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06 INHALT

Spielwoche 6

10. bis 16. Februar Thalia-Potsdam.de

JESSICA SCHWARZ

MICHAEL GWISDEK

Das Lied in Mir Small World Poll Another Year Black Swan Brothers I Killed My Mother Das Labyrinth der Wörter Der Uranberg

Spätvorstellungen für 6,00 EURO

PIcco Inception (O.m.U.) The Road 22 Bullets Vorpremiere

www.dasLiedinmir.de

127 Hours Kinderkino

Megamind Der Kleine Nick Thalia Kinos Babelsberg Rudolf-Breitscheid-Straße 50 direkt am S-Bhf. Babelsberg

Kartenreservierung:( 0331 74370 20 24h Programmansage: ( 0331 74370 30 im Internet: www.thalia-potsdam.de


Hallo aus Babelsberg,

Preisgekröntes Drama:

„Das Original ist besser.“ Mit diesem Slogan wirbt ein Dresdner Kollege erfolgreich für die Originalfassungen in seinem Programm. Und er hat völlig recht. Denn auch der besten Synchronisation fehlt etwas. Und auch wir entscheiden uns immer häufiger für DAS ORIGINAL!

In Florian Cossens fulminantem Regiedebüt wird man förmlich aufgesogen von einer Geschichte, deren Schichten sich erst allmählich entblättern. Der Zuschauer sieht das, was auf der Leinwand passiert, mit den Augen der Schwimmerin Maria (eindrucksvoll: Jessica Schwarz). Maria ist auf dem Weg zu einem Wettkampf in Santiago de Chile. Bei einem Zwischenstopp in Buenos Aires sitzt sie durch Zufall in der Nähe einer Mutter, die ihr Baby mit einem Kinderlied beruhigt. Die Melodie und der Text, gesungen in spanischer Sprache, klingen seltsam vertraut. Maria reagiert verstört, verpasst ihren Anschlussflug und beschließt, den Verlockungen eines Werbeplakats zu folgen: „Buenos Aires is waiting for you“. Wenig später wird auch ihr Vater (so intensiv wie selten in seiner Karriere: Michael Gwisdek) in Argen­tinien landen. Seine Reise ist der verzweifelte Versuch, sich und seine Tochter vor der Vergangenheit zu schützen.

So werden sowohl der Oscarfavorit „The King‘s Speech“ als auch der neue Coen-Brüder-Western „True Grit“ demnächst bei uns in der untertitelten Originalversion gespielt. Aber schon in dieser Woche zeigen wir „Inception“ im Original mit Untertiteln in der Spätvorstellung, mit Leonardo DiCaprios Originalstimme und auch die sonntägliche Vorpremiere: „127 Hours“ Danny Boyles neuer Film nach „Slumdog Millionaire“, läuft in der Originalfassung, sogar ohne Untertitel. Neu ins Hauptprogramm kommen „Das Lied in mir“ und, weil Sie von Depardieu offenbar nicht genug bekommen können, holen wir auch „Small World“ jetzt nach. Mehr als nur Gute Unterhaltung wünscht Ihr Wolf J. Flywheel

Gérard Depardieu in

Das Lied in mir

Im Mittelpunkt des Films steht dabei die Frage nach Herkunft, Identitätsverlust und die Last von Lügen und verdrängten Familiengeheimnissen. Berührend kämpft die inzwischen gefragte Charakterdarstellerin Jessica Schwarz in diesem VaterTochter-Konflikt gegen ihren Adoptivvater, um die Mauer des Schweigens zum Einsturz zu bringen.

