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Freaksnews -------------------------------------------------------------------------------------------------------

Inhalt: - Motto f체r die Freaksbewegung Schweiz - Zusatz zu die Welt ist im Wandel - Freaksnews JFI - News St.Gallen, Bern, Ticino - T-Bar - Vision채res - Freak-Profile von Sibe und Christan Gauer


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Motto für die Freaksbewegung Schweiz

2.Thess. Kp. 1,11-12 Und darum beten wir für euch auch ohne Ende. Wir beten, dass ihr so lebt, wie man es von Leuten erwarten kann, die Gott für etwas ganz Fettes ausgesucht hat. Wir beten auch dafür, dass es bei euch nicht nur bei guten Wünschen bleibt, sondern dass ihr die Sachen auch tut. Alles, was ihr im Vertrauen auf Gott angefangen habt, sollt ihr auch mit Gottes Kraft durchziehen. Dann wird Jesus am Ende auch gross rauskommen. Und ihr werdet gut dastehen, weil Gott euch durch Jesus Christus bewiesen hat, wie sehr er euch liebt. _____________________________________________________________

Zusatz zu die Welt ist im Wandel Ich hatte geschrieben, dass der heutige Mensch keine Wurzeln im christlichen Glauben habe. Dies weil er durch die amtliche Kirche nicht entsprechend zu einem persönlichen Kontakt mit Jesus angeleitet wurde. Das ist die eine Seite der Medaille. Der andere Teil ist die grundsätzliche Abgeschnittenheit des Menschen zu Gott. Jeder von uns hat mit einem Gutteil Autonomieanspruch der menschlichen Natur zu kämpfen. Er sagt und diktiert uns die Selbstbestimmung. Dies wurde mir bewusst, als ich ein Metalfreak bei der Arbeit traf. Auf seinem Tshirt prangte in Metalschrift der Name seiner Band Schwarzlicht mit umgekehrtem Kreuz. Ich fragte ihn, wieso denn das Kreuz umgekehrt sei. Er antwortete, er sei kein Satanist. Es wende sich lediglich gegen die katholische Kirche. Darauf antwortete ich, ja dann müsse er aber doch den Papst umkehren und nicht das Kreuz. Darauf ist er dann nicht mehr eingegangen. Er meinte einfach dass sich die Jünger Petrus und Paulus aus Liebe zum Herrn umgekehrt hinrichten liessen. Weiterhin kam zu Ausdruck, dass er sich als Atheist kennzeichnet. Man sieht hier auch schon mal wieder, viele junge und auch ältere haben nur noch ein bruchstückhaftes Wissen über die Bibel und Jesus. Dieses wenige Wissen wird dann mit eigenen Grundüberzeugungen gemischt. Ich machte mir einfach so meine Gedanken über diesen Jungen. Wieso denkt er zum Beispiel dass er Atheist sei? Ja gut, er kann denken was er will, aber er muss dann auch nicht eingeschnappt sein, wenn er merkt, dass Gott auch ohne sein Glaube existiert. _____________________________________________________________


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Freaksnews JFI Hier an dieser Stelle möchte ich einfach eine Stelle aus der soeben veröffentlichten Charta zitieren: Vision und Werte, Familie Gang Bewegung Wir sind eine Gang, eine jesusmässige Familie, in der verbindliche und liebevolle Beziehungen untereinander und zu Gott die grösste Rolle spielen. Gleichzeitig wollen wir einander freisetzen und ermutigen und so Bewegung leben. Durch deine Entscheidung wirst du zum „Jesus Freak“. Das kann dir keiner absprechen. Die Zugehörigkeit ist an keine Verpflichtungen geknüpft, aber nimmt dir trotzdem nicht die Verantwortung, die Bewegung mitzugestalten.

