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grenzenbegrenzen

Sascha Henken


grenzen begrenzen Grenzen. Wer entscheidet über Ländergrenzen? Wo liegt die Berechtigung eine Linie zu ziehen und manchen Menschen Zugang zu gewähren und anderen nicht? Jean-Jaques Rosseau sagte, die Früchte gehören allen, die Erde niemandem. Der Versuch ein Thema zu bespielen, das allgegenwertig ist, und doch kaum wahrgenommen wird.


Inhalt erste Aufgaben breadedEscalope Portr채t . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 IdeenBasar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 mein Land dein Land meins meins Ideen Austauschen Kollaborative Stadtgestaltung

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Mein Land Dein Land Meins Meins . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 0 grenzen begrenzen Erste Schritte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Was sind eigentlich grenzen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 How powerfull is your Passport? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Über Grenzen Reden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Recherche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Geschlossene Gesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Den Öffentlichen Raum für sich beanspruchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 GrenzenLose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 The Internet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Resumé . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

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Interview breadedEscalope Das Designstudio breadedEscalope, besteht aus Michael Tatschl,Martin Schnabl und Sascha Mikel. Sie sind ein - für mich- sehr interessantes Designstudio, da sie sich mit Themen der kollektiven Gestaltung, des Recyclings und der experimentellen Herstellung beschäftigen und mehr Wert auf originelle Konzepte als auf hochglanzoberflächen setzen. Ich habe sie in Wien während der Design Week Vienna besucht und an dem ersten Workshop des Collective Furniture Projekts teilgenommen. Ein paar Tage später traf ich Michael und Martin in einem Cafe am Yppenplatz und habe sie mit dem Fokus „wie fängt man an, und wie lebt man überhaupt von Design“ befragt. Es ergab sich ein Interessantes Gespräch, das sich von Gründung des Büros nach dem gemeinsamen Studium in London über erste Erfolge und der Wahnsinn des Lebens ohne Geld. Im Nachgang entstand ein Video, das mit Found footage die zwei bislang wichtigsten Arbeiten der drei Freunde bildhaft Dokumentiert, während im Hintergrund die Entstehungsgeschichte, mit der Leidenschaft, der Lässigkeit und des Mutes der dabei mitschwingt, erzählt wird. Ein Inspirierendes und ermutigendes Treffen und ein Idealer Start in ein Projekt mit dem Titel „Start Up - Start Now“.

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Ideenbasar Ideen Austauschen Everything is a Remix. Ideen gehören niemandem. Zusammen sind wir stark. Kollaborateure finden auf einer Internet Plattform, Ideen Austauschen in einem dafür gemachten Raum, ein öffentliches Skizzenbuch, eine Plattform für freies Gedankengut.

Urbane Raumgestaltung Wem gehört die Straße? Jedem und niemanden - Also gestaltet euer Umfeld selbst, statt es euch vorgeben zu lassen! Anfangspunkt: Baulücke neben der Reil100. Kontrapunkt: es ist Winter.

Mein Land Dein Land Meins Meins Wer entscheidet eigentlich über Grenzen? Und warum darf ich beinahe überall hin, und Marciej aus Russland nicht? Ausgehend von mir absurd erscheinenden Regeln eine Arbeit schaffen, die zum nachdenken anregt.

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Was sind eigentlich Grenzen? Und wer entscheidet darüber? Das Thema Grenzen, hat mich seit einem Gespräch während des Sommers immer wieder beschäftigt. Ein Freund erzähtlte mir, wie er seine Mutter nicht besuchen konnte, da er keine Einreisegenehmigung bekahm - da er Syrer ist. Wie kommt es dazu, das Menschen die Einreisegenehmigung verweigert wird? Dabei darf doch sogar nach den Menschenrechten, nichteinmal verweigert werden, seine Staatsbürgerschaft frei zu wählen. Ich habe mich in diesem Semester entschieden zwei Dinge zu tun: Meinen Horizont zu erweitern, besonders was Themen ausserhalb der Designszene angehen und für mich sehr wichtig: Aus dem geschützten Rahmen der Hochschule heraustreten. Auf die Straße gehen, mit Menschen reden, mit denen ich sonst nicht reden würde, dinge tun, die eine sofortige reale relevanz haben. Dieses Thema erschien mir Akut wichtig (und mein Gefühl hat mich leider sogar noch weniger getäuscht als ich dachte, wie sich nur wenig später bei Pegida demonstrationen zeigen sollte). Ganz im Sinne von Buckminster Fuller, wollte ich grpß denken, und sehen wieviel ich als einzelner Mensch mit wenigen Mitteln erreichen kann. 14


