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TOPTHEMEN SPRUCH BITTE HIER REIN BACKSPIN e Mag

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s wird Sommer. Und das bedeutet für die Redaktion einen vollen Terminkalender und eine Menge Arbeit. Und eine Menge ereignisreicher Wochenenden. Es ist Festival-Zeit. Und jeder, der sich schon mal in so ein Wochenende gestürzt hat weiß, auf was man sich da einlässt: Viel Spaß, wenig Schlaf und eine Menge Anekdoten. Ähnlich ist es, wenn BACKSPIN unterwegs ist. Mit dem kleinen Unterschied, dass wir leider viel zu selten Zeit finden, uns wirklich auf die Auftritte der KSPIN ist immer dabei. Mitten drin in dem Business Hip-Hop sind die Kollegen Oswald Achampong und Tim Dollmann. Zunächst eher auf Labelseite aktiv, schlossen sich die beiden in den vergangenen Jahren immer enger zusammen, um auch Veranstaltungen durchzuführen. Das ganze gipfelt diesen Sommer in einem FestivalWochenende im Hamburger Stadtpark. Wir nutzen die Gelegenheit, mit beiden über den Weg dahin und ihre ganz eigene Vita zu sprechen und nebenbei mit ein paar Dass Mode wie das DJing ebenso ein Element von Hip-Hop ist, weiß jeder. Einzig die Personen, die hinter den Marken stehen, sind selten bekannt. Ebenso wie ihre Geschichten. Tom Illbruck und JiLip Lee führen seit einigen Jahren das Label Capone mit all seinen Höhen und Tiefen, Erfolgen und Insolvenzen. Eine interessante Geschichte über zwei Typen, ihre Liebe zur Sache und den Wahnsinn mit Banken und Lieferanten. Genug Lesestoff also, um die Fahrt zum Festival oder das Warten auf den nächsten Lieblingsact zu verkürzen. Viel Spaß dabei, wir müssen Sachen packen, das nächste Festival wartet schon… Niko Hüls, Chefredakteur

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Titelfoto: Eric Anders

HERAUSGEBER: Niko Hüls / BACKSPIN Media CHEFREDAKTEUR: Niko Hüls ART-DIREKTION: Goran Tesanovic www.gorantesanovic.de REDAKTION: Benjamin Auch, Martin Fischer, Stephan „Gizmo“ Haramina, Steffen Köster, Dennis Kraus (Chef vom Dienst), Kyan Pur-Djangadhi, Victor Oomens, Dan Rosca, Veronica Seger, Mark Todt AUTOREN DIESER AUSGABE: Daniel Altmann, Eric Anders, Nima Ghomashtchi, Fume, Peter Hagen, Christian Luda, Philipp Killmann, Felix Nisseler, Alexander Scholz, Florian Triesch, Sascha Weigelt FOTOS: Eric Anders, Stev Bonhage, David Daub, Lidija Delovska, Hope, Maria Kapek, Mrss. Design, Lars Krüger, Lee Maas, Marie Schmidt, Anoush Shahidi, Rane, Paul Ripke

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JAY Z

MARSIMOTO

HAMBURG

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Der Macher

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SAMY DELUXE Der Macher

PETER

Der Macher

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OHNE WORTE.............................6 DIE HOHE 5.............................. 10 INTERVIEW 1............................ 12 KOMMENTAR............................. 14 50 FRAGEN AN TALIB KWALI....... 16 INTERVIEW 2............................ 20 PIECE DER AUSGABE................. 24 ZWISCHEN DEN ZEILEN............. 26 BACKSPIN UNTERWEGS............. 28 JAWALA.................................... 30

BRONSON SUPPLIES.................. 31 LORD....................................... 32 GOTT....................................... 33 LP MEINES LEBENS.................... 34 BACKSPIN CHARTS.................... 35 DIE JURY.................................. 36 GEWINN................................... 37 BUTTERBEI DIE FISCHE.............. 38

BACKSPIN sieht sich als Magazin, das die Entwicklung der internationalen Hip-Hop-Szene dokumentiert. Unser Anliegen ist es nicht, mit unseren bildlichen sowie textlichen Inhalten die Leser dazu aufzurufen, strafbare Handlungen zu begehen. Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. F端r eingesandte Manuskripte, Fotos etc. wird keine Haftung 端bernommen. Alle Rechte vorbehalten. Vervielf辰ltigung, Speicherung sowie Nachdruck nur mit ausdr端cklicher Genehmigung des Herausgebers.


005 und 2006. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die ihr UND

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Die Hohe 5 mit Gustav von Wegen

Welcher Moment war das größte Highlight in der Geschichte des Festivals? Einen meiner größten splash!-Momente hatte ich tatsächlich dieses Jahr. Wir haben seit Herbst 2011 hart am neuen splash! gearbeitet. Wir haben uns unzählige Gedanken über das Booking, die Produktion und zahllose andere Baustellen gemacht. Dann kam dieser eine Tag vor wenigen Wochen. Da bekamen wir die neueste Zahl der verkauften Tickets vermeldet. An dem Tag habe ich mich erst Mal auf meinen Balkon gesetzt und einen schönen Wein aufgemacht. Den Tiefpunkt hatte das Festival sicherlich mit den Regenjahren 2005 und 2006. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die ihr aus dieser Phase gewonnen habt? Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der Krise erleben dürfen, dass es eben doch eine Hip-Hop-Community gibt.

