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best Of styriA

sePtember/OKtOber 2010

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Don’ts für was steirerinnen total abturnt

lust auf ljubljana Die besten Adressen für Shopping, Kulinarik & Co. brigitte ruprechter Die Frau hinter dem Grazer Sex-Labyrinth widakovich/grossauer Die Liebesrezepte des Grazer Gastrotraumpaars ELKE EDLINGER „schäme mich nicht, hingefallen zu sein!”

€ 3,–

die bilanz der Parteirebellin

thermen-check Loipersdorf & Co. im Ladys-Test

Elke Edlinger, Parteirebellin & scheidende grazer sozialstadträtin

9 190 001 01 4845

Foto: Oliver Wolf • P.b.b., Verlagspostamt 8020, 02Z032772 M, Erscheinungsort Graz, Jg. XII, Nr. 4, September/Oktober 2010, € 3,–

Männer

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mei life

h c i r d e i r F a n i g re

erin (Frikus) Unternehm ber 1961 , rk a rm ie te skammer S : 18. Dezem urtsdatum geburtsort: Graz r Wir tschaft b e e d g n ti n e d Vizepräsi in, 25 J. Sohn: Mart Nein 1 ll, e b e G s wit ter? mit Thoma facebook /t verheiratet r: e d in /K a nd familienst

Auf WElchE JAhrEsZEit KÖnntEn siE Am EhEstEn VErZichtEn? Auf den Winter, wenn kein schnee fällt.

ihr liEblingstiEr? für immer und ewig unser hund duke, ein golden retriever, der uns leider im Jänner verlassen hat.

WElchE PErsÖnlichKEit imPOniErt ihnEn? Pfarrer Wolfgang Pucher – und überhaupt menschen, die sich beruf­ lich und ehrenamtlich für andere einsetzen und helfen.

WElchE WErtE sind ihnEn bEsOndErs Wichtig? Ehrlichkeit, Verlässlichkeit.

glAubEn siE An gOtt? Ja!

ihr liEblingsfilm? „unter der sonne der toskana“ (2003).

WOrübEr KÖnnEn siE sich WirK­ lich frEuEn? über ein gespräch mit einem herzlichen menschen. WAs nErVt siE EXtrEm? Zauderei und Opportunismus. WAs mAcht ihnEn Angst? der gedanke, einen lieben menschen zu verlieren. ihrE liEblingsstAdt (AussEr grAZ)? hamburg oder barcelona. beide haben das meer so nahe, was meinem fernweh entgegenkommt. WO AussEr in ÖstErrEich Wür­ dEn siE Am liEbstEn lEbEn? in spanien. ich mag die landschaft, die leute, den lebensstil und das fesche Kronprinzenpaar. WElchE sPrAchE WürdEn siE gErnE bEhErrschEn? russisch. glAubEn siE, dAss Es AussErir­ dischE gibt? nö, gibt‘s nicht! WOVOr hAttEn siE Als Kind Am mEistEn Angst? Vor den großen Kühen. (die sind im Ver­ hältnis zwar kleiner geworden, die Angst ist geblieben.) WEn WürdEn siE Am liEbstEn glEich Auf dEn mOnd schiEssEn? die Ewiggestrigen, die sämtliche reformen verhindern und lieber die Asche bewahren, als das feuer am brennen zu halten. WElchE musiK hÖrEn siE bEsOndErs gErn? soul.

Foto: Petric

ihrE drEi liEblings­ KünstlEr/­innEn? senta berger, herbert soltys, irina und sylvia Vaterl. WAs EssEn siE Am liEbs­ tEn? ich bin schneller fertig, wenn ich aufzähle, was ich nicht mag: innereien, schnecken und so Zeugs.

mit WEm WürdEn siE sich gErnE untErhAl­ tEn? mit der deutschen ministerin ursula van der leyen – eine beeindrucken­ de Persönlichkeit. WOrAuf sind siE stOlZ? Auf meinen sohn – nach einer herausfordernden Pu­ bertät haben wir ein tolles Verhältnis. WAs stÖrt siE An sich? ca. 5 Kilo. WAs mÖgEn siE An sich bEsOndErs? meine begeis­ terungsfähigkeit. für dinge, die mir wichtig sind, kann ich brennen. WElchEs AbEntEuEr Wür­ dEn siE gErnE ErlEbEn? mit dem schiff über den Atlantik nach new york fahren. WAs tOlEriErEn siE niE­ mAls? lügen. Es gibt nichts, was mich mehr enttäuscht. WOrAuf KÖnntEn siE gEr­ nE VErZichtEn? intrigen und dirty campaigning.

nsent­ gE clOOnE y (herze brad Pit t oder gEOr en, hätte ich ihn nd sta ge hl Wa zur nicht scheidung! Wäre er hinzugefügt.) wives (das oder desperate house sE X And thE cit y er carrie hat den n beiden kein fan, ab kleinere übel! bin vo .) besseren schrankraum cheidung! E cArlO (herzensents lignano oder mOnt n.) muss man schon sei A bisserl a Prinzessin rzensentschei­ AngElA mErKEl (he hillar y clinton oder beruflichen e ihr um ich uen, die dung! beide starke fra nicht beneide.) herausforderungen mantik.) (herz! Wegen der ro PAris oder london ) ri (das kleinere übel! POrschE oder ferra

WElchEs buch gEht ihnEn nicht Aus dEm sinn? „der hals lügt nie“ von nora Ephron – ein buch übers älterwerden. WOrAuf WOllEn siE nicht VErZichtEn? Eine brettljause und ein glas muskateller in der buschenschank hack am Eckberg in gamlitz. WOrübEr lAchEn siE? ich lache gern und viel – über Wortwitz, situati­ onskomik, galgenhumor, über fast jeden blödsinn. Auch über mich selbst.


inhalt

MONAT

3 nahaufnahme

3 regina Friedrich. Mei Life: Der Frage­ bogen an die WK­Vizepräsidentin. 8 elke edlinger. Wie die Grazer Kurzzeit­ SPÖ­Vorsitzende den Sommer erlebte, der ihr Leben veränderte. 10 eva maria gradwohl. Die zurückgetre­ tene steirische Marathon­Ikone meldet sich zu Wort: Abrechnung & neue Mission. 14 das gastro-traumpaar So stellen sich Promi­Koch Christof Widako­ vich und Gastro­Prinzessin Herti Grossauer ihre gemeinsame Zukunft vor.

14

18 das ladys-barometer. Die Umfrage unter steirischen Leading Ladys: Igitt! Was Männer niemals tun sollten. 20 glory hole & co. Die steirische Sex­ Shop­Besitzerin und Kino­Labyrinth­ Betreiberin Brigitte Ruprechter weiß, was hinter den Kulissen abgeht. 26 christian stangl. Wie der steirische K2­Bezwinger und seine Freundin mit der Todesgefahr umgehen. 8 10

40

34 barbara gasser. Die bewegende Lebens­ geschichte der steirischen Hollywood­Jour­ nalistin und Schwarzenegger­Vertrauten. 40 betty o. Die neue Karriere der südsteirischen Musical­Darstellerin. 44 Pferdenarren. Die steirische Reitszene im Report.

50 lifestyle 50 kulinarik. Sekt & Co, made in Styria. 26

34

44

20

52 ljubljana. Die slowenische Metropole be­ geistert auf allen Linien – der Stadtreport. 60 südsteiermark. Geheimtipps – wo die Winzer feiern. 64 thermen-check. Steirische Thermen im Test – was sie Frauen zu bieten haben. 68 Fashion. Fotostrecke & Trends.

100 society 100 society. Die besten Bilder aus der steirischen Gesellschaft.


editorial bunt & konzentriert dieser mittlerweile vierte Stei­

fer besuchte unsere slowenischen

rer MONAT neuen Stils bietet Ihnen,

Nachbarn und präsentiert Ihnen mit

verehrte Leserinnen und Leser, wie

Ljubljana (Laibach) eine pulsierende,

schon die vorangegangenen Aus­

lebensfrohe und spannende Life­

gaben, eine ebenso bunte wie kon­

style­Metropole. Gute Unterhaltung!

zentrierte Mixtur aus hochwertigsten

magazin­Konzentrat aus hochwertigsten Zutaten.

steirischen Zutaten. Und wie schon gewohnt, blicken wir auch diesmal wieder hinter die Kulissen der stei­ rischen Gesellschaft. Lesen Sie zum Beispiel das bewegende Porträt der steirischen Hollywood­Journalis­ tin und Schwarzenegger­Vertrauten Barbara Gasser aus der edlen Feder

Austrian Couture

Wolfgang Schobers. Mit der Grazer Sozialstadträtin und Kurzzeit­SP­Vor­ sitzenden Elke Edlinger erstellten wir die Bilanz eines Sommers, der ihr Le­ ben veränderte. Hinter die Kulissen der steirischen Sexualität blickt in bewährter Weise Christina Dow – in einem durchaus offenen Gespräch mit der heimischen Sex­Shop­ und Kino­Labyrinth­Betreiberin

Brigitte

Ruprechter. Unser Kulinarik­ und Werner

Ringho­

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impressum EigEntümEr und VErlEgEr: Steirer MONAT Zeitungs­GmbH, Belgier­ gasse 3/I, 8020 Graz. Tel.: 0 31 6­/84 12 12­0, Fax: 0 31 6­/84 12 12­27 09; intErnEt: www.steirermonat.at gEschäftsführung: Mag. Arnold Jaritz, Dietmar Zikulnig. chEfrEdAKtEur: Dr. Wolfgang Wildner. chEfrEdAKtEur­stEllVErtr.: Mag. Wolfgang Schober. rEdAKtiOnEllE mitArbEit: Christina Dow, Mag. Werner Ringhofer, Mag. Tina Veit. AssistEntin dEr gEschäftsführung: Alexandra Kalcher. VErKAufslEitung: Nicole Praßl. AnZEigEn: Karin Hödl. OfficE­mAnAgEmEnt: Dagmar Haßler. AbO­sErVicE: Tel.: 0 31 6­/84 12 12­27 04. E­Mail: leser@steirermonat.at. VErtriEb: Morawa Pressevertrieb GmbH & Co KG, 1140 Wien, Hackinger Str. 52. ArtdirEctOr/dEsign/lAyOut: Michele Duller. rEPrO: m4! Mediendienstleistungs GmbH. & Co KG, Schönaugasse 6­4, 8010 Graz; Helfried Schrotter. hErstEllEr: Druck Styria GmbH & Co KG, Graz Ein Unternehmen der Styria Media Group AG.

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sommer der entscheidung Zuerst den Grazer SP-Parteivorsitz errungen, dann die herbe Niederlage und schließlich der Rücktritt. So erlebte Elke Edlinger den Sommer, der ihr Leben veränderte. text: Wolfgang Wildner, Wolfgang Schober, Fotos: Oliver Wolf


elke edlinger Geboren am 12. Juli 1970 in Groß St. Florian. 1998 – 2008 Grazer Gemeinderätin 2008 – Sept. 2010 Grazer Sozialstadträtin Verheiratet, 1 Sohn

„die ersten Tage waren Heulen, Schmerz und Trauer. Es

den Vorsitzenden der Grazer SPÖ, Wolfgang Riedler,

folgten zwei Wochen, in denen ich extrem viel geschlafen

herausgefordert, in einer Kampfabstimmung hauchdünn

habe und mich nach ein, zwei Terminen schon wieder wie

besiegt und damit an der Parteispitze abgelöst hatte. Sie

erschlagen fühlte. Ich hatte Mühe, mich aufzuraffen. Ich

wollte sich gerade an die Arbeit machen, da kam we­

merkte, wie wenig Energie ich eigentlich im Tank hatte.

nige Tage später schon das dicke Ende. Edlinger erlitt

Ich denke, ich litt an etwas, was manche vielleicht Burn­

beim Versuch, einen Kandidaten als Nachfolger Riedlers

out­Symptome nennen würden,“ so erinnert sich

im Stadtsenat durchzubringen, eine Niederlage und trat

Elke Edlinger an die Ereignisse Ende Juni. Damals,

schließlich als Parteivorsitzende zurück. „Dass dieser Tag

als die Grazer Sozialstadträtin aus Unbehagen

für mich einen absoluten Schnitt bedeutete, war mir so­

und Unzufriedenheit mit der Linie der Partei

>>

fort klar“, blickt sie zurück. MONAT




nahaufnahme

>> Nichts Geringeres als einen Tabubruch habe sie begangen. „Man kandidiert nicht gegen einen Vor­ sitzenden. Auch wenn einem diese Möglichkeit laut Parteistatut offensteht.“ Zwei Möglichkeiten gebe es in den sonst üblichen parteitaktischen Strategien in einer solchen Situation: Entweder man lehne sich zurück und warte ab, bis der Kontrahent scheitere, oder man arbei­ te hinter den Kulissen gezielt darauf hin. Edlinger hat den dritten, selten begangenen Weg gewählt. Und noch dazu, stellt sie fest, habe sie im Vorfeld nicht gedealt – niemandem etwas versprochen. Sich die Zustimmung nicht erkauft. So etwas kann doch bitte schön nicht gut gehen. Führt denn der gerade Weg in der Politik nicht geradewegs ins Out? Sollte das einer Vollblutpolitikerin wie Edlinger nicht bekannt sein? Sie greift nach einer Pa­ ckung Smart Export und zündet sich eine Zigarette an. Es fällt ihr sichtlich schwer, Worte für ihre Gefühle und Gedanken zu finden. „Wenn ich noch einmal vor so einer Situation stünde“, scheint sie schließlich mehr sich selbst als uns zu erklären, „würde ich es vielleicht Da hängt mein Herz dran. nicht mehr so machen. Ich würde gehen, stadträtin. Was es ihr nicht immer leichter einfach gehen.“ Manchmal, wenn sie macht, mit der neuen Situation fertig zu Und mich einfach aus der nach Worten sucht, mischt sich ein Wind­ werden und ihre eigenen Emotionen ins Politik zu verabschieden, spiel ein, das in der überdachten Terrasse Lot zu bringen. „Nach wie vor gibt es fällt mir nicht leicht. des Hauses im Grazer Murfeld hängt, das Tage, an denen ich durch alle Gefühls­ Edlinger mit ihrem Mann Hans Peter zustände gehe. Ich fühle mich wie in ei­ und ihrem gemeinsamen Sohn (16­) bewohnt. Ein ganz ner Zwischenwelt: aus der alten von heute auf morgen normales, ja durchaus bescheidenes Einfamilienhaus hinauskatapultiert, in der neuen noch nicht gelandet. aus den 50ern oder 6­0ern, das sie vor wenigen Jahren Wobei ich auch noch nicht so genau weiß, wo diese neue gekauft haben. Rundherum ein kleiner Garten mit Ge­ Welt überhaupt sein wird.“ Manchmal sei sie allerdings müse­ und Blumenbeeten und ein paar Obstbäumen. auch froh, dass sie in Zukunft nicht mehr das Leben einer Liebevoll, aber ohne Designerschick eingerichtet. Sofort Politikerin führen werde. „Es ist ja nicht so, dass dieser fallen auch die vielen Bücher und Zeitschriften auf. Job nur Honigschlecken wäre, wenn du jeden Abend – oft bis spät in die Nacht – Veranstaltungen besuchst und leben ohne Politik auch am Wochenende fast immer eingespannt bist.“ Gehen wird Elke Edlinger so oder so – und zwar am 23. Gerade habe sie wieder einen Eindruck davon be­ September. Derzeit ist sie allerdings noch Grazer Sozial­ kommen, wie ein Leben ohne Politik aussehen könnte 

MONAT

Foto: Edlinger (1)

bild oben: mit Ehemann hans Peter in cadiz. rechts: Edlingers rückzugsgebiet an der mur südlich der grazer Puntigamer brücke, unweit ihres hauses.


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Über die Zukunft habe ich nicht nachgedacht. Ich wollte nur ab­ schalten und zu Kräften kommen. – „die Freiheiten, die ich mir langsam wieder zurückge­ winne.“ Der Umstand, keine öffentliche Person mehr zu sein, „tun und lassen zu können, was ich will, ohne dass es öffentlich kommentiert wird.“ Oder einfach wieder einmal ins Kino zu gehen. „Jetzt rufen auch meine Freundinnen und Freunde wieder an – weil sie wissen, dass es einen Sinn hat. Früher hatte ich ja sowieso nie Zeit, um mit ihnen etwas zu unternehmen oder auch nur zu plaudern. Ich kann ihnen nur dankbar sein, dass sie nach wie vor zu mir stehen.“ Eine glückliche Fügung – Glück im Unglück sozusagen – war es allerdings, dass auf den Eklat gleich einmal die politische Sommerpau­ se folgte. Elke Edlinger nützte die Zeit, um Abstand zu gewinnen und mit sich ins Reine zu kommen. „Ich war ein paar Tage in Italien. So ganz allein auf Urlaub war ich noch nie. Es war total schön.“ Danach reiste sie mit ihrem Mann, jedoch ohne Sohn – „Er hat verwei­ gert“ – durch Andalusien. Über ihre Zukunft habe sie sich da ganz bewusst noch keine Gedanken gemacht. „Ich wollte einfach nur abschalten und wieder zu Kräf­ ten kommen.“

chance mit 40 So gut ihr diese Zeit getan habe, nach der Rückkehr sei aber auch die Trauer wieder gekommen. Schließlich sei die politische Arbeit für sie ja 20 Jahre lang identitäts­

Wird Elke Edlinger in Zukunft ein bisschen mehr Zeit für ihren garten haben?

stiftend gewesen. Und nun seien ihr ganz plötzlich Ziele, ja ein Lebenskoordinatensystem abhanden gekommen. „Ich habe das Gefühl, dass ich mein Herz zurücklassen

Weg einzuschlagen. Ich sehe das auch als eine große

muss. Ich hatte noch so viele Ideen und Vorhaben. Es

Chance.“ Den vermeintlichen Statusverlust fürchte sie

ist mir ja schließlich nicht egal, wie sich die sozialen Ver­

nicht. „Ich hab mich nie als etwas Besonderes gesehen,

hältnisse in dieser Stadt entwickeln.“ Aus – vorbei. Böse

nur weil ich Stadträtin war. Dieses ,Frau Stadträtin hin, Frau Stadträtin her’ war nie meins. Ich

sei sie niemandem – keine Rachegefühle, kein Bedürfnis nach Abrechnung. Sie schäme sich auch nicht dafür, hingefal­ len zu sein. „Es geht doch in Wirklichkeit darum, dass man wieder auf die Beine kommt.“ Der Brutalität der Politik sei sie

Bevor ich irgendjemanden um einen Versorgungsjob bitte, beiße ich mir doch lieber die Zunge ab.

sich selbstverständlich bewusst gewesen.

habe mein Selbstwertgefühl nicht über das Amt definiert.“ Wohin sie ihr neuer Weg führen wird, das weiß Elke Edlinger selbst noch nicht so genau. Obwohl sie immer ein politischer Mensch bleiben werde und

„Aber wenn du sie am eigenen Leib verspürst, ist das

der Sozialdemokratie verbunden, jedenfalls fürs Erste

natürlich noch einmal etwas anderes. Aber wer weiß,

sicher nicht mehr in die Politik. „Ich bin stark am Über­

wozu das Ganze gut gewesen ist? Vielleicht hätte mir

legen, wohin es mich treiben könnte, welchen Job ich

gar nichts Besseres passieren können. Keine Ahnung. Ich

mir zusammenzimmere.“ Eines weiß sie allerdings ganz

wüsste nicht, ob ich mich sonst mit 40 oder noch später

genau: „Bevor ich irgendwen um einen Versorgungsjob

getraut hätte, auszusteigen und einen komplett neuen

bitte, beiß ich mir die Zunge ab.“

•• MONAT




Mein neues Leben

Das Comeback von Eva Maria Gradwohl. Nach dem Rücktritt vom Profisport hat sich die Marathonkönigin neu definiert: In der Heiltherme Bad Waltersdorf zeigt sie Gesundheitsbewussten Wege zu mehr Wohlbefinden. Exklusiveinblicke in ihr neues und ihr altes Leben. text: Werner Ringhofer, Fotos: Stuhlhofer/Wolf

dopingprobe verweigert, medialer Wirbel, Anfang

keine Gandhi­ähnlichen Entbehrungen verlangt. „Jeder

Mai Rücktritt vom Profisport, wieder Wirbel. Das Leben

braucht seine individuelle Dosis. Wer sich zu viel zumu­

von Eva Maria Gradwohl hatte in den letzten Monaten

tet, verliert die Freude am Sport und an der richtigen Er­

so viel Tempo wie ein Zielsprint. Laufen ist tot, es lebe

nährung. Ich nehme die Angst davor.“ Die richtige Dosis

das Laufen. „Ich mache jetzt genauso viel Sport wie

ist aber für jeden anders. Für den gestressten Manager

früher, nur auf einer ganz anderen Ebene, da ist kein

können drei Stockwerke schon zu viel sein, der enga­

Zwang mehr. Ich entdecke wieder die schönen Seiten

gierte Marathonläufer dagegen braucht wieder andere

des Laufens.“ Die Marathonrekordhalterin und Olym­

Reize. Sogar ihre Mutter kam schon in den Genuss des

piateilnehmerin steht nun auf einer anderen Laufbahn

Programms. Am Anfang konnte sie einen Kilometer in

am Start. Sechsmal in der Woche betreut sie ab 7 Uhr

zwölf Minuten gehen, nach sechs Wochen brauchte sie

früh in der Therme Bad Waltersdorf Bewegungshung­

nur mehr acht. „Kontrollierte Führung zu einem Ziel“,

rige und Gesundheitsbewusste. Eva bewegt Menschen,

nennt das Gradwohl. „Das Umfeld hier in der Therme

natürlich ganz professionell. „Wichtig ist vor allem die

ist einfach optimal. Von der Massage bis zur ärztlichen

richtige Dosis. 90 Prozent der Leute überfordern sich

Betreuung ist alles da.“ Wer noch mehr Eva will, bucht

beim Sport.“ Zuerst einmal wird analysiert. Nach einer Laktatfeuchtmessung sieht Grad­ wohl, wo jeder steht. Dann wird getüftelt, an einem maßgeschneiderten Trainings­ konzept und einem Ernährungsplan, der 10

MONAT

Jeder braucht seine indivi­ duelle Dosis Sport. Mit dem richtigen Training nehme ich die Angst vor Bewegung.

ihre Laufseminare oder legt sich ihr erstes Eigenprodukt zu: Microbase Sport, ein Nahrungsergänzungsmittel. Unvorbereitet hätte sie der schnelle Rücktritt nicht getroffen. Immer wieder sind Gedanken über Sinn und Unsinn >>


neuer Arbeits足 platz f端r Eva maria grad足 wohl: auf dem gymnastik足 parcours mit blumenmeer und im spa der therme Waltersdorf.


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>> durch ihren Kopf gewandert. „Vor einem Jahr hätte ich schon aufhören sollen. Ich bin nur mehr für andere gelaufen, für die Veranstalter des Linz­Marathons, die mich als Starterin groß angekündigt hatten.“ Aber in Gedanken war sie schon länger in einer Neuorientie­ rungsphase. Die Zeit nach ihrem Rücktritt hat Eva Maria Gradwohl als Befreiung erlebt. „Endlich wieder normal leben. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf Schikanen, Intrigen und darauf, wie ein gläserner Mensch zu leben.“ Ein Vierteljahr im Voraus hätte sie bei der Dopingbehörde jeden Tag auf die Stunde genau ihren Aufenthalt an­

eva maria gradwohl Die Steirerin und Ex­Radfah­ rerin begann 1998 mit dem Marathon. Seitdem zahlreiche Erfolge, beim Linz­Marathon 2008 stellte sie mit 2:30,51 österreichischen Rekord auf. Heute betreut die Lebens­ partnerin von Ex­Langlauf­ trainer Walter Mayer in der Heiltherme Bad Waltersdorf Gesundheitsbewusste mit pro­ fessionellen Trainingskonzep­ ten und Ernährungsplänen.

mit auf einem Fuß hüpfen und sie werden dich nicht nominieren.“ Auch die häufigen Dopingtests haben sie verärgert. „50 Leichtathleten wurden 36­­mal getestet, davon ich allein 6­­mal. Ich musste also zu rund 20 Prozent aller Tests antreten. Da konnte doch etwas nicht stimmen.“ Der Grund war der 37­Jährigen klar. Ihre Partnerschaft mit Walter Mayer, der nach der „Blutbeutelaffäre“ im­ mer wieder mit Doping in Zusammenhang gebracht wurde. Herausgekommen ist bei den Untersuchungen allerdings bisher nichts. „Ich war so naiv, zu glauben, an der Seite von Walter ungestört meinen Sport be­

geben müssen. Jeder ungeplante Besuch beim Friseur,

treiben zu können.“ Recht und Gerechtigkeit sind für

jede ungeplant längere Trainingseinheit hätte bekannt

Eva Maria Gradwohl zwei verschiedene Paar Schuhe.

gegeben werden müssen. Sie hätte nur Pflichten und

„Seit ich Walter kenne, habe ich Hausdurchsuchung,

keine Rechte gehabt, bilanziert sie in der Rückschau. „Ich

Safesperrung und Telefonabhörung hinter mir. Ich fra­

wurde als Olympiateilnehmerin in den österreichischen

ge mich: Wozu?“ Um viel Geld auf der Welt würde sie

B­Kader eingestuft.“ Was zur Folge gehabt hätte, dass

nicht mehr von einem Sportsystem wie in Österreich

sie keine organisatorische und finanzielle Unterstützung bekommen hätte. Auch Willkür der Sportfunktionäre hätte sie enttäuscht, meint die Steirerin. Ihr Eu­ ropameisterschaftslimit hatte sie 2009 zwar um 1:19 Minuten unterboten, vom

Seit ich Walter Mayer kenne, habe ich Hausdurch­ suchung,Telefonabhörung und Safesperrung hinter mir.

Verband wurde es aber nicht anerkannt.

abhängen wollen. „Irgendwann hatte ich genug und ich sagte mir: Püppchen tanzt nicht mehr.“ Interessant waren für Grad­ wohl die heftigen Reaktionen, manchmal Vorverurteilungen durch Medien. „Wenn einer kündigen will, ist das kein Problem. Will einer vom Sport zurücktreten, wird

Der Grund: Fünf Meter zu starkes Gefälle auf dem Ma­

man in der Öffentlichkeit zerrissen.“ Zielbalken mit ihrer

rathonkurs von Florenz. „Fünf Meter auf einer Strecke

Zeit brauche sie keinen mehr, meint Gradwohl. „Jetzt

von 42 Kilometern, wirklich lächerlich.“ Inoffiziell wäre

bin ich wieder zu meinen Wurzeln zurückgekehrt. Zum

ihr zu verstehen gegeben worden: „Du kannst das Li­

Laufen mit Genuss. Sport soll Spaß machen.“

12

MONAT

••


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genüssliche liebe

Eigentlich fand Herti Grossauer Köche noch nie sexy. Bis sie sich in Starkoch Christof Widakovich verliebte. Gemeinsam will man nun am Grazer Schloßberg hoch hinaus. Ein Exklusivgespräch über Liebe, Unabhängigkeit und berufliche Pläne. text: Tina Veit, Fotos: Oliver Wolf, Privat

sie führen gemeinsam seit etwas mehr als einem Jahr

rinnen unter der Obhut des Szenegastronomen Michi

ein Leben zwischen Weindekanter, Schlafdefiziten,

Schunko in den vergangenen sieben Jahren als kulina­

konfierter Lachsforelle und langem Atem. Christof

rischer und menschlicher Fixstern strahlte. Jener Mann,

Widakovich und Herti Grossauer. Er hängte vor weni­

dem man auf dem Weg zur „Eckstein“­Toilette am Pass

gen Wochen seinen langjährigen Chefkoch­Posten im

gerne die Schulter tätschelte und der manchmal einfach

renommierten Grazer Szenerestaurant „Eckstein“ an den Nagel. Sie trat vor knapp zwei Jahren als Geschäftsführe­ rin des Restaurants „Das Schlossberg“ in die Fußstapfen ihres Vaters, Gastro­ zampano Franz Grossauer. Tja, Liebe geht eben durch den Magen. Und ja, die beiden scheinen sich wirklich zu lieben. So sehr, dass man nun auch beruflich gemeinsame

Ich fand Köche noch nie sexy, aber Christof hat mich bei unserer ersten Begegnung überrascht.

Wege beschreitet. „Christof und ich teilen uns ab so­

lieber zum Fliegenfischen geht, anstatt Fisch zu pochieren. Jener Mann, der nun hoch über den Dächern von Graz, frisch gestylt vom Friseur, den Schaum seines Cappuccinos löffelt und mit seiner Herti über die gemeinsamen Lebenspläne spricht. Pläne, die sich nach Auskunft des Paares „einfach so ergeben haben.“ Genauso ergeben wie die Liebe zwischen ihnen. „Keiner

von uns hätte gedacht, dass sich zwischen uns eine Be­

fort die Geschäftsführung hier am Schloßberg“, lächelt

ziehung entwickelt“, legen die beiden offen. Jahrelang

die blonde 24­Jährige und kuschelt sich an die Schulter

arbeiteten Grossauer und Widakovich nahezu Tür an

jenes Mannes, der für Grazer und besonders für Graze­

Tür, ohne sich zu kennen. Sie kellnerte als Teenager im „Glöckl­Bräu“, einem der Betriebe ihres Vaters. Wida­ kovich tobte sich am Mehlplatz damals schon als Schü­ ler des großen Helmut Österreicher aus. „Ich habe mich nie für die Grazer Szene interessiert. Ich war längere Zeit in Miami und bin erst vor drei Jahren nach Öster­ reich zurückgekehrt. Der Name Christof Widakovich war mir kein Begriff“, erzählt Herti Grossauer. Bei einer Ge­ burtstagsfeier ihres Bruders Robert, die im „Eckstein“ endete, stellte Widakovichs Ex­Chef Schunko („Wir sind im Guten auseinandergegangen.“) beide einander vor. „Ich fand Köche noch nie sexy, aber Christof hat

Auf Wolke sieben: christof Widakovich und herti grossauer.

mich bereits bei unserer ersten Begegnung optisch und menschlich überrascht“, schwärmt die zweite von drei Grossauer­Töchtern, den verliebten Blick hinter einer großen Sonnenbrille versteckt. „Du hast mir auch >>

14

MONAT

herti grossauer * 19. Juli 1986, maturierte 2003 in Graz, danach BWL­Stu­ dium in Miami und Wien, bevor die zweite von drei Töchtern des Gastroehepaars Franz und Herta Grossauer nach Graz zurückkehrte. 2008 übernahm sie die Ge­ schäftsführung des Restaurants „Das Schlossberg“ samt Bar, Biergarten und Eventgastrono­ mie und teilt diese mit Lebens­ gefährten Christof Widakovich.

christof widakovich * 13. Juni 1978, lernte im haubendekorierten „Steirereck“ in Wien bei Helmut Österrei­ cher, von 2003 bis Mitte 2010 Küchenchef des renommierten Grazer Szenerestaurants „Eck­ stein“. Seit wenigen Wochen für das kulinarische Programm im Restaurant „Das Schlossberg“ verantwortlich, wird aber weiter­ hin externes Showcooking und Catering betreiben.