Grenzenbegrenzen - ein Name der Programm ist. Mein Ziel war es,

auf ein Thema aufmerksam zu machen, für das Europäer im allgemeinen kaum Aufmerksamkeit haben - denn für sie existieren Grenzen nur vom Hörensagen. Seit dem Schengen Abkommen, wurden Passkontrollen sukzessive abgebaut und Europäer können sich im sogenannten Schengen- Raum frei bewegen - ohne jemals einen Pass vorzeigen zu müssen. Aber es geht nicht allen Menschen so. Während ein Deutscher in 172 Länder reisen darf, dürfen Menschen aus Afganistan nur in 28 Länder reisen. Warum ist das so? Wie kann man über Menschen so unterschiedlich urteilen? Wer nimmt sich das raus? diese Fragen stelle ich mir. Und mein Ziel ist es sie auch anderen zu stellen.

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Infografik gefunden auf magazine.good.is 17


Über Grenzen sprechen Nachdem ich erste Interviews auf der Straße geführt habe, die allesamt sehr Oberflächlich waren, habe ich mich dazu entschlossen, mit Menschen auf einer persönlichen Ebene – aus persönlichem Interesse heraus zu sprechen. Ich habe keine Aufzeichnungen gemacht, nur Erkenntnisse gesammelt. Mit Rawad - der aus Syrien kommt, mit Sonja, die Politik studiert, mit Jasmin die bei Amnesty International tätig ist und mit Freunden und Unbekannten. Es ergaben sich unterschiedlichste Diskussionen - Doch eines stellte sich immer klar heraus - Landesgrenzen wirklich in Frage stellen tun die wenigsten. Zu groß ist die Angst, das Chaos ausbräche - würden dann nicht Alle hier her kommen? Ich entgegne: würde das nicht zur Folge haben, das man Probleme, die zu wirtschaftlicher Ungleichheit führen, bekämpfen muss, statt Zäune zu bauen? So einfach ist es selbstverständlich nicht. Insbesondere das sehr Intensive Gespräch mit Rawad hat mich nachdenklich gemacht und mir Klarheit verschafft. Obwohl er aus einem Land kommt, das seine Bwewohner kaum verlassen durfte - ist er klar für eine strenge Grenzpolitik - sonst würde ein unkontrolierbarer Strom an Menschen entstehen (Ich frage mich warum man diesen kontrollieren muss) - Aber ganz abgesehen davon, gehören dazu viele Menschen. Wenn die Politische Differenzen von Ländern eben darüber entscheiden ob Menschen ohne Visa einreisen dürfen oder nicht. Wenn Oberhäupter ein Land als Ihres betrachten, die Menschen die darin Leben als Ihr Volk – dann können Sie eben auch darüer bestimmen wer wohin darf und wohin nicht. Die Theoretische und Abstrakte Vorstellung, die in den Menschenrechten ausdruck gefunden hat ist eben noch weit von ihrer Umsetzung entfernt. Wenn aber die gespräche selbst mit politisch aktiven und neuem offen gegenüberstehenden Menschen, dahin laufen, das es eine utopische Vorstellung sei, weltweit offene Grenzen zu haben - dann bestärkt mich das nur noch mehr genau das zu thematisieren. Den Gedanken, den kaum jemand wagt zu denken zu diskutieren.

