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Dokumentation

Open Design Sophie Dรถhler


Dokumentation

BA – WS2013 Prof. Guido Englich David Oelschlägel Burg Giebichenstein


Recherche

* In open design, the cult of the connoisseur has given way to cult of the amateur – those who know themselves what is the best for them.


Why Design * connot remain exclusive? Do-It-You can be se Productiv Live our own design. *

The professional designer * will become an agent of design, with the audience of end users selecting which designer’s system they wish to employ.


Open design will have to * invole the actual end user, not organizations, panels or marketers. *I think the internet can provide a more honest way to design, make, distribute and sell things.

urself * een as : ve Leisure

*When academic knowledge started to disappear behind the paywall of large publishers, the open access movement created new ways to make it accessible again for everybody.


Answerin the call of Generatio Is this what IP rights are really doing? * Privatizing knowledge and creativity on a massive scale?

Finally, the ordinary person is in * the unique position of being able to make almost anything with o-the-shelf modules, parts, community and shared code.


* ng fa on.

* Open design infuses ‘do it yourself’ with a whole new meaning that goes far beyond cost savings or the joy of crafting.

The Graphic Designer’s role * has moved from creating fixed products to a more fluid digital presence, where they may not be totally in control of the content constantly being added to their original creation.


The designer of the * future has become a meta-designer, shaping enviroments in which unskilled users can design their own objects.

*Inspirierende Zitate aus dem Buch open design now.


Vortrag


OPEN ?


Open — irgendwie ein zu weites und zu großes Wort. Wir kennen es von digitalen Knöpfen, um Dokumente, Bilder oder Programme zu öffnen. In meiner Auseinandnersetzung mit dem Design hat der Aspekt des Offenen Gestaltens durchaus schon unbewusst mitgeschwungen. Nun aber ist er offensichtlich Semesterprojekt und Hauptkonfrontation. Und so begann meine Recherche über ein so weites Wort, mit dem Gefühl, einen Open-Butten drücken zu wollen. Doch was möchte ich öffnen? Materialien, Produkte, Herstellungsweisen, Konzepte, Problemstellungen oder gar die eigenen Denkmuster?


Adjektive open adj. open adj. also [math.] open adj. open - hole adj. open adj. open adj. open adj. open adj. open adj. open adj. open adj. in the open openly adv. openly adv. openly adv.

Was bedeutet das Adjektiv offen im Design?

auf [ugs.] offen geöffnet sauber aufrichtig ausgesetz frei ungeklärt ungelöst ungeschüt unverblüm unter freie laut öffentlich offen


Verben

to open to open to open to open sth. to open sth. zt to open to open to open to open tzt to open mt to open em Himmel to open to open to open to open to open to open to open sth. to open [chem.] sth. opens up to open [tech.] to open [tech.] to open [chem.]

aufgehen | ging auf, aufgegangen | sich öffnen | öffnete, geöffnet | öffnen | öffnete, geöffnet | etw.Akk. aufmachen | machte auf, aufgemacht | etw.Akk. eröffnen | eröffnete, eröffnet | anfangen | fing an, angefangen | aufdrehen | drehte auf, aufgedreht | aufklappen | klappte auf, aufgeklappt | auflockern | lockerte auf, aufgelockert | aufnehmen | nahm auf, aufgenommen | auslösen | löste aus, ausgelöst | ausschalten | schaltete aus, ausgeschaltet | einleiten | leitete ein, eingeleitet | einschlagen | schlug ein, eingeschlagen | einstoßen | stieß ein, eingestoßen | freimachen auch: frei machen | machte frei, reinigen | reinigte, gereinigt | etw.Akk. einrichten - Konto etc. | richtete ein, aufschließen | schloss auf, aufgeschlossen | etw.Nom. bietet sich Infinitiv: sich bieten | bot, geboten aufhauen | hieb auf, aufgehauen | auftreiben - Gang | trieb auf, aufgetrieben | chemisch aufschließen

DIY, Demokratisierung, CAD Dateien, Colaboration, Open Data, ... dies alles ist bereits vollzogene Offenheit im Design. Es sind sozusagen bisherige Resultate von Offenheit. Für jemanden der erst beginnt und auf Start steht, stellt sich die Frage nach Ausgangspunkten oder eventuell nach ursprünglichen Problemstellungen. Also wie sollte das Design sein und wie gestaltet oder konzipiert man, damit es als offen gilt? Vom lexikalischen Gesichtspunkt aus, finden sich weitere interessante Begriffe, welche man in den herkömmlichen Designprozess einbauen könnte.


