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NATUR erLeben


Editorial

Wegweiser

Die Nationalparkidee

NationalparkPanorama

Als im Jahr 1872 in den Rocky Mountains der Yellowstone National Park gegründet wurde, konnte niemand ahnen, dass damit der Grundstein für eine globale Vision gelegt war: die Nationalparkidee.

D

ie Nationalparkidee bedeutet, herausragende Naturlandschaften für uns und die nachfolgende Generation zu erhalten und diese darüber hinaus auch für den Menschen erfahrbar und erlebbar zu machen. Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.856 km² der größte Nationalpark der Alpen, mit einer ursprünglichen Natur- und über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft . Er erstreckt sich von rund 1.000 m Seehöhe bis hinauf auf 3.798 m zum Gipfel des Großglockners.

Seit mehr als einem Jahrhundert tragen weltweit viele Menschen die Nationalparkidee begeistert weiter. Diese Begeisterung wünschen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung allen BesucherInnen und Besuchern im Nationalpark Hohe Tauern. Dipl. – Ing. Wolfgang Urban, MBA Direktor Nationalpark Hohe Tauern

Bildungsangebot für Schulen Seite

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4–5

58 – 71

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6–9

Bergführer Hohe Tauern

Natur erLeben – auf neuen Wegen

Sondertouren Sommer

Nationalpark-Täler

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54 – 57

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46 – 51

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44 – 45

10 – 11

12 – 41

Geführte Exkursion am Nationalfeiertag

Wildniscamp

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Nationalpark Hohe Tauern

Freiraum schenken als Gutschein Seite

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ERLEBNISAUSSTELLUNGEN

THEMENWEGE

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A

NationalparkWelten und Science Center, Mittersill

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Gletscher-Klima-Wetter, Uttendorf / Weißsee

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Rauriser Urwald, Rauris / Kolm-Saigurn

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Energielehrweg Postalm, Neukirchen / Obersulzbachtal

B

Zwischen Himmel und Erde, Talwirt Hüttschlag

G

Tauernwege im Felberturmmuseum, Mittersill

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Gletscherweg im Stubachtal

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Gletscherlehrweg, Neukirchen / Obersulzbachtal

H

Nationalpark Panorama Resterhöhe, Mittersill

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Bachlehrweg, Hollersbach / Hollersbachtal

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APC Friedensweg, Krimml / Krimmler Achental

I

So schmeckt die Natur Kräutergarten und NP-Werkstatt, Hollersbach

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Smaragdweg, Bramberg / Habachtal

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Geolehrweg „Blick ins Tauernfenster”, Neukirchen / Untersulzbachtal

C

Könige der Lüfte, Rauris / Wörth

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Leben unter Wasser, Fusch / Ferleiten

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Nationalpark Gallery, Kaprun / Kitzsteinhorn

J

Smaragde & Kristalle, Bramberg

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Lehrweg Seebach

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Ökologischer Fußabdruck

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Lehrweg Nassfeld

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Nationalpark Hohe Tauern Partnerschaftlicher Weg

Die Nationalparkidee

Im Jahr 1872 wurde in den USA mit dem Yellowstone National Park der weltweit erste Nationalpark gegründet. Die Idee, herausragende Naturlandschaften von nationaler Bedeutung unter staatlichen Schutz zu stellen und diese den Menschen „zur Freude und Erbauung“ zu öffnen, begann sich fortan auf der ganzen Welt durchzusetzen. Bis heute sind mehr als 3.000 Nationalparks entstanden, darunter berühmte Schutzgebiete wie die Serengeti, die Galapagos Inseln oder der Mt. Everest.

Geschichte Im Jahr 1913 wurden in den Hohen Tauern - im Stubachtal und im Amertal - 1.100 ha Grundfläche angekauft, mit dem Zweck, hier ein Schutzgebiet einzurichten. Vorbild waren die in den USA bereits existierenden und bekannten Nationalparks. Initiator war der Salzburger Landtagsabgeordnete Dr. August Prinzinger und Käufer war der Verein Naturschutzpark Stuttgart-Hamburg. Durch die Initiative von

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August Prinzinger fasste die Nationalparkidee in den Hohen Tauern erstmals Fuß. Bedingt durch Kriege und Wirtschaftskrisen dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis in den 1980er Jahren der Nationalpark Hohe Tauern als erster in Österreich eingerichtet wurde. Mit seinen 1.856 km² ist er der größte Nationalpark der Alpen mit einer einzigartigen und ursprünglichen alpinen Natur- und Kulturlandschaft.

Der Nationalpark Hohe Tauern befindet sich, und das ist bei einem Schutzgebiet dieser Größe einzigartig, zu einem großen Teil in privatem Grundbesitz. Die Nationalparkentwicklung hat immer im Zeichen eines partnerschaftlichen Miteinanders gestanden und dieser Weg eröffnete dem Nationalpark im Jahr 2006 die „Internationale Anerkennung“ nach den Kriterien der Weltnaturschutzorganisation IUCN.

Daten und Fakten

• • •

Mit 1.856 km² handelt es sich um das größte Schutzgebiet der Alpen und den größten Nationalparks Mitteleuropas Das Schutzgebiet erstreckt sich über die drei Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten Der Salzburger Anteil am länderübergreifenden National- park beträgt 805 km², das sind 80.500 Hektar

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Die Ost-West-Erstreckung beträgt 100 km, die NordSüd-Erstreckung beträgt 40 km 266 Dreitausender, rund 130 km² Gletscher 550 Seen und 279 Bäche bilden den Wasserreichtum Die Krimmler Wasserfälle wurden bereits 1967 mit dem Europadiplom für Naturschutz ausgezeichnet Neben der ursprünglichen Naturlandschaft in der Kernzone wird in der Außenzone eine über Jahrhunderte gepflegte Kulturlandschaft erhalten Alle bedeutenden alpinen Ökosysteme sind hier großflächig und ungestört vertreten Eiszeitlich geformte Täler mit imposanten Talschlüssen, mächtigen Schwemm- und Murenkegeln, alpinen Gras- und Strauchheiden, Wäldern mit Lärchen, Fichten und Zirben sowie unberührten Gletscherbächen, prägen das Landschaftsbild des Nationalparks Das Tauernfenster zählt zu den weltweit eindrucksvollsten tektonischen Besonderheiten Steinadler, Bartgeier, Gänsegeier, Murmeltier,

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Nationalpark Hohe Tauern Informationshütten in den Taleingängen

Kontakt: Gämse, Steinbock u.v.m. sind hier heimisch • Mehr als ein Drittel aller Pflanzenarten sowie mehr als die Hälfte aller Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere, die in Österreich vorkommen, sind im Nationalpark Hohe Tauern zu finden • Über 220 verschiedene Mineralien – vom Bergkristall zu den Smaragden – bilden den Kristallschatz der Hohen Tauern • Wer im Nationalpark Hohe Tauern von den Tallagen zu den höchsten Gipfeln wandert, durchquert Höhenstu- fen, die allen Klimazonen von Mitteleuropa bis in die Arktis entsprechen.

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Organisation

Um entsprechend der weltweiten Nationalparkidee diese großartigen Ökosysteme für die kommenden Generationen

zu erhalten und den BesucherInnen so ein eindrucksvolles Naturerlebnis zu ermöglichen, konzentriert sich die Nationalparkverwaltung auf insgesamt sechs verschiedene Verantwortungsbereiche:

• • • • • •

Naturraummanagement Wissenschaft und Forschung Bildung und Besucherinformation Erhaltung der Kulturlandschaft Regionalentwicklung Tourismus (Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH)

Nationalpark erleben

Im Nationalpark besteht ein Netz aus qualitativ hochwertigen interaktiven Besucher- und Bildungseinrichtungen (Themenwege, Ausstellungen, Bildungshäuser etc.) welche den Besuch

ver waltung rk a lp a n o ti a N zentrum Nationalpark rsill A-5730 Mitte 2 40849-33 T: +43 (0)656 t salzburg.gv.a nationalpark@ lpark.at www.nationa

– 12:00 MO-FR: 8:00

im Schutzgebiet abrunden und das Wissen um ökologische und soziokulturelle bzw. wirtschaftliche Zusammenhänge rund um den Nationalpark vertiefen.

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Unterstützend beim Druck des Jahresprogrammes

In den Sommermonaten – von Anfang Juli bis Mitte September – sind vom Wildgerlostal bis Muhr im Lungau die Informationshütten an den Taleingängen des Nationalparks besetzt. Die Nationalpark Ranger stehen den BesucherInnen mit Rat und Tat zur Seite. Sie haben Tipps zu den Highlights in Österreichs größtem Nationalpark parat, wissen über lokale Wanderinformationen Bescheid und stellen aktuelles Kartenmaterial zur Verfügung. Die Infohütten haben von Sonntag bis Freitag geöffnet und sind direkt am Taleingang positioniert. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Besonderheiten der Nationalparktäler, die Ausstellungen, Lehrwege und Umweltbildungsangebote im Nationalpark Hohe Tauern Salzburg!

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Natur erLeben 2017 – auf neuen Wegen

R ST A N DI E S E

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ORTE ER D N A T S E NG DI PAR K - R A

NATUR erLeben 2017 – auf neuen Wegen…

Nicht ohne Grund sind die Ranger das Aushängeschild der Nationalparks – schließlich kennen sie „ihr“ Tal wie ihre Westentasche. Ab Juli 2017 haben Sie die Möglichkeit unsere Nationalpark Ranger in den Nationalparktälern von Krimml bis Muhr anzutreffen!

09. Juli bis 10. September 2017 / 09:00 – 17:00 Uhr / Täglich außer Samstag

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E LLE STE

So unterschiedlich die Nationalparktäler in ihren Besonderheiten sind, haben sie doch alle etwas gemeinsam: Sie sind einen Besuch wert! #hohetauern_nationalpark

Dieses S ym bol w ird Sie be den folge i nden Seit en auf die Standor te hinweise n, wo Sie u n se r e N ationalp a r k -R anger treffen w e r den .

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Wildgerlostal Krimml Das Wildgerlostal ist eines der markantesten Trogtäler, das vor mehr als 10.000 Jahren eiszeitlich vorgeformt wurde. Es ist mit 8 km Länge das kürzeste Tal der Tauerntäler. Den Talschluss bildet die markante Eis-Felspyramide, die Reichenspitze. An den felsdurchsetzten Talflanken befinden sich urwüchsigen Zirben-Bestände.

