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AUSGABE 3 / HERBST / WINTER 2013

www.watercooler.at

DAS ร–STERREICHISCHE WASSERMAGAZIN

WEINZETTL & RUDLE im Exklusiv-Interview

WASSERFARBEN DER WELT

Doktor Wasser heilt & macht schรถn

BABYSCHWIMMEN

DAMPFGAREN Leckere Rezepte


Inhalt

INHALT

Herbst / Winter 2013

20 34

6 30 Im Fokus

04 News & Trends 06 Doktor Wasser. Wasser heilt, belebt & macht schön! 12 Triple A – Ein Unternehmen stellt sich vor. Das Herz der Firma: Die Damen des Customer Care Centers

Mit allen Wassern

16 Steamy! Köstlich-dampfende Rezepte 20 Gestatten: Topf & Deckel. Das Kabarett-Paar Weinzettl & Rudle im Interview mit PUREAQUA 24 Go Baby! Babyschwimmen: Wo & Wie 26 aqua@clinic: Hygienisch reines Wasser für Patienten und Krankenhauspersonal 28 10 Fakten zu Wasseradern. 30 Family Business: Wir haben eine Familie aus dem Burgenland unseren Water cooler für zuhause testen lassen

Aus Liebe zu Österreich

34 Wasserfarben – bei uns & weltweit. Von Grün über Türkis bis zu Orange: Wasser ist nicht nur blau

Liquid Future

38 Braune Brühe & Schwedisches Kleinod. Die Wiedergeburt des Wassers 40 Global Water. Weltweites Wasser & Meer

Inside

42 Wasser-Not: Hilfe für Hochwasser-Opfer 43 Waterworld. Kleines & Feines rund ums Wasser

Standards

02 Inhalt 03 Editorial & Impressum

Fotos: DEA DELFIN, SHUTTERSTOCK, Sonnentherme Lutzmannsburg

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IMPRESSUM

Impressum

Feucht & fröhlich!

Haben wir Ihnen das letzte Mal zwei Herzensangelegenheiten vorgestellt – zur Erinnerung aqua@home, der Wasserspender im Haushalt und aqua@ school, Trinkwasserversorgung unserer Kinder im Schulalltag – möchten wir Ihnen diesmal unser HERZ vorstellen – unser Customer Care Center. Jeder, egal ob Kunde, Interessent, Mitarbeiter oder Lieferant landet einmal bei unseren Damen dieser Abteilung. Wir stellen Ihnen die Menschen hinter den Stimmen am Telefon vor und geben einen kleinen Einblick in ihr tägliches Arbeitsumfeld. „Herz“ weil in dieser Abteilung alles zusammenläuft und weiter transportiert wird. Passend zum Thema Herz sind auch unsere Tipps zum Thema Wasseradern, die ja leider oft nicht nur gutes bedeuten. Überhaupt hat das Wort Wasser in diesem Jahr leider auch einen negativen Beigeschmack erhalten. Hochwasser 2013! Wir haben versucht zu helfen und unser Weihnachtsgeschenkebudget einer betroffenen Familie in Enns zur Verfügung gestellt. Auch hat der Wasserspender den einen oder anderen überschwemmten Hausbrunnen ersetzt. Und weil wir denken, dass zu einem guten, gesunden Leben nicht nur Wasser sondern auch viel Lachen dazu gehört, haben wir für Sie das Kabarettistenduo Weinzettl & Rudle exklusiv interviewt. In diesem Sinne, viel Spaß beim Eintauchen in die Welt von PUREAQUA und lachen Sie ruhig mal einen über den Durst! Andrea Wagner-Greiner, Geschäftsführerin Triple A

MEDIENINHABER & HERAUSGEBER:

Triple A Aqua Service GmbH Brunner Straße 77-79 1230 Wien Tel.: +43 (0) 1 60 60 735 Fax: +43 (0)1 60 72 701 Mail: pureaqua@triple-a.at Web: www.watercooler.at

KONZEPTION, REDAKTION & PRODUKTION:

Froschblau Medien GmbH Wiener Str. 66 7000 Eisenstadt Mail: office@froschblau.at Web: www.froschblau.at

CHEFREDAKTION:

Mag. Nina Artner Tel.: +43 (0)676 624 36 40 Mail: artner@froschblau.at

BILDREDAKTION (LEITUNG):

Dea Delfin Tel.: +43 (0)660 404 44 63 Mail: delfin@froschblau.at

ARTDIREKTION:

ZUSTÄNDIG BEI TRIPLE A AUTOREN DIESER AUSGABE:

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Bernardić Studio, Zagreb / Kroatien www.bernardic.hr Mag. Marlene Weiss, Marketing Manager Mag. Nina Artner, Mag. Lina Hinterleitner, Antonia Schwarz

Fotos:

Dea Delfin, Triple A, Shutterstock

Erscheinungsweise:

2x im Jahr (April und September)

Auflage: Druckerei:

30.000 Stück Neografia, Martin / Slowakei www.neografia.sk

Weder Texte noch Fotos aus dieser Ausgabe dürfen ohne schriftliche Einwilligung des Herausgebers nachgedruckt, in Online-Dienste integriert oder in irgendeiner Weise vervielfältigt werden. Die Artikel dieser Ausgabe sind urheberrechtlich geschützt. Der Autor schützt den Herausgeber vor jeglichen Ansprüchen Dritter. Für unaufgefordert eingesandtes Material (Texte und Fotos) übernehmen Verlag und Herausgeber keine Gewähr.

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Wasser-Tipp:

Arche Alex

Sollte die Welt jemals einer Flut biblischem Ausmaßes gegenüberstehen, kann dieses innovative Design des russischen Architekten Alexander Remizov einen Zufluchtsort in der Zukunft darstellen. Als Anstoß und „Inspiration“ für die umweltfreundliche „Ark“ – ein Hotel, das auf Wasser wie an Land errichtet werden kann – bezeichnet der Architekt den Anstieg des Meeresspiegels als Folge globaler Erwärmung. Damit das bioklimatische „Schiff“, welches so konstruiert wurde, dass es extremen Umweltbedingungen standhalten kann, aber erst irgendwo auf dieser Welt reale Formen annehmen kann, werden noch Investoren für dieses testamentarische wie futuristische Projekt gesucht. www.remistudio.ru

Um Kindern die Wertschätzung von sauberem Trinkwasser beizubringen, schlägt Susanne Stöcklin-Meier, Autorin des Buches „Was im Leben wirklich zählt – Mit Kindern Werte entdecken“ vor, ihnen ein Danke-Wasser zu kredenzen. Dabei verziert sie mit einem wasserfesten Marker einen gläsernen Wasserkrug mit einem Herzen und dem Wort Danke. Eine Art Segenswunsch, wie sie meint. In den Krug füllt sie daraufhin einen Kristall und täglich frisches, kühles Wasser und stellt ihn anschließend auf das Fenstersims in den Sonnenschein. Dazu kann ein kleines Gebet gesprochen werden, als eine Art symbolische Geste, welches das Wasser gemeinsam mit den Regenbogenfarben des Lichtes aufnehmen kann. Durch dieses kleine Ritual oder Ähnliches kann das Bewusstsein für sauberes Wasser und dessen Wertschätzung bei Kindern gestärkt werden, und sie werden dieses „positiv“ aufgeladene Wasser bestimmt bedächtig und besonders gerne trinken. www.stoecklin-meier.ch

News & Trends Wasser ist Leben. Und das verändert sich, wie wir wissen, jeden Tag und jede Minute. Hier einige Neuigkeiten und erfrischende Trends. REDAKTION: MAG. LINA HINTERLEITNER

Ein Traum in Anthrazit

Wer Entspannung sucht findet diese häufig in der Badewanne oder mit einem guten Buch in der Hängematte. Wer aber wie ich kein Freund von lästigen Entscheidungen ist, findet den perfekten Ort der Erholung in einer Hängewanne – oder doch Badematte? Die „Vessel Hammock Bathtub“ kombiniert dabei perfekt die Vorzüge beider Oasen der Entspannung: Wie in einer Hängematte liegend taucht man in wohlig warmes Nass ein. Sein besonders stabiles Material Carbon sowie seine Länge von 2,7 Metern ermöglichen auch einen Kurzurlaub vom Alltag zu zweit! Wenngleich die ästhetische wie hochwertige Wanne in limitierter Auflage von gerade mal 12 Stück nicht gerade ein Schnäppchen ist. Aber man gönnt sich ja sonst nichts… Naja, träumen ist ja wohl noch erlaubt! www.splinterworks.co.uk


News & Trends

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Kunst meets Nemo

Nachhaltig erfrischend

Halten Sie Ausschau nach diesen Flitzern! In Wien und Umgebung versorgen sie Besucher von Einkaufszentren, Schwimmbädern & Co. mit wichtiger Wasserinfo und kühler Erfrischung, dem Aqua Alpina – dem Wasser aus den steirischen Alpen. Im türkisblauen Outfit bestechen die schnuckeligen „Twizys“ von Renault mit ihren äußeren wie ihren inneren „spritzigen“ Werten. Darüberhinaus hinterlassen die mit Wasserstrom versorgten aqua@home-Mitarbeiter auf vier Rädern auch noch einen grünen Fußabdruck, ähm... Reifenspur! Ganz nach dem Vorbild der Triple A-Niederlassungen werden sie nämlich vom Verbund mit umweltfreundlichem Strom aus Wasserkraft versorgt. Go Green!

F oto s : S H U T T E R S T O C K , T ri p l e A , R e m i s tudio , S p l inter W ork s

Klein & cool

Der Neue mag zwar etwas unauffälliger sein als seine großen Kollegen, aber seine Größe ist genau seine Stärke! Besonders gerne hält sich der süße Tisch-Cooler in Bereichen auf, wo Platz nicht immer im Überfluss zu haben ist: auf Buffets, im Restaurant, in Wartezimmern und auch gegen eine Yoga-Session im Wellnessbereich hat er gar nix einzuwenden. Eine besondere Freundschaft ist er mit dem Becherspender eingegangen, der sich gerne seitlich an ihn schmiegt. Der kleine smarte Tischcooler wird dringendst empfohlen! www.watercooler.at

Triste Aquarien mit einer lieblos angelegten bzw. fehlenden Flora war gestern. Der neue Trend unter Hobby-Gärtnern wie –Zoologen heißt Aquascaping. Das Aquarium-Landscaping, also die Gartenarchitektur von Unterwasserwelten erfreut sich immer größerer Beliebtheit und Anhängerschaft weltweit. Dabei werden schöne Wasserwelten fürs Wohnzimmer kreiert. Ausgegangen ist diese neue Kunstform zum einen vom Holländischen Pflanzenaquarium und zum anderen prägte sie der japanische Fotograf, Designer und Aquarianer Takashi Amanos, der mit seinen atemberaubenden Bildbänden über die von ihm gestalteten Naturaquarien dieses junge Hobby ins Rollen brachte. Beim Gestalten von Aquascapes geht es dabei in erster Linie nicht um das Arrangieren einer heimeligen Umgebung für die Fisch´, sondern um das Designen einer Unterwasserlandschaft, angelehnt an das Vorbild der Natur. Dabei wird jedoch nie versucht, diese zu imitieren, sondern lediglich eine idealisierte Darstellung der Natur wiederzugeben. Die dem Aquascaping zugrunde liegende Philosophie ähnelt dabei sehr der japanischer Gartenkunst und Bonsaigestaltung. Fische sind dabei aber kein Muss!

Wussten Sie, dass...

... eine Kuh 15 Liter Wasser trinken muss, um knapp 4 Liter Milch zu produzieren? ... 75% eines Huhns, 80% einer Ananas und 95% einer Tomate aus Wasser bestehen? ... der regnerischste Ort der Welt Mount Wai‘ale‘ale auf Kauai/Hawaii ist? Während eines durchschnittlichen Jahres gibt es dort lediglich 15 trockene Tage. ... ein Liter Wasser 1,01 Kilo wiegt? ... Wasser den Magen fünf Minuten nach dem Konsum schon wieder verlässt? ... Amerikaner durchschnittlich fünf Mal so viel Wasser verbrauchen wie Europäer? ... die meisten Menschen der Weltbevölkerung mindestens drei Stunden zum nächsten Trinkwasserreservoir gehen müssen? ... ein einziger Baum täglich 265 Liter Wasser verdunstet? ... 2/3 der Niederlande ohne Schutzmaßnahmen regelmäßig überflutet werden würden? ... seit es Leben auf unserer Erde gibt, immer die gleiche Menge Wasser darauf zu finden war? Also kann das Wasser aus unserer Leitung rein theoretisch Moleküle enthalten die bereits Dinosaurier getrunken haben.

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Das heilende Wasser


Fotos: Shutterstock, Weissenbrunner, Gastein Tourismus, Villa Seilern, Sonnentherme Lutzmannsburg, Rogner Bad Blumau, Alpentherme, Spirit Hotel

Das heilende Wasser

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Heilendes Wasser Wasser – es bewirkt nicht nur als Getränk wahre Wunder für unsere Gesundheit. Aber was vermag dieses scheinbare „Allheil-Mittel“ in therapeutischer Hinsicht eigentlich noch alles …? T e x t: M ag . L ina H interleitner

A

uf die Suche nach dem verheißungsvollen Jungbrunnen haben sich ja schon viele gemacht, aber trotz aller Bemühungen ist und bleibt die Vorstellung einer Quelle von ewiger Jugend und Gesundheit ein lang ersehnter Mythos. Nichts desto Trotz ist Wasser mehr als nur ein Durstlöscher und notwendig für die tägliche Dusche. Ihm wohnt gar eine gewisse Magie inne, enorme Heilkräfte die durch vielseitige Behandlungsmethoden eingesetzt werden können, um unterschiedliche Leiden zu lindern oder gar gänzlich verschwinden zu lassen.

