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2012

Gesch채ftsbericht


2

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Seite 3

Wichtigste Kennzahlen

Seite 5

Organigramm

Seite 7

Bericht zum Geschäftsverlauf

Seite 9

Prüfungsbericht der Revisionsstelle

Seite 11

Bilanz

Seite 13

Erfolgsrechnung

Seite 15

Anhang zur Jahresrechnung – Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit

Seite 17

Anhang zur Jahresrechnung – Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Seite 21

1. Informationen zur Bilanz

Seite 27

2. Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften

Seite 39

3. Informationen zur Erfolgsrechnung

Seite 43

Kontakt

Seite 45


3

Vorwort

G E S C H ÄT Z T E K U N D I N N E N U N D K U N D E N , G E S C H ÄT Z T E L E S E R I N N E N U N D L E S E R Wir blicken mit Stolz auf das erste Geschäftsjahr der Notenstein Privatbank zurück. Der Start verlief nicht zuletzt dank der grossen Treue unserer Kunden äusserst erfolgreich. Auch konnten wir im ersten Jahr von Notenstein bereits über 1500 Neukunden bei uns willkommen heissen. Wir verstehen dies als grossen Vertrauensbeweis für unsere Kompetenzen im Bereich der Vermögensverwaltung. Gleichzeitig dürften unsere Kunden die Stabilität zu schätzen wissen, die uns unsere Muttergesellschaft Raiffeisen als drittgrösste Bankengruppe der Schweiz mit einem der besten Ratings vermittelt. Konstanz in den Beziehungen mit unseren Kunden und Stabilität sollen auch in Zukunft für unser Bankhaus an erster Stelle stehen. Die Wurzeln der Notenstein Privatbank reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, als St. Galler Kaufleute eine Gesellschaft mit dem Namen «Notenstein» gründeten. Die Inhaber der grossen Leinwand- und Fernhandelshäuser versammelten sich im Haus «zum Nothveststein» zur Beratschlagung in kaufmännischen Angelegenheiten und zum geselligen Beisammensein. Im Jahr 1555 richteten die Notensteiner ihren neuen Gesellschaftssitz im burgähnlichen Haus neben dem Brühltor am Marktplatz in St.Gallen ein. Am Standort dieses ehemaligen Gesellschaftshauses befindet sich heute der Hauptsitz der Notenstein Privatbank. Der Erfolg unseres Bankhauses beruht seit jeher auf Tradition und Innovation: Bestehendes bildet die Basis für Weiterentwicklungen. Eigenständiges Denken und Handeln sind Schlüsselvoraussetzungen für Erfolg in der Vermögensverwaltung. Systematisch modellierte Szenarien, welche die wichtigsten möglichen und denkbaren Entwicklungen aufzeigen, geben Orientierung. In einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld können wir in unserem ersten Geschäftsjahr eine erfreuliche Profitabilität ausweisen. Die Notenstein Privatbank konzentriert ihre Kräfte auf die Vermögensverwaltung und arbeitet entsprechend effizient. Rund 700 Mitarbeitende setzen sich an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz engagiert für die Interessen unserer Kunden ein. Wir freuen uns, auch im neuen Geschäftsjahr für Sie tätig sein zu dürfen.

DR. PIERIN VINCENZ

DR. ADRIAN KÜNZI

Verwaltungsratspräsident,

CEO,

Notenstein Privatbank AG

Notenstein Privatbank AG


4

Dr. Pierin Vincenz (Verwaltungsratspr채sident) und Dr. Adrian K체nzi (CEO).


5

Wichtigste Kennzahlen Beträge in Mio. CHF

NOTENSTEIN AUF EINEN BLICK

2012 Bilanzsumme Erfolg Zinsengeschäft Erfolg Kommissionsgeschäft Erfolg Handelsgeschäft Geschäftsaufwand Jahresgewinn Cost-Income-Ratio Anrechenbare Eigenmittel

3’872 37 100 36 –137 30 74.9 % 320

Kernkapitalquote in Prozent (Tier-I-Ratio) *

19.6 %

Verwaltete Vermögen (AuM) **

20’516

Mitarbeiter (Vollzeitstellen) ** Die Offenlegung der Eigenmittel gemäss FINMA-RS 08-22 wird konsolidiert auf Stufe Raiffeisen Gruppe vorgenommen. ** Inkl. 1741 Asset Management AG.

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.

588


6


7

Organigramm

VERWALTUNGSRAT

INTERNE REVISION

GESCHÄFTSLEITUNG

CORPORATE CENTRE Regulatory Affairs Legal & Compliance Risk Controlling Kommunikation

Privatkunden

Privatkunden

Institutionelle

Schweiz

International

Kunden Schweiz

Services

Informatik

Finanzen

Ostschweiz

Deutschschweiz

Operations

IT-Betrieb

Finanz- /

ZH / Zentralschweiz

Westschweiz

Produkte & Handel

Business-Systeme / Insourcing

Mittelland

Rechnungswesen Kredite

Westschweiz

Reporting /

Südschweiz

Controlling

Portfolio

Personal

Management Investment Centre

100 % - TOCHTER: 1741 ASSET MANAGEMENT AG


8

VERWALTUNGSRAT Dr. Pierin Vincenz Verwaltungsratspräsident Dr. Patrik Gisel Vize-Verwaltungsratspräsident, Mitglied Audit Committee Günter Haag * Präsident Audit Committee

INTERNE REVISION

Heinz Karrer * Maya Salzmann * Mitglied Audit Committee Thomas C. Weissmann *

Interne Revision der Raiffeisen Gruppe Prüfag Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs AG

* Unabhängige Mitglieder des Verwaltungsrates im Sinne der Bestimmungen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA).

GESCHÄFTSLEITUNG

Dr. Adrian Künzi

Dr. Basil Heeb

Chief Executive Officer

Chief Financial Officer

Martin Schenk

Dr. Silvio Hutterli

Leiter Privatkunden Schweiz

Leiter Regulatory Affairs

Dr. Ivan Adamovich

Dr. Hanspeter Wohlwend

Leiter Privatkunden International

Chief Operating Officer

Patrick Revey

Christoph Schwalm

Leiter Institutionelle Kunden Schweiz

Chief Information Officer

Tihomir Katulic Chief Risk Officer


9

Bericht zum Geschäftsverlauf

E R F O LG R E I C H E R S TA R T I N

das Jahr 2012 mit einem Reingewinn von CHF 29.8 Mio.

ANSPRUCHSVOLLEM UMFELD

abschliesst.

Die Banken bewegen sich aktuell in einem Umfeld

Die Bilanz von Notenstein beträgt CHF 3.9 Mrd.

mit zunehmender Regulation, steigenden Kosten und

Das Bankhaus ist sehr gut kapitalisiert: es weist einen

hohem Margendruck. Zudem bleibt auch die Situation

Eigenmitteldeckungsgrad von 245 Prozent auf und eine

an den Finanzmärkten herausfordernd: An den Aktien-

Tier-I-Ratio von 19.6 Prozent. Damit werden bereits

märkten verlief die Entwicklung trotz anhaltend gros-

heute die verschärften Anforderungen nach Basel III

sen politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten wie

erfüllt.

der Staatsschuldenkrise, ausgeprägter Wachstumsschwäche in wichtigen Industrieländern und teilweiser

HOHE KUNDENTREUE

Rezession in Europa zwar überraschend positiv. Die

Die verwalteten Vermögen per Jahresende belaufen

Handelsvolumina bewegten sich allerdings wegen der

sich auf CHF 20.5 Mrd. (inkl. der Tochtergesellschaft

Verunsicherung der Anleger nach wie vor auf tiefem

1741 Asset Management). Nicht nur konnte der an-

Niveau. Die fortgesetzte Tiefzinspolitik der Notenban-

fängliche Abfluss von Kundengeldern gestoppt werden,

ken machte in 2012 festverzinsliche Anlagen unat-

sondern Notenstein konnte bereits 1500 Neukunden

traktiv.

gewinnen. Den Grund für diese positive Entwicklung

In diesem anspruchsvollen Marktumfeld ist die

sehen wir nebst der Anerkennung unserer Vermögens-

Notenstein Privatbank erfolgreich gestartet. Sie zeichnet

verwaltungs- und Anlagekompetenz in den langjäh-

sich bereits im ersten Jahr ihrer operativen Tätigkeit

rigen Beziehungen zwischen den Kunden und ihren

durch grosse Stabilität und Ertragskraft aus. Das Ge-

Ansprechpersonen und im organischen Wachstum der

schäftsjahr 2012 wurde zwar durch die regulatorischen

Privatbank. Den erfolgreichen Start verdanken wir

und strukturellen Veränderungen im Schweizer Privat-

somit sowohl unseren Kundinnen und Kunden als auch

bankenmarkt, das tiefe Zinsniveau und die anhaltende

den vielen langjährigen Mitarbeitern, die für Kontinu-

Zurückhaltung der Kunden geprägt. Trotzdem konnte

ität einstehen.