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Ich stehe über den Dingen. Man muss damit leben, dass die Leute ungefragt über einen urteilen. >> gleich gefallen“, kneift Widakovich seine Freundin. Danach folgten vier Monate, in denen man sich täglich auf dem Arbeitsweg begegnete. „Irgendwann habe ich dann auch begonnen, die Zeitungen aufmerksamer zu lesen und wusste plötzlich, wie bekannt Christof in Graz ist.“ Schlussendlich fungierte die steirische Genussbot­ schafterin Waltraud Hutter auf einer Veranstaltung als Kupplerin fürs erste Date. „Wir haben uns zum Essen

Ob gemeinsames geburtstagsfest, urlaube in Kroatien und miami oder die heu­ rige Ackern­Eröffnung: die beiden geschäftsführer gibt‘s nur im doppelpack.

im San Pietro verabredet. Alle haben uns angeglotzt. Ich habe mich dabei überhaupt nicht wohlgefühlt.“

aufgrund der multiplizierten Gastronomieerfahrung die

Schulterzucken beim Starkoch. „Ich stehe über solchen

Erwartungshaltung der Gäste groß ist. Peu à peu will man

Dingen. Man muss eben damit leben, dass die Leute

ihr gerecht werden. „Ich möchte auf dem Schlossberg

ungefragt über einen urteilen“, meint Widakovich kühl.

nichts umreißen, aber Akzente setzen“, so Widakovich.

alles Peu À Peu

ruflich und privat erfolgreich sein, wenn wir uns zwi­

Ohne 18­Stunden­Tage. „Wir können nur dann be­ Sein Selbstbewusstsein knüpft schließlich an jahrelanges, zwischenmenschliches

Workout.

schendurch gemeinsame Auszeiten, zum Beispiel beim

Small

Talk, ständiges Beobachten, das Schenken von Aufmerksamkeit in Portionsgrößen. Die vielen Freunde, die keine sind, die schönen Frauen, die einen glauben lassen können, etwas Besonderes zu sein. „Das Wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben“,

Wandern oder Essengehen, gönnen.“

Wenn wir uns weiterhin so gerne haben, haben wir vor, auch privat einen Schritt weiter zu gehen.

Trotzdem wollen beide unabhängig von­ einander bleiben. „Ich kann nichts mit Mädls anfangen, die wie ein Anhängsel zu einem Mann aufschauen“, soll das Kompliment an seine Gefährtin gehen, deren Selbstständigkeit er sehr schätze.

setzt der 32­Jährige sein berufliches Credo auf dem Gra­

„Ich brauche meine Freiräume und Christof lässt mir

zer Schlossberg fort. Als Executive Chef verantwortlich

sie“, schmeichelt Herti Grossauer im Gegenzug. Gas­

für das kulinarische Programm des Restaurants „Das

tronomie kennt keinen Alltag. Trotzdem überlässt die

Schlossberg“, der angeschlossenen Bar und der Event­

junge Liebe nichts dem Zufall. „Wenn man eine ernst­

gastronomie. An den Herd stellt er sich nur dann, wenn

hafte Beziehung führt, lebt man nicht in den Tag hinein.

er will. „Ich sehe mich nach wie vor als Koch, auch wenn

Wenn wir uns weiterhin so gerne haben und verstehen,

ich nicht mehr täglich in der Küche stehe. Ich koche ab

haben wir vor, auch privat einen Schritt weiter zu ge­

sofort nur dann, wenn ich will, und erhalte mir auf die­

hen.“ Klingt vielversprechend. Wie die selbstgemachte

se Weise die Liebe zu meinem Beruf“, steckt der Grazer

mexikanische Chicken­Soup aus Miami, die Grossauer

sein neues Arbeitsfeld ab. Das Paar ist sich bewusst, dass

ihrem Starkoch seit einem Jahr verspricht.

16

MONAT

••


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barometer

LR Kristina Edlinger­Ploder

Weiße socken mit sandalen

48%

Igitt! Grausig! Was Männer auf keinen Fall tun sollten. Wir befragten unsere unbestechlichen „Leading Ladies”diesmal nach den absoluten Don’ts. Was geht gar nicht, wo beginnt der Ekelfaktor?

62%

alkfahne & besoffen sein

text & umfrage: Christina Dow

41%

Deo statt Duschen

36% 9%

Machosprüche

Rülpsen Affenartige Ganzkörperbehaarung Vollbart Beim Sex Socken anlassen Seitenscheitel über die Glatze In der Öffentlichkeit In den Schritt greifen Socken überall liegen lassen MONAT

besserwisser

27%

29%

1

42%

unterhosen öfter als einmal tragen

protzige Goldkette

Muttersöhnchen

beim sex das telefon abheben

27% 26% 24% 24% 24% 22% 21%

36%

34%

Frauen hinterherpfeifen

Lügen Frau als dumm hinstellen Geiz Dummheit/Ungebildetheit Dauernd von der Ex reden Krankhafte Eifersucht Schlechter Küsser/Liebhaber Stehend pinkeln Dauerwelle/Strähnchen

21% 19% 19% 15% 13% 11% 11% 9% 9%

Fotos: istock.com, KK

Schrecklich ist, wenn Männer die Kombination Unterhosen und Socken als adäquate Freizeit­ bekleidung betrachten.

s e i d a L s Da r e t e m o Bar


barometer

Männer sind einfach anders und das ist auch gut so. Ich lasse ihnen ihre Ecken und Kanten, dafür will ich aber auch ohne männliches Murren shop­ pen bis Geschäftsschluss, die Diva raus­ hängen lassen, wenn Gartenarbeit an­ steht, das Katzenklo nicht reinigen müs­ sen, bei Einparkschwächen einfach nur manikürte Nägel aus der Scheibe strecken und, und, und … Eva Maria Gradwohl, Ex­Läuferin

Ungepflegte Schweißzehen, vielleicht auch noch bepilzt – das macht für mich den schönsten Mann zum Brech­ mittel! Dann lieber noch beim Sex die Socken anlassen! Barbara Standfest, ORF­Lady

No Go’s sind krankhafte Eifer­ sucht, dauernd von der Ex zu reden, Müttersöhnchen und Männer, die einem dauernd das Leben erklären wollen. Natascha Strohmeier, gigaNT

Stehend pinkeln bekommen Männer glaub ich antrainiert, sie kennen es nicht anders. Frauen auf der Straße hinterherpfeifen ist echt proletoid, Snoopy­Bo­ xershorts finde ich witzig.Aber die protzige Goldkette würde mich nur dann nicht stören, wenn er gut im Bett ist! Marion Petric, Kabarettistin

Abturnend ist für mich bei einem Mann, wenn er die alte Schule nicht kennt – also keine Tischmanieren hat, die Türe nicht aufhält oder nicht in den Mantel hilft.

Männer, die die Midlife­Crisis nicht ge­ lassen hinnehmen, sondern Potenzver­ längerer – sprich einen aufgemotzten Sportwagen und eine junge Freundin – brauchen, sind erbärmlich. Eva Summer, Designerin

Silvia Weihs, PR­Expertin

Immer alles besser als Frauen wissen und Frauen als Dummerln behandeln – das geht gar nicht! Constanze Dennig,Autorin

Ein Mann muss seinen Wohnort in Graz und nicht GU haben, ein fettes Auto ohne Leasing fahren, nicht verheiratet sein und min­ destens 180 cm groß sein – ohne Absätze! Claudia Babel, cb.promotion

Ein zu weit geöffnetes Hemd ist wirklich zum Davonlaufen. Genauso schlimm:Wenn er sich in der Öffentlichkeit an die Weichteile greift oder gar kratzt!

Furchtbar ist, wenn sich Männer in der Öffentlichkeit am Sack kratzen oder einer Frau vorrechnen, wie viel man für sie ausgegeben hat.“

Elke Edlinger, Grazer Stadträtin

Lena Hoschek, Designerin MONAT

1


nahaufnahme

glory hole Brigitte Ruprechter steht ihre Frau in der steirischen Erotik-Szene. Mit ihrem Sohn betreibt sie zwei SexShops und das umstrittene Kino-Labyrinth in der Grazer Jakoministraße. Ein Gespräch über Verklemmte, Unbefriedigte, sexuelle Phantasien und spießige Frauen. text: Christina Dow, Fotos: Oliver Wolf

bei der eröffnung ihres sex-labyrinths in der Jakoministraße heuer im märz gab es aufregung bei bezirkspolitikern und geschäftsleuten. haben sich die wogen nun geglättet? Also mir gegenüber wurde ja nie ein böses Wort gesagt, ich hab es selbst nur aus der Zeitung erfahren,

christian weswaldi

weil nun ein Erotikshop mit Kinolabyrinth eröffnet. Aber

Initiator, seit 15 Jahren ge­ meinsam mit Mutter Brigitte Ruprechter im Geschäft

wo leben wir denn? Sex ist doch nichts Verwerfliches,

Alter: 35 Jahre

nichts Böses! Sex ist doch das Wichtigste im Leben! Außerdem ist es schön, wenn Menschen ihre sexuellen

Früherer Beruf: Bilanzbuchhalter

Phantasien bei uns im Kinolabyrinth ausleben können.

www.moulinrouge24.com

dass sich irgendwelche Leute ganz furchtbar aufregen,

wie darf man sich das ungefähr vorstellen? In unserem Labyrinth gibt es vier Porno­DVD­Kabi­ nen mit Glory Holes, zwei Minikinos, einen großen Bed­ room, einen SM­Raum und noch einiges mehr. glory holes sind …? … Löcher in der Wand, durch die die Männer ihren

Lauf lassen. Heraußen an der Bar wird aber weder vor­

Penis durchstecken können, wenn sich auf der anderen

her noch nachher über irgendwelche Details gespro­

Seite der Kabine jemand befindet. Und wenn die Stim­

chen, hier führt man ganz normale Gespräche wie an

mung passt, lässt ihnen jemand – ganz anonym – einen

jeder anderen Bar. Diskretion ist unser oberstes Gebot!

Blowjob angedeihen. Aber das ist natürlich nicht Muss.

genauso wie eine strenge hausordnung, oder? ihr

Bei uns kann jeder entscheiden, was er tut oder wie weit

sohn hat gerade einen mann, der hereinwollte, wie-

er geht. Manche schauen nur Pornos, manche machen

der hinauskomplimentiert.

bei sexuellen Handlungen mit, manche Pärchen lassen

Ja, das stimmt. Leute wie dieser Herr – ungepflegt,

sich gerne beim Sex beobachten oder probieren einmal

ungestylt, ein typischer Geilist halt – haben bei uns kei­

ein bisschen SM aus. Auch Frauen sind bei uns schon

nen Zutritt! Da selektieren wir beinhart aus! Bei uns kom­

in Kontakt mit anderen Frauen gekommen, weil sie das

men nur sehr gepflegte Leute rein, die nicht betrunken

immer schon ausprobieren wollten. Bei uns kann man

oder ungehobelt sind und die zu unseren anderen Kun­

alles, muss aber nichts. Einfach den Phantasien freien

den passen. Wir tragen ja auch Verantwortung gegen­

20

MONAT


brigitte ruprechter Seit 15 Jahren Betreiberin des Erotikfachgeschäfts Moulin Rouge in Gralla und des Moulin Rouge in Graz (Erotikshop & Kinolabyrinth), gemeinsam mit Sohn Chris­ tian Weswaldi Alter: 58 Jahre Familienstand: verheiratet, 4 Kinder (Ehemann ist Mon­ teur und hilft regelmäßig beim Umbauen und Einrich­ ten der Geschäfte mit) Früherer Beruf: Hausfrau

über unseren Gästen, wir wollen ihnen keine gaffenden

uns. Viele treffen sich bei uns aber auch bewusst, verab­

Affen vor die Nase setzen. Solche Typen schaden dem

reden sich vorher in unserem Forum auf der Homepage.

Geschäft und allgemein dem Ruf der Branche. Ich sage

Ich denke, das ist überhaupt ein Trend – Sextreffen in

immer: Lieber weniger Gäste und eine tolle Atmosphä­

der Realität statt heimlich Pornos zu schauen! Früher

re als die Bude voll mit lauter Spannern und Ungustln!

waren die meisten sexuellen Wünsche ein Tabuthema,

was ist denn ihre hauptklientel?

der Mann hat es sich bei einem Porno einfach selbst

Zu uns kommen viele junge Leute, Studenten, Pär­ chen, ein paar Singlefrauen, aber vor allem schwule und bisexuelle Männer. Freitags ist immer Best­of­Kinotime, oft mit Bowle oder Themenabenden – da kommen dann alle, quer durch die Bank. Da ist es dann richtig voll bei

Bei uns kann man alles, muss aber nichts. Einfach den sexuellen Phantasien freien Lauf lassen.

besorgt oder ein Kopfkino laufen lassen. Heute kann man seine Bedürfnisse in echt ausleben. Gott sei Dank ist die Gesellschaft da offener geworden. manchmal vielleicht zu offen? Nein, wieso denn? Es gibt doch nichts Per­ verses! Zumindest nichts, was sich zwischen zwei erwachsenen Menschen abspielt. Sex >>


nahaufnahme

>> ist nichts Schlechtes, er ist richtig und wichtig! Die, die sich wegen Sex­Shops oder ­Clubs aufregen, sind selbst einfach nur unbefriedigt und frustriert! Wie leider so viele Frauen in unserer Gesellschaft. wie meinen sie das?

heiße dessous für die damen und jede men­ ge sextoys – im moulin rouge hat man die Qual der Wahl.

Na ja, zu mir ins Geschäft in Gralla kommen immer

aus und sie sind wie ferngesteuert. Frauen brauchen für Sex immer Gefühle oder Berührungen, Männer nicht. Also sind Frauen oft auch zu einem großen Teil schuld, wenn er fremdgeht, lustlos ist oder dauernd anderen hinterherschaut. liegt die alleinige schuld für das Fremdgehen der

wieder Damen, die sich aufregen, dass ihre Männer

männer also bei uns Frauen?

möchten, dass sie Dessous tragen oder dass sie sich ge­

Nein, so hart kann man das nicht sagen. Natürlich

meinsam ein Sextoy kaufen oder was auch immer. „So

müssen auch die Männer schauen, dass sie in der Be­

was muss doch nicht sein, das interessiert mich nicht“,

ziehung in Form und interessant bleiben. Und eigent­

sagen sie dann. Aber das ist ein großer Fehler! Man muss

lich sollen sie auch treu sein. Aber leider habe ich durch

als Frau schon dafür sorgen, dass die Beziehung am Le­

meinen Beruf in den letzten 15 Jahren so viel gesehen

ben bleibt und nach vielen gemeinsamen Jahren nicht to­

und erlebt, dass ich immer wieder feststellen musste,

tale Sex­Flaute herrscht! Ich sage dann immer: „Schauen

dass so viele Männer ihre Frauen hintergehen. In Gral­

Sie, entweder Sie tragen für ihn diese schönen Dessous

la hatte ich einmal einen Herrn, der zwei kleine Tuben

oder er wird sie früher oder später für eine andere kau­

Gleitgel kaufte. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass

fen!“ Dann sind viele empört, denn „so was tut meiner

eine große Tube günstiger sei, da meinte er ganz locker:

nicht!“ So ein Schwachsinn! Männer sind triebgesteuert

„Nein, eine ist für meine Frau, die andere für die Freun­

wie Tiere. Sie wollen und brauchen Sex, Punkt. Wenn sie

din.“ Oder ein anderer Mann kaufte tolle Dessous um

ihn nicht von der eigenen Frau bekommen, dann ho­ len sie ihn sich woanders! Es liegt schon großteils an der Frau, zu schauen, dass der Mann bleibt. das sind aber harte worte an unser geschlecht. Aber es ist so! Männer sind Schweine und jede Frau, die das nicht

glaubt,

lügt selbst

22

MONAT

sich an.

Sextreffen in der Realität statt heimlich Pornos zu schauen – das ist eindeu­ tig ein Trend!

nicht wenig Geld bei mir. Und an der Kassa zeigte er mir das Kik­Sackerl, wo er um 1,99 Euro Baum­ woll­Unterhosen für seine Frau eingekauft hatte. Die Dessous waren für die Freundin. Solche Erlebnisse öffnen einem schon die Augen. das heißt aber auch, dass auf den Frauen ein immer größerer druck lastet? Ja, das stimmt leider. Wir müssen nicht nur Haus­ halt, Kinder und Job unter einen Hut bringen, son­ dern auch noch sexy sein und den Mann im Bett bei

Wenn Männer

Laune halten. Frauen von heute haben es nicht leicht.

Sex

wollen,

Dazu kommt noch, dass Männer immer mehr Gelegen­

setzt das Hirn

heiten bekommen. In Discos oder Bars werden heut­


nahaufnahme

gegen die Klischees: brigitte ruprechter betreibt gemeinsam mit sohn christian Weswaldi zwei stilvolle geschäfte. Weit weg vom schmuddelimage.

Es geht bei Männern immer nur um Sex – jede Frau, die das nicht glaubt, lügt sich selbst an.

zutage sie angesprochen, vor allem junge Mädels sind

zu Hause haben. Überhaupt: Erotikartikel gehören nach

immer offener und schnappen sich nach Lust und Laune

Hause genauso wie ein Kochgeschirr!

irgendwelche Typen. Oft müssen sich die Männer für

mit dem kochgeschirr weiß frau aber was anzufan-

ein Fremdgehen gar nicht mehr anstrengen, im Gegen­

gen, mit einem sextoy oft nicht.

teil, manchmal müssen sie sich regelrecht wehren. Da

Deswegen bin ja ich da! Eine Top­Beratung und Auf­

hat man es als Frau zu Hause wirklich nicht leicht – man

klärung ist das Allerwichtigste in einem Sexshop! Ich

müsste schon quasi perfekt sein, aber das ist auch keine

würde nie irgendeine Tussi einstellen, die nur kassiert.

Garantie. Es bleibt uns nur, das Beste zu geben und das

Ich rede mit meinen Kundinnen, gebe ihnen Tipps, >>

Beste daraus zu machen. Und um so sexy wie möglich zu sein, gibt es nun einmal Hilfsmittel aus Erotikshops. und was sind so die bestseller in ihren erotikshops? Hier in Graz kommen mehr Männer, also verkaufen sich Pornos und Gleitgels

„Ich habe mit meiner Beratung und meinen Erotikartikeln schon viele Ehen gerettet!”

gut. Im Geschäft in Gralla sind 80 Pro­ zent meiner Kunden Frauen. Außerdem sind wir dort ein sehr familienfreundlicher Sexshop, da kann man auch mit Kindern hineingehen – zumindest in den vor­ deren Bereich mit der Bekleidung. Weiter hinten bieten wir dann die Toys und Filme an. Außerdem haben wir einen exklusiven Stylingcorner – wir wollten bewusst weg vom früheren Schmuddel­Image der Sexshops. Auffallend ist, dass immer mehr Damen sexy Wäsche einkaufen, um ihre Männer damit zu überraschen. Das

sorgte schon für Aufregung: das moulin rou­ ge in der grazer Jakoministraße, Erotikstore und Kinolabyrinth.

finde ich toll. Es gibt auch immer mehr Pornos speziell für Frauen und Pärchen, in denen mehr Berührungen zu sehen sind und durch die man sich als Frau nicht so erniedrigt fühlt. Die verkaufen sich auch sehr gut. Und Dauerbrenner sind natürlich Vibratoren und Gleitgels. Ein Vibrator ist so etwas wie ein Pflichtaccessoire für jede Frau, ich denke dass 90 Prozent aller Damen einen MONAT

23


nahaufnahme

>> ermuntere sie, dass sie sich einmal etwas trauen. Ich bin nicht nur Verkäuferin, sondern auch Therapeutin und Ansprechpartnerin für private Angelegenheiten. Meine Stammkundinnen erzählen mir ihre Lebensge­ schichte und stets Neues aus ihrem Beziehungs­Alltag. Und glauben Sie mir, ich habe mit meinen Erotikartikeln schon viele Ehen gerettet! Viele Kundinnen sind mir extrem dankbar und erzählen, dass sie jetzt wie frisch verliebt sind nach all den Jahren. Das ist doch schön! Ich denke auch, dass das ein bisschen mein Erfolgsge­ heimnis ist – ich bin eine ganz normale Frau im reiferen Alter, mit mir kann man über alles ganz offen sprechen. Das hebt mein Geschäft sicher gegenüber Erotikketten und dem Internet­Versand ab.

Man sollte schon alles aus­ probieren, aber immer nur, so­ lange es einem Spaß macht.

und gab es schon etwas, wovon sie ihren kundinnen abrieten? Ja, zum Beispiel gibt es immer wieder Männer, die den Wunsch äußern, gerne einen Dreier mit ihrer Part­ nerin und einer anderen Frau zu machen. Meine Kun­ dinnen erkundigen sich dann bei mir, wie sie das machen sollen und wie sie sich verhalten sollen. Aber bei vielen hab ich schon gemerkt, sie wollen das eigentlich über­ haupt nicht. Da sag ich dann immer, sie sollten es besser lassen, das führt nur zu Verletzungen. Man sollte schon alles ausprobieren und offen sein – aber immer nur, so­ lange es einem auch selbst Spaß macht! Man sollte sich von einem Mann zu nichts zwingen lassen! welchen erotik-tipp haben sie für die moderne Frau von heute? Kauft Sex­Artikel und Dessous – aber dann, wenn noch alles super passt in der Beziehung, nicht wenn er schon eine Geliebte hat oder alles schon vor dem Aus steht! Man muss das Feuer schüren, solange es lodert.

Die Automatenwirtschaft

••


Einfach schön (&) männlich

Werbung, Foto: istock.com, Schwarzl Klinik

83 % der Männer verwenden Beautycremen, 23 % würden sich chirurgisch verschönern lassen: Eine Studie der FH Campus 02 im Auftrag der Schwarzl Klinik zum Thema Männer und Schönheitsoperationen bringt die Wahrheit ans Licht. anhand von Interviews mit 35

derungen an operative Instituti­

hen Geld investieren, dann erst

attraktives

Männern einer repräsentativen

onen, Arzt und Umfeld. Folgende

in technische Trends oder Kultur.

Männer besonders wichtig bei

Zielgruppe wurden bei dieser

Ergebnisse brachte die Umfrage:

Wohnen wurde an erster Stelle

der Partnersuche und im Job.

Studie folgende Themenblöcke

29 von 35 Probanden gaben an,

genannt.

13 von 35 Männern glauben, dass

befragt:

Be­

zusätzlich zur Körperpflege spezi­

8 von 35 Männern gehen regel­

sie die Gesellschaft nach einer

griffs Schönheit für den Mann,

elle Produkte wie Augencremen,

mäßig zur Pediküre/Maniküre.

Schönheits­OP als eitel betrachtet.

Merkmale von Schönheit, Begriff

Make­up und Abdeckcremen zu

11 von 35 lesen Männermaga­

4 von 35 Männer haben noch

Bedeutung

des

aussehen

finden

Schönheitschirurgie, Bereitschaft

verwenden.

zine zum Thema Gesundheit und

gar nie über eine Schönheits­OP

eines Mannes zu plastisch­äs­

bei einem Lottogewinn würden

Schönheit.

nachgedacht.

thetischen Eingriffen und Anfor­

die 35 Probanden eher in Ausse­

Männer sind viel sensibler, als Frauen es sich über­ haupt vorstellen können. Sie lieben schöne Dinge und ihr Aussehen ist ihnen wichtiger, als man glauben mag. dr. Johann umschaden, schwarzl­Klinik

26 von 35 befragten männern finden, dass schönheit eine sehr wichtige rolle spielt. 8 von 35 würden sich einer beauty­OP unterziehen.

Ein erfolgreicher Mann ist leistungsfähig und schön – plastisch­ ästhetische Chirurgie kann dazu verhelfen. dr. Johann umschaden

61 % – so hoch ist die Zufrieden­

6 von 35 würden aus momen­

heit der österreichischen Männer

taner Sicht keine OP an sich ma­

mit ihrem Aussehen.

chen lassen.

14 von 35 Probanden gaben an,

21 von 96 Mal wurde genannt,

mehr als € 100,– monatlich für

dass

Schönheit und Kosmetik auszu­

durch

geben.

mehr Selbstvertrauen gewinnen.

unzufriedene

Menschen

Schönheitsoperationen

37 von 67 Mal (Mehrfachnen­

14 von 35 Männern glauben,

nungen) wurde angegeben, bei

dass die Akzeptanz gegenüber

Unzufriedenheit mit dem eigenen

Frauen und Schönheits­OPs viel

Erscheinungsbild zunächst Sport

höher ist.

zu machen und durch Ernährung

8 von 35 wären bereit, sich chi­

abzunehmen.

rurgisch verschönern zu lassen.

8 von 67 Mal wurde eine Ope­

24 von 35 würden sich nur nach

ration in Erwägung gezogen,

einem Unfall oder einer Erkran­

genauso oft aber eine OP strikt

kung operieren lassen.

abgelehnt.

22 von 35 Probanden gaben an,

männer projizieren den Begriff

bei den Kosten für eine Schön­

Schönheit eher auf Frauen, 16­

heits­OP gäbe es kein Limit.

Mal wurden Frauen bzw. Asso­

3 von 35 würden kein Geld für

ziationen dazu genannt, 11 Mal

eine OP ausgeben.

Eigenschaften wie Erfolg unf 10

6 von 35 Männern würden mindes­

Mal materielle Werte wie Auto,

tens € 5.000,– dafür ausgeben.

Kleidung, Reisen.

14 von 62 mal wurde genannt,

26 von 35 Männern finden, dass

dass der Ruf und die Referenzen

Schönheit in der Gesellschaft

ausschlaggebend für die Auswahl

eine sehr wichtige Rolle spielt (für

des Arztes seien, dahinter stehen

den ersten Eindruck, man hat es

die Erfahrung und Kompetenz

leichter im Job ...)

(13 Mal).

29 von 78 Mal wurde genannt, dass Äußeres (schlank, trainiert, sportlich, muskulös ...) am mei­ sten Schönheit bei einem Mann bewirkt, dahinter kommen Eigen­ schaften wie Erfolg, Ausstrahlung oder Sympathie (23 Nennungen).

kontakt Schwarzl Klinik Hauptstraße 140, 8301 Laßnitzhöhe Tel.: 0 31 33/61 00 www.schwarzlklinik.at MONAT

25


nahaufnahme

die liebe und der tod

Christian Stangl läuft in Rekordzeit auf Rekordberge, zuletzt auf den K2. Das Leben eines Extremen, der eine extreme Liebe lebt. Der Skyrunner und seine Freundin Birgit Rinner verraten, wie sie mit dem Tod und dem Leben umgehen. text: Werner Ringhofer

wie lange sind sie schon zusammen? birgit rinner: 7, 8 Jahre, da war immer ein bisschen auf und ab in der ersten Zeit. Christian hat das Bergsteigen sehr intensiv betrieben und war als Elektrotechniker viel im Ausland unterwegs. können sie mit bergsteigen etwas anfangen? rinner: Ganz viel. Ich bin schon als Kind mit meinen Eltern auf Berge gestiegen, bin mit 19 zur Bergrettung. stangl: Schon als 2­Jähriger war ich mit meinem Va­ ter auf den Bergen. Ab 14 bin ich allein gegangen. Mit den Eltern ist es für einen Teenager zu langweilig. wie war das am anfang? haben sie gedacht: der christian ist ein Verrückter? rinner: Doch schon. Ich habe noch nie so einen Menschen kennengelernt. Beim Christian war immer Das hat mir gut gefallen. war er immer schon so extrem? rinner: Als er seine Touren neben dem Beruf un­ ternommen hat, war das vielleicht sogar die extremere Zeit. Da war der Christian noch wilder drauf, so nach dem Motto: Pfeif dir nix. Heute ist er überlegter. stangl: Ich war am Anfang überhaupt nicht extrem. Erst mit 35 habe ich eher zufällig mit Speedbegehungen angefangen. Ich wollte einfach etwas anderes als die anderen machen. Warum nach dem K2 auf einmal so ein Hype um mich war, verstehe ich nicht. Ich war die Nummer 306­ auf dem Gipfel. war der umstieg zum professionellen bergsteiger für die beziehung schwierig? stangl: Sicher. Birgit ist immer brav arbeiten gegan­ gen und ich war derjenige, der gemacht hat, was er wollte. Es hat so ausgeschaut, als ob ich sie ausnütze. Aber das war eben nur der Schein. 26

MONAT

christian stangl Der Steirer (44) läuft auf Berge im Stil des „Skyrun­ nings“: Ohne künstliche Sauerstoffzufuhr und Versor­ gungslager besteigt er Berge so schnell wie nur möglich. Sein Ziel sind die „14 seven summits“.Als erster Mensch will er die sieben höchsten und zweithöchsten Berge je Kontinent bezwingen. Im November kommt in der Ant­ arktis der Mount Tyree (4.852 Meter) dran, den letzte in Stangls Sammlung der „14 summits“. www.skyrunning.at

sind sie bei seinen touren dabei? rinner: Einmal im Jahr fahre ich mit. Ich nehme mir aber nur Berge vor, auf denen ich den Christian nicht zu sehr aufhalte. stangl: Es ist nicht nur das Klettern, auch das ge­ meinsame Reisen ist ein Bestandteil unserer Beziehung. Da gibt es keinen Stress, weil ich mich auf sie total ver­ lassen kann. Und sie hat mehr Geduld als ich. Drei Tage im Zelt warten, weil das Wetter schlecht ist, machen ihr nichts aus. Für mich ist das ein Horror. ist man als speed-bergsteiger zum sologang verdammt? stangl: Gern gehe ich nicht solo. Am K2 gab es gefährliche Spalten, da hätte ich gerne einen Partner gehabt. Aber wer traut sich mit mir zu gehen? Meine Zeiten sind großteils noch nicht unterboten und da sagt sich jeder: „Da kann ich mich nur blamieren.“

>>

Fotos: Stangl, Stuhlhofer/Wolf

alles in Bewegung. Er genießt den Tag, wie er kommt.


Kurz vor dem Aufstieg auf den K2, den wohl gefähr­ lichsten berg der Welt.


nahaufnahme

>> wie stimmt ihr euer leben aufeinander ab? rinner: Ich bin Krankenschwester auf der Intensivstation in Rottenmann. Eine Herausforderung. Wir holen Menschen ins Leben zurück und ar­

Ich war nahe dran am Tod. Ich hörte schöne Musik und war glücklich. Jetzt weiß ich: Sterben tut nicht weh.

beiten mit den Angehörigen intensiv. Nach den Diensten habe ich länger frei und dann gehen

rinner: Sicher, aber die habe ich gut im Griff. Zu Hause sind Familie und Freunde, sie helfen und versu­ chen, mich abzulenken. stangl: Ich hatte oft Angst. Vor allem auf dem K2. Die Berge sind sehr gefährlich, die Trümmer fliegen dir um

die Ohren. Nach dieser Tour bin ich jetzt eher kleinlaut,

wir auf den Berg.

weil ich weiß: Der Boden war sehr dünn. Richtig Freude

kann ein bergsteiger nur mit einer bergsteigerin

macht diese Art des Bergsteigens nicht. Ich bin froh,

auskommen?

dass ich den K2 abgehakt habe. Im Nachhinein frage ich

stangl: Eher ja. Ich kenne viele Kollegen, die Partne­

mich, wie weit ich mich da in etwas verbissen habe. Das

rinnen haben, die nicht bergsteigen, und das geht fast

war richtig gefährlich. Manche sagen: Das ist ein sucht­

immer flöten. Ich kann mir keine Partnerin vorstellen,

artiges Verhalten. Und ich kann es nicht entkräften.

die nicht versteht, was ich tue.

muss man egoist sein, wenn man so extrem lebt?

wie haltet ihr kontakt, wenn er unterwegs ist? rinner: Er hat sein Satellitenhandy mit. Als er auf dem K2 war, haben wir fast jeden Tag Kontakt gehabt.

stangl: Ja, schon. Wenn man so ehrgeizige Ziele hat, muss man egoistisch sein. rinner: Nein, überhaupt nicht. Ich bin froh, dass

Früher, ohne Handy, war das anders. Da hat er sich nach

der Christian sein Talent und sein Können so umsetzen

zwei Wochen einmal gemeldet. Da war alles ein biss­

kann. Ich würde es auch nicht anders machen, wenn ich

chen lockerer, weniger Kontrolle (lacht). Wenn es eng

so gut drauf wäre.

wird, ruft er nicht an. Wenn ich genau Bescheid wüsste,

der tod ist auf dem berg immer ein thema. haben

würde ich daheim nur noch im Kreis rennen.

sie eine spezielle beziehung zum tod?

wenn sie in den nachrichten vom absturz eines

rinner: Weniger durchs Bergsteigen, mehr durch

bergsteigers wegen eislawinen auf dem k2 hören,

meinen Beruf. Deshalb kann ich auch besser über den

wie gehen sie damit um?