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Recherche – wie gehen andere mit dem Thema um? Das Büro für Politische Schönheit, macht pünktlich zum 25 jährigen Jubiläum des Mauerfalls, mit einer aufsehenerregenden Aktion auf sich und auf das Thema der Europäischen Aussengrenzen aufmerksam. Insbesondere die absurde Zweischneidigkeit der deutschen Politik wird hier deutlich. Auf der einen Seite werden Freiheit und Zusammenhalt gefeiert, ein Paar tausend Kilometer weiter, will man von diesen Werten nichts wissen und schottet die Aussengrenzen Europas vehement ab. Um auf diesen Missstand hinzudeuten griff das Zentrum zu polarisierenden Mitteln: „Mauerkreutze“ die an die Gefallen an der Berliner Mauer erinnern sollen, wurden entführt und an die europäischen Aussengrenzen verfrachtet. In einer crowdgefundeten Aktion fuhren die Theaterkünstler zudem mit zwei Reisebussen voller „Aktivisten“ an die Aussengrenzen um diese mit Bolzenschneidern zu öffnen: der erste europäische Mauerfall. MOAS ist ein sehr viel pragmatischerer Ansatz: ebenfalls per Crowdfunding finanziert, fähr ein Seenotrettungsschiff auf See um Geflüchtete vor dem Ertrinken zu retten. Einen Ansatz, der lokal für Aufmerksamkeit sorgt, ist der von Amnesty International Münster. Um auf Missstände bei immernoch andauernden Foltermethoden aufmerksam zu machen, hat eine Gruppe von AI Mitgliedern eine Performance in der Innenstdt Münsters durchgeführt. Menschen in Orangenen Overalls laufen durch die Stubengasse und brechen plötzlich zusammen. Sofort eilen Helfer herbei und bedecken die gestürzten mit Rettungsdecken. Der letzte gestürzte wird mit Sprühkreide Markiert – wie eine Leiche an einem Tatort. nach nur wenigen Momenen ist die Aktion vorbei, die Darsteller stehen auf und verteilen Flyer. Weitere Kontakte: glokal.ev –glokal.org noborders.org Ron Herron – Walking Cities buehne-fuer-menschenrechte.de

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Den Öffentlichen Raum beanspruchen, Grenzerfahrungen provozieren. Während es bei den GrenzenLosen um das Miteinander-reden geht, haben die Urbanen Sondergrenzgebiete, eine Provokation im Sinn. Sie wollen aufmerksam machen auf Grenzen. Grenzen die immer und überall existieren, und Grenzen, die Sinnlos erscheinen. Gebiete in denen vorgegebene Regeln einzuhalten sind, Gebiete, die nur bestimmten Personen Zutritt gewähren, Gebiete, die trotz ungewissheit, ob Land überhaupt jemandes Eigentum sein kann, für Menschen ohne Zugangsberechtigung nicht betretbar sind. Es gibt keine Erklärung - nur einen Hinweis auf den Blog grenzenbegrenzen. tumblr.com - auf dem die GrenzenLos Aktion zu finden ist. Ich beanspruche ein Stück land, und gewähre - wenn überhaupt - nur unter bestimmten Bedingungen Zugang. So wie es Ländergrenzen tun.

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Wem gehĂśrt dieses StĂźck Land?

Bitte Melden unter grenzenbegrenzen.tumblr.com

werde sesshaft - besetze Land Bitte Melden unter grenzenbegrenzen.tumblr.com

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Grenzen Lose

Ein Gewinnspiel für mehr Offenheit, Gerechtigkeit, und Freiheit. Wir haben GrenzenLose verteilt. Mit Anne, Jasmin, Hannah und Hannah war ich in Leipzig und habe dazu aufgefordert Lose zu kaufen - eine Postkarte, die an Angela Merkel geschickt wird um sie dazu aufzufordern für eine freie, offene und gerechte Welt zu kämpfen. Hintergrund ist die Frage - Wie kommuniziere ich eine Utopie? Illustriere ich sie? Frage ich wie sie ankommen würde? Oder fordere ich einfach dazu auf für sie einzustehen? Ich entschied mich für letzteres - und bekam ausserordentlich positives Feedback. Für einen größeren Erfolg dieser Aktion braucht es aber noch mehr Konsequenz in der Verteilung - mehr Klarheit der Forderung, mehr Bildhaftigkeit der Utopie. Es muss medialer werden, damit es sich besser verbreiten lässt. Ich darf nicht der einzige Verteilerpunkt sein, denn wenn es zu einer Gegenreaktion kommen soll, müssen tausende von Briefen und Forderungen bei der Bundesregierung eingehen. Diese Reaktion wäre ein wirklicher Erfolg. Für Jetzt, war es aber durchaus Positiv zu sehen, wie Menschen darauf reagierten, ihr Wort direkt an jemanden wenden zu können, der Einfluss auf die Situation hat. Ich hätte zudem nicht gedacht, wieviele Menschen so positiv auf die Idee offene Grenzen einzufordern reagieren und dies tatsächlich auch taten. 34


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Wir bekamen sehr positive Reaktionen - und das von Menschen aller Altersstufen. Das Gefühl sich aussprechen zu können, sich jemandem mitteilen zu können, der Verantwortung trägt, scheint wichtig zu sein. Mehr als nur ein Teil einer bloßen Zahl, sondern eine Stimme mit Hoffnung.

