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Außerdem kann es von Vorteil sein, Hunde erst eine halbe Stunde nach Jagdbeginn zu schnallen (wie bereits ohnehin häufig praktiziert), so dass der Wolf Gelegenheit hat, sich auf das Geschehen (Unruhe im Revier, fremde Witterungen) einzustellen und eventuell auch das Treiben vorher zu verlassen. Die Wölfe in Sachsen blieben während der Jagd nicht selten die ganze Zeit über im Treiben, ohne dass es zu irgendwelchen Zwischenfällen zwischen Wolf und Hunden gekommen wäre. Wird ein Wolf, der sich an einem erlegten Stück/getöteten Beutetier aufhält, von dem Nachsuchengespann überrascht, ist nicht zu erwarten, dass er auf Menschen aggressiv reagiert. Man sollte sich langsam zurückziehen, den Hund eng bei sich. Auf jeden Fall sollte sichergestellt sein, dass der Hund den Wolf nicht angreift. Andernfalls kann der Hund vom Wolf getötet werden. Nach Möglichkeit sollte bei einer Nachsuche der Hund so spät wie irgend möglich geschnallt werden.

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