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3,– eur Für oberStDorFer gäSte, mit Allgäu-WAlSer-cArD koStenloS!

WWW.OBERSTDORF.DE

WAnDern 2010

SHERAUARE NEHMB

er WAnDS tipp nAtürlich berge – nAtürlich oberStDorF! richtigeS verhAlten in Den bergen grenzenloS WAnDern – bergbAhnen inkluSive! oberStDorFer viehScheiD 2010


oberStDorF Editorial 2.224

impreSSum:

geSchätzte oberStDorF-urlAuber, liebe WAnDerFreunDe, in unserer schnelllebigen Zeit ist Zeit zu haben ein wahrhafter Luxus geworden. Gönnen Sie sich diesen doch einfach einmal! Nehmen Sie sich die Zeit, die klare Bergluft einzuatmen, den Blick auf die umliegenden Gipfel schweifen zu lassen, die Füße hochzulegen und sich die Sonne auf das Gesicht scheinen zu lassen. Nehmen Sie sich auch die Zeit für gesunde Fortbewegung. Schritt für Schritt können Sie das Oberstdorfer Wanderparadies erkunden und dabei die Seele baumeln und die Gedanken schweifen lassen – weit weg von Hektik und Stress. Hier bestimmen Sie Ihre Geschwindigkeit selbst. Dies gilt auch für den Schwierigkeitsgrad der Wanderungen, die in unserem, auf 815 Metern Höhe gelegenen Ort beginnen. Sie wählen zwischen den drei Höhenlagen, die Oberstdorf so besonders machen. Gemütliche Spaziergänge im Tal, beeindruckende Wanderungen in mittlerer Höhe (1.000 bis 1.700 Meter) oder hochalpines Bergerlebnis stehen zur Auswahl. Das umfang-

reiche Wanderprogramm, das von der Tourist Information angeboten wird, hält für jeden etwas bereit. Erfahrene Wanderführer begleiten Sie dabei auf Ihren Touren. Auf über 200 Kilometern Wanderwegenetz lassen sich Kultur- oder Bildungswanderungen in eines der Täler, eine Bergwanderung auf einen der zahlreichen Gipfel, eine Barfußwanderung auf einer Kneipp-Strecke, eine meditative Wanderung mit Begleitung, eine Nachtwanderung, eine NordicWalking-Tour oder eine Weitwanderung über die Alpen bis nach Meran verwirklichen. Mit „Grenzenlos Wandern - Bergbahnen inklusive“ tragen zahlreiche Oberstdorfer Gastgeber zusätzlich zu Ihrem Weitblick bei. Lassen Sie sich von der vorliegenden Broschüre inspirieren! Ihre

Dr. Silvia Nolte Tourismusdirektorin

herAuSgeber: Tourismus Oberstdorf Prinzregenten-Platz 1 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 8322/700 - 0 Fax +49 (0) 8322/700 -236 geStAltung: MS&P Creative Consultants GmbH www.ms-p.biz Druck: EBERL PRINT GmbH Kirchplatz 6 · 87509 Immenstadt FotogrAFie: Tourismus Oberstdorf, Photographie Monschau, Allgäu Marketing, Tatonka GmbH, Schöffel GmbH, Flickr, SXC, Simone Gunst – www.mediavia.de Photocase, i make design, Jan Schulz, Petra Schumacher, Herbert Gruber hAFtungSAuSSchluSS Alle in diesem Heft gemachten Angaben sind ohne Gewähr! Tourismus Oberstdorf übernimmt hierfür keinerlei Haftung.

HERGE STELLT MIT PA

NACH PIER AUS FORST HALTIGER W IRTSCH A

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2.224 oberStDorF inhalt

inhAlt oberStDorF erleben 08_ Natürlich Berge – Natürlich Oberstdorf. Erleben Sie Oberstdorf – das Wanderdorf 10_ Oberstdorfer Hausberge. Laufend auf hohem Niveau 11_ Grenzenlos Wandern. Bergbahnen inklusive 12_ Raus aus dem Alltag, rein in die Natur. Sporthighlights der Sommersaison oberStDorF WAnDern 13_ Tief im Süden – ganz hoch hinaus! Wandern in hochalpiner Umgebung 16_ Die Breitachklamm. Ein Naturwunder ohnegleichen 19_ Nordic Walking. Auf zwölf Strecken die Natur sportlich entdecken 24_ Panoramakarte. Oberstdorf, seine Seitentäler und Kleinwalsertal im Überblick 26_ Kulturschätze am Wegesrand. Schöllanger Burgkirche und St.-Jakobs-Kapelle 28_ Oberstdorfer Täler & Ortsteile. ruhige idylle und beschauliches Leben 29_ Berggottesdienste und -messen. Dem Himmel so nah oberStDorF WAnDertippS SHERAUARE NEHMB

er WAnDS tipp

31_ Wandertipps. Wanderungen vom Tal bis auf die Gipfel 35_ Wandervorschläge. Spaziergänge, Wanderungen und Bergtouren kurz beschrieben 36_ Wanderkarte. Wanderwege und Zeichenerklärung 40_ Bergtouren. Hüttenverbindungswege – von Hütte zu Hütte 44_ Busverbindungen. Mit dem Bus zu den DAV-Hütten 45_ Richtiges Verhalten in den Bergen. regeln für unbeschwertes Bergvergnügen oberStDorF geSchichten 48_ Viehscheid. in Oberstdorf und Schöllang. Festtage am Ende des Alpsommers 52_ Gerstruben. Ausflugsziel: Geschichtsbuch der Bergbauernwirtschaft 53_ Wilde Mändle. Ältester Kulttanz oberStDorF genuSS 54_ Mehr als nur Käse. Besuch einer Sennalpe 56_ Alpwirtschaft in Oberstdorf. Gesunde Lebensmittel aus ursprünglicher Produktion 57_ Gastronomie am Wegesrand. Schlemmen und genießen in Traumlage oberStDorF SpielplAtz 58_ Spiel, Spaß & Abenteuer. Hier dürfen Kinder noch Kinder sein 59_ Wandern für Familien. Auch mit Kinderwagen befahrbare Wege 62_ Familienberg Söllereck. Freizeitspaß für Groß und Klein

tipp

oberStDorF mArktplAtz / kompAkt 64_ Urlaub mit dem Rollstuhl. Oberstdorf barrierefrei erleben 68_ Bus / ÖPNV / Taxi / Parkplätze. Mobil auch ohne Auto 69_ Bergschulen. ihre Experten für mehr Bergerlebnisse 70_ Freizeit und Erlebnis in Oberstdorf. Hier ist immer was los 71_ Outdooraktivitäten und Funsport in Oberstdorf. Abwechslung pur

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oberStDorF inhalt

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19_ norDic WAlking beWegt körper, geiSt unD Seele – DAS gAnze JAhr über! Strammes Wandern mit zwei Stöcken für jedermann. Oberstdorf bietet auf zwölf Strecken ideale Voraussetzungen für Bewegung ganz im Zeichen der Gesundheit.

48 48_ viehScheiDe FeSttAge Am enDe DeS AlpSommerS Kranzgeschmückte Kühe, tönende Schellen, Glocken und geselliges Treiben. Die traditionsreichen Alpabtriebe, die Viehscheide, werden zum Abschluss des Alpsommers als wahres Volksfest mit Blasmusik, Schlemmereien und Allgäuer Bier zünftig gefeiert.

54_ mehr AlS käSe beSuch einer SennAlpe

19 31_ WAnDertippS nAtur pur! Natur pur gibt es noch in der wildromantischen Oberstdorfer Bergwelt. Berghänge, blühende Wiesen und rauschende Gebirgsbäche, die atemberaubende Natur lädt Sie zu einem Streifzug ein.

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Saftige Bergwiesen, frische Gräser und klares Wasser. Auf den Oberstdorfer Sennalpen wird beste Milch direkt vor Ort zu Bergkäse und Butter verarbeitet. Dem Senner beim Käsen zuschauen und eine Brotzeit in luftiger Höhe genießen.

SHERAU RE NEHMBA

er WAnDS p tip

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2.224 oberStDorF erleben Natürlich Oberstdorf

nAtürlich berge – nAtürlich oberStDorF! erleben Sie oberStDorF – DAS WAnDerDorF!

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oberStDorF erleben Natürlich Oberstdorf 2.224

Frische Bergluft einatmen, die wunderschöne

M

it seinen 230 Quadratkilometern ist Oberstdorf eine der größten Gemeinden Bayerns. Dabei sind dreiviertel der Gemeindefläche Landschafts- oder Naturschutzgebiet. Im Frühjahr, wenn der Schnee langsam auf den Berggipfeln schmilzt, im Tal die ersten bunten Blumen ihre Farbenpracht entfalten und der Löwenzahn wie viele kleine Sonnen auf den Wiesen blüht, laden die Wanderwege in den sieben Oberstdorfer Tälern Stillachtal, Trettachtal, Oytal, Dietersbachtal, Traufbachtal, Rohrmoostal und Rappenalptal ein, sich auf die Wandersaison einzustimmen. Neben vielfältigen Pflanzen und Blumen genießen die Frühjahrswanderer vor allem das saftige Grün der Allgäuer Wiesen, aber auch die Ruhe und den unvergleichlichen Rundblick auf das Oberstdorfer Bergpanorama. Ab Anfang Juli kehrt der Frühling dann auch auf den Bergen ein. Vor allem die Alpenrosen tauchen die Berge nun in ein rotes Meer. Am Fellhorn, Deutschlands schönstem Blumenberg, ist das „Spektakel“ drei Wochen lang besonders intensiv. Jetzt ist es an der Zeit, die 400 Gipfel rund um Oberstdorf zu erwandern und oben angekommen ein einmaliges Panorama zu genießen. Oder aber – für alpine Sportler – die besonderen Herausforderungen auf Höhenwegen und Klettersteigen zu suchen. Naturwunder wie die Breitachklamm, die tiefste und zugleich eine der schönsten Felsenschluchten Mitteleuropas, Kräuterwanderungen oder Touren zu Sennalpen, wo man zusehen kann, wie der Alpkäse gemacht wird, das einstige Bergbauerndorf Gerstruben, ein traditionsreiches Kulturgut, lassen Wanderungen in Oberstdorf zu einem besonderen Erlebnis werden. Rundwanderwege, die Sie in unseren Wandertipps finden, führen Sie zum Beispiel um den Oberstdorfer Freibergsee oder entlang der Gebirgsflüsse Trettach, Stillach oder Breitach. Wenn die Sonne dann immer früher wieder untergeht, der Frühnebel durchs Tal zieht und die Alpen sich langsam auf den kommenden Winter einrichten, ist der goldene Herbst und die Viehscheidzeit in Oberstdorf gekommen – bei vielen die beliebteste Wanderzeit.

Natur- und Kulturlandschaft mit einer vielfältigen Pflanzenwelt entdecken, den Sonnenaufgang auf einem der Gipfel erleben – Oberstdorf lädt Sie ein, die Wanderstiefel zu schnüren! Wer hier seinen Urlaub verbringt, erholt sich in Deutschlands südlichstem Dorf, gelegen auf 815 Metern Höhe inmitten der Allgäuer Alpen, umgeben von einem Kranz von bis zu über 2.600 Meter hohen Bergen.

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2.224 oberStDorF erleben Oberstdorfer Hausberge

inFo: höchster Wanderspaß zum kleinen preis Berggenuss und Naturerlebnisse für Groß und Klein sind in den Oberstdorfer und Kleinwalsertaler Hausbergen garantiert. Und das zu familienfreundlichen Preisen: Auch 2010 fahren Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre in Begleitung eines Elternteils) an Fellhorn - Kanzelwand, Walmendingerhorn und Ifen wieder zum Nulltarif.

Fellhorn - kAnzelWAnD, nebelhorn, WAlmenDingerhorn unD iFen lAuFenD AuF hohem niveAu: Die hAuSberge von oberStDorF unD kleinWAlSertAl Sie sind bekannt als „Das Höchste“ und bieten „laufend“ ein Höchstmaß an Erholung und Entspannung: Fellhorn - Kanzelwand, Nebelhorn, Walmendingerhorn und der Ifen, die Hausberge der Region Oberstdorf / Kleinwalsertal. Die beeindruckende Kulisse der Allgäuer Alpen im Hintergrund, sind sie Ausgangspunkte für abwechslungsreiche Spaziergänge, Wanderungen und Hochtouren. Zwei-Länderarena Fellhorn - Kanzelwand: Das Gebiet für aktive Grenzgänger zwischen Deutschland und Österreich. Leichte, abwechslungsreiche Touren, allen voran der Zwei-Länder-Rundwanderweg, machen das Bergblumenparadies vor allem bei Familien so beliebt. Wöchentlich finden kostenlose, geologisch-botanische Führungen über den Blumenlehrpfad und zur Käsereibesichtigung auf der Schlappoldalpe am Fellhorn statt. An der Kanzelwand wartet der Zwei-Länder-Klettersteig auf Geübte und im Herbst 2010 wird rund um den Speicherteich Riezlern Alpsee ein neuer Themenweg „Wasser“ eingerichtet. Nebelhorn – der Panorama- und Aussichtsberg: Das Nebelhorn ist der höchste der Hausberge und bekannt für seinen 400-Gipfel-Panoramablick. Hier kann man schöne Spaziergänge auf ausgebauten, teilweise kinderwagen- und rollstuhlgeeigneten Wanderwegen und herrliche (Tages-)Wanderungen unternehmen.

Oder Sie begeben sich auf dem Hindelanger Klettersteig auf anspruchsvolle Klettertouren. Wissenswertes über die Almen vermittelt der knapp drei Kilometer lange, interaktive Naturerlebnispfad „Uff d’r Alp“ rund um die Seealpe. Beliebt sind auch die kostenlosen, geführten botanisch-geologischen Wanderungen und die Fotopirsch. Walmendingerhorn – Oase der Ruhe: Das Walmendingerhorn präsentiert sich als Rückzugsgebiet inmitten herrlicher Natur. Der sogenannte „Berg der Sinne“ bietet zahlreiche Wanderwege, die unter Kennern ebenso als Geheimtipp gelten wie die Hütten in diesem Gebiet. Ein abwechslungsreicher Alpenblumenlehrpfad ermöglicht Naturkundeunterricht zum Anfassen. Neu in diesem Jahr: Der „Weg der Sinne“ zum Hören, Sehen und Fühlen rund um die Bergstation. Ifen – Faszination Gottesacker: Mit seinen spektakulären Felsenformationen und dem buchstäblich sagenhaften Karstplateau Gottesacker lockt der Ifen ab der Mittelstation der Doppelsesselbahn auf 1.600 Metern Höhe zu Spaziergängen, Wanderungen und anspruchsvollen Tagestouren, die eine gute Ausrüstung erfordern. Ein leichter Panoramaweg mit Ruhebänken belohnt Wanderer mit üppiger Alpenflora und einem großartigen Fernblick. Durch den Kürenwald kann man auf einem befestigten Forstweg zur Talstation wandern.

FAmilienberg Söllereck Entdecken Sie die Natur am Familienberg Söllereck auf aussichtsreichen Panoramawanderungen oder über den Naturerlebnisweg mit vielen Mitmachstationen für Kinder. Erleben Sie spektakuläre Ausblicke von der Skiflugschanze und lernen Sie die Welt der Skiflug-Profis aus direkter Perspektive kennen. Gute Laune ist garantiert bei der rasanten Fahrt mit dem SöllereckRodel, unserem Allgäu Coaster. Spaß, Spannung und

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Abenteuer: der Kletterwald begeistert die ganze Familie. Vom spielerischen Kinderparcours bis zum sportlichen Erwachsenenparcours findet jeder seine Herausforderung. Das Berghaus Schönblick dient als Basislager für all Ihre Aktivitäten: leckere Allgäuer Spezialitäten, familienfreundliche Preise und der traumhafte Panoramablick von der großen Sonnenterrasse runden den perfekten Ferientag ab.


oberStDorF erleben Grenzenlos Wandern 2.224

bergbAhnen inkluSive! grenzenloS WAnDern Vom 8. Mai bis 7. November buchen Sie in Oberstdorf Ihr Bergbahnticket gleich inklusive!

tipp AnreiSe „Schnell in die Berge“ – das bedeutet nicht nur rasch mit den Bergbahnen auf die Gipfel gelangen, sondern auch „flugs“ mit dem Flugzeug das Allgäu zu erreichen. Der neue Allgäu Airport in Memmingen mit 30 Flugverbindungen pro Woche ermöglicht Ihnen eine stressfreie und kurze Anreise: Sie fliegen von Hamburg, Berlin-Tegel, Köln / Bonn und neu auch von Bremen ab EUR 29,– pro Flug zum Allgäu Airport und werden von dort mit dem Transfer samt Gepäck direkt zur Unterkunft gebracht. Weitere Infos zur Anreise finden Sie im Internet unter: www.oberstdorf.de

im nu AuF Die höchSten gipFel! Die Oberstdorfer Bergbahnen bringen Sie mühelos hinauf. Denn selbst in 2.000 Meter Höhe gibt es zahlreiche, leicht begehbare Wege, die ohne große Anstrengungen zu bewältigen sind. Nebelhorn- und Fellhornbahn sind behindertengerecht ausgestattet, damit auch Besucher mit eingeschränkter Mobilität und Eltern mit Kinderwagen die Allgäuer Bergwelt erleben können. Restaurants, urige Hütten, großzügige Sonnenterrassen und Ruhebänke in freier Natur laden zum Erholen ein. Wanderern, die noch höher hinaus möchten, ersparen die Bergbahnen die ersten Höhenmeter, um zu den Ausgangspunkten hochalpiner Wanderungen zu gelangen. Lust auf puren Wanderspaß? Die Allgäuer Bergwelt erleben und Bergbahn fahren sooft Sie möchten? Mit dem „Grenzenlos Wandern“ Paket der Oberstdorfer Gastgeber buchen Sie das Bergbahnticket gleich inklusive! Alle Fahrten an Fellhorn - Kanzelwand, Nebelhorn, Söllereck, Walmendingerhorn und Ifen sind im Übernachtungspreis bereits inbegriffen. Hotels, Gästehäuser, Pensionen und Ferienwohnungen in Oberstdorf bieten Ihnen die gesamte Sommersaison, vom 8. Mai bis 7. November, das „Grenzenlos Wandern“ Paket an.

WuSSten Sie Schon? buchen Sie unSere top-Angebote 08. Mai bis 07. November 2010 „Grenzenlos W andern“ Übernachtung inklusive Bergbahnfahren* in der Zweiländerwanderregion Oberstdorf / Kleinwalsertal, z. B. 3 ÜN · inkl. Frühstück im 4*-Hotel ab EUR 257,– pro Person

· inkl. Frühstück im 3*-Hotel ab EUR 215,– pro Person · in einer Ferienwohnung ab EUR 184,– für 2 Personen. * Alle Auf- und Abfahrten an Fellhorn - Kanzelwand, Nebelhorn, Söllereck, Walmendingerhorn und Ifen sind im „Grenzenlos Wandern“ Paket inklusive! * Bitte beachten Sie die Revisionszeiten der Bergbahnen.

Die Adressen der teilnehmenden Vermieterbetriebe finden Sie im Internet unter www.oberstdorf.de sowie im Oberstdorfer Gastgeberverzeichnis.

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2.224 oberStDorF erleben Sporthightlights der Sommersaison

Anmeldung & information: Sportstätten Oberstdorf, Roßbichlstr. 2-6, 87561 Oberstdorf Tel. 0 83 22 / 700 - 521 Fax 0 83 22 / 700 - 511 anmeldung@oberstdorf-sport.de www.gebirgstaelerlauf.de www.tsvoberstdorf.de (Nebelh. Berglauf) www.mtb-marathon.de

rAuS AuS Dem AlltAg, rein in Die nAtur! Seien Sie live DAbei bei Den SporthighlightS Der SommerSAiSon! Der 11. Gebirgstäler Halbmarathon, der 11. Internationale Nebelhorn Berglauf und der 12. Feneberg Mountainbikemarathon lassen Sportlerherzen höher schlagen. „Peng!“ Am 23. Mai fällt er wieder – der Startschuss zum bereits 11. Gebirgstäler Halbmarathon in die Oberstdorfer Täler. 350 Höhenmeter sind auf der 21 Kilometer langen, jedoch atemberaubend schönen Strecke in freier Natur zu überwinden. Ebenfalls zum 11. Mal treffen sich am 4. Juli über 250 Teilnehmer zu Deutschlands südlichstem Berglauf, dem Nebelhorn Berglauf. Vom Oberstdorfer Marktplatz bis zur Gipfelstation des Nebelhorns auf 2.224 Metern sind auf nur 10,5 Kilometern stolze 1.405 Höhenmeter zu bewältigen. Dieses Spektakel sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Empfangen Sie die Teilnehmer an der Gipfelstation des Nebelhorns und genießen Sie auf der Sonnenterrasse das 400-GipfelPanorama. Am 25. September findet der Feneberg Mountainbikemarathon statt. Bereits

zum 12. Mal organisieren die Sportstätten Oberstdorf zusammen mit Radsport Heckmair, dem Turn- und Sportverein Oberstdorf und der Arbeitsgemeinschaft Oberstdorfer Skivereine die beliebte Radveranstaltung. Zur 12. Auflage wird es wieder drei Rennrouten geben: eine Hobbystrecke, eine Kurzstrecke und die bekannte, 63 Kilometer lange Marathonstrecke mit einem Höhenunterschied von 2.600 Metern für Profis. Die Organisatoren rechnen mit einer Teilnehmerzahl von über 700 Bikern aus dem In- und Ausland! Auch Sie können sich bei den Sportstätten Oberstdorf zur Teilnahme anmelden. Gemütlicher kann man den Gebirgstäler Halbmarathon oder den Feneberg Mountainbikemarathon live am Streckenrand mitverfolgen. Mit Nebelhornund Fellhornbahn kommen Sie bequem an die schönsten Streckenabschnitte.

ein trAumSommer Für bergSportFreunDe

Erlebnis mit Abenteuerfeeling: Oberstdorfer Klettersteige Mit SALEWA bestens gerüstet Oberstdorf bietet verschiedene Klimazonen auf drei Höhenlagen: Schonendes Klima im Tal, Wechselklima bis 1.200 m und Reizklima auf den Gipfeln. Neben dem Reizklima bringt eine Begehung der Klettersteige Ihren Körper auf Hochtouren und sorgt für Nervenkitzel pur. Klettersteige begeistern Menschen jeden Alters und werden seit einigen Jahren immer attraktiver. Wer sich, nah am Fels, teils an senkrechten Wänden, in der Vertikalen auf Stahlleitern, Drahtseilen und kleinen Stahlstiften bewegt, sollte Koordinationsvermögen, Schwindelfreiheit und technisches Geschick mitbringen. Der Hindelanger Klettersteig führt über ca. 110 m Leitern, 800 m Stahlseil, unzählige eiserne Stifte und Griffe vom Nebelhorngipfel zum Großen Daumen. Den Mindelheimer Klettersteig erreichen Sie vom Fellhorn aus und weiter über die urige 012

Fiderepasshütte, wo Sie auch übernachten können. Nicht weniger lohnenswert ist die Überschreitung der Schafalpenköpfe bis zum Kemptener Köpfle, bei der Sie ein phänomenaler Ausblick erwartet. SALEWA, Bergsport-Spezialist seit 75 Jahren, beschäftigt sich seit langem mit dem, was heute als Trend bezeichnet wird: Klettersteige boomen. Umso mehr sind die Spezialisten aus Industrie, Handel und Verbänden gefordert, die Fortbewegung in Klettersteigen zu lehren und auf Risiken aufmerksam zu machen. Unerlässlich für die Begehung der „Via Ferrata“ ist die entsprechende Ausrüstung: KlettersteigSet, Helm, Klettergurt, leichte Trekkingschuhe mit ausgeprägtem Profil und bei Bedarf Klettersteighandschuhe. Informieren Sie sich über das Equipment unter: www.salewa.de


oberStDorF WAnDern Wandern in hochalpiner Umgebung 2.224

tieF im SüDen – gAnz hoch hinAuS! WAnDern in hochAlpiner umgebung Von leichten alpinen Touren über Höhenwege bis hin zum Klettersteig – Oberstdorf lässt bei Bergsteigern keine Wünsche offen!

FASzinAtion bergWAnDern: tAgeS- unD mehrtAgeStouren Die landschaftliche Vielfalt der Allgäuer Alpen ist bekannt. Nur an wenigen Orten finden Sie wie hier wuchtige Felsberge, wie die Trettach, gleich neben steilen Grasbergen, wie der Höfats. Auf gut ausgebauten Bergpfaden, Höhenwegen und Klettersteigen sowie in acht DAV-Schutzhütten können Sie diese einmalige Landschaft, das größte Naturschutzgebiet Schwabens, voll genießen. Hüttenanstiege oder Begehungen der Hüttenverbindungswege sind je nach Witterungsverhältnissen von Mitte Juni bis Mitte Oktober möglich. Die urigen Unterkunftshütten sind ebenfalls in dieser Zeit geöffnet, vereinzelt bereits ab Ende Mai. Von Oberstdorf aus sind sieben Hüttenanstiege möglich. Von dort haben Sie die Wahl zwischen neun Hüttenverbindungswegen verschiedener Schwierigkeitsgrade. Ausführliche Infos hierzu siehe Seite 40 / 41.

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WuSSten Sie Schon?

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Alpenüberquerung oberstdorf-meran – zu Fuß über die Alpen! bis zur braunschweiger hütte verläuft die Alpenüberquerung auf dem Fernwanderweg e5. moritz zobel, oberstdorfs Alpinberater, weiß aus eigener erfahrung: Die Alpenüberquerung Oberstdorf-Meran wird für jeden, der Sie bewältigt, zum unvergesslichen

Erlebnis! Es ist nicht nur ein Abenteuer und eine Herausforderung, die Alpen zu Fuß zu überqueren. Vielmehr bleiben kleinste Eindrücke, wie lokal wechselndes Wetter oder auch Gesichter von neuen Freunden, nachhaltig im Gedächtnis. Eingerahmt von der manchmal lieblichen, oft imposanten, vielerorts märchenhaften, aber auch Respekt einflößenden Gebirgslandschaft ist diese Tour eine der schönsten in den Alpen!

