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IV - 2011

AUSFLUGSZIELE FÜR OLDTIMERFANS · Das „liebliche Taubertal“ · Stuttgart – Die Wiege des Automobils · Die Mille Miglia 2012 und die „Terra di Motori“


EDITORIAL Liebe Oldtimerfreunde, in den letzten Jahren wurden in Deutschland mehrere Fabriken zu Oldtimerzentren umgebaut. Mit Meilenwerk, OFENWERK, Klassikwelt, Classic-Remise oder Oldtimerfabrik unterscheiden sich diese zwar durch den Namen, die Idee hinter den Konzepten ist aber vergleichbar. Den Liebhabern von klassischen Automobilen soll eine Plattform geboten werden. Als wir 2005 das Nürnberger OFENWERK eröffneten, gab es abgesehen von einigen Museen und dem Berliner Oldtimerprojekt Meilenwerk, deutschlandweit keine repräsentativen Oldtimerzentren. In Düsseldorf und Stuttgart wurden zwar bald weitere Meilenwerke eröffnet, allerdings kam es zu Streitigkeiten mit der Lizenzgebenden Meilenwerk AG. Diese Differenzen hatten zur Folge, dass sich heute nur noch das Zentrum in Stuttgart Meilenwerk nennen darf. Die Standorte Düsseldorf und Berlin tragen mittlerweile die Bezeichnung Classic-Remise. Der Presse war nun zu entnehmen, dass weitere Meilenwerke in Hamburg, München und Zürich entstehen sollen. Besonders der Standort Zürich ist interessant, denn damit betritt man absolutes Meilenwerkneuland. Erstmals wird außerhalb Deutschlands ein Projekt realisiert werden, wozu eine alte Textilfabrik umgebaut werden soll. Als vorgesehene Investitionssumme für den Umbau sind mehr als 50 Millionen Euro im Gespräch! Die schweizer Oldieszene wird sich über einen solch hohen Betrag bestimmt freuen. Im Jahr 2011 ist der Großteil der Oldtimerprojekte aber

immer noch auf Privatinitiativen zurückzuführen und auch das OFENWERK entsprang der privaten Leidenschaft zum klassischen Automobil. Seit der Eröffnung unserer Hallen vor sechs Jahren haben wir viel positive Resonanz erfahren. Dies liegt sicher mit an unserer Idee, sowohl Plattform als auch Anlaufpunkt für die regionale Oldtimerszene zu sein. Somit ist unser Projekt bescheiden und bodenständig geblieben und unterscheidet sich von den Stätten anderer Initiatoren. Im OFENWERK sollen sich Oldtimerfreunde wohl fühlen und Fahrzeuge oder Werkstätten vorfinden, die nicht nur interessant, sondern auch erschwinglich sind. Wir werden unser Konzept in diesem Sinne weiterführen und ständig versuchen, noch besser zu werden. Mit viel Enthusiasmus wurde das OFENWERK zum attraktiven Oldtimertreffpunkt und zum Anlaufpunkt für den An- und Verkauf klassischer Fahrzeuge im Großraum Nürnberg. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr. Ihr Peter Riedhammer

INHALT Editorial 3 Inhalt 3 Oldtimerkorso im lieblichen Taubertal 4 Stuttgart – Die Wiege des Automobils 8 Der Vater aller Renn - Roadster 12 Pferdeflüsterer mit heilenden Händen 14 Volksfest am Dutzendteich 18 Ganz die feine englische Art: 3. England-Treffen 20 Mit dem MEILENSTEIN-Magazin – Boxenstopp auf der Mille Miglia 2012 23 Goldrausch am Westtorgraben 26 Ökologischer Hedonismus 28 Veranstaltungsprogramm 2012 29 Neu erschienen 30 Impressum 31 2

Titelfoto: Eines der schönsten deutschen Cabrios der 60er- und 70er-Jahre vor einem der aufsehenerregendsten Gebäude der Neuzeit in Stuttgart: W111 Cabrio und Mercedes Benz Museum

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OLDTIMERKORSO durch das „Liebliche Taubertal“

Das idyllische Taubertal blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Kelten, Römer oder die im 5. Jahrhundert in das Land einfallenden fränkischen Siedler, sie alle ergötzten sich an der wunderschönen Region des heutigen „Tauberfranken“. Ende September 2011 konnte der Aufzählung eine weitere Gruppe hinzugefügt werden, denn Liebhaber klassischer Fahrzeuge durchquerten das Taubertal mit ihren motorisierten Klassikern.

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Bewegte Automobilgeschichte

Die herrliche Landschaft von Rothenburg ob der Tauber bis nach Wertheim am Main war vom 23. bis 25. September die stimmungsvolle Bühne für einen Oldtimer-Korso durch das spätsommerliche Taubertal. Auch das Nürnberger OFENWERK, Zentrum für mobile Classic, ließ sich die Teilnahme an diesem Event nicht entgehen und nahm mit einem Jaguar XJ 5.3l Coupé aus dem Jahr 1977 an der harmonischen Fahrt teil. Die unterhaltsame Tour war ein Gruß zum 60. Geburtstag der Touristikgemeinschaft „Liebliches Taubertal“ an seine Urlaubsgäste und treuen Besucher. Schon bei der offiziellen Ausschreibung „Oldtimerkorso durch das Liebliche Taubertal“ war klar: Bei dieser „Rallye“ handelt es sich weniger um eine sportliche Wettfahrt mit Stoppuhren und einem Foto-Finish, als um eine nette Genussfahrt von Oldtimerfreunden, angereichert mit Gesprächen und Erlebnissen rund um das Thema „Faszination Oldtimer“. So war es dann auch und die rund 130 Kilometer lange Fahrtstrecke wurde zum großen Erlebnis.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

war erwartend vielfältig und so reihten sich Bentley RType, Goggomobil, SS Excalibur, Ford Mustang oder ein Austin Healey Sprite MK 1 in wunderbarer Harmonie auf den Straßen der Stadt. Das älteste teilnehmende Fahrzeug war ein BMW Dixi DA 1 aus dem Jahre 1929, gefahren von Gottfried Müller. Richtig los ging es Samstagmorgens, denn der Tross machte sich vom Rothenburger Schrannenplatz in Richtung Bad Mergentheim auf den Weg und besuchte dazwischen Niederstetten, Creglingen, Röttingen sowie Weikersheim. Am Ende der „Rallye“ sollten zehn Städte oder Gemeinden besucht und durchfahren worden sein. Das ausgehändigte Road-Book zeichnete einen Weg vor, der von einigen sehr interessanten kulturellen Sehenswürdigkeiten, wie der Creglinger Herrgottskirche mit dem berühmten Riemenschneider-Altar oder dem Renaissance-Schloss Weikersheim, unterbrochen wurde. Bei den Ortdurchfahrten wurden die Oldtimer dem am Straßenrand wartendem Publikum präsentiert und vorgestellt. Damit es auch zwischen den einzelnen Stationen nicht langweilig wurde, mussten von den Teilnehmern unterwegs Fragen beantwortet werden, die sich an den jeweiligen Haltepunkten orientierten. Die Gewinner konnten attraktive Sachpreise mit nach Hause nehmen.

