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WANDERJOURNAL 2014

3,– € Schutzgebühr. Für Oberstdorfer Gäste mit Allgäu Walser Card ist das Heft kostenlos!

Herausnehmbare Wandertipps Oberstdorf Wanderparadies Kultur, Events & Genuss

DAS

OBERSTE IM ALLGÄU


Heidi Thaum iller Tourismusdire ktorin

LIEBE OBERSTDORF-URLAUBER, LIEBE WANDERFREUNDE, „das Wandern ist des Müllers Lust“ – so beginnt eines der ältesten Wander­ lieder. Ursprünglich 1821 entstanden als Gedicht, wurde es zwei Jahre später von Franz Schubert vertont. Aber nicht nur Wilhelm Müller, der Verfasser dieses Gedichtes, sondern auch immer mehr Menschen entde­ cken die wohltuende Wirkung von der Bewegung in der freien Natur. Die Erfolgserlebnisse, die sich einstel­ len, wenn wir die Gipfel und Bergrü­ cken erklimmen, sorgen für Glücks­ gefühle und positive Erinnerungen. Denn was gibt es Schöneres, als nach einer anstrengenden Bergtour die Gipfelerlebnisse bei einer deftigen Brotzeit in einer gemütlichen Hütte Revue passieren zu lassen?

Wie stark Sie sich dabei fordern, das bleibt natürlich Ihnen überlassen. Schließlich sollen sich in Ihrem Urlaub auch entspannen können. Bei einem Wanderwegenetz von über 200 Kilo­ metern findet jeder seine LieblingsTour. Sie können wählen, ob Sie die imposanten Berggipfel lieber von den Oberstdorfer Seitentäler aus bewun­ dern, oder ob Sie sich in der mittleren Höhenlage erst akklimatisieren, bevor Sie sich zu den hochalpinen Gipfeln vorwagen – alles ist möglich auf den drei Höhenlagen rund um den süd­ lichsten Ort Deutschlands. Natürlich müssen Sie sich nicht alleine auf den Weg machen: Wenn Sie lieber mit Begleitung wandern, ist das umfang­ reiche Wanderprogramm, das von der Tourist-Information angeboten wird, genau das Richtige. Erfahrene und

ausgebildete Bergführer stehen Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Und wenn Sie hoch hinaus wollen, bieten mit „Grenzenlos Wandern – Bergbah­ nen inklusive“ zahlreiche Oberstdorfer Gastgeber zusätzlich zu Ihrem Weit­ blick bei. Beim Lesen des neuen Wanderjour­ nals können Sie schon jetzt in Vor­ freude schwelgen und ein kleines Wanderlied pfeifen! Ihre

Heidi Thaumiller Tourismusdirektorin

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INHALT Wandern in allen Lagen

Urlaub für die ganze Familie 6

Abenteuer für Groß und Klein

Naturgenuss in den Oberstdorfer Bergen

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Mit den Bergbahnen hoch hinaus

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Das Höchste in Oberstdorf und im Kleinwalsertal

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Wandern für Familien

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Faszination Bergsteigen

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Klettersteige – alpine Herausforderungen in luftigen Höhen

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Kultur und Geschichte

Entspannt wandern

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Die Villa Jauss

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Oberstdorfs Seitentäler

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Das Oberstdorfer Heimatmuseum

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Gerstruben

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Viehscheide in Oberstdorf und Schöllang

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Einödsbach

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Oberstdorfs Ortsteile

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Immer aktuell – Digitale Alpininformation

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Veranstaltungen

Die Breitachklamm

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Sport auf höchstem Niveau – dabei sein lohnt sich!

Gipfelträume leben

Natürlich genießen in Traumlage Einkehren und schlemmen in Traumlage

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Oberstdorfer Naturgenuss – mit allen Sinnen erleben!

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2. Oberstdorfer Fotogipfel

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Pauschal gut

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Alpwirtschaft

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Käse aus den Bergen

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Oberstdorf kompakt

Besuch einer Sennalpe

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Urlaub mit dem Rollstuhl

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Wandern mit dem Rollstuhl

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Anreise

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Wandern 2014

Camping- / Wohnmobilstellplätze

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Panoramakarte

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Parken, Bus, Bahn – Mobil in Oberstdorf

72

Nordic Walking

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Bergwacht / Bergschulen

73

Wandertipps

36

Freizeit und Erlebnis in Oberstdorf

74

Wanderkarte

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Outdoor-Aktivitäten und Funsportarten

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Wandervorschläge

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Bergtouren

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Hütten

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Wichtiges für Hüttengäste

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Erreichbarkeit der DAV-Schutzhütten mit öffentlichen Verkehrsmitteln

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Regeln in den Bergen

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Impressum Herausgeber

Gestaltung

Fotografie

Tourismus Oberstdorf Prinzregenten-Platz 1 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 700 - 0 Fax: 0 83 22 / 700 - 236 info@oberstdorf.de www.oberstdorf.de

rta.design GmbH www.rta-design.de

Titelfoto: Verena Reusch (bilderstadl.de), Tourismus Oberstdorf, Photographie Monschau, ek photographie (ek-photo.net), Verena Reusch (bilderstadl.de), Hermann Rupp, Simone Gunst (www.mediavia.de), Das Höchste Bergbahnen, Breitachklammverein, Schütz und Vogler GbR (Marktbähnle Oberstdorf), Alex Rößle, Rüdiger Wanderer, Petra Sauer, Peter Schaub, Beate und Georg Motz, Michael Mayer, Bastian Morell, Werbe-Blank, Archiv DAV, Petra Schumacher, Manfred Pudell, Stefan Rusch, Allgäu GmbH, Matthias Pinn, Fotolia (kab-vision), iStockphoto.com (technotr),

Druck EBERL PRINT GmbH Kirchplatz 6, 87509 Immenstadt

Alle Angaben in diesem Journal sind ohne Gewähr 4

Inhalt


WA NDER N

2014

Herausneh mbare Wa ndertipps

Herausnehmbare Wandertipps Erleben Sie die wildromantische Oberstdorfer Bergwelt mit ihren blühenden Wiesen und rauschenden Gebirgsbächen. Wir haben für Sie die besten Wanderrouten, Bergtouren und Nordic Walking-Strecken zusammengestellt.

DA S

OBE R ST E

IM ALLGÄ

U

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Naturgenuss in den Oberstdorfer Bergen Frische Bergluft einatmen, die wunderschöne Natur- und Kulturlandschaft mit einer vielfältigen Pflanzenwelt ent­ decken, den Sonnenaufgang auf einem der Gipfel erleben – Oberstdorf lädt Sie ein, die Wanderstiefel zu schnüren.

8 Alpwirtschaft in Oberstdorf Das Ursprüngliche hat sich bis heute auf den Allgäuer Alpen, die auch das Erscheinungsbild der Oberstdorfer Berge sehr stark geprägt haben, erhalten. Finden Sie hier eine Über­ sicht der bewirtschafteten Alpen.

27 Viehscheide in Oberstdorf und Schöllang Die Festtage am Ende des Alpensommers sind im Allgäu eine lange Tradition. Buntes Treiben, gekränzte Kühe und tönende Glocken – die Viehscheide am 12.09. und am 13.09. werden groß gefeiert.

62 Inhalt

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GIPFELTRÄUME LEBEN

Frische Bergluft einatmen – unvergessliche Gipfel­momente erleben und traumhafte Naturlandschaften genießen.

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Wandern in allen Lagen


Wandern in allen Lagen

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NATURGENUSS IN DEN OBERSTDORFER BERGEN

Wanderdorf ohne Grenzen

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Wandern in allen Lagen


Frische Bergluft einatmen, die wunderschöne Natur- und Kulturlandschaft mit einer vielfältigen Pflanzenwelt entdecken, den Sonnenaufgang auf einem der Gipfel erleben – Oberstdorf lädt Sie ein, die Wanderstiefel zu schnüren! Wer hier seinen Urlaub verbringt, erholt sich in Deutsch­ lands südlichstem Dorf, gelegen auf 815 Metern Höhe inmitten der Allgäuer Alpen, umgeben von einem Kranz von bis zu über 2.600 Meter hohen Bergen. Mit 230 Quadratkilometer Fläche ist Oberstdorf eine der größten Gemeinden Bayerns. Dabei sind dreiviertel der Gemeindefläche Landschafts- oder Naturschutzgebiet. Im Frühjahr, wenn der Schnee langsam auf den Berggipfeln schmilzt, im Tal die ersten bunten Blumen ihre Farben­ pracht entfalten und der Löwenzahn wie viele kleine Sonnen auf den Wiesen blüht, laden die Wanderwege in den sieben Oberstdorfer Tälern Stillachtal, Trettachtal, Oytal, Dietersbachtal, Traufbachtal, Rohrmoostal und Rappenalptal ein, sich auf die Wandersai­ son einzustimmen.

Neben vielfältigen Pflanzen und Blumen genießen die Früh­ jahrswanderer vor allem das saftige Grün der Allgäuer Wiesen, aber auch die Ruhe und den unvergleichlichen Rundblick auf das Oberstdorfer Bergpanorama. Ab Anfang Juli kehrt der Frühling dann auch auf den Ber­ gen ein. Vor allem die Alpenrosen tauchen die Berge dann in ein rotes Meer. Am Fellhorn, Deutschlands schönstem Blumenberg, ist das „Spektakel“ drei Wochen lang beson­ ders intensiv. Jetzt ist es an der Zeit, die 400 Gipfel rund um Oberstdorf zu erwandern und oben angekommen ein einmaliges Panorama zu genießen. Oder für alpine Sport­ ler, die besondere Herausforderungen auf Höhenwegen und Klettersteigen zu suchen. Naturwunder wie die Breitachklamm – die tiefste und zu­ gleich eine der schönsten Felsenschluchten Mittel­europas – ­ oder Kräuterwanderungen, Touren zu Sennalpen, wo man zusehen kann, wie der Alpkäse gemacht wird sowie das einstige Bergbauerndorf Gerstruben, ein traditionsreiches Kulturgut, lassen Wanderungen in Oberstdorf zu einem besonderen Erlebnis werden. Rundwanderwege, die Sie in unseren Wandertipps finden, führen Sie zum Beispiel um den Oberstdorfer Freibergsee oder entlang der Gebirgsflüsse Trettach, Stillach oder Breitach. Wenn dann die Sonne wieder früher untergeht, der Früh­ nebel durchs Tal zieht und die Alpen sich langsam auf den kommenden Winter einrichten, ist der goldene Herbst und die Viehscheidzeit in Oberstdorf gekommen – bei vielen die beliebteste Wanderzeit.

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DAS HÖCHSTE IN OBERSTDORF UND IM KLEINWALSERTAL

Vielseitig und beliebt: Fellhorn / Kanzelwand, Ifen, Nebelhorn, Söllereck und Walmendingerhorn

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Ein Spaziergang vor beeindruckender Bergkulisse, eine Tour über den Klettersteig, eine gemütliche Berg­wanderung oder eine rasante Abfahrt auf der Sommerrodelbahn: „Das Höchste“ ist einfach das Höchste. Schließlich sind die wanderbaren Berge rund um Oberstdorf und im Kleinwalsertal eine Klasse für sich. Allesamt sind Fellhorn / Kanzel­ wand, Ifen, Nebelhorn, Söllereck und Walmendingerhorn Ausgangspunkte herrlicher Wanderungen und beliebte Treffpunkte für alle.

Zwei-Länder-Wanderregion Fellhorn / Kanzelwand Hier oben auf den sanften Grasbergen blühen die Alpenblumen. Im Spät­som­ mer tauchen die Alpenrosen den Berg in ein sattes Rot. Leichte und ab­wechs­ lungsreiche Wanderungen und Rund­wege überfordern niemanden und sind insbesondere bei Familien sehr beliebt. Die kosten­lose botanisch-­geologische Führung über den Blumen­­lehrpfad zählt ebenso zu den Höhepunkten wie ein Besuch auf der Schlap­poldalpe, wo man dem Käser über die Schulter schauen und das Ergebnis seiner Arbeit auch probieren kann. Ein echter Hit ist das „Burmiwasser“ an der Kanzelwand, das die Herzen der kleinen Besucher im Sturm er­ obert hat. Wasserräder und -schieber begleiten den Lauf des Baches von der Bergstation der Bahn hinab zum Riezler Alpsee. Sportlich geht es an der Kanzelwand ebenfalls zu – auf dem Zwei-Länder-Klettersteig, der freilich nur Geübten vorbehalten ist.

Ifen – Faszination Gottesacker Wie von göttlicher Hand modelliert präsentiert sich auf dem Hohen Ifen im Kleinwalsertal das Gottesackerpla­ teau, eine spektakuläre Felsformation. Jeder kann hier oben nach seinem Wunsch glücklich werden – ob bei ei­ nem Spaziergang oder einer anspruch­ vollen Tagestour. Auf dem Panorama­ weg lässt sich die Aussicht besonders gut genießen. Auf einem befestigen Forstweg geht es durch den Kürenwald zur Talstation – oder man wählt auch für den Abstieg die Doppelsesselbahn. Informationen zu den Bergbahnen unter: www.das-hoechste.com

Nebelhorn – Panorama- und Aussichtsberg Hoch, höher Nebelhorn: Mit keiner Bergbahn im Allgäu kommt man höher hin­ aus als auf das 2.224 Meter hohe Ne­ belhorn. Belohnt wird man oben mit einem legendären 400-Gipfel-Blick. „Uff d’r Alp“ heißt am Nebelhorn der Magnet für Familien mit Kindern. Beliebt sind die kostenlosen botanisch-­ geologischen Wanderungen, die Fotopirsch und die Spektiv-Wanderun­ gen. Ambitionierte Alpinisten locken der Hindelanger Klettersteig oder herrliche Tagestouren. Wer freilich nur schauen und genießen möchte, ist hier ebenfalls an der richtigen Adresse.

Söllereck – der Familienberg Kinder stehen am Söllereck zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal ganz oben. Das gesamte Angebot des Familienberges ist auf sie ausgerichtet. Im Kletterwald Söllereck werden die jungen Einsteiger schnell zu Aufstei­ gern – ohne allerdings etwas zu riskie­ ren. Das überlässt man im Winter den Skispringern auf der nahe gelegenen Skiflugschanze, die man ebenfalls be­sichtigen kann. Alle Altersgruppen schätzen eine weitere Besonderheit dieses Berges: Den SöllereckRodel, eine rasante Sommerrodelbahn auf Schienen.

Walmendingerhorn – der Berg der Sinne Das Walmendinger­horn im Klein­ walsertal präsentiert sich als Oase der Ruhe und als Berg der Sinne. Die Sonnen­terrasse bietet nicht nur eine herrliche Aussicht, sondern mit dem Berg-Radio akustische Entspannung. Wanderwege, urige Hütten und der abwechslungsreiche Alpenblumen­ lehrpfad bilden ein buntes Programm.

i Höchster Wanderspaß zum kleinen Preis Wandern auf den Oberstdorfer und Kleinwalsertaler Hausbergen ist für Fa­milien nicht teuer – dank interessanter Ermäßigungen: an den Bergbahnen von Fellhorn / Kanzelwand, Ifen, Söllereck und Walmen­ dingerhorn fahren Kinder unter 18 Jahren im Sommer kostenlos, wenn mindestens ein Elternteil mit gültigem Ticket dabei ist. Am Nebelhorn braucht ein Kind ein Ticket, alle anderen (Jahrgänge 1996–2007) fahren kostenlos mit. So können Eltern mit ihren Kindern günstig einen unver­ gesslichen Wanderurlaub erleben.

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FASZINATION BERGSTEIGEN

in hochalpiner Umgebung

Tages- und Mehrtagestouren

Steinbocktour

Die landschaftliche Vielfalt der Allgäuer Alpen ist bekannt. Nur an wenigen Orten gibt es wuchtige Felsberge, wie die Trettach, gleich neben steilen Grasbergen, wie der Höfats.

Allgäuer Braunvieh auf grünen Wiesen, Bergmatten mit seltenen Pflanzen, waldreiche Täler, ursprüngliche Sennalpen und Felsgipfel sind die Begleiter dieser Mehrtagestour.

Auf gut ausgebauten Bergpfaden, Höhenwegen und Kletter­ steigen sowie in sieben Schutzhütten können Sie diese ein­ malige Landschaft, das größte Naturschutzgebiet Schwa­ bens, in vollen Zügen genießen. Hüttenanstiege oder Begehungen der Hüttenverbindungswege sind je nach Witterungsverhältnissen von Mitte Juni bis Mitte Oktober möglich. Die urigen Unterkunftshütten sind ebenfalls in dieser Zeit geöffnet, vereinzelt bereits ab Ende Mai. Von Oberstdorf aus sind sieben Hüttenanstiege möglich. Von dort haben Sie die Wahl zwischen neun Hüttenverbin­ dungswegen verschiedener Schwierigkeitsgrade.

60 km zusammenhängende Höhenwege fassen die Gipfel des Allgäuer Hauptkammes zu einem besonderen Höhen­ weg zusammen. Er verbindet die einzelnen DAV-Schutzhüt­ ten durch etwa gleich lange Strecken, steigt nie vollends in die Täler ab, hat keine übermäßigen Höhenunterschiede und erschließt die faszinierende Landschaft der Allgäuer Bergwelt. Der niedrigste Punkt liegt auf 1.522 m am Ende des Rappenalptales, zwischen Schrofenpass und Mindelheimer Hütte. Das „Hohe Licht“ mit 2.651 m stellt die höchste Stelle der Allgäu Durchquerung dar. Alle DAV-Hütten am Weg sind während des Bergsommers bewirtschaftet und bieten gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten sowie hervorra­ gende Verpflegung. Die Allgäu-Durchquerung ist beliebig kombinierbar und kann verkürzt oder verlängert werden.

Ausführliche Informationen ab Seite 43.

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Alpenüberquerung Oberstdorf-Meran – zu Fuß über die Alpen! Oberstdorf ist Startpunkt des europäischen Fernwanderweges E5 nach Meran. Blühende Bergwiesen, glitzernde Bergseen und steile Gras­ berge in den Allgäuer Alpen, markante Felsformationen in den Lechtaler Alpen, beeindruckende Gletscher und gewaltige Bergriesen im Ötztal und das bereits medi­ terrane Klima im italienischen Meran – die wechselnden und imposanten Landschaftsbilder erwarten Wanderer auf der Alpenetappe des europäischen Fernwanderweges E5. Dabei erfährt man Interessantes und Wissenswertes über die verschiedenen Lebensweisen und Dialekte der Bewohner der Orte und Bergdörfer, welche man auf der abwechslungsreichen und beliebten Route von der Alpen­ nordseite zur Alpensüdseite passiert. Zur Durchführung der Alpendurchquerung eignen sich am besten die Wo­ chen zwischen Mitte Juni und Mitte September. Hier sind die Temperaturen am angenehmsten und ein Großteil der Altschneereste vom Vorjahr dürfte geschmolzen sein. Bitte beachten Sie, dass Tourismus Oberstdorf nur Auskünfte für den Streckenteil auf Oberstdorfer Gebiet geben kann.

! Bergschulen Im Allgemeinen ist es für hochalpine Wande­ rungen ratsam, sich einer geführten Tour der ortsansässigen Bergschulen anzuschließen. Das garantiert nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch gesellige Wanderungen! Die Adressen der Bergschulen finden Sie auf Seite 73.

Digitale Alpininformation Tourenbeschreibungen, aber auch stets topaktuelle Informationen, vom Wetter über die Begehbarkeit einzelner Steckenabschnitte und GPS-Downloads bis hin zu einem Liveticker unserer Hüttenwirte finden Sie unter: www.oberstdorf.de/alpininfo

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KLETTERSTEIGE – ALPINE HERAUSFORDERUNGEN IN LUFTIGEN HÖHEN

Oberstdorfs Klettersteige lassen tief blicken, sind eindrucksvoll und eröffnen Einsteigern und Profis beim Klettern atemberaubende Aussichten

Klettersteig Schnupperkurse von Tourismus Oberstdorf In den Sommermonaten bietet Tourismus Oberstdorf seinen Gästen von Mitte Juni bis Mitte Oktober ein außergewöhnliches Gästeprogramm: Klettersteigschnupperkurse! Tour Auffahrt mit der Fellhornbahn – weiter bis Kanzelwand Bergstation – Begehung des Schnupperklettersteiges am Warmatsgundkopf – über verfallene Roßgundalpe zurück ins Fellhorngebiet – Einkehr Bierenwang – mit der Fell­ hornbahn zurück ins Tal. Für die Tour sind knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profil­sohle sowie der Witterung angepasste Kleidung Voraus­ setzung. Bitte ausreichend Proviant und Getränke mit­ nehmen.

Treffpunkt Mittwochs 09:00 Uhr; an der Talstation Fellhornbahn Dauer: ca. 5 Stunden ◼ Mindestteilnehmer: 5 Personen ◼ Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung ausschließlich vor Ort möglich ist bei: Tourist-Information im Oberst­ dorf Haus, Kartenvorverkauf, Prinzregenten-Platz 1, 87561 Oberstdorf. Reservierung leider nicht möglich. ◼ Anmeldeschluss: Vortag 15:00 Uhr ◼

Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung verbindlich ist. Kosten (inkl. Leihmaterial und Führer) Gäste mit Allgäu Walser Card (Typ Oberallgäu) 72,– € (Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren) Gäste mit Allgäu Walser Premium Card (Typ Oberstdorf) und Einheimische 62,– € (Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren) Kosten für die Bergbahnfahrt und evtl. Transferkosten sind selbst zu tragen. Kurse sind abhängig je nach Begeh­ barkeit und den Betriebszeiten der Bergbahnen.

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Hindelanger Klettersteig Der Hindelanger Klettersteig am Nebelhorn zählt alpenweit zu den berühmtesten Klassikern seiner Art und erfüllt zugleich landschaftlich die höchsten Erwartungen. Der Steig erfordert neben entsprechender Ausrüstung und Erfahrung sowie Sicherheit im hochalpinen Gelände, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Wo erfor­ derlich, ist der Weg durch Stahlseile, Haken und Leitern gesichert. Obwohl er nach einer internationalen Norm überwiegend als mäßig schwierig, auf kurzen Stücken als schwierig bezeichnet wird, gilt der Steig aufgrund seiner Länge jedoch als anspruchsvoll. Eine Begehung ist unter normalen Verhältnissen von Juni bis Oktober möglich. Dabei ist stets auf stabile Wetterverhältnisse – vor allem im Hinblick auf die Gewittergefahr – zu achten!

Nach Auffahrt mit der Seilbahn bis zur Gipfelstation hat man am Nebelhorn-Gipfel die Möglichkeit, den gesamten, felsig-einschüchternden Gebirgskamm und damit den Verlauf des Hindelanger Klettersteiges bis hin zum Großen Daumen zu überblicken.

! Schnuppern am Hindelanger Klettersteig Für alle, die nicht die vier- bis fünfstündige Tour vom Nebelhorn-Gipfel zum Großen Daumen gehen möchten, ermöglicht ein zusätzlicher Abstieg eine zweistündige „Schnupperrunde“.

Mindelheimer Klettersteig Im Jahre 1975 errichtete die DAV-Sektion Mindelheim den erlebnisreichen und heutzutage sehr beliebten Kletter­ steig. Der zerklüftete und raue Hauptdolomit, der die gesamte Palette seines Facettenreichtums zeigt und die ausgeklügelte Wegführung des Klettersteiges, sorgen für das besondere Klettersteigerlebnis. Der traumhafte Rund­ umblick zum gegenüberliegenden Allgäuer Hauptkamm, bis hin zum Gottesackerplateau im Kleinwalsertal, lassen eine Begehung des Eisenweges einmalig werden. Auf­ grund seiner Länge gilt der Klettersteig als anspruchsvoll,

auch wenn er nach internationaler Norm nur als mäßig schwierig bis schwierig eingestuft wird. Der Klettersteig ist mit unzähligen Drahtseilsicherungen (verteilt ca. 400 m), etlichen Klammern und Stiften sowie einiger Stahlleitern abgesichert. Obwohl er über eine Vielzahl an kleineren und einigen ausgedehnten Steilpassagen verfügt, ist der Klet­ tersteig nur in einzelnen Abschnitten richtig ausgesetzt. Aufgrund seiner Wegführung, die sich in weiten Teilen un­ mittelbar auf dem Grat befindet, ist man vor Steinschlag größtenteils sicher.

Der Zweiländer-Sport-Klettersteig Die anspruchsvolle Route mit exponierten Quergängen und anstrengenden Kletterpassagen ist auch für geübte Kletterer und Bergsteiger eine Herausforderung! Für den 500 m langen Zwei-Länder-Sport-Klettersteig an der Kanzelwand sind für die eineinhalb- bis zweistündige Begehung gute Klettersteigkenntnisse und eine ordent­ liche Grundkondition unbedingt Voraussetzung. Der Klettersteig mit der Schwierigkeitsstufe C – D überwindet

einen Höhenunterschied von 150 bis 200 m. Es gibt keinen Notausstieg! Für alle Kletterfans, die auf der Suche nach einer sportlichen Herausforderung sind. Als Ausgangs­ punkte dienen die Berg- oder Gipfelstationen der Fellhornbzw. Kanzelwandbahn. Von hier führen gut ausgebaute Wanderwege in den Bereich des Klettersteiges. Von der Kanzelwand Bergstation kommend, ist der Anstieg zum Klettersteig ausgeschildert.

