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Die Wissenskapitalgeber

R체ckblick NUK-Aktivit채ten 2012/ 2013

NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V.

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Vorwort

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  Vorwort

Ein starkes Netzwerk für das Rheinland „Genug geträumt, gründen Sie Ihr eigenes Unternehmen!“ – so begrüßt NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. auf einem Plakat jeden Gast, der dem NUK-Büro in der Schaafenstraße einen Besuch abstattet. Ziel der privatwirtschaftlich finanzierten, regionalen Initiative ist es seit der Gründung im ­August 1997, potenzielle Gründer auf die Herausforderungen einer Unternehmensgründung vorzubereiten. Der Bedarf nach professioneller Unterstützung ist groß. Eine Anfang des Jahres veröffentlichte EU-Studie hat untersucht, wie es um die Unternehmensgründung in den einzelnen Ländern bestellt ist. Die ernüchternden Ergebnisse für die Bundesrepublik: Noch immer bevorzugen die Meisten eine Festanstellung vor der Selbstständigkeit. Kaum einer der Befragten hatte das Gefühl, dass die schulische und berufliche Bildung die für eine Gründung notwendigen Qualifikationen geliefert hat. Das spiegelt sich auch in den Gründerzahlen wider. Während sich der Arbeitsmarkt 2012 in Deutschland positiv entwickelte, erreichte die Anzahl der Unternehmensgründungen den niedrigsten Stand seit zwölf Jahren. Deshalb freuen wir uns, dass das Gründungsklima im Rheinland seit jeher gut ist, was sich auch bei NUK zeigt. Die konstant hohen Teilnehmerzahlen am NUK-BusinessplanWettbewerb sind der Beweis, dass das Interesse an Gründungsthemen in der Region groß ist. Über 600 Gründungsinteressierte lernten bei 14 Vorträgen mehr über die Arbeit von Unternehmern, auf 14 Coaching-Abenden konnten sie Experten spezifische Fragen stellen. 337 Gründer ­haben in den einzelnen Stufen 272 Konzepte beurteilen lassen.

den nachwach­senden Gründungsinteressierten zu Gute kommen, wenn diese sich als Coach, Gutachter oder AlumniSponsoren engagieren. Hinter NUK verbergen sich viele Geschichten und ­Gesichter. Nutzen Sie diesen Rückblick auf den 16. Businessplan-Wettbewerb, um ein paar von ihnen (besser) kennenzulernen. Und – empfehlen Sie uns weiter. Eine Initiative wie NUK lebt vom Engagement der Unterstützer. Fördern Sie deshalb ­unsere Arbeit und engagieren Sie sich. Gemeinsam können wir so zum guten Gründungsklima in der Region beitragen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Gut 1.700 Beratungsgespräche haben die Coaches geführt und 514 Gutachten wurden verfasst. Das sind gut 2.250 Stunden ehrenamtliches Engagement. Wir sind froh, dass so viele angehende Unternehmer uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Nach dem Wettbewerb ist ­jedoch nicht alles vorbei. NUK ist viel mehr: Im Alumni-Club und im Mentoringprogramm können Jungunternehmer nach der Gründung weiter vom Wissen unserer Experten profitieren. Besonders freut uns, wenn das Erlernte und die ­gewachsene Erfahrung der erfolgreichen Jungunternehmer

Dr. Joachim Schmalzl, Vorstandsvorsitzender NUK e. V. und Mitglied des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn Dr. Theo Lieven, geschäftsführendes Vorstandsmitglied NUK e. V. und Gründer der VOBIS Microcomputer AG


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Inhalt

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  Inhalt

Vorwort

1

NUK – Ein Jahr im Rückblick

7

Starke Resonanz bei allen Beteiligten

8

Die NUK-Highlights 2012/ 2013

9

NUK ist das wärmende Feuer für Gründer in der Region – Interview …

Stufe 1 des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs

32

Die 13 besten Ideenskizzen

32

Hauptpreisträger Stufe 1

33

Förderpreisträger Stufe 1

33

Nominees Stufe 1

34

Veranstaltungen Stufe 1

35

10 NUK – Das Finanzierungsnetzwerk

37

Auf der Suche nach einer soliden Finanzierung?

38

NUK – Das Mentoring-Programm

39

Mit einem Mentor schneller zum Erfolg

40

Gesprächsführung muss gelernt sein – Interview …

41

NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

13

Der 16. NUK-Businessplan-Wettbewerb in Zahlen

15

NUK in den Medien

16

Engagement hat viele Gesichter

18

Stufe 3 des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs

20

Zehn ausgezeichnete Geschäftsideen für eine bessere Welt

20

NUK – Der Alumni-Club

43

Platz 1: DESINO

21

Die Anlaufstelle für Jungunternehmer im Rheinland

45

Platz 2: Keratas

22

Veranstaltungen im NUK-Alumni-Club

46

Platz 3: RONSITE TECHNOLOGY

23

Nominees Stufe 3

24

NUK – Die Foren

49

Unterwegs im NUK-Netzwerk

50

NUK – Die Wissenkapitalgeber stellen sich vor

53

Coaches, Gutachter und Referenten

54

Wissenschaftlicher Beirat

57

NUK Sonderpreis Online/ Web 2.0: myAssistants

25

Nominees Sonderpreis

26

Veranstaltungen in Stufe 3

27

Stufe 2 des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs

28

Die zwölf besten Grob-Businesspläne

28

Kuratorium

58

Hauptpreisträger Stufe 2

29

Mitglieder und Sponsoren

59

Förderpreisträger Stufe 2

29

Vorstand und Schirmherr

60

Nominees Stufe 2

30

NUK-Team

61

Veranstaltungen Stufe 2

31

Impressum/ Kontakt

64


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NUK – Ein Jahr im Rückblick NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. versteht sich als Unternehmerschmiede für wissens- und technologiebasierte Gründer. Mit verschiedenen Angeboten stellt NUK die Expertise ihres umfangreichen Netzwerks in den Dienst der rheinischen Existenzgründer und Jungunternehmer.


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NUK – Ein Jahr im Rückblick

  Starke Resonanz bei allen Beteiligten

Liebe Mitglieder und Sponsoren, liebe Coaches, Gutachter und Referenten, liebe Jungunternehmer und Alumni, liebe Leserinnen, liebe Leser, der 16. NUK-Businessplan-Wettbewerb hat am 19. Juni 2013 in der Wolkenburg seinen feierlichen Abschluss gefunden. Es war uns eine Freude zu sehen, wie begeistert das anwesende­ Publikum die nominierten Teams, aber auch alle anderen feierten, die in den letzten acht Monaten hart daran gearbeitet haben, ihrem Traum vom Unternehmertum so nahe zu kommen: Der Businessplan ist geschafft, die Gründung kann kommen! Es waren viele spannende Produkt- und Dienstleistungsideen dabei: Haben Sie schon von der Revolution auf dem Rollstuhlmarkt gehört? Oder von dem Müsli aus der ­Hosentasche? Dies sind nur zwei der Neuheiten, die uns dieses Jahr präsentiert wurden. Der Abschluss des NUK-Businessplan-Wettbewerbs markiert aber nicht nur für die angehenden Gründer den Beginn eines neuen Abschnitts, sondern auch für NUK das Ende ­eines weiteren Jahres mit vielen unterschiedlichen Angeboten, ­zugeschnitten auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Gründern und Jungunternehmern. Es hat sich wiederholt gezeigt, dass wir mit unseren zusätzlichen Angeboten ­NUK-Mentoring, -Alumni-Club und -Finanzierungsforum die ­Unternehmer von Morgen genau da fördern, wo sie in ihrem Gründungsprozess die größten Herausforderungen finden. Erinnern Sie sich noch? Am 27. August 1997 wurde NUK gegründet. Aus einer lokalen Initiative wurde schnell die­

rheinische Gründerschmiede. 16 Jahre NUK bedeutet 16 Jahre Gründungsförderung. Die positiven Rückmeldungen, die wir auch dieses Jahr wieder von allen Gründungsinteressierten und Jungunternehmern bekommen haben, zeigt uns, dass sich die Arbeit lohnt. Allen, die mit ihrem persönlichen Einsatz dazu beigetragen haben, die Gründerkultur im Rheinland zu stärken danken wir herzlich für Ihr Engagement. Lernen Sie in diesem Rückblick spannende Gründergeschichten kennen, erfahren Sie mehr über die Veranstaltungen und über die Menschen, die mit ihrem Engagement einen erfolgreiches Jahr 2012/ 2013 ermöglicht haben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre! Ihr NUK-Team


NUK – Ein Jahr im Rückblick

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  Die NUK-Highlights 2012/ 2013

NUK-Businessplan-Wettbewerb: Umfassende Gründungsexpertise & Vernetzung in der Gründerszene Der NUK-Businessplan-Wettbewerb hat einmal mehr gezeigt, wie vielseitig und innovativ die Gründungsideen im Rheinland sind. Und das alle bei NUK Gewinner sind, verdeutlicht das große Angebot an Veranstaltungen. Erfahren Sie mehr über die Unternehmer von Morgen, die NUK-Veranstaltungen und die Ergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs ab S. 13.

Fuß fassen:  Der NUK-Businessplan-Wettbewerb

Wissen  vermitteln:  Das NUK-MentoringProgramm

NUK-Mentoring Auch dieses Jahr konnten wir im Rahmen des NUK-Mentoring Highpotentials einen Mentor an die Seite stellen. Erfahren Sie mehr über unser Mentoring-Programm ab S. 39. Das Team SYSTOPIA berichtet exemplarisch über Ihre Zusammenarbeit mit ihrer Mentorin Petra Flachsbarth ab S. 41.

NUK-Finanzierungs-Netzwerk:  Gründen kostet Geld Am Anfang einer jeden Unternehmensgründung steht die Idee – und Gründer, die an ihre Sache glauben. Doch der innovativste Einfall nützt nichts, wenn er sich nicht umsetzen lässt. Häufig braucht es dafür mehr Geld als junge Gründer besitzen. NUK hat deshalb zum Forum „Viele Wege führen nach Rom – Herausforderung Kapitalbeschaffung“ eingeladen. Ein Thema, das nicht nur für Gründer spannend ist. Lesen Sie mehr zur Veranstaltung auf Seite 50 und zum Finanzierungs-Netzwerk ab Seite 38.

Entwicklungen  begünstigen:  Das NUK-Finanzierungsnetzwerk

Erfahrungen  austauschen:  Der NUKAlumni-Club

NUK-Alumni-Club: Wir vernetzen Sie im Rheinland  Besonders großen Anklang unter den NUK-Alumni fand dieses Jahr das Rheinische Unternehmerforum zum Thema Online-Marketing. Dass der perfekte Online-Auftritt nicht unbedingt eine Frage des Geldes ist, zeigte Daniel Schößler beim Rheinischen Unternehmerforum. Er verriet den NUKAlumni, mit welchen Tricks man das Online-Marketing optimieren kann. Allerdings gibt es viele Fallstricke – deshalb erklärte Rechtsanwalt Tim Rupp von Osborne Clarke, welche juristischen Aspekte zu berücksichtigen sind. Erfahren Sie mehr zu den Angeboten des Alumni-Clubs und den Veranstaltungen ab Seite 43.


Seite 10

NUK – Ein Jahr im Rückblick

  NUK ist das wärmende Feuer für Gründer in der Region

Interview mit Mario Weber, Jörg Püschel und Patrick Kom Der 16. NUK-Businessplan-Wettbewerb ist abgeschlossen. Was war für Sie in den vergangenen acht Monaten das einprägsamste Erlebnis? Mario Weber: Es ist schön zu sehen, wie sich die Teilnehmer über den Lauf der Zeit aufgrund des vielfältigen NUK-Angebots von Gründungsinteressierten zu Jungunternehmern entwickelt haben. Im November letzten Jahres kamen sie mit einer Idee zu uns und innerhalb von acht Monaten sind ­daraus komplexe Geschäftskonzepte entstanden. Die Gründer selbst sind mit ihren Plänen gewachsen und professioneller geworden. Sie treten ganz anders auf und können ihre Ideen gut verkaufen. Die Gründerzahlen in Deutschland sind 2012 deutlich zurückgegangen. Was glauben Sie, woran das liegt? Jörg Püschel: Bei guter Konjunktur gehen die Gründerzahlen erfahrungsgemäß zurück, außerdem macht sich der demographische Wandel bemerkbar. Das hat zur Folge, dass gute Leute gute Jobs finden. Hinzu kommt, dass die Agentur für Arbeit weniger Förderprogramme für Gründer anbietet. Auch deshalb ist die Zahl der Unternehmensgründungen deutlich zurückgegangen. Die Erfahrung zeigt, dass ein Mensch, der eine gute Idee hat, unabhängig von der Konjunktur gründet. Ein harter Kern wird immer bleiben. Es gibt die Kritik, dass an deutschen Schulen das Thema Unternehmertum viel zu kurz kommt. Teilen Sie diese Einschätzung? Patrick Kom: Die Deutschen sind traditionell eher risiko­ avers, was sich in den im internationalen Vergleich eher ­geringen Gründungszahlen widerspiegelt. Unternehmertum hat bundesweit in Ausbildung und Beruf leider nicht den Stellenwert, den wir uns wünschen würden. In den letzten Jahren hat sich hier aber sowohl auf Schul- als auch auf Hochschulebene zum Glück einiges getan. Neben Engagements wie dem deutschen Gründerpreis für Schüler haben sich die

Projektleiter Mario Weber

Aktivitäten an den Universitäten verstärkt. Ein Beispiel ist das hgnc in Köln, das sich die Förderung von Gründungen aus der Hochschule auf die Fahne geschrieben hat und mit NUK Hand in Hand, intensiv und erfolgreich zusammenarbeitet. Bisher widersprechen die konstant hohen Teilnehmerzahlen von NUK dem bundesweiten Trend. Ist die Situation im Rheinland eine andere? Weber: Ich glaube nicht, dass sich das Rheinland vom Rest Deutschlands unterscheidet. Nach 16 erfolgreichen Jahren der Gründungsförderung haben wir uns im Rheinland einfach einen Namen gemacht. Wir profitieren von unserem hervorragenden Netzwerk, arbeiten mit unseren Kooperations­ partnern eng zusammen. Wir können so viele potenzielle Gründer erreichen und auf unsere Angebote aufmerksam


NUK – Ein Jahr im Rückblick

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machen. Ein Fundus von mehr als 400 ehrenamtlich tätigen Coaches und Gutachtern ist dann das Sahnehäubchen von NUK – ein Dank an alle Beteiligten an dieser Stelle! Herr Weber, auf der Abschlussfeier haben Sie gesagt, dass alle Wettbewerbsteilnehmer Gewinner sind. Welchen Mehrwert liefert NUK jenseits der Preisgelder? Weber: Das eben schon erwähnte Netzwerk steht hier ganz vorne: die Kontakte, die man knüpfen kann und das Wissen, das man während des Wettbewerbs vermittelt bekommt. Wir sehen uns als die Wissenskapitalgeber. Egal ob bei der Business­planerstellung oder im Gespräch mit anderen Gründern und unseren Experten: Jeder Kontakt schafft einen Mehrwert für das gesamte Unternehmerleben und dieses Kapital steht allen NUK-Teilnehmern offen. Herr Püschel, Sie begleiten NUK von Anfang an. Warum braucht das Rheinland die Wissenskapitalgeber? Püschel: Es gibt im Rheinland wie überall in der Bundes­ republik eine Vielzahl von Einrichtungen für Existenzgründer. Aber es gibt nur sehr wenige, die über ein solch umfangreiches und dazu noch kostenfreies Weiterbildungs- und Unterstützungsangebot verfügen wie NUK. Als wir vor 16 Jahren angetreten sind, wussten die meisten noch nicht einmal, wie man das Wort Businessplan schreibt. Das hat sich geändert. Für Gründer ist es leicht, im Internet an Informationen

Projektmanager Patrick Kom

zu kommen. Aber das Wissen darum, die Praxis und den Austausch mit Fachleuten wie den Coaches – das gibt es im Rheinland nur bei uns. Es gibt viele Kerzen – aber NUK ist das wärmende Feuer. Ist NUK für Sie eine Erfolgsgeschichte? Püschel: Selbstverständlich. Allein die Zahlen sprechen für sich. Negativ ist höchstens, dass wir es trotz unserer umfangreichen Marketingaktivitäten nicht schaffen, alle zu erreichen, die im Rheinland gründen wollen. Daran müssen wir arbeiten.

Senior-Berater Jörg Püschel

Herr Kom, zum neuen Wettbewerb übernehmen Sie die Projektleitung. Wo werden Sie Ihre Akzente setzen, was wollen Sie unbedingt erhalten? Kom: Unbedingt erhalten möchte ich das, was sich bewährt hat. Unsere Aktivitäten – ob im Businessplan-Wettbewerb, im Alumni-Club, im Mentoring oder im Finanzierungsnetzwerk – haben sich etabliert und als fruchtbar erwiesen. Besonders herausheben möchte ich hier die Coaching-Abende, bei denen rund 1.700 Einzelgespräche die Gründer nach vorne gebracht haben. Verbesserungsbedarf sehe ich jedoch in der Vernetzung der rheinischen Gründerszene. Das Angebot für Gründer im Rheinland ist groß, das Synergiepotenzial ist lange noch nicht ausgeschöpft.


Als Gründer muss man permanent wichtige Entscheidungen treffen: z. B. jetzt weiterzulesen. Weshalb sollten Sie sich für Osborne Clarke entscheiden? Weil wir Ihr junges Unternehmen erstklassig juristisch beraten und mit unserer Startup-Erfahrung begleiten können. Weil wir vielfältige Branchenkenntnisse haben und unser Wissen mit Ihnen teilen wollen. Weil wir an die Dinge denken, an die Sie nicht denken. Denn das ist es, was den Unterschied für unsere Mandanten macht: das „Imaginative Thinking“. Sie profitieren dabei von der Kraft unserer Ideen. Mehr über uns, was uns ausmacht und was wir für Sie tun können, erfahren Sie auf osborneclarke.de – oder in einem persönlichen Gespräch. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen …

Dr. Benjamin Monheim LL.M. Rechtsanwalt

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NUK – Der Businessplan-Wettbewerb Die richtige Anlaufstelle für alle rheinischen Existenzgründer aus dem technologieund wissenbasierten Bereich, die Unterstützung bei der Erarbeitung eines wirklich guten Businessplans suchen.