Small World

Er ist alt, verwirrt und ein Fremdkörper in seiner wohlhabenden Familie: Der eigensinnige Kauz Konrad Lang (Gérard Depardieu) leidet an Alzheimer, und die Krankheit schreitet rapide voran. Gleich zu Beginn des Films setzt er versehentlich ein Landhaus in Brand. Kurz darauf platzt er in die glamouröse Hochzeitsfeier seines Enkels mit der schönen Simone (Alexandra Maria Lara). Die junge Braut, die sich in der versnobten Sippe als Außenseiterin empfindet, fühlt sich instinktiv zu Konrad hingezogen. Doch dessen Aussetzer werden immer schlimmer, bald scheint er gänzlich die Kontrolle über sein Handeln zu verlieren. „Small World“ basiert auf dem Romandebüt des Schweizers Martin Suter, der das Drehbuch zu „Giulias Verschwinden“ schrieb. Unter Regie von Bruno Chiche entwickelt sich ein abgründiges Familiendrama, das überraschende Verflechtungen birgt. Gérard Depardieu bietet in der Rolle des Konrad einen schauspielerischen Kraftakt, der die Leiden und die Entwürdigungen der Altersdemenz schmerzhaft spürbar macht.

tgl. 16:45 und 20:45 Uhr | Samstag auch 14:15 Uhr Deutschland / Argentinien 2009 | Regie: Florian Cossen | Darsteller: Jessica Schwarz, Michael Gwisdek, Rafael Ferro, Beatriz Spelzini, Carolos Portaluppi | ca. 95 min | FSK 12

tgl. außer Sonntag um 18:45 Uhr | Sonntag um 11:00 Uhr Frankreich / Deutschland 2010 | Regie: Bruno Chiche | Darsteller: Gérard Depardieu, Alexandra Maria Lara, Françoise Fabian, Niels Arestrup, Nathalie Baye, Yannick Renier | ca. 93 min | FSK 6


WochenProgramm

Spielwoche 6 Donnerstag, 10. bis Mittwoch, 16. Februar

der THALIA Kinos Babelsberg

10

Donnerstag

freitag

11

12

NEU SACD-Preis Cannes

World Audience Award Lumière

Kinema Jugendpreis Braunschweig

Bester Schauspieler Vancouver

Beste Schauspielerin Namur

Bester Film Namur

Auch Du hast einmal Deine Mutter gehasst. Stimmt’s, Mama?

MIFILIFILMS präsentiert

16:30 19:15

16:30 19:15

16:30

16:30

16:30

16:30

20:45

20:45

20:45

20:45

21:15

21:15

21:15

21:15

21:15

21:15

21:15

16:30 18:50

16:30 18:50

16:30 18:50

11:00 16:30 18:50

16:30 18:50

16:30 18:50

16:30 18:50

18:45 21:15

18:45 21:15

18:45 21:15

18:45 21:15

17:00 19:00

17:00 19:00

17:00 19:00

2. Woche 2. Woche

Poll FSK 12 l ca. 129 Min

Auch du hast einmal deine Mutter gehasst. Stimmt´s, Mama?

I KILLED MY MOTHER

20:45

FSK 16 l ca. 100 Min

4. Woche 3. Woche

11:00

Another Year FSK 0 l ca. 129 Min

Black Swan

18:45 21:15

17:50 20:00

17:50 20:00

Natalie Portman - Jake Gyllenhaal Tobey Maguire in

Brothers

14:45

FSK 12 l ca. 104 Min

Gérard Depardieu in 6. Woche

18:45

16:30

FSK 16 l ca. 107 Min

Das Labyrinth der Wörter FSK 6 l ca. 82 Min

17:00 19:00

16:00

16:00

11:00 14:45

17:00 19:00

Henry Hübchen in

Der Uranberg

14:45

Vorpremiere

Nach Slumdog Millionär, der neue Film von Danny Boyle

Spätvorstellung

FSK 12 l ca. 83 Min

Jugendknast heute: Überleben im Vorhof zur Hölle?

Spätvorstellung Spätvorstellung

2. Woche

18:45

Der neue Film von „Vier Minuten“ Regisseur Chris Kraus

Ein verstörender Thriller, brilliant inszeniert, großartig gespielt!