Höhenweg Heilbronner Weg Der Heilbronner Höhenweg verbindet auf bis zu 2.600 m die Kemptner Hütte oder das Waltenberger Haus mit der Rappenseehütte. Die Gehzeit von Beginn Hohes Licht bis zur Bockkarscharte beträgt ca. drei Stunden. Von der

Rappenseehütte bis zur Kemptner Hütte sind es ca. sieben Stunden. Ausgesetzte oder steile Teilstrecken sind mit Drahtsicherungen versehen. Alternativ können Sie zum Waltenberger Haus absteigen. Wandern in allen Lagen

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ENTSPANNT WANDERN

Klare Höhenluft atmen – unbeschreibliche Eindrücke erfahren

Wer sich auf das 200 km lange Streckennetz rund um das Berg- und Sportdorf Oberstdorf im Allgäu (815 m) begibt, lässt den Alltag hinter sich. Morgens hört man schon die Kuhglocken läuten, über den Oberstdorfer Wiesen steigt der Nebel auf, es riecht nach feuchtem Gras, Tannen und Fichten. Die Spitzen der umlie­ genden Berge, wie Schattenberg (1.721 m), Kegelkopf (1.959 m), Höfats (2.258 m), Himmelsschrofen (1.759 m), Nebelhorn (2.224 m) oder Fellhorn (2.037 m) verstecken sich noch hinter den Wolken, die sich spätestens nach den ersten wärmenden Sonnenstrahlen auflösen. Zusammen mit dem benachbarten Kleinwalsertal ist Oberstdorf das größte Wander- und Bergsport-Gebiet am Nordrand der Alpen. Von Frühjahr bis Herbst erwartet Sie ein rund 200 km langes Wander- und Radwegenetz mit landschaftlich reizvollen Wegen und vielen Tourenvarian­ ten. Das übersichtliche Beschilderungssystem informiert die Gäste detailliert über die Strecke, Entfernung, Dauer und den Schwierigkeitsgrad. 16

Wandern in allen Lagen

Mit den rund 400 Gipfeln in nächster Nähe sind mehrtä­ gige Trekking-, Kletter- und Bergtouren verlockend. Zudem besteht die Möglichkeit zum Drachen- oder Gleitschirm­ fliegen. Doch nicht nur in alpinen Höhen, gerade in Tallagen und mittleren Lagen, ist das Wandern in Oberstdorf besonders reizvoll. Es locken gemütliche Spaziergänge auf Wald- und Wiesenwegen in unseren Ortsteilen Rubi, Reichenbach, Schöllang, Tiefenbach oder Kornau – stets begleitet von einem unvergleichlichen Ausblick in die Berge. Aber auch Wanderungen auf halber Höhe, vorbei an glasklaren Gebirgsbächen oder auf Pfaden und Steigen, vorbei an urigen Berghütten, in unseren wildromantischen Seitentä­ lern Stillachtal, Trettachtal, Oytal oder Rohrmoostal sind gleichermaßen beliebt. Die Sommergäste wissen all dies zu schätzen. Sportfans, Familien und Naturfreunde fühlen sich wohl in der male­ rischen Bergwelt und genießen in aller Ruhe die Vielfältig­ keit der südlichsten Gemeinde Deutschlands.


OBERSTDORFS SEITENTÄLER

versprechen pure Dorfromantik

Wer von Natur pur träumt, sollte einmal im Leben in einem der Oberstdorfer Seitentäler erwachen. Eingebettet zwischen steilen Bergwänden bieten die für den Ausflugsverkehr gesperrten Täler absolut ungestörte Nachtruhe. Tagsüber laden die schönsten Wander- und Ausflugsmöglichkeiten zum Streifzug ein.

Wenn im Tal die Heuernte bereits in vollem Gange ist, ver­anstaltet die Natur in den Höhenlagen jedes Jahr ihre eigene Gartenschau. Mit Märzenbecherwiesen im Stillachtal, mit aurikelübersäten Hängen im Oytal und mit der Alpenrosenblüte im Fellhorngebiet. Erkunden Sie auf leichten Wanderwegen die Naturgärten der Oberstdorfer Berge und bestaunen Sie die überwältigende Alpenflora!

Trettachtal

Oytal

Natur und Kultur erleben

Märchenhafte Natur

Zurück in die Zeit der Bergbauern! Nicht nur das einstige Bergbauerndorf Gerstruben mit der Marienkapelle aus dem 17. Jahrhundert oder der glasklare Christlessee, der aufgrund der stetigen Quellwasserzufuhr niemals zufriert, machen das Trettachtal so einzigartig.

Nach einem kurzen Anstieg zum „Logenplatz über Oberst­ dorf“, dem Kühberg, gelangen Sie weiter östlich ins idyl­ lische Oytal. Am Rande Schatten spendender Wälder, weiter durch die schöne alte Allee hindurch, führt Sie ein einfacher Spazierweg zum Gasthof Oytal. Hier öffnet sich das Tal und gibt Ihnen den Blick frei auf das phantastische, einzigartige Bergpanorama. Dort stehen sie im Gegenlicht: Der Schneck von seiner Breitseite, das Himmelhorn mit dem berühmten Rädlergrat und die Wilden – der große und der kleine. Ihnen zur Seite stehen die markanten Höllhörner.

Sicherlich sind es auch das atemberaubende Bergpanorama mit der imposanten Trettachspitze, dem sogenannten „Allgäuer Matterhorn“, und die wildromantische Natur, die Sie das Trettachtal in schöner Erinnerung behalten lassen. Bergeweise Gipfelglück verspricht die Sicht im südlich gelegenen Weiler Spielmannsau.

Stillachtal Wildromantisch in die Berge Südlich von Oberstdorf erstreckt sich das Stillachtal. Hier lockt inmitten bunter Blumenwiesen das sehenswerte Kleinod Birgsau am Wegesrand und Deutschlands süd­ lichste Siedlung Einödsbach. Diese gehört zum Urlaubspro­ gramm eines fast jeden Gastes und zählt zu den beliebtes­ ten Fotomotiven. Auch die Heini-Klopfer-Skiflugschanze und die Fellhornbahn finden Sie im Stillachtal.

Rohrmoostal Wanderparadies Über den Ortsteil Tiefenbach gelangt man zum malerischen Weiler Rohrmoos. Die Siedlung im Tal der Starzlach ist seit dem 15. Jahrhundert Eigentum des Fürsten Waldburg-Wolf­ egg und verfügt über die älteste Holzkapelle Süddeutsch­ lands, die Kapelle „St. Anna“ aus dem 16. Jahrhundert sowie 16.000 Tagwerk Wald- und Alpenfläche. Ein wahres Eldora­ do für Wanderer und Radfahrer im Sommer und Langläufer im Winter. Der Besucher findet hier wunderschöne Touren auf bestens gepflegten Wander- und Radwegen. Wandern in allen Lagen

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GERSTRUBEN

Oberstdorfs Geschichtsbuch der Bergbauernwirtschaft

! Wandertipp: Von Oberstdorf nach Gerstruben über den Hölltobel Während eines Oberstdorf-Aufenthaltes darf ein Besuch des kleinen, denkmalgeschützten Bergdorfes auf keinen Fall fehlen. Einer der schönsten Wanderwege nach Gerstruben führt durch den Hölltobel, einer eindrucksvollen Klamm mit Wasserfall. Das Museum Gerstruben und die historische Säge sind während der Führungen zugänglich. N BA

H

N Gehzeiten IFE 1,5 bis 2 Stunden einfacher Weg. Gerstruben ist ca. 6 km von Oberstdorf entfernt.

Anforderungen Auf dem letzten Kilometer beim Tobelweg sind 300 m Höhenunterschied zu bewältigen, der Auf­ stieg ist teilweise felsig mit Treppen und Serpen­ tinen und nur für Geübte geeignet. Eine leichtere Strecke führt über den für den öffentlichen Ver­ kehr gesperrten Fahrweg. Die Wanderung kann auch als Rundweg unternommen werden.

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Wandern in allen Lagen


In Gerstruben, im wildromantischen Dietersbachtal, liegt ein Kleinod der Oberstdorfer Landwirtschaft. Das einstige Alpendorf zählt heute fünf zwischen 400 und 500 Jahre alte Häuser und eine Kapelle, die als traditionsreiches Kulturgut und touristische Sehenswürdigkeit vom „Oberstdorfer Verein der ehemaligen Rechtler“ unterhalten und gepflegt werden. Die noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts von mehreren Bergbauernfamilien bewohnte historische Höhensiedlung, bildet mit ihren von der Sonne gebräunten Holzgebäuden und der umliegenden Berglandschaft eine einmalige und unverwechselbare Harmonie. Die Vorfahren dieser Familien kamen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor mehreren hundert Jahren aus dem angrenzenden österreichischen Tannberg nach Oberstdorf. Bis vor 120 Jahren gab es nur einen Fußweg nach Gerstruben und bis 1953 wurden alle Lasten mit Ross und Wagen heraufgebracht. Während im Tal schon längst bunte Neonreklamen leuchteten, sorgte in Gerstruben noch immer die gute alte Petroleumlampe für behagliches Licht. Im Winter waren die Leute oft wochen­ lang eingeschneit. Der rauen Natur den Lebensunterhalt abzuringen, war das Los der Bewohner. Käse und Schmalz waren die hauptsächlichen Erzeugnisse der Gerstruber. Die Arbeit war hart und der Ertrag reichte kaum zum Überleben. Keine Straße, nur ein Saumstieg verband das Bergdörflein mit dem Tal. Bessere Verdienstmöglichkeiten, die Nähe zur Kirche, die Nähe zur Schule für die Kinder, die Nähe zu Ärzten, Hebammen, Tierärzten u. a. lockten unten im Tal und ließen im 19. Jahrhundert die jungen Bewohner Gerstrubens abwandern. Die Arbeit für die Verbliebenen wurde mehr, deren Not größer. Nach dem gemeinsamen Entschluss, ihr Land und ihre Häuser zu verkaufen, ging Gerstruben 1896 in den Besitz von Cornelius Freiherr von Heyl zu Herrnsheim über, einem reichen Jagdherren aus Worms, dem es mehr als 50 Jahre gehörte. 1953 konnten die Oberstdorfer „Rechtler“ unter großen finanziellen Opfern Gerstruben von der Familie Heyl zurückkaufen. Die alten Holzhäuser, die Sennküche, die alte Sägemühle und die Kapelle wurden mit großer Hingabe aufwendig restauriert und in beispielhafter Weise für die Nachwelt erhalten.

Das „Jakobe-Haus“ Versäumen Sie nicht, das „Jakobe-Haus“ zu besichtigen! Hier bekommen Sie einen Eindruck vom Leben der einstigen Berg­ dorfbewohner. Das nahezu unverändert erhaltene Bergbau­ ernhaus wurde von innen und außen aufwendig restauriert und dazu wieder ein traditioneller Garten angelegt. Die malerischen Stuben und Kammern, die Küche, die Ställe, der Heuboden und die Tenne werden Sie in ihren Bann ziehen! Öffnungszeiten Während der Saison je nach Witterung: Samstag, von 13:00 bis 16:00 Uhr

Berggasthof Gerstruben Eine urige Einkehrmöglichkeit finden Wanderer im Berg­ gasthof Gerstruben, der je nach Wetter- und Schneelage von ca. Anfang Mai bis Oktober geöffnet ist. Auch in der Wintersaison (Dezember bis Ostern) kann man sich hier stärken und die gemütliche Atmosphäre genießen. Wandern in allen Lagen

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EINÖDSBACH

Deutschlands südlichste Siedlung

Aussichtsplattform Sonnenterrasse

Gipfelrestaurant 1946 m

+

1885 m 3 58

WA L

1921 m

3b 3c

Hora@Bar Panoramaaufzug

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Obere Lüchlealpe

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Skiweg von und nach Hirschegg

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Max’s Hütte

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Talstation 1200 m

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Wandern in allen Lagen

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Mietstation 59 Wintersportgeräte


Diese kleine Siedlung liegt etwas erhöht am Ende des Stillachtales. Der Gasthof Einödsbach ist das südlichste ständig bewohnte Gebäude Deutschlands. Einen kleinen Abstecher ist auch die Katharinekapelle wert. Bis hierher führt eine Straße aus Birgsau herauf. Nach Osten führt ein Wanderweg durch das Bacherloch hinauf zum Waltenberger Haus und nach Süden geht’s ins Rappen­ alptal mit seinen Alpen und Berghütten. Entfernung von Oberstdorf ca. 12 km. Bitte beachten Sie, dass die Straße ab Faistenoy (bei der Fellhornbahn) für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist! Die ehemalige Ortschaft bestand ursprünglich aus drei Häusern und einer Kapelle, die sich auf engstem Raume, umragt vom gewaltigen Bergmassiv des Allgäuer Hauptkammes, drängte. Heute ist nur noch das Gasthaus ständig bewohnt. Eine sichere Besiedlung

kann seit 1613 nachgewiesen werden. Vorher erscheint Einödsbach nur in einem Alpverzeichnis von ca. 1550 (Archiv­ datierung 1480). Da die Alpe Einödberg, zu deren Füßen Einödsbach liegt, schon 100 Jahre früher genannt ist, wird vermutet, dass sich ein Alpbesitzer hier im 16. Jahr­hundert über das Zwischenstadium eines Auszuges, d. h. einer Sommer­wohnung, sesshaft machte. Durch das Gemein­ deedikt kommt die Ortschaft 1818 zur neugebildeten politischen Gemeinde Oberstdorf. Der Name klärt sich von selbst.

Gasthof Einödsbach Atmosphäre zum Wohlfühlen in Deutschlands südlichs­ tem Gasthof! Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen!

i Zipfelorte Was haben die Gemeinden Görlitz, List, Oberstdorf und Selfkant gemeinsam? Diese vier Orte haben sich zum Zipfelbund zusammengeschlossen, da sie geogra­ fisch am äußersten Rand der Bundesrepublik liegen. Einödsbach ist damit der südlichste Punkt Deutsch­ lands. Mit dem sogenannten „Zipfelpass“ haben Sie die Möglichkeit, Stempel aus den entsprechenden

Rathäusern oder Tourist-Informationen zu sammeln. Wer innerhalb von vier Jahren alle vier Stempel gesam­ melt hat, kommt in den Genuss des Zipfel-Paketes, in dem die ortstypischen Produkte aus den vier Zipfeln verschickt werden. Damit der Zipfelpass abgestempelt wird, muss der Inhaber mindestens eine Übernach­ tung in dem jeweiligen Ort nachweisen können.

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Wandern in allen Lagen

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OBERSTDORFS ORTSTEILE

Lassen Sie sich von den malerischen Ortsteilen verzaubern

Schöllang

Rubi

Reichenbach

Kornau

Tiefenbach

Oberstdorf besteht aus vielen kleinen und malerischen Ortsteilen: Rubi, Reichenbach und Schöllang im Norden, Tiefenbach im Westen und Jauchen, Kornau und die Täler im Süden bieten wilde Dorf-Romantik und aufregende Ausblicke.

Rubi Idyllisches Sonnendorf Rubi, Ausgangspunkt vieler Wanderungen, ist bekannt für langen Sonnenschein und gemütliche Gästehäuser. Aufgrund der Lage blickt die Abendsonne besonders lange auf das malerische Dorf mit der idyllisch am Ortsrand gelegenen St. Anna Kapelle. Dann werden in den traditio­ nellen Gaststuben die Instrumente ausgepackt. Man rückt zusammen, lässt den Tag musikalisch ausklingen und er­ zählt sich in gemütlicher Runde Geschichten. So verbringt man nicht nur unvergessliche Tage in Rubi, sondern hat auch später zu Hause noch viel zu erzählen.

Reichenbach Bauerndorf mit Charme In Reichenbach sind Ruhe und Beschaulichkeit zuhause. Trotzdem ist auch für den aktiven Urlaub viel geboten. Das bäuerliche Ortsbild und die traditionelle Gastfreund­ schaft tun dann das Übrige dazu, dass man sich schnell „wie daheim“ fühlt. Ein beliebtes Ausflugsziel, neben der 450 Jahre alten Kapelle St. Jakobus, ist die Gaisalpe ober­ halb von Reichenbach auf 1.165 m Höhe.

Schöllang Erholung pur Stille Bauernhäuser tummeln sich um den barocken Zwie­ belturm der Pfarrkirche. Aus der Nähe grüßt die auf einem Waldrücken gelegene Schöllanger Burgkirche. Man genießt den Ausblick, vielfältige Wandermöglichkeiten und das herzliche „Grüß Gott“ der Einheimischen. Gibt es etwas Romantischeres, als sich hier zu erholen? Vor allem, da man bei aller Urtümlichkeit auf keinen Komfort verzichten muss.

Tiefenbach Über der rauschenden Breitach Auf einer sonnigen Terrasse über der Breitach gelegen, bietet Tiefenbach lohnende Ausflugsziele: die imposante Breitachklamm, die tiefste Schlucht Mitteleuropas und den malerischen Weiler Rohrmoos im Rohrmoostal mit der ältesten Holzkapelle Süddeutschlands St. Anna aus dem 16. Jahrhundert. Das Rohrmoostal ist ein Eldorado für Wanderer.

Kornau Mit Blick auf’s Nebelhorn Auf 915 m Höhe gelegen bietet Kornau fantastische Aus­ blicke nach Süden, von Nebelhorn bis Kratzer. Nicht weit wartet die Söllereckbahn, die Besucher mit Panoramagon­ deln in ein herrliches Wandergebiet bringt. Aber auch in der Nähe gibt es viel zu sehen: Die Kapelle St. Fabian und Sebastian ist reich an Kunstschätzen. Hinter den malerischen Fassaden der Häuser finden Sie gute Gastro­nomie und gemütliche Privatunterkünfte vor.

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Wandern in allen Lagen


IMMER AKTUELL

Oberstdorfs neuer Gästeservice – Die digitale Alpinberatung

Die richtigen Schritte bei einer Wanderung? – Erst ins Internet und dann auf den Gipfel! Tourismus Oberstdorf bietet seinen Gästen einen einzigartigen neuen Service: den digitalen Alpinberater unter: www.oberstdorf.de/ alpininfo Dort finden Urlauber und Tagesausflügler stets topaktuelle Informationen – vom Wetter über die momentane Begeh­ barkeit einzelner Streckenabschnitte und GPS-Daten-Down­ loads bis hin zu einem Live-Ticker, in dem Hütten­w irte und Bergführer Tipps aus erster Hand geben. Hinweise zu den Themen Sicherheit und Naturschutz runden das kostenlose Online-Angebot ab.

Mit der digitalen Alpininformation auf dem richtigen Weg Teils noch schneebedeckte Wege, dazu vereiste Pfade, die ein Weitergehen unmöglich machen – eine leidvolle Erfah­ rung, die schon so mancher Bergwanderer bei einer Tour in luftigen Höhen erleben musste. Unliebsame Überraschun­ gen dieser Art können die Freunde der imposanten Oberst­ dorfer Bergwelt auf einfache Weise vermeiden: Die digitale Alpininformation informiert nicht nur ausführlich über das Wetter, sondern auch über den aktuellen Zustand der Wanderwege. Dort erfahren die Besucher beispielsweise, welche Wege nach einem langen Winter bereits begeh­ bar sind oder von welchen Passüberschreitungen noch abzuraten ist. Gepflegt und aktualisiert werden diese Informationen von einem bergerfahrenen Mitarbeiter von Tourismus Oberstdorf. Der Hüttenticker wird auch direkt von Hüttenwirten sowie Bergführern aktuell gehalten.

Tagestour und Alpenüberquerung: Detaillierte Karten mit GPS-Download Darüber hinaus finden Wanderer umfassende und detail­ getreue Beschreibungen der Strecken, von der einfachen Tagesrundtour durch die Oberstdorfer Berge bis hin zur

sechstägigen Alpenüberquerung bis nach Meran. Angege­ ben sind Länge, Dauer und Schwierigkeitsgrad, ebenso wie Höhenmeter und Wegbeschaffenheit, illustriert jeweils mit einer Karte, die das genaue Streckenprofil wiedergibt und deren GPS-Daten auch heruntergeladen werden kön­ nen. Darüber hinaus bietet die digitale Alpininformation Wissenswertes zu Hüttenverbindungswegen, Kletterstei­ gen und den Schutzhütten. Ein besonderer Schwerpunkt des Internet-Auftritts liegt zudem auf dem Thema Sicherheit. Für Anfänger und Ungeübte, aber auch für routinierte Tourengeher und erfahrene Bergwanderer hat der Tourismusverband auf seiner Homepage die wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Ausflug in die Berge zusammengestellt. Hauptaugenmerk der neuartigen Online-Plattform liegt auf dem Umweltschutz und der Erhaltung der Natur mit ihrer beeindruckend vielfältigen Fauna und Flora. Schließ­ lich gelten die Allgäuer Hochalpen als artenreichstes Gebirge Deutschlands und sind mit einer ausgewiesenen Fläche von 20.724 Hektar eines der bundesweit größten Naturschutzgebiete. Auf der Oberstdorf-Webseite kann nachgelesen werden, welche Regeln bei einem Ausflug in die Berge zu beachten sind, um Tiere und Pflanzen in ihrem Lebensraum nicht zu stören. ­

! Alpine Information Zahlreiche Wandervorschläge sowie interessante Tipps rund ums Wandern finden Sie unter: www.oberstdorf.de Hilfreiche Informationen zur Wetterlage und den Wegverhältnissen erhalten Sie im aktuellen Berg­ sportbericht unter: www.oberstdorf.de/alpininfo

Wandern in allen Lagen

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DIE BREITACHKLAMM

Ein wahres Naturschauspiel

Besuchen Sie die tiefste und eine der schönsten Felsenschluchten Mitteleuropas! „Da wallet und siedet und brauset und zischt“ das Wasser der Breitach durch die enge Schlucht mit fast hundert Meter hohen, senkrechten und überhängenden Wänden, stürzt donnernd über hohe Felsbänke, sprudelt durch tiefe Gumpen und versprüht sich in feinste Tröpfchen, in denen das Licht spielt. Manche der düsteren Klammwände haben noch nie – seit Jahrtausenden – das Sonnenlicht gesehen! Gleich welche Jahreszeit, ob im Sommer oder im Winter, die Breitachklamm in Tiefenbach bei Oberstdorf hat, außer zur Zeit der Schneeschmelze und im Spätherbst, das ganze Jahr für Sie geöffnet. Auch an regnerischen Sommertagen lohnt sich ein Besuch der „großen Zwing“: Auf dem gut ge­ sicherten Wanderweg durch die tiefe Schlucht sind Sie vor Wind und Wetter geschützt! Ebenso bietet Ihnen das neue Informationszentrum am Eingang der Breitachklamm eine interessante Schlechtwetteralternative. Im Winter, wenn sich der stürmische Bach, der durch die Schlucht vom Kleinwalsertal Richtung Oberstdorf rauscht, zu bizarren Eisgebilden verwandelt, mächtige Eisvorhänge bildet und die imposanten Felshänge von riesigen Eiszapfen überzo­ gen sind, bietet sich Ihnen ein besonderes Schauspiel der Natur. Einen Besuch dieses einzigartigen Naturdenkmals sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen! Ein Besuch der Breitachklamm lässt sich außerdem bestens mit 24

Wandern in allen Lagen

weiteren, anschließenden Wanderungen verbinden. Eine davon ist der beliebte Rundwanderweg: Beim Ausstieg der Breitachklamm, nach dem oberen Kassenhäuschen, führt ein Wanderweg zum sogenannten „Zwingsteg“, eine Brücke, die in schwindelerregender Höhe die Klamm überquert. Weiter führt Sie nun der Rundwanderweg über die Dornach- oder Sesselalpe zurück zum Ausgangspunkt der Breitachklamm. Der Wanderweg durch die Breitachklamm ist gut gesichert und im gesamten unteren Teil aus Richtung Tiefenbach sogar mit dem Kinderwagen begehbar. Trotzdem sollten Sie keinesfalls auf festes Schuhwerk verzichten!

Informationszentrum Besuchen Sie das neue Informationszentrum am Eingang der Breitachklamm. In einer interaktiven Ausstellung mit interessanten Bergschau-Exponaten und einer beein­ druckenden kostenlosen Filmvorführung im Kinoraum erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes über die Entstehung und Ökologie des Naturschauspiels „zum Greifen“ nah.

Führungen Der Breitachklammverein bietet interessierten Gruppen Führungen mit einem modernen Audio-Hörsystem an.


! Naturschauspiel Breitachklamm Mutige Tiefenbacher haben zur Jahrhundertwende den Wander­ weg durch die Klamm entdeckt und zu­gängig ge­macht. Der gut ge­ sicherte Pfad ist auch bei schlechte­ rem Wet­ter gut zu begehen. Wenn es viel geregnet hat, rauscht das Wasser der Breitach besonders be­ eindruckend durch die Klamm. Ein Besuch lohnt sich bei jedem Wetter.

! Öffnungszeiten Sommersaison: ab 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr letzter Einlass: 17:00 Uhr Wintersaison: ab 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr letzter Einlass: 16:00 Uhr

Eintrittspreise Erwachsene: Kinder:

3,50 € 1,50 €

Ermäßigter Eintritt für Gruppen und für Besucher mit der Allgäu Walser Card!

Anreise Sie erreichen die Breitachklamm von der B19 (Sonthofen – Oberst­ dorf) Richtung Tiefenbach, einfach der Beschilderung folgend. Nutzen Sie die guten Busverbindungen vom Oberstdorfer Busbahnhof zum Parkplatz der Breitachklamm. Nach Durchquerung der Schlucht im Kleinwalsertal angekommen, haben Sie dann die Möglichkeit, direkt von der Bushaltestelle „Wal­ serschanze“ bequem mit dem Bus wieder zurück nach Oberstdorf zu fahren, oder über einen 1,5 stün­ digen Rundwanderweg über den Zwingsteg und das Sesselalpge­ biet wieder zurück zum Parkplatz des Eingangs zu gelangen.

