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JusKnacker Jänner΄13

13.

Ausgabe

NEUES JAHR – NEUES GLÜCK! Das Excellent Talents Projekt geht in die nächste Runde! Zeigt allen was in Euch steckt! Das ET-Projekt bietet Euch auch 2013 wieder die einzigartige Chance in den Genuss eines gut bezahlten – mind. € 1.000,- pro Monat – Praktikums bei renommierten Kanzleien und Top-Unternehmen zu kommen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 17. Februar 2013. Durch Praktikumsplätze bei Kanzleien wie PEHB oder Wolf-Theiss, Unternehmen wie Hofer oder Wüstenrot, dem Land-Salzburg sowie durch unsere neuen Partner 2013, ua die Notariatskammer und den Verfassungsgerichtshof, können wir Euch die Möglichkeit bieten, so gut wie jede mögliche Berufssparte kennen zu lernen. Bewerben können und sollen sich die Studierenden aller Studienrichtungen der juridischen Fakultät, die über ansehnliche Noten und Zusatzqualifikationen verfügen! Diese Qualifikationen können sich in einem zweiten Studium, einem Ehrenamt, außergewöhnlichen Hobbies, bereits gesammelte Berufser-

Interview

fahrung oder einer Studienassistenz äußern. Für alle DiplomstudentInnen gilt: Bewerbungen sind dann sinnvoll, wenn Ihr im 2. Abschnitt seid. Bac-Studierende: Bitte bewerbt

warten Euch Top-Steuerberatungskanzleien und Firmen wie PWC. Natürlich sind auch alle MasterstudentInnen, DoktorandInnen und EUS-StudentInnen aufgerufen, sich zu bewerben! Die Praktika bieten Euch die Möglichkeit Berufserfahrung zu sammeln, neue Bereiche der Arbeitswelt zu erkunden und vielleicht Eure potentiellen zukünftigen ArbeitgeberInnen kennen zu lernen – nutzt die Chance! Bewerbungen die aus Motivationsschreiben, Lebenslauf und Studienerfolgsnachweis im PDFFormat bestehen schickt Ihr bitte bis spätestens 17. Februar an excellent.talents@stv-juridicum.at.

Euch, wenn Ihr am Ende des Studiums seid. Speziell möchten wir Studierende mit dem Schwerpunkt Betriebliches Finanz- und Steuerwesen zur Bewerbung auffordern – es er-

Für Fragen stehen wir Euch jederzeit unter exellent.talents@ stv-juridicum.at zur Verfügung. Gerne könnt Ihr Euch auch zu den Journaldienstzeiten in der StV weitergehend informieren oder unsere Homepage – http://www.stv-juridicum.at besuchen. Am besten aber holt Ihr Euch Info und Tipps bei den zahlreichen zufriedenen und erfolgreichen Talents der letzten Jahre.

Förderverein

Bibliothek

Dekan Mader – seit Oktober Die StV Juridicum bekommt Informationen zur Lehrbuch2012 im Amt – beantwortet unse- Unterstützung durch ehemali- sammlung an der Fakultätsbire Fragen auf den Seiten 12/13 ge Mitglieder: Seite 3 bliothek gibt es ab Seite 8


JusKnacker Editorial Liebe Leserinnen und Leser, willkommen im neuen Jahr! Vor der vorlesungsfreien Zeit im Februar haben wir noch einmal einen neuen JusKnacker mit vielen Infos und Tipps für und von Euch! Im Herbst gab es bekanntlich einen Wechsel in unserem Dekanat, seit 1.10.2012 bekleidet Univ.-Prof. Peter Mader aus dem Fachbereich Privatrecht das Dekansamt der Juridischen Fakultät. Er hat dem JusKnacker ein ausführliches Interview gegeben, das ab Seite 12 zu lesen ist. Noch eine Meldung aus dem letzten Jahr: In Kooperation mit der Kanzlei WolfTheiss und dank Eurer Spenden haben wir bei den Glühweinständen im Dezember € 350,- für die „Rote Nasen“ sammeln können

(s.S. 5). Ein großes herzliches Dankeschön! Im neuen Jahr gibt es übrigens ein Jubiläum. Das „Excellent Talents“Projekt startet zum fünften Mal! Auf den Seiten 14 und 19 könnt Ihr Erfahrungsberichte von letztjährigen GewinnerInnen lesen und Euch inspirieren lassen! Dieses Jahr könnt Ihr übrigens zum ersten Mal ein Praktikum beim VfGH oder einem Notariat gewinnen. Also schickt uns Eure Bewerbung bis zum 17.2.2013 und werdet unsere Talents 2013! Aber nicht nur die StVen sind aktiv auf unserer Fakultät: ELSA Salzburg war im Dezember Gastgeber des 50. National Council Meeting (NCM). Wer Lust auf den berühmten ELSASpirit hat, sollte den Bericht auf S. 24 unbedingt lesen!

Habt Ihr schon das große neue Gerät im Erdgeschoss unserer Bibliothek im Toskanatrakt gesehen? Das ist der neue Scanner, sozuagen die „Highspeed-Turbo-Ausgabe“ eines normalen Scanners (s. auch S.15). Damit wird das Scannen von langen Passagen oder ganzen Büchern zum Kinderspiel. Außerdem kann man direkt den USB-Stick anschließen und muss sich die Datei nicht erst selbst zumailen. Wenn also die Schlangen an den Kopierern wieder lang sind, nix wie los zum Scanner! Wir hoffen, Euch gefällt die 12. Ausgabe des Jusknacker und wünschen Euch viel Spaß beim Lesen! Euer JusKnacker-Team

Impressum Österreichische HochschülerInnenschaft an der Universität Salzburg Studienvertretung Juridicum Churfürststraße 1 | 5020 Salzburg | Tel.: 0662 / 8044 -6014 oder -6015 E-Mail: jusknacker@stv-juridicum.at oder office@stv-juridicum.at Zeitung der Studienvertretung Juridicum Salzburg Chefredakteurin: Stephanie Herrwerth Redaktion: Mag. Tobias Aigner, LLB.oec., Blanka Beretvás, Marlen Blum, Mag. Christof Capellaro, Durim Halilaj, Stephanie Herrwerth, Teresa Huber, Sebastian Karas, Mag. Manfred Krippel, Univ.-Prof. Dr. Peter Mader, Tobias Neugebauer, LLB.oec., Mag.a

Georgia

Neumayer,

Mag.

Daniel

Rossner,

Mag.a

Renate

Schönmayr,

Daniel

Schwaighofer,

Mag.a Susanne Weißnegger Layout: Tobias Neugebauer, LLB.oec. Lektorat: Stephanie Herrwerth, Teresa Huber, Sebastian Karas, Tobias Neugebauer, LLB.oec., Daniel Schwaighofer Fotos (sofern nicht angegeben): Studienvertretung Juridicum Salzburg

Ludwig

Seidl,


3 Excellent Talents am Karriereforum Erinnerung Nicht vergessen: Schickt uns Eure Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse im PDF-Format) für das Excellent Talents-Projekt 2013 bis spätestens 17.02.2013 an: excellent.talents@stv-juridicum.at Auf unserer Website findet Ihr zudem weiter Informationen über das Excellent Talents-Projekt sowie die teilnehmenden ProjektpartnerInnen. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

„StV-Förderverein“ geht an den Start Ehemalige Mitarbeiter der Studienvertretung haben einen Verein gegründet, der es sich zur Aufgabe macht, Studierende der Fakultät und die Studienvertretung mit diversen Projekten zu unterstützen. Darüber hinaus dient der Verein als eine Art Alumniclub für ehemalige StudienvertreterInnen. Bei der Excellent Talents Verleihung am 15. Mai 2013 wird der Verein zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Obmann des Vereins ist der ehemalige Vorsitzende der

StV – Mag. Manfred Krippel. Ein erstes konkretes Projekt ist auch schon geplant: Der Förderverein verlost „Literaturpakete“ an Studierende. Dabei wird den GewinnerInnen die vollständig benötigte Literatur (Lehrbücher, Skripten, Kodizes) für eine beliebige Fachprüfung zur Verfügung gestellt. Nach der Verwendung der Lernunterlagen durch die GewinnerInnen der Verlosung werden die Bücher und Skripten an die Fakultätsbibliothek übergeben. Somit profitiert auch die Allgemeinheit von den gesponserten Lernutensilien.

Finanziert wird der Verein durch Mitgliedsbeiträge und Sponsorings von Unternehmen, die sich, wie beim oben beschriebenen Vorhaben, jeweils an konkreten Projekten beteiligen. Fördermitglied kann jede(r) werden. Die Höhe des jährlichen Unterstützungsbeitrages bestimmt dabei jedes Fördermitglied selbst. Nähere Informationen zum Verein gibt es unter: http://www.verein.stv-juridicum.at Kontakt: manfred_krippel@sbg.ac.at


JusKnacker Nachruf Prof. Thomas Eilmansberger Das vergangene Wintersemester brachte ein besonders trauriges Ereignis: Am 8. November 2012 ist Univ.-Prof. DDr. Thomas Eilmansberger von uns gegangen. Dieser viel zu frühe Tod hat viele Studierende tief betroffen. Es ist uns deshalb ein Anliegen, an dieser Stelle den Nachruf der Universität Salzburg abzudrucken. Wer mehr über den herausragenden Wissenschaftler und besonderen Menschen Thomas Eilmansberger erfahren möchte, dem sei der liebevolle Nachruf von Prof. Koppensteiner in der Dezember-Ausgabe der Juristischen Blätter (JBl 2012, 781f) ans Herz gelegt. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt seiner Familie sowie seinen MitarbeiterInnen und wir wünschen ihnen allen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Mit Thomas Eilmansberger verlieren wir einen in Österreich und Europa, aber auch international hochgeschätzten und geachteten Rechtswissenschaftler. Sein beeindruckend breites und umfassendes wissenschaftliches Werk hat die Diskussion in vielen wichtigen Bereichen des Europarechts, aber auch des österreichischen Rechts, nachhaltig beeinflusst. Seine wissenschaftlichen Arbeiten werden seinen allzu frühen Tod überdauern. Nicht zuletzt auch durch sie wird er in der wissenschaftlichen Diskussion fortleben. Seinen Schülern und Mitarbeitern war Thomas Eilmansberger ein umsichtiger und im besten Sinne kritischer Gesprächspartner, Mentor, Vorbild und Begleiter. Er hat sich in bester alter akademischer Tradition um die ihm Anvertrauten umfassend gekümmert. Mit Thomas Eilmansberger wissenschaftlich zu arbeiten, war nicht nur fachlich, sondern vor allem auch menschlich ein Gewinn. Die Universitätsangehörigen haben ihn als besonders pflichtbewusst, und stets um Fairness und Ausgleich bemüht, erlebt und über die Maßen schätzen gelernt. Diese verbindende Art hat auch seine Leitungsfunktionen ausgezeichnet. Viele Jahre hat er den Fachbereich für Arbeits-, Wirtschafts- und Europarecht geleitet und zuletzt war er auch stellvertretender Leiter des SCEUS. Wie wenig andere hat Thomas Eilmansberger es verstanden, mit seiner sachlichen, unaufgeregten und sympathischen Art Menschen zu verbinden, Probleme zu lösen, Bewusstsein für Sachfragen zu schaffen und vor allem Emotionalitäten anderer, die der Lösung solcher Sachfragen oft entgegenstanden, zu überwinden. In all diesen Belangen hat vor allem seine unvergleichliche Lebensfreude ansteckend gewirkt. Jeder, der mit ihm zu tun hatte – sei es beruflich, sei es privat –, ist durch diese Lebensfreude nicht nur berührt, sondern bereichert worden. Viele von uns verlieren mit Thomas Eilmansberger nicht nur einen hochgeschätzten und allseits beliebten Fachkollegen, sondern vor allem auch einen persönlichen Freund, der in vielerlei Hinsicht ein Vorbild war. Thomas Eilmansberger hinterlässt eine Frau und eine Tochter. Ihnen und der gesamten Familie gelten unser Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme.


