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HUMMUS RECORDS HUMMUS COMMUNITY

Open Label

Dokumentation eines Kollaborationsversuchs zur Weiterentwicklung der Musikszene - Larissa Meyer.


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Vorwort Open Design...?!

Gestalte Gestaltung Gestalter! Die Herausforderung dieses Projekts liegt nicht in der Frage, wie ich eine Idee umsetze, sondern auf welche Art und Weise ich die Umsetzung dieser Idee vorantreibe. Alles befindet sich im Prozess.


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Aufgabenstellung Von open source … … zu open design … zu offenen Entwurfsprozessen … zu autonomer Produktion … zu neuen Ökonomien … zu neuen Denk- und Handlungsfeldern für DesignerInnen In diesem Projekt wollen wir Chancen und Wirkungen von open source Strategien auf Methoden und Handlungsfelder im Design untersuchen …

im Hinblick auf : Methoden des Entwerfens und Designprozesse Gast: Sebastian Müllauer / protei.org / kollaboratives Entwickeln und open innovation veröffentlichen, produzieren und verteilen Gast: Till Wolfer / n55 / xyz frame soziale und urbane Interventionen Gast: Elizabeth Calderon-Lüning / common grounds In diesen drei (oder noch weiteren) Feldern sollen zu Projektbeginn Themen abgesteckt werden, die dann im weiteren Projektverlauf einzeln oder in teams bis zu jeweiligen Simulations-/ Demonstrations-/Präsentationsstadien entwickelt werden.


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Projekt: Open Label

Konzept f端r Collaborative Creation & Collaborative Innovation Die Dokumentation ist eine Momentaufnahme eines noch weiter fortschreitenden Prozesses: der Neustrukturierung der Institution Label hin zu einem partizipativ arbeitenden Netzwerk, in dem Bands und Supporter in einem direkten Austausch den Musikentstehungsprozess unterst端tzen.

BANDS & REHERSAL ROOM

PROMOTION

STUDIO MIX- & MASTERING

EQUIPMENT

ARTWORK

WEBSITE SOCIAL MEDIA RELEASES REVIEWS

BOOKING TOURING

MERCH

PRODUCTION

VENUE

SUPPORT

PLACE TO ... STAY FOOD


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Inhalt Open?!

Seite 8-21

Theorieteil in Bezug auf das Thema „Open...Design?!“ -

OPENiT-Festival Offene Spielräume Einstiegs-Workshop Methoden der Vernetzung

Seite 34-41

Musikszene als Ressource Analyse

- Konsument oder Supporter? - RedKunz - Produktion - Konzert - Organisation

Seite 22-27 Seite 28-33

Konzeptdarstellungen Ausarbeitungen zur Inhaltsvermittlung - Plakate - Film - Banner

Seite 42-43

Methodik

Arbeitsrahmen

- Label-Kollaboration

Seite 43-59

Prozessergebnisse

Recap...

-

- Rückblickend... - ...Vorausschauend - # Links

Output

Kommunikationsablauf RedKunz-Kollaboration Präsentation & Workshop Twinesuns in concert

was bleibt, was kommt


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Open?


?!

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OPENiT-Festival Offene Spielr채ume Einstiegs-Workshop Methoden der Vernetzung Eine Exkursion nach Berlin.

Gedankenspiel 체ber Zug채nglichkeit

Diskussionen im Themengebiet

Referat


D2, 16:00-16:30; COLLABORATIVE HARDWARE; Talk at People in Beta Festival; Simon Höher is co-founding 10 knowable, an open platform to document and collaborate on hardware projects and ideas. It’s just like a virtual garage for Makers all over the world, providing the tools to efficiently work together, and to share skills and resources, while allowing for maximal accessibility from literally everywhere.; Arena Betahaus; Prinzessinnenstraße 18

C2, 18:00-19:00; GRAEME SAIT: RENOWNED EXPERT IN SUSTAINABLE AGRICULTURE FORM AUSTRALIA; Talk; Graeme Sait is an acknowledged world leader in biological agriculture. During the past decade he has trained thousands of farmers on four continents

Guerilla Festival City Hacking Experiment

G4, 16:30-17:30; UNIVERSELLE INFRASTRUKTUREN IM VIRTUELLEN UND MATERIELLEN RAUM; Vortrag und Diskussion mit Christian Siefkes/Keimform.org; Das Internet ist in seinem Kern ein egalitäres, selbstorganisiertes “Netz von Netzen”. Wer sich an die offenen Protokolle hält, darf mitmachen, niemand muss andere um Erlaubnis fragen. Und das Netz ist selbstheilend: wenn eine Verbindung verschwindet, werden stattdessen andere genutzt. Im Vortrag soll es um die Frage gehen, ob sich nach diesen Prinzipien der dezentralen, offenen und selbstheilenden Selbstorganisation weitere Lebensbereiche organisieren lassen, etwa Energieversorgung, Mobilität, Ernährung? Neue computergesteuerte “Ausgabemedien” wie 3D-Drucker, Lasercutter und CNC-Fräsen könnten hier helfen, doch es kommt auch auf Protokolle und soziale Interaktionen an. ; im Tee&Schokolade, Dresdner Str. 14

with his acclaimed, four-day Certificate in Sustainable Agriculture course. He is the author popular books, co-founder and CEO of Nutri-Tech Solutions (NTS) and a sought-after speaker at conferences around the world and his presentations are often referred to as “life-changing”. Graeme is an expert in soil, animal and human nutrition and he is passionate about the profound links between soil health, human health and planetary health. Recent TED presentation, entitled “Humus Saves The World”. Read more; Prinzessinnengärten, Prinzessinnenstraße 18

G4, 17:30-18:15; OPEN SOURCE ECOLOGY; Vortrag; Open Source Ecology ist ein weltweites Netzwerk von Landwirten, Ingenieuren und anderen Unterstützern, die Landmaschinen herstellen, die den Bedingungen freier Hardware/Open Source Hardware entsprechen. Das von OSE hergestellte Global Village Construction Set (GVCS) soll es erlauben, in Modulbauweise 50 verschiedene Landgeräte herzustellen. Mehrere Gruppen weltweit entwickeln Baupläne. Der Vortrag stellt die Bewegung vor und die OSE Aktivitäten in Deutschland.; Nikolay Georgiev & Timm Wille; im Tee&Schokolade,