Schnuppern am hindelanger klettersteig: Für alle, die nicht die vierbis fünfstündige Tour vom Nebelhorngipfel zum Großen Daumen gehen möchten, ermöglicht ein zusätzlicher Abstieg eine zweistündige „Schnupperrunde“.

Im Allgemeinen ist es für hochalpine Wanderungen ratsam, sich einer geführten Tour der ortsansässigen Bergschulen anzuschließen. Das garantiert nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch gesellige Wanderungen! Die Adressen der Bergschulen finden Sie auf S. 69.

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2.224 oberStDorF WAnDern Wandern in hochalpiner Umgebung

höhenWeg heilbronner Weg Der Heilbronner Höhenweg verbindet auf bis zu 2.600 m die Kemptner Hütte oder das Waltenberger Haus mit der Rappenseehütte. Die Gehzeit von Beginn Hohes Licht bis zur Bockarscharte beträgt ca. drei Stunden. Von der Rappenseehütte bis zur Kemptner Hütte sind es ca. sieben Stunden. Ausgesetzte oder steile Teilstrecken sind mit Drahtsicherungen versehen. Alternativ können Sie zum Waltenberger Haus absteigen.

neu: „kletterSteigSchnupperkurSe“ von touriSmuS oberStDorF Ab dem Sommer 2010 bietet Tourismus Oberstdorf seinen Gästen von Ende Juni bis Anfang November ein außergewöhnliches neues Gästeprogramm: Klettersteigschnupperkurse!

Allgäu

Durchquerung

treFFpunkt Mittwochs 09.00 Uhr; Talst. Fellhornbahn

Allgäuer Braunvieh auf grünen Wiesen, Bergmatten mit seltenen Pflanzen, waldreiche Täler, ursprüngliche Sennalpen und Felsgipfel sind die Begleiter dieser Mehrtagestour. 60 km zusammenhängende Höhenwege fassen die Gipfel des Allgäuer Hauptkammes zu einem besonderen Höhenweg zusammen. Er verbindet die einzelnen DAV-Schutzhütten durch etwa gleich lange Strecken, steigt nie vollends in die Täler ab, hat keine übermäßigen Höhenunterschiede und erschließt die faszinierende Landschaft der Allgäuer Bergwelt. Der niedrigste Punkt liegt auf 1.522 m am Ende des Rappenalptales zwischen Schrofenpass und Mindelheimer Hütte. Das „Hohe Licht“ mit 2.651 m stellt die höchste Stelle der Allgäu Durchquerung dar. Alle DAV-Hütten am Weg sind während des Bergsommers bewirtschaftet und bieten gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten sowie hervorragende Verpflegung. Die Allgäu Durchquerung ist beliebig kombinierbar und kann verkürzt oder verlängert werden.

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tipp gut zu WiSSen: Für Fragen steht Ihnen unsere Alpinberatungsstelle unter Tel. 0 83 22 / 700 - 200 oder alpinberatung@oberstdorf.de gerne zur Verfügung. Die ortsansässigen Bergschulen bieten Varianten der geführten Tour wie „Über den Grat“, die „Steinbock-Traverse“, „den Klassiker“ oder „Allgäu Durchquerung Spezial“. Fordern Sie Informationsmaterial an! Die Adressen der Bergschulen finden Sie auf S. 69.

• Dauer ca. 5 Stunden • Mindestteilnehmer: 5 Pers. (max. 8 Pers.) • Anmeldung: spätestens bis zum Mittag des Vortages bei: Alpinberatung Oberstdorf, Oberstdorf Haus, Herr Zobel Tel. 0 83 22 / 700 - 200. Kosten (inkl. Leihmaterial): • Gäste mit Oberstdorfer AWC EUR 55,- Erwachsene, Kinder (ab 12 Jahren) Bezahlung der Teilnahmegebühr erfolgt direkt beim Bergführer am Treffpunkt. Kosten für die Bergbahnfahrt sind selbst zu tragen. Kurse sind abhängig je nach Begehbarkeit und den Betriebszeiten der Bergbahnen.


AKTIV AM BERG be rgs ch u l e o b e r s t d o r f www.Aktiv-am-Berg.de | Tel. 08322-6126

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Steinbocktour

Durchquerung der Allgäuer Alpen

Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran

Bergwandern Hochtouren Skitouren Schneeschuhtouren Kletterkurse Im Oberen Winkel 12a · 87561 Oberstdorf · Tel 0 83 22 / 940 75 0- ·Fax 0 83 22 / 940 75 29 · info@alpinschule-oberstdorf.de

www.alpinschule-oberstdorf.de tour Auffahrt mit der Fellhornbahn - weiter bis Kanzelwand Bergstation - Begehung des Schnupperklettersteiges am Warmatsgundkopf - über verfallene Roßgundalpe zurück ins Fellhorngebiet - Einkehr Bierenwang - mit der Fellhornbahn zurück ins Tal Für die Tour sind knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle sowie der Witterung angepasste Kleidung Voraussetzung. Bitte ausreichend Proviant & Getränke mitführen.

Sport-kletterSteig! Der 500 m lange, anspruchsvolle ZweiLänder-Sport-Klettersteig an der Kanzelwand. Für die eineinhalb- bis zweistündige Begehung sind gute Klettersteigkenntnisse und eine ordentliche Grundkondition unbedingt Voraussetzung. Der Klettersteig mit der Schwierigkeitsstufe C-D überwindet einen Höhenunterschied von 150 bis 200 m. Es gibt keinen Notausstieg! Für alle Kletterfans, die auf der Suche nach der sportlichen Herausforderung sind. 015


2.224 oberStDorF WAnDern Die Breitachklamm

toSenDeS geWäSSer

Die breitAchklAmm ein nAturWunDer ohnegleichen

Besuchen Sie die tiefste und eine der schönsten Felsenschluchten Mitteleuropas! inFo: öffnungszeiten: Sommersaison ab 08.00 Uhr letzter Einlass 17.00 Uhr Wintersaison ab 09.00 Uhr letzter Einlass 16.00 Uhr eintrittspreis: Erwachsener EUR 3,00 Kinder EUR 1,50 Ermäßigter Eintritt für Gruppen und für Besucher mit der Allgäu-Walser-Card! Info-Telefon 0 83 22 / 48 87 www.breitachklamm.com

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„Da wallet und siedet und brauset und zischt“ das Wasser der Breitach durch die enge Schlucht mit fast hundert Meter hohen, senkrechten und überhängenden Wänden, stürzt donnernd über hohe Felsbänke, sprudelt durch tiefe Gumpen und versprüht sich in feinste Tröpfchen, in denen das Licht spielt. Manche der düsteren Klammwände haben noch nie – seit Jahrtausenden – das Sonnenlicht gesehen! Gleich welche Jahreszeit, ob im Sommer oder im Winter, die Breitachklamm in Tiefenbach bei Oberstdorf hat außer zur Zeit der Schneeschmelze und im Spätherbst das ganze Jahr für Sie geöffnet. Auch an regnerischen Sommertagen lohnt sich ein Besuch der „großen Zwing“: Auf dem gut gesicherten Wanderweg durch die tiefe Schlucht sind Sie vor Wind und Wetter geschützt! Ebenso bietet Ihnen das neue Informationszentrum am Eingang der Breitachklamm eine interessante Schlechtwetteralternative. Im Winter, wenn sich

der stürmische Bach, der durch die Schlucht vom Kleinwalsertal Richtung Oberstdorf rauscht, zu bizarren Eisgebilden verwandelt, mächtige Eisvorhänge bildet und die imposanten Felshänge von riesigen Eiszapfen überzogen sind, bietet sich Ihnen ein besonderes Schauspiel der Natur. Einen Besuch dieses einzigartigen Naturdenkmals sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen! Ein Besuch der Breitachklamm lässt sich außerdem bestens mit weiteren, anschließenden Wanderungen verbinden. Eine davon ist der beliebte Rundwanderweg: Beim Ausstieg der Breitachklamm, nach dem oberen Kassenhäuschen, führt ein Wanderweg zum sogenannten „Zwingsteg“, eine Brücke, die in schwindelerregender Höhe die Klamm überquert. Weiter führt Sie nun der Rundwanderweg über die Dornach- oder Sesselalpe zurück zum Ausgangspunkt der Breitachklamm.


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oberStDorF WAnDern Die Breitachklamm

tipp WAnDerung Der Wanderweg durch die Breitachklamm ist gut gesichert und im gesamten unteren Teil aus Richtung Tiefenbach sogar mit dem Kinderwagen begehbar. Trotzdem sollten Sie keinesfalls auf festes Schuhwerk verzichten! inFo–zentrum Besuchen Sie das neue Informationszentrum am Eingang der Breitachklamm. In einer interaktiven Ausstellung mit interessanten Bergschau-Exponaten und einer beeindruckenden, kostenlosen Filmvorführung im Kinoraum erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes über die Entstehung und Ökologie des Naturschauspiels „zum Greifen“ nah. Führungen Der Breitachklammverein bietet interessierten Gruppen Führungen mit einem modernen Audio-Hörsystem an.

inFo: Anreise: Sie erreichen die Breitachklamm von der B19 (Sonthofen – Oberstdorf) Richtung Tiefenbach, einfach der Beschilderung folgend. Nutzen Sie die guten Busverbindungen vom Oberstdorfer Busbahnhof zum Parkplatz der Breitachklamm. Nach Durchquerung der Schlucht im Kleinwalsertal angekommen, haben Sie dann die Möglichkeit, direkt von der Bushaltestelle „Walserschanze“ bequem mit dem Bus wieder zurück nach Oberstdorf zu fahren.

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Ihre traditionellen Ausflugsziele freuen sich auf Ihren Besuch! Das beliebte Ausflugsziel im Sommer und Winter Rodelbahn - Rodelverleih l

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Ausgangspunkt für Wanderungen zum Gaisalpsee, Rubihorn und Nebelhorn Warme Küche, Brotzeiten, Kaffee und hausgemachten Kuchen Aufstieg ab Oberstdorf - Wallraffweg ca. 2 Stunden Vom Parkplatz Reichenbach über die Fahrstraße ca. 1 Stunde oder dem wildromantischen Toblweg ca. 45 Minuten

www.berggasthof-gaisalpe.de . 87561 Oberstdorf - Reichenbach . Tel. 0049(0)8326/7917

Café - Restaurant

Ferienwohnungen

Christlessee Christlessee 1, 87561 Oberstdorf Tel. (08322) 606090

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Gemütliche Allgäuer Gastlichkeit - hier sind Sie Gast.

Große Sonnenterrasse Streichelzoo - Kinderspielplatz Geöffnet täglich ab 10 - 18 Uhr / auf Vorbestellung auch abends Mittagstisch von 11 - 14.30 Uhr Fleisch aus eigener Aufzucht Brotzeiten • hausgem. Kuchen

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Das beliebte Ausflugsziel für Familien, Wanderer und Fahrradler

Kutschfahrt in die Oberstdorfer Hochtäler mit EinkehrWurst - Käse - Feine Brände - Honig - Edles - Spezielles möglichkeit (Aufenthalt ca. 1,5 - 2 Std.)

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oberStDorF WAnDern Nordic Walking

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norDic WAlking beWegt körper, geiSt unD Seele – DAS gAnze JAhr über! Im Frühling durch weite Löwenzahnwiesen streifen, im Sommer Deutschlands höchste Nordic-Walking-Strecke auf dem Nebelhorn erkunden, im Herbst durch das raschelnde Laub walken und im Winter durch klirrend kalte Eiskristalle ziehen. „Nordic Walking“ heißt DER Ganzjahressport in Oberstdorf! Sie haben es noch nie versucht? Probieren Sie es aus! Nordic Walking, das stramme Wandern mit zwei Stöcken, erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Ursprünglich als Sommertraining für die Weltklasse der Langläufer populär, hat sich Nordic Walking vom Trendsport zum Breitensport entwickelt. Sie haben es noch nie ausprobiert und sind sich noch nicht ganz sicher, ob Ihnen diese Sportart liegt? Diese beiden Vorteile sollten Sie vollends überzeugen: Zum einen ist Nordic Walking einfach zu lernen und somit für jedermann geeignet, zum anderen birgt es ein hohes Gesundheitspotenzial in sich. Denn beim Walken bewegen Sie nicht nur Ihren Körper, sondern auch Geist und Seele! Trainieren Sie ohne mühsame Stunden im Sportstudio sanft Ihren gesamten Körper und vergessen Sie in freier Natur beinahe alle körperlichen Anstrengungen.

Bereichern Sie Ihren Geist durch einzigartige Natureindrücke und lassen Sie die Seele baumeln. Oberstdorf, mit seiner abwechslungsreichen Landschaft und den zwölf ausgeschilderten Strecken, bietet Ihnen sowohl als Einsteiger als auch als Fortgeschrittener ideale Voraussetzungen für diese gesunde Bewegungsart! Walken Sie auf Deutschlands höchstgelegener Nordic-Walking-Strecke „Pfannenhölzle“ unter dem Gipfel des Nebelhorns von der Station Höfatsblick zum Koblat und wieder zurück. Unter dem Motto „Auf den Spuren der Weltmeister“ können Sie auf dem WM-Walk vom Eissportzentrum im Ortskern über die Erdinger Arena und das Langlaufstadion hin zur Skiflugschanze und retour walken. NordicWalker-Insider wissen: In Oberstdorf erwarten sie unbegrenzte Möglichkeiten!

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2.224 oberStDorF WAnDern Nordic Walking

norDic-WAlking-Strecken in oberStDorF Obermaiselstein

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oberStDorF WAnDern Nordic Walking 2.224

ihre norDic-WAlking-pArtner Anbieter Nordic-Walking-Kurse und Stöckeverleih 

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norDic-WAlkingtouren Um die Natur aktiv zu erleben, veranstaltet Tourismus Oberstdorf ganzjährig und kostenlos unter Anleitung geprüfter Nordic-Walking-Instruktoren jeden Dienstag und Donnerstag geführte Nordic-WalkingErlebniswanderungen. Treffpunkt ist jeweils um 09.30 Uhr im Foyerbereich des Oberstdorf Hauses. Sollten Sie keine eigenen Nordic-Walking-Stöcke besitzen, können Sie sich diese natürlich direkt vor Ort gegen eine geringe Gebühr von EUR 3,- bzw. mit Gästekarte EUR 2,- ausleihen. Anmeldung ist keine erforderlich!

Schneesportschule Seealpe / nebelhorn

Nebelhornstr. 30, Tel. 0 83 22 / 98 60 65  günter zint Wasachstr. 3, Tel. 0 83 22 / 80 03 78, Mobil 0172 / 84 63 166 Trainer der International Walking Association (InWA) * Partner des DSV nordic aktiv zentrums

WuSSten Sie Schon? tipp: Nordic Walking können Sie mit angemessener Sportbekleidung bei jeder Witterung trainieren. Bitte beachten Sie bei der Streckenwahl auch die klimatischen Verhältnisse und Wetterprognosen! Ideal ist es, drei- bis viermal die Woche eine halbe Stunde zu trainieren. Länger als eine Stunde Walken sollten Anfänger sich nicht abverlangen. Sanfter Sport stärkt das Immunsystem – Überlastung hingegen schwächt es. Erst wenn Sie merken, dass Ihr Pensum Sie kaum noch anstrengt und Sie sich deutlich unterfordert fühlen, können Sie mit einer schnelleren Walk-Geschwindigkeit und längeren Strecken Ihr Training etwas „verschärfen“. Viel Spaß beim Aussuchen der Strecken!

tipp ihre WAhl Der Strecke Ausgesuchte und abwechslungsreiche Nordic-WalkingStrecken für Anfänger und Fortgeschrittene mit detaillierten Informationen, Kartenausschnitten und Streckenprofilen finden Sie im Internet unter: www.oberstdorf.de

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2.224 oberStDorF WAnDern Nordic Walking

norDic WAlking in & um oberStDorF Streckenpläne & WegbeSchreibungen route 1 Wm-WAlk NW 01, Länge 13,3 km, schwierig geSAmtlänge 13,3 km höhe min. / mAx. 808 m / 977 m Summe Steigung 268 m Summe geFälle 268 m routenverlAuF Eissportzentrum_Schattenbergschanze_Gruben _Langlaufstadion_Skiflugschanze_Renksteg_ Loretto_Eissportzentrum („Sportstättenrunde“ oder Weltmeisterrunde) route 2 zimmeroy NW 02, Länge 4,5 km, leicht geSAmtlänge 4,5 km höhe min. / mAx. 823 m / 864 m Summe Steigung 72 m Summe geFälle 72 m routenverlAuF Loipenstadion_Allee Ried_Zimmeroybrücke_Fußweg Ostseite Stillach_Brücke bei Skiflugschanze_Allee nördlich Skiflugschanze_Zimmeroybrücke_Fußweg westlich Stillach_Renksteg_Loipenstadion route 3 burgStAll NW 03, Länge 7,6 km, mittel geSAmtlänge 7,6 km höhe min. / mAx. 808 m / 911 m Summe Steigung 243 m Summe geFälle 243 m routenverlAuF Loipenstadion_Wiesenweg_Scheibenhaus_Loretto _Minigolfplatz_Mühlenbrücke_Jägerstand_Moorbad _Moorweiher_Golfplatz_Burgstallsteig_Loipenstadion

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burgStAll 7,6 km

route 4 SkiFlugSchAnze NW 04, Länge 10,4 km, schwierig geSAmtlänge 10,4 km höhe min. / mAx. 823 m / 990 m Summe Steigung 287 m Summe geFälle 287 m routenverlAuF Loipenstadion_Allee Ried_Zimmeroybrücke_Fußweg Ostseite Stillach_Lawinengalerie_Faistenoy_Ringang _Schwand_Skiflugschanze_Freiberg_Unterer Renksteg _Oberer Renksteg_Loipenstadion route 5 moorWeiher NW 05, Länge 4,1 km, leicht geSAmtlänge 4,1 km höhe min. / mAx. 823 m / 886 m Summe Steigung 162 m Summe geFälle 162 m routenverlAuF Eissportzentrum_Mühlenbrücke_Café Jägerstand _Moorweiher_Moorbad_Eissportzentrum 022

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oberStDorF WAnDern Nordic Walking 2.224

route 6 illerurSprung NW 06, Länge 7,7 km, mittel gesamtlänge 7,7 km höhe min. / mAx. 778 m / 829 m Summe Steigung 110 m Summe geFälle 110 m routenverlAuF Eissportzentrum_Dummelsmoos_Rubi Camp _Illerursprung_Rubi_Kalkofenweg_Rubinger Oy _Dummelsmoos_Eissportzentrum

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illerurSprung 7,7 km

route 7 bAchtel NW 07, Länge 11,4 km, schwierig geSAmtlänge 11,4 km höhe min. / mAx. 781 m / 1.186 m Summe Steigung 512 m Summe geFälle 512 m routenverlAuF Eissportzentrum_Dummelsmoos_Rubinger Oy _Kalkofenweg_Rubi_Reichenbach_Kapelle Gaisalpe _Wallrafweg_Café Breitenberg_Schattenbergschanze _Eissportzentrum route 8 tieFenbAch NW 08, Länge 4,6 km, leicht geSAmtlänge 4,6 km höhe min. / mAx. 803 m / 874 m Summe Steigung 123 m Summe gefälle 123 m routenverlAuF Tourist-Information Tiefenbach_Straße Richtung Weidach_Trimm-Dich-Pfad bis Ende_rechts Straße Richtung Winkel_rechts in den Forstweg_Trimm-Dich-Pfad _Parallelweg Richtung Rathaus_Tourist-Information

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hinWeiS: Die dargestellten Strecken sind nur ein Auszug aus Oberstdorfs reichem Angebot an Nordic-WalkingStrecken. Alle weiteren Strecken finden Sie im Internet unter www.oberstdorf.de 023


2.224 OberstdOrf WAndern Panoramakarte

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Alpinsteig Berg- und Ausflugsgaststätte Bergweg Campingplatz Casino/Spielbank Caravan-Camping Doppelsesselbahn

Freibad Großgondel Hallenbad Kleingondel Kneipp Tretbecken Minigolf Parkplatz Reitsport

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2.224 oberStDorF geSchichten Kulturschätze am Wegesrand

kulturSchätze Am WegeSrAnD Die SchöllAnger burgkirche unD Die St.-JAkobS-kApelle reichenbAch Außerhalb von Oberstdorf - in den Ortsteilen Schöllang und Reichenbach - liegen zwei Kulturschätze, deren Besuch sich in jedem Fall lohnt. Vor allem die Altäre in der Schöllanger Burgkirche und der Reichenbacher St.-Jakobs-Kapelle sind eine Besichtigung wert.

Auf einer dominierenden Anhöhe am Rande des beschaulichen Ortsteils Schöllang gelegen, genießt man von der Schöllanger Burgkirche eine wunderbare Aussicht ins Illertal sowie auf Schöllang, Reichenbach und die malerischen Rubinger Berge. Inmitten des Schöllanger Friedhofs liegt die Kapelle in 892 Metern Höhe. Die ehemalige Ritterburg wurde im Jahre 1351 zu einem Gotteshaus umgebaut. Drei Jahrhunderte später, 1659, beschädigte ein Blitzschlag das liebenswerte Kleinod schwer. Im Zuge der Reparaturarbeiten wurde jedoch ein neues Kunstwerk in der Burgkirche geschaffen: der Hochaltar, vermutlich von den Schreinern Adam und Joachim Hipp gefertigt. Im Jahre 1882 verlieh ihm Konstantin Ess sein bis heute erhaltenes Erscheinungsbild. Blickt man von der Schöllanger Burg nach SüdOsten, kann man oberhalb von Reichenbach die

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St.-Jakobs-Kapelle erkennen. Nach einer kurzen Wanderung dort angekommen, erwartet den Besucher der im Jahre 1340 erbaute Andachtsort. Besonders sehenswert ist der spätgotische Altar aus dem Jahre 1495, der einst in der damaligen Marienkapelle in Schöllang, der heutigen Pfarrkirche, stand. Das Tafelbild des Marientodes (um 1470) im Inneren der Kapelle soll nach einschlägigen Überlieferungen von Hans Striegel jr. stammen. Nach seinem Bau war das kleine Gotteshaus über einige Jahrhunderte Treff- und Ausgangspunkt zum seinerzeit berühmtesten Wallfahrtsheiligtum des Abendlandes, Santiago di Compostela. Von hier aus machten sich unzählige Allgäuer Pilger zur mehrmonatigen Fußwallfahrt über den „Jacobsweg“ zum Heiligtum des verehrten Kirchenpatrons auf.


oberStDorF geSchichten Kulturschätze am Wegesrand 2.224

DAS oberStDorFer heimAtmuSeum ortSgeSchichte zum AnFASSen! Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart begreifen! Einer Gruppe von Heimatfreunden, die 1926 Möbel, Werkzeuge, Kleider und volkskundliche Stücke zu sammeln begannen, haben es Einheimische und Gäste heute zu verdanken, dass sie die Oberstdorfer Geschichte im Heimatmuseum hautnah erleben können. 1932 wurde das Museum in einem alten Bauernhaus aus dem Jahr 1620 eröffnet. Auf über 700 m2 Ausstellungsfläche wird die Vergangenheit von Oberstdorf veran-

schaulicht. Zu sehen gibt es u. a. historische Werkzeuge, Geräte, Trachten und Erwerbsquellen wie die Seilerei, die Nagelschmiede, die Enzianbrennerei, die Waldarbeit oder die Alpwirtschaft. Außerdem finden Sie hier den größten Bergschuh der Welt – Schuhgröße 480 mit über drei Metern Länge und eineinhalb Metern Höhe. Besuchen Sie auch die wechselnden Sonderausstellungen!

Die villA JAuSS – DAS künStlerhAuS in oberStDorF! Auch 2010 hat das Kunsthaus wieder viele verschiedene Ausstellungen für Sie auf dem Programm! Musiker, Schauspieler, Poeten, Architekten und bildende Künstler erwarten Sie in der im Jahr 1885 vom Brauereibesitzer Melchior Jauss ursprünglich als Wohnhaus erbauten Villa Jauss. Dieser besaß die Villa von 1881 bis 1896 neben einer Brauerei und Gastwirtschaft namens „Sonne“ im Oberstdorfer Ortskern. Heute ist der hölzerne Prachtbau im Fuggerpark, im Süden des Ortes, eine wahre Kulturbühne mit Veranstaltungen

wie Kunstausstellungen, bildnerischen Kursen, Kammerkonzerten, Jazzveranstaltungen und vielem mehr. Damit hat sich das Kunsthaus zu einer der wichtigsten kulturellen Institutionen und Begegnungsstätten Oberstdorfs und des gesamten Allgäus entwickelt. Als ganzjährige Ausstellung widmet sich die Ausstellung dieses Jahr der Grafik des 20. Jahrhunderts. Freuen Sie sich außerdem auf die monatlichen Sonderausstellungen!