• Naturdenkmal Leitenkammerklamm

• Drechselstube – Möglichkeiten zum Erlernen der traditionellen

Handwerks des Drechselns

• Einkehrmöglichkeiten Jausenstation Trisslalm u. Zittauer Hütte • Weitere naturkundliche Highlights: Unterer- und Oberer

Wildgerlossee, ausgeprägte Moränenlandschaft im Talschluss

Drechselstube

IN FOHÜTTE FINK AU

Bis in die 1969er Jahre wurden in der alten Drechselhütte bei der Trisslalm im Wildgerlostal Gebrauchsgegenstände aus Zirbenholz gedrechselt. In einem gemeinsamen Projekt mit der Polytechnischen Schule Mittersill wurde die Drechselstube renoviert und wieder in Gang gesetzt. Die Nationalpark-Ranger informieren in den Sommermonaten von Juli bis September über Wissenswertes rund um die Zirbe, die Verarbeitung des Holzes sowie über die alte Kunst des Drechselns. Öffnungszeiten: Im Rahmen des Sommerprogramms Natur erLeben von Juli bis September 2017

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Krimmler Achental Krimml Das Krimmler Achental ist eines der längsten Tauern-Täler im gesamten Nationalpark Hohe Tauern. Zu den markantesten Gipfeln zählen der Grenzberg zwischen Südtirol, Osttirol und Salzburg, die Dreiherrenspitze sowie die Schlieferspitze und die westliche und östliche Simony-Spitzen. Auffallend ist der Bestand von über 20 kleineren und größeren Gletscherflächen. Ein weltbekanntes Naturjuwel bilden die fast 400 m hohen Kaskaden der Krimmler Wasserfälle.

• Größter zusammenhängender Zirbenwald in ganz Land Salzburg – der Greifwald

Themenweg Alpine Peace Crossing Friedensweg

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Auf den Friedenstafeln „Sorge“, „Hoffnung“, „Zuversicht“, „Sehnsucht“, „Erleichterung“ und „Frieden“ entlang der historischen Fluchtroute des jüdischen Exodus von 1947 wird in drei Sprachen – Deutsch, Englisch und Italienisch – an die damaligen Ereignisse erinnert. Der anspruchsvolle Themenweg hat eine Länge von 35 km (Krimml bis Kasern). Beste Zeit: Gehzeit:

Juni bis September Krimml bis Kasern ca. 9 Std.

Anforderung: Anspruchsvolle Wanderung, Streckenlänge ca. 35km, festes Schuhwerk erforderlich.

• Kulturhistorischer Übergang der Krimmler Tauern •

Die Krimmler Ache zählt zu den eindrucksvollsten Gletscherbächen mit jahres-und tageszeitlichen Schwankungen: Das Wasser benötigt vom Gletscher bis zum Wasserfall ca. 8 Stunden

• 50 Jahr Jubiläum – Europadiplom Krimmler Wasserfälle

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• Mehrere Möglichkeiten zur Einkehr entlang der Krimmler Ache: Veitenalm, Holzlahneralm, Söllnalm, Krimmler-Tauernhaus, Richter-Hütte, Warnsdorfer-Hütte

KR IM M LE R WASSE RFÄLLE L OBER ER ACHE NFAL

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Obersulzbachtal

Themenwege

Neukirchen Der Talschluss des Obersulzbachtales zählt zu den ursprünglichsten und imposantesten Gebirgslandschaften der gesamten Hohen Tauern. Der Großvenediger ist mit seinen 3.659 m der höchste Berg Salzburgs. Wo einst wilde Eisbrüche den Zustieg zu den 3.000ern erschwerten sind durch den Rückgang der Gletscherzungen mehrere Seen entstanden.

Energielehrweg Postalm

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HOPFFELD BODEN

• Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit können Steinböcke, Schneehühner und Schneehasen gesichtet werden

• Auffallende Veränderungen durch den Permafrost im

Bereich Sattelkar

• Einkehrmöglichkeiten bieten die Berndlalm, Postalm

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und Kürsinger-Hütte

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Gletscherlehrweg Obersulzbachtal

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2015 wurde der Rundweg zum Seebachsee, Ausgangspunkt Parkplatz Hopffeldboden, mit ansprechenden Informationstafeln ausgestattet. Für die „Seebachrunde“ wird der Anstieg über die Seebachalm empfohlen. Der Abstieg erfolgt über die „Monau“ zur Berndlalm und weiter zur Kampriesen-Alm. Zuletzt über den Wanderweg Kampriesen zurück zum Hopffeldboden.

• Seebachsee, Foiskarsee und Sulzbachsee

Lehrweg Seebach

Dieser Themenweg behandelt ein aktuelles und prominentes Thema: den Klimaschutz. Mehrere Stationen erklären wichtige Aspekte und das Energiesparkonzept des Schutzhauses selbst zeigt, wie aktiver Klimaschutz in den Alltag integriert werden kann. Eine weitere Besonderheit ist, dass ein Audioguide mit Detailinformationen erhältlich ist. Beste Zeit:

Juni bis Oktober

Gehzeit:

alle Tafeln befinden sich im Hüttenbereich der Postalm

Anforderung:

Leichte Wanderung

Beste Zeit: Gehzeit:

Juni bis Oktober Ca. 5,5 Std. für die gesamte Runde

Anforderung: Mittelschwere Wanderung, festes Schuhwerk erforderlich

Ziel des Themenweges ist es, aufzuzeigen, wie sich Länge, Fläche und Volumen des Gletschers seit 1850 verändert haben. Der Weg beginnt bei der Obersulzbach-Hütte und führt die interessierten Wanderer an mehreren Infotafeln bis hin zum Gletschersee der ehemaligen türkischen Zeltstadt. Beste Zeit:

Juli bis September

Gehzeit:

5-6 Std. (hin / retour)

Anforderung: Anspruchsvolle Bergwanderung, für Kinder ab 8 Jahren geeignet, Trittsicherheit sowie wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk erforderlich

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Untersulzbachtal

Themenweg

Neukirchen Der hintere Abschnitt des Untersulzbachtales zählt seit jeher zu den unberührtesten Berggebieten im gesamten Alpenraum. Weder Wege noch Hütten erschließen diesen besonderen Teil des Nationalparks Hohe Tauern. Der vordere Bereich des Tales ist seit früher Zeit durch das Vorkommen von interessanten Mineralien und Erzen erschlossen.

Geolehrweg „Blick ins Tauernfenster“

Themenweg 5

Nachdem der Bergbau eingestellt wurde, wurde viel Arbeit investiert, um das alte Bergwerk in eine BesucherInnenausstellung umzubauen. Die Attraktion bietet spannende Einblicke in die alpine Geologie und in die Geschichte des Nationalparks. Das Tauernfenster, eine Rarität in den Hohen Tauern, wird hier BesucherInnen dauerhaft zugänglich gemacht und erklärt. So können beispielsweise Deckungsbau des Tauernfensters und Gesteinsaufschlüsse nachvollziehbar veranschaulicht werden.

K NAPPENSTUBE

• In wenigen Gehminuten erreichbarer Untersulzbach-Wasserfall • Historisches Schaubergwerk Hochfeld – Fachspezifische

Führungen zum Thema „Blick ins Tauernfenster“

Öffnungszeiten: Jeden Sonntag bis Freitag, im Zeitraum 09.07. – 10.09.2017

• Einkehrmöglichkeiten im vorderen Teil des Tales sind die

Stockeralm und Finkalm

Ab dem Gasthof Schütthof, entlang des Untersulzbachfalls bis hin zur historischen Kupferbergbaustätte Hochfeld, werden in verschiedenen Stationen die kulturgeschichtliche Entwicklung des Erz- und Mineralbergbaus sowie die Mannigfaltigkeit der Vegetation und Landschaft dargestellt. Beste Zeit: Gehzeit:

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6 Bergwerk Hochfeld: Eine Reise in das Tauernfenster

Anforderung:

Mai bis Oktober 2-3 Stunden (hin und retour) Mittelschwere Wanderung, festes Schuhwerk erforderlich

Treffpunkt:

Vormittag 11:00 Uhr, Nachmittag: 14:00 Uhr bei der Knappenstube (erreichbar ab Gast- hof Schütthof in 1 ½ h über Geolehrweg)

Eintritt:

€ 10,00 pro Person (Erwachsene), € 5,00 pro Kind oder Jugendlicher (10-14 Jahre)

Führungen:

von Juli bis September 2017

Führungen für Gruppen buchbar unter: +43 (0) 6562 40849-33 Das Bergwerk Hochfeld ist nicht in den Vergünstigungen der Nationalpark-Card inkludiert!

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Habachtal

Erlebnisausstellung

Bramberg Das Habachtal ist unter Mineralien-Liebhabern das bekannteste Tal im Nationalpark Hohe Tauern. Die einzige Smaragdfundstelle in Europa trägt zur internationalen Bekanntheit dieses Tauerntales bei. Mit etwas Glück lassen sich Wildtiere wie Rotwild, Gämsen und Murmeltiere in diesem Tauerntal beobachten.

Smaragde & Kristalle Bramberg IN FOHÜTTE HABACHTA L

Themenweg J

Smaragdweg im Habachtal

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BesucherInnen können eine wahre Schatzkammer der Hohen Tauern bestaunen, denn diese Ausstellung zeigt wunderschöne Kristallschätze, die für ihre Seltenheit und Einzigartigkeit bekannt sind. Neben den unterschiedlichsten Edelsteinen kann man auch noch die Ausstellung „Mensch und Kultur“ besuchen.

• Habachkees im Talschluss • besonders interessant für Botaniker ist die üppige

Hochgebirgs-Vegetation im hinteren Talbereich

• Einkehrmöglichkeiten Gasthof Enzian und

Alpenrose sowie die Thüringer-Hütte

Öffnungszeiten:

Sommer: Juni bis September: täglich von 10.00 bis 18:00 Uhr Mai und Okt.: DI, DO u. SO von 10:00 bis 18:00 Uhr

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Winter:

30.12.2016 – 24.03.2017: jeden Donnerstag Abendöffnungszeit von 19:00 – 21:30 Uhr und jeden FR: 13:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:

Erwachsene: € 6,00 / mit Gästekarte € 5,00 Kinder: € 3,00 / Familienkarte € 12,00

Führungen: Für Gruppen auf Anfrage möglich

Entlang dieses Themenweges wird die Geologie der Hohen Tauern und des Habachtales erklärt. Das Habachtal im Bramberg gehört zu den ältesten und bekanntesten Edelsteinfundorten der Alpen. Beste Zeit: Gehzeit:

Anforderung:

Juni bis Oktober 4-5 Stunden (hin und retour) Leichte Wanderung, festes Schuhwerk erforderlich

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Hollersbachtal Hollersbach Die größere Distanz der Eisriesen, im Westen die Venediger-Gruppe und im Osten die Granatspitzgruppe, begünstigt die klimatischen Bedingungen des Hollersbachtales. Zu den bekanntesten Highlights zählt die Moorlandschaft des Vorder- und Hintermooses – diese einzigartige Moorlandschaft bildet neben dem Kratzenbergsee den Beginn des Hollersbaches, der Tal auswärts von mehreren mächtigen Quellen gespeist wird. Die jahres-und tageszeitlichen Schwankungen dieses Bergbaches sind weniger ausgeprägt als jene der Gletscherbäche.

