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Monatliche Ausgabe | Preis: 1, 50 €

OKTOBER 2013 - Nr. 46

EINE Njoy-it PUBLIKATION | W W W. I N M A D E I R A . D E

Oktober Oktaven

Seite 22

Sehenswertes

Wandern auf Madeira

Musik & Kunst

Insel

Baía d'Abra

Prazeres nach Jardim do Mar

Gutenberg trifft internationale Cartoon-Szene

Zeitreise zu Christoph Columbus

Seite 12

Seite 14

Seite 23

Seiten 24 - 25


22 Editorial | August| 2013 Information Oktober 2013 Information

In dieser Ausgabe...

Konsulate

Insel 16 | Mit der Schulfregatte „Hipper“

auf Madeira (1963) von Eberhard Axel Wilhelm

Kultur 23 | Orchestra de Bandolins da Madeira Insel 24 | Zeitreise zu Christoph Columbus

- ein Ausflug mit der „Santa Maria“ von Martin Nöthe

27 | Userwelt Die Meeresfische von Madeira, den Kanaren und den Azoren von Peter Wirtz

Seite | 27

Notfall 112 Funchal Polizei 291-208 400 Autobahnhilfe 800-290 290 Seenot 291-230 112 Auskunft 118 Internationale Auskunft 177

Flughafen Funchal: 291-520 700 Porto Santo: 291-980 120 Ankunft/Abflug Information: www.anam.pt

Belgien 291-210 200 Brasilien 291-227 250 Dänemark 291 761 997 Deutschland 291-220 338 Finnland 91 935 2092 Frankreich 291-200 750 Großbritannien 291-212 860 Holland 291-703 803 Italien 291-223 890 Luxemburg 291-210 200 Norwegen 291-741 515 Österreich 291-206 100 Schweden 291-233 603 Südafrika 291-223 521 U.S.A. 291-235 636

Feiertage 2013

Ländervorwahl

Madeira

Österreich Belgien Brasilien Dänemark Finnland Frankreich Deutschland Holland Ungarn Irland Italien Norwegen Portugal Russland Spanien Südafrika Schweden Schweiz Großbritannien

01 Jan 12 Feb 29 Mar 31 Mar 25 April 01 Mai 07 Juni 10 Juni 01 Juli 15 Aug 21 Aug 08 Dez 25 Dez 26 Dez

01 Jan 29 Mar 31 Mar 01 Apr 01 Mai 09 Mai 19 Mai 20 Mai 03 Okt 25 Dez 26 Dez

Hospital Dr. Nélio Mendonça

Funchal (Praia Formosa) > Flughafen

Kliniken Clínica Santa Luzia, Funchal 291-200 016/017 Clínica de Santa Catarina, Funchal 291-741 127 Clínica da Sé, Funchal 291-207 676 Centro do Saúde, Calheta 291–822 161 Centro de Saúde, Caniço 291–934 396 Centro de Saúde, Porto 291–980 060 Santo Centro de Saúde, Rib. Brava 291–952 441

KREUZFAHRT-Terminal Funchal Oktober

Mittwoch Donnerstag

Montag bis Freitag: 08.30 – 20.00 Samstag: 09.00 - 13.00 Lido Post: Est. Monumental. Tel: 291-773757 Montag bis Freitag: 09.00 - 19.00 Samstag: Geschlossen

Marisa Santos Eberhard Axel Wilhelm Inge Petersen Leonardo Martin Nöthe

Verkauf & Marketing Birgit - Remi - Mark General Manager Birgit Hauerken Grafik & Design Njoy-it „in madeira“ Zeitung gehört zum Verlag: Plentyjoy-Marketing Lda NIPC: 507923430

Freitag

Direktor Remi Moses (Geschäftsführer)

Flughafen > Funchal (Praia Formosa) Samstag

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Cassie Temple

Wilmer Salomon

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Dienstag

Ursula Hahn Detlev Kerschgens

Capital Social: ¤30,000.00

Flughafen Bus (Aerobus)

Montag

Mitarbeiter Petra Schüttoff

Armin Henke

Hauptpost: Avenida Gonçalves Zarco, Funchal. Tel: 291 202830

Neujahrstag Karfreitag Ostersonntag Ostermontag Tag der Arbeit Christi Himmelfahrt Pfingstsonntag Pfingstmontag Tag der deutschen Einheit 1. Weihnachtstag 2. Weihnachtstag

Remi Moses remi@inmadeira.de

Silvana Henrichs

Post (Correios)

Deutschland

Krankenhaus Funchal 291-705 600

Neujahrstag Karneval Karfreitag Ostersonntag Tag der Revolution Tag der Arbeit Fronleichnam Portugaltag Madeiratag Mariä Himmelfahrt Funchaltag Maria Empfängnis 1. Weihnachtstag 2. Weihnachtstag

Chefredakteur 00 43 00 32 00 55 00 45 00 358 00 33 00 49 00 31 00 36 00 353 00 39 00 47 00 351 00 7 00 34 00 27 00 46 00 41 00 44

Dienstag

Mittwoch Donnerstag

21:15

Freitag

19:15 19:45 21:15

20:30

Einfache Fahrt: Funchal / Airport or Airport / Funchal - 5€ Hin-und Rückfahrt: 7,50€ Einfache Fahrt Kinder: Funchal / Airport or Airport / Funchal - 2,50€ Fahrroute: Praia Formosa, Estrada Monumental, Avenida Arriaga, Avenida do Mar, Rua Brigadeiro Oudinot, Rua Pestana Junior, Estrada da Boa Nova, Aeroporto Liebe Leserinnen und Leser! Wir haben den Inhalt dieser Seite nach bestem Wissen und Gewissen und mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Eine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der Informationen, der Verweise und insbesondere der Informationen der verwiesenen Internetseiten der Drittanbieter (inklusive Rechtmäßigkeit des Inhaltes) kann aber nicht übernommen werden. Wir sind ständig bestrebt, den Inhalt dieser Zeitung zu verbessern und offen und dankbar für Ihre Mithilfe.

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Redaktionsadresse Torres Forum Madeira Estrada Monumental, nº 388 Torre F - 6BC 9000-100 FUNCHAL Portugal Tel: (+351) 291 105 844 Fax: (+351) 291 105 846 E-mail: info@inmadeira.de www.inmadeira.de

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Tag

Ankunft Abfahrt

Tag

Ankunft Abfahrt

03 Ventura

08:00

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19 Royal Princess

09:00

17:00

04 Adventure of the Seas

08:00

17:00

20 Costa Deliziosa

07:00

17:00

06 MSC Magnifica

08:00

16:00

21 AIDAstella

08:00

20:00

07 AIDAstella

08:00

20:00

22 Independence of the Seas

08:30

15:00

08 Boudicca

07:00

17:00

22 Crown Princess

09:00

17:00

10 Independence of the Seas

08:00

15:00

23 Norwegian Epic

09:00

18:00

11 Black Watch

06:30

16:30

24 Azura

08:00

17:00

11 Eclipse

08:00

17:00

24 Star Flyer

14:00

20:0

ISSN: 1647-5879

11 Disney Magic

11:00

17:00

25 Eclipse

08:00

17:0

Legal Deposit: 304146/09

12 Bremen

07:00

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25 Seadream I

08:00

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14 AIDAstella

08:00

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28 AIDAstella

08:00

20:00

15 Balmoral

07:30

17:00

29 L'austral

07:00

13:00

15 Albatros

08:00

18:00

29 Saga Ruby

08:00

17:00

16 Oriana

08:00

18:00

30 Norwegian Spirit

08:00

18:00

Print Run: 10.000

Eine Njoy-it Publikation


| Editorial| 3

August 2013 Oktober 2013

Regionale / Nationale Nachrichten

Der Sand von Porto Santo

Heilkraft für Leib und Seele? Ein persönliches Brevier pro

Im Sand von Porto Santo wurde nachweislich Strontium in größeren Mengen nachgewiesen. Studien belegen, dass Strontium Verhärtungen in Knochengewebe und Organen löst und aufsteigende Energien im Körper fördert. Man fühlt sich kräftig und unternehmungslustig. Strontium beeinflusst auch positiv die Psyche des Menschen: es hilft, das Gefühl von Enge zu lindern

und verhilft zu Zuversicht und geistiger Stärke. Magnesium im Sand wirkt entspannend, seine Wirkungen auf verkrampfte Muskeln und Organe sind allgemein bekannt. Es lindert die Nervosität und hilft bei Angstgefühlen. Calcit, auf Porto Santo Produkt aus den Meerestieren und Korallen, normalisiert den Herzrhythmus und hilft bei unterschiedlichen

Stoffwechselstörungen. Auch wenn wissenschaftliche Studien noch in den Anfängen stecken, die Patienten, die Sandtherapien ausprobiert haben, fuhren zufriedener wieder nach Hause. Besserer Schlaf und weniger Medikamente sind allein schon ein Gewinn an Lebensqualität. Die unzähligen Urlauber, die es Jahr für Jahr nach Porto Santo zieht, berichten vor

allem von den Auswirkungen auf die Psyche, dass man dort wunderbar zur Ruhe kommt, bei Schlafstörungen nach einigen Tagen wieder ruhiger schlafen kann, der Blutdruck sinkt, man wieder die Muße findet, einfach ein Buch zu lesen oder zu meditieren. Der Mythos der Götter in Weiß ist verblasst und der Schulmedizin mangelt es nach wie vor an Einsicht und Bereitschaft wohlbemerkt se-

riöse alternative Heilmethoden auf Augenhöhe zu sehen. Natürlich ist nicht alles, was alternativ ist, empfehlenswert, verträglich und gut. Auch hier muss mit Sorgfalt und Bedacht herangegangen werden. Aber ist alles in der Schulmedizin empfehlenswert, verträglich und gut? Und wird dort immer mit Sorgfalt und Bedacht diagnostiziert und therapiert? Jeder möge darauf seine

eigene Antwort finden. Bisher ist es jedenfalls noch zu keinerlei Auffälligkeiten gekommen, wenn man barfuß den herrlichen Sandstrand von Porto Santo entlang spaziert ist oder sich bauch- oder rücklings in den Sand gelegt hat. Es gibt auch keinen endlosen Beipackzettel mit Nebenwirkungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihr Tourismusbüro. D.K. ANZEIGE


| Oktober 2013 4 Finance | August 2013

Skywalk Cabo Girão

Auf Augenhöhe mit dem Himmel Es hagelte viel Kritik für die Neugestaltung des Miradouro (Aussichtspunktes) am Cabo Girão: zu teuer, zu bombastisch, unvollendet. So mancher Tourist fand das Haar in der Suppe, weil „früher irgendwie alles besser und heimeliger war“. Auch in der einheimischen Presse wurde das Projekt mehr schlecht „denn“ recht geredet. Zu Recht oder Unrecht? Gehen Sie hin und machen sich selbst einen eigenen Eindruck! Parkplatzprobleme waren gestern. Auch Brücke und alte Bäume werden Sie wieder finden. Doch dann, als ob man durch eine Tür von einer Welt in eine andere schreitet, ist alles anders: Da

ist kein altes, gemauertes Halbrund mehr. Da ist eine kühne Stahl-Glas-Plattform, die weit über die Kante des "Kaps" (dem höchsten in Europa und zweithöchsten in der Welt) hinaus fließend in den Himmel überzugehen scheint. Sie visieren die 580 Meter über Meeresspiegel und festem Boden frei schwebende gläserne Brüstung als Ziel an. Neben ihnen wird der eine oder andere versuchen, wie auf einem Drahtseilakt auf den fußbreiten Längsoder Querträgern aus Stahl zu balancieren, um abseits all des ins Nichts führenden Glases zumindest das Gefühl von „festem Boden unter den Füssen“ zu haben.

Unerschrockene wie Sie lassen nur zentimeterdickes Glas zwischen ihnen und „dem Unten“ - in 580 Metern Tiefe. Wer es schafft, den Blick von den Schnürsenkeln seiner Schuhe zu lösen und ins Nichts schweifen zu lassen, dem wird der Adrenalinschub ein atemberaubendes, unvergessliches Erlebnis bescheren: das Gefühl in der Natur zu schweben. Am äußersten Punkt des Skywalks angekommen, erwartet Sie eine der spektakulärsten Aussichten Europas: Nur ein paar Zentimeter Glass trennen Sie von der endlos scheinenden Tiefe unter Ihnen und nur ein paar Zentimeter Glass trennen Sie von der unendlichen, majestätischen Weite

vor Ihnen. Sie haben das Gefühl, inmitten der Natur zu schweben und ihr so nah zu sein wie noch nie zuvor. Und nun entscheiden Sie für sich selbst, als wie

unsinnig oder sinnig Sie das Projekt Skywalk sehen. Ungeachtet Ihrer geschätzten eigenen Meinung: Stetig steigende Besucherzahlen sprechen ihre eigene Sprache.

Der Skywalk hat sich aller Unkenrufe zum Trotz innerhalb weniger Zeit zu einer Touristenattraktion gemausert. D.K.

„Peace Boat“ - Nur auf dem Meer gibt es (noch) Frieden! Die Aufschrift des Schiffes, die in riesigen Lettern am Rumpf und auf dem Schornstein prangt, macht von weitem die Mission des Schiffes deutlich: "Peace Boat". Auf seiner 80. Reise einmal rund um den Globus ankerte das Kreuzfahrtschiff erstmals im Hafen von Funchal. 1983 entschlossen sich japanische Studenten zu einer aufsehenerregenden Aktion, gegen die staatliche Zensur hinsichtlich der Rolle Japans im 2. Weltkrieg. Sie charterten ein Schiff und gingen auf eine Reise in Japans

Nachbarländer, um so von erster Hand zu erfahren, wie diese den Krieg erlebt hatten. Die daraus entstandene Nichtregierungsorganisation „Peace Boat“ mit Sitz in Tokio baut auf der Idee der Studenten auf. Seit 1983 fährt das ´Friedensschiff´ weltweit nicht nur Urlaubsziele, sondern auch politisch schwierige Regionen, frühere oder momentane Krisenregionen an. Bei den Landgängen besuchen die Passagiere verschiedene Friedensprojekte, auf See halten Gastredner, Jou r n a l i s ten u nd

Wissenschaftler Vorträge. Alles dreht sich um die Themenblöcke K rieg und Frieden, alle Arten politischer und gesellschaftlicher Konf likte. „Peace Boat“ will auf sensible Themen aufmerksam machen und durch konkrete Handlungen zu positiven sozialen und politischen Veränderungen in der Welt beitragen. Es geht „Peace Boat“ darum, mit dem Schiff einen neutralen und mobilen Raum für Austausch und Kooperation bereitzustellen, der in Nationalstaaten nicht so

einfach gegeben wäre. Tourismus bedeutet für „Peace Boat“ verantwortungsvolles Reisen. Dafür

kooperiert die NRO mit lokalen Organisationen in unterschiedlichen Ländern. Reisen soll Möglichkeit

zur Bildung bieten und einen Beitrag zu globaler Nachhaltigkeit und Frieden leisten. ANZEIGE


Oktober 2013

| Regionale / Nationale AugustNachrichten 2013 | Feature 5

300 Meter Pier

Eine Investition in das Madeira von morgen

Die Bauarbeiten für den neuen 300 Meter langen Pier sind vergeben. Das bestätigte das ausschreibende Ministerium für Kultur, Tourismus und Verkehr. Die Bauzeit für das Prestigeobjekt ist auf 18 Monate veranschlagt. Die Baukosten werden mit 17,8 Millionen Euro beziffert. Der Großteil der Anlage wird aus Gründen der Bautechnik und Standsicherheit abseits der während der Flut im Februar 2010 hier abgelagerten und eingebrachten Erd- und Geröllmassen erstellt. Soweit möglich sollen die Bauteile in den Fabrikationsanlagen im Hafen von Caniçal vorgefertigt und dann hierhin ver-

bracht werden. So will man sicherstellen, sowohl im Kosten- wie im Zeitrahmen zu bleiben. Der neue Pier ist eine Investition in die Zukunft Madeiras. Madeira wird noch attraktiver für die Kreuzschifffahrt werden und Anlegeplätze für mehr und auch größere Kreuzfahrtschiffe bieten. Der neue Pier wird helfen, Engpässe zu beheben und die bestehenden Hafeneinrichtungen zu entlasten. Auch Superyachten, die bis dato sehr oft der Priorität der Kreuzfahrtschiffe weichen mussten oder erst gar nicht anlegen konnten, werden dann vor Anker gehen können. ANZEIGE


Regionale / Nationale Nachrichten | Oktober 2013 6 Feature | August 2013

Ilhas Desertas - Naturschutz vor den Toren Madeiras - Eine 25-jährige Erfolgsgeschichte Vor 25 Jahren, im Sommer 1988, wurden die vor Madeira gelagerten Inseln Ilhas Desertas („die verlassenen Inseln“) unter Naturschutz gestellt, um

insbesondere die dort lebende kleine Population der weltweit selten gewordenen Mönchsrobben zu schützen. Am 7. September feiert

man auf der mittleren und größten der drei Inseln, der Deserta Grande, 25 Jahre erfolgreichen Naturschutz mit verschiedenen Events unter Federführung der

Naturparkbehörde Madeira (Serviço do Parque Natural da Madeira SPNM). So wird Antena 1 von 10:00 bis 17:00 Uhr sein Programm live von der Insel Deserta

Grande senden, mit Interviews, Reportagen und Geschichten rund um die Ilhas Desertas. Von 17:30 bis 19:30 Uhr bringt sich die Gruppe

Ecomusicalis mit Klängen der Natur ein. Den harmonischen Ausklang des Tages bildet ein Jazzkonzert - die Jazzmusik als Interpret der Natur.

