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125 Jahre Freiwillige Feuerwehr VILLACH

St. Martin

Jubil채umsausgabe 1880 - 2005


05 20 80 18

Jubil채umsausgabe 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr VILLACH

St. Martin 1880 - 2005


Jubil채umsfest am beim

4. Juni 2005

Feuerwehrhaus St. Martin Festprogramm:

16.30 Uhr Eintreffen der Gastwehren und Ehreng채ste

17.00 Uhr Festansprachen anschl. Tanz und Stimmung mit dem Faakersee Echo


DER

BÜRGERMEISTER

DER STADT VILLACH

Vorwort 125. Bestandsjubiläum FF St. Martin Sehr geehrte Damen und Herren! Das leistungsfähige System der Freiwilligen Feuerwehren hat sich in unserer Stadt große historische Verdienste erworben und sich bis in die heutige Zeit bestens bewährt. Trotz rasanter Veränderungen in praktisch allen Bereichen unseres Lebens konnten sich unsere Feuerwehren diesen geänderten Herausforderungen stets erfolgreich anpassen und so für die notwendige Sicherheit in unserer Stadt garantieren. Dieser vorbildliche Idealismus wurde und wird von der Stadt Villach durch zahlreiche intelligente Investitionen in die bauliche und technische Infrastruktur sowie durch ein klares politisches Bekenntnis zum freiwilligen Feuerwehrwesen nachhaltig unterstützt. Hundertfünfundzwanzig Jahre im Dienste der Villacher Bevölkerung ist eine von besonderer Verlässlichkeit und Kontinuität geprägte Leistung zum Wohle der städtischen Gemeinschaft, die auch besonderen Dank und Anerkennung verdient. In diesem Sinne möchte ich der FF St. Martin zu diesem Jubiläum die allerherzlichsten Glückwünsche übermitteln und auch weiterhin eine erfolgreiche Aufwärtsentwicklung wünschen.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Manzenreiter


Vorwort FF St. Martin/Villach (125 Jahre) Die drittälteste Feuerwehr des heutigen Bezirkes Villach-Stadt, die FF St. Martin wurde bereits im Jahre 1880 gegründet. Trotz schwierigster Bedingungen, gelang es den Kameraden mit nur sehr bescheidenen Löschhilfen, aber ausgestattet mit großem Idealismus, die Brand- und Naturkatastrophen der damaligen Zeit erfolgreich zu bekämpfen. Die aufstrebende Freiwillige Feuerwehr St. Martin konnte bereits kurz nach der Gründung das erste technische Einsatzgerät in Form einer „Hydrophor“ einer handbetriebenen Pumpe - in den Dienst stellen. Unmittelbar danach folgten bereits 1882 der Bau des ersten Spritzenhauses sowie die laufendeAnpassung desAusrüstungsstandes. Die Freiwillige Feuerwehr St. Martin legte stets großen Wert auf einen hohen Ausbildungsstand der Feuerwehrmitglieder, weshalb Kameraden dieser Wehr auch im Wasserdienst- bzw. Kameradschaftsausschuss des Bezirkes tätig waren. Eine fundierte Ausbildung, hohes Fachwissen kombiniert mit laufenden Übungen sind die maßgeblichen Voraussetzungen, um im Einsatzfall möglichst rasch und effizient Hilfe leisten zu können. Um dies zu gewährleisten, sind unzählige Übungs- und Ausbildungsstunden erforderlich, die alle unentgeltlich in der Freizeit erbracht werden müssen. Für diese Bereitschaft danke ich allen Feuerwehrmitgliedern. Neben der Ausbildung ist die Sicherung des Nachwuchses ein großes Anliegen der Wehr. Mit der Gründung der Feuerwehrjugend wurde aber bereits der Grundstein für die Zukunft gelegt. Als Landesfeuerwehrkommandant versichere ich, dass ich stets bemüht bin, für die Mitglieder der Kärntner Feuerwehren zeitgemäße Rahmenbedingungen zu schaffen, damit auch die zukünftigen Einsätze in der bisher bewährten Form bewältigt werden können. Für die erbrachten Leistungen in all den Jahren und den unermüdlichen Einsatz im Dienst für den Nächsten danke ich allen Feuerwehrmitgliedern und wünsche weiterhin viel Erfolg und unfallfreie Einsätze. Zu Ihrem 125-jährigen Bestandsjubiläum gratuliere ich der Freiwilligen Feuerwehr St. Martin und ersuche zugleich die gute Zusammenarbeit mit dem Kärntner Landesfeuerwehrverband weiterhin zu pflegen. Der Landesfeuerwehrkommandant LBD Josef Meschik


