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N a c h

Impressum

U2

Impressum

01

Inhalt

02

Von Zauber- und Vorworten

04

Püppi Beim DDC

06

Medaillen

16

Awards

29

Mehr Zauber

30

Die Jury

34

Die Preisverleihung

36

Über DeN DDC

38

FH WIESBADEN

INSTANT NR. 66 NACHWUCHS-DOKUMENTATION INSTANT ist bestechend und käuflich. INSTANT ist ein Medium, das Kunst, Kultur und Kommerz verbindet. INSTANT ist ein Forum für Interessierte und Interessantes und erscheint sporadisch je nach Interesse. INSTANT ist im Buchhandel, in Galerien, in Museen und per Bestellung (gitta.schecker@e-instant.de) zu beziehen. HERAUSGEBER: INSTANT Corporate Culture www.e-instant.de und Deutscher Designer Club e.V., www.ddc.de, Leerbachstraße 57, 60322 Frankfurt am Main REDAKTION/KOORDINATION: Anna Tahriverdi, Anne Deile Telefon 069/71 91 54 80, Fax 069/795 88 78 18, E-Mail: office@eddc.de PROJEKTLEITUNG, VORWORT UND TEAMVORSTELLUNG: Prof. Gregor Krisztian (FH Wiesbaden) TECHNISCHE BERATUNG: Prof. Marian Nestmann KONZEPT »VOODOO«, IDEE & GESTALTUNG: Lilian Eßer, Nicole Glas (FH Wiesbaden), lilian.esser@web.de, n _ glas@gmx.de FOTOGRAFIE ZUR JURYTAGUNG: Nicole Glas TEXT ZUR JURYTAGUNG: Lilian Eßer DRUCK: Frotscher Druck, Darmstadt PAPIER: Euro-Bulk, 80g/qm PapierUnion GMBH, Flörsheim-Weilbach UMSCHLAG: Büttenpapierfabrik Gmund: Gmund Mohair, Gmund Bee!, Gmund Bee Brilliant! AUFLAGE: 1500 Stück U2

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S t r i c h u n d F a d e n


N a c h

Impressum

U2

Impressum

01

Inhalt

02

Von Zauber- und Vorworten

04

Püppi Beim DDC

06

Medaillen

16

Awards

29

Mehr Zauber

30

Die Jury

34

Die Preisverleihung

36

Über DeN DDC

38

FH WIESBADEN

INSTANT NR. 66 NACHWUCHS-DOKUMENTATION INSTANT ist bestechend und käuflich. INSTANT ist ein Medium, das Kunst, Kultur und Kommerz verbindet. INSTANT ist ein Forum für Interessierte und Interessantes und erscheint sporadisch je nach Interesse. INSTANT ist im Buchhandel, in Galerien, in Museen und per Bestellung (gitta.schecker@e-instant.de) zu beziehen. HERAUSGEBER: INSTANT Corporate Culture www.e-instant.de und Deutscher Designer Club e.V., www.ddc.de, Leerbachstraße 57, 60322 Frankfurt am Main REDAKTION/KOORDINATION: Anna Tahriverdi, Anne Deile Telefon 069/71 91 54 80, Fax 069/795 88 78 18, E-Mail: office@eddc.de PROJEKTLEITUNG, VORWORT UND TEAMVORSTELLUNG: Prof. Gregor Krisztian (FH Wiesbaden) TECHNISCHE BERATUNG: Prof. Marian Nestmann KONZEPT »VOODOO«, IDEE & GESTALTUNG: Lilian Eßer, Nicole Glas (FH Wiesbaden), lilian.esser@web.de, n _ glas@gmx.de FOTOGRAFIE ZUR JURYTAGUNG: Nicole Glas TEXT ZUR JURYTAGUNG: Lilian Eßer DRUCK: Frotscher Druck, Darmstadt PAPIER: Euro-Bulk, 80g/qm PapierUnion GMBH, Flörsheim-Weilbach UMSCHLAG: Büttenpapierfabrik Gmund: Gmund Mohair, Gmund Bee!, Gmund Bee Brilliant! AUFLAGE: 1500 Stück U2

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S t r i c h u n d F a d e n


V o n

Z a u b e r u n d V o r w o r t e n

Ob es letztendlich Voodoo war oder bloße Inspiration, die zu dem geführt haben, was auf den folgenden Seiten zu sehen ist: wir wissen es nicht. Eines steht jedoch fest: auch im DDC Wettbewerb 2007 hat der Nachwuchs gezaubert und pfiffige Ideen großartig umgesetzt. Es macht Freude zu sehen, wie mit Phantasie und Mut, hoher Professionalität und sichtbarer Sensibilität hier Themen angegangen werden, die manchen Profi staunen lassen. Ob das mit rechten Dingen zugeht? Entscheiden Sie selbst ...

P r o f. G r e g o r K r i s z t i a n   DDC B e i r at & N a c h w u c h s- K ü m m e r e r

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V o n

Z a u b e r u n d V o r w o r t e n

Ob es letztendlich Voodoo war oder bloße Inspiration, die zu dem geführt haben, was auf den folgenden Seiten zu sehen ist: wir wissen es nicht. Eines steht jedoch fest: auch im DDC Wettbewerb 2007 hat der Nachwuchs gezaubert und pfiffige Ideen großartig umgesetzt. Es macht Freude zu sehen, wie mit Phantasie und Mut, hoher Professionalität und sichtbarer Sensibilität hier Themen angegangen werden, die manchen Profi staunen lassen. Ob das mit rechten Dingen zugeht? Entscheiden Sie selbst ...

P r o f. G r e g o r K r i s z t i a n   DDC B e i r at & N a c h w u c h s- K ü m m e r e r

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P ü pp i

b e i m

DDC

Beim DDC-Wettbewerb „Gute Gestaltung“ kam es während der Jury-Tagung zu seltsamen Vorfällen und Gerüchten. Immer wieder fassten sich vereinzelt Menschen an den Kopf, legten ihre Hand auf ihr Herz oder rieben ihren Bauch, während sie mit kritischen Augen die Wettbewerbsbeiträge begutachteten. Auch konnte man von Zeit zu Zeit leises Murmeln hören und fand hier und da mysteriöse Nädelchen... wer den Beitragsarbeiten zu nah kam, geriet in eine Art Bann und konnte seinen Blick nicht mehr von den tollen Designs wenden. Ein Gerücht über Hexerei tauchte auf, verbreitete sich immer schneller – und in der Tat: schließlich fand man eine kleine Puppe, die mit kleinen Nadeln bespickt war – und manche davon trafen einfach – mitten ins Herz, genau ins Bauchgefühl oder zielstrebig die Logik des Hirns. Von der Magie der Puppe gebannt, konnte keiner der Anwesenden sich dem Zauber entziehen, während sie sich fasziniert in die Aura der Beiträge begaben....