Charlize Theron & Viggo Mortensen in der Cormac McCarthy Verfilmung

Spätvorstellung

18:45

18:45

Der neue Film von Mike Leigh

2. Woche

16:45 20:45

18:45

3. Woche

Gestaltung: www.buero-magenta.de

KOOL präsentiert eine MiFiLiFiLMs prOduKtiOn Mit Anne dOrVAL XAVier dOLAn »J’Ai tuÉ MA MÈre« FrAncOis ArnAud suzAnne cLÉMent pAtriciA tuLAsne nieLs schneider und MOnique spAziAni stephAnie WeBer-BirOn KOstüMe nicOLe peLLetier schnitt heLene girArd tOnschnitt syLVAin BrAssArd Buch XAVier dOLAn OriginALMusiK nichOLAs sAVArd-L’herBier eFFeKte MArtin LipMAnn prOduKtiOn MiFiLiFiLMs MitprOduzent dAnieL MOrin AusFührende prOduzentin cArOLe MOndeLLO regie XAVier dOLAn

BiLdregie

16:45 20:45

127 Hours

19:00

FSK 12 l ca. 89 Min l engl. Originalfassung

Picco

21:45

21:45

23:00

23:00

22:15

22:15

22:30

22:30

FSK 16 l ca. 104 Min

The Road

Die Spätvorstellungen, Freitag und Samstag nur 6,00 Euro

FSK 16 l ca. 111 Min

Leonardo Di Caprio in Christopher Nolans

Inception (O.m.U.) FSK 12 l ca. 148 Min l engl. O.m.U.

. 22 Kugeln - und immer noch am Leben! Jean Reno in:

22 Bullets FSK 18 l ca. 115 Min

Die Helden von heute sind auch nicht mehr das, was sie mal waren!

14:30 15:00

Megamind FSK 6 l ca. 96 Min

11. Woche

Programmänderungen möglich, aber nicht beabsichtigt. Infos auch auf www.thalia-potsdam.de

ein Film von XAvier DolAn

16:45 20:45

16

Bestes Buch Namur

I KILLED MY MOTHER Anne DorvAl · XAvier DolAn Francois arnaud · suzanne clément Patricia tulasne · niels schneider und monique sPaziani

16:45 20:45

18:45

Small World Bester kanadischer Film Vancouver

Mittwoch

FSK 6 l ca. 93 Min

Ein feinsinniger Familienkrimi. Preis der Arthouse-Kinos Cannes

15

Dienstag

14:15 16:45 20:45

FSK 12 l ca. 95 Min

Prix Regards Jeunes Cannes

14

Montag

16:45 20:45

Das Lied in Mir

Bester frankophoner Film Lumière

13

Sonntag

16:45 20:45

Jessica Schwarz & Michael Gwisdek

NEU

Samstag

Klasse (Real-) Verfilmung der Comics von Sempe & Goscinny

Der kleine Nick FSK 0 l ca. 91 Min

14:30

14:30

Am Sonntag mit Kinderbetreuung im Rahmen von

3 PLUS 1


Der neue Film von „Vier Minuten“ Regisseur Chris Kraus

Poll „Poll“, der neue Film von Chris Kraus („Vier Minuten“), beleuchtet wie schon Michael Hanekes „Das weiße Band“ einen spannenden Ausschnitt europäischer Geschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Anwesen einer deutschen Aristokratenfamilie wird darin zum Schauplatz tiefgreifender Veränderungen. Bildgewaltig und erstklassig besetzt erzählt Kraus eine düstere Familienchronik, in der sich Elemente eines morbiden Märchens mit denen eines Vorkriegsdramas vermischen.

Es gibt keine Untergänge - nur Übergänge. Unter diesem Credo erlebt die junge, künstlerisch hochbegabte Oda von Siering (Paula Beer) das Ende einer Epoche: Im Sommer 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, steht der Zerfall des deutsch geprägten, zum russischen Kaiserreich gehörenden Baltikums unmittelbar bevor. Ein Zerfall, der Odas Leben, ihre aristokratische Familie und alle Gewissheiten bedroht - und der sie dennoch zu ihrem Glück zwingt. Die Begegnung mit einem estnischen Anarchisten und Schriftsteller (Tambet Tuisk) wird Odas Schicksal bestimmen. tgl. 16:30 Uhr | tgl. außer Fr & Sa auch 20:45 Uhr | Fr & Sa auch 19:15 Uhr Deutschland / Österreich / Estland 2010 | Regie: Chris Kraus | Darsteller: Paula Beer, Edgar Selge, Tambet Tuisk, Richy Müller, Jeannette Hain, Enno Trebs, Erwin Steinhauer | ca. 139 min | FSK 12

