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1. Ausgabe 2016 DAS FACHMAGAZIN FÜR DEN EMS MARKT DAS FACHMAGAZIN FÜR DEN EMS MARKT

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Ausgabe 2016

DAS FACHMAGAZIN FÜR DEN EMS MARKT

05 WISSENSCHAFT & FORSCHUNG Ganzkörper-Elektromyostimulation als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung

12 BUSINESS

EMS-Training.de – Das größte Such- und Informationsportal rund um EMS

AUSBILDUNG

TECHNIK

NEWS

GluckerKolleg – Das EMS Ausbildungsinstitut

Safety first beim Ganzkörper-EMS-Training

TÜV Zertifizierung für EMS-Anbieter


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Ausgabe 2016

HERZLICH WILLKOMMEN BEI NEWSYSTEMS, DEM FACHMAGAZIN FÜR DEN GEWERBLICHEN EMS MARKT. Elektro-Muskel-Stimulation. Diese innovative Trainingsform hat sich in den letzten Jahren fest in der Fitnesslandschaft etabliert! Der EMS-Markt wächst dynamisch und zeigt unterschiedliche Ausprägungen. Vom mobilen Personal-Trainer über das Zusatzangebot in bestehenden Fitness-Einrichtungen bis hin zu reinen EMS-Studios, in denen ausschließlich EMS-Training in allen Varianten angeboten wird. Es ist eine logische Konsequenz, diesem eigenständigen Markt auch einen angemessenen Außenauftritt zu verschaffen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, das Fachmagazin newsystEMS herauszugeben. Neben wissenschaftlichen Fakten, Informationen zu Aus- und Weiterbildung und aktuellen News stehen vor allem die unterschiedlichen Geschäftsmodelle im Focus. Jeder, der sich gewerblich mit EMS-Training beschäftigt, soll mit diesem Magazin einen umfassenden Marktüberblick erhalten. Existenzgründern und Neuinteressenten wird newsystEMS als Entscheidungshilfe und Informationsquelle dienen. Wir wünschen dem EMS Markt ein erfolgreiches Jahr 2016. Viel Spaß beim Lesen und Ihrer persönlichen Umsetzung!

Jürgen Decker newsystEMS

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Ausgabe 2016

05 GANZKÖRPER-ELEKTROMYOSTIMULATION ALS GEGENSTAND WISSENSCHAFTLICHER FORSCHUNG

12 EMS-TRAINING.DE – DAS GRÖSSTE SUCH- UND INFORMATIONSPORTAL RUND UM EMS

INHALTSVERZEICHNIS AUSBILDUNG Gluckerkolleg – Das EMS Ausbildungsinstitut EMS als Chance für die Therapie

NEWS 24 46

BUSINESS Bodystreet: Aus vielen Gründen Europas führender EMS-Anbieter EMS-Training.de – Das größte Such- und Informationsportal rund um EMS Mit Körperformen zum Lizenzpartner 25Minutes – Ein System mit Zukunft PT Lounge Anders als die Anderen – Das Franchisesystem fitbox® Deine eigene EMS-Lounge – Deine erfolgreiche Zukunft Von Anfang an dabei – Ein Interview mit Stavro Petri, Inhaber von YEAH!Sport Werde zum besten Koch und nutze die Kraft von M.A.N.D.U. terra sports – your personal EMS training

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Die Betreuung ist das Entscheidende DSSV – Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen TÜV Zertifizierung für EMS-Anbieter INKO EMS Amino Drink – Die optimale Versorgung für EMS Training Hier hanteln die Profis

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TECHNIK Dive into the world of miha bodytec Safety first

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44 WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG 50 54 56 60

Ganzkörper-Elektromyostimulation als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung Ausgewählte Untersuchungen mit Ganzkörper-Elektromyostimulation (GK-EMS) Risiken des EMS-Trainings

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GANZKÖRPER-ELEKTROMYOSTIMULATION ALS GEGENSTAND WISSENSCHAFTLICHER FORSCHUNG INSTITUT FÜR MEDIZINISCHE PHYSIK (IMP), FRIEDRICH-ALEXANDER UNIVERSITÄT ERLANGEN-NÜRNBERG

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asierend auf knapp 20-jähriger Erfahrung im Bereich humaner Interventionsstudien mit hohen messtechnischen Standards widmet sich unsere Abteilung am Institut für Medizinische Physik der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg verstärkt dem Spannungsfeld „innovative Trainings- und Rehabilitationstechnologien“. Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten haben wir die Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS) sehr früh in den Blickpunkt unseres Forschungsinteresses gerückt. Ausdruck dieses Interesses waren eine Vielzahl von Trainingsstudien, die nicht nur unterschiedliche aktuelle Fragestellungen und Problematiken des WB-EMS, sondern auch verschiedene Personengruppen für die ein WB-EMS besonders interessant oder sinnvoll erscheint, adressierten. Die nachfolgende Übersicht möchten wir einigen, unserer Ansicht nach, besonders interessanten Fragestellungen wie (1) WB-EMS mit Senioren, (2) der Streitfrage niedrig- versus mittel-frequente Stimulation, (3) Kombination mit Ausdauertraining, (4) mögliche

akute gesundheitliche Konsequenzen bei grob fahrlässiger Anwendung und (5) WB-EMS-Effekte auf Körperzusammensetzung und Kraft im Vergleich mit dem (ähnlich zeiteffektiven) HIT-Krafttraining, widmen. Wir versuchten dabei, den Leser möglichst eng „mitzunehmen“ und an unseren Gedanken und Beweggründen teilhaben zu lassen. (1) UNTERSUCHUNGEN MIT SENIOREN Als Forschungsabteilung für muskuloskelettale Erkrankungen beschäftigen wir uns nicht nur, aber bevorzugt, mit den Auswirkungen eines körperlichen Trainings auf Muskel- und Knochengrößen beim älteren Menschen. Schon bei der Rekrutierung der Studiengruppe hat man oft das Gefühl überwiegend die Personen zu erreichen, die ohnehin schon Sport treiben – ein Gespür, das sich bei den Eingangstests der Untersuchungen oft bestätigt. Tatsächlich zeigt ein Blick in die Statistik, dass nur eine Minderheit (30 %) von (älteren) Menschen in einem Maß aktiv ist, das positive Auswirkun-

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gen auf Muskel und Knochen verspricht. Insbesondere bei lebenslang „sportabstinenten“ Menschen ist der Enthusiasmus, noch in höherem Lebensalter mit der nötigen Intensität und Häufigkeit mit konventionellen Trainingsprogrammen beginnen zu wollen (oder zu können!), verständlicherweise gering. Alternative Trainingstechnologien wie bspw. Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS) könnten aufgrund ihres gelenkschonenden, zeiteffektiven und relativ exklusiven Ansatzes eine Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Prävention und Therapie sein. Um die Effektivität, Anwendbarkeit und Attraktivität von WB-EMS bei älteren, leistungsschwachen und wenig sportaffinen Menschen zu untersuchen, führten wir die Training und ElektromyoStimulations Trial (TEST) Studienreihe durch. Innerhalb dieser Studienreihe adressierten wir zunehmend mehr auf leistungsschwache und sportabstinente Menschen in höherem Lebensalter (60-90 J.) über randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit „Golden Standard“ Messtechnik, also Untersuchungen mit hoher Studienqualität. In der ersten Untersuchung (TEST I) wählten wir Frauen (60+) mit langjähriger Erfahrung im Kraftsportbereich aus. Der Hintergrund war dabei, zunächst die Machbarkeit, Akzeptanz und Effektivität der Maßnahme (WB-EMS, 1,5x20 min/Wo., 14 Wo.) bei Frauen mit (kraft-) sportlicher Erfahrung, guter Belastbarkeit und gutem Körpergefühl zu evaluieren. Zusammenfassend zeigten sich neben einer hohen Akzeptanz und Bindung (signifikante) Verbesserungen der Muskelmasse, des Körperfetts, der Muskelkraft und -leistung (“Power“) im Vergleich zu der (nur) konventionell weitertrainierenden Gruppe. Positiv fiel ebenfalls die problemlose Durchführbarkeit eines WBEMS Trainings im Rahmen eines „universitären Sportvereins“ auf. Durch die positiven Ergebnisse von TEST I wagten wir uns in der TEST II-Studie an die wesentlich „kritischere“ Studiengruppe untrainierter und körperlich inaktiver Männer (65+) mit kardiometabolischen Erkrankungen und abdominaler Adipositas. Zentrales Studienziel war die Erhöhung der fettfreien Körpermasse und die Reduktion des gesamten und des kardiometabolisch besonders negativ wirkenden abdominalen Körperfetts. Nach 14-wöchiger WB-EMS (1,5x20min/Wo.) konnten wir (signifikante) Unterschiede für die fettfreie Muskelmasse und den Gesamtkörperfettgehalt sowie (tendenziell) für das abdominale Körperfett im Vergleich zur Kontrollgruppe (Vibrationstraining, 2x15 min/Wo.) nachweisen. Keine wesentlichen Effekte zeigten sich allerdings auf Laborgrößen (bspw. Cholesterin) oder Blutdruck. Auch in dieser Untersuchung zeigte sich neben hoch relevanten Verbesserungen von Kraft und Power eine hohe Attraktivität und Akzeptanz der Maßnahme. Das noch vulnerablere Kollektiv körperlich inaktiver Frauen (70+) mit niedriger Muskelmasse und Knochendichte adressierten wir in der sehr aufwändigen TEST III-Studie. Das zentrale Ziel von TEST III war die Verbesserung von Muskelmasse und Knochendichte im Vergleich zu einer Kontrollgruppe (leichtes funktionsgymnastisches Training). TEST III zeigte nach einjähriger Interventionsdauer (WB-EMS, 1,5x20 min/Wo.) hochrelevante Verbesserungen der Muskelmasse/-funktion und des Körperfettgehaltes; die Effekte auf die Knochendichte waren zwar signifikant, aber, im Vergleich zur Muskelmasse, eher unspektakulär im Bereich der Ergebnisse, die im Mittel für die Ganzkörpervibration berichtet werden. Ausgehend von einer engen „Muskel-Knochen-Interaktion“ hatten wir hier deutlichere Ergebnisse erwartet. Das Fazit von TEST III fällt

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insgesamt jedoch sehr positiv aus, nicht zuletzt, da wir (wie zuvor) eine hohe Bindung im Sinne geringer Aussteigerraten und hoher Anwesenheit erfassen konnten. Die TEST IV-Studie mit Bezug auf WB-EMS-induzierten Energieaufwand und kardiometabolische Effekte wird an anderer Stelle präsentiert (s.u.), sodass wir an dieser Stelle etwas ausführlicher auf die TEST V (bzw. FORMOsA) Studie eingehen können. TEST V adressierte das besonders kritische Kollektiv selbstständig lebender älterer Frauen (70+) mit einer „Sarcopenic Obesity“, also Menschen mit sehr geringer Muskelmasse/-funktion (Sarkopenie) bei gleichzeitig hohem Körperfettgehalt (Obesity=Adipositas). In Anbetracht der vermeintlichen funktionellen Limitationen dieser Gruppe verzichteten wir auf die (leichten) EMS-begleitenden Körperübungen im Stehen und führten die EMS-Applikation komplett im Liegen durch. Eine vorhergehende Pilotstudie belegte, dass eine aktive WB-EMS-Applikation, also Bewegung während der Impulsphase (im Liegen), signifikant höhere Effekte auf „Power“, Muskelkraft und -masse ausübt als eine rein passive Anwendung. In diesem sehr leistungsschwachen Kollektiv zeigte jedoch auch die passive WB-EMS-Applikation im Liegen bereits eine hochrelevante Verbesserung der Kraft und Power. Nach 6-monatiger Interventionsdauer (WB-EMS, 1x20min/Wo.) von TEST V konnten wir eine hochrelevante Verbesserung des Sarkopenieindexes erfassen, die primär auf einer Erhöhung der Muskelmasse und etwas weniger deutlich auf der Steigerung der funktionellen Kapazität (Gehgeschwindigkeit, Kraft) basierte. Bei einer relativ hohen basalen Eiweißaufnahme (1g/kg/Körpermasse) waren diese Effekte übrigens unabhängig von einer begleitenden Eiweißgabe von ca. 0,4 g/kg/ Körpergewicht. Keine signifikanten Effekte zeigten sich auf das gesamte oder abdominale Fett, obwohl bei einem Körperfettgehalt von über 35 % sowohl Potenzial wie auch Bedarf bestanden hätte. Überraschenderweise konnten wir im Gegensatz zu TEST III für weitere kardiometabolische Risikofaktoren, die wir über das „Metabolische Syndrom“ operationalisierten, hochrelevante, signifikante Verbesserungen nachweisen. Aus TEST V ziehen wir gleichwohl die Lehre, dass ein Training im Liegen, auch bei adjuvanter Bewegungsausführung, für die Entwicklung der für den Älteren so wichtigen funktionellen Größen „Kraft“, „Power“, „Gleichgewicht“ und „Gehgeschwindigkeit“ suboptimal ist und nur bei entsprechend limitierten Personen durchgeführt werden sollte. Obwohl es aus den genannten Gründen eigentlich müßig ist, die Effekte von WB-EMS mit klassischen (Kraft-)Trainingsprotokollen für ältere Menschen gegenüberstellen, ist dieser Vergleich reizvoll. Zieht man die vorliegende Literatur heran, so zeigen zumindest intensive (Kraft-)Trainingsprotokolle im Mittel etwas weniger günstige Ergebnisse als WB-EMS. Bezogen auf die Muskelkraft scheint ein konventionelles Muskeltraining ebenfalls etwas höhere Auslenkungen der Maximalkraft und deutlich höhere Auslenkungen der „Power“ (also Leistung bzw. Schnellkraft) zu bewirken. Ungefähr vergleichbar liegen die Effekte auf der Reduktion der Körperfettmasse, wobei das deutlich höhere Trainingsvolumen konventioneller Programme berücksichtigt werden muss. Unstrittig ist die Überlegenheit konventioneller sportlicher Trainingsprogramme für den Endpunkt „Knochendichte“, bei dem die Effekte eines WB-EMS Trainings ungefähr im Bereich eines Ganzkörpervibrationstrainings liegen. Als Fazit unserer TEST Studienreihe konstatieren wir, dass WB-EMS für ältere Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen ein konventionelles Körpertraining nicht mehr durchführen können oder


Von links: Prof. Dr. Wolfgang Kemmler, BA Anja Weissenfels, Dipl. Sportwissenschaftler Marc Teschler und Dr. Simon von Stengel

möchten, eine Option zur eigenverantwortlichen Prävention und Therapie darstellen kann. Zwar sind die Wirkeffekte etwas weniger umfassend (bspw. Ausdaueraspekt), doch sind die Barrieren, die eine überdauernde Trainingsdurchführung limitieren (bspw. Zeitaspekt!), eher niederschwelliger. Zusätzlich wird WB-EMS von den Teilnehmern als grundsätzlich attraktive, applikable und effiziente Trainingsmethode eingeschätzt, für die bei Wahrung der Ausschlusskriterien, sorgfältiger Vorbereitung und gewissenhafter Durchführung (s.u.) keine wesentlichen Risikofaktoren bekannt sind. Insofern kann WB-EMS nach derzeitigem Stand der Forschung als zeiteffektive Option zur eigenverantwortlichen, muskuloskelettalen Prophylaxe und Verbesserung der funktionellen Kapazität angesehen werden. (2) UNTERSCHIEDLICHE FREQUENZEN BEIM WB-EMS-TRAINING; WAS IST GESICHERT? Recherchiert man im Internet zum Thema Ganzkörper-Elektromyostimulation, so stößt man schnell auf Werbebotschaften zur Überlegenheit sogenannter modulierter mittel-frequenter (≈2 Hz) (MET) gegenüber nieder-frequenter EMS (≈<100 Hz). Die angeführten Wirkmechanismen klingen zunächst plausibel und basieren auf Erfahrungen der Reizstromtherapie. Modulierte mittel-frequente Ströme finden demnach v.a. im Bereich „Therapie“ Einsatz, da sie bei bestimmten Erkrankungen hinsichtlich der Muskelaktivierung Vorteile bieten und ferner scheinbar (s.u.) mit einer reduzierten sensiblen Belastung (Schmerz!) verbunden sind. Hinsichtlich ihrer Effektivität bezüglich „Muskeltraining“ bei gesunden Menschen wird diese Stromform jedoch durchaus kontrovers diskutiert. Als Wissenschaftler wollten wir diese Frage ideologiefrei angehen und haben uns schlicht auf die vorliegende wissenschaftliche Li-

teratur bezogen. Zusammenfassend finden sich nach aufwändiger Suche in den einschlägigen wissenschaftlichen Literaturdatenbanken (bspw. Medline, PEDro) lediglich 5 Untersuchungen, die einen direkten Vergleich von niedrig- vs. mittel-frequenter (lokaler) EMS vornehmen. Die einzige Untersuchung, die diese Frage im Längsschnitt über drei Wochen untersucht (Stefanovska et al.), zeigt nach nieder-frequenter EMS-Applikation (25 Hz) für die Kraft der Beinstrecker nahezu den doppelten Kraftzuwachs als nach einem Training mit modulierter Mittelfrequenz (2500Hz/25Hz). Alle weiteren (crossectionalen) Untersuchungen zeigen mit Ausnahme einer Untersuchung, bei der vergleichbare Effekte erfasst wurden, jeweils günstigere Auswirkungen der nieder-frequenten EMS-Applikation auf akute Kraftentwicklung und Ermüdung. Keine einheitlichen Ergebnisse zeigen die vorliegenden Untersuchungen für den „sensiblen Diskomfort“, also das Schmerzempfinden unter EMS-Applikation. Zusammenfassend stellen wir fest, dass basierend auf der vorliegenden Literatur von einer Überlegenheit der MET keine Rede sein kann. Mehr noch, belastbare Daten aus qualitativ hochwertigen Untersuchungen liegen im krassen Gegensatz zur nieder-frequenten EMS-Applikationsform je nach Zielgröße kaum oder gar nicht vor. Dies schließt positive Effekte der MET, wie sie von Trainingspraktikern vielfach berichtet werden, natürlich nicht aus; mit der Postulierung einer Überlegenheit der MET begibt man sich jedoch aus der Sicht guter und evidenzbasierter Forschung auf „sehr dünnes Eis“. (3) KOMBINATION VON WB-EMS MIT EINEM AUSDAUERTRAINING Eine Kombination beider Trainingsmethoden, WB-EMS und Ausdauertraining, wird von vielen Sportpraktikern genutzt, um

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verstärkt Effekte auf das kardiovaskuläre System und insbesondere auf die Körperfettreduktion zu generieren. Adressiert man zunächst die erstgenannte Wirkung, so liegt eine Studie (Fritzsche et al.) vor, die den Einfluss eines konventionellen Niederfrequenztrainings (s.o.; allerdings im Stehen) auf kardiale und funktionelle Größen bei Herzinsuffizienz-Patienten evaluierte. Die Autoren weisen nach 6-monatiger Studiendauer eine Optimierung muskelphysiologischer und metabolischer Parameter nach, welche „die Ergebnisse nach herkömmlichen aeroben Trainingsformen [...] bei Weitem übersteigt“. Eine Kombination aus beiden Methoden (WB-EMS begleitend zum Ausdauertraining) sollte somit optimale Ergebnisse zeigen und ist auch aus der Sicht der Nutzung mobiler WB-EMS Applikation relevant. Im Gegensatz zu Fritzsche et al. konzentrierten wir uns primär auf den Effekt einer kombinierten WB-EMS/Ausdauerintervention auf das Metabolische Syndrom und den Energiestoffwechsel bei Männern mit Übergewicht und Adipositas. Ein Studienziel war es zudem, den für eine dergestalt zeiteffektive Maßnahme wie das WB-EMS (1,5x20 min/Wo.) „erstaunlichen“ Effekt auf die Reduktion des Körperfetts näher zu beleuchten. Zur Erfassung des Energieverbrauchs mit und ohne WB-EMS zogen wir die „Golden Standard“ Methode der indirekten Kalorimetrie (also eine Atemgasanalyse) heran. Zusammenfassend konnte nach einer klassischen 16 min WB-EMS Applikation mit leichten Körperübungen im Stehen (intermittierend, 85 Hz; s.o.) ein signifikanter, nach einem 30 min Ausdauerprogramm (Crosstrainer) mit 60 % der maximalen Sauerstoffaufnahme unter „Dauerstrom“ (7 Hz vs. 85 Hz, je 350 µs) ein tendenziell höherer Energieverbrauch unter EMS-Applikation nachgewiesen werden. Allerdings liegt dieser Energieverbrauch für die klassische EMS-Applikation absolut (107±16 vs. 92±17 kcal/16 min) in einem bedeutungslosen Bereich. Bezogen auf den Ausdauertest am Crosstrainer zeigte die sehr niederfrequente Variante (7 Hz) die deutlichsten Effekte (500±67 vs. 85 Hz: 476±68 vs. kein EMS: 450±60 kcal/30 min). Insbesondere die marginalen Effekte nach klassischer EMS-Applikation kollidieren somit sehr heftig mit den deutlichen Fettreduktionen nach WB-EMS Training. Fasst man in diesem Zusammenhang „nach“, kommen drei Mechanismen für einen EMS-indizierten „Energiemehrverbrauch“ in Frage: (1) der Energiebedarf der akuten Belastung (s.o.), (2) der Nachbrenneffekt im (Stunden-)Bereich nach der Belastung (sog. EPOC) und (3) der erhöhte Ruheumsatz durch die EMS-induzierte Erhöhung der Muskelmasse. Während Punkt 3 eher mittel- und langfristig eine nicht zu unterschätzende Rolle beim Gewichts- respektive „Fettmanagement“ spielt , wird Punkt 2 in seiner Bedeutung meist überschätzt, da Studiendaten den Energiebedarf in der Nachbelastungsphase kumuliert maximal auf 10-15 % der unmittelbaren Belastungsphase schätzen. Ob unsere spirometrische Messung tatsächlich den wahren Energiebedarf während WB-EMS Applikation mit der simultanen Stimulation von ca. 2800 cm2 Körperoberfläche erfassen konnte (Punkt 1), ist methodisch fraglich. Tatsächlich ist indirekte Kalorimetrie wenig geeignet den Energieaufwand von Belastungen mit überwiegend lokaler und anaerober Energiebereitstellung wie bspw. Krafttraining oder WB-EMS valide zu erfassen. Wesentlich aufwändigere Methoden sollten daher diese Fragestellung nochmals adressieren. (4) PROBLEMATIK HOHER INITIALER REIZHÖHE BEIM EMS In einem 2015 erschienenen Spiegel-Online Artikel („Gefährliche Stromstöße“) wurde die Problematik (zu) hoher initialer Reizhöhe (also relativer Stromstärke) besonders bei WB-EMS Einsteigern sehr zutreffend beschrieben: Schwindel, Übelkeit und hohe

