat mit de Mood ut – un woans weer dat in’n Urlaub. Dat allens un noch veel mehr kunn een bekieken, sik över de Perlonhemmen amüseren un de olen Autos bewunnern. Op eenmal heff ik dacht: bi uns in’n Westen hett dat in de 50er un 60er Johren jüst so utsehn as op de anner Siet. Domals weren de beiden Güntsieden gornich sowiet uteneen, wat den Alldag un dat Leven angüng. Dat keem denn eerst lateer. // Un na de Wenn müssen de beiden Sieden eerstmal wedder opeenanner tokamen. Wi all weet, dat weer nich eenfach. // Un nu, 25 Johr later? Wi fohrt doch geern mal op Besöök güntsiet, wat nu gornich mehr güntsiet is! Wi freut uns, wat de olen Gebüden wedder torechtmaakt sünd, wat wi wannern un Radföhren köönt – dörch en smucke Landschop an de Elv un annerswo. Un an en Grenz mööt wi ok nich mehr töven! Marianne Ehlers, Dipl.-Bibl. Referentin für Niederdeutsch und Friesisch beim SchleswigHolsteinischen Heimatbund

wechseln. So wie der kurzlebige Trödelladen »Omas Schatzkiste«, der mit dem Slogan »Schätze aus Omas Zeiten« warb und dann auch konsequent einen Stahlhelm der Wehrmacht im Fenster stehen hatte. Vor dem Laden hing ein Plakat einer christlichen Organisation, die mit »Jesus Christus begegnen – heute ab 17:00 Uhr im Schützenpark« warb. Und auch wenn sie sich damit ein bisschen weit aus dem Fenster gelehnt hatten, finde ich das doch genauso originell, wie die Fahrschule, bei der man seinen Führerschein auch in einem »Crashkurs« machen kann. Gegenüber befindet sich

die Kindertagesstätte »Kinder für Kinder«, bei der ich mich frage, wie das genau abläuft. Geht es da um ein selbstverwaltetes Kollektiv mit Rätesystem, bei dem die Kinder sich gegenseitig erziehen im Stil von »Herr der Fliegen«? Oder werden dort europäische Kinder in Kinderarbeit von Altersgenossen aus der dritten Welt betreut? Vielleicht wäre »Alte für Alte« ja auch ein vergleichbar schönes Konzept für das nigelnagelneue Altersheim gewesen, das umringt von Bestattungsunternehmen, Blumenläden und dem Südfriedhof selbst, mit der guten Infrastruktur wirbt. – Björn Högsdal –

www.bjoernhoegsdal.de

// Wat meenst du denn dormit – de anner Siet vun de Welt? De anner Stratensiet? Oder wat sünst? // Nix dorvun – ik versöök mi man blots an de Tieden to besinnen, as dat noch de Grenz twüschen de beiden Düütschlands geev. Un do hebbt de Lüüd de DDR so nöömt – de anner Siet, oder ok: güntsiet, achter den Iesern Vörhang. // 25 Johr is dat nu her, as ut de beiden düütschen Lannen een worrn is. Un as dat so is mit so en Beleevnis: nu gifft dat al soveel Lüüd, de düsse Tiet blots noch ut Böker un vun Vertellen her kennt. // Oh man, wat hebbt de Verwandten in OostBerlin sik freut, wenn sik uns Familie mal op den Weg maakt hett. Mit uns Auto dörch de DDR, vullpackt mit Schokolaad un Bananen, Tüüch un anners wat – en Reis as en Aventüer för de Kinner. Un denn mit en Visum för een


WENN DER VATER MIT DEM SOHN

Süßes

oder Saures

Auch in unserer Neubausiedlung hat sich der amerikanische Brauch Halloween eingeschlichen. Viele Familien, ein Haufen Kinder, lustiges Geklingel und mehr oder weniger sinnvolle oder -freie Reime. Thorben war bei unserem ersten SiedlungsHalloween fünf und wollte mit seinem Kindergartenkumpel Jasper um die Häuser ziehen. Meine Frau hatte einen Eimer Naschis gekauft für die Kinder, die bei uns klingelten, und verschwand zu einer Freundin in die

