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NLP MAGAZIN

Inhaltsverzeichnis

Ausgabe 1/2010

www.nlpmagazin.net

Das Magazin für Persönlichkeitsentwicklung und gelungene Kommunikation

NLP auf der UNI

Dr. NLP? Möglichkeiten zur akademischen NLPAusbildung

S. 4 !

Richard Bandler in Deutschland

Der Mastermind seit langen wieder in Deutschland

NLP in einer globalen Welt

Das universale Modell der Kommunikation

S. 6 Serie: NLP für Einsteiger

Ab jetzt in jeder Ausgabe Die Grundlagen des NLP

S. 18

NLP Magazin 1


Inhaltsverzeichnis

03 Editorial & Impressum

04 NLP auf Universitätsniveau

06 Richard Bandler in Deutschland

08 Cover: NLP in einer globalen Welt

12 Wohlverformte Ziele

16 Serie: NLP & Körpersprache Perfekt präsentieren 18 Serie: NLP für Einsteiger 20 Mit NLP mehrspurig zum Erfolg 21 Buchtipp & Vorschau

COVER: NLP IN EINER GLOBALEN WELT

08

Chris Mulzer, Star-Trainer aus Deutschland über die universalen Anwendungsmöglichkeiten des Modells von NLP

RICHARD BANDLER

06

Richard Bandler endlich wieder einmal in deutschsprachigen Raum! Viel mehr muss man dazu nicht sagen!

SERIE: NLP UND KÖRPERSPRACHE

16

Fortsetzung unsere Serie über die nonverbale Kommunikation unseres Körpers. Dieses Mal geht es um die gelungene Präsentation

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NLP Magazin


editorial

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

IMPRESSUM NLP-Magazin Das Magazin für Persönlichkeitsentwicklung und gelungene Kommunikation

Medieninhaber & Herausgeber: NLP Magazin GesbR Benedikt Ahlfeld & Markus Cerenak, Schwenkgasse 6/9, 1120 Wien, www.nlpmagazin.net Chefredaktion: Mag. Markus Cerenak Redaktion: B.Sc. Martina Gallova Kooperationsmanagement: Benedikt Ahlfeld Artwork: Petra Derfler

Mit der letzten Ausgabe haben wir eine Idee verwirklicht: Gedanken zu Realität gemacht, ein Magazin erschaffen. Der Fokus unserer Arbeit liegt jedoch nicht darauf, zum vereinbarten Stichtag eine Mindestanzahl an Seiten mit möglichst viel Material zu füllen, um irgendeinem Redaktionsplan zu entsprechen. Wir nehmen uns die Freiheit, auf die in der heutigen Zeit viele zu vergessen haben scheinen: Die Freiheit bewusst zu entscheiden, welche Information wir an uns heranlassen und welche nicht. Erst kürzlich hatte ich ein schönes Gespräch mit Carsten Gramatke, der unter anderem das NLP Portal betreut. Es ging dabei auch um die Frage, welche Information wir überhaupt zulassen wollen. Denn heute geht es nicht mehr darum, ob wir Information bekommen – wenn der Kommunismus eingezogen ist, dann mit dem WWW – jede Information ist für jeden binnen Sekunden beinahe kostenlos verfügbar. Dies erfordert aber neue Wege, uns in der Welt zu Recht zu finden. Für viele Schüler, Studenten oder Berufstätige ist schon heute wichtiger zu wissen, wo die Information abrufbar ist, als deren

eigentlichen Inhalt zu kennen. Denke nur an die Bereiche Medizin, Recht oder Finanzwirtschaft. Dies hat bereits und wird in Zukunft noch viel mehr unser Gehirn und damit auch unser Leben prägen und die Art wie Menschen miteinander kommunizieren vielleicht radikal verändern. Ich lese dazu gerade ein sehr spannendes Buch mit dem Titel PAYBACK von Frank Schirrmacher, falls du mehr über dieses Thema wissen möchtest. Mit dieser Ausgabe zum neuen Jahr 2010 möchten wir dir deshalb Information bieten, die es wert ist, gelesen zu werden. Dies ist unser erklärtes Ziel und Versprechen an dich. Wenn dir unser Magazin gefällt, dann empfiehl es an deine Freunde! Denn dafür ist es da: Menschen zum Lesen bringen, Menschen zum Reden bringen, Menschen zusammenbringen. Ganz einfach kannst du das NLP Magazin über unsere Facebook-Fanseite deinen Freunde empfehlen und selbst Fan werden: www.facebook.com/pages/NLP-Magazin/166865037178 Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen sowie Glück, Gesundheit und Erfolg für das neue Jahr, dein

Layout & Satz: Markus Cerenak

NLP Magazin ist ein kostenloses e-Magazin, das als PDF verbreitet wird. Insofern nicht anders angegeben, sind die Texte Eigentum der jeweiligen Autoren. Alle sonstigen Rechte liegen beim NLP Magazin. Die Redaktion weist darauf hin, dass die namentlich gekennzeichneten Texte nicht mit der Meinung der Redaktion in Einklang sein müssen. Autoren der namentlich gekennzeichneten Beiträge sind alleine für Inhalt und andere Rechtsansprüche verantwortlich. Wer uns Scripte, Bilder oder anderes Material zusendet, sichert damit gleichzeitig zu, Inhaber der jeweils notwendigen Rechte zu sein und diese zum Zwecke der Veröffentlichung auf uns zu übertragen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Wir behalten uns vor, Texte zu überarbeiten. bzw. zu kürzen. Logos und bestimmte Text-Marken können Eigentum der jeweiligen Anbieter sein und unterliegen dem Copyright. BILDCREDITS: Cover, S. 2, 4, 8, 9, 10, 12: www.istockphoto.com, S. 16: Stephan Huger./ S. 21 Peter M. Mayr, www.melbourne.at. Weitere Fotos wurden uns von den Autoren zur Verfügung gestellt. Die Rechte liegen bei ihnen.

Ben Ahlfeld

NLP Magazin 3


UNiversität

NLP-Ausbildungen auf Universitätsniveau von Nadana & Karl Nielsen

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s ist uns gelungen Universitäten davon zu überzeugen, dass NLP hervorragend und zukunftsweisend ist. NLP ist die größte uns bekannte Sammlung von strukturierten Step-by-Step-Anleitungen effektiver Interventionen im Bereich Kommunikation. Jeder, der in NLP ausgebildet ist, kann viele Beispiele aus eigener Erfahrung zur Wirksamkeit von NLP erzählen. NLP mit Herz und Verstand hat sich inzwischen auch zu einer Weisheitslehre entwickelt. Sie ermöglicht den Anwendern ihre eigene Weisheit zu erforschen, zu fördern und zu nutzen für die Lösung großer Herausforderungen und zur Entwicklung des eigenen Potentials. Die existierenden Ausbildungen in NLP sind viel zu kurz für die Tiefe und den riesigen Umfang an inzwischen weltweit entwickelten NLP-Interventionen. Deshalb ermöglichen jetzt Universitäten Studierenden Ausbildungen in NLP auf akademischem Niveau mit Universitätsabschlüssen. Wir haben dazu im Auftrag von 2 Universitäten entsprechende Studiengänge entwickelt, die als Blended Learning Fernstudium in Psychologie, NLP und Coaching umfassen und Praxiserfahrun-gen in den Standard NLP-Ausbildungen erfordern. Damit kann man jetzt zusätzlich zu den bekannten NLP-Ausbildungen und darauf aufbauend 2 bis 5 Jahre im Vollzeitstudium (im Teilzeitstudium entsprechend länger) NLP ausbauen und festigen. Als Studierender beschäftigt man sich neben der intensiven Vertiefung von NLP mit dem was die einzelnen Bereiche der Psy-

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chologie für die Anwendung von NLP zu bieten haben und lässt sich studienbegleitend erfolgsorientiert coachen. Kern dieser neuen Studiengänge ist ein Forschungsprojekt. Studierende erarbeiten sich zum Studiumsbeginn aus dem was sie wirklich interessiert, begeistert und motiviert eine Forschungsfrage. Dieses Forschungsprojekt bildet die Orientierung und das Fundament von dem aus sich jeder Studierende die Inhalte aus Psychologie, NLP und Coaching erobert.

