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Ausgabe 10 • Saison 2020/2021 • 9. Jahrgang

Björn Mehnert im Interview ab Seite 4

Eins zu Eins Tjorben Uphoff ab Seite 20

Löwenstall: U19 aktuell Seite 25

Sa., 08.05.2021 – 14:00 Uhr Stadion am Zoo Mi., 12.05.2021 – 19:00 Uhr Stadion am Zoo – POKAL Sa., 22.05.2021 – 14:00 Uhr Stadion am Zoo

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Vorwort

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Wuppertaler SV, liebe WSV-Fans, zu den folgenden Heimspielen der Regionalliga West, zum einen im Derby gegen Rot-Weiss Essen und zum anderen gegen den Bonner SC, sowie zum Viertelfinale im Niederrheinpokal gegen den VfB Homberg hier bei uns im Stadion am Zoo sende ich herzliche Grüße. Ein besonderer Willkommensgruß gilt natürlich unseren Gästen. Im bisherigen Verlauf der Rückrunde, in der unser Team richtig abgeliefert hat, stellen wir aktuell die drittbeste Mannschaft. Die Spieler haben sich punktemäßig für ihre Leistungen belohnt. Dies ist auch wichtig für unsere Planungen hinsichtlich der neuen Spielzeit 2021/22, da wir nun nicht bis zum letzten Spieltag um den sportlichen Klassenerhalt kämpfen müssen, sondern die Sicherheit haben, in der neuen Saison in der Regionalliga West zu spielen. Die beiden sportlichen Ziele, die wir uns gesetzt hatten, sind somit erreicht bzw. in die Nähe gerückt: 1. So früh wie möglich im Kampf gegen den Abstieg unten herauszukommen 2. erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes Wir sind auf einem sehr guten Weg, aber noch nicht so weit, dass wir uns auf dem bisher Erreichten ausruhen können. Wir wollen auch noch jedes verbleibende Meisterschaftsspiel - wie es unser Trainer Björn Mehnert immer so schön sagt - wie ein Pokalspiel angehen und eine vernünftige Punkteanzahl einfahren. Wer mich kennt, weiß, dass ich schlecht verlieren kann. Von daher möchte ich, dass wir bis zum Saisonende so viele Punkte wie möglich einsammeln. Im Derby gegen RWE sind wir auf Wiedergutmachung aus. Ich konnte die Verärgerung bei unseren Fans nach dem Hinspiel-Debakel gut verstehen, denn so wie Ende November an der Hafenstraße darf man in einem solchen Spiel zweier Rivalen nicht auftreten. Wir wollen nun im Rückspiel die Punkte am Zoo behalten, denn das sind wir unseren Anhängern einhundertprozentig schuldig. Wir werden kämpferisch alles geben und dann am Ende schauen, was dabei herumkommt. Wichtig ist, dass alle sehen können, dass wir ein Feuerwerk abrennen wollen, der Rasen „umgepflügt“ ist und wir erhobenen Hauptes aus dem Derby herausgehen können. Wenn ich unsere Mentalität sehe, die wir in der bisherigen Rückrunde an den Tag gelegt haben, bin ich überzeugt davon, dass wir nicht noch einmal so einen Auftritt wie im Hinspiel hinlegen.

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Darüber hinaus steht mit dem Niederrheinpokal noch ein weiterer wichtiger Wettbewerb an. Ich bin aber kein Fan davon, bereits jetzt über das Viertelfinale gegen den VfB Homberg hinauszuschauen. Wir hatten in beiden Spielen in der Meisterschaft mit ihnen so unsere Schwierigkeiten und haben erst kürzlich an Ostern hier bei uns im Stadion gesehen, welche Qualitäten Homberg besitzt. Da konnten wir das Spiel noch drehen und am Ende verdient gewinnen. Wir werden sie nicht unterschätzen und nicht in den Tenor einstimmen, dass sie das einfachste Los sind. Ich bin der Auffassung, dass man jedem Gegner Respekt zollen muss. Gerade dem VfB Homberg muss ich ein Riesenkompliment machen: Trainer Sunay Acar holt alles aus der Mannschaft heraus, was man nur rausholen kann. Hut ab davor, wie akribisch er arbeitet. Sie geben immer alles, auch wenn sie vielleicht nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Für diese Tugenden steht der VfB und deshalb an dieser Stelle noch einmal ein großes Kompliment an alle Verantwortlichen von Homberg, wie der Fußball dort gelebt wird. Dennoch bin ich optimistisch, dass unsere Jungs wissen, worum es geht. Das ist ein enorm wichtiges Spiel für uns, auch wenn Derbys gegen RWE in Wuppertal fast nichts übertreffen kann. In diesem in wenigen Tagen aufeinanderfolgenden Zweierblock wollen wir viel für uns mitnehmen. Dafür wünsche ich uns gute und vor allem erfolgreiche Spiele. Das Wichtigste bleibt aber nach wie vor, dass wir alle gesund bleiben und so schnell wie möglich in die Normalität zurückkommen. In diesem Sinne: Bleibt gesund!

Euer Stephan Küsters Sportlicher Leiter

Mehr zum WSV: www.wuppertalersv.de

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„Ich möchte Spieler sehen, die auf dem Platz ihr Herz für den Verein geben“ Nach einer eher enttäuschenden Hinserie und einigen Veränderungen in der Winterpause ist der WSV zu einer der besten Rückrundenmannschaften der Regionalliga West mutiert. Einer der Väter des Erfolgs: Trainer Björn Mehnert, dessen Vertrag vor zwei Wochen verlängert wurde. Wir haben uns mit „Mehne“ u.a. über den Rückrundenverlauf und die Zukunftsperspektiven unterhalten. Hallo Mehne. Im Kalenderjahr 2021 hat die Mannschaft richtig „gezündet“ und ist eines der besten Rückrundenteams. Worin siehst du die konkreten Gründe? Wir haben in der Winterpause Veränderungen vorgenommen, die - so glaube ich - zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Wir haben defensiv Stabilität reinbekommen, was ein großer Faktor war, denn darauf baut alles auf. Aber auch in der Offensi„Wir haben den Jungs versucht ve haben wir uns noch mal verändert. Wir haben Qualität hinzugeholt und bestimmte Positionen mit Spielern bezu vermitteln, was es bedeutet, setzt, die dort ihre Stammposition haben - zum Beispiel für den WSV spielen zu dürfen“ die Außenverteidigerposition, die zuvor so ein bisschen verwaist war. Das Hinzuholen von Qualität und die Tatsache, dass die Neuzugänge und die Spieler aus dem Stamm, die im Winter geblieben sind, sich sehr gut verstehen und zu einer Einheit geworden sind, waren für mich die wichtigsten Punkte.

Wie kann man als Trainer steuern, dass die Spieler zu einer Einheit werden? Man kann das als Trainer von Außen mit geeigneten Maßnahmen unterstützen, aber letztendlich müssen diese Mechanismen innerhalb einer Mannschaft geschehen. Die Charaktere müssen zueinander passen und das ist bei uns der Fall.

Du hast im Winter die 21 ausstehenden Spiele als „Pokalserie“ ausgerufen. Kann man wirklich jede Partie wie ein Alles-odernichts-Spiel angehen und wie vermittelt man dieses Bild in der Kabine? Ich habe mir im Winter Gedanken dazu gemacht und das Ganze dann visualisiert: Als eine Art „Roadmap“, also einen Weg, den wir auf unserer Pokalreise gehen - mit den einzelnen Haltestellen, die die Gegner darstellen. In dem Kontext habe ich ein 4

Belohnungssystem eingeführt. Die Jungs können sich mit Siegen nach einer gewissen Anzahl von Punkten belohnen. Zu diesem Zweck darf ich mir dann etwas überlegen. Ihr zeigt eine Heimstärke, die es so jahrelang nicht gegeben hat. Wie hat sich das entwickelt? Wir haben den Jungs versucht zu vermitteln, was es bedeutet, für den WSV spielen zu dürfen: Nämlich dass hier eine riesige Tradition und eine große Fanbasis existiert - auch wenn diese leider gerade nicht im Stadion sein darf. Wir haben den Jungs vor Heimspielen anhand von ein paar Szenen gezeigt, was hier abgehen könnte, wenn keine Pandemie wäre. Das hat vielleicht dabei geholfen, den gewissen Kick zu verspüren, hier in unserem Wohnzimmer unbedingt gewinnen zu wollen. Natürlich fehlt uns die Unterstützung der Fans. Aber wir müssen alle gemeinsam noch ein wenig durchhalten, denn für die Fans ist es genauso schwierig. Umso schöner ist es, dass wir ihnen für ihre Treue nun ein Stück weit etwas zurückgeben konnten.

Die Mannschaft hat nach Niederlagen regelmäßig eine Reaktion gezeigt. Wie ist euch dies gelungen? Wir haben gute und starke Charaktere in der Mannschaft, die wissen, dass zum Fußball - wie auch zum Leben - Niederlagen dazugehören, und die diese für sich und für die gesamte Truppe dann wieder schnell abschütteln konnten. Ich konnte mich stets darauf verlassen, dass die Jungs auf dem Platz alles raushauen. Auch bei den Niederlagen war kein Spiel dabei, bei dem man ihnen den Vorwurf hätte machen können, sie hätten nicht alles gegeben. Aber es gibt eben auch Tage, wo einem nicht so viel gelingt wie dem Gegner. Wuppertaler Sportverein


„Die Beteiligten müssen sich vernünftig an einen Tisch setzen und miteinander reden“ Vor zwei Wochen hast du deinen Vertrag beim WSV verlängert. Was waren die ausschlaggebenden Gründe und wie verlief der Entscheidungsprozess? Das ging alles sehr schnell und entspannt. Es war ein Gespräch von einer halben Stunde. Natürlich hat man sich auch schon vor ein paar Wochen mal in die Augen geschaut und gesagt, dass man sich einen weiteren gemeinsamen Weg vorstellen kann. Aber mir war wichtig, das habe ich immer betont, zunächst das Gespräch mit Friedhelm Runge zu führen. Was hat er vor? Bleibt er dabei? Die Antworten waren mir sehr wichtig, denn ich glaube, jeder hat gesehen und verstanden, dass es ohne ihn nicht in die richtige Richtung gehen wird. Ich sage ganz ehrlich: Ich habe meine Zukunft auch ein Stück weit mit seiner Person und damit verbunden, wie Friedhelm Runge den weiteren Weg des WSV sieht. Aber: Es geht auch nicht nur alleine mit Friedhelm Runge das wissen ebenfalls alle. Die Beteiligten müssen sich vernünftig an einen Tisch setzen, miteinander reden und gemeinsam die weiteren Wege gehen. Zu den ausschlaggebenden Gründen gehört natürlich auch, dass mir das Arbeiten im Team mit Stephan Küsters, Thomas Richter und Gaetano Manno sehr viel Spaß macht. Wir lachen viel miteinander, aber wir arbeiten eben auch sehr intensiv. Ich denke, man sieht, dass wir an den richtigen Themen gearbeitet haben und dies auch weiter tun werden.