nadel heiSSer als ein pin-up girl

Fön Da stehen dir die Haare zu berge

Sektglas Das kribbelt

Feder Zaubert ein Lachen

Nagel nagelt dich fest

Elektroschocker Elektrisiert dich

4

5

Luftballon lässt dich abheben


P ü pp i

b e i m

DDC

Beim DDC-Wettbewerb „Gute Gestaltung“ kam es während der Jury-Tagung zu seltsamen Vorfällen und Gerüchten. Immer wieder fassten sich vereinzelt Menschen an den Kopf, legten ihre Hand auf ihr Herz oder rieben ihren Bauch, während sie mit kritischen Augen die Wettbewerbsbeiträge begutachteten. Auch konnte man von Zeit zu Zeit leises Murmeln hören und fand hier und da mysteriöse Nädelchen... wer den Beitragsarbeiten zu nah kam, geriet in eine Art Bann und konnte seinen Blick nicht mehr von den tollen Designs wenden. Ein Gerücht über Hexerei tauchte auf, verbreitete sich immer schneller – und in der Tat: schließlich fand man eine kleine Puppe, die mit kleinen Nadeln bespickt war – und manche davon trafen einfach – mitten ins Herz, genau ins Bauchgefühl oder zielstrebig die Logik des Hirns. Von der Magie der Puppe gebannt, konnte keiner der Anwesenden sich dem Zauber entziehen, während sie sich fasziniert in die Aura der Beiträge begaben....

nadel heiSSer als ein pin-up girl

Fön Da stehen dir die Haare zu berge

Sektglas Das kribbelt

Feder Zaubert ein Lachen

Nagel nagelt dich fest

Elektroschocker Elektrisiert dich

4

5

Luftballon lässt dich abheben


M e d a i l l e n 2 0 0 7

6

7


M e d a i l l e n 2 0 0 7

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Gold

Medaillen

Benjamin Bartels & Maximilian Kohler Gringografico – Zwei Designer auf der Walz Fa c h h o c h s c h u l e W i e sb a d e n , P r o f. D i e t e r F r ö b i s c h , P r o f. C h r i s t i n e Wa gn e r Roadbook – Die Designer-Walz: Eine alte Tradition als Zusammenspiel von Arbeit und Reise, angewandt auf ein junges Handwerk. Ein Roadbook über 17.000 km Straße zwischen Kanada und Peru mit Momentaufnahmen aus dem Alltag zweier Grafik-Gesellen.

B e n j a m i n B a r t e l s  M a x i m i l i a n K o h l e r   m a i l@ g r i ng o g r a f i c o . c o m 8

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Gold

Medaillen

Benjamin Bartels & Maximilian Kohler Gringografico – Zwei Designer auf der Walz Fa c h h o c h s c h u l e W i e sb a d e n , P r o f. D i e t e r F r ö b i s c h , P r o f. C h r i s t i n e Wa gn e r Roadbook – Die Designer-Walz: Eine alte Tradition als Zusammenspiel von Arbeit und Reise, angewandt auf ein junges Handwerk. Ein Roadbook über 17.000 km Straße zwischen Kanada und Peru mit Momentaufnahmen aus dem Alltag zweier Grafik-Gesellen.

B e n j a m i n B a r t e l s  M a x i m i l i a n K o h l e r   m a i l@ g r i ng o g r a f i c o . c o m 8

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Medaillen

Silber

Isabell Zirbeck An apple a day H o c h s c h u l e f ü r K ü ns t e B r e m e N , P r o f. An d r e a R a u s c h e nb u s c h Buch, Über den Wert der Dinge – Eine visuelle Erinnerung an die eigene Verantwortung. Wie kann es sein, dass 250 Gramm Cherrytomaten nur 39 Cent kosten? Wie wird unser Essen produziert? Wie hängt das alles zusammen? Welche Rolle spiele ich dabei? Was kann ich tun? Wie kommt es, dass wir nur noch sechs bis sieben Apfelsorten kennen? Eine Anregung genauer hinzusehen. Wissenswertes, überraschendes, farbiges, poetisches, erstaunliches … Der Apfel beleuchtet von unterschiedlichen Blickwinkeln und in einem Buch in Bildern, Texten und Grafiken zusammengestellt.

Is a b e l l Z i r b e c k   i z i r b e c k@ g m x . d e 10

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Medaillen

Silber

Isabell Zirbeck An apple a day H o c h s c h u l e f ü r K ü ns t e B r e m e N , P r o f. An d r e a R a u s c h e nb u s c h Buch, Über den Wert der Dinge – Eine visuelle Erinnerung an die eigene Verantwortung. Wie kann es sein, dass 250 Gramm Cherrytomaten nur 39 Cent kosten? Wie wird unser Essen produziert? Wie hängt das alles zusammen? Welche Rolle spiele ich dabei? Was kann ich tun? Wie kommt es, dass wir nur noch sechs bis sieben Apfelsorten kennen? Eine Anregung genauer hinzusehen. Wissenswertes, überraschendes, farbiges, poetisches, erstaunliches … Der Apfel beleuchtet von unterschiedlichen Blickwinkeln und in einem Buch in Bildern, Texten und Grafiken zusammengestellt.

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Medaillen

Bronze

dominic speck, daniel kremin speck,kremin: 40 stunden design fa c h h o c h s c h u l e d ü ss e l d o r f, p r o f. p h i l i pp t e u f e l , d o m i n i k m y c i e l sk i Die Dokumentation eines Designexperiments am lebenden Objekt – Als finalen Realitätsabgleich akquirieren wir Startup-Unternehmen und stellen ihnen unentgeltlich jeweils 40 Std. Arbeitskraft für Designleistungen zur Verfügung. Dabei dokumentieren wir, was nach 4,5 Jahren Designstudium bei der Bewältigung täglicher Designaufgaben umgesetzt und kommuniziert werden kann. Der Designprozess, die -argumentation, sowie die Abwicklung jeder einzelnen Aufgabe werden vom ersten Kundenkontakt bis zur finalen Übergabe auf unserer Website offengelegt. Die Kunden können online jeden Entwicklungsschritt mitverfolgen, nachvollziehen und sich dadurch in den Designprozess einbringen. Am Ende des Diplomprojekts wird der Verlauf der einzelnen Projekte in den Kontext der von uns gemachten Erfahrungen gesetzt und in einer abschliessenden Printdokumentation zusammengefasst.

d o m i n i c sp e c k  d o m i n i c @ sp e c kk r e m i n . d e  d a n i e l k r e m i n   d a n i e l@ sp e c kk r e m i n . d e 12

