Issuu on Google+

April_2014 Nr. 48

Gebäudeservice

ů Gebäudereinigung ů Teppichreinigung ů Gardinenwäsche ů Glasreinigung

Ochtersumer N E UES AUS D EM S ÜD EN

Albert Schröter GmbH Rex-Brauns-Straße 10 ‡ 31139 Hildesheim 0 51 21/ 20 54-0 www.Schroeter-Hildesheim.de

I M I N T E RV I E W

M A R I E AS C H E M A N N

EHRENMAL UND GLOCKE:

Ella Engelke, Leiterin des St.-Altfried-Kindergartens: S. 6

... feiert im Juni ihren 100. Geburtstag: S. 12

Geschichten rund um die St.-Godehard-Kirche: S. 18

UMWELTTAG IN OCHTERSUM

Bürger sammeln Müll in Grünanlagen „Wo können wir helfen?“, fragten die Freiwilligen, die am letzten Samstag im März um 9 Uhr zum Feuerwehr-Gerätehaus kamen. Hier war Treffpunkt für alle, die sich am Ochtersumer Umwelttag beteiligen wollten. Dazu hatte der Ortsrat Bürger und Vereine aufgerufen, um den Müll einzusammeln, den andere auf Spielplätzen, in Grünanlagen oder Gräben hinterlassen haben. Knapp 50 Freiwillige kamen zum Treffpunkt, darunter viele Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Ochtersum. Einige Gruppen trafen sich direkt im Umfeld ihrer Vereinsanlagen oder Siedlungen, zum Beispiel Jugend-Fußballer des VfR, Mitglieder der Kleingartenvereine oder Haus-Gemeinschaften. Im letzten Jahr war der Umwelttag ausgefallen, da zum festgelegten Termin noch Schnee den Müll bedeckte. So waren die Helfer auf besonders große Massen von Unrat eingestellt. Aber es zeigte sich, dass inzwischen mehr Bürger ihre Nachbarschaft sauber halten. Viel zu tun gab es in Gräben und Böschungen entlang der Straßen am Ortsrand. Ein Anwohner freute sich über die Helfer, die Süßigkeiten-Verpackungen, Plastiktüten

Manfred Koch holt mit dem Traktor die vollen Müllsäcke an den Sammelstellen ab. Beim Beladen helfen Kai Bokelmann und Klaus Schönberg.

und Hundekot-Beutel auf dem schmalen Grünstreifen zwischen seinem Grundstück und dem Fußweg aufhoben. „Ich räume den Müll das ganze Jahr über weg. Dass ich das heute nicht machen muss und andere diesen Dreck mal sehen, ist für mich wie ein Geschenk“, sagte er. Eine Freiwillige sagte nach ihrem Einsatz: „Ich weiß jetzt, wie viel Arbeit das Aufsammeln von Müll macht und werde mich in Zukunft trauen die Menschen anzusprechen, die ihren Abfall achtlos wegwerfen.“ Manfred Koch vom Ortsrat leitete den Um-

welt-Einsatz und fuhr mit seinem Traktor durch den Ortsteil, um die gefüllten Müllsäcke einzusammeln. Auf dem Anhänger landeten auch eine alte Waschmaschine, ein Standventilator und eine zerbrochene Toilette, die in Gräben gefunden wurden. Alle Helfer wurden nach dem dreistündigen Einsatz am Feuerwehr-Gerätehaus mit Getränken und Bockwurst versorgt, spendiert von sj den Ochtersumer Landwirten. Weitere Fotos auf Seite 3.

Der -Verbrauchermarkt setzt auf täglich frischen Spargel Christian Vougioukas, 35, 6 Leiter der Obst- und Gemüseabteilung im HIT-Markt in Ochtersum, sechsJahren ist in Münster aufgewachsen und vor fünf nach Hildesheim gekommen. „Ich kenne Jahren nach Hildesheim gekommen. „Ich kenne den Bauern noch aus meiner Zeit in Münster. Von dort bekommen wir Qualität geliefert, auf die wir uns verlassen können.“

HIT in Ochtersum: Montag bis Samstag von 8 - 20 Uhr

direkt vom Bauern aus dem Münsterland


2

14

März/April 20

5 MĂśbelgutscheine

je 555,- â‚Ź im Wert von zu gewinnen!

Wohnen Sie doch, wie Sie wollen!

Rubik’s CubeŽ used by permission of Seven Towns Ltd.

April_2014

Orthopädie Schuhtechnik

s! t h e g t u g d un

Im Handumdrehen zu Ihrem perfekten Heim. Planen, finanzieren, modernisieren – wir helfen dabei.

wohnen www.sparkasse-hildesheim.de

U Sport- und Spezialeinlagen U Orthopädische MaĂ&#x;schuhe U Computer-FuĂ&#x;druckmessung U Schuhreparatur-Service

Alfelder StraĂ&#x;e 51 31139 Hildesheim Telefon 05121 43174

-HQGURVVHN$XWRWHLOH*PE++LOGHVKHLP‡5H[%UDXQV6WUD‰H‡7HOHIRQXQG%RUVLJVWUD‰H‡7HOHIRQ


April_2014

3

Ochtersumer

Am Umwelttag mit Müllsäcken durch Ochtersum

Jugendfeuerwehrwart Ralf-Dieter Basten und Betreuerin Julia Basten (hinten) begleiten Mick, Jannick, Nicolas, Mark, Henrik und Kevin (von links) beim Müll-Sammeln.

Die Fußball-Jungs der U11 und U13 des VfR Ochtersum zeigen ihre Müllsäcke, die sie beim Aufräumen rund um ihr Vereinsgelände gefüllt haben.

Gartenfreunde Vier Linden: Manfred Ropers, Bärbel Berger, Jürgen Schattke und Heinz Kettler (von links).

Gartenfreunde Ochtersum: Dieter Begau, Adolf Kienas, Horst Thomas und Hans Plötze..

Jaqueline Lambert, ihr Sohn Collin, Margrit Eysholdt, Sabine Jennert und Jutta Pufahl (von links) sind an der Konrad-Adenauer-Straße unterwegs.

Gerd Ahrens, Carsten Bartels und Martina Drees-Büsing (von links) sammeln in der Böschung am Schiefen Berg.

• Drucksachen • Stempel • Schilder • Gravuren Scheelenstr. 5 · 31134 Hildesheim Tel. 34466 · www.handstempel.de

• GILDE-Sculpture

Charlotte Schildberg (hinten), Gesa Pickenpack und Tochter Lia sind rund um die Schlesierstraße 1 im freiwilligen Einsatz.


4

April_2014

M E I N B L IC K WI N KEL Liebe Leser, der Frühling ist da und die Werbeprospekte sind voll von Dingen, mit denen man seinen Garten und sein Heim verschönern kann. Um es vorweg zu sagen, ich habe nichts gegen englische Begriffe, wenn sie sinnvoll angewendet werden. Aber warum muss eine Verpackung mit 6 Stiefmütterchen als „6er-Tray“ bezeichnet werden oder ein geflochtener Weidenkorb als „Indoor-Basket“? Vollends kurios wird es für mich, eine simple Übergangsjacke als „Outdoor-Jacke“ zu bezeichnen. Unser achtjähriger Sohn meinte kürzlich dazu: „Vielleicht schreiben die das für Leute, die nicht wissen, dass man draußen eine Jacke anziehen sollte.“ Apropos Übergangsjacke: Mein Nachbar sagte neulich zu mir: „Ich mochte früher diese Übergangszeit so gern. Wenn es allmählich wärmer wurde. Heute hast du entweder deinen Wintermantel an oder gleich Bermudas.“ Stimmt, unsere ersten warmen Frühlingstage fühlten sich schon fast wie Sommer an. Überall wurde gegrillt und der Garten gestaltet. Mein Dreijähriger war ganz begeistert von unseren bunten Pflanzen und rief: „Oh Blums! So viele schöne Blums! Ist das toll!“ Ich wünsche Ihnen auch solche Glücksmomente im Frühjahr, ob nun mit „Blums“ oder einfach netten Begegnungen mit anderen Menschen.

