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September_2012 Nr. 29

Ochtersumer

N E U E S AU S D E M S Ü D E N

Eindrücke aus Tansania

Im Interview

Schützenclub Horrido

Begeistert vom ersten Maisbrei aus dem Ofen: S. 3

Klaus Schmetz pflegt die Grünanlagen des VfR: S. 6

Prinz Ernst August kam 1962 zum zehnjährigen Jubiläum: S. 10

Schöne Ausblicke auf Ochtersum

Richtung Steinberg: In der Mitte ist das Altenheim (mit grauem Dach) zu sehen und rechts oben die Grundschule.

Wer in einem der drei Ochtersumer Hochhäu- Haus von innen nach außen zu modernisie- und mit einer neuen Wärmedämmung ausgeser in den oberen Etagen wohnt, hat eine tolle ren“, erklärt Karsten Bösenberg, Bauleiter beim stattet. Seit Mitte August ist das Gerüst vollAussicht auf Ochtersum und die Stadt. Nora BWV. „Jetzt sollen noch die Außenanlagen an- ständig entfernt. Die Eheleute Kühle freuen und Hermann Kühle wohnen hier, seit das sprechend gestaltet werden“, sagt Bösenberg. sich, dass sie von ihrer Wohnung jetzt wieder sj Hochhaus des Beamten-Wohnungs-Vereins Im Februar wurde das Haus eingerüstet den freien Ausblick genießen können. (BWV) vor 40 Jahren bezugsfertig war. Jetzt wurde das Haus modernisiert. Ein neuer Fahrstuhl wurde eingebaut, die Flure saniert und der Hauseingang zur Straße hin verlegt und modern gestaltet. Darüber hinaus gibt es jetzt eine behindertengerechte Rampe zum Hauseingang. „Vor zwei Jahren haben wir angefangen, das Von Michaeliskirche, Dom und Andreaskirche bis zur St.-Godehard-Basilika (Kirchtürme von links).

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Ochtersumer

E indrü c ke aus Tansania

Begeistert vom ersten Maisbrei aus dem Ofen Zwei Ochtersumerinnen lebten zwei Wochen im Dorf Ihanja Iris Oppermann und Christiania Stieghorst aus Ochtersum gehörten zu einer siebenköpfigen Reisegruppe des evangelischen Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt nach Tansania. Zwei Wochen lang lebten sie in Ihanja, einem Dorf im zentralen tansanischen Hochland, mit den Frauen im Dorf zusammen und brachten ihnen Hilfestellungen für einen leichteren Alltag. Mit dieser armen Region in Tansania pflegt der Kirchenkreis seit Jahren eine Parnerschaft. Eine lange Reise lag hinter den Frauen. Per Flugzeug ging es von Frankfurt über Addis Abeba und Kilimandscharo nach Arusha in Tansania. Von dort fuhren sie mit dem Jeep rund 350 Kilometer nach Ihanja. Die Frauen hatten Zubehör und Pläne im Gepäck, mit denen sie die tansanischen Frauen dabei unterstützen wollten, ihr Leben zu erleichtern. Christiania Stieghorst wusste, was sie erwartete, denn sie hat einige Jahre lang in Tansania gelebt. Iris Oppermann war zum ersten Mal dort und beschreibt ihre Eindrücke: In Ihanja angekommen, wurden wir mit „Karibuni“ begrüßt, das heißt in der Landessprache Kisuaheli „Willkommen“. Ihanja liegt in einer sehr armen Region, die besonders von Trockenheit betroffen ist. Zu unserem Projekt hatten wir zwölf tansanische Frauen eingeladen, um mit ihnen gemeinsam zu leben, zu arbeiten und voneinander zu lernen. Die Seminar-Tage waren gefüllt mit Inhalten, die sich die Frauen vorher gewünscht hatten.