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NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

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  Der 16. NUK-Businessplan-Wettbewerb in Zahlen

Auch im zurückliegenden Wettbewerbsjahr konnten wieder viele Gründerinnen und Gründer umfangreiche ­Unterstützung bei der Erstellung eines Businessplans erfahren. In diversen Veranstaltungen bot sich den Unternehmern von Morgen die Möglichkeit, viel Wissenskapital vermittelt zu bekommen und darüber hinaus ihr ­Geschäftsmodell mit verschiedenen Experten zu diskutieren.    Der diesjährige Businessplan-Wettbewerb lieferte beachtlichen Zahlen: 337 Gründerinnen und Gründer in 175 Teams nutzten die Einreichungsphasen zur Begut­ achtung: 128 Ideenskizzen in Stufe 1, 80 Grob-Businesspläne in Stufe 2 und 64 Businesspläne in Stufe 3.    Gut 1.700 Beratungsgespräche wurden auf den 14 Coaching-Abenden in Köln, Bonn und Düsseldorf geführt.    153 Gutachter fertigten 544 schriftliche Feedbacks zu den eingereichten Konzepten an.

    3.000 Handbücher wurden mit Hilfe der NUK-Netzwerk­ partner und Multiplikatoren an Gründungswillige verteilt.     Mehr als 40 Coaching-, Weiterbildungs- und Netzwerk­ veranstaltungen haben die Gründer von November­2012 bis Juni 2013 bei der Erarbeitung ­Ihres Geschäftskonzeptes­ unterstützt.     2.900 Gäste auf allen NUK-Veranstaltungen sorgten für Aufbruchstimmung.

   200 ehrenamtliche Coaches, Gutachter und ­Referenten haben sich als Wissenskapitalgeber im Wett­bewerb 2012/2013 engagiert.

Dass wir auch dieses Jahr alle NUK-Leistungen kostenfrei anbieten konnten, verdanken wir unseren Mitgliedern und Sponsoren, den NUK-Wissenskapitalgebern und unseren Freunden und Förderern. Einen herzlichen Dank an alle, auch

im Namen der Gründer! Unser Dank gilt aber auch allen Teilnehmern, die uns durch die rege Teilnahme an unseren ­Angeboten ihr Vertrauen ausgesprochen haben.

Branchenverteilung   NUK-Businessplan-Wettbewerb 2013

Regionale Verteilung   NUK-Businessplan-Wettbewerb 2013

*

Chemie, Werkstoffe und Techniken 2 %

* *

Biotechnologie, Life Science 2 %

* * * Maschinenbau 2 %

* * * Elektrotechnik und Kommunikationstechnologie 3 %

Sonstiges 9 % * *

*

restliches Deutschland 15 %

Online/ Web 2.0 24 %

Köln 41 %

Rheinisches Umland 6 %

Consulting 8 %

Aachen 6 %

Freizeit, Wellness und Gastronomie 13 % Handel/ ­Produkt­innovationen 23 % IT/Multimedia 14 %

Bonn 15 %

Düsseldorf 17 %


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NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

  NUK in den Medien

NUK hilft Unternehmen und Gründern bei der Außenwirkung Jährlich stellt sich das NUK-Team die Frage, was neben den vier Säulen zusätzlich für NUK-Teilnehmer getan werden kann. Öffentlichkeitswirksame Berichterstattung in den Me­ dien ist gerade für Start-ups schwierig. NUK kann hier helfen. Neben Kontakten zu regionalen Journalisten ist ein Netzwerk zu bundesweiten Medienpartnern seit Jahren vorhanden. Von November 2012 bis Juni 2013 sind uns zahlreiche Artikel

in regionalen und überregionalen Print- und Online-Medien bekannt geworden. NUK ist den Journalisten ein Begriff. Diese Medienpräsenz wirkt sich auch positiv auf die Gründer aus. Sowohl aktuelle, als auch Spitzenteams aus vergangenen NUK-Businessplan-Wettbewerben werden hier ins rechte Licht gerückt.

Top-Gründungskonzepte aus dem Rheinland Die Sieger der Stufe 2 des NUK-Businessplan-Wett­be­ werbs stehen fest. Den Hauptpreisträgern bescheinigen die NUK-Juroren einen hervorragend ausgearbeiteten Grob-­ Businessplan und eine erfolgversprechende Geschäftsidee mit hohem Wachstumspotenzial. […] Desino: In Zusammenarbeit mit Experten aus dem medizinischen Bereich entwickeln die Gründer einen innovativen Rollstuhl mit dynamischer Sitzfläche. Das interdisziplinäre Team besteht aus einem Designer, einem Ingenieur sowie einem Sportwissenschaftler.

Preisverleihung in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Ein gesunder Hafersnack für die Hosentasche, das ­perfekte Nähpaket für zu Hause und eine Revolution auf dem ­Rollstuhlmarkt: Beim 16. NUK-Businessplan-Wettbewerb haben sich junge Gründer aus dem Rheinland von ihrer innovativen Seite gezeigt. […] Still wurde es am Prämierungsabend, als Lotte Feiser von myAssistants aus Köln die Gäste auf Gebärdensprache begrüßte. Nur ein Bruchteil der Anwesenden konnte sie verstehen. So geht es Menschen mit Hörbehinderung häufig. Für sie will myAssistants ein Internetportal aufbauen und sie dort mit Dienstleistern und öffentlichen Institutionen verknüpfen.

www.ingenieur.de, 14. Mai 2013

Realitätscheck für Gründungsinteressierte In den letzten 16 Jahren haben die NUK-Experten mehr als 800 nachhaltig erfolgreiche Gründungen begleitet. In diesen Unternehmen haben die NUK-Teilnehmer über 4.400 Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Dass das NUK-Angebot an verschiedenen Stellen ansetzt und die Gründer zielgerichtet begleitet, bestätigt Salvo Leone: „Anfangs ging ich in die Coaching-Abende mit einer Liste an Fragen. Viel wichtiger als meine eigenen waren jedoch die der Coaches. Hier kamen teilweise Fragestellungen auf, an die ich noch nicht gedacht hatte. Dieses kritische Hinterfragen, das geballte Know-how sowie das sehr interessante Netzwerk mit vielen spannenden Start-ups macht NUK sehr effektiv für mich.“

Kölner-Stadt-Anzeiger, 22. Mai 2013

Bonner Generalanzeiger, 20. März 2013

Rheinische Gründerteams ausgezeichnet Dabei überzeugten in diesem Jahr viele Einreichungen rund um das Thema Gesundheit […] Auf die Idee von Backtrac könnten viele Menschen mit Rücken- und Gelenkleiden schon lange warten – eine innovative Therapieliege soll mit einem konservativen Behandlungskonzept akut, präventiv und rehabilitierend zu einem schmerzfreien Leben verhelfen. Damit es nicht erst zu solchen Beschwerden kommt, will Bonicode mit einem Online Marktplatz für betriebliche Gesundheitsförderung für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz sorgen. Hafervoll unterstützt mit dem „Müsli für die Hosentasche“ eine gesunde Ernährung im Alltag.

www.innovations-report.de, 27. Februar 2013


NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

NUK Businessplan-Wettbewerb: Sieger kommen aus  Aachen und Köln In der Kölner Wolkenburg sind in der vergangenen Woche die Sieger des 16. Businessplan-Wettbewerbs gekürt worden. Das aus Köln und Aachen stammende Team Desino wurde dabei mit dem Hauptpreis und einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet. Der zweite Preis (Preisgeld: 5.000 Euro) ging an Keratas aus Aachen, Dritter wurde Ronsite Technologie (Preisgeld: 2.500 Euro), ebenfalls aus Köln. Damit teilen sich Köln und Aachen als Herkunftsstädte der innovativen Geschäftsideen die Krone zu jeweils gleichen Teilen.

www.koeln-nachrichten.de, 24. Juni 2013 Neben den klassischen Printmedien sind wir auch online aktiv. Unser Hauptkommunikationsmittel ist dabei unsere Webseite. Dort sind Berichte über die Erfolge der Gründer, Aktivitäten der Partner und NUK-Highlights, aber auch Referentenbeiträge zu finden. Diese Inhalte ergänzen wir mit XING und facebook, wo man direkt über Gründungsthemen diskutieren und Erfahrungen austauschen kann.

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Gründungsförderung KSTA: Und wie geht es dann weiter? Artur Grzesiek: Dann geht es um die Definition der Geschäftsidee und Erarbeitung des Businessplans. Hier leistet zum Beispiel der Verein NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. […] wertvolle Arbeit. Seine Informations- und Coachingangebote helfen vielen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit.

Kölner-Stadt-Anzeiger, 3. Juni 2013


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NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

  Engagement hat viele Gesichter

Eine Initiative wie NUK ist ohne helfende Hände nicht möglich: Mitglieder und Sponsoren sorgen mit ihrer finan­ ziellen Unterstützung dafür, dass wir Jahr für Jahr kostenlose Veranstaltungen anbieten können. Das Wissens­ kapital, die langjährige und unabhängige Expertise, die wir den Gründungswilligen zur Verfügung stellen können, liefern 200 Coaches, Gutachter und Referenten sowie diverse Kooperationspartner. Warum uns unsere Förderer unterstützen? Lesen Sie selbst! Mitglieder und Sponsoren:     Joachim Klinger   Leiter der RD Köln Ost  HDI Vertriebs AG   HDI (ehemals Gerling) ist seit Anfang an dabei. Jedes Jahr aufs Neue macht es Spaß, junge L­eute und Ideen zu fördern. Die ­Energie der Gründer, Ihr ­positiver Aktionismus und Optimismus sind ­inspirierend. Gründungsförderung bringt Innovation, schafft ­Arbeitsplätze, stärkt die Region. Zukunftssicherung ist unser Geschäft, unser Engagement bei NUK daher evident.

    Ina Görtz   Leiterin der Niederlassung ­Düsseldorf DATEV eG  Als IT-Dienstleister und Genossen­ schaft der Steuerberater unterstüt­ zen wir vor allem Kanzleigründer.­   Bei NUK hat es mir viel Spaß gemacht, die tollen Teams und deren­ innovative Ideen kennen zu ­lernen.  Branchenübergreifend gilt: In der Gründungs­phase lohnt es sich, erfahrene ­Partner zu nutzen, die das noch junge ­Unternehmen über den gesamten Lebenszyklus begleiten.

Coaches, Gutachter und Referenten:     Wolf-Georg Rohde  Partner  PNHR Dr. Pelka und Sozien GmbH  Gerade als renommierte Kanzlei fühlen wir uns Existenzgründern gegenüber verpflichtet. Als regio­ nal geprägte Berater ­haben wir uns der engagierten NUK-­Initiative a­ ngeschlossen, weil hier Ideen zu tragfähigen Geschäftsmodellen entwickelt werden können. Wir helfen den Gründern – mit Neugier, Wissen und Erfahrung und gerne über den start up hinaus.

    Stefan Erberich   Inhaber  Beratungssozietät –   Sordo von Avalon   Ich bin Rheinländer und möchte gerne dem rheinischen Unternehmertum auf die Sprünge helfen. Dafür ist NUK eine tolle ­Plattform, um die ersten Schritte zu gehen. Angehende Jungunternehmer ­haben so die Chance von Experten Feedback zu ihrer Idee zu bekommen. Aus dem Rheinland, für das Rheinland.

    Silke Beaucamp  Inhaberin  BEAUCAMP Unternehmens­ beratung  Mit 15-jähriger Erfahrung im Aufbau und der Finanzierung von Startups macht es mir ­einfach ­immer wieder großen Spaß, ­zusammen mit dem Team von NUK neue und spannende Vorhaben auf dem Weg zu erfolgreichen Unternehmen zu begleiten.

    Sarah Schmidt   Existenzgründungsberaterin  Kreissparkasse Köln  Während des NUK-Wettbewerbes hat man als Coach/ Gutachter die Möglichkeit, Gründer(innen) von ihrer ersten Idee bis zum finalen Businessplan zu begleiten. Es macht Spaß, an der Entwicklung der Konzepte mitzuarbeiten. Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Coaches haben echte Erfolgserlebnisse.


NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

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Netzwerkpartner:     Carsten Krause  Geschäftsführer  ST@RT HÜRTH Zentrum   für Technologie und Existenzgründung GmbH  Bei den NUK Coaching Abenden treffe ich auf Menschen mit den ­unterschiedlichsten Geschäfts­ ideen. Ich bin immer wieder von den vielen spannenden Ideen ­begeistert. Egal, ob spezielle Fragen seitens der Gründer gestellt werden oder ob man sich mit übergreifenden Themen befasst. Schnell wird klar, wie hilfreich unsere ­Erfahrungen und das Networking für jeden Teilnehmer sein kann.

    Michael Susan  Geschäftsführer  GIZ Gründer- und Innovationszentrum im TechnologiePark Köln GmbH  Beim NUK-Wettbewerb können Gründer ihren Geschäftsplan nicht nur „auf Herz und Nieren“ prüfen lassen. Sie können auch durch das Feedback erfahrener Berater ihr Geschäftsmodell noch optimieren. Man muss beim Wettbewerb nicht gewinnen, um viel zu gewinnen. Auch deshalb motivieren wir „unsere“ Gründer zum Mitmachen. Und wenn sie – wie sehr oft – doch auf dem Treppchen stehen, dann zeigt das nur Qualität und Erfolg unserer gemeinsamen Arbeit.

Teilnehmerstimmen:

Zum guten Schluss sollen auch unsere Gründer und Jungunternehmer zu Wort kommen. Das sagen unsere Teil­nehmer zum NUK-Businesplan-Wettbewerb:     Christina Buchholz  Love.gilda   Der Wettbewerb bietet nicht nur ganz viel Wissen und Know-howTransfer, sondern vor allem ­weitere Anregung und hervorragende ­Kontakte. Die Teilnahme fand ich sehr anregend und motivierend.

    Lukas Loewe  Integri   Eine hervorragende Plattform, um professionelles und konstruktives Feedback zu bekommen. Die ­beste Anlaufstelle für wirklich interessierte Unternehmensgründer zur Bewertung ihres Vorhabens.

    Daniel Levedag   Desino  Ohne die Unterstützung hätten wir den Businessplan nicht so detailliert ausarbeiten können, ganz abgesehen von den interessanten Kontakten, die wir kennengelernt haben.

    Jochen Jansen   DEX ITS   Wir halten den Businessplan-Wettbewerb für eine sehr gute Gelegenheit unseren Businessplan von e ­ rfahrenen Experten auf Stärken und Schwächen analysieren und bewerten zu lassen.

    Dr. Egon Winter  EAT SMART   Der Businessplan-Wettbewerb ist für uns ein ideales Instrument, um unser Vorhaben in die ­notwendige schriftliche Form zu bringen. Das Feedback der Coaches ist dabei ein unersetzlicher Mehrwert. Wir würden jedem Gründer empfehlen diese – wenn auch manchmal harte und arbeitsinten­sive – Prozedur zu durchlaufen.

    Lotte Feiser  myAssistants  Das NUK-Team, die Durchführung des Wettbewerbs, die Informationsangebote und Seminare sind nach unseren Erfahrungen sehr professionell und hilfreich. Das Team ist sehr freundlich und interessiert. Dadurch fühlen wir uns bei NUK sehr gut aufgehoben. Wir denken, dass NUK ein Vorbild für andere Wettbewerbe darstellt.


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NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

  Stufe 3 des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs

Zehn ausgezeichnete Geschäftsideen für eine bessere Welt 143 Gründer verteilt auf 64 Teams haben an der 3. Stufe des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs teilgenommen. Dafür musste jedes Team einen bis zu 34-seitigen, vollständigen Businessplan mitsamt Finanzplanung einreichen. Die ­nominierten Teams haben die zehn besten Geschäftskonzepte am 19. Juni 2013 vor über 200 Gästen in der Wolkenburg vorgestellt. Das Publikum war gekommen, um die rheinischen Unternehmer von Morgen kennenzulernen. Unter den ­Nominierten waren in diesem Jahr viele Beiträge, die mit ­ihrer Idee die Welt ein Stückchen besser machen könnten. Dr. Theo Lieven, geschäftsführender Vorstand von NUK, und Rainer Virnich, Generalbevollmächtigter der Sparkasse KölnBonn, zeichneten die Gewinner des Wettbewerbs aus. ­Insgesamt wurden unter den zehn Nominierten – den Besten aus 64 Einreichungen – drei Preise im Gesamtwert von 17.500 Euro vergeben. Projektleiter Mario Weber betonte, dass nicht nur die Preisträger Gewinner sind, sondern alle, die in den letzten acht Monaten so hart an der Konkretisierung ihrer Geschäftsidee gearbeitet haben.

Zum ersten Mal vergab Marcus Geiss, Geschäftsführer der Rhine Ventures GmbH, den NUK-Sonderpreis Online/ Web 2.0. Diesen Preis hatte die Rhine Ventures GmbH gestiftet um eine innovative Gründungsidee zu honorieren, die im Internet zu Hause ist. Von insgesamt 27 Teams wurden die besten fünf in dieser Kategorie nominiert. Auf den nächsten Seiten stellen wir Ihnen die diesjährigen Sieger sowie die nominierten Teams vor und berichten über weitere Ereignisse der Stufe 3.