Tod sprechen. Für denjenigen, der stirbt, ist es kein Pro­

rinner: Immer ein Auf und Ab, die Nerven sind an­ gespannt. Schlimm war es 2008, als elf Leute am K2 ge­

blem. Er hat sein Leben abgeschlossen. Der Tod ist für die Hinterbliebenen das große Dilemma.

storben sind. Christian war zwei Tage lang auf der Ver­

stangl: Ich war nahe dran. 1991 in Pakistan. Ich kam

misstenliste. Dann hat man so eine Starre, denkt immer

in eine Lawine und bin mit einem gebrochenen Fuß sechs Tage dahingedämmert. Plötzlich habe ich schöne Musik gehört und alles war gut. Eine Nahtoderfahrung.

ließ alles aus und ich musste zwölf Stunden schlafen.

Ich war glücklich. Jetzt weiß ich: Sterben tut nicht weh.

haben sie manchmal angst?

Aber ich wollte trotzdem weiterleben. Später im Kran­

Bezahlte Anzeige der StVP.

daran und hängt fast stur an dem Gedanken, dass alles gut ausgehen muss. Als eine positive Nachricht kam,

Zurück zur steiermark.

Die

Zukunft ist

weiss-grün. grün. www.stvp.at 2

MONAT


kenhaus hatte ich noch einen Lungeninfarkt und wollte ein halbes Jahr nichts mehr vom Bergsteigen wissen. habt ihr einkalkuliert, dass es vielleicht einmal keine rückkehr von einer tour gibt? rinner: Nur wenige Sekunden, aber das versuche ich zu verdrängen. Darüber sollte man sich erst Gedanken machen, wenn es so weit ist. Das macht depressiv. stangl: Ich habe das immer im Hinterkopf. Aber sollte ich sterben, wird das Universum auch nicht sehr

nach dreiein­ halb Jahren und sieben Versuchen stand christi­ an stangl auf dem K2.

was erwarten sie von einer Partnerschaft? rinner: Dass jeder sein Leben leben kann und sich nicht eingeschränkt fühlt. Dass wir uns gut verstehen, dass wir uns in schlechten Situationen miteinander aus­ reden können und dass wir füreinander da sind. stangl: Dass es so ist, wie es ist. kann ein extrembergsteiger für die Zukunft planen? sind haus, hund, kinder ein thema? stangl: Haus und Hund weniger, Kind schon. Aber

wesentlich beeinflusst werden.

da muss ich mein Leben radikal ändern. Und das werde

würden sie sich wünschen, dass er sesshaft wird?

ich auch machen, in ein paar Jahren schon. rinner: Kinder, sicher. Aber wir denken nicht wie

mehr mein Christian. Das würde unser Leben massiv

viele Junge, sie sind so fixiert auf bestimmten Luxus. So

verändern. Es ist okay, wie es ist.

geht viel Flexibilität im Leben verloren.

Impressum: Steirische Volkspartei, Karmeliterplatz 6, 8010 Graz

rinner: Nein, um Gottes willen. Dann wäre es nicht

MONAT

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philipp wimmer 25, aus Graz, Offizier beim Bundesheer, Freundin, 84 kg, 185 cm Sport: 3 bis 4 x pro Woche Beach­ volleyball (Murbeach & Eggenberg), 2 x pro Woche Laufen, max. 1 x pro Woche in der Kraftkammer. Ernährung: Nichts Besonderes, keine Zusatzpräparate. „Sport ist für mich die Alternative und Abwechslung zu allem. Es ist das Einzige im Leben, was wirklich Spaß macht.“ „Auch meine Freundin muss sehr sportlich sein, sonst würde es nicht funktionieren.“ „Natürlich schauen die Mädels auf den Körper, aber Sixpacks allein ma­ chen einen Mann nicht attraktiv. Es ist auch seine Ausstrahlung, sein Blick und seine Sportlichkeit.“

body power Cornetto-Alarm! Wir suchten die schärfsten Sixpacks der Steiermark – und stießen auf jede Menge Testosteron, Muskelmasse und Sexiness. An alle Top-Bodies: Bewerbt euch und zeigt unseren Leserinnen eure Luxus-Körper! text: Christina Dow


manuel kleinböck Aus Graz, Grafiker, DanceNation – Go­gos and more, 85 kg, 187 cm Sport: Tanzt regelmäßig (dancenation. at), 1 bis 2 x pro Woche Fitnessstudio, 3 bis 4 x pro Woche Fußball Ernährung: Nichts Besonderes. „Mache ja genug Sport.“ „Mit einem guten Körper fühlt man sich einfach wohler und selbstbewusster.“ „Auch Frauen reagieren natürlich sehr gut darauf, Sixpacks wirken einfach.Aber auch in einer Beziehung sollte man sich nie gehen lassen, auch meine Freundin muss sportlich sein.“


herbert rath 24, aus Kaindorf bei Hartberg, Hufschmied, Single, 81 kg, 185 cm Sport: 3 bis 4 x pro Woche Fitness­ studio mit Personal Coach, täglich Reiten (Springreiten). Ernährung: Nahrungsergänzungs­ mittel (Eiweiß, Kohlenhydrate) – „Ich habe einen Grundumsatz von 6.000 Kalorien, mit normalem Essen allein würde ich das nie erreichen. Ich esse ohnehin schon wie ein Mähdrescher.“ „Mein Körper ist mir sehr wichtig. Ich fand mich zu dünn, also begann ich vor 3 Jahren zu trainieren. Jetzt kann ich es mir nicht mehr wegdenken.“ „Ja, Sixpacks wirken eindeutig gut auf Mädels.“


bernd aspeck 33, aus Gratkorn, Projektleiter im Anlagenbau, Single, 82 kg, 182 cm Sport: bis zu 7 x pro Woche Kraft­ und Ausdauer­Training im Fitnessstudio („Im Fitinn, weil ich beruflich viel unter­ wegs bin.“) Ernährung: knallharte Diät (viel Fett und Eiweiß, kaum Kohlenhydrate), bewusstes Essen, Zusatzpräparate. „70 bis 80 % meines Körpers macht die Ernährung.“ „Ich trainiere seit 12 Jahren, immer um 6 Uhr in der Früh. Ich gebe zu, es ist ein Drang. Sucht klingt zu negativ.“ „Wegen den Mädels mache ich es nicht. Ich trainiere nur für mich, ich brauche es einfach. Extra großen Erfolg hab ich deshalb ja auch nicht.“ „Gegen Bodybuilder gibt es immer drei Vorurteile: 1. Sie können nicht weiter als 10 m laufen. 2. Sie sind stroh­ dumm. 3. Sie bekommen keinen hoch. Ich denke es gibt genug Beweise, dass es nicht so ist.“

cornettocontest! Machen Sie mit und bewerben Sie sich mit einem tollen Six­ pack­Foto bei uns! Die sexiesten Bäuche der Steiermark schaffen es in die nächsten Ausgaben des Steirer MONATs! Email an: christina.dow@steirermonat.at


nahaufnahme

post vom gouverneur Traumfabrik, American Dream und persönliche Albträume. Barbara Gasser kennt die Glitzerwelt Hollywoods und die Tiefschläge des Schicksals gleichermaßen. Jetzt wurde die Grazer Journalistin mit dem Oscar der Medienbranche geehrt. text: Wolfgang Schober

„ich hatte in meinem Leben mehr vom Glück, als ich

ten Bruce Murphy, einem Amerikaner, wagte die damals

mir je vorstellen konnte. Aber auch vom Unglück.“ Bar­

39­Jährige den Sprung über den großen Teich, gleich­

bara Gasser sitzt im Arbeitszimmer ihrer Wohnung in

zeitig Köpfler ins kalte Wasser. Dem verwegenen Plan

Burbank, L. A., und skypt mit ihrer alten Heimat. Ein

der Steirerin, in Kalifornien als Journalistin zu reüssieren,

Rollentausch. Als Journalistin in Hollywood gewohnt,

standen zahlreiche, wenig verheißungsvolle Faktoren

die Fragen zu stellen, ist Gasser diesmal selbst die In­

gegenüber: kein österreichisches Stammmedium, das

terviewte. Kurzweilige drei Stunden lang erzählt die

sie entsandte, keine Kontakte vor Ort, kaum journalis­

Grazerin vom Originaldrehbuch ihres Lebens, in dem

tische Erfahrung. Einziges Asset: ihr eiserner Wille. „Ich

der American Dream, Albträume und die Traumfabrik in seltenem Dreiklang den Plot bestimmen, Protagonisten wie Arnold Schwarzenegger, George Clooney, Angelina Jolie & Co in schil­ lernden Nebenrollen agieren und das

hatte diese Vision in mir, es zu schaffen und

Nach der zweiten Krebs­ erkrankung beschloss ich, meinem inneren Ruf ins Ausland zu folgen.

Skript auch sonst keine Wünsche offen

eine der besten Auslandsjournalistinnen in Hollywood zu werden“, erinnert sich die Steirerin. Davor hatte Gasser jahrelang im

österreichischen

Außenministerium

gearbeitet, nebenbei ein Publizistikstudi­ um absolviert und vor allem privat bereits

lässt. Ein Bio­Pic zu wahr, um filmreif, zu hollywoodesk,

Tiefgreifendes erlebt: mehrere schwere Verkehrsunfäl­

um leinwandtauglich zu sein.

le, Jahre der Arbeitslosigkeit und zwei überstandene

Wir blenden zurück: Am Anfang stand ein Wunsch.

Brustkrebserkrankungen. „Lange Zeit hielt ich mich ja

Jener nach Veränderung. Im Jahr 2002 materialisierte

für unverwundbar. Meine Sterblichkeit wurde mir bei

sich die Sehnsucht nach beruflicher Neuorientierung

der ersten Krebserkrankung jäh bewusst: Wenigstens

im Leben von Barbara Gasser in einem Flugticket. Des­

fertig studieren möchte ich noch, dachte ich damals

tination Los Angeles. An der Seite ihres Lebensgefähr­

demütig. Nach der zweiten Erkrankung beschloss ich, auf nichts mehr warten zu wollen, und folgte meinem

34

inneren Ruf ins Ausland.“

„der schrecklichste tag“ Brutal nennt Gasser die Anfangszeit in den USA ohne verklärenden Rückspiegelblick. „Ich bin jeden Abend von Filmpremiere zu Filmpremiere gerannt, um mir nach und nach Kontakte zu PR­Leuten und Managern aufzubauen.“ Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein nennt Gasser als die wesentlichste Erkenntnis dieser Zeit – sowie jederzeit offen zu sein für andere Menschen und eine vollkommen andere Welt. Dazu gehörten >>

MONAT

Fotos: Barbara Gasser, Bruce Murphy

Foto: Volker Corell

O(bama)­töne im Wahlkampf. gasser: „ihn vors mikro zu bekommen erforderte den stil eines Kriegsbericht­ erstatters.“


barbara gasser Geb. am 30. 1. 1963 in Graz, Hauptschule Fröbel, HAK­Kolleg,Tourismuskolleg Klessheim, acht Jahre Mitarbeiterin imAußenminis­ terium, daneben Studium der Publizistik, danach frei­ berufliche Redakteurin.

Foto: Volker Corell

Seit 2002 freie Journa­ liistin in L.A., erst tätig für „Kleine Zeitung” „Presse”, „Steirer MONAT“ etc. Heute: „Maxima“, „M*­Magazine“, „Krone­Hit.“ Liiert mit einem Interieur­ Designer,lebt in einer Woh­ nung in Burbank,L.A. Gasser ist Gast beim Netzwerktreffen und Partne­ ringday in Bärnbach,Köflach und Graz am 9.und 10.Sept.


nahaufnahme

gasser & >> auch „lessons learned“ in angewandter Interkultur. „Eines meiner prägendsten Erlebnisse zu Beginn war ein Interview mit Kelly Lynch (Anm.: „Cocktail“ mit Tom Cruise). Sie gab mir viele wertvolle Tipps. Etwa, dass die Formulierung ,Nice to meet you. Let‘s have lunch!‘ bloß als freundliche Floskel zu verstehen ist und keineswegs als Zusage zu einer Story.“ Dieses Interview – das übri­ gens nie erschien – gab der damals noch strauchelnden Jungjournalistin Hoffnung. „Erstmals hatte ich das Ge­ fühl, dass ich es wirklich schaffen könnte. Schließlich war ich ja lange unsicher, ob ich mir das alles nur einbildete und komplett am Holzweg war.“ Im Jahr 2004, mitten in der Phase der Konsolidie­ rung – Gasser hatte auch mithilfe von Freunden, unter anderem aus Reihen der Österreich­Community in L.A., bereits so manchen Fuß in der Tür zwischen Beverly Hills und Malibu –, dann der große Schock. Lebensge­ fährte Bruce Murphy verstirbt plötzlich und unerwartet. „Der schrecklichste Tag in meinem Leben. Wenn man selbst todkrank ist, ist das eine Sache. Aber wenn es einen Menschen trifft, den man liebt, ist das die schwie­ rigste Lebensprüfung überhaupt“, so Gasser über die Ohnmacht im Angesicht des Unumkehrbaren. Monate des Schmerzes und der Zweifel folgen: Die Rückkehr nach Österreich steht im Raum. Freunde und Familie spenden Trost. Ebenso wie ein Brief, der eines Tages in Gassers Postfach landet. Er trägt den Stempel des kalifornischen Gouverneus, der die Exil­Steirerin damals bereits von Presseterminen kannte. „In diesem Brief hat Schwarzenegger auf sehr menschliche Weise Anteil ge­

governor

Barbara Gasser und Arnold Schwarzenegger haben einiges gemeinsam: Beide besuchten die Hauptschule Fröbel in Graz, beide gehen unbeirrbar ihren Weg und schließlich ereignete sich auch der beiden Aufstieg in ihren neuen Karrieren – Schwarzeneggers politi­ scher und Gassers publizis­ tischer an die Spitze der Hollywood­Berichterstat­ tung – zeitlich parallel. Als freundschaftlich-pro­ fessionell bezeichnet Gasser die Verbindung zum Gouver­ neur.„Sie ist von gegenseiti­ ger Wertschätzung getragen. Speziell seit dem plötzlichen Tod meines Lebensgefähr­ ten,als er mir Trost spendete und Mut zusprach.Von seiner Menschlichkeit kön­ nen sich viele eine Scheibe abschneiden – abgesehen davon,dass er ein sehr gebildeter,gescheiter und geistreicher Mann ist.“ Gassers persönlicher Tipp für Arnies Zukunft:„Ich tippe auf Washington – z.B.ein Ministeramt für Green­Tech.“

Foto: Tony Wacker

zu verwirklichen und waren ganz knapp dran.“ Der Brief des Gouverneurs hat für Gasser bis heute große Be­ deutung. „In Momenten, in denen es mir schlecht geht, nehme ich ihn zur Hand und genieße seine aufbauende Wirkung.“ Schwarzenegger spielte auch in anderer Hin­

Von der Menschlichkeit Arnold Schwarzeneggers können sich viele eine Scheibe abschneiden. sicht eine wichtige Rolle für die Karriere von Barbara Gasser. 2004 genehmigte ihr sein Office als erster öster­ reichischen Journalistin ein ausführliches Interview, wei­ tere Exklusiv­Interviews 2005 und 2006­ folgten – und steigerten nach und nach den Marktwert der Grazerin in der Heimat. Rund 30­mal jährlich trifft sie Schwarzen­ egger bei Terminen und Pressekonferenzen, an deren Rande oftmals Zeit für einen kurzen Plausch unter vier Augen bleibt. „Klar unterhalten wir uns auf Deutsch“, lacht Gasser, die ihr Verhältnis als freundschaftlich­pro­ fessionell beschreibt. Nicht der einzige Weltstar, mit dem Barbara Gasser längst auf Du und Du ist. Mit dem einen oder anderen Celebrity verbinden sie, die heute eine Reihe österrei­ chischer Medien mit News und Interviews aus Hollywood versorgt, auch persönliche Freundschaften – Einladungen zu privaten Pool­Partys inklusive. „Aber ich würde mir eher die Zunge abschneiden, als darüber Auskünfte zu

nommen und seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass

erteilen.“ Ebenso wie über Skandal­Klatsch und ­Tratsch

ich nicht aufgebe und die Kraft habe, weiterzukämpfen.“

aus Hollywood. „Die positiven Eindrücke überwiegen oh­

Was Gasser schließlich auch tat. „Auch für Bruce – ge­

nehin haushoch. Die allermeisten Begegnungen mit mei­

meinsam haben wir alles gegeben, um unseren Traum

nen Interviewpartnern verlaufen sehr angenehm.“ Die

Der Einzige, der bislang ein Interview mit mir abbrach, war Joaquin Phoenix. Er hatte keinen guten Tag.

toller Mensch, der auf wohltuende Art über den Dingen

36

MONAT

angenehmsten? „Jeff Bridges etwa schätze ich sehr, ein steht. Aber auch ein Johnny Depp ist ein ganz besonders netter, humorvoller und intelligenter Gesprächspartner.“ Die Liste der bereits interviewten Celebrities deckt sich inzwischen fast vollständig mit dem Who­is­who Hol­ >>


nahaufnahme hollywood hautnah: 1. barbara gasser mit Komiker, schauspieler und Katy­Perry­gespons russel brand („ein unheimlich charmanter clown und Philosoph“). 2. talk mit bradley cooper. 3. Altmeister morgan freeman. 4. nach dem interview mit „Will.i.am“ von den black Eyed Peas.

1

2

3

4

Weltstars im close­up: barbara gasser mit Angelina Jolie, an der seite von Johnny depp („einer meiner absoluten lieblingsinterview­ partner“) sowie im bild mit frauenschwarm gerald butler (r.).

Bevor ich privaten Tratsch über meine Interviewpartner verbreite, würde ich mir die Zunge abschneiden.”

highlights aus einer abwechslungsreichen interviewtätigkeit: barbara gasser mit Jeff bridges (l.), schulter an schulter mit sAtc­„carrie“ sarah Jessica Parker sowie in der Oscar­nacht mit dem Exil­Kärntner gastro­Krösus Wolfgang Puck. MONAT

3


nahaufnahme

>> lywoods und darüber hinaus. Auch Barack Obama zählt dazu. Wer noch fehlt? „Mit Bruce Willis hat sich nie etwas ergeben. Aber auch der Dalai Lama und Warren Buffet würden mich sehr reizen.“ Die Reputation, die sich die Auslandsösterreicherin in den letzten Jahren in Los Angeles erwarb, schlug sich zuletzt auch in zahlreichen Journalisten­Preisen nieder, die Gasser für sich verbuchen konnte: allen voran der

mehrfach prämiert: barbara gasser im weststei­ rischen dirndl bei der Verleihung des „3rd national Entertainment Journalism Awards 2010“.

erste Platz bei den renommierten „52th Southern Cali­ fornia Journalism Awards“, so etwas wie der Oscar unter den Presse­Prämierungen Kaliforniens. „So ein Preis ist natürlich ein Wahnsinn, schließlich gibt es dort Hunder­ te internationale Journalisten aus der ganzen Welt. Vor allem ist es aber eine Anerkennung für die eigene Ar­ beit und die Vision, die man zielstrebig verfolgte und die letztlich aufging.“ Eine Auszeichnung auch für Freunde und Familie, „ohne deren Rückhalt in schwierigen Zeiten ich es niemals geschafft hätte. Daher“, so Gasser, „ist der berufliche Erfolg für mich auch zweitrangig. Karriere bringt Freude und Erfüllung, ist aber ohne Liebe, ohne Freunde und Familie wertlos.“ Gelegenheit, dies täglich

3

MONAT

unter Beweis zu stellen, bietet das Leben ihr auch heu­

Jeder Schick­ salsschlag in meinem Leben hat mich stär­ ker gemacht. Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod.

te. Gassers Schwester, Isabella Wiley, Maskenbildnerin in Hollywood, kämpft gerade zum dritten Mal gegen Brustkrebs. „Ich bin so gut es geht für meine Schwester da. Isabella ist einer der Menschen, die ich bewundere für ihre Tapferkeit und ihren Humor, eine, die sich vom Schicksal nicht unterkriegen lässt.“ Eine Stärke, die die beiden Schwestern verbindet. Gasser: „Jeder Schick­ salsschlag in meinem Leben hat mich stärker gemacht. Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod. Ich habe mehr erreicht, als ich mir je erträumte – mein Leben ist bunt wie ein Regenbogen. Und dafür bin ich dankbar.“

••


Wenn der Essig mit dem Rasenmäher „Erlebniswelt Wirtschaft“: Immer mehr Vorzeigebetriebe der Steiermark gewähren Einblicke in ihren Produktionsprozess. Schon zahlreiche „gläserne Fabriken“ laden zum Ausflug für die ganze Familie. wie macht man Essig? Einen Ra­

markt mitmischen. Vom Nah­

es, Innovation in der Steiermark

Infos über alle teilnehmenden

senmäher? Edelsteine? Almoch­

rungsmittelproduzenten bis zum

serienmäßig erlebbar zu machen.

Unternehmen, die in der Umset­

senschinken? Einen Pelletskes­

Erzeuger industrieller Anlagen.

In einer Art ‚gläsernen Fabrik‘

zung übrigens von den Creative

können BesucherInnen die Her­

Industries Styria (CIS) unterstützt

sel? Zement? Kürbiskerne? Die

Dazu Initiator Wirtschaftslan­

wunderbare Welt der steirischen

desrat Christian Buchmann: „Ziel

stellung dieser Produkte mit allen

werden, unter:

Wirtschaft mit ihren vielfältigen

der ‚Erlebniswelt Wirtschaft‘ ist

Sinnen erleben.“

www.erlebniswelt-wirtschaft.at

und

hochwertigen

Produkten

kennenzulernen, ermöglicht die Initiative

„Erlebniswelt

Erlebniswelt Wirtschaft: die schnaps­ und Essigmanufaktur gölles (l.) und das cargo center graz.

Wirt­

schaft.“ Hautnah und anschau­ lich haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, in die faszinierende Vielfalt heimischer Werbung, Foto: CIS

Paradebetriebe

einzutauchen

und damit steirische Wirtschaft buchstäblich zu begreifen – vom klassischen Familienbetrieb bis hin zum Großunternehmen, die in ihren Branchen auf dem Welt­

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nahaufnahme

die geschichte der o.

11 Jahre lang performte Bettina Oswald auf deutschsprachigen Musicalbühnen, jetzt setzt die Südsteirerin als Betty O. zum Angriff auf das Radio an. Das Porträt einer vielschichtigen wie impulsiven Künstlerin. text: Wolfgang Wildner

bettina oswald erinnert sich noch ganz genau an die

sie in Hamburg verbrachte, wo sie im Operettenhaus

Minuten nach ihrem letzten Musicalauftritt. „Es war am

im legendären Abba­Musical „Mamma mia“ spielte.

Stadttheater Klagenfurt. Ich war dort in „Les Misera­

Oder ihr Engagement im „Tanz der Vampire“ in Wien

bles“ engagiert. Ich trug eine Plastikglatze. Ganz be­

und danach in Hamburg. Darauf, dass sie von Roman

wusst nahm ich sie ein letztes Mal ab, schälte mich aus meinen Büh­ nengewändern und wuss­ te, dass nun ein neues

Polanski persönlich für den „Tanz der Vampire“ gecastet wurde, ist sie auch heute noch stolz. „Klar, Theater und Musical

Leben beginnen würde

sind ja nach wie vor meine

– keine Audition mehr,

große Leidenschaft. Ich habe

sondern mein eigenes, ganz persönliches Ding. Wie man sich auf seine Fa­ milie freut, wenn man nach ei­ ner langen Abwesenheit nach Hause

es geliebt.“ Auch wenn es eine extrem harte Zeit gewesen sei – körperlich sowieso. „Man muss sich eine Disziplin abverlangen, die ich eigentlich nie so ganz

kommt, so freute ich mich auf die Betty O.“

gehabt habe. Du musst

So richtig happy sei sie gewesen, erinnert sie sich.

etwas permanent in der

„Aber ich hatte natürlich auch einen ziemlichen Respekt vor dieser neuen Selbstständigkeit.“ Gut ein Jahr ist das nun her. Betty O., einst Musicaldarstellerin, nunmehr nach Eigendefini­

gleichen Qualität wei­ tergeben. Sechs Abende hintereinander, dann einen Tag Pause. Du musst dir bewusst sein, dass du

tion „Liedermacherin“, sitzt in ihrer Wohnung im süd­

einer Sache dienst – und zwar hundertprozentig

steirischen Berghausen am Klavier und studiert einen

perfekt.“ Schicksal einer Ensembledarstellerin, die an

neuen Song ein – eines dieser ebenso kunstvollen wie

die ganz großen Hauptrollen nur als Zweitbesetzung

leichtfüßig und amüsant daherkommenden Couplets,

herankommt. „Und genau diese Möglichkeit, dass die

mit denen sie sich bereits ein treues Publikum erobert

Erstbesetzung ausfällt, hängt dann jeden Tag eher wie

hat. Ohne Wehmut spricht die gebürtige Leibnitzerin

ein Damoklesschwert über dir, als sie dir als Wunsch­

über ihre Musicalkarriere. Die Jahre zum Beispiel, die

vorstellung vor Augen schwebt. Frage nicht, wie gna­

Meine Rolle war als Haupt­ rolle deklariert. Dann kam die Ernüchterung. Es war eine Nebenrolle ohne Solos.

dann oft ausfallen. Die können einen regelrecht fertig

40

MONAT

betty o.: Eigentlich Bettina Oswald (39). Geboren in Leibnitz. Musicalausbildung am Kon­ servatorium der Stadt Wien. Engagements u. a. in Wien, Hamburg, Graz und Klagen­ furt („Tanz der Vampire”, „Mozart! Das Musical”, „Mamma mia”, „Elisabeth”, „Les Miserables” etc.), daneben Entwicklung der „südsteirischen Kunstfigur” Betty O., Liedermacherin und Songschreiberin, di­ verse Programme und CDs (mit der Kolt­worm Partie), unter anderem „Holb vull, holb leer” und „Schliess’l zum Glick”. Gerade erschie­ nen: die „Herzerl­Single”, die neben ihrem bekannte­ sten Song „Da Seppl” und „I mecht mit dir”die poten­ zielle Südsteiermark­Hymne „Herbstwind“ enthält.

machen. Da gibt es Youtube­Einträge, an die ich mich

Betty O. in der Weinsprache auf der Weinstraße: „Sie verströmt nicht nur ka­ barettistische Gärungspro­ zesse, sondern hat neben säurebetonten Texten auch Restzucker in der Stimme und Balladen mit Tiefgang zu bieten” (Homepage).

nicht besonders gerne erinnere.“ Ein Schlüsselerlebnis:

www.bettyo.at

denlos die Reaktionen der Fans der Erstbesetzung

Als sie in Hamburg bemerken musste, dass ihre Rolle in „Mamma mia“ zwar als Hauptrolle deklariert war, aber


betty O.s romantische Ader kommt auf der neuen herzerl­single zum Ausdruck.

letztlich nur den zweifelhaften Charme einer Nebenrolle

nach wie vor über das Radio führt, macht sie sich keine

versprühte. „Nicht einmal ein Solo hatte ich. Und der

Illusionen. Nur konsequent also, dass sie mit ihrer aktu­

Status als Nebenrollendarstellerin bzw. Zweitbeset­ zung reicht dir einfach auf Dauer nicht, wenn du wirk­ lich an die Spitze willst.“ Seit einem Jahr spielt sie nun die Hauptrolle in ih­ rer eigenen Inszenierung – als Betty O. Den Namen

Fotos: Rolly Krainz, KK

bekam sie von ihren internationalen Kollegen ver­ liehen, die sich mit der korrekten Aussprache ihres eigentlichen Namens nicht aufhalten wollten. Jetzt kann sie ihr künstlerisches Ego tagtäglich der Befrie­ digung zuführen. Jetzt kann sie noch einmal zum Sturm

Nach seinen Impulsen zu leben, kommt in einer Beziehung nicht immer so gut.

ellen „Herzerl­Single“ den Startschuss für den „An­ griff aufs Radio“ gibt. Vorbote für ihr drittes Album, das zwar noch nicht fertig ist, aber „jetzt gemacht gehört“. Dass eine gewisse Vielseitigkeit nicht immer karriereförderlich ist, nimmt Betty O. zur Kenntnis. Aber sie will halt keine ihrer mindestens zwei Seiten unterdrücken – nicht die ulknudelige, aber auch nicht die romantische. „Ulknudel, ja. Schließlich bin ich ja lustig. Ich will aber nicht darauf festgelegt werden.“ So verleiht die Herzerl­Single auch der romantischen

an die Spitze ansetzen. Und das hat sie auch vor. Dar­

Seite Ausdruck und enthält mit „Herbstwind“ eine

über, dass der Weg nach oben für eine Liedermacherin

Nummer, die durchaus das Zeug zur neuen bzw. we­ >> MONAT

41


Als sarah in „tanz der Vam­ pire“ (r.), blick durch die Astga­ bel des lebens.

t m ¯ a n e r Eh e h c a s n e r Eh www.katastrophenschutz.steiermark.at

Melden Sie sich bei einer der steirischen Einsatzorganisationen. Man braucht Sie.