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Social Media–spreading the Word. Ziel des Semester Projektes war von Anfang an, zum Mitdenken, Mitmachen anzuregen. So war es wichtig den Gedanken der Grenzenlosigkeit zu verbreiten - und zumindest auch in Dresden sind Grenzenlose verteilt worden - das Ziel ist aber, immer mehr zu verteilen, zum mitmachen anzuregen, Input für neue Kampagnen zu bekommen. Funktionieren tut das zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich – die Zahl der Follower ist gering, aber sie wächst stetig. Durch weitere Content Uploads erhoffe ich einen größeren Zuspruch – zudem wird die Aktion auf mehreren Foren, die sich mit NoBorder Politik auseinandersetzen beworben. Die Zeit wird zeigen, ob das erfolgreich funktionieren kann. Es ist ein Anfang, der sicherlich noch weiter wachsen muss. Für weiteres Wachstum aber, ist Hilfe vonnöten – größere, aufsehenerregendere Aktionen, brauchen mehr als eine Person – Der Grundstein ist gelegt, alles weitere wird sich entwickeln müssen.

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Die Briefe an Angela, sind gleichzeitig offene Briefe, so das ihre Ideen nicht in einem Archiv des Bundeskanzleramts ungelesen bleiben. Im Endeffekt ist es vorallem nicht nur Wichtig, die Verantwortung auf eine Person zu schieben, sondern seine Wünsche zu kommunizieren, zu seinem Wort zu stehen - und das möglichst öffentlich. Auf dem Blog grenzenbegrenzen.tumblr.com werden die Wünsche, Anregungen, Forderungen von Teilnehmern gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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mein Gefühl bei diesem Projekt - ein Resumé Ich habe mich mit einem Thema beschäftigt, dass mich persönlich interessiert. Ich habe mit Menschen gesprochen die mich interessiren. Ich bin mit Menschen in Kontakt gekommen, mit denen ich sonst nie in Kontakt gekommen wäre. Ich habe allerdings Arbeit getan, die sonst eher Sozialwissenschaftler oder -Arbeiter tun. Ich habe gemerkt, dass ich mich in erster Linie mit Dingen beschäftigt habe, in denen ich nicht gut bin, in denen ich nicht augebildet bin. Das führte für mich zu enormen Schwierigkeiten, die ich nicht immer gemeistert habe. Ich habe mich mit meinen Ängsten und Schwächen konfrontiert. In öffentlichen Räumen arbeiten - Menschen mit unangenehmen Aussagen konfrontieren, mit Aussagen von denen ich nicht wusste wie sie darauf reagieren würden. Das war eine gute Erfahrung. Für die Zukunft wünsche ich mir aber, diese Erkenntnisse, und diese Arbeit, mehr mit meinen gestalterischen Fähigkeiten zu verbinden. Die Gestaltung kam mir zu kurz. Ich habe nur kleine Anwendungen für sie gefunden - für mich eine Enttäuschung. Ich dachte ich würde meine Fähigkeiten als Gestalter in eine spannende sozialkritische Arbeit einfliessen lassen können. Mir fehlt jedoch der Witz, die Cleverness, die ich bei einfachen Objekten aufbringen kann. Zwar ist es auf gute Zustimmung gestoßen eine Postkarte an die Kanzlerin zu schicken - Es gab Lachen und tolles, positives Feedback. Letztenendes ist es aber doch nur eine Postkarte. Geht da nicht noch mehr? Können nicht auch Objekthaftere Ansätze (denn das ist es wo ich Spaß und Euphorie empfinde!) Eine sinnvolle Rolle übernehmen in einer Aufgabe, die in erster Linie Kommunikation erfordert? Oder muss ich mich auf Aufgaben beschränken in denene Objekte eine offensichtlich sinnvolle rolle spielen können? Oder Muss ich mich als UniversalGestalter empfinden wenn ich wirklich das Ziel, den Sinn über den Weg und das Mittel, den Prozess stellen will? Da müsste der Kopf über das Gefühl siegen, oder die Arbeit trotz fehlender Objekthaftigkeit das Gefühl zufriedenstellen.

Sascha Henken

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Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle Komplexes Gestalten Wintersemester 2014/ 2015 Prof. Guido Englich Dipl. Des David Oehlschl채gel

Grenzen begrenzen / Sascha Henken  

start up / start now / MakerLab der unerhörten Wünsche / Projekt im Studiengang Industriedesign, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle,...

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