Themenweg

Erlebnisausstellung

Bachlehrweg in Hollersbach

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Der Themenweg, der entlang dem Hollersbach verläuft, thematisiert das Leben am und im Bergbach. Entlang von idyllischer Landschaft am Talboden kann man Interessantes über die Tiere und Pflanzen, die dort ihr Habitat haben, erfahren. Der Weg startet beim Parkplatz zum Taleingang und endet bei der Wirtsalm.

So schmeckt die Natur Hollersbach

Themenweg I

Hier wird die im Nationalpark Hohe Tauern gedeihende Hollerpflanze in ihrer Besonderheit präsentiert. Das „Hollerhexei“ führt die BesucherInnen durch die Ausstellung und weiß zu den Informationen auf Schautafeln auch noch nette Geschichten. Im Außenbereich werden im Kräutergarten die unterschiedlichsten Pflanzen angebaut und genau erklärt.

Ökologischer Fußabdruck

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Anfang Juni 2015 wurde in Hollersbach der „Ökologischen Fußabdruck“ eröffnet. Ein Labyrinth in Form eines Fußabdruckes führt die Besucher zu Wissensstationen zu den Themen „Mobilität, Ernährung, Wohnen und Konsum“. Bei einer richtigen Antwort geht es weiter zur nächsten Station. Bei einer falschen Antwort landet man in einer Sackgasse.

• Kratzenbergsee mit 24 ha – größter, natürlicher

Hochgebirgssee im Schutzgebiet

• Die Mäander von Hintermoos – höchstes Nieder

moor im gesamten Nationalpark Hohe Tauern

IN FOHÜTTE HOLLER SBACHTAL

• Mehrere mächtige Wasserfälle im Talschluss • Waizfeldkees - nördlichster Gletscher im Nationalpark Hohe Tauern

• Einkehrmöglichkeiten: Senninger Alm,

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Neue-Fürther-Hütte

Beste Zeit: Gehzeit:

Anforderung:

Mai bis Oktober 3-4 Stunden (hin und retour) Leichte Wanderung, festes

Schuhwerk erforderlich.

T: +43 (0)664 2066477 Öffnungszeiten:

Mai, Juni, September und Oktober: MO-DO: 08:00 - 17:00 Uhr, FR: 08:00 – 12:00 Uhr Eintritt: kostenlos Führungen: Von Ende Mai bis Mitte Sept. jeden Dienstag Ab 5 Personen auf Anfrage möglich;

Öffnungszeiten: Mai bis Oktober

Eintritt: kostenlos

Führungen: Von Mai bis Oktober Für Gruppen auf Anfrage: +43 (0)6562 / 40849-33

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Felbertal

Erlebnisausstellung

Mittersill

Tauernwege Mittersill

Der Felbertauern, zwischen Salzburg und Osttirol, ist einer der geschichtsträchtigsten Tauernübergänge im gesamten Ostalpenraum. Bereits in der Römerzeit wurden Handelswaren von Nord nach Süd, z.B. Leder, Salz, usw. mittels Tragtieren zum Hafen nach Triest transportiert. Im Süden wurden die Waren gegen Gewürze, Wein und Seide getauscht.

E I N F OH Ü T T E E H I N TE R S

Die Hohen Tauern waren für die Menschen immer schon eine Barriere, die es zu überwinden galt. Diese Ausstellung im Felberturmmuseum beschäftigt sich mit den alten, aber bis heute noch bekannten Handelswegen und führt BesucherInnen auf die Spuren der „Säumer“. Es werden unter anderem Geschichten über historisch bedeutsame Personen erzählt und Informationen zum Saumhandel gegeben.

Erlebnisausstellung G

Nationalpark Panorama Resterhöhe

Erlebnisausstellung H

Das Nationalparkpanorama Resterhöhe bietet eine Aussichtsplattform der Extraklasse. Durch einen verglasten Zubau bei der Bergstation können BesucherInnen einen Großteil der atemberaubenden Gipfelwelten sowie in ihrer Ursprünglichkeit erhaltenen Hochgebirgslandschaft des Nationalparks Hohe Tauern bestaunen.

• Hintersee, Plattachsee, Langsee, Obersee und Tauernsee machen das Felbertal zum seenreichsten Nationalpark-Tal • Moorlandschaft vom Nassfeld • Schleierfall - höchster freifallen der Wasserfall • Schößwendtklamm

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NationalparkWelten Mittersill

A

Tauchen Sie ein in die Welt des Nationalparks Hohe Tauern – die höchsten Gipfel Österreichs, spannende tierische Bewohner und die schönsten Pflanzen weit und breit – alles zum Greifen nahe! Neun Stationen warten darauf, erkundet zu werden. Neben Adlerflugpanoramen, einem Lawinendom und vielen Attraktionen mehr, wird auch eine Weltneuheit präsentiert, nämlich das Nationalpark 360° Panorama.

NATIONAL PA RK W ELTE N

Öffnungszeiten: Juni bis September: DI – FR 10:00 bis 17:00, SA, SO und Feiertage 13:00 bis 17:00; Mai (ab 20.) und Oktober: SA, SO und Feiertage 13:00-17:00 Eintritt: Erwachsene € 5,00 – Kinder € 2,50 – Familienkarte € 10,00

INFO: T: +43 (0)6562 40849-33 Öffnungszeiten:

Öffnungszeiten: Täglich von 09:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: kostenlos (zzgl. Kosten für die Bergbahn-Fahrt)

Eintritt: Erwachsene € 10,00, Kinder (6-14 Jahre): € 5,00 Führungen für Gruppen auf Anfrage, (Dauer ca. 2 Stunden)

Analog der Bergbahnzeiten (www.bergbahn-kitzbuehel.at)

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Stubachtal

Erlebnisausstellung

Uttendorf Historisch gesehen wird dem Stubachtal eine große Bedeutung eingeräumt – hier fanden die ersten Grundankäufe statt, um repräsentative Hochgebirgsflächen unter Naturschutz zu stellen. Heute zählt das Stubachtal zu den besonders gut erschlossenen Tauerntälern – eine gut ausgebaute Infrastruktur ermöglicht einen einfachen Aufstieg in die hochalpine Gebirgslandschaft. Die Nähe zum Kalser-Tauern, einer der niedrigsten Tauernpässe im Schutzgebiet, bietet gute Voraussetzungen für Wetterbeobachtungen, Gletscherforschung und Klimaveränderungen.

• Naturjuwel Wiegenwald

Gletscher - Klima - Wetter Uttendorf/Weißsee

• Fundstelle der Riesenbergkristalle – ausgestellt im Haus der

Gletscherweg im Stubachtal

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Der familienfreundlich angelegte, mit Infotafeln ausgestattete Hochgebirgsthemenweg führt über das Vorfeld des Sonnblickeeses zu den Endmoränen des Gletschers. In hochalpinem Terrain kann man die umgebende Natur und die Macht der Gletscher genießen. Startpunkt ist das Berghotel Rudolfshütte.

IN FOHÜTTE RUDOLFSHÜTTE

Natur in Salzburg • Einkehrmöglichkeiten: Berghotel Rudolfshütte

Öffnungszeiten:

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F

Im Sommer 2014 wurde diese Ausstellung neben Gletschern, Gesteinen und Bergseen – also im klassisch hochalpinen Raum – in Kooperation mit den ÖBB eröffnet. Doch nicht nur die Location dieser besonderen Erlebnisausstellung ist einzigartig, sondern auch die Themen. Klimaveränderungen und die daraus entstehenden Einflüsse auf Gletscherrückgang und Wetter in der Region zählen zu den Kerninhalten dieser Ausstellung.

• Eiskögele – einziger Grenzberg der Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol • Einziges Vorkommen des Rotsternigen-Blaukehlchens im Salzburger Anteil des Nationalparks Hohe Tauern

Themenweg

Analog der Bergbahnzeiten (www.gletscherwelt-weissee.at) Eintritt: kostenlos (zzgl. Kosten für die Bergbahn-Fahrt)

Beste Zeit: Gehzeit:

Juli bis September 3 Stunden (hin und retour)

Anforderung: Anspruchsvolle Wanderung in hochalpinem Gelände, Wege gut beschildert und gesichert, Wettervorhersage beachten, bergtaugliche Kleidung erforderlich.

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Pinzgauer Lokalbahn Die perfekte Anreise Bahnerlebnis zwischen Pinzgauer Grasbergen und Nationalpark Hohe Tauern Die perfekte Anreise: bequem und umweltfreundlich. Wer mit dem Zug anreist und die Pinzgauer Lokalbahn vor Ort als Verkehrsmittel nützt, unterstützt dadurch aktiv die Nationalparkregion. BahnfahrerInnen produzieren weniger Lärm, weniger Abgase und schützen das Klima. Sie tragen dazu bei, dass das attraktive Ferienziel auch attraktiv bleibt. Denn wer mit dem Auto Wandern fährt, hat schon etliche KilogrammCO2 im Rucksack.

Informationen und Reservierungen: ahn

Pinzgauer Lokalb

aße 21 Brucker Bundesstr 5700 Zell am See

Tel: + 43 (0) 6562 /

40 600

albahn.at

www.pinzgauerlok

Ausflugstipps: Seit 1898 schlängelt sich die Schmalspurbahn durch den Oberpinzgau. Moderne und nostalgische Züge verkehren auf der Strecke zwischen Zell am See und Krimml. Die modernen Züge pendeln im Stundentakt, Nostalgiezüge von Mai bis September sowie im Advent. Maßgeschneiderte Angebote für Radfahrer und optimale Verbindungen für Wanderer und Naturliebhaber bringen Ausflug, Naturgenuss und Bahnerlebnis in Einklang!

Dampfzugfahrten:

Ende Mai bis Ende August 2017 und im Advent, laut Fahrplan. • Direkter Busanschluss zu den Krimmler Wasserfällen • Für Hungrige werden während der Fahrt auf dem Kessel der Dampflok Würste gegrillt.

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Kaprunertal

Erlebnisausstellung

Kaprun - Kitzsteinhorn Das Kaprunertal, am Fuße des Großen Wiesbachhornes, hat seit jeher unter Hochalpinisten einen besonderen Stellenwert. Die zerklüfteten Eiszungen wie beispielsweise jene des Karlingerkees und Wielingerkees sind Zeugen von einer früher unzugänglichen und abweisenden Hochgebirgslandschaft. Heute haben sich die Gletscher aufgrund der Klimaveränderung weitestgehend in höhere Bereiche zurückgezogen.

Nationalpark Gallery Kaprun-Kitzsteinhorn NP- GA LLERY & IN FOHÜTTE MOOSE R BODEN

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Mit einem Nationalpark Ranger die „Gipfelwelt 3000“ erleben: Nach der Panorama Plattform TOP OF SALZBURG und Cinema 3000 geht es durch die Nationalpark Gallery. Infostationen erzählen Spannendes zu Kristallschätzen, Entstehung der Hohen Tauern, Tauerngold und Permafrost. Der mystische, 360 m lange Stollen mündet in einem magischen Aussichtsplatz: Hier findet man sich – auch ohne alpinistisches Können - auf Augenhöhe mit dem Großglockner und Österreichs höchsten Bergen wieder.

