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Der

Nashornleguan

Bild-Quelle : http://www.tierportraet.ch/htm/nashornleguan.php

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

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Der Nashornleguan 2.1

Steckbrief

2.2

Artenschutz

2.3

Zoohaltung

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Beobachtungen 3.1

Einmalige Beobachtungen

3.2

Langzeitbeobachtung

3.3

Bewegungsablauf Gehege

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Persรถnliche Stellungsnahme

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Quellen

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1. Einleitung

Dieses Dossier enthält Informationen über das Tier „Nashornleguan“. Diese Arbeit enthält Eigenständige Bebachtungen von den Nashornleguanen vom Tierpark Dählhölzli. Alle Allgemeinen Informationen Habe ich Steve Stettler selber und eigenständig besorgt.

Hallo ich bin, dass Nashornleguan und werde dich durch dieses Dossier begleiten.

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2. Steckbrief

Name:

Nashornleguan (Cyclura cornuta)

Familie:

Das Nashornleguan gehört zu der Familie der Leguane (lguanidae)

Lebenserwartung: Bis 25Jahre in freier Natur. Und in Gefangenschaft schafften es einzelne Exemplare sogar bis zu 40Jahre.

Verbreitung:

Hispaniola(Haiti), Karibik, Mitteleuropa

Lebensraum:

Trockene Gebiete die mit Kakteen und ausgetrockneten Dornenbüschen. Sandige Gegend. Die Tiere leben in Erdlöchern

Ernährung:

Jungtiere ernähren sich von Insekten, Schnecken und anderen wirbellosen Tieren. Erwachsene sind Pflanzenfresser.

Grösse:

Bis ca. 120cm,(Wildtiere) Männchen sind eher kleiner.

Gewicht:

Von 6 bis 10 Kilogramm

Aussehen:

Hat auf der Schnauzenspitze drei Hornhöcker(Der deutsche Name „Nashornleguan“ deutet auf diese Höcker hin) und auf dem Rücken einen kleinen Kamm. Männchen und Weibchen unterscheiden sich durch die Kopfgröße. Der Körper ist beigebraun bis graugrün gefärbt.

Häutung:

Wächst sein Leben lang und muss sich deshalb regelmässig Häuten. Das geschieht nur in kleinen Hautfetzten.

Nachkommen:

15 bis 20 Eier werden im Boden vergraben. Die Jungen schlüpfen nach 3 bis 4 Monaten und sind schon so gross wie ein Schullineal.

Revier:

Nashhornleguane verteidigen ihr Revier mit einem Kopfnickenden schlag und beissen. Nashornleguane beanspruchen viel Terrain.

IUCN-Status:

Gefährdet (Bedrohte Tierart) 4


2.1

Artenschutz

Die bis zu zehn Kilogramm schweren Echsen kommen ausschließlich auf der Insel Hispaniola vor. In den vergangenen zwanzig Jahren gerieten sie in der Natur immer mehr in Bedrängnis und die Zahl der regionalen Vorkommen halbierte sich. Nashornleguane stehen auf der Liste der bedrohten Tierarten. Der Handel mit ihnen ist streng verboten. Ihre Haltung gilt nur in Gruppen, weil sie sehr soziale Tiere sind. Die Züchtung von Jungen gelingt nur in ein paar wenigen Zoos regelmässig.

2.2

Zoohaltung

Nashornleguane sind typische Wüstenbewohner mit entsprechend viel (UV-)Lichtund Wärmebedarf haben. Sei benötigen etwa 4 m² pro Tier. Die Tiere sollten in Gruppen gehalten werden, da sie nur so ihr Sozialverhalten zeigen können. Hierbei ist auch die Haltung mehrere Männchen möglich. Eine Haltung mit etwa 50cm tiefem Sandboden wäre für die Eiablage der Jungtiere benötigt.

3. Beobachtungen

Leider trifft man mich häufiger im Zoo als in der Wildnis an. Also Beobachtet mich genau, villeicht bin ich schon in 10 Jahren ausgestorben

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3.1 Einmalige Beobachtungen

Einmalige Beobachtung Datum: Beobachtungszeitraum: Beobachterin/ Beobachter: Beobachtungen an: Fragestellung: Vermutung: Beobachtungsablauf:

siehe TH001

Beobachtungsprotokoll zur Tierbeobachtung

VL011

x Langzeitbeobachtung Beobachtungssequenz 25. Feb. 2011 Verwendetes Material: Schreibzeug (Bleistift, Gummi), Blätter, Unterlage 15min Steve Stettler Nashornleguan (M) Was für Bewegungen macht das Tier in 15min? (Wie Läuft es usw.) Wird sich nicht viel Bewegen, Liegt rum, Vielleicht mal Kopf drehen oder so was ähnliches. 15min am gleichen Ort stehen/sitzen und schauen was das Tier macht.