Kinder pflanzen Bäume am Wildgatter Über 100 Meter hoch können die Mammutbäume werden, die im Rahmen einer Aktion der BUND-Kindergruppe am Baumpfad des Wildgatters gepflanzt wurden. „Dafür müssen sie aber erst einmal unbeschadet ihre Jugendzeit überstehen. Und genau da liegt das Problem“, erklärte Ulrich Schartner, Betriebsleiter Grün der Stadt Hildesheim, den Kindern. Er begleitete die Pflanzaktion der BUND-Gruppe. Am Baumpfad, der vor einigen Jahren vom

Nina Lipecki, BUND

Dieser Mammutbaum, den die BUNDKindergruppe gepflanzt hat, kann über 100 Meter hoch werden

IMMOBILIEN

Der Immobilienmakler der Postbank kostenlose Immobilien-Bewertung Verkauf / Vermietung / Baufinanzierung

Tanja Rückemann

Victor Hergdt - Ihr Immobilienmakler für diese Region

IMPRESSUM

Postbank Immobilien GmbH ƒ Wallstraße 3-5 31134 Hildesheim ƒ Telefon: 05121 - 16 80 23 E-Mail: victor.hergdt@postbank.de

WIR OCHTERSUMER – Neues aus dem Süden Bernward Mediengesellschaft mbH, Domhof 24, 31134 Hildesheim Verantwortlich für den Gesamtinhalt (Text und Anzeigen): Mirco Weiß, Anschrift s. o. Anzeigen: Michael Busche, Telefon 0 51 21 / 307-870, Fax 0 51 21 / 307-801 E-Mail: anzeigen-ochtersumer@bernwardmedien.de Redaktion: Sabine Jüttner, Telefon 0 51 21 / 307-800, Fax 0 51 21 / 307-831 E-Mail: anzeigen-ochtersumer@bernwardmedien.de Handelsregister Hildesheim Nr. B147. Geschäftsführer Thomas Hagenhoff, Hildesheim. Verteilung: H.V.O. – Hildesheimer Verteilerorganisation GmbH & Co. KG Druck: B&W Druckservice, In den sieben Äckern 2, 31162 Bad Salzetfurth Anzeigenpreisliste: gültig ab Januar 2014, abrufbar unter www.wir-ochtersumer.de oder Telefon 0 51 21 / 307-870 Verteilte Auflage: 4000 Exemplare, Erscheinung monatlich. Keine Gewähr für unverlangt eingesandte Manuskripte. Die Redaktion behält sich die Kürzung von Pressemitteilungen und Leserbriefen bei Abdruck vor. Anzeigenentwürfe des Verlages sind geschützt. Übernahme nur nach vorheriger Absprache. Für unverlangt eingeschickte Bilder und Besprechungsexemplare wird keine Haftung übernommen. Rücksendung nur, wenn Porto beiliegt. Für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen wird keine Haftung übernommen. Bei Nichtlieferung besteht kein Entschädigungsanspruch.

Förderverein Wildgatter angelegt wurde, waren mehrere Bäume eingegangen. Schuld daran seien vor allem Hunde, die die jungen Bäume gern und ausgiebig „wässern“. Der Förderverein hat die neuen Bäume finanziert, um diese Lücken zu schließen. Nicht nur Mammutbäume, sondern auch andere Baumarten wurden gepflanzt, zum Beispiel eine Traubeneiche. Sie ist Baum des Jahres 2014.

SO INDIVIDUELL WIE JEDES LEBEN WEG SEIN!

SO SOLL AUCH DER LETZTE

Inh. Bestattermeister Jens K.-Büchner

20

privat: Brehmestraße 7 Mobil 0172 / 54 11 700

Steuerwalder Straße 7  31137 Hildesheim


5

Ochtersumer

April_2014

Das Publikum singt begeistert mit Kinder des St.-Altfried-Kindergartens präsentieren Tanzlieder im Altenheim 40 Kinder des St.-Altfried-Kindergartens „BrĂźderchen, komm tanz mit mir“ sangen die das hier haben sie damals nicht vorgefĂźhrt“, besuchten am Faschingsdienstag das Alten- Zuschauer begeistert mit. erzählte eine Bewohnerin. Als DankeschĂśn heim am Steinberg. Als Prinzessinnen, Ritter, „Meine Kinder waren vor sechzig Jahren fĂźr den gelungenen Auftritt gab es fĂźr alle Saft tr Clowns und Piraten verkleidet, erfreuten sie im Kindergarten, aber so etwas SchĂśnes wie und SĂźĂ&#x;igkeiten. die Bewohner mit Tanzliedern. Unter der Leitung von Leonie Beck-Canzler am Keyboard und unterstĂźtzt von ihren Erzieherinnen präsentierten die Kinder sich unter anderem als tanzende Mäuse und beim BoogieWoogie. Die kleine Marie schlĂźpfte in die Rolle einer Hexe, die Eis und einen Schokoladenbaum herbeizaubern kann. Bei Liedern wie „Es tanzt ein Bi-BaButzemann“ und Die Hexe Marie (Mitte) kann Eis und einen Schokoladenbaum herbeizaubern.

Ihr neuer Heizkessel ist unser bestes „Meister-StĂźck“

!

• Bäder

Seit Ăźber 20 Jahren

• Heizung

GmbH

• Solar Planung – Ausfßhrung – Service

Unsere Serviceleistungen:          

31134 Hildesheim ¡ Bahnhofsallee 12 Telefon (0 51 21) 1 24 02 ¡ www.ep-fuetterer.de

..

L L A A N IIGIN n!

On

On R

Ăź in groĂ&#x; D

ge n ! n!

ur

ng e

A N I IG

R OOR n

n u urr i DĂź Ăź $EVRIRUWKDEHQZLU n Ă&#x; o gr Ă&#x; D in g ro :LQWHUUHLIHQDXI/DJHU

Heinder StraĂ&#x;e 3 + Hildesheimer StraĂ&#x;e 24 31162 GroĂ&#x; DĂźngen ☎ (0 50 64) 9 51 80

n

Meisterbetrieb fßr Elektrogeräte- u. Gebäudetechnik

AL

IN RIG

n n ge

ElectronicPartner

.

EP:FĂźtterer

a ss d a ss da d a . . d . ..... .

BeusterstraĂ&#x;e 43 ¡ 31141 Hildesheim / OT Marienburg Telefon (0 51 21) 26 70 00 ¡ Fax (0 51 21) 26 71 00

Ăź


6

April_2014

INTERVIEW IN OCHTERSUM

„Die Kämpferin – zum Wohl der Kinder“ Ella Engelke ist seit 1999 Leiterin des St.-Altfried-Kindergartens Ella Engelke ist seit 1993 im Kindergarten St. Altfried beschäftigt, seit 1999 als Leiterin. Sie ist 1959 geboren, verheiratet, hat zwei Söhne und zwei Enkeltöchter und lebt in Barienrode.

ater und was haben Sie sich angeschaut?

Ich habe die Ballettaufführung „Der Feuervogel“ gesehen, bei der meine Enkel mitgewirkt haben. Nennen Sie uns die Lektüre, die Sie anderen empfehlen können.