Informationen Info-Tel.: 0 83 22 / 48 87 www.breitachklamm.com

Wandern in allen Lagen

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EINKEHREN UND SCHLEMMEN IN TRAUMLAGE

Ausflugslokale in Oberstdorf

Ein herzliches Willkommen erwartet Sie bei den freundlichen Gastwirten nicht nur im Zentrum Oberstdorfs, sondern auch in den Tälern und am Rande der Bergwege. Ob urige Berggasthöfe, gemütliche Cafés oder Gourmet-­ Restaurants – zahlreiche Ausflugslokale laden Sie mit regio­ nalen und internationalen Spezialitäten zur Rast ein. Von leckerem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen oder ei­ nem erfrischenden Eisbecher auf der Sonnenterrasse über eine deftige Brotzeit mit dem typischen, frisch gezapften Allgäuer Bier bis hin zu erlesenen Wildspezialitäten und einem edlen Tropfen Wein dazu. Schalten Sie einen Gang zurück und genießen Sie inmitten der heimischen Natur das breite Angebot an Gaumenfreuden! Probieren Sie den schmackhaf­ten, hausgemachten Berg- oder Ziegenkäse und weitere re­gionale Leckerbissen aus eigener Erzeugung der Bergbauern-Landwirtschaft! Die Ruhetagsliste der 26

Natürlich genießen in Traumlage

Oberstdorfer Ausflugslokale und Einkehrmöglichkeiten erhalten Sie als Unterstützung zur Tourenplanung im Internet unter www.oberstdorf.de und in der Tourist-­ Information. Die Oberstdorfer Gastwirte freuen Sich auf Ihren Besuch! „Guten Appetit!“

! Rezepte aus dem Allgäu Damit Sie auch zu Hause nicht auf kulinarische Köst­lichkeiten verzichten müssen, finden Sie die typischen Allgäuer Rezepte, zum Beispiel für Allgäuer Kässpatzen, Kaiserschmarren oder Fläd­ lesuppe im Internet unter: www.oberstdorf.de


ALPWIRTSCHAFT

in Oberstdorf

Das Ursprüngliche hat sich bis heute auf den Allgäuer Alpen, die auch das Erscheinungsbild der Oberstdorfer Berge sehr stark geprägt haben, erhalten. Sie wurden damals zur Aufzucht von Geißen, Schafen und Pferden genutzt. Die Beweidung des Hochgebirges über hunderte von Jahren durch Nutz­tiere hat ihr heutiges Aussehen mitgeschaffen. Das Höhenklima, die artgerechte Weidehaltung der Rinder und der vielfältige Pflanzenbestand bringen hochwertige Lebensmittel als gesunde Alternative zu Produkten aus der Massenproduktion hervor. Man unterscheidet zwei Arten von Alpen: Das Jungvieh (=Galtvieh) wird auf Galtalpen getrieben, deren Weide­ flächen bis auf 2.000 m reichen. Hier ist die Aufgabe der Hirten aufgrund der klimatischen und landschaftlichen Gegebenheiten extrem schwer. Umso größer ist die Freude, wenn die Herde unversehrt am Tag des Viehscheides ins Tal zurückkehrt und den Besitzern übergeben werden kann. Die meisten ausgewachsenen Milchkühe verbrin­ gen ihre Sommerfrische auf tiefer gelegenen Sennalpen, wo die Milch zu Käse oder Butter verarbeitet wird. Das Vieh der Sennalpen wird am „Mat­ thästag“ (21. September) blumenbe­ schmückt ins Tal abgetrieben. Eine ebenso lange Tradition haben die Oberstdorfer Gassenkühe, die für die Milchversorgung im Sommer im Tal zurück gehalten wurden. Auch diese Kühe ziehen – normalerweise am 20. September – blumengeschmückt durch die Gassen.

Bewirtschaftete Alpen in Oberstdorf Name Standort Aibele-Alpe Galtalpe

im Rohrmoostal, hinter der Wasserscheide

Alpe Bierenwang

an der Südostflanke des Fellhorns (ganzjährig)

Alpe Hinterer Einödsberg auf dem Einödsberg oberhalb von Einödsbach gelegen Alpe Osterberg

westlich vom Engenkopf über dem Rohrmoostal gelegen

Alpe Schattwald*

im idyllischen Rohrmoostal gelegen

Breitengehren Alpe*

direkt am Rappenalpbach im Rappenalptal

Buchrainer Alpe

am höchsten Punkt der gleichnamigen Steig, am Anfang des Rappenalptales

Dietersbachalpe

idyllisch zwischen Höfats und Kegelkopf gelegen

Eschbach-Alpe*

am Talboden des Stillachtales südlich von Birgsau gelegen

Gerstruber Alpe

unterhalb der Höfats im Dietersbachtal

Hintere Traufberg-Alpe im wildromantischen Traufbachtal Käseralpe

am Talabschluss des Oytals am Fuße der Höfats gelegen

Lugenalpe

liegt oberhalb des Oytals auf dem Weg zum Hahnenkopf

Oberau*

liegt kurz hinter Spielmannsau zwischen Traufberg und den Wildgundköpfen

Peters Älpele

auf dem Weg von Einödsbach zur Rappenseehütte

Piesenalpe Sennalpe*

im Rohrmoostal, am Piesenkopf gelegen

Schlappold-Alpe*

in der Nähe des gleichnamigen Sees unterhalb vom Schlappold- und Söllerkopf

Schrattenwang Alpe*

unterhalb des Söllerkopfes in der Nähe der Söllereckbahn Bergstation

Seealpe

im Gebiet der Nebelhornbahn und am Seealpsee

Sölleralpe*

unterhalb des Grates zwischen Söllerkopf und Söllereck gelegen

Untere Gutenalpe

inmitten des schönen Oytals in der Nähe des Oybaches

* Sennalpe Änderungen vorbehalten, Bewirtschaftung ist abhängig von der Alpfahrt und dem Viehscheid. Frühester Beginn Anfang Mai bis maximal Ende Oktober.

i Begriffserklärung Alpe Alpen sind Wirtschaftsobjekte, die infolge der Hö­ henlage und der dadurch gegebenen klimatischen Verhältnisse landwirtschaftlich, nur während einer beschränkten Vegetationsperiode zur Viehhaltung

genützt werden können und wegen der Entfernung von den Heimgütern eine von diesen getrennte und besondere Bewirtschaftung erfordern.

Natürlich genießen in Traumlage

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KÄSE AUS DEN BERGEN

gehört einfach dazu!

Auf saftigen, grünen Bergwiesen mit über siebzig verschiedenen Kräuterarten und Gräsern wird das robuste Allgäuer Braunvieh von Juni bis September gesömmert. Die dort gewonnene Milch wird dann direkt vor Ort zu Bergkäse und Butter verarbeitet. Auf insgesamt sieben ver­ 28

Natürlich genießen in Traumlage

schiedenen Sennalpen in den Oberst­ dorfer Bergen können Sie in luftigen Höhen zum Beispiel bei einem kühlen Bier oder einem Erfrischungsgetränk diese Butter und den würzigen Käse in Form einer Brotzeit, auch mit ge­ räuchertem Schinken, leckerer Wurst, Kaminwurzen, u. v. m. genießen. Auf der größten und höchstgelegenen

Bergkäserei Deutschlands, der Alpe Schlappold am Fellhorn, können Sie einem Senner bei der Käseherstellung nach alter Tradition zuschauen. Am bequemsten erreichen Sie die Alpe mit der Fellhornbahn. Von der Station Schlappoldsee sind Sie, auch mit Kinderwagen, nach nur 30 Minuten in einem kleinen Paradies!


BESUCH EINER SENNALPE

Wie wird aus roher Milch leckere Allgäuer Butter oder würziger Bergkäse? Mehr über die Käseherstellung erfahren und echten Bergkäse kosten. Alpe Eschbach

949 m

Alpe Schrattenwang-Söllereckbahn

Öffnungszeiten: Anfang Mai bis Oktober

mit Käse-Schaubetrieb

Lage: Am Ende des Birgsauertales, kurz vor der Weggabe­ lung Einödsbach / Rappenalptal.

Öffnungszeiten: Mitte Mai bis Anfang November Lage: Rechterhand der Bergstation Söllereckbahn.

Erreichbar: Zu Fuß (ca. 2½ Std.), mit dem Rad (ca. 45 Min.) entlang der Stillach, Richtung Birgsau oder mit dem Bus (Haltestelle hinter der Alpe).

Erreichbar: Zu Fuß oder mit der Bergbahn.

Info: Die Alpe ist im Besitz der Oberstdorfer Rechtler und wird von Familie Brutscher mit ca. 10 Stück Jungvieh und ca. 14 Milchkühen bewirtschaftet. Die Milch wird täglich zu Berg- und Alpkäse sowie zu Butter verarbeitet.

Alpe Schattwald-Rohrmoos

1.000 bis 1.200 m

Öffnungszeiten: Mitte Mai bis Mitte Oktober Lage: Im Rohrmoostal auf 1.050 m an der Rohrmooser Straße zwischen „Zimmerplätz“ und Rohrmoos am Fuße der Kakenköpfe. Erreichbar: Zu Fuß oder mit dem Auto (Mautstraße), über die Fahrstraße von Tiefenbach nach Rohrmoos. Info: Die Schattwald-Alpe wird heute als Jungvieh- und wieder als Sennalpe genutzt, wie bereits bei ihrer ersten Erwähnung 1498.

Alpe Oberau

mit Käse-Schaubetrieb

1.006 m

Öffnungszeiten: Mitte Mai bis Mitte Oktober Lage: Im Trettachtal, kurz nach der Spielmannsau. Erreichbar: Vom Renksteg-Parkplatz oder vom Oybele-­ Parkplatz je ca. 2 Std. Info: An die Alpe auf 1.006 m Höhe ist die Jungviehalpe Untermädele auf 1.200 bis 1.650 m Höhe angeschlossen. Ca. 60 Stück Jungvieh und ca. 12 Kühe werden dort gesöm­ mert. Die Milch wird täglich zu Sennalp-Bergkäse und Butter verarbeitet.

1.400 m

Info: Im Sommer ist die Alpe mit ca. 20 Kühen, einem Stier und Schweinen beschlagen.

Sölleralp Oberstdorf

1.523 m

Öffnungszeiten: Anfang Juni bis Ende Oktober Lage: Am Ost-Hang des Söllerecks. Erreichbar: Auffahrten mit der Söllereck-, Fellhorn- oder Kanzelwandbahn möglich. Info: Die Milch, aus der täglich Butter und Bergkäse ge­ wonnen werden, wird noch wie früher in einem Käskessel über der offenen Feuerstelle erhitzt.

Alpe Breitengehren

1.150 m

Öffnungszeiten: Anfang Mai bis Oktober Lage: Die Breitengehren-Alpe liegt etwa in der Mitte des Rappenalptales. Erreichbar: Vom Parkplatz der Fellhornbahn. Talstation ist eine ca. 2-stündige Rundwanderung über Einödsbach möglich. Wer möchte, kann sich ca. 30 Mi­ nuten Fußmarsch sparen, indem er mit dem Bus bis zur Haltestelle Birgsau fährt (für PKW-Verkehr gesperrt!). Info: Die Breitengehren Alpe wurde im Jahre 1746 erstmals in Steuerbüchern erwähnt und Ende des 19. Jahrhunderts von Prinzregent Luitpold erworben. Mittlerweile zählt die Alpe zum Besitz der Stiftung „Allgäuer Hochalpen“.

Schaukäserei Besler’s Schwand

mit Sennerstüble und Käse-Schaubetrieb Öffnungszeiten: Ganzjährig Lage: Schwand, südlich des Freibergsees.

Alpe Schlappold

mit Käse-Schaubetrieb

1.760 m

Öffnungszeiten: Anfang Juni bis Mitte Oktober

Erreichbar: Zu Fuß von der Skiflugschanze aus in 30 Minuten. Info: Führungen auf Anfrage.

Lage: Stillachtal (südlich von Oberstdorf). Erreichbar: Mit der Fellhornbahn von der Station Schlappold­ see, über den Grat von der Söllereckbahn Richtung Fellhorn (für Geübte) oder mit dem Mountainbike auf dem asphal­ tierten Weg zum Fellhorn. Info: Deutschlands höchstgelegene und älteste Sennalpe. Jedes Jahr werden rund 100 Kühe hinauf getrieben. Aus ca. 1.000 bis 1.200 Litern Milch werden täglich nach uraltem Rezept Alpbergkäse, Butter, Joghurt und Quark erzeugt. Natürlich genießen in Traumlage

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WANDERN 2014

Herausnehmbare Wandertipps

DAS

OBERSTE IM ALLGÄU


PANORAMAKARTE!

Ihr Begleiter für Oberstdorf

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Freibad Großgondel Hallenbad Kleingondel Klettergarten Kneipp Tretbecken Minigolf Parkplatz Reitsport

Sesselbahn

Scheidthal-A. 1139

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Sportplatz Tennishalle Tennisplatz Tourist-Info, Bayern Tourist-Info, Österreich

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Wanderweg

Wandern 2014

33


NORDIC WALKING

Bewegen und die Seele baumeln lassen

Im Frühling durch weite Löwenzahnwiesen streifen, im Sommer Deutschlands höchste Nordic Walking-Strecke auf dem Nebelhorn erkunden, im Herbst durch das raschelnde Laub walken und im Winter durch klirrend kalte Eiskristalle ziehen. Nordic Walking erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Ursprünglich als Sommertraining für die Weltklasse der Langläufer populär, hat es sich vom Trendsport zum Breitensport entwickelt. Sie haben es noch nie auspro­ biert? Diese Vorteile sollten Sie vollends überzeugen: Zum Ei­ nen ist es einfach zu lernen und für jedermann geeignet, zum anderen birgt es ein hohes Gesundheitspotenzial. Denn beim

Walken bewegen Sie nicht nur Ihren Körper, sondern auch Geist und Seele! Trainieren Sie sanft Ihren gesamten Körper und vergessen Sie in freier Natur beinahe alle körperlichen Anstrengungen. Oberstdorf, mit seinen zwölf ausgeschilderten Strecken, bietet sowohl Einsteigern als auch Profis ideale Voraussetzungen! Walken Sie auf Deutschlands höchstge­ legener Nordic Walking-Strecke „Pfannenhölzle“ unter dem Gipfel des Nebelhorns. Unter dem Motto „Auf den Spuren der Weltmeister“ können Sie auf dem WM-Walk vom Eis­ sportzentrum im Ortskern über die Erdinger Arena und das Langlaufstadion hin zur Skiflugschanze und retour walken.

Ihre Nordic Walking-Partner

Anbieter Nordic Walking-Kurse und Stöckeverleih Becker Ursula Nordic Walking-Trainerin der Interna­ tional Nordic Walking Association /  DSV Zweistapfenweg 9 Tel.: 0 83 22 / 94 01 63 Kurse: ja Verleih: ja

Hamm Monika Nordic Walking-Trainerin des Deut­ schen Nordic Walking-Verbandes e.V. (DNV) Reithallenweg 5d Mobil: 01 71 / 47 316 92 Kurse: ja Verleih: ja

Blum Gabi Nordic Walking-Trainerin des Deut­ schen Nordic WalkingVerbandes e.V. (DNV) Rohrmooser Straße 10 Tel.: 0 83 22 / 81 39 Kurse: ja Verleih: ja

Wintersportschule Oberstdorf Häußler Andreas und Bernd, Snow + Fun, Nordic Walking-Trainer des Deutschen Nordic WalkingVerbandes e.V. (DNV) Kornau-Wanne 3 Tel.: 0 83 22 / 95 93 40 Kurse: ja Verleih: nein

Erste Skischule Oberstdorf* Fidel und Claudia Joas Nordic Walking-Trainer des Deutschen Skilehrerverbandes e.V. Freiherr-von-Brutscher-Straße 4 Tel.: 0 83 22 / 73 99 Mobil: 01 71 / 6 41 98 33 Kurse: ja 34

Wandern 2014

Verleih: ja

Neue Skischule Oberstdorf* Nordic Walking-Trainer des Deutschen Skilehrerverbandes e.V. Oststraße 39 Tel.: 0 83 22 / 27 37 Mobil: 01 71 / 6 94 91 29 Kurse: ja Verleih: ja

Skiclub Oberstdorf Am Faltenbach 27 Tel.: 0 83 22 / 8 09 01 00 Kurse: ja

Verleih: nein

Sport Reichl, Walter Reichl Nordic Walking-Schule Oberstdorf, geprüfter Trainer des Verbandes der Nordic Walking-Schulen Weststraße 14 Tel.: 0 83 22 / 82 23 Kurse: ja Verleih: ja Zint Günter Trainer der International Walking Association (InWA) Wasachstraße 3 Tel.: 0 83 22 / 80 03 78 Mobil: 01 72 / 8 46 31 66 Kurse: ja Verleih: ja * Partner des DSV nordic-aktivzentrums


Streckenpläne und Wegbeschreibungen WM-Walk

13,3 km | schwierig

Skiflugschanze

1000 m

1000 m

950 m

950 m

900 m

900 m

850 m

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800 m

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10,4 km | schwierig

750 m

750 m 0 km

3 km

6 km

9 km

12 km

15 km

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16 km

2 km

4 km

6 km

8 km

10 km

12 km

Höhe min. / max.: 808 m / 977 m Summe Steigung / Gefälle: 268 m / 268 m

Höhe min. / max.: 808 m / 977 m Summe Steigung / Gefälle: 268 m / 268 m

Routenverlauf: Eissportzentrum – Schattenberg­ schanze – Gruben – Langlaufstadion – Skiflugschanze – Renksteg – Loretto – Eissportzentrum („Sportstätten­ runde“ oder Weltmeisterrunde)

Routenverlauf: Loipenstadion – Allee Ried – Zimmeroy­ brücke – Fußweg Ostseite Stillach – Lawinengalerie – Fais­ tenoy – Ringang – Schwand – Skiflugschanze – Freiberg – Unterer Renksteg – Oberer Renksteg – Loipenstadion

Zimmeroy

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4,5 km | leicht

1000 m

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950 m

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Höhe min. / max.: 808 m / 977 m Summe Steigung / Gefälle: 268 m / 268 m

Höhe min. / max.: 808 m / 977 m Summe Steigung / Gefälle: 268 m / 268 m

Routenverlauf: Loipenstadion – Allee Ried – Zimmeroy­ brücke – Fußweg Ostseite Stillach – Brücke bei Skiflug­ schanze – Allee nördlich Skiflugschanze – Zimmeroybrücke – Fußweg westlich Stillach – Renksteg – Loipenstadion

Routenverlauf: Eissportzentrum – Schattenberg­ schanze – Gruben – Langlaufstadion – Skiflugschanze – Renksteg – Loretto – Eissportzentrum („Sportstätten­ runde“ oder Weltmeisterrunde)

Burgstall

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7,6 km | mittel

Richtig trainieren

1000 m

Nordic Walking können Sie mit angemessener Sportbekleidung bei jeder Witterung trainieren. Bitte beachten Sie bei der Streckenwahl auch die klimati­ schen Verhältnisse und Wetterprognosen! Ideal ist es, drei- bis viermal die Woche eine halbe Stunde zu trainieren. Länger als eine Stunde walken sollten Anfänger sich nicht abverlangen. Sanfter Sport stärkt das Immunsystem – Überlastung hingegen schwächt es.

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Höhe min. / max.: 808 m / 977 m Summe Steigung / Gefälle: 268 m / 268 m Routenverlauf: Loipenstadion – Wiesenweg – Schei­ benhaus – Loretto – Minigolfplatz – Mühlenbrücke – Jägerstand – Moorbad – Moorweiher – Golfplatz – Burgstallsteig – Loipenstadion

i Ausgesuchte und abwechslungsreiche Nordic Walking-Strecken mit detaillierten Informatio­ nen, Kartenausschnitten und Streckenprofilen finden Sie im Internet unter: www.oberstdorf.de

Wandern 2014

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WANDERTIPPS

Tourenvorschläge für jedermann Wanderungen im Tal auf leichten Spazierwegen, ausgedehnte Touren in den Höhenlagen rund um Oberstdorf oder auch Gipfeltouren. Bei der Vielzahl an Möglichkeiten hat man die „Qual der Wahl“. Die folgenden Seiten sollen Ihnen bei der Planung Ihres Wanderurlaubs behilflich sein. Für jeden Schwierig­ keitsgrad finden Sie hier in unserem heraustrenn­ baren Extraheft wertvolle Tipps. Ergänzt haben wir diese Tipps mit einem entsprechenden Kartenausschnitt, mit Informationen für einen Hüttenaufenthalt, mit den wichtigsten Busverbindungen für Wanderer und mit wissenswerten Regeln zu Ihrem Aufenthalt in den Bergen.

36

Wandern 2014


Wegweiser In Oberstdorf sind Sie auf dem richtigen Weg! Sämtliche Wanderwege im Tal und auf mittleren Höhen sind zur Orientierung bestens mit Wegweisern ausgestattet. Bitte beachten Sie, dass es sich auf den Wegweisern nicht um km-Angaben, sondern um Zeit-Angaben handelt. Je nach körperlicher Verfassung der Wanderer und Tourengeher

Standort­ ziffer

können die Zeiten über- bzw. unterschritten werden. Die Wanderzeit errechnet sich wie folgt: flache bis leicht an­ steigende Wegstrecken ca. 4 bis 6 km in der Stunde, steilere Anstiege, z. B. bei Bergwanderwegen 300 bis 400 Höhen­ meter in der Stunde.

reine Gehzeit

Wanderwege

Schwierigkeits­ grad

Alpine Wege

Gelb: Weg liegt im Tal (eben) und ist mit einfachem Schuhwerk und teilweise auch mit Kinderwagen begehbar.

Gelb: Gut ausgebauter Bergwanderweg, meist im Bereich der Bergbahnen oder von den Bergbahnen ins Tal. Festes Schuhwerk empfehlenswert.

Rot: Weg ist mit festem Schuhwerk (guten Sohlen) begehbar, Trittsicherheit ist erfor­ derlich.

Rot: Alpiner, naturnaher Bergweg. Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profils­ ohle sowie Trittsicherheit Grundvorausset­ zung! Wegabschnitte die einen gewissen Grad an Schwindelfreiheit erfordern sind möglich.

Blau: Gutes Schuhwerk, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung.

Blau: Alpiner / hochalpiner Bergsteig. Alpine Gefahren (erhöhte Steinschlag-, Absturzge­ fahr, u. a.) Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit werden vorausgesetzt! Exponierte, stahlseilversicherte Wegab­ schnitte sind zu erwarten. Passagen die leichte Kletterei erfordern sind möglich. Unter Umständen ist erweiterte Ausrüstung notwendig.

! Geführte Wanderungen von Tourismus Oberstdorf Die atemberaubende Natur rund um Oberstdorf ge­ meinsam in der Gruppe und unter kundiger Führung erleben. Die Wanderführer von Tourismus Oberstdorf zeigen Ihnen die schönsten Wege und Aussichtspunk­ te! Für Inhaber der Allgäu Walser Card ist die Teilnah­ me kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. Mindestteilnehmer: 5 Personen Alle Termine und Streckenbeschreibungen finden Sie im ausführlichen Wanderprogramm, erhältlich in der Tourist-Information, sowie im Internet unter: www.oberstdorf.de

Ganztagestour Für Oberstdorfer Übernachtungsgäste kostenlos. Für Gäste aus anderen Urlaubsorten mit Allgäu Walser Card 50,– €, ohne Allgäu Walser Card 75,– €. Halbtagestour Für Oberstdorfer Übernachtungsgäste kostenlos. Für Gäste aus anderen Urlaubsorten mit Allgäu Walser Card 10,– €, ohne Allgäu Walser Card 25,– €.

Wandern 2014

37


Wandertipp 1: Wanderung über den Wallraffweg zur Gaisalpe

Streckenbeschreibung

Die etwas anspruchsvollere Rundwanderung auf den Spuren Max Wallraffs zu Köln, garantiert ein abwechslungsreiches Urlaubserlebnis am Fuße des Rubihorns.

Länge: 10 km

Wallraffweg

Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer – Rot Weg ist mit festem Schuhwerk (guten Sohlen) begehbar, Trittsicherheit erforderlich

Höhenmeter: 330 m Gehzeit: 4 bis 5 Stunden

Zu Beginn der facettenreichen Wanderung geht es über das Schattenberg Skisprungstadion hinauf zum Breitenberg. Von hier führt der Wallraffweg auf der Westseite des Rubi­ horns weiter bergauf. Dank dichtem Nadelwald oft ange­ nehm schattig, aber mit schönen Ausblicken auf das obere Illertal ebenso aussichtsreich. Seinen Namen verdankt der beliebte Wanderweg dem Reichtagpräsidenten und Ober­ bürgermeister von Köln Max Wallraff, der ein Stammgast in Oberstdorf war und zum Bau des Weges anregte.

Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies, Schotter Route: Oberstdorf – Erdinger Arena – Wallraff­weg – Gaisalpkapelle – Gaisalpe – Gaisalpkapelle – Reichenbach – Rubi – Dummelsmoosbrücke – Oberstdorf

Am Übergang vom Wander- ins Alpinwegenetz An der Gaisalpe auf 1.149 m Höhe angekommen, hat man sich das malerische Bergpanorama und den weitreichen­ den Ausblick ins Allgäu redlich verdient. Hier, an einem Endpunkt des Wanderwegenetzes, führen viele Bergpfade weiter hinauf in das alpine Wegenetz der Oberstdorfer Berge, die einen höheren Grad an Ausrüstung und Er­ fahrung erfordern. Vor allem die Bergtour vom Nebelhorn über die Gaisalpseen, die hier an der Gaisalpe ins Wander­ wegenetz mündet, ist eine beliebte Tourenvariante. Vielseitiger Abstieg Nach Antritt des Rückweges geht es zunächst bis zur kleinen Gaisalpkapelle auf gleicher Strecke zurück. An­ schließend stehen zwei Abstiegsvarianten zur Verfügung. Der Tobelweg ins Tal erfordert stabile Bergschuhe sowie Trittsicherheit und bietet dafür ein schönes Naturerlebnis in der tiefen Schlucht des wilden Gaisalpbaches. Die gut ausgebaute Fahrstraße ist dagegen eine wesent­ lich bequemere und weniger anspruchsvolle Variante. Im Tal angekommen, geht es nun müheloser ein Stückweit entlang des Gaisalpbaches, bis der Wanderweg auf sonni­ gen und aussichtsreichen Wiesenwegen über Rubi zurück nach Oberstdorf führt.

! Einkehrmöglichkeiten Café Breitenberg, Untere Richtersalpe, Berggasthof Gaisalpe, Ortsgastronomie Rubi Tipp Wer an der Gasialpe nicht gleich wieder ins Tal absteigen möchte, kann die Wanderung über den gering frequentierten Stitzl bis nach Reichenbach oder Schöllang verlängern.

38

Wandern 2014


Wandertipp 2: Wanderung ins Stillachtal – tief in den Süden

Streckenbeschreibung

Immer den Hauptkamm der Allgäuer Alpen vor Augen, führt diese abwechslungsreiche und mittelschwere Wanderung entlang vieler Sehenswürdigkeiten tief in den Süden.

