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Null-News

Ausgabe 11, 11/2012 November 2012

Werner Rohr, Hindelbank, bei seiner Dankesansprache anl채sslich des Abschlusses des 100. Baukurs, 2. November 2012 in Pura/TI


Ausgabe 11, 11/2012 November 2012

Null-News Editorial

Liebe Leser Am 2. November 2012 wurde in Pura/TI der einhundertste Baukurs von und mit Werner Rohr mit einem kleinen Festakt gebührend gefeiert. Mit viel Engagement, Arbeit, Fleiss und immer wiederkehrender Motivation hat Werner Rohr diese Kurse organisiert, geplant, Modelle entwickelt und viele, viele Modellbauer begleitet. So gebührt ihm, als grosser Förderer des Spur 0 in der Schweiz der Respekt und der Dank. Wir freuen uns alle auf viele weitere Baukurse.

Diese Ausgabe ist wohl die bisher umfangreichste. Sie finden den ungekürzten Text mit den Graphiken der MOROP zur Diskussion über die Normierung von Tastenbelegungen bei Digitalsteuer-Geräten. Auch sind wieder sehr viele Flyer für Vorführungen, Börsen etc zu finden. Viele grüsse Urs f Schück, Herausgeber Null-News

Nächste Ausgaben . 1 Dezember 2012 1 Januar 2013 1 Februar Inhaltsübersicht dieser Nummer: Bilderbogen MOROP Ausstellungen/Messen/Vorführungen 2012

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Jahresprogramm von Vereinen Neuheiten und Produkte Eisenbahn-Romantik (Programm Programm-Vorschau Dezember 2012) Börsen

Impressum Herausgeber: Urs F Schück Tannenweg 17 CH 3700 Spiez null-news@gmx.ch

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Mitglied 1744

Anzeigenadministration Urs F Schück Tannenweg 17 CH 3700 Spiez null-news@gmx.ch


Null-News Bilder zum Fest anl채sslich des 100.Baukurses

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Schneeflug, es wird Winter – kleiner Baubericht

Oder was man in Buseck finden kann. Ja es kann ja als kleiner Hinweis sein, dass bald w ieder die Busecker Spur 0 Tage kommen – da kann man so einiges finden – so wie diese Tenderbauteile für 10 Euro ,ergattert bei den letzten Busecker Spur 0 Tagen 2012 . Na dann wollen wir mal Freund Helmut fragen ob er w ieder was zum Basteln haben möchte und mir daraus einen Schneeflug machen könnte – den Rest ma che ich dann wieder selber. Bei der letzten Deutschlandreise war er dann fast f ertig – habe jetzt noch einen Schneeflug gebaut – der als Reserve im BW2 Oberstdorf liegt .. Und falls ihn jemand nachbauen will sind auch die B auzeichnung für die Ms Platen. Da es klar ersichtlich ist, wurde beim Modell dann auch darau f hingewiesen, dass der Schneeflug von BHB übernommen wurde und somit die Beschriftung das des Heimatbahnhof Itzehoe zeigt. Das Fahrzeug gehört heute dem Steinburger Museumsverein. Die Far bgebung ist einem Vorbild nachempfunden, das ich beim Google gefunden habe. Also, der Winter kann kommen. Mit freundlichen Grüssen Jürgen(S)


Null-News Schneeflug, es wird Winter – kleiner Baubericht

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Null-News Neue Generalvertretung für die Schweiz für ASOA-Produkte

Am 1. Oktober 2012 hat das Modellbau-Atelier Pirovino in Igis die Generalvertretung für die Schweiz von ASOA-Produkten übernommen.

Beispiele von Schottermaterialien

Das ausführliche Handbuch mit viel know-how! Bild rechts oben: Gleis in Spur I, Erbauer Herbert Lohstädt, München, Foto Willy Kosak Bild rechts unten: Die Aufnahme stammt aus der "Zeitschrift Hp1 Eisenbahnmodellbau heute" von Alexa Wisniewksi

