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NEUES

Donnerstag, 10. Oktober 2013 Nr. 41 73. Jahrgang

Von 542 auf 288

LAND

Wochenzeitung des Steirischen Bauernbundes Postentgelt bar bezahlt • Erscheinungsort Graz • Verlagspostamt 8020 Graz • 02Z032268W

Inhalt

Die Gemeindereform biegt in die Zielgerade ein. 80 Prozent der betroffenen Gemeinden haben einen positiven Beschluss, erklärt Hermann Schützenhöfer. Seiten 4–5 Foto: kk

Für den Winter gerüstet!

Reinigung Seit rund einem Jahr bietet der MR eine professionelle Siloreinigung an.  Seiten 2–3

Foto: Maschinenring

Jungbauern Leonhard Madl ist neuer Obmann der steirischen Jungbauern.  Seiten 6–7

Foto: Jungbauernschaft

Weit über 8000 Läufer sind beim Graz-Marathon am Start.  Seite 33

Foto: WOKA

Foto: STG/ikarus.cc

Lauf-Event

Die Steirischen Touristiker, egal ob die Gastronomie, die Hotels, die Liftbetriebe oder die Thermen: Alles und alle sind für die Wintergäste bestens gerüstet. Seiten 26–27

Straußenfest am Gritschenberg in Niederöblarn

Samstag, 26. Oktober, ab 11 Uhr Bauernbund Niederöblarn

Geflügel im Visier Geflügel begleitet uns seit Jahrtausenden und zählt daher zu den ältesten Nutztieren der Menschen. In der Steiermark beschäftigen sich viele Betriebe mit der Geflügelwirtschaft und produzieren unter höchsten Hygienestandards beste Qualität, die Konsumenten auch schätzen. Seiten 15–22 Foto: Fotolia.com/Anatolii


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TOP-THEMA

Donnerstag, 10. Oktober 2013 In Zusammenarbeit mit dem Maschinenring Steiermark

Sauber mittels ■ Karlheinz Lind

Seit rund einem Jahr setzt der Maschinenring auf die professionelle Futtersilo-Reinigung mittels Roboter und das mit Erfolg.

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Beste Futtermittelqualitäten und höchste Hygienestandards gewährleisten Gesundheit und Leistung wertvoller Tierbestände. Eine professionelle Siloreinigung gehört dazu. Fotos: Maschinenring

ährlich werden an die 110.000 Tonnen Geflügelfleisch und nahezu 1,5 Milliarden Eier mit steigendem Trend zur Boden und Freilandhaltung in Österreich produziert. Um die hohen Standards in Bezug auf die Qualität halten zu können, spielt die Futtermittelhygiene eine wichtige Rolle. Im Zuge der diesjährigen Maschinenring Bundestagung, die in der Steiermark stattfand, wurde der FuttersiloReinigungsroboter SiloRoBoFox® bei einer Fachexkursion den Teilnehmern aus fünf Bundesländern und Deutschland vorgestellt. Der Austragungsort der Vorführung war der Betrieb Tauschmann in Obgrün, der für die Demonstrationsreinigung einen Silo zur Verfügung

INTERVIEW

Foto: kk

Zufriedene Kunden zählen NEUES LAND: Seit rund einem Jahr ist nun der Reinigungsroboter SiloRoBoFox® im Einsatz. Wie hat sich das Gerät im praktischen Einsatz bewährt? Gernot Haubenhofer: Durch die sehr gute Einschulung des Reinigungspersonals in Deutschland und vor Ort in Österreich, war die Handhabung und die Durchführung der Siloreinigung sehr gut durchführbar. Mittlerweile hat unser Reinigungspersonal schon eine sehr

■ NEUES LAND im Gespräch mit Gernot Haubenhofer, Leiter Agrar, Maschinenring Steiermark gute Routine, die eine Top Reinigung gewährleistet. Bis dato waren alle Kunden über die schnelle Durchführung unserer neuen Dienstleistung sehr begeistert. Mittlerweile zählen nicht nur landwirtschaftliche Betriebe, sondern auch die Lebensmittelbranche, die einen sehr hohen Qualitätsstandard pflegt, zu unseren Kunden. Zusammengefasst kann man sagen, der SiloRoBoFox® hat sich im praktischen Einsatz absolut bewährt.

NL: Welche Vorteile bringt diese Reinigung dem Landwirt? Haubenhofer: Wenn Futtermittelsilos über längeren Zeitraum nicht gereinigt werden, steigt das Potenzial von Vermehrung von Bakterien und Schimmelpilzen enorm. Diese kontaminieren das Futter und es kommt zum kontinuierlichen Verderb des Futters, das führt in weiterer Folge zur Wertminimierung des Futter und zu Leistungseinbußen bei der Produk-

tion. Der Vorteil liegt auf der Hand, durch eine Siloreinigung und Desinfektion kann der Landwirt mit geringem Einsatz seine Produktionsqualität steigern und auch halten. NL: Wo bekommt man Informationen zur Funktion und zum Einsatz? Haubenhofer: Informationen kann man in erster Linie beim Maschinenring Hartbergerland sowie unter www.silorobofox. de erhalten.


TOP-THEMA

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gereinigt SiloRoBoFox Um den Reinigungsroboter in den Silo zu bekommen, kann der Maschinenring auch eine dichte Öffnung am Silo installieren. stellte. Das Ergebnis der Siloreinigung überzeugte die Teilnehmer voll und ganz von seiner Effizienz. Im Gespräch mit den Teilnehmern wurde näher auf die Punkte Futtermittelhygiene, kritischer Hygienepunkt, moderner Fütterungstechnik und nachhaltige Reinigung und Desinfektion eingegangen.

Futtermittelhygiene Futtermittelsilos, vor allem im Außenbereich von Stallungen, unterliegen stetigen Witterungseinflüssen. Bereits der natürliche Tagesgang der Umgebungstemperatur löst unweigerlich die Bildung von Kondensaten im Silo aus. Die daraus resultierende Feuchtigkeit bietet, zusammen mit den enorm energiereichen Futtermitteln, na-

hezu ideale Wachstumsbedingungen für Verderbniserreger wie Schimmelpilze und Bakterien. Mittels professioneller Reinigung und Desinfektion des Silos kann dem Futtermittelverderb gezielt vorgebeugt werden. Der Maschinenring bietet hierfür eine Dienstleistung, deren eingesetzte Technologie eindrucksvoll beweist, wie eine moderne Reinigung und Desinfektion von Futtermittelsilos heutzutage umzusetzen ist. Das robotergestützte mobile Reinigungssystem namens SiloRoBoFox®, konnte seine Praxistauglichkeit bereits eindrucksvoll demonstrieren und steht, exklusiv über den Maschinenring Hartbergerland, zur Verfügung. Infos unter: www. maschinenring.at.

Silo-RoBoFox ®

Erst desinfizieren – dann produzieren! – Wert- und Qualitätssicherung Ihrer Futtermittel – Aufrechterhaltung der Tiergesundheit – Verminderung von wirtschaftlichen Folgeschäden durch Kranheitserreger (Salmonellen) – Vorbeugung von Leistungseinbußen und Produktionsausfällen – rasche und professionelle Komplettreinigung, Desinfektion und Trocknung erspart wertvolle Zeit – Silo nach der Reinigung, Desinfektion und Trocknung sofort wieder befüllbar

Maschinenring Hartbergerland Gewerbepark Greinbach 273 8230 Hartberg T +43 33 32-669 69 M +43 664-421 99 36 F +43 3332 / 66922 hartbergerland@maschinenring.at www.maschinenring.at Dieses Reinigungssystem überwacht sämtliche Daten vollautomatisch und passt sie an die Gegebenheiten des jeweiligen Silos an.


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POLITIK

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Bis 2015 soll die Gemeindestrukturreform abgeschlossen sein. Foto: kkl

Gemeinden: Die Reform erfolgt in vier Etappen Die Phase I war die Vorschlagsphase, dabei konnten Gemeinden bis zum 31. Jänner 2012 konkrete Vorschläge einbringen, wie man sich die Regionen vorstellen könnte. In der Phase II gab es die sogenannte Verhandlungsphase, die von 1. Februar bis 30. September 2012 lief. Dabei wurden die eingegangenen Vorschläge seitens der Gemeinden mit den Vorstellungen des Landes koordiniert. Regionale Teams führten die Verhandlungen mit den Beteiligten. In der Phase III redete man von der sogenannten Entscheidungsphase, die ging von 1. Oktober 2012 bis 31. Jänner 2013. Die endgültigen Vorgaben werden der Landesregierung vorgelegt und die notwendigen begleitenden Änderungen das Gesetz betreffend werden vorbereitet. Die Umsetzungsphase läuft seit 1. Februar 2015 soll die Reform umgesetzt sein.

Die Gemeindestrukturreform nimmt immer konkretere Formen an. Aus 542 Gemeinden sollen 288 Gemeinden werden. Das Ziel ist ein Schub für Land und Regionen. Nicht alle sehen das so. Foto: kk

Ehrlichkeit ist Bürgern zumutbar Steiermarks Wirtschaft und Industrie sehen die Reformschritte zur Gesundung des Landes und damit für gesunde Arbeitsplätze positiv.

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V-Präsident Jochen PildnerSteinburg und WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk betonten beide zu den notwendigen Reformschritten, dass es für das Land keinen anderen Weg gibt, auch wenn man zwischendurch

auch viele Diskussionen habe. Das sei zum Justieren gut, aber man dürfe sich nicht verunsichern lassen. Der Reformkurs für die Steiermark sei unabdingbar notwendig, wenn die Steiermark aus der Schuldenfalle wieder herauskommen soll. Und das sei eine Grundvoraussetzung, damit auch die Wirtschaft und damit die Arbeitsplätze im Land, egal in welchem Bereich auch stabil halten. Daher sei es notwendig, den Bürgern reinen Wein einzuschenken. Ein Finanzkollaps würde tausende Arbeitsplätze gefährden und viele Ausgaben für die Bürger wären dann überhaupt nicht mehr möglich.