    Mehr Informationen und zahlreiche Fotos zur 3. Stufe­ des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs finden Sie auf neuesunternehmertum.de


NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

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Platz 1: DESINO  Eine Revolution auf dem Rollstuhlmarkt

Daten Teammitglieder

Roman Pagano, Thyl Junker und Daniel Levedag

Branche

Medizintechnik

Preisgeld

10.000 Euro

In Zusammenarbeit mit Experten aus dem medizinischen Bereich entwickelt DESINO einen innovativen Rollstuhl mit dynamischer Sitzfläche. Das interdisziplinäre Team besteht aus einem Designer, einem Ingenieur sowie einem Sportwissenschaftler. Kundennutzen und Hintergrund  Die Firma Desino entwickelt einen Rollstuhl mit eingebautem THYLT-System®. Dieses zum Patent angemeldete System besteht aus einem neuartigen Hebelantrieb, einer dynamischen Sitzfläche sowie einer dynamischen Rückenlehne. Der Kundennutzen liegt primär in der Erzielung eines medizinischen Mehrwertes. In Anlehnung an die natürlichste Fortbewegung, die des Laufens, wird eine definierte Bewegung der Sitzeinheit durch den Hebelantrieb auf den Schulter- und Beckengürtel des Rollstuhlfahrers übertragen. Konkret wird damit gesundheitlichen Beeinträchtigungen an für Rollstuhlfahrer kritischen Stellen entgegengewirkt. Der spezielle Hebelantrieb bewirkt einen höheren mechanischen Wirkungsgrad sowie den Einsatz größerer Muskelgruppen. Auf diese Weise werden Verschleißerscheinungen in Schultern (Impingement-Syndrom) und Handgelenken (Karpaltunnel-Syndrom) reduziert. Die bewegliche Sitzeinheit hält den Rücken in kontinuierlicher Bewegung, was eine bessere Nährstoffversorgung der Bandscheiben zur Folge hat. Zusätzlich ergeben sich positive Auswirkungen auf die Verdauung, die Atmung, das Herz-Kreislaufsystem sowie das lymphatische System. Geschäftsidee Das Geschäftsmodell umfasst die Produktion und Vermarktung von Rollstühlen mit innovativem Design und inte-

griertem THYLT-System®. Der Antrieb des Rollstuhls wird ergänzend zum Hebelantrieb ebenfalls über die herkömmlichen Greifreifen möglich sein. Für bereits bestehende Greifreifenrollstühle soll das THYLT-System® als Anbauteil angeboten werden, um einen größeren Kundenkreis anzusprechen. Gründerteam   Das Team besteht aus dem Diplom Designer Thyl Junker, dem Diplom Sportwissenschaftler (Schwerpunkt: Ökonomie/ Management) Daniel Levedag sowie dem DiplomIngenieur (Schwerpunkt: Medizintechnik) Roman Pagano. Das Gründerteam deckt somit alle für das Vorhaben relevanten Fähigkeiten ab. Mit Professor Hatto Grosse (Köln International School of Design) und Univ.-Prof. Klaus Radermacher (RWTH Aachen) konnten zudem zwei renommierte Mentoren für das Team gewonnen werden. Weitere Informationen und Kontakt: http://www.desino.eu/

    „Der NUK-Wettbewerb war eine wichtige Grundlage für den Erfolg dieser Unternehmung. Neben den hilfreichen Vorträgen und Workshops sowie den kritischen Gutachten, die die Qualität des Businessplans enorm steigerten, waren es vor allem die wertvollen Kontakte, die DESINO noch über lange Zeit zu Gute kommen werden. So wurden auf den Coachingabenden kompetente Berater aus allen relevanten Bereichen gewonnen.“


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Platz 2: Keratas  Weniger Tierversuche, mehr Qualität

Daten Teammitglieder

Dr. Felix Spöler, Dr. Stefan Kray, Oya Kray und Prof. Dr. Norbert Schrage

Branche

Biotechnologie/ Life Science

Preisgeld

5.000 Euro

Keratas stellt der Pharma- und Chemieindustrie eine aussagefähige Alternative zu Tierversuchen für die Produktentwicklung zur Verfügung. Die als Dienstleistung und Produkt angebotene Testplattform adressiert eine Vielzahl augen­ spezifischer Fragestellungen.

sowohl fertige Analysen in Form von Auftragsforschung als auch Produkte zur Durchführung der Analysen in den Laboren der Kunden anbieten. Dadurch können erhebliche Einsparungen innerhalb der Produktentwicklung unserer Industriekunden realisiert werden.

Kundennutzen und Hintergrund: Wer Produkte wie Chemikalien, Arzneimittel und Medizinprodukte in Verkehr bringt, muss mögliche Risiken und die Wirkungsweise für den Menschen mit geeigneten Methoden abschätzen. In vielen Fällen werden dafür Tierversuche eingesetzt, die ethisch fragwürdig sowie experimentell und rechtlich eingeschränkt sind. An genau diesem Punkt setzt das geplante Unternehmen Keratas an und stellt eine innovative tierversuchsfreie Methodik zur Verfügung, um die Wirkung von Chemie-, Pharma- und Medizinprodukten auf das Auge zu untersuchen.

Gründerteam: Hinter Keratas stehen die Gründer Dr. Felix Spöler, Dr. Stefan Kray, Oya Kray und Prof. Dr. Norbert Schrage. Dieses Team hat die dem Geschäftsmodell zugrundeliegenden Verfahren gemeinsam am Institut für Halbleitertechnik der RWTH ­Aachen sowie am Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie e.V. entwickelt und ist seit vielen Jahren aufeinander eingespielt. Felix wird die Geschäftsführung übernehmen und gemeinsam mit Stefan die Unternehmensausrichtung und -entwicklung verantworten. Oya übernimmt die Leitung des Labors. Norbert wird dem Unternehmen als Ideengeber und Berater zur Seite stehen.

Geschäftsidee: Keratas hat ein innovatives Modellsystem für pharmakologische und toxikologische Analysen rund um das Auge entwickelt. Dieses basiert auf tierischen Augen-Hornhäuten, welche aus Schlachtabfällen gewonnen werden. Deren volle biologische Aktivität wird bis zu mehreren Wochen aufrechterhalten und erlaubt somit tierversuchsfreie Experimente am lebenden Organ einschließlich der Darstellung von Heilungsprozessen. Dies ist ein ausschlaggebendes Alleinstellungsmerkmal für viele pharmakologische und toxikologische Fragestellungen. Gegenüber Tierversuchen kommt unser Verfahren ohne Genehmigungen aus, ist ethisch vorteilhaft und erlaubt die Beantwortung spezifischer Fragestellungen, die auch im Tierversuch nicht zugänglich sind. Keratas wird

Weitere Informationen und Kontakt: www.keratas.com

   „NUK hat wesentlich dazu beigetragen, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einem allgemeinverständlichen Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Die teilweise kritischen Anmerkungen der Gutachter und die Kontakte zu den anderen Gründern – die sich alle mit anderen Themen aber ähnlichen Problemen auseinander setzen – haben uns immer wieder motiviert und ­inspiriert. Allen, die dies ermöglicht haben, herzlichen Dank!“


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Platz 3: RONSITE TECHNOLOGY   Eine Technologie verändert die Windkraft

Daten Teammitglieder

Britta H. Rossen, Denis F. Quef und Jens B. Rossen

Branche

Industrieservice/ Maschinenbau

Preisgeld

2.500 Euro

Revolution in der Instandsetzung: RONSITE TECHNOLOGY entwickelt eine Anlage, die automatisch metallische Beschichtungen aufträgt und bearbeitet. Lagersitze von Windkraft­ getrieben können somit vor Ort repariert werden. Das spart Zeit und Geld. Hintergrund: RONSITE TECHNOLOGY startet mit einer neu entwickelten Technologie, die vor Ort Instandsetzung in der Windkraft­ industrie. Momentan beträgt die Zahl der installierten Windkraftanlagen in Deutschland 23.000 Stück. Zunehmender Termin- und Kostendruck, sowie die stetige Designverfeinerung der Anlagen benötigen zukünftig neue Lösungen in der Instandsetzung. Unsere Dienstleistung löst diese Aufgaben direkt bei den Kunden vor Ort. Geschäftsidee: RONSITE TECHNOLOGY hat eine neue Anlage für die ­Reparatur von großen Maschinenbauteilen entwickelt. Durch die Kombination einer mechanischen Bearbeitung und der Neuentwicklung einer rotierenden thermischen Beschichtungsanlage, wird ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, welches den Einsatz der Anlage für eine Reparatur vor Ort ermöglicht. Die Hauptapplikation wird die Reparatur von ­Lagersitzen in Getriebegehäusen sein. Das Potential beträgt ca. 2000 Getriebe pro Jahr in Deutschland/ Benelux, Tendenz steigend. Hierzu müssen die Gehäuse mit Gewichten von bis zu zehn Tonnen zu speziellen Reparaturwerkstätten transportiert werden. Das erzeugt hohe Transportkosten und lange externe Bearbeitungszeiten. Weitere zukünftige Märkte sind im Bereich Schifffahrt, Papier- und Stahlindustrie, dem Bergbau und dem Markt der industriellen Gasturbinen zu ­sehen.

Der erste Prototyp befindet sich im Aufbau und wird im Juni 2013 getestet, um dann den ersten drei Referenz­kunden präsentiert zu werden. Gewinn wird ab Q1-2014 erwartet. Im Jahre 2017 liegt der geplante Umsatz bei 1.720.000  €. Gründerteam: Jens B. Rossen hat aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und dem Vertrieb von thermischen Spritzbeschichtungen, sowie der Schulung zum General Manager beste Voraussetzungen für die erfolgreiche Selbstständigkeit und die Führung des Unternehmens. Britta H. Rossen ist selbständig und arbeitet seit Jahren für diverse Firmen im Bereich Entwicklung, Konzept und Marketing. Denis F. Quef blickt auf 16 Jahre internationale Erfahrung als Servicetechniker und Direktor zurück. Weitere Informationen und Kontakt: www.ronsite-technology.de

   „Der NUK Businessplan-Wettbewerb war für uns eine überraschend positive Herausforderung. Den geplanten­ Geschäftsaufbau konnten wir über die vielen Angebote­ deutlich beschleunigen und unter dem Aspekt „Wett­ bewerb“ war die Aktivität zusätzlich motivierend. Die vielen Kontakte und Gutachten haben uns weitergebracht, da ja gerade in der Gründungsphase unabhängiges und kompetentes Feedback überlebenswichtig ist. Vielen Dank an das gesamte NUK Team und deren ­Gutachter. Gruss RONSITE!“


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Nominees Stufe 3 Auch die Businesspläne der folgenden Teams gehören zu den zehn Besten von 64 Einreichungen in Stufe 3 des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs. Laut NUK-Jury beschreiben sie sehr gute Gründungsideen und lassen ein großes Wachstumspotenzial erkennen. beans & greens Alessandra Schnabel, Alexander Ignasiak und Carina Gorniak; Düsseldorf Gastronomie beans & greens ist ein veganes Restaurantkonzept, das sich durch Nachhaltigkeit und eine transparente Informationspolitik auszeichnet. Abwechslungsreiche Gerichte in ­Bio-Qualität sprechen alle Sinne an und steigern das Wohlbefinden der Gäste. Bonicode Christopher Wilms und Dr. Matthias Born;  Düsseldorf und ­Frankfurt  Online/ Web 2.0, ­Gesundheit bonicode.com – der Online Marktplatz für betriebliche Gesundheitsförderung ermöglicht Unternehmen zielgerichtet, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern. ­Mitarbeiter finden zu jeder Zeit an jedem Ort die richtige Gesundheitsleistung.

Hafervoll Robert Kronekker, ­Kamila Cyra und ­  Philip Kahnis;  Köln  Innovative Produkte/ Handel Das Müsli für die Hosentasche. Hafervoll Riegel sind ausnahmslos ohne Zusatzstoffe und haben mehr ­Haferflocken als alle anderen Müsliriegel auf dem Markt. Hafervoll eben. Der perfekte und gesunde Snack im Alltag, im Job oder beim Sport.

lollytown Jens Moeke und ­Christoph Hartmann;  Bonn und Mainz  Software/IT

Mit lollytown arbeiten Sie schnell und einfach weltweit mit Ihren Geschäftspartnern und Kollegen zusammen. Starten Sie ihr Web-Meeting von überall mit jedem Gerät und erstellen, bearbeiten und präsentieren Sie gemeinsam Dokumente und Skizzen.

myAssistants Lars Döhnel, ­Lotte ­Feiser und   Jan Schumacher;  Köln und Aachen  Online/ Web 2.0 myAssistants – der Online-Marktplatz für Menschen mit Behinderung und ihre Assistenzdienstleister. myAssistants­ bietet schnelle und unkomplizierte Lösungen bei der ­Suche, Finanzierung, Abrechnung und Organisation von Teilhabe­­ dienstleistungen.

mydec Dr. Michael Eble,   Dr. Stefan Paal und   Dr. Stefan Eickeler;  Sankt Augustin  Digitale Medien/­ Software mydec ist eine Software zur automatischen und manuellen Medienerschließung für Kultur- und Medienorganisatio­ nen. mydec funktioniert wie ein Magnet für Metadaten und Volltexte. Damit lassen sich zum Beispiel multimediale Medieninhalte durchsuchen.

Protemics Dr. Michael ­Nagel, ­Simon  Sawallich, Christpher ­Matheisen, Marcel Meuer und Dr. Ali Safiei; Aachen Elektrotechnik Protemics hat eine Messspitze entwickelt, die mittels Terahertz-Strahlung die Eigenschaften von Strukturen­ analysieren kann, zum Beispiel zur Fehleranalyse in ­Mikrochips. Das interdisziplinäre Team fokussiert sich auf Kunden aus der Halbleiterindustrie.

A.d.R.: Bei allen Selbstporträts handelt es sich um Eigendarstellungen der Teams.


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NUK-Sonderpreis Online/ Web 2.0: myAssistants  Sie denken die Welt einfacher

Daten Teammitglieder

Lars Döhnel, ­Lotte Feiser und Jan Schumacher

Branche

Online/ Web 2.0

Preisgeld

5.000 Euro

myAssistants – der Online-Marktplatz für Menschen mit Behinderung und ihre Assistenzdienstleister. myAssistants bietet schnelle und unkomplizierte Lösungen bei der Suche, Finanzierung, Abrechnung und Organisation von Teilhabedienstleistungen. Kundennutzen und Hintergrund: Viele Menschen mit Behinderung sind für die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft auf persönliche Assistenten (z. B. Gebärdensprachdolmetscher) angewiesen. Die Kosten dafür werden aus den Sozialleistungen getragen. Dabei geht die Nutzung der Teilhabedienstleistungen mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand einher. Mittel müssen beantragt, deren Verwendung nachgewiesen und Assistenzdienstleister gesucht, verwaltet und abgerechnet werden. Der Teilhabegedanke wird konterkariert. Geschäftsidee: myAssistants entwickelt einen barrierefreien Online-Marktplatz für Menschen mit Behinderung und deren Assistenzdienstleister. Hier wird der gesamte Prozess der Suche und Organisation von Assistenzdienstleistern erleichtert. Dabei fokussiert myAssistants zunächst die Gruppe der Hörbehinderten und die von ihnen nachgefragten Assistenzdienstleistungen. So können sich Menschen mit Behinderung ihren ­tatsächlichen Aufgaben zuwenden, anstatt die dafür benötigten Teilhabeleistungen zu koordinieren. Assistenzdienstleister profitieren von einem verbesserten Zugang zum Markt und einer übersichtlichen Abrechnung der über myAssistants geschlossenen Aufträge. Behörden finden in myAssistants einen kompetenten Ansprechpartner bei der Evaluierung der durch sie bewilligten Teilhabebudgets. Damit vereinfachen

die Onlinedienste von myAssistants tagtäglich das Leben von bis zu 120.000 hochgradig hörbehinderten Kunden und lassen alle Marktteilnehmer von einer verbesserten Teilhabe der Menschen mit Behinderung profitieren. Gründerteam: Das Team von myAssistants ist interdisziplinär aufgestellt, gebärdensprachkompetent und arbeitet seit vielen Jahren bei SignGes in der Gebärdensprachforschung an der RWTH ­Aachen. Dort konnte es marktspezifisches Expertenwissen sammeln und eine exzellente Vernetzung zu Schlüsselper­ sonen der verschiedenen Marktteilnehmer aufbauen. Als hörbehinderter Volkswirt verantwortet Lars Döhnel betriebs­ wirtschaftliche Aufgaben und verfügt über tief gehende Kenntnisse der sozialrechtlichen Bestimmungen. Lotte Feiser ist als Gebärdensprachexpertin für die Akquise und Betreuung der Kunden verantwortlich und Jan Schumacher koordiniert mit seinem informatischen Hintergrund die Entwicklung der Softwarelösungen. Weitere Informationen und Kontakt: ldoehnel@gmail.com    „NUK ist empfehlenswert – ein aufgeschlossenes Team, eine angenehme Atmosphäre, ein sehr gutes Netzwerk­. Die Gutachten haben uns von Stufe zu Stufe geholfen, unseren Businessplan zu verbessern und unsere Geschäftsidee zu optimieren. Der Austausch mit anderen Teilnehmern ist eine tolle Erfahrung – es macht Spaß, neue Leute und Ideen kennenzulernen! Vielen Dank an alle Organisationen und Sponsoren!“


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Nominees Sonderpreis Online/ Web 2.0 Aus 27 Einreichungen im Bereich Online/ Web 2.0 waren auch folgende vier Teams nominiert: Bonicode Christopher Wilms und Dr. Matthias Born;  Düsseldorf und ­Frankfurt  Online/ Web 2.0, ­Gesundheit bonicode.com – der Online Marktplatz für betriebliche Gesundheitsförderung ermöglicht Unternehmen, ziel­ gerichtet die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern. Mitarbeiter finden zu jeder Zeit an jedem Ort die richtige Gesundheitsleistung.

