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bronco Julia Br체mmer & Carina Fischer Sommersemester 2011 Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle collapsible boat Prof. Guido Englich David Oelschl채gel


Konzeptphase


Konzeptphase _ Szenario I

Community-Boating Wir leben im Zeitalter des Internets und facebook zeigt mit Ăźber 600 Millionen aktiven Nutzern, dass soziale virale Netzwerke immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ein Flashmob ist eine Veranstaltungsform die sich erst durch die neuen Medien entwickeln konnte, da es nun mĂśglich ist, schnell und einfach viele Menschen zu erreichen. Unser Beispiel zeigt, wie ein Produkt mit Hilfe eines viral initiierten Events zum Trendprodukt werden kĂśnnte.


Rescue Boat Das „Rescue Boat“ soll bei Überschwemmungen betroffenen Bewohnern eine selbständige Evakuierung ermöglichen. Es wird in allen Wohnhäusern und auf den Straßen angebracht und enthält Faltboote, die sich innerhalb von Minuten aufbauen lassen.


Konzeptphase _ Szenario II


Flächenkomprimierung Zunächst experimentierten wir mit traditionellen Origamifalttechniken und intuitiven Faltkonstruktionen. Ziel unserer Faltungen war zunächst die Dimensionsveränderung von 2D zu 3D und dann die Übersetzung des Prinzips in eine schwimmende Form.


Konzeptphase _ Objektideen


Erreichung einer Bootsform durch Spannen von Dollbord und Kiel


Konzeptphase _ Objektideen

Faltung eines Bootes aus einer Fläche durch Ăœberlagerung an den Ecken


Die fl채chigen, stabilen Bordw채nde werden durch Verbinden des flexiblen Bodens in der Mitte stabilisiert.


Entwurfsphase _ Objektideen

Die Idee: Eine unterteilte Fl채che bekommt durch seitliches Verbinden von Bug und Heck sein Bootsform.


Entwurfsphase


Das Konzept Ein neuartiges Sportgerät für den Einsatz auf dem Wasser soll das Gefühl des Reitens aufs Wasser übertragen und außerdem zur Interaktion mehrer Cobos animieren. Durch das Cobo wären Ballspiele im tieferen Gewässer oder Hahnekämpfe zu zweit möglich. Das Produkt soll vom Benutzer für verschiedenste Aktionen und Interaktionen im Wasser genutzt werden können.


Entwurfsphase _ Das Konzept


Entwurfsphase _ Produktpositionierung

Community • virtuelle Platform • Lifestyleprodukt

Wassersattel „Cobo“

Sportgerät • Balance • Ausdauer

Wasserspaß • Manschaftsspiele z.B. mit Ball • Staffelrennen

• chillen • relaxen • treiben lassen • sonnen


Experimente


1:1 Funktionsversuche Verschiedene Formen und Größen von Auftriebskörpern.


Experimente _ Funktionsversuch I


1:1 Die Erdnussform Diese Form erf端llt unsere Anspr端che an Auftrief und Beweglichkeit.


Experimente _ Funktionsversuch II

Optimierung der Fahreigenschaft Durch eine schmale, längliche Form der AuftriebskÜrper und dem Einsatz von Handpaddeln verbessern wir das Vorankommen.


Experimente _ Erkenntnisse

Erkenntnisse Aus den Versuchen mit 1:1 Vormodellen konnten wir formale und funktionale Bedingungen ableiten, wie z.B. Größe des Objektes, der Schwimmkörper, der Sitzfläche. Aber auch das Auftriebsverhalten bis 120kg konnten wir testen.

Sitzfläche

20cm

Mitte

25cm

Seitenansicht

30cm

40cm

Mitte

Draufsicht


Experimente _ Formvarianten

Experimente _Formvarianten

Text blablabala


Experimente _ Ideenskizzen II

Zerlegbarkeit Um das Wasserobjekt komfortabel transportieren zu können ist ein Verkürzung der Länge notwendig. Hierzu durchdenken wir verschiende Klapp-, Falt, und Steckprinzipien.


Konstruktion Nach vielschichtigen Überlegungen zum Aufbau des Cobo, entschlossen wir uns aus Gründen zur Vereinfachung des Aufbaus und des handlichen Transports, für eine Konstruktion aus einem festen und einem aufblasbaren Teil. Die Fotos zeigen das erste aufblasbare Modell. Leider verlor dieses Modell viel Luft, da es in der Werkstatt keine idealen Werkzeuge für die Verschweißung runder Formen und dickerer Materialien gibt.


Experimente _ Konstruktion


Experimente _ Konstruktion

Rahmen und Sitzteil Diese Versuche zeigen Sitzteile, die durch Spannung vom flachen Zustand in Form gebracht werden können und dem Schwimmkörpern Stabilität und Halt geben.