125 Jahre Freiwillige Feuerwehr St. Martin Die Feuerwehr St. Martin wurde im Jahre 1880 unter den Kommandanten Mathias Wrann gegründet. Die Feuerwehr St. Martin zählt mit 125 Jahren zu den älteren Feuerwehren im Bezirk Villach-Stadt. Sehr zielstrebig wurde nach der Gründung der Erwerb einer Hydrophorspritze sowie die Errichtung des ersten Spritzenhauses verfolgt. Bereits nach zwei Jahren der Vereinsgründung konnte das technische Gerät bzw. das Rüsthaus der Bestimmung übergeben werden. Die Übungs- und Einsatzstunden in diesen über 12 Jahrzehnten sind mittlerweile unzählbar geworden. Die Weiterentwicklung der technischen Geräte entsprechend den Anforderungen zur Gefahrenabwehr Rechnung tragend, ist die Feuerwehr St. Martin in Form der ständigen Aus- und Weiterbildung nachgekommen. Die ständige Einsatzbereitschaft und für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stehen, ist heute noch das oberste Ziel der jubilierenden Feuerwehr. Der Aufgabenbereich der Feuerwehr hat sich in den letzten Jahrzehnten der Technisierung und der damit verbundenen Mobilität stark verändert. Das Erfordernis ständiger Aus- und Weiterbildung und die Handhabung der technischen Ausrüstungsgegenstände ist Grundlage für den Feuerwehreinsatz. Die vor kurzen gegründete Jugendfeuerwehr der FF St. Martin sichert den Fortbestand an bestens ausgebildeten und ehrgeizigen Feuerwehrmitgliedern. Die Feuerwehrjugend wird der Gemeinschaft bzw. der Kameradschaft der jubilierenden Feuerwehr viel Freude und Dank bereiten. Mein aufrichtiger Dank gilt allen Feuerwehrkameraden und Funktionären der Feuerwehr St. Martin für ihren persönlichen Einsatz seit der Gründung. In diesem Sinne darf ich der Freiwilligen Feuerwehr St. Martin zu ihrem 125jährigen Bestandsjubiläum gratulieren, wünsche weiterhin viel Erfolg und ersuche auch in Zukunft um gute Zusammenarbeit mit den Villacher Feuerwehren. Mit kameradschaftlichen Grüssen Der Bezirksfeuerwehrkommandant OberbrandratAndreas Stroitz


VORWORT Die Freiwillige Feuerwehr St. Martin kann heuer mit Stolz und Freude ihr 125jähriges Bestandsjubiläum feiern. Wenn man die 125 Jahre zurückblickt, haben damals im Jahre 1880 mutige Männer in St. Martin sich zusammengefunden und eine freiwillige Feuerwehr gegründet. Es war sicher mit der Aufgabe verbunden, Feuer zu bekämpfen, Katastrophen abzuwenden und Eigentum zu schützen. Diese Tradition wurde von nachfolgenden Kameraden immer wieder übernommen, bis zum heutigen Tage fortgeführt. Als Verantwortlicher und Kommandant der Feuerwehr St. Martin ist es uns jetzt im letzten Jahrzehnt gelungen, durch permanente Zusammenarbeit mit allen Feuerwehrmännern, aber auch der Bevölkerung, eine Jungfeuerwehr ins Leben zu rufen und so den Bestand der Feuerwehr St. Martin auch für die Zukunft zu sichern. Hier sind wir gerade beimAusbilden der Jung- undAltkameraden, um die Feuerwehr St. Martin zu einer schlagkräftigen Wehr zu machen. Es wird auch unser Bestreben sein, in den nächsten Jahren ein neues Feuerwehrzentrum zu bekommen, hier gibt es schon Zusagen des Bürgermeisters der Stadt Villach. Für die Zukunft wird unser Ziel darin bestehen, die Feuerwehr St. Martin bestens zu schulen, auszubilden, neue Kameraden anzuwerben, um den zukünftigen Aufgaben bestmöglichst gerecht zu werden.