Welche Überschrift sollte ein Porträt über Sie tragen?

„Der reichste Mann von Babylon“ von George S. Clason.

Die Kämpferin – zum Wohl der Kinder. Wenn Sie nicht Erzieherin geworden wären, was dann?

Was ist Ihr Lieblingsgericht? Und wie lautet das Rezept?

Ich hätte auf jeden Fall einen Beruf, bei dem ich mit Kindern zusammen bin.

Ich esse gern Chinesisch. Haben Sie ein Haustier?

Cassandra. Das ist eine schwarz-weiße Katze. Sie ist mit ihren 14 Jahren eine alte Dame mit Charakter.

Was liegt Ihnen bei Ihrer Arbeit besonders am Herzen?

Die Kinder und das Kindergarten-Team. Was bedeutet Ochtersum für Sie?

Für einen Tag würden Sie gern wer sein?

Mein zweites Zuhause. Bis 1996 habe ich in Ochtersum gewohnt. Ella Engelke mit Kindergarten-Kindern. Was könnte man in Ochtersum verbessern?

Ein Park wäre schön, in dem Familien mit ihren Kindern Zeit verbringen können.

Was können Sie nicht ausstehen?

Jemand, der an diesem Tag diese Entscheidung treffen kann: Kindergartenplätze mit täglichem Frühstück und warmem Mittagessen für alle Kinder, ohne dass es die Familien Geld kostet.

Lügen und Zweideutigkeit. Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Welches Bild sehen Sie von Ihrem Schreibtisch aus?

Wo und wie verbringen Sie Ihren Urlaub am liebsten?

Die spielenden Kinder auf dem Außengelände.

Am liebsten zusammen mit meinen Kindern und Enkelkindern. Das Urlaubsziel darf gern die Familie wählen.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?

Wann waren Sie zuletzt im Kino oder The-

Eine geschlossene Verbindung zwischen dem Kindergarten und der Krippe.

Haben Sie ein Hobby?

Lesen und Schwimmen.

Ich bin sehr stolz auf meine beiden Söhne.

Profil des Kindergartens Der Kindergarten orientiert sich an den Grundsätzen der katholischen Kirche und ist eng mit der St.-Altfried-Gemeinde

verbunden. Er ist offen für alle Kinder, gleich welcher Konfession und Weltanschauung. Der Kindergarten arbeitet mit

der Grundschule und den örtlichen Vereinen zusammen. Gruppen: Es gibt drei Gruppen für Kinder zwischen drei und sechs Jahren mit Betreuungszeiten von 8 bis 12 Uhr, 8 bis 14 Uhr und 8 bis 16 Uhr. Ein Frühdienst wird ab 7 Uhr geboten. Darüber hinaus besteht eine Krippengruppe für Kinder unter drei Jahren. Konzept: Selber denken macht gescheit. Dieser Leitsatz von Mater Margarete Schörl ist einer der pädagogischen Grundsätze. Im spielerischen Lernen und in Zusammenarbeit mit den Eltern sollen die Kinder ganzheitlich auf den Schuleintritt vorbereitet werden. Kontakt: Katholischer Kindergarten St. Altfried in Ochtersum, Am Burghof 34, Telefon: 26 14 94.


April_2014

7

Ochtersumer

TERMINE

Mit Grimm und Fantasie

Hi-Land-Produkte im Energiesparhaus

Märchen. Bewegen die Sinne! Von Kinderbuch bis Fantasyroman. Wir helfen Ihnen bei allen Fragen rund um das Buch. Auch online: heute bestellt – morgen abholbereit. Egal, ob Roman, Sachbuch, Lifestyle, Noten & Musik – oder eBooks. info@ameisbuchecke.de oder T 05121 34441 oder 2815830

Im EVI-Energiesparhaus (Agnes-Meyerhof-Straße 1) werden am Donnerstag, 24. April, von 16 bis 19 Uhr gesunde Lebensmittel präsentiert, die aus der Region stammen (Hi-Land). Darüber hinaus können sich Interessierte über E-Mobilität, Öfen, Heizung, Solarthermie, Thermografie, Luftdichtigkeit und intelligente Gebäudesteuerung informieren.

Strauchschnitt für das Osterfeuer Am Samstag, 19. April, zwischen 9 und 14 Uhr können Bürger Strauchschnitt für das Osterfeuer am Parkplatz unterhalb des Wildgatters abliefern. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass eine vorzeitige Anlieferung verboten ist. Gegen eine Spende holt die Feuerwehr den Strauchschnitt ab. Eine Anmeldung zur Abholung ist am 15. April zwischen 12 und 14 Uhr möglich unter Telefon 6 37 97.

Osterfeuer Am Samstag, 19. April, veranstaltet die freiwillige Feuerwehr ab 19 Uhr das Osterfeuer auf dem Parkplatz unterhalb des Wildgatters. Für Speisen und Getränke sorgen Feuerwehr und Ochtersumer Vereine.

Frühjahrsputz am Wildgatter Zum gemeinsamen Frühjahrsputz am Wildgatter trifft sich der Förderverein am Samstag, 26. April, um 9 Uhr am Betriebshof neben der Kupferschmiede. Freiwillige Helfer sind zu der Aktion willkommen. Der Einsatz endet um 13 Uhr.

Tanz in den Mai „Lukas wird 40“ Zum Tanz in den Mai am Mittwoch, 30. April, legt DJ Meik Ohlendorf in der Lukasgemeinde (Schlesierstraße 5) Musik auf. Für Getränke und Snacks sowie Kaffee und Kuchen um Mitternacht ist gesorgt. Beginn ist um 20 Uhr, eingeladen sind alle Ochtersumer ab 16 Jahre. Eintrittskarten sind ab 27. März für 5 Euro im Gemeindebüro erhältlich, an der Abendkasse für 6 Euro.

Kaffeefahrt ins Stockmacher-Dorf Für die Ochtersumer Senioren wird am Mittwoch, 7. Mai, eine Fahrt ins thüringische Stockmacher-Dorf Lindewerra angeboten. Die Kosten in Höhe von 30 Euro beinhalten die Busfahrt, Eintritt ins Stockmacher-Museum sowie Kaffee und Kuchen. Abfahrt ist um 11.30 Uhr am Ortsgemeinschaftshaus in der Kurt-Schumacher-Straße 9. Anmeldungen bei Ortsbürgermeister Dr. Ulrich Kumme, Telefon 26 13 71.

Wir Ochtersumer erscheint jetzt mittwochs Nicht mehr am ersten Freitag, sondern am ersten Mittwoch im Monat wird das Stadtteilmagazin WIR OCHTERSUMER ab Mai verteilt.

www.ameisbuchecke.de

Pizzeria Biagio Philosophenweg 2 31139 Hildesheim

Partyservice: Wollen Sie bei uns oder zu Hause feiern? Alle Speisen bereiten wir gern nach Ihren Wünschen zu. Wir bieten deutsche und italienische Küche. Tel: 05121 / 22383 Mobil: 01794802161 Inh. Biagio Errante-Parrino Montags Ruhetag

Clubhaus VfR Germania Ochtersum

Antipasti und Salate Pasta und Pizza Fleischgerichte


8

April_2014

Termine der Lukasgemeinde

Veranstaltungen:

Gottesdienste:

08.04., 19.30 Uhr: Bastelgruppe 09.04., 19.45 Uhr: „Die Bibel im Gespräch“: Prophetengestalten 10.04., 19.30 Uhr: Geburtstags-Besuchsdienstkreise 15.04., 19.30 Uhr: Gesprächskreis „Glauben heute“: Letzte Dinge 23.04., 19.30 Uhr: Tanzen im Kreis: „Christ ist erstanden, Halleluja!“ 24.04., 10.00 Uhr: Neuzugezogenen-Besuchsdienstkreise 24.04., 15.00 Uhr: Herrenrunde (Senioren): Die Bibel per Quiz erleben (P. i. R. Paul Gerhard Braun) 30.04., 20.00 Uhr: Tanz in den Mai Jeden Dienstag:

16.30 bis 17.30 Uhr, Kinderchor ab 5 Jahren (außer in den Ferien)

Jeden Freitag:

Pfadfindergruppen des VCP 16.30 Uhr für 7–9-Jährige 16.30 Uhr für 10–12-Jährige (außer in den Ferien)

Lukasgemeinde, Schlesierstraße 5, Tel.: 26 32 08 www.lukasgemeinde-hildesheim.de

Damit Pflege zum Segen wird

Alten- und Pflegeheim

Bei uns stehen Lebensfreude und

Am Steinberg

Lebensqualität im Mittelpunkt.