Notenstein ein erfreuliches Resultat erzielen; der Brut-

Notenstein darf als sehr «schweizerische» Privat-

togewinn beläuft sich auf CHF 46.0 Mio., bei einem

bank betrachtet werden: Rund 70 Prozent der Kunden

Kosten-Ertrags-Verhältnis von 75 Prozent. Die Erträge

(private und institutionelle) sind in der Schweiz domizi-

erreichten CHF 183.3 Mio. unter anderem basierend

liert. Mit 13 regional hervorragend verankerten Nieder-

auf einem Kommissionsertrag von CHF 99.9 Mio. und

lassungen misst Notenstein der geografischen Nähe zu

einem starken Handelsergebnis von CHF 35.6 Mio.

ihren Kunden eine hohe Bedeutung bei. Die Dienst-

Die Ertragsmarge der Privatbank liegt bei 93 bps.

leistungserbringung für ausländische Kunden konzent-

Die Kosten belaufen sich auch wegen verstärkten In-

riert sich auf bedeutende internationale Zielmärkte.

vestitionen in die Risiko- und Kontrollprozesse auf CHF 137.3 Mio. Die Wertberichtigungen und Rückstellungen wurden mit CHF 12.6 Mio. belastet, womit


10

F O K U S AU F D A S K E R N G E S C H Ä F T

Szenarien in die Analyse mit einbezogen werden. Was

Den Übergang von der Kommandit- zur Aktienge-

in einer schweizweiten Werbekampagne kommuniziert

sellschaft hat Notenstein zum Anlass genommen, die

wurde, wird in den Portfolios – unter Berücksichtigung

Organisationsstruktur noch konsequenter auf das

der individuellen Kundenbedürfnisse – konsequent

Kerngeschäft auszurichten. Entsprechend wurde die

umgesetzt.

Organisation so angepasst, dass sie der Kundenzentriertheit gerecht wird: Der nach Regionen aufgeteilte Bereich «Privatkunden Schweiz» hat an Gewicht gewonnen. Abgetrennt und in selbständige Geschäftsfelder umgewandelt wurden das grenzüberschreitende Geschäft mit Privatkunden («Privatkunden International») und die Betreuung von institutionellen Kunden in der Schweiz («Institutionelle Kunden Schweiz»). Die flache Hierarchie ermöglicht eine schlanke Führung und schnelle Entscheidungswege. Neben unserem Kerngeschäft, der individuellen Vermögensverwaltung und Anlageberatung für private und institutionelle Kunden, ist Notenstein weiterhin in der Finanz- und Vorsorgeberatung tätig. Im Bereich der Strukturierten Produkte zählt Notenstein zu den innovativsten Akteuren in der Schweiz. DENKEN IN SZENARIEN Da die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten besonders gross sind, liegt der Fokus der Privatbank Notenstein auf der vorausschauenden Vermögensverwaltung. Notenstein diskutiert mit ihren Kunden anhand von Szenarien mögliche positive und negative wirtschaftliche Entwicklungen und berücksichtigt diese Szenarien bei den Entscheidungen im Rahmen der Vermögensverwaltung. Fundament des «Denken in Szenarien» sind eine gelebte Diskussionskultur und wissenschaftlich fundierte Analysen. Gerade in der heutigen Zeit, in der Vermögenserhalt im Vordergrund steht, müssen gut durchdachte, mitunter auch gefährliche


11

Pr端fungsbericht der Revisionsstelle


12


13

Bilanz Beträge in CHF

AKTIVEN vor Gewinnverwendung 31.12.2012

Vorjahr *

408’341’152

607’128

68’300’000

Forderungen gegenüber Banken

2’039’452’465

6’124’046

Forderungen gegenüber Kunden

148’023’049

Flüssige Mittel Forderungen aus Geldmarktpapieren

Hypothekarforderungen

343’598’000

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen

184’548’778

3’540

Finanzanlagen

543’107’913

8’510’850

Beteiligungen

20’547’885

Sachanlagen

47’593’259

425’850

Rechnungsabgrenzungen

11’727’522

123’514

Sonstige Aktiven

56’942’060

110’755

3’872’182’083

15’905’683

401’122’067

2’105’392

Total Aktiven Total Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften und qualifiziert Beteiligten * Vorjahreszahlen per 31.12.2011 basieren auf der ehemaligen Nettobank AG.

Beträge in CHF

PASSIVEN vor Gewinnverwendung 31.12.2012 Verpflichtungen gegenüber Banken

Vorjahr *

148’008’101

2’417’198’188

112’870

891’770’603

1’489’805

Rechnungsabgrenzungen

18’391’532

344’732

Sonstige Passiven

19’152’593

36’165

Wertberichtigungen und Rückstellungen

20’600’000

176’000’000

20’000’000

20’000’000

137’300’000

137’300’000

Gewinnvortrag / Verlustvortrag

– 6’077’889

–3’223’700

Jahresgewinn /Jahresverlust

29’838’955

–2’854’189

3’872’182’083

15’905’683

37’827’948

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

Reserven für allgemeine Bankrisiken Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserven Davon Reserven aus Kapitaleinlagen

Total Passiven Total Verpflichtungen gegenüber Konzerngesellschaften und qualifiziert Beteiligten * Vorjahreszahlen per 31.12.2011 basieren auf der ehemaligen Nettobank AG.

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


14

Beträge in CHF

AUSSERBILANZGESCHÄFTE vor Gewinnverwendung 31.12.2012

Vorjahr *

Eventualverpflichtungen

90’036’396

Unwiderrufliche Zusagen

20’867’260

10’000

Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen

Verpflichtungskredite

Positive Wiederbeschaffungswerte

8’975’386

Negative Wiederbeschaffungswerte

9’155’765

961’579’582

280’714’963

Derivative Finanzinstrumente

Kontraktvolumen Treuhandgeschäfte * Vorjahreszahlen per 31.12.2011 basieren auf der ehemaligen Nettobank AG.

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


15

Erfolgsrechnung Beträge in CHF

ERTRAG UND AUFWAND AUS DEM ORDENTLICHEN BANKGESCHÄFT vor Gewinnverwendung 2012

Vorjahr *

23’148’332

18’785

5’529’372

110

10’419’360

213’995

Erfolg aus dem Zinsengeschäft Zins- und Diskontertrag Zins- und Dividendenertrag aus Handelsbeständen Zins- und Dividendenertrag aus Finanzanlagen Zinsaufwand Subtotal Erfolg Zinsengeschäft

–2’370’656

– 448

36’726’408

232’442

Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft Kommissionsertrag Kreditgeschäft

100’739

115’001’123

68’098

604’979

–15’792’021

–34’931

Subtotal Erfolg Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

99’914’820

33’167

Erfolg aus dem Handelsgeschäft

35’567’952

878

5’124’259

69’151

2’360

Kommissionsertrag Wertschriften- und Anlagegeschäft Kommissionsertrag übriges Dienstleistungsgeschäft Kommissionsaufwand

Übriger ordentlicher Erfolg Erfolg aus Veräusserung von Finanzanlagen Beteiligungsertrag Liegenschaftenerfolg Anderer ordentlicher Ertrag

6’796’853

203’704

Anderer ordentlicher Aufwand

– 929’570

–133’921

11’063’053

69’783

Personalaufwand

– 93’840’343

–1’579’362

Sachaufwand

– 43’453’891

–1’460’615

–137’294’233

–3’039’977

45’978’000

–2’703’707

Subtotal übriger ordentlicher Erfolg

Geschäftsaufwand

Subtotal Geschäftsaufwand

Bruttogewinn * Vorjahreszahlen für das Jahr 2011 basieren auf der ehemaligen Nettobank AG.

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


16

Beträge in CHF

JAHRESGEWINN vor Gewinnverwendung 2012

Vorjahr *

45’978’000

–2’703’707

– 985’645

–141’950

–13’252’596

31’739’758

–2’845’657

58’000

Steuern

–1’958’804

– 8’532

Jahresgewinn

29’838’955

–2’854’189

Jahresgewinn Bruttogewinn Abschreibungen auf dem Anlagevermögen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste Zwischenergebnis Ausserordentlicher Ertrag Ausserordentlicher Aufwand

* Vorjahreszahlen für das Jahr 2011 basieren auf der ehemaligen Nettobank AG.

Beträge in CHF

GEWINNVERWENDUNG

2012

Vorjahr *

Jahresgewinn

29’838’955

–2’854’189

Gewinnvortrag

– 6’077’889

–3’223’700

Bilanzgewinn

23’761’066

– 6’077’889

Gewinnverwendung Ausschüttungen auf dem Gesellschaftskapital Gewinnvortrag * Vorjahreszahlen für das Jahr 2011 basieren auf der ehemaligen Nettobank AG.

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.

–20’000’000

3’761’066

– 6’077’889


17

Anhang zur Jahresrechnung Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit

A L LG E M E I N E S

GESCHÄFTSFELDER

Raiffeisen Schweiz hat die Nettobank AG, ehemalige

Die Haupttätigkeiten können wie folgt beschrieben

Tochter der Wegelin & Co. Privatbankiers, zu 100 Pro-

werden:

zent am 27. Januar 2012 erworben. Diesem Erwerb wurde die Übertragung des Nicht-US-Geschäfts der Wegelin & Co. Privatbankiers auf die Nettobank AG vorgelagert. Die Übertragung gemäss Art. 69 ff. FusG

– Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden – Anlageberatung für private und institutionelle Kunden

fand am 25. Januar 2012 rückwirkend auf den 1. Januar

– Wertschriften- und Devisenhandel

2012 statt. Danach wurde die Nettobank AG in Noten-

– Betreuung von externen Vermögensverwaltern

stein Privatbank AG umfirmiert. Für das Vorjahr wird

– Kreditgeschäft im Zusammenhang mit dem

daher auf die Zahlen der Nettobank AG abgestützt.

