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RECYCLINGnews Informationsmagazin für Kunden und Mitarbeiter

Jahrgang 7

Aktuell: Aluminium Internes: Was ist ein Kunde? Firmenportrait: Scheyer Verpackungen Sport: Mösle Mehrkampf-Meeting

Ausgabe N˚13

Juli 2006

€ 1,-


Editorial / Inhalt

Liebe Leserin, lieber Leser! Mit einer weiteren Ausgabe unserer „Recycling News“ möchten wir Sie über die Neuerungen und Aktivitäten der Firma Loacker Recycling informieren. Auch diesmal hat das Redaktionsteam wieder interessante Berichte und aktuelle Themen für Sie vorbereitet: In Zeiten, in denen der Datenschutz eine immer größer werdende Rolle spielt, ist es notwendig, nicht mehr benötigte Daten einer sicheren Vernichtung zuzuführen. Mit welchen Sicherheitstechniken dies die Firma Loacker Recycling bewältigt, erfahren Sie in dieser Ausgabe. Weiters hat sich ein intern gebildetes Team mit dem Thema „Was ist ein Kunde?“ befasst. Zu welchem Ergebnis dies geführt hat, erfahren Sie auf Seite 9. Jedes Jahr Ende Mai trifft sich die Elite der Leichtathletik zum Highlight der Saison im Zehnkampf-Mekka Götzis zum alljährlichen Mösle Meeting. Für uns war dies Grund genug, einen ausführlichen Bericht mit den „Machern“ dieser Veranstaltung zu erstellen.

Inhalt Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

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Firmenportrait . . . . . . . . . . . . . . 4 Scheyer Verpackungen, Klaus

Titelthema . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Aluminium, wertvoller Rohstoff

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Aktuelles . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Aktenvernichtung

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Sport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Personelles . . . . . . . . . . . . . . . . 11

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Umwelt-Info . . . . . . . . . . . . . . . 12 News-Telegramm . . . . . . . . . . 12

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Selbstverständlich werden wir Ihnen auch im Bereich Personelles wiederum die neuesten Entwicklungen bei Loacker Recycling präsentieren. Da uns Ihre Meinung sehr wichtig ist, bitten wir Sie zu den Inhalten dieser Ausgabe der Recycling News Stellung zu nehmen. Dies können Sie per Mail unter marketing@loacker.at, oder per Post unter dem Stichwort „Firmenzeitung“ machen. Wir freuen uns immer über zahlreiche Rückmeldungen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Michael Loacker 2

Impressum: Herausgeber: Loacker Recycling GmbH, Lustenauerstraße 33, 6840 Götzis. Konzeption, Text und Gestaltung: MEDIA-TEAM Kommunikationsberatung GesmbH, Vorarlberger Wirtschaftspark, 6840 Götzis. Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt AG, Schwefel 81, 6850 Dornbirn. Für den Inhalt verantwortlich: Loacker Recycling GmbH.


Service

Aktenvernichtung: Sichere Entsorgung sensibler Daten In jedem Unternehmen und nahezu allen Organisationen fallen vertrauliche Daten an. Gerade in sensiblen Bereichen, wie etwa Personalabteilungen, wird auf eine diskrete Behandlung von Informationen in Form von Akten oder auch Datenträgern geachtet. Werden die Daten im Unternehmen gebraucht, so sind diese meist sehr sicher aufbewahrt. Doch was geschieht mit Informationen in Papierform oder auf Datenträgern, wenn diese entsorgt werden sollen? Spätestens ab diesem Zeitpunkt muss man sich mit der Thematik der sicheren Vernichtung und Entsorgung befassen. Nicht mehr benötigte, vertrauliche Akten werden kaum im Papierkorb landen, wo jeder sie lesen kann. Selbst ein einfacher Papiershredder als Büro-Papierkorb bietet oft nicht den gewünschten Grad der Vernichtung. Die langen dünnen Papierstreifen könnten wieder zusammengefügt und somit lesbar gemacht werden. Datenträger wie Disketten oder CDs sind noch einfacher zu lesen. Genau hier bietet Loacker Recycling flexible, einfache und vor allem sichere Lösungen.

Hier wird der Behälter in der digital videoüberwachten Halle geleert und mit der Vernichtung begonnen. Das geschieht durch den Einsatz modernster Recyclingtechnologie: Zerkleinerung, Aussortieren von Fremdstoffen, Verwirbelung, Verpressung - um hier nur die wichtigsten Schlagworte zu nennen.

