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GENUSS 2 019

Großes

Erleben

Mohnblüte im Waldviertel © Mohndorf Armschlag / Studio Kerschbaum

Eine Entdeckungsreise durch Niederösterreich.

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Daheim beim Wein.

Schritt für Schritt – Wanderlust.

Bewegung, bitte!

Dem Geheimnis der Kellergassen auf der Spur.

Abenteuer und Genuss am Welterbesteig in der Wachau.

Die Landesausstellung in Wiener Neustadt zeigt „Welt in Bewegung!“.


2 NIEDERÖSTERREICH

Vielfalt

auf allen

Ebenen

Niederösterreich ist vielseitig. Was allein die atem­ beraubende Landschaft an Abwechslung verspricht, wird mit Kulinarik und Kultur vervollständigt. Das bringt grenzenlosen Genuss auf allen Ebenen.

Österreichs größtes Bundesland liegt zentral und exponiert im Herzen Europas. Seit jeher treffen hier verschiedenste Wege und Routen aufeinander. Bereits die alten Römer gründeten mit der Stadt Carnuntum eine blühende Metropole direkt an der Donau. Das berühmte Heidentor, ein spätantikes Siegesdenk­ mal, ist nur einer dieser stummen Zeit­ zeugen jener Epoche. Zudem waren die eindrucksvollen Burgen und Schlös­ ser, Klöster und prunkvollen Stifte über die Jahrhunderte ein wichtiger Mittelpunkt im Leben der Menschen in Niederösterreich.


3 NIEDERÖSTERREICH

Feste feiern

© Markus Hintzen

Insbesondere im Frühling, wenn das ganze Land erblüht und die Natur zu neuem Leben erwacht. Dann tauchen duftende Marillenblüten ganze Landstri­ che in ein hellrosa Meer, blütenweiße Birnbäume tun es ihnen gleich und man kann den Geschmack in jedem Winkel des Landes geradezu spüren. Das wird auch gebührend gefeiert: Frühling ist Genuss-Zeit – egal in welcher Region in Niederösterreich Sie gastieren – an der Lebensfreude und Feierlaune kommen Sie nicht vorbei.

Winzer öffnen für Gäste ihre Weingüter und laden zu Verkostungen ihrer Jungweine ein, in den Kellergas­ sen wie auch bei den zahlreichen Gour­ metfestivals des Landes wird Genuss und Gemütlichkeit großgeschrieben. Natürlich ziehen auch die Produzenten und Köche des Landes am selben Strang und bekennen sich eindeutig zu Prinzi­ pien wie Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit. Dieser behutsame Umgang mit Traditionen und Ressourcen ist übrigens nicht nur auf den Frühling beschränkt. Das Feiern von Festen und die Pflege des kulinarischen und kulturellen Erbes haben die Niederösterreicher verinner­ licht. Man kann ohne Weiteres behaup­ ten: hier gehört Genuss zur Kultur – und zwar zu jeder Jahreszeit. Im Übrigen funktioniert auch der Umkehrschluss, denn auch Kultur ist in Niederösterreich wahrhaftiger

DAS HEIDENTOR IST EIN STUMMER Z E U G E A N T I K E R K U LT U R .

Genuss. Wie sehr, zeigen weit über die Landesgrenzen hinaus strahlende Institutionen wie das Festspielhaus St. Pölten und die Kunsthalle Krems, aber auch Festivals wie das Theaterfest Nieder­österreich oder der Musiksommer in Grafenegg. Sie alle prägen und bewe­ gen das Land. Deshalb ist das Motto der diesjährigen Niederösterreichischen Landesausstellung in Wiener Neustadt mit dem Titel „Welt in Bewegung!“ mehr als gut gewählt. Denn die Geschichte der Mobilität des Menschen betrifft auch die Geschichte der Mo­bilität von Gütern – der industriellen, aber auch der kulinarischen und kulturellen Güter. Mehr zum Thema: kk www.niederoesterreich.at

Petra Bohuslav

Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport

„Den Niederösterreichern ist die Pflege des kulinarischen und kultur­ellen Erbes ein sehr großes Anliegen.“

Heidentor © Niederösterreich-Werbung / Andreas Hofer

Die Vielfalt des Landes spiegelt auch die Landschaft wider. Hier treffen alpine, pannonische, nord- und südeu­ ropäische Klimazonen aufeinander und brachten Auen und Wälder, Fluss­täler, Moore, Almen und Gebirge hervor. Ein Reichtum, der auf allen Ebenen ab­ wechslungsreich präsentiert wird.


4 WEINVIERTEL

Kellergasse Diepolz © Weinviertel Tourismus / Christine Wurnig

Daheim beim Wein Die Kellergassen in Niederösterreich sind ein einzigartiges Kulturgut. Bis auf wenige Ausnahmen sind die „Dörfer ohne Rauchfang“ nur hier anzutreffen. Doch was macht sie so besonders? Wir haben uns auf Spurensuche begeben.

Kellergassen


5 WEINVIERTEL

Es braucht nicht sonderlich viel Fantasie um herauszufinden, weshalb das Wein­ viertel heißt wie es heißt. In der Region wird ein Drittel des gesamten österrei­ chischen Weins produziert. Was sich hier ebenfalls findet, sind die berühmten Kellergassen. Gut 1.100 gibt es davon in ganz Niederösterreich, die überwiegende Mehrheit (ungefähr 800) der „Dörfer ohne Rauchfang“ finden sich jedoch im Weinviertel. Die traditionellen Kellergassen, die manchmal wie auf einer Schnur aufgezo­ gen wirken, prägen die Landschaft und werden als kulturhistorische Besonder­ heit angesehen. Die schlichten Häuschen aus ungebranntem Lehm oder Ziegeln entstanden Anfang des 18. Jahrhunderts und waren reine Zweckbauten. Küche, Wohnraum oder Bad sucht man hier ver­ gebens, dafür gibt es historische Wein­

pressen und Kellergewölbe. Aus diesem Grund nennt man die pittoresken Ge­ bäude auch Presshäuser. Den Zauber der Kellergassen machen jedoch mar­ kierte Erdröhren aus, die in den Löss gegraben wurden und den ursprüng­ lichen Weinkeller bilden. Die Kellergas­ sen mit ihren Presshäusern und den ausgeklügelten Tunneln in den Wein­ berg wurden frü­her als Produktionsund Lagerstätten genutzt. Das ist teil­ weise auch heute noch so.

Lebendige Kellergassen

Damals entwickelte sich eine eigene Kultur rund um die Kellergassen. Eine tägliche Kellerstunde gehörte für die Weinbauern zum Alltag, es wurde ge­ gessen, man machte Geschäfte, man feierte Feste und tauschte natürlich auch Gerüchte und Tratsch aus. Außerdem:

Der Schlüssel für ein Kellerhaus wurde meist vom Vater an den ältesten Sohn übergeben. Heute wird der Wein vorwiegend in den Weingütern selbst gekeltert, die Kellergassen sind deswegen aber nicht obsolet geworden. Im Gegenteil: Die oft denkmal­ge­ schützten Gebäude wurden in den letz­ ten Jahren liebevoll revitalisiert. In den heißen Sommermonaten und nach der Ernte sind die romantischen Gassen der Schauplatz für Lesefeste und Kellergas­ senheurige im Weinherbst. So lebt diese schöne Tradition weiter. Mehr zum Thema: k www.weinviertel.at/ weinviertler-kellergassen

Noch mehr zum Thema lesen Sie in unserem E-Magazin: k magazin.niederoesterreich.at/ weinviertler-kellergassen DIE PRESSHÄUSER IN DEN KELLERGASSEN SIND EIN WICHTIGER BESTANDTEIL DER NIEDERÖSTERREICHISCHEN WEINTRADITION.