Henry Hübchen in

der Uranberg

„Der Uranberg“ erzählt in beeindruckender Weise ein Stück deutsch-russischer Geschichte in der Zeit von 1946-1948 in Sachsen und Thüringen. Der Kalte Krieg hat begonnen. Das atomare Wettrüsten zwischen den Amerikanern und Russen wird zur Bedrohung der Menschheit. Die Entscheidung fällt im Erzgebirge. Dort lassen die Sowjets ohne Rücksicht auf Verluste Uran für den Bau ihrer ersten Atombombe fördern. Liebe, Tragik und Historie umgesetzt in fantastische Bilder. Dabei trägt Henry Hübchen die zentrale Rolle und spielt einen russischen Generaloberst mit absoluter Brisanz.

Sonntag um 14:45 Uhr Deutschland 2009 | Regie: Dror Zahavi | Darsteller: Vinzenz Kiefer, Nadja Bobyleva, Henry Hübchen, Christian Redl, Udo Schenk | ca. 88 min | FSK 12

Ein verstörender Thriller, brilliant inszeniert, großartig gespielt. Natalie Portman & Vincent Cassell in

Black Swan Seit ihrer Kindheit träumt die introvertierte und manisch ehrgeizige Nina (Natalie Portman) davon, die Hauptrolle in Tschaikowskys „Schwanensee“ an der New Yorker Ballet Company zu spielen. Als ihr Traum eines Tages tatsächlich in Erfüllung geht, währt ihre Freude nicht lang: Während sie die weiße, unschuldige Königin Odette perfekt beherrscht, stößt sie bei der Darstellung der schwarzen, verruchten Odile an ihre prüden Grenzen. Die Doppelrolle entwickelt sich für das Mädchen zu einem emotionalen Albtraum. Bis es mithilfe des künstlerischen Leiters Leroy (Vincent Cassel) und seiner leichtlebigen Konkurrentin Lily (Mila Kunis) nach und nach die dunkle Seite seiner Seele erkundet und dabei den Bezug zu seiner von Drill und Verzicht geprägten Realität verliert. Im Mittelpunkt des blutigen Intrigen-Reigens steht die US-israelische Schauspielerin Natalie Portman. Faszinierend verkörpert die 29jährige die dunkle Seite der Hochkultur zwischen Narzissmus und Selbstzerstörung.

tgl. außer Freitag & Samstag: 18:45 und 21:15 Uhr | Freitag und Samstag um 17:50 und 20:00 Uhr USA 2010 | Regie: Darren Aronofsky | Darsteller: Natalie Portman, Mila Kunis, Vincent Cassel, Barbara Hershey, Winona Ryder, Benjamin Millepied, Ksenia Solo | FSK 16 | ca. 107 Min


Der neue wunderbare Film von Mike Leigh

Die verhängnisvolle Hassliebe des Sohnes zur Mutter

Another Year

I Killed my Mother

„Was war der glücklichste Moment Ihres Lebens?” - auf die Frage der besorgten Psychologin kommt nur ein leises „Was meinen Sie damit?“ einer verzweifelten Frau zurück. So beginnt „Another Year“ das neue Werk des britischen Altmeisters Mike Leigh („Happy-go-lucky“).

Hubert Minel (Xavier Dolan), ein frecher 17jähriger, verabscheut seine Mutter. Er sieht nur ihre altmodischen Pullover, die kitschige Deko und die widerlichen Krümel, die an ihren schmatzenden Lippen kleben - und straft sie mit Verachtung. Hinter diesen nervigen Äußerlichkeiten lauern zwei Fertigkeiten, die seine Mutter zu höchster Blüte kultiviert hat: Manipulation und Schuldzuweisung.

