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Donnerstag, 20. Oktober 2016 Nr. 42 76. Jahrgang

Wochenzeitung des Steirischen Bauernbundes Postentgelt bar bezahlt 02Z032268W NEUES LAND Reitschulgasse 3 8010 Graz

Liezen ist Spitzenreiter

NEUES

LAND www.neuesland.at

Der Bezirk Liezen ist in Sachen „Urlaub am Bauernhof“ Spitzenreiter. Bezirksobmann Gerald Muhrer verrät im NEUES LAND-Interview die Hintergründe und Erfolgsgeheimnisse. Seite 6

Die neue Welt der Insekten

Foto: fotolia.com/pimmimemom

Die Gottesanbeterin liebt es warm. Dass sie in den letzten Jahren in der Steiermark vermehrt vorkommt, ist ein Hinweis auf den Klimawandel. Andere Insekten sind neu bei uns und eine Bedrohung für die Land- und Forstwirtschaft. Seiten 6–7

Die Versicherung auf Ihrer Seite.

MEINE MEINUNG

Wissen ist unser größtes Kapital. Mit Sicherheit.

Landesrat Hans Seitinger

Foto: Archiv

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Garofalo

Die Hühnerhaltung hat in der steirischen Landwirtschaft eine enorme Bedeutung. ­NEUES LAND beschäftigt sich in dieser Ausgabe ausführlich mit dem Thema Geflügel.

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, Redaktion: Karlhein

Wolfgang Garofalo

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Von bester Qualität

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Bild: Wolfgang

Beliebt und gesund

Projektleitung:

Seiten 17–26

www.grawe.at

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20.01.16 10:52


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TOP-THEMA

Donnerstag, 20. Oktober 2016

LOS GEHT’S

Bernd Chibici

Sehr gut aufgestellt!

Minus-Rekord bei ■ Karlheinz Lind

Die Erntebilanz 2016 der Landwirtschaftskammer sieht durchwachsen aus. Es gab Totalausfälle aber auch viele positive Seiten.

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K-Präsident Franz Titschenbacher und Kammeramtsdirektor Werner Brugner präsentierten vor Medienvertretern die diesjährige Erntebilanz der heimischen Landwirtschaft. Titschenbacher: „Nach einem vielversprechenden Beginn der Vegetationsperiode im Frühjahr war das Arbeitsjahr der steirischen Bäuerinnen und Bauern von extrem schwierigen Voraussetzungen geprägt und gekennzeichnet.“ Alleine der Spätfrost richtete über 200 Millionen Euro Schaden an, weiter 20 Millionen Euro wurden durch schwere Hagelunwetter verursacht. Ernte-Lichtblicke gab es im Grünland, beim Ölkürbis sowie bei Hirse, Soja und teilweise auch bei Mais. Ernüchternd sind jedoch die Erträge bei

Obst und Wein. Titschenbacher weiter: „Wir haben heuer die schlechteste Weinernte seit 50 Jahren. Werden im Durchschnitt 250.000 Hektoliter Wein in der Steiermark gekeltert, sind es heuer weniger als 50.000 Hektoliter.“ Auch den heimischen Obstbau hat es hart getroffen, wie der Präsident eindrucksvoll erklärte: „Ein Apfelbaum der Sorte Gala trägt im Normaljahr rund 140 Äpfel, heuer sind es 15.“ Und von diesen 15 seien, so Titschenbacher, ein Drittel durch den Frost deformiert und somit auch nicht verkaufssfähig.

der Bauern für das vierte Quartal erreicht werden. Kammeramtsdirektor Werner Brugner abschließend: „Es ist Aufgabe unseres Hauses, Lösungsansätze für die Landwirtschaft herauszuarbeiten sowie neue Potentiale aufzuzeigen.“ Als Beispiele zählt Brugner Fütterungsversuche bei Hirse sowie die Unterstützung junger Gemüsebauern auf.

Präsident Franz Tit­ schenbacher und Kam­ meramtsdi­ rektor Wer­ ner Brugner.

Entlastung gefordert Titschenbacher nützte auch die Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass die Landwirtschaft bereits das vierte Jahr in Folge laut „Grünem Bericht“ (erstellt vom Landwirtschafsministerium) ein eklatantes Einkommensminus zu verzeichnen hat. Die extrem angespannte Erzeugerpreis-Situation habe, so Titschenbacher, zu dieser Misere geführt: „Wir fordern deshalb vom Lebensmittelhandel einen fairen Anteil am Endverbraucherpreis.“ Weiters soll eine Steuerentlastung beim Agrar-Diesel Abhilfe schaffen sowie die Beitragsfreistellung bei der Sozialversicherungsanstalt

Foto: LK/thomasraggam.com

Die diversen „Welttage“ sind nicht jedermanns Sache. Sie kommen wie der Blitz aus heiterem Himmel und sollen das Nachdenken zu (meist) wichtigen Themen beflügeln. Der Autor dieser Zeilen schätzt diese Anlässe, weil sie einem oft dabei helfen, bedeutsame Perspektiven nicht aus den Augen zu verlieren. So hat ihn der „Welternährungstag“ am 16. Oktober an ein berühmtes Dokument erinnert, das vor einigen Jahren veröffentlicht worden ist – den großen Weltagrarbericht. Über 400 Expertinnen und Experten aus allen Kontinente und Wissensbereichen haben darin auf Initiative von Weltbank und Vereinten Nationen nach mehrjähriger Arbeit die aus ihrer Sicht wichtigsten ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte der Landwirtschaft analysiert und auch deren genauen Ziele für die nächsten fünf Jahrzehnte beschrieben. Aus den damaligen Erkenntnissen ragte eine heraus: Die Experten sahen Investitionen in die kleinbäuerliche(!) Produktion – und nicht in die industrielle Mega-Landwirtschaft – als sicherstes Mittel, um einerseits den immer noch großen Hunger auf dieser Welt zu bekämpfen und andererseits langfristige Versorgungssicherheit herzustellen. Kleinbauern, viele Jahre lang als „Auslaufmodelle“ betrachtet, bewältigen – stellte man fest – weltweit die großen Herausforderungen der Klima- und sonstigen Veränderungen deutlich besser, haben insgesamt höhere Ernteerträge und arbeiten nachhaltiger. Aus dieser Sicht sind wir in der Steiermark für die Zukunft sehr gut aufgestellt!


TOP-THEMA

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Die Weinbauern brachten heuer die niedrigste Wei­ nernte seit 50 Jahren ein. Foto: agrarfoto.com

Heiße Diskussion um faire Preise Beim „DiensTalk“ ging es um heimische Lebensmittel und deren Preise. Gegenüber standen sich Bauernbund-Direktor Franz Tonner und SPAR-Chef Christoph Holzer.

Wein Erntebilanz 2016 Betroffen vom Spätfrost leiden die steirischen Wein- und Obstbauern besonders unter den verheerenden Folgen: Rund 90 Prozent der heurigen Ernte sind verloren. Auch die Gemüsebauern standen stark unter Druck. Einerseits haben Hagelunwetter Kulturen zerstört und anderseits waren Paradeiser-Bauern mit sehr schlechten Erzeugerpreisen konfrontiert.

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uf der Diskussionsbühne im Foyer des ersten Stockes der ÖVP-Zentrale am Karmeliterplatz in Graz werden traditionell heiße Eisen angepackt – auch um Signale der Themenführerschaft der steirischen Volkspartei zu setzen. Diesmal ging es, moderiert von NZZ.at-Chefredakteur Michael Fleischhacker, ums Thema „Heimische Lebensmittel: Großer Wert – kleiner Preis“. Als Impulsreferenten standen sich der Direktor des Steirischen Bauernbundes, Franz Tonner, und der Geschäftsführer von SPAR-Steiermark, Christoph Holzer gegenüber. Vorweg drückte Lan-

Beim „DiensTalk“: SPAR-Stei­ ermark-Ge­ schäftsfüh­ rer Christoph Holzer, Mode­ rator Micha­ el Fleischha­ cker, Bauern­ bund-Direktor Farnz Tonner und ÖVP-Lan­ desgeschäfts­ führer Detlev Eisel-Eisels­ berg. Foto: STVP/Fischer

desgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg eine persönliche Hoffnung aus: „Es wäre schön, zu diesem Thema mit der Kraft der Landespolitik etwas bewegen zu können!“ Franz Tonner warf sich gleich leidenschaftlich für die Bauern ins Zeug: „Wir haben die höchsten Lebensmittelstandards Europas und sehr, sehr fleißige Bauern, die hervorragende Qualität produzieren. Sie stehen im Wettbewerb mit ausländischen Produkten, die diesen Standards nicht entsprechen. Die Gesellschaft müsste dem entsprechend auch bereit sein, einen höheren Preis dafür zu zahlen.“ Und er appellierte auch daran, die Fragen der Versorgungssicherheit ernst zu nehmen: Dazu gehören allerdings, so ermahnte Tonner, auch die richtigen Rahmenbedingungen: „Den Bauern wird es diesbezüglich immer schwerer gemacht. Sie brauchen dringend mehr rechtliche Sicherheit.“

Apfelpreise Szenenapplaus vom Publikum bekam der Bauernbund-Direktor für sein sehr einprägsam geschildertes Beispiel in Sachen fehlender Preis-Fairness, das Äpfel betraf, die im Handel oft das

Zehnfache von dem kosten, was der Bauer bekommt. Da sah man auch viele die Köpfe schütteln. Christoph Holzer legte Wert auf die Feststellung, dass der Handel „der größte Partner der heimischen Landwirtschaft“ sei und wehrte sich dagegen, „die Dinge so simpel zu sehen, dass sich der Handel nur über den Preis definiert.“ Nachsatz: „Den Weltmarktpreis gibt es, den werden wir nicht wegkriegen.“

Starke Marken Der steirische SPAR-Chef hob die für den Handel große Bedeutung starker Marken hervor und verwies in diesem Zusammenhang auf den Grazer Krauthäupel: „Jeder freut sich, wenn er auf den Markt kommt – auch wir.“ Holzer empfahl den Bäuerinnen und Bauern, sich die Frage zu stellen, ob sie denn nicht vermehrt Produkte erzeugen sollten, die nicht so sehr unter Preisdruck stehen. Als Beispiele nannte er Beeren und Pilze. Bemerkenswert: Eine per Video eingespielte Passanten-Umfrage zeigte klar jene in der Mehrheit, die sich in ihrem Einkaufsverhalten zu Regionalität und Qualiät bekennen und auch bereit sind, mehr dafür zu bezahlen.


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POLITIK

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Ländlicher Raum hat

Die Steirische Volkspartei setzte sich beim KPV-Landestag mit den Herausforderungen der Gemeinden im 21. Jahrhundert auseinander.

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ie steirischen ÖVP-Spitzen diskutierten im Forum Kloster in Gleisdorf mit über 200 Kommunalpolitikern und Experten beim Landestag der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) über Herausforderungen und Schwierigkeiten, vor denen die Gemeinden und Regionen stehen und erarbeiteten gemeinsam Lösungsansätze. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer nannte es dabei als sein Ziel, allen Steirerinnen und Steirern positive Perspektiven für die Zukunft zu bieten. „Wir wollen die Möglichkeit bieten, intensiv miteinander zu reden, gemeinsam Ideen zu entwickeln und auf Basis dessen schließlich politisch zu handeln, um unsere Gemeinden und Regionen zu stärken,“ erklärte KPV-Landesobmann LAbg. Erwin Dirnberger bei seiner Er-

öffnungsrede. Und ÖVP-Klubobfrau LAbg. Barbara Eibinger-Miedl verwies darauf, dass man mit dem Programm „Land. Raum.Zukunft“ bereits erste Ini­ tiativen gesetzt habe, wie etwa die Einführung des Bestbieterprinzips zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen.

Arbeitsgruppen In Arbeitsgruppen entwickelte man dann Zukunftsprogramme. In einer davon suchten STVP-Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg und die Vizepräsidentin des österreichischen Familienbundes, Andrea Gottweis, Lösungsansätze für den Kinderbildungs- und – betreuungsbereich. „Die größten Herausforderungen liegen im Bereich der Arbeitszeitflexibilisierung und der Schaffung eines vielfältigen und leistbaren Betreuungsangebotes in allen Gemeinden“, so Eisel-Eiselsberg. Um eine zielgerichtete Standortentwicklung ging es in der Gruppe mit dem Thema „Regionalentwicklung und Infrastruktur“ unter der Leitung von LAbg. Karl Lackner. Wichtige Fakten lieferte Gerald Mathis vom Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung. Als Ziele für die Zukunft wurden hier eine leistungsfähige Infrastruktur auf

Straße, Schiene und für das Internet und die Schaffung optimaler Voraussetzungen zur Ansiedelung von Betrieben definiert.

Standort Der Frage „Was braucht der Wirtschaftsstandort Steiermark um zukunftsfit zu sein?“ stellten sich Landesrat Christian Buchmann und der Wirtschaftsforscher Oliver Fritz. Neben der Digitalisierungsoffensive für Wirtschaft und Tourismus will Buchmann vor allem den flächendeckenden Breitbandausbau bis 2022 vorantreiben.

Landesrat Christopher Drexler und Harald Gaugg vom Gesundheitssfonds Steiermark diskutierten zum Thema „Gesundheit, Pflege und Soziales“ unter anderem die Problematik des Ärztemangels und die Herausforderungen vor denen das Gesundheitssystem durch die demografische Entwicklung steht. „Das Ziel kann nur sein, einen gleichwertigen Zugang zu erstklassiger medizinischer Qualität für alle Steirerinnen und Steirer zu sichern und gleichzeitig die Finanzierbarkeit des Systems zu gewährleisten“, sagt Drexler.

BAUERNBUND INTERN Bauernbund-Wanderung auf einen beliebten „Hausberg“

Die Bauernbundortsgruppe Spielberg lud zu einer Wanderung auf den Steinplan und hatte dabei großes Wetterglück, denn bei spätsommerlichen Temperaturen konnte ein wunderschöner Tag im Gebirge verbracht werden. Mit seinen 1670 Metern ist der Steinplan der Hausberg der Knittelfelder, Lobminger und Rachauer. Über das ausgedehnte Wald- und Almgebiet der Glein-

und Stubalpe führen von allen Seiten markierte Wanderwege wie auch der Zentralalpenweg zum Steinplangipfel mit seiner einmaligen Aussicht. Viele Mitglieder folgten der Einladung. Nach der erfolgreichen „Gipfeleroberung“ lud Gemeindebauernobmann Anton Trettenbrein alle auf seine Stadlmoaralm ein, wo der Tag in gemütlicher Runde ausklang.

Im Rahmen ei­ nes Graz-Be­ suches statte­ te der Bauern­ bundvorstand von Kainach der BB-Zent­ rale einen Be­ such ab. Foto: NL

Einblicke in das Innenleben des Steirischen Bauernbundes

Beim Gip­ felkreuz am Steinplan machte der Bauernbund Spielberg sein Gruppenfoto. Foto: privat

Der Vorstand der Bauernbundortsgruppe Kainach bei Voitsberg unternahm einen Ausflug nach Graz. Zuerst wurde eine Landtagssitzung besucht. Dann gab es eine Führung durch die Räumlichkeiten des ÖVP-Landtagsklubs. Anschließend wollte man sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, auch den Steirischen Bauernbund in der Reitschulgasse zu besichtigen und

die Mitarbeiter sowie Büroräumlichkeiten kennenzulernen. Agrarische Themen wurden mit Bauernbund-Direktor Franz Tonner und Stellvertreter Markus Habisch diskutiert. NL-Chefredakteur Bernd Chibici gab Einblicke, wie eine Zeitung entsteht. Zum Abschluss dankte Ortsbauernratsobmann Klaus Fraißler für die freundliche Aufnahme im Steirischen Bauernbund.


POLITIK

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Zukunft!

GENAU GENOMMEN

Großer ÖVP-Gip­ fel beim KPV-Lan­ destag: Er­ win Dirnber­ ger, Christi­ an Buchmann, Hermann Schützenhöfer, Johann Sei­ tinger, Chris­ topher Drex­ ler, Detlev Ei­ sel-Eiselsberg und Karl Lack­ ner. Foto: STVP/Fischer

Zum Thema „Raumordnung, Wohnbau und Ortszentrenentwicklung“, sah man unter der Regie von LR Hans Seitinger und Markus Bogensberger vom Haus der Architektur, im demografischen Wandel eine große Herausforderung. Man erkannte, dass in der Vergangenheit Fehler in der Raumplanung zu Lasten der Innenstädte und Ortszentren gemacht worden sind. „Das Einmaleins für funktionsfähige Ortsstrukturen heißt: Gute Ausbildung, moderne Infrastruktur und eine sichere Energieversorgung“, so Seitinger.

Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer – der bei dieser Gelegenheit auch die Bundesregierung stark kritisierte – forderte abschließend eine Kompetenzentflechtung zwischen Bund und Ländern: „Nur ein starker Bund und starke Länder, die beide reformbereit sind, können Österreich nach vorne bringen.“ Er bekräftigte auch die Forderung nach Gerechtigkeit beim Finanzausgleich: „Die Benachteiligung der Steiermark und unserer Gemeinden muss ein Ende haben.“

BAUERNBUND INTERN Die Ausgabensenkung am Bauernhof in den Mittelpunkt stellen

Einige engagierte Landwirte rund um Alois Kraußler aus Vorau gründeten einen Arbeitskreis mit den Schwerpunkten „Umweltschutz und Energie“. Projektinhalte sind unter anderem die Erhebung und Nutzbarmachung des möglichen Einsparpotenzials, der Vergleich von relevanten Kennzahlen sowie die praxisnahe Weiterbildung der Arbeitskreismitglieder.