Kellergassen


6 MOSTVIERTEL

Auf Bodenschatzsuche Mostviertler Gastgeber und Produzenten präsentieren gemeinsam das kulinarische Spektrum der Region – ein Zusammenschluss der Vielfalt.

Unumstritten ist das Mostviertel ein landschaftliches Juwel. Südlich der Donau fasziniert seit jeher die sanfte, grüne Hügellandschaft. Hier hat sich die Natur mit der Moststraße einen Prachtboulevard geschaffen. Über 300.000 Mostbirnbäume blühen im Frühling und verwandeln die Region in ein unver­wechselbares Blütenmeer. Sind die Früchte reif, werden sie zu köstlichem, reinsortigen Birnenmost oder Birnencider vergoren. Zudem hat das Mostviertel mit dem Traisental auch noch ein renom­ miertes Weinbaugebiet im Talon. Im Pielachtal sorgen Dirndlblüte und Dirndlernte für Begeisterung und be­ wegt man sich noch weiter südlich, werden aus sanften Hügeln beeindru­ ckende Berge.

Da drängt sich die Frage auf, was diese ganze Vielfalt zusammenhält. Mostviertler Produzenten und Gastrono­ men sind sich darüber im Klaren: Es ist der besondere Boden. Die Kulinarikexperten wissen schon seit Jahren die Beschaffenheit des Mostviertler Bodens zu schätzen und haben gemeinsam den Geschmack des Mostviertels erarbeitet. Diese reiche Geschmacksvielfalt der Region wird bei den Gastgebern auf den Tellern ser­ viert – vom „Gruß aus dem Mostviertel“ bis zum großen Geschmackserlebnis. Der „Gruß aus dem Mostviertel“ ist dabei als Appetizer zu verstehen, der Lust auf mehr machen soll. Es ist eine kleine, raffinierte Speise, die in Zukunft ausschließlich bei den Top-Wirten der Region genossen werden kann.

Mundet der kleine Happen, werden Gourmets keinesfalls enttäuscht. Ge­nusssuchende werden zu den span­ nendsten und aufregendsten kulina­ rischen Plätzen des Mostviertels geladen. Dort warten gut durchdachte Tafelerleb­ nisse, zubereitet von der Mostviertler Geschmacksavantgarde, die mit ihren kulinarischen Ideen der Region ihr un­ vergleichliches Profil verleiht. Mehr zum Thema: k www.mostviertel.at

© Mostviertel Tourismus / Christian Majcen

KULINARISCHE BODENSCHÄTZE AUS DEM MOSTVIERTEL Der „Gruß aus dem Mostviertel“ wird sich in ausgewählten Betrie­ ben auf der Speisekarte finden und Lust auf kulinarische Genüsse aus dem Mostviertel machen. Diese Lust wird übrigens im Rahmen fein abgestimmter Menüs aus Most­ viertler Zutaten gestillt. Quasi ein rundum Gourmetpaket, das ganz im Zeichen der Regionalität steht. Genossen werden kann es zwi­ schen Mai und September bei fol­ genden Betrieben: kk Destillerie Farthofer, Öhling kk Gasthaus Nährer, Rassing

DER MOSTVIERTLER BODEN BIRGT

kk Steinschalerhof, Rabenstein

VIELE ÜBERRASCHUNGEN, DIE AM

kk Schlosswirt Andreas Plappert, Waidhofen an der Ybbs

TELLER INSZENIERT WERDEN.

Mostviertel Tourismus Neubruck 2 /10, 3283 Scheibbs Tel +43 (0) 7482 / 20 44 4 info@mostviertel.at kk www.mostviertel.at

Kulinarische Bodenschätze


7 DONAU NIEDERÖSTERREICH

Wein-Kultur das ganze Jahr Die Donauregion ist zu jeder Jahreszeit eine Weinreise wert.

© Donau Niederösterreich / Andreas Hofer

Facettenreichtum – das beschreibt wohl am besten worauf man sich freuen kann, wenn die Sprache auf die Weingüter entlang der Donau kommt. Und genau dieser Facetten­ reichtum lässt sich bei Weinreisen durch die Weinbaugebiete hier erleben. Etwa beim ausgiebigen Verkosten, wenn die Winzer ihre Keller beim Weinfrühling in der Wachau oder im Kamp-, Krems- und Traisental öff­ nen. Genießer kommen auch beim etablier­ ten wachau GOURMETfestival auf ihre Kos­ ten. In der warmen Jahreszeit erwachen außerdem die Kellergassen als Kulisse von stimmungsvollen Weinfesten zum Leben. Zu dieser Zeit lassen sich die ausgezeichne­ ten Weine besonders stimmungsvoll bei einem typischen Heurigen genießen. Unumstrittener Höhepunkt des Jahres bleibt jedoch der Weinherbst mit sei­ nen traditionellen Weinveranstaltungen und idyllischen Wanderungen durch die farbenfrohen Rieden.

WACHAU GOURMETFESTIVAL 28. März – 11. April 2019 WEINFRÜHLING IM KAMPTAL, KREMSTAL & TRAISENTAL 27. – 28. April 2019 LÖSSFRÜHLING AM WAGRAM 3. – 26. Mai 2019 HÖFLEINER WINZERPFAD 19. – 20. Oktober 2019

Mehr zum Thema: k www.donau.com/weinreise

Schritt für Schritt – Wanderlust Beim Welterbesteig Wachau geht es von einem landschaftlichen Höhepunkt zum nächsten. Schließlich ist die ganze Region seit dem Jahr 2000 Weltkulturerberegion. 180 Kilometer Weitwanderwege aufgeteilt auf 14 Tagesetappen können erwandert werden. Man geht durch Weingärten, vor­ bei an historischen Gebäuden, passiert Marillengärten und beschließt die Wande­r­ung in einem der pittoresken Wachauer Orte bei einem idyllischen Heurigen, wo regionale Köstlichkeiten und ausge­ zeichnete Weine den Gaumen erfreuen. Damit das Wandern noch mehr Spaß macht, kann man auf ausgewählten Etappen das Gepäck auch transportieren lassen, oder den Rückweg komfortabel mit Bahn, Bus oder Schiff antreten. Mehr zum Thema: k www.welterbesteig.at k www.donau.com/wanderurlaub

© Donau Niederösterreich / Andreas Hofer

Der Welterbesteig im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau weckt Abenteuer- und Genusslust.

TIPPS ETAPPE AM NORDUFER: DÜRNSTEIN – WEISSENKIRCHEN (NR. 2) Wanderung durch berühmte Rieden und Weingärten mit großartigem Blick auf die Donau.

Weinreise | Welterbesteig

ETAPPE AM SÜDUFER: HOFARNSDORF – ROSSATZ (NR. 11) Anfangs geht es durch Wälder, gegen Ende der Route passiert man Weingärten, Marillengärten und hat dabei die Donau im Blick.


© Weinviertel Tourismus / Astrid Bartl

8 WEINVIERTEL

KULINARISCHE HÖHEPUNKTE HABEN IM WEINVIERTEL IMMER SAISON.