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Wann kann man sich in euren unterschiedlichen Funktionen zum Gelingen eines solchen Festivals das erste Mal ein Getränk aufmachen und auf die Sache anstoßen? Wir sind zwar hauptverantwortlich, aber wir genehmigen uns trotzdem ein Bier. Wir wissen ja, dass unsere Kollegen alle einen guten Job machen und dass wir uns auf sie verlassen können. Das erste Kaltgetränk nehmen wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen stehen. Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte Hip-Hop-Aktivisten den Kontakt zu den neuen Generationen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Wie man mit dem Internet umgeht, wissen auch wir. Und Rap-Fans sind wir eben immer noch – auch wenn unser Horizont immer schon über Hip-Hop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächlich unser eigenes Magazin. Da bloggen ja auch gerade jüngere, frischere Leute. Der tägliche splash!-MagCheck hilft also ungemein, um auf Höhe der Zeit zu sein, wenn wir dank unserer Blogger nicht im einen oder anderen Fall die Nase sogar vor dem Trend haben. Auf den Fahnen des splash! stehen neben Rap auch seit je her die anderen Säulen des Hip-Hop… Weil gerade bei einem Festival die großartige Möglichkeit besteht, Hip-Hop in all seinen Facetten abzubilden. Die Besucher des ersten splash! werden sich erinnern,


Interview 1

Mirko Roßner und Thomas Resch! 15 Jahre splash! – Wie habt ihr so lange durchgehalten? Die Frage kann man eigentlich jedem Hip-Hop-Aktivisten der frühen Tage stellen. Es ist einerseits eine Leidenschaft, die über die Jahre nicht geringer wurde und andererseits glauben wir, dass wir das ganz gut können. Außerdem: die splash!-Geschichte mag zwar eine mit Aufs und Abs sein, aber wenn man sich zurücklehnt und die Sache mit einiger Entfernung betrachtet, ist sie eine Erfolgsgeschichte – das verbindet uns übrigens mit der Geschichte des Deutschen Hip-Hop. Auch wenn es hoch und runter ging: am Ende ging es doch immer bergauf. Welcher Moment war das größte Highlight in der Geschichte des Festivals? Einen meiner größten splash!-Momente hatte ich tatsächlich dieses Jahr. Wir haben seit Herbst 2011 hart am neuen splash! gearbeitet. Wir haben uns unzählige Gedanken über das Booking, die Produktion und zahllose andere Baustellen gemacht. Dann kam dieser eine Tag vor wenigen Wochen. Da bekamen wir die neueste Zahl der verkauften Tickets vermeldet. An dem Tag habe ich mich erst Mal auf meinen Balkon gesetzt und einen schönen Wein aufgemacht.

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Den Tiefpunkt hatte das Festival sicherlich mit den Regenjahren 2005 und 2006. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die ihr aus dieser Phase gewonnen habt? Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der


Krise erleben dürfen, dass es eben doch eine ben Rap auch seit je her die anderen Säulen des Hip-Hop… Hip-Hop-Community gibt. Weil gerade bei einem Festival die großarWann kann man sich in euren unter- tige Möglichkeit besteht, Hip-Hop in all seischiedlichen Funktionen zum Gelin- nen Facetten abzubilden. Die Besucher des gen eines solchen Festivals das erste ersten splash! werden sich erinnern, dass Mal ein Getränk aufmachen und auf damals schon Hip-Hop in seiner Gesamtheit bei uns stattgefunden hat. die Sache anstoßen? Wir sind zwar hauptverantwortlich, aber wir genehmigen uns trotzdem ein Bier. Wir wis- Wie haben sich eigentlich die Gagen sen ja, dass unsere Kollegen alle einen guten der gebuchten Artists über die Jahre Job machen und dass wir uns auf sie verlas- verändert? sen können. Das erste Kaltgetränk nehmen Seit den Anfangstagen gehen die abstrus wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen nach oben. Mittlerweile haben sich die Gagen mehr als verzehnfacht. Wir reagierten stehen. da erst mit Kopfschütteln und dann haben Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick wir zur großen Freude unserer Fans eben

Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte Hip-Hop-Aktivisten den Kontakt zu den neuen Generationen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Wie man mit dem Internet umgeht, wissen auch wir. Und Rap-Fans sind wir eben immer noch – auch wenn unser Horizont immer schon über Hip-Hop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächlich unser eigenes Magazin. Da bloggen ja auch gerade jüngere, frischere Leute. Der tägliche splash!-Mag-Check hilft also ungemein, um auf Höhe der Zeit zu sein, wenn wir dank unserer Blogger nicht im einen oder anderen Fall die Nase sogar vor dem Trend haben.

auch ab und an die Ticketpreise erhöht. Das macht wirklich keinen Spaß und wir gingen da immer bis an unsere Grenzen, aber anders geht es leider nicht.

Festivals arbeiten mehr mit- als gegeneinander, als es vielleicht nach Außen aussehen könnte. Was sind die Vor- und was die Nachteile der Konkurrenz-Festivals in Deutschland und Europa? Das liegt eigentlich auf der Hand. Man kann Reisekosten sparen und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Line-up stehen zu haben, die nur auf der eigenen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Auf den Fahnen des splash! stehen ne- Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieBACKSPIN e Mag

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KOMMENTAR Mirko Roßner und Thomas Resch! 15 Jahre splash! – Wie habt ihr so lange durchgehalten?