Antikes Wissen

Schon die antiken Griechen waren von der Heilkraft des Wassers überzeugt, und so werden gesundheitsförderliche Wasserbehandlungen bereits seit Jahrtausenden als Bestandteil der Badekultur erfolgreich angewendet. Auch die Römer teilten diese Ansicht und bauten öffentliche Bäder, als Erholungszentrum und gesellschaftliche Treffpunkte. Sie gelten als Vorläufer unserer heutigen Kurorte. Die Hydrotherapie, also die therapeutischen Wasseranwendungen zur Behandlung akuter und chronischer Beschwerden, dienen dabei zur Abhärtung und Vorbeugung, zur Regeneration und Rehabilitation. Dabei ruhen die

heilsamen Effekte des Wassers in erster Linie auf den Temperaturunterschieden von Körper und Wasser, und erst in zweiter Linie auf dem Druck oder Auftrieb von Wasser. Je nach Krankheitsbild wird bei der Hydrotherapie Wasser in seinen unterschiedlichen Aggregatzuständen und Temperaturen angewendet. Dabei sind die Therapieformen sowohl für „Warmduscher“, als auch für Menschen die leicht „kalte Füße“ bekommen empfehlenswert – häufig in Wechselwirkung!

Kneippkur, Wickel & Co.

Die Anwendungsformen sowie Behandlungsmethoden der „Wassertherapie“ sind dabei so vielseitig wie die Leiden der nach Linderung suchenden Menschen selbst: Waschungen, Wickel, Packungen, Güsse, Bürstenmassagen, Sauna oder Dampfbäder. Es wird gebadet, sich starken Wasserstrahlen und -düsen ausgesetzt, der Wassergymnastik gefrönt und gekneippt bis die Waden kitzeln. Der Philosophie-Student und spätere Pfarrer Sebastian Kneipp selbst gilt dabei heute als einer der bekanntesten Vertreter der Hydrotherapie. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte er, dass es „ganz unglaublich ist, was Güsse mit Wasser vermögen. So sieht man öfters Beispiele von Heilungen, die Manchem fast unglaublich scheinen...“

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Das heilende Wasser

Mit allen Wassern gewaschen

Aber Wasser ist schließlich nicht gleich Wasser. Neben Anwendungen mit herkömmlichem Leitungswasser wie eben bei Kneippkuren, bei denen der heilsame Effekt schlicht durch die Wassertemperatur und die Bewegung erzielt wird, gibt es auch therapeutische Behandlungsformen mit Wasser aus Heilquellen. Mit diesem Güte-Siegel darf sich aber nicht jedes Wasser schmücken. So muss sogenanntes Heilwasser mindestens ein Gramm pro Kilo Wasser an gelösten (Mineral)Stoffen wie z.B. Kohlensäure, Schwefelwasserstoff oder radioaktive Stoffen aufweisen. Eine besondere Form der Balneologie – der Bäderkunde bzw. Anwendung von natürlichen Heilquellen – ist die Thalasso-Therapie: Der Ursprung dieser auf warmen Meerwasser basierenden Therapie geht bis ins alte Griechenland und auf Hippokrates zurück, der bereits in seinen Schriften diese Behandlung zur Heilung von Ischias-Leiden und Rheuma empfahl. Aber auch bei Haut- und Atemwegserkrankungen, Stress und Schlafstörungen soll die Thalasso-

Therapie wahre Wunder bewirken. Und wer nicht gerne badet, der kann sich auch unter den warmen Meerwasser-Strahl stellen oder sich überhaupt gleich – kombiniert mit Meeresschlamm und Algenpaste – einwickeln lassen. Thalasso-Anwendungen sollten nach Möglichkeit direkt vor Ort, am Meer genossen werden, da neben den Inhaltsstoffen des Meerwassers wie Magnesium, Kalzium oder Jod vor allem auch das Meeresklima selbst eine wichtige Rolle für die Genesung spielt.

Nix für Klaustrophobiker

Eine Praktik, welche die alten Römer und Griechen bestimmt gerne in ihrem wassertherapeutischen Repertoire aufgenommen hätten, die sich aber erst seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut ist der Wellness-Trend Floating. Es entspannt Körper, Geist und Seele und trägt dadurch zu einem allgemeinen Wohlbefinden bei. Friedlich und scheinbar schwebend treibt man dabei in einem dunklen Tank – der mit zirka 25 Zentimetern wohltemperiertem Salzwasser gefüllt


Das heilende Wasser

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Abgetaucht – Medizinische Bäder und ihre Wirkungen • Bewegungsbad: Die Muskeln werden durch den Auftrieb lauwarmen bis warmen Wassers trainiert, und der Kreislauf wird angeregt. Hilft bei Arthritis, Osteoporose und Haltungsschäden. • Stangerbad: Dem Wasser wird eine geringe Menge an elektrischem Strom (200600 mA) eingeleitet, was sich positiv auf die Muskulatur und schmerzlindernd bei Rheuma und Neuralgien auswirken soll. • Inhalationsbad: Ätherische Öle werden dem rund 37 Grad Celsius warmen Wasser zugefügt. Hilft bei Atemwegserkrankungen. • Solebad: Das Salzbad hilft gegen Rheuma, zur Desensibilisierung bei Allergien, zur Stabilisierung des Nervensystems und der Psyche, und es erhöht die Abwehrkräfte. Außerdem ist es hilfreich bei verschiedenen Hauterkrankungen, gynäkologischen Krankheiten und fördert eine ganzheitliche Regeneration. Selbst im Rahmen einer Karzinomvor- und -nachsorge wird die reizmilde Sole empfohlen! • Schwefelbad: Schwefelwasserstoffhaltiges Wasser soll die Durchblutung fördern und antibakteriell bei Neurodermitis, Psoriasis und chronischen Ekzemen wirken. • Moorbad: Der dem Wasser zugefügte Torf gibt Wärme – anders als Wasser – nur sehr langsam ab, wodurch Überwärmungsbäder möglich werden. • Sauerstoffbad: Sauerstoff wird dem Wasser während des Bades zugeführt. Das Sprudelbad regt die Durchblutung an. • Kohlensäurebad: Kohlendioxidhaltiges Wasser soll die Durchblutung fördern und den Kreislauf anregen. Bei lauwarmem Wasser soll noch zusätzlich der Blutdruck gesenkt und das Herz entlastet werden.

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Das heilende Wasser

ist –und kann sich dem völligen Reizentzug hingeben. Das soll laut dem amerikanischen Gehirnforscher John Lilly Kreativität wie Konzentration fördern und vor allem ein Gefühl tiefer Entspannung in uns hervorrufen.

O sole mio

Wie die wärmende Sonne nach einem langen Winter fühlt sich dieses mindestens ebenso beliebte wie salzige Bad an: das Solebad. Die Sole ist ein Gemisch aus Wasser und Salzen, das bis zu sechs Prozent Salze enthält. Nehmen wir vergleichsweise ein Bad in der Adria, können wir mit rund drei bis vier Prozent „Salz auf unserer Haut“ rechnen. Die Sole-Hydrotherapie beweist eine vielfältige Wirksamkeit, welche durch Wannenbäder, bei Unterwassermassagen oder Sole-Schlamm-

packungen erreicht werden kann. Wer schon einmal schmerzgebeutelt in ein Solebad gestiegen ist, wird seine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung sicher bestätigen können. Darüberhinaus wirkt Sole durchblutungsfördernd, entspannend, regt die Zellerneuerung, den Stoffwechsel und die Organfunktionen an. Des Soles liebster Freund neben dem Wasser ist übrigens der Schwefel, mit welchem die Sole häufig gemeinsam in Form von Wannenruhebädern zum Einsatz kommt. Und wer einmal in dieses oder ein ähnliches „Entspannung“ flüsterndes Heilbad abgetaucht ist, wird erkennen, dass die erfolglose Suche nach dem sagenumwobenen Jungbrunnen nicht weiter schlimm ist, schon gar nicht wenn man dabei gerade in einem „Gesundbrunnen“ badet...


Das heilende Wasser

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Des Kaisers Wasser

E

in Kurort der historisch betrachtet besonders hervorsticht und auf eine glanzvolle Vergangenheit zurückblicken kann ist die im Herzen des Salzkammergutes gelegene Kaiserstadt Bad Ischl. Wo heute Hinz und Kunz durch das malerische Stadtbild des Ortes promenieren und sich kaiserlich verwöhnen lassen, kurte anno dazumal schon Europas Hochadel. Prachtvolle Bauten aus der Monarchie sind Zeugen dieser Ära und erzählen Geschichten aus dieser Zeit.

Heilkraft von Schwefel, Salz & Sole

Der Leibarzt von Kaiser Franz I war dabei derjenige der den Grundstein für den zukünftigen Kurort legte. Anfang des 19. Jahrhunderts verordnete dieser – getrieben von seinem großen Interesse an der Lehre von Heilbädern – dem an Rheumatismus und Epilepsie erkrankten Bruder des Kaisers, Erzherzog Rudolph, Solebäder. Durch die wundersame Wirkung des Bad Ischler Wassers zeigten sich alsbald Heilerfolge und die Kunde verbreitete sich schnell. Jetzt dauerte es nicht lange bis immer mehr Menschen die „heilenden“ Quellen des Ortes aufsuchten und Ischl 1823 offiziell zum Badeort wurde. Von da an kam die Kaiserfamilie regelmäßig zum Baden und auch die erste erfolgreiche Schwangerschaft der jahrelang kinderlos gebliebenen Erzherzogin Sophie schrieb man der Kraft der Sole zu. Nach der Geburt des späteren Kaisers Franz Joseph I und seines Bruders – den beiden „Salzprinzen“ – erfuhr der Ort einen regelrechten Boom. 60 Jahre lang verbrachte Franz Joseph seine Sommerfrische in der Bad Ischler „Kaiservilla“ und begründete damit eine Tradition die den Kurort europaweit bekannt machen sollte.

Tradition trifft Moderne

Kaiserlich residieren und baden lässt es sich heutzutage auch hervorragend im schön gelegenen Villa Seilern Vital Resort – umgeben von den prachtvollen Gebirgszügen des Salzkammergutes. Mitten in der Stadt und trotzdem eine Oase der Ruhe! Das majestätische Ambiente der Villa Seilern zieht sich dabei durch jeden Raum, bis in die himmlischen Zimmer und Suiten. Neben einem Sole-, einem Aroma-Dampfbad und zwei Saunas, lädt auch ein wohltemperiertes, 32°C warmes Becken mit energetisch angereichertem Granderwasser zum Erholen und Entspannen ein. Gemütliche Kuschelecken und Liegen verhelfen zu innerer Balance und Ausgeglichenheit, ebenso wie die herrliche Aussicht auf das einzigartige Salzkammergut. Genießen wird dabei ganz groß geschrieben, nicht nur die physischen und seelischen Freuden des Lebens betreffend, sondern auch die lukullischen. In einem von sieben offen gestalteten Restauranträumen kredenzt man Ihnen kulinarische Schmankerl – gesund, Vollwert und mit dem Prädikat der Grünen Haube ausgezeichnet, ganz nach dem Motto „Speisen wie die Könige“. Wenn Sie noch tiefer in das kaiserlich gelegene Vital Resort in Bad Ischl, die Villa Seilern, „eintauchen“ möchten, so erhalten Sie weiteres Infomaterial über die Homepage www.villaseilern.at oder können dieses auch persönlich anfordern: Tel. 0043 (0)6132/241 32 oder per Mail: office@villaseilern.at.

Gewinnen Sie mit PUREAQUA

Wir verlosen ein exklusives Wochenende für 2 Personen in der Villa Seilern, inklusive 1 Übernachtung, Frühstück und Gourmet-Dinner. Frage: In welchem speziellen Wasser baden die Gäste der Villa Seilern? Bitte schicken Sie die Antwort und Ihre Kontaktdaten bis 20.11.2013 an: Triple A Aqua Service GmbH, 
Brunner Straße 77–79, 1230 Wien
oder per Mail an pureaqua@triple-a.at. Der Preis kann nicht in bar abgelöst werden, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück! September 2013


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The Water-Pentagon

The WaterPentagon Geld wächst nicht auf Bäumen und Kinder werden nicht vom Storch gebracht. So kommt auch das Aqua Alpina Wasser nicht von den Heinzelmännchen. Ein Team von engagierten Mitarbeitern garantiert die schnelle Auftragsabwicklung und die „Standleitung“ zu Ihnen. Wie immer stellen wir Triple A-Mitarbeiter in den Fokus und ihre Arbeit vor. Dieses Mal sind das vier Damen des Customer Care Centers – des Herzens der Firma.

T E X T: M a g . N i n a A r t n e r

/ F O T O S : D EA D E L F I N


The Water-Pentagon

E

s herrscht reges Treiben in der Triple A Zentrale im 23. Wiener Bezirk. Schließlich steht ein sommerlich heißes Hoch bevor, das bedeutet auch Hochbetrieb in der Wasserzentrale.

Traude. Eine für alle

Edeltraud Weißmann ist die Teamleaderin des Customer Care Centers und damit für alles und jeden zuständig – Kundenanfragen, Bestellungen, Distribution, Tagesgeschäft. Wie bekommt

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„Wir behaupten mit Recht und Stolz, das Herz der Firma zu sein. Bei uns laufen alle Fäden zusammen, wir bekommen das direkte und tägliche Feedback der Kunden, und wir binden entsprechend des Anliegens die anderen Bereiche ein und wissen, was und wer wo gebraucht wird.“ So erreicht man Traude auch mal unter der Waterhotline und bestellt bei ihr das Wasser. „Wenn Not am Mann ist, springe ich überall ein und behalte so den Überblick über alle Bereiche. Natürlich mache ich auch

Edeltraud Weißmann

49, Teamleaderin – verheiratet, 2 Söhne Bei Triple A seit 2001 Ich bin … stolz auf mein tägliches Tun Wichtig ist mir … meine Familie Das mag ich besonders … in der Früh aufzustehen und zu denken: Was wird mir der schöne Tag bringen Das gar nicht … grantige Menschen An meinem Job liebe ich … die Flexibilität und das selbständige Arbeiten Wasser bedeutet für mich … Leben Ein Satz aus meiner Kindheit … Morgen wird alles gut Das ist immer in meinem Kühlschrank … Gemüse

sie das bloß unter einen Hut? „Meine zentrale Aufgabe ist, dass ich mich um alles kümmere, ich habe überall ein offenes Ohr. Das liegt mir und das macht mir Spaß. Ich fühle mich einfach auch für alles zuständig.“ Alles, das heißt in Traudes Fall auch Workflow, Beschwerdemanagement oder das Mahnwesen. „Entscheidend ist, dass das Anliegen des Kunden schnellstmöglich und zu seiner Zufriedenheit erledigt wird. Eine kurze Bearbeitungszeit bedeutet eine schnelle Lösung für den Kunden.“ Mit ihrem Team bearbeitet sie Kundenanfragen und delegiert anfallende Probleme an die Zuständigen. „Mein Team umfasst acht Mitarbeiter, die wiederum die drei großen Bereiche abdecken, sprich: Tagesgeschäft, Administration und Fakturierung bzw. Buchhaltung. Der Arbeitsfluss muss ständig in Bewegung gehalten werden. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, müssen alle Bereiche sehr eng zusammen arbeiten. Wir sind quasi das Zentrum, in dem alles zusammenläuft.“ Traude, die Frau für alle Fälle, kennt sich aus in ihrer Firma und wirft sich mit viel Leidenschaft und Engagement in die tägliche Arbeitsflut.