FoodLoop Christoph Müller-­ Dechent, Felix Geenen, Elisabeth Meng und Dr. Guido Loyen;  Köln  Online/ Web 2.0 Die „Nahrungsmittelschleife“ bietet Supermärkten eine Softwareplattform, um Abschriften zu reduzieren und Verbrauchern eine App, um Geld zu sparen und die ­Umwelt zu schonen.

lollytown Jens Moeke und ­Christoph Hartmann;  Bonn und Mainz  Software/ IT

Mit lollytown arbeiten Sie schnell und einfach weltweit mit Ihren Geschäftspartnern und Kollegen zusammen. Starten Sie ihr Web-Meeting von überall mit jedem Gerät und erstellen, bearbeiten und präsentieren Sie gemeinsam Dokumente und Skizzen.

Pay a Part Moritz Janßen und ­Andreas Seibert;   Bonn  Online/ Web 2.0

Pay a Part ist ein E-Commerce-Marktplatz aus dem ­Bereich der Sharing Economy, der eine effiziente und ­intelligente Nutzung von bisher wenig ­ausgelasteten ­Gegenständen durch gemeinschaftliches Eigentum e ­ rmöglicht.

A.d.R.: Bei allen Selbstporträts handelt es sich um Eigendarstellungen der Teams.

Stifter des NUK-Sonderpreises: Die Rhine Ventures GmbH Als Gründer und Geschäftsführer der Rhine Ventures GmbH investiert Herr Marcus Geiss insbesondere in Start-ups aus den Bereichen Mobile- und Online-Business. Trotz seines Wohnsitzes in Italien liegt für ihn als kölsche Jung nichts näher, als sich für Gründer im Rheinland stark zu machen. Die Ausrichtung des Sonderpreises orientiert sich dabei an seinen Investmentschwerpunkten. Hier liegt sein Wissensvorsprung

und er kann somit Teams optimal unterstützen und mit entsprechenden Kontakten vernetzen.

    Marcus Geiss zum Sponsoring von NUK:  „Ich unterstütze NUK, weil ich den frühzeitigen Austausch zwischen Gründern und Investoren­ sehr schätze und diesen weiter­ ­fördern möchte. NUK hilft den ­Gründern, bereits in einer sehr ­frühen Phase zu verstehen, ob es sinnvoll ist, weitere Zeit in die ­eigene ­Geschäftsidee zu investieren. Im ­positiven Fall hilft NUK ­darüber hinaus, dieses Zeitinvestment zu optimieren. In gleicher Weise­­ profitieren auch die beteiligten Investoren, da diese ­bereits sehr frühzeitig mit interessanten ­Gründern in Kontakt ­treten können.“


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Veranstaltungen des NUK-Businessplan-Wettbewerbs in Stufe 3 Finanz- und Liquiditätsplanung? Zahlen über Zahlen! 5. März bis 19. Juni 2013 Bevor sich die diesjährigen NUK-Teilnehmer für ihren Fortschritt und ihre Erfolge und die NUK-Förderer und Wissenskapitalgeber für ihr außerordentliches Engagement feiern konnten, galt es in Stufe 3 des Wettbewerbs den Businessplan fertig zu stellen. Keine einfache Angelegenheit, denn der Fokus in Stufe 3 liegt auf der Erarbeitung einer belastbaren Finanzplanung und der Sicherstellung der Finanzierung. Jörg Püschel, mbw Mittelstandsberatung GmbH, führte die Gründer in die Grundlagen der Kalkulation und der Finanzplanung ein. Vertieft wurden diese in einem Workshop. Zum Thema „Öffentliche Fördermittel“ referierten Thilo Frielinghaus, Stadtsparkasse Düsseldorf, Mario Weber, Sparkasse­ KölnBonn und André Doll, ADMCC – management | consulting | coaching, der alter­native Fördermöglichkeiten aufzeigte­. Diplom-Finanzwirt und Steuerberater Thorsten Krain erläuterte den Gründern die Grundzüge der Unternehmensbesteuerung. Um die Gründer auf die ersten Bankgespräche vorzubereiten, teilten NUK-Finanzexperten, Jörg Püschel und Erik Bastians, Sparkasse KölnBonn, ihr Wissenskapital mit den Jungunternehmern, erklärten Do’s und Don’ts im Umgang mit Gründungsfinanzierern. Herzlichen Dank an alle NUK-Wissenskapitalgeber und an alle Sponsoren unserer Weiterbildungs- und Netzwerk­ angebote in Stufe 3!

Glückliche Gewinner bei der Preisübergabe

   6 x Vorträge und Workshops zu gründungsrelevanten Themen:  • „Kalkulation“   • „Finanzplanung“  • „Workshop Finanzplanung“   • „Unternehmensbesteuerung“  • „Öffentliche Fördermittel“   in Köln und Düsseldorf  • „Das Finanzierungsgespräch“     3 x Coachingabende in Köln davon 2 x in Zusam­ men­arbeit mit dem Gründungsprojekt „Technolo­ gie­ orientierte Unternehmen im Rheinland – High ­Potentials“ („HiPo“)    1 x Coachingabend in Bonn    2 x Coachingabend in Düsseldorf    4 x effektives Networking bei den Prämierungsveranstaltungen Stufe 2 und 3 sowie auf den NUK-Foren „Kapitalbeschaffung“ in Bonn und „Risiko­schutz“ in Köln    1 x Präsentationsseminar im GTC Gummersbach


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NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

  Stufe 2 des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs

Die zwölf besten Grob-Businesspläne Rheinische Gründer präsentieren innovative Geschäftsideen Spannende Geschäftsideen erreichten uns auch in Stufe 2. Ein bis zu 20-seitiger Grob-Businessplan mit Marktanalyse und Marketingplan war die Hürde, die rheinische Gründer in dieser Stufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs nehmen mussten. 176 Teilnehmer in 80 Teams stellten sich der Herausforderung, die eigenen Stärken und Schwächen zu analysieren und die Wettbewerber und den Markt genau zu betrachten. Das eigene Marktsegment ausfindig zu ­machen und dabei die Gegebenheiten des Markts zu beachten ­sowie die richtige Vertriebsform zu finden, gehörten in Stufe 2 zu den Aufgaben.

mit dem Thema Gesundheit beschäftigten. Dr. Joachim Schmalzl, Vorsitzender des NUK-Vorstands, und Gudrun Scheller, HDI Vertriebs AG, zeichneten sieben besonders herausragende Gründerteams mit drei Hauptpreisen à 1.000 Euro und vier Förderpreisträger à 500 Euro aus. Die sehr gute Qualität der Businesspläne zog sich durch die Gesamtzahl der Einreichungen in Stufe 2. Das lässt darauf hoffen, dass sich die rheinische Region auf erfolgversprechende Jungunternehmer freuen kann.

Die Gründer präsentierten die zwölf besten Konzepte in je dreiminütigen Präsentationen am 7. Mai 2013 einem großen Publikum in den Rheinparkhallen der HDI Vertriebs AG in Köln. Die Teams überzeugten die zahlreich erschienen Gäste mit innovativen und originellen Geschäftsideen und konnten die Anwesenden von ihrem Marktpotenzial überzeugen. Es fiel auf, dass sich viele Ideen – auf ganz unterschiedliche Weise –

   Mehr Informationen und zahlreiche Fotos zur 2. Stufe des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs finden Sie auf neuesunternehmertum.de


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Hauptpreisträger Stufe 2 Den Hauptpreisträgern bescheinigen die Juroren von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. einen hervorragend ausgearbeiteten Grob-Businessplan und eine erfolgversprechende Geschäftsidee mit hohem Wachstums­ poten­zial. NUK hat die Gründerteams mit einem Preisgeld in Höhe von je 1.000 Euro ausgezeichnet. DESINO Roman Pagano, Thyl Junker und Daniel Levedag;   Köln und Aachen   Medizintechnik   In Zusammenarbeit mit Experten aus dem medizinischen Bereich entwickelt DESINO­ ­einen innovativen Rollstuhl mit dynamischer Sitzfläche. Das interdisziplinäre Team ­besteht aus einem Designer, einem Ingenieur sowie einem Sportwissenschaftler. Hafervoll Robert Kronekker­, ­Kamila Cyra und ­Philip Kahnis;   Köln  Handel/ Innovative ­Produkte Das Müsli für die Hosentasche: Hafervoll Riegel sind ausnahmslos ohne Zusatzstoffe und haben mehr Haferflocken als alle anderen Müsliriegel auf dem Markt. ­Hafervoll eben. Der perfekte und gesunde Snack im ­Alltag, im Job oder Sport.

Keratas Dr. Felix Spöler,   Dr. Stefan Kray, Oya Kray und Prof.   Dr. Norbert Schrage; Aachen Biotechnologie/  Life Science Wir bieten Dienstleistungen und Produkte zum Ersatz von Tierversuchen an. Unsere in vitro Technologie gestattet eine aussagekräftige Bewertung der Wirkung von Pharma-, Chemie- und Medizinprodukten auf das Auge.

Förderpreisträger Stufe 2 Den Förderpreisträgern bescheinigen die NUK-Juroren einen Grob-Businessplan mit einem innovativen Gründungsvorhaben und ausbaufähigem Potenzial. Jedes der vier Gründerteams wurde mit 500 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Bonicode Christopher Wilms und Dr. Matthias Born;   Simmerath (Aachen)  Online/ Web 2.0, ­Gesundheit bonicode.com – der Online Marktplatz für betriebliche Gesundheitsförderung ermöglicht Unternehmen ziel­ gerichtet die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern. ­Mitarbeiter finden zu jeder Zeit an jedem Ort die richtige Gesundheitsleistung.

lollytown – teamwork anywhere, anytime. Christoph Hartmann und Jens Moeke; Bonn und Mainz Software/ IT

lollytown ist der Cloud-Dienst für die Online-Zusammenarbeit. Die Lösung bietet gemeinsames Erstellen, Bearbeiten und Speichern von Dokumenten, Bildern und Skizzen, Instant Messaging, sowie Telefon- und Videokonferenzen in einem einheitlichen Produkt.

    Weitere Förderpreisträger folgen auf der nächsten Seite.


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NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

myAssistants Lars Döhnel,   Lotte Marie Feiser und Jan Felix Schumacher; Köln und Aachen Online/ Web 2.0 myAssistants – Die Online-Plattform für Menschen mit Behinderung, deren Dienstleister und öffentliche Institutionen. Wir unterstützen bei Finanzierung, Organisation und Abrechnung von Dienstleistungen rund um die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung.

Protemics Dr. Michael ­Nagel, ­Simon Sawallich, Christopher Matheisen, Marcel Meuer und Ali ­Safiei; Aachen Elektrotechnik Protemics hat eine Messspitze entwickelt, die mittels ­Terahertz-Strahlung Eigenschaften von Strukturen analysieren kann, zum Beispiel zur Fehleranalyse in Mikrochips. Das interdisziplinäre Team fokussiert sich auf Kunden aus der Halbleiterindustrie.

Nominees Stufe 2 Die Grob-Businesspläne dieser Teams gehören zu den zwölf besten von 80 Einreichungen in Stufe 2 des 16. NUKBusinessplan-Wettbewerbs. Laut NUK-Jury beschreiben sie ein interessantes Gründungsvorhaben und lassen ein ausbaufähiges Wachtumspotenzial erkennen. DynamiXx Daniel Reinshagen und Shahbaz Saremi;   Köln  Handel/ Innovative Produkte DynamiXx entwickelt und produziert kühlende Sportbekleidung mit einem hohen Mehrwert für Leistungssportler: höhere Leistung bei Hitze, verbesserte Ausdauer und optimierte Regeneration. Die Produkte reduzieren deutlich die Hitzebelastung des Körpers. FoodLoop Felix Geenen, Dr. ­Guido Loyen, Christoph ­Müller-­Dechent und   Lea Donalies; Köln Online/ Web 2.0 Die „Nahrungsmittelschleife“ bietet dem Lebensmittel­ einzelhandel mittels eines neuen Barcodes die ­erste Green-IT Plattform mit angebundener App zur auto­ matisierten Echtzeitvermarktung von hochwertigen Nahrungsmitteln nahe am Mindesthaltbarkeitsdatum, um Abfälle zu vermeiden und dabei zu profitieren.

mydec  Dr. Stefan Eickeler,   Dr. Stefan Paal und   Dr. Michael Eble; Sankt Augustin Software/ IT mydec ist eine Software zur automatischen und manuellen Medienerschließung für Kultur- und Medienorganisationen. Sie liefert Metadaten aus der Cloud und ermöglicht es, Medieninhalte zu durchsuchen, miteinander zu kombinieren und im Web zu verteilen.

Pay a Part Moritz Janßen und   Andreas Seibert; Bonn Online/ Web 2.0

Pay a Part ist ein E-Commerce-Marktplatz aus dem B ­ ereich der Sharing Economy (Ökonomie des Teilens), der eine effiziente und intelligente Nutzung von bisher wenig ausgelasteten Gegenständen durch gemeinschaftliches Eigentum ermöglicht.

RONSITE ­TECHNOLOGY Britta H. Rossen,   Jens B. Rossen und   Denis F. Quef; Köln Maschinenbau Revolution in der Instandsetzung: RONSITE TECHNOLOGY entwickelt eine Anlage, die automatisch metallische Beschichtungen aufträgt und bearbeitet. Lagersitze von Windkraftgetrieben können somit vor Ort repariert werden. Das spart Zeit und Geld.

A.d.R.: Bei allen Selbstporträts handelt es sich um Eigendarstellungen der Teams.


NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

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Veranstaltungen des NUK-Businessplan-Wettbewerbs in Stufe 2 Halbzeit: Die Geschäftsideen wurden skizziert und werden nun auf ihr Marktpotenzial untersucht 8. Januar bis 4. März 2013 Der erste Wurf ist gemacht, die Ideenskizzen wurden ­geschrieben, ergänzt, angepasst. Ziel der Stufe 2: einen Grob-Businessplan mitsamt ausführlicher Marktrecherche galt es zu erarbeiten. Darauf basierend wird nun ein schlüssiges Marketingkonzept geplant: Wer ist mein Zielkunde und wo finde ich ihn? Wie groß ist der Markt und lässt sich hier auch Geld verdienen? Wer sind meine Mitbewerber und was können diese besonders gut oder schlecht? Welche innovativen Marketingmaßnahmen gibt es und welche lassen sich auch ohne ein hohes Marketingbudget umsetzen? Das sind zentrale Fragen, mit denen sich die Gründer in dieser Phase beschäftigten. Antworten gab es auf diversen Vortragsund NUK-Coaching-Abenden. Der Erfolg eines Geschäftsvorhabens hängt letztlich auch davon ab, wie gut der Gründer auf den Markteintritt vorbereitet ist. Wie Gründer ihren Markt recherchieren und was bei der Erarbeitung einer Marketingstrategie alles beachtet werden sollte, vermittelten Felix Thönnessen, thoenessenpartner und Lars Strempel, BRANDIDEE in zwei Vorträgen. Tom Buschardt von die-journalisten.de GmbH gab praktische Tipps und Tricks rund um das Thema „Public Relations für Existenz­ gründer“. Lambert Schuster, S&P Unternehmensberatung machte Gründern Kaltakquise und Vertrieb schmackhaft.

Die Spannung steigt: gespanntes Warten …

   4 x Vorträge zu gründungsrelevanten Themen:   • „Markt- und Wettbewerbsanalyse“   • „Marketing“   • „Unternehmenskommunikation“  • „Vertriebsstrategie“     3 x Coachingabende in Köln in Zusammenarbeit   mit dem Gründungsprojekt „Technologie orientierte Unternehmen im Rheinland – High Potentials“ („HiPo“)     2 x effektives Networking bei der Prämierungsveranstaltung der Stufe 1 und dem NUK-Forum „Marketing“ in Düsseldorf

… auf die Bekanntgabe der Gewinner bei HDI-Gerling.

Herzlichen Dank an alle NUK-Wissenskapitalgeber und an alle Sponsoren unserer Weiterbildungs- und Netzwerk­ angebote in Stufe 2!


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NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

  Stufe 1 des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs

Die 13 besten Ideenskizzen Rheinische Gründer überzeugen mit originellen Konzepten Das neue Wettbewerbsjahr hat vielversprechend begonnen. 128 Ideenskizzen erreichten NUK in der ersten Stufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs. Dahinter verbargen sich die originellen Konzepte von insgesamt 232 Gründern. Wie in jedem Jahr war der Wettbewerb für alle Branchen offen und zeugte von Beginn an vom beachtlichen Innovations­ potential im Rheinland. Auf fünf bis zehn Seiten mussten die jungen Unternehmer ihre Ideen zu Papier bringen – die besten 13 Skizzen wurden für Haupt- und Förderpreise nominiert. Am 26. Februar 2013 stellten die nominierten Teams ihre Konzepte in einem jeweils dreiminütigen Pitch vor. Dazu waren über hundert Gäste auf den Campus Rheinbach der Hochschule BonnRhein-Sieg gekommen. Dr. Thomas Weskamp, NUK-Vorstandsmitglied und Director­ bei McKinsey Company, Inc. und Josef Hastrich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, zeichneten anschließend die acht besten Ideenskizzen aus.

Die drei mit 500 Euro dotierten Hauptpreise gingen an die Teams von DESINO, myAssistants und mydec. Außerdem wurden fünf mit 250 Euro dotierte Förderpreise vergeben. Dass diese Teams nur „die Spitze des Eisbergs“ waren, sagte NUK-Projektleiter Mario Weber. Auch die nicht nominierten Gründer hätten zum Teil ausgezeichnete Ideenskizzen eingereicht. Außerdem sei bei NUK jeder ein Gewinner – denn jeder kann von den Angeboten wie Coachingabenden und kostenlosen Gutachten profitieren. Eine Teilnahme lohnt sich – auch ohne Preisgeld.