Welcher Moment war das größte Highlight in der Geschichte des Festivals? Einen meiner größten splash!-Momente hatte ich tatsächlich dieses Jahr. Wir haben seit Herbst 2011 hart am neuen splash! gearbeitet. Wir haben uns unzählige Gedanken über das Booking, die Produktion und zahllose andere Baustellen gemacht. Dann kam dieser eine Tag vor wenigen Wochen. Da bekamen wir die neueste Zahl der verkauften Tickets vermeldet. An dem Tag habe ich mich erst Mal auf meinen Balkon gesetzt und einen schönen Wein aufgemacht. Den Tiefpunkt hatte das Festival sicherlich mit den Regenjahren 2005 und 2006. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die ihr aus dieser Phase gewonnen habt? Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der Welcher Moment war das größte Highlight in der Geschichte des Festivals? Einen meiner größten splash!-Momente hatte ich tatsächlich dieses Jahr. Wir haben seit Herbst 2011 hart am neuen splash! gearbeitet. Wir haben uns unzählige Gedanken über das Booking, die Produktion und zahllose andere Baustellen gemacht. Dann kam dieser eine Tag vor wenigen Wochen. Da bekamen wir die neueste Zahl der ver-

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kauften Tickets vermeldet. An dem Tag habe ich mich erst Mal auf meinen Balkon gesetzt und einen schönen Wein aufgemacht. Den Tiefpunkt hatte das Festival sicherlich mit den Regenjahren 2005 und 2006. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die ihr aus dieser Phase gewonnen habt? Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der Den Tiefpunkt hatte das Festival sicherlich mit den Regenjahren 2005 und 2006. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die ihr aus dieser Phase gewonnen habt? Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der


50 FRAGEN an TALIB KWALI „Welcher Rapper Präsident der USA werden sollte? Ghostface!“ Anfang März war er mal wieder in Hamburg und rockte das Uebel & Gefährlich. Und nicht nur das Publikum war angetan von seiner Show. Auch Talib Kweli selbst muss so einen Spaß gehabt haben, dass er sich nach seinem Gig an die Turntables stellte und seine liebsten Rap-Tracks aufleg „Welcher Rapper Präsident der USA werden sollte? +nicht nur das Publikum war angetan von seiner Show. Auch Talib Kweli selbst muss so einen Spaß gehabt haben, dass er sich nach seinem Gig an die Turntables stellte und seine liebsten Rap-Tracks aufleg

1. Mitt Romney oder Rick 4. Wirtschaftsminister? Santorum? Jay-Z. Ich glaube nicht an das kleinere von zwei Übeln! 5.Verteidigungsminister? 2. Welcher Rapper sollte 50 Cent. Präsident der Vereinigten Staaten werden? 6. Gesundheitsminister? Ghostface Killah! Dead Prez. 3. Und Außenminister? Ich selbst.

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8. Chef des FBI? Ice-T. 9. Chef der CIA? Meine erste Eingebung kann ich nicht sagen… ( Gelächter), Vanilla Ice wäre meine zweite Wahl.

7. Leiter der Heimat- 10. A Tribe Called Quest schutzbehörde? oder De La Soul? Maino. Native Tongues.


11. Theater oder Kino? Theater. 12. Wie gehst du mit Swizz Beatz und Busta Rhymes zusammen ab? Ich weiß nicht, wie wir zusammen abgehen, bisher sind wir noch nie zusammen ausgegangen.

druckend, weil er nur über ein Thema rappt, Weed rauchen, aber bis jetzt bleibt er dabei abwechslungsreich und interessant – obwohl der Gegenstand seiner Lieder ausschließlich das Marihuana-Rauchen und die Lebensumstände als MarihuanaRaucher ist, was sehr geil ist.

23.Wie sicher ist eine Black-Star-Reunion in Prozenten? 75 oder 80 %. 24. Occupy Wall Street oder Occupy the White House? Beide.

25. Wo ist für dich der 18. Seu Jorge? schönste Platz in BrookEr hat es geschafft, in die lyn? “Tiefseetaucher” mitzuspie- Ganz klar in meinem Haus. len. 26. Wie kommt man am 14. Was wird der Titel 19. Melanie Fiona? Besten von A nach B in deiner Biografie sein? Sie ist bezaubernd und dope, New York? 13. Wann erscheint deine Biografie? Wenn ich mit dem Schreiben fertig bin.

Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen “I did it my way”.

oder nicht?

15. Wie kann man am Besten sein Gewissen erleichtern? Die Schläfen massieren.

20. Nelly? Nelly hat in den 2000ern mehr Platten verkauft als irgendjemand anders auf der Welt. Er ist aber trotzdem 15. Was ist die Stärke von einer der bodenständigsten Mos Def? Menschen geblieben, die ich Mos Def ist einer der frei- kenne. Außerdem ist er einer esten, pursten Künstler, die der Innovatoren in der Musies jemals gab. kindustrie. 16. Und die von Kendrick Lamar? Er hat das Potential, einer der größten Lyricists aller Zeiten zu werden.