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Medaillen

Bronze

dominic speck, daniel kremin speck,kremin: 40 stunden design fa c h h o c h s c h u l e d ü ss e l d o r f, p r o f. p h i l i pp t e u f e l , d o m i n i k m y c i e l sk i Die Dokumentation eines Designexperiments am lebenden Objekt – Als finalen Realitätsabgleich akquirieren wir Startup-Unternehmen und stellen ihnen unentgeltlich jeweils 40 Std. Arbeitskraft für Designleistungen zur Verfügung. Dabei dokumentieren wir, was nach 4,5 Jahren Designstudium bei der Bewältigung täglicher Designaufgaben umgesetzt und kommuniziert werden kann. Der Designprozess, die -argumentation, sowie die Abwicklung jeder einzelnen Aufgabe werden vom ersten Kundenkontakt bis zur finalen Übergabe auf unserer Website offengelegt. Die Kunden können online jeden Entwicklungsschritt mitverfolgen, nachvollziehen und sich dadurch in den Designprozess einbringen. Am Ende des Diplomprojekts wird der Verlauf der einzelnen Projekte in den Kontext der von uns gemachten Erfahrungen gesetzt und in einer abschliessenden Printdokumentation zusammengefasst.

d o m i n i c sp e c k  d o m i n i c @ sp e c kk r e m i n . d e  d a n i e l k r e m i n   d a n i e l@ sp e c kk r e m i n . d e 12

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Medaillen

Bronze

Jan Christian Delfs Fabstudio M u t h e s i u s K u ns t h o c h s c h u l e K i e l , P r o f. U l r i c h H i r s c h Individualisierung von Serienprodukten – Welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich für Designer, Hersteller und Kunden bei der „Individuellen Serienproduktion“? Wie ließen sich diese in einem Konzept umsetzen? Die Umsetzung beinhaltet die theoretische Auseinandersetzung mit der „Kunde-Designer-Hersteller“-Beziehung, ein generatives Herstellungsverfahren findet statt. Metadesign von Lampenschirmen wird entwickelt, sowie der Entwurf eines auf Software basierenden Konfigurators (FABSTUDIO) zur Manipulation der Metadesigns durch den Prosumenten (=Konsument+Produzent).

J a n C h r i s t i a n D e l fs  m a i l@ j c d d e s i gn . c o m 14

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Medaillen

Bronze

Jan Christian Delfs Fabstudio M u t h e s i u s K u ns t h o c h s c h u l e K i e l , P r o f. U l r i c h H i r s c h Individualisierung von Serienprodukten – Welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich für Designer, Hersteller und Kunden bei der „Individuellen Serienproduktion“? Wie ließen sich diese in einem Konzept umsetzen? Die Umsetzung beinhaltet die theoretische Auseinandersetzung mit der „Kunde-Designer-Hersteller“-Beziehung, ein generatives Herstellungsverfahren findet statt. Metadesign von Lampenschirmen wird entwickelt, sowie der Entwurf eines auf Software basierenden Konfigurators (FABSTUDIO) zur Manipulation der Metadesigns durch den Prosumenten (=Konsument+Produzent).

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A w a r d s

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A w a r d s

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Awa r d s

Awa r d s

Martina Halder Similis – Aspekte visueller Selbstähnlichkeit

Stefan Bargstedt dat dat dat gifft – Wo und wie Plattdeutsch ist H o c h s c h u l e f ü r K ü ns t e B r e m e N , P r o f. B e r n d B e x t e

S c h u l e f ü r G e s ta lt u ng R av e nsb u r g , P r o f. G e o r g Eng e l s

Einführung in die niederdeutsche Sprache und Kultur – Regionale Sprachen stiften Identität, kulturelle Vielfalt und eine selbstverständliche Mehrsprachigkeit. Gleichzeitig ist „Plattdeutsch“ eine potenziell bedrohte Sprache. Deshalb möchte ich das Interesse an dieser Sprache wecken. Ein „schönes Buch“ schafft einen Anreiz, um sich mit Niederdeutsch zu beschäftigen. Entstanden ist eine Einführung in die plattdeutsche Sprache und Kultur.

Visuelle Selbstähnlichkeit – Dem Betrachter soll das Phänomen der Selbstähnlichkeit näher gebracht werden. Außerdem zeigt Similis die Verbindung zwischen Natur, Wissenschaft und Ästhetik. Umsetzung: Faltplakatreihe mit Sammelbox. Die Plakate besitzen eine plakative Vorderseite und informative Rückseite. Der Reihe liegt ein dreiteiliger Aufbau zugrunde: Prinzipien, Natur, Artefakte.

S t e fa n B a r gs t e d t  m a i l@ s t e fa nb a r gs t e d t. d e

Martina halder  martina.halder@gmx.de 18

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Martina Halder Similis – Aspekte visueller Selbstähnlichkeit

Stefan Bargstedt dat dat dat gifft – Wo und wie Plattdeutsch ist H o c h s c h u l e f ü r K ü ns t e B r e m e N , P r o f. B e r n d B e x t e

S c h u l e f ü r G e s ta lt u ng R av e nsb u r g , P r o f. G e o r g Eng e l s

Einführung in die niederdeutsche Sprache und Kultur – Regionale Sprachen stiften Identität, kulturelle Vielfalt und eine selbstverständliche Mehrsprachigkeit. Gleichzeitig ist „Plattdeutsch“ eine potenziell bedrohte Sprache. Deshalb möchte ich das Interesse an dieser Sprache wecken. Ein „schönes Buch“ schafft einen Anreiz, um sich mit Niederdeutsch zu beschäftigen. Entstanden ist eine Einführung in die plattdeutsche Sprache und Kultur.

Visuelle Selbstähnlichkeit – Dem Betrachter soll das Phänomen der Selbstähnlichkeit näher gebracht werden. Außerdem zeigt Similis die Verbindung zwischen Natur, Wissenschaft und Ästhetik. Umsetzung: Faltplakatreihe mit Sammelbox. Die Plakate besitzen eine plakative Vorderseite und informative Rückseite. Der Reihe liegt ein dreiteiliger Aufbau zugrunde: Prinzipien, Natur, Artefakte.

S t e fa n B a r gs t e d t  m a i l@ s t e fa nb a r gs t e d t. d e

Martina halder  martina.halder@gmx.de 18

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Rebecca Schmücker Schön, dass Sie hier sind – Das BegrüSSungspaket für den neuen Dorfbewohner

Nina K. Becker & Marie-Christin Schweizer In die Hände schenken gedrückt – Faksimile und Transkription der Texte des R.R. F H M a i n z , F r a u P r o f. C h a r l o t t e S c h r ö n e r , H e r r P r o f. D r . T h o m a s D a u m

F H D ü ss e l d o r f, P r o f. G e r h a r d V o r m wa l d , D i p l .- D e s i gn e r G e r h a r d S c h m a l Begrüßungspaket – Heddinghausen-Langenstraße – Konzeption und Entwurf von Kommunikationsmedien über ein Dorf. Im Begrüßungspaket finden sich Schaukarten über die Einwohner und die Eigenheiten, die das Landleben ausmachen.