Jochen Pildner-Steinburg und Josef Herk betonen, dass man den mutigen Weg des Reformierens weitergehen muss. Foto: Foto Fischer


POLITIK

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Steirische Gemeinden gehen nun neue Wege ■ Josef Kaltenegger

Selten wurde über ein Thema im Land so heftig diskutiert, wie über das Vorhaben, eine Strukturreform bei den Gemeinden umzusetzen.

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s mag schon sein, dass dem einen oder anderen die Methode nicht gepasst hat. Und es mag auch sein, dass sich, wie oftmals im Leben, der eine oder andere gedacht hat, wir werden das schon anders regeln. Wenn falsche Methoden und Hardliner aufeinander prallen, dann kracht es. Das war immer so und wird immer so sein. Eines müssen aber alle Beteiligten wertfrei akzeptieren: Ein Land, das sich nicht bewegt, das geht genauso den Bach hinunter, wie jedes Unternehmen. Und ein Zweitens: Wenn rund 80 Prozent der von der Gemeindestrukturreform betroffenen Gemeinden bis 30. September einen positiven Beschluss zur Gemeindever-

80 Prozent der betroffenen Gemeinden haben einen positiven Beschluss in der Gemeindestube zur Reform gefasst. Foto: kk

einigung gefasst haben und 72 Prozent dieser Beschlüsse einstimmig waren, dann gibt es also schon eine breite Mehrheit für diesen Reformweg. Zumindest in den Gemeindestuben.

Von 542 auf 288 Das Vorhaben, die Zahl der Gemeinden von 542 auf 288 zu reduzieren ist nicht ohne. Wobei man auch anmerkt, dass 160 Gemeinden davon nicht betroffen sind. Aber eines ist gewiss: Die Steirische Gemeindelandkarten werden ab 2015 gravierend anders aussehen. Die Reformpartner Hermann Schützenhöfer und Franz Voves zogen eine nicht unzufriedene Zwischenbilanz zum Reformvorhaben. Mehr als

1000 Gespräche und mehr als 100 Bürgerversammlungen gab es. Und es war und ist auch vielfach noch eine Zerreißprobe bei jenen Gemeinden, in denen die Gemeindestube und Bürger den Weg für ihre Gemeinde komplett anders sehen, als die Landesregierung. Strukturell wirkt sich die Reform so aus, dass die durchschnittliche Einwohnerzahl je Gemeinde sich von 1747 auf 3293 erhöht, österreichweit sind es – ohne Wien zu berücksichtigen – 2847. Der Steiermark Anteil an Gemeinden unter 1000 Einwohnern wird von 32 Prozent auf 3,6 Prozent zurückgehen und die Zahl steirischer Gemeinden über 10.000 Einwohner erhöht sich von 5 auf 15.

Rohstoffe sind Zukunft E

ine österreichweit beispielgebende Initiative für steirische Schulen präsentierten der Landesschulrat Steiermark und die Wirtschaftskammer Österreich in Graz. Im Fokus der Aufmerksamkeit steht dabei der nachhaltige Umgang mit wertvollen Rohstoffen. Namhafte steirische Unternehmen beteiligen sich an dieser Initiative. Landesschulrats-Präsidentin Elisabeth Meixner freut sich, denn damit nehmen steirische Schulen bei der Förderung des Nachhaltigkeitsbewusstseins eine Vorreiterrolle ein. Die Initiative soll auch auf andere Bundesländer ausgeweitet werden.

Elisabeth Meixner und Roman Stiftner von der WKO setzen in den Schulen an Rohstoffe soll „Hänschen“ schon schätzen lernen.

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GENAU GENOMMEN

Franz Tonner

Eine Wahl mit vielen Verlierern Die Wahl ist geschlagen und jetzt stehen neben den Koalitionsverhandlungen auch die Wahlanalysen der Politologen und Meinungsforscher auf der Tagesordnung. Diesmal lagen die Vorwahlanalysen ja nicht so weit vom Endergebnis entfernt, sodass sich fast jedes Meinungsforschungsinstitut in seiner Vorhersage bestätigt fühlen kann. Ganz im Gegenteil zu den Parteien. Hatte ich bisher immer das Gefühl, dass es am Wahlabend prinzipiell nur Gewinner gegeben hat, da man entweder weniger verloren habe als andere oder der Trend noch schlechter gewesen sei, so scheint es diesmal mit Ausnahme der NEOS nur Verlierer zu geben. Die Regierungskoalition ist gerade noch auf 50 Prozent gekommen. FPÖ, Grüne und Stronach haben sich auf jeden Fall mehr erwartet und Buchers BZÖ hat bis zum Schluss mit dem Einzug in den Nationalrat gerechnet. Statt üblicher Selbstbeweihräucherung überwiegt diesmal Selbsterkenntnis und Realitätsbewusstsein. Die ÖVP ist in den Städten ziemlich abgestürzt, konnte aber bei ländlichen Gemeinden punkten. Die Bauern haben erkannt, dass sich die ÖVP als einzige Partei für ihre Interessen einsetzt und der Bauernbund auch innerparteilich Gewicht hat. Mit 96 Prozent Wahlbeteiligung und 79 Prozent ÖVP Stimmen kommt fast jede Dritte ÖVPStimme von den Bauern. Das sollte den Bauernanliegen beim Koalitionspoker ein starkes Gewicht verleihen, meint Ihr


STEIRERLAND GUTEN APPETIT

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Wie’s g’wesn is

Hühnerleberparfait Zutaten: 300 g Hühnerleber, 20 g Pökelsalz, 50 ml Madeira Gewürzsauce: 100 ml Portwein, 100 ml Wasser, 10 Pfefferkörner, zerdrückt, 2 Zweige Thymian, gezupft, 1 Msp. Dijonsenf, 20 g brauner Zucker, 1 Msp. Curry, 1 Msp. Piment, 1 Msp. Ingwer, gemahlen, Schale von 1 Orange, abgerieben, 300 g flüssige Butter, 3 Eier, verquirlt Zubereitung: Die Hühnerleber in Pökelsalz und Madeira 2 bis 3 Stunden marinieren. Sämtliche Zutaten vermengen und bei mittlerer Hitze auf die Hälfte reduzieren, bis eine sirupartige Flüssigkeit entsteht. Die marinierte Leber mit der flüssigen Butter, den verschlagenen Eiern und der Gewürzreduktion in einem Turmmixer fein mixen, durch eine Haarsieb streiche und in eine leicht gefettete Terrineform füllen. Ca. 1 cm Wasser in einen Bräter geben, die Terrine hineinstellen und im vorgeheizten Rohr bei ca. 75 Grad 50 Minuten stocken lassen, bis die Masse einen leichten Druckpunkt erreicht. Anschließend aus dem Rohr nehmen, mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank ca. 12 Stunden kalt stellen. Die Terrine nach der Abkühlzeit aus der Form stürzen, mit gerösteten, fein gehackten Kürbiskernen bestreuen und in daumendicke Scheiben schneiden. Hinweis: International bekannte Meisterköche verraten inspiriert von ihren Kindheitserinnerungen in „Herzstücke“ (Edition Styria, 2013) ihre modernen und pfiffigen Rezeptideen für Innereien. Feine Suppen, raffinierte Vorspeisen, deftige Klassiker und anspruchsvolle Kreationen aus den besten Küchen sind hier vereint. Dank artgerechter Tierhaltung können wir wieder lustvoll zu Herz, Leber, Bries und Nieren greifen. Foto: Edition Styria

STARKES STEIRERLAND Einsatz für seine Berufskollegen

Bildeinsender Franz Ehrnhöfer aus St. Lorenzen am Wechsel schreibt: „Tante Agnes und Engelbert Kogler vulgo Putz in Zehenthöf mit Ochsengespann im Hornjoch beim Ackern im Jahr 1941.“

Mit langjährigen Weggefährten in der ÖVP Weitendorf, in der Gemeinde sowie mit Vertretern des Kameradschaftsbundes, der Eisschützenvereine Weitendorf und Lichendorf, der Freiwilligen Feuerwehr Weitendorf und des Bauernbundes feierte Ökonomierat Sepp Kaiser im September seinen 60. Geburtstag. Bürgermeister Franz Plasser dankte seinem Vorgänger für seine verdienstvolle Tätigkeit als langjähriger Bürgermeister von Weitendorf. Bauernbundobmann Josef Reiter-Haas sprach den Dank für seinen Einsatz für die Bauernschaft aus. In seiner aktiven Zeit übte Kaiser viele wichtige Funktionen aus: Zum Beispiel Landjugend-Bezirksobmann von Leibnitz, Landeskammerrat, Vorstandsmitglied in der örtlichen Raiffeisenbank und Funktionär in der Landwirtegenossenschaft Gleinstätten-Ehrenhausen-Wies.

Ökonomierat Josef Kaiser aus Weitendorf feierte den 60. Geburtstag.

Im Jahr 1954 gab es in Graz einen großen Festumzug des Steirischen Bauernbundes. Leider regnete es damals in Strömen.

Foto: kk

NEUES LAND Allerheiligen i. M.

Brunnenanlage saniert Nach dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen konnte in Jasnitz der einzige Mürztaler Sauerbrunn wieder in Betrieb genommen werden. Bei einer ökumenischen Dankandacht wurde die Bedeutung dieses Naturschatzes gewürdigt. Besonders gedankt wurde der Bauernfamilie Piller vulgo Zehenthuber als Quellgrundeigentümer und der Familie Schneidhofer, in deren Besitz sich die Brunnenanlage befindet. Bruck a. d. M.

Praxisforsttag Kürzlich fand mit zahlreichen Teilnehmern der Forsttag des Waldverbandes Mur-Mürztal in der HBLA für Forstwirtschaft in Bruck statt. Nach der Begrü-

ßung und Vorstellung der Försterschule durch Direktor Anton Aldrian begaben sich die Teilnehmer unter der Führung von Revierförster Klemens Pretterhofer in den Wald. Unter Anleitung des Hauptreferenten Josef Krogger diskutierten sie über den „Sinn oder Unsinn von Laubholz in unseren Wäldern“. Nach den interessanten Ausführungen und regen Diskussionen schloss man zu Mittag diesen Praxisforsttag ab. Der nächste Forsttag des Waldverbandes Mur-Mürztal ist am 2. Februar 2014 beim Dorfwirt in Frohnleiten. Hartberg

Großes Winzherfest Unzählige Besucher machten das zum 16. Mal durchgeführte Winzerfest in der Hartberger Innenstadt zum vollen Erfolg. Die Weinbauern stellten auch

heuer wieder unter Beweis, welche Spitzenweine rund um Hartberg produziert werden. Natürlich gab es auch Sturm und Kastanien.