Kraftvolle Steiermark-Politik aus erfolgreichen Ressorts

w

Katastrophenschutz und Landesverteidigung

kDer Landeshauptmann 42

MONAT

>> nigstens geheimen steirischen Landeshymne hätte. Und weil wir gerade bei der Single sind … Ups, das ganz persönliche Beziehungskapitel hätten wir jetzt nicht unbedingt anschneiden müssen, signalisiert uns Betty O. per Mimik. Auf Facebook gebe es da so eine prägnante Einstellung: „Es ist kompliziert.“ Sie genieße es einfach, nach Impulsen zu leben. „Das wirkt sich auf eine Beziehung, aber auch auf die Karriere nicht immer extrem förderlich aus. Für mich ist es gar nicht so ein­ fach, Strukturen in mein Leben zu bringen.“ Aber frü­ her sei sie da noch viel radikaler gewesen. Und dazu, dass ihr ihre Unabhängigkeit viel bedeutet, stehe sie. „Wenn du dich einmal für einen gewissen Grad an Frei­ heit entschieden hast, dann wirkt sich das auch auf dei­ ne privaten Beziehungen aus. Und auch wenn sie ihre geografischen Lebensziele formuliert, bleibt Betty O. unabhängig und offen. Klar, die Südsteiermark, das sei ihre Heimat. Dorthin sei sie nach Jahren der Wander­ schaft zurückgekehrt. „Aber ich schätze Land und Stadt gleichermaßen. Ich liebe Hamburg. Und irgendwann lande ich vielleicht auf Mallorca.“ Dort, abseits des Bal­ lermanns, trifft man sie beinahe jedes Jahr, schließlich verbrachte sie als Kind gemeinsam mit ihrer Mutter ein Jahr auf der spanischen Mittelmeerinsel. Ob die „Chan­ ce“ besteht, dass ihre Lieder irgendwann einmal baller­ manntauglich sein werden …? ••


[ Landtagswahl 2010:

Liste 1

]

Zukunft wählen. Reformkonzepte mit Augenmaß, belebende Impulse für die steirische Wirtschaft mit Schwerpunkt Forschung & Entwicklung – auch damit aussichtsreiche Arbeitsplatz-Perspektiven, vor allem für die Jugend, sowie beharrliches Eintreten für solidarische Verteilungsgerechtigkeit: Diese Zukunft sollten Sie wählen.

STEIERMARK

Gut so. Weiter so.3

3Vorwärts mit Franz Voves!

www.franzvoves.at

Am 26. September:


nahaufnahme

lust auf pferde Es ist eine der größten Partnerschaften zwischen Mensch und Tier: Reiten. Was ist die Faszination Pferd, wer spielt die Hauptrollen und wo passiert was? Ein Blick in die steirische Reiterszene. text: Christina Dow

Zugegeben, dass das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde liegt, ist vielleicht schon ein etwas in die Jahre gekommener, abgedroschener Spruch. Aber je­ der, der sich schon einmal näher mit den weltweit be­ liebten Groß­Vierbeinern beschäftigt hat oder der eine Pferdenärrin kennt und somit die Momente der Leiden­ schaft miterlebt hat, weiß: Das muss wirklich Glück sein! Das Virus Pferdeliebe breitet sich auch in der Steiermark immer weiter aus. Mit im Wind wehenden Haar über das Feld galop­ pieren, dem schwarzen Hengst dabei lobend auf seinen muskulösen Hals klopfen und sich beim eleganten Abstei­ gen vom gut aussehenden Reitlehrer abstützen zu lassen

isabella willibald Profireiterin, Pferdeausbilderin, Züchterin,Ausbilderin von Bereitern/­innen im Steirischen Reitsportzentrum Süd, Oisnitz, ursprünglich Jus studiert (nicht abgeschlossen), geb. Leibnit­ zerin, wohnt auf dem Hof, frisch vergeben und verliebt. 2010 zum 5. Mal steirische Landesmeisterin Dressur mit „Willibald‘s Independent“ (Foto), zur Verfügung gestellt von Familie Krauthaufer. „Pferde sind fein und sensibel. Mit der richtigen Behandlung tun sie alles, was du willst, bei Grobheit oder Unfairness scheitert man als Mensch immer.“ „Reiten, vor allem die Dressur, ist viel populärer und masse­ tauglicher geworden. Früher war alles sehr elitär, heute hat man einfach viel Spaß an der Sache und man muss auch kein Multimillionär mehr sein.“

– ganz so Rosamunde­Pilcher­mäßig ist Reiten natürlich auch nicht, aber es hat schon einen Hauch von Magie und

unendliche liebe

Zauber. „Reiten, vor allem die klassische Dressur, hat et­

Die Leidenschaft für diese Tiere in der Steiermark ist

was wunderbar Elegantes. Ästhetik spielt eine große Rol­

groß. 2009 waren über 7.100 Reiter beim Landesfach­

le“, beschreibt Ö3­Moderatorin Elke Lichtenegger ihre

verband für Reiten und Fahren in der Steiermark re­

große Faszination für den Sport. „Es ist eine Partnerschaft

gistriert, zählt man noch alle reinen Hobby­ und Wald­

zwischen Mensch und Tier, man muss mental immer top

und­Wiesen­Reiter dazu, schnellt die Zahl noch weiter

sein, um perfekt abschalten zu können.“ Ähnlich sieht es auch der Grazer Starchirurg Peter Panzenböck, selbst jahrzehntelang aktiver Vielseitig­

Bezirken Weiz, Liezen und Bruck an der Mur.

Und da wäre dann noch das Phänomen, dass sich

Funktionär der Sparte: „Reiten ist der ultimative Sport,

seit jeher mehr Frauen als Männer (ca. zwei Drittel zu

um vom stressigen Arbeitsalltag abschalten zu können.

einem Drittel) für den Reitsport begeistern. Das Wa­

Pferde sind der Spiegel von einem selbst: Sie zeigen dir

rum ist noch nicht restlos geklärt. „Schon Sigmund

an, wann du verspannt bist oder geistig nicht ganz bei

Freud hat sich darüber Gedanken gemacht“, lacht

der Sache. Diese Sensibilität, dieses feine Verständnis

Panzenböck. „Vermutlich hat es viel damit zu tun, dass

und die nonverbale Kommunikation faszinieren mich.“

Mädchen Tiere einfach lieben. Dazu kommen das Ver­

Außerdem sei Reiten die perfekte Sportart bis ins hohe

antwortungsgefühl und die Aufgabe, sich intensiv mit

Alter, denn es fordert den Körper, schone aber gleichzei­

einem Lebewesen auseinanderzusetzen. Darauf stehen

tig auch die Gelenke, so der Sportarzt.

Mädchen.“

MONAT

Grazer Top­Chirurg, ehemaliger Viel­ seitigkeitsturnierreiter, jetzt steirischer Vielseitigkeits­Referent, Sicherheits­ beauftragter der FEI und Sportarzt des nationalen Verbandes.

„Military ist die Krone des Reitsports. Man muss in drei Disziplinen – Dressur, in die Höhe. 213 Vereine bzw. Reiställe gibt es derzeit, Springen und Gelände – top sein und die meisten davon in Graz und Umgebung sowie in den erlebt ultimative Adrenalinschübe.“

keits­Turnierreiter, jetzt nationaler und internationaler

44

peter panzenböck

>>

„Feste Hindernisse sind aber immer gefährlich, ich habe schon viele schlimme Pferd­Reiter­Stürze miterle­ ben müssen. Daher forsche ich auch stets an neuesten Protektoren.Aber Pferde fallen niemals absichtlich, sie versuchen alles, um nicht zu stürzen und ihr Bestes zu geben.“ „Mich fasziniert an Pferden die Sensi­ biliät und die nonverbale Kommunika­ tion. Pferde fühlen Dinge vorweg, sie sind der Spiegel von einem selbst.“


nahaufnahme

Reiten ist der beste Sport, um vom stressigen Arbeitsalltag abschalten zu können. Peter Panzenböck, chirurg & Vielseitigkeits­fan

Jacqueline toniutti 24, aus Hausmannstätten, studiert Lehramt Chemie und Geografie, Freund Flo ist Bereiter bei der Spanischen Hof­ reitschule („ein Nicht­Reiter als Freund wäre schwierig“). 2010 steirische Landesmeisterin Dressur mittelschwere Klasse auf „Willibald‘s Raffzahn“ (F.). Reitet seit ihrem 10. Lebensjahr, heute täglich am Reiten, verbringt jede freie Minute im Stall. „Das Schöne am Reiten ist der besondere Bezug zu einem Lebewesen, das Verantwortungsgefühl und das Miterleben, wie junge Pferde lernen und zu einem tollen Sportpferd heranwachsen.“

irena panzenböck Ballettkünstlerin an der Oper Graz Reitet seit eineinhalb Jahren (begonnen, als sie Peter kennenlernte), ca. 3­mal pro Woche auf seinem Pferd „Castlemaine 2“ im RC Hofbauer, immer top gestylt. „Ich liebe die Natur, schon meine Großeltern hatten ein Bauernhaus mit Tieren. Peter und ich sind beide sehr tierlieb, das passt gut zusammen.“ „Reiten ist für mich die beste Entspannung gegen Stress und Halligalli.Außerdem ist es wie Ballett: Man braucht Balance, Rhythmus­,Takt­ und Körpergefühl.“ Fliegt mit Peter zu den Weltreiterspielen nach Ken­ tucky (25. September bis 10. Oktober 2010).

reitställe Dressur Reitsportzentrum Süd, Oisnitz RC Auhof, Fernitz RC Seckau Dressurstall Zach, Höf­Präbach RFV St. Margarethen/Raab DRZ Aichfeld, Spielberg Springen RC Farrach, Zeltweg RC Preding RC Hofbauer, Graz RC Winterhof, Pachern b. Graz Reitclub Sachendorf Vielseitigkeit HSV RC Kornberg, Feldbach RC Schloss Pichlarn, Irdning RFV Laintal,Trofaiach RV Mürzzuschlag­Sommerau RC Hauptmann, Kaindorf

weitere Graz und Umgebung: RC Eschenhof, Unterpremst. Reitsportclub Graz­Nord Campagnereiter­Ges. Styria Reit­ und Zuchtstall Kumberg Grazer RSC Florianihof Reithof Mellach RC Raaba HSV Frohnleiten­Süd Grazer Parforce Reitklub Sunshine Ranch, Graz Reithof Modibauer, Judendorf­Str. Am Sonnenhof, Hart bei Graz Reitgut Murhof, Graz­Thondorf Sonstige Steiermark: RC Weinland, Heimschuh RV Pferdeland Pöllauertal Painted Horse Ranch, Preding Reitclub Schloss Frauenthal RC Wies­Aug Islandpferdehof, Semriach Reitclub Schloß Graschnitz Reitzentrum Ausseerland Reiterhof Brandstätter, Ramsau Zechmannhof, Ramsau Jagerhauserhof,Aigen/Ennstal MONAT

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alexandra scheucher 39, betreibt den Reit­ und Zucht­ stall Kumberg (www.ruzkumberg. at), wohnt auf dem Hof, Single, reitet seit ihrem 3. Lebensjahr. „Mit dem eigenen Stall habe ich mir meinen Traum verwirklicht. Aber das bedeutet natürlich auch 16 Stunden arbeiten pro Tag, sie­ ben Tage pro Woche.“ „Wir haben viele Freizeit­ und Dressurreiter bei uns im Stall, aber auch einige Springer. 48 Pferde stehen derzeit bei mir, davon sieben eigene.“ „Die Ehrlichkeit von Pferden faszi­ niert mich. Sie geben so viel Kraft.“ „Pferdegesundheit spielt für mich eine große Rolle: Heilmassagen, Homöopathie, Gymnastik, Hufbe­ schlag etc., auch Seminare finden bei uns regelmäßig statt.“

>>

Isabella Willibald ist eine, die das nur zu gut

ich tue. Es ist für mich keine Sekunde Arbeit. Für mich

versteht. Als „unendliche Liebe zu diesen Tieren“ be­

ist es eine Lebenseinstellung, eine Berufung, eine täg­

schreibt sie ihre ganz persönliche Faszination Pferd.

liche Freude.“ Auch im Winter bei – 17° C? „Natürlich

Seit ihrem 8. Lebensjahr sitzt sie im Sattel, heu­ te ist sie Profireiterin, Pferdeausbilderin und er­ folgreiche Züchterin. „Pferde sind so unendlich gescheit und sensibel, ich verspüre seit meiner Kindheit eine ganz besondere Hingezogenheit.“ Im Reitsportzentrum Süd in Oisnitz arbeitet sie nicht nur tagtäglich mit rund 10 Pferden, son­ dern lebt auch auf dem Hof. „Ich liebe das, was

Ich liebe das, was ich tue. Den ganzen Tag mit Pferden zu arbeiten ist für mich kein Job, sondern Berufung. isabella Willibald, Profireiterin

denke ich mir dann, jetzt wäre ich lieber in einem geheizten Büro. Aber das wäre nicht mein Leben.“ Ihre Pferde, ihre Hunde, der Stall und auch die Be­ reiter, die sie in Oisnitz ausbildet, das sei ihr Le­ ben. Geurlaubt wird in lustiger Reiterrunde meist nebenbei bei nationalen und internationalen Tur­ nieren, „eine Woche wegfahren und meine Pferde allein lassen, möchte ich gar nicht.“ Kein Wunder, dass auch Amors Pfeile bei ihr nur von Reitern stammen können: „Etwas anderes

nis für mein gesamtes Leben und meine Leidenschaft ja komplett fehlen würde.“ Und wie steht es rund um Klischees wie Frau­Lederstiefel­Peitsche oder sexy

angelika kögl 30, wohnt in Graz, reitet seit ihrem 7. Lj. (immer Dressur), zwei eigene Pferde im Dressur­ stall Zach (hier „Daedalos“) „Pferde sind wunderschön, sie stellen was dar.“

timna zach 18, Schülerin, reitet seit ihrem 4. Lj., 3 Pferde, Vater Günther Zach ist Top­Dressurtrainer, Dressurstall Zach (Höf­Präbach) 2010 Landesmeisterin Junge Reiter Dressur „Pferde sind für mich wie Haustiere, sie brau­ chen Zuwendung und sie zeigen Dankbarkeit.“ 46

MONAT

„Das Faszinierende am Dressurreiten ist das un­ glaublich harmonische Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier.“ „Reiter sind ein sehr lusti­ ges, gemeinschaftliches, aber auch sehr ehrgeiziges Völkchen.“

Reitlehrer? „Natürlich ist Reiten eine elegante, grazile Sportart und Sportreiter haben in der Regel auch alle eine Top­Figur. Dazu kommt natürlich noch der Damen­

facts 7.188 registrierte Reiter*, 2.386 registrierte Turnierpferde*, 1.743 registrierte Turnierreiter*, 213 registrierte Vereine* Anschaffungskosten Pferd: Haflinger: ca. € 1.000,– bis 3.000,– Warmblut­Freizeitpferd: ca. € 2.000,– bis 8.000,– Turnierpferd: ca. € 8.000,– bis Open End Einstellgebühren Steiermark: € 150,– (Offenstall) bis ca. € 500,– (Top­Turnierstall) Kosten pro Reitstunde: € 10,– bis € 16,– (Schulbetrieb), ab € 20,– (Top­Einzelunterricht) Veranstaltungs-Tipp: Österr. Staatsmeisterschaft Dressur, 3.–5. 9. 2010, RC Auhof­Fernitz

* Quelle: Landesfachverband für Reiten und Fahren in der Steiermark, Statistik 2009, Fotos: Stuhlhofer/Wolf, KK

wäre für mich nur schwer vorstellbar, weil das Verständ­


elke lichtenegger 27, Moderatorin bei Ö3, Single,Wohn­ sitze in Graz und Wien. Reitet seit ihrem 7. Lebensjahr, seit 2004 Dressur (im RC Auhof in Fernitz), regelmäßige Turnierteilnahmen mit ihrem Pferd „Rubens Recaro S“ (Foto). „Pferde? Ich bin ein großer Ästhet, schöne Dinge gefallen mir einfach.Außerdem sind sie sensibel und liebenswürdig.“ „Natürlich ist es als Frau ein tolles Macht­ gefühl 600 kg unter dir zu dirigieren.“

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Überschuss, reitende Männer haben da sicher gewisse Vorteile. Aber ich denke, in Wirklichkeit ist es für Männer eher abturnend, wenn sie hören, du bist eine Reiterin. Weil sie denken dann, man kommt immer stinkend nach Hause, verbringt seine ganze Freizeit mit diesem Tier, fährt wenig Urlaub und gibt auch noch viel Geld dafür aus. Da werden Männer oft richtig eifersüchtig auf die Pferde“, lacht Willibald. Auch Panzenböck findet Frauen auf den edlen Vier­ beinern „schon sehr sexy – aber nur, wenn sie auch top gestylt sind“. So wie seine Gattin Irena, die sich seit ein­ einhalb Jahren auf den Rücken seines Pferdes schwingt und damit seine Leidenschaft zu teilen begonnen hat. „Reiten ist einfach toll – es ist ähnlich wie Ballett“, sagt die Opern­Ballettkünstlerin. „Man braucht Balance, Rhythmus­, Takt­ und Körpergefühl. Und Männer auf großen Pferden sehen einfach gut aus, das hat mir bei Peter auch gleich sehr gut gefallen.“

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Dass Reiter ein lustiges und bodenständiges Völkchen sind, weiß wohl jeder, der schon bei so manch fröh­ lichem Beisammensein oder Ausritten dabei war. >>

Stand: 25.8.2010 / Änderungen vorbehalten

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nina pilko 28, wohnt in Lieboch, Sohn Jan ist acht, vergeben an einen steirischen Springreiter, sie hat einen eigenen Privatstall in der Nähe von Mooskirchen, zwei eigene Pferde Reitet seit 22 Jahren, immer schon Springen. „Springreiten ist für mich der beste Adrenalinkick. Ich liebe die Spannung und die Geschwindigkeit.“ „Meine Stute kämpft im Parcours für mich, sie gibt alles und ist total auf mich fixiert. Das beeindruckt wirklich.“ „Ich bin seit über 3 Jahren mit meinem Freund zusammen – es funktioniert super, da wir die gleichen Interessen ha­ ben und uns gegenseitig unterstützen können.“

>> Die Zusammengehörigkeit, die gemeinsame Lei­ denschaft und vor allem das gegenseitige Mitfiebern bei Turnieren verbindet. 2009 gab es über 1.700 re­ gistrierte Turnierreiter in der Steiermark, die Sparten Springen und Dressur sind noch immer die beliebtesten – aber auch Westernreiten boomt derzeit sehr. Große Springställe findet man in Farrach­Zeltweg bei Max Kal­ tenegger, bei Alois Stoiser in Preding und im Reitclub Winterhof in Pachern bei Graz bei Siegfried Schlemmer. Dressur­Mekka Nummer eins der Steiermark ist derzeit das Steirische Reitsportzentrum Süd in Oisnitz, zu den Spitzenställen gehören auch der Reitclub Auhof­Fernitz von Dressur­Grandseigneur Ludwig Hoffmann, der RC Seckau rund um Robert Orsolits oder der Dressurstall Zach in Höf­Präbach. Alle Isländerfreunde werden in Semriach im Is­ landpferdehof Piet Hoyos voll auf ihre Kosten kommen, Haflinger­Zentren gibt es vor allem in der Obersteier­ mark – zum Beispiel auf dem Reiterhof Brandstätter oder dem Zechmannhof (beide Ramsau am Dachstein). Westernreiter werden auf der Painted Horse Ranch in Preding bei Johanna und Franz Vorraber glücklich, auch in Graz­Nähe gibt es mit dem Westernresort Am Son­ nenhof (Hart bei Graz) und der Sunshine Ranch (Graz­ Mariatrost) zwei tolle Ställe. Und die steirischen „Busch­ Reiter“ (also Vielseitigkeitsreiter) sind vorwiegend in Kornberg, Piber, Sommerau, Kaindorf (RC Hauptmann) oder Irdning (RC Schloss Pichlarn mit Olympia­Starter Harald Riedl) anzutreffen. Im Grunde genommen spielt es aber keine Rolle, welche Art von Reitsport man betreibt, ob man bei Tur­ nieren startet oder nur hobbymäßig über die Felder ga­ loppiert. Eines ist den Reitern allen gemein: die große Liebe zum Pferd, zum Partner auf vier Hufen.

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Peter roseggers geburtshaus in Alpl.

Ein Erlebnis für die ganze familie: eine Wanderung in Peter roseggers Waldheimat.

lh­Vize hermann schützenhöfer übergibt roseggers urenkel die „rosegger card“, mit der alle gedenkstätten besucht werden können.

Auf den Spuren Roseggers

Werbung, Fotos: Steiermark Tourismus/Harry Schiffer

Fünf Gedenkstätten in Peter Roseggers Waldheimat sind größtenteils im Original erhalten und erzählen vom Leben eines Waldbauernbuben, der es zur zweifachen Nominierung für den Nobelpreis geschafft hat. es war einmal … ein kleiner,

Aus dem verträumten Buben

halten und erzählen vom Leben

ger inspiriert hat. Diese auf seinen

schwächelnder Waldbauernbub.

wurde erst ein Schneiderlehrling,

eines

Spuren zu erwandern, ist ein Er­

Peter Rosegger hieß er und kam

dann ein Student und schließlich

es zur Nominierung für den No­

lebnis für die ganze Familie. Da ist

1843 als erstes von sieben Kin­

ein

angesehener

belpreis geschafft hat. Sein Ge­

einerseits der Leitwanderweg: In

international

Waldbauernbuben,

der

dern auf dem „Vorderen Klup­

Schriftsteller, Dichter, Zeitkritiker,

burtshaus, das heuer über den

gemütlichen zwei bis drei Tagen

peneggerhof“ in Alpl zur Welt. In

ja auch Philosoph und glühender

Sommer ein perfektes „Rund­

führt er vom Schanzsattel über

einer Zeit, in der es das Wichtigste

Anhänger von Tradition und bäu­

umservice“ bekommen hat, die

den Teufelstein zum Geburtshaus

war, dass alle hungrigen Mäuler

erlicher Kultur.

Waldschule, die er für die Kinder

auf das Alpl. Weiter geht´s dann

gestopft werden konnten, war ei­

Peter Rosegger war mit mehr

der Gegend bauen ließ, „sein“

über die Pretul bis aufs Stuhleck.

gentlich keine Zeit für die Flausen

als 15 Millionen verkauften Bü­

Kircherl in St. Kathrein am Hau­

Hier warten auch spannende

eines Buben, der mit dem Beruf

chern und Übersetzungen in

enstein, das Rosegger Landhaus,

Einzeletappen, siebenmal kann

des Bauern so gar nichts am Hut

mehr als 20 Sprachen neben Jules

sein Sommersitz, und schließlich

man „zu­ oder aussteigen“.

hatte und stattdessen lieber las.

Verne der meistgelesene Schrift­

sein Denkmal und das Grab in

Wanderführer und das Ma­

Anders die Roseggers: Heute

steller seiner Zeit. Was aber ist,

Krieglach. Ab sofort gibt es üb­

gazin „Auf den Spuren des

noch, rund eineinhalb Jahrhun­

außer dem literarischen Nachlass

rigens die „Rosegger Card“, mit

Waldbauernbuben“

derte danach, verdanken wir dem

von Peter Rosegger noch geblie­

der alle Gedenkstätten besucht

beim

Verständnis einfacher Bauersleut,

ben? Eine ganze Region, geprägt

werden können.

mat bestellen unter Tel.: 0 33

seinen Eltern, dass der kleine Pe­

von ihm und seinem Leben: die

ter seine Begabung aufgreifen und seinen Weg gehen konnte.

TV

einfach

Joglland­Waldhei­

Aber die Waldheimat ist mehr:

36­/202 55. Weitere Infos (inklu­

Waldheimat. Fünf Gedenkstätten

nämlich jene unvergleichlich schö­

sive interaktiver Wanderkarte):

sind größtenteils im Original er­

ne Landschaft, die Peter Roseg­

www.steiermark.com/rosegger MONAT

4


MONAT weinwissen

kulinarik tet s o k r e v e i für s

wie schaumwein entsteht Drei Voraussetzungen muss die ideale Rebsorte für einen eleganten Sekt mitbringen. Sie sollte eine frische, rassige Säure haben, ihr Bukett muss elegant und ausgeprägt sein. Und der Alkoholgehalt sollte nicht zu hoch sein bzw. sollten die Trauben nicht zu reif geerntet werden, schließlich entsteht bei der zweiten Gärung noch einmal Alkohol, zwischen 1 und 1,5 Vol.-%. In Deutschland wird gerne der Riesling genommen, besonders schöne Beispiele kommen aus der Pfalz. In der Steiermark passen Muskateller, Sauvignon blanc, Schilcher und Pinot Noir ideal. Für leichte Schaumweine aus Italien ist der Prosecco typisch. Die Ursprungstraube ist die Glera, die aus dem Karst-Dorf Prosecco

sekt sells

Prosecco ist out, Schäumendes aus der Steiermark in. Steirische Winzer formen aus Muskateller, Sauvignon und Pinot Noir prickelnde Alternativen zu Billigbrausen. text: Werner Ringhofer

irgendwann nervt der Einheitsbrei aus dem Super­ markt, der sich Prosecco nennt. Also, was tun? Auf bei Triest kommt.Von Vitjan Sancin wurde sie dort auch wiederbelebt,Weltkarriere hat die Glera aber als Prosecco im Gebiet von Valdobbiadene gemacht. Frizzante oder Spumante macht den Unterschied. Spumante hat eine kräftigere Mousse (ab 3 bar Druck), der Frizzante eine schwächere (bis 2 bar). Die Bläschen entwickeln sich in breiteren Gläsern viel besser, daher serviert man guten Prosecco in Weißwein- statt Sektgläsern. Die 3- bis 4-Euro-Flaschen sollte man liegen lassen, für eine gute Flasche muss man schon 7 bis 12 Euro investieren. Bekannte Marken sind u. a. Ruggeri, Bisol,Adami, Nino Franco, Col Vetoraz, Bortolin.

immer dem perligen Kitzel abschwören? Mit einem

Was sind Schaumweine? Schaumweine, also auch Sekte, enthalten Kohlendioxid, das in der Flasche unter Druck gebunden ist und bei Qualitätsschaumweinen nach EU-Recht aus einer zweiten Gärung stammen muss. Entscheidend ist, wie die Perlen in den Schaumwein kommen.

einfachem Wein das edelste Getränk der Welt werden

tuckern und sich mit einem Jahresvorrat eindecken? Ru­ hig Blut, alles halb so schlimm. Auch die Steiermark hat feinen Ersatzstoff zu bieten. Sekte von Spitzenwinzern schäumen immer öfter im Glas. Champagner soll ja ein gewisser Mönch namens Dom Perignon erfunden haben. Aber das ist nur gutes Marke­ ting für gleichnamige Marke. Es war der Zufall, der aus ließ. Schaumwein­Vorreiter in Österreich war Gerald Malat, der aber sein Recht erstreiten musste, die Sekt­ produktion war ursprünglich verboten. Heute ist Malat genauso wie Willi Bründlmayer eine der Sekt­Ikonen. hannes harkamp (l.) versektet selbst. Walter und Junior Joachim skoff (2. bild ) steuern einen sau­ vignon­sekt bei.

Am steirischen Sekt scheiden sich die Geister. „Fruchtig muss er sein, erfrischend, mit etwas mehr Säu­ re, leicht, elegant“, sagen die einen. Stefan Potzinger spricht für die anderen: „Schöne Cremigkeit ist wich­ tig.“ Wie auch immer. „Von französischen Schaumwei­

Fotos: i-stock, KK

Bei der traditionellen Flaschenvergärung wird ein fertiger Grundwein mit einer Mischung aus Zucker und Hefen angereichert und in Flaschen gefüllt, in denen die Mischung wieder zu gären beginnt. Dabei entsteht neben Alkohol auch Kohlendioxid. Bei dieser zweiten Gärung setzt sich ein Bodensatz von abgestorbenen Hefen ab, die dem Wein Aromen geben. Der Hefetrub wird durch Rütteln in den Hals,Vereisung und durch kurzes Öffnen der Flasche entfernt. Beim Tankgärverfahren passiert die zweite Gärung nicht in der Flasche, sondern in einem Drucktank. Der Wein wird dann gefiltert und in Flaschen gefüllt. Diese Herstellung ist zwar günstiger, bringt aber auch weniger Aromen.

LKW nach Valdobbiadene oder gar in die Champagne

>> 50

MONAT

Fotos: Wolf

Beim Transvasierverfahren erfolgt die zweite Gärung in der Flasche, man verzichtet aber auf das Rütteln, Öffnen und Wiederverschließen der einzelnen Flaschen. Stattdessen gießt man den Wein in Tanks, wo die Hefe durch Filtrieren entfernt wird. Bei der billigsten Methode wird Kohlendioxid in den Wein geleitet. Die Blasen verschwinden nach dem Öffnen aber bald wieder.


kulinarik Werner Ringhofer

für den Steirer MONAT

nen sind wir meilenweit entfernt“, meint Erwin Sabathi,

Früher war die gängige Meinung, die beste Sektsorte

„und das ist auch gut so. Wir sollten Champagner nicht

sei bei uns der Welschriesling. Die Obergurus aus dem

imitieren.“ Das wäre auch gegen steirische Trinkge­

Westen widerlegten das, den Schilcherwinzern wird in­

wohnheiten, meint Hannes Harkamp, der in der Süd­

ternationales Niveau zugebilligt. Die Top­Produkte kom­

steiermark als einziger Winzer selbst versektet. In der

men von Franz Strohmeier, Stefan Langmann und Chri­

Weststeiermark legt auch Franz Strohmeier Hand an.

stian Reiterer, der mit seinem Südtiroler Namensvetter

Der Rest liefert den Grundwein oder die gefüllte Fla­

Sepp Reiterer sogar grenzübergreifend den „Reiterer &

sche an einen Versekter und lässt den Wein enthefen.

Reiterer“ produziert. Im Süden erzeugt Wolfgang Maitz gleich zwei hochklassige Sekte – aus Morillon und Mus­ kateller. Walter und Joachim Skoff steuern auch Sekt bei, natürlich aus – richtig geraten – Sauvignon­Trauben. Die Polz­Brüder gingen mit einem Brut Rosé aus Pinot Noir ins Rennen, Christoph Neumeister mit dem Saziani Brut Rosé. Auch Otto Riegelnegg hat schönen Stoff aus Mus­ kateller, wie auch Arnold Melcher vom Schloss Gamlitz. Sein derzeit zweiter Sekt aus Sauvignon blanc (Jahrgang

modefarbe rosa: christian reiterer (l.) und stefan langmann punk­ ten mit frischen, fruchtigen schil­ chersekten.

2005) wurde Landessieger. Hannes Harkamp wartet mit drei Sekten auf: Muskateller und zwei Bruts – einmal Rosé und einmal Cuvée aus Pinot Noir und Weißbur­ gunder. Nächstes Jahr kommt sogar ein Jahrgangssekt, eine Brut Reserve 2005. „Der Hauptmarkt bleibt aber der fruchtige Muskateller.“

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lifestyle

lässig in ljubljana In Ljubljana tut sich etwas. Und wie. Nur zwei Stunden von Graz erblüht Sloweniens kleine, aber feine Hauptstadt zur Metropole, die niemals schläft. Weltoffen mit Designerbars, Spitzenrestaurants und schrägen Shops. text: Werner Ringhofer Jung, trendig, dynamisch, lässige Designerbars, aus­

Nacht muss man froh sein, noch einen freien Barhocker

geflippte Mode, raffinierte Spitzenküche. London, New

zu bekommen. Vom Frühsommer bis in den Herbst trifft

York, Paris? Falsch geraten, die Rede ist von Ljubljana.

sich alles an der „Riviera“, wie die Bar­Meile ab den drei

Die Stadt hat das Grau der alten Zeiten abgeschüttelt.