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Unterstützt wird das Pilotprojekt vom Energiereferat der Landwirtschaftskammer Steiermark, der ARGE Kompost & Biogas, der Fachschule Kirchberg am Walde und der Bezirkskammer Oststeiermark. Dazu Kammerobmann Johann Reisinger: „Der Bezirk spielt damit eine österreichweite Vorreiterrolle in einem für die Landwirtschaft immer wichtiger werdenden Thema.“

Kammerob­ mann Johann Reisinger mit den Projekt­ partnern des Arbeitskreises „Umweltschutz und Energie“. Foto: Mayer

BauernbundDirektor Franz Tonner Nach der erfolgreichen Verhinderung der TTIP-Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und den USA, ist jetzt das Handelsabkommen CETA zwischen EU und Kanada in die Kritik geraten. Europaweit formieren sich die Gegner und drängen darauf, das nach siebenjährigen Verhandlungen unterschriftsreife Abkommen doch noch zu Fall zu bringen. Der

gen Handelsbeziehungen mit Kanada, kämpfen aber mit erheblichen Zollbelastungen. Mit dem Handelsabkommen könnten einerseits bestehende Geschäftsbeziehungen verbessert und andrerseits viel leichter neue Partnerschaften geknüpft werden. Neben dem Abbau der Zölle für alle Industriegüter, sollte der Handel mit Dienstleistungen erleichtert und die gegenseitige Anerkennung von

CETA ist nicht TTIP, die USA nicht Kanada! Bauernbund hat sich klar gegen TTIP ausgesprochen und mit Unterschriftenaktionen dagegen Stimmung gemacht. Immerhin waren wesentliche Bauerninteressen vom TTIP-Abkommen betroffen und so manche wertvolle Errungenschaften in Gefahr. Bei CETA, dem Handelsabkommen zwischen EU und Kanada, sind die Voraussetzungen grundverschieden, denn Kanada ist bei den agrarischen Produkten ein Hochpreisland mit vergleichbaren Standards mit der EU. Eine Überschwemmung mit Billigprodukten sowie der Import von Chlorhendln oder Hormonfleisch ist bei CETA nicht möglich. Dieses Abkommen mit Kanada sollte in erster Linie die wirtschaftlichen Beziehungen verbessern und den Handel mit Waren und Dienstleistungen durch den Abbau von Zöllen erleichtern. Kanada ist ein wichtiger Handelspartner der EU mit einem Warenhandelsvolumen von 63 Milliarden Euro und der viertwichtigste Überseemarkt für österreichische Produkte. Rund 1000 österreichische Unternehmen pfle-

Zertifizierungsverfahren umgesetzt werden. Das umstrittene Schiedsgerichtsverfahren wurde aus dem Vertrag eliminiert. Natürlich ist auch der landwirtschaftliche Bereich vom CETA-Abkommen betroffen und ich verstehe auch die Ängste der Bauern. Daher sollten wir uns die kanadische Landwirtschaft und die diesbezüglichen Inhalte des Vertrages auch genau anschauen. Kanada verbraucht mehr Milch als es produziert. Der Milchpreis ist derzeit fast doppelt so hoch wie in Österreich der Export von Milch und Milchprodukten daher recht interessant. Gute Exportchancen gibt es für verarbeitete Lebensmittel, Fruchtsäfte und Wein. Die EU und Kanada entscheiden eigenständig, welche Produkte auf welchen Märkten zugelassen werden. Die Absenkung der hohen europäischen Standards in sensiblen Bereichen wie Umweltschutz oder Lebensmittelsicherheit ist dadurch nicht möglich, meint Ihr


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CHRONIK

Donnerstag, 20. Oktober 2016

„Höfe müssen Erlebnisse bieten!“ Der Bezirk Liezen ist in Sachen „Urlaub am Bauernhof“ Spitzenreiter. Bezirksobmann Gerald Muhrer verrät die Erfolgsgeheimnisse.

Interview

NEUES LAND: Der Bezirk Liezen ist beim „Urlaub am Bauernhof“ schon seit Jahren sehr erfolgreich. Wie gelingt das den Betrieben? Gerald Muhrer: Wichtig ist, dass Bauernhöfe Erlebnisse bieten und für ihre Gäste spürbar und greifbar sind. Es reicht nicht aus, eine Art Kinderhotel mit angeschlossenem Streichelzoo zu betreiben. Erfreulicher Weise ist das allen Mitgliedern bewusst.

Muhrer: Ich kann das am Beispiel unseres eigenen Betriebes schildern: Wir betreiben seit 2005 „Urlaub am Bauernhof“ und haben uns im Jahr 2014 entschieden, einen entscheidenden Schritt zu tun. Alle Zimmer sind sehr unterschiedlich gestaltete Appartements und so angelegt, dass sich die Gäste – smit unserer Unterstützung – selbst versorgen. Das macht den Urlaubern Spaß und erleichtert uns das Leben.

NL: Das klingt logisch, aber wie funktioniert es im Detail? Muhrer: Die großen und die kleinen Gäste haben die Gelegenheit, bei allen Arbeiten am Betrieb hautnah dabei zu sein, Fragen zu stellen und – wenn sie es wollen – auch mitzuhelfen. Sie erleben das Füttern der Kühe und Kälber, Pferde, Ponys und Hühner. Aus dem ergibt sich eine spannende Angebotsvielfalt, denn jeder unserer 130 Betriebe hat natürlich einen anderen Charakter. NL: „Urlaub am Bauernhof“ ist schön für die Gäste, aber auch eine ganz erhebliche Arbeitsbelastung für die ganze bäuerliche Familie. Deshalb denken natürlich nicht wenige darüber nach, ob und wie sie sich das antun sollen. Wie legt man es richtig an? Muhrer: Ganz entscheidend wichtig ist es, für die bäuerliche Familie Rückzugsbereiche zu schaffen. Die Arbeitsbelastung darf nicht ausufern. Ein zu hoher Stressfaktor senkt nicht nur die Lebensqualität der ganzen Familie, er überträgt sich klimatisch auch auf die Gäste. NL: Das sagt sich so leicht. Wie schafft man es in der Praxis?

der

Woche Markus Habisch

Zur Person Gerald Muhrer ist 41 Jahre alt und bewirtschaftet in Donnersbachwald gemeinsam mit seiner Frau Hilde den „Urlaub am Bauernhof“ Betrieb. Auch die drei Kinder, Alexander (7 Jahre), Anna (8 Jahre) und Thomas mit 12 Jahren sind immer mit dabei. Bereits seit 2012 ist Gerald Muhrer der Bezirksobmann von „Urlaub am Bauernhof“ in Liezen. Laufend werden Workshops und Stammtische für die Mitgliedsbetriebe abgehalten. Gerald Muhrer, Bezirksobmann von „Urlaub am Bauernhof“ in Liezen. Foto: ÖVP-Liezen

NL: Wie sieht es mit dem Rückenwind für „Urlaub am Bauernhof“ von öffentlicher Seite aus? Muhrer: Der ist stark. Die Landesorganisation gibt uns viel Rückhalt und professionelle Unterstützung, aber auch die Bezirks-Landwirtschaftskammer mit Obmann Peter Kettner lässt uns deutlich spüren, dass „Urlaub am Bauernhof“ für sie einen hohen Stellenwert hat. NL: Ist noch Platz für weitere Anbieter? Muhrer: Gerade in Berggebieten, wo keine unbegrenzte Betriebsausweitung möglich ist, ist „Urlaub am Bauernhof“ eine gute Möglichkeit, Betriebe weiter zu entwickeln. Natürlich nur dann, wenn es zur familiären Situation passt.

Neue ■ Karl Brodschneider

Der Klimawandel zeigt sich auch im verstärkten Auftreten neuer Schädlinge und invasiver Neophyten. Intensive Beobachtungen sind nötig.

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n und für sich hätte die Kirschessigfliege in der Steiermark keine Chance, denn sie ist kälteempfindlich und würde einen „normalen“ Winter nicht überstehen. Seit fünf Jahren macht sie aber dem heimischen Stein- und Beerenobstbau zunehmend zu schaffen. Sie sticht die reifenden Früchte und Beeren wie zum Beispiel Kirsche, Pfirsich, Himbeere oder Kulturheidelbeere an, legt ihre Eier hinein und sorgt mit einer rasanten Vermehrung für großes Stirnrunzeln bei den Produzenten. Was kann man dagegen tun? „Kurze Pflückintervalle, Volleinnetzung und chemische Pflanzenschutzmittel“, zählt Beerenobstbauberater Manfred Wiesenhofer Bekämpfungsmaßnahmen auf, die allerdings beträchtlich ins Geld gehen. „An Pflanzenschutzmitteln steht aber nur eine geringe Auswahl an Mitteln zur Verfügung. Wenn es zu Resistenzen kommt, dann haben wir ein riesengroßes Problem!“

Krankheitsüberträger Die Kirschessigfliege wird auch von den Weinbauern beobachtet, gefährlich ist hier ebenso die Amerikanische Rebzikade. Vor zwölf Jahren trat sie erstmals in der Steiermark auf. Sie über-


CHRONIK

Donnerstag, 20. Oktober 2016 Die Amerika­ nische Rebzi­ kade (links) und die Kirsch­ essigfliege sind im Weinbau sowie Beeren­ obstbau ge­ fürchtet.

KLIMA WANDEL Serie Teil 7

Fotos: Klement

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Die Bekämp­ fung des Stau­ denknöterichs erfordert oft­ maliges Mä­ hen, mindes­ tens sechs- bis achtmal im Jahr. Foto: Hillebrand

Feinde sind im Anflug trägt die gefürchtete Rebkrankheit Goldgelbe Vergilbung. Laut Weinbauberater Josef Klement unterliegt die Rebzikade einem intensiven Monitoring. „Wenn ein stärkeres Auftreten festgestellt wird, gibt es für die Weinbauern verpflichtende Maßnahmen, ansonsten empfehlende Maßnahmen. Heuer war das Auftreten der Rebzikade aufgrund des Spätfrostes und nasskalten Frühjahrs nicht stark.“

Der Riesenbärenklau kann bis zu vier Meter hoch werden. Der Hautkontakt mit dem Pflanzen­ saft kann zu Ausschlägen führen.

Trockenheitsstress Ein besorgniserregender Schädling im Ackerbau ist der Maiswurzelbohrer. Er ist zwar keine unmittelbare Folge des Klimawandels, sondern wurde in den 1990er-Jahren von Nordamerika nach Europa gebracht. Natürliche Feinde fehlen hier. Das milde Klima in den letzten Jahren sowie Monokulturen begünstigen die Verbreitung. Im Wald macht der Fichtenborkenkäfer Angst. Er befällt vor allem jene Bäume, die an Trockenheitsstress leiden, hervorgerufen durch milde Winter und heiße Sommer. Und das sind wiederum die typischen Erscheinungsformen des Klimawandels. Immer stärker drängen sich die invasiven Neophyten in unser Landschaftsbild. Das sind Pflanzenarten, die vor allem über den Handel aus anderen Kontinenten zu uns gekommen sind und sich in freier Natur ungehemmt durchsetzen. Die Aufrechte Ambrosie, der Stauden­ knöterich, der Riesenbärenklau, das Drüsige Springkraut und die Goldrute werden oft mehrere Meter hoch. Sie können bei den Menschen und Tieren Allergien hervorrufen und stellen zudem eine Erosionsgefahr dar. Die Behandlung ist oft nur durch ein Ausreißen und die Zerstörung der Wurzeln möglich.

Foto: fotolia.com/Heinz Waldukat

Wurzeln zerstören


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STEIRERLAND GUTEN APPETIT

Kastanienschnitte Von Christa Glitzner Zutaten: • 6 Eier • 100 g Staubzucker • 60 g Mehl • 60 g geriebene Walnüsse • 100 g Himbeermarmelade Kastanienmasse: • 100 g Butter • 80 g Staubzucker • 500 g passierte Kastanien • 4 EL Milch • Saft von 3 Orangen Schokoladeglasur: • 200 g Schokolade • 100 g Butter • 1 EL Milch Zubereitung: Biskuitteig bereiten und auf Backblech Papier legen, Masse aufstreichen und bei 180° ca. 20 min lang backen. Nach dem Backen stürzen und auskühlen lassen, mit heißer Himbeermarmelade bestreichen. Butter zerlassen, die passierten Kastanien, Staubzucker, Orangensaft und Milch dazumischen. Diese Masse auf das Nussbiskuit streichen und im Kühlschrank eine halbe Stunde lang kühlen lassen. Schokolade vorsichtig wärmen, Butter und Milch einrühren, Teig mit Kastanienmasse mit der Glasur überziehen.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Die große Kultur ■ Michaela Krainz

Mit dem Projekt „einfach lebendig“ wird seit 2005 steirische Volkskultur in die Kindergärten und Volksschulen des Landes getragen.

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as Hänschen nicht lernt … oder früh übt sich … Es gibt viele Dinge im Leben, die wir in jungen Jahren schon erfahren sollten, um später einmal davon zu profitieren. Die lebendige Vermittlung von Volkskultur ist so etwas. Seine Wurzeln zu kennen und zu wissen, auf welche Werte und Traditionen man in seiner Heimat stolz sein kann, das will die Volkskultur Steiermark GmbH seit 2005 unter dem Motto „einfach lebendig“ Kindern spielerisch vermitteln. Zu diesem Zweck können im Rahmen von Projektstunden speziell geschulte Referenten von den Lehrern und Kindergartenpädagogen angefordert werden. Diese besuchen dann in regelmäßigen Abständen die Klassen und Gruppen. Dabei wird altersgerecht Volkskultur für die Klei-

nen erfahrbar gemacht. Wobei natürlich das Mitmachen eine große Rolle spielt. Denn Kultur lebt vom Vorzeigen und Nachahmen, vom Weitergeben, Kennenlernen und auch Verändern. „Seit dem Jahr 2005 konnten bereits mehr als 150.000 Mädchen und Buben in den Genuss der ‚einfach lebendig‘-Projektstunden, die unseren Jüngsten die Möglichkeit zum hautnahen Erleben und Entdecken steirischer Kultur geben, kommen“, freut sich Volkskulturreferent Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

Hast du Töne? Weil Musik bekanntlich als wichtiger Brückenbauer gilt, gibt sie auch bei der Vermittlung steirischer Tradition den Ton an. In den Impulsstunden machen Musiker den Volksschul- und Kindergartenkindern einfache Lieder, Tänze, Sing- und Klatschspiele schmackhaft und stellen ihnen auch Musikinstrumente vor. Monika Primas, die Geschäftsführerin der Volkskultur Steiermark GmbH, erklärt: „Wir bieten den Kindern mit unseren Impulsstunden eine besonders spannende und zugleich lehrreiche Abwechslung im Schulalltag. Mit praktizierenden Musikanten tauchen die Kinder in die Welt steirischer Traditionen ein und

Anmeldung & Info Bis 31. Oktober können Lehrer und Kindergartenpädagogen „einfach lebendig“-Einheiten anfordern. Pro Modulstunde wird ein pauschaler Unkostenbeitrag verrechnet. Informationen: Volkskultur Steiermark GmbHSporgasse 23, 8010 Graz, Tel. 0316 / 90 85 35 lebendig@volkskultur.steiermark.at www.volkskultur.steiermark.at können auch gleich alles selber ausprobieren. Ein unvergessliches Erlebnis, in welchem sie unsere Kultur kennenlernen ist es allemal: ob nun tanzend durch das Klassenzimmer, jodelnd über den Schulhof oder Harmonika-spielend im Pausengang.“

Übers Jahr verteilt „einfach lebendig“ ist als ein Jahresprojekt angelegt. Das bietet den Vorteil, dass durch regelmäßige Wiederholung Themen vertieft werden können und so gute Chancen bestehen, dass sich das Erlebte und Gelernte bei den Kindern „festsetzt“. Darüber hinaus bieten die beiden Spezialmodule „Peter Rosegger“ und „Erzherzog Johann“ Volksschulkindern die Gelegenheit, zwei große historische Persönlichkeiten der steirischen Geschichte „zu begegnen“.

Dobl-Zwaring

Neues Gemeindewappen

Nährstoffwunder Kastanien, oder auch Maroni, sind kleine Vitaminbomben und daher in dieser Jahreszeit für ein starkes Immunsystem nicht wegzudenken. Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, die Vitamine E, C, sämtliche B-Vitamine und das Provitamin A Betacarotin und sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel oder auch Eisen.

Voriges Wochenende nützte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die Gelegenheit, im Rahmen der offiziellen Übergabe des Schulzubaus das neue Gemeindewappen der fusionierten Gemeinde Dobl-Zwaring an Bürgermeister Anton Weber und Vizebürgermeister Ernst Gödl zu überreichen. Die Volksschule Zwaring wurde jetzt zu einer Ganztagesschule ausgebaut. Eggersdorf b. G.