Stadt. Thorben und ich waren auf uns allein gestellt. »Als was willst du denn gehen?«, fragte ich, in der Hoffnung, dass er das schon mit meiner Frau geklärt hatte. »Weiß ich nicht. Mama hat gesagt, du bastelst was mit mir.« »Wie? Du hast noch nichts? Klasse und jetzt? Hast du eine Idee?« »Na ja, so fantasymäßig oder so.« Prima, wenn ich etwas hasse und nicht kann, dann ist es basteln. Also machte ich Thorben Vorschläge aus unserer Verkleidungskiste: »Vielleicht

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Vampir?« Kopfschütteln. »Pirat, Feuerwehrmann oder Polizist?« »Papa, wer hat schon vor einem Polizisten Angst? Es muss etwas Gefährliches sein, ein wildes Tier oder so.« Stimmt, aber woher sollte ich das jetzt alles herkriegen? In meiner Verzweiflung hoffte ich auf Regenwetter, es sah aber nicht danach aus. Thorben wurde langsam ungeduldig. »Papa, Jasper kommt in einer Stunde, dann wollen wir los und jetzt?« Zum Glück konnte ich mich an die langweiligen Kunststunden von früher erinnern, in denen wir immer mit Alltagsgegenständen gebastelt haben. »Thorben, es geht los. Ich habe eine Idee.« Wir nahmen uns Pappteller, drehten die um und schnitten Augen und Nase rein. Einen gefährlichen Mund malten wir drauf. Den Teller haben wir schnell mit brauner Farbe grundiert, dunkle Narben und Tatoos machten das Gesicht schon ein wenig gefährlicher. Klopapier haben wir zusammengeknüllt, in Wasser gestaucht und rot eingefärbt. Jetzt hatte

das Gesicht auch noch ekelige Pusteln. An den Seiten schnell zwei kleine Löcher für das Gummiband, dann noch einen alten Bademantel und Thorben sah aus wie ein Entflohener aus der Seuchenstation. Jasper machten wir auch noch schnell dasselbe Kostüm. »Prima Papa, das hat keiner, aber was ist das genau?« »Hm, nennt euch doch die gefährlichen Neroines.« »Ja, das hört sich super an.« Weg waren die beiden. Nach einer Stunde kamen sie voll bepackt wieder. »Papa, die Leute hatten richtig Angst vor uns Neroines. Wir haben richtig abgesahnt. Alle haben uns gefragt was sind denn Neroines? Was sind das denn für Leute?« »Das heißt Senioren rückwärts.« »Hä und was sind Senioren? Klingt auch gefährlich. Wir gehen noch mal los.« (mf)

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katar 2022

Der längste WM-Countdown der Welt

Kafala der Hiebe Die Diskussion um die spärlich gesäten Menschenrechte in Katar ist seit Tag eins der WM-Vergabe 2022 das Hauptproblem des Wüstenstaates – besser gesagt: die missachteten Menschenrechte selber sind das Hauptproblem. Im Frühling 2014 gab Katar aufgrund der immer stärker werdenden internationalen Kritik bekannt, das sogenannte Kafala-System abzuschaffen. Dies wurde Ende Juni 2015 noch einmal verbal bekräftigt. Das Kafala-System kurz erklärt: Es stellt quasi die Grundlage für die Ausbeutung der ausländischen Arbeiter – oder sollen wir besser sagen: der als Sklaven missbrauchten Gastarbeiter – und hat eben jene menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen zur Folge, unter denen Tausende zu leiden haben und die zahlreichen Menschen das Leben kosteten. Außerdem bindet es die

Arbeiter an das Land, da jeder von ihnen dieses nur mit der Erlaubnis des Arbeitgebers verlassen darf. Das Kafala-System soll angeblich in naher Zukunft durch ein System ersetzt werden, das unter anderem rechtmäßige Arbeitsverträge vorsieht und jeder selbstbestimmt das Land verlassen darf. Im September hat das katarische Kabinett nun ein Reformgesetz verabschiedet, welches laut der Nachrichtenagentur QNA »Maßnahmen zur Regelung der Einreise, des Aufenthaltes, der Ausreise und der Arbeitgeberwechsel von ausländischen Arbeitnehmern« vorsieht. Allerdings gab es bis dato noch keine Info über den Zeitpunkt der Umsetzung. Und dumm auch, dass das Kabinett leider ohne Regierungskompetenzen ausgestattet ist. Letztlich bleibt’s also am Scheich hängen. (cv)