Kommandant Josef ROSSMANN Freiwillige Feuerwehr St. Martin-Villach


125 Jahre Feuerwehr, dies ist für alle eine Ehr’, egal welche Wehr’, bei Katastrophen und Einsätzen halten die Freiwilligen her. Sie sind es, die Euch schützen, und auf die sich alle stützen. Gebt ihnen die Hilfe die sie brauchen, denn sie fragen nicht “WER”, ihr Leitspruch ist nur der “GOTT ZUR EHR’,DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR’!”

ZUM

GEDENKEN ALLER GEFALLENEN UND VERSTORBENEN KAMERADEN


Freiwillige Feuerwhr St. Martin Villach von 1880 - 2005 Feuer, Feuerkult, Feuerlöschwesen, Feuerschutzpolizei und noch andere Wörter im Zusammenhang mit dem Feuer haben sich im Laufe der Zeit gebildet. Das Feuer als Energieträger, Licht- und Wärmespender, zur friedlichen als auch feindseligen Nutzung bereit. Der Feuerkult als Verehrung göttlicher Macht für die Feuerwehrmänner Floriani als ihr heiliger Schutzpatron und als Symbolcharakter, materiell ungreifbar, jedoch unzweifelhaft reell, leuchtend und erleuchtend, wärmend und verbrennend, reinigend und Leben spendend, resultierend das Feuerlöschwesen als zusammenfassender Begriff für den koordinierten Ablauf von Löschmannschaft, Löschtaktik und Geräteeinsatz. Wie aus den Begriffen ersichtlich ist, ist das Feuer nicht nur eine Faszination, sondern auch eine Macht gegen den Menschen, gegen die es galt, eine schützende Abwehr zu erstellen. Wenn wir heuer den 125. Geburtstag der FF St. Martin feiern, so wollen wir auch einen kurzen Blick vor die Zeit tun, als es noch keine Feuerwehren gab, wie wir sie heute als selbstverständliche Einrichtungen kennen. Bis ins vorige Jahrhundert galt das Feuer, wenn es einmal außer Kontrolle geriet, zu den gefürchtetsten Feinden der Menschen. Durch die engverbauten Siedlungen und das Hauptbaumaterial „Holz" wurde meist ein einmal ausgebrochenes Feuer zur Katastrophe aller Bewohner. Aus Berichten und Geschichtsaufzeichnungen wissen wir, daß bei Ausbruch eines Feuers nicht nur ein Anwesen, sondern oft ganze Ortschaften, ja sogar ganze Städte vernichtet wurden. Unbeschreibliches Elend entstand oft durch solche Brandkatastrophen. Wenn auch in Städten und Märkten durch Aufstellen von eigenen Feuerknechten und Vorschreibungen über Maßnahmen bei Bränden ein sichtlicher Wille vorhanden war, so konnte man von einem Erfolg bei der Brandbekämpfung nicht sprechen.