Am Freitag, dem 23. September, wurden die historischen Fahrzeuge und ihre Fahrer in Rothenburg ob der Tauber erwartet, bezogen ihre Unterkünfte und konnten sich am Abend und im Anschluss an ein Drei-Gänge-Menü, an einer Stars am Autohimmel historischen Nachtwächterführung durch die weitestgehend Am Sonntag wurde mit der Strecke von Bad Mergenterhaltene mittelalterliche Altstadt Rothenburgs erfreuen. heim über Tauberbischofsheim, Bronnbach und KülsSchon hier boten sich zahlreiche Möglichkeiten, sich in inte- heim nach Wertheim die letzte Etappe befahren. Vorbei ressanten Begegnungen fachlich auszutauschen oder unter an Ackerflächen, Wäldern und Obstgärten erwartete Gleichgesinnten einfach zu plaudern. Der Teilnehmerkreis den Korso auch an diesem Tag eine große Anzahl von

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Schaulustigen am Straßenrand. Halt wurde wieder an Kulturstätten gemacht, wie dem Kloster Bronnbach oder am wunderschönen Marktplatz von Tauberbischofsheim. Hier ließ es sich selbst Bürgermeister Wolfgang Vockel nicht nehmen zum Mikrophon zu greifen und die Raritäten in seiner Stadt willkommen zu heißen. Am Abend konnte in der Main-Tauber-Stadt Wertheim zudem an einer historischen Trachtenführung teilgenommen werden, wonach die „Rallye“ schließlich langsam ausklang. Den weitesten Nachhauseweg hatte Robert van Doom, der mit seinem Chapron Citroen DS 19 aus dem niederländischen Enschede angereist war. Die „Göttin“, wie der DS in Frankreich liebevoll genannt wird, hatte einen weiten Heimweg vor sich.

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Gewinnende Teilnehmer

Am gemütlichen Oldtimerkorso durch das „Liebliche Taubertal“ nahmen über 50 wunderschön restaurierte Schmuckstücke teil und es gab genügend Zeit und Raum für fachliche Gespräche unter Oldtimerfreaks oder die Möglichkeit, seinen Wagen einem interessierten Publikum zu zeigen. Die Teilnehmer ließen mit ihren Raritäten die Herzen der Oldtimerfans höher schlagen und trugen zu einem wundervollen Wochenende unter Gleichgesinnten bei. Die Gegend rund um das knapp 120 Kilometer lange Taubertal wurde für wenige Tage zu einem Zentrum gelebter Automobilgeschichte.

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STUTTGART – DIE WIEGE DES AUTOMOBILS

Heiligs Blechle! Wie die Schwabenmetropole das Automobil zelebriert

Genf hat seinen Automobilsalon, Frankfurt die IAA, aber Stuttgart übertrifft sie alle. Hier steht sozusagen die Wiege des Automobils. Hier sind die Marken Daimler, Mercedes Benz und Porsche zuhause. Und alle Welt fährt hin. Faszination Stuttgart

Was ist so faszinierend an Stuttgart? „Die vielen Bühnen“, werden Theaterliebhaber sagen. Und leuchtende Augen bekommen beim Gedanken an das Staatstheater Stuttgart, das zu den führenden Häusern der Landes zählt, wie es auch das legendäre, von Choreograph John Cranko gegründete Ballett zu Weltruhm gebracht hat. „Kunst!“ wird vielleicht ein Argument lauten. Das all derjenigen, die in der Staatsgalerie Stuttgart gern die großen Meister der Kunstgeschichte bestaunen oder im gläsernen Kubus des Kunstmuseums berühmte Maler wie Otto Dix. „Architektur“ werden manche einwerfen, „Autos“ zahlreiche andere. Und es ist, wie es ist – sie alle haben Recht!

Eine Hommage an den berühmten Stern

Doch in kaum einer Stadt kommen Automobilisten so auf ihre Kosten wie hier. Im futuristischen Mercedes-BenzMuseum etwa. Es ist das größte in Deutschland und ein Meilenstein moderner Architektur, innen wie außen. Schon von weitem sichtbar und wie eine Arche Noah aus Beton, Glas und Stahl. So thront das Architekturwunder aus der Amsterdamer Ideenschmiede UN-Studio van Berkel und Bos vor den Toren des Autobauers mit dem weltbekannten Stern. Nur dass darin nicht Tiere ihre Bleibe haben, sondern Transportmittel, die Automobilgeschichte 8

schrieben. Eine ganze Gruppe legendärer Silberpfeile genau so wie das gute alte Postboot oder ein – natürlich ausgestopftes – Postpferd – die Urväter moderner Flitzer.

Papamobil meets Silberpfeil

Auf 16.500 Quadratmetern vereint sich hier alles, was einem zum Thema Auto in den Sinn kommt. So schleust ein Aufzug die staunenden Besucher neun Etagen hoch, um sie von dort auf eine Zeitreise der besonderen Art zu entlassen. Technisch und chronologisch geordnet reihen sich über alle Ebenen verteilt 160 Pretiosen. Ein Papamobil ist darunter, der feuerrote SL von Prinzessin Diana und Kaiser Hirohitos großer 770er Mercedes. Und es braucht nur wenig Phantasie, sich einen Konrad Adenauer in seinem letzten Dienstwagen oder Mikka Häkkinen in seinem Formel 1-Boliden vorzustellen, wenn man an den Promi-Fahrzeugen vorbeischlendert, die sogar authentische Gebrauchsspuren aufweisen. Und wer vom Rundgang durch 125 Jahre Mercedes-Benz-Geschichte in den Etagen, die kühn wie das Innere eines Schneckenhauses verbunden sind, hungrig geworden ist, mag sich im Sommer in der Outdoor-Lounge verwöhnen lassen. In der kälteren Jahreszeit auch bloß an der Cafébar und im Museumsrestaurant. Für deren Qualität bürgt seit letztem Juli keine Geringere als die Sarah Wiener GmbH. 9


Stuttgarter Rössle

Doch es gibt zwei Propheten im Lande. Und so imponieren auch bei Porsche die PS. Allen voran das berühmteste Pferd der Stadt, das Stuttgarter Rössle, das sowohl schicke Schlitten‚ ‚made in Stuttgart’ ziert, als auch das Stadtwappen. Der Sportwagenhersteller in StuttgartZuffenhausen macht dem Stern sogar mit einem eigenen Museum Konkurrenz. Und sich selbst damit zu einem absoluten Muss. Liebhaber schneller Autos erkennen vielleicht schon am Äußeren, dass dies nur die Heimat der Designerkarossen von Porsche sein kann: ein 140 Meter langes strahlendweißes Gebäude mit gläsernen Kernstück, das über dem Boden geradezu zu schweben scheint. Im Innern präsentieren sich auf 5600 Quadratmetern absolut schnörkellos 80 Renn- und Straßenwagen. Klassiker wie der 911er oder das berühmte „Pink Pig“ von Le Mans. Sogar der erste Käfer, entworfen von Ferdinand Porsche persönlich, hat hier eine Bleibe gefunden. Herzklopfen pur für alle Autopuristen!