Telefondienst. Gerade wenn es heiß ist, ist das Telefon unberechenbar und steht kaum still – Gott sei Dank!“ Man spürt Traudes enge Verbindung zum Unternehmen und zu ihrem Team. „Ich bin mit der Firma einfach mitgewachsen. Es herrscht ein gutes Klima, nicht zuletzt wegen der flexiblen Arbeitsbedingungen, die an die persönliche Situation, etwa mit kleinen Kindern, angepasst werden. Und jeder kann sich nach seinen Stärken weiterentwickeln. Wo gibt’s das heute schon?“

Susanne. Wasser ist kost-bar

Susanne Kubesch würde man eher in einem charmanten Straßencafé vermuten. Tatsächlich ist sie bei Triple A die „Finanzchefin“: Sie macht die Buchhaltung. Mit lachenden Augen schwärmt auch sie von ihrem Arbeitsplatz und dem, was sie jeden Tag tut. „Bei mir kommt das Geld rein und geht auch wieder raus. Ich verbuche alle Eingänge, verwalte die Bankeinzüge, Inkasso und Konkurse – wenn nötig, und auch die Gutschriften bekommen unsere Kunden von mir.“ Das klingt nach viel Verantwortung? „Ja, aber das macht mir gerade Spaß. Und ich habe auch den täglichen

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Susanne Kubesch

41, Buchhaltung – verheiratet, 1 Sohn und 1 Tochter Bei Triple A seit 2005 Ich bin … solide Wichtig ist mir … Spaß Das mag ich besonders … Relaxen Das gar nicht … Bügeln An meinem Job liebe ich … die Vielseitigkeit Wasser bedeutet für mich … Leben Ein Satz aus meiner Kindheit … Später! Das ist immer in meinem Kühlschrank … Milch

Kundenkontakt, das wird nie langweilig.“ Der ist allerdings nicht immer für beide Seiten angenehm, denn Susanne kümmert sich auch um die „vergesslichen“ Kunden, die mit der Zahlung in Verzug geraten. „Das gibt es natürlich auch. Dann spreche ich mit den Kunden, frage nach, woran es liegt, ob sich vielleicht die Daten geändert haben. In den meisten Fällen finde ich aber gemeinsam mit dem Kunden eine Lösung.“ Angefangen hat Susanne bei Triple A in der Administration, mit Bestellungen, Beschwerdebearbeitung und später der Fakturierung. Als jemand für die Buchhaltung gesucht wurde, fühlte sie sich sofort angesprochen. „Zunächst war ich in dem Bereich alleine, inzwischen sind wir zu zweit und verstehen uns blendend. Wir unterstützen uns gegenseitig und stärken uns den Rücken.“ Gelernt hat Susanne den Beruf der Drogistin. Über die elterliche Tierhandlung und eine Supermarktkette ist sie schließlich bei Triple A gelandet. „Es ist einfach sehr motivierend, dass einem viel zugetraut wird, man sich entwickeln und auch verändern kann. Ich bin in der Buchhaltung sehr glücklich und kann selbständig arbeiten. Natürlich habe ich finanziell gesehen einen gewissen Spielraum vorgegeben, innerhalb dessen kann ich mich aber frei bewegen.“ Was gefällt ihr besonders in der Wasserfirma? „Die Kollegen sind super und wir unterstützen uns gegenseitig. Man kann sich aussprechen wenn es nötig ist und bei Konflikten gibt es immer eine schnelle Lösung.“

Andrea. Gut betreut ist halb gelöscht

Wenn es heiß ist, brummt der Laden und vor allem das Telefon, denn die Leute wollen Wasser. Logisch. Da braucht es am anderen Ende der Wasser-Leitung jemanden mit einem kühlen Kopf. In unserem Fall ist das Andrea Petras. Mit ihrer sehr sanften und einfühlsamen Art erklärt sie uns, was sie macht. „Ich bin in der Administration tätig. Das heißt, ich betreue das Tagesgeschäft, sitze am Telefon, führe Kundengespräche und nehme Bestellungen entgegen.“ Das ist sicher auch nicht immer leicht und das Telefon ist jeden Tag von halb 8 bis 16 Uhr besetzt. „Wenn es richtig heiß ist, steht das Telefon gar nicht mehr still. Man hat gerade aufgelegt und schon klingelt es gleich wieder. Da müssen unsere Kunden in der Warte-

Andrea Petras

49, Kundenbetreuung, verheiratet Bei Triple A seit 2008 Ich bin … glücklich, dass ich eine sichere Arbeitsstelle habe Wichtig ist mir … Gesundheit Das mag ich besonders … nach 16 Uhr die Freizeit genießen Das gar nicht … Intrigen An meinem Job liebe ich … Die Sicherheit Wasser bedeutet für mich … Leben Ein Satz aus meiner Kindheit … Du bist die Wunschtochter Das ist immer in meinem Kühlschrank … Milch


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Dragi Kittenberger

31, Fakturierung – (glücklich!) verheiratet, 1 Sohn und 1 Tochter Bei Triple A seit 2006

schleife manchmal leider etwas geduldig sein. Da hören sie dann, sie sollen einen Schluck Wasser trinken, aber deswegen rufen sie ja an, weil ihnen genau das eben fehlt“ lächelt die Dunkelhaarige und man kann sich gut vorstellen: Am Telefon ist Andrea routiniert und bleibt immer freundlich. Das gehört zu ihrem Job und fällt ihr auch nicht schwer. „Der Kunde soll ja so schnell wie möglich zufrieden sein und eine Antwort haben. Wir versuchen, alle Anliegen gleich zu bearbeiten. Circa 80% der Anfragen versuchen wir, direkt mit dem Kunden zu klären und eine Auskunft zu geben. Spezielle Probleme geben wir an den oder die Zuständigen weiter.“ Drei Mitarbeiter betreuen die Administration, zusätzlich hilft noch eine Praktikantin und im Sommer wird auf vier aufgestockt. „Der Großteil der Anrufer braucht Wasser, das ist uns natürlich der liebste Grund. Natürlich gibt es auch spezielle Kunden, aber alle sind eigentlich angenehm und höflich. Und manche sind eine echte Herausforderung!“ Auch die gelernte Industriekauffrau reiht sich in die Reihe der Klima-Lobenden ein: „Es ist sehr angenehm hier zu arbeiten. Ich fühle mich sehr wohl, es herrscht kein nerviger Stress, und es kommt kein Druck von oben. Nur ab 35 Grad fangen wir alle an etwas zu schwitzen.“

Dragi. Zahlreiche gute Laune

Ich bin … menschlich und genau Wichtig ist mir … meine Familie Das mag ich besonders … meine Kinder Das gar nicht … Streit An meinem Job liebe ich … das Umfeld, eigentlich alles Wasser bedeutet für mich … Leben, Gesundheit Ein Satz aus meiner Kindheit … Mama, ich liebe dich Das ist immer in meinem Kühlschrank … Obst

der, jongliert sie ausschließlich mit Zahlen. „Ich mache die Fakturierung, das bedeutet, von mir bekommen die Kunden ihre Rechnungen.“ Angefangen hat die sympathische Blondine vor sieben Jahren im Callcenter. Nach verschiedenen Stationen in der Kundenbetreuung und Administration ist sie nun seit fast vier Jahren in der Fakturierung angekommen und richtig zufrieden. „Ich bin mit dem was ich tue total happy, auch wenn ich kaum Kundenkontakt habe. Es gibt tatsächlich immer wieder neue spannende Fälle. Besonders die Firmen-Großkunden sind jedes Mal eine echte Herausforderung.“ Und wie alle anderen springt auch sie in Notfällen ein. „In heißen Phasen helfe ich natürlich auch am Telefon aus. Bei uns ist sich wirklich keiner zu schade, in anderen Abteilungen zu helfen, wenn es nötig ist.“ Auch für Dragi ist der Zusammenhalt und das gute Teamgefühl besonders wichtig. „Es sind keine Kollegen, es sind Freunde. Wir machen auch privat mal was zusammen und fühlen uns hier richtig wohl. Ich kenne niemanden im Unternehmen, der unzufrieden ist. Und das spürt man, glaube ich auch, wenn man zu uns kommt.“

Dragi Kittenberger strahlt. Sie strahlt während sie geduldig für unsere Fotografin stillhält und sie strahlt noch immer, als sie zum Interview vor mir sitzt. „Ich bin ein durchweg positiver Mensch und habe eigentlich immer gute Laune.“ Glauben wir sofort. Ihr Job ist allerdings einer, den manch ein sprachbegabter Mensch als eher dröge bezeichnen würde. An ihrem Arbeitsplatz, unter einer Fotogalerie ihrer Kin-

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Dampfgaren

T E X T: M A G . L I N A H I N T E R L E I T N E R

Steamy! Wer sich für gesunde Ernährung interessiert kommt an diesem Thema nicht vorbei, und jeder andere wird wohl auch – früher oder später – darüber stolpern, stellt es doch (möchte man Ernährungsgurus Glauben schenken) das „Kochen“ der Zukunft dar. Die besonders schonende und kaloriensparende Methode des Dampfgarens.

D

as Dampfgaren – eine Jahrhunderte alte Methode aus China, welche bei uns über lange Zeit in Vergessenheit geraten ist – wurde wiederentdeckt und erfreut sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Aber wen wundert´s! Ist das Garen von Speisen im Nebel des Wasserdampfes nicht nur energieeffizient, gesund, und nährstoffschonend, sondern erspart uns darüber hinaus noch dazu die Zugabe von Fett und Würzzutaten und erhält die Farbe und den Eigengeschmack der Speisen.

Wer hat´s erfunden

Die in Bambuskörben gedämpften asiatischen Nudeln – besser bekannt auch als Dim Sum – haben es vorgemacht. Der Dampf des Wassers umhüllt und gart dabei die gefüllten Teigtaschen gleichmäßig von allen Seiten und verhindert dadurch ein Austrocknen, ohne die Gefahr des Anbrennens oder des Verwässerns. Aber auch in der japanischen und indischen Küche hat diese Methode der Zubereitung von Speisen eine lange Tradition. Und doch ist dieses Prinzip nicht allein eine Erfindung des fernen Ostens: So wussten auch schon unsere Großmütter, dass ein Topf Wasser neben dem Braten

im Ofenrohr oder dem zu backenden Brot wahre Wunder gegen trockenes Fleisch und eine glänzend knusprige Brotkruste bewirkt.

Im Galopp zum Garprofi

Die Methoden sind dabei vielfältig wie auch die Zubereitung unterschiedlichster Speisen – süß oder pikant, Fleisch oder Gemüse – das Prinzip dahinter ist aber immer dasselbe. Erwägen Sie erst einmal keine Neuanschaffung für Ihr Küchenparadies, so kann der benötigte Wasserdampf auch unkompliziert durch einen mit wenig Wasser gefüllten Kochtopf und einem simplen Gittereinsatz erzeugt werden. Wer aber das Zubereiten von Speisen über Dampf zu seinem Steckenpferd machen möchte, dem sei geraten sich einen speziellen Dampfgarer anzuschaffen. Aber auch hier variieren die „Dampfmaschinen“: Stapelbare Dampfkörbe mit mehreren gelochten Einsätzen – die elektronische Variante der traditionellen chinesischen Bambuskörbe, welche ebenso gut verwendet werden können – gewährleisten durch eine mit Wasser gefüllte Schale am Boden, dass das Gargut mit Wasserdampfnebel eingehüllt und dadurch schonend gegart wird. Dieses Gerät ist handlich und leicht zu verstauen. Für Dampfprofis, und solche die

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Dampfgaren

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Tipps & Tricks

Die Zutaten sollten von guter Qualität und zum Dämpfen geeignet sein. Besonders gut gart Fisch und Fleisch im eigenen Saft. Aber auch Gemüse und Obst lassen sich gut dampfgaren. Der Österreicher unter den Fleischgerichten, der Tafelspitz, legt sich besonders gerne ins „Dampfb ad“, und bleibt dadurch saftig und weich.

es gerne werden möchten, bieten namhafte Hersteller von Küchengeräten aber auch vollintegrierbare Dampfgarer – äußerlich ein MikrowellenDouble – an, um die Küchenzeile dauerhaft zu schmücken.

Heiß und gar nicht fettig

Zubereitet werden beim Dampfgaren Gemüse, Fisch & Co. bei normalen Kochtemperaturen um die 100 °C – und ganz ohne die Zugabe von Fett. Druckdampfgarer, deren Zusatzfunktion der Methode des Schnellkochtopfes ähnelt, garen mit Überdruck bei rund 120 °C und verkürzen dadurch die Zubereitungszeit. Besonders hilfreich erweist sich dies bei Lebensmitteln mit extrem langen Kochzeiten wie z.B. Hülsenfrüchten. Darüberhinaus spart es Energie. Da ein Dampfgarsystem auch zum simplen Aufwärmen von Speisen geeignet ist und Einbaugeräte immer häufiger mit einem integrierten Backofen angeboten werden, ist dieses das Küchengerät der Zukunft, welches – und darin sind sich ErnährungswissenschafterInnen einig – die Mikrowelle in Kleinhaushalten früher oder später verdrängen wird.