Private Banking

Aufgrund der Übertragung eines Grossteils der Ge-

Mehr als zwei Drittel der Kunden sind in der Schweiz

schäftstätigkeit von Wegelin auf die Nettobank AG

domiziliert. Die Dienstleistungserbringung für aus-

respektive Notenstein ist die Aussagekraft des Vorjah-

ländische Kunden konzentriert sich auf ausgewählte

resvergleichs nicht gegeben; auf Vergleiche mit den

Zielmärkte.

Vorjahreszahlen wird deshalb verzichtet. Notenstein zählt mit 13 Standorten zu den führenden Vermögensverwaltungsbanken der Schweiz. Notenstein besitzt mit der 1741 Asset Management

KOMMISSIONS- UND DIENSTLEISTUNGSGESCHÄFT Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entfällt

AG eine Tochtergesellschaft. Diese entwickelt und

der Hauptteil auf die Vermögensverwaltung und die

verwaltet quantitative Anlagestrategien und bietet wei-

Anlageberatung. Weitere Bestandteile des Dienstleis-

tere Dienstleistungen im Fondsgeschäft an. Die 1741

tungsgeschäftes bilden die Betreuung von externen

Asset Management AG fungiert als Investment Mana-

Vermögensverwaltern und die Dienstleistungen im In-

ger der 1741 Fondspalette, darunter die luxemburgi-

sourcingbereich, welche Notenstein für andere Banken

schen Fondsplattformen 1741 Asset Management Funds

erbringt.

SICAV sowie 1741 Specialised Investment Funds SICAV.

HANDELSGESCHÄFT Notenstein bietet ihren Kunden die Ausführung und Abwicklung sämtlicher banküblicher Handelsgeschäfte an. Zudem betreibt Notenstein einen Handel auf eigene Rechnung in den branchenüblichen Finanzinstrumenten. Beim Handel mit Schuldtiteln auf eigene Rechnung stehen Titel von erstklassigen Emittenten im Vordergrund. Der Handel mit Beteiligungspapieren erfolgt hauptsächlich mit schweizerischen und europäischen


18

Aktien. Der Eigenhandel mit Fremdwährungen wird

Das Corporate Centre Risk Controlling überwacht im

hauptsächlich für die reibungslose Abwicklung des

Rahmen der Risikokontrolle als unabhängige Kon-

Geschäftsverkehrs benötigt und ist auf Sorten und De-

trollfunktion die eingegangenen Risiken der Bank. Es

visen beschränkt, welche einen liquiden Markt auf-

gestaltet adäquate Risikoüberwachungssysteme, setzt

weisen.

diese um und stellt die für die Risikopolitik, die Risikobereitschaft sowie die Risikolimiten notwendigen

KREDITGESCHÄFT

Risikoinformationen bereit. Bei der Überwachung ste-

Notenstein betreibt eine restriktive Kreditpolitik und

hen operationelle Risiken, Markt- und Kreditrisiken

gewährt Lombardkredite gegen leicht handelbare Wert-

im Banken- und Handelsbuch sowie die Liquiditätsri-

papiere in diversifizierten Portfolios als Sicherheit.

siken im Vordergrund.

Entsprechend sind die Belehnungssätze vorsichtig angesetzt und minimieren das Ausfallrisiko. Notenstein

RISIKOMANAGEMENT

betreibt kein eigenständiges Hypothekargeschäft, son-

Der Verwaltungsrat trägt als Organ für Oberleitung,

dern gewährt Hypotheken an grössere Kunden sowie

Aufsicht und Kontrolle die oberste Risikoverantwor-

Mitarbeiter von Notenstein. Die als Hypothekarfor-

tung. Er definiert die Risikobereitschaft und legt, ge-

derungen ausgewiesenen Darlehen sind durch inländi-

stützt darauf, die Risikopolitik fest. Damit konkretisiert

sche Objekte sichergestellt.

er pro Risikokategorie beziehungsweise Geschäftsart die Gesamtlimiten und macht Vorgaben für die Pro-

R I S I K O B E U R T E I LU N G Der bewusste und sorgfältige Umgang mit Risiken stellt

zesse des Risikomanagements und der Risikokontrolle. Er trägt die Verantwortung für die Einrichtung,

eine Grundvoraussetzung für den langfristigen Erfolg

Überwachung und regelmässige Überprüfung einer

des Bankhauses dar. Notenstein legt Wert auf ein um-

angemessenen internen Kontrolle auf der Basis einer

fassendes Risikomanagement für die Bank wie für den

dokumentierten, systematischen Risikoanalyse, welche

Kunden. Die Basis für das Risikomanagement bildet

der Grösse, der Komplexität, der Struktur und dem

die vom Verwaltungsrat festgelegte Risikopolitik, wel-

Risikoprofil der Bank angepasst ist. Der Verwaltungsrat

che er einer periodischen Überprüfung unterzieht.

stellt sicher, dass alle wesentlichen Risiken in der Bank

Im gleichen Zeitabstand definiert er die Risikobereit-

erfasst, begrenzt und überwacht werden.

schaft und die Gesamtlimiten. Der Verwaltungsrat überwacht sowohl die Risiko-

Die Geschäftsleitung trägt die Verantwortung für die Umsetzung der vom Verwaltungsrat erlassenen

lage wie auch die Entwicklung des risikotragenden Ka-

Risikopolitik, macht Vorgaben für die Prozesse des Ri-

pitals quartalsweise, basierend auf dem VR-Risikoreport.

sikomanagements und der Risikokontrolle und kon-

Dieser informiert umfassend über die Risikolage, die

kretisiert die Vorgaben des Verwaltungsrates für jede

Kapitalausstattung, die Einhaltung der Gesamtlimiten

Risikokategorie beziehungsweise Geschäftsart.

und über allfällige Massnahmen.

Das Management der Risiken folgt einem systematischen Prozess mit den Schritten Identifikation, Mes-


19

Anhang zur Jahresrechnung – Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit

sung und Beurteilung, Bewirtschaftung und Überwa-

anerkannte Verfahren. Die Messverfahren und die

chung. Richtlinien und Grundlagen des Risikomanage-

anzuwendenden Parameter sind verbindlich geregelt.

ments werden periodisch auf ihre Angemessenheit

Kreditrisiken werden mittels Value-at-Risk gemessen.

und Wirksamkeit hin überprüft und entsprechend

Auf Gesamtbankebene und für einzelne Teilbücher

angepasst.

werden durch den Verwaltungsrat Rahmenlimiten für das Eingehen von Gegenparteirisiken gesetzt. Die

MARKTRISIKEN

Geschäftsleitung ist verantwortlich für die Ausformu-

Das Marktrisiko ist die Gefahr von Verlusten, die durch

lierung der Einzellimiten und Anlagerichtlinien. Eine

Veränderungen von Marktpreisen auf den gehaltenen

Risikosteuerung wird durch eine sorgfältige Auswahl

Positionen entstehen können.

und gründliche finanzielle Einschätzung der Gegenpar-

Marktrisiken werden mit Value-at-Risk-Modellen,

teien sowie durch eine vorsichtige Strukturierung der

nominellem Exposure und Sensitivitäten gemessen.

Geschäfte und aufmerksame Überwachung gewährleis-

Ergänzend werden Stresstests und Zinssensitivitäten

tet. Die Überwachung der Kreditrisiken erfolgt durch

unter Normal- und Stressszenarien ausgewiesen. Die

das Corporate Centre Risk Controlling.

Bank bewirtschaftet die eigenen Marktrisiken unter

Kredite werden gegen erstklassige, leicht verwert-

Einhaltung der vorgegebenen Limiten. Der Verwal-

bare Sicherheiten oder inländische Grundpfandsicher-

tungsrat legt die Gesamtlimiten fest und die Geschäfts-

heiten gewährt. Ungedeckte (Blankokredite) oder

leitung definiert darauf aufbauend die Anlagericht-

nicht kurant gedeckte Kredite werden in begründeten

linien. Die Überwachung der Marktrisiken erfolgt durch

Ausnahmefällen bewilligt.

das Corporate Centre Risk Controlling. Notenstein hält keine wesentlichen Positionen in

L I Q U I D I TÄT S R I S I K E N

derivativen Instrumenten auf eigene Rechnung. In

Das Liquiditätsrisiko ist die Gefahr, dass die Bank ih-

wenig liquiden Märkten wird kein Handel auf eigene

ren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen

Rechnung betrieben.

kann. Messung, Steuerung und Überwachung der Liqui-

KREDITRISIKEN

ditätsrisiken erfolgen mittels anerkannter Kennzahlen.

Das Kreditrisiko ist die Gefahr von Verlusten, die dar-

Das Treasury bewirtschaftet die Liquidität der Bank.

aus entstehen können, dass Kunden und andere Gegen-

Der Verwaltungsrat setzt die entsprechenden Rahmen-

parteien ihre vertraglich vereinbarten Zahlungen nicht

limiten. Notenstein überwacht die Liquiditätsrisiken

im erwarteten Mass leisten.

laufend.