5 Kalte Ohren für die Roten Nasen Wie auch schon in den letzten Jahren organisierten die Studienvertretungen am Juridicum die beliebten Glühweinstände für die Studierenden der Fakultät. Dabei konnten sich die Studierenden über eine Wetterlage freuen, die zu Jahreszeit und Thematik passte: Rechtzeitig zum ersten Schneefall und Nikolaustag bauten wir den ersten „Glühkindlmarkt“ (© Andreas Wagner) vor der Studienvertretung auf – mit freundlicher Unterstützung von Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH. Die Kanzlei stellte uns dankenswerterweise Tassen zur Verfügung, für welche wir jeweils € 2 ,Pfand einbehielten. Wurde das Pfand

nicht wieder gegen die schwarze Tasse mit den bunten Schneeflocken eingelöst, verwandelte sich der Betrag in eine Spende für die Roten Nasen. Das ist die Organisation, die mit den sog. Clowndoctors in landesweit 20 Spitälern kranke Kinder aufheitert. Aber die lustigen Ärzte mit der roten Nase besuchen auch Geriatriezentren, Menschen in Rehabilitationsprogrammen und in Flüchtlings- und Behindertenheimen und bringen neue Lebensenergie und Freude. Wir konnten einen Erlös von € 350,- beziffern – den edlen SpenderInnen danken wir sehr herzlich! Auch der zweite Glühkindlmarkt am 13. Dezember – aufgrund der

© Ludwig Seidl

akuten Dachlawinengefahr im „Toskanahof“ – wurde unterstützt, diesmal von der HOFER KG, die uns alle Zutaten für unseren legendären Glühwein zur Vergügung stellte. Besonders bedanken möchte sich das Organisationsteam der Glühkindlmärkte bei den fleißigen HelferInnen aus allen StVen der Juridischen Fakultät, die beim Aufbau, Abbau sowie beim Ausschenken stets zur Verfügung standen und auch bei den Studierenden, die uns zahlreich mit Spenden unterstützten. Ludwig Seidl & Durim Halilaj Organisationsreferat


JusKnacker Franz von Zeiller Moot Court Was ist der Moot Court? Der Moot Court stellt ein fiktives Zivilprozessverfahren dar, bei welchem die Studierenden die Rolle von RechtsanwältInnen wahrnehmen. Sie übernehmen den Fall in der letzten Instanz und müssen – je nach Position – einen Schriftsatz für die Revision oder Revisionsbeantwortung an den „Obersten Moot Court“ verfassen. Bei der Aufbereitung des Falles und dem Schriftsatzaufbau werden die Studierenden durch die LehrveranstaltungsleiterInnen und von AnwältInnen angeleitet. Neben der formal und inhaltlich richtigen Schriftsatzerstellung sind die Prozessstandpunkte auch mündlich für das Abschlussplädoyer vorzubereiten. Dafür wird eigens ein Rhetoriktraining mit Videoanalyse abgehalten. Die Studierenden arbeiten in Dreierteams, jeweils zwei Teams an einem Fall aus unterschiedlicher Perspektive (KlägerIn/ Beklagte(r)). Der Prozess wird

Martin Brandauer; Nora Knoblechner, Maria Gernerth Mautner Markhof

Der Richtersenat 2012: RA Hon.-Prof. DDr. Jörg Zehetner; Dr. Wolfgang Filip; RA Dr. Clemens Thiele LL.M (Tax) als Wettbewerb ausgetragen: Der Richtersenat, dem ein Universitätsprofessor, ein Richter und ein Rechtsanwalt angehört, kürt das Siegerteam, welches im Sommersemester beim bundesweiten „Franz von Zeiller-Moot Court aus Zivilrecht“ gegen die besten Teams der anderen österreichischen rechtswissenschaftlichen Fakultäten antritt. Durch die universitäre und anwaltliche Betreuung lernen die Studierenden das auf der Universität gelernte Wissen in die Praxis umzusetzen. Vorrangiges Ziel ist die Vermittlung der für die anwaltliche Praxis erforderlichen Schlüsselqualifikationen. Für diesen Zweck wird von den LehrveranstaltungsleiterInnen ein „echter“ zweitinstanzlicher

Fall ausgewählt, der spannende rechtliche Probleme und prozessuale Anforderungen an die Studierenden stellt. Unter universitärer und anwaltlicher Betreuung sammeln die Studierenden erste Erfahrungen im Schreiben von Schriftsätzen und lernen an einen komplexen, aus dem Leben gegriffenen Sachverhalt, möglichst effektiv heranzugehen. Die Sichtweise auf das juristische Problem ist hierbei ein anderes als im Studium: Während es bei schriftlichen Klausuren und mündlichen Prüfungen hauptsächlich um die Wiedergabe von erlerntem Wissen und das Rezitieren von Lehrmeinungen geht, müssen die Studierenden im Rahmen des Moot Court Partei für ihre(n) Mandan-


7 tInnen ergreifen und auch die prozessrechtliche Seite (taktisch als auch argumentativ) berücksichtigen. Es geht darum, den Studierenden den Blick für das Wesentliche zu schärfen und kreative Lösungswege zu finden, die auch in einer Abweichung von der herrschenden Ansicht in der Literatur liegen dürfen.

Durch die Arbeit in Teams wird die Zusammenarbeits- als auch die Kritikfähigkeit gestärkt. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Auffassungen und Meinungen hilft dabei das – für das Team – überzeugendste Argument zu Papier zu bringen. Als quasi Nebenprodukt wird das Recherchieren in Rechtsda-

tenbanken und in der Bibliothek geübt. Ziel ist dabei vor allem das selbstständige Arbeiten und Denken zu fördern, wie es auch von KonzipientInnen und DiplomandInnen bzw DissertantInnen erwartet wird. Univ.-Ass. Mag. a Georgia Neumayer

Termin Die diesjährige Vorrunde in Salzburg findet am Freitag, 25. Jänner 2013 um 17:00 Uhr im HS 210, 2. Stock im Toskanatrakt an der Universität statt. Wir freuen auf einen spannenden Wettbewerb und darauf, Euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können!

Gerichtsexkursion Verhandlungen am BG Salzburg Dr. Wolfgang Filip, Vorsteher der BG Salzburg, hat Studierende der Rechtswissenschaftlichen Fakultät letztes Jahr aus Anlass des Moot Court aus Zivilrecht (fiktives zivilgerichtliches Verfahren) zu einem Besuch am Bezirksgericht eingeladen. Interessierte Studierende haben die Gelegenheit ergriffen und sind mit Univ.-Ass. Mag. Andreas Bayer, Univ.-Ass. Mag.a Bernadette Demmelbauer und Univ.Ass. Mag.a Georgia Neumayer wiederholt zu Gericht gegangen. Nach einer allgemeinen Einführung und detaillierten Erläuterung des Gerichtsalltags konnten die Studierenden spannende Fälle verfolgen: In einer Verhandlung

wurden Zeugen zu einem schadenverursachenden Hundebiss einvernommen, während in einer anderen Verhandlung Sachverhaltsfeststellungen zu der (un-) zulässige Verwendung eines Sparguthabens zwischen Geschwistern getroffen wurden. Bei der letzten Gerichtsexkursion wurde ein Gewährleistungsfall in Zusammenhang mit einem gebraucht gekauften Auto verhandelt. Nach dem Prozessende nahmen sich die Richter dankenswerter Weise Zeit, den Studierenden Frage und Antwort zu stehen. Danke an alle Beteiligten für diesen überaus interessanten Ausflug in die Gerichtspraxis! Um den Praxisbezug weiter zu fördern, ist im kommenden Som-

Spannende Fälle begeisterten die TeilnehmerInnen der Gerichtsexkursion mersemester (voraussichtlich Ende März 2013) wieder eine Gerichtsexkursion geplant. Bei Interesse schreiben Sie bitte ein formloses E-Mail zur Anmeldung an: georgia.neumayer@sbg.ac.at Univ.-Ass. Mag.a Georgia Neumayer


JusKnacker Die Lehrbuchsammlung an der Fakultätsbibliothek

von Rekord zu Rekord

Die Lehrbuchsammlung der Fakultätsbibliothek für Rechtswissenschaften im Toskanatrakt hat sich in den letzten Jahren zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt. Aufgrund vieler Einzelaktionen, wie etwa zusätzlichen Ankaufsmittel aus dem Dekanat, Unterstützung durch Sondermittel im Jahr 2012 aus dem Ministerium, Buchankäufe der Studienvertretung und dergleichen konnte der jährliche Zuwachs an Exemplaren für diese beliebte Sammlung gewaltig gesteigert werden: Immer wieder schenken uns auch Studierende nach erfolgreich abgelegten Prüfungen Ihre Lehrbücher für die Aufnahme in die Lehrbuchsammlung, was ein wirklich sehr kollegiales Verhalten den KollegInnen gegenüber zeigt! Viele neue Bücher brauchen viel mehr Platz – wir haben im Vorjahr bereits neue Regale im Bereich der Lehrbuchsammlung aufgestellt, nachdem aber der Platz schon wieder knapp wurde, werden momentan weitere neue Regale aufgestellt. Zum Glück befinden sich nie alle Bücher der Lehrbuchsammlung in der Bibliothek – am Stichtag 15. Jänner 2013 waren etwa 6.548 Lehrbücher gerade entlehnt – das sind grob gerechnet