Erntedank Der Bauernbund Eggersdorf gestaltete nach vielen Jahren wieder einen Erntewagen und nahm zusammen mit anderen Vereinen am traditionellen Ernteumzug teil. Gerade heuer, wenn die

Bauern große Ernteausfälle durch den Frost im Frühjahr und die darauffolgenden Unwetter zu beklagen hatten, gewann das Wort Erntedank wieder deutlich an Bedeutung. Dazu der Bauernbund Eggersdorf: „Mit dem Wissen, dass eine gute Ernte nicht selbstverständlich ist, sagten wir danke für ein Jahr voller Sonne und ausreichend Regen. Die Bevölkerung war vom Wagen begeistert und allen, die so tatkräftig mit geholfen haben, gilt ein herzliches Dankeschön!“ Mettersdorf a. S.

Frauenbewegung feiert Im Rahmen ihres alljährlichen Herbstfestes beging die Frauenbewegung Mettersdorf ihr 40-Jahr-Jubiläum. Dazu konnten Bürgermeister Johann Schweigler und Frauenbewegung-Ob-

Foto: Marktgemeinde

Foto: fotolia.com/photocrew

NEUES LAND

frau Aloisia Treichler viele Ehrengäste wie Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesleiterin Manuela Khom, Bezirksobfrau Petra Rauch und LAbg. Anton Gangl begrüßen. Gründungsobfrau war Erna Ackerl. Sie übte diese Funktion 20 Jahre lang aus. Es folgten Renate Marx (18 Jahre) und seither Aloisia Treichler. Die Frauenbewegung war und ist karitativ, sozial, gesellschaftlich und kulturell sehr aktiv tätig.


STEIRERLAND

Donnerstag, 20. Oktober 2016

für die Kleinen

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SCHULTERKLOPFEN

Karl Brodschneider

Wenn der Name hinunterfällt

Was ist denn das? „einfach lebendig“-Referenten kommen zu den Kindern und vermitteln Volkskul­ tur ganz spielerisch. Dabei werden auch traditionelle Instrumente vorgestellt. Foto: Volkskultur Steiermark

IMMER DABEI St. Georgen a. d. St.

das Bundespflügen war für die Ortsgruppe St. Georgen an der Stiefing und den Bezirk eine sehr große Herausforderung. Bei der Neuwahl des Bezirksvorstandes wurden Bezirksobmann Thomas Klement, Bezirksleiterin Viktoria Huss und alle weiteren Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Einige Funktionäre schieden aus ihren Ämtern aus. Ökonomierat Josef Kowald („Pflügervater“) und der langjährige Agrarkreisreferent Philipp Reiter-Haas wurden von der Bezirksleitung geehrt.

Aktive Bezirkslandjugend In der Fachschule Neudorf fand die Jahreshauptversammlung der Landjugend des Bezirkes Leibnitz statt. Viele kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen wurden abgehalten. Die Höhepunkte waren wohl das Bezirks-, Landes- und Bundespflügen, die innerhalb weniger Wochen im Bezirk Leibnitz durchgeführt wurden. Vor allem

St. Magdalena

Foto: privat

Spende der Theatergruppe Die Theatergruppe St. Magdalena hat die Einnahmen der Premierenveranstaltung des neuen Theaterstücks „Die Lügenglocke“ einem wohltätigen Zweck

zugeführt. Der Betrag von 1500 kommt zwei Kindern in der Gemeinde zu Gute, die an einer schweren Muskelerkrankung leiden. Moritz und Henri benötigen einen speziellen Dusch- und Toilettenstuhl. Wies

Themen-Wanderweg Auf die einst so bedeutende Bergbautradition in und um Wies nimmt ein neuer Wanderweg Bezug, der am Nationalfeiertag eröffnet wird. Der acht Kilometer lange „Bergbau-Museum-Weg“ führt zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie die Barbarakapelle, die „Kalkgruberreih“, das Erlebnis-Bergbaumuseum oder die Kapelle „Zum Heiligen Erlöser“. Entlang des Weges gibt es Schautafeln mit Fakten und alten Fotos.

Ich stieß zu einer lustigen Geburtstagsrunde. Händeschüttelnd begrüßte ich einen nach dem anderen. Viele Anwesende kannte ich von früher her. Eine Frau lachte mir entgegen und hieß mich mit meinem Vornamen willkommen. Ihr Gesicht war mir vertraut, aber – oh Schreck – ihr Name fiel mir nicht ein. Am liebsten wäre ich im Erdboden verschwunden, dabei hatten wir einander erst vor zwei Jahren kennengelernt, als wir gemeinsam mit unseren Ehepartnern eine schöne Reise nach Italien unternommen hatten. Das einzig Tröstliche an dieser Begebenheit ist, dass es auch anderen schon ähnlich ergangen ist oder ergeht. Meine Kollegin berichtete mir, dass sie im Zug immer wieder von einer Frau freundschaftlich gegrüßt werde und jedes Mal kämpfe sie innerlich mit der Frage, von woher diese Frau sie kenne. Eine andere Bekannte erzählte mir, dass sie erst kürzlich in einem Kaufhaus von einer Gleichaltrigen angesprochen und gefragt wurde, wie es ihr gehe. Diese Person war ihr aber fremd, aber das wollte sie nicht eingestehen und daher flüchtete sie sich in Floskeln wie „Mir geht es gut und wie geht es dir?“ Ich bewundere Menschen mit einem guten Namensgedächtnis. Der Größte unter ihnen ist für mich Altlandeshauptmann Josef Krainer. Er kennt nicht nur unglaublich viele Menschen und spricht sie mit ihrem Namen an, sondern er weiß auch von Begegnungen mit ihnen zu berichten, die manchmal Jahrzehnte zurückliegen. Dies war sicherlich auch ein Grund seines politischen Erfolges und der großen Wertschätzung, die er allseits erfuhr.


10 STEIRERLAND voller Mensch geblieben. Der Bauernbund bedankt sich für all ihr Wirken und wünscht ihr alles Gute!

Graz u. Umgebung

Oststeiermark

Maria Hörzer vulgo Planer feierte Anfang Oktober ihren 85. Geburtstag. Obmann Johann Prietl, Sprengelkassier Rudolf Reinprecht sen. und Gemeindebäuerin Marianne Bodlos gratulierten ihr dazu recht herzlich. Als Dank und Anerkennung für ihre bereits über vier Jahrzehnte lange Mitgliedschaft beim Bauernbund bekam Frau Hörzer einen Geschenkkorb überreicht.

Altenmarkt b. R. Zwei Geburtstage

Foto: privat

Unser langjähriges Bauernbundmitglied Magdalena Ettl feierte den 80. Geburtstag. Die Bauernbundortsgruppe gratuliert ihr dazu recht herzlich, wünscht ihr für die Zukunft Gottes Segen und Gesundheit und dankt für die Verbundenheit zur Standesorganisation!

Sankt Bartholomä Die Vielseitige Cäcilia Pfennich vulgo Pichelbäuerin wurde vor wenigen Wochen achtzig Jahre alt. Über 40 Jahre war sie Gemeindebäuerin, viele Jahre übte sie auch die Funktion einer Gemeinderätin aus. Zu guter Letzt wurde sie, gemeinsam mit ihrer Tochter Petra, auch noch zu einer Buchautorin. Den Beruf einer Bäuerin übte Cilli, wie wir sie alle nennen, mit großer Freude aus. Bemerkenswert ist auch ihr ungetrübtes und großes Interesse am Welt- und Tagesgeschehen. Trotz einiger Schicksalsschläge und ihrer starken Sehbeeinträchtigung ist Cilli ein lebenslustiger und humor-

Singen mit dem ■ Karl Brodschneider

Großstübing Vulgo Planer

Kalsdorf b. G. Gute Wünsche

Donnerstag, 20. Oktober 2016

In den vergangenen Tagen konnten zwei Bauernbundmitglieder besondere Geburtstage feiern. Der Seniorchef der Bäckerei in Riegersburg, Karl Maurer, durfte auf seinen 65. Geburtstag anstoßen. Sein Sohn Norbert hat den Betrieb übernommen und führt ihn mit Erfolg weiter. Ihren 60. Geburtstag feierte Elfriede Kropf aus Altenmarkt, genauer gesagt aus Brabank. Schon seit vielen Jahren unterstützt sie durch ihre Mithilfe den Bauernbund in Altenmarkt. Dafür bedanken wir uns recht herzlich! Wir wünschen beiden Jubilaren alles Gute und eine schöne Zukunft mit viel Glück und ohne Krankheit!

Aschbach Gute Wünsche Die örtliche Bauernbundspitze wünscht Erich Tröster alles Gute und viel Gesundheit zum Geburtstag!

Dechantskirchen Feier mit Familienchor Katharina Kogler aus Burgfeld feierte in voller Frische den 85. Geburtstag. Sie war über lange Jahre die Sipp-Bäuerin und führte gemeinsam mit ihrem Mann sehr erfolgreich den großen Rinderund Waldwirtschaftsbetrieb. Ein Blitzschlag äscherte vor Jahren das Wirtschaftsgebäude ein. Die Last um den gelungenen Wiederaufbau lag zum Teil auch auf ihren Schultern. Ihre Leidenschaft sind immer noch die Blumen und die Gartenarbeit. Ihrer Ehe entsprangen sieben Kinder, die alle erfolgreich im Leben stehen. Einer davon ist der Kammersekretär in der Bezirksbauernkammer in Hartberg. Mit den Kindern, Schwiegerkindern, 13 Enkelkindern und zwei Urenkel

Früher war sie Landjugend-Landesleiterin, heute ist Bernadette Tischler eine Netzwerkerin mit großer Neigung zur Volksmusik.

D

ie Gratulantenschar mit Präsident Franz Titschenbacher, Kammeramtsdirektor Werner Brugner, Almwirtschaftvereinsobmann Anton Hafellner, LFI-Vorsitzenden Franz Greinix, Bundesobstbauverband-Präsident Rupert Gsöls, Kammersekretär Hans Kaufmann, Hofrat Sepp Pusterhofer und vielen anderen mehr ließ ein agrarisches Gipfeltreffen vermuten, aber es handelte sich „bloß“ um eine Geburtstagsfeier. Allerdings um eine besondere, denn Berna-

wurde gefeiert. Die Festmesse wurde vom 18-köpfigen SippChor und einem Enkelkinder-Bläserensemble gestaltet. Der Bauernbund wünscht ihr weiterhin alles Gute!

Klöch Geburtstagsreigen Erna Lackner vulgo Keixler aus Deutsch Haseldorf beging das 60. Wiegenfest. Sie bewirtschaftet gemeinsam mit ihrer Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb und zeichnet sich durch ihre Hilfsbereitschaft und ihren Fleiß aus. Mit ihrer freundlichen Art ist sie stets darum bemüht, anderen über so manchen Kummer hinwegzuhelfen. – Ebenfalls in Deutsch Haseldorf feierte Gerhard Guttmann vulgo Keixler den 65. Geburtstag. Bekannt ist der musizierende Jubilar vor allem für seine künstlerische Begabung, die schon so manches bildnerisches Meisterwerk entstehen ließ sowie für sein positives und lustiges Gemüt, mit dem er schon zahlreiche Menschen begeistern konnte – immer wieder auch auf Veranstaltungen. – Das dritte Geburtstagskind ist Georg Sammt aus Klöch, der

dette Tischler aus Deutsch Goritz feierte ihren Fünfziger. Und dazu lud sie vor allem Freunde und Mitstreiter aus ihrer Landjugendzeit ein – und viele davon bekleiden jetzt Spitzenfunktionen in der Bauernvertretung, im Genossenschaftswesen, in der Politik und der Wirtschaft. Bei diesem speziellen Landjugend­ treffen wurde viel gesungen,

seinen 65. Geburtstag beging. Zeit seines Lebens hat sich der Jubilar durch Verdienste in und um Klöch ausgezeichnet und hat einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Marktgemeinde Klöch geleistet. Stets vielfältig interessiert, verbringt er heute die Zeit am liebsten mit seinen Enkelkindern. Die Bauernbundortsgruppe Klöch gratuliert den langjährigen Mitgliedern auf das Herzlichste und wünscht ihnen viel Gesundheit und Schaffenskraft für die Zukunft!

Mortantsch Beliebte Obstbäuerin Unser langjähriges Bauernbundmitglied Theresia Steinbauer vulgo Jaggl feierte den 80. Geburtstag. Die Familie Steinbauer führte in Mortantsch einen Obstbaubetrieb im Vollerwerb. Trotz der vielen Arbeit nahm sich Frau Steinbauer gerne Zeit für die Mortantscher Dorfgemeinschaft. Heute ist die Steinbauer Oma gesundheitlich eingeschränkt, doch freut sie sich immer über einen Besuch ihrer Kameradinnen aus Mortantsch. Anlässlich ihres Geburtstages


STEIRERLAND

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Sonntagskind WIR

11

E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

GRATULIEREN bei der Firma Werinos. Auch heute ist das Paar noch voll aktiv, engagiert sich in zahlreichen Vereinen und reist sehr gerne. Zum Ehejubiläum gratulierte auch der Gemeindevorstand mit Bürgermeister Günter Müller, Vizebürgermeister Walter Berghofer und Gemeindekassier Christoph Lugitsch-Strasser sehr herzlich.

Bernadette Tischler freute sich, dass sich alle Freun­ de und Mit­ streiter, die sie zu ihrem Geburtstags­ fest eingeladen hatte, Zeit für sie nahmen.

Wenigzell Vier Geburtstage

Foto: Brodschneider

milie eim Gasthof Vorauerhof. Er war ein Mitbegründer des Maschinenrings Vorau und natürlich auch ein fleißiger Ausfahrer über den Maschinenring. Das Mitarbeiten am Hof und die Sonntagsmesse sind ihm sehr wichtig. Der Bauernbund gratulierte dem Jubilar recht herzlich und wünschte ihm noch viele gesunde Jahre im Kreise seiner Lieben.

In Edelstauden feierte Theresia Fuchs vulgo Schwarzlschuster die Vollendung ihres 85. Lebensjahres. Zu diesem besonderen Anlass gratulierte Bürgermeister Franz Matzer seitens der Gemeinde und überreichte der Jubilarin Blumen und Gutscheine der Region. Herzliche Glückwünsche überbrachten auch Johann Hirschmann seitens des Bauernbundes und Franz Grießler vom Pfarrgemeinderat. Wir wünschen der Jubilarin auf diesem Wege viel Gesundheit und Wohlergehen für die Zukunft!

Riegersberg Treues Mitglied Franz Kager feierte seinen 85. Geburtstag im Kreise seiner Fa-

Südsteiermark Allerheiligen b. W. Tüchtige Bäuerin Theresia Frühwirth aus Inzenhof feierte die Vollendung ihres 90. Lebensjahres. Frau Frühwirth war eine tüchtige Bäuerin und musste durch den frühen Tod ihres Gatten den landwirtschaftlichen Betrieb unter schwierigen Umständen bewirtschaften. Aufgrund ihres Fleißes konnte sie ihren Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen. Eine glückliche Großfamilie ist ihre große Freude. Ihr ganzer Stolz sind ihre Enkel und Urenkel, welche bei der Geburtstagsfeier für Unterhaltung sorgten. Frau Frühwirth war auch viele Jahre

St. Johann i. d. H. Goldene Hochzeit Bei bester Gesundheit feierten Emma und Alois Bauer aus Altenberg das Fest der goldenen Hochzeit. Die Familie (fünf Kinder und zehn Enkel) sowie die Arbeit in der kleinen Landwirtschaft ließen den Tag nie lang werden. Alois Bauer war zusätzlich mehr als 20 Jahre Monteur

Foto: Mayer

Pirching a. T. Vulgo Schwarzlschuster

Der Ehrenbürger der Gemeinde Ragnitz, Erich Jöbstl vulgo Wolf aus Badendorf, feierte seinen 85. Geburtstag im Kreise seiner Familien, Nachbarn und Freunde. Bürgermeister Rauch überreichte seitens der Gemeinde als Zeichen der Wertschätzung einen Fleischkorb. Gemeinderat Gründl gratulierte für den Bauernbund und überreichte dem Jubilar eine Urkunde.

Foto: privat

überbrachte Steffi Eder für den Bauernbund die besten Glückwünsche.

Ragnitz Ehrenbürger

Der Bauernbund Wenigzell gratuliert Ludmilla Maierhofer vulgo Krogger recht herzlich zum 90. Geburtstag. Weiters wünschen wir Josef Kohl vulgo Köckerbauer und Josef Kerschbaumer vulgo Sepp im Zinsenhof alles Gute zum 60. Geburtstag. Rita Schantl vulgo Schwaigbauer gratulieren wir zum 50er!

St. Georgen a. d. St. Theater und Musik Ende September feierte Richard Hofstätter vulgo Feldhans aus Neudorf den 70. Geburtstag. Bauernbundobmann Georg Nickl gratulierte dem begeisterten Theaterspieler und Musikant zu diesem feierlichen Anlass herzlich und sprach auch seine intensive Arbeit bei der Heidelbeerproduktion an. Wir wünschen dem Jubilar weiterhin alles Gute!

Foto: privat

„Vulkan­ landmusi“ und ist als Bäuerin und Unternehmerin tätig. In ihrer Jugendzeit war sie Landjugend-Landesleiterin und eine bekannt gute Rednerin. Später arbeitete die dreifache Mutter im LFI und als Lehrerin. Vier Jahre lang vertrat sie im ORF-Stiftungsrat den ländlichen Raum und die Landwirtschaft.