So genussvoll schmeckt das Jahr In der Weinviertler Küche werden Saisonalität und Regionalität zelebriert. Auf den Tisch kommt, was gerade wächst. Das schmeckt der Natur und auch den Gästen. „Genussvolle Gelassenheit“ hat sich das Weinviertel zum Motto gemacht. Das sympathische Genuss-Eldorado stellt mit Regionalität und Saisonalität zwei Begriffe in den Fokus, die in den letzten Jahren einiges an Popularität erfahren haben. Im Weinviertel wird dies schon lange gelebt. Bei den Produzenten der Region können Gemüse, Obst, Milch­ produkte, aber auch Backwaren, Sirupe, Eingelegtes und vieles mehr ab Hof er­ worben werden. Kochprofis zaubern aus den Schätzen der Region typische und traditionelle Gerichte der Weinviertler Küche. Vor allem die Saisonalität ist dabei entscheidend. Auf den Tisch kommt, was die Natur gerade bietet. Im Frühling, wenn das Weinviertel erwacht, kommen, gemäß dem Slogan „Grüner wird’s nicht“ daher Lebensmittel wie Spargel, Bärlauch und frische Kräuter auf den Tisch. Im Sommer werden Himbeeren, Marillen,

Kirschen und Beeren im Rahmen der „Weinviertler Sommerfrische“ verarbei­ tet. Kürbis, Erdäpfel & Co. preist man dann zur Herbstzeit als „Weinviertler Bodenschätze“ an. Und im Winter steht der Germteig mit all seinen Facetten im Mittelpunkt. Es gibt etwa Striezel, Wuchteln und Faschingskrapfen. Dieser Fokus aufs Regionale und Saisonale schärft das Bewusstsein fürs kulinarisch Einzigartige. Paradebeispiel dafür ist die beliebte Veranstaltungsreihe „Tafeln im Weinviertel“. Hier kommen die Zutaten nicht in die Küche, sondern die Küche zu den Zutaten. Gegessen wird unter freiem Himmel – und zwar 5-gängige Menüs, die zu passender Mu­ sik kredenzt werden: Alles also sehr ent­ spannt – genussvolle Gelassenheit eben. Mehr zum Thema: k www.weinviertel.at/genuss

Weinviertler Küche

TAFELN IM WEINVIERTEL Ein Menü in der freien Natur ab 105 € p. P. Mit Übernachtung ab 157 € p. P. im DZ Termine zwischen 15. Juni und 24. August 2019 an diversen Orten An außergewöhnlichen Locations im Weinviertel wartet auf Genießer ein 5-gängiges Menü mit Weinbe­ gleitung. Eine musikalische Umrah­ mung sorgt für ein noch festlicheres Ambiente. kk www.tafeln-im-weinviertel.at

Mehr Informationen zu den Angeboten, kostenlose Folder und Buchung: Weinviertel Tourismus GmbH Wiener Straße 1, 2170 Poysdorf Tel +43 (0) 2552 / 35 15 info@weinviertel.at kk www.weinviertel.at


9 WEINVIERTEL

Ein Band, das verbindet © Weinviertel Tourismus / Astrid Bartl

Bei der Weintour Weinviertel am 27. und 28. April präsentieren über 200 Winzer ihre Jahrgangsbesten. Ein perfekter Start in den Frühling. Die Weinstraße Weinviertel hat eine enorm hohe Dichte an Weingütern. In diesem Teil Niederösterreichs wird seit Generationen Wein gekeltert und es ist kaum verwunder­ lich, dass es dabei einiges an Schätzen zu entdecken gibt. Das wissen die Weinstra­ ßen-Winzer nur allzu gut. Über 200 von ihnen präsentieren im Rahmen eines Wein­ tour-Wochenendes ihren neuen Weinjahr­ gang. Als Türöffner in diese Genusswelt fungiert das Weintour-Band um 20 Euro, das zu Degustationen bei allen teilnehmen­ den Betrieben berechtigt. Der perfekte Start in den Frühling und eine großartige Gelegenheit, sich auf eine Entdeckungsreise durchs Weinviertel zu begeben. WEINTOURWOCHENENDE 3 Tage / 2 Nächte ab 144 € p. P. im DZ inkl. Frühstück Angebot gültig von 26. – 28. April 2019 Die Wein.Tour.Openings am Freitag Abend sind der Auftakt für ein Wochen­ ende voll Genuss! Zwei Übernachtungen, Eintritt zum Wein.Tour.Opening und das Weintour-Band (für 20 €), das für alle Weinverkostungen am Wochenende gilt, sorgen für einen entspannten Aufenthalt. kk www.weintour.at WEINVIERTLER FRÜHLINGSAUSFLÜGE HABEN TRADITION.

Ein Hoch auf die Natur im Frühling! Im Weinviertel geht man in die Grean. Mit diesem alten Brauch wird der Frühling begrüßt und für die vergangene Weinlese gedankt. Die Weinviertler sind stolz auf ihre Wur­ zeln und ihr Brauchtum. Tradition wird hier großgeschrieben und bis heute au­ thentisch gelebt. Eine besonders schöne, weit über die Grenzen der Region bekannte Tradi­ tion ist das „In die Grean gehen“. Der Brauch hat seine Wurzeln im biblischen Emmausgang, der am Ostermontag zele­ briert wird. Einst verkosteten die Winzer in den Kellergassen den jungen Wein, dankten für die vergangene Ernte und ba­ ten für einen guten Ertrag. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts luden die Weinbauern

am Ostermontag ihre Lesehelfer ein, um mit ihnen gemeinsam auf das vergange­ ne Weinjahr anzustoßen. Heute prosten sich die Winzer mit ihren Gästen auf die vergangene und be­ vorstehende Weinsaison zu und spazieren mit ihnen durch die blühenden Wein­ gärten. In den Gläsern ist junger Wein, auf den Tischen eine bodenständige Heurigenjause und rundherum frische Luft und sanfte, hügelige Weinberge, die gerade vom Frühling wachgeküsst werden. In die Grean gehen heißt, den Frühling mit allen Sinnen zu begrüßen.

Weintour Weinviertel | In die Grean gehen

IN DIE GREAN GEHEN Mit dem Winzer in die Grean gehen ab 29 € p. P. Mit 2 Übernachtungen ab 158 € p. P. inkl. Abendessen am Anreisetag Angebot gültig von 5. April – 11. Mai 2019 Mit dem Winzer in die Weinberge spazieren, den jungen Wein und eine frühlingshafte Heurigenjause am Weingut verkosten – so können Gäste das Frühlingserwachen im Grünen genießen. kk www.weinviertel.at/grean


© Whisky-Erlebniswelt, www.whiskyerlebniswelt.at / Philipp Monihart

10 WA L D V I E R T E L

Seele

brennt! Im Waldviertel wird Whisky gebrannt, aber auch sonst bleibt der Genuss nicht auf der Strecke. Eine Tour zu den Gustostückerln der Region.

Manche Geschichten erzählt man gerne. Zum Beispiel die, wie sich der Wald­ viertler Bauer Johann Haider kurzerhand dazu entschloss, aus seiner Landwirt­ schaft eine Whisky-Destillerie zu ma­ chen. „Schnaps wird ja schon seit jeher gebrannt. Mein Vater dachte sich aber damals, warum nicht die edelste Form von Kornbrand produzieren? Und das ist eben der Whisky. Wir haben schließ­ lich alles, was es dazu braucht, vor der Tür: weiches Wasser, Torf, Roggen und Malz“, erzählt Jasmin Haider-Stadler, die seit zwei Jahren den elterlichen Betrieb in Roggenreith führt. Das Risiko hat sich ausgezahlt. Heute brennt die Destillerie rund 40.000 Liter Hochprozentiges im Jahr, das dann in Eichenfässern mindestens dreieinhalb Jahre zum Whisky reift. Wirkliche An­ fangsschwierigkeiten gab es nicht. „Die Konsumenten stehen Innovationen stets sehr offen gegenüber“, betont Jasmin Haider-Stadler.

JASMIN HAIDER-STADLER, PRODUZIERT LEGENDÄREN W H I S K Y I M WA L D V I E R T E L .