Die Lebensmittel sollten mit ausreichend Abstand in die Dampfkörbe eingelegt werden, damit der Dampf richtig zirkulieren kann. Es gilt häufiges Abnehmen des Deckels zu vermeiden. So kann weniger Dampf entweichen und die Garzeit verlängert sich nicht unnötig. Bei einer Garzeit von über 60 Minuten, muss während des Garens Wasser nachgefüllt bzw. hinzugefügt werden. Tiefkühlkost wird ohne vorausgehendes Auftauen im Dampfgarer gegart. Für noch intensiveres Aroma können Kräuter, Zitronen-, Orangenscheiben, Knoblauch oder Zwiebel direkt auf oder unter die Lebensmittel gelegt werden. Wrap it! Einen besonderen Eyecatcher stellen effektvoll in Kohl- oder Bananenblätter gewickelte Speisen dar, und diese sorgen außerdem für zusätzlichen Geschmack! Gegen braune Stellen an Obst oder Gemüse durch den Dampfeinsatz hilft das vorbeugende Beträufeln mit Zitronensaft.

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Dampfgaren

Da gibt´s nix zu meckern:

Ziegenkäseknödel auf Spinat Zutaten:

500 g Erdäpfel (mehlig) 100 g Weizengrieß 1 Ei 15 g Olivenöl 150 g Ziegenkäse 1 Handvoll Walnüsse 1 Handvoll Pinienkerne 1 Handvoll Sesam Muskat 400 g Blattspinat Salz und Pfeffer Olivenöl

Zubereitung:

Erdäpfel im Dampfgarer weich garen, schälen und zerstampfen. Mit Grieß, Ei und Olivenöl zu einem Teig verkneten, mit Salz und Muskat abschmecken. Ziegenkäse in Stücke schneiden und in den Teig einfüllen. Aus dieser Masse Knödel formen und bei 100 °C 15 Minuten dämpfen. Die letzten 5 Minuten den geschnittenen Spinat in einer separaten, gelochten Schale mitdämpfen. Walnüsse und Pinienkerne hacken und gemeinsam mit dem Sesam in einer Pfanne trocken rösten. Die gedämpften Ziegenkäseknödel darin wälzen. Spinat mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Ziegenkäseknödeln servieren.

Tipp: Sie können die Ziegenkäseknödel auch mit Bärlauch, Paradeisragout oder einem anderen Gemüse Ihrer Wahl zubereiten!

Sweet meets Spicy: Schoko-Ingwer-Chili-Souffle auf Orangensauce Zutaten:

100 g Butter 6 Dotter 50 g Zucker 100 g weiche Bitterschokolade 2 EL Weizenvollkornmehl 100 g geriebene Mandeln 1 Prise Chili 1 1/2 TL Ingwer Orangenschale 1 EL Rum 6 Eiklar 50 g Feinkristallzucker Rohrzucker

Orangensauce:

500 ml frisch gepresster Orangensaft Zucker (nach Geschmack) 2 TL Stärkemehl (mit ein wenig kaltem Orangensaft glatt rühren)

Zubereitung:

Kleine Förmchen mit einer Mischung aus flüssiger Butter und Rohrzucker einstreichen. Alternative: eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Terrinenform. Butter und Staubzucker schaumig rühren, Dotter beimengen. Eiklar und Feinkristallzucker zu steifem Schnee schlagen. Restliche Zutaten der Butter-Zucker-Mischung beimengen und Schnee unterheben. Masse in die vorbereiteten Förmchen (max. zu 2/3) füllen. Dampfgaren bei 90 °C, für 12-15 Minuten (Förmchen) oder 25-30 Minuten (Terrine) Für die Orangensauce Orangensaft in einem Topf erhitzen, Zucker beimengen und glatt gerührtes Stärkemehl unterheben.

Tipp: Mit Orangenscheiben und Minzblättern garnieren.


Dampfgaren

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F(r)isch gebettet:

Lengfisch mit Kokosmilch Zutaten:

1-2 rote Chilischoten 1 Frühlingszwiebel 2 Stangen Zitronengras 10 Stiele Koriandergrün 2 Lengfischfilets (à 200 g) 4 Kaffirlimettenblätter 12 EL ungesüßte Kokosmilch 2 EL Fischsauce Saft von 1/2 Limette

Zubereitung:

Aus Alufolie 2 Schälchen formen. Chili und Frühlingszwiebel in Streifen bzw. Stücke schneiden. Zitronengras in 3-4 cm lange Stücke schneiden und mit dem Messerrücken leicht zerdrücken. 4 Stiele Koriandergrün aufbewahren, die restlichen Blätter grob hacken. Jeweils 2 Stiele Koriandergrün in die Schälchen geben, den Fisch darauf setzen. Zitronengras, Frühlingszwiebeln, Chili, Kaffirlimettenblätter auf die Schälchen verteilen und mit jeweils 6 EL Kokosmilch und 1EL Fischsauce begießen. Die Schälchen nicht verschließen! Den Fisch bei geschlossenem Topf oder Dampfgarer 10 Minuten dämpfen. Mit gehacktem Koriandergrün bestreuen und mit Limettensaft beträufeln.

Tipp: Dazu passt Basmatireis!

Ein dampfendes Süppchen:

Kräuter-Kartoffelsuppe Zutaten:

1 Bund Kräuter 5-6 Stück Erdäpfel 30 g Butter 1 Zwiebel 1 l Hühner- oder Gemüsebrühe 6 EL Schnittlauch Crème Fraîche Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Erdäpfel und Zwiebeln klein schneiden und in einen ungelochten Garbehälter geben. Gemüsebrühe dazu gießen und bei 100 °C ca. 20 Minuten garen. Die Kräuter klein schneiden, dazugeben und noch einmal 5 Minuten bei 100 °C garen. Crème Fraîche dazu und mit dem Mixstab schaumig pürieren. Abschmecken und mit Schnittlauch garnieren.

Tipp: Schmeckt besonders gut mit getoasteten Knoblauch-Brotwürfeln!

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INTERVIEW

„Monica und ich haben so enorm Glück miteinander. Wir sind jeden Tag dankbar für diese Liebe.“


INTERVIEW

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GESTATTEN: TOPF & DECKEL

Monica Weinzettl ist rundum glücklich und ganz bei sich. Ebenso wie Gerold Rudle, ihr Ehe-Mann – eben weil er das ist. Wir haben die beiden Tiefenentspannten zuhause in Niederösterreich getroffen. T e x t: M a g . n i n a a r t n e r / F o t o s : D e a D e l f i n

D

as kleine niederösterreichische Städtchen Purkersdorf präsentiert sich gemütlichbeschaulich in der warmen Nachmittagshitze. Die Kirchenglocken läuten. Monica Weinzettl sitzt Kaffee trinkend auf der Bank vor ihrer kleinen „Kastlwerkstatt“ am Hauptplatz. Die Kastlwerkstatt ist ihre Leidenschaft: alten Dingen neues Leben einhauchen, ihre Geschichte neu erzählen ohne ihnen ihre Vergangenheit zu nehmen. So werden aus normalen, alten Kästen individuelle Kleinode, Einzel- und Liebhaberstücke. Die andere Leidenschaft, das ist (neben ihrem Mann Gerold) nach wie vor das Kabarett. Und zum Glück können die beiden Verliebten auch diese Leidenschaft gemeinsam leben und erleben.

Was macht Euren Erfolg aus?

Gerold: Wir sind schon sehr lange dabei. Außerdem ist eine Sendung wie „Was gibt’s Neues?“ im ORF natürlich sehr hilfreich. Als Monica und ich angefangen haben, gemeinsam zu spielen, haben sich unsere Zuschauerzahlen verdoppelt. Also – ihre sind zu meinen quasi noch dazu gekommen. Und natürlich spielt es eine große Rolle, dass wir eben keine Rolle spielen, sondern ein echtes Paar sind. Das Thema Frau – Mann funktioniert halt immer und wird in 100 Jahren auch noch funktionieren.

Gab‘s schon mal einen Blackout?

Monica: Oh ja, wir hatten schon einmal beide den totalen Blackout. Wir haben geblödelt und schließlich den Techniker gefragt, ob er nicht zufällig ein Textbuch da hat.

Werdet Ihr auf der Straße erkannt?

Monica: Das ist das angenehme an Purkersdorf. Hier kann ich einfach ich sein, beim Billa mit der Kas-

siererin blödeln und ungeschminkt durch die Stadt laufen. Das liebe ich. Es kommt eben immer drauf an, wie man dich behandelt. So fühlst du dich dann auch. Aber wenn mich mal keiner erkennt denke ich dann auch: Was ist jetzt da los? Gerold: Es gibt solche und solche. Wenn einer sich im Ton vergreift und schreit: „Hey, des is doch die Knackal“ – ist das für Monica schon unangenehm. Wenn einer kommt und sie mit Frau Weinzettl anspricht, ist schon mal alles gut – dann kann er auch 100 Mal sagen, die Knackal war ein Wahnsinn. Wenn er aber nur sagt „Schau, die Knackal ist da“ muss Monica halt aufklären: „Ich heiße Weinzettl!“ Monica: Es gibt eben Tage, da kannst du besser damit umgehen als an anderen. Mich hat mal beim Boarding in Schwechat um 6 Uhr in der Früh ein Fan nach einem Foto gefragt – „Nein, das ist zu früh!“ Beim Rückflug eine Woche später hat er um 4 am Nachmittag wieder gefragt: „Darf ich jetzt ein Foto machen oder ist es jetzt zu spät?“

Gibt es Männer- und Frauen-Humor?

Beide: Natürlich gibt es das. Der Unterschied liegt im Derbheitsgrad, denn Frauenhumor ist ein bissl diffiziler.

Was haltet Ihr von den klassischen GeschlechterKlischees à la „Männer sind vom Mars“? Gerold: Viel! Alles wahr! Monica: Alles gelogen!

Werden private Streitszenen für die Bühne umgesetzt?

Gerold: Wir werden oft gefragt, ob wir privat dann gar nicht mehr streiten müssen. Tatsache ist, wir streiten eigentlich nie. Manchmal – selten, wenn etwas nicht ganz so perfekt läuft, dann bin ich der, der grumSeptember 2013


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INTERVIEW

melt. Sie nennt das Grummeln. Dann red ich nix und mach das mit mir selbst aus. Sie grummelt nie – also nie wegen mir. Wenn dann sind das allgemeine Grummlereien wegen dem langen grausligen Wetter oder weil die Autoreparatur so teuer war. Es gibt keine wirklichen Konflikte. Die paar Dinge sind inzwischen schon ausgesprochen. Ich bin zum Beispiel nicht der Tiermensch, Monica ist unbedingt der Tiermensch. Sie hat einen Hund und zwei Katzen und es wären sicher mehr … Als ihr jemand riet, sich noch einen Hund zu kaufen, sagte sie: „Dann habe ich zwei Hunde aber keinen Mann mehr.“ Worauf ich erwiderte: „Du bist attraktiv und intelligent, einen Mann kriegst du dann schon noch, nur mich halt nicht mehr.“ Ich muss damit leben und mich arrangieren. Sie macht aber ganz viel für mich (der Hund schläft nicht mehr im Schlafzimmer) und akzeptiert meine Aversion total.

Wie begann Eure Liebe?

Gerold: Vor sieben Jahren hat mir eine Theaterregisseurin ein 2-Personen-Stück mit Monica vorgeschlagen. Ich war total begeistert – sofort, unbedingt, Wahnsinn! Zwei Wochen später habe ich Monica angerufen und ihr gesagt, wir sehr ich mich freue, dass wir ja zusammen spielen. Und sie sagte: „Nein! Daraus ist ja nix geworden! Aber hallo? Wir können doch gemeinsam ein Programm schreiben!?“ Tja, und so begannen wir zu arbeiten. Ich hätte nie eingewilligt. Wenn ich gewusst hätte, dass sie mir als Frau gefährlich werden könnte – ich war ja noch verheiratet. Ich dachte, ok, ein Programm und das war‘s, die raucht mich ja in der Pfeife. Und dann beim Schreiben und Proben merkte ich: Die geht mir nah, die Dame. Ich hab mich aber lang gewehrt – mit einer Ehefrau und zwei Kindern, damals 6 und 13 Jahre alt.

Monicas Shortcuts Ich bin meistens … gut drauf Am liebsten bin ich … zuhause in meiner Werkstatt und mein Mann liegt vorm Fernseher und mein Hund liegt unter der Arbeitsbank und die Katzen kugeln auf dem Gerold herum Das ist meine gröSSte Leidenschaft … es sind so viele! Das mag ich gar nicht … Dummheit gepaart mit Präpotenz In meinem Kühlschrank ist immer … viel Luft Diesen Promi finde ich besonders sexy … meinen Mann und mit viel Abstand Bruce Willis Ich lese gerade … Doris Knecht: „Besser“ Ein Satz aus meiner Kindheit … Hei Ho, Hei Ho, ein Riese liegt am Strand (so weckte uns mein vater) Im TV sehe ich gerne … Storage Wars, American Pickers

Monica war total verständnisvoll und hat mich zu nichts gedrängt. Aber meine Ehe hatte eben schon länger nicht mehr funktioniert. Es ging mir zu der Zeit so schlecht, dass ich sogar einen Auftritt abbrechen musste. Ich hatte gegenüber meiner Exfrau solche Schuldgefühle und dachte, sie kann gar nicht ohne mich. Monica hat mich dann aber auf den Topf gesetzt: „Vielleicht gibst du sie frei und lässt ihr mal die Chance, den Richtigen zu finden?! Wo samma denn?“ Und Recht hatte sie! Heute ist meine Exfrau Gott sei Dank auch wieder mit einem Mann glücklich.

Wie ist das Verhältnis zu Deinen Kindern?