Foto: privat

gemeinsam gewandert und abschließend im Genussgut Krispel in Neusetz gut gegessen und getrunken. Schon in aller Früh war das „Sonntagskind“ Bernadette geborene Kochgruber-Rieberer von den Spitzer Frauen mit Gesang und Musik aufgeweckt worden. Sie selbst musiziert seit zehn Jahren in der

Gemeindebäuerin. Als Gratulanten kamen Bürgermeister Michael Fuchs-Wurzinger, Gemeinderat Johann Zirngast, Renate Heidinger, Maria Pechtigam, Altbürgermeister Josef Felgitscher, Grete Monsberger, Gemeindebäuerin Gerti Schauer und Ökonomierat Josef Kowald und überbrachten die Glückwünsche der Gemeinde, der Frauenbewegung, des Seniorenund Bauernbundes.


12 STEIRERLAND

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Foto: privat

Amering Vulgo Schlacher

Unsere beiden Mitglieder Barbara Gotthardt und Martin Gruber vulgo Hobischer gaben einander das Ja-Wort. Die Brautleute kennen einander schon seit der Landjugendzeit. Mit viel Eifer und Freude bewirtschaften sie ihren landwirtschaftlichen Betrieb am Herzogberg. Ihre gemeinsamen Kinder Michael und Elisabeth machen das Glück perfekt. Der Bauernbund gratuliert zur Vermählung recht herzlich und wünscht den jungen Eheleuten alle Gute für ihre gemeinsame Zukunft!

Maria Glatz vulgo Schlacher in Kleinprethal feierte vor kurzem ihren 75. Geburtstag. Als Gratulanten stellten sich seitens der Gemeinde Vizebürgermeister Peter Pirker und Gemeinderätin Magdalena Kaltenegger ein. Für

Södingberg Wirt und Bauer

Foto: privat

Kürzlich feierte Franz Wenig, besser bekannt als „Mühlhuber Franzl“, den 70. Geburtstag. Gefeiert wurde mit Familie, Freunden, Nachbarn, Vereinen und Stammgästen natürlich beim Mühlhuber. Auch der Bauernbund Geistthal-Södingberg durfte dem Jubilar zum Geburtstag herzlich gratulieren. Martin Kriegl und Andreas Läßer bedankten sich für seine langjährige Mitgliedschaft beim Bauernbund, aber auch für die immer entgegengebrachte Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft.

Die Vertreter des Bauernbundes Zettling mit Obfrau Ingrid Baumhackl wünschten Johann Gogg noch viele schöne Jahre.

Mann mit Ehrentiteln Foto: privat

D

Stainz Ein besonderer Ort Beim Winzerhaus Sierling befindet sich nicht nur eine Außenstelle des Standesamtsverbandes Stainz, sondern jetzt auch eine Kapelle, in der Trauungen statt-

er Altbürgermeister und Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Zettling, Ökonomierat Johann Gogg vulgo Dudlweber aus Laa, feierte seinen 80. Geburtstag. Neben der FF Zettling und dem Kameradschaftsbund fand sich auch der Bauernbund ein, um dem J­ubilar die allerbesten Glückwünsche zu überbringen. Neben seiner Arbeit als Bauer fand er immer Zeit, in Vereinen und Organisationen

mitzuarbeiten, und so ist er auch heute noch Seniorenbeauftragter des Bauernbundes Zettling. In seiner aktiven Zeit war Johann Gogg Bezirkskammerrat, Bauernbundobmann, Ortsparteiobmann, Obmann der AG Kartoffelbauern Grazerfeld sowie langjähriger Bürgermeister. Ökonomierat Gogg ist Bauer mit Leib und Seele und unterstützt seinen Sohn Bernhard nach wie vor tatkräftig am Betrieb.

Foto: privat

Foto: Fürbass

Obersteiermark

In Fallenstein bei Gußwerk feierte August Lasinger vulgo Königbauer die Vollendung des 80. Lebensjahres. Der Jubilar war 15 Jahre lang umsichtiger Obmann der Bauernbundbezirksgruppe Mariazell sowie langjähriger Kammer- und Gemeinderat. Eine stattliche Abordnung unserer Standesorganisation mit Obmann Karl Hollerer sowie Kammerrätin Maria Kraft an der Spitze gratulierte dem rüstigen Gustl recht herzlich, überreichte Ehrengeschenke sowie eine schöne Urkunde und wünschte ihm noch einige schöne glückliche Jahre mit seiner Gattin auf seiner geliebten Weißalm.

Kindberg Grüne Hochzeit

Modriach Alpengasthof Draxlerwirt Kürzlich feierte unser langjähriges Mitglied Franz Wölkart vulgo Draxlerwirt den 60. Geburtstag. Er bewirtschaftete mit viel Fleiß und Entbehrungen eine kleine Landwirtschaft und einen wunderbar gelegenen Gasthof, den er auch heute noch für seine Gäste offen hat. Obmann Franz Hiebler und Schriftführer Gottfried Gruber gratulierten recht herzlich und wünschten dem Draxler Franz weiterhin viel Schaffenskraft und Gesundheit.

Mariazell Umsichtiger Funktionär

Foto: privat

Weststeiermark

den Bauernbund Amering gratulierte Obmann Alex Leitner recht herzlich. Wir wünschen Frau Glatz weiterhin alles Gute und viel Gesundheit!

Oberwölz Obmann der Kameraden Der Bergbauer Franz Reif vulgo Huber in Krumegg feierte den 60. Geburtstag. Schon sehr früh hat er die Berglandwirtschaft, die auf 1450 Meter Seehöhe liegt, von seinem Vater übernommen. Mit großem Einsatz hat er mit seiner Familie am Betrieb vieles verändert. Neben seinem Beruf als Bauer ist er auch ein rühriger ÖKB-Obmann. Für seine Funktionen und Mitarbeit im bäuerlichen Bereich wurde ihm großer Dank ausgesprochen und vom Kammerobmann die Kammer-Medaille in Bronze überreicht. Der Bauernbund Oberwölz dankt seinem Vorstandsmitglied für seine Mitarbeit und wünscht ihm alles Gute!

Foto: privat

finden können. Pfarrer Franz Neumüller segnete die Kapelle und konnte gleich eine besondere Jubeltrauung vornehmen. Die Besitzerleute Gerda und Günter Schaar feierten das Fest der goldenen Hochzeit.

Oberzeiring Treue Unterstützerin Der Bauernbund gratuliert sehr herzlich seinem Vorstandsmitglied Theresia Kreuzer vulgo


STEIRERLAND

Donnerstag, 20. Oktober 2016

WIR TRAUERN

Bichlbauer zum 70. Geburtstag. Aus diesem Grund war eine Abordnung unserer Ortsgruppe zu Gast bei Frau Kreuzer, um die Jubilarin hochleben zu lassen. Obwohl die Pflege des kranken Ehemannes ihre ganze Kraft verlangt, findet sie noch immer die Zeit und Energie, um uns bei der Vereinsarbeit zu unterstützen. Wir wünschen Resi noch viele gesunde Jahre!

E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

Foto: privat

Deutsch Goritz Franz Pein

Pernegg a. d. M. Vulgo Ruhdorfer In Mautstadt feiert Gertrude Krautinger ihr 70. Geburtstag. Eine Abordnung des Bauernbundes unter Obmann Hubert Lechner und Altbauernvertreter Johann Lehofer gratulierte recht herzlich und überbrachte ein Körberl mit Produkten aus der Region. Wir danken der Jubilarin für die treue Mitgliedschaft zum Bauernbund und wünschen ihr noch viel Gesundheit und weiterhin so große Lebensfreude!

Im Alter von 91 Jahren starb der Altbauer Franz Pein aus Oberspitz. Er stand immer treu zum Bauernstand und seiner Vertretung und war bis zuletzt an der Agrarpolitik sehr interessiert. Er wirkte immer sehr verbindend und war stets um Lösungen im Sinne der Land- und Forstwirtschaft bemüht. Er war freundlich und hilfsbereit und in der Öffentlichkeit in verschiedenen Funktionen tätig. So war er jahrelang Bauernbundobmann und danach noch zehn Jahre lang Altbauernvertreter. Er war langjäh-

riges Feuerwehrmitglied und im Kameradschaftsbund als führender Funktionär mit großem Einsatz tätig. Zudem wirkte er auch als Gemeinderat. Der Bauernbund wird dem Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren.

Parschlug Helene Brunnhofer Nach einem sehr arbeitsreichen Leben starb Helene Brunnhofer vulgo Weißenbacher aus Pogier im 84. Lebensjahr. Bauernbundobmann Johann Gruber sprach über ihr Leben und bedankte sich für die knapp 60-jährige Mitgliedschaft im Bauernbund Parschlug sowie

Wie’s g’wesn is

Spital a. S. Optimismus bewahrt

Foto: privat

Ihren 75. Geburtstag feierte Theresia Windhaber. Sie bewirtschaftete mit ihrem Gatten den Betrieb Mühlbauer in der Fröschnitz. Früh verwitwet, ließ sie sich ihren Optimismus nicht nehmen und unterstützte ihre Familie nach Kräften. Seit der Mühlbauerhof kürzlich wegen einer Großbaustelle aufgegeben werden musste, ist sie nach Steinhaus umgesiedelt und kann dort nach ihren drei Urenkeln sehen. Für ihre Unterstützung der Bauernschaft und mehr als 41 Jahre Treue zum Bauernbund dankten die Gemeindebäuerinnen Streit und Ruschitzka sowie Bauernbundobmann Perner. Für die Senioren überbrachte Obfrau Fraiß die Glückwünsche.

Bildeinsen­ derin Rena­ te Mauerho­ fer vulgo Bux aus Staudach schreibt: „Das Foto wurde 1951 aufge­ nommen. Es zeigt meine Schwiegerel­ tern mit ih­ ren sechs Kin­ dern und ei­ nigen Leuten aus der Nach­ barschaft. Da­ mals wurde eine Buschen­ schänke be­ trieben und es war im­ mer sehr lus­ tig. Ganz links außen sitzt mein Mann Karl.“

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bei der Frauenbewegung. Die Arbeit in der Landwirtschaft, die Betreuung der Tiere und das Wohl der Familie waren ihr ganz besonders wichtig. Ihr Leben war aber auch von schweren Schicksalsschlägen geprägt. So starb ihr Gatte sehr früh und vor einigen Jahren ging auch ihr älterer Sohn voraus. Gerne fuhr sie bei Ausflügen des Seniorenbundes mit. Wir werden Frau Brunnhofer in ehrendem Gedenken und guter Erinnerung behalten.

St. Oswald-Möderbrugg Rupert Leban Nach schwerer Krankheit starb Rupert Leban vulgo Nestelbacher im Alter von 84 Jahren. Eine große Trauergemeinde geleitete den Verstorbenen auf seinem letzten irdischen Weg auf den Friedhof in St. Oswald. Der Bauernbund wird seinem Mitglied ein ehrendes Gedenken bewahren.

St. Radegund b. G. Johann Purkathofer Im 87. Lebensjahr starb in Willersdorf Johann Purkathofer nach einem arbeitsreichen Leben. Er war als „Torbauer Hansl“ bekannt und ein hilfsbereiter Nachbar. Wir werden unseres langjährigen Mitglieds stets ehrend gedenken.

Vasoldsberg Margaretha Perner Der Bauernbund trauert um Margaretha Perner, die nach kurzer Krankheit verstorben ist. Sie war Mutter von zwei Kindern und eine sehr fleißige und beliebte Bäuerin. Obmann Hans Weber dankte für die 40-jährige Mitgliedschaft und sprach der trauernden Familie sein aufrichtiges Beileid aus.

Veitsch Hermine Schein Kurz vor Vollendung ihres 95. Lebensjahres starb die fünffache Mutter, zehnfache Oma und 17-fache „Urli“ Hermine Schein vulgo Urz. Liebevoll umsorgt von ihrer Familie und einer Pflegerin konnte sie auch die schwere letzte Zeit zu Hause am Urznhof verbringen. Pfarrer Franz Higatzberger hielt das Hl. Requiem. Der Steirische Bauernbund, Ortsgruppe Veitsch, aber auch die Bäuerinnen werden ihr stets ein ehrendes Gedenken bewahren.


MARKT AKTUELL

Marktvorschau 21. Oktober bis 20. November

Zuchtrinder

14.11. Greinbach, 10.30 Uhr 25.10. 31.10. 8.11. 15.11.

Nutzrinder/Kälber

Steirischer Marktbericht Nr. 42 vom 20. Oktober 2016, Jg. 48

Greinbach, 11 Uhr Traboch, 11 Uhr Greinbach, 11 Uhr Traboch, 11 Uhr

Geflügel: Das Beste für unsere Nachbarn

Internet www.stmk.lko.at Markttelefon Schweine: 0316-826165

Notierung Ferkel und Mastschweine Erzeugerpreise Schlachtschweine Rinder: 0316-830373

Notierungspreisband EZG Rind Erzeugerpreise Lebend-/Schlachtrinder Verbraucherpreisindex 2010 = 100, Q: Statistik Austria, Apr.16 vorl.

Monat

Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Jahres-Ø

2015

109,1 109,4 110,7 110,8 111,1 111,2 110,8 110,6 111,0 110,9 111,0 111,4

2016 15/16 in%

110,5 110,6 111,5 111,5 111,8 111,9 111,5 111,3 112,0

+1,2 +1,0 +0,7 +0,6 +0,6 +0,6 +0,6 +0,6 +0,9

Herr Koller, wie hat sich die nicht mit, obwohl wir dennoch Versorgungsbilanz von Geflügel- wachsen. So ist die Selbstversorfleisch entwickelt? gung von 81 auf 79 Prozent im Koller: Geflügel liegt im Trend. Jahresvergleich gefallen. Das bestätigt auch die letzte Ver„Die Branche sorgungsbilanz 2015, die die Statistik Austria herausgegeben hat. sucht aktuell Der Pro-Kopf-Verbrauch hat knapp zwei Millileicht auf 21,3 Kilo zugenomonen Masthühnermen, der gesamte Inlandsverplätze.“ brauch stieg dadurch um knapp Koller Anton, Geflügel3.000 Tonnen auf 183.318 Tonreferent, LK Steiermark nen. Besonders nach oben geschnellt sind der Verbrauch von Wie schätzen Sie die WarenHühnerfleisch und Enten, wäh- ströme bei Huhn generell ein? Bedeutung der Segmente rend der Inlandsverbrauch von Koller: Faktum ist, dass knappe Geflügelfleisch hat. Dort 25 Prozent der hierzulande mit MAPute PRDdeutlich Wert an verloren … Geflügel die Produktion auch nachge- höchsten Standards produzierQ:hat RollAMA_II 2016 lassen. Jedoch kommen wir Geflügelf vor tenPute Ware in unsere Sonst. GeflügeVor. Huhndeutschspraallem chigen Nachbarländer exportiert 2013 aufl. beim Wachstumssegment 2,2 12,1 31,8 53,8 Huhn leider 12,6 werden. Traurig 2014 aufl. in der Produktion 1,8 32,0 ist, dass diese 53,7 Lü2015 aufl. 1,9 12,8 29,5 55,7 2016 aufl. 2,3 13,2 im Lebensmitteleinzelhandel 27,4 57,2 Geflügelfleisch: Haushaltseinkäufe Angaben in Prozent, Österreichwerte

Q: RollAMA, II/2016; Grafik: LK

53,7

53,8

55,7

57,2

110,7

Int. Schweineerzeugerpreise Wo.40

Kl. E, je 100 kg; Q: EK

EU Österreich Deutschland Niederlande Dänemark

163,95 168,93 167,14 148,39 156,11

E-Mail:markt@lk-stmk.at

Vorw.

– 3,07 – 4,42 – 5,53 – 5,63 +3,54

46 1,60 2,05 1,95 2,00 32,0 2,15 2,00 29,5 47 1,65 2,10 48 1,65 2,15 2,10 2,20 12,8 12,6 12,1 49 1,55 2,2 1,8 2,20 2,20 1,92,20 50 1,45 2,30 2,30 2,20 2013 aufl. 2014 aufl. 2015 aufl. 51 1,45 2,40 2,35 2,20 52 1,45Vor.2,50 2,35 2,20Pute Sonst. Geflügel Geflügelfleisch 53 2,60 31,8

1,35 2,25 1,40 27,4 2,25 1,50 13,2 2,35 1,60 2,3 2,45 1,70 2,45 2016 aufl. 1,80 2,50 1,80 Huhn 2,50

cke durch knapp 45 Prozent EUund Drittlands-Importeware, hergestellt mit Billigstandards, mehr als aufgefüllt wird. Klare Kennzeichnung wäre hier angesagt. Wie hoch sind die Verbrauchsanteile, wie hoch der Bioanteil? Koller: Huhn ist in den Lebensmittelhandel-Haushaltseinkäufen laut der letzten Agrarmarkt-Analyse in den letzten vier Jahren um fast vier Prozent auf 57,2 Prozent Anteil angezogen, zu Lasten der Pute mit aktuell 27,4 Prozent. Auch vorbereitetes Geflügelfleisch wächst leicht auf nunmehr 13,2 Prozent, sonstiges Geflügel ist mit 2,3 Prozent Anteil marginal gering. Biogeflügel hat noch immer einen sehr geringen Anteil von 4,1 Prozent. Was bedeuten diese Marktströmungen für die heimische Erzeugung? Koller: Alle Akteure sind gefordert, Anreize für die produzierenden Geflügelmäster zu schaffen. Nur dann kann es gelingen, den österreichischen Konsumenten ausreichend mit heimischer 1,75 1,70 2,20 2,40 2,35 Ware zu versorgen. Marktpoten1,85 1,75 2,30 2,50 2,40 zial gibt es derzeit vor allem für 1,90 1,80 2,30 2,50 2,45 die konventionelle Hühnermast. 1,95 1,95 2,45 2,50 2,55 Auch in der Bioputenproduktion 1,95 2,05 2,50 2,50 2,55 können sehr gute Familienein1,95 2,10 2,50 2,50 2,55 2,05 kommen 2,10 erwirtschaftet 2,50 2,50werden. 2,55 Interview: Robert Schöttel

Quelle: Styriabrid - Wochenmeldung SCHWEINEMARKT: Deutsche Situation überlagert Heimmarkt

Erzeugerpreise Stmk 6. bis 12. Oktober inkl. eventuelle Zu- und Abschläge

Klasse

S E U R

Summe

Zuchten

Ø-Preis

1,74 1,62 1,38 –

1,70

1,23

Vorw.