DAS DichterhAuS in kornAu Dem Dichter Arthur mAximiliAn miller AuF Der Spur! Machen Sie sich in der unveränderten Stube und im Arbeitszimmer ein Bild der Lebens- und Arbeitsatmosphäre des Dichters! Besichtigen Sie das Wohnhaus des Dichters Arthur Maximilian Miller in Kornau. Er gilt als einer der bedeutendsten schwäbischen Volksschriftsteller

des vergangenen Jahrhunderts. Besichtigungen von Juni bis Oktober jeden ersten Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr.

tipp Führung: Dienstags um 16.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen! Mindestteilnehmerzahl: Fünf Personen

inFo: geöffnet: Di - Sa 10.00 - 12.00 & 14.00 - 17.30 Uhr (eingeschränkt: April / Mai & Nov. / Dez.) Bei starkem Regenwetter bestehen Sonderöffnungszeiten! Gruppenführung nach Anmeldung. Heimatmuseum Oberstdorf, Oststr. 13, 87561 Oberstdorf Tel. 0 83 22 / 54 70 www.heimatmuseumoberstdorf.de

tipp „trAuen Sie Sich!“ Die Villa Jauss kann auch als stilvoller Rahmen für Ihre Trauung genutzt werden!

inFo: villa Jauss: Villa Jauss, Fuggerpark 7 87561 Oberstdorf Tel. 0 83 22 / 94 02 66 info@villa-jauss.de www.villa-jauss.de www.kultur-oa.de/kunsthaus-jauss

inFo: Dichterhaus Dichterhaus Kornau Kornau 51 87561 Oberstdorf-Kornau

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2.224 oberStDorF WAnDern Oberstdorfer Täler und Ortsteile

oberStDorFer täler unD ortSteile! Wildromantische Landschaften, verträumte Seen, verborgene Orte

Wer von Natur pur träumt, sollte einmal im Leben in einem der Oberstdorfer Täler erwachen. Eingebettet zwischen steilen Bergwänden bieten die für den Ausflugsverkehr gesperrten Täler absolut ungestörte Nachtruhe. Tagsüber laden die schönsten Wander- und Ausflugsmöglichkeiten zum Streifzug ein. Wenn im Tal die Heuernte bereits in vollem Gange ist, veranstaltet die Natur in den Höhenlagen jedes Jahr ihre eigene Gartenschau. Mit Märzenbecherwiesen im Stillachtal, mit aurikelübersäten Hängen im Oytal und mit der Alpenrosenblüte im Fellhorngebiet. Die Wanderführer von Tourismus Oberstdorf haben ihre ganz persönlichen Wandertipps in die Oberstdorfer Täler für Sie zusammengestellt – erkunden Sie auf leichten Wanderwegen die Naturgärten der Oberstdorfer Berge und bestaunen Sie die überwältigende Alpenflora!

inFo: kapelle Sankt Anna: Im idyllischen Rohrmoostal lädt die älteste Holzkapelle Süddeutschlands, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde, zu einem Besuch ein. Dank ihrer vollständig erhaltenen Bemalung gilt die Kapelle der Heiligen Anna als einzigartig in Bayern.

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oberStDorF WAnDern Berggottesdienste und -messen 2.224

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Unter freiem Himmel und in atemberaubender Natur das Wort Gottes hören – ein geistliches Gipfelerlebnis! Erleben Sie einen Gottesdienst oder eine Messe der besonderen Art in außergewöhnlicher Umgebung. Auf zahlreichen Oberstdorfer Berggipfeln werden den Sommer über festliche Berggottesdienste zelebriert. Die meisten Veranstaltungsplätze erreichen Sie ganz bequem mit der jeweiligen Bergbahn! Oftmals sind die Berggottesdienste mit Musikveranstaltungen, wie mit einem Konzert des MontanaraChors „Cortina D´Ampezzo“, des Trentiner Bergsteigerchors oder der Peitinger Alphornbläser, verbunden. Ein Erlebnis für Körper, Geist und Seele, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten! Die aktuellen Termine der Berggottesdienste und -messen erfahren Sie in der Tourist-Information.

inFo: Sonnenaufgangsfahrt mit berggottesdienst Am Walmendingerhorn im benachbarten Kleinwalsertal finden im August und September Sonnenaufgangsfahrten mit der Bergbahn statt. Nach einer stimmungsvollen Messe in Gipfelnähe kann man sich im Bergrestaurant bei einem Frühstücksbuffet stärken. Um Reservierung wird gebeten. Das Tag-Erwachen findet nur bei gutem Wetter statt, bitte informieren Sie sich am Nachmittag der Vortages unter: + 43 (0) 55 17 / 52 740

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SHERAUARE B M NEH

er WAnDS tipp

WAnDern 2010

zum herAuSnehmen Wandertipps, Wandervorschl채ge, Wanderkarten, Bergtouren, Verhaltensregeln in den Bergen, Busverbindungen

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2.224 oberStDorF WAnDern Wandertipps

inFo: Auf den Spuren Anderl heckmairs: Die Route des Heckmair Gedächtnis-Pfades: Schönblick – Sölleralpe – Söllereck – Söllerkopf Schlappoldalpe – Fellhornbahn Mittelstation

AnDerl-heckmAirgeDächtniS-pFAD in geDenken An Den WeltbekAnnten bergSteiger Zu Ehren des berühmten Bergsteiger Anderl Heckmair hat die Gemeinde Oberstdorf im Sommer 2009 einen neuen Gedächtnispfad eingerichtet. Von der Bergstation der Söllereckbahn bis zur Alpe Schlappold am Fellhorn wandert man dabei auf den Spuren des Bergsteigers und erfährt auf Infotafeln Wissenswertes aus verschiedenen Stationen seines Lebens. So zum Beispiel über die Anfänge seiner Touren in den Ost- und Westalpen und den Dolomiten, die er bereits Ende der 1920er Jahre unternahm. Aber natürlich auch über die Erstbesteigung der Eiger Nordwand und Expeditionen im Himalaya. Interessante Hintergründe zu seinem Leben findet man auch während seiner Zeit in Oberstdorf, wo er unter anderem als Ausbilder der Deutschen Berg- und Skiführer tätig war. Anderl Heckmair, geboren am 12. Oktober 1906 in München, ist als Berg- und Skiführer und Alpinist weltweit bekannt. Von 1939 bis zu seinem Tod im Jahre 2005 lebte er in Oberstdorf. Für seine Tätigkeit als Ausbilder der Deutschen Berg- und Skiführer, der Wanderführer des Deutschen Jugendherbergwerks und anderer Organisationen wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Archiv: Heckmair / Auffermann

tipp Wegweiser In Oberstdorf sind Sie auf dem richtigen Weg! Sämtliche Wanderwege im Tal und auf mittleren Höhen sind zur Orientierung bestens mit Wegweisern ausgestattet. Bitte beachten Sie, dass es sich auf den Wegweisern nicht um km-Angaben, sondern um Zeit-Angaben handelt. Je nach körperlicher Verfassung der Wanderer und Tourengeher können die Zeiten über- bzw. unterschritten werden. Die Wanderzeit errechnet sich wie folgt: flache bis leicht ansteigende Wegstrecken ca. 4 - 6 km in der Stunde, steilere Anstiege, z. B. bei Bergwanderwegen 300 - 400 Höhenmeter in der Stunde.

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WAnDertippS tourenvorSchläge Für JeDermAnn Wanderungen im Tal auf leichten Spazierwegen, ausgedehnte Touren in den Höhenlagen rund um Oberstdorf oder auch Gipfeltouren – bei der Vielzahl an Möglichkeiten hat man die „Qual der Wahl“. Die folgenden Seiten sollen Ihnen bei der Planung Ihres Wanderurlaubs behilflich sein. Für jeden Schwierigkeitsgrad finden Sie hier in unserem heraustrennbaren Extraheft wertvolle Tipps. Ergänzt haben wir diese Tipps mit einem entsprechenden Kartenausschnitt, mit Informationen für einen Hüttenaufenthalt, mit den wichtigsten Busverbindungen für Wanderer und mit wissenswerten Regeln zu Ihrem Aufenthalt in den Bergen. Zu Beginn gleich zwei ausführliche Routenbeschreibungen unseres Alpinberaters Moritz Zobel. Er steht Ihnen für Fragen rund um das Thema Wandern in der Tourist-Information im Oberstdorf Haus , unter der Tel. 0 83 22 / 700 - 200 sowie per e-mail unter alpinberatung@oberstdorf.de gerne zur Verfügung!

Schöllang

Fischen

11/4 h 31/2 h

09780 113 115

Standortziffer

Schwierigkeitsgrad reine Gehzeit

gelb: Weg liegt im Tal (eben) und ist mit einfachem Schuhwerk und teilweise auch mit Kinderwagen begehbar. rot: Weg ist mit festem Schuhwerk (guten Sohlen) begehbar, Trittsicherheit erforderlich. blau: Gutes Schuhwerk, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung.


oberStDorF WAnDern Wandertipps 2.224

Tipp 1 von Alpinberater Moritz Zobel runD um Den engenkopF länge: etwa 8 km höhenmeter: insgesamt ca. 430 m auf gut ausgebauten, teilweise asphaltierten Wegen gehzeit: etwa 3 bis 4 Stunden einkehrmöglichkeiten: Alpe Hinterenge I, Alpe Hinterenge II (Müller´s Alpe), Osterberg-Alpe, Sessel-Alpe, Dornach-Alpe, Gasthaus Breitachklamm

route Breitachklamm (Eingang Tiefenbach) – Dornach-Alpe – Hinterenge – Osterberg – Moos-Alpe – Sessel-Alpe – Breitachklamm (Eingang Tiefenbach)

Zwingsteg von der Klamm herauf führt (Variante Breitachklamm). Wir folgen dem Weg weiter zur Hinterenge. Hier öffnet sich auf einer sonnigen Anhöhe oberhalb der Breitach der weite Blick ins benachbarte Kleinwalsertal. Die Alpen Hinterenge I und II laden hier zum Verweilen ein. An den zwei bewirtschafteten Alpen vorbei gelangt man zu Fuß über das Fuchsloch ins Kleinwalsertal. Unser Weg führt uns weiter auf die Westseite des Engenkopfes. Hier biegt der Wanderweg links Richtung Osterberg und dem Wir starten am Parkplatz der Breitachklamm in Hörnlepass ab. Der kurze Anstieg zum Osterberg Tiefenbach. Dieser ist wahlweise mit dem eigewird durch ein herrliches Bergpanorama vom nen Auto oder bequem mit dem Linienbus vom Hörnlepass im Westen, dem über dem KleinOberstdorfer Busbahnhof aus erreichbar. Für walsertal thronenden Widderstein im Süden Gäste, die sich noch nicht in die tiefe Schlucht bis hin zum Fellhorngrat im Osten belohnt. der Breitachklamm gewagt haben, ist ein BeDie idyllisch gelegene Osterberg-Alpe lädt zur such der tiefsten Klamm Mitteleuropas Pflicht. gemütlichen Einkehr ein. Von hier aus hat man Wir gehen heute zunächst ein kleines Stück die Möglichkeit, über das untere Hörnle nach zurück Richtung Tiefenbach. An der KlammRiezlern abzusteigen. Unsere Tagestour führt kapelle, die zu Ehren des heiligen St. Christophs noch von Herrn Pfarrer Schiebel (Mitgründer des uns zurück zum Engenkopf. An dessen Westseite geht es entlang malerischer Streuwiesen, die Breitachklammvereines) persönlich eingeweiht über Knabenkraut, Wollgras und Zittergras hiwurde, biegen wir scharf links ab und folgen naus eine bunte Blütenpracht zu bieten haben. dem knackigen, aber kurzen Anstieg hinauf zur Diese lädt ein, immer wieder etwas innezuhalDornach-Alpe. Die Aussicht in die Oberstdorfer ten. Weiter Richtung Sesselalpe zweigt der Weg Berge genießend biegen wir wiederum links in vom Rohrmoos hinauf in unseren Rundweg ein. den Rundweg um den Engenkopf ein. Der Engenkopf dürfte seinen Namen von der unter ihm Wer möchte, kann hier die Rundtour um einen lohnenswerten Besuch des Rohrmoostales und liegenden Breitachklamm erhalten haben, die in früheren Zeiten auch „die Enge“ (enge Schlucht) der Kapelle Sankt Anna - eine der zwei ältesten Holzkapellen Deutschlands - erweitern. Wir genannt wurde [Flurnamen Steiner]. Schon bald folgen dem asphaltierten Sträßchen bis wir die treffen wir auf den Wanderweg der über den Sessel-Alpe erreichen. Hier hat man auf den Aussichts-Terrassen der Höhe Sessel-Alpe oder der Dornach-Alpe 1280 m noch einmal die Gelegenheit, das Bergpanorama Richtung Nebelhorn 820 m zu genießen, bevor man zurück zum 0 km 5 km 10 km Strecke Parkplatz der Breitachklamm – dem engenkopFrunDe 13,2 km Ende unserer Rundtour - absteigt. Der Engenkopf in Tiefenbach, der das Rohrmoostal von der wilden Breitachklamm trennt, liegt abseits von vielbegangenen Wanderrouten und ist auch Dank der reizvollen und malerischen Landschaft noch immer ein kleiner Geheimtipp in Oberstdorf! Durch mehrere Wege, die in dieses reizende Gebiet führen, ist eine individuelle Zusammenstellung des Tagesausfluges möglich.

moritz zobel Alpinberater Als gebürtiger Oberstdorfer arbeite ich seit 2001 bei Tourismus Oberstdorf. Die Vielseitigkeit der Berge und Täler rund um Oberstdorf faszinieren mich seit meiner Kindheit. Umso mehr freut es mich, dass mein jetziger Aufgabenbereich mir die einmalige Chance bietet, Leidenschaft und Beruf zu verbinden.

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2.224 oberStDorF WAnDern Wandertipps

Tipp 2 von Alpinberater Moritz Zobel über Den FellhorngrAt: länge: etwa 6 km höhenmeter: ca. 700 m Abstieg (Fellhorngipfel bis Bergstation Söllereckbahn) gehzeit: etwa 3 bis 4 Stunden einkehrmöglichkeiten: Gipfelrestaurant Fellhornbahn, Söller-Alpe, Berghaus am Söller, Berggasthaus Schönblick, (bei Alternativroute Schlappold-Alpe) In der Früh geht es zunächst mit dem Bus zur Fellhornbahn-Talstation im Stillachtal und weiter mit der Bergbahn bis zur FellhornGipfelstation auf 2.037 Metern. In der gleichnamigen Bergschau hat man die Möglichkeit, seine theoretischen Kenntnisse über Flora und Fauna noch einmal zu vertiefen, bevor man diese hautnah erleben darf. Von der Gipfelstation geht es über Treppen hinauf zum Gipfel des Fellhorns. Es lohnt sich, den 360°-Panoramablick in die herrliche Bergwelt bei einer kleinen Rast zu genießen. Danach beginnt die eigentliche Überschreitung des Grates, die gleich am Anfang, über festes, knöchelhohes Schuhwerk mit guter Profilsohle und Trittsicherheit hinaus, auch einen gewissen Grad an Schwindelfreiheit erfordert. Nach der anfänglichen Herausforderung wird der sanft geschwungene Grat und auch dessen Wege zunehmend breiter. Über den Schlappoldkopf und den Söllerkopf geht es immer auf dem Bergrücken entlang bis zum Söllereck. Je nach Jahreszeit lassen hier Alpenrosen, Mondrauten, Berg-Flockenblumen, die “Wilden Mändle“ (Berg-Anemonen im Fruchtstand) und eine Vielzahl weiterer, teilweise seltener und geschützter Bergblumen das Herz eines Botanikers höher schlagen. Eingerahmt

Höhe 1780 m 820 m 0 km

5 km FellhorngrAt 22,68 km

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route Oberstdorf – Fellhornbahn – Fellhorngipfel – Schlappoldkopf – Söllerkopf – Söllereck – Sölleralpe – Schönblick – Oberstdorf

werden diese Eindrücke am Wegesrand von den imposanten und vielseitigen Gras- und Felsgipfeln der Allgäuer Alpen! Am Söllereck verlassen wir den Grat Richtung Söller-Alpe, die zur gemütlichen Einkehr oder Brotzeit einlädt, bevor wir weiter Richtung Bergstation der Söllereckbahn wandern. Für den großen Hunger gibt es im Berghaus am Söller oder im Berggasthaus Schönblick eine große Auswahl an warmen Speisen, ehe wir mit der Söllereckbahn ins Tal abfahren und mit dem Bus zu unserem Ausgangspunkt - dem Busbahnhof in Oberstdorf – zurückkehren. Alternativ zur Bergbahn lohnt sich der Abstieg über den Naturerlebnispfad zur Hochleite und weiter über den Freibergsee, zurück nach Oberstdorf (ca. 3 Stunden).

empFohlene AuSrüStung: Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle, Rucksack, Regenschutz, je nach Witterung eventuell wärmende Kleidung oder Sonnenschutz, gegebenenfalls zwei Trekkingstöcke, ausreichend Getränke, vor allem an heißen Tagen, eventuell eine Brotzeit oder Süßigkeiten zur Stärkung. Es sind jedoch auch ausreichend Einkehrmöglichkeiten vorhanden. Bitte beachten Sie, dass auf den lehmigen Wegen nach länger anhaltendem Regen mit matschigen und rutschigen Verhältnissen gerechnet werden muss! Strecke


oberStDorF WAnDern Wandervorschläge

2.224

WAnDervorSchläge SpAzierWege trettAch-runDe Mühlenbrücke* – Oybelehalle – Kühberg – Oybachmündung – zurück über die Trettachbrücke / Café Jägerstand und westseitig an der Trettach zur Mühlenbrücke Höhe: 814 – 860 m Länge: 3,8 km (hin und zurück) moorWeiher Mühlenbrücke* – westseitig der Trettach leicht ansteigend zum Moorbad, an demselben links vorbei – auf dem Naturlehrpfad zum Moorweiher – zurück entweder über den Hangweg oder nach Abstieg über die Loretto-Kapellen über den Wiesenweg zur Mühlenbrücke Höhe: 814 – 896 m Länge: 2,8 km (hin und zurück) gebrgoibe (golFplAtz) Mühlenbrücke* – Trettach-Dammweg ostseitig aufwärts – Oybachmündung – Gruben – Zwingbrücke (3,6 km) – zurück zum Golfplatz – Moorweiher – über Krappberg und Wiesenweg zum Ausgangspunkt Höhe: 814 – 896 m Länge: ca. 8 km (hin und zurück) SüDebene Oberstdorf Haus – Sebastian-Kneipp-Weg – Freibergstraße – Meyersoygasse – Unterquerung der Westumgehung – die Ziegelbachbrücke überqueren – Karatsbichl – Freibergstraße und zurück zum Ausgangspunkt Höhe: 814 m Länge: ca. 3,5 km (hin und zurück)

runDWeg nAch rubi Mühlenbrücke* – am Eisstadion vorbei – nach der Straßenüberführung rechts in den Waldweg einbiegen – Dummelsmoosbrücke – Dammweg zum Illerursprung oder Waldweg zum Illersteg – Rubi (4 km) – über den Wiesenweg zurück zur Brücke beim Dummelsmoos Höhe: 786 – 814 m Länge: ca. 7 km (hin und zurück) tieFenbAch / WeiDAch Marktplatz – Weststraße – Schlechtenbrücke** – Reute – Wiesen- und Tobelweg nach Tiefenbach / Weidach und zurück Höhe: 814 – 860 m Länge: ca. 6,5 km (hin und zurück) WAlDeSruh / bergkriStAll Marktplatz – Weststraße – bis Schlechtenbrücke** – die Stillach überqueren – halblinks zum Hotel-Restaurant-Café „Waldesruh“ und weiter aufwärts zum Café-Rest. „Berg— kristall“ – weiter den Probst-Weg (Höllwiesenweg) bis zum Freibergsee – in östlicher Richtung – vorbei am Gasthaus „Seeblick“ – Abstieg zum Renksteg und zurück zum Ausgangspunkt Höhe: 814 – 1.100 m Länge: 10 km (hin und zurück) runDWeg um Die SüDebene Marktplatz – Weststraße – bis Schlechtenbrücke** – Stillach-Dammweg entlang bis oberer Renksteg – Fahrstraße Richtung Spielmannsau bis Stellwagenweg – diesen zurück bis Loretto – Wiesenweg zum Mühlenweg – Marktplatz Höhe: 814 m Länge: 7 km (hin und zurück)

* Mühlenbrücke: nahe der Nebelhornbahn-Talstation, ca. 200 m südlich ** Schlechtenbrücke: am westlichen Ortsrand in Verlängerung der Weststraße

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Staatsgrenze State border Frontière Grenze des deutschen Zollgebietes Border of German customs area Limite de zone douanière allemande Naturschutzgebiets- u. Naturdenkmalsgrenze Boundary of protection area Limit de zone protégé Autobahn Motorway Autoroute Hauptstraße, Bundesstraße Main road Route nationale Nebenstraße Minor road Route secondaire Fahrweg, schmale Nebenstraße Carriage-way Chemin carrossable Für öffentlichen Verkehr gesperrt Road closed for motor-traffic Route interdite aux véhicules automobiles Für Kfz. gegen Gebühr Turnpike, toll road Route à péages Karrenweg oder Feldweg Bridle-path Sentier à mulet Pfadspur (nicht markiert, nicht präpariert) narrow path traces de Sentier Wanderweg, meist markiert Foot path, mostly marked Sentier, généralement indiqué Bergweg, -pfad, meist markiert Mountain path, mostly marked Sentier de montagne, gén. ind. Naturlehrpfad natural path Geologischer Lehrpfad geological path

Wassermühle Watermill Moulin à eau Höhenpunkt Mark indicating the altitude Cote d´altitude Gipfelkreuz Cross on the mountain peak Croix sur le sommet dúne montagne Reitweg riding path Damm Fern- bzw. Rundwanderweg Alpine Weganlage (Trittsicherheit) Narrow path, Traces de Sentier Klettersteig partly for climbers only Weg mit teilweiser Drahtseilsicherung partly for climbers only Trimm-Dich-Pfad Fitness trail Parcourrs de gymnastique geräumter Winterwanderweg im Winter nur gewalzt Rodelbahn Loipe Seilbahn (Gondel-) Cable car Téléphérique Sesselbahn (meist nur Winterbetrieb) Chair-lift Télésiege Skilift (Schlepp-) Ski-lift Téléski Materialseilbahn Goods-lift Monte-charge du matèriel Eisenbahn Rail way Chemin de fer Kirche (Ortslage) Church (located in village or town) Eglise (située dans un village ou dans) Kirche (freistehend) Church (located in the country) Eglise (située dans la campagne) Sprungschanze Ski-jump Tremplin de ski

Tennisplatz, Tennishalle Tennis court Tennis Minigolf Minigolf Golf miniature Hallenbad Indoor swimming pool Piscine fermé Freibad Swimming pool Piscine H Bushaltestelle Bus-stop Arrêt d´autobus i Touristinformation, Tourist office Gasthof-Unterkunftshaus, fast ganzj. bewirtsch. inn-Tourist hut, service all year round Auberge-Refuge, gardé toute l´année Unterkunftshaus, zeitw. bewirtsch. (meist Sommer) Tourist hut service only part of the year (mostly summer) Refuge, gardé une partie de l´année (généralement en été) Gaststätte etc. fast ganzj. bewirtsch. Inn, service all x year round Auberge Gaststätte etc. zeitw. bewirtsch. Inn, service only part of the year Auberge, gardée une partie de l´année Jugendherberge Youth hostel Auberge de la jeunesse Zeltplatz Camping place Terrain de camping 0 Höhenlinien 50m 150 Conturs, 50m Courbes de niveau, 50m Wald Wood Forêt Parkplatz P Car park Parking Wasserfall, Gewässer Waterfall Cascade Quelle Spring Spielplatz Playground

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Die nebenstehende ZumsteinWanderkarte ist der ideale Begleiter bei Ihren Wanderungen und Touren für Sommer und Winter.

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2.224 oberStDorF WAnDern Wandervoschläge

WAnDervorSchläge WAnDerWege trettAchtAl – SpielmAnnSAu Mühlenbrücke* – Jägerstand – Oybachmündung – Gruben – Zwingbrücke – Gottenried – Pecherholz – Spielmannsau – zurück entweder über den Trettach-Dammweg oder über das Waldhotel am Christlessee Höhe: 814 – 1.003 m Länge: 15 km (hin und zurück) oytAl Mühlenbrücke* – Kühberg – Oytalhaus (5,5 km) – Rückweg gleich oder nach ca. 20 Min. links in den Fußweg (Dr.-Hohenadl-Weg) zur Oybachmündung einbiegen Höhe: 814 – 1.009 m Länge: 11 km (hin und zurück)

tipp tour oytAl bergroller Nach einer Bergtour oder einem Spaziergang ins Oytal wird Ihnen ein einzigartiger Service geboten: Fahren Sie die ca. 5 km lange Strecke mit dem Roller zurück ins Tal! Bei trockenen Straßenverhältnissen im Sommer stehen die Roller ab 15:00 Uhr direkt am Berggasthaus Oytalhaus für Sie bereit. Die Leihgebühr pro Roller beträgt EUR 6,- . Diese können beim Fahrrad Heckmair gegenüber der Nebelhornbahn wieder abgegeben werden. Die Roller verfügen über leistungsstarke Bremsen, außerdem werden Helme zum Verleih angeboten. Das Mindestalter für die Benutzung beträgt 10 Jahre bzw. die Mindestgröße 140 cm.