So haben sich von Mitte des vorigen Jahrhunderts immer mehr Besitzer, Eigentümer und Bürger zusammengetan, um sich gegen einen ihrer ärgsten Feinde, das Feuer, besser wehren zu können. Es entstanden zuerst in Städten und größeren Gemeinden, dann auch immer mehr in fast allen Orten die ersten Feuerwehren. Auch in der damals noch eigenen Gemeinde St. Martin waren Bürger bereit, eine Feuerwehr auf freiwilliger Basis aufzustellen. Im Herbst 1880 war die erste Gründungsversammlung. 12 Bürger von St. Martin waren bereit, die Freiwillige Feuerwehr von St. Martin ins Leben zu rufen. Es waren dies die Herren: WRANN Mathias AUERNIG Gottlieb GALLER Simon GRUBER Mathias HERMANN Heinrich KÖFLER Franz

THOMASSER Josef THOMASSER Johann TRINKERAlois WAIBLAlois WERNSPERGER Lorenz SCHALLER Georg

Als erster Hauptmann wurde Herr WRANN Mathias gewählt. Die ersten Jahre waren sicherlich die schwersten seit Bestehen der Feuerwehr. Es mußte ja überall mit Null begonnen werden. Das Gründungsmitglied TRINKER Alois stellte als erstes ein Grundstück für den Bau eines Geräteschuppens kostenlos zur Verfügung. Der Bau desselben wurde aus Eigenmitteln und in Form von Nachbarschaftshilfen errichtet. Je nach finanziellen Mitteln wurden nach und nach die notwendigsten Ausrüstungsgegenstände angeschafft. Eine Hydrophor, eine Saugspritze, ein Wasserwagen, Wassereimer und einige Leitern waren die ersten Einsatzgeräte. Für die Handhabung dieser Geräte mußten erst Erfahrungswerte gesammelt werden, gab es doch noch keine Ausbildevorschriften. Auch für eine einheitliche Bekleidung mußte gesorgt werden. Um nun für all diese Notwendigkeiten die erforderlichen Geldmittel aufzubringen, bedienten sich die Feuerwehren verschiedener Möglichkeiten, welche auch heute noch zum Teil traditionsgemäß erhalten sind, denn sie sind die Basis jeder Feuerwehr kameradschaft.


Der aktivsten und rührigsten Feuerwehrhauptmänner nach der Gründung war der Besitzer Barnert Johann. Er führte die Feuerwehr von 1900 bis 1912 erfolgreich durch die Anfangsschwierigkeiten. Unter seinem Kommando wurde im Jahre 1904 der Geräteschuppen vergrößert und mit einem Schlauchturm versehen. Für die Bespannung der Gerätewagen wurden die einzelnen Besitzer aufgefordert, ihre Pferde zur Verfügung zu stellen. Dabei gab es manche Eifersüchteleien, denn jeder glaubte, daß seine Pferde die Besten und Schnellsten wären. Im Jahre 1923 wurde ein Damenkomitee gegründet, das die Geldmittel für den Ankauf einer schönen Vereinsfahne aufbrachte. Es waren dies die Frauen: WEINSTICHAnna BARNERT Käthe BARNERTAnna

Barnert Johann

HUTTER Mitzi PIRON Gusti OBERSTEINER Hilda

Am 8. September 1923 erfolgte dann bei einem großen Gartenfest die Übergabe der Vereinsfahne an die Feuerwehr von St. Martin. Abordnungen von zehn auswärtigen Feuerwehren waren bei dem Festakt anwesend. Aus dem Kassabericht kann man ersehen, daß bei diesem Fest ein Reinertrag von 1,454.000. Kronen erbracht wurden. Leider kostete damals ein Bier den stolzen Preis von 2.800. Kronen. Sogar für den Musikschutz mußten leidige 75.000. Kronen gezahlt werden. Da auch die Technik im Feuerwehrwesen immer mehr verbessert wurde und immer neuere Geräte auf den Markt kamen, war auch bei der Feuerwehr St. Martin das Bestreben, sich solch neue Geräte anzuschaffen. So ist es dem damaligen Hauptmann THALMEINER Josef und seinen Männern gelungen, im Jahre 1927 die erste motorische Tragkraftspritze anzukaufen.