Wie bin ich als Designer offen? offen aufklappen

laut

ungesch端tzt

unter freiem Himmel

BIld: youtube.com/watch?v=uGpl8nMWo1I


einschlagen

chemisch aufschließen

t

Was wäre wenn wir klassische Design-Strukturen mit diesen offenen Gedanken aufbrechen. Dabei eröffnen sich durchaus interessante Wege, aber so ganz verinnerlicht fühlte sich das noch nicht an. Ich merkte, dass ich nicht irgendwo zwichendrinn beginnen möchte, sondern ganz am Anfang beim Designer selbst.


1

If you want to pass through open doors you have to respect the fact that they have a fixed frame: this principle is simply a prerequisiste of reality. But if there is a sense of reality then there must also be something you might call a sense of possibility.“...

Musil, R, The Man without Qualities. 1993. Trans. S. Wilkins. London: Picador, 1997, p16.

2

Unter dem Begriff Quelltext, auch Quellcode, source code oder unscharf Programmcode genannt, wird in der Informatik der für Menschen lesbare, in einer Programmiersprache geschriebene Text eines Computerprogrammes verstanden... http://de.wikipedia.org/wiki/QuelltextWW


Ausgangspunkte • Realität ist nicht fix, sie ist nur der Rahmen für Möglichkeiten • Als Designer offensichtlich negative Realtitäten (Rahmen) wahrnehmen und eingreifen/ändern. Dies dokumentieren und teilen Beispiele:

pepeheykoop.nl studioswine.com

• Designer als Programmierer, Gestaltung eines Nutzerlesbaren Codes • Design ist lesbar, fokusiert Nutzer, ist verfügbar, unabhängig, machbar, anpassungsfähig, weiterentwickelbar Beispiele:

lexpott.nl ronen-kadushin.com


Ideen


Absicht Ich werde mich dieses Semester als offener Autor versuchen, in dem ich aus Abfällen und Wertstoffen, die für jedermann verfügbar sind, Alltagsobjekte gestalte. Diese werden wiederum über einen öffentlich zugänglichen Bauplan eigens produzierbar sein. Die Objekte sollen alle mit einfachen Mehrzweckgeräten zu fertigen sein. Desweiteren sollen die auserwählten Materialien nicht zu weiterem untrennbaren Müll verarbeitet werden, sondern einfach wieder in ihren ursprünglichen Kreislauf zurück zuführen sein. Die Objekte sollen sich nicht nur über einen Bauplan öffnen, sondern auch die Form lässt sich über die leichte Veränderbarkeit bestimmter Parameter während der Fertigung anpassen. Die Baupläne und Objekte werden unter offenen Lizenzen auf einem Blog veröffentlicht, auf welchem es auch Platz für Feedback und Austausch geben soll.


A2 Plakat zur Visualisierung meines Plans


Umsetzung


http://www.youtube.com/ watch?v=5WwpHDzYppo


Medien

http:// open trash. tumblr. com/


2 1

3

1

4


Objekte

2


1 — Die Copper Leuchten sind eine Reihe von Leuchten aus Kupferdraht, welcher aus alten Kabeln gewonnen wird. Jeder hat doch Zuhause eine Kiste oder Schublade mit unbenutzen oder defekten Handy und Computer Kabeln. Die Leuchten bestehen aus zwei Parametern die jeweils viel Offenheit zulassen. Die erste Konstante ist das Gerüst. Dieses besteht immer aus drei aufeinander aufbauenden Kreisen und deren zwischen Stäben. Hier sind, wie die Beispiel Objekte zeigen, alle Größen, Längen, Winkel und Radien möglich. So kann sich jeder seine ganz persönliche Leuchtform kreieren. Das Weichlöten ist, trotz des zumeist hartnäckigen Materials Metall, ein simples Verbindungsverfahren, welches ganz einfach Zuhause zu bewerkstelligen ist. Zudem ist die Arbeit mit Metall und Flambierer ein kleines Erlebnis. Der wertvolle Draht ist einfach aus den Kabeln zu bergen und ermöglicht verschiedenste Formen auf dem Gerüst. Zustande kommt eine sehr individuelle, außergewöhnliche und hochwertige Leuchte. 2 — Die Konservendose, als das klassische industrielle Massenprodukt, bietet hier eine Möglichkeit sich wie mit Bausteinen ganz individuelle Objekte zu gestalten. Ob Tisch, Stuhl, Regal oder eine Bar, verschiedenste Formen und Größen sind fast schon spielerisch realisierbar. Die Dosen bieten sich wunderbar als Stauraum an, so schafft man Ordnung und die eigentliche Arbeitsfläche bleibt immer frei. Viele Restaurants oder Tierheime geben gerne ihre leeren Dosen her und mit ein paar Schrauben kann es schon los gehen. In der Anleitung gibt es auch noch Tips für eine zu den metallischen Dosen kontrastgebender Arbeitsplatte aus Hirnholz, sowie Kissen aus Altpapier.