Beobachtungen: Beobachtung am Männchen hat begonnen. Es hat sich am Anfang wenig Bewegt. Das Tier wurde plötzlich recht aktiv, lief ein bisschen rum. Als der Pfleger durchlief, rannte es die ganze Zeit nur noch vor der Scheibe rum. Beim anhalten, nickte es mit der Kopf mehrmals. Als David durchlief verfolgte der Nashornleguan ihn und blieb danach auf der rechten Scheiben-Seite liegen. Zwischen den Vorderbeinen und der Seite(Rippen), gibt es eine Zone die sich jede 2te Sekunde auf und ab Bewegt. Wahrscheinlich die Atmung oder vielleicht der Herzschlag. Das Tier kratzte sich(von oben gesehen) mit dem linken Hinterbein am Kopf. Der Nashornleguan kroch näher an die Scheibe, bis der Kopf das Glas berührt hat. Als ein kleines Mädchen an die Scheibe rückt und dagegen schlägt, schlug plötzlich das Tier mit dem Kopf gegen die Scheibe, so dass das Mädchen erschrak. Aufgefallen ist mir noch das die Bewegungen die er beim laufen/rennen macht, von oben ausgesehen wie S-Wellen sind. Streckt r-Vorderbein nach vorne und zieht ganzen Oberkörper mit auf die Seite, gleichzeitig streckt er das l-Hinterbein nach vorne und zieht den restlichen Körper in die Richtung. Kopf ist beim gehen regelrecht nach vorne visiert. Auswertung der Vermutung:

Das Tier war aktiver als ich es erwartet habe. Vielleicht nur heute, weil gleich Fütterungszeit war?

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Einmalige Beobachtung Datum: Beobachtungszeitraum: Beobachterin/ Beobachter: Beobachtungen an: Fragestellung: Vermutung: Beobachtungsablauf:

siehe TH001

Beobachtungsprotokoll zur Tierbeobachtung

VL011

x Langzeitbeobachtung Beobachtungssequenz 22. März 2011 Verwendetes Material: Schreibzeug (Bleistift, Gummi), Blätter, Unterlage 45min Steve Stettler Nashornleguan (M+W) Wie fressen die Tiere? Was fressen Sie? Fressen Gemüse, Früchte und ein bisschen Fleisch. Männchen isst zu erst. Beobachtung wenn sie fressen + selber das Tier Füttern.

Beobachtungen: Die Tiere haben rote Salatblätter als Futter bekommen. Haben sich nicht draufgestürzt. Männchen kam zuerst und verscheuchte Weibchen immer wieder. Nachdem er etwa 1viertel gegessen hat konnte Weibchen in Ruhe mit essen. Blieben noch etwa 4 Grosse Salatblätter übrig und ein paar fetzen. Diese haben sie später auch gegessen. Essen befördern wie mit Zunge in den Mund. (Wie bei einem Chamäleon vorstellbar) „Kauen“ das Blatt 1-2mal und schlucken es runter und züngelt danach ein bisschen. Haben kleine Zähne die nach innen zeigen. (Weibchen hat mal Heuschrecke gegessen an einem anderem Tag) Die Nashornleguane Ernähren sich meistens nur vegetarisch. (Am liebsten haben sie Bananen) Durfte das Tier mit Blüten Füttern, schauten sehr Aufmerksam der Blüte in meiner Hand hinterher. Männchen verfolgte mich nach der Fütterung die ganze Zeit.

Auswertung der Vermutung:

Fressen nur Gemüse und Früchte. Selten eine Heuschrecke. Nachdem ich selber Füttern durfte, lief das Tier mir hinter her mit der Hoffnung, dass ich mehr für ihn hab. 7


Beobachtungsprotokoll zur Tierbeobachtung

Vermutung: Beobachtungsablauf:

siehe TH001

Einmalige Beobachtung Datum: Beobachtungszeitraum: Beobachterin/ Beobachter: Beobachtungen an: Fragestellung:

VL011

x Langzeitbeobachtung Beobachtungssequenz 25. März 2011 Verwendetes Material: Schreibzeug (Bleistift, Gummi), Blätter, Unterlage, Handy(Foto) 60min Steve Stettler Nashornleguan (M+W) Wie Verhält er sich Gegenüber anderer Wesen? (Gegenüber dem Weibchen, Andere Tiere im Gehege, Pfleger, Kinder, Menschen usw.) Wird weg laufen wenn man an die Scheibe klopft, schreit usw. (Kleine Kinder) Wird Tiere im selben Gehege verscheuchen. Beobachten, durchlaufen(Auch Pfleger), schnelle Bewegungen machen und auf Reaktion schauen.