Was kann alles vernichtet werden? - Dokumente - Papiere - Festplatten - Disketten - Speichermedien - CDs und DVDs - Videobänder - Datenbänder Wie wird das Material vernichtet? - Geschlossenes VernichtungsSystem SAVE - Zerkleinerung

Das Ergebnis dieses Prozesses ist nicht nur 100% vernichtetes Material, sondern auch ein Vernichtungszertifikat nach den Bestimmungen nach DIN 32757 und Ö-Norm S-2109. Dies bescheinigt die korrekte Vernichtung der entsorgten Menge.

- Aussortierung von Fremdstoffen

Auch Mikrofilme und sogenannte Mikrofiches können durch die neue Vernichtungsstufe V5 laut Datenschutzgesetz fachgerecht entsorgt werden. Hier wird das Material zuerst chemisch aufgelöst und danach thermisch durch einen Verbrennungsvorgang verwertet.

- Ö-Norm S-2109

Die Finanzlandesdirektion und Bankinstitute wie die Raiffeisen Landesbank und die BACA profitieren bereits von unserem Aktenvernichtungsservice. Generell lässt sich auch ein Trend der sicheren Vernichtung von Papierdokumenten feststellen. Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, ihren gesamten Papierabfall nach dem Datenschutzgesetz vernichten zu lassen, um so vertraulichen Daten durch das geschlossene System SAVE - schon im Betrieb - vor unbefugten inner- und ausserbetrieblichen Blicken zu schützen. Mit nur einem Schlüssel pro Behälter kann vom Kunden genau bestimmt werden, wer Zugang zum Inhalt hat. Vor der Abholung wird der Schlüssel im Behälter eingesperrt. Das Material wird dann im geschlossenen LKW auf unser Entsorgungsareal gebracht.

Facts:

Ihr Ansprechpartner: Gerald Engler Tel. 05523-502-29 gerald.engler@loacker.at

- Verwirbelung - Verpressung - Vernichtung - DIN 32757

Welche Behälter sind verfügbar? - 250 Ltr. Behälter (ca. 30 Ordner) - 400 Ltr. Behälter (ca. 60 Ordner) - 500 Ltr. Behälter (ca. 70 Ordner) Service-Angebot: - Individuelle Beratung - Garantierte Sicherheit bei der Vernichtung nach Datenschutzgesetz - Behältertausch regelmäßig oder individuell vereinbart - Umweltfreundliche Wiederverwertung der Rohstoffe

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Firmenportrait Im Jahr 1950 wurde die Firma Scheyer Verpackungstechnik in Götzis von Herrn Otto Scheyer gegründet. Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm die einzige Tochter, Frau Ingrid WieseneggerScheyer, die Firma. Seit dieser Zeit befindet sich der Verpackungsund Präsentationsprofi in Vorarlberg auf ständigem Expansionskurs. Das VorzeigeUnternehmen wird seit 2004 von den Brüdern Jürgen und Gert Wiesenegger geleitet.

Standorte: SCHEYER Verpackungstechnik Gesellschaft mbH Treietstr. 9-12 A-6833 Klaus Telefon +43(0)5523/62505 Internet www.scheyer.at SCHEYER Verpackungstechnik Aktiengesellschaft Nefenfeldstr. 3 CH-9443 Widnau Telefon +41(0)71/722 62 12 Internet www.scheyer.ch

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Beim nur alle 4 Jahre stattfindenden „Grand Prix Cyrel“ wurde das Unternehmen in der Sonderkategorie „Beste Umsetzung Tief- bzw. Offsetdruck in Flexo“ im Jahr 2005 mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um die „Königsklasse“ der Prämierungen und wurde aus 1.300 Einsendungen europaweit von einer Komission ermittelt. Am 3. April 2006 erfolgte der Spatenstich zur Betriebserweiterung. Um zusätzlich Platz für die Fertigung zu schaffen, erweitert Scheyer das Verwaltungsgebäude und konzentriert alle administrativen Bereiche und Labors in einem Gebäude. Mit der Fertigstellung wird bis November 2006 gerechnet. Das im Familienbesitz befindliche Unternehmen wird grundsätzlich in die zwei Bereiche Verpackung und Präsentation unterteilt. Diese strukturelle Aufteilung garantiert Flexibilität, optimale Auftragsgestaltung sowie eine gezielte, kundenorientierte Produktionsauslastung. Beide Bereiche befinden sich in Klaus. Des Weiteren wird noch ein Verkaufsbüro in Widnau (Schweiz) betrieben.

Verpackung „Quality first“, ist das Motto des Unternehmens. Scheyer gibt Lebensmittelverpackungen, Industrie- und Gebrauchsartikeln das perfekte Outfit, um erfolgreich am Markt zu bestehen. In absoluter Top-Qualität werden für die renomiertesten Markenartikel Europas Top-Verpackungen hergestellt.