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Boxenstopp im ‚Meilenwerk’

Sie haben von Autos Anschauen immer noch nicht genug? Dann sollten Sie den ehemaligen Landesflughafen Württemberg ansteuern. Das „Meilenwerk“ in Böblingen, nahe Stuttgart. Eine Mischung aus Verkaufsräumen, Werkstätten, Sportwagenausstellung. Oldtimermuseum und Gastronomie. Die für viel Geld liebevoll restaurierten Flughallen aus den 20er Jahren sind schön anzuschauen, der Blick auf die Preise der dort angebotenen Autos, Accessoires und Dienstleistungen allerdings, macht schnell klar, welche Vorteile ein bodenständiges Projekt, wie das Nürnberger OFENWERK, für den Kunden hat.

Night and Day

Bleibt noch über das Nachtleben zu reden. Beim höchsten Bauwerk und gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt, dem Fernsehturm, treiben es die Stuttgarter geradezu auf die Spitze: Hoch über den Wolken lässt sich von der so eleganten wie Betonnadel aus die Schwabenmetropole auf 360 Grad überblicken. Und sollten sich dabei Hunger, romantische Gefühle oder Lust auf Kultur einstellen – kein Problem: In 150 Metern Höhe kann in der schicken Szene-Bar „Highlight“ am Cocktail genippt, gegessen, geheiratet und am Abend sogar eine Theatervorstellung besucht werden. Aber auch drunten am Boden entsteht zu keiner Zeit Langeweile. Vor allem nicht in der „Strotmanns Magic Lounge“. Stuttgarts Meister-Magier Thorsten Strotmann führt in seinem Räumen im Römerkastell

die Kunst des Close-Up-Zauberns vor, die nicht nur im Ländle ihresgleichen sucht! Hautnah und zum Anfassen. Doch egal, wie genau man ihm dabei auf die Finger sieht, seine Magierkunst wird man nicht ergründen. So wenig wie den Zauber, der nach diesem magischen Abend noch lange vorhält. Schlafen in der Waschanlage – oder Best Breakfast in town Wenn’s also wieder mal etwas länger gedauert hat, bietet sich für müde Häupter das „V8 Hotel“ direkt auf dem ‚Meilenwerk’-Gelände in Böblingen an. Der Design-Schlaftempel besticht durch seine ausgefallenen Übernachtungsmöglichkeiten. In der Praxis heißt das: geschlafen wird in Themenzimmern, bei denen der Name schon Bände spricht. In zu Betten umgebauten Autos in Zimmern namens „Autokino“, „Car Wash“ oder „Tankstelle“. Übernachten in Stuttgart geht aber auch ganz normal. Jedenfalls wenn man den Luxus eines zentral und doch absolut ruhig im Stadtzentrum gelegenen eleganten „Maritim“-Hotels zu schätzen weiß. Denn das stilvoll eingerichtete 4-Sterne-Haus, gleich neben dem Stadtgarten, punktet eher klassisch-gediegen. Neben mehreren exklusiven Restaurants mit einer historischen Reithalle im Renaissance-Baustil, die zum Gastraum umfunktioniert wurde, mit einem Schwimmbad, in dem die Gäste doch tatsächlich rund um die Uhr (!) entspannt ihre Bahnen ziehen können. Dessen besonderes Highlights

aber nach einem anregenden Aufenthalt in der kultigen Pianobar, mit einem exquisit sortierten Humidor, das wirklich sensationelle Frühstücksbüffet am Morgen danach sind. So bleibt staunenden Besuchern eigentlich gar kein anderes Resümée übrig: Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist nicht nur eine Reise wert, sondern fast schon Pflicht! Und unter einem Wochenende fängt man besser gar nicht erst an, den Terminkalender zu durchforsten …

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DER VATER ALLER RENN - ROADSTER Eine Legende des Autorennsports gibt sich die Ehre: 75 Jahre BMW 328!

Ganz profan – Autos sind eigentlich nur motorisierte Kisten aus Blech, Stahl und Glas. Doch es gibt welche, die sind mehr: rollende Legenden wie der BMW 328, mit dem die Münchner Autobauer vor 75 Jahren einen Meilenstein der Automobilgeschichte setzten. egal welche Geschwindigkeitswettbewerbe, Bergrennen, Rallyes oder Grand Prix – der BMW 328 hatte bis weit in die 50er Jahre die Nase vorn. Nicht nur, dass er in der Hall of Fame des Rennsports ganz oben stand. Er prägte auch, wie kein anderes Modell, die Motorsportgeschichte des Unternehmens nachhaltig.

Stärker, schneller, leichter

Schon der erste Auftritt des Renn-Klassikers fiel aus dem Rahmen: Nicht bei einer sonst üblichen Automobilausstellung wurde Premiere gefeiert, sondern quasi gleich an der Front – beim Eifelrennen auf dem Nürburgring: Dort steuerte der auch als „Motorrad-Weltrekord-Mann“ bekannte Fahrer Ernst Henne den Frischling am 14. Juni 1936 direkt aufs Siegertreppchen in der Klasse der 2-Liter-Wagen. Eine Legende des Rennsports war geboren – der BMW 328!

Rollendes Denkmal

Worauf sich seine Konstrukteure, die Ingenieure Rudolf Schleicher und Fritz Fiedler konzentriert hatten: konsequenter Leichtbau, ideale Gewichtsverteilung, aerodynamische Linienführung und optimale Motorisierung. Dazu eine perfekte Straßenlage, die ein sorgfältig austariertes Fahrwerk mit Hydrauliklager und Einzelradaufhängung an Querlenkern und –federn garantierte. Soll heißen: dank patentiertem Rohrrahmen ein nur 780 Kilogramm leichter schneeweißer Roadster, unter dessen Motorhaube ein 2,0 Liter-Reihensechszylinder-Motor und 80 PS röhrten. Kein Wunder, dass die kraftstrotzende Kompressor-Bolidenkonkurrenz sofort blass aussah. Und nicht nur an diesem Tag, sondern bei mehr als 200 weiteren Rennen. Und 12

Insgesamt liefen in den Bayrischen Motorenwerken ganze 464 Exemplare des heute so begehrten Klassikers vom Band. Entwickelt von einem Team genialer Konstrukteure, das aus dem BMW 328 etwa die Folgemodelle 330, 332 und 335 konzipierte. Allesamt Glanzlichter der Designerund Ingenieurskunst. Wie das hochgezüchtete 328er MilleMiglia-Roadster Touring Coupé, mit dem „Rennbaron“ Huschke von Hanstein im April 1940 als schnellster Mille-Miglia-Sieger ever eben dort durchs Ziel schießt. Oder die erste geschlossene „Kamm“-Rennlimousine, die aufgrund sagenhafter aerodynamischer Werte zum bis dahin schnellsten BMW (230 km/h) avancierte.