21. Wie war Rap in 1995 für dich? Ich weiß es nicht mehr, das ist schon zu lange her.

22. Wie ist er 2012? 17. Currency? Heutzutage ist Rap super. Currency ist wirklich beein-

Lauf einfach den Broadway in New York City runter und du kommst von A nach B. 27. Fährst du ab und zu noch U-Bahn? Nein. 28. Was ist das Wichtigste im Album-Produktionsprozess? Das richtige Umfeld. 29. Was ist der Unterschied zwischen underground und independent sein? Wieviel Scheiße Leute über einen in den Blogs quatschen. BACKSPIN e Mag

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30. Welche drei Bücher nimmst du mit auf eine einsame Insel? Auf jeden Fall die „Malcolm X“-Biografie, „Der Alchemist“ und „Tao Te Puh. Das Buch vom Tao und von Puh dem Bären“. 31. Und welche drei Platten? John Coltranes “Love Supreme”, Bob Marleys “Talkin` Blues” und De Las “De La Soul Is Dead”. 32. Zu welcher Tageszeit

42. Was passiert “If lyrics sold and truth be told”? Dann wäre ich wahrscheinlich ein Arschloch!

Ich weiß nicht, wen du meinst, ah warte, das ist doch dieser nigerianische Reggae-Sänger, der auch ein Album mit dem Titel „Prisoner Of Conscience“ gemacht 43. Wo endet der “Gutter hat, aber das habe ich erst erfahren, nachdem ich mit der Rainbow”? Keine Ahnung, bis jetzt bin Arbeit an dem Album angeich noch nicht dort ange- fangen habe. kommen. 49. Was liebst du an 44. Wo ist der beste Nina Simone? Platz, um ein Buch zu le- Ihre Freiheit. sen? 50. Backpack oder SamIm Tourbus. 45. Und der schlechteste sonite?

Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen schreibst du am liebsten Platz? Tumi ist das, was du einen Song? brauchst, wenn du wirklich Auf der Toilette. Wann immer es mich anfixt. im Reisefieber bist. 46. Gibt es einen Unter33. Und in welcher Stim- schied zwischen dem USmung? Publikum und dem euroIn jeder Stimmung, in der ich päischen? gerade bin. Das US-Publikum hat ein besseres Verständnis der 34. Gibt es einen Unter- englischen Sprache (Gelächschied zwischen Liebe ter). Nein, also das euround Musik? päische Publikum begreift Nicht wirklich. Hip-Hop als eine Kultur und möchte mehr einbezogen 40. Mit welchem Künst werden. ler würdest du gerne im Studio arbeiten? 47. Was ist die notBjörk. wendigste Utensilie auf Tour? 41. Ist New York immer Seelenfrieden. noch der Nabel der Welt? Zumindest der Nabel meiner 48. Wie hat Majek FasWelt! hek deine Arbeit beeinflusst?

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Interview 2

Mirko Roßner und Thomas Resch! 15 Jahre splash! – Wie habt ihr so lange durchgehalten? Die Frage kann man eigentlich jedem Hip-Hop-Aktivisten der frühen Tage stellen. Es ist einerseits eine Leidenschaft, die über die Jahre nicht geringer wurde und andererseits glauben wir, dass wir das ganz gut können. Außerdem: die splash!-Geschichte mag zwar eine mit Aufs und Abs sein, aber wenn man sich zurücklehnt und die Sache mit einiger Entfernung betrachtet, ist sie eine Erfolgsgeschichte – das verbindet uns übrigens mit der Geschichte des Deutschen Hip-Hop. Auch wenn es hoch und runter ging: am Ende ging es doch immer bergauf. Welcher Moment war das größte Highlight in der Geschichte des Festivals? Einen meiner größten splash!-Momente hatte ich tatsächlich dieses Jahr. Wir haben seit Herbst 2011 hart am neuen splash! gearbeitet. Wir haben uns unzählige Gedanken über das Booking, die Produktion und zahllose andere Baustellen gemacht. Dann kam dieser eine Tag vor wenigen Wochen. Da bekamen wir die neueste Zahl der verkauften Tickets vermeldet. An dem Tag habe ich mich erst Mal auf meinen Balkon gesetzt und einen schönen Wein aufgemacht.

und 2006. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die ihr aus dieser Phase gewonnen habt? Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der Krise erleben dürfen, dass es eben doch eine Hip-Hop-Community gibt.

Wann kann man sich in euren unterDen Tiefpunkt hatte das Festival si- schiedlichen Funktionen zum Gelincherlich mit den Regenjahren 2005 gen eines solchen Festivals das erste

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Mal ein Getränk aufmachen und auf die Sache anstoßen? Wir sind zwar hauptverantwortlich, aber wir genehmigen uns trotzdem ein Bier. Wir wissen ja, dass unsere Kollegen alle einen guten Job machen und dass wir uns auf sie verlassen können. Das erste Kaltgetränk nehmen wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen stehen. Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte Hip-Hop-Aktivisten den Kontakt

ersten splash! werden sich erinnern, dass damals schon Hip-Hop in seiner Gesamtheit bei uns stattgefunden hat. Wie haben sich eigentlich die Gagen der gebuchten Artists über die Jahre verändert? Seit den Anfangstagen gehen die abstrus nach oben. Mittlerweile haben sich die Gagen mehr als verzehnfacht. Wir reagierten da erst mit Kopfschütteln und dann haben wir zur großen Freude unserer Fans eben auch ab und an die Ticketpreise erhöht. Das macht wirklich keinen Spaß und wir gingen da immer bis an unsere Grenzen, aber anders geht es leider nicht.

Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen zu den neuen Generationen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Wie man mit dem Internet umgeht, wissen auch wir. Und Rap-Fans sind wir eben immer noch – auch wenn unser Horizont immer schon über Hip-Hop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächlich unser eigenes Magazin. Da bloggen ja auch gerade jüngere, frischere Leute. Der tägliche splash!-Mag-Check hilft also ungemein, um auf Höhe der Zeit zu sein, wenn wir dank unserer Blogger nicht im einen oder anderen Fall die Nase sogar vor dem Trend haben.