Buch – „Schlechtes Wetter heute“. Der Mann fixiert uns mit seinem Blick. Er ist ungefähr Mitte dreißig, trägt Turnschuhe und Jeans, das dichte braune Haar ist kurz geschnitten. „Ja, es ist trüb“ … was man so antwortet. „Mainz-Bischofsheim“, ertönt die Stimme aus dem Lautsprecher der S-Bahn von Frankfurt nach Mainz. Der Mann steht auf, kommt näher und gibt uns mit einer schnellen Bewegung eine Plastiktüte. Im nächsten Moment ist er auch schon verschwunden. Die Tüte ist weiß und hat einen grünen Aufdruck. Als wir die packpapierfarbigen Blätter herausziehen, beschleicht uns ein seltsames Gefühl. Das war vor drei Jahren. Mittlerweile wissen wir, dass es sich bei dem Unbekannten um einen schizophrenen Mann handelt. Uns erscheinen seine Texte und Zeichnungen als einzigartig. Sie sind Spiegel seiner seelischen Verfassung und lassen uns an seinem Alltag teilhaben, inbegriffen alle Ängste, Nöte und Kuriositäten. Darüber hinaus besitzen die Texte eine eigentümliche Schönheit. Wir sehen unsere Aufgabe darin, diese Aufzeichnungen einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Alle sechsunddreißig Doppelseiten wurden von uns faksimiliert und transkribiert. Dafür haben wir editorische Zeichen entwickelt. Zur weiteren Erschließung der Texte befassen wir uns im Anhang – soweit uns das möglich ist – mit der Symptomatik der Schizophrenie, legen graphologische Gutachten vor und veröffentlichen eine von uns erbetene psychologische Stellungnahme.

R e b e c c a S c h m ü c k e r   r e b e c c a _s c h m u e c k e r @ w e b . d e

M a r i e- C h r i s t i n S c h w e i z e r   m c . s c h w e i z e r @ w e b . d e 20

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Rebecca Schmücker Schön, dass Sie hier sind – Das BegrüSSungspaket für den neuen Dorfbewohner

Nina K. Becker & Marie-Christin Schweizer In die Hände schenken gedrückt – Faksimile und Transkription der Texte des R.R. F H M a i n z , F r a u P r o f. C h a r l o t t e S c h r ö n e r , H e r r P r o f. D r . T h o m a s D a u m

F H D ü ss e l d o r f, P r o f. G e r h a r d V o r m wa l d , D i p l .- D e s i gn e r G e r h a r d S c h m a l Begrüßungspaket – Heddinghausen-Langenstraße – Konzeption und Entwurf von Kommunikationsmedien über ein Dorf. Im Begrüßungspaket finden sich Schaukarten über die Einwohner und die Eigenheiten, die das Landleben ausmachen.

Buch – „Schlechtes Wetter heute“. Der Mann fixiert uns mit seinem Blick. Er ist ungefähr Mitte dreißig, trägt Turnschuhe und Jeans, das dichte braune Haar ist kurz geschnitten. „Ja, es ist trüb“ … was man so antwortet. „Mainz-Bischofsheim“, ertönt die Stimme aus dem Lautsprecher der S-Bahn von Frankfurt nach Mainz. Der Mann steht auf, kommt näher und gibt uns mit einer schnellen Bewegung eine Plastiktüte. Im nächsten Moment ist er auch schon verschwunden. Die Tüte ist weiß und hat einen grünen Aufdruck. Als wir die packpapierfarbigen Blätter herausziehen, beschleicht uns ein seltsames Gefühl. Das war vor drei Jahren. Mittlerweile wissen wir, dass es sich bei dem Unbekannten um einen schizophrenen Mann handelt. Uns erscheinen seine Texte und Zeichnungen als einzigartig. Sie sind Spiegel seiner seelischen Verfassung und lassen uns an seinem Alltag teilhaben, inbegriffen alle Ängste, Nöte und Kuriositäten. Darüber hinaus besitzen die Texte eine eigentümliche Schönheit. Wir sehen unsere Aufgabe darin, diese Aufzeichnungen einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Alle sechsunddreißig Doppelseiten wurden von uns faksimiliert und transkribiert. Dafür haben wir editorische Zeichen entwickelt. Zur weiteren Erschließung der Texte befassen wir uns im Anhang – soweit uns das möglich ist – mit der Symptomatik der Schizophrenie, legen graphologische Gutachten vor und veröffentlichen eine von uns erbetene psychologische Stellungnahme.

R e b e c c a S c h m ü c k e r   r e b e c c a _s c h m u e c k e r @ w e b . d e

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Dorothe Filippi VENI VIDI CEPI – Über die Grundsätzlichkeit des Sammelns

Bianca Becker & Peter Kohl Neue Briefmarken für Deutschland Fa c h h o c h s c h u l e W i e sb a d e n , P r o f. G r e g o r K r i s z t i a n

Fa c h h o c h s c h u l e W i e sb a d e n , D i p l .- D e s i gn e r H o l g e r S c h m i d h u b e r , P r o f. G r e g o r K r i s z t i a n „Sammeln“ / Buch (Diplomarbeit) – Das vorliegende Buch ist eine Art Basiswerk mit Vernetzungsgedanken. Es beschäftigt sich mit der Grundsätzlichkeit des Sammelns. Von der wesentlichen Unterscheidung zweier Sammelarten bis hin zum Sammeln von Erfahrungen und Wissen. Die aufgezeigten systematischen Leitfäden sind mehr als Anekdoten. In elf Teilen werden Themen wie z.B.: „Dinge“ oder „Bewahren & Erhalten“ behandelt. Alle Aspekte sind durch eine Vielzahl von Grafiken, Illustrationen und Fotografien erklärt. Zusätzlich werden die theoretischen Inhalte durch praktische Exkurse ergänzt.

Briefmarken – Den deutschen Briefmarken ihr verstaubtes Image nehmen und sie wieder dem aktuellen Stand des graphischen Schaffens in Deutschland anpassen. Die gestalterischen Grenzen des Mediums Briefmarke ausreizen und zeigen, was mit mehr Mut und Innovation alles möglich ist.