Notenstein beschränkt das Kreditrisiko durch die

Notenstein verfügt über hohe liquide Mittel, welche

Genehmigungspflicht von Gegenparteien im Interban-

die vorgeschriebenen Mindestanforderungen der Eid-

kenmarkt und bei indirekten Gegenparteien (Broker,

genössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) deutlich

Clearing- und Depotstellen). Die Messung und die Be-

übertreffen.

wertung der Kreditrisiken erfolgen durch angemessene,


20

O P E R AT I O N E L L E R I S I K E N Operationelle Risiken beinhalten die Gefahr von finanziellen Verlusten sowie Compliance- und Reputationsrisiken, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen, Mitarbeitern, ITSystemen, Gebäuden und Anlagen oder als Folge externer Ereignisse oder Einwirken von Dritten eintreten können. Die Risikobewertung erfolgt unter Berücksichtigung bestehender risikoreduzierender Massnahmen nach Vorgaben der Geschäftsleitung. Die Vermeidung beziehungsweise Reduktion operationeller Risiken erfolgt primär am Ort ihrer Entstehung. Die Risikobewirtschaftung beinhaltet auch die Definition und Umsetzung von Kontrollen. Es wird auf ein angemessenes Verhältnis zwischen der erwarteten risikoreduzierenden Wirkung einer Massnahme und deren Kosten geachtet. Verfügbarkeitskritische Prozesse werden mittels Notfall- und Katastrophenvorsorgeplanung abgesichert. Notenstein verfügt über ein internes Regelwerk sowie ein gut ausgebautes Kontrollsystem, mit dem die operationellen Risiken begrenzt und überwacht werden. AU S L A G E R U N G V O N G E S C H Ä F T S B E R E I C H E N (OUTSOURCING) Die Notenstein Privatbank AG hat keine Geschäftsbereiche ausgelagert. M I TA R B E I T E N D E Per Ende 2012 beschäftigt Notenstein 663 (Vorjahr: 9) Personen. Dies entspricht teilzeitbereinigt 588 (Vorjahr: 7) Vollzeitstellen.


21

Anhang zur Jahresrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

A L LG E M E I N E G R U N D S ÄT Z E

Die für die Bilanz wichtigsten Fremdwährungen wurden

Die Buchführungs-, Bilanzierungs- und Bewertungs-

zu folgenden Bilanzstichtagskursen umgerechnet:

grundsätze richten sich nach den obligationenrechtlichen, bankengesetzlichen und statutarischen Bestimmungen

Währung

sowie nach den Richtlinien der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA). Raiffeisen Schweiz, die Muttergesellschaft von

31.12.12

31.12.11

EUR

1.206

1.214

GBP

1.488

1.453

USD

0.915

0.935

Notenstein, publiziert in einem separaten Geschäftsbericht die konsolidierte Jahresrechnung der Raiffeisen

F LÜ S S I G E M I T T E L , F O R D E R U N G E N

Gruppe. Im Gegensatz zu einem nach True-and-Fair-

AU S G E L D M A R K T PA P I E R E N , PA S S I V G E L D E R

View-Prinzip erstellten Abschluss kann der Einzelab-

Die Bilanzierung erfolgt zum Nominalwert beziehungs-

schluss durch stille Reserven beeinflusst sein.

weise zum Anschaffungswert. Der noch nicht verdiente Diskont auf Geldmarktpapieren sowie Agios und Dis-

KONSOLIDIERUNG

agios auf eigenen Anleihen werden über die Laufzeit

Notenstein wird zusammen mit der Tochtergesellschaft,

abgegrenzt.

1741 Asset Management AG, im Rahmen der Raiffeisen Gruppe voll konsolidiert.

FORDERUNGEN GEGENÜBER BANKEN U N D K U N D E N , H Y P OT H E K A R F O R D E R U N G E N

E R FA S S U N G D E R G E S C H Ä F T S V O R FÄ L L E

Die Bilanzierung erfolgt zum Nominalwert. Zinserträ-

Alle bis zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Geschäfts-

ge werden periodengerecht abgegrenzt. Forderungen,

vorfälle werden tagfertig erfasst und gemäss den fest-

bei welchen es die Bank als unwahrscheinlich erachtet,

gelegten Bewertungsgrundsätzen in der Bilanz und der

dass der Schuldner seinen vertraglichen Verpflich-

Erfolgsrechnung bewertet. Die Bilanzierung der abge-

tungen vollumfänglich nachkommen kann, gelten als

schlossenen, aber noch nicht erfüllten Kassageschäfte

gefährdet. Gefährdete Forderungen werden ebenso wie

erfolgt nach dem Abschlusstagprinzip.

allfällige Sicherheiten zum Liquidationswert bewertet. Für gefährdete Forderungen werden Einzelwert-

F R E M D WÄ H R U N G E N

berichtigungen gebildet. Diese basieren auf regelmäs-

Forderungen und Verpflichtungen sowie Bargeldbe-

sigen Analysen der einzelnen Kreditengagements

stände in fremden Währungen werden zum Tageskurs

unter Berücksichtigung der Bonität des Schuldners

des Bilanzstichtages umgerechnet. Die aus der Bewer-

beziehungsweise des Gegenparteirisikos sowie des ge-

tung resultierenden Kursgewinne und Kursverluste

schätzten netto realisierbaren Veräusserungswertes

werden unter der Position «Erfolg aus dem Handels-

der Deckungen. Falls die Rückführung der Forderung

geschäft» ausgewiesen. Fremdwährungstransaktionen

ausschliesslich von der Verwertung der Sicherheiten

während des Jahres werden zum Kurs des Transaktions-

abhängig ist, wird der ungedeckte Teil vollumfänglich

zeitpunktes umgerechnet.

wertberichtigt.


22

Zinsen und entsprechende Kommissionen, die mehr

Erhaltene oder bezahlte Gebühren aus dem Darle-

als 90 Tage fällig sind, gelten als überfällig. Bei Konto-

hensgeschäft mit Wertschriften werden als Kommis-

korrentkrediten gelten Zinsen und Kommissionen

sionsertrag beziehungsweise Kommissionsaufwand

als überfällig, wenn die erteilte Kreditlimite mehr als

periodengerecht verbucht. Notenstein betreibt kein

90 Tage überschritten ist. Die Ausbuchung einer For-

Security Lending mit Beständen aus Kundendepots.

derung erfolgt spätestens dann, wenn ein Rechtstitel den Abschluss des Verwertungsverfahrens bestätigt. Gefährdete Forderungen werden wieder als voll-

PENSIONSGESCHÄFTE MIT WERTSCHRIFTEN (REPURCHASE- UND REVERSE-REPURCHASE-

wertig eingestuft, das heisst die Wertberichtigung auf-

GESCHÄFTE)

gelöst, wenn die ausstehenden Kapitalbeträge und

Mit einer Verkaufsverpflichtung erworbene Wertschrif-

Zinsen wieder fristgerecht gemäss den vertraglichen

ten (Reverse-Repurchase-Geschäfte) und Wertpapiere,

Vereinbarungen bezahlt und weitere Bonitätskriterien

die mit einer Rückkaufsverpflichtung veräussert wurden

erfüllt werden.

(Repurchase-Geschäfte), werden als gesicherte Finan-

Alle Wertberichtigungen werden unter der Posi-

zierungsgeschäfte betrachtet und zum Wert der erhalte-

tion «Wertberichtigungen und Rückstellungen» aus-

nen oder gegebenen Barhinterlage inklusive aufgelau-

gewiesen.

fener Zinsen erfasst. Erhaltene und gelieferte Wertpapiere werden nur

DARLEHENSGESCHÄFTE MIT WERTSCHRIFTEN

dann bilanzwirksam erfasst beziehungsweise ausge-

(SECURITIES-LENDING- UND -BORROWING-

bucht, wenn die Kontrolle über die vertraglichen Rechte

GESCHÄFTE)

abgetreten wird, welche diese Wertschriften beinhalten.

Darlehensgeschäfte mit Wertschriften werden zum Wert

Die Marktwerte der erhaltenen oder gelieferten Wert-

der erhaltenen oder gegebenen Barhinterlage inklusive

schriften werden täglich überwacht, um gegebenenfalls

aufgelaufener Zinsen erfasst.

zusätzliche Sicherheiten bereitzustellen und einzufor-

Geborgte oder als Sicherheit erhaltene Wertschriften werden nur dann bilanzwirksam erfasst, wenn Noten-

dern. Der Zinsertrag aus Reverse-Repurchase-Geschäf-

stein die Kontrolle über die vertraglichen Rechte er-

ten und der Zinsaufwand aus Repurchase-Geschäften

langt, welche diese Wertschriften beinhalten. Ausge-

werden über die Laufzeit der zugrunde liegenden Trans-

liehene und als Sicherheit bereitgestellte Wertschriften

aktion periodengerecht abgegrenzt.

werden nur dann aus der Bilanz ausgebucht, wenn Notenstein die mit diesen Wertschriften verbundenen

H A N D E L S B E S TÄ N D E I N W E R T S C H R I F T E N U N D

vertraglichen Rechte verliert. Die Marktwerte der

E D E L M E TA L L E N

geborgten und ausgeliehenen Wertschriften werden

Die Handelsbestände werden zum Fair Value bewer-

täglich überwacht, um gegebenenfalls zusätzliche

tet. Positionen, für welche kein repräsentativer Markt

Sicherheiten bereitzustellen oder einzufordern.

existiert, werden nach dem Niederstwertprinzip bilanziert. Sowohl die aus dieser Bewertung resultierenden


23

Anhang zur Jahresrechnung – Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Gewinne und Verluste als auch die während der Pe-

fungen abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger

riode realisierten Gewinne und Verluste werden als

Abschreibungen. Die Beteiligungen können stille Re-

«Erfolg aus dem Handelsgeschäft» ausgewiesen. Zin-

serven enthalten.

sen und Dividenden auf Handelsbeständen werden als «Zins- und Dividendenertrag aus dem Handelsge-

SACHANLAGEN

schäft» unter der Position «Erfolg aus dem Zinsenge-

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zu-

schäft» verbucht.

züglich wertvermehrender Investitionen bilanziert und

Die Edelmetallbestände werden zu Marktwerten am Bilanzstichtag bewertet. Ist ausnahmsweise kein

linear über ihre geschätzte Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

Fair Value verfügbar, erfolgt die Bewertung zum Niederstwertprinzip.