Brücken flussaufwärts genannt wird. Keine billigen Knei­

Mit 300.000 Einwohnern zwar klein und fein, aber zu

pen mit betrunkenen Schweden – weltoffenes Design,

einer Metropole gereift. Römische Wurzeln, Barock und

nette Leute und beste Cocktails sorgen für locker­leich­

Jugendstil, dazu Pariser Flair mit mediterraner Leichtig­

tes Lebensgefühl. Wo gibt es so etwas in Graz?

keit – das ist die slowenische Hauptstadt. Ihre Bewohner lieben sie, verlassen sie und kommen wieder. Denn „Lju­ bezen“ heißt Liebe, frei übersetzt die Geliebte. Kann es einen schöneren Namen für eine Stadt geben? Zum Mobiliar gehört der Altstadtkern mit Kanalromantik und klassischen Bauten des berühmten Architekten Jože Plecnik. Hauptanziehungspunkt sind die drei Brücken. v

Plecnik hat eine Steinbrücke aus dem Jahr 1842 mit v

zwei neuen Flussübergängen 1931 zu einer eleganten Brückenpromenade ganz in Weiß kombiniert. Rund­ herum haben sich in restaurierten Palais und Wohnhäu­ sern Kreative, Designer und Galeristen niedergelassen. Überall sprießen Keime neuen Lebens und mittendrin eine äußerst lebendige Lokalszene mit vielen Cafés und kleinen Restaurants direkt am Wasser. „Das geht oft so schnell, dass wir Einheimischen auch nicht im­ mer den Überblick haben“, sagt Boštjan Mencigar, als Besitzer einer Computer­ firma und des Restaurants Men­ cigar einer der jungen slowe­ nischen Aufsteiger. Haben Sie Ljubljana schon bei Nacht gesehen? Sollten Sie nachholen. Von Montag bis Sonn­ tag flaniert, parliert und paradiert die halbe Stadt in der ausgeweiteten Fußgängerzone. Und selbst spät in der 52

MONAT

bar mit skeletten Die Bar Randevu präsentiert sich mondän ganz in Weiß, besonders in der Nacht sind die mannshohen, hell schimmernden Designerlampen stimmungsvoll. In der Fetiche­Bar dominieren Lampenschirme und Drehhocker in intensivem Rot, von der Decke hängt ein mächtiger Kristalllüster. In der Pr’Skelet­Bar grinsen eine Menge Skelette aus Schaukästen. Das Angebot ist dagegen lebendig: 180 Cocktails mit seltsamen Namen wie Wiki Waki Woo, Blow Job, Great Orgasm, Bye bye Bitch. Bis zu 10 Euro kosten die Drinks, aber das Ange­ bot „Einen Cocktail zahlen, zwei bekommen“ ist nett. Noch mehr schräge Erlebnisse bietet die junge Mode­, Schuhmacher­ und Kunsthandwerkszene. In herrlich flippigen Shops präsentiert sie ihre Produkte am Mestni, Stari und Gorni Trg, in der Trubarjeva und in der Miklošiceva ulica in der Altstadt, am anderen Ufer der Ljubljanica sind zwischen Novi und Dvorni Trg vor allem Ga­ lerien zu Hause. Ein kleines Vermögen muss zwar oft investiert werden, dafür warten individuelle Stücke wie die erfrischend >> v

das ist der bar­ code. die neu­ en hotspots zum Abhängen zeigen stil und internationa­ lität – wie die bar fetiche (bild) am flus­ sufer und die roxly bar (bild rechts).


ljubljana feiert das leben in lebendigen straßencafés und lässigen designerbars wie in der neu­ en restaurant­ bar salon (u., 2. v. l.) oder in der Vinothek dvorni­bar (r. u.). im herbst eröffnet eine neue bar im Wolkenkratzer (o. r.)

spitzenkoch Janez bratovž legt im restaurant Jb selbst hand an. lässiges design regiert im hippen modeshop Zooo (u.), in der bar solist (ganz unten), im hotel mons (ganz links), im café bazilika (2. v. l.) und in vielen gebäuden.


lifestyle

54

MONAT

ljubljana ist eine große live­bühne: auf den berühmten drei brücken (o.) und in den freiluftcafés entlang dem lauschigen flussufer der ljubljanica.

Fotos: Slowenischer Tourismus: Wedam/Gradnik, Ringhofer, Stravs, Silva, KK

>> frechen Schuhe von Butanoga, spitz und in allen Re­ genbogenfarben. Schöne Stücke hat auch das Studio Draž, das vor allem für Strickkleider bekannt ist. Marje­ ta Grošelj ist die Grande Dame der Handtaschendesi­ gnerinnen. Ihre Haute­Couture­Taschen sind allerdings eine Lebensinvestition. „Jede Frau in Ljubljana will so ein Stück haben und alle sparen eisern“, scherzt Nataša Kersic, Marketingdirektorin im Hotel Slon. Unbedingt vorbeischauen sollten Mode­Maniacs auch im Zooo, ein großzügiger, hipper Laden mit Designerware. Nicht ganz billig, zur Abverkaufszeit finden sich aber lässige Teile. Und schon allein wegen der originellen Verkäufe­ rin muss man hin. „You are a model“, ruft sie lauthals. Bei so offensiver Motivation muss man die Jeans fast kaufen. Auch Designerware für schönes Wohnen gibt es, besonders empfehlenswert zwei Shops: Flat mit einem modernen Fundus an Wohnaccessoires und Dom­De­ sign mit edlen Möbeln. „Vor zehn Jahren war nichts da, heute finde ich Geschäfte für jeden Geschmack“, sagt Stadtführerin Andreja Knific, „jetzt kannst du dei­ ne Wohnung ganz leicht in ein Designerobjekt verwan­ deln.“ Natürlich muss auch der große Markt sein, wohl der schönste in Mitteleuropa. Wenn Zeit ist, sollte man aber Freitag einkaufen. Samstag wird mehr verlangt, verraten Insider. Nach so vielen Einkaufstouren gleicht sich das Bud­ getloch in der hippen Jugendherberge Celica aus. Die Nacht kostet nur 48 Euro für zwei. Dafür muss man zwar hinter Gitter, Architekten und Künstler haben dem ehe­ maligen Gefängnis aber das frühere Grau mit knalligem Design ausgetrieben. Schräg sind auch die Salsa­Sessi­ ons mitten im Zentrum. Jeden Donnerstagabend drehen sich 500 Tanzbegeisterte auf dem Platz vor dem Café­ Restaurant Plato, der mit Teppichen aus­ gelegt wird.


lifestyle

Welche Bar gerade besonders hip ist und wohin man am besten essen geht, weiß in dieser Stadt offensichtlich jeder. „Geht auf jeden Fall zu JB und einen Veliko Rdece v

von Movia müsst ihr auch trinken“, meint die Verkäufe­ rin im Zooo­Shop nebenbei. Fragen Sie einmal bei uns jemanden. Janez Bratovž und sein Restaurant JB sind in Ljubljana bereits eine Ikone. Sein Humor ist trocken wie Wodka und mit einem Augenzwinkern sagt er: „Janez is beste Koch Sloweniens.“ Von San Pelegrino wurde er aktuell sogar unter die besten 100 Köche der Welt

design ist trumpf: im mondänen restaurant Valvas‘or (l.), im Einrich­ tungsshop flat (r. o.), im café­ restaurant Plato (m.) und in der neuen gostilna na gradu (u.).

machen das Leben schöner, die istrische Pasta mit Trüf­ feln und geraspelte Birne mit weißer Schokolade sind großartig. Zu den großen drei zählt auch das Restaurant AS in einem lauschigen Park im Zentrum. Fischküche mit viel Charakter ist das Markenzeichen. Quattro Gran­ de – Pasta, Lachskaviar, Bottarga (Meeräschenrogen) und Krabbe – oder die Zahnbrasse mit Paprikapüree und getrockneter Birne sind wie Ferrari­Motoren, die ihre Power mit viel Selbstbewusstein demonstrieren. Stilvoller Rahmen ist die romantische Terrasse, die im

gereiht. Seine Küche: mediterran, sehr kreativ, auf der

Herbst mit einer visionären Glaskonstruktion rund um

Basis traditioneller slowenischer Rezepte – meinen viele.

den uralten Baum modernisiert wird.

Janez definiert das so: „Es ist einfach meine Küche.“

Die Szene lebt. Oben auf der Burg hat AS­Besitzer und Pferdeliebhaber Svetozar „Pop“ Raspopvic gemein­

Viele neue restaurants

sam mit der berühmten Hiša Franko aus Kobarid Mitte

Der neue Star ist das Restaurant Valvas’or. Das schönste

August die Gostilna na Gradu frisch eröffnet. Herzhafte

Designerlokal der Stadt und die Küche überzeugt mit

Gerichte wie Topfengnocchi mit Räuchertopfen und

raffiniert leichten Kompositionen. Thunfisch, Mandari­

Mohn, istrische Sommerminestrone oder Zwetschken­

nenschaum und Miniwürfel aus Rote­Bete­Gelee oder

knödel aus Bioprodukten sind fein. Ganz neu auch das

zarte Gänseleber mit Pistaziencreme und warmer Birne

Projekt im Nepoticnik. Anthony Tomažin kam aus >> v

MONAT

55


>> Australien retour und investierte fünf Millionen Euro in den Wolkenkratzer. Im Café auf der obersten Etage genießt man die Panoramaaussicht auf Ljubljana. Auf drei weiteren Stockwerken öffnen im Herbst ein edles Restaurant und eine Bar ihre Tore. Preislich hat Ljubljana an andere Hauptstädte bereits angedockt. Ein Cappuccino ist mit 1,6­0 Euro noch ein Schnäppchen, in den besten Restaurants genügen 6­0 Euro für ein Degustationsmenü, in den altehrwürdigen Hotels mit 250 und mehr Euro für das Doppelzimmer sind die Preise aber durchaus international. Auch Parken wird zu einem kostspieligen Vergnügen. In den blauen Zonen darf man nur kurz stehen, Einheimische empfeh­ len daher die Tivoli­1­Parkgarage nahe dem Eingang Ti­ volipark und an der Celovška cesta. Die ersten zwei Stun­ den kosten nur 50 Cent, jede weitere Stunde 50 Cent. In der Altstadt ist der Kavalir eine praktische Alternative, grüne E­Mobile mit Chauffeur, die überall angehalten

Fotos: Steiermark­Tourismus/Schiffer, KK

lifestyle

ljubljana schläft (fast) nie. bis spät in die nacht wird das schöne leben gefeiert.

info

Slowenisches Touristisches Informationszentrum (STIC), Krekov Trg 10 (hinter dem Markt, nahe Drachenbrücke), +386 (0) 1 30 64 576, www.visitljubljana.si

schlafen

v

essen

AS. Wunderbarer Garten, mediterrane Fischküche mit interes­ santen Ideen. Copova 5a, +386 (0) 1 42 58 822, So. zu v

56

MONAT

Restaurants sind im Aufwind, von den internationalen Fressführern aber noch fast unentdeckt. Spitzenkoch Janez Bratovž bleibt gelassen: „Wartet nur, wir kom­ men bald!“

LjubLjana Hotspots

Allegro. Kleines nettes Hotel, fast ein bisschen barock. In der Fußgängerzone der Altstadt. DZ ab 130 Euro. Gornji trg 6, +386 (0) 59 11 96 20, www.allegrohotel.si Antiq Hotel. Klein und fein mit sehr schönen, traditionell einge­ richteten Zimmern. DZ 77 bis 168 Euro. Gornji trg 3, +386 (0) 1 421 35 60, www.antiqhotel.si Celica. Ehemaliges Gefängnis, von Künstlern zu einer hippen Jugendherberge umgestaltet.Ab 48 Euro für eine Zelle mit zwei Betten. Metelkova 8, +386 (0) 1 230 97 00, www.souhostel.com City Hotel. Renoviert, helles Design, zentral. DZ ab 106 Euro. Dalmatinova ulica 15, +386 (0)1 23 49 130, www.cityhotel.si Emonec. Günstig, sauber, superzentral, günstige Parkgarage (7 Euro pro Tag). DZ ab 60 Euro.Wolfova ulica12, +386 (0)1 200 15 20, www.hotel­emonec.com Mons. Lässiges Designerhotel im Westen von Ljubljana. Restau­ rant, Jazzklub, gratis Shuttle ins Zentrum. DZ ab 137 Euro. Pot zu Brdom 55, +386 (0) 1 47 02 700, www.hotel.mons.si Slon. 450­jährige Geschichte und modernes edles Design vereinen sich perfekt. Im Relax­Bereich mit Blick auf die Dächer­ landschaft erholt man sich in der finnischen Sauna und im Fit­ nessraum. Liegt ideal im Zentrum, eigenes Restaurant.Wochen­ endangebot: zwei Nächte um 190 Euro für das DZ. Slovenska cesta 34, +386 (0) 1 470 11 00, www.hotelslon.com Grand Hotel Union. Schönes Jugendstilhotel, sehr zentral. DZ ab 224 Euro. Miklošiceva 1, (0) 1 308 12 70 www.gh­union.si

werden dürfen. Auch bei den Wohnungspreisen hat Ljubljana Anschluss an andere Städte gefunden. Die

Eines der besten hotels im Zentrum: das slon inklu­ sive spa mit blick über die Altstadt von ljubljana.

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Cubo. Junges Designerlokal, moderne, frische Küche. Gute Wein­ auswahl. Šmartinska Cesta 55, +386 (0) 1 521 15 15, www.cubo­ljubljana.com, So. zu Gostilna na Gradu. Die Gostilna As und Hiša Franko eröffneten auf der Burg ein ganz neues Lokal. Gute, bodenständige Küche mit Produkten von Biobauern. Grajska Planota 1, +386 08 205 19 30, (0) 1 306 42 13 Hana. Slowenische Spitzenküche, etwas außerhalb vom Zen­ trum.Tbilisijska ulica 85, +386 (0) 1 256 14 02, www.gostilna­hana.com JB. Janez Bratovž wurde unter die besten 100 Restaurants der Welt gewählt und gilt als einer der besten Köche, wenn nicht als der beste Sloweniens. Regionale Zutaten, sehr kreative Umset­ zung, beste Weine. Miklošiceva19, +386 (0) 1 47 47 219, www.jb­slo.com, Sa., So. zu Mencigar Nobile. Typische Küche der Prekmurje mit besten Pro­ dukten aus dem Norden Sloweniens. Sehr heimelig eingerichtet, nette Bedienung. Zarnikova ulica 3, +386 (0) 1 439 70 40, www.mencigar­nobile.com, So. zu v


aktuell Most. Sehr nettes Restaurant direkt bei der neuen Brücke. Gute slowenisch­mediterrane Küche. Petkovškovo nabrežje 21, +386 (0) 1 232 81 83, www.restavracija­most.si Pen Club. Elegante Gerichte, stilvolles Ambiente. Tomšiceva 12, +386 (0) 1 25 14 160, Sa., So. zu Šestica. Großer Traditionsbetrieb mit Pilzsuppe im Brot, herzhafter Schlachtplatte und feiner Gubana. Nettes Ambiente. Slovenska cesta 40, +386 (0) 1 242 08 55, www.sestica.si Shambala. Cooles Asiarestaurant mit anspruchsvoller Küche. Križevniška 12, +386 31 843 833 Skriti kot. Stimmungsvolles Gasthaus, einfache, gute Küche.Ajdovšcina 4, +386 (0) 1 239 11 30, www.skritikot.com Špajza. Einladendes Restaurant, gute slowenischen Küche. Gornji Trg 28, +386 (0) 1 425 30 94 Valvas’or. Wohl das schickste Restaurant von Ljubljana. Raffinierte, feine Küche, erstklassiger Service. Stari trg 7, +386 (0) 1 425 04 55, www.valvasor.net, So. zu v

v

legendär und gemütlich: die Kavarna macek mit dem schwar­ zen Kater im logo.

AK-Präsident Walter Rotschädl

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bars & cafés

Bazilika. Sandwiches, Salate, Croissants und guter Kaffee. Fröhliches De­ sign, ganz in Gelb. Miklošiceva cesta 22, www.bazilika.si Nepoticnik. Im Wolkenkratzer entsteht auf vier Stockwerken ein ganz neues Projekt. Bereits eröffnet ist das Café mit Terrasse und wunderbarer Aussicht auf Ljubljana. Im Herbst kommen eine stylishe Bar und ein Restaurant. Štefanova 1 Cajna hiša. Stimmungsvolles Teehaus, große Tee­ und Kaffeeauswahl. Mit­ ten in der Altstadt. Stari Trg 3 Fetiche. Unsere Lieblings­Designerbar mit Fashion­Showroom, feine Cock­ tails. Cankarjevo nabrežje 25, www.fetiche.si Juicebox. Trendiger Laden mit frischen Säften und Smoothies. Slovenska cesta 38 Kavarna Macek. Legendäres Café, stimmungsvoll. Das Logo, ein schwarzer Kater, taucht in vielen Accessoires auf. Designerzimmer zum Übernachten (DZ 96 Euro). Krojaška ulica 5, sobe­macek.si Plato. Sehenswertes Designercafé mit Restaurant.Ajdovšcina 1, www.plato.si Pr’Skelet. In der ausgeflippten Bar „Zum Skelett“ an der Ljubljanica genießt man in Gegenwart von Skeletten 180 Cocktails. Man zahlt einen und bekommt zwei. Klucavnicarska 5, www.prskelet.com Randevu. Schicke Bar am Fluss, in der Nacht sitzt man draußen im Schein der weißen Designerlampen. Mestni trg 19 Roxly Bar. Cooles Design, auch Livemusik. Mala ulica 5, www.roxly.si Salon. Erst seit einem Jahr offen. Lounge, Bar und Restaurant mit coolem Design. Fusion­Küche und gute Cocktails.Trubarjeva 23, +386 (0) 1 433 20 06, www.salon.si Top. Abends angesagter Club mit Musik über den Dächern der Stadt. Nur über den Außenlift am Kaufhaus Nama erreichbar.Tomšiceva 2, www.klubtop.si v

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vinotheken

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das Špajza: alteingeses­ senes und gemütliches gasthaus mit slowenischer traditions­ küche.

Der AK-Bildungsscheck im Wert von 50 Euro ist für eine große Vielzahl an Kursen, Lehrgängen und Ausbildungen bei der VHS und beim bfi einsetzbar. Alle Bildungsangebote, für die der Scheck akzeptiert wird, sind in den Bildungsprogrammen extra gekennzeichnet. Daher: Der Bildungsscheck ist Ihr persönliches Werkzeug zum Erfolg.

Dvorni bar. Große Bar mit breitem Angebot. Kleine Happen, lässiges Design. Dvorni trg 2, + 386 (0) 1 251 11 57, www.dvornibar.net eVino. Schönes Angebot, Besitzer Gašper Carman führt auch das hervorragende Gasthaus Pri Danilu bei Skofja Loka. Gute Internet­Vinothek. Šmartinska Cesta 53, +386(0) 1 401 80 00, www. evino.si Movia Winebar. Etwa 300 Etiketten, Jause mit Pršut und Käse. Etwas dunkel, aber legendär. Ne­ ben dem Rathaus. Mestni Trg 2, www.movia.si Werbung

v

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Der AK-Bildungsscheck landet dieser Tage in den Briefkästen unserer Mitglieder. Ich lade alle ein, ihn als nützliches Werkzeug zu sehen um weiterzukommen: im Beruf, im Alltag und in der persönlichen Entwicklung. Nutzen Sie den Bildungsscheck etwa für einen kostengünstigen Sprachkurs bei der Volkshochschule oder buchen Sie damit einen Fitnesskurs, um einen Ausgleich zum oft stressigen Berufsalltag zu haben. Oder blättern Sie durch das umfangreiche Bildungsprogramm des bfi, um den für Ihre Zwecke passenden Kurs zu finden.

Tel: 05 7799-2507


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shopping mode

24. September 2010 Beginn: 15 Uhr Start: Schloßbergplatz Ziel: Uhrturm Info & Anmeldung: www.mediaevent.at

Cliche. Ausgefallene Damenmode slowenischer Designer. Novi Trg 6, +386 (0) 1 426 31 52, www.cliche.si Devetka. Sehr kreative Damenmode – Kleider, Mäntel, Röcke, Schuhe. Gornji trg 1, +386 40 47 02 87 Studio Draž. Vor allem für seine ausgefallene Strickmode be­ kannt. Gornji Trg 9, +386 (0) 1 426 60 41, www.draz.si Vale Novak. In­Shop für Designerkleider, in zwei Filialen werden auch Bücher verkauft.Tavcarjeva 5, +386 (0) 1 230 95 72, www.vale­novak.si Zooo. Großer, cooler Shop, schöne Designerstücke für Damen und Herren, lässige Bedienung.Auch gute Abverkaufspreise. Cankarjeva 4, +386 059 04 42 54, www.zooo.si v

schuhe

Butanoga. Schräge Schuhe. Levstikov Trg 8, www.butanoga.net

schmuck

Katarina Silk. Modeschmuck und schöne Accessoires. Gornji trg, 5 +386 (0) 1 283 10 94 Ika. Kleider, Schuhe,Taschen, Keramik von slowenischen Desi­ gnern. Ciril­Metodov trg 13, +386 (0) 1 232 17 43

taschen

Marjeta Grošelj. Handtaschendesignerin Nummer 1, aber teuer. Tavcarjeva 4, +386 (0) 1 231 89 84 v

glas

Steklarna Rogaška. Edler Shop mit den weltberühmten Kristall­ glasprodukten der Manufaktur Rogaška. Mestni trg 22, +386 (0) 1 24 12 701, www.steklarna­rogaska.si

porzellan

Catbriyur. Edles Porzellan, sogar die Queen kaufte hier ein. Ciril­ Metodov trg 19, +386 (0) 513 42 293, www.catbriyur.net

delikatessen

Zentralmarkt. Am wunderbaren Markt bekommt man (fast) alles: Gemüse, Obst, Fisch, Blumen.Achtung: Unter der Woche verlangen die Standler weniger als am Samstag.Täglich außer Sonntag. Kraševka. Beste Produkte aus dem Karst: Honig, Proscuttio, Schokolade, Käse, Öle,Wein etc. Ciril­Metodov trg 10, + 386 (0) 1 232 14 45, www.krasevka.si Salz. Schöner Shop mit dem hervorragenden Salz aus den Sali­ nen von Piran. Fleur de Sel,Weine, Olivenöl. Mestni trg 19, +386 (0) 1 425 01 90, www.soline.si

einrichtung

Dom-Design. Stilvolle Designermöbel, große Auswahl an Stüh­ len. Štefanova ulica 6, +386 (0) 1 244 34 60 Flat. Moderner Shop mit einer großen Auswahl an tollen Ein­ richtungsgegenständen. Miklošiceva 18, +386 (0) 1 232 20 55, www.flat.si v

antikes

Auf dem Floh­ und auf dem Artmarkt, samstags und sonntags im Zentrum an der Ljubljanica.

einkaufszentrum

BTC-Center. Shopping pur. 350 Geschäfte im BTC­Einkaufscen­ ter am Stadtrand mit Shops, Restaurants, Unterhaltungszentren (Wasserpark Atlantis, Kinozentrum Kolosseum, Indoor­Gokart, Sportzentrum etc.), Šmartinska 152, www.btc.si best Of styriA

Alt und neu. Architektur in ljubljana hat für jeden ge­ schmack etwas dabei.


Das „Heimatweb”im Internet Kann das weite Internet regional sein? Ja! Gestatten – der WOCHE-„Regionaut” ist online. das world Wide Web muss nicht

posten und schreiben. Egal, ob

immer wirklich weltweit sein.

es die Infos zum spannenden Re­

Mit dem „Regionauten“ (www.

gionalligakick der Lieblingsmann­

woche.at/steiermark) startet das

schaft oder doch die neuesten

Internet mit Heimvorteil: Ab jetzt

Gerüchte über die Gemeindepo­

kann jede Region in der Steier­

litik sind. Die eigenen Beiträge

mark ihr eigenes Webportal zum

können ganz schnell und einfach

Leben erwecken. Und egal, ob

in Form von Artikeln, Bildern oder

Sie nun gerade beim Einkaufen,

Veranstaltungsterminen hochge­

Sporteln oder doch zu Hause auf

laden werden, nichts wird mehr

der Couch sind – der „Regionaut“

im endlosen www untergehen.

Werbung, Foto: Wiesner

bringt Ihnen alle Neuigkeiten aus

Übrigens: mit

Die Regionauten

Ihrer Heimat direkt auf den Com­

können

puter oder das Handy.

„Mitmach­Web“ nicht nur On­

dem

steirischen

lineredakteure werden. Die in­

und so geht’s ...

teressantesten Geschichten und

Sobald sich ein User auf der

schönsten Schnappschüsse fin­

Plattform anmeldet, wird er zum

den sogar den Weg in die nächs­

„Regionauten“ und kann fleißig

te Printausgabe der WOCHE.

Egal, wann und wo: die steirer sind ab jetzt online top informiert.

Resi, Regionautin, voll inter-nett.

woche.at/steiermark

➜ Die WOCHE ist der Platzhirsch der steirischen Medien-Landschaft und jetzt auch im Internet: ➜ Auf woche.at/steiermark findest du die besten regionalen Nachrichten ➜ kannst eigene Kommentare und Inhalte hochladen ➜ und triffst internette Leute aus deiner Region. ➜ Vielleicht auch die Resi – oder deinen „Platzhirsch“ ;-)

woche.a t/ steiermark

dabei sein ist alles


lifestyle kulinarik

da feiern die winzer Zünftige Jause, urige Stuben, herrliche Aussicht und noch viel mehr Gründe locken wieder in die steirischen Buschenschenken. Und wo feiern die steirischen Winzer am liebsten? Eine prominente Jury verriet uns ihre Lieblingstipps. text: Werner Ringhofer

Farnleitner. Feinste Spezialitäten der Region und delikate Köst­ lichkeiten aus der eigenen Küche von Birgit Farnleitner, die auch Himbeergelee mit dunkler Schokolade, Hollerblütengelee mit rosa Pfeffer etc. kreiert. Gunther Farnleitner steuert die ausge­ zeichneten Weine bei. Neustift 60, Kapfenstein, 0 31 57/300 01, www.weingut­farnleitner.at Gnaser-Wolf. Weine und Essen sehr gut, herrliche Terrasse, Winzerzimmer, Swimmingpool,Vespas zum Mieten. Grubtal 31 (bei Gamlitz), 0 34 53/51 15 , www.gnaser­wolf.at

Brot, Fleisch. Streichelzoo für Kinder. Schwabau/Dörfl 21, Straden, 0664/1547296, www.wein­monschein.at Musterstubn. Ziegeltheke, uriges Dekor, strohgedecktes Dach. Spezialität: das Rotlärcherne (luftgetrocknetes, geselchtes Kar­ ree). Graßnitzberg 18, Spielfeld, 0664/481 69 28, www.musterstubn.at Neubauer. Fantastischer Rundblick inmitten der Weinwander­ wege, Käse­ und Räucherspezialitäten. Das Brot wird noch in einem selbst gesetzten, mit Holz befeuertem Ofen gebacken. Rosenberg 28, Straden, 0 34 73/83 23 10 Oberer Guess. Polz­Kellermeister Christian Krampl und seine Eltern führen eine urige Buschenschank auf der Alm. Sehr gute eigene Sauvignons. Derzeit wird an einer neuen Buschenschank gebaut. Schloßberg 9, Leutschach, 0 34 54/63 66

Hack-Gebell. Nette Bedienung, gute Weine vom Junior Philipp Hack, sehr stimmiger Platz.Tipp: die hauseigene Streichwurst nach einem Geheimrezept. Eckberg 100, Gamlitz, 0 34 45/303, www.weingut­hack.at

Pechmann’s Alte Ölmühle. Exotische Mostbuschenschank, Jause im Anblick von Kamel und Dromedar. Ratschendorf 188, Deutsch Goritz, 0 34 74/73 50, www.pechmanns­alte­oelmuehle.at

Kaiser. Wunderbare Terrasse, sehr gutes Geselchtes. Nach der Jause schmecken Nusskipferln und hauseigene Brände. Greith 20, Kitzeck, 0 34 56/50 30, www.kaiser­kitzeck.at

Prettner. Schrägste Wirtin der Steiermark und Krimiautorin, super weißer Spritzer. Sulztal an der Weinstraße 16, Ehrenhausen, 0 34 53/25 61, www.weinhofprettner.at

Kögl. Gekonnt revitalisierte alte Buschenschank, gute Mehlspei­ sen. Ratsch 59, 0 34 53/43 14, www.weingut­koegl.com

Repolusk. Gourmet­Buschenschank. Spargelsulzerl, Kürbis­ carpacccio,Würstel vom Zwergzebu schmecken. In der Gast­ stube gibt es sogar einen Brotbackofen. Glanz an der Weinstraße 41, Leutschach, 0 34 54/313, www.repolusk.at

Kollerhof. Moderne Buschenschank. Gute Weine von Harald Lieleg, der 2009 im Salon vertreten war. Selbst gebackenes Brot, leichte Jause, Kinderspielplatz. Eichberg­Trautenburg 39, Leut­ schach, 0 34 54/439, 0676/736 23 03, www.kollerhof.com Krispel. DieLuxusbuschenschank.Tipps: Delikatessen vom Man­ galitza­Wollschwein,Trüffel­ und Grammelkekse. Junior Stefan übernahm 2008 den Keller und erzeugte schon einige preisge­ krönte Weine. Neusetz 29, Hof bei Straden, 0 34 73/78 62, www.krispel.at Monschein. Alter Dreikanthof, wunderschön restauriert. Die jun­ gen Betreiber und die Eltern produzieren alles selbst:Wein, Säfte, 60

MONAT

Rothschädl. Klein und fein. Schöne Lage, sehr gute Weine. Ju­ nior Thomas holte mit seinem Sauvignon Gold beim steirischen Jungwinzerwettbewerb. Spezialitäten:Wildrohschinken, Räucher­ forelle, selbst gebackenes Körndlbrot. Eichberg­Trautenburg 20, 0 34 54/63 63, www.rothschaedl.com Hannes Sabathi. Selten gute Kombi von ausgezeichneten Lagensauvignons und feiner Jause.Tipp: Speckzwetschken. Kranachberg 51, Gamlitz, 0 34 53/29 00, www.sabathi­weine.at

Fotos: Steiermark-Tourismus/Schiffer, KK

Albert. Ein Gesamtkunstwerk mit großzügiger Gartenterrasse. Christian Cramer produziert schöne Rieslinge und Weißburgun­ der, serviert eine sensationelle Jause mit edlen Zutaten und veranstaltet Lesungen mit Weinverkostung. Gauitsch 19, Kitzeck, 0 34 56/22 39, 0676/629 70 62, www.weingut­albert.at


K u n s t i n d e r A lt s t A d t

Auch open air ein Vergnü­ gen: die lieblings­buschen­ schanken der Winzer­Jury. Schauer. Besonders gute geräucherte Forelle, Köstliches vom Wild und Geselchten, feiner Topfenstreuselkuchen. Liebevoll mit Kachelofen, offenem Kamin und Holz eingerichtete Gaststube. Greith 21, Kitzeck, 0 34 56/35 21, www.weingut­schauer.at

In Verbindung mit der BACHREIHE von Gunther Rost

Jeden Sonntag, 20 Uhr

Peter Skoff. Gute Eigenbauweine aus der Lage Kranachberg: Weißburgunder, Sauvignon blanc Rerserve, Gewürztraminer Reserve.Tipp: die hervorragenden Sulzerln. Nette Ferienwohnun­ gen. Kranachberg 50, Sauvignonweg, Gamlitz, 0 34 54/61 04, www.weingut­skoff.at

So., 5. September JOHANNES HÄMMERLE, Feldkirch

Skringer vlg. Ranz. Gute Eigenbauweine, herrliche Aussicht, Edelbrände, nur hausgemachte Produkte, Brot aus dem Holzofen. Eichberg­Trautenburg 53, 0 34 55/77 55

d. Buxtehude, J. demessieux, J. s. Bach, J. n. david

Sternat-Lenz. Abseits der Hauptrouten genießt man die Ruhe in einem 200 Jahre alten Bauernhaus. Herrlicher Ausblick, feine Schmankerln und guter Wein. Remschnigg 17, Leutschach, 0 34 55/76 93, www.sternat­lenz.com

So., 12. September CHRISTIAN IWAN,

Strablegg-Leitner. Von den klassischen Weinen bis zu den Lagen sind alle Weine großartig.Tipps: Sauvignon Kaiseregg und als Unterlage der feine, luftgetrocknete Speck. Eichberg­Trautenburg 54, 0 34 55/429

Tschermonegg. Käsevariationen mit Bärlauchpesto, exzellente Mehlspeisen, exquisiter Wein.Tipp: Grauer Burgunder. Glanz an der Weinstraße 50, 0 34 54/326, www.tschermonegg.at Zweytick. Humorvoll, originell und einfach genial.Alles hausge­ macht, authentische Stube, toller Innenhof. Ratsch an der Wein­ straße 102, 0 34 53/72 22, www.ewaldzweytick.at

konzerte Im Grazer Dom Sommer 2010

Schwarz. Tipp: geräucherte Wildplatte.Ausgezeichnete Eigen­ bauweine.Tipp: Sauvignon blanc Wunsum. Greith 35, Kitzeck, 0 34 56/30 64, 0664/206 79 73, www.schwarz­kitzeck.at

Trummer. Super Essen und guter Muskateller. In der Kuchl sieht der Gast beim Zubereiten der herzhaften Jause zu, auf der Ter­ rasse sitzt es sich auch sehr nett. Obegg 29–30, Spielfeld, 0 34 53/201 30, www.trummerwein.at

rgel

Graz

improvisation, r. schumann, C. Franck, M. reger, M. duruflé unsere Jury: stefan Potzinger, gerhard Wohl­ muth, Alois gross, Albert neumeister (linke reihe, v. o.), Erwin sabathi, Wolfgang maitz, Erich und Walter Polz, daniel Jaunegg (rechte reihe, v. o.).