Aus dem Rennsport in Serie

Doch der Hochleistungssportwagen sollte nicht nur Profis vorbehalten bleiben. So begann man an der Isar schon ein Jahr nach dem spektakulärem Debüt des Sport­zweisitzers mit der Serienproduktion. Was damals schon Autofahrerherzen höher schlagen ließ: neben einem übersichtlichen Cockpit - Drehzahlmesser, Tacho, kleine Anzeige für Benzin, Öldruck und Wassertemperatur – und einzeln umlegbare Windschutzscheiben. Dazu eine Andrehkurbel – damals noch selbstverständlich -, ein Reserverad in einer Mulde auf dem Heck. Und natürlich der markante Kühlergrill mit der BMW-typischen „Doppel­ niere“. Zusammen mit zwei über der Motorhaube fest­ gezurrten Riemen aus hellbraunem Rindsleder stellte er das extrem sportliche Stilelement des BMW 328 dar. Und eines ist sicher: Wer heute einen von 200 weltweit noch existierenden Exemplaren besitzt, gibt ihn nicht so schnell her. Freiwillig sicher nicht! 13


PFERDEFLÜSTERER MIT

HEILENDEN HÄNDEN PS-Troubleshooting

Wenn Reinhold O. M. Wenzel seine heilenden Hände ins Spiel bringt oder auch nur rein intuitiv Kontakt zur „unbelebten Materie Motor“ aufnimmt, wiehern die PS wieder auf Hochtouren. Und das unabhängig davon, ob sie aus den renommierten Ställen Maranellos, Zuffenhausens oder Sindelfingens stammen und wie betagt sie sind. Unglaublich? Wie wahr!

Der Ruf einer außergewöhnlichen Persönlichkeit und einer alles andere als gewöhnlichen Art, mit brach liegenden PS umzugehen, eilt Reinhold O. M. Wenzel voraus. Folgt man der Spur, führt sie hinauf ins ganz und gar unspektakuläre Oberpfälzer Jura, genau genommen nach Velburg, wo der freischaffende Pferdeflüsterer des 21. Jahrhunderts lebt und laboriert, studiert und sinniert. Doch derjenige, den nachhaltige Probleme mit seinem brandaktuellen oder betagten Gefährt plagen, muss sich dorthin erst gar nicht bemühen, weil der findige Physiker des Jahrgangs ´56 alles im Gepäck hat, was es zur Ursachenforschung braucht. „Den Unterschied zwischen Symptom und Ursache zu erkennen und zu hinterfragen ist überaus wichtig, wenn man sein Auto ein für allemal von der Hebebühne haben will“, weiß Wenzel aus langjähriger Erfahrung. „Jedes einzelne Symptom kann bis zu 50 Ursachen haben und der gängige Servicetechniker weiß darüber weder ausbildungstechnisch genügend, noch legt er es wirklich darauf an, den Dingen auf den Grund zu gehen.“ Die Konsequenz kennen viele, denen das Pech beschieden ist, „Montagsautos“ zu besitzen oder deren historische Rarität wegen Stillstand am laufenden Band auf dem besten Wege zum Exponat ist. Es werden nach dem „Trial and Error“-Prinzip schlichtweg Teile ausgetauscht, die vermeintliche Experten nicht einmal mehr namentlich kennen. Bis zum nächsten Besuch in der Werkstatt und zu endgültiger Ratlosigkeit. Dann greifen die Betroffenen – das sind sowohl Vertretungen renommierter Hersteller, deren eigene Kapazitäten in Serie erfolglos waren, wie auch resignierte Privatleute, deren finanzielle Ressourcen bereits beträchtlich strapaziert wurden – zum Telefon und rufen bei Wenzel als quasi letzter Instanz an.

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Wenn sich dieser dadurch auch geehrt fühlt, so bleibt die Wertschätzung häufig auf der Strecke. „Einige Autohändler stehen in ständigem Kontakt mit mir und holen sich Akuthilfe, wenn sie nicht mehr weiter wissen, ohne sich jemals erkenntlich zu zeigen.“ Genau da hinkt die Passion: Der selbsternannte Troubleshooter, der bereits als Bub die streikende Nähmaschine seiner Mutter feinsäuberlich zerlegt und anschließend wieder in Gang gesetzt hat, sieht in jedem motorisierten Härtefall eine persönliche Herausforderung. Es macht ihm eben schlichtweg Spaß, Probleme zu erforschen und zu beheben, wenn das Glückmoment oft auch nur kurz weilt. Denn ausgerüstet mit allerlei für gängige Kfz-Betriebe völlig fremdem Equipment, dessen Herzstück ein selbst entwickeltes, hoch auflösendes Expertensystem, sowie verschiedene Signalsimulatoren sind, kommt er dem Casus Knaxus in der Regel ruckzuck auf die Schliche. Seine physikalische Methode – Wenzel hat die zugrunde liegende Wissenschaft der Thermodynamik im Rahmen seines Studiums in München und Thessaloniki theoretisch ausgiebig erkundet und seine Kenntnisse durch Versuche und praktische Arbeit kontinuierlich erweitert – baut auf wenige wesentliche Analyseparameter: Gemischaufbereitung, Zündung und Mechanik. Und sie führt ihn in der Praxis so gut wie­ 100 %-ig zum Ziel. Das Procedere läuft dabei nach Plan. Wenzel kommt, unterhält sich mit den meist schon völlig entnervten Autobesitzern – wobei ihm Frauen aufgrund ihrer rein deskriptiven und nicht interpretatorischen Art, die Symptome zu benennen, am liebsten sind – und prüft gemäß seiner eigens entwickelten Checkliste. Dann geht

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ERFAHRUNGSBERICHT

Norbert Graf List von Koenigsmarck, Präsident der FerrariSektion Franken und Besitzer eines Dino 308 GT4 (Baujahr ´75), kennt die Geschicke des Reinhold Wenzel aus eigener Erfahrung: „Ich fahre regelmäßig Rennen und wurde dabei immer wieder ausgebremst. Unzuverlässiges Anspringverhalten, unruhiger Leerlauf und andere Probleme mehr, die andere nicht beseitigen konnten, führten mich schließlich zu Reinhold Wenzel, der mir von einem Oldie-begeisterten Bekannten empfohlen worden war. Seitdem läuft der Wagen, unterstützt von modernen Hilfsmitteln zwar, aber die können der Originalität meiner Meinung nach nichts anhaben. Im Gegenteil. Letztlich geht es mir vorrangig darum, ein rund dreißig Jahre altes Fahrzeug zu erhalten. Und da stimme ich vollends mit Enzo Ferrari und seinem Statement ´ein Auto muss fahren´ überein. Das ist für mich die Hauptsache.“

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es zur Sache, die meist minutenschnell auf den Punkt gebracht wird. Wenn es sein muss, baut der bekennende Bolidenfan auch mal kurzerhand eine Zündanlage. So auch im konkreten Fall, als einem guten Freund von Walter Röhrl mit einem Porsche 911 RS, Baujahr ´73, bei einem Oldie-Rennen der Motor versagte, was einen anschließenden, wochenlangen Werkstattaufenthalt zur Folge hatte. Hier brachte Wenzel, kritisch beäugt von den staunenden Fachleuten vor Ort, in Windeseile die Spannungsversorgung für die Zündanlage wieder auf Kurs. Ähnlich geschah es dem stolzen Besitzer eines 356er Cabrio, der nach einem stattlichen Aderlass durch Unwissende schließlich auf Empfehlung zu Wenzel fand, und die 6 V-Anlage seines altehrwürdigen Fahrzeugs, die konstruktionsbedingt viel Strom und wenig Spannung erzeugt, durch eine Transistorzündungsanlage austauschen ließ. „Ich bediene mich bei historischen Typen gelegentlich auch einmal hochmoderner Ersatzteile, vorausgesetzt, man sieht sie nicht.“, so Wenzel. „Den 16