Beschlüsse ohne Regierungskompetenz? – Dem Scheich ist’s gleich.

bier des monats by

and union –  

beast of the deep

Der Südafrikaner Rui Estevez und seine Partner begannen bereits 2007 damit, ungewöhnliche Biere für ihren Heimatmarkt zu kreieren. Als Braustätten wählte man jedoch kleine Traditionsbetriebe in Bayern, in denen handwerklich auf hohem Niveau gearbeitet wird. Zu dieser Zeit hatte der Craft-Bier-Trend Deutschland noch nicht wirklich erreicht. Aber in Südafrika waren Biertrinker schon etwas experimentierfreudiger. So kamen die And-Union-Sorten dort hervorragend an. Mittlerweile kümmern sich Axel Ohm und Patrick Rüther vom »Alten Mädchen« in Hamburg darum, dass auch wir Deutschen in den Genuss von fünf verschiedenen Craft-Bieren aus dem Repertoire von And Union kommen.

In diesem Monat steht »Beast of the Deep« auf dem Verkostungsplan. Das minimalistische Etikett mit dem wilden Namen erzeugt auf den ersten Blick ein wenig Ehrfurcht. Aber die ist gar nicht nötig. Was biestig klingt, ist in Wirklichkeit relativ umgänglich. Im Glas sieht man ein schönes dunkelgoldenes, leicht trübes Bier. Die Nase kommt tatsächlich erst mal etwas harmlos daher, aber schon beim ersten Schluck merkt man, dass das Biest langsam aufsteigt. Es wird dabei jedoch nicht ungemütlich. Ganz im Gegenteil, die feine Malzsüße des hellen Bocks plus Aromen von Marzipan und Biskuit versetzen einen in heimelig herbstliche Stimmung. Die wärmenden 6,5 atü besorgen dann das Übrige. Unser Tipp: Probiert so ein Bier mal zu Kuchen oder einer süßen Nachspeise.

herkunft • Bayern / Südafrika eltern • Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe betriebstemperatur • 8 °C  charakter • handzahm umdrehungen • 6,5 % Vol. stammwürze • 16°P typ • Heller Bock look • clean outfi t • 0,5 l NRW-Flasche wohnsitz • www.andunion.de

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Oktober fest PR EI S

THW startet in der Königsklasse durch

in der

Schatzkammer Die Trödelgaudi in oktoberfestlichem Ambiente

THW will nach Köln – also, alle in die Halle Die reformierte Handball-Champions-League sorgt für Hochspannung bereits in der Gruppenphase: Gleich sieben Heim- und ebenso viele Auswärtsspiele hat der THW Kiel in der Vorrunde der Königsklasse zu bestreiten. Nach der Auftaktniederlage in Zagreb stehen die »Zebras« im Oktober und November besonders unter Druck: In den Heimspielen gegen Flensburg (3.10.), den slowenischen Meister RK Celje (21.10.) und die französische 17-Millionen-Euro-Truppe Paris Saint Germain (12.11.) soll die Basis für den Achtelfinal-Einzug gelegt werden. Neu ist in diesem Jahr die Gruppenaufteilung: Erstmals befinden sich acht statt bisher sechs Teams in den beiden starken Vorrunden-Gruppen A und B. Der THW Kiel hat dabei neben den erwähnten Gegnern mit dem letztjährigen Halbfinal-Gegner MKB Veszprem aus Ungarn, dem türkischen Meister Besiktas Istanbul und dem polnischen Vizemeister Orlen Wisla Plock eine wahre Hammergruppe zugelost bekommen. »Das ist die schwerste Vorrunde aller Zeiten«, sagte THW-Trainer Alfred Gislason beim Blick auf das Tableau. »Paris, Veszprem, Flensburg, Kiel und die weiteren starken Mannschaften in einer Gruppe – mehr geht nicht.«