D o r o t h e F i l i pp i   d o r o t h e . f i l i pp i @ g m x . d e

P e t e r K o h l   i nf o @ p - k o h l . c o m 22

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Dorothe Filippi VENI VIDI CEPI – Über die Grundsätzlichkeit des Sammelns

Bianca Becker & Peter Kohl Neue Briefmarken für Deutschland Fa c h h o c h s c h u l e W i e sb a d e n , P r o f. G r e g o r K r i s z t i a n

Fa c h h o c h s c h u l e W i e sb a d e n , D i p l .- D e s i gn e r H o l g e r S c h m i d h u b e r , P r o f. G r e g o r K r i s z t i a n „Sammeln“ / Buch (Diplomarbeit) – Das vorliegende Buch ist eine Art Basiswerk mit Vernetzungsgedanken. Es beschäftigt sich mit der Grundsätzlichkeit des Sammelns. Von der wesentlichen Unterscheidung zweier Sammelarten bis hin zum Sammeln von Erfahrungen und Wissen. Die aufgezeigten systematischen Leitfäden sind mehr als Anekdoten. In elf Teilen werden Themen wie z.B.: „Dinge“ oder „Bewahren & Erhalten“ behandelt. Alle Aspekte sind durch eine Vielzahl von Grafiken, Illustrationen und Fotografien erklärt. Zusätzlich werden die theoretischen Inhalte durch praktische Exkurse ergänzt.

Briefmarken – Den deutschen Briefmarken ihr verstaubtes Image nehmen und sie wieder dem aktuellen Stand des graphischen Schaffens in Deutschland anpassen. Die gestalterischen Grenzen des Mediums Briefmarke ausreizen und zeigen, was mit mehr Mut und Innovation alles möglich ist.

D o r o t h e F i l i pp i   d o r o t h e . f i l i pp i @ g m x . d e

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Anne Krieger E-2006 Das E-Werk in Berlin

Silke Schlösser volk – Konzeption und Entwurf eines Gesellschaftsmagazins

d e s i gn a k a d e m i e b e r l i n , P r o f. Yv o nn e K r u g

Fa c h h o c h s c h u l e D ü ss e l d o r f, P r o f. U w e J . R e i n h a r d t, D i p l .- D e s i gn e r An j a S t e i n i g

Bildband über das Gebäude E-Werk in Berlin – Konzept und Gestaltung einer fotografischen Bestandsaufnahme über Geschichte, Architektur und Nutzung des E-Werks. Mittels verschiedener Kameras werden die drei Hauptaspekte beleuchtet. Eine Grundrissfolie dient der Orientierung.

Magazin – Konzeption und Entwurf eines unabhängigen Gesellschaftsmagazins für das deutsche Volk. Die positive inhaltliche Zielsetzung und Neubesetzung von Werten schaffen neue Sichtweisen auf aktuelle Gesellschaftszustände in Deutschland.

S i l k e S c h l ö ss e r   i nf o @ f r e i z e i t- g e s ta lt e r . d e

Ann e K r i e g e r  a nn e . k r i e g e r @ g m x . d e 24

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Anne Krieger E-2006 Das E-Werk in Berlin

Silke Schlösser volk – Konzeption und Entwurf eines Gesellschaftsmagazins

d e s i gn a k a d e m i e b e r l i n , P r o f. Yv o nn e K r u g

Fa c h h o c h s c h u l e D ü ss e l d o r f, P r o f. U w e J . R e i n h a r d t, D i p l .- D e s i gn e r An j a S t e i n i g

Bildband über das Gebäude E-Werk in Berlin – Konzept und Gestaltung einer fotografischen Bestandsaufnahme über Geschichte, Architektur und Nutzung des E-Werks. Mittels verschiedener Kameras werden die drei Hauptaspekte beleuchtet. Eine Grundrissfolie dient der Orientierung.

Magazin – Konzeption und Entwurf eines unabhängigen Gesellschaftsmagazins für das deutsche Volk. Die positive inhaltliche Zielsetzung und Neubesetzung von Werten schaffen neue Sichtweisen auf aktuelle Gesellschaftszustände in Deutschland.

S i l k e S c h l ö ss e r   i nf o @ f r e i z e i t- g e s ta lt e r . d e

Ann e K r i e g e r  a nn e . k r i e g e r @ g m x . d e 24

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Awa r d s

Julia Rommel Ferne Fortbewegung Fremde U N I V e r s i tät d e r K ü ns t e B e r l i n , P r o f. M i c h a e l K l a r Perspektive, Reise/Atlas – Was ist Fernweh? Untersuchung der Reisen und des Perspektivenwechsels auf einen fremden Ort. Betrachtung der Ferne aus der Ferne und aus der Nähe. Darstellung einzelner Stationen einer Reise durch Grafiken, die gestalterisch Bezug nehmen auf die Ästhetik von Landkarten.

Qualität und Kreativität, Tradition und Innovation Gmund Bee!, Gmund Bee Brilliant! und Gmund Mohair sind die Papiere von Gmund, die beim Umschlag dieser Auflage zum Tragen kommen. Die drei Papierqualitäten werden exklusiv von Römerturm vertrieben und verzaubern durch unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Sie sind neuartig, ungewöhnlich und von herausragender Qualität und Schönheit. Gmund Bee! ist universal einsetzbar, Gmund Bee Brilliant! ist die brillante seidig, fast metallisch anmutende Steigerung zu Gmund Bee! Das Papier Gmund Mohair ist weich wie ein Mohairpullover – ein haptischer Genuss. Seit 1829 legt Gmund Wert auf beste Qualität und Kreativität, Tradition und Innovation. Mehr über zauberhafte Papiere unter www.gmund.com

Julia Rommel  rommel.julia@web.de 26


Awa r d s

Julia Rommel Ferne Fortbewegung Fremde U N I V e r s i tät d e r K ü ns t e B e r l i n , P r o f. M i c h a e l K l a r Perspektive, Reise/Atlas – Was ist Fernweh? Untersuchung der Reisen und des Perspektivenwechsels auf einen fremden Ort. Betrachtung der Ferne aus der Ferne und aus der Nähe. Darstellung einzelner Stationen einer Reise durch Grafiken, die gestalterisch Bezug nehmen auf die Ästhetik von Landkarten.