   Mehr Informationen und zahlreiche Fotos zur 1. Stufe des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs finden Sie auf neuesunternehmertum.de


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Hauptpreisträger Stufe 1 Den Hauptpreisträgern bescheinigten die Juroren von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. eine sehr gute Geschäftsidee und eine hervorragend ausgearbeitete Ideenskizze. Jedes der drei Teams bekam für ihr fünf bis zehnseitiges Geschäftskonzept bei der Prämierungsfeier am 26. Februar 2013 ein Preisgeld von 500 Euro. DESINO Roman Pagano, Thyl Junker und Daniel Levedag; Köln und Aachen Medizintechnik In Zusammenarbeit mit Experten aus dem medizinischen Bereich entwickelt DESINO­ ­einen innovativen Rollstuhl mit dynamischer Sitzfläche. Das interdisziplinäre Team ­besteht aus einem Designer, einem Ingenieur sowie einem Sportwissenschaftler. myAssistants Lars Döhnel,   Lotte Marie Feiser und Jan Felix Schumacher; Köln Online/ Web 2.0 myAssistants – Die Online-Plattform für Menschen mit Behinderung, deren Dienstleister und öffentliche Institutionen. Wir unterstützen bei Finanzierung, ­Organisation und Abrechnung von Dienstleistungen rund um die ­Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung.

mydec Dr. Stefan Eickeler,   Dr. Stefan Paal und   Dr. Michael Eble; Sankt Augustin Software/ IT Mydec ist eine Software zur automatischen und ­manuellen Medienerschließung für Kultur- und Medienorganisationen. Sie liefert Metadaten aus der Cloud und ermöglicht es, Medieninhalte zu durchsuchen, miteinander zu kombinieren und im Web zu verteilen.

Förderpreisträger Stufe 1 Die fünf Konzepte der Förderpreisträger beschreiben laut NUK-Jury ein interessantes Gründungsvorhaben und lassen ein ausbaufähiges Potenzial erkennen. Sie wurden am 26. Februar 2013 mit Förderpreisen in Höhe von je 250 Euro prämiert. BACKTRAC Peter Jansen, Prof. Dr. Ulf Müller, Dr. Heiko Diedrich und Alexander Speckmann; Köln Medizintechnik/ Life Science Eine innovative Therapieliege zur konservativen Behandlung von Rücken- und Gelenkerkrankungen. Durch das Funktionsprinzip kann die Liege zur Akutbehandlung, Rehabilitation und Prävention muskuloskeletaler Erkrankungen eingesetzt werden. Live without pain! Bonicode Christopher Wilms und Dr. Matthias Born; Simmerath (Aachen) Online/ Web 2.0, ­Gesundheit bonicode.com – der Online Marktplatz für betriebliche Gesundheitsförderung ermöglicht Unter-nehmen ziel­ gerichtet die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern. Mitarbeiter finden zu jeder Zeit an jedem Ort die richtige Gesundheitsleistung!

Hafervoll Robert Kronekker und Philip Kahnis; Köln Handel/ Innovative ­Produkte Das Müsli für die Hosentasche! Hafervoll Riegel sind ausnahmslos ohne Zusatzstoffe und haben mehr Haferflocken als alle anderen Müsliriegel auf dem Markt. Hafervoll eben. Der perfekte und gesunde Snack im Alltag, im Job oder Sport.     Weitere Förderpreisträger folgen auf der nächsten Seite.


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NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

Movie Invest Marc Hammerschmidt und Stavros Delisavas; Köln Software/ IT

Das Team entwickelt ein Entscheidungsunterstützungssystem für die internationale Filmindustrie zur Evaluation von Kinofilminvestments. Big Data, Ökonometrie und Cloudtechnologien machen die Prognose von Lizenzpreisen, Umsätzen und Kosten für Kinofilmprojekte präziser, effizienter und mobil verfügbar.

RONSITE ­TECHNOLOGY Britta Rossen und   Jens B. Rossen,   Dirk Eulner; Köln Maschinenbau Revolution in der Beschichtungstechnik! RONSITE TECHNOLOGY entwickelt eine Anlage, die ­automatisch metallische Beschichtungen aufträgt. Lagersitze von Windkraftgetrieben können somit vor Ort repariert ­werden. Das spart Zeit und Geld.

Nominees Stufe 1 Ein anschauliches Konzept und eine interessante Geschäftsidee qualifizierten folgende Teams für die Jurysitzung. Damit gehören auch sie zu den 13 besten unter den 128 Einreichungen in Stufe 1 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2013. AITS Robert Holz und Marc Ebinger; Köln Medizintechnik/ Life Science AITS veranstaltet Fortbildungskurse in der Humanchirurgie. In den Praxiseinheiten der Seminare werden dabei Präparate mit eigens hergestellten realen Traumata genutzt. AITS stellt damit die Brücke zwischen Biomechanik und Humanmedizin dar. CONTAIN Welf Kirschner und   Jan Hohlfeld; Köln Kreative Dienst­ leistungen Contain gestaltet Container als hochwertige Showrooms, Infoboxen oder Eventmodule. Diese werden durch großflächige Grafiken und Bildmotive zu wirkungsvollen Marketinginstrumenten. Sie sind modular, flexibel und individuell.

FoodLoop Felix Geenen,   Dr. Guido Loyen und Christoph Müller-­ Dechent, Lea Donalies; Köln Online/ Web 2.0 Die “Nahrungsmittelschleife”: Die Datenplattform, um hochwertige Lebensmittel nahe am Verfallsdatum automatisiert über die angebundene App in Echtzeit reduziert zu vermarkten. So wird eine vorzeitige Entsorgung von Produkten vermieden und Konsumenten können sparen.

Love.gilda Christina Buchholz; Köln Handel/ Innovative ­Produkte

Schluss mit langwierigen Nähprojekten, die es nicht in den Kleiderschrank schaffen! Mit den online konfigurierbaren Nähpaketen und dem Profiservice von Love.gilda werden die Bilder im Kopf der Hobbyschneiderin endlich zum greifbaren Lieblingsstück.

Reaxon Marco Teiber,   Dominik Urselmann und Fabian Klukas; Düsseldorf Chemie/ Pharma Reaxon nutzt innovative und effiziente Verfahren zur ­Herstellung neuartiger chemischer Substanzen in Mengen   bis zu wenigen Kilogramm sowie für Auftragssynthesen. Diese Produkte finden in der modernen industriellen ­Forschung und Entwicklung Einsatz.

A.d.R.: Bei allen Selbstporträts handelt es sich um Eigendarstellungen der Teams.


NUK – Der Businessplan-Wettbewerb

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Veranstaltungen des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs in Stufe 1 128 Gründerteams starten durch 6. November 2012 bis 7. Januar 2013 Nicht aller Anfang ist schwer. Bei NUK werden Existenzgründer von Beginn an von Fachberatern und Coaches betreut, die sie auf dem Weg ins Unternehmertum unterstützen. Ziel der Stufe 1: Eine aussagekräftige Ideenskizze sollte erarbeitet werden. Nützlichen Input bekamen die Gründer in diversen Vortragsveranstaltungen. Silke Beaucamp, Beaucamp Unternehmensberatung, erklärte zu Beginn der NUK-Vortragsreihe, was eine gute von einer schlechten Geschäftsidee unterscheidet. Über die richtige Wahl der Rechtsform berichtete ­Rouven Siegemund von Osborne Clarke. Sebastian Kirschner, Patentanwalt bei Hübsch & Weil, erklärte die Grundzüge des Marken- und Patentrechts. Zusätzlich konnten die Gründer erstes Feedback und Tipps zu ihrer Geschäftsidee von Experten aus der Wirtschaft einholen. Die NUK-Coachingabende boten hierzu den optimalen Rahmen. Die Gründer diskutierten ihre Geschäftskonzepte mit Unternehmens- und Steuerberatern, Rechts- und Patentanwälten, Kapitalgebern, sowie Unternehmern und erhielten dabei wertvolle Ratschläge. NUK stellt das eigene Netzwerk in den Dienst der Gründer Ein weiteres Ziel der NUK-Veranstaltungen: Netzwerken lernen! Dazu hatten die NUK-Teilnehmer im Rahmen des Wettbewerbs reichlich Gelegenheit. Besonders gut sind dafür die großen Auftaktveranstaltungen und NUK-Foren geeignet. Hier treffen Gründer auf Gleichgesinnte und Vertreter aus verschiedenen renommierten rheinländischen Unternehmen und Institutionen.

Lotte Feiser begrüßt das Publikum in Gebärdensprache.

   3 x Vorträge zu gründungsrelevanten Themen:   • „Die Geschäftsidee“   • „Wahl der Rechtsform“   • „Marken- und Patentrecht“     4 x Coachingabende in Zusammenarbeit mit dem Gründungsprojekt „Technologie orientierte ­Unternehmen im Rheinland – High Potentials“ („HiPo“)    1 x Coachingabend in Düsseldorf     3 x e  ffektives Networking bei den Auftaktveranstaltungen zum NUK-Businessplan-Wettbewerb 2013 in Köln, Bonn und Düsseldorf     1 x P  räsentationsseminar im GTC Gummersbach


Worauf sich junge Unternehmer verlassen können.

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Versicherungslösungen für Existenzgründer Eigeninitiative, unternehmerischer Mut, Beharrlichkeit und Kompetenz sind die wichtigsten Voraussetzungen, um als Unternehmer erfolgreich zu sein. HDI ist Mitbegründer des NUK Rheinland e.V. und begleitet deren Existenzgründer seit mehr als 10 Jahren – auch über die Startphase hinaus durch intelligente Versicherungskonzepte.

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„Welche Versicherungen brauche ich? Gibt es Finanzierungshilfen? Oder ein Programm für Existenzgründer?“ Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, hat viele offene Fragen. Antworten darauf finden Sie bei uns. Wir unterstützen Sie auf dem Weg in Ihre eigene Existenz mit individuellen Sicherheitslösungen. Sprechen Sie uns an.

Ihre Ansprechpartnerinnen: HDI Generalvertretung Gudrun Scheller Simrockallee 2 53173 Bonn-Bad Godesberg Telefon 0228 93294787 Telefax 0228 93294789 Mobil 0175 8736650 gudrun.scheller@hdi.de www.hdi.de/gudrun_scheller

HDI Hauptvertretung Petra Mende Stockder Straße 107 42857 Remscheid Telefon 02191 6908615 Telefax 0221 144-6000523 Mobil 0172 9912288 petra.mende@hdi.de


NUK – Das Finanzierungsnetzwerk Die richtige Anlaufstelle für Existenzgründer mit einem belastbaren Businessplan, die auf der Suche nach einem geeigneten Kapitalgeber sind.


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NUK – Das Finanzierungsnetzwerk

  Auf der Suche nach einer soliden Finanzierung?

NUK hilft Gründern bei der Suche nach Financiers  „Geschafft“ – mag sich mancher Gründer gedacht haben, als er den fertigen Businessplan für Stufe 3 des NUK-Wettbewerbs abgeschickt hat. Schnell wird es auch ihm gedämmert haben: Das war höchstens der erste Schritt ins Unternehmertum. Um die eigene Geschäftsidee realisieren zu können, benötigen die Gründer Kapital. Viele Gründungsvorhaben lassen sich nicht mit eigenen Mitteln finanzieren. Die Kapitalsuche erweist sich oft als größte aller Hürden. Auch hier hilft NUK. Wie die Hilfe des NUK-Finanzierungsnetzwerks konkret aussieht, hängt von den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Start-ups ab. Von der Kontaktanbahnung zu spezialisierten Business-Angeln oder VC-Unternehmen bis hin zu Finanzierungs-Roundtable, auf denen sich die Unternehmen potenziellen Geldgebern vorstellen. Wir stellen unser Finanzierungsnetzwerk in den Dienst vielversprechender Existenzgründer. Einige unserer Sponsoren sind Kapitalgeber. Damit ist ein schneller und unbürokratischer Kontakt zu potenziellen Geldgebern gewährleisten. Neben den Sparkassen der Region finden sich im Unterstützerkreis von NUK regionale und überregionale Förderbanken, Business Angel und Venture-Capital-Gesellschaften. Mit fundierten Kapitalmarktkenntnissen bringen wir kapitalsuchende Unternehmer und Financiers zusammen. Unser Ziel ist es, Jungunternehmern dabei zu helfen, den eigenen Unternehmertraum zu realisieren. Falls nötig, begleitet und berät NUK die Gründer, wenn sie eine geeignete Finanzierungsstrategie erstellen und unterstützt sie, wenn sie überzeugende Präsentationen für die Kapitalgeber vorbereiten. Das Thema Finanzierung wurde in diesem Wettbewerb auch bei einem Forum unter dem Titel: „Viele Wege führen nach

    D   r. Michael   Brandkamp   Geschäftsführung  High-Tech-Gründerfonds Management  GmbH Die Start-ups, die im NUK-Netzwerk qualifiziert werden, zeichnen sich durch innovative Geschäftsmodelle und ansprechende Businesspläne aus und werden hervorragend auf die Kommunikation mit Investoren vorbereitet. NUK trägt damit zu einer dynamischen Start-up Kultur im Rheinland bei. Die Bedeutung von Kontakten zu anderen Gründern, Experten und auch Risikokapitalgebern wird von uns sehr hoch eingeschätzt. Der High-Tech Gründerfonds investiert Eigenkapital in junge High-Tech Unternehmen mit disruptiven Technologien. Außerdem setzt er die Aufbauarbeit des NUK konsequent fort und unterstützt die jungen Gründer mit Netzwerken beim Aufbau und Wachstum ihres Unternehmens. Die Zusammenarbeit mit NUK ist daher wichtig und fruchtbar.

Rom – Herausforderung Kapitalbeschaffung“ behandelt. Lesen Sie einen ausführlichen Bericht auf Seite 50. Konkreter wurde es bei der Finanzierungsveranstaltung am 28. Juni 2013, bei der sich fünf Teams, die sich mit „Clouddiensten oder Software as a Service Lösungen“ auseinandersetzen, vor rund 20 Business-Angels präsentieren konnten.

     Nicole Groth,  Epivios GmbH Wir sind ein Spin-off aus dem Universitätsklinikum Düsseldorf und arbeiten an innovativen Verfahren für die Krebsdiagnostik. Aktuell freuen wir uns sehr über den Abschluss unserer Finanzierungsrunde und die ermöglichte Perspektive, moderne und hilfreiche Diagnostika für den Patienten zu entwickeln. Die Teilnahme bei NUK war ein wichtiger Baustein auf diesem Weg. Zum einen hat sich die Qualität unseres Businesskonzeptes maßgeblich verbessert und zum anderen ist der erste Kontakt zu einem unserer Investoren über das NUK-Netzwerk entstanden.


NUK – Das Mentoring-Programm Die richtige Anlaufstelle für alle rheinischen Existenzgründer aus dem technologieund wissensbasierten Bereich, die durch einen Mentor durch die schwierige Startund Wachstumsphase begleitet werden möchten.


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NUK – Das Mentoring-Programm

  Mit einem Mentor schneller zum Erfolg

Existenzgründer starten zusammen mit einem Unternehmenspaten

Jeder Unternehmer weiß, welche Stolpersteine sich gerade in der Start- und Wachstumsphase einer jungen Gründung in den Weg stellen. Um diese Hürden besser zu meistern, unterstützt NUK Existenzgründer in dieser oft schwierigen Zeit mit einer Unternehmenspatenschaft. Im NUK-MentoringProgramm stellen wir technologie- und wissensbasierten Gründern mit hohem Wachstumspotenzial einen Mentor zur Seite, der sie drei bis sechs Monate in der Start- und Wachstumsphase begleitet. Bewerben kann sich jeder, dessen ­Unternehmenssitz sich im Rheinland befindet und der bereits einen vollständigen Businessplan angefertigt hat. Die Mentorenfunktion übernehmen erfolgreiche Unternehmer, engagierte Praktiker oder Fachberater. Der Nutzen für die Existenzgründer und Jungunternehmer ist offensichtlich: Die Mentoren betreuen sie langfristig und an ihre Bedürfnisse angepasst. So können sie ihr Geschäftskonzept leichter und schneller am Markt etablieren. Gemeinsam mit ihrem persönlichen Mentor meistern sie erste­

Anlaufschwierigkeiten und Gründungsformalia, identifizieren ­potenzielle Risikofelder, erarbeiten individuelle Lösungskonzepte und Handlungspläne. Begleitet wird der Mentoringprozess von Weiterbildungsangeboten, die individuell an die Bedarfe der Jungunternehmer angepasst sind. Auch die Mentoren profitieren von der Unternehmenspatenschaft: Sie begleiten innovative Gründungsvorhaben aus ihrer Branche und befinden sich somit am Puls der Zeit. Zusätzlich eröffnet sich ihnen der Zugang zum umfangreichen NUKNetzwerk. Das NUK-Mentoring-Programm ist wie alle Leistungen von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. für ­Gründer vollkommen kostenfrei. Ermöglicht wird dies durch die ­ehrenamtliche Arbeit der Mentoren und die finanzielle Unterstützung des Landes NRW sowie der Europäischen Union im Rahmen des NRW Ziel 2-Programms (EFRE) 2007–2013.

Lesen Sie auf der nächsten Seite exemplarisch den Erfahrungsbericht über die Zusammenarbeit des Teams Systopia mit ihrer Mentorin Petra Flachsbarth. Herzlichen Dank allen Beteiligten, besonders unseren ehrenamtlich tätigen Wissenskapitalgebern.


NUK – Das Mentoring-Programm

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  Gesprächsführung muss gelernt sein

Interview: Fabian Schuttenberg und Martin Peth, Team SYSTOPIA und   Petra Flachsbarth über Ihre Zusammenarbeit Die ersten, meist eher formalen Hürden wurden ­genommen: Der Businessplan ist erstellt, die Räumlichkeiten sind bezogen, alle rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten sind so weit vorbereitet, dass es los­gehen kann. Jetzt lenkt nichts mehr von der eigentlichen Aufgabe ab – und genau hier stehen viele Gründer vor neuen Herausforderungen. Martin Peth und ­Fabian Schuttenberg von SYSTOPIA haben sich in dieser ­Phase dafür entschieden, NUK-Mentorin Petra Flachsbarth hinzuzuziehen.