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Kreatinkinase (CK)-Werte mit korrespondierend möglicher Nierenbelastung – das liest sich nicht gerade motivierend für den möglichen Anwender. Was ist tatsächlich „dran“ an den berichteten, schier unglaublich hohen CK Werten nach (zu) intensiver Erstapplikation, eine Problematik, die gerade in unserem Forschungsbereich mit alten vulnerablen Menschen klinische Relevanz haben könnten. Zur Klärung dieser Problematik führten wir eine Untersuchung mit 3 Fragestellungen durch: (1) Sind die CK-Werte nach ausbelasteter WB-EMS Applikation (85 Hz, 20 min, intermittierend s.o.) tatsächlich so hoch wie teilweise in der Literatur berichtet? (2) Hat die dafür ursächliche Rhabdomyolyse (Muskelzerfall) klinische Relevanz beim Gesunden? (3) Führt regelmäßiges WB-EMS-Training zu einer Reduktion der CK Werte auch bei Ausbelastung? Zu Fragestellung 1 erfolgt ein klares „ja“! Tatsächlich konnten wir bei 26 sportlichen Personen (25-50 J.) ohne WB-EMS-Erfahrungen nach ausbelasteter Applikation im Mittel eine 117-fache Erhöhung des CK-Werts im Vergleich zum Ruhewert (170 IE/l), mit Peak nach 3-4 Tagen nachweisen. Der Maximalwert betrug dabei ca. 144.000 IE, ein Ergebnis, das die kürzlich berichtigten, noch deutlich höheren Werte (240.000 IE/l) eines jugendlichen Fußballprofis nach ausbelastetem WB-EMS Training bestätigt. Tatsächlich treffen die genannten Kriterien für eine hohe belastungsinduzierte CK-Auslenkung wie (a) hoher Anteil an Oberkörpermuskulatur, (b) hohes Volumen der beübten Muskulatur, (c) kurze Pausen, (d) hohe Innervationsgeschwindigkeit und (e) hohe Reizintensität bzw. hoher mechanischer Stress in besonders ausgeprägter Weise auf die WB-EMS-Applikation zu. Frage 2 ist hingegen nicht ganz so leicht zu beantworten. Eine ausgeprägte belastungsinduzierte („exertional“) Rhabdomyolyse, wie sie bei Werten von über 10.000 IE/l bzw. einer über 50-fachen Erhöhung des Ruhewertes angenommen wird, kann mit erheblichen gesundheitlichen Komplikationen in Verbindung stehen. Neben (herz-)muskelrelevanten Problemen durch Hyperkaliämie und Hypokalziämie sowie Leberschädigungen wird in der klinischen Routine nach (trauma-induzierter) Rhabdomyolyse sehr häufig akutes Nierenversagen berichtet. Wir adressierten in diesem Zusammenhang neben Größen der Rhabdomyolyse (bspw. Myoglobin), Elektrolyten (bspw. Kalium, Calcium) und Nierengrößen wie Kreatininkonzentration, glomuläre Filtrationrate sowie Eiweiß und Blut im Urin. Bezogen auf die Elektrolyte zeigten sich keine Auffälligkeiten, auch die Nierengößen (s.o.) und das Urin zeigte trotz des 40-fachen Anstiegs des als besonders „nephrotoxischen“ geltenden Myoglobins keine wesentlichen Auffälligkeiten. Somit Entwarnung? Ganz sicher nicht, unsere Studienteilnehmer waren alle gesund, erholt, leistungsfähig und wurden medizinisch sehr eng betreut. Dies schloss eine angemessene Flüssigkeitszufuhr (Niere!) vor und nach dem Training ein. Inwieweit eine ausbelastete Erstapplikation bei Menschen mit Nierenvorbelastung und schlechter Vorbereitung ähnlich glimpflich abläuft, sei dahingestellt. Frage 3 trägt allerdings zu einer deutlicheren Entspannung des Problems hoher CK-Werte nach intensiver WB-EMS Belastung bei. Im Sinne eines „repeated bout effects“ steigt die CK-Konzentration (als Leitkriterium der Rhabdomyolyse) nach 10-wöchigem Training (1x20 min/Wo.) bei den nun adaptierten Probanden auch nach ausbelasteter Applikation lediglich um das 4-5-fache an, also Werte im Bereich eines intensiven konventionellen Krafttrainings. Geht man die vorliegende Thematik mit gesundem Menschenverstand an, sollten hohe CK-Werte durch Ausbelastung während der


ersten Session oder im „Probetraining“ eigentlich gar nicht vorkommen. Aus der Trainingspraxis wissen wir jedoch, dass gerade wettkampf-/leistungssportlich orientierte Neuanwender mit hoher Belastungstoleranz eine Ausbelastung im Erst-/Probetraining dezidiert einfordern, eine „Bitte“, welcher der dadurch herausgeforderte EMS-Trainer oft gerne nachkommt. Nochmals, WB-EMS ist durch die supramaximale Intensität und den großen Umfang der simultan beübten Muskulatur bei grob fahrlässiger Anwendung in besonderer Weise „geeignet“, eine „exertional rhabdomyolysis“ mit entsprechenden gesundheitlichen Konsequenzen auszulösen. Deswegen sollte im Rahmen einer Konditionierungsphase von 4-6 Wochen ein langsameres Heranführen an höhere relative Stromstärken im Mittelpunkt stehen. (5) EFFEKTIVITÄT DES WB-EMS IM VERGLEICH ZU KONVENTIONELLEN KRAFTTRAININGSMETHODEN. 12-fach höherer Effekt eines WB-EMS Trainings verglichen mit einem konventionellen Krafttraining – mal ehrlich, das glaubte auch der überzeugteste WB-EMS Anwender nicht. Tatsächlich entspringt dieser Mythos einer wissenschaftlichen Untersuchung, in der eine 12-fach höhere CK-Konzentration nach WB-EMS verglichen mit einem klassischen Krafttraining berichtet wurde. Inzwischen wissen wir, dass WB-EMS hochrelevante Effekte auf Körperzusammensetzung und funktionelle Kapazität ausübt (s.o.). Die Frage ist jedoch, inwieweit WB-EMS bezüglich dieser Größen mit ähnlich zeiteffektiven Trainingsprotokollen wie dem hochintensiven (Kraft)Training (HIT) konkurrieren kann. Zur Beantwortung dieser Fragestellung führten wir eine Untersuchung mit 30-50-jährigen Männern durch; sicher eines der wenigen Kollektive, für die eine relevante Konkurrenzsituation zwischen WB-EMS und HIT besteht. Das HIT-Training wurde als Einsatztraining bis zur Ausbelastung mit unterschiedlichen Ausbelastungsstrategien zweimal/Woche (12-14 Übungen/ Session ≤10-12 Wdh./Übung; ≈30 min/Session), das WB-EMS mit intermittierendem Stromprotokoll (1,5 TE/Wo., 6s Impuls-4s Pause, 85 Hz, 350 µs, rechteckig) und (sehr) leichten Körperübungen über jeweils 4 Monate durchgeführt. Während des Studienzeitraumes wurden keine Veränderung von Ernährung, körperlicher Aktivität oder Sporttreiben zugelassen. Insgesamt konnten wir zum Studienende für beide Gruppen hochrelevante und signifikante Verbesserungen der fettfreien Masse, der appendikulären Muskelmasse, der gesamten und abdominalen Körperfettmasse sowie der Maxi-

malkraft erfassen. Leichte Unterschiede zugunsten der HIT-Gruppe zeigten sich lediglich für die fettfreie Masse, die Muskelmasse der Arme und Beine sowie die Maximalkraft bei Beinextension, während sich die Maximalkraft der Rückenstrecker und der abdominale Körperfettgehalt in der WB-EMS-Gruppe tendenziell etwas besser entwickelte. Dieses Ergebnis überraschte uns, da wir von einer sehr viel deutlicheren Überlegenheit des sehr komplexen und durchdachten HIT ausgegangen waren. Für Männer in mittlerem Lebensalter erscheinen beide Methodenvarianten, HIT und WB-EMS somit gleichermaßen als attraktive, und effektive Trainingsmethoden zur günstigen Beeinflussung von Fitness, Kraft, Muskelmasse und Körperfett. Bezogen auf die Zeiteffizienz erscheinen beide Methoden für Menschen mit knappen zeitlichen Ressourcen geeignet, wobei der Zeitaufwand des WB-EMS nochmals deutlich (50 %) günstiger liegt. Durch die vergleichsweise geringere Popularität eines HIT bei Frauen könnte WB-EMS insbesondere für diese Gruppe eine gute Möglichkeit darstellen, Fitness und Körperzusammensetzung zeiteffizient zu optimieren. Diese Spekulation, die durch den hohen Anteil weiblicher WB-EMS-Nutzerinnen gestützt wird, sollte allerdings noch durch zukünftige Untersuchungen gesichert werden.

Info Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg – Institut für Medizinische Physik Erste Studien zum EMS-Training bereits 2008 – untersucht wurde bisher u. a. - die Wirksamkeit von EMS-Training im Seniorenbereich - unterschiedliche EMS Frequenzen - die Kombination von EMS mit Ausdauertraining - gesundheitliche Konsequenzen bei grob fahrlässiger Anwendung von EMS-Training - der Vergleich zwischen HIT-Krafttraining und EMS-Training www.imp.uni-erlangen.de

WEITERFÜHRENDE LITERATUR: Filipovic, A., et al. (2011). Electromyostimulation--a systematic review of the influence of training regimens and stimulation parameters on effectiveness in electromyostimulation training of selected strength parameters. J Strength Cond Res, 25(11), 3218-3238 Filipovic, A., et al. (2012). Electromyostimulation - A Systematic Review of the Effects of Different EMS Methods on Selected Strength Parameters in Trained and Elite Athletes. J Strength Cond Res, 26(9), 2600-2614 Kemmler, W., et al. (2015a). Effekt von Ganzkörper-Elektromyostimulation „A series of studies“. Osteologie 23(1), 20-29 Kemmler, W., et al. (2015b). Ganzkörper-Elektromyostimulationst versus HIT-Krafttraining - Effekte auf Körperzusammensetzung und Muskelkraft. Dtsch Z Sportmed, 66(12), online Kemmler, W., et al. (2015c). [(Very) high Creatinkinase concentration after exertional whole-body electromyostimulation application: health risks and longitudinal adaptations.]. Wien Med Wochenschr, 165(21), :427–435 Kemmler, W., et al. (2012). Effect of whole-body electromyostimulation on energy expenditure during exercise.. J Strength Cond Res, 26(1), 240-245 Laufer, Y., et al. (2001). Quadriceps femoris muscle torques and fatigue generated by neuromuscular electrical stimulation with three different waveforms. Phys Ther, 81(7), 1307-1316 Laufer, Y., et al. (2008). Effect of burst frequency and duration of kilohertz-frequency alternating currents and of low-frequency pulsed currents on strength of contraction, muscle fatigue, and perceived discomfort. Phys Ther, 88(10), 1167-1176 Stefanovska, A., et al. (1985). Change in muscle force following electrical stimulation. Dependence on stimulation waveform and frequency. Scand J Rehabil Med, 17(3), 141-146 Ward, A. R., et al. (2006). Wrist extensor torque production and discomfort associated with low-frequency and burst-modulated kilohertz-frequency current. Phys Ther, 86(10), 1360-1367 Ward, A. R. (2009). Electrical stimulation using kilohertz-frequency alternating current. [Review]. Phys Ther, 89(2), 181-190

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BODYSTREET: AUS VIELEN GRÜNDEN EUROPAS FÜHRENDER EMS-ANBIETER

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MS zählt laut der Unternehmensberatung Deloitte zu den Toptrends im Fitnessbereich. Da sollte man ein ausgewogenes Feld an Wettbewerbern erwarten. Aber dem ist nicht so: Laut der Studie „EMS-Markt Deutschland 2016“ hat es eine einzige Marke – Bodystreet – mit seinen rund 240 Studios geschafft, mehr als viermal so viele Standorte aufzubauen als der nächste Konkurrent! Warum verharren andere Systeme oft bei 10 bis 20 Studios – während Bodystreet in einer eigenen Liga spielt? UNTERSCHIEDE, DIE SICH AUSWIRKEN Machen wir uns nichts vor: EMS-Geräte aufstellen können viele. Doch die Entscheidung über Erfolg oder Nichterfolg fällt anderswo: bei Studiosupport, Prozesseffizienz, Wissenstransfer, Personalbeschaffung. Und überall hier punktet Bodystreet besonders. Das Wichtigste ist dabei ein eigenes Betreuerteam, das sich durchgehend um die Franchisepartner kümmert – in allen Fragen, bei Businessplan, Finanzierung, Standortwahl, Mietverhandlungen. Wer hier alleine und ohne kompetente Hilfe agiert, legt damit oft

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genug die Ursachen seines späteren Scheiterns. Dazu kommt von Anfang an ein intensiver Wissenstransfer. Über ein extrem breites Schulungsangebot, monatliche Video-Newsletter, eine eigene Academy inkl. E-Learning-Angebot. Wie viele Einzelkämpfer sind schon daran verzweifelt, ihr Know-how an junge Mitarbeiter weiterzugeben? Bei Bodystreet übernimmt das die Zentrale, sodass jeder, der im Studio steht, fit für alle sportlichen, verkäuferischen und administrativen Aufgaben ist. MARKTFÜHRER BEI DER PARTNER-UNTERSTÜTZUNG Auch beim Rechtsbeistand hat Bodystreet Möglichkeiten wie kaum ein anderer: „Wir unterstützen unsere Partner, wenn es zu arbeitsoder wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzungen kommt. Da geht es schnell um ein paar tausend Euro“, weiß Bodystreet-Geschäftsführer Matthias Lehner. Ebenso wichtig: Ein Buchhaltungssystem, das auch von Nicht-Kaufleuten nach kürzester Zeit beherrscht wird. „Unsere Partner sind Fitnesstrainer, keine BWLer“, erklärt Lehner. „Wenn man das nicht berücksichtigt, geht so ein Mikrostudio schnell über die Kante“. Einzigartig ist auch die Unterstützung bei der Personalbeschaffung: Alleine 2015 konnten bei Bodystreet


über 2.000 Bewerbungen zentral ausgelöst und entgegengenommen und so 220 Posten bei den Franchisepartnern besetzt werden. Einsamer Rekord, aber kein Wunder: Welches andere EMS-System schafft es schon, fürs Recruiting einen eigenen Werbespot zu drehen – mit Reiner Calmund als Testimonial? Wofür es prompt einen Marketing Award des Deutschen Franchise-Verbandes gab. Apropos Marketing: Dass die Marke Bodystreet bereits zu einer Art Synonym für EMS geworden ist, garantiert Existenzgründern eine ideale Startposition. Gleichzeitig bezahlt man als Partner für Werbung viel weniger als ein Einzelkämpfer. Nur ein Beispiel von vielen: Für den kompletten Webauftritt inklusive Onlinemarketing fallen pro Partner im Durchschnitt nur 350,- EUR pro Jahr an. Was bekäme man wohl als Einzelkämpfer für so einen Minibetrag? Fazit: Es gibt in der europäischen EMS-Szene kein umfassenderes Betreuungspaket. Das verdeutlicht auch der Umstand, dass Bodystreet vom Deutschen Franchise-Verband mit einem Gütesiegel ausgezeichnet wurde. „Die Systemzugehörigkeit zu Bodystreet erspart jedem Partner im Schnitt 11 Stunden Arbeit – pro Woche!“, ist sich Martin Fuchs, der viele EMS-Studios als Consultant berät, sicher. WIESO KANN BODYSTREET DAS ALLES LEISTEN? Das hat viele Gründe. Einer liegt in der Erfahrung, die man einfach macht, wenn man 240 Standorte hat: „Kein Standort ist wie der andere. Man braucht die heterogenen Erfahrungen aus vielen Standorten, um seine Partner adäquat zu beraten“, meint Lehner. Mindestens genauso wichtig ist, dass man sich als System die nötigen Supportstrukturen auch leisten können muss. Dazu Martin Petzsche, verantwortlicher Studiendirektor der Fachschule für Franchising in Weilburg: „Wenn ich mir anschaue, welche Supportleistungen viele EMS-Systeme mit 10 oder 15 Franchisenehmern angeblich offerieren, kann ich nur sagen: Das ist erfahrungsgemäß mit dem Umsatz aus so wenigen Standorten nicht leistbar.“ ERSTE ADRESSE FÜR EXISTENZGRÜNDER „EMS gibt es schon etliche Jahre“, erläutert Bodystreet-Gründer Matthias Lehner. „Neu ist aber unser Weg, diese Technologie über ein ausgereiftes Franchisekonzept hundertprozentig auf die Anforderungen von Existenzgründern zuzuschneiden. Unsere heutige Standortzahl beweist, dass wir genau das geschafft haben. Und dass man es als Einzelkämpfer ohne diesen Support sehr viel schwerer hat.“ Fazit: Die Trendtechnologie EMS alleine macht niemanden erfolgreich. Was zählt, ist wirklich kompetenter Support. Auf allen relevanten Feldern.

Info Gründungsdatum: Anzahl Studios: Geschäftsmodell: Gesamtanzahl Mitglieder: Webadresse:

2009 Start des Franchise-Modells 240 (31.12.2015) Franchise 35.000 Mitglieder www.bodystreet.com


EMS-TRAINING.DE – DAS GRÖSSTE SUCHUND INFORMATIONSPORTAL RUND UM EMS

EMS-TRAINING.DE IST DIE NEUE INTERNETSEITE FÜR ALLE, DIE SICH MIT DER INNOVATIVEN TRAININGSFORM EMS BESCHÄFTIGEN ODER EINEN EMS-ANBIETER IN IHRER NÄHE SUCHEN. FÜR EMS-STUDIOS UND PERSONAL TRAINER BIETET SICH DURCH EIN PROFIL AUF EMS-TRAINING.DE DIE MÖGLICHKEIT DIREKT POTENZIELLE NEUKUNDEN ZU GEWINNEN, DIE SICH HIER INFORMIEREN. Im Magazin finden Besucher viele nützliche und interessante Informationen rund um die innovative Trainingsmethode mit Strom: Die neuesten Trends und Infos aus der Branche – von Studio-Eröff-

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nungen bis zu Berichten über die neuesten Modelle von EMS-Geräten – Trainingstipps von Experten, Videos, wissenschaftliche Studien und Tests sowie Erfahrungsberichte von Trainierenden


können ebenfalls im Magazin auf EMS-Training.de nachgelesen werden.

Diese Vorteile hat ein Eintrag auf EMS-Training.de für Ihr Studio EMS-Training.de ist das größte Portal rund um EMS-Training, nutzen auch Sie die Vorteile eines Profil-Eintrags und gewinnen Sie neue Kunden für Ihr Studio oder Personal Training-Angebot! • Profilgestaltung EMS-Studios oder Personal Trainer können sich mit einer eigenen Online-Präsenz auf EMS-Training.de Interessenten vorstellen und alle Informationen zu ihrem Angebot hinterlegen. Die Kontaktdaten mit Logo, Öffnungszeiten und Preisen, eine Beschreibung des Studios, Bilder, Informationen zum Trainer sowie Bewertungen durch Trainierende können hier veröffentlicht werden.

Die praktische Studiosuche für EMS-Training ermöglicht es Interessenten den passenden EMS-Anbieter schnell und einfach zu finden und sich direkt für ein Probetraining dort anzumelden. Bewertungen von Trainierenden der gelisteten Anbieter sowie zusätzliche Informationen über das Studio, die Trainer und Preise bieten Interessenten eine gute Entscheidungshilfe bei der Wahl des richtigen Anbieters. Viele Personal Trainer, die auch EMS-Training anbieten, Fitnessstudios sowie spezialisierte Mikrostudios aus ganz Deutschland und Österreich haben bereits einen Profil-Eintrag und können auf EMS-Training.de direkt von potenziellen Kunden gefunden werden. Interessenten können auf EMS-Training.de gezielt Anbieter in ihrer Stadt oder ihrem Postleitzahlengebiet suchen oder auch nach besonderen Angeboten wie Personal Training, kostenlosen Probetrainings oder zusätzlichen Leistungen wie Ernährungsberatung filtern.

Auch die Homepage des Studios sowie verschiedene Social Media Seiten können innerhalb des Profils auf EMS-Training.de verlinkt werden. • Direkte Anfragen Nutzer von EMS-Training.de, die an einem Probetraining interessiert sind oder weitere Informationen zum Trainingsangebot möchten, können die Anbieter über das Kontaktformular direkt kontaktieren und einen Termin vereinbaren. • Richtige Zielgruppe Auf EMS-Training.de suchen sowohl EMS-Neulinge, die zum ersten Mal mit der innovativen Trainingsmethode trainieren möchten, als auch Personen, die noch nicht viel über EMS wissen, nach Informationen zur Wirkung des Trainings und den passenden Anbietern für ein Probetraining. Ein Profileintrag auf EMS-Training.de gibt Studios und Personal Trainern die Möglichkeit sich potenziellen neuen Mitgliedern ausführlich vorzustellen und durch die Auflistung in den Suchergebnissen Interessenten ganz in der Nähe anzusprechen.