Foto: Mayer

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Kalsdorf b. G.

Neuer Jungbauern-Obmann Im Lagerhaus-Technikcenter Kalsdorf fand die Wahl des neuen steirischen Jungbauernobmannes statt. Der scheidende Obmann Peter Hüttig konn-


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STEIRERLAND

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SCHULTERKLOPFEN

Karl Brodschneider

Schwarze Katze Die Verleihung der Bäuerinnennadel an verdienstvolle Mürztaler Bäuerinnen war einer der Höhepunkte beim Bäuerinnentag in Krieglach. Foto: BK

„Danke“ war oft zu hören R

und 100 Bäuerinnen folgten der Einladung der Mürzzuschlager Bezirksbäuerin Anna Miesebner zum Bäuerinnentag im Pfarrsaal Krieglach. Als Ehrengäste nahmen auch Landesrat Hans Seitinger, Vizepräsident Franz Titschenbacher, Landesbäuerin Gusti Maier und Bürgermeisterin Regina Schrittwieser teil. Eingeleitet wurde das Treffen mit einem in der Pfarrkirche Krieglach von Pfarrer David Schwingenschuh zelebrierten Gottesdienst. Mit dem Lied vom Waldbauernbub, vorgetragen vom Bäuerinnenchor Allerheiligen, wurde die Veranstaltung eröffnet. Das war ein würdiger Auftakt als Beitrag zum Gedenken

an den vor 170 Jahren am Alpl geborenen Peter Rosegger. Dann präsentierten sieben Bäuerinnen die verschiedenen Aktivitäten in den Ortsgruppen – von der Gestaltung eines glücklichen, gesunden Arbeitslebens am Bauernhof über die vielen gut genützten Fortbildungsangebote im Jahreslauf bis hin zu den stets erfolgreichen Bemühungen um ein sinnvolles Gemeinschaftsleben mit Kultur und Sport. Die Vorstellung der Fachschulen Schloss Oberlorenzen und Hafendorf erfolgte durch Direktorin Herta Aldrian und Josef Mosbacher. Für viele zum Nachdenken anregend, aber doch humorvoll gestaltete Paul Tschuffer von der

Sozialversicherungsanstalt der Bauern seinen Festvortrag unter dem Motto „Schneller, höher, weiter - und wo bleibe ich?“ Für diesen Vortrag gab`s von den Bäuerinnen viel zustimmenden Applaus. Die Verleihung der Bäuerinnennadel an 29 Bäuerinnen für ihre wertvolle und stete Mitgestaltung in der Bäuerinnenorganisation in der Gemeinde, im Bezirk und in der Öffentlichkeit sorgte für einen würdevollen Abschluss dieses Bäuerinnentages. Kammerobmann Johann EderSchützenhofer dankte in seinen Schlussworten den Bäuerinnen recht herzlich für die rege Arbeit und Unterstützung bei allen Veranstaltungen.

schaft neues Leben eingehaucht zu haben. Zum neuen Landesobmann wurde einstimmig der Murtaler Leonhard Madl gewählt. Seine vier Stellvertreter sind Jürgen Albrecher, Katrin Jauschnig, Josef Kowald jun. und Josef Singer. Beiräte sind Friedbert Rumpold, Elisabeth Reiterer, Josef Fischer, Franz Hartner, Verena Klöckl und Thomas Gschier. Danach folgte eine Interviewrunde mit LKR Christian Konrad, Vizepräsident Titschenbacher und Bundesobmann Stefan Kast. In der darauffolgenden Antrittsrede vom neuen Obmann Leo Madl kündigte dieser an, den erfolgreichen Weg von Peter Hüttig fortführen zu wollen.

nermichl in Semriach Drillinge und Zwillinge zur Welt. Die Kalbin „Blume“, die den Sommer auf dem Schöckl verbrachte hatte, bekam gesunde Drillinge. Die Kuh „Sonnenschein“, brachte wenige Tage darauf gesunde Zwillinge zur Welt. Drillingsgeburten sind bei Kühen äußerst selten und kommen nur bei einer von 15.000 Geburten vor. Umso größer war die Freude bei Gerlinde Schinnerl (siehe Bild) und ihrer Familie.

IMMER DABEI

Semriach

Zwillinge und Drillinge Innerhalb weniger Tage kamen im Stall von Familie Schinnerl vulgo Kar-

Foto: privat

Foto: Jungbauernschaft

te zu dieser Versammlung auch viele Ehrengäste wie Landesrat Hans Seitinger, Vizepräsident Franz Titschenbacher, NRAbg. Thomas Einwallner, Jungbauern-Bundesobmann Stefan Kast, IPM-Präsident Philipp Depisch, Junge Wirtschaft-Landesobmann Burkhard Neuper und Lagerhaus-Geschäftsführer Josef Hütter willkommen heißen. In seinem Tätigkeitsbericht stellte Hüttig fest, dass er stolz darauf sei, mit Strukturen und vielen Aktivitäten der Jungbauern-

Jeder kennt das. Auf dem Hof laufen die kleinen Katzen herum und man muss verdammt aufpassen, dass man sie nicht mit dem Auto oder Traktor überfährt. Ich hatte in der Vorwoche zu Mittag bei einer Familie zu tun, deren vier Kätzchen, gerade zwei Monate alt, vor dem Haus herumtollten. Bevor ich wegfuhr, blickte ich unter mein Auto und erspähte ein Junges. Ich gab im Leerlauf Gas und sah das weiße Kätzchen weglaufen. Dann fuhr ich ganz langsam davon. Daheim angekommen, erhielt ich einen Anruf. Die Frau, bei der ich gerade gewesen war, suchte vergeblich die drei anderen kleinen Katzen und fragte mich, ob ich sie in meinem Auto mitgenommen hätte. Mir ließ diese Frage keine Ruhe. Ich ging zum Auto und kontrollierte die vier Autoreifen, weil ich Schlimmes befürchtete. Keine Spur! Ich öffnete die Motorhaube und staunte: ein weißes Kätzchen kauerte auf der Autobatterie. Minuten später übergab ich es der Besitzerin. Nach dem Mittagessen suchte ich ruhelos nach den zwei weiteren Tieren. Tatsächlich erblickte ich ein zweites Kätzchen zitternd unter dem Auto. Ich rief sofort die Besitzerin an. Aber wo war die dritte, die schwarze Katze? Stunden später fuhr ein Mann zu jener Familie und musste unterwegs stehenbleiben, weil eine Joggerin gerade ein schwarzes Kätzchen aus dem angrenzenden Acker hob. Der Mann erzählte das später so nebenbei der Frau. Da begann deren Gesicht zu strahlen. Es musste ihr Kätzchen sein. Und so war es. Ob es Stunden zuvor während der Fahrt irgendwie von meinem Auto gefallen war, weiß nur das Kätzchen allein.


STEIRERLAND

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Graz u. Umgebung Gössendorf 70. Geburtstag Kürzlich feierte unser langjähriges Bauernbundmitglied Erwin Zechner aus Gössendorf seinen 70. Geburtstag. Für den Bauernbund gratulierten Obmann Alfred Nußbaum und Stellvertreter Franz Luttenberge. Sie überreichten ihm eine Urkunde und ein Wein-Präsent. Wir wünschen Herrn Zechner, der gesundheitlich leider eingeschränkt ist, aber viel Freude mit und in der Natur hat, wo er stets mit seinem Hund unterwegs ist, weiterhin alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg!

des Bauernbundes überbrachten der Jubilarin Glückwünsche und ein kleines Geschenk. Der Bauernbund wünscht der fleißigen Bäuerin, ehemaligen Gemeindebäuerin-Stellvertreterin, Almhalterin beim Hausebner und begeisterten WildkräuterSammlerin auch auf diesem Wege alles Gute, viel Gesundheit und noch viele schöne Jahre im Kreise ihrer Familie!

Franz Glettler vulgo Jost, wohnhaft in Hiening, feierte seinen 70. Geburtstag. Obmann Robert Schinnerl und die Vorstandsmitglieder Christine Rumpl und Josef Scheibl gratulierten Herrn Glettler im Namen der Ortsgruppe und überbrachten dem Jubilar auch eine kleine Aufmerksamkeit. Wir gratulieren Herrn Glettler auf diesem Wege nochmals recht herzlich zu seinem runden Geburtstag, wünschen ihm weiterhin alles Gute und beste Gesundheit. Gleichzeitig möchten wir uns für seine treue Mitgliedschaft bedanken!

Tyrnau 60. Geburtstag

Tyrnau 70. Geburtstag Theresia Krempl vulgo Hahnbauer feierte den 70. Geburtstag. Vertreter der Gemeinde und

Foto: privat

Windhof 70. Geburtstag

Kürzlich feierte Maria Eibisberger vulgo Fink den 60. Geburtstag. Ihre Liebe zu den Blumen beweist die tüchtige Bäuerin jedes Jahr aufs Neue. Die ehemalige Gemeindebäuerin ist auch für ihr wunderbares Weihnachtsgebäck weiter über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Der Steirische Bauernbund wünscht ihr auchauf diesem Wege noch viele Jahre in Gesundheit und Freude im Kreise ihrer Familie!

Wundschuh 85. Geburtstag Die beiden Söhne Norbert und Hannes überraschten ihre Mutter Maria Rosenberger mit einer großen Geburtstagsfeier im Gasthaus Haiden. Anlass war ihr 85. Geburtstag, wozu nebst ihren Verwandten und Nachbarn auch die Vertreter der Gemeinde und des Fremdenverkehrsvereins herzlich gratulierten. Gratuliert wurde gleichzeitig auch der Schwester der Jubilarin, Hedwig Bloder aus Brodingberg, die genau drei Jahre jünger ist als Maria Rosenberger.