3 — Die Raumsträucher bieten, auf eine ganz unkonventionelle Weise eine Möglichkeit, wie man organische Strukturen, aus der Natur und nicht nachgeformt, in den Raum integrieren kann. Die Obst- und Gemüse-Überbleibsel lassen sich im getrockneten Zustand, wie dafür gemacht, miteinander verhaken. Mit Latexmilch, also dem Saft des Kautschukbaums, lässt sich das ganze gleichzeitig fixieren, einfärben und versiegeln. Der eigentliche Abfall wird dadurch wiederbelebt und das Objekt wird widerstandsfähig, langlebig und ist dennoch einfach zu kompostieren. 4 — Durchschnittlich konsumiert jeder Deutsche ca. 2 Tassen Kaffee am Tag. Damit ist Kaffee, noch vor Bier das beliebteste Getränk der Deutschen. Kaffeesatz ist schon seit je her ein bekanntes Haushaltsmittel zum Düngen, als Handwaschmittel oder zum Kaffeesatz-Lesen. Da Kaffee eins der wertvollsten Handelsprodukte der Welt ist und meistens in großen Massen, mit beträchtlichen Folgen produziert wird, sollte man erstens nur Biokaffee konsumieren und zweitens ist dieses Produkt viel zu wertvoll, um es in solchen Massen, nach einmal aufbrühen, nur wegzuwerfen. Das Projekt Kaffeeknete ist eine Möglichkeit den edlen Kaffeesatz weiter im Haushalt zu integrieren und ihm eine weitere Verwendung zukommen zu lassen. Durch die Verarbeitung mit Mehl, Zucker, Kleister und Kaffeefiltern entsteht eine Art biologische Knete mit der man unterschiedliche Gegenstände formen kann, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.


Anleitung

Raumstr채ucher


Notwendiges

Material & Werkzeug • Getrocknete Trauben-, Tomatenstiele oder ähnliches • Lebensmittelfarben (besonders Weiß, zum Aufhellen) • Latexmilch • Einige Pinsel • Kleine Schalen • Arbeitsunterlage • evtl. eine Formvorlage Ballon, alter Lampenschirm ... Für Leuchten • Eine Lampenfassung • Eine Glühbirne • Ein Lampenkabel • Vier möglichst schmale und gerade Holzäste


#1 – Die Form Zuerst sollte man sich über die gewünschte Form sicher sein. Man kann vieles mit dieser Technik umsetzen wie z.B. Leuchten, Schalen oder einen Raumtrenner. Wenn die Stiele getrocknet sind, werden sie wie Draht und man kann die einzelen Stiele einfach ineinander verhaken und so verbinden. Für Leuchten oder ähnliches ist es am einfachsten, wenn man sich eine Art Formvorlage besorgt an welcher man die Stiele drapieren kann. Das könnte z.B. ein Luftballon oder eine Küchenschüssel sein. Dabei sollte man nicht vergessen bei der Form oben eine Öffnung für die Lampenfassung zu lassen. Aber auch Freiformen sind möglich indem man die Stiele einfach frei auf dem Tisch oder von der Decke drapiert.


#2 –  Biologische Gummierung Wenn man sich für eine Anordnung entschieden hat, mischt man sich mit der Latexmilch und der Lebenmittelfarbe die gewünschte Farbe. Mein Tipp ist es, immer einen Tropfen Weiß dazu zu geben, da die Lebensmittelfarbe sehr nachdunkelt beim Trocknen. In diese Mischung kann man nun die einzelen Stiele tauchen und sie dann wieder verbinden oder man lässt sie in Form und bestreicht sie mit dem Pinsel. Für Leuchten muss in der oberen Öffnung noch eine Verstrebung zur mittigen Aufhängung der Lampe gemacht werden. Dazu nimmt man die vier Äste und legt sie mittig auf die Leuchte, so dass in der Mitte ein kleines Viereck entsteht, wo dann später das Kabel durchlaufen kann. Auch dieses wird mit Latexmilch bestrichen. Nach ca. einer Stunde Trocknung kann man das Objekt von der Vorform nehmen. Man kann es gegebenenfalls weiter mit der Latexmilch behandeln bis es letztlich fertig getrocknet den Raum schmücken kann.