Firmenportrait Druckqualität

Präsentation

„Im Druck sind wir nach der Natur die Besten“, gibt sich das Unternehmen selbstbewußt. Diese Aussage untermauert der 1. Preis für Druckqualität in Europa und das Vertrauen in die Firma von Kunden auf der ganzen Welt. Scheyer Verpackungstechnik erzielt im 8-FarbenFlexodruck Verfahren Ergebnisse, die sich sehen lassen können!

Präsentationsunterlagen sind die Kommunikations- und Stilmittel des modernen Business. Ringbücher, Schnellhefter oder Aktenhüllen in Scheyer-Qualität unterscheiden sich durch die besondere Art. Der eigene Kollektionsbereich für Sonderanfertigungen von speziellen Präsentationsmitteln lässt bei Scheyer Verpackungstechnik keine Wünsche offen. Innovationen in natürlicher Technologie gehören zu den wichtigsten Grundsätzen des Betriebes.

Die Prozessabläufe sind ISO 9001 : 2000 und HACCP (Hygienestandard) zertifiziert. Das Leistungsspektrum umfasst die kreative Mitwirkung bei der Lösung von Verpackungsaufgaben - gerade auch dann, wenn spezielle Resultate gefragt sind. Ein weiteres Plus ist die flexible interne Prozessgestaltung, die es ermöglicht, eine absolute Termintreue und eine spontane Lieferbereitschaft zu gewähren.

8-Farben-Flexodruck

Spezielle Kundenwünsche werden professionell umgesetzt

Qualitätssicherung Die Produkte des Kunden werden in der hauseigenen Konfektionsabteilung hergestellt. Sauberkeit und Hygiene haben hier oberste Priorität. Ständige Prüfungen und hohe Automatisierung garantieren Präzision und höchste Sicherheit für die Endprodukte.

Präsentationsmappen in diversen Ausführungen

Verkaufshilfen Anfragen für Ringbücher, Mappen, Schnellhefter, Angebotsmappen, Kollektionsmappen und natürlich spezielle Sonderanfertigungen in diesem Bereich sind bei Scheyer an der besten Adresse.

Der Standbodenbeutel Neuheit im Bereich der Verpackung

Der eigene Kollektionsbereich von Scheyer Verpackungstechnik überzeugt in erster Linie durch Verfahrensvorsprung und perfekte Ausarbeitung. Neue und individuelle Lösungen fordern dabei die Mitarbeiter immer aufs neue heraus.

REFLEX-PRODUKTE

Qualitätssicherung hat bei Scheyer einen hohen

Der Scheyer Standbodenbeutel vereint die Eigenschaften einer Dosen-, Tuben- oder Glasverpackung, mit geringstem Gewicht und kleinstem Volumen nach dem Gebrauch. Scheyer Standbodenbeutel können sowohl kochfest, pasteurisier- und sterilisierfähig bei Lebensmitteln, als auch säuren- und laugenbeständig bei chemischen Produkten und Kosmetikartikeln, ausgerüstet werden.

Stellenwert

Reflex-Produkte sind individuell geschweisste Artikel aus reflektierender Folie. Durch den eigenen Werkzeugbau bei Scheyer sind diese auch in jeder gewünschten Formschweissung erhältlich.

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Aluminium

Aluminium - wichtiger Werkstoff der Industrie Aluminium ist im Vergleich zu dem Entdeckungsalter der anderen Metalle ein relativ junges Metall. Noch kurz vor der Wende zum zwanzigsten Jahrhundert war Aluminium eine viel bestaunte und kostbare Rarität. Um 1900 betrug das Weltaufkommen an Aluminium rund 6.700 Tonnen, die in fünf Ländern (Deutschland, USA, Grossbritanien, Schweiz und Frankreich) hergestellt wurden.

Seit dieser Zeit verzeichnet die Aluminiumindustrie einen stetigen Produktionszuwachs. Von den Anfängen der industriellen Herstellung und Nutzung, bis zum weitläufig eingesetzten Metall, sind knapp 100 Jahre vergangen. In dieser kurzen Zeit hat sich die Aluminiumindustrie als ein bedeutender und wichtiger Wirtschaftssektor etabliert.

Die Produktion von Primär- und Sekundäraluminium ist über die Jahrzehnte stetig angestiegen, während der Einsatz von Aluminiumteilen in weiten Bereichen der Wirtschaft, nicht zuletzt im Verkehrs- und Bauwesen zugenommen hat. Aluminium ist heute der hinter Stahl am häufigsten eingesetzte Werkstoff.