Lieboch 70. Geburtstag

Foto: Mayer

Karl Sengwein vulgo Hackl feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag. So kamen seine Familie, der Kameradschaftsbund, die Feuerwehr und die Liebocher Bauern, um den Jubilar hochleben zu lassen. Für unsere Ortsgruppe überbrachten Bauernbundobmann Martin Pitsch und Gemeindebauernobmann Christian Tengg herzliche Glückwünsche. Unser Karl ist bereits seit 50 Jahren als Bauer aktiv. Wir wünschen ihm auf diesem Weg alles Gute und weiterhin viel Glück und Gesundheit!

Die Pöllauberger Jubilare mit den Gratulanten, an der Spitze Bürgermeister Johann Weiglhofer und Pfarrer Roger Ibounigg.

Gemeinsame Ehrung Foto: privat

Schrems b. F. 80. Geburtstag Kürzlich feierte Franz Waidacher vulgo Oberschönauer im Kreise seiner Familie und in voller Rüs-

Foto: Brodschneider

tigkeit den 80. Geburtstag. Für den Bauernbund Schrems gratulierten Obmann Sepp Pircher und Gemeindebäuerin Margret Friedam herzlich. Es war ein schöner Abend, denn mit Herrn Waidacher und seiner Gattin konnten wir sehr lange über vielerlei Dinge diskutieren. Herr Waidacher ist zeitlebens ein sehr aktiver Bauer. Früher engagierte er sich in der Gemeinde und für die Bauernschaft. Auch ist sein Schaffen vor allem bei diversen Bauwerken zu bewundern. Der Bauernbund wünscht ihm weiterhin alles Gute, viel Gesundheit und Energie!

Foto: privat

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uartalsmäßig werden die Geburtstags- und Hochzeitsjubilare in Pöllauberg von der Gemeinde zu einem Festessen eingeladen und können im Anschluss bei Kaffee und Kuchen einen gemütlichen Nachmittag verbringen. „Wenn wir die Jubilare zu Hause aufsuchen, haben sie selbst oder ihre Angehörigen viel Arbeit, so können sie die Feier entsprechend genießen“, so Bürgermeister Jo-

hann Weiglhofer zum Grund für diese Art der Ehrung. Bei der jüngsten Feier im Gasthaus Goger wurden folgende Jubilare geehrt: Theresia Doppelhofer (95. Geburtstag), Theresia Schwarz (90), Maria Kothgasser (90), Johanna Stix (85), Charlotte Barta (85), Peter Grasser (85), Maria Schuster (80), Johann Muhr (80), Maria Friesenbichler (80), Josef Kröpfl (80), Franz Ebner (80) und Josefine Muhr (80).

Oststeiermark Edelstauden 85. Geburtstag Die Vollendung ihres 85. Lebensjahres feierte Theresia Mayer im Kreise ihrer Familie. Die rüstige und attraktive Jubilarin ist die „gute Seele“ in der Schmiede ihres Enkels. Im Rahmen


STEIRERLAND

Donnerstag, 10. Oktober 2013

WIR GRATULIEREN

nem weiteren Leben im Kreise seiner Familie!

E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

Maggau 70. Geburtstag

Johnsdorf-Brunn 75. Geburtstag

Foto: privat

Kroisbach a. d. F. 85. Geburtstag Zur Feier seines 85. Geburtstags lud Gottfried Voit ins Gasthaus Peindl in Kroisbach Familie, Nachbarn und Freunde ein. Der Jubilar, der vor einigen Jahren einen schweren gesundheitlichen Rückschlag erleiden musste, ist dank Medizin und der guten familiären Pflege wieder weitgehend genesen. Besonders stolz ist er auf seine vier Kinder, vier Enkel und das erste Urenkel. Als Gratulanten kamen Bürgermeister Rath mit Vizebürgermeister Rechling sowie Abordnungen der FF Kroisbach und des Seniorenbundes mit Obfrau Pendl. Für fast 60-jährige Mit-

Bezahlte Anzeige

Frieda Riedl feierte mit ihrer Familie, Verwandten, Bekannten und vielen Freunden ihren 70. Geburtstag. Die Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Ökonomierat Franz Großschädl und Gemeinderat Alois Prutsch, überbrachte herzliche Glückwünschen und überreichte ein Präsent. Wir wünschen unserer Frieda viel Gesundheit. Mögen ihre Herzlichkeit und Geselligkeit nie verloren gehen!

Unser langjähriges Bauernbundmitglied Johanna Koller aus Johnsdorf feierte ihren 75. Geburtstag. Es überbrachten der Bauernbund sowie je eine Abordnung des Seniorenbundes, der freiwilligen Feuerwehr und der Gemeinde die besten Glückund Segenswünsche.

Markt Hartmannsdorf 80. Geburtstag Kürzlich feierte unser langjähriges Mitglied Karl Gogg aus Pöllau bei Gleisdorf seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass überbrachten ihm Bauernbundobmann Johann Wagner und Schriftführerin Maria Tunst die besten Glückwünsche und überreichten eine Urkunde des Steirischen Bauernbundes. Wir wünschen dem Jubilar alles Gute und viel Gesundheit in sei-

Foto: privat

gliedschaft dankten Obmann Schmallegger und Obmannstellvertreter Kutschera vom Bauernbund Kroisbach. Wir wünschen unserem „Friedl“ auf diesem Weg noch viele glückliche Jahre in Gesundheit mit seinen Lieben!

Seinen 80. Geburtstag feierte vor kurzem Rupert Timischl aus Oberfladnitz. Es gratulierten seine große Familie, Freunde und Nachbarn. Bürgermeister Hans Einsinger überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und würdigte den Fleiß und die Zufriedenheit des allseits beliebten Jubilars. Neben der Arbeit am eigenen Hof hat er als hilfsbereiter Mensch auch bei vielen Nachbarn immer gerne mitgeholfen und war viele Jahre als gewissenhafter Helfer bei der Pressgemeinschaft Mitterfladnitz tätig. Seitens des Bauernbundes dankte Obmann Ernst Donnerer ihm und seiner Familie für die stets tatkräftige Unterstützung und Mitarbeit in der Ortsgruppe und wünschte ihm Gesundheit und Gottes Segen für noch viele Jahre.

Schölbing 85. Geburtstag

Online geht’s schneller!

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Mit dem eAMS-Konto können Sie Ihren ersten Termin im AMS schon online vereinbaren. Damit bekommen Sie Jobangebote noch schneller, können Ihr Arbeitslosengeld rasch und unkompliziert beantragen und bleiben mit Ihrem ArbeitsMarktService ständig in Kontakt. Foto: privat

Mitterfladnitz 80. Geburtstag

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Sie sind gefragt.

In Schölbing feierte Ignaz Theiler seinen 85. Geburtstag. Neben der Arbeit in der Landwirtschaft war der Jubilar 43 Jahre als Milchzusteller bei der Molkerei Ernst in Habersdorf beschäftigt. Heute wird die Zeit gerne mit dem Lesen, Fernsehen und kleineren Arbeiten im Haushalt verbracht. Nach einem Schlaganfall ist ihm Gattin Maria, mit der er seit 57 Jahren verheiratet ist, eine große Stütze. Gefeiert wurde im Kreis der Familie. Als Gratulanten stellten sich die Vertreter der Gemeinde und des Bauernbundes ein.

Foto: Mayer

der Geburtstagsfeier gratulierten namens der Gemeinde Edelstauden Bürgermeister Johann Hirschmann und Gemeinderat Anton Höfler mit einem Blumenstrauß und Gutscheinen der Region. Einen Bauernkorb überreichten Bauernbundobmann Johann Felgitscher und Anna Hirschmann. Ein gutes „Tröpfchen Messwein“ und eine selbstgebastelte Kerze überreichte der Pfarrgemeinderat Maria Potzinger und Andrea Grabin. Wir gratulieren der Jubilarin noch einmal recht herzlich und wünschen ihr auf diesem Wege noch viel Gesundheit, Gottes Segen und Lebensfreude!

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Schwarzau i. Schw. 80. Geburtstag In guter Gesundheit feierte Johann Fink den 80. Geburtstag.


10 STEIRERLAND Seibuttendorf 80. Geburtstag Bei bester Gesundheit feierte Margarethe Ruckenstuhl vulgo Altwogner ihren 80. Geburtstag. Unter den zahlreichen Gratulanten waren auch Bürgermeister Ökonomierat Franz Großschädl und Gemeinderat Gerald Wonisch und überbrachten seitens der Gemeinde die besten Glückwünsche. Seitens der Pfarre gratulierten die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Roswitha Trummer und Pfarrgemeinderätin Christine Peitler. Wir wünschen der Jubilarin noch viele Jahre in Gesundheit und Wohlergehen mit ihrer Familie!

Wenigzell Fünf Geburtstage Der Bauernbund Wenigzell gratuliert Franz Kandlbauer vulgo Schwingesbauer, Johann Rechberger vulgo Tirtlbauer und Helene Glößl vulgo Luis in Riegl jeweils zum 50er! Weiters wünschen wir Peter Pötz vulgo Sieder und Maria Mosbacher vulgo Seppl in Bühl nachträglich alles Gute zum 75. Geburtstag!

Südsteiermark Breitenfeld a. T. Zwei Geburtstage Mit seiner Familie, Freunden und Nachbarn feierte August Neuhold vulgo Pichler seinen 80. Geburtstag. Der aktive Landwirt erfreut sich guter Gesundheit. Er versorgt täglich gemeinsam mit seiner Gattin die Tiere, auch die Waldarbeit macht ihm Freude. Seitens der Gemeinde Breitenfeld am Tannenriegel gratulierten Bürgermeister Franz Hackl und Vizebürgermeister Michael Treichler. Glückwünsche wurden auch von der Freiwilligen Feuerwehr Breitenfeld überbracht. - Den 75. Geburtstag feierte Johann Oswald vulgo Greithansl. In einer schönen Feier wurden sein Leben und die Sorge um seine Familie gewürdigt. Seitens der Gemeinde Breitenfeld kamen von Bürgermeister Franz Hackl und Vizebürgermeister Michael Treichler

St. Johann i. S. 60. Geburtstag Kürzlich feierte Johann Sternad seinen 60. Geburtstag. Bauernbundobmann Riegelnegg gratulierte recht herzlich und bedankte sich für die langjährige Mitgliedschaft. Für die Zukunft wünschen wir Herrn Sternad viel Glück und Gesundheit!