038

gerStruben Mühlenbrücke* – Gruben – Dietersberg – dann links die Straße nach Gerstruben Rückweg: a) gleicher Weg b) Hölltobel (nur für Geübte und nur im Sommer begehbar) c) über den Rautweg (nur im Sommer begehbar) Höhe: 814 – 1.154 m Länge: ca. 11 km (hin und zurück) birgSAu – einöDSbAch Oberstdorf Haus – Prinzenstraße – Renksteg – Skiflugschanze – Fellhornbahn – Anatsstein – Birgsau (10,5 km) – Einödsbach und den gleichen Weg zurück zum Ausgangspunkt Höhe: 814 – 1.114 m Länge: ca. 25 km (hin und zurück)

FreibergSee – SchWAnD Oberstdorf Haus – Prinzenstraße – Renksteg – Aufstieg zum Freibergsee – Wanderung rund um den Freibergsee – zur Skiflugschanze – weiter nach Schwand – auf der Fahrstraße zurück zum Auslauf der Skiflugschanze – über Renksteg – Prinzenstraße – Oberstdorf Haus Höhe: 814 – 930 m Länge: ca. 11 km (hin und zurück) Schönblick – hochleite Busfahrt bis zur Talstation der Söllereckbahn – Auffahrt mit der Söllereckbahn – Wanderung von der Bergstation über Hühnermoos nach Hochleite – Abstieg zum Freibergsee – teilweise Umwanderung des Sees – Abstieg zum Renksteg – zurück zum Oberstdorf Haus Höhe: 814 – 1.345 m Länge: ca. 7 km (hin und zurück)

bergWAnDerungen – tAgeStouren Nur im Sommer begehbar! lAuFbAcher eck (nur für Geübte) Auffahrt mit der Nebelhornbahn zur Bergstation (2. Sektion) – Wanderung über den Zeigersattel zum Laufbacher Eck (2.179 m) – zum Himmeleck (2.004 m) – Käseralpe (1.400 m) – Abstieg ins Oytal (1.009 m) Dauer: ca. 6 - 7 Stunden Fellhorn-grAtWAnDerung Auffahrt mit der Söllereckbahn nach Schönblick / Schrattenwang (1.400 m) – Wanderung zum Söllereck (1.700 m) – Schlappoldkopf (1.928 m) – weiter zum Fellhorngipfel (2.039 m) Rückweg: a) mit der Fellhornbahn zurück zur Talstation Faistenoy b) Abstieg vom Fellhorn über Schlappoldhöfle – Laiter – Ringang – Schwand nach Oberstdorf Dauer: ca. 5 - 6 Stunden


oberStDorF WAnDern Wandervoschläge 2.224

tipp älpeleSAttel (nur für Geübte) Wanderung über Gruben – Gerstruben – ins Dietersbachtal – Aufstieg zum Älpelesattel (1.780 m) – Abstieg über Käseralpe (1.400 m) ins Oytal (1.009 m) und zurück nach Oberstdorf. Dauer: ca. 6 - 7 Stunden Am Fellhorn Auffahrt mit der Fellhornbahn (Kabinenbahn) zur 1. Sektion-Bergstation nähe Schlappoldsee (1.780 m) oder 2. Sektion zur Gipfelstation (1.967 m). Von der Bergstation „Schlappoldsee“ besteht die Möglichkeit zum Wandern auf den Fellhorngipfel (ca. 1 Std.) oder von der Gipfelstation zur Kanzelwand (ca. 1 Std.). Ein besonderer Tipp: der leicht begehbare Blumen- und Wanderlehrpfad und die einmalige Alpenrosenblüte von ca. Mitte / Ende Juni bis Mitte Juli Am nebelhorn Auffahrt mit der Nebelhornbahn (Kabinenbahn) in 3 Sektionen zum Nebelhorngipfel (2.224 m). Ab der Bergstation (2. Sektion) bestehen zahlreiche Wandermöglichkeiten, z. B. Geologischer Lehr- und Wanderpfad, zudem erwartet Sie ein einmaliges Panorama. - zum Gipfel (ca. 45 Minuten) - zum Seealpsee (ca. 1 Stunde) Nur im Sommer begehbar! - zur Talstation (ca. 2 Stunden) - im Winter: Höhenpanoramaweg an der Bergstation Höfatsblick (1,5 km) Am Söllereck – ideales Familienwandergebiet Fahrt mit dem Bus zur Talstation der Söllereckbahn und Auffahrt mit der Söllereckbahn 6er-Kabinenbahn nach Schönblick / Schrattenwang. Von der Bergstation bestehen zahlreiche Wandermöglichkeiten, z. B. nach Riezlern / Kleinwalsertal (ca. 1 ½ Std.) oder nach Hochleite / Freibergsee (ca. 2 ½ Std.).

breitAchklAmm – ein einzigartiges Naturdenkmal (Sommer & Winter) Fahrt mit dem Bus über Tiefenbach zum unteren Eingang der Klamm. Durchwanderung der Breitachklamm bis „Walserschanze“ (ca. ¾ Std.) oder kurz vor der Walserschanze über die Brücke weiter zum Gasthaus „Waldhaus“ nach Riezlern / Kleinwalsertal (ca. 2 ½ Std.). Vom Ausgang der Klamm besteht eine Busverbindung ins Kleinwalsertal und nach Oberstdorf. heini-klopFer-SkiFlugSchAnze Fahrt mit der Doppelsesselbahn vom Auslauf der Schanze zum Schanzentisch und weiter mit dem Personenaufzug zum höchsten Punkt (schöner Aussichtspunkt). Wieder am Boden angekommen, eröffnen sich zahlreiche Wanderungen zum nahe gelegenen Freibergsee, Schwand, Hochleite, Söllereck etc.

Natürlich gibt diese Auswahl nur über eine kleine Anzahl der in Oberstdorf vorhandenen Wandermöglichkeiten Auskunft! In den verschiedenen Stellen der TouristInformation Oberstdorf erhalten Sie u. a. die Wanderkarte OberstdorfKleinwalsertal vom AVA-Verlag, 1:30.000 (EUR 6,90) oder die Heilklima-Wanderkarte rund um Oberstdorf (EUR 3,–). Zudem erhalten Sie in den örtlichen Buchhandlungen weiteres ausführliches Material.

* Mühlenbrücke: nahe der Nebelhornbahn-Talstation, ca. 200 m südlich ** Schlechtenbrücke: am westlichen Ortsrand in Verlängerung der Weststraße

ohne AbgrunD keine berge Das Begehen des voralpinen und alpinen Geländes erfordert gute Kondition, Geschick und Trittsicherheit. Festes Schuhwerk, eine den Bedingungen angepasste Ausrüstung und eine gute Vorbereitung (u. a. Einholen der Wetterinformationen, Zeit- und Alternativenplanung) sind unbedingt notwendig. Weitere Auskünfte und persönliche Beratung: Alpine Beratung, Tel. 0 83 22 / 700 - 200 Wetteransage-Dienst, Tel. 0 83 22 / 12 21 039


2.224 oberStDorF WAnDern Bergtouren

bergtouren hüttenAnStiege unD -verbinDungSWege

edmund-probst-haus (DAv) Hüttenwirt: Georg Säckl / Rosi Käs Nebelhorn 1, 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 47 95 E-Mail: probsthaus@yahoo.de enzianhütte (privathütte) Hüttenwirt: Daniel Schwegler Kirchsteige 6 87509 Immenstadt / Bühl Tel. +49 (0) 170 / 7 93 16 55 Hütten-Hotline: +49 (0) 83 22 / 700 - 150 www.enzianhuette-oberstdorf.de Fiderepasshütte (DAv) Hüttenwirte: Dagmar & Hubert Kaufmann Walserstr. 87, 87569 Mittelberg Tel. +43 (0) 664 / 3 20 36 76 Fax +43 (0) 664 / 55 17 31 57 E-Mail: info@fiderepasshuette.de Hütten-Hotline +49 (0) 83 22 / 700 - 151 www.fiderepasshuette.de kemptner hütte (DAv) Hüttenwirte: Gabi & Martin Braxmair 87561 Oberstdorf Hüttenfax 0 83 22 / 30 09 19 09 Hütten-Hotline +49 (0) 83 22 / 700 - 152 www.kemptner-huette.de mindelheimer hütte (DAv) Hüttenwirte: Centa & Jochen Krupinski 87561 Oberstdorf Hüttenfax 0171 / 67 06 673 Talfax: 0 83 78 / 72 38 Hütten-Hotline +49 (0) 83 22 / 700 - 153 www.mindelheimer-huette.de prinz-luitpold-haus (DAv) Hüttenwirt: Andreas Berktold Fax 0721 / 15 13 05 728 E-Mail: post@prinz-luitpoldhaus.de Hütten-Hotline +49 (0) 83 22 / 700 - 154 www.prinz-luitpoldhaus.de

040

hüttenAnStiege oberStDorF – FiDerepASS-hütte Über die blumenübersäten Berghänge im Fellhorngebiet geht es über die Obere Bierenwang Alpe bergauf. Nach dem Kühgund folgt ein letzter steiler Anstieg zur Fiderepass-Hütte. · Bei Busbenutzung Oberstdorf – Fellhornbahn und Auffahrt bis zur Mittelstation ca. 2 Std. Fußmarsch von der Mittelstation Fellhornbahn (1.780 m) bis Fiderepass-Hütte (2.070 m) · Fellhornbahn-Parkplatz – Fiderepass-Hütte ca. 3,5 Std.

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Fiderepass-Hütte

· Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau ca. 3,5 Std. bis Rappenseehütte (2.091 m) über Einödsbach (1.114 m), Petersalpe (1.296 m) und Enzianhütte (1.780 m) · Fellhornbahn-Parkplatz – Rappenseehütte ca. 4 Std.*

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Rappenseehütte ca. 5,5 Std.*

oberStDorF – enziAnhütte 1.780 m Anstieg siehe Rappenseehütte. Die Enzianhütte liegt von Birgsau aus auf etwas mehr als der halben Strecke zur Rappenseehütte. · Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau ca. 2,5 Std.*

ca. 5 Std.*

oberStDorF – minDelheimer hütte Durch das Rappenalptal gelangt man zur Schwarzen Hütte. Hier steigt der Weg steil an, verläuft aber ab der unteren Angererhütte etwas flacher über Bergwiesen bis zur DAV-Schutzhütte. · Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau ca. 4 ½ Std. bis zur Mindelheimer Hütte (2.058 m) über das Rappenalptal, Schwarze Hütte (1.242 m) und Untere Angererhütte (1.500 m) · Fellhornbahn-Parkplatz – Mindelheimer Hütte ca. 5 Std.*

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Mindelheimer Hütte ca. 6,5 Std.*

oberStDorF – rAppenSeehütte Gleich nach Birgsau steigt der Weg bis Einödsbach an, bevor er bis zur Petersalpe ins Rappenalptal verläuft. Hier geht es über eine steile Stufe hinauf zur Enzianhütte. An dieser vorbei steigt der Weg stetig bergauf bis zum Sattel am Muskopf. Von hier steigt der Weg noch einmal kurz an bis zur Hütte am Rappensee.

oberStDorF – WAltenberger hAuS Von Einödsbach führt der Anstieg durch das Bacherloch. An dessen Ende muss eine Steilstufe überwunden werden, bevor der Weg auf einem flacheren Rücken bis zur DAV-Schutzhütte ansteigt. · Bei Busbenutzung Oberstdorf – Birgsau ca. 3 Std. über Einödsbach und Bacherloch zum Waltenberger Haus (2.084 m) · Fellhornbahn-Parkplatz – Waltenberger Haus ca. 3,5 Std.*

· Oberstdorf (Ortsmitte) – Waltenberger Haus ca. 5 Std.*

oberStDorF – kemptner hütte Durch das Trettachtal geht es vorbei an Spielmannsau und Oberau bis zur Talstation der Materialbahn. Nun steigt der Weg zunächst behaglich an bis zur Eisenbrücke, dann steil empor auf „das Knie“. Durch den Sperrbachtobel geht es weiter, zuletzt über Wiesen bis zur Kemptner Hütte. · Bei Busnutzung oder PKW Oberstdorf – Renksteg


oberStDorF WAnDern Bergtouren 2.224

von hier aus ca. 3,5 Std. bis zur Kemptner Hütte. Eventuell mit dem Taxi bis nach Spielmannsau und dann sind es noch 2,5 Std. bis zur Kemptner Hütte (Taxen dürfen das Tal von abends 18.00 Uhr bis morgens 9.00 Uhr befahren, Taxi-Zentrale Tel. 0 83 22 / 98 210 oder Kleinbus unter Tel. 0 83 22 / 30 15). · Oberstdorf (Ortsmitte) – Kemptner Hütte ca. 4 Std.*

oberStDorF – eDmunD-probSt-hAuS (direkt an der Bergstation der Nebelhornbahn) Diese DAV-Schutzhütte ist mit der Bergbahn am einfachsten zu erreichen. Zu Fuß geht es durch den Faltenbachtobel hinauf, an der vorderen Seealpe vorbei zur hinteren Seealpe. Hier steigt der Weg zunächst etwas steiler zur Hütte an. · Auffahrt mit der Nebelhornbahn ca. 15 Minuten · Oberstdorf (Ortsmitte) – Edmund-Probst-Haus ca. 3 Std.*

· Oytalhaus – Gleitweg ca. 5 Std.*

von hütte zu hütte FiDerepASS-hütte – minDelheimer hütte Von der Fiderepass-Hütte geht es zunächst bergauf auf die gleichnamige Scharte. Am Grat entlang trennt sich der Weg. Variante a) Abstieg auf den Krumbacher Höhenweg. Von hier ist es ein leichtes Bergauf / Bergab bis zum Tagesziel. ca. 3 Std. Variante b) über Mindelheimer Klettersteig ca. 4 Std.*

minDelheimer hütte – rAppenSeehütte Von der Mindelheimer-Hütte geht es bergab bis zur Talsohle, von dort hinauf zum Schrofenpass und weiter zum Muskopf. Hier folgt der finale Anstieg zur Rappenseehütte. Alternativ: Enzianhütte. ca. 4,5 Std.*

enziAnhütte – rAppenSeehütte Von der Enzianhütte geht es leicht bergauf bis zum Muskopf-Sattel und von dort etwas steiler bis zur Rappenseehütte. ca. 1 Std.* Enzianhütte – Mindelheimer Hütte über Mutzentobel – Schrofenpass. ca. 5 Std.* rAppenSeehütte – WAltenberger hAuS Auf der anspruchsvolleren Hälfte des Heilbronner Höhenweges müssen einzelne Wegpassagen auf felsigem Untergrund zurück gelegt werden, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern. Diese sind mit Stahlseilsicherungen, einer Leiter und einer Brücke versehen. Von der Rappenseehütte geht es über die Nordseite des Hohen Lichts zum Steinschartenkopf und von dort bergab zur Socktalscharte. (Hier bereits möglicher Abstieg.) Der Weg führt über den Bockkarkopf zur gleichnamigen Scharte und steigt dann zum Waltenberger Haus ab. Variante a) über Socktalscharte 3,5 Std.* Variante b) über Bockkarscharte 4,5 Std.* WAltenberger hAuS – kemptner hütte Der steile Weg führt zunächst bergauf zur Bockkarscharte. Von hier geht es über Schneefelder am Fuße der Mädelegabel weiter über Bergwiesen an der schwarzen Milz bergab bis zum Mädelejoch. Von hier ist es nicht mehr weit zur Kemptner Hütte. Über Bockkarscharte, Schwarzmilzferner und Mädelejoch ca. 3,5 Std.*

rAppenSeehütte – kemptner hütte Der Heilbronner Weg ist einer der schönsten, aber auch einer der anspruchsvollsten Wanderwege der Allgäuer Alpen! Die Bockkarscharte mit dem möglichen Abstieg zum Waltenberger Haus bildet den Mittelpunkt der Tour. Beschreibungen des Weges siehe Rappenseehütte – Waltenberger Haus – Kemptner Hütte. Über Heilbronner Weg – Schwarzmilzferner und Mädelejoch

rappenseehütte (DAv) Hüttenwirte: Sylvia Socher & Andreas Greiner Postfach 14 12, 87554 Oberstdorf Hüttenfax 0171 / 26 31 250 Talfax: 0 83 26 / 36 62 74 Hütten-Hotline +49 (0) 83 22 / 700 - 155 www.rappenseehuette.de Schwarzenberghütte (DAv) Hüttenwirt Albert Hanschek 87541 Hinterstein / Schwarzenberg 17 Hüttentelefon: 0173 / 39 27 766 Schwarzwasserhütte (DAv) Hüttenwirte: Petra & Peter Zwischenbrugger 87568 Hirschegg Tel. +43 (0) 5517 / 30 210 Waltenberger haus (DAv) Hüttenwirt: Gerhard Böllmann Post Einödsbach, 87561 Oberstdorf Hütten-Hotline +49 (0) 83 22 / 700 - 156 Widdersteinhütte (Privathütte) Hüttenwirte: Alexandra & Peter Jochum Hochkrumbach 9 B, A – 6767 Warth Tel. +43 (0) 664 / 39 12 524 E-Mail: widdersteinhuette@aon.at Aktuelle Informationen zu den Hütten bieten unsere HüttenHotlines (keine Anmeldung über Hotlines möglich). Die vorwahl ist jeweils 0 83 22: · enzianhütte Tel. 700 - 150 · Fiderepasshütte Tel. 700 - 151 · kemptner hütte Tel. 700 - 152 · mindelheimer hütte Tel. 700 - 153 · prinz-luitpold-haus Tel. 700 - 154 · rappenseehütte Tel. 700 - 155 · Waltenberger haus Tel. 700 - 156

ca. 6 Std.*

041


2.224 oberStDorF WAnDern Bergtouren

kemptner hütte – eDmunD-probSt-hütte Auf dieser langen Höhenwanderung, die eine gute Kondition erfordert, geht es von der Kemptner Hütte bergauf zum Fürschießersattel. Nach einem kurzen Abstieg folgt man dem Grat bis zum Rauheck. Auf den Abstieg zum Eissee folgt der Aufstieg zum Himmeleck. Nach dem letzten Anstieg zum Laufbacher Eck geht es über ein mit Stahlseilen und Tritthilfen versehenes Teilstück, bevor der Weg zur Edmund-ProbstHütte quert.

DAv-SektionSADreSSen 1) 87561 Oberstdorf Herm.-v.-Barth-Str. 15 a Geschäftszeiten: Do 18.30 - 19.30 Uhr Tel. +49 (0) 83 22 / 69 07 2) Allgäu-Immenstadt in 87516 Sonthofen Hochstraße 12 Postfach 12 06 Geschäftszeiten: Mo - Do: 8.00 - 12.00 & 14.00 - 17.00 Uhr Tel. +49 (0) 83 21 / 26 776 3) 87404 Kempten Postfach 14 24 Geschäftszeiten: Mo - Fr: 14.00 - 19.00 Uhr (außer Dienstag) Tel. +49 (0) 8 31 / 20 927 Fax +49 (0) 8 31 / 10 727 4) Sektion Mindelheim Reichenwallerstraße 8 87719 Mindelheim Vorstand: Josef Schafnitzel Tel. +49 (0) 82 61 / 73 80 73 Mi & Fr 16.30 - 19.30 Uhr 5) siehe Hüttenanschriften

kemptner hütte – prinz-luitpolD-hAuS Bis zum Himmelecksattel gleicher Weg wie bei Kemptner Hütte – Edmund Probst Weg. Am Himmeleck steigt der Weg kurz Richtung Schönberger-Hütte ab, bevor er am Wiedemerkopf auf der gegenüberliegenden Seite zur DAVSchutzhütte ansteigt. Über Fürschießersattel – Kreuzeck – Rauheck – Eissee – Wildenfeldhütte – Mitteleck – Himmelecksattel – Schönberghütte zum PrinzLuitpold-Haus (1.846 m) ca. 8 – 9 Std.*

prinz-luitpolD-hAuS – eDmunD-probSt-hAuS Vom Prinz-Luitpold-Haus fällt der Weg zur Schönberg-Hütte ab, bevor er an der Ostseite des Schnecks Richtung Laufbacher Eck ansteigt. Am höchsten Punkt der Tagesetappe angekommen, geht es wieder bergab, bevor man ein mit Stahlseilen und Tritthilfen versehenes Teilstück an der Südseite des Lachenkopfes zum Schochen quert. Hier zieht sich der Weg leicht bergab und führt über den Zeigersattel bis zum Edmund-Probst-Haus. Über Schönberghütte – Laufbacher Eck zum Edmund-Probst-Weg ca. 4 – 5 Std.*

bergtouren – hüttenAnStiege Die Touren sind je nach Witterungsverhältnissen in der Regel nur von ca. Juni bis Mitte Oktober möglich. Die Unterkunftshütten sind ebenfalls nur während dieser Zeit geöffnet. Vereinzelt öffnen manche ab Ende Mai. Unbedingt erforderlich: Trittsicherheit, gutes Schuhwerk, teilweise Schwindelfreiheit, Grundkondition und berggerechte Ausrüstung. * Die Zeitangaben sind durchschnittliche Gehzeiten. Je nach körperlicher Verfassung können die Zeiten über- bzw. unterschritten werden. (Flache bis leicht ansteigende Wegstrecken ca. 4 – 6 km pro Stunde, steilere Anstiege z. B. bei Bergwanderwegen 300 – 400 Höhenmeter pro Stunde.)

hütten preiSliSte nAme Der hütte

Lage

Preis* für ein Bett

Preis* Matratzenlager

Bewirtschaftet von … bis …

NichtMitglied

DAVMitglied

NichtMitglied

8,–

16,–

Mitte Mai bis Mitte Oktober

2.065 m

prinz-luitpolD-hAuS (DAv) 2)

12,–

24,–

8,–

16,–

Anfang Juni bis Mitte Oktober

1.846 m

eDmunD-probSt-hAuS (DAv) 2)

12,–

24,–

8,–

16,–

1.930 m

WAltenberger hAuS (DAv) 2)

12,–

24,–

8,–

16,–

kemptner hütte (DAv) 3)

12,–

24,–

8,–

16,–

Pfingsten bis Mitte Oktober Weihnachten bis Weißer So. Anfang Juni bis ca. 15. Oktober Anfang Juni bis Mitte Oktober

rAppenSeehütte (DAv) 3)

12,–

24,–

8,–

16,–

Anfang Juni bis Mitte Oktober

2.091 m

8,–

16,–

Ende Mai bis Mitte Oktober

2.013 m

15,–

15,–

Ende Mai bis Mitte Oktober

1.780 m

FiDerepASShütte (DAv) 1)

je nach Schnee- und Wetterlage!

Am Fuße der Hammerspitze Nähe Hochvogel

Nebelhorn-Bergstation Bockkar / Mädelegabel

2.084 m 1.844 m

Oberes Mädele / Kratzer Hochrappenkopf

minDelheimer hütte (DAv) 4)

Nähe Liechelkopf / Klettersteig enziAnhütte 5)

Rappenalptal * in EUR

35,–/ DZ 35,–/ DZ mit Frühstück

Änderungen vorbehalten

1/2 Preis für die Übernachtungen im Lager für Kinder und Jugendliche (6. vollendetes bis 17. Lebensjahr)

042

Höhenlage

DAVMitglied


oberStDorF WAnDern Bergtouren 2.224

WAS Alle hüttengäSte WiSSen Sollten: Die Alpenvereinshütten sind in erster Linie Bergsteigerstützpunkte und keine Hotels. Einige Hütten haben durch technische Erschließung ihres Umfeldes ihre Stützpunktfunktion verloren. Die Hütten wurden deshalb in verschiedene Kategorien mit z. T. abweichenden Hüttenordnungen eingeteilt. Es ist üblich, dass sich jeder Hüttenbesucher bei Ankunft in das Hüttenbuch mit Namen, Wohnort (Urlaubsanschrift) und seinem nächsten Tagesziel einträgt. Im Fall einer Suchmeldung kann dies unter Umständen hilfreich sein. hütten Der kAtegorie i Eine Hütte der Kategorie I ist eine schlichte Schutzhütte, die ihren ursprünglichen Charakter als Stützpunkt in einem bergsteigerisch bedeutsamen Gebiet für Bergsteiger bewahren muss. Sie ist nur in Ausnahmefällen mit mechanischen Hilfen erreichbar; der Aufstieg erfordert mindestens eine Gehstunde. hütten Der kAtegorie ii Eine Hütte der Kategorie II ist eine Alpenvereinshütte mit Stützpunktfunktion in einem viel besuchten Gebiet, die sich wegen der besseren Ausstattung und Verköstigung für einen mehrtägigen Aufenthalt eignet. Sie kann mechanisch erreichbar sein und ist in der Regel ganzjährig bewirtschaftet. hüttenorDnung Rechte und Pflichten der Hüttenbesucher regelt die für die jeweilige Hüttenkategorie gültige Hüttenordnung. Sie ist im vollen Wortlaut an gut sichtbarer Stelle angeschlagen. DAS WichtigSte in kürze: · Von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr (in Hütten der Kategorie II erst ab 23.00 Uhr) hat in der Hütte völlige Ruhe zu herrschen. · Bei Platzmangel dürfen Sitzplätze in Gasträumen nicht im Voraus belegt werden. · Radios etc. dürfen in der Hütte und in Hüttennähe nicht betrieben werden. · Rauchen ist in der gesamten Hütte nicht gestattet.

