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DAS NEUROTH-KUNDENMAGAZIN Ausgabe 7

Besser leben

> LEBENSFREUDE PUR MICKA MESSINO – DER MUSIKER IM EXKLUSIV-INTERVIEW

> KLINGEND EIN ZUHAUSE FÜR DIE OHREN: FAKTOR RAUMAKUSTIK

> KÖSTLICH DAS OHR ISST MIT: SO KLINGT UNSER ESSEN

> KERNGESUND HIMMEL UND ERDE, BERG UND TAL AM SCHWEIZER JAKOBSWEG


Seit 10 Jahren ist Neuroth Ihr Ansprechpartner rund ums Thema „Besser hören“ in der Schweiz. > Wer gut hören möchte, hört auf Neuroth. NEUROTH-HÖRCENTER über 50x in der Schweiz und Liechtenstein

www.neuroth.ch


INTRO 3

INHALT EDITORIAL

4 Raumakustik

Wo sich Ohren richtig wohl fühlen

5 Coverstory: Musiker trotz Hörminderung Micka Messino im Exklusiv-Interview

8 Neue Geschäftsführung

Die nächste Generation übernimmt das Steuer

9 Expansion

Neuroth vergrössert sich

10 Der Klang des Essens

Warum es auch unseren Ohren schmecken muss

12 Kunden fragen, Neuroth antwortet Informationen vom Experten

13 Kunden sprechen über Erfahrungen Eine zufriedene Neuroth-Kundin berichtet

14 Über Stock und Stein

Der Jakobsweg: Erlebnis für Augen und Ohren

16 Neues von Neuroth

Der erste Schritt: Hörtest ab sofort via Telefon

17 Service

Alles über Batterien in Hörgeräten

Liebe Neuroth-Kundinnen! Liebe Neuroth-Kunden! Mit Ihrer Entscheidung, auf Neuroth zu vertrauen, haben Sie ausgezeichneten Service, individuelle Beratung und darüber hinaus den absoluten Hörspezialisten gewählt. Es ist unser klares Ziel, dass Sie durch die Unterstützung unserer Produkte Ihre Hörfähigkeit maximal verbessern. Ein besonderes Anliegen besteht darin, dass das Gespräch mit unseren gut ausgebildeten Hörgeräteakustikern für Sie informativen Wert hat und Sie gemeinsam mit Ihrem Berater die Hörgeräte auswählen, die technisch, praktisch und preislich auf Ihre Anforderungen und Wünsche zugeschnitten sind. Wir arbeiten ständig daran, noch bessere Hörsysteme anzubieten. Mit unseren Im-Ohr-Hörsystemen ist es uns gelungen, „unsichtbare“ Hörhilfen anbieten zu können, die ästhetisch hohen Ansprüchen gerecht werden. Auch in Zukunft dürfen Sie sich auf immer bessere und technisch hochwertigere Lösungen freuen. In der Schweiz haben wir bereits über 50 NeurothHörcenter eröffnet, um Ihnen in Ihrer Nähe ausgezeichnete Hörgeräteakustik bieten zu können. Bleiben Sie mit Ihrem Berater bzw. Ihrer Beraterin in Ihrem Neuroth-Hörcenter in Kontakt und lassen Sie sich zu den neuen Produkten und Möglichkeiten beraten. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen!

18 Die Welt des Hörens Nützliches und Wissenswertes

IMPRESSUM: Medieninhaber, Eigentümer: Neuroth Hörcenter AG, Allmendstrasse 11, CH-6312 Steinhausen. Für den Inhalt verantwortlich: Neuroth Hörcenter AG, Allmendstrasse 11, CH-6312 Steinhausen.Tel.: +41/(0)41/741 30 10. Redaktion und Text: Daniela Ettl, Martin Novak und Theo Uhlir. Grafisches Konzept und Layout: onomato – Gestaltungsgesellschaft. Fotos: Neuroth Hörcenter AG, ausser Seite 18 www.fotolia.com © Gorilla #9317659, Ausgabe 7, Stand: Januar 2012. Druck: Niederösterreichisches Pressehaus St.Pölten, Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Mit den besten Grüssen Georg Schinko


4 GASTKOMMENTAR

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RAUMAKUSTIK

Wohlbefinden für die Ohren – besseres Hören durch gute Raumakustik D ie sichtbare Gestaltung von Wohnräumen ist ein entscheidendes Kriterium, sich darin wohl zu fühlen und zu entspannen. Daher ziehen wir oft Innenarchitekten zu Rate und betrachten im Anschluss deren Entwürfe in Form von Plänen und Bildern. Wie wir in diesen Räumen hören werden, ist anhand dieser Darstellungen allerdings nicht erkennbar. Bedauerlicherweise gehen Raumgestalter meist nur auf optische Gesichtspunkte ein und vernachlässigen den akustischen Aspekt. Ein Wohnraum sollte nicht nur für unsere Augen, sondern auch für unsere Ohren eine angenehme Atmosphäre erzeugen. Besonders für Hörgeräteträger gilt daher die Grundregel: Je schlechter das Hörvermögen, desto wichtiger ist die Akustik. Mit einfachen Tipps können Sie als Nutzer von Hörhilfen für eine förderliche Raumakustik für Gespräche in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung sorgen. Besonders positiv wirken sich dabei weiche, poröse Materialien wie zum Beispiel Vorhänge, Teppiche, Sofas oder Sitzgarnituren aus. Pflanzen haben zwar nicht die besten Schalleigenschaften, aber sie tragen auch ihren Teil dazu bei und sorgen natürlich für ein gemütliches Raumklima. Gegenstände wie Bücherregale können sich aufgrund ihrer schallzerstreuenden Wirkung ebenso positiv auf das Hörempfinden auswirken. Bei sehr hohen Wohnräumen, wie zum Beispiel in Altbauwohnungen, muss man etwas nachhelfen, um die hallende Akustik auszugleichen und so eine gute Sprachverständlichkeit zu erzeugen. Übrigens: Ob elektronische Geräte wie Stereoanlage, Fernseher und Boxen in einem Regal „versteckt“ werden oder frei zugänglich aufgestellt sind, spielt

DIPL. ING. DR. MICHAEL VATTER, Akustiker und Musiker, leitet das Unternehmen Vatter Acoustic Technologies. Neben seinen Aufgaben als Geschäftsführer widmet er sich dem eigenen musikalischen Projekt. Sein brandneues Album besticht durch den einzigartigen Pop-Rock-Sound seiner englischsprachigen Eigenkompositionen – beflügelt durch die „Stilelemente“ aus den 60ies und 70ies und durch beschwingte Rhythmen. Zudem engagiert er sich für Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“, wofür er schon mehrmals ein Benefizkonzert in der Oper Graz (Österreich) mit den Star-Gästen von Opus und Dirigent Christian Kolonovits initiiert und als Künstler mitgewirkt hat.