Stocking Zwei Geburtstage Im Hause Andrä gab es in der letzten Woche ein großes Familienfest. Innerhalb weniger Tage feierte Theresia Andrä den 80. Geburtstag und ihr Sohn Alois den 50. Geburtstag. Bauernbundobmann Gerald Holler wünscht den beiden Jubilaren alles Gute, viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit!

Obersteiermark

Schwarzau i. Schw. Drei Geburtstage Kürzlich feierte Franz Büchsenmeister seinen 70. Geburtstag. Glückwünsche überbrachten seitens der Gemeinde Bürgermeister Ökonomierat Franz Großschädl und Gemeinderat Maria Baumann. Dem Jubilar wünschen wir nochmals alles Gute, bessere Gesundheit und frohe Jahre im Kreise seiner Lieben! – Anlässlich des 70. Geburtstages von Johanna Luttenberger gratulierten Bürgermeister Ökonomierat Franz Großschädl und Gemeinderat Michael Suppan namens der Gemeinde und überreichten ihr einen Blumenstrauß und Geschenkgutscheine. Die Jubilarin hatte sich vor ihrer Pension mit vielen köstlichen Torten weit über die Gemeindegrenzen hinaus einen Namen gemacht. – In voller Rüstigkeit feierte Theresia Suppan den 75. Geburtstag. Neben Familienmitgliedern stellte sich auch die Gemeinde als Gratulant ein. Bürgermeister Ökonomierat Franz Großschädl und Gemeinderat Michael Suppan gratulierten mit einem Blumenstrauß und einem Präsent.

Glückwünsche. Mit einer Urkunde vom Steirischen Bauernbund stellte sich der Ortsbauernratsobmann Treichler ein. Gratulationen kamen auch von der Freiwilligen Feuerwehr.

Aflenz-Land 50. Geburtstag

Maria Heußerer bekam aus Anlass ihres 80. Geburtstag von der Gemeinde Aibl einen „Aibler Geschenkkorb“ überreicht. Foto: privat

In Thullin feierte unsere Ortsbäuerin Antonia Fellner vulgo Gregormüller den 50. Geburtstag. Eine Abordnung unserer Bäuerinnen und Bauernbundobmann Klaus Tschuschnigg gratulierten der Jubilarin. Die Bäuerinnen von Aflenz-Land bedanken sich bei der Jubilarin für ihre Arbeit und wünschten ihr für den weiteren Lebensweg alles Gute und viel Gesundheit im Kreise ihrer Familie.

Ein erfülltes Leben

Z

um 80. Geburtstag wurde Maria Heußerer in Aichberg vom Aibler Vizebürgermeister Johann Heußerer und Sohn Erich mit einem Aibler Geschenkkorb beglückwünscht. Die Jubilarin wuchs beim vulgo Barth in Pörbach auf. In ihrer Jugend frönte sie dem Zitherspiel und dem Singen, nebenbei machte die „Mitzerl“ auch Torten für Hochzeiten und andere Anlässe. Im Jahr 1956 hei-

ratete sie Johann Heußerer. Sie übernahmen den Hof „Leber“ am Rosenberg. Zwei Buben und zwei Mädchen wurden geboren. Neben der Viehwirtschaft wurden später auch Spezialkulturen und eine Hühnerzucht betrieben – das alles im Vollerwerb trotz kleiner Fläche. Neben ihren Hobbys, dem Schwammerlsuchen und Blumen, sind die sieben Enkel und Urenkel Lea der Stolz von Frau Heußerer.

Foto: privat

Die Anzahl der Gratulanten war groß. Neben seiner Familie und Verwandten hatte er auch die ehemaligen Funktionäre und Mitarbeiter der Gemeinde eingeladen. Der Jubilar hat nämlich lange Zeit das Amt des Gemeindekassiers ausgeübt. Bürgermeister Ökonomierat Franz Großschädl und Vizebürgermeisterin Rosa Hirschmann würdigten seine Verdienste im Gemeindeleben, dankten ihm für seine gewissenhafte Tätigkeit und überreichten ein Ehrengeschenk. Freunde und Nachbarn beglückwünschten den rüstigen Jubilar mit selbst gedichteten Geburtstagsgrüßen. Seniorenbundobmann Richard Nentwicht gratulierte ebenfalls und bedankte sich mit lobenden Worten für seine Mitarbeit im Seniorenbund. Das Alter ist dem rüstigen Jubilar, der viel Zeit mit seinen Enkelkindern verbringt, kaum anzusehen. Für die Zukunft wünschen ihr ihm noch viel Freude, Gesundheit, Gottes Segen und noch viele Spritzfahrten!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Allerheiligen i. M. Drei Geburtstage Der Bauernbund Allerheiligen im Mürztal gratulierte Rupert Reitbauer aus Jasnitz zu seinem 90. Geburtstag. Als Bauer, Jäger


STEIRERLAND

Donnerstag, 10. Oktober 2013

WIR GRATULIEREN

und Wirt unterhält er mit seinen guten Witzen noch immer die Gäste. Wir wünschen dem Jubilar noch viele schöne Jahre im Kreise seiner Familie und danken auf diesem Weg für seine Treue zum Bauernstand! Den 75. Geburtstag feierte Barbara Heidegger aus Jasnitztal. Als Mutter von zehn Kindern, Bäuerin und Wirtin ist sie immer noch stark gefordert. Der Bauernbund Allerheiligen im Mürztal wünschte der Jubilarin noch viele schöne Jahre in ihrer Großfamilie und dankte für ihre langjährige Treue. - Zum 85. Geburtstag durfte der Bauernbund Allerheiligen im Mürztal Theresia Roith herzlich gratulieren. Die Jubilarin bewirtschaftet mit ihrer Familie einen extrem steilen Bergbauernhof. Der Bauernbund dankt für ihre langjährige Treue und wünscht der Jubilarin noch viele schöne Jahre!

Seinen 80. Geburtstag feierte Johann Götschl vulgo Eber aus dem Ortsteil Kathal. Bauernbundobmann Roland Pichler und Elisabeth Krammer überbrachten die Glückwünsche unserer Ortsgruppe. Bei einer guten Jause und einem zünftigen selbstgebrannten Schnapserl verbrachten wir einen gemütlichen Abend. Wir wünschen dem Hans und auch seiner Gattin Brigitte, die vor kurzem den 65. Geburtstag feierte, weiterhin viel Gesundheit und Freude am Eberhof!

Ortsbäuerin Barbara Kirl und Obmannstellvertreter Thomas Lanzer-Breitfuß gratulierten unserem Mitglied Friedrich Judmaier zum 90. Geburtstag. Geboren wurde der begeisterte Bauer und Jäger Ende September 1923. Sein Leben war geprägt von der harten Arbeit am Bergbauernhof in St. Dionysen, den er mit viel Liebe bewirtschaftet. Wir wünschen dem Jubilar auf diesem Wege noch einmal alles Gute!

St. Lorenzen i. M. 85. Geburtstag

Foto: privat

Hubert Sieber vulgo Schloss Wieden feierte seinen 80. Geburtstag. Der rüstige Jubilar hilft noch immer in der Landwirtschaft mit. Weiters feierten Christine Stelzl ihren 75. und ihr Ehemann Raimund Stelzl seinen 80. Geburtstag. Das Ehepaar liebt das Reisen und bemüht sich, stets für die ganze Familie da zu sein. Christine Zeilbauer vulgo Eder aus Stegg beging auch ihren 75. Geburtstag. Bauernbundobmann Andreas

Oberaich 90. Geburtstag

Bei der Landestagung des steirischen Bienenzuchtverbandes in Frohnleiten wurde Karl Rinnhofer aus Langenwang als „steirischer Imker des Jahres“ ausgezeichnet. Landesrat Hans Seitinger, Frohnleitens Bürgermeister Johann Usar und Imkerbundobmann Maximilian Marek gratulierten dem erfolgreichen Mürztaler Bienenzüchter. Rinnhofer ist von Beruf ÖBB-Lok-

Foto: privat

Kürzlich feierte Maria Jessner vulgo Steinbauer am Bichl den 75. Geburtstag. Bauernbundobmann Jürgen Spreitzer und Gemeindebäuerin Gerlinde Tockner gratulierten der rüstigen Jubilarin und bedankten sich für ihre langjährige Mitgliedschaft. Der Bauernbund Krakaudorf wünscht Frau Jessner auch auf diesem Wege weiterhin viel Gesundheit im Kreise ihrer Familie!

Langenwang Imker des Jahres

Foto: Damberger

Krakaudorf 75. Geburtstag

Eppenstein 80. Geburtstag

Kapfenberg Vier Geburtstage

führer und widmet seine ganze Freizeit seinen 35 Bienenvölkern, verteilt auf vier Standorte im Langenwanger Gemeindegebiet. Neben seiner Tätigkeit als Obmann des Langenwanger Bienenzuchtvereins, dem 28 Mitglieder mit mehr als 200 Bienenvölkern angehören, betreut Rinnhofer auch den Bienenlehrweg in der Langenwanger Au.

E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

Handlos überbrachte der Jubilarin die besten Glückwünsche und bedankte sich mit einem Geschenkkorb für die lange Mitgliedschaft. Der Bauernbund Kapfenberg wünscht auf diesem Wege allen Jubilaren nochmals alles Gute sowie beste Gesundheit!

11

Hubert Leitner wurde vom Bauernbund Winklern bei Oberwölz zum 60. Geburtstag herzlich beglückwünscht. Foto: privat

Begeisterter Almbauer

I

n froher und geselliger Runde gratulierte die Bauernbundortsgruppe Winklern bei Oberwölz ihrem langjährigen Kassier Hubert Leitner vulgo Knolli zu seinem 60. Geburtstag. Gemeinsam mit seiner Gattin Hermi bewirtschaftet er die beliebte „Knolli-Hütte“ in Eselsberg. Viel Arbeit am Hof sowie die Alm- und Hüttenbewirtschaftung prägten das Leben des Jubilars. Der Geburtstag wurde

wohl mit besonderer Dankbarkeit gefeiert, hat ihm doch eine schwere Krankheit in den letzten Jahren sehr zugesetzt. Mit Schwung und Optimismus widmet sich der „Knolli-Hubert“ wieder der Jagd und der Geselligkeit in der Hütte, die größte Freude bereiten ihm aber seine Enkelkinder. Der Bauernbund wünscht ihm auch auf diesem Wege Gesundheit und Gottes Segen für noch viele Jahre!