Länge: 14 km Höhenmeter: 330 m Gehzeit: 4 bis 5 Stunden Schwierigkeitsgrad: Einfach – Gelb Weg liegt im Tal (eben) und ist mit einfachem Schuhwerk begehbar

Flussaufwärts zur Skiflugschanze Vom südlichen und westlichen Ortsrand führen viele aus­ sichtsreiche Wanderwege über die sonnigen Wiesen im Süden Oberstdorfs Richtung Stillach. Am Gebirgsbach – der seinen Namen dem ruhigen Verlauf im Oberstdorfer Talkessel verdankt – angekommen, geht es wahlweise auf einem der beiden Dammwege flussaufwärts bis zur Hei­ ni-Klopfer-Skiflugschanze, eine der größten Skiflugschan­ zen der Welt. Von der Aussichtsplattform an der höchsten Stelle des Schanzenturmes hat man einen außergewöhn­ lich schönen Blick auf den malerischen Freibergsee und die Berglandschaft rund um das Stillachtal. Abseits des Straßenlärms Vom schiefen Turm Oberstdorfs steigt der Weg nach Schwand und Ringang auf. Hier, auf einer aussichtsreichen Terrasse südlich des Freibergsees, führt der Wanderweg weitab der Hauptverkehrsstraße ins Stillachtal, pano­ ramareich und sonnenverwöhnt bis zur Talstation der Fellhornbahn. Im Anschluss geht es – immer den imposan­ ten Talschluss des Stillachtales im Blick – eindrucksvoll bis nach Birgsau. Einödsbach mit traumhaftem Bergblick Der Aufstieg von Birgsau nach Einödsbach ist überschau­ bar, führt jedoch noch einmal ordentlich bergauf. In Einödsbach, der südlichsten, dauerhaft bewohnten Sied­ lung Deutschlands, angelangt, wird man dafür mit einem ergreifenden Blick auf das Hauptmassiv der Allgäuer Alpen mit den gewaltigen Gipfeln Trettach, Mädelegabel und Hochfrottspitze belohnt. Der kürzeste Weg zurückführt auf gleicher Straße bis nach Birgsau.

Wegbeschaffenheit: Asphalt, Kies Route: Oberstdorf – Öschwiesen – Renksteg – Stillachdammweg – Skiflugschanze – Schwand – Ringang – Fellhornbahn-Talstation –Stillachsteg – Anatsstein – Birgsau – Einödsbach – Birgsau – Oberstdorf (Bus)

! Einkehrmöglichkeiten Skiflugschanzenstube, Restaurant Fellhornstu­ ben, Gaststätte-Café Faistenoy, Café Anatsstein, Adler Landhaus Birgsau, Hotel-Alpengasthof Birgsauer Hof, Berggasthof Einödsbach, Alpen­ gasthof Schwand, Besler’s Schwand Tourenverlängerung zur Heini-Klopfer-Skiflugschanze Ein Besuch der Heini-Klopfer-Skiflugschanze, und die damit verbundene Auffahrt mit dem Sessel­ lift, verspricht ein aussichtsreiches und spannen­ des Erlebnis. Darüber hinaus spart man sich den Aufstieg nach Schwand, da vom Anlaufturm der Skiflugschanze direkt auf gleicher Höhe dorthin gewandert werden kann.

Wandern 2014

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Wandern 2014

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In den örtlichen Buchhandlungen können Sie weitere ausführliche Wanderführer o. ä. erwerben.

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Die Wanderkarten sind in den verschiedenen Stellen der TouristInfor­mation Oberstdorf erhältlich.

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Heilklima-Wanderkarte rund um Oberstdorf

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Die aufgeführten Wanderkarten beinhalten natürlich nur einen kleinen Teil der umfangreichen Wandermöglichkeiten. Folgende Karten können wir Ihnen empfehlen:

Die Wanderkarte Oberstdorf-Kleinwalsertal

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Wandern 2014

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WANDERVORSCHLÄGE

Wanderwege Trettachtal – Spielmannsau

Birgsau – Einödsbach

Länge: 15 km (hin und zurück) | Höhe: 814–1.003 m

Länge: ca. 25 km (hin und zurück) | Höhe: 814–1.114 m

Mühlenbrücke* – Jägerstand – Oybachmündung – Gruben – Zwingbrücke – Gottenried – Pecherholz – Spielmannsau – zurück entweder über den Trettach-Dammweg oder über das Waldhotel am Christlessee

Oberstdorf Haus – Prinzenstraße – Renksteg – Skiflug­ schanze – Fellhornbahn – Anatsstein – Birgsau (10,5 km) – Einödsbach und den gleichen Weg zurück zum Ausgangs­ punkt

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Freibergsee – Schwand

Länge: 11 km (hin und zurück) | Höhe: 814–1.009 m

Länge: ca. 11 km (hin und zurück) | Höhe: 814–930 m

Mühlenbrücke* – Kühberg – Oytalhaus (5,5 km) – Rückweg gleich oder nach ca. 20 Min. links in den Fußweg (Dr.-Hohe­ nadl-Weg) zur Oybachmündung einbiegen

Oberstdorf Haus – Prinzenstraße – Renksteg – Aufstieg zum Freibergsee – Wanderung rund um den Freibergsee – zur Skiflugschanze – weiter nach Schwand – auf der Fahr­ straße zurück zum Auslauf der Skiflugschanze – über Renksteg – Prinzenstraße – Oberstdorf Haus

Gerstruben Länge: ca. 11 km (hin und zurück) | Höhe: 814–1.154 m Mühlenbrücke* – Gruben – Dietersberg – dann links die Straße nach Gerstruben Rückweg: ◼ Gleicher Weg ◼ Hölltobel (nur für Geübte und nur im Sommer begehbar) ◼ Über den Rautweg (nur im Sommer begehbar)

Schönblick – Hochleite Länge: ca. 7 km (hin und zurück) | Höhe: 814–1.345 m Busfahrt bis zur Talstation der Söllereckbahn – Auffahrt mit der Söllereckbahn – Wanderung von der Bergstation über Hühnermoos nach Hochleite – Abstieg zum Freiberg­ see – teilweise Umwanderung des Sees – Abstieg zum Renksteg – zurück zum Oberstdorf Haus

i Tour Oytal – Bergroller Nach einer Bergtour oder einem Spaziergang ins Oytal wird Ihnen ein einzigartiger Service geboten: Eine Fahrt mit dem Roller zurück ins 5 km entfernte Tal! Im Sommer stehen bei trockenen Straßenverhält­ nissen die Roller ab 15:00 Uhr direkt am Berggast­ haus Oytalhaus für Sie bereit . Die Leihgebühr pro Roller beträgt 6,– €. Diese können bei Fahrrad Heck­mair gegenüber der Nebelhornbahn wieder abge­geben werden. Alle Roller verfügen über leis­tungs­ starke Bremsen, außerdem werden Helme zum Ver­ leih angeboten. Das Mindestalter für die Benutzung beträgt 10 Jahre bzw. die Mindestgröße 140 cm.

42

Wandern 2014


Bergwanderungen – Tagestouren Laufbacher Eck (nur für Geübte)

Nur im Sommer begehbar!

Älpelesattel (nur für Geübte)

Dauer: ca. 6 bis 7 Stunden

Dauer: ca. 6 bis 7 Stunden

Auffahrt mit der Nebelhornbahn zur Bergstation (2. Sektion) – Wanderung über den Zeigersattel zum Laufbacher Eck (2.179 m) – zum Himmeleck (2.004 m) – Käseralpe (1.400 m) – Abstieg ins Oytal (1.009 m)

Wanderung über Gruben – Gerstruben – ins Dieters­ bachtal – Aufstieg zum Älpelesattel (1.780 m) – Abstieg über Käseralpe (1.400 m) ins Oytal (1.009 m) und zurück nach Oberstdorf

Fellhorn-Gratwanderung

Am Söllereck (ideales Familienwandergebiet)

Dauer: ca. 5 bis 6 Stunden

Fahrt mit dem Bus zur Talstation der Söllereckbahn und Auffahrt mit der Söllereckbahn 6er-Kabinenbahn nach Schönblick / Schrattenwang. Von der Bergstation bestehen zahlreiche Wandermöglichkeiten, z. B. nach Riezlern / Klein­ walsertal (ca. 1,5 Std.) oder nach Hochleite / Freibergsee (ca. 2,5 Std.).

Auffahrt mit der Söllereckbahn nach Schönblick / Schratten­ wang (1.400 m) – Wanderung zum Söllereck (1.700 m) – Schlappoldkopf (1.928 m) – weiter zum Fellhorngipfel (2.039 m) Rückweg: ◼ Mit der Fellhornbahn zurück zur Talstation Faistenoy ◼  Abstieg vom Fellhorn über Schlappoldhöfle – Laiter – Ringang – Schwand nach Oberstdorf

Am Fellhorn Auffahrt mit der Fellhornbahn (Kabinenbahn) zur 1. SektionBergstation nähe Schlappoldsee (1.780 m) oder 2. Sektion zur Gipfelstation (1.967 m). Von der Bergstation „Schlap­ poldsee“ besteht die Möglichkeit zum Wandern auf den Fellhorngipfel (ca. 1 Std.) oder von der Gipfelstation zur Kanzelwand (ca. 1 Std.). Ein besonderer Tipp: der leicht be­ gehbare Blumen- und Wanderlehrpfad und die einmalige Alpenrosenblüte von ca. Mitte / Ende Juni bis Mitte Juli.

Am Nebelhorn zum Gipfel (ca. 45 Minuten) zum Seealpsee (ca. 1 Stunde) – nur im Sommer begehbar! ◼ zur Talstation (ca. 2 Stunden) ◼  im Winter: Höhenpanoramaweg an der Bergstation Höfatsblick (1,5 km) ◼ ◼

Auffahrt mit der Nebelhornbahn (Kabinenbahn) in 3 Sek­ tionen zum Nebelhorngipfel (2.224 m). Ab der Bergstation (2. Sektion) bestehen zahlreiche Wandermöglichkeiten, z. B. Geologischer Lehr- und Wanderpfad. Zudem erwartet Sie ein einmaliges Panorama.

Breitachklamm

(ein einzigartiges Naturdenkmal im Sommer und Winter) Dauer: 1,5 Stunden | Länge: 4,25 km | Höhenmeter: 165 m Rundwanderweg durch die Breitachklamm: am Parkplatz der Breitachklamm in Tiefenbach beginnt der Rundwan­ derweg durch die Klamm. Von der Tal Kasse geht es auf gesichertem Weg bis zum oberen Ende der gewaltigen Schlucht. Oben angekommen nehmen Sie den Weg zum Zwingsteg. Nach kurzem Aufstieg erreichen Sie die Alpe Dornach oder etwas weiter die Sesselalpe. Nach einem kurzen Abstieg sind Sie wieder am Ausgangspunkt angelangt. Die Wanderung kann man natürlich auch in entgegengesetzter Richtung durchführen. Alternativ Busrückfahrt Walserschanze–Oberstdorf.

Heini-Klopfer-Skiflugschanze Fahrt mit der Doppelsesselbahn vom Auslauf der Schanze zum Schanzentisch und weiter mit dem Personenaufzug zum höchsten Punkt (schöner Aussichtspunkt). Wieder am Boden angekommen, eröffnen sich zahlreiche Wande­ rungen zum nahe gelegenen Freibergsee sowie Schwand, Hochleite, Söllereck, etc. * Mühlenbrücke: nahe der Nebelhornbahn-Talstation, ca. 200 m südlich ** Schlechtenbrücke: am westlichen Ortsrand in Verlängerung der Weststraße Wandern 2014

43


BERGTOUREN

Hüttenanstiege Die Touren sind je nach Witterungsverhältnissen in der Regel nur von ca. Juni bis Mitte Oktober möglich. Die Unterkunftshütten sind ebenfalls nur während dieser Zeit geöffnet. Vereinzelt öffnen manche ab Ende Mai. Unbedingt erforderlich: Trittsicherheit, gutes Schuhwerk, teilweise Schwindelfreiheit, Grundkondition und bergge­ rechte Ausrüstung.

Oberstdorf – Fiderepasshütte Über die blumenübersäten Berghänge im Fellhorngebiet geht es über die Obere Bierenwang Alpe bergauf. Nach dem Küh­ gund folgt ein letzter steiler Anstieg zur Fiderepasshütte.

Bei Busbenutzung Oberstdorf – Fellhornbahn und Auf­­ fahrt bis zur Mittelstation, Fußmarsch von der Mittel­sta­ tion Fellhornbahn (1.780 m) bis Fiderepasshütte (2.070 m) ca. 2 bis 3 Std.

Fellhornbahn-Parkplatz – Fiderepasshütte ca. 4 Std.

Oberstdorf – Enzianhütte Von Birgsau aus liegt die Enzianhütte (1.780 m) auf ca. der halben Strecke zur Rappenseehütte.

Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau ca. 2,5 bis 3 Std.

Oberstdorf – Waltenbergerhaus Von Einödsbach führt der Anstieg durch das Bacherloch. An dessen Ende muss eine Steilstufe überwunden wer­ den, bevor der Weg auf einem flacheren Rücken bis zur DAV-Schutzhütte ansteigt.

Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau über Einödsbach und Bacherloch zum Waltenberger Haus (2.084 m) ca. 3 bis 4 Std.

Fellhornbahn-Parkplatz – Waltenberger Haus ca. 4,5 Std.

Oberstdorf (Ortsmitte) – Waltenberger Haus ca. 6 Std.

Oberstdorf (Ortsmitte) – Fiderepasshütte ca. 5,5 Std.

Oberstdorf – Mindelheimer Hütte Durch das Rappenalptal gelangt man zur Schwarzen Hütte. Hier steigt der Weg steil an, verläuft aber ab der unteren Angererhütte etwas flacher über Bergwiesen bis zur DAV-Schutzhütte.

Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau bis zur Mindelhei­ mer Hütte (2.058 m) über das Rappenalptal, Schwarze Hütte (1.242 m) und Untere Angererhütte (1.500 m) ca. 4,5 Std.

Fellhornbahn-Parkplatz – Mindelheimer Hütte ca. 5 Std.

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Oberstdorf (Ortsmitte) – Mindelheimer Hütte ca. 6,5 Std.

Oberstdorf – Kemptner Hütte Durch das Trettachtal geht es vorbei an Spielmannsau und Oberau bis zur Talstation der Materialbahn. Von dort aus steigt der Weg zunächst behaglich an bis zur Eisenbrücke, dann steil empor auf „das Knie“. Durch den Sperrbachto­ bel geht es weiter, zuletzt über Wiesen bis zur Kemptner Hütte. ◼ Bei Busnutzung oder PKW Oberstdorf – Renksteg ca. 4 bis 4,5 Std.

Bei Nutzung eines Taxis bis nach Spielmannsau (Taxen dürfen das Tal von abends 18:00 Uhr bis morgens 9:00 Uhr befahren, Taxi-Zentrale Tel.: 0 83 22 / 9 82 10) ca. 2,5 bis 3 Std.

Oberstdorf (Ortsmitte) – Kemptner Hütte ca. 5 bis 5,5 Std.

Oberstdorf – Rappenseehütte

Gleich nach Birgsau steigt der Weg bis Einödsbach an, bevor er bis zur Petersalpe ins Rappenalptal verläuft. Hier geht es über eine steile Stufe hinauf zur Enzianhütte. An dieser vorbei steigt der Weg stetig bergauf bis zum Sattel am Muskopf. Von hier steigt der Weg noch einmal kurz an bis zur Hütte am Rappensee.

Oberstdorf – Edmund-Probst-Haus

Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau bis Rappen­ seehütte (2.091 m) über Einödsbach (1.114 m), Petersalpe (1.296 m) und Enzianhütte (1.780 m) ca. 3 bis 4 Std.

Fellhornbahn-Parkplatz – Rappenseehütte ca. 4,5 Std.

(direkt an der Bergstation der Nebelhornbahn) Diese DAV-Schutzhütte ist mit der Bergbahn am einfachs­ ten zu erreichen. Zu Fuß geht es durch den Faltenbachtobel hinauf, an der vorderen Seealpe vorbei zur hinteren Seeal­ pe. Von dort aus steigt der Weg zunächst etwas steiler zur Hütte an.

Auffahrt mit der Nebelhornbahn ca. 15 Min.

Oberstdorf (Ortsmitte) – Edmund-Probst-Haus ca. 3 bis 3,5 Std.

Oberstdorf (Ortsmitte) – Rappenseehütte ca. 6 Std.

Oytalhaus – Gleitweg ca. 5 bis 5,5 Std.

44

Wandern 2014


Von Hütte zu Hütte Fiderepasshütte – Mindelheimer Hütte

Rappenseehütte – Kemptner Hütte

Von der Fiderepasshütte geht es zunächst bergauf auf die gleichnamige Scharte. Am Grat entlang trennt sich der Weg.

Der Heilbronner Weg ist einer der schönsten, aber auch eine der anspruchsvollsten alpinen Bergtouren der Allgäuer Alpen. Am Ende des Heilbronner Weges hat man an der Bockkar­ scharte die Möglichkeit zum Waltenberger Haus abzustei­ gen oder die Tour bis zur Kemptner Hütte zu verlängern. Beschreibungen des Weges siehe Rappenseehütte – Walten­ berger Haus – Kemptner Hütte, über Heilbronner Weg – Schwarzmilzferner und Mädelejoch ca. 6 bis 7 Std.

Abstieg auf den Krumbacher Höhenweg. Von hier ist es ein leichtes Bergauf / Bergab bis zum Tagesziel ca. 3 Std.

Über Mindelheimer Klettersteig ca. 4 bis 4,5 Std.

Mindelheimer Hütte – Rappenseehütte Von der Mindelheimer-Hütte geht es bergab bis zur Tal­ sohle, von dort hinauf zum Schrofenpass und weiter zum Muskopf. Hier folgt der finale Anstieg zur Rappenseehütte. Alternativ: Enzianhütte ca. 4,5 bis 5 Std.

Kemptner Hütte – Edmund-Probst-Haus

Von der Enzianhütte geht es leicht bergauf bis zum Mus­ kopf-Sattel und von dort etwas steiler bis zur Rappensee­ hütte ca. 1 Std.

Auf dieser langen Höhenwanderung, die eine ausgezeich­ nete alpine Kondi­tion erfordert, geht es von der Kemptner Hütte bergauf zum Fürschießersattel. Nach einem kurzen Abstieg folgt man dem Grat bis zum Rauheck. Auf den Ab­ stieg zum Eissee folgt der Aufstieg zum Himmeleck. Nach dem letzten Anstieg zum Laufbacher Eck geht es über ein mit Stahlseilen und Tritthilfen versehenes Teilstück, bevor der Weg zur Edmund-Probst-Hütte quert ca. 9 bis 10 Std.

Enzianhütte – Mindelheimer Hütte

Kemptner Hütte – Prinz-Luitpold-Haus

Über Mutzentobel – Schrofenpass ca. 5 Std.

Bis zum Himmelecksattel gleicher Weg, wie bei Kemptner Hütte – Edmund-Probst-Weg. Am Himmeleck steigt der Weg kurz Richtung Schönberger-Hütte ab, bevor er am Wiedemerkopf auf der gegenüberliegenden Seite zur DAV-Schutzhütte ansteigt. Über Fürschießersattel – Kreuz­ eck – Rauheck – Eissee – Wildenfeldhütte – Mitteleck – Himmelecksattel – Schönberghütte zum Prinz-LuitpoldHaus (1.846 m) ca. 8 bis 9 Std.

Enzianhütte – Rappenseehütte

Rappenseehütte – Waltenberger Haus Auf dem Heilbronner Höhenweg müssen Wegpassagen auf meist felsigem Untergrund zurückgelegt werden, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern. Diese sind mit Stahlseilsicherungen, einer Leiter und einer Brücke ver­ sehen. Von der Rappenseehütte geht es über die Nordseite des Hohen Lichts zum Steinschartenkopf und von dort bergab zur Socktalscharte (hier bereits möglicher Abstieg). Der Weg führt über den Bockkarkopf zur gleichnamigen Scharte und steigt dann zum Waltenberger Haus ab. ◼

Über Socktalscharte 3,5 bis 4 Std.

Über Bockkarscharte 4,5 bis 5 Std.

Waltenberger Haus – Kemptner Hütte Der steile Weg führt zunächst bergauf zur Bockkarscharte. Von hier geht es über Schneefelder am Fuße der Mädelega­ bel weiter über Bergwiesen an der schwarzen Milz bergab bis zum Mädelejoch. Von dort aus ist es nicht mehr weit zur Kemptner Hütte, über Bockkarscharte, Schwarzmilz­ ferner und Mädelejoch ca. 3,5 bis 4 Std.

Prinz-Luitpold-Haus – Edmund-Probst-Haus Vom Prinz-Luitpold-Haus fällt der Weg, zur SchönbergHütte ab, bevor er an der Ostseite des Schnecks Richtung Laufbacher Eck ansteigt. Am höchsten Punkt der Tages­ etappe angekommen, geht es wieder bergab, bevor man ein mit Stahlseilen und Tritthilfen versehenes Teilstück an der Südseite des Lachenkopfes zum Schochen quert. Hier zieht sich der Weg leicht bergab und führt über den Zeigersattel bis zum Edmund-Probst-Haus, über Schön­ berg­hütte – Laufbacher Eck zum Edmund-Probst-Weg ca. 4 bis 5 Std. Hinweis: Die Zeitangaben sind durchschnittliche Gehzeiten. Je nach körper­ licher Verfassung können die Zeiten über- bzw. unterschritten werden (fla­ che bis leicht ansteigende Wegstrecken ca. 4 bis 6 km pro Stunde, steilere Anstiege z. B. bei Bergwanderwegen 300 bis 400 Höhenmeter pro Stunde). Wandern 2014

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HÜTTEN

Edmund-Probst-Haus (DAV)

Enzianhütte (Privathütte)

Fiderepasshütte (DAV)

Hüttenwirt: Bodo Wolf Nebelhorn 1 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 47 95 edmundprobsthaus@gmx.de

Hüttenwirt: Daniel Schwegler Kirchsteige 6 87509 Immenstadt / Bühl Mobil: 01 70 / 7 93 16 55 www.enzianhuette-oberstdorf.de

Hüttenwirte: Dagmar und Hubert Kaufmann Walserstraße 87, 87569 Mittelberg Tel.: +43 (0) 664 / 3 20 36 76 Fax +43 (0) 664 / 55 17 31 57 info@fiderepasshuette.de www.fiderepasshuette.de

DAV-Sektions-Adressen 1) S  ektion Oberstdorf Hermann-von-BarthStraße 15 a 87561 Oberstdorf Geschäftszeiten: Do. 18:30 bis 19:30 Uhr Tel.: 0 83 22 / 69 07

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Wandern 2014

2) Sektion AllgäuImmenstadt Grüntenstraße 5 87527 Sonthofen Geschäftszeiten: Mo. bis Do. 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 Uhr Tel.: 0 83 21 / 2 67 76

3) Sektion Kempten Postfach 14 24 87404 Kempten Geschäftszeiten: Mo. bis Fr. 14:00 bis 19:00 Uhr (außer Dienstag) Tel.: 08 31 / 2 09 27 Fax: 08 31 / 1 07 27

4) Sektion Mindelheim Reichenwallerstraße 8 87719 Mindelheim Vorstand: Josef Schafnitzel Tel.: 0 82 61 / 73 80 73 Geschäftszeiten: Mi. und Fr. 16:30 bis 19:30 Uhr


Kemptner Hütte (DAV)

Mindelheimer Hütte (DAV)

Prinz-Luitpold-Haus (DAV)

Hüttenwirte: Gabi und Martin Braxmair 87561 Oberstdorf Hütten-Fax: 0 83 22 / 30 09 19 09 www.kemptner-huette.de

Hüttenwirte: Lucia Kitzelmann, Jochen Krupinski und Rainer Müller GbR 87561 Oberstdorf Hütten-Fax: 01 71 / 670 66 73 Tal-Fax: 0 83 78 / 72 38 www.mindelheimer-huette.de

Hüttenwirt: Josef und Martina Adam Fax: 07 21 / 1 51 30 57 28 post@prinz-luitpoldhaus.de www.prinz-luitpoldhaus.de

Rappenseehütte (DAV)

Waltenberger Haus (DAV)

Hüttenwirte: Sylvia Socher und Andreas Greiner Postfach 14 12, 87554 Oberstdorf Hütten-Fax: 01 71 / 2 63 12 50 Tal-Fax: 0 83 26 / 36 62 74 www.rappenseehuette.de

Hüttenwirt: Markus Karlinger Post Einödsbach 87561 Oberstdorf

Hütten-Preisliste Name der Hütte

Preis für ein Bett*

Preis für ein Matratzenlager*

Bewirtschaftet von … bis …

DAVMitglied

NichtMitglied

DAVMitglied

NichtMitglied

je nach Schneeund Wetterlage

Fiderepasshütte (DAV) 1) Am Fuße der Hammerspitze

10,–

20,–

Mitte Mai bis Mitte Oktober

2.065 m

Prinz-Luitpold-Haus (DAV) 2) Nähe Hochvogel

14,–

26,–

10,–

20,–

Anfang Juni bis Mitte Oktober

1.846 m

Edmund-Probst-Haus (DAV) 2) Nebelhorn-Bergstation

14,–

26,–

10,–

20,–

Pfingsten bis Mitte Oktober Weihnachten bis Weißer So.

1.930 m

Waltenberger Haus (DAV) 2) Bockkar / Mädelegabel

14,–

26,–

10,–

20,–

Anfang Juni bis ca. 15. Oktober

2.084 m

Kemptner Hütte (DAV) 3) Oberes Mädele / Kratzer

14,–

26,–

10,–

20,–

Anfang Juni bis Mitte Oktober

1.844 m

Rappenseehütte (DAV) 3) Hochrappenkopf

14,–

26,–

10,–

20,–

Anfang Juni bis Mitte Oktober

2.091 m

10,–

20,–

Ende Mai bis Mitte Oktober

2.013 m

41,– / DZ

41,– / DZ

20,–

20,–

Ende Mai bis Mitte Oktober

1.780 m

Mindelheimer Hütte (DAV )4) Nähe Liechelkopf / Klettersteig Enzianhütte (Privat) 5) Rappenalptal

Höhenlage

je mit Frühstück

1/2 Preis für die Übernachtungen im Lager für Kinder und Jugendliche (6. vollendetes bis 17. Lebensjahr) *Preise in € | Änderungen vorbehalten

1) bis 4) siehe Sektionsadressen, 5) siehe Hüttenanschrift Wandern 2014

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WICHTIGES FÜR HÜTTENGÄSTE Die Alpenvereinshütten sind in erster Linie Bergsteigerstützpunkte und keine Hotels. Einige Hütten haben durch technische Erschließung ihres Umfeldes ihre Stützpunktfunktion verloren. Die Hütten wurden deshalb in verschiedene Kategorien mit z. T. abweichenden Hüttenordnungen eingeteilt. Es ist üblich, dass sich jeder Hüttenbesucher bei Ankunft in das Hüttenbuch mit Namen, Wohnort (Urlaubsanschrift) und seinem nächsten Tagesziel einträgt. Im Fall einer Suchmeldung kann dies unter Umständen hilfreich sein.