11 WA L D V I E R T E L

Konsumenten stehen Innovationen stets sehr offen gegenüber. Jasmin Haider-Stadler, Whisky-Brennerin

Gustostückerl

Lust an Innovation trifft man im Wald­ viertel an jeder Ecke. Mitten im kleinen Örtchen Roiten befindet sich der Bauern­ hof der Familie Rogner. Patron am Hof ist Hermann Rogner, der sich ebenso der Produktion eines ganz besonderen Edelbrandes verschrieben hat: vom Feuermachen, über die Destillation bis hin zur ersten Kostprobe kann man hier hautnah dabei sein, wenn eine echte Waldviertler Spezialität – der „Klare vom Kriecherl“ – entsteht. Die Jause aus g’schmackigem Waldviertler Geselchten und frischem Brot vom ortseigenen Bäcker liefert die optimale Unterlage, um die Degustation von Rogners selbstgebranntem Rum, Whisky und Gin so lange fort zu führen, bis der Gast­ geber auch die letzte Geschichte übers Schnapsbrennen erzählt hat. Erzählt wird auch viel über die Bio-Backschule in Drosendorf an der Thaya – ein Grund mehr, hier die nächs­ te Station einzuplanen und selbst einen Blick hinein zu werfen. Umringt von einer der wohl schönsten Stadtmauern Österreichs kann man den Duft von Brot und Gebäck schon von weitem wahr­ nehmen, wenn interessierten Gästen in Seminaren die hohe Kunst des Brotba­ ckens näher gebracht wird. Geruch und Genuss sind im Waldviertel übrigens so eng verwoben, dass man anschließend in Ottenschlag Halt machen muss, um

am Mohnhof Greßl dem verführerischen Duft der Waldviertler Mohnzelten zu fol­ gen. Freunde des pikanten Geschmacks kommen hier aber ebenso auf ihre Kos­ ten. Mit viel Fingerspitzengefühl werden am Hof nämlich auch edelste Produkte wie Öle, Liköre, Senf oder Pesto-Spezia­ l­itäten hergestellt. Überhaupt eilt dem Waldviertel ein Ruf als Genusshochburg voraus. Nicht unbeteiligt daran ist auch Doris Schreiber, Wirtin in der Waldschenke in Kurzschwarza, mit deren Besuch man seine Genussreise unbedingt abrunden sollte. In dem urigen Gasthaus steht die Chefin noch selbst in der Küche, die sich mit ihren grandiosen Karpfengerich­ ten einen Namen gemacht hat. Davon, dass Regionalität und Nachhaltigkeit im ganzen Waldviertel gelebt wird, können sich Gäste bei den zahlreichen Genussfesten selbst über­ zeugen. Denn dann verlegen die Haiders, Rogners und Co. ihre Produktions­stät­ten nach draußen und machen – beim Brennen von edlen Tropfen, Befüllen von Strudelteig mit Mohn oder Abfi­ schen von Karpfen – direkt spürbar, dass Herz und Seele der Waldviertler für Genuss brennen.

GUSTOSTÜCKERL IM WALDVIERTEL 3 Tage / 2 Nächte ab 181 € p. P. im DZ inkl. Frühstücksbuffet Angebot buchbar bis 31. Oktober 2019 Drei Tage voller Genuss: kk 4-gängiges Abendessen kk Besuch inkl. 3-gängiges Mittagessen im Mohndorf Armschlag kk Besuch der Whisky-Erlebniswelt und Destillerie Haider mit Verkostung kk Führung durch die Wirtshaus­ brauerei Haselböck mit Jause und Verkostung kk Führung durch die Wirtshaus­ brennerei Krenn inkl. Verkostung und Waldviertler Spezialitätenjause Waldviertel Incoming Landstraße 16 / 1 / 2, 3910 Zwettl Tel +43 (0) 2822 / 54 10 9-90 info@waldviertel.incoming.at kk www.waldviertel-angebote.at

Mehr zum Thema: k www.waldviertel.at/gustostueckerl

KULINARISCHE VERANSTALTUNGEN IM WALDVIERTEL KAMPTALER WEINFRÜHLING 27. – 28. April 2019

WEITRAER BIERKIRTAG 20. – 21. Juli 2019

SONNENTOR KRÄUTERFEST 15. August 2019

MOHN.GENUSS. HERBST 14. – 15. September 2019

Weitere Genussfeste unter: k www.waldviertel.at/genussfeste Gustostückerl im Waldviertel


12 WA L D V I E R T E L

Anleitung zum Handwerksglück Bei den Handwerkskursen im Waldviertel hat unter Profi-Anleitung noch jeder ein kleines Meisterstück abgeliefert. © Waldviertel Tourismus / Robert Herbst

TON & TASSE TREFFEN HOLZ & SCHÜSSEL 3 Tage / 2 Nächte im DZ inkl. Frühstücksbuffet im 4-Sterne Faulenzerhotel Schweighofer ab 285 € p. P. oder im 3-Sterne Hotel-Restaurant Ottenstein ab 266 € p. P. Angebot ganzjährig buchbar Handwerkskunst zum Selberma­ chen. Ein sinnlicher Ausflug ins Waldviertel, der Hand, Herz und Gaumen erfreut. Inkludiert sind: kk Keramik- und Drechselkurs inkl. Werkstücke zum Mitnehmen kk 2 × ein 3-gängiges Abendessen kk Benutzung des hoteleigenen Wellnessbereichs kk Führung durch die Erlebniswelt von SONNENTOR kk 1 Packung SONNENTOR Sieglindes Erdäpfelgewürz zum Mitnehmen

Im Waldviertel ist das Handwerk zu Hause. Aber was die Region besonders macht, sind die Experten, die hier Ein­ zigartiges fertigen und nicht mit ihrem Wissen geizen. Aus der Kunst wird in den Kursen kein Geheimnis gemacht und den Hobbyhandwerkern gezeigt, wie man selbst Granitschmuck herstellt, Schüsseln drechselt oder kleine Acces­ soires aus Ton für zu Hause fertigt.

Alles selbst gemacht

Traditionelles Handwerk, aber auch das einzigartige Ambiente, das in einer Profi-Werkstatt vorherrscht, werden so erleb- und spürbar. „Bei uns erhalten Gäste Einblick in die funkelnde Welt des Glases. Die Begeisterung für das Hand­

werk soll an so viele Menschen wie mög­ lich weitergegeben werden“, erzählt Erwin Weber, der in Hirschenwies im „KRISTALLIUM glas.erleben.“ zeigt, wie Glas geschliffen und graviert wird. Insgesamt geben Profis von zehn Handwerksbetrieben im Rahmen buch­ barer Kurse Tipps an interessierte Hobbyhandwerker weiter. Die Bandbrei­ te ist enorm und reicht vom Korbflech­ ten, übers Bauen eines Stockerls und dem Weben von Teppichen, bis hin zum Knüpfen von Perlmuttketten. Allen ge­ mein ist die Erfahrung, dass Handwerk Freude bringt und glücklich macht. Mehr zum Thema: k www.waldviertel.at/handwerkskurse

Handwerkskurse

Waldviertel Incoming Landstraße 16 / 1 / 2, 3910 Zwettl Tel +43 (0) 2822 / 54 10 9-90 info@waldviertel.incoming.at kk www.waldviertel-angebote.at

© Waldviertel Tourismus / Robert Herbst

G L A S K L A R E U N D G R AV I E R E N D E E R L E B N I S S E Z U M S E L B E R M A C H E N .

B E I M D R E C H S E L N I M WA L D V I E R T E L HAT MAN DEN DREH RAUS.


13 W I E N E R WA L D

Glasweise genießen © Wienerwald Tourismus / Raimo Rudi Rumpler

Der Weinfrühling in der Thermenregion Wienerwald ist legendär. Ebenso wie die Fülle an Veranstaltungen, bei denen sich alles um Genuss dreht.

