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Der Berg und ich

Tipps zum Bergsommer

www.bergsommer.at


Keine überfüllten Freibäder, keine Verkehrsstaus, keine surrenden Klimaanlagen: Dafür atemberaubende Gipfel, kristallklare Bergseen, schattige Wanderwege und blühende Almwiesen. Der Panoramablick des Schneebergs, das kühle Nass des Lunzer Sees, Wanderungen durch die imposanten Ötschergräben, mit der Rax-Seilbahn auf über 1.600 Meter Seehöhe, Schnappschüsse von den Steinböcken auf der Hohen Wand, herzhafte Jausen in urigen Almhütten – das ist der Bergsommer in Niederösterreich. Doch bevor du in deinen persönlichen Bergsommer startest, solltest du dir unbedingt die Tipps und Informationen der folgenden Seiten mit auf den Weg nehmen.


Gut geplant

ist der halbe Aufstieg

Einer guten Wanderung geht immer eine gründliche Planung voraus. Dabei müssen die Fähigkeiten der Gruppe auf die grundsätzlichen Faktoren abgestimmt werden: Schwierigkeit, Höhendifferenz, Wetter, Einkehrmöglichkeiten und die benötigte Ausrüstung. Sind zum Beispiel Kinder mit dabei, solltest du auf ihre Sicherheit und Bedürfnisse besonders Acht geben. Nimm sie bei schwierigen Wegen an die Hand und bringe Abwechslung sowie spielerisches Entdecken in eure Wanderung ein. Neben viel Spaß sollte aber auch das Wassertrinken nicht zu kurz kommen. Immer schön hydriert bleiben!


Versichert unterwegs

Unfälle kommen immer ungelegen, aber ganz besonders ungünstig wird es ohne die richtige Versicherung. Praktisch, dass eine Mitgliedschaft bei einem alpinen Verein meist alle notwendigen Leistungen für In- und Auslandsunfälle abdeckt. Sollte wirklich mal etwas passieren, gilt es Ruhe zu bewahren und auf sich aufmerksam zu machen. Zum Beispiel durch Rufe, das Geben von Lichtzeichen (ca. sechsmal pro Minute) und dem Absetzen eines Notrufs: _ 140 (Alpin-Notruf) _ 144 (Notruf Niederösterreich) _ 112 (Euro-Notruf)


Für alle Fälle gut

ausgerüstet

Jeder weiß, dass Flip-Flops bei einer Wanderung äußerst kontraproduktiv sind. Aber nur das richtige Schuhwerk zu haben, ist auch zu wenig. Mit einer soliden Grundausstattung macht der Ausflug noch mehr Spaß. Mit folgenden Basics bist du immer gut vorbereitet: _ Wanderbekleidung und Wanderschuhe _ Regen-, Kälte- und Sonnenschutz _ Erste-Hilfe-Paket _ Biwaksack _ Mobiltelefon (geladen) _ Getränke und Verpflegung Damit sich Rücken und Ausdauer nicht von Anfang an beschweren, achte auf ein leichtes Rucksackgewicht.


Nachhaltig

an- und abreisen

Wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel. Und das gilt auch schon für die An- und Abreise. Öffentliche Verkehrsmittel, Carsharing oder eine simple Mitfahrgelegenheit sind gute Wege, um das Wanderabenteuer von Anfang bis Ende im Sinne der Nachhaltigkeit zu gestalten. Auch die Reisekosten werden dadurch niedriger, also ist es eigentlich eine klare Win-win-Situation.


Ende

Gelände Kreativität ist eine wunderbare Sache, am Wanderweg aber eher unbrauchbar. Hast du deine Route einmal festgelegt, solltest du sie auch einhalten. Spontane Abkürzungen führen nämlich meist in ungesichertes Gelände, wobei man Orientierungsverlust, Absturzoder Steinschlaggefahr riskiert. Weitere Gefahren bilden plötzliche Wetterumschwünge und schlechte Wegzustände. Also: Bleib aufmerksam, auf markierten Wegen und drehe im Falle des Falles lieber um.