Die Ausleihanzahl der Lehrbücher an der Fakultätsbibliothek hat sich seit dem Jahr 1999 mehr als verdoppelt. ca 200 Laufmeter Bücher! Achtung: dabei handelt es sich nur um die Entlehnungen im Bereich der Lehrbuchsammlung, die Entlehnungen der „restlichen“ 400.000 Exemplare der Fakultätsbibliothek sind hier nicht dabei! Es freut uns sehr, dass dieses verbesserte Angebot von den Studierenden so intensiv wahrgenommen wird – auch wenn die MitarbeiterInnen der Bibliothek beim Einräumen der vielen zurückgegebenen Bücher oft schon ziemlich in Schwitzen kommen – die Entwicklung der Ausleihzahlen der Lehrbuchsammlung

ist sehr beeindruckend. 2012 wurde ein neuer Rekordwert von 27.024 Ausleihen für die Lehrbuchsammlung erreicht! Was sind die am intensivsten genutzten „Favoriten“ der Salzburger Studierenden? An erster Stelle steht das Buch „Bürgerliches Recht“ von Stefan Perner. Dieses Buch wurde im vergangenen Jahr unerreichte 319 Mal verbucht, und zum Glück haben wir davon 98 Exemplare in der Lehrbuchsammlung! Der zweiten Platz wird durch eine Publikation eines Salzburger Professors eingenommen: Die „Führungsorientierte


9 Betriebswirtschaftslehre“ von Prof. Richard Hammer wurde 249 Mal entlehnt. Von diesem Titel haben wir allerdings bibliotheksweit die meisten Exemplare, nämlich 102 Stück, in der Lehrbuchsammlung! Der dritte Platz geht wieder ans Privatrecht – und an einen weiteren Salzbur-

Stück. Das zeigt uns auch sehr deutlich: je mehr Exemplare vorhanden sind, desto mehr Entlehnungen gibt es! Darum hoffe ich auch für 2013 um Unterstützung für Neuankäufe… Mit einer Auswirkung des Angebots der Lehrbuchsammlung

daher auch diesen Weg nutzen, um auf die Möglichkeit der OnlineVormerkung explizit hinzuweisen – wichtig ist dabei: es ist egal, bei welchem Exemplar der Lehrbuchsammlung dir Vormerkung angelegt wird, die Vormerkungen werden vom System nach dem Zeitpunkt des Anlegens gereiht, und man bekommt dann das jeweils nächste zurückgegebene Buch ausgehändigt. Auf eine weitere Möglichkeit möchte ich ebenfalls hinweisen: Wir freuen uns, wenn wir auch von den Studierenden über neue benötigte Lehrliteratur erfahren. Es gibt zwei Möglichkeiten dies der Bibliothek mitzuteilen, einerseits im Online Katalog mit dem Button „Ankaufsvorschläge senden“ im Benutzerkonto, oder direkt vor Ort in der Bibliothek im Toskanatrakt im „BenutzerInnenwunschbuch“ gleich hinter der Info-Theke.

Die Anzahl der Bücher in der Lehrbuchsammlung hat in den letzten Jahren enorm gesteigert ger Professor: 214 Mal wanderte ein Exemplar vom Titel „Grundriss des bürgerlichen Rechts: Allgemeiner Teil, Sachenrecht, Familienrecht“ von Prof. Andreas Kletecka über die Infotheke im Toskanatrakt. Nicht zufällig handelt es sich bei diesem Titel auch um den Drittplatzierten bei der Anzahl der in der Lehrbuchsammlung vorhandenen Exemplare, nämlich 63

haben wir allerdings nicht gerechnet: die Anzahl der vorgemerkten Bücher ging logischerweise zurück, aber: bei manchen intensiv genutzten Büchern gibt es auf einmal gar keine Vormerkungen mehr! Offenbar schauen sehr viele Studierende vor Ort, ob sie ein aktuelles Exemplar im Regal finden, und falls kein Exemplar vorhanden ist, dann wird keine Vormerkung angelegt! Ich möchte

Eine kleine Info noch zum Schluss: Ich weiß, dass Studierende anderer österreichischer Universitäten uns um die Salzburger Lehrbuchsammlung beneiden, - die Versuche, die Salzburger Lehrbücher für Studierende anderer Universitäten im Wege der Fernleihe anzufordern, sind allerdings fehlgeschlagen: die Lehrbuchsammlung steht natürlich ausschließlich den Studierenden der Universität Salzburg zur Verfügung! Mag.a Renate Schönmayr Leiterin FB Rechtswissenschaften


JusKnacker

Repetitorien

Offener Brief an das Rektorat

Liebe Studierende, die schwierige finanzielle Situation der österreichischen Universitäten ist allgemein bekannt. Auch die Universität Salzburg muss mit sehr begrenzten Mitteln den Lehrbetrieb bestreiten und die Verwaltung aufrechterhalten. Das Rektorat versucht deshalb – verständlicherweise – Möglichkeiten zu finden, die Ausgaben zu beschränken. Ende des letzten Jahres ist uns von mehreren Seiten berichtet worden, dass der Vizerektor für Lehre Überlegungen geäußert hat, die Repetitorien an der Juridischen Fakultät zu streichen bzw deren Finanzierung zu überdenken. Die FV Juridicum und die StVen Jus, Recht und Wirtschaft und EUS haben daraufhin einen offenen Brief an den Rektor und die VizerektorInnen gerichtet, den Ihr nachfolgend lesen könnt. Wir denken, dass wir darin viele Argumente vorgebracht haben, warum eine Abschaffung der Repetitorien keine Option darstellen kann. In den nächsten Wochen wird es voraussichtlich Gespräche mit dem Rektorat geben. Dazu bitten wir Euch um Eure Hilfe: Gebt Eure Unterstüzungserklärung ab und zeigt, dass Euch die Repetorien wichtig sind! Wie Ihr das machen könnt, findet Ihr auf unserer Website (http://www.stv-juridicum.at) Vielen Dank! Eure FV und StVen am Juridicum

Sehr geehrter Herr Rektor Univ-Prof. Dr. Schmidinger, sehr geehrte Vizerektorinnen und Vizerektoren, wir, die Studienvertretungen und die Fakultätsvertretung am Juridicum, wenden uns heute an Sie mit einem dringenden Anliegen: Wir haben erfahren, dass es Überlegungen seitens des Rektorats gibt, Repetitorien an den Studiengängen der Juridischen Fakultät in Zukunft nicht mehr zu finanzieren. Die finanzielle Situation der Universität Salzburg und die daraus resultierende Notwendigkeit zu sparen ist uns durchaus bekannt und bewusst, dennoch halten wir dieses Vorhaben aus mehreren Gründen, welche wir Ihnen in der Folge darlegen möchten, für bedenklich: Das Studium der Rechtswissenschaften verlangt, im Gegensatz zu allen anderen Studien, eine ganz besondere Fähigkeit, nämlich die der Falllösung. Juristinnen und Juristen müssen in allen Berufen nicht nur um die Gesetzeslage wissen und diese schnell recherchieren können, sie müssen die Gesetze auch richtig anwenden können. Diese Technik wird vor allem in den “großen” Diplomklausuren des zweiten Abschnitts verlangt, aber auch bei jeder mündlichen oder schriftlichen Fachprüfung. Gerade die vierstündigen schriftlichen Diplomklausuren machen die Situation an der juridischen Fakultät einzigartig, da sich in diesen der Stoff aus einem halben Duzend Vorlesungen bündelt. Die Lehrenden unserer Fakultät betonen immer wieder die Wichtigkeit der Falllösungstechnik und die Tatsache, dass stures Auswendiglernen nicht Sinn und Inhalt eines juristischen Studiums ist. Ein(e) Medizinstudent(in) muss ja in seiner Ausbildung auch nicht nur das Lehrbuchwissen, sondern auch sezieren und diagnostizieren lernen. Nun ist es aber in Vorlesungen aus Zeitgründen nicht immer möglich, die Falllösungstechnik zu lehren. Außerdem ist die Materie auch gar nicht geeignet für eine Lehrveranstaltung vor so großem Publikum wie in einer Vorlesung. Das Falllösen muss in kleineren Gruppen gelehrt und geübt werden, deshalb sind Repetitorien für die Studierenden an der Juridischen Fakultät so wichtig. Dort wird der Stoff in der Anwendung geübt, Fragen sind jederzeit erlaubt und erwünscht. Aber nicht nur für die Studierenden ist das Angebot verschiedener Repetitorien aus allen Fachbereichen entscheidend für den Studienerfolg: Auch die Lehrenden, die ein Repetitorium abhalten, profitieren davon. Meist sind das Mitglieder des sog. Mittelbaus, die ihre ersten Erfahrungen in der Lehre in eben solchen Repetitorien machen. Dort können sie sich vor kleineren