DER WEINFRÜHLING IN DER THERMEN­ R E G I O N W I E N E R WA L D L Ä S S T

© Niederösterreich-Werbung / Andreas Hofer

G E N I E S S E R ­H E R Z E N H Ö H E R S C H L A G E N .

BADEN IST EINER DER GENUSSH O T S P O T S I M W I E N E R WA L D .

Tu felix Austria nube! Dass die Hoch­ zeitspolitik der Habsburger durchaus funktionierte, ist in den Geschichtsbü­ chern nachzulesen. Dass auch der Wein erfolgreiche Ehen führen kann, zeigt die Region Wienerwald Jahr für Jahr. Bestes Beispiel ist der Spätrot-Rotgipfler. Die legendäre Weinehe ist eine Cuvée aus den weißen Rebsorten Zierfandler (Spätrot) und Rotgipfler, zwei autochtone Rebsorten, die nur im Wienerwald wach­ sen. Und schnell wird einem klar: In der Thermenregion spielt der Wein durchaus die Hauptrolle. Insbesondere, wenn der Weinfrüh­ ling Einzug hält. Nirgendwo ist die Dich­ te von Veranstaltungen rund um die ed­ len Tropfen so hoch wie hier. Einen guten Überblick über die Wein-Highlights der Region bietet das Weinfestival Thermen­ region mit seinem Reigen an Veranstal­ tungen, wie dem legendären „Wein im Park“ auf der „Summerlounge“ im Casino Baden. Hier zeigt sich noch ein­ mal die ganze Vielfalt, die 2.200 Hektar Weinanbaufläche bietet.

Erweiterung der Genusszone

Ein Paradies für Vinophile also. Und in diesem Paradies hat man erkannt, dass alles noch schöner wird, wenn sich wei­ tere kulinarische Genüsse dazugesellen. Deshalb wurde der berühmte Weinfrüh­ ling um Veranstaltungen und Feste er­

WEINSTIEG IN GUMPOLDSKIRCHEN 6. – 7. April 2019 GEH’ MA HAUER SCHAU’N IN PFAFFSTÄTTEN 13. April 2019 SCHMANKERL­ FRÜHLING BADEN 25. – 28. April 2019 TAG DER OFFENEN TÜR IN TATTENDORF 27. April 2019 WEINFRÜHLING IN KLOSTERNEUBURG 30. April 2019 GROSSHEURIGER „WEIN & MEHR“ IN TATTENDORF 29. Mai – 10. Juni 2019

gänzt, die neben den besten Tröpfchen auch frische Schmankerl und exquisite Spezialitäten präsentieren. Auf urigen, gemütlichen Märkten etwa oder beim eleganten Food & Sweets Festival in der Kaiserstadt Baden, das sich hervorragend mit einem Besuch des internationalen Fotofestivals „La Gacilly“ verbinden lässt. Denn im Wienerwald gehen nicht nur seltene Weinsorten eine Ehe ein, sondern allerorts vermählen sich Genuss mit Lebensfreude und schaffen so ein abwechslungsreiches und vielfältiges kulinarisches Paradies. Mehr zum Thema und weitere Veranstaltungstipps: k www.wienerwald.info/ weinfruehling-wienerwald Weinfrühling

„WEIN & VIEL MEHR“ RUND UM DIE BURG IN PERCHTOLDSDORF 13. – 15. Juni 2019 FOOD & SWEETS FESTIVAL BADEN 19. – 20. Juni 2019 WEINFESTIVAL THERMENREGION: 19. – 23. Juni 2019 WEIN IM PARK IN BADEN 22. Juni 2019


14 LANDESAUSSTELLUNG

Bewegung, bitte!

NÖ Landesausstellung Wiener Neustadt 30.3.–10.11.2019

Visualisierung Kasematten © Bevk Perović arhitekti

Die Welt ist in Bewegung. Genau davon erzählt die Niederösterreichische Landes­aus­stellung 2019 in Wiener Neustadt.

WELT

IN BEWEGUNG!

Stadt, Land und Mensch ändern sich. Hier setzt die Niederösterreichische Landesausstellung „Welt in Bewegung!“ in Wiener Neustadt an, die an zwei Aus­ stellungsorten Geschichten der Mobilität erzählt. Da­ bei wird mit multimedialen Inszenierungen der Frage nachgegangen, wie uns Mobilität verändert hat und noch verändern wird. Die Kasematten, die einst als Stadtbefestigung dienten, sind heute ein Architekturdenkmal und wurden eigens für die Landesausstellung restauriert. In der so neu entstandenen Galerie stehen Wiener Neustadt und seine regionalen und globalen Bezie­ hungen im Mittelpunkt. Im zweiten Ausstellungsort, dem Museum St. Peter an der Sperr, wird dem Wirken der Habsburger Kaiser Friedrich III. und Maximilian I., die hier regierten, auf den Zahn gefühlt. Zudem wird gezeigt, wie die Residenzstadt zum Industrie- und Innovationsstandort wurde. Die beiden Ausstellungs­ orte liegen übrigens in Gehweite voneinander ent­ fernt. Gut für die Bewegung. Für alle, die sich noch mehr bewegen wollen, sind auf der Folgeseite Aus­ flugstipps in den Landesausstellungsregionen rund um Wiener Neustadt zusammengestellt.

STADT.GESCHICHTE.MOBILITÄT.

Perndl+Co

Mehr zum Thema: k www.noe-landesausstellung.at Die Niederösterreich-CARD ist der perfekte Begleiter für große Abenteuer. Mit ihr lassen sich über 300 Ausflugs­ziele besuchen und man kommt gratis in die Landesausstellung in Wiener Neustadt. k www.niederoesterreich-card.at


© Wienerwald Tourismus / Raimo Rudi Rumpler

15 LANDESAUSSTELLUNG

Rax-Seilbahn Die Rax-Seilbahn ist die erste Seilbahn Österreichs. In nur sechs Minuten führt sie vom Ortsteil Hirschwang in Reichenau hinauf auf das Hochplateau der Rax. Bei Wanderungen an frischer, klarer Bergluft zu den bekanntesten Berghütten kann man – abseits des hitzigen Stadttrubels – sagenhafte Rundumblicke der Weltkulturerberegion genießen. Dieses „Hütten­ hüpfen“ erfreut sich übrigens zu jeder Jahreszeit gro­ ßer Beliebtheit.

© Niederösterreich-Werbung / Robert Herbst

Thermenradweg Wiener Neustädter Kanal „Welt in Bewegung!“, heißt die diesjährige Landesaus­ stellung in Wiener Neustadt. Nichts spricht dagegen, das Mobilitätsmotto wörtlich zu nehmen und mit dem Rad die Ausstellung zu besuchen. Zumal der angenehm flache Thermenradweg ausgehend von der Wiener Stadtgrenze entlang des Wiener Neustädter Kanals direkt bis nach Wiener Neustadt führt. Extra-Tipp: Die sonnenverwöhnte Thermen­ region Wienerwald ist eine ausgezeichnete Heuri­ gengegend und bietet mit zahlreichen Ausflugszie­ len Kultur und Genuss für jedermann.

Wander- und Wasserwelt Myrafälle Muggendorf Atemberaubend – so wird die Wasserwelt der Myrafälle gerne beschrieben. Zudem ist ein Ausflug entlang der leichten Wanderwege auch noch lehrreich. An elf Themenstationen erfahren Sie Wissenswertes über die Kraft des Wassers, aber auch über die Fauna und Flora dieses Naturjuwels. Zudem warten auf kleine und große Besucher Aufregendes wie eine Floßfahrt am Myrateich, ein Kletterparadies oder ein Wasser­ spielplatz, um in Bewegung zu bleiben. Nebenbei gibt es auch hier großartige Kulinarik zu erleben.

