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WIE ALLES BEGANN…

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s trug sich zu, dass der kleine Heinrich als Letztgeborener von 9 Kindern aus dem Geschlechte der Walentowskis im

Jahre 1949 das Licht der Welt erblickte. Wie es sich für Nesthäkchen gehörte, war der kleine Heinrich mit der Gottesgabe der Durchsetzungskraft ausgestattet. Schon im zarten Alter von 14 Jahren beschloss er, das Handwerk des Bäckers zu erlernen, da ihm das schöpferische Schaffen und Kneten mit den Händen besondere Freude bereitete. Er begab sich in die Obhut seines großen Bruders, der sich neben dem Bäckergeschäfte ebenfalls des Kunstgewerbes widmete. Schnell hatte klein Heinrich bemerkt, dass diese Kunst ihn magisch anzog und auch seine Taler im Geldbeutel zu vermehren vermochte.


EIN LEBEN FÜR DIE KUNST

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m Alter von 18 Jahren zog Heinrich allein in die Welt hinaus und bot seine Bilder dem Volke an. Er konnte sich dieser

Macht der Kunst nicht entziehen und begann, da ihm das Schöpferische schon in die Wiege gelegt wurde, sogar selbst zu malen. Seine Gemälde und die Gemälde anderer Künstler wurden ihm sozusagen aus den Händen gerissen. Besonders die Menschen anderer Länder, die Kanadier und Amerikaner, die in Siedlungen in Deutschland verharrten, um mit Heinrichs Bildern an die Romantik und Idylle ihrer Heimat erinnert zu werden, liebten seine Bilder. Im nahe gelegenen Menden fand Heinrich seine Herzensdame und verliebte sich unsterblich in Maggy aus dem Geschlechte der Kotte. Das Kind der Liebe entstand 1968 aus dieser Beziehung und Maggy gebar ihren erstgeborenen Sohn Heinz- Christoph.


DIE WALENTOWSKI GALERIE WIRD GEGRÜNDET

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ater Heinrich aber ließ sich nicht beirren und errichtete 1972 das erste „Warenhaus der Bilder“ in Herne und

beschloss, dass alle Menschen dieser Erde in den Genuss seiner Bilder gelangen sollten.

Er lieferte den anderen Galerien in Deutschland und im Ausland seine hervorragende Auswahl zeitgenössischer Künstler und moderner Grafiken, denn Heinrich besaß die Gabe, neue Trends aufzuspüren und sie im ganzen Lande zu verbreiten. So hatte der kleine Bäckergeselle den Kunstmarkt erobert und er verspürte in sich zusammen mit seiner Gattin Maggy und seinem erstgeborenen Sohn Christoph den Wunsch, sein Leben für die Ewigkeit der Kunst hinzugeben.


Zunächst verkaufte er aus dem Keller geschoss der eigenen Wohnung in Ense die Kunstschätze. Später verwirklichte er sich seinen langersehnten Traum: Die erste Walentowski Galerie, die „Galerie am Hellweg“ mit einer 1500 qm großen Ausstellungsfläche wurde in Werl gebaut. Auch klein Christoph wuchs sozusagen mit den Farben an den Händen auf und half von Kindesbeinen an in der Galerie. Genau wie sein Vater war das Einzelkind Christoph mit großem Willen ausgestattet und beschloss, sich nicht in das gemachte Nest seiner Eltern zu setzen, sondern nach dem Abitur einen „ordentlichen“ Beruf zu erlernen, um auf eigenen Füßen durchs Leben gehen zu können. Er erlernte das Steuerfach, aber der Kunst konnte auch er sich nicht entziehen.


Ab 1992 unterstützte er die Galerie und übernahm sämtliche Managementaufgaben. Immer begleitend an seiner Seite war seine große Jugendliebe Angela Marie-Elise aus dem Geschlechte der Göbels. Was zu Schulzeiten in der 11. Klasse des Mariengymnasiums begann, mit Beendigung des gemeinsamen Abiturs 1989 weitergeführt wurde, gipfelte in einer wundervollen und romantischen Hochzeit. DIE FAMILIE WÄCHST 1993 heirateten Christoph und Angela und schon 1994 gebar Angela den ersten Sohn Niklas. Bereits 2 Jahre später wurde Sohn Alexander Heinrich Christof geboren.