Welche Ziele verfolgst du für die kommende Spielzeit? Welcher WSV schwebt dir auf dem Platz vor? Ich tue mich immer schwer damit, so weit in die Zukunft zu schauen, weil wir in dieser Saison noch viele Spiele haben. Natürlich habe ich gewisse Vorstellungen, die man auch im Ansatz schon sieht: Ich möchte Mentalität sehen und Spieler, die auf dem Platz ihr Herz für den Verein geben. Ich kenne die WSV-Fans sehr gut. Sie verzeihen auch Niederlagen - aber nur dann, wenn sie sehen, dass die Spieler für den Verein und das Trikot, das sie tragen, alles in die Waagschale geworfen und alles rausgehauen haben. Genau das möchte auch ich sehen: Dass wir Fußball arbeiten, kämpfen und dass wir natürlich auch guten Fußball spielen. Mentalität und Charakter - für diese Attribute möchte ich die richtigen Spieler an Bord haben.

Hast du schon ein Bild im Kopf, welches du zur neuen Saison zeichnen wirst? Von einer erneuten „Pokalserie“ wird man nicht sprechen können, richtig? Ja, das war eine Idee für die aktuelle Situation, die von der Mannschaft auch gut angenommen wurde, wie man sieht. Man kann das zur neuen Saison nicht eins zu eins wieder so machen, aber ich glaube, ich bin kreativ genug, mir etwas anderes einfallen zu lassen.

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Löwenbande – Im Gespräch mit Trainer Björn Mehnert

Xhuljo Tabaku und Durim Berisha kommen vom SC Wiedenbrück, Philipp Hanke vom TSV Steinbach. Wie weit sind die Kaderplanungen für die kommende Saison ansonsten fortgeschritten? Wir führen zunächst Gespräche mit den Spielern des aktuellen Kaders, denn das gehört sich auch einfach so. Natürlich muss man parallel Augen und Ohren offen halten, damit man nicht zu spät dran ist. Wir werden definitiv einen Kern der Mannschaft behalten, wollen uns aber qualitativ weiter verbessern.

„Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass ich an der Hafenstraße mal einen Elfmeter in den Fanblock geschossen habe“ Mit Sportdirektor Stephan Küsters, Chefscout Gaetano Manno, Vorstand Thomas Richter und dir als Trainer bringen gleich mehrere Personen Kompetenzen bei der Kaderplanung ein. Wie verlaufen die Entscheidungsprozesse konkret und wer nimmt welche Rolle ein? Ich glaube, an dieser Stelle haben wir ein großes Faustpfand: Wir kommen alle aus dem Fußball und haben ein bisschen Ahnung von der Materie - die Drei mehr als ich (lacht). Letztendlich ergänzt sich das alles ganz gut. Theoretisch bringt jeder eigene Ideen ein, aber da wir alle ähnlich ticken, haben wir auch ähnliche Ideen, was die Abläufe natürlich erleichtert. Wir tauschen uns aus, gerne auch kontrovers, und wenn wir am Ende etwas machen, stehen wir alle zu 100 Prozent hinter der Entscheidung. Andernfalls wird es nicht umgesetzt.

Heute kommt RWE ins Stadion am Zoo. Welche persönlichen Erinnerungen hast du an diesen alten Westschlager und was erwartest du von dieser Begegnung im Jahr 2021? Ich habe viele positive Erinnerungen an die Spiele gegen RotWeiss Essen, wir haben sie im Stadion am Zoo das eine oder andere Mal geschlagen. Ich kann mich auch noch dunkel daran erinnern, dass ich an der Hafenstraße bei einer deutlichen Niederlage mal einen Elfmeter in den Fanblock geschossen habe, als ich weggerutscht bin (lacht). Es ist schade, dass diesmal keine Zuschauer im Stadion sein werden, aber viele Fans werden das Spiel sicher am Livestream verfolgen. Wir werden alles raushauen und versuchen, Rot-Weiss Essen zu ärgern. Ich denke, sie stehen schon immens unter Druck, denn wenn sie aufsteigen wollen, dürfen sie sich am besten keinen Patzer mehr erlauben, da Dortmund vermutlich nicht mehr viel liegenlassen wird. Meine Jungs freuen sich genauso wie ich auf das Spiel, denn es ist immer etwas Besonderes, so ein Derby spielen zu dürfen.

Vielen Dank für das Gespräch, Mehne!

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Gegenspieler:

Rot-Weiss Essen Tor 1 Daniel Davari 22 Jakob Golz 25 Leon Brüggemeier Abwehr

Bis in den Februar hinein lieferte sich Rot-Weiss Essen ein Kopfan-Kopf-Rennen mit der U23 des BVB an der Tabellenspitze: Wahnsinnig stabil - RWE war seit über einem Jahr ohne Niederlage - und mit mehr Erfahrung ausgestattet als die jungen Dortmunder, waren die meisten Beobachter davon überzeugt, dass RWE am Ende den Aufstieg schaffen würde. Nach dem Sieg im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer Leverkusen schien in dieser Saison endlich einmal alles für RWE zu laufen.

3 Felix Herzenbruch 7 Kevin Grund 14 Daniel Heber 16 Felix Weber 21 Sandro Plechaty 24 Alexander Hahn 27 Jonas Behounek 29 Jan Neuwirt 31 David Sauerland 34 Jonas Hildebrandt Mittelfeld 4 Felix Backszat 5 Marco Kehl-Gomez 6 Dennis Grote 8 Cedric Harenbrock 10 Jan-Lucas Dorow 18 Amara Condé 20 Felix Schlüsselburg Angriff 9 Marcel Platzek 11 Simon Engelmann 17 Steven Lewerenz 23 Maximilian Pronichev 30 Isaiah Young 33 Joshua Endres 38 Oguzhan Kefkir Trainer Christian Neidhart

Doch nach dreieinhalb spielfreien Wochen im Februar verlor das Team von Trainer Christian Neidhart gleich mit 0:3 bei der Nachwuchsmannschaft von Fortuna Düsseldorf. Was zunächst nach einem Ausrutscher aussah, entpuppte sich im März als der Beginn einer veritablen Auswärtsschwäche: Es folgten Niederlagen beim Topspiel in Münster, aber auch beim Tabellenletzten in Ahlen, sowie Unentschieden in Oberhausen und Rödinghausen. Erst am 17. April gelang den Rot-Weissen im siebten Versuch beim 2:0 in Straelen der erste Auswärtssieg 2021. Im Aufstiegskampf mit den zuverlässig dreifach punktenden Dortmundern war dies eine Schwächephase, die den Essenern möglicherweise den Aufstieg gekostet haben könnte. Klar ist: Jedes weitere Spiel ohne Sieg dürfte das direkte Ende aller Aufstiegsträume an der Hafenstraße bedeuten. Es geht also heute um viel. Unsere Mannschaft, die am letzten Spieltag auch noch gegen Dortmund spielt, könnte das Aufstiegsrennen maßgeblich beeinflussen.

Hinter Engelmann folgt lange keiner

der Saison mit viel Vorschusslorbeeren von Sportdirektor Jörn Nowak vom Drittliga-Absteiger SG Sonnenhof Großaspach verpflichtet, konnte sich nie durchsetzen und wurde auch gegen Düsseldorf schon nach einer Stunde ausgewechselt. In den letzten Spielen rückte daher Kapitän Marco Kehl-Gomez nach hinten rechts, wird aber seitdem im Mittelfeld vermisst. Zuletzt wieder häufiger zum Einsatz kam der ehemalige WSV-Spieler Felix Herzenbruch, der wegen seiner defensiven Qualitäten zunächst meist nur im Pokal eingesetzt worden war. Nach dem Ahlen-Spiel vertrat der Linksverteidiger den an Corona erkrankten Alexander Hahn in der Innenverteidigung. Er machte seine Sache gut: Seitdem ist RWE wieder ungeschlagen. Die Saison der Essener, die trotz allem eine beeindruckende Serie spielen, erinnert aus Wuppertaler Sicht an zwei Spielzeiten vor 20 Jahren, als sich der WSV im Aufstiegsrennen in der Oberliga Nordrhein erst den Amateuren von Bayer Leverkusen und dann ein Jahr später denen des 1. FC Köln geschlagen geben musste. Auch damals reichten 71 und 70 Punkte nicht zum Aufstieg, da die zweiten Mannschaften Woche für Woche Siege einfuhren.