Abenteuer lassen sich überall finden. Aber nirgendwo ist es einfacher als in der Familienarena St. Corona am Wechsel. Hier bringen etwa eine Sommerrodel­ bahn, ein Mini-Bikepark, ein Motorikpark und die beliebten Wexl-Trails Action in den Familienurlaub. Ein lehrreicher Ameisenpfad durch den Wald stillt zudem den Wissensdurst von Groß und Klein.

Perfekte Reiseangebote für alle, die länger bleiben wollen: k www.wieneralpen.at/angebote Ausflugsziele

© Wiener Alpen / Christian Kremsl

© Wiener Alpen / Christian Kremsl

Familienarena St. Corona am Wechsel


16 NIEDERÖSTERREICH

Kultur in der Stadt In niederösterreichischen Städten spielen Kunst und Kultur eine wichtige Rolle. Um die ganze Fülle zu erleben, reicht ein Tag keinesfalls aus. Warum also nicht einen Städtetrip im Zeichen der Kunst planen?

Krems an der Donau Landesgalerie Niederösterreich Mit der Landesgalerie Niederösterreich wird in Krems dieses Jahr im Frühling ein Prestigeprojekt eröffnet. Auf 3.000 m2 Ausstellungsfläche, verteilt auf fünf Ebenen, erstreckt sich die neue Landes­ galerie, die übrigens unterirdisch mit der Kunst­ halle Krems verbunden ist. Die Architektur des eindrucksvollen Gebäudes stammt vom Büro marte.marte.architekten. Was dahinter steckt wird vom 1. – 3. März 2019 vorgestellt. Am 25. Mai 2019 eröffnet dann das neue Museum mit Personalen von Renate Bertlmann und Heinz Cibulka sowie Ausstellungen zu den Themen Sammeln, künst­lerischer Selbstdarstellung und Sehnsuchtsräume. k www.landesgalerie-noe.at

Karikaturmuseum Krems Einzigartig in der Museumslandschaft Österreichs und in ganz Europa zählt das Kremser Karikatur­ museum zu den wichtigsten seiner Art. Dieses Jahr steht unter anderem ganz im Zeichen von Manfred Deix, der seinen 70. Geburtstag gefeiert hätte. In der umfassenden Schau „A echta Deix – Unvergessen!“ (3. Februar 2019 – 9. Februar 2020) wird das Werk des großen Satirikers gewürdigt. Mit „Wettlauf zum Mond! Die fantastische Welt der Science Fiction“ (23. Februar – 27. Oktober 2019) feiert man stilgerecht 50 Jahre Mondlandung und zeigt u. a. mit historischen Karikaturen den Wett­ lauf ins All.

Kunsthalle Krems Das Programm der Kunsthalle Krems schafft 2019 gekonnt den Spagat zwischen interna­ tionaler zeitgenössischer Kunst und einer medienpluralistischen Bandbreite, die In­ stal­lationen, Fotografie und Videokunst abdeckt. So startet das Jahr mit einer Einzel­ ausstellung des belgischen Kunststars Hans Op de Beeck (3. März – 23. Juni 2019), zudem werden heuer mit den zwei Themenausstel­ lungen „Ticket to the Moon“ und „Land Art“ (14. Juli – 3. November 2019) 50 Jahre Mond­ landung und 50 Jahre Land Art gefeiert.

k www.karikaturmuseum.at

k www.kunsthalle.at

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Forum Frohner

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Künstler und ihre Selbstinszenierun­ gen sind ein unerschöpfliches Thema. Das Forum Frohner setzt sich in der Schau „Ich und Ichich“ (26. Mai – 6. Oktober 2019) mit den Selbstinsze­ nierungen Adolf Frohners auseinan­ der und zeigt neben Selbstporträts auch erstmals Fotografien aus dem Archiv des Künstlers. k www.forum-frohner.at

Kultur

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17 NIEDERÖSTERREICH

Baden bei Wien

St. Pölten Festspielhaus St. Pölten

Landestheater Niederösterreich

Seit über 20 Jahren überzeugt das Fest­ spielhaus mit seinem facettenreichen Programm, das neben virtuosen KlassikGrößen auch Stars aus den Bereichen Jazz, Pop und Weltmusik eine Bühne bietet. Hier treten zudem auch internationale Stars des zeitgenössischen Tanzes und des Cirque Nouveau auf. So taucht etwa der Cirque Éloize in seiner brandneuen Show „HOTEL“ in die mondäne Welt der Grandhotels ein (22. – 24. März 2019). Star-Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui zeigt mit seinem Ballet Vlaanderen und dem Tonkünstler-Orchester „L’Oiseau de Feu / Exhibition“ (26. April 2019).

Das Landestheater Niederösterreich genießt einen großartigen Ruf, der weit über die Region hinaus zu hören ist. Vor allem, weil das Theater regelmäßig ebenso starke wie gefeierte Stücke auf die Bühne bringt. In der aktuellen Saison dürfen Sie sich noch auf die Premiere von Elfriede Jelineks „Am Königsweg“ in der Regie von Nikolaus Habjan (16. März 2019) freuen, haben aber auch noch Möglichkeiten, Klassiker wie Molnárs „Liliom“ oder Kafkas „Amerika“ mit einem Gastspiel von Philipp Hochmair zu sehen. In der „Theaterwerkstatt“ wird am 8. März 2019 „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“, basierend auf dem Roman von Paulus Hochgatterer, uraufgeführt.

Das neue Museum Niederösterreich Die charakteristische Welle von Star-Archi­ tekt Hans Hollein vereint seit September 2017 zwei Häuser unter einem Dach. Das Haus der Geschichte lädt neben einer Reise durch die Geschichte Niederösterreichs zur Son­ derausstellung „Meine Jugend – Deine Jugend: Eine Generation schreibt Geschichte“ (26. April 2019 – 19. Jänner 2020) und lässt u. a. Jugendliche über das Erwachsenwerden berichten. Das Haus für Natur wiederum zeigt neben einem Spaziergang durch die Lebensräume Niederösterreichs in der Son­ derausstellung „Stechen. Kratzen. Beißen. Mit den Waffen der Natur“ (22. März 2019 – 16. Februar 2020), wie sich Tiere und Pflan­ zen gegen ihre Feinde zur Wehr setzen.

L’Oiseau de Feu © Filip Van Roe

k www.museumnoe.at

k www.landestheater.net

Bühne im Hof Die Kleinkunst-, Kabarett- und Musik­ bühne „Bühne im Hof“ ist seit Jahren eine unkonventionelle Anlaufstelle für vielver­ sprechende Nachwuchskünstler und etab­ lierte Acts. Folglich dominiert dieser Mix auch die Programmgestaltung der belieb­ ten Bühne. Zwei der zahlreichen High­ lights heuer sind die Auftritte von Erika Pluhar (14. März 2019) und die Nieder­ österreich Premiere von Drummer-Legende Billy Cobham mit seinem Crosswinds Pro­ ject (23. März 2019). k www.buehneimhof.at

Genau genommen war Baden in den Sommermo­ naten, wenn der Habsburger Kaiser Franz I. hier kurte und auf Sommerfrische war, heimliche Hauptstadt des Reiches. Er „residierte“ in einem bescheidenen Haus direkt am Hauptplatz. In dem seither „Kaiserhaus“ genannten Gebäude sind regelmäßig Ausstellungen zu sehen. k www.kaiserhaus-baden.at