B2, 19.30-21:30, SALON INTERKULTURELL - Musik & Politik: SOZIALE, SOLIDARISCHE ÖKONOMIE -Bedürfnisorientierte, nachhaltige Arbeit oder sozialromantische Illusion?, Ein Streitgespräch mit AktivistInnen und Musik für bewegte Menschen mit der Warum Nicht! Band; Im Gespräch:Lars Zimmermann, Initiator OPENiT, Elisabeth Voss, NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation Berlin-Brandenburg e.V. und Redakteurin der Sendung „Geld oder Leben“ (multicult.fm), Esther Ohse, Näh & Werkstudio Neukölln / Sieben auf einen Streich, Isabelle Dechamps und

Offenes Experiment für Stadtzukunft Berlin, Kreuzberg

Lars Zimmermann, erdachte sich das OPENiT Festival, um einen Ansatz zu schaffen gemeinsam „unsere open source, grüne und ökonomisch nachhaltige Zukunft“ zu erfinden. Das Festival setzt auf die Eigeninitiative seiner Mitstreiter - wer sich mit einem Angebot einbringen möchte, trägt sich auf der Internetseite des Festivals in den Kalender ein. Auch wir nutzten die Plattform um uns im Vorfeld zu informieren, an welchen Orten besonders interessante Aktivitäten und Vorträge angeboten werden daran gehalten haben wir uns ungefähr die ersten zwei Stunden. Das lag zum einen daran, dass alles anders aussah als der Plan und die eigene Vorstellung suggerierte zum anderen war es effektiver sich flexibel auf das einzulassen, was einem unter die Nase kam.


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OPENiT-Festival 26.-29.September, Kreuzberg, Berlin # Lars Zimmermann

# Little Shop of Errors

Besonders die Vorträge haben Einblicke geben können wie Open Source Gedanken in die Realität umgesetzt werden können. Die Eigeninitiative beobachtete ich als zurückhaltend - es schien Unsicherheiten zu geben sich voll und ganz auf das Konzept ein zu lassen und zu partizipieren.

So hatte ich eine Begegnung mit einem Menschen, der im Vorfeld von Lars Zimmermann angesprochen wurde bezüglich einer Aktion. Sein Problem war, dass er daraufhin keine klare Ansage bezüglich des Ortes und des Zeitpunkts. Ich erklärte ihm, dass das Konzept des Festivals sei, dass man sich nach eigenem Ermessen und frei von Vorgaben einbringen soll. Seine Reaktion war: „Nein, ich kann das nicht selbst festlegen. Ich muss schon klar wissen wo ich wann was tun soll.“

# Open it

Diese Einstellung in diesem Rahmen machte micht stutzig. Sie zeigte mir aber auch, dass ein Zugang zur Partizipation nicht alleine durch die Aussage „Ihr dürft tun was ihr wollt“ geschaffen wird. Allem Anschein nach bedurfte es der Gewissheit, dass hier tatsächlich so gehandelt wird. Dazu reichte auch meine Aussage nicht aus, sondern sie musste erlebt oder durch den Initiator höchstpersönlich bestätigt werden.


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Ein Zugang im Sinne einer alternativen Auseinandersetzung, sollte auch zug채nglich sein...


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Offene Spielräume Ein Gedankenspiel

Die vier Punkte von Offenheit

Zugang Transparenz Partizipation Forkability

Neugierig auf die Auseinandersetzung

durch fördert und ermöglicht

verständlich, übersichtlich, niederschwellig/-komplex Selbstwirksamkeit, Reflektion, Autonomie, Spaß

Fortschritt und Entwicklung für sich und andere


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Einstiegs-Workshop

vom 13.10.13 bis zum 17.10.13

Was ist Offenheit? Grafik

Mittels des Workshops fand eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Open... Design?!“ statt, die es mir ermöglichte „Offenheit“ eine Struktur zu geben um die Gestaltungsräume für mich als Designer auszuloten.

Partizipation, collaborative design, open source …


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Plakatgestaltung zum Ablauf des Workshops: Amelie GoldfuรŸ, Anna Bรถhnke, Larissa Meyer


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Methoden der Vernetzung Netzwerk, das

Das Netzwerk

„Gruppe von Menschen, die durch gemeinsame Ansichten, Interessen o. Ä. miteinander verbunden sind“ „(EDV) Vernetzung mehrerer voneinander unabhängiger Rechner, die den Datenaustausch zwischen diesen ermöglicht; Kurzform: Netz „

Ein Netzwerk ist eine flexible Struktur, die voneinander unabhängige Menschen über den Austausch gemeinsamer Ansichten, Interessen, Freunde o.Ä. verbindet. Neue Verknüpfungen entstehen durch den aktiven Austausch eines gemeinsamen Inhalts in einem gemeinsamen Spielraum. Verortet ist dieser entweder im realen Raum, im digitalen Raum oder er bedient sich beider Räume um Organisation und Umsetzung effektiver realisieren zu können. Dabei werden die Spielräume als sinnhafte Schlussfolgerungen aus dem Inhalt gewählt. Der Ort wird hierbei zu einer nutzbaren Ressource um den Inhalt zugänglich zu machen, zu organisiern, zu veröffentlichen...

Wikipedia Definition

Beispiele: Inhalt | Gärtnern Ort | öffentlicher Garten Inhalt | Fahrgemeinschaft Ort | Internetplattform / Auto Inhalt | Wissen sammeln Ort | wiki-Plattform

Unsichtbare Vernetzung?