• Vergletscherung im Talschluss

• Grandiose Hochgebirgskulisse mit Großem Wiesbachhorn, Bärenköpfen und Hocheiser

• Vielfältige Alpenflora durch Vorkommen von Kalk- und Silikatgesteinen

• Einkehrmöglichkeiten bieten die Fürthermoar alm und das Heinrich-Schwaiger-Haus •

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Sonderangebot am Kitzsteinhorn:

Explorer-Tour mit unseren Nationalpark-Rangern! Informationen erhalten Sie unter www.kitzsteinhorn.at oder +43(0)6547 8700

Öffnungszeiten:

Analog der Bergbahnzeiten (www.kitzsteinhorn.at) Eintritt: kostenlos (zzgl. Kosten für die Bergbahn-Fahrt)

Führungen: kostenlos und ohne Anmeldung mit einem Nationalpark-Ranger regelmäßig während der Sommermonate 15.5.- 10.9.2017 täglich 10:30 und 13:30 Uhr

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Fuschertal Fusch-Ferleiten In keinem anderen der 13 Täler des Nationalparks Hohe Tauern sind die einzelnen Höhenstufen der Vegetation und Tierwelt leichter erreichbar als entlang der Großglockner Hochalpenstraße, südlich von Fusch. Mehrere Hängegletscher kalben an der Ostflanke Richtung Talsohle und bilden somit den tiefst gelegenen Kargletscher des Nationalparks Hohe Tauern, das Bogeneikees.

• Bergriesen wie Fuscherkarkopf, Hohe Dock und das Große Wiesbachhorn • Naturjuwel Rotmoos

Erlebnisausstellung Leben unter Wasser Fusch-Ferleiten

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Wie der Name schon verrät, beschäftigt sich diese Ausstellung mit der faszinierenden Unterwasserwelt des Nationalparks. Sie gewährt einen Einblick in Phänomene des Lebens unter Wasser, die interessante Mikrowelt der Bachsohle, die außergewöhnlichen Anpassungsstrategien der Tiere an die Lebensbedingungen und vieles mehr. Der Bogen spannt sich von der autochthonen Bachforelle bis hin zu den „schwarzen Reitern“.

• Nördliches Bockkarkees – aktiv kalbende Gletscherzunge • Walcheralm Wasserfall • Einkehrmöglichkeiten: Trauneralm, Gleiwitzer-Hütte und Schwarzenberg-Hütte, weitere befinden sich entlang der Großglockner Hochalpenstraße

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• Sonderangebot Glocknerbus! Über die Großglockner Hochalpenstraße mit unseren Nationalpark-Rangern! Informationen erhalten sie unter www.glocknerbus.at

Öffnungszeiten:

Anfang Mai bis Anfang November 2017 täglich von 08:00 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit Eintritt: kostenlos (zzgl. Eintritt Wildpark: Erwachs. € 7,50, Kinder [4-14 Jahre] € 3,50)

IN FOHÜTTE TAUE R N HAUS & HAUS ALPI N E NATUR SCHAU

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Raurisertal

Erlebnisausstellung

Rauris Das Raurisertal mit seinen Seitentälern zählt flächenmäßig zu den größten Gemeinden im Bundesland Salzburg. Mehr als die Hälfte der Gemeindefläche steht unter Schutz des Nationalparks Hohe Tauern. Erwähnenswert ist die hohe Dichte an Greifvögeln wie Steinadler und Gänsegeier. Durch den ehemaligen Goldbergbau erlangte dieses Tal in früher Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad.

• Rauriser Urwald – Entstanden durch den Rückzug der eiszeit lichen Vergletscherung • Höchstgelegenes ständig betreutes Observatorium in Österreich am Gipfel des Rauriser-Sonnblickes • Krumltal – 1986 fand erstmalig eine Wiederansiedelung der ausgerotteten Bartgeier in Zusammenarbeit von Nationalpark Hohe Tauern und WWF statt • Seidlwinkltal – historischer Tauernübergang

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Einkehrmöglichkeiten bieten mehrere Jausenstationen im Seidl - winkltal, Naturfreundehaus Kolm-Saigurn und Neubau, Gasthof Ammererhof, Niedersachsenhaus, Rojacher-Hütte und die Gipfelhütte Zittelhaus am Rauriser-Sonnblick

Könige der Lüfte Rauris/Wörth K RUM LTAL & IN FOHÜTTE LE N ZA NGER

Themenweg C

Rauriser Urwald

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Die Ausstellung beschäftigt sich mit den „großen Vögeln“ des Nationalparks Hohe Tauern – den Bartgeiern, Steinadlern und Gänsegeiern. BesucherInnen können Nachbauten dieser Tiere genau betrachten und zugleich Interessantes und Wissenswertes über die Aufzucht ihrer Jungen, über die weiten Flüge sowie über ihre Nester und Horste erfahren.

Öffnungszeiten: Sommer: 01.05. bis 26.10.2017: Tägl. 10 bis 18 Uhr Winter: 28.12.2016 bis 22.03.2017: Jeden Mittwoch von 16:00 bis 18:00 Uhr Eintritt: Einzelpersonen ohne Führung: Erw. € 5,00 / Kinder € 3,00 (SchülerInnen-) Gruppe ohne Führung: Erwachsene € 4,00 / SchülerInnen € 2,00 Führungspauschale: € 65,00 pro Ranger Pauschale Schulklasse (Eintritt und Führung): € 105,00 Führungen: für Gruppen auf Anfrage (Dauer ca. 1 Stunde)

INFO: T: +43 (0)6562 40849-33

Im Jahr 2014 wurde dieser Lehrweg zum Besten „Themenweg Österreichs“ gekührt. Mehrere Infotafeln und ein kleines Waldmuseum informieren über die Besonderheiten dieses urtypischen Blocksturzwaldes und seine Bewohner. Gestartet wird vom Parkplatz Lenzanger. Beste Zeit: Gehzeit:

Juli bis Oktober 2-3 Stunden (hin und retour)

Anforderung: Leichte Wanderung auf 1.700m, auch für Kinder begehbar, gutes Schuhwerk und Insektenschutz erforderlich.

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Gasteinertal

Themenweg

Bad Gastein

Lehrweg Nassfeld

Eingerahmt von den vergletscherten Bergen des Tauernkammes, wirkt die Ansicht des Nassfeldes natürlich beeindruckend auf seine Besucher. Doch handelt es sich im Tal des Nassfeldes um keine Natur-, sondern um eine seit Jahrhunderten von Menschen geprägte Kulturlandschaft. Goldbergbau und Almwirtschaft haben seit dem Mittelalter den Talboden, von spärlichen Waldresten und Strauchgesellschaften abgesehen, fast gänzlich entwaldet. Bergbauruinen und die Anlage des Römerweges sind Zeugnisse einer häufig genutzten Handelsroute über den Mallnitzer-Tauern.

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IN FOHÜTTE NASSFE LD

• Unterer- und Oberer Bockkarsee • stillgelegte Goldbergbauruinen

• Schareck – mächtiger Gebirgsstock im Talschluss

• Mehrere Einkehrmöglichkeiten Sportgastein (Nassfeld)

Der Themenweg Nassfeld befindet sich im Gasteiner Talschluss Nassfeld und beginnt direkt bei der Info-Hütte des Nationalparks Hohe Tauern. Die BesucherInnen erhalten Informationen zu Themen wie Geologie, Lebensgrundlage Wasser, Wildtieren sowie zur alpinen Flora, welche prägend für das Gasteiner Nassfeld sind. Beste Zeit: Gehzeit:

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Anforderung:

Juni bis Oktober 3 - 4 Stunden Leichte bis mittelschwere Wanderung

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Großarltal

Erlebnisausstellung

Hüttschlag Nur der südliche Bereich des Großarltales, die Gemeinde Hüttschlag, hat Anteil am Nationalpark Hohe Tauern. Der naturbelassene Bereich nördlich der Arlscharte zählt zu den wildtierreichsten Abschnitten im östlichen Anteil des Schutzgebietes.

• Periodischer Schödersee – Im Frühjahr zur Zeit der Schneeschmelze und nach starken Niederschlagsperioden hat dieser See ein stattliches Ausmaß. Im Spätsommer und Herbst verschwindet der See zur Gänze. • Bergsturzgelände nord-westlich vom Schödersee • Vielfältiges Singvogel-Vorkommen im Bereich See südlich

vom Talwirt/Hüttschlag

• Kreealm-Wasserfall, Stockham • Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Talwirt

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Zwischen Himmel und Erde Hüttschlag B NP-AUSSTELLU NG ZW ISCH EN HI M M EL UN D ER DE

„Warum gibt es eigentlich Almen und was tun die Menschen dort oben?“ Diese und ähnliche Fragen werden hier beantwortet, denn die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag auf der Alm. Ökologische Zusammenhänge, gegenseitige Einflüsse sowie Nutzen und Problematik werden didaktisch hochwertig präsentiert.

Öffnungszeiten: Sommer:

14.05. - 26.10.2017

täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

Eintritt:

Erwachsene: € 7,00 Kind: € 4,00 (jedes weitere Kind gratis) Gruppen: € 5,00

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Murtal Muhr Der Große Hafner im Murtal bildet den östlichsten Pfeiler im Nationalpark Hohe Tauern. Das Murtal liegt an der Südostabdachung der Hohen Tauern und weist auf Grund dessen eine außergewöhnliche Vegetation, auf sogenannten Trockenstandorten, aus, beispielsweise die Feuerlilie.

• Einzigartige Vorkommen des Himmelsherolds am Großen Hafner • Untere Schwarzsee - Tiefster Hochgebirgssee im Nationalpark Hohe Tauern

IN FOHÜTTE AR SE NHAUS

• Murursprung – Mur-Quellen im Bereich der Stickler-Hütte • Oberer Rotgüldensee und Karwassersee • Einkehrmöglichkeiten: Stickler-Hütte und Rotgüldensee-Hütte

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Nationalfeiertag

Freiraum schenken

Geführte Exkursion am 26. Oktober ’17 Unterwegs im Gasteiner Nassfeld Wie jedes Jahr lädt die Nationalparkverwaltung auch 2017 wieder zu einer geführten Wanderung ein. Der Gasteiner Talschluss ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel. Neben der beeindruckenden Landschaft wartet im Nassfeld auf die Wanderer auch ein spannender Themenweg, der auf verschiedenen Schautafeln die Geologie und Bergbaugeschichte der Region ebenso aufarbeitet wie das Thema Menschen und Wirtschaft oder die Lebensgrundlage Wasser. Kompetente Nationalparkranger erklären entlang des Bachlehrweges interessantes vom Nationalpark Hohe Tauern.

