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Ein lautes Ja zum Leben

Kategorie:

Außergewöhnliche Menschen

neu Rebecca Dernelle-Fischer

Und dann kam Pia

Du hast uns gerade noch gefehlt! Vorwort von Adrian Plass Hardcover, 158 Seiten, s/w-Fotos Nr. 590 077, € [D] 14,90 sFr* 20,90 / € [A] 15,40

„Ein Gute-Laune-Buch, das miterleben lässt, wie kreativ sich Gottes Liebe zeigt. Gott arbeitet mit unvollkommenen Leuten zusammen, um seine vollkommene Liebe und Fürsorge zu zeigen.” Zeitschrift Schatten & Licht

„Dieses Buch ist keine Anleitung, wie man ein Kind mit Down-Syndrom adoptiert. Es ist auch kein theologisches Buch darüber, wie man Gottes Stimme hört. Es geht nicht um Erziehungsprinzipien und auch nicht um die Frage, wie man seine Berufung findet. Mein Buch ist ganz einfach eine Einladung, auf eine Reise zu gehen, den Spuren zu folgen, die uns zu Pia gebracht haben. Ihr könnt dabei Gottes Augenzwinkern erhaschen, mit uns fiebern, lachen und vielleicht auch nachdenken. Ich wünsche dir eine gute Reise!“ Rebecca Dernelle-Fischer

neu „Ein Buch, bei dem einem auf jeder Seite ein lautes ,Ja!‘ zum Leben entgegenstrahlt und ein ,Natürlich! Warum auch nicht?‘ nachhallt.”

&

Linus, Ida Milla

Sandra Gerke in der Zeitschrift Frau und Mutter MEINE KLEINE NERVENS ÄGE

M 30

Von Benjamin (19 Jahre)

eine kleine Schwester Marina (17) kann eine ganz schöne Nervensäge sein! Wenn ich was im Fernsehen anschauen mal will (was selten genug vorkommt), damit rechnen, dass sie ebenso dann muss ich sofort ins Wohnzimmer kommt und in genau diesem Moment etwas schauen will. selbst

Aber wehe, es kommt dann 31 etwas, was nicht nach ihrem Geschmack mit Down-Syndrom ja nach, ist! Man sagt Menschen dass sie immer gut gelaunt und fröhlich sind. Ha! Hier bestimmt nicht! Da kann ganz Marina ganz schön unangenehm werden. Na ja, Fernsehen nicht gerade die sinnvollste ist ja eh Freizeitbeschäftigung. Da gebe ich schon mal hin und wieder nach. Manchmal ist Marina mir auch peinlich. Zum Beispiel, wenn wir essen gehen: Läuft Gaststätte leise Hintergrundm in der usik, dann springt sie sofort nach dem Essen auf, stellt ten ins Lokal und fängt an sich mitzu tanzen. Wie peinlich! Da schaut ja jeder hin! Erst auf den zweiten Blick fällt mir dann auf, dass die anderen Gäste das eigentlich peinlich finden. Im Gegenteil: gar nicht Wir „46er“ sind nicht so mutig und trauen uns halt nicht tanzen, auch wenn wir gerne mitzuwollten. Als ich mal bei einem Bandauftritt von meinem Kumpel war, ist plötzlich Marina aufgetaucht. Das ist ja im Prinzip okay. Aber es ist natürlich nicht gerade meine Wunschvorste Freitagabend mit meiner llung, den kleinen Schwester zu verbringen. Wie sich aber dann herausgestellt hat, waren Marina und ihre Klassenkameraden genau das Publikum, das mit ihrer krampften und offenen Art unverStimmung in die Bude gebracht hat.

Und wenn sie mich hin und wieder anhimmelt, dann bin ich auch ganz schön stolz.

Also eigentlich ist meine kleine Schwester gar nicht so nervig! Sie ist halt so, Schwestern sind. Wir streiten wie alle kleinen und wir lieben uns. Und manchmal ertrage ich sogar ihre nassen Küsse. Und wenn sie mich hin und wieder anhimmelt, dann bin ich auch ganz schön bin froh, dass Marina meine stolz. Ich Schwester ist.

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Conny Wenk

Außergewöhnlich: Geschwisterliebe Hardcover, 128 Seiten, farbige Fotos Nr. 590 080, € [D] 19,90 sFr 27,90 / € [A] 20,50

Ein Mutmacher! 22 Erfahrungsberichte, Anekdoten und Liebesbekundungen von Geschwistern – über das Leben mit einem Bruder oder einer Schwester mit Down-Syndrom.

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