Tatsächlich bauen die »Zebras«, mit acht Neuzugängen mitten in einem großen Umbruch, auf die Unterstützung ihrer Fans in den Heimspielen. »Wir brauchen die Fans«, erklärt der neue THW-Kapitän Rene Toft Hansen. »Wir haben eine junge Mannschaft, die noch nicht lange zusammenspielt. Das wird eine schwierige Saison, in der uns unsere Zuschauer in wichtigen Phasen richtig helfen können.« Und die Kieler scheinen diese Aufforderung verstanden zu haben: Rund 6.500 Champions-Cards für alle sieben Vorrunden-Spiele gingen über den Ladentisch – ein Plus von rund 2.000 Dauer-Tickets im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch ist bei jedem Heimspiel noch Platz in der 10.285 Zuschauer fassenden Sparkassen-Arena: Selbst für die Spitzenspiele gegen Paris Saint Germain, die Franzosen rüsteten ihren illustren Kader mit dem Millionentransfer von Nikola Karabatic und der Verpflichtung des ehemaligen Kieler Meistertrainers Noka Serdarusic weiter auf, und MKB Veszprem mit den Ex-»Zebras« Aron Palmarsson, Christian Zeitz und Momir Ilic gibt es noch Karten (ab 13,50 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.thw-handball.de/tickets). Der neue THW Kiel in der neuen Königsklasse – eine spannende Kombination!

(KOCH)KURS RICHTUNG  ORIENT Wenn ihr die orientalische Kochkunst gerne immer wieder in den eigenen vier Wänden anwenden möchtet, dann könnt ihr einen von zwei Plätzen für den Kochkurs »Kieler im Orient Express« am 20. Oktober um 18:30 Uhr in der Küche Ahoi! am Blücherplatz gewinnen. Mail an: gewinner@marlowski-magazin.de  Stichwort: Orient Express Einsendeschluss: 18.10.2015 | Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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marlowski dvd-tipp JURASSIC WORLD Erscheint am 22.10.2015 / FSK: ab 12 DVD-Tipp von Film Peter Deliusstr. 3-5

Mehr als 20 Jahre sind vergangen, seitdem die Ereignisse auf Isla Nubar aus dem Ruder liefen. Längst ist der Themenpark wieder eröffnet, größer und sicherer und mit mehr Dinos denn je, so wie es sich John Hammond ursprünglich vorgestellt hatte. Weil die Besucherzahlen deutlich nach unten gehen, arbeitet Claire Dearing an einer neuen Attraktion, um neues Interesse zu wecken: Ein selbst geschaffener Dino-Hybrid, der sich jedoch als so gefährlich und unberechenbar erweist, dass selbst Velociraptoren vor ihm Reißaus nehmen.

14 Jahre nach »Jurassic Park III« wird das auf dem Bestseller von Michael Crichton basierende Franchise zu neuem Leben erweckt. Dabei setzt Universal auf den unerfahrenen Colin Trevorrow, der mit »Safety Not Guaranteed« eine beeindruckende Visitenkarte abgegeben hatte, überlässt aber nichts dem Zufall: Zugpferde sind nicht nur neue und zahlreiche Dinos, sondern auch in der Hauptrolle der angesagte Chris Pratt, der nach dem Sensationserfolg des Films im Kino als neuer Harrison Ford gehandelt wird. (Quelle: Video Markt)

marlowski buchtipp UNSCHULD Jonathan Franzen Rowohlt Buchtipp von Jens Helmerichs

»Unschuld«, eine tiefschwarze Komödie über jugendlichen Idealismus, maßlose Treue und den Kampf zwischen den Geschlechtern, handelt von Schuld in den unterschiedlichsten Facetten: Andreas Wolf, in Ost-Berlin als Sohn eines hochrangigen DDRPolitfunktionärs geboren, hat aus Liebe zu einer Frau vor Jahren ein Verbrechen begangen. Ein Amerikaner, dem er in den Wirren des Berliner Mauerfalls begegnet,