Jeder Tag begann mit einer gemeinsamen Andacht, die abwechselnd von uns und den Tansanierinnen gestaltet wurde. Die Amtssprache in Tansania ist zwar Kisuaheli, aber wir wollten uns auf Englisch verständigen. So lernten wir gemeinsam die englischen Vokabeln, die für unsere Projekte wichtig waren. Zu den Seminar-Themen gehörten zum Beispiel die Herstellung von Seifen und Hautcremes und das Backen von Brot. Brot ist dort unüblich, hauptsächlich essen die Menschen Maisbrei, Maisfladen und Bohnen. Wir kochten gemeinsam Marmeladen aus den Früchten, die dort wachsen: Papayas, Gu-

Fotos: Iris Oppermann

Maisbrei, Maisfladen und Bohnen

aven und Rosellen. Einen Samstag nutzten wir dazu, die Aufenthaltsräume der Dorfbewohnerinnen mit Wandfarbe aufzuhellen. Mit viel Spaß schwangen einige Tansanierinnen zum ersten Mal im Leben einen Malerpinsel. Das für mich wichtigste Projekt war der Bau eines kleinen Ofens aus selbst gebrannten Lehmziegeln. Als der erste Uji (flüssiger Maisbrei) gegart aus dem Ofen kam, waren Iris Oppermann (kniend in der Mitte) und Christiania Stieghorst die Tansanierinnen be- (Vierte von rechts) gehörten zur Reisegruppe nach Tansania. geistert. Im Vergleich zu den dort üblichen offenen Feuerstellen Brunnenwasser aus der Tonne lässt sich der Feuerholzbedarf mit dem Ofen Uns stand ein Haus zum Schlafen zur Verfüauf ein Minimum reduzieren. Wer den Alltag der Frauen kennengelernt hat, weiß, dass der gung, das ans Stromnetz angeschlossen ist. Der Tagesablauf durch die beschwerliche Suche Strom fließt aber nur unzuverlässig und es war von Feuerholz bestimmt wird. Darüber hinaus nützlich, dass wir Solarlampen dabei hatten. wird die Abholzung zu einem immer größe- Zu den sanitären Einrichtungen nur so viel: ren Problem. Dieser Ofen soll für die tägliche Statt des gewohnten fließenden Wassers gab Nahrungszubereitung der Kindergartenkinder es eine mit Brunnenwasser gefüllte Tonne, aus genutzt werden. Schon bald hatte er Interes- der wir mit abgeschnittenen Plastikflaschen sierte angelockt, die sich angeschaut haben, Wasser zum Waschen und Kochen schöpfen konnten. Vor allem fließendes Wasser schätze wie sie ihn nachbauen können. ich jetzt als Kostbarkeit. Einkaufen konnten wir in Ihanja nicht. In einem Dorfladen wurden nur Stoffe, getrocknete Fische, Kernseife und Früchte angeboten. Wenn wir statt Maisbrei und Bohnen mal etwas anderes essen wollten, besorgte uns ein Helfer Kartoffeln, Tomaten und Kochbananen aus Singida, der nächstgrößeren Stadt. In der Zeit des Zusammenlebens und Arbeitens erfuhren wir viel voneinander. Neben den kulturellen Unterschieden wurden auch die verbindenden Elemente deutlich, allen voran die gemeinsamen Ziele und Werte im christlichen Glauben. Es entstanden Freundschaften und Beziehungen mit den Frauen, die uns weit Iris Oppermann (rechts) paukt mit Maria über die Zeit unserer Reise nach Ihanja verbinIris Oppermann den werden. Shabani aus Ihanja Englischvokabeln.

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Persönliches Liebe Leser, mitten in den Sommerferien kam eine große Hitzewelle auf uns zu. Die Wettervorhersagen versprachen Rekordtemperaturen. „An den Küsten ist die Hitze noch am besten zu ertragen“, hieß es. Und alle Radiosender fragten ihre Hörer, wie sie das Hitzerekord-Wochenende verbringen wollen. Ich hatte einen Traum, wie mein perfekter Tag bei diesem heißen Sommerwetter aussehen könnte: Mit meinem Mann und Freunden fahre ich ans Meer. Um 8 Uhr geht die Fahrt los und schon um 10.30 Uhr sitzen wir an einer Strandpromenade direkt am Meer und trinken Cappuccino. Anschließend sind es nur wenige Schritte zum Strandkorbverleih, wo wir einen Strandkorb in der ersten Reihe am Meer bekommen. Wir genießen die Sonne und baden im Meer. Duschen und Umkleidekabinen stehen zur Verfügung und in unmittelbarer Umgebung werden Getränke, Krabbenbrötchen und Eis angeboten. Zum Abschluss des Tages schlemmen wir in einem Hafen-Restaurant köstlichen Fisch und fahren ohne Staus wieder nach Ochtersum zurück. Einen solch traumhaften Tag wollten viele erleben und machten sich auf den Weg an die Küsten. Deshalb gab es stundenlange Staus auf den Autobahnen, die Strandkörbe waren belegt und die Restaurants ausgebucht. Wie gut, dass wir den Steinberg vor der Tür haben. Hier ließ sich die Hitze aushalten. Ans Meer fahren wir ein anderes Mal.