Ort:

Sportgastein

Termine: Treffpunkt: Kosten:

26. Oktober 2017 09:00 Uhr, Parkplatz Sportgastein Rückkehr ca. 15:00 Uhr Kostenlos

Geeignet für Kinder ab 8 Jahren.

Anmeldung: Unbedingt erforderlich – bitte bis spätestens 19. 10. 2017 bei der Nationalparkverwaltung Hohe Tauern, T: +43 (0)6562 / 40849-33

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Anforderung:

Ein Naturgenuss per Gutschein

Exkursionen mit unseren Nationalpark Rangern

Tage in der Natur in Begleitung eines Nationalpark Rangers sind besondere Erlebnisse. Warum also nicht einfach Menschen, die man gerne hat, „Zeit schenken“ und gemeinsam mit ihnen eine exklusiv für sie geführte Tour miterleben? Gerne stellt die Nationalparkverwaltung – abgestimmt auf Ihre Wünsche – Gutscheine für eine Exkursion mit einem Nationalpark Ranger zusammen und berät Sie bei der Tourenauswahl!

Kontakt: +43 (0) 6562 40849-33 Preise:

Je nach Schwierigkeit der ausgewählten Tour für bis zu 20 Personen

Tagestour: € 210,Halbtagestour: € 125, (Vormittag oder Nachmittag, bis zu 4 Stunden)

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Wildniscamp er 2017 me NEU ab Somm N

Termine

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in den Sommerf

nispark Hohe Tauern? Dann ist das Wild Lust auf spannende Tage im National en steh irge en Streifzügen im Hochgeb camp genau das Richtige für dich: Neb en, das Einrichten eines Lagerplatzes unter anderem Wildtierbeobachtung dem Programm. Qualifizierte sowie Übernachtungen im Freien auf pe auf ihrem Weg in die Wildnis. Nationalpark-Ranger begleiten die Grup

vel 1: Lev

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rat-KellerAls Basislager dient die Hof che auf wel l, chta Hütte im Obersulzba Strom, kein et: icht verz jeglichen Luxus e kein und r sse Wa mes kein war Beste Funkverbindungen! Und das nicht fort Kom daran – du wirst diesen vermissen!

Level 2:

Nichts für sc hwache Ner ven! Im Untersulz bachtal heiß t es: Auf Du und Du mit de r Natur! Frag en, wie der perfekte Sch lafplatz einger ichtet wird und wer das Feuer macht , sollten gut überlegt wer den, denn hi er werden die Nächte unte r freiem Him m el im Hochgebirge verbracht.

26.06.2017)

eldeschluss: 24. - 28. Juli (Anm 24.07.2017) (Anmeldeschluss: 21. - 25. August 07.08.2017) (Anmeldeschluss: r be em pt Se . 08 04. Teilnahme ab 12

Jahren

rsonen Innenzahl: 20 Pe Max. Teilnehmer Parkplatz (alles inklusive ab Kosten: € 275,00 ukirchen) Hopffeldboden/Ne für Schulen von ist ab 2017 auch Das Wildniscamp tober buchbar. n September - Ok Mai – Juni und vo e ionen erhalten di Nähere Informat r: n unte TeilnehmerInne

849-33

T: +43 (0) 6562 40

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g@salzburg.gv.a

E-Mail: np.bildun

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Sondertouren Sommer An den Sommerwochenenden finden verschiedene Sondertouren zu ausgewählten Zielen statt.

nde auf den Hochgebirgsru 00er östlichsten 30 tour hat ihren ordernde Berg

Diese Sondertouren sind von Vergünstigungsregeln innerhalb der Nationalpark-Card ausgenommen.

und konditionsf appe führt die ftliche schöne al. Die erste Et rlt ßa Diese landscha ro die G im g rama begleitet t in Hüttschla posantes Pano im Ausgangspunk n ten Ei ei . zw tte Hü Am r Kattowitzer chgebirgsseen. Gruppe bis zu r idyllischen Ho de n , en de m zu s om bi kl Almen Tauern er Tour – von den der der Hohen chlag ab. ste Dreitausen ch tli rte nach Hütts ös r ha de lsc ird Ar e di Tag w er üb gt ei Die Gruppe st Große Hafner.

Allgemeine Hinweise

(für alle Sondertouren gültig): • Diese Touren werden von staatlich geprüften

BergführerInnen durchgeführt und finden nur bei sicheren Witterungsbedingungen statt.

• Alle Touren sind sehr anspruchsvoll, daher sind gute

Kondition und Trittsicherheit unbedingt erforderlich.

• Hunde können bei diesen hochalpinen Exkursionen

nicht mitgeführt werden.

• Ausrüstung:

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Nach der Anmeldung erhalten die TeilnehmerInnen eine Tourenbeschreibung sowie Kleidungs- und Ausrüstungsempfehlungen von der Nationalparkverwaltung.

Anmeldungen in de

r tung Nationalparkverwal forderlich! vorab unbedingt er

849-33 T: +43 (0) 6562-4r)0 oder: 00 Uh (Mo – Fr: 8:00 -12: rg.gv.at bu np.bildung@salz

i eldefristen sind be (Details zu den Anm ) en ieb beschr der jeweiligen Tour

Termin:

24. / 25. 06. 2

017

ttschlag atz Talwirt, Hü chlag :00 Uhr, Parkpl 06 z Talwirt, Hütts : at kt pl un rk r Pa Treffp . um 17:00 Uh ca g nalTa tio 2. Na ur bei der Rückkehr: Tage vor der To 10 ns 9-33 te 84 es 40 ät / sp Bis : +43 (0) 6562 Anmeldung: g Hohe Tauern parkverwaltun für . Zzgl. Kosten 00 pro Person 5, 15 € . gung Kosten: ung und Verpfle Hüttennächtig en on rs 4 Pe l: witzer merInnenzah Talwirt bis Katto Mindestteilneh 1.Tag Parkplatz : ur to ch Ho 2-Tages0 Hm, Anspruchsvolle Hütter, ca. 2.00 im Aufstieg Hm 00 2. Tag 10 Abstieg und 2100 Hm im

Anforderung:

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Sondertouren Sommer Von Nord nach

ur: entlang des r Hütte ihre To rfe do ns ar r über W r artet bei de hließend weite Die Gruppe st pitzl, und ansc ss am e G di m en zu s er es bi er überqu markierten Pfad rl. Den Gletsch rtö g re ie au st M Ab r m zu De bis Bergführer. den Gletscher chaft mit dem Hütte. ils r ke Se r oc de st in Ro n r sene TeilnehmerInne eiden bis zur Es unden e alpinen Grasw die letzten 2 St en eh st se erfolgt über di au sp ag itt n wieder M ne en In nt er lverdie die Teilnehm xi Ta n ei Nach einer woh g in br r. Von Ströden im Abstieg bevo ml. im zurück nach Kr

Termin:

29.

/ 30. 07. 2017

hof Krimml 16:00 Uhr, Bahn Treffpunkt: 0 Uhr 2. Tag ca. 16:0 der NationalRückkehr: r der Tour bei tens 10 Tage vo es ät sp 62 / 40849-33 s Bi 65 ) Tauern: +43 (0 Anmeldung: he Ho g un alt parkverw en für ten, zzgl. Kost on inkl. Taxikos rs Pe o pr 00 € 155, gung Kosten: ung und Verpfle Hüttennächtig 4 Personen l: merInnenzah Mindestteilneh

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Anforderung:

Hochtour auf d

Süd

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Das 3.10 4 m hoc hgelege Maurertö ne rl gehört zu den h alpinen Ü ochbergäng en im Na park Hoh tionale Tauern . Auf der & Südse Nordite bede cken zw Gletsche ei größe rflächen re und kurz Felspass e agen de n Überga ng. Eine wun derbare Hochgeb wanderu irgsng mit a lpinem F lair!

Der markante 3.2 63 m hohe Gipfel ist bereits vom Pa sichtbar und zieht rkplatz gut den Besucher scho n von weiten magis seinen Bann. Ausg ch in angspunkt ist die Finkau, von hier füh Weg hinauf zur Zit rt der tauer Hütte, wo die Gruppe die Nach wird. Am zweiten t verbringen Tag erfolgt der Au fstieg über glaziales und exponierten Pa Gebiet ssagen zum Gipfe l. Bei schönem We man das einmalig tter kann e Panorama auf die Hohen Tauern ge nießen.

Termine:

Treffpunkt:

16. / 17. 09. 2017

15:00 Uhr Parkp

latz Finkau, / Wild

gerlostal Anmeldung: Bis spätestens 10 Tage vor der Tour Nationalparkverw bei der altung Hohe Taue rn: 43 (0)6562 40 849-33 Kosten: € 85,00 pro Pers on, Zzgl. Kosten für Hüttennächtigung, Verp flegung und Taxi Mindestteilnehme rInnenzahl: 4 Personen Anspruchsvolle A 2-Tagestour: 1. Tag: ca. 900 Hm 2.. T 2 Tag: ca. 930 Hm , im Aufstieg und ca. 1800 Hm im Abstieg An A nforderung: Rückkehr:

2. Tag ca. 15:00

Uhr

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Sondertouren Sommer Hochgebirg serlebnis über das Kle etörl

Bei dieser Tage stour startet di e Gruppe früh Weg führt die morgens im M Gruppe von de ühlbachtal. D r Schaunberg zum Gipfel de er alm, vorbei am s Kleetörls. D Hacklsee hina as Kleetörl au und aussichtsr uf f 2. 35 4 m ist ein wun eicher Übergan derschöner g im Grenzve Niedernsill un rlauf zwischen d Uttendorf. N den Gemeind ac h einer ausgie hohen Dreitaus en bigen Rast m ender, geht es it Blick auf die über das Reich in Uttendorf. ensbergkar zu Von hier erfolg r Rudolfshütte t der Abstieg bringt die Gru ins Tal mit de ppe zurück na r Gondel. Ein ch Niedernsill. Taxi

Termine:

Treffpunkt: Rückkehr:

19. 08. 2017

06:00 Uhr, Ba

ca. 15:00 Uhr

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sill

Anmeldung: Bis späteste ns 10 Tage vo Nationalparkv r der Tour be erwaltung Hoh i der e Tauern: 43 (0 )6 562 40849-33 Kosten: € 60,00 pro Pe rson Mindestteiln ehmerInnenz ahl: Anspruchsv 7 Personen olle 2-Tagest our: ca. 600 Hm im Anstieg Anforderung:

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am Unterwegs Ostweg St. Pöltner n ist der St. swanderunge

ochgebirg nnels unter den H lbertauerntu er ik ss la K in E portal des Fe er d in or N ee S m ertaler weg. Vo ei am Amm Pöltner Ost pe und Gruppe vorb ie d on der Grup iti d eg W on K er ch na führt d Je e. en klomm Granatspitz ihr Gipfel er nen Richtung der terlage kann et TeilnehmerIn W ie er d d t n hr vo fü ig al ng ht ac hä ird b ab s Stu angen w , Übergang in eilschaft beg S in es der werden. Der ch el w g ins Tal mit nblickkees, t der Abstie lg fo er . über das Son ill er hi ns n Nieder olfshütte. Vo zurück nach bis zur Rud die Gruppe gt rin b xi Ta Gondel. Ein 017

Termin:

09. 0 17. 06. und

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uerntunnel tal Felberta Uhr, Nordpor 0 :0 05 Treffpunkt: hr i der ca. 18:00 U der Tour be 10 Tage vor Rückkehr: ns te 9-33 es ät 84 Bis sp (0)6562 40 : Anmeldung Tauern: +43 e oh H ng tu kverwal ten) Nationalpar kl. Fahrtkos Person. (in 100,00 pro € sonen Kosten: nzahl: 7 Per tieg) ehmerInne iln te Hm im (Ans st 0 de 40 in 1. M tour: ge Ta lle vo Anspruchs g:

Anforderun

Hoch über der Pasterze Im Schatten des Großglockners, thront der Johannisberg hoch über dem Pasterzengletscher. Der höchste Berg der Nationalparkgemeinde Uttendorf steht als markanter Firndom im Nährgebiet des längsten Gletschers der Ostalpen. Seine Besteigun g ist nicht allzu schwierig und bietet ein besonderes Hochtourenerle bnis. Die Gruppe steigt am ersten Tag von der Franz Josefs Höhe bis zur Oberwalder Hütte auf. Am zweiten Tag erfolgt der Aufstieg auf den Johannisberg.