Ihren 85. Geburtstag feierte Theresia Zettelbauer in Kindberg. Bauernbundobmann Schäffer und Altbauernvertreter Wurzwallner überreichten der Jubilarin einen Geschenkkorb, dankten ihr für die treue Mitgliedschaft und wünschten ihr für die Zukunft alles Gute und beste Gesundheit. Dazu folgende Worte: „Dein Leben war immer arbeitsreich und nicht immer leicht. Du hast deine Krankheit sehr gut überwunden, genieße deinen Ruhestand!“

St. Sebastian 70. Geburtstag Vor kurzem feierte der ehemalige Nebenerwerbslandwirt Erwin Griessbauer aus der Lurg in voller Frische die Vollendung des 70. Lebensjahres. Unter den zahlreichen Gratulanten fanden sich auch zwei Vertreter unserer Bauernbundortsgruppe beim Zimmererpensionisten ein, übergaben Mariazellergutscheine und wünschten ihm noch viele gesunde und glückliche Jahre im schmucken Heim und im Kreise der Familie.


12 STEIRERLAND IN KÜRZE Eibiswald

Die trockenste Wüste Am Dienstag, 15. Oktober, findet um 19.30 Uhr im Pfarrsaal die Multivisionsshow „Atacama - Wüste, Salzseen und Vulkane“ von Leo Scherr statt. Die faszinierende Naturkulisse einer lebensfeindlichen, aber inspirierenden Landschaft und die Besteigung des Ojos del Salado, des mit 6893 Meter höchsten Vulkans der Erde, sind Höhepunkte dieser Visionsshow.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

DO GEMMA HIN

IN KÜRZE

E-Mail: karl.brodschneider@neuesland.at

St. Stefan i. R.

Oktoberfest Am Sonntag, 20. Oktober, lädt der ÖAAB zu seinem traditionellen Oktoberfest ein. Es findet mit Beginn um 10.30 Uhr bei freiem Eintritt in der Rosenhalle statt. Die Buffeteröffnung ist um 11.30 Uhr. Moderator ist Paul Prattes. Für Musik sorgen die Marktmusik St. Stefan im Rosental und das Stallgrean-Echo. St. Stefan o. St.

Gratkorn

Buchvorstellung

Am Samstag, 12. Oktober, lädt die Gratkorner Volkspartei zu einer Hof zu Hof-Wanderung ein (bei jeder Witterung). Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Kirchplatz Gratkorn. Besucht werden die Betriebe Reinisch vulgo Forstbauer (Milchviehbetrieb), Resch vulgo Nockbauer (Mutterkuhhaltung) sowie der Biohof Meißl. Nähere Informationen unter Telefon 0676/9702690. Graz

Abendmittelschülertreffen Im Frühjahr 1933 haben die ersten 14 Schüler an der seinerzeitigen BAMS (Bundesstaatliche Arbeitermittelschule) maturiert. Inzwischen ist aus dem Abendgymnasium für Berufstätige mit drei Schulformen und 681 Studierenden aus 25 Nationen ein multikultureller Treffpunkt aller Lernwilligen des zweiten Bildungsweges geworden. Am Samstag, dem 12. Oktober, mit Beginn um 16 Uhr findet wieder ein Treffen aller Absolventen der Abendmittelschule im Brauhaus Puntigam statt. Eingeladen sind alle (mit Begleitung), die die Abendmatura gemacht und an Kontakten mit ehemaligen „Leidensgefährten“ Interesse haben. St. Pankrazen

Ruamkirtag Am Sonntag, 13. Oktober, findet in St. Pankrazen, Gemeinde Gschnaidt, der traditionelle Ruamkirtag statt. Der Ruamkirtag, ein Kirchweihfest der Pfarre, ist eine Dankfeier, besonders für die Feldfrüchte, aber auch für das Vieh. Die Hl. Messe um 9.30 Uhr wird vom Kapellenchor Södingberg umrahmt. Den Kirtag, bei dem Vereine und Wirte die Gäste mit kulinarischen Schmankerln aus der Region verwöhnen, eröffnet die Ortsmusikkapelle Großstübing. Um 14.30 Uhr ist die Verlosung. Der Hauptpreis ist ein Jungstier im Wert von etwa 800 Euro. Der zweite Preis ist Buchenbrennholz im Wert von 300 Euro, der dritte Preis ein Thermengutschein um 200 Euro.

Foto: privat

Hof zu Hof-Wanderung

Der Bauernbund Niederöblarn lädt am Nationalfeiertag, 26. Oktober, zum Hoffest am Straußenhof ein. Beginn ist um 11 Uhr.

Fest am Straußenhof

U

nter dem Motto „Herbst mit den Bäuerinnen“ findet am 26. Oktober das beliebte „Straußenfest“ des Bauernbundes Niederöblarn am Gritschenberg statt. Dieser malerische Standort, mit herrlicher Aussicht auf den Grimming und auf das ganze obere Ennstal, wurde 2008 zur neuen Heimat des außergewöhnlichen Federviehs. Das Hoffest beginnt um 11 Uhr und findet bei jeder Witterung in einem beheizten Zelt statt. Beim Hoffest können natürlich die kulinarischen Köst-

lichkeiten rund um den Strauß verkostet und erworben werden. Die Bäuerinnen verwöhnen mit herzhaften Mehlspeisen und Krapfen. Die jungen Burschen, genannt „Bradl Pro’s“ aus Donnersbach und Aigen, sorgen für Musik ohne Verstärker. Darüber hinaus gibt es Produkte aus Alpakawolle, eine Kinderhupfburg, einen Streichelzoo, Oldtimer-Traktoren, am Abend eine Straußenbar, eine Verlosung sowie die Möglichkeit zu Spaziergängen mit leinenführigen Alpakas der Familie Grundner.

Am Sonntag, 20. Oktober, um 15 Uhr wird in der Bibliothek von St. Stefan ob Stainz das neue Buch von Ingeborg Wölkart „Loch a bissl“ vorgestellt. Das Buch ist großteils in Mundart geschrieben. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Trössengraben

Kastanienbraten Am Sonntag, 13. Oktober, ab 11 Uhr lädt der Steirische Bauernbund Trössengraben zum Grillen und Kastanienbraten bei Familie Hirschmann in Gigging ein. Wernersdorf

Pressfest Am Sonntag, 13. Oktober, ab 11.30 Uhr findet auf dem Betrieb von Johannes und Luise Jöbstl das Pressfest statt. Im Rahmen dieses Festes wird um 14 Uhr die Gärwoche „Es gärt im Schilcherdorf“ (vom 13. bis 19. Oktober) eröffnet. Näheres unter www.esgaert.com

Zusehen bei der Wollverarbeitung

A

n diesem Wochenende, 12. und 13. Oktober, jeweils von 10 bis 17 Uhr finden bei der 1. Steirischen Schafwolljurte am Standplatz von Gsellmanns Weltmaschine in Edelsbach die traditionellen „Wollgenuss-Aktionstage“ statt. Bei der stündlichen Führung am Wolllehrpfad erfahren die Besucher viele Details über die einzelnen Schritte der Wollverarbeitung - vom Schaf bis zum fertigen Filzpantoffel. Je nach Witterung kann man beim Schaufilzen zusehen beziehungsweise selber das Filzen ausprobieren. Nach einer Jause haben die Besucher auch die Möglichkeit, die Wollgenuss-Produkte zu einem vergünstigten Preis zu erstehen.


Donnerstag, 10. Oktober 2013 Fleckvieh

Auf- Ver- D.-Pr. trieb kauft nto Kühe

Jungkühe K. in Milch

43 6

33 4

1.645 1.600

Trächtige Kalbinnen

24 kg Milch 22 kg Milch 20 kg Milch

7 117 15

2 82 11

1.430 1.483 1.299

Jungkalbinnen

II

42

39

846

Zuchtkälber

Weiblich

26

Braunvieh

25

520

Auf- Ver- D.Pr. trieb kauft nto Kühe

II

1

1

1.300

Trächtige Kalbinnen

22 kg Milch

23

18

1.479

Jungkalbinnen

II

7

6

643

4

360

Kuhkälber

II

9

Marktnotiz Futtermittelmarkt Das knappe Angebot an Importfuttermitteln bremst den Preisrückgang für Sojaschrot. Und auch die schwankenden Terminmarktnotierungen führen zwischendurch immer wieder zu hohen Tagespreisen. Die US-Ernte und die Verschiffungen in Südamerika sind witterungsbedingt erneut ins Stocken geraten. Die Forderungen für Rapsschrot zogen zuletzt ebenfalls spürbar an. AMI

MARKT

landwirtschaftskammer steiermark

MARKTBERICHT Nr. 41, Jg. 45

E-Mail:markt@lk-stmk.at

13

Marktplatz

Exportflaute beeinträchtigt Absatz Auf der Zuchtrinderversteigerung am 7. Oktober in Leoben wurden 226 Zuchtrinder vermarktet. Der stockende Exportmarkt wirkte sich in voller Härte auf das Versteigerungsgeschehen aus. Die Herbstarbeit der heimischen Landwirte bremste die Nachfrage zusätzlich. Daher war der Absatz der trächtigen Kalbinnen absolut nicht zufriedenstellend. An einer veterinären Einigung für Exporte in die Türkei und nach Russland wird mit Nachdruck gearbeitet.