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Zusatzmöglichkeiten: Lassen Sie die Konkurrenz durch ein Profil-Upgrade hinter sich! Auf EMS-Training.de haben Anbieter die Möglichkeit ihr Profil aus drei verschiedenen Paketen zu wählen: Basis, Premium oder V.I.P.. Je nach gewähltem Profil stehen verschiedene Zusatzmöglichkeiten zur Verfügung, um das Studio oder Personal Training-Angebot noch besser darzustellen und zu positionieren. • Top-Position in der Ergebnisliste Bei jeder Suche nach EMS-Anbietern in einem bestimmten Ort sind die ersten drei Positionen für V.I.P. und Premium-Einträge reserviert sowie farblich hervorgehoben. So haben diese Premium oder V.I.P.-Studios eine vielfach höhere Wahrscheinlichkeit von potenziellen Neukunden angeklickt zu werden.

ten und sympathischsten Trainer vereinbaren, wodurch die Wahrscheinlichkeit für einen Vertragsabschluss steigt. • Videos hochladen Premium- und V.I.P.-Profile haben die Möglichkeit auch Videos per Youtube-Link in Ihr Profil einzubinden. Trainingsvideos und Tipps rund um EMS können außerdem im Magazin auf EMS-Training.de veröffentlicht werden und so weitere Besucher auf das Studioprofil locken. Besonders beliebt sind Trainingsvideos, in denen Tipps zum Training gegeben und einzelne Übungen vorgestellt werden.

Über EMS-Training.de Das Such- und Informationsportal EMS-Training.de ist seit September 2015 online und bietet Interessenten durch die rund 1.500 EMS-Anbieter, die aktuell bereits auf der Seite gelistet sind, einen sehr guten Überblick über EMS-Trainingsmöglichkeiten in ganz Deutschland und Österreich. Gerade Einzelstudios und Personal Trainer können durch einen Basis-, Premium- oder V.I.P.-Eintrag auf EMS-Training.de effektiv Neukunden werben und Ihr Angebot gezielt in Ihrer Region besser positionieren.

• Anzeige auf der Startseite V.I.P.-Einträge werden zusätzlich in der Rotation direkt auf der Startseite angezeigt und so fast allen Nutzern eingeblendet, die EMS-Training.de besuchen.

Als einziges auf EMS-Training spezialisiertes Portal ermöglicht EMS-Training.de allen Interessenten, die nach Informationen rund um das Training durch elektrische Muskelstimulation, die Wirkung und den Erfolg der Methode, wissenschaftliche Studien, Möglichkeiten schnell abzunehmen oder Muskeln aufzubauen sowie vielen weiteren spannenden Themen suchen, sich ausführlich im Magazinbereich zu informieren und ein Probetraining beim passenden Anbieter in Ihrer Nähe zu vereinbaren.

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fitnessmarkt.de services GmbH Rollnerstr. 12, 90408 Nürnberg Tel.: 0911 521919-10 E-Mail: service@EMS-Training.de


DIE BETREUUNG IST DAS ENTSCHEIDENDE

AUSZUG AUS DEM IM JANUAR 2016 GEFÜHRTEN INTERVIEW DER BODYLIFE REDAKTION MIT JÜRGEN DECKER, GESCHÄFTSFÜHRER DER MIHA BODYTEC GMBH. Worauf ist Ihrer Meinung nach der große Erfolg des EMSTrainings zurückzuführen? Die persönliche Zielerreichung jedes einzelnen Trainierenden steht beim EMS-Training im Vordergrund! Daraus resultieren der Erfolg und die rasante Verbreitung dieser Trainingsform. Die Technologie spielt

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dabei allerdings nicht die einzig entscheidende Rolle. Das Wichtigste ist der Trainer und der regelmäßige Termin. Der Trainer setzt das Werkzeug „EMS“ ein, um in kürzester Zeit einen trainingsrelevanten Reiz zu setzen. Der Termin und die Betreuung sorgen für die Regelmäßigkeit. Nur so lassen sich persönliche Trainingsziele dauerhaft erreichen.


keit, ähnlich beim Personal Training oder der Physiotherapie, sehe ich den großen Vorteil des EMS Trainings. EMS kann in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel in Fitness- und Mikrostudios, im Personal Training und in der Physiotherapie, eingesetzt werden. Wer ist die EMS-Zielgruppe? Mit dieser Frage haben wir uns bei miha bodytec gerade am Anfang selbstverständlich auch intensiv auseinandergesetzt. Wir haben vieles probiert und versucht, verschiedene Zielgruppen anzusprechen. Stand heute können wir sagen, dass es „die eine“ Zielgruppe nicht gibt. EMS kann in bestehenden Einrichtungen, ob Fitness oder Therapie, genauso erfolgreich funktionieren wie in Mikrostudios oder beim Personal Trainer. Entscheidend ist der Wille und die Überzeugung des Betreibers, dass die Zielerreichung des Kunden nur über persönliche Betreuung funktioniert. Dieser Dienstleistungsgedanke wird leider in einer Vielzahl von Fitnessclubs nicht konsequent umgesetzt. Deshalb wächst der EMS-Markt bis heute in der klassischen Fitnessbranche nicht so dynamisch wie in dem sich entwickelnden eigenständigen Markt der EMS-Anbieter. Gerade durch die überschaubare Investition ist „EMS“ prädestiniert für Existenzgründer und diese wiederum können aus allen Bereichen kommen. Training mit Strom – EMS Training wurde in der Vergangenheit in den Medien schon des Öfteren sehr kritisch beäugt. Sind die Vorwürfe aus der Luft gegriffen? Da sind wir genau wieder bei dem Punkt angekommen, auf den ich bereits zu Beginn hingewiesen habe. Es kommt nicht in erster Linie auf die Geräte und deren Technologie, sondern auf den Trainer an. Die Betreuung ist das Entscheidende! EMS-Training muss immer mit einem Trainer stattfinden. Optimal ist eine 1:1 Situation. Erfahrene, gut schulte Trainer können auch mal mehr Personen gleichzeitig coachen. Sie müssen aber jederzeit mit jedem einzelnen Trainierenden interagieren können.

EMS schließt damit die Lücke zwischen Fitnessstudio und Personal Training. Bei jedem EMS-Training ist immer ein Trainer dabei. Die Betreuung ist also intensiver als im Fitnessclub und – ausgehend von einem durchschnittlichen Monatsbeitrag in einem Mikrostudio, der bei 80-100,- EUR liegt – nicht so kostspielig wie ein Personal Trainer. Die intensive Betreuung zum bezahlbaren Preis – darin sehe ich das Erfolgsrezept. Hinzu kommt, dass es durch die festen Trainingstermine und kurzen Trainingseinheiten vielen Menschen leichter fällt, den sogenannten Schweinehund zu überwinden und das Training in ihren Alltag zu integrieren. In dieser Verbindlich-

Wir setzen uns unabhängig von Geräten und Anbietern stark für einheitliche Ausbildungsstandards beim EMS-Training ein, so dass die Trainer das Work-out so steuern können, dass es für die Trainierenden effektiv und auch ungefährlich ist. Gefährlich kann es dann werden, wenn jemand alleine trainiert oder beispielsweise zu hohe Reize gewählt werden. Daher sind einige vermeintliche „Innovationen“ verschiedener Hersteller unbedingt kritisch zu beobachten. Viele Personen gleichzeitig mit einem „Tablet“ aus großer Entfernung fernbedienen – oder auch der EMS-Anzug für zuhause. Das sind Entwicklungen, in denen ich eine große Gefahr sehe. Als Marktführer tragen wir eine besondere Verantwortung und haben gemeinsam mit unterschiedlichen Forschungseinrichtungen Handlungsempfehlungen und Anwendungsrichtlinien definiert, die beim EMS-Training Beachtung finden müssen, damit der Betrieb sicher ist. Unseren Kunden ermöglichen wir damit die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung. Ganzkörper-EMS ist kein Technologie „Gadget“ – sondern eine hochintensive Trainingsform, die nur unter Anleitung eines speziell ausgebildeten Trainers betrieben werden darf!

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MIT KÖRPERFORMEN ZUM LIZENZPARTNER

WEITERENTWICKLUNG EINES SYSTEM-KONZEPTS

DAS UNTERNEHMEN KÖRPERFORMEN ETABLIERT SICH STETIG SEIT DEM GRÜNDUNGSJAHR 2011 IN DER GESAMTEN FITNESSBRANCHE UND HAT SICH LÄNGST ALS MARKE EINEN STARKEN NAMEN VERSCHAFFT.

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eben sieben eigenen Studios haben die Gründer Marcel Kentenich und Sammy Pesenti ein Lizenzkonzept entwickelt, welches für all jene, die selbstständig und erfolgreich im EMSMarkt tätig sein möchten, perfekt ist. Das Lizenzkonzept lässt die Unternehmer selbstständig agieren, eigene Ideen entwickeln und umsetzen. Selbstverständlich steht die Zentrale von Körperformen, mit Sitz in Bonn, immer beratend zur Seite. Als Lizenzpartner profitiert man von einem durchdachten Lizenzkonzept und der Unterstützung durch ein Team, welches jahrelang Erfahrung auf dem Gesundheitsmarkt gesammelt hat. Das Körperformensystem unterscheidet sich deutlich von anderen An-

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bietern am Markt, besonders hervorzuheben ist die Selbstverwirklichung und das eigenverantwortliche unternehmerische Handeln. Körperformen setzt deutliche Maßstäbe hinsichtlich der Entwicklung, welche die internen Strukturen betreffen. Die Weiterentwicklung des Systemkonzepts und der ständige Ausbau der Marke stehen bei Körperformen stets im Vordergrund. Körperformen bietet den Lizenzpartnern ein umfangreiches Gründungskonzept. Neben der Unterstützung bei der geeigneten Standortsuche und -wahl, zählt selbstverständlich auch die Unterstützung der Mietvertragsverhandlungen. Jeder, der ein Körper-


formenstudio eröffnet, erhält einen Marken- und Gebietsschutz. Durch das durchweg positive Markenimage, ist eine beschleunigte Marktakzeptanz garantiert. Als selbstverständlich versteht sich, dass jeder Lizenzpartner von einer hochmodernen und gepflegten Internetpräsenz auf hohem Niveau profitiert, sowie von einem innovativen Marketingkonzept mit professionellen Werbemitteln, schnellem Know-how-Transfer durch unser Partnermanagement und einer erprobten Marketingstrategie. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Körperformen sind vor allem eine ausgeprägte Dienstleistungsorientierung sowie unternehmerisches Denken. Jeden, der mehr über das Lizenzkonzept von Körperformen erfahren möchte, heißen wir herzlich in der Körperformenzentrale zu einem persönlichen Gespräch willkommen. Hierzu reicht eine E-Mail oder ein persönlicher Anruf für eine Terminvereinbarung.

Info Gründungsdatum: Anzahl Studios: Geschäftsmodell: Webadresse: E-Mail: Telefon:

2011 50 (31.12.2015) Lizenzkonzept www.körperformen.de business@kformen.com 0228 - 981 461 49


DSSV – ARBEITGEBERVERBAND DEUTSCHER FITNESS- UND GESUNDHEITS-ANLAGEN JEDE 3. FITNESS-ANLAGE IN DEUTSCHLAND IST MITGLIED – UND WANN SIE?

v.l.: Sabrina Fütterer (Geschäftsstellenleitung DSSV), Werner Kündgen (Vorstandsmitglied DSSV), Birgit Schwarze (Präsidentin DSSV), Sabine Seemann, Ellen Ruck (beide Vorstandsmitglied DSSV), Refit Kamberovic (Geschäftsführer DSSV), Torsten Hartung (Vorstandsmitglied DSSV)

Über den DSSV Der DSSV wurde im Jahr 1984 gegründet und ist Europas größter Arbeitgeberverband für die Fitness-Wirtschaft. Er zählt zu den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, ist Mitglied in der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und über die Arbeitgebervereinigung BusinessEurope in Brüssel auf EU-Ebene vertreten. Es ist das Ziel des DSSV, die Interessen einer Branche, die über 8.000 Fitness- und Gesundheits-Anlagen, ein Umsatzvolumen von 4,70 Mrd. EUR und über 200.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zählt, zu vertreten. Als Sozialpartner wird der DSSV für Regulierungen in den Bereichen Sozial- und Tarifpolitik sowie Berufsbildung und sonstige Regelungen herangezogen. Er steht im ständigen Austausch mit der Öffentlichkeit, politischen Entscheidungsträgern, Verbänden und anderen Organisationen und Kammern.

DAS TUT DER DSSV FÜR SEINE MITGLIEDER • Ständige Informationen der Mitglieder durch die Geschäfts stelle in Hamburg • Internet-Portal mit über 300 Dokumenten (geschützter Bereich) • Alle zwei Monate DSSV News & Industrie-Newsletter • Branchenbriefe zu aktuellen Themen • Fachzeitschrift fitness MANAGEMENT international Offizielles Organ des DSSV • Telefonberatung zu den Schwerpunktthemen Arbeitsrecht, Steuerrecht und Vertragsrecht

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Pro Jahr: • 2.600 Stunden Erreichbarkeit der Geschäftsstelle • Über 250 Presseanfragen beantworten • 100 Presseinterviews geben • Über 6.000 Telefonate führen • 15.000 Briefsendungen verschicken • 15.000 E-Mails beantworten • Dutzende Kontakte mit Politik und Wirtschaft in Berlin


VORTEILE FÜR EMS-STUDIOS AUF EINEN BLICK RECHTSBERATUNG Mitglieder | Personal | Verträge | Wettbewerber In der täglichen Arbeit in einem EMS-Studio treten immer wieder rechtliche Fragen auf, die man als Nicht-Jurist nur schwer beantworten kann. Wann gilt das außerordentliche Kündigungsrecht, wie verhalte ich mich bei Attesten, was gehört in den Mitgliedsvertrag, was gilt beim Arbeitsrecht uvm. Lassen Sie sich kostenlos bei uns beraten und sichern Sie sich rechtlich einwandfrei ab.

STEUERBERATUNG Allgemeine Steuerfragen | Freiberufler | Honorarkräfte Sich einen Überblick im Dschungel an Vorschriften und Paragrafen im Steuerrecht zu verschaffen ist nicht immer leicht. Sparen Sie sich Zeit, Mühe und am Ende Geld und lassen Sie sich von unseren Steuerexperten beraten.

BETRIEBSWIRTSCHAFT Studioorganisation | Marketing | Neu-, Aus-, Umbau | Rentabilitätsberechnungen Die korrekten betriebswirtschaftlichen Entscheidungen zu treffen, entscheidet oft über Erfolg und Misserfolg. Wir helfen Ihnen nicht nur bei der Optimierung Ihrer aktuellen betriebswirtschaftlichen Entscheidungen, sondern stehen auch bei neuen Vorhaben stets an Ihrer Seite.

EXISTENZGRÜNDER-BERATUNG Überprüfung des Businessplans | Beratung bei Bauvorhaben/Übernahme | Allgemeine Gründerfragen Sie planen den Bau oder die Übernahme eines EMS-Studios? Vor allem in der Anfangsphase muss man eine Vielzahl von Entscheidungen treffen, die über Ihren späteren Erfolg entscheiden. Wenden Sie sich an uns und profitieren Sie von unserer Erfahrung.

UNZÄHLIGE NÜTZLICHE DOKUMENTE Musterunterlagen | Gehaltsrichtlinien | Verträge | Statistiken der deutschen Fitness-Wirtschaft Egal ob Musterverträge, Gehaltsrichtlinien, allgemeine Verträge oder sonstige Unterlagen – wir haben für jeden Bereich Muster und Dokumente für Sie zur Hand, die Ihnen rechtssicher viel Aufwand abnehmen.

BERATUNG & SERVICE Das kompetente Team des DSSV steht Ihnen Montag - Freitag von 8:30 - 17:30 Uhr telefonisch, per Mail oder Fax zur Verfügung. Unsere Erfahrung zeigt, dass nahezu jede Frage rund um das Thema EMSStudio von unseren qualifizierten Mitarbeitern direkt beantwortet werden kann.

WERDEN SIE MITGLIED UND PROFITIEREN SIE VON UNSEREN VORTEILEN! Telefon: 040 - 766 24 00 · E-Mail: dssv@dssv.de · www.dssv.de

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DSSV SPEZIALISIERT SICH IN RICHTUNG EMS Der DSSV erweitert seine Ausschussstruktur. Neben den bereits bestehenden Mitglieder-, Fördermitglieder-, Gesundheits- und Sporternährungsausschüssen, bildet Stephan Müller ab sofort den EMS-Trainings-Ausschuss. Der DSSV trägt damit der Tatsache Rechnung, dass die Zahl der EMS-Anbieter auf dem deutschen Fitnessmarkt in den letzten Jahren stetig zugenommen hat und zukünftig weiter zunehmen wird. Mit seinen schon heute rund 1.500 Anbietern und knapp 140.000 Trainierenden ist der EMS-Markt ein starker Wachstumstreiber in der Branche.

treut er als Personal Trainer, Ausbilder und Ernährungsexperte zahlreicher Weltmeister, Olympiasieger und Topsportler sowie Bundesligaprofis aus den Bereichen Fußball, Handball und Volleyball. Der mehrfache Buchautor ist Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes für Personal Trainer e. V., Mitglied im Expertenbeirat für die Fitness-und Gesundheitsbranche sowie Inhaber des GluckerKolleg und der PT Lounge GmbH.

Stephan Müller, Mitglied des EMS-Trainings-Ausschusses ist Sportlehrer, Sporttherapeut und Ernährungsberater. Darüber hinaus be-

DER DSSV TELEFON-SERVICE 040-766 24 00

Refit Kamberovic

Birgit Schwarze

Sabrina Fütterer

Dustin Tusch

Angelika Wichers

Gaby Brennecke

Aileen Börner

Andrea Elbl

Lidja Jevremovic

Jennifer Kräge

Sholeh Jahandar Lashki

Stefanie Reifschneider

Filip Burmeister

Khai Minh Le

DER DSSV FORDERT

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MEHRWERTSTEUER

PRÄVENTIONSPAUSCHALE

Befreiung von der Mehrwertsteuer bei Gesundheitstraining

Erhöhung der Präventionspauschale von 7 EUR auf 15 EUR pro Versicherten

FAIRER WETTBEWERB

FREIWILLIGE MITGLIEDSCHAFT

fairen Wettbewerb zwischen Vereinsfitness und gewerblichen Fitness-Anlagen

freiwillige Mitgliedschaft bei der IHK


GLUCKERKOLLEG – DAS EMS AUSBILDUNGSINSTITUT

DIE INHABER ARMIN HERRMANN, KURT STÜBEL UND STEPHAN MÜLLER GRÜNDETEN IM JAHRE 1997 DAS GLUCKERKOLLEG IN STUTTGART. SEIT DIESER ZEIT BILDET DAS GLUCKERKOLLEG ZUM ZERTIFIZIERTEN PERSONAL-FITNESS-TRAINER, RÜCKENSCHULLEITER/-LEHRER (KDDR), GESUNDHEITSTRAINER, FUNCTIONAL TRAINER, BIOKINEMATIK TRAINER, GEHIRNFITNESS-TRAINER, ERNÄHRUNGSBERATER, KINDER- UND JUGENDCOACH SOWIE VOR ALLEM ZUM EMS-LIZENZ- UND MASTER-TRAINER AUS. 24


workshops oder durch den Besuch/Erwerb einer anderen Lizenz verlängert werden. Seit 2012 hat das GluckerKolleg sechs Betreuungshandbücher zu den Themen Wirbelsäule, Sprunggelenk, Hüfte, Schulter, Knie und Stoffwechsel sowie das erste EMS-Handbuch veröffentlicht. Dazu kommen die beiden Muskellehrbücher: Basiswissen Muskeltraining, Teil I, der Becken- und Lendenbereich sowie Teil II, die Muskeln des Unterkörpers, das Buch »Richtig Essen für die Faszien« sowie ganz neu das weltweit erste EMS Beratungs- und Trainingshandbuch. Für außergewöhnliche Qualität steht auch die Anerkennung der PT und EMS Schulungen durch den TÜV Rheinland! Dadurch können unsere Absolventen das begehrte TÜV Siegel für Personal Fitness Trainer sowie für EMS Trainer beantragen. Dieses steht innerhalb Deutschlands als bekanntestes Qualitätssiegel, das bei 99 % der Bevölkerung wahrgenommen wird. Weitere Informationen gibt es hierfür beim GluckerKolleg.

NEU IM GLUCKERKOLLEG PROGRAMM SIND: • EMS Coaching auf der Burg vom 02.-03.06.2016 auf Burg Staufeneck • IMPULS PT- und EMS Event vom 23. – 30.09.2016 im Robinsonclub Sarigerme, Türkei • Biokinematik Trainer/in • Functional Trainer/in

DIE GLUCKERSCHULE Das GluckerKolleg hat seinen Ursprung in der GluckerSchule. Die Sportschule Glucker wurde am 22. November 1923, vor über 90 Jahren in Stuttgart, durch „Ago“ (August) Glucker gegründet. Die GluckerSchule bildet seit dieser Zeit u. a. zum staatlich anerkannten Sportlehrer und zum Sporttherapeuten in Deutschland aus. Die Schwerpunkte der Ausbildung zum Sportlehrer liegen u. a. in den Bereichen Muskellehre & Gerätekunde, Anatomie, Trainingslehre, Ernährungslehre, Bewegungslehre, Erlebnispädagogik, Fitness, Gesundheitssport, Rehasport, Group Fitness und Outdoorsport. Nach der Ausbildung finden unsere Abgänger ihre Arbeitsstellen erfolgreich in Fitnessstudios, Vereinen, Verbänden, Schulen, Rehakliniken und Krankenkassen sowie in den Bereichen Animation, Kindersport, Personal Fitness Training, Sportmanagement u.v.a.m. Weitere Infos unter www.gluckerschule.de.