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nachbarschaftsauto.de - privater Autoverleih

Interaktion

blablacar.de - Mitfahrgelegenheit

Auf welcher Basis interagieren Protagonisten insbesondere an der Schnittstelle vom virtuellen Raum zur realen Begegnung? Platformen entwickeln unterschiedliche Strukturen um ein Vertrauensverhältins zwischen ihren Usern herstellen zu können. An der Schnittstelle von digital zu analog ist eine Vertrauensbasis wichtig, da man sich auf fremde Menschen verlassen muss, um etwas zu tauschen, zu teilen, zu arbeiten... Ein Versuch ist den anonymen Usern ein Gesicht zu geben.

airbnb.de - private Unterkunft (Ver-)mieten

Vertrauen und Anonymität

- Reputation durch Bewertungen - Dokumentation der Aktivitäten, - Verifizieren durch persönl. Daten - Tranzparenz /„offen legen“ (Profil) - Community-Gefühl aufbauen

Zudem fördern offensichtliche „Spielregeln“ das Vertrauen in die Plattform und auch in ihre Benutzer. Wer die Hürde des Registrierens und Verifizierens auf sich nimmt ist unwahrscheinlich ein gewitzter Lügenbold der sich einen Spaß erlaubt. Frei nach der Logik: „Die Regeln gelten für alle.“


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Gruppierung

Inhaltliche Fokussierung Eine Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich um einen gemeinsamen Inhalt formiert. Es entsteht ein thematischer Zusammenhang über den sich die Personen in Beziehung gesetzt sehen bzw. gesehen werden. Bsp.: „Wir sind eine Arbeitsgruppe.“ bzw. „Das ist eine Gruppe von Touristen.“ Der Inhalt definiert die Gruppe und ist somit eine statische Verbindung. Gruppen brauchen einen Initiator bzw. einen Indikator der den Inhalt definiert. Durch die Definition eines gemeinsamen Inhalts, lässt sich auch eine Ab-/Umgrenzung und dadurch Privatheit ablesen. Der Zugang zu einer Gruppe kann zwar als offen deklariert werden, jedoch muss man sich als Mitglied definieren um teilzuhaben. Gruppenzusammenschlüsse sind von der Motivation für die gleiche Sache geprägt. Diese gerichtete Motivation kann die Gruppe voran treiben. Durch einen Pool an Ideen und Fähigkeiten können Ergebnisse erzielt werden, die einer Einzelperson nicht Möglich wären. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass ich durch das kennenlernen der anderen Gruppenmitglieder Sozialkapital erlange - das heißt, dass ich über den Inhalt hinaus Informationen über den andern erfahre oder ihm von mir mitteile. Das kann zu Lösungsvorschlägen außerhalb der Gruppenintention führen. ericwhitacre.com/the-virtual-choir


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Netzstruktur

Flexibel, autonom und offen In der Abgrenzung dazu sehe ich das Netzwerk als einen gemeinsamen Spielraum, in dem die Akteure keinen direkt festgelegten Bezug zueinander haben. Das Netzwerk kann auf bestimmte Bedürfnisse hin durchrsucht werden. Informationen werden gesucht, gefunden, veröffentlicht. Das kann entweder rein informell, um Ressourcen oder ein gemeinsames Bestreben sein. Es geht also darum durchs Suchen, Finden und Nutzbar machen Informationen miteinander zu verbinden - natürlich in dem Wissen, dass an beiden Enden des Informationsflusses Menschen stehen. Durch diese Definition ergibt sich auch, dass eine Gruppe als Netzwerk genutzt werden kann, wenn ich sie nach außergruppentlichen Informationen durchsuche und nutze. Netzwerke haben den Vorteil einer hohen Diversität, die man für sich nutzen kann. Das geht von autonomen Menschen aus, die diese Netzwerkstruktur für sich nutzbar machen - die partizipieren und zu Partizipation anregen. So lange Unsicherheit im Umgang bestehen, wird die Autonomie nicht vollkommen ausgenutzt. Das erfordert eine Veränderung in

der persönlichen Einstellung hin zu dem Wissen über den Nutzen meiner Partizipation. Spielräume die Menschen über Netzstrukturen in Verhältnisse setzten, müssen einen Vertrauensraum aufbauen, der es ermöglicht sich frei einbringen zu können. Ein Netzwerk ermöglicht die höchste Form von Offenheit, weil ich mich nicht selbst definieren muss - jegliche Reputation oder andere Vertrauensbeweise sind in diesem Punkt erst einmal nicht notwendig. Es handelt sich um autonome, (in-)direkt und flexibel in Interaktion tretende Menschen.

Co-Workingspace „betahaus“, Berlin


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Eine offene Kollaboration schafft die Freiheit sich nach eigenem Ermessen einbringen zu kรถnnen.


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Der Output von kollaborativer Arbeit Kommunikation und Dokumentation

In dem Blogeintrag „Its not the same thing – the 3 types of collaboration“ von „Product Four“ werden Unterschiede im Kollaborativen Arbeiten beschrieben, die die Unterteilung in „Gruppierung“ und „Netzstruktur“ untermauern. Sie werden als creative collaboration für Gruppierungen und als connective collaboration für Netzstrukturen benannt. In diesem Artikel wird noch ein dritter Punkt aufgeführt: compounding collaboration. Damit ist ein vom Gedankengang her interessanter Punkt gemeint: „work is what happens when you are creating an document“ Damit gemeint ist der Prozess, der zu einer inhaltlichen Schlussfolgerung geführt hat, statt einer Dokumentation des herausgearbeiteten Inhalts. Dokumentiert werden sollen die Arbeitsschritte und somit auch jegliche Fehler, Fehlschlüsse, Missverständnisse, Umentscheidungen, Fragen, sowie die genutzten Ressourcen. Das ermöglicht eine Transparenz des Arbeitsprozesses, die einen früher eingreifenden Zugang schaffen kann. Dann geht es nicht mehr nur darum wie das Boot zum Öl aufsammeln noch aussehen kann, sondern auch um die Frage, ob es mit dieser Technologie getan ist. Welche Anforderungen das Projekt haben muss, damit es auch nachgebaut wird. Für mich stellt sich hier die Frage, in wie weit der Prozess „live“ dokumentiert werden kann, so dass er nachher auch nutzbar ist. Werden Dokumentation und Kommunikation eins? Wie kann das nutzbar gemacht werden und welche Folgen hat das? Wie und nach was kann eine Prozessdokumentation strukturiert werden?


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Konzep


pt-

Plakate Film Banner

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Themenfindung im Bereich „Open...Design?!“

Zwischenpräsentation

mit finalem Text zur Projektdarstellung


ctures

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Plakate HUMMUS RECORDS — HUMMUS COMMUNITY How might we create an open Label?