Die Essener gingen bei keiner der Niederlagen unter, hätten auch als Sieger vom Platz gehen können, nutzten aber ihre Chancen nicht. In einer Phase, in der Toptorjäger Simon Engelmann - bei Redaktionsschluss hatte er nach 35 Spielen inzwischen 27-mal getroffen - etwas abtauchte, war keiner da, der für ihn einsprang. Steven Lewerenz traf in elf Spielen zweimal, Marcel Platzek - früher immer pro Saison für zehn und mehr Tore gut - ist seit zweieinhalb Jahren außer Form: Seit Sommer 2018 traf er in 65 Spielen nur elfmal. Der talentierte Außenstürmer Isaiah Young, am 30. März feierte er seinen 23. Geburtstag, musste wegen seiner Abschlussschwäche aus dem eigenen Umfeld einiges einstecken, wird aber wegen seines unermüdlichen Einsatzes geschätzt (zwei Tore in 28 Spielen). Zweitbester Torschütze hinter Engelmann ist mit acht Treffern Mittelfeldspieler Cedric Harenbrock, gefolgt von Oldie Dennis Grote, der bisher siebenmal traf. Der 34-jährige spielt eine gute Saison und wurde im Januar mit einem weiteren Einjahresvertrag belohnt. Hinzu kamen Probleme auf der Rechtsverteidiger-Position: Sandro Plechaty, der vor der Saison von Schalkes U23 gekommen war und sich unerwartet schnell zum Leistungsträger entwickelt hatte, zog sich vor dem Spiel in Düsseldorf einen Knorpelschaden zu. Der ehemalige U20-Nationalspieler David Sauerland fehlt nach einem Kreuzbandriss im Februar 2020 schon seit über einem Jahr. Jonas Behounek, vor 7


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Gegenspieler:

Bonner SC Tor 1 Jonas Hupe 22 Eamonn Klein 25 Justin Dautzenberg Abwehr 4 Jan Roschlaub 5 Marian Sarr 5 Marius Samoura 6 Carlo Cavalar 21 David Winke 27 Sören Lippert 28 Paul Wiese 30 Marcel Damaschek Mittelfeld 8 Kris Fillinger 12 Daniel Schaal 13 Dario Bezerra 14 Kelana Mahessa 15 Julian Büscher 20 Dario Schumacher 23 Georgios Touloupis 26 Dominik Bilogrevic 29 Rudolf González 44 Nils Teixeira Angriff 7 Metin Kizil 9 Marcel Kaiser 11 Aloy Ihenacho 16 Luis Felipe Monteiro 17 Daniel-Danso Somuah 18 Masaaki Takahara 19 Alexander Tackie Sai 24 Serhat-Semih Güler Miguel Blanco-Lopéz

Wenige Spieltage vor Schluss befindet sich der BSC weiterhin mitten im Abstiegskampf. Durch den Abbruch der laufenden Oberligasaison und die damit verbundene Reduzierung auf nur noch einen Absteiger, dürfen sich die Rheinländer neue Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Seit dem Aufstieg im Sommer 2016 spielten die Bonner nie oben mit, das beste Abschneiden war der neunte Platz in der ersten Regionalliga-Saison. Oberstes Ziel war immer der Klassenerhalt, verbunden mit einer Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen und der Verbreiterung der Sponsorenbasis. Besonders die Sponsorensuche gestaltet sich in der Kulturstadt Bonn, in der zudem die oft international spielenden Basketballer viele Sportbegeisterte in ihre Halle locken, schwierig.

#bonnerweg führt über junge Talente

Die aktuellen Umstände führten im letzten Sommer dazu, dass der BSC die Kosten für die Regionalligamannschaft um 25 Prozent senken musste. Erdacht wurde daher der sogenannte #bonnerweg: Statt gestandene Regionalliga-Spieler sollten vermehrt junge, ambitionierte Fußballer aus der Region verpflichtet werden, die in Bonn den nächsten Schritt in Richtung Profikarriere machen wollen. Der Umbruch im Sommer fiel daher größer aus als üblich. Aus dem Kader der Vorsaison blieben nur wenige Akteure übrig, erfahrene Spieler wie Kapitän Mario Weber oder Markus Wipperfürth verließen nach vielen Jahren den Verein. Torhüter Robin Benz steht inzwischen im Tor von Rot-Weiß Oberhausen. Geholt wurden dann größtenteils Talente, sodass die Bonner inzwischen hinter den Zweitvertretungen und den Sportfreunden Lotte den jüngsten Kader der Liga stellen. 18 Spieler sind noch keine 24 Jahre alt. Dementsprechend wog es besonders schwer, dass sich mit Kapitän Kris Fillinger und Neuzugang Julian Büscher gleich zu Saisonbeginn zwei ältere Spieler schwere Knieverletzungen zuzogen und seitdem ausfallen. Kompensiert werden sollten die Verluste durch die spektakuläre Verpflichtung von Nils Teixeira. Der 30-jährige Defensivspezialist wollte nach zwei Jahren beim zypriotischen Erstligisten AEL Limassol, mit dem er den Pokal gewann und an der Europa-LeagueQualifikation teilnahm, eigentlich in der zweiten oder dritten Liga spielen, fand aber keinen neuen Verein. Die Bonner mobilisierten noch mal alle Unterstützer und überzeugten ihren ehemaligen Jugendspieler, der über die Erfahrung aus jeweils 110 Zweit- und Drittligaspielen verfügt, von einer Saison in der Regionalliga. Er kam seitdem in 28 Spielen zum Einsatz, konnte aber auch nicht entscheidend dazu beitragen, die Flut an Gegentoren zu verhindern: Mit über 60 Gegentoren gehört die Abwehr der Rheinlöwen zu den anfälligsten der Liga. Vermisst wird aber auch ein Torjäger. Bester Torschütze ist mit nur sechs Treffern der 31-jährige Linksaußen Daniel Somuah. Hinter ihm folgen mit jeweils fünf Treffern Burak Gencal, der im Winter

Foto: Boris Hempel

bekanntlich zum WSV wechselte, und Dario Schumacher, der seit Mitte März verletzt ausfällt. Im letzten Dezember musste Trainer Thorsten Nehrbauer, seit Sommer 2019 im Amt, nach neun Spielen mit nur einem Sieg schließlich seinen Hut nehmen. Sein Nachfolger wurde der Wuppertaler Björn Joppe, der auch schon mal beim WSV im Gespräch gewesen war, seine ersten Erfahrungen als Trainer beim SV Jägerhaus-Linde sowie dem SSV Germania gesammelt und später den 1. FC Lokomotive Leipzig in der Regionalliga Nordost trainiert hat.

Trainer Björn Joppe

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Erste Heimniederlage im Jahr 2021 Aufstellung WSV: 31 Sebastian Patzler – 28 Lars Bender (85. 19 Furkan Tasdemir), 27 Kevin Pytlik (89. 14 Mateo Aramburu), 21 Noah Salau, 3 Moritz Römling (90.+1 53 Burak Gencal) – 10 Kevin Rodrigues Pires, 6 Joey Paul Müller – 9 Beyhan Ametov (77. 24 Isaak Akritidis), 7 Semir Saric, 30 Kevin Hagemann – 48 Marco Königs Trainer: Björn Mehnert Tor: 0:1 Quizera (88.) Zuschauer: 0 Gelbe Karten WSV: Pytlik, Rodrigues Pires

Regionalliga West

0:1

Im Vergleich zum 2:0-Sieg in Aachen nahm Trainer Mehnert eine Änderung in der Startformation vor: Pytlik begann für den verletzten Uphoff neben Salau in der Viererkette. Vor der Abwehr spielte Müller zunächst neben Rodrigues Pires. Zu Spielbeginn stellten die Gladbacher unsere Defensive gleich mehrfach vor große Probleme. Mit steilen Pässen durch die Mitte gelang es den Gästen die WSV-Abwehr zu überwinden. Einmal klärte Pytlik in höchster Not per Grätsche, zweimal war der Abschluss der Gladbacher zu schwach. Die größte Chance hatten die Gäste in der elften Minute: Zwei-gegen-EinsSituation im Strafraum, Schroers spielte quer vor das Tor, Steinkötter musste nur noch einschieben - in die Arme von Patzler. Die Führung der Gladbacher schien nur eine Frage der Zeit zu sein, sodass Trainer Mehnert reagieren musste und auf eine Dreierkette umstellte: Müller rückte nach hinten. Der WSV stand in der Folge stabiler und hatte in der 14. Minute seine erste Chance. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte ging es mit zwei weiten Bällen über Ametov und Hagemann schnell nach vorne, doch Gästekeeper Kersken konnte den Schlenzer von Saric gerade noch zur Ecke abwehren. Doch insgesamt verflachte das Spiel jetzt zusehends. Beiden Mannschaften gelang es in dieser Phase nicht, das Spiel an sich zu reißen, der Ball war meistens schnell wieder beim Gegner. Ametovs Abschluss war nach Kopfballablage von Königs zu harmlos (25.), auf der Gegenseite hatte Patzler keine Mühe, nach einer Ecke einen Schuss aus dem Gewühl von Lieder abzuwehren (31.). Wenig später nahm Bender eine Flanke von Rodrigues Pires im Strafraum volley, verfehlte das Tor aber um einen Meter (34.). Dementsprechend ging es mit 0:0 in die Halbzeit. Nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild: Unsere Mannschaft war bemüht, hatte aber im Spiel nach vorne keine zündenden Ideen und nicht die richtige Durchschlagskraft. Es blieb bei wenigen Halbchancen. Gladbach zeigte nicht viel mehr, war aber gefährlicher: Nach einer Ecke klärte der WSV zweimal auf der Linie, bevor Steinkötter

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den Ball aus drei Metern in Richtung Anzeigetafel köpfte (54.) - das hätte das 0:1 sein müssen. Vier Minuten später wurde Schroers nach einem weiten Pass im letzten Moment noch von Salau beim Schuss behindert und verzog. Erst als sich alle schon auf das 0:0 eingestellt hatten, schlugen die Gäste doch noch zu: Nach einer schönen Kombination mit wenigen kurzen Pässen traf der eingewechselte Quizera in der 88. Minute platziert in die linke Ecke zum 0:1-Endstand. Unsere Mannschaft kam in einer insgesamt zerfahrenen Partie über 90 Minuten nicht richtig ins Spiel. Aufgrund der zahlreichen Torchancen fuhren die Gladbacher als glücklicher, aber verdienter Sieger nach Hause. Lars Holtkamp sah eine eher unnötige erste Heimniederlage im Jahr 2021: "In der ersten Halbzeit sind wir nicht gut in die Partie gekommen und hatten Glück, dass wir kein Tor bekommen haben. Wenn du dann so eine Phase überstehst und meiner Meinung nach noch besser aus der Pause kommst, hätten wir das Unentschieden mitnehmen können oder eher müssen. Mit dem Glück aus den letzten Wochen hätten wir sogar heute auch noch gewinnen können. Niederlagen passieren im Fußball." Noah Salau analysierte den Spielverlauf wie folgt: "In der ersten Halbzeit sind wir nicht gut ins Spiel gekommen. Wir hatten Probleme mit der Zuteilung, hatten das aber während der ersten Halbzeit schon geändert, was dann besser funktionierte. Dadurch hatten wir defensiv mehr Zugriff und haben es besser verteidigt. Dann geht es torlos in die Halbzeit. Nach der Pause standen wir defensiv sehr gut und hatten auch offensiv Möglichkeiten. Leider ist der letzte Pass nicht angekommen und dann kassieren wir am Ende ein blödes Tor, wo wir einmal unachtsam sind, so dass wir heute leider keine Punkte mitnehmen."