Zu dieser Entwicklung beigetragen hatten vor allem die Vielfalt seiner Eigenschaften und die Möglichkeit, diese gezielt zu kombinieren. Dadurch konnte nun Aluminium in vielen Bereichen der Industrie angewendet werden.

Wirschaftliche Bedeutung heute Heute dient Aluminium nicht nur als vielseitig verwendbarer Werkstoff, der in allen Lebensbereichen des Menschen vorkommt, sondern auch als ein Treiber des technischen Fortschritts - es fördert somit Innovationen zur Schaffung von Wohlstand. Diese Merkmale machen die Aluminiumindustrie zu einer Branche mit guten Wachstumsaussichten. Sie stellt Arbeitsplätze und Lohneinkommen für rund 200.000 Mitarbeiter in Europa zur Verfügung. Mit dieser Anzahl von Mitarbeitern in 3.000 Betrieben generiert die europäische Aluminiumindustrie einen jährlichen Umsatz von 25 Milliarden Euro. Die folgenden Statistiken zeigen die Entwicklung der weltweiten Aluminiumproduktion:

Recycling von Aluminium Recycling wird in großem Umfang auch in der Aluminiumindustrie betrieben, die damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz liefert. Aluminium wurde schon recycelt, als das Metall zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts erstmals kommerziell produziert wurde. Seither hat man viele Umschmelzwerke (auch Refiners genannt) errichtet, die aus Neuschrott und Altschrott die üblichen Lieferformate von Aluminium für die Weiterverarbeitung (v.a. Masseln oder Barren), Desoxidationsmittel für die Stahlindustrie sowie Gusslegierungen herstellen. Der gesamte Recyclingprozess umfasst die folgenden Schritte:

Wirtschaftsfaktor Aluminium Obwohl Aluminium erst seit etwas mehr als hundert Jahren industriell gewonnen und verarbeitet wird, hat es bis heute eine gewaltige wirtschaftliche Bedeutung erlangt. 6

1. 2. 3. 4. 5.

Sammlung Schrottaufbereitung Schmelzen Raffination Giessen ins Lieferformat


Aluminium Mit den heutigen Techniken kann Aluminium ohne jeglichen Qualitätsverlust umgeschmolzen und neu gegossen werden. Ausserdem ist das Recycling aufgrund des hohen inneren Werts des Metalls wirtschaftlich interessant. Durch das Recycling von Aluminium können Rohstoffe und Energie gespart und zudem der Landbedarf für Deponien verringert werden. Das wirtschaftliche Interesse an recyceltem Aluminium zeigt sich auch in der untenstehenden Statistik, die die Produktion von Hüttenund Recyclingaluminium in den Jahren 2000 bis 2003 zeigt. Recyclingaluminium weist hier eine ansteigende Produktion aus:

Derzeit werden bei der Firma Loacker mehr als 52 (!) verschiedene Aluminiumlegierungen getrennt gesammelt bzw. gelagert. Die Trennung in so viele verschiedene Sorten hat – wie bei den meisten anderen zu uns gelieferten Materialien – vor allem wirtschaftliche Gründe. Je sortenreiner eine Lieferung unser Werksgelände verlässt, desto mehr ist es wert. Man kann bestimmte Ladungen dann direkt in ein Produktionswerk für Primäraluminium senden und muss nicht den Umweg der Raffination wählen.

Geschichte und Entwicklung von Aluminium Der Name Aluminium leitet sich aus dem lateinischen Begriff für Alaun „alumen“ ab. Dies ist eine seit dem Altertum bekannte Aluminiumverbindung, die zum Gerben von Leder und in der Medizin als blutstillendes Präparat eingesetzt wurde.

Die angelieferten Aluminiumlegierungen werden bei der Ankunft zunächst grob gesichtet. Kriterien dafür sind die Farbe, die Festigkeit des Materials sowie der Klang. Damit ist – wie gesagt – nur eine grobe Untersuchung des Metalls möglich. Für genaue Analysen der angelieferten Inhaltsstoffe gibt es zwei unterschiedliche Methoden, die bei Loacker Recycling beide angewendet werden können. Zum einen ist dies eine sogenannte Röntgenfluoreszenzanalyse und dann gibt es noch die optische Emmissionsspektrometrie. Mit der zweiten sehr genauen Methode der Spektrometrie, die bei uns im Einsatz ist, können mehr als 22 verschiedene Inhaltsstoffe ausgewertet werden.