eine eher untergeordnete Rolle. Aber nicht nur zu Hause, sondern auch bei Ihren Aktivitäten ausser Haus können Sie von vornherein auf bessere Hörbedingungen achten. Wenn Sie zum Beispiel mit Ihrer Familie oder Bekannten in ein Restaurant gehen, empfiehlt es sich, nicht nur einen Blick auf die Speisekarte zu werfen, sondern auch auf die Räumlichkeiten und das Interieur. Denn ein ruhiges Lokal hat deutliche Vorteile gegenüber einem lauten Gasthaus oder einer hallenden Bierhalle – schliesslich sollen Geschirrklimpern, die dröhnende Kaffeemaschine, grelles Gelächter und Gespräche von anderen Gästen nicht von der eigenen Konversation ablenken. Beim Kartenkauf für die Oper oder für ein Konzert gibt es ebenso effektive Tricks, den Hörgenuss zu verbessern. Für eine optimale Konzertvorführung oder Veranstaltung erkundigen Sie sich im Idealfall schon beim Kartenkauf über die Begebenheiten des Saales. So kann man zum Beispiel anhand eines Saalplanes im Voraus den für Ihre Ohren geeigneten Sitzplatz eruieren. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass weder ganz vorne noch ganz hinten perfekt ist. Ganz vorne ist die Durchmischung von Sängern und Musikinstrumenten nicht ausgewogen, und nach hinten nimmt die Lautstärke rapide ab, wodurch die Klarheit und Transparenz der Klänge verloren geht. Am besten hört man somit etwa in der Saalmitte, plus/minus eine viertel Saallänge. Für einen guten Raumeindruck beim Hören ist es ausserdem ratsam, wenn man eher seitliche Plätze wählt und nicht in der Mitte des Saales sitzt.

« In einem Raum sollten wir uns wohl fühlen – nicht nur unsere Augen, sondern auch unsere Ohren! »


COVERSTORY INTERVIEW 5

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MICKA MESSINO IM EXKLUSIV-INTERVIEW

Meine Freunde meinen, ich sei ein richtiger Entertainer Michael Kainz alias Micka Messino glänzt nicht nur als Musiker und Grafiker, er lebt Optimismus und Dankbarkeit auf allen Ebenen. Michael verkörpert den besten Beweis dafür, dass Unterstützung beim Hören wieder neue Möglichkeiten und mehr der Lebensfreude bringt.

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«Ich habe mich dafür entschieden, das Leben zu geniessen.»

icka Messino ist ein origineller Künstlername, wie bist du darauf gekommen? Ich habe eine Vorliebe für Schokolade und Kekse. Wenn man sich meinen Namen genau ansieht, kann man vielleicht auch meine Lieblingsnaschereien erraten! Wie hast du Zugang zur Musik gefunden? Es mag für viele Menschen paradox klingen, wenn man von einem hörgeminderten Musiker spricht. Aber die Musik hat sich in meiner Pubertät als grosse Stütze erwiesen. Schliesslich sind es genau diese Jahre, in denen man den Sinn des Lebens hinterfragt. Da drängen sich auch frustrierende Fragen auf, die niemand beantworten kann. Es war nicht immer leicht, mit einer Hörminderung fröhlich durch das Leben zu gehen. Irgendwann habe ich eine Gitarre zur Hand genommen und die ersten Akkorde gespielt. Ich spiele nicht nach Noten und nicht so viel nach Gehör, ich spiele nach meinem Gefühl, das den Takt für meine Lieder angibt.


6 COVERSTORY INTERVIEW

MICKA MESSINO Michael Kainz alias Micka Messino wurde am 8. August 1989 in Graz geboren. Nach seinem erfolgreichen Matura-Abschluss belegte er Lehrveranstaltungen an der Uni Graz und an der Pädagogischen Hochschule im Fach Pädagogik. Derzeit besucht er das Abendstudium für Grafikund Kommunikationsdesign an der Ortweinschule in Graz und arbeitet an einem neuen Album.

Wolltest du von Anfang an Austropop machen? Nein, es hat wie bei vielen Jugendlichen mit englischen Songs angefangen. Aber ich habe dann erkannt, dass es viel authentischer ist, in meiner Muttersprache zu singen, weil ich einfach eine Botschaft transportieren möchte. Ich schreibe nicht nur kabarettistische Titel, sondern auch zum Nachdenken anregende. Besonders am Herzen liegen mir die Lieder, die ich dem Thema „Hören“ und „Schwerhörigkeit“ gewidmet habe. Worum geht es in diesen Liedern? Eines lautet zum Beispiel „I versteh di net“. Das ist natürlich doppeldeutig. Ich greife in diesem Lied das Thema Kontaktaufnahme mit Schwerhörigen auf. Der Moment, in dem das Gegenüber merkt und begreift, dass man hörgemindert ist, fällt für beide Seiten nicht immer leicht. „I versteh di net“ soll deswegen nicht nur aussagen, dass man manchmal nicht jedes Wort der Gesprächspartner versteht, sondern oft auch nicht ihre Reaktionen. In welchen Bereichen bist du künstlerisch sonst noch tätig? Ich absolviere gerade die Ausbildung zum Grafiker. Schon als Kind habe ich liebend gerne Dinosaurier gezeichnet. Heute zeichne und gestalte ich von Pla-

katen bis hin zu besonderen grafischen Werken alles quer durch den Gemüsegarten! Möchtest du auch beruflich als Grafiker arbeiten? Ja, auf jeden Fall. Im Sommer 2011 hatte ich bereits die Möglichkeit, in einem 3-monatigen Praktikum bei der Firma Neuroth meine Kenntnisse zu erproben und wichtige Erfahrungen in einem Betrieb zu sammeln. Denn es macht einen grossen Unterschied, ganz frei im eigenen Zimmer an Grafiken herumzubasteln oder anhand von klaren Vorgaben ein Projekt umzusetzen. Dabei durfte ich an Flyern, Plakaten und dem Adventskalender mitwirken. Es war eine sehr spannende und bereichernde Zeit und ich konnte viele wertvolle Erkenntnisse für meine berufliche Zukunft gewinnen! Michael, wie lange trägst du schon Hörgeräte? Seit früher Kindheit bin ich auf die Hilfe moderner Technologien angewiesen. Ich trage seit vielen, vielen Jahren Hörgeräte, weil ich eine Schallempfindungshörminderung habe. Dank der Hörgeräte der Firma Neuroth konnte ich meinen Talenten und Hobbys von klein auf in vollen Zügen nachgehen.