THE DEAD WEATHER Dodge and Burn Rykodisc / Warner Erschienen am 25.09.2015

Jack White ist sicher eine der respektabelsten Personen im aktuellen Musikbusiness – ob nun als Ex-Mitglied der White Stripes, als Labelbetreiber von Third Man Records, mit den SoloVeröffentlichungen unter eigenem Namen oder seinen Bandprojekten, stets bürgt sein Mitwirken für Qualität. Aktuell gibt es Neues von Dead Weather zu vermelden, dem Sideproject von Jack White, Alison Mosshart (The Kills), Dean Fertita (Queens Of The Stone Age) und Jack

Lawrence (Raconteurs). Mit »Dodge And Burn« erschien im September das dritte Album der Supergroup und überzeugt wieder mit dem ganz eigenem dunklen Sound – ein Gebräu aus heavy Gitarrenriffs und fetten Drums mit einer großen Portion knorrigem Blues und rauem Soul, wie es in der Presseinfo passend beschrieben wird. Der Plattendealer unseres Vertrauens: Stefan Löck Blitz Records Hopfenstr. 71

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hat den Kinderwunsch seiner Frau nicht erfüllt und sie dann verlassen. Dessen neue Lebensgefährtin kann ihrem Ehemann, der im Rollstuhl sitzt, nicht den Rücken kehren und pflegt ihn weiter... In diesem fulminanten amerikanisch-deutschen Gesellschaftsroman eines der größten, sprachmächtigsten Autoren unserer Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Und bannen den Leser bis zum Schluss.

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IMMER  MEHR  MÄNNER  FINDET  MAN  NICHT  NUR  MEHR  AUF  DEM  FUSSBALLPLATZ,  BEI  DER  AUTOPFLEGE  ODER IN DER KNEIPE, SONDERN ZUNEHMEND AUCH AM HERD. EINE NEUE SPEZIES IST GEBOREN: DER HOBBYKOCH. KOCHEN IST KULT, BRINGT SPASS UND IST EINFACHER ALS MANN DENKT, MEINT UNSER KOLUMNIST, DER KIELER KOCHBUCHAUTOR JENS MECKLENBURG.  SEIN THEMA IM OKTOBER: MÄNNER ESSEN ANDERS.

männer essen anders Wir Männer essen das Steak, die Frau die Salatplatte. Reines Klischee? Nein! Dass Frauen anders essen als Männer, ist wissenschaftlich erwiesen: Viele Studien zeigen, dass Männer vor allem bei Fleisch und Wurst zuschlagen, während Frauen lieber an Obst und Gemüse knabbern. Bei den Milchprodukten liegen die Geschlechter im Konsum etwa gleichauf, bei den Süßigkeiten haben in jüngeren Jahren die Männer die Nase vorn, während sich jenseits des 55. Lebensjahres vor allem das weibliche Geschlecht auf Süßes

stürzt. Über die Gründe für dieses unterschiedliche Essverhalten scheiden sich allerdings die Geister. Möglicherweise handelt es sich um ein archaisches Relikt – aus den Zeiten, als die Frauen noch Pflanzen sammelten und die Männer jagten und das Vorrecht auf Fleisch beanspruchten. Vielleicht achten Frauen aus biologischen Gründen mehr auf ihre Gesundheit und ernähren sich daher bewusster. Eine große Rolle spielt sicher auch das geltende weibliche Schönheitsideal, das vor allem Schlankheit propagiert.