#3  – Die Verkabelung Wenn man den Lampenschirm fertig gestellt hat, fehlt nur noch die Glühbirne, deren Fassung und ein Kabel dazu. Diese sind ohne Probleme im Internet oder im Baumarkt zu erwerben. Auch kann jenes von alten Lampen abmontiert werden, das ist kostengünstiger und schont die Umwelt. Wichtig ist ein Stück Kabel mit der richtigen Länge, sodass die Lampe nachher in gewünschter Länge von der Decke hängt. Dann schneidet man an beiden Enden des Kabels die erste Kunststoffschicht (ca. 3cm) ab, sodass die drei innenliegenden Kabel frei liegen. Diese drei Kabel müssen in die vorgesehenen Löcher in der Fassung geschraubt werden. Das andere Ende muss nur noch auf die gleiche Weise mit den Kabeln an der Decke verbunden werden. Bitte vorher sorgfältig überprüfen, dass der Strom ausgestellt ist. Nun, herzlichen Glückwünsch zu ihrer handgefertigten Designer-Leuchte.


Alle Gegebenen Angaben sind ohne Gewähr und sollten als reine Inspirationshilfe verstanden werden. Es wird gewünscht sie individuell anzupassen.

opentrash.tumblr.com Sophie Döhler


Anleitung

Konserven Mรถbel


Notwendiges

Material • Konservendosen in gewünschter Größe und Anzahl, gespült und ohne Etikett (Tierheime haben wöchtlich eine große Menge leerer Dosen) Für die Beine • 3-4 Gewindestangen min. ∅ 6mm • 3-4 Sechskantmuttern für die Gewindestangen • 3-4 Gewindehülsen mit Tellerkopf und Innensechskant Für die Arbeits-/Dosenfläche • Gewindesenkkopfschrauben mit Innensechskant ∅ 3x7mm und Sechskantmuttern dazu Werkzeug • Sechskantschlüssel passend zu den Schrauben • Ratsche passend zu den Muttern • Akkubohrer • Metallbohrer ∅ 3 , 6, und 9 • Spitzzange • Flachzange • Körner • Hammer • Winkellineal • Filzstift


#1 – Die Form Zuerst sollte man sich über die gewünschte Form sicher sein. Also soll es ein Tisch oder ein Stuhl werden, wie lang sind die Beine und wie groß die Dosenfläche? Ordnen Sie die Dosen wie Bausteine nebeneinander und übereinander an und setzen sie sich so Ihr Möbelstück zusammen bevor Sie zu schrauben beginnen. Bei der Dosenfläche ist darauf zu achten, dass zwischen den Dosen keine großen Lücken sind. Die Beine müssen aus gleich großen, stapelbaren Dosen sein, wie z.b die 400g-Dosen für Katzenfutter oder Erbsen.


#2 – Die Dosenfläche Wenn man sich für eine Anordnung entschieden hat, nimmt man sich nur die Dosen für die Dosenfläche und kneift die innere scharfe Kante mit der Flachzange an den Rand, so dass sie in der Öffnung nicht mehr im Weg ist. Danach macht man mit dem Filzstift auf den Dosen Markierungen für die Bohrlöcher. Die Markierung misst man am besten mit dem Winkellineal, so dass die Löcher nachher gerade übereinander sind und die Dosen oben bündig werden. Die Dosen müssen doppelt verschraubt werden also sollte eine Bohrung oberhalb der Dosen sein und eine unterhalb. Bevor man dann die Löcher bohrt, muss man die Löcher vorkörnern. Dazu nimmt man einen Körner, setzt ihn mit der Spitze mittig auf die Makierung und haut mit dem Hammer hinten auf das andere Ende des Körners, so dass aus der Markierung eine runde Vertiefung wird. Dort kann nun der Metalbohrer ∅3 ansetzen und man geht sicher, dass das Loch dort ist, wo man es braucht. Dann kann man nacheinander die gelochten Dosen miteinander zu einer Fläche verbinden. Dazu setzt man die Dosen zusammen, füllt die Löcher mit den Schrauben und zieht diese mit Sechskantschlüssel und Ratsche fest. Ganz wichtig ist, dass die Dosen oben gerade und bündig abschließen. Wenn eine Dose schief sitzt, sollte man lieber noch einmal eine neues Loch bohren.


