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sti3tung kĂźnstl2rdor3 schĂśpping2n

Literatur Bildende Kunst Komposition und E xperimentelle Musik Kunst | Wissenschaf t | Wir tschaf t


„Kultur ist nicht die Sahne auf dem Kuchen, sondern die Hefe im Teig unserer Gesellschaft.“ Johannes Rau


förderstätte für kunst und kultur

Das Künstlerdorf Schöppingen besteht seit über einem Vierteljahrhundert. Die Landesregierung, die Nordrhein-WestfalenStiftung, die beiden Landschaftsverbände, der Kreis Borken, die Gemeinde Schöppingen und die Kunst­stiftung NRW haben sich seiner Zeit zu zwei sehr politischen Entscheidungen zusammen getan: Für ein so großes Land sollte eine Förderstätte für Kunst und Kultur geschaffen werden und für beides sollte ein Freiraum auch jenseits der Großstädte bestehen. Internationale Ausstrahlung wurde von Beginn an angestrebt. Seitdem können in den beiden denkmalgeschützten ehemaligen Bauerngehöften jedes Jahr 50 Stipendiaten einige Monate lang leben und arbeiten. Anfangs waren es nur Literaten und bildende Künstler, heute bieten wir Stipendien auch in den Bereichen Komposition, Neue Medien und Mixed Media, Interdisziplinäre Projekte und KWW – Kunst-Wissen­­schaftWirtschaft – an. Für die internationale Bekannt­heit und Akzeptanz des Künstlerdorfes spricht, dass wir für unsere ­Stipendien inzwischen jährlich mehr als 2.000 Bewerbun­gen aus über 120 Ländern bekommen. Mit den vergebenen Stipendien konnten wir nicht nur für die wichtige und nötige Künstler­ förderung sorgen: mit der Qualität der ausgewählten Stipendiaten dürfen wir uns auch durchaus internationaler Spitzenklasse zurechnen. Das Künstlerdorf Schöppingen ist heute zum wichtigen Aushängeschild nordrhein-westfälischer Kulturarbeit mit der erhofften Ausstrahlung weit über das Land hinaus geworden. Christina Rau Vorsitzende des Stiftungsrates


künstl2rdor3 schöpping2n

Förderstätte für Kunst und Kultur

Das Künstlerdorf Schöppingen ist eine internationale Stipendiatenstätte für Bildende Kunst, Literatur, Experimentelle Komposition und dem als Sonderprogramm des Landes NRW eingerichteten Stipendium KWW (Kunst | Wissenschaft | Wirtschaft). Hier können jedes Jahr über 50 Stipendiaten einige Monate lang leben und arbeiten. Die Auswahl der Stipendiaten trifft eine Fachjury. Sie ist mit wechselnden Experten aus Verlagen, Museen, Galerien und Kultureinrichtungen besetzt. Nur die hervorragendsten Bewerber können ein Stipendium erhalten. Viele der Stipendiaten aus den vergangenen 25 Jahren gehören heute zu den wichtigsten Protagonisten in Kunst, Literatur und Komposition. Die Monate des Stipendiums in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen waren ein entscheidender Impuls für die weiteren Schritte ihrer künstlerischen Karriere. Eine solche Zeit intensiven, schöpferischen Arbeitens im Kreis von Stipendiaten aus allen Sparten und Ländern, liefert vielfache Anregungen für die künstlerische Fortentwicklung. Der Ertrag eines Stipendiums ist so um ein Vielfaches höher als die nötigen Förderkosten, wie die langjährige Erfahrung unseres Hauses beweist.

Ein Aufenthalt in Schöppingen ermöglicht es den Künstlern nicht nur, das eigene Arbeitsvorhaben entscheidend voranzubringen – treffen an einem Ort der Konzentration und des Austausches die besten Künstler der verschiedensten Sparten auf Augenhöhe aufeinander, entstehen darüber hinaus Synergieeffekte, Netzwerke und innovative Projekte, die auch über den Stipendienzeitraum hinaus wirken.

Durch die Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen im In- und Ausland, aber auch durch die Verbindung zu Neuen Medien und zur wissenschaftlichen Avantgarde, leistet das Künstlerdorf einen Beitrag dazu, die Vielfalt und Qualität von Kunst, Literatur und Musik zu sichern und zu fördern.