11 Gruppen von Studierenden ausprobieren und erproben, ob sie ihre Zukunft in der Lehre sehen. Die Universität Salzburg als Ausbilder sollte ihrem Personal nicht diese Möglichkeit nehmen. Die Bedeutung der Repetitorien wird umso klarer, hält man sich eine Lehre ohne sie vor Augen: Zwar gibt es in Österreich durchaus Universitäten, die juristische Studiengänge ohne Repetitorien anbieten, dennoch ist ein Vergleich zu der Lehre in Salzburg unmöglich, da die Curricula zu unterschiedlich sind und Repetitorien anderswo oft durch inhaltlich ähnliche Veranstaltungen, die anders benannt sind, ersetzt werden. Außerdem bringt die Streichung von Repetitorien mit Sicherheit eine Verlagerung auf private Anbieter: An anderen Universitätsstandorten blüht jetzt schon der Markt der privaten Dienstleister für Repetitorien. Demgegenüber haben wir nicht nur größte Bedenken wegen der finanziellen Mehrbelastung, die dies für Studierende bedeuten würde, sondern auch wegen der nicht garantierten Qualität dieser privaten Anbieter. Zudem hätte die Abschaffung der Repetitorien auch zur Folge, dass die Zahl der negativen Benotungen steigt, was zu Wiederholungen und Studienzeitverlängerungen führt. Das ist mittelfristig betrachtet kostspieliger als die Abhaltung der Repetitorien und daher angesichts der finanziell angespannten Lage der Universität Salzburg nicht zielführend. Die Auswirkungen, die ein Nichtstattfinden von Repetitorien für die Prüfungsergebnisse hat, lässt sich am Beispiel der Diplomprüfung “Finanzrecht”, die sowohl im Diplomstudiengang Rechtwissenschaften als auch im Bachelor “Recht und Wirtschaft” zu absolvieren ist, sehr gut aufzeigen: Die Ergebnisse der letzte Prüfungen, seit dem kein Repetitorium mehr angeboten wurde, sind eindeutig schlechter als die entsprechenden Ergebnisse der Prüfungen zu Zeiten mit Repetitoriumsangebot, und zwar obwohl im aktuellen Curriculum für beide Studien, das seit Wintersemester 2011/12 in Kraft ist, eine längere Bearbeitungszeit für diese Prüfung sowie eine zusätzliche Vorlesung vorgesehen ist. Die Tatsache, dass die Prüfungsergebnisse trotz genannter Änderungen keine Besserung erfahren haben, zeigt, dass für die Vermittlung des nötigen “Handwerkzeugs” ein Repetitoriumsangebot nötig ist. Für den Studiengang European Union Studies (EUS) würde ein Wegfall des Repetitoriums aus besonderen Gründen schwerwiegende Konsequenzen haben: Die EUS-Studierenden haben vor diesem Masterprogramm mehrheitlich ein gesellschaftwissenschaftlichens Studium absolviert und sind daher nicht mit den Lösungsschemata der Juristerei vertraut. Sie müssen jedoch im ersten Semester die Fachprüfung Europarecht in einer 40-minütigen mündlichen Prüfung bestehen, um die Studieneingangsphase erfolgreich zu absolvieren und weitere Lehrveranstaltungen besuchen zu dürfen. Der Wegfall des Repetitorium “Europarecht” würde für den MA Studiengang bedeuten, dass er durch die zusätzliche Erschwernis an Attraktivität verliert und viele Studierende in der Studieneingangsphase “hängenbleiben”. Es müsste im Interesse des Rektorats sein, dass der neue Uni-Schwerpunkt Salzburg Center of European Union Studies (SCEUS) und seine Studierenden weiterhin entsprechend gefördert werden. Wir sehen deshalb die Qualität der Ausbildung an der Juridischen Fakultät Salzburg durch Ihre Absichten gefährdet und hoffen, Sie durch unsere Argumentation davon überzeugt zu haben, von dem Vorhaben Abstand zu nehmen, weil die Juridische Fakultät ohne Repetitorien undenkbar ist. Sehr erfreut haben wir kürzlich zur Kenntnis genommen, dass die Ausbezahlung der Prüfungsentgelte für das Jahr 2012 in Höhe von 350.000 Euro gesichert ist; dementsprechend hoffen wir, dass auch die Repetitorien an der Juridische Fakultät wie bisher finanziert werden können. Gerne sind wir dazu bereit, dieses Thema direkt mit Ihnen zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen, Ludwig Seidl, Vorsitzender FV Juridicum Franz Linsinger, Vorsitzender StV Jus Tobias Neugebauer LLB.oec., Vorsitzender StV Recht und Wirtschaft Joanna Chmielecki BA, Vorsitzende StV EUS


JusKnacker Interview mit dem neuen Dekan der juridischen Fakultät Dekan Univ.-Prof. Dr. Peter Mader JusKnacker: Sehr geehrte Herr Prof. Mader, zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Ernennung zum Dekan der Juridischen Fakultät! Bei der Recherche für dieses Interview haben wir Ihre sehr interessante Vita studiert: Sie stammen aus OÖ, haben aber in Salzburg studiert. Danach folgten Stationen in Linz, Klagenfurt und Erlangen. Wer war in Ihrer Studien- und Assistentenzeit Ihr wichtigster akademischer Lehrer? Dekan Univ.-Prof. Dr. Peter Mader: Mein akademischer Lehrer war in erster Linie Heinrich Honsell, der später an die Universität Zürich gegangen ist, vorher aber viele Jahre in Salzburg gelehrt hat. Ein wichtiges Vorbild war und ist ganz sicher sein eher universalistischer Ansatz, der vor Fachgrenzen nicht Halt macht und auch bei der Befassung mit Detailfragen nie die Gesamtrechtsordnung aus den Augen verliert. Von ihm habe ich auch gelernt, mit wie viel Gewinn man das Römische Recht mit dem geltenden Zivilrecht verbinden kann. Geprägt hat mich daneben sicher auch Theo Mayer-Maly, der ebenfalls ein wahrhafter Universalist und einer der ganz großen österreichischen Juristen des 20. Jahrhunderts gewesen ist. JK: Vor Ihrer Assistententätigkeit waren sie aber noch ein Jahr Konzipient in Linz, was auf eine andere berufliche Ausrichtung hindeutet. Wann waren Sie sich sicher, dass Sie eine Laufbahn in der akademischen Lehre anstreben möchten? Gab es vielleicht

ein einschneidendes Erlebnis? Können Sie den Studierenden Tipps geben bzgl der Berufswahl? Mader: Nein, es gab kein einschneidendes Erlebnis, aber immer schon Interesse für eine wissenschaftliche Laufbahn. Nun war aber die Planstellensituation an der Universität damals nicht viel besser als heute, so dass ich nach dem Studium ganz konventionell mit dem Gerichtsjahr begann und eigentlich auch Richter werden wollte. Kurz vor der Übernahmsprüfung wurde ich dann vom Linzer Rechtsanwalt Wolfgang Dartmann „abgeworben“. In seiner Kanzlei habe ich sehr wichtige Erfahrungen gemacht. Als sich dann allerdings die Möglichkeit auftat, an die Universität zu gehen, habe ich nicht lange gezögert. Was Tipps für die Berufswahl betrifft, so ist gerade am Beginn einer juristischen Karriere Flexibilität gefragt. Wie es auch bei mir war, ist es selten möglich, gleich dort einzusteigen, wo man eigentlich möchte (sofern man das nach dem Studium überhaupt schon weiß). Es ist aber nur von Vorteil, Erfahrungen in verschiedenen Bereichen zu sammeln. Jedenfalls würde ich allen Diplomjuristen empfehlen, das Gerichtsjahr zu machen (auch wenn das nunmehr nur noch ein knappes „Gerichtshalbjahr“ ist). JK: Auch in Deutschland haben Sie für kurze Zeit gelehrt: Im Wintersemester 1993/1994 waren Sie in Erlangen tätig. Wie schätzen Sie durch Ihren Aufenthalt das bundesdeutsche Jus-Studium ein im Vergleich zum

österreichischen? Hat das dt. System und der Aufbau des Studiums Vorteile, die man sich abschauen sollte? Mader: Man kann im Detail und bei den einzelnen Fächern bzw bei den verwendeten didaktischen Konzepten usw immer vergleichen und Vor- und Nachteile ausmachen. Im Grundkonzept des deutschen Studiums mit den eher kleineren Prüfungen während der vier Jahre Regelstudium und der Riesenprüfung am Ende sehe ich sicherlich kein nachahmenswertes Vorbild. JK: Sie haben ein sehr großes wissenschaftliches Interessengebiet. Besonders die Forschung im Gebiet der Rechtsinformatik bzw des Informatikrechts sticht hervor, zumal Sie auch Mitherausgeber der „jusIT“ (LexisNexis) sind. Ist es schwierig, in einer Thematik, in der sich die technischen Grundlagen und Möglichkeiten so schnell verändern, den Anschluss zu behalten als Gesetzgeber und in der Lehre? Mader: Es erfordert jedenfalls die Bereitschaft, sich auch mit technischen Dingen zu befassen und etwa im Bereich der Informatik auch mit Fachleuten aus diesem Bereich zu kommunizieren und zu interagieren (was auch im Bereich der von Ihnen angesprochenen Gesetzgebung natürlich geschieht). Mir macht dieser Bereich ganz einfach besonderen Spaß. Ich war in der Rechtsinformatik gewissermaßen von Anfang an dabei und erinnere mich noch gut an die Zeit, als der erste Computer an der Fakultät an-


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JK: Man kennt Sie als StudentIn auch durch die Ihre vielen Publikationen (Kommentierung im ABGB_ON und Schwimann, Orac-Rechtsskripten, Aufsätze etc.). Mit Frau Ass.-Prof. FilipFröschl haben Sie das Werk „Latein in der Rechtssprache“ veröffentlicht, als Zivilrechtler haben Sie täglich mit einer Materie zu tun, die immer noch sehr eng mit dem röm. Recht verknüpft ist. Sind Sie ein Gegner oder ein Befürworter der Tendenz, die Lehrzeit für „Röm. Recht“ im Jus-Curriculum zu verringern? Mader: Ich glaube, dass wir jetzt ein sehr gutes Konzept der Vermittlung des römischen Rechts als Propädeutikum des geltenden Zivilrechts haben und ich bin fest vom Wert der Befassung mit dem römischen Recht überzeugt. Wir haben in den rechtshistorischen Fächern in den letzten Jahren so einigen Ballast über Bord geworfen. Eine weitere Reduktion ist weder möglich noch sinnvoll. JK: Noch eine Frage zum Curriculum: Seit der Einführung der sog. Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) ist jetzt mehr als ein Jahr vergangen. Die Studierenden sehen heute sowohl positive und als auch negative Seiten der STEOP. Welche Erfahrungen haben Sie als Lehrender gemacht? Mader: Wir haben jetzt mehr als ein Jahr Erfahrung mit der STEOP und ich glaube, dass das Konzept im Großen und Ganzen aufgegangen ist. Details kann man natürlich immer nachbessern und das werden wir auch tun. Wir

haben – wie alle anderen juristischen Fakultäten in Österreich auch – aber nach wie vor das Problem einer recht hohen Dropout-Rate besonders im Diplomstudium. Nicht jede/r ist für den Juristenberuf geeignet und es ist für alle Beteiligten das Beste, wenn die Studierenden eher früher als später erkennen, ob Ihnen die Juristerei liegt bzw auch gefällt. Insofern bekenne ich mich zum Konzept der STEOP. Ich glaube auch, dass die Prüfungshürden in unseren STEOP-Varianten in den beiden Studien durchaus angemessen gestaltet wurden; man könnte sie viel höher machen (was etwa an der Wirtschaftsuniversität Wien der Fall ist).

© Universität Salzburg

geschafft wurde: Mein Freund und Kollege Dietmar Jahnel war zunächst der Einzige, der damit wirklich umgehen konnte; wenn ich mich richtig erinnere, war ich dann so ziemlich der Nächste, der damit herumgespielt hat.