COVERSTORY INTERVIEW 7

Welche positiven Erfahrungen hast du mit den Hörgeräten gemacht? Ich habe mich schnell an meine Hörgeräte gewöhnt. Schon in der Schule war es einfach das wichtigste Hilfsmittel, um vor allem Sprachen zu lernen. Dank der Unterstützung beim Hören konnte ich sehr gute Leistungen in der Schule erzie-

Was sollten Hörgeräte der Zukunft deiner Meinung nach können? Ich bin schon jetzt sehr, sehr zufrieden mit dem, was Hörgeräte heutzutage für eine Verbesserung der Lebensqualität bewirken können. Es wäre natürlich ein besonderer Spass, wenn man irgendwann das Design seiner Hörgeräte selbst

«Es war nicht immer leicht, mit einer Hörminderung fröhlich durch das Leben zu gehen.» len und sogar in Latein brillieren. Bei welchen Tätigkeiten und Aktivitäten bringt dir die akustische Unterstützung besonders grosse Erleichterung? Ich könnte mir die Hörgeräte bei keiner meiner Freizeitaktivitäten wegdenken. Zum Beispiel beim Fussballspielen würde ich den Pfiff des Schiedsrichters gar nicht hören und ständig gelbe und rote Karten einstecken müssen! Und natürlich könnte ich sonst nicht als Musiker auf der Bühne stehen, darauf würde ich nicht verzichten wollen. Meine Freunde sagen sogar, dass ich ein richtiger Entertainer bin.

mitentwickeln könnte und die Hörgeräte so zu einem individuellen „DesignerSchmuckstück“ würden! Von deiner Aufgeschlossenheit der Problematik gegenüber und deinem positiven Zugang zu sozialen Situationen können viele Menschen profitieren. Inwiefern bist du als Vermittler in dieser Angelegenheit aktiv? Ich werde ab und zu von der Pädagogischen Hochschule als Gastvortragender eingeladen, um den Auszubildenden des Bereichs Sonderschule hilfreiche Tipps mit auf den Weg zu geben. Wenn man selbst nicht betroffen ist, finde ich es

ganz wichtig, Verständnis für die Herausforderungen von Hörgeminderten im Alltag aufzubringen. Deswegen werde ich mich weiterhin für diese Art von Aufklärung einsetzen! Welche Träume und Ziele hast du für deine Zukunft? Ich bin dankbar für mein Leben, sodass jeder Wunsch, der noch in Erfüllung geht, ein weiteres Geschenk für mich ist. Ich würde aber sehr gerne noch ein zweites Album mit neuen Liedern produzieren. Als Grafiker möchte ich mich durch Originalität und Qualität durchsetzen. Gute Werke abliefern zu können, wäre auf diesem Gebiet eine grosse Erfüllung. Aber egal was kommen wird – ich freue mich darauf. Denn ich habe mich dafür entschieden, das Leben zu geniessen! Michael, herzlichen Dank dafür, dass du deine wertvollen Erfahrungen mit uns geteilt hast. Weiterhin so viel Lebensfreude und alles Gute!


8 INTERN

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NEUE GESCHÄFTSFÜHRUNG

Neues aus Österreich – Neuroth Generation 4.0 Die Neuroth AG ist älter, als die meisten Unternehmen überhaupt werden, denn nur ganz wenige Familienbetriebe schaffen es in die 4. Generation. Neuroth ist es gelungen. Nach vier Jahrzehnten erfolgreicher Unternehmensführung hat Waltraud Schinko-Neuroth nun die Führungsaufgaben an die nächste Generation übergeben.

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ereits in jungen Jahren übernahm Waltraud Schinko-Neuroth den Familienbetrieb und hat ihr ganz grosses Ziel erreicht, Neuroth zum Marktführer rund um das Thema Hören in Österreich zu machen. Durch die Mission, Menschen besseres Hören schenken zu wollen, ist die Unternehmensgeschichte von ständigem Wachstum geprägt. Mit grosser Freude und Stolz wurden nun die Führungsaufgaben in die Hände des jungen, dynamischen und kompetenten Teams Lukas Schinko und Julia DraxlerSchinko gelegt. Lukas Schinko führt künftig als Vorstandsvorsitzender die Neuroth-Gruppe. Auf diese Aufgabe hat er sich nicht nur durch seine Ausbildung zum Hörgeräteakustikmeister und Ingenieur vorbereitet, sondern auch durch seine stetige Mitarbeit im Unternehmen: „Ich hatte letztendlich beinahe ein Vierteljahrhundert Zeit, mich mit diesem Unternehmen auseinanderzusetzen und alle Vorgänge und Strukturen im Detail kennenzulernen. Schon in meiner Jugend hatte ich im Labor gewisse Arbeiten übernommen und konnte vor allem die Erfahrungswerte, die ich als Leiter des Vertriebes und des Marketings erworben habe, in meine Tätigkeit integrieren“, so Lukas Schinko. Lukas Schinko steht seine Schwester, Julia Draxler-Schinko, tatkräftig zur Seite. Die Juristin und Hörgeräteakustikmeisterin übt ihre Funktion als Finanzvorstand bereits seit 2009 aus. „Neuroth steht für besten Service und individuelle Beratung. Wir möchten unser Know-

v. l.: Georg Schinko, Waltraud Schinko-Neuroth, Lukas Schinko, Julia Draxler-Schinko, Gregor Schinko

how und unser Wissen um Hörhilfen und Gehörschutz auch weiterhin optimal einsetzen, um für unsere Kundinnen und Kunden die besten Lösungen zu erzielen“, bekräftigt Julia Draxler-Schinko. Der Generationswechsel ist aufgrund jahrelanger Vorbereitungen und gut durchdachter Entscheidungen sehr erfolgreich verlaufen. Das ist nicht immer so, wie Waltraud Schinko-Neuroth bestätigt: „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Familienbetrieb auch ein solcher bleibt. Umso schöner ist es, dass alle Kinder ein fixer Bestandteil des Unternehmens sind. Durch diesen Schritt kann weiterhin die Kontinuität des Familien-

betriebes gewährleistet werden.“ Die Unternehmerin, die 2010 auch den „Entrepreneur of the Year“-Award erhalten hat, wird als Beraterin auch künftig ihre Erfahrung unterstützend einbringen und wünscht ihrem Sohn vor allem Gesundheit, einen starken Willen und dass er auf seine innere Stimme höre. Auf die ausgezeichnete Basis an Wissen, Erfahrung und Produkten wird nun gebaut. Auch wenn die Möglichkeiten der Technologie und Expansionen die Zukunft gestalten, der Neuroth-Philosophie wird immer ein Grundsatz zugrunde liegen: Die Kunden stehen an erster Stelle!


INTERN 9

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NEUROTH – CENTRE AUDITIF SA

Neuroth expandierte in die Westschweiz Neuroth ist seit 2001 in der Deutschschweiz präsent und mit 45 Hörcentern und 120 Mitarbeitern schon gut etabliert. War es nur ein logischer Schritt, die Aktivitäten jetzt auch auf die Romandie auszudehnen?

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eter Moser: Im Rahmen unserer Strategie stand seit zwei Jahren fest, dass wir nach Erreichen einer guten Marktabdeckung in der Deutschschweiz auch in die Westschweiz expandieren möchten. Denn unsere Zielsetzung ist ganz klar eine flächendeckende Hörgeräteversorgung in der Schweiz. In der Deutschschweiz haben wir dieses Ziel bereits annähernd erreicht, der Schritt in die Romandie ist die logische Konsequenz daraus. Auch in der Westschweiz wollen wir eine flächendeckende Hörgeräteversorgung aufbauen und uns als Qualitätsführer etablieren.