HUMMUS RECORDS

digital MUSIC

artistic standard by head of hummus hummus records discography

PRODUCE

BANDS

LISTEN TO

- pool for help - connected - inspiration - low budged

- involved - informed - new music

SUPPORT IDENTIFICATION

connections organisation promotion PLAY

HUMMUS COMMUNITY EXPERIENCE

live MUSIC

HUMMUS COMMUNITY — HUMMUS RECORDS How might an open Label work?

if more specified help is needed POSTS VIA

FORM A A GROUP FORM GROUP

we NEED ...

...

DOCUMENTATION CHOOSING COMMUNICATION TOOLS

WEBPAGE

searchable through hashtags: #involved people #used tools #skills

HUMMUS COMMUNITY

find people who can help solving specific problems

Plakate zum Themenbasar

POSTED VIA


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HUMMUS RECORDS — HUMMUS COMMUNITY documentation: larrymey-hummusrecords.tumblr.com/

« I am looking for nerds like me, hungry to do shits for the passion of it because that‘s what makes me feel alive and happy. » Jona BANDS REHERSAL ROOM

EQUIPMENT

ARTWORK

OPEN LABEL — Meine Vision ist ein Label,

WEBSITE SOCIAL MEDIA

PROMOTION

STUDIO MIX- & MASTERING

das der Entstehung von Musik ein Heim RELEASES REVIEWS

BOOKING TOURING

bietet. Dabei teilen Bewohner nicht nur das

& SUPPORT

VENUE

MERCH

schiedenen Stellen des Entstehungsprozesses teil. Eine offene Community, die sich um

PLACE TO STAY

...

FOOD

PRODUCTION

Endprodukt Musik, sondern haben an ver-

einen musikalischen Ausdruck herum bildet.

DESIGN — Im Fokus meiner Arbeit steht die Neustrukturierung des Labels. Da eine dezentral und collaborativ arbeitende ComCOMMUNITY

munity aus Bands und Support entstehen soll, gilt es den Ablauf der Kommunikation zwischen den Beteiligten zu Gestalten. Die Struktur folgt den Prinzipien der Offenheit.

#BEDARF Kollaboration ... wird kommuniziert # Organisation Tools

OPEN — Offenheit zu gestalten bedeutet die Strukturen zu schaffen, in denen Men-

...

schen partizipieren können. Tranzparenz

Statt einer Plattform werden bestehende Strukturen für die Kommunikation genutzt.

Design - Im Fokus meiner

GRUPPE bildet sich um Aufgabe

und einfache, klare Kommunikation schaffen hierbei einen Zugang. Inhalte müssen einfach zu suchen und zu finden sein um sie vernetzen zu können, nutzbar zu machen und Variationen zu schaffen. Die Protagonisten sind durch ihre Leidenschaft für die

KOMMUNIKATION TOOLS werden gewählt

gleiche Sache vernetzt. Das Label ist Identifikationsstiftend und schafft in (und trotz) seiner Offenen Struktur Zugehörigkeit.

Larissa Meyer

« How can crazy people like us connect and make the best out of their love for music? »

Plakat zur Projektvorstellung

DOCUMENTATION wird bei HUMMUS RECORDS verlinkt SUCHEN, FINDEN, NUTZEN #name #usedtools #skills

Jonathan Nido

« I‘m not planning on making money, but I wanna be able in the future to support my bands in the best way and be able to give them a lift whenever that‘s possible. »

Open - Offenheit zu gestalten bedeutet die Strukturen zu schaffen, in denen Menschen partizipieren können. Tranzparenz und einfache, klare Kommunikation schaffen hierbei einen Zugang. Inhalte müssen einfach zu suchen und zu finden sein um sie vernetzen zu können, nutzbar zu machen und Variationen zu schaffen. Die Protagonisten sind durch ihre Leidenschaft für die gleiche Sache vernetzt. Das Label ist Identifikationsstiftend und schafft in (und trotz) seiner Offenen Struktur Zugehörigkeit.

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Arbeit steht die Neustrukturierung des Labels. Da eine dezentral und collaborativ arbeitende Community aus Bands und Support entstehen soll, gilt es den Ablauf der Kommunikation zwischen den Beteiligten zu Gestalten. Die Struktur folgt den Prinzipien der Offenheit.

Open Label - Meine

Vision ist ein Label, das der Entstehung von Musik ein Heim bietet. Dabei teilen Bewohner nicht nur das Endprodukt Musik, sondern haben an verschiedenen Stellen des Entstehungsprozesses teil. Eine offene Community, die sich um einen musikalischen Ausdruck herum bildet.


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Film

Screenshots des Films zur Zwischenpr채sentation http://vimeo.com/83587699


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Banner OPEN LABEL HUMMUS RECORDS

Musik ist open. Sie lässt sich einfach streamen und downloaden. Das stellt eine Herausforderung für die Musikszene dar. Wie wird Musikproduktion vergütet? So lange Musik in ihrer Beziehung Produzent - Konsument verstanden wird, bringt die Einfachheit des Kopierens den Wert-Austausch durcheinander. Bestrebungen wie Copyright, die durch Limitierung wieder einen Bedarf herstellen sollen, versuchen den Austausch von Datei gegen Geld wieder herzustellen. Ich stelle jedoch in Frage, ob eine Limitierung zur Wertsteigerung der Dateien eine befriedigende Lösung ist. Musik ist mehr als eine Datei. Ihr Wert liegt in der sie umgebenden Kultur. Auf der Basis meiner Kollaboration mit dem Label Hummus Records (2012 gegründet von Jonathan Nido) und den im Projekt Open-Design entwickelten Gedanken ist ein Konzept entstanden, das die Musik zusätzlich in ihrem Enststehungs- und Erlebniskontext begreift.

Meine Vision ist ein Label, das der Entstehung von Musik ein Heim bietet. Dort ist jeder willkommen, der mit seinen Mitteln die Musik-Kultur unterstützen möchte. Direkte Aufgaben aus den Bereichen Verwaltung, Promotion und Produktion werden transparent kommuniziert. So kann sich jeder dort einbringen, wo er es für richtig und wichtig empfindet. Die Protagonisten sind durch ihre Leidenschaft für die gleiche Sache vernetzt. Das Label ist Identifikationsstiftend und bietet durch seine Struktur Zugehörigkeit und Austausch. Musik-Kultur wird durch die Menschen lebendig und erfahrbar. Ob man in einer kleinen Gruppe eine neue Website entwickelt oder einer tourenden Band ein Abendessen kocht - die Musik wird unterstützt und die Kultur wird lebendig gehalten. Und das ist doch der eigentliche Sinn und Zweck eines Labels.