Beobachtungen: Ein kleines Mädchen rückt mit der Mutter zum Gehege her. Mädchen quiekt, das Männchen macht die Augen auf, das Weibchen läuft von der Scheibe weg(Beide waren vor der rechten Scheibe). Das Männchen machte sie wieder zu, bis ich mich hinsetzte. (Mädchen ging wieder) Macht die Augen wieder auf und fängt an zu nicken. Macht plötzlich eine ruckartige Bewegung als ein Vogel über ihn flog. Männchen richtete sich auf, plötzlich rennen beide Tiere auf die linke Seite. Als ich auch auf der linken Seite war hatte das Weibchen was grünes im Mund und runtergeschluckt. Männchen liegt halb auf Weibchen. Ich setzte mich hin, danach kam Weibchen näher zu mir gekrochen. Männchen rennt Läderrach hinterher als er vorbei lief. Als Pfleger mit „Tztztz…“ Geräuschen kam wurden beide Tiere aufmerksam und rannten zu ihm. Pfleger hat 2 Heuschrecken rein geschmissen. 1ne hat ne Maus gekriegt und das andere hat sich das Weibchen geschnappt. Männchen reagiert auf das Futter ohne Begeisterung so wie gegen die Maus. Pfleger pflückte vom Baum(Das im linken Teil des Gehege steht) eine Blüte und warf sie dem Männchen zu. Männchen reagierte sofort und schnappte nach der Blüte. Bei jeder Handbewegung des Pflegers reagierte das Männchen danach sofort. Als Pfleger ging verfolgte das Männchen ihn, wollte durch die Glasscheibe laufen ohne Erfolg. Auswertung der Vermutung:

Ignoriert andere Tiere. Sehr Aktiv wenn Pfleger in der nähe ist. Rennt/Greift klein Kinder, David und Läderach an wenn sie sich umdrehen. 8


Beobachtungsprotokoll zur Tierbeobachtung

Vermutung: Beobachtungsablauf:

siehe TH001

Einmalige Beobachtung Datum: Beobachtungszeitraum: Beobachterin/ Beobachter: Beobachtungen an: Fragestellung:

VL011

x Langzeitbeobachtung Beobachtungssequenz 1. Apr. 2011 Verwendetes Material: Schreibzeug (Bleistift, Gummi), Blätter, Unterlage 60min Steve Stettler Nashornleguan (M+W) Hat das Tier bestimmte Plätze für bestimmte Sachen? (Schlafplätzchen, Fressplatz, Sein eigenes Plätzchen usw.) Wird ein Aufwärmplätzchen haben. Fressen wird immer am gleichen Ort verteilt. (Also gibt es ein Fressplätzchen) Immer wieder vorbeischauen und sehen was das Tier an diesem Platz macht.

Beobachtungen: Roter Salat liegt auf der rechten Scheibenseite, dank mehreren Beobachtungen kann ich sagen dass das der Fütterungsplatz ist. Beide Tiere sind wieder in der Mitte. (Zwischen den Scheiben)Haben die Augen zu. (Vielleicht ihr Schlafplatz? Tierpark hat erst geöffnet)Machten die Augen zwischendurch auf und zu. Männchen war ganze Beobachtung durch ganz Ruhig und Bewegte sich nicht viel. Akzeptiert wenn Weibchen oder andere Tiere sich ihm nähern. Läuft/kriecht dem Weibchen meistens hinterher. Mehr gab es nicht zu beobachten.

Auswertung der Vermutung:

Auf der rechten Seite bei der Scheibe ist der Fütterungsplatz. Zwischen den Scheiben ist wohl ihr Lieblingsplätzchen. 9


3.2 Langzeitbeobachtung

Beobachtungsprotokoll zur Tierbeobachtung

Vermutung: Beobachtungsablauf:

siehe TH001

Einmalige Beobachtung Datum: Beobachtungszeitraum: Beobachterin/ Beobachter: Beobachtungen an: Fragestellung:

VL011

Langzeitbeobachtung x Beobachtungssequenz 25. Feb – 1. Apr. 2011 Verwendetes Material: Schreibzeug(Bleistift, Gummi, Farbstifte), Blätter, Unterlage, Handy(Foto) ~3h Steve Stettler Nashornleguan (M+W) Was für einen Bewegungsablauf haben die Tiere? (Wo wird es fressen? Wo schläft es? Rennt er nur an bestimmten Stellen rum? Usw.) Die Tiere werden wohl für alles keinen bestimmten Ablauf haben. Halten sich dort auf wo es ihnen gerade passt. Von überall Beobachten. Mal schauen ob es bestimmte Bewegungen macht wenn ich näher komme/durchlaufe.