Peter Moser, Geschäftsführer Westschweiz und Expansionsleiter Neuroth Hörcenter AG

Wo gibt es heute schon in der Romandie Neuroth-Hörcenter? Das erste Westschweizer Hörcenter haben wir in Lausanne eröffnet. Danach folgten in relativ kurzen Abständen Yverdon-les-Bains, Freiburg, Saint-Imier und schliesslich Neuenburg. Ausserdem

haben wir die Westschweizer Unternehmung Audition bien-être zugekauft mit Standorten in Sion, Aigle und Genf. Auch diese Hörcenter treten ab 2012 als Neuroth auf. Worin besteht für Neuroth die grösste Herausforderung in der Romandie? Eindeutig darin, innerhalb überschaubarer Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad in der Westschweiz aufzubauen und qualifizierte Mitarbeiter zu finden, die das Leistungsversprechen erfüllen, das wir unseren Kunden abgeben. Denn wir zählen auch in der Romandie auf Mitarbeiter, die die Neuroth-Philosophie mittragen und unser Qualitätsversprechen einlösen. Zudem geht es um die Umsetzung unseres gesamten Geschäftskonzepts in einer neuen Sprache – nämlich auf Französisch. Verfolgen Sie in der Romandie besondere Werbestrategien? Wir wollen durch gezielte Werbemassnahmen unsere Zielgruppe über unsere Produkte, Dienstleistungen und Standorte informieren. Da wir in der Westschweiz noch nicht flächendeckend vertreten sind, setzen wir dabei vor allem auf regionale Massnahmen. In diesem Zusammenhang freut mich besonders, dass wir bereits jetzt, im ersten Geschäftsjahr, in den regionalen TVKanälen präsent sind. Mittels sehr gut gemachter Publireportagen informieren wir dort die Romands auf unterhaltsame Art und Weise über unsere Arbeit und unsere Dienstleistungen. Dabei liegen die Schwerpunkte nicht nur auf dem Hörtest, sondern auch bei der Aufklärungsarbeit und bei Präventionsprodukten wie beispielsweise Gehörschutz.

Wie sind Sie mit der bisherigen Entwicklung von Neuroth in der Westschweiz zufrieden? Uns haben sich in der Romandie gute Gelegenheiten geboten – und dank der Unterstützung der Inhaberfamilie Neuroth konnten wir diese Gelegenheiten auch am Schopf packen! Dadurch sind wir bei der Realisierung neuer Standorte rascher vorangekommen als ursprünglich geplant. Diese Entwicklung verdanken wir vor allem auch den engagierten Mitarbeitern im Team, die bereit waren, entsprechend Verantwortung zu übernehmen. Bei unseren HörcenterLeitern in der Westschweiz handelt es sich um diplomierte Hörgeräteakustiker, einige von ihnen kommen aus Frankreich und haben sogar einen Uniabschluss. Was sind Neuroths nächste Schritte in der Romandie? Wir wollen mit grossem Engagement für unsere Kundschaft da sein und haben immer ein offenes Ohr für deren Anliegen. Wir legen auch viel Wert darauf, Produktinnovationen rasch auf den Markt zu bringen, um den Menschen mit einer Hörminderung optimale und massgeschneiderte Lösungen für ihre Bedürfnisse anbieten zu können. Weitere Neuroth-Standorte in der Westschweiz sind in Planung, wobei wir klar auf ein nachhaltiges, qualitätsgesichertes Wachstum setzen. Oder anders gesagt: Die Qualität unserer Expansion ist uns wichtiger als deren Geschwindigkeit. Herr Moser, wir danken Ihnen für das Gespräch. Interview: Theo Uhlir


10 LIFESTYLE

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APPETITANREGER

Der Klang des Essens

Dass man mit den Augen isst, gilt als bekannt. Man isst aber auch mit den Ohren. Food-Design-Experte Martin Hablesreiter weiss, was uns

«Kauen besteht aus 30 bis 40 eindeutig differenzierbaren Klangmustern, je differenzierter diese sind, umso besser schmeckt es uns.» Friedrich Blutner

verborgen bliebe, wenn wir die Geräusche, die vor und beim Essen entstehen, nicht hören könnten.


LIFESTYLE 11

Food-Design-Experten Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter, Foto: Köb

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ir beissen in ein Stück Brot, und bevor es unser Geschmackssinn kann, hat es das Ohr schon getan: dem Gehirn gemeldet, wie knusprig es ist. „Wir hören, ob etwas frisch oder nahrhaft ist“, weiss Architekt Martin Hablesreiter, der gemeinsam mit seiner Partnerin Sonja Stummerer Nahrungsmittel aus dem Blickwinkel des Designers untersucht. Beispiele dafür, dass

Symbolbilder, Foto: Löckinger

hell, klar und silbern“, sagt er in einem Porträt, das ihm der TV-Sender arte gewidmet hat. Blutner hat in seiner Heimat, dem sächsischen Erzgebirge, eine Wurstverkostung durchgeführt. Der Inhalt war jeweils gleich, nur die Wursthäute unterschieden sich: Gewonnen hat jene, die beim Abbeissen den lautesten Klang verursacht, sozusagen die perfekte „Knack“-

anderliegen, zeigt sich daran, dass die „Kauistik“, ein Teilbereich der Sprachakustik, sogar der Meinung ist, dass in den Kaugeräuschen der Ursprung unserer Sprache liegt. Der Wiener Phonetiker Felix Trojan hat bereits 1975 nachgewiesen, dass sich stimmhaftes Kauen mit den ersten Lauten der Sprachentwicklung deckt.

«Der Knalleffekt beim Zerbeissen einer Wurst macht bis zu 70 Prozent des erlebten Geschmacks aus.» Martin Hablesreiter nicht nur Form, Farbe und Konsistenz, sondern auch Geräusche bei der Einschätzung der Qualität eine wichtige Rolle spielen, gibt es in grosser Zahl. Kaltes Bier klingt beim Einschenken anders als warmes, akustisch geschulte Menschen können sogar bis zu 100 Biersorten am Klang unterscheiden, Bierkennern fällt es leicht, zumindest helles und dunkles Bier auf diese Art zu erkennen. Der Grund: Die Frequenz- und Zeitstruktur des Zerplatzens der feinen Schaumbläschen und Kohlensäureperlen fällt bei unterschiedlichen Bieren jeweils anders aus. Der deutsche Sounddesigner Friedrich Blutner ist überzeugt, dass sich auch Rot- und Weisswein akustisch unterscheiden: „Rotwein klingt weich, samten und golden. Weisswein

Wurst. „Der Knalleffekt beim Zerbeissen einer Wurst macht bis zu 70 Prozent des erlebten Geschmacks aus“, schätzt Hablesreiter. „Kauen besteht aus 30 bis 40 eindeutig differenzierbaren Klangmustern, je differenzierter diese sind, umso besser schmeckt es uns“, sagt Blutner. Der optimale Klang gleicht einer Symphonie: „Das Klangmuster erfolgreicher Lebensmittel muss eine möglichst ausgewogene Harmonie zwischen hellen und dunklen, sonoren Tönen bieten“, meint Hablesreiter. Grosse Lebensmittelunternehmen machen sich diese Erkenntnis längst zunutze und ziehen bei der Entwicklung wichtiger Produkte eigene Sounddesigner hinzu. Wie nahe Essen und Hören beiein-

FOOD DESIGN XL von Martin Hablesreiter und Sonja Stummerer. Springer Verlag 2009. Das Buch wurde mit dem „World Food Media Award“ und dem „World Cookbook Award“ ausgezeichnet.