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Künstler brauchen einen Ort, an dem sie ungestört und weitgehend frei von materiellen Sorgen arbeiten können. Ein solches Refugium ist das Künstlerdorf Schöppingen.


die infrastruktur des künstl2rdor32s schöpping2n

B C

Die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen befindet sich in zwei denkmal­ geschützten und in ihrer Architektur typischen münsterländischen

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Hof­anlagen aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts. Es stehen Apartments und Ateliers für die Autoren und Künstler bereit. Auch Stipendiaten mit Kindern sind willkommen. Zusätzlich gibt es Veranstaltungsräume, ­Galerien und Werkstätten sowie großzügige Grünanlagen.

Hof der Bildenden Künstler Sechs Wohn-Ateliers für Bildende Künstler stehen hier zur Verfügung. Darüber hinaus

A | HOF DER BILDENDEN KÜNSTLER

gibt es Werkstätten für Holz- und Metallarbeiten, weitere Arbeitsräume und einen

B | 2 BILDHAUERATELIERS

Gemeinschaftsraum für die Stipendiaten.

C | TORHAUS D | FOTO-SCHEUNE, GALERIE E | HOF DER LITERATEN F | GALERIE F6 G | ZWEI WOHNUNGEN FÜR STIPENDIATEN MIT FAMILIEN H | MULTIFUNKTIONALE KULTURHALLE

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G

E F

Hof der Literaten Neben den sechs Apartments für Stipendiaten sind hier die Verwaltungsräume und Büros des Künstlerdorfes untergebracht. Außerdem befinden sich hier eine Bibliothek und Veranstaltungsräume für Vorträge und Lesungen.

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Künstler, Autoren und Komponisten mit einem Stipendium zu unterstützen ist eine Investition in die Zukunft und ihren kulturellen Reichtum.

Aus der Ausstellung „Energie. Eine visuelle Forschungsarbeit im Spannungsfeld von Kunst und Wissenschaft“ der Künstlerin Cordula Hesselbarth in der Galerie F6, 2011.

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förderung des künstl2rdor32s

Eine Investition in die Zukunft der Kultur

Künstler, Autoren und Komponisten mit einem Stipendium zu fördern ist eine Investition in die Zukunft und ihren kulturellen Reichtum. Hier bietet sich Ihnen die Möglichkeit einer direkten und persönlichen Form des Engagements, dessen Ergebnisse unmittelbar sichtbar werden. Ein Stipendium kommt nicht nur den geförderten Künstlern zugute, sondern dient letztlich der Allgemeinheit, denn Kunst und Kultur sind umfassende Werte, die es zu bewahren und weiterzuentwickeln gilt: Sie prägen unsere Identität, machen das Leben reicher, bunter und lebenswerter. Die Unterstützung vielversprechender Künstler mit Zukunftspotential ist ein ausgezeichneter Weg der direkten Kulturförderung.

Stiften Sie ein eigenes Stipendium! Sie haben die Möglichkeit unsere Ziele, unsere Arbeit und unsere Stipendien mit Spenden zu unterstützen. Eine weitere individuelle Möglichkeit der Künstlerförderung ist es, in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen ein regelmäßiges oder auf eine bestimmte Dauer befristetes Stipendium zu kreieren. Hier können Sie selbst bestimmen, welcher Sparte Ihr Engagement gelten soll. Ihre Motivation und Ihre Begeisterung für Kunst und Kultur und für die Menschen, die sie hervorbringen, nimmt so individuelle und überzeugende Formen an.

Ihre Vorstellungen und unsere Erfahrungen können in die Gestaltung neuer Stipendien einfließen. Das von Ihnen kreierte Stipendium kann – wenn Sie wollen - nach Ihnen, Ihrem Unternehmen oder Ihrer Institution benannt werden. Sie erreichen über diesen Weg eine mit Ihrem Namen, Ihrem Unternehmen oder Ihrer Institution fest verbundene öffentlichkeitswirksame Kulturförderung und können dabei auf unsere bewährte Infrastruktur zurückgreifen. Sie vermeiden den mit der Auslobung eines eigenen Kunstpreises verbundenen hohen Organisationsaufwand, kommen aber in den vollen Genuss der damit verbundenen Vorteile. Die Stiftung ist gemeinnützig. Ihre Stipendienförderung ist steuerlich voll absetzbar.


die stipendien

Vielfalt aus allen Sparten der Kunst und Kultur

bildende kunst

literatur

Ohne Altersbeschränkung richtet sich das Stipendium

Das Stipendium für Literatur richtet sich an Autoren aller

Bildende Kunst an Künstler aller Nationen und Sparten.