Wir beraten Sie gerne, sprechen Sie uns an!

Ein erfahrenes Team begleitet und unterstützt unsere Bewohnerinnen und Bewohner rund um die Uhr in allen Belangen des Lebens.

Klaus Neumann Heimleiter

Wir engagieren uns für eine Pflege,

Tel. 05121 - 200-0

die nicht nur professionell, sondern auch mitfühlend und herzlich ist:

Schlesierstr. 7, 31139 Hildesheim

Bei uns können Sie sich ganz

amsteinberg@diakonie-hildesheim.de

zu Hause fühlen.

www.diakonie-hildesheim.de/amsteinberg

Andacht im Altenheim: mittwochs um 10 Uhr 06.04., 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl 13.04., 10 Uhr: Gottesdienst, anschließend Kirchenkaffee 17.04., 19 Uhr: Gottesdienst mit Tischabendmahl und Abendessen 18.04., 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl in der Markuskirche, Ulmenweg 11 18.04., 16 Uhr: Kreuzweg: Stationengottesdienst von der Lukaszur Markuskirche (Teilnehmer können zwischen 16 und 18 Uhr den Weg in kleinen Gruppen gehen) 19.04., 20 Uhr: Osternachtandacht in der Markuskirche 20.04., 5 Uhr: Osterfrühgottesdienst in der Markuskirche 20.04., 9 Uhr: Ostergottesdienst mit Abendmahl, anschl. Frühstück 21.04., 11 Uhr: Familiengottesdienst, anschließend Mittagessen 26.04., 10 Uhr: Lukas-Kinderkirche (bis 12.30 Uhr) 27.04., 10 Uhr: Gottesdienst 04.05., 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl


9

Ochtersumer

April_2014

St.-Altfried-Gemeinde Kinder-Kar-Tage Für Kinder der 1. bis 5. Klassen werden im Pfarrheim vom 16. bis 19. April, täglich von 9.30 bis 11.30 Uhr, Kinder-KarTage angeboten. Anmeldungen bis zum 4. April im Pfarrbüro oder unter info@staltfried.de

Gottesdienste 04.04., 19.00 Uhr: 05.04., 17.30 Uhr: 06.04., 09.00 Uhr: 09.04., 09.00 Uhr: 17.00 Uhr: 11.04., 19.00 Uhr: 12.04., 17.30 Uhr: 13.04., 10.30 Uhr: 10.30 Uhr: 16.04., 09.00 Uhr: 17.04., 19.00 Uhr: 18.04., 15.00 Uhr: 20.04., 06.00 Uhr: 21.04., 10.30 Uhr: 23.04., 09.00 Uhr: 25.04., 10.00 Uhr: 26.04., 17.30 Uhr: 27.04., 10.30 Uhr: 28.04., 18.00 Uhr: 30.04., 09.00 Uhr:

Kreuzwegandacht Vorabendmesse Hochamt hl. Messe Stille Anbetung Bußgottesdienst Vorabendmesse Hochamt mit Prozession Kleine Kirche hl. Messe Abendmahlsgottesdienst Karfreitagsliturgie Auferstehungsamt, anschließend Osterfrühstück Familiengottesdienst hl. Messe hl. Messe im Altenheim Vorabendmesse Hochamt Friedensgebet hl. Messe

St.-Altfried-Gemeinde, Kurt-Schumacher-Str. 9 Telefon: 26 28 86, www.st-altfried.de

Veranstaltungen 06.04., 10.00 Uhr: Palmstock basteln, anschließend Waffelessen 19:00 Uhr: Jugendtreff 10.04., 15.00 Uhr: Handarbeitskreis 19.00 Uhr: Lectio Divina 13.04., 15.00 Uhr: Medjugoriegebetskreis 19.00 Uhr: Jugendtreff 16.04., 15.00 Uhr: Handarbeitskreis 24.04., 15.00 Uhr: Handarbeitskreis 27.04., 19.00 Uhr: Jugendforum

www.fischerbau.de

Nur noch wenigezum Wochen bis zur Eröffnung! Architektenhäuser Festpreis!

B l E

i ffi i h

70

Wir Wirhaben habennoch noch Top-Grundstücke Top-Grundstücke in inHildesheim, Hildesheim, Nordstemmen, Nordstemmen, Schulenburg und Schulenburg und Hemmingen für Sie. Hemmingen für Sie. Voll erschlossen und Vollidealer erschlossen und mit Südwestmit Ausrichtung. idealer Südwest-

BarienroderA Straße 28i‡ht 31139 Hildesheim

(0 51 21) 26 80 11

Samstag und b Sonntag h 11 bis 17 Uhr

Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr

E-Mail: hildesheim@fischerbau.de

®

Fischer-Bau

Das Massivhaus.

Steuerberater Axel-Michael Klauke ŶFinanzbuchhaltung ŶLohnbuchhaltung ŶJahresabschlüsse für alle Rechtsformen ŶBetriebliche und private Steuererklärungen ŶExistenzgründungsberatung ŶRechtsformwahl ŶBeratung bei Erbschaft und vorweggenommener Erbfolge ŶAllgemeine Beratung und Auskünfte

Telefon: 05121 / 31036 Bahnhofsallee 3 Telefax: 05121 / 38857 31134 Hildesheim E-Mail: Kanzlei@Klauke-Steuerberater.de

Was Menschen auf der ganzen Welt verbindet: Gesundheit aus der Natur Weltgesundheitstag am 7. April 2014 in ihrer Phytothek


10

Sonderverรถffentlichung Augenheilkunde

April_2014


April_2014

Ochtersumer

11


12

April_2014

MAR I A AS C HE M ANN FEI ERT I M J UN I 10 0 . GEBURTSTAG

„Dass ich einmal so alt werde, muss an der gesunden Luft in Ochtersum liegen

Marie Aschemann erzählt aus aus ihrer Kindheit in Ochtersum.