12 KUNDEN

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Kunden fragen – ein Experte von Neuroth antwortet Unser TV-Werbestar Matej Kuhar bereichert mit seinem Wissen und seiner Erfahrung das Unternehmen Neuroth seit mehr als 20 Jahren. Als absoluter Experte beantwortet er gerne die Fragen unserer Kunden und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

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m neuen Werbespot zeigen Sie, wie klein Hörgeräte mittlerweile sein können. Worin sehen Sie die überragenden Vorteile der mini-CIC-Hörsysteme? Das mini-CIC bietet Ihnen nicht nur hohen Tragekomfort und einen sehr natürlichen Klang – es ist einfach DIE Lösung für alle Kunden, die auf „unsichtbare“ Weise Unterstützung beim Hören bekommen möchten. Und ganz wichtig ist: Ästhetik ist keine Frage des Alters! Ich habe schon viele Kunden beraten, die gerade für ästhetische Lösungen sehr, sehr dankbar waren. Sind Im-Ohr-Hörgeräte für jeden geeignet? Die Im-Ohr-Hörgeräte, wie etwa die mini-CIC, sind für viele Menschen geeignet. Wichtig dabei ist jedoch, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Berater oder Ihrer Beraterin im Hörcenter diese Möglichkeit genau besprechen, um zu sehen, welche Hörgeräte für Sie am besten geeignet sind. Es kann natürlich vorkommen, dass der Gehörgang zu eng ist und so Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte viel zielführender sind. Was muss ich tun, um meine Hörgeräte richtig zu pflegen? Die gewöhnliche Zwischendurch-Reinigung ist sehr einfach und kann von Ihnen selbst durchgeführt werden. Das nötige Werkzeug bekommen Sie von Neuroth beim Kauf Ihrer Hörgeräte mit nach Hause. Woraus besteht denn dieses Werkzeug? Es handelt sich um Reinigungstücher, mit denen Sie Ihre Hörgeräte täglich abwischen sollten. Über Nacht sollten Sie Ihre Hörgeräte in ein spezielles Trocknungskästchen legen, damit tagsüber abgelagerte Flüssigkeit entfernt werden kann. Müssen die Hörgeräte zusätzlich zu dieser Pflege gewartet werden? Ja, alle drei Monate sollten Sie Ihr Neuroth-Hörcenter aufsuchen. Dort führen wir eine gründliche Pflege der Geräte durch, die aber nicht lange dauert. Selbstverständlich ist dieser Service für Sie kostenlos.

Matej Kuhar, Hörgeräte-Experte

Inwiefern sind Hörgeräte, in denen mehrere Mikrofone eingebaut sind, wirklich besser? Durch mehrere Mikrofone wird der so genannte Raumklang aufgenommen und für Sie hörbar gemacht. Das bedeutet, Sie hören, ob sich eine Schallquelle vor, neben oder hinter Ihnen befindet. Auf diese Weise wird Ihnen die Orientierung erleichtert. Vor allem aber bewirkt die Mikrofontechnik eine hohe Sprachverständlichkeit bei unangenehmem Störlärm. Welche technischen Möglichkeiten stehen mir noch zur Verfügung? Ihr Hörgerät kann zum Beispiel mit Bluetooth ausgestattet sein. Wenn Sie das entsprechende Mobiltelefon oder den entsprechenden Fernsehapparat besitzen, übertragen die Geräte mit dieser Technologie per Funk den Ton direkt in Ihre Hörgeräte. Das steigert die Klangqualität und verbessert Ihr Hörerlebnis. Moderne Mobiltelefone und TVGeräte sind meist auf diese Technik eingestellt.


KUNDEN 13

> KUNDENINTERVIEW

Kunden sprechen über ihre Erfahrungen Für Neuroth stehen die Kunden an erster Stelle – denn sie wissen am besten, was es heisst, besseres Hören zu geniessen. Frau Martina Schedler aus Zürich ist den Weg vom ersten Erkennen einer Hörschwäche bis hin zur erfolgreichen Lösung durch Neuroth-Hörgeräte gegangen und ist nun bereit, über ihre wertvollen Erfahrungen zu sprechen.

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eit wann tragen Sie Hörgeräte? Noch gar nicht so lange. Ich habe viel ausprobiert, um die richtigen Hörgeräte zu finden. Eine lange Testphase war notwendig, um alle Bedürfnisse im Alltag herauszufiltern und so die technischen Kriterien festlegen zu können. Warum haben Sie sich für eine Beratung bei Neuroth entschieden? Zuerst habe ich wenig zufriedenstellende Erfahrungen bei einem Geschäft des Mitbewerbs gemacht. Die Hörunterstützung war nicht ausreichend. Dann habe ich mich auf die Suche nach einem Geschäft in meiner Nähe begeben und habe dabei das Neuroth-Hörcenter sehr ansprechend gefunden. Was war Ihnen von Anfang an für die Beratungsphase wichtig? Ich habe festgestellt, dass mein Gehör immer schlechter wurde und ich ein intensiveres Beratungsgespräch benötigen würde. Es war mir bewusst, dass hinter einer optimalen Anpassung viel Arbeit steckt. Daher war es mir von vornherein wichtig, einen Berater zu finden, der sich Zeit nimmt und auf mein Problem eingeht.

Was hat Ihnen schliesslich an der Beratung besonders gut gefallen? Was war für Sie sehr hilfreich? Alle Termine im Neuroth-Hörcenter sind mehr als positiv verlaufen. Mein Hörgeräteakustiker Herr Jens Giesel ist fachlich kompetent, zeigt eine sehr hohe Bereitschaft, kreative Lösungen zu finden, und hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, bis wir gemeinsam die optimale Hörversorgung gefunden haben. Ich bin mit meinem Berater überaus zufrieden. Er arbeitet sehr genau, ist gut ausgebildet und ich merke, dass ihm die Arbeit viel Freude bereitet. Darüber hinaus haben mir die persönliche Begrüssung und die technisch moderne Ausstattung im Hörcenter sehr gut gefallen. Welche Tätigkeiten können Sie im Alltag nun wieder besser ausführen? Es ist grossartig, dass ich wieder normal telefonieren kann. Ich höre wieder Nebengeräusche und kann mich akustisch überall sehr gut zurechtfinden. Die Klangqualität meiner Hörgeräte ist hervorragend. Aus diesem Grund ist der Hörverlust gut tragbar, obwohl sich meine Hörfähigkeit verschlechtert hat. Was können Sie Interessenten mit auf den Weg geben, die das erste Mal mit dem Thema konfrontiert sind? Am Anfang ist es besonders wichtig, auf die Signale des Körpers zu achten. Fängt man sich zu ärgern an, wenn man etwas nicht hört, ist es oft ein klares Zeichen dafür, dass man einfach Unterstützung beim Hören braucht. Für niemanden ist es leicht, seine Hörminderung zu akzeptieren, aber letztendlich ist es einfach ein Teil des Körpers. Je eher man seine Ohren so annimmt, wie sie sind, umso besser und schneller kann man sich auch mit den Hörgeräten anfreunden.