1825 gelang dem dänischen Chemiker Hans Christian Oersted die Isolierung von unreinem Aluminium, indem er Aluminiumchlorid mit Kalium reduzierte. Friedrich Wöhler verbesserte die Oersted-Methode und konnte 1827 als Erster reines Aluminium isolieren. 1886 stellten der Amerikaner Charles M. Hall und der Franzose Paul-Louis Toussaint Héroult das elektrolytische Verfahren (HallHér oult-Ver fahren) zur Aluminiumherstellung vor - der Weg für den großtechnischen Einsatz des Leichtmetalls war somit geebnet.

Nach der Anlieferung auf dem Werksgelände erfolgt eine Sortierung des Materials (händisch als auch maschinell). Im Anschluss wird es gelagert. Wenn genügend chargierfähiges Material vorhanden ist (und der Preis stimmt) erfolgt der Versand überwiegend als loses Schüttgut im LKW. Bestimmte Sorten werden auch zu Paketen gepresst und auf Paletten gestapelt. Im Jahr 2005 wurden von der Firma Loacker Recycling beim Standort Götzis mehr als 11.000 Tonnen Aluminium in verschiedenster Form und als unterschiedlichste Legierungen umgeschlagen! 7


Internes

Betriebsausflug am 4. März 2006 Zu Beginn unseres Betriebsausflugs nach Bayern – um 06:00 Uhr morgens – ahnte noch niemand, dass wir fast 24 Stunden auf den Beinen sein würden, bis wir wieder zurück in Götzis waren. Die geplanten Ziele unseres Ausflugs waren ein Besuch bei unserer Tochterfirma – der Firma Dilger in Donauwörth – und im Anschluss daran ein Abstecher zum Fußballspiel FC Bayern vs. Hamburger SV in der Allianz Arena in München.

Gestärkt und voller Erwartung an das bevorstehende Ereignis in der modernsten Fussballarena der Welt ging es von Donauwörth in Richtung München. Aber bereits die Anreise zum Fußballspiel wurde aufgrund der immer stärkeren Schneefälle zu einer sehr knappen Angelegenheit. Der Stau in und um München nahm minütlich zu und so erreichten wir das Stadion erst eine Viertelstunde vor Spielbeginn.

Firmenbesichtigung bei Dilger GmbH

Bei der Ankunft in Donauwörth wurden wir von der Belegschaft sehr herzlich empfangen. Viele unserer Mitarbeiter hatten bisher noch nie die Gelegenheit, die Firma Dilger kennen zu lernen und kannten daher weder die Größe des Betriebs noch das umfassende Sortiment an Dienstleistungen und Materialien, das von Dilger angeboten wird. Nach einem sehr informativen und ausführlichen Betriebsrundgang durch den Geschäftsführer, Herrn Michael Oberdorfer, wurden wir in eine nahe gelegene Halle eingeladen und bestens – auf bayrische Art und Weise mit Weißwürsten und Weizenbier – verpflegt. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön nach Donauwörth für den freundlichen Empfang und die ausgezeichnete Verpflegung.

Facts: Allianz Arena

Vor der beeindruckenden Kulisse von 69.000 Zuschauern und bei dichtem Schneetreiben sahen wir ein sehr kraftvolles Spiel, das leider nicht ganz den Erwartungen eines Spitzenspiels gerecht wurde. Zudem musste der FC Bayern seine allererste Niederlage überhaupt in der Allianz Arena hinnehmen. Der Hamburger SV gewann durch ein spätes Tor in der 89. Minute mit 2:1. Alle waren sich darüber einig, dass der Besuch des Stadions mit seiner modernen Infrastruktur auf jeden Fall eine Reise wert war.

Baubeginn: 21. Oktober 2002 Bauende: 30. April 2005 Erstes Spiel: 30. Mai 2005 Baukosten: 340 Mio. Euro Kapazität: 69.901 Plätze Betonmenge: 120.000 m³ Stahlmenge: 22.000 Tonnen

A gscheide Brettljausn muass sein

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Dass der beschwerliche Teil dieser Reise allerdings erst bevorstand, konnte man aufgrund des immer stärkeren Schneefalls nur erahnen. Die Schneemassen verursachten ein solches Verkehrschaos, dass wir mehrere Stunden nur im Schritt-Tempo oder gar nicht weiterkamen. Wir waren daher erst um 04:30 Uhr am Sonntagmorgen wieder in Götzis – müde und erschöpft!