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as GluckerKolleg entwickelte sich in den letzten Jahren zum weltweit führenden EMS-Ausbildungsanbieter. Außerdem bietet das GluckerKolleg über das Jahr verteilt viele interessante Workshops zu aktuellen Themen aus den Bereichen EMS, Gesundheit und Fitness an. Der jährlich Anfang Mai stattfindende Glucker PT-, Gesundheits- und EMS-Kongress gehört zu den besonderen Weiterbildungskongressen in Europa. Das GluckerKolleg bietet innovative Kursangebote und zahlreiche TOP Weiterbildungen. Beim GluckerKolleg erworbene Lizenzen können durch unsere Einzel-

DAS GLUCKERNETZWERK Das GluckerNetzwerk bietet ein kostenloses Netzwerk für alle lizenzierten EMS-Trainer weltweit. Alle Teilnehmer, die eine Ausbildung erfolgreich beim GluckerKolleg abgelegt haben, werden im Anschluss direkt beim GluckerNetzwerk als qualifizierte und lizenzierte Trainer gelistet. Seien Sie dabei im weltweiten Netzwerk der professionellen EMS-Lizenz-, Master-Trainer sowie der zahlreichen Personal Trainer, Rückenschulleiter, Ernährungsberater und Sportlehrer. Weitere Infos unter www.gluckernetzwerk.de.

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dem Praxisworkshop führst du eine Online Wissensüberprüfung durch, damit wir feststellen können, ob du alle theoretischen Grundlagen für den Praxisworkshop mitbringst. Danach nimmst du an dem 2-tägigen Praxisworkshop teil. Bei der Schulung bekommst du einen Satz miha bodytec-Unterkleidung geschenkt und legst am Ende des Lehrgangs eine Praxis-Prüfung in Kleingruppen ab. Wenn du die Praxisprüfung bestanden hast, überreichen wir dir am Ende des Lehrgangs dein EMS-Trainer-Lizenz Diplom. Die EMS-Trainer-Lizenz berechtigt zu der Teilnahme am EMS-Master Kurs.

DURCH UNSER COACHING-ZENTRUM ZU DEN BESTEN GEHÖREN Im Coaching-Zentrum in Kornwestheim werden Personal-Fitness-Trainer und Trainer bestens vorbereitet. Hier bestimmen die Teilnehmer das Datum, den Experten sowie die Inhalte der Schulung bzw. des Coachings selbst. Über 100 Experten stehen den Personal-Fitness-Trainern und EMS-Trainern für das Coaching zur Verfügung, darunter zahlreiche Weltmeister, Olympiasieger, Sterneköche und Topausbilder aus dem Gesundheits-, Fitness- und EMS-Bereich. Hier können die Teilnehmer ein spezielles Einzeloder Gruppencoaching buchen. Weitere Infos unter www.coachingzentrum.eu

DIE EMS TRAINER AUSBILDUNG Das GluckerKolleg ist die Ausbildungsorganisation, die kompetente EMS Trainingsspezialisten aus- und weiterbildet. Die Referenten arbeiten seit Anfang an mit EMS-Trainingsgeräten und können dadurch viele wertvolle Tipps für das richtige Handling und die Praxis vermitteln. Durch zahlreiche wissenschaftliche Studien, die bei der Ausbildung zur Verfügung stehen, wird der Lehrgang abgerundet und das Training untermauert.

ABLAUF DER AUSBILDUNG Melde dich zum EMS-Kurs auf unserer Internetseite an (mindestens 2 Monate vor dem 2-tägigen Praxisworkshop). Anschließend senden wir dir das Grundlagenbuch (Anatomie, Trainingslehre, Ernährung und Physiologie), das Buch Basiswissen Muskeltraining, Teil I und das EMS-Vorbereitungsskript zu und du arbeitest es dann selbstständig durch. Mit dem EMS-Skript und dem EMSAnwendungs- und Trainingsvideo, welches bei uns auf der Internetseite für dich zum Anschauen bereitsteht, kannst du dir viele Grundlagen selbst erarbeiten. Spätestens zwei Wochen vor

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INHALTE DER EMS TRAINER AUSBILDUNG • Begrüßung und Feedback zum Online-Test, der im Vorfeld gemacht wurde • Vorführung Einsteigertraining • Anamnese, Kontraindikationen, Trainingsziele • Praxiseinheit 1: Einsteigertraining • Spotting und Acting • Praxiseinheit 2: Rückentraining und Spotting • Training bei Rückenbeschwerden und Harninkontinenz • Entspannungstraining • Praxiseinheit 3: Rückentraining und Entspannung • Elektrophysiologie • Praxiseinheit 4: Körperformung am Beispiel Bauch-Beine-Po • Theorie Körperformung • Belastungsparameter und Trainingsplanung • Praxiseinheit 5: Fatburning • EMS Intensivierungstechniken • Praxiseinheit 6: Körperformung am Beispiel Oberkörper • Feedback, Vergabe der Lizenzen

DIE NÄCHSTE STUFE: DER EMS MASTER KURS • Aufbauübungen für das EMS Training • Variationen bei der Trainingsplangestaltung • Spezielles Athletiktraining mit Zusatzgeräten • Praxiseinheit für Fortgeschrittene mit speziellen EMS Programmen

Info GluckerKolleg • Ausbildungsinstitut seit 1997 • EMS-Trainer-Ausbildung • EMS-Master-Kurs www.gluckerkolleg.de


25MINUTES – EIN SYSTEM MIT ZUKUNFT

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n Hamburg gehören die pinken EMS-Studios von 25MINUTES, dem zweitgrößten EMS-Franchisesystem in Deutschland, schon beinahe zum Stadtbild. Franchisepartnern liefert das Unternehmen viele überzeugende Argumente. Mit dem EMS-Geräte-Mietsystem hat der Franchisegeber im letzten Jahr eine Marktneuheit eingeführt und die Investitionssumme für Franchisepartner damit deutlich gesenkt. Die beiden Geschäftsführer Carsten Pachnicke und André Warkotsch eröffneten 2010 das erste 25MINUTES EMS-Studio in Hamburg und zählten damit zu den ersten Anbietern von EMS-Mikrostudios in Deutschland. Das Konzept war erfolgreich und die beiden Unternehmer eröffneten ein zweites EMS-Studio und bauten 25MINUTES schließlich zu einem Franchisesystem aus. „Mittlerweile sind wir mit 20 Studios in sechs Bundesländern vor allem im Norden und Westen Deutschlands gut vertreten und weiter auf Expansionskurs“, so Pachnicke. Warum das Konzept bei Franchisepartnern so beliebt ist, ist für ihn klar: „Unsere Philosophie ist es, den Franchisepartnern ein Rundum-Sorglos-Paket zu bieten. Dieses Paket beinhaltet neben der Beratung in allen Bereichen auch ein Ertragsmodell und ein Fitnesskonzept, die uns von den Wettbewerbern abgrenzen und als Franchisegeber interessant machen.“ EMS-GERÄTE-MIETSYSTEM 25MINUTES bietet seinen Franchisepartnern die Option, die EMS Geräte direkt und unkompliziert zu mieten. Für Franchisepart-

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ner hat „Miet Me“ gleich mehrere Vorteile: „Die Franchisepartner benötigen bei 25MINUTES dank des Wegfalls der hohen Anschaffungskosten deutlich weniger Eigenkapital. Besonders in der Startphase wichtiges Kapital wird nicht unnötig gebunden“, erklärt Carsten Pachnicke. Das benötigte Eigenkapital sinkt mit dieser Option auf nur noch 15.000 € . „Wir möchten Franchisepartnern den Einstieg in unser System so einfach wie möglich gestalten und freuen uns daher, die EMS-Geräte ab sofort zur Miete anbieten zu können. Ziel ist es auch, dass Partner zukünftig schneller mehrere Standorte eröffnen können.“ VIER GERÄTE PLUS Die EMS-Studios von 25MINUTES werden mit vier EMS-Stationen ausgestattet und bieten folglich ein höheres Umsatzpotential als Wettbewerber mit maximal zwei Geräten. „Unsere Studios sind für eine hohe Kapazität konzipiert. Die Franchisepartner können die Anzahl der EMS-Stationen in ihren Studios je nach Auslastung auch noch um weitere Geräte erhöhen und so mehr Mitglieder aufnehmen. Damit bieten wir den Franchisepartnern die Möglichkeit, ihren Umsatz mit zunehmender Nachfrage auch weiter zu steigern. Das macht unser Ertragsmodell so profitabel,“ begründet Warkotsch. „Ein schönes Beispiel ist unser Franchisepartner aus Hamburg-Poppenbüttel, der innerhalb eines Jahres gleich zwei Studios mit uns eröffnet hat, nachdem das erste Studio in nur sechs Monaten Gewinne erzielt hat“.


MEHR LEISTUNGEN MIT EMS² Das Konzept von 25MINUTES unterscheidet sich auch durch den ganzheitlichen Fitnessansatz EMS² von denen der Wettbewerber. Neben dem regulären EMS-Training können Mitglieder bei 25MINUTES auch ein EMS-basiertes Cardiotraining absolvieren. In jedem Studio gibt es dafür mindestens ein Cardiogerät. „Cardio-EMS ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Konzepts. EMS² ist für Kunden ein Argument, sich für 25MINUTES zu entscheiden, denn nur mit dem richtigen Mix aus Kraft- und Ausdauertraining lassen sich schließlich Erfolge erzielen, besonders, wenn es um Gewichtsreduktion geht“, erklärt Pachnicke. Für mehr Abwechslung und zusätzliche Motivation haben die meisten 25MINUTES Studios EMS-Kurse im Programm. „In unseren EMS-Kursen bieten wir den Mitgliedern das Maximum an persönlicher Betreuung. Von Step bis Muskelschmiede ist für jeden Geschmack etwas dabei.“ BETREUUNG UND INTERAKTION Franchisepartner erhalten bei 25MINUTES ein erprobtes Konzept und Unterstützung in allen Bereichen. Von der Finanzierung und Standortsuche über die Einrichtungsplanung bis hin zur Personalsuche ist die 25MINUTES Zentrale jederzeit Ansprechpartner. „Uns ist der persönliche Kontakt zu den Franchisepartnern sehr wichtig, daher begleiten wir sie bei Bedarf auch zu wichtigen Terminen mit Banken oder Vermietern“, erklärt Pachnicke. „Diese enge Zusammenarbeit in der Eröffnungsphase wird von unseren Franchisepartnern sehr gern angenommen. Viele sind Quereinsteiger und erfüllen sich mit 25MINUTES den Traum von der Selbstständigkeit. Eine gute Planung und Beratung ist da sehr wichtig.“ Regelmäßige Trainings- und Schulungsangebote sind außerdem Teil des Franchisekonzepts. Besonders innovativ und zukunftsorientiert stellt sich 25MINUTES auch bei der ständigen Betreuung und Kommunikation durch die Franchisezentrale aber auch der einzelnen Franchisepartner untereinander auf. Mit dem erstmals für ein Franchisesystem im Bereich Sport eingeführten 25CAMPUS verfügt 25MINUTES über eine integrierte Online-Plattform, die den gesamten Kommunikationsprozess eines modernen Franchisesystems in Echtzeit abbildet. „Im 25MINUTES Campus tauschen die Franchisepartner untereinander Erfahrungen und Wissen aus und sind aktiv an Entscheidungen beteiligt. Gleichzeitig informiert die Systemzentrale über aktuelle Themen. Wir haben damit ein Wissens-Hub geschaffen, von dem alle profitieren“, so Pachnicke.

Info Gründungsdatum: Anzahl Studios: Geschäftsmodell: Gesamtanzahl Mitglieder: Webadresse:

12.09.2010 20 (zum 31.12.2015) Franchise 1953 (zum 31.12.2015) www.25minutes.de


DIVE INTO THE WORLD OF MIHA BODYTEC MIHA BODYTEC – DER PREMIUMHERSTELLER UND MARKTFÜHRER FÜR GANZKÖRPER-EMS-GERÄTE.

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ei unserem Start im Jahr 2007 war die Technologie weitgehend unbekannt. Von Beginn an haben wir mit viel Leidenschaft den Markt für EMS-Training entwickelt und uns und unsere Produkte in den letzten Jahren unaufhaltsam den wachsenden Anforderungen angepasst. Bereits über 2.000 gewerbliche Anbieter in Deutschland und Österreich nutzen heute das Potential von miha bodytec.

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Zwischenzeitlich sind wir auch zu einem „Global Player“ geworden. Auf 6.000 qm Gesamtfläche werden von unserer Firmenzentrale in Gersthofen bei Augsburg Geräte und Zubehör in die ganze Welt exportiert. Mit einem Exportanteil von über 75 % bedienen wir eine Vertriebsstruktur in mehr als 35 Ländern.


Unermüdlich arbeiten wir an der Steigerung der Bekanntheit dieser innovativen Trainingsform. Unser Ziel ist es, die weltweite Fitnesslandschaft zu verändern. Dabei ist es unser Anspruch, jedem gewerblichen EMS-Anbieter ein allumfassendes Leistungspaket zur Verfügung zu stellen, das ihm hilft sich im Zukunftsmarkt „EMS“ erfolgreich zu positionieren. Das geht weit über die Lieferung von

Equipment hinaus. In Sachen Service und Support setzen wir Maßstäbe. Wir kennen die Ansprüche unserer gewerblichen Kunden und verstehen uns als Dienstleister. Mit der Markteinführung des miha bodytec im Jahr 2007 begann die Erfolgsgeschichte. So nahm die Verbreitung von Ganzkör-

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per-EMS-Training ihren unaufhaltsamen Lauf. Im April 2013 wurde das Nachfolgemodell, der miha bodytec II, erstmals auf der Messe FIBO in Köln präsentiert und seither tausendfach weltweit verkauft. DAS SYSTEM MIHA BODYTEC miha bodytec vereint innovative Technologie, komfortable Bedienung und modernes Design zu einem einzigartigen System. Das Steuergerät besteht aus Aluminium, lässt sich überall problemlos einsetzen – mobil oder fest installiert auf einem optisch ansprechenden Standfuß. Die mobile Variante wird in einem unverwüstlichen Spezialkoffer transportiert, was einen sicheren Transport gewährleistet. Nie war ein EMS-Trainingsgerät so funktionell und dabei so effizient. FACTS • Hochwertiges Aluminiumgehäuse • 10 Kanäle • Großes Farbdisplay • Virtueller Coach mit 3D-Animation

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• Trainingsdatenspeicher durch RFID-Transpondertechnik • Zukunftssicher durch Update Möglichkeiten • Vernetzbar für Synchronbetrieb mehrerer Geräte • WLAN, Bluetooth, USB • Individualisierbar und frei konfigurierbar • Dockingstation • Made in Germany Der miha bodytec wird in Deutschland produziert und entspricht höchsten Qualitätsanforderungen. Außergewöhnlich umfangreiche Garantiezeiten und -leistungen unterstreichen unseren Qualitätsanspruch. Alle Trainingsprogramme basieren auf wissenschaftlichen Fakten und Studien und sind ausgerichtet auf hohen Kundennutzen und einfachstes Handling. Unsere Forschungspartner sind u.a. die Sporthochschule Köln, die Universität Erlangen/Nürnberg und das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen.


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mit professioneller Anleitung und Betreuung angeboten und garantiert so höchste Effektivität, sicht- und messbare Ergebnisse sowie begeisterte Kunden. Als „Gerätegestütztes Personal Training“ lässt es sich hervorragend in bestehende Einrichtungen integrieren oder als eigenständige Lösung stationär (EMS-Studio) oder mobil anbieten.

„i-connect“ ist ein neues und speziell entwickeltes selbstfindendes Verbindungssystem. „i-connect“ verbindet mit einem Click Trainingsgerät und „i-body“. Schneller und unkomplizierter kann man sich nicht für seine EMS-Trainingseinheit vorbereiten. Anziehen und Loslegen ist die Zukunft.

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AUSGEWÄHLTE UNTERSUCHUNGEN MIT GANZKÖRPER-ELEKTROMYOSTIMULATION (GK-EMS) DR. HEINZ KLEINÖDER, ARBEITSGRUPPE KRAFTDIAGNOSTIK UND BEWEGUNGSFORSCHUNG (INSTITUT FÜR TRAININGSWISSENSCHAFT UND SPORTINFORMATIK, DEUTSCHE SPORTHOCHSCHULE KÖLN)

1. EINLEITUNG Die Arbeitsgruppe Kraftdiagnostik und Bewegungsforschung (Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Deutsche Sporthochschule Köln) unter der Leitung von Dr. Heinz Kleinöder hat seit 2006 in unterschiedlichen Studien eine Vielzahl positiver Effekte von Trainingsinterventionen mit Ganzkörper-Elektromyostimulation (GK-EMS) auf die Leistungsfähigkeit feststellen können. Es wurden unterschiedliche Trainingsprogramme, wie z. B. Trainingsformen mit dem eigenen Körpergewicht, Training mit Zusatzlasten und sportartspezifische Bewegungsformen durch simultane EMS-Applikation von mehreren Muskelgruppen gleichzeitig intensiviert und Effekte auf den Organismus untersucht. Die Fragestellungen und Parameterauswahl reichten von akuten physiologi-

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schen Reaktionen bei Trainingseinheiten (Metabolismus, Hormone) bis hin zu langfristigen Anpassungen im Bereich differenzierter Kraftfähigkeiten (Maximalkraft, maximale Leistung, Schnellkraft etc.). Darüber hinaus spielt der Übertrag in sportmotorische Fähigkeiten (Sprint, Sprung, Wurf, Schlag) eine entscheidende Rolle. Alle Untersuchungen wurden mit niederfrequenter EMS durchgeführt. 2. ZUM FORSCHUNGSSTAND GK-EMS Nachfolgend sind einige wesentliche Ergebnisse von Untersuchungen der letzten Jahre an der DSHS Köln bzw. in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen zusammengestellt. Abgebildet wird dabei ein breites Spektrum der Einsatzmöglichkeiten dieser Trainingsmethode vom Patienten bis zum Leistungssportler.


2.1 GEMEINSCHAFTSSTUDIE DSHS KÖLN MIT DEM HERZ- UND DIABETESZENTRUM BAD OEYNHAUSEN In dieser Studie wurde statt eines konventionellen Trainings (spiroergometriegestütztes Ausdauertraining) für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHI) ein GK-EMS gestütztes Training (miha bodytec) für 8 Muskelgruppen durchgeführt. 15 Patienten absolvierten ein sechsmonatiges Trainingsprogramm (20 min.), 2x/Woche. Die Belastungsnormative lagen bei 80 Hz Impulsfrequenz, 4 s Stimulation/4 s Pause, 400 µs Impulsbreite und einer selbstgewählten Intensität von 8 auf einer 12-stufigen Skalierung. Die Zunahme der anaeroben Leistungsfähigkeit nach 3 bzw. 6 Monaten betrug bis zu 96 % (im Mittel 25,35 %). Ferner stieg die maximale Sauerstoffaufnahme um 24,6 % (VO2at 19,39 [± 5,3] ml/ kg Körpergewicht [KG] vor Trainingsbeginn; VO2at 24,25 [±6,34] ml/kg KG am Ende der Trainingsphase (p < 0,05). Dabei handelt es sich um Steigerungsraten, welche durch andere Sportformen bislang an einem vergleichbaren Patientenkollektiv nicht gezeigt werden konnten. Der diastolische Blutdruck sank hochsignifikant (psyst < 0,05; pdiast < 0,001), der Muskelzuwachs betrug bis 14 % bei Gewichtskonstanz. Die Trainingsmethode wurde zu 100 % akzeptiert (keine Abbrecher). 14 Patienten gaben bei der Abschlussbefragung eine deutlich gesteigerte subjektive Leistungsfähigkeit, eine Steigerung ihrer Lebensqualität, des körperlichen „Spannungsgefühls“, eine Verbesserung der Stimmungslage und eine insgesamt positive Beurteilung des Trainingsverlaufs an. Die Verbesserung hinsichtlich der objektiven Leistungsfähigkeit sowie der Optimierung muskelphysiologischer und metabolischer Parameter übersteigen die Ergebnisse nach herkömmlichen aeroben Trainingsformen bei CHI Patienten deutlich. Die Ergebnisse lassen ein erhebliches Potential in der kardiologischen Primärund Sekundärrehabilitation erahnen, wobei gerade schwer eingeschränkte Patienten mit CHI überproportional profitierten. 2.2 VERGLEICH UND KOMBINATION VERSCHIEDENER KRAFTTRAININGSMETHODEN In dieser Studie wurden verschiedene KrafttrainingsmethodenMuskelaufbau-, Maximalkraft-, Kraftausdauer-, Ganzkörper-Elektromyostimulation (GK-EMS, miha bodytec) und verschiedene Mischmethoden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit verglichen. Das GK-EMS-Training wurde mit mittlerer Reizintensität (60 %) durchgeführt. Diese wurde gewählt, um eine Kombination von GK-EMS mit einer dynamischen Bewegungsausführung zu ermöglichen, was bislang kaum wissenschaftlich untersucht wurde. Für die Sportpraxis stellt aber gerade die Dynamik der Bewegungsausführung im Hinblick auf die in vielen Sportarten entscheidende sportmotorische Fähigkeit Schnelligkeit einen entscheidenden Faktor dar. 80 Sportstudenten mit mindestens 2 Jahren Krafttrainingserfahrung trainierten die Beinbeuger- und Beinstreckmuskulatur an Maschinen (gym80) in verschiedenen Gruppen (Maximalkraft, Muskelaufbau, Kraftausdauer, 2x/Woche, jeweils 3 Serien) mit verschiedenen Zusatzlasten (30-90 % der individuellen Maximalkraft (1 Repetition Maximum), 3-15 Wiederholungen). Die GK-EMSGruppe führte stattdessen Ausfallschritte und Kniebeugen ohne Zusatzlast, aber mit elektrischer Stimulation durch (3 Serien, 10 Wiederholungen, Belastung/Pause 6 s/4 s, 85 Hz Impulsfrequenz, 350 µs Impulsbreite, rechteckförmiger Impuls). Das Training aller Gruppen wurde durch ein visuelles Biofeedbackverfahren (mecha-