Gerold: Sie mischt sich nicht ein, aber meine Kinder und sogar meine Exfrau fragen sie um Rat. Monica ist jederzeit für meine Kinder da. Ich rechne ihr sehr hoch an, dass sie noch nie ein böses, kritisches oder auch nur anmerkendes Wort über die Kinder oder wie ich mit ihnen umgehe, gesagt hat. Sie mischt sich gar nicht ein – außer man fragt sie. Sie sagt immer nur „Du kannst nicht mitreden, wenn es um Kinder geht. Du hast keine Kinder, du hast zwei Wunder.“

Gibt es etwas, das Euch im Alltag total aus dem Konzept bringen kann?

Beide: Ja, wenn irgendwas zur langweiligen Routine wird. Wir wechseln zum Beispiel unsere Fernsehvorlieben oder kulinarischen Angewohnheiten ehe sie uns lähmen.

Die zweite Leidenschaft lebt Ihr ja auch gemeinsam (aus) …

Monica: Die Leute bringen mir ihre alten Kastl. Ich werke dann in meiner Werkstatt und freue mich, was daraus entsteht. Manchmal geht es schneller, manchmal brauche ich Wochen. Wenn ich ein Kastl sehe, habe ich meist gleich eine Vision und sehe, was ich daraus machen kann. Das Kastl gibt mir den Stil vor. In meiner Kastlwerkstatt, unserem kleinen Laden am Purkersdorfer


INTERVIEW

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Gerolds Shortcuts Ich bin meistens … Auf der Suche Am liebsten bin ich … zuhause bei Monica Das ist meine gröSSte Leidenschaft … FuSSball schauen Das mag ich gar nicht … Dummheit, Sturheit, Borniertheit, Ignoranz In meinem Kühlschrank ist immer … Joghurt Diesen Promi finde ich besonders sexy … Frau Weinzettl Ich lese gerade … T.C. Boyle: „Ein Freund der Erde“ – sehr empfehlenswert! Ein Satz aus meiner Kindheit … Zieh saubere Unterwäsche an, stell dir vor, es passiert was und du kommst ins Spital! Im TV sehe ich gerne … FuSSball und alles was mit Flohmärkten etc. zu tun hat

Hauptplatz kann man sich inspirieren lassen und es gibt hier, neben vielen kleinen schönen Dingen auch einige Kastl, die noch auf ein neues Zuhause warten.

Was bedeutet Euch Umweltschutz?

Beide: Niemand sollte an diesem Thema vorbei schauen. Die Umwelt nicht zu schützen wäre ja auch blöd, daher: Natürlich ist uns Umweltschutz wichtig. Wir fahren zum Beispiel kurze Strecken nur mehr mit dem Fahrrad.

Wie ist Euer täglicher Umgang mit Wasser?

Die beiden passen zueinander wie Topf und Deckel. Ein seltenes Phänomen in der heutigen Zeit. Und das wissen sie auch. „Wir haben extrem Glück miteinander.“ Gerold strahlt Monica an. „Und es spielt sicher auch eine Rolle, dass wir uns nicht mit 20 kennen gelernt haben. Ich bin jetzt 50 und die Monica ist … auch nicht mehr 18. Da weiß man schon, was man will und wie.“ „Ist das nicht süß?“ Monica legt ihm sanft die Hand auf den Arm. „Ich bin 45 und er sagt nicht mehr 18.“ „Es ist einfach nichts eingefahren bei uns. Wir sind für jeden gemeinsamen Tag dankbar.“

Beide: Schon alleine, weil wir sehr viel mit einem Wohnmobil unterwegs sind, in dem Wasser auch nicht unerschöpflich vorhanden ist, haben wir uns antrainiert, Wasser zu sparen, wo es nur geht. Selbst beim Einseifen unter der Dusche wird der Hahn zugedreht.

Könntet Ihr Euch vorstellen, in einem anderen Land als Österreich zu leben?

Gerold: Ja, ja und ja! Thailand, Kuba oder die Küste in der Bretagne wären meine Lieblingslocations. Monica: Ja, könnte ich mir auch vorstellen. Aber nicht für immer. Ich glaube, meine kulturellen Wurzeln sind schon im Großraum Wien.

Kabarett war immer der Berufswunsch?

Gerold: Meine Eltern haben es mir nicht ganz zugetraut, mich aber voll unterstützt, als ich im Gymnasium mit dem Berufswunsch daher kam. Gäbe es diesen Beruf nicht, wäre ich Wal- und Delfinforscher geworden.  Monica: Seit ich zu sprechen begonnen habe, wollte ich Schauspielerin werden. Meine Eltern waren nicht begeistert, haben mir aber den Schauspielunterricht ermöglicht. Und dann bin ich alles andere geworden, was ich noch wollte: Journalistin, Fitnesstrainerin, Autorin und jetzt habe ich die Kastlwerkstatt.

Monicas Kastlwerkstatt Hauptplatz 10 3002 Purkersdorf

Öffnungszeiten Donnerstag & Freitag 10 bis 12.30 und 14.30 bis 18 Uhr www.kastlwerkstatt.at

Aktuelles Kabarett-Programm von Weinzettl & Rudle: „Kalte Platte“, Infos und Termine: www.weinzettl.at

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Babyschwimmen

Von Kaulquappen, Seepferdchen und Wasserratten Dass Kinder früh und gut schwimmen lernen ist vielen Eltern wichtig. Was aber tun wenn mein Kind keine Wasserratte ist? „Bei uns gibt´s im Wasser regelmäßigen Schreialarm“ ist unter Eltern ein ebenso häufig gehörter Satz wie „Mein Kleiner bewegt sich wie ein Fisch im Wasser“. Und für beiderlei Zwergis gilt: Ab zum Babyschwimmen! Es fördert nicht nur kleine Wassermänner und Meerjungfrauen und nimmt die Angst vorm Wasser. Es vermittelt vor allem eines: Spiel und Spaß mit Mama und Papa! T e x t: M a g . L i n a H i n t e r l e i t n e r

als man die Wichtigkeit des flüssigen Lebensraums von Ungeborenen vor aber auch nach der Geburt erkannte und anerkannte. Tauchübungen und schlängelnde Bewegungen im Wasser sollten dabei die positiv geprägte Erinnerung an ihr pränatales Dasein in Mamas sicherem „Planschbecken“ wieder hervorrufen und die Sicherheit im Medium Wasser sollte dadurch erzeugt bzw. verstärkt werden. Das Wasser bei heutigen Babyschwimmkursen muss dabei nach gesetzlichen Vorschriften Trinkwasserqualität haben und die Wassertemperatur sollte bei über 30 Grad Celsius liegen.

Wasserspiele

B

abyschwimmen ist eine wachsende Disziplin unter den sportlichen Windelmatzen, die sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Das Babyschwimmen bezeichnet dabei eine Art Wassergymnastik mit Säuglingen und Kleinkindern ab dem 3. Lebensmonat. Dass mit der Gewöhnung ans Wasser gar nicht früh genug begonnen werden kann ist aber nicht neu. Der Trend entstand nämlich bereits in den 1970er Jahren,

Wenngleich die Kleinen beim Babyschwimmen nicht wirklich schwimmen lernen und es auch keinen direkten Einfluss auf die spätere Schwimmfähigkeit nimmt, so lernen sie aber das Wasser auf vielfältige Weise kennen. Neben der Freude im Wasser und der Nähe zu den Eltern soll sich das Babyschwimmen aber vor allem durch die Bauchlage im Wasser förderlich und stimulierend auf die frühzeitige Koordination der Bewegungsmuster, also das erste Reflexkriechen der Babies, auswirken. Außerdem werden durch die abwechslungsreichen Sinnes- und Bewegungsanreize wich-

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tige Impulse für die Entwicklung gegeben, die das Riechen, Schmecken, Hören, Fühlen und Sehen beeinflussen und fördern sollen. Auch aus gesundheitlicher Sicht ist das Babyschwimmen zu empfehlen, so werden die Knirpse durch den Wasserwiderstand massiert, was wiederum die Durchblutung anregt. Auch die Atmung erfährt eine Kräftigung, das Immunsystem eine Stärkung und der gesunde Muskelaufbau wird ganz natürlich gefördert. Dies stellt nicht zuletzt eine präventive Maßnahme gegen zukünftige Haltungsschäden dar. Ein Argument, das aber jeden noch so skeptischen Elternteil von der positiven Wirkung des Babyschwimmens überzeugen wird, ist, dass Babyschwimmer allgemein länger und ruhiger schlafen, ausgeglichener sind und einen tieferen Ruhepuls haben. Und wenn´s mit Babys Verdauung auch nicht so rund läuft, so kann auch hier die intensive Bewegung im Wasser wahre Wunder bewirken.

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Mit Antrieb

Nachdem die kleinen Wasserflöhe spielerisch wichtige Voraussetzungen für das eigentliche Schwimmen gelernt haben, wie etwa das Luft anhalten beim Untertauchen oder das kurzzeitige Wassertreten ohne Schwimmhilfen, können sie ab einem Alter von frühestens vier Jahren in einen richtigen Kinderschwimmkurs. Wenngleich das Brustschwimmen oftmals erst mit fünf bis sechs Jahren so richtig klappt. Bis dahin bereitet den Kindern nämlich die noch fehlende Körperkoordination – die Zusammenarbeit von Armen und Beinen – Probleme. Diese entwickeln die Kinder üblicherweise erst rund um den Schuleintritt, manche auch schon ein wenig früher. Ein guter Indikator stellt dabei die Fähigkeit des Kindes beim Fahrradfahren dar. Klappt das Radeln bereits sicher – auch ohne Stützräder – so ist die Koordination und die Motorik so weit entwickelt, dass auch die Schwimmtechnik erlernt werden kann. Hat ein Kind etwas Erfahrung und Selbstvertrauen im Wasser erworben, kann es auch das Rückenschwimmen lernen. Haben Sie dann eine kleine Kaulquappe zuhause, so sollte diese auch nach dem Schwimmen lernen möglichst regelmäßig schwimmen gehen, da nur die Fähigkeit des ausdauernden Schwimmens Sicherheit bietet und das Kind zu einem richtigen Seepferdchen macht.

Wo geplanscht und geschwommen wird:

Baby- und Kleinkinderschwimmen in Österreich

Die Austrian Babyswim Association ABA ist ein Verband für Baby- und Kleinkinderschwimmen. Seine Mitglieder sind geprüfte und zertifizierte Baby- und Kleinkinderschwimminstruktoren aus dem In- und Ausland. Auf dieses „Gütesiegel“ sollte bei der Wahl eines Kurses geachtet werden. www.austrianbabyswim.at

Wien

Schwimmbaby: Kurse im 14., 19., 20., 21. Bezirk, in Großfeld und Am Mühlengrund, http://schwimmbaby.at Waterbaby: Kurse im 10., 11., 13., 14. und 20. Bezirk, www.waterbaby.at Seepferdchen: Kurse im 2., 6. und 13. Bezirk, www.seepferdchen.co.at

Niederösterreich

Baby,- Kinder,- Schwimmverein: Kurse in St. Pölten, Krems, Oberndorf, Göstling, Hofstetten und in St. Veit a. d. Glan, www.baby-kinder-schwimmverein.at Babyswimming: Kurse südlich von Wien – Südstadt und Perchtoldsdorf, sowie in der Therme Wien im 11 Bezirk, www.babyswimming.at Babysplash: Kurse in Stockerau, Langenrohr, Korneuburg, www.babysplash.at

Oberösterreich

Nessi-Verein Wasserspaß: Kurse in Linz, Gallneukirchen, Hartkirchen, Langenstein, Leonding, Pregarten, Ried i.R, Traun; außerdem kann man im Baby- und Kleinkinderschwimmkurs „Allez, on nage!“ planschen und gleichzeitig französisch lernen bzw. auffrischen. www.nessie.at

Steiermark

Schwimmen mit Spaß: Kurs in Mürzzuschlag, babyschwimmen.or.at

Kärnten

Baby-Schwimmen: Kurse in Klagenfurt, http://baby-schwimmen.co.at

Tirol

Eltern-Kind-Treff Adamgasse: Kurse in Innsbruck, www.eltern-kind-treff.at

Vorarlberg

Kurse in Zwischenwasser/Batschuns, Kontakt: Hiltrud Gritzer: 0650/808 30 83 & Iris Gritzer: 0699/1808 36 16

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Wo Hygiene (über-) lebenswichtig wird Die Gefahr einer Infektion ist in einem Spital besonders groß und die Folgen für Patienten schwerwiegend. Daher hat Hygiene in einem Krankenhaus einen besonders hohen Stellenwert. Das gilt auch für das Trinkwasser von Patienten und Personal.

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ir alle wissen, wie und wie schnell Bakterien, Keime und Erreger übertragen werden. An einem Ort mit vielen (kranken) Menschen ist Hygiene natürlich besonders wichtig. In einem Krankenhaus sind die oft (immun-) geschwächten Patienten einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt. Und auch für das Personal besteht ein tägliches, hohes Infektions-Risiko an ihrem Arbeitsplatz.

Nicht ideal im Spital:

Leitungswasser und Mineralwasserflaschen

In den meisten Krankenhäusern darf den Patienten aus hygienischen Gründen kein Leitungswasser

angeboten werden, da die große Gefahr der Keimverbreitung über die Armaturen und Wasserhähne besteht. So werden die Patienten meist mit Mineralwasser in Flaschen versorgt. Das allerdings hat freilich viele Nachteile – für die Gesundheit von Patienten und Personal aber auch wirtschaftlich. Die Logistik ist aufwendig und umständlich, das tägliche Handling zeitintensiv. Die schweren Kisten müssen getragen werden, die leeren Kisten jeden Tag eingesammelt, irgendwo deponiert und wieder retourniert werden. Täglich muss die Anlieferung abgewickelt und koordiniert werden. Die Flaschen müssen an die Patienten verteilt, viele noch halb voll wieder entsorgt werden. Zudem bergen eben diese Flaschen, die durch viele Hände gehen, auch eine erhebliche Übertragungsgefahr von Keimen und Bakterien.

Fotos: Shutterstock, Triple A

T e x t: A n t o n i a S c h w a r z


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Die hygienische Alternative:

Der Festwasserspender

Der Med Cooler bietet

höchste Sicherheit und Hygiene durch verdeckte Entnahme-Hähne.