· Hunde und andere Haustiere dürfen nicht mit in den Schlafraum und in die Küche genommen werden. · Eigenen Abfall hat jeder Besucher mit nach Hause zu nehmen. verpFlegung AuF hütten Von 12.00 bis 20.00 Uhr muss mindestens eine warme Mahlzeit angeboten werden. Es muss ein alkoholfreies Getränk angeboten werden, das mindestens 40% billiger ist als Bier in gleicher Menge. Die Hütten-Wirtsleute haben das Frühstück und das Teewasser zeitlich abgestimmt auf die lokale bergsteigerische Notwendigkeit anzubieten. Selbstversorgung ist nicht gestattet. Ausgenommen sind Mitglieder und Gleichgestellte, die jedoch, wenn sie nichts konsumieren, einen Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur der Hütte gemäß Tarifordnung entrichten. Nichtmitgliedern steht kein Recht zur Selbstversorgung zu. Mitgebrachte alkoholische Getränke dürfen generell nicht getrunken werden. nächtigung Die Übernachtung auf Hütten der Kategorie I findet in so genannten „Matratzenlagern“ statt. Zu jedem Lagerplatz gehören ein bis zwei Decken sowie ein Kopfkissen. Die Schlafplätze dürfen nur mit Schlafsack benutzt werden. Die meisten Hütten dieser Kategorie haben auch ein beschränktes Angebot an Betten und Zimmern. Bei Überfüllung der Hütten werden Notlager eingerichtet. AnSpruch AuF SchlAFplätze Bevorzugten Anspruch auf einen Schlafplatz vor allen Hüttengästen haben: Erkrankte oder Verletzte und Rettungsmannschaften im Dienst. Vorhandene Notlager werden erst vergeben, wenn alle Schlafplätze belegt sind.

tipp Ausrüstung tagsüber · Rucksack (35 – 45 Liter) · Gebietskarte (topographische Karte Maßstab 1 : 25.000 – 1 : 50.000) · Gebietsführer (und ggf. sonst. Literatur) · Bergschuhe (knöchelhoch, Profilsohle) · Strümpfe / Funktionssocken · Unterwäsche (Funktionsunterwäsche) · Berghose (lang, nicht zu eng) · Pullover / Faserpelz · Regenschutz (Anorak und Hose) · Mütze und Handschuhe · evtl. Teleskopstöcke · Trinkflasche · Sonnenbrille (min. 98% UV-Schutz) · Sonnencreme (min. LSF 20) · Sonnenhut / leichte Schildmütze · Verpflegung (z. B. Müsliriegel) · Getränke (z. B. Getränkepulver) · Geldbeutel mit Ausweisen · Stirn- oder kleine Taschenlampe · Erste-Hilfe · kleines Reparaturset (z. B. Nähzeug, Ersatz-Schnürsenkel, Sicherheitsnadeln) · Mobiltelefon ausgeschalten, kann u. U. hilfreich sein Ausrüstung für die hütte · leichte Bekleidung · Hüttenschlafsack · Waschzeug · Hüttenschuhe (z. B. leichte Turnschuhe) Quelle & weitere Informationen: www.Deutscher-Alpenverein.de

vorAnmelDung Eine Voranmeldung für Einzelwanderer ist nicht üblich. Bei Familien- und Gruppenübernachtungen ist es dringend zu empfehlen, die Hütten vorher anzuschreiben. Die Hütten-Wirtsleute dürfen Vorausbestellungen für max. 75% der Schlafplätze entgegennehmen. Die Erhebung einer Vorauszahlung ist gemäß der Tarifordnung zulässig.

043


2.224 oberStDorF WAnDern Busverbindungen

inFo: Wichtige telefonnummern: Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA): 0 83 22 / 96 770 Tourismus Oberstdorf: 0 83 22 / 700 - 0 Taxizentrale Oberstdorf: 0 83 22 / 98 210 Berggasthaus Spielmannsau: 0 83 22 / 30 15 Stellwagen in Oberstdorf: 0 83 22 / 96 210

buSverbinDungen erreichbarkeit der DAv-Schutzhütten mit öffentlichen verkehrsmitteln eDmunD-probSt-hAuS Mit der Nebelhornbahn; erste Bergfahrt 08.30 Uhr, letzte Bergfahrt 16.30 Uhr ab Talstation, letzte Talfahrt 16.50 Uhr ab Bergstation Höfatsblick. WAltenberger hAuS, rAppenSeehütte, enziAnhütte Mit dem Bus: Ab Busbahnhof Oberstdorf ab ca. 6.50 Uhr stündlich, zu den Hauptzeiten halbstündlich bis Birgsau. Letzter Bus hin: 18.30 Uhr / zurück 19.25 Uhr; alternativ mit dem Taxi bis Einödsbach. Alternativ mit dem Stellwagen ab Megever Platz in Oberstdorf; Abfahrt ca. 10.00 Uhr, täglich von Montag bis Sonntag. Rückfahrt etwa um 13.30 / 14.00 Uhr. Dauer ca. 1,5 Stunden. kemptner hütte Mit dem Taxi oder einem Shuttle-Service des gleichnamigen Berggasthauses bis Spielmannsau bzw. von hier aus zurück nach Oberstdorf. Alternativ mit dem Stellwagen ab Megever Platz in Oberstdorf; Abfahrt ca. 10.00 Uhr, täglich von Montag bis Sonntag. Rückfahrt etwa um 13.30 / 14.00 Uhr. Dauer ca. 1,5 Stunden. minDelheimer hütte Mit dem Bus: Ab Busbahnhof Oberstdorf ab ca. 6.50 Uhr stündlich, zu den Hauptzeiten halbstündlich bis Birgsau. Alternativ ab ca. 7.10 Uhr alle 20 Minuten, zu den Hauptzeiten alle 10 Minuten nach Mittelberg. Letzter Bus hin: 21.05 Uhr / zurück: 20.50 Uhr. Alternativ mit dem Taxi bis Birgsau bzw. bis zum Bergheim Moser im Kleinwalsertal. Alternativ mit dem Stellwagen ab Megever Platz in Oberstdorf; Abfahrt ca. 10.00 Uhr, täglich von Mo bis So. Rückfahrt etwa um 13.30 / 14.00 Uhr. Dauer ca. 1,5 Stunden. FiDerepASShütte Mit dem Bus: Ab Busbahnhof Oberstdorf ab ca. 6.50 Uhr stündlich, zu den Hauptzeiten halbstündlich bis Birgsau. Alternativ ab ca. 7.10 Uhr alle

044

20 Minuten, zu den Hauptzeiten alle 10 Minuten nach Mittelberg. Mit der Fellhornbahn; erste Bergfahrt 08.30 Uhr, letzte Bergfahrt 16.30 Uhr ab Talstation, letzte Talfahrt 16.50 Uhr ab Mittelstation. Alternativ mit dem Stellwagen ab Megever Platz in Oberstdorf; Abfahrt ca. 10.00 Uhr, täglich von Montag bis Sonntag. Rückfahrt etwa um 13.30 / 14.00 Uhr. Dauer ca. 1,5 Stunden. bitte beAchten Sie: a lle a ngaben entsprechen den a bfahrtszeiten im vergangenen Jahr 2009. Änderungen vorbehalten! die genauen a bfahrtszeiten erhalten s ie bei den regionalen Verkehrsbetrieben r Va oder bei der Tourist-Information in o berstdorf.

richtigeS verhAlten in Den bergen grunDregeln: 1. Die ersten Tage des Bergurlaubes langsam angehen und sich an die Höhenluft gewöhnen. 2. Wegstrecken eher defensiv planen, kalkulieren Sie Zeit für ausgiebige Pausen ein. 3. Schätzen Sie ab, ob die Tour für alle Teilnehmer mit Genuss zu schaffen ist. 4. Achten Sie auf die Tageszeiten und eine rechtzeitige Rückkehr vor Einbruch der Dunkelheit. 5. Überlegen Sie frühzeitig aufzubrechen; dies gilt vor allem bei sehr langen Wanderungen (über 8 Stunden), unklaren Wetteraussichten, starker Tageserwärmung und Gewitterneigung am Nachmittag. 6. Erkundigen Sie sich im Vorfeld genau über das Wetter und nehmen Sie die Ankündigungen von Kaltfronten, Gewittern oder Schneefall (auch im Hochsommer!) ernst! 7. Informieren Sie Angehörige, Hüttenwirte (Hüttenbuch!), oder Vermieter über Tourenverlauf und voraussichtliche Rückkehrzeit. Sollten Sie Ihre Pläne bei einer Tour ändern (z. B. Hütten-


oberStDorF WAnDern Verhalten in den Bergen 2.224

übernachtung), informieren Sie unbedingt die betreffenden Personen im Tal. 8. Wenn Sie unerfahren sind, machen Sie Ihre ersten alpinen Gehversuche mit örtlichen Wander- oder Bergführern bzw. erfahrenen Begleitern. 9. Bleiben Sie auf den markierten Wegen, vermeiden Sie Abkürzungen. … für das übernachten auf DAvSchutzhütten 1. Beachten Sie die Hüttenordnung! 2. Denken Sie an Hüttenschuhe und einen Hüttenschlafsack. Dieser ist Pflicht auf DAVSchutzhütten! 3. In der Hochsaison ist es ab einer gewissen Personenanzahl sinnvoll, sich anzumelden (meist ab 6 Personen). Für weniger Personen ist keine Anmeldung notwendig. 4. Falls Sie vorreserviert haben und Ihr Lager nicht in Anspruch nehmen, ist eine Absage hilfreich. … für Familien 1. Gehzeiten und Schwierigkeit des Weges müssen dem Alter und dem Leistungsvermögen der Kinder entsprechen. 2. Kinder brauchen bei Bergtouren genügend Pausen bzw. Spiel & Freizeit um sich zu erholen. 3. Ersatz(unter-)wäsche, warme Kleidung und Regenschutz für die Kinder nicht vergessen. 4. Kinder nur im sicheren und überschaubaren Gelände vorausgehen lassen. Beim Aufstieg bleibt der Erwachsene dicht hinter dem Kind, um mögliche Abrutscher abzufangen oder um bei großen Stufen Hilfestellung zu geben. 5. Vermeiden Sie vor allem bei kleineren Kindern Situationen oder Aktionen, vor denen das Kind Angst hat. Steinschlaggefährdetes Gelände ist unbedingt zu umgehen. 6. Ein Seilstück (9 Millimeter, 10 Meter Länge) sowie ein Gurt für die Kinder sollte bei Wegen mit ausgesetzten Stellen dabei sein. … für die richtige Ausrüstung 1. Grundsätzlich gilt: Für alle Touren in alpinem Gelände sind knöchelhohe Bergschuhe mit Profilsohle Voraussetzung! 2. Auf entsprechende, der Jahreszeit angepasste Bekleidung achten! 3. Regen- oder Kälteschutz sollte immer dabei sein!

4. Bei Touren in unbekanntem Gelände sind Wanderkarten hilfreich. 5. Auf ausreichend Sonnenschutz (Sonnencreme, Sonnenbrille, Kopfschutz) achten. 6. Ein Erste-Hilfe-Set samt Rettungsdecke kann im Notfall Leben retten. 7. Mobiltelefone können die Rettungszeit erheblich verkürzen. Lassen Sie das Handy ausgeschalten, solange Sie es nicht benötigen! 8. Teleskopstöcke können die Gelenke - besonders beim Bergabgehen - erheblich entlasten. 9. Taschen- oder Stirnlampen für Spätherbsttouren oder Hüttenübernachtungen sind empfehlenswert. … für unsere natur 1. Benutzen Sie wann immer möglich die öffentlichen Verkehrsmittel und parken Sie umwelt-bewusst. Die zentralsten Parkplätze in Oberstdorf befinden sich am Ortseingang, nur wenige Geh-minuten vom Busbahnhof entfernt (P1 bis P2). 2. Bleiben Sie auf den Wegen! Latschenfelder, Gebirgswiesen oder Gebirgswald sind Lebensräume für Wildtiere. 3. Hunde gehören an die Leine. 4. Geben Sie Ihren Mitmenschen eine Chance, die Natur so aufzufinden, wie Sie diese selbst vorgefunden haben. Nehmen Sie Ihren Müll wieder mit nach Hause! 5. Schließen Sie jedes Viehgatter, das Sie selbst geöffnet haben. Entlaufenes Alpvieh bringt den Hirten oder Bergbauern erhebliche Mehrarbeit. verhalten beim bergunfall: - Ruhe bewahren und überlegt handeln! - Erste Hilfe nach bestem Wissen und den eigenen Möglichkeiten leisten, Improvisation ist besser, als gar nichts zu tun! Was man immer tun kann: a) Notfallmeldung abgeben b) Verletzten aus Gefahrenzone bringen, situationsgerecht lagern c) Verletzten intensiv betreuen, zuwenden, nicht alleine lassen

Die 5 W´s der Alarmierung: Wer meldet Name & Rückrufnummer Was ist passiert Art & Schwere der Verletzungen Wo ist es passiert möglichst genaue Ortsangaben Wieviele verletzte Anzahl der Verletzten, Beteiligten Wann ist der unfall passiert auf Nachfragen ruhig und überlegt antworten Nach dem Absetzen eines Notrufes mit dem Handy: Handy angeschaltet lassen. Nicht telefonieren, um Verbindung für Rückfragen der Einsatzkräfte frei zu halten. Alpines notsignal: - 6 Mal in der Minute (alle 10 Sek.) ein Signal geben - Ideale Signale sind Pfeifen, Rufen lichtsignale: - 1 Minute Pause, Signal wiederholen Antwort: drei Mal in der Minute (alle 20 Sek.) + 1 Minute Pause zu Fuß hilfe holen: - Ortsangabe, Unfallzeitpunkt, Name der Verunfallten auf Zettel schreiben - Karte mitnehmen bei luftrettung - anfliegenden Hubschrauber auf Unfallstelle aufmerksam machen - Landefläche frei räumen, lose Kleidungsstücke, Seile oder Sonstiges wegräumen - wenn möglich Einweisung mit Y / N-Zeichen (Y = ja, wir brauchen Hilfe, ja auf abgeworfene Fragen, hier landen; N (ein Arm nach oben / einer nach unten) = nein wir brauchen keine Hilfe, nein auf abgeworfene Fragen, nein hier nicht landen)

notrufnummern in den Allgäuer Alpen über handy: Bei deutschem Netz: Leitstelle Kempten 0 83 22 / 19 222; bzw. bei österreichischem Netz: 112 (europaweit) (Achtung Funklöcher!) 045


2.224 oberStDorF WAnDern

tipp geFührte WAnDerungen von touriSmuS oberStDorF Die atemberaubende Natur rund um Oberstdorf gemeinsam in der Gruppe und unter kundiger Führung erleben. Die Wanderführer von Tourismus Oberstdorf zeigen Ihnen die schönsten Wege und Aussichtspunkte! Für Inhaber der Allgäu-Walser-Card ist die Teilnahme kostenlos. Mindestteilnehmerzahl fünf Personen! Alle Termine und Streckenbeschreibungen finden Sie im ausführlichen Wanderprogramm, erhältlich in der Tourist-Information, sowie im Internet unter www.oberstdorf.de

046


2.224 oberStDorF geSchichten Viehscheid

viehScheiDe

in oberStDorF unD SchรถllAng

Festtage am Ende des Alpsommers

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oberStDorF geSchichten Viehscheid 2.224

bunteS treiben, gekränzte kühe unD tönenDe glocken Die Viehscheide am 11.09. und am 13.09. werden traditionell gefeiert.

tipp Die krAnzbinDerin AuS oberStDorF Jule Schleich ist eine der wenigen Kranzbinderinnen, die noch nach alter Sitte den Kopfschmuck herstellen, mit dem das schönste Rind jeder Alpe beim Alpabtrieb geschmückt wird. Mit etwa 25 bis 30 Kränzen werden die Rinder und Kühe der Oberstdorfer Alpen in jedem Herbst gekrönt. Stundenlange Vorbereitungen gehen der eigentlichen Arbeit am Kranz voraus, für dessen Vollendung sie noch einmal vier Stunden braucht.

i

m Frühsommer wird das junge Allgäuer Braunvieh, das die ortsansässigen Bauern dem Alphirten anvertrauen, alljährlich zur Sommerfrische auf die Berge geschickt. Ungefähr hundert Tage bleiben sie dort oben, und wenn im September die Weidezeit zu Ende geht und keinem Tier ein Unheil geschehen ist, was vom Hirten und den wackeren Heiligen St. Wendelin und St. Leonhard mit vereinten Kräften vermieden wurde, kommen die großen Tage der Oberstdorfer und Schöllanger Viehscheide. Diese traditionsreichen Alpabtriebe beschließen den verdienten Alpsommer. Gefolgt von seiner Herde verlässt der Alphirt mit seinem Kranzrind die Alpe. Hierfür wird das schönste Tier ausgewählt und mit einem prachtvollen Gebinde aus Zweigen, Blumen und Bändern geschmückt. Schon von Weitem tönen die riesengroßen Schellen und Glocken, wenn sich das Vieh seinen Weg ins Tal bahnt, sehr zur Freude aller Einheimischen und Gäste. Das Wort „Viehscheid“ besagt, dass das Vieh auf einem großen Platz „geschieden“, d. h. getrennt wird. Jedes kommt zu seinem Besitzer zurück und von hier aus in den Stall. Umrahmt wird dieses einzigartige Erlebnis durch ein wahres Volksfest mit Blasmusik, zünftigen Schlemmereien und dem vorzüglichen Allgäuer Bier.

Tausende von getrockneten Naturblumen und künstlichen Alpenblumen werden auf einem Drahtgestell zu einem farbenprächtigen Gebilde zusammengebunden. Die eingearbeiteten Spiegel sollen während des Abtriebs die bösen Geister am Wegesrand bannen. Am Tage des Viehscheides heißt es für die Kranzbinderin, pünktlich überall dort zur Stelle zu sein, wo sich Vieh und Hirten zum Einzug ins Tal vorbereiten. Bereits im Voraus wurde auf der Alpe mit Maßband und nach bestimmen Schönheitsidealen die Schönheitskönigin unter den Rindern gewählt. Dieses Prachtvieh wird von Jule Schleich mit dem üppigen Kopfschmuck gekrönt. Aber nur, wenn während des Sommers der Viehbestand einer Alpe von Krankheit, Absturz oder einem anderen Unglück verschont blieb, darf die so geschmückte Kranzkuh vom Hirten zum Scheidplatz geführt werden.

gut zu wissen: Der Oberstdorfer Viehscheid findet dieses Jahr am 13. September statt. Fällt dieser Tag jedoch auf einen Sonntag, wird der Viehscheidtermin einen Tag vorgezogen. Die Tiere im Ortsteil Schöllang kehren üblicherweise am 12. September von den Alpwiesen zurück ins Tal. Dieses Jahr trifft der 12. September allerdings auf einen Sonntag. Hier gilt dieselbe Regel – somit findet der Schöllanger Viehscheid im Sommer 2010 bereits am 11. September statt. viehscheidtermine: Schöllang, 11.09.2010 Oberstdorf, 13.09.2010

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2.224 oberStDorF geSchichten Viehscheid

beWährte trADition Nur wenn während des Alpsommers auf den Weiden dem Vieh nichts zugestoßen ist, kehren die Kühe mit Blumengebinden prachtvoll geschmückt ins Tal zurück – ein freudiges Ereignis!

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oberStDorF geSchichten Viehscheid 2.224

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2.224 oberStDorF geSchichten Gerstruben

gerStruben AuSFlugSziel:

Oberstdorfer Geschichtsbuch der Bergbauernwirtschaft inFo: berggasthof gerstruben: Eine urige Einkehrmöglichkeit finden Wanderer im Berggasthof Gerstruben, der je nach Wetterund Schneelage von ca. Anfang Mai bis Oktober geöffnet ist. Auch in der Wintersaison (Dezember bis Ostern) kann man sich hier stärken und die gemütliche Atmosphäre genießen.

tipp gut zu WiSSen: Versäumen Sie nicht, das „Jakobe-Haus“ zu besichtigen! Hier bekommen Sie einen Eindruck vom Leben der einstigen Bergdorfbewohner. Das nahezu unverändert erhaltene Bergbauernhaus wurde von innen und außen aufwendig restauriert und dazu wieder ein traditioneller Bauerngarten angelegt. Die malerischen Stuben und Kammern, die Küche, die Ställe, der Heuboden und die Tenne werden Sie in ihren Bann ziehen! Das Museum hat je nach Witterung während der Saison jeden Samstag, von 13.00 bis 16.00 Uhr für Sie geöffnet.

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i

n Gerstruben im wildromatischen Dietersbachtal liegt ein Kleinod der Oberstdorfer Landwirtschaft. Das einstige Alpendorf zählt heute fünf zwischen 400 und 500 Jahre alte Häuser und eine Kapelle, die als traditionsreiches Kulturgut und touristische Sehenswürdigkeit vom „Oberstdorfer Verein der ehemaligen Rechtler“ unterhalten und gepflegt werden. Die noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts von mehreren Bergbauernfamilien bewohnte historische Höhensiedlung bildet mit ihren von der Sonne gebräunten Holzgebäuden und der umliegenden Berglandschaft eine einmalige und unverwechselbare Harmonie. Die Vorfahren dieser Familien kamen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor mehreren hundert Jahren aus dem angrenzenden österreichischen Tannberg nach Oberstdorf. Bis vor 120 Jahren gab es nur einen Fußweg nach Gerstruben, und bis 1953 wurden alle Lasten mit Ross und Wagen heraufgebracht. Während im Tal schon längst bunte Neonreklamen leuchteten, sorgte in Gerstruben noch immer die gute alte Petroleumlampe für behagliches Licht. Im Winter waren die Leute oft wochenlang eingeschneit. Der rauen Natur den Lebensunterhalt abzuringen,

war das Los der Bewohner. Käse und Schmalz waren die hauptsächlichen Erzeugnisse der Gerstruber. Die Arbeit war hart und der Ertrag reichte kaum zum Überleben. Keine Straße, nur ein Saumstieg verband das Bergdörflein mit dem Tal. Bessere Verdienstmöglichkeiten, die Nähe zur Kirche, die Nähe zur Schule für die Kinder, die Nähe zu Ärzten, Hebammen, Tierärzten u. a. lockten unten im Tal und ließen im 19. Jahrhundert die jungen Bewohner Gerstrubens abwandern. Die Arbeit für die Verbliebenen wurde mehr, deren Not größer. Nach dem gemeinsamen Entschluss, ihr Land und ihre Häuser zu verkaufen, ging Gerstruben 1896 in den Besitz von Cornelius Freiherr von Heyl zu Herrnsheim über, einem reichen Jagdherren aus Worms, dem es mehr als 50 Jahre gehörte. 1953 konnten die Oberstdorfer „Rechtler“ unter großen finanziellen Opfern Gerstruben von der Familie Heyl zurückkaufen. Die alten Holzhäuser, die Sennküche, die alte Sägemühle und die Kapelle wurden mit großer Hingabe aufwendig restauriert und in beispielhafter Weise für die Nachwelt erhalten.


oberStDorF geSchichten Gerstuben 2.224

AuSFlugSziel WAnDertipp von oberStDorF nAch gerStruben über Den hölltobel: Während eines Oberstdorfaufenthaltes darf ein Besuch des kleinen, denkmalgeschützten Bergdorfes auf keinen Fall fehlen. Einer der schönsten Wanderwege nach Gerstruben führt durch den Hölltobel, einer eindrucksvollen Klamm mit Wasserfall. Das Museum Gerstruben und die historische Säge sind während der Führungen zugänglich.

gehzeiten: 1 1/2 bis 2 Std. einfacher Weg. Gerstruben ist ca. 6 km von Oberstdorf entfernt. AnForDerungen: Auf dem letzten Kilometer beim Tobelweg sind 300 m Höhenunterschied zu bewältigen, der Aufstieg ist teilweise felsig mit Treppen und Serpentinen und nur für Geübte geeignet. Eine leichtere Strecke führt über den für den öffentlichen Verkehr gesperrten Fahrweg. Die Wanderung kann auch als Rundweg unternommen werden.

inFo:

WilDe mänDle älteSter kulttAnz Es ist ein eigenartiges Treiben: die „Wilden Mändle“ tanzen wieder. Alle fünf Jahre wird der älteste deutsche Kulttanz aus keltischen Zeiten aufgeführt, bei dem man sich um nahezu 2.000 Jahre zurückversetzt fühlt. Bei der Gestaltung des Kostüms haben sich die Schöpfer des Tanzes und damaligen Berg- und Waldbewohner direkt aus der Natur bedient. Die geheimnisvollen Tänzer sind bis auf die Augen mit Tannenbart vermummt. Dazu tragen sie einen Gürtel aus Tannenzweigen und auf dem Kopf ruht ein Kranz aus Blättern der Stechpalme. Einst waren die „Wilden Mändle“ über das ganze Alpengebiet verbreitet. Heute allerdings ist der Tanz nur noch an einem Ort in seiner Urform erhalten: in Oberstdorf. Seit der Trachtenverein Oberstdorf 1901 den Brauch in feste Hände nahm, findet er wieder regelmäßig statt. Bei der Tradition des Tanzes mittun zu dürfen, ist - damals wie heute - ein Privileg, das in der Regel nur männlichen Angehörigen alteingesessener Oberstdorfer zukommt. Das Tanzspiel erfordert erhebliche Körperkraft sowie Gewandtheit und konnte Frauen früher nicht zugemutet werden.

Der Beginn des Tanzes wirkt noch zurückhaltend. Erst nach einigen Anläufen, bei denen nur eine Hand oder ein Bein der urigen Wesen aus den Kulissen schaut, zeigen sich die Mändle in ganzer Gestalt. Bei insgesamt 17 Figuren springen sie umher und bieten eine imposante Schau. In einer der letzten Szenen stellen die Mändle zehn Tafeln in verkehrter Weise auf, die umgedreht werden und auf denen ein Wilder in ca. vierfacher Lebensgröße abgebildet ist.

veranstalter: Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein Oberstdorf e. V. Nähere Informationen zu den „Wilde Mändle“ erhalten Sie im Internet unter der Adresse www.trachtenverein-oberstdorf.de Kartenvorverkauf: TouristInformation im Oberstdorf Haus, Tel. 0 83 22 / 700 - 290, Kartenvorverkauf@oberstdorf.de www.oberstdorf.de

WilDe mänDle

RE – TANZEN NUR ALLE 5 JAH WEIT! 2010 IST ES WIEDER SO

IN DER OYBELE FESTHALLE

053


2.224 oberStDorF genuSS Mehr als nur Käse

Alpe Schrattenwang

mehr AlS nur käSe! beSuch einer SennAlpe

Wie wird aus roher Milch leckere Allgäuer Butter oder würziger Bergkäse? Mehr über die Käseherstellung erfahren und echten Bergkäse kosten? Die Oberstdorfer Sennalpen freuen sich auf Sie! 054


oberStDorF genuSS 2.224 Mehr als nur Käse

tipp oberStDorFer SennAlpen mit käSe-SchAubetrieb:

Auf saftigen, grünen Bergwiesen mit über siebzig verschiedenen Kräuterarten und Gräsern wird das robuste Allgäuer Braunvieh von Juni bis September gesömmert. Die dort gewonnene Milch wird dann direkt vor Ort zu Bergkäse und Butter verarbeitet. Auf insgesamt sieben verschiedenen Sennalpen in den Oberstdorfer Bergen können Sie in luftigen Höhen zum Beispiel bei einem kühlen Bier oder einem Erfrischungsgetränk diese Butter und den würzigen Käse in Form einer Brotzeit, auch mit geräuchertem Schinken, leckerer Wurst, Kaminwurzen u. v. m. genießen. Auf der größten und höchstgelegenen Bergkäserei Deutschlands, der Alpe Schlappold am Fellhorn, können Sie einem Senner bei der Käseherstellung nach alter Tradition zuschauen. Am bequemsten erreichen Sie die Alpe mit der Fellhornbahn. Von der Station Schlappoldsee sind Sie, auch mit Kinderwagen, nach nur 30 Minuten in einem kleinen Paradies!