Hütten der Kategorie I

Verpflegung auf Hütten

Eine Hütte der Kategorie I ist eine schlichte Schutzhütte, die ihren ursprünglichen Charakter als Stütz­punkt in einem bergsteigerisch be­ deut­sa­men Gebiet für Bergsteiger bewahren muss. Sie ist nur in Aus­ nahmefällen mit mechanischen Hil­ fen erreichbar. Der Aufstieg erfordert mindestens eine Gehstunde.

Von 12:00 bis 20:00 Uhr muss min­ destens eine warme Mahlzeit ange­ boten werden. Es muss ein alkohol­ freies Getränk angeboten werden, das mindestens 40 % günstiger ist, als Bier in gleicher Menge. Die Hütten-Wirts­ leute haben das Frühstück und das Teewasser zeitlich abgestimmt auf die lokale bergsteigerische Notwendigkeit anzubieten. Selbstversorgung ist nicht gestattet. Ausgenommen sind Mit­ glieder und Gleichgestellte, die jedoch, wenn sie nichts konsumieren, einen Beitrag für die Nutzung der Infrastruk­ tur der Hütte gemäß Tarifordnung entrichten. Nichtmitgliedern steht kein Recht zur Selbstversorgung zu. Mitge­ brachte alkoholische Getränke dürfen generell nicht getrunken werden.

Hütten der Kategorie II Eine Hütte der Kategorie II ist eine Alpenvereinshütte mit Stützpunkt­ funktion in einem viel besuchten Gebiet, die sich wegen der besseren Ausstattung und Verköstigung für einen mehrtägigen Aufenthalt eignet. Sie kann mechanisch erreichbar sein und ist in der Regel ganzjährig bewirt­ schaftet.

Hüttenordnung Rechte und Pflichten der Hüttenbe­ sucher regelt die für die jeweilige Hüttenkategorie gültige Hüttenord­ nung. Sie ist im vollen Wortlaut an gut sichtbarer Stelle angeschlagen.

Das Wichtigste in Kürze Von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr (in Hütten der Kategorie II erst ab 23:00 Uhr) hat in der Hütte völlige Ruhe zu herrschen. ◼  Bei Platzmangel dürfen Sitzplätze in Gasträumen nicht im Voraus belegt werden. ◼ Radios, etc. dürfen in der Hütte und in Hüttennähe nicht betrieben werden. ◼ Rauchen ist in der gesamten Hütte nicht gestattet. ◼  Hunde und andere Haustiere dürfen nicht mit in den Schlafraum, in den Gastraum und in die Küche genom­ men werden. ◼ Eigenen Abfall hat jeder Besucher mit nach Hause zu nehmen. ◼

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Wandern 2014

Nächtigung Die Übernachtung auf Hütten der Kategorie I findet in sogenannten „Matratzenlagern“ statt. Zu jedem Lagerplatz gehören ein bis zwei Decken sowie ein Kopfkissen. Die Schlafplätze dürfen nur mit Schlaf­ sack benutzt werden. Die meisten Hütten dieser Kategorie haben auch ein beschränktes Angebot an Betten und Zimmern. Bei Überfüllung der Hütten werden Notlager eingerichtet.

Anspruch auf Schlafplätze Bevorzugten Anspruch auf einen Schlafplatz vor allen Hüttengästen haben: Erkrankte oder Verletzte und Rettungsmannschaften im Dienst. Vorhandene Notlager werden erst vergeben, wenn alle Schlafplätze belegt sind.

Voranmeldung Eine Voranmeldung für Einzelwander­er ist nicht üblich. Bei Familien- und Gruppenübernachtungen ist es drin­ gend zu empfehlen, die Hütten vorher anzuschreiben. Die Hütten-Wirtsleute dürfen Vorausbestellungen für max. 75 % der Schlafplätze entgegennehmen. Die Erhebung einer Vorauszahlung ist gemäß der Tarifordnung zulässig.

i Ausrüstung tagsüber

Rucksack (35 bis 45 Liter) Gebietskarte (topogra­ phische Karte Maßstab 1:25.000–1:50.000) ◼ Gebietsführer (und ggf. sonstige Literatur) ◼ Bergschuhe (knöchelhoch, Profilsohle) ◼ Strümpfe / Funktionssocken ◼ (Funktions-) ­Unterwäsche ◼ Berghose (lang, nicht zu eng) ◼ Pullover / Faserpelz ◼ Regenschutz (Anorak u. Hose) ◼ Mütze und Handschuhe ◼ evtl. Teleskopstöcke ◼ Trinkflasche ◼ Sonnenbrille (min. 98 % UV-Schutz) ◼ Sonnencreme (min. LSF 20) ◼ Sonnenhut / Schildmütze ◼ Verpflegung (z. B. Müsliriegel) ◼ Getränke (z. B. Getränkepulver) ◼ Geldbeutel mit Ausweisen ◼ Stirn- o. kleine Taschenlampe ◼ Erste-Hilfe ◼ kleines Reparaturset (z. B. Nähzeug, Ersatz-Schnür­ senkel, Sicherheitsnadeln) ◼ Mobiltelefon ausgeschalten, kann u. U. hilfreich sein ◼ ◼

Ausrüstung für die Hütte

leichte Bekleidung Hüttenschlafsack ◼ Waschzeug ◼ Hüttenschuhe (z. B. leichte Turnschuhe) ◼ ◼

Quelle und weitere Informationen: www.deutscher-alpenverein.de


BUSVERBINDUNGEN

Erreichbarkeit der DAV-Schutzhütten mit öffentlichen Verkehrsmitteln Edmund-Probst-Haus

Mindelheimer Hütte

Fiderepasshütte

Mit der Nebelhornbahn: erste Berg­ fahrt 08:30 Uhr, letzte Bergfahrt 16:30 Uhr ab Talstation, letzte Talfahrt 16:50 Uhr ab Bergstation Höfatsblick.

Mit dem Bus: ab Busbahnhof Oberst­ dorf, ca. ab 06:50 Uhr stündlich, zu den Hauptzeiten halbstündlich bis Birgsau. Alternativ ab ca. 07:10 Uhr alle 20 Minuten, zu den Hauptzeiten alle 10 Minuten nach Mittelberg.

Mit dem Bus: ab Busbahnhof Oberst­ dorf, ca. ab 06:50 Uhr stündlich, zu den Hauptzeiten halbstündlich bis Birgsau. Alternativ ab ca. 07:10 Uhr alle 20 Minuten, zu den Hauptzeiten alle 10 Minuten nach Mittelberg.

Letzter Bus hin: 21:05 Uhr Letzter Bus zurück: 20:50 Uhr

Mit der Fellhornbahn erste Bergfahrt: 08:30 Uhr letzte Bergfahrt: 16:30 Uhr ab Talstation letzte Talfahrt: 16:50 Uhr ab Mittelstation

Waltenberger Haus, Rappenseehütte, Enzianhütte Mit dem Bus: ab Busbahnhof Oberst­ dorf, ca. ab 06:50 Uhr stündlich, zu den Hauptzeiten halbstündlich bis Birgsau. Letzter Bus hin: 18:30 Uhr / ­ zurück: 19:25 Uhr; alternativ mit dem Taxi bis Einödsbach oder mit dem Stellwagen ab Megèver Platz in Oberstdorf. Abfahrt: ca. 10:00 Uhr, täglich von Montag bis Sonntag

Alternativ mit dem Taxi bis Birgsau bzw. bis zum Bergheim Moser im Kleinwalsertal oder mit dem Stellwa­ gen ab Megèver Platz in Oberstdorf. Abfahrt: ca. 10:00 Uhr, täglich von Montag bis Sonntag Rückfahrt: etwa um 13:30 bis 14:00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden)

Rückfahrt: etwa um 13:30 bis 14:00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden)

Kemptner Hütte Mit dem Bergsteigerbus bis Spiel­ mannsau bzw. von hier aus zurück nach Oberstdorf. Alternativ mit dem Stellwagen ab Megèver Platz in Oberstdorf. Abfahrt: ca. 10:00 Uhr, täglich von Montag bis Sonntag Rückfahrt: etwa um 13:30 bis 14:00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden)

Alternativ mit dem Stellwagen ab Megèver Platz in Oberstdorf. Abfahrt: ca. 10:00 Uhr, täglich von Montag bis Sonntag Rückfahrt: etwa um 13:30 bis 14:00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden) Stellwagenfahrten-Anbieter finden Sie auf Seite 78.

i Bitte beachten Sie

Wichtige Telefonnummern

Alle Angaben entsprechen den Ab­ fahrtszeiten im vergangenen Jahr 2013. Änderungen vorbehalten! Die genauen Abfahrtszeiten erhalten Sie bei den regionalen Verkehrsbe­ trieben RVA oder bei der TouristInformation in Oberstdorf.

Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA) Tel.: 0 83 22 / 9 67 70 Tourismus Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 700 - 0 Taxizentrale Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 9 82 10

REGELN IN DEN BERGEN Wie verhalte ich mich richtig? 1. Die ersten Tage des Bergurlaubes langsam angehen und sich an die Höhenluft gewöhnen. 2. Wegstrecken eher defensiv planen. Kalkulieren Sie Zeit für ausgiebige Pausen ein. 3. Schätzen Sie ab, ob die Tour für alle Teilnehmer gleichermaßen ohne grö­ ßere Anstrengungen zu schaffen ist. 4. A  chten Sie auf die Tageszeiten und eine rechtzeitige Rückkehr vor Ein­ bruch der Dunkelheit.

5. Überlegen Sie frühzeitig aufzubre­ chen. Dies gilt vor allem bei sehr lan­ gen Wanderungen (über 8 Stunden), unklaren Wetteraussichten, starker Tageserwärmung und Gewitternei­ gung am Nachmittag. 6. Erkundigen Sie sich im Vorfeld ge­ nau über das Wetter und nehmen Sie die Ankündigungen von Kalt­ fronten, Gewittern oder Schneefall (auch im Hochsommer!) ernst.

7. Informieren Sie Angehörige, Hütten­wirte (Hüttenbuch!) oder Vermieter über Tourenverlauf und voraus­ sichtliche Rückkehrzeit. Sollten Sie Ihre Pläne bei einer Tour ändern (z. B. Hüttenübernachtung), infor­ mieren Sie unbedingt die betreffen­ den Personen im Tal. 8. Wenn Sie unerfahren sind, machen Sie Ihre ersten alpinen Gehversuche mit örtlichen Wander- oder Berg­ führern bzw. erfahrenen Begleitern. 9. B  leiben Sie auf den markierten We­ gen, vermeiden Sie Abkürzungen. Wandern 2014

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… für das Übernachten auf DAV-Schutzhütten 1. Beachten Sie die Hüttenordnung! 2. Denken Sie an Hüttenschuhe und einen Hüttenschlafsack. Dieser ist Pflicht auf DAV-Schutzhütten! 3. I n der Hochsaison ist es ab einer ge­ wissen Personenanzahl sinnvoll, sich anzumelden (meist ab 6 Personen). Für weniger Personen ist keine Anmeldung notwendig. 4. Falls Sie vorreserviert haben und Ihr Lager nicht in Anspruch neh­ men, ist eine Absage hilfreich.

… für Familien 1. Gehzeiten und Schwierigkeit des Weges müssen dem Alter und dem Leistungsvermögen der Kinder entsprechen. 2. Kinder brauchen bei Bergtouren genügend Pausen bzw. Spiel und Freizeit, um sich zu erholen. 3. Ersatz(unter-)wäsche, warme Klei­ dung und Regenschutz für die Kinder nicht vergessen. 4. Kinder nur im sicheren und über­ schaubaren Gelände vorausgehen lassen. Beim Aufstieg bleibt der Erwachsene dicht hinter dem Kind, um mögliche Abrutscher abzufan­ gen oder um bei großen Stufen Hilfestellung zu geben. 5. Vermeiden Sie vor allem bei klei­ neren Kindern Situationen oder Aktionen, vor denen das Kind Angst hat. Steinschlaggefährdetes Gelände ist unbedingt zu umgehen. 6. Ein Seilstück (9 Millimeter, 10 Meter Länge) sowie ein Gurt für die Kinder sollte bei Wegen mit ausgesetzten Stellen dabei sein.

5. Auf ausreichend Sonnenschutz (Sonnencreme, Sonnenbrille, Kopfschutz) ist zu achten. 6. Ein Erste-Hilfe-Set samt Rettungs­ decke kann im Notfall Leben retten. 7. Mobiltelefone können die Rettungs­ zeit erheblich verkürzen. Lassen Sie das Handy ausgeschalten, solange Sie es nicht benötigen! 8. Teleskopstöcke können die Gelenke – besonders beim Bergabgehen – erheblich entlasten. 9. Taschen- oder Stirnlampen für Spät­ herbsttouren oder Hüttenüber­ nachtungen sind empfehlenswert.

… für unsere Natur 1. Benutzen Sie, wann immer möglich, die öffentlichen Verkehrsmittel und parken Sie umweltbewusst. Die zentralsten Parkplätze in Oberst­ dorf befinden sich am Orts­eingang, nur wenige Gehminuten vom Busbahnhof entfernt (P1 bis P2). 2. Bleiben Sie auf den Wegen! Latschenfelder, Gebirgswiesen oder Gebirgswald sind Lebensräume für Wildtiere. 3. Hunde gehören an die Leine. 4. Geben Sie Ihren Mitmenschen eine Chance, die Natur so aufzufinden, wie Sie diese selbst vorgefunden haben. Nehmen Sie Ihren Müll wieder mit nach Hause! 5. Schließen Sie jedes Viehgatter, das Sie selbst geöffnet haben. Entlaufe­ nes Alpvieh bringt den Hirten oder Bergbauern erhebliche Mehrarbeit.

Verhalten beim Bergunfall Ruhe bewahren und überlegt han­ deln!

Erste Hilfe nach bestem Wissen und den eigenen Möglichkeiten leisten. Improvisation ist besser, als gar nichts zu tun! Folgendes kann jeder tun:

… für die richtige Ausrüstung 1. Grundsätzlich gilt: für alle Touren in alpinem Gelände sind knöchel­ hohe Bergschuhe mit Profilsohle Voraussetzung! 2. Auf entsprechende, der Jahreszeit angepasste Bekleidung achten! 3. Regen- oder Kälteschutz sollte immer dabei sein! 4. Bei Touren in unbekanntem Gelän­ de sind Wanderkarten hilfreich.

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Wandern 2014

a) Notfallmeldung abgeben. b) Verletzten aus Gefahrenzone bringen und situationsgerecht lagern. c) Verletzten intensiv betreuen, zuwenden und nicht alleine lassen.

Notrufnummern in den Allgäuer Alpen über Handy deutschlandweit / europaweit: 112 (Achtung Funklöcher)

Die 5 Ws der Alarmierung Wer meldet Name und Rückrufnummer Was ist passiert Art und Schwere der Verletzungen Wo ist es passiert Möglichst genaue Ortsangaben Wie viele Verletzte Anzahl der Verletzten, Beteiligten Wann ist der Unfall passiert Auf Nachfragen ruhig und überlegt antworten Nach dem Absetzen eines Notrufes mit dem Handy: Handy angeschaltet lassen. Nicht tele­ fonieren, um Verbindung für Rückfra­ gen der Einsatzkräfte frei zu halten. Alpines Notsignal: ◼ 6 Mal in der Minute (alle 10 Sek.) ein Signal geben

Ideale Signale sind Pfeifen, Rufen, Lichtsignale

(nachdem 6 Signale gesetzt wur­ den) 1 Minute Pause, dann Signal wiederholen

Zu Fuß Hilfe holen:

Ortsangabe, Unfallzeitpunkt, Name der Verunfallten auf Zettel schreiben

Karte mitnehmen

Bei Luftrettung:

Anfliegenden Hubschrauber auf Unfallstelle aufmerksam machen.

Landefläche frei räumen, lose Klei­ dungsstücke, Seile oder sonstiges wegräumen.

Wenn möglich Einweisung mit Y/ N-Zeichen: Y (beide Arme nach oben) = ja, wir brauchen Hilfe; ja auf abgeworfene Fragen; hier landen; N (ein Arm nach oben / einer nach unten) = nein wir brauchen keine Hilfe; nein auf abgeworfene Fragen; nein hier nicht landen;


OBERSTDORF Garni Hotels

Ein individuell ausgestattetes Hotel in traumhaft schöner und ruhiger Lage. Ideal für alle Spaziergänger, Wanderer und Skifahrer.

Kontakt Herrn Franz Jäger | Am Seeler 2 | 87561 Oberstdorf Telefon: 08322/9686-0 | Fax: 08322/9686-13 info@kappeler-haus.de | www.kappeler-haus.de

Komfort-Hotel in wunderschöner, ruhiger Lage am südlichen Ortsrand von Oberstdorf, nur wenige Fußminuten zum Zentrum. Wir sind ein Familienbetrieb mit viel persönlicher Atmosphäre.

Kontakt Familie Harald Schmitt | Zweistapfenweg 5-9 | 87561 Oberstdorf Telefon: 08322/7070 | Fax: 08322/7071-00 info@gerberhof.de | www.gerberhof.de

Ein bereits in der dritten Generation familiär geführtes Hotel garni mit einer neuen Lobby und einer einzigartigen Wellnesslandschaft auf 300m².

Kontakt Familie Peter Fischer | Schellenbergerstraße 2 | 87561 Oberstdorf Telefon: 08322/9637-0 | Fax: 08322/9637-21 info@schellenberg-oberstdorf.de | www.schellenberg-oberstdorf.de

Weitere Infos und Buchung unter:

www.oberstdorf-garni-hotels.de


ABENTEUER FÜR GROSS UND KLEIN

Spaß für die ganze Familie

In Oberstdorf ist für Familien das ganze Jahr und bei jedem Wetter etwas geboten. Allein durch seine Land­ schaft und dem Abenteuer-Spielplatz „Allgäuer Bergwelt“, ist der südlichste Ort Deutschlands als Familiendorf geradezu prädestiniert. Als Kinderland-Ort und Partner der Qualitätsmarke der Bayern Tourismus Marketing GmbH sind kinderwagen­ freundliche Wanderwege, Spielplätze, Allwetterprogramme, u. v. m. in Oberstdorf selbstverständlich. In den autofreien Bergen und Seitentälern Oberstdorfs laden 200 km beschilderte Wanderwege zu idyllischen Touren ein. Familien freuen sich über die gut angelegten Wege, die sich für die Kleinen ebenso eignen, wie für Oma und Opa. Herrliche Alpenflora und -fauna lassen solche Wande­ rungen zu einem Erlebnis für die gesamte Familie werden, zumal Lehrpfade auch noch Wissenswertes vermitteln.

Die Schlittschuhbahn im Eissportzentrum hat zu jeder Jahreszeit geöffnet, Reitstunden gibt es im Reitstall Tie­ fenbach und im Ponyhof, Drachen- und Gleitschirmfliegen sowie Tennis werden außerdem angeboten. Aber auch Trendsportarten, wie Rafting oder Canyo­ ning, sind im Ferienprogramm mög­ lich und können für Familien zum absoluten Highlight des Urlaubs werden. Anschließend können Sie sich mit Kneipp, Ayurveda, Thalasso im Hotel oder der Oberstdorf Therme mit großer Saunaland­ schaft verwöhnen lassen.

Doch in Oberstdorf verlässt man sich nicht alleine auf na­ turgegebene Voraussetzungen. Um die Urlaubszeit für die ganze Familie zum reinen Vergnügen zu machen, wird das Familienangebot stets an die verschiedenen Bedürfnisse der Familien angepasst. Liebevolle Kinderbetreuung gehört zum Oberstdorfer Grundsatz. In unserer Nordi-Kinderbetreuung sind Spröss­ linge von 2 bis 12 Jahren bei ausgebildeten Erzieherinnen in den besten Händen. Sie kümmern sich mit viel Herz und Engagement um Ihre Kleinen. Mit ihren tollen Ideen und Programmen kommt nie Langeweile auf. Dann wird auf dem großen Kletterbaum gekraxelt, Tischfußball gespielt, auf den bunten Sitzkissen geturnt, in der Kinderküche gekocht, in der Puppenecke gespielt und vieles mehr unternommen. Spielen, basteln, töpfern, kochen, einen eigenen Film drehen oder ein Besuch bei der Feuerwehr sind beim abwechslungsreichen, spannenden Kinderferi­ enprogramm angesagt. Früh morgens gemeinsam auf die Alm wandern, mit Pick­ nick im Rucksack, und den Tag begrüßen. Am Nachmittag im Freibergsee oder in den Moorbädern in Oberstdorf und Reichenbach schwimmen gehen, radfahren, reiten, oder eine kleine Runde Golf spielen – während der Nachwuchs sich im NordiClub oder beim Minigolf vergnügt. Familien, die ihre Sommerferien in Oberstdorf verbringen, können ihren Tag abwechslungsreich gestalten, und weil alles so nah beieinander liegt, unterschiedliche Interessen durchaus unter einen Hut bringen. Auch Sportfreaks und Wellnessfans können in Oberstdorf eine gute Infrastruk­ tur nutzen.

Urlaub für die ganze Familie

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MIT DEN BERGBAHNEN HOCH HINAUS

Fünf kinderfreundliche Gebiete in Oberstdorf / Kleinwalsertal

Sommerzeit ist Familienzeit! Schließlich haben Eltern und Kinder hier Vorfahrt. Denn die Bergbahnen machen ihren jüngsten Kunden einen ganzen Sommer lang wieder viele besondere Angebote. Das Beste: Kids fahren frei. An Fellhorn / Kanzelwand, Ifen, Söllereck und Walmendin­ gerhorn sind in Begleitung eines Elternteils mit gültigem Ticket alle Kinder bis 18 Jahre (Jahrgang 1996) den ganzen Sommer über zum Nulltarif unterwegs. Am Nebelhorn fährt ab dem Zweiten auch jedes weitere Kind (Jahrgänge 1996 bis 2007) gratis. Oben angekommen gibt es jede Menge zu erleben und zu bestaunen. Wie beispielsweise das Burmiwasser. Dieser Er­lebnis­weg, der von der Kanzelwand hinab zum Riezler Alpsee führt, ist ein Riesen-Spaß! Denn Burmi, das bei allen Kindern beliebte Murmeltier und Maskottchen des Klein­ walsertals, präsentiert ein mit allen Wassern gewaschenes Erlebnis: An verschiedenen Stationen können die Kinder nach Herzenslust mit Wasser „spritzig“ experimentieren. 54

Urlaub für die ganze Familie

Schließlich sind die Berge rund um Oberstdorf gerade für Familien mit Kindern da. Jeder bekommt hier sein Top-Erlebnis. Ein Lagerfeuer entfachen, einen Jägersteig hinaufkraxeln, die Hängebrücke zum Schaukeln bringen – auch das ist ausdrücklich erlaubt. Dafür sorgt „Uff D’r Alp“ am Nebelhorn, der drei Kilometer lange Naturerleb­ nisweg rund um die Alpwirtschaft an der Station Seealpe, auf dem zahlreiche Stationen zum Mitmachen einladen. Alles Käse heißt es bei der größten deutschen Sennalpe, der Schlappoldalpe am Fellhorn. Dort kann man zu­schauen, wie aus der Milch schmackhafter Bergkäse entsteht. Mit Klangduschen und Übersichtstafeln geben an der Fellhornund der Kanzelwand-Gipfelstation gleich zwei Berg­ schauen spielerisch Informationen über Alpwirtschaft, über Wild und Wald. Viel Interessantes bieten auch der Fellhornweg mit seinen Info-Säulen und der Alpenblumen­ pfad am Walmendingerhorn.


Der Familienberg schlechthin, ist das Söllereck. Mancher der familienfreundlichen Wanderwege ist selbst mit dem Kinderwagen befahrbar. Ein Naturerlebnispfad bietet spannende Abwechslung, die nahe Skiflugschanze atem­ beraubenden Nervenkitzel, wenn man mit dem Schrägauf­ zug die Aussichtsplattform auf dem Schanzen­turm er­reicht hat. Der Rundwanderweg führt weiter zum Freibergsee, den man als Schwimmer oder als Ruderer erleben kann. Weiter geht es zur Talstation der Söller­eckbahn, die einen weiteren Höhepunkt bietet: den SöllereckRodel. Mit bis zu 40 Stundenkilometern geht es hinab durch Kurven und über Wellen. Selbstverständlich sind die zweisitzigen Rodel ganz einfach bremsbar, so kann jeder sein eigenes Tempo bestimmen. Kontrollierten Nervenkitzel bietet auch der Kletterwald Söllereck. Von einfachen Kletterelementen in Bodennähe bis zur Seilbrücke (15 Meter über dem Boden) reicht das Angebot der sieben Parcours. Der besonders baumschonend gebaute Kletterwald besticht durch seine schöne Anlage und bietet spektakuläre Ausblicke in die Allgäuer Hochalpen. Das Abenteuer beginnt bei der Bergstation und nach einer ausführlichen Einweisung durch Instruktoren.

i Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.das-hoechste.com

Urlaub für die ganze Familie

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WANDERN FÜR FAMILIEN

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Urlaub für die ganze Familie


Wanderwege mit Kinderwagen befahrbar Die aufgeführten Wanderwege sind nur ein Auszug aus der Vielzahl an Möglichkeiten. Beinahe alle aufgeführten Einkehrmöglichkeiten verfügen über einen Kinderspielplatz. Bei den Kilometer-Angaben handelt es sich um die jeweilige Strecke hin und zurück.

Südebene Weitläufige Spazierwege locken in den Öschwiesen, südlich des Oberstdorfer Ortszentrums. Flache Rundwege, belie­ big ausbaubar, eine Kneippanlage mit Hollywoodschaukel und viele Bänke zum Verweilen laden bei wunderschönem Bergpanorama zum gemütlichen Spazieren und Sonne tanken ein.