Wenn es um Musik geht, habe ich ehrlich gesagt keine Lust über das für und wieder von Streaming und Downloads zu diskutieren. Fakt ist, das beides existiert. Es ist die Sichtweise auf das Thema, die diese Diskussion zu einer Endlosschleife werden lässt. So lange man die Musik nur in ihrer Beziehung Produzent - Konsument sieht, ist die einfache Kopierbarkeit ein Problem. Bestreben wie Copyright, die durch Limitierung wieder einen Bedarf herstellen sollen, versuchen den Austausch von Datei gegen Geld wieder herzustellen. Ich stelle es jedoch in Frage, ob die Limitierung von Musik eine befriedigende Lösung für alle ist. Musik ist mehr als eine Datei. Ihr Wert liegt in der sie umgebenden Kultur.

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TOURING

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RELEASES REVIEWS

SUPPORT

PLACE TO ... STAY

PRODUCTION

FOOD

Für die Endpräsentation im Rahmen des Open-Parcours Larissa Meyer

Auf der Basis meiner Kollaboration mit dem Label Hummus Records (2012 gegründet von Jonathan Nido) und den im Projekt Open-Design entwickelten Gedanken ist ein Konzept entstanden, das die Menschen, die Kultur, die Arbeit und die Musik als Ganzes begreift. Meine Vision ist dabei ein Label, das der Entstehung von Musik ein Heim bietet. Dabei teilen die Bewohner nicht nur das Endprodukt Musik, sondern haben an den verschiedensten Stellen des Entstehungsprozesses teil. Eine Community, die sich in einer Musik-Kultur bildet. Diese Community ist digital vernetzt, setzt aber auf den direkten Austausch zwischen den Individuen. So können die verschiedenen Fähigkeiten die Entstehung von Musik unterstützen und gleichzeitig den Individuen eine aktive Teilhabe an ihrer Passion ermöglicht. Das Label bietet die Struktur um im Sinne aller Teilhabenden die Musik-Kultur bestmöglich zu unterstützen.


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Metho


odik

Label-Kollaboration

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Hummus Records


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Label Kollaboration Jonathan Nido Gitarrist Gründer von Hummus Records

Hummus Records

Das eine kommt zum andern Schon zu Beginn des Projekts formierten sich meine Ideen, Vorstellungen und Wünsche zur Themenwahl um den Bereich Musik. Auch wenn sich der Themenkomplex „Open“ erst für mich öffnen sollte, fragte ich mich, ob es hier einen Nutzen für für die Musikszene geben könnte. Privat bewege ich mich in einer Szene, die durch musikalische Varietät und Professionalität, sowie durch ihren DIY-/Low-Budget- und Underground-Charakter geprägt ist. Erste Überlegungen waren ob ich die Institution „Label“ umnutzen könnte um neue Erwerbsmöglichkeiten für Musiker auszuprobieren können. Dafür hatte ich zuerst „Zarathvstra-Records“ angedacht, welches von einem Freund und mir gegründet wurde. Das hat bisher jedoch erst ein einziges Tape veröffentlicht und ist dementsprechend vollkommen unbekannt. Als Jonathan Nido, Gründer von „Hummus Records“ am 17.09.13 auf facebook um Hilfe für sein Label bat, bemühte ich mich um eine Kollaboration mit ihm. Ich schlug vor eine neue Labelstruktur zu erarbeiten um Leute zusammen bringen zu können, die die Musikszene zusammen vorantreiben könnten. Hummus Records existiert seit 2012, hat mittlerweile eine gute Mischung an Musik veröffentlicht (über 20 Alben) und einen kleinen Bekanntenkreis erarbeitet (knapp 700 facebook-likes).


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facebook-Aufruf von Jona

„I am looking for nerds like me, hungry to do shits for the passion of it because that‘s what makes me feel alive and happy.“


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Kollaboration?

Der Versuch via Internet Die Zusammenarbeit mit dem Label stellte sich in dem Sinne als eine Herausforderung raus, als dass Jona zum Zeitpunkt des Semesterprojekts mit der Band „The Ocean Collective“ auf Welttournee unterwegs war. Besprechungen via skype ließen sich schlecht planen, da nie gewiss war in welchen Locations zu welcher Zeit die simplen Voraussetzungen „Internet“ und „Ruhe“ vorzufinden waren. Mal abgesehen davon, dass er sich tagsüber mit 12 weiteren Menschen im Tourbus aufhielt, hatte er noch einen weiteren Job der Zeit in Anspruch nahm. Neben Mails versuchte ich ihn mit und durch Trello nicht nur „auf dem Laufenden“ zu halten, sondern ihn aktiv mit ein zu beziehen. Seine zeitlichen Kapazitäten ließen aber auch diese Arbeits-Methode nicht fruchten. Am Effektivsten waren direkten Treffen. Am 29.10.2013 fand ein Konzert in Hamburg statt, wo sich im Vorfeld die Gelegenheit bot intensiver über das Projekt zu sprechen. Dort verständigten wir uns darauf das Label als eine Partizipation ermöglichende Institution zu strukturieren, die Bands durch breitgefächerten Support unterstützen soll. Jona betonte das er nicht möchte, dass sich eine Hippie-Community entwickelt, sondern das Vertrauen und Zuverlässigkeit gewährleistet sein müssen um die Label Arbeit voran zu treiben.


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34

Musiks


szene

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Konsument oder Supporter? RedKunz -Produktion Konzert-Organisation Musikentstehungsprozess

Lokale Umsetzung

Fans.


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Florence + The Machine, Ceremonials

Emma Forrest, L.A. 2011 I used to cry myself to sleep because I didn‘t write The Raven by Edgar Alan Poe, until my Mum pointed out that there were other people who also had not written The Raven by Edgar Alan Poe. (...) That there might be words to describe un-namable things and melodies to describe those words is how an album can really make us feel less alone in the world. That longing for unnamable things is why we wear band t-shirts - so that we might recognize each other in the street. Even if that Florence fan you passed is a huge arsehole (and it is a little known subset) they still love Florence + The Machine, so maybe - at a leap of logic and hope - you could be loved by someone as yet unknown to you, even if, like the arsehole, you are unlovable.

http://i.imgur.com/re7Y4.jpg

Konsument oder Supporter?