Liegenschaften Um- und Einbauten in gemieteten

maximal 66 Jahre maximal 15 Jahre

FINANZANLAGEN

Räumlichkeiten

Anlagen ausserhalb des Handelsbestandes werden

Software, EDV-Hardware

maximal 3 Jahre

nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Es wird mo-

Mobiliar und Einrichtungen

maximal 8 Jahre

natlich eine Marktbewertung vorgenommen mit

Sonstige Sachanlagen

maximal 5 Jahre

entsprechender Buchung der Mehr- bzw. Minderwerte über die Erfolgsrechnung in der Position «anderer

Kleininvestitionen werden direkt über den Geschäfts-

ordentlicher Aufwand» resp. «anderer ordentlicher

aufwand verbucht. Umfassende, wertvermehrende Re-

Ertrag».

novationen werden aktiviert, während Unterhalt und

Die aus dem Kreditgeschäft übernommenen Liegenschaften und Beteiligungen, die zur Wiederveräus-

Reparaturen als Aufwand ausgewiesen werden. Die Sachanlagen können stille Reserven enthalten.

serung bestimmt sind, werden unter den Finanzanla-

Liegenschaften und Anlagen im Bau werden erst ab dem

gen ausgewiesen und nach dem Niederstwertprinzip

Zeitpunkt abgeschrieben, ab dem sie genutzt werden.

bewertet. Als Niederstwert gilt der tiefere von Anschaffungswert und Liquidationswert.

Die Sachanlagen werden auf ihre Werthaltigkeit überprüft, wenn Ereignisse oder Umstände Anlass zur Vermutung geben, dass der Buchwert nicht mehr

BETEILIGUNGEN

werthaltig ist. Eine allfällige Wertbeeinträchtigung

Unter den Beteiligungen werden alle Aktien und an-

wird über die Position «Abschreibungen auf dem An-

dere Beteiligungspapiere von Unternehmen, die mit

lagevermögen» erfolgswirksam verbucht. Falls sich

der Absicht dauernder Anlage gehalten werden, unab-

bei der Überprüfung der Werthaltigkeit einer Sachan-

hängig des stimmberechtigten Anteils ausgewiesen.

lage eine veränderte Nutzungsdauer ergibt, wird der

Ferner werden hier sämtliche Beteiligungen an Gemein-

Restbuchwert planmässig über die neu festgelegte Nut-

schaftseinrichtungen bilanziert. Die Bewertung erfolgt

zungsdauer abgeschrieben.

nach dem Anschaffungswertprinzip, das heisst Anschaf-


24

VORSORGEVERPFLICHTUNGEN

W E R T B E R I C H T I G U N G E N U N D R Ü C K S T E L LU N G E N

Die Vorsorgeeinrichtung für die Mitarbeiter der No-

Für alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken werden

tenstein ist in einer eigenen Stiftung, Katharinen Pen-

nach dem Vorsichtsprinzip Einzelwertberichtigungen

sionskasse I, zusammengefasst. Die Bank trägt die

und Rückstellungen gebildet. Die übrigen Rückstellun-

Kosten der beruflichen Vorsorge sämtlicher Mitarbeiter

gen können stille Reserven enthalten.

sowie deren Hinterbliebenen aufgrund der gesetzlichen Vorschriften. Es besteht das Beitragsprimat. Organi-

R E S E R V E N F Ü R A L LG E M E I N E B A N K R I S I K E N

sation, Geschäftsführung und Finanzierung der Vorsor-

Die Bildung von Reserven für allgemeine Bankrisiken

gepläne richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften,

ist möglich. Diese sind in Übereinstimmung mit den

der Stiftungsurkunde sowie dem geltenden Vorsorge-

Rechnungslegungsvorschriften vorsorglich gebildete

reglement. Die Arbeitgeberbeiträge werden im Perso-

Reserven zur Absicherung gegen latente Risiken im

nalaufwand verbucht.

Geschäftsgang der Bank. Diese Reserven werden im

Im Jahre 2009 wurde die Katharinen Pensionskas-

Sinn von Art. 18 lit. b ERV als Eigenmittel angerechnet

se II, eine zusätzliche teilautonome überobligatorische

und sind nicht versteuert (siehe Tabelle «Wertberichti-

Vorsorgeeinrichtung, errichtet. Dabei kann das über-

gungen und Rückstellungen» im Anhang).

obligatorisch zu versichernde Jahresgehalt individuell und ohne Berücksichtigung einer Mindestverzinsung

E V E N T U A LV E R P F L I C H T U N G E N , U N W I D E R R U F -

angelegt werden. Nebst der Generierung von neuen

L I C H E Z U S A G E N , E I N Z A H LU N G S - U N D N A C H -

Einkaufsmöglichkeiten hat der Versicherte auch die

SCHUSSVERPFLICHTUNGEN

Wahl, bei der Pensionierung die Kapitalauszahlung zu

Der Ausweis unter den Ausserbilanzgeschäften er-

wählen oder eine Rente zu beziehen.

folgt zum Nominalwert. Für absehbare Risiken werden

Die Ermittlung der tatsächlichen wirtschaftlichen

Rückstellungen gebildet.

Auswirkungen aus Vorsorgeverpflichtungen basiert auf den nach Swiss GAAP FER 26 erstellten Jahresrech-

D E R I VAT I V E F I N A N Z I N S T R U M E N T E

nungen der Personalvorsorgeeinrichtungen. Es wird

Handelsgeschäfte: Die Bewertung aller derivativen Fi-

beurteilt, ob aus Sicht der Bank aus der allfälligen

nanzinstrumente erfolgt zum Fair Value (mit Ausnahme

Unter- oder Überdeckung der Vorsorgeeinrichtungen

der Derivate, die im Zusammenhang mit Absiche-

wirtschaftliche Risiken oder wirtschaftlicher Nutzen

rungstransaktionen verwendet werden). Sie werden als

erwachsen könnten.

positive oder negative Wiederbeschaffungswerte unter

Ein allfälliger wirtschaftlicher Nutzen oder beste-

den «Sonstigen Aktiven» resp. «Sonstigen Passiven» bi-

hende Arbeitgeberbeitragsreserven werden nicht ak-

lanziert. Der Fair Value basiert auf Marktkursen, Preis-

tiviert, für wirtschaftliche Risiken werden hingegen

notierungen von Händlern, Discounted-Cashflow- und

Rückstellungen in der Bilanz gebildet.

Optionspreis-Modellen. Bei Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten, welche zu Handelszwecken eingegangen werden, wird der realisierte Erfolg über


25

Anhang zur Jahresrechnung – Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

die Rubrik «Erfolg aus dem Handelsgeschäft» verbucht. Der Erfolg aus der kommissionsweisen Emission von Strukturierten Produkten wird in der Position «Erfolg aus dem Handelsgeschäft» ausgewiesen. Die Bank setzt ausserdem derivative Finanzinstrumente im Rahmen des Asset and Liability Managements zur Steuerung von Zinsänderungsrisiken ein. STEUERN Die Steuern werden aufgrund des Ergebnisses des Berichtsjahres berechnet und verbucht. ÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR Das Berichtsjahr stellt das erste Geschäftsjahr von Notenstein dar. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber der Eröffnungsbilanz (Vorjahr Nettobank AG) an die Grundsätze der Muttergesellschaft Raiffeisen Schweiz angepasst. Die Auswirkungen auf das Periodenergebnis sind nicht wesentlich. E R E I G N I S S E N A C H D E M B I L A N Z S T I C H TA G Bis zum Zeitpunkt der Erstellung der Jahresrechnung haben sich keine wesentlichen, per 31. Dezember 2012 bilanzierungs- und / oder im Anhang offenlegungspflichtigen Ereignisse ergeben.