Gattungen. Theater- und Romanautoren, Dichter und Dra-

Auswahlkriterium ist allein die Überzeugungskraft des

matiker sowie Vertreter neuer, experimenteller Formen der

Gesamtwerkes, das hier ohne Bindung an eine konkrete

Literatur finden hier Ruhe und Inspiration für ihre Arbeit.

Ausstellungs- oder Projektsituation gefördert wird.

Im Künstlerdorf finden regelmäßig Lesungen statt, in denen die Autoren ihre Arbeit präsentieren können.

komposition und experimentelle musik

kunst | wissenschaft | wirtschaft

Die Kunststiftung NRW vergibt in Zusammenarbeit mit der

teten Stipendium werden Projektideen, die an der Schnittstelle

Stiftung Künstlerdorf Schöppingen jährlich zwei Stipendien

von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft angesiedelt sind,

für Komposition und Experimentelle Musik. Wie die übrigen

gefördert. Eine Besonderheit dieses Stipendiums ist es, dass

Stipendien ist auch das Stipendium für Komposition und

hier nicht nur professionelle Künstler, sondern auch interdis-

Experimentelle Musik, für das sich Komponisten und Per­

ziplinäre Gruppen oder Wissenschaftler angesprochen sind,

former bewerben können, international ausgeschrieben.

sich mit einem konkreten Projekt zu bewerben.

Mit diesem als Sonderprogramm des Landes NRW eingerich-

Die S ­ tipendiaten leben und arbeiten für die Zeit von maximal sechs Monaten im Künstlerdorf Schöppingen. Das Stipendium ist mit Residenzpflicht verbunden. Mick Lorusso, USA, arbeitet an seinem Projekt „Microbial Schöppingen“, 2011.

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Experten aus allen Sparten von Kunst und Kultur wählen die Stipendiaten aus jährlich über 2000 Bewerbungen aus.

Ludwig Schmidtpeter, „Das virtuelle Kraftwerk“, 2011. Installation im Bildhaueratelier.

Wie wird eine Förderung eingesetzt ? stipendien Die Stipendien des Künstlerdorfes werden in jedem Jahr öffentlich ausgeschrieben. Es werden jährlich über 50, meist drei- bis sechsmonatige Stipendien vergeben. Sie sind Residenzstipendien – der Aufenthalt im Künstlerdorf ist die Vorraussetzung für den Erhalt eines Stipendiums. Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich 1.025,- Euro abzüglich einer geringen Raummiete. Der Förderbetrag kommt allein den Stipendiaten zugute. Die Stiftung und ihr Team sind über eigene Mittel finanziert.

förderverein Die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen verfügt über einen eigenen Förderverein, in dem sich interessierte Privatpersonen, sowie Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik aber auch Institutionen und Verbände zusammengeschlossen haben. Wenn Sie an einer Mitgliedschaft interessiert sind, lassen wir Ihnen gerne die entsprechenden Unterlagen zukommen.

allgemeine spenden Allgemeine Spenden an das Künstlerdorf Schöppingen sind, da es sich um eine gemeinnützige Institution handelt, steuerlich absetzbar. Wenn Sie sich substantiell und mit größeren Summen engagieren möchten, können Sie der Stiftung Künstlerdorf als Zustifter beitreten.


projekte und wettbewerbe

Ein Netzwerk für die Kunst

die ideenmaschine

dient als Projekt-Plattform für Künstler aus Nordrhein-

Die „Ideenmaschine“, die alle Bewerber und Stipendiaten

Westfalen und organisiert zahlreiche Ausstellungen

der Stiftung zusammenfasst, ist für das Künstlerdorf von

und Veranstaltungen. Bei der internationalen Zusam-

besonderer Bedeutung. Sie ist eine webbasierte Plattform

menarbeit liegt der Schwerpunkt auf den benachbarten

zur Produktion von „neuen Ideen“. In der Ideenmaschine

Niederlanden, mit dem Austausch- und Ausstellungs-

versammeln sich derzeit über 8000 Kontakte von Künstlern

konzepte realisiert werden.