Alternativ zum bekannten Watercooler mit den 19 Liter Flaschen werden von Triple A speziell für Krankenhäuser hygienische Festwasserspender angeboten, die AquaPoints®. Sie sind hygienetechnisch auf dem neuesten Stand und bieten den Spitälern die perfekte Möglichkeit, ihre Patienten sicher und hygienisch mit hochwertigem Trinkwasser zu versorgen und gleichzeitig den internen Aufwand für ihr Personal zu minimieren. So garantiert dieses System die optimale Versorgung mit Heißgetränken und Frischwasser. Der Trinkwasserspender wird einfach an die Wasserleitung angeschlossen und liefert bei Bedarf auf Knopfdruck gekühltes, heißes oder prickelndes Wasser. Diverse Filtersysteme und Hygienevorrichtungen garantieren ein hygienisch einwandfreies Wasser.

Technologie auf dem neuesten Stand

Die AquaPoints® Premium und Superior sind mit den neuesten Technologien ausgestattet, um bestes, veredeltes Trinkwasser zu liefern. Die Firewall™-UV-Technologie eliminiert sämtliche Verunreinigungen: Dank dieser innovativen Technologie weist das Wasser einen Reinheitsgrad von 99,99 % auf. Außerdem wirkt sie wie eine Barriere zur Aufrechterhaltung der Hygiene des Wasserspenders. Die spezielle Lampe am Ausgabepunkt zerstört Keime innerhalb von Millisekunden bevor das Wasser in den Becher gelangt. Der Ausgabebereich ist mit der einzigartigen patentierten BioCote®-Beschichtung ausgestattet, die Keime zusätzlich eliminiert und die Reinheit des Trinkwassers garantiert.

Fotos: Shutterstock, Triple A

Gesunde Erfrischung für Ärzte und Patienten

Der AquaPoint®

Superior ist die Königsklasse der festwassergebundenen Trinkwasserspender. Patentierte Hygienetechnologie, elektronischer Überlaufschutz und integrierte Becherspender lassen keine (Hygiene-)Wünsche offen.

Auch bei der klassischen Bottled Water CoolerVariante gibt es Modelle, die für spezielle Hygieneanforderungen besonders geeignet sind. Die Verwaltung des Marienkrankenhauses in Vorau (Steiermark) setzt beispielsweise auf steirisches Aqua Alpina® aus Med Coolern. Durch die verdeckten Entnahmehähne wird beim Zapfen des Wassers das Berühren und so eine mögliche Verunreinigung mit den Händen verhindert. Zusätzlich werden alle Wasser führenden Teile im Rahmen des halbjährlichen Hygieneservices komplett getauscht. Mehr Informationen unter www.watercooler.at

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Wasseradern

10 Fakten zu Wasseradern T E X T: A n t o n i a S c h w a r z

2/ Geschichte

1/ Angenommene

Strahlenwirkung

Wasseradern sind Phänomene, die der Radiästhesie, der Lehre von (angeblichen) Strahlenwirkungen auf Organismen, zugeordnet werden. Die Untersuchung der Strahlen und der Auswirkungen erfolgt durch eine paranormale Strahlenfühligkeit, Strahlenempfindlichkeit, die feinfühlige Menschen besitzen sollen.

4/ Nicht

Mitte des 19. Jahrhunderts setzte der Wiener Neurologe und Professor Moriz Benedikt erstmals Wünschelruten zum Auffinden der von ihm angenommenen „pathogenen Orte“ ein. 1929 führte der deutsche Forscher Gustav Freiherr von Pohl das „Konzept der Erdstrahlen“ ein, wobei er von unterirdischen Wasseradern ausging, die für Menschen, Tiere und Pflanzen schädliche Strahlung aussenden. Diese würde die Erdoberfläche durchdringen und könne von besonders begabten Menschen (Radiästheten) erfühlt werden.

wissenschaftlich bewiesen!

3/ Definition

Gehören Sie nicht zu den Skeptikern und haben das Gefühl, betroffen zu sein: Für eine Belastung durch Wasseradern und Wasseraderkreuzungen, die eine erhöhte Abstrahlung verursachen, sind laut Radiästhesie diese häufige Anzeichen: Schlafstörungen, Gelenkschmerzen, Gicht, Rheuma, Ischias, Migräne, Schwermut, Verspannungen, Müdigkeit.

Wasseradern, also unterirdisch verlaufende Bäche, gelten bei den Radiästheten als Ursache für Erdstrahlung und Abweichungen im Erdmagnetfeld und werden damit als gesundheitsgefährdend eingestuft. Das fließende Wasser gibt Ionen ab, die den Körper beeinflussen können.

Diese Strahlungen sind allerdings ebenso wenig nachgewiesen wie deren Wahrnehmung durch Lebewesen. Die Radiästhesie wird daher den Parawissenschaften oder Pseudowissenschaften zugeordnet. Auch das Vorhandensein oder die gesundheitsgefährdende Wirkung von Wasseradern konnte bisher nicht durch wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen werden.

5/ Mögliche Anzeichen

F O T O S : S H U TT E R S TOC K

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6/ Wie erkennt man

F O T O S : S H U TT E R S TOC K

eine Wasserader?

Da man Erdstrahlen nicht sehen und messen kann benötigt man einen Rutengänger. Der Rutengänger, auch Radiästhet genannt, hat die angebliche Fähigkeit, magnetische und elektrische Energien, die durch die Störzonen entstehen, wahrzunehmen und mittels einer Wünschelrute in Bewegung umzusetzen. Der Rutengänger kann auch feststellen, um welche Störzonen es sich handelt, was für eine komplexe Analyse der Situation unbedingt erforderlich ist. Angebliche Geräte für die Eigenanalyse sind nicht zu empfehlen!

7/ Instrumente

Das in der Radiästhesie eingesetzte Instrument ist die

Wünschelrute, ein meist Y-förmig gegabeltes, aus einer Astgabel oder gebogenem Draht gefertigtes Instrument, das in der Hand eines so genannten Rutengängers auf Anziehungskräfte oder Ausstrahlungen von Erzen und Metallen, Wasseradern, geologischen Verwerfungen oder verborgenen Gegenständen im Erdreich reagieren soll. Inzwischen werden auch andere Bauformen wie die Einhandrute und die Lecher-Rute benutzt. Zum Einsatz kommen ebenfalls Siderische Pendel.

8/ Das Bett auf der Wasserader

Steht ein Bett auf einer Wasserader hilft nur umstellen! Verändern Sie die Position und schauen Sie, ob sich etwas verändert. Da die

Wasseradern unterirdisch einen beachtlichen Abstand haben sollen, laufen Sie nicht Gefahr, das Bett gleich auf die nächste zu stellen.

9/ Vorsorge

Der beste Schutz ist die Vorsorge. Nehemen Sie auch erste Anzeichen ernst und lassen Sie bei Bedarf eine Schlaf- oder Arbeitsplatzuntersuchung machen und sich über mögliche Sanierungsmaßnahmen informieren.

10/ Infos und Adressen

Österreichischer Verband für Radiästhesie und Geobiologie www.radiaesthesieverband.at

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aqua@home

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Familiy Business Zuhause ist es am Schönsten. Das weiß auch Familie Pflaumbaum aus Eisenstadt. Architekt Marco und GesundheitsRedakteurin Katharina genießen ihre Zeit am liebsten mit ihrer Rasselbande in ihrem gemütlichen Häuschen – und sind damit die ideale Familie für unseren Versuch. Wir haben die überzeugten Leitungswasser-Trinker nämlich unseren Wasserspender für Zuhause seit drei Monaten testen und auf Herz und Nieren prüfen lassen. Und jetzt müssen sie uns natürlich dringend mal erzählen, wie es Ihnen damit so geht. T e x t: M a g . N I N A A R T N E R

M

it ein wenig gemischten Gefühlen fahre ich zu der sympathischen Sippe nach Eisenstadt ins schöne Burgenland. Nicht, dass ich mich nicht freue auf die liebenswerte Meute, die wir vor drei Monaten in ihrem gemütlichen Zuhause kennengelernt haben. Aber ich bin schon sehr gespannt und neugierig, welche Erfahrungen sie mit unserem bunten Watercooler in der Zeit gemacht haben und ob er auch weiterhin bei ihnen wohnen darf …

Drei Kinder, ein Hund und das Wasser.

Quietschfidel und vergnügt begrüßen uns die Pflaumbaum-Kinder Til (5), Yannik (4) und Ilvy (3). Mama Katharina, die Ruhe selbst, tischt Kirschkuchen und Vanille-Eis auf, dazu gibt es frischen Kaffee und natürlich ein Glas gutes Aqua Alpina-Wasser aus dem Wasserspender. So weit so gut.

F o t o s : D e a delfin

„Wir trinken wirklich viel Wasser“, beteuert die dreifache Mutter und nimmt als Bestätigung gleich mal einen großen Schluck. „Ich muss ehrlich sagen, dass wir vor dem Watercooler eigentlich sehr vehementer Verfechter unseres Wassers aus der Leitung waren. Es ist einfach praktisch. Man dreht den Hahn auf – fertig. Keine Zusatzkosten, kein aufwendiges Nachbestellen, kein Geschleppe. Um die tatsächliche Qualität des Wassers habe ich mir bis jetzt gar keine großen Gedanken gemacht“, gibt sie zu, während sie die kleine Ilvy zirkusreif auf den Knien balanciert. „Erst mit Eurem Watercooler ist uns doch der Unterschied im Geschmack und auch in der Frische überhaupt aufgefallen. Wir haben das Leitungswasser dann mal testen lassen, mit dem Ergebnis eines sehr hohen Kalkgehalts.“ Yannik kommt nach einem kurzen BaggerAusflug in die Sandkiste ins Wohnzimmer gestürmt und strahlt, um den Hals von

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aqua@home

Klein Ilvy und der Tee.

Familienhund Benny gewickelt, seine Mutter an. „Mamaaaaa? Dürfen Ilvy und ich jetzt ein Eis haben?“ Mama seufzt. „Erzähl doch der Nina mal kurz, wie Dir der Wasserspender gefällt, Yannik. Danach bekommt ihr auch Euer Eis.“ Bestechung. Klappt immer. Yannik reißt sich von Benny los und nimmt sich demonstrativ gleich mal ein Wasser aus dem Cooler. Nicht zum ersten Mal, das ist offensichtlich, sondern schon ganz routiniert. „Ich find den echt cool“ erklärt er mir mit ernster Miene. „Das sprudelt so super und ich kann mir das Wasser immer selber holen, wann ich will.“ Na prima, denke ich. Wenn die Kinder überzeugt sind, kann nix mehr schief gehen. Ungeduldiger Blick zu Mama, die sich lächelnd auf den Weg zum Eisschrank macht. Das hat er sich jetzt aber wirklich verdient.

Ich bin ja immer wieder beeindruckt und habe den größten Respekt vor Müttern mit mehr als einem Kind (verstehen Sie mich bitte nicht falsch, liebe Einlings-Mamis, eins ist natürlich auch gar nicht ohne – ich weiß, wovon ich rede). Drei sind aber schon eine echte Herausforderung. Katharina scheint mit wachsender Kinderzahl immer gelassener geworden zu sein. „Naja. Die drei sind ja altersmäßig nah beieinander. Daher beschäftigen sie sich inzwischen schon sehr gut gegenseitig. Und mit Marco habe ich zum Glück einen Mann, der mich unterstützt wo er kann. Ich bin aber schon froh, dass die drei jetzt alle aus dem Gröbsten raus sind.“ Wie auf Kommando fangen Ilvy und Yannik an, sich lautstark um ein rotes Auto mit nur mehr drei Rädern zu streiten. Katharina versucht zu schlichten, mit eher mäßigem Erfolg. „Ich muss sagen, ich hätte den Watercooler super gut gebrauchen können, als die Kinder noch wirklich klein waren, für die Milch. Das finde ich eine sehr gute Funktion, man hat sofort heißes Wasser, und mit ein bisschen kaltem sofort die richtige Trinktemperatur für die Kleinen – und Abkochen wird überflüssig. Das wäre vor allem in der Nacht, wenn das Hungergebrüll das ganze Haus wachhält, eine echte Erleichterung gewesen.“ Jetzt meldet sich auch Klein-Ilvy zu Wort. „Tee! Tee für Ilvy!“ Ilvy ist, wie mir ihre Mama erklärt, ein absoluter Tee-Fan, was ich als Mutter eines Apfelsaft-Fanatikers neidisch zur Kenntnis nehme. „Sie trinkt jeden Tag mindestens vier Becher Tee, egal ob Sommer oder Winter. Da ist der Cooler natürlich eine enorme Hilfe.“


33 Tils täglicher Trinkkampf.

Der einzige Spross, der sich mit dem WasserTrinken ein wenig schwer tut ist der fünfjährige Til. Schüchtern kommt er durch die Tür, verschwitzt vom Fahrradfahren mit Papa. „Sehr gut, Til, wo wir beim Thema sind. Dann kannst du gleich mal ein Glas Wasser trinken.“ Papa, auch verschwitzt, reicht mir die Hand und sieht seinen Sohn eindringlich mit dem „Da gibt’s jetzt keine Diskussion“-Blick an. Til verdreht die Augen, nimmt sich aber brav sein Wasser. Papa Marco ist selbständiger Architekt und erzählt, dass Til nie wirklich gerne Wasser getrunken hat. Auch ein Safttrinker, denke ich beruhigt. „Er hat immer entweder Milch, Kakao oder irgendwas Süßes trinken wollen. Wasser war ihm zu fad. Das ist natürlich irgendwann auch eine Frage der Gesundheit. Man will ja nicht, dass die Kleinen sich schon von Anfang an daran gewöhnen, nur Zucker zu trinken, sondern will sie ja auch zu einem gesunden Trinkverhalten erziehen. Von den geistigen Leistungen in der Schule später mal abgesehen. Mit dem Cooler geht’s jetzt aber besser. Die Kinder haben einfach Spaß daran, sich das Wasser selbst nehmen zu können und das Herunterlassen ist natürlich auch ein Vergnügen.“ Til hat sein Glas ausgetrunken. „Das mit der Schule hat ja wohl noch Zeit, Papa!“ Ein dreiviertel Jahr, um genau zu sein, dauert es noch, bis Til in die Schule kommt. Der erste von den dreien, und man merkt, dass das für alle ein sehr aufregendes Thema ist. Außer für Til. Der wird ob des ganzen, langatmigen Erwachsenen-Geplauders ganz unruhig und gibt uns gnädig zu verstehen, dass er nun bereit wäre für unsere Fotografin Dea. Er hat es nämlich eilig, sein Freund von nebenan wartet auf seinen Fußball-Partner.