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Das geht auch Sie etwas an! Madeiras Rettungsschwimmer appellieren an unsere Leser! Es war wahrlich keine ruhige Sommersaison für die Rettungsschwimmer an den Stränden Madeiras. In den Sommermonaten Juni, Juli und August haben die Rettungsschwimmer 736 Personen geholfen, mehr als im Vorjahr. Die meisten Einsätze gab es mit 133 am Strand von Ponta Gorda und mit 128 am Strand von Praia Formosa/Arieero. Die Vereinigung der Rettungsschwimmer Madeiras SANAS Madeira (Associação Madeirense para Socorro no Mar) möchte daher an dieser Stelle auch unsere Leser eindringlich dazu aufrufen, die an den Stränden gehissten Flaggen zu beachten. Infomieren Sie sich bei den Rettungsschwimmern vor Ort, wenn sie unsicher

sind! Oft werden die Flaggen ignoriert und die Gefahren der See von den Badenden, Schwimmern und Tauchern

unterschätzt bzw. die eigenen Fähigkeiten überschätzt. So verwundert es auch nicht, dass es vor allem solche

Situationen sind, in denen Rettungsschwimmer zum Einsatz kommen, helfen und Leben retten.


Oktober 2013

AugustNachrichten 2013 | Feature 7 | Regionale / Nationale

Auf Luft gebettet über die Meere Madeira erwartet die AIDA-Liner der nächsten Generation Im Frühjahr 2015 wird der erste Liner der neuen AIDA-Generation von Kreuzfahrtschiffen auf Jungfernfahrt gehen. Nicht nur in ihrer Angebotsvielfalt sondern vor allem in Sachen Umwe lt f reu nd l ic h k eit werden die Schiffe neue Maßstäbe setzen. Man hat den neuen AIDALiner ein optimiertes Rumpfdesign verpasst und sie werden als weltweit erste Kreuzfahrtschiffe mit dem innovativen Mitsubishi Air Lubrication System (MALS) ausgestattet. Das Schiff gleitet hierbei auf einem Teppich aus Luftbläschen, was den Reibungswiderstand und damit den Treibstoffverbrauch um 7% verringert. Laut Hersteller soll sogar ein noch höheres Einspa rungspotentia l

möglich sein. Da die Luftblasen quasi als Luftkissen dienen, werden Lärm und Vibrationen gedämpft, was den Passagieren einen spürbar verbesserten Komfort beschert. Vom „Land der aufgehenden Sonne“ ins Abendland - 86 Tage voller Abenteuer, Luxus, traumhafter Erlebnisse und Eindrücke. Am 22. März 2015 heißt es in Japan „Leinen los“ auf der Jungfernfahrt des ersten AIDA-Kreuzfahrtschiffes dieser neuen Generation. Seien Sie Gast auf einer Reise, die in 39 Häfen in 22 Ländern auf 3 Kontinenten über Japan, Südkorea, China, Malaysia, Indien, den Oman, die Vereinigten Arabischen

Emirate, durch den Suezkanal ins Mittelmeer, die griechischen Inseln,

Malta, Sizilien, Spanien, die Straße von Gibraltar nach London und schließlich

nach Deutschland führt, wo Sie von Bord gehen. Ausführliche Informationen

finden Sie auf der AIDAHomepage (www.aida.de). D.K. ANZEIGE

„Leinen los“ - Kreuzfahrtschiffe nehmen Kurs auf Madeira

Nach einem ruhigen Sommer kehrt wieder Leben in den Hafen von Funchal ein. Die einem Amphitheater gleiche Kulisse Funchals und seines Hafens ist wieder majestätische Bühne für die Giganten der Meere - unter ihnen einige der weltweit größten.

Den Anfang macht im September die 290 Meter lange Ventura der Reederei P&O Cruises. Neun weitere Kreuzfahrtschiffe werden im September, u. a. der Royal Caribbean Line mit deren Adventure of the Seas und Independence of the Seas, sowie die Magnifica der Reederei

MSC, und in den darauffolgenden Wochen 28 Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Funchal vor Anker gehen. Und last but not least die „Kussmundschönheiten“ der AIDA Cruises, die ebenso wie die Schiffe der Reederei P&O Cruises Funchal gleich mehrere Male anlaufen werden.


8 Opinions 2013 Regionale| /August Nationale Nachrichten | Oktober 2013

Germania mit zwei neuen Flugrouten nach Madeira

Nickelige Spanier und lächelnde Portugiesen Eine nicht allzu ernstzunehmende Physiognomie eines Konfliktes

Die Berliner Fluggesellschaft Germania wird neben der bestehende Strecke von Bremen aus ihr Flugangebot nach Madeira um zwei weitere Routen ausbauen und ab dem 4. Februar 2014 auch von den Flughäfen Karlsruhe/ Baden-Baden und Erfurt/Weimar die „Perle des Atlantiks“ anfliegen. Die Flugdaten Erfurt/Weimar (ERF): jeweils dienstags, Flug ST3874 ab ERF

9.45 Uhr, an FNC 13.20 Uhr, Rückflug ST3875 ab FNC 14.05 Uhr, an ERF 19.25 Uhr Flugdaten Karlsruhe/Baden-Baden (FKB): jeweils dienstags, Flug ST2204 ab Karlsruhe/Baden-Baden 9.55 Uhr, an FNC um 13.00 Uhr, Rückflug ST2205 ab FNC um 13.50 Uhr, an FKB um 19.00 Uhr. D.K. ANZEIGE

Während die Welt sich auf dem Spielfeld Syrien die Bälle mehr oder weniger aufgeregt gegenseitig zuspielt, läuft zwischen Portugal und Spanien ein fast unbeobachtetes Geplänkel am Spielfeldrand ab. Nein, die iberische Halbinsel wird deswegen keinem Krieg entgegensteuern. Aber man zeigt auf jeweils landestypische Weise Flagge. Kürzlich noch weilte der Staatspräsident von Portugal, Cavaco Silva, auf dem Objekt der Fehde: den Selvagens, einer kargen, unbesiedelten Inselgruppe (35,6 Quadratkilometer), auf mehr oder weniger halbem Wege zwischen Madeira und den Kanaren gelegen und zur portugiesischen autonomen Provinz Madeira (Kreis Funchal, Gemeinde Freguesia da Sé) gehörig. Portugal hat die Inseln 1971 aus Privatbesitz erworben und wegen seiner einzigartigen, intakten Pflanzenwelt und des vor allem für die nistenden Sturmtaucher ornithologischen Paradieses zum Naturund Vogelschutzgebiet erklärt. Aber warum besucht ausgerechnet ein

Staatspräsident ein karges, unbesiedeltes Archipel? Die Spanier ließen die UNO wissen, dass die Selvagens eigentlich gar keine Inselgruppe seien, sondern nur ein paar Felsen im Meer. Unsinn, sagt Portugal. Es ist eine Inselgruppe. Die Selvagens mit dem Status einer Inselgruppe erlauben es Portugal nicht nur seine Hoheitsgewässer vor der (kanarischen) Nase Spaniens um 12 Seemeilen sondern auch seine Fischereirechte von 200 auf 350 Seemeilen auszuweiten. Die Selvagens mit Felsstatus würden Portugal all das verlieren lassen. Somit wird verständlich, dass Präsident Cavaco Silva das Thema kurzerhand zur Chefsache erklärt hat. Die Spanier haben den Anspruch Portugals auf die Selvagens in der Vergangenheit immer wieder in Frage gestellt: 1970 durch das Hissen einer spanischen Flagge, 1996 durch die Landung eines Hubschraubers der Luftwaffe, 1997 durch den Überflug spanischer Kampfjets und jetzt sind es eben einfach nur Felsen: Basta!

Hannibal (einer seiner Vornamen) Cavaco Silva hat auf die spanische „Erhebung zum Felsstatus“ auf seine, eben portugiesische Manier geantwortet: mit einem gut gelaunten Ü bernacht u ng sau sf lug und anschließender Erhebung der Eilande zum „Patrimonium“. Die Zunge hat der portugiesische Staatspräsident den Spaniern nicht herausgestreckt, sein Lächeln sah auch nicht hämisch aus. Der Gänsemarsch auf der größten der Inseln des Selvagens-Archipels entsprach dem Ernst der Lage oder genauer: der Art, wie Portugiesen in ernster Lage handeln. Cavaco Silva hat mit der Leichtigkeit seines Ausflugs die Herzen seiner Landsleute gewonnen. Eine Postkarte anlässlich des Ausf lugs hat die portugiesische Post prompt in Umlauf gebracht. Sie zeigt die größte Insel der Selvagens, und alle können nun sehen, wo der Präsident hergegangen ist. Auch die Spanier. Ab wie viel Quadratmeter nun ein Fels nur ein Fels ist und ab wann sich Insel nennen darf – wir bleiben dran! D.K.


Oktober 2013

August 2013 | Kids Stuff 99 | Regionale / Nationale Nachrichten

Die Meereswelten Madeiras - neue, exotische Spezies entdeckt Im Rahmen langjähriger Studien belegte der bekannte portugiesische Meereskundler Dr. João Canning Clode, der übrigens seinen Doktor in Deutschland gemacht hat, die Ansiedlung neuer, exotischer Spezies in den Küstengewässern Madeiras.

Neun neue, in diesen Gewässern bis dato unbekannte Spezies wurden entdeckt. Nach 6 Jahren Forschungsarbeit veröffentlichte Dr. João Canning Clode nun seine erste Arbeit zu dieser Thematik. Er konnte einen direkten Zusammenhang zwischen

der Ansiedlung und dem globalen Schiffsverkehr auf den Meeren nachweisen. Zwar seien einige der Spezies auf natürlichem Wege getrieben durch Wind und Gezeiten in Madeiras Küstengewässern gelangt. Doch die von weiter her stammenden machten ihre weite Reise als „blinde

Passagiere“ an den Rümpfen der Madeira passierenden Schiffe. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Faktor ist der weltweite Klimawandel, von dessen Auswirkungen auch Madeira nicht verschont bleibt. Durch veränderte Temperaturen ändern sich auch die Lebensbedingungen

nach Madeira, zu übernehmen. Das System hält für den Fluggast preisliche Optionen für Gepäck und Bordservice bereit. Auf den nordamerikanischen Routen konnten Passagiere so ihre zu zahlenden Flugpreise um bis

zu 57% reduzieren. Je nach Zusammenstellung der angebotenen Optionen sollte man aber eher von möglichen Nachlässen von 16 bis 57% sprechen. Derzeit prüft man bei den SATA-Vera nt wor t lichen im Rahmen von Studien, ob ein solches Preissystem

auf den Flugrouten von den Azoren zum Festland und nach Madeira rentabel umsetzbar ist. Bereits vor 16 Monaten haben die Azoren eine entsprechende Eingabe an die portugiesische Zentralregierung mit der Anfrage auf Zulassung des Preissystems gerichtet.

Der ewige Quell der Steuer Madeira hat schon so manchen unliebsamen Regen erlebt, der wohl eher die öffentlichen Kassen leergespült denn zum Überlaufen gebracht hat. Ein warmer Steuerregen wird in diesem Jahr die

Haushaltskasse zwar nicht zum Überlaufen bringen, zumindest aber etliche Millionen hineinspülen. Gegenüber dem Vorjahr erwartet das Finanzministerium Madeira voraussichtliche

Mehreinnahmen aus direkten Steuern von 67 Prozent (!). Die Raucher bescheren den öffentlichen Kassen ein zusätzliches Plus aus indirekten Steuern von 27 Prozent. Da soll noch einer sagen, Raucher nähmen

Einfluss die neuen Spezies auf das Gleichgewicht der Meeresflora und -fauna Madeiras haben werden. Weiß man doch, dass vergleichbare Ansiedlungen anderenorts langfristig zu Schädigungen an dem bestehenden Ökosystem geführt haben. ANZEIGE

SATA-Airline prüft mögliche Preisnachlässe von 16-57% Die por tugiesische Airline SATA mit Sitz auf den Azoren erwägt beflügelt vom Erfolg auf dem nordamerikanischen Markt, das dort eingeführte Flugpreissystem auch auf diversen europäischen Routen, u. a. auch für Flüge von und

im vorhandenen Ökosystem, was durchaus Nährboden für neue Spezies sein kann. Hier haben wir alle langfristig Verantwortung zu tragen, unser Umwelt zu beobachten, zu pflegen und zu schützen. Es sei in diesem frühen Stadium der Erforschung noch ungewiss, welchen

keine Rücksicht auf ihre Mitmenschen. Die autonome Regierung Madeira wird so in diesem Jahr geschätzte Steuermehreinnahmen von 473 Millionen Euro haben, 27 Prozent mehr als in 2012. D.K.


10 Kids | OktoberStuff 2013 | August 2013 10

Gesund & Fit

Von: Inge Petersen

Ohne geht’s nicht – Omega-3-Fettsäuren

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ie Omega-3-Fettsäuren sind eine Untergruppe innerhalb der Omega-n-Fettsäuren, die zu den ungesättigten Fettsäuren zählen. Sie sind absolut lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Der Name leitet sich übrigens von der chemischen Formel der Fettsäuren ab, die aus zu Ketten verknüpften Kohlenstoffatomen ( C-Atomen) bestehen. Kaum ein anderer Nahrungsbestandteil erfährt derzeit soviel wissenschaftliche Aufmerksamkeit wie die Omega-3Fettsäuren. Besonders die langkettigen hoch ungesättigten aus marinen Quellen erweisen sich als die Fitmacher-Fette allererster Güte. Omega-3-Fettsäuren gewähren einen vielseitigen Gesundheitsschutz. So sind sie Bestandteile von Zellmembranen im Gehirn und im Auge. Sie bewirken und erhalten somit die lebenslange Funktionstüchtigkeit dieser Organe. Sie sind sogar für die Entwicklung von Gehirnleistung und Sehkraft schon während der Schwangerschaft

zuständig und deshalb für die gesunde Entwicklung unverzichtbar. Unser Körper ist also auf die regelmäßige Zufuhr angewiesen. DHA (Docosahexasäure) und EPA (Eicosapentaensäure) sind die biologisch aktivsten Omega-3-Fettsäuren. Der schützende Effekt von langkettigen Omega-3-Fettsäuren für die Gesunderhaltung von Herz und Kreislauf ist bereits seit vielen ANZEIGE