– 0,06 – 0,05 – 0,07 –

– 0,05

±0,00

MIT UNTERSTÜTZUNG VON

NL

Notierungen Styriabrid

Ferkelnotierung ST-Basispreis

Basispreise lt. Preismasken in kg

Kurs Vorw.

Schweinehälften, 13.–19.10. Zuchtsauen, 13.–19.10. ST- und Systemferkel, 17.–23.10.

1,45 – 0,03 1,18 – 0,03 2,20 – 0,10

2,8

in Euro je Kilogramm

Grafik: LK

2,5

Schlachtschweine international je kg; Q: Agrarzeitung, VEZG, Schweine-Net

Kurs

Vorw.

Schweine EEX Leipzig, Okt., 17.10. 1,636 –0,055 Dt.Internet-Schweinebörse, 14.10. 1,58 – 0,06 Dt. Vereinigungspreis, 13.–19.10. 1,55 – 0,05

2,2 1,9

Preise in Euro; ohne Umsatzsteuerangabe in netto

2016 1,6

Marktbericht erstellt durch Referat Wirtschaftspolitik und Markt Dipl.-Ing. Robert Schöttel, Tel. 0316/8050-1329, Fax 0316/8050-1515. www.stmk.lko.at, markt@lk-stmk.at.

2015

2014

1. bis bis52. 52.Woche Woche 1.

Die deutsche Druckwelle überlagert, wenn auch abgeschwächt, die heimische Marktsituation. Diese stellt sich besser dar. Die Drittlandspreise sind nun wieder angepasster. LM


Getreideerzeugerpreise Stmk

Lämmer

erhoben frei Erfassungslager Großh., je t, KW 42

Qualitätslämmer, lebend, je kg inkl. Ust.

Futtergerste Futterweizen Mahlweizen,mind.78 hl Körnermais, interv.fähig

120 – 125 100 – 105 115 – 120 120 – 125

Qualitätsklasse I Qualitätsklasse II Qualitätsklasse III Qualitätsklasse IV

Nutzrindermarkt Traboch: Gleichbleibend gute Marktlage 2,55 – 2,80 2,35 – 2,50 2,15 – 2,30 1,90 – 2,10

Futtermittelpreise Steiermark

Weizer Schafbauern

Erhobene Detailhandelspreise beim steir. Landesproduktenhandel für die 42. Woche, ab Lager, je t

Erzeuger-Preisbasis für Schlachtkörper 18 – 23 kg warm, ohne Innereien, je kg ohne Zuschläge

Sojaschrot 44% lose, Nov. Sojaschrot 48% lose, Nov. Rapsschrot 35% lose, Nov. Sonnenblumenschrot 37%, lose, Jän.

365 – 370 390 – 395 230 – 235 225 – 230

Maiskornsilage Kalkulierte Preise inkl. Ust. bei einem unterstellten Maispreis von 115 bis 125 Euro netto

Maiskornsilage ab Feld, 30%, 74 – 83 je t, ohne Drusch Mais zur Trocknung,25%, je t 85 – 94 Fertige Maiskornsilage, ab 100 – 110 Silo, je t, Erntef. 30% Maiskornsilage, ab Silo, je 93 – 101 m3, Erntef. 30% Steirisches Gemüse Erhobene Gemüsepreise je kg für die Woche vom 17. bis 23. Oktober Erzeugerpreis frei Rampe Großhandel

Krauthäuptel,Stk. Endiviensalat, Stk. Gentile, Stk. Vogerlsalat Paradeiser, Kl.I Rispenparadeiser

0,29-0,35 0,26-0,30 0,29-0,32 3,97-4,20 0,57-0,77 0,97-1,02

Klasse E2 5,90 Klasse E3 Klasse U2 5,50 Klasse U3 Klasse R2 5,10 Klasse R3 Klasse O2 4,70 Klasse O3 ZS AMA GS 0,60 ZS Bio ZS Bio Ernteverband Schafmilch-Erzeugerpreis, Sept. Kitz, 8-12 kg SG, kalt Heu und Stroh

8,00 1,20 1,50

Ø-Gew. N.Pr.

Stierkälber bis 120 kg Stierkälber 121-200 kg Stierkälber 201-250 kg Stierkälber über 250 kg

92,05 147,05 238 263,67

4,47 3,88 3,19 3,00

87,00 1,51 – – – – – –

85,06 145,00 223,00 294,00

Kuhkälber bis 120 kg Kuhkälber 121-200 kg Kuhkälber 201-250 kg

94,00 2,65 139,40 2,58 231,00 2,50

95,00 1,40 – – – –

79,64 3,18 138,00 3,10 212,00 2,75

Einsteller bis 10 M. Einsteller bis 12 M. Kühe nicht trächtig Kalbinnen bis 10 M. Kalbinnen bis 12 M. Kalbinnen über 12 M. Ochsen über 10 M.

340,00 435,50 659,06 277,75 366,67 494,36 536,38

Summe Stierkälber

Summe Kuhkälber

116,30

4,11

122,00

2,60

2,92 2,25 1,18 2,30 2,16 1,83 1,99

3,00 – 5,00 Pressobst

Erhobene Ankaufspreise, in Cent je kg, inkl. Ust., frei Rampe Lagerhaus, faulfrei, KW 42

Silage Siloballen ab Hof Ø 130 cm Siloballen ab Hof Ø 125 cm Reg. Zustellk. bis 30 km Press- u. Wickelkosten

13 – 15

Waldhonig Großgeb. Blütenh. sortenr. Großgeb. Waldhonig 1000 g 500 g Blütenhonig 1000 g 500 g

NL Monat SCHLACHTRINDERMARKT:

30 – 35 26 – 35 7 – 15 14 – 17

2016

6,00 – 7,80 5,00 – 7,80 9,50 – 11,00 5,50 – 6,00 9,50 – 11,00 5,50 – 6,00

Grafik: LK

2015

12,0

2016

2,92

2,78 2,38 – 2,34 2,30 1,78 2,08

Q: AMA Grafik: LK 2015

2014

11,0

10,5

1. bis 52. Woche

Notierungsband Rinderringe

17. bis 22.10., exklusive qualitätsbedingter Zu- und Abschläge, Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, je kg

Stiere (310/470) Ochsen (300/440) Kühe (300/420) Kalbin (250/370) Programmkalbin (245/323) Schlachtkälber (80/110)

3,7 3,6

von/bis

3,58/3,62 3,58/3,62 2,18/2,35 3,13 3,58 5,60

Zuschläge im Detail unter 0316/421877 und 03572/44353

3,5 *2016 bis KW 41

ab Mai 2014 inkl. Zu- und Abschläge April

108,57

353,55 460,67 – 287,10 315,00 431,50 556,50

Gewichtete Packstellenabgabepreise, sortiert auf Höcker, mind. 25 Kts., in Euro je 100 Stk

Kategorie/Gew. kalt

2014

3,8

März

1,40

– – – – 605,00 1,02 – – – – – – 620,50 1,43

4,07

Eier aus Bodenhaltung Klasse L – Österreichpreise

Notierung EZG Rind

3,9

Feb

95,00

122,58

Marktstabilisierung

in Euro je Kilogramm, Durchschnitt aller Klassen

Jän

1,51

4,43 4,28 3,30 3,15

11,5

Schlachtstiere

3,4

87,00

Ø-Gew. N.Pr.

Erhobene Preise ab Hof, inkl. Ust.

Unverbindl. Richtpreis ab Hof

4,0

Kreuzungen

N.Pr.

Erzeugerpreise je Ballen inkl. Ust. (Preiserhebungen bei steir. Maschinenringen)

Steirischer Honig

Pressobst

Milchrassen

Ø-Gew.

Erzeugerpreise Lebendrinder Internat. Milchpreisvergleich sonstige Kosten und Verkäufe an Industrie und andere Packstellen 10. bis 16.10., inkl. Vermarktungsgebühren je 100 Kilo, 4,2 % F, 3,4 % EW 18 – 24 Ø-Gew. Ø-Preis Tend. 15 – 22 *Arithm. Mittel; Q: LTO, AMA Aug. 16 Aug. 15 Kategorie 716,2 1,19 – 0,04 16 – 24 Führende EU-Molkereien, 26,19 30,91 Kühe Kalbinnen 407,7 1,91 – 0,05 10 – 12 Premium bei 500.000 kg* 345,5 2,68 +0,01 12 – 17 Österreich AMA, Durch- 29,92 32,86 Einsteller Stierkälber 119,6 4,26 – 0,07 20 – 24 schnitt aller Qualitäten 128,1 3,03 – 0,12 28,46 22,58 Kuhkälber 3 – 5 Neuseeland 4,03 – 0,11 USA 38,05 36,74 Kälber ges. 121,1

Heu Kleinballen zugestellt Heu Großballen zugestellt Stroh Kleinballen zugestellt Stroh Großb. geschnitten, zug. Stroh Großb. gemahlen zugest. Stroh Rundballen je Stk., ab Feld Reg. Zustellk. je 100 kg

Kastanien Edelkastanien

Zweinutzung

Erzeugerpreise je 100 kg inkl. Ust., Preiserhebung bei steir. Maschinenringen Ohne

Erzeugerpreis Großmarkt Graz

0,60

5,50 5,10 4,70 4,30 0,60 0,80 1,14 7,00

18. Oktober

Mai

Juni

Juli

Aug

Sept

Okt*

Nov

Dez

Der heimische Schlachtrindermarkt verdaut diese Woche die laufende saisonale Preiswende. Nur Schlachtkälbernotierungen haben etwas angezogen.

Notierung Spezialprogramme

Kategorie/Gew.

ALMO R3 (340/420), 20-36 M. Styriabeef, Proj., R2, (185/300) Murbodner-Ochse (EZG)

Not.

4,30 4,80 4,50

17. bis 22.10., Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, je kg

Stiere/Qualitätsstiere Kühe Kalbin/Qualitätskalbin Ochsen Kälber

3,58 – 3,81 2,14 – 2,69 3,13 – 3,55 3,44 – 3,66 5,60 – 5,90

Steirische Erzeugerpreise inkl. Zu- u. Abschläge, Oktober aufl. bis KW 41

Ø-Preis

E U R O

Summe E-P

Tendenz

Stiere

3,96 3,87 3,74 3,34

Kühe Kalbinnen

– 2,74 2,44 2,23

– 3,58 3,46 3,00

– 0,03 +0,03

– 0,10

3,67

2,41

3,37


16 WIRTSCHAFT

Donnerstag, 20. Oktober 2016 Das Leistungsangebot des Raiffeisenverbandes Steiermark umfasst unter anderem die Bereiche Prüfung und Genossenschaftsrevision sowie Ausund Weiterbildung.

Die Kraft der Vielfalt Beeindruckende 600.000 Mitglieder zählen die steirischen Genossenschaften – unterstützt vom Raiffeisenverband Steiermark.

V

ielfältig und bunt präsentierte sich die Gästeschar beim Verbandstag des Raiffeisenverbandes Steiermark unter dem Motto „Raiffeisen ist mehr – Vielfalt in der Genossenschaft“. Gut 400 Gäste folgten der Einladung von Verbandsobmann Franz Titschenbacher in die „Raiffeisen-City“ Raaba im Süden von Graz, darunter zahlreiche Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Die gesammelte steirische Raiffeisen-Familie wurde angeführt von RLB-Generaldirektor Martin Schaller und seinem gesamten Vorstandsteam. Verbandsobmann Franz Titschenbacher nahm das Veranstaltungsmotto, das auch in mehreren Filmen dargestellt wurde, zum Anlass, die Bedeutung der Raiffeisen-Genossenschaften für die heimische Wirtschaft zu unterstreichen: „Mit Raiffeisen ist nicht alles möglich, aber ohne Raiffeisen wäre vieles nicht möglich!“ Als Antwort auf die He-

rausforderungen der Zukunft sieht Titschenbacher eine Vielfalt von Lösungen, die von Menschen und aus der Kraft der Gemeinschaft geprägt sei. „Das alles stellt letztlich Raiffeisen dar: Die Kraft der Idee seit 130 Jahren, die Kraft der Gemeinsamkeit, die Kraft der Regionen und die Kraft der Vielfalt.“ In dieselbe Kerbe schlug Verbandsdirektor Heinrich Herunter bei der von ORF-Lady Bettina Zajac moderierten Veranstaltung: „Raiffeisen ist mehr als ein gelber Kasten mit einem schwarzen Giebelkreuz drauf!“ Dabei erinnerte Herunter an die Rolle von Raiffeisen als Arbeitgeber, Investor, Verwerter und Veredler von Produkten, Nahversorger, Sponsor

Raiffeisenverband Steiermark ■■Der Raiffeisenverband Steiermark mit seinen 90 Mitarbeitern vertritt die Interessen von derzeit 313 Mitgliedern, davon: ■■66 Raiffeisenbanken, 275 Bankstellen ■■5 Warengenossenschaften ■■96 Verwertungsgenossenschaften ■■77 Nutzungsgenossenschaften und regionaler Vereine und Einrichtungen, Steuerzahler, Wirtschaftsmotor und vor allem als verlässlicher Partner für die Regionen. Als Quelle für Verlässlichkeit, Nähe und Erfolg bezeichnete die mehrfach ausgezeichnete Buchautorin und renommierte Genossenschaftsexpertin The-

■■69 sonstige Genossenschaften beziehungsweise Mitglieder anderer Rechtsformen. Diese Genossenschaften zählen fast 600.000 Mitglieder. Damit ist statistisch gesehen jeder zweite Steirer Mitglied einer Raiffeisen-Genossenschaft. resia Theurl von der Universität Münster eine breite Vielfalt innerhalb der genossenschaftlichen Strukturen. Das in der Bevölkerung positiv wahrgenommene Bild der genossenschaftlichen Vielfalt müsse auch im Inneren gelebt werden, so die Professorin abschließend.

Verbandsdi­ rektor Hein­ rich Herunter, Moderatorin Bettina Zajac, Gastreferen­ tin Theresia Theurl sowie Verbandsob­ mann Franz Titschenba­ cher. Fotos: Werner Krug


Projektleitung: Wolfgang Garofalo, Redaktion: Karlheinz Lind

SONDERTHEMA MEINE MEINUNG

Landes­rat Hans Seitinger Der steirischen Geflügelwirtschaft mit ihren knapp 300 Betrieben ist es in den letzten Jahren durch harte und konsequente Arbeit gelungen, großartige Qualitätsprodukte auf den Markt zu bringen und gleichzeitig auch das Image der gesamten Branche auf einem hohen Niveau zu halten. Sie sind europaweite Pioniere, füttern sie ihre Tiere doch mit gentechnikfreiem Futter, halten diese nach dem weltweit strengsten Tierschutzgesetz und sind früher als von der EU vorgeschrieben aus der Käfighaltung ausgestiegen. Die oft schwierige Marktlage und vor allem die nach wie vor großen Wettbewerbsverzerrungen in Bezug auf Flächenbedarf, Eier-Kennzeichnung und auch noch betriebene Käfighaltungen, stellen uns als starkes Geflügelland vor große Herausforderungen. Wir werden uns daher auch weiterhin mit aller Kraft für eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Ei-Anteil und weitere vergleichbare Wettbewerbsregeln einsetzen.

Bild: Wolfgang Garofalo

Foto: Archiv

Von bester Qualität

Die steirische Geflügelhaltung rückt in dieser Woche in den Mittelpunkt unseres Sonderthemas. Auch Künstler Wolfgang Garofalo hat sich mit der Illustration Gedanken dazu gemacht. Seiten 17–26


18 SONDERTHEMA

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Immer

Die steirischen Geflügelmastbetriebe produzieren unter strengsten Tierschutzstandards und setzten auf GVO-freie Fütterung. Foto: agrarfoto.com

Heimisches Geflügelfleisch sowie österreichische Eier stehen beim Konsumenten hoch im Kurs. Wir geben dazu einen kurzen Überblick.

D

er stetige Anstieg des pro Kopfverbrauches von Geflügelfleisch in Österreich hält ungebrochen an. Grund dafür ist oft der Umstieg von rotem auf weißes Fleisch in der Ernährung. Experten, wie etwa Anton Koller von der Landwirtschaftskammer, weist mit Sorge auf die alljährlich rückläufige Inlandsversorgung hin. Anderseits ergeben sich aber auch neue Einstiegs- beziehungsweise Erweiterungsmöglichkeiten für Landwirte, welche in diese innovative Branche investieren möchten.