#3 – Die Beine Wenn man die Fläche fest verbunden hat, sucht man sich vier, im Rechteck liegende, Dosen in der Fläche aus um daran die Beine zu montieren. Auf die für die Beine ausgewählten Dosenböden mittig vorkörnen und jeweils ein ∅ 6er Loch bohren. Auf die gleiche Weise wird mit den restlichen Dosen für die Beine verfahren. Nur für das Loch der jeweils letzten, abschließenden Dose einen ∅9-Bohrer verwenden, damit die Gewindehülse durchpasst. Anschließend für jedes Bein die Dosen auf die Gewindestange mit Gewindehülse auffädeln. Abschließend die Mutter mit der Spitzzange und einem Sechskantschlüssel fest ziehen, damit alle Dosen fest miteinandern verbunden sind.


#4 – Zubehör Aus Zeitungspapier kann man noch Kissen für die Möbel machen. Für die Kissen muss aus einer alten Pappe im gewünschten Radius einen Pappring schneiden. Einen Teil der Zeitung zusammen knüllen und um den Pappring legen. Den anderne Teile der Zeitung in lange Streifen schneiden und vierlagig um die Pappring und die zusammen geknüllten Zeitungen wickeln. Die Streifen einfach durch Verknoten verlängern so lange bis alles fest zusammengewickelt ist. Aus einem kleinen Baumstumpf kann eine passende Arbeitsplatte für die neuen Möbel gebaut werden. Den Baumstumpf bekommt man bei jedem städtischen Baumservice. Diesen mit einer Japan- oder sonstigen Holzsäge in ca. 2cm dünne Scheiben sägen. So viele Holzscheiben anfertigen bis die gewünschte Größe erreicht ist. Dann sägt man an einer Scheibe eine gerade Kante, markiert und sägt diese auch bei einer zweiten Scheibe. So puzzelt man sich Stück für Stück die Arbeitsplatte zusammen, die man braucht. Um die einzelnen Scheiben miteinander zu verbinden an den Kanten Holzleim auftragen und die Scheiben einen Spanngurt um die Arbeitsfläche legen um alles fest zusammen zu ziehen. Nach einer Stunde Trocknungszeit Oberfläche mit Schleifpapier oder Schleifmaschine glätten/schleifen. Zum Abschluss Oberfläche ölen oder lasieren.


Alle Gegebenen Angaben sind ohne Gewähr und sollten als reine Inspirationshilfe verstanden werden. Es wird gewünscht sie individuell anzupassen.

opentrash.tumblr.com Sophie Döhler


Anleitung

Copper Lydia


Notwendiges

Material • ca. 4,6m Schweißdraht (ø3mm) • ca. 50m Kupferhaar aus alten Kabeln vom Schrott • Weichlot-Lötdraht • Weichlot-Metallpaste • Glühbirne, Lampenfassung und ein Kabel Deiner Wahl Werkzeug • Cutter • Spitzzange • Schere • Kleine Gasflame (Mini Gasbrenner, Flambierer) • Zirkel oder Schnurr mit Stift • großes Blatt Papier • Arbeitsunterlage zum schneiden u. löten • kleiner Schlitzschraubenzieher


#1 – Das Gerüst Zuerst formt man sich die drei Kreise aus dem Schweißdraht. Dies geht am einfachsten indem man sich die Kreise im gewünschten Radius auf ein Blatt Papier vorzeichnet und dann den Draht (mit ca. 2cm Überlappung an den Enden) an der Zeichung entlang biegt.

Die Drahtkreise werden durch Weichlöten geschlossen. Dazu hält man den Kreis in Position, macht dann auf die überlappenden Enden ein kleines bisschen von der Metallpaste und flambiert dies kurz mit der Gasflame, bis die Paste glänzend silbrig wird. Direkt im Anschluss hält man über die Lötstelle kurz den Lötdraht in die Flame und lässt einen kleinen Tropfen auf die beiden Drahtenden fallen. Nach einer kurzen Abkühlung sind die Enden fest genug verschlossen.


Nun müssen die senkrechten Stäbe mit den Kreisen verbunden werden. Dazu schneidet man sich die notwendigen Stücke (in diesem Fall: 4×11 cm und 4×27 cm) ca.1cm größer als gebraucht mit der Spitzzange zu. Danach biegt man beide Enden der Stäbe mit der Spitzzange zu kleinen Haken. Dann lötet man die Stäbe, am untersten angefangen, nacheinander an die Kreise.

Zum Abschluss des Gerüstes wird noch ein Kreuz, zur mittigen Aufhängung, oben auf den Lampenschirm gelötet. Dazu werden vier gleichlange Stäbe zurecht geschnitten und immer zwei parallel zueinander fest verlötet, sodass in der Mitte ein 1×1cm Viereck entsteht.