Bei Fleckvieh war die inländische Nachfrage nach Kühen in Milch zögerlicher als erwartet. Für den Export der trächtigen Kalbinnen erfolgten die Ankäufe auf einem bescheidenen Preisniveau. Kalbinnen unter 600 Kilo mussten zu deutlich reduzierten Preisen verkauft werden. Die trächtigen Braunviehkalbinnen zeigten überwiegend ordentliche Versteigerungsqualität und wurden zum größten Teil für den Export nach Italien angekauft. Peter Stückler

Interview mit Kurt Tauschmann, Styriabrid

Schweinemarkt

Als neuer Obmann der Styriabrid sind Sie mit einigen Herausforderungen in der Vermarktung konfrontiert. Was sind Ihre Stoßrichtungen? Tauschmann: „Das Bündeln unserer Produktion unter Wahrung einer gesicherten Zweinutzung Milchrassen Kreuzungen 8. Oktober Herkunft ist die HauptaufgaD.Gew N.Pr. D.Gew N.Pr. D.Gew N.Pr. be unserer ErzeugergemeinStierkälber bis 120 kg 95,00 3,83 90,80 1,64 101,17 4,25 schaft. Dann sind wir in der Stierkälber 121-200 kg 144,07 3,55 129,50 2,16 157,67 3,90 Lage, jene regionale MarktStierkälber 201-250 kg 220,86 2,90 – – 203,00 2,85 segmentierung zu schaffen, Stierkälber über 250 kg – – – – 259,00 2,85 die unsere KonsumentInnen Summe Stierkälber 110,46 3,68 101,86 1,83 140,18 3,73 immer stärker wollen. Dieser Kuhkälber bis 120 kg 82,00 2,84 – – 114,50 2,99 Mehrwert wird auch honoriert, Durchschnitts-Milchpreise nach Monaten 2007-2013 Kuhkälber 121-200 kg 138,00 2,76 – – 153,00 3,10 und das können wir unseren Kuhkälber 201-250 kg – – – – 211,00 2,65 exkl. Ust. unter Einrechnung der Fixkosten für Hofabholung, Rohmilchunters. Mitgliedern weitergeben. Eine Summe Kuhkälber 98,80 2,81 – – 149,83 2,97 starke Gemeinschaft ist aber Einsteller bis 10 M. 344,00 2,14 303,00 1,20 352,31 2,31 auch deshalb wichtig, um mit Einsteller über 10 M. 418,00 1,90 – – – – wichtigen Themen offensiv Ochsen 468,33 1,92 – – 395,75 2,08 und ehrlich auf die BevölkeKühe trächtig 717,57 1,46 – – – – rung zuzugehen. Das ist aber Kühe nicht trächtig 690,58 1,31 749,00 1,38 – – auch Aufgabe jedes Einzelnen, Kalbinnen bis 10 M. 286,17 2,05 – – 290,33 2,14 dann gelingt erst das große Kalbinnen über 12 M. 486,67 1,90 583,00 1,64 323,00 2,10 Ganze.“

Nutzrindermarkt Leoben

Milchmarkt Int. Milchpreisvergleich in Euro je 100 Kilo netto, 4,2 % F, 3,4 % EW Aug. 13

Aug. 12

Führende EU-Molkereien, Premium bei 500.000 kg*

38,79 32,72

Österreich AMA, Durchschnitt aller Qualitäten

38,36 31,66

Neuseeland 38,97 27,66 USA 32,97 35,31 *Arithm. Mittel; Q: LTO, AMA

Milchlager knapp Die weltweit knappen Lagerbestände und Milchengpässe induzieren seit Sommer eine Erholung der EU-Milchproduktion, so die jüngste EU-Marktstudie. Demnach sollten Exporte verstärkt genutzt werden. Die weltweite Nachfrage am Milchmarkt sei weiterhin groß und auch die Preise für Molkereierzeugnisse rangierten weiterhin in der Nähe des Sommerhochs. Für das Milchwirtschaftsjahr 2013/14 wurden von der AMA 30.000 Tonnen zusätzliche Milchquoten zugeteilt. Ein Prozent – mindestens aber 100 Kilo – werden unter gewissen Bedingungen auf die einzelbetriebliche Quote aufgeschlagen.

40

Durchschnittliche Milchpreise Steiermark (in Cent je kg)je kg) Durchschnittliche Milchpreise Steiermark (in Cent Basis: 100.000 kg; 4,2 % F; 3,4 % EW, GVO-freie Fütterung, S-Qualität, exkl. Ust., abzgl. 2013

div. Fixkosten

2012

Q: LK Steiermark

2011

35

30

25

20 Jän

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sept

Okt

Nov

Dez


Gemüse & Obst Gemüse Erhobene Gemüsepreise in Euro je kg ohne Ust. für die Woche vom 7. bis 13. Oktober Erzeugerpreis frei Rampe GH

Erz.pr. Gr. Großmkt.

Rispenparadeiser 0,90-0,96 1,50 Paradeiser, Kl. I 0,58-0,63 0,80-1,00 Cocktailrispen 1,40-1,60 Glash.gurk., Stk. 0,36-0,40 0,50 Feldgurken, Stk. 0,18-0,21 Melanzani, Stk. 0,43-0,46 Paprika, grün,Stk. 0,18-0,20 0,30-0,40 Gr.Krauth., Stk. 0,33-0,36 0,60 Butterhäupt.,Stk. 0,20-0,23 Endiviensalat, Stk. 0,25-0,29 0,60 Erdäpfel Am 7. Oktober wurden folgende Preisfeststellungen in Euro je kg erhoben:

Speisefrüherdäpfel, Grazer Feld, lose an Handel, exkl. 0,21 ab Hof an Endverb., inkl. 0,60-0,80

3. Qu.11 4. Qu.11 Lamm & Wild 1. Qu.12 2. Qu.12 Lämmer Qualitätslämmer, lebend,3. Qu.12 Preisbasis in Euro je kg inkl. 4. Ust.Qu.12

106,9 107,2 Agrarpreisindex 109,4 2010 = 100 %111,5 112,0 Einn. mit AusEinn. % öff.Geld gaben z. Vorj. 113,8 2010 100,0 100,0 114,7 Qualitätsklasse I 2,25 bis 2,50 2011 106,1 106,9 +6,10 Qualitätsklasse II 2,05 bis 2,20 2. Qu.13 2012 1. Quar. 107,9 109,4 114,4 +1,79 Qualitätsklasse III 1,85 bis 2,00 2. Quar. 108,8 111,5 +1,49 3. Qu.13 Qualitätsklasse IV 1,60 bis 1,80 3. Quar. 110,4 112,0 +5,04 4. Qu.13 4. Quar. 112,7 113,8 +6,72 Qualitätsprogramm

15.10. 22.10. 29.10. 5.11.

2012 110,4 111,7 +4,05 2013 1. Quar. 111,2 114,7 +3,06 Preisbasis für Schlachtkörper 18*– = 23 vorläufige kg Erzeugerpreise 2. Quar .111,8* 114,4 +2,76 warm, ohne Innereien, in Euro je kg ohne Ust. Weizer Schafbauern

Greinbach, 11 Uhr Leoben, 11 Uhr Greinbach, 11 Uhr Leoben, 11 Uhr

Zuchtschafe

1 = revidierte endgültige * vorläufige ErzeugerpreiseErzeugerpreise 12.10. Leoben, 11 Uhr

Klasse E2 5,90 Klasse E3 Klasse U2 5,50 Klasse U3 Klasse R2 5,10 Klasse R3 Klasse O2 4,70 Klasse O3 ZS für Bio, AMA-GS, GVO-frei Schafmilch, September

5,50 5,10 4,70 4,30 0,45 1,12

Indexentwicklung 120

Entwicklung Agrarindizes (2010=100) Entwicklung derderAgrarindizes (2010=100) Gesamtausgaben Erzeugnisse inkl. öffentl. Gelder

Wild Erhobene Preise je nach Qualität in Euro je kg inkl. Ust., frei Aufkäufer

Schwarzwild

bis 20 kg 0,50-1,00 21 bis 80 kg 0,80-1,20 Erhobene Aufkaufspreise in Euro je t, inkl. über 80 kg 0,50-1,00 Ust., frei Rampe Lagerhaus; faulfrei; KW 41 Rehwild 6 bis 8 kg 1,50-3,00 Weltmarktpreise 2007/2008/2009 9 bis 12 kg 2,50-4,00 Pressobst (nach Region) 130,– bis 150,– über 12 kg 3,50-4,50 Weltmarktpreise Rotwild 1,70-2,50 Kren Muffelwild 1,00-1,50 Weizen US jeHRW Mais $/t Sojaschrot $/t Vertragspreise frei Rampe GH, in Euro kg $/t Gamswild bis 12 kg 1,50-2,50 ohne Ust. über 12 kg 1,50-3,00 Steir. Kren g.g.A., Sort. A 1,35 Fasanhahn, Stk. 1,20 mit GlobalGap 1,40 Wildente 1,00 Pressobst

105,1 105,6 Marktvorschau 107,9 11. Oktober bis 10. November 108,8 110,4 1 Zuchtrinder 17.10. St.112,7 Donat, 111 Uhr 4.11. Greinbach, 111,2 10.30 1 Uhr Nutzrinder/Kälber 111,8 *

115

VPI 2010=100 Erzeugnisse ohne öffentl. Gelder

110 105 100

Q: LBG; vorl. Werte 2. Qu.13 API Grafik: Landwirtschaftskammer

95 1. Qu.10

4. Qu.10

3. Qu.11

2. Qu.12

1. Qu.13 2. Qu.13

Getreide & Futtermittel Ertragsrückgänge in Österreich - Gute Ernten im Osten Die von der StatistikQ:Austria veröffentWeltbank; Grafik: LWK gestiegenen Anbaufläche fällt daher die lichte vorläufige Ertragssituation bei Gesamternte um 30 Prozent auf 1,66 Jän.07 Jun.07zeigtNov.07 Apr.08 Sep.08 Mio.Feb.09 Jul.09inkl. CCM. Dez.09 Dennoch Mai.10 Tonnen Mais Körnermais einen durchschnittlichen Hektarertragsrückgang von 107,0 gehen EU-Branchenvertreter von einer dt auf 71,3 dt/ha im heurigen Jahr. Die insgesamt erfreulichen Getreideernte Steiermark wird mit einer Schätzung aus: Aus Ungarn, Rumänien und der von 70,9 dt ausgewiesen. Trotz der Ukraine werden gute Ernten gemeldet. Weltmarktpreise Weltmarktpreise