Fahnenweihe 1923

Motorspritzenweihe 4.12.1927


Schon ein Jahr später konnte das erste Feuerwehrautomobil in Betrieb genommen werden. Dies war für die damalige Zeit eine sehr moderne und fortschrittliche Ausrüstung. Aus manchen Berichten und Aufzeichnungen erfährt man, daß unsere Wehr bei den Einsätzen mit den neuen Geräten, besonders mit dem Einsatzauto, von der Bevölkerung bewundert und gelobt wurde. Es gab aber auch manch neidvolle Blicke.

Thalmeiner Josef 1914-1918 Steigleitmann 1918-1925 Kassier 1925-1938 Hauptmann

Ehrenkomandant Thalmeiner feierte 1975 seinen 90. Geburtstag

Sie wurden zu technischen Einrichtungen der Gemeinden. Erster Kommandant war Kamerad WEBER Josef. Obwohl Weber im Jahre 1948 wiedergewählt wurde, mußte er aus Gesundheitsgründen sein Amt zurücklegen. Zum neuen Kommandanten wurde THEMEL Johann ernannt. Er hatte die schwierige Aufgabe, die Feuerwehr nach den Kriegswirren wieder nach und nach aufzubauen.Während und nach dem Krieg stand unserer Feuerwehr ein dreiachsiges Geländefahrzeug zur Verfügung. Dieses wurde jedoch im Jahre I960 aus dem Verkehr gezogen.

Themel Johann 1948-1964 Komandant

Ehrenkomandant Themel feierte 1976

seinenwurden 80. Geburtstag Bei der Neuwahl der Kommandanten im Jahre 1964 zwei junge Feuerwehrmänner an die Spitze der FF St. Martin gewählt. Der neue Kommandant war nun PETRITSCH Kurt. Zu seinem Stellvertreter wählte man WIERNSPERGER Franz. Im Jahre 1979 mußte Kamerad Wiernsperger Franz aus Gesundheitsgründen sein Amt niederlegen, erklärte sich aber bereit, die Funktion als Kameradschaftsführer weiter auszuüben. An seine Stelle als KommandantStellvertreter folgte LM SCHINNER Helmut


Komandant der FF St.Martin BI Kurt Petritsch sen. (1964 - 1993) Mit seiner Wahl zum Kommandanten bewies er in jeder Situation, daß es keine Fehlentscheidung der Kameraden war, ihn für diese Position zu berufen. Mit seiner Aufgeschlossenheit und Zielstrebigkeit hat er die FF St. Martin zu einer vielbeachteten Wehr in der Stadt Villach erhoben. Beruflich übt er die Tätigkeit eines Lokführers aus. Der größte Teil seiner Freizeit gilt immer seinem idealistischen Ziele: Die Wehr stets für die verantwortungsvolle Aufgabe des Brand-und Katastrophenschutzes bereitzuhalten. Seine Kameraden stehen ihm immer treu zur Seite. Vor allem war Wiernsperger Franz dem Kommandanten ein würdiger Vertreter und den Kameraden ein vorbildlicher Kommandantstellvertreter. Auch Schinner Helmut bemüht sich, seine Tätigkeit als Stellvertreter pflichtbewußt zu erfüllen.

HBM Schinner Helmut 1979-1991 Kommandant-Stellvertreter

HLM Wiernsperger Franz 1964-1979 Kommandant-Stellvertreter war auch Kameradschaftsführer

Gab es zu Beginn der Feuerwehren fast nur Brandeinsätze, so ist heute der Anteil an Hilfeleistungen verschiedenster Art in immer größer werdenden Verhältnis zu den Brandeinsätzen.


Großbrand mitten im Ort. Der Gatterwirt ( Hutter) im Mai 1927,

zwei Wohnhäuser und ein Stadel wurden total zerstört.