Aufgeteilt in die vier Segmente der Jahreszeiten wird vom Ehepaar Tom und Gerry erzählt – deren Name nicht zufällig wie das Cartoon-Duo klingt. Unglücklich sind einige der traurigen Figuren in Leighs Werk - und dennoch gerät der Film nie zum deprimierenden Jammertal. Mit unglaublicher Leichtigkeit gelingt es Leigh, seine schweren Themen zu servieren: Vermasseltes Leben, Verlust, Einsamkeit, enttäuschte Hoffnungen – „Unhappygoes-Unlucky“ gewissermaßen! Lebensnahes und sensibles Wohlfühlkino vom englischen Sozialromantiker Mike Leigh. tgl. 16:30 & 18:50 Uhr | Sonntag auch 11:00 Uhr UK 2010 | Regie: Mike Leigh | Darsteller:Jim Broadbent, Ruth Sheen, Lesley Manville, Oliver Maltman | ca. 129 min | FSK 0

Natalie Portman & Tobey Maguire in

Hubert, verwirrt und zerrissen von einer Hassliebe, die täglich mehr Besitz von ihm ergreift, macht eine Adoleszenz durch, die zugleich ungewöhnlich und typisch ist, geprägt von der Selbstentdeckung als Künstler, Offenheit für Freundschaften, Ausgrenzung und Sex. Und immer verzehrt ihn dabei die alles verschlingende Verachtung für diese Frau, die er einst liebte ... „I Killed My Mother“ bilanziert die Geschichte einer enttäuschten Liebe, so direkt und unerbittlich, dass Eltern pubertierender Kinder den Film kaum ertragen werden. Xavier Dolan war erst 17 Jahre alt, als er das Drehbuch schrieb, dennoch ist sein Film keine ein­seitige Anklage gegen die bornierte Welt der Erwachsenen. Dolan ist es trotz der jugendlichen Perspektive gelungen, beide Seiten dieses zerrütteten Verhältnisses zu zeigen.

Brothers

Tobey Maguire führt Krieg gegen die Taliban und seine eigene Familie. Der Ire Jim Sheridan inszeniert amerikanische Jungstars in diesem Hollywood-Remake eines dänischen Dogma-Films. Das Ergebnis ist ein packendes Drama über den Afghanistan-Krieg, das weniger Sinn und Zweck des Kriegs selbst thematisiert, sondern die Folgen der erlebten und verübten Gräueltaten auf heimkehrende Soldaten und ihre Familien.

Samstag & Sonntag um 14:45 Uhr | Sonntag auch 11:00 Uhr USA 2009 | Regie: Jim Sheridan | Darsteller: Tobey Maguire, Jake Gyllenhaal, Natalie Portman, Sam Shepard, Mare Winningham, Bailee Madison, Taylor Geare, Patrick Flueger | FSK 12 | ca. 104 Min

tgl. 21:15 Uhr Kanada 2009 | Regie: Xavier Dolan | Darsteller: Anne Dorval, Xavier Dolan, Suzanne Clement, François Arnaud, Patricia Tulasne, Niels Schneider, Monique Spaziani | FSK 16 | ca. 100 Min


Nach dem Roman von Marie-Sabine Roger.

das Labyrinth der Wörter Es ist die Geschichte über eine dieser Begegnungen, die das ganze Leben verändern können: das Zusammentreffen in einem Park zwischen Germain (Gérard Depardieu), praktisch Analphabet, und Margueritte (Gisèle Casadesus), einer kleinen alten Dame und leidenschaftlichen Leserin. Margueritte liest ihm Passagen aus Romanen vor und eröffnet ihm die Welt und die Magie der Bücher. Für sein Umfeld, die Freunde im Bistro, die ihn bis jetzt für einen Einfaltspinsel hielten, wechselt die Dummheit mit einem Mal die Seite. In der französischen Provinz, wo jeder noch jeden kennt, spielt der neue Film von Jean Becker („Dialog mit meinem Gärtner“), in dem Sprache mehr als nur der Kommunikation dient. Als Beobachter anrührender bis urkomischer Alltagssituationen lässt er darin Gérard Depardieu und die 96-jährige Gisèle Casadesus zu Hochform auflaufen.