Jahren bekannt. Eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren ist, kann auch HerzKreislauf-Erkrankungen (z. B. Arteriosklerose und Herzinfarkt) vorbeugen und einen gewissen Schutz vor einem zweiten Herzinfarkt gewähren. Ungünstig hohe Blutfettwerte (Triglyceride) können sogar ge-senkt werden und einen erhöhten Blutdruck positiv beeinflussen. Durch Omega-3-Fettsäuren kann auch die Durchblutung gefördert werden und zu einer Normalisierung von Herzrhythmus-Störungen führen. Abgeschwächt wird desweiteren der Verlauf chronischer Entzündungen (wie Schuppenflechte, Gelenkrheuma, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). Ferner deuten wissenschaftliche Erkenntnisse stark darauf hin, dass EPA/DHA im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung den Krankheitsverlauf von Demenzerkrankungen/Alzheimer positiv beeinflussen bzw. das Erkrankungsrisiko verringern können. Hinzu kommt, dass Fisch Omega-3-Fettsäuren eine Reihe positiver Effekte auf das Immunsystem ausübt. Die Frage stellt sich, wieviel Omega-3Fettsäuren soll ich zu mir nehmen? Nun, im Jahr 2008 wurden Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr herausgegeben, die den Konsum von insgesamt 250mg EPA/DHA empfehlen. Was heißt das also für das tägliche Essen? Vorzugsweise kann man die Omega3-Fettsäuren über zwei Fischmahlzeiten pro Woche aufnehmen, was ungefähr 30g Fisch pro Tag entsprechen würde. Von den zwei wöchentlichen Mahlzeiten sollte mindestens eine aus Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch oder Sardine bestehen. Die Zubereitung sollte frisch sein, kann aber auch Tiefkühlware sein oder aus der Konserve stammen. Natürlich lässt sich die Zufuhr auch durch Omega-3 Produkte und/oder Kapseln mit Öl aus Fisch oder Meeresalgen sichern. Außerdem sollten Pflanzenöle wie Raps- oder Walnussöl, die alpha-Linolensäure enthalten, bevorzugt verwendet werden. Wenn man bedenkt, dass rund 16 Prozent der Bundesbürger keinen Fisch essen und stattdessen auf Fleisch zurückgreifen, welches für die hohe Zufuhr an Arachidonsäure verantwortlich ist, so ist dies schon ein wenig besorgniserregend. Strenge Vegetarier, die

also weder Fisch noch Fischöl zu sich nehmen möchten, sollten Raps-, Lein-, Perilla- und Walnussöl verwenden. Für sie sind auch eine Pflanzenmargarine, die mit DHA aus Meeresalgen angereichert ist sowie Kapseln mit Öl aus Mikroalgen zu empfehlen. Manch einer fragt sich natürlich auch, wie sich relativ fetter Seefisch wie Lachs oder Makrele mit einer Diät verbinden lässt. Die Fettmenge aus dem Fisch muss natürlich bei der gesamten Fettzufuhr berücksichtigt werden. Fischmahlzeiten sollten also nicht zusätzlich zur Fleischmahlzeiten gegessen werden sondern diese ersetzen. Übrigens – nur Fische, die in kalten oder arktischen Gewässern leben enthalten nämlich eine ausreichende Menge an Omega-3-Fettsäuren. Schellfisch oder Seezunge beispielsweise leben in wärmeren Gewässern, zählen zu den Magerfischen und enthalten deshalb wenig an Omega-3-Fettsäuren. Erste Beobachtungen an Eskimos, die noch eine traditionelle Lebensweise und entsprechende Essgewohnheiten pflegten, waren dann auch der Auslöser für die Entdeckung und Erforschung der Omega3-Fettsäuren. Da sich Eskimos überwiegend von Fisch, Robben- und Walfleisch, sowie deren Fett, ernähren, nehmen sie automatisch außergewöhnlich hohe Mengen an Omega-3-Fettsäuren zu sich. Forscher konnten so zwei wirklich faszinierende Phänomene feststellen. Punkt eins: Eskimos erleiden so gut wie nie einen Herzinfarkt und Punkt zwei: Eskimos leiden häufiger an Nasenbluten, ohne dass dies ihre sonst so robuste Konstitution beeinträchtigt. Schnell fanden die Forscher heraus, dass Omega3-Fettsäuren die Gerinnungsfähigkeit des Blutes beeinflussen. Damit war das Interesse weltweit geweckt. Mittlerweile liegen mehr als 16.000 wissenschaftliche Arbeiten vor, die sich einzig und allein den Omega-3Fettsäuren widmeten. In Studien mit Tieren wurde beobachtet, dass bei Gabe von Omega3-Fettsäuren Krebs ( u. a. Brustkrebs) seltener auftrat. Einige Untersuchungen an menschlichen Patienten ergaben, dass wenn sie eine Ernährung, die reichhaltig an Omega3-Fettsäuren war, zu sich nahmen, diese den Wachstum von Tumoren verlangsamte. Entsprechende Befunde gibt es schon für das Colon-Carcinom (Dickdarmkrebs). Auch bei entzündlichen Erkrankungsbildern wie rheumatoider Arthritis oder entzündlichen Darmerkrankungen hat die Zufuhr von Omega-3-Säuren für einen therapeutischen Effekt gesorgt. Erste Daten von Interventionsstudien bei BorderlinePersönlichkeiten zeigten, dass EPA/DHA Feindseligkeit und Aggressionen sowie depressive Symptome vermindern können. Wenn also das nächste Mal eine Makrele auf dem Speiseplan steht, dann wissen Sie, wie gut das Ihrem Körper tut. Bleiben Sie gesund.


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Oktober 2013 August 2013

„Goldenes Visum“ Für Nicht-Eu-Bürger D

as ”Goldene Visum”-Programm ist dazu gedacht, auf schnelle und unkomplizierte Weise Investitionen aus dem Ausland nach Portugal zu bringen. Die Vorschriften wurden am 28. Januar veröffentlicht. Aufgrund der Resonanz ausländischer Investoren hat die Regierung die Regeln inzwischen angepasst, um den bürokratischen Ablauf für diese Aufenthaltserlaubnis weiter zu vereinfachen.

Anforderungen

Das Programm ist nur für nicht-EU-Bürger gedacht, die durch eine Investition eine befristete Aufenthaltserlaubnis für fünf Jahre erhalten. Die Investition kann durch eine Person oder durch eine Firma erfolgen und muss eine der folgenden Bedingungen erfüllen: • Kauf einer Immobilie im Wert von mindestens €500.000; • Investition von mindestens €1,000,000 in ein Geschäft oder eine Firma; • Die Schaffung von mindestens 10 permanenten Arbeitsplätzen (ursprünglich 30). Die Aktivität, die durch die Investition gestützt wird, muss ab Erteilung der Aufenthaltserlaubnis mindestens fünf Jahre andauern.

Andere Bedingungen

Die Aufenthaltserlaubnis wird erstmalig für ein Jahr erteilt und kann dann für gleich lange Perioden verlängert werden, vorausgesetzt, dass die Investition nicht abgezogen wird und die folgenden Minimum-Aufenthalte in Portugal erfüllt sind: • 7 Tage während des ersten Jahres (ursprünglich 30 Tage); • 14 Tage in den folgenden Zwei-JahresFristen (ursprünglich 60 Tage). Wie jede andere Aufenthaltserlaubnis ermöglicht das „Goldene Visum“ den NichtEU-Bürgern, sich innerhalb der Schengen-

Zone frei und ohne Visaformalitäten zu bewegen. Sie können auch eine FamilienZusammenführung beantragen. Personen mit einem Vorstrafenregister sind ausgeschlossen. Sofern alle erforderlichen Unterlagen über die erfolgte Investition vorliegen, entscheidet die Ausländerbehörde, innerhalb von 60 Tagen über den Antrag.

Einbürgerung

Nach Ablauf von fünf Jahren haben die Antragsteller das Recht, für sich und ihre Familie die Einbürgerung in Portugal zu beantragen.

Dokumente

Zur Beantragung benötigt man: • einen gültigen Pass und den Beweis der legalen Einreise; • ein polizeiliches Führungszeugnis aus dem Ursprungsland; • einen Nachweis einer Krankenversicherung; • den ausgefüllten Antrag und einen Dienstleistungsvertrag; • eine Erklärung, dass keine Schulden vorliegen.

Kosten

Das Ausländeramt SEF (“Serviço de Estrangeiros e Fronteiras) erwartet Anträge von wohlhabenden Leuten, daher sind die Gebühren nicht niedrig: Antragsgebühr (pro Person): € 513.75 Genehmigung (pro Person): € 5,135.00 Verlängerungen (pro Person): € 2,568.75 Die Gebühren der Dienstleister, die die Ausländer beim Prozess begleiten, können schwanken, dürften aber ähnlich hoch wie offiziellen Gebühren sein.

Dennis Swing Greene ist Vorsitzender und internationaler Steuerberater der Firma euroFINESCO s.a. Individuelle Beratungsgespräche können in Funchal (Sé) vereinbart werden unter +351 291 221095, oder per Email unter info@eurofinesco.com oder auch per Internet unter www.eurofinesco.com. ANZEIGE


12 Kids | OktoberStuff 2013 | August 2013

Sehenswertes

Baía d'Abra

Mit Cassie Temple

D

ie meisten Gäste, die Madeira besuchen, orientieren sich an den typischen Orten, die in jedem Reiseführer erwähnt werden. Dazu zählen ja Câmara de Lobos, Santana mit seinen ganz speziellen Häuschen, die Naturschwimmbecken in Porto Moniz und das Korbflechterzentrum in Camacha. Nur wenige hingegen kennen einen Platz, der Baía d'Abra genannt wird. Zugegeben, dieser Ort ist nichts für Leute, die gerne auf Shopping-Tour gehen wollen. Wer aber eine ganz andere Seite von Madeira erleben möchte, der ist hier richtig. Statt einer dichten üppigen Vegetation findet man hier ein sehr trockenes Gebiet. Alles erscheint weit und offen. Um zu diesem etwas „anderen“ Teil von Madeira zu gelangen, müssen Sie in östliche Richtung fahren. Nachdem Sie den Flughafen und Machico passiert haben, wird Ihnen bald auffallen, dass die Umgebung nun sehr viel trockener und sandiger wird. Es gibt vereinzelt kleine grüne Oasen mit Palmen, ansonsten herrscht das Grasland vor, dass irgendwie an eine Prärie erinnert. Nachdem Sie Caniçal und die Freihandelszone hinter sich gelassen haben und bis

nach Ponta de São Lourenço gefahren sind – weiter kann man nicht fahren – haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder laufen Sie geradeaus Richtung Baía d'Abra oder Sie halten sich links und laufen zu einem Aussichtspunkt (Miradouro). Der Aus-sichtspunkt ist ideal für diejenigen, die gerne malen, zeichnen oder fotografieren. Wer gerne läuft, der sollte schon nach Baía d'Abra wandern. Von dort aus kann man sogar nach Cais do Sardinha gelangen. Die Route ist gut ausgeschildert. Hin und zurück sind es gut 8 Kilometer. Früher war gerade der Anfangsbereich dieser Wanderung etwas schwierig, da das Gelände recht uneben und steinig war. Heutzutage führt ein gut ausgebauter Weg mit Treppen auf den eigentlichen Wanderpfad zu. Diese

Route ist sehr populär, doch sollte man sie auch nicht unterschätzen. Ganz alleine sollte man hier nicht unterwegs sein. Außerdem ist es sinnvoll genügend Zeit einzuplanen, da man hier wirklich viel sehen und entdecken kann. Madeira ist landschaftstechnisch gesehen eine Insel von Gegensätzen. Hier in diesem Gebiet hat man das Gefühl, man steht förmlich am Beginn der Evolution. Die Steinformationen zeigen, wie sich einst die Lavaströme hier entlang geschlängelt haben. Durch den Wind ist hier viel abgetragen und freigelegt worden. Auch die kleineren und größeren Echsen erinnern einen an prähistorische Zeiten. Da es hier sehr ruhig ist kann man sogar das Zirpen der Grillen ANZEIGE

wahrnehmen. Da sich ab und an wilde kleine Blumen aus dem trockenen Boden hervorgekämpft haben, gibt es immer wieder auch kleine Farbtupfer zu bewundern. Wenn Sie zum Aussichtspunkt laufen (folgen Sie einfach der Ausschilderung an der Hauptstraße), werden Sie auch dort nicht enttäuscht. Der Panoramablick ist einzigartig. Auf der Südseite ist das Wasser ruhig und schimmert herrlich in allen Blautönen. Auf der Nordseite ist das Meer aufgepeitscht und hat eine starke Brandung. Der Kontrast ist unglaublich. Herrlich zu sehen, wie die Wellen an die hohen Klippen schlagen. Überhaupt sind die Klippen in ihrer Formation eine Augenweide. Wer gerne Landschaftsbilder zeichnet oder malt ist hier genau an der richtigen Stelle für ausgezeichnete Motive. Auch Fotofreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Da es hier auch Sitzgelegenheiten gibt, bietet sich dieser Platz auch für ein Picknick an. Die Aussichtspunkte selbst sind durch Geländer gesichert. Allerdings sind die Wege dort hin oft ungesichert. Die Bodenoberfläche auf den Klippen ist oftmals rutschig. Vorsicht ist also geboten, besonders Kinder sollten sich hier nicht ohne Aufsicht aufhalten. Auch wer unter Höhenangst leidet, sollte besser nicht zu weit auf die Klippen steigen, da es am Abgrund steil und tief nach unten geht.

Alles in allem gesehen, ist dies aber ein wunderschöner Teil der Insel und für einen Halbtagesausflug bestens geeignet. Für Sonnenanbeter und Schwimmer gibt es in der Nähe von Baía d'Abra sogar einen kleinen geschützten Strand, der gut ausgeschildert ist und wo auch Parkplätze vorhanden sind. Zu diesem Abschnitt der Insel kommt man gut per Auto oder Taxi hin. Es gibt auch eine Busverbindung. Die SAMBuslinie Nr. 113 fährt Caniçal und auch Baía d'Abra an. Sie sollten sich aber unbedingt vorher einen Fahrplan besorgen und die Abfahrtszeiten überprüfen, da diese sich den Jahreszeiten entsprechend ändern. Bedenken sollten Sie auch, dass es im Bereich um Baía d'Abra kaum Schatten gibt und man stets der Sonne ausge-setzt ist. Es ist von

daher ratsam einen Hut oder Kappe, Sonnenbrille sowie Sonnenschutzmittel mitzunehmen. Unverzichtbar ist die Mitnahme von ausreichend Trinkwasser. Es versteht sich von alleine, dass man bequeme Schuhe tragen sollte, die dem Fuß entsprechend Halt geben. Sandalen und Flip-flops sind daher absolut ungeeignet. Empfehlenswert ist auch die Mitnahme eines Mobiltelefons, so dass man im Notfall Hilfe rufen kann. Die Notfallnummern sind auf einer Tafel am Parkplatz angeschlagen. Auch auf Seite 2 dieser Ausgabe finden Sie alle Nummern für den Notfall. Ratsam ist es auch vor Ihrem Aufbruch die Rezeption Ihres Hotels darüber zu informieren, wohin Sie laufen. So ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.


August 2013

| Kids Oktober Stuff 2013 |13 13 ANZEIGE

Sommelier Tipps

Von: Silvana Henrichs

Wichtiges über das Weinetikett

D

as Weinetikett hat eine äußerst wichtige Funktion. Stellt es doch für den Konsumenten eine wichtige Informationsgrundlage dar, die über den Kauf oder Nichtkauf von Weinen entscheiden kann. Deshalb muss jedes Weinbehältnis mit einem Volumen, das unter sechzig Litern fasst, entsprechend etikettiert sein. Doch seit wann gibt es denn diese Weinetiketten? Nun, die Vorläufer von unseren heutigen Etiketten sind uralt. Schon vor mehr als 5000 Jahren versahen die Sumerer ihre Gefäße mit sogeannten Rollsiegeln, die Informationen über den Wein enthielten. Die Römer und auch die Griechen ersetzten diese Rollsiegel durch kleine Anhänger. Man hängte diese ganz einfach an die Amphoren. Diese Art von Zettelchen waren sogar noch bis ins Mittelalter gebräuchlich. Weinetiketten, so wie sie heutzutage gebräuchlich sind, kamen allerdings erst mit der Lithografie auf. Denn nur so war es möglich, zu erschwinglichen Preisen auch kleine Mengen von Etiketten herzustellen. Das in Deutschland erste bekannte Weinetikett mit Bild wurde für einen 1822er F. M. Schloss Johannisberger Kabinettwein verwendet und stellte das bekannte Schloss mit den dazugehörigen Weinbergen grafisch dar. Was darf und vor allem was muss denn auf einem Etikett angegeben werden? Das Bezeichnungsrecht für Wein regelt detailliert diese Kriterien. Verpf lichtend vorgeschriebene Angaben müssen leicht lesbar sein und zu ihnen gehört unter anderem die Nennung der Qualitätsstufe. Der Verbraucher muss erkennen können, ob es sich um einen Landwein oder einen Qualitätswein handelt. Die geografische Herkunft muss

ebenfalls aufgeführt sein. Es hängt allerdings von der Qualitätsstufe ab, wie detailliert die geografische Angabe erfolgen muss. Der Abfüller muss namentlich erwähnt werden. Darüber hinaus muss auch der Ort genannt werden, wo der Abfüller seinen Sitz hat. Teilweise kann die Abfüllerangabe mit einer Kennziffer codiert sein. Die Nennung des Alkoholgehalts ist ebenfalls erforderlich und muss in der Einheit Volumenprozent angegeben werden. Das Nennvolume bezeichnet übrigens das Volumen der Weinflasche. Eine Angabe über die Weinart ist nur eingeschränkt zwingend. Als Beispiel: Rotwein Eine Loskennzeichnung dient zur Identifizierung des Weines. Bei Qualitätsweinen allerdings wird diese durch eine amtliche Prüfungsnummer ersetzt. Seit 2006 ist zwingend vorgeschrieben, falls der Wein bei der Herstellung geschwefelt wurde, den Wein soweit zu kennzeichnen, dass hervorgeht, dass dieser Sulfite enthält. Falls ein Wein mit eiweißhalti-

gen Mitteln wie Kasein oder Ovalbumin versehen wurde und nach dem 01. Juli 2012 innerhalb der EU in den Handel kam, muss auch dieser Sachverhalt auf dem Weinetikett angegeben werden. Wahlweise kann man auf dem Etikett zum Beispiel den Jahrgang nennen. Der Jahrgang darf aber nur angegeben werden, wenn auch tatsächlich 85% der Reben in diesem Jahr geerntet wurden. Die Nennung der Rebsorte ist ebenfalls nicht verpflichtend sondern eine freiwillige Angabe. Es kann allerdings nur eine Rebsorte (Beispiel: Riesling) genannt werden, wenn auch wirklich mindestens 85% Prozent des Weines daraus gekeltert wurden. Die Angabe zweier Rebsorten ist möglich. Dann muss der Wein aber auch zu 100% aus diesen beiden Rebsorten bestehen. Eine Angabe der Geschmacksrichtung kann auf dem Weinetikett genannt werden. Folgende Bezeichnungen sind zulässig: „Trocken“, „Halbtrocken“, „Lieblich“ oder auch „Süß“. Zusätzliche Angaben wie

zum Beispiel eine empfohlene Trinktemperatur oder Empfehlungen in Bezug zu Speisen sind offiziell seit 2007 zulässig. Wenn man so will, so ist ein Weinetikett die „Visitenkarte“ des Weines. Die Schriftgrößen sind teilweise sogar vom Gesetzgeber vorgegeben. Jetzt kann man natürlich sagen, dass die „Flut“ an Informationen unter Umständen nicht besonders hilfreich ist. Denn so dient die Weinlage beispielsweise zur Orientierung – ist aber nur selten von Bedeutung und Auswirkung für den Geschmack. Mehrere Winzer können aus einer Weinlage durchaus ganz unterschiedliche Weine liefern. Seit einigen Jahren gibt es deswegen auch einen neuen Trend: mehr Klarheit durch eine übersichtliche Optik. Ein „abgespecktes“ Weinetikett, was nicht überfrachtet ist, scheint sich mehr und mehr durchzusetzen. So manch ein Erzeuger platziert deshalb die wahlweisen Angaben auf einem Rückenetikett, um die Übersichtlichkeit zu verbessern. So manch ein Wein-

etikett besticht auch durch seine kreative Aufmachung. Sogenannte Künstleretiketten oder grafisch modern gestaltete Versionen belegen, dass auch Winzer mit dem Zeitgeist gehen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Weltberühmt sind natürlich die Rothschild Etiketten. Diese wurden nämlich alle von namhaften Künstlern gestaltet. Heutzutage sind sie echte Sammlerstücke. Sammlerstücke – Sie haben richtig gelesen. Weinetiketten haben zwar als eigenes Sammelgebiet keine große Bedeutung, doch mittlerweile gibt es sogar ein relativ gut funktionierendes Tauschnetz unter Sammlern. 1997 wurde in Rüdesheim tatsächlich ein deutscher Freundeskreis für Weinetiketten Sammler gegründet. Mittlerweile zählt dieser Freundeskreis mehr als hundert Mitglieder, die zum Teil auch aus dem Ausland kommen. Schauen Sie doch auch einmal beim Kauf der nächsten Flasche Wein ein bisschen genauer auf das Etikett. Es lohnt sich. Zum Wohl!