Fazit: Er darf bleiben.

Ich war mir ja nicht sicher, aber nun bestätigt mir Katharina nachdrücklich: Ja, der neue Mitbewohner darf bleiben. „Wir geben ihn nicht mehr her. Alle trinken wir mehr Wasser. Und er ist natürlich auch ein Hingucker. Wenn das so ein hässliches Trumm wäre, hätte ich schon meine Bedenken, den in der Küche zu haben.“ Marco, frisch aus der Dusche, lässt sich auf das Sofa plumpsen und widmet sich mit sichtlichem Vergnügen dem Kirschkuchen. „Natürlich ist das Wasser aus dem Wasserspender im Endeffekt etwas teurer als das aus dem Supermarkt. Aber ich muss es auch für unsere Kleinste nicht mehr extra abkochen, und im Kühlschrank haben wir auch mehr Platz, weil wir das stille Wasser nicht mehr einkühlen müssen. Die Vorteile überwiegen eindeutig. Das Wasser schmeckt echt besser, wir trinken alle mehr und es gibt heißes Wasser auf Knopfdruck. Letzten Endes hat mich aber die Wasserqualität im Vergleich zum Leitungswasser überzeugt. Da kann man einfach sicher sein, was drin ist und dass die Familie etwas Gesundes trinkt.“ Ja super! Katharina führt noch einen weiteren Vorteil an. „Ich finde auch gut, dass hier die Nachhaltigkeit nicht außer acht gelassen wird. Die Aqua Alpina Big Packs werden ja immer wieder neu befüllt. Und sie sind frei vom Weichmacher BPA, das war mir als Mutter natürlich auch ganz wichtig.“ Ich fahre mit meinem vollen Bauch wieder nach Hause und lasse unseren Cooler mit gutem Gewissen bei seiner neuen Familie. Er wird es gut haben und viel zum Einsatz kommen. September 2013


Los Ciclos – der grüne See von Lanzarote

Faszinierend: Atoll im Südpazifik

Berühmter Blick vom Schafberg auf den Mondsee Der See Laguna Colorada in Bolivien

FOTOS: SHUTTERSTOCK

Traum in Türkis-Blau: die Malediven


Wasserfarben

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T E X T: M A G . L I N A H I N T E R L E I T N E R

Wasserfarben Oft wie gemalt, mit fließenden Verläufen von Türkis- bis Dunkelblau, kräftige satte Töne, ein leuchtendes klares Grün oder aber von pastellfarbener milchig-matter Oberfläche, als wäre dem Künstler zu viel Deckweiß „ausgekommen“: Wasser und seine Farben.

FOTOS: SHUTTERSTOCK

S

chon seit dem 19. Jahrhundert und Johann Strauß II weiß man ein Lied darauf zu singen: „An der schönen blauen Donau“ – die Volkshymne unseres Landes – zeichnet das weltweit bekannteste Gewässer Österreichs in wunderschönem Blau, wenngleich so mancher Besucher bei einem Blick auf den ruhigen Strom nur sein blaues Wunder erlebt. Matschig-grünliche Farbe dominiert nämlich sein Bild. Enttäuschung und Verwunderung macht sich dann meist breit! Ist es also nur ein Mythos der mit Strauß Sohn seinen Anfang nahm oder steckt doch mehr dahinter? Tatsache ist, dass die Donau in ihrem deutschen Teil bei entsprechendem Wetter tatsächlich blau erscheint, zumindest bis Passau, wo der Inn mit seinem grünlichen Gletscherwasser mit ins Spiel kommt. Farblich besser macht es dann auch nicht mehr das braune bis fast schwarze Wasser der Ilz, welches dann zu dem gräulichen Ton der „Blue Danube“ beiträgt. Dass sich aber das Bild einer blauen Donau so hartnäckig in den Köpfen der Menschen hält, ist also durchaus der Liedzeile „die Donau so blau“ und dem Walzer mit „Schlager-Erfolg“ selbst zu verdanken. Prägend auch seine Verbreitung als Evergreen im englischen Sprachraum unter dem Titel „On the banks of the blue Danube“. Interessant übrigens, dass man bei den Völkern am Balkan von einer „weißen

Donau“ spricht. Durch Budapest fließt hingegen eine „blonde Donau“, welche auch dort in Volksliedern als solche besungen wird.

Lichtblick in Grün

Einer der seinen Namen aber durchaus verdient und nicht wie ein falscher Fünfziger daherkommt, ist der in der Steiermark gelegene und besonders bei Tauchern und Wanderern beliebte Grüne See. Das Naturkleinod verzaubert seine Besucher mit kristallklarem, smaragd- bis türkisgrünem Wasser. Der durch Quellwasser gespeiste See auf 776 Metern Seehöhe erreicht seine einzigartige Färbung und Klarheit aber nicht nur durch das reine Grundwasser. Dank des physikalischen Naturgesetzes der Lichtbrechung und der ideal geringen Tiefe des Sees kommt es zu einer (smaragd)grünen Lichtreflexion, die dem „grünen Edelstein des Wassers“ seine einmalige Farbe verleiht.

Die Farbe Blau Wenngleich man früher angenommen hat, dass lediglich die Spiegelung des blauen Himmels für die eigentypische Farbe des eigentlich farblosen Wassers verantwortlich ist, so weiß man heute, dass das nur zu einem geringen Teil stimmt. Aber es ist auch nicht zu leugnen, dass bei wolkenfreiem Himmel seichte Bäche und Teiche aus einer gewissen Entfer-

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Wasserfarben

Wässrige Melange

Berühmt & türkis: Der Lake Louise in Kanada

nung durch die Reflexion des Himmelsgewölbes blau erscheinen. Das erklärt aber noch nicht warum auch tiefere Gewässer mit einem besonders satten Blau ihre Umwelt bezaubern. Die große Lichtdurchlässigkeit des Wassers ermöglicht, dass die weißen Lichtstrahlen der Sonne die Wasseroberfläche durchbrechen können und aufgespalten in ihre einzelnen Spektralfarben – von Rot, Gelb und Grün, über Blau bis Violett – nacheinander und in dieser Reihenfolge vom Wasser absorbiert und farblich ausgelöscht werden. Weist das Wasser nun eine ausreichende Tiefe – bildlich betrachtet eine dicke Schicht Wasser – auf, so schaffen es auch nur die blau-violetten Strahlen ohne Auslöschung bis dahin zu gelangen. Das beschreibt auch das Phänomen der berühmten Azurgrotte von Capri, welche als Höhle an der Oberfläche des Meeres gelegen und durch Tageslicht – welches durch die dicken Wasserschichten gedrungen ist – erhellt wird, sich in ein magisches Blau hüllt. Je dunkler also das Blau, desto tiefer das Gewässer. Da aber ab einer gewissen Tiefe auch die blauen und violetten Anteile des Sonnenlichts in die „ewigen Tiefseegründe“ einer pechschwarzen und unergründlich scheinenden See eingehen, folgt nach einem violett anmutenden Wasser die Finsternis. Und das, obwohl man trotz völliger Klarheit des Wassers den Meeresboden nicht mehr ausmachen kann. Je länger also der Weg eines Lichtstrahls ist, desto mehr rote, gelbe und grüne Anteile des Lichtspektrums gehen verloren – werden regelrecht vom Wasser „verschluckt“ – während Blau zurückgeworfen wird, und Wasser seine „typische“ Farbe verleiht.

Beim Blick aufs Wasser mischt sich aber nicht nur die Reflexion des Himmels und die verschiedenen aufgespaltenen Lichtstrahlen „unter“ das Nass, auch die Farbe des Untergrundes und sogenannte Schwebstoffe mischen hier mit. Eine „Melange“ aus all diesen Faktoren verleiht Wasser seine einzigartige und oft so unterschiedliche Eigenfarbe, und ist obendrein für charakteristische Eigenarten wie Klarheit und Trübung zuständig. Wie bunter Feenstaub verzaubern organische oder mineralische Schwebstoffe – Gesteinsmehl, welches durch verschiedene Elemente wie z.B. rotes Eisen oder weißem Kalk eine Färbung erhält – die Eigenfarbe der Seen, Meere und Flüsse. Die organischen und mineralischen Teilchen streuen zudem das Licht zurück, wodurch sich die Rückstrahlung erhöht und die Farbe heller wird. Beeindruckende Beispiele für große Mengen von Schwebstoffen sind Ströme wie der Amazonas, der Nil oder der Mekong. Auch verschiedene Pflanzen wie Algen, Cyanobakterien (Blaualgen) oder die massenhafte Vermehrung der Algen- oder Wasserblüten wie z.B. die Rote Tide können die Wasserfarbe stark verändern und das Wasser eintrüben. So erscheinen Flüsse und andere Gewässer auch abseits des irischen Nationalfeiertags im froschgrünen St. PatricksOutfit. Zudem können auch farbige Böden surreal wirkende Wasserbilder quer durch die Farbpalette erschaffen.


Wasserfarben

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Von Flamingorosa bis Blutrot

Aber auch über unsere Grenzen hinaus gibt es Farbenprächtiges: Indigoblaue Eisberge, die in den Buchten der chilenischen Südspitze schwimmen, das vom Eisen(ocker) rostbraun gefärbte Wasser der Spree oder die uns scheinbar rufenden türkis-blauen Atolle diverser Urlaubsparadiese – prächtige Farbenspiele des Wassers. Andere intensiv-bunte Naturschönheiten finden sich unter anderem auch in den weitläufigen Wäldern Kanadas. Dort lädt der beschauliche, in lebendiges Türkis gehüllte See zum Verweilen und Kanufahren ein. Seine außergewöhnliche Farbe verdankt er dabei pudrigem Kalkgestein, seinen Namen dem Entdecker Tom Wilson, welcher 1882 den „Smaragd“, die deutsche Übersetzung von Emerald, als erster Europäer sichtete. Kurios allerdings, dass Wilson nicht lange davor bereits einem anderen „Wasseredelstein“ Kanadas diesen Namen verlieh: dem später umbenannten Lake Louise.

Die Blaue Grotte der italienischen Kult-Insel Capri Der Laguna Colorada liegt 4278 m über dem Meer

Südlich des ehemaligen Fischerdörfchens El Golfo, auf der Insel Lanzarote, findet sich ein zum Teil im Meer versunkener vulkanischer Krater des Montaña de Golfo, welcher die Laguna de los Ciclos in markantem Hellgrün preisgibt. Der in schwarzes Gestein eingebettete See verdankt sein „giftiges“ Grün einzelligen Algen, die sich an den hohen Salzgehalt des Sees angepasst haben, und lockt durch sein einzigartiges Farbspiel Jahr für Jahr unzählige Besucher an. Wie ein drei Quadratkilometer großes, mit einem Erdbeer-Milchshake gefülltes Becken erstreckt sich der rosarote Salzsee Lac Retba im Nordwesten des Senegal in Afrika. Während der Trockenperiode wird der auch Lac Rose genannte See von Blaualgen rosarot gefärbt. Der See enthält dabei ähnlich viel Salz wie das Tote Meer und ist daher ideal um sich einfach darauf treiben zu lassen und zu träumen. Die rosarote Brille können Sie dabei getrost zuhause lassen... Rote Naturerscheinungen finden sich zudem im bolivianischen Teil des Nationalparks Eduardo Avaroa. Die auffällige Färbung des Wassers der Laguna Colorada geht dabei auf eine Algenart und den hohen Mineralstoffgehalt des Wassers zurück. Ein anderes Phänomen der „blutrünstigen“ Art findet sich am Südpol: der zu bluten scheinende Taylor-Gletscher verleiht dem Ausfluss einer mit Eisenoxid angereicherten Salzfahne seinen vampirfilm-tauglichen Namen: Blood Falls.

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Von brauner Brühe und schwedischem Kleinod Aus den Augen aus dem Sinn – so verhält es sich zumeist mit unserem Abwasser. Aber was, wenn wir unsere wohlig-warme Badewannenfüllung mal auf Schritt und Tritt, oder besser Fluss verfolgen würden? Was beschert das Wasserleben nach dem Abfluss, und als was wird es eigentlich wiedergeboren? T e x t: M a g . L i n a H i n t e r l e i t n e r

sation bei mir zuhause vermisse. In der das Wasser mich auf scheinbar magische Weise – mit oder ohne Spülung – durch diverse Abflüsse verlässt, und ich mich um dessen Verbleib nicht weiter kümmern muss. Wo die Entsorgung des Abwassers nicht plötzlich Thema wird. Nun ja, scheinbar unangetastete Natur hat eben auch ihren Preis …

Make-Over

Aber zurück zu den im Moment fehlenden Abflüssen. Hat es ein Tropfen Wasser erstmal über meinen Körper, durch meine Hände oder durch die Waschmaschine – im Schleudergang

Fotos: Siemens

D

ie Sonne kitzelt mich in der Nase und die Schönheit der schwedischen Wildnis – in die es mich zwecks Erholung von zu viel Zivilisation verschlagen hat – kokettiert mit meinen Augen. Mit Blick auf See und Wald genieße ich mein bereits drittes Glas „Fläderblomsaft“, bis, ja bis die Natur ihr Recht fordert. Seufzend mache ich mich auf zum bei mir weniger beliebten wenngleich umso „natürlicheren“ Plumpsklo. Fließend Wasser oder ein Abwassersystem sind hier nämlich Mangelware. Hach, wie sehr ich in diesem Moment meine doch liebgewonnene Zivili-


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– geschafft, darf es angereichert mit Seifenlauge & Co. mein trautes Heim wieder durch dicke Kanalisationsrohre und im Eiltempo gen Kläranlage verlassen. Was hier geschieht ist eine komplexe Prozedur, selbst für Schmutzwasser. Die braune Brühe wird dabei in zwei Stufen gereinigt, in der mechanischen und der biologischen bzw. biologisch-chemischen. Alles was nicht flüssig ist, also Grobstoffe wie Essensreste, Fäkalien, Laub, Holz und Müll – der mitunter auch im Ausguss oder in der Toilette landet – werden in der ersten, mechanischen Reinigung durch einen Rechen zurückgehalten, abgesondert. An dieser Stelle muss ich die Nase rümpfen, da scheint das Plumpsklo im Vergleich ja noch Pipifax zu sein. Nach dem Rechenhaus geht die Reise weiter zum Fettfang, wo es den Schwimmstoffen wie Fetten an den Kragen geht und danach zum obligatorischen Sandfang, ein ebenso trennender Vorgang, bei dem Sinkstoffe wie Sand und feiner Kies entfernt werden.