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2:0-Sieg

Rückblick

Aufstellung WSV:

gegen die Effzeh-U21!

Trainer Mehnert nahm im Vergleich zum 0:1 gegen die U23 von Borussia M‘gladbach drei Änderungen in der Startelf vor: Nesseler begann anstelle des gelb-gesperrten Pytlik, Holtkamp (mit Startelfdebüt) startete für Römling und im Angriff ersetzte Aramburu Königs. Mit der U21 des 1. FC Köln kam die drittbeste Offensive der Regionalliga West an den Zoo. Bereits nach 18 Sekunden prüfte Holtkamp Kölns Schlussmann Krahl aus 13 Metern nach der ersten Ecke durch Rodrigues Pires. In der 7. Minute mussten die Gäste verletzungsbedingt ihren Torhüter wechseln, der sich ohne Gegnereinwirkung verletzt hatte. In der 12. Minute wurde Hwang alleine Richtung WSV-Gehäuse geschickt, aber Patzler machte sich groß und konnte den Rückstand verhindern. Nach 18 Minuten lief Saric aus spitzem Winkel von der linken Seite auf das Kölner Tor zu, setzte den Ball aber an das Außennetz. Wenig später nahm Bender einen Flankenball von der linken Seite direkt, Gästeschlussmann Roloff sowie ein Abwehrspieler konnten noch vor der Linie retten, doch den Abpraller setzte Aramburu aus wenigen Metern zur 1:0-Führung ins Netz (25.). In der 35. Minute setzte sich Kölns Torjäger Obuz auf der linken Seite gegen zwei Gegenspieler durch, sein Abschluss von der Strafraumgrenze ging aber einen halben Meter übers Tor. In der 40. Minute die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich: Hwang setzte sich am Strafraum gegen Nesseler durch, der herausstürzende Patzler wehrte den Ball ab, Hwang nahm den Abpraller erneut auf, doch seinen schwachen Schuss auf das leere Tor konnte Salau ebenfalls abwehren. Kurz vor der Halbzeitpause ging ein schöner Drehschuss von Ametov nach Flanke von Hagemann knapp über das Kölner Tor (43.). Mit dem Pausenstand von 1:0 für den WSV wechselten beiden Mannschaften die Seiten.

31 Sebastian Patzler – 28 Lars Bender, 4 Daniel Nesseler, 21 Noah Salau, 6 Joey Paul Müller – 16 Lars Holtkamp (75. 8 Daniel Grebe), 10 Kevin Rodrigues Pires – 9 Beyhan Ametov (87. 53 Burak Gencal), 7 Semir Saric, 30 Kevin Hagemann (48. 24 Isaak Simion Akritidis) - 14 Mateo Aramburu (76. 48 Marco Königs) Trainer: Björn Mehnert Tore: 1:0 Aramburu (25.), 2:0 Königs (85.) Zuschauer: 0 Gelbe Karten WSV: keine

Regionalliga West

Rückpass auf Saric flankte dieser auf den mitgelaufenen Ametov, dessen Torschuss aber nach rechts am Tor vorbeizog. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit bekämpften sich beide Mannschaften im Mittelfeld und der WSV versuchte zumeist erfolgreich, die Gäste vom eigenen Tor fernzuhalten. In der Schlussphase beorderte Gästetrainer Zimmermann den erfahrenen Mannschaftskapitän Laux als zentralen Spieler aus der Dreierkette nach vorne in die Sturmspitze. In der 82. Minute legte Königs einen Ball auf Ametov ab, dessen Schuss von halblinks im Strafraum an den linken Außenpfosten prallte. In der 85. Minute dann die Entscheidung für den WSV: Ein Konter über Akritidis, der den Ball aus zentraler Position auf die linke Seite passte. Von dort zog Ametov in den Strafraum und spielte an den zweiten Pfosten in den Fünfmeterraum auf Königs, der den Ball im Rutschen zum 2:0-Endstand über die Linie beförderte. Der WSV zeigte einen in Summe sehr engagierten und konzentrierten Vortrag und fuhr verdiente drei Heimpunkte ein.

2:0

Torschütze Mateo Aramburu war nach dem Schlusspfiff erleichtert: „Es war wichtig, die drei Punkt zu gewinnen und ich bin sehr glücklich, getroffen zu haben. Wir spielen eine gute Rolle. Ich bin jetzt seit Januar da und ich hoffe, wir können es weiterhin positiv fortsetzen.“ Lars Holtkamp durfte sich über sein Startelfdebüt freuen: „Ich freue mich ungemein, dass es jetzt für mich geklappt hat nach meinen beiden Verletzungen. Und umso mehr freue ich mich, dass es direkt mit einem Sieg belohnt wurde. Heute war es von uns eine top Leistung. Wir haben es gut gemacht, auch wenn wir die Kölner am Ende ein bisschen haben kommen lassen und uns etwas zurückgezogen haben. Wir standen immer kompakt und hatten die Kontrolle. Zum richtigen Zeitpunkt haben wir dann die Tore gemacht.“

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit musste Hagemann verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen. In der 52. Minute ein Konter über den für ihn eingewechselten Akritidis über die rechte Seite. Seinen Wuppertaler Sportverein