Zu Gast bei

Mutter Natur Am Berg gilt, wie überall sonst auch auf der Welt: Müll und Natur vertragen sich nicht. Die besondere Müllsituation auf den Bergen kennen aber viele noch nicht. Für Berghütten ist nämlich der Abtransport von Müll oft eine kostspielige Angelegenheit. Nimm also deinen Abfall von der Wanderung und der Berghütte wieder mit ins Tal. Die Natur und die Hüttenwirte werden es dir danken. Als guter Gast bleibst du auf den gekennzeichneten Wegen, verhältst dich ruhig, respektierst Schutzgebiete und verschreckst keine Wild- und Weidetiere.


Weidetieren

ihren Raum Wild- und Weidetiere lieben ihre Freiheit, deswegen sollte man diese auch respektieren. Mutterkühen, die mit ihrem Kalb die Weide abgrasen, sollte man zum Beispiel besser nicht zu nahekommen. Auch wenn sie von Natur aus friedliche Geschöpfe sind, beschützen sie ihr Junges doch um jeden Preis, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen. Bringst du deinen Hund mit auf die Wanderung, halte die Leine besser kurz als lang. Kommt es zu einem Zwischenfall, solltest du den Hund unbedingt ableinen. Wild- und Weidetiere verfolgen nämlich in der Regel den Hund, der im Vergleich zum Menschen um einiges schneller ist und sich somit in sicheres Gelände bringen kann.


Strom sparen Strom. Wir haben uns so sehr an ihn gewöhnt, dass ohne ihn fast nichts mehr geht. Auf den Schutzhütten sieht der Alltag aber anders aus. Das Stromnetz findet nämlich nur selten seinen Weg in diese Höhenlagen. Deshalb müssen die meisten Hütten ihren Strom selbst produzieren. Hilf mit und spare bei deinem Besuch am eigenen Stromverbrauch. Für Smartphone-Ladungen ist hier eine Powerbank sehr empfehlenswert.


Kostbares Wasser

Auf unseren Schutzhütten ist Wasser aufgrund der Höhenlagen ein besonders knappes Gut. Deshalb müssen viele Wirte Geld für Trinkwasser verlangen und ihre Wasserreserven genauestens einteilen. Achte beim Aufstieg auf eventuelle Wasserstellen, an denen du deine Wasserflasche auffüllen kannst. Für den Wasserverbrauch auf der Hütte gilt vom Zähneputzen bis zur Dusche: weniger ist mehr.


Bestes aus der Region Eine ordentliche Mahlzeit hat sich jeder Wanderer auf den Schutzhütten redlich verdient. Je nach Saison gibt es eine Vielfalt an Obst-, Gemüse- und Fleischspezialitäten, die das Bergerlebnis perfekt abrunden. Das mundet nicht nur den Gästen, sondern auch der lokalen Wirtschaft. Die sparsame Verpackung dieser Produkte hilft zusätzlich, den Abfall auf der Hütte gering zu halten. Also statt Soft-Drinks und Pommes lieber doch einmal ein Bergsteiger-Getränk und knackige Würstel genießen.


Einfach bequem hinauf Niederösterreichs Bergbahnen bringen dich sicher auf die Berge, damit du noch schneller die frische Luft und atemberaubende Ausblicke genießen kannst. _ Annabergerlifte _ Gemeindealpe Mitterbach _ Hochkar Bergbahnen _ Ötscherlifte _ Erlebnisalm Mönichkirchen _ Familienarena St. Corona am Wechsel _ Rax-Seilbahn _ Schneeberg Sesselbahn und Schneebergbahn _ Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen www.bergsommer.at

Impressum/Medieninhaber: Niederösterreich-Werbung GmbH, 3100 St. Pölten, Niederösterreich-Ring 2. Alle Angaben ohne Gewähr. Informationen unter: www.niederoesterreich.at/bergsommer. Stand: Juni 2019. Gestaltung: OBSCURA, Wien, www.obscura.at. Illustrationen: Daniel Triendl.


Der Berg ruft: Viel SpaĂ&#x; im Bergsommer NiederĂśsterreich!


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