Diese Studiengänge bauen auf 5 Säulen auf: 1. 2. 3. 4. 5.

das eigene Forschungsprojekt Grundlagenwissen Psychologie Vertiefungsgebiete in NLP und Coaching außeruniversitäre Praxiserfahrungen in NLP & Coaching außeruniversitäres begleitendes Coaching

Die Universidad Azteca in Mexiko bietet demnächst dazu den 5-jährigen Masterstudiengang in Psychologie an mit den Schwerpunkten Kommunikation (NLP) und Coaching. Die Universidad Central de Nicaragua (UCN) bietet darüber hinaus auch ein 3-jähriges Ph.D. Studium in Psychologie an, sowie Masterstudiengänge in NLP und in Coaching und Berufsdoktorate mit dem Ab-schluss „Dr. nlp“ und „Dr. coach“. Wir informieren auch gerne über eine europäische Universität,


universität

wicklung und soziale Gerechtigkeit. Die neuere Geschichte der Universidad Central de Nicaragua (UCN) ist gekennzeichnet von einer Kampagne der internationalen Entwicklung durch Vereinbarungen mit Uni-versitäten in verschiedenen Teilen der Welt, mit offiziellen Vertretungen in Ländern oder Regionen, wie den Vereinigten Staaten von Amerika, Mexiko, Bolivien, Mittel-Amerika, Asien und Europa. Sie bietet Studiengänge an in Bereichen wie: Sozialarbeit, Erziehung, Psychologie, Öffentliche Gesundheit (Public Health), Management, Leadership, Naturheilkunde, Sportmedizin, Weltwirt-schaft, Tropenmedizin, Philosophie, usw. die einen 3-jährigen Ph.D.-Abschluss in Psychologie mit Dissertationsthemen aus den Bereichen NLP und Coaching anbietet. Am weitesten entwickelt, mit inzwischen 25 Studierenden aus 4 Ländern, sind die Studiengänge Psychologie mit dem Schwerpunkt in NLP und Coaching an der Universidad Central de Nicaragua (UCN). Die UCN ist eine staatlich voll akkreditierte Universität. Sie ist international aufgestellt und außergewöhnlich fortschrittlich. Sie hat eine globale Vision und fördert den interkulturellen Austausch zwischen Staaten und Kulturen, den Umweltschutz, Demokratie, Friedensent-

Termine • • •

Ihr Studium können Sie jederzeit beginnen Auf dem nächsten NLP & Coaching Weltkongress von IN und ICI werden Forschungsergebnisse aus den Studiengängen präsentiert Weitere Infos zu den Studiengängen: www.nlp-institutes.net

Die Universität und der akademische Diskurs waren Anfang der 70er Jahre der Ausgangspunkt von NLP. Fühle dich eingeladen daran wieder anzuknüpfen. Erforsche kreativ und wissenschaftlich Grundlagen, Erfolge und neue Anwendungsmöglichkeiten von NLP im Rahmen eines Studiums jetzt mit uns.

Die International Association of NLP-Institutes (IN) und die International Association of Coaching Institutes (ICI) sind bei Fragen zu Studiumsinhalten als unabhängige Berater ohne Entscheidungskompetenz beteiligt. Mit diesen international angelegten Studiengängen ist eine neue professionelle Qualität in NLP und Coaching möglich. Einerseits können NLP- Ausbildungen als Creditpunkte auf das Studium anerkannt werden und andererseits bieten die Studiengänge eine neue Tiefe und Intensi-tät der Beschäftigung mit NLP und Coaching. Sie sind im Rahmen der weltweiten Weiterentwicklung zu lebenslangem und lebensbegleitendem Lernen sehr praxisorientiert und garantieren einen neuen internationalen Qualitätsstandard in NLP und in Coaching. Im Rahmen dieser Studiengänge entstehen auch neue wissenschaftliche Forschungen zu NLP & Coaching. Dazu wird es eine eigene Webseite geben auf der aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt werden und zu einer öffentlichen Diskussion und Unterstützung eingeladen wird. Dozenten an der UCN sind neben den Autoren auch: Professor Dr. Gabriel Kovac (Israel), Dr. Ricardo Roberto Saavedra Hidalgo (Mexiko), Leo Angart (China), Dr. Manfred Birk (Deutschland), Nada Kaiser (Kroatien), Dr. Richard Bolstad (Neuseeland) und Prof. Dr. Barbara Schott (Deutschland).

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Auf einen Blick: • • • • • •

NLP hat seine Wurzeln an der Universität Wissenschaftliche Forschungen sind für NLP der nächste Schritt Ein Studium darf auch auf Begeisterung und Forschungsinteresse aufbauen NLP, Studium und Coaching lassen sich sehr gut verbinden Endlich gibt es internationale Studien gänge mit NLP Hinweis der Redaktion: In der Trainer- und Coaching-Szene gibt es immer wieder sehr kritische Stimmen über diese Art der NLP-Ausbildung NLP Magazin 5


RICHARD BANDLER

Get the life you want Richard Bandler in Feldafing bei München 5. - 8.11.09 von Christoph Seeber

D

as neueste Buch von Dr. Richard Bandler ist wie gewohnt meisterlich geschrieben. Der Titel macht sicher Appetit: “Get the life you want.”

Wer Neues erwartet, der sucht hier vergeblich. Es gibt nichts wirklich Neues. Es ist ein praktikables Handbuch für Leute, die noch keine Erfahrungen mit NLP gesammelt haben - oder gerne Erfahrungen bündeln möchten, weil sie noch Anleitung brauchen. Soll ich auf ein Seminar gehen, dass es schon als Buch mit Übungen gibt? Das habe ich mich nach der Seminarankündigung gefragt. Ja, natürlich. Richard Bandler kommt nach Deutschland und mit Ihm John La Valle (der Präsident der International Society of NLP) – das lasse ich mir nicht entgehen. Get the life you want. Das Rezept ist schon in seinem neuesten Buch nachzulesen. Das ist – wie sein Seminar auch – gegliedert in vier Abschnitte.

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Getting to know your own brain (Lern dein Gehirn kennen). Get over it (Komm über die Dinge der Vergangenheit hinweg). Get through it (Werde mit deinen Schwierigkeiten in der Gegenwart fertig). Get to it (Erreiche Deine Ziele). Richard Bandler und John La Valle treten erst am Freitag auf die Bühne. Am Donnerstag geben Wiebke Lüth und Marc A. Pletzer von der fresh-academy aus Feldafing eine Einführung ins NLP für „Erstkontakter“. Motto ist: „NLP als Modell für ein glückliches Leben.“ Am Freitag geben sich die großen Meister die Ehre. Inhalt und Form des Seminars sind für den, der die Art und Weise der Society of NLP gewohnt sind, nichts Neues. Humorvoll und gewandt, frech und elegant, spritzig und wertschätzend verlaufen die Trainings mit Richard und John. Sie teilen sich die Tage – eine Hälfte des Tages arbeitet Richard, die andere trainiert John. Nested loops sind Kern ihrer Arbeit. Manche loops werden noch in derselben Einheit geschlossen, andere am Tag drauf zu gemacht, mache erst am dritten Tag, einige bleiben offen. Wer diese beiden Zauberer sieht und versteht, was sie da tun und wie sie es tun, der erkennt sofort die ganz große Kunst im Vortrag der beiden. Niemals gekünstelt, wenn affektiert oder überzeichnet, dann immer absichtsvoll und niemals plump; Sie bewegen sie sich von loop zu loop, ankern, trancen, refraimen und rufen im Publikum verschiedenste Gefühle hervor, und das in einer Weise, die selbst „alte Hasen“ begeistert. Dr. Richard Bandler ist in den letzten Jahren schwer gezeichnet gewesen. Von eigener Krankheit und von dem Tod seiner Frau Paula. Vor vier Jahren musste er beim Training in Orlando noch den Vierpunkt-Stock verwenden und wurde zum Teil beim Gehen gestützt. Vor zwei Jahren in Zürich war er nur noch mit dem

Stock unterwegs und jetzt ohne Gehhilfe und mit neuer Frau an seiner Seite. Er hat erheblich an Gewicht abgenommen und wirkt gesünder denn je in den letzten Jahren. Er ist stets präsent. Er hat mit großer Präzision sein Publikum im Blick. Er ist voll da. Und er hat etwas zu sagen. Über die geistige Freiheit, über Wertschätzung zum Gegenüber, über Ziele. Und darüber, wie man dahin kommt. Besonders humorvoll ging es bei John La Valle zu im Abschnitt: Getting to know your own brain. Bestechend einfach – und aus medizinischer Sicht absolut korrekt – erklärt er das System der Neurotransmitter. Er nennt sie „brain juice“ und sagt, dass die Qualität dieses Hirnsafts die Qualität über unserer Gefühle, Gedanken, Ideen, Entscheidungen und der Hirnleistung insgesamt bestimmt. Wer lerne, sich selbst gute Gefühle zu machen, wenn er sie braucht, der könne die Zusammensetzung seines „brain juice“ und somit alle seine Gedanken selber beeinflussen.

Dr. Richard Bandler


Richard Bandler

Foto: Doris Mayer

an diesem Wochenende viel für mich selbst tun. War mal wieder gezwungen, nicht an andere, sondern nur an mich und meine eigenen „Baustellen“ zu denken und an diesen aktiv zu arbeiten. Mir selbst hat dieses Seminar gut getan. Beide Trainer habe ich mehrfach erlebt – und würde immer wieder Zeit, Weg und Geld investieren, damit ich sie von Zeit zu Zeit wieder erleben darf. Denn es ist nicht nur ein Hören. Es ist ein Sehen, ein Hören, ein intensives Fühlen. Dr. Richard Bandler und John La Valle in „Get the life you want“: Ein schönes, bereicherndes, erheiterndes, erfüllendes Seminar. Prädikat: Unbedingt empfehlenswert.