Eintritt: € 8,bzw. € 5,- (Studierende, Ö1-Club) Gesellschaft der domchorfreunde und dompfarramt Graz


Am 10. september trifft sich die heimische Wirtschaft im schwarzl­freizeitzentrum.

der ultimative business­treff des Jahres: Wirt­ schafts­lr christian buchmann (l.) freut sich, zahlreiche hochkarätige gäste wie lh­stv. hermann schützenhöfer begrüßen zu dürfen.

Parkettpower der Wirtschaft „Mehr Wirtschaft – mehr Steiermark” – der Wirtschaftsbund lädt am Freitag, 10. September, zur Galanacht der Steirischen Wirtschaft ins Schwarzl Freizeitzentrum. Mehr als 1.600 Gäste haben sich bereits angekündigt. auch heuer gelingt es WB­Ob­

Aktiv­Drink in der Merkur­Bar,

und erstmalig sorgt ein Gesangs­

Los gewinnt. Ab zwei Uhr mor­

mann LR Christian Buchmann und

eine Zipfer­Schank, einen Raiff­

duo aus Sri Lanka in der Hornig­

gens weckt die beliebte „Bar

Lounge für musikalische Unter­

der Tagträumer“ mit Kaffee und

haltung in exklusivem Rahmen.

einer deftigen Eierspeis’ neue

WB­Direktor Jakob Taibinger mit

eisen­Cocktail,

der Galanacht wieder, gekonnt

Winzereck, eine coole Eis­Bar,

steirisches

eine Brücke zwischen Networ­

fürstlichen „caffee consul“ in der

Im Beauty­Salon wird nicht nur

Lebensgeister, vor Antritt des

king in zwangloser Atmosphäre

Hornig­Kaffeelounge und mehre­

das Styling gratis aufgefrischt,

Heimwegs gibt‘s noch schmack­

und einem glanzvollen Abend

re Buffets freuen.

hier gibt es auch Massagen!

hafte Frühstückspakete und eine

voller Genüsse zu schlagen. Beim

Im Hauptsaal spielt das Tanz­

Mehr Sicherheit und eine schnel­

Damenspende von Marionnaud.

Business­Talk im Walzertakt wer­

orchester der Big Band Bad

le Heimreise bietet Taxi 878 den

den auch heuer wieder wichtige

Gleichenberg auf, die Formati­

Gästen, denn beim Kauf von zwei

sichern sie sich ihre karten!

Kontakte geknüpft und Ideen

on „Jazzpresso“ bereichert den

Karten ist ein Taxigutschein im

Infos und Kartenreservierung:

geboren ...

Jazz­Club und „Egon 7“, Öster­

Wert von 12 Euro inkludiert.

Tel.: 06­76­/36­ 39 815

reichs beste Cover­Band, wird im

Die außergewöhnliche Mitter­

Gala­Zelt stets für ein volles Par­

nachts­Show sollte man ebenso

www.galanacht.at

Man darf sich auf einen Sektemp­

kett sorgen. In der Disco heizen

wenig verpassen wie die Tom­

Karte inkl. Buffet € 90,–

fang, eine Gösser­Bier­Bar, den

die Antenne­DJs so richtig ein

bola, bei der garantiert jedes

Loge für 10 Personen € 2.750,–

Verwöhn-highlights

62

MONAT

galanacht@wirtschaftsbund.st

Als steirisches Unternehmen ist die Merkur Versicherung seit 212 Jah­ ren ein verlässlicher Wirtschafts­ partner – wir freuen uns auf die diesjährige Galanacht.

Die Galanacht der Wirtschaft ist nicht nur ein besonderes gesell­ schaftliches Ereignis. Sie spiegelt die Vielfalt und Kraft im steirischen Wirtschaftsgeschehen wider.

Alois sundl, merkur Versicherung

markus mair, gd raiffeisen­landesbank

Werbung, Fotos: Wirtschaftsbund Steiermark, Fischer, KK

ein


PURER Wohlfühlgenuss auf »Life Steirisch«! »Gscheit knotzen und owizahn«, »Zeit hom für Spompanadln« und »si kan Haxn ausreißen«, so sieht purer Wohlfühlgenuss im Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf aus. Hier genießen Sie Lifestyle pur und echtes Steiermark-Feeling für alle Sinne. Von der »Steirischen Natur-Wellness« bis zum gesunden Thermalwasser, von der regionalen Küche bis zum Steirischen Charme der Mitarbeiter. Relaxen in der 2.300 m² großen »Acquapura SPA« Wasser- und Wohlfühlwelt oder romantisch picknicken in einem der herrlichen Weingärten. Nach einer Runde im wärmenden Thermalwasserbecken, eine wohltuende Massage mit Traubenkernöl. Und morgens Golf am wunderschönen Golfplatz nebenan. Freuen Sie sich auf eine Rundum-Betreuung, die keine Wünsche offen lässt!

UNSERE WOHLFÜHLTIPPS FÜR SIE: »WEINGARTEN ROMANTIK«

»STEIRISCHE GEMÜTLICHKEIT«

A

A

A A

3 Nächte inkl. Halbpension: reichhaltiges Frühstücksbuffet, abends 5-Gang Wahlmenü Freie Nutzung des 2.300 m2 HP Acquapura SPA 3 Nächte inkl. HIGHLIGHT: Steirischer Picknickkorb & Picknickkorb für 2 im romantischen Weingarten, p.P. ab Fahrrad leihweise während des Aufenthaltes Ð

Angebot gültig bis 31.10.2010.

277,-

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2 Nächte inkl. Falkensteiner Halbpension: reichhaltiges Frühstücksbuffet, abends 5-Gang Wahlmenü Freie Nutzung des 2.300 m2 HP Acquapura SPA 2 Nächte inkl.nölTraubenker & HIGHLIGHT: 1 Traubenmassage kernölmassage (30 min) p.P. ab

Angebot gültig bis 23.12.2010

Ð 209,-

Info / Buchung: Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf **** (BAD WALTERSDORF, STEIERMARK) Tel. +43/(0)3333/31 065, badwaltersdorf@falkensteiner.com, www.badwaltersdorf.falkensteiner.com

WEITERE WELLNESSANGEBOTE UNTER: WWW.FALKENSTEINER.COM


L 64

MONAT

Damensauna, Special-Packages, BeautyProgramme, Kinderbetreuung & Co – welche Highlights bieten steirische Thermen speziell fßr Frauen? Wir machten den ultimativen Check und fanden jede Menge Tops und auch ein paar Flops. text: Christina Dow

adys-wellness


lifestyle

tageseintritt (inkl. sauna)

rogner bad blumau

therme loipersdorf

parktherme bad radkersburg

€ 39,– (Mo.–Fr.), € 46­,– (Sa. u. So.)

€ 25,–

€ 23,20

frauenparkplätze

£ ja

Wassertemperatur

bis zu 36­° C

32° C bis 38° C

30° C bis 36­° C

gesundheit/ fitness

S ja £ nein TOP Yoga, Atmenübungen, Klangmedidation, Aqua­Qigong, Nordic Walking, Aqua­Jogging, Pi­ lates, Heilgymnastik, Muskelfunkti­ onsanalyse, Ernährungsberatung ...

S ja £ nein TOP Pilates, Aqua­Jogging, Montainbiken, Walking, BMI­Mes­ sungen, ab November: „Sasha­ Walleczek­Wochen“ (Ernährungs­ workshops, Sportprogramm) ...

S ja £ nein eigenes Kurzentrum, Mobility­Check.Center, Rückenzentrum, Aktiv­ und Vitalprogramme, Lauf­ und Walkingtreff ...

Wellness

S ja £ nein Massagen (klassische, Ayurveda­, Klangbehandlungen), Totes­Meer­ Salzgrotte, Meeresklimakabine ...

S ja £ nein Massagen, Shiatsu, Tuina, Watsu®, Reiki, Aromatheraphie, im Septem­ ber Neueröffnung Schaffelbad

S ja £ nein verschiedene Massagen, Lymph­ drainagen, Shiatsu, La®Stone­Be­ handlungen, Akupunktmassagen ...

beauty

S ja £ nein verschiedenste Packungen, TOP Anti­Cellulite­ sowie Gesichts­ und Ganzkörperbehand­ lungen, Friseurstudio, Maniküre, Pediküre, Wimpernfärben ...

S ja £ nein TOP unzählige Gesichts­ und Körperbehandlungen (Öle, Sheabutter, Algen­Aloe­Vera, !QMS Champagner), Enthaarungen, Wim­ pernfärben, Tiefenreinigung ...

S ja £ nein Natur­Anwendungen, verschie­ dene Gesichts­ und Körperbe­ handlungen, Maniküre, Pediküre, Wimpernfärben, Depilation, ...

spa

S ja £ nein Spezialaufgüsse (Schokolade, Jo­ ghurt, Salz), essbarer Honig in der finnischen Sauna, Jacuzzi, Sonnen­ insel für nahtlose Bräune ...

S ja £ nein Spezialaufgüsse (Honig etc.), Salarium (Salzgrotte), AlphaSphere ...

S ja £ nein großer FKK­Freibereich (für nahtlose Bräune!), Spezialaufgüsse (Joghurt, Rosenblüten, Honig, Holz­ hacker­Franzbrantwein ...)

damensauna

£ ja

S nein

£ ja

S nein

S ja £ nein 1x/Woche in der finnischen Sauna

solarium

S ja

£ nein

S ja

£ nein

S ja

gesunde Küche

S ja £ nein große Salatbuffets, Haubenlokal „GenussReich“, viele regionale Bio­Produkte in allen Restaurants

S ja £ nein regionale, frische Küche, ab No­ vember alle Thermenrestaurants nach dem Walleczek­Konzept

S ja £ nein Salatbuffet, viele regionale Produkte

spezial­Packages und Angebote für frauen

S ja £ nein „Reine Frauensache“ (2 Nächte mit HP, 1x Anti­Stress­Gesichtsbe­ handlung, 1x Individualmassage, Prosecco etc.): ab € 334,– p. P.

£ ja S nein aber immer wieder Angebote (Freundinnen­Tage etc.) der Partnerhotels

£ ja S nein aber am 8. März ist immer Frauentag mit speziellen Angeboten

Kinderbereich

S ja £ nein Babyschwimmbereich, Sandspielplatz

S ja £ nein Wasserspielpark, jede Menge Rut­ schen, Ausbau ab Herbst

S ja £ nein eigener Erlebnisbereich

Kinderbetreuung

S ja £ nein Kinderclub mit Kindergärtnern

S ja £ nein Kindergarten mit Betreuung

S ja £ nein in Ferien, Wochenenden u. Feiertagen

shop mit magazinen

S ja £ nein + Schmuckgeschäft, Badeartikel

S ja £ nein + Badeartikel, neuer Thermenshop

£ ja S nein zu kaufen im Gästecenter

S nein

£ ja

S nein

£ ja

S nein

TOP

£ nein

Öffnungszeiten

täglich 9 bis 23 Uhr

täglich 8.30 bis 21 Uhr, Fr. bis 23 Uhr

9 bis 21.30, Fr.+Sa. bis 23, So. bis 20 Uhr

Website

www.blumau.com

www.therme.at

www.parktherme.at

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gesamtbewertung anmerkung: Die Gesamtbewertung bezieht sich nur auf das vorhandene Damen­Angebot der Thermen, nicht auf das Gesamtangebot.

MONAT

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lifestyle

heiltherme bad therme nova waltersdorf – köflach

life medicine bad gleichenberg

tageseintritt (inkl. sauna)

€ 24,–

€ 22,–

frauenparkplätze

£ ja

€ 24,– S nein

£ ja

S nein

£ ja

S nein

Wassertemperatur

36­° C

34,5° C

29° C bis 32° C (im Winter + 2° C)

gesundheit/ fitness

S ja £ nein Aqua­Fitness, Watsu®, Wirbelsäu­ len­ und Rückengymnastik, „Kraft & Figur“, Fitnessraum, Lauf­ und Nor­ dic­Walking­Treff, Burnout­Präventi­ on, körperzentriertes Coaching, ...

S ja £ nein Nordic Walking, Aqua­Gymnastik, Kneippen, Schwimm(stil)­Schule, Gesundheits­Checks, sportwissen­ schaftliche Analysen ...

S ja £ nein TOP eigenes Therapiezentrum (Heilgymnastik, Hsin Tao, Nordic Walking, Moorvollbad, Fit­ ness­Checks, Circle­Training, Power Plate, Diagnostik­Leistungen ...)

Wellness

S ja £ nein Yoga, Qigong, geführte Meditation, taoistische Selbstheilung, energetische Übungen, Alpha­Entspannung, ...

S ja £ nein verschiedene Massagen, Aromathe­ raphien, Bäder, Peelings, Packungen, TCM, Yoga, 5 Tibeter, Pilates ...

S ja £ nein verschiedene Massagen, Aromathe­ rapie, Shiatsu, Tuina ...

beauty

S ja £ nein TOP Traditionell Steirische Medizin TSM® im Styrian Spa (Schönheitsmassagen, Wickel, Behandlungen), Friseur, Schönheits­ bäder, Maniküre, Pediküre ...

S ja £ nein Gesichtsbehandlungen, Haut­Spe­ zial­Behandlungen, Anti­Cellulite, Körperlifting, Maniküre, Pediküre, Enthaarung, Wimpernfärben ...

S ja £ nein Gesichts­ und Körperbehand­ lungen, Brust­Lifting, Wimpernfär­ ben, Maniküre ...

spa

S ja £ nein Salinarium, Spezialaufgüsse (Totes­ Meer­Salz, Honig, Joghurt, Ro­ senblüten, Holzhacker­Eisflocken, Traubenextrakt, Olivenextrakt ...)

S ja £ nein Spezialaufgüsse (Honig, Joghurt, Salz)

S ja £ nein Spezialaufgüsse (Meersalz, Joghurt), Outdoor­Whirlpool ...

damensauna

S ja £ nein jeden 25. im Monat: Damen­Saunaritual

£ ja

S nein

£ ja S nein aber Privat­Sauna zu mieten

solarium

S ja

S ja

£ nein

£ ja

gesunde Küche

S ja £ nein TOP Restaurants mit „Grüner Haube“ ausgezeichnet (beste Natur­ und Vitalküchen), Quell­Well­Produkte

S ja £ nein vegetarische Gerichte und großes Salatbuffet im SB­Restaurant

S ja £ nein Salatbuffet, regionale, saisonale und gesunde Küche

spezial­Packages und Angebote für frauen

S ja £ nein TOP „Freundinnen­Tag“, „Beauty­Tag“, Damen­ Selbstverteidigungstraining

£ ja

£ ja

S nein

Kinderbereich

£ ja

S nein

S ja £ nein Kleinkinderbereich, Baby­ und Kinderschwimmen

£ ja

S nein

Kinderbetreuung

£ ja

S nein

£ ja S nein nur beim Kinderschwimmen

£ ja

S nein

shop mit magazinen

S ja £ nein + Badeartikel, Souvenirs

S ja £ nein + Badeartikel

£ ja S nein Zeitungen, 1–2 Magazine

Öffnungszeiten

8.30 bis 22 Uhr, Fr. 23 Uhr, So. 21 Uhr

täglich 9.30 Uhr bis 21.45 Uhr

täglich 9 bis 21 Uhr

Website

www.heiltherme.at

www.novakoeflach.at

www.lifemedicineresort.com

£ nein

S nein

S nein

gesamtbewertung 66

MONAT

anmerkung: Die Gesamtbewertung bezieht sich nur auf das vorhandene Damen­Angebot der Thermen, nicht auf das Gesamtangebot.


lifestyle

Fotos: Thermen, KK

tageseintritt (inkl. sauna)

grimming therme

aqualux therme h2o therme bad fohnsdorf waltersdorf

€ 24,–

€ 24,–

€ 22,90

frauenparkplätze

£ ja

Wassertemperatur

33° C

34° C bis 36­° C

34° C

gesundheit/ fitness

S ja £ nein Aqua­Fitness­Kurse, Fitnesscenter, Physiotheraphien, Personal Training, Quantum­Bodywork ...

S ja £ nein Aqua­Gymnastik, Aqua­Jogging, Eltern­Kind­Schwimmen, Pilates, Jazz­Dance, Sportbecken, Body­ Workout; Wirbelsäulengymnastik und Hip­Hop auf Anfrage

S ja £ nein Familienanimationsprogramm mit Smoveys (zwei Schwingringe mit frei laufenden Stahlkugeln), Aquaroller, Aquaspace, Water­Balls, Olympia­Sportbecken ...

Wellness

S ja £ nein verschiedene Massagen, Shiatsu, Reiki, Lomi Lomi ...

S ja £ nein Massagen, Lymphdrainagen, Shiat­ su, VitaFontis, Scenar­ und Regulati­ onstherapie, AlphaSphere ...

S ja £ nein verschiedene Massagen (Schokola­ de­Massage!), Schröpfen ...

beauty

S ja £ nein TOP innovative Ultraschall­ Behandlungen gegen Fettpölsterchen und Falten, maßge­ schneiderte Gesichtsbehandlungen, Anti­Age, Thalasso, Barborganic, ...

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spa

S ja £ nein verschiedene Spezialaufgüsse, Außen­Panoramasauna

S ja £ nein Spezialaufgüsse (Eislimone, Magnolie, Minz­Schoko und exklusiv: „Fohnsdorfer Bergknappen“)

S ja £ nein Spezialaufgüsse jeden Donnerstag (Eis, Honig, Salz ...)

damensauna

S ja £ nein + Ladys­Dampfbad u. Liegefl Liegeflächen! ächen!

S ja £ nein Mo., 15 bis 18 Uhr, finnische Sauna

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solarium

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gesunde Küche

S ja £ nein Salatbuffet im SB­Restaurant

S ja £ nein 1 Vitalgericht pro Tag, großes Salatbuffet im SB­Bereich mit viel Gemüse und Vollkornprodukten

S ja £ nein Salatbuffet, ausgezeichnet als kinder­ und familienfreundliche Gaststätte

spezial­Packages und Angebote für frauen

£ ja S nein aber Sport­Animateure für Alleinreisende (Wandern, Mountainbiken ...)

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Kinderbereich

S ja £ nein Rutsche, Kinderbecken, Familien­ bistro

S ja £ nein Kleinkinderbereich, Erlebnisbereich (Wellenbad, Black­Hole­Rutsche ...)

S ja £ nein riesiger Funny­Kids­Club, Animation, österr. breiteste Doppelreifenrutsche

Kinderbetreuung

S ja £ nein im angrenzenden Hotel

£ ja S nein nur beim Kinderschwimmen

S ja £ nein mit Animationsprogramm

shop mit magazinen

S ja £ nein + Café, Badeartikel, Spielsachen

S ja £ nein + Badeartikel

S ja £ nein + Badeartikel, Pflegeprodukte

Öffnungszeiten

täglich 9 bis 22 Uhr

9 bis 21 Uhr, Mi. bis 22 Uhr, Sa. 23 Uhr

9 bis 21 Uhr, Fr. + Sa. bis 22 Uhr

Website

www.grimming­therme.com

www.therme­aqualux.at

www.hoteltherme.at

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TOP

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gesamtbewertung anmerkung: Die Gesamtbewertung bezieht sich nur auf das vorhandene Damen­Angebot der Thermen, nicht auf das Gesamtangebot.

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born to be wild Der Herbst wird den Tiger in Ihnen wecken! Gehen Sie auf Fashion-Safari und riskieren Sie heiße Outfits und sexy Accessoires in Raubtier-, Kroko-, Zebraoder Schlagenprints. text: Christina Dow

wild things Luftiges Animalprint-Kleid von Steinecker (l.) Haarnadeln im Leoparden-Look von Monsoon Accessorize (o.) Leo-Lava-Armband bei liaison­dangereuse.com (ganz o.) Longshirt von Ann Christine (r.) Bedruckte Leder-Tasche von Dolce & Gabbana (r.)


Fotos: Hersteller, pixelio.de, RINASCIMENTO, Brigitte Corn

tierisch scharf Schwarze SpitzenDessous von New Yorker (r.) Leo-Look-Tasche von Ann Christine (o.) Funkelnde Halskette von Swarovski (o.)


glamourÜs Pailletten-Abend-Tasche in Herzform von New Yorker (u.) Leder-Armbänder von Pandora Moments (u.) Sexy Leo-Print-Tops von Karin Kasaj (u.)


fashiion zoo Raffiniertes Kleid in Schlangenprint-Optik von New Yorker Ohrringe „Winter Garden“ von Swarovski (r.) Ladyuhr mit Pythonband von Glashütte (r.) Spitzen-Dessous mit Zebra-Applikation von Ann Christine (r.) Stofftasche im GiraffenLook von Dolce & Gabbana (r.) Zebra-Peeptoes von Pittarello (r. u.) High-Heel-Sandaletten von shoetation.com (r. u.)

Fotos: Hersteller, pixelio.de, Oliver Wolf, KK

Leo-Pumps von Stiefelkönig (r. u.)


10 Jahre Vitalhotel - FeieRn Sie miT! Festwochen-Programm

Di, 28. September | 20.00 Uhr Volkstümlicher Schlagerabend mit marc Pircher und einer exklusiven rettl-modenschau.

Sa, 9. oktober | 11.00 Uhr „lachen ohne ende“ beim Frühschoppen mit harry Prünster und dem Trio „harry and no humptata“.

So, 10. oktober | 10.10 Uhr „Die 10 gewinnt“ - unterhaltsames Schätzfragenspiel zusammengestellt und moderiert von oliver Zeisberger. Zu gewinnen gibt es 10 x 1 Übernachtung im Vitalhotel inkl. HP & Therme.

Sa, 16. oktober | 19.30 Uhr „im land das ewigkeit heißt“ stimmungsvoller Wortgottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Gestaltet von Dechant Karl Niederl und Waterloo.

hochwertiges aus der traube exklusiv bei uns im KAORi-Garten!

ViNoBle - Ganzkörperbehandlung mit Traubenkernöl Hautregenerierende, kosmetische Körpermassage mit Traubenkernöl besonders geeignet für trockene und anspruchsvolle Haut. Dauer: 30 minuten

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Das toP-Paket in diesem herbst!

therme & GeNUSS 3 Urlaubstage / 2 ÜN inklusive ■ ■ ■ ■

herrlichem Frühstücksbuffet 1 x Feinschmecker-Halbpension 1 x steirische Jause geseintritte in die freie Tageseintritte Sauna.W Parktherme & Sauna.Welt 1 Genuss-Paket zum mitnehmen

Preisbeispiel: Kategorie Picco, Saison A Preis pro Person im DZ:

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Paket gültig bis 1. mai 2011. Auch für eine längere Aufenthaltsdauer buchbar.

Vitalhotel der Parktherme | Thermenstraße 21 8490 Bad Radkersburg | +43 3476 / 41 500 office@vital-hotel.at | www.vital-hotel.at


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1 abend-täschchen von Buffalo, bei Stiefelkönig (€ 29,95). 2 Pelz-bag von Louis Vuitton. 3 irgendwie seltsam: Pumps aus Samt mit Mega-Absatz und Riesenschleife, von Louis Vuitton. 4 stiefelette mit Zipp von Deichmann (€ 24,90). 5 rote Pumps mit raffinierter Ferse, bei Stiefelkönig (€ 89,95). 6 Plateau-Pumps von Deichmann (€ 19,90). 7 durchgucker: HighHeel-Sandaletten von shoetation.com. 8 mini-tasche von Louis Vuitton. 9 big bag in glänzendem Schwarz, auch von Louis Vuitton. 10 karo-Peeptoes mit LackMasche von Deichmann (€ 24,90). 11 rauleder-optik: hellgraue Pumps von Ann Christine (€ 29,95). 12 geborener star: High Heels mit Blume, Holz-OptikPlateau und Chrom-Look-Absatz von Pittarello. 13 Pure eleganz: Cocco-High-HeelSlingbacks von shoetation.com. 14 samt-ballerinas mit dunkelgrauer Rose, von Stiefelkönig (€ 89,95). 15 herbst-trend: Stulpenstiefel von Deichmann (€ 99,99 – ab Okt. erhältlich!). 16 leo & glitzer: Tasche in Pink-Gold von Monsoon Accessorize.

a Dow

ung: Christin

text & gestalt

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Fotos: Hersteller, UV Preisempfehlung

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Star


Romantisch ...

Einrichtung s-Tipp!

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Gesicht bewahren Mithilfe von Wirkstoffkosmetik, Botox, Fillern und Laser jünger und gesünder aussehen!

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new style

es war noch nie so einfach, den sichtbaren Zeichen der (vorzeitigen)

Hi-Fi, Deko, Raumgestaltung – der Herbst strotzt nur so vor Design-Neuigkeiten. Wir fanden die fröhlichsten Top-Trends.

lage

6

eines

Grund­

wirkungsvollen

„better­aging“­Programms ist eine konsequente, dem Hauttyp angepasste Pflege

text & gestaltung: Christina Dow

5

Hautalterung

entgegenzuwirken.

mit effektiver Hightech­Kos­

1 rosen-Vorhänge inklusive farblich passendem Teppich. Erhältlich beim Grazer Einrichtungsausstatter Seybalt-Veith. 2 neueste trends: GF Werner Veith ist auch WK-Obmann des Einrichtungshandels und kennt alle Neuigkeiten der Branche. Zurzeit stark: Hellgrün. 3 lampe mit Frohsinn. Schirm von IKEA (€ 6,99). 4 apfelteiler in stylishem Giftgrün von IKEA (€ 2,99). 5 tV der Zukunft: BeoVision steht für modernste Bild- und Tontechnologien und bietet gestochen scharfe Bilder, selbst bei schnellsten Bewegungen. Ab € 5.375,– bei Bang & Olufsen. 6 sweet Flowers an der Wand: Hibiskus-Stickerdeko von IKEA (€ 9,99). 7 Vasen in Alu von IKEA (ab € 12,99). 8 retro-look: Duftkerze im rosa Kristallglas von IKEA (€ 3,99). 9 ewig lebend: Kunstblume Calla von IKEA (€ 2,99). 10 liebeskugelig: Blockkerzenhalter von IKEA (€ 14,99).

metik (sog. Cosmeceuticals). Hochkonzentrierte Seren mit Vitaminen und Hyaluronsäure sind mittlerweile Standard in der medizinischen Kosmetik. Die zweite Säule einer nichtoperativen kosmetischen Behandlung

bilden Botuli­

numtoxin und Hyaluronsäure­ injektionen. Bereits ab dem 30. Lebensjahr machen gut einge­ setzte Botoxinjektionen Sinn, um die Entstehung mimisch bedingter Falten zu verzögern. Letztlich spielt auch der Laser in diesem Gesamtkon­

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(= Hautverjüngung) eine im­ mer wichtigere Rolle. Als per­ fekte Ergänzung zu den oben erwähnten

nichtoperativen

Maßnahmen bietet die mo­ derne CO2­Lasertechnologie

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Werbung, Foto: Wiesner

Fotos: Hersteller, Oliver Wolf, UV Preisempfehlung

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zept der „Skinrejuvenation“

heute eine effektive und scho­ nende Möglichkeit, lichtgeal­ terte, faltige Haut teilweise zu erneuern und zu straffen. dr. gerald seitinger www.ordination­seitinger.at MONAT

5


lifestyle mode

1 2

Homeshopping

e c n a m o r good

der neue Trend

im Schmuck

rbst n diesen He le ie sp e n tö Zarte Farb olle. eine Hauptr k c u m h c S i a u ch b e und -Regisseurin g lin ty S r zu und Werden Sie , Ohrringen n re h U zu ie greifen S der! osé und Flie R , ld o G in s Accessoire tina Dow staltung: Chris

3

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Das Resultat: Ein schmuckes Fest oder eine individuelle Beratung. Je nach Geschmack und Laune. Immer unverbindlich, aber persönlich. Sie sind die Gastgeberin – wir Ihre attraktive Begleitung, wenn es um luxuriösen, aber erschwinglichen Schmuck geht. Bestellen Sie jetzt Ihre private Schmuckpräsentation mit der neuen Kollektion von de KOSTER. Internationale Schmucktrends für Sie unter

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1 ansteck-rose von New Yorker. 2 Flower-brosche von Monsoon Accessorize. 3 hingucker-collier mit Glitzersteinen und Blumen von Swarovski CRYSTALLIZED (€ 150,–). 4 bettelarmband-anhänger Charms von Swarovski CRYSTALLIZED (€ 15,–). 5 sammel-Vollendung: Armband von Pandora Moments (ab € 59,–). 6 gold-stück von Armani. 7 tolle linie: Rado Sintra Gold, erhältlich bei Swatch (ab € 2.250,–). 8 ebenholz-ringe mit Tahiti-Keshi-Perlen und Brillanten in Roségold gefasst, von Gressl. 9 süßer Fingeranstecker mit Blumen und Perlen von Swarovski CRYSTALLIZED (€ 45,–). 10 gelbgold-ring mit Südsee-Perle und Rubinen, von Gressl (€ 1990,–). 11 dreh heraus: Omega Constellation YG, erhältlich bei Swatch (€ 8.390,–). 12 sonnenstrahlen: Stein-Anhänger von Pandora Moments (€ 209,–). 13 ohrringe mit pinken Steinen von Pandora Stories (€ 749,–). 14 Prunkvoll retro: Ohrklunker Andrea Mader von Swarovski (€ 75,–). 15 schwarz-roségold: Blancpain L-evolution Automatique 8 Jours, erhältlich bei Swatch (€ 24.860,–). 16 bernstein-armband von nino d (Bischofplatz 5, Graz). 17 Funkel-ring von Pandora LovePods (€ 1.999,–). 18 steinchen am Lederband, von Pandora Moments (Lederband ab € 69,–, Charms ab € 39,–). 19 Formvollendet: Blancpain Woman Time Zone in Braun, erhältlich bei Swatch (€ 20.520,–).