Austausch einer kontaktgesteuerten Zündungsanlage durch eine neuzeitliche habe ich bereits bei mehreren 375 GTB 4 Ferraris vorgenommen. Läuft optimal. Und das ist doch letztlich das Entscheidende, oder?“ Der Kfz-Wissenschaftler, den einst seine mangelhaften Zensuren in Mathe und Physik ärgerten und motivierten, das Abitur nachzumachen, um die ihm am Herzen liegenden Studien zu betreiben, könnte eigentlich zufrieden sein. Denn was er leistet, hat zweifelsfrei mit Genialität zu tun. Ist er aber nicht. Wenzel strebt ständig nach der Vervollkommnung seines Wissens und hat erst jüngst ein GPS- Sicherheitssystem für Oldtimer entwickelt, das die Fernüberwachung des Motors unabhängig von Raum und Zeit ermöglicht und für das er nun nach „Opfern“, sprich Probanten, sucht. Wenn ihm einmal die Ratio den Zugang versagt, zapft er übrigens einfach das morphogenetische Feld und die damit verbundene „Akkumulation evolutionärer Geistigkeit in der unbe-

lebten Materie Motor“ an, um seine Intuition zu speisen. Seltsamerweise funktioniert auch das. Freiwillige vor! Bemerkenswerte Informationen und geldwerte Hinweise zum Umgang mit motorisierten Problemfällen erhalten Sie gerne von Reinhold O. M. Wenzel persönlich: Lehrinstitut für Gemischaufbereitungs- und Zündungstechnik, Handwerkerstraße 7 92355 Velburg Telefon 09182 – 90 97 90 oder per E-Mail an R.O.M.WENZEL@web.de.

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VOLKSFEST AM DUTZENDTEICH

Oldtimer-Parade an einem sonnigen Herbsttag

Das diesjährige Nürnberger Herbstvolksfest am Dutzendteich war mit rund 1,7 Millionen Besuchern ein großer Erfolg. Zahlreiche Fahrgeschäfte, kulinarische Köstlichkeiten im Oxenzelt oder Hax´n Liebermann und Live-Musik trugen zu einer stimmungsvollen und gelösten Atmosphäre bei. Für die Freunde mobiler Classic bot das Volksfest mit der Oldtimerparade am Samstag, den 10. September, wieder einen besonderen Leckerbissen. Heute lässt sich als Fazit einmal mehr feststellen: Das Nürnberger Volksfest am Dutzendteich ist mittlerweile zu einem beliebten Treffpunkt für Oldtimer-Freunde geworden. Parade als ideale Gelegenheit

Im Mittelpunkt standen am Samstagnachmittag rund 50 klassische Fahrzeuge, die am Dutzendteich faszinierte Blicke auf sich zogen. In erlebbarer Harmonie ebneten sich VW Käfer, Gogomobil, Ford Mustang oder Porsche den Weg zum gut besuchten Festplatz und fuhren durch die Budenstraßen. Zwischen Geisterbahn und Autoscooter, Bierzelt und Fischbraterei präsentierten sich die Automobilschätze mit ihren Fahrern und waren im Rahmen der Nostalgie-Oldtimerparade einer der Höhepunkte des Volksfesttages. Die Reaktion der Festbesucher war 18

dementsprechend positiv, denn die Parade bot für viele die ideale Gelegenheit, ein solches Fahrzeug aus der Nähe zu sehen. Die Fahrer ließen sich die Möglichkeit, ihr Auto einem großen Publikum zu präsentieren, nicht entgehen und bildeten einen bunten und faszinierenden Auto-Corso. Glück hatte derjenige der Schaulustigen, der eine Kamera mitgenommen hatte, für alle anderen musste schon einmal eine Handykamera reichen.

Interessante Gespräche rund um das Thema Oldtimer

Volksfestbesucher, die mehr über die klassischen Fahrzeuge wissen wollten, konnten im Anschluss an die Parade die Fahrer über Besonderheiten und Geschichten ihrer wunderbar restaurierten Schätze befragen. Für den ein oder anderen ergab sich sogar die Möglichkeit, auf einem freien Beifahrersitz Platz zu nehmen und die Faszination „Oldtimer“ hautnah zu erleben. Nach interessanten Gesprächen rund um das Thema und einem deftigen Imbiss machten sich die fahrenden Teilnehmer am Abend auf den Heimweg. Ingesamt war der alljährliche Oldtimer-Corso wieder ein großer Erfolg und verlangt nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr.

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GANZ DIE FEINE ENGLISCHE ART:

das 3. Englandtreffen

Stramme Männerwaden unter flatternden Schottenröcken? Elegante Dandys in frechen Knickerbockern, die lässig am Wagen lehnend den Damen die Vorzüge ihres Aston Martin erklären? Etwa Dreharbeiten zur Fortsetzung des Filmklassikers „In 80 Tagen um die Welt“? Nein, sondern das jüngste Englandtreffen für Liebhaber anglophiler Fahrzeuge, das in Nürnberg am 17. September seine dritte Auflage erlebte.

Die Briten sind los

Ein rauschendes Fest für alle Anhänger des English Way of Life and Drive mit über 1000 Besuchern und mehr als 150 Oldtimern, die die Anfahrt sogar bis aus Österreich auf sich genommen hatten. Und so reihten sich auf dem Gelände von Bayerns einzigartigem Zentrum für mobile Classic bei typisch englischem Spätsommerwetter die Ikonen britischer Fahrzeugbauerkunst aneinander. Nach Automarken geparkt: Alvis, Jaguar, Triumph, Land Rover, Aston Martin und Rolls Royce – Oldtimer, so weit das Auge reichte. Und ein Querschnitt durch die britische Automobilgeschichte, vom Bentley Le Mans 4,5 von 1929 bis zum Morgan, Baujahr 1991. 20

Watch and see

Doch nicht nur die Klassiker begeisterten das Publikum. Auch die Ausstellungsfläche des Autohauses Road Star war dicht umlagert. Dort stellte Geschäftsführer Jürgen Füssinger den brandneuen Range Rover Evoque vor, der erst am Vortag Deutschland-Premiere gefeiert hatte. „Genau das richtige Fahrzeug für designorientierte Menschen, die an Downsizing interessiert sind, aber keinen Abstrich beim Luxus machen wollen“, erklärte er den Run auf seine Newcomer. Schräg gegenüber stand Ralf Sauer ratsuchenden Jaguar- und Oldtimerbesitzern zur Seite, der sich als Leiter einer freien Werkstatt aus Bamberg auf diese Brit-Mobile spezialisiert hat.