Frau Flachsbarth, Herr Schuttenberg, Herr Peth,   wie haben Sie die Zusammenarbeit erlebt? Petra Flachsbarth: Die Fragestellungen in dieser ­Phase ­waren von Treffen zu Treffen unterschiedlich. In der Kundengewinnung ging es zum Beispiel um die Form der Ansprache einer bestimmten Zielgruppe, um das eigene Verhalten beziehungsweise die eigene Haltung bei der Neukundengewinnung oder um die Anforderungen, die Systopia an sich selbst stellt. Auch wenn die Fachexpertise vorhanden ist – sie zu „verkaufen“ ist eine ganz andere Sache.

Flachsbarth: Diese Grundlage ermöglichte es, die Fragestellungen gemeinsam zu reflektieren und zu analysieren. Nach dieser Phase wurden gemeinsam Ziele und Strategien entwickelt, diese zu erreichen. Peth: Falls notwendig, gab uns Petra Flachsbarth konkrete und praxiserprobte Empfehlungen. Sie war für uns eine vertraute Ansprechpartnerin für Fragen und kritische Situationen sowie eine persönliche Ratgeberin. Das NUK-Mentoring und die Zusammenarbeit mit Frau Flachsbarth haben uns wirklich weiter gebracht.

Fabian Schuttenberg: Ja, die intensive Vor- und Nachbereitung von Kundengesprächen mit Frau Flachsbarth half uns, Klarheit und Sicherheit für diesen wichtigen Teil unseres Geschäfts zu entwickeln.

Weitere Informationen: www.entdecken-entwickeln.de www.systopia.de ---------------------------------

Martin Peth: Bei der Durchführung von Projekten stellten sich meist weitere Fragen: Wie können wir die Zusammenarbeit mit dem Kunden verbessern? Wie werden wir vom Kunden wahrgenommen? Welche Haltung ist für uns als Unternehmer im Kundenkontakt angemessen?

Die Mentorin: Petra Flachsbarth von entdecken & entwickeln; Organisationsberaterin und Business Coach Die Mentees: Fabian Schuttenberg und Martin Peth von SYSTOPIA Die Geschäftsidee: Systopia ist darauf spezialisiert, NonprofitOrganisationen in ihrer Entwicklung und Professionalisierung zu unterstützen.

Schuttenberg: Petra Flachsbarth hörte zunächst einmal zu und machte sich so ein Bild der Situation. Durch gezielte Rückfragen brachte sie uns dazu, auch das weniger Offen­ sichtliche wahrzunehmen und beim Betrachten der Situation zu berücksichtigen.


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NUK – Der Alumni-Club Die richtige Anlaufstelle für alle Unternehmer im Rheinland, die sich mit erfolgreichen Unternehmern vernetzen möchten und an aktuellen Fachvorträgen und Workshops interessiert sind.


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Wer ein erfolgreiches Unternehmen führen will, muss über ein breites Spektrum von anwendbarem Wissen verfügen. Von der Entwicklung eines überzeugenden und gesuchten Produkts, über dessen Vermarktung bis hin zur Leitung eines Teams, haben sich bestimmte Methoden bewährt. Sie wollen wissen, wie Ihre Marketing-Abteilung ihre Facebook Seite besser nutzen kann? Sie fragen sich immer wieder, wieso Ihre OnlineDistributionskanal der Konkurrenz hinterherhinkt? Unsere Digitalisierungsexperten aus jungen, dynamischen Firmen können Ihnen dazu Antworten geben. Weitere Informationen: www.startplatz.de

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NUK – Der Alumni-Club

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  Die Anlaufstelle für Jungunternehmer im Rheinland

Der NUK-Alumni-Club Gedanken und Erfahrungen austauschen, neue Kontakte knüpfen. Was für Gründer unerlässlich ist, spielt auch im ­Leben erfolgreicher Unternehmer eine wichtige Rolle. Ein Ort dafür ist der NUK-Alumni-Club. Hier vernetzen sich ehemalige Teilnehmer der Businessplan-Wettbewerbe – aber auch alle anderen rheinische Unternehmer sind herzlich willkommen. Netzwerke wie dieses sind der ideale Ort, um neue Kunden zu gewinnen, Aufträge zu vergeben und Koope­ rationen zu vereinbaren. Beim Alumni-Club geht es aber nicht nur darum, Visitenkarten auszutauschen. Bei unternehmerrelevanten Fachvorträgen wird Expertenwissen vermittelt. In Workshops erarbeiten wir gemeinsam mit den Unternehmern aktuelle Themen rund ums Unternehmertum. So begleiten wir unsere ­Alumni auch nach ihrer Gründung und geben ihnen aktuelles Wissens­kapital an die Hand, damit sie ihren Mitbewerbern immer den entscheidenden Schritt voraus sind. Ein besonderes Highlight des Alumni-Clubs ist das Jahrestreffen: hier trifft sich das gesamte NUK-Netzwerk. Der Vorstand, die Sponsoren, Mitglieder, Gutachter, Coaches und Alumni. Sie alle lauschen der Exper­tise von ausgewählten Fachleuten und diskutieren anschließend über die Themen. Beim darauf folgenden Get-together können neue Kontakte geknüpft und alte aufgefrischt ­werden. Der NUK-Alumni-Club ist kostenlos. Einzige Eintrittsbedingung ist ein eigenes Unternehmen im Rheinland, damit Sie mit Ihrer Expertise unser Wissenskapital um wertvolle Impulse erweitern können. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft sowie Kontaktdaten finden Sie auf unserer Webseite. Wir freuen uns auf Sie!

    Stefan Rizor   LL.M., Rechtsanwalt­/ Managing Partner ­Deutschland und NUK-Kuratoriumsvorsitzender „Die heute bei Osborne Clarke tätigen Rechtsanwälte­und Steuerberater haben sich bereits frühzeitig der Betreuung und Förderung junger Unternehmer verschrieben und stehen seit der ersten Stunde als Coaches, Gutachter und Referenten – und seit 2001 auch als Sponsor– dem Netzwerk von NUK zur Verfügung. Wir sind überzeugt, dass von NUK unterstützte Unternehmen deutlich höhere Erfolgschancen in schwierigen Marktverhältnissen haben ­werden.

Wir bedanken uns bei allen Referenten und unserem Alumni-Club-Sponsor Osborne Clarke für die freundliche Unterstützung und das eingebrachte Wissenskapital


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NUK – Der Alumni-Club

  Veranstaltungen im NUK-Alumni-Club

Elftes Jahrestreffen des NUK-Alumni-Clubs:   „Corporate Social Responsibility“ liche Verantwortung eine untrennbare Einheit. Zur Unternehmensphilosophie gehören eine faire Behandlung der Partner und Mitarbeiter, der Anbau in ethisch und sozial verträglichem Rahmen, die Verbesserung der Infrastruktur und die Schaffung von Arbeitsplätzen für qualifizierte und unqualifizierte Mitarbeiter. Allin Gasparian, Mitbegründerin­ von WeGrow, erklärt, dass CSR von Anfang an ein fester Bestandteil des Unternehmenskonzepts war: „Als Gründer hat man die einmalige Chance, ein Unternehmen unter dem ­Aspekt der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung anzulegen und auszubauen.” Schloß Birlingshoven

Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ist nicht nur ein Thema für Großunternehmen. Das zeigten die NUKAlumni beim Jahrestreffen 2012 im Schloß Birlinghoven, welches das Fraunhofer FIT zur Verfügung gestellt hatte. Unter dem Titel „Corporate Social Responsibility – ehrbarer Kaufmann oder nur Marketing?” hatte NUK – Neues Unter­ nehmertum Rheinland e. V. NUK-Alumni, -Coaches und -Gutachter sowie Freunde und Förderer zum Gedankenaustausch eingeladen. In exklusivem Ambiente berichteten am 25. September 2012 die NUK-Alumni, was sie bewogen hat, sich mit ihrem Unternehmen für die Gesellschaft einzusetzen. Bei WeGrow bilden Unternehmensinhalt und gesellschaft-

Sandra Schöneborn von der Uni Köln hat CSR untersucht. Sie fand heraus: „CSR muss Teil der Unternehmensstrategie und fest im Unternehmen verankert sein. Dann kann das Engagement glaubwürdig nach Außen vertreten und kommuniziert ­werden.“ Das Vorbild der Jungunternehmer soll anderen Gründern Mut machen, von Anfang an gesellschaftliche Verantwortung als festen Bestandteil ihres Unternehmens zu verstehen. Patrick Kom, NUK-Projektmanager sagte: „Nur in wenigen Businessplänen findet man Ansätze für ein gesellschaftliches Engagement der zukünftigen Gründer.” Dass sich die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung positiv auf den Unter­nehmenserfolg und die Zufriedenheit des Unternehmers auswirkt, haben die NUK-Alumni an diesem Abend mit ihren Ausführungen einstimmig deutlich gemacht.


NUK – Der Alumni-Club

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Rheinisches Unternehmerforum „Der Unternehmer auf der Palme“ Vom Businessplan zum eigenen Unternehmen kann es ein ­weiter Weg sein. Dabei gilt es nicht nur, eine sichere Finanzierung aufzustellen und das nötige Wissen zu sammeln – Gründer müssen lernen, sich in der Rolle des Unternehmers wiederzufinden. In einem kurzweiligen Vortrag erklärte NUK-Coach Lambert Schuster von der S+P Unternehmensberatung, was es dabei zu beachten gibt. Die Gründer Tobias Modjesch von der YOUCOOK GmbH und Lars Strempel von BRANDIDEE erzählten, wie sie gelernt haben, sich in diese Rolle einzufinden – und welche Stolpersteine es auf dem Weg dahin zu umschiffen galt.

Lars Strempel von Brandidee

Rheinisches Unternehmerforum „In sozialen Netzwerken will man keine Kühlschränke kaufen“ Den perfekten Online-Auftritt wünscht sich jedes Unternehmen. Dass der nicht unbedingt eine Frage des Geldes ist, zeigte Daniel Schößler beim Rheinischen Unternehmerforum. Er verriet den NUK-Alumni, mit welchen Tricks man das Online-Marketing optimieren kann. Außerdem erklärte er,

worauf ein Unternehmen achten muss, wenn es bei sozialen Netzwerken aktiv werden möchte. Neben der strategischen gibt es gerade im Internet immer auch die juristische Seite – deshalb erklärte Rechtsanwalt Tim Rupp von Osborne Clarke, welche juristischen Aspekte zu berücksichtigen sind.

Kamingespräch 2013 mit Robert Schovenberg „Glück kommt nicht mit dem Geld allein“ Wenn Robert Schovenberg aus seinem Leben als Unternehmer erzählt, hören sich die Geschichten nach längst vergangenen Zeiten an. Dabei ist es gerade einmal 17 Jahre her, dass er einen Sparkassen-Dispositionskredit in Höhe von 30.000 Euro nutzte, um mit einem Freund das erste Unternehmen zu gründen. Heute ist Schovenberg Gründer und CEO der Content Management AG. Seinen Weg dorthin skizzierte er am 14. Mai 2013 vor ausgewählten Gästen während des NUKKamingesprächs in der Villa Marienburg. Für die Zuhörer hatte er eine klare Botschaft: Rechtzeitig sollte ein Gründer sich auch die Frage stellen, was man sich vom Leben erhofft. „Wer eine Familie will, sollte das planen.“ Ob man glücklich sei, hänge nur bis zu einer gewissen Grenze vom Geld ab.

Andere Faktoren­ wie Familie, Gesundheit und Freun­de spielten­ eine nicht minder­ große Rolle. Schovenberg rät – zumindest gedanklich – neben dem Businessplan fürs auch Unter­nehmen ein Konzept fürs eigene Leben im Kopf zu haben.

Robert Schovenberg beim NUK-Kamingespräch.


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NUK – Der Alumni-Club

NUK-Presseseminar Berichterstattung, gezielt und im Allgemeinen, erhöht die mediale Präsenz und somit die Aufmerksamkeit auf Produkte und Dienstleitungen. Im Idealfall geht eine Absatzsteigerung einher. Das Presseseminar, gesponsert durch die Wirtschaftsförderung Düsseldorf, zählt nach nunmehr acht Jahren in Folge zum traditionellen Programm des NUK-Alumni-Clubs. Ein kleiner Kreis von NUK- Alumni kam in den Genuss eines

Tagesseminars mit Tom Buschardt. Der Geschäftsführer des NUK-Alumni-Sponsors die-journalisten.de GmbH, vermittelte im Oktober 2012 u. a., wie eine Redaktion aufgebaut ist, wie Journalisten arbeiten, wie man einen Bericht in den Medien wirkungsvoll platziert und wie man in Krisensituationen mit der Presse umgeht.

Teilnehmerstimmen:     K   athrin Möntenich,  PICK-A-PEA GmbH „Obwohl unsere Teilnahme  bereits  fünf Jahre zurück liegt, nehme ich   immer wieder sehr gerne an den  Veranstaltungen des NUK teil.  Ich liebe diese besondere,  positive   Atmosphäre und den Gründergeist,  der alles trägt. Über den AlumniClub erhalten wir Zugang zu  einem  Netzwerk von unschätzbarer Kompetenz. Bisher habe ich auf allen  Veranstaltungen immer tolle Kontakte geknüpft oder konnte interessante Kontakte für andere Gründer vermitteln. Wir können alle nur  von dem enormen Gruppen-KnowHow des NUK-Alumni-Clubs profi tieren!“

     Allin Gasparian WeGrow GmbH Geschäftsführung Die Teilnahme am NUK-Businessplan-Wettbewerb 2008/ 2009 hat  uns in der Unternehmensentwicklung einen großen Schritt weitergebracht. Seit der erfolgreichen  Gründung der WeGrow-Unternehmensgruppe bleibt uns oft wenig  Zeit für die Teilnahme an außerbetrieblichen Veranstaltungen. Und  doch ist es immer wieder eine besondere Möglichkeit, im Rahmen  des Alumni-Clubs auf Menschen  zu treffen, die unser Unternehmen  von Beginn an verfolgt und unterstützt haben, Gleichgesinnte kennen zu lernen und anregende Gespräche zu führen.

    H   arald Oppelcz,  capinio GmbH:  „Das Kamingespräch in der Marienburg war toll! Für mich ist es  spannend, die Geschichten von   erfolgreichen Unter nehmern zu  hören. Als Jungunternehmer kann  ich von  diesen Erfahrungen nur  profi tieren. Das tolle  Ambiente  in der Marienburg gab der Veranstaltung zusätzlich einen exklusiven Charme. Ich  komme gerne   wieder.”

     Peer Bieber,  TalentFrogs GmbH „Pressearbeit ist besonders für  Start-Ups fast wichtiger als Werbung. Deshalb sollte jeder die  Chance nutzen, sich von PR-Insidern die besten Tipps und Tricks  geben zu lassen. Das Presseseminar des NUK-Alumni-Club bot dazu  den idealen Rahmen.“


NUK – Die Foren Netzwerken ist heute wichtiger als jemals zuvor: Kommunizieren, kooperieren, Kunden akquirieren. Die NUK-Veranstaltungen schaffen einen exellenten Rahmen für leichtes Kontakte knüpfen.


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NUK – Die Foren

  Unterwegs im NUK-Netzwerk

NUK bietet nicht nur Auftakt-, Prämierungs- und Alumni-Club-Veranstaltungen, sondern als weitere Kontakt-Plattform die NUK-Foren. Hier treffen Gründer und junge Unternehmer aus der gesamten Region auf Gleich­gesinnte aus renommierten rheinischen Unternehmen und Institutionen. Lesen Sie selbst – hier sowie ausführlichere ­Berichte auf unserer Webseite.