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Amanda Palmer - The art of asking TED talk, Februar 2013

And the media asked, „Amanda, the music business is tanking and you encourage piracy. How did you make all these people pay for music?“ And the real answer is, I didn‘t make them. I asked them. And through the very act of asking people, I‘d connected with them, and when you connect with them, people want to help you. It‘s kind of counterintuitive for a lot of artists. They don‘t want to ask for things. But it‘s not easy. It‘s not easy to ask. And a lot of artists have a problem with this. Asking makes you vulnerable. (...) For most of human history, musicians, artists, they‘ve been part of the community, connectors and openers, not untouchable stars. Celebrity is about a lot of people loving you from a distance, but the Internet and the content that we‘re freely able to share on it are taking us back. It‘s about a few people loving you up close and about those people being enough. (...) I think people have been obsessed with the wrong question, which is, „How do we make people pay for music?“ What if we started asking, „How do we let people pay for music?“

http://www.ted.com/talks/amanda_palmer_the_art_of_asking/transcript

Asking for help Abraham

Am 3. November postete die Band „Abraham“ auf facebook, dass sie einen Fahrer benötigen, der sie mit ihrem Bandbus von Lausanne nach Berlin fährt und dann alleine den Bus zurück in die Schweiz bringt. Am Sonntag, dem 17. November begann mit einem Konzert in Berlin für „Abraham“ eine Tour mit „The Ocean“. Auf die Anfrage meldete sich tatsächlich ein Fan der Band, der den Musikern bis dato noch unbekannt war. Nichts desto trotz fuhr er die gesamte Strecke nach Berlin und wieder zurück ohne die Möglichkeit zu haben sich das Konzert anzuschauen, da er Montag früh zur Arbeit musste. Sein Lohn für diesen Zeitaufwand waren ein bisschen Merch, Respekt und Dankbarkeit von der Band und das Gefühl der Selbstwirksamkeit.


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Nathan & Band

Chris

Camille

Prune

Nathan & Sophie

Lausanne Sessions Club Romandie Hummus Records Indago 1/2 Red Fang Kunz Spitzhorn Nathan + Camille Chris Noth Finanzierung

Aaron

John

Location, Organisation: Promo, Essen, Unterkunft & Anfahrt Red Fang, Konzert

Organisation, Promo, Release: Jonathan Nido

# Indago Organisation, Ablauf, Finanzierung: Nathan Baumann

John Shermann - Schlagzeug Aaron Beam - Bass, Gesang Luc

Louis

Luc Hess - Schlagzeug Louis Jucker - Bass, Gesang

# Spitzhorn GraďŹ ker Prune Simon-Vermont & Gaspard de La Montagne

Filmteam fĂźr Trailer & Dokumentation: Nathan Jucker & Camille de Pietro

Soundtechniker: Konzert-Technik, Aufnahmen


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RedKunz - Produktion Musikproduktion in einer Woche Kollaborationsprojekt in Lausanne, Schweiz

Vom 12. bis zum 17. Januar entstand aus einer Zusammenarbeit von zwei Bands im Club Le Romandie ein Album. Die Kollaboration beinhaltete viele unterschiedliche Akteure, die den Musikentstehungsprozess unterstützten. Dadurch hatten die Musiker die Möglichkeit sich konzentriert um das Musik Schreiben, Proben und Aufnehmen zu kümmern anstatt sich den Kopf über organisatorisches zerbrechen zu müssen. Entstanden ist eine Aufnahme, ein Konzert, Teaser und Trailer, die Basis fürs Artwork, Dokumentationsmaterial und Inhalt für Promotion. Das Projekt hat mir die verschiedenen Aspekte von Musikproduktion dargelegt und verdeutlicht, wie effektiv gearbeitet werden kann, wenn unterschiedliche Fähigkeiten zusammen kommen. Vor allem ist mir die Wertigkeit für die Mitarbeitenden bewusst geworden. Dadurch das man am Entstehungsprozess der Musik beteiligt war, hat man das Konzert ganz anders wahrgenommen. Die Band wurde zum Bild für die eigene Arbeit.

blog: http://sessions.leromandie.ch/everyones-in-there/

# Le Romandie


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Konzert-Organisation Wie anfangen?

To Do Liste:

Um Hilfe für die Konzertorganisation zu bekommen habe ich Kontakt zu der „Cheese Cake Crew“ aufgenommen. Martin hat nicht nur viel Einblick geben können, sondern hat noch Helfer organisiert und am Abend den Einlass übernommen.

- Verbündete suchen! - Termin mit anderen Events abgleichen - Location (Miete?!) Im Reil78 am Veranstaltungsplenum teilnehmen - Booking der Bands Techrider beachten! Bezahlung abklären Besonderheiten bzgl. Essen & Schlafen erfragen - Lokaler Support, der Publikum zieht - Technik (Miete?!) - Soundtechniker (Geld!) - Plakate & Flyer Gestaltung & Druck (3-4Wochen vorher) - facebook-Veranstaltung „Teilen“ und Aktualisieren - GEMA anmelden - Ablaufplan für den Abend - Kasse, Wechselgeld, Stempel, Person für den Einlass - Essen kaufen & kochen - Getränke für die Bands (Wasser für die Bühne!) - Konzertfotografie - Schlafplatz bereit halten - Frühstück Tafelbild von Martin, Mitglied bei # CheeseCake Crew


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Coilguns Ølten Failed Suicide Plan Louis Jucker 11.Februar2014, Reil78 Danke für die Hilfe an: Amelie, Martin, Marc, Frank, Franky, Dietsch und den Soundguys Chris und Chris


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Prozes


ss-

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Kommunikationsablauf RedKunz-Kollaboration Pr채sentation & Workshop Twinesuns in concert

Software f체r die Kollaboration

Mein Wirkungsfeld

Musik anders denken

Musik anders erleben


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Kommunikationsablauf Sprouting city eatius dum, sed

Sprouting city hier könnte ihr grandioses Zitat stehen, denn das wäre wirklich super duper schön. meine güte, ein Traum! dem potiamprio,

# Kollaboration # Organisation Tools

dem potiamprio, tus rem. Senatum hine nox senatum, urnihicie convocchum hum il ventus, quos atuide etorunum imo haes clerfinat, quidem hiliis et? Tuus factod prari is; nente condam porei porit. Catro, ne pro, non teri signos esis virtertis inve, consilii pre fur, Catas


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Netzstruktur und Gruppierung Hummus Records veröffentlicht anstehende Aufgaben z.B. die Veröffentlichung von den „twinesuns“ Aufnahmen. Es wird der „Bedarf “ - z.B. Hilfe bei Promotion benötigt kommuniziert und in einzelnen Unterpunkten dargestellt: Reviews schreiben, übersetzten, orginelle Promo-Ideen... Der Initiator des Bedarfs bildet mit den Supportern eine Gruppe, die sich in einem „skype-Meeting“ direkt austauscht. Weitere Organisation kann mit der Open-Source Software „Redmine“ laufen.