Insel Stuff | Oktober| 2013 14 Kids August 2013

Wandern auf Madeira

Mit Shirley Whitehead

Von Prazeres nach Jardim do Mar D ies ist eine wahrhaft spektakuläre Wanderung auf dem alten Pfad, der die kleinen Orte Prazeres und Jardim do Mar verbindet. Früher war dieser Pfad die einzige Verbindung zwischen den beiden Ortschaften. Erst in den 60er Jahren wurden Straßen in dieser Gegend gebaut. Der alte Pfad wurde erst kürzlich offiziell als „Vereda do Jardim do Mar“ Wanderroute bezeichnet. Jetzt im Oktober ist diese Tour besonders schön. Die Wanderung beginnt am Jardim Atlántico Hotel in Lombo da Rocha, welches sich an einem ausgezeichneten Platz befindet, da man von hier über die Klippen und die Küstenlinie blicken kann. Hier ist auch der Ausgangspunkt der Route „Caminho Real do Paúl do Mar“, die die Klippen hinab zum Hafen von Paúl do Mar führt. Beide Ortschaften sind übrigens komplett verschieden. Jardim do Mar ist ein ruhiger kleiner Ort, der hauptsächlich landwirtschaftlich orientiert ist. Paúl do Mar hingegen ist mehr ein typischer Fischerort. Beide Routen sind recht anstrengend. Man muss gut 550 Meter Höhenunterschied überwinden. Manche Abschnitte sind auch relativ steil. Es gibt allerdings im Gegenzug keine schwindelerregenden Abgründe. Beide Wanderungen können miteinander zu einer Kreiswanderung verbunden werden. Dafür laufen Sie entweder durch den Straßentunnel oder auf dem steinigen Pfad, der die Orte verbindet. Beachten Sie bitte, dass Sie den steinigen Pfad entlang des Strandes in den Wintermonaten und wenn Flut ist, nicht benutzen können. Wanderstöcke, lange Hosen, Hut und Sonnenschutzmittel sollten zur Ausrüstung gehören. Denken Sie auch daran, dass sie ausreichend Trinkwasser mitnehmen. Vom Hotelgarten gehen wir

zur Zufahrtsstraße und passieren dabei eine Gaststätte auf der rechten Seite. Nur wenige Meter weiter biegen wir rechts ab und überqueren die „expresso“ Brücke um auf der Landstraße weiter zu laufen. Nach kurzer Zeit treffen wir auf eine gepflasterte Straße auf der rechten Seite mit einem Schild „Miradouro“ (Aussichtspunkt). Diese Kopfsteinpflasterstraße führt an zwei hübschen Häusern vorbei und ist unser Weg zur Landzunge. Es geht nun steil bergab entlang Eichen und Pinien. Auf unserer rechten Seite befindet sich ein großes Anwesen. In diesem Gebiet hört man auch viele unterschiedliche Vogelstimmen. Eine sehr angenehmen Atmosphäre. Die Straße endet bei zwei Häusern auf den Klippen. Ein weiterer gepflasterter Weg führt uns zwischen den Häusern zu unserem Aussichtspunkt. Vom Aussichtspunkt aus geht unser Weg unterhalb des Gartens von einem der Häuser in schlängelnder Form weiter bergab. Hier blicken wir hinunter zum Hafen von Paúl do Mar. Gräser wachsen an beiden Seiten des Weges recht hoch. Zunächst ist unsere Wanderroute noch einigermaßen eben, wird aber zunehmend steiler, je weiter wir laufen. An einigen Stellen ist der abschüssige Weg recht steinig und überwachsen. Vorsicht ist also geboten, da es hier auch sehr feucht und rutschig sein kann. Trotzdem ist der Weg gut zu erkennen und an einigen markanten Stellen ist er auch gut durch rustikale Geländer gesichert. Die Aussicht von hier ist einfach phantastisch. Jardim do Mar kommen wir immer näher. Nachdem wir den Aussichtspunkt verlassen haben dauert es gut fünfzig Minuten, bis wir den Aussichtspunkt von Jardim do Mar erreichen. Ein Picknick und Grillplatz liegt ca. 100 Meter oberhalb der Ortschaft. Dieser flache Abschnitt gewährt einen sehr

Dauer der Wanderung:

Wanderung 1 über 4 Kilometer: Dauer 1 Std. 45 Min. Kreiswanderung über 10 Kilometer: Dauer 4 Std.

Schwierigkeitsgrad: Recht anstrengend mit einem Höhenunterschied von rund 550 Metern. Anfahrt mit dem Taxi oder Mietwagen: Folgen Sie der VE3 von Ribeira Brava nach Prazeres. Die Wanderung beginnt am Jardim Atlántico Hotel in Lombo da Rocha. Vom Ortszentrum ist es sehr gut ausgeschildert und leicht zu finden. Parkplätze sind am Hotel oder in der Nähe vorhanden. Anfahrt mit dem Bus: Die Rodoeste Buslinie 142, die von Funchal nach Ponta do Pargo fährt, hält auch im Ort Prazeres. Es gibt allerdings keinen regulären Busservice zwischen Jardim do Mar und Prazeres. Daher bleiben nur die Möglichkeiten entweder zurückzulaufen oder die einer Taxifahrt. Nur so gelangen Sie zurück zum Ausgangspunkt. schönen Panoramablick über die Ortschaft. Dieser Platz ist ebenfalls durch Geländer gut gesichert. Es gibt hier einen gemauerten Grill und rustikale Sitzgelegenheiten. Dies ist ein idealer Platz für eine Rast, bevor wir unseren letzten Abstieg in den Ort machen. Der Weg führt jetzt über Betonstufen zwischen den landwirtschaftlich bewirtschafteten Feldern weiter hinab. Hier sehen wir Feigenbäume, Bananenplantagen, kleine Weinanbaugebiete und viele Gemüsepflanzen. Eine kleine Levada fließt an uns vorbei, während wir langsam den Ort erreichen. Das erste große Gebäude, was uns jetzt ins Auge sticht ist die wasserbetriebene Getreidemühle „Moinho“ auf unserer linken Seite. Die Mühle wird durch das Wasser der Levada angetrieben. Wir laufen jetzt auf mosaiksteinigem Untergrund zwischen den Grundstücken, mit schönen Bauernhäusern. Wir kommen schließlich an eine Gabelung und biegen jetzt rechts ab nach Paúl do Mar. Der Weg geht weiter abwärts an verschiedenen Häusern vorbei, bis wir die Promenade und den steinigen Strand erreichen. Achtung: Der Strand hier ist der Ausgangspunkt für den steinigen Pfad, der beide Ortschaften miteinander verbindet. Sie sollten sich aber vorher die Zeit und Muße nehmen und sich in Jardim do

Mar umzusehen. Wer später auf dem steinigen Pfad nach Paúl do Mar weiter laufen möchte, sollte sich bei den Einheimischen erkundigen, wann Flut und Ebbe sind. Halten wir uns links auf der Promenade kommen wir zur Portinho Bar und haben damit den Ort selbst umkreist. Am Kai ist auch die Möglichkeit zum Schwimmen gegeben. Von der Bar aus gehen wir widerum auf mosaiksteinigem Untergrund neben dem Friedhof hinauf zur Kirche und dann zum Hotel. Auch im Ort selbst findet man viele Gehwege mit Mosaiksteinpflaster. Wir folgen vom Kirchplatz aus dem Schild „Vereda da Igreja“, dass

uns auch zur bekannten Joe's Bar führt. Diese Bar hat einen wunderschönen Biergarten. Die Atmosphäre ist entspannt und gemütlich. Die Qualität von Speisen und Getränken ist sehr gut und auch recht preisgünstig. In unmittelbarer Nachbar-schaft der Bar befindet sich auch eine kleine Kunstgewerbegallerie, die normalerweise zwischen September und April geöffnet ist. Ein Besuch hier lohnt sich. Diejenigen, die nicht nach Paúl do Mar weiter laufen möchten, können entweder die gleiche Route für den Rückweg nehmen oder mit dem Taxi zurück zum Ausgangspunkt fahren. Ein Taxifahrer im Ort heißt Juca

und Sie erreichen ihn unter: 966038547. Die örtliche Taxizentrale hat die Nummer: 963075612. Alternative Route nach Paúl do Mar (1,8 Kilometer – Dauer: 1 Stunde und 15 Minuten) Diese Wanderung beginnt unterhalb der Hoteleinfahrt. Ein Hinweisschild mit einem abgebildeten Finger weist Ihnen den Weg nach Paúl do Mar. Wir wandern zwischen Gärten und Häusern bergab. Auf der rechten Seite können wir einen atemberaubenden Ausblick genießen. Wir erreichen die Klippen und beginnen von dort aus nun unseren Abstieg. Der Weg wurde erst vor kurzem ausgebessert, befestigt und mit Geländern versehen. Im Zickzack geht es steil abwärts. Am Ende erreichen wir den Hafen, mit seiner imposanten Statue eines Fischers. Hier gibt es kleine enge Gassen, die durch die Ortschaft führen, schattige Plätze und kleine Gaststätten, wo man sich erholen kann.


August 2013

Kulinarisches

Oktober 2013 |15 15 | Kids Stuff

Von: Petra Schüttoff

Kulinarisch kreativ: Kürbis K

ultiviert werden folgende Arten: Feigenblatt-Kürbis, Riesen-Kürbis, MoschusKürbis und Garten-Kürbis. Die ältesten, derzeit bekannten Samenfunde domestizierter Kürbisse ordnet man der Zeit um 8.000 bis 10.000 v. Chr zu. Der Garten-

Kürbis wurde in Mexiko und im Süden der USA angebaut, der Moschus-Kürbis in Zentralamerika und der Riesen-Kürbis in Südamerika. Durch die Auslese nicht bitterer Formen wurde die Nutzung als Gemüse möglich. Die Hauptverwendung ist als gekochtes,

gebratenes oder gebackenes Gemüse. Seltener werden Sprossspitzen und Blätter als Gemüse verwendet. Die Samen dagegen werden häufig genutzt, geröstet als Snack oder zum Herstellen von Öl, dazu gibt es verschiedene Züchtungen von samenlosen Ölkürbissen, wie den

Steirischen Ölkürbis. Für viele ist Kürbiskernöl eine wahre Delikatesse. Zu Halloween werden Kürbisse gerne in Laternen verwandelt. Dies zählt dann zu den Volksbräuchen am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 01. November. Die irischen

Kürbis Chutney

Kokos – Kürbis – Curry

(Chutney de abóbora)

(Caril de abóbora com coco)

Für 6 Personen

Für 4 Personen Zutaten:

Zutaten:

600g Kürbisfleisch | 200g Porree (Lauch) | 400ml Kokosmilch | 250g Basmatireis | 2EL Sesamöl | 50g Currypulver | 3cl Rum| 10g Chillipulver | 1 Prise Salz 1 Prise Pfeffer (frischgemahlen)

1.500g Kürbis | 500g Tomaten (reif) 500g Zwiebeln | 500g Äpfel | 500g Zucker (hellbraun) | 250g Sultaninen | 2TL Salz 2TL Pfeffer (schwarz und frisch gemahlen) 2TL Ingwerpulver | 750ml Branntweinessig

Zubereitung:

Kürbis schälen, die Samen entfernen und in kleine Stücke schneiden. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Kürbis hineingeben und gut 10 Minuten köcheln lassen. Dann abtropfen lassen und im Anschluss vorsichtig zerdrücken. Die Tomaten im kochenden Wasser schälen, halbieren und aushöhlen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Jetzt die Äpfel schälen, entkernen und

Einwanderer machten diesen Brauch ab 1830 in den USA, als Erinnerung an ihre europäische Heimat, publik. Mittlerweile feiert man auch auf Madeira begeistert Halloween. Ich habe dies nun zum Anlass genommen, Ihnen ein paar leckere Kürbisrezepte vorzustellen.

ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln häuten und in in ganz kleine Stücke hacken. Alle Zutaten in einen großen Topf geben und dann 2 Stunden köcheln lassen – bis das Chutney dick geworden ist. Abkühlen lassen und dann in gewaschene und sterilisierte Gläser füllen und später mit einem Schraubdeckel verschließen. Vor Verwendung aber mindestens zwei Wochen stehen lassen.

Zubereitung:

Das Kürbisf leisch würfeln und den Porree in feine kleine Ringe schneiden. Das Sesamöl erhitzen und den Porree hinzufügen. Die Kürbisstücke ein wenig später hinzufügen und mit anschwitzen. Das Ganze mit Currypulver bestreuen und schließlich mit dem Rum ablöschen. Die Kokosmilch im Anschluss hineingießen und alles mit Salz,

Pfeffer und Chillipulver würzen. Ab und an gut umrühren und ungefähr 20 Minuten bissfest bei leichter bis mittlerer Hitze bissfest kochen.

Kürbis – Kartoffelsalat

Kürbis – Orangencremesuppe

(Salada de batata com abóbora)

(Sopa de abóbora com laranja)

Für 4 Personen

Für 4 Personen

Zutaten:

Zutaten:

800g Kartoffeln (festkochend) | 500g Kürbis 150g Schinkenspeck | 100ml Fleischbrühe 2EL Öl | 1TL Zucker | ½ Zitrone 2 Zwiebeln (groß) | 2 Knoblauchzehen 1 Stange Porree (Lauch)

750g Kürbisfleisch | 100g Butter | 500ml Sahne oder Crème Fraiche | 1 Zwiebel 4 Orangen | 1TL Muskat | 1TL Zucker 1 Prise Salz | 1 Prise Pfeffer (frisch gemahlen)

Zubereitung:

Zubereitung:

Die ungeschälten Kartoffeln im Salzwasser max. 40 Minuten garen und etwas abkühlen lassen. Dann die Kartoffeln pellen und in Würfel schneiden. Den Kürbis putzen, vierteln, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Zwiebeln kleinhacken und in Öl glasig anbraten. Kürbiswürfel hinzufügen und gut 3 Minuten mitbraten. Den gepressten Knoblauch, Zucker, Zitronensaft und die Fleischbrühe unterrühren und mit geschlossenem Deckel

ca. 10 Minuten nicht zu weich dünsten. Porree in feine Ringe schneiden und zusammen mit den Kartoffelwürfeln jetzt in den Topf zum Kürbis geben. Alles mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. Gut vermischen. Den Schinkenspeck in kleine Würfel schneiden und separat in einer fettfreien Pfanne knusprig anbraten und zum Schluss über den Salat geben.

Das Kürbisfleisch in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel fein hacken. Die Orangen filetieren und den Saft aufbewahren. Die Butter in einem Topf schmelzen und die Zwielstückchen darin anschwitzen. Wenn diese dann glasig sind, können die Kürbisstücke angeschwitzt werden. Anschließend mit Wasser aufgießen, so dass der Kürbis leicht bedeckt ist. Die Orangenfilets mit auskochen und später, je nach Bedarf, den Saft hinzufügen. Wenn der Kürbis weich genug gekocht

ist, kann er püriert werden. Nun die Sahne oder Crème Fraiche hinzugießen. Die Suppe abschließend mit Salz, Pfeffer, Zucker und Muskat würzen.