Seit 1. Oktober ist Univ.-Prof. Dr. Peter Mader neuer Dekan der juridischen Fakultät der Universität Salzburg JK: Sie haben schon viele repräsentative Aufgaben und Leitungsfunktionen wahrgenommen, Sie waren Fachbereichsleiter und seit 2009 Vizedekan, seit 1. Oktober letzten Jahres sind Sie nun Dekan: Gibt es aus diesen Erfahrungen heraus eine Änderung, die Sie sofort vornehmen würde, wenn Sie könnten (im Budget, im UG, im Curriculum etc.)?

Mader: Da würde mir so Einiges einfallen, was aber meist nicht sehr realistisch ist. Einen mir sehr wichtigen Punkt möchte ich aber ansprechen: Das derzeitige Dienstrecht für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist so ausgestaltet, dass es heute sehr schwierig ist, eine wissenschaftliche Karriere zu machen. Ich sehe da massive Probleme mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs auf uns zukommen und meine, dass man da unbedingt einige Dinge ändern sollte. Es ist ganz offen zu konstatieren, dass meine Generation es in dieser Beziehung (nicht überall, aber doch häufig) etwas leichter hatte. JK: Was wird in den nächsten Jahren Ihr wichtigstes Vorhaben als Dekan sein? Mader: Das klingt jetzt nicht so gut wie das Anführen toller Konzepte, aber ganz pragmatisch und umgangssprachlich formuliert: Das Wichtigste ist es, den Laden so gut und friktionsfrei wie möglich am Laufen zu halten, soweit das in meinen Zuständigkeitsbereich fällt. Besonders ist auf den ganz großen Vorteil unserer Fakultät im österreichischen Vergleich zu achten, nämlich das gute Lehreangebot in Verhältnis zu den Studierendenzahlen. Ein wichtiges Vorhaben möchte ich noch nennen: Wir haben dank der exzellenten Arbeit vieler Kolleginnen und Kollegen ein Netz an Außenbeziehungen und internationalen Kooperationen, das auch einer viel größeren Fakultät als der unseren gut anstehen würde. Das gilt es zu halten und auszubauen. JK: Herzlichen Dank für dieses Interview! Das Interview führte SH


JusKnacker Hofer - ein außergewöhnliches Praktikum Bericht eines Excellent Talents

Mag. Daniel Rossner war einer der glücklichen GewinnerInnen der letztjährigen Ausgabe von Excellent Talents und durfte sich über das am höchsten dotierte und zugleich äußerst vielseitige Praktikum freuen

planung, Inventur, Teilnahme bei Einzelgesprächen zwischen Regionalverkaufsleiter und Filialleiter hinsichtlich dessen Führungsaufgaben, Konkurrenzbeobachtung, Geldgebarung sowie das Personalmanagement. Hierbei bekam ich einen sehr guten Einblick in den Aufgabenbereich einer Führungsposition und in die Organisation des Unternehmens. Außerdem habe ich an einer ganztägigen Besprechung aller RegionalverkaufsleiterInnen, der beiden Verkaufsleiter und des Geschäftsführers der Zweigniederlassung teilgenommen, die dem Austausch aktueller Themen ebenso diente, wie der Erarbeitung und Festlegung einheitlicher Vorgehensweisen und der Definition neuer Ziele.

Mein Praktikum bei der Hofer KG begann in der Zweigniederlassung in Sattledt, wo ich nach einem einführenden Gespräch mit dem Geschäftsführer, MMMag. Edwin Feichter, sowie den zwei Verkaufsleitern, beide Prokuristen der Hofer KG, allen MitarbeiterInnen vorgestellt wurde. Anschließend durfte ich einen Audi A4 als Dienstauto für die folgenden vier Wochen übernehmen. In der ersten, dritten und vierten Arbeitswoche konnte ich zwei erfahrene Regionalverkaufsleiter begleiten und wurde bei deren täglicher Arbeit miteingebunden. Diese umfasste unter anderem die Sicherstellung der Produktqualität und -präsentation, die Umsatz- und Kosten-

Meine zweite Woche verbrachte ich in der Firmenzentrale im oberösterreichischen Sattledt und wurde dort unter anderem in die Logistik des Unternehmens eingeführt. Dies fing beim Wareneingang, der Warenübernahme, bei den Qualitätskontrollen und der Warenkommissionierung an und ging bis zur Tourenplangestaltung der LKW-Fahrer sowie der Organisation des Fuhrparks. Weiters bekam ich auch im Einkauf in Bezug auf die Einkaufsorganisation, das Warenbestellsystem und die Abwicklung von Reparatureinsendungen und Garantiefällen einen interessanten Einblick in die alltäglichen Abläufe von Hofer. Diese Woche war auch deshalb sehr

interessant, da ich dadurch die innerbetrieblichen Zusammenhänge besser verstehen konnte. Die Tätigkeit bei Hofer hat mich von Anfang an sehr positiv überzeugt. Es wurde auf jede meiner Fragen sehr genau eingegangen. Zwischen den KollegInnen herrscht ein sehr angenehmes und freundliches Klima. Es ist ein Unternehmen mit hoher Professionalität, sehr guter hierarchischer Struktur und Organisation. Mir hat die Zeit bei Hofer auch deshalb besonders gut gefallen, da mir in der kurzen Zeit von vier Wochen das Unternehmen sowie die Aufgaben eines Regionalverkaufsleiters sehr realitätsnahe gezeigt wurden. Mag. Daniel Rossner Tipp: Nutzt auch Ihr die Gelegenheit für interessante Einblicke! Die Hofer KG veranstaltet am 11.04.2013 einen Praxistag in Sattledt. Bewerbungen unter geschaeftsfuehrung.sat@hofer.at


15 Neuer Bücherscanner in der Fakultätsbibliothek

Sonderbeilage der Salzburger Nachrichten vom 27.10.2012

Der Fakultätsbibliothek Rechtswissenschaften steht ab sofort ein neuer Buchscanner zur Verfügung. Dieser kann von allen Studierenden gratis benutzt werden und ist im Toskanatrakt – ganz hinten im Erdgeschoss bei der Lehrbuchsamm-

lung – zu finden. Das Scannen ist kostenlos, erfolgt ziemlich rasch und in perfekter Qualität. Die Seiten werden auf einen USB-Stick gespeichert (dieser ist selbst mitzunehmen), eine (einfache) Anleitung über die Funktionsweise des neuen Scanners

gibt es direkt am Gerät am dortigen Touch-Screen. Wir hoffen, dass Ihr das Angebot der Fakultätsbibliothek freudig annehmt! Mag.a Renate Schönmayr


JusKnacker Lass das Geld nicht liegen! Liebe KollegInnen! Wir dürfen Euch auf zwei tolle Möglichkeiten hinweisen, die Euch für Eure Studienleistungen bares Geld einbringen: Zum einen das Förderungsstipendium für wissenschaftliche Arbeiten – Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen. Zum anderen auf das Leistungsstipendium für sehr gute Noten. FÖRDERUNGSSTIPENDIUM – Eckpunkte: Gesetzliche Grundlagen: §§ 2 ff. (begünstigter Personenkreis), §§ 18 f. (Anspruchsdauer, Verlängerungsgründe) sowie §§ 63 ff des Studienförderungsgesetzes idgF. • Dient zur Förderung und Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten (Diplomarbeiten, Masterarbeiten oder Dissertationen) und sollen die bei der Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit entstehenden Kosten abdecken. Solche Kosten sind beispielsweise ein erforderlicher Forschungsaufenthalt im Ausland, Ankauf von Forschungsliteratur, entstehende Kosten bei Literaturrecherchen, Material- und Kopierkosten, entstehende Kosten beim Binden der wissenschaftlichen Arbeit u.a.m. (Nicht (mehr) geltend gemacht werden können die Kosten für den Ankauf eines PC bzw Notebooks.) • Ein zuerkanntes Förderungsstipendium darf € 700,- nicht unterschreiten und € 3.600,- nicht überschreiten. • In jedem Studienjahr gibt es zwei

Bewerbungsfristen: Die Bewerbungsfrist für den Frühjahrsvergabetermin endet stets mit 30. April, die Bewerbungsfrist für den Herbstvergabetermin endet mit 31. Oktober. • Voraussetzung ist zum einen die Einhaltung der Regelstudiendauer, zum anderen darf die wissenschaftliche Arbeit bei Antragstellung noch nicht fertig gestellt sein. • Anspruchsberechtigt sind Studierende mit österreichischer Staatsbürgerschaft sowie nach § 4 StudFG Gleichgestellte und Staatenlose. Einbringung des Antrages: Der Antrag ist im Prüfungsreferat der RW-Fakultät bei Frau Mag.a Hirnsperger innerhalb der jeweiligen Bewerbungsfrist mit folgenden Unterlagen einzubringen: • GUTACHTEN einer(s) Betreuers(in) über die wissenschaftliche Arbeit, in welchem auch auf die Kostenaufstellung Bezug genommen wird. Zudem muss im Gutachten eine Einschätzung darüber abgegeben werden, ob der(die) Studierende die wissenschaftliche Arbeit voraussichtlich mit überdurchschnittlichem Erfolg abfassen wird; • das ausgefüllte Antragsformular (erhältlich auf der homepage des Prüfungsreferates) • das aktuelle Studienblatt (aus PLUSonline); • inhaltliche Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit, in welcher der Bezug zu den geltend

gemachten Kosten dargestellt werden muss (bei Dissertationen kann auch die Disposition vorgelegt werden); • Aufstellung über die geltend gemachten Kosten; • Zeitplan über die Abfassung der wissenschaftlichen Arbeit; • Finanzierungsplan als Auskunft darüber wie bzw. ob die geltend gemachten Kosten auch selbst finanziert werden können;

LEISTUNGSSTIPENDIUM – Eckdaten Gesetzliche Grundlagen: §§ 2ff. (begünstigter Personenkreis), § 18f. (Anspruchsdauer, Verlängerungsgründe) sowie §§ 57ff (Leistungsstipendien) des Studienförderungsgesetzes idgF. Die Ausschreibung der Leistungsstipendien erfolgt einmal jährlich im Mitteilungsblatt der Universität Salzburg (die Kriterien werden voraussichtlich im April im Mitteilungsblatt veröffentlicht). Die Ausschreibung, die Kriterien und die Frist für die Bewerbung können dann auf der Homepage des Prüfungsreferates eingesehen werden und hängen auch vor dem Prüfungsreferat aus. Neben den allgemeinen Voraussetzungen wie die Einhaltung der Regelstudiendauer (in einem Studium bzw. in einem Studienabschnitt) und Staatsbürgerschaft bzw. Gleichstellung müssen insbesondere die in der Ausschreibung formulierten besonderen Ausschreibekriterien


17 Repetitorium – Klausurvorbereitung aus Finanzrecht Liebe KollegInnen, im Februar findet (endlich wieder) das Repititorium –„Klausurvorbereitung aus Finanzrecht“ statt. Wir empfehlen Euch dringend, dieses Lehrveranstaltungsangebot in Anspruch zu nehmen! Das Repetitorium findet von 08.02.2013 - 15.02.2013 statt. Eine Anmeldung über PLUSonline ist ab sofort unter folgender LVNummer möglich: 101.801

Änderungen im Masterstudium Recht & Wirtschaft Liebe KollegInnen! Für das Jahr 2013 stehen Änderungen im Masterstudium Recht & Wirtschaft bevor. Der Master soll adaptiert und idealerweise verbessert werden.