Arnulf Rainer Museum Einst war das Arnulf Rainer Museum das beste Badehaus am Platz. Heute wird hier nicht ge­ plantscht, sondern über Kunst Diskurs geführt. Präsentiert werden Arbeiten des berühmten Ma­ lers, die auch in Kontext zu Werken ebenso be­ rühmter Weg- und Zeitgenossen gesetzt werden. k www.arnulf-rainer-museum.at

Beethovenhaus Ludwig van Beethoven kurte insgesamt 17 Mal in Baden. Drei Sommer hintereinander stieg er im Haus in der Rathausgasse 10 ab. Hier kompo­ nierte er auch große Teile seiner 9. Symphonie. Ein guter Grund, dem alten Meister zum Anden­ ken ein Museum einzurichten, um so dem Genius ganz nahe zu sein. k www.beethovenhaus-baden.at

Festival La GacillyBaden Photo

DAS BALLET VLAANDEREN GASTIERT © Lois Lammerhuber – Aida Muluneh /  Festival La Gacilly-Baden Photo 2018

k www.festspielhaus.at

Kaiserhaus

I M F E S T S P I E L H A U S S T. P Ö LT E N M I T „ L ’ O I S E A U D E F E U “.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Im Rah­ men des Festivals La Gacilly-Baden Photo ver­ wandelt sich Baden zu einem fotografischen Freiluftmuseum. Die ganze Stadt wird Bühne für die besten Fotografen der Welt. 2019 steht das Festival unter dem Motto „Hymne an die Erde“ und ist vom 1. Juni – 30. September zu sehen.

Kultur

k www.festival-lagacilly-baden.photo


18 NIEDERÖSTERREICH

Kultur

am Land © Theresa Pewal

© Klaus Vyhnalek

Niederösterreichs Kultur floriert auch abseits der Städte. Zehn Kulturtipps, die Sie zu den schönsten Freiluftbühnen, Museen, Konzertsäle und Schlösser des Landes bringen.

© Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. / Hertha Hurnaus

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Mit Lyra und Schwert Die Internationalen Barocktage im Stift Melk zeigen, wie kontrastreich Musik im Barock war. Unter dem Motto „Lyrā et Gladio – König. Bürger. Bettelmann“ wird eine musikalische Tour unternommen, die ausgehend von den Herrscher­ häusern, auch die Musik anderer Gesellschaftsschichten erkundet. So wandelt man u. a. auf den Spuren volks­tümlicher Überlieferungen und zeigt, wie aufklärerische Gedan­ken sich bereits im Barock in der Musik m­anifestierten. INTERNATIONALE BAROCKTAGE STIFT MELK 6. – 10. Juni 2019

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Musikalische Zeitreise

Guten Appetit

Die Konzert- und Kulturveranstal­ tungen in Grafenegg stehen für Viel­ falt und Qualität. Im Rahmen des 13. Grafenegg Festivals wird das auch diesen Sommer rund um den Wolkenturm unter Beweis gestellt. Das Programm reist dabei elegant durch die Epochen und präsentiert barocke Klänge vom Hofe Ludwig XIV., ebenso wie Mozart, Beethoven und Gegenwartsmusik. Das Finale des Festivals wird übrigens von den Wiener Philharmonikern bestritten. GRAFENEGG FESTIVAL 16. August – 8. September 2019

© Niederösterreich-Werbung / Andreas Hofer

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Die Ausstellung „Spiel mit dem Essen“ stellt die Mechanismen des Lebensmittelhandels in den Fokus. Wie und warum wird Nah­ rung an den Börsen gehandelt, wie kommt Essen ins Geschäft und wie sehen die Supermärkte der Zukunft aus? Diesen und weiteren Fragen werden auf Schloss Hof und auf Schloss Niederweiden auf den Grund gegangen. SCHLOSS HOF UND SCHLOSS NIEDERWEIDEN Das Spiel mit dem Essen

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15. März – 17. November 2019

Kultur

Der Adler ist gelandet Der majestätische Adler war das symbolträchtige Zeichen für das römische Heer und seinen Herr­ schaftsanspruch. Die Sonderaus­ stellung „Der Adler Roms“ in Carnuntum, einst wichtiges Zen­ trum an der Grenze des Imperiums, gibt Einblicke in Alltag und Leben der römischen Legionen. RÖMERSTADT CARNUNTUM Der Adler Roms 18. März – 17. November 2019


19 NIEDERÖSTERREICH

Bühne frei! Ein etabliertes Highlight im Kultursommer ist das Theaterfest Niederösterreich. Das ganze Land wird in den Sommermona­ ten zu einer Festivalbühne, wenn an 20 verschiedenen Schau­ plätzen Theaterproduktionen, Opern, Operetten und Musicals das Publikum begeistern. Einer der Höhepunkte dieses Jahres ist Beethovens Opernkrimi „Fidelio“, der in der stimmungs­ vollen Kulisse der Burg Gars zur Aufführung gelangt (18. Juli – 10. August 2019). Aber auch den Offenbach Klassiker „Hoffmanns Erzählungen“ (6. Juli – 2. August 2019), der im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg inszeniert wird, sollten Sie unbedingt sehen. THEATERFEST NIEDERÖSTERREICH 16. Juni – 8. September 2019

Mythen aufspüren

© Atelier Olschinsky

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Zwischen Star Wars und griechi­ schen Heldensagen ist gar nicht so viel Unterschied. Die Ausstellung „Märchen, Mythen und Symbole“ geht Mythen und Erzählstrukturen auf den Grund. Ebenfalls zum Mythos avanciert sind die alten Reiterkrieger der Skythen, Hunnen, Awaren und Ungarn. Die Ausstel­ lung „Reiterbögen“ beschäftigt sich mit ihrem wichtigsten Kriegsgerät: dem Pfeil und Bogen. MAMUZ MUSEUM MISTELBACH Märchen, Mythen und Symbole

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Oper Burg Gars, Fidelio © Reinhard Podolsky

© Birgit Püve, Arvo Pärt Centre

23. März – 24. November 2019 MAMUZ SCHLOSS ASPARN / ZAYA Reiterbögen 13. April – 24. November 2019

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Stille Ruhe

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© Goldschmiedermeister Wilhelm Hadler, Foto: kulturundwein.com

© Art Brut KG

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Der estländische Komponist Arvo Pärt (Bild) steht im Mittelpunkt der diesjährigen Loisiarte. Unter dem Leitsatz „Aus der Stille kommend“ werden ausgewählte Chorstücke und Kammermusik aus seinem Opus mit Werken von Mozart, Dvořák und Brahms verbunden. Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe mit Texten aus der Weltliteratur und einer Ausstellung von Tapisserien und Bil­ dern der österreichischen Künstlerin Franka Lechner. LOISIARTE IM LOISIUM LANGENLOIS Aus der Stille kommend

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21. – 24. März 2019

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Mit den Händen schauen, mit den Augen begreifen: „Der Hände Werk“ präsentiert einmalige Meis­ terstücke sowie erfinderisches Werkzeug und erinnert an nahezu vergessene Geschichten handwerk­ lichen Lebens. Ein besonderes Highlight ist die Veranstaltungsrei­ he „Handwerkstatt Schallaburg“, bei der jedes erste Wochenende im Monat Handwerker zum Mitarbeiten einladen. SCHALLABURG Der Hände Werk

10 © NLK / Schleich

Erlesenes Handwerk

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Kopfsache

1989 fiel der Eiserne Vorhang und weltpolitisch wurden die Karten neu gemischt. Zu diesem historischen Ereignis finden im Laufe des Jahres gleich mehrere Ausstellungen statt. Etwa im Museum Horn, auf Schloss Weitra und im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich.