16 Insel | August | Oktober 2013 2013

Mit der Schulfregatte „Hipper“ auf Madeira (1963) Aus dem Logbuch des späteren Urologen Dieter Schmidt-Bachaly von Eberhard Axel Wilhelm

M

itte April 2013 erhielt ich von der mir bislang unbekannten Studentin Elena Schmidt-Bachaly überraschend eine E-Mail mit der Mitteilung, sie habe im Internet im Gästebuch der „Bordkameradschaft Kreuzer Admiral Hipper / Schulfregatte Hipper“ (bkhipper.de) eine E-Mail von mir vom 30. Juni 2007 gefunden. Damals war ich auf der Suche nach Korvettenkapitän Karl Heinz Herche gewesen, der das 80-seitige Buch „… und durch den Panama“ - Ein Bericht von der 23. Auslandsausbildungsreise der Schulfregatte „Hipper“ redigiert hatte (Rendsburg: Heinrich Möller Söhne). Gleichzeitig hatte ich Kontakt zu den Teilnehmern dieser Fahrt aufnehmen wollen, da das Schiff vom 12. bis 15. Februar 1963 im Hafen von Funchal vor Anker gelegen hatte, wovon die Kapitel „Funchal im Frühling“, „Nachtschiessen“ und „Schlittenfahrt ohne Schnee“ handelten. Die ohne Veröffent-lichungsjahr im Selbstverlag herausgekommene, sicher nicht eben reichlich vorhandene Schrift konnte ich erst später antiquarisch erstehen. In der sechsseitigen Besatzungsliste vom Kommandanten Fregattenkapitän Ulrich Rehder bis zum Bordfriseur Volker Cordts (231 Mann) befindet sich auch der Gefreite Dieter Schmidt-Bachaly, Vater der Studentin, die mir geschrieben hatte. Die gesamte Reise dauerte vom 22. Januar bis zum 22. Juni 1963 und führte die Mannschaft von Kiel über Brest, Madeira, Panama, Acapulco, Victoria, Vancouver, Seattle, San Diego, Martinique, Norfolk, Annapolis und Pembroke wieder zurück nach Kiel. Auch zu Madeira hatte der Vater täglich detail-

lierte Aufzeichnungen in sein persönliches Logbuch eingetragen und Dias über den Aufenthalt gemacht. Über ihre Bachelorarbeit hinaus möchte die Studentin die in den Logbüchern ihres Vaters entdeckte Lücke vom 18. März bis zum 24. Juni 1963 mit Hilfe seiner ehemaligen Kameraden mit Einträgen aus deren Logbüchern, Photos, von diesen in Interviews zu Erzählendem sowie Zeitungsausschnitten füllen und damit sein Tagebuch zu Ende zu führen. Wie mir die 1988 geborene Elena Schmidt-Bachaly später mitteilte, studiert sie seit April 2010 an der Kieler Muthesius-Kunsthochschule Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Photographie. Ihr Vater, Dr. med. Dieter Schmidt-Bachaly (geboren in Berlin-Neukölln am 2.6.1941 und verstorben in Bardowick am 12.6.2011), war von 1962 bis 1964 zur Reserveoffiziersausbildung bei der Bundesmarine und wurde dann Urologe. Beinahe poetisch heißt es in dem Bändchen Karl Heinz Herches (wie ich hernach erfuhr, kam er am 24.3.1923 zur Welt und verstarb am 23.5.2004), bei der Ankunft der Hipper vor Funchal sei der junge Morgen mit Dunst und tief hängenden Wolken heraufgezogen, die sich – nun schon technisch-abrupter – an Madeiras grünen Bergen festgehakelt hätten. Doch die Sonne habe sie an sich gezogen und der Besatzung einen zauberhaften Anblick geschenkt: die Bergkulisse in Grün, die an den Hängen emporstrebende Stadt mit Häusern in Weiß und Rot, davor das tiefblaue Meer. Die Mannschaft habe das Schiff Grau in Grau gemalt, ihm sein Sonntagskleid angezogen und sich für den Besuch fein gemacht. Einige Leute erkunden die Insel, andere plaudern

beim Tee mit dem 86-jährigen deutschen Konsul Emil Gesche. Madeira sei als werbendes Schlagwort bunt leuchtender Reklameplakate aller Touristenbüros bekannt, durch seinen guten, schweren, aber auch gefährlichen Dessertwein und die in dem Film Windjammer (Premiere am 8.4.1958 in Hollywood) auf Cinemascope-Breitwand gezeigten, halsbrecherischen Schlittenfahrten. Um das nachzuempfinden, was die Schiffsjungen des norwegischen Schulschiffes Christian Radich erlebten hätten, seien sie in Taxis älterer, dafür aber sehr

geräumiger und ideal zum »Schnappschießen« sozusagen nach allen Seiten offener Bauart gestiegen und langsam, doch zügig durch die betriebsame Innenstadt von Funchal hinauf in die Berge gefahren – durch dem Fahrer oft Maßarbeit abverlangende steile, enge und winklige Gassen in einer halben Stunde nach Monte. Während der Auffahrt hätten die jungen Matrosen aus allen Lagen wild Photos geschossen. Oben angekommen werden sie mit offenen Händen von einer johlenden Schar Kinder empfangen, die, um

Geld und Zigaretten bettelnd, zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Schon die Jüngsten rauchen gerne, weshalb die Zigaretten wohl nur in den seltensten Fällen zu Hause abgeliefert werden. Jeder Schritt kostet Geld. Am Portal der Montekirche erwartet sie ein alter, hagerer, verstaubter Kirchendiener und geleitet sie ins Halbdunkel, wo ihnen plötzlich zwischen zwei Säulen heraus fordernd ein nackter, langer, weißknochiger Arm entgegengestreckt wird, das Gesicht der Bettlerin jedoch verborgen bleibt. Nach der sehr oberfläch-

lichen Besichtigung hält auch der Kirchendiener seine zittrige Hand auf. Die ihm gereichten zehn Escudo entlocken ihm keine besonders zufriedene Miene. Vor dem Portal steht ein weiterer Bettler, der den Seeleuten, da seine Hände wahrscheinlich nicht groß genug sind, gleich seinen speckigen Hut unter die Nase hält. Plötzlich baut sich ein anderer vor ihnen auf, heftet jedem eine frische, duftende Blume an die Uniform und überlässt ihm großzügig die Preisfestsetzung. Dann startet die Fahrt mit den Schlitten, Unterteilen deutscher Strandkörbe vergleichbar, die auf einfachen Holzkufen ruhen. Ab geht’s in den unter der Last der Männer stöhnenden und ächzenden Gefährten wiederum durch enge, steile Gassen – das erste Stück in Schussfahrt, darauf etwas gemütlicher, doch mal seitwärts rutschend, mal kantend oder nach links oder rechts ausbrechend. Die Bremser haben Mühe, die Korbgleiter auf Kurs zu halten, nehmen Kreuzungen jedoch mit erhöhter Geschwindigkeit, während Entgegenkommende sich ängstlich an die Mauer drücken. Kinder werfen den nordischen Hünen Blumen zu und hecheln in Erwartung einer Bezahlung hinter den Schlitten her, die von den Bremsern, nun Zugtieren gleich, sich mächtig ins Zeug legend, auf ebener Strecke über stumpfe Stellen gezerrt werden müssen. Auf halber Strecke wird plötzlich angehalten. Neugierig folgen die germanischen Landgänger durch eine schmale Pforte in einen verwilderten Garten zu einer Plattform, von der aus sich ihnen eine wirklich wunderbare Aussicht bietet. Dann aber entdecken sie den wahren Grund dafür, dass sie hierher geführt wurden. Hier befindet sich nämlich ein Souvenirladen mit Weinausschank. Die


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OktoberAugust 2013 2013

Dürstenden genehmigen sich eine sehr teure, dafür allerdings nicht sehr gute Flasche Wein und leeren sie gemeinsam. Zufrieden grinsen die Schlittenlenker in ihre Gläser und prosten ihren Kunden zu. Trotz des Weingenusses geht’s dann zügig und ohne Zwischenfälle weiter bis zum Endpunkt der Talfahrt, wo die jungen Leute unter vielen Verbeugungen verabschiedet und von zwei weiteren Insulanern wahrgenommen und zu einem Ochsenschlitten geleitet werden, der sie das letzte Stück ins Stadtzentrum bringen soll. Unter einem leinenen Sonnendach mit vielen bunten Rüschen und natürlichen Fransen haben darin mit vielem guten Willen vier Personen Platz. Zwei anscheinend nur noch durch die Deichsel aufrecht zu haltende, magere Ochsen ziehen das Gespann mit entsprechendem Tempo weiter Richtung Innenstadt. Unversehens biegt der Ochsentreiber dort in eine in einen großen, grauen Hinterhof führende Toreinfahrt ein. Den Fahrgästen wird bedeutet, eine aIte Eisentreppe hinaufzusteigen. Oben werden sie von einem jungen Mann empfangen. Dieser bringt sie durch alte, verstaubte Lagerräume, eine Wäscherei und durch dunkle, hohe Räume um etliche Ecken in einen riesigen Andenkenladen, wo sie noch ein paar Kleinigkeiten, etwa den einen oder anderen Wimpel, erstehen. Die Reise endet mitten in der Stadt am Golden-Gate-Hotel. Obwohl die Tour im Voraus bezahlt worden war, hält der

Kutscher nochmals die Hand auf, doch diesmal verhalten sich die Seeleute stur und bieten dem erstaunt und ratlos blickenden Inselbewohner mit einem freundlichen Grinsen nur eine Zigarette an und geben ihm Feuer. Doch kommen wir nun auch zu Dieter SchmidtBachalys unbearbeiteten L o g b u c h e i nt r a g u n g e n : Bereits am Morgen des 12. Februar 1963 fiel ihm eine Wolkenbank mit einer eigenartigen Form auf, die sich bald als Insel entpuppte: Porto Santo. Von Deck waren aufgeregte Stimmen und Begeisterungsrufe zu hören, und dann erblickte der Gefreite nach eigenem Bekunden die schönste Insel, die er bisher gesehen hatte: Madeira. Mit Palmen und Pinien bewachsene, hohe Berge erhoben sich im Inneren der Insel; die Hänge stürzten zur See hin steil ab. In einer Senke am Ufer lag Funchal, eine weiße Stadt, in der sich zu so früher Stunde noch nichts regte. Wie Nester klebten die Häuser der Randbezirke an den Hängen, lauter weiße Pünktchen, dazwischen Weinterrassen. Die Gipfel der meisten Berge lagen in den Wolken. Von See aus wirkte die Insel wie ein Paradies. Kaum waren sie vor dem Hafen vor Anker gegangen, als auch schon die ersten »Kannacker« mit ihren Booten angerudert kamen, und mit ihnen kam der Süden. Braungebrannte, schwarzhaarige Gestalten boten Souvenirs in grellen Farben, Bananen, Hüte und sogar Korbstühle an. Ein wildes Gefeilsche setzte ein. Für eine Schachtel Zigaretten wurden hier ein Bündel

Bananen, dort eine Flasche Madeira erstanden. Mit der deutschen Währung kannten sich die Händler bestens aus. Die Preise waren gesalzen, doch mit einigem Geschacher wurde man sich auf beiden Seiten einig. An diesem Tage war noch kein Landgang. Nachts grüßten Tausende von Lichterschlangen, die sich in die Berge hochwanden, zum Schiffe herüber und boten ein ebenso reizvolles Bild wie am Tage. Am 13. Februar fiel Dieter Schmidt-Bachaly, von der Hipper nach Funchal hinüber schauend, im Hafen eine für südliche Länder ungewöhnliche Sauberkeit auf. An Bord erschienen der deutsche Militärattaché aus Lissabon,

ein Oberstleutnant der Luftwaffe. Das wichtigste für die Besatzungsmitglieder war jedoch der Posteingang. Der Gefreite erhielt sechs Briefe von Eltern und Freunden. Abends erschienen einige Zivilangestellte des Konsulats auf dem Schiff und rieten den Männern, für die wenigen Stunden Landgang am besten ein Auto zu mieten, um so die Landschaft zu erschließen. Einer von ihnen schrieb auf ein Kärtchen eine Empfehlung an einen bekannten Autoverleiher, Sr. Cró, der sicher einen passenden Wagen für die Landgänger hätte. Am Donnerstag, den 14. Februar 1963, durfte der Gefreite endlich in die Stadt hinüber. In sein Logbuch

trug er ein, es sollte ein wunderbarer Tag werden, den er nie vergessen wollte. Leider musste er schnell feststellen, dass sein deutscher Führerschein in Portugal ungültig war, weshalb er keinen Wagen mieten konnte. Vielleicht sei es auch besser so, meinte Dieter Schmidt-Bachaly; denn die Verkehrsverhältnisse auf der Insel seien doch recht ungewohnt für ihn. Einer seiner Kameraden kam auf die Idee, zu einem Pauschalpreis ein Taxi zu mieten und Madeira auf diese Weise kennen zu lernen. Für 70 Escudo, 10 DM, wollte sie ein Fahrer durch die Gegend schaukeln. Sie gaben ihm 100 Escudo, und er fuhr los. Es wurde eine wunderbare Fahrt. Von einem Berg aus zeigte ihnen der Chauffeur Funchal und gab mit Händen und Füßen Erklärungen, die die Deutschen jedoch bestens verstanden. Sie fuhren durch enge, malerische Dörfer, über Maultierpfade und durch Bananenfelder. Zum ersten Mal in seinem Leben sah der Gefreite Zuckerrohranpflanzungen. Am Lido vorbei, der zwischen Felsen eine wunderbare Badegelegenheit bot, ging’s über Umwege durchs Gebirge zu einem malerischen Fischerdorf. Überall herrschte eine auffallende Sauberkeit. Manchmal lief es den vier Matrosen kalt den Rücken hinunter, wenn sie sahen, mit welcher Kaltblütigkeit der Fahrer seinen Mercedes durch die auf den Dorfstraßen versammelten Fischer lenkte. Mit lautem Hupen brach er sich eine Bahn hinunter zum Hafen, zu einer Idylle, von

der Schmidt-Bachaly nicht geglaubt hatte, dass es sie in ihrer Zeit noch gäbe. Auf einem schmalen Steinstrand lagen Hunderte von winzigen bunten Fischerbooten. Hoch darüber standen auf einem steilen Felsen die Fischerhütten, die sich, wie Schutz suchend, eng aneinanderschmiegten. Dazwischen hing Wäsche zum Trocknen, welche die Frauen in einem aus dem Gebirge kommenden Bach gewaschen hatten. Überall standen allein oder in Gruppen heftig gestikulierende oder vor sich hin starrende Männer herum. Sie alle hatten von Sonne und Seewasser dunkel gegerbte Gesichter, die trotz der offensichtlichen Armut zum größten Teil einen glücklichen und zufriedenen Eindruck machten. An diesem Tage nahm sich der Gefreite vor, die Insel auf jeden Fall später mit mehr Zeit noch einmal zu besuchen, um die Landschaft zu genießen. Am Abend ließen sie sich in Funchal vor einem Restaurant absetzen, wo sie ein sehr gut schmeckendes Abendbrot einnahmen und mit Wein kräftig nachspülten, der es wirklich in sich hatte. In fröhlicher Stimmung machten sie noch einen Streifzug durch die Stadt und blieben in einer abgelegenen Kneipe hängen, wo sie sich mit den Einheimischen anfreundeten. Um ein herrliches Erlebnis bereichert, kehrten sie um Mitternacht auf die „Hipper“ zurück. Anderntags legte diese von der Trauminsel ab. Auf Madeira ist Dieter Schmidt-Bachaly jedoch nie mehr gewesen. ANZEIGE


KNIFFEL-SCHACH

18 18 Unterhaltung | August 2013 | Oktober 2013 Zum Autor PETER KRYSTUFEK

Schachprobleme als kriminalistische Denksportaufgaben Quod erat demonstrandum

Geboren 1948 in Stuttgart (Deutschland), Begründer der Schachproblemreihe Kniffel-Schach, Buchautor für Schach-Literatur. Vormals Schachfunktionär in Leonberg und im Schachbezirk Stuttgart. Der Autor ist Weltrekordhalter im Einrichten von Schachrätsel-Ecken. Die Gesamtkollektion zu Kniffel-Schach umfasst ca. 500 Rätsel.

1

Kniffel-Schach

3

Kreuzworträtsel

Die Denksportaufgaben der Problemreihe K niffel-Schach stellen unter den Schachrätseln eine Besonderheit dar. Es geht nicht mehr darum, in zwei, drei oder mehr Zügen matt zu setzen, Remis zu halten oder den Gewinnzug zu ermitteln, sondern es gilt, mit kriminalistischem Fingerspitzengefühl, Phantasie, Kombinationsgabe, Köpfchen und logischem Denken z.B. vorherige Züge zu rekonstruieren, unbekannte Schachfiguren zu ermitteln oder andere Zusammenhänge zu erkennen. Alle denkbaren Fragestellungen sind erlaubt. Die Rätsel werden bewusst künstlich konstruiert, sind aber streng legal und können mit Computern (noch) nicht gelöst werden.

Chronik Kniffel - Schach Die Schachproblemreihe Kniffel-Schach wurde um 1980 namentlich erstmals erwähnt. 1983 erschien das erste Rätsel in der Presse (im renommierten Schachmagazin Rochade Europa in Deutschland). Kniffel-Schach erschien bisher in 102 Zeitungen in 10 Ländern in Europa und Asien. Mehrere Bücher sind erschienen. Kniffel-Schach ist eine eingetragene Marke.