NUK-Forum: „Kapitalbeschaffung“:   Eine gute Idee macht noch kein Unternehmen Am Anfang einer jeden Unternehmensgründung steht die Idee – und Gründer, die an ihre Sache glauben. Doch der inno­ vativste Einfall nützt nichts, wenn er sich nicht umsetzen lässt. Häufig braucht es dafür mehr Geld, als junge Gründer besitzen. NUK hat deshalb am 19. März zum Forum „Viele Wege führen nach Rom – Herausforderung Kapitalbeschaffung“ eingeladen. Ein Thema, das nicht nur für Gründer spannend ist, wie NUKProjektleiter Mario Weber bei seiner Begrüßung betonte. „Egal ob bei der Unternehmensgründung, der Wachstumsfinanzierung oder im Bereich Forschung und Entwicklung – immer spielt Geld eine wichtige Rolle.” So folgten der Einladung zur KfW-Bankengruppe nicht nur Gründer, sondern auch junge Unternehmer, Kapitalgeber, Coaches und Netzwerkpartner. Mit ihrem Kommen haben die 120 Gäste ­einen ersten wichtigen Schritt getan. „Das Internet bietet viele Möglichkeiten, sich zu informieren. Wichtiger ist aber, sich gegenüber zu sitzen”, sagte Albrecht Deißner, Direktor der KfW, in seiner Begrüßung. Mehr als nur Fördermittel Deißner griff das Motto des Abends auf: „Es führen nicht nur viele Wege nach Rom, sondern auch zur KfW.“ Auch wenn die KfW mit insgesamt 73,4 Milliarden viele unterschiedliche Investitionen unterstützt, stand an diesem Abend die Gründerfinanzierung im Mittelpunkt. Welche Fördermöglichkeiten es gibt, veranschaulichte Jürgen Daamen in einem kurzweiligen Vortrag. Mit vielen praktischen Beispielen zeigte er, für welche Gründungsidee welches Programm am besten geeignet ist. Dabei verspricht die KfW-Bankengruppe mehr als nur staatliche Fördermittel. „Was macht ein Unternehmen Business Angel oder Venture Capital fähig?“ – damit

beschäftigte sich Marcus Geiß in ­seinem Vortrag. Mit der von ihm gegründeten Rhine Ventures GmbH ist er als Business Angel tätig. „­Viele Start-ups haben ähnliche Ideen. Es muss ­Ihnen gelingen, hervorzustechen“, forderte Geiß auf. Doch Geiß warnte – nicht nur Business Angel prüfen, wen sie finanzieren wollen. Auch die Gründer sollten ein Auge darauf haben, mit wem sie Verträge ­schließen. Mind the gap In seinem Vortrag machte Geiß auf ein weiteres Problem aufmerksam. Während Business Angels im Schnitt etwa 100.000 Euro investieren, Venture Capitals oft erst bei einer halben Millionen Euro einsteigen, ist der Förderbereich dazwischen oft besonders kritisch. Geiß riet, erst einmal kleiner anzufangen. Dass es noch eine andere Möglichkeit gibt, zeigt der High-Tech Gründerfonds. „Wir schließen diese Lücke und entwickeln Start-ups zur Venture-Capital-Reife“, versprach Marvin D. Andrä. In seinem Vortrag ging es um die Frage, was erfolgreiche Technologie-Start-ups anders machen. Der Investmentmanager formulierte dabei klare Erfolgsfaktoren: Eine Geschäftsidee sollte eine Problemlösung darstellen und das Know-how direkt im Unternehmen sein. Andrä warnte vor klassischen Minenfeldern, die ein Gründungsvorhaben scheitern lassen können. Zu denen gehörten nicht nur mangelnder Einsatz, sondern auch die „Heuschreckenphobie“ – die Angst vor Fremdkapital. Auch, wer zu sehr mit dem Mammon liebäugelt, zu hohe Gehälter ansetzt und auf Statussymbole setzt, laufe Gefahr, die Wertschätzung eines Investors zu verlieren. Wie die anderen Referenten betonte auch er, wie wichtig für Investoren ein guter Businessplan ist. „Bei NUK sind


NUK – Die Foren

Sie schon richtig, wir schauen wirklich auf die Pläne“, sagte Andrä. Außerdem herrschte unter den Referenten Einigkeit darüber, dass sich die unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten nicht unbedingt ausschließen. Im Gegenteil – viele Investoren, die später einstiegen, begrüßten sogar, wenn ein Business Angel dabei war. Crowdfunding als neue Option? Von der Theorie ging es in der Diskussionsrunde zur Praxis. Drei ehemalige NUK-Teilnehmer erzählten, wie sie ihre Unternehmensgründung finanziert haben. Jörg Wamser wurde mit seiner Firma KonTEM vom High-Tech Gründerfonds finanziert. Doch bis dahin brauchte er einen langen Atem – allein die Entwicklung eines Prototyps – ein Phasenkontrastsystem für Elektronenmikroskope – dauerte 1,5 Jahre. Inga Koster berichtete, dass ein Bonner Investor durch Zeitungsberichte auf true fruits aufmerksam geworden war und als Teilhaber einsteigen wollte. Gemeinsam mit einem Zweiten war genug Geld für die Unternehmensgründung

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da. Thomas Ott erzählte, wie er mit Hilfe von Crowdfunding BringMeBack an den Start gebracht hat. Auch wenn sich die Diskutanten skeptisch gegenüber dieser Art der Geldbeschaffung zeigten, blieb Ott unbeirrt. Für ihn seien die vielen Geldgeber auch Werbeträger und er könne zudem immer wieder auf das Wissen der Crowd zurückgreifen. Trotz vieler Vorträge und der anschließenden Diskussionsrunde gab es aus dem Publikum zahlreiche Fragen. Auch beim anschließenden Imbiss wurde das Thema der Finanzierung intensiv besprochen und Kontakte zwischen Gründern und Kapitalgebern geknüpft. Dabei konnten die Gäste einiges von den Vorträgen mitnehmen: „Mir hat der Abend wahnsinnig viel gebracht“, sagte ein Teilnehmer. „Ich weiß jetzt, dass ich meine Finanzierung noch einmal neu überdenken muss.“ Vor allem müsse er sich an den Gedanken gewöhnen, Unternehmensanteile zu verkaufen. Damit hätte auch sie zu Beginn Probleme gehabt, sagte Inga Koster schon während der Diskussion. „Aber ein halber Kuchen ist mir immer noch lieber als gar keiner.“

NUK-Forum „Risikoschutz“: Vorsicht vor schwarzen Schwänen Zu jedem vollständigen Businessplan gehören die Risiken und Chancen des Gründungsvorhabens. Nicht selten kommen die Risiken dabei zu kurz – es ist mühsam und manchmal auch erschreckend, wenn man sich über Gefahren und Schwachstellen Gedanken machen muss. Doch was ist überhaupt ein Risiko? Und wie sollte man damit umgehen? Darauf ging der mehrfache Unternehmensgründer Kai Petersen am 11. Juni in der Kölner Marienburg in seinem Vortrag: „Der schwarze Schwan von Fukushima“ ein. Wer gehofft hat, langfristig alle Gefahren umschiffen zu können, wurde von Petersen gleich eines besseren belehrt: „Egal wie ich mich verhalte, irgendein Risiko ist immer da.“ Wichtig sei es deshalb, das Schlimmste zu vermeiden. In seinem ­kurzweiligen und pointierten Vortrag definierte er unterschiedliche Risikopunkte und erklärte, wie man damit umgehen kann. Ein Risiko könne als etwas Unerfreuliches definiert werden, das selten passiert – aber nicht selten genug. Für den Risikoträger gelte es abzuschätzen, wie hoch der Preis des unerfreulichen Ereignisses ist. Davon solle man abhängig machen, ob man sich gegen das Risiko absichert oder nicht. Schwierig sei es, so Petersen, mit den schwarzen Schwänen. „Stünde ich im Taucheranzug vor Ihnen, hätten Sie dies sicherlich nicht erwartet. Hätten Sie mich als interessant oder verrückt eingestuft?“

„Einmal im Jahr Gedanken machen“ Lange Zeit glaubten die Menschen in Europa, dass es nur weiße Schwäne gibt. Wenn ein Ereignis für sie absolut ausgeschlossen erschien, sagte man, es sei so wahrscheinlich „wie ein schwarzer Schwan.“ Die Welt – nicht zuletzt die der Gründer – sei voller schwarzer Schwäne, sagte Petersen. Ereignisse, mit denen keiner rechne, die jedoch über die Zukunft eines Unternehmens entscheiden könnten. Wichtigste Aufgabe sei es deshalb, die „schwarzen Schwäne zu weißen zu machen.“ Ein guter Weg dahin sei es, mit Leuten zu sprechen, die kritisch Fragen stellen und so auf riskante Punkte im Unternehmen aufmerksam machten. Christian Kiefer vom Industrie-Pensions-Verein e. V. sprach über die „Vorsorgemöglichkeiten & -pflichten für Jung­ unternehmer“. Er stellte unterschiedliche Formen der Absicherung vor und empfahl den Zuhörern, sich vor allem gegen existenzbedrohende Risiken abzusichern. Dabei sollte man nicht zuletzt die Arbeitskraft als wichtiges Kapital im Blick haben. Von der Arbeitskraft des Unternehmers könne die gesamte Existenz des Unternehmens abhängen. Als dritter Referent sprach Rainer-Karl Bock-Wehr, Fachmann für Unfall- und Sachschaden bei HDI. Er gab dem Audi­torium vor allem zwei Botschaften mit auf den Weg.


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Zum einen riet er, sich bei jedem Kunden zu fragen, ob man ihm vertrauen könne. Fällt dieses schwer, müsse man sein Risiko minimieren. Außerdem solle jeder ein Gespür dafür entwickeln, was Negatives passieren könne. „Einmal im Jahr sollten Sie sich Gedanken machen, wo Gefährdungspotential besteht“, sagte er den Gründern und Unternehmern im Publikum.

NUK – Die Foren

Dass es immer auch auf die richtigen Kontakte ankomme, sagte NUK-Projektleiter Mario Weber zum Abschluss. Die Gründer, die bei NUK aktiv seien, hätten sich das zu Herzen genommen. „Nutzen sie das aus – auch über den Wettbewerb hinaus.“

NUK-Forum „Marketing“: Vom Blick in den Kopf des Kunden Es ist eine beeindruckende Zahl: 50.000 neue Produkte kommen jedes Jahr in Deutschland auf den Markt. Für Gründer bedeutet es, dass sie sich gegen jede Menge Konkurrenz durchsetzen müssen. Wer dabei erstmal allein auf Werbung setzt, sieht sich mit der nächsten Zahl konfrontiert: Jeden Tag begegnet jeder Einzelne gut 5.000 Werbebotschaften – doch nur die wenigsten gelangen tatsächlich in unser Bewusstsein. Wie schafft man es aber dann in den „Einkaufswagen“ der Kunden? Der Frage wollten über 190 Zuhörer auf den Grund gehen und folgten am 29. Januar der Einladung zum NUK-Forum „Marketing“ zum Thema „Der Blick in den Kopf des Kunden – Erfolg durch emotionale Erlebnisse“.

beiden anhand eines Beispiels: Mit einem Baby wird für ein Pflegeprodukt geworben. Beim Anblick des Kindes ging ein verzücktes Raunen durch den Saal. Dass sich solche positiven Emotionen auch in den Verkaufszahlen niederschlagen, könne man am Beispiel Kleenex sehen. Die Marke hatte mit Einbußen zu kämpfen – doch als der Konzern anfing, die Produkte mit Hundewelpen zu bewerben, gingen die Zahlen wieder nach oben. Eine Erklärung für das Phänomen liefert die Hirnforschung: Menschen setzen sich nicht mit Werbung auseinander – erst wenn ein Reiz gesetzt wird (hier der emotionale), ist der Kunde aktiv dabei.

Orangen aus dem Osten Dass gutes Marketing auch bei einem stellvertretenden Amtsleiter für Wirtschaftsförderung funktioniert, verrät Thomas Zacharias in seinem pointierten Grußwort: Kurz nach der Wiedervereinigung fiel er auf die Werbung für „Orangensaft aus Ostdeutschland“ rein. Erst nach dem Kauf fiel ihm ein, dass die Frucht auch in den neuen Bundesländern nicht beheimatet ist. Keine faulen Werbetricks, sondern echte Informationen verspricht Projektleiter Mario Weber für den Abend und führt kurz in das Thema Neuromarketing ein. Es gehe um die Frage, wie man sein Marketing mit Erkenntnissen der Hirnforschung verbessern kann. Für Weber ist klar: „Neuromarketing ist die Zukunft des Kaufens.“

Mit allen Sinnen zum Erfolg Und noch einen Rat gaben Alfken und Thönnessen den Zuhörern: „Arbeiten Sie mit allen Sinnen.“ Denn auch hier hat die Hirnforschung gezeigt: Je mehr Sinne bei einem Menschen angesprochen werden, umso stärker nimmt er ein Produkt wahr – das, so verrieten die beiden, ist übrigens auch der Grund, weshalb Kellogg‘s und viele andere Unternehmen Sounddesigner beschäftigen. Beim Verzehr der Frühstücksflocken soll das ideale Geräusch entstehen, damit der Genuss in Erinnerung bleibt – und wiederholt wird. Anhand vieler praktischer Beispiele haben Alfken und Thönnessen zeigen können, dass Neuromarketing in der Werbung längst Einzug erhalten hat – und wie Unternehmen die Erkenntnisse der Hirnforschung für sich nutzen. Immer wieder spielen Emotionen und unsere Sinne eine zentrale Rolle. Und was für viele Produkte gilt, kann bei einem Vortrag nicht falsch sein und so setzten die beiden Referenten ebenfalls auf die Wirkung von Reizen und Sinnen. Ihre Thesen untermauerten sie mit Hörbeispielen und Videoclips. Mit frisch gemahlenem Kaffee sorgten sie für eine besondere Duftnote – und mit kleinen Rätsel setzten sie kognitive Reize.

Marketing mit Emotion Das jedes Unternehmen Neuromarketing für sich nutzen kann, zeigen Nicole Alfken, Dozentin an der Fontys University of Applied Sciences, und Felix Thönnessen, Direktor am Institut für Innovative Unternehmensentwicklung, anhand zwei prägnanter Ansätze. Ziel einer Marketingstrategie müsse es sein, Emotionen beim Kunden zu wecken. Wie leicht das gehen kann, zeigten die


NUK – Die Wissenskapitalgeber stellen sich vor Alle Leistungsangebote von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. sind nur durch die Unterstützer und Förderer möglich. Lernen Sie die Mitglieder und Sponsoren sowie die ehrenamtlich engagierten Coaches, Gutachter und Referenten kennen.


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NUK – Die Wissenskapitalgeber stellen sich vor

  Coaches, Gutachter und Referenten

„In der Vielzahl der Berater liegt die Sicherheit.“ Dieser Leitgedanke von John F. Kennedy gilt auch für das dichte Beraternetzwerk von NUK: Denn fast 200 Coaches, Gutachter und Referenten unterschiedlicher Branchen standen den Teilnehmern 2012/ 2013 mit Rat und Tat zur Seite. Ob als Coach und Gutachter bei der Entwicklung des Geschäftskonzeptes, als Referent auf den vielen Vortragsveranstaltungen, Workshops und Foren oder als Mentor – die NUK-Wissenskapitalgeber sind das Herzstück von NUK. Unternehmer und Unternehmensberater, Personalberater, Patent- und Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Business Angels sowie Vertreter von Kreditinstituten und Venture CapitalGesellschaften – sie alle stellten ihre Expertise ehrenamtlich in den Dienst der Gründer und halfen den Unternehmern von Morgen zu einem sicheren Start ins Unternehmertum. Ihnen allen einen herzlichen Dank! Daniel Adler Landeshauptstadt ­Düsseldorf

Klaus Beckmann KeyKonzept oHG

Nicole Alfken Fontys University of Applied Science

Stefanie Beckmann Neumann Müller Ober­ walleney & Partner ­Patentanwälte

Marvin D. Ändra High-Tech Gründerfonds Management GmbH Katja Antinoro Steuerberaterin Dr. Bernhard Babel McKinsey & Company, Inc. Knut Balzer DVAG Ursel Banken-Buderbach ABASYS Unternehmens­ beratung Erik Bastians Sparkasse KölnBonn Dadas Bayram Sordo von Avalon – ­Beratungssozietät Silke Beaucamp BEAUCAMP Unternehmensberatung Georg Becker chorporate Holger Becker Training Consulting ­Financial Management

Dr. Frank D. Behrend Dr. Stephan Bellin Axis Beratungsgruppe Gerd Bergmann Sparkasse KölnBonn Dr. Heinz Bettmann RTZ Köln GmbH Dr. Renate Biber Wirtschaftsprüferin/ Steuerberaterin Gerald Bick Wirtschaftsprüfer/ Steuerberater Rainer-Karl Bock-Wehr HDI AG Günther Bogenrieder S-UBG AG Alexander Bolloff Sordo von Avalon – ­Beratungssozietät Ralf Braun GO AHEAD GmbH Georg Breydy CCAA AG

Dr. Herbert Brückner Stephan Bruns Consulting & Development Tom Buschardt die-journalisten.de GmbH Dr. Marcel Butin Antonio Calderón FRANZ Rechtsanwälte Jürgen Daamen KfW Ramona Daschner Sordo von Avalon – ­Beratungssozietät Efthimios Detsikas Osborne Clarke

Julia Endell Osborne Clarke Dr. Monika Engelen McKinsey & Company, Inc. Stefan Erberich Sordo von Avalon – ­Beratungssozietät Axel Eschment Sparkasse KölnBonn István Fancsik Osborne Clarke Dr. Rudolf Faymonville DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. Brigitte Fellmeth Sparkasse KölnBonn

André Doll ADMCC – management | consulting | coaching

Tobias Finster Rechtsanwalt

Andreas Drüppel Sparkasse KölnBonn

Gunnar Fischer Rechtsanwalt

Ute Dünkelmann Kreissparkasse Köln

Petra Flachsbarth entdecken & entwickeln

Stefan Dürselen Kreissparkasse Köln

Stefanie Frank PNHR Dr. Pelka und Sozien GmbH

Thorben Ehrlich Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungs­ gesellschaft

Thimo Frielinghaus Stadtsparkasse Düsseldorf


NUK – Die Wissenskapitalgeber stellen sich vor

Michael Fröse Tina Gäbelein coplanar design GmbH Martin Gaebler Sparkasse KölnBonn Dominik Gallini Osborne Clarke Dr. Richard C. Geibel Fresenius University of Applied Sciences Marcus Geiß Rhine Ventures GmbH Dr. Sebastian Geringhoff PNHR Dr. Pelka und Sozien GmbH Axel Gerl Bernhard Geulig Sordo von Avalon – ­Beratungssozietät Wolfram Glock SiriusVenture Partners GmbH

mensberatung für den Einzelhandel

Nico Just Osborne Clarke

Nicolas Lecloux true fruits GmbH

Michael Herden Sparkasse KölnBonn

Dr. Kuno Karsten Dr. K. Karsten Unter­ nehmensberatung

Thomas Leege GERLEE Unternehmens­ beratung

Christian Kiefer Industrie-PensionsVerein e. V.

Henning Loewe Stadtsparkasse Düsseldorf

Marcus Hippler PNHR Dr. Pelka und Sozien GmbH Eckhard Hirschfeld Peter Hirth KMU-Beratung Peter Hirth Prof. Dr. Bernd J. Höfer A9C Capital W.L.L. Dr. Michael Hoffmann HEMOTEQ AG

Bruno Klein Klein & Partner

Walter Hohnrath Kreissparkasse Köln

Marc Kley hgnc

Verena Holz DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.