Beobachtungen: Tiere waren sehr aktiv wenn Pfleger durchliefen. Männchen rennte immer der Scheibe entlang, hin und her. Die Tiere waren immer zwischen den Scheiben zu sehen. Die Tiere stürzen sich auch immer auf die Blüten(Die vom Linken Baum), auch wenn sie erst gerade gegessen haben. Männchen nickte ab und zu manchmal. Weibchen zeigte keine besonderen Bewegungsabläufe. Die Tiere lagen meist immer neben einander. Wenn einer weg ging kroch das andere Tier hinterher. Nur für kurze zeit getrennt gesehen. Die Tiere scheinen sonst keinen Bewegungsablauf zu haben. Beide Tiere nutzen den Platz zwischen der Scheibe als Aufwärmplatz oder als Ruheplatz.

Auswertung der Vermutung:

Die Tiere sind jeden Tag im gleichen „Gebiet“ gewesen. (Bild)Sie waren immer in der nähe der Scheiben. Am meisten zwischen den Scheiben gesehen. 10


3.3 Bewegungsablauf im Gehege

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4. Persönliche Stellungsnahme Bei dieser Arbeit habe ich mehr über das Tier Nashornleguan gelernt. Ich habe einen Einblick bekommen wie das Tier so lebt, reagiert und wie es Aussieht. Ich habe erfahren dass der Nashornleguan eine Bedrohte Tierart ist und das ihr Züchtung und Haltung nicht leicht ist. Denn es gibt strenge Voraussetzungen, an die man sich halten muss, für das sich das Tier wohlfühlt. Ich persönlich habe ein Tier noch nie so lange Beobachtet. Dass lange beobachten ist viel anders als wenn man mal ein Blick in das Gehege macht und weiter lauft. (So wie man es eben macht als Zoobesucher) Man lernt langsam wie das Tier reagiert wie es Emotionen zeigt und wie es in seinem Alltag überlebt. Mich persönlich hat die Arbeit am anfang gerade nicht gross Begeistert. Es war ein bisschen mühselig die Arbeit zu machen. Den man konnte sich nicht Vorstellen wie die Arbeit am Schluss Aussehen sollte. Man hatte die Arbeit ohne ein richtiges Resultat zu sehen angefangen und wusste nicht wie man anfangen sollte, wo man anfangen sollte und an was man anfangen sollte. Man hätte eine Vorlage oder ein Beispiel zeigen sollen. Die Beobachtungen selber waren sehr intressant und haben auch noch Spass gemacht. Doch mit der Zeit kommt man ein bisschen in den Stress und man kann schnell den Überblick über die Arbeit verlieren. Das man die Arbeit selber machem musste, war er noch umso schwieriger alleine Infos über das Tier zu besorgen ohne das man den nutzen der Internet gebrauchen konnte. Das war natürlich eine Herausforderung aber ich würde es nicht empfehlen das nocheinmal zu machen, denn es macht die ganze Arbeit nur mühsamer und so verleidet einem die Arbeit schnell. Für die Arbeit brauchte man natürlich auch die nötige Motivation, denn wenn man nicht intressiert ist kann die Arbeit schluss endlich nicht gut kommen. Von mir ausgesehen sollte man zuerst schauen ob alle mit so einer Arbeit einverstanden sind. Was mich persönlich an dieser Arbeit stört sind die Vorgaben. Das man bestimmte Themen rein nehmen muss und das noch mit einer bestimmten Anzahl Seiten. Den je nach Tier kann das sehr mühsam werden, weil es nicht bei allen Tieren gleich viel Infos darüber gibt. Man sollte also ein bisschen mehr Freier sein, aber natürlich kann man sagen das das Endresultat min 10 Seiten haben soll. Es soll einfach keine mindestanforderung von Seiten für ein Thema geben. Man sollte auch ein bisschen mehr Organisierter und Kontrollierter an die Arbeit gehen. Vielleicht ein Arbeitsjournal machen für das man sehen kann ob man Fortschritte macht oder nicht. Wenn jemand keine Fortschritte macht kann man ihm dan helfen und Fragen wo die Probleme liegen. Für das nächste mal sollte man diese Arbeit organisierter, kontrollierter und mit mehr Informationen und Freiheiten machen können.

5. Quellen Ich habe alle meine Allgemein Informationen von der Info-Tafel im Tierpark und von dem Dazugehörigen Pfleger erhalten. Beobachtungen habe ich alles Selbstständig durchgeführt und geschrieben. Bild(Steckbrief) habe ich selber gemacht sowie das Comic. Das Foto auf der Titelseite hab ich aus dem Internet geholt.(Quelle steht unten dran)

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Nashornleguan