Martina Schedler, eine zufriedene Neuroth-Kundin

Welche emotionalen Hürden sind dabei noch zu überwinden? Schwerhörigkeit ist keine Katastrophe, das muss einem einfach einmal klar werden. Schwerhörig zu sein, bedeutet auch nicht, dass man dumm ist. Man braucht sich selbst nicht mit diesen Schauermärchen zu quälen, denn es ist eigentlich ganz leicht, einen positiven Zugang zu den Hörgeräten zu finden. Ich finde, dass es zum Beispiel leichter fällt, wenn man die Hörgeräte wie ein Kleidungsstück sieht, das man täglich anlegt. Wie ist es Ihnen anfangs mit den Hörgeräten ergangen, welche Tipps können Sie neuen Kunden geben? Besonders überraschend war es für mich, dass ich mich sehr schnell an die Hörgeräte gewöhnt habe. Sie passen sich dem Ohr optimal an und der Tragekomfort ist wirklich hoch. Man braucht sich deshalb keine Sorgen zu machen – sie sind viel weniger störend, als die meisten annehmen. Ausserdem hat es mich sehr unterstützt, bei Freunden und Bekannten Feedback einzuholen. Es ist sehr hilfreich, wenn man bestätigt weiss, dass man nun alles richtig verstanden hat. Umgekehrt spricht man selbst automatisch leiser, sobald man sich an die Hörgeräte gewöhnt hat. Insgesamt gibt einem das ein Gefühl der Sicherheit.


14 NEUROTH AKTIV

Über Stock und Stein Der Jakobsweg – ein Erlebnis für Augen und Ohren Der Jakobsweg lockt jährlich tausende wanderlustige Pilger an, die die Suche nach dem Schönen, die Liebe zur Natur und einen starken Willen in ihrem Rucksack tragen. So packte auch Annemarie Messerli, Mitarbeiterin im Neuroth-Hörcenter Thun, das Wanderfieber, das sie vom Bodensee durch zauberhafte Ecken der herrlichen Schweiz bis nach Frankreich führte. Mit dem Pilger-Stempelpass, einer Landkarte und einer richtigen „Berggeiss“-Kondition ausgerüstet, startete Frau Messerli, um versteckte Paradiese entlang dem Jakobsweg zu entdecken. Auf ihrer Reise verewigte sie die faszinierendsten Impressionen und schönsten Gedanken in ihrem Tagebuch. Nun gewährt sie einen privaten Einblick in ihre Aufzeichnungen einer Zeit, die sie immer wieder zum Lächeln bringen wird.

Osterspirit und eine prickelnde Überraschung Die Bodenseeregion ist wahrlich bezaubernd. Im Frühling blüht es bereits überall und die Bauern arbeiten auf den Feldern und in den zahlreichen Obstplantagen. Immer wieder ist schon das fröhliche Willkommenszwitschern der Vögel zu hören. Los geht’s! Die ersten Kilometer von Rorschach nach Siebnen hinterlassen schon Spuren an meinen Füssen. Soll das schon das Ende der Pilgerreise sein? Oh nein! Am nächsten Morgen kommt mir die rettende Idee und ich schlüpfe in meine alten Walkingschuhe: perfekt. Am vierten Tag steht mir die Etappe von Siebnen nach Einsiedeln bevor. Es ist Karfreitag, was wortwörtlich gut zu „Einsiedeln“ passt. Hier treffe ich auch auf viele „Autopilger“. Dann – die erste richtige Steigung hinauf auf 1000 Meter – für mich als „Berggeiss“ kein Problem. Auf dem Weg nach oben überrascht mich dann ein verdächtiges Knirschen unter den Füssen. Bis zu den Knien sinke ich plötzlich im Frühlingsschnee ein – wie herrlich erfrischend!


NEUROTH AKTIV 15

Frühlingserwachen Ich bin gerne einige Zeit alleine unterwegs und geniesse die Abgeschiedenheit und Ruhe. So kann ich mich ganz in meinem Rhythmus fortbewegen. Die Etappe von Stans nach Giswil ist landschaftlich einmalig: blühende Kirschbäume, blauer Himmel – wie schön ist doch die Schweiz! Wenn man zu Fuss unterwegs ist, nimmt man die Umwelt viel besser wahr. Von Giswil über den Brünigpass nach Brienz gerate ich in einen richtigen Regenguss – das hat einen ganz besonderen Reiz. Beim Rauschen der Tropfen und beim Knarren der Äste im Waldgebiet kommt es mir vor wie im Dschungel!

Wandermeilen im Wonnemonat Mai Am Brienzer- und am Thunersee fühle ich mich zu Hause! Auch das wunderbar grüne und malerisch bewaldete Schwarzenburgerland und das Freiburgische bis Lausanne sind mir vertraut. Beim Begehen des Hohlweges und beim Durchqueren des Schwarzwassergrabens nahe Schwarzenburg kann ich mir das Mittelalter gut vorstellen. In der herrlichen Idylle und bei den gedanklichen Zeitreisen zurück in die Ära der Ritter und Burgen kommen mir viele schöne und auch erschreckende Bilder dieser Jahrhunderte in den Sinn. Auf dem Weg begegne ich schliesslich auch einigen anderen Pilgern. In der Kathedrale von Freiburg wimmelt es sogar von meinesgleichen. Mittlerweile sind wir im Wonnemonat Mai, was zum Pilgern nahezu ideal ist.

Tausend Bilder in Gedanken In den kommenden zwei Tagen wandere ich noch von Morges nach Genf. Mit Wehmut denke ich an die schönen Landschaften und Eindrücke zurück. Jetzt, wo ich den ganzen Schweizer Weg hinter mir habe, bin ich sicher, dass ich bis Santiago de Compostela fortfahren will. Weit wandern kann tatsächlich süchtig machen. Wie sagt mein Nachbar immer: „Gehst du leiden ...?“ Leiden nicht, aber ich werde um viele Erfahrungen reicher!

Nach vielen Pilgermeilen gönne ich mir dann doch eine wohlverdiente Pause. Dazu habe ich mir schon im Vorhinein etwas ganz Gemütliches ausgesucht. In Moudon besuche ich eine Bekannte und übernachte bei ihr auf dem Bauernhof. Da kann ich am Sonntag länger schlafen und gemütlich frühstücken. Doch um neun Uhr zieht es mich wieder auf den Weg. Ich bin zügig unterwegs und erreiche Lausanne nach Mittag, wo ich bei der Kathedrale eine Rast einlege. Am Sonntag ist alles geschlossen, also wandere ich weiter bis Morges. Alles in allem bin ich an diesem Tag acht Stunden marschiert. Da darf ich müde ins Polster fallen!