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Wuppertaler Sportverein


Pröppers Erben – Die Einsatzstatistik

Nr. Name

Alter Geburtstag Position

Einsätze Minuten Tore Torvorlagen

1

Niklas Lübcke

21

04.08.1999 Tor

12

1080

3

Moritz Römling

20

30.04.2001 Abwehr

14

1167

4

Daniel Nesseler

23

15.03.1998

Mittelfeld 12

590

1

5

Tjorben Uphoff

26

08.09.1994 Abwehr

30

2559

7

6

Joey Paul Müller

20

30.08.2000 Mittelfeld 29

1992

2

1

5

7

Semir Saric

23

08.09.1997

Abwehr

34

2457

7

1

5

8

Daniel Grebe

34

03.03.1987

Mittelfeld 25

1065

1

6

9

Beyhan Ametov

22

07.11.1998

Angriff

30

2029

8

4

3

10 Kevin Rodrigues Pires

29

12.09.1991

Mittelfeld 31

2520

4

5

7

11

Jonas Erwig-Drüppel

29

20.07.1991

Angriff

27

1751

8

3

13 Joelle Cavit Tomczak

19

18.12.2001

Angriff

14

425

2

14 Mateo Aramburu

23

10.03.1998

Angriff

15

625

15 Christopher Schorch

32

30.01.1989

Abwehr

9

704

16 Lars Holtkamp

19

21.11.2001

Mittelfeld 5

320

17

18

18.07.2002

Mittelfeld

19 Furkan Tasdemir

19

25.11.2001

Angriff

8

196

2

21 Noah Salau

24

29.05.1996

Abwehr

32

2795

4

22 Tolga Cokkosan

26

06.04.1995

Abwehr

12

1067

6

23 Ilyas Zhou

20

12.02.2001

Mittelfeld 1

24 Issak Simion Akritidis

19

10.04.2002 Angriff

15

267

27 Kevin Pytlik

23

14.11.1997

Abwehr

21

1408

28 Lars Bender

33

08.01.1988

Abwehr

14

1137

1

3

3

30 Kevin Hagemann

30

05.11.1990

Angriff

11

765

1

4

2

31 Sebastian Patzler

30

24.10.1990

Tor

17

1530

48 Marco Königs

31

25.01.1990

Angriff

33

2565

8

3

2

53 Burak Gencal

26

09.08.1994 Mittelfeld 10

480

8

Niklas Fensky

1 2

4

4

1

3

2

1

1

3

5

1

1

1

3

Funktionsteam Trainer Björn Mehnert

Athletiktrainer Sven Steup

Mannschaftsarzt Dr. Tim Heinz

Co-Trainer Samir El Hajjaj

Sportlicher Leiter Stephan Küsters

Physiotherapeut Niklas Hauck

Torwarttrainer Maurice Gillen

Teammanager Dirk Schneider

Wuppertaler Sportverein

13


Rahmenspielplan 2020/2021

Regionalliga West

14

Sa., 05.09.20 14:00 Uhr

H

1:0

Sa., 27.02.21

14:00 Uhr

A

3:0

Sa., 12.09.20 14:00 Uhr

A

2:2

Sa., 06.03.21 14:00 Uhr

H

2:0

Mi., 16.09.20 19:30 Uhr

H

0:3

Sa., 13.03.21

14:00 Uhr

A

1:1

Sa., 19.09.20 14:00 Uhr

A

3:2

Sa., 20.03.21 14:00 Uhr

H

2:0

Mi., 23.09.20 19:30 Uhr

H

1:1

Sa., 27.03.21

14:00 Uhr

A

2:2

Sa., 26.09.20 14:00 Uhr

A

5:1

Sa., 03.04.21 14:00 Uhr

H

2:1

Sa., 03.10.20 14:00 Uhr

H

3:0

: Mi. 21.04.21 , 19:3Uhr 0 Mi.,NEU07.04.21 19:30

H

4:0

Sa., 10.10.20 14:00 Uhr

A

1:2

Sa., 10.04.21

14:00 Uhr

A

0:2

Sa., 17.10.20

14:00 Uhr

H

0:0

Sa., 17.04.21

15:30 Uhr

H

2:0

: Mi., 16.12.20 Mi.,NEU 21.10.20 19:30 19:3Uhr 0

A

1:0

Sa., 24.04.21 14:00 Uhr

A

1:0

NEU : Mi., 02.12.20 Sa., 24.10.20 14:00 19:3Uhr 0

H

0:3

Sa., 08.05.21 14:00 Uhr

H

_:_

Sa., 31.10.20

14:00 Uhr

A

2:1

Sa., 15.05.21

14:00 Uhr

A

_:_

Mi., 04.11.20

19:30 Uhr

A

2:1

Sa., 22.05.21 14:00 Uhr

H

_:_

NEU Sa., 07.11.20 14:00 : Mi. 24.02.21 , 18:0Uhr 0

H

1:0

Sa., 05.06.21 14:00 Uhr

H

_:_

Sa., 14.11.20

14:00 Uhr

A

1:0

Sa., 21.11.20

14:00 Uhr

H

2:0

Mi., 25.11.20

19:30 Uhr

A

6:1

H

_:_

Sa., 28.11.20

14:00 Uhr

H

0:1

Sa., 05.12.20 14:00 Uhr

A

3:3

Sa., 19.12.20

14:00 Uhr

A

3:0

Sa., 16.01.21

14:00 Uhr

A

0:1

Sa., 23.01.21

14:00 Uhr

H

3:1

NEU30.01.21 : Fr. 30.04.21 , 18:3Uhr Sa., 14:00 0

A

4:2

NEU06.02.21 : Mi. 03.03.21 , 18:0Uhr 0 Sa., 14:00

H

2:0

NEU13.02.21 : Mi. 24.03.21 , 18:0Uhr 0 Sa., 14:00

A

2:0

NEU : Mi. 14.04.21 , 18:0Uhr 0 Sa., 20.02.21 14:00

H

0:1

Sieg

Niederlage

Unentschieden

Niederrheinpokal Mi., 12.05.21

19:00 Uhr


Regionallliga West

Zuschauertabelle

Aktuelle Tabelle

Verein

Schnitt

Verein

Sp

S

U

N

Tore

Diff.

Pkt

1.

Rot-Weiss Essen

356

1.

Borussia Dortmund U23

35

24

10

1

84:26

58

82

2.

Alemannia Aachen

350

2.

Rot-Weiss Essen

35

23

9

3

78:22

56

78

3.

SC Preußen Münster

252

3.

SC Preußen Münster

33

19

8

6

52:29

23

65

4.

SC Fortuna Köln

149

4.

SC Fortuna Köln

34

16

11

7

57:38

19

59

5.

Sportfreunde Lotte

121

5.

Fortuna Düsseldorf U23

33

15

9

9

59:35

24

54

6.

SV Lippstadt

114

6.

SV Rödinghausen

35

14

12

9

46:34

12

54

7.

Wuppertaler SV

113

7.

1. FC Köln U21

35

15

8

12

60:50

10

53

8.

Bonner SC

112

8.

Rot-Weiß Oberhausen

35

13

12

10

53:43

10

51

9.

Rot-Weiß Oberhausen

112

9.

SC Wiedenbrück

35

11

15

9

43:42

1

48

10. FC Wegberg-Beeck

110

10. FC Schalke 04 U23

35

12

12

11

47:47

0

48

11.

95

11. Wuppertaler SV

36

14

6

16

46:53

-7

48

12. SV Straelen

93

12. Alemannia Aachen

36

11

12

13

34:39

-5

45

13. FC Schalke 04 U23

92

13. Borussia Mönchengladbach U23

34

13

6

15

42:49

-7

45

14. VfB Homberg

82

14. SV Straelen

36

11

11

14

39:53

-14

44

15. SV Rödinghausen

74

15. Sportfreunde Lotte

35

8

12

15

35:62

-27

36

16. Rot Weiss Ahlen

72

16. FC Wegberg-Beeck

34

8

11

15

31:51

-20

35

17. SC Wiedenbrück

72

17. VfB Homberg

35

9

6

20

36:64

-28

33

18. SV Bergisch Gladbach 09 66

18. SV Bergisch Gladbach 09

36

7

9

20

30:61

-31

30

19. 1. FC Köln U21

19. SV Lippstadt

33

5

13

15

30:54

-24

28

20. Borussia M'Gladbach U23 30

20. Rot Weiss Ahlen

35

4

14

17

39:60

-21

26

21. Fortuna Düsseldorf U23

21. Bonner SC

35

6

8

21

32:61

-29

26

Borussia Dortmund U23

53 21

38. Spieltag

40. Spieltag

Sa., 08.05.2021 - 14:00 Uhr

Sa., 22.05.2021 - 14:00 Uhr

Wuppertaler SV SC Preußen Münster Borussia Mönchengladbach U23 Alemannia Aachen

Rot-Weiss Essen SC Fortuna Köln Fortuna Düsseldorf U23 Sportfreunde Lotte

Wuppertaler SV Borussia Mönchengladbach U23 SC Rot-Weiß Oberhausen SV Straelen

VfB Homberg

SC Wiedenbrück

SV Bergisch Gladbach

FC Schalke 04 U23

Rot Weiss Ahlen

Bonner SC

1. FC Köln U21 SV Straelen SV Rödinghausen SC Rot-Weiß Oberhausen

FC Wegberg-Beeck Bonner SC Borussia Dortmund U23

Alemannia Aachen SV Rödinghausen FC Schalke 04 U23

Bonner SC SC Preußen Münster SC Fortuna Köln Borussia Dortmund U23 Rot Weiss Ahlen SV Bergisch Gladbach SC Wiedenbrück SV Lippstadt Fortuna Düsseldorf U23

SV Lippstadt So., 23.05.2021 - 14:00 Uhr 1. FC Köln U21

Rot-Weiss Essen

Stand 02.05.2021 Wuppertaler Sportverein

15


Verdienter 4:0-Heimsieg Aufstellung WSV: 31 Sebastian Patzler - 28 Lars Bender, 4 Daniel Nesseler, 21 Noah Salau, 6 Joey Paul Müller - 16 Lars Holtkamp, 10 Kevin Rodrigues Pires (46. 48 Marco Königs) - 9 Beyhan Ametov (77. 8 Daniel Grebe), 7 Semir Saric (82. 13 Joelle Cavit Tomczak), 30 Kevin Hagemann - 14 Mateo Aramburu (61. 53 Burak Gencal) Trainer: Björn Mehnert Tore: 1:0 Saric (23.), 2:0 Ametov (45.), 3:0 Saric (78.), 4:0 Gencal (89.) Zuschauer: 0 Gelbe Karten WSV: Rodrigues Pires, Saric, Bender

Regionalliga West

4:0 Das nächste Abendspiel stand für den WSV gegen den Aufsteiger FC Wegberg-Beeck an, bei dem mit Mandt, Kühnel und Meurer drei ehemalige Wuppertaler aufliefen. Trainer Mehnert schickte dieselbe Elf aufs Feld wie am Samstag gegen die U21 des 1. FC Köln. In den ersten 15 Minuten passierte auf beiden Seiten nicht viel. Der WSV hatte viel Ballbesitz und kombinierte mehrfach in Richtung Gehäuse von Gästetorwart Zabel, aber mehr als eine Ecke - die nichts einbrachte - kam dabei nicht heraus. Die erste richtig gute Chance wurde dann sofort von Saric genutzt: Aramburu legte den Ball auf die rechte Seite, von dort aus flankte Ametov quer durch den 16er. Saric konnte freistehend den Ball annehmen und mit seinem linken Fuß aus sechs Metern vollstrecken - 1:0 (23.). In den folgenden Minuten war der WSV weiterhin dominant, erspielte sich aber keine weiteren zwingenden Torchancen. Die Begegnung war durch viele Zweikämpfe im Mittelfeld geprägt. Kurz vor der Halbzeit eine Kopie des 1:0: Saric gab rechts raus auf Bender, der ging mit dem Ball bis zur Grundlinie, sah den mitgelaufenen Ametov und legte auf diesen zurück. Unsere Nummer 9 schoss den Ball direkt kontrolliert unter die Latte und erhöhte zum 2:0-Halbzeitstand.