Shopping Tour

Very british ging´s aber nicht nur vor, sondern auch in den ehemaligen Fabrikhallen zu. Am Stand von MassPoint führte Andreas Hoffmann vor, was bei Ladies and Gentlemen derzeit in Sachen edler Maßkonfektion ange­ sagt ist: Schuhe, Hemden und Anzüge – tailor-made von Kopf bis Fuß. „Ein bisschen Kleingeld braucht es aber schon dafür“, gab er schmunzelnd zu bedenken. Klar, 21


Mit dem MEILENSTEIN-Magazin zum Boxenstopp auf der

MILLE MIGLIA 2012! dass zum richtigen Outfit auch die klassische Uhr gehört. Entsprechend wurden Liebhaber und Sammler hochwertiger Uhrenmarken bei Robert Molina von Juwelier Zeitpunkt fündig. Der auf Ankauf und Reparaturen spezialisierte Uhrmachermeister beriet an diesem Tag persönlich, welche Zeitmesser nicht nur schmücken, sondern auch eine Wertanlage darstellen. Und outete sich gewissermaßen „Ich bin fast schon ein Anlageberater“. Schmuckfanatiker stießen dagegen bei Goldschmiedemeister und Künstler Andreas Topp auf ihre persönliche Goldader. „Bei mir ist der Stein im Mittelpunkt, ich baue den Schmuck um ihn herum“, so Topp. Deutlich zu sehen an den auffallenden Unikaten, die es in seinen Vitrinen zu bewundern gab: Ringe und Ketten mit gefassten Edelsteinen in allen Farben.

Mille Miglia – Modena – Maranello! Legendäre `M´s, bei deren Klang Rennfahrer, Oldtimerfahrer und Autonarren feuchte Augen kriegen! Denn dort findet wie alle Jahre wieder im Mai das traditionsreiche Rennen für Oldtimer statt, das als schönstes der Welt gilt. Und so lädt das MEILENSTEIN-Magazin, auch für 2012 wieder zu einer unvergesslichen Mille-Miglia-Fahrt Richtung Süden: Zum Live-Event mit XXL-Rahmenprogramm, das für die Teilnehmer mittlerweile schon Kultcharakter hat.

Back Stage

Selbstverständlich war auch dieses Jahr wieder der spannende Blick hinter die Kulissen der Fachwerkstätten angesagt: Martin Küthe von der Sattlerei Küthe gab eine Kostprobe seines Sattlermeister-Könnens. Showtime hieß es auch in der Veteranen-Manufaktur von Manuel Scheffler und Jürgen Vetter. Hier wurde an einem „Barockengel“ – ein 1962er BMW - die hohe Kunst der Oldtimerrestaurierung vorgeführt. Und bei r.f.mobile demonstrierte Betriebsleiter Wolfgang Stange die schonende Motorreinigung von heute: mit minus 79,5 Grad kaltem Trockeneis aus der Pistole. Wer jetzt noch wissen wollte, wie er sein derart auf Vordermann gebrachtes Oldsmobile vor Langfingern schützen kann, wurde am Stand der Firma M+S Solution fündig: durch Alarmanlagen mit modernster GPS-Technologie.

Food and Fun

Für Live-Stimmung in allen Räumen sorgten Reinhold Wenzel und Gitarrist Julian Botzenhart mit Brit-Klassikern wie `Let it be´. Und weil Essen und Trinken nicht nur die britische, sondern auch die fränkische Seele zusammenhält, ließen sich die Besucher typisch English verköstigen: mit Fish and Chips, Roastbeef mit Kartoffelgratin und Mint-Sauce. Zwischendurch bei Alexander Gradl vom Whiskyfässla dessen Hausmarke `Chieftain´s´ oder einen German Oak-Whisky probiert. Zur Teatime einen Waldbeeren-Trifle oder Scones mit Clotted Cream von der Ofenwerk Gastronomie. Und an der kleinen Cohiba danach aus Christine Klevers edler Zigarrenpräsentation vom Casa del Puro-Cigarshop hätte nicht nur Winston Churchill seine Freude gehabt.

Anglophile Finals

Spannender Schlusspunkt des Tages: die Prämierung des schönsten angereisten englischen Oldtimer. Schwer zu sagen, wer bei der Preisverleihung mehr strahlte: Der Nürnberger Peter Gugel oder sein auf Hochglanz polierter Austin Seven, Baujahr 1930, ein echtes Schmuckstück, das es verdient auf den ersten Platz schaffte. Ehrensache, dass es die meisten Besucher wohl auch beim nächsten Englandtreffens wieder halten werden wie mit dem TV-Kult-Sketch „Dinner for One“: „The same procedure as every year!“ 22

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Im Luxusliner über die Alpen

Bereits der Sprung über die Alpen am 16. Mai fällt aus dem Rahmen. Die Teilnehmer aus Nürnberg absolvieren ihn – alternativ zur individuellen Anreise – im ultra geräumigen Super-Luxusliner: auf nur 28 VIP-Sitzplätzen. Auf einer Fläche also, auf der sich in gewöhnlichen Bussen fast doppelt so viele Mitreisende drängen. Und das stilvolle Reisen setzt sich auch in der Unterbringung fort: in einem 5 Sterne Golf & Wellness-Resort in einer ehemaligen Benediktinerabtei, südlich vom Gardasee. In gediegenem Ambiente erwarten die Gäste nicht nur herrlich frühlingshafte Temperaturen, sondern fünf aufregende Tage in einem Spa- und Golferparadies. Und schon beim gemeinsamen Abendessen, und auch später vor dem Hotelkamin, finden unter Mille-Miglia-Fans erste angeregte „Benzin“-Gespräche statt.

Mille Miglia mit allen Sinnen

Gleich der Donnerstagmorgen bringt sie mitten ins Geschehen. Es geht mit dem Bus ins malerische Centro Storico von Brescia. Der Vorteil: Da die Innenstadt für den normalen Straßenverkehr komplett gesperrt ist, können Rallye-Enthusiasten in aller Ruhe ein von Parkplatz­ sorgen befreites Bad in der Menge nehmen. Sie können das Schaulaufen zahlreicher Promis zusammen mit den Einheimischen genießen. Auf Hochglanz polierte Oldtimer durch jeden noch so abgelegenen Winkel der Stadt donnern hören und sehen – am besten bei einem Latte Macchiato in einem der unzähligen Straßencafés. Auf der Piazza delle Vitoria im Zentrum die traditionelle Fahrzeugabnahme und Originalitätsprüfung verfolgen. Und die Parade der mobilen Hochkaräter in einer Menge und Vielfalt bewundern, die es sonst nirgendwo gibt. Mille Miglia zum Anfassen! Und Ausnahmezustand in Brescia, dem Start- und Zielpunkt des Rennens nach Rom und zurück.