„Wie haben Sie Ochtersum als Kind und Jugendliche erlebt?“, wollte ich von Marie Aschemann wissen, die im Juni 100 Jahre alt wird. Sie lebt in der Plötzenstraße in einer Wohnung in der oberen Etage des Hauses, in dem sie geboren wurde. Ihr Großvater Franz Stegmann hatte es gebaut. Unten lebt ihre Enkeltochter Christina Pauls mit Ehemann Markus Hofmann und zwei Kindern. „Mein Vater fiel im Ersten Weltkrieg, da war ich zwei Jahre alt“, sagt Marie Aschemann wehmütig. Eine Erinnerung an ihn hat sie nicht. Sie zeigt ein Foto von ihrem Vater Josef Stegmann in Uniform. „Aber ich hatte einen ganz lieben Großvater.“ Sie lächelt, als sie von der Schuster-Werkstatt erzählt, die ihr Großvater im Erdgeschoss betrieb, und von der Nähstube, in der sie damals viele Kleider und Kostüme für Frauen in Ochtersum schneiderte. Als junge Frau heiratete sie Johannes Aschemann aus Ahrbergen, der als Schusterlehrling ins Haus kam. Mit ihm hat sie drei Kinder großgezogen. „Er kam aus dem Krieg Gott sei Dank gesund nach Hause“, sagt sie. Ihr Mann ist bereits 1980 gestorben. „Ich hatte eine schöne Jugend in Ochtersum. Es gab ein reges Vereinsleben und sonntags organisierte der Frauenbund oft eine Fahrt nach Bad Salzdetfurth zum Tanz im „Kronprinz“. Dazu war auch der Jugendbund eingeladen“, erzählt Marie Aschemann. Ab und zu gab es im Gasthof Willke (Lindenhof ) Tanzveranstaltungen. Sie fanden nachmittags statt, denn am Abend mussten die jungen Mädchen zu Hause

sein. „Unsere Mütter hatten Angst, dass uns im Dunkeln etwas zustoßen könnte.“ Eine große Rolle spielte damals die Kirche. „An Festtagen war die St.-Godehard-Kirche so überfüllt, dass nicht alle hineinpassten. Die jungen Männer standen dann vor der Kirche“, erinnert sich Marie Aschemann. Bei einem Blick auf ein Foto, das den Innenraum der Kirche zeigt, erklärt sie die damalige Sitzordnung: Männer rechts, Frauen links und in den ersten Reihen die Kinder. Neben den bekannten kirchlichen Feiertagen gab es am 25. Mai die

Hagelfeier. An diesem Tag hatten die Kinder schulfrei und die Bevölkerung betete bei einer Prozession rund um Ochtersum dafür, dass die Ernte von Unwettern und vor allem von Hagelschlag verschont bleibt. Einen Fernseher hat Marie Aschemann in ihrer Jugend nicht vermisst. Sie sagt: „Es wird heutzutage so viel Mord und Totschlag gezeigt, da möchte man doch gar nicht einschalten. Wir mussten uns damals ohne Fernseher nicht so aufregen wie heute.“ Auf die Frage, wie sie als Kind Geburtstag gefeiert hat, antwortet sie: „Kindergeburtstage waren keine großen Ereignisse. Es gab eine Kaffeetafel, zu der vor allem die Kinder aus der Nachbarschaft kamen. Wissen Sie, was in meiner Kindheit besondere Ereignisse waren? Zeppeline und Flugzeuge am Himmel. Darüber haben wir gestaunt.“ Zum Schluss sagt Marie Aschemann: „Dass ich einmal so alt werde, muss an der gesunden Luft in Ochtersum liegen.“ Als ich mich verabschiede und die engen Treppenstufen heruntergehe, ruft sie mir zu: „Passen Sie bitte auf, dass Sie nicht fallen.“ Tatsächlich konzentriere ich mich darauf heil unten anzukommen. Wie schafft es die fast 100-Jährige, regelmäßig diese Treppe zu bewältigen, um zum Beispiel zur Kirche oder zu ihrer Familie ins Erdgeschoss zu kommen? „Ich kenne diese Treppe ja schon mein ganzes Leben“, sagt sie. Ihren Geburtstag wird Marie Aschemann mit ihren drei Kindern, acht Enkeln und acht Urenkeln in Ochtersum feiern.

Marie und Johannes Aschemann bei ihrer Hochzeit im Jahre 1937.

Sabine Jüttner

Josef Stegmann fiel 1916 als Soldat im Ersten Weltkrieg.


April_2014

13

Ochtersumer

Uwe Köllner – „mein Tischler“ in Ochtersum Seit zwei Jahren ist Ochtersum um einen erfahrenen Bau- und Möbeltischler reicher. Uwe Köllner (Foto) hat seinen Betriebssitz in die Räume der ehemaligen Tischlerei Riebensahm in der Rex-BraunsStraße 9 verlegt. Viele Ochtersumer kennen ihn bereits als „mein Tischler“ und sehen seinen Firmen-Transporter mit dem aufgedruckten Baumstamm irgendwo in Ochtersum vor der Tür stehen. Seit Ende 2013 wohnt Uwe Köllner auch in Ochtersum, Am Wallhof 8 ist sein neues Zuhause. So ist er in der Nähe seiner Werkstatt und seiner Kunden. Der erfahrene Bau- und Möbeltischler verfügt über eine große Angebotspalette und fast 30 Jahre Berufserfahrung. Seit mehreren Jahren ist er Mitglied der Handwerkskammer Hildesheim. Die Abwechslung bei den unterschiedlichen TischlerArbeiten bereichert den Erfahrungsschatz

von Uwe Köllner jeden Tag aufs Neue. Dazu gehören der Einbau von Fenstern und Türen, das Verlegen von Fußbodenbelägen und der Aufbau von Küchen. Im Sommer sind neue Terrassen gefragt, hierfür hat sich Köllner auf das Verarbeiten von witterungsbeständigen und schraubenlosen Terrassendielen spezialisiert. Sein Herz hängt auch am Möbelbau, bei dem er über langjährige Erfahrungen verfügt. „Es ist mir aber auch wichtig Kleinaufträge bei meinen Kunden zu erfüllen, zum Beispiel Türen abdichten, Stühle verleimen oder Schränke reparieren.“ Darüber hinaus hat sich Uwe Köllner als Wohnberater für barrierefreies Wohnen schulen lassen. Er ist ehrenamtlich für das Senioren-Servicebüro von Stadt- und Landkreis Hildes-

heim tätig, um Menschen zu beraten, die in ihren eigenen vier Wänden barrierefrei leben wollen.

Verschiebung der Abfuhrtage durch Feiertage im Jahr 2014 Karfreitag 14. 04. 2014 15. 04. 2014 16. 04. 2014 17. 04. 2014 18. 04. 2014

auf Samstag auf Montag auf Dienstag auf MiƩwoch auf Donnerstag

12. 04. 2014 14. 04. 2014 15. 04. 2014 16. 04. 2014 17. 04. 2014

staƩ Montag staƩ Dienstag staƩ MiƩwoch staƩ Donnerstag staƩ Freitag

21. 04. 2014 22. 04. 2014 23. 04. 2014 24. 04. 2014 25. 04. 2014

auf Dienstag auf MiƩwoch auf Donnerstag auf Freitag auf Samstag

22. 04. 2014 23. 04. 2014 24. 04. 2014 25. 04. 2014 26. 04. 2014

staƩ Donnerstag staƩ Freitag

01. 05. 2014 02. 05. 2014

auf Freitag auf Samstag

02. 05. 2014 03. 05. 2014

staƩ Montag staƩ Dienstag staƩ MiƩwoch staƩ Donnerstag staƩ Freitag

Ostermontag

Pflege kann so schön sein! NEU

Eröffnung: Tagespflege Berezow in Hasede

Wir bieten: Information und Beratung, häusliche Kranken- und Behandlungspflege, 24-Stunden-Pflege und -Bereitschaft, Verhinderungspflege, Tagespflege, Mobiler sozialer Hilfsdienst Ambulante Kranken- und Tagespflege Berezow Brückenstraße 3, 31180 Hasede Tel. 05121 9312-0