Aktuelles

Am Ende des vergangenen Jahres startete eine - im Vorhinein ausgewählte - Gruppe von Mitarbeitern das Projekt „Was ist ein Kunde?“ Das Ziel dieser Arbeitsgruppe war es zu definieren, wie ein Kunde bei Loacker Recycling angesehen wird. Des Weiteren sollte gemeinsam ein Folder mit dem Titel „Was ist ein Kunde?“ gestaltet werden. Dieses Blatt wurde dann nicht nur an alle Mitarbeiter, sondern auch an Kunden und Lieferanten weitergegeben. Vorab erarbeiteten die Gruppenmitglieder ein Argumentationsblatt, wie jeder Einzelne Kunden bzw. Lieferanten definiert und einschätzt. Diese Argumente wurden vor der Gruppe vorgelesen, diskutiert und festgehalten. In weiterer Folge wurde eruiert, wer in unserer Firma überhaupt mit Kunden in Kontakt kommt. Das Ergebnis war für einige Teilnehmer überaus interessant.

Was ist ein Kunde? Ein Kunde ist eine sehr wichtige Person in unserem Unternehmen, gleich ob er persönlich bei uns ist, schreibt, telefoniert oder wir bei ihm sind!

Ein Kunde ist ein Werbeträger für unsere ganze Firma. Wenn wir unsere Arbeit gut machen, wird er uns weiterempfehlen!

Ein Kunde ist keine Unterbrechung unserer Arbeit, sondern ihr Sinn und Zweck!

Ein Kunde

ist keine kalte Statistik, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, mit Vorurteilen und Irrtümern behaftet!

Telefon / Empfang Außendienst

Geschäftsleitung

Ein Kunde bedeutet auch Spaß und es ist immer wieder

Platzarbeiter

Bereichsleiter

eine persönliche Herausforderung, die für ihn beste Lösung für sein Problem zu erarbeiten!

Waage

Kunde

Zoll

Disposition

Werkstatt

Marketing

Fahrer/Beifahrer

Ein Kunde ist auch unser Arbeitgeber - ohne Kunden keine Arbeit!

Rechnungswesen

Wie auf der Grafik ersichtlich, haben grundsätzlich ALLE Mitarbeiter von Loacker direkten oder indirekten Kontakt mit Kunden bzw. Lieferanten.

Ein Kunde tritt grundsätzlich mit allen Mitarbeitern unserer Firma in Kontakt. Trotzdem sind die Fahrer bzw. Beifahrer das Aushängeschild von Loacker Recycling, da sie den täglichen Kontakt mit unseren Kunden und Lieferanten pflegen!

LOACKER Reycling GmbH

Das Team: (v.l.n.r.) Christoph Degen, Zoltan Volenter, Markus Wohlgenannt, Alex Bilgeri, Christof Lins, Rainer Ponudic, Martin Stadlober

Gemeinsam wurde schlussendlich dieser Folder erarbeitet, und es wird nun von allen Mitarbeitern der Firma Loacker Recycling versucht, nach diesen Grundsätzen die Partnerschaft zu unseren Kunden und Lieferanten aufzubauen und zu pflegen. 9


Sport

Seit mehr als 30 Jahren findet im Götzner Mösle-Stadion das alljährliche HypoMehrkampf-Meeting statt. Neben den Olympischen Spielen, den Welt- und Europameisterschaften ist dies das Highlight im Mehrkampf-Kalender. Konrad Lerch, Meeting Director und Gründungsmitglied berichtet im Interview was sich in diesen Jahren alles geändert hat und was für ihn die herausragendsten Leistungen darstellten. Was war die Grundidee, diese Veranstaltung in Götzis zu organisieren? Die Geburt der Veranstaltung war eigentlich bereits im Jahr 1972. In Götzis wurde ein neues Stadion gebaut. Die Frage war nun, ob für die Leichtathleten eine Aschenbahn, oder doch eine wesentlich teurere Kunststoffbahn angeschaftt werden soll. Die Gemeindeväter unter Brügermeister Prof. Friedrich Heinzle entschieden sich für die teurere Variante unter der Auflage, dass auch diverse größere Veranstaltungen in diesem Stadion stattfinden sollten.

bei dieser Veranstaltung waren sehr viele Zuschauer vor Ort und somit entschieden wir uns, auch im kommenden Jahr die Veranstaltung zu organisieren. Inzwischen ist es das größte Mehrkampf-Meeting der Welt.

Meeting-Director Konrad Lerch im Interview.