Alpe eSchbAch 949 m öffnungszeiten: Anfang Mai - Oktober lage: Am Ende des Birgsauertales, kurz vor der Weggabelung Einödsbach / Rappenalptal erreichbar: zu Fuß (ca. 2 ½ Std.), mit dem Rad (ca. ¾ Std.) entlang der Stillach, Richtung Birgsau oder mit dem Bus (Haltestelle hinter der Alpe) info: Die Alpe ist im Besitz der Oberstdorfer Rechtler und wird von Familie Brutscher mit ca. 10 Stück Jungvieh und ca. 14 Milchkühen bewirtschaftet. Die Milch wird täglich zu Berg- und Alpkäse sowie zu Butter verarbeitet.

Alpe oberAu 1.006 m öffnungszeiten: Mitte Mai – Mitte Oktober lage: Im Trettachtal, kurz nach der Spielmannsau erreichbar: vom Renksteg-Parkplatz (1 ¾ bis 2 Std.) oder vom Oybele-Parkplatz (1 ¾ bis 2 Std.) info: An die Alpe auf 1.006 m Höhe ist die Jungviehalpe Untermädele auf 1.200 - 1.650 m Höhe angeschlossen. Ca. 60 Stück Jungvieh und ca. 12 Kühe werden dort gesömmert. Die Milch wird täglich zu Sennalp-Bergkäse und Butter verarbeitet.

Alpe SchrAttenWAngSöllereckbAhn 1.400 m öffnungszeiten: Mitte Mai - Anfang November lage: rechterhand der Bergstation Söllereckbahn erreichbar: zu Fuß oder mit der Bergbahn info: Im Sommer ist die Alpe mit ca. 20 Kühen, einem Stier und Schweinen beschlagen.

Alpe breitengehren 1.150 m öffnungszeiten: Anfang Mai bis Oktober lage: Die Breitengehren-Alpe liegt etwa in der Mitte des Rappenalptales. erreichbar: Vom Parkplatz der Fellhornbahn Talstation ist eine ca. 2 stündige Rundwanderung über Einödsbach möglich. Wer möchte, kann sich ca. 30 Minuten Fußmarsch sparen, indem er mit dem Bus bis zur Haltestelle Birgsau fährt (für PKW-Verkehr gesperrt!). info: Die Breitengehren Alpe wurde im Jahre 1746 erstmals in Steuerbüchern erwähnt und Ende des 19. Jhd. von Prinzregent Luitpold erworben. Mittlerweile zählt die Alpe zum Besitz der Stiftung „Allgäuer Hochalpen“.

Alpe SchAttWAlD-rohrmooS 1.000 - 1.200 m öffnungszeiten: Mitte Mai - Mitte Oktober lage: im Rohrmoostal auf 1.050 m an der Rohrmooser Straße zwischen „Zimmerplätz“ und Rohrmoos am Fuße der Kakenköpfe erreichbar: zu Fuß oder mit dem Auto (Mautstr.), über die Fahrstraße von Tiefenbach nach Rohrmoos info: Die Schattwald-Alpe wird heute als Jungvieh- und wieder als Sennalpe genutzt, wie bereits bei ihrer ersten Erwähnung 1498.

Alpe SchlAppolD 1.760 m öffnungszeiten: Anfang Juni - Mitte Oktober lage: Stillachtal (südlich von Oberstdorf) erreichbar: mit der Fellhornbahn von der Station Schlappoldsee, über den Grat von der Söllereckbahn Richtung Fellhorn (für Geübte) oder mit dem Mountainbike auf dem asphaltierten Weg zum Fellhorn info: Deutschlands höchstgelegene und älteste Sennalpe. Jedes Jahr werden rund 100 Kühe hinauf getrieben. Aus ca. 1.000 - 1.200 Litern Milch werden täglich nach uraltem Rezept Alpbergkäse, Butter, Joghurt und Quark erzeugt.

· Alpe Schlappold im Gebiet Fellhorn · Alpe Schrattenwang im Gebiet Söllereck · Alpe oberau im Trettachtal · Schaukäserei besler‘s Schwand mit Sennerstüble. Führungen auf Anfrage. Öffnungszeiten: ganzjährig Lage: Schwand, südlich des Freibergsees Erreichbar: zu Fuß von der Skiflugschanze aus in 30 Minuten Weitere Informationen erhalten Sie in den Tourist-Informationen oder unter Tel. 0 83 22 / 700 - 0

SöllerAlp oberStDorF 1.523 m öffnungszeiten: Anfang Juni - Ende Oktober lage: Am Ost-Hang des Söllerecks erreichbar: Auffahrten mit der Söllereck-, Fellhorn- oder Kanzelwandbahn möglich info: Die Milch, aus der täglich Butter und Bergkäse gewonnen werden, wird noch wie früher in einem Käskessel über der offenen Feuerstelle erhitzt.

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2.224 oberStDorF genuSS Alpwirtschaft

AlpWirtSchAFt in oberStDorF

Das Ursprüngliche hat sich bis heute auf den Allgäuer Alpen, die auch das Erscheinungsbild der Oberstdorfer Berge sehr stark geprägt haben, erhalten. Sie wurden damals zur Aufzucht von Geißen, Schafen und Pferden genutzt. Die Beweidung des Hochgebirges über hunderte von Jahren durch Nutztiere hat ihr heutiges Aussehen mit geschaffen. Das Höhenklima, die artgerechte Weidehaltung der Rinder und der vielfältige Pflanzenbestand bringen hochwertige Lebensmittel als gesunde Alternative zu Produkten aus der Massenproduktion hervor.

beWirtSchAFtete Alpen in oberStDorF von oSt nAch WeSt nAme

StAnDort

Aibele-Alpe Galtalpe

im Rohrmoostal, hinter der Wasserscheide

Alpe Bierenwang

an der Südostflanke des Fellhorns (ganzjährig)

Alpe Dornach

am Engenkopf oberhalb der Breitachklamm (ganzjährig)

Alpe Hinterer Einödsberg

auf dem Einödsberg oberhalb von Einödsbach gelegen

Alpe Osterberg

westlich vom Engenkopf über dem Rohrmoostal gelegen

Alpe Schattwald*

im idyllischen Rohrmoostal gelegen

Breitengehren Alpe*

direkt am Rappenalpbach im Rappenalptal

Buchrainer Alpe

am höchsten Punkt der gleichnamigen Steig, am Anfang des Rappenalptales

Dietersbachalpe

idyllisch zwischen Höfats und Kegelkopf gelegen

Eschbach-Alpe*

am Talboden des Stillachtales südlich von Birgsau gelegen

Gaisalpe

oberhalb des Gaisalpbaches am Fuße des Entschenkopfes gelegen (ganzjährig)

Gerstrubner-Alpe

unterhalb der Höfats im Dietersbachtal

Hintere Traufberg-Alpe

im wildromantischen Traufbachtal

Käseralpe

am Talabschluss des Oytals am Fuße der Höfats gelegen

Lugenalpe

liegt oberhalb des Oytals auf dem Weg zum Hahnenkopf

Oberau*

liegt kurz hinter Spielmannsau zwischen Traufberg und den Wildgundköpfen

Peters Älpele

auf dem Weg von Einödsbach zur Rappenseehütte

Piesenalpe Sennalpe

im Rohrmoostal, am Piesenkopf gelegen

Schlappold-Alpe*

in der Nähe des gleichnamigen Sees unterhalb vom Schlappold- und Söllerkopf

Schrattenwang Alpe*

unterhalb des Söllerkopfes in der Nähe der Söllereckbahn Bergstation

Seealpe

im Gebiet der Nebelhornbahn und am Seealpsee

Sölleralpe*

unterhalb des Grates zwischen Söllerkopf und Söllereck gelegen

Untere Guten Alpe

inmitten des schönen Oytals in der Nähe des Oybaches

* Sennalpe

Änderungen vorbehalten

Bewirtschaftung ist abhängig von der Alpfahrt und dem Viehscheid. Frühester Beginn Anfang Mai bis maximal Ende Oktober. 056

Man unterscheidet zwei Arten von Alpen: Das Jungvieh (=Galtvieh) wird auf Galtalpen getrieben, deren Weideflächen bis auf 2.000 m reichen. Hier ist die Aufgabe der Hirten aufgrund der klimatischen und landschaftlichen Gegebenheiten extrem schwer. Umso größer ist die Freude, wenn die Herde unversehrt am Tag des Viehscheides ins Tal zurückkehrt und den Besitzern übergeben werden kann. Die meisten ausgewachsenen Milchkühe verbringen ihre Sommerfrische auf tiefer gelegenen Sennalpen, wo die Milch zu Käse oder Butter verarbeitet wird. Das Vieh der Sennalpen wird am „Matthästag“ (21. September) blumenbeschmückt ins Tal abgetrieben. Eine ebenso lange Tradition haben die Oberstdorfer Gassenkühe, die für die Milchversorgung im Sommer im Tal zurück gehalten wurden. Auch diese Kühe ziehen – normalerweise am 20. September – blumengeschmückt durch die Gassen.

begriFFSerklärung Alpe Alpen sind Wirtschaftsobjekte, die infolge Höhenlage und der dadurch gegebenen klimatischen Verhältnisse landwirtschaftlich nur während einer beschränkten Vegetationsperiode zur Viehhaltung genützt werden können und wegen der Entfernung von den Heimgütern eine von diesen getrennte und besondere Bewirtschaftung erfordern.


oberStDorF genuSS Gastronomie am Wegesrand 2.224

gAStronomie Am WegeSrAnD einkehr- unD AuSFlugSlokAle in oberStDorF – Schlemmen unD genieSSen in trAumlAge

Ein herzliches Willkommen erwartet Sie bei den freundlichen Gastwirten nicht nur im Zentrum Oberstdorfs, sondern auch in den Tälern und am Rande der Bergwege. Ob urige Berggasthöfe, gemütliche Cafés oder Gourmet-Restaurants – zahlreiche Ausflugslokale laden Sie mit regionalen und internationalen Spezialitäten zur Rast ein. Von leckerem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen oder einem erfrischenden Eisbecher auf der Sonnenterrasse über eine deftige Brotzeit mit dem typischen, frisch gezapften Allgäuer Bier bis hin zu erlesenen Wildspezialitäten und einem edlen Tropfen Wein dazu - schalten Sie einen Gang zurück und genießen Sie inmitten der

heimischen Natur das breite Angebot an Gaumenfreuden! Probieren Sie den schmackhaften, hausgemachten Berg- oder Ziegenkäse und weitere regionale Leckerbissen aus eigener Erzeugung der Bergbauern-Landwirtschaft! Die Ruhetagsliste der Oberstdorfer Ausflugslokale und Einkehrmöglichkeiten erhalten Sie als Unterstützung zur Tourenplanung im Internet unter www.oberstdorf.de und in der TouristInformation. Die Oberstdorfer Gastwirte freuen Sich auf Ihren Besuch! „Guten Appetit!“

tipp gut zu WiSSen: Damit Sie auch zu Hause nicht auf kulinarische Köstlichkeiten verzichten müssen, finden Sie die typischen Allgäuer Rezepte, zum Beispiel für Allgäuer Kässpatzen, Kaiserschmarren oder Flädlesuppe im Internet unter www.oberstdorf.de

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2.224 oberStDorF SpielplAtz Spiel, Spaß und Abenteuer

tipp Den großen Natur- und Abenteuerspielplatz rund um die Oberstdorfer Bergwelt gibt es für Familien jetzt inklusive! Zahlreiche Oberstdorfer Vermieter bieten das Angebot „Grenzenlos Wandern“ an, das neben der Übernachtung zusätzlich den Bergbahnpass für die Zweiländerwanderregion Oberstdorf-Kleinwalsertal enthält. Dazu fahren alle Kinder an den Bergbahnen in Begleitung eines Elternteils kostenlos.

inFo:

Familienerlebnis Kletterwald Söllereck: Siehe Seite 62 058

Spiel, SpASS & Abenteuer im FAmilienurlAub – oberStDorF läSSt kinDerAugen leuchten! Hier dürfen Kinder noch Kinder sein!

i

n Oberstdorf ist für Familien das ganze Jahr und bei jedem Wetter etwas geboten! Auf Ihre Sprösslinge wartet ein riesiger und abenteuerlicher „Naturspielplatz“ - die Allgäuer Bergwelt. Auf 815 m finden Sie grüne Wiesen, umgeben von bis zu 2.224 m hohen Bergen. Am Söllereck lockt der SöllereckRodel, eine Ganzjahres-Rodelbahn. Am Nebelhorn genießt man ein 400-Gipfel-Panorama. Mit den drei Oberstdorfer Bergbahnen kommt Ihre Familie hoch hinaus – Kinder fahren bis 18 Jahre an Fellhorn, Nebelhorn und Söllereck kostenlos! Früh morgens zur Alpe wandern, auf dem Weg dorthin heimischen Tieren wie dem Murmeltier begegnen und oben angekommen dem Senner beim Käsen über die Schulter schauen. Am Nachmittag Schwimmen, Radeln, Picknick machen oder Minigolfen. Das Eislaufzentrum mit seiner Schlittschuhbahn hat zu jeder Jahreszeit geöffnet, Reiten in Tiefenbach oder auf dem Ponyhof, Drachen- und Gleitschirmfliegen sowie Tennis sind

ebenfalls im Angebot. Falls Sie auch einmal etwas ohne Ihre Kinder unternehmen möchten, sind Ihre Sprösslinge bis 12 Jahre im Nordi Club bei bestens ausgebildeten Erzieherinnen in guten Händen. Sie kümmern sich mit viel Herz und Engagement um Ihre Kleinen. Mit ihren tollen Ideen und Programmen kommt nie Langeweile auf! Denn dann wird auf dem großen Kletterbaum gekraxelt, Tischfussball gespielt, auf den bunten Sitzkieseln geturnt, in der Kinderküche gekocht, in der Puppenecke gespielt und vieles mehr unternommen. Spielen, Basteln, Töpfern, Kochen, einen eigenen Film drehen oder ein Besuch bei Polizei und Feuerwehr sind beim abwechslungsreichen, spannenden Kinderferienprogramm angesagt. Auf Jugendliche von 12 bis 20 Jahren wartet ein spezielles Jugendferienprogramm. Als Kinderland-Ort und Partner der Qualitätsmarke der Bayern Tourismus Marketing GmbH sind kinderwagenfreundliche Wanderwege, Spielplätze, Allwetterprogramme u. v. m. in Oberstdorf selbstverständlich.


oberStDorF SpielplAtz Wandern für Familien 2.224

WAnDern Für

Familien

WAnDerWege Auch mit kinDerWAgen beFAhrbAr

SüDebene Es gibt einige bequeme und flache Rundwege durch die Wiesen auf der Südebene, die beliebig ausbaubar sind, z. B. zur Stillach, mit folgenden Ausgangsmöglichkeiten ab Oberstdorf Haus über: · Prinzenstraße – Wannackerstraße · Prinzenstraße – Auf der Höhe · Seb.-Kneipp-Weg – Fuggerpark – Fuggerstraße – Heuweg · Seb.-Kneipp-Weg – Fuggerpark – Fuggerstraße überqueren zur nächsten Querstraße Freibergstraße – Meyersoygasse · Marktplatz – Weststraße · durch den Kurpark über den Mühlenweg – am Minigolfplatz rechts zum Haldenweg am Waldrand entlang bis zur Lorettostraße Besichtigungsmöglichkeit östlich der Südebene: Die lorettokApellen kArAtSbichl ca. 5 km Ab dem Oberstdorf Haus, über den SebastianKneipp-Weg und die Freibergstraße weiter in die Meyersoygasse führt Sie dieser Wanderweg Richtung Süden durch schöne, bunte Wiesen. Bei den Bauernhöfen können Sie rechts zur Stillach abzweigen, oder weiter bis Westumgehung / Ziegelbachbrücke. Dann auf dem Stillachdamm nach Norden zurück bis zur Möserbrücke. Hier geht es weiter über die Straße zum Café Karatsbichl, das einen wunderbaren Bergpanoramablick verspricht. Das ruhig gelegene Café ist bekannt für seine lebend frischen Forellen aus eigenem Quellwasser. Die Kinder können sich auf dem großen Spielplatz am Haus mit Tarzanschaukeln vergnügen und Eis aus eigener Herstellung genießen. Zurück geht es wieder über den Wiesenweg Richtung Ortszentrum.

runDWeg nAch rubi ca. 7 km Vom Eisstadion nach der Straßenüberführung rechts in den Fußweg einbiegen, dem Flusslauf der plätschernden Trettach folgend zur Dummelsmoosbrücke – weiter den schattigen Waldweg entlang bis zur Fußgängerunterführung der Kreisstraße zum Ortsteil Rubi vorbei am Inform Park (unter anderem Einkehr-, Tennis- / Kegelmöglichkeit) zum Illerursprung, wo die drei Flüsse Breitach, Stillach und Trettach zur Iller zusammenfließen. Nun geht es weiter auf dem Illerdamm zum Illersteg. Rechts ab führt dann der Weg nach Rubi. Dort gibt es drei gemütliche Einkehrmöglichkeiten (zum Teil mit Spielplatz), die mit leckeren Speisen und erfrischenden Getränken für die wohlverdiente Stärkung zwischendurch sorgen. Zurück nun entweder auf dem neu erbauten Fuß- und Radweg entlang der Kreisstraße oder in östlicher Richtung durch Rubi und über Riedweg – Hessenwinkel – Kalkofenweg kühberg – oytAl ca. 10 km Über die Mühlenbrücke (bei der Nebelhornbahn-Talstation) vorbei an den Schattenbergschanzen in der Erdinger Arena (Besichtigungsmöglichkeit) hinauf zum Kühberg – dem Logenplatz über Oberstdorf. Hier warten eine Einkehrmöglichkeit und ein Spielplatz. Von dort geht es auf fast ebener Straße ins idyllische Oytal und durch die mit großen Bäumen gesäumte Allee zum Oytalhaus. Dort finden Sie im Berggasthof mit großem Kinderspielplatz eine weitere Einkehrmöglichkeit. Außerdem befindet sich hier auch das Alpinmuseum mit Interessantem und Wissenswertem über Pflanzen und Tiere im Oytal, einer Duftorgel, Greifkästen und Eco Board. Interessant für große und kleine Gäste gleichermaßen ist auch der Naturerlebnisweg „Auf den Spuren der Gämsen“, der ab dem Oytalhaus beginnt.

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2.224 oberStDorF SpielplAtz Wandern für Familien

Söllereck-tAlStAtion – FreibergSee ca. 10 km hin und zurück Ausgangspunkt: Söllereckbahn-Talstation, ca. 1.000 m ü. M. (Parkmöglichkeit, Busverbindung, Einkehrmöglichkeiten, Fahrt mit dem ganzjährigen SöllereckRodel, Erlebnisspielplatz) über den Edmund-Probst-Weg (Lehrpfad) zum Gasthaus Bergkristall und weiter Richtung Freibergsee (930 m), hier links- oder rechtsseitig um den See. Rückweg entweder auf der anderen Seite um den Freibergsee wieder zurück zum Ausgangspunkt oder nach Schwand (zwei Einkehrmöglichkeiten in Schwand) über die asphaltierte Straße zum Auslauf der Skiflugschanze. An der Stillach ent­ lang zu Fuß oder mit dem Bus nach Oberstdorf. moorWeiher 896 m ü. M. Länge ca. 4 km hin und zurück Bei der Mühlenbrücke nahe der NebelhornbahnTalstation westseitig der Trettach über befestigten Fußweg ansteigend zum Moorbad, links um den Moorweiher (Lehrpfad), dann an der Hollywood-Schaukel entweder rechts vorbei zur Badeanstalt und auf gleichem Weg zurück. Oder links Richtung Krappberg (Einkehrmöglichkeit linker Hand) und direkter, jedoch steilerer und schmaler Abstieg (nicht mit Kinderwagen), zu den Lorettokapellen. Als Alternative bietet sich bei der Weggabelung am Krappberg der Weg nach rechts über die Hofmannsruh an (herrlicher Aussichtspunkt). Der Weg führt uns wieder zurück zum Ausgangspunkt.

inFo: kontakt: Nebelhornbahn Nebelhornstr. 67 87561 Oberstdorf Infotel.+ 49 (0)700 / 55 53 36 66 www.das-hoechste.com

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uFF D´r Alp Naturerlebnis an der Seealpe An verschiedenen Erlebnisstationen bekommt der Besucher einen abwechslungsreichen Zugang zu Natur und Bergwelt. Im Vordergrund steht das Leben auf der Alpe. Erfahren Sie Kurioses bis Wissenswertes über das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Tier und genießen Sie die herrliche Bergwelt. Mehrere Stationen auf dem ca. 2 - 3 km langen Erlebnisweg laden ein, sich mit der Natur und ihren vielschichtigen Zusammenhängen auseinander zu setzen: Kennen Sie den wahren Klang der Berge? Wissen Sie, welche Bäume hier oben noch wachsen und welche Funktion sie erfüllen? Warum das Vieh hier braun ist? Uff d‘r Alp – bei jeder Witterung ein tolles Erlebnis an der Station Seealpe am Nebelhorn.

tipp Rund um den Moorweiher wurde der moorlehrpFAD angelegt mit Lehrtafeln zu Pflanzen, Tieren und Geologie. Am Weiher und im Wald können Sie mit den Kindern die Tierund Pflanzenwelt beobachten (Seerosen, Frösche, Fische, Enten, Reiher, Eichelhäher, Spechte, Eichhörnchen u. v. m.) Nutzen Sie im Sommer unsere Badeanstalt „Moorbad“ mit großer Liegewiese und Kinder-Spiellandschaft. Auch im Winter gibt es hier bei Schönwetter Einkehrmöglichkeit und eine Sonnenterrasse.