Weiß ist am Zug. - Doch ist soeben eine Schachfigur vom Brett gefallen. Wo stand sie? 2

Sudoku

(Patentamt München)

4

Wo ist das?

Waagerecht: 1. Int. bekanntes Schach-Topmodel - 6. Abk. f. unabkömmlich - 8. Abk. f. Schnittstelle - 9. Abk. f. Nachnahme - 11. Engl. f. Schach - 13. Jüd. Oberpriester - 14. Geistesgestört - 16. Chem. Zeichen f. Fluor - 17. Span. f. Schach - 21. Abk. f. Grad Fahrenheit - 22. Schachfigur - 23. Vierzehnter Buchstabe des deutsch. Alphabets - 24. Begriff beim Skatspiel - 25. Abk. f. Edisonfassung - 26. Gelbbraunes Gewürz - 28. Abk. f. eine Schachfigur - 29. Gefrorenes Wasser - 31. Abk. f. eine Schachfigur - 32. Farbe einer Schachpartei - 33. Abk. f. Universal Chip - 34. Befestigtes mittelalt. Gebäude - 35. Span. Abk. f. Schachfigur ‘Springer’ - 36. Begriff aus dem Schachspiel - 38. Chem. Zeichen f. ein Schwermetall - 39. Letzte Linie auf dem Schachbrett - 40. Chem. Zeichen f. Sauerstoff - 41. Abk. f. Altes Testament - 42. Film. Vorname einer franz. Prostituierten - 44. Begriff aus dem Schachspiel - 46. Abk. f. eine Schachfigur - 47. Abk. f. integrierten Schaltkreis - 48. Gartenblume - 49. ungekocht Senkrecht: 1. Bekanntes Schachmagazin - 2. Königslinie auf dem Schachbrett - 3. Abk. f. Gleichstrom-Einheiten - 4. Befehlsform von ‘essen’ - 5. Gegenteil von ‘aus’ - 7. Beliebte Schachproblemreihe - 10. Marderartiges Pelztier - 12. Engl. Anrede - 15. Umgangssprachl. f. ‘Läufer’ - 18. Gegenteil von ’nein’ - 19. Abk. f. Europagemeinschaft - 20. Tonbezeichnung - 27. Teil des Schachspiels - 30. Abk. f. Intercityexpresszug - 31. Abk. f. eine Schachfigur - 34. Anliegen - 37. Begriff aus dem Schachspiel - 42. Engl. ‘ist’ - 43. Abk. f. Million - 45. Chem. Zeichen f. Arsen


Oktober 2013

| Unterhaltung 19 August 2013 | 19

Oktober 2013 - Festgefahrenheit auflösen!

Kontaktieren Sie Leonardo persönlich: Skype: whenyougoback Tel. 291 759 267 Email: jdfaktor@gmail.com (Mp3 Stunden-Horoskope / Tel. Beratung & mehr)

Lösung

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"O, ich bin ja so aufgeregt - alles ist so spannend" Mit klopfendem Herzen rasen wir im Affen-Karacho durch den Oktober! Leute treffen, ggf. Stressgefahr (leider), große Wünsche und hoffentlich nicht allzu hohe Erwartungen. Wenn man sich die Sterne in diesem Monat anschaut, wäre eigentlich eher ein idealer Realismus bzw. realer Idealismus angebracht.Vielen von uns bleibt jedoch nichts anderes übrig, als mit der "Kopf durch die Wand-Mentalität", weiter geläutert zu werden. Eine der tragenden Astro-Fakten ist der URANUS, der sich der SONNE in der

WAAGE gegenüberstellt und eine andere Tatsache ist die VENUS im SCHÜTZEN. Insgesamt steigt die Sehnsucht nach Abenteuern und Reisen an und große Anerkennung all denjenigen, die es schaffen ihre Festgefahrenheit aufzulösen und plötzlich bereit sind, ihre eigene Sicht zu verändern oder mindestens geringfügig zu korrigieren. Abgesehen von der SCHÜTZEVENUS, die dabei hilft, kommt es zu einer KONJUNKTION von MERKUR und MONDKNOTEN. Während solcher Zeiten ist man sich nicht mehr ganz

sicher, ob das was man bisher über eine gewisse Angelegenheit gedacht hat, das NON-PLUS-ULTRA war! Was ist wirklich die Wahrheit? Sollten wir vielleicht unsere Einstellung zu einer gewissen Situation doch noch verändern? Hinzu kommt, dass sich mal wieder ein frischer Wind in Herzensangelegenheiten ankündigt, denn URANUS wird sich innerhalb des Oktobers ebenfalls mit der VENUS im SCHÜTZEN verbinden. Genießen Sie Ihren Herbst 2013 Ihr Art Astrologe Leonard

Widder 21.03. - 20.04. Innovativ zwar, aber vielleicht etwas zu eigenwillig gehen Sie Ihren Weg. Ihre Ausstrahlung ist dabei exzellent. Inspirieren Sie die Welt, versuchen Sie ein wenig mehr auf andere einzugehen, sie "mitzunehmen" - in einer positiven Art und Weise!

Waage 24.09. - 23.10. Ein Monat der Überraschungen! Sie sind gefordert, das Schicksal zu akzeptieren. Kennen Sie das Sprichwort: "Der Mensch denkt - Gott lenkt"?. Falls Sie Geburtstag haben: Herzlichen Glückwunsch. Ein spannendes Jahr wartet auf Sie!

Stier 21.04. - 20.05. Sie werden mit andersdenkenden Menschen konfrontiert und haben keine andere Wahl, als sich damit auseinanderzusetzen. Halten Sie also nicht zu sehr an Ihrer Meinung fest. Trainieren Sie sich eine empfangende Haltung an.

Skorpion 24.10. - 22.11. Eigentlich sind Sie gerade die totale Bereicherung im Universum! Sie dringen immer tiefer durch zur Essenz, zum wesentlichen Punkt. Ja, Sie ordnen die "geistige Welt". Leider bekommen Sie einfach zu wenig Anerkennung.

Zwillinge 21.05. - 21.06. Jetzt können Sie sich nicht mehr lange disziplinieren. Zu lange schon sitzen Sie unruhig auf Ihrem Stuhl und schauen sehnsuchtsvoll aus dem Fenster. Und das was Ihnen bisher geboten wurde, war im Grunde nur eine Ersatzbefriedigung. Das Echte ist noch in Vorbereitung.

Schütze 23.11. - 21.12. Unternehmungslustig wie eh und je. Falls Sie arbeiten müssen, sollten Sie vielleicht versuchen, Abwechslung in den Alltag zu bringen.Vielleicht stehen ja auswärts Erledigungen an. Ja und von VENUS geküsst, blüht die Liebe auf!

Krebs 22.06. - 22.07. Gute Gespräche, neue Erkenntnisse und exzellente Konzentration im Alltag. Dieser Monat eignet sich sehr gut, um Dinge voranzubringen. Sie spüren auch irgendwie, dass alles was jetzt geschieht eine "höhere Fügung" ist.

Steinbock 22.12. - 20.01. Im stillen Kämmerlein wartet der STEINBOCK nun darauf, dass sein Leben eine neue, positivere Richtung einschlägt. Der Anfang ist längst gemacht und weitere Vorbereitungen werden getroffen. Verfolgen Sie Ihren Weg mit Entschlossenheit und Geduld.

Löwe 23.07.-23.08. Mit Kleindenkern wollen Sie sich nicht abgeben, denn Sie haben große Visionen. Der MARS im eigenen Zeichen verhilft jetzt bei der Beschleunigung Ihrer Vorhaben. Es gibt nur ab und zu jemand, der auf unangenehme Details aufmerksam macht.

Wassermann 21.01. - 19.02. Kein Monat, um sich aufzuplustern. Allerdings ein Monat, um demütig zu sein und die eigenen Fähigkeiten in einen höheren Dienst zu stellen. Nach einigen Tagen Oktober sorgt VENUS für frischen Wind. Das muntert auf!

Jungfrau 24.08. - 23.09. Erholung täte Ihnen gut. Am liebsten würden Sie nun irgendwo sitzen und ein Buch lesen. Wie lange ist es her, dass Sie sich einmal zurücklehnen konnten. Nun ja, vielleicht sind ja einige JUNGFRAUEN, die dies lesen gerade in Urlaub ;-)

Fische 20.02. - 20.03. Warum sollten Sie sich unnötig einmischen? Im Grunde ist die Position der Nebenrolle beneidenswert, denn so hat man einen viel größeren Spielraum und darf sich erlauben, das Treiben um einen herum aus einer gewissen Distanz heraus zu betrachten.

Der sLf8 kann nicht heruntergefallen sein, da der sTh8 bereits hinausgezogen war. Ein sS wurde auf der g-Linie geschlagen. Der sLg1 ist ein Wandlungsläufer (vom a- oder c-Bauern, Wandlungsfeld c1/e1), wozu Schwarz mindestens 2 Schlagfälle benötigt hatte. Auch die schwarzen Bauern b3 und e3 haben zusammen 2 Schlagfälle hinter sich. Das nun illegale Damen-

Turm-Schachgebot für Weiß kann jetzt nur noch aufgehoben werden durch Dazwischenstellen einer weißen Figur auf c6. Auf c6 passt legal nur ein weißer Springer (Umwandlung des a-Bauern). Diese Figur war heruntergefallen! - Wäre Schwarz am Zug, wäre auch ein Abzugsschach (wSd6-b5+) denkbar gewesen plus wTc6/wDc6 als gesuchte Figur.

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Kapelle der drei Königsmänner aus dem 16. Jahrhundert in Ponta Delgada.


20 | August| 2013 20 Insel Oktober 2013

Eine Insel verändert sich Madeira im Wandel der Zeiten

Vielfältige Faktoren wirk(t)en auf Flora und Fauna von Martin Nöthe

N

ach of f izieller Geschichtsschreibung wurde Madeira im Juli 1419 vom portugiesischen Seefahrer João Gonçalves Zarco entdeckt, der in der Bucht vor dem heutigen Machico ankerte. Aber es steht zu vermuten: Der wirkliche Entdecker Madeiras muss jemand anders gewesen sein. Der Grund: Auf einem Florentiner Kartenwerk von 1351 ist fast genau an der richtigen Stelle eine „Isola di Legname“, zu deutsch „Insel des Holzes“, eingezeichnet. Und bezeichnenderweise vergaben auch die Portugiesen nach der „Wiederentdeckung“ den Namen „Holz“ für die Insel, auf Portugiesisch „Madeira“. Wie auch immer, die Namensgebung deutet in allen Fällen darauf hin, dass sich das Bild einer größtenteils mit Wald bedeckten Insel bot. Von diesem Wald, dem Lorbeerwald, sind heute nur noch knapp 10.000 ha übrig geblieben, vornehmlich im nördlichen Teil der Insel und unter Naturschutz stehend (UNESCONaturerbe). Madeira misst dabei insgesamt ca. 741 km2, was 741.000 ha entspricht. Im Folgenden werden in kurzer Form wesentliche Faktoren dargestellt, die Einflüsse auf Fauna, Flora und andere Komponenten haben; und ein Ende ist nicht absehbar.

Faktor Kultivierung

Von dem Moment an, als der Mensch die Insel zu besiedeln begann, erlitt der Lorbeerwald Madeiras schweren Schaden. Denn der Wald musste Stück für Stück weichen, weil das Holz der Bäume im lokalen Bauhandwerk verwendet und teils exportiert wurde. Bekanntes Exportholz war vor allem das als «Madeira-Mahagoni» bezeichnete Holz des Vinhatico-Baums. Zum anderen wurde die natürliche

Folge der Kultivierung: Terrassenlandschaft Madeiras

Pflanzendecke zerstört, um Platz für Kultur- und Bauland zu schaffen. Nach und nach rodeten die frühen portugiesischen Siedler die felsigen Hänge. Der gewonnene Boden ließ sich allerdings erst nutzen, als sie daran gingen, die Hänge zu terrassieren. Die Terrassenfelder prägen auch heute noch das Bild Madeiras und sind Ausdruck einer mühevollen Landbestellung. Dazu gehören die angelegten Bewässerungskanäle, die Levadas, die zum Bild Madeiras einfach dazu gehören und entscheidend mitprägen.

Strelitzie, Agapanthus, Aloe Vera, Eukalyptus, Kapokbaum, oder Nutzpflanzen wie z.b. die Bananen, sie alle wurden „eingeschleppt“ und gedeihen im milden Klima von Madeira prächtig. Dies zeigen auch die vielen Blumen- und Baumarten in den prachtvollen Gärten der Insel. Nicht immer sind dabei diese Pflanzen zum Vorteil für die heimische Vegetation. Einige breiten sich wie Unkraut aus und verdrängen an ihren Standorten die heimische Flora oder laugen den Boden aus, wie die Eukalyp-tusbäume.

Faktor Kolonialmächte

Faktor Klimaveränderung

Portugiesen und insbesondere die Engländer... hatten erheblichen Einfluss auf die heutige Fauna und insbesondere Flora. Die Schiffe der beiden Handelsmächte machten auf ihren Fahrten oft auf Madeira Station. Mit an Bord waren oft Pflanzen aus allen Herren Länder. Die heutige Pflanzen- und Blumenvielfalt hat nicht viel mit der ursprünglichen Flora zu tun. Ob

Die weltweite Veränderung des Klimas hat auch vor Madeira nicht halt gemacht. So sind die Winter insgesamt wärmer geworden, um bis zu 3,7 ºC konnte der Autor kürzlich in einem Vortrag hören. Die Niederschläge sind mittlerweile völlig unbeständig. Mal fällt monatelang kein Regen, dann plötzlich in kurzer Zeit sehr viel wie im Februar 2010, als nach tagelange Regenfällen

mit 250l/m2 riesige Wasser- und Schlammmassen aus Richtung Gebirge nach Funchal, Ribeira Brava und anderen Ortschaften stürzten. Die Geröllberge, die Funchal erreichten, kann man noch heute aufgeschüttet und planiert an der Uferprome-nade „bewundern“. Die Klimaforscher sind sich einig: Die nächste Katastrophe dieser Art ist nur eine Frage der Zeit. Das Ozonloch über dem Atlantik, das in den Sommermonaten auch Madeira immer wieder streift (wie auch in 2011), führte auf der Insel zu einer Erhöhung der Hautkrebsrate um 132% in den letzten 5 Jahren. Die Klimaveränderungen und das Ozonloch haben aber auch Auswirkungen auf Fauna und Flora. So konnte man im Bereich von Monte oberhalb von Funchal vor zehn Jahren noch viele Moosteppiche beobachten, die heute nahezu verschwunden, wie auch einige Farnarten. Aber in Einzelfällen besteht Hoffnung für die Rückkehr ausgestorbener Pflanzen. Ein

Beispiel ist die „Sorbus madeirensis“, die Madeira-Eberesche, deren letzten Exemplare am Pico Arieiro dem Brand in 2010 zum Opfer fielen. Vor einigen Jahren hatte man einige Ableger einem botanischen Garten in Finnland zur Verfügung gestellt – zum Glück. Denn nun soll von dort aus diese endemische Vogelbeerart wieder auf Madeira zurück geführt werden. Eingeschleppte Schädlinge fühlen sich im insgesamt wärmer und trockener werdenden Klima Madeiras immer wohler, besonders in küstenfernen Bereichen. Wer weiß schon, dass sich heute neun Ameisenarten auf Madeira tummeln, von denen die meisten eigentlich in Afrika und Südamerika heimisch sind. Sie sind teilweise sehr aggressiv und häufig gegen die gängigen Insektizide bereits resistent. Eine Art frisst sogar in Plastik Löcher. Mit dem Kauf billiger Palmen für Funchal aus Marokko in 2010 schleppte man sich ungeahnter Weise auch einen Käfer ANZEIGE


| Insel 21 | 21

OktoberAugust 2013 2013

ein, der sich mittlerweile über die ganze Insel verbreitet hat, aber nur diese marokkanische Palmenart befällt die Bäume und bringt sie langsam aber sicher zum Absterben. Der trockene Sommer und Herbst 2011 hat diese Entwicklung noch beschleunigt. Wenn Sie eine Palme sehen, die nur noch wenige Blätter trägt und irgendwie krank aussieht, dann dürfte es solch eine befallene Palme sein.

Faktor Erosion

In vielen Teilen der Insel fallen mittlerweile auch dem flüchtigen Beobachter vegetationslose Flächen und Hänge auf, eine Folge von Abholzungen zur Gewinnung von Acker- und Baufläche oder von Bränden. Dem großen Brand vom August 2010 fielen alleine etwa 1200 ha Fläche zum Opfer, darunter fast der gesamte ökologische Park. Die Folge: Der nackte Boden ist Wind und vor allem Wasser schutzlos ausgeliefert, Starkregen kann vom Boden nicht mehr aufgenommen werden. Einen Vorgeschmack der Folgen zeigte sich – wie bereits erwähnt – im Februar 2010. Immer öfter müssen Straßen und Wege/Levadawege gesperrt werden, da Schlamm und Gestein sowie umgestürzte Bäume ein Hindernis

Machten Landwirtschaft erst möglich: Die Levadas

darstellen oder Straßen- und Wege durch Unterspülung beschädigt werden. Da die meisten Häuser in Hanglage stehen, wächst in vielen Bereichen die Gefahr, bei Starkregen weggespült zu werden. Die Insel wird weiter ihr Gesicht verändern, wenn es nicht gelingt, mit aller

Macht für Aufforstungen zu sorgen.