Star

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Fotos: Hersteller, UV Preisempfehlung

Shopping wird immer mehr zum Gesellschaftsphänomen. Warum unter Stress einkaufen, wenn man jederzeit, im Kreise seiner besten Freundinnen und Freunde, zu Hause lustvoll schmökern kann? Vor allem in Sachen Schmuck macht jetzt ein Unternehmen einen echten Trend daraus. de KOSTER bringt die modische Welt des Schmucks zu Ihnen nach Hause oder wo immer Sie wollen – ganz privat und mit viel Spaß an der Sache.


circle&friends

Nicht im Handel – nur ganz privat de KOSTER macht Homeshopping zum schmucken Trend. Erleben Sie die Welt von hochwertigen Replicas und Designerschmuck ungezwungen und persönlich bei Ihnen zu Hause. Im Kreise von Freundinnen und Freunden unverbindlich probieren und shoppen … de KOSTER - Schmuck und Preziosen als erschwinglicher Luxus. Bestellen Sie Ihre ganz private Schmuckpräsentation. Unsere neue Kollektion und eine sympathische Beraterin freuen sich auf Sie. Tel: 04236/2471 oder über die Homepage www.apunkt.at und www.dekoster.at


2

zusatzstückerln

Tracht im Trend . Haben Sie ein Dirndl im Schra Vergessen Sie ni nk? cht auf entspre ch en d e Accessoires und freuen Sie sich auf Aufstei re rn , O kt o berfest & Co! text & gestaltu ng: Christina Do w

1 Zauberhaftes dirndl von Lena Hoschek. 2 echt retro: Taschenuhr von Tissot (€ 200,–). 3 klassisch & schön: Halsband mit Perlen, dazu passende Ohrringe und Ring. Von Gölles, erhältlich im Steirischen Heimatwerk. 4 herzige ohrringe von Louis Vuitton. 5 bernsteinring von Swarovski CRYSTALLIZED (€ 60,–). 6 steinreich: Dimitriadis Cluster Collier von Swarovski (€ 150,–). 7 Perlen-collier von Gössl. 8 trachten-badehose: eigentlich für Männer, aber Größe S sieht auch an Frauen super aus! Von Tu Felix Austria (€ 69,–). 9 Für darunter: Die rosa Spitzen-Dessous von New Yorker zaubern ein perfektes Dirndl-Dekoltee (€ 9,95 bzw. € 4,95)!

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I lik e :-)

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Fotos: Hersteller, UV Preisempfehlung

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mode lifestyle

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. tolle Kette ..

Einzigartig glatte Haut

Mode mit Stil

MiXto sx ist ein effektives CO2-Laserverfahren, das signifikante Verbesserungen für Hautbild, Falten, Narben & Co. erreicht.

Das richtige Outfit für jeden Anlass bietet Steinecker Moden im Hochzeitshaus Graz und in der Shoppingcity Seiersberg.

oft in nur einer Sitzung bewirkt

hilfe eines schnellen Scanners

steinecker bietet eine unver­

gesellschaft. Für junge Damen

man mit dem neuem, revolutio­

werden winzige Mikrospots auf

gleichliche Auswahl von der fei­

und Herren bietet Steinecker

nären Laserverfahren MiXto sx

der Haut gelasert, wobei nur ein

nen Abendeinladung mit einem

Debütantenmode in großer

sichbare

von

Teil der Hautoberfläche bewusst

entzückenden Cocktail­ oder Par­

Auswahl an. Schuhe und Ac­

Hautbild, Falten, Narben sowie

geschädigt wird. Die unbeschä­

tykleid bis hin zu extravaganter

cessoires runden das breite

Alters­ und Sonnenflecken. Je

digten Stellen regen den natür­

Mode für die ganze Hochzeits­

Sortiment ab.

nach Indikation werden ein bis

lichen Heilungsprozess der Haut

drei Sitzungen benötigt. In der

verstärkt an, Kollagen wird neu

Toscana ermöglicht überdies

Steiermark wird diese Behandlung

gebildet. Die Effekte: sofortige

preisgünstig viele besondere

bei Dr. Gerald Seitinger, Facharzt

Hautstraffung, Faltenglättung,

und individuelle Wünsche, wie

Das Prinzip von MiXto funk­ tioniert folgendermaßen: Mit­ dr. gerald seitinger und team grieskai 2/1, 8020 graz tel.: 0664/870 38 58 Email: info@ordination­ seitinger.at www.ordination­seitinger.at

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Hausmarke

Sposa

Reduktion von Narben und Pig­

z. B. komplette Gruppenaus­

menten und ein Verjüngungsef­

stattungen, spezielle Farb­ und

fekt von 5 bis 10 Jahren.

Designwünsche und eine ex­ Werbung, Foto: Steinecker

Verbesserungen

für Chirurgie, angeboten.

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9

1 romantik pur: Kette mit Rosen in Herzform. Bei TrachtenLeben (€ 15,–). 2 elegant & modern: Halskette mit Stoffband und Glitzerblumen, ebenfalls bei TrachtenLeben (€ 34,–). 3 herzig & verspielt: Armband im Elefanten-Blumen-Herz-Jeton-Look von Louis Vuitton. 4 Pink rose: Zauberhaftes Handtäschchen mit Rosen-Applikation, von TrachtenLeben (€ 23,–). 5 bequeme ballerinas für lange Festnächte. Von Stiefelkönig (€ 199,95). 6 Pumps im Rauleder-Look von Pittarello. 7 Perlen-Zauber: Brosche von Monsoon Accessorize. 8 Plateau-Pumps in Grau von Deichmann (€ 19,90). 9 Perlen-collier in Schwarz von Trachten Hiebaum.

klusive Modellauswahl. Und das zu Top­Preisen! steinecker zieht an! Hochzeitshaus Graz, Weblinger Gürtel 20 – 0 31 6­/24 33 6­6­, Shoppingcity Seiersberg – 0 31 6­/24 19 6­7. www.steinecker.at MONAT




P63 – alles unter einem Dach Im Center P63 in der Grazer Plabutscher Straße befinden sich Top-Geschäftslokale, individuelle Büroräume und große Lagerflächen. Ein Business-Erlebnis der besonderen Art!

rund 56 eingemietete Firmen

Komplex frei“, so P6­3­Manager

befinden sich derzeit im P6­3,

Robert Fischer. „Bei uns werden

dem Business­Center in der Pla­

die Räumlichkeiten ganz nach

butscher Straße 6­3 in Graz, das

den Mieter­Wünschen ausge­

2007 seine Pforten geöffnet hat.

baut bzw. gestaltet. Wir gehen

Toll ist vor allem der Bran­

da sehr genau auf die Firma ein.“

chenmix der angesiedelten Ge­

So bietet er von 20­m2­Büros bis

schäfte – von Kulinarik (Wein,

hin zu 6­.000 m2 Lagerflächen al­

China­Restaurant) über Design

les an, ein großer Vorteil für alle

(Cookina) bis hin zu Mode (Trach­

Mitarbeiter und Kunden ist auch

ten, Schuhe ...) und Unterhaltung

der großflächige Parkplatz vor

(Flamenco­Tanzschule).

der Tür.

Das Konzept von P6­3 (Betrei­

Dem Trend folgend, stehen

ber ist die EPG Liegenschaftsver­

im P6­3 nun auch E­Bikes zum

waltung GmbH) beruht dabei auf

Verleih, um nur € 12,– pro Tag

3 Säulen: Geschäftslokale, Büro­

(inkl. Versicherung) kann man be­

räume und Lagerflächen. „Wir

quem zu Terminen oder Pausen

haben noch ein paar Flächen im

fahren.

Im P63 gibt es nicht nur ei­ nen tollen Geschäfte­Bran­ chen­Mix, sondern auch Büros in allen Größen und Lagerflächen.

robert fischer, center­manager 0

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soundlarge Soundlarge ist Tonstudio und Werbe­ agentur zugleich, spezialisiert auf Au­ dio­Produktionen und Schulungen. Für ca. 25 Radiostationen im deutschspra­ chigen Raum produziert das Team rund um Sabrina Canal und André Brunner Werbespots und Sound­Designs und ist somit in der Steiermark Marktführer. Außerdem produziert Soundlarge Tele­ fonschleifen und Audio­Newsletter für Unternehmen („auch im Audio­Bereich ist Coporate Design, also Corporate Sound, extrem wichtig“) sowie auch

akustische Grußkarten (Geburtstags­ oder Hochzeitseinladungen auf CD zum Anhören). Der zweite wichtige Bereich von Soundlarge sind Schulungen (immer wieder mit Experten) in den Sparten Stimme, Sprechen, Radio und Präsen­ tation. „Ziel ist dabei, überzeugend, natürlich und authentisch zu wirken. Wir wollen nur die Grundvoraussetzun­ gen fördern, keine anderen Menschen machen“, so Canal. www.soundlarge.at


trachtenleben Jung, lässig, steirisch ist das Motto der neuen Boutique TrachtenLeben im P63. Und das sieht man bereits auf den ersten Blick: farbenfrohe Trachtenmode, Dirndln im lässigen Kurzschnitt, moderne Lederhosen, peppige Hemden und Gilets und jede Menge Ac­ cessoires glitzern im Geschäft von Doris Wenzl (Foto). „Außerdem ist für uns Kundenberatung das Allerwichtigste“, so die Ge­ schäftsführerin, „wir nehmen uns Zeit für unsere Kunden und beraten sie je nach Typ sorgfäl­ tig.“ Ihre Kunden sind aber trotz (oder gerade aufgrund) der modernen Mode altersmäßig quer gestreut, von Jugendli­ chen bis hin zu Seniorinnen kommen alle ins TrachtenLe­ ben.Auch süße Kindertracht wird hier angeboten.

academia flamenca las hermanas „Die Schwestern“ bedeutet Las Hermanas übersetzt und das aus gutem Grund:Tanja (l.) und Selina Stekl leiten gemein­ sam die Academia Flamenca, die am 20. September an ihrem neuen Standort P63 eröffnet.

Werbung, Fotos: Oliver Wolf, KK

In dieser Flamenco­Tanz­ schule finden Anfänger­ bis Fortgeschrittenen­Kurse statt, ebenso Kinderkurse (ab dem 5. Lebensjahr). Auch Ballettun­ terricht wird in der Academia angeboten, eine russische Tänzerin bildet hier Kinder ab 3 Jahren bis hin zu Erwach­ senen aus. „Die Faszination an Flamenco ist nicht nur der Tanz, sondern auch die Perkussion, die Be­ wegung des Oberkörpers und das Spiel der Hände. Es ist ein Solotanz und es gibt insgesamt 38 verschiedene Stilrichtungen. Das ist toll“, so die Schwestern. www.flamenco-live.com

vinothek im p63 Ganz neu eröffnet hat die Vinothek im P63. Geschäftsführer Herbert Kutschera (Foto) hat sich hier vor allem den slowenischen Weinen verschworen,allen voran dem Weingut Krainz.Über 20 verschiedene Weine hat er allein davon in seinem Angebot,dazu ergänzende Produkte wie Traubensaft,Essig und Kürbiskernöl.Insgesamt wird er in Kürze Weine von über 10 verschiedenen Winzern

anbieten können, neben slowenischen auch österreichische, französische, spani­ sche etc. Durch internationale Partnerschaften und ständiges Präsentsein auf Messen und Wein­Veranstaltungen hat sich Kutschera viel Know­how und beste internationale Weine geholt. Zu kosten und zu kaufen in der Vinothek im P63. Die offizielle Eröff­ nungsfeier der Vinothek ist übrigens am 8. Oktober ab 17 Uhr!

cookina Das Einrichtungsstudio Cookina ist spezia­ lisiert auf die Planung und Ausführung von Küchen, Esszimmern sowie Raumgestal­ tung.Wie der Name schon sagt spielt vor allem die Küchen­Gestaltung eine wichtige Rolle, das Team rund um die Geschäfts­ führer Gerhard Edelbrunner (l.),Werner Krainbucher (r.) und Bernhard Brandstätter ist stets auf der Spur nach den neuesten Trends (zur zeit z. B. Hochglanzflächen, griff­ lose Armaturen,Weiß, Eiche, Magnolie). Maßgefertigte Küchen und ganze Wohn­ konzepte (Wohn­Ess­Bereich, Schlafzim­ mer, Beleuchtung,Accessoires,Teppiche ...) erhält man bei Cookina zu einem fairen Preis­Leistungs­Verhältnis.Toll ist auch die Rundum­Betreuung bei einem Projekt: Hand­ werker, Installateure, Elektriker etc. werden direkt vom Cookina­Team für den Umbau organisiert, sodass man sich um (fast) nichts mehr kümmern muss. www.cookina.at

schuhwerk Alois Prutsch (Foto) hat sich auf die Her­ stellung von Damen­ und Herrenschuhen fokussiert. Seine Spezialität und Leiden­ schaft sind dabei rahmengenähte Schuhe. „Das sind kleine Kunstwerke und genau das richtige Accessoire für einen souveränen Auftritt“, so Prutsch. „Es sind Schuhe für an­ spruchsvolle Kunden, tragbarer Luxus.“

Die Produktion dieser Schuhe nimmt jede Menge Zeit in Anspruch, bis zu 250 Arbeitsgänge, bei denen jeder Handgriff perfekt sitzen muss, sorgen für die bewährte Qualität. Im Schuhwerk besteht außerdem die Möglichkeit, (rahmengenähte) Schuhe nach Maß zu günstigen Preisen anfertigen zu lassen.

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Von Könnern für Kenner Gössl steht für Trachteng’wand in oberster Qualität. Gewachsen aus der 60-jährigen Firmengeschichte, verbindet das Unternehmen hochwertige Handwerkskunst gekonnt mit zeitgemäßem Design. Hier die schönsten Augenblicke mit Gössl.

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Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.

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Tradition verpflichtet

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Wir sind auf der Grazer Herbstmesse, Halle A, OG 4

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So viel Tradition wie mรถglich und so viel Innovation wie nรถtig. gerhard gรถssl

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Foto: Krug

Die Steirerin Evelyn Gogg ist das Gesicht der Botarin Rich Kampagne. Sie konnte sich im Rahmen des großen Botarin Castings gegen 250 Mitbewerberinnen durchsetzen und gewann das professionelle Shooting mit Fotograf Werner Krug, der auch schon Sandra Pires für Botarin vor der Linse hatte. „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, ein Model unter unseren bestehenden bzw. potentiellen Kundinnen zu finden. Damit wollen wir die Bedürfnisse und Erfahrungen unserer Kundinnen noch stärker in den Mittelpunkt stellen. Evelyn Gogg ist die ideale Besetzung“, freut sich Botarin Marketingleiter Mario Horjak.

Botarin RICH: Neue Pflegelinie für die reifere Haut Die Anti-Aging Serie von Botarin zählt schon seit über einem Jahr zu den meistverkauften Pflegelinien in den österreichischen Apotheken. Jetzt startet Botarin mit einer neuen Premium Linie – Botarin Rich – neu durch. Die neue Pflege spendet reiferer und anspruchsvoller Haut besonders viel Feuchtigkeit und soll vor allem die etwas ältere Zielgruppe der Frauen um die 50 Jahre ansprechen.


Für reifere Haut, für höchste Ansprüche Mit zunehmendem Alter verändern sich die Bedürfnisse der Haut. Die Zeichen der Zeit hinterlassen mit den Jahren immer tiefere Spuren, da sich die Haut von den täglichen Strapazen immer langsamer und weniger effektiv erholt. Die Folge: Sie verliert an Spannkraft, Falten entstehen, der Teint wirkt müde.

Coming Soon Um den Bedürfnissen der reifen Haut ab 50 Jahren noch besser gerecht zu werden, hat Botarin eine neue Pflegelinie – Botarin Rich – entwickelt. Ausgeklügelte Wirkstoffkombinationen, die Lifting auf höchstem Niveau garantieren, gepaart mit intensiver Befeuchtung, sorgen für einen gesunden und jünger wirkenden Teint.

Edith Hornig Unternehmerin „An meine Pflegeprodukte stelle ich höchste Ansprüche. Botarin Rich versorgt meine Haut optimal mit Feuchtigkeit und wirkt dem Älterwerden meiner Haut entgegen. Mit Botarin fühle ich mich einfach perfekt gepflegt, denn die Marke Botarin braucht den Vergleich mit internationalen Top-Marken nicht zu scheuen. Ich freue mich, dass ich mit Botarin einem österreichischen Qualitätsprodukt den Vorzug geben kann.“ Erhältlich ist die neue Pflegelinie ab sofort in Ihrer Apotheke und im Internet unter www.botarin.com.

Botarin im Golf-Fieber!

Die Kosmetikmarke fungiert 2010 und 2011 als „Presenting Sponsor“ der Austrian GolfOpen.

Rund 240.000 verkaufte Produkte und begeisterte Reaktionen von KonsumentInnen, ÄrztInnen und ApothekerInnen machten Botarin innerhalb kürzester Zeit zu einer der erfolgreichsten Pflegelinien in den österreichischen Apotheken. Mit dem Sponsoring der Austrian GolfOpen verbinden die Botarin Firmengründer und leidenschaftlichen Hobbygolfer Georg Brandstätter und Martin Kahr beruflichen Erfolg mit Leidenschaft und positionieren die Marke Botarin in einem exklusiven Umfeld. „In Österreich gibt es insgesamt rund 40.000 weibliche Golferinnen, die für uns eine interessante und attraktive Zielgruppe darstellen. Durch die Platzierung im exlusiven Umfeld der Austrian GolfOpen wird darüber hinaus auch die Marke Botarin imageträchtig aufgewertet“, freut sich Markengründer Georg Brandstätter. Die Austrian GolfOpen finden von 16.19. September 2010 im Diamond Country Club in Atzenbrugg statt. Sportliche Höchstleistungen sowie ein attraktives und exklusives Rahmenprogramm wer-

den in diesem Jahr rund 25.000 Gäste aus dem In- und Ausland anlocken. Neben dem Antreten der beiden heimischen European-Tour-Akteure Martin Wiegele und Markus Brier hoffen die Veranstalter Herwig Straka und Edwin Weindorfer von der Evenagentur e|motion management auf den Start möglichst vieler rot-weißroter Challenge-Tour-Spieler. Als internationalen Stargast haben die Veranstalter den charismatischen Spanier Miguel Angel Jimenez im Visier.

Mitspielen und dabei sein! Unter allen Golf-Fans und Hobbygolfern verlost Botarin exklusiv einen Startplatz im ProAm Turnier am Mittwoch 15.9.2010. Spielen Sie mit und gewinnen Sie Ihr ganz persönliches Golf-Highlight an der Seite eines internationalen Golf-Profis wie z.B. Miguel Angel Jimenez! Nähere Infos und Teilnahme am Gewinnspiel unter www.botarin.com

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Junge Wilde Mister Zuverlässig

Der Deutschlandsberger kickt seit seinem 15. Lebensjahr für die Athletiker. Gemeinsam mit Rauter sorgt er für Stimmung in der Kabine und beim Training – auf dem Platz ist aber Schluss mit Lustig.

Heinz Karner Geb. 24. Nov. 1974

Michael Berger

TR

Geb. 1. Dez. 1990

Der pendelnde Legionär

Lenker und Denker

Von der Akademie über den Nachwuchs kam er zur Kampfmannschaft. In der Coaching-Zone wird es schon einmal laut, wenn es nicht nach Karners Wunsch läuft.

Der ruhige und besonnene Slowene, der mit dem Auto zwischen Marburg und Graz pendelt, ist der einzige Legionär im Kader der Grazer. Er besticht in der Verteidigung durch Übersicht und ein gutes Stellungsspiel.

Die Nummer Eins

Eigentlich ist der Mann im Kasten ruhig und abgeklärt, wenn es aber sein muss, kann er auf dem Platz auch richtig laut werden. Der 24-Jährige geht in sein zehntes Jahr bei den Rotjacken und ist somit der dienstälteste Spieler.

Matej Snofl Geb. 21. Feb. 1977

Stefan Leitner

6 Geb. 1. Dez. 198

DER WEITERE KADER

Tor Rene Pösendorfer Christoph Weissenbacher Abwehr Christian Deutschmann David Fink Rene Raudner Mittelfeld Christoph Gillhofer Georg Grasser Lukas Hasler Dominik Messner Mario Unterweger Sturm Jakob Färber Roland Kollmann Christian Tschermanek

1 30 15 18 6 21 16 23 13 14 8 28 20

12

25

22

Der Heimkehrer

Nach einer Saison bei Flavia Solva ist der gebürtige Südsteirer wieder bei den Grazern und seine Formkurve zeigt nach oben. 100-prozentig zufrieden ist der kopfballstarke Innenverteidiger aber nie – es gibt immer was zu verbessern.

Stefan Kammerhofer Geb. 4. Feb. 1990

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Der Teamspieler

Im U19-Nationalteam ist er ebenso eine Größe, wie bei seinem Verein. Dem GAK hält der pfeilschnelle Grazer seit seinem 14. Lebensjahr die Treue. Ein Mann für die Gegenwart, eine Hoffnung für die Zukunft. Christian Schilling

Geb. 6. Jän. 1992

27


für den Der Eintreiber

Wenn Gschiel kommt, ist nicht nur beim Gegner Zahltag. Als penibler Herrscher über die Mannschaftskassa knöpft er auch schon einmal dem Trainer ein paar Euro ab. Der ruhige Ilzer versucht alles auf dem Platz umzusetzten.

Das freche Genie

Christoph Gschiel

Geb. 26. Dez. 1990

Das „schlampige Genie“ von Trainer Karner gilt als einer der feinsten Techniker im Kader. Mit seinem starken linken Fuß sorgt er gerne einmal für den tödlichen Pass in die Tiefe. Für einen flotten Spruch ist der Judenburger aber auch immer zu haben.

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Der Regisseur

Stefan Nutz Geb. 15. Feb. 1992

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Herbert Rauter (K)

Geb. 27. Jän. 1982

10

Dieser Kapitän hat seine Schleife wahrlich verdient. Der Regisseur sorgt für die meisten Offensivaktionen auf dem Feld und die beste Stimmung in der Kabine. Nur der Gegner hat nichts zu lachen, wenn „Rautz“ in Richtung Strafraum zieht.

Der Neue

Locker am Platz, locker in allen Lebenslagen. Der erst 15-jährige Neuzugang aus Bärnbach unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag bei den Grazern und sorgt als technisch versierter Linksfuß für Gefahr. Auch das U17-Nationalteam hat schon angeklopft.

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Thomas Murg Geb. 14. Nov. 1994

Die Pferdelunge

Mario Pollhammer Geb. 20. Juni 1989

26

7

Der Hofer

Der Büroangestellte aus Stubenberg am See blieb trotz einiger Angebote in der Krisenzeit beim GAK und ist auf dem Platz nicht minder zuverlässig. Sein Hammer-Schuss brachte schon einige Tormänner zur Verzweiflung.

Andere laufen Marathon, Pollhammer spielt Fußball – läuft deshalb aber nicht weniger. Der Kirchberger mit Zug nach vorne und der Übersicht nach hinten spult im Spiel mehr Kilometer ab als jeder andere.

Bilder: Big Shot/Jungwirth

Michael Hofer

Geb. 28. Mai 1988


schaufenster

brauchtums-treffen Beim 89. Gady-Markt am 11. und 12. September in Lebring steht alles unter dem Motto „Bäuerliches Brauchtum im Jahreskreislauf“: Die Besucher erwartet die Ausstellung „Herbstreigen der Bäuerinnen“, Erntekronebinden, eine Kochschule, eine exklusive Trachtenmodenschau und bäuerliche Kulinarik (Gemüsespezialitäten, Bauernhofeis,Wein- und Saftstände, Steirerkäse, Kernöl-Köstlichkeiten, Krapfenbäckerinnen,Apfelmehlspeisen). Highlight ist am Samstag, 11. September, das „I bin dabei”- Traktor-Treffen mit Radio-Steiermark-Moderator Sepp Loibner und dem „steirischen Winzerkönig“, Schauspieler August Schmölzer.

landeswappen-übergabe Der steirische Avantgarde-Friseur Mayer präsentierte die eigene Exklusiv-Produktserie. Bei diesem Event überreichte Landeshauptmann Franz Voves (r.) dem Unternehmen Intercoiffeur Mayer das Steirische Landeswappen. Stolz: Gerhard Mayer (2. v. l.) mit Sohn Andreas (l.) und Gattin Gudrun.

kulinarischer abend

waldheimat neu Um das Thema „Peter Rosegger” wieder mit neuem Leben zu erfüllen, wurde im Auftrag von Volkskultur- und Tourismusreferent LH-Vize Hermann Schützenhöfer (r.) ein ressortübergreifendes Konzept zur regionalen und medialen Neupositionierung des Themas erstellt und umgesetzt. Das Gesamtprojekt wurde von Schützenhöfer gemeinsam mit dem Urenkel Peter Roseggers, Hellfried Rosegger, und dem Geschäftsführer des Tourismusverbandes Joglland-Waldheimat,Andreas Steininger, im Kluppeneggerhof (dem Geburtshaus Roseggers und zugleich dem Herzstück des Projekts) präsentiert.

in neuem glanz! Der Grazerhof in Bad Gleichenberg erstrahlt ab sofort in neuem Glanz.Das Baujuwel wurde unter Initiative der beiden Mandlbauer-Vorstände Peter Kothgasser und Jörg Siegel um ca.€ 3,2 Mio.umgebaut und vollkommen neu adaptiert.Den Investoren,Peter Hochleitner,Jörg Siegel,BIM Hans-Werner Frömmel,Peter Kothgasser,BM Wolfgang Trink und Bertram Mayer (v.l.),ist es sehr gut gelungen,den Charakter des Hauses zu erhalten.Der Grazerhof ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die gelungene Revitalisierung von Gebäuden. 0

MONAT

Fotos: Thomas Meyer, Oliver Wolf, ÖBB/Chris Zenz, GEPA, Land Steiermark, KK

Zu einem kulinarischen „Konzert” der Extraklasse lud der steirische GenussLandesrat Johann Seitinger in das Grazer Küchen- und Wohnstudio „Cookina”. Unter dem Titel „Genuss & Sinn” fand die Österreich-Premiere statt. Dabei spielten großartige steirische Lebensmittel, gefragte Spitzenköche (wie Christof Widakovich und Hans Windisch) und der bekannte Ernährungsmediziner Meinrad Lindschinger mit seiner Aufsehen erregenden Ernährungsphilosophie „Functional Eating” die Hauptrollen. Genossen den Abend: Lindschinger, Günther und Doris Huber (Landhaus-Keller) und LR Johann Seitinger (v. l.).


schaufenster

blasmusik-konzert Auf Initiative von LH-Stv.Siegfried Schrittwieser machte die Militärmusik Steiermark den steirischen Landespflegeheimen ihre Aufwartung und erfreute die Bewohnerinnen und Bewohner mit blasmusikalischen Klängen.Für das kommende Jahr stellte der steirische Soziallandesrat eine Wiederholung dieser Konzertreihe in Aussicht.„Die Militärmusik Steiermark ist eines der leistungsstärksten Blasorchester in unserem Bundesland”,so Siegfried Schrittwieser.

info-aktion Eine neue Qualität von Kundeninformation und Service können die ÖBB und ihre Partner beim Großprojekt „Hauptbahnhof Graz 2020”,Stadt Graz,Land Steiermark und GRAZ AG,seit kurzem bieten.In der von Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder,Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (2.v.l.),GRAZ-AG-Boss Wolfgang Malik und ÖBB-Projektleiter Klaus Schneider (l.) eröffneten Infobox ist das 260Millionen-Euro-Projekt multimedial zu erleben.Und die neue Servicedrehscheibe „InfoPoint” stellt einen wahren Meilenstein in der Entwicklung des Bahnhofs dar.

neueröffnung GWS baute das erste geförderte Mehrgeschoß-Passivhaus der Steiermark.Feierlich wurde das ÖAD-Gästehaus der Grazer Universitäten und Fachhochschulen mit 87 Heimplätzen von der GWS an den Betreiber ÖAD übergeben: Johannes Geiger (GWS),Günther Jedliczka (ÖAD),LR Johann Seitinger, Bürgermeister Siegfried Nagl und Architekt Erwin Kaltenegger (v.l.).

neues upc-headquarter UPC eröffnete ein neues Bürogebäude in Graz.Das steirische Headquarter befindet sich ab sofort am Grieskai 96.Der UPC-Shop am Lazarettgürtel bleibt für Kunden weiterhin bestehen.Eröffneten:Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg, Thomas Hintze (Vorsitzender der GF UPC Austria),LR Kristina Edlinger-Ploder, Hubert Fürnholzer (Vice President UPC Steiermark & Kärnten) und Dieter Johs (Geschäftsführer WEGRAZ,v.l.).

top-messe Vom 8. bis 15. September findet in Celje (Slowenien) zum 43.Mal die internationale Gewerbemesse statt – die größte Messe und das beste Business-Event Sloweniens.Die Stadt Celje hat im Allgemeinen eine große Bedeutung für die slowenische Wirtschaft.

trachten beim aufsteirern Trachtenmode Hiebaum aus Studenzen, ein Leitbetrieb des steirischen Vulkanlandes,präsentiert seine aktuellen Kollektionen beim traditionellen „Aufsteirern”am 20.September auf dem Grazer Bischofsplatz. www.hiebaum.at

MONAT

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Vorwärts mit Franz Voves!

Begeisterung beim Wahlkampfauftakt der SPÖ Steiermark mit Franz Voves an der Spitze. Mit seinen 12 Zielen für die Steiermark legte der steirische Landeshauptmann vor über 5000 Steirerinnen und Steirern ein beeindruckendes Bekenntnis zu einer weiteren Stärkung der Steiermark ab und präsentierte sich als Vorreiter für soziale Gerechtigkeit.

standing ovations und minu­

„Wir haben den Menschen

Für die kommende Verant­

serer Bewegung ist: Mit Kraft

tenlanger Applaus für den stei­

in diesem Land in den letzten

wortungsperiode haben sich die

und Mut für soziale Gerechtigkeit

rischen Landeshauptmann Franz

fünf Jahren gezeigt, dass unsere

steirischen

Sozialdemokraten

einzutreten. Und diese Wertehal­

Voves schon beim gemeinsamen

wunderschöne Steiermark kei­

sehr viel vorgenommen. „Mit

tung der Gerechtigkeit hat in der

Einzug mit Bundeskanzler Werner

ner Partei gehört, sondern ein­

meinen 12 Zielen“, präzisierte

Steiermark einen Namen: Franz

Faymann und der Salzburger Lan­

zig und allein den Steirerinnen

Franz Voves, „will ich die Stei­

Voves.“ Für die Landtagswahl

deshauptfrau Gabi Burgstaller in

und Steirern“, betonte der stei­

ermark noch stärker machen

zeigte sich der Landeshaupt­

die randvolle Grazer Stadthalle.

rische

Zu

und dabei weiterhin für soziale

mann zuversichtlich: „Meine 12

Über 5000 Steirerinnen und Stei­

verhindern gelte es, so Voves,

Harmonie sorgen, vor allem aber

Ziele für die Steiermark sollen die

rer sorgten für tolle Stimmung

dass die Steiermark nach der

für mehr Verteilungsgerechtig­

Entwicklung unseres Landes ab­

und einen begeisternden Wahl­

Wahl wieder von „der destruk­

keit.“ Rückendeckung kam von

sichern, festigen und verstärken

Landeshauptmann.

auftakt der steirischen Sozialde­

tiven ÖVP­Streithanslpartei“ ge­

Bundeskanzler Werner Faymann.