16 NEUES VON NEUROTH

INNOVATION

Gratis-Telefonhörtest mit 0800 248 248 evor man einen Termin beim Hörgeräteakustiker vereinbart, vergehen oft Jahre! Häufig vermuten Menschen jedoch schon früh, dass ihre Ohren Unterstützung benötigen würden. Wir von Neuroth bieten unseren Interessenten deshalb die Möglichkeit, telefonisch einen kostenlosen Hörtest zu machen, um ihnen vorab eine hilfreiche Rückmeldung zu geben und ihnen den Weg zu weiteren Beratungen zu erleichtern.

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Vermindertes Hörvermögen betrifft viele Menschen. In der Schweiz handelt es sich dabei um rund eine Million Personen. Hören und Zuhören sind aber die ausschlaggebenden Fähigkeiten, sich in sozialen Situationen sicher bewegen zu können. Aus einer Ungewissheit und einem Unwohlbefinden heraus wird eine Hörminderung oft sehr lange ignoriert.

Manchmal wird unangenehmen Situationen einfach aus dem Weg gegangen. Es ist uns ein Anliegen, dass Sie auf unkomplizierte Weise Unterstützung bekommen, um eine mögliche Hörminderung früh genug abklären zu können. Ab sofort können Interessierte bequem und kostenlos ihr Gehör am Telefon testen! Wie funktioniert nun so ein Telefonhörtest? Ganz einfach! Der Telefonhörtest prüft je vier Töne in verschiedenen Tonlagen pro Ohr und untersucht so generell das Hörvermögen beider Ohren. Die anrufende Person bestätigt bei jedem Ton per Tastendruck, ob sie den Ton gehört hat. Wenn mehrere Töne nicht gehört werden, besteht der Verdacht auf ein Hörproblem. Die Anrufenden werden auf Wunsch direkt mit einer Fachperson verbunden, die die Resultate interpretieren und Fragen direkt beantworten kann. Da der Telefonhörtest einen hoch-

> Hören Sie noch alles? Gratis und unverbindlich: Der Neuroth-Telefonhörtest

0800 248 248 www.telefonhoertest.ch

wertigen audiologischen Test im NeurothHörcenter nicht ersetzen kann, empfehlen wir Ihnen, ein individuelles Beratungsgespräch in einem Neuroth-Hörcenter in Ihrer Nähe in Anspruch zu nehmen.

INTERVIEW

Matej – der Neuroth-Werbestar atej Kuhar, der unlängst sein 20-Jahre-Dienstjubiläum als Labormitarbeiter in der Firma Neuroth feierte, hätte selbst auch nie gedacht, dass er einmal der Hauptdarsteller eines Neuroth-Werbespots werden würde.

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Matej Kuhar, Hörgeräte-Experte

Herr Kuhar, was bedeutet es für Sie, als TV-Spot-Darsteller ausgewählt worden zu sein? Es ist eine grosse Ehre für mich. Nicht nur weil ich eine aufregende Zeit erleben darf, sondern auch weil mich dieser Schritt darin bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein, und mir das Gefühl gibt, dass mein Engagement gewürdigt wird.

Wenn man den TV-Spot sieht, erahnt man sofort, dass da tausende Arbeitsschritte dahinterstecken müssen. Wie haben Sie den Dreh erlebt? Es war unglaublich aufregend! Wir waren zwei Tage in Wien und es wurde sogar eine Casting-Agentur herangezogen, um einen passenden Jungen auszuwählen, der mich als Kind spielen konnte. Als ich Connor zum ersten Mal sah, dachte ich: Das bin ich als kleiner Junge! Wie haben die Menschen in Ihrer Umgebung reagiert? Als sie den Werbespot das erste Mal im Fernsehen sahen, wurde ich innerhalb von Minuten mit Nachrichten auf meinem Mobiltelefon überflutet. Besonders meine Familie ist sehr stolz auf mich!


NEUROTH-SERVICE 17

TECHNIK

BATTERIEN – DER MOTOR IHRER HÖRGERÄTE Alle Hörgeräte brauchen Batterien, um überhaupt funktionstüchtig zu sein. Je nach Gerät und eingestellter Lautstärke halten diese Batterien zwischen sieben Tagen und drei Wochen. Es ist daher nicht nur hilfreich, einige davon auf Reserve zu Hause zu lagern, sondern auch wichtig zu wissen, wie diese Batterien länger halten. Um die Lebensdauer Ihrer Batterien zu verlängern, haben wir für Sie die wichtigsten Tipps und Tricks gesammelt:

TIPP 1

Wenn Ihre Batterien gewechselt werden müssen, können Sie das selbstverständlich zu Hause erledigen. Auf Wunsch wechseln wir Ihre Batterien natürlich auch gerne in einem unserer Hörcenter für Sie. Dieser Service ist kostenlos – nur die Batterien selbst müssen Sie bezahlen. Selbstverständlich sind wir Ihnen auch bei der richtigen Entsorgung der Batterien behilflich. Bringen Sie diese einfach wieder in Ihr Neuroth-Hörcenter.

Nehmen Sie die Batterie erst aus der Verpackung, wenn Sie benötigt wird. Lagern Sie die Batterie bei Raumtemperatur und

TIPP 2 nicht im Kühlschrank.

Entfernen Sie den Sicherheitsstreifen erst

TIPP 3 kurz vor dem Einsetzen. TIPP 4

Setzen Sie den Streifen nicht wieder zurück, er könnte die Batterie beschädigen.

TIPP 5

Wenn Sie Ihre Hörgeräte nachts nicht verwenden, schalten Sie sie aus, und öffnen Sie die Batteriefächer.

TIPP 6

Bewahren Sie die Batterie nicht in der Hosentasche auf.

TIPP 7

Verhindern Sie den Kontakt zu Metallgegenständen.

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GEWINNSPIEL

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Lösen Sie das Rätsel und gewinnen Sie einen Jahresbedarf an Hörgeräte-Batterien und weitere Vorteile in Form des Neuroth-Vorteilspasses (entspricht 60 Batterien). Verbinden Sie einfach die Zahlen in der richtigen Reihenfolge und schreiben Sie das Lösungswort in das Feld.

15 14

TEILNAHMETALON

8

9

GEWINNEN SIE LEBENSQUALITÄT

16

Füllen Sie diesen Talon aus und geben Sie diesen bis zum 30.09.2012 in einem Neuroth-Hörcenter in Ihrer Nähe ab.

13 Vorname/Nachname

Strasse

PLZ/Ort

Telefon

26 24 25

Verbinden Sie die Punkte von 1 bis 26 und schreiben Sie das, was Sie sehen, als Lösungswort in das Feld:

Die Gewinner werden Ende Oktober 2012 schriftlich benachrichtigt

TEILNAHMEBEDINGUNGEN Teilnahmeschluss ist der 30.09.2012. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ausser den Mitarbeitern/-innen der Neuroth Hörcenter AG sowie der beteiligten Agentur. Die Verlosung erfolgt bis 15.10.2012. Der Gewinn kann nicht bar bezogen werden. Die Gewinner werden bis 29.10.2012 schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


18 WISSENSWERTES

WELTBEWEGEND

Das Rauschen des Meeres Hält man eine Meeresschnecke dicht ans Ohr, fühlt man sich schnell in den letzten Urlaub zurückversetzt. Ein herrliches Meeresrauschen beflügelt den Gehörsinn. Doch hört man hierbei tatsächlich das Rauschen des Meeres? Tatsächlich wird an den harten Innenwänden der Meeresschnecke der Schall vielfach gebrochen und verstärkt. Dabei bildet sich das so genannte „weisse Rauschen“. Darunter versteht man einfach vermischte Frequenzen, ganz ähnlich wie das zischende Rauschen, wenn man beim Radio den Sender verstellt.