Hochwassereinsatz in Villach 1965

Kommandant mit seiner Mannschaft im Einsatz


1984 wurde in Villach der 1. Zillenkurs abgehalten bei der die FF St. Martin teilnahm.

Jeder Griff muß sitzenEine Gruppe der FF St. Martin bei der Übung für den Sportwettkampf.


Wie auch überall blieb die Technik im Feuerwehrwesen nicht stehen. Die technischen Einrichtungen wurden verbessert und erneuert. Allein die Alarmierung wurde auf den modernsten Stand gebracht. Brauchte man vor I960 noch 15 bis 30 Minuten, um überhaupt ausrücken zu können, so ist es heute möglich, durch die funkgesteuerten Sirenen binnen l bis 5 Minuten sämtliche Wehren der Stadt Villach an die Einsatzstelle zu beordern. Im Zuge der Modernisierung gelang es auch dem Kommandanten PETRITSCH, für die FF St. Martin nach längeren Verhandlungen die Genehmigung zum Bau eines neuen Gerätehauses zu erreichen. Im Jahre 1971 wurde für diesen Zweck der Feuerwehr von der Gemeinde Villach ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1977 erhielt die FF St. Martin ihr ebenfalls schon notwendig gewordenes neues Gerätefahrzeug. Weitere Anschaffungen, die zur besseren Schlagkraft unserer Wehr führen, konnten aus der eigenen Kameradschaftskasse finanziert werden. Wie auch immer die Technik und die Modernisierung voranschreiten sollten, hoffen wir, daß die Freiwilligen Feuerwehren bestehen bleiben, ihre Anerkennung beibehalten und verstärkt gefördert werden, denn dann wird nicht nur der kameradschaftliche Teil sondern auch der Bereitschaftswille gestärkt bleiben.

Die Freiwillige Feuerwehr St. Martin wurde von folgenden Hauptmännern bzw. Kommandanten geführt: WRANN Mathias ORTNER Josef BARNERT Johann WALCHER Gottlieb SCHWAI Hans MARTINSCHITZ Mathias THALMAINER Josef WEBER Josef THEMEL Johann PETRITSCH Kurt PETRITSCH Kurt jun. ROSSMANN Josef

1880-1884 1884-1900 1900-1912 1912-1918 1918-1921 1921-1925 1925-1939 1939-1948 1948-1964 1964-1993 1993-2003 2003-


Vom alten zum neuen Gerätebaus der FF St. Martin Im Jahre 1882, zwei Jahre nach der Gründung der Feuerwehr von St. Martin, errichtete man das notwendige Gerätehaus in der Dorf mitte. Zuerst war es nur ein Geräteschuppen, aber im Jahre 1904 wurde es vom damaligen Hauptmann BARNERT zu einem Gerätehaus mit schmuckem Schlauchturm umgebaut.

Auf diesem Bild kann man es noch bewundern, das romantische alte Gerätehaus der FF St. Martin, das so viele Jahre den Anforderungen gerecht wurde.


Der alte Schlauchturm wurde abgetragen und dem Gasthaus Melcher i n M a r i a G a i l gespendet.

Wie überall im Leben stiegen auch die Anforderungen und die zu bewältigenden Aufgaben der Feuerwehr. Man benötigte mehr Einsatzgeräte, es wuchs die Ausrüstung. So war nun auch der Wunsch und das Streben nach einem neuen, größeren und moderneren Gerätehaus geboren. Nach mehreren Aussprachen des Kommandanten Petritsch Kurt mit den Vertretern der Stadtgemeinde Villach und dem BFK OAR Toff, konnte eine Vereinbarung ausgehandelt werden. Man stellte im Jahre 1971 von der Gemeinde Villach ein Grundstück in der Pogöriacher Straße für den Neubau eines Gerätehauses zur Verfügung. Am 12. November 1971 wurden in der Vollversammlung allen Feuerwehrmännern der FF St. Martin die Bedingungen für den Bau bekanntgegeben. Die Gemeinde stellte die Baumaterialien zur Verfügung. Wir stellten die Arbeitskräfte, denn alle Feuerwehrmänner der Ortsfeuerwehr verpflichteten sich, beim Neubau des Gerätehauses mitzuhelfen. . . . und man begann mit dem Bau des neuen Hauses, das nun vor dem Wiesenbachl und dem neuen Konsum von St. Martin steht.