Im Laufe der letzten fünf Jahrzehnte entstand in Gugging ein umfassendes Art Brut Œuvre. Die Dauerausstel­ lung „gehirngefühl.!“ präsentiert einen guten Teil dieser Arbeiten, legt dabei aber einen Schwerpunkt auf die gegenwärtige Gugginger Künstler­ generation. MUSEUM GUGGING gehirngefühl.! Dauerausstellung

Als der Vorhang fiel

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16. März – 3. November 2019

Kultur

Mehr dazu und zu allen anderen Kunstund Kulturveranstal­ tungen unter: k www.niederoesterreich.at/ kultur-und-kunst


20 NIEDERÖSTERREICH

So schmeckt Tradition Christian Donhauser ist Wirt im Traditionsgasthaus „Grüner Baum“ in Kirchberg am Wechsel. Wir haben auf einen Schweinsbraten bei ihm vorbeigeschaut.

SCH O PF BR ATEN VO M W EID ESCH W EIN Zutaten für 4 Personen:

© Niederösterreich-Werbung / Kurt Pinter

2–2,5 kg Schopfbraten 6–8 Knoblauchzehen

reichlich Salz

Pfeffer Schweineschmalz

Rindsuppe nach Bedarf

Schweinsknochen (falls verfügbar) Zubereitung: Den Braten mit Knoblauch spicken und mit Salz und Pfeffer einreiben. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor­ heizen. Das Fleisch bei mittlerer Hitze rundum im Schweineschmalz anbraten. Danach kommt der Schopf für 30 Mi­ nuten ohne Zugabe von Flüssigkeit in den Ofen. Nun etwas Wasser angießen und den Bratentopf zudecken. Die Temperatur auf 150°C senken und den Braten langsam garen. Dazwischen regelmäßig mit eigenem Saft übergie­ ßen. Bratzeit: zweieinhalb bis dreiein­ halb Stunden. Dann den Bratensaft abgießen und mit Rindsuppe einkochen. Den Schweinsbraten in Scheiben schneiden und mit Safterl sowie Erdäpfel- oder Semmelknödeln servieren. Auch Kraut­ salat oder warmer Speckkrautsalat emp­ fehlen sich als Beilage. Tipp: Der Bratensaft wird noch besser, wenn das Fleisch auf einer Unterlage von Schweinsknochen gebraten wird. D E R T O P -W I R T S I E G E R D E S J A H R E S C H R I S T I A N D O N H AU S E R K Ü M M E R T S I C H U M D E N S C H O P F B R AT E N V O M W E I D E S C H W E I N .

„Ich freue mich sehr, wir haben auf diese Auszeichnung in den letzten Jahren hin­ gearbeitet“, erzählt Christian Donhauser. Der Wirt im Wirtshaus „Grüner Baum“ in Kirchberg am Wechsel wurde von der Niederösterreichischen Wirtshauskultur jüngst zum Top-Wirt des Jahres 2019 gekürt. Rund 220 Wirtshäuser aus ganz Nieder­österreich tragen mit Stolz das grüne, ovale Schild der Niederöster­reich­ischen Wirtshauskultur und bieten ihren Gästen unvergleichlich gutes Es­ sen zwischen Tradition und Moderne. Donhauser ist heuer der Primus inter Pares. Vor etwas mehr als zwei Jahren hat er den Betrieb übernommen, den es seit 1650 gibt. „Das Haus ist seit damals

in Familienbesitz, ich führe es in neun­ ter Generation“, verweist der Spitzen­ koch auf eine lange Ahnenreihe des Wirtshauses, die über die Jahrhunderte authentisch geblieben ist. Nicht nur in der gemütlichen, mit Holz vertäfelten Stube, sondern auch auf der Speisekarte. „Mein Vater ist Jäger und wir haben eine eigene Jagd. Deshalb hat frisches Wild bei uns fast immer Saison“, erzählt Christian Donhauser. Aber auch sonst bietet die Küche zahlreiche Genüsse. Geboten wird eine klassischmoderne Küche, die tief in der Region verwurzelt ist. Im Sommer kommen ein guter Teil des Gemüses und der ver­ wendeten Kräuter aus dem eigenen, gro­ Wirtshauskultur

ßen Garten. „Mir ist Regionalität ex­ trem wichtig“, erklärt der Wirt und ergänzt: „Meine Lieferanten kommen aus der unmittelbaren Umgebung – das garantiert Qualität und Frische“. Und das sorgt für begeisterte Stammkunden. Etwa, wenn jeden ersten Samstag im Monat im „Grünen Baum“ Porc Gascon auf der Speisekarte steht. Die uralte Schweinerasse aus den Pyrenäen wird in Thomasberg in der Buckligen Welt gehalten und ist nur einer der vielen Gründe, warum die Wahl zum Top-Wirt des Jahres heuer auf Donhauser fiel. Mehr zum Thema: k www.wirtshauskultur.at


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1 Kleine Aufwärmübung: In welcher Stadt findet heuer die Niederösterreichische Landesausstellung statt?

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D Wiener Neustadt

Und wenn wir schon dabei sind: Wie lautet das Motto der diesjährigen Niederösterreichischen Landesausstellung?

R Amstetten L Bisamberg

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K FABELHAFT! O Welt in Bewegung! A Großes Erleben

Wie heißen eigentlich die UNESCOWeltkulturerbestätten Niederösterreichs? N Semmeringeisenbahn und Wachau Z Benediktinerstift Melk und Carnuntum H Semmeringeisenbahn und

Weinviertler Kellergassen

Fünf gewinnt! Rätselfreunde sind hier an der richtigen Stelle. Bei unserem Quiz über Niederösterreich können Sie Ihr Wissen testen und Preise gewinnen.

4 Ab in ein anderes Jahrhundert. Wie hieß der berühmte österreichische Feldherr, der auf Schloss Hof im 18. Jahrhundert residierte? A Prinz Eugen von Savoyen S Josef Wenzel Radetzky von Radetz M Albrecht Wenzel Eusebius

MITSPIELEN UND GEWINNEN!

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Teilnahme bis 31. März 2019

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Erobern lassen sich auch Berge, dann heißt es allerdings Gipfelsieg. In diesem Sinne: Wie heißt der höchste Berg Niederösterreichs?

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U Schneeberg

3 × das Kellergassenhaus Nr. XVII 2018 von Karl Korab

B Tischberg

3 × einen Gutschein der Niederösterreichischen Wirtshauskultur im Wert von € 50,–

I Ötscher

Lösungswort: Gewinnspiel

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23 NIEDERÖSTERREICH © Baumhaus Lodge Schrems

Lebe lieber außergewöhnlich Aufwachen in Baumkronen, autark leben im Weinberg, Sterne zählen durch ein Panoramafenster – genau das ist in Niederösterreich möglich. Das atemberaubend vielseitige Bun­ desland bietet seinen Gästen mit „Hin und weg“ ausgefallene, nicht alltäg­ liche Übernachtungsmöglichkeiten. Für alle, denen Nächte im Weinfass oder stille Tage in der Holzknecht­ hütte zu karg sind, hat man auch opulentes Design und Top-Kulinarik im Talon. Es ist die Pflege des Ge­ gensätzlichen, die für Vielfalt sorgt. k www.niederoesterreich.at/hinundweg

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Tipps Presshaus von Karl Korab

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Der Weinviertler Künstler Karl Korab entwirft jedes Jahr ein neues Press­ haus – die kleinen Kunstwerke genie­ ßen mittlerweile Kultstatus. Ein Ex­ emplar aus der neuen limitierten Edition „Kellergasse Niederösterreich Nr. XVII 2018“ sollten Sie sich online schnellstmöglich sichern! k www.niederoesterreich.at/ presshaus-von-karl-korab

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Großes Erleben- Genuss 2019  

Eine Entdeckungsreise durch Niederösterreich.

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