Festivals arbeiten mehr mit- als gegeneinander, als es vielleicht nach Außen aussehen könnte. Was sind die Vor- und was die Nachteile der Konkurrenz-Festivals in Deutschland und Europa? Das liegt eigentlich auf der Hand. Man kann Reisekosten sparen und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Line-up stehen zu haben, die nur auf der eigenen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Auf den Fahnen des splash! stehen ne- Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieben Rap auch seit je her die anderen den. Säulen des Hip-Hop… Weil gerade bei einem Festival die großarZum Abschluss: Welches Festival tige Möglichkeit besteht, Hip-Hop in all sei- würdet ihr diesen Sommer gerne einnen Facetten abzubilden. Die Besucher des fach nur als Gast besuchen, um da BACKSPIN e Mag

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mal Welcher Moment war das größte Highlight in der Geschichte des Festivals? Einen meiner größten splash!-Momente hatte ich tatsächlich dieses Jahr. Wir haben seit Herbst 2011 hart am neuen splash! gearbeitet. Wir haben uns unzählige Gedanken über das Booking, die Produktion und zahllose andere Baustellen gemacht. Dann kam dieser eine Tag vor wenigen Wochen. Da bekamen wir die neueste Zahl der verkauften Tickets vermeldet. An dem Tag habe ich mich erst Mal auf meinen Balkon gesetzt und einen schönen Wein aufgemacht.

Wir sind zwar hauptverantwortlich, aber wir genehmigen uns trotzdem ein Bier. Wir wissen ja, dass unsere Kollegen alle einen guten Job machen und dass wir uns auf sie verlassen können. Das erste Kaltgetränk nehmen wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen stehen.

Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte Hip-Hop-Aktivisten den Kontakt zu den neuen Generationen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Den Tiefpunkt hatte das Festival siWie man mit dem Internet umgeht, wissen cherlich mit den Regenjahren 2005 und 2006. Welche ist die wichtigste auch wir. Und Rap-Fans sind wir eben im-

Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen Erkenntnis, die ihr aus dieser Phase gewonnen habt? Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der Krise erleben dürfen, dass es eben doch eine Hip-Hop-Community gibt. Wann kann man sich in euren unterschiedlichen Funktionen zum Gelingen eines solchen Festivals das erste Mal ein Getränk aufmachen und auf die Sache anstoßen?

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mer noch – auch wenn unser Horizont immer schon über Hip-Hop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächlich unser eigenes Magazin. Da bloggen ja auch gerade jüngere, frischere Leute. Der tägliche splash!-Mag-Check hilft also ungemein, um auf Höhe der Zeit zu sein, wenn wir dank unserer Blogger nicht im einen oder anderen Fall die Nase sogar vor dem Trend haben. Auf den Fahnen des splash! stehen neben Rap auch seit je her die anderen Säulen des Hip-Hop… Weil gerade bei einem Festival die großartige Möglichkeit besteht, Hip-Hop in all seinen Facetten abzubilden. Die Besucher des ersten splash! werden sich erinnern, dass damals schon Hip-Hop in seiner Gesamtheit


Wie haben sich eigentlich die Gagen der gebuchten Artists über die Jahre verändert? Seit den Anfangstagen gehen die abstrus nach oben. Mittlerweile haben sich die Gagen mehr als verzehnfacht. Wir reagierten da erst mit Kopfschütteln und dann haben wir zur großen Freude unserer Fans eben auch ab und an die Ticketpreise erhöht. Das macht wirklich keinen Spaß und wir gingen da immer bis an unsere Grenzen, aber anders geht es leider nicht.

Reisekosten sparen und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Line-up stehen zu haben, die nur auf der eigenen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden. Zum Abschluss: Welches Festival würdet ihr diesen Sommer gerne einfach nur als Gast besuchen, um da mal

Festivals arbeiten mehr mit- als gegeneinander, als es vielleicht nach Außen aussehen könnte. Was sind die Vor- und was die Nachteile der Konkurrenz-Festivals in Deutschland und Europa? Das liegt eigentlich auf der Hand. Man kann BACKSPIN e Mag

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Zwischen den Zeilen Mirko Roßner und Thomas Resch! 15 Jahre splash! – Wie habt ihr so lange durchgehalten? Die Frage kann man eigentlich jedem HipHop-Aktivisten der frühen Tage stellen. Es ist einerseits eine Leidenschaft, die über die Jahre nicht geringer wurde und andererseits glauben wir, dass wir das ganz gut können. Außerdem: die splash!-Geschichte mag zwar eine mit Aufs und Abs sein, aber wenn man sich zurücklehnt und die Sache mit einiger Entfernung betrachtet, ist sie eine Erfolgsgeschichte – das verbindet uns übrigens mit der Geschichte des Deutschen Hip-Hop. Auch wenn es hoch und runter ging: am Ende ging es doch immer bergauf. Welcher Moment war das größte Highlight in der Geschichte des Festivals? Einen meiner größten splash!-Momente hatte ich tatsächlich dieses Jahr. Wir haben seit Herbst 2011 hart am neuen splash! gearbeitet. Wir haben uns unzählige Gedanken über das Booking, die Produktion und zahllose andere

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Baustellen gemacht. Dann kam dieser eine Tag vor wenigen Wochen. Da bekamen wir die neueste Zahl der verkauften Tickets vermeldet. An dem Tag habe ich mich erst Mal auf meinen Balkon gesetzt und einen schönen Wein aufgemacht. Den Tiefpunkt hatte das Festival sicherlich mit den Regenjahren 2005 und 2006. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die ihr aus dieser Phase gewonnen habt? Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der Krise erleben dürfen, dass es eben doch eine Hip-Hop-Community gibt.