COMMUNITY

BEDARF

...

wird kommuniziert

GRUPPE

...

bildet sich um Aufgabe

KOMMUNIKATION TOOLS

DOKUMENTATION

direktes Gespräch + Organisationstool

wird bei HUMMUS RECORDS verlinkt

freies Format SUCHEN, FINDEN, NUTZEN #name #usedtools #skills

Projekte werden dokumentiert - z.B. welche Kanäle wurden für die orginelle PromotionStrategie genutzt. Die Form der Dolumentation ist nicht festgelegt und kann nach eigenem Ermessen Gestalt annehmen. Die Dokumentationen werden Veröffentlicht und ausreichend getaggt. Dadurch wird ein Pool an Wissen angelegt, der zukünftig zu Rate gezogen werden kann. Auch ist es Möglich für die ein oder andere Aufgabe direkte Menschen anszusprechen.


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# uberspace

Was kostenlos ist, bezahlt man mit seinen Daten. Server

Datensicherheit Mir war es wichtig die vorhandenen Strukturen dort zu nutzen wo es sinnvoll ist. Deswegen läuft mein Kommunikationsweg auch über facebook, weil man dort eine breite Masse auf einem effektivem Weg mit Informationen versorgen kann. Wegen der Verantwortung für Daten und ihre Sicherheit habe ich mich entschlossen, die detailliertere Projektplanung über einen vertrauenswürdigen Server laufen zu lassen - uberspace.de.

Basislager # Terminal 21


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Open Source Software trägt das Potential der Weiterentwicklung und Verbesserung in sich. Software

Anpassungsfähigkeit Auf dem gemieteten Server wurde mir von „Terminal 21“, dem Hackerspace aus Halle, die Open Source Software „Redmine“ installiert. Sie ist ein Organisationstool, auf das mehrere Leute gleichzeitig Zugriff haben können. Ich entschied mich für diese Software mit dem Hintergedanken, dass sie zwar noch nicht besonders benutzerfreundlich ist, jedoch die Möglichkeit der weiteren Konfiguration bietet, bis es # redmine

angepasst auf die Nutzergruppe benutzerfreundlich wird. Das Programm bietet viele Möglichkeiten den Arbeitsablauf zu strukturieren. Aufgaben werden in Form von „Tickets“ verteilt, die genauen Aufschluss über die Unteraufgaben und deren Fortschritt geben. Deadlines können werden über das „Ticket“ hinaus im Kalender dargestellt. Dateien und Dokumente können angehängt werden oder separat im Projekt hochgeladen werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit ein „wiki“ in dem Projekt anzulegen.


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RedKunz - Kollaboration


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Meine Totems für das Artwork von # Spitzhorn

Fotografische Dokumentation

Konzert-Fotografie


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Die Musikszene anders denken

Wofür geb ich Geld aus? Mein Konzept arbeitet damit durch die Zusammenarbeit von Bands und Supportern Geld zu sparen. In dem Workshop mit meinen Design-Kommilitonen wollte ich das Thema noch einmal anders betrachten und stellte die Frage nach einem direkten materiellen Austausch zwischen Band und Supporter. In welcher Form kann man das Erlebte vom Konzert mit nach Hause nehmen? Wofür wird Geld ausgegeben? Musik ist mehr als eine Datei. Aber was?

Da der Workshop abends statt fand, regte ich die Teilnehmer zum Partizipieren an, in dem ich ihnen abstrakte Zeichenaufgaben zum warm werden gab. Zuerst sollte das eindrücklichste Konzerterlebnis skizziert werden. Danach sollten Zeichnungen entstehen, die das Musikhören im Alltag beschreiben sollten. Im Anschluss forderte ich dazu auf den Pool an Ergebnissen zu betrachten und dazu Punkte zu assoziieren, die das Musik hören zum Musik erleben machen. Damit brachte ich die Teilnehmer dazu sich dem Thema gedanklich zu öffnen, sich zu lockern und aktiv zu werden. Das war die Basis um in einer Diskussion über die Formgestalt eines Austauschs zwischen Band und Supporter zu diskutieren.

Der Workshop verlief vor allem in Anbetracht der fortgeschrittenen Stunde sehr gut. Nachdem die Teilnehmer nach meiner Präsentation durch die Zeichenaufgaben aus dem Zuhörer-Modus befreit waren, entstand eine spannende Diskussion, die sich jedoch weitestgehend um das Zelebrieren des Musik hörens (vgl. mit der Vinyl-Aura) drehte. Deshalb landeten wir schnell auf einer abstrakteren Ebene, die nach den Prämissen für Objekte suchte, anstatt eine Masse an möglichen Objakten zu produzieren. Nichts desto trotz sind Gedanken entstanden, die zu einer weitere Auseinandersetzung mit dem Thema inspirieren.


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Präsentation & Workshop Direktheit des Austauschs zwischen Band und Konzertbesucher fokussieren Akt des HÜrens in seiner Handlung zelebrieren Bandbus Tanksponsoring an Tankstellen Verpackung mit Sollbruchstelle: Download-Code oder Droge


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Twinesuns in concert Loud, Slow and Low.

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VHT

# Twinesuns

Fog Maschine

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Florian von der Ohe - Guitar, Synth !

Ipad stand

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Spot

Marshall 412

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Amp Rack

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Spot

Ampeg V9

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C. - Guitar, Reverb!

Spürbar...

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Mesa/ Boogie 215

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Amp Case

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Crate

Marshall 412

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Marshall 412

Musik?