#2 – Der Kupfermantel Jetzt braucht man das Kupferhaar aus den alten Kabeln. Dieses muss man zuvor aus den Kabeln schneiden. Dazu schneidet man die Kunststoffhülle des Kabels leicht an und stülpt diese ab, bis man ein Stück Kupfer mit der Zange greifen kann. Mit der Zange wird das Kupfer gehalten und mit der anderen Hand wird der Kunststoff abgezogen. Da das Kupfer sich gerne verheddert, ist es leichter es in kleinen Stücken, um die 2m, zu verarbeiten. Danach wickelt man den gewonnenen Kupferstrang um das Gerüst. Man fängt am oberen Bereich, indem man mit einem kleinen Knoten den Kupferstrang am Gerüst befestigt. Danach wird der Kupferstrang nebeneinander um das Gerüst gewickelt. Da sich das Gerüst schnell verformt, sollte beim Wickeln öfters die Seiten gewechselt werden. Außerdem sollte das Kupfer so locker und luftig um das Gerüst gewickelt werden, sodass es dieses kaum berührt.


#3  – Die Verkabelung Wenn man den Lampenschirm fertig gestellt hat, fehlt nur noch die Glühbirne, deren Fassung und ein Kabel dazu. Dies ist ohne Probleme im Internet oder im Baumarkt zu erwerben. Auch kann jenes von alten Lampen abmontiert werden. Das ist kostengünstiger und schont die Umwelt. Wichtig ist ein Stück Kabel mit der richtigen Länge, sodass die Lampe nachher in gewünschter Länge von der Decke hängt. Dann schneidet man an beiden Enden des Kabels die erste Kunststoffschicht (ca. 3cm) ab, sodass die drei innenliegenden Kabel frei liegen. Diese drei Kabel müssen in die vorgesehenen Löcher in der Fassung geschraubt werden. Das andere Ende muss nur noch auf die gleiche Weise mit den Kabeln an der Decke verbunden werden. Bitte vorher sorgfältig überprüfen, dass der Strom ausgestellt ist. Nun, herzlichen Glückwünsch zu ihrer handgefertigten Designer-Leuchte.


Alle Gegebenen Angaben sind ohne Gewähr und sollten als reine Inspirationshilfe verstanden werden. Es wird gewünscht sie individuell anzupassen.

opentrash.tumblr.com Sophie Döhler


Anleitung

Copper Layla


Notwendiges

Material • ca. 4m Schweißdraht (ø3mm) • ca. 5m Kupferhaar aus alten Kabeln vom Schrott • Weichlot-Lötdraht • Weichlot-Metallpaste • Glühbirne, Lampenfassung und ein Kabel Deiner Wahl Werkzeug • Cutter • Spitzzange • Schere • Kleine Gasflame (Mini Gasbrenner, Flambierer) • Zirkel oder Schnurr mit Stift • großes Blatt Papier • Arbeitsunterlage zum schneiden u. löten • kleiner Schlitzschraubenzieher


#1 – Das Gerüst Zuerst formt man sich die drei Kreise aus dem Schweißdraht. Dies geht am einfachsten indem man sich die Kreise im gewünschten Radius auf ein Blatt Papier vorzeichnet und dann den Draht (mit ca. 2cm Überlappung an den Enden) an der Zeichung entlang biegt.

Die Drahtkreise werden durch Weichlöten geschlossen. Dazu hält man den Kreis in Position, macht dann auf die überlappenden Enden ein kleines bisschen von der Metallpaste und flambiert dies kurz mit der Gasflame, bis die Paste glänzend silbrig wird. Direkt im Anschluss hält man über die Lötstelle kurz den Lötdraht in die Flame und lässt einen kleinen Tropfen auf die beiden Drahtenden fallen. Nach einer kurzen Abkühlung sind die Enden fest genug verschlossen.


Nun müssen die senkrechten Stäbe mit den Kreisen verbunden werden. Dazu schneidet man sich die notwendigen Stücke (in diesem Fall: 4×8 cm und 4×28 cm) ca.1cm größer als gebraucht mit der Spitzzange zu. Danach biegt man beide Enden der Stäbe mit der Spitzzange zu kleinen Haken. Dann lötet man die Stäbe, am untersten angefangen, nacheinander an die Kreise.

Zum Abschluss des Gerüstes wird noch ein Kreuz, zur mittigen Aufhängung, oben auf den Lampenschirm gelötet. Dazu werden vier gleichlange Stäbe zurecht geschnitten und immer zwei parallel zueinander fest verlötet, sodass in der Mitte ein 1×1cm Viereck entsteht.