Gruppenbild u.a.mit NLP-Trainerin Yvonne van Dyck, John LaValle und dem Autor Christoph Seeber (Mitte, v.l.n.r) Um zu neuen Zielen zu gelangen, müsse ein Jeder über die schlechten Dinge aus der Vergangenheit, die ihm noch anhaften, hinweg kommen. Über die schlechten Suggestionen, die er von anderen erhalten habe. „Du bist... Du bist nicht... Du kannst... Du musst... Du darfst nicht...“. Wir müssten, so sagt Richard Bandler, über die Ängste und Phobien der Vergangenheit hinweg und über die schlechten Erinnerungen und Trauer, über schlechte Beziehungen und über schlechte Entscheidungen. „Diese verstellen deinen Blick auf Veränderung und Zukunft.“, so Richard Bandler. Um zu neuen Zielen zu gelangen müsse man sich weiterhin von den Dingen lösen, die einen in der Gegenwart behindern: Schlechte Angewohnheiten und Zwänge, Resignation, Folgen von Krankheiten. Und man müsse Dinge lösen, die im Weg stehen: Verpflichtungen, Tests, große Ereignisse. Wenn diese Dinge erledigt sind, ist der Weg zu den Zielen frei – und viel könne man durch die Timeline-Arbeit vorwegnehmen, so John La Valle. Alle Ressourcen, die ein Mensch hat, zieht er aus seiner Vergangenheit, sagt John. Durch die Timeline gelingt

es, diese Erfahrungen aus der Vergangenheit in der Zukunft zu installieren und so Ressourcen in der Zukunft zu haben. Im letzen Teil – getting to it – geht es um die Dinge, die ein erfülltes, ein glückliches Leben ausmachen. Freude haben. Liebe empfinden, gute Entscheidungen treffen, Dinge erreichen. Besonders wichtig auf diesem Weg sei, dass man Begonnenes auch zu Ende bringt. „Getting things done“. Hier fließen in das Seminar deutliche Anteile aus dem DHE (Design Human Engineering) ein. Das ist eine Entwicklung von Dr. Bandler, bei der es vor allem darum geht, meine eigenen Gefühle selbst so zu steuern, dass ich mich fühlen kann, wie ich gerade möchte. Stichwort: Feeling good for no reason at all. DHE ist die Kunst Gefühle im Körper genau zu spüren, zu vermindern oder zu intensivieren, zu verändern und dann auszulösen, wann ich es möchte und brauche. Immer wieder in diesem Seminar gibt es Übungen und Trancen, die weiter bringen. Sicher – für altgediente NLP-Recken nichts Neues mehr. Aber ehrlich, tun die Altgedienten mal ein Wochenende lang nur etwas für sich selbst? Ich selbst konnte

Dr. Christoph Seeber, 43, ist Hausarzt mit Leib und Seele. Er lebt in Ostfriesland im äußersten Nordwesten Deutschlands. Da besonders die Qualität ärztlicher Kommunikation krankt, hat er sich selbst dem NLP zugewendet und bei Yvonne van Dyck in Österreich und bei Dr. Richard Bandler die Ausbildung vom Practitioner bis zum Trainer absolviert. Heute bietet er NLP-Seminare für Ärztinnen und Ärzte an und lehrt eine besonders schonende Form der Chirotherapie. Dr. Christoph Seeber Trainer der Society of NLP Facharzt für Allgemeinmedizin www.punkt-institut.de NLP Magazin 7


global

Die Anwendung von NLP in einer globalen Welt

von chris Mulzer

A

uf jeder einigermaßen brauchbaren Website über das Modell von NLP kannst Du lesen, dass es sich um ein universales Modell der Kommunikation handeln soll. In den folgenden Zeilen habe ich meine Erfahrungen und meine Meinung zu diesem Thema niedergeschrieben. Ich verstehe diese Zeilen als Anregung zur Diskussion über verschiedene Standpunkte und kritisiere niemanden, wenn er in einer Welt lebt, in der meine Meinung keinen Platz hat. Fakt ist, dass das Modell von NLP je nach kultureller Umgebung verschieden interpretiert wird. NLP ist in den Vereinigten Staaten entwickelt worden und hat dort seinen eigenen Platz gefunden. Aber schon im Land seines Ursprungs wird es unterschiedlich interpretiert. Bei einer Gruppe von Trainern steht der Spaßfaktor im Vordergrund. Alles ist erlaubt und möglich, solange es nur mit FUN verbunden ist. Die nächste Gruppe setzt auf die Steigerung der Effektivität in Verkauf und Führung, wieder andere lehren Manipulation von Sprache und Gehirn (zumindest behaupten sie es...) zum Zwecke der Beherrschung und Dominierung. Der meist übersehene Grund für die Entwicklung von NLP in den 60ern und 70ern war die Erfolglosigkeit von Psychiatern und Therapeuten. Mit ihren aus dem Anfang des Jahrhunderts stammenden Therapiemodellen konnten sie weder verlässlich reproduzierbare noch dauerhafte Ergebnisse bei ihren Patienten erzielen. Es bedurfte eines so unkonventionellen Charakters wie Dr. Richard Bandler, der Methoden entwickelte, die mehr mit Guerillataktiken als mit damals konventionellen Therapietechniken zu tun hatten. So oft er für seine Methoden angegriffen wurde, er war sehr erfolgreich und erzielte Ergebnisse, die niemand

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global

für möglich gehalten hatte. Seine unkonventionelle Art machte ihn vor allem bei der jungen Generation international populär. Schnell stellte sich heraus, dass seine „Techniken“ und die Modelle, auf denen seine Therapieerfolge fußten, auch ganz normalen Menschen nutzten. Wer also NLP lernen wollte, musste zum „Erfinder“ reisen und des Englischen mächtig sein. Denn Englisch wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zur allgemein verbindlichen Sprache für internationale Kommunikation gewählt. Oft wird im Kreise von internationaler Teilnehmern die Diskussion in englischer Sprache geführt, obwohl keiner der Beteiligten Englisch als seine Muttersprache nutzt. So angenehm es scheint, sich einer alle Nationen verbindenden Sprachebene zu bedienen, wirft es auch Probleme auf. Der Trainer spricht in seiner Version des Englischen, die Teilnehmer verstehen ihre (kultur- und vermögenskontextuell gefilterte) Interpretation davon. Dabei stellt sich die Frage: Was will der Trainer vermitteln, und was kommt beim Teilnehmer davon an? Im Falle der Vermittlung des Modells von NLP kommen Metapherngerüste, Hypnose und andere subbewusste Techniken zum Einsatz, die ihre Wirksamkeit aus der Zweideutigkeit der Sprache beziehen. Wie viel davon erreicht den internationalen Besucher? Auch im Kulturkontext lauern Fallstricke. Ich habe mich beispielsweise bei meiner Ausbildung in den Workshops von Richard Bandler lange gefragt, was er denn mit Hershies meint (bei uns wäre es die Ritter Sport Schokolade), oder was Twinkies sind (bei uns heißen die Twix), geschweige denn die vielen Ambiguitäten, der versteckte Sprachwitz und die kulturellen Unergründlichkeiten, die oft spurlos an mir vorübergingen. Ich habe mich lange gefragt, ob das die „Wirksamkeit“ der gewünschten Verän-

derungen beeinflusst hat. Darüber hinaus gibt es Herausforderungen im Sinne des Kulturverständnisses bei den Teilnehmern. Hier nur drei Beispiele zur Veranschaulichung der Themantik aus meiner eigenen Praxis:

1. MetaModell in China Es ist in Erklärung und Demonstration nahezu unmöglich, direkte Fragen wie „Was genau meinen Sie mit ...“ (unbestimmte Hauptwörter hinterfragen) zu stellen. Es ist oberunhöflich Pro-

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Global

zessfragen wie „...wie genau...“ zu stellen. Und auch die Einmischung in persönliche Belange mit Fragen wie „...was passiert, wenn ...“ gilt als unakzeptabel. Natürlich wird jeder gut erzogene Chinese bei den Übungen freundlich lächeln und Du wirst gegen eine unsichtbare Mauer stoßen. Bestenfalls kannst Du erreichen, dass man sich für dieses „exotische“ Konzept interessiert und sich (dann im vertrauten Kreise, beim gemeinsamen Essen) wundert, wie solche Sachen anderswo tatsächlich zu funktionieren scheinen. 6000 Jahre Kultur leugnen nicht und die Art des gesellschaftlichen Umgangs wird in vielen asiatischen Ländern ganz anders definiert, als bei uns.

2. Soziale Interaktionsmechanismen in Korea Wenn Teilnehmer in Korea miteinander üben, ist es extrem wichtig, darauf zu achten, wie sozialer Status und Gruppenzugehörigkeit definiert sind. Ein jüngerer Mann KANN nicht mit einer älteren Frau Tranceinduktionen üben. Ein sozial tiefer im Rang stehender Teilnehmer KANN nicht einem sozial höher im Rang stehenden Teilnehmer „entlarvende“ Metamodellfragen stellen. Solche Praktiken stehen nur sehr aufgeklärten, meist jüngeren Menschen mit überragendem Bildungshorizont zur Verfügung. Wer in der eher traditionell definierten Umgebung groß geworden ist, gibt sich dem konfuzianischen Fatalismus des „...naja, so ist es, das ist das Los, das ich tragen muss...“ hin. Dies erschüttert die Grundfesten der freien Entfaltung des Individuums, ist allerdings gelebte Realität in den meisten östlichen Kulturen (vgl. Deuchler: The Confucian Transformation of Korea).