tronic) standardisiert, so dass die einzelnen Wiederholungen gruppenspezifisch eine feste Vorgabe hatten (z. B. 2 s konzentrisch (aufwärts), 2 s exzentrisch (abwärts)). Das Training fand 2x/Woche über einen Zeitraum von 4 Wochen statt. Eingangs- und Ausgangstests wurden an Kraftdiagnostikgeräten, die mit Kraft- und Wegsensoren (mechatronic) ausgestattet waren, durchgeführt. Hierbei sollten Widerstände von individuell 40 % und 60 % der Maximalkraft schnellstmöglich bewegt werden. Gemessen wurde die Dynamik über die Leistung, die sich aus dem Produkt von Kraft [F] und Geschwindigkeit [v] zusammensetzt. Demnach kann die Leistung über die Kraft und/oder die Geschwindigkeit gesteigert werden. Alle Krafttrainingsgruppen konnten die Leistung der Beinstreckund der Beinbeugemuskulatur signifikant verbessern. Ein wesentliches Ergebnis dieser Studie war, dass dies mit Ausnahme der GKEMS- und der gemischten GK-EMS-/Muskelaufbau-Gruppe über den Faktor Kraft geschah. Nur die GK-EMS- und die gemischte GKEMS-/Muskelaufbau-Gruppe wiesen signifikante Ergebnisse in der Verbesserung der Geschwindigkeit auf. Die gemessene Leistung verbesserte sich dementsprechend über eine höhere Geschwindigkeit um ca. 30 %. Dies ist für die Sportpraxis von besonderer Bedeutung, da innerhalb kurzer Zeit die im Allgemeinen nicht einfach zu verbessernde Fähigkeit Schnelligkeit gesteigert werden konnte. Eine Erklärung für dieses Ergebnis liegt beim GK-EMSTraining offensichtlich in der direkten Ansteuerung von schnellen Muskelfasern über den elektrischen Stimulus. Darüber hinaus zeigte die Studie, dass der wohldosierte Einsatz von GK-EMS in Kombination mit einer dynamischen Bewegungsausführung eine vielversprechende Kombination für das Kraft- und Schnelligkeitstraining darstellt. 2.3 ZUM EINSATZ VON EMS IM PROFIFUSSBALL Die nachfolgende Studie verfolgte das Ziel, die Anwendbarkeit einer dynamischen, niederfrequenten Ganzkörper-Elektromyostimulation (GK-EMS) auf Kraft-, Sprint-, Sprung- und Schusskraftfähigkeiten professioneller Fußballspieler zu untersuchen. 22 professionelle Feldspieler (25,6±4,0 Jahren, 81,1±9,0kg, 182,3±6,2cm) des Mannschaftskaders vom SC Fortuna Köln (Regionalliga West Saison 2011/12) wurden in eine EMS-Gruppe (EMSG, n=12), eine Sprunggruppe (SPG, n=5) und eine Kontrollgruppe (KG, n=5) eingeteilt. Der Großteil der Spieler durchlief Nachwuchsleistungszentren der Bundesliga und hatte mindestens 3-5 Jahre Erfahrung im gezielten Krafttraining. Die EMSG absolvierte parallel zum gewohnten Mannschaftstraining 2-mal pro Woche ein Ganzkörper-Elektromyostimulationstraining (GK-EMS) und vertikale Sprünge über 14 Wochen. Die niederfrequente GK-EMS wurde über ein Westen-Gurtsystem mit eingebauten Elektroden appliziert (miha bodytec, Augsburg, Germany). SPG und EMSG führten 2-mal pro Woche vertikale Sprünge durch. Die KG erfuhr keine Intervention und absolvierte lediglich die 6-7 Einheiten Mannschafttraining in der Woche. Im Studienzeitraum von 18 Wochen (wk), in der Rückrunde der Saison 2011/12, wurde ein Eingangs- (wk0), ein Zwischen- (wk7) sowie ein Post- (wk14) und Retest (wk18) durchgeführt. Um repräsentative leistungsdiagnostische Daten für die Wettkampfphase zum Vergleich zu ermitteln, wurde der Eingangstest vor der Winterpause durchgeführt. Zu den Verfahren der Leistungsdiagnostik zählten die lineare (30m) und fußballspezifische Sprintfähigkeit mit Richtungsänderungen in für den modernen Fußball spezifischen Winkeln über 15m. Die vertikale Sprunghöhe wurde durch den Squat Jump (SJ), den Coun-

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ter-Movement-Jump (CMJ) und den Drop Jump (DJ) ermittelt. Die maximale Schussgeschwindigkeit wurde zweifach mit einem und mit drei Anlaufschritten ermittelt. Die Bestimmung der Maximalkraft (1RM) der Beinmuskulatur erfolgte über die Beinpresse (einbeinig). Weiterhin wurden IGF-1 und Kreatinkinase in den jeweiligen Testungen vor (pre), 15-30min nach (post) und 24 Stunden nach der jeweiligen Trainingsintervention im Blutserum gemessen (24h post). Über eine Elektrodenweste wurden die großen Muskelgruppen der Rumpfmuskulatur (Brust-, Rücken-, Bauchmuskulatur, Latissimus) und über ein Gurtsystem die Gesäß-, Oberschenkel- und Wadenmuskulatur stimuliert. Die Stimulationsfrequenz betrug 80Hz, bei einer Impulsbreite von 350µs und einer submaximalen Stimulationsintensität. Diese wurde mit der Borg-Skala definiert. Innerhalb der ersten 14 Wochen bis zum Posttest absolvierten die Spieler der EMSG 2 Einheiten pro Woche an festgelegten Tagen. In den darauffolgenden 4 Wochen zwischen Post- und Retest wurde nur eine EMS-Einheit durchgeführt. Das EMS-Training begann mit einer kurzen Warm-up Phase von 2-3 Min, in der die Spieler lockere Bewegungen unter moderater Belastung machten. Daran schloss sich der Hauptteil des Trainings an, wobei die Stimulation pro Sprung jeweils 4s (ca. 2s exzentrisch – 1s isometrisch – 0,1s konzentrisch (explosiv) – 1s landen und stabilisieren) dauerte, gefolgt von einem 10s Pausenintervall. Die Spieler der SPG führten die gleiche Anzahl an vertikalen Sprüngen in identischer Ausführung an denselben Tagen wie die EMSG durch. Nach 14 Wochen stieg die Maximalkraft (1RM) der Spieler der EMSG an der Beinpresse signifikant um +22.42±12.79 % und in den 4 Wochen bis zum Retest noch weiter bis +30,07±17,36 % an. Bei SPG und KG gab es keine signifikanten Veränderungen. Die Erhöhung der Maximalkraft zeigte positiven Einfluss auf die vertikale Sprungkraft der Spieler. So konnte die EMSG ihre vertikale Sprunghöhe nach 14 Wochen im SJ um +9,14±9,36 % verbessern. Beim CMJ lag die Steigerung bei +8,83±8,17 % und beim DJindex (Verhältnis zwischen Sprunghöhe und maximal kurzer Kontaktzeit) bei +19,38±16,13 %. Die Verbesserungen der Maximal- und Sprungkraft konnten die Spieler der EMSG bis zum Retest aufrechterhalten. Im Gegensatz dazu war während den ersten 7 Wochen der Rückrunde (Vorbereitungsperiode) für die SPG und KG eine signifikante Verschlechterung der Sprungfähigkeit bzw. der Explosivität zu beobachten. Erst im Posttest nach 14 Wochen hatten diese Gruppen ihr Ursprungsniveau vor der Winterpause wieder erreicht. Nur für den DJindex konnten für SPG und KG signifikante Steigerungen in der Sprungfähigkeit erzielt werden (wk18: +12,77±8,0 %, +13,17±9,49 %). Auch für die Sprintfähigkeit waren signifikante Verbesserungen bei den Spielern der EMSG zu beobachten. Innerhalb von 7 Wochen konnte die EG die lineare Sprintzeit bzw. Antrittschnelligkeit über 5 m und 10m signifikant verbessern. Nach 18 Wochen konnten wir eine Verbesserung von -4,37±4,41 % über 5m und -2,61±3,48 % über 10m nachweisen. Die Sprintzeiten über 20 m und 30 m blieben unverändert. Für die SPG und KG ergaben sich für keinen Messpunkt Verbesserungen innerhalb der 18-wöchigen Intervention. Hinsichtlich der fußballspezifischen Sprintfähigkeit mit Richtungsänderungen über 15m in spezifischen Winkeln konnten die Spieler der EMSG ihre Sprintzeit nach 14 Wochen um -5,34 ±5,73 % verbes-

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sern. Die fußballspezifische Sprintfähigkeit der SPG und KG blieb im Vergleich zum Eingangstest vor der Winterpause unverändert. Eine Zunahme der Schussgeschwindigkeit war für die EMSG schon nach 7 Wochen nachgewiesen. Innerhalb von 14 Wochen stieg die Schussgeschwindigkeit (km/h) in der EMSG signifikant sowohl mit einem Anlaufschritt (+13,3±4,5 %) als auch mit 3 Schritten Anlauf (+6,0±3,4 %) an. Diese steigerte sich noch weiter bis zum Retest (1step +16,3±6,7 %, 3step +8,5±7,8 %). Im Gegensatz dazu zeigte

Dr. Heinz Kleinöder Dr. Heinz Kleinöder ist seit 1990 als Dozent an der Deutschen Sporthochschule Köln am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik tätig. Er leitet dort seit 2003 die Abteilung Kraftdiagnostik und Bewegungsforschung. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Diagnostik konditioneller Fähigkeiten im Leistungssport verschiedener Sportarten und das Kraft- und Techniktraining mit klassischen und innovativen Trainingsmethoden. Eng damit verbunden ist eine langjährige Trainertätigkeit im Hochleistungssport (Tennis). Forschungsschwerpunkte sind die Effekte verschiedener Krafttrainingsmethoden und unterschiedlicher Trainingsmittel (inkl. EMS und Vibration) in Bezug auf Gesundheit und Leistung, aus denen viele Veröffentlichungen hervorgegangen sind. Der Praxistransfer der wissenschaftlichen Ergebnisse erfolgte in viele Sportarten und wurde in zahlreichen Referaten an der Trainerakademie des DOSB in Köln weitergegeben.


die SPG erst im Retest eine signifikante Zunahme der Schussgeschwindigkeit bei einem Schritt Anlauf (+4,8±3,3 %). Bei der KG lagen keine Veränderungen vor. Die Analyse der Blutparameter zeigte einen signifikanten Anstieg der Kreatinkinase-Aktivität 24 h nach dem GK-EMS-Training. Für das Sprungkrafttraining der SPG lag kein signifikanter Einfluss auf die Kreatinkinase-Aktivität vor. Hinsichtlich IGF-1 zeigten beide Trainingsinterventionen weder direkt nach dem Training (1530min post) noch 24 Stunden danach (24h post) signifikante Veränderungen zum Eingangswert. Die Ergebnisse dieser Studie unterstreichen die Bedeutung der Maximalkraft hinsichtlich der fußballspezifischen Schnelligkeitsaktionen. Eine Steigerung der Maximalkraft in dieser Studie äußerte sich in einem positiven Einfluss auf die Entwicklung der Sprungkraft, der Antrittsschnelligkeit und der Schussgeschwindigkeit. Einige Autoren begründen die Erhöhung der Maximalkraft durch EMS und die daraus erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit und Explosivität über eine verbesserte Ansteuerung der Muskulatur bzw. einer bevorzugten Rekrutierung der schnellen Typ-II Muskelfasern. Über die Studiendauer von 18 Wochen konnten keine signifikanten Zunahmen in Körpergewicht und Muskelumfang dokumentiert werden. Eine Steigerung der Maximalkraft ohne Muskelzuwachs deutet ebenfalls auf eine vordergründig neuronale Adaptation hin. Das Ergebnis, dass keine signifikante Reaktion des IGF-1 auf den EMS-Trainingsreiz vorliegt, welches ein Indikator für den Muskelaufbau sein kann, unterstützt ebenfalls diese Annahme. GK-EMS-Training in Verbindung mit fußballspezifischen Trainingsinhalten kann die gewohnte Belastungsstruktur im Fußball ergänzen und somit auch noch hochtrainierten Athleten Leistungssteigerungen ermöglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die spezifische Leistungsfähigkeit professioneller Fußballer mit nur 2 GK-EMS Einheiten von je 12min zusätzlich zu 6-7 Fußballtrainings-Einheiten pro Woche effektiv gesteigert werden kann. Aufgrund der Zeitersparnis und Effektivität bietet GK-EMS eine vielversprechende Trainingsalternative zum herkömmlichen Krafttraining im Hochleistungssport. Um weitere Effekte des GK-EMS auf die Leistungsfähigkeit detailliert zu begründen, wird die Wirkungsweise dieser Trainingsmethode auf zellulärer Ebene momentan in einer weiteren Studie an der Deutschen Sporthochschule in Köln untersucht.

Info Arbeitsgruppe Kraftdiagnostik und Bewegungsforschung (Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Deutsche Sporthochschule Köln) Erste Studien zum EMS-Training bereits 2006, untersucht wurden bisher u. a. - die Wirksamkeit von EMS-Training bei chronisch herzinsuffizienten Patienten - die Auswirkungen von EMS-Training auf die Bewegungsgeschwindigkeit - der Einsatz von EMS-Training im Profisport www.dshs-koeln.de

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Book of Abstracts of the 16th Annual Congress of the European College of Sport Science – 6-9 July 2011 Liverpool, UK. Wirtz N., Kleinoeder H, Wechsler K., Kulzer M , Mester J. (2011b). Blood lactate kinetic in circuit strength training. 212. Book of Abstracts of the 16th Annual Congress of the European College of Sport Science – 6-9 July 2011 Liverpool, UK. Wisloff, U, Castagna, C, Helgerud, J, Jones, R, and Hoff, J. Strong correlation of maximal squat strength with sprint performance and vertical jump height in elite soccer players. Br J Sports Med 38: 285–288, 2004.

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PT-LOUNGE-KONZEPTION

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as PT-Lounge-Konzept gibt es seit acht Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In dieser Zeit haben wir über 80 Personal Training-Anlagen den Start in die Selbstständigkeit ermöglicht. Bei der „PT Lounge“ handelt es sich um ein Konzept, das frei von Lizenz- und Franchisegebühren ist. Die Inhalte des PT Lounge Konzeptes sind Personal Fitness Training, Functional Training sowie Faszientraining. Der Betreiber setzt seine eigenen Ideen und Wünsche so um, wie er sich das vorstellt, gerne auch mit dem Einbeziehen des EMS Trainings beim Personal Fitness Training. Die PT Lounge GmbH bietet notwendigen Support bei allen Fragen und notwendigen Inhalten, die der Selbstständige benötigt, um einen erfolgreichen Geschäftsstart hinzulegen. Die Betreiber entscheiden selbst, welchen Namen, welche Inhalte und Bestandteile sie für ihr Unternehmen wollen und auch benötigen. Je nach Bedarf des Unternehmens stellt die PT Lounge das Beraterhonorar für die Leistung in Rechnung. Zusätzlich erstellt die PT Lounge GmbH zahlreiche PT Konzeptionen u. a. für Fitness First, Elements, Vitaclub Salzburg uva. Exklusive Partnerschaften pflegt die PT Lounge GmbH unter anderem mit BMW Deutschland und zahlreichen anderen großen Unternehmen im Bereich Personal Fitness Trainer Konzepte. Das neu geschaffene PT Lounge Lizenzmodell für den Bereich Functional Training ist seit 2016 auf dem Markt. Hier erhält der Lizenznehmer einen kompletten Support aller notwendigen Rahmenbedingungen für die Gründung eines eigenen PT Studios. Zusätzlich besteht die Möglichkeit über die PT Lounge GmbH eine komplette Finanzierung des Konzeptes zu bekommen. Wir bringen den Inhaber mit seiner eigenen PT Lounge professionell und erfolgreich auf den Markt. Das heißt: Wir arbeiten eng mit dem jeweiligen Inhaber zusammen – ermitteln Kundenpotenziale, planen die verschiedenen Phasen der Eröffnung und entwickeln

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ein individuelles Konzept vom Start bis zur gewinnbringenden Umsetzung. Stephan Jess, Inhaber der PT Lounge in Elmshorn: »Das PT Lounge-Konzept ist komplett aufgegangen. Die Berater des PT Lounge Team sind mit der vielfältigen Erfahrung bis zum heutigen Tage unverzichtbar. Die Zusammenarbeit zeichnete sich, neben der sehr hohen Fachkompetenz und organisatorischem Talent, vor allem durch die sehr ausgeprägte Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit aus. Einfach ein Rundum-Sorglos-Paket. Ich und mein Team können die PT Lounge allen bestens empfehlen, die ein PT Lounge Projekt machen möchten.« Christine Späth, Inhaberin der PT Lounge in Dietzenbach (Frankfurt): »Ich bin froh diesen Weg zu meiner eigenen PT Lounge gegangen zu sein, da ich endlich meine Selbstständigkeit an einem Ort durchführen kann. Mit diesem Konzept habe ich es gewagt, neue Schritte zu gehen und mehrere Dinge zu verbinden. Durch die optimale Unterstützung der PT Lounge, sowohl im konzeptionellen als auch in der praktischen Arbeit, habe ich mich optimal am Markt positioniert. Ich arbeite sehr erfolgreich und würde jederzeit diesen Schritt wieder gehen – danke für die tolle Unterstützung.« Christian Brink, PT Lounge Goslar: »Es ist echt der Wahnsinn, was zurzeit bei uns in der Lounge los ist. So viele gute Vorsätze, da wird ganz Goslar wohl zur Fitnesswelt. Jedenfalls habe ich einen vollen Terminkalender für die nächsten Wochen und Monate! Ich versuche die Leute immer schon zu schieben, muss ich auch, denn bei 6-7 PTs pro Tag und den EMSund Power Plate-Abos wird es eng und anstrengend. Also die


Lounge hat voll reingehauen. Es war die richtige Entscheidung an der richtigen Stelle. Nochmal Danke für Euren Support. Das erste Jahr mit der Lounge ist super gelaufen, war und ist eine Menge Arbeit, die hoffentlich nie abbricht, mit sehr viel Spaß. Der Weg als Personal Fitness Trainer ist und bleibt spannend. Und ich liebe es diesen Weg zu gehen und jetzt erst recht mit der PT Lounge.« Die beste Idee bringt nichts, wenn sie nicht erfolgreich auf solide betriebswirtschaftliche Beine gestellt wird. Wir von der PT Lounge möchten, dass du Spaß an deiner Arbeit hast, eine vielseitige Beschäftigung ausübst, deine Kunden erfolgreich betreust und dabei absolut wirtschaftlich arbeitest. Aus diesem Grund bieten wir dir die für dich individuelle und richtige Vorgehensweise, um dich optimal vom Start bis zur nachhaltigen Etablierung im Markt zu positionieren. Wer sich genauer über diese beiden Konzepte „PT Lounge Beratung“ und „PT Lounge Lizenzsystem“ informieren möchte, findet nähere Infos im Internet unter www.pt-lounge.com oder per Telefon unter 07154/80 50 171.

Info Gründungsdatum: Anzahl Studios: Geschäftsmodell: Gesamtanzahl Mitglieder: Webadresse:

Januar 2003 80 Beratung ca. 8.000 www.pt-lounge.com


NEU: TÜV RHEINLAND ZERTIFIZIERT EMS-STUDIOS GANZHEITLICHE BETRACHTUNG DER GESAMTEN STUDIOLANDSCHAFT HILFT BETREIBERN UND KUNDEN

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eit vielen Jahren sind die Experten von TÜV Rheinland aktiv in der Fitnessbranche. Neben den klassischen Gerätetests, beispielsweise auf der Grundlage des GS-Zeichens (geprüfte Sicherheit), zertifiziert TÜV Rheinland auch große und kleine Frei-

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zeit- und Fitnesseinrichtungen. Insbesondere auf dem Markt der Fitnessstudios haben sich die ganzheitlichen Betrachtungen der TÜV-Experten längst etabliert. „Unsere Zertifizierungen basieren auf dem breit gefächerten Knowhow unserer Experten, unter-


frühen Phase, Trends und sport-physiologische Entwicklungen zu erkennen. Dies fließt dann direkt in unsere tägliche Bewertung von Fitnesseinrichtungen ein.“ Eine Entwicklung ist auch die fortschreitende Etablierung von EMS-Studios bzw. EMS-Angeboten in klassischen Fitnessstudios. „Die Herangehensweise bei der Zertifizierung von EMS-Studios unterliegt einer ganzheitlichen Betrachtung der Studioabläufe“, so Lompa. So werden wie bei den „normalen Studios“ zunächst die allgemeinen Anforderungen wie der Service, die Kundenverträge, die Hygiene, das Notfallmanagement, Betreuungskonzepte sowie Trainingsprogramme und Abläufe untersucht. „Wie läuft das Eingangsgespräch ab, Stichwort Anamnese, wie ist die Trainingszielsetzung und die darauf aufbauende Trainingsplanung und Durchführung“, so Lompa. Bei der Geräteausstattung orientieren sich die Überprüfungen an den besonderen Merkmalen eines EMS-Trainings, sowohl was den Gerätebereich (Geräte, Böden, Räumlichkeiten) anbelangt, als auch, wie die Trainingsbekleidung auszusehen hat. Darunter fallen beispielsweise Aspekte wie „welche Elektroden kommen zum Einsatz“ oder „wie sieht es mit der Leih- und Mietkleidung für Probetrainings inklusive Wäscheservice aus“. „Die EMS eröffnet in nahezu allen Sportarten völlig neue Möglichkeiten für den Trainer, bislang ungewohnte Trainingsfortschritte sind möglich“, erklärt Lompa. „Um dem Markt gerecht zu werden, muss allerdings von Beginn an ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet sein.“ Bei der EMS-Studiozertifizierung von TÜV Rheinland steht daher neben der Sicherheit des Trainings auch die Transparenz der Abläufe und Dienstleistungsangebote im Vordergrund. „Unsere Zertifizierung dient einerseits als Orientierungs- und Entscheidungshilfe für den Endverbraucher, andererseits hilft es dem Studiobetreiber, sich über seine internen Abläufe und Strukturen bewusst zu werden. Damit können letztlich die Qualität gesteigert und die Kosten gesenkt werden.“ Zudem setzt man sich mit einer erfolgreichen Zertifizierung vom Wettbewerb ab, denn die Zertifizierung macht Qualität sichtbar.