Herausragende Erfolge in Götzis Daley Thompson 1978 Junioren-WR 1980 Weltrekord 1982 Weltrekord Roman Sebrle 2001 Weltrekord

Die meisten Siege Männer 10-Kampf Roman Sebrle 2001 - 9.026 Punkte 2002 - 8.800 Punkte 2003 - 8.807 Punkte 2004 - 8.842 Punkte 2005 - 8.534 Punkte Frauen 5-Kampf (bis 1980) Jane Frederick 1978 - 4.651 Punkte 1979 - 4.708 Punkte

Aufnahmen aus längst vergangenen Jahren Daley Thompson beim Weit- und Stabhochsprung

Im Jahr 1975 fand das erste int. Mehrkampf Meeting statt. Damals noch ohne Sponsoren und auf Grund widrigster Witterungsverhältnisse musste der Verlust aus der Vereinskasse der LG Monfort bezahlt werden. Doch auch

Frauen 7-Kampf (ab 1980) Sabine Braun 1990 - 6.604 Punkte 1991 - 6.584 Punkte 1992 - 6.985 Punkte 1994 - 6.665 Punkte Carolina Klüft 2003 - 6.602 Punkte 2004 - 6.820 Punkte 2005 - 6.824 Punkte 2006 - 6.719 Punkte

Rekordhalter in Götzis Roman Sebrle 2001 - 9.026 Punkte Sabine Braun 1992 - 6.985 Punkte Carolina Klüft: 4-Fache Siegerin aus Schweden

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Was hat sich in diesen 32 Jahren geändert? In diesen vielen Jahren hat sich beinahe alles geändert. Sportlich gesehen handelt es sich bei den Wettkämpfern um Profis, die jeden Tag viele Stunden für das Training investieren. Dadurch sind natürlich auch bessere Leistungen möglich. Jene Sportler, die von den Preisgeldern nicht leben können, werden von der Sporthilfe ihrer Länder unterstützt. Weiters hat sich auch die Technik weiterentwickelt. In den Anfangsjahren wurde noch mit Handstoppung gearbeitet. Heute verfügt das Mösle Meeting über hochwertigste Geräte, die auch bei den olympischen Spielen eingesetzt werden. Eines hat sich aber im Gegensatz zu anderen Leichtathletik Veranstaltungen nicht geänderte. Bis zum heutigen Tage werden keine Startgelder vergeben. Alle Sportler kommen ohne finanzielle „Lock-Angebote“ zu diesem Meeting. Es werden nur Preisgelder für die Sieger ausbezahlt das heißt, wir honorieren nur Leistung. Wieviele Sportler/innen nehmen pro Jahr an diesem Meeting teil? Es sind ca. 50-60 geladene Sportler - mit sämtlichen Ärzten, Therapeuten usw. kommen wir auf über 200 Personen. Was war Ihr persönliches Highlight? Wenn man soviele Jahre wie ich dabei ist gibt es viele schöne Momente. Der Schönste war aber sicherlich der Weltrekord von Roman Seberle im Jahr 2001 mit 9026 Punkten. Seberle ist bis zum heutigen Tag der Einzige, der jemals die 9.000 PunkteMarke geknackt hat - und das in Götzis. Was bringt die Zukunft - wohin steuert das Meeting? Ich bin kein Prophet - unser Vorhaben ist jedoch ganz klar. Unter den Mehrkampf-Meetings möchten wir neben den olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften die Nummer eins bleiben und unsere bisherige Linie und Ideologie fortsetzen. Vielen Dank für das Interview.


Personelles

Dieter Schatz: Assistent der Geschäftsleitung Steckbrief: Magister Dieter Schatz Familienstand Ledig

Pensionsantritt: Ömer Karadurmus II

Staatsbürger Österreich

Am 1. Mai dieses Jahres trat Ömer Karadurmus II in den Ruhestand. Mehr als 20 Jahre war er als Sortierer beim Shredder bei Loacker Recycling tätig (20-jähriges Jubiläum am 26. Februar 2006).

Geburtsort Imst (Tirol) Ausbildung: 1975-1979 Volksschule Imst

Wir danken Ömer für seinen langjährigen Einsatz und wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute!

1979 - 1983 Bundesrealgymnasium in Imst 1983 - 1989 Textilschule Dornbirn (Weberei und Spinnerei) Studium 1989 - 1993 Studium der Wirtschaftswissenschaften Studienschwerpunkte: Unternehmensführung Industriebetriebstechnik Wirtschaftsinformatik Diplomarbeit: Strategische Standortplanung für Huber Tricot Hobbys: Joggen Biken Schifahren

Seit 01.03.2006 ist Dieter Schatz als Assistent der Geschäftsleitung bei der Firma Loacker Recycling GmbH tätig.