Karatsbichl

ca. 5 km

Durch schöne bunte Wiesen geht es in den Südwesten von Oberstdorf. Ziel ist das Café Karatsbichl (Einkehrmöglich­ keit), von dessen Terrasse Sie einen wunderschönen Blick in die Berge genießen können, während Ihre Kinder sich auf den Tarzanschaukeln vergnügen können. Ab dem Oberstdorf Haus, über den Sebastian-Kneipp-Weg und die Freibergstraße weiter in die Meyersoygasse, führt Sie dieser Wanderweg Richtung Süden. Nach einigen hun­ dert Metern können Sie rechts zur Stillach abzweigen oder weiter bis zur Westumgehung / Ziegelbachbrücke (Ein­ kehrmöglichkeit Ziegelbachhütte) gehen. Dann auf dem Stillachdamm nach Norden zurück bis zur Möserbrücke. Wenn Sie diese überqueren, haben Sie das Café Karatsbichl schon gleich erreicht. Zurück geht es wieder über den Wiesenweg im Westen, Richtung Ortszentrum.

Kühberg – Oytal

ca. 10 km

Über die Mühlenbrücke (südlich der Nebelhornbahn-Tal­ station) geht es vorbei an den Schattenbergschanzen, der Erdinger Arena, hinauf zum Kühberg (Einkehrmöglichkeit) – dem Logenplatz über Oberstdorf. Von dort aus führt die fast ebene Straße ins idyllische Oytal und durch eine mit großen Bäumen gesäumte Allee zum Berggasthof Oytal­ haus (Einkehrmöglichkeit). Dort befindet sich auch das Alpinmuseum mit Interessantem und Wissenswertem über Pflanzen und Tiere im Oytal. Bei gutem Wetter besteht die Möglichkeit mit den Tret­ rollern des Oytalhauses zurück nach Oberstdorf zu fahren (Verleih ab 15:00 Uhr).

Moorweiher

ca. 4 km

Wie gemalt, spiegeln sich die Berge im idyllisch gelege­ nen Moorweiher. Eine kurze Wanderung mit leichtem Anstieg, die mit einem Besuch der Moorbad-Badeanstalt verbunden werden kann. Bei der Mühlenbrücke südlich der Nebelhornbahn-Talstation westseitig der Trettach über befestigten Fußweg ansteigend, geht es zum Moorbad, links um den Moorweiher (mit interessantem Lehrpfad) herum, dann an der Hollywood-Schaukel rechts vorbei zur Badeanstalt (Einkehrmöglichkeit) und auf gleichem Weg zurück.

Jägerstand – Gruben

ca. 4 km

An der Mühlenbrücke, südlich der Nebelhornbahn-Tal­ station, westseitig anfangs Richtung Moorweiher, dann links abbiegen an der Trettach entlang zum Jägerstand (Einkehrmöglichkeit). Hier über die Brücke, am anderen Trettachufer entlang bis nach Gruben. Am Ostufer der Trettach, wo es zahlreiche Möglichkeiten mit Kindern am Wasser zu spielen gibt, zurück zum Ausgangspunkt. Urlaub für die ganze Familie

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Trettachtal

ca. 15 km

Vom Moorweiher in südlicher Richtung durch den Wald, mündet der Weg in die Fahrstraße (für den öffentlichen Verkehr gesperrt), die am Golfplatz Gebrgoibe (Ein­ kehrmöglichkeit) vorbei Richtung Christlessee und zur Spielmannsau führt. Bei der Abzweigung am südlichen Ende des Golfplatzes, entweder geradeaus der Hangs­ traße entlang oder nach links über die Zwingbrücke am Botzeitstüble Haseltopf (Einkehrmöglichkeit) vorbei und bei Gottenried wieder auf die andere Seite der Trettach wechseln. Weiter in ca. 15 Minuten zum Christlessee (Ein­ kehrmöglichkeit). Der klare See fasziniert mit seiner sma­ ragdgrünen Farbe. Von dort aus weiter bis zum Gasthof Spielmannsau (Einkehrmöglichkeit) mit traumhaften Blick in den Talschluss.

Söllereck-Talstation – Freibergsee – Heini-Klopfer-Skiflugschanze

ca. 10 km

Ausgangspunkt: Söllereckbahn-Talstation, ca. 1.000 m ü. M. (Parkmöglichkeit, Busverbindung), über den Edmund-Probst-­ Weg (Lehrpfad) zum Gasthaus Bergkristall und weiter Richtung Freibergsee (930 m). Hier links- oder rechtsseitig um den See. Genießen Sie traumhafte Panoramablicke und erleben Sie auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze die Welt des Skifliegens aus der Perspektive der Profis. Die spekta­ kuläre Schanzenanlage ist 207 Meter hoch und gehört zu den größten der Welt. Rückweg entweder auf der anderen Seite um den Freibergsee wieder zurück zum Ausgangs­ punkt oder nach Schwand (Einkehrmöglichkeit) über die asphaltierte Straße hinunter zum Auslauf der Skiflug­ schanze. An der Stillach entlang zu Fuß oder mit dem Bus nach Oberstdorf. Alternativ Von Schwand (Einkehrmöglichkeit) weiter über Ringang nach Faistenoy (Einkehrmöglichkeit). Hier bietet sich die Möglichkeit zur Auffahrt auf den Blumenberg (Fellhorn). 58

Urlaub für die ganze Familie

Stillachtal Das Stillachtal misst vom Taleingang am Renksteg bis zur südlichsten Spitze am Haldenwanger Eck ca. 18 km und lädt mit einer Großzahl an Restaurants, Gasthöfen und Alpen zur Wanderung und Einkehr ein. Ob gemütlich auf flachen Wegen bis Birgsau oder etwas aktiver hinauf nach Einödsbach oder zur Buchrainer Alpe – die Wegstrecke ist beliebig ausbaubar. Da die Alp- und Viehwirtschaft im Stillachtal eine lang verwurzelte Tra­ dition aufweist, kann sich nicht nur die Natur prächtig entfalten – besonders können Sie sich bei Ihrer Einkehr auf schmackhafte regionale Produkte freuen.

Rundweg nach Rubi

ca. 7 km

Schön erfrischend führt Sie diese Wanderung durch grüne Wälder entlang an plätschernden Flüssen. Startpunkt ist das Eisstadion. Von dort führt Sie die Straßen­ überführung in Richtung Norden. Biegen Sie rechts in den Fußweg ein und folgen Sie dem Flusslauf der plätschern­ den Trettach zur Dummelsmoosbrücke. Weiter führt der schön schattige Waldweg entlang bis zur Fußgängerun­ terführung der Kreisstraße zum Ortsteil Rubi. Vorbei geht es am Fitnesspark zum Illerursprung, wo die drei Flüsse Breitach, Stillach und Trettach zur Iller zusammenfließen. Nun geht es weiter auf dem Illerdamm zum Illersteg. Rechts ab führt dann der Weg nach Rubi, wo mehrere Einkehrmöglichkeiten mit leckeren Speisen und erfrischen­ den Getränken für eine wohlverdiente Stärkung sorgen. Zurück entweder auf dem Fuß- und Radweg entlang der Kreisstraße oder in östlicher Richtung durch Rubi und über den Riedweg weiter über den Hessenwinkel und den Kalkofenweg zurück nach Oberstdorf.


Erlebnis- und Lehrpfade Auf Oberstdorfs Erlebnis- und Lehrpfade lernen nicht nur Ihre Kinder allerhand Wissenswertes und Interessantes über die Flora und Fauna der Allgäuer Alpen.

Moorlehrpfad Rund um den Moorweiher wurde der Moorlehrpfad angelegt mit Lehrtafeln zu Pflanzen, Tieren und Geologie. Am Wei­ her und im Wald können Sie mit den Kindern die Tier und Pflanzenwelt beobachten (Seerosen, Frösche, Fische, Enten, Reiher, Eichelhäher, Spechte, Eichhörnchen, u. v. m.). Nutzen Sie im Sommer unsere Badeanstalt „Moorbad“ mit großer Liegewiese und Kinder-Spiellandschaft.

Uff d’r Alp Erlebnissweg an der Seealpe (Nebelhorn) An spannenden Erlebnisstationen bekommt der Besu­ cher einen abwechslungsreichen Zugang zu Natur und Bergwelt. Im Vordergrund steht das Leben auf der Alpe. Erfahren Sie KUH-rioses und Wissenswertes über das Zu­ sammenspiel von Mensch, Natur und Tier und genießen Sie die herrliche Bergwelt. Mehrere Stationen auf dem knapp drei Kilometer langen Erlebnisweg laden ein, sich mit den interessanten Zusammenhängen spielerisch zu befassen. Uff d’r Alp präsentiert sich als Abenteuerpfad zum Mitmachen und Anfassen für die ganze Familie und ist bei jeder Witterung ein tolles Erlebnis.

Erlebnispfad Burmiwasser Mit Wasser kann man so herrlich spielen, Neues auspro­ bieren und entdecken. Ideal dafür ist unsere beliebte Attraktion auf der Kanzelwand, das Burmiwasser. Rund ums kühle Nass dreht sich der Erlebnispfad für kleine Wassermänner und -frauen, der von der Bergstation der Kanzelwand zum beliebten Riezler Alpsee führt. An verschiedenen Stationen mit Strudeltöpfen, Wasserrä­ dern und Schleusen können die Kinder nach Herzenslust mit Wasser experimentieren. Da tröpfelt, spritzt und staut es sich, da kann man plantschen, pritscheln und auch die Eltern mit einbeziehen. Der kinderwagentaugliche Erlebnisweg zieht sich von der Bergstation Kanzelwand über 700 Meter hinab zum Riezler Alpsee. Es besteht die Möglichkeit, sich am Panoramarestaurant an der Bergsta­ tion kostenlose Tragekraxen auszuleihen.

! Naturerlebnisweg am Söllereck An der Bergstation der Söllereckbahn beginnt der knapp vier Kilometer lange Naturerlebnisweg mit vielen interessanten und informativen Stationen. So können Kinder und Erwachsene Wissenswertes über Flora und Fauna des Söllereckgebietes erfahren oder auf den Etappen die unterschiedlichsten Dinge erle­ ben. Beispielsweise kann man mit dem Ofenrohr ins

Gebirge schauen, das Baumstammtelefon ausprobie­ ren, versuchen, genau so weit wie die Tiere zu hüpfen, den Klang verschiedener Holzarten feststellen oder gar den Schwarzspecht hämmern sehen. Immer dabei: ein grandioser Ausblick über Oberstdorf. Der kinder­ wagentaugliche Naturlehrpfad endet beim Gasthof Hochleite. Reine Gehzeit bis dorthin ca. 1 ½ Stunden.

Urlaub für die ganze Familie

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DIE VILLA JAUSS

Kunst und Kultur

Der hölzerne Prachtbau im Fuggerpark entwickelte sich in den letzten 15 Jahren durch das Engagement der Initiative „Villa Jauss e.V.“ zu einer wahren Kulturbühne für Oberstdorf und das gesamte Allgäu. 1895 ließ sich der Brauereibesitzer Melchior Jauß sein Wohn­ haus in der Fuggerstraße 7 bauen, nachdem er schon 1881 Brauerei und Gastwirtschaft „Zur goldenen Sonne“ im Oberstdorfer Ortskern erworben hatte. 1961 verkaufte die Familie Jauß aus Altersgründen ihre unter Denkmalschutz gestellte Villa an den Markt Oberstdorf. Der oben genannte Verein übernahm ab 1997 Sanierung und Nutzung dieses architektonischen Schmuckstückes mit Kunstausstellun­ gen, kleinen Konzerten und Lesungen. Eine Grafikstiftung der klassischen Moderne bildet den Grundstock für eine

ganzjährige Ausstellung, die durch mehrere Sonderausstel­ lungen jedes Jahr aktualisiert wird. Genießen Sie das be­ sondere Flair und die kulturellen Angebote dieses Hauses!

! Villa Jauss

Die Villa Jauss kann auch als stilvoller Rahmen für Ihre Trauung genutzt werden.

Fuggerpark 7 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 94 02 66 info@villa-jauss.de www.villa-jauss.de www.kultur-oa.de/kunsthaus-jauss

* Maier Sports verwendet die dauerhaft wasserabweisende Imprägnierung PURTEX®. Diese verzichtet auf schädliche poly- oder perfluorierte Chemikalien (PFC’s) und muss nie nachimprägniert werden.

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Kultur und Geschichte


DAS OBERSTDORFER HEIMATMUSEUM

Ortsgeschichte zum Anfassen Das Heimatmuseum befindet sich in einem alten Oberstdorfer Haus aus dem 17. Jahrhundert. 1932 wurde hier das Museum eingerichtet. Heute können Sie in 38 Räumen Interessantes über Oberstdorf und seine Vergangenheit erfahren. Unter anderem wird veranschaulicht, wie die armen Bewohner unseres Bergdorfes im 19. Jahrhundert über­ lebten und arbeiteten, unter welchen Mühen unsere Vorfahren die Berge bewirtschafteten, wie sich der Alpi­ nismus entwickelte, wie Wagemutige

mit Skiern aus Norwegen die ersten Winterbesteigungen durchführten und damit den Wintersport in unse­ rem Dorf begründeten, wie die Jagd­leidenschaft des Prinzregenten Luit­ pold zum Motor des Tourismus wur­ de, wie Schuhmacher Josef Schratt 1950 den größten Schuh der Welt anfertigte, wie in einer ursprüngli­ chen Sennküche Käse noch von Hand hergestellt wurde und warum sich bei uns alte Bräuche, z. B. das Klausen­ treiben und der Wilde-Mändles-Tanz, erhielten.

Seien Sie fasziniert! Auf 700 m² Aus­ stellungsfläche wird für jeden etwas geboten!

i Heimatmuseum Oberstdorf

Führungen

Öffnungszeiten

Oststraße 13 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 54 70 www.heimatmuseumoberstdorf.de

Dienstags um 16:00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen!

Dienstag bis Samstag 10:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:30 Uhr (eingeschränkt: April / Mai und November / Dezember) Bei starkem Regenwetter bestehen sonntags Sonderöffnungszeiten!

Mindestteilnehmerzahl 5 Personen. Gruppenführung nach Anmeldung.

Kultur und Geschichte

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VIEHSCHEIDE IN OBERSTDORF UND SCHÖLLANG

Festtage am Ende des Alpsommers

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Kultur und Geschichte


Buntes Treiben, gekränzte Kühe und tönende Glocken – die Viehscheide am 12.09. und am 13.09. werden traditionell gefeiert. Im Frühsommer wird das junge Allgäuer Braunvieh, das die ortsansässigen Bauern dem Alphirten anvertrauen, alljährlich zur Sommerfrische auf die Berge geschickt. Ungefähr hundert Tage bleiben sie dort oben. Wenn dann im September die Weidezeit zu Ende geht und keinem Tier ein Unheil geschehen ist, was vom Hirten und den wackeren Heiligen St. Wendelin und St. Leonhard mit vereinten Kräften vermieden wurde, kommen die großen Tage der Oberstdorfer und Schöllanger Viehscheide. Diese traditionsreichen Alpabtriebe be­ schließen den verdienten Alpsommer. Ge­ folgt von seiner Herde verlässt der Alphirt mit seinem Kranzrind die Alpe. Hierfür wird das schönste Tier ausgewählt und mit einem prachtvollen Gebinde aus Zwei­ gen, Blumen und Bändern geschmückt. Schon von Weitem tönen die riesengro­ ßen Schellen und Glocken, wenn sich das Vieh seinen Weg ins Tal bahnt, sehr zur Freude aller Einheimischen und Gäste. Das Wort „Viehscheid“ besagt, dass das Vieh auf einem großen Platz „geschie­ den“, d. h. getrennt wird. Jedes kommt zu seinem Besitzer zurück und von hier aus in den Stall. Umrahmt wird dieses einzigartige Er­ lebnis durch ein wahres Volksfest mit Blasmusik, zünftigen Schlemmereien und dem vorzüglichen Allgäuer Bier.

i Viehscheidtermine Der Oberstdorfer Viehscheid findet jedes Jahr am 13. Sep­ tember statt. Fällt dieser Tag jedoch auf einen Sonntag, wird der Viehscheidtermin einen Tag vorgezogen. Die Tiere im Ortsteil Schöllang kehren üblicherweise am 12. September von den Alpwiesen zurück ins Tal. Hier gilt dieselbe Regel. Viehscheidtermine 2014: Schöllang, 12.09.2014 Oberstdorf, 13.09.2014

Die Kranzbinderin aus Oberstdorf Jule Schleich (rechts im Bild) ist eine der wenigen Kranzbinderinnen, die noch nach alter Sitte den Kopfschmuck her­ stellen, mit dem das schönste Rind jeder Alpe beim Alpabtrieb geschmückt wird. Mit etwa 25 bis 30 Kränzen werden die Rinder und Kühe der Oberstdorfer Alpen in jedem Herbst gekrönt. Stundenlange Vorbereitungen gehen der eigentlichen Arbeit am Kranz voraus, für dessen Vollendung sie noch einmal vier Stunden braucht. Tausende von getrock­ neten Naturblumen und künstlichen Alpenblumen werden auf einem Drahtge­ stell zu einem farbenprächtigen Gebilde zusammengebunden. Die eingearbeite­ ten Spiegel sollen während des Abtriebs die bösen Geister am Wegesrand bannen. Am Tage des Viehscheides heißt es für die Kranzbinderin, pünktlich überall dort zur Stelle zu sein, wo sich Vieh und Hirten zum Einzug ins Tal vorbereiten. Bereits im Voraus wurde auf der Alpe mit Maßband und nach bestimmen Schönheitsidealen die Schönheitskönigin unter den Rindern gewählt. Dieses Prachtvieh wird von Jule Schleich mit dem üppigen Kopfschmuck gekrönt. Aber nur, wenn während des ganzen Sommers der Viehbestand einer Alpe von Krankheit, Absturz oder einem ande­ ren Unglück verschont blieb, darf diese geschmückte Kranzkuh vom Hirten zum Scheidplatz geführt werden. Kultur und Geschichte

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SPORT AUF HÖCHSTEM NIVEAU – DABEI SEIN LOHNT SICH!

Die Sporthighlights im Sommer 2014

15. Gebirgstäler Halbmarathon

16. Feneberg Mountainbike-Marathon

„Peng!“ – Am 18. Mai fällt er wieder – der Startschuss zum 15. Gebirgstälerlauf in die Oberstdorfer Täler. 350 Höhen­ meter sind auf der 21 km langen, jedoch atemberaubend schönen Strecke in freier Natur zu überwinden.

Am 27. September findet der Feneberg Mountainbike-­ Marathon statt. Bereits zum 16. Mal organisieren die Sport­ stätten Oberstdorf zusammen mit Radsport Heckmair, dem Turn- und Sportverein Oberstdorf, und der Arbeitsge­ meinschaft Oberstdorfer Skivereine die beliebte Radveran­ staltung. Zur 16. Auflage wird es wieder vier Rennrouten geben: eine Hobbystrecke (16,5 km; 250 hm), eine Mittel­ strecke (31 km; 750 hm), ein Marathon (52 km; 1.600 hm) und der bekannte Extrem-Marathon (63 km; 2.200 hm). Die Organisatoren rechnen mit einer Teilnehmerzahl von über 500 Bikern aus dem In- und Ausland! Auch Sie können sich bei den Sportstätten Oberstdorf zur Teilnahme anmelden. Gemütlicher kann man den Gebirgstälerlauf oder den Feneberg Mountainbike-Marathon live am Streckenrand mitverfolgen. Mit der Nebelhorn- und Fellhornbahn kom­ men Sie bequem an die schönsten Streckenabschnitte.

15. Internationale Nebelhorn Berglauf Zu Deutschlands südlichstem Berglauf werden Anfang Juli über 200 Teilnehmer erwartet. Vom Oberstdorfer Markt­ platz bis zur Gipfelstation des Nebelhorns auf 2.224 Metern sind auf nur 10,5 km stolze 1.405 Höhenmeter zu bewälti­gen. Dieses Spektakel sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Empfangen Sie die Teilnehmer an der Gipfelstation des Nebelhorns und genießen Sie auf der Sonnenterrasse das 400-Gipfel-Panorama.

i Anmeldung und Information Sportstätten Oberstdorf Roßbichlstraße 2–6, 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 700 - 521 Fax: 0 83 22 / 700 - 511 sb@oberstdorf-sport.de www.gebirgstaelerlauf.de www.tsvoberstdorf.de (Nebelhorn Berglauf) www.mtb-marathon.de

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Veranstaltungen


OBERSTDORFER NATURGENUSS – MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN!

Frühling: 22. April bis 06. Juni 2014 | Herbst: 27. September bis 02. November 2014

Die Oberstdorfer Natur bietet eine unglaubliche Vielfalt an Erlebnissen. Selbst der erfahrene Naturliebhaber entdeckt beim genaueren Hinsehen immer wieder Neues. Um die Erkundung unserer Naturschönheiten für Sie noch einfacher und spannender zu gestalten, veranstaltet Tourismus Oberstdorf nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr auch 2014 wieder die beliebten Naturerlebnis-Aktionswochen: „Oberstdorfer Naturgenuss“. Diese beinhalten ein stimmiges Wochenprogramm im Frühling und Herbst, mit den Themen Wissen, Entdecken, Kulinarik und Genuss. Bei Wanderungen mit unseren Landschaftsführern und unseren Kräuterspezialistinnen erhalten Sie im Frühling einen Einblick in die Lehre der Wirksamkeit von Wildkräutern, die bei der anschließenden gemeinsamen Kräuterküche gleich in die Praxis umge­ setzt werden. Im Herbst stehen dann die Heilkräuter im Mittelpunkt. Probieren Sie sich durch die Köstlichkeiten der Natur und erfahren Sie allerlei Wissenswertes über die Verarbei­ tung der Wildkräuter, Früchte und Beeren. Bei der Arbeit über die Schulter schauen, können Sie nicht nur unseren

„Kräuterhexen“, sondern auch den Künstlern in unseren traditionellen Oberstdorfer Handwerksbetrieben. Von der Trachtenschneiderei, über den Holzkünstler bis hin zum echten Oberstdorfer Senn: Nach einer gemütlichen Wan­ derung hinauf zum idyllisch gelegenen Weiler „Schwand“, erwartet Sie dieser sowohl im Frühling als auch im Herbst zu einer spannenden Käsereibesichtigung. Er zeigt Ihnen unter anderem, wie der leckere und würzige Allgäuer Berg­ käse nach alter Tradition hergestellt wird. Den Höhepunkt der Aktionswochen bildet immer freitags die kulinarische Genussfahrt mit dem Oberstdorfer Markt­bähnle: Gemütlich werden Sie von Restaurant zu Restau­ rant fahren, wo Ihr Gaumen bei unterschiedlichen Gängen verwöhnt wird. So können Sie neben den kulinarischen Köstlichkeiten auch die wunderschöne Landschaft der Oberstdorfer Täler bewundern. Abgerundet wird das Programm durch weitere verschiedene Programmpunkte, wie geführten E-Bike-Touren und Vorträge zum Thema „Blumenpracht der Allgäuer Hochalpen“. Weitere Infos im Flyer (erhältlich in der Tourist-Information) und unter: www.oberstdorf-naturgenuss.de

Veranstaltungen

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DAS HÖCHSTE FÜR FOTO-FANS: 2. OBERSTDORFER FOTOGIPFEL

Europas höchste Fotoausstellung mit Seminaren und Fotowanderungen Nach dem überragenden Premierenerfolg des Oberstdorfer Fotogipfels im Mai 2013 steht in der Pfingstwoche vom 08. bis 14. Juni 2014 eine Neuauflage des Events an. Unter dem Motto „Heimat“ dreht sich dann in der südlichsten Gemeinde Deutschlands erneut alles rund um die Fotografie.

Photoshop-Trainerin und Buchautorin Maike Jarsetz die Kunst der Bildorganisation und der Bildbearbeitung. In das Erstellen hochwertiger Fine Art Prints führt Hermann Will, Chefredakteur des Magazins „Fine Art Printer“, ein. Interessenten können sich ab sofort unter www.fotogipfel-oberstdorf.de anmelden.

Auf dem Programm stehen neben Outdoor Installationen, Fotoausstellungen und geführten Fotowanderungen ver­schiedene Seminare unter der Leitung renommierter Dozenten. Hier lernen sowohl ambitionierte Hobby- als auch erfahrene Profifotografen, wie außergewöhnliche Aufnahmen entstehen und digital bearbeitet werden können. Multimedia-Shows, Konzerte und ein Fotowett­ bewerb zum Thema „Zeit“ runden die Veranstaltung ab.

Damit nicht genug: Professor Rolf Nobel von der Hochschule Hannover und dessen Studenten stellen sich und ihre Wer­ ke dem Publikum vor. Ebenso die Fotoclubs der Region – sie präsentieren sich und ihre Arbeiten im Oberstdorf Haus. Neue Blickwinkel auf die Oberstdorfer Naturschönheiten entdecken Teilnehmer auf Fotowanderungen unter der Lei­ tung von Heinz Zak, seines Zeichens erster Botschafter des Fotogipfels, Extremkletterer und Fotograf. Bekannt ist Zak für seine dokumentarischen Aufnahmen, in denen er die spannende Welt des Sportkletterns und der Berge porträ­ tiert. Auch einen Wettbewerb lobt der Oberstdorfer Fotogip­ fel erneut aus – in Zusammenarbeit mit dem Foto­magazin – unter der Überschrift „Zeit“. Und ein umfang­reiches Rah­ menprogramm aus Konzerten, Multimedia­shows sowie die Krönung des „Bild des Tages“ dürfen eben­falls nicht fehlen.