Ab ins Spa

Fotos: Siemens

Nach den ersten beiden „Bodychecks“ und der Abnahme aller greifbaren Stoffe, also der Basisreinigung, muss sich das Abwasser nun auch noch einer biologischen bzw. chemischen Klärung unterziehen. Das Ganze findet im Belebungsbecken, quasi dem Wellnessbereich für Sauberwasser statt. Dort sorgen nützliche Bakterien für den weiteren Abbau diverser Schadstoffe. Sie fressen die Schmutzpartikel und wandeln sie in ungiftige Schlammflocken um. Damit der „Entspannungseffekt“ perfekt ist, wird zeitweise – ganz

nach Whirlpool-Manier – reichlich Luft in das Wasser eingeblasen. Es soll bestimmte Bakterien mit dem benötigten Sauerstoff versorgen und dadurch aktivieren. Danach geht‘s ab in den „Ruheraum“, dem Nachklärbecken, denn auch dem Wasser sei Ruhe gegönnt. Hier beruhigt sich das aufgewirbelte Wasser wieder. Ich kann ihm diesen Wunsch nicht verdenken, genieße ich ja gerade selbst mein ganz eigenes Nachklärbecken, ein Kleinod der Erholung. Die Schlammflocken sinken ab – wie auch meine Sorgen und der Stress des Alltags – und das Wasser wird zum letzten Mal gefiltert. Der Schlamm, der für den Boden wertvolle Nährstoffe, das Phosphat, enthält, wird später z. B. als Düngemittel die Kläranlage wieder verlassen. Voraussetzung dafür ist, dass er keine Arzneimittelrückstände aufweist und somit bedenkenlos in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. Darüber hinaus können die Schlammflocken aber auch zu humusartigem Boden oder einem Gas – das zur Stromerzeugung genutzt wird – umgewandelt werden. Der Schlamm wird wie das Wasser selbst auf seine Reinheit untersucht. Bei bestandenem Test heißt es Abschied nehmen, da dies die letzte Station in der Kläranlage ist. Entlassen wird das gereinigte Wasser in angrenzende Flüsse, Bäche oder Seen. So wird es dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt und kann vielleicht manch anderen Ruhesuchenden in Österreich, Schweden oder sonstwo auf der Welt durch seine in der Sonne glitzernde Schönheit bezirzen.

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Global Water

Global Water

Wasser – weltweites Phänomen und Lebensader von Mensch, Tier und Umwelt T E X T: M A G . N I N A A RT N ER

Das größte Meeresschutzgebiet der Welt …

… sollte es werden. Das ambitionierte Vorhaben von internationalen Umweltorganisationen, die Einrichtung zweier Meeresschutzgebiete in der Antarktis, ist am Veto u. a. von Russland und der Ukraine gescheitert. Die Forderung nach solchen Schutzgebieten durch die „Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze“ in der Antarktis kam vor allem von Weststaaten wie den USA und Neuseeland. Dem entgegen stehen wirtschaftliche Interessen Russlands, aber auch Chinas und Norwegens. Bis 2020 sollten nach den Beschlüssen der CBD-Staaten (internationales Umwelt-Vertrags-Abkommen über die biologische Vielfalt, Convention on Biological Diversity – CBD) 10 Prozent der gesamten Meeresoberfläche unter Schutz gestellt sein. Ob das gelingen wird, ist inzwischen mehr als fraglich. Denn obwohl Russland selbst im Juli diesen Jahres eine Sondersitzung zu der Einrichtung der Schutzzonen einberufen hat, scheiterte eine Einigung der 120 Delegierten aus 24 Ländern im deutschen Bremerhafen am russischen Widerstand. Zudem stellte Russland die Kompetenz der Kommission grundsätzlich in Frage. Die Antarktis ist eine der letzten Meeresregionen, die noch unberührt sind. Alle anderen sind inzwischen stark überfischt und verschmutzt. Infos: www.ccamlr.org

Fotos: Shutterstock

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Heiß ohne Schweiß

Arme Dickhäuter. Elefanten müssen in ihrer Umgebung oft mit großer Hitze leben, dabei haben sie gar keine Schweißdrüsen! US-Biologen haben herausgefunden, wie sich die Riesen kühl halten und nicht den täglichen Hitzetod sterben. Bei Temperaturen bis 30 Grad werden einfach die Ohren zum effektiven Luftfächer, zusätzlich wird durch das Wedeln Blut hineingepumpt und so noch mehr Hitze abgeleitet. Bei Temperaturen von über 30 Grad heizen sich allerdings die Ohren noch zusätzlich auf. Hier bauen die grauen Riesen dann auf die Wasserkühlung. Sie besprengen wie wir ihre Haut mit Wasser, wobei die dicken Falten das kühle Nass besonders gut speichern. Großes Tier, großes Wasser: Laut Studien brauchen die Afrikanischen Elefanten in heißen Regionen täglich mindestens 100 Liter Wasser für ihre Klimaanlage.

Leinen los!

Sport kann für Kinder und Jugendliche eine wichtige Hilfe und Stütze sein. Er stärkt das Selbstbewusstsein, die Persönlichkeit und hilft, den richtigen Platz in der Gesellschaft zu finden. Kinder können so sowohl in Bezug auf die eigene Körperlichkeit als auch über das eigene Können oder über den sozialen Status Orientierung und Festigung finden. Segeln ist eine einzigartige Verbindung aus Koordination und Kondition. Zudem fördert es die soziale Kompetenz. Auch als Therapieform ist der Segelsport mittlerweile sehr erfolgreich. Durch das Segeln haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich selbst neu zu erfahren und zu entdecken, dass mehr in ihnen steckt, als sie angenommen haben. Projekte wie das „Klassenzimmer unter Segeln“, bei dem Jugendliche 10 Monate ohne Eltern auf einem Segelschiff unterwegs waren und unterrichtet wurden, zeigen die enorme psychische und soziale Entwicklungshilfe, die das Segeln und das Leben auf einem Schiff für die jungen Menschen bedeutet. Infos für Österreich: www.segelverband.at „Klassenzimmer unter Segeln“: www.thor-heyerdahl.de

Fotos: Shutterstock

Meer Durst!

Jeder dritte Mensch auf unserer Erde leidet an Wassermangel. 13.000 Menschen sterben täglich durch Verdursten oder verseuchtes Trinkwasser. Die meisten sind Kinder – 9000 täglich. Doch die größten Wasservorkommen, die Meere und Ozeane sind bisher nicht brauchbar. Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten nun daran, diese Quellen für Trinkwasser anzapfen zu können. In den arabischen Emiraten geht das schon – mit viel Geld. Dort versorgen riesige Meerwasser-Entsalzungsanlagen die reichen Scheichclans und Emirate mit Trinkwasser. Abu Dhabi hat übrigens den höchsten Wasserverbrauch weltweit! Viermal so viel Trinkwasser wie etwa die Deutschen werden in der Wüste verbraucht. Unglaubliche 500 Liter pro Kopf und Tag.


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Triple A-Chefin Andrea Wagner-Greiner, MBA (hinten) übergibt den symbolischen Scheck an Familie Pötscher (v. l. n. r.): Fabian (12), Xavier Noah (3), Mama Daniela und Corina (14)

Wasser – Hilfe!

Dass Wasser nicht nur glückbringend, heilend und lebensspendend ist, hat uns die Natur gerade diesen Sommer abermals eindrucksvoll spüren lassen. Viele Flüsse sind zu zerstörerischen Strömen geworden, die Mensch und Tier viel Leid brachten.

nung komplett überflutet und danach fahrlässiger Weise vom Vermieter nicht saniert. Die Folge: starker Schimmelbefall. Die Kinder wurden krank, leiden seither unter Asthma und starker Schuppenflechte. Jetzt wieder das Wasser. Wieder wird die Wohnung komplett überflutet. Und nach dem Wasser die große Hitze. Sofort bildet sich erneut der krankmachende Schimmel – an den Wänden, den Fenstern, überall. Möbel, Einrichtung, Kleidung. Jeder Quadratzentimeter der 76 qm großen Wohnung ist betroffen, das gesamte Wintergewand nicht mehr zu verwenden. Xavier Noah, der 3jährige, hat während dieser zweiten Katastrophe auch noch eine Lungenentzündung bekommen. Die Situation ist für alle unhaltbar, für die Mutter kaum zu ertragen. Sie beschließt, dass es so nicht

weitergehen kann und findet schließlich über eine Freundin eine Wohnung in einer Genossenschaftsanlage. Die Kaution „kratzt“ sie irgendwie und mit Unterstützung des Bürgermeisters von Enns und der Caritas, zusammen. Ebenfalls der Unterstützung ihrer Freunde hat die Familie die neue Einrichtung zu verdanken. Möbel, Kästen, Sofa – alles ist inzwischen organisiert. Nur eine ordentliche Küche fehlt ihnen noch. Die wird nun mit der Spende von Triple A finanziert werden können. Daniela Pötscher kann endlich wieder nach vorn schauen, sucht jetzt eine Halbtagsstelle im Büro. Ihre neue Wohnung liegt im 3. Stock und der nächste Fluss ist weit entfernt. Wir ziehen den Hut vor so viel Mut und Kraft und wünschen ihr und ihren Kindern viel Glück für die Zukunft.

FOTO: Triple A

E

ine von ihnen ist Daniela Pötscher. Die 35jährige ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern – 14, 12 und 3 Jahre alt. Die Familie lebte in Enns am Ipfbach (Oberösterreich). Bereits beim großen Hochwasser 2002 ist der so genannte Kleinfluss komplett über die Ufer getreten und hat enorme Schäden angerichtet. Stefan Hennerbichler vom Triple A-Team war in dieser Region unterwegs und konnte sich vor Ort ein Bild des schlimmen Ausmaßes machen. Schnell wurde ihm klar, wie dringend und vor allem schnell und unbürokratisch Daniela Pötscher und ihre Kinder finanzielle Hilfe brauchten. Die Familie wohnte offiziell in einer so genannten Mansarde, in Wahrheit war es das Souterrain. Bereits 2002 wurde ihre Woh-

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Wasser-Accessoires

Waterworld

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Kleines und Feines rund ums Wasser! Manche nennen sie Wasserflaschen, Teesackerl & Co. Wir nennen sie Wasser-Accessoires ... REDAKTION: MAG. LINA HINTERLEITNER FOTOS: HERSTELLER

Ristretto – Olé! Die neue Special Edition der

cremesso-Kapseln ist der rassige „Ristretto“. Er ist exklusiv für Triple A-Kunden von Oktober 2013 bis März 2014 erhältlich und wird wie die anderen Sorten bequem und gleichzeitig mit den Aqua Alpina Bottles für den Watercooler geliefert. Mit seinem intensiven Aroma aus Arabica- und Robusta-Bohnen bringt der edle Röstkaffee stark und aromatisch durch dunkle Wintertage. www.watercooler.at

Cool & Clean Hygiene ist das A & O! Auch

beim Watercooler. Von der Abfüllung an der Quelle bis zur Entnahme von glasklarem Wasser aus dem hygienischen Cooler. Zu ihm kommt zusätzlich zwei Mal jährlich ein Servicemitarbeiter für den „Gesundheitscheck“. Denn doppelt hält ja bekanntlich besser… Nichts desto Trotz machen sich die „coolen Typen“ auch gerne zwischendurch noch mal frisch! Mit Spray oder ab jetzt auch mit den praktischen Hygienetüchern zur Schnelldesinfektion. www.aquashop.co.at

Kampf ums Wasser Als sich die Buchhändlerin Maxi Messner auf die Suche nach einem verschwundenen Freund macht, löst sie versehentlich eine Revolution aus, legt sich dabei mit den ganz Großen an und stürzt damit ein ganzes Land in die Krise, in der es auf einmal um alles geht: Leben, Tod, Demokratie, Liebe und das Wasser – das letzte nicht neoliberal geschröpfte Gemeingut. Der Autor von „Aufstand“, Fabian Eder, erzählt eine rasante Geschichte über die Privatisierung von Wasser und die Gier mächtiger Konzerne, aufrüttelnd wie unterhaltsam und immer in charmantem Ton. www.braumueller.at

Da bleibt kein Auge trocken Die neue Waterproof-For-

mel des „Volume Million Lashes-Mascara“ von L’Oréal sorgt auch im Tauchgang für exzessives Schwimmvergnügen! www.loreal-paris.de

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sein, die Trinkflaschen für den Alltag. Aber auch die Umwelt und die Gesundheit sollen geschützt und erhalten werden. Bitteschön: die coolen EQUA Trinkflaschen sind da! 10% des Erlöses gehen an Umweltschutzorganisationen. Gefertigt sind sie aus bestem Material pflanzlichen Ursprungs – Eastman Tritan, das recycelt werden kann und frei vom schädlichen BPA ist. www.aquashop.co.at

Heißer Topf

Es sieht aus wie ein heißer Gulaschkessel und feurig geht es auch her, heizt man die energieunabhängige „Dutchtub“ mit herkömmlichem Holz an. Das ausgezeichnete Hot Tub (Whirlpool) ist darüber hinaus leicht genug um Mobilität zu beweisen. www.dutchtub.com

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PUREAQUA Das österreichische Wassermagazin