20131108 Foto: pixelio.de/Peter A.

Gemeinsam Pflegen mit Vertrauen

1. Mai

Die ZAH Wertstoffhöfe bleiben am Ostersamstag geschlossen. Die Zentraldeponie Heinde ist am Ostersamstag von 8.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Wir wünschen ein frohes Osterfest! Telefon: Fax: E-Mail: Internet:

0 50 64 / 9 05-0 0 50 64 / 9 05-99 info@zah-hildesheim.de www.zah-hildesheim.de

ZWECKVERBAND ABFALLWIRTSCHAFT HILDESHEIM

ZAH • Bahnhofsallee 36 • 31162 Bad Salzdetfurth


14

April_2014

„Nur ein fehlerfreies Lamm darf es sein“ Die Tradition des Osterlammes reicht zurück bis ins Alte Testament Das Osterlamm ist neben der Osterkerze wohl das bekannteste Symbol für den auferstandenen Christus. Er ist das Lamm Gottes, von dem schon Johannes der Täufer gesprochen hat. In vielen klassischen Bildern wird das Osterlamm mit einer aufgerichteten Fahne dargestellt – als Zeichen dafür, dass Christus den Tod besiegt hat. Er ist das Opferlamm, das für unsere Sünden gestorben ist. Schon zur Zeit des Alten Testaments gehörten Lämmer zu den traditionellen Opfertieren. Gerade beim Auszug des Volkes Israel aus Ägypten (Kapitel 12 im Buch Exodus) spielt es eine Hauptrolle. „Nur ein fehlerfreies, männliches, einjähriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege müsst ihr nehmen“, verkündet Mose den Israeliten. Mit dem Blut dieser Lämmer wurden in der Nacht des Auszugs die Türpfosten bestrichen – als Schutzzeichen vor dem Todesengel, der das Volk Israel verschonen sollte. Im Gedenken an den Auszug aus Ägypten feiern Juden weltweit bis heute das Pessach-Fest. Dafür wird ein einjähriges Lamm geschlachtet, mit Bitterkräutern zubereitet und zusammen mit ungesäuertem Brot gegessen. In Erinnerung an das „Pessach-Lamm“ und an „Christus, das Osterlamm“ wurde in den frühchristlichen Gemeinden Lammfleisch vor den Altar gelegt und im Ostergottesdienst gesegnet. Dieses Fleisch war das erste Fleisch nach der Fastenzeit, das nach dem Gottesdienst gebraten gegessen wurde. Im Mittelalter begann man stattdessen Osterlämmer zu backen und im Ostergottesdienst zu segnen. Eine Tradition, die in manchen Kirchengemeinden noch heute gepflegt wird. Diese gebackenen Osterlämmer bereichern anschließend den österlichen Edmund Deppe Frühstückstisch.

Dieses Lamm wurde gerade geboren. Es darf noch ein Jahr über die Wiesen tollen, bevor es als Osterlamm auf den Tisch kommen kann.

Osterlamm-Backrezept

Foto: epd

Zutaten für eine Osterlamm-Backform: 125 Gramm Butter 125 Gramm Zucker 160 Gramm Mehl 2 Eier 1 Päckchen Vanillezucker 1 halbes Päckchen Backpulver 1 Prise Salz Puderzucker Paniermehl Foto: epd

Zubereitung: Die Butter in einer Rührschüssel so lange rühren, bis sie geschmeidig ist. Dann unter ständigem Rühren die Eier und den Zucker geben. In die schaumige Masse werden nun Vanillezucker und Salz gerührt. Dann werden Mehl und Backpulver gegeben und weiter gerührt, bis ein Klümpchen-freier Teig entsteht. Nachdem die OsterlammBackform gut eingefettet und mit Paniermehl ausgestreut ist, wird der Teig in die Form gegeben.

Im vorgeheizten Backofen wird das Osterlamm bei 170 Grad 50 bis 60 Minuten gebacken. Wenn der Kuchen ungefähr zehn Minuten abgekühlt ist, kann er aus der Form genommen werden. Sobald er ganz abgekühlt ist, wird er mit Puderzucker bestreut. Als Augen für das gebackene Osterlamm können Pfefferkörner, Gewürznelken oder Rosinen verwendet werden.

www.uwekoellner.com

meintischler individuell ͽ kompetent ͽ zuverlässig

Uwe Köllner privat Am Wallhof 8 31139 Hildesheim

ǁĞƌŬƐƚĂƩ Rex-Brauns-Straße 8 31139 Hildesheim mobil 0163 1354554 fax 05121 2060341 ƵǁĞŬŽĞůůŶĞƌͲƟƐĐŚůĞƌΛƚͲŽŶůŝŶĞ͘ĚĞ

Inhaberin: Jutta Seidel St.-Godehard-Straße 23 • 31139 Hildesheim OT Ochtersum

Lust auf Frühling? Frühjahrsblüher jetzt pflanzen! Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 8.30 – 18 Uhr, Samstag: 8.30 – 14 Uhr


April_2014

15

Ochtersumer

Jesus zog 40 Tage in die Einsamkeit

Sorgen Sie vor! Wir beraten Sie gern in allen Fragen zu den Themen Notöffnungen, Einbruchschutz, Reparaturen und Schlüssel – auch bei Ihnen vor Ort – kostenlos. Wir bieten Ihnen moderne und günstige Sicherheitslösungen für Türen, Fenster und Terrassentüren.

In vielen Religionen wird gefastet Fasten in seiner ursprünglichen Form bedeutet meistens Nahrungsverzicht oder eine starke Einschränkung bestimmter Nahrungsmittel. In vielen Religionen ist Fasten ein fester Bestandteil der Glaubenspraxis. Christentum Jesus zog in die Einsamkeit, um sich auf seinen großen Auftrag vorzubereiten. 40 Tage, so überliefert uns der Evangelist Matthäus, hungerte Jesus und widersetzte sich den Versuchungen des Teufels. Abgeleitet von diesem Bericht entwickelte sich die Fastenzeit des Christentums als Vorbereitung auf das Osterfest. Viel mehr als um den Verzicht auf Fleisch geht es um eine innere Vorbereitung. Fasten bedeutet auch die Besinnung auf das Wesentliche, frei von Ablenkungen jeder Art. Viele Heilige haben sich in die Einsamkeit zurückgezogen, um sich ungestört über ihr Verhältnis zu Gott und seinen Auftrag klar zu werden. Sie haben bewusst auf Luxus und Gesellschaft verzichtet. Judentum Im Judentum ist das Fasten ein fester Bestandteil der religiösen Praxis. Unterschieden wird im Alten Testament zwischen dem freiwilligen Nahrungsverzicht zur Unterstützung des Gebetes, als Sühneopfer oder als Zeichen tiefer Frömmigkeit. Im heutigen Judentum gibt es insgesamt sechs vorgeschriebene Fastentage. Neben Jom Kippur, dem großen Versöhnungs- und Fastentag, wird an fünf weiteren Tagen trauriger Ereignisse der jüdischen Geschichte mit Nahrungsverzicht gedacht, wie zum Beispiel der zweimaligen Zerstörung des Tempels in Jerusalem.