Qualität und Kreativität, Tradition und Innovation Gmund Bee!, Gmund Bee Brilliant! und Gmund Mohair sind die Papiere von Gmund, die beim Umschlag dieser Auflage zum Tragen kommen. Die drei Papierqualitäten werden exklusiv von Römerturm vertrieben und verzaubern durch unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Sie sind neuartig, ungewöhnlich und von herausragender Qualität und Schönheit. Gmund Bee! ist universal einsetzbar, Gmund Bee Brilliant! ist die brillante seidig, fast metallisch anmutende Steigerung zu Gmund Bee! Das Papier Gmund Mohair ist weich wie ein Mohairpullover – ein haptischer Genuss. Seit 1829 legt Gmund Wert auf beste Qualität und Kreativität, Tradition und Innovation. Mehr über zauberhafte Papiere unter www.gmund.com

Julia Rommel  rommel.julia@web.de 26


BEI UNS GEHT ALLES MIT RECHTEN DINGEN ZU

m e h r

Auch wenn’s manchmal aussieht wie Zauberei: das, was Juroren glänzende Augen und Gestaltern Medaillen beschert, sind überzeugende Dienstleistung, exzellentes Knowhow und Technik vom Feinsten. Wenn sich kreative Köpfe mit exzellenten Ideen, mutigen Gestaltern und engagierten Produktionsfachleuten zusammentun, entstehen Dinge, die zu Recht das Prädikat „Gute Gestaltung“ verdienen. Weltweite Auszeichnungen in Gold und Silber bestätigen, dass unser Team dabei seinen Part perfekt spielt. Wir gratulieren an dieser Stelle den DDC Preisträgern und freuen uns schon jetzt auf alle, die künftig mit ihren Ideen zu uns kommen. Das Zaubern übernehmen wir gerne.

Die Jury

Die Preisverleihung

Über den DDC

Der DDC dankt dem Fördermitglied Frotscher Druck Darmstadt für die erneute Unterstützung dieses Nachwuchs-Projektes und die gewohnt exzellente Qualität. 06151. 3906-0 / frotscher@frotscher-druck.de

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Z a u b e r


BEI UNS GEHT ALLES MIT RECHTEN DINGEN ZU

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Auch wenn’s manchmal aussieht wie Zauberei: das, was Juroren glänzende Augen und Gestaltern Medaillen beschert, sind überzeugende Dienstleistung, exzellentes Knowhow und Technik vom Feinsten. Wenn sich kreative Köpfe mit exzellenten Ideen, mutigen Gestaltern und engagierten Produktionsfachleuten zusammentun, entstehen Dinge, die zu Recht das Prädikat „Gute Gestaltung“ verdienen. Weltweite Auszeichnungen in Gold und Silber bestätigen, dass unser Team dabei seinen Part perfekt spielt. Wir gratulieren an dieser Stelle den DDC Preisträgern und freuen uns schon jetzt auf alle, die künftig mit ihren Ideen zu uns kommen. Das Zaubern übernehmen wir gerne.

Die Jury

Die Preisverleihung

Über den DDC

Der DDC dankt dem Fördermitglied Frotscher Druck Darmstadt für die erneute Unterstützung dieses Nachwuchs-Projektes und die gewohnt exzellente Qualität. 06151. 3906-0 / frotscher@frotscher-druck.de

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D i e

j u r y

ZWEI TAGE INTENSIVER AUSTAUSCH ÜBER GUTE GESTALTUNG

Die Jury ließ sich nach und nach verzaubern. Wie in Voodoo-Trance gaben sich die Juroren dem Prozess der Findung hin, der vielleicht notwendig ist, um da anzukommen, wo man etwas ‚gut’ nennen kann – auch ein gutes Urteil. Die Jury wanderte durch die Reihen der ausgestellten Arbeiten und selektierte die Arbeiten erst für sich, dann gemeinsam. Am zweiten Tag der Zusammenkunft war die Entscheidung getroffen. Die Jury-Tage zeigten: ‚Gute Gestaltung’ besteht nicht nur aus dem präsentablen Ergebnis, sondern beinhaltet auch den Prozess der Entwicklung, der sowohl Offenheit für Inspiration von außen als auch gezielte Auswahl vereinigt. Gerade die Vielseitigkeit und die breit gefächerten Qualitäten der eingereichten Wettbewerbsarbeiten stellten diese ‚Gute Gestaltung’ dar. ‚Gringografico’ hat den ersten Platz vielleicht genau deshalb verdient, weil der Aspekt fortschreitender Suche dem Konzept der Arbeit so deutlich innewohnt.

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ZWEI TAGE INTENSIVER AUSTAUSCH ÜBER GUTE GESTALTUNG

Die Jury ließ sich nach und nach verzaubern. Wie in Voodoo-Trance gaben sich die Juroren dem Prozess der Findung hin, der vielleicht notwendig ist, um da anzukommen, wo man etwas ‚gut’ nennen kann – auch ein gutes Urteil. Die Jury wanderte durch die Reihen der ausgestellten Arbeiten und selektierte die Arbeiten erst für sich, dann gemeinsam. Am zweiten Tag der Zusammenkunft war die Entscheidung getroffen. Die Jury-Tage zeigten: ‚Gute Gestaltung’ besteht nicht nur aus dem präsentablen Ergebnis, sondern beinhaltet auch den Prozess der Entwicklung, der sowohl Offenheit für Inspiration von außen als auch gezielte Auswahl vereinigt. Gerade die Vielseitigkeit und die breit gefächerten Qualitäten der eingereichten Wettbewerbsarbeiten stellten diese ‚Gute Gestaltung’ dar. ‚Gringografico’ hat den ersten Platz vielleicht genau deshalb verdient, weil der Aspekt fortschreitender Suche dem Konzept der Arbeit so deutlich innewohnt.

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Die Jury

DDC Kriterien für gute Gestaltung 1. Aufgabenerfüllung Gibt es ein Gestaltungsziel? Wurde es schriftlich festgehalten? Und vor allem: Wie gut wurde es erfüllt? 2. Verständlichkeit Werden die gewünschten Inhalte klar und für die Zielgruppe verständlich kommuniziert? 3. Sinnhaftigkeit Löst die eingesandte Arbeit ein bisher ungelöstes Problem? Hilft das Ergebnis dem Nutzer des Produktes oder der Leistung? 4. Zielgruppennutzung Gibt es ein Gestaltungsziel? Wurde es schriftlich festgehalten? Und vor allem: Wie gut wurde es erfüllt?

6. Branchenrelevanz Ist die gefundene Lösung eine Bereicherung für die Branche? Ist sie richtungsweisend?

5. Originalität Ist die Umsetzung neuartig, mutig, kreativ, eigenständig? Anders als andere?

7. Vernetzung Verbindet die Lösung mehrere Medien in optimaler Weise? Sind unterschiedliche Materialien und Techniken neu und optimal kombiniert? 8. Durchgängigkeit Inwieweit zieht sich die Leitidee stringent durch alle Medien und Materialien hindurch? 9. Handwerkliche Qualität Wurden alle Qualitätsregeln der Branche optimal erfüllt? 10. Meisterschaft Zeichnet sich die Lösung durch ganz besondere Qualitäten aus, die so nur von einem Meister seines Fachs erzielt werden?