3. TimeLine in Japan Während bei uns die TimeLine überwiegend horizontal orientiert ist, verläuft sie bei Asiaten im Allgemeinen eher vertikal orientiert. Und dann erst bei den Indern. Das sind sehr interessante Experimente. Natürlich gilt hier der wichtige NLP Grundsatz: Elizitieren, nicht glauben. Für mich war das Grund genug, das gesamte Modell von NLP einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Jeder, der schon einmal einen Practitionerkurs bei mir besucht hat, weiß, daß ich mir die Mühe gemacht habe, für den „deutschen“ Gebrauch die Nützlichkeiten des Modells von NLP zu definieren, neu zu übersetzen und mir über die grundsätzlichen Ziele bei der Anwendung von NLP Gedanken zu machen. 10 NLP Magazin

Heute setzen sich die Besucher meiner NLP-Practitioner Workshops (der Einführungskurs in das Modell von NLP) aus allen Altersgruppen und den verschiedensten Bevölkerungs- und Berufsschichten zusammen. Ich persönlich finde es einen der größten Vorteile des Modells von NLP, dass es seine Anwender früher oder später dazu zwingt, sein gegenwärtiges Modell der Welt zu verlassen, eine Metaposition einzunehmen und, wie NEO im Film Matrix, hinter die Kulissen einer beeinflussbaren Realität zu blicken. Das funktioniert für jeden Teilnehmer und schafft einen Grad von innerer Freiheit, der überall im Leben zur Anwendung kommt. Damit erziehe ich mündige Weltbürger, die nicht nur totes Wissen über etwas besitzen, sondern die Fähigkeit haben, ihren jeweiligen Zustand konstruktiv nach jeweiliger Anforderung frei zu wählen. Dazu liefere ich im Practitionerkurs die Werkzeuge. Doch dies allein wäre zu einfach. Meine Workshops verfolgen ihre Ziele auf mehreren Ebenen. Es geht mir auch darum, eine kinästethisch (fühlbare) positive Instanz zu schaffen, die, einmal erfahren, süchtig macht. Die Sucht nach dem besseren Gefühl. Solche Erlebnisreferenzen funktionieren als subbewusste Strategie für jeden Menschen, gleich welcher Hautfarbe, Herkunft


oder kulturellen Umgebung. Mit diesem Grundsatz im Hintergrund stellt sich dann „nur noch“ die Frage, WIE diese Erlebnisse vor unterschiedlichem Kulturkontext geschaffen werden. Dies sind dann allerdings eher Fragen, die Lehrinhalte für die Ausbildung zum Trainer betreffen. Natürlich ist die Fähigkeit, oben beschriebene Referenzerlebnisse hervorzurufen, abhängig von der verwendeten Sprache. Mein internationales Englisch war zu Beginn meiner Trainertätigkeit viel zu kompliziert. Ich habe Jahre in Amerika gelebt und war stolz, einen großen Wortschatz zu haben. Als ich dann international mehr und mehr gefragt wurde, merkte ich, dass mein so genanntes „gutes Englisch“ oft das gleiche Unverständnis hervorrief, das mich befallen hatte, wenn ich in den Workshops von Richard Bandler saß. Ich habe deshalb mein Englisch vereinfacht. Ich mache hervorragende Erfahrungen mit der Anwendung des „Globish English“ Konzeptes. Jean-Paul Nerriere und Davin Hon haben sich Gedanken über die verständliche Anwendung von Englisch in NICHT muttersprachlichen Umgebungen gemacht und stellen eine vereinfachte Version der englischen Sprache vor. Sie beruht auf 1.500 Basiswörtern und lehrt eine einfache, jedoch korrekte Grammatik. Die Autoren liefern schlagende Beispiele dafür, wie beispielsweise die Antrittrsrede Barrack Obamas an Klarheit gewinnt, wenn sie in Globish English übersetzt wird. Dabei ist der lokale Dialekt egal, die Hauptsache ist, international verstanden zu werden. Auf der nationalen Ebene, innerhalb der unterschiedlichen Kulturen Deutschlands und Österreichs gilt dies ebenfalls. Jeder, der ein neuro- LINGUISTISCHES Modell lehrt, wird sich sich damit auseinandersetzen müssen, wie er sein gesprochenes Deutsch zur Vermittlung des Modells einsetzt. Auch heute noch liefert Theodor Mommsen als Historiker ein Beispiel für Klarheit der Darstellung komplexer Sachverhalte. Seine „Die römische Geschichte“ liest sich so klar, dass sich seine Ausführungen noch heute wie ein Kriminalroman lesen. Ich fände es äußerst hilfreich – und da besteht ja selbst in Deutschland keine Einigkeit – eine Diskussion darüber anzustoßen, WAS wir denn mit dem Modell von NLP bei uns und unseren Teilnehmern erreichen wollen. Werbeversprechen werden in unserer Branche viele gemacht – nur, was bleibt davon übrig. Sieh dich auf den Seiten von www.nlpofflimits.de um und Du findest schnell heraus, wer die Inhalte des Modells von NLP wirksam vermittelt. Ich freue mich immer wieder, in ein mir unbekanntes Land gerufen zu werden, um dort einen Workshop zu halten. Für mich ist anregend, mich mit der kreativen Umsetzung meiner Inhalte innerhalb

persönlichkeit

Chris Mulzer NLP-Trainer

Chris Mulzer verbrachte Kindheit und Schulzeit von 1954 bis 1972 in Amberg/Opf. Nach seiner Militärzeit (Abgang als Leutnant d.R.) studierte er in München. Er schloss sein Studium 1978 als Dipl. Ing. der Fachbereiche Wirtschaft und Verfahrenstechnik in München ab. Nach einem Studienjahr in Südamerika arbeitete er sieben Jahre in den Bereichen Werbung, Marketing und Verkauf (davon 4 Jahre in leitender Stellung). Während seines Aufenthaltes in USA erhielt er seine Ausbildung als Trainer und unterrichtete an der University of California, Los Angeles. 1989 gründete er sein eigenes Unternehmen, PMA Change Management in Berlin. Dieses Unternehmen wurde 2003 in die kikidan media integriert. Seine Trainings, Workshops und Coaching Sessions hält er in englischer und in deutscher Sprache. 1998 wurde Chris Mulzer mit der Wahl unter die 20 besten Workshopformate für Public Speaking in Deutschland ausgezeichnet. (acquisa 5/98, Seite 79).

der jeweiligen Nationalitäten auseinanderzusetzen. Ein Chinese hat ganz andere Ideen, was man mit NLP anstellen kann, als ein Argentinier. Speziell die Amerikaner und die Deutschen treiben eine Nabelschau ihrer eigenen Großartigkeit und vergessen dabei den möglichen Wert der Vermittlung des Modells von NLP in anderem Kulturkontext. Jede Technik, jede Intervention, jedes Untermodell von NLP hat für mich nur dann einen Wert, wenn es dazu beiträgt, Menschen glücklicher zu machen. Wenn es darüber hinaus hilft, auf der Basis einer gemeinsamen Sprache die profitable Unterschiede in einer immer kleiner werdenden Welt zu finden, dann kann das Modell von NLP auf eine Art zur Völkerverständigung beitragen, die dem Quantensprung des Bewusstseins entspricht, von dem wir alle glauben, dass er gerade passiert.

Seine Trainerausbildung erhielt Chris Mulzer bei Dr. Paulus Heald in Pacific Palisades, Los Angeles als Trainer, Coach und Marketing Consultant. Auf dem Gebiet von Neuro Linguistic Programming (NLP), Design Human Engineering (DHE), Neuro Hypnotic Repatterning (NHR) und Hypnose erhielt er über 15 Jahre Training von Dr. Richard Bandler. Chris Mulzer ist lizensierter Trainer für NLP bei der Society of NLP™. Zusätzliche Ausbildung erhielt er bei Dipl. Psych. Laszlo Nemeth, Nürnberg in Psychologie, Sexualpsychologie, Gruppendynamik, psychosomatischer Symptomatik und Stressmanagement.

Infos zu den Workshops und Produkten von Chris Mulzer auf: www.kikidan.com

NLP Magazin 11


Ziele

Wohl verformte Ziele formuliert?! von Stefan Strecker

scheidet, ob man es erreicht, oder sogar das Gegenteil bewirkt. Ein Ziel zu formulieren kommt einer Blaupause der Zukunft gleich, wie man einen bestimmten Bereich seines Lebens erleben will. Um sich über die Möglichkeiten der Zukunftwünsche präziser klar zu werden, helfen uns die “Logischen Ebenen” nach Robert Dilts:

In folgende Bereiche könnte man sein Leben unterteilen Logische Ebenen

W

ohl-geformte Zieldefinition ist nicht nur ein bedeutendes NLP-Thema, sondern jedem ein bewußtes oder unbewußtes persönliches Anliegen.

Wer denkt nicht an seine Zukunft, plant, strukturiert, organisiert das, was ihm oder ihr wiederfahren soll? Ist man sich einmal darüber klar geworden, dass zu viele Ziele zu verfolgen meist dazu führt, dass man keines vollständig erreicht - wie in einem Restaurant gleich zehn Gerichte zu bestellen - dann stellt man schnell fest, dass wie ein Ziel definiert ist leicht darüber ent12 NLP Magazin