Termine:

Treffpunkt: R Rück kehr:

26. / 27. 08. und 02. / 03. 09. 2017

13:00 Uhr Parkplatz Ferleiten (gemeinsa me Auffahrt bis zur Franz Josefs Höhe

2. Tag ca. 16:00 Uhr A eldung: Anm Bis spätestens 10 Tage vor der Tour bei der N Nationalparkverwaltung Hohe Tauern: 43 (0)6562 40849-33 Kosten: € 150,00 pro Person, (inkl. Fahrtkoste n) zzgl. Kosten für Hüttenübernachtung u. Verpflegung MindestteilnehmerInnenzahl: 7 Personen Konditionsraubende anspruchsvoll e Hochtour: 1. Tag: ca. 900 Hm, 2. Tag: ca. 930 Hm im Aufstieg und ca. 1800 Hm im Abstieg Anforderung:

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Bergführer Hohe Tauern tiger Partner Bergführer – wich des Nationalparks Innen für individuelle

iführer üften Berg- und Sk Tauern! Ihre staatlich gepr Nationalpark Hohe ierigkeitsgrade im hw Sc rger Be all die en n ur Hochto ung verfüge führerInnenausbild rg Be he er Ho ihr rk zu lpa ich Zusätzl den Nationa wissen betreffend ial ez rerSp füh er rg üb Be en die führerInn Gäste können d un he isc im he te Ein Tauern. Interessier ltung buchen. Nationalparkverwa die er üb ch Innen au erInnenbietet die Bergführ bot diesbezüglich ge An ktives es er tra at nd so Ein be 17 an. Ein ide“ im Sommer 20 Gu ner zu au „T bis ng en ur gu Vereini n Kletterto lches von geführte we , m he am Ho gr rk ro lpa np Woche im Nationa chgebirgstouren Ho n de re en ite ub we ra e ns ein konditio gebot um das bestehende An t nz gä er t, ich re Tauern ität. ute Outdoor Aktiv professionell betre

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Weitere In formatio nen zum Sommera ngebot d „Tauern-G er uide“ fin d e n S ie auf den näch sten Seit en.

uns, mit dir Wir freuen zu sein! unterwegs ereinigung Bergführerv zgau Oberpin 3 660/50 90 15 Telefon +43 at e. id gu rn office@taue uide.at www.tauerng

Bergsteigen ist mehr als ein Sport. Es ist unsere Leidenschaft!

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Bergführer Hohe Tauern Montag >> Schnupperg Kletternachmitta

spannenden Tag am Erlebt mit uns einen e in Euch erste Einblick Fels. Wir vermitteln gen. tei rgs Be s de en die Grundtechnik steht schen Abenteuer Neben dem spieleri d. un rgr rde Vo im it rhe natürlich die Siche

Treffpunkt: Kosten: Gehzeiten:

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13.00 Uhr Gasthof imml Falkenstein in Kr n € 35,00 pro Perso ieg fst Au n mi 10 10 min Abstieg

Für alle Dienstag >> Erste Schritte im E is

Vorbei an den weltbeka nnten Krimmler Wasserfällen fahren wir mit dem Täler Taxi durch das Krimmler Ac hental. Am Krimmler Kees (Gl etscher) wagen wir uns mit Steigeisen und Pickel ins ewige Eis. Nach einem erlebnisre ichen Tag stärken wir uns bei einer zünftigen Jause und machen uns auf den Weg zur ück ins Tal.

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Mindestteilnehmerzahl: Mo-Do ab 4 Personen Fr. ab 5 Personen Anmeldung unter: www.tauernguide.at Telefon +43 660/50 90 153 office@tauernguide.at

Treffpunkt:

8.30 Uhr Parkplatz Krimml gegenüber der Tankst elle Kosten: € 75,00 pro Person Gehzeiten: 2,5h Au fstieg, 2h Abstieg Höhenmeter: 700 hm Aufstieg, 700 hm Ab stie

Touren g

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Mittwoch >> Leichte Klettersteige

Heute steht eine Tour ins Uttendorfer Stubachtal auf dem Programm. Die Seilbahn bringt uns in die landschaftlich beeindruckende Weißsee Gletscherwelt. Nach einer kurzen Wanderung erreichen wir den Einstieg des „Kronprinz Rudolf“ Klettersteigs. Dieser leichte Klettersteig ist ideal für Anfänger und Kinder geeignet.

Donnerstag >> 2-Täler Gletschertrekking 2 Das Täler Taxi bringt uns bis zum Talschluss des Krimmler D Achentals. Von hier führt der Weg vorbei an der WarnsdorA fferhütte hinauf bis zum Gipfel des Gamsspitzel (2888m) – ein genialer Aussichtsberg inmitten der mächtigen Gletscherlandschaft. Nach einer gemütlichen Pause überqueren wir den Gletscher in einer Seilschaft und steigen ins Obersulzbachtal ab, von wo uns das Taxi wieder zurück zum Ausgangspunkt bringt. Wer möchte, nimmt am folgenden Tag den Großvenediger in Angriff und steigt mit dem Bergführer gleich weiter auf zur Kürsingerhütte.

rre Treffpunkt: Tr T Treffpunkt: 9.00 Uhr Parkplatz Talstation Weißsee Gletscherbahnen Enzingerboden Kosten: Gehzeiten:

€ 75,00 pro Person 2h Aufstieg, 1,5h Abstieg

6.45 Uhr Parkplatz Krimml gegenüber der Tankstelle

€ 75,00 pro Person Kosten: K 3h Aufstieg, 3h Abstieg G Gehzeiten: Höhenmeter: 1000 hm Aufstieg, 1000 hm Abstieg

Freitag >> r 3660 m Großvenedige chsten

wir den hö oche besteigen wir H ghlight der W Allss Hi A m). Dazu treffen venediger (3660 oß Gr ingern rs de Kü r, r ge de lzz ur Sa Saallzb 18.00 Uhr auf Auf stag Abend um r. er he nn sc Do et Gl am s ng ns n tu un u h starten wir Rich frü r e de Di in r. he itig hü hütte. Ze el Näher und Nä en wir dem Gipf m ch m Da ko m en zu eis r, St S eig Wilden Kaise pfel reicht vom iten. Au A ssicht am Gi hin zu den Dolom bis r ne ck glo oß Gr n de er stein üb

Kürsingerend 18.00 Uhr Donnerstag Ab g tie fs Au r ge di hütte. Selbstän rson Pe o € 130,00 pr Kosten: Abstieg h 4,5 , ieg fst 5h Au stieg Gehzeiten: ieg, 1700 hm Ab 1100 hm Aufst Höhenmeter:

Treffpunkt:

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Projekttage für Schulen Umweltbildungsangebot für Schulklassen

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ls größtes Schutzgebiet Mitteleuropas hat der Nationalpark Hohe Tauern Umweltbildung – gemeinsam mit Schutz und Forschung – zu seiner wichtigsten Aufgabe gemacht. Im Zeitalter von Konsum und Technik wird versucht, junge Menschen wieder näher an die Natur heranzuführen und für die vernetzten Vorgänge in ihrer Umwelt Verständnis zu schaffen. Mit jahrelanger Erfahrung und hohem persönlichen Engagement begleiten die Nationalpark Ranger Jugendliche während ihrer Schulexkursion oder Projektwoche auf ihrer Entdeckungsreise durch die Hohen Tauern. Sei es im Winter bei einer Skiwoche, die mit Schneeschuhexkursionen im Nationalpark kombiniert wird, bei einer sommerlichen Hüttentour ins Hochgebirge, einem Besuch des ScienceCenters in Mittersill oder der Nationalpark Werkstatt in Hollersbach. Alle Angebote für Schulen sind im Folder „Umweltbildung – im größten Klassenzimmer Österreichs“ zusammengefasst.

Gratisbestellung

des Folders, weitere chung: Informationen und Bu

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49-33 T: +43 (0) 6562-408ode r: Uhr) (Mo – Fr: 8:0 0 -12:00 g.gv.at bur alz @s np.bildung

Auf den folgenden Seiten finden Sie Bildungsangebote für Schulgruppen – sowohl Indoor Angebote wie Nationalparkwerkstatt oder Science Center, als auch Outdoor Exkursionen zu verschiedensten Themen. Damit wir Ihre Wunschtermine bestmöglich berücksichtigen können, ist eine frühzeitige Buchung in der Nationalparkverwaltung nötig - (mindestens 4 Wochen vor dem Termin. Zu Schulschluss und Schulbeginn sind diese rasch ausgebucht).