Neues vom Wildgatter

Fotokalender „Wildwechsel 2013“ Der diesjährige Fotowettbewerb des Fördervereins Wildgatter ist zu Ende. Bei der Wildgatter-Rallye am 9. September sollen die Gewinner ausgezeichnet werden, die die Jury aus insgesamt 280 Einsendungen ermittelt hat. Unabhängig von der Wahl der Jury hat der Förderverein aus den Einsendungen bereits die Fotos für den Kalender „Wildwechsel 2013“ ausgesucht. Um die Auflage der Kalender zu planen, bietet er bis zum 30. September die Möglichkeit zur Vorbestellung an. In diesem Jahr kann der Kalender erstmals mit Firmenaufdruck bestellt werden. Die Kalender kosten 10 Euro, bei Bestellung ab vier Exemplaren reduziert

sich der Preis. Der Reinerlös ist für die Tiere am Wildgatter bestimmt. Weitere Informationen gibt es unter www. wildgatter-hildesheim.de, Anfragen per E-Mail: info@wildgatter-hildesheim.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Altweibersommer. Sabine Jüttner

Impressum WIR OCHTERSUMER – Neues aus dem Süden Bernward Mediengesellschaft mbH, Domhof 24, 31134 Hildesheim Verantwortlich für den Gesamtinhalt (Text und Anzeigen): Mirco Weiß, Anschrift s. o. Anzeigen: Michael Busche Telefon 0 51 21/307-870, Fax 0 51 21 / 307-801 E-Mail: anzeigen-ochtersumer@bernwardmedien.de Redaktion: Sabine Jüttner Telefon 0 51 21/307-800, Fax 0 51 21 / 307-831 E-Mail: anzeigen-ochtersumer@bernwardmedien.de Handelsregister Hildesheim Nr. B147. Geschäftsführer Thomas Hagenhoff, Hildesheim. Verteilung: H.V.O. - Hildesheimer Verteilerorganisation GmbH & Co. KG Druck: B&W Druckservice, In den sieben Äckern 2, 31162 Bad Salzdetfurth Anzeigenpreisliste: gültig ab 1. Oktober 2010, abrufbar unter anzeigen-ochtersumer@bernwardmedien. de oder Telefon 0 51 21 / 307-870 Verteilte Auflage: 4000 Exemplare, Erscheinung monatlich. Keine Gewähr für unverlangt eingesandte Manuskripte. Die Redaktion behält sich die Kürzung von Pressemitteilungen und Leserbriefen bei Abdruck vor. Anzeigenentwürfe des Verlages sind geschützt. Übernahme nur nach vorheriger Absprache. Für unverlangt eingeschickte Bilder und Besprechungsexemplare wird keine Haftung übernommen. Rücksendung nur, wenn Porto beiliegt. Für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen wird keine Haftung übernommen. Bei Nichtlieferung besteht kein Entschädigungsanspruch.

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Ochtersumer

N eues vom Vf R Ochtersum

Der Fritz-Ziesener-Pokal geht an den VfR te. Erst kurz vor Schluss traf Matthias Henze für den VfR zum 4:4-Ausgleich. Im Elfmeterschießen konnte VfR-Torwart Marcel Schmidt zwei Schüsse des Gegners parieren, sodass der VfR Ochtersum das Finale mit 8:6 gewinnen konnte. Nach 2005 und 2006 ist das der dritte Pokal-Sieg für den VfR. Für die ersten vier Mannschaften gab es Preisgelder und für den Turniersieger den großen Pokal. Die Siegerehrung übernahmen der 2. Vorsitzende Alfred Gentemann und der Ehrenvorsitzende Fritz Ziesener. Florian Preußner