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Nun haben Sie vielleicht Ziele bezüglich Ihrer Fähigkeiten, zum Beispiel eine Sprache zu erlernen. Oder Ziele, was oder wer sie gerne sein möchten. Die meisten Menschen suchen Veränderung in zwei Bereichen: der Identität und der Umgebung. Während man die eigene Identität als unveränderlich annimmt, versucht man zu erreichen, dass alle anderen sich verändern mögen, damit man glücklich ist. Man gibt dem aktuellen Ort, der aktuellen Zeit und den umgebenden Personen die Schuld dafür, das dies noch nicht der Fall ist – und diese müssen sich anpassen, erst dann kann man glücklich werden. Dass aus der Identi-

tät alle anderen Punkte entspringen, ist jedem zwar mindestens halb bewußt, aber nicht ungern steht man ohnmächtig dieser riesig erscheinenden Aufgabe gegenüber, dort den Hebel der Veränderung anzusetzen. Dies ist nichts weiter als Bequemlichkeit und führt dazu, dass Veränderung höchstens mit der Fließgeschwindigkeit eines Gletschers stattfindet. Identität wird gern mit Persönlichkeit verwechselt. Das Wort Persönlichkeit entstammt dem griechischen “Persona”, das soviel wie “Maske” bedeutet. Diese Maske ist nichts weiter als die Summe der Konditionierungen und unserer Ansichten über die Welt, die im Alter immer weiter zunimmt. Mit dem Wachstum dieser Maske vergrößert sich auch das Gefühl der Entfremdung, was einen ganz eigenen Artikel allein darüber wert wäre. Identität dagegen ist das, was man wirklich ist. Meiner Meinung nach ist das nicht mit Worten zu beschreiben, da Worte nur Etikettiermittel des Geistes und damit der Maske sind. Die Maske weißt aber nichts von dem, was sich hinter ihr befindet und sie benutzt. Sie ist noch nicht einmal lebendig. Wenn Sie sich auf die Suche nach Ihrer wahren Identität begeben wollen, wird dies der lohnenswerteste Entschluß Ihres Lebens sein. Dafür empfehle ich Ihnen die Meditationstechnik Vipassana, denn Worte können dies nicht bewirken. Zurück zur Zieledefinition: Im NLP hat sich eine gehirngerechte Sprache gezeigt, die optimal und maximal unmissverständlich für die Prozesse das Gehirns aufbereitet ist, was man in dem lecker klingenden Wort “Pabsbragör” zusammenfassen kann. Um die Achillesverse der bisherigen Zieledefinition klar vor Augen zu führen, hier noch einmal die Bisherige kurz rekapituliert: P für POSITIV FORMULIERT: Was wollen Sie! Und nicht: Was sollen Sie nicht.


Ziele

A und B für AKTIVE BETEILIGUNG: Was können Sie aktiv tun, um dieses Ziel zu erreichen? S für SINNESSPEZIFISCH: Welche Erfahrungen machen Sie mit ihren fünf Sinnen, wenn Sie das Ziel erreicht haben? B für BEWEIS: Woran erkennen Sie, dass Sie das Ziel erreicht haben? R für RESSOURCEN: Welche Ressourcen haben Sie, die Ihnen auf dem Weg zum Ziel behilflich sind?

bei vielen aktuellen Zieleformulierungen, dass das Ziel definitiv erreicht wird. Da aber jedes ihrer gewünschten Ziele zeitlich in der Zukunft liegt, ist selbst in einem deterministischen Weltbild automatisch die Möglichkeit eingebaut, dass das Gewünschte - trotz aller Anstrengungen und Vorkehrungen - nicht eintrifft. Diese Möglichkeit wird im Pabsbragör vollkommen außer acht gelassen, so dass man der Zielerfüllung so verhaftet sein kann, dass dies bei Nichterreichen hohes Konfliktpotential besitzt. Die Folge sind Enttäuschung und Leiden. Dies gleicht einem Kapitän, der entgegen aller Vernunft mit seinem Schiff untergeht, da der klare Verstand durch die Wunschvorstellung so stark getrübt ist, dass die Landkarte wichtiger wird als das Territorium und man vergisst, dass es sich auch bei dem schönsten Schiff nur um schwimmendes Metall handelt. Und schwimmendes Metall ist niemals so wertvoll wie pulsierendes Blut. Betrachtet man parallel zum Pabsbragör die Psychologik von Prof. Max Lüscher (“Der 4-Farben-Mensch”, Ullstein Tb), der die Komponenten für ein ausgewogenes und glückliches Leben erforscht und wissenschaftlichen bewiesen hat, dann fällt auf, dass

A und G für ANGEMESSENE GRÖßE: Ist das Ziel zwar herausfordernd, bleibt aber erreichbar?

Stefan Strecker

Ö und R für ÖKOLOGISCHER RAHMEN: Der obligatorische Rückblick, ob das gedachte Ziel wirklich eine Lösung darstellt.

praktiziert leidenschaftliches NLP seit 1997, veröffentlichte das deutschlandweit erste Buch zum Thema Verführung 1999, ist seitdem in zahlreichen Fernseh- und Radioauftritten zu sehen.

Zieledefinitionen werden gerne stur und blind nur auf das Ziel ausgerichtet, das Ergebnis. Nur zu gern blendet man den Preis aus, den es dafür zu zahlen gilt! In einem wohlgeformten Ziel sollten dagegen alle Anteile der Persönlichkeit berücksichtigt werden, so dass bei Erreichen des Ziels - und dies ist nun meine Kernaussage - keine Konflikte entstehen. Dies ist der Sinn von Wohlgeformtheit. Was aber sind diese Anteile der Persönlichkeit? Dazu komme ich zwar im nächsten Abschnitt, jedoch um die Lücke zu erkennen, bedarf es lediglich eines gesunden Menschenverstands: Wie selbstverständlich vorausgesetzt wird

Mit Gründung des Strecker Verlags folgten weitere Buchund Medienveröffentlichungen, er ist Mitgründer des Lanka Hope e.V. zur Gründung und Unterhaltung eines Waisenheimes in Sri Lanka und veranstaltet deutschlandweite Seminare und Coachings zu verschiedenen NLP-Themen.

eine bedeutende Komponente fehlt. Was ist die Lüscher-Psychologik? Prof. Max Lüscher entwarf 1947 die Lüscher-Color-Diagnostik als „Röntgenbild der Psyche“. Der Lüscher-Test ist er die auf der Welt am weitesten verbreitete psycho-somatische Persönlichkeits-Analyse. Da er mit der rein über das limbische System stattfindenden Farbwahrnehmung arbeitet, wird eine subjektive Verfälschung, dadurch wie man sich selbst sieht oder gesehen werden möchte, ausgeschlossen. So ist es möglich objektiv, zuverlässig genau und hoch differenziert unterschiedliche Lebens- und Verhaltensbereiche zu beleuchten, wie z.B. auch die persönlichen Konfliktsituationen und deren Lösung. Um nun prinzipiell Konflikte zu vermeiden, müssen alle sogenannte Selbstgefühle in einer Zielformulierung berücksichtigt werden. Diese Selbstgefühle sind physiologisch getestete, objektive Körperreaktionen und unabhängig von der subjektiven Bewertung derselben, da diese erst der Selbstempfindung nachfolgend stattfindet. Erst die Balance zwischen diesen Selbstgefühlen wird als innere Ausgeglichenheit wahrgenommen.

Infos gibt‘s auf http://www.seros.de

NLP Magazin 13


Ziele

Farbe

Physiolog. Wirkung

Kategorien

Selbstgefühl

Lüscher-Gelb Lüscher-Rot Lüscher-Blau Lüscher-Grün

Dilatation Stimulation Sedation Festigkeit

Rezeptiv-Variabel-Separativ Direktiv-Variabel-Integrativ Rezeptiv-Konstant-Integrativ Direktiv-Konstant-Separativ

Innere Freiheit Selbstvertrauen ZufriedenheitSelbst-Achtung

Innere Freiheit

Was ändert sich, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben? Was ändert sich nicht, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben? Was ist positiv an der Erreichung Ihres Ziels? Was kann negativ sein an der Erreichung Ihres Ziels? Was geschieht, wenn Ihr Ziel nicht erreicht wird? Was geschieht nicht, wenn Ihr Ziel nicht erreicht wird?