FASZINIEREND

Fledermäuse hören auf Kletterpflanzen Ein deutsch-britisches Forscherteam hat entdeckt, dass eine Kletterpflanzenart in Kuba, Marcgravia evenia genannt, einen besonderen Anlockmechanismus aufweist. Diese kann durch ihre speziell geformten Blätter die Signale von Fledermäusen bündeln und Echos produzieren. Diese Echos haben eine äusserst verlockende Wirkung auf die nachtaktiven Säugetiere, die dadurch auf die Pflanzen sofort aufmerksam werden und die Blüten der Kletterpflanzen folglich bestäuben. Bei einem experimentellen Versuch hat man erkannt, dass Fledermäuse Futterstellen viel schneller aufspüren, wenn sich Blätter der kubanischen Kletterpflanze in der Nähe befinden.

ATEMBERAUBEND

Gehör ist der erste Sinn des Menschen Bereits in der 20. Schwangerschaftswoche ist ein Sinnesorgan komplett ausgebildet und für die Abenteuer des Lebens bereit: das Ohr. Der Gehörsinn formt sich vor allen anderen Sinnen, was man an den staunenden Augen von Babys sieht, wenn sie den unterschiedlichen Stimmen ihrer Umgebung lauschen.

ALARMIEREND

Passivrauchen schädigt Gehör von Kindern und Jugendlichen Wie eine anerkannte Studie aus den Vereinigten Staaten zeigt, besteht das Risiko, dass Kinder unter Einwirkung von Rauch Hörschäden erleiden. 1533 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren wurden untersucht und zu ihrem Gesundheitszustand und ihrer Familiengeschichte befragt. Sind Kinder in der Wachstumsphase konstant Rauch ausgesetzt, kann dies die Entwicklung des Ohres beeinflussen. Ein hohes Risiko besteht für Babys und Kinder jeden Alters, durch Passivrauchen an einer Mittelohrentzündung zu erkranken, die sich dadurch zu einer chronischen Erkrankung entwickeln kann. Im schlimmsten Fall führt Passivrauchen bei jungen Menschen zu sensineuralem Hörverlust, wie etwa Schallempfindungsschäden.

INNOVATIV ERSTAUNLICH

Jede Generation hat ihre Klänge Man weiss heutzutage, dass jede Generation Geräusche anders interpretiert und bevorzugt. In unserer modernen Zeit werden oft Krachen, Knacken und lautstarkes Surren mit Funktionstüchtigkeit von Geräten gleichgesetzt. Laut sein heisst erfolgreich sein. Aber das war nicht immer so und kann sich auch schnell wieder ändern. Nimmt nämlich in einer Kultur das Tempo, mit dem wir den Alltag bestreiten, ab, so kommen leisere, weichere Geräusche und Töne zum Zug und werden allgemein präferiert.

Rauchmelder für Schwerhörige spricht Geruchssinn an Japanische Wissenschaftler haben einen Rauchmelder kreiert, der Menschen mit Hörminderung schnell genug alarmiert. Mittels Geruchsstimulation ist es gelungen, eine effektive Alternative zu herkömmlichen tönenden Rauchmeldern zu finden. Der Alarm-Duft stammt von der Wasabi-Pflanze, die sich für diesen Zweck als am wirksamsten herausgestellt hat. Von den 14 Teilnehmern der Studie wachten 13 Testpersonen mit Hörminderung 2 Minuten nach Einsatz des Wasabi-Geruchs auf, die gehörlose Testperson sogar bereits nach 10 Sekunden.


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NEUROTH HÖRCENTER AG CH-6312 Steinhausen, Allmendstrasse 11 Tel. +41 41 741 30 10, Fax +41 41 741 30 11 office@neuroth.ch, www.neuroth.ch

Hauptstrasse 25 Bahnhofstrasse 8 Bahnhofplatz 5 Place du Centre Bahnhofstrasse 13, Coop-Center Bahnhofstrasse 4 Falknerstrasse 13 Aarbergergasse 14 Spitalgasse 38 Nidaugasse 41 Rhonesandstrasse 11 Bahnhofstrasse 43 Bernstrasse 27 Neudorf-Center, bei Herzog Optik Bahnhofstrasse 44 Rheinstrasse 11 Avenue de la Gare 11 Allmend 1 Route de Florissant 53 St. Gallerstrasse 84 Bahnhofstrasse 49 Bahnhofstrasse 5 Schwarzenburgstrasse 261 Hauptstrasse 68 Marktstrasse 28 Bahnhofplatz 2 Place de la Gare 2 Rheinstrasse 16 Pilatusstrasse 7 Hauptstrasse 2 Dorfstrasse 94 Hauptstrasse 82 Place Pury 7 Marktgasse 26 Am Marktplatz Bachstrasse 38 Avenue de la Gare 7 Seestrasse 6 Bahnhofplatz 1 Rue Francillon 14 Gotthardstrasse 23 Bahnhofstrasse 6 Bankstrasse 9 Heiligkreuz 49 Bahnhofstrasse 14 Zugerstrasse 25 Poststrasse 21 Ob. Bahnhofstr. 5, im Migros-Markt Untertor 39 Zentralstrasse 21 Rue du Lac 26 Alpenstrasse 15 Gottfried-Keller-Strasse 7 Löwenstrasse 42 Schaffhauserstrasse 75 Schaffhauserstrasse 343

052 366 28 80 062 823 37 87 044 760 38 60 024 466 68 18 041 761 70 00 056 210 92 77 061 261 47 72 031 311 71 02 031 312 43 33 032 322 33 76 027 927 60 60 081 756 27 18 034 422 24 53 041 780 07 28 081 252 30 14 052 721 47 20 026 321 41 28 061 983 10 00 022 347 83 33 071 385 33 77 033 823 14 40 043 819 48 18 031 971 80 55 071 672 60 22 055 442 63 91 081 330 65 05 021 312 43 81 061 923 10 15 041 410 70 27 032 384 75 91 044 923 67 77 061 463 12 55 032 724 00 50 061 831 55 31 071 841 11 22 052 624 81 34 027 323 47 47 033 654 54 55 071 228 06 06 032 940 18 92 044 721 23 02 033 221 82 22 044 941 70 22 00423 231 14 04 027 946 50 77 044 680 20 33 071 988 63 30 071 911 94 00 052 203 09 19 056 610 81 67 024 425 65 20 041 729 70 80 043 243 68 44 043 497 36 60 044 363 01 33 044 310 86 86


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