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SONDERTHEMA

Donnerstag, 20. Oktober 2016

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Anton Koller dazu: „Geflügel punktet hier gleich mehrmals. Und zwar mit der einfachen, raschen sowie vielfältigen Möglichkeit der Zubereitung, seinem ausgezeichneten neutralen Geschmack und die vielen gesundheitlichen Aspekte.“ Und nicht zu vergessen: Geflügelfleisch ist zumindest ethnisch bereits voll integriert. Religionen haben keine Vorbehalte gegenüber dem Konsum von Geflügelfleisch. Somit trägt auch diese Entwicklung zur Absicherung und dem Ausbau des Geflügelmarktes bei.

Für die Eierproduzenten sieht die Situation ein wenig anders aus. Hier zeigt die Nachfragekurve leicht bergauf. Derzeit liegt der pro Kopfverbrauch bei 235 Eiern und einer beachtlichen Inlandsversorgung von nunmehr 84 Prozent. Hier wären Marktzuwächse seitens der Produktion nur dann sinnvoll, wenn die Herkunftskennzeichnung nicht nur ein Schlagwort von Handelsketten und Politikern bleibt, sondern die Konsumenten über die tatsächliche Herkunft von Eiern und des Geflügelfleisches informiert.

Weidegänse Etwas anders sieht es bei diversen Nischenprodukten aus. Für den herbstlichen Höhepunkt rund um Martini warten nämlich bereits wohlgenährte Weidegänse und sorgen somit bei vielen Betrieben für ein gutes Zusatzeinkommen.

INTERVIEW

Österreichweit einzigartig Foto: Archiv

Anton Koller ist Geflügel­ experte der Landwirt­ schaftskam­ mer Steier­ mark.

19

■N  EUES LAND im Gespräch mit Andreas Hütter, Geschäftsführer von EiVita

NEUES LAND: Österreichs einzige Ei-Aufschlaganlage ist nun seit knapp drei Jahren in Betrieb. Über welche Erfahrungen können Sie berichten? Geschäftsführer Andreas Hütter: Wie schnelllebig die Zeit ist und wie wenig auf die Herkunft, speziell in der Verarbeitung geachtet wird. Denn nach wie vor wird reger Handel mit Käfigeiern und Ei-Pulver aus aller Welt betrieben. Hier wäre die Politik endlich gefordert, mit einer Kennzeichnungsverordnung zu reagieren. Es gibt aber auch lobenswerte Verarbeitungsbetriebe, in denen unser hochwertiges GVO-freies einzigartiges Eipulver gerne bezogen wird. NL: Wie viel Eier werden in der Anlage verarbeitet und woher stammen diese?

Hütter: Durchschnittlich verarbeitet die EiVita pro Jahr rund 120 Millionen Eier. Besonders stolz sind wir darauf, nur österreichische, herkunftsgesicherte GVO-frei gefütterte AMA-Gütesiegel-Eier sprichwörtlich zu verpulvern. NL: Wer zählt zu den Kunden von Vollei-, Eigelb- und Eiweißpulver? Hütter: Viele österreichischen Erzeuger von Backerzeugnissen sowie Nudel- und Teigwaren um nur einige zu nennen. Aber auch im Ausland ist unser Eipulver beliebt und begehrt. Anfangs waren wir über diese Anfragen richtig überrascht, wahrscheinlich sind wir die einzigen weltweit, die nur GVO-freie Ware herstellen.

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20 SONDERTHEMA

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Besser kennzeichnen Niedrige Erzeugerpreise und hohe Futtermittelkosten haben die steirischem Putenmäster enorm unter Druck gesetzt. Am Betrieb Schuller setzt man deshalb auf Qualität.

B

ereits seit über 15 Jahren setzen Monika und Helmut Schuller aus Grafendorf bei Hartberg auf die Putenmast. Der Betriebsführer entschied sich um die Jahrtausendwende zu diesem Schritt: „Wir führten einen Milchviehbetrieb mit rund 30.000 Kilogramm Kontingent. Da ich in dieser Sparte keine Zukunft sah, pachteten wir den Putenstall meines Onkels.“ Seitdem wird dar-

in Putenmast betrieben. Knapp 7000 Ein-Tages-Kücken werden pro Umtrieb nach einer peinlichst genauen Reinigung und Desinfektion eingestallt. Schuller weiter: „Hygiene und genaue Stallkontrolle ist unser oberstes Gebot. Nur dann kann die Gesundheit der Tiere gewährleistet werden.“

Homöopathie Und genau diese Gesundheit spielt am Betrieb Schuller eine bedeutende Rolle: Bereits seit fünf Jahren werden am Hof keine Antibiotika mehr eingesetzt. Dafür verantwortlich zeichnet sich Gattin Monika: „Ich habe mich schon lange mit positiven Mikroorganismen und Homöopathie beschäftigt und erziele damit auch sehr gute Erfolge. Der reduzierte Medikamenteneinsatz trägt natürlich auch zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit bei.“ Grundsätzlich werden die weiblichen Puten mit rund 13

Stolze Putenmäster: Monika und Helmut Schuller. Foto: Lind bis 15 Wochen und zehn Kilogramm Lebendgewicht an den Schlachthof geliefert. Auf dem frei geworden Platz bleiben dann die männliche Puten noch rund fünf bis sieben Wochen länger und werden dann mit einem Lebendgewicht von rund 20 bis 22 Kilogramm verkauft. Die geschlachteten Puten werden über den Lebensmitteleinzelhandel als steirische Qualität vermarktet.

Doch genau diese steirische Qualität steht unter enormen Konkurrenzdruck aus anderen EU-Ländern, weiß Helmut Schuller zu berichten: „In Österreich gibt es einen massiven Wettbewerbsnachteil in der Putenmast, denn wir dürfen maximal 40 Kilogramm Geflügel pro Quadratmeter Stallfläche haben. In Deutschland sind es 58 Kilogramm und in Polen werden sogar 70 bis 80 Kilogramm pro Quadratmeter gehalten.“ Diese Puten werden dann im Regal neben der österreichischen Qualität zu Dumpingpreisen angeboten.

Kennzeichnung Durch die Umstellung auf die teurere, GVO-freie Fütterung sowie niedrige Erzeugerpreise sind in den Jahren 2012 bis 2014 rund ein Viertel der österreichischen Produktion verloren gegangen. Schuller: „Deshalb fordern wir eine bessere und klarere Kennzeichnung für unsere hervorragende Qualität.“

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SONDERTHEMA 21 20 MUSTERSEITE

Donnerstag, 20. Oktober 2016

as Familienunternehmen Herbert Lugitsch u. Söhne GesmbH ist Spezialist für die Produktion von Mischfutter für Nutztiere und produziert Frischgeflügel für den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel. Bereits seit vielen Jahren arbeiten Futtermühle und Geflügelhof in einem geschlossenen Kreislauf und kooperiert mit regionalen Landwirten. „Dieser ganzheitliche Ansatz garantiert eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und durchgängige Qualität – von der Stallung über die Fütterung bis hin zum feinsten Lebensmittel“, so Geschäftsführer Herbert Lugitsch jun. Lugitsch expandiert und sucht engagierte Landwirte aus traditionellen oder biologischen Betriebsformen für eine langfristige Zusammenarbeit in der Geflügel- und Putenmast, der Aufzucht und Haltung von Elterntieren sowie in der Junghennenaufzucht und Legehennenhaltung. Infos unter Tel. 0 31 52/22 22-0 sowie unter www.h.lugitsch.at.

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uch beim Bau von Geflügelställen ist Haas Fertigbau ein kompetenter Ansprechpartner. Unter dem Motto „Effizientes Bauen für die Zukunft“ werden spezielle Geflügelställe für Hähnchenmast, Putenmast und Legehennen in moderner und preiswerter Fertigbauweise gebaut. Durch die vorgefertigten Bauteile ist eine sehr kurze Bauzeit zu realisieren. Die Geflügelmastställe werden wärmegedämmt ausgeführt. Wände und Decken können kostengünstig mit Sandwichelementen gebaut

werden. Wenn die Dachkonstruktion mit Fachwerkbindern ausgeführt wird, kommt eine gedämmte Unterdecke zur Ausführung. Seit über 40 Jahren bieten Haas Fertigbau eine enorme Produktvielfalt. Durch verschiedene Unternehmensbereiche erhalten Kunden nicht nur eine große Angebotspalette, sondern auch die Sicherheit eines regional verwurzelten und auf mehreren Standbeinen aufgestellten Unternehmens mit über 300 Mitarbeitern. Infos unter www.HaasFertigbau.at.

Foto: Linshalm

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22 SONDERTHEMA Auch der Praxisunterricht im Bereich Geflügelwirt­ schaft wird an der Landund forstwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf groß geschrieben. Foto: LFS Hatzendorf

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Hohes in der Die Land- und forstwirtschaftliche Fachschule Hatzdendorf hat sich der Geflügelausbildung verschrieben. Und das mit Erfolg.

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ie Geflügelbranche hat in der Steiermark immer schon eine große Rolle gespielt. Gerade in den letzten Jahren wurde die Geflügelproduktion stark ausgeweitet. Viele Betriebe haben in der Geflügelwirtschaft eine Chance gesehen, ihr Familieneinkommen zu sichern. Für die Neueinsteiger sind natürlich auch neue Her-

Gsellmann ist Regionalität M

an hat in Bezug auf Futtermittelqualität beim Tier und Lebensmittelqualität beim Menschen große Verantwortung zu tragen. Es ist deshalb im Interesse der Firma Gsellmann-Futter, für eine qualitativ hochwertige Fütterung der Tiere zu sorgen und dem Konsumenten die Sicherheit zu geben, dass er sich mit Produkten aus der Region gesund ernährt. Erreicht wird dies durch Verwendung modernster, schonender Verarbeitungsmethoden, vor allem durch minimale thermische Belastung der Rohstoffe, um wertvolle Inhaltsstoffe zu erhalten. Daher sind eine ständige Entwicklung und Erweiterung des Betriebes in Richtung eines qualitätsorientierten Unternehmens das wichtigste Anliegen, um den Anforderungen der Konsumenten gerecht zu werden. Das Unternehmen Gsellmann mit dem Hauptsitz in Kohlberg bei Gnas, kann auf eine mehr als 100-jährige Firmentradition zurückblicken. Schon um 1890 wurde auf dem heutigen Areal

eine Mühle errichtet, die ständig weiterentwickelt wurde. 14 LKWs sorgen für die reibungslose Auslieferung sämtlicher Erzeugnisse. Mit einem Tagesausstoß von bis zu 400 Tonnen Mischfutter gehört der Betrieb zu den führenden Futtermittelwerken Österreichs.

Kontakt: Gsellmann Mischfuttererzeugung GmbH, Kohlberg 63, 8342 Gnas, Tel. 0 31 51/22 21, www.gsellmann.com, office@gsellmann.com Außendienstmitarbeiter in der Geflügelwirtschaft gesucht!

Gsellmann-Futter entwickelt sich ständig weiter.

Foto: Gsellmannfutter


Donnerstag, 20. Oktober 2016

SONDERTHEMA

Niveau Ausbildung ausforderungen für die Zukunft entstanden. Um das hohe Niveau der Geflügelwirtschaft zu halten und noch zu verbessern, bedarf es einer erstklassigen Ausbildung. Die LFS Hatzendorf hat sich der Geflügelausbildung besonders angenommen. Ein moderner Unterricht beschäftigt sich mit der Züchtung, Haltung, Brüterei, Junghennenaufzucht, Legehennenhaltung und der Geflügelmast. Die Ansprüche an die Produzenten steigen stetig und immer müssen neue Wege in der Vermarktung beschritten werden. Eine gute Ausbildung ist das wichtigste Fundament für die Sicherung des Betriebes und des Einkommens. Auch die Weiterbildung in Form von Fachtagen für Legehennenhalter,

Junghennenaufzüchter, Hühnermästern sowie der allgemeine Geflügelfachtag des Ökosozialen Forumes im Rahmen der Wintertagung, sind Fixpunkte einer umfassenden Ausbildung. Die Geflügelausbildung ist an der LFS Hatzendorf nicht nur in der Theorie auf hohem Niveau, sondern durch einen Legehennenhalter mit 18.000 Legehennen und eigener Sojaaufbereitung sowie einen Mastbetrieb mit 50.000 Hühnern ist für die praktische Ausbildung der Schüler gesorgt. Im nächsten Schuljahr ist die Fachschulausbildung mit einem zusätzlichen Ausbildungsangebot einer Agrar-HAK geplant. Nähere Informationen erhält man unter www.fachschulehatzendorf.at.

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Donau Soja spielt in der heimischen Geflügelbran­ che eine we­ sentliche Rolle. Foto: Donau Soja

Großes Interesse W eiterhin großes Interesse an Donau Soja zeigt sich in der Geflügelbranche: Derzeit liefern bereits über 500 Legehennenbetriebe ihre Donau Soja zertifizierten Eier zu 31 Packstellen in Österreich, Deutschland und Serbien. Immer mehr Legehennenbetriebe vermarkten zudem ihre Eier selbst unter dem Donau Soja Logo. Neben Österreich, Deutschland und der Schweiz sind nun auch Donau Soja Eier in den Regalen des Supermarktes „Mercator S“ in Serbien zu finden. Seit Juni 2016 sind „gefüttert mit Donau Soja“ Eier in 300 Märkten des

größten regionalen Lebensmitteleinzelhändlers zu finden. Donau Soja ist hier das erste privatrechtliche GVO-freie Label. Weiterhin finden Schweizer Konsumenten in den Regalen von Coop „Naturafarm-Pouletfleisch“ aus tierfreundlicher Freilandhaltung mit dem „gefüttert mit Donau Soja“ Label. Die stetig steigende Anzahl an Donau-Soja-zertifizierten Betrieben aus der Geflügelbranche reagiert damit auf die Forderungen der Konsumenten, die immer mehr auf nachhaltige, zertifizierte und herkunftsgesicherte Lebensmittel zurückgreifen.

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24 SONDERTHEMA Bernhard Monschein fordert die verpflichten­ de Herkunfts-Kennzeich­ nung von Eiern in Gas­ tronomie und Verarbei­ tungsbetrieben. Foto: Archiv

Donnerstag, 20. Oktober 2016

„Es ist höchst Landeskammerrat Bernhard Monschein über Tierschutzstandards in der Legehennenhaltung und dem Importdruck durch Käfigeier.

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enau 235 Eier essen, natürlich statistisch gesehen, Herr und Frau Österreicher durchschnittlich im Jahr. Im vergangenen Jahr wurden somit in Österreich 720 Millionen Frischeier im Wert von 177 Millionen Euro vermarktet. Bei den Haltungsformen nimmt mengenmäßig die Bodenhaltung mit 66 Prozent den Löwenanteil ein, 23 Prozent entfallen auf die Freilandhaltung, knapp elf Prozent auf die Bio-

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Donnerstag, 20. Oktober 2016

an der Zeit“ haltung. Die Steiermark ist mit 369 AMA-Gütesiegel-Legehennen-Betrieben das produktionsstärkste Bundesland. NEUES LAND bat deshalb Landeskammerrat und Legehennenhalter Bernhard Monschein zum Gespräch. NEUES LAND: Kürzlich fand der Welteitag statt. Warum ist dieser Tag für Sie wichtig? Bernhard Monschein: Weltweit wird am zweiten Freitag im Oktober der Welteitag begangen. Österreich war eines der ersten Länder, in denen diese Feierlichkeiten zu Ehren des Eies stattfanden. NL: Wie hat sich die Legehennenhaltung in den letzten Jahren in Österreich verändert? Monschein: Seit mittlerweile acht Jahren ist in Österreich die konventionelle Käfighaltung verboten. Wir produzieren ausschließlich Eier aus Boden-, Freiland- und Bio-Freilandhaltung mit den höchsten

Tierschutzstandarts weltweit. Rund 40 Prozent der in Österreich erzeugen Eier werden über den Lebensmitteleinzelhandel verkauft. Diese Eier sind gentechnikfrei erzeugt und mit dem AMA Gütesiegel ausgezeichnet. NL: Mit welchen Herausforderungen haben die Legehennenhalter zu kämpfen? Monschein: Leider haben wir nach wie vor die Situation, dass vor allem von Gastronomie- und Verarbeitungsbetrieben rund eine Million Käfigeier täglich importiert werden. Bei Eiern in verarbeiteten Produkten muss die Haltungsform nicht gekennzeichnet sein. Durch diesen Import fehlt zum einen die Wertschöpfung in der heimischen Landwirtschaft und zum anderen dem Konsumenten die Sicherheit, österreichische Qualität zu kaufen. Deshalb ist es höchst an der Zeit eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung umzusetzen.