Info TÜV Zertifizierung für EMS-Anbieter TÜV Rheinland ab Herbst 2016 stützt von Kooperationspartnern wie der Deutschen Sporthochschule oder dem Institut für Prävention und Nachsorge“, erklärt Matthias Lompa, Projektverantwortlicher bei TÜV Rheinland. „Zudem ermöglicht uns ein Expertenbeirat bereits in einer sehr

Kontakt Matthias Lompa matthias.lompa@de.tuv.com

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ANDERS ALS DIE ANDEREN – DAS FRANCHISESYSTEM FITBOX®

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MS-Training kann der Endverbraucher in den unterschiedlichsten Formen genießen. Im Rahmen eines Personal Trainings, als Zusatzangebot in seiner Fitnessanlage oder auch in einem der Mikrostudios. Wir möchten Ihnen eine erfolgreiche Franchisekette vorstellen, die EMS-Training mit dem sogenannten 3-ECK Ansatz verfeinert hat: das Unternehmen fitbox®. fitbox® ist ein etabliertes Unternehmen, seit 2011 mit der Firmierung fitbox® auf dem deutschen Markt und seit 2015 mit dem fitbox®-Konzept als Franchise vertreten. Mittlerweile umfasst das Netzwerk um Ingo Huppenbauer und Dr. Björn Schultheiss – beide Gründer und Geschäftsführer von fitbox® – 11 Studios europaweit. Sechs Filialen in Deutschland, zwei Standorte in Österreich und drei in Moskau. Vier weitere Deutschlandfilialen stehen im ersten Quartal 2016 vor ihrem Opening. DIE MACHER VON FITBOX® Huppenbauer und Schultheiss sind waschechte BWLer, die sich seit dem Studium kennen. Das gemeinsame Studium und die Leidenschaft für sportliche Ausrichtungen wie Marathon und Extrem-Ski verbindet die zwei. Schultheiss war als Marketingleiter von Europas größter Fitnesskette tätig und Huppenbauer agierte als Berater für Sales-Strategien. Auf der Suche nach einer beruflichen Ausrichtung im Bereich Selbstständigkeit stoßen sie auf der FIBO 2009 erstmals auf EMS-Training. Das EMS-Training erfordert einen geringen Zeitaufwand, garantiert höchste Effektivität und bringt in kurzer Zeit sicht- und messbare Ergebnisse. Die ideale Kombination von einer dem Zeitgeist entsprechenden Trainingsform und der perfekten Umsetzung des Dienstleistungsgedanken faszinierte die zwei Unternehmer. Die Idee, mit dieser

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Trainingsmethode ein eigenständiges Konzept zu entwickeln, was schlussendlich ein Filialsystem wurde, war schnell geboren. DAS FITBOX® STUDIO Die Wahl des EMS-Trainingsgerätes fiel zweifelsfrei auf miha bodytec. Der Marktführer liefert TOP-Qualität, einen unschlagbaren Support und hat immer die Nase vorn. Zur Ausstattung gehören pro fitbox® Studio vier EMS-Trainingsgeräte, wobei der feine Unterschied das angebotene Trainingskonzept darstellt. Der fitbox® 3-ECK Ansatz ist eine ausgereifte Balance zwischen Ernährungscoaching, Cardio-EMS und Kraft-EMS. fitbox® bietet ein ausgereiftes Paket, was den Start in die eigene Selbstständigkeit erheblich vereinfacht. Der EMS-Markt hat viele Besonderheiten, die ihn vom herkömmlichen Fitnessstudio-Markt deutlich unterscheiden. Davon können nicht nur Jungunternehmer, sondern auch Branchenexperten profitieren. Das Credo „Out of the Box“ ist als gestalterisches Gesamtkonzept zu verstehen und wurde schon mit Designpreisen gekürt. Das High-End Design der Innenausstattung spiegelt die gradlinige, simple und geniale Komposition von fitbox® wieder. DER SUPPORT Schon vor der Eröffnung des eigenen Studios unterstützt die fitbox®-Zentrale umfassend mit Standortanalyse, Businessplan, Mitarbeitersuche und fundierten Schulungen. Man wird quasi von Stunde Null bis zur finalen Eröffnung begleitet und darüber hinaus kontinuierlich supportet. Absolute Stärke von Huppenbauer und Schultheiss sind ausgereifte Marketingstrategien. Hier wird deutlich, welchen Background die zwei Macher mitbringen. Die meisten Eröffnungen stehen mittels durchdachtem Vorverkauf mit den jeweiligen Mitgliederzahlen kurz vor ihrem Break-even. Eine Besonderheit in der Beitragsstruktur ist die eigens entwickel-


te Flex-Rate. Ein individuell auf die Bedürfnisse des Kunden ausgezirkeltes Beitragsmodell. DER FITBOX® 3-ECK ANSATZ Wenn man sich für fitbox® entscheidet, entscheidet man sich für das erste echte EMS One-Stop-Fitnessstudio. Der Unterschied: Man bekommt alles, was für eine langfristige effektive Fitness wichtig ist, an einem Ort aus einer Hand. Personal Trainer, die den Kunden mit EMS gestütztem Cardio- und Krafttraining sowie EMS spezifischer Ernährungsberatung betreuen. Der fitbox® 3-ECK Ansatz ist das Ergebnis aus vielen Jahren Erfahrung und Research des fitbox Teams und bedeutet positive Körperentwicklung. Egal welche körperliche Veränderung im individuellen Fokus stehen, der Erfolg entsteht immer aus dem Zusammenspiel von Ernährung, Cardio und Krafttraining. fitbox® ist dafür der perfekte Partner – alles aus einer Hand – alles unter einem Dach. One-StopFitness eben. fitbox® weiß es: Du bist viel stärker als Du glaubst.

Info Gründungsdatum: Anzahl Studios: Ziel: Geschäftsmodell: Webadresse:

2011 5 Studios in Eigenregie, 6 Studios von Franchisepartnern 20 Studios Ende 2016 in DE / AT Franchise www.fitbox.de www.fitbox-franchise.com


EMS ALS CHANCE FÜR DIE THERAPIE AUSBILDUNG ZUM EMS-THERAPEUT (RÜCKEN)

EINE THERAPIE VERFOLGT GRUNDSÄTZLICH DAS ZIEL, EINE HEILUNG ZU ERMÖGLICHEN ODER ZU BESCHLEUNIGEN, KRANKHEITSSYMPTOME ZU BESEITIGEN ODER ZU LINDERN UND DIE KÖRPERLICHE UND PSYCHISCHE FUNKTION WIEDERHERZUSTELLEN. DIE VERSCHIEDENEN MÖGLICHKEITEN ZUR BEHANDLUNG EINER KRANKHEIT WERDEN ALS THERAPIEOPTIONEN BEZEICHNET.

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ine dieser Optionen ist es, das Elektrostimulationstraining (EMS-Training) als therapeutische Maßnahme zu nutzen. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass sich diese Trainingsform als Ergänzung zum konventionellen funktionellen Training bewährt hat. Die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst, die Trainingserfolge sind hierfür ein ausschlaggebendes Argument. Zunehmend entdecken nun auch Therapeuten die Möglichkeiten, die Ihnen ein EMS-Training bietet. Betrachtet man das Klientel, welches das EMS-Training aktuell nutzt, so handelt es sich hierbei nicht ausschließlich um Menschen mit Defiziten im muskulären Bereich, sondern auch um Kunden, die gezielt versuchen, ihre spezifischen Krankheitsbilder zu beeinflussen. Um ein effekti-

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ves Training dieser Kunden sicherzustellen, sind therapeutische Kenntnisse bezüglich der Krankheitsbilder unabdingbar. Durch EMS-Training kann dann gezielt indikationsspezifisch therapiert werden. Dies ist nur möglich, indem für das entsprechende Krankheitsbild eine spezifische Übungsauswahl getroffen, mögliche negative Übungen ausgeschlossen und alle notwendigen elektrotherapeutischen Grundsätze beachtet werden. Am Beispiel des Rückenschmerzes wird das therapeutische Potential sichtbar. Die Ergebnisse der Deutschen Rückenschmerzstudie 2003/2006 belegen, dass bis zu 85 % der Bevölkerung mindestens einmal in ihrem Leben Rückenschmerzen hatten. Die zusammen-


geführten Daten der bundesweiten telefonischen Gesundheitssurveys 2009 und 2010 des Robert Koch-Instituts (GEDA 2009 und 2010) zeigen, dass jede vierte Frau (25,0 %) und etwa jeder sechste Mann (16,9 %) in den letzten zwölf Monaten unter chronischen Rückenschmerzen litt. Diese Zahlen belegt auch die Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2015. Für die Therapie muss vor jedem Training klar unterschieden werden, ob es sich um einen unspezifischen Rückenschmerz handelt, der auch mit einem unspezifischen EMS-Training sehr gut beeinflussbar ist, oder ob der Kunde an einem spezifischen Rückenschmerz leidet. Der spezifische Rückenschmerz muss entsprechend spezifisch behandelt werden. Er wird beispielsweise durch neurologische, orthopädische, traumatologische oder auch rheumatologische Krankheitsbilder ausgelöst. Ein indikationsspezifisches Training erfordert eine individuelle Intervention. Ein Patient mit Fibromyalgie will und braucht ein anderes Trainingskonzept als ein Kunde mit Facettengelenksarthrose. In der Ausbildung zum EMS-Therapeut (Rücken) werden zunächst alle notwendigen Grundlagen für das therapeutische Arbeiten mit EMS vermittelt. Darauf aufbauend werden die Möglichkeiten für ein gezieltes und qualifiziertes EMS-Rückentraining vermittelt. Die Ausbildung zum EMS-Trainer gilt als Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme. Für EMS-Trainer mit therapeutischer Qualifikation (Sport- und/oder Physiotherapeuten) entfällt der erste halbe Tag. Am zweiten und dritten Tag werden, ausgehend von elektrophysikalischen und indikationsspezifischen Problematiken, konkrete Anwendungen im therapeutischen Kontext vermittelt. Es findet eine Integration verschiedener Methoden und Maßnahmen statt (z. B. Medizinische Trainingstherapie, Myofasziale Ansätze etc.). Ergänzend werden Mess- und Testverfahren (Laktatdiagnostik, ABI-Index, Elektromyographie, etc.) zur Sicherstellung der Therapieergebnisse vermittelt. Zur Qualitätssicherung schließt die Weiterbildung mit einer Prüfung ab. Dem qualifizierten EMS-Therapeuten bieten sich folgende Chancen: • Für die physiotherapeutische Praxis stellt der EMS-Therapeut eine Ergänzung zur bestehenden Elektrotherapie dar und erleichtert es, den Patienten als Kunden zu gewinnen. • Für die sporttherapeutische Praxis eröffnen sich Möglichkeiten eines therapeutischen Personal Trainings und einer Ergänzung des bestehenden therapeutischen Spektrums. • Der EMS-Trainer gewinnt durch die Weiterbildung zum EMS Therapeut einen Einblick in das medizinisch-therapeutische Arbeiten, erhält Anregungen für die tägliche Praxis und erwei tert damit das Leistungsspektrum. Die Weiterbildung zum EMS-Therapeuten wird durch das Fortbildungsinstitut des Berufskollegs Waldenburg in Kooperation mit dem Gluckerkolleg (Ausbildung zum EMS-Trainer) und dem

EMS-Marktführer miha bodytec durchgeführt. Der Ausbildungsauftakt wird vom 24.09.2016 bis 01.10.2016 in der Türkei stattfinden. Das Berufskolleg Waldenburg bildet zum staatlich anerkannten Sport- und Gymnastiklehrer mit der Zusatzqualifikation Sporttherapie und zum staatl. anerkannten Physiotherapeuten aus. Es zählt auf diesem Fachgebiet zu den führenden Einrichtungen in Deutschland und hat in den letzten knapp 40 Jahren mehr als 5.000 junge Menschen in diesen Bewegungs- und Gesundheitsfachberufen ausgebildet. Ein Großteil der Absolventen ist nach der Ausbildung im Bereich der Prävention und Therapie tätig. Der starke Bezug zum Sport ist ein besonderes Merkmal beider Ausbildungen. So ist auch der nationale oder internationale Spitzensport (Nationalmannschaften, Bundesligen, Formel 1 etc.) ein willkommenes Betätigungsfeld der Absolventen. Als jüngster Zweig der Einrichtung wurde vor ca. 2 Jahren das Institut für Präventive Gesundheitsförderung (IPG) gegründet mit dem Ziel, Unternehmen bei der Implementierung und Optimierung ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu unterstützen. International bekannt ist das Berufskolleg Waldenburg vor allem durch sein Fortbildungsinstitut. In ca. 200 Lehrgängen mit rund 3.000 Teilnehmern pro Jahr steht das Institut für qualitativ hochwertige und innovative Fortbildungen und Zusatzqualifikationen. Sportlehrer sowie Sport- und Physiotherapeuten aus dem In- und Ausland schätzen neben der exzellenten fachlichen Qualität vor allem auch die angenehme Atmosphäre auf dem großen Campus im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. REFERENTEN

Ralph Sanwald

Sport- und Gymnastiklehrer und Physiotherapeut; Personal Trainer mit langjähriger Erfahrung im Leistungssport (Radsporttrainer, Leistungsdiagnostik, EMSTraining, Elektromyographie, Medizinische Trainingstherapie)

Thomas Beisswenger

Sport-und Gymnastiklehrer; Physiotherapeut; Heilpraktiker und Master of Science (Osteopathie)

Info Ausbildung zum EMS-Therapeuten (Rücken) - Ab September 2016 - Aufbauend auf die EMS-Trainer Ausbildung (Gluckerkolleg) - Berufskolleg Waldenburg - www.bk-waldenburg.de - info@ipg-waldenburg.de

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SAFETY FIRST!

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anzkörper EMS-Training ist eine hocheffektive und zeiteffiziente Trainingsmethode zur Steigerung von Muskelkraft und -masse und zur Reduktion des Körperfettgehaltes. Der Vorteil des Ganzkörper-EMS-Trainings ist, neben der großflächigen Anwendung am ganzen Körper, die Möglichkeit eine (sehr) hohe Reizintensität zu generieren, welche die willkürlich zu realisierende Intensität deutlich übersteigen kann. Aus dieser Kombination ergeben sich im Trainingsprozess insbesondere von Erstanwendern, unabhängig von deren sportlichem Hintergrund und körperlichem Status, einige Besonderheiten, die zu beachten sind. Um Trainern und Trainierenden einen optimalen Einstieg in das Training zu erleichtern und eine sichere Anwendung zu ermög-

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lichen, sind nachfolgende Handlungsanweisungen von allen EMS-Anbietern unbedingt einzuhalten: GENERELL GILT 1. Ein Ganzkörper-EMS Training muss immer mit Begleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Trainer durchgeführt werden! 2. Bei jedem Neueinsteiger muss vor dem ersten Training eine Anamnese mit schriftlicher Abfrage der Kontraindikationen stattfinden. Diese wird schriftlich dokumentiert, durch die Unterschrift des Kunden und des Abfragenden bestätigt und archiviert. Bei relevanten Auffälligkeiten darf das Training erst nach ärztlicher Freigabe durchgeführt werden.


zumindest ein kohlenhydratreicher, aber nicht belastender Snack (≈250 kcal) idealerweise ca. 2 Stunden vor dem Training eingenommen werden. 3. Unbedingt ist auf eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr (je 500 ml) vor/während und nach dem Training zu achten. DURCHFÜHREN DES TRAININGS 1. Unabhängig vom körperlichen Status und der entsprechenden Nachfrage des Anwenders darf kein ausbelastendes Training während der ersten Trainingssession bzw. einem Probetraining stattfinden. Daneben sollte das Ersttraining mit reduzierter effektiver Trainingszeit stattfinden. Empfohlen wird eine Impulsgewöhnung über 3-5 min sowie ein verkürztes Training mit moderater Reizintensität über 12 min. Die Trainingszeit sollte im Anschluss über 8-10 Wochen gesteigert werden und schließlich maximal 20 Minuten effektive Trainingsdauer betragen. 2. Die Trainingshäufigkeit darf bezogen auf die ersten 8-10 Wochen eine Trainingseinheit pro Woche nicht übersteigen. 3. Die Reizhöhe bzw. Stromstärke sollte ebenfalls sukzessive gesteigert werden und frühestens nach 8-10 Wochen die höchste Ausprägung finden. Ein komplett ausbelastendes Training insbesondere im Sinne eines schmerzhaften, stetigen Tetanus während der Stromphase muss generell vermieden werden. 4. Auch nach dieser Konditionierungsphase muss ein Abstand von ≥4 Tagen zwischen den Trainingseinheiten eingehalten werden, um einer Akkumulation von Muskelzerfallsprodukten vorzubeugen, Regeneration und Anpassung zu sichern und somit den Trainingserfolg zu gewährleisten. SICHERHEITSASPEKTE WÄHREND UND NACH DEM TRAINING 1. Der Trainer hat sich während der Trainingssession ausschließlich um die Belange des/der Anwender zu kümmern. Vor, während und nach dem Training überprüft der Trainer verbal und per Augenschein den Zustand des Trainierenden, um Risiken auszuschließen. 2. Während des Trainings sind die Bedienelemente des Gerätes für den Trainer und auch für den Trainierenden jederzeit direkt erreichbar. Die Bedienung/Regelung muss einfach, schnell und präzise erfolgen können.

VORBEREITUNG AUF DAS TRAINING 1. Wie bei jedem intensiven Körpertraining ist darauf zu achten, das Ganzkörper EMS-Training nur in angemessener körperlicher Verfassung durchzuführen. Diese beinhaltet einen Verzicht auf Alkohol, Drogen oder erschöpfende Vorbelastung im Vorfeld. Besonders bei fiebrigen Erkrankungen sollte von einem intensiven Training komplett abgesehen werden. 2. Ganzkörper EMS-Training zeigt über den sehr hohen Umfang an beanspruchter Muskelmasse eine sehr hohe metabolische Belastung des Organismus. Vor einem intensiven EMS-Training ist daher auf eine ausreichende Auffüllung der Kohlenhydratspeicher zu achten. Falls dies nicht realisiert werden konnte, sollte

Info Safety first beim Ganzkörper EMS-Training - Training erst nach ausführlicher Anamnese - Training nur mit Begleitung durch einen ausgebil deten Trainer - Unbedingt vorher mind. 0,5 Liter Flüssigkeit trinken - Reduzierte Zeit und Intensität beim Ersttraining einhalten - Konditionierungsphase 8-10 Wochen beachten - Interaktion zwischen Trainer und Kunden ist unbedingt erforderlich

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DEINE EIGENE EMS-LOUNGE – DEINE ERFOLGREICHE ZUKUNFT

EMS-LOUNGE PHILOSOPHIE Von Anfang an war es unser oberstes Ziel, Menschen zu helfen. Gemäß des Mottos „EMS-Lounge - Das wohl schnellste Rückentraining der Welt“ haben wir uns auf die Zielgruppe, die am meisten vom EMS-Training profitiert, spezialisiert: Gesundheitsorientierte Menschen, die • bereits mit Rückenbeschwerden zu tun haben oder ihnen vorbeugen möchten, • nur wenig Zeit haben und dennoch effektiv trainieren möchten, • meistens normale Fitnessclubs scheuen, • bis ins hohe Alter fit, aktiv und leistungsfähig bleiben möchten. Sprich alle, die in nur 20 Minuten pro Woche etwas für ihren Rücken und ihre allgemeine Fitness tun möchten. Dank der tollen Zusammenarbeit mit unseren Lizenzpartnern und dem ständigen Dialog mit den Kunden konnten wir das Konzept der EMS-Lounge während der Pilotphase für das heute so erfolgreiche Trainings- und Lizenz-Konzept in vielerlei Hinsicht perfektionieren. Wir legen großen Wert auf die erstklassige Ausbildung unserer Personal Trainer, um den Kunden der EMS-Lounge eine bestmögliche Betreuung zu garantieren. Deshalb arbeiten wir sehr eng mit diversen Kooperationspartnern im Aus- und Weiterbildungsbereich zusammen. Zufriedene, langfristige Kunden und erfolgreiche Studiobetreiber sind der Beweis, dass das Konzept großen Anklang findet. Die EMS-Lounge hat sich zu einer starken Marke mit tollen Zukunftsaussichten entwickelt. Seit Beginn der Lizenzvergabe 2014 wurden 12 neue Standorte eröffnet. Bis Ende 2016 soll sich die Gesamtzahl an EMS-Lounges auf 30 Filialen erhöhen.