Nationalparkwerkstatt Hollersbach ck t d „ S o sc h m e

ie Natur”

„Ökologischer Fußabdruck”

4 verschiedene Module buchbar.

stellung über den Dauer pro Modul: 4 Stunden Holunder. Hier erKosten pro Schulkl als Modul buchbar !! asse: € 10 0,fahren Kinder Wissenswertes über die sagenumwobene Pflanze sowie die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten ihrer Blüte und Beeren. Und gleich hinter dem Klausnerhaus, wurde 2015 der „Ökologische Fußabdruck“ eröffnet, in welchem die SchülerInnen alles rund um die Themen Mobilität. Haushalt, Konsum und Ernährung erfahren. Ebenfalls hinter dem Klausnerhaus ist der Hollersbacher Kräutergarten angelegt – er bietet die ganze Vielfalt an Heilpflanzen, Küchenkräutern und Unter dem Motto „So schmeckt die Natur“ befindet sich im Giftpflanzen (mehr dazu auf den nächsten Seiten). Erdgeschoss des Klausnerhauses auch eine Nationalpark AusIm Klausnerhaus in Hollersbach – einem bäuerlichen Wohngebäude aus dem 14. Jahrhundert – befindet sich die Nationalparkwerkstatt. Hier steht der praktische Zugang zur Natur im Mittelpunkt. Das reicht vom „Butter rühren“ bis zu den „Nationalpark Detektiven“ und führt die Kinder in die Welt des Geschmacks, der Kräuter, Bäume, Beeren und Pilze. In der Küche können SchülerInnen gefundene Köstlichkeiten aus der Natur selbst zubereiten.

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Nationalparkwerkstatt Bäume und Waldgeschichten (empfohlen ab der 2. Schulstufe)

Spurensicherung – Nationalparkdetektive

Kultur mit Mund und Händen

Überall in der Natur stößt man auf Spuren. Kinder erkunden bei diesem Modul Tritt- und Fraßspuren, lernen was Losungen und Gewölle sind und entdecken verschiedene Nester und Bauten. In der Werkstatt eignen sich die Kinder das nötige Wissen an, um die Spuren den einzelnen Tieren zuordnen zu können. Danach werden Wald und Wiese mit offenen Augen durchstreift und die verschiedenen Spuren entdeckt, die die Tiere hinterlassen haben.

Mit handbetriebenen Maschinen wird Rahm und Butter selbstständig hergestellt. Die Kinder schlüpfen in die Rolle eines Bauern oder einer Bäuerin und lernen die Bedeutung der Almwirtschaft für das Landschaftsbild kennen.

(empfohlen ab der 4. Schulstufe)

So schmeckt die Natur (empfohlen ab der 4 . Schulstufe)

(empfohlen ab der 2. Schulstufe)

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Bei diesem Modul sind die häufigsten Nadel- und Laubbäume der Hohen Tauern die Lehrer. Die Kinder ertasten Baummodelle, untersuchen die Maserung, begutachten Borken-, Blatt- und Fruchtmodelle. So können sie viel schneller als mit jedem Buch verstehen, was die Bäume voneinander unterscheidet. Die kleinen und größeren Bewohner der Bäume werden den SchülerInnen ebenfalls nähergebracht. Anschließend wird bei einer kurzen Exkursion in der freien Natur das Gelernte verfestigt.

Außerdem wird Schafwolle zu Filz verarbeitet und ein eigener „Schlinta“ erzeugt (was das ist, erfahren die Kinder in der Nationalparkwerkstatt).

Auf einer Wanderung in Wald und Wiese werden wertvolle Pflanzen und Heilkräuter gesammelt. In der Küche der Nationalparkwerkstatt werden diese weiterverarbeitet. Durch die Verkostung von Kräutern, Wildgemüse und Beeren lernen die Kinder die heilenden, würzenden und essbaren Wildpflanzen aus der Nationalparkregion kennen und erfahren deren Funktion im Ökosystem am eigenen Leib. Außerdem sind die hergestellten Tees, Suppen und Aufstriche Köstlichkeiten, die sich niemand entgehen lassen sollte.

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Nationalpark Science Center

Science Center

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cienceCenter werden weltweit als bildungs- und technologiepolitische Instrumente eingesetzt. Sie sensibilisieren die Öffentlichkeit, vor allem die junge Generation, für Wissenschaft und Technik sowie für deren Wechselbeziehung zu Entwicklungen der Gesellschaft. Darüber hinaus schaffen ScienceCenter öffentliche Plätze der Interaktion und Kommunikation. Hier werden Denkprozesse angeregt, Lösungswege angedacht und erprobt. Durch interaktives, informelles Lernen werden naturwissenschaftliche und/oder technische Phänomene im wahrsten Sinn des Wortes „begreifbar“. Im Nationalpark ScienceCenter in Mittersill stehen zwei Laborräume für junge ForscherInnen bereit. Mittels anschaulichen Experimenten, interaktiven Modellen und dem Fachwissen der Nationalpark Ranger erforschen sie Leben und Klima im Hochgebirge, die Geologie des Tauernfensters, u.v.m. >> 8 verschiedene Module buchbar

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>> Dauer pro Modul: 2 Stunden >> Kosten pro Schulklasse: € 100,>> Kosten pro Schulklasse mit Führung durch die NationalparkWelten: € 150,-

Klimaveränderungen verstehen Ein interaktiver Video-Globus der neuesten Generation wurde 2013 im Science Center installiert. Auf dem Globus werden Inhalte zum Thema Klima und Wetter (natürliche Einflussfaktoren, Klimafaktoren, Einfluss des Menschen, Entwicklung, …) visualisiert und animiert.

In mehreren der nachfolgenden Module werden Animationen auf dem VisionGlobe gezeigt. >> 63


Science Center Überleben im Hochgebirge alpine Ökologiefe) (empfohlen ab der 3.

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Schulstu

neit es kräftig. Im Gebirgsmodell sch nd verteilen den Das Relief und der Wi ichmäßig, sondern Schnee aber nicht gle en Muster: mt nach einem bestim Schneehase oder er, elti rm Steinbock, Mu ben unterschiedliSchneehuhn – alle ha ckelt, um den che Strategien entwi ge zu überleben. Winter im Hochgebir er wechseln kalt Aber auch im Somm und trocken sehr und heiß oder feucht . Mit unterschiedrasch und kleinräumig h Tiere und Pflanlichen Tricks haben sic benötigt der So . sst zen daran angepa °C „BetriebstempeAlpenweißling 30-40 n dunkler Körper ratur“. Das erreicht sei l zu Sonnenge nur, wenn er seine Flü t. kel kollektoren anwin

Nationalpark mit offenen Ohre

(empfohlen ab der

5. Schulstufe)

n

Jeder Lebensraum hat seine typische Geräuschkulisse – sei es das Plätsche rn eines Baches, das Rauschen des Windes in den Baumkro nen oder die Laute verschiedener Tiere. Mit Hilfe des Audioturms können aus 80 verschiedenen Möglichkeiten n die Geräusche eines sspeziellen Lebensrau mes zusammeengestellt und ein m e eigene spannend e Geeessschichte dazu erf G unden werden.

Ein Gebirge entsteht

(empfohlen ab der 5. Sch

k rowelltt Mik parks llp a n o io t a N fe) des ufe lstttu 3. Schuls n ab der (empfohle

e er und Lup ld, Mit Kesch aus in Wa in h nächst Im geht es zu r. e ss ans Gewä en Wiese und er verberg ss a W d n u u re wst e n b e le d Bo Kleinst ielzahl von im k c rü sich eine V en. Zu Organism unter esen und eschöpfe G ie d n e rd heue w r Labo gen „Unge op zu riesi sk ro setn ik e M m m m de enzusa nd der Art h c si ern“. Anha ssen ikrowelt la Güte zung der M sse auf die lü h sc k c ü R h . lic n ß e schlie den zieh er und Bö ss ä w e G r de

ulstufe)

Wie sind die Alpen entst anden? Was ist Pangäa?

Vor 60 Millionen Jahren driftete die Afrikanische Platte nordw ärts gegen die Europäische Platte. Durch den Zusammenstoß der Kon tinente wurden Gesteine umgewandelt, ganze Gebirgspakete übereinander ges choben und letztlich der Alpenbogen herausgehoben. Diese Hebung ist bis heu te nicht abgeschlossen. Verschiedene Sandschichten im Auffaltungsmodell ver anschaulichen die Entstehung der Alpen. Durch die unglaubliche Kraft des Wa ssers und der Gletscher wurde unser heu tiges Landschaftsbild geprägt. In ver kleinerter Form werden diese Prozesse in der Erosionswanne nachempfunden.

Gesteine und Mineralien

(empfohlen ab der 5. Schulstufe) Was haben Nussschokolade und die Gesteine der Hohen Tauern gemeinsam? In diesem Modul wird aus Schokolade, Nüssen und Rosinen zuerst ein Erstarrungsgestein erzeugt. Durch langsames Abkühlen entsteht ein „Schoko-Granit“. Im letzten Schritt wird die Geologieschokolade noch unter hohem Druck metamorph geprägt und der Schoko-Gneis entsteht – die Nüsse und Rosinen weisen eine f. eindeutige Schichtung auf.

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Science Center

Höhenstufen – Reise in die Arktis

Wetterküche und Klimalabor

Bei einer Bergtour von den Tälern bis in die höchsten Gletscherregionen des Nationalparks werden sämtliche Klimazonen Mittel- und Nordeuropas durchwandert. Tiere wie der Schneehase oder das Schneehuhn sind während der Eiszeiten aus der Arktis eingewandert.

der KlimaIm Hochgebirge zeichnet sich er ziehen sch wandel sehr deutlich ab. Glet Wege hen mac rze sich zurück, Bergstü Pflanzenund Tier die h auc unpassierbar, erimentExp n nde nne spa Mit iert. welt reag n, Föh en rund um die Wetterelemente und k druc Luft Temperatur, Luftfeuchte, WetterentWind werden die Prozesse der t. ach gem lich tänd vers stehung se im HochDie extremen Klimaverhältnis erklärt, wie nso gebirge werden dabei ebe aerwärKlim der e zess grundlegende Pro wird häre osp iatm -Min CO2 r mung. In eine h wenigen nac t ffek use bha Trei der ar sog Minuten messbar.

(empfohlen ab der 5. Schulstufe)

Anhand des Gebirgsmodells und der Nordhalbkugel werden Tiere und Pflanzen den entsprechenden Höhenstufen und Vegetationszonen zugeordnet.

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ufe)

(empfohlen ab der 5. Schulst

Schneeflocken und Eiswelten

(empfohlen ab der 5.

Schulstufe)

Wasser in allen Aggre gatszuständ den de en prägt die Lebensumwe lt in den Ho ohen oh hen he en Tauern. In gefrorenem Zustand kris isst staltal ta a lllisiert Wasser zu Schne eflocken, Raureif und Eiskristall en aus. In diesem Modul lernen die SchülerIn rIn rI nnen – auch bei einer Ku rzexkursion ins Freie – die hexago nale Strruk ukttur ur der Schnee- und Eiskris talle kennen. Dieses Modul kann nur in den n Wintermonaten gebuch t werde den n..