Drei großformatige Außeninstallationen begrüßen die Teil­ nehmer schon von weitem: die erste Installation besteht aus beeindruckenden Aufnahmen des ehemaligen Art Direktors des Magazins „stern“, Thomas Höpker, von des­ sen Wahlheimat New York. Auf der zweiten präsentiert der bekannte Fotojournalist Hans-Jürgen Burkard die Bilder einer Deutschlandreise, die er 2013 exklusiv für den „stern“ unternommen hat. Die dritte Large-Format-Instal­ lation zeigt Motive von Mitgliedern des Hamburger Foto­ grafenverbands „freelens“ zum Thema Essen in Deutsch­ land, die ein ganz besonderes, persönliches Heimatgefühl transportieren. Zentrale Anlaufstelle beim Oberstdorfer Fotogipfel ist er­ neut das Oberstdorf Haus. Neben einem Fotomarkt und einem Printcenter finden sich hier auch die Räume für die diversen Masterclasses, die Seminare und die Workshops. Das Angebot deckt sämtliche Aspekte des Fotografierens ab, von der Bilderstellung über die Bildbearbeitung, bis hin zum Fine Art Print oder dem fertig gestalteten Fotobuch. ­So vermittelt beispielsweise Deutschlands bekannteste 66

Veranstaltungen

Initiator des Oberstdorfer Fotogipfels ist der Hamburger Fotograf und Diplom-Designer Christian Popkes, der für seinen Bildband „Indianer“ den Neuen Deutschen Buch­ preis erhielt. Als Schirmherr für die Veranstaltung konnte eine Ikone der Fotografie, Thomas Höpker, gewonnen wer­ den. Sein aktuelles Werk „Heartland“ ist eine Hommage an das Amerika der Sechzigerjahre.

i Weitere Informationen unter: www.fotogipfel-oberstdorf.de


PAUSCHAL GUT

Urlaubspakete, die es in sich haben Bergbahnen inklusive – grenzenlos Wandern Vom 17.04. bis 02.11. 2014 ist Ihr Bergbahnticket gleich inklusive! Im Nu auf den höchsten Gipfel! Die Oberstdorfer Bergbahnen brin­ gen Sie mühelos hinauf. Denn selbst auf 2.000 Meter Höhe gibt es zahlrei­ che, leicht begehbare Wege, die ohne große Anstrengungen zu bewältigen sind. Nebelhorn- und Fellhornbahn sind behindertengerecht ausgestat­ tet, damit auch Besucher mit einge­ schränkter Mobilität und Eltern mit Kinderwagen die Allgäuer Bergwelt erleben können. Restaurants, urige Hütten, großzügige Sonnenterrassen und Ruhebänke in freier Natur laden

zum Erholen ein. Wanderer, die noch höher hinaus möchten, ersparen sich mit den Bergbahnen die ersten Höhenmeter, um zu den Ausgangs­ punkten hochalpiner Wanderungen zu gelangen. Lust auf puren Wanderspaß? Die Allgäuer Bergwelt erleben und Berg­ bahn fahren sooft Sie möchten? Mit dem „Grenzenlos Wandern“-Paket der Oberstdorfer Gastgeber buchen Sie das Bergbahnticket gleich inklusive! www.bergbahnen-inklusive.de

Übernachtung inklusive Bergbahnfahren* in der Zweiländer-Wanderregion Oberstdorf / K leinwalsertal, z. B. 3 ÜN im DZ

inkl. Frühstück im 4* Hotel ab 270,– € pro Person im DZ

inkl. Frühstück im 3* Hotel ab 223,– € pro Person im DZ

inkl. Frühstück in einem Gästehaus ab 121,– € pro Person im DZ

in einer Ferienwohnung ab 68,– € pro Person (bei Belegung mit 2 Personen) ohne Verpflegung

Die Adressen der teilnehmenden Gast­ geberbetriebe finden Sie im Internet unter www.oberstdorf.de sowie im Oberstdorfer Gastgeberverzeichnis. *Alle Auf- und Abfahrten an Fellhorn / Kanzel­ wand, Nebelhorn, Söllereck, Walmendinger­ horn, Ifen, Heubergarena und Zafernalift sind im „Grenzenlos Wandern“-Paket inklusive! Bitte beachten Sie die Revisionszeiten der Bergbahnen.

Kinder, Kühe inklusive 17.05. bis 29.06.2014 und 27.09. bis 02.11.2014 Alle Bergbahnen sind inklusive – Kin­ der wohnen bis zum 12. Geburtstag gratis und haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt in die Oberstdorf Therme. Genießen Sie den perfekten Familienurlaub in Oberstdorf im Allgäu.

Die Pauschale ist im Internet unter www.oberstdorf.de oder direkt bei den teilnehmenden Gastgebern buchbar.

! Frische Milch direkt von glücklichen Kühen Unser besonderer Tipp: Jedes Kind, das im Rahmen des „Kinder, Kühe inklusive“-Arrangements in Oberstdorf übernachtet, erhält sein eigenes Milchkännchen, mit dem es die leckere Milch direkt bei teilnehmenden Bau­ ernhöfen kaufen kann. Allabendlich, gegen 17:00 Uhr,

geht es für die Oberstdorfer Kühe zurück in ihre Ställe, wo sie gemolken werden. Zwischen 18:00 und 18:30 Uhr können Kinder dann mit ihren Kännchen die Milch beim Bauern holen. Die teilnehmenden Höfe finden Sie unter: www.oberstdorf.de

Veranstaltungen

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URLAUB MIT DEM ROLLSTUHL

Hilfreiche Tipps und Informationen für die Planung Ihres barrierefreien Urlaubs Ausflugs- und Freizeittipps mit dem Rollstuhl Behindertengerechte Bergbahnen in Oberstdorf und Umgebung: Nebelhorn- und Fellhornbahn Oberstdorf, Hornbahn Hindelang, Hörnerbahn Bolsterlang, Mittag­ schwebebahn Immenstadt, Wal­ mendingerhorn- und Kanzelwand­ bahn Kleinwalsertal, Hochgratbahn Oberstaufen ◼ Bergschau ◼ Historischer Rundwanderweg ◼ Erdinger Arena ◼ Eislaufzentrum ◼ Das Oberstdorfer Marktbähnle bie­ tet Platz für einen Schieberollstuhl. Das aktuelle Programm erhalten Sie in der Tourist-Information. ◼

Ausflugsfahrten Behindertengerechte Ausflugsfahr­ ten ins Tannheimer Tal, zum Schloss Neuschwanstein, an den Bodensee und zu vielen weiteren Zielen in der Umgebung, bietet das Hotel Viktoria in Rubi an. Weitere Infos unter Tel.: 0 83 22 / 97 78 40.

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Oberstdorf kompakt

Breitachklamm

Der Älplertag

Ein Besuch der Breitachklamm ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Jedoch nur mit sehr guter Kondition und nach Rücksprache.

Einen Tag auf einer richtigen Alpe verbringen! Erleben Sie nicht nur die grandiose Berglandschaft! Auf geteertem Alpweg erfahren Sie vieles über die zahlreichen Heilpflanzen des Allgäus. An der behindertengerecht ausgestatteten Alpe angekommen, werden Sie den Kühen und Schwei­ nen einen Besuch abstatten und etwas über die Käseherstellung er­ fahren. Während Sie anschließend die hervorragend schmeckenden Käse­ sorten bei einer zünftigen Brotzeit genießen, bekommen Sie etwas über Sagen und Geschichten des Allgäus zu hören und falls Sie spezielle Fra­ gen an den Hirten haben sollten, wird dieser sie gerne beantworten.

SöllereckRodel Nervenkitzel pur – eine Fahrt mit dem SöllereckRodel für Groß und Klein. Ob und wie der SöllereckRodel für Gäste mit Handicap nutzbar ist, entscheidet sich im Einzelfall. Not­ wendig sind auf jeden Fall Beweglich­ keit und Kraft in den Armen.

Sonderangebote Heimatmuseum Oberstdorf: Führun­ gen für Blinde! Berühren verboten? Im Oberstdorfer Heimatmuseum gilt dieses Verbot ausnahmsweise nicht. Wo bäuerliches Gerät im wahrsten Sinne des Wortes sonst bloß zur Schau gestellt wird, dürfen sich blinde und stark sehbehinderte Museums­besucher mit all ihren Sinnen zu den Ausstellungsstücken vorantasten und sie begreifen. Nähere Informationen: Heimatmuseum Oberstdorf Oststraße 13 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 54 70 o. 22 26 o. 22 18 heimatmuseum@oberstdorf.de www.heimatmuseum-oberstdorf.de

Nähere Informationen und Anmeldung: Adavasi-Tours Cornelia Bader Tel.: 0 83 22 / 9 58 99 97 Mobil: 01 70 / 2 38 30 72 info@adavasi-tours.de www.adavasi-tours.de


Barrierefreie Unterkünfte finden Sie im Oberstdorfer Gastge­ berverzeichnis und im Internet unter: www.oberstdorf.de

Behindertengerechte Gastronomiebetriebe finden Sie in der Ruhetagsliste. Diese erhalten Sie in der Tourist-Information und unter: www.oberstdorf.de

Behindertengerechte Toiletten P2 am Ortseingang Oberstdorf Haus ◼ Tourismuszentrum Alpenrose ◼ Bahnhof Oberstdorf ◼ Bahnhofplatz 3 (Nordeingang) ◼ Wandelhalle im Kurpark ◼ Erdinger Arena Oberstdorf ◼ Fellhornbahn – Mittelstation ◼ Kanzelwandbahn Riezlern / Kleinwalsertal ◼ Nebelhornbahn – Bergstation Höfatsblick ◼ Breitachklamm, Ortsteil Tiefenbach (unteres Eingangsgebäude) ◼ Moorbad Oberstdorf ◼ ◼

Den Euroschlüssel erhalten Sie im Café am Dorfbrunnen im Oberstdorf Haus und in der Tourist-Information am Bahnhofplatz gegen eine Leihge­ bühr von 25,– €.

Behindertengerechte Telefonzellen

Kurzzeitpflege

Das Bayerische Rote Kreuz bietet im Haus der Senioren in Oberstdorf die Möglichkeit der Kurzzeitpflege.

Behindertengerechte Parkplätze

Pflege und Betreuung im Zeichen der Menschlichkeit

P2 am Ortseingang An der evangelischen Kirche, Freiherr-von-Brutscher-Straße ◼ Am Bahnhofplatz ◼ Am Mühlacker (gegenüber der Nebelhornbahn) ◼ Ecke Weststraße / Luitpoldstraße ◼ Rathaus-Parkplatz ◼ Am Sachsenweg

Holzerstraße 17 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 9 79 90 Fax: 0 83 22 / 9 77 99 77 info@ahoberstdorf.brk.de www.brk-oberallgaeu.drk.de

Vor dem Oberstdorf Haus ◼ Dampfbierbrauerei, Bahnhofplatz ◼ Gasthof Viktoria, Riedweg 5, Rubi

◼ ◼

Verleih von Rollstühlen Scooter / Rollator Haus Altstetter Frau Gabriele Rieber Hauptstraße 14 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 51 96 Notdienst für Rollstühle GesundheitsEck Ludwigstraße 2 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 9 40 80 32

Haus der Senioren Oberstdorf

Senioren- und Behindertenbeauftragte Frau Annegret Hein Kornau 40a 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 98 68 11 Mobil: 01 60  /  7 78 56 44

Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel Inhaber eines Behindertenausweises mit gültiger Wertmarke können bei der RVA (Regionalverkehr Allgäu) und der Firma Brutscher (Oberstdorf–Fell­ hornbahn–Birgsau) den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen (aus­ genommen Kleinwalsertal und Aus­ flugsfahrten). Sollte im Ausweis eine Begleitperson ausgewiesen sein, ist diese ebenfalls zur kostenlosen Nutzung des Busses berechtigt. Sollte keine Wertmarke vorhanden sein, ist nur die ausgewiesene Begleit­ person frei, d. h. die Begleitperson muss im Ausweis eingetragen sein.

Oberstdorf kompakt

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WANDERN MIT DEM ROLLSTUHL Große Teile des Wegesystems können problemlos mit dem Rollstuhl befahren werden! Das Zentrum Oberstdorfs mit seiner Fußgängerzone, Spielstraßen und verkehrsberuhigten Zonen lädt zu einem Bummel ein. Auch ein Ausflug in die romantischen Seitentäler ist problemlos, da die Straßen asphaltiert und für den öffentlichen Verkehr gesperrt sind. Die Gastronomiebetriebe laden zur Einkehr ein!

Südebene Einfache Wanderungen bieten sich in den Ösch-Wiesen auf der Südebene Oberstdorfs an. Zahlreiche Rund­ wege lassen sich beliebig ausbauen. Wandern Sie zum Beispiel entlang der Stillach oder besichtigen Sie die Lorettokapellen! Ausgangsmöglichkeiten:

Prinzenstraße – Wannackerstraße Prinzenstraße – Auf der Höhe ◼ Sebastian-Kneipp-Weg – Fugger­ park – Fuggerstraße – Heuweg ◼ Sebastian-Kneipp-Weg – Fugger­ park – Fuggerstraße – Überque­ rung zur Freibergstraße – Meyer­ soygasse ◼ Marktplatz – Weststraße – Wiesen­ weg zur Stillach ◼ ◼

Gruben Ausgangspunkt ist die Mühlenbrücke, südlich der Nebelhorn Talstation. Von dort geht es entlang der Trettach auf zum Teil asphaltierter Strecke Rich­ tung Gruben. Nach kurzem Anstieg erreichen Sie auf einem Kiesweg das Café Gruben. ca. 4 km hin und zurück

Kühberg – Oytal Mit dem Taxi hinauf zum Restaurant Café Kühberg mit Aussichtsterrasse. Von dort aus geht es auf asphaltier­ ter, ebener Straße ins Oytal bis zum Oytalhaus mit behinderten gerech­ ten Zugängen und Toiletten. ca. 9 km hin und zurück

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Rundweg nach Rubi Vom Eissportzentrum biegen Sie nach der Straßenüberführung rechts in den Fußweg ein. An der Trettach entlang geht es zur Dummelsmoos­ brücke. Sie folgen dem Waldweg rechterhand bis zur Fußgängerunter­ führung der Kreisstraße nach Rubi und wandern vorbei am Fitnesspark zum Illerursprung. Der Spazierweg auf dem Illerdamm führt weiter zum Illersteg. Rechts ab führt der Weg in etwa fünf Minuten nach Rubi. Zurück geht es dann über den Rad und Fuß­ weg parallel zur Straße Richtung Oberstdorf. Hinweis: Der Illerdamm kann auch, den Illersteg überquerend, weiter bis Fischen, Sonthofen und Kempten gut mit dem Rollstuhl befahren werden! ca. 7 km hin und zurück

Golfplatz / Gebrgoibe – Christlessee – Spielmannsau Nach einer kurzen Taxifahrt zum Golf­platz gelangen Sie über die asphal­ tierte obere Hangstraße in Richtung Christlessee. Das VdK-Waldhotel-­ Christlessee mit behindertengerech­ ter Toilette freut sich auf Ihren Besuch! Weiter auf einer Schotterstraße können Sie auch bis zur Spielmann­ sau wandern, einem gemütlichen Gasthof mit Bauernhof. ca. 13 km hin und zurück

Skiflugschanze – Faistenoy – Anatswald – Birgsau Vom Oberstdorf Haus in südlicher Richtung vorbei an den Loretto-Ka­ pellen, rechts in den Wiesenweg bis zum unteren Renksteg. Nun linksseitig flussaufwärts der Stillach, den Oberen Renksteg. Über die Brücke rechterhand erreichen Sie die Heini-Klopfer-Skiflug­ schanze, die zu einer Besichtigung einlädt. Dann kehren Sie zum Stillach­ damm zurück und gehen linksseitig des Flusses weiter geradeaus durch den Wald bis nach „Faistenoy“ an der Talstation der Fellhornbahn, mit der Sie auf Deutschlands schönsten Blumen­ berg, das Fellhorn, fahren können. Die große, rollstuhlgerechte Kabinenbahn

bis zur Gipfelstation, eine Aussichtster­ rasse, ein Aufzug, behindertengerechte Toiletten und die Besichtigung der Bergschau – „barrierefrei“ wird groß geschrieben! Zurück an der Talstation führt die Wanderung zurück hinunter zur Stillach und weiter über Anatswald nach Birgsau. Parkmöglichkeiten beste­ hen in Faistenoy, an der Skiflugschanze und am Renksteg. Die Rückfahrt ist auch mit der Buslinie möglich. Die Fahrzeiten der rollstuhlgerechten „Niederflurwagen“ (nicht geeignet für Elektro-Rollstühle) können Sie vorab beim RVA-Busunternehmen unter Tel.: 0 83 22 / 96 770 erfragen. ca. 20 km hin und zurück

Erste Rolliwanderkarte Deutschlands Oberstdorf im Allgäu hat als erster deutscher Ort eine Karte für barriere­ freies Wandern eingeführt. Der AVAVerlag hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverein barrierefreier Tou­ rismus e. V. und dem Hotel Viktoria in Rubi im Juli 2009 erstmals eine Karte mit detaillierter Tourenbeschreibung veröffentlicht. Damit ist das Bergdorf in den Allgäuer Alpen der einzige Ferienort Deutschlands, der Roll­ stuhl-Fahrern diesen besonderen Ser­ vice bietet. So können Sie im Urlaub einfach und schnell geeignete Wege finden, auf denen Sie im Rollstuhl die einmalige Bergwelt erkunden und genießen können. Mit seinem 200 km langen Wanderwegenetz auf drei Höhenlagen hat Oberstdorf beste Voraussetzungen für einen barrierefreien Urlaub. Ob entlang eines wilden Gebirgsbaches oder durch märchenhafte Wälder – große Teile des Oberstdorfer Wegesystems können problemlos mit dem Rollstuhl befahren werden. Auch ein Ausflug in eines der wildromantischen Oberstdorfer Seitentäler ist möglich, da die Straßen ins Trettach-,Stillachoder Rohrmoostal asphaltiert und für den öffentlichen Verkehr gesperrt sind. Die Karte ist in der Tourist-Infor­ mation (5,– €) erhältlich.


ANREISE Anreise mit der Bahn Oberstdorfer Bahnticket Umweltfreundlich und preiswert in den Urlaub! Keine stressige Auto­ fahrt, kein Stau, kein Verkehr. Dafür viel Beinfreiheit und schöne Ausblicke in die Landschaft: mit dem Oberst­ dorfer Bahnticket reisen Sie ent­ spannt und komfortabel in die Berge und schonen dabei auch noch die Umwelt. Kommen Sie sicher, schnell und günstig ans Ziel! Hin und zurück ab 70,– €

Keine Zug- und Streckenbindung Gültig für alle Regelzüge der DB (IC, EC, ICE) und ALEX innerhalb Deutschlands ◼ Kinder bis 14 Jahre in Begleitung der Eltern kostenfrei ◼ BahnCard Besitzer erhalten zusätzliche Rabatte ◼ ◼

Gültig nur in Verbindung mit min­ destens einer touristischen Über­ nachtung. Buchung bis 10 Werktage vor Anreise möglich. Anreise mit der Deutschen Bahn, barrierefrei Mobilitätsservicezentrale Montag bis Freitag: 08:00 bis 20:00 Uhr Samstag: 08:00 bis 16:00 Uhr Tel.: 0 18 05 / 51 25 12 Fax: 06 81 / 5 15 93 57 mobilitaets-service-zentrale@bahn.de www.bahn.de/handicap

Abholservice von Haustür zu Haustür Mit dem Bus bequem ins Allgäu reisen Service total von Haus zu Haus. Die Busprofis der Firma „Komm mit“ holen Sie an Ihrer Haustüre ab und bringen Sie günstig – zuverlässig – sicher und bequem in Ihr Urlaubs­ domizil im Allgäu! ◼ Pünktliche Abfahrt vor Ihrer Haustüre ◼ Keine Last mit Kofferschleppen ◼ Entspanntes Reisen mit erfahrenen Bus-Chauffeuren ◼ Exklusive Reisezeiten zu günstigen Preisen ◼ In 4 Sterne-Luxus-Reisebussen ◼ Mit barrierefreiem Zustieg ◼ Durch „rundum“ Reiseleitung

Nähere Informationen und Anmeldung Komm mit Morent GmbH & Co. KG Sigishofen 29 87527 Sonthofen Tel.: 0 83 21 / 67 10 22 Fax: 0 83 21 / 67 10 50 abholservice@komm-mit-reisen.de www.komm-mit-reisen.de

Anreise mit dem Fernbus Mit „MeinFernbus“ täglich von Berlin über Nürnberg nach Oberstdorf fahren.

Weitere Haltestellen: Fischen, Sonthofen, Kempten, Memmingen, Heidenheim und Aalen

◼ Fahrten nach Nürnberg ab 11,– bzw. 15,– €, von / nach Berlin ab 28,– € ◼ Fahrtdauer von Oberstdorf nach Nürnberg 5 ¼ Stunden, von Memmingen nach Berlin etwa 9 Stunden ◼

Fahrradmitnahme möglich!

Buchbar unter: www.meinfernbus.de

Anreise mit dem Flugzeug Fliegen Sie ins Allgäu! Von den Flughäfen Memmingen und Friedrichshafen bringen Sie Shuttle­ anbieter samt Gepäck direkt zur Unterkunft. Infos unter: www.oberstdorf.de/flieg-ins-allgaeu

CAMPING- / WOHNMOBILSTELLPLÄTZE Auf diesen Plätzen können Sie Ihr Wohnmobil parken Wohnmobilstellplatz Geiger Enzensperger Weg 10 Tel.: 0 83 22 / 180 Fax: 0 83 22 / 180 - 254 www.wohnmobilstellplatz-oberstdorf.de

Campingplatz Oberstdorf Rubinger Straße 16 Tel.: 0 83 22 / 65 25 Fax: 0 83 22 / 80 97 60 www.camping-oberstdorf.de

Campingplatz Rubi-Camp Rubinger Straße 34 Tel.: 0 83 22 / 95 92 02 Fax: 0 83 22 / 95 92 03 www.rubi-camp.de

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PARKEN, BUS, BAHN – MOBIL IN OBERSTDORF Parken

Langzeitparkplätze

Parken mit der Allgäu Walser Gästekarte

An diesen Parkplätzen können Sie sowohl als Übernachtungsgast als auch als Tagesgast Ihr Auto abstellen. Auch für mehrere Tage: P1 und P2 am Ortseingang; Parkplätze – Renk­ steg, Grüne Gasse, Skiflugschanze, Faistenoy, Fellhornbahn, Reichenbach; Tiefgaragen – Eislaufzentrum und Autohaus Eltrich. Aktuelle Preise unter: www.oberstdorf.de

Mit der Oberstdorfer Allgäu Walser Card, Ihrer Gästekarte, kommen Sie als Oberstdorfer Übernachtungsgast in den Genuss des freien Parkens auf ausgewählten öffentlichen Parkplät­ zen. Auf diesen Parkplätzen sind die Parkscheinautomaten entsprechend gekennzeichnet. Bitte halten Sie dort einfach Ihre elektronische Gästekarte an die markierte Stelle, warten Sie kurz bis die Karte eingelesen wurde, entnehmen Sie Ihr kostenloses Tagesticket aus dem Automaten und legen es bitte gut lesbar im PKW aus. Parken Sie mit Ihrer Allgäu Walser ­Card (Typ Oberstdorf) kostenlos auf folgenden Parkplätzen:

P1 und P2 am Ortseingang Oybele Parkplatz ◼ Renksteg / Grüne Gasse ◼ Renksteg / Wald ◼ Langlaufstadion Ried ◼ Skiflugschanze (Stillachtal) ◼ Fellhornbahn (nur gültig bei Benutzung der Fellhornbahn) ◼ Faistenoy ◼ ◼

Handyparken in Oberstdorf Auf insgesamt neun Parkplätzen haben die Besucher Oberstdorfs die Möglichkeit, ohne Kleingeld zu parken. Voraussetzung ist ein funk­ tionstüchtiges Handy. Der Parkende schickt mit seinem Handy ohne Registrierung eine SMS mit seinem PKW-Kennzeichen an eine Nummer. Die Nummern unterscheiden sich je nach Parkplatz. Zusatzkosten: SMS-Tarif je nach Anbieter. Kurz da­ nach erhält der Parkende per SMS ein virtuelles Parkticket. Die kommunale Verkehrsüberwachung kann tech­ nisch überprüfen, ob der Parkplatz­ nutzer bezahlt hat. Service: Kurz vor Ablauf der Parkzeit wird der Parkende per SMS informiert und kann die Gültigkeit des Tickets per Handy verlängern. Derzeit wird das System von den Anbietern T-Mobile, Vodafone und E-Plus unterstützt. 72

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Bus und Bahn Den Bahnreisenden erwartet in Oberstdorf der südlichste Endbahnhof Deutschlands – ein modernes Ver­ kehrsdrehkreuz mit attraktiven regiona­ len und überregionalen Zugangeboten sowie umfangreichen Busanschlüssen. Vor Oberstdorf liegen insgesamt drei „Auffangparkplätze“, von wo aus eine Umsteigemöglichkeit auf den Ortsbus und anschließend am Bahnhof auf alle Buslinien in jede Richtung besteht. Der Ortsbus und damit die „Innerortslinie“ ist für Oberstdorfer Übernachtungs­ gäste mit Allgäu Walser Card kostenlos! Für weitere Fahrten als Feriengast empfehlen sich die Angebote der Urlaubs- und Tageskarten – auch über unsere Ortsgrenzen hinaus! Urlaubstickets Mit den guten Busverbindungen in alle Richtungen fällt es Ihnen leicht, auch Ihrem Auto einen Urlaub zu gönnen und trotzdem mobil zu bleiben – und das zu Freundschaftspreisen! Für Übernachtungsgäste bieten sich die Oberstdorfer Urlaubskarten für 4, 7 und 14 Tage an sowie Ein-Tageskarten, gültig in allen Bussen und Zügen (nicht IC-Zü­ ge). Kinder unter 15 Jahren in Begleitung eines Elternteiles fahren kostenfrei. Urlaubskarte südliches Oberallgäu mit Kleinwalsertal Gültig im gesamten Bereich des südlichen Oberallgäus und Kleinwal­ sertal für Bus und Bahn bis 4 Tage ► 15,– € bis 7 Tage ► 19,– € bis 14 Tage ► 28,– €

Gegen einen Aufpreis von 4,– € sind Ausflugsfahrten, z. B. nach Lindau /  Bodensee oder nach Füssen / Königs­ schlösser möglich. Die Urlaubskarten werden in den Tourist-Informationen, bei Gastge­ bern mit Verkaufsstelle und im Bus direkt auf Ihre Allgäu Walser Card aufgebucht. Tageskarte südliches Oberallgäu (gültig auf allen Bus- und Bahnlinien im südlichen Landkreis) Mit Allgäu Walser Card 6,50 €. Tageskarten erhalten Sie im Bus beim Fahrer, bei den Bahnverkaufsstellen oder an allen Nahverkehrsautomaten der Deutschen Bahn.