#2 – Der Kupfermantel Jetzt braucht man das Kupferhaar aus den alten Kabeln. Dieses muss man zuvor aus den Kabeln schneiden. Dazu schneidet man die Kunststoffhülle des Kabels leicht an und stülpt diese ab, bis man ein Stück Kupfer mit der Zange greifen kann. Mit der Zange wird das Kupfer gehalten und mit der anderen Hand wird der Kunststoff abgezogen. Da das Kupfer sich gerne verheddert, ist es leichter es in kleinen Stücken, um die 2m, zu verarbeiten. Nun kann man den Kupferstrang aufdrehen, sodass jedes feine Kupferhaar frei liegt. Dann reibt man die Kupferhaare zwischen beiden Handflächen und verfilzt sie zu kleinen Pads. Diese können dann nebeneinander und oder übereinander am Gerüst befestigt werden, und dort weiter mit einander verfilzt werden.


#3  – Die Verkabelung Wenn man den Lampenschirm fertig gestellt hat, fehlt nur noch die Glühbirne, deren Fassung und ein Kabel dazu. Dies ist ohne Probleme im Internet oder im Baumarkt zu erwerben. Auch kann jenes von alten Lampen abmontiert werden. Das ist kostengünstiger und schont die Umwelt. Wichtig ist ein Stück Kabel mit der richtigen Länge, sodass die Lampe nachher in gewünschter Länge von der Decke hängt. Dann schneidet man an beiden Enden des Kabels die erste Kunststoffschicht (ca. 3cm) ab, sodass die drei innenliegenden Kabel frei liegen. Diese drei Kabel müssen in die vorgesehenen Löcher in der Fassung geschraubt werden. Das andere Ende muss nur noch auf die gleiche Weise mit den Kabeln an der Decke verbunden werden. Bitte vorher sorgfältig überprüfen, dass der Strom ausgestellt ist. Nun, herzlichen Glückwünsch zu ihrer handgefertigten Designer-Leuchte.


Alle Gegebenen Angaben sind ohne Gewähr und sollten als reine Inspirationshilfe verstanden werden. Es wird gewünscht sie individuell anzupassen.

opentrash.tumblr.com Sophie Döhler


Anleitung

Copper Marly


Notwendiges

Material • ca. 5m Schweißdraht (ø3mm) • ca. 2m Kupferhaar aus alten Kabeln vom Schrott • Weichlot-Lötdraht • Weichlot-Metallpaste • Glühbirne, Lampenfassung und ein Kabel Deiner Wahl Werkzeug • Cutter • Spitzzange • Schere • Kleine Gasflame (Mini Gasbrenner, Flambierer) • Zirkel oder Schnurr mit Stift • großes Blatt Papier • Arbeitsunterlage zum schneiden u. löten • kleiner Schlitzschraubenzieher


#1 – Das Gerüst Zuerst formt man sich die drei Kreise aus dem Schweißdraht. Dies geht am einfachsten indem man sich die Kreise im gewünschten Radius auf ein Blatt Papier vorzeichnet und dann den Draht (mit ca. 2cm Überlappung an den Enden) an der Zeichung entlang biegt.

Die Drahtkreise werden durch Weichlöten geschlossen. Dazu hält man den Kreis in Position, macht dann auf die überlappenden Enden ein kleines bisschen von der Metallpaste und flambiert dies kurz mit der Gasflame, bis die Paste glänzend silbrig wird. Direkt im Anschluss hält man über die Lötstelle kurz den Lötdraht in die Flame und lässt einen kleinen Tropfen auf die beiden Drahtenden fallen. Nach einer kurzen Abkühlung sind die Enden fest genug verschlossen.


Nun müssen die senkrechten Stäbe mit den Kreisen verbunden werden. Dazu schneidet man sich die notwendigen Stücke (in diesem Fall: 8×16 cm und 8×20 cm) ca.1cm größer als gebraucht mit der Spitzzange zu. Danach biegt man beide Enden der Stäbe mit der Spitzzange zu kleinen Haken. Dann lötet man die Stäbe, am untersten angefangen, nacheinander an die Kreise.

Zum Abschluss des Gerüstes wird noch ein Kreuz, zur mittigen Aufhängung, oben auf den Lampenschirm gelötet. Dazu werden vier gleichlange Stäbe zurecht geschnitten und immer zwei parallel zueinander fest verlötet, sodass in der Mitte ein 1×1cm Viereck entsteht.