– für weitere fünf Jahre, in denen

mokraten!

führt werde.

„Wir wissen, was die Stärke un­

es Land und Leuten gut geht.“

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MONAT

Werbung, Fotos: SPÖ

tosender Applaus und „standing Ovations“ für landeshaupt­ mann franz Voves und seine 12 Ziele für die steier­ mark.


Eine volle grazer stadt­ halle und ein buntes Pro­ gramm mit den Jungen Paldauern (r. u.) beim Wahlauftakt der sPÖ steiermark.

12 ziele für die steiermark So will Landeshauptmann Franz Voves die Steiermark noch stärker machen. 1. Proporz abschaffen, Lan­ desregierung und Landtag verkleinern. 2. Sieben effiziente Re­ gionalverwaltungszentren statt 16 Bezirkshauptmann­ schaften. 3. Gemeindekooperationen zur Sicherung der kleinräu­ migen Lebensgrundlagen. 4. Budgetkonsolidierung ab 2011. 5. Einbindung der Steier­ mark in große europäische Bahnverkehrsachsen (Koralmtunnel, Semmering­ Basistunnel).

landeshauptmann franz Voves mit bundeskanzler Werner faymann und der salzburger landeshauptfrau gabi burgstaller: „für menschen da zu sein, das ist die stärke von franz Voves.“

6. Flächendeckende Breit­ bandversorgung. 7. Gründung der Steiermark­ Holding. Zeitlich befristete Landesbeteiligungen für Standort­Entwicklung und neue Arbeitsplätze. 8. Steirische Lehrlingsof­ fensive. 9. Steirische Gesundheits­ zentren im ganzen Land etablieren. 10. Modell „Neue Mittel­ schule“ in allen Regionen. 11.Aktion „Lust auf Kultur“ an den steirischen Schulen. 12. Die Steiermark bis 2025 energieautark gestalten. lh­stv. siegfried schrittwieser, lh gabi burgstaller, franz Voves mit gattin ingrid, bundeskanzler Werner faymann, lr bettina Vollath, lr Elisabeth grossmann, lr manfred Wegscheider, Klubobmann Walter Kröpfl (v. l.) MONAT

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Conny Fink

So früh aufzu­ stehen – daran gewöhnt man sich nie. Es ist komplett gegen mein Naturell.

: Hotel Weitzer

r Wolf, location

Wochenende: „Jeder Schlaf nach 8 Uhr ist Luxus.”

Frühstück: Täglich, „immer das, was ich von den Kollegen schnorren kann”.

Kaffee: Einen um 6 Uhr gemeinsam im Studio – „Nespresso Ristretto, der fahrt!“

Treffpunkt im Studio: Ca. 4 Uhr, Sendestart 5 Uhr.

Verschlafen: Ja – aber nie zu spät zur Sendung gekommen.

Wecker: Klingelt um 3.30 Uhr, aber oft wacht er schon von alleine auf. Außerdem besitzt er einen Wecker, der die Uhrzeit an die Wand projiziert – „so weiß ich immer intuitiv, wie spät es ist“. Wir glauben das jetzt einfach ;­)

Aufstehzeit: Nie vor 3 Uhr, nie nach 4 Uhr.

Schlafengehzeit: Nie vor 21 Uhr, nie nach Mitternacht.

Favoriten: Bruce Springsteen und Andreas Gabalier.

32, Fisch, verheiratet, bald zwei Kinder, seit 2002 bei der Antenne.

martin moser

muntermachern

Tag für Tag wec ken sie uns auf Antenne Steier aber wie werden mark ... eigentlich sie g ew ec kt? Und wie scha sie es, täglich um ffen eine Uhrzeit auf zu st eh en, zu der ander erst schlafen g e oft ehen? Die Mun termacher Mart Thomas Axmann in M oser, und Conny Fink im Bed-Talk. Ein „flotter Dreie r” zum 15-Jahr-J ubiläum der Ant text: Christina Do enne! w, Fotos: Olive

Im Bett mit den antenn e-


Martin Moser

Ich schaffe es oft, ohne Wecker aufzustehen. Meine innere Uhr weiß genau, wann es losgehen muss.

Wochenende: Schlafen maximal bis 9 Uhr, „länger nur nach einer Partynacht“.

Frühstück: Alles, was die Tankstellen so hergeben.

Kaffee: Der gemeinschaftliche um 6 Uhr, meistens noch einer am Vormittag.

Treffpunkt im Studio: 4.45 Uhr, Sendestart 5 Uhr.

Verschlafen: „Ich gebe es zu, ich bin die Verschlaf­Königin bei der Antenne. Einmal hörte ich im Auto auf dem Weg nach Dobl schon Martin Moser das Wetter lesen – da wusste ich, jetzt ist es wirklich zu spät ...“

Wecker: Handywecker geht um 3.15 das erste Mal ab, dann wird eine dreiviertel Stunde lang die Schlummertaste bedient.

Aufstehzeit: 4 Uhr.

Schlafengehzeit: zwischen 22 und 23 Uhr

Favorit: Madonna (Human Nature).

30, Steinbock, Single, seit 2005 bei der Antenne (Wetter).

conny fink

Thomas Axmann

Wenn einer von uns 10 Minuten später als üblich noch nicht da ist, rufen wir uns sofort an. So was rettet.

Wochenende: Spätestens 7.30 Uhr ist Tagwache. „Mit einem eineinhalbjährigen Kind geht das gar nicht anders.”

Frühstück: „80 % nix, 10 % Weckerl, 10 % Joghurt mit Früchten.”

Kaffee: Auch nur der eine um 6 Uhr gemeinsam im Studio.

Treffpunkt im Studio: Ca. 4 Uhr, Sendestart 5 Uhr.

Verschlafen: „Ja, jeder, der um so eine Uhrzeit aufstehen muss, darf das!”Aber nie zu spät zur Sendung gekommen.

Wecker: Am Handy, wird regelmäßig um ein paar Minuten nachgestellt.

Aufstehzeit: 3.13 Uhr. „Jede Minute Schlaf zählt!.”

Schlafengehzeit: Zwischen 21 und 22 Uhr.

Favorit: U2.

30, Waage, verheiratet, 1 Kind, seit 2004 bei der Antenne.

thomas axmann


Ein Fest für „Schützi” siegfried nagl eröffnete den Wahlkampfauftakt in der Gösser­ Brauerei – zwischen weiß­grünen Schals, Plakaten und Bierkisten.

Es ist noch nichts entschieden. Die SPÖ ist nervös und spürt den Atem von Schützi im Genick. Josef Pröll

Werbung, Fotos: ÖVP/Kowatsch

Volksfest-Stimmung in Leoben! Bei einem phänomenalen Wahlkampfauftakt mit 3.000 Menschen demonstrierten Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer, Vizekanzler Josef Pröll und Bürgermeister Siegfried Nagl deutlich, worauf die ÖVP in Zukunft verstärkt setzen wird: auf eine starke Steiermark!

Schon mit dem anschließenden Song „Steirerstoark“ von Seer­ Kopf Fred Jaklitsch, eigens für den

ÖVP­Wahlkampf

kompo­

niert, zeigt die ÖVP die Werte der Partei: die Steiermark, Sicherheit, Arbeitsplätze und Heimatgefühl. Nachdem die Menge – rund 3.000 Leute waren aus der ganzen Steiermark angereist – warmge­ sungen war, standen Hermann Schützenhöfer und Josef Pröll schon in den Startlöchern. Mit fre­ netischem Applaus und von den Fans im Rhythmus beklatscht wur­ den die beiden ÖVP­Spitzen zur

in die hände geklatscht: dank den stimmungsmachern floh rudig und dJ tobi rudig (showmacher des beach Volleyball grand slams Klagenfurt) war auch in der brauerei göss die menge am toben.

Bühne geleitet. „Schützi“­Plakate wurden euphorisch in die Höhe gestemmt. Und seine Message war deutlich: „Franz Voves hat seine Chance gehabt – jetzt war­ te ich darauf, dass die Steiermark eine Chance kriegt und ich eine Chance, das Land zu regieren.“ Daher setze Schützenhöfer alles daran, „zum ersten Mal in der Zweiten Republik die Mehrheit nach nur einer Legislaturperiode wieder

zurückzuerobern“,

die

Handschlagqualität müsse in der Steiermark wieder zählen. Oder wie es Pröll formulierte: „Gewinnt die ÖVP, dann gewinnt die Steier­ mark!“ 6

MONAT

siegfried nagl eröffnete: „Voves hat vor 5 Jahren 135 Punkte versprochen, die sind zerplatzt wie seifenblasen. Zum glück hat sein Programm heuer nur 12 Punkte – das wird rasch ein Ende haben.“


Ich strebe die Zusammenarbeit an – das ist eine Charakterfrage. hermann schützenhöfer

nah an den menschen: hermann schützenhöfer (m.) geht auf die leute zu.

moderator florian rudig (l.) mit lan­ desgeschäftsführer bernhard rinner.

frenetischen Applaus und standing Ovations gab es beim Einzug von lh­Vize hermann schützenhöfer und Vizekanzler Josef Pröll.

feuerten Pröll an: ministerin beatrix Karl, bm nagl, lh­Vize schützenhöfer, Klubobmann christopher drexler und lr Kristina Edlinger­Ploder (v. l.).

Performten den song „steirerstoark“: marco schelch, sandra schögler, ines, claudia steinlechner und richi schlögl (v. l.)

„schützi“­Plakate, wo man nur hinsah: eine charmeoffensive des lh­Kandidaten. MONAT




ferien der promis

Die Sommerurlaubssaison geht zu Ende. Wir baten steirische Prominente um ihre unvergesslichsten Momente. Ein Rückblick auf Relaxen und Romantik. text: Christina Dow

och rene kty-Geschäftsführer

t haas gerno Kabarettist

y ie Humphre Bar-Soc spartner ft ä h c s e e d En „Mein G aben uns und ich h erholt. a iz Zöberer Ib f r Tage au a a p in mit e h Juli das auc nten wir n in ko r a Te w n Z dere rm n oder an n sehr o h c s dem eine r a sw n, aber e verbinde .“ h gemütlic

id willi ha

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hr ne ir eine se Koch-Iko rachten w rb ve e l h ri c p „Im A ehme Wo nd angen urts­ schöne u r der Geb a ira. Es w e d a nate, e M f R u u a einer Fra m h c s n chal tagswu st in Fun Blumenfe s a d abei l d a d einm e n – un a zu seh ir e d a M f au iten!“ sie begle durfte ich



MONAT

d eikhar w s u a l k er ternehm

r-Un h Juwelie aro und ic reundin C e auf Mal­ e h „Mein F c o W Juli eine nd liegen waren im r am Stra u n h c fa es achen – lorca. Ein tseeing m h ig S l e und vi !“ derschön war wun Fotos: KK

ieler & in in Schausp er Freund mit mein rrlich e h – „Ich war er Türkei d in t a ei Manavg ntstand b as Foto e D . i­ m e a f ls u erho h Side a sflug nac iff. u h A c s m n e te in e n Pira hgebaute m a , n e m nem nac hwim n: viel sc üge. Ansonste sen,Ausfl le , n fe la h c s d n a Str


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ng a piel-Ju er Mam Schaus it mein m r e e u g e rh nf Ta „Ich wa Gratia fü ir armony H orld. W a W ri a a M – in Se n. o e g in ie lf D e D in San rne mit hmo­ men ge den Dre n e schwim g n e tr s n a !“ g en olun Nach d ine Erh irklich e naten w

werner gröbl

maitz s a m r tho ftsführe

­ hä s Stock i-Gesc den au n u perlud re F t. ben mit etausch „Wir ha ausrat g s und H u a e fly' H holm e ,on th bergab lü e pannt, s s ts n lü Sch r sehr e a w s E flug in . e ein Aus inklusiv er und tt e en wir W b s a – da h schöne is n d il te' W mpiert.“ die ,ech Wald ca im h c fa ein

Unternehmer „Seit Jahren betreibe ich nebenbei eine kleine,aber feine Appartement­ anlage auf Teneriffa. Meine Karin Gutschi und ich freuten uns auf die Ankunft einiger Stammgäste und darauf, wieder neue Menschen kennenzulernen.“

daniela kummer

Tanzschullady „Ich habe meinen heurigen Urlaub auf der Weide bei meiner Pferdefamilie verbracht – denn ich wurde ,Oma'.Vor zwei Monaten hat die Tochter meiner alten Stute ein Fohlen auf die Welt ge­ bracht – der Geburt von Abraxas durfte ich beiwohnen.“ Einfach toll!

dorianr

steidl

aine land TV-Entert Griechen heuer in n re a m e w „Wir nd außerd l­ urlaub u im Stang auf Bade ir (T ol) be g in o G e noch in ind mein em Bild s ne mit li ro a wirt. Auf d C d rlene un a M r te h Töc l.“ mir in Tiro

robert scholz

Agentur Scholz + Partners „Für meine Freundin Bettina und mich ging es im Frühsommer auf die Insel der Aphrodite, Zypern. Mit dem Mietauto ein fremdes Land zu entdecken, ist immer spannend. Besonders, wenn noch aus briti­ scher Herrschaft Linksverkehr gilt.“

kristina edlinger-ploder

Landesrätin „Mit meinen Kids Konstantin und Johanna verbrachte ich heuer eine ganze Woche in Kroatien.“


society

MONAT

Pogusch: Promis & Wein

Reich, schön, erfolgreich, wichtig – und super sowieso. So sind sie, die Promis. Wahre Hundertschaften dieser gar nicht mehr so seltenen Spezies beorderte die „Kleine Zeitung“ auch heuer wieder zur bereits traditionellen Verkostung steirischer Weine ins Steirereck auf den Pogusch. Logo, dass da kein Gaumen trocken blieb. Keine Frage, das steirische Society-Sommer-Highlight 2010. 1 Das Spitzenwinzertriumvirat Manfred Tement, Gerhard Wohlmuth, Willi Sattler (v. l.). 2 EAV- und TV-Star Klaus Eberhartinger, Kick-Theoretiker Herbert Prohaska (v. l.). 3 Die „Magna“-ten Siegfried Wolf (l.) und Frank Stronach sowie der deutsche Auto-Manager Bernd Pischetsrieder (r.) mit Gattin. 4 ORF-Moderatorin Claudia Reiterer und Schwarzl-Klinik-Primar Johann Umschaden. 5 „K&Ö“Vorstand Martin Wäg und Designerin Lena Hoschek. 6 Armin Assinger und Radio-Wecker Robert Kratky (v. l.). 7 Landesrat Johann Seitinger und Winzerin Regina Elsnegg (r.) freuen sich über kulinarische Schmankerln. 8 Vize-LH Hermann Schützenhöfer (2. v. r.) verkostete u. a. mit Bernd Pischetsrieder, Vizekanzler Josef Pröll und Frank Stronach. 9 GRAWE-Chef Othmar Ederer (r.) mit Primarius Georg Lexer. 10 Neo-Mama Renate Götschl mit Partner Hannes Kargl (l.) und Konsul Rudi Roth. 11 Thomas Muster mit seiner Caroline. 12 K&Ö-Vorstand Martin Wäg (l.), „Kleine“-Redakteurin Carina Kerschbaumer und AVL-Boss Helmut List. 13 Edelfeder Helmut A. Gansterer, Schauspieler Wolfgang Böck, LAbg. Eduard Hamedl (v. l.).

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Fotos: Oliver Wolf, KK

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14 Eiskönig Charly Temmel, Landesrat Christian Buchmann, K&Ö-Boss Martin Wäg (v. l.). 15 Niki Lauda (l.) und Attila Dogudan. 16 Landesrat Manfred Wegscheider, BP Heinz Fischer und Kroatiens Präsident Ivo Josipovic (v. l.). 17 Minister Rudolf Hundstorfer. 18 Uni-GrazRektor Alfred Gutschelhofer, Ministerin Beatrix Karl, MedUni-Graz-Rektor Josef Smolle (v. l.). 19 Konsul Rudi Roth, Bauernbund-Präs. Fritz Grillitsch (r.). 20 Andritz-AG-General Wolfgang Leitner, Strabag-Aufsichtsratschef Alfred Gusenbauer (r.). 21 LH Franz Voves, „Kleine“Chefredakteur Hubert Patterer (r.). 22 Kaiser Robert Palfrader, Kabarettist Florian Scheuba (r.). 23 Alfred Gusenbauer, LH Franz Voves, Grünen-Chefin Eva Glawischnig (v. l.) 24 Staatssekretär Reinhold Lopatka, Erste-Boss Andreas Treichl (r.). 25 Ur-Rocker Peter Kraus. 26 Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hält Hof. 27 Verkehrsbüro-Chef Harald Nogrosek, Top-Winzer Walter Polz (r.). 28 Steiermärkische-General Gerhard Fabisch. 29 „Presse“Boss Reinhold Gmeinbauer, Stratege und Claudia-ReitererGespons Lothar Lockl, Minister-Mitterlehner-Presselady Waltraud Kaserer, Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (v. l.). 30 Thomas Muster, Herbert Prohaska (r.). 31 „Kleine“-Promiexperte Gerhard Nöhrer, Niki Lauda, CR Hubert Patterer (v. l.). 32 Styria-MG-General Horst Pirker, Erste-General Andreas Treichl (r.). 33 Franz Klammer, Rewe-Österreich-Vorstand Werner Wutscher (r.). 34 SteirereckGastgeber-Familie Reitbauer: Heinz, Margarethe, Birgit und Heinz jr. (v. l.).

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society

Schwarz-weiße VIPs

Gegen die alte Dame Juventus Turin gab es zwar letztlich kein Fortkommen, dennoch waren Stimmung und Andrang im VIP-Club ungebrochen. 1 ausgestattet: Thomas Leskoschek (Styria-Multi-Media-Vorstand) mit Gattin Michaela, LH-Vize Hermann Schützenhöfer und San-Pietro-Boss Angelo Urban (hielt natürlich für die Grazer, v. l.). 2 gut gelaunt: DonCamillo-Patron Fritz Walter, Gerhard Goldbrich (Graz AG) und Brau-Union-Verkaufsleiter Gerald Paunger (v. l.). 3 medienprofis: Manfred Rath (Neo-GF Foon, l.) und Antenne-GF Gottfried Bichler. 4 Feuerten an: Hubert Patterer (Chefredakteur Kleine Zeitung) und LR Johann Seitinger (r.). 5 ex-spieler als Fan: SturmRekordspieler Günther Neukirchner. 6 ex-sturm-boss Hans Rinner (r.) im Gespräch mit Thomas Leskoschek. 7 interviewte für ORF Steiermark: Sigrid Maurer. 8 sturm-kapitän Mario Haas mit Lebensgefährtin Vanessa (l.) und Sabine Haider (Büro LR Wegscheider). 6 9 Pflichttermin: Sportstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg. 10 Pausen-talk: NRAbg. Martin Bartenstein und Gerhard Koch (ORF, r.). 11 stadionfan: Christian Jauk (Vorstandsvorsitzender Capital Bank, l.). 12 toskana-stand: Italienische Köstlichkeiten gab es vom EcksteinCatering-Küchenchef Jürgen Weinmüller (l.), Manfred Pichler (Vulcano-Schinken) assistierte an der Prosciutto-Maschine. 10

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Party pur am SchwarzlSee! DJ David Guetta lockte 27.000 Tanzwütige an – auch in den drei VIP-Zelten herrschte Riesenandrang. 1 selbst dJ: DJ Ötzi mit seiner Gattin Sonja. 2 legte im ViP-Zelt auf: Leo Rath. 3 nicht zu übersehen: David Fallmann im Glanz- & Glamour-Outfit. 4 clubbing-Fans: Juwelier Klaus Weikhard (l.) und Weikhard-Mitarbeiter Toni Purkarthofer. 5 Vor guetta auf der bühne: die DJs Nico Provenzano und Bobby Grey (l.).

Text: Christina Dow Fotos: Dow, KK

DJWahnsinn


rätselhaftes hirn-doping Eine Kreatividee als Exportschlager. „Bilderrätsel” von Steirer-MONAT-Vize Wolfgang Schober erscheint in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. eine steirische Idee erobert den

Steirer MONAT. Unter

raffinierten Bildmo­

deutschsprachigen Raum. „Bil­

dem Titel „Was ist das?“

tiven. „Das Echo

derrätsel“ nennt sich der Knobel­

konfrontierte Schober

war schon damals

spaß für Gehirnakrobaten, den

die Steirer­MONAT­Le­

enorm. Die Buch­

Schober, der das Projekt gemein­

der Grazer Kreativkopf Wolfgang

ser bereits vor fünf Jah­

idee reifte aber erst

sam mit Ex­MONAT­Art­Direkto­

Schober, im Hauptberuf Steirer­

ren

MONAT­Vize­CR, im

dieser

renommierten

mit

Tage

norddeut­

schen moses­Verlag in der Reihe „Pocket Quiz“ herausgab. Das Karten­Set „Bilderrätsel“ bein­ haltet 50 knifflige Bildmotive, die kreativ entschlüsselt jeweils einen eindeutigen Begriff er­

nach und nach“, erklärt mOnAt­Vize­ chefredakteur Wolfgang schober mit seinem Kar­ tenspiel „bilder­ rätsel“.

rin Dina Kohlhauser umsetzte. Der Vorverkauf von „Bilder­ rätsel“, das jetzt im Buchhandel in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich ist, läuft mehr als zufriedenstellend. Die erfolgreichsten Titel der Po­ cket­Quiz­Reihe verkaufen sich bis zu 100.000 Mal. „Diese Mar­

geben. Hirn­Doping für Ger­

ke zu übertreffen wäre natürlich

ne­um­die­Ecke­Denker!

ein Traum“, so der ideenreiche

Seinen

Ursprung

hat

das Projekt in einer Rubrik im

Steirer, der bereits an einer zwei­ ten Auflage bastelt.

Helfen Sie bitte den Hochwasser­ opfern in Pakistan. PSK 7.700.004, BLZ 60.000 online spenden: www.caritas.at/spenden

Foto: REUTERS/Adrees Latif, Web: www.alertnet.org

Fotos: Wolf, moses-Verlag

Jetzt im buchhandel: das Po­ cket­Quiz „bilderrätsel“. Preis: 4,95 Euro. rechts: „herzrasen“

MONAT 1 0 3


society

Mega-Casting

„Steirerbluat“ und 15 Finalisten aus Österreich und Deutschland begeisterten die Fans und viele Prominente beim Pop-Schlager-Casting „Music and Future“ in Hartberg. 1 strahlende sieger: Der Steirer Thomas Heigl und die Kärntnerin Sara Jennifer Peter mit „Steirerbluat“. 2 ex-kicker: Hannes Reinmayr (l.) und Pepi Schicklgruber (r.) mit Bandleader Christian Hütter. 3 beauties: Annemarie Eilfeld (Drittplatzierte bei DSDS, l.) und Roundergirl Tini Kainrath mit Hütter.

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Brut-Rosé-Fest

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Harmonikas im Westen

Gleichzeitig mit der Weinwocheneröffnung feierte man im Café Elefant in Leibnitz das Brut-Rosé-Fest 2010. Chefin Beatrix Drennig und Winzer Erich Polz durften jede Menge Promis aus Gastronomie und Wirtschaft (Sparkasse-Leibnitz-Direktor Peter Strohmaier, Haubenkoch Didi Dorner, Sulmsee-Chef Franz Prasser, Walter Temmer) begrüßen. Musik gab‘s vom Notar Josef Altenburger mit Band. 1 beim anstoßen: Didi Dorner, Beatrix Drennig, Brut-Rosé-Winzer Erich Polz und Peter Keller (Vinofaktur Vogau, v. l.).

Am 9. und 10. Oktober 2010 wird St. Bartholomä wieder zum Zentrum moderner Harmonikamusik. Beim „Promonica West – das klingende Fest 2010“, organisiert von Attendorf-Gemeinderätin Petra Lex (u.), gibt es zwei Tage lang tolles Musikprogramm für die ganze Familie – tolle internationale Musiker und extra Kinder-Unterhaltung inklusive. www.promonica-west.at

Brunch über Graz

Alles neu

Flower Power

Rund 38.000 nahmen am 51. Landesblumenschmuckbewerb – „Die Flora“|10 teil. U. a. wurde Knittelfeld „schönste Stadt“, Frauental „schönster Markt“ und Aigen im Ennstal „schönstes Dorf“. Im Bild: LH-Vize Hermann Schützenhöfer (M.), die Stoakogler & Königin Bernadette. 1 0 4 MONAT

Saubermacher bekommt ein neues Headquarter! Zum Auftakt der Gleichenfeier des ECOPORT in Feldkirchen bei Graz diskutierten CEO Hans Roth (l.), Josef Heissenberger (GF Komptech), Dominik Brunner (GF ELIN Motoren), Uni-Graz-Rektor Alfred Gutschelhofer und Landesrat Christian Buchmann (r. mit Margret Roth) über das Thema „Kann die Steiermark Ökologie- und Innovations-Drehscheibe Europas werden?“

Text: Christina Dow Fotos: Oliver Wolf, ANSPress, KK

Herti Grossauer und Christof Widakovich haben sich wieder etwas Neues einfallen lassen: FrühGenießen auf 464 Metern. Beim Brunch in der Bar SCHLOSSBERG kann man ab sofort jeden 2. Sonntag nach Lust und Laune und ohne Limit Schlemmen. Da gibt‘s dann um die € 59,– auch wirklich alles – vom klassischen Frühstück über ein Kaviar- und Krebse-Buffet, Front-Desk-Cooking, servierte Überraschungen bis hin zu Süßem und allen Getränken. Immer von 10.30 Uhr bis 15.00 Uhr, nächste Termine sind der 12. 9. und der 3. 10.!


Uhren-Dinner

Text: Christina Dow Fotos: Dow, Ralf Tornow, Digi-ART

Edeljuwellier Hans Schullin lud gemeinsam mit der französisch-schweizerischen Luxus-Uhrenmarke BELL & ROSS seine illustre Kundschaft auf die Höhen des Magdalensbergs bei Klagenfurt. Von der außergewöhnlichen Location waren alle begeistert – eine alte Scheune, das Atelier des Künstlers und Udo-Jürgens-Bruder Manfred Bockelmann. 1 uhren & kunst: Fabien de Nonancourt (2. v. l.) internationaler Sales Director Bell & Ross), Manfred Bockelmann (Künstler und Hausherr), Anne Marie Legenstein (2. v. r.) und Hans Schullin (r., Juwelier und Gastgeber) mit Pilotinnen. 2 wörthersee-liebhaber: Regisseur Otto Retzer mit Gattin Shirley. 3 genossen den abend: HYPO-Steiermark-Generaldirektor Martin Gölles, Anne Marie Legenstein und Öl-Baron Rudi Roth (r.). 4 neo-eltern: Juniorchef Niki Schullin mit Gattin Kathi. 5 toller auftritt: Star-Cellist Friedrich Kleinhapl. 6 goldig: Angelika Kresch, Remus-Chefin mit Gatte (l.) und Johann Reiter (Hypo-Bank). 7 begeistert vom dinner: Max Braunstein mit Ehefrau Nicole. 8 uhren- und schmuckFan: Ex-Playmate Esther Rieser.

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Ballett in Bad Aussee

Unter dem Titel „Tanz alpin – von Nizza bis Wien“ tanzten die Künstler des Wiener Staatsopernballetts im bis auf den letzten Platz gefüllten Kurund Congresshaus von Bad Aussee. 1 Trachten-Power: Veranstalter Bertram Mayer, Marianne Schützenhöfer, Bundesrat Günther Köberl mit Gattin, LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, Ernst Kammerer (GF Tourimusverband) mit Gattin, Franz Frosch (Vizebürgermeister Bad Aussee) mit Gattin Maria (v. l.). 2 Ballett-Fans: Energie-Steiermark-Vorstand Oswin Kois, Aufsichtsrat Pierre Aumont, LH Franz Voves mit Gattin Ingrid, Bad-Aussee-Bürgermeister Otto Marl mit Gattin Hermine und Bertram Mayer (v. l.). MONAT 1 0 5


bernadette kaspar Dezem

26, Sekretärin, aus Attendorf, nebenberuflich Model

lifes

009 ber 2

tyle

king!

Ran daS Die

Maße: 86–64–92, Größe: 165 cm, Gewicht: 48 kg

Top 100

Köche ark der Steierm

er 2009 12, Dezemb ostamt 8020, P.b.b., Verlagsp

Reaktionen darauf? „Nur sehr gute.”

Foto: Peter

Lechner •

Nacktheit? „Damit habe ich kein Problem, Nacktheit ist sehr schön. Ich würde aber nie pornografische oder zu freizügige Fo­ tos machen lassen.”

220.000 Stück Auflage

Intime rinnen und Steire

02Z032772

M, Erschein

ungsort Graz,

Jg. XI, Nr.

100 % steirisch

Liebesse der Lust & ndni eirer Gestä St s e Kicrüknge Extrjuemmper: SpTo d

Bernadette

Kaspar, Model

Base ben und auf Le

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chs­ s nachwu steirische s n u el, von top­mod ar Kaspar w t: ck e entd r e b m ze e d schon im s cover de 2009 am . OnAts steirer m

Freund? „Der ist richtig stolz auf mich und die Playboy­Fotos. Es ist mir wichtig, dass er das alles akzeptiert, ohne sein Einver­ ständnis hätte ich die Bilder nie gemacht.” Sport? „Laufen und shoppen gehen.” Gute Gene? „Nicht wirklich.Ich muss sehr aufpassen,was und wie viel ich esse.Dabei geht bei mir ohne Schokolade gar nichts.” Ziele? „Zurzeit sind die Anfragen extrem. Ich will auf jeden Fall meinen Bekannt­ heitsgrad in der Modelszene steigern. Mein Traum wäre Film und Fernsehen.Vielleicht gibt es ja einmal einen Film à la Tomb Raider ,nur mit Miss Poisonville.” www.bernadettekaspar.com

bunny-alarm

Bernadette Kaspar hat es in den Häschen-Olymp geschafft und ist als „Miss Poisonville“ im aktuellen Playboy. Wir entdeckten schon früher ihre Qualitäten und hatten das steirische Nachwuchsmodel bereits 2009 auf dem Steirer-MONAT-Cover. text: Christina Dow, Fotos: Peter Lechner, Playboy/Wilfried Wulff

An einen Haushalt

Bewarb sich beim Playboy für die Wahl zur „Miss Poisonville“ (eine Computer­ spiel­Figur) und gewann den Wettbewerb. Nun ist sie im September­Playboy.


Test monat  

Special edition of the monat by noldi jaritz and

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