BENKS KLEINE GIN SCHULE ›Black‹ to the Roots Die Macher des Madame Geneva blanc – ein Mediziner, ein Spirituosenexperte und ein Ernährungswissenschaftler aus Oldenburg in Oldenburg – stellten sich die Frage, wie ein ursprünglicher Gin zu schmecken hat, und kamen zu einer nicht wirklich überraschenden Erkenntnis: Man nehme Wacholder und mache ihn zum absoluten Mittelpunkt. Das Ergebnis ist mit Madame Geneva rund und charmant gelungen. Ein Gin wie vor 100 Jahren. Hier und da noch etwas Koriander und Ingwer und schwupps rein in die große, schwere, schwarze Flasche, deren Form wohl an eben diese gewisse Madame erinnern soll (was nicht ganz geklappt hat, ist aber auch egal). Herausgekommen ist ein erfrischend klarer, würziger Gin mit Wumms, der umso mehr für Begeisterung sorgt, wenn er als FIZZ oder GinTini daherkommt. Ob das allerdings am Ende 45,00 Euro pro Pulle rechtfertigt? Als Gin Tonic mit Goldberg Tonic und einem Berg Limetten genießen. Madame Geneva Herkunft: Oldenburg Alkoholgehalt: 44,4 % Vol. Inhalt: 0,7 Liter Preis: ca. 45,00 €

German Benk ist Mitbegründer des Club of Gin von 1995. Er betreibt mit seinen Partnern die Hafenwirtschaft in Holtenau mit der wohl größten Gin-Auswahl in Kiel. Dort werden auch regelmäßig Gin-Tastings angeboten.

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Und auch die Erziehung ist nicht unwichtig – Während Jungs groß und stark werden sollen, werden Mädchen beim Essen eher zu Mäßigung angehalten. Grundsätzlich gilt: MÄNNER 

ESSEN  MEHR  UND  MIT  MEHR  GENUSS. Doch nicht nur die Essgewohnheiten sind unterschiedlich, auch die Ess-Situation. So trifft man Männer nur selten beim Kaffeeklatsch an, doch wenn es um die Wurst geht, sind sie meist zur Stelle. Allsommerlich zeigt es sich, dass der Grill eine echte Männerdomäne ist. Bis heute lassen sich auch bei den Zubereitungsformen geschlechtsspezifische Zuweisungen erkennen. Kochen, Backen, Schmoren gelten weiterhin als typisch weibliche Kompetenzfelder – zumindest im Alltag in der Familie. DIE  FEINE  KÜCHE  IST 

DAGEGEN  MEIST  CHEFSACHE, 

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DIE  MEISTEN  STERNE-KÖCHE  SIND  (IMMER  NOCH)  MÄNNLICH. Und auch wenn die Frau das Zepter in der Küche schwingt, gekocht wird meist für männliche Bedürfnisse. Soziologen meinen herausgefunden zu haben, dass 90 Prozent der Frauen in Partnerschaften dem männlichen Geschmack entsprechend kochen und sich selbst dem Gaumen ihres Gatten anpassen. Aber wir zeigen uns selbstverständlich Kompromissbereit und bereiten für unsere Holde ein spanisches Huhn zu. Geflügel wird von Männern und Frauen gleich gern gegessen. Und zum Ausgleich für den deftig-männlichen Knoblauch kann Mann noch ein Stück »weiblichen« Ingwer mit in die Pfanne geben. Mehr Kompromiss zwischen den Geschlechtern geht nicht!

SPANISCHES HUHN IN KNOBLAUCHSAUCE   (FÜR 4 PERSONEN)

900 g Hühnerflügel oder 3 Hühnerbrustfilets, mit Salz und  Pfeffer gewürztes Mehl, 4 EL Olivenöl, 4 EL Butter, 6 EL trockener Weißwein, 4 EL Geflügelfond, 3 TL gehackter Knoblauch,  1 EL gehackte Petersilie, 2 EL trockener Sherry, 2 EL spanischer  Brandy, Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Petersilie  So  geht’s: Das Hühnerfleisch in kleine Stücke zerteilen und in dem mit Salz und Pfeffer gewürzten Mehl wenden. In einer großen Pfanne das Öl mit der Butter erhitzen. Die Hühnerstücke hineingeben und braten, bis sie goldbraun sind, dabei häufiger wenden, damit alle Seiten gleichmäßig bräunen. Den Wein, Geflügelfond, Knoblauch und Petersilie zugeben und so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert ist. Mit Sherry und Brandy ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie garniert servieren.


in die schuhe. fertig. run!

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marlowski Magazin 2015.10  

Die Oktoberausgabe des marlowski Magazin.

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