26


27

1. Informationen zur Bilanz Beträge in tausend CHF

1.1 ÜBERSICHT DER DECKUNGEN VON AUSLEIHUNGEN UND AUSSERBILANZGESCHÄFTEN 1. 1 .1 Ü B E R S I C H T N A C H D E C K U N G E N – AU S L E I H U N G E N

hypothekarische

andere

ohne

Deckung

Deckung

Deckung

Total

112’601

35’422

148’023

306’881

1’200

308’081

Büro- und Geschäftshäuser

10’880

10’880

Gewerbe und Industrie

24’637

24’637

Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen Wohnliegenschaften

Übrige Total Ausleihungen im Berichtsjahr Total Ausleihungen im Vorjahr

342’398

112’601

36’622

491’621

1. 1 .2 Ü B E R S I C H T N A C H D E C K U N G E N – AU S S E R B I L A N Z

hypothekarische

andere

ohne

Deckung

Deckung

Deckung

Total

Eventualverpflichtungen

88’499

1’538

90’037

Unwiderrufliche Zusagen

10’849

10’018

20’867

Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen

Verpflichtungskredite

Total Ausserbilanz im Berichtsjahr

99’348

11’556

110’904

Total Ausserbilanz im Vorjahr

10

10

1. 1 .3 A N G A B E N Z U G E FÄ H R D E T E N F O R D E R U N G E N

Geschätzte Verwertungs-

Gefährdete Forderungen im Berichtsjahr Gefährdete Forderungen im Vorjahr

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.

Brutto-

erlöse der

Netto-

Einzelwert-

schuldbetrag

Sicherheiten

schuldbetrag

berichtigung

2’456

1’256

1’200

1’200


28

Beträge in tausend CHF

1.2 AUFGLIEDERUNG DER HANDELSBESTÄNDE IN WERTSCHRIFTEN UND EDELMETALLEN, DER FINANZANLAGEN UND BETEILIGUNGEN 1. 2 .1 H A N D E L S B E S TÄ N D E I N W E R T S C H R I F T E N U N D E D E L M E TA L L E N

Schuldtitel Börsenkotierte Nicht börsenkotierte Beteiligungstitel Davon eigene Beteiligungstitel Edelmetalle Total Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Davon repofähige Wertschriften gemäss Liquiditätsvorschriften

Berichtsjahr

Vorjahr

142’183

133’188

8’995

32’201

4

10’164

184’548

4

23’810

1. 2 .2 F I N A N Z A N L A G E N

Buchwert

Fair Value

Berichtsjahr

Vorjahr

Berichtsjahr

Vorjahr

529’745

8’511

535’768

8’511

529’745

8’511

535’768

8’511

10’779

10’780

584

609

2’000

2’000

543’108

8’511

549’157

8’511

434’994

6’929

439’717

6’929

Berichtsjahr

Vorjahr

ohne Kurswert

20’548

Total Beteiligungen

20’548

Schuldtitel Davon mit Halteabsicht bis Endfälligkeit Davon nach Niederstwertprinzip bewertet Beteiligungstitel Davon qualifizierte Beteiligungen Edelmetalle Liegenschaften Total Finanzanlagen Davon repofähige Wertschriften gemäss Liquiditätsvorschriften

1. 2 .3 B E T E I L I G U N G E N

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


29

1. Informationen zur Bilanz

Beträge in tausend CHF

1.3 ANGABEN ZU WESENTLICHEN BETEILIGUNGEN

Berichtsjahr Firmenname, Sitz

Geschäftstätigkeit

Vorjahr

Kapital

Quote

Kapital

Quote

5’000

100 %

Unter den Beteiligungen bilanziert: 1741 Asset Management AG, St. Gallen

Asset Management / Fondsgeschäfte

Beträge in tausend CHF

1.4 ANLAGESPIEGEL

Berichtsjahr Bisher aufgeAnschaffungs-

laufene Ab-

Buchwert

wert

schreibungen

Ende Vorjahr

Investitionen

Desinvestitionen

Abschreibungen

Berichtsjahr

Mehrheitsbeteiligungen

20’000

20’000

Minderheitsbeteiligungen

686

–138

548

20’686

–138

20’548

Buchwert Ende

Beteiligungen

Total Beteiligungen

Sachanlagen Liegenschaften Bankgebäude *

46’000

–173

45’828

Andere Liegenschaften

100

– 40

60

2’014

– 553

1’522

Übrige Sachanlagen Objekte im Finanzierungsleasing Übriges

610

–244

366

–122

244

Total Sachanlagen

710

–284

426

48’014

– 847

47’593

* Erwerb der Bankgebäude von Wegelin & Co. im 4. Quartal 2012.

1. 4 .1 B R A N D V E R S I C H E R U N G S W E R T E

Berichtsjahr Brandversicherungswert der Liegenschaften

50’915

Brandversicherungswert der übrigen Sachanlagen

27’245

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


30

Beträge in tausend CHF

1.5 SONSTIGE AKTIVEN UND SONSTIGE PASSIVEN

Berichtsjahr

Vorjahr

Sonstige

Sonstige

Sonstige

Sonstige

Aktiven

Passiven

Aktiven

Passiven

Wiederbeschaffungswert aus derivativen Finanzinstrumenten Kontrakte als Eigenhändler Handelsbestände

Bilanzstrukturmanagement

250

Kontrakte als Kommissionär

8’975

8’906

Total derivative Finanzinstrumente

8’975

9’156

748

9’400

111

32’162

550

17

47

Indirekte Steuern Abrechnungskonten Nicht eingelöste Coupons, Kassenobligationen und Obligationenanleihen Übrige Aktiven und Passiven

15’040

36

Total Sonstige Aktiven und Sonstige Passiven

56’942

19’153

111

36

Beträge in tausend CHF

1.6 ZUR SICHERUNG EIGENER VERPFLICHTUNGEN VERPFÄNDETE ODER ABGETRETENE AKTIVEN SOWIE AKTIVEN UNTER EIGENTUMSVORBEHALT 1. 6 .1 V E R P FÄ N D E T E O D E R A B G E T R E T E N E A K T I V E N S O W I E A K T I V E N U N T E R E I G E N T U M S V O R B E H A LT, O H N E DARLEHENSGESCHÄFTE UND PENSIONSGESCHÄFTE MIT WERTSCHRIFTEN

Berichtsjahr Forderungs-

Vorjahr Forderungs-

betrag

davon

betrag

davon

resp. Buchwert

beansprucht

resp. Buchwert

beansprucht

10’000

275’949

3’573

416

286’365

3’573

Verpfändete Aktiven Forderungen aus Geldmarktpapieren Finanzanlagen Sachanlagen / Sonstige Aktiven (Kautionen) Total verpfändete Aktiven

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


31

1. Informationen zur Bilanz

1. 6 .2 A N G A B E N B E Z Ü G L I C H D A R L E H E N S - U N D P E N S I O N S G E S C H Ä F T E N M I T W E R T S C H R I F T E N

Buchwert der Forderungen aus Barhinterlagen in Securities-Borrowing- und Reverse-Repurchase-Geschäften Buchwert der Verpflichtungen aus Barhinterlagen in Securities-Lending- und Repurchase-Geschäften

Berichtsjahr

Vorjahr

515’100

30’360

30’383

30’383

515’330

30’383

Buchwert der in Securities Lending ausgeliehenen oder in Securities Borrowing als Sicherheit gelieferten sowie in Repurchase-Geschäften transferierten Wertschriften im eigenen Besitz Davon mit uneingeschränktem Recht zur Weiterveräusserung oder Verpfändung Fair Value der in Securities Lending als Sicherheiten oder durch Securities Borrowing geborgten oder durch ReverseRepurchase-Geschäfte erhaltenen Wertschriften, bei denen das Recht zur Weiterveräusserung oder Weiterverpfändung uneingeschränkt eingeräumt wurde Fair Value der davon wieder verkauften oder verpfändeten Wertschriften

Beträge in tausend CHF

1.7 VERPFLICHTUNGEN GEGENÜBER EIGENEN VORSORGEEINRICHTUNGEN 1. 7 .1 A L LG E M E I N Das Personal von Notenstein Privatbank AG ist bei der Katharinen Pensionskasse I und II versichert. Die Leistungen der Pensionskasse werden aufgrund der geleisteten Beiträge berechnet (beitragsorientiert). Sämtliche Mitarbeiter sind ab dem gesetzlich festgelegten BVG-Mindestjahreslohn versichert und damit anspruchsberechtigt. Die Prämien der beruflichen Vorsorge werden zu mehr als der Hälfte vom Arbeitgeber getragen. Es bestehen keine zusätzlichen Verpflichtungen des Arbeitgebers zu weiteren Leistungen. Für die überobligatorische Vorsorge besteht die Katharinen Pensionskasse II, welche eine individuelle Anlagestrategie ermöglicht.

1. 7 .2 V E R P F L I C H T U N G E N G E G E N Ü B E R E I G E N E N V O R S O R G E E I N R I C H T U N G E N

Berichtsjahr

Vorjahr

4’390

Bilanziert unter: Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


32

1. 7 .3 W I R T S C H A F T L I C H E R N U T Z E N / W I R T S C H A F T L I C H E V E R P F L I C H T U N G S O W I E V O R S O R G E AU F WA N D Laut der letzten geprüften Jahresrechnung (gem. Swiss GAAP FER 26) der Katharinen Pensionskasse beträgt der Deckungsgrad: (keine Bilanzierung von Überdeckungen, wesentliche Unterdeckungen wären in der Bilanz auszuweisen)

31.12.2011

31.12.2010

Katharinen Pensionskasse I

102.3%

108.9 %

Katharinen Pensionskasse II

107.5%

112.5%

1. 7 .4 A R B E I T G E B E R B E I T R A G S R E S E R V E B E I D E R K AT H A R I N E N P E N S I O N S K A S S E Die Notenstein Privatbank AG verfügt über keine Arbeitgeberbeitragsreserven per 31.12.2012.