Film zum Sonntag

127 Hours

Ein junger Sportler verunglückt in der Bergschlucht einer Wüste. Ein Fels klemmt ihm die Hand ab. Sein einziger Ausweg nach Tagen der Verzweiflung: Er amputiert sich selbst den Arm mit einem Taschenmesser. Der besondere Coup des Grauens: Es handelt sich um eine wahre Geschichte. Oscar-Preisträger Danny Boyle macht aus diesem Canyon-Kammerspiel ein nervenaufreibend spannendes Meisterwerk der metaphorischen Art. Was macht ein Mensch im Angesicht des Todes? Welche Grenzen vermag der Wille zu überwinden? Das Publikum wird gleichfalls gefordert: Die Amputationssequenz gerät zur wahren Mutprobe im Kino. Vor Risiken und Nebenwirkungen sollten sensiblere Gemüter gewarnt sein.

Vorpremiere: Sonntag 19:00 Uhr USA / UK 2010 | Regie: Danny Boyle | Darsteller: James Franco, Amber Tamblyn, Kate Mara, Clémence Poésy, Kate Burton, Lizzy Caplan | ca. 89 min | FSK 12 | englische Originalfassung Starttermin: 17. Februar tgl. außer Fr & Sa: 17:00 & 19:00 Uhr | Fr & Sa um 16:00 Uhr Frankreich 2010 | Regie: Jean Becker | Darsteller: Gérard Depardieu, Gisèle Casadesus, François-Xavier Demaison, Claude Maurane | ca. 82 min | FSK 6

Kinderkino

Der Kleine Nick

Der Grundschüler Nick (Maxime Godard) ist ein glückliches Einzelkind, gehätschelt von Mama (Valérie Lemercier) und Papa (Kad Merad), geschätzt von der Lehrerin (Sandrine Kiberlain) und anerkannt in seiner Jungen-Clique. Als jedoch Freund Joachim eines Tages ein Brüderchen bekommt, ahnt der ausgesprochen fantasiebegabte Nick Schreckliches ...

Kinderkino

Megamind

Superschurken liegen im Animationskino der Gegenwart voll im Trend. Nun zettelt in „Megamind“ ein blau-köpfiger Radaubruder wüste Keilereien an. Schauplatz ist die Riesenstadt Metro City, in der Wüstling Megamind gegen den strahlenden Superhelden Metro Man kämpft. Nachdem er diesen bezwungen hat, steht der blaue Blitz vor einem Problem: Er hat keinen Gegenspieler mehr. Also

erschafft er sich einen neuen Kontrahenten mit noch enormeren Superkräften: Titan. Nur schlägt dieser leider vollkommen aus der Art… Samstag um 14:30 Uhr | Sonntag um 15 Uhr mit 3PLUS1 - Kinderbetreuung

Samstag & Sonntag 14:30 Uhr | Sonntag ab 14 Uhr mit Kinderbetreuung Frankreich 2009 | Regie: Laurent Tirard | Darsteller: Maxime Godart, Kad Merad, Valérie Lemercier, Sandrine Kiberlaine | ca. 91 min | FSK 0

USA 2010 | Regie: Tom McGrath | Stimmen: Bastian Pastewka, Oliver Welke, Oliver Kalkofe, Sophia Thomalla | ca. 96 min | FSK 6


Spätvorstellung

Picco

Es war eine Explosion der Gewalt, die sich im November 2006 in der JVA Siegburg zutrug: Drei Jugendliche folterten und töteten während einer Nacht einen Mitgefangenen. Philip Kochs Regiedebüt „Picco“ greift den Fall mit eisiger Präzision auf. Constantin von Jascheroff spielt den introvertierten Kevin, der als Neuling in den Knast kommt und sich in die dortige Hackordnung einsortieren muss. Bis ein harmloses Spiel fürchterlich eskaliert. Ein schockierender Film, dicht am verstörenden Grauen von Michael Hanekes „Funny Games“. Freitag und Samstag um 21:45 Uhr Deutschland 2010 | Regie: Philip Koch | Darsteller: Constantin von Jascheroff, Joel Basman, Frederick Lau, Martin Kiefer, Jule Gartzke, Leonie Benesch, Enno Trebs, Ramona Kunze-Libnow | ca. 104 min | FSK 16