Fazit:

Der Beitrag zeigte ohne Anspruch auf Vollständigkeit im groben Überblick auf, was auf Madeira in der Vergangenheit alles eine Rolle spielte und heute von Bedeutung

ist, dass die Insel Madeira von ihrer Entdeckung als bewaldete, unbewohnte Insel mit ihrer teilweise speziellen/endemischen Flora und Fauna erheblich ihr Gesicht veränderte. Viele Faktoren waren und sind hier von Bedeutung, und die betrach-

teten Faktoren sind dabei keine abschließende Auflistung. Bei all diesen Faktoren spielt(e) letztlich der Mensch die entscheidende Rolle. Man darf gespannt sein, wie sich alles weiter entwickelt, wie Madeira in z. B. 50 Jahren aussieht. ANZEIGE


22 Kultur | August 2013 | Oktober 2013

4. Orgelfestival Madeira - majestätischer Klanggenuss zwischen ehrvollen Mauern Vom 18. bis 28 Oktober findet das 4. Madeira Orgelfestival mit Konzerten an exponierten Orten Madeiras statt.

D

as Festival erfreut sich im Rahmen des Kulturfestivals Madeira seit seiner Premiere vor 4 Jahren alljährlich steigender Beliebtheit. Das diesjährige Programm ist eine Hommage an die größten europäischen Komponisten mit Werken von der Renaissance bis hin zur Neuzeit. Die Konzertorte sind: in Funchal die Kirche Igreja do Colégio, das Konvent Convento de Santa Clara und die Kirche Igreja do Recolhimento do Bom Jesus, in Ponta do Sol die Kirche Igreja de Nossa Senhora da Luz und in Machico die Kirche Igreja de Nossa Senhora da Conceição. Neben verschiedenen Konzerten wird am 25. Oktober, 11:00 Uhr, erstmals ein Symposium

zum Thema „Der Platz der Orgel in der heutigen Kirche“ im Auditorium des Rektorats der Universität Die wachsende Beachtung führt zu einem gleichsam gesteigerten Bewusstsein, die historische Verantwortung für den Erhalt und die Restaurierung der Orgeln anzunehmen, und das Erbe für die kommenden Generationen zu bewahren. Jede restaurierte Orgel mehr ist nicht nur eine Bereicherung für die Klangfülle des Festivals. Es ist auch auf nationaler und internationaler Ebene Referenz für Madeira. Mittlerweile hat man 8 der mehr als 20 in den Kirchen von Madeira schlummernden Schätze liebevoll restauriert. Den Restaurierungen gingen über 10-jährige sorgsame, wissenschaftli-

che Recherchen und Studien voraus, die u. a. die Verwurzelung der Orgelbaukunst Madeiras mit der damals blühenden, hohen Orgelbaukunst der iberischen Halbinsel, Italiens und Englands zu Tage brachten. Neben vielen anderen sind es vor allem zwei Namen, die durch ihr Schaffen ein einzigartiges Erbe Madeiras wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt haben: Dinarte Machado als federführender Restaurator und João Vaz als künstlerischer Leiter des Festivals. Lauschen Sie zwischen ehrvollen Mauern dem majestätischen Klang dieser imposanten Instrumente. Es ist ein musikalischer Hochgenuss, der unvergessen bleibt! Versprochen! Marisa Santos / D.K. ANZEIGE

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23 | |23

Oktober 2013 August 2013

Dritte Woche vom 14. bis 20. Oktober

1. Woche vom 1. bis 6. Oktober

Concertos L - Konzertreihe „L“, ein musikalischer Sommertraum geht weiter

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enießen Sie auch im Oktober im Designerambiente des Hotels Estalagem da Ponta do Sol musikalische Edelkost serviert in traumhafter Kulisse mit einem Schuss karibischer Sonnenuntergangsstimmung. Nach den vielumjubelten Konzertreihen der Vormonate setzt die Gruppe A Naifa (ausgezeichnet für „Beste Musik Portugal 2012“) am 5.10. die Konzertreihe im Oktober fort, gefolgt von der portugiesischen Pop-Band Virgem Suta am 12.10., Norberto Cruz & Lidiane Duailibi am 19.10. und last but not least einem Konzertprojekt der etwas anderen Art mit Jerome Faria & Nuno Filipe am 26.10. Am 23. November wird der

N

brasilianische Ausnahmemusiker Silva “Claridão” mit einem musikalischen Premieren-Highlight in Portugal die diesjährige Konzertreihe „L“ abschließen (lesen Sie Aktuelles dazu in unserer Novemberausgabe).

O Segredo da Arca de Trancoso

“D

as Geheimnis der Holztruhe von Trancoso” ist eine Geschichte, die, inspiriert von lusitanischen Schriften, von einem Kind berichtet, das auf eine geheimnisvolle Holztruhe aufpassen muss. In der Truhe sollen laut Überlieferung besondere Kräfte verschlossen gewesen sein, begehrt von Dieben und übernatürlichen Kreaturen. Der Autor des aufgeführten Stücks, Luiz Felipe Botelho, lehnt sich mit seiner Inszenierung an die „Erzählungen des Trancoso“ von Gonçalo Fernandes Trancoso an, geschrieben vor über 400 Jahren nach dessen Ankunft in Brasilien. Das Stück wird als Open-AirVeranstaltung an exponierten öffentli-

“O Avarento” de Molière (“Der Geizige” von Molière)

chen kulturellen Plätzen Madeiras aufgeführt, u. a. in Machico, Porto Santo, Calheta und Funchal.

ach ihrem jüngsten Bühnenerfolg mit der Shakespeare Aufführung “Der Widerspenstigen Zähmung“ will das „Experimentelle Theater Funchal“ nun mit einer „frischen“ Version von Molières Komödie aus dem 17. Jahrhundert „Der Geizige“ sein Publikum begeistern. Im Laufe des 70-minütigen Stücks verkehren die Darsteller ihre Charaktere ins Komödienhafte und offenbaren dem Zuschauer das Laster des Geldes im Spiegel der Satire. Spielzeit: 10. Oktober bis 3. November, jeweils donnerstags bis samstags 21 Uhr, sonntags 18 Uhr; Ort der Aufführung: Santo Antonio Cine Theatre.

Orchestra de Bandolins da Madeira

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as „Bandolin Orchester Madeira“ präsentiert sich den Freunden dieser Musik auch im Oktober mit 4 Konzerten in der „Englischen Kirche“ (1.10., 11.10., 18.10. und 25.10., Beginn jeweils 21 Uhr) und einem speziellen Konzert am 5.10., Beginn 21 Uhr, im Kongresszentrum des Kasinos Madeira. Mehr Informationen unter: www.orqüstradebandolinsdamadeira.net Warum nicht mal das etwas andere erleben und mit einem „Tuk Tuk“ zum Konzert vorfahren oder sich nach dem Konzert abholen lassen? Spaß inklusive! Das „Bandolin Orchester Madeira“ hat sich mit „Tuk Tuk Madeira“ einen mobilen Partner ins Boot geholt. Rufen Sie an: 963029250

Zweite Woche vom 7. bis 13. Oktober

Vierte und letzte Woche vom 21. bis 31. Oktober

Gutenberg no Cartoon Internacional (Gutenberg trifft internationale Cartoon-Szene)

Paisagens (Landschaften)

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as Druckmuseum Madeira zeigt derzeit im Ort Câmara de Lobos eine Ausstellung zum Thema „Gutenberg trifft internationale Cartoon-Szene. Gezeigt werden 90 Werke aus dem Programm des Cartoon-Festivals in Porto, ins Leben gerufen vom Nationalen Druckmuseum. Die Werke stammen von Künstlern aus verschiedenen Ländern wie z. B. Argentinien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, England, dem Iran, Italien, Kolumbien, Kroatien, Rumänien, Russland, Spanien, der Türkei und der Ukraine. Öffnungszeiten: montags bis

freitags jeweils von 10 bis 18 Uhr; Ausstellungsort: Öffentliche Bibliothek des Ortes Câmara de Lobos, Avenida da Autonomia, 1.

B

is zum 31. Oktober zeigt das Winzer- und Weinmuseum Museu do Vinho e da Vinha in São Jorg, Gemeinde Santana, eine Gemäldeausstellung des in der Schweiz geborenen, weitgereisten und seit 1990 auf Madeira lebenden Künstlers Juan Béquer. Seine Werke thematisieren die raue Pracht und Herrlichkeit der Nordküste Madeiras aus der Sicht des Künstlers. Es sind die ersten Arbeiten von Béquer nach einer längeren Schaffenspause. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags jeweils von 14 bis 18 Uhr.


24 Insel | August| Oktober 2013 2013

Zeitreise zu Christoph Columbus – ein Ausflug mit der „Santa Maria“ Holländer konstruierte Nachbau des legendären Bootes von Martin Nöthe

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orgens, kurz nach 10 Uhr am Ha fen von Funchal. Das Auto geparkt im fast leeren und neuen Parkhaus am neuen Schiffsanleger und dann die paar Meter zu Fuß bis zum Anleger der „Santa Maria“. Die Karten hatten wir uns am Tage zuvor schon besorgt nach einem Blick auf die Wetter- und Windprognose. Man will ja etwas haben von der Fahrt, nicht nur bleich an der Reling hängen. Erste Touristen warten bereits und machen Fotos vom Boot. Man hört Deutsch, Holländisch, Französisch und viel Spanisch, eine Multi-kulti-Gruppe hat sich zufällig zusammen gefunden. Langsam füllt sich der Kai, man wartet auf den Einlass. Und dann geht es los. Ein Mitglied der freundlichen Besatzung, ausgestattet mit Piratenkleidung, hilft bei Bedarf, die Treppe ins Boot zu erklimmen. Die Sitze füllen sich langsam, die See ist ruhig. Trotzdem schaukeln die Fischerboote gegenüber der „Santa Maria“ nicht wenig. Wir beobachten, wie man sich dort auf `s Auslaufen vorbereitet. Bevor wir starten, folgt zunächst einmal eine kurze Einführung zum Schiff, Infomaterial wird herumgereicht. Und da können wir lesen, wie es wo zum Nachbau der „Santa Maria“ kam.

Eine Idee muss man haben – und Geld

Dass Holländer als Seefa hrernation gute Bootsbauer sind, ist hinlänglich bekannt. Und so wundert es nicht, dass es ein auf Madeira lebender Holländer war, der den Anstoß gab für den Nachbau der „Santa Maria“, jenem Boot, mit dem sich 1492 Christop Columbus aufmachte,

Indien zu entdecken. Wo er letztlich landete, ist allgemein bekannt. Robert Wijntje hieß er, jener Holländer, der gemeinsam mit sieben einheimischen Handwerkern das Boot im bekannten Fischerort Câmara de Lobos unweit von Funchal baute. Die Bauarbeiten haben ein Jahr gedauert (Juli 1997 – Juli 1998,), und es wurden dabei 320 m³ Holz verbaut, überwiegend Mahagoni. Wer sich näher auf dem Schiff umschaut während der Fahrt, der sieht schnell, mit wie viel Liebe für`s Detail der Nachbau entstanden ist. Natürlich wurde das Boot an die Neuzeit angepasst. Columbus hätte sich zweifelsohne über einen Motor sehr gefreut, hätte es ihm viel Dümpelei bei Windstille erspart. Und WC-Räume dürfte es kaum gegeben haben, die sich unter Deck befinden, erreichbar über eine schmale Leiter und durch einen Raum mit einer Schauvitrine. Und von einer Bar mit gezapften Bier (wohl eher Rum damals) konnte die Columbus-Crew auch nur träumen. Wie viel Geld in den Nachbau geflossen ist,

das konnte der Autor leider nicht recherchieren. Die Caravella mit den 22 Meter Länge und den drei Masten präsentierte den Madeira-Wein auf der Weltausstellung EXPO 98 in Lissabon. Danach kam das Boot als touristische Attraktion nach Madeira. Zweimal täglich um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr läuft die „Santa Maria“ aus und kann dabei fast 100 Passagiere mitnehmen, die 30 € zahlen (als Erwachsene).

Wale in Sicht!

Mittlerweile haben wir den Hafen von Funchal verlassen. Das Boot fährt unter Motor auf das offene Meer Richtung Süden. Zum Glück ist der Himmel teilweise bedeckt, knallende Sonne wäre gut 2 Stunden kaum zum Aushalten. Ich sitze direkt dort, wo man das Schiff steuert und lasse mit die Funktion der Hebel und des Schiffsrads für Antrieb und Steuerung erklären. Wir nähern uns zwei Katamaranen, die auf der Stelle dümpeln. „Wale voraus“ schallt es plötzlich, zuerst auf Portugiesisch, dann auf Englisch. Alles fährt von den Sitzen hoch, zückt Fernglas, Fotoapparat

und Filmkamera. Und wirklich, drei Flossen und Leiber werden immer wieder sichtbar. Das Boot folgt eine Zeitlang den ziehenden Kolossen, und auch einige Delphine hübschen zu Freude der Passagiere das Bild noch auf. Die Besatzung zeigt sich gut vorbereitet. Ein großes Plakat wird hochgehalten und macht die Runde. Wir lernen: Grindwale haben wir gesehen, auch Pilotwale genannt. Eine Frau versteht nur „Bahnhof “: „Wie

heißen die, Grinswale?“. Grinsend wende ich mich ab und stelle mir die Wale vor, wie sie mit verschmitzten Gesichtern aus den Fluten tauchen und augenzwinkernd in die vielen Kameras blicken.

Das Cabo Girão von unten

Bei wenig Wind und daher ohne Segel tuckern wir dann gen Cabo Girão. Ehrfürchtig blicken wir die fast 500 m hohe Wand hoch, erahnen dort oben

den neuen „Skywalk“ und betrachten die Felder unten am Ufer. Das Boot ankert im kristallkalten Wasser. „Wer will, kann jetzt baden, 15 Minuten Zeit“, ruft der Schiffsführer und zieht seine Piratenkleidung aus, teilweise zumindest. Eine Leiter wird über Bord gelassen. Die ersten verlassen das Boot. Das animiert, plötzlich tummeln sich fast 20 Leute im Wasser. Ein Mitglied der Besatzung klettert auf die Rah und stürzt sich kop-


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OktoberAugust 2013 2013

füber unter Beifall von dort ins Wasser. „Alle Mann an Bord“ heißt es dann. Man macht sich bereit, wenigstens eines der Segel für hissen. „Nur kurz für ein Foto“, heißt es; schade, aber der Wind ist zu wenig. In flotter Fahrt geht es dicht an der Küste entlang zurück gen Funchal.