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Bereits zum achten Mal wurde vom 23. bis zum 27. Juli auf der Anlage des VfR Ochtersum der Fritz-Ziesener-Pokal ausgespielt. Acht Mannschaften, von der Bezirksliga bis zur 2. Kreisklasse, spielten in zwei Gruppen die beiden Endspielteilnehmer aus. Am Ende standen sich im Finale der TuSpo Schliekum aus der Bezirksliga und die 1. Mannschaft des Gastgebers VfR Ochtersum gegenüber. Nach 90 Minuten stand es 4:4 unentschieden, wobei der Gast aus Schliekum einen 1:3 Rückstand in kürzester Zeit in eine 4:3-Führung umwandeln konn-

*Nicht auf verschreibungspflichtige Arzneimittel und Zuzahlungen, nur für einen Artikel gültig

Fritz Ziesener, Alfred Gentemann und VfR-Mannschaftsführer Didi Steindor.

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Redaktions- und Anzeigenschluss für die OktoberAusgabe: 21. September

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Interview in O chtersum

„Gern hilfsbereit – ohne Wenn und Aber“ Klaus Schmetz pflegt seit 28 Jahren die Grünanlagen des VfR Ochtersum Klaus Schmetz ist im Juni 1950 in Ochtersum geboren und lebt bis heute in der St.-GodehardStraße. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Bis zu seinem Ruhestand war er 34 Jahre Bezirksleiter der Firma Henkel im Kosmetik-Bereich. Seit 1974 pflegt er mehrmals pro Woche die Grünanlagen des VfR Ochtersum am Philosophenweg. 2006 wurde er für diese freiwillige Aufgabe mit dem Ochtersumer Ehrenbrief ausgezeichnet. Welche Überschrift sollte ein Porträt über Sie tragen?

Gern hilfsbereit – ohne Wenn und Aber. Wenn Sie nicht Bezirksleiter für Kosmetik geworden wären, was dann?

Als junger Mensch wollte ich mal in die Computerbranche. Aber dann bin ich durch meinen Vater, der auch bei Henkel arbeitete, zu meinen Beruf gekommen. Was bedeutet Ochtersum für Sie?

Sehr viel. Ochtersum ist mein

Geburtsort. Die Umgebung, die Nachbarn und das familiäre Umfeld sind mir wichtig. Der Platz in Ochtersum, den Sie privat am liebsten mögen?

Am liebsten bin ich auf dem VfR-Fußballplatz. Ein aktueller Buchtipp?

Das müssen andere beurteilen. Was mögen Sie an sich gar nicht?

Ich wollte eigentlich schon immer das Rauchen aufgeben, aber es hat noch nicht geklappt. Und ich esse zu viele Süßigkeiten. Auf was sind Sie besonders stolz?

Ich lese die Tageszeitung und die Bibel. Für einen Tag würden Sie gern wer sein?

Ich möchte kein anderer sein.

Dass ich mich im Außendienst beruflich durchgeboxt habe und meine Arbeit 34 Jahre lang geschafft habe. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?

Welches Bild sehen Sie von Ihrem Wohnzimmer aus?

Ich schaue auf die Kreuzung Wunramstraße in Richtung Steinberg. Früher konnte ich von dort aus noch die Kupferschmiede sehen, jetzt versperren Häuser den Blick. Was können Sie nicht ausstehen?

Wenn Menschen lügen und nicht offen zu einem sind. Was gefällt Ihnen an sich besonders?

Gesundheit für mich und meine Familie. Was würden Sie sich sonst noch wünschen?

Dass sich viel mehr Bürger für unseren Ortsteil einsetzen. Zum Beispiel könnten sich Menschen in ihrer jeweiligen Nachbarschaft zusammentun und dafür sorgen, dass die Ochtersumer Grünflächen ordentlich aussehen und die Misere mit dem wuchernden Unkraut beendet wird.

Der September Das ist ein Abschied mit Standarten aus Pflaumenblau und Apfelgrün. Goldlack und Astern flaggt der Garten, und tausend Königskerzen glühn. Das ist ein Abschied mit Posaunen, mit Erntedank und Bauernball. Kuhglockenläutend ziehn die braunen und bunten Herden in den Stall. Das ist ein Abschied mit Gerüchen aus einer fast vergessenen Welt. Mus und Gelee kocht in den Küchen. Kartoffelfeuer qualmt im Feld. Das ist ein Abschied mit Getümmel, mit Huhn am Spieß und Bier im Krug. Luftschaukeln möchten in den Himmel. Doch sind sie wohl nicht fromm genug. Die Stare gehen auf die Reise. Altweibersommer weht im Wind. Das ist ein Abschied laut und leise. Die Karussells drehn sich im Kreise. Und was vorüber schien, beginnt.