Jubilare 1. Halbjahr 2006 20 Jahre:

Der „Wahl-Lustenauer“ wurde 1968 in Imst geboren. Nach Abschluss seines Studiums (Wirtschaftswissenschaften) in Innsbruck arbeitete er ein Jahr lang als Unternehmensberater bei einem Vorarlberger Unternehmen. In weiterer Zukunft arbeitete Dieter Schatz zunächst als Kreditreferent und anschließend mehrere Jahre als Firmenkundenbetreuer bei der Bank Austria – Creditanstalt. Getreu seinem Motto: „Carpe diem“ (Nutze den Tag) war Dieter nebenbei als Trainer am WIFI Vorarlberg für den Buchhalter- und Bilanzbuchhalterkurs im Einsatz und trainierte auch die Mitarbeiter der BACA bei verschiedenen Seminaren. Von 1993 bis 2004 veröffentlichte Dieter einige Fachpublikationen. In seiner spärlichen Freizeit geht er gerne joggen, biken oder Schi fahren. Dieter liest gerne und interessiert sich für moderne Malerei und Theater. Am liebsten hört er die Musik von Robbie Williams und Dido und seine Lieblingsschauspieler sind Julia Roberts und Tom Hanks. Als Urlaubs-Reiseziele bevorzugt er Italien und Mallorca. Wir heißen Dieter herzlich willkommen im Loacker-Recycling-Team und wünschen ihm viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit!

Angelika Loacker

Ömer Karadurmus II

10 Jahre:

Gerhard Amann

Wolfgang Fink

Reinhard Gstöhl

Markus Kräutler

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Jubilaren für die entgegen gebrachte Loyalität! 11


Umwelt-Info / News-Telegramm Götzner Firmen für Götzner Vereine Loacker Recycling wieder Sponsor beim FC Götzis Obwohl die vergangene Saison für den FC Götzis sportlich nicht nach Wunsch verlaufen ist, konnte sich die Firma Loacker Recycling und der FC Götzis über eine weitere Zusammenarbeit einigen.

DI Marco Ortner, Umweltbeauftragter

Rund ums Auto Kraftfahrzeuge belasten nicht nur wegen der Abgase unsere Umwelt. Bei der Autopflege und -wartung sollte beachtet werden: Hochkonzentrierte Wasch- und Reinigungsmittel, Schmieröle, Autobatterien, Bremsund Kupplungsbeläge enthalten teils hochgiftige Substanzen, die bei unsachgemäßer Handhabung und Entsorgung Mensch und Umwelt gefährden.

Ausweg: Vermeidung Zumindest die Autowäsche kann mit umweltschonenden Mitteln erledigt werden. Anstelle methanolhaltiger Frostschutzmittel sollte man zu weniger giftigen Produkten greifen: Ethylenglykol oder ganz einfach eine Mischung aus Wasser, Spiritus und einem Tropfen Spülmittel erfüllen denselben Zweck und sind weniger bedenklich. Waschanlagen sind mit Wasserrecycling-Anlagen ausgerüstet und schonen somit unsere Frischwasser Ressourcen. Am besten ist es, Pflege-, Wartungs- und Servicearbeiten an Tankstellen und Werkstätten vornehmen zu lassen.

Trotz des Abstieges bleibt Loacker Recycling dem Götzner Traditionsverein treu und unterstützt diesen für weitere zwei Jahre im gleichen Umfang wie in den vergangenen Jahren.

Gratulation zum Bundesliga-Aufstieg Loacker Recycling gratuliert dem SCR Altach zum Aufstieg in die TMobile Bundesliga. In einem harten Kampf bis zur vorletzten Runde konnten sich die Altacher knapp vor dem LASK und der Austria aus Lustenau behaupten. Wir wünschen dem SCR Altach auch in der kommenden Saison viel Erfolg und dass sie das Ländle in der höchsten österreichischen Klasse würdig vertreten.

Gratulation zum Nationalliga-Titel Auch dem EHC Oberscheider Lustenau gratuliert die Firma Loacker Recycling zum Titel in der österreichischen Eishockey-Nationalliga. In einer spannenden Serie konnten sich die Lustenauer im Finale gegen den EV Zeltweg durchsetzen. Gratulation auch an den zweiten Eishockey-Verein, den die Firma Loacker Recycling in der Nationalliga unterstützt - den EHC Feldkirch 2000. Wir hoffen, dass beide Vereine ihre ausgezeichnete Nachwuchsarbeit weiterführen und auch in der kommenden Saison wieder tolle Erfolge einfahren können.

Entsorgung Reste von Autobetriebsstoffen und -pflegemitteln müssen über die Problemstoffsammlung entsorgt werden. Für mineralische Altöle und gebrauchte Ölfilter besteht eine Rücknahmeverpflichtung der Verkaufsstellen. Das ausgediente Altauto sollte dem Fahrzeughändler oder direkt einem Shredderbetrieb zur Verwertung bzw. Entsorgung übergeben werden. 12

Drucksache / P. b. b. / Erscheinungsort Götzis / Verlagspostamt A-6840 Götzis

Recycling-News Nr. 13  

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