Parade der Hochkaräter

Erst am Nachmittag wird es etwas ruhiger, wenn sich die Besucherscharen zu Pasta und Vino in eine der vielen Trattorias, Ristorantes, Bars und Cafés verteilen. Stärkung tut not. Auch wir ziehen uns zurück und lassen uns vom Bus zum Hotel zurückbringen. Zum bevorstehenden Abendessen und einem weiteren Highlight des Tages: der Durchfahrt der Mille-Miglia-Renn-Armada, die am Abend in Brescia von der Startrampe lospreschen wird und direkt am Resort vorbeiführt. Denn nicht nur beim ZDF sitzt man in der ersten Reihe, sondern auch in der Nobelherberge, von der aus die Mitreisenden der MEILENSTEIN-Tour uneingeschränkte Sicht auf die Rennautos haben. 24

Ausflug zu Autolegenden

Aber auch der Freitag hält Außergewöhnliches bereit: den Besuch der berühmten roten Rennpfeile im Ferrari-Museum von Maranello. Wie üblich nimmt einem der Luxus­ liner die Strapazen des Selberfahrens auf den hektischen Straßen der Region ab. Und auch das zweite Etappenziel des Tages ist etwas Besonderes: Die Besichtigung des Maserati-Werkes in Modena. Nach einem kulinarischen Boxenstopp in einem Ristorante tipcio mit italienischer Küche „alla mamma!“, steht der Besuch im privaten und doch weltgrößten Maserati-Museum der Familie Panini auf dem Programm. Beim Senior des Hauses persönlich, Signore Panini, lassen sich darüber hinaus im hauseigenen Bio-Hofladen des Anwesens typische Spezialitäten der Region kosten. Und wer sich von den vielen Eindrücken des Tages im Resort anschließend etwas erholt hat, dürfte wohl zu später Stunde tatsächlich schon wieder Appetit haben – auf die leckeren Grillspezialitäten eines urigen italienischen Ristorante in Hotelnähe.

Relaxen oder Shoppen?

Der Samstag bringt die Qual der Wahl: Action oder Dolce Vita. Ein paar gepflegte Bälle spielen auf der hauseigenen 27-Loch-Golfanlage oder dem 9-Loch-Kurzplatz? Auch das Abtauchen in der über 1.000 Quadratmeter großen Wellness-Oase des Hauses sollte unbedingt ausprobiert werden. Wenn da nicht Verona wäre: die nur 35 km entfernte quirlige „Weltkulturerbe“-Stadt mit der berühm­ten Opern-Arena. Sie lockt nicht nur zum Rundgang durch romantische Gässchen, sondern auch zum ganz persön­ lichen Shopping-Beutezug. Gut für so manche Kreditkarte, dass es am Sonntag Arrivederci heißt. Wenn einen der Bus nach dem Frühstück wieder bequem nach Deutschland zurückbringt. Neugierig geworden auf diese Überdosis Bella Italia? Dann bitte schnell anmelden. Denn mit der Mille Miglia ist es wie mit allem: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!

INFOBOX Wenn Sie Interesse haben, an dieser wirklich außergewöhnlichen MEILENSTEIN-Tour vom 16.20. Mai 2012 teilzunehmen, schicken Sie bitte eine kurze Mail an: mille-miglia@meilenstein-magazin. de. Sie erhalten dann von uns gern die genauen Details und Informationen, inklusive der Preise. Bitte frühzeitig anmelden, da das Platzangebot sehr begrenzt ist!

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Eine Fundgrube für Individualisten

GOLDRAUSCH AM WESTTORGRABEN Ein Schnäppchenratgeber in Sachen Uhren und Schmuck

Diamonds are a girl´s best friend. Das wussten schon Marilyn Monroe und Jane Russell im Filmklassiker “Blondinen bevorzugt“. Doch auf was vertrauen Männer? Fragt man Gernot Zeller, gibt es gar keinen Zweifel: „Eindeutig Gold, das ist einfach mein Lieblingsmaterial!“. Eine kluge Wahl. Denn Gernot Zeller ist seines Zeichens Juwelier und Diamantengutachter. Und was wären alle Edelsteine dieser Welt ohne den klassisch-würdigen Rahmen?

Geheimadresse für Uhren und Schmuck mit Historie Was er eigentlich gar nicht leiden kann – das Wort Schnäppchen. Es klingt nach Ramschware und Ausverkauf. Und das ist es weiß Gott nicht, was man in den gediegen eingerichteten Räumen am Westtorgraben antrifft. Sondern edle Böden aus mattgrauem Schiefer, geschmackvoll kombiniert mit Wänden in Terrakotta – und das Wichtigste natürlich: kostbare Vitrinen aus Platanenholz, mit noch

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kostbarerem Inhalt! Etwa in Gold, Edelstahl und Platin gefasste Juwelen, und jede Menge extravagante Zeitmesser mit klangvollen Namen wie Bulgari, Rolex, AudemarsPiguet, Ebel oder Breitling und Patek-Phillipe. Und doch kann man gerade bei ihm ein echtes Schnäppchen machen – Wenn man Sinn für hochwertigen getragenen Schmuck und seltene Uhren hat.

Das Besondere an Gernot Zellers Sortiment: Fast all seine Pretiosen haben eine Geschichte! Um wessen glücklichen Hals mag sich wohl einst das Collier mit fünf verführerisch leuchtenden Rubinen mit 40 Karat, gerankt haben, gefasst in 22-karätigem 900er Gold? Oder an welchem Handgelenk eine roségoldene Rolex aus den Fünfzigern, im Wert von 25.000 Euro? Das sind aber nur zwei Schätzchen aus seinem Fundus. Für ihn als Gutachter das Reizvolle an seiner Arbeit: Herauszufinden, aus welcher Epoche die Stücke stammen, und welche Vorbesitzer sie hatten, ob Fassungen handgeschmiedet sind oder Steine Einschlüsse haben.

Schöne Dinge von Berufs wegen

Zu seinen Spezialitäten zählt aber auch das Maßanfertigen nach individuellen Kundenwünschen. Das Aufspüren und Besorgen spezieller Liebhaberstücke und Sondermodelle. Natürlich gehört zum Tagesgeschäft auch das Warten, Reinigen und Generalüberholen von Schmuck und fragilen Uhrwerken. Was in der Vorweihnachtszeit aber ganz besonders gefragt sein dürfte? Seltene Sammlermünzen aus Gold, und auch mal ein Design-Füller oder Kugelschreiber von Montblanc oder Waterman. Und natürlich solche Kleinode wie ein kostbarer Parfümflakon, speziell für die Handtasche, oder ein liebevoll gearbeitetes Kinderarmband von 1970, alles von Tiffany. Auch wer vor Weihnachten noch schnell den alten Perlenring von Oma zu einem zeitgemäßen Hingucker umarbeiten lassen möchte – für Zellers Gold- und Ideenschmiede kein Problem. „Nur bitte nicht erst drei Tage vor dem Fest kommen. Denn wir haben fast nur Einzelstücke, und die können nicht nachbestellt werden“, gibt er zu bedenken. Na dann Frohes Fest!

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VERANSTALTUNGSPROGRAMM 2012 JANUAR So, 08.01.2012

Neujahrs-Brunch

14. - 15.01.2012

Oldtimer-Messe Augsburg FEBRUAR

03.- 05.02.2012

Bremen Classic Motorshow

So, 05.02.2012

Faschings-Brunch MÄRZ

So, 04.03.2012

Sonntags-Brunch

08.-18.03.2012

82. Automobilsalon Genf

22.- 25.03.2012

Techno Classica, Essen

22.- 25.03.2012

Retro Classic, Stuttgart APRIL

So, 08.04.2012

Oster-Brunch

14.- 15.04.2012

Veterama, Ludwigshafen

27.- 28.04.2012

Metz Rallye, Fürth

Sa, 28.04.2012

3. ITALIEN-TREFFEN MAI

ÖKOLOGISCHER HEDONISMUS Der fränkische Energiesparhaushersteller LUXHAUS hat bereits 2003 mit der damals in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Holzforschung entwickelten Climatic-Wand-Technologie Maßstäbe in Bezug auf Energieeffizienz im Hausbau gesetzt. 2012 präsentiert LUXHAUS mit LUXHAUS|frame. erstmalig ein Architektenhaus als Plus-Energie-Haus.