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Dorfkrug richtet Hoffest aus zum Jubiläums-Bürgerschießen

Wildgatter Sommer-Safari Am Sonntag, 9. September, veranstaltet die Kupferschmiede von 10 bis 18 Uhr ein Kinderfest am Wildgatter. Trampoline und Hüpfburgen, eine Kinderschminkstation und Ponyreiten stehen kostenlos zur Verfügung; um eine Spende für den Förderverein Wildgatter wird gebeten. Speisen und Getränke gibt es zu familienfreundlichen Preisen.

Ortsratssitzung

Zum Hoffest des Schützenclubs Horrido am Samstag, 15. September, werden Tische und Stühle für 120 Gäste bereitstehen. Bei schlechtem Wetter wird die Freiwillige Feuerwehr eine Zeltüberdachung errichten. Das Team vom Dorfkrug bietet Speisen und Getränke zu günstigen Preisen: Kaffee und Kuchen, Getränke an einer Außentheke und Speisen vom Grill. Ab 15 Uhr spielt die Feuerwehrkapelle, anschließend gibt es Musik aus der Musikanlage. Um 16.30 Uhr wird angegrillt. Feiern Sie mit, wir freuen uns auf Sie! Ihr Dorfkrug-Team

Der Ortsrat Ochtersum tagt am Mittwoch, 12. September, im Ortsgemeinschaftshaus, Konrad-Adenauer-Straße 9. Ab 17.30 Uhr können Bürger ihre Anliegen vortragen, um 18 Uhr beginnt die Sitzung. Beraten wird unter anderem über die Geschwindigkeitsmessanlage an der Wunramstraße und den Ortsbeauftragten ab 2013.

Jubiläums-Bürgerschießen Der Schützenclub Horrido, der in diesem Jahr 60 Jahre besteht, lädt am Donnerstag, 13., und Freitag, 14. September, zum Bürgerschießen ein. Jugendliche ab 12 Jahren benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung ihrer Eltern. Die Schießzeiten sind am Donnerstag von 18 bis 21 Uhr und am Freitag von 14 bis 18 Uhr im Schützenhaus, St.-Godehard-Straße 17. Ermittelt werden der Jugendbeste, der beste Einzelschütze und die beste Mannschaft, die jeweils aus drei Teilnehmern besteht. Bei einem Hoffest am Schützenhaus am Samstag, 15. September, ab 15 Uhr werden die besten Schützen geehrt und das 60-jährige Jubiläum des Vereins gefeiert.

Basar rund ums Kind in der Aula Der Spielkreis „Zwergenparadies“ lädt am Samstag, 15. September, von 14 bis 16 Uhr zu seinem diesjährigen Herbstbasar „Schnäppchen für die Schätzchen“ in die Ochtersumer Aula (Schlesierstraße) ein. Angeboten werden Kinderkleidung, Kinderwagen, Autositze, Fahrräder, Spielsachen, Kinderbücher und vieles mehr. Für eine Stärkung der Besucher wird mit Kuchen, Waffeln und Herzhaftem gesorgt. Wer etwas verkaufen möchte, kann sich einen Standplatz reservieren lassen, Telefon 0 51 21 / 1 02 96 30.

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Basar im St.-Altfried-Kindergarten

Erste-Hilfe-Ausbildungen bei den Maltesern Zweitägige Erste-Hilfe-Ausbildungen veranstalten die Malteser jeweils vom 1. bis 2., 15. bis 16. und 26. bis 27. September. Eintägige Kurse für Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort werden am 1. und 15. September angeboten. Am 15. September gibt es einen Kurs für Notfälle im Kindes- und Säuglingsalter. Die Kurse finden jeweils von 9 bis 16 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Malteser-Haus, Waterloostraße 25, in Hildesheim (Stadtbuslinie 5). Anmeldung unter Telefon 5 50 15 oder per E-Mail: ausbildung@malteser-hildesheim.de

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Einen Basar für Kinderkleidung und Spielzeug veranstaltet der St.-Altfried-Kindergarten, Am Burghof 34, am Samstag, 29. September, von 14 bis 16 Uhr. Stöbern ist erwünscht, für das leibliche Wohl wird gesorgt.