Wir möchten die Möglichkeit wahrnehmen und Euch um eure Meinung bitten, die wir dann in der Curricularkommission einbringen werden. Gerne nehmen wir unter adap-

tierung.master@stv-juridicum.at Eure Kritik zum aktuellen Masterstudium sowie Eure Wünsche und Änderungsvorschläge für einen verbesserten Masterstudiengang an unserer Universität entgegen.

erfüllt werden. In diesen werden die im Regelfall in einem Studienjahr zu erbringenden Prüfungsnachweise festgelegt.

Leistungsstipendiums. • Die Mitteilung über die Entscheidung erfolgt stets schriftlich.

Prüfungen (in Kopie) • Nachweis der Staatsbürgerschaft bzw. über Gleichstellung gemäß § 4 StudFG (in Kopie) • die relevanten Prüfungszeugnisse (in Kopie)

• Ein Leistungsstipendium darf die Höhe von € 726,72 nicht unterschreiten sowie € 1.500,- nicht überschreiten. • Die Zuerkennung erfolgt im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung. Auch bei Vorliegen aller Voraussetzungen besteht kein Rechtsanspruch auf Zuerkennung eines

Antragstellung: Der Antrag ist im Prüfungsreferat der RW-Fakultät bei Frau Mag.a Hirnsperger bis zum Ende der Bewerbungsfrist mit folgenden Unterlagen einzubringen: • das ausgefüllte Antragsformular • das aktuelle Studienblatt (in Kopie) • Nachweise über die relevanten

Die Vergabe sowohl der Förderstipendien als auch der Leistungsstipendien erfolgt durch den Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät nach Anhörung des Beirates und der StudienvertreterInnen. Marlen Blum


JusKnacker Fachbereichsnews

FB Öffentliches Recht

Aus dem Fachbereich Öffentliches Recht ist zu berichten, dass Prof. Griller im abgelaufenen WS 2012/13 ein Forschungssemester absolviert hat und mit Beginn des SS 2013 wieder zurück ist und seinen Lehr- und Prüfungsverpflichtungen nachkommen wird. Namentlich wird er wieder die Vorlesung und den Grundkurs „Grund-

lagen und Methoden des Verfassungs- und Verwaltungsrechts“ in der ersten Semesterhälfte übernehmen. Gleichsam im Wechsel wird Prof. Kneihs sein ihm vom Rektorat gewährtes Forschungssemester im kommenden Sommer antreten. Er wird daher im SS 2013 weder Lehrveranstaltungen noch Prüfungen abhalten. Falls erfor-

derlich, wird durch entsprechende Koordinierungsmaßnahmen sichergestellt werden, dass Prof. Kneihs zugeteilte PrüfungskandidatInnen von anderen Habilitierten des FBÖR übernommen werden, sodass es zu keinen Studienverzögerungen auf Seiten der Studierenden aus diesem Grunde kommen wird.

Netidee fördert Diplomarbeiten und Dissertationen zum Thema Internet Jedes Jahr werden von der Internet Foundation Austria (IPA) ausgewählte Diplomarbeiten und Dissertationen zum Thema Internet gefördert. Bewerben können sich hierbei nicht nur InformatikerInnen und ProgrammiererInnen sondern auch JuristInnen! Gerade das Internet bietet interessante Möglichkeiten für juristische Untersuchungen, vor allem im Bereich des Immaterialgüterrechts. Interessierte können auf der Website www.netidee.at die wichtigsten Informationen abrufen. Bei der Förderung handelt es sich nicht um ein Stipendium, es ist also zB nicht an soziale Voraussetzungen geknüpft, begründet auch kein Arbeitsverhältnis mit der IPA etc.

Um die Förderung zu erhalten, muss man einen bestimmten Aufnahmeprozess durchlaufen: * Motivationsschreiben * Bewerbungsvideo * Empfehlungsschreiben des Diplomarbeits-/Dissertationsbetreuers * Ausfüllen eines Bewerbungsbogens Hier ein Aufruf an alle Studierende: Traut Euch, Euch für Förderungen und Stipendien zu bewerben! Es sind genug Töpfe da, nur traut man sich oft nicht, diese in Anspruch zu nehmen, weil man von der eigenen Leistung nicht überzeugt ist und denkt „die nehmen mich ja eh nicht“. Auf der Uni-Website gibt es weitere Angebote, schaut sie Euch an!

Traut Euch außerdem, ein eher unkonventionelles Diplomarbeitsthema zu wählen! Es gibt genug Leute, die im Allgemeinen Bürgerlichen Recht schreiben – sucht Euch Randthemen, spezialisiert Euch! Am Arbeitsmarkt werden immer wieder ExpertInnen gesucht. Ansprechperson bzgl. Netidee ist Frau Mag. a Monika Pink-Rank. E-Mail an: info@netidee.at

Die Bewerbungsfristen starten immer im Sommer (Juli/August). MAR Name der Redaktion bekannt


19 Praktikum beim VwGH – Excellent Talents machte es möglich! Erfahrungsbericht von Mag.a Susanne Weißnegger Das Excellents Talents-Programm ermöglichte mir ein zweimonatiges, unvergessliches Praktikum am Verwaltungsgerichtshof in Wien! An meinem ersten Arbeitstag wurde ich von den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen herzlichst empfangen. Nach einem Rundgang durch das Gebäude und die Räumlichkeiten des Gerichtshofes wurde mir schließlich ein Arbeitsplatz zugewiesen. Nach einer Kennenlernrunde mit den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen im Aufenthaltsraum durfte ich sofort loslegen und mich an meinem ersten Entscheidungsentwurf versuchen. Im Rahmen meines Praktikums wurde ich mit der Tätigkeit der rechtswissenschaftlichen MitarbeiterInnen am Verwaltungsgerichtshof bestens vertraut gemacht: Neben der Bearbeitung von verwaltungsrechtlichen Entscheidungen für die Veröffentlichung im Rechtsinformationssystem des Bundes, führte ich auch verschiedenste juristische Recherchen durch. Darüber hinaus konnte ich, unter Anleitung der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und Hofräte, selbständig bei der Erstellung von Entscheidungsentwürfen mitwirken. Ich befasste mich mit unterschiedlichsten Rechtsgebieten, wie zB mit dem Rundfunkrecht, dem Gewerberecht, dem Naturschutzrecht, dem Staatsbürgerschaft-

recht und einigen mehr. Nicht immer hatte ich es nur mit einfachen Sachverhalten zu tun, bei komplizierten Beschwerdesachen wurde ich von den hilfsbereiten MitarbeiterInnen aber sehr gut unterstützt. Des weiteren wurde mir die Möglichkeit gegeben, bei vorliegenden Fällen wesentliche Rechtsfragen zu erkennen, eigenständige Lösungsvorschläge vorzubereiten und diese auch anschließend zu referieren.

de vom Präsidenten des Verwaltungsgerichtshof Dr. Jabloner und dem Vizepräsidenten Dr. Thienel empfangen. Es war eine wirklich lehrreiche, aufregende und schöne Zeit am VwGH und ich verabschiedete mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da ich während des achtwöchigen Aufenthaltes in Wien eine tolle Zeit mit den KolllegInnen verbringen durfte. Ich bedanke mich für die großar-

Zwei Monate lang war der Verwaltungsgerichtshof die Arbeitsstätte einer glücklichen Gewinnerin des Excellent Talents-Wettbewerbes. Darüber hinaus wurde ich eingeladen, die Beratung richterlicher Senate mitzuverfolgen und mündlichen Verhandlungen am Verwaltungsgerichtshof beizuwohnen. Während meines Aufenthaltes am VwGH hatte ich die Ehre und wur-

tige Unterstützung. Ich kann nur allen empfehlen, die Chance auf ein solch interessantes Praktikum wahrzunehmen und sich auch bei Excellent Talents zu bewerben! Mag.a Susanne Weißnegger


JusKnacker Und dann ist man eben mal weg. Oder auch für länger. Von Anfang an pendelt das Qualifizierungskriterium „Auslandserfahrung“ wie ein Damoklesschwert über den Köpfen von uns angehenden AkademikerInnen. Die Eltern und Lehrenden propagieren es, die Medien behaupten deren Wichtigkeit und die Wirtschaft fordert sie. Darum machen wir es. Wir gehen ins Ausland, damit wir später auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben. Aber wir gehen auch, um einmal etwas Anderes zu sehen und Neuland zu entdecken. Maßgeblich aus letzteren Gründen entschied ich mich, den europäischen Kontinent hinter mir zu lassen und für ein Jahr nach New York zu gehen, um dort auch meine noch immer ausstehende Zivildienstpflicht in Form eines Auslandsdienstes abzuleisten. Ich hatte Glück, da ich bereits vor meiner Ankunft hier eine wundervolle WG gefunden hatte und mir so eine mühsame Wohnungssuche vor Ort erspart blieb. Dies ermöglichte mir einen entspannten Start und ließ mir Zeit, mich hier einzurichten. Sehr hilfreich dabei war insbesondere die Expertise meiner europäischen MitbewohnerInnen, die mir mit Rat und Tat den Einstieg erleichterten. Die erste Zeit war geprägt von den Präsidentschaftswahlen, Hurrikan Sandy und Schneestürmen – auch abseits der Arbeit wurde es also nie langweilig. Schnell begreift man, was „Die Stadt, die niemals schläft“ wirklich bedeutet und schneller als man es sich selbst erwartet hätte, findet man sich auch