Wann kann man sich in euren unterschiedlichen Funktionen zum Gelingen eines solchen Festivals das erste Mal ein Getränk aufmachen und auf die Sache anstoßen? Wir sind zwar hauptverantwortlich, aber wir genehmigen uns trotzdem ein Bier. Wir wissen ja, dass unsere Kollegen alle einen guten Job machen und dass wir uns auf sie verlassen können. Das erste Kaltgetränk nehmen wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen stehen. Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte Hip-Hop-Aktivisten den Kontakt zu den neuen Generationen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Wie man mit dem Internet umgeht, wissen auch wir. Und Rap-Fans sind wir eben immer noch – auch wenn unser Horizont immer schon über Hip-Hop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächlich unser eigenes Magazin. Da bloggen ja auch gerade jüngere, frischere Leute. Der tägliche splash!Mag-Check hilft also ungemein, um auf Höhe der Zeit zu sein, wenn wir dank unserer Blogger nicht im einen oder anderen Fall die Nase sogar vor dem Trend haben. Auf den Fahnen des splash! stehen neben Rap auch seit je her die anderen Säulen des Hip-Hop… Weil gerade bei einem Festival die großartige Möglichkeit besteht, Hip-Hop in all seinen Facetten abzubilden. Die Besucher des ersten splash! werden sich erinnern, dass damals schon Hip-Hop in seiner Gesamtheit bei uns

stattgefunden hat. Wie haben sich eigentlich die Gagen der gebuchten Artists über die Jahre verändert? Seit den Anfangstagen gehen die abstrus nach oben. Mittlerweile haben sich die Gagen mehr als verzehnfacht. Wir reagierten da erst mit Kopfschütteln und dann haben wir zur großen Freude unserer Fans eben auch ab und an die Ticketpreise erhöht. Das macht wirklich keinen Spaß und wir gingen da immer bis an unsere Grenzen, aber anders geht es leider nicht. Festivals arbeiten mehr mit- als gegeneinander, als es vielleicht nach Außen aussehen könnte. Was sind die Vorund was die Nachteile der KonkurrenzFestivals in Deutschland und Europa? Das liegt eigentlich auf der Hand. Man kann Reisekosten sparen und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Lineup stehen zu haben, die nur auf der eigenen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden. Zum Abschluss: Welches Festival würdet ihr diesen Sommer gerne einfach nur als Gast besuchen, um da mal so richtig die Sau rauszulassen? Da müssen wir nicht lange überlegen. Wir sind von Haus aus mit dem Melt! und dem Berlin Festival verbandelt. Auf den Festivals lassen wir dann auch tatsächlich gerne mal selbst die Sau raus.

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Backspin unterwegs Mirko Roßner und Thomas Resch! 15 Jahre splash! – Wie habt ihr so lange durchgehalten?

Die Frage kann man eigentlich jedem HipHop-Aktivisten der frühen Tage stellen. Es ist einerseits eine Leidenschaft, die über die Jahre nicht geringer wurde und andererseits glauben wir, dass wir das ganz gut können. Außerdem: die splash!-Geschichte mag zwar eine mit Aufs und Abs sein, aber wenn man sich zurücklehnt und die Sache mit einiger Entfernung betrachtet, ist sie eine Erfolgsgeschichte – das verbindet uns übrigens mit der Geschichte des Deutschen Hip-Hop. Auch wenn es hoch und runter ging: am Ende ging es doch immer bergauf. Welcher Moment war das größte Highlight in der Geschichte des Festivals? Einen meiner größten splash!-Momente hatte ich tatsächlich dieses Jahr. Wir haben seit Herbst 2011 hart am neuen splash! gearbeitet. Wir haben uns unzählige Gedanken über das Booking, die Produktion und zahllose andere Baustellen gemacht. Dann kam dieser eine Tag vor wenigen Wochen. Da bekamen wir die neueste Zahl der verkauften Tickets ver-

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meldet. An dem Tag habe ich mich erst Mal auf meinen Balkon gesetzt und einen schönen Wein aufgemacht. Den Tiefpunkt hatte das Festival sicherlich mit den Regenjahren 2005 und 2006. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die ihr aus dieser Phase gewonnen habt? Das ist im Prinzip einfach. In der Krise darf man nicht aufstecken. Es klingt blöd, wenn wir Worte wie kämpfen in den Mund nehmen, aber es stimmt schon. Na ja, und vor allem ist es wichtig, dass man bei allen Problemen kreativ bleibt, weiterhin positiv denkt und vor allem den Kontakt in die Szene nicht verliert. Gerade wir haben in der Krise erleben dürfen, dass es eben doch eine Hip-Hop-Community gibt. Wann kann man sich in euren unterschiedlichen Funktionen zum Gelingen eines solchen Festivals das erste Mal ein Getränk aufmachen und auf die Sache anstoßen? Wir sind zwar hauptverantwortlich, aber wir


genehmigen uns trotzdem ein Bier. Wir wissen ja, dass unsere Kollegen alle einen guten Job machen und dass wir uns auf sie verlassen können. Das erste Kaltgetränk nehmen wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen stehen. Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte Hip-Hop-Aktivisten den Kontakt zu Weil gerade bei einem Festival die großartige Möglichkeit besteht, Hip-Hop in all seinen Facetten abzubilden. Die Besucher des ersten splash! werden sich erinnern, dass damals schon Hip-Hop in seiner Gesamtheit bei uns stattgefunden hat.

oben. Mittlerweile haben sich die Gagen mehr als verzehnfacht. Wir reagierten da erst mit Kopfschütteln und dann haben wir zur großen Freude unserer Fans eben auch ab und an die Ticketpreise erhöht. Das macht wirklich keinen Spaß und wir gingen da immer bis an unsere Grenzen, aber anders geht es leider nicht.