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News St.Gallen, Bern, Ticino Wenn ich gefragt werde wies mir geht antworte ich meistens, es geht mir gut. Damit habe ich aber überhaupt nichts dazu gesagt, wie gut oder wie schlecht es mir geht. Es muss ja auch nicht heissen, geht’s dir gut oder schlecht, sondern was sind deine momentanen Kackpunkte, woran arbeitest du. In St.Gallen, in der Gang arbeiten wir an folgenden Punkten. -Vertiefung der Abhängabenden, will heissen, dass Lehre Tiefgang bekommt, dies durch Menschen, die eine Begabung zum Lehren haben, wir wollen dies vor allem Freaksintern fördern -dann beten wir für bekehrte und nichtbekehrte Gassenfreaks, es ist immer noch so, dass jedes Mal Menschen vom gesellschaftlichen Abseits bei uns ein und ausgehen -durch den Zuzug von Mary(hallelujah, sie hat chrigel geheiratet) haben wir nun einen neuen K(n)ackpunkt, wo sind die Freaksfrauen von St.Gallen, die die Freaksgruppe St.Gallen mit weiblicher Präsenz durchmischen und Mary das kommen leichtermachen? -unsere Gebete sind durch Luk., ein junger Metalfreak, erhört worden, er suchte eine Gemeinde und hat frischbekehrt uns ausgewählt

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T - Bar An dieser Stelle möchte ich trotz netrevolution etwa herkömmliches wagen, die Denk,-Tank,-Dank Bar, kurz T-Bar genannt. Nimm Platz an der Bar um mitzudiskutieren. Ich habe als Schreiberling den Platz gefunden und nütze dies, um der Bewegung Wind in die Segel zu blasen. Folgendermassen hab ich mir dies gedacht. Ich gebe ein Thema vor, dass ihr euch wie ein gutes Sandwich durch den Magen ziehen könnt. Dann könnt ihr verarbeitetes in einem Mail an mich schicken und es kommt dann als konträres Gedankengut in den nächsten Newspot. Eure Gedanken sind wichtig, und kann als Diskussion im Newspot geführt werden. Ich gebe also gerade mal ein paar Themenvorschläge: - Meines Erachtens sollte die Bibel nicht nur aber vor allem aus folgenden zwei Aspekten gelesen werden: Die Bibel soll uns zu frommem Lebenswandel ermahnen und die Bibel soll vor allem Freude an der Beziehung zu Gott vermitteln - In Römer Kp.8 wird uns von der wahren Freiheit erzählt, das Leben nach dem neuen Programm Gottes(Volxbibel). Meines Erachtens gibt Römer 8 die Vorgabe was uns von andern Religionen unterscheidet. Weiterhin glaube ich, dass wenn wir verstehen, wie Gott Erlösung inszeniert hat, es auf der Erde weniger Leid, Krieg, Hass usw. geben würde. - Ein weiteres Thema, da mich eure Gedanken interessieren ist Gemeindegründung. Was ist für uns Gemeindegründung wollen wir überhaupt Gemeindegründen. Was denkt Gott darüber, welchen Platz im christlichen Sektor sollen wir einnehmen? _____________________________________________________________ Editorial -- Impressum: Texte:

Christian Gauer jhome@jesusfreaks.ch vision@jesusfreaks.ch Layout: Res Stillhart newspot@jesusfreaks.ch Versand: Res Stillhart sekretariat@jesusfreaks.ch

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Visionäres Zum Schluss eine kleine Geschichte, die mich beeindruckt hat. In einschlägigen Kreisen ist bekannt, dass ich Karl May cool finde. Letztens kam wieder so ein Streifchen im Glotzkasten. Winnetou und sein Freund Old Firehand. Eine Horde Tramps (das sind die schlechten), terrorisieren eine Kleinstadt (das sind die guten, aber nicht alle). Der Grund ist, dass der Bruder des Obertramps dort im Jail sitzt. Sie wollen ihn befreien, dabei kommt der Knasttramp durch die Pistole eines Gefolgsmannes Firehands ums Leben. Jetzt will das Rudel Tramps dem Ort erst recht die Puste wegnehmen. Sie rennen an, werden das erstemal zurückgetrieben. Verbündet mit andern Tramps versuchen sie den Zweiten Ansturm. In der Stadt haben sich die Verteidiger überall verschanzt. Auch die Ortskirche ist verbarrikadiert. Der Priester, keine Ahnung welcher Konfession hilft tüchtig mit. Als die Stunde der Entscheidung naht packt der Priester sein liebstes, ein Metallkreuz, öffnet das Portal und schreitet zur Mainstreet. Dort, auf der Mitte der Strasse, zwischen den Saloons, ist nichts mehr zwischen ihm und den Tramps als heisser Staub und das Kreuz, das er vor sich herträgt. Als die Tramps ihn erblicken, parieren sie ihre Tiere, reiten im Schritt weiter. In kurzer Entfernung vor dem Priester halten sie die Pferde an, überlegen wie sie mit dieser Herausforderung umgehen sollen. Der Chef will schiessen, wird aber durch einen religiösen Einwand gestoppt. Auf einen Priester zu schiessen bringe Unglück. So lebt der Priester lediglich ein paar Sekunden länger, denn durch einen Schuss wird er hinterhältig niedergestreckt.Es sind ein paar Gedanken die mich dabei bewegen. Der Priester hat es gewagt, sein Leben fürs Gemeinwohl einzusetzen. Er hätte doch in seinem Kirchlein bleiben können. Die Tramps verlieren nach einem unsinnigen Mord die Kraft und der Wille zum Sieg. Geistlichkeit gehört an die Front, liebe Freunde, das ist die Quintessenz dieser kleinen Geschichte.