16

Zur zweiten Halbzeit kam Königs für den verletzten Rodrigues Pires. Kurz nach Wiederanpfiff direkt Action im Strafraum des WSV: Mause flankte von ähnlicher Position wie Bender beim 2:0, Bach köpfte freistehend aus fünf Metern mittig aufs Tor, Patzler konnte in letzter Sekunde den Ball zur ersten Ecke für die Gäste parieren. Fünf Minuten später zog Mandt aus 25 Metern ab und prüfte erneut Patzler, der allerdings den Ball entschärfte. Die Gäste hatten nach der Halbzeitpause mehr vom Spiel und kamen fortan zu mehr Ecken sowie Torabschlüssen. Mehnert reagierte: Gencal kam für Aramburu (61.). In der 70. Minute nochmals eine gute Chance für den WSV: Bender flankte von rechts auf Gencal, der in den Strafraum eindrang und in die linke Ecke schoss, doch Wegbergs Schlussmann Zabel lenkte den Ball zur Ecke. Kurz darauf die nächste Chance für Rot-Blau: Hagemann nahm den Ball mit, spielte in die Mitte auf Königs, doch der schoss links vorbei. Anschließend konnte Hagemann nur durch ein Foul an der linken Strafraumgrenze gestoppt werden. Saric packte eine Bogenlampe aus, die sich über den Torwart hinweg ins rechte Eck senkte - 3:0 (78.). Kurz vor Schluss ging Hagemann über die linke Seite und schickte den eingewechselten Gencal steil in den Strafraum, dieser schloss gekonnt ins rechte Eck ab - 4:0 (89.). Danach passierte nichts mehr und der WSV konnte sich erneut über drei Punkte im Stadion am Zoo sowie den Sprung auf Tabellenplatz 9 freuen. Torschütze Beyhan Ametov analysierte den Spielverlauf wie folgt: "Wir haben richtig gut angefangen, in der ersten Halbzeit hat alles sehr gut geklappt. Nach der Pause sind wir nicht so gut reingekommen. Der Trainer hatte angesprochen, dass wir wach bleiben müssen - das haben wir ein bisschen verschlafen. Danach waren wir aber einfach eiskalt, machen noch die zwei Tore und gewinnen am Ende ganz klar und verdient. Wir haben heute gezeigt, was wir mit Ball, aber auch gegen den Ball, im Stande sind zu bringen." Trainer Björn Mehnert hob die mannschaftliche Geschlossenheit hervor: "Wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht. Der Gegner stand sehr kompakt und sehr tief. Wir haben den Gegner bespielt und in Bewegung gebracht. Das war richtig gut und hat mir gefallen. Die ersten 15-20 Minuten in der zweiten Halbzeit haben mir nicht gut gefallen. Da haben wir den Gegner eingeladen und konnten froh sein, dass wir kein Gegentor kassiert haben. Aber ich glaube, am Ende war es auch in der Höhe ein verdienter Sieg. Die Mannschaft, von der Nummer 1 bis zur Nummer 20, hat einen tollen Job gemacht. Man sieht, was für ein Teamgeist in der Truppe ist und ich bin stolz darauf, Trainer der Jungs sein zu dürfen."

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WSV verliert 0:1 in Lotte Im Vergleich zum 4:0 gegen den FC Wegberg-Beeck gab es zwei Änderungen in der Startelf: Königs und Gencal begannen für Aramburu und den gelb-gesperrten Saric. Die Gastgeber waren mit viel Laufbereitschaft und Aggressivität von Beginn an besser im Spiel, erarbeiteten sich erste Chancen, blieben dabei aber zunächst unpräzise. Das spielentscheidende Tor fiel dann aber doch bereits nach 13 Minuten: Innenverteidiger Menke setzte sich nach einem Eckball am kurzen Pfosten gegen seine Gegenspieler durch und köpfte humorlos zur Führung ein. Unsere Spieler kamen weiter nicht zur Entfaltung und ließen sich zu vielen Fehlpässen zwingen. Erst nach 20 Minuten kam der WSV besser ins Spiel und erarbeitete sich mehr Ballbesitz, ohne dabei allzu gefährlich zu werden. Königs konnte bei hohen Bällen die Kopfballduelle nicht gewinnen, Müller und Hagemann kombinierten sich hin und wieder nach vorne, konnten dann aber keine Chancen kreieren. Stattdessen verpassten die Gastgeber nach 28 Minuten das 2:0, als van den Berg eine gute Hereingabe von Brauer nur knapp verpasste. Unsere Mannschaft hatte fünf Minuten später die erste Torchance, doch Königs' Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei. Der WSV war bemüht, zeigte aber zu wenig klare Aktionen, sodass die Lotter Hintermannschaft nicht vor ernsthafte Probleme gestellt wurde. Zur zweiten Halbzeit versuchte Mehnert mit der Hereinnahme von Aramburu für Gencal in der Offensive neue Impulse zu setzen. Der WSV hatte nun mehr Ballbesitz, doch Lotte hielt weiter mit viel Einsatz dagegen und unserer Mannschaft fiel nicht genug ein, um sich echte Torchancen zu erarbeiten. Die wenigen Gelegenheiten waren eher Zufallsprodukte: Ein Kopfball von Aramburu wurde erst durch einen fast missglückten Klärungsversuch gefährlich, ging aber knapp über die Latte (62.). Eine Flanke von Bender aus dem Halbfeld wurde immer länger und landete am Lattenkreuz (72.). Lotte stand nun tiefer und verteidigte die knappe Führung. Der WSV versuchte durch offensive Wechsel eine Schlussoffensive einzuläuten, warf alles nach vorne, aber richtig gefährlich wurde es auch jetzt nicht. Stattdessen hatte Lotte, das in der zweiten Halbzeit nur noch auf Konter lauerte, zweimal die Chance Wuppertaler Sportverein

Rückblick

Aufstellung WSV: 31 Sebastian Patzler – 28 Lars Bender (75. 24 Isaak Simion Akritidis), 4 Daniel Nesseler (87. 8 Daniel Grebe), 21 Noah Salau, 6 Joey Paul Müller - 16 Lars Holtkamp (82. 27 Kevin Pytlik), 10 Kevin Rodrigues Pires – 9 Beyhan Ametov, 53 Burak Gencal (46. 14 Mateo Aramburu), 30 Kevin Hagemann – 48 Marco Königs Trainer: Björn Mehnert Tor: 1:0 Menke (13.) Zuschauer: 0 Gelbe Karten WSV: Müller, Aramburu

Regionalliga West

1:0

alles klar zu machen. Doch Plautz sowie van den Berg wurden jeweils beim Abschluss entscheidend gestört (72.) und Plautz setzte einen Lupfer über den herausgeeilten Patzler nur knapp neben das Tor (90.). Die Angriffsbemühungen des WSV führten noch zu einer Gelegenheit von Ametov, der aus kurzer Distanz und spitzem Winkel über das Tor schoss (90.+3). Bei der letzten Ecke kam sogar Patzler mit nach vorne, doch auch das half nicht mehr. „Wenn wir die 90 Minuten sehen, haben wir keine eigene Torchance gehabt, Lottes Torwart musste keinen Ball halten und so kann man kein Spiel gewinnen", fasste Sportdirektor Stephan Küsters zusammen, merkte aber an: „Man sollte das jetzt auch nicht überbewerten. Wir haben in den letzten Wochen merklich Körner gelassen und immer alles rausgehauen. Heute waren wir einfach von Beginn an nicht im Spiel und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Man muss uns auch einmal einen schlechten Tag zugestehen.“ Cheftrainer Björn Mehnert sah das Spiel wie folgt: „Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Bei der einzigen Ecke für die Gastgeber sind wir dann nicht wachsam genug gewesen. Man hat heute gemerkt, dass die letzten Wochen für uns kräftezehrend waren und uns ein paar Alternativen fehlten, um noch mehr Frische hereinzubringen. Wir haben in der ersten Hälfte zu wenig investiert, waren unkonzentriert und haben zu viele Fehler gemacht. Wir haben kaum zweite Bälle gewonnen und die Aggressivität in den Zweikämpfen fehlte. Wir müssen das aber auch einfach heute mal akzeptieren."

17


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WSV in Düsseldorf chancenlos Im Nachholspiel des 24. Spieltags trat der WSV bei der U23 von Fortuna Düsseldorf an. Trainer Mehnert nahm drei Änderungen in der Startelf vor: Römling ersetzte den gelb-gesperrten Müller, Pytlik begann für Nesseler und Saric bekam den Vorzug vor Gencal. Nach einer kurzen Abtastphase übernahm der WSV die Kontrolle. Nach einer Hereingabe von Bender von der rechten Seite kamen Rodrigues Pires und Ametov am Elfmeterpunkt nicht zu einem klaren Abschluss (9.). Ametov schloss einen Pass von Rodrigues Pires aus spitzem Winkel ab, doch Mitryushkin parierte (9.). Zwei Minuten später die erste Tormöglichkeit für Düsseldorf: Köther schickte Bornemann in den Strafraum, Patzler wehrte zur ersten Ecke ab. Dann die 1:0-Führung für die Gastgeber: Bornemann setzte sich auf rechts durch, passte an der Strafraumgrenze quer zu Lovren, der Patzler mit einem Flachschuss keine Chance ließ (19.). In der 25. Minute Elfmeter für die Fortuna, nachdem Woitzyk bei Salau eingefädelt hatte. Torjäger Meuer verwandelte souverän zum 2:0. Wenig später gar der nächste Treffer: Die WSV-Abwehr klärte einen eigentlich harmlosen Freistoß zu Fortuna-Kapitän Oberdorf, der am Fünfmeterraum nur noch den Fuß hinhalten musste - 3:0 (29.). Der WSV war nun völlig von der Rolle, doch der Pfosten verhinderte einen weiteren Gegentreffer von Bornemann. Dann endlich wieder Rot-Blau: Saric schlenzte einen Freistoß aus 23 Metern in die Torwartecke, doch Mitryushkin konnte den Ball sicher aufnehmen (33.). Mit einem 0:3-Rückstand ging es in die Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff klärte der gerade eingewechselte Lofolomo im eigenen Strafraum regelwidrig mit der Hand. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Rodrigues Pires zum 1:3 (47.). Anschließend versuchte der WSV, den Druck hoch zu halten, doch dies war nur von kurzer Dauer. Köther tauchte nach einem Pass frei vor Patzler auf und erhöhte auf 4:1 (53.). Nach 71 Minuten wechselte Mehnert gleich vierfach. In der 77. Minute sogar der dritte Strafstoß des Spiels, nachdem Fortuna-Schlussmann Mitryushkin außerhalb des Fünfmeterraums Königs über den Haufen lief, doch Rodrigues Pires setzte den folgenden Elfmeter an den rechten Torpfosten. Kurz danach passte Tasdemir

diagonal auf die linke Seite, wo Akritidis den Ball volley knapp über das Fortuna-Gehäuse setzte (79.). In der 87. Minute schließlich doch noch Ergebniskosmetik: Grebe schickte Aramburu alleine in Richtung Fortuna-Kasten und unser Angreifer lupfte den Ball stark über den herausstürzenden Mitryushkin zum 2:4 ins gegnerische Tor (87.). Die letzte Druckphase von Rot-Blau brachte nichts mehr ein, sodass es beim 2:4 blieb. Der WSV konnte die Partie nur zu Spielbeginn ordentlich gestalten, doch mit den drei Gegentreffern zwischen der 19. und 29. Minute war die Begegnung frühzeitig in die falsche Richtung gelenkt und mündete in einer verdienten Niederlage. Trainer Björn Mehnert auf die Frage, woran es gelegen hat: „Wir sind eigentlich sehr gut in die Begegnung gekommen und hatten zwei, drei richtig gute Chancen. Wir waren dann zehn bis 15 Minuten nicht auf dem Platz bzw. haben individuelle Fehler gemacht, wodurch wir das Spiel aus der Hand gegeben haben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns noch mal gewehrt, aber letztlich war es eine verdiente Niederlage.“ Unser sportlicher Leiter Stephan Küsters zog ein ähnliches Fazit: „In den ersten 15 Minuten haben wir gut angefangen und danach haben wir uns durch individuelle Fehler selbst in die Bredouille gebracht. Wir kriegen drei Gegentore, die einfach so nicht fallen dürfen. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft zwar eine Reaktion gezeigt, aber insgesamt war es zu wenig.“