Schließanlagen nach Ihren IhrenWünschen! Wünschen!MitMit eieinem nem Schlüssel in jede Tür! Durch Schlüssel in jeder Ihrer Türen! die Sicherungskarte haben Sie Durch die Sicherungskarte haben die die Kontrolle. Sie Kontrolle.Denn Denndie die Karte Karte verhindert, dass Unbefugte Unbefugte Ihren Ihren Schlüssel kopieren können. Schlüssel

Ihr Fachmann für Schließanlagen Über dem Kirchhofe 1 · 31177 Harsum OT Borsum

Tel. 0 51 21 / 10 25 899

• Hildesheim • Gronau • Bad Salzdetfurth

Islam Das Fasten „Saum“ im Islam gilt als göttliches Gebot und ist eine der fünf Säulen der Religion. Fastenmonat ist der Ramadan, der neunte Monat des islamischen Mondjahres. Mit dem Fasten – einer Form der Buße – soll die Seele gereinigt und die Beziehung zu Gott und den Menschen gefestigt werden. Gefastet wird von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Beendet wird die Fastenzeit mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens. Bahá’í In der jüngsten Weltreligion, die im 19. Jahrhundert im Iran entstanden ist, gibt es eine feste Fastenzeit vom 2. bis zum 19. März, dem Neujahrsfest der Bahá’í. Ähnlich wie im Islam wird zwischen Sonnenaufgang und -untergang 19 Tage lang gefastet – entsprechend der Monatslänge im Sonnenkalender der Religion. Darüber hinaus sind freiwillige Fastentage möglich. Buddhismus Der Religionsgründer Buddha lehnt Völlerei und Hungern ab. Er lehrt den Weg der Mitte, bei dem Meditation als Weg zur Erleuchtung und zum inneren Frieden im Mittelpunkt steht. Angelehnt an die Volksweisheit, „ein voller Bauch studiert nicht gern“ gilt: „Mit weniger Essen kann man besser meditieren“. So gibt es in buddhistischen Klöstern monatliche Fastentage. Generell verzichten die Nonnen und Mönche von zwölf Uhr mittags bis zum kommenden Morgen auf jegliche Speisen. Hinduismus Im Hinduismus vereinigen sich viele indische Religionsgemeinschaften, deren Fastenregeln und Fastenzeiten sich unterscheiden. Vor allem wird vor großen Festen oder religiösen Ritualen gefastet. Im Extremfall ist das Hungern bis zum Tod ein erlaubtes Mittel, um nach einem frommen und fehlerfreien Leben die Seele von allem irdischen Ballast und aus dem Zyklus der Wiedergeburt zu befreien. Edmund Deppe

Unsere Dienstleistungen: • Ambulanter Pflegedienst – Pflegeberatung – Intensiv-Pflege – Familienpflege – Haushaltshilfe – Verhinderungspflege – Betreuung von Demenzkranken

• Tagespflege • Betreutes Wohnen

24-StundenIntensivpflege

• Schul-/Einzelfallbetreuung • Hausnotruf • Erste-Hilfe-Ausbildung • Fahrdienst im Rollund Tragestuhl LK Niedersachsen e.V. Kreisverband Hildesheim/Hameln/Pyrmont

Zentrale: Hildebrandstraße 63 31135 Hildesheim Kostenfrei:

0800-1900212

E-Mail: info@asbhildesheim.de Internet: asbhildesheim.de

Wir helfen hier und jetzt. Arbeiter-Samariter-Bund


16

April_2014

KI NDE RC HOR IM ST.- A LTFRI ED- KI N DERGARTEN

„Im März holt der Bauer den Traktor heraus“ „Kräht mal alle!“, fordert Leonie Beck-Canzler die Chorkinder auf. Sofort ist lautes Krähen zu hören und alle stimmen ein in das Lied vom „Murmel-Enten-Mäusefüßler-Katzen-Schweinefantenbär“. Die Schulmusikerin und Musikwissenschaftlerin kommt einmal wöchentlich in den St.-Altfried-Kindergarten, um mit den Kindern zu singen. Die Chorarbeit im Kindergarten begann Beck-Canzler vor sieben Jahren. „Wir singen kindgerechte Fünf- und Sechs-Ton-Lieder, zum Beispiel klassische Volksweisen.“ Die Texte modernisiert sie so, dass sie der Lebenswelt der heutigen Kinder entsprechen. Bei dem Lied „Im Märzen der Bauer“ heißt es im Original: „die Rösslein einspannt“. Aber kein Landwirt hat mehr ein Pferdegespann auf dem

Acker. Heutzutage ist es der Traktor, mit dem alle etwas anfangen können. Und so lautet der neue Text: „Im März holt der Bauer den Traktor heraus, dann geht‘s auf die Felder mit Saus und Gebraus.“ Da die Kinder noch nicht lesen können, arbeitet Beck-Canzler mit plakativen Zeichnungen zur Texterinnerung. Rhythmisches Klatschen oder Orff-Instrumente unterstützen die Lieder. „Singen bedeutet, auf einfache, natürliche Weise die Stimme kommen lassen“, erklärt sie. Die Kinder sollen zum Beispiel über unterschiedliche Lautstärken oder Klangfarben die Form des Liedes interpretieren. Wichtige Elemente dabei sind das Flüstern, das Echo oder das allmähliche Steigern der Lautstärke. Manchmal teilt Beck-Canzler die Gruppe in ältere und

„Arme hoch“: Mit gezielter Bewegung unterstützen die Kinder ihre Lieder.

jüngere Kinder, aber momentan singen alle zusammen: „Im großen Chor fällt es auch den eher Schüchternen leichter, ein wenig aus sich herauszugehen“, sagt sie. Manche Kinder singen nicht mit. Das sollte die Eltern nicht beunruhigen. BeckCanzler sagt: „Mit diesen Kindern Leonie Beck-Canzler nehme ich Blick- begleitet die Kinder am kontakt auf und Keyboard. merke oft, dass sie innerlich ganz toll mitmachen und voll dabei sind. Diese Kinder singen später in der Puppenecke oder zu Hause die Lieder.“ Alle Kinder des St.-Altfried-Kindergartens zwischen drei und sechs Jahren können mit dem Einverständnis der Eltern mitsingen. Die Teilnahme am Chor ist freiwillig. Eine Übungsstunde dauert dreißig Minuten. Etwas länger wird geprobt, wenn Lieder für Veranstaltungen eingeübt werden. „Dabei nehmen wir natürlich auf die Aufnahmefähigkeit der Kinder Rücksicht“, sagt Beck-Canzler. Tanja Rückemann

Karneval in der „Theaterresidenz“

Die Gärtnerei ist unter neuer Leitung

„Wir feiern Karneval im Pott“! Gemäß des alten Hildesheimer Faschingsliedes und mit einem dreifachen „Pott Heißa“ wurde im Seniorenzentrum „Theaterresidenz“ mit Musik, Witzen und Spielen gefeiert. Die Mitarbeiterinnen des Begleitenden Dienstes waren fantasievoll verkleidet und Musiker brachten die Bewohner mit Akkordeon und Gesang zum Mitsingen und Schunkeln.

Zwei Jahre lang war Jutta Seidel als Gärtnermeisterin in der Gärtnerei am Landhaus in der St.-Godehard-Straße beschäftigt, seit dem 1. März ist sie Inhaberin. Jutta Seidel und ihre kompetenten Mitarbeiter Clemens de Goede und Flora Gödecke beraten und halten das bewährte Sortiment bereit: Frühlingsblüher, Stauden, Gehölze, Kräuter, Gemüse- und Erdbeerpflanzen und Garten-Dekoration. Die Gärtnerei am Landhaus ist montags bis freitags von 8.30 bis 18 Uhr und samstags von 8.30 bis 14 Uhr geöffnet.

Das Team der Gärtnerei am Landhaus: Flora Gödecke, Jutta Seidel und Clemens de Goede (von links).