Beträge in tausend CHF

1.8 WERTBERICHTIGUNGEN UND RÜCKSTELLUNGEN, SCHWANKUNGSRESERVE FÜR KREDITRISIKEN UND RESERVEN FÜR ALLGEMEINE BANKRISIKEN

WiederÄnderung

eingänge,

Zweck-

Zweckbe-

überfällige

Neubil-

Auflösung

Stand

Werte

konforme

stimmung

Zinsen,

dung z.L.

z.G.

Ende

Ende

aus Über-

Verwen-

(Umbu-

Währungs-

Erfolgs-

Erfolgs-

Berichts-

Vorjahr

nahme **

dung

chungen) differenzen

rechnung

rechnung

jahr

8’000

– 6’800

1’200

andere Geschäftsrisiken *

6’800

12’600

19’400

Übrige Rückstellungen

146’000

–146’000

154’000

–146’000

12’600

20’600

30’000

146’000

176’000

Stand

Wertberichtigungen und Rückstellung für Ausfall- und andere Risiken: Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallrisiken (Delkredere- und Länderrisiko) Wertberichtigungen und Rückstellungen für

Total Wertberichtigungen und Rückstellungen Reserven für allgemeine Bankrisiken (nicht versteuert)

** Im Zusammenhang mit möglichen Forderungen aus Haltekommissionen sowie eines hängigen Rechtsfalles wurden Rückstellungen von insgesamt CHF 19.4 Mio. gebildet. Davon wurden CHF 12.6 Mio. ** der Erfolgsrechnung belastet und CHF 6.8 Mio. aus einer Änderung der Zweckbestimmung von neu nicht mehr betriebsnotwendigen Rückstellungen übertragen. Die nicht mehr betriebsnotwendigen ** Rückstellungen betrafen Pauschalrückstellungen der Wegelin & Co. auf gedeckten Ausleihungen, die nach den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen der Notenstein nicht gebildet werden. ** Integration in Notenstein Privatbank AG (Transaktion: Übernahme Nicht-US-Kundengeschäft von Wegelin & Co.).

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


33

1. Informationen zur Bilanz

Beträge in tausend CHF

1.9 GESELLSCHAFTSKAPITAL UND AKTIONÄRE MIT BETEILIGUNGEN ÜBER 5 % ALLER STIMMRECHTE

Berichtsjahr

Vorjahr

DividendenGesamtnominalwert

Stückzahl

Dividenden-

berechtigtes

Gesamt-

Kapital

nominalwert

berechtigtes Stückzahl

Kapital

Gesellschaftskapital Aktienkapital Total Gesellschaftskapital Partizipationskapital Total Gesellschaftskapital Genehmigtes Kapital Davon durchgeführte Kapitalerhöhungen Bedingtes Kapital Davon durchgeführte Kapitalerhöhungen

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

20’000

1. 9 .1 B E D E U T E N D E K A P I TA L E I G N E R U N D S T I M M R E C H T S G E B U N D E N E G R U P P E N V O N K A P I TA L E I G N E R N

Berichtsjahr

Raiffeisen Schweiz Genossenschaft Wegelin & Co. AG

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.

Vorjahr

Nominal

Anteil

Nominal

Anteil

20’000

100 %

20’000

100 %


34

Beträge in tausend CHF

1.10 NACHWEIS DES EIGENKAPITALS

Eigenkapital am Anfang des Berichtsjahres Einbezahltes Gesellschaftskapital

20’000

Bilanzgewinn / -verlust

– 6’078

Total Eigenkapital am Anfang des Berichtsjahres (vor Gewinnverwendung)

13’922

+ Kapitaleinlage

137’300

+ Andere Zuweisung / Entnahmen aus den Reserven

176’000

+ Jahresgewinn des Berichtsjahres Total Eigenkapital am Ende des Berichtsjahres (vor Gewinnverwendung)

29’839 357’061

davon: Einbezahltes Gesellschaftskapital

20’000

Allgemeine gesetzliche Reserve

137’300

Reserven für allgemeine Bankrisiken

176’000

Bilanzgewinn

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.

23’761


35

1. Informationen zur Bilanz

Beträge in tausend CHF

1.11 FÄLLIGKEITSSTRUKTUR DES UMLAUFVERMÖGENS UND DES FREMDKAPITALS

fällig nach 3 Mo-

nach 12

innert 3 naten bis zu Monaten bis

nach 5

immo-

zu 5 Jahren

Jahren

bilisiert

Total

408’341

68’300

68’300

220’272

1’273’807

388’904

100’000

2’039’452

17’798

57’110

70’492

2’623

148’023

8’362

90’127

45’703

182’629

16’778

343’599

184’549

184’549

11’363

98’231

108’986

310’507

12’021

2’000

543’108

660’722

246’432

1’519’275

682’385

595’759

28’799

2’000

3’735’372

2’716

4’018

2’009

1’519

4’983

15’245

100’857

16’791

30’360

148’008

2’417’198

2’417’198

85’258

705’063

97’148

4’301

891’770

186’115

3’139’052

127’508

4’301

3’456’976

113

1’490

1’603

auf Sicht

kündbar

408’341

Forderungen gegenüber Banken

56’469

Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen

Monaten 12 Monaten

Umlaufvermögen Flüssige Mittel Forderungen aus Geldmarktpapieren

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen Total Umlaufvermögen im Berichtsjahr Total Umlaufvermögen im Vorjahr

Fremdkapital Verpflichtungen gegenüber Banken Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden Total Fremdkapital im Berichtsjahr Total Fremdkapital im Vorjahr

Beträge in tausend CHF

1.12 FORDERUNGEN UND VERPFLICHTUNGEN GEGENÜBER VERBUNDENEN GESELLSCHAFTEN SOWIE ORGANKREDITEN

Berichtsjahr

Vorjahr

Forderungen gegenüber verbundenen Gesellschaften

2’105

Verpflichtungen gegenüber verbundenen Gesellschaften

2’855

Organkredite

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


36

1. 1 2 .1 T R A N S A K T I O N E N M I T N A H E S T E H E N D E N P E R S O N E N Für Organkredite gelten die gleichen banküblichen Beurteilungskriterien wie für Dritte. Mit nahestehenden Personen werden kostenpflichtige Transaktionen (Zahlungsverkehr, Börsengeschäfte) zu Mitarbeiterkonditionen durchgeführt. Für Kreditgeschäfte und die Verzinsung von Kontoguthaben gelten die gleichen Vorzugskonditionen wie für das Personal.

Beträge in tausend CHF

1.13 AKTIVEN UND PASSIVEN AUFGEGLIEDERT NACH IN- UND AUSLAND

Berichtsjahr

Vorjahr

Inland

Ausland

Inland

Ausland

408’341

607

68’300

Forderungen gegenüber Banken

1’024’659

1’014’794

6’124

Forderungen gegenüber Kunden

92’546

55’477

343’598

74’513

110’036

3

Aktiven Flüssige Mittel Forderungen aus Geldmarktpapieren

Hypothekarforderungen Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen

155’575

387’533

8’511

Beteiligungen

20’539

8

Sachanlagen

47’593

426

Rechnungsabgrenzungen

11’113

615

124

Sonstige Aktiven

56’887

55

111

2’235’364

1’636’818

15’906

138’485

9’523

1’391’993

1’025’205

113

297’897

593’874

1’490

Rechnungsabgrenzungen

17’517

875

345

Sonstige Passiven

18’978

174

36

Wertberichtigungen und Rückstellungen

20’600

176’000

Nicht einbezahltes Gesellschaftskapital Total Aktiven

Passiven Verpflichtungen gegenüber Banken Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

Reserven für allgemeine Bankrisiken Gesellschaftskapital

20’000

20’000

137’300

Gewinn- / Verlustvortrag

– 6’078

–3’224

Jahresgewinn /Jahresverlust

29’839

–2’854

2’242’531

1’629’651

15’906

Allgemeine gesetzliche Reserven

Total Passiven

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


37

1. Informationen zur Bilanz

Beträge in tausend CHF

1.14 TOTAL DER AKTIVEN AUFGEGLIEDERT NACH LÄNDERN BZW. LÄNDERGRUPPEN

Berichtsjahr

Vorjahr

Anteil

Anteil

Aktiven Schweiz

2’303’301

59 %

15’906

100 %

Europa

1’438’531

37%

0%

Nordamerika

19’296

0%

0%

Karibik

18’864

0%

0%

Asien

32’883

1%

0%

Übrige

59’307

2%

0%

3’872’182

100 %

15’906

100 %

Total Aktiven

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


38

Beträge in tausend CHF

1.15 BILANZ NACH WÄHRUNGEN

CHF

EUR

USD

Übrige

392’846

13’906

998

591

50’000

18’300

584’392

527’409

822’225

105’427

Aktiven Flüssige Mittel Forderungen aus Geldmarktpapieren Forderungen gegenüber Banken Forderungen gegenüber Kunden

69’958

28’087

25’514

24’464

Hypothekarforderungen

343’598

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen

128’575

14’509

11’866

29’598

Finanzanlagen

505’704

36’844

560

Beteiligungen

20’539

8

Sachanlagen

47’593

Rechnungsabgrenzungen

10’264

472

590

402

Sonstige Aktiven

56’938

4

Nicht einbezahltes Gesellschaftskapital Total bilanzwirksame Aktiven Lieferansprüche aus Devisenkassa-, Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften Total Aktiven

2’210’407

621’239

879’493

161’042

351’909

115’758

300’662

50’429

2’562’316

736’997

1’180’155

211’471

49’537

44’900

38’802

14’769

1’433’028

452’989

426’364

104’817

Passiven Verpflichtungen gegenüber Banken Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

320’691

124’649

417’348

29’082

Rechnungsabgrenzungen

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

18’374

8

2

7

Sonstige Passiven

19’106

23

6

17

Wertberichtigungen und Rückstellungen

20’600

176’000

20’000

137’300

29’839

Reserven für allgemeine Bankrisiken Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserven Gewinn- / Verlustvortrag Jahresgewinn /Jahresverlust Total bilanzwirksame Passiven Lieferverpflichtung aus Devisenkassa-, Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften Total Passiven

Nettoposition pro Währung

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.