680

Sojaschrot $/t

Mais $/t

Weizen US HRW $/t

440

320

200 Sep11

Jän12

in Euro je t, frei Erfassungslager, KW 40

Futtergerste 160,– bis 170,– mind. 62 hl Futterweizen, 150,– bis 160,– mind. 72 hl LM Beilage Mahlweizen, 155,– bis 165,– mind. 78 hlBeginn Seite 1Titelseite Forstförderung Körnermais, Ernte Ländliche Entwicklung 135,– 2007-20013 bis 145,– 2013, interv.fähig Forstförderung Detailhandelspreise beim steir. Landesproduktenhandel für die 40. Woche, ab Lager, in Euro je t

Q: Weltbank; Grafik: Landwirtschaftskammer

Mai11

Börsenpreise Getreide Notierungen der Börse für lw. Produkte in Wien, 2. Oktober, in Euro je t, ab Raum Wien, Großhandelsabgabepreise

Futtermittelpreise Steiermark

560

Jän11

Erzeugerpreise Getreide

Mai12

Sep12

Jän13

Mai13

Sep13

Sojaschrot 500,– bis 535,– 44 % lose Sojaschrot 520,– bis 565,– 49 % lose Ende Seite 1 Titelseite Rapsschrot 255,– bis 305,– 35 % lose Sonnenblumen235,– bis 285,– schrot 37 % lose

Qualitätsweizen Mahlroggen

180,– bis 185,– 140,–

00Rapsschr, 35%

215,– bis 220,–

Sojaschrot, 44%, GVO

450,– bis 460,–

Sojaschrot, 49%, GVO

470,– bis 485,–

MIT UNTERSTÜTZUNG VON

Ersteller des Marktberichtes: Landwirtschaftskammer Steiermark, 8011 Graz, Hamerlinggasse 3. Für den Inhalt verantwortlich: Dipl.-Ing. Robert Schöttel, Tel. 0316/8050-1411, Fax 0316/8050-1515. Mail: markt@lk-stmk.at. Der „Steirische Marktbericht“ erscheint zum Wochenblatt NEUES LAND.


Geflügelhaltung in der Steiermark

Sonderthema

MEINE MEINUNG

Franz Tonner

Brust oder Keule

Beliebt und gesund

Bild: Wolfgang Garofalo

Qualität, Herkunft und Nachhaltigkeit zählen wohl zu den Erfolgsrezepten der heimischen Geflügelwirtschaft. Das Ei vom glücklichen Huhn und das Qualitätsfleisch vom heimischen Geflügel sind in der etablierten Gastronomie wie auch im privaten Haushalt nicht mehr wegzudenken. Dabei sind der Kreativität und der Innovationskraft keine Grenzen gesetzt. Vom Sulmtaler Hendl über das Steirerhuhn bis hin zur Weidegans wird mit kreativen Marken der Markt bedient. Transparenz und Rückverfolgbarkeit sind dafür wichtige Grundlagen. Bei steigender Weltbevölkerung steigt die Sehnsucht nach Versorgungssicherheit mit qualitativ hochwertigen Fleischprodukten. Der Geflügelmast kommt dabei durch das gute Verhältnis von Futtermitteleinsatz zu Fleischausbeute eine wichtige Bedeutung zu.

Die Geflügelhaltung hat in der Steiermark einen hohen Stellenwert und garantiert Wertschöpfung, Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in der Verarbeitung.

Ei love you Achtzig Jahre Erfahrung machen uns neben großem Innovationswillen und viel Freude an der Sache zu Topexperten in der Geflügelhzucht.

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16 SONDERTHEMA

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Neuer ■ Anton Koller

Die Steiermark ist nach wie vor das Geflügelbundesland Nummer eins. In der Fleischproduktion liegen die Vorzüge auf der Hand.

G Hühnerfleisch liegt schwer im Trend. Die Konsumenten schätzen den milden Geschmack des Huhnes. Zudem ist es leicht und schnell zuzubereiten und fettarm. Foto: fotolia.com/nwf

KennenlernAngebot

Hühnerbrustfilets auf Fenchelgemüse Zutaten

Zubereitung

(ca. 1 Std., Garzeit 15 Min.) • Hühnerfleisch kalt abspülen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. • Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, das Fleisch auf beiden Seiten scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen, Knoblauch und Schalotten in derselben Pfanne anbraten, mit Suppe ablöschen und etwas einkochen lassen. • Die restlichen Zutaten für die Sauce zugeben, sirupartig einkochen lassen, das Fleisch in die Sauce legen, mit Sauce übergießen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C ca. 15 Minuten garen. • Für das Gemüse Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Champignons anbraten, aus der Pfanne nehmen, Fenchelstreifen mit Mehl bestauben, überschüssiges Mehl abschütteln und in derselben Pfanne leicht braun braten, Schalotten zugeben und kurz mitbraten. • Champignons wieder zugeben, würzen, mit Vermouth ablöschen und Suppe angießen. • Wenn der Fenchel gar, aber noch leicht bissfest ist, Paradeiserwürfel und Petersilie zugeben und erneut kurz erhitzen. • Die Hühnerstücke auf dem Gemüse anrichten und mit der Sauce überziehen.

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für 4 Portionen 4 Hühnerbrustfilets, ohne Haut, Salz und Pfeffer, 60 g Butterschmalz, , 1 EL gehackter Knoblauch, 1 EL Schalottenwürfel, 1/8 l Hühnersuppe, 4 EL Sojasauce,100 g Ketchup, 1/8 l Paradeissaft, 3 EL Honig, je 1/2 roter und grüner Pfefferoni, in Würfel geschnitten, einige Thymianzweige Champignongemüse 40 g Butterschmalz, 150 g Champignons, geviertelt, 400 g Fenchelknolle, in 1/2 cm dicke Streifen geschnitten, etwas Mehl, 1 Schalotte, in Streifen geschnitten, Salz und Pfeffer, Cayennepfeffer, 1/16 l trockener Vermouth, 1/8 l Geflügelsuppe, 2 Pardeiser, geschält, gewürfelt, 1 EL fein gehackte Petersilie

eflügelfleisch ist zart, sehr feinfaserig und mild im Geschmack. Es lässt sich einfach und vielfältig zubereiten, ist fettarm und reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Es erfüllt somit genau die Anforderungen von ernährungsbewussten Menschen und wird daher von jung und alt besonders geschätzt. In der Eierproduktion, in der heutzutage jedermann weiß, wie reich ein Ei an Vitaminen und Spurenelementen ist, ist die

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SONDERTHEMA

Donnerstag, 10. Oktober 2013

17

Aufwind am Geflügelmarkt Anton Koller von der LK Steiermark setzt sich für die heimischen Geflügelbauern ein. Foto: privat

Steiermark ebenfalls Nummer eins.

Masthühner Die Schlachtungen in den ersten sechs Monaten sind um 1,4 Prozent zurückgegangen. Jedoch pünktlich zu Ferienbeginn und dem Start in die Urlaubszeit kam auch der Sommer von der schönsten Seite, was sich sehr positiv auf die Nachfrage in der Gastronomie und auch den privaten Haushalten wiederspiegel-

Masthühner: ■■Schlachtungen um 1,4 Prozent zurückgegangen ■■ Produkte in den Sommermonaten mit zufriedenstellendem Absatz ■■ Höchste Standards mit AMA-Gütesiegel ■■GMO (Gentechnisch modifizierter Organismus)-freie Fütterung te. Spieße oder Teile alle Produktgruppen fanden zufriedenstellende Absatzmöglichkeiten. Abzuwarten bleibt, wie nun das Herbstgeschäft läuft und wie sich der Lebensmitteleinzelhandel zur österreichischen Herkunft bekennt. Denn nirgends sind die Produktionsbestimmungen so hoch wie hierzulande. Mit dem AMA-Gütesiegel beginnen schon die höchsten Standards von der Bebrütung, über die fortlaufende Produk-

tion bis hin zur Verarbeitung. Hierzulande werden auch alle Masthenderln GMO-frei gefüttert, was sich natürlich auch im Preis wiederspiegelt. Bei unserem Nachbar Deutschland sowie in England listen Handelsketten gentechnikfrei produzierte Ware bereits wieder aus.

Truthühner 6,1 Kilo Putenfleisch werden in Österreich pro Kopf und Jahr gegessen. Wir sind somit Europameister und auch weltweit liegt nur mehr die USA vor den Österreichern. Jedoch was hilft es wenn die Landwirte bei uns mit der Billigkonkurrenz aus dem Ausland nicht mithalten können und mittlerweile vorrangig ausländische Ware angeboten bekommen? Denn bei Truthühnern liegt der Selbstversorgungsgrad bereits unter 50 Prozent. Allen Konsumenten sei geraten auf die Herkunft des Putenfleisches zu achten.

Der erfreuliche Trend der letzten Jahre am Eiermarkt geht nach wie vor in dieselbe Richtung. So konnte der Selbstversorgungsgrad bei Eiern erneut auf rund 83 Prozent gesteigert werden. Es gibt jedoch noch viel zu tun, denn Konsumenten gehen mit dem Verbot der Käfighaltung in Österreich per 2009 davon aus, dass nicht nur keine Frischeier aus der verbotenen Haltungsform, sondern auch keine Lebensmittel mit Eiern aus der verbotenen Haltungsform mehr produziert und verkauft werden dürfen. Wenn der freie Warenverkehr in der EU schon die Verbringung von Lebensmitteln mit hierzulande verbotenen Eiprodukten erlaubt, dann ist es zu mindestens die Verpflichtung des österreichischen Gesetzgebers, die heimischen Konsumenten, auf den produzierten Lebensmitteln mit Ei-Anteil, über die Herkunft der Eier und die Haltungsform der Hühner zu informieren.

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Informationen

Nur die besten Hendln werden mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet. Nur Hühner, die mit hochwertigem Mais und Getreide gefüttert wurden, die von Bauernhöfen stammen, bei denen Hygiene und Tiergesundheit an oberster Stelle stehen und die absolut frisch im Verkaufsgeschäft landen, haben die Auszeichnung mit dem AMA-Gütesiegel verdient. Sicher ist sicher