SONDERTHEMA

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26 SONDERTHEMA

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„ Ich

Renate Schlacher-Hörbinger, Knittelfeld

Verpflichtend muss jedes Ei bereits am Legehennen-Betrieb mit einem Erzeugercode gekennzeichnet werden. Zudem werden die Eier in einer zentralen Datenbank erfasst. Das heißt: Die Herkunft der Eier und die Haltungsform der Hennen kann immer klar nachvollzogen werden. Ganz einfach selbst nachprüfen: eierdatenbank.at

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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Mit 50.000 Euro Hauptgewinn

Foto: Österr. Lotterien

Beim neuen Rubbellos „Winter Cash“ warten Hauptgewinne bis zu 50.000 Euro. Zusätzlich kann man sein Glück in Form der „2. Chance“ ein zweites Mal herausfordern. Insgesamt gibt es seit 17. Oktober 2016 bis 24. April 2017 zwölf Ziehungen, bei denen jeweils zehn Mal 100 Euro in bar verlost werden. Ob man gewonnen hat, erfährt man im Anschluss der jeweiligen Ziehung auf www.lotterien.at und per E-Mail durch das Kunden-Servicecenter der Österreichischen Lotterien - Losnummer und die Prüfziffer werden benötigt. Erhältlich ist das neue Rubbellos zum Preis von drei Euro in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien. Firmenmitteilung

50.000 Euro Hauptgewinn beim neuen Rubbellos „Winter Cash“.

Firma Grabner lud zur Ausstellung Die Herbstausstellung im Landmaschinenzentrum in Hartberg war ein wirtschaftlicher Erfolg. Zahlreiche Interessierte nutzten die Möglichkeit, sich bei der bereits zehnten Grabner Herbstausstellung Landmaschinen- und Gartengerätezentrum in Hartberg über die topaktuellen Produkte zu informieren. Unter dem Motto „Die Fachausstellung für Land& Forstmaschinen, Gartengeräte und Kommunalmaschinen“ standen die Produktneuheiten namhafter Hersteller aus den Bereichen Land- und Forstmaschinen, Kommunalmaschinen und Gartengeräte im Mittelpunkt. Zu sehen waren: neuesten Traktoren sowie die gesamte Landmaschinen-Palette. Firmenmitteilung

Auch zahlreiche Ehrengäste konnten begrüßt werden. Foto: Mayer

Die Produkte von „Hütter – Pute&Huhn vom Feinsten“ aus Krusdorf in Straden sind direkt ab Hof in diversen Bauernecken sowie via Postzustellung erhältlich. Foto: Hütter

Das Beste vom Geflügel Ü

Unter dem Motto „Gans stoak – aus der Südoststeiermoak“ beschäftigt sich Familie Hütter aus Krusdorf bei Straden mit der Aufzucht und Veredelung von Geflügel. Silofräsen neu und gebraucht, An- und Verkauf von Silofräsen und Siloanlagen, 0664/9232577. Fleischereimaschinen von A-Z, neu und gebraucht, www.rauch.co.at, 0316/816821-0. Minibagger Takeuchi, Yanmar; Radlader Kramer, Volvo; Stapler Nissan, Linde, 0676/9401064.

ber Geschmack müssen Waltraud und August Hütter aus Krusdorf bei Straden nicht streiten. Dass sie nämlich mit ihren veredelten Geflügelprodukten goldrichtig liegen, beweisen ihre unzähligen Auszeichnungen. Die Familie Hütter dazu: „Wir veredeln hauseigenes Puten- und Geflügelfleisch aus eigener Produktion zu kulinarischen Köstlichen und bieten vor allem für Ernährungsbewusste

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Inserieren bringt Erfolg Anzeigenschluss für die Ausgabe 43, 27. Oktober: Donnerstag, 20. Oktober, 15 Uhr Anzeigenschluss für die Ausgabe 44, 3. November: Donnerstag, 27. Oktober, 15 Uhr

eine breite Produktpalette. Um unseren naturbelassenen Produkten den letzten ,geschmacklichen Schliff‘ zu verpassen, werden unsere Produkte nur mit frischen, sorgfältig ausgewählten Kräutern gewürzt.“ Waltraud und August Hütter haben sich auf die Erzeugung von gesunden Lebensmitteln hoher Qualität spezialisiert und verzichten daher auch auf Geschmacksverstärker. Informationen: Tel. 0 34 73/86 42. Firmenmitteilung

IMPRESSUM Medieneigentümer/Herausgeber: NEUES LAND Medienges.m.b.H. Reitschulgasse 3, 8010 Graz, Tel. 03 16/82 63 61-0 Fax 03 16/82 63 61-16, E-Mail: office@neuesland.at, Web: www.neuesland.at. Offenlegung gemäß Mediengesetz: www.neuesland.at Redaktion: Bernd Chibici (Chefredakteur), Tel. 03 16/82 63 61, E-Mail: bernd.chibici@neuesland.at, Karl Brodschneider (ChefredakteurStellvertreter), Tel. 03 16/82 63 61-28; E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at; Karlheinz Lind (Chef vom Dienst), Tel. 03 16/82 63 61-35; E-Mail: karlheinz.lind@ neuesland.at; Nina Wagner (Redakteurin), Tel. 03 16/82 63 61-25, E-Mail: nina. wagner@neuesland.at Anzeigen: Wolfgang Garofalo, Tel. 03 16/82 63 61-15, Fax 03 16/82 63 61-16; E-Mail: wolfgang.garofalo@neuesland.at. Wortanzeigen und Sekretariat: Sonja Haubenhofer, Tel. 03 16/82 63 61-13, Fax 03 16/82 63 61-16, E-Mail: sonja. haubenhofer@neuesland.at. Zeitungsversand: Sigrid Gosch, Tel. 03 16/82 63 61-11; E-Mail: sigrid.gosch@stbb.at. Produktion: NEUES LAND Medienges.m.b.H. Druck: Herold Druck und Verlag AG, Faradaygasse 6, 1030 Wien, Tel. 01/79 594-0, E-Mail: herold@herold.cc Entgeltliche Ankündigungen sind mit „Anzeige“ gekennzeichnet. Unentgeltliche PR-Artikel mit „Firmenmitteilung“. Die Vervielfältigung und Veröffentlichung (auch auszugsweise) bedarf der schriftlichen Zustimmung des Verlages. Erscheint wöchentlich. Einzelpreis € 1,20 / Abo € 50,– Mitglied des Verbandes der Österreichischen Zeitungen.


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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Positive Almsommer-Bilanz K ürzlich fand die Abschlussbesprechung des Steirischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes hinsichtlich des Ennstaler Almlämmerprojektes statt. So berichtet die Schäferin, Evelyn Zarfl, dass im heurigen Almsommer rund 800 Schafe und Lämmer von 17 verschiedenen Schafbauern am Hauser Kaibling weideten. „Der feuchte Sommer war zwar für die Vegetation sehr gut, herausfordernd war jedoch die dadurch in höherem Ausmaße erfor-

Am Lotterien Tag zur Ausstellung

derliche Klauenpflege“, so die Schäferin. Experten der HBLFA Raumberg-Gumpenstein brachten interessante Informationen: Die Herde am Hauser Kaibling hat den Sommer über rund 650.000 Kilogramm Gras verbraucht und so die Almen wie auch Pistenflächen bodenschonend gepflegt. Arthur Moser, Geschäftsführer der Hauser Kaibling Seilbahnen, abschließend: „In puncto Pistenpflege leisten die Schafe Großartiges.“ Firmenmitteilung

Wer mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien, also zum Beispiel einer Lotto, Toto, EuroMillionen oder Bingo Quittung, oder aber auch mit einem Brief- oder Rubbellos am Freitag, dem 28. Oktober ins Naturhistorische Museum (NHM) Wien kommt, erhält freien Eintritt. Denn an diesem Tag gibt es wieder einen Lotterien Tag. Der Wettschein beziehungsweise das Los muss dabei nicht aus einer aktuellen Runde oder Serie sein. Zu bestaunen gibt es unter anderem die aktuelle Ausstellung „Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen“. Das NHM ist am Lotterien Tag von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet.  Firmenmitteilung Foto: Österr. Lotterien/Achim Bieniek

Bereits seit dem Jahr 2008 sorgen rund 800 Schafe und Lämmer für die Pflege der Almflächen rund um den Hauser Kaibling. Im Fokus des EU-Leader-Projektes: das Ennstal Lamm.

Schäferin Evelyn Zarfl zog im Beisein von Ehrengästen und Projektbeteiligten über den Almsommer 2016 am Hauser Kaibling Bilanz.

Mit Lotto am 28. Oktober ins Naturhistorische Museum Wien.

Foto: Hauser Kaibling

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Ziehung vom Samstag, 15.Oktober 2016 B-5, B-9, O-61, I-19, B-13, N-39, I-23, O-63, G-49, B-4, I-16, N-41, B-15, N-36, O-66, O-67, B-6, O-73, N-43, O-70, G-57, BOX, B-8, B-7, I-20, G-50, O-75, N-34, G-47, B-12, N-42, RING, I-22, I-29, B-2, O-69, O-68, O-72, N-38, O-74, B-1, I-30, I-24, O-65, O-71, N-32, N-45, B-14, G-60, B-3, N-31, I-26, BINGO BINGO-Card: Herz-Neun BINGO-Gewinner: 5-mal Bingo����������������������������zu je € 5.426,40 752-mal Ring 2. Chance ���������������zu je € 5,60 1-mal Ring��������������������������������� zu € 4.284,00 1.760-mal Box 2. Chance��������������zu je € 9,30 3-mal Box ���������������������������������zu je € 952,00 9.243-mal Card�����������������������������zu je € 1,50

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12. Oktober 2016 13. Oktober 2016 14. Oktober 2016 15. Oktober 2016 16. Oktober 2016 17. Oktober 2016 18. Oktober 2016

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30 G’SUNDHEIT!

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Wie uns die innere Uhr steuert

TIPP DER WOCHE Heiserkeit, adieu! tes Räuspern sollte vermieden werden. Das reizt die Stimmlippen nämlich nur noch mehr. Hilfreich sind eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder ungesüßten Tees. So werden die Schleimhäute befeuchtet. Ratsam ist es auch zu inhalieren. Nach ein paar Tagen sollten die Beschwerden wieder verschwinden. Geschieht dies nicht oder kommen noch Fieber und starke Schluckbeschwerden hinzu, ist es empfehlenswert, einen Hausarzt oder einen HNO-Arzt aufzusuchen.

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Chronobiologie

Seinem eigenen biologischen Rhythmus ständig zuwiderzuhandeln, macht krank. Der menschliche Organismus gerät bei Störungen gehörig durcheinander.

E

s gibt die Lerchen. Und es gibt die Eulen. Sie stehen beispielhaft für einen sogenannten Chronotypus. Die Lerchen sind Morgenmenschen. Sie stehen schnell auf und haben auch ihr Leistungsmaximum in der Früh. Egal, wann sie schlafen gehen, sie wachen immer zur gleichen Zeit auf. Eine Änderung im Rhythmus vertragen sie schlecht. So macht ihnen auch die halbjährliche Zeitumstellung Probleme. Für Nacht- und Schichtarbeit sind sie nicht gut geeignet. Eulentypen dagegen können bis in die Nacht hinein arbeiten und haben auch da ihr Leistungsmaximum. Abendmenschen können ihren Schlaf ohne Probleme verschieben. Sie gehen später schlafen – und stehen später auf. Im Laufe des Lebens durchläuft jeder Mensch einen Zyklus. „Kinder sind Morgenmenschen. Im Studentenalter ist der Abendtypus bestimmend. Ab einem Alter von 50 Jahren kommt wieder der Morgenmensch zum Tragen“, erklärt Chronomediziner Maximilian Moser, Leiter des Human Research Instituts für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung in Weiz. Der menschliche Rhythmus gerät allerdings immer häufi-

In der Chronobiologie gilt eine tröstliche Regel: Einmal ist keinmal. Eine durchgearbeitete oder eine durchgefeierte Nacht verursacht keine schwerwiegende Störung. Nach einer zweiten Nacht macht sich das in der Befindlichkeit schon ein bisschen bemerkbar. Ernsthafte Auswirkungen haben vor allem chronische und multiple Störungen. Sie können schwerwiegende Folgen wie Burn-out und Krebserkrankungen nach sich ziehen. ger aus dem Takt. Dafür verantwortlich sind Stress, zu wenig und schlechter Schlaf, fehlende Ruhepausen oder Nachtarbeit. „Sind die biologischen Rhythmen ständig gestört, wirkt sich das massiv auf die Gesundheit aus“, so Moser. Kurzfristig leidet die Befindlichkeit, langfristig aber kann es zu organischen

Foto: fotolia.com/Ingo Bartussek

Wenig reden, kein Flüstern, nicht räuspern: Stimmlippen schonen, lautet bei Heiserkeit die Devise .

Das Präparat Exadipin® plus verhindert den Zuckeranstieg nach dem Essen, fördert den Fettabbau, hemmt den Hunger. Vitamin D hilft den Insulinspiegel konstant zu halten. Körperfett wird abgebaut und am Wiederaufbau gehindert. Wenig Fett und trotzdem dick Viele haben das Problem, dass sie wenig Fett zu sich nehmen und trotzdem unter Fettpolstern an den falschen Stellen leiden. Exadipin® plus reduziert Blutzucker und Blutfette. Auch Obst macht Dick Mit Exadipin® plus konnten unzählige Kilos nachhaltig abgenommen werden. Im

■ Elke Jauk-Offner

Foto: fotolia.com/contrastwerkstatt

Die Auslöser einer Erkältung, meist Viren, greifen die Schleimhäute in Nase, Rachen und Hals an. Die Schleimhaut entzündet sich. Werden dabei auch die Stimmlippen gereizt, macht sich das als Heiserkeit bemerkbar. Die Stimme sollte dann möglichst geschont werden. Das bedeutet: So wenig als möglich reden. Flüstern ist allerdings keine gute Idee. Denn Flüstern beansprucht die Stimmlippen weitaus stärker als wenn man sich in normaler Lautstärke unterhält. Auch permanen-


G’SUNDHEIT

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Foto: pixabay.com/geralt

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Beschwerden kommen – mit schwerwiegenden Folgen von Burn-out bis Krebs. Besonders negativ wirken sich ein häufiges Überspringen der Zeitzonen und Schichtarbeit aus. Arbeiter, die in mehreren Dienstschichten tätig sind, haben eine bis zu 70 Prozent höhere Brustkrebsrate, eine bis zu 50 Prozent hö-

here Prostatakrebsrate und eine um bis zu 50 Prozent höhere Herzinfarktrate. Der menschliche Organismus arbeitet nämlich nach einem genauen Fahrplan. Die Organe und Organsysteme sind dabei in ihrer Tätigkeit aufeinander abgestimmt. Dafür bestimmend ist der biologische Rhythmus.

Selbst anatomisch gibt es im Tagesverlauf wesentliche Veränderungen. Sie betreffen zum Beispiel Körpergröße, Gelenkumfang und -beweglichkeit. „Jeden Morgen um etwa sechs Uhr sind wir am größten. Die Gelenkschwellung ist am stärksten ausgeprägt. Damit sind die Gelenke weniger beweglich, Beschwer-

Bei Nachtarbeit, fehlen­ den Ruhepausen, Stress und Schlafmangel gerät die innere Uhr aus dem Takt.

„Sind die biologischen Rhythmen eines Menschen ständig gestört, wirkt sich das massiv auf die Gesundheit aus.“ Maximilian Moser, Chronobiologie und Chronomediziner

den nehmen zu. Abends um 20 Uhr sind wir am kleinsten.“ Dafür verantwortlich ist nicht nur die Belastung des Skeletts durch das Körpergewicht im Laufe des Tages, sondern auch hormonell gesteuerte Gewebeveränderungen. Es ist nicht egal, wann man schläft oder wann man zu Mittag isst. In der Nacht ist die Qualität des Schlafes viel besser als am Tag. Für diese Einordnung sorgt die innere Uhr, die mit der äußeren Uhr – dem Sonnenaufund -untergang – übereinstimmen soll. Regelmäßige Essensund Schlafzeiten unterstützen dabei, den Schlaf-Wach-Zyklus konstant zu halten. „Die drei großen Zeitgeber im Organismus, die unsere Rhythmen synchronisieren, sind das Tageslicht, die Nahrungsaufnahme sowie unser soziales Umfeld“, sagt Moser. Der Organismus wartet jeden Morgen auf Licht. Hat es hohe Blau-Anteile, werden seine Systeme aktiv. Blaulicht wie jenes von Energiesparlampen und LEDs stört die innere Uhr, wenn man es abends oder nachts „konsumiert“. Es stellt einen Weckreiz dar. Besser sind Glüh- und Halogenlampen – und Achtsamkeit für den eigenen Rhythmus.


DO GEMMA HIN Redaktion: waltraud.froihofer@neuesland.at

Donnerstag, 20. Oktober

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Leoben

Raumfahrt

Top-Tipps

Graz

Bad Rdkersburg

Vortrag

Graz

Verstrickungen Der Verein „Freunde des Volkskundemuseums“ lädt um 19 Uhr in das Volkskundemuseum zu einem Vortrag von Lydia Maria Arantes über die Handarbeitstechnik „Stricken“ in verschiedenen kulturellen Zusammenhängen.

Freitag, 21. Oktober St. Johann b. H.

Jodeln Das Steirische Volksliedwerk bietet von 14.30 bis 18 Uhr im Haus der Frauen in St. Johann bei Herberstein einen gemütlichen Jodelnachmittag bei Kaffee- und Teejause an.