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Termine der Lukasgemeinde

Neue Spielgruppe Mitte September startet eine neue Spielgruppe für Kinder im Alter von etwa 20 Monaten bis drei Jahren (ohne Eltern). Jeweils dienstags und donnerstags von 9 bis 11.30 Uhr werden die Kinder betreut. Nähere Informationen gibt es bei Esther Bußmann, Telefon: 99 77 20.

Veranstaltungen: 03.09., 15.00 Uhr: Frauennachmittag (Seniorinnen): Sommerabschiedsfest im Vereinsheim „Gartenfreunde Vier Linden“ 11.09., 19.30 Uhr: Bastelgruppe 12.09., 18.30 Uhr: Jugend-Teamer-Café 13.09., 19.30 Uhr: Geburtstags-Besuchsdienstkreis 17.09., 15.00 Uhr: Frauennachmittag (Seniorinnen): Bericht über ein Frauenseminar in Tansania (Christiania Stieghorst) 18.09., 19.30 Uhr: Gesprächskreis „Glaube heute“ 25.09., 19.30 Uhr: Frauenkreis: Eine Auswahl von Deutschlands lustigsten Leserbriefen 26.09., 19.30 Uhr: Tanzen im Kreis: „Danke, danke, Erntedank“ 27.09., 10.00 Uhr: Besuchsdienst für Neubürger 27.09., 15.00 Uhr: Herrenrunde (Senioren), Ausflug nach Rheden: Alte Wehrkirche – Kirche im dörf lichen Umfeld (mit Pastor Rudolf Friemelt) 01.10., 15.00 Uhr: Frauennachmittag (Seniorinnen): Erntedanknachmittag „Unser täglich Brot“

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Jeden Dienstag: 16.30 Kinderchor für 5- bis 7-Jährige; 17.00 Chorprobe ab 8 Jahren Jeden Freitag: 16.30 Pfadfindergruppe des VCP für 9- bis 11-Jährige, Infos bei Christian Brems, Telefon 2 94 78 42 ße

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Einladung zum Kindergottesdienst Jeden Freitag von 15 Uhr bis 16.30 Uhr (außer in den Ferien) sind Kinder ab fünf Jahren zum Kindergottesdienst eingeladen. Dabei können die Kinder mit dem „KiGo“Team biblische Geschichten erleben, basteln, singen, beten und spielen.

Gottesdienste: Andacht im Altenheim: mittwochs um 10 Uhr 09.09., 10 Uhr: 14.09., 17 Uhr: 16.09., 11 Uhr: 23.09., 10 Uhr: 30.09., 10 Uhr: 05.10., 17 Uhr: 06.10., 11 Uhr: 07.10., 10 Uhr:

Gottesdienst Minigottesdienst; anschließend Imbiss Familiengottesdienst, anschließend Mittagessen Gottesdienst Gottesdienst Minigottesdienst; anschließend Imbiss Taufgottesdienst Erntedankgottesdienst mit Abendmahl, anschließend Kirchentee und Gemeindeversammlung

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Termine der St.-Altfried-Gemeinde

Kolpingsfamilie sammelt Altkleider Am Samstag, 22. September, sammelt die Kolpingsfamilie Ochtersum tragbare Kleidung, Schuhe, Federbetten usw. Die Kleiderspenden sollten bis 9 Uhr gut sichtbar an der Straße stehen. Der Erlös der Sammlung ist für die Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit bestimmt.

Veranstaltungen 09.09., 19.00 Uhr: Jugendtreff 12.09., 09.00 Uhr: Gemeindefrühstück, Thema: „Die Bibel, das unbekannte Buch“ 13.09., 15.00 Uhr: Handarbeitskreis 15.09., 09.15 Uhr: Marta und Maria, offener Frauentreff: Tagesausflug nach Alfeld 16.09., 19.00 Uhr: Jugendtreff 20.09., 15.00 Uhr: Handarbeitskreis 23.09., 19.00 Uhr: Jugendtreff 25.09., 16.00 Uhr: Besuchsdienst 27.09., 15.00 Uhr: Handarbeitskreis