Der Schwimmkörper Nachdem wir uns für eine aufblasbare Variante der Schwimmkörper entschieden hatten, suchten wir nach Schnittmustern. Zunächst orientierten wir uns an klassischen Schnittmustern von Spielbällen. Anschließend tasteten wir uns intuitiv durch polygone Formen an den Körper heran.


Experimente _ Schwimmkรถrper


Umsetzung


Umsetzung _ Skizzen

2

Formfindung Ausgehend von den Erkenntnissen der Experimentierphase versuchten wir eine Form für Sattel und Luftkörper zu finden, die unseren funktionalen, ästhetischen, und ergonomischen Ansprüchen gerecht wird.


Umsetzung _ Luftkรถrper

Schnittmuster Mit Hilfe unserer Vorstudien zur Schnitterstellung der Schwimmkรถrper entwickleten wir Schnittmuster zur Umsetzung unsere formalen Vorstellungen.

e Spitz 1V

Seite 2V

Seite 2V

Oben 0V

2 Seite 3V

2

Seite 3V

Unten 5V


Umsetzung _ Luftkörper

Herstellung des Luftkörpers Nach zahlreichen Material und Klebeproben sowie Gesprächen mit verschiedensten Fachleuten, haben wir uns entschieden, sogenanntes Bootpersenning ( Nylon mit einseitiger PVC- Beschichtung) zu verwenden. Dieses wird mit Kontakt-Kraftkleber verklebt und zusätzlich durch eine Naht verstärken. Die Kanten werden als grafisches Element farbig hervorgehoben.


Umsetzung _ Sattel

Der Sattel Ausgehend von unseren Versuchen mit den Vormodellen legten wir den Schwerpunkt des Sitzes hinter den Mittelpunkt und tiefer für ein stabilere Sitzposition. Daraus ergab sich eine hakenförmige Grundform. Des Weiteren wurde die Breite des Sattel auf die minimalst nötige Sitzfläche reduziert, um das Produkt kompakt zu halten.


Umsetzung _ Sattel

Herstellung des Sattels Wir fertigten zun채chst eine positive Form aus Styrodur. Diese wurde mit Polyestherharz und Glasfaser laminiert, sodass wir eine negative Form erhielten. In die negative Form laminierten wir erneut mit diesem Material, um unsere finalen Sattel zu erhalten.


Umsetzung _ Handpaddel

Handpaddel Unsere Testfahrten haben gezeigt, dass bereits eine kleine Vergrößerung der Handflächen ein wesentlich schnelleres und sportlicheres Fortbewegen ermöglichen. Deshalb haben wir Paddel entwickelt, die einfach und leicht anzupassen und anzuziehen sind.


Film


Film _ Storyboard

Die Filmidee Um die Idee des Reitens auf dem Wasser zu verdeutlichen, greifen wir typische Stielmittel des Western auf. Dies spiegelt sich in Musik, Kameraperspektiven, typischen Gesten und im Handlungsablauf wieder.


Bronco


Film _Bronco

„Bronco“ der Film Musik

Ennio Morricone

Darsteller

Raphaela Brümmer Dominik Fischer

Als Location für unsere Dreharbeiten haben wir die Steinbrüche in Löbejün ausgewählt, da die Landschaft hier für unseren „Western“ sehr passend ist.


Kontaktdaten

Deuter Sport GmbH & Co. KG, Siemensstraße 1, 86368 Gersthofen, Germany i. A. Miguel Tiblas Product Development & Management Phone: ++49 (0) 821 4987-354 Fax: ++49 (0) 821 4987-448 e-mail: miguel.tiblas@deuter.com Web: http://www.deuter.com technischer Support - Verschweißen SKZ - Halle Köthener Straße 33a 06118 Halle Bertram Eversmann Phone: ++49 (0) 345 5304 -517 e-mail: b.eversmann@skz.de Web: http://www.skz.de Extremtextil - Spezialtextilien Martin Gaebert Seitenstraße 3, D-01097 Dresden e-mail: info@extremtextil.de Web: http://www.extremtextil.de TITEX Vertriebs-GmbH - wasserdichte Zipper Frau Helge Sandtner Rainstrasse 6, DE-91560 Heilsbronn Phone: FAX: e-mail: Web:

+49 (0)9872 - 800 188 +49 (0)9872 - 800 288 info@tizip.com http://www.tizip.com/index_de.htm

INTEMA Industrietextilverarbeitung GmbH Schlachthofstraße 2 39108 Magdeburg Telefon: (0391) 7 33 17 07 Fax: (0391) 7 33 67 11 e-Mail: intema@arcor.de Web: www.intema-magdeburg.de


B R O N C O

Bronco / Julia Brümmer, Carina Fischer  

Collapsible Boats / Aus dem Rucksack aufs Wasser / Projekt im Studiengang Industriedesign / Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle / Somm...

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