Rückblick

Aufstellung WSV: 31 Sebastian Patzler – 28 Lars Bender (71. 19 Furkan Tasdemir), 27 Kevin Pytlik, 21 Noah Salau, 3 Moritz Römling - 16 Lars Holtkamp (71. 8 Daniel Grebe), 10 Kevin Rodrigues Pires, 7 Semir Saric – 9 Beyhan Ametov (71. 14 Mateo Aramburu), 48 Marco Königs, 30 Kevin Hagemann (71. Isaak Simion Akritidis) Trainer: Björn Mehnert Tore: 1:0 Lovren (19.), 2:0 Meuer (25., Foulelfmeter), 3:0 Oberdorf (29.), 3:1 Rodrigues Pires (47., Handelfmeter), 4:1 Köther (53.), 4:2 Aramburu (87.) Zuschauer: 0 Bes. Vorkommnis: Rodrigues Pires verschießt Foulelfmeter (77.) Gelbe Karten WSV: /

Regionalliga West

4:2


Dann wird man erst mal wieder richtig merken, was man vermisst hat Denkt man an die letzten Jahren beim WSV zurück, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Die Rede ist von Tjorben Uphoff. Seit Januar 2018 trägt der Verteidiger unsere Farben, bestritt inzwischen über 100 Einsätze für den WSV in Pflichtspielen und führt nunmehr in der zweiten Saison das Team als Kapitän auf den grünen Rasen. Nicht nur auf dem Fußballplatz ist „Uppe“ erfolgreich, sondern auch als Künstler mit seiner Firma „for the streets“. Unser Kapitän kuriert aktuell noch eine Verletzung aus dem Gastspiel am Aachener Tivoli aus und will dann die letzten Spiele dieser Saison wieder erfolgreich bestreiten.

Tjorben Uphoff wurde 1994 in Hannover geboren. In der niedersächsischen Landeshauptstadt wuchs er auf und fand dort auch seinen ersten Fußballverein, die Sportfreunde Ricklingen, bei denen er bis 2007 spielte, ehe er in das Nachwuchsleistungszentrum von Werder Bremen wechselte. Nach drei Jahren in Bremen zog es ihn weiter nach Hamburg. Dort spielte der 1,91 Meter große Niedersachse für fünf Jahre für den FC Sankt Pauli. Im Anschluss an die letzten Jahre im Jugendbereich schaffte „Uppe“ den Sprung in die zweite Mannschaft und kam in der Regionalliga Nord auf insgesamt 57 Pflichtspiele für die Amateure des Weltpokalsiegerbesiegers von 2002. Eines der Highlights in seiner Fußballlaufbahn war sicherlich der Zweitliga-Einsatz am 23. September 2014, als St. Pauli-Trainer Thomas 20

Meggle unseren Kapitän spät einwechselte und Tjorben mit seiner Truppe das knappe 1:0 gegen Eintracht Braunschweig über die Bühne brachte. Nach den Jahren im Norden wechselte unsere Nummer 5 in den Nachwuchs von Schalke 04. Über die Zeit in den Nachwuchsleistungszentren der Bundesligisten zieht unser „Captain“ folgendes Fazit: „Das ist eine Erfahrung, die ich niemals missen wollen würde, auch wenn ich sehr viel aus meiner Jugend dafür geopfert habe. Es ist viel Zeit für die Fahrerei von Hannover nach Bremen draufgegangen, aber auch für die Turniere oder die Spiele.“ Und der auf diese Weise sehr gut ausgebildete Innenverteidiger fügt an: „Wir haben in der U17-Bundesliga in der Nordost-Staffel gespielt. Da hatten wir fünf bis sechs Fahrten, wie zum Beispiel Chemnitz, Dresden, Jena und Erfurt. Wir haben samstagmorgens trainiert, sind anschließend losgefahren, haben im Hotel gepennt, hatten sonntags das Spiel und dann warst du sonntagabends erst zu Hause - auf diese Weise war einfach mal das ganze Wochenende ‚weg‘. Während meine Mitschüler Party gemacht oder sich untereinander getroffen haben, saß ich im Bus… Aber noch mal: Ich würde diese Erfahrung niemals missen wollen. Die ganzen internationalen Turniere, die ich gespielt habe, und alles andere, das würde ich niemals im Leben eintauschen wollen. Das ist eine große Herausforderung, die vielleicht auch nicht für jeden etwas ist. Aber wenn man dann in so relativ jungen Jahren reinkommt, ist das schon geil, macht Spaß und man hat eine super Ausbildung.“

Elversberg als Glücksfall für den WSV

Nach zwei Jahren und 57 Spielen für die „Knappen“ wechselte Tjorben im Sommer 2017 zum SV Elversberg. Dort lief es nicht so rund und man löste den Vertrag nach der Hinrunde wieder auf. Umso besser für den WSV, denn so zog es den beidfüßigen Verteidiger zurück nach Nordrhein-Westfalen und zu uns ins Tal. In der Rückrunde bei seinem neuen Verein kam der damalige Neuzugang Wuppertaler Sportverein


Eins zu Eins mit Tjorben Uphoff

auf 14 Einsätze und belegte mit der Mannschaft einen starken 3. Platz hinter dem KFC Uerdingen und Viktoria Köln. In den Jahren darauf zählten alle Trainer, unter denen Tjorben beim WSV spielte, stets auf seine Qualitäten und so trug „Uppe“ bislang 97 Mal unser Trikot in der Regionalliga West. Im Normalfall spielt unsere Nummer 5 in der Innenverteidigung, sorgt dort für Stabilität und versucht, die Tore zu verhindern. In der jetzigen Rückrunde lief „Uppe“ ab und an aber auch im Mittelfeld auf. Die zunächst eher ungewohnte Position und Rolle in der Mannschaft hat er seinem neuen Trainer Björn Mehnert zu verdanken, der sich durch den groß gewachsenen Defensivspieler eine bessere Absicherung erhoffte, wie Tjorben Uphoff berichtet: „Der Trainer hat das vorgegeben, dass er mich auf dieser Position gesehen hat, um mehr Sicherheit in unser Spiel zu bekommen. Ich denke, mit den Leistungen beziehungsweise der Punktausbeute lag er da nicht so falsch. Mir hat das Spaß gemacht, obwohl ich mich längerfristig in dieser Rolle noch entwickeln und verbessern kann sowie trotzdem glaube, dass ich als Innenverteidiger am meisten meine Stärken einbringen kann.“ Nach der holprigen Hinserie sieht Tjorben Uphoff eine gewaltige Steigerung in der Rückrunde und ist zufrieden mit der Punktausbeute im neuen Kalenderjahr: „Meiner Meinung nach haben wir eine besondere Rückrunde gespielt und spielen die immer noch. Ich denke, uns haben die wenigsten zugetraut, dass wir aus der Rückrunde beziehungsweise aus dem Jahr zehn Siege holen, nur dreimal verlieren und so viele Punkte sammeln. Damit bin ich sehr, sehr zufrieden und denke, darauf kann man aufbauen. Das hat für uns natürlich vieles leichter gemacht. Wir haben jetzt noch die Pokalspiele, die wir so gut wie möglich bestreiten und in denen wir so weit wie möglich kommen wollen. Vielleicht haben wir dann noch am Ende der Saison ein kleines Highlight mit dem Pokalfinale.“ Doch nicht nur in den letzten Spielen der laufenden Saison erhofft sich der Sportmanagmentstudent für die Mannschaft den besten Verlauf, er macht sich bereits Gedanken über die Zukunft des gesamten Vereins, wie er uns berichtet: „Ich denke, für den Verein ist es wichtig, dass man Kontinuität reinbekommt und dass man mit der Rückrunde jetzt etwas aufbauen und daraus eine vernünftige Mannschaft für die kommende Saison entwickeln kann. Für den Verein wird es wichtig sein, dass man generell eine Struktur entwickelt, in der man alle - mehrere Sponsoren, die aktive Fanszene, alle WSV-Freunde und Mitglieder - unter einen Hut bekommt, so dass man endlich mal als ganzer Verein, als ganze Stadt an einem Strang ziehen und in eine Richtung gehen kann. Ich denke, das ist sehr, sehr wichtig.“ Für die Zukunft wünscht sich unser Kapitän nicht nur Kontinuität, sondern auch die Fans zurück ins Stadion. „Natürlich ist es jetzt während Corona nicht gut ohne Fans. Auch wenn man sich, so traurig es sich anhört, notgedrungen daran gewöhnt hat - denn das muss man irgendwie hinbekommen, um seine Leistung trotzdem zu bringen. Nichtsdestotrotz, sobald irgendwann wieder Zuschauer zugelassen sind, wird man erst mal wieder richtig merken, was man vermisst hat. Dann hat das alles wieder mehr Fußballcharakter und man denkt nicht mehr, man wäre bei einem Freundschaftsspiel“, so unser Kapitän über die derzeit fehlende Stimmung im Stadion am Zoo. Wuppertaler Sportverein