Gottesdienste 07.09., 19.00 Uhr: hl. Messe 08.09., 10.00 Uhr: Ökumenischer Einschulungs- gottesdienst der Grundschule 17.30 Uhr: Vorabendmesse 09.09., 10.30 Uhr: Hochamt 12.09., 09.00 Uhr: hl. Messe 14.09., 10.00 Uhr: Wortgottesfeier im Altenheim 19.00 Uhr: hl. Messe 15.09., 17.30 Uhr: Vorabendmesse 16.09., 10.30 Uhr: Hochamt 10.30 Uhr: Kleine Kirche 19.09., 09.00 Uhr: hl. Messe 21.09., 19.00 Uhr: hl. Messe 22.09., 17.30 Uhr: Vorabendmesse 23.09., 10.30 Uhr: Hochamt 26.09., 10.00 Uhr: hl. Messe 28.09., 10.00 Uhr: hl. Messe im Altenheim 29.09., 17.30 Uhr: Vorabendmesse 30.09., 10.30 Uhr: Hochamt

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September_2012

vor 5 0 Jahren in Ochtersum

Das zehnjährige Bestehen des Schützenclubs Horrido wurde 1962 mit einem Zeltfest gefeiert. Am Samstag, 30. Juni, ging es los und am Montagabend, 2. Juli, endete die Feier mit Festessen und Tanz. Das Programm wurde in der damaligen Festschrift veröffentlicht (siehe unten). Als Ehrengast begrüßten die Schützen Seine Königliche Hoheit Prinz Ernst August von Hannover, Schirmherr des Deutschen Schützenbundes. Am Montagnachmittag gab es einen Kinderumzug mit anschließendem Kinderfest. Schulleiter Hermann Rittmeier hielt in der Ochtersumer Schulchronik die Aufstellung des Umzugs fest: 1. Musik, 2. Kindergarten: 23 Kinder, 3. Radfahrer, 4. Ehrendamen, 5. Scharfschützenzug, 6. Blumenbogen, 7. Brautpaar, 8. Radfahrer, 9. Käfer, 10. Blumenbogen, 11. Schützen, 12. Schneewittchen, 13. Transparent, 14. Rätsel, 15. Indianer, 16. Tell, 17. Geck, 18. Mecki und Meckeline, 19. Radfahrer. Rittmeier schrieb: Leider verregnete der gut organisierte Kinderumzug, der nur durch zwei Straßen zum Zelt geleitet werden konnte. Dort

Foto: Elfriede und Friedrich Ziesener

Prinz Ernst August feierte mit dem Schützenclub Horrido das zehnjährige Jubiläum

Ernst Kipker, Vorsitzender des VfV Hildesheim und späterer Oberkreisdirektor (mit Brille), und Prinz Ernst August (Mitte) laufen beim Festumzug nebeneinander.

gab‘s für jedes Kind außer einer Coca-Cola noch Waffeln, Süßigkeiten und Eis, gestiftet von der Kreisbauernschaft. Außerdem bekam jedes

Kind zwei Freikarten für das Karussell. Gegen 17.30 Uhr wurden die Kinder mit Musik zum Sabine Jüttner Schulhof zurückgebracht.

Grußworte in der Festschrift Ochtersum, vor den Toren der Stadt Hildesheim gelegen, feiert das 10-jährige Bestehen des Schützenclubs, verbunden mit der Fahnenweihe. Die gesamte Gemeinde Ochtersum nimmt regen Anteil an dieser Feier und wird in ihrer Gesamtheit zum guten Gelingen des Festes beitragen. Den auswärtigen Vereinen und Gästen wünschen wir hier in Ochtersum einige frohe Stunden und Erholung. Das gesamte Dorf wird an diesen Tagen sein Festgewand anlegen. Joh. Eilers, Bürgermeister H. Ihme, Gemeindedirektor