im amerikanischen 24/7 - Lebensalltag zurecht. Wie ist es nun, hier zu leben? An dieser Stelle ist es, denke ich, nicht notwendig auszuführen, dass diese Stadt, die ebenso viele EinwohnerInnen zählt wie ganz Österreich, unglaublich viele bekannte sowie verborgenen Facetten zu bieten hat und jeden Tag etwas Neues darauf wartet, entdeckt zu werden. Auch wenn es nicht beabsichtigt ist, verbringt man jedoch die meiste freie Zeit mit EuropäerInnen. Es ist erstaunlich, wie man in der Ferne plötzlich die Gemeinsamkeiten erkennt, wenn man nicht immer die Unterschiede vorgebetet bekommt. Generell bleiben die verschiedenen Kulturkreise meist unter sich, wovon unter anderem auch die sieben verschiedenen China-Towns, Little Italy, der russisch dominierte Brighton Beach und der griechisch geprägte Stadtteil Astoria, in dem ich wohne, zeugen. In manchen Stadtteilen ist mit Englisch nur schlecht voranzukommen, wodurch es mir möglich ist, beim wöchentlichen Einkauf auch mein Spanisch aufzupolieren. Nach kurzer Zeit bereits realisiert man die Unterschiede zur europäischen Heimat. In Bezug auf die Infrastruktur, das Sozial- und Bildungssystem bestehen entfernt bekannte Defizite, deren Auswirkungen man allerdings erst hier wirklich zu begreifen beginnt. Und so wird einem auch vor Augen geführt, unter welch elaborierten Umständen man in Österreich eigentlich lebt. Insbesondere der direkte Zusammenhang zwischen finanziellen Ressourcen, Bildungschancen und sozialem Status wird

hier in einer durchwegs konsumund serviceorientierten Gesellschaft umso deutlicher und teils auch verhängnisvoller.

Kultureller Austausch mit Under Secretary General der UNO – Peter Launsky-Tieffenthal – und Generalkonsul Peter Brezovszky Die wohl wichtigste Erfahrung meines bisherigen Aufenthalts in New York besteht nicht nur in der Erkenntnis, dass guter Kaffee zum meinem Leidwesen hier noch erfunden werden muss, sondern vor allem auch in der Auseinandersetzung mit einer Gesellschaft, von der man meist annimmt, dass sie der europäischen eigentlich ähnlich sein müsste, jedoch oftmals das Gegenteil zutrifft. Ob es mir bei zukünftigen Bewerbungen behilflich sein wird, sei dahingestellt. Jedenfalls werden mich diese Erfahrungen mein restliches Leben (beg)leiten und beeinflussen. Und darin liegt ihr eigentlicher Wert. Mag. Tobias Aigner, LLB.oec. Wer mehr über den Auslandsaufenthalt von Mag. Tobias Aigner, LLB.oec. wissen will, dem/der ist sein Blog zu empfehlen: http://tobiasaigner.org


21 Wie kann ich elektronische Medien der Universitätsbibliothek von zu Hause aus nutzen? Studierenden und MitarbeiterInnen der Universität Salzburg stehen über die Universitätsbibliothek zahlreiche attraktive elektronische Medien (E-Books, Fachdatenbanken, elektronische Fachzeitschriften) zur Verfügung, darunter auch zahlreiche Angebote für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaft.

Deutliche Erleichterung für die Literaturrecherche: Mit dem VPN-Zugang für Studierende kann jetzt auch bequem von zuhause auf ca 90% der Datenbanken zugegriffen werden! Hierbei empfiehlt sich zur Suche nach geeigneten Fachdaten das Datenbankinforsystem (DBIS),

zur Suche nach elektronischen Zeitschriften die Elektronische Zeitschriftenbibliothek und zur Suche nach E-Books der Online-Katalog (zu finden über die Homepage der Universitätsbibliothek bzw. den dort enthaltenen Punkt "Digitale Bibliothek"). Fachdatenbanken, E-Books und elektronische Zeitschriften können von jedem Rechner auf dem Universitätscampus problemlos aufgerufen werden, i.d.R. ohne dass es dazu weiterer Schritte bedarf.

liothek (um nach elektronischen Zeitschriften zu suchen und diese zu nutzen), das Datenbankinfosystem DBIS (um nach Fachdatenbanken zu suchen und diese zu nutzen) oder den Online-Katalog Aleph (um nach E-Books zu suchen und diese zu nutzen aus.) 5.) Dass Sie sich erfolgreich verbunden haben und nun e-Medien von zu Hause aus nutzen können, sehen Sie daran, dass nun ein Zeitzähler am Bildschirm erscheint.

Die Nutzung der elektronischen Medien ist aber auch von Rechnern außerhalb des Universitätscampus möglich, so z.B. von Ihrem Rechner zu Hause aus.

Achtung: Diese Schritte müssen jedes Mal ausgeführt werden, wenn Sie elektronische Medien von zu Hause aus nutzen wollen, nicht nur einmalig.

Studierende verwenden dazu den VPN-Zugang für Studierende:

Noch eine Bitte: Da die Zahl der parallelen VPN-Zugänge begrenzt ist, melden Sie sich bitte ab, wenn Sie Ihre Arbeit beendet haben. Sie blockieren sonst unnötig einen Zugang, den andere Studierende vielleicht gerade dringend brauchen.

1.) Schließen Sie alle offenen Browserfenster. 2.) Rufen Sie die Seite http://secure.sbg.ac.at/student auf 3.) Melden Sie sich mit Ihrem Domänenkonto an. Das Domänenkonto ist jener Benutzername und jenes Passwort, das Sie z.B. auch verwenden, wenn Sie sich bei Rechnern in PC-Räumen auf dem Campus anmelden. 4.) Es erscheint eine Auswahl: Wählen Sie nun entweder die elektronische Zeitschriftenbib-

Für ca 90% der Datenbanken funktioniert der VPN-Zugang, bei einigen wenigen, wie etwa den Datenbacken Beck-Online und RIDA, ist aus lizenzrechtlichen Gründen der externe Zugang derzeit nicht möglich. Mag. Christof Capellaro SE Universitätsbibliothek


JusKnacker Salzburger Juristische Gesellschaft Ankündigungen

Die Salzburger Juristische Gesellschaft lädt in regelmäßigen Abständen zu interessanten Vorträgen zu diversen Themenschwerpunkten ein. Die Teilnahme ist kostenlos, jeder bzw. jede kann an den Veranstaltungen teilnehmen. Die Vorträge im Rahmen des Sommersemesters 2013 finden jeweils um 18.30 Uhr im Hörsaal 207 (Zugang ist beschildert) des Fachbereiches Privatrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Man kann entweder die Treppe nehmen oder mit dem Lift Nr. 2 oder 3 in den 1. Stock fahren. Donnerstag, 21. März 2013: Vortragender: ao.Univ.-Prof. Dr. Roland Winkler (Uni Salzburg) Titel: „Die neuen Verwaltungsgerichte Einrichtung und Verfahren“

Donnerstag, 18. April 2013: Vortragender: Univ.-Prof. Dr. Martin Spitzer (WU Wien) Titel: „Neuere Judikatur zum Thema Kreditsicherheiten“

Donnerstag, 16. Mai 2013: Vortragender: Univ.-Prof. Dr. Georg Kodek, LL.M. (Northwestern University) (WU Wien) Titel: Thema folgt

Donnerstag, 20. Juni 2013: Vortragende: Univ.-Prof.in Dr.in Brigitta Zöchling -Jud (Uni Wien) Titel: Thema folgt

Info Die Salzburger Juristische Gesellschaft wurde 1970 gegründet. Dekan Univ.-Prof. Dr. Peter Mader ist seit 2002 Vorsitzender der Gesellschaft. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Rechts und seiner Entwicklung in Theorie und Praxis sowie die Pflege persönlicher Kontakte unter den in den verschiedensten Bereichen tätigen JuristInnen. Die Salzburger Juristische Gesellschaft befasst sich mit Forschungs- oder Lehraufgaben für die österreichische Wissenschaft und Wirtschaft. Nähere Auskünfte erhält man unter der E-Mail-Adresse von Frau Pfeifenberger: theresa.pfeifenberger@sbg.ac.at

Kurs: Zitieren leicht gemacht! Mag. Christof Capellaro und Mag. Dr. Roland Robwein werden auch in den Semesterferien den folgenden fachspezifischen Kurs gemeinsam betreuen, um den Studierenden optimale Bedingungen zu bieten. Der Kurstermin für die Studierenden der Rechtswissenschaf-

ten (mit Übungsbeispielen aus dem juristischen Bereich) ist:

bibliothek, 1. Stock Kursplätze: 12

Titel: Zitieren leicht gemacht! Citavi für Studierende der Rechtswissenschaften. Datum: Donnerstag, 14.02.2013 von 16.00 bis 19.00 Uhr Ort: Vortragssaal Haupt-

Referenten: Mag. Dr. Roland Robwein und Mag. Christof Capellaro Die Anmeldung zum Kurs ist ab sofort möglich!


23 Neue Bücher in der Bibliothek den neuen Standard zur Fair ValueBewertung. Zuletzt eine Empfehlung für historisch Interessierte! In "Die ersten deutschen Juristinnen: Eine Geschichte

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Ebenfalls eine Neuauflage, aber zu einer ganz anderen Thematik bieten Otto Werschitz und Arnim Ragoßnig. Die dritte Auflage ihres "Österreichischen Vergaberechts" (484 Seiten, Verlag Österreich) berücksichtigt die Novellen des Bundesvergabegesetzes der letzten Jahre (2007, 2010 und 2012) und bespricht relevante EuGHEntscheidungen. Außerdem haben die Autoren zum ersten Mal eine Mustersammlung zum Vergabeverfahren hinzugefügt, die auch online abrufbar ist.

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In unserer Bibliothek tut sich viel (s.S. 8)! Natürlich wurden auch wieder viele neue Werke angeschafft, die Ihr Euch ausleihen könnt! Zunächst einmal gibt es viele neue Skripten, zB Europarecht I.1, I.2, II und Verwaltungsverfahren, die bei Studierenden sehr beliebt sind zur gezielten Vorbereitung und Wiederholung vor Prüfungen. Aber auch ein Klassiker, der alleine ungefähr so viel wiegt wie zehn Skripten, ist nach sechs Jahren im Dezember endlich in neuer Auflage erschienen: "Jurisdiktionsnorm und Zivilprozeßordnung" von Kodek und Klausner (17. Auflage, 2614 Seiten, Manz Verlag) berücksichtigt sowohl das österreichische als auch das europäische Zivilprozeßrecht und enthält wie gewohnt einen sehr ausführlichen Entscheidungsapparat.