KMD. Kurt Petritsch, Trinker Heimo, Wiernsperger Franz

Als erste Arbeit war die Aufstellung einer Bauhütte notwendig.


Fundamentierung des Ger채tehauses

Das Fundament wird ausgegossen.

Der Bau ging z체gig voran.


Das Rüstfahrzeug Man schrieb das Jahr 1928, als man das erste Feuerwehr-Automobil in unserer Wehr zur Einweihung brachte und es in Betrieb genommen werden konnte.

Das erste Feuerwehrauto vor dem Umbau zum Einsatzfahrzeug.

Das 80jährige Gründungsfest konnte mit der Einweihung eines neuen Einsatzfahrzeuges verbunden werden. Ein Jahr später wurde die Tragkraftspritze aus dem Jahre 1927 durch eine neue VW-75 ersetzt. Anläßlich des 80jährigen Gründungsfestes wurde neben der Einweihung des neuen Löschfahrzeuges dem Ehrenkommandanten Josef THALMEINER für seine 60jährige Treue zur FF St. Martin ein Ehrendiplom überreicht. Von links nach rechts: Kommandant J. THEMEL, B ü r g e r m e i s t e r I n g . J . M Ö RT L , Ehrenkomm. THALMEINER und Kommandant K. PETRITSCH.

Rüstwagenweihe und Kranzniederlegung vor dem alten Friedhof St. Martin. 80. Gründungsfest


Sowie das alte Gerätehaus den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gewachsen war, ist auch das LLF Ford Köln 1250 für die Einsatzgeräte zu klein geworden. Im Ausbauprogramm der Stadt Villach wurde aus diesem Grunde beschlossen, alle diese Löschfahrzeuge gegen stärkere auszutauschen. Im Jahre 1977 wurde dann der Schlüssel für das neue LLF der FF St. Martin in einem feierlichen Akt dem Kommandanten Petritsch übergeben.

Feuerwehrreferent Stadtrat Ing.A. NAPOKOJ überreicht dem Kommandanten K. PETRITSCH den Schlüssel für das neue Gerätefahrzeug.

F. WIERNSPERGER feierte gleichzeitig seinen 50. Geburtstag


Nach dem unerwarteten und plötzlichen Tod vom Kommandanten Kurt Petritsch im Jahre 1993 wurde in der Feuerwehr St. Martin eine große Lücke gerissen. Über 30 Jahre leitete Komm. Kurt Petritsch sen. die Geschicke der FF St. Martin. Er modernisierte die Ausrüstung und war hauptverantwortlich für den Ausbau des neuen Feuerwehrhauses und des neuen Löschfahrzeuges. 1993 wurde sein Sohn Ing. Kurt Petritsch zum neuen Feuerwehrkommandanten der FF St. Martin gewählt. Mit viel Engagement versuchte Ing. Kurt Petritsch Neuerungen für die FF St. Martin zu erringen, es gelang ihm auch, das neue KLF für die FF St. Martin zu erhalten, durch seine Beratung wurde dieses Fahrzeug auf modernstem Stand ausgerüstet. Fahrzeugweihe 2002.