Ordnet man den einzelnen Wohlgeformtheits-Kriterien des Pabsbragör eines der vier Selbstgefühle nach Lüscher zu, die alle für Dieser erhöhte Blickwinkel auf das gewünschte Ergebnis gewährleistet eine ausreichend disassozierte innere Haltung, um eine emotioeinen ausgewogenen inneren Zustand vorhanden sein müssen, zeigt sich der Mangel: nale Unabhängigkeit von zukünftigen und damit nicht bestimmbaren Ereignissen beizubehalten. Dies ist ein gerade heutzutage vernachZieleformulierung Kategorien Farbe lässigtes Lebensgefühl, das mit seiner Abwesenheit zu Verhaftetsein besonders an äußeren, vergänglichen Dingen führt. Ein innerer ZuPositiv formuliert Direktiv-Variabel-Integrativ Rot stand wie zum Beispiel Friede, Liebe oder Glückseligkeit kann aber Aktive Beteiligung Direktiv-Variabel-Integrativ Rot niemals durch ein externes Ereignis oder einen Gegenstand hervorSinnesspezifisch Direktiv-Konstant-Separativ Grün gerufen werden. Diese Zustände sind Spontanphänomene, die auBeweis Direktiv-Kostant-Separativ Grün ßerhalb der Willensakte des Geistes liegen - meiner Meinung nach Ressourcen Rezeptiv-Konstant-Integrativ Blau und auch der Meinung vieler anderer hochkarätiger NLPler. Wenn Angemessene Größe Direktiv-Konstant-Separativ Blau sie es auch nicht immer offen zugeben. Diese Spontanphänomene Ökologischer Rahmen Rezeptiv-Konstant-Integrativ Blau können nur entstehen, wenn man ihre Realität der Vergänglichkeit Es wird deutlich, welcher Bereich der Persönlichkeit vernachlässigt wird und so die Tür für mögliche Konflikte und dadurch entstehende Frus- aus der eigenen Wahrnehmung tilgt. Daher sollte der Erhalt der Intrationen offen lässt. Prof. Lüscher nennt dieses essentielle Selbstgefühl “Innere Freiheit”. Doch wie läßt sich die Innere Freiheit erhalten, wo neren Freiheit bei Zielen, Erwartungen und Hoffnungen besondere Beachtung finden. Sie verhelfen Ihnen dazu, dass man Sie kaum man sich doch angeblich mit ganzem Herzen einem Wunsch oder einem Ziel verschreiben soll, um es zu erreichen? mehr auf emotional falschem Fuß erwischen kann. Und emotionaDie Lösung dieser Kluft ist vergleichbar dem Hans-im-Glück Prinzip. Gleich ob man einen Goldbarren sein Eigen nennt (ein Ziel erreicht) oder le Instabilität ist die Mindestvoraussetzung für einen psychobiologiman diesen Goldbarren verliert (das Ziel nicht erreicht), beides verändert im Idealfall nicht den Selbstwert, der objektiv konstant ist. Denn schen Konfliktschock, der je nach Intensität sich auch in handfeste erst die Identifikation mit einem wertvolleren, zukünftigen Selbst führt zu einem “muß-erreichen” und damit einer Abwertung dessen, was Krankheiten manifestieren kann. Behalten Sie dagegen Ihre Innere man hier und jetzt ist. Dies erträgt man gern, solange es einem gelingt die Aufmerksamkeit auf das “dann” und nicht auf das “jetzt” zu setzen. Freiheit, dann kann Ihre klare Sinneswahrnehmung auch nicht von Viele Religionen, Medien und Konditionierungen helfen einem dabei. Stellt das Ziel und damit die persönliche Aufwertung sich dagegen als überwältigenden Emotionen verzerrt werden und Sie gelangen von unerreichbar heraus oder tritt das gewünschte Ergebnis nicht ein, öffnet sich das Loch der Frustration, welches man zuvor fleißig und auch anderfalls möglichen fehlerhaften Bewertungen und Re-Aktionen zu noch eigenhändig gebuddelt hat. (Funktioniert wunderbar in der Werbebranche: man mache den Menschen weiß, sie wären z.B. in einem vernünftigen, angemessenen und heilenden Aktionen. Oder sinngeteureren Auto mehr wert als in ihrem bisherigen und voilà: haben Sie die Karotte vor dem Esel.) Um dennoch die Motivation zu erhalten ohne mäß nach den Worten des Dalai Lama: Wenn Sie etwas ändern jedoch seine Seele dafür zu verkaufen, füge ich dem Pabsbragör die Komponente der Inneren Freiheit hinzu: “PabsbragIFör”. Diese vernach- können, warum sich darüber ärgern? Sie können es ja ändern. lässigte, aber für den Seelenfrieden entscheidende Komponente kann so schnell wie einfach mittels Fragetechniken integriert werden, die der Wenn Sie etwas nicht ändern können, warum sich darüber ärgern? Diamond-Strategie (“Die Diamond-Technik in der Praxis”, Klaus Grochowiak und Leo Maier, Junferman Verlag) entlehnt sind: Sie können es ja sowieso nicht ändern. 14 NLP Magazin


NLPedia (*21.03.06) ist die größte freie men teilen. In NLPedia gelten alle NLPonline NLP Enzyklopädie in deutscher Schulen gleichwertig. Sprache mit bisher über 273 Artikel. Wir freuen uns über Autoren, die wie Das Ziel von NLPedia ist es, die Tech- wir Spaß daran haben, zu schreiben, niken, Formate und Modelle des NLP dabei zu lernen und dazu beizutragen, und angrenzender Bereiche (Psycholo- hier die größte NLP-Enzyklopädie im gie, Hypnose, ...) umfassend, kostenlos Internet entstehen zu lassen! und werbefrei zugänglich zu machen! NLPedia ist ein Wiki Projekt von NLPAnwendern für NLP-Anwender und Interessierte. Zur Mitarbeit eingeladen sind alle, die die NLP-Grundannah-

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Das Magazin für Persönlichkeitsentwicklung und gelungene Kommunikation

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Serie: NLP & Körpersprache

Perfekt präsentieren

Up- und Downtime als essentieller Bestandteil eines erfolgreichen Vortrags von Ben Ahlfeld & Lisa Thommesen

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prichst du vor Menschen, ist die wichtigste Voraussetzung für eine gute Präsentation, dass du möglichst viele Zuhörer abholst. Das bedeutet, dass ihre Aufmerksamkeit auf dich gelenkt wird, auch wenn ihr Fokus und ihre Gedanken anfänglich auf anderen Themen liegen. Ob jemand aufmerksam ist oder abgelenkt, erkennst du sehr schnell an der Physiologie. Hier ist natürlich wichtig, dass du deine Hörer im gesamten Verlauf beobachtest und nicht nur ausschnittweise. Ein geübter Sprecher hat den eigenen Fokus größtenteils auf das Publikum gerichtet und ist weniger mit sich selbst beschäftigt. Das kommt natürlich mit der Übung und wird dir erleichtert, wenn du gute Workshops besuchst, die speziell diese Fähigkeiten trainieren. Eine der Empfehlungen aus solchen Seminaren ist die Arbeit mit Blicksprüngen. Je mehr Menschen du während deines Vortrages in die Augen siehst, desto mehr werden dir aktiv zuhören. Denn jedes Mal, wenn sich zwei Blicke treffen, wird der Fokus geschärft und der Zuhörer zum aktiven Mitdenken aufgefordert. Dies bestätigt sich meist durch ein unbewusstes Nicken, das der andere dann relativ häufiger ausübt als sonst. Spezial-Trick: Hebe beide Augenbrauen, wenn du von deinem Gegenüber eine Reaktion wünscht. Auf diese Mimik reagieren nahezu alle Menschen gleich: Sie fühlen sich direkt angesprochen und haben nun ihren Fokus auf dich gerichtet. Vor kleineren Gruppen empfiehlt es sich, jedem für ein paar Sekunden in die Augen zu schauen und dann zum Nächsten zu schweifen. Du kannst auch zwischen den Reihen oder vom linken ans rechte Ende springen, denn wenn du für längere Zeit 16 NLP Magazin

immer wieder monoton von links nach rechts blickst, wirkt dies mit der Zeit mechanisch, stereotyp. Besser ist es, jene abzuholen und mit deinem Blick einzufangen, die gerade dabei sind, etwas abzudriften. Das setzt voraus, dass du deine Wahrnehmung erweiterst und den Unterschied zwischen Uptime und Downtime kennst, zwei Grundbegriffe im NLP die aus dem Bereich Public Speaking, also Sprechen und Präsentieren vor Menschengruppen, kommen.. In Uptime ist die Aufmerksamkeit nach außen gerichtet, auf das Geschehen rund um uns und die Umwelt, in diesem Fall auf den Vortragenden. Es gibt keinen (durchgängigen) inneren Dialog, bildliche Vorstellungen oder emotionale Anspannung. Das gesamte sensorische Gewahrsein ist auf die äußere Umgebung im Hier und Jetzt konzentriert. Die Zustände der Meditation, des Gebets und der Selbsthypnose ähneln denen der Uptime, insofern für sie alle Folgendes charakteristisch ist: • der Gebrauch der peripheren Sehfähigkeit (im Gegensatz zur zentralen bzw. mittigen) • Fokussieren auf äußere Geräusche (und das Fehlen eines inneren Dialogs) • eine entspannte Physiologie (keine übermäßige emotionale oder körperliche Anspannung)

Bei Uptime und Aufmerksamkeit nach außen spannt sich die Physiologie merklich an, bis zu den Fußspitzen. Der Blick ist direkt und forschend.

Downtime beschreibt den Zustand des nach innen gerichteten Fokus, wenn wir inneren Dialog führen oder vor uns hin träumen. Träumen, ein Zustand veränderten Bewusstseins oder ein „anders als bewusster Zustand“, kann ebenfalls als Intensivierung der Denk- und Lernprozesse und zur Revision und Integration neuer Informationen genutzt werden. Du kannst dir mit Hilfe deiner Träume deine Erlebnisse an einem bestimmten Tag vergegenwärtigen, verbunden mit der Absicht, die am betreffenden Tag positiven Aspekte zu erforschen, und/oder, dir darüber klarzuwerden, was du in Zukunft anders machen willst und wie. Träumen kann helfen Antworten auf Fragen zu finden, denn das Unbewusste denkt nicht wie dein Bewusstes, sondern es verarbeitet, indem es Beziehungen und Muster beeinflusst. Das Unbewusste arbeitet meist metaphorisch, besonders in echten Träumen, und lernt deshalb auch besser durch Metaphern und Anekdoten.