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Outdoor Exkursionen nzimmer

Die Natur als Klasse

legenheiten, in der Tauern bietet viele Ge Der Nationalpark Hohe he Vielfalt, das lernen. Die naturkundlic und über die Natur zu und menschlichem der von wilder Natur friedliche Nebeneinan ebiet machen den tzg Bedeutung als Schu ne sei ie sow fen haf Sc nten Exkursionsziel rk zu einem interessa Hochgebirgsnationalpa Altersgruppen. für SchülerInnen aller agesexkursionen zu Ganztages- oder Mehrt -, ges lbta Ha che lrei Zah chfolgend wird das stehen zur Auswahl. Na verschiedenen Themen men und mit jeweiliSchulklassen nach The Exkursionsangebot für gelistet. gen Exkursionszielen auf

ter):

mmer und Win Kosten pro Schulklasse (So

68

,Ganztagsexkursionen: € 150 ,Halbtagesexkursionen: € 100 hmittags) nac r ode (max. 4 Stunden, vorerkosten ring Zub r ode rtspo Evt. Zzgl. Tran tenübernachtung zzgl. Bei Mehrtagestouren mit Hüt Essen auf der Hütte. Kosten für Übernachtung und

Die faszinierende Welt der Hochgebirgspflanzen

(empfohlen ab der 3. Schulstufe)

Alpenpflanzen überleben mit oft unsicherem Boden unter den Füßen harte Winter und trockene Sommer. Sie haben sich über Millionen Jahre hinweg an die extremen Lebensbedingungen im Hochgebirge angepasst. Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer Dauer: halbtägig oder ganztägig Jahreszeit: Mai bis August Mögliche Exkursionsziele: • Wildgerlostal, Krimml • Felbertal, Mittersill • Ferleiten/Käfertal, Fusch

Hochgebirgs- und rsion Gletscherexkulst ufe) hu pfohlen ab der 4. Sc

(em

zu hen Tauern gehören Die Gletscher der Ho en, Alp r de erspeichern den größten Süßwass für ten an sserliefer sie sind wichtige Wa d flussen das Klima un ein be e, em yst Flusss Eiszeit ten letz r de t sei aft haben die Landsch maßgeblich geformt. ren direkt in die Welt Gletscherlehrwege füh d , Gletscherschliffe un des Eises – Moränen en ein teln mit ver en ng eiszeitliche Auskolku ssiven Kraft des Eises. Eindruck von der ma chwer bis schwer Schwierigkeit: mittels ägig äg ganzt ig oder mehrt Dauer: Juni bis Oktober Jahreszeit: sziele: Mögliche Exkursion rf do en • Stubachtal, Utt ukirchen Ne tal, ch ba • Obersulz enstraße, Fusch alp ch Ho r kne loc ßg • Gro • Rauris

Wilde Wasser in den Hohen Tauern

(empfohlen ab der 2. Schulst

ufe)

Die größten Gletscher der Ost alpen, die mächtigsten Wasserfälle Euro pas, reißende Gebirgsbäche, stille Bergseen – Wasser tritt im Nationalpark Hohe Tauern auf vielfältige Weise in Erscheinung. Bei dieser Exkursion wird den SchülerInnen die lebensnotwendige Ressou rce in all ihren Erscheinungsformen sowie als vielfältiger Lebensraum näher gebracht. Schwierigkeit: leicht bis mitt elschwer Dau D er: halbtägig oder ganztägig Jahreszeit: Ja J April bis Oktober Mögliche Exkursionsziele: Mö M • Krimmler Wasserfälle, Krim ml • Untersulzbachwasserfall, Neu kirchen • Bachlehrweg, Hollersbach • Wildgerlostal, Krimml • Schödertal, Hüttschlag

Steine und Mineralien S

(empfohlen ab der 4. Schulstufe)

Über Millionen Jahre andauernde geologische Prozesse haben die Gebirgslandschaft der Hohen Tauern mit schroffen Gipfeln, steilen Felswänden und tiefen Gräben geformt. Anhand vielfältig geschichteter Gesteinsablagerungen erklären Nationalpark Ranger, wie die Alpen entstanden sind und wie man durch das „Tauernfenster“ in die erdgeschichtliche Vergangenheit zurückblicken kann. Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer Dauer: halbtägig oder ganztägig Jahres J zeit: Juni bis Oktober Möglic M he Exkursionsziele: • H Habachtal, Bramberg • Geoleh G rweg Untersulzbachtal, Neukirchen • Raurise R r Tal • Großglo G ckner Hochalpenstraße, Fusch

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Outdoor Exkursionen Wildtierbeobachtung

Abenteuert2.aScghulstufe)

(empfohlen ab der 2. Schulstufe)

Für viele Wildtiere ist der Nationalpark Hohe Tauern eines der letzten Rückzugsgebiete in Europa. Stand der Steinbock im 19. Jahrhundert vor seiner Ausrottung, gilt sein Bestand mittlerweile als „gesichert“. Auch der Bartgeier zieht wieder seine Kreise über den Hohen Tauern. Bei einer Wildtierbeobachtung können außerdem Steinadler, Murmeltiere, Gämsen u.v.m. entdeckt werden. Mit Ferngläsern oder Teleskopen können die Tiere beobachtet werden, ohne sie dabei zu stören. Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer Dauer: halbtägig oder ganztägig Jahreszeit: ganzjährig

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Mögliche Exkursionsziele: • Habachtal, Bramberg • Krumltal, Rauris • Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, Großglockner Hochalpenstraße

(empfohlen ab

Walderleben

(empfohlen ab der 2. Schulstufe)

Ein Wald beherbergt eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten, arbeitet als grüne Lunge, schützt Siedlungen vor Naturgefahren, ist Rohstofflieferant, Erholungsgebiet und Abenteuerspielplatz in einem. Gemeinsam mit den Nationalpark Rangern wird der Wald mit allen Sinnen erlebbar gemacht. Verschiedene Baumarten werden ertastet, der Waldboden barfuß erfühlt u.v.m. Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer halbtägig oder ganztägig Dauer: April bis November Jahreszeit: Mögliche Exkursionsziele: • Rauriser Urwald, Rauris • Wiegenwald, Uttendorf • Untersulzbachtal, Neukirchen • Wildgerlostal, Krimml (Thema „Zirbe“)

der

d Du“ mit d hier auf „Du un Schulklassen sin sich den an m t einsam such der Natur. Gem rt Bäche, grillt Wald, durchque Weg durch den Ranger Die Nationalpark am Lagerfeuer,… Verhalten in ige ps für das richt Tip i be da n be ge früchte llen essbare Wild der Natur und ste Geschickte au eb ng Ei lze vor. Pflanzen und Pi un it d das rdern Teamarbe lichkeitsspiele fö it. mmengehörigke Gefühl der Zusa chwer leicht bis mittels Schwierigkeit: nztägig halbtägig oder ga Dauer: r Mai bis Oktobe Jahreszeit: rsionsziele: Mögliche Exku ukirchen ersulzbachtal, Ne • Blausee im Ob , Hollersbach • Bachlehrweg ersill itt M e, • Hinterse

Bergerlebnis mit Hüttennächtigung

(empfohlen ab der 4. Schulstufe)

Hier führt bereits der Anstieg zur Hütte durch verschiedene Höhenstufen und gibt Gelegenheiten, auf Besonderheiten der jeweils vorkommenden Tier- und Pflanzenarten einzugehen. Nach der Übernachtung auf der Schutzhütte kann evt. noch ein kleiner Gipfel bestiegen werden, bevor ins Tal abgestiegen wird. Schwierigkeit: mittelschwer bis schwer Dauer: mehrtägig Jahreszeit: Juni bis September Mögliche Exkursionsziele: • Warnsdorfer Hütte und Zittauer Hütte, Krimml • Fürther Hütte, Hollersbach • Naturfreundehaus Kolm-Saigurn, Rauris • Neubau, Rauris

Almen – Wildes Land in Menschenhan d (empfohlen

ab der 2. Schulst ufe) Die Bewirtschaftun g der Almen ist se it Jahrhunderten wichtiger Be standteil der Land wirtschaft in den Hohen Taue rn. Weitläufige Alm wiesen, traditionelle Zaunfor men, liebevoll gepfl egte Almhütten u.v.m. ze igen, wie der Mens ch das Landschaftsbild ge prägt hat.

Schwierigkeit: lei cht bis mittelschw er Dauer: halbtägig oder ganz tägig Jahreszeit: Juni bis September Mögliche Exkursi M onsziele: • Krimmler Achenta l u. Wildgerlostal, Krimml • Hollersbachtal, Hollersbach • F Felbertal, Mittersill • S Seidlwinkltal, Rauri s • H Hüttwinkltal, Rauri s

Wintererlebnis W

(empfohlen ab der 2. Schulstufe) Mit Schneeschuhen an den Füßen erleben SchülerInnen den Winter abseits des Trubels auf den Skipisten – Raureif an den Bäumen, vereiste Wasserläufe etc. Dabei sind Tritt-, Nest- und Fraßspuren zu entdecken, die viel über das Verhalten der Tiere im Winter verraten. Schwierigkeit: leicht bis schwer halbtägig oder ganztägig Dauer: Dezember bis März Jahreszeit: Mögliche Exkursionsziele: ler Wasserfälle, Sulzbachtäler, Krimm K sbachtal, Wasenmoos, Stubachtal, Holler H Raurisertal, Hüttschlager Talschluss

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Nationalpark Hohe Tauern

Ferienregion NPHT Wien

Siegsdorf

München Münche en

Salzburg g

Kufstein St. Jo St Johann nn n

Taue Tauernradweg Krim Krimml-Salzburg mit Anschluss A Passau

Lof fer e Lofer

Bischofshofen en n

uck sbr Inn

Saalfelden

Kitzbühel el

Ennstal

W örgl g Wörgl Zelll am See

Radstadt Radstad dtt d

Mit Mittersill Bramberg

Impressum

Gerlos

Medieninhaber und Herausgeber: Salzburger Nationalparkfonds, Nationalparkzentrum m 2. OG, 5730 Mittersill, Tel.: +43 (0) 6562 / 40849-0, E-Mail: nationalpark@salzburg.gv.at. Design, Layout, Satz und Umbruch: Mountain Media - Helmut Neumaier, Gries. Alle Preise und Eintritts-Zeitangaben gem. Stand 2016, Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Stand Jänner 2017. Druck: Samsondruck, St. Margarethen Titelfoto: Foto Bauer Saalfelden, Fotos: Archiv Nationalpark Hohe Tauern, Ferdinand Rieder, Christian Berauer, Franz Reifmüller, Foto Faistauer, Gerhard Angerer, Fotolia.de (rashadashurov,

hayo, mizar_21984, carloscastilla, ARochau, blackzheep, Netzer Johannes, XtravaganT, pico, Alexey Potapov, citoxe, Giraphics, Scriblr, jackfrog, markmedcalf).

Kaprun K apru

Gasteinertal steiner st

Krimmll Felbertauern Felbertau F tau au ue ern Großglockner Lienzz

Kärnten Kär rnte nten t Heiligenblut

Nationalparkverwaltung Salzburg Nationalparkzentrum A-5730 Mittersill Telefon: +43 (0) 6562 / 40849-0 E-Mail: nationalpark@salzburg.gv.at www.nationalpark.at

NATUR erLeben 2017  

Sommerprogramm Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

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