Bei diesem Haus trifft modernste Technik auf Bauhauszitate. Schmale Stützen, die das auskragende Dach tragen, der sich um die Glasfassade schmiegende Rahmen und die großzügige überdachte Dachterrasse verleihen dem sonst schlichten Baukörper Raffinesse und Eleganz. Das Rahmenthema setzt sich auch im Innenraum fort, wo die klassische Galerie mit großen Fensterausschnitten neu interpretiert wird. Eine repräsentative Wohn-Ess-Situation mit einer Art-­Déco inspirierten Küche sowie einer zusätzlichen „Schmutz­küche, in der benutztes Geschirr und Küchenabfälle sofort aus dem Blickfeld verschwinden, verbindet Luxus und Funktion. Das für zwei Personen ausgelegte Obergeschoss bietet ein neuartiges Bad-Konzept, das fließend in Ankleide und Schlafzimmer übergeht. Die Glasfront sorgt für ein fantastisches Raumgefühl und viel Licht, die Dachterrasse kann durch die Überdachung als Erweiterung des Wohnraums genutzt werden. 28

Melanie Wöppelmann, LUXHAUS Architektin zu ihrem Entwurf: Mein Ziel war es, ein zukunftsorientiertes Haus von zeitloser Ästhetik zu entwickeln. LUXHAUS|frame. verbindet diese Eigenschaften mit großer Eleganz.“ Die ausgeklügelte Haustechnik ermöglicht es in Kombination mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe und der LUXHAUS Climatic-Wand über Photovoltaik deutlich mehr Energieertrag als -verbrauch zu erwirtschaften. Im Gegensatz zum viel beschriebenen Passiv-Haus, das auf Sparsamkeit, durchaus auch mit Komforteinbußen, ausgelegt ist. ist der Ansatz vom Plus-Energie-Haus Energie zu erwirtschaften und dadurch Freiraum zu schaffen. Ein gutes Gefühl, für eine Zukunft gerüstet zu sein, in der Energie immer kostbarer wird. Schon mittelfristig werden einige renommierte Automobilhersteller Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen, die durch ein solches Haus eine Berechtigung bekämen, denn so rückt die Vision, energetisch unabhängig zu sein, in greifbare Nähe. LUXHAUS|frame. Eröffnung im April 2012 in der FertighausWelt Köln am Autobahnkreuz Köln-West/Gewerbegebiet Europapark www.LUXHAUS.de

So, 06.05.2012

Sonntags-Brunch

16. - 20.05.2012

MEILENSTEIN-Tour zur Mille Miglia 2012

25. - 27.05.2012

VDH-Jahrestreffen in Ornbau

25. - 27.05.2012

ZF Sachs Franken Classic 2012, Bad Kissingen JUNI

So, 03.06.2012

Sonntags-Brunch

21. - 23. 06.2012

Donau Classic, Ingolstadt

22. - 23.06.2012

Sechsämterland Classic, Wunsiedl

So, 24.06.2012

4. Oldtimertreffen Neumarkt JULI

So, 15.07.2012

SOMMERFEST (Schwerpunkt-Thema: Frankreich) SEPTEMBER

Sa, 15.09.2012

4. ENGLAND - TREFFEN

Außerhalb der Veranstaltungen ist der Besuch im OFENWERK jederzeit möglich im Rahmen der allgemeinen ÖFFNUNGSZEITEN: Montag - Freitag: 9.00 - 19.00 Uhr Samstag: 10.00 - 19.00 Uhr Sonn-/ Feiertag: geschlossen; außer bei Veranstaltungen

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IMPRESSUM

NEU ERSCHIENEN Mercedes-Benz Ponton – Vom 180 Diesel bis zum 220 SE Cabriolet 1953-1962

Herausgeber: HiGHLiGHTs MediaGroup Harrichstraße 5 90408 Nürnberg Telefon: 0911 – 937 696 74 Telefax:  0911 – 937 696 75 info@meilenstein-magazin.de www.meilenstein-magazin.de

Der Mercedes-Benz Ponton steht wie kein anderes Auto für das deutsche Wirtschaftswunder in den Fünfzigern. Diesen Wagen konnten sich nur gut verdienende Fahrer leisten. Doch der Ponton-Mercedes war anfangs gewöhnungsbedürftig, denn er besaß keine freistehenden Kotflügel mehr. Dieses damals ungewöhnliche Erscheinungsbild brach mit der bisherigen Design-Tradition bei Automobilen und symbolisierte eindrucksvoll den Schritt in die Moderne. Alexander F. Storz erzählt alles über dieses epochemachende Fahrzeug. Illustriert mit mehr als 130 Bildern, behandelt das Buch die Vorgeschichte des MercedesBenz Ponton in den 30er und 40er Jahren sowie die Entwicklung seiner Baureihen W 120/121, W 180, W 105, W 128 und seiner Sonderkarosserien. Motorbuch Verlag, 95 Seiten, ISBN: 978-3613033436

© Konzept und Realisation: Wolfgang Apel Redaktion: Wolfgang Apel Manuel Grosser Kerstin Joswig Peter Riedhammer

Juan Manuel Fangio – Erfolgreichster Rennfahrer des 20. Jahrhunderts

Lektorat: Tatjana Wiedermann

Oft hat man Fangio den besten Rennfahrer aller Zeiten genannt: Am 24.Juni 2011 wäre der 24-fache Weltmeister des Grand-Prix-Sports und 5-fache Formel 1 Weltmeister 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert Günther Molter, ehemaliger DaimlerPressechef, in Verbindung mit Fachjournalist Frank Wiesner einen aufwändig gestalteten Bildband und zeichnet die Erfolgsgeschichte einer der imponierendsten Persönlichkeiten des Rennsports nach. Bislang unveröffentlichte Bilder aus den Archiven der Daimler AG und aus Privatbesitz sowie Interviews mit noch lebenden Zeitzeugen ergänzen diese einmalige Dokumentation die nicht nur die Stationen einer einmaligen Karriere beleuchten sondern auch prägende Jahrzehnte der internationalen Renngeschichte beschreibt. Motorbuch Verlag, 240 Seiten, ISBN: 978-3-613-03284-2

Fotos: Wolfgang Apel Mark Lepa Anett Wernig V.i.S.d.P. Wolfgang Apel Art Direction: Tasso Beuschel

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Der nächste MEILENSTEIN erscheint am 15.3.2012 (Redaktionsschluss: 10.2.2012)

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Ferrari Enzo 1.Hand Coupé 2004 - 6.700 km rosso/rosso

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Ferrari 275 GTB -LN 6C Competizione 1966 giallo/nero

Ferrari 365 GTB/4 Daytona 1973 rosso/nero

Ferrari 308 GT4 Dino Competizione 1976 giallo/nero

Ferrari F430 Spider F1 2J Ferrari Approved 2006 argento/nero

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Meilenstein Magazin IV-2011