Serie: NLP & Körpersprache

Meistens wechseln sich diese Phasen der Up- und Downtime kontinuierlich ab, was sich ebenfalls die Gesprächshypnose zu Nutze macht. Natürlich können wir unsere Aufmerksamkeitsstärke selbst steuern: bei einem spannenden Film sind wir stärker aufmerksam als bei einer langweiligen Radiosendung. Es ist normal und wichtig, dass kurze Downtime Phasen beim Publikum auftreten, da hier über den Inhalt reflektiert wird. Dauern diese jedoch länger an und schweifen die Gedanken der Zuhörer ab, hat dies für den aktuellen Vortrag nicht ganz so gute Folgen, da die Wirkung abgeschwächt wird und der Eindruck beim Plenum entsteht, der Inhalt der Präsentation sei langweilig. Dazu kommt noch, dass wichtige Information, die wir geben, während das Publikum in Downtime ist, wenig bis gar nicht verarbeitet wird und damit schlichtweg die Botschaft nicht ankommt! Setz wichtige Informationen also in Uptime und wiederhole sie bestenfalls mehrmals, um möglichst alle Zuhörer zu erreichen. In diesem Zustand lernen Menschen besser und schneller, weshalb Uptime auch als wichtige Voraussetzung für ressourcenreiche Zustände gilt. Diese gesteigerte Fremd- und Selbstwahrnehmung erfordert vom Sprecher eine beständig hohe Uptime, die Sportler auch unter dem Begriff der Vigilanz kennen: eine hohe Konzentration und Sinnesschärfe über lange Zeiträume hinweg, so wie es beispielsweise beim Tischtennis essentiell ist. Bei größeren Gruppen wird es natürlich immer schwieriger, mit allen Anwesenden direkten Blickkontakt zu halten – dies wird aber meist gar nicht von den Teilnehmern erwünscht. Deshalb bedienst du dich einer Technik für Blicksprünge, wie sie im NLP Trainer-Training von Dr. Richard Bandler gelehrt wird. Bei Gruppengrößen ab dreißig bis vierzig Personen unterteilst du die Gruppe in mehrere Zonen: Vier Zonen an jedem Eck und eine in der Mitte. Du springst nun diagonal zwischen den Zonen, um möglichst oft jede Zone zu passieren und dazwischen

verweilst du für einige Sekunden in jeder Zone und schweifst mit deinem Blick umher, um in der Zone möglichst viele Menschen abzuholen; ein Gießkannenprinzip also, das ausgezeichnet funktioniert. Reflexion: Ist es dir gelungen, alle Personen anzusprechen? Wie hast du dich bei dieser Übung gefühlt? Wie war das Feedback, das du von deinem Publikum erhalten hast? Der Sinn dahinter: Fühlen sich alle angesprochen, – wird dein Vortrag phänomenal! Du bekommst ein Gefühl dafür, dein Publikum zu begeistern.

Übung: Augenkontakt Was du dazu brauchst:

Genügend Sessel und Menschen, um ein Publikum zu haben (zumindest ein kleines).

Was zu tun ist:

Eine Übung, wie sie Keith Johnstone, der Gründer des Impro-Theaters, in seinen Kursen lehrt, ist sehr hilfreich für die Wahrnehmung des Up- und Downtime Zustandes der Zuhörer. Bitte drei bis fünf Freunde oder Kollegen, sich in einem Halbkreis vor dich zu setzen und erzähle eine Geschichte. Der Inhalt ist jetzt noch nicht wichtig, denn du achtest erst einmal auf die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Diese signalisieren dir durch Blickkontakt, dass sie dir folgen. Um dies zu tun, strecken sie den Arm nach oben, sobald sich eure Blicke treffen. Springst du zum Nächsten, dessen Arm nun nach oben schnellt, beginnt bei allen anderen der Arm langsam nach unten zu sinken – bis du wieder Augenkontakt herstellst. Solltest du auf einen Zuhörer vergessen, dessen Hand ganz unten ankommt, wird dieser das mit einem lauten „Beep Beep Beep“ signalisieren, damit du ihn wieder ansiehst. Du wirst bemerken, dass es viel Konzentration erfordert, über nur wenige Minuten hinweg konstant Augenkontakt mit nur vier Zuhörern zu halten, ohne einen Warnton zu hören und zeitgleich nicht im Inhalt zu stocken. Diese Übung kannst du weiter ausbauen, indem du mehr Zuhörer hast, einen Vortrag mit echtem Inhalt präsentierst und sich die Arme der Zuhörer schneller nach unten bewegen. Infos zu den Workshops von Ben & Lisa findest du auf www.zhi.co.at NLP Magazin 17


Serie: NLP für Einsteiger

Zielen mit NLP von Carsten Gramatke

N

ur eines macht ein Traumziel unerreichbar: die Angst vor dem Versagen.“ Paulo Coelho

Zu Beginn ihres hervorragenden Buches „Neurolinguistisches Programmieren: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung“ schreiben Joseph O‘Connor und John Seymour: „Wenn NLP je in einem Drei-Minuten-Seminar vorgestellt werden müsste, ginge dies ungefähr folgendermaßen. Der Vortragende käme hereinspaziert und würde sagen: „Meine sehr geehrten Damen und Herren, um im Leben erfolgreich zu sein, brauchen Sie sich nur drei Dinge zu merken.

Ziel - Wahrnehmung - Flexibilität Wünschen – wollen – planen – handeln – haben! Und er würde den Raum verlassen. Ende des Seminars. Dies ist sicher eine deutliche Reduktion dessen, was NLP ist und doch sind es gerade die Aspekte Zielorientierung, Wahrnehmung und Flexibilität, die viele Menschen am NLP schätzen. In den 70er Jahren war der größte Teil der Therapie vergangenheits- und problemorientiert - nicht wirklich anders war es in den Bereichen Führung und Politik. NLP legte den Fokus auf Ressourcen und Ziele, im Gegensatz zur Ursachen oder Vergangenheitsorientierung. Das war für viele Menschen eine ganz neue Welt.

Ziele

„Ein Problem ist ein Ziel, das auf dem Kopf steht.“ - Seymour & O‘Connor

Zweitens: Seien Sie wachsam und halten Sie Ihre Sinne offen, so dass Sie wahrnehmen, was Sie bekommen.

Kurz gesagt ist ein Ziel ein zukünftiger, wünschenswerter Zustand, zu dessen Erreichung wir Ressourcen benötigen. Im Gegensatz zu Werten und Gewohnheiten (dazu mehr in der nächsten Ausgabe) liegen Ziele in der Zukunft. Optimaler Weise folgen die Ziele übergeordneten Werten. Ähnlich einem Kompass zeigen die Werte die Richtung an, in die es geht. Ziele sind die Stationen auf dem Weg. Auf diese Weise ergibt das Leben einen Sinn, da die Punkte zusammenhängen.

Drittens: Haben Sie die Flexibilität, das, was Sie tun, so lange zu verändern, bis Sie das bekommen, was Sie wollen. Dann würde er an die Tafel schreiben:

„Sie können ein Vermögen machen oder Entschuldigungen erfinden - aber nicht beides zur gleichen Zeit!“ - M. de la Rosa

Erstens: Machen Sie sich klar, was Sie wollen; behalten Sie in jeder Situation eine klare Vorstellung von Ihrem Ziel.

18 NLP Magazin

Der Wunsch steht am Anfang, doch bedenke Wünsche sind noch keine Ziele, denn es fehlt die unbedingte Entscheidung. Viele Menschen wären gern schlank und gesund, besäßen gern viel Geld, ein schönes Haus und hätten gern eine erfüllende spannende Beziehung… Aber bei vielen Menschen sind das bestenfalls Wünsche, keine Ziele! Zu einem Ziel werden diese durch eine Entscheidung! An Zielen kann man scheitern, an Wünschen nicht. „Ich möchte/ würde gern...“ ist kein Ziel! Und „Ich versuche mal…“ ist keine entschiedene Vorgehensweise. „A goal is a dream with a deadline!“ Napoleon Hill Vom Wünschen zum Wollen kommt man also durch eine Entscheidung, durch unbedingte Motivation. Fehlt diese hört ein Mensch beim ersten „Gegenwind“ auf sein „Ziel“ zu verfolgen. An dieser Stelle ist es hilfreich sowohl mit hin-zu-Motivation (das schöne Ziel und was dadurch ermöglicht wird) als auch mit wegvon-Motivation (Unerträglichkeit des gegenwärtigen Zustandes) zu arbeiten. Wenn Du Dein Ziel die letzten Jahre vernachlässigt hast, hat Tony Robbins 4 Fragen für Dich: 1. Was hattest Du in den letzten 3 Jahren davon, Dein Ziel NICHT umzusetzen?


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2. Was hat es Dich in den letzten 3 Jahren gekostet (finanziell, emotionell, …) Dein Ziel NICHT umzusetzen?“ 3. Was wird es Dich kosten, Dein Ziel weiterhin nicht umzusetzen (zusammengefasst für die nächsten 3 Jahre)? 4.Was wird es Dir bringen, wenn Du Dein Ziel jetzt umsetzt (zusammengefasst für die nächsten 3 Jahre)? Und auch, wenn manche sagen, es reicht aus etwas nur ganz stark zu wollen, so scheint es doch nicht zu schaden einen Plan zu haben… Planen ist die dritte Phase auf dem Weg zum Ziel. Ein guter Plan kann verändert werden, wenn sich die Umstände ändern. Zu einer guten Zielformulierung gehört, dass das Ziel konkret und positiv formuliert ist und im eigenen Handlungsraum liegt. „Mein Chef soll aufhören mich schlecht zu behandeln!“ ist kein Ziel im NLP, das ist bestenfalls ein schlecht formulierter Wunsch. Andere Zielformulierungskriterien z.B. SMART findest Du auf der Seite www.nlpportal. org/nlpedia/wiki/SMART. Ein unterstützendes NLP-Format für eine Zielformulierung und mehr ist der Outcome (www.nlpportal.org/nlpedia/wiki/Outcome) Einen Plan zu haben ist schon einmal sehr gut. Leider scheitern viele Menschen an dem nächsten Schritt. Sie wüssten zwar, wie es geht, aber sie „gehen“ nicht los… Phase 4 ist Handeln und dranbleiben bis das Ziel erreicht ist. Hier geht es vor allem darum eine ausreichend starke Handlungsmotivation aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Oft ist diese Stelle mit Angst vor dem Scheitern und auch mit Angst vor der Zielerreichung verbunden. NLP bietet hier eine Vielzahl von unterstützenden Formaten wie z.B. Reframing, Submodalitätenarbeit, Hypnose und Motivationstechniken .