Spätvorstellung: Leonardo Di Caprio in Christopher Nolans

INCEPTION (engl. O.m.U.) Dom Cobb (Leonardo di Caprio) ist ein Meisterdieb. Doch statt Uhren, Autos oder Geld klaut er Informationen, Gedanken direkt aus den Köpfen anderer Leute. Cobb nutzt dafür Träume, in denen er sich wie im realen Leben bewegt. Doch einer seiner Auftraggeber stellt ihn vor eine besondere Herausforderung. Er soll einen Gedanken IN den Kopf eines Menschen bringen. „Inception“ ist mehr als ein normaler Thriller, Nolan verwischt die Grenzen zwischen Traum und Realität. Was ist echt? Was ist Traum? Diese Frage stellen sich nicht nur die Figuren im Film – diese Fragen stellt man sich hier als Zuschauer permanent. „Inception“ schleudert einen vom Kinosessel in ein Labyrinth von Handlungen, Bildern und Spezialeffekten, in dem man sich verlieren kann. Freitag und Samstag um 22:15 Uhr USA / UK 2010 | Regie: Christopher Nolan | Darsteller: Leonardo DiCaprio, Ken Watanabe, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Ellen Page, Tom Hardy, Cillian Murphy | ca. 148 min | FSK 12 Fassung: engl. O.m.U.

Spätvorstellung: Charlize Theron & Viggo Mortensen in

The Road Sie sind auf dem Weg zur Küste, nicht wissend, was sie dort erwartet. Ihre letzten Habseligkeiten befinden sich in einem verrosteten Einkaufswagen, doch auch der wird ihnen schon bald genommen werden. Die Welt nach ihrem Untergang. Ein Vater kämpft sich mit seinem Sohn durch die verwüstete Landschaft - bedroht durch Kälte, Hunger und Kannibalismus. Nach einer Novelle von Cormac McCarthy, eine weitere Version der Postapokalypse. Deprimierend, aber toll gefilmt und überzeugend gespielt. Freitag und Samstag um 23:00 Uhr USA 2009 | Regie: John Hillcoat | Darsteller: Viggo Mortensen, Kodi Smit-McPhee, Robert Duvall, Charlize Theron, Guy Pearce, Michael Kenneth Williams | ca. 111 min | FSK 16

Spätvorstellung: 22 Kugeln - und immer noch am Leben!

22 Bullets Es beginnt mit einem Attentat aus dem Hinterhalt: eine Horde von Vermummten streckt in einer regelrechten Schießorgie Gangsterboss Charly (Jean Reno) nieder. Aber der denkt nicht daran zu sterben und überlebt den Anschlag. Kaum wieder auf den Beinen findet Charly heraus, dass sein Jugendfreund und Blutsbruder Tony (Kad Merad) das Killerkommando beauftragt hat.

Freitag und Samstag um 22:30 Uhr Frankreich 2010 | Regie: Richard Berry | Darsteller: Jean Reno, Marina Foïs, Kad Merad, Jean-Pierre Darroussin, Luc Palun, Richard Berry | ca. 115 min | FSK 18


Fr & Sa 23:00 Uhr

Fr & Sa 21:45 Uhr

Die Spätvorstellungen, Freitag und Samstag nur 6,00 Euro

Fr & Sa 22:15 Uhr engl. O.m.U

Fr & Sa 22:30 Uhr

Viel Vergnügen in Ihrem Wohlfühlkino! kino THALIA Kinos Babelsberg • Rudolf-Breitscheid-Straße 50 Kartenreservierung: ( 0331 74370 20 • 24h Programmansage: ( 0331 74370 30 Veranstaltungsorganisation: ( 0331 74370 70 • www.thalia-potsdam.de •

p ro g ra m m

Impressum: ViSdP: Thomas Bastian • Erstellung: nominell GmbH • Druck: Druckerei Gieselmann


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