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Freaksprofil Sibe Wie bist du aufgewachsen? Mit einer jüngeren Schwester in einer "normalen" schweizer Familie. Die ersten 7 Jahre in Belp, danach im selben Haus mit meinen Grosseltern und der Familie meines Onkels in Uetendorf.

Was, respektive wie war dein Lebensweg (Schule, Beruf)? Nach Abschluss der Sekundarschule machte ich das KV auf einer Gemeindeverwaltung, danach arbeitete ich für 9 Monate in einem Alterswohnheim als Pflegeassistentin. Im Sommer 2003 begann ich die Ausbildung zur Zollfachfrau, ein Jahr später wurde ich ins Tessin versetzt, wo ich fast 3 Jahre in Chiasso arbeitete. Den Rest vom 2007 war ich dann in der Casa Moscia. Naja und jetzt bin ich seit ca. zwei Monaten wieder in der Deutschschweiz, hab als Putzfrau das Geld für meinen Flug in die USA verdient und am 14.4. gehts los... :-)

Wieso wohnst du in Uetendorf? Meine Eltern wohnen hier! Und ich habe für die Übergangszeit eine gute und günstige Wohngelegenheit!

Wie hast du die Freaks kennen gelernt? 2004 fuhr ich das 2. mal aufs Freakstock und hatte noch 3 freie Plätze im Auto frei. Vermittelt via Freunde und Bekannte fuhren dann Noé, Joël und Mad mit. Auf dem Boxberg lernte ich auch Salome und andere kennen und von da an ging ich, wann immer möglich (war ja im Tessin) zu den Berner Freaks... Im nächsten Osterlager lernte ich dann auch den Tessiner Joel richtig kennen und na-dis-na auch die andern... was daraus geworden ist, konntet ihr ja im letzten Newspot lesen..

Wieso hast du bei den Freaks deine Heimat gefunden? Der ursprünglich 6-Punkte-Plan trifft sehr das was ich auf dem Herzen habe... Bei den Freaks kann auch ich als "normale-durchschnitts" Christin was dazu beitragen, meine komischsten Ideen einbringen ohne dass ich schräg angeschaut werde, sein wie ich bin, sagen was ich denke...

Deine Hoffnung in Beziehung auf die Freaks, dein Leben? Den Freaks wünsche ich, dass sie trotz allem Neuen (die Reorganisation in DE, in den eigenen Leben...) und Alten (Konflikte, Differenzen, Unverständnis..) den Blick auf Jesus und die Liebe füreinander nicht verlieren (resp. wiederfinden).


Für mein Leben wünsch ich mir mehr und tiefere Begegnungen mit unserem Vater im Himmel, dass ich ihm wieder näher kommen kann und natürlich eine gute Zeit in Amerika...