Zwei Tragödien gibt es im Leben eines Menschen: Die eine, nicht zu bekommen, was das Herz sich wünscht, die andere, es zu bekommen. - George Bernard Shaw Haben – auch das ist nicht so einfach. Kennst Du auch Beziehungen, die ein gemeinsames Ziel zusammengehalten hat und dann, mit Erreichung des Ziels (z.B. das eigene Haus), zerbrach die Beziehung. Das gibt es öfter als man zunächst denkt. Auch für einen Menschen ganz persönlich kann die Zielerreichung die Erfahrung plötzlicher Leere bedeuten. Damit ein Ziel keine unerwünschten Nebenwirkungen hat, sind zwei Punkte empfehlenswert. 1. Meide Punktziele, bevorzuge Prozessziele. Ein Punktziel ist der Kauf eines Hauses, ein Prozessziel ist das Leben an einem wunderschönen Ort. 2. Was ist das Ziel, das hinter dem Ziel sichtbar wird? Was wirst Du tun, wenn Du Dein Ziel erreicht hast? Vielleicht hast Du schon einmal von John Goddard gehört. Als er 15 Jahre alt war, schrieb er eine Liste mit 127 Zielen , die ihm wichtig waren Bereits 40 Jahre später hatte er über 100 dieser Ziele erreicht. Hier findest Du seine Liste: http://www.johngoddard.info/life_list.htm Er sagte: „Als ich 15 war schienen sich alle Erwachsenen, die ich kannte, zu beschweren, »Ach, hätte ich nur dieses oder jenes getan, als ich noch jünger war. « Sie ließen ihr Leben dahinfließen. Ich war mir sicher, wenn ich mir einen Plan machte, würde mein Leben voller Begeisterung, Spaß und Erkenntnis sein.“ John wusste, um erfolgreich zu sein brauchte er von niemandem eine Erlaubnis. Er entschloss sich damals, das Drehbuch seines

Lebens zu schreiben und sich von niemandem Begrenzungen einreden zu lassen. Und an dieser Stelle noch ein Warnhinweis: Das Verfolgen von Zielen ist eine prima Sache, wenn man dabei die Gegenwart nicht aus den Augen verliert. Sonst nützt Dir kein Ziel der Welt etwas! Tony Robbins wies schon vor vielen Jahren darauf hin, dass zu einem glücklichen Leben sowohl die Wissenschaft der Zielerreichung (Science of Achievement) als auch die Kunst der Erfüllung (Art of Fulfillment) gehört. Vermutlich würde die Kunst der Erfüllung sogar bereits genügen… Im nächsten Teil der Serie „NLP für Einsteiger“ geht es um Ressourcen, Werte und Gewohnheiten.

Carsten Gramatke gründete im März 2006 die Wiki-Platform NLPedia (www.nlpedia.de) mit inzwischen über 300 NLP Artikeln. Im Jahr 2008 startete er mit Markus Melzer das NLP-Portal www.nlpportal.org. Das Ziel des NLP Portals ist es, möglichst viele NLP-Aktivitäten (NLPWiki, Trainersuche, Blog, Peergroupsuche u.v.m) auf einer Seite zusammenzubringen. Er lebt in Berlin und Fehmarn und gibt an Ferienorten in ganz Europa NLP-Trainings. NLP Magazin 19


Inhaltsverzeichnis Shortcut

Mit NLP mehrspurig zum Erfolg von René Otto Knor

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as können erfolgreiche Menschen besonders gut? wird Herr René Otto Knor, Unternehmensgründer und Haupttrainer der NLP Akademie, oft gefragt.

Vielleicht ihre Kunst des exzellenten Selbstmarketings. Um sich erfolgreich zu positionieren, ist es wichtig, die eigenen Qualitäten genau zu kennen, um diese gezielt einzusetzen. Hast du diese erkannt, dann löse die Handbremse und begib dich auf die Überholspur! Eigene Qualitäten zu erkennen, sich mit den Augen eines anderen „neutral“ zu betrachten, führen zur Optimierung von eigenen Kommunikationsprozessen. Suboptimale Strategien werden gesehen und dem gewünschten Ziel entsprechend, verändert. Dieses Wahrnehmen von internen Prozessen erfolgt aus einer Metaposition. Meta, kommt aus dem griechischen und bedeutet über, ober- oder außerhalb einer Ebene. In der Kommunikation bezieht sich die Metaebene auf die nächst höhere logische Ebene. Albert Einstein würde dazu sagen:“ Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Die Meta-Position ist sozusagen eine Position außerhalb der „eigenen“ Position, von der du reflektierst – um zu optimieren. Vielleicht kennst du das Gefühl sprichwörtlich „über den Dingen zu stehen“? Nicht aus einer Überheblichkeit heraus, sondern mit der Fähigkeit eine Situation aus einer neutraleren Ebene zu betrachten. Experten Tipp: Nimm während eines Gesprächs die beschriebene Metaposition ein. Für die ersten Male, empfehle ich dir, sich bildlich vorzustellen, dass du dich selbst von einem extern höher gelegenen Punkt, wie z. B. einem Hochhaus oder Flugzeug, be20 NLP Magazin

obachtest. Mit einiger Übung erlangst du durch diese Reflexion in kurzer Zeit die rasche Verbesserung Deiner Kommunikationsfähigkeiten. Du wirst in der Lage sein, mit einer Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit, bereits während eines Gesprächs, die Metaposition einzunehmen. Damit hast du es in der Hand gewohnte Muster in der Situation zu erkennen und in die gewünschte Richtung zu lenken. Erfolgreiche Menschen verfahren sich nicht auf einer Spur, sonder denken mehrspurig. Und genau diese Flexibilität führt dich zur Optimierung – eine Qualität, die in unserer schnelllebigen Zeit Voraussetzung für den Erfolg ist!

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Speziell für NLP Magazin LeserInnen bis 20. Jänner 2010 2.375,- statt € 2.500,- inkl. NLP Akademie Garantie, Basic Seminar, Practitioner Diplomlehrgang, Handbuch, Handouts, Memory CDs, internationals Zertifikat Für Ihre persönlichen Fragen und Buchungen steht Ihnen Frau Mag. (FH) Alexandra Forchtner gerne zur Verfügung. Onlinebuchung unter www.nlpakademie.at. NLP Akademie Grünangergasse 3-5/12 1010 Wien Tel: +43 (1) 368 45 78 Fax: +43 (1) 367 56 12 e-Mail: alexandra.forchtner@nlpakademie.at


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Gebundene Ausgabe, 240 Seiten, Karl Blessing Verlag, EUR 17, 95 Mehr Infos HIER Warum sind wir im Informationszeitalter gezwungen zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie gewinnen wir die Kontrolle über unser Denken zurück?

Ein neues Magazin ist wie ein Neugeborenes. Mit jeder Ausgabe wächst es, wird größer, hat mehr Erfahrungen. Mit jedem Schritt lernt es seine Umwelt kennen und beginnt mehr und mehr zu kommunizieren, zu lernen und wird dadurch erwachsen. Wir würden uns freuen, wenn ihr mit uns in Kontakt tretet, uns Feedback gebt, Anregungen für redaktionelle Inhalte, Wünsche was ihr im NLP Magazin lesen wollt. Jede Ausgabe wächst ein wenig und wird Schritt für Schritt erweitert. Mit eurem Feedback wird das NLP Magazin noch mehr zu eurem Magazin. Wir freuen uns auf euer Feedbackl unter:

redaktion@nlpmagazin.net Euer Markus Cerenak Chefredakteur

Der NLP Magazin Buchtipp

HYPNOSE Die nächste Ausgabe des NLP Magazin widmet sich dem weiten Feld der Hypnose. Unter anderem gibt es ein Interview mit ShowHypnose Star Alexander Seel. TRAINERS TRAINING MIT RICHARD BANDLER Außerdem begibt sich die NLP Magaztin-Redaktion auf Reisen: Ein umfangreiches Reviews aus Orlando/ Florida über das NLP Trainers Training der Socitey of NLP und den mittlerweile schon legendär gewordenen DHE-Workshop. Beides mit Richard Bandler und John LaValle.

NLP Magazin Nr. 2/2010 erscheint Ende März 2010

Was wollte ich gerade tun? Wieso haben die Dinge kein Ende mehr? Was geschieht mit meinem Gehirn? Fast jeder kennt die neue Vergesslichkeit und die fast pathologische Zunahme von Konzentrationsstörungen. Dahinter steckt sehr viel mehr als nur Überforderung. Wir wissen mehr als je zuvor und fürchten doch ständig, das Wichtigste zu verpassen. Der Mensch ist ein Informationsfresser. Informationen sind Vorteile und in der Informations-Nahrungskette siegt der, der am schnellsten und effektivsten Nachrichten sendet und empfängt. Aber diese neue Form des Darwinismus führt dazu, dass wir nicht mehr unterscheiden können, was wichtig ist und was nicht. Ausgehend von Gesprächen mit den Vertretern der modernen Psychologie zeigt Frank Schirrmacher, wie sich schon in den nächsten Jahren das Selbstbild des Menschen wandeln könnte und welche faszinierenden Antworten auf diese Krise möglich sind.

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Der NLP-Schnuppertag Pure Charisma-Training am 13. Februar 2010 in Wien

Charisma - Was ist das? Kann ich das auch lernen? Angeborene Eigenschaft oder doch erlerntes Verhalten? Schlüsselqualifikationen sind einer der zentralen Bestandteile jeder sozialen Interaktion. Wir wissen, dass 70% der Botschaft im Kommunikationsprozess durch nonverbale Körpersprache und über 25% durch unsere Stimme übermittelt werden. Mit uns werden

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NLP Magazin 01_2010