#2 – Der Kupfermantel Jetzt braucht man das Kupferhaar aus den alten Kabeln. Dieses muss man zuvor aus den Kabeln schneiden. Dazu schneidet man die Kunststoffhülle des Kabels leicht an und stülpt diese ab, bis man ein Stück Kupfer mit der Zange greifen kann. Mit der Zange wird das Kupfer gehalten und mit der anderen Hand wird der Kunststoff abgezogen. Da das Kupfer sich gerne verheddert, ist es leichter es in kleinen Stücken, um die 2m, zu verarbeiten. Dann wickelt man den gewonnenen Kupferstrang um zwei Finger und knotet es in der Mitte zusammen. Jetzt schneidet man die Maschen an beiden Seiten auf und stülpt eine Seite zur anderen um, somit entsteht ein kleiner Draht-Pompom (Puschel). Man kann mit unterschiedlicher Länge des Drahtes und Anzahl der Umdrehungen um den Finger verschiedene Größen und Dichten des Pompoms herstellen. Wenn man einige Pompoms zusammen hat, kann man beginnen diese auf dem Gerüst frei zu arrangieren. Dies geschieht zum einen, indem ein Stück des Pompoms um das Gerüst gewickelt wird und zum anderen, indem man die Pompoms ineinander verhakt.


#3  – Die Verkabelung Wenn man den Lampenschirm fertig gestellt hat, fehlt nur noch die Glühbirne, deren Fassung und ein Kabel dazu. Dies ist ohne Probleme im Internet oder im Baumarkt zu erwerben. Auch kann jenes von alten Lampen abmontiert werden. Das ist kostengünstiger und schont die Umwelt. Wichtig ist ein Stück Kabel mit der richtigen Länge, sodass die Lampe nachher in gewünschter Länge von der Decke hängt. Dann schneidet man an beiden Enden des Kabels die erste Kunststoffschicht (ca. 3cm) ab, sodass die drei innenliegenden Kabel frei liegen. Diese drei Kabel müssen in die vorgesehenen Löcher in der Fassung geschraubt werden. Das andere Ende muss nur noch auf die gleiche Weise mit den Kabeln an der Decke verbunden werden. Bitte vorher sorgfältig überprüfen, dass der Strom ausgestellt ist. Nun, herzlichen Glückwünsch zu ihrer handgefertigten Designer-Leuchte.


Alle Gegebenen Angaben sind ohne Gewähr und sollten als reine Inspirationshilfe verstanden werden. Es wird gewünscht sie individuell anzupassen.

opentrash.tumblr.com Sophie Döhler


Anleitung

Kaffeeknete


Notwendiges

Material • 1,5 Liter getrockneter Kaffeesatz • ca. 9 benutzte Kaffeefilter, püriert mit 700ml Wasser • 11 Tl Tapetenkleister • 2 El Zucker • ca. 300g Mehl Mögliche Werkzeuge • Eimer oder Schüssel zum Anmischen • Messbecher • Teigrolle • Arbeitsunterlage • Stechformen • Gefäße zum Abformen


#1 – Teig und Form Zuerst mischt man die Zutaten in einer Schüssel und dann knetet man diese länger, kräftig zu einem homogenen Teig. Danach muss der Teig ca. eine halbe Stunde an der Luft ziehen. Nun is der Teig fertig, um ihn in Form zubringen. Dazu kann man Gläser, Teller oder andere Gefäße umnutzen, um den Teig darüber zu legen oder zu wickeln. Man kann den Teig auch frei fromen und kneten, sogar Arbeitsplatten kann man sich aus dem Teig ausrollen. Zu beachten wäre das der Teig nicht an der Form fest kleben darf. Dafür streut man zwischen den Teig und die Form etwas Mehl. Wenn der Teig ein wenig auf der Form getrocknet ist, sollte man das Objekt vorsichtig entformen, oder zumindest nur locker auf der Form liegen lassen. Der Teig zieht sich beim trocknen zusammen und ohne das Entformen bilden sich große Risse. Nun sollte man das Objekt nahe der Heizung positionieren, da Kaffee schimmelt, wenn er lange feucht bleibt. Sobald das Objekt richtig durchgetrocknet ist, kann man es sogar sägen und schleifen. Sicherlich ist der Teig noch zu optimieren. Wer neue Erkenntnisse erlangt, kann sich einfach bei mir melden, damit alle davon profitieren können. Viel Spaß beim mischen, experimentieren und kneten.


Alle Gegebenen Angaben sind ohne Gewähr und sollten als reine Inspirationshilfe verstanden werden. Es wird gewünscht sie individuell anzupassen.

opentrash.tumblr.com Sophie Döhler


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