und Literaten, die zu bestimmten Fragestellungen ange-

www.kunstnetznrw.de

schrieben oder über Projekte informiert werden. So entsteht ein „Brainpool“ von unschätzbarem kreativen Potential.

forum für kunstvermittlung

www.ideenstorming.de

Mit Unterstützung der NRW-Stiftung Natur-Heimat-Kultur

arbeitskreis deutscher künstlerhäuser

wurde das „Schöppinger Forum für Kunstvermittlung“ gegründet. Hier soll der interdisziplinäre Austausch von allen an der Vermittlung von Kunst Beteiligten gefördert

In Schöppingen wurde 2007 der Arbeitskreis deutscher

werden. In der vom Forum herausgebrachten Schriften-

Künstlerhäuser gegründet. Aktuelle und ehemalige Stipen-

reihe „Transfer“ sind bisher neun Bände veröffentlicht

diaten können so an andere Kooperationspartner vermittelt

worden.

werden und von den weitreichenden bestehenden Netzwerken profitieren.

kraftwerk

www.artistresidence.de

2014 nahm die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen an dem

kunstnetz nrw

deutschlandweiten Wettbewerb „Land der Ideen“ teil und wurde für das Projekt „Kraftwerk“, in dem es um gestalte-

Das Kunstnetz NRW ist eine Kooperation des Künstlerdorfes

rische Fragen im Umgang mit erneuerbaren Energien geht,

Schöppingen mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh. Es

ausgezeichnet.

Insook Ju und Sukjun Yang (Yangjubang-Duo, Düsseldorf/ Korea) berichten über ihre Arbeit.

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Jan Philip Scheibe: „Er macht seine Engel zu Winden“, LichtInstallation im Rahmen der Skulptur-Biennale Münsterland, Windpark Schöppingen, 2005.

Neben der Arbeit mit und für die Stipendiaten beteiligt sich die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen an zahlreichen Wettbewerben, Projekten und Kooperationen, um den ­Gedanken der Zusammenarbeit und V ­ ernetzung im Kultur­ bereich zu v­ erwirklichen.


„There are numerous outcomes and benefits from the Stiftung Künstler­ dorf Schoeppingen that have signi­ ficantly contributed to my creative and professional development. I have been able to build ongoing profes­ sional relationships and networks, further develop my work practice, learn new skills, create new innova­ tive interdisciplinary works, and pro­ mote my artistic work and research on an international level.“

sylvia schwenk Sylvia Schwenk ist eine international tätige Performance-, Video- und Fotokünstlerin. Sie studierte in Köln, Berlin und Sydney (Australien), wo sie am College of Arts an der Universität Sydney promovierte. Stipendien erhielt sie in Vietnam, Tasmanien und Deutschland, ihre Ausstellungen fanden in Europa, den USA, in Indien und Australien statt. 2009/10 war sie Stipendiatin der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.

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stefanie de velasco Die aus dem Rheinland stammende Schriftstellerin Stefanie de Velasco studierte Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft in Bonn, Berlin und Warschau. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Im Jahr 2013 war sie Stipendiatin der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen und veröffentlichte im selben Jahr ihren vielbeachteten Debütroman „Tigermilch“.

„Meine Zeit in Schöppingen gehört zum Besten, was ich an Stipen­ dien erlebt habe. Gemeinsam mit anderen Künstlern in diesen tollen Häusern leben und arbeiten zu können, war ein großes Geschenk. Gern komme ich einmal wieder – wenn ich darf!“


kristin und davy mcguire Die Werke des Künstlerpaares Kristin und Davy McGuire sind eine eigene Kunstform, in der Elemente des Theaters mit Videoprojektionen und filigranen Papier-Installationen verbunden werden. 2013 gewannen sie für ihr Werk den Oxford Samuel Beckett Theatre Trust Award. In der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen schufen sie im Jahr 2009 ihr „Icebook“, das sie seitdem in 13 Ländern auf drei Kontinenten zeigten und das mehr als eine halbe Million mal im Internet angesehen wurde. Ihre neue Produktion „The Paper Architect“ feierte 2013 im Barbican in London Premiere.