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Historische Aufarbeitung – nicht immer waren Frauen in juristischen Berufen denkbar

IFRS für Theorie und Praxis

Jurisdiktionsnorm und Zivilprozeßordnung – ein umfangreiches Werk mit sehr ausführlichen Entscheidungen

Die neuen Standards des "Improvement Projects" stellt das Buch IFRS 2013 von David Grünberger (11. Auflage, 560 Seiten, Lexis Nexis) vor. Der Autor, der bei der Finanzmarktaufsicht und bei der europäischen Wertpapieraufsicht tätig ist, lehrt außerdem an der WU Wien. So ist sein Werk sowohl für Praktiker als auch für Studierende konzipiert und erläutert komplizierte Vorgänge wie

ihrer Professionalisierung und Emanzipation (1900 - 1945) " von Marion Röwekamp (880 Seiten, Böhlau Verlag Köln) beschreibt den langen Weg von der Zulassung zu Studium und Beruf anhand ausgewählter Lebenswege der ersten Juristinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Frauen wurden nämlich erst viel später zum rechtswissenschaftlichen Studium zugelassen als beispielsweise zum Lehramts- oder Medizinstudium. Ein spannendes Stück Rechtsgeschichte! SH


JusKnacker 50. NCM von ELSA Austria National Council Meeting in Salzburg Der Genius der Wiener Klassik Wolfgang Amadeus Mozart ist im Jahre 1756 unter der blühenden Herrschaft der Kaiserin Maria Theresia und während der Epoche des Heiligen römischen Reichs deutscher Nation im geistlichen Reichsfürstentum Salzburg auf die Welt gekommen. Wie die ProfessorInnen uns – JusstudentInnen – in der Verfassungsgeschichte beigebracht haben. Seitdem sind 257 Jahre vergangen und ein bedeutendes Ereignis war - "unter anderem..." - die Gründung von ELSA vor 32 Jahren. Die 50. Jubiläumsgeneralversammlung von ELSA Austria hat vom 14. bis 16. Dezember 2012 in Salzburg stattgefunden auf welcher wichtige Statutenänderungen zustande gekommen sind. Während der 50. National Council Meeting wurde Fundraising mit Betonung behandelt und von dem President Tobias Birsak in Details erklärt. Das ELSA Austria Team hat für uns Workshops vorbereitet um unse-

re Skills weiterzuentwickeln. Für Facebook Marketing war Raffael Jessner zuständig. STEP Simulation und STEP Specifies haben wir von Clemens Hartig angehört und beim IT Magic Workshop haben wir mit Florian Bräuer und Raffael Jessner gearbeitet. Der Workshop für Moot Court Competition wurde von Alexandra Avram gehalten. „Arbeit hat bittere Wurzel, aber süße Frucht“ – als Belohnung für die harte Arbeit hat ELSA Salzburg Team tolle Social Programs zusammengestellt.

Verleihung des Wanderpokals: Florian Bräuer ELSA WU WIEN

Das schnellste Team war: Werner Graf, Blanka Beretvás, Thomas Esslinger, Lisa Lederer,Judith Schläger und Esther Ludwig nächsten National Council Meeting, welches wir in Innsbruck, in der Stadt der Olympischen Winterspiele veranstalten werden. Blanka Beretvás Director Event Support ELSA Wien

Pub Crawling hat die Nacht gekrönt. Wir mussten verschiedene Aufgaben erfüllen um den wertvollen Preis zu gewinnen. Der unvergessliche Maskenball hat die Zeit von Mozart in Erinnerung gebracht – obwohl sich Amadeus über die Musik gewundert hätte… Ich zitiere Mozarts Spruch hier frei "und die Musik bleibt allzeit Musik"

Die Masken von ELSA Linz

analog angewendet bleibt die Freundschaft allzeit Freundschaft.... Zumindest bis zum

Nach dem Opening Plenary wurde eine Überraschungsgeburtstagsparty für Nico Stangl organisiert.


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JusKnacker Das Career Center Lehrveranstaltungsangebot im Sommersemester 2013 Folgende Lehrveranstaltungsangebote sind im Rahmen der Studienergänzung „Initiative Karrieregestaltung“ anrechenbar (sowie in den meisten Studien im Rahmen der freien Wahlfächer): 999.B01: "Der Bewerbungsauftritt" - Mag. Christian Holzer Datum: 10.04.2013, 11.04.2013 (jeweils 09:00-17:00) Kosten: EUR 20€, ECTS: 1, Anrechenbarkeit: Basismodul 999.B02: "Selbstmarketing, Kontakte und erfolgreiche Vorstellungsgespräche" - DI Andreas Fackler Datum: 11.03.2013, 14.03.2013 (jeweils 09:00-17:00) Kosten: EUR 20€, ECTS: 1, Anrechenbarkeit: Basismodul 999.B06: "Bewältigung von Lampenfieber / Auftrittscoaching" - Mag. Christian Frauscher Datum: wird noch bekannt geeben Kosten: EUR 20€, ECTS: 1, Anrechenbarkeit: Basismodul 999.B07: "Bewerbungstraining für RW-Studierende" - Dr.a Silvia Augeneder Datum: 06.02.2013, 13.03.2013, 08.05.2013 (jeweils 09:00-17:00) Kosten: EUR 20€, ECTS: 2, Anrechenbarkeit: Basismodul 999.B08: "Kung Fu & Qui Gong" Brigitte Sasano Datum: wird noch bekannt gegeben Kosten: EUR 40€, ECTS: 2, Anrechenbarkeit: Basismodul

999.B09: "Lebens- und Karriereplanung" - Sabine Krasemann Datum: wird noch bekannt gegeben Kosten: EUR 20€, ECTS: 1, Anrechenbarkeit: Basismodul 999.B10: "Coaching & Selbstcoaching für den Auftritt" - Frank Görmar Datum: wird noch bekannt gegeben Kosten: EUR 20€, ECTS: 1, Anrechenbarkeit: Basismodul 999.A02: "Begleitseminar Interkultureller Kompetenzerwerb im Auslandspraktikum" - FHProf.in Mag.a Dr.in Gabriele Abermann Datum: wird noch bekannt gegeben Kosten: 40€, ECTS: 2, Anrechenbarkeit: Aufbaumodul 999.A04: "Persönlichkeit - Körpersprache - Wirkung: Der Schlüssel zu Deinem Erfolg Teil 2" - Mag.a Gerda Gratzer Datum: 06.03.2013, 07.03.2013 (jeweils 09:00-17:00) Kosten: EUR 20€, ECTS: 1, Anrechenbarkeit: Aufbaumodul

999.A05: "Social Media - Kommunikation 2.0" - Mag. KarimPatrick Banour Datum: 09.04.2013, 16.04.2013, 23.04.2013, 30.04.2013 (jeweils 14:00-18:00) Kosten: EUR 20€, ECTS: 1, Anrechenbarkeit: Aufbaumodul 999.A06: "Führungs-Know-How für Berufseinsteiger" - Mag. Mark Bogen Datum: 06.03.2013, 13.03.2013, 20.03.2013, 08.04.2013 (jeweils 16:00-20:00) Kosten: EUR 20€, ECTS: 1, Anrechenbarkeit: Aufbaumodul 999.A07: "Erasmus Intensive Programme - Effective Communication in Multicultural Teams" - Mag.a Rosalyn Eder Datum: wird noch bekannt gegeben Kosten: 40€, ECTS: 5, Anrechenbarkeit: Aufbaumodul 999.A08: "Discussion & Argumentation Skills" - FH-Prof.in Mag.a Dr.in Gabriele Abermann Datum: wird noch bekannt gegeben Kosten: 40€, ECTS: 2, Anrechenbarkeit: Aufbaumodul


27 Termine Erstsemestrigenberatung – Büro der Studienvertretung Juridicum Mittwoch, 30.01.2013, 12.00 Uhr

Anmeldungen zu den schriftlichen/mündlichen Februarklausuren/Fachprüfungen: Montag, 04.02.2013 bis Freitag, 08.02.2013

Erstsemestrigenberatung – Büro der Studienvertretung Juridicum Dienstag, 05.02.2013, 09.00 Uhr

Ende der Bewerbungsfrist für Excellent Talents Sonntag, 17.02.2013

Erstsemestrigenberatung – Büro der Studienvertretung Juridicum Dienstag, 19.02.2013, 09.00 Uhr

Juridicum-Treff – Ort wird noch bekannt gegeben: Mittwoch, 06.03.2013, 20.00 Uhr

EUS-Stammtisch – Ort wird bekannt gegeben: Mittwoch, 13.03.2013, 20.00 Uhr

Anmeldungen zu den schriftlichen/mündlichen Aprilklausuren/Fachprüfungen: Montag, 01.04.2013 bis Freitag, 05.04.2013

Juridicum-Treff – Ort wird noch bekannt gegeben: Mittwoch, 10.04.2013, 20.00 Uhr

EUS-Stammtisch – Ort wird bekannt gegeben: Mittwoch, 10.04.2013, 20.00 Uhr

Weitere Termine sowie Aktualisierungen findet Ihr unter: http://www.stv-juridicum.at/index.php/termine

Kurz angemerkt! Für alle Erstsemestrigen: Bitte vergesst nicht Eure Diplomprüfungszeugnisse für den 1. Abschnitt im Prüfungsreferat abzuholen! Erst dann erfolgt die Freischaltung und erst dann könnt Ihr Euch für die Lehrveranstaltungen des 2. Abschnitts anmelden. Liebe Studierende: Bitte vergesst nicht den Studienbeitrag bzw die Studienge-

bühren einzuzahlen! Die reguläre Inskriptionsfrist läuft nur noch bis 5. Februar 2013. (Die Nachfrist läuft wieder bis 30. April.) Kanzleigespräch: Einen Einblick in die Arbeit bei einer großen Wirtschaftskanzlei bieten wir Euch am Dienstag, den 19. März 2013: Im HS 209 werden ab 18:30 Uhr Frau Dr.in JelitzkaKahlen und weitere KollegInnen

der Kanzlei KWR aus Wien aus ihrem Alltag erzählen und anschließend für Eure Fragen zur Verfügung stehen. Interessiert? Dann kommt unbedingt vorbei, denn die mehrfach ausgezeichnete Kanzlei sucht wieder TeilnehmerInnen für ihr Summer Associate Programm und ist Partner des Excellent Talents-Projekts! Mehr Infos bekommt Ihr bald auf unserer Homepage und via Facebook.


JusKnacker


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