Weitere Wandermöglichkeit vom Moorweiher aus ins trettAchtAl bis zum Christlessee und nach Spielmannsau: vom Moorweiher in südlicher Richtung durch den Wald mündet der Weg in die Fahrstraße (für den öffentlichen Verkehr gesperrt), die am Golfplatz Gebrgoibe vorbei nach Spielmannsau führt. Weiter Richtung Süden erreichen Sie den Christlessee (ca. 2 km): Bei der Abzweigung am südlichen Ende des Golfplatzes entweder geradeaus der Hangstraße entlang oder nach links über die Zwingbrücke am Gasthof Dietersberg vorbei und bei Gottenried wieder auf die andere Seite der Trettach wechseln. Weiter in ca. 15 min. zum Christlessee.

tipp Der klare chriStleSSee fasziniert mit seiner smaragdgrünen Farbe. Spielbereich am Waldhotel oberhalb des Sees und zwei Einkehrmöglichkeiten. Vom Waldhotel weiter bis nach Spielmannsau sind es noch ca. 2 km (Einkehrmöglichkeit, Kinderspielplatz, großer Bauernhof). Rückweg: gleiche Strecke wie oben beschrieben oder Rückfahrmöglichkeit auf Anfrage mit Kleinbus oder Pferdewagen


oberStDorF SpielplAtz Wandern für Familien 2.224

tipp SkiFlugSchAnze - FellhornbAhn ca. 15 km hin und zurück Vom Oberstdorf Haus in südlicher Richtung die Prinzenstraße entlang, vorbei an den Lorettokapellen – rechts in den Wiesenweg bis zum unteren Renksteg (Brücke), nun entweder links- oder rechtsseitig flussaufwärts der Stillach entlang am oberen Renksteg (Holzbrücke) vorbei und weiter zur heini-klopFer-SkiFlugSchAnze Mit Doppelsesselbahn und Schrägaufzug zur Plattform des Anlaufturms und den herrlichen Blick rundum und auf den Freibergsee genießen (ohne Kinderwagen). Wieder am Auslauf weiter linkerhand der Stillach durch ein Waldstück bis Faistenoy. AlternAtiv: Schönere Strecke, jedoch mit steilerem Anstieg die asphaltierte Steige nach Schwand und weiter über Ringang nach Faistenoy. Hier bietet sich die Möglichkeit zur Auffahrt aufs Fellhorn (große Kabinenbahnen, Aussichts- und Sonnenterrasse, Kinderspielplatz an der Station Schlappold, Kindertrageverleih, Blumen- und Wanderlehrpfad, Naturkundliches Info-Zentrum „Bergschau 2.037“ an der Gipfelstation). Im Sommer lohnt sich ein Besuch der Schlappoldalpe. Busverbindung zwischen Fellhornbahn und Oberstdorf, Parkmöglichkeiten in Faistenoy, an der Skiflugschanze und am Renksteg Auch das nebelhorn ist einen Besuch wert mit seinem 400-Gipfel-Panorama, kinderwagengeeignetem Spazierweg, KinderkraxenVerleih, Kinderspielplatz mit Kletterwand und Seilrutsche. Geführte Wanderungen botanischgeologisch und Fotopirsch mit dem Jäger. JägerStAnD – gruben ca. 4 km hin und zurück An der Mühlenbrücke westseitig anfangs Richtung Moorweiher, dann links abbiegen an der Trettach entlang zum Jägerstand (Einkehrmöglichkeit), hier über die Brücke, am anderen Trettachufer entlang bis nach Gruben (Einkehrmöglichkeit)

Am Ostufer der Trettach zum Ausgangspunkt. An der trettAch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mit Kindern am Wasser zu spielen. noch mehr FAmilienAktivitäten Auf dem Rückweg einer Wanderung lohnt sich ein Spiel auf unseren minigolfplätzen (bei der Nebelhornbahn und am Fuggerpark). Auch der Besuch des Abenteuerspielplatzes „Wichteltreff“ zwischen Reichenbach und Rubi verspricht jede Menge Spaß! Weitere Spielplätze finden Sie in der Frh.-v.-Brutscher-Straße (neben der Evang. Kirche), an der Flachsröste (oberhalb des Eisstadions), an den Bergbahnen sowie bei vielen Gastronomiebetrieben. Gleichermaßen beliebt ist eine Fahrt mit dem marktbähnle. Informieren Sie sich über das aktuelle Programm. Ebenso gibt es pferdewagen- bzw. Schlittenfahrten im Winter oder Busausflugsfahrten in die umliegende Region. Besuchen Sie das berühmte Schloss neuschwanstein oder die blumeninsel mainau im Bodensee. In unserem nordi club im Oberstdorf Haus sowie in isi’s kinder-club wird eine umfassende Kinderbetreuung (von 0 bis 12 Jahre) geboten. Sollte es mal regnen, gibt es noch viel zu unternehmen, z. B. Eislaufen, Besuch des Heimatmuseums mit dem größten Bergschuh der Welt, im Oberstdorf Haus können Spiele und Bücher ausgeliehen werden. Die oberstdorf therme mit Eltern-Kind-Bereich, Kinderrutsche und großem Wellenbad verspricht jede Menge Spaß.

in der tourist-information erhältlich: · Kinderferienprogramm mit vielseitigem Angebot · Informationen und Anmeldung zum Nordi Club · „Oberstdorf Magazin“ mit weiteren Adressen zur Kinderbetreuung · eine Auflistung der Gastronomiebetriebe in und um Oberstdorf, wer z. B. Spezielles für Kinder anbietet Dies ist nur eine kleine Auswahl an Familienangeboten, um Ihnen einen groben Überblick zu verschaffen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

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2.224 oberStDorF SpielplAtz Familienberg Söllereck

FAmilienberg Söllereck vergnüglicheS WAnDern, nAtur erkunDen unD FreizeitSpASS Für groSS unD klein Das Söllereck gilt als wahres Familiengebiet. Besonders bei kleinen Gästen ist mit kinderfreundlichen Angeboten für gute Laune bestens gesorgt. kletterSpASS in luFtigen höhen

inFo: geführte Wanderung: Jeden Donnerstag um 10.30 Uhr findet eine geführte Wanderung über den Naturerlebnisweg am Söllereck statt. Die Besonderheiten entlang des Weges erläutert eine Führerin. So wird beispielsweise am Weg über das Hühnermoos nach dem Sonnentau Ausschau gehalten oder erklärt, was Flysch ist, und warum das Söllereck eigentlich mal Meeresgrund war.

Gleich neben dem Berghaus Schönblick an der Bergstation der Söllereckbahn auf knapp 1.400 m liegt der Kletterwald Söllereck, Deutschlands höchstgelegener Kletterwald! Von spielerischen Kinderparcours bis zu sportlichen Erwachsenenparcours findet jeder seine Herausforderung. Spaß, Spannung und Abenteuer für die ganze Familie sind auf den sieben Parcours mit 52 Elementen garantiert. Parcours 1 und 2 sind mit einer speziellen Kindersicherung ausgerüstet.

Die Führung ist für Gäste der Söllereckbahn gratis. Tel. 0 83 22 / 98 756

AuF Flotten kuFen unterWegS Mit dem SöllereckRodel an der Talstation der Söllereck-Bahn geht es in rasanter Fahrt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km / h über Jumps, Wellenstrecken und Kreisel ca. 850 m hinunter in Richtung Kornau. Höhepunkt der Abfahrt ist die Überquerung der B 19 auf einer 4,5 m hohen Brücke. Und das Beste an diesem spannenden Erlebnis: Rodeln kann man hier bei jedem Wetter! Freibergsee-Wanderung auf Seite 60

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nAturgenuSS mit erlebniSchArAkter Flora und Fauna der Allgäuer Hochalpen lernen große und kleine Wanderfreunde auf dem Naturerlebnisweg am Söllereck kennen. Zwölf Stationen informieren auf der panoramareichen Wanderung von der Bergstation Söllereckbahn zum Berggasthof Hochleite über die Geologie der Alpen, über die Anpassungsfähigkeit der Tiere und Bäume, die Überlebensstrategien von Pflanzen sowie die Zusammenhänge des alpinen Schutzwaldes. Mitmachstationen für Kinder sprechen alle Sinne an und der Barfußpfad mit erfrischendem Wasserbecken sorgt für den perfekten Abschluss der Wanderung.


oberStDorF SpielplAtz Familienberg Söllereck 2.224

in oberStDorF iSt WAnDern immer mit einem WAhren erlebniS verbunDen: mit nAtur- unD kulturerlebniSSen, Aber Auch mit gipFelglück.

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2.224 oberStDorF kompAkt Barrierefreier Urlaub

urlAub mit Dem rollStuhl oberStDorF bArriereFrei erleben! DAS oberStDorFer mArktbähnle bietet Platz für einen Schieberollstuhl. Das aktuelle Programm erhalten Sie in der Tourist-Information.

AuSFlugS- unD FreizeittippS mit Dem rollStuhl · Behindertengerechte Bergbahnen in Oberstdorf und Umgebung: Nebelhornund Fellhornbahn Oberstdorf, Hornbahn Hindelang, Hörnerbahn Bolsterlang, Mittagschwebebahn Immenstadt, Walmendingerhorn- und Kanzelwandbahn Kleinwalsertal, Hochgratbahn Oberstaufen · Bergschau · Historischer Rundwanderweg · Erdinger Arena · Eislaufzentrum · Kino: Cinecenter Oberstdorf · Oberstdorfer Marktbähnle

ausnahmsweise nicht. Wo bäuerliches Gerät im wahrsten Sinne des Wortes sonst bloß zur Schau gestellt wird, dürfen sich blinde und stark sehbehinderte Museumsbesucher mit all ihren Sinnen zu den Ausstellungsstücken vorantasten und sie begreifen. Nähere Informationen: Heimatmuseum Oberstdorf Oststraße 13 · 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 54 70 o. 23 70 o. 56 79 heimatmuseum@oberstdorf.de www.heimatmuseum-oberstdorf.de Der älplertAg Einen Tag auf einer richtigen Alpe verbringen! Erleben Sie nicht nur die grandiose Berglandschaft! Auf geteertem Alpweg erfahren Sie vieles über die zahlreichen Heilpflanzen des Allgäus. An der behindertengerecht ausgestatteten Alpe angekommen, werden Sie den Kühen und Schweinen einen Besuch abstatten und etwas über die Käseherstellung erfahren. Während Sie anschließend die hervorragend schmeckenden Käsesorten bei einer zünftigen Brotzeit genießen, bekommen Sie etwas über Sagen und Geschichten des Allgäus zu hören und falls Sie spezielle Fragen an den Hirten haben sollten, wird dieser sie gerne beantworten.

bArriereFrei

Weitere inFoS unter Der teleFonnummer +49 (0) 83 22 / 97 78 40.

AuSFlugSFAhrten Behindertengerechte Ausflugsfahrten ins Tannheimer Tal, zum Schloss Neuschwanstein, an den Bodensee und zu vielen weiteren Zielen in der Umgebung werden vom Hotel Viktoria in Rubi angeboten. SöllereckroDel Nervenkitzel pur – eine Fahrt mit dem SöllereckRodel für Groß und Klein. Ob und wie der SöllereckRodel für Gäste mit Handicap nutzbar ist, entscheidet sich im Einzelfall. Notwendig ist auf jeden Fall Beweglichkeit und Kraft in den Armen. breitAchklAmm Ein Besuch der Breitachklamm ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Jedoch nur mit sehr guter Kondition und nach Rücksprache.

tipp

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SonDerAngebote Für behinDerte Heimatmuseum Oberstdorf: Führungen für Blinde! Berühren verboten! Im Oberstdorfer Heimatmuseum gilt dieses Verbot

Nähere Informationen und Anmeldung: Adavasi-Tours · Cornelia Bader Tel. +49 (0) 83 22 / 95 89 997 Mobil +49 (0) 1 70 / 23 83 072 info@adavasi-tours.de www.adavasi-tours.de Weitere hilFreiche tippS unD inFormAtionen Für Die plAnung ihreS urlAubS bArriereFreie unterkünFte finden Sie im Oberstdorfer Gastgeberverzeichnis und im Internet unter www.oberstdorf.de


oberStDorF kompAkt Barrierefreier Urlaub 2.224

behinDertengerechte toiletten (öFFentlich) · P2 am Ortseingang · Oberstdorf Haus · Tourismuszentrum Alpenrose · Bahnhof Oberstdorf · Postgebäude (Nordeingang) · Wandelhalle im Kurpark · Oberstdorfer Kinos, Ludwigstraße 7 · „Erdinger Arena Oberstdorf im Allgäu“ · Fellhornbahn - Mittelstation · Kanzelwandbahn Riezlern / Kleinwalsertal · Nebelhornbahn - Bergstation Höfatsblick · Breitachklamm, Ortsteil Tiefenbach (unteres Eingangsgebäude) · Moorbad Oberstdorf Den Euroschlüssel erhalten Sie im Café am Dorfbrunnen im Oberstdorf Haus und in der Quartiervermittlung am Bahnhofplatz gegen eine Leihgebühr von EUR 20,– .

kurzzeitpFlege Das Bayerische Rote Kreuz bietet im Haus der Senioren in Oberstdorf die Möglichkeit der Kurzzeitpflege.

behinDertengerechte teleFonzellen · vor dem Oberstdorf Haus · Dampfbierbrauerei, Bahnhofsplatz · Gasthof Viktoria, Riedweg 5, Rubi

nutzung Der öFFentlichen verkehrSmittel mit Behindertenausweis und gültiger Wertmarke RVA (Regionalverkehr Allgäu) und Fa. Brutscher (Oberstdorf-Fellhornbahn-Birgsau). Hinweis für Rollstuhlfahrer: Auskunft zu den Fahrzeiten der Niederflurbusse erhalten Sie bei der RVA, Tel. 0 83 22 / 96 770. · Inhaber eines Ausweises mit gültiger Wertmarke können bei der RVA und der Fa. Brutscher den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen (ausgenommen Kleinwalsertal und Ausflugsfahrten). · Sollte im Ausweis eine Begleitperson ausgewiesen sein, ist diese ebenfalls zur kostenlosen Nutzung des Busses berechtigt. · Sollte keine Wertmarke vorhanden sein, ist nur die ausgewiesene Begleitperson frei, d. h. die Begleitperson muss im Ausweis eingetragen sein.

behinDertengerechte pArkplätze · P2 am Ortseingang · an der evangelischen Kirche, Freiherr-von-Brutscher-Straße · am Bahnhofplatz (Post) · am Mühlacker (gegenüber der Nebelhornbahn) · Ecke Weststraße / Luitpoldstraße · Rathaus-Parkplatz verleih von rollStühlen Haus Altstetter Frau Gabriele Rieber Hauptstraße 14 Tel. +49 (0) 83 22 / 51 96 (Scooter / Rollator)

HAUS DEr SENiOrEN OBErSTDOrF Pflege und Betreuung im Zeichen der Menschlichkeit Holzerstraße 17 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 97 990 Fax +49 (0) 83 22 / 97 79 977 info@ahoberstdorf.brk.de www.brk-oberallgaeu.drk.de behinDertenbeAuFtrAgte Frau Annegret Hein Kornau 40 a · 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 98 68 11 Mobil: +49 (0) 160 / 77 85 644

notDienSt Für rollStühle GesundheitsEck Ludwigstr. 2 87561 Oberstdorf Tel. 0 83 22 / 94 08 032

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2.224 oberStDorF kompAkt Barrierefreier Urlaub

Willkommen im

bArriereFreien urlAub! WAnDern mit Dem rollStuhl Große Teile des Wegesystems können problemlos mit dem Rollstuhl befahren werden! Das Zentrum Oberstdorfs mit seiner Fußgängerzone, Spielstraßen und verkehrsberuhigten Zonen lädt zu einem Bummel ein. Auch ein Ausflug in die romantischen Seitentäler ist problemlos, da die Straßen asphaltiert und für den öffentlichen Verkehr gesperrt sind. Die Gastronomiebetriebe laden zur Einkehr ein!

SüDebene Einfache Wanderungen bieten sich in den Ösch-Wiesen auf der Südebene Oberstdorfs an. Zahlreiche Rundwege lassen sich beliebig ausbauen. Wandern Sie zum Beispiel entlang der Stillach oder besichtigen Sie die Lorettokapellen! Ausgangsmöglichkeiten: · Prinzenstraße - Wannackerstraße · Prinzenstraße – Auf der Höhe · Sebastian-Kneipp-Weg – Fuggerpark – Fuggerstraße – Heuweg · Sebastian-Kneipp-Weg – Fuggerpark – Fuggerstraße – Überquerung zur Freibergstraße – Meyersoygasse · Marktplatz – Weststraße – Wiesenweg zur Stillach gruben Ausgangspunkt ist die Mühlenbrücke, südlich der Nebelhorn Talstation. Von dort geht es entlang der Trettach auf zum Teil asphaltierter Strecke Richtung Gruben. Nach kurzem Anstieg erreichen Sie auf einem Kiesweg das Café Gruben. ca. 4 km hin und zurück

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kühberg – oytAl Mit dem Taxi hinauf zum Restaurant Café Kühberg mit Aussichtsterrasse. Von dort aus geht es auf asphaltierter, ebener Straße ins Oytal bis zum Oytalhaus mit behindertengerechten Zugängen und Toiletten. ca. 9 km hin und zurück runDWeg nAch rubi Vom Eissportzentrum biegen Sie nach der Straßenüberführung rechts in den Fußweg ein. An der Trettach entlang geht es zur Dummelsmoosbrücke. Sie folgen dem Waldweg rechterhand bis zur Fußgänger-Unterführung der Kreisstraße nach Rubi und wandern vorbei am Fitnesspark zum Illerursprung. Der Spazierweg auf dem Illerdamm führt weiter zum Illersteg. Rechts ab führt der Weg in etwa fünf Minuten nach Rubi. Zurück geht es dann über den Radund Fußweg parallel zur Straße Richtung Oberstdorf. Hinweis: Der Illerdamm kann auch, den Illersteg überquerend, weiter bis Fischen, Sonthofen und Kempten gut mit dem Rollstuhl befahren werden! ca. 7 km hin und zurück golFplAtz / gebrgoibe – chriStleSSee – SpielmAnnSAu Nach einer kurzen Taxifahrt zum Golfplatz gelangen Sie über die asphaltierte obere Hangstraße Richtung Christlessee. Das VdK-Waldhotel-Christlessee mit behindertengerechter Toilette freut sich auf Ihren Besuch! Weiter auf einer Schotterstraße können Sie auch bis zur Spielmannsau wandern, einem gemütlichen Gasthof mit Bauernhof. ca. 13 km hin und zurück SkiFlugSchAnze – FAiStenoy – AnAtSWAlD – birgSAu Vom Oberstdorf Haus in südlicher Richtung vorbei an den Loretto-Kapellen, rechts in den Wiesenweg bis zum unteren Renksteg. Nun linksseitig flussaufwärts der Stillach, den Oberen Renksteg passierend, weiter Richtung Süden.


oberStDorF kompAkt Barrierefreier Urlaub 2.224

Über die Brücke rechterhand erreichen Sie die Heini-Klopfer-Skiflugschanze, die zu einer Besichtigung einlädt. Dann kehren Sie zum Stillachdamm zurück und gehen linksseitig des Flusses weiter geradeaus durch den Wald bis nach „Faistenoy“ an der Talstation der Fellhornbahn, mit der Sie auf Deutschlands schönsten Blumenberg, das Fellhorn, fahren können. Die große, rollstuhlgerechte Kabinenbahn bis zur Gipfelstation, eine Aussichtsterrasse, ein Aufzug, behindertengerechte Toiletten und die Besichtigung der Bergschau – „barrierefrei“ werden groß geschrieben! Zurück an der Talstation führt die Wanderung zurück hinunter zur Stillach und weiter über Anatswald nach Birgsau. Parkmöglichkeiten bestehen in Faistenoy, an der Skiflugschanze und am Renksteg. Die Rückfahrt ist auch mit der Buslinie möglich. Die Fahrzeiten der rollstuhlgerechten „Niederflurwagen“ (nicht geeignet für ElektroRollstühle) können Sie vorab beim RVA-Busunternehmen unter Tel. +49 (0) 83 22 / 96 770 erfragen. ca. 20 km hin und zurück

erSte rolliWAnDerkArte DeutSchlAnDS Oberstdorf im Allgäu hat als erster deutscher Ort eine Karte für barrierefreies Wandern eingeführt. Wandern für Rollstuhlfahrer ist in Oberstdorf im Allgäu einfach und übersichtlich: Für Deutschlands südlichsten Ferienort hat der AVA Verlag in Zusammenarbeit mit dem Bundesverein barrierefreier Tourismus e. V. und dem Hotel Viktoria in Rubi im Juli 2009 erstmals eine Karte mit detaillierter Tourenbeschreibung veröffentlicht. Damit ist das Bergdorf in den Allgäuer Alpen der einzige Ferienort Deutschlands, der Rollstuhl-Fahrern diesen besonderen Service bietet. So können Sie im Urlaub einfach und schnell geeignete Wege finden, auf denen Sie im

Rollstuhl die einmalige Bergwelt erkunden und genießen können. Mit seinem 200 km Wanderwegenetz auf drei Höhenlagen hat Oberstdorf beste Voraussetzungen für einen barrierefreien Urlaub. Ob entlang eines wilden Gebirgsbaches oder durch märchenhafte Wälder - große Teile des Oberstdorfer Wegesystems können problemlos mit dem Rollstuhl befahren werden. Auch ein Ausflug in eines der wildromantischen Oberstdorfer Seitentäler ist möglich, da die Straßen ins Trettach-, Stillach- oder Rohrmoostal asphaltiert und für den öffentlichen Verkehr gesperrt sind. Die Karte ist in der Tourist-Information (EUR 5,-) erhältlich.

AnreiSe bArriereFreie AnreiSe Anreise mit der Deutschen Bahn Mobilitätsservicezentrale Montag bis Freitag 8.00 - 20.00 Uhr Samstag 8.00 - 16.00 Uhr Tel. +49 (0) 18 05 / 51 25 12 Fax +49 (0) 6 81 / 51 59 357 mobilitaets-service-zentrale@bahn.de www.bahn.de/handicap „komm mit! – bequem inS Allgäu reiSen“ · in 4 Sterne-Luxus-Reisebussen · mit barrierefreiem Zustieg · durch „rundum“ Reiseleitung

Nähere Informationen und Anmeldung: Komm mit Morent GmbH & Co. KG Sigishofen 29 · 87527 Sonthofen Tel. +49 (0) 83 21 / 67 10 22 Fax +49 (0) 83 21 / 67 10 50 abholservice@komm-mit-reisen.de www.komm-mit-reisen.de

Für Weitere AuSkünFte stehen Ihnen natürlich gerne die Mitarbeiter / -innen der TouristInformation zur Verfügung. Alle Informationen zum barrierefreien Oberstdorf-Urlaub in reiner Textform sowie behindertengerechte Unterkünfte finden Sie auch im Internet unter www.oberstdorf.de/barrierefrei

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2.224 oberStDorF kompAkt Mobil in Oberstdorf

tipp öpnv-ticket Mit guten Busverbindungen in alle Richtungen fällt es leicht, auch Ihrem Auto Urlaub zu gönnen und doch mobil zu bleiben – und das zu Freundschaftspreisen! Denn mit dem ÖPNV-Ticket fahren Sie wahlweise für 7 oder 14 Tage im gesamten südlichen Oberallgäu mit der Deutschen Bahn (außer IC) und allen Buslinien! Es kann in der Tourist-Information oder am Busbahnhof auf die Allgäu-Walser-Card aufgebucht werden! Preise:

7 Tage: EUR 17,– 14 Tage: EUR 25,–

tipp pArken Für übernAchtungSgäSte Zusätzlich zu den Parkmöglichkeiten direkt auf den Parkplätzen ihrer Unterkunft erhalten Übernachtungsgäste aus Oberstdorf und dem Kleinwalsertal in der Tourist-Information bzw. beim Gastgeber auf Vorlage ihrer Allgäu-Walser-Card einen Parkschein ausgestellt zum kostenlosen Parken auf folgenden Parkplätzen: · P1 und P2 am Ortseingang · Oybele-Festhalle (nähe Nebelhornbahn-Talstation) · Renksteg-Grüne Gasse · Renksteg-Wald · Langlaufstation Ried · Skiflugschanze (im Stillachtal) · Faistenoy · Fellhornparkplatz (bei Bahnbenutzung)

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buS, bAhn, pArken – mobil in oberStDorF hier hAt Auch ihr Auto urlAub! buS unD bAhn Vor Oberstdorf liegen insgesamt drei „Auffangparkplätze“, von wo aus eine Umsteigemöglichkeit auf den Ortsbus und anschließend am Bahnhof auf alle Buslinien in jede Richtung besteht. Der Ortsbus und damit die „Innerortslinie“ ist für Oberstdorfer Übernachtungsgäste kostenlos! Nutzen Sie zudem als Feriengast die vorteilhaften Angebote an Urlaubs- und Tageskarten – auch über unsere Ortsgrenzen hinaus! Den Bahnreisenden erwartet in Oberstdorf der südlichste Endbahnhof Deutschlands – ein modernes Verkehrsdrehkreuz mit attraktiven regionalen und überregionalen Zugangeboten sowie umfangreichen Busanschlüssen. tAxi Taxizentrale Oberstdorf GbR Franz Schmid Bahnhofplatz 1b 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 98 210 Fax +49 (0) 83 22 / 98 60 17 www.taxizentrale-oberstdorf.de Taxi – Dachs Wolfgang Alpgaustraße 8 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 47 47 u. 48 96 Fax +49 (0) 83 22 / 75 47 buSunternehmen Brutscher Reisen GmbH Reisebüro und Omnibusverkehr, Ausflugsfahrten und Kleinbusse für jede Art von Kurztransfer Nebelhornstr 19 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 48 11 Fax +49 (0) 83 22 / 82 95 www.brutscher-reisen.de

Probst-Reisen GmbH u. Co. KG Reisebüro und Ausflugsfahrten Oberstdorfer Straße 3 87561 Oberstdorf-Rubi Tel. +49 (0) 83 22 / 36 20 Fax: +49 (0) 83 22 / 87 85 www.probst-reisen.de Regionalverkehr Schwaben-Allgäu GmbH (RVA); Omnibusbetrieb, Poststr. 4 · 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 96 770 Fax +49 (0) 83 22 / 96 77 23 www.rvo-bus.de

pArken in oberStDorF hAnDypArken: Parken ohne Kleingeld auf Oberstdorfs Parkplätzen mit dem Handy! Das innovative System „sms&park“ hat die Firma „Sunhill Technologies“ zusammen mit Oberstdorf auf neun Parkplätzen eingeführt. Der Parkende schickt per Handy ohne Registrierung eine SMS mit seinem PKW-Kennzeichen an eine Nummer, die sich je nach Parkplatz unterscheidet, und erhält per SMS ein virtuelles Parkticket. Die kommunale Verkehrsüberwachung kann technisch prüfen, ob der Parkende bezahlt hat. Service: Kurz vor Ablauf der Parkzeit wird der Parkende per SMS informiert und kann die Gültigkeit des Tickets übers Handy verlängern. Derzeit wird das System von T-Mobile, Vodafone und E-Plus unterstützt. Zusatzkosten: SMS-Tarif je nach Anbieter. lAngzeitpArkplätze An diesen Parkplätzen können Sie sowohl als Übernachtungsgast als auch als Tagesgast Ihr Auto abstellen. Auch für mehrere Tage. Bitte beachten Sie, dass Sie als Übernachtungsgast Oberstdorfs auf bestimmten Parkplätzen frei parken dürfen. Änderungen vorbehalten. p1 Am ortSeingAng: Parkgebühren inkl. Busticket für den Ortsbus: 3 Std.: EUR 3,– 10 Std. = 1 Tag: EUR 4,50 Jeder weitere Tag: EUR 4,50 Höchstparkdauer: 7 Tage p2 Am ortSeingAng: Parkgebühren inkl. Busticket für den Ortsbus: 3 Std.: EUR 3,– 10 Std. = 1 Tag: EUR 5,– Jeder weitere Tag: EUR 5,– Höchstparkdauer: 7 Tage


oberStDorF kompAkt Bergschulen 2.224

pArkplAtz renkSteg, grüne gASSe , pArkplAtz SkiFlugSchAnze unD pArkplAtz lAnglAuFStADion rieD 1 Std.: EUR 0,50 10 Std. = 1 Tag EUR 5,– Jeder weitere Tag EUR 5,– Höchstparkdauer: 7 Tage pArkplAtz FAiStenoy 1 Tag: EUR 2,50 Höchstparkdauer: 10 Tage Für Bergbahnnutzer Rückerstattung der kompletten Parkgebühren. pArkplAtz FellhornbAhn 1 Tag: EUR 2,50 Höchstparkdauer: 3 Tage Für Bergbahnnutzer Rückerstattung von EUR 1,50. pArkplAtz reichenbAch 1 Tag: EUR 3,– 2 Tage: EUR 7,– Höchstparkdauer: 7 Tage tieFgArAgen In diesen beiden Tiefgaragen können Sie Ihr Auto auch über einen längeren Zeitraum parken: Eislaufzentrum (nähe Nebelhornbahn) Rossbichlstraße 2 - 6 Tel. +49 (0) 83 22 / 700 - 530 bis 1 Std.: EUR 1,50 bis 2 Std.: EUR 2,50 bis 3 Std.: EUR 3,50 bis 4 Std.: EUR 4,– bis 10 Std.: EUR 6,– bis 24 Std.: EUR 7,50 1 Woche (7 Tage) EUR 52,50 2 Wochen (14 Tage) EUR 65,Betreiber = Nebelhornbahn AG. Rückerstattung der Parkgebühren für Bergbahnnutzer: ab 4 Std.: EUR 1,50 ab 10 Std.: EUR 3,je Tageskarte: EUR 3,- Rückerstattung Autohaus Eltrich (nähe Ortseingang) Sonthofener Straße 7 Tel. 0 83 22 / 96 640 cAmping - unD WohnmobilStellplätze Wohnmobilstellplatz Geiger Enzensperger Weg 10 Tel. +49 (0) 83 22 / 180 Fax +49 (0) 83 22 / 180 - 254 www.wohnmobilstellplatz-oberstdorf.de