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LIZENZVERGABE Mit mehreren attraktiven und gewinnbringenden Standorten geht unser Konzept bereits erfolgreich auf. Volle Terminkalender und zufriedene Langzeitkunden in den Studios sprechen für sich. Deshalb können wir unseren Lizenzpartnern ein stimmiges Gesamtkonzept, faire Konditionen und jede Menge Know-how und Erfahrung bieten. Vorteile als EMS-Lounge Lizenzpartner • geringes Risiko dank Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner • keine Eintrittsgebühr • geringer Eigenkapitalbedarf • Preisvorteile und Sonderkonditionen in Sachen Einrichtung, Geräte, IT-System, Werbemittel, uvm. • Schneller Markteintritt • Hohe Marktakzeptanz dank bereits etablierter, starker Marke und einheitlichem Corporate Design mit hohem Wiedererkennungswert • Stimmige Marketingstrategie • geringe monatliche Lizenzgebühren • schnelles Erreichen des Break-Even-Point innerhalb von durchschnittlich 3 bis 6 Monaten • Unterstützung in Sachen Gründung, Finanzierung, Standortana lyse, Einrichtung und Ausstattung, Personalrekrutierung uvm. • gute Zusammenarbeit aller Lizenzpartner mit Ideen- und Erfahrungsaustausch • klare Fokussierung auf die Zielgruppe, die am meisten vom Training profitiert: Menschen, die Rückenbeschwerden vor beugen oder bestehende Leiden lindern möchten. • Handbuch für strukturierte und praxiserprobte Studioabläufe • Regelmäßige Workshops und Schulungen • Und das Beste: Du bleibst selbstständiger Unternehmer!


ERFOLGSGESCHICHTEN ERFOLGREICHER LIZENZPARTNER Thomas Ries (EMS-Lounge Schweinfurt-City & Schweinfurt-Hafen): „Intensiv, effektiv, zeitsparend – das ist auch die Zusammenarbeit mit der EMS-Lounge als Lizenzpartner! Der laufende Support ist sehr umfassend, gut strukturiert, unterstützt meine unternehmerische Arbeit nachhaltig und ist einfach in der Kommunikation. Somit kann ich mich auf das ganz Wesentliche konzentrieren und profitiere von den Erfahrungen des Lizenzgebers. Der messerscharfe USP ‚EMS-Lounge – Das wohl schnellste Rückentraining der Welt’ ist sicherlich einer der Gründe des Erfolges. Die Entscheidung für die EMS-Lounge als Lizenzpartner war die absolut richtige! Im Zuge dessen, konnte ich bereits nach 1,5 Jahren meinen 2. Standort, in Schweinfurt, erfolgreich eröffnen.“

Darko Safer und Jörg Bednarzky (EMS-Lounge Krefeld ): „Wir besaßen praktisches und theoretisches Know-how im EMS-Training. Heute besitzen wir Professionalität im EMSMarkt. Während unserer Recherche bzw. Suche nach einem passenden Lizenzpartner sind wir auf das Konzept der EMS-Lounge, weiterführend auf Benedikt Waldner gestoßen. Mit seinem Wissen, seiner Erfahrung und Unterstützung in Finanzierung, Marketing und Geschäftsunterlagen, konnten wir uns zu Beginn auf unsere Stärken konzentrieren, so dass unsere Eröffnung im April 2015 mehr als erfolgreich war. Durch den regelmäßigen Austausch und der Zusammenarbeit mit der EMS-Lounge Zentrale, ist hierdurch eine perfekte Partnerschaft entstanden. Rückblickend haben wir uns für den Profi entschieden und sind persönlich zu Profis gereift.“

Möchtest du dich unkompliziert und mit einem professionellen Partner an deiner Seite selbstständig machen? Dann informiere dich auf unserer Webseite: www.ems-lounge.de/lizenz

Info Gründungsdatum:

Juni 2008

Anzahl Studios:

17 (zum 31.12.2015)

Geschäftsmodell:

Lizenz

Webadresse:

www.ems-lounge.de


INKO EMS AMINO DRINK – DIE OPTIMALE VERSORGUNG FÜR DAS EMS-TRAINING

WER SPORT TREIBT, SOLLTE VIEL TRINKEN. AM BESTEN SCHON VOR DEM TRAINING, ALSO BEVOR DURST ENTSTEHT. WICHTIG IST AUCH DAS RICHTIGE GETRÄNK. Wasser ist mengenmäßig der wichtigste Bestandteil des Körpers. 70% der Körpermasse besteht aus Wasser. Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist für alle Stoffwechselprozesse und Körperfunktionen von entscheidender Bedeutung. Viel zu trinken ist besonders wichtig im Zusammenhang mit muskulärer Beanspruchung beim Training. Eine optimierte Flüssigkeitszufuhr stellt eine hohe Leistungsfähigkeit sicher, gewährleistet eine schnelle Regeneration und trägt insgesamt zur Optimierung der Trainingseffekte bei. Ein Wasserverlust von 1 bis 2 % des Körpergewichts kann die Leistungsfähigkeit bereits um bis zu 10 % vermindern. Deshalb ist es sinnvoll, bereits vor dem Training zu trinken. Wichtig im Sport ist auch das richtige Getränk. Der EMS Amino Drink wurde von Inko speziell für eine optimierte Versorgung des Körpers beim EMS-Muskeltraining entwickelt. Neben Wasser enthält der EMS Amino Drink Eiweiß in gespaltener Form, also in Form von Aminosäuren. Diese belasten den Magen nicht, werden vom Körper schnell aufgenommen und tragen zu einer optimierten Zunahme an Muskelmasse bei. Gerade die darin reichlich enthaltenen sog. verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs: L-Valin, L-Leucin, L-Isoleucin) sind für Aufbau und Erhalt der muskulären Strukturen und für die Energiegewinnung von besonderer Bedeutung. Um die Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit und Aminosäuren während dem Training zu optimieren, trinken Sie eine Flasche EMS Amino Drink vor dem Training. Achten sie

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generell auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr an den Trainingstagen, um eine optimale Funktion aller Stoffwechselprozesse und Körperfunktionen sicherzustellen. Das ist beim EMS-Training besonders wichtig, da großflächig alle Muskelgruppen des Körpers sehr effektiv trainiert werden. Die intensive Reizsetzung führt gerade bei Anfängern vermehrt zur Freisetzung von Substanzen des Muskelstoffwechsels (wie z.B. des Muskelemzyms Creatin-Kinase (CK)) in die Blutbahn, von wo aus sie über die Nieren ausgeschieden werden. Entsprechend ist es wichtig, die Nieren durch eine hohe Flüssigkeitszufuhr gut durchzuspülen. Zur Abrundung der EMS-Produktserie haben die Ernährungsexperten von Inko auch einen Protein-Riegel entwickelt. Der sorgt für die notwendige Energie- und Nährstoffversorgung beim EMS-Training. inkospor® ist eine der führenden Marken im Bereich Sportlernahrung in Europa. Forschung, Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung der inkospor® Sporternährungsprodukte erfolgen im eigenen Haus – durch die Muttergesellschaft Nutrichem Diät+Pharma GmbH. In einem der modernsten Fertigungsbetriebe Europas entstehen durch GMP (Good Manufacturing Practice – die strengsten Vorgaben für eine gute Herstellungspraxis), durch den Einsatz der weltweit besten Rohstoffe und durch permanente Qualitätskontrollen ausschließlich Produkte höchster Reinheit, nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.


VON ANFANG AN DABEI – EIN INTERVIEW MIT STAVRO PETRI, INHABER VON YEAH!SPORT

STAVRO PETRI HAT ES GESCHAFFT: DER ERFOLGREICHE TRIATHLET MIT BACKGROUND STEUERFACHMANN HAT SEINEN WEG GEMACHT. DIE ÜBERAUS POSITIVE KOMBINATION VON WIRTSCHAFTLICHEM BACKGROUND GEPAART MIT SPORTLICHER AFFINITÄT IST SEIN ERFOLGSREZEPT. MIT ZWEI BERUFLICHEN STANDBEINEN VERFOLGT ER STRAIGHT SEIN ZIEL. STAVRO PETRI BETREIBT DAS UNTERNEHMEN YEAH!SPORT, EINER LEISTUNGSSTARKEN PERSONAL TRAINER AGENTUR, TRAINIERT SELBST CA. 45 TRIATHLETEN UND UNTERHÄLT SEIT 2010 MIT SEINEM STAMMTEAM VIER EMS-STUDIOS. Dieser Mann hat mich neugierig gemacht. In meiner Eigenschaft als Redakteurin traf ich, Susanne Neumann, Stavro Petri, um zu erfahren wie es zu dieser Entwicklung kam. Neumann: Herr Petri, vom Triathleten zum EMS-Studio – wie kam es dazu? Stavro Petri: Ich habe zunächst Steuerfachwirt gelernt und bin seit vielen Jahren als Marathonläufer und Triathlet in der Leistungsklasse aktiv. Zu meinen größten Erfolgen gehören meine Triathlon Langdistanzen unter 9 Stunden 30 Minuten, die Teilnahme an der Ironman WM auf Hawaii sowie die Marathons unter drei Stunden.

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Meine hieraus gewonnen Erfahrungen gebe ich gerne an meine zahlreichen wettkampforientierten Kunden sowie Firmen und Führungskräften in Form von Personal Trainings, Trainingscamps oder auch in Vorträgen weiter. Seit 2002 bin ich als Personal Trainer selbstständig und habe meine PT-Agentur eröffnet. 2008 habe ich EMS erstmalig ausprobiert. Ich gebe zu, dass ich zunächst skeptisch war, obwohl mir das Prinzip der Muskelstimulation aus dem Radsport bekannt war. Ich war sofort positiv überrascht, habe mir bei miha bodytec ein mobiles EMS-Trainingsgerät gekauft und es direkt in mein Personal Training eingebunden.


Wie setzen Sie miha bodytec im Personal Training ein? Ich betreue seit Jahren einen festen Kundenstamm im PT Bereich, zu 90 % mit dem mobilen EMS Trainingsgerät. Die Kunden ergänzen somit manchmal z. B. ihr Lauftraining. Wir trainieren 45 Minuten, davon effektiv 30 Minuten mit der EMS-Weste. Die Kunden zahlen pro PT 85€, für eine 10er Karte nehme ich 800€. Mir ist bewusst, dass ich mich damit in einem smarten Preissegment befinde, aber ich setze eher auf einen treuen Kundenstamm. Was ich am EMS-Training faszinierend finde, sind die breitgefächerten Einsatzmöglichkeiten. Mein ältester Kunde ist 89 Jahre alt und möchte beweglich bleiben, ich betreue Leistungssportler oder auch Kunden mit Krankheitsbildern. Zu 99 % bin ich in der Lage Rückenschmerzen mit EMS-Training positiv zu beeinflussen. Was hat Sie dazu bewegt 2010 ein Mikrostudio zu eröffnen? Mit dem mobilen EMS-Trainingsgerät war ich erfolgreich, somit lag die Entwicklung auf der Hand, ein eigenes EMS-Studio zu eröffnen. Ein zweites Standbein bringt mir mehr Möglichkeiten in der beruflichen Entfaltung. Als Personal Trainer verdiene ich nur Geld, wenn ich 1:1 selber aktiv bin. Mit einem Mikrostudio habe ich quasi einen zusätzlichen Selbstläufer als Einnahmequelle. 2010 habe ich das Studio No.1 eröffnet. Standort wurde Wuppertal Elberfeld, quasi meine Heimat. Der Heimvorteil und mein Bekanntheitsgrad durch meine sportlichen Aktivitäten haben sich natürlich positiv auf den Kundenzulauf ausgewirkt. Schon ein Jahr später habe ich das Studio in Wuppertal Cronenberg eröffnet, zwei Jahre darauf die Filiale in Haan und dieses Jahr eröffnet der Standort Velbert. Wie hat sich das Studio in der Zwischenzeit entwickelt? Hervorragend. Dazu muss ich erwähnen, dass wir letztes Jahr mit dem Studio innerhalb von Elberfeld umgezogen sind, in größere komfortablere Räumlichkeiten. Dort haben wir jetzt vier EMS-Trainingsgeräte vor Ort, üblich sind ja sonst immer zwei Geräte. Wir pflegen Kooperation mit Firmen wie z. B. mit der Stadtsparkasse Wuppertal. Durch die erweiterte Geräteanzahl können wir ein Training in Kursformation anbieten, was sehr gut angenommen wird oder mit zwei Trainern vier Kunden gleichzeitig trainieren. Verfolgen Sie ein bestimmtes Konzept? Wir haben ein „Fast-Train-Konzept“ entwickelt – bedeutet im Klartext: schnell rein und schnell wieder raus. Das ist ja eigentlich die Erfolgsformel vom EMS-Training: Mit wenig Zeitaufwand ein optimales Ergebnis erzielen. Wir haben uns für eine puristische Variante in Orange, Weiß und Grau entschieden. Zudem achten wir bei der Wahl der Ladenlokale immer sehr folgende Komponenten: Erreichbarkeit, nähe zur Fußgängerzone, immer eine 1b Lage und eine große Schaufensterfläche.

Darin enthalten sind Umfangmessungen, Trainingswäsche und spezielle, rutschfeste Socken. Ich persönlich finde EMS-Training in Socken oder barfuß viel angenehmer. Neumann: Wie verhält es sich mit Ihrer Mitarbeiterstruktur? Unser Team umfasst aktuell 12 Mitarbeiter. Sowohl Festangestellte, Studenten und Aushilfen. Ich habe drei Mitarbeiter, die zum Stammteam gehören und mich seit 2010 unterstützen und begleiten. Studioleiter David Moormann, Melanie Lüdorf und Patrick Marszalek. Patrick z. B. ist Sportwissenschaftler und hat seine Bachelorarbeit über EMS-Training verfasst. Mehr Identifikation mit dem Produkt EMS kann man sich doch nicht wünschen, oder? Herr Petri, kommen wir zur letzten Frage, wie würden Sie Ihre Zukunftsvision kurz umschreiben? Wir sind aktuell damit beschäftigt uns in den Bereich Franchise zu wagen. Das Konzept steht und wird auf unserer Webseite schon kommuniziert. Aber derzeit habe ich viel Freude daran, meine Studios auf hohem Niveau zu betreiben. Schauen wir, was die Zukunft bringt. www.yeahsport.de www.ems-yeahsport.de

Welches Beitragspreisgefüge bieten Sie an? Unsere Kunden können zwischen drei Abo-Laufzeiten wählen, die dementsprechend vom Beitrag gestaffelt sind. Das Halbjahres-Abo kostet 25,17 EUR pro Woche, das Jahres-Abo 20,55 EUR pro Woche und das von den Kunden bevorzugte Abo mit einer Laufzeit von anderthalb Jahren kostet smarte 18,25 EUR pro Woche. Wir erheben bei der Anmeldung einmalig ein Starterpaket von 69,- EUR.

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WERDE ZUM BESTEN KOCH UND NUTZE DIE KRAFT VON M.A.N.D.U.

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ie EMS-Branche boomt. Und Mikro-Stores liegen obendrein voll im Trend. Personal Coaching ist von Kunden nachgefragt und Tracking spätestens mit der AppleWatch in aller Munde. Viele erkennen Trends, aber nur wenige sind mit vorne dabei. „Wir sind wie gute Köche“, erklärt Geschäftsführer Philipp Kaufmann und führt aus: „Wir suchen die besten Zutaten und machen daraus ein einzigartiges Erlebnis, welches unsere Kunden begeistert. M.A.N.D.U. ist Marktführer in Österreich und ein Erfolgsmodell.“ Also Lust auf das Erfolgsmodell? Spaß, bei dieser Familie mitzumachen? Wenn ja, dann stehen die Türen weit offen: als Coach in einem der mehr als 60 Stores in Österreich, Deutschland, Frankreich und den USA. Sowie natürlich als Franchise-Nehmer, denn M.A.N.D.U. bietet maßgeschneiderte Lösungen.

Bei M.A.N.D.U. handelt es sich um ein ebenso neues wie einzigartiges Franchise-Konzept, welches die Vorteile eines Mikrostudios, der innovativen EMS-Technologie, dem Testing und eines hochqualifizierten Personalcoachings unter einen Hut bringt. Unterschiede zu bestehenden Systemen können in wenigen wesentlichen Punkten einfach zusammengefasst werden: • Individuelle Betreuung vom ersten Kontakt an. • Begleitung durch erprobte Werkzeuge wie dem Business Plan-Generator. • Unterstützung in allen Facetten eines Unternehmenslebens: von der Betriebswirtschaft bis zum Verhandeln des richtigen Mietvertrages oder beim Einstellen der ersten Mitarbeiter.

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• Überschaubare Investitionskosten. • Transparente laufende Gebühren, die alle Aspekte wie Drucksorten, ServiceCenter-Nutzung, Software und vieles mehr abdecken. • Eine einzigartige Cloud-Lösung, die alle Technologie-Partner wie miha bodytec oder InBody vernetzt und zusammenführt. Das Ergebnis ist, dass sich die Trainer dank individueller Software und ServiceCenter auf die Betreuung ihrer Kunden sowie auf die Akquise neuer Mitglieder konzentrieren können. Die M.A.N.D.U.-Methode umfasst – ein Unikum unter den EMS-Anbietern – eine einzigartige Bioimpedanz-Analyse, nämlich die legendäre InBody-Waage: Trainingsfortschritte werden damit exakt dokumentiert und dem Mitglied Erfolgserlebnisse garantiert. Auch der Coach profitiert freilich davon, da dies ein Alleinstellungsmerkmal bedeutet und hochwertiges Qualitätsmanagement ermöglicht. Franchising schließlich bietet unternehmerisch denkenden Menschen die Möglichkeit zur Selbstständigkeit und – dank der Vorteile eines erprobten Systems – die Aussicht, rasch erfolgreich zu sein. Franchisenehmer sind bei M.A.N.D.U. Partner in einem ständig wachsenden Netzwerk, das die Voraussetzungen schafft, individuelle Stärken im lokalen Markt auszuspielen. Von Beginn ist sich der Interessent dabei der Unterstützung des Franchisegebers gewiss. Die M.A.N.D.U. one life GmbH mit Sitz in


Linz, Oberösterreich, hilft bei der Bewertung des richtigen Standorts nach marktspezifischen Aspekten, bei der Finanzierung, der Unternehmensführung, der Gestaltung des M.A.N.D.U.-Shops samt EMS-Hardware, in Personalfragen, bei der Optimierung von Geschäftsprozessen, Marketing und Werbung und bietet jede Menge Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten. Mit Sicherheit zum eigenen Store, so lautet die Devise. Der Franchisegeber baut auf das Know-how ihm bekannter Unternehmen und ausgewählter Experten, gestützt durch die Erfahrung schon eröffneter Standorte, und stellt dieses Wissen Franchisenehmern zur Verfügung. In der Folge erwirbt oder mietet der angehende Unternehmer das Objekt und bemüht sich um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Ab dem Erstkontakt wird der Franchisenehmer durch die M.A.N.D.U. one life beraten und unterstützt. Die M.A.N.D.U. one life bleibt direkter Ansprechpartner des Franchisenehmers in allen Fragen, die den Betrieb im Store betreffen, und greift ihm bei der Zusammenarbeit mit bestehenden Partnern unter die Arme. Auch über alle arbeitsrechtlichen, tariflichen und firmenrechtlichen Bestimmungen wird der Franchisenehmer nach bestem Wissen und Gewissen auf dem Laufenden gehalten. Im Übrigen stehen natürlich auch geeignete Hilfsmittel für die Bereiche Personalrekrutierung, Personalführung und Personalentwicklung zur Verfügung. Die M.A.N.D.U.-Familie umfasst mittlerweile mehr als 60 Stores. Und die Expansion ist in vollem Gange: Nach Österreich und Deutschland eröffnen demnächst die ersten Stores in Frankreich. Obendrein steht ein besonderer Coup unmittelbar vor der Realisierung. Als erster institutioneller Anbieter bringt M.A.N.D.U. die EMS-Technologie auf den US-amerikanischen Markt. Die Vorbereitungen in Los Angeles und Miami laufen auf Hochtouren. Besonderer Wert wird schließlich auf die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie gelegt. So bekam M.A.N.D.U. als erstes Unternehmen in der Fitness- und Gesundheitsbranche vom österreichischen Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend das Zertifikat zum Audit „Beruf & Familie“ verliehen – ein eindrucksvoller Beleg dafür, die Familienorientierung gezielt zu entwickeln und von den damit verbundenen positiven betriebswirtschaftlichen Effekten zu profitieren. Bei M.A.N.D.U. one life ist man im Interesse aller Mitarbeiter und Partner darauf bedacht, beruflichen Alltag und Fitness zu vereinen. Im Rahmen der Zertifizierung hat sich das Unternehmen zu einer Reihe von Maßnahmen verpflichtet, verfügt unter anderem über ein Mischarbeitszeitmodell mit Gleitzeit und Kernarbeitszeit, die Möglichkeit zu Vaterschaftskarenz. Außerdem werden im Unternehmen selbstredend und aktiv gesundheitsfördernde Maßnahmen angeboten. Die Erfahrung lehrt, dass dies von den Mitarbeitern begeistert angenommen wird. Um in Form zu bleiben, sie zu erlangen, aber auch, um Beschwerden und Erkrankungen, wie zum Beispiel Rückenbeschwerden, vorzubeugen, besuchen sie regelmäßig die M.A.N.D.U.-Stores – im Wissen, dass nur, wer seine 656 Muskeln trainiert, fit fürs Leben ist. „Wir laden jeden ein, zum besten Koch zu werden und mit uns durchzustarten“, so Philipp Kaufmann.