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Die Jury

DDC Kriterien für gute Gestaltung 1. Aufgabenerfüllung Gibt es ein Gestaltungsziel? Wurde es schriftlich festgehalten? Und vor allem: Wie gut wurde es erfüllt? 2. Verständlichkeit Werden die gewünschten Inhalte klar und für die Zielgruppe verständlich kommuniziert? 3. Sinnhaftigkeit Löst die eingesandte Arbeit ein bisher ungelöstes Problem? Hilft das Ergebnis dem Nutzer des Produktes oder der Leistung? 4. Zielgruppennutzung Gibt es ein Gestaltungsziel? Wurde es schriftlich festgehalten? Und vor allem: Wie gut wurde es erfüllt?

6. Branchenrelevanz Ist die gefundene Lösung eine Bereicherung für die Branche? Ist sie richtungsweisend?

5. Originalität Ist die Umsetzung neuartig, mutig, kreativ, eigenständig? Anders als andere?

7. Vernetzung Verbindet die Lösung mehrere Medien in optimaler Weise? Sind unterschiedliche Materialien und Techniken neu und optimal kombiniert? 8. Durchgängigkeit Inwieweit zieht sich die Leitidee stringent durch alle Medien und Materialien hindurch? 9. Handwerkliche Qualität Wurden alle Qualitätsregeln der Branche optimal erfüllt? 10. Meisterschaft Zeichnet sich die Lösung durch ganz besondere Qualitäten aus, die so nur von einem Meister seines Fachs erzielt werden?

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D i e P r e i sv e r l e i h u ng Zum Abschluss des Wettbewerbs GUTE GESTALTUNG 2008 gab es am 1. Dezember 2007 eine feierliche Preisverleihung in der Commerzbank PLAZA am Kaiserplatz, im Herzen Frankfurts. Vor ca. 400 Gästen aus den Bereichen Gestaltung, Werbung, Industrie und Handel – von der Geschäftsleitung über Marketing bis hin zur Unternehmenskommunikation – nahmen die Gewinner ihre Urkunden entgegen. Auf der Bühne gekürt wurden dieses Jahr nur die Gewinner von Goldmedaillen. Im Lauf des Abends gab es sämtliche ausgezeichneten Arbeiten per Projektion zu sehen und damit einen beeindruckenden Querschnitt der deutschlandweiten Designleistungen durch alle Gestaltungsgebiete. Die Moderation des Abends übernahm Niko Gültig, DDC Vorstand.

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D i e P r e i sv e r l e i h u ng Zum Abschluss des Wettbewerbs GUTE GESTALTUNG 2008 gab es am 1. Dezember 2007 eine feierliche Preisverleihung in der Commerzbank PLAZA am Kaiserplatz, im Herzen Frankfurts. Vor ca. 400 Gästen aus den Bereichen Gestaltung, Werbung, Industrie und Handel – von der Geschäftsleitung über Marketing bis hin zur Unternehmenskommunikation – nahmen die Gewinner ihre Urkunden entgegen. Auf der Bühne gekürt wurden dieses Jahr nur die Gewinner von Goldmedaillen. Im Lauf des Abends gab es sämtliche ausgezeichneten Arbeiten per Projektion zu sehen und damit einen beeindruckenden Querschnitt der deutschlandweiten Designleistungen durch alle Gestaltungsgebiete. Die Moderation des Abends übernahm Niko Gültig, DDC Vorstand.

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6. Der DDC fördert den Nachwuchs.

D e r

Engagement im Bereich Ausbildung und Nachwuchs-Förderung ist willkommen. Das vernetzte Praktikum sowie die Zusammenarbeit mit Hochschulen sind Beispiele.

DDC

7. Der DDC bietet herausragende Plattformen. Tafelrunde, Kantine, Werkstatt, Projekt-Wettbewerbe oder die DDC-Akademie sind Beispiele. 8. Der DDC ist Deutscher mit internationalem Auftritt. Der DDC vertritt die Interessen seiner Mitglieder in Deutschland und im Ausland, bahnt Kontakte an und vergrößert so die Bekanntheit deutscher Gestaltungsqualität weltweit. 9. Der DDC wird schnell weiter wachsen. Besonders auch in den Regionen Deutschlands, in denen er nicht vertreten ist. Die berufliche Eignung neuer Mitglieder wird überprüft, persönliche Integrität ist Voraussetzung. 10. Der DDC nimmt seine Zukunft selbst in die Hand. Der einfachste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist sie selbst zu gestalten. Der DDC tut etwas für die Zukunft seiner Mitglieder, für die Zukunft der gestaltenden Berufe und damit auch für die Zukunft Deutschlands.

DIE LINIE MUSS STIMMEN

1. Der DDC steht für den Erfolgsfaktor Design. Er schafft das Bewusstsein für die Bedeutung erfolgreichen Designs. Gutes Design ist ausschlaggebend für wirtschaftlichen Erfolg. Es ist daher eine vorrangige Aufgabe der gestaltenden Berufe, unser aller Zukunft erfolgreich zu gestalten. 2. Der DDC fördert die Interessen seiner Mitglieder. Der DDC ist ein Aushängeschild. Der DDC baut Brücken zur Wirtschaft. Seine Mitglieder sind Teil eines funktionierenden kreativen Netzwerks. 3. Der DDC ist eigenständig. Er orientiert sich nicht an anderen Verbänden. Er hat seine eigenen Ziele und setzt diese konsequent in die Tat um. 4. Der DDC ist interdisziplinär. Er ist kein Berufsverband und keine Preisverleihungs-Gesellschaft. Seine Mitglieder sind Produktdesigner, Architekten, Medienfachleute, Corporate und Branding-Gestalter sowie Spezialisten für Vertrieb, Marketing und Kommunikation. 5. Der DDC ist neutral und fair. Seine Wettbewerbe sind unbestechlich. Nur die besten Einsendungen gewinnen. 36

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6. Der DDC fördert den Nachwuchs.

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Engagement im Bereich Ausbildung und Nachwuchs-Förderung ist willkommen. Das vernetzte Praktikum sowie die Zusammenarbeit mit Hochschulen sind Beispiele.

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7. Der DDC bietet herausragende Plattformen. Tafelrunde, Kantine, Werkstatt, Projekt-Wettbewerbe oder die DDC-Akademie sind Beispiele. 8. Der DDC ist Deutscher mit internationalem Auftritt. Der DDC vertritt die Interessen seiner Mitglieder in Deutschland und im Ausland, bahnt Kontakte an und vergrößert so die Bekanntheit deutscher Gestaltungsqualität weltweit. 9. Der DDC wird schnell weiter wachsen. Besonders auch in den Regionen Deutschlands, in denen er nicht vertreten ist. Die berufliche Eignung neuer Mitglieder wird überprüft, persönliche Integrität ist Voraussetzung. 10. Der DDC nimmt seine Zukunft selbst in die Hand. Der einfachste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist sie selbst zu gestalten. Der DDC tut etwas für die Zukunft seiner Mitglieder, für die Zukunft der gestaltenden Berufe und damit auch für die Zukunft Deutschlands.