Festivals arbeiten mehr mit- als gegeneinander, als es vielleicht nach Außen aussehen könnte. Was sind die Vorund was die Nachteile der KonkurrenzFestivals in Deutschland und Europa? Das liegt eigentlich auf der Hand. Man kann Reisekosten sparen und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Lineup stehen zu haben, die nur auf der eigenen Wie haben sich eigentlich die Gagen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Mischung der gebuchten Artists über die Jahre da dieses Jahr aber höchst zufrieden. verändert? Seit den Anfangstagen gehen die abstrus nach BACKSPIN e Mag

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REVIEW:

JAWALA „The Ride“

ALBUM / LABEL / JAHR Die Frage kann man eigentlich jedem HipHop-Aktivisten der frühen Tage stellen. Es ist einerseits eine Leidenschaft, die über die Jahre nicht geringer wurde und andererseits glauben wir, dass wir das ganz gut können. Außerdem: die splash!-Geschichte mag zwar eine mit Aufs und Abs sein, aber wenn man sich zurücklehnt und die Sache mit einiger Entfernung betrachtet, ist sie eine Erfolgsen alle einen guten Job machen und dass wir uns auf sie verlassen können. Das erste Kaltgetränk nehmen wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen stehen. Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte HipHop-Aktivisten den Kontakt zu den neuen Generationen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Wie man mit dem Internet umgeht, wissen auch wir. Und Rap-Fans sind wir eben immer noch – auch wenn unser Horizont immer schon über Hip-Hop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächlich unser eigenes Magazin. Da bloggen ja auch

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gerade jüngere, frischere Leute. Der tägliche splash!-Mag-Check hilft also ungemein, um auf Höhe der Zeit zu sein, wenn wir dank unserer Blogger nicht im einen oder anderen Fall die Nase sogar vor dem Trend haben. Auf den Fahnen dund die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Line-up stehen zu haben, die nur auf der eigenen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden. Zum Abschluss: Welches Festival würdet ihr diesen Sommer gerne einfach nur als Gast besuchen, um da mal so richtig die Sau rauszulassen? Da müssen wir nicht lange überlegen. Wir sind von Haus aus mit dem Melt! und dem Berlin Festival verbandelt. Auf den Festivals lassen wir dann auch tatsächlich gerne mal selbst die Sau raus. hne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden.


REVIEW:

BRONSON SUPPLIES „The Ride“

ALBUM / LABEL / JAHR Die Frage kann man eigentlich jedem HipHop-Aktivisten der frühen Tage stellen. Es ist einerseits eine Leidenschaft, die über die Jahre nicht geringer wurde und andererseits glauben wir, dass wir das ganz gut können. Außerdem: die splash!-Geschichte mag zwar eine mit Aufs und Abs sein, aber wenn man sich zurücklehnt und die Sache mit einiger Entfernung betrachtet, ist sie eine Erfolgsen alle einen guten Job machen und dass wir uns auf sie verlassen können. Das erste Kaltgetränk nehmen wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen stehen. Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte HipHop-Aktivisten den Kontakt zu den neuen Generationen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Wie man mit dem Internet umgeht, wissen auch wir. Und Rap-Fans sind wir eben immer noch – auch wenn unser Horizont immer schon über Hip-Hop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächlich unser eigenes Magazin. Da bloggen ja auch

gerade jüngere, frischere Leute. Der tägliche splash!-Mag-Check hilft also ungemein, um auf Höhe der Zeit zu sein, wenn wir dank unserer Blogger nicht im einen oder anderen Fall die Nase sogar vor dem Trend haben. Auf den Fahnen dund die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Line-up stehen zu haben, die nur auf der eigenen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden. Zum Abschluss: Welches Festival würdet ihr diesen Sommer gerne einfach nur als Gast besuchen, um da mal so richtig die Sau rauszulassen? Da müssen wir nicht lange überlegen. Wir sind von Haus aus mit dem Melt! und dem Berlin Festival verbandelt. Auf den Festivals lassen wir dann auch tatsächlich gerne mal selbst die Sau raus. hne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden.

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REVIEW:

LORD

„The Ride“

ALBUM / LABEL / JAHR Die Frage kann man eigentlich jedem HipHop-Aktivisten der frühen Tage stellen. Es ist einerseits eine Leidenschaft, die über die Jahre nicht geringer wurde und andererseits glauben wir, dass wir das ganz gut können. Außerdem: die splash!-Geschichte mag zwar eine mit Aufs und Abs sein, aber wenn man sich zurücklehnt und die Sache mit einiger Entfernung betrachtet, ist sie eine Erfolgsen alle einen guten Job machen und dass wir uns auf sie verlassen können. Das erste Kaltgetränk nehmen wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen stehen. Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte HipHop-Aktivisten den Kontakt zu den neuen Generationen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Wie man mit dem Internet umgeht, wissen auch wir. Und Rap-Fans sind wir eben immer noch – auch wenn unser Horizont immer schon über Hip-Hop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächlich unser eigenes Magazin. Da bloggen ja auch

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gerade jüngere, frischere Leute. Der tägliche splash!-Mag-Check hilft also ungemein, um auf Höhe der Zeit zu sein, wenn wir dank unserer Blogger nicht im einen oder anderen Fall die Nase sogar vor dem Trend haben. Auf den Fahnen dund die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Line-up stehen zu haben, die nur auf der eigenen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden. Zum Abschluss: Welches Festival würdet ihr diesen Sommer gerne einfach nur als Gast besuchen, um da mal so richtig die Sau rauszulassen? Da müssen wir nicht lange überlegen. Wir sind von Haus aus mit dem Melt! und dem Berlin Festival verbandelt. Auf den Festivals lassen wir dann auch tatsächlich gerne mal selbst die Sau raus. hne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden.