Da die Übernahme kurzfristig realisiert werden musste, sind erst ab Anfang Dezember alle vorgesehenen Artikel abrufbar. Die gute Zusammenarbeit mit dem Hersteller konnte man bereits in Bauma spüren, wo sich beide Parteien an einem gemeinsamen Stand präsentierten. Die Kundschaft zeigte sich auch von der überarbeiteten Preisliste angetan. Möglich macht dies der tiefe Euro-Kurs. ASOA bietet bekanntlich Schüttgüter, Schotter und Verwitterungsprodukte aus natürlichen Produkten an. Damit können schönste Dioramen in allen Spurgrössen gefertigt werden. Der Lieferumfang wird auf der Web-Site vom Modellbau-Atelier Pirovino ausführlich aufgezeigt und man kann von da bequem über den Shop bestellen. Wer das ganze Sortiment von ASOA kennenlernen möchte, lädt sich die neue Preisliste vom Netz herunter, oder bestellt diese ab 10. November direkt unter: Modellbau-Atelier Pirovino, Bannwaldweg 20 CH 7206 Igis Tel. +41 81 322 60 41 www.mbapiro.ch mba@mbapiro.ch


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Ausgabe 11, 11/2012 November 2012

Modellbahnsteuerung – die nächste Generation Achim Sührig, Leiter der Technischen Kommission des MOROP

Über die von der TK MOROP verfolgte Struktur elektronischer Modellbahnsteuerungen hat deren Leiter einen Beitrag verfasst, der die Zusammenhänge sowie die geplanten und bereits erfolgten Schritte erläutert. Haben Sie schon Internet im Haus und einen kleinen Kasten, der Sie mit der Welt draussen verbindet? Dann haben wir schon mal die nötigen Bau steine für eine Modellbahnsteuerung der nächsten Generation. Ist dies nicht der Fall, dann seien Sie mal neugierig. Mit Ihrem ModellbahnerVerstand sind Sie in der Lage die nachfolgenden Zei len zu verstehen. Aber der Reihe nach. Im Jahre 2008 hat der MOROP erkannt, dass Modellbahnobjekte in vielfältiger Weise an die elektronischen Bausteine wie Weiche / Signal angesc hlossen werden. Es wurde der Gedanke des neudeutschen „Plug and Plays“ geboren. Ausserdem ze ichnet sich ab, dass aufgrund von EURichtlinien der gute, alte Transformator, so wie die Glühlampe, aussterben wird und durch ein Schaltnetzteil ersetzt wird, was aber Gleichstrom liefert. Dieses Schaltnetzteil hat weniger Verlustleistung, ist also effektiver. Damit fällt schon mal die Auswertung der Halbwellen zur Steuerun g der Weichen und der mechanischen Signale weg. Auch für die Fahrzeuge, die mit Wechselstrom betrieben werden, ergeben sich daraus Konsequenzen. Mit der heutigen (preiswerten) Mikroprozessor-Techn ik lassen sich alle möglichen Formen von Signalen erzeugen. Es sind dies insbesondere die Fo rmen Sinus und Rechteck. Letztere Form findet bei der Pulsweitenmodulation (PWM) und bei der digi talen Versorgung, z.B. DCC Anwendung. So