Kunst auf der Leinwand und unter der Haut Viele werden es schon mitbekommen haben: Tjorben Uphoff ist sehr kreativ und designt unter dem Namen „for the streets“ zum Beispiel Schuhe, Kleidung, Leinwände, Wände von Firmen - oder wie im vergangen Jahr die Räumlichkeiten des Fanprojektes in Wuppertal. Sein Talent an der Dose hatte er länger ruhen und erst wieder aufblühen lassen, als beim Wuppertaler SV in der Winterpause 2018/2019 das Crowdfunding durchgeführt wurde. So berichtet uns der 26-jährige: „Das Ganze hat sich ein bisschen entwickelt damals während der Crowdfunding Aktion, als ich die WSV-Leinwand entworfen und gemerkt habe, dass ich in dem Bereich vielleicht ein bisschen mehr machen kann. Stand jetzt ist es echt ein nettes Hobby, ich will es nicht als zweites Standbein beschreiben. Ich mache es einfach in der Art und Weise, wie es mir Spaß macht. Wenn Aufträge kommen, dann kommen sie und wenn keine kommen, dann kommen eben keine. Dann sitze ich nicht auf heißen Kohlen und hoffe, dass mir jemand schreibt, damit ich was machen kann.“ Doch nicht nur Klamotten und Einrichtungen für Kunden und seine Mitspieler designt „Uppe“, sondern seine Liebe zum Designen geht auch unter die Haut. „Für mich ist es wichtig, dass man einen persönlichen Bezug zum Tätowierer hat oder aufbaut, um irgendwie seine Arbeit auch zu würdigen. Ich setze mich einfach gerne mit den Leuten auseinander, denn mich interessieren ihre Sichtweisen und wie sie manche Dinge angehen - vielleicht ist es manchmal auch ein Austausch unter Kreativen“, berichtet Tjorben, der auf Tattoostudio-Besuche in Hamburg und in Gelsenkirchen zurückblickt: „Ich bin am Anfang nach Hamburg gegangen, auf St. Pauli war ein Studio, wo ich viel habe machen lassen. Das war über Freunde und war immer relativ cool. Er hat dann auch immer extra für mich aufgemacht, damit das mit dem Fußball klappen konnte, auch mal samstags oder sonntags in der Nacht, damit man genug Zeit hatte bis zum nächsten Training. Seitdem ich jetzt im Ruhrgebiet bin, war ich dreimal in Gelsenkirchen, wo es ähnlich gehandhabt wurde.“ Mit seinem ehemaligen Verein, dem FC St. Pauli, fiebert Uppe heute noch mit und freut sich (möglicherweise) auch in der nächsten Saison auf das Derby in Hamburg. Doch nicht nur auf das Stadtduell kann sich der Niedersachse freuen, sondern auch auf den FC Schalke 04. Wie eingangs erwähnt, spielte „Uppe“ dort für zwei Saisons selbst und meint zur aktuellen Lage beim Revierklub folgendes: „Es ist schon fast tragisch, was da so passiert - als Höhepunkt jetzt mit dem Abstieg in Bielefeld und mit dem, was danach passiert ist. Es ist tragisch für den Verein, aber vor allem tragisch für die Menschen, die ihr Herz an den Verein verloren haben. Für die ist es am tragischsten.“ Wir bedanken uns bei Tjorben Uphoff, dass er sich die Zeit für die neunzehn54-Redaktion genommen hat und uns Rede und Antwort stand. Wir drücken ihm sowohl auf als auch neben dem Platz die Daumen und wünschen - gerade in der aktuellen Phase - Gesundheit, eine schnelle Genesung und weiterhin eine erfolgreiche Zeit bei uns im Tal. Viel Spaß weiterhin im Stadion am Zoo und im rot-blauen Trikot!

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Daniel Grebe

8

Geburtsdatum: 03.03.1987

Wohnort: Wuppertal

Beim WSV seit: 01.01.2016

Geburtsort: Wuppertal

Größe: 170 cm

Spitzname: Clemi

Nationalität: deutsch & italienisch

Fuß: rechts

Ehemalige Vereine Jugend: Borussia Wuppertal, 1. FC Köln

Hobbys: Familie

Ehemalige Vereine Senioren: 1. FC Köln, Germania Windeck, Sportfreunde Siegen, RW Essen

Lieblingsplatz: Couch

Lieblingsverein außer dem WSV: 1. FC Köln

Lieblingsreiseziel: Spanien (Mallorca)

Größter sportlicher Erfolg: Junioren-Länderspiele für die deutsche U16-Nationalmannschaft

Kopf- oder Bauchmensch: Kopfmensch


Saison 2020/2021

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U19 aktuell Wir sprachen mit Jugendleiter Dirk Schneider und Trainer David Zajas über die aktuelle Situation der U19, was der Lockdown für die Mannschaft bedeutet und wie es im Sommer weitergehen soll. „Im Moment ist es für die Spieler eine sehr schwierige Zeit, da wir nicht auf dem Platz trainieren können. Wir sind im ständigen Austausch, allerdings beschränkt sich dies auf Telefonate, Videokonferenzen und Online-Trainingseinheiten“, beschreibt David Zajas die aktuelle Situation der U19. Dirk Schneider ergänzt: „Die Stimmung ist nicht gut, insbesondere bei den Altjahrgängen, die jetzt in den Senioren-Fußball wechseln. Wir haben ihnen gesagt, dass nicht mehr gespielt wird und dass wir ihnen helfen, wenn sie Kontakt zu Seniorenteams aufnehmen möchten. Einer unserer Spieler, Stanley Antwi-Adjei, wechselt zur TSG Sprockhövel in die Oberliga Westfalen. Die anderen Kadermitglieder stehen auch mit Vereinen in Kontakt. Mit den Jungjahrgängen haben wir auch gesprochen. Mit ihnen planen wir die neue Saison.“

Bundesligen werden ohne Wertung abgebrochen

Der lange Lockdown ging auch an den Spielern der U19 nicht spurlos vorbei. „Den

Löwenstall

Spielern fehlt während des Lockdowns das Sportliche, aber auch das menschliche Miteinander. Dies darf man nicht vernachlässigen. Es ist eine Herausforderung, zu verstehen, dass man nicht trainieren bzw. spielen kann sowie dass es mitunter auch wichtige Dinge außerhalb des Fußballs gibt“, erläutert der U19-Trainer die Auswirkungen des Lockdowns. Nicht nur die Spiele fielen Corona zum Opfer, auch die Trainingsbedingungen waren alles andere als gut. „Wir waren für zwei Wochen im Individualtraining auf dem Platz. Dann durften wir das aber auch nicht mehr. Ansonsten sind die Spieler viel gelaufen und haben per Zoom-Meetings Athletiktrainings absolviert. Aber die Jungs sind Fußballer und keine Marathonläufer oder Kraftsportler“, antwortet Dirk Schneider auf die Frage, wie die Trainingsbedingungen in den letzten Monaten waren. Am 23. April 2021 entschied der Vorstand des Deutschen Fußballbundes (DFB), dass die Saison 2020/21 ohne Wertung abgebrochen wird. Somit wird kein Team absteigen. Demgegenüber soll es aber Aufsteiger geben. Die regionalen Spielklassenträger haben bis zum 30. Juni 2021 Zeit, Klubs für die Bundesligen zu benennen. Für die Meldung der Teilnehmer an der Relegation gilt der 14. Juni 2021 als Stichtag. Sollte das Pandemiegeschehen einer Durchführung der Relegationsspiele im Wege stehen, entscheidet das Los. Die neue Saison soll dann nicht vor dem 8. August starten, um den Vereinen Planungssicherheit für die Gestaltung

der Sommerpause zu geben. Konkrete Spielplanungen und die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften werden erst nach dem Abschluss der Relegationsspiele ab dem 30. Juni 2021 möglich sein.

Redaktion / Mitarbeiter: Klaus Apfelbaum, Kai Flege, Matthias Hahn Manuel Korte, Andreas Kuhbier, Christian Passon, Stefan Remscheid, Janine Rohleder, Max Schleicher, Janine Stratenschulte, Kim Tholl (†)

Redaktionsschluss: 02.05.2021

Neues Trainerteam in der Saison 2021/22

Zur Kaderplanung der U19 des Wuppertaler Sportvereins sagt Dirk Schneider: „Alle Altjahrgänge verlassen die Mannschaft. Von den Jungjahrgängen bleiben alle dem WSV erhalten. Aus unserer U17 werden einige Spieler in die U19 wechseln. Von extern kommen auch einige Spieler. Aber noch ist da nichts fest.“ Auch das Trainerteam wird in der neuen Saison ein komplett anderes sein. David Zajas erklärt seinen Abschied wie folgt: „Es ist für mich beruflich nicht mehr möglich, ab dem Sommer dem zeitlichen Aufwand, den die Mannschaft benötigt, gerecht zu werden.“ Über einen Nachfolger soll kurzfristig entschieden werden. Wir drücken der U19 die Daumen, dass in der neuen Saison wieder bessere Trainings- und Spielbedingungen herrschen werden und wünschen dem Trainerteam sowie allen Spielern, die den WSV verlassen, alles Gute für ihre persönliche Zukunft!

Impressum Herausgeber: Wuppertaler SV e.V. Hubertusallee 4 42117 Wuppertal Internet / E-Mail: www.wuppertalersv.de stadionmagazin@wuppertalersv.com V.i.S.d.P.: Tobias Apfelbaum Anzeigenleitung: marketing@wuppertalersv.com

Layout & Gestaltung: Benjamin Lenz Fotos: Jochen Classen, Gunnar Frankenberg, Benjamin Lenz, Stefan Rittershaus

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22.06.18 08:42


Profile for neunzehn54

Ausgabe 10 - Regionalliga West - Saison 2020/2021 - neunzehn54  

Stadionmagazin für die Spiele in der Regionalliga West gegen Rot Weiss-Essen und den Bonner SC.

Ausgabe 10 - Regionalliga West - Saison 2020/2021 - neunzehn54  

Stadionmagazin für die Spiele in der Regionalliga West gegen Rot Weiss-Essen und den Bonner SC.

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