REVIEW:

GOTT

„The Ride“

ALBUM / LABEL / JAHR Die Frage kann man eigentlich jedem HipHop-Aktivisten der frühen Tage stellen. Es ist einerseits eine Leidenschaft, die über die Jahre nicht geringer wurde und andererseits glauben wir, dass wir das ganz gut können. Außerdem: die splash!-Geschichte mag zwar eine mit Aufs und Abs sein, aber wenn man sich zurücklehnt und die Sache mit einiger Entfernung betrachtet, ist sie eine Erfolgsen alle einen guten Job machen und dass wir uns auf sie verlassen können. Das erste Kaltgetränk nehmen wir am Mittwoch Abend, wenn alle Bühnen stehen. Hip-Hop hat in Deutschlang mit Blick auf die Altersstruktur der Szene inzwischen einen spürbaren Wandel erlebt. Gleiches gilt auch für die Besucher des splash!. Wie haltet ihr als alte HipHop-Aktivisten den Kontakt zu den neuen Generationen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Wie man mit dem Internet umgeht, wissen auch wir. Und Rap-Fans sind wir eben immer noch – auch wenn unser Horizont immer schon über Hip-Hop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächlich unser eigenes Magazin. Da bloggen ja auch

gerade jüngere, frischere Leute. Der tägliche splash!-Mag-Check hilft also ungemein, um auf Höhe der Zeit zu sein, wenn wir dank unserer Blogger nicht im einen oder anderen Fall die Nase sogar vor dem Trend haben. Auf den Fahnen dund die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Line-up stehen zu haben, die nur auf der eigenen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden. Zum Abschluss: Welches Festival würdet ihr diesen Sommer gerne einfach nur als Gast besuchen, um da mal so richtig die Sau rauszulassen? Da müssen wir nicht lange überlegen. Wir sind von Haus aus mit dem Melt! und dem Berlin Festival verbandelt. Auf den Festivals lassen wir dann auch tatsächlich gerne mal selbst die Sau raus. hne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden.

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LP MEINES LEBENS

Mirko Roßner und Thomas Resch! 15 Jahre splash! – Wie habt ihr so lange durchgehalten? Die Frage kann man eigentlich jedem HipHop-Aktivisten der frühen Tage stellen. Es ist einerseits eine Leidensc auf die Sache anstoßen? enn unser Horizont immer schon über HipHop hinaus ging. Immer wichtiger wird für uns aber tatsächl seit je her die anderen Säulen des Hip-Hop… Weil gerade bei einem Festival die großartige Möglichkeit besteht, Hip-Hop in all seinen Facetten abzubilden. Die Besucher des ersten splash! werden sich erinnern, dass damals schon Hip-Hop in seiner Gesamtheit bei uns stattgefunden hat. Wie haben sich eigentlich die Gagen der gebuchten Artists über die Jahre verändert? Seit den Anfangstagen gehen die abstrus nach oben. Mittlerweile haben sich die Gagen mehr als verzehnfacht. Wir reagierten da erst mit Kopfschütteln und dann haben wir zur großen Freude unserer Fans eben auch ab und an die Ticketpreise erhöht. Das macht wirklich keinen Spaß und wir gingen da immer bis an unsere Grenzen, aber anders geht es leider nicht. Festivals arbeiten mehr mit- als gegeneinander, als es vielleicht nach Außen aus-

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sehen könnte. Was sind die Vor- und was die Nachteile der Konkurrenz-Festivals in Deutschland und Europa? Das liegt eigentlich auf der Hand. Man kann Reisekosten sparen und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Künstler eine Show zusagt, steigt auch, wenn er bei mehreren Festivals spielt. Andererseits ist es natürlich das große Ziel eines Festivals, möglichst viele Acts im Line-up stehen zu haben, die nur auf der eigenen Bühne spielen. Wir sind mit unserer Mischung da dieses Jahr aber höchst zufrieden. Zum Abschluss: Welches Festival würdet ihr diesen Sommer gerne einfach nur als Gast besuchen, um da mal so richtig die Sau rauszulassen? Da müssen wir nicht lange überlegen. Wir sind von Haus aus mit dem Melt! und dem Berlin Festival verbandelt. Auf den Festivals lassen wir dann auch tatsächlich gerne mal selbst die Sau raus.


1. Xavas

2. HALLO

a müssen wir nicht lange überlegen. Wir sind von Haus aus mit dem Melt! und dem. Auf den Festivals lassen wir dann auch tat

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3. Xavas

4.Olga

5.Olga

5.Rudi

7. Xavas

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Bronson Supplies

Niko H端ls Chef

Dennis Kraus Chef

Bennjamin j辰ger Chef

Niko H端ls Chef

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Mirko Roßner und Thomas Resch! 15 Jahre splash! – Wie habt ihr so lange durchgehalten?

STICHWORT: KILLER

Mirko Roßner und Thomas Resch! 15 Jahre splash! – Wie habt ihr so lange durchgehalten?

STICHWORT: KILLER

Mirko Roßner und Thomas Resch! 15 Jahre splash! – Wie habt ihr so lange durchgehalten?

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BACKSPIN eMag #001  

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