Was findest du nötig, damit die Freaks eine Bewegung in der Schweiz werden können? Dass wir aufhören irgendwelche "geschäftliche" Beziehungen erzwingen zu wollen. Und dass wir anfangen uns für die Anderen als Geschwister, Freunde zu interessieren. Mehr Verständnis für das Gegenüber, anderes Prioritäten setzen akzeptieren... Und viel Gebet, dass wir trotzdem einen gemeinsamen Weg finden... :-) So, dann wünsch ich euch allen eine gute Zeit... Für die nächsten Monate findet ihr mich unter folgender Adresse: Sabrina Jenni c/o S. + A. Kohler 1408 Gummer Ave. Dayton OH 45403 USA oder per E-Mail: sibe@jesusfreaks.ch Würde mich freuen zwischendurch mal was von euch zu hören! _____________________________________________________________

Freaksprofil Chris Wie bist du aufgewachsen? Mit viel Sport. Besuchte nicht nur den Turnverein, auch den Skiclub. War aber auch ein Open Air Freak, was sich mit Sport nicht immer gut verband. Ab 16 Jahren, nach der Konfirmation kein Kirchgang mehr. Leichte Drogen und Alkohol prägten die Weekends. Auch das Cliquendenken war sehr stark.

Was, respektive wie war dein Lebensweg? Schule Beruf? Primarschule, Sekundarschule, Lehre als Maschinenmechaniker(machte ich nur weil ich Lokomotivführer werden wollte, was aber nicht geschah). Dann nach Bekehrung 1 Jahr Bibelschule und zurzeit bin ich immer noch Vielleser(Fantasie) und studiere freizeitlich ein wenig Psychologie.

Wieso wohnst du in St.Gallen? Mit 20 Jahren ist mir das Geld ausgegangen. Fand einen Job in St.Gallen und zog von Sargans weg. Zu gleicher Zeit habe ich meine damalige innere


Leere als ziemliche Last erlebt. Fing an zu beten, hatte aber noch keinen persönlichen Kontakt zu Jesus. Der Weg nach St.Gallen ist für mich heutigentags eine Gebetserhörung.

Wie hast du die Freaks und auch die Heilsarmee kennengelernt? Die Freaks aufm Freakstock und die Heils auf der Suche nach einem Raum für die Freaks. Erste Gemeinde war aber New Life für mich(1989). Bin durch ihre Büchertischarbeit von der Gasse weg zum Glauben gekommen. Highlight: Als der heilige Geist in einer dunklen Beiz mein Herz besuchte.

Wieso hast du bei uns deine Heimat gefunden, und wieso ist der Glaube an Jesus für dich richtig? Habe die Kraft Gottes erlebt. Habe durch Gebet Gemeinschaft gefunden. Diese neue Kraft und neue Sicht der Welt war sozusagen eine heilige Bombe in meinem Leben. Meine Mutter sagte trefflich, ich täte alles aufsaugen, wie ein trockener Schwamm Wasser saugt. Ich bin bei den Freaks, weil sie eine Szenenorientiert Gemeinde respektive Gang sind. Sie gründen neue Gruppen und Gangs und sind offen für Gassenleute. Ausserdem habe ich den Glauben schon immer mit viel Musik, einfachem Leben und fetter Bruderschaft(Schwesternschaft) verbunden.

Was sind deine Hoffnungen in Beziehung auf die Freaks und dein Leben? Ich hoffe für die Freaks in St.Gallen, dass sie eine starke missionsorientiert Gang bleibt. Ausserdem hoffe und bete ich, dass unsere Arbeit Zweige in andern Städten treibt. Für mein Leben sind folgendes die Ziele, ein nützlicher Vater sein, der die Ehebeziehung gesund erhält und die Kinder gesegnet erzieht(Jesus kennenlernen) und persönlich möchte ich noch ein bischen Erfolg mit meinen Schreibsachen verbuchen.

Was findest du für nötig, damit wir eine Bewegung in der Schweiz sein können? Zuerst ist es wichtig, dass jeder den von Gott zugewiesenen Platz auch wirklich ausfüllt. Ich meinerseits bin nicht ein ausgeprägter Leithammel, dafür aber mit schreiben nicht ganz unbegabt. Also bringe ich mich ein. Dann will ich in Zukunft visionäres wie in St.Gallen auch einer „Gruppe Schweiz“ rüberwachsen lassen. Gemeinschaft und Gruppenerhalt in der übrigen Schweiz geht nur über eine Teamdenken auf der Ebene Schweiz. Dies bedingt, dass man sich merhmals im Jahr versammelt, diskutiert, lobt und verträgt. So können Feuer und Wille für eine schweizerische Bewegung entstehen. Gruss Chris _____________________________________________________________

Newspot 02-2008  

NEWSPOT - das aktuelle mitteilungs- und info-medium der JesusFreaks Schweiz Ausgabe 02-2008 April/Mai

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