DIE LINIE MUSS STIMMEN

1. Der DDC steht für den Erfolgsfaktor Design. Er schafft das Bewusstsein für die Bedeutung erfolgreichen Designs. Gutes Design ist ausschlaggebend für wirtschaftlichen Erfolg. Es ist daher eine vorrangige Aufgabe der gestaltenden Berufe, unser aller Zukunft erfolgreich zu gestalten. 2. Der DDC fördert die Interessen seiner Mitglieder. Der DDC ist ein Aushängeschild. Der DDC baut Brücken zur Wirtschaft. Seine Mitglieder sind Teil eines funktionierenden kreativen Netzwerks. 3. Der DDC ist eigenständig. Er orientiert sich nicht an anderen Verbänden. Er hat seine eigenen Ziele und setzt diese konsequent in die Tat um. 4. Der DDC ist interdisziplinär. Er ist kein Berufsverband und keine Preisverleihungs-Gesellschaft. Seine Mitglieder sind Produktdesigner, Architekten, Medienfachleute, Corporate und Branding-Gestalter sowie Spezialisten für Vertrieb, Marketing und Kommunikation. 5. Der DDC ist neutral und fair. Seine Wettbewerbe sind unbestechlich. Nur die besten Einsendungen gewinnen. 36

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Nicole Glas & Lilian Eßer*

38 Daniela Mattick

Janka Engel & Catharina Plaßmann Judith Ewald & [ Nora von Kalckreuth ]

Marco Ullrich & Christine Feix

Christina Raftopoulo & [ Olivia Jüstel ] >>

Alles begann mit Organisation und Dokumentation der herbstlichen Jurytage im Medienpark Unter den Eichen, um den Anspruch des Wettbewerbs sowie die Atmosphäre bei der Bewertung durch die Fachjuroren besser nachvollziehen zu können. Kein Zauberwerk, wie alle schnell feststellten, sondern klare Bewertungsaspekte und intensive Diskussionen um die besten Arbeiten. Die Teams entwickelten spannende visuelle Stile und traten mit frischen Ideen bei der Projektpräsentation sportlich gegeneinander an. Die Jury aus mehreren DDC-Vertretern staunte über die visuellen Angebote, die gemacht wurden, und entschied sich am Ende für die beiden Konzepte, die dieser Ausgabe ihr Gesicht geben. Die abschließende Präsentation vor dem DDC Vorstand bestätigte das Juryvotum und erhielt grünes Licht für alles Weitere. Auch hier: kein Zauberwerk, sondern schlicht Bestätigung für die pragmatische Linie der Wiesbadener. Punkt.

„Lasst uns das Gute mit dem Nützlichen verbinden“, dachten 23 Kommunikationsdesigner der Wiesbadener Hochschule und entwickelten in sechs Wochen unter Leitung von Prof. Gregor Krisztian neue Konzepte zum DDC Nachwuchs-Doppelheft. Vorreiter für dieses Heft war die vorangegangene Ausgabe: hierbei gemachte Erfahrungen im Umsetzungsprozess ließen sich vorteilhaft nutzen, so dass sich die erprobte mediale Bühne gleich mit neuer Dramaturgie und anderen Darstellern bespielen ließ. Die Doppelheft-Strategie wurde beibehalten und liegt nun – Dank der Unterstützung von Frotscher Druck Darmstadt und der Papierindustrie – gedruckt vor. >>

Projekt Verzaubert Profis

W i e sb a d e n Stefan Wiegandt & [ Marco Andrä ]

F H

Elena Herrmann & [ E va Grimmer ] Kathleen Jankowski & [ Gregor Zawadzki ]

Elisabeth Frau-Trullén & [ Leonie Prieß ]

52

Andreas Duschek & Alexandra Rhino*

Anna Beimel & Wibke Scharpenberg


Nicole Glas & Lilian Eßer*

38 Daniela Mattick

Janka Engel & Catharina Plaßmann Judith Ewald & [ Nora von Kalckreuth ]

Marco Ullrich & Christine Feix

Christina Raftopoulo & [ Olivia Jüstel ] >>

Alles begann mit Organisation und Dokumentation der herbstlichen Jurytage im Medienpark Unter den Eichen, um den Anspruch des Wettbewerbs sowie die Atmosphäre bei der Bewertung durch die Fachjuroren besser nachvollziehen zu können. Kein Zauberwerk, wie alle schnell feststellten, sondern klare Bewertungsaspekte und intensive Diskussionen um die besten Arbeiten. Die Teams entwickelten spannende visuelle Stile und traten mit frischen Ideen bei der Projektpräsentation sportlich gegeneinander an. Die Jury aus mehreren DDC-Vertretern staunte über die visuellen Angebote, die gemacht wurden, und entschied sich am Ende für die beiden Konzepte, die dieser Ausgabe ihr Gesicht geben. Die abschließende Präsentation vor dem DDC Vorstand bestätigte das Juryvotum und erhielt grünes Licht für alles Weitere. Auch hier: kein Zauberwerk, sondern schlicht Bestätigung für die pragmatische Linie der Wiesbadener. Punkt.

„Lasst uns das Gute mit dem Nützlichen verbinden“, dachten 23 Kommunikationsdesigner der Wiesbadener Hochschule und entwickelten in sechs Wochen unter Leitung von Prof. Gregor Krisztian neue Konzepte zum DDC Nachwuchs-Doppelheft. Vorreiter für dieses Heft war die vorangegangene Ausgabe: hierbei gemachte Erfahrungen im Umsetzungsprozess ließen sich vorteilhaft nutzen, so dass sich die erprobte mediale Bühne gleich mit neuer Dramaturgie und anderen Darstellern bespielen ließ. Die Doppelheft-Strategie wurde beibehalten und liegt nun – Dank der Unterstützung von Frotscher Druck Darmstadt und der Papierindustrie – gedruckt vor. >>

Projekt Verzaubert Profis

W i e sb a d e n Stefan Wiegandt & [ Marco Andrä ]

F H

Elena Herrmann & [ E va Grimmer ] Kathleen Jankowski & [ Gregor Zawadzki ]

Elisabeth Frau-Trullén & [ Leonie Prieß ]

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Andreas Duschek & Alexandra Rhino*

Anna Beimel & Wibke Scharpenberg


DDC Instant