– 6’078

2’218’397

622’569

882’522

148’692

351’775

115’871

300’638

50’404

2’570’172

738’440

1’183’160

199’096

– 7’856

–1’443

–3’005

12’375


39

2. Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften Beträge in tausend CHF

2.1 EVENTUALVERPFLICHTUNGEN

Berichtsjahr Kreditsicherungsgarantien

Vorjahr

3’210

Übrige Eventualverbindlichkeiten

86’826

Total Eventualverpflichtungen

90’036

Beträge in tausend CHF

2.2 OFFENE DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE

Handelsinstrumente

Hedging-Instrumente

Positive

Negative

Positive

Negative

Wiederbeschaf-

Wiederbeschaf-

Kontrakt-

Wiederbeschaf-

Wiederbeschaf-

Kontrakt-

fungswerte

fungswerte

volumen

fungswerte

fungswerte

volumen

Terminkontrakte (inkl. FRAs)

Swaps

250

99’750

Futures

Optionen (OTC)

Optionen (Exchange Traded)

Total

250

99’750

Terminkontrakte (inkl. FRAs)

7’364

7’354

607’460

Kombinierte Zins- / Währungsswaps

1’524

1’464

207’382

Zinsinstrumente

Devisen

Futures

68

68

11’518

8’956

8’886

826’361

Terminkontrakte

Swaps

Futures

10’857

Optionen (OTC)

6

6

645

Optionen (Exchange Traded)

Total

6

6

11’502

Optionen (OTC) Optionen (Exchange Traded) Total

Edelmetalle

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


40

Handelsinstrumente

Hedging-Instrumente

Positive

Negative

Positive

Negative

Wiederbeschaf-

Wiederbeschaf-

Kontrakt-

Wiederbeschaf-

Wiederbeschaf-

Kontrakt-

fungswerte

fungswerte

volumen

fungswerte

fungswerte

volumen

Terminkontrakte

Swaps

Futures

22’786

14

14

1’181

14

14

23’967

8’975

9’156

961’580

Beteiligungstitel/Indices

Optionen (OTC) Optionen (Exchange Traded) Total Total vor Berücksichtigung der Nettingverträge im Berichtsjahr Total vor Berücksichtigung der Nettingverträge im Vorjahr

2. 2 .1 T OTA L N A C H B E R Ü C K S I C H T I G U N G D E R N E T T I N G V E R T R Ä G E

Total im Berichtsjahr Total im Vorjahr

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.

Positive

Negative

Wiederbeschaf-

Wiederbeschaf-

fungswerte

fungswerte

(kumuliert)

(kumuliert)

8’975

9’156


41

2. Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften

Beträge in tausend CHF

2.3 TREUHANDGESCHÄFTE

Treuhandanlagen bei Drittbanken Treuhandkredite Total Treuhandgeschäfte

Berichtsjahr

Vorjahr

250’888

29’827

280’715

Beträge in tausend CHF

2.4 KUNDENVERMÖGEN

Berichtsjahr

Vorjahr

7’830’310

19’107

Art der Kundenvermögen Vermögen in eigenverwalteten Fonds Vermögen mit Verwaltungsmandat Übrige Kundenvermögen Total Kundenvermögen (inkl. Doppelzählungen) * davon Doppelzählungen Netto-Neugeld-Zufluss / -Abfluss **

11’808’081

19’638’391

19’107

228’305

–1’874’234

3’128

Zu den Kundenvermögen zählen alle zu Anlagezwecken verwalteten oder gehaltenen Vermögenswerte von Privat-, Firmenkunden und institutionellen Kunden sowie die Vermögen in eigenverwalteten Fonds der Bank. Darin enthalten sind grundsätzlich alle Verpflichtungen gegenüber Kunden, Fest- und Treuhandgelder sowie alle bewerteten Vermögenswerte inklusive Nettowerten aus offenen derivativen Finanzinstrumenten. Kundenvermögen sowie Vermögen in Anlagefonds, welche bei Dritten deponiert sind, werden mit einbezogen, sofern sie durch die Bank verwaltet werden. Die bei Notenstein deponierten Vermögenswerte anderer Banken («custody-only») sind nicht in den Kundenvermögen enthalten. Unter Doppelzählungen werden Fondsanteile von selbst verwalteten Fonds in bei der Bank geführten Kundendepots und in durch die Bank verwalteten Kundendepots bei Dritten ausgewiesen. ** exkl. 1741 Asset Management. ** exkl. Zufluss aus Übertrag der Kunden von Wegelin & Co. Privatbankiers zur Notenstein Privatbank AG (CHF 21’960 Mio.).

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


42


43

3. Informationen zur Erfolgsrechnung Beträge in tausend CHF

3.1 ERFOLG AUS DEM HANDELSGESCHÄFT

Berichtsjahr Devisen- und Sortenhandel

Vorjahr

17’951

3’635

Wertschriftenhandel

13’982

1

Total Erfolg aus dem Handelsgeschäft

35’568

1

Edelmetallhandel

Beträge in tausend CHF

3.2 PERSONALAUFWAND

Bankbehörden, Sitzungsgelder und feste Entschädigungen Gehälter und Zulagen

Berichtsjahr

Vorjahr

191

77’925

1’158

AHV, IV, ALV und andere gesetzliche Zulagen

7’175

159

Beiträge an Personalvorsorgeeinrichtungen

4’284

259

Personalnebenkosten

4’265

3

93’840

1’579

Total Personalaufwand

Beträge in tausend CHF

3.3 SACHAUFWAND

Raumaufwand Aufwand für EDV, Maschinen, Mobiliar, Fahrzeuge und übrige Einrichtungen

Berichtsjahr

Vorjahr

10’229

70

9’481

705

Übriger Geschäftsaufwand

23’744

686

Total Sachaufwand

43’454

1’461

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


44

3.4 ERLÄUTERUNGEN ZU AUSSERORDENTLICHEN ERTRÄGEN UND AUFWÄNDEN, ZU WESENTLICHEN AUFLÖSUNGEN VON STILLEN RESERVEN, RESERVEN FÜR ALLGEMEINE BANKRISIKEN UND VON FREIWERDENDEN WERTBERICHTIGUNGEN UND RÜCKSTELLUNGEN Im Berichtsjahr mussten total CHF 19.4 Mio. betriebsnotwendige Rückstellungen gebildet werden. Diese Bildung ist durch eine Änderung der Zweckbestimmung von neu nicht mehr betriebsnotwendigen Rückstellungen im Umfang von CHF 6.8 Mio. und durch Bildung über die Erfolgsrechnungspositionen «Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste» von CHF 12.6 Mio. vorgenommen worden.

Alle aufgeführten Beträge sind gerundet, daher kann eine minimale Differenz bei den Totalbeträgen entstehen.


45

Kontakt

N OT E N S T E I N P R I VAT B A N K A G Bohl 17, 9004 St. Gallen, Telefon +41 (0)71 242 50 00, Fax +41 (0)71 242 50 50 info@notenstein.ch, www.notenstein.ch B ASEL, 4051

LO C A R N O, 6600

Holbeinstrasse 102

Lungolago Motta 2

Telefon +41 (0)61 201 17 17

Telefon +41 (0)91 756 12 12

basel@notenstein.ch

locarno@notenstein.ch

BERN, 3011

LU G A N O, 6900

Spitalgasse 3

Via Canova 12

Telefon +41 (0)31 321 14 14

Telefon +41 (0)91 912 11 11

bern@notenstein.ch

lugano@notenstein.ch

C H I A S S O, 6 8 3 0

LU Z E R N , 6004

Corso San Gottardo 44

Mühlenplatz 9

Telefon +41 (0)91 696 19 19

Telefon +41 (0)41 227 16 16

chiasso@notenstein.ch

luzern@notenstein.ch

CHUR, 7002

S C H A F F H AU S E N , 8201

Aquasanastrasse 8

Fronwagplatz 22

Telefon +41 (0)81 287 15 15

Telefon +41 (0)52 630 18 18

chur@notenstein.ch

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G E N F, 1 2 1 1

W I N T E R T H U R , 8401

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Telefon +41 (0)22 307 21 21

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L AU S A N N E , 1 0 0 1

Z Ü R I C H , 8022

Av. du Théâtre 1

Rennweg 57/Fraumünsterstrasse 27

Telefon +41 (0)21 313 26 26

Telefon +41 (0)44 218 13 13

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zurich@notenstein.ch


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NOTENSTEIN GESCHÄFTSBERICHT 2012