Übergabe im Beisein von LH Jörg Haider und politische Vertreter der Stadt Villach sowie den Patinnen und Pate.

v.l. Irmgard Fritz, Edith Mölzer, Walter Nagl, Irmgard Rossmann, Patrizia Petritsch


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OBI Josef Rossmann

BI Harald Burger

Im Jahre 2003 bei der Kommandantenwahl wurde der langjährige Kameradschaftsführer und Komm. Stv. Josef Rossmann zum neuen Kommandanten der FF St. Martin gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde Hr. Harald Burger bestellt. D e r n e u e Kommandant ist angetreten mit der Philosophie, die Jugend von St. Martin in die Feuerwehr einzubinden, die Vo r a r b e i t e n , d i e K o m m a n d a n t Petritsch geleistet hat, sprich Neubau des Feuerwehrhauses umzusetzen, und die FF St. Martin auch in Zukunft zu einer schlagkräftigen m o d e r n e n We h r auszubauen.

v.l.h. Jugendausbildner LM Andreas Trausnig, Rene Schalli, Stefan Toff, Angelo Dolinar, Alexander Pirker, Jugendausbildner LM Andreas Rossmann v.l.v. Christopher Schmidt, Mario Zdiarsky, Manuel Miklin, Dominik Puck, Marcel Zarre, Marcel Legat

Im Jahre 2004 ist es dem jetzigen Kommandanten Josef Rossmann gelungen eine Jugendfeuerwehr der FF St. Martin zu installieren. Dieses positive Projekt wird dzt. vom Kommandanten und seinen Kameraden mit sehr viel Liebe und Schulungen für die Jungfeuerwehrkameraden durchgeführt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, junge Menschen langsam heranzuführen an die Aufgaben eines zukünftigen Feuerwehrmannes. Die Kameradschaftspflege ist ein wichtiger Faktor für die Gemeinschaft einer funktionierenden modernen Feuerwehr.


Der Kommandant hat es sich zur Aufgabe gemacht, die zukünftigen Aufgaben der Feuerwehr St. Martin mit Aufklärung der Bevölkerung, und mit Nachwuchs in der Feuerwehr St. Martin zu bewältigen. Der Kommandant wird auch in den nächsten Jahren die Jugend forcieren, weil er meint und weiß, dass die Jugend von Heute die Feuerwehr von Morgen ist.

Rückblicke: 100 Jahr Feier geschildert von Albert Spardinger

Altkameraden Klingbacher u. Thaler Klingbacher feierte sein 80. Geburtstag


KMD Kurt Petritsch mit seinen angetretene Kameraden. (Kranzniederlegungen und anderen Aktivit채ten)

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Die Kameradschaft der FF St. Martin


Mannschaftsstand 1. Jänner 2005 Aktivstand - Kommandant: Kommandant-Stellvertreter: Gruppenkommandanten:

OBI ROSSMANN Josef BI BURGER Harald LM PIRKER Dietmar

LM BINDER Karl LM ROSSMANN ANDREAS LM TRAUSSNIG Andreas Mannschaft:

HFM STEINBAUER Erich HFM HOHENSASSER Rupert HFM MIKLAUTSCH Werner HFM WIERNSPERGER Peter HFM PETRITSCH Ing. Kurt HFM PETRITSCH Klaus HFM ANDERWALD Herbert HFM EIGLER Werner HFM SCHIANETZ Wolfgang HFM ANDERWALD Markus HFM NEIDHART Harald OFM PROPRENTNER Thomas OFM TOFF Andreas OFM KAISER Martin FM OMANN Tamara FM BURGER Harald jun. PFM SCHÜTTELKOPF Edmond PFM HÜTLER Michael PFM PAINSITH Andreas PFM WIESER Stefan PFM SEREINIG Andreas

Altmitglied:

HFM SCHINNER Helmuth

Jugendfeuerwehr - Stand 1. Jänner 2005 DOLINAR Angelo LEGAT Marcel MIKLIN Manuel PIRKER Alexander PUCK Dominik SCHALLI René SCHMIDT Christopher TOFF Stefan ZARRE Marcel ZDIARSKY Mario


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Herzlichen Dank sagen wir allen Inserenten für Ihre wertvolle Unterstützung die uns diese Jubiläumsausgabe ermöglicht. Die Kameradschaft der Freiwilligen Feuerwehr St. Martin - Villach


Chronik der FF St. Martin