Die kleine Familie wollte nun auch neue Wege im Bereiche der Kunst gehen. Große Künstler wurden nach Werl in die Galerie am Hellweg gebeten. Otmar Alt kam und begeisterte die Ausstellungsbesucher. Heinrich Walentowski begrüßte galant die Gäste, die sich sehr freuten, da ständig wechselnde Künstler in Werl zu sehen waren. Jährlich schaute der Pop-Art Künstler James Rizzi aus New York vorbei und fühlte sich bei der Familie Walentowski schon wie zuhause, da ihn die komplette Familie Walentowski mit ihren Kindern immer sehr herzlich begrüßte. Das Fernsehen drehte in Werl künstlerische Beiträge und wichtige Pressekonferenzen fanden in Werl statt.


DIE GALERIE EXPANDIERT

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ber die Walentowskis brauchten neue Herausforderungen: Christophs Schaffens-drang ward

ungebändigt. Er versprühte den frischen Wind mit neuen Ideen und durch seine Energie wurde die Vision wahr, in Dresden ein zweites Standbein zu errichten. Vergrößerung gefiel den Walentowskis sehr: Das GalerieUnternehmen vergrößerte sich andauernd, und das Familien-Unternehmen Walentowski vergrößerte sich ebenfalls: So wurden Christoph und Angela im Jahre 2000 nochmals fröhliche Eltern einer kleinen Tochter. Celina Angela erblickte das Licht der Welt. Das Galerieleben aber ging mit kompletter Familie nun ungebremst weiter: Auch Angela arbeitete nun offiziell im Betrieb mit. Riesige Sonderausstellungen wurden in Dresden veranstaltet und Christoph übernahm zum ersten Male die Begrüßung der Vernissagebesucher.


Nach Dresden folgten weitere Walentowski Galerien Standorte: Die Walentowskis gingen nach Berlin in das Hotel Adlon, auf die Inseln Rügen und Usedom und nach RottachEgern. Große Künstler, wie Elvira Bach stellten mit den Walentowskis im Hotel Adlon ihre Kunst aus und Christoph Walentowski gab professionelle Fernsehinterviews, unaufgeregt wie aus dem Ärmel geschüttelt. Im Jahre 2005 in Dresden fand eine schicksalhafte Begegnung statt: Ein Mann mit Hut besuchte die Dresdner Galerie. Der Sänger Udo Lindenberg gab den Walentowskis seine genialen künstlerischen Schätze. Die Bilder entpuppten sich als Verkaufsschlager und die Idee eine Udo Lindenberg & More Galerie in Hamburg zu eröffnen ward geboren.


UDO ENTERT DIE GALERIEN

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esagt - Getan: 2006 wurde in Hamburg in der Europapassage die Walentowski Galerie: „Udo

Lindenberg & More“ eröffnet und eine großartige freundschaftliche Zusammenarbeit mit Udo Lindenberg begann. Auch andere Persönlichkeiten outeten nun, durch ihren Freund Udo Lindenberg inspiriert und animiert, ihre künstlerische Begabung. Die Walentowskis lernten den Jazz- Komiker Helge Schneider kennen und vertrieben auch seine Kunst erfolgreich. Die Idee Kunst mit Musik zu verbinden brachte Walentowskis auf ein Kreuzfahrtschiff. Bei dem Rock-Liner von Udo Lindenberg gingen sie an Board der Tui Mein Schiff und verkauften dort ihre Bilder mit derartigem Erfolg, dass eine dauerhafte Galerie an Board des Schiffes eingerichtet wurde.


2010 eröffneten Walentowskis ihre erste schwimmende Galerie auf der TUI Mein Schiff 1. Als die TUI Mein Schiff 2 getauft wurde, war klar, dass die Walentowski Galerien natürlich auch vertreten sein werden. Im selben Jahr eröffneten die Walentowskis eine Galerie im wunderschönen Ort Baden-Baden.

Und das war sicher noch nicht alles … die Walentowski Geschichte geht voran: Die Walentowskis machen weiter, immer in Bewegung, die Köpfe voller Ideen, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und immer einen Schritt voraus … FORTSETZUNG FOLGT…

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Walentowski geschichte covernov13  

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