Marco Knauf true fruits GmbH

Andreas Grillo Osborne Clarke Karl-Heinz Haase Kreissparkasse Köln

Roland Horres HEMOTEQ AG

Peter Hagen

Dr. Andreas Hübel Michalski Hüttermann & Partner

Wolfgang Hake Hake Consulting Peter Hamacher Sparkasse KölnBonn Mathias Härchen Industrie- und Handels­ kammer zu Köln Clemens Hättich Carolin Heck McKinsey & Company, Inc. Wolfgang Heiliger Maria Henkys Maria Henkys Unterneh-

Sebastian Kirschner HÜBSCH & WEIL Patentund Rechtsanwälte Dr. Detlev Kirsten ACCANTAS Ltd. & Co. KG

Peter Hornik 1stMOVER Management GmbH

Alexander Hahn Privatkanzlei – Kanzlei für Wirtschaftsrecht

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Ralf Huckriede Steuerberatung Peppler Dr. Ferdinand Hundt Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Frank Hünseler Sparkasse KölnBonn Dr. Ursula Hurtenbach SCIECONOMICS ­Consulting GmbH Karl H. Jaquemot Jaquemot Betriebsberatung Stefan Jauernig Stefan Jauernig Versicherungsmakler e. K.

Christiane Knoll Landeshauptstadt ­Düsseldorf Stephan Kohlhof Patentanwalt Anne Kopatschek PNHR Dr. Pelka und Sozien GmbH

Petra Lohmann Industrie- und Handels­ kammer zu Köln Robert Lorenz Rechtsanwalt Dr. Eckhard Lüpfert CSP Services GmbH Stefan Lütke Finanztec GmbH Helmut Lux Sylke Meier PNHR Dr. Pelka und Sozien GmbH Vojislav Miljanovic KAM3 GmbH ­Kommuni­kationsagentur Jens Möllerfeld NRW.BANK Michael Monstadt Kreissparkasse Köln

Inga Koster true fruits GmbH

Kathrin Möntenich PICK-A-PEA GmbH

Thorsten Krain Steuerberater

Badr Moudden MyBizUP Consulting

Guido Kranski

Thomas Müller Neumann Müller ­Ober­walleney & Partner

Carsten Krause ST@RT HÜRTH Josef Krautkraemer Krautkraemer GmbH Dr. Christian-H. ­ üchenthal K Merck KGaA Ralf Kuhlmann Erkens Gerow Schmitz Zeiss Wirtschaftsprüfer Steuer­berater Rechts­ anwälte

Norbert Müller S/H/G Steuerberater Partner­gesellschaft Thomas Nagel Osborne Clarke Daniela Nellinger Stadtsparkasse Düsseldorf Daniel Niehaus Niehaus Consulting


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Dr. Anke NienkerkeSpringer Nienkerke-Springer ­Consulting Harald Nikutta MAZARS GmbH Dr. Judith Nink Osborne Clarke Benno Ommerborn Ommerborn Consulting Prof. Dr. Reiner Osbild Dr. Stephanie Ostermann Osborne Clarke Thomas Ott BMB BringMeBack UG Martin Pachl Osborne Clarke Swenja Pangalela Kreissparkasse Köln Cathrin Pauly ASPIRAS Project Consulting in Pharma und Biotech Kai Petersen MediaMate GmbH

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Jutta Roebers Wolf-Georg Rohde PNHR Dr. Pelka und Sozien GmbH Susanne Roll GTC Gummersbach GmbH Gründer- und TechnologieCentrum Giuliano Romano AOK Rheinland/Hamburg Dr. Andy Stefan Roth Patentanwaltskanzlei Dr. Roth Thorsten Sand HRmatic GmbH Sebastian Schäfer Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG Ulrich Scherbarth Scherbarth & partner GbR Marco Schinschick Kreissparkasse Köln Klaus Schlegel KKS-Consulting Nico Schley Osborne Clarke

Uwe Piller Piller ConsulTeam GmbH

Sarah Schmidt Kreissparkasse Köln

Dr. Hubertus Porschen iConsultants

Alexander Schmidt McKinsey & Company, Inc.

Anna Püschel Bayer CropScience Jörg Püschel mbw Mittelstandsberatung GmbH

Prof. Peter Schmies AMD – Akademie Mode & Design Tim Schumacher

Marc Quandel ECOVIS L + C Rechts­ anwaltsgesellschaft mbH

Lambert Schuster S&P Unternehmens­ beratung

Wolfgang Reinholz Sparkasse KölnBonn

Bianca Seidel Bianca Seidel Consulting

Elisabeth Renneke PNHR Dr. Pelka und Sozien GmbH

Dr. Markus Selders B&U Beraten und Umsetzen GmbH

Rouven Siegemund Osborne Clarke Annette Simon Osborne Clarke Vitaly Skirnevskiy McKinsey & Company, Inc. Michelle Sobota Stadtsparkasse Düsseldorf Ingo Spahr Osborne Clarke Rolf K. Sparing Bonnekamp & Sparing Patentanwaltskanzlei Matthias Spix Osborne Clarke Michael Steinmetzer KfW Jan Hendrik Stolber Marketing-Agentur ­FAFALTER Lars Strempel BRANDIDEE Strempel + Apostel-Strempel GbR Dr. Peter Süsser Sparkasse KölnBonn Andreas Thome Hencinski, Jung, Thome u. Kollegen Rechtsanwälte und Steuerberater

Gisela Trossen Nacken, Hillebrand, Partner Benjamin Tschauner McKinsey & Company, Inc. Thomas van den Boom DIWA Robert Vandersee Sparkasse KölnBonn Manuel Volberg Erkens Gerow Schmitz Zeiss Wirtschaftsprüfer Steuer­ berater Rechtsanwälte Jasmin Völkel Sparkasse KölnBonn Jürgen von zur Mühlen VedaConsult von zur ­Mühlen Joachim Vorstadt Stefan Walterscheid Sparkasse KölnBonn Jörg Wamser KonTEM GmbH Stephan Wermke Rechtsanwalt Martin Westermann Rheinisch-Bergisches ­Technologiezentrum GmbH Dr. Philipp Willer

Felix Thönnessen t­ hoennessenpartner MANAGEMENT ­CONSULTING

Kirsten Winkler McKinsey & Company, Inc.

Bettina Tiefenbach Rechtsanwältin

Monika Wyrobisch MW Wirtschafts- und Steuer­beratungs­gesellschaft mbH

Robert Tinnefeld McKinsey & Company, Inc. Petra Tournay GTC Gummersbach GmbH Gründer- und TechnologieCentrum Martin Treiber McKinsey & Company, Inc.

Dr. Heinrich Wolfers

Prof. Dr. Christoph ­ acharias Z Hochschule BonnRhein-Sieg Torsten Ziegler Thurn und Taxis Consulting AG


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  Wissenschaftlicher Beirat

Bedeutende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung und Technik unterstützen NUK im Wissenschaftlichen Beirat immer dann, wenn es um die Beurteilung komplizierter Geschäftsideen aus dem wissenschaftlich technischen Bereich geht. In der dritten Stufe des Wettbewerbs ist der Wissenschaftliche Beirat Bestandteil der hoch­ karätig besetzten Jury, die für die Auswahl der Gewinnerteams verantwortlich ist.

Prof. Dr. Malte Brettel RWTH Aachen Lehrstuhl Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure und Naturwissenschaftler Gründerzentrum Prof. Dr. Hans H. Bruckschen Fachhochschule Düsseldorf PML Produktionsmanagement und -logistik Prof. Dr. Johannes Gartzen Fachhochschule Aachen Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik Klaus Hamacher DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. Prof. Dr. Bernd J. Höfer A9C Capital W.L.L. Prof. Dr. Joachim Jose Westfälische Wilhelms-Universität Münster Institut für pharmazeutische und medizinische Chemie

Prof. Dr. Harald P. Mathis Hochschule Hamm-Lippstadt Fachbereich Industrielle Informatik und Biosystemtechnik Prof. Dr. Klaus Nathusius GENES GmbH Venture Services Prof. Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Haushalts- und Konsumökonomik Prof. Dr. Margot Ruschitzka Fachhochschule Köln Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion Prof. Dr. Norbert Szyperski Universität zu Köln Betriebswirtschaftliche Forschungsgruppe Innovative Technologien Prof. Dr. Christoph Zacharias Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Existenzgründungs- und Mittelstandsmanagement

Prof. Dr. Thomas Krieg Universität zu Köln Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie Prof. Dr. Claudia Loebbecke Universität zu Köln Seminar für Allg. BWL, Medien- und Technologie­ management

   Die NUK-Jury  In jeder Wettbewerbsstufe ermittelt die NUK-Jury, bestehend aus dem NUK-Vorstand, Vertretern der NUK-Mitglieder und Sponsoren und dem Wissenschaftlichen Beirat die Preisträger. Wir danken allen, die auch dieses Jahr wieder durch Ihre Expertise dazu beigetragen haben, die Gewinner des 16. NUK-Businessplan-Wettbewerbs zu ermitteln.


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NUK – Die Wissenskapitalgeber stellen sich vor

  Kuratorium

Die Mitglieder des Kuratoriums, das sich aus Vertretern der NUK-Sponsorunternehmen und Personen des ­öffentlichen Lebens zusammensetzt, tragen aufgrund ihrer Kenntnisse und Erfahrungen wesentlich zur Erfüllung der Verbandsziele bei. Außerdem beruft das Kuratorium die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats. Kuratoriumsvorsitzender: Stefan Rizor Osborne Clarke

Brigitte Reischl KFW Bankengruppe Dr. Alexander Schierjott Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG

Stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender: Joachim Klinger HDI Vertriebs AG

Kuratoriumsmitglieder: Ute Berg Wirtschaftsdezernentin der Stadt Köln Dr. Michael Brandkamp High-Tech Gründerfonds Management GmbH

Dr. Joachim Schmalzl Sparkasse KölnBonn Michael Susan GIZ Gründer- und Innovations Zentrum GmbH im ­TechnologiePark Köln Dr. Thomas Weskamp McKinsey & Company, Inc. Raymund Witte NetCologne GmbH

Dr. Tanja Emmerling Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG Ina Görtz DATEV eG Niederlassung Düsseldorf Josef Hastrich Kreissparkasse Köln Dr. Thomas Heck Life Science Center Düsseldorf

Geborene Kuratoriumsmitglieder: Oberbürgermeister Dirk Elbers Stadt Düsseldorf Oberbürgermeistser Jürgen Nimptsch Stadt Bonn Oberbürgermeister Jürgen Roters Stadt Köln

Uwe Kerkmann Landeshauptstadt Düsseldorf Wirtschaftsförderung Torsten Klink NRW.BANK Hans-Peter Meuter Stadtsparkasse Düsseldorf Firmenkunden und Institutionelle Frank Michael QuestBack AG

Ehrenmitglieder des Kuratoriums: Dr. Joachim Hausen Dr. Jürgen Zech


NUK – Die Wissenskapitalgeber stellen sich vor

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  Mitglieder und Sponsoren

Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft bilden ein interdisziplinäres Netzwerk, um ­jungen Unternehmern in der Startphase die richtigen Impulse zu geben. Namhafte Firmen engagieren sich bei NUK als Mitglieder und Sponsoren. Sie finanzieren die Verbandsarbeit, die Wettbewerbsorganisation und engagieren sich als Wissenskapitalgeber im Expertennetzwerk. Dank seiner Mitglieder und Sponsoren kann die privatwirtschaftliche Initiative NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. mit einer Fülle von kostenlosen Angeboten die regionale Gründerlandschaft seit 1997 jedes Jahr im Schnitt um 50 nachhaltig erfolgreiche Unternehmen bereichern. Corpus Sireo Holding GmbH & Co. KG

Stadt Bonn

DATEV eG

Stadt Düsseldorf

Earlybird Venture Capital GmbH & Co. KG

Stadt Köln

Felix Böttcher GmbH & Co.

Stadtentwicklungsgesellschaft Langenfeld mbH

GIZ Gründer- und Innovations Zentrum GmbH im TechnologiePark Köln

Stadtsparkasse Düsseldorf

GO AHEAD GmbH HDI Vertriebs AG hgnc – hochschulgründernetz cologne High-Tech Gründerfonds Management GmbH

Startplatz Thurn und Taxis Consulting AG Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG Verlag M. DuMont Schauberg

KfW Bankengruppe Kreissparkasse Köln Life Science Center Düsseldorf

Alumni-Sponsoren Diese ehemaligen Wettbewerbsteilnehmer revanchieren sich für die durch NUK erfahrene Unterstützung:

McKinsey & Company, Inc.

COSMOlogic GmbH & Co. KG

NetCologne GmbH

die-journalisten.de GmbH

NRW.BANK Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG Osborne Clarke PNHR Dr. Pelka und Sozien GmbH Prosystems IT GmbH

ergobag GmbH eTASK Service Management GmbH Hemoteq AG Sedo GmbH Sordo von Avalon – Beratungssozietät

Rhine Ventures GmbH QuestBack AG

true fruits GmbH

Sparkasse KölnBonn

WeGrow GmbH


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NUK – Die Wissenskapitalgeber stellen sich vor

  Vorstand und Schirmherr

Der Vorstand besteht aus drei ehrenamtlichen sowie einem hauptamtlichen Vertreter der regionalen Wirtschaft. Vorsitzender ist Dr. Joachim Schmalzl, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn, die NUK seit Beginn als eine der Hauptsponsoren unterstützt. Sein Stellvertreter im NUK-Vorstand ist Dr. Thomas Weskamp, hauptberuflich Director der Unternehmensberatung McKinsey & Company, Inc., ansässig in Köln. Dr. Dietrich Gottwald, Gründer und Geschäftsführer der Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG, verwaltet als Schatzmeister die Finanzen von NUK. Als geschäftsführendes Vorstandsmitglied vertritt Dr. Theo Lieven, Gründer der VOBIS Microcomputer AG, die Ziele von NUK in der Öffentlichkeit.

Vorstand:     Dr. Joachim Schmalzl  Mitglied des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn

    Dr. Theo Lieven  Gründer der VOBIS Microcomputer AG

    Dr. Thomas Weskamp Director bei McKinsey & Company, Inc.

    Dr. Dietrich Gottwald  Gründer und Geschäftsführer der Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG

Schirmherr:     Garellt Duin  Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW


NUK – Die Wissenskapitalgeber stellen sich vor

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  NUK-Team

Damit Teilnehmer, Coaches und Gutachter und Netzwerk-Partner sich voll und ganz auf die gründungsrelevanten Themen konzentrieren können, sorgt das NUK-Team mit der Organisation und Weiterentwicklung aller NUK-Angebote für den entsprechenden Rahmen. Es gilt u. a. Kooperationspartner zu gewinnen, Referenten für Foren und Vorträge zu akquirieren, die Gäste auf den Veranstaltungen zu betreuen, Kontakte zu vermitteln und den Öffentlichkeitsauftritt von NUK mit seinen Maßnahmen zu gestalten.

    Mario Weber   verantwortete als Projekt­ leiter den r­ eibungslosen ­Ablauf des BusinessplanWettbewerbs. Zudem trieb er die konzeptionelle Weiter­entwicklung des ­gesamten NUK-Leistungs­ kataloges sowie des Ver­ bandes voran.

    Patrick Kom   unterstützte als Projekt­ manager die Durchführung des Businessplan-Wettbewerbs und ­verantwortete den NUK-Alumni-Club, das NUK-Finanzierungs­ netzwerk sowie das NUKMentoring-Programm.

    Judith Mertens   sorgte für die Organisation aller Veranstaltungen. Sie betreute die Realisierung der Printmedien und verantwortete die Buch­führung und das Rechnungswesen.

    Jörg Püschel   unterstützt NUK e. V. von Anfang an beratend. Er ist als Coach und Gutachter tätig, hält Vorträge zur Kalkula­tion, Finanzplanung und ­Finanzierung und führt Workshops durch. Zudem ist er Ansprechpartner für das Mentoring-Programm.


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NUK – Die Wissenskapitalgeber stellen sich vor

  Kontaktdaten und Impressum

Kontakt Gerne steht Ihnen das NUK-Team für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Sie erreichen uns unter:

Internet:   E-Mail:   Hotline:   Fax:  

neuesunternehmertum.de info@neuesunternehmertum.de 02 21/99 50 09 - 0 02 21/99 50 09 - 29

NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V. Schaafenstraße 7 50676 Köln

RZ NUK_alle Formate 0613.indd 4

12.08.13 16:15

Impressum Herausgeber: NUK Neues Unternehmertum Rheinland e. V.

Druck: Häuser KG

Redaktion: Patrick Kom Christiane Meister Judith Mertens Mario Weber

Druckaufl age: 2.500 Exemplare

Mediaplanung: Judith Mertens Köln, September 2013 Gestaltung: Roman Bold und Black, Köln Fotos: Oliver Schulze, Köln Thomas Leege, Köln Roman Hallier, Sankt Augustin

Jeglicher Nachdruck, ganz oder auszugsweise, sowie die Aufnahme in Datenbanken oder elektronische Nachschlagewerke sind ohne vorherige Zustimmung des Herausgebers untersagt. Alle Rechte vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.


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Für eine gute Idee ist es nie zu früh! Sie könnten die Unternehmerinnen von morgen sein. Das Team „InnoWrite“ des Silverberg Gymnasiums Bedburg ist der Bundessieger beim Deutschen Gründerpreis für Schüler, an dem 2013 bundesweit rund 1100 Teams teilgenommen haben. Unterstützt wurden sie mit ihrer Gründungsidee von den Experten der Kreissparkasse Köln und NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V.

Sie planen sich selbstständig zu machen? Dann profitieren auch Sie von dem großen Netzwerk und umfassenden Know-how von Kreissparkasse Köln und NUK. Informationen erhalten Sie unter Telefon 0221 227-2478.


NUK dankt den Sponsoren des Businessplan-Wettbewerbs 2012/ 2013

Alumni-Sponsoren

NUK-Rückblick 2012/ 2013  
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