„The Künstlerdorf was without doubt the most important artist residency of our lifes. We are truly grateful for all of the support they have given us.“

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„Nur selten habe ich so konzentriert arbeiten können wie in Schöppingen, eine wunderbare, produk­ tive Zeit.“

norbert bisky Norbert Bisky gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen deutschen Künstlern. Er studierte an der Universität der Künste in Berlin und wurde dort Meistersschüler von Georg Baselitz. 2008 bis 2010 war er Gastprofessor an der École d’Art et de Design in Genf, 2013 schuf er für die Aufführung des Stückes „Masse“ durch das Staatsballett Berlin/Halle ein vielbeachtetes Bühnenbild im Berliner Berghain. Im Jahr 2000, direkt nach dem Abschluss seines Studiums, war Norbert Bisky Stipendiat der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.


Die Zeit in Schöppingen stand am Anfang meines Weges als Schriftstellerin, und wie ­wichtig war sie! Hier entstanden Teile meines Debütbandes, hier diskutierte ich nächtelang mit anderen Künstlern und die Ruhe dieses Ortes gab mir erstmals den Mut, das Schreiben als Beruf zu denken.

franziska gerstenberg Franziska Gerstenberg studierte von 1998 bis 2002 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und war bereits im Jahr 2001 Stipendiatin der Stiftung Künstlerdorf in Schöppingen. Im März 2004 erschien ihr erstes Buch, der Erzählband „Wie viel Vögel“, mit dem die damals 25-jährige Autorin ein beachtliches Medienecho errang. Ihr zweites Buch erschien im Frühjahr 2007 unter dem Titel „Solche Geschenke“ und enthielt 14 Erzählungen. 2012 erschien Gerstenbergs erster Roman mit dem Titel „Spiel mit ihr“.

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xinglang guo An ihr Studium an der Faculty of Art and Design der Nankai University, China, schloss Xinglang Guo ein Studium an der Bauhaus Universität in Weimar an. Sie arbeitet im Bereich Performance, Installation und Videokunst und stellte ihre Arbeiten in Europa und in Asien aus. 2012/13 war sie Stipendiatin der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.

„For an emerging artist like me, a good artist grant or residency can push my art life further and give me wings to fly with good inspiration and creativity.“


die träger der stiftung Träger der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen sind die NRW-Stiftung Natur - Heimat - Kultur, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der Kreis Borken, die Gemeinde Schöppingen, sowie der Förderverein Künstlerdorf Schöppingen.

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derzeitige stipendiengeber der stiftung Derzeitige Stipendiengeber in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen sind die Kunststiftung NRW, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, der Landschaftsverband Rheinland sowie die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.


Der Schutzumschlag zu dieser Broschüre zeigt einen Teilausschnitt (1/8) einer Fotografie der Arbeit „Flunki Kiel“ von Stefan Sous von 1997. Das Kunstwerk ist eine dauerhafte Installation auf dem Dachboden des Hofes der Literaten im Künstlerdorf Schöppingen. Auf der Rückseite der verschiedenen Druckbögen befindet sich jeweils eine literarische Arbeit von acht verschiedenen Autoren, die im Künsterdorf Schöppingen gelebt und gearbeitet haben. Aus acht DIN A1 Drucken ergibt sich zusammengesetzt das Gesamtbild des Kunstwerkes. Die Kollektion ist im Ganzen über die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen erhältlich.


Der Druck dieser Broschüre wurde ermöglicht durch die NRW-Stiftung Natur-Heimat-Kultur

impressum herausgeber Stiftung Künstlerdorf Schöppingen Feuerstiege 6 48624 Schöppingen Tel.: (+49) 25 55 - 93 81 0 Fax: (+49) 25 55 - 93 81 20 E-Mail: info@stiftung-kuenstlerdorf.de www.stiftung-kuenstlerdorf.de

gestaltung nur | design.text www.nur-design-text.de

druck DruckVerlag Kettler, Bönen

stand: September 2014

Frank Bölter: Formigami, 2011. In Origami-Technik gefalteter, maßstabsgetreuer Formel 1-Rennwagen. Ausgestellt in der Stiftung Künstlerdorf.


Stiftung Künstlerdorf Schöppingen Feuerstiege 6 48624 Schöppingen Tel.: (+49) 25 55 - 93 81 0 Fax: (+49) 25 55 - 93 81 20 E-Mail: info@stiftung-kuenstlerdorf.de www.stiftung-kuenstlerdorf.de

Künstlerdorf Schöppingen  

Imagebroschüre zur Darstellung des Künstlerdorf Schöppingen.

Künstlerdorf Schöppingen  

Imagebroschüre zur Darstellung des Künstlerdorf Schöppingen.

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