17

Ochtersumer

April_2014

Andere Länder, andere Sitten Zu Ostern gibt es weltweit kuriose Bräuche Was es nicht alles gibt: Zu Ostern werden Raketen abgefeuert und Mutter und Vater mit kaltem Wasser nassgespritzt. Überall auf der Welt haben die Menschen ihre ganz eigene Art Ostern zu feiern. Lodernd: An Ostersonntag in Lügde nahe Bad Pyrmont binden die Menschen Stroh zu Bündeln und flechten es in große Eichenräder. Diese werden bei Einbruch der Dunkelheit angezündet und einen Berg hinuntergestoßen. Wie riesige Feuerbälle rollen sie die 650 Meter lange Strecke ins Tal. Wenn alle sechs Räder unten ankommen, wird die Ernte gut, heißt es. Der Brauch hat einen heidnisch-germanischen Ursprung. Brennende Räder symbolisierten die Sonne und deren Sieg über den Winter. Noch heute kommen tausende Menschen, um das Spektakel mitzuerleben. Unter Beschuss: In der griechischen Stadt Vrontados gibt es jedes Jahr zu Ostern den sogenannten „Raketenkrieg“ . Einwohner versammeln sich an zwei Kirchen der Stadt und schießen mit Feuerwerk auf den jeweils anderen Kirchturm.

Haarsträubend: Am Ostermorgen fassen die Eltern auf den Philippinen ihre Kinder an den Haaren und heben sie hoch. Die Eltern hoffen, dass dadurch ihre Schützlinge größer werden. Romantisch: In Schweden schleichen sich die Frauen nachts an eine Quelle, um Osterwasser zu schöpfen. Sie dürfen nicht gesehen werden und kein Wort sprechen. Dann beträufeln sie ihren Liebsten mit dem Wasser und erobern sich so seine Liebe. Wasser marsch: „smigus-dyngus“ heißt der Osterbrauch in Polen. Am Ostersonntag lauern sich die Menschen mit Wasser auf und spritzen sich gegenseitig nass. Der Brauch soll auf das Jahr 966 zurückgehen. Damals wollte sich der polnische Herrscher Mieszko I. taufen lassen und bekehrte auch sein Volk zum katholischen Glauben. Auf die Pauke hauen: In Finnland ziehen Kinder durch die Straßen und machen Krach, indem sie mit Holzlöffeln auf Küchentöpfe schlagen und Lieder singen. Damit beenden sie symbolisch die Trauerzeit und feiern die Auferstehung Jesu. Die Erwachsenen gehen derweil

Foto: Stadt Lügde

In Lügde werden brennende Räder einen Berg hinuntergerollt.

einer anderen Beschäftigung nach: Sie schlagen sich gegenseitig (leicht) mit Birkenruten. Dieser Brauch erinnert an die Palmenzweige, mit denen Jesus in Jerusalem empfangen wurde. Erde drüber: Die Iren tragen am Ostersonntag symbolisch Heringe zu Grabe. Dahinter steht der Gedanke, dass endlich die Fastenzeit vorbei ist, in der Hering ein Hauptnahrungsmittel war. Nun können wieder Wurst und Fleisch gegessen werden. Silvia Pucyk

Anzeige

„Sehr gute Qualität“

Menschen würdig pflegen

Zum dri en Mal in Folge schneidet „Daheim sta Heim“ bei der jährlichen Qualitätsprüfung des medizinischen Dienstes (MDK) mit der Note 1,0 ab. Bereits kurz nach der Eröffnung des Pflegedienstes im Jahr 2011 bescheinigte der MDK dem Pflegedienst eine sehr gute Qualität. Das Ergebnis konnte nicht zuletzt wegen der hohen Fachkra quote erreicht werden. Die Kunden werden bestens versorgt und darauf ist Inhaber Sebas an Adamski stolz. Er sagt: „Ich weiß, welche Leistungen unsere Mitarbeiter im täglichen Einsatz bei unseren Kunden erbringen. Wir sind auf dem rich gen Weg.“ Neben den Leistungen der Pflegeversicherung erbringt der Pflegedienst auch hauswirtscha liche und BetreuungsLeistungen, mit denen die Kunden rundum gut versorgt sind. Kontakt: Daheim staƩ Heim, SebasƟan Adamski, Wollenweberstraße 23, 31134 Hildesheim, Telefon 3 30 30.

Ochtersumer N E U E S AU S D E M S Ü D E N

Telefon: 0 51 21 / 307 800 www.wir-ochtersumer.de

Das Stadtteilmagazin WIR OCHTERSUMER wird ab der nächsten Ausgabe am ersten Mittwoch im Monat an alle Ochtersumer Haushalte verteilt. Eine Abholstelle gibt es in der Sparkasse, Kurt-Schumacher-Straße 48.

Steuerwalder Str. 18 · 31137 Hildesheim Telefon 05121 20660-3 · www.caritas-teresienhof.de

Anzeigen: Michael Busche Telefon: 307 870 E-Mail: anzeigen-ochtersumer @bernwardmedien.de Anzeigenschluss für die Mai-Ausgabe: 23. April Die nächste Ausgabe erscheint Mittwoch, 7. Mai

Mühlenstraße 24 · 31134 Hildesheim Telefon 05121 20409-0 · www.caritas-magdalenenhof.de


18

April_2014

GESCHICHTEN RUND UM DIE ST.-GODEHARD-KIRCHE

Die Glocken der alten Kirche läuten immer noch Wussten Sie ...

Das Ehrenmal

dass es in der St.-Altfried-Kirche keine Glocken gibt? Auf einen Glockenturm wurde beim Bau der Kirche 1977 aus Kostengründen verzichtet. Trotzdem wird in Ochtersum zu katholischen Gottesdiensten und besonderen Festtagen geläutet. Zu hören sind die Glocken der St.-Godehard-Kirche. Da die Turmuhr nicht funktioniert, kann das Geläut nicht zu bestimmten Zeiten automatisch programmiert werden. Klaus Schmetz (Foto), der in der Nähe der Kirche lebt, stellt sie seit 1999 manuell an. Bis dahin verrichtete sein Vater diesen Dienst. Nur, wenn Schmetz mal verhindert ist, gibt es in Ochtersum kein Glockengeläut.

Zu Ehren der Opfer der beiden Weltkriege haben die Ochtersumer neben der St.-Godehard-Kirche ein Denkmal errichtet. Mit dem Bau begannen sie bereits 1914, als die ersten toten Soldaten im Ersten Weltkrieg zu beklagen waren.

Der Klöppel fiel Wilhelm Wildschüttes Großvater war Glöckner in der St.-Godehard-Kirche. Täglich um 6 Uhr morgens sowie zu Messen und Andachten wurden die Glocken geläutet. Es war möglich, über die Orgel-Empore und eine Treppe direkt in den Turm zu gelangen und die Glocke an einem kurzen Seil zu läuten. Es gab aber auch neben dem Eingang zur Kirche ein langes Seil. Als Jugendlicher, vor über 60 Jahren, vertrat Wilhelm Wildschütte gelegentlich seinen Großvater. „Man musste sehr fest ziehen“, erinnert er sich. Als er einmal die Glocke am langen Seil läutete, klang sie zuerst blechern. Dann knallte es und die Glocke verstummte. Sein Schreck war groß, als er nach Hause lief. Wildschütte traf keine Schuld: Der Klöppel hatte sich gelöst und war auf die oberen Holzbalken geprallt. Die Glocke wurde repariert und konnte wieder geläutet werden.

Das Ehrenmal entstand in Eigenleistung und mit Unterstützung des Bildhauers Draeger. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es erweitert. Hier sind die Namen aller toten und vermissten Ochtersumer Soldaten eingraviert.

Kommunion 1949

Foto: Marie Fischer

Pfarrer Kunze mit den Kommunion-Kindern etwa 1949.



Wir Ochtersumer - April 2014