Spot

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Hier wird nicht die Musikszene anders interpretiert, das Musik hören jedoch schon. Twinesuns besteht zwar nur aus zwei Musikern, dafür fahren diese Technik-Freaks aber mit sechs Verstärkern auf. Kann man das nicht leiser machen? Nein. Denn hier geht es darum Musik zu spüren. Das ist nicht zu viel versprochen. Gläser und Flaschen sollten wegen der tiefen, lauten Schwingungen im Auge behalten werden - sie wandern. Ohne Ohrenstöpsel wäre das ganze gesundheitlich nicht zu verantworten. Aber das einzigartige Erlebnis von einer Wand aus Sound überrollt zu werden ist es wert.

Spot

Thor Ohe - 7-String guitars, Danelectro guitarbass, Axe FX units, reverb, Earforce amps C. - 6 String guitars, loopers, noise, distortion pedals, reverb, Dynacord amps


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Recap


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R端ckblickend... ...Vorausschauend # Links

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Rückblickend... Kollaboratives Arbeiten in einem Semester?

# Kollaboration # Organisation Tools

Das Semester hat einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Zum einen, weil ich das Gefühl hatte nie auf ein direktes Ziel hinarbeiten zu können. Das ergab sich durch die Umstände des Zeitrahmens und der Tatsache, dass ich mein Konzept zum Kollaborativen Arbeiten in ihm nicht wirklich erproben konnte. Das lag in erster Linie an meiner Projektkollaboration mit Jona. Die ließ einen Gedankenaustausch zu, aber auch nicht viel mehr. Da seine Zeitkapazitäten stark begrenzt waren und ich bezüglich direkten Label Informationen und vor allem Kontakten nur mäßige Unterstützung erhielt blieb das Ausprobieren auf der Strecke. Ich habe es leider nicht geschafft, mir mit Jona eine befriedigende Arbeitssituation zu schaffen, die eine gemeinsame Umsetzung ermöglicht hätte.


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...Vorausschauend Da ich über das Semester hinaus mit ihm an dem Label arbeiten möchte, erschien mir das nie als besonders bedenklich. Im Nachhinein hat es aber dazu geführt, dass jetzt, wo es an das Vorantreiben des Labels für die nächsten Releases geht, sich viel ohne mich entwickelt hat. Das liegt daran, dass vorantreibende Protagonisten - im Gegensatz zu mir - aus seinem direkten Umfeld kommen. In meinem letzten Treffen musste ich feststellen, dass sich das Label momentan in eine Richtung entwickelt, die vorherige Absprachen mit mir nicht im angemessenen Maße mit einbeziehen.

Statt auf der Basis meines Semesterprojekts jetzt weiter arbeiten und ausprobieren zu können, stellt sich mir nun die Herausforderung meinen Ansatz erneut ins Label einzubringen. Das erfordert erneut Eigeninitiative von mir anstatt ein gemeinsames Fortfahren. Trotzdem bewerte ich das Projekt als eine einschneidende Erfahrung für mich als Designer, da mir die kollaborative Arbeitsweise für Strukturveränderungen als sinnvoll erscheint. Methodiken um einen Zugang für Partizipation und Kollaboration anzuregen wollen weiter von mir erprobt werden!


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# Links


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# Open it

http://openit.cc/

# Lars Zimmermann

http://www.larszimmermann. de/ Artist, Open Source Economist, Culture Hacker. Begründer des Open it Festivals in Berlin. Zu Gast beim Einstiegsworkshop.

# Little Shop of Errors http://little-shop-of-errors. tumblr.com/

Aktion und Blog von Amelie Goldfuß: Fehler sind wertvoll. Denn man kann was draus lernen. Und jetzt auch damit einkaufen. Im Little Shop of Errors wird der Fehler zur Währung. Komm vorbei und tausche Fehler gegen Bonbons oder spende einen Fehler online. Ein kleines Malheur oder große Verirrungen. Wir wollen alles.

# CheeseCake Crew

https://www.facebook.com/kaesekucheninhalle Konzert-Booking in Halle für Hardcore, Metal und R’nR’ seit 2012.

# Spitzhorn

# Le Romandie

Spitzhorn ist der Name für Prune Simon-Vermot & Gaspard de La Montagne, zwei Grafiker aus La Chauxde-Fonds, Schweiz.

Club in Lausanne, Schweiz. Entstand aus einer Protestbewegung für eine Kultur-/ Clubszene in Lausanne. Hier nahm das „Red Kunz“ Projekt Form an.

http://spitzhorn.tumblr.com/

# Indago

http://indago.ch/ Indago ist ein non-profit Verbund von Musikern und Künstlern mit unterschiedlichen Hintergründen, Fokussierungen und Wissen, die sich untereinander austauschen - finanziell und inhaltlich. Indago produziert Aufnahmen, organisiert Ausstellungen, Raum für künstlerisches Schaffen (Zeit, Ort), live Shows, Touren und Performances. Damit ist Indago eine umfassende DIY Platform für und mit den Künstlern dieses Verbunds. Gründer und Organisator ist Nathan Baumann aus La Chaux-de-Fonds, Schweiz.

# Twinesuns

http://www.leromandie.ch/

# Terminal 21

http://www.terminal21.de/ basislager/ Hackerspace in Halle. Ein offener Raum für alle, die an einer kreativen Auseinandersetzung mit Technologien interessiert sind. Hier wird sich ausgetauscht, geholfen und Aktionen, Events und Workshops geplant.

# Uberspace

https://uberspace.de/ Plattform für den Betrieb von Websites und Mail. Hier kann Webspace gemietet werden der Preis wird selbst bestimmt.

https://www.facebook.com/twinesuns

# Redmine

Slow Noise Band. Aufnahmen erscheinen unter Hummus Records Anfang bis Mitte 2014.

Open Source OrganisationsTool für kollaboratives Arbeiten von überall.

http://www.redmine.org/


Open Label Larissa Meyer 7. Semester BA Industriedesign meyer.larissa@gmx.net

"Open...Design?!" WS 2013/2014 betreut durch Prof. Guido Englich & Dipl. Designer David Oelschl채gel Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle


Open Label  

Open Label / Larissa Meyer http://open-design.tumblr.com Dokumentation eines Designprojekts im Studiengang Industriedesign an der Burg Gieb...

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