Busunternehmen Brutscher Reisen GmbH Reisebüro und Omnibusverkehr, Aus­ flugsfahrten und Kleinbusse für jede Art von Kurztransfer Nebelhornstraße 19 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 48 11 www.brutscher-reisen.de Probst-Reisen GmbH & Co. KG Reisebüro und Ausflugsfahrten Oberstdorfer Straße 3 87561 Oberstdorf-Rubi Tel.: 0 83 22 / 36 20 www.probst-reisen.de Regionalverkehr Schwaben-Allgäu GmbH (RVA) Omnibusbetrieb Poststraße 4 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 9 67 70

Taxis Taxizentrale Oberstdorf GbR Franz Schmid Bahnhofplatz 1b 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 9 82 10 www.taxizentrale-oberstdorf.de Taxi – Dachs Wolfgang Alpgaustraße 8 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 47 47 oder 48 96


BERGWACHT / BERGSCHULEN

Bergwacht

Bergschulen

Bergwachtbereitschaft Oberstdorf Birgsauer Straße 35 (Langlaufstadion Ried) 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 22 55 oberstdorf@bergwacht-bayern.de www.bergwacht-bayern.de

Aktiv am Berg – Bergschule Oberstdorf Enzensperger Weg 10 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 61 26 www.aktiv-am-berg.de

Bergschule Oberallgäu Nebelhornstraße 2 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 49 53 www.alpinschule.de

Alpinschule Oberstdorf Im oberen Winkel 12 a 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 9 53 22 www.alpinschule-oberstdorf.de

Oase Alpincenter Am Bahnhofplatz 5 (Am Gleis 1) 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 8 00 09 80 www.oase-alpin.de

Amical Alpin Walserstraße 5 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 9 87 47 88 www.amical.de

Oberstdorfer Bergführerverein Richard Müller Am Dummelsmoos 23 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 13 92

Fordern Sie unseren Katalog an! Über 150 Ideen für Ihren Bergurlaub!

Wandern

Klettersteig

Tel: 08322-940750 alpinschule-oberstdorf.de Familien

Hochtour

Schneeschuh

Skitour

Wanderungen und Klettersteige mit Profis! Tages- und Wochenendtouren rund um Oberstdorf ab € 45,-

AKTIV AM BERG bergschu le obe rs t dorf

Fernwanderweg E5 Oberstdorf – Meran . Allgäudurchquerung . Klettersteige . Tagestouren

Tel. 08322.6126 . www.aktiv-am-berg.de Oberstdorf kompakt

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FREIZEIT UND ERLEBNIS IN OBERSTDORF Allgäu Walser Card Mit Ihrer Gästekarte, der Allgäu Walser Card, bekommen Sie bei zahlreichen Freizeiteinrichtungen in Oberstdorf und im gesamten Allgäu Vergünsti­ gungen! Oberstdorf ist auch idealer Ausgangspunkt für Freizeitattrak­ tionen im Umland. Fragen Sie in der Tourist-Information nach dem Allgäu Walser Card-Reiseführer!

Bergschau Ausstellung „Bergschau 2.037 NN“ an der Gipfelstation am Fellhorn, „Berg­ schau 813 NN“ im Alten Rathaus, die „Bergschau 1.122 NN“ im Walserhaus im Kleinwalsertal sowie die „Berg­ schau 830 NN“ im Informationszen­ trum am Eingang der Breitachklamm. Erfahren Sie Wissenswertes über die Entstehung der Allgäuer Alpen, Flora und Fauna und das Bergwetter anhand von interaktiven Info-Ter­ minals, Kurzfilmen, 3D-Bildern und Relief-Modellen. Bergschau Altes Rathaus 813 m Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 95 94 84 info@bergschau.com www.bergschau.com

Das Oberste Einkaufsdorf erleben Raus an die frische Luft und die Natur erleben! Sie haben noch nicht die passende Ausrüstung dafür? In Oberstdorfs Geschäften sind Sie an der richtigen Adresse! In zahlreichen Sportgeschäften werden Einstei­ ger, Fortgeschrittene und Profis kompe­tent beraten: von der richti­ gen Kleidung, über den passenden Wanderschuh bis zum geeigneten Rucksack. Neben dem Sportangebot stehen Pflege und Gesundheit ganz oben. Ob Kosmetik, Fußpflege oder die richtige Ernährung, in Oberstdorf kann man aus einem breiten Angebot wählen. Und wer vom Shoppen noch nicht genug hat, findet in Mode- und Schuhgeschäften das richtige Outfit zum Ausgehen am Abend. Während des Einkaufbummels laden die Oberst­dorfer Wirte in gemütliche Cafés, urige Dorfwirtschaften und stilvolle Restaurants zum Genießen ein.

Eissportzentrum Den Spitzensportlern zusehen oder selbst auf dem Eis aktiv werden. Schlittschuhe werden vor Ort zum Verleih angeboten. Oder versuchen Sie sich beim Eisstockschießen. Im ge­ mütlichen Restaurant können Sie sich verwöhnen lassen und das Treiben auf dem Eis verfolgen. Öffnungszeiten: Täglich von 09:30 bis 16:30 Uhr Publikumslauf in der Regel täglich von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr. Eissportzentrum Oberstdorf Roßbichlstraße 2 – 6 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 700 - 500 info@oberstdorf-sport.de www.eissportzentrum-oberstdorf.de

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Erdinger Arena Oberstdorf Die Erdinger Arena mit ihren fünf Schanzen am Fuße des Schattenber­ ges, wo jedes Jahr das Auftaktsprin­ gen der Vierschanzentournee statt­ findet, ist immer einen Besuch wert. Die Arena ist täglich für Besucher geöffnet. Mit dem Schrägaufzug gelangt man bis an den Fuß des Schanzenturms und kann mit dem Panoramaaufzug auf die Aussichts­ plattform weiterfahren. Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr Führungen täglich um 11:00 Uhr und 15:30 Uhr (ab 8 Personen) Anmeldung unter: Tel.: 0 83 22 / 8 09 03 60 Gruppenführungen auf Anfrage Erdinger Arena Oberstdorf Am Faltenbach 27 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 8 09 03 00 info@erdinger-arena.de www.erdinger-arena.de

Heini-Klopfer-Skiflugschanze Die Heini-Klopfer-Skiflugschanze im Stillachtal ist mit dem 72 m hohen An­ laufturm die zweitgrößte Schanzenan­ lage der Welt. Vom Anlaufturm können auch Sie hinunter zum Schanzentisch sehen. Mit einer Doppelsesselbahn gelangen Sie zum Schanzentisch, wei­ ter geht es mit dem Schrägaufzug zur Plattform des Turms. Öffnungszeiten: Täglich von 09:15 bis 16:30 Uhr Kur- und Verkehrsbetriebe AG Nebelhornstraße 55 87561 Oberstdorf Skiflugschanze Tel.: 0 83 22 / 38 91 Kur AG Tel.: 0 83 22 / 9 87 53 info@soellereckbahn.de www.soellereckbahn.de


Heiraten in Oberstdorf

Kino

Oberstdorf Therme

Als unsere Gäste haben Sie bereits „JA“ gesagt zu Oberstdorf, Ihrem Urlaubsort. Warum sagen Sie hier, umgeben von traumhaft romanti­ scher Bergkulisse, nicht auch „JA“ zu Ihrer oder Ihrem Liebsten? Oberstdorf bietet all seinen Gästen, die im Urlaub heiraten möchten, standesamtliche Trauungen an. Ob in der urigen Bau­ ernstube, einer Jugendstilvilla, hoch oben auf dem Anlaufturm der Groß­ schanze oder in der Bergstation des Nebelhorns, wird der schönste Tag des Lebens ganz sicher unvergesslich. Suchen Sie sich Ihren individuellen Trauort aus unter: www.oberstdorf.de

Das Oberstdorfer Kino freut sich mit einem abwechslungsreichen Film­ programm auf Sie!

Me(e)hr-Erlebnis mit dem Wellenbad, Deutschlands südlichste Brandung! Genießen Sie nach einem erlebnis­ reichen Sommertag noch das wohlig warme Wasser in der Badewelt der Oberstdorf Therme. Saunieren Sie im Saunadorf im alpenländischen Stil oder lassen Sie sich im Hamam verwöhnen. Außerdem erwartet Sie ein umfangreiches Massage- und Wellnessangebot.

Kurfilmtheater Oberstdorf Oststraße 6 87561 Oberstdorf Ticket-Hotline: 0 83 22 / 97 89 70 Programminfo: 0 83 22 / 34 56 www.ok-kino.de

Oberstdorf Therme Promenadestraße 3 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 60 69 60 info@oberstdorf-therme.de www.oberstdorf-therme.de

Kinderferienprogramm Für kleine Gäste bis 12 Jahre wartet die „Nordi“-Betreuung sowie Ausflüge im Rahmen des Kinderferienpro­ gramms. Der Besuch einer Konditorei, der Feuerwehr, einer Bäckerei, einer Korbflechterei oder eines Bauernho­ fes stehen z. B. auf dem Programm. Das aktuelle Kinderferienprogramm erhalten Sie in der Tourist-Information!

SöllereckRodel Marktbähnle Genießen Sie während einer Fahrt in Oberstdorf und Umgebung die Landschaft und entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten der Region. Behindertengerecht ausgestattet! Im Winter Fahrten nur auf Anfrage! Schütz & Vogler GbR Mobil: 01 71 / 5 85 53 63

i Oberstdorf-Pass 17.05. bis 02.11.2014 Kombinieren Sie Ihre Wanderung günstig und bequem mit Inklusiv­ leistungen des Oberstdorf-Pass:

Hinweise: ◼

Freier Eintritt / Besichtigung Erdinger Arena

Freier Eintritt / Besichtigung Skiflugschanze

7 Tage unbegrenzt Bus und Bahn fahren (Oberallgäu und Kleinwalsertal)

Preise: Erwachsene 31,– € (Jahrg. ab 1998 und älter) Kinder 6,50 € (Jahrg. 1999 bis 2008)

Söllereckbahn Tel.: 0 83 22 / 9 87 56 www.soellereckbahn.de

Kinder unter 15 Jahre fahren in Begleitung eines Elternteils kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Aufbuchung auf Allgäu Wal­ ser Card, erhältlich in allen Verkaufsstellen in Oberstdorf und bei allen teilnehmenden Gastgebern.

Wichtig: die Karte ist nicht für Veranstaltungen oder Zu­ satzaktivitäten (z. B. Hochseil­ garten, Tubing) gültig.

Die Alljahres- und Allwetter-Rodelbahn. Die spannende Abfahrt auf der All­ wetterrodelbahn an der Talstation der Söllereckbahn verläuft über eingebaute Jumps und Wellenstre­ cken ca. 800 m abwärts in Richtung Kornau. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h überquert die Bahn in 5 m Höhe in einem steilen Kreisel die Bundesstraße 19, bevor sie bequem in die Talstation des Liftes zurückkehrt. Jede Menge Action für Jung und Alt!

i Weitere Freizeittipps können Sie dem A bis Z des Oberstdorf Magazins ent­ nehmen. Dieses erhalten Sie bei Ihrem Gastgeber und in der Tourist-Information! Alle Informationen finden Sie natürlich auch unter: www.oberstdorf.de

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OUTDOOR-AKTIVITÄTEN UND FUNSPORTARTEN Drachen- & Gleitschirmfliegen Freunde des Drachen- und Gleitschirm­f liegens finden in Oberstdorf beste Bedingungen vor. Eine entsprechende Schule vermittelt das nötige Wissen, um mit dem Grundkurs kleinere Höhen selbstständig zu fliegen oder mit dem Fortgeschrittenenkurs in alle Höhen aufzusteigen. Möchten Sie das Gefühl des „freien Flugs“ einmal testen, trauen sich aber nicht allein in die Lüfte? Dann ist ein Tandemflug mit einem routinierten Piloten genau das Richtige. Flyzone – Tandemfliegen mit Profis Tel.: 0 83 22 / 80 05 22 Mobil: 01 15 / 1 27 61 11 www.fly-zone.de Robert Blum – Tandemfliegen Tel.: 0 83 22 / 81 39 Mobil: 01 75 / 3 65 69 99 www.gleitschirmtandemflug.de vogelfrei Gleitschirm Tandemflüge Michael Gebert und Tobias Böck Reichenbach 10 87561 Oberstdorf Mobil: 01 76 / 84 29 89 31 www.vogelfreifliegen.de

Golf

ICO Skywalk Hochseilpark

Alpine Atmosphäre erwartet Sie auf Deutschlands südlichstem Golfplatz – der 9-Loch-Anlage des Golfclubs Oberstdorf. Im Trettachtal auf 900 m bietet der Platz mit seinen schmalen Fairways und schweren Roughs anspruchsvolles Golfvergnügen, umgeben von Wiesen, Wald und dem Panorama der Berge. Auf die Spieler warten eine Driving-Range, überdach­ te Abschläge, Putting- und Pit­chingGreens sowie insgesamt 5.388 m bzw. 4.784 m lange Spielbahnen.

Nervenkitzel pur hoch über Oberst­ dorf: Der Skywalk-Hochseilpark zwischen den Türmen der Skisprung­ schanzen in der Erdinger Arena. Nicht nur auf muterprobte Abenteurer, auch auf Familien und Neulinge war­ ten vielfältige Herausforderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeits­ graden. Zu den Hauptattraktionen gehören u. a. die Seilbahnrutschen, der „Flying Fox“, ein gesicherter Sprung von einem freistehenden Pfahl, die freischwingende Bur­ ma-Brücke sowie die Riesen-Kletter­ leiter. Ein Besuch im Hochseilgarten garantiert sportliche Herausforde­ rung, Spaß und Gruppendynamik bei professioneller Ausrüstung und Betreuung.

Golfclub Oberstdorf Gebrgoibe 2 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 28 95 info@golfclub-oberstdorf.de www.golfclub-oberstdorf.de Weitere Golfplätze Im Umkreis von 50 km finden Sie noch vier weitere Golfanlagen:

Ofterschwang ca. 10 km Oberstaufen ca. 37 km ◼ Hellengerst ca. 38 km ◼ Wiggensbach ca. 48 km ◼ ◼

Inlineskaten

i Grenzenloses Urlaubsticket (GUT-Ticket) Das bedeutet einmal bezah­ len und 7 oder 14 Tage lang 9 verschiedene Attraktionen genießen! Das GUT-Ticket für Nebelhorn-, Fellhorn-, Söllereck-, Kanzelwand-, Walmendinger­ horn- und Ifenbahn sowie für die Breitachklamm, Skiflugschanze und Erdinger Arena ist mehr­ mals täglich verwendbar und beinhaltet die uneingeschränkte Nutzung der Buslinien Oberst­ dorf / Kleinwalsertal.

Das GUT-Ticket ist nicht über­ tragbar.

Familien mit mehreren Kindern zahlen nur für ein Kind, die anderen fahren frei!

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Information und Anmeldung Skisport- und Veranstaltungs GmbH Am Faltenbach 27 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 8 09 03 00 info@erdinger-arena.de www.erdinger-arena.de

Preise 2014: 7 Tage Erwachsene

95,– €

Kinder (Jahrg. 1998 bis 2007)

44,– €

14 Tage Erwachsene

137,– €

Kinder (Jahrg. 1998 bis 2007)

62,– €

Bitte Ausweise vorlegen. Preisauskünfte, weitere Infos und Aufbuchung des Ange­ botes auf die Allgäu Walser Card an den Talstationen der teilnehmenden Berg­ bahnen sowie in der Tourist-Information.

Für Ihren Urlaub in Oberstdorf lohnt es sich, die Inline-Skates mitzubrin­ gen, denn im Ort wie auch in den verkehrsberuhigten Seitentälern finden Sie ideale Verhältnisse zum Inline-Skaten. Die 2,6 km lange Roller­ bahn an der Skiflugschanze garan­ tiert variationsreiches und zum Teil anspruchsvolles Fahrvergnügen auf Ihren Inline-Skates oder Nordic-Bla­ des. Abgesperrt vom öffentlichen Straßenverkehr sowie den Radfah­ rern und Fußgängern, folgen Sie den Spuren der deutschen National­ mannschaft und anderen Größen des internationalen Skisports. Inline-Skates-Verleih Das Sportgeschäft Kiesel in Oberst­ dorf steht Ihnen mit seinem InlineSkates-Verleih gerne zur Verfügung.


Klettern, Bouldern, Kletterkurse Ob in anspruchsvollen Naturkletter­ gärten oder in abwechslungsreichen Indoor-Kletteranlagen, in Oberstdorf fühlen sich die Freunde des aufre­ genden Trendsports Klettern, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, gleichermaßen zuhause. Im Kletter­ garten Burgbichl findet man Touren in verschiedenen Schwierigkeitsstu­ fen. Einige Touren eignen sich auch gut für das Klettern mit Kindern. Al­ lerdings sollten diese immer von einer Aufsichtsperson begleitet werden. Hoch über dem Ortsteil Tiefenbach halten zwei Klettergärten zahlreiche und vielseitige Klettertouren für eher geübte Anhänger dieses anmutigen Sports bereit: Einer liegt am „Graf von Vojkffy-Weg“, oberhalb der Pfarrkirche und einer auf der Salzburg. Beide Klet­ tergärten sind komplett mit Bohrha­ ken und Umleitungen bestückt. Bitte beachten Sie, dass das Betreten und das Klettern in diesen Klettergärten auf eigene Gefahr besteht! Ein völlig neues Erlebnis in Sachen Sportklettern bietet Deutschlands höchstgelegene Kletterwand am Nebelhorn, welche besonders gut für Einsteiger geeignet ist. Unter fach­ kundiger Anleitung kann man hier vor atemberaubender Alpenkulisse erste Griffe und Tritte erlernen. Unabhängig von Wind und Wetter, von Tages- und Jahreszeit bietet die moderne Indoor-Kletteranlage im inform park (650 m²) im Karweidach bei guter Musik und angenehmer Atmosphäre größten Fun und opti­ male Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene. Auch hier werden Kletterkurse für Einzelpersonen und Gruppen angeboten. Das notwendige Equipment kann vor Ort ausgeliehen werden (vorherige Anfrage empfeh­ lenswert). Klettern in Oberstdorf – hier findet garantiert jeder seine ganz persönliche Route! Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.oberstdorf.de

Radfahren und Mountainbiken

E-Bike Radfahren

Oberstdorf ist ein wahres Eldorado für Anhänger des Fahrradsports. Ob mit dem Rennrad, dem Mountainbike oder dem ganz normalen DreigangFahrrad, in dieser reizvollen Bergwelt findet jeder seine Wege und Strecken. Als hervorragender Ausgangspunkt bietet sich Oberstdorf vor allem für Mountainbiketouren an. Von leicht ansteigenden Strecken entlang wil­ der Bergbäche oder inmitten grüner Bergwälder bis hin zur Trans-AlpEtappe über den Schrofenpass, auf denen man sein Bike in luftiger Höhe über Stahlleitern und schmale Fels­ pfade schultern muss, ist in dieser herrlichen Landschaft alles zu finden. Mountainbikes und Fahrräder kön­ nen in Oberstdorf an mehreren Stel­ len ausgeliehen werden. Von einigen Radsportgeschäften werden geführte Mountainbiketouren angeboten – der Spaß in der Gruppe ist Ihnen sicher.

Leichter treten durch e-power! Mit den Movelo-Elektrorädern bewälti­ gen Sie mühelos steile Bergstraßen, erreichen gemütlich die Oberstdorfer Seitentäler, höchstgelegene Alpen und schonen dabei Ihre Gelenke. Auch ein Ausflug auf flachen Wegen lohnt sich allemal!

Mountainbikekarte Für jeden Mountainbiker ist in der Tourist-Information eine neue Moun­ tainbikekarte mit detaillierten Infos zu verschiedenen Touren rund um Oberstdorf erhältlich. Natürlich ist diese auch im Internet oder auf dem Postweg zu bestellen. Auch für alle, die es etwas gemütlicher mögen, hält die Karte ausgewählte Radwander­ touren bereit. Preis: 6,90 €. Fahrrad- und Mountainbikeverleih Radsport Hasselberger Hauptstraße 7 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 44 67 Radsport Heckmair Nebelhornstraße 46 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 22 10 Fahrradverleih Kreittner Auch an Sonn- und Feiertagen Fischerstraße 8 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 35 33

Weitere Informationen finden Sie unter: www.movelo.com/elektrofahrrad und www.oberstdorf.de

Reiten Reiterhof St. Georg Zum Programm gehören Kinder- und Erwachsenen-Reitkurse, Aufbaukurse Springen und Dressur, Longier-Kurse, Ausritte für Könner auf Großpferden und vieles mehr. Pensionsboxen, Bewegungs- und Turnierhalle sowie Außenreitplatz gehören zum Reitstall. Hervorragend Essen können Sie im Restaurant mit Sonnenterrasse und Spezialitäten aus dem Steinbackofen. Reiterhof St. Georg Lochwiesen 2 87561 Oberstdorf-Tiefenbach Tel.: 0 83 22 / 70 20 info@alpenhotel-tiefenbach.de www.alpenhotel-tiefenbach.de

Ponyreiten Ponyhof Boxler Am Dummelsmoos 37 87561 Oberstdorf Tel. 0 83 22 / 9 62 10 ponyhofboxler@t-online.de www.landhaus-boxler.de Auf einem Rundweg vorbei an vielen Tieren werden kleine Cowboys auf den Ponys geführt. Die Eltern können im Biergarten entspannen. Berggasthof Spielmannsau mit großem Bauernhof Spielmannsau 4 87561 Oberstdorf Tel. 0 83 22 / 30 15 spielmannsau@t-online.de www.spielmannsau.de

inform park Oberstdorf Karweidach 1 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 79 79 info@inform-oberstdorf.de www.inform-oberstdorf.de Oberstdorf kompakt

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Schwimmen

Tennis

Freibergsee

Unter freiem Himmel spielen Sie auf den Plätzen an der Fuggerstraße. Auch im „inform park“ stehen Ihnen Außenplätze sowie zwei Hallenplätze zur Verfügung.

Liegewiese, schattige Plätzchen, neuer Kiosk mit großzügiger Terrasse, Spielplatz, Sprungturm u. v. m. warten in der Badeanstalt Freiberg­ see auf 950 m Höhe. Außerdem: Bootsverleih! Strandcafé Freibergsee Freibergsee 2 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 6 06 94 95 naturbad-freibergsee@web.de Moorschwimmbäder in Oberstdorf und Reichenbach Badespaß für die ganze Familie, rela­ xen in der Sonne und schwimmen im gesunden Moorwasser in den ruhig gelegenen Moorbädern in Oberst­ dorf und Reichenbach. Die Café- oder Sonnenterrasse und der Biergarten in Reichenbach laden zum Verweilen ein. Moorschwimmbad Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 48 63 www.moorbad-oberstdorf.de Moorschwimmbad Reichenbach Tel.: 0 83 26 / 15 09 info@moorstueble.de www.moorstueble.de Oberstdorf Therme Me(e)hr-Erlebnis mit dem Wellenbad, Deutschlands südlichste Brandung! Genießen Sie nach einem erlebnisrei­ chen Sommertag das warme Nass in der Badewelt der Oberstdorf Therme. Saunieren Sie im Saunadorf im alpenländischen Stil oder lassen Sie sich im Hamam verwöhnen. Außer­ dem erwartet Sie ein umfangreiches Massage- und Wellnessangebot. Oberstdorf Therme Promenadestraße 3 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 60 69 60 info@oberstdorf-therme.de www.oberstdorf-therme.de Schellenberg Hotel Garni Wellness-Center Schellenbergerstraße 2 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 9 63 70

Tennisplätze am Fuggerpark Fuggerstraße 4 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 33 65

Stellwagenfahrten in die Oberstdorfer Seitentäler: Trettachtal (Spielmannsau) und Oytal bzw. Spezialfahrten oder Nachtfahr­ ten. Treffpunkt ist der Megèver Platz vor dem Oberstdorf Haus (Abfahrts­ zeit ca. 10:00 Uhr). Für Fahrten mit der Lohnkutscherei Blattner ist die Abfahrt gegenüber der Nebelhorn­ bahn am Blattnerhaus (Abfahrt um 11:00 Uhr), Ankunft zurück in Oberst­ dorf ca. 15:00 Uhr. Anmeldungen sind in der Regel nicht erforderlich, in der Hochsaison jedoch empfehlenswert. Bei Bedarf täglich von Montag bis Sonntag. Im Raum Tiefenbach und ins Rohr­ moostal werden ebenfalls Ausflugs­ fahrten angeboten. Bitte wenden Sie sich direkt an die Fuhrunternehmen in Tiefenbach und beachten Sie die Ruhetage der Lokale! Auskünfte Oberstdorf Blattner, Tel.: 0 83 22 / 86 35 (Abfahrt Oststraße am Käsladen, 11:00 Uhr) Boxler, Tel.: 0 83 22 / 9 62 10 Kreittner, Tel.: 0 83 22 / 35 33 Schuster, Mobil: 01 71 / 3 62 34 15 Auskünfte Tiefenbach Dornach, Tel.: 0 83 22 / 54 77 Steiner, Tel.: 0 83 22 / 41 53 Topper, Tel.: 0 83 22 / 32 20

inform park Oberstdorf Karweidach 1 87561 Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 79 79 info@inform-oberstdorf.de www.inform-oberstdorf.de

Wildwassersport Für Freunde des Wildwassersports werden in Oberstdorf von ortsan­ sässigen Schulen Kurse im Kajak und Canadier, sowie Rafting und Canyo­ ningtouren angeboten. Ob für Anfän­ ger oder Fortgeschrittene, in Kursen bis zu sechs Teilnehmern, wird auf den umliegenden Flüssen und Seen geübt. Jedes Jahr, im Mai zur Schnee­ schmelze, führen die Wildwasser schulen ein Wildwasser-Camp auf den umliegenden Schmelzwasser­ bächen durch. Ein geprüfter Kanu­ lehrer führt den Aktivurlauber von einem Highlight zum nächsten – Nervenkitzel garantiert! Kompetente Ansprechpartner und Veranstalter in Sachen Outdoor- und Funsports in Oberstdorf sind: ICO – die Impulscompany Tel.: 0 83 21 / 8 70 33 www.ico.by Wildwasser-Schule Oberstdorf Tel.: 0 83 22 / 9 82 62 www.wildwasserschule.com

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Oberstdorf kompakt


e i S n e h c s . t h Tau c i s n r e F n e g e g k c i Tunnelbl eb

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Wanderjournal 2014  
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