Erstmalig seit seinem 10-jährigen Bestehen veranstaltet der Schützenclub Ochtersum ein Zeltvergnügen. Zu diesem Fest, bei dem gleichzeitig die Weihe der Fahne vorgenommen wird, heiße ich alle lieben Gäste und Freunde herzlich willkommen und wünsche ihnen frohe Stunden im Kreis der Schützen. Mein besonderer Gruß gilt jedoch den Brudervereinen, die uns die Ehre ihres Besuches geben. Sie unterstützen damit den Wunsch, das Ansehen unseres jungen Vereins in der Bürgerschaft zu heben und für unsere so schöne Schützensache neue Anhänger zu gewinnen. Wer wünscht sich nicht dem Kreis von Männern anzugehören, die den Schießsport so auffassen, wie es seiner Bedeutung zukommt, die Kameradschaft, Heimatsinn und echte Bürgertugend pflegen. So wünsche ich allen Gästen und Freunden ein herzliches „Gut Schuss“. Georg Wiegand, 1. Vorsitzender


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Ochtersumer

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Fundstück in Ochtersum

Ansturm auf „billiges“ Benzin sorgt für Chaos in der Rex-Brauns-Straße Das Foto zeigt den Ansturm auf die Ochtersumer Tankstelle, nachdem der Preis pro Liter um neun Cent gesunken war. Ein Liter Super kostete jetzt „nur noch“ 1,649 Euro. Nach Preissenkungen kommt es regelmäßig zu einem Verkehrschaos mit gefährlichen Situationen vor der Tankstelle.

150 Jahre Volksbank Hildesheimer Börde:

2000 Gäste beim Jubiläums-Zeltfest Die Volksbank Hildesheimer Börde eG besteht seit 150 Jahren und ist damit die älteste Volksbank in der Region Hildesheim. Mit der Gründung der „Spar- und Vorschusskasse Hoheneggelsen“ im Jahr 1862 wurde der Grundstein für die jetzige Volksbank Hildesheimer Börde eG gelegt. In Ochtersum ist die Volksbank mit einer Geschäftsstelle und Reisebüro direkt im Hagebaumarkt/Floraland vertreten. Heute ist die Bank mit 16 Geschäftsstellen, fünf Reisebüros, 170 Mitarbeitern und 580 Millionen Bilanzsumme grundsolide in der Region aufgestellt. Im Jubiläumsjahr wurde die Volksbank als beste Bank der Region vom Hildesheimer Kundenspiegel ausgezeichnet. Gefeiert wurde das Jubiläum am Gründungsort Hoheneggelsen mit einem Jubiläumzeltfest. Dazu konnte der Bankvorstand, Gerd Streuber

und Jörg Biethan, 2000 Gäste begrüßen. Die Jubiläumsrede hielt Gert Lindemann, niedersächsischer Landwirtschaftsminister und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bank. Er unterhielt die Gäste mit einem Rückblick auf die Entwicklung der Bank in den letzten 150 Jahren. Grußworte überbrachten Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Volksund Raiffeisenbanken, Edgar Schneider, Vorstandsmitglied des Genossenschaftsverbandes, und Reiner Wegner, Hildesheimer Landrat. Anschließend wurde ein attraktives Programm geboten mit Musikzügen aus der Region, Cheerleadern aus Söhlde, der „Wiener Hofreitschule“ aus Eisdorf und der „TrickingGruppe“ von Eintracht Hildesheim, die atemberaubende Akrobatik zeigte. Die Band „Bayern Stürmer“ sorgte für beste Party-Stimmung.

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Sehlem spielt vor 2000 Gästen.


150 Jahre

Von Menschen für Menschen –

wer innovativ ist, gewinnt!

„Wenn ich groß bin, habe ich richtig viel vor. Dabei helfen mir Mama, Papa, Oma, Opa, Tante, Onkel – und die Volksbank. Dann kann ich mir später alle Wünsche erfüllen.

Handy Notebook

Foto: © DenisNata · Fotolia.com

Führerschein Motorroller

Ausbildung Urlaub Auto

Mit unseren neuen Kindersparplänen haben Kinder eine gute Perspektive verlängert für ihre Zukunft. Jubiläumsprodukt . September 2012 bis zum 30

Bei Abschluss eines Kindersparplans im Monat September 2012 schenken wir Ihnen eine Kinderfreikarte nach Wahl für den Erlebniszoo in Hannover, für das Rastiland in Salzhemmendorf oder für den Familienpark in Sottrum.

HI-Börde Volksbank % ☎

Im Mittelfeld 3 · 31139 Hildesheim · 05121 9186126 05129 · www.vbhb.de direkt 809-0 im Hagebaumarkt in Hildesheim-Ochtersum

Wir Ochtersumer  

Das Stadtteilmagazin für den Hildesheimer Süden

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