entstanden mit den NEM 691 (Steuermodul Weiche) und NEM 692 (Steuermodul Signal) Anforderungen, die einmal die Ansteuerung verschied ener Antriebe flexibel gestalten und zum anderen mit einfachem Drücken von Tasten die Weichen sicher umlegen und Signalbilder nach betrieblichen Erfordernissen korrekt anzeigen. Doch damit war die Lösung noch nicht vollständig. Es war als notwendig erachtet worden, die korrekte Stellung einer Weiche und ggf. die ordnungsgemässe Funktion der Weichenlaterne zu überwachen und zu me lden. Dies gilt sinngemäss für das Signal. Weitaus komplexer gestaltete sich die Beherrschung der vielen Signalbilder der Lichtsignale, auch im Hinblick auf die verschiedenen Bahnverwaltungen. De m MOROP ist es nach vielen Diskussionen gelungen, die Signalbilder zu kategorisieren. Es we rden Steuerbefehle für die Signalisierung von Fahrt nicht in km/h gegeben, sondern in die Begriffe Höchstgeschwindigkeit, beeinflusste Geschwindigkeit, Halt eingeteilt. Wenn also ein Lichtsignal die Begr iffe Hp0, Hp1, Hp2 anzeigen kann, so wird vom Steuermodul das entsprechende Signalbild per Softwa re erzeugt. Beim Schweizer System L kann das Hauptsignal 7 verschiedene Lichtbilder haben. In di esem wird dem Steuermodul die beeinflusste Geschwindigkeit Vx mitgeteilt und durch das Steuerm odul zur Anzeige gebracht. Das Steuermodul ist also ein Stück universeller Hardware, dessen Funkti on in Software abgebildet ist. Diese Flexibilität ist nicht mehr durch Tasten zu bewerkstelligen, sodass eine weitere Ebene der Steuerung eingeführt werden musste. Zusammengefasst: Ein Steuermodul Signal ist für bestimmte Signalbilder programmiert. Die Steuermodule erhielten eine Schnittstelle zur K ommunikation mit „höherer“ Intelligenz. Die Schnittstelle besitzt eine bidirektionale Kommunika tion und Signalpegel, welche die Verfügbarkeit des Steuermoduls und die Richtung der Kommunikation def inieren. Kundige Elektroniker und Programmierer können bereits hier aufsetzen und für kleinere Bahnhöfe ein Stellwerk realisieren. Damit hier nicht babylonisches Sprachengewirr entst eht, wurde die NEM 694 (Bus-Protokoll) entworfen und darin beschrieben, was über diese Sch nittstelle gesendet und empfangen werden kann. In der NEM 694 sind derzeit die Protokolle für Weichen, mechanische Signale und Lichtsignale beschrieben. Kommen weitere Typen von Steuermodulen hinzu, muss die NEM 694 fortgeschrieben werden. Die Anwender und die Industrie sind eingela den, an der Fortschreibung mit zu wirken. Die Interpretation des Protokolls erfolgt im Steuermodul und führt zur gewünschten Aktion des Modellbahnobjektes. Das Protokoll besteht aus lesba ren Zeichen, so dass diese aufgezeichnet und ohne Problem lesbar sind.


