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Nicht ganz so einseitig kurz_Numis-Post

17.12.09

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A k t u e l l

nen fairen Preis, wenn der Staat ihnen das Objekt abnimmt (dessen Wert wird durch ein Komitee aus Vertretern der Museen und des Handels festgestellt); andernfalls geht ein angezeigtes Objekt an die Finder zurück, die dann darüber verfügen können. Wenn Italien Grundbesitzer und ehrliche Finder vernünftig behandeln würde, könnte das Ausmass an Raubgräbertum beträchtlich reduziert werden… Alan Walker Der Stein von Rosette wurde durch einen griechischen Herrscher in Auftrag gegeben. (…) Ich glaube nicht, dass es die Ägypter sehr erfreuen würde, wenn das British Museum den Stein an das heutige Griechenland zurückgeben würde. Xavier Itzmann (…) Den ach so ernsthaften Archäologen stelle ich immer gerne folgende Frage: Stell dir vor, man hätte dich mit all deinen Lieblingsdingen bestattet. (…) Eines Tages gräbt jemand dich und deine Sachen aus. Wenn du wählen könntest, wo würdest du deine Sachen letztendlich lieber sehen: 1. in einem staubigen Holz- oder Pappkästchen in einem schmuddeligen Lager, eifersüchtig bewacht durch jemanden, der nur daran interessiert ist, Informationen zu kontrollieren und eso-

KELTISCH Keltische Münzen sind der am schnellsten wachsende Sektor des antiken Münzenmarktes. Mein illustrierter Katalog ist der einzige der nur Keltenmünzen enthält. Bitte fordern Sie ein Freiexemplar an. Chris Rudd, PO Box 222, Aylsham, Norfolk NR11 6TY, England. Tel: (44) 1263 735 707. Fax: (44) 1263 731 777. E-mail: liz@celticcoins.com

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terische Schriften zu veröffentlichen?; oder 2. auf dem Kaminsims in einem Haus, in dem entweder viel gefeiert wird oder aber auch vielmehr Beschaulichkeit herrscht? Wenn es nach mir ginge, würde ich mir ganz sicher Letzteres wünschen, genau wie viele andere Menschen, wenn sie über dieses Szenario einmal ernsthaft nachdenken… dmckj Ich habe einmal einen chinesischen Besucher durch das Museum von Philadelphia begleitet, der von den Sammlungen recht beeindruckt war. Als wir einen der chinesischen Räume betraten und mein Gast einen Globus aus Bergkristall auf einem japanischen Silberständer in Wellenform sah, sagte er: «Das sollte sich aber in China befinden.» Ich antwortete ihm, dass der Globus – würde er sich denn in China befinden – höchstwahrscheinlich schon während der sog. Kulturrevolution durch die Rote Garde kaputt geschlagen worden wäre. (Ob wiederum der Silberständer nach Japan zurückgehen sollte, habe ich mal dahingestellt sein lassen…) taifu Alle Beiträge zur Diskussion im Original unter http://tierneylab.blogs.nytimes.com/2009/11/16/whoshould-own-the-rosetta-stone/?apage=1#comments

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