Weinwandertag

Herbstfest auf dem Straußenhof Das Straußenfest am Gritschenberg in Niederöblarn findet am Nationalfeiertag, 26. Oktober, mit Beginn um 11 Uhr statt. Beim Fest können kulinarische Köstlichkeiten rund um den Strauß verkostet und erworben werden. Für Musik sorgt die Gruppe „Mir san mia“. Da-

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Um 20 Uhr treten die „Grazbürsten“ mit ihrem Programm „Hohnoris Causa“ in der Kultur- und Sporthalle auf. Wildon

Herbstfest Um 13.30 Uhr beginnt das Herbstfest in der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Neudorf-St. Martin. Geboten werden Herbstgenüsse aus Küche und Keller, Schaukochen mit Starkoch Willi Haider, Kinderprogramm, Schätzspiel und eine Bücherausstellung. Der Hofladen hat geöffnet.

rüber hinaus gibt es eine Oldtimer-Traktoren-Schau (Anmeldungen bei Andreas Walcher, 0664/4390415), eine Hupfburg, einen Streichelzoo und eine Verlosung. Mit diesem Straußenfest findet das Programm „Herbst mit den Bäuerinnen“ seinen Abschluss. Foto : kk

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Rund 7 Kilometer geht es zwischen Klöch und Tieschen durch idyllische Weingärten mit Labestationen. Start ist um 11 Uhr bei der Vinothek Köch.

Sonntag, 23. Oktober Groß-Klein

Wandern und Jodeln Das Südsteirische Weinland bietet sich von 23. bis 26. Oktober als stimmungsvolle Kulisse an für vier geführte Tageswanderungen mit Jodelkurs und Singunterlagen. Info und Anmeldung beim Steirischen Volksliedwerk unter 03 16/90 86 35.

Mittwoch, 26. Oktober Alte Apfelsorten

Apfelmontgolfiade

Streuobst-Schau. 20. Oktober, Graz. Von 10 bis 17 Uhr werden in der Herrengasse rund 200 alte Apfel- und Birnensorten ausgestellt, verkocht, veredelt. Man kann auch mitgebrachte Äpfel bestimmen lassen.Foto : OIKOS, Wilfing

Puch bei Weiz, 22. bis 28. Okto­ ber, täglich um 7.30 und 14.30 Uhr. Viele Teams aus ganz Europa starten bei schönem Herbstwetter ihre Ballone bei der 40. Apfelmontgolfiade im Apfeldorf Puch.  Foto: Joachim Friess

Mettersdorf a. S.

Kabarett

Tag der offenen Tür Die Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft lädt von 9 bis 14 Uhr zum Tag der offenen Tür. Es gibt Informationen über Unterricht und Projekte, Präsentationen, Besichtigung der Waldschule, der Lehrforstgebäude, des Lehrforstes des Holztechnologischen Zentrums und des Schülerheims.

In der Leobener Kunsthalle gibt die Ausstellung „Faszination Raumfahrt“ noch bis 22. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr Einblicke in die spannende Welt der Raumfahrt.

Um 18.30 Uhr findet im Auditorium des Joanneumsviertel ein Vortrag über „Spinnentier- und Käfer-Aliens in der Steiermark“ statt. Christian Komposch und Sandra Aurenhammer erläutern, wie ernst es um die Warnungen vor Schwarzen Witwen, Weberknecht-Invasionen und Asiatischen Marienkäfern tatsächlich steht und wie die Tiere funktionieren.

Bruck a. d. Mur

Samstag, 22. Oktober Stainz b. Str.

Buchvorstellung Das neue Kochbuch von Johann Scheucher mit Rezepten aus der Südoststeiermark wird um 19 Uhr im Haus der Vulkane vorgestellt. Eintritt und Verkostung sind frei. Mariazell

Bauernbundausflug Auf die Mariazeller Bürgeralpe führt der Bauernbundausflug (bei jeder Witterung).

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr bei der Seilbahn-Talstation. Auf der Bürger­alpe gibt es u.a. eine Führung durch die Erlebniswelt und um 12.30 Uhr ein gemeinsames Mittagessen. Wer will, kann am Nachmittag zu Fuß ins Tal gehen und unterwegs eine Tannen-Naturverjüngung besichtigen. Lannach

Harmonikawettbewerb Der Steirische Harmonikawettbewerb wird ab 14.40 Uhr aus der Stein­ halle Lannach österreichweit live von ORF 2 übertragen. Die fünf Finalisten sind Bernd Gaugl, Daniel Hoppel, Florian Mitteregger, Benjamin Pinter-Krainer und Rene Waidacher.

Klöch

Weinbergfest Die heimischen Betriebe laden zum Herbstausklang mit kulinarischen Köstlichkeiten, besten Weinen und Musik. Um 10 Uhr startet am Klöcher Sportplatz der Fitmarsch mit Ziel beim Weinbergfest. Poppendorf

Herbstwanderung Mit Startmöglichkeiten um 10 Uhr bei Sportplatz Poppendorf, Gasthof Binderhansl, Obstbau Haas, Weinbau Rath und Schloss Poppendorf wird zur Herbstwanderung entlang des „Kaskögerlweg“ geladen. Semriach

Wanderung Die Semriacher Berg- und Naturwacht lädt zur Erwanderung ihres Lehrwanderweges ein. Die Gehzeit beträgt rund zwei gemütliche Stunden. Bei Familie Amhofer ist eine Labestation eingerichtet. Startpunkt ist um 10 Uhr bei der RAIBA Semriach.


STEIRERLEUT’ Redaktion: nina.wagner@neuesland.at

Mehr als nur die Milch

Zur Person Anton Brand ■■13 Holsteinkühe ■■Bergbauernhof in Kainbach bei Voitsberg, 1.020 Meter Seehöhe ■■30 ½ Hektar bewirtschaftete Fläche ■■Seit 2009 Besamungstechniker im Nebenerwerb

Nicht nur im Milcharbeitskreis als Berater tätig, sondern von 2006 bis 2015 auch als Obmann der Bauernbund-Ortsgruppe Gallmannsegg, entschloss sich Brand im Jahr 2009 dazu, die fünfwöchige Ausbildung zum Besamungstechniker in Neustadt an der Aisch zu starten. Seither ist er im Bezirk Voitsberg für „zwischen zwei und 20 Besamungen am Tag“, unterwegs, so Brand. Dabei ist ihm besonders wichtig, immer rechtzeitig für seine Kunden vor Ort zu sein und auch persönlich auf sie einzugehen. „Das schätzen die Leute“, so der Bergbauer und Vater zweier Söhne – 13 und 15 Jahre jung – der vor allem betont, dass dieses Besamungsservice ohne „seine fleißige Frau daheim“ nicht möglich wäre. Wobei ihm immer – wenn es auch nicht ganz einfach ist – wichtig sei, einen „guten Kompromiss zwischen Arbeitszeit und Zeit für die Familie zu finden“. Die Familie Brand widmet außerdem einen guten Teil ihrer noch übrig bleibenden Zeit der Hilfe derer, die sie besonders nötig haben: den Flüchtlingen im Ort. „Wir leisten Integrationsarbeit, erledigen Behördenwege, helfen ihnen dabei, Mietverträge aufzusetzen oder Einkäufe zu erledigen. Oder wir fahren sie ein-

2. WOAZSCHÄLFEST

Bauer der

Woche fach besuchen und reden mit ihnen, das hilft ihnen am meisten. Meine Schwiegermutter unterrichtet in der evangelischen Kirche in Voitsberg zweimal pro Woche Deutsch“, erzählt Brand. „Man glaubt gar nicht, wofür man Zeit findet, wenn man will“.

Foto: Brodschneider

E

s ist keine ganz gewöhnliche Tätigkeit, die der Milchbauer aus der Weststeiermark im Nebenerwerb ausübt – und die nicht wenig Zeit in Anspruch nimmt. Anton Brand ist Besamungstechniker und somit in seinem Bezirk viel unterwegs. „Ich fahre meist um sieben Uhr morgens los und bin zwischen neun und elf Uhr wieder zu Hause, je nach Auftragslage. Am Abend geht’s weiter“, erklärt der gebürtige Oberösterreicher, dessen erster „Ausflug“ in die Steiermark an die HBLA Raumberg führte. Nach zwei Jahren in Wien war es jedoch die Liebe, die ihn endgültig ins grüne Herz Österreichs verschlug. Gemeinsam mit seiner Frau Luise betreibt Anton Brand nun einen Bergbauernhof in Kainach bei Voitsberg. Als wäre die Arbeit am Hof mit 13 Holsteinkühen nicht genug, sucht er stets nach neuen Herausforderungen.

Bergbauer Anton Brand ist als Besamungstechniker auf vielen Höfen unterwegs.

F r a u e n t a l

Mittwoch, 26. Oktober, ab 12 Uhr bei der Maistrockenanlage in Freidorf so wie früher zamsitzn – Woazschälen und Knüpfen Für Musik, Getränke und Jause ist bestens gesorgt


34 STEIRERLEUT’ Süßes aus der Heimat Ein kulinarisches Schulprojekt, das von besonderer Heimatverbundenheit zeugt, hat sich die Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Maria Lankowitz einfallen lassen, nämlich den „Lipizzanerheimat-Strudel“. Der Teig wird mit Steirischem Kürbiskernöl zubereitet und soll die saftigen Wiesen und Weiden auf den weststeirischen Almen symbolisieren, die Topfenfülle den Bezug zur Steirischen Milchstraße und den bäuerli-

Donnerstag, 20. Oktober 2016

chen Betrieben herstellen und das Weiß der edlen Lipizzaner versinnbildlichen. Die Mohnfülle weist einerseits auf die dunklen Fohlen hin, andererseits wurde Mohn in dieser Region traditionell auf beinahe allen Bauernhöfen angebaut. Jetzt wurde die süße Köstlichkeit in die Dachmarke „Lipizzanerheimat“ aufgenommen und beim Herbstfest der Schule von vielen Gästen verkostet und hochgelobt. Foto: FSLE Maria Lankowitz

Sieger ist gekürt NEUES LAND suchte mehrere Wochen die beliebtesten „Festl“­-Fotos. Die Suche war erfolgreich: Wir bekamen zahlreiche Einsendungen von Bildern zu Festen und Feiern aller Art. Mit dabei waren Fotos vom typischen Hoffest, der Geburtstagsfeier, der Hochzeit oder einfach nur der gemütlichen Grillerei mit Freunden. Den Sieger dürfen wir Ihnen nun präsentieren. Er wurde von der Jury in der Redaktion von NEUES LAND er-

26. OKTOBER 2016

Beginn: ab 08:30 Uhr

· · · · · ·

Tourismusverband Naturpark Pöllauer Tal 8225 Pöllau, Schloss 1, Tel. 03335 / 4210 www.naturpark-poellauertal.at

mittelt. Es handelt sich um ein regelrechtes Foto-Kunstwerk von Astrid und Werner Kirchsteiger aus Schachen. Das fröhliche und fetzige Bild zeigt die vier Kinder des Paares bei der 50er-Feier von Papa Werner. Als Geschenk gab es ein Puch Moped MS50L. Wir wünschen der Sieger-Familie viel Spaß mit ihrem Preis: Einer Grillparty gesponsert von Murauer Bier und Messner Wurst für die ganze Familie. Foto: Kirchsteiger

Heilige Messe, Pfarrkirche Pöllau Treffen & Stärken, Starten im Kirchhof Buntes Programm BEI JEDEM WETTER Musikalische Einkehrschwünge Regionale Köstlichkeiten EI! EINTRITT FR Großes Abschlussfest im POSS-Zentrum mit Gewinnspiel

präsentiert von:


STEIRERLEUT’

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Unter südsteirischer Sonne rismusverband Leibnitz (links) und Thomas Brandner vom Tourismusregionalverband Südweststeiermark. Beim Festgottesdienst segnete Pfarrer Anton Neger eine attraktive Erntekrone. Zahlreiche Stände verlockten zum „Einkehrschwung“ und es durften viele Gaumenschmeichler verkostet werden. Höhepunkt war zweifelsfrei der Festumzug am Sonntagnachmittag. Bar

Fotos: Barbic

Zwei Tage lang feierte die Weinstadt Leibnitz den „südsteirischen Herbst“ bei strahlend blauem Himmel und angenehmer Wärme. Rund 40 Beiträge zeigten Produkte und Arbeitsweisen aus der Region, wie auch Volkstänze und Musikdarbietungen. Unter den zahlreichen Gästen sah man auch LR Hans Seitinger, rechts im Bild (unten) mit Weinhoheit Elisabeth Kohl, Guido Jaklitsch vom Tou-

25 Jahre sind genug

Sensationserfolg

Das Essen schätzen

In der Fachschule Neudorf ist die Ernte des Stiefingtaler Safrans voll im Gange. Täglich pflücken die Schülerinnen und Schüler mehrere tausend Blüten und lösen die roten Fäden händisch heraus.

Zwei Bäuerinnen besuchten die Schüler der Volksschule Bad Waltersdorf, um sie auf den Wert unserer Lebensmittel aufmerksam zu machen, weil der „Welternährungstag“ auch ein „Welthungertag“ sei.

Foto: Fachschule Für Land- und Ernährungswirtschaft Neudorf-St. Martin

Edles Gewürz

Foto: privat

Einen sportlichen Höhepunkt nach seiner Olympiateilnahme für Hongkong vor acht Jahren erlebte Patrick Lam kürzlich erneut in Peking. Der 33-jährige Springreiter aus Graz holte sich nämlich in sensationeller Manier den Weltcup-Jumping-China-Liga-Gesamtsieg. Dieser internationale Erfolg auf seinem neunjährigen deutschen Warmblut „Al Capone“ bescherte Lam ein Ticket für das Weltcupfinale im Frühjahr 2017 in Omaha (USA). Tau

Persönliche und gesundheitliche Gründe sind ausschlaggebend, dass Brigitte Krebs (48) nach einem Vierteljahrhundert einen Schlussstrich unter ihre erfolgreiche Radsportkarriere gezogen hat. Sowohl bei nationalen Rennen, als auch international im Nationalteamdress, hat die Grazerin sportlich aufgezeigt. Höhepunkte waren die zwei Masters-WM-Titel, drei Goldmedaillen bei den World Master Games und sieben österreichische Meistertitel. Tau


Foto: Thomas Fischer

Bei der Vernissage im Grazer Landhaus: Hans Putzer, Bgm. Siegfried Nagl, Literatin Andrea Wolfmayr, Maler Wolfgang Garofalo, ÖVP-Klubobfrau Barbara Eibinger-Miedl, LAbg. Peter Tschernko und LR Hans Seitinger.

Kunst der besonderen Art Eine ganz besondere Ausstellungseröffnung ging im Grazer Landhaus vor prominentem Publikum über die Bühne.

W

STEIRER

LEUT’ nina.wagner@neuesland.at

Ausstellung Die Ausstellung „Menschenbilder“ ist bis zum 18. November in den Räumlichkeiten des ÖVP-Landtagsklubs im Grazer Landhaus (Herrengasse 16, 1. Stock) zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 9.00 bis 16.30 Uhr, Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr.

lichen Klischee eines Künstlers. Sein Atelier ist nur einer seiner Arbeitsplätze, seine Bilder sind ‚mit Menschen‘ und nicht‚ über Menschen“, lobte Hans Putzer, Direktor des Bildungshauses Mariatrost.

Prominente Gäste

Wolfgang Garofalo – den wir auch als Anzeigenchef bei ­NEUES LAND schätzen – malt

seit seinem 15. Lebensjahr, nach mittlerweile mehr als 50 Ausstellungen in Österreich, Italien, Belgien und Deutschland gibt er dennoch zu: „Nervös ist man vor einer Eröffnung immer ein bisserl“. Das ließ er sich nicht anmerken und zeigte sich gelassen inmitten seiner Werke, bei denen vor allem die Darstellung der einzelnen Menschen selbst – und das in seinem eigenen, spannenden Stil – im Vordergrund steht. „Wolfgang Garofalo entspricht nicht dem herkömm-

Insgesamt fanden sich im Laufe des Abends mehr als 120 Besucher ein. ÖVP-Klubobfrau Barbara Eibinger-Miedl, die zur Eröffnung geladen hatte, durfte im Rahmen dieser auch die zahlreich erschienene heimische Prominenz begrüßen. Unter den Ehrengästen waren LR Hans Seitinger und der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl, die Staatsmeisterin im Golf, Sarah Schober, oder Fußballer Hannes Reinmayr, aber auch Martin Wratschko, Bürgermeister der Gemeinde Ehrenhausen oder Bundesrat Ernst Gödl.

„Die rote Hexe“.

„Die Ohrfeige“.

„Die Wasserfrau“.

enn südländisches Temperament auf steirische Bodenständigkeit trifft, entstehen Kunstwerke der besonderen Art: Künstler Wolfgang Garofalo zeigt im Rahmen seiner neuen Ausstellung einmal mehr, welches Talent in ihm steckt. Unter dem Titel „Menschenbilder“ präsentiert der Steirer mit italienischem Vater im Grazer Landhaus derzeit seine neuesten Malereien. Würdig eröffnet wurde mit den Zeilen einer weiteren steiri-

schen Künstlerin: Die Literatin Andrea Wolfmayr las aus ihrem aktuellen Roman „Vom Leben und Sterben des Herrn Vattern, Bauer, Handwerker und Graf“, in dem sie das Leben mit alterskranken Angehörigen schildert und dabei eine eindrucksvolle Beschreibung von Vater-Tochter-Beziehungen vorlegt.

„Schöner Jüngling“.

Der Künstler

NEUES LAND  

NEUES LAND Ausgabe 42/2016 - Steirische Regionalität aus erster Hand

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