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eit Mai 2014 gibt es in der EMS-Landschaft einen relativ jungen Anbieter von EMS-Einrichtungen auf dem deutschen Markt: terra sports. terra sports bezeichnet sich selbst als Deutschlands größter Filialbetrieb und kann aktuell 17 Filialen sein eigen nennen, vier weitere befinden sich kurz vor der Eröffnung, geplant sind100 Filialen. Angesiedelt sind die Filialen von der Ruhrregion bis Ostwestfalen und südlich vom Ruhrgebiet bis Köln. Die drei Inhaber sind Geschäftsmänner aus Ostwestfalen-Lippe und dem Ruhrgebiet, mit dem Gespür für Produktreife und einem hohen Qualitätsanspruch. Sie haben erkannt, dass EMS-Einrichtungen dem Zeitgeist entsprechen und ein gewinnbringender Markt sind. Siegbert Wortmann, Sven Wortmann und Sven Janus, haben sich für dieses Projekt zusammengeschlossen. Siegbert Wortmann und sein Sohn Sven Wortmann sind in der IT-Branche fest verwurzelt. Sven Janus ist erfolgreicher Unternehmer, der schon zur Gründung von terra sports einen Erfahrungsschatz im Bereich EMS-Selbstständigkeit gesammelt hatte. PUNKTLANDUNG DURCH... terra sports vertritt die Auffassung, dass eine Filialkette nur so kompetent und gut ist, wie ihr schwächstes Glied. Ergo, lag es bei der Unternehmensgründung auf der Hand, ausschließlich eigene Filialen zu schöpfen. Das Erfolgsgeheimnis von terra sports: Das Unternehmen setzt auf Personalkompetenz und bildet Mitarbeiter hochprofessionell aus. Auszubildende, die mit terra sports ihren Sport- und Fitness-

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kaufmann absolviert haben, werden übernommen. Man kümmert sich sehr um die Belange seiner Mitarbeiter. Das Team vor Ort setzt sich immer aus einem Filialleiter mit großer, lokaler Bindung, einem Azubi und einem Studenten mit sportlicher Ausrichtung zusammen. TERRA SPORTS IN RÜTTENSCHEID Besonders hervorheben wollen wir die Filialen im hippen EssenRüttenscheid. Direkt Rüttenscheider Straße 199, in bester Lage, befindet sich auf üblichen 100 qm die terra sports Filiale. Vor Ort werden die Kunden durch das kompetente Team, Filialleiter Martin und die Personal Trainer Larissa und Leon betreut. Alles beginnt mit einer Körperanalyse mit einer InBody-Waage. An zwei miha bodytec EMS-Geräten werden die Kunden, mit reinem EMS-Körperkrafttraining und einem ausgereiften Ernährungsleitfaden ihrem persönlichen Fitnessziel näher gebracht. Zielgruppe? Alle die erkannt haben, wie effektiv und simpel EMS-Training ist. WIRTSCHAFTLICHE STRUKTUREN Der Kunde von terra sports kann zwischen vier Mitgliedschaftsmodellen entscheiden. „Flexi Plus“ ist monatlich kündbar mit einem Wochenbeitrag von 34,90 EUR. „Basic“ wird das 6-Monats-Abo genannt und kostet 29,90 EUR pro Woche. Das „Standard“ Abo ist der Klassiker mit einer Laufzeit von 12 Monaten und einem Wochenbeitrag von 24,90 EUR. Das günstigste Arrangement ist das „Economy“ Abo für 19,90 EUR pro Woche und einer 18-Monats-Laufzeit. Vorgesehen ist immer eine Trainingseinheit pro Woche. Eine


einmalige Studiogebühr von 49,90 EUR beinhaltet eine umfassende Eingangsberatung, Körperanalyse und Trainingskarte. Optional kann die eigene Trainingsbekleidung für 49,90 EUR dazugebucht werden. In der Regel haben die Filialen mit ca. 100 Mitgliedern ihren Break-even-Point erreicht. Bis zu 250 Mitglieder sind pro Filiale wünschenswert. Die Rüttenscheider Filiale betreut aktuell knapp 200 Mitglieder. EMS = GANZKÖRPER-ELEKTROMYOSTIMULATION Aktive Muskulatur ist der Schlüssel für einen leistungsfähigen Körper und Voraussetzung für Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden und ein ästhetisches Erscheinungsbild – kurz, für jegliche Form körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Die Funktionsweise ist revolutionär: Agonist und Antagonist sowie die tieferliegende Muskulatur werden gleichzeitig durch elektrische Impulse stimuliert. Dadurch lassen sich sowohl gezielt bestimmte Muskelgruppen als auch der gesamte Körper schonend und effektiv trainieren. EMS-Training ist so erfolgreich, weil es kurz, knackig und effektiv ist.

Info Gründungsdatum: Anzahl Studios: Gesamtzahl der Mitglieder: Webadresse:

Mai 2014 16 (zum 31.12.2015) 2.300 www.terra-sports.de


RISIKEN DES EMS-TRAININGS DR. DR. M. BEHRINGER, LEITER DER ABTEILUNG MUSKELFORSCHUNG DER DEUTSCHEN SPORTHOCHSCHULE KÖLN

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DIE ELEKTROMYOSTIMULATION (EMS) ERFREUT SICH IN DEN LETZTEN JAHREN EINER IMMER GRÖSSEREN BELIEBTHEIT. KURZE TRAININGSEINHEITEN SOLLEN AUSREICHEN, UM GLEICHE EFFEKTE ZU ERZIELEN, WIE BEIM HERKÖMMLICHEN KRAFTTRAINING MIT HANTELN – SO DIE WERBEVERSPRECHUNGEN. DAS IST REIZVOLL UND PASST IN DEN MEIST STRAFFEN ZEITPLAN DES MODERNEN ALLTAGS. DIE APPLIKATION VON STROM ÜBER DIE HAUT IST JEDOCH ALLES ANDERE ALS NEU. SCHON IM JAHR 46 NACH CHRISTUS SETZTE DER RÖMISCHE ARZT SERIBONIUS LARGUS DEN VON ZITTERROCHEN GENERIERTEN STROM EIN, UM KOPFSCHMERZEN UND GICHT SEINER PATIENTEN ZU BEHANDELN (FINGER & PICCOLINO, 2011). IN RUSSLAND BEGANN MAN IN DEN 1960ER JAHREN DAMIT, DIE ELEKTRISCHE AKTIVIERUNG DER MUSKULATUR AN ATHLETEN ZU TESTEN (WARD & SHKURATOVA, 2002). SEIT DIESEN FRÜHEN VERSUCHEN IST VIEL ZEIT VERGANGEN UND DIE GERÄTE HABEN SICH KONTINUIERLICH WEITERENTWICKELT. DAS BETRIFFT INSBESONDERE DAS VERWENDETE ELEKTRODENMATERIAL UND DIE MÖGLICHKEIT ÜBER SPEZIELLE KLEIDUNG UND GERÄTE DEN STROM AUF MEHRERE MUSKELGRUPPEN GLEICHZEITIG ZU APPLIZIEREN. DIES HAT DIE PRAKTIKABILITÄT DER ANWENDUNG DEUTLICH VERBESSERT UND TRÄGT SICHERLICH ZU DEM IN DEN LETZTEN JAHREN ZU VERZEICHNENDEN ERFOLG VON EMS BEI.

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keptiker sehen im EMS-Training allerdings eine unnatürliche und damit auch potenziell gefährliche Trainingsform. Aussagen wie „das kann einfach nicht gesund sein“ hört man häufig in diesem Zusammenhang. Darüber hinaus wird immer wieder angezweifelt, dass die so hervorgerufenen Kontraktionen tatsächlich in der Lage sind biopositive Anpassungserscheinungen hervorzurufen. Ziel dieses Artikels ist es daher einige Informationen zum Nutzen und Risiko des EMS-Trainings zusammenzutragen. HINTERGRÜNDE Die elektrische Stimulation der Muskulatur führt zu einer unwillkürlichen Kontraktion der aktivierten Muskelfasern. Diesen Zusammenhang erkannte schon Luigi Galvani im 18. Jahrhundert bei seinen frühen Versuchen an Froschschenkeln. Er nutzte unter anderem die Elektrizität von Gewitterblitzen, um die Froschmuskulatur zur Kontraktion zu bringen (Bresadola, 1998). Die Nervenfasern der Froschschenkel verband er dafür mit einer Art Blitzableiter (siehe Abb. 1). Glücklicherweise ist man bei der heutigen Form des EMS-Trainings nicht mehr auf die Lichtbögen zwischen Wolken und Erde angewiesen, deren elektrische Energie bei mehreren Milliarden Joule liegt. Die zum EMS-Training eingesetzten

Geräte arbeiten mit Energien, die so niedrig sind, dass sie für den menschlichen Körper in der Regel ungefährlich sind. Ausnahmen davon bilden bestimmte Bedingungen, bei denen man aufgrund der fehlenden Studienergebnisse sicherheitshalber von einem EMS-Training Abstand nehmen sollte. Dazu gehören unter anderem eine Versorgung mit Herzschrittmacher oder beispielsweise eine Schwangerschaft. EMS-INDUZIERTE MUSKELSCHÄDIGUNGEN In der Presse finden sich jedoch immer wieder Berichte von massiven Muskelschädigungen, die bei vermeintlich gesunden Personen durch ein EMS-Training ausgelöst wurden und im Krankenhaus behandelt werden mussten, um lebensbedrohliche Folgeschäden für innere Organe abzuwenden. Insbesondere das akute Nierenversagen wird in diesem Zusammenhang befürchtet, welches durch die Anflutung von Muskelzerfallsprodukten ausgelöst werden kann. So berichtete beispielsweise im letzten Jahr Spiegel Online über eine 48-jährige Frau, die nach einem EMS-Training über Kreislaufprobleme, Herzrasen und Schmerzen in der Brust geklagt hatte (Habich, 2015). Die Dame war, den Angaben von Spiegel Online zufolge, über mehrere Tage nicht in der Lage

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aufzustehen und erhielt im Krankenhaus mehrere Infusionen zum Schutz ihrer Nieren. Diagnose: Rhabdomyolyse – die schädigungsinduzierte Auflösung von Muskelfasern. Wie ist dieses Risiko einzuschätzen? MUSKELSCHÄDIGUNGSMARKER UND DIE CRUSH-NIERE Das Ausmaß einer muskulären Schädigung wird in der Klinik meist indirekt über sogenannte Muskelschädigungsmarker abgeschätzt. Bei diesen Markern handelt es sich um Enzyme und andere Proteine, die aufgrund ihrer Molekülgröße das Zellinnere der Muskelfasern nicht verlassen können. Kommt es jedoch zu einer Schädigung der Muskelzellmembran, so gelangen diese Stoffe in den Extrazellularraum und von dort entweder direkt oder über das Lymphsystem in den Blutkreislauf. Das Enzym Kreatinkinase (Creatine Kinase; CK) gilt dabei als sensitivster Marker einer Rhabdomyolyse. Belastbare Grenzwerte für die Aktivität von CK im Blut existieren zwar nicht, dennoch versuchen einige Autoren die Rhabdomyolyse über die Serumaktivität von CK zu definieren. So werden Werte zwischen 170 IU∙L-1 und 1700 IU∙L-1 als milde, bis 8330 IU∙L-1 als moderate und darüber hinaus als ausgeprägte Rhabdomyolyse bezeichnet. Im oben genannten Spiegel Online Artikel fanden die Ärzte einen CK Wert von 26 000 IU∙L-1, was damit einer ausgeprägten Rhabdomyolyse entsprechen würde. Die Gefahr einer Nierenschädigung geht aber nicht von der CK, sondern von dem ebenfalls freigesetzten Myoglobin aus. Dieses wird über die Niere ausgeschieden und wirkt in hohen Konzentrationen toxisch auf das Nierengewebe. Derartige Zusammenhänge sind in der Notfallmedizin bekannt und werden unter anderem beobachtet, wenn bei Unfällen große Weichteiltraumata entstehen. Der Kli-

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niker spricht bei einer so hervorgerufenen Nierenschädigung von einer sogenannten Crush-Niere. Kemmler et al. (Kemmler, Teschler, Bebenek, & Stengel, 2015) widmeten sich in einer kürzlich veröffentlichten Studie der gesundheitlichen Relevanz hoher Muskelschädigungsmarker im Blut nach exzessiver Ganzkörper-EMS. Drei bis vier Tage nach einer 20minütigen EMS-Einheit (85 Hz; 350 ms; intermittierend, bipolar) fanden die Forscher CK-Werte von 28545 ± 33611 IU∙L-1 und eine 40fache Erhöhung der Myoglobinkonzentration von 68 ± 44 µg∙L1 auf 2706 ± 2194 µg∙L-1, die sich bereits zwei bis drei Tage nach der Stimulation einstellte. Damit lagen die beobachteten Werte im Blut sieben Mal höher als die in der Literatur angegebene toxische Grenze für Myoglobin, welche bei 370 µg∙L-1 liegt (El-Abdellati et al., 2013). Trotzdem konnte die Arbeitsgruppe um Kemmler bei keinem der Probanden Hinweise auf ein akutes Nierenversagen finden. Wie lässt sich das erklären? Clarkson et al. (Clarkson, Kearns, Rouzier, Rubin, & Thompson, 2006) beobachteten vergleichbares nach 50 exzentrischen Kontraktionen der Ellbogenbeugermuskulatur an 203 Probanden. Trotz massiver CK Erhöhungen von bis zu 80550 IU∙L-1 und Mb Konzentrationen von bis zu 3200 µg∙L-1 fanden die Autoren keine bedeutsamen Beeinträchtigungen der Nierenfunktion. Auch Sinert et al. (Sinert, Kohl, Rainone, & Scalea, 1994) konnten in den von ihnen untersuchten Patienten mit ausgeprägter Rhabdomyolyse (40471 ± 34295 IU∙L-1) keinen Hinweis auf ein akutes Nierenversagen finden. Das steht im Gegensatz zu der in der Literatur beschriebenen 17-40%igen Inzidenz eines akuten Nierenversagens bei


Rhabdomyolysen (Akmal, Valdin, McCarron, & Massry, 1981; Ward, 1988). Das könnte darauf hinweisen, dass weitere nephrotoxische Faktoren vorhanden sein müssen, damit sich die befürchtete Komplikation der Myoglobinerhöhung ausbildet. Auch wenn diese Daten zeigen, dass selbst massive Erhöhungen der genannten Muskelschädigungsmarker im Blut ohne gesundheitliche Konsequenzen sein können, bleibt zu berücksichtigen, dass eventuelle Vorerkrankungen der Kunden im EMS-Fitnessstudio die Toleranzschwelle der Niere für Mb deutlich herabsetzen kann. Vor diesem Hintergrund sind derart hohe Markerauslenkungen in jedem Fall aus Sicherheitsgründen zu vermeiden. DER „REPEATED BOUT EFFECT“ Auffällig ist, dass diese hohen Werte meist nur in den ersten Trainingseinheiten erreicht werden. So konnte auch in der oben genannten Studie von Kemmler et al. (Kemmler et al., 2015) gezeigt werden, dass eine EMS-Trainingseinheit nach einer 10 wöchigen Trainingsphase deutlich niedrigere CK Werte hervorruft (906 ± 500 IU∙L-1) als die erste Einheit (17.575 ± 14.717 IU∙L-1). Das macht einen Unterschied von 16669 IU∙L-1. Auch die Myoglobinauslenkung war mit 193 ± 80 µg∙L-1 deutlich niedriger. Man nennt diesen Effekt den sogenannten „Repeated Bout Effect“, welcher eine Art Schutzmechanismus des Körpers vor weiteren Belastungen beschreibt und sich auch bei anderen Trainingsformen beobachten lässt. Der Mechanismus des Repeated Bout Effects konnte zwar noch nicht geklärt werden, es ist jedoch bekannt, dass der Effekt nicht auf die trainierte Muskelgruppe beschränkt ist, sondern auch auf nicht trainierte Muskelgruppen übertragen wird (Starbuck & Eston, 2012). Daraus lässt sich die Empfehlung ableiten, dass die Belastung beim EMS-Training auf jeden Fall langsam gesteigert werden sollte und mit wenigen Muskelgruppen pro Training bei den ersten Einheiten begonnen werden sollte.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass selbst massive CK- und Mb-Anstiege in der Literatur beschrieben wurden ohne, dass sich negative Effekte auf die Nierenfunktion einstellten. Die individuelle Toleranzschwelle der Niere kann jedoch durch bestimmte Vorerkrankungen der Kunden stark variieren, sodass von Ausbelastungen in den ersten Trainingseinheiten dringend abzuraten ist. Dies gilt insbesondere für Ganzkörper-EMS-Anwendungen. Der „Repated Bout Effect“ beschreibt eine Art Gewöhnungseffekt oder Schutzmechanismus der Muskulatur, der dazu führt, dass bei Folgebelastungen deutlich geringere Markeranstiege zu verzeichnen sind, wodurch die Niere vor zu hohen Mb-Konzentrationen geschützt wird. Da der Repeated Bout Effect nicht auf die zuvor belastete Muskulatur beschränkt ist, sondern systemisch wirkt, ist darüber hinaus zu empfehlen, bei der ersten Trainingseinheit wenige Muskeln zu stimulieren. Sollten dennoch Symptome, wie starke Muskelschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit oder eine erhöhte Herzfrequenz in Folge des EMS-Trainings auftreten oder sich der Urin dunkel färben, so muss in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden, um schwere Folgeschäden abzuwenden. Diese Warnung gilt jedoch gleichermaßen für andere ausgeprägte Muskelbelastungen wie sie beispielsweise bei hochintensivem Krafttraining oder einem Marathonlauf auftreten.

Dr. med Dr. rer. nat. M. Behringer geboren 1978 in Neuss, studierte von 1999 bis 2006 Medizin an der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf mit anschließender Approbation als Arzt. Er promovierte neben Medizin (2010) auch in Naturwissenschaften (2012) mit dem Thema „Biomedizinische Grundlagen zum Krafttraining im Kindesund Jungendalter“. Seit 2007 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule Köln, wo er seit 2012 die Abteilung für Muskelforschung leitet. Zudem ist er seit 2007 für das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport (momentum) tätig.

REFERENCES Akmal, M., Valdin, J. R., McCarron, M. M., & Massry, S. G. (1981). Rhabdomyolysis with and without acute renal failure in patients with phencyclidine intoxication. American journal of nephrology, 1(2), 91–96. Bresadola, M. (1998). Medicine and science in the life of Luigi Galvani (1737–1798). Brain Research Bulletin, 46(5), 367–380. doi:10.1016/S03619230(98)00023-9 Clarkson, P. M., Kearns, A. K., Rouzier, P., Rubin, R., & Thompson, P. D. (2006). Serum creatine kinase levels and renal function measures in exertional muscle damage. Medicine and science in sports and exercise, 38(4), 623–627. doi:10.1249/01.mss.0000210192.49210.fc El-Abdellati, E., Eyselbergs, M., Sirimsi, H., van Hoof, V., Wouters, K., Verbrugghe, W., & Jorens, P. G. (2013). An observational study on rhabdomyolysis in the intensive care unit. Exploring its risk factors and main complication: Acute kidney injury. Annals of Intensive Care, 3(1), 8. doi:10.1186/2110-5820-3-8 Finger, S., & Piccolino, M. (2011). The shocking history of electric fishes: From ancient epochs to the birth of modern neurophysiology. New York: Oxford University Press. Habich, I. (2015). Muskelkraft durch EMS-Training: Gefährliche Stromstöße - SPIEGEL ONLINE. Retrieved from http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/ems-risiken-des-elektrostimulationstraining-a-1024064.html Kemmler, W., Teschler, M., Bebenek, M., & Stengel, S. von. (2015). Hohe Kreatinkinase-Werte nach exzessiver Ganzkörper-Elektromyostimulation: Gesundheitliche Relevanz und Entwicklung im Trainingsverlauf. Wiener Medizinische Wochenschrift, 165(21-22), 427–435. doi:10.1007/s10354-015-0394-1 Sinert, R., Kohl, L., Rainone, T., & Scalea, T. (1994). Exercise-induced rhabdomyolysis. Annals of emergency medicine, 23(6), 1301–1306. Starbuck, C., & Eston, R. G. (2012). Exercise-induced muscle damage and the repeated bout effect: evidence for cross transfer. Eur J Appl Physiol, 112(3), 1005–1013. doi:10.1007/s00421-011-2053-6 Ward, A. R., & Shkuratova, N. (2002). Russian electrical stimulation: the early experiments. Physical therapy, 82(10), 1019–1030. Ward, M. M. (1988). Factors predictive of acute renal failure in rhabdomyolysis. Archives of internal medicine, 148(7), 1553–1557.

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IMPRESSUM newsystEMS – Das Fachmagazin für den EMS Markt

HERAUSGEBER miha bodytec GmbH Siemensstr. 1 86368 Gersthofen Tel: +49 (0) 821 / 4554 92 - 0 Fax: +49 (0) 821 / 4554 92 - 29 newsystems@miha-bodytec.de www.miha-bodytec.com

CHEFREDAKTION UND VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT Jürgen Decker, newsystems@miha-bodytec.de Bei der Vorstellung unterschiedlicher Studiokonzepte im Magazin, gekennzeichnet durch eine halbseitige Anzeige rechts sowie einen Infokasten am Ende des Textes, handelt es sich um eine Eigendarstellung des jeweiligen Unternehmens. Für den Inhalt sind die Anbieter selbst verantwortlich.

REDAKTIONELLE MITARBEIT Susanne Neumann

TEXTE AUS DEM BEREICH WISSENSCHAFT Prof. Dr. Wolfgang Kemmler, Dr. Heinz Kleinöder, Dr. Dr. Michael Behringer

SATZ & LAYOUT Klaudia Lech fitness MANAGEMENT international Beutnerring 9 21077 Hamburg www.fitnessmanagement.de

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1. Ausgabe 2016 DAS FACHMAGAZIN FÜR DEN EMS MARKT DAS FACHMAGAZIN FÜR DEN EMS MARKT

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Ausgabe 2016

DAS FACHMAGAZIN FÜR DEN EMS MARKT

05 WISSENSCHAFT & FORSCHUNG Ganzkörper-Elektromyostimulation als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung

12 BUSINESS

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GluckerKolleg – Das EMS Ausbildungsinstitut

Safety first beim Ganzkörper-EMS-Training

TÜV Zertifizierung für EMS-Anbieter


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