Kuchen und Madeirawein

Aus der Bar werden Tabletts mit Honigkuchen (Bolo de Mel) und Madei rawei n nac h oben gereicht, im Preis inbegriffen. Die Tabletts machen die Runde, die

einen nehmen etwas, andere nicht, ich dafür zweimal; bevor die Leckereien umkommen… Auf der Höhe von Câmara de Lobos wird die Fahrt langsamer. Ein letztes Mal werden die Kameras gezückt, den pitoresken Hafen von See aus, wer weiß, wann man das wieder zu sehen bekommt. Es folgt der Hinweis, dass hier das Boot gebaut wurde. Die „Santa Maria“ nimmt wieder Fahrt auf. Die Hotelmeile wird sichtbar, letztlich das altehrwürdige Reids. Dann biegen wir in den Hafen, legen an. Die Crew hilft wieder, dieses Mal beim Aussteigen. Ab und

zu klimpert es in der aufgestellten Trinkgeldkasse. Am Fahrkartenschalter steht bereits ein großes Schild: „Heute gesichtet: Grindwale“ steht da in Deutsch und Englisch geschrieben, Ha ndy sei Dank. Das weckt Hoffnungen für die, die in einer guten halben Stunde ablegen zur zweiten Tour des Tages. Die ersten sind schon da und machen Fotos vom Boot, das angetaut still im Hafen liegt. Eine schöne Fahrt! Wir gehen zurück zum Parkhaus, und ich denke zurück an die „Grinswale“, die in den Weiten des Meeres entschwunden sind. ANZEIGE


26 | August| 2013 26 Insel Oktober 2013

Was auf Madeira gedeiht und blüht

Die Strelitzie von Martin Nöthe

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aum eine Blume wird so mit Madeira in Verbindung gebracht wie Strelitzie, hier Estrelizia genannt. Kein Wunder, dass sie ein häufiges Mitbringsel ist. In Blumengeschäften, an Straßenständen und in der Markthalle von Funchal kann man sie fast das ganze Jahr über erstehen; zu Preisen, von denen man in Deutschland nur träumen kann. 1,50 € pro Stück ist auf Madeira schon teuer, während man in deutschen Blumenläden je nach Monat bis zu 4,50 € bezahlen kann; pro Stück, versteht sich. Die Gattung der Strelitziengewächse umfasst etwa fünf Arten, die zum Großteil aus dem Süden Afrikas stammen. Doch woher kommt der Name? Im Jahre 1773 bekam der Leiter des Botanischen Gartens von London Exemplare einer Art für seinen Garten geschenkt, für die es keinen wirklichen Namen gab. Joseph Bank, so hieß der Leiter des Gartens, kam auf die Idee, diese Blume zu Ehren der britischen Königin Charlotte, einer geborenen Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz und Gemahlin Königs Georg III., zu benennen. Wie die so geehrte darauf reagierte, und ob ihr die Blume überhaupt gefiel, ist nicht überliefert. Die Strelitzie trägt auch den Namen Paradiesvogelblume, da die Blüte Ähnlichkeit besitzt mit dem Paradiesvogel. Die bekannteste Art ist die Strelitzia reginae mit ihren gelblich-blauen Blüten. Die weiß blühende Strelitzia nicolai ist dagegen kaum bekannt, was damit begründet ist, dass ihre Blüten 30 cm groß werden und die Pf lanze bis zu 8 m. Damit hat

Die weiße Strelitzie

sie sich als Schnittblume nicht durchgesetzt. Sie ist auch bekannt unter dem Namen Strelitzia gigantes oder Baumstrelitzie und stammt aus Kuba. Sie kann im Botanischen Garten von Funchal bewundert werden. Strelitzien blühen im Prinzip ganzjährig. Und nun die 125.000 €-Frage bei Günter Jauch: Mit welcher Frucht ist die Strelitzie verwandt? Kartoffel, Banane,

Mango oder Nuss? Richtig, mit der Banane; würde man vermutlich als Nicht-Botaniker kaum drauf gekommen, Am ehesten kann man diese Verwandtschaft noch an den Blättern erahnen. Wenn man frische Strelitzien beim Kauf erwischt, hat man bis zu 2 Wochen etwas davon. Dazu muss man aber wissen, dass man bei der Schnittblume etwas

„Geburtshilfe“ leisten muss. Ist die erste Blüte verblüht, so gilt es, die zweite Blühte vorsichtig mit einem kleinen Messer oder per Fingernagel an der Nahtstelle zu öffnen, und dann den Blütenstand vorsichtig ais der Versenkung zu heben. Alleine schafft es die Blüte für gewöhnlich in der Vase nicht, diesen Akt zu bewerkstelligen. Die erste Blüte kann man getrost abschneiden. Es dauert

übrigens 6 Jahre, bis sich bei kultivierten Strelitzien die ersten Blüten bilden. Wer Strelitzien als Mitbringsel mitbringen möchte, sollte sich vorher bei der Fluggesellschaft erkunden, ob die Beförderung in einem Transportkarton Mehrkosten verursacht. Dies ist mittlerweile bei vielen Fluggesellschaften aufgrund schlechter Erfahrungen der Fall,

wurden doch in der Vergangenheit zunehmend Fälle aufgedeckt, bei denen Touristen die Kartons schwer bepackt für Wanderschuhe und andere Utensilien nutzten. Drohen Mehrkosten, so bietet es sich an, vor dem Abflug am Flughafen im dortigen Blumengeschäft ein oder zwei Sträuße einfach verpackt mitzunehmen für den Transport in der Kabine.


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Oktober 2013 August 2013

Die Fischwelt der Meere vor den Küsten Madeiras, den Kanaren und Azoren

Von: Peter Wirtz

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ie „Makaronesischen Inseln“ liegen nicht etwa irgendwo im Südpazifik, wie man dem Namen nach vermuten könnte. Der deutsche Botaniker A. Engler prägte 1879 diesen Begriff für die Azoren, Madeira (plus Porto Santo) und die Kanarischen

Inseln, und zwar aufgrund von Ähnlichkeiten in der Pflanzenwelt dieser Inseln. Der Name kommt aus dem Griechischen (makaros, nesios) und bedeutet „die glückseligen Inseln“. Alle Makaronesischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Aus zum Teil

mehreren tausend Metern Tiefe kommend ragen diese riesigen Vulkane nur mit ihren Spitzen aus dem Wasser. Im gleichen Meeresgebiet gibt es noch viele andere Vulkane, die die Meeresoberfläche nicht erreichen; manche davon waren aber in früher-

en Zeiten, als der Meeresspiegel mindestens 120 m tiefer lag, ebenfalls Inseln mit Landpflanzen und Landtieren und Küstenfischen. In dem gerade erschienenen Buch von Dr. Peter Wirtz werden auf 160 Seiten 150 Arten von Küstenfischen

von Madeira, den Kanaren und den Azoren in mehr als 200 Farbfotos dargestellt und in kurzen Texten beschrieben. Dr. Peter Wirtz ist Biologe und Unterwasserfotograf. Er unterrichtete Zoologie an den Universitäten von Freiburg im Breisgau, Karlsruhe, Madeira

und den Azoren. Er ist Autor von 6 Büchern und mehr als 100 wissenschaftlichen Artikeln. Auf zahlreichen Reisen entlang der Küste von Westafrika hat er viele neue Fische und Wirbellose entdeckt. Zwölf dieser Arten wurden nach ihm benannt. Seit 1992 lebt er auf Madeira. ANZEIGE

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Museen / Attraktionen Funchal Madeira Story Centre Ausstellungen: 10.00 – 18.00 Souvenirladen: 10.00 – 19.00 (Täglich geöffnet außer am 1. Weihnachtsfeiertag) In diesem äußerst interessanten, interaktiven Museum ‘erlebt’ der Besucher auf einer virtuellen Reise in die Vergangenheit in chronologischer Folge die großen historischen Ereignisse des Archipels, angefangen von seiner vulkanischen Entstehung vor 14 Millionen Jahren bis zum ersten, in Madeira gelandeten Wasserflugzeug und den Zeiten des Infanten Dom Henrique bis zu Napoleon und Churchill. Außerdem bietet das Madeira Story Centre eine multifunktionale Panorama-Terrasse, die mit Teleskopen ausgestattet ist, ein attraktives ThemaCafé und einen Souvenirladen mit exklusiven Madeira-Produkten. Museum der Zeitgenössischen Kunst Montag bis Samstag 10.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Geschlossen an Sonn- u. Feiertagen Forte São Tiago - Altstadt In diesem Museum mit seiner einmaligen Lage im Forte São Tiago finden Sie eine Dauerausstellung zeitgenössischer Kunst. Zudem gibt es hier auch oft temporäre Ausstellungen, zu denen verschiedene Künstler und Werke anderer Galerien und Einrichtungen eingeladen werden. Museum der Sakralen Kunst Dienstag bis Samstag 10.00 – 12.30 und 14.00 – 18.00 Rua do Bispo 21 Die Ausstellung umfasst religiöse Skulpturen, Schmuck und Gemälde aus der Zeit 16. bis 18. Jahrhundert.

Stadt Funchal Museum Montag bis Freitag 09.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Largo do Colégio Dieses Museum mitten im Rathaus dokumentiert die 500 jährige Geschichte der Stadt Funchal. Büchermuseum Mário Barbeito de Vasconcelos Montag bis Freitag 09.30 – 13.00 und 15.00 – 18.00 Samstag 09.30 – 13.00 Geschlossen an Sonn- u. Feiertagen Avenida Arriaga In diesem Museum finden Sie eine Sammlung über Christopher Columbus, seltene Bücher und Münzen sowie zur Geschichte Madeiras. Museum Henrique und Francisco Franco Dienstag bis Samstag 10.00 – 12.30 und 14.30 – 17.30 Geschlossen an Sonn- u. Feiertagen Rua João de Deus In diesem Museum sind die Meisterwerke der Brüder Henrique und Francisco Franco zu sehen. Hausmuseum Frederico de Freitas Dienstag bis Samstag 10.00 – 12.30 und 14.00 – 18.00 Sonntag 10.00 – 12.30 Geschlossen an Feiertagen Calçada de Santa Clara Themaausstellungen zu Kacheln, religiösen Skulpturen, Möbeln und Keramik. Museum Quinta das Cruzes Dienstag bis Samstag 10.00 – 12.30 und 14.00 – 17.30 Sonntag 10.00 – 13.00 Geschlossen an Feiertagen

Calçada do Pico Die Ausstellung umfasst portugiesische und aus anderen Ländern stammende Möbel vom 16. bis 19. Jahrhundert, Porzellan und portugiesische Fayence vom 17. bis 19. Jahrhundert sowie portugiesische Skulpturen und Gemälde. Universum der Erinnerungen – J. C. Abreu Dienstag bis Samstag 10.00 – 12.00 und 14.00 – 17.00 Sonntag 10.00 – 12.00 Geschlossen montags und an Feiertagen Calçada do Pico Dieses Museum ist eine Stiftung von João Carlos Abreu, der aus Madeira stammt und seit vielen Jahren das Amt des Staatssekretärs für Kultur und Tourismus begleitete. Das Haus ist eng verbunden mit seinem Leben als Reisender, Journalist, Dichter und öffentliche Persönlichkeit. Verteilt über 14 Räume finden Sie mehr als 10.000 interessante Ausstellungsstücke, darunter Bücher, Keramik, Gemälde und Bronzeobjekte aus aller Welt. Städtisches Museum Dienstag bis Freitag 10.00 – 18.00 Samstag, Sonntag und an Feiertagen 12.00 – 18.00 Rua da Mouraria Hier finden Sie alles über die Fauna, Flora und Geologie der Insel Madeira sowie ein Aquarium und die Stadtbücherei. Weinmuseum Montag bis Freitag 09.30 – 12.30 und 14.00 – 17.00 Geschlossen an Feiertagen Rua 5 de Outubro Wenn Sie mehr über die Herstellung von Madeirawein wissen möchten ist dieses Museum ein absolutes Muss! Sie finden hier alles, von Bildern bis Maschinen, was einen Bezug zum Weinanbau und Herstellung hat.

Madeirawein-Museum Montag bis Freitag 09.00 – 15.00 Samstag 09.00 – 14.00 Avenida Arriaga Hier im ältesten Weinkeller Madeiras können Sie Dokumente, Bücher und Maschinen besichtigen, die über die Vergangenheit der Madeirawein-Herstellung dokumentieren. IBTAM / Weinmuseum Montag bis Freitag 10.00 – 12.30 und 14.30 – 17.30 Geschlossen an Feiertagen Rua Visconde de Anadia In dieser Ausstellung gibt es alles über die Madeira-Stickerei sowie Trachten und Möbel zu sehen. Elektrizitätsmuseum Dienstag bis Samstag 10.00 – 12.30 und 14.00 – 18.00 Geschlossen an Feiertagen Rua da Casa da Luz In diesem Museum finden Sie seltene Maschinerie und Anlagen, die über ein Jahrhundert Stromerzeugung dokumentieren. Núcleo Museológico da Cidade do Açúcar (Zuckermuseum) Montag bis Freitag 10.00 – 12.30 und 14.00 – 18.00 h Praça Colombo Diese Ausstellung, die ausschließlich der Zuckerindustrie und dem Zuckerhandel gewidmet ist, dokumentiert die Bedeutung des Zuckers im wirtschaftlichen und sozialen Leben Madeiras sowie dessen Einflüsse im kulturellen und künstlerischen Bereich während des 15. und 16. Jahrhunderts.

Ribeira Brava Ethnographisches Museum Madeira Dienstag bis Sonntag 10.00 – 12.30 und 14.00 – 18.00 Geschlossen an Feiertagen Rua São Francisco Dieses Museum zeigt eine Sammlung ethnographischer Objekte mit Bezug zur regionalen Kultur und Gesellschaft. Calheta Centro das Artes Casa das Mudas Dienstag bis Sonntag 10.00 – 19.00 (Eintritt € 5,00 – 50 % Rabatt für Senioren und Kinder) Das neue Kunstzentrum Casa das Mudas, dessen architektonisches Konzept selbst ein Werk der modernen Kunst ist, das für den Architekturpreis Mies van der Rohe 2005 nominiert wurde, zeigt Wechselausstellungen der verschiedenen Künste und Stile von heimischen, nationalen und internationalen Künstlern. In den Ausstellungsräumen finden häufig auch Tanz- und Theaterdarbietungen sowie andere künstlerische Events statt. Caniçal Walfang-Museum Die Ausstellung dokumentiert die Walfangindustrie, die auf Madeira bis 1970 sehr große Bedeutung hatte. Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr.

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Die Deutschsprachige Evangelische Kirche auf Madeira stellt sich vor Wir sind eine der vier deutschen evangelischen Kirchengemeinden in Portugal. Die Muttergemeinde in Lissabon führt ihre Gründung auf das Jahr 1761 zurück.

Keine Gottesdienste im August und September Gottesdienste sonntags alle 2 Wochen um 16.00Uhr in der Schottischen Kirche am Jardim Municipal von Funchal. Schottische Kirche (Igreja Presbiteriana) am Jardim Municipal, Funchal Ilse Everlien Berardo, Pfarrerin Telefon +351 291765913 Fax +351 291775189 E-Mail everlien@gmail.com

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich außerdem Gemeinden in Porto, im Algarve und auf Madeira gebildet. Die Kirchengemeinde Madeira besitzt kein eigenes Haus und führt ihren Dienst ehrenamtlich aus, dadurch entstehen uns keine Personal-Kosten. Mit den freundlichen Gaben von Kollekten und Spenden können wie unsere Sachkosten abdecken. Die Gottesdienste und der anschließende Kirchenkaffee finden in der Presbyterianischen Kirche am Jardim Municipal in Funchal statt. Der Kirchenkaffee dient als sanfter Übergang

zum Alltag. Der Gottesdienst erfährt dadurch eine Vertiefung, die als positive Erfahrung in die neue Woche mit hinein genommen wird. Bei den Abkündigungen laden wir Residente und Gäste der Insel ein, noch ein wenig bei Kaffee und Kuchen, Gespräch und Information in der gottesdienstlichen Gemeinschaft zu verweilen. Dankbar wird diese Einladung von vielen angenommen, und an den zufriedenen Blicken wächst unsere Freude Gottesdienste zu feiern.

Wir feiern unsere Gottesdienste vierzehntägig und laden dazu ein auf Bekanntmachungen, die im Tourismusbüro und dem Schaukasten der Kirche ausgehängt sind.

Unseren Dienst verstehen wir in der christlichen Verkündigung durch Wort und Sakrament. Unsere seelsorgerliche Aufgabe gilt auch der Feier von Trauungen, Taufen, Konfirmationen, Segnungen und der Begleitung zur letzten Ruhestätte. Die deutschen evangelischen Kirchengemeinden Portugals sind um ein geschwisterliches Verhältnis zu allen anderen christlichen Kirchen bemüht. Wir freuen uns auf Ihren Gottesdienstbesuch. Der Gemeindekirchenrat


August 2013

| Advertisement Oktober 2013 | 31

Im nächsten Monat... Liebe Leserinnen, liebe Leser, ein turbulenter Oktober geht seinem Ende zu. Die Piere Madeiras waren in diesem Monat gigantischer Catwalk der fast täglich ein- und auslaufenden Kreuzfahrtschiffe, ganz so, als ob sie um den Preis der „Meeresschönheit“ buhlten. Madeira stimmt sich nun langsam auf die vorweihnachtliche Zeit ein, in der sich die ganze Insel und besonders Funchal mit Lichterketten und tausenden von Lampen an Gebäuden und Straßen prachtvoll und bunt erleuchtet herausputzen. Am 8.

Dezember gilt offizielles „Lichter an“. Allerorts steigt jetzt der herrliche Duft gerösteter Kastanien in unsere Nasen und stimmt uns auch sinnlich auf Weihnachten ein. Neugierig auf mehr? Hier ein kleiner Ausblick auf den November: Festa da Castanha (Kastanienfest) in Curral das Freiras, am 3. November 2013: Egal ob im Kuchen, als Zutat für Suppen oder als leckerer Likör auf bereitet, der Spezialität der Region, Sie sind eingeladen die

vielfältigen Zubereitungen zu kosten. II Mudas Fest - Festival de Cinema Internacional (2. Internationales Filmfestival) im Centro das Artes Casa das Mudas (Kunstzentrum) in Calheta (Datum wird noch bekannt gegeben): Filmfestival mit international mehrfach prämierten Kurzfilmen aus 11 Ländern, dieses Jahr begleitet von einem Workshop und FilmKonzert. I Festival do Vinho, do Bordado e do Artesanato da Madeira (Datum wird

noch bekannt gegeben): Das „Weininstitut Madeira“ veranstaltet zum ersten Mal das „Fest des Weines und des Stickerei- und Kunsthandwerks“ mit Weinauktionen und Gaumenfreuden bei Weinverkostungen, mit Workshops und Ausstellungen über traditionelle Madeira-Stickerei, das Anfertigen von Bildteppichen, das Bemalen von Keramikfliesen und last but not least bunter Live-Unterha ltung. Ort: Funchal, Rua de Outubro, Nr. 5. 16. Internacional Madeira

Bridge Open 2013 Funchal, vom 4. bis 10. November: Ausrichter ist der „Sport-ClubMadeira” mit Preisgelder von insgesamt 18.000 Euro. Ort: Funchal, Vidamar Resorts Madeira. Mehr Informationen unter www.bridge-madeira.com. Frei nach der berühmten Komikfigur aus den 60igern und 70igern „Paulchen Panther“: „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen im November wieder, keine Frage!“ Also, bleiben Sie uns gewogen. Wir sind Madeira! Bis dann! D.K.

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| Oktober 2013

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