Campingplatz Oberstdorf, Rubinger Straße 16 Tel. +49 (0) 83 22 / 65 25 Fax +49 (0) 83 22 / 80 97 60 www.camping-oberstdorf.de Campingplatz Rubi-Camp Rubinger Straße 34 Tel. +49 (0) 83 22 / 95 92 02 Fax +49 (0) 83 22 / 95 92 03 www.rubi-camp.de

bergSchulen AlpinSchule oberStDorF Im oberen Winkel 12 a, 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 95 322 info@alpinschule-oberstdorf.de www.alpinschule-oberstdorf.de oASe Alpincenter Am Bahnhofsplatz 5 (Am Gleis 1) 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 80 00 980 bergschule@oase-alpin.de, www.oase-alpin.de

tipp grenzenloSeS urlAubSticket (gut-ticket) Das bedeutet einmal bezahlen und 7 oder 14 Tage lang 9 verschiedene Attraktionen genießen! Das GUT-Ticket für Nebelhorn-, Fellhorn-, Söllereck-, Kanzelwand-, Walmendingerhorn- und Ifenbahn sowie für die Breitachklamm, Skiflug­ schanze und Erdinger Arena ist mehrmals täglich verwendbar und beinhaltet die uneingeschränkte Nutzung der Buslinien Oberstdorf / Kleinwalsertal. preise 2010: 7 tage Erwachsene EUR 80,– Kinder ab Jahrgang 2003-1994 EUR 37,– Familienkind Jahrgang 2003-1992 EUR 37,–

Aktiv Am berg bergSchule oberStDorF Freiherr-von-Brutscher-Straße 4 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 61 26 www.aktiv-am-berg.de, info@aktiv-am-berg.de

14 tage Erwachsene

bergSchule oberAllgäu Nebelhornstraße 2, 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 21 / 49 53 info@alpinschule.de, www.alpinschule.de

· Das GUT-Ticket ist nicht übertragbar. · Familien mit mehreren Kindern zahlen nur für ein Kind, die anderen fahren frei! Bitte Ausweise vorlegen.

bergFührerverein oberStDorF Thomas Dünsser Rechbergstraße 11, 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 80 672

bergWAcht

EUR 114,–

Kinder ab Jahrgang 2002-1993 EUR 54,– Familienkind Jahrgang 2003-1992 EUR 54,–

Preisauskünfte, weitere Informationen und Aufbuchung des Angebotes auf die Allgäu-Walser-Card an den Talstationen der teilnehmenden Bergbahnen sowie in der TouristInformation.

bergWAchtbereitSchAFt oberStDorF Birgsauer Straße 35 (Langlaufstadion Ried) 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 22 55 oberstdorf@bergwacht-bayern.de Geschäftszeiten: Mo bis Fr von 8 bis 12 Uhr

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2.224 oberStDorF kompAkt Freizeit und Erlebnis

Freizeit unD erlebniS in oberStDorF in oberStDorF iSt immer WAS loS Weitere inFormAtionen erhalten Sie bei der Söllereckbahn Tel. +49 (0) 83 22 / 98 756 www.familienberg-soellereck.de

tipp Mit Ihrer Gästekarte, der Allgäu-WAlSercArD, bekommen Sie bei zahlreichen Freizeiteinrichtungen in Oberstdorf und im gesamten Allgäu Vergünstigungen! Oberstdorf ist auch idealer Ausgangspunkt für Freizeitattraktionen im Umland. Fragen Sie in der TouristInformation nach dem AWCReiseführer!

tipp Weitere intereSSAnte Freizeit-tippS können Sie dem A – Z des Oberstdorf Magazins entnehmen. Dieses erhalten Sie bei Ihrem Gastgeber und in der TouristInformation! Alle Informationen finden Sie natürlich auch unter www.oberstdorf.de

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Alpine coASter – Die AllJAhreS- unD AllWetter-roDelbAhn! Die spannende Abfahrt auf der Allwetterrodelbahn an der Talstation der Söllereckbahn verläuft über eingebaute Jumps und Wellenstrecken ca. 800 m abwärts in Richtung Kornau. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km / h überquert die Bahn in 5 m Höhe in einem Kreisel die B 19, bevor sie bequem in die Talstation des Liftes zurückkehrt. bergSchAu Ausstellung „Bergschau 2.037 m“ an der Gipfelstation am Fellhorn, „Bergschau 813 m“ im Alten Rathaus, die „Bergschau 1.122 m“ im Walserhaus im Kleinwalsertal sowie die „Bergschau 830 m“ im Informationszentrum am Eingang der Breitachklamm. Erfahren Sie Wissenswertes über die Entstehung der Allgäuer Alpen, Flora und Fauna und das Bergwetter anhand von interaktiven Infoterminals, Kurzfilmen, 3D-Bildern und Reliefmodellen. Bergschau Altes Rathaus 813 m Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 95 94 84 info@bergschau.com www.bergschau.com einkAuFSerlebniS Raus an die frische Luft und die Natur erleben! Sie haben noch nicht die passende Ausrüstung dafür? In Oberstdorfs Geschäften sind Sie an der richtigen Adresse! In zahlreichen Sportgeschäften werden Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis kompetent beraten: Von der richtigen Kleidung, über den passenden Wanderschuh bis zum geeigneten Rucksack. Neben dem Sportangebot stehen Pflege und Gesundheit ganz oben. Ob Kosmetik, Fußpflege oder die richtige Ernährung, in Oberstdorf kann man aus einem breiten Angebot wählen. Und wer vom Shoppen noch nicht genug

hat, findet in Mode- und Schuhgeschäften das richtige Outfit zum Ausgehen am Abend. Während des Einkaufbummels laden die Oberstdorfer Wirte in gemütliche Cafés, urige Dorfwirtschaften und stilvolle Restaurants zum Genießen ein. internAtionAle SportAnlAgen eiSSportzentrum Den Spitzensportlern zusehen oder selbst auf dem Eis aktiv werden. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Oder versuchen Sie sich beim Eisstockschießen. Im Restaurant können Sie sich verwöhnen lassen und das Treiben auf dem Eis verfolgen. Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 16.30 Uhr; Publikumslauf in der Regel täglich von 10.30 – 12.00 Uhr und von 14.30 – 16.30 Uhr Eissportzentrum Oberstdorf Roßbichlstraße 2 – 6 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 700 - 500 info@oberstdorf-sport.de www.oberstdorf-sport.de erDinger ArenA oberStDorF im Allgäu Die Erdinger Arena mit ihren fünf Schanzen am Fuße des Schattenberges, wo jedes Jahr das Auftaktspringen der Vierschanzentournee stattfindet, ist immer einen Besuch wert. Die Arena ist täglich für Besucher geöffnet. Mit dem Schrägaufzug kann man bis an den Fuß des Schanzenturms fahren und weiter mit dem Panoramaaufzug auf die Aussichtsplattform. Von dort aus können Sie den herrlichen Blick über Oberstdorf und die umliegende Berglandschaft genießen. Öffnungszeiten: Sommer: täglich von 10.00 – 18.00 Uhr Winter: täglich von 10.00 – 17.00 Uhr Führungen täglich um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr (ab 8 Personen; Anmeldung unter Tel. +49 (0) 83 22 / 80 90 360) Gruppenführungen auf Anfrage Erdinger Arena Oberstdorf Am Faltenbach 27 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 80 90 300 info@erdinger-arena.de www.erdinger-arena.de


oberStDorF kompAkt Freizeit und Erlebnis 2.224

heini-klopFer-SkiFlugSchAnze Die Heini-Klopfer-Skiflugschanze im Stillachtal ist mit dem 72 m hohen Anlaufturm eine der größten Schanzenanlagen der Welt. Vom Anlaufturm können Sie hinunter zum Schanzentisch sehen. Mit einer Doppelsesselbahn geht es hinauf zum Schanzentisch und mit dem Schrägaufzug weiter zur Plattform des Turms. Kinderspielplatz und Kiosk auf dem Gelände am Turm! Öffnungszeiten: Täglich von 09.15 bis 16.30 Uhr Kur- und Verkehrsbetriebe AG Nebelhornstraße 55 87561 Oberstdorf Skiflugschanze Tel. +49 (0) 83 22 / 38 91 Kur AG Tel. 0 83 22 / 98 753 info@familienberg-soellereck.de www.familienberg-soellereck.de heirAten in oberStDorF Als unsere Gäste haben Sie bereits „JA“ zu Oberstdorf, Ihrem Urlaubsort, gesagt. Warum sagen Sie hier, umgeben von traumhafter Bergkulisse, nicht auch „JA“ zur Ihrer oder Ihrem Liebsten? Oberstdorf bietet Gästen, die im Urlaub heiraten möchten, standesamtliche Trauungen an. Ob in der urigen Bauernstube, einer Jugendstilvilla, hoch oben auf dem Anlaufturm der Großschanze oder in der Bergstation des Nebelhorns, hier wird der schönste Tag des Lebens ganz sicher unvergesslich. Suchen Sie sich Ihren individuellen Trauort aus unter www.oberstdorf.de kino Die Oberstdorfer Kinos freuen sich mit einem abwechslungsreichen Filmprogramm auf Sie! · Cinecenter Oberstdorf Ludwigstraße 7 87561 Oberstdorf Tickethotline +49 (0) 83 22 / 80 03 33 Tel. Programminfo +49 (0) 83 22 / 80 06 66 www.cinecenter-oberstdorf.de · Kurfilmtheater Oberstdorf Oststraße 6 87561 Oberstdorf Tickethotline +49 (0) 83 22 / 97 89 70 Tel. Programminfo +49 (0) 83 22 / 34 56 www.ok-kino.de

kinDer- unD JugenDFerienprogrAmm Für kleine Gäste bis 12 Jahre warten der Nordi Club sowie Ausflüge im Rahmen des Kinderferienprogramms. Kinder können z. B. eine Konditorei, eine Korbflechterei, einen Bauernhof oder die Feuerwehr besuchen. Das aktuelle Kinderferienprogramm erhalten Sie in der Tourist-Information und unter www.oberstdorf.de! mArktbähnle Genießen Sie während einer Fahrt in Oberstdorf und Umgebung die Landschaft und entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten der Region. Behindertengerecht ausgestattet! Den Fahrplan erhalten Sie in den Tourist-Informationen. Sonderfahrten auf Anfrage. Schütz & Vogler GbR Mobil +49 (0) 171 / 58 55 363 www.marktbaehnle.de

outDoorAktivitäten unD FunSport in oberStDorF DrAchen- unD gleitSchirmFliegen Freunde des Drachen- und Gleitschirmfliegens finden in Oberstdorf beste Bedingungen vor. Eine entsprechende Schule vermittelt das nötige Wissen, um mit dem Grundkurs kleinere Höhen selbstständig zu fliegen oder mit dem Fortgeschrittenenkurs in alle Höhen aufzusteigen. Möchten Sie das Gefühl des „freien Flugs“ einmal testen, trauen sich aber nicht allein in die Lüfte? Dann ist ein Tandemflug mit einem routinierten Piloten genau das Richtige. Mit dem erfahrenen und staatlich geprüften Flugsportlehrer Robert Blum aus Oberstdorf können Sie das Fliegen während eines Tandemflugs gefahrlos kennenlernen.

inFoS unD buchung Robert Blum – Tandemfliegen Tel. +49 (0) 83 22 / 81 39 Mobil +49 (0) 175 / 36 56 999 oder www.gleitschirmtandemflug.de Flyzone Tel. +49 (0) 83 22 / 80 05 33 www.fly-zone.de Flugschule OASE Obermaiselstein +49 (0) 83 26 / 38 036 www.oase-paragliding.com

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2.224 oberStDorF kompAkt Outdoor und Funsport

golFclub oberStDorF Gebrgoibe 2 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 28 95 info@golfclub-oberstdorf.de www.golfclub-oberstdorf.de Im Umkreis von 50 km finden Sie noch vier weitere Golfanlagen: Ofterschwang ca. 10 km, Oberstaufen ca. 37 km, Hellengerst ca. 38 km und Wiggensbach ca. 48 km

golF Alpine Atmosphäre erwartet Sie auf Deutschlands südlichstem Golfplatz – der 9-LochAnlage des Golfclubs Oberstdorf. Im Trettachtal auf 900 m bietet der Platz mit seinen schmalen Fairways und schweren Roughs anspruchvolles Golfvergnügen, umgeben von Wiesen, Wald und dem Panorama der Berge. Auf die Spieler warten eine Driving-Range, überdachte Abschläge, Putting- und PitchingGreens sowie insgesamt 5.388 m bzw. 4.784 m lange Spielbahnen.

inFormAtionen unD AnmelDung Skisport- und Veranstaltungs GmbH Am Faltenbach 27 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 80 90 300 info@erdinger-arena.de www.erdinger-arena.de

ico SkyWAlk hochSeilpArk Nervenkitzel pur hoch über Oberstdorf: Der Skywalk-Hochseilpark zwischen den Türmen der Skisprungschanzen in der Erdinger Arena. Nicht nur auf muterprobte Abenteurer, auch auf Familien und Neulinge warten vielfältige Herausforderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Zu den Hauptattraktionen gehören u. a. die Seilbahnrutschen, der „Flying Fox“, ein gesicherter Sprung von einem freistehenden Pfahl, die freischwingende Burma-Brücke sowie die Riesen-Kletterleiter. Ein Besuch im Hochseilgarten garantiert sportliche Herausforderung, Spaß und Gruppendynamik bei professioneller Ausrüstung und Betreuung.

inline-SkAteS-verleih Die Sportgeschäfte Kiesel und Brutscher in Oberstdorf stehen Ihnen mit ihrem Inline-SkatesVerleih gerne zur Verfügung.

inlineSkAten Für Ihren Urlaub in Oberstdorf lohnt es sich, die Inline-Skates mitzubringen, denn im Ort wie auch in den verkehrsberuhigten Seitentälern finden Sie ideale Verhältnisse zum Inline-Skaten. Die 2,6 km lange Rollerbahn an der Skiflug­ schanze garantiert variationsreiches und zum Teil anspruchsvolles Fahrvergnügen auf Ihren Inline-Skates oder Nordic-Blades. Abgesperrt vom öffentlichen Straßenverkehr sowie den Radfahrern und Fußgängern folgen Sie den Spuren der deutschen Nationalmannschaft und anderen Größen des internationalen Skisports.

in Form pArk oberStDorF Karweidach 1 · 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 79 79 info@inform-oberstdorf.de www.inform-oberstdorf.de

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klettern Ob in anspruchsvollen Naturklettergärten oder in abwechslungsreichen Indoor-Kletteranlagen, in Oberstdorf fühlen sich die Freunde des aufregenden Trendsports Klettern, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, gleichermaßen zuhause.

tipp klettern, boulDern, kletterkurSe Im Fitnessstudio „in form park“ wartet insgesamt eine 2 Kletterfläche von 650 m ! Außerdem: zwei Tennishallen, Fitnessstudio mit Kraft-, Aerobic- und Gymnastikräumen, Sauna, Solarium, Physiotherapiepraxis, Bistro und moderne Kegelbahn

Im Klettergarten Burgbichl findet man Touren in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Einige Touren eignen sich auch gut für das Klettern mit Kindern. Allerdings sollten diese immer von einer Aufsichtsperson begleitet werden. Hoch über dem Ortsteil Tiefenbach halten zwei Klettergärten zahlreiche und vielseitige Klettertouren für eher geübte Anhänger dieses anmutigen Sports bereit: einer liegt am „Graf von Vojkffy-Weg“, oberhalb der Pfarrkirche und einer auf der Salzburg. Beide Klettergärten sind komplett mit Bohrhaken und Umleitungen bestückt. Bitte beachten Sie, dass das Betreten der Klettergärten und das Klettern in diesen auf eigene Gefahr besteht! Ein völlig neues Erlebnis in Sachen Sportklettern bietet Deutschlands höchstgelegene Kletterwand am Nebelhorn, welche besonders gut für Einsteiger geeignet ist. Unter fachkundiger Anleitung kann man hier vor atemberaubender Alpenkulisse erste Griffe und Tritte erlernen. Unabhängig von Wind und Wetter, von Tages- und Jahreszeit bieten die modernen Indoor-Kletteranlagen im inform park (650 m2) im Karweidach und im Eissportzentrum Oberstdorf (270 m2) bei guter Musik und angenehmer Atmosphäre größten Fun und optimale Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene. Auch hier werden Kletterkurse für Einzelpersonen und Gruppen angeboten. Das notwendige Equipment kann vor Ort ausgeliehen werden (vorherige Anfrage empfehlenswert). Klettern in Oberstdorf – hier findet garantiert jeder seine ganz persönliche Route! Weitere Informationen erhalten Sie unter www.oberstdorf.de StellWAgenFAhrten in die Oberstdorfer Seitentäler: Trettachtal (Spielmannsau) und Oytal bzw. Spezialfahrten oder


oberStDorF kompAkt Outdoor und Funsport

Nachtfahrten. Weitere Auskünfte: Boxler, Tel. +49 (0) 83 22 / 96 210 Kreittner, Tel. +49 (0) 83 22 / 35 33 Schuster, Tel. 0171 / 36 23 415 oder ab Tiefenbach ins Rohrmoostal: Dornach, Tel. +49 (0) 83 22 / 54 77 Steiner, Tel. +49 (0) 83 22 / 41 53 Topper, Tel. +49 (0) 83 22 / 32 20 rADFAhren unD mountAinbiken Oberstdorf ist ein wahres Eldorado für Anhänger des Fahrradsports. Ob mit dem Rennrad, dem Mountainbike oder dem ganz normalen DreigangFahrrad, in dieser reizvollen Bergwelt findet jeder seine Wege und Strecken. Als hervorragender Ausgangspunkt bietet sich Oberstdorf vor allem für Mountainbiketouren an. Von leicht ansteigenden Strecken entlang wilder Bergbäche oder inmitten grüner Bergwälder bis hin zur Trans-Alp-Etappe über den Schrofenpass, auf denen man sein Bike in luftiger Höhe über Stahlleitern und schmale Felspfade schultern muss, ist in dieser herrlichen Landschaft alles zu finden. Mountainbikes und Fahrräder können in Oberstdorf an mehreren Stellen ausgeliehen werden. Von einigen Radsportgeschäften werden geführte Mountainbiketouren angeboten – der Spaß in der Gruppe ist Ihnen sicher. reiten Reiterhof St. Georg Zum Programm gehören Kinder- und Erwachsenen-Reitkurse, Aufbaukurse Springen und Dressur, Longier-Kurse, Ausritte für Könner auf Großpferden u. v. m. Pensionsboxen, Bewegungsund Turnierhalle sowie Außenreitplatz gehören zum Reitstall. Für Ihr leibliches Wohl sorgt das Restaurant mit Sonnenterrasse und Spezialitäten aus dem Steinbackofen. ponyreiten • PONYHOF BOXLER Auf einem Rundweg vorbei an vielen Tieren werden kleine Cowboys auf den Ponys geführt. Die Eltern können im Biergarten entspannen. • BERGGASTHOF SPIELMANNSAU mit großem Bauernhof!

tipp Für jeden Mountainbiker ist in der Tourist-Information eine neue mountAinbikekArte mit detaillierten Infos zu verschiedenen Touren rund um Oberstdorf erhältlich. Natürlich ist diese auch im Internet oder auf dem Postweg zu bestellen. Auch für alle, die es etwas gemütlicher mögen, hält die Karte ausgewählte rADWAnDertouren bereit. preiS: eur 8,95

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FAhrrAD- unD mountAinbikeverleih: Radsport Hasselberger Hauptstraße 7 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 44 67 Radsport Heckmair Nebelhornstraße 46 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 22 10 Auch an Sonn- und Feiertagen: Fahrradverleih Kreittner Fischerstraße 8 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 35 33 SchWimmen Strandcafé Freibergsee Freibergsee 2, 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 48 57 info@freibergsee.de www.freibergsee.net Moorschwimmbad Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 48 63 jmlkaiser@t-online.de www.moorbad-oberstdorf.de

SchWimmen • FREIBERGSEE Liegewiese, schattige Plätzchen, Kiosk, Spielplatz, Sprungturm u. v. m. warten in der Badeanstalt Freibergsee mit Strandcafé und Bootsverleih in 950 m Höhe. • MOORSCHWIMMBÄDER IN OBERSTDORF UND REICHENBACH Badespaß für die ganze Familie, relaxen in der Sonne und schwimmen im gesunden Moorwasser in den ruhig gelegenen Moorbädern in Oberstdorf und Reichenbach. Die Café- oder Sonnenterrasse und der Biergarten in Reichenbach laden zum Verweilen ein. • OBERSTDORF THERME Me(e)hr-Erlebnis mit dem Wellenbad, Deutschlands südlichste Brandung! Genießen Sie nach einem erlebnisreichen Sommertag das warme Nass in der Badewelt der Oberstdorf Therme. Saunieren Sie im Saunadorf im alpenländischen Stil oder lassen Sie sich im Hamam verwöhnen. Außerdem erwartet Sie ein umfangreiches Massage- und Wellnessangebot.

Moorschwimmbad Reichenbach Tel. +49 (0) 83 26 /15 09 info@moorstueble.de www.moorstueble.de Oberstdorf Therme Promenadestraße 3 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 60 69 60 info@oberstdorf-therme.de www.oberstdorf-therme.de Schellenberg Hotel-garni Wellness-Center Schellenbergerstr. 2, Tel. 0 83 22 / 96 370 reiten unD ponyreiten Reiterhof St. Georg Lochbachstraße 87561 Oberstdorf-Tiefenbach Tel. +49 (0) 83 22 / 70 20 info@alpenhotel-tiefenbach.de www.alpenhotel-tiefenbach.de Ponyhof Boxler Am Dummelsmoos 37 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 96 210 ponyhofboxler@t-online.de www.landhaus-boxler.de Berggasthof Spielmannsau Spielmannsau 4 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 30 15 spielmannsau@t-online.de www.spielmannsau.de

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2.224 oberStDorF Outdoor und Funsport

tenniS Tennisplätze am Fuggerpark Fuggerstraße 4 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 33 65 in form park Oberstdorf Karweidach 1 87561 Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 79 79 info@inform-oberstdorf.de www.inform-oberstdorf.de Unbenannt-1 1

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SkAte- unD bikepArk Am kArWeiDAch Der Vergnügungspark für Skater und Biker im Karweidach zwischen Oberstdorf und Rubi verschafft einen besonderen Kick. Die 1.000 m2 große Bikeanlage mit verschiedenen Kickern, Steilkurven und Speedwellen lässt den Adrenalinspiegel der Bikefans rapide ansteigen. Insider dürfen sich auf „Double-Kicker-Lines“, „Step-Up-Step-DownSprünge” und einen „Wallride” freuen. Für Skater stehen auf einer 400 m2 großen Fläche u. a. eine „Miniramp“, eine „Quaterpipe“ sowie eine 4 m breite Bank zur Verfügung. Spezialisten können auf einen „A-Frame Ledge“ gespannt sein und ihr Talent auf der Funbox mit „Kink-Rail“ unter Beweis stellen. informationen: in form park · Karweidach 1 87561 Oberstdorf· Tel. +49 (0) 83 22 / 79 79 info@inform-oberstdorf.de www.dirtpark-oberstdorf.de.vu tenniS Unter freiem Himmel spielen Sie auf den Plätzen an der Fuggerstraße. Auch im „in form park“

stehen Ihnen Außenplätze sowie zwei Hallenplätze zur Verfügung.

WilDWASSerSport Für Freunde des Wildwassersports werden in Oberstdorf von ortsansässigen Schulen Kurse im Kajak und Canadier, sowie Rafting und Canyoningtouren angeboten. Ob für Anfänger oder Fortgeschrittene, in Kursen bis zu sechs Teilnehmern, wird auf den umliegenden Flüssen und Seen geübt. Jedes Jahr, im Mai zur Schneeschmelze, führen die Wildwasserschulen ein WildwasserCamp auf den umliegenden Schmelzwasserbächen durch. Ein geprüfter Kanulehrer führt den Aktivurlauber von einem Highlight zum nächsten – Nervenkitzel garantiert! Kompetente Ansprechpartner und Veranstalter in Sachen Outdoor- und Funsports in Oberstdorf sind: · ICO – die Impulscompany Tel. +49 (0) 83 21 / 8 70 33, www.ICO.by · Wildwasser-Schule Oberstdorf Tel. +49 (0) 83 22 / 98 262 www.wildwasserschule.com



Wanderjournal 2010