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Modellbahnsteuerung – die nächste Generation Achim Sührig, Leiter der Technischen Kommission des MOROP Ein Beispiel für die Umstellung einer Weiche: Stellbefehl: #,L,CR,LF Meldung Rückmelder: $,,L,CR,LF Die einzelnen Parameter sind durch Kommata getrennt und wo kein Parameter ist, bleibt der Platz leer. Das Zeichen „#“ ist ein Indikator für einen Befehl, also in Richtung Steuermodul und das Zeichen „$“ ist der Indikator für eine Meldung aus Richtung Steuermodul. „CR, LF“ definiert das Ende einer Meldung. Liegt keine zuverlässige Rückmeldung vor, so würde $,,B, CR, LF vom Steuermodul gemeldet. Vielleicht fragt man sich, was tue ich, wenn ich einen Bahnhof mit 2 Weichen, 2 Einfahr- und 4 Ausfahrsignale habe. Man braucht 8 Steuermodule. Wie steuere ich diese und wie stelle ich Abhängigkeiten her? Vielleicht ahnt man schon, dass hierfür eine andere Art der Verdrahtung im Kommen ist. Es ist eine NEM 606 (Modellbahnsteuerungen – Anford erungen) veröffentlicht, die eine Art „Road Map“ darstellen kann. Wir brauchen etwas, was die Verwaltung der Steuermodule und eine Steuerung und Kontrolle ermöglicht – ein Zentrales Steuergerä t. Es kennt die Steuermodule und deren Verknüpfung. Hier ist der Anwender gefordert. Er muss einmal mit entsprechenden Hilfsmitteln beschreiben, was passiert, wenn eine Einfahrt in ei n bestimmtes Gleis des Bahnhofes erfolgen soll. Denkbar ist hier alles, was Anzeigen, Tastatur und Speichermöglichkeit hat. Mit dem Speichern dieses Vorganges könnte eine Bezeichnung mitgegeben werden , unter welcher der Vorgang wiederholt aufgerufen wird. Nun kann man eine Vielzahl von Steuermodulen nicht an ein solches Zentrales Steuergerät anschliessen und wenn doch, wäre der Verdrahtungsau fwand sehr hoch und technisch nicht solide, da Daten übertragen werden und sich in den Kabelbäu men Beeinflussungen der Datensignale ergeben können. Da auch grosse Anlagen beachtet werden müssen, muss te ein Weg gefunden werden, um einmal eine sichere Datenübertragung und, wegen der Vielza hl von Modellbahnobjekten, auch eine schnelle Datenübertragung zu erreichen. Hat man Internet und einen DSL-Router, dann hat man auch einen PC, der über ein Kabel mit dem Router verbunden ist. Das sind schon mal 3 Bausteine, die für eine Modellbahnsteuerung verwendet werden könnten. Die Funktion des Routers ist zunächst hier nicht wichtig. Das Kabel, das den Router mit dem PC verbindet, stellt eine sogenannte Ethernet-Verbindung her. Das Ethernet ist die unterste, physikalische Ebene eines Bus-Systems zur Datenübe rtragung von bis zu einem Gigabit/Sek. Am meisten verbreitet ist heute eine Übertragungsrate von 100 Megabit/Sek. Damit können Videos, Musik usw. übertragen werden. In unserem Fall werden max. 50 Zeichen (ca. 400 Bit/Sek,) pro Datensatz übertagen. Es steht also genügend Geschwindigkeit z ur Verfügung, um Modellbahnobjekte nahe Echtzeit zu steuern. Wie ein Bus-System generell funktioniert, kann im Heft 4-2012 „Digitale Modellbahn“ auf Seite 42 nachgelesen werden. Was also fehlt noch, um die Steuermodule mit einem Zentralen Steuergerät zu verbinden? Ein Datensatz auf dem Bus muss so umgesetzt werden, dass ein adressiertes Steuermodul diesen auswerten kann. Umgekehrt verpackt der Treiber für Steuermodule einen Datensatz vom Steuergerät, damit es auf den Bus gebracht werden kann. Dazu wur den die NEM 693 (Treiber für Steuermodule) und NEM 690 (Elektrische Schnittstelle) geschaffen. Eine wichtige Voraussetzung muss hier erfolgen: Der Hersteller eines Steuermoduls muss eine 16 Byte lange Identifikation dauerhaft im Steuermodul abspeichern. Diese ist einzigartig. Der Treiber für Steuermodule ist mit dem Ethernet verbunden und bildet mit dem PC und Router ein lokales Netzwerk, auch LAN (Local Area Network) genannt. Auf der anderen Seite befindet sich mindestens eine Schnittstelle nach NEM 690, an die ein Steuermodul angeschlossen werden kann. Sind mehrere Schnittstellen vorhanden, können versc hiedenartige Steuermodule angeschlossen werden. Der Treiber für Steuermodule kann so in der Nähe der Steuermodule von Weichen, Signalen und Gleisabschnitten postiert werden. Über 6-polige Flachbandkabel mit entsprechenden Buchsenleisten werden die Steuermodule mit dem Trei ber für Steuermodule verbunden. Der Treiber für Steuermodule kennt seine angeschlossenen Steuer module und wickelt die Kommunikation


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Null-News Modellbahnsteuerung – die nächste Generation Achim Sührig, Leiter der Technischen Kommission des MOROP

zwischen den Steuermodulen und dem Zentralen Steuer gerät ab. In diesen sind die Steuermodule per Software „verdrahtet“. Das bedeutet hinsichtlich der Steuerung und Kontrolle von ModellbahnObjekten, dass der Treiber für Steuermodule transparent ist. Es bedeutet weiter, dass das LAN mit herkömmlichen Produkten für Netzwerke ausgestattet und daher preiswert verkabelt werden kann. Jetzt sind die Grundkomponenten beisammen und es er gibt sich folgendes Bild: Anforderungen ModellbahnSteuerung NEM 606

Topologie Modellbahn Bus

Zentrales Steuergerät

Steuermodul Signal NEM 692 NEM 690

Treiber Steuermodule NEM 693

Steuermodul Gleisabschnitt NEM 695 NEM 690

Steuermodul n NEM xxx NEM 690

NEM 694 Bus-Protokoll

Steuermodul Weiche NEM 691 NEM 690

Treiber Steuermodule

Loconet Adapter

Ethernet TCP/IP v 4

Internet

Router

Zentrale Z.B. DCC

WLan- / BluetoothAdapter

Bediengerät

Neben den Grundkomponenten sieht man auch die Mögli chkeit für den Anschluss herkömmlicher digitaler Zentralen, sofern diese das Bus-Protokoll verarbeiten können. Über einen handelsüblichen WLAN-Adapter (Wireless-LAN = drahtlose Netzwerkverbindung) oder einen Bluetooth-Adapter können Smart-Phones, iPods, Tablet PC’s etc. zur Bedienung herangezogen werden. Auch der Übergang in andere Netzwerk- Strukturen z.B.: Loconet erscheint realisierbar. Sollte eine Internet-Verbindung verfügbar sein, ist ein Update von Software möglich. Der Anwender kann schon jetzt erkennen, dass es nur einen Bus gibt und solche Dinge, wie ein Rüc kmeldebus, nicht mehr erforderlich sind. Wahrscheinlich wird noch der Aspekt Fahren vermisst. Die NEM 695 (Steuermodul Gleisabschnitte) ist noch im Stadium des Entwurfes. Dieses Steuermodul soll für die verschiedenen analogen Betriebsarten (DC, AC PWM) und / oder digitalen Betriebsarten (DCC, Motorola, Selectrix, usw.) konfigurierbar sein. Alternativ stellt es nur eine Betriebsart oder eine Kombination mit einer weitere n Betriebsart zur Verfügung. In jedem Fall wird ein Rückmeldebus überflüssig, denn in jedem Gleisabschnitt muss eine Erkennung der Besetzung vo rhanden und zu melden sein. Die Behandlung von Kurzschlüssen und die Messung des Stromverbrauc hes gehören dazu. Für Anwender ist der Gleisabschnitt bei Kurzschluss eindeutig identifizi erbar und hat keine Auswirkung auf die ganze Anlage. Wegen noch divergierender Ansichten in der TK MOROP über den Umfang der geplanten NEM 608 konnte diese noch nicht verabschiedet werden. Die n achstehende Tabelle über die Zuordnung der wichtigsten Funktionen als Ergebnis der Umfrage ist aber festgelegt worden und wird der einschlägigen Industrie über Railcommunity zur Verf ügung gestellt:


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Zum Schluss möchte ich dem Anwender noch ein Szenar io bieten. Es läuft im Zentralen Steuergerät ab: Im Grunde beschreibt der Anwender seine Anlage, indem er in der bevorzugten Fahrtrichtung die Folge der Gleisabschnitte definiert. Für eine Fahrt in Gegenrichtung wird die Folge rückwärts gelesen. GA2/2 Erkennung / Konfiguration: GA = Gleisabschnitt

GA2/1 GA1 GA2 Steuermodul Steuermodul Gleisabschnitte Gleisabschnitt e GA2/2

Definition Gleisabschnitt: auf GA1 folgt GA2

GA2/1 GA1 GA2 Bevorzugte Fahrrichtung >>>

auf GA2 folgt GA2/1 auf GA2 folgt GA2/2 Zuordnung Weiche: W1

W1 links gehört zu GA2 nach GA2/2 W1 rechts gehört zu GA2 nach GA2/1

Zuordnung Signale:

P N A

Signal A gehört zu GA1 Signal P gehört zu GA2/1 Signal N gehört zu GA2/2 P

Fahrweg erstellen: Von GA1 bei A mit HP1 über GA2 nach GA2/1

Von GA1 bei A mit HP2 über GA2 nach GA2/2

Von GA2/1 bei N mit Hp1 über GA2 nach GA1

Von GA2/2 bei P mit Hp2 über GA2 nach GA1

N A

P N

A

P N

A

P N

A

Sodann wird die Weiche definiert, die zwei Gleisabs chnitte bedient. Schliesslich folgen die Signale im zugehörigen Gleisabschnitt. Mit dieser Information kann dann ein Fahrweg geschaltet werden. Zur Vertiefung der Materie können unter www.morop.eu können die folgenden NEM abgerufen werden: NEM 606 Modellbahnsteuerungen – Anforderungen NEM 691 Elektrische Schnittstelle Weiche NEM 692 Elektrische Schnittstelle Signal Zum Ende 2012 oder Anfang 2013 können abgerufen wer den:


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Modellbahnsteuerung – die nächste Generation Achim Sührig, Leiter der Technischen Kommission des MOROP NEM 606 Modellbahnsteuerungen – Anforderungen (Revi sion) NEM 691 Steuermodul Weiche (überarbeitet) NEM 692 Steuermodul Signal (überarbeitet) NEM 690 Elektrische Schnittstelle Steuermodul NEM 693 Treiber für Steuermodule NEM 694 Bus-Protokolle für Steuermodule Resümee: Abgesehen von der einfachen physischen Verkabelung (Flachbandkabel, Ethernet-Kabel, [eine!] Spannungsversorgung) für den Anwender, kann es in Z ukunft eine Reduzierung des Aufwandes für die Hardware zur Steuerung und Kontrolle von Modell bahnobjekten geben, da nur Typen von Steuermodulen entwickelt werden müssen. Die im Steu ermodul befindliche Software bestimmt die Funktion(en), die ein Hersteller ggf. in Verbindung mit einem bestimmten Modellbahnobjekt implementiert. Der Treiber für Steuermodule benötigt nur eine bestimmte Software, da in diesem alle Typen von Steuermodulen behandelt werden. In beiden Fällen sind grosse Stückzahlen zu erwarten, was den Gestehungspreis günstig macht. Die Hersteller werden den Schwerpunkt in der Entwic klung von Software sehen. Dies gilt insbesondere für die Software im Zentralen Steuergerät. Denn in diesem wird die „Verdrahtung“ der Steuermodule und deren angeschlossenen Modellbahnob jekte vorgenommen, womit die Funktionalität der Modellbahnanlage erwächst. Hier bietet sich ein weites Feld der Möglichkeiten zur Realisierung.


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Ausgabe 11, 11/2012 November 2012


Ausgabe 11, 112012 November 2012

Null-News Neuerscheinung „Schweizer Triebwagen der 1960er-Jahre“

Nach zwei Jahren Arbeit ist nun endlich das Buch über die Schweizer Triebwagen der 1960erJahre erschienen. Darin vertreten sind Wellensittich, die Hochleister und EAV-Triebwagen der Privatbahnen sowie die RBe 4/4 der SBB. Viele, bisher nie veröffentlichte Fotos, erinnern an eine Zeit, als diese Fahrzeuge für den Fortschritt bei den Schweizer Bahnen standen. Von 1959 bis 1979 baute die einheimische Industrie für vier normalspurige Privatbahnen in der Schweiz insgesamt 15 Triebwagen, die wegen ihrer hohen Leistung auch Hochleistungstriebwagen genannt wurden. 1965/66 erhielten fünf weitere Bahngesellschaften total zwölf etwas «abgespecktere», technisch dem SBB-RBe 4/4 angelehnte Versionen eines Allzwecktriebwagens. Sie stammten aus einer Gemeinschaftsbestellung unter der Federführung des Eidgenössischen Amtes für Verkehr und wurden daher auch als EAV-Triebwagen bezeichnet.

Sandro Sigrist / Peter Hürzeler / Ralph Bernet Schweizer Triebwagen der 1960er-Jahre 144 Seiten, ca. 150 Farb- und s/w-Abbildungen, 16,5 x 23,5 cm, Hardcover CHF 36,90 – EUR 29.95 ISBN 978-3-906691-53-4 Zu beziehen im Buchhandel oder im Buchshop www.editionlan.ch

In diesem Buch fehlt der als Urvater für die Hochleistungstriebwagen geltende BN/GBS-Be 4/4 ebensowenig, wie auch das Vorbild für die EAV-Triebwagen – der SBBRBe 4/4. Aus dem Inhalt – Beschaffung – Erscheinungsbild – Mechanischer Teil – Elektrischer Teil – Pneumatischer Teil – Umbauten – Versuche – Einsätze – Lastenprogramm – Unfälle – und vieles mehr


Null-News Kroki-Kalender 2013

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Null-News Schweizer Bahnen, Kalender 2013

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Börsen

Bourse des jouets ancien et multicollections

2012 Auvernier, Salle polyvalente 03 Novembre 2012 9.00 - 17.00

15. Schaffhauser ModelleisenbahnModellauto-und Spielzeugbörse 10ème Bourse aux modèles réduits

8212 Neuhausen am Rheinfall, Rheingoldstrasse 11, Rhyfall-Halle 3. November 2012 10.00 - 15.00 2720 Tramelan BE, Les Lovières 13; Centre Interrégional de Perfectionnement (CIP) 3 novembre 2012 10.00 - 17.00 4 novembre 2012 10.00 - 17.00

7. Bümplizer Weihnachts Spielzeug- und Modellbahnbörse

3018 Bern-Bümpliz, im COOP-Supercenter. Brünnenstrasse 118 10. November 2012 9.30 - 17.00 4000 Basel, Messezentrum Basel, Halle 2.0 10. November 10.00 - 19.00 11. November 10.00 - 17.00 9015 St-Gallen, EKZ Shopping Arena Züricherstrasse 462 17. November 2012 9.00 - 17.00 1066 Epalinges VD, Croix-Blanche, Grande salle 17 novembre 2012 9.30 - 16.00 9470 Buchs SG, Berufsschulzentrum (BZB) 18 November 2012 10.00 - 15.00 1775 Grandsivaz FR, Relais du Marronnier, salle du restaurant. Route cantonale Fribourg Payerne par Villars sur Glâne, Avry sur Matran. 24 novembre 2012 10.00 - 16.00

37. Basler Sammlerbörse

Modelleisenbahn- und Spielwarenbörse

17. Bourse de jouets et de modèles réduits 20. Spielzeugbörse

14ème bourse de jouets et de modèles réduits

Trains, autos, poupées, jeux, jouets ancien, littérature, cartes postales, monnaies, opercules, pins, artisanat, mini-parfums, peluches, etc.. Eisenbahnen, Autos, Puppen, altes Spielzeug Testgeleise

Auto, Train, Avion, jouets anciens

Modelleisenbahnen, Autos, Literatur, altes Spielzeug, Zubehör, Spiele Testgeleise Eisenbahnen, Autos, Spielzeug und allerlei (Brocante) Testgleise Eisenbahnen, Autos, Puppen, altes-Spielzeug, Blechspielzeug, train, auto, poupée, jouets anciens Eisenbahnen, Autos, altesSpielzeug, Legos, Lektüren, Puppen, Vitrinen, Plüschtiere Trains, autos, poupées, jouets anciens, divers

20. Spielzeug-Börse in Buchs SG Am Sonntag, 18. November 2012, von 10 bis 15 Uhr findet im Berufsschulzentrum (BZB) in Buchs SG die 20. Spielzeug-Börse statt. Dies ist eine der grössten Spielzeugbörsen in der Schweiz. Auf knapp 200 Tischen werden Modelleisenbahnen, Modellautos, Legos, Vitrinen, Lektüren, Puppen, Kinderspielsachen usw. angeboten. Parkplätze stehen genügend gratis zur Verfügung. Der Eintritt beträgt 5 Franken (Kinder bis 16 Jahre gratis). Verpflegungsmöglichkeiten sind vorhanden. Zudem werden wir eine Kinderspielecke mit TV einrichten. Wir suchen laufend neue Aussteller (auch Familien). Es lohnt sich bestimmt. Infos unter : 078 - 666 64 08, E-Mail : michael.oehri@powersurf.li, Homepage: www.michis-spielzeugboerse.ch.vu


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Veranstaltungen in Deutschland, November 2012

Freizeitspaß München Freizeitmesse Bayern SPIELWIES'N - Erlebe Dein Spiel!

21. SPIELWIES'N – Erlebe Dein Spiel! Informieren, testen, kaufen. Mit ihrer traditionsreichen Mischung aus Spiel, Spaß und Spannung lockt die SPIELWIES'N – eine der größten Veranstaltungen ihrer Art im deutschsprachigen Raum – wieder tausende begeisterter Fans der Brett- und Gesellschaftsspiele in ihre Hallen. Wer sie einmal erlebt hat, weiß, dass ihn hier ein aktives, tagesfüllendes Freizeitvergnügen erwartet: Wettbewerbe, Turniere und Mitmachaktionen an zahlreichen Verlagsständen für jeden Geschmack und für jedes Alter, dazu beste Stimmung in geselliger Runde und 60 Spieleberater, die ein langes Regelstudium ersparen. Bleibt also genug Zeit, die vielen Neuheiten und Klassiker auszuprobieren. Das neue Lieblingsspiel oder ein Geschenk zu Weihna chten kann an Händlerständen auch gleich erworben werden.


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Ausgabe 9, 9/2012 September 2012

Int. Modellbahn-Ausstellung (IMA) vom 22. – 25. November 2012, Köln

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Die „Internationale Modellbahn-Ausstellung“ (IMA) ist der Dreh- und Angelpunkt der internationalen Modellbahnbranche. Sie findet vom 22.-25. November 2012 in Köln statt. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren. Über 65.000 Besucher werden erwartet und die Organisatoren der Messe Sinsheim brennen darauf, den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Flankiert vom Kölner Echtdampf-Treffen und der Lego Fan-Welt verbindet sie geschickt das hohe Niveau als Fachmesse mit dem Erlebnis für die ganze Familie. Alle kommen hier auf ihre Kosten vom eingefleischten Eisenbahner bis hin zur freizeitaktiven Familie. Eine neue, geschickte Planung der Hallen sorgt für uneingeschränkten Messe-Spaß. Jedem Themenbereich gehört eine eigene Halle - und trotzdem sind die Wege kurz, um von der Lego Fan-Welt oder dem 7.Kölner Echtdampftreffen zum Dreh- und Angelpunkt der Modellbahnwelt, der IMA, zu gelangen. Mit dabei werden die beiden großen Verbände MOBA (Modellbahn-Verband Deutschland e.V.) und BDEF (Bundesverband Deutscher Eisenbahn Freunde e.V.) sein. Der Stand des BDEF soll in diesem Jahr erstmalig auch in Köln die europäische Zusammenarbeit der im MOROP vertretenen Verbände darstellen. In den ausgestellten Vitrinen des BDEF werden mit Hilfe des französischen ModellbahnFreundes Yves Simon französische Zugkombinationen aus der Zeit 1970 - 2000 gezeigt. Es werden Dampf-, Diesel- und E-Lok bespannte Züge mit den aus der Zeit eingesetzten Zügen ausgestellt. Die Geschichte der Eisenbahnen in Frankreich spiegelt sich hier im Modell wieder. Ebenfalls wird der belgische Verband FEBELRAIL mit einem Info-Stand in Köln vertreten sein, da auch Besucher aus Belgien erwartet werden. Der BDEF wird wie vor zwei Jahren auch das Junior-College-Europa veranstalten, damit die Kinder und Jugendlichen an das Hobby Modellbau herangeführ t werden. In einem dreistündigen Workshop lernen junge Menschen Häuser zu bauen, Figuren anzumalen, einen Eisenbahnwagon zusammen zu bauen oder eine Fläche zu begrünen. Das komplette Diorama dürfen die Teilnehmer mit nach Haus nehmen und bekommen täglich um 16:00 Uhr bei der Preisverleihung noch einen Preis. Die MOBA wird mit ihrem Stand Ansprechpartner für alle Fragen der Besucher sein und wird als Dienstleister für ihrer angeschlossenen Vereine, Interessensgemeinschaften, Einzelmitglieder und Fördermitglieder Präsenz zeigen.


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Null-News Ausstellung in Frankreich

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Null-News Ausstellungen / Vorf端hrungen November 2012

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Ausstellungen / Vorführungen November 2012

SONNTAG 4. NOVEMBER 2012 TAG DER OFFENEN TÜR EISENBAHN-KLUB BALSTHAL 2 DAMPFZÜGE Tag der offenen Tür im Klublokal des Eisenbahnklubs Balsthal, Besichtigung der Modellbauanlage von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Dampfzug Balsthal-Oensingen-Balsthal mit Apéro von 11.15 Uhr bis 12.15 Uhr (Getränke) Dampfzug „Familienfahrt“ Balsthal-Oensingen-Balsthal von 14.15 Uhr bis 15.15 Uhr (Getränke und Kuchen) Preise für eine Retourfahrt mit dem Dampfzug: Erwachsene: Fr. 8.00

Kinder 6 - 16 Jahre: Fr. 4.00

Kinder bis 6 Jahre: Gratis

Die Getränke sind separat zu bezahlen Keine Ermässigung mit GA, ½ Abo, FVP, Verbundabo, Juniorkarte Es ist keine Anmeldung notwendig. Die Billette können am Billettschalter Bahnhof Balsthal gelöst werden.

Auf Ihren Besuch freuen sich: Eisenbahnklub Balsthal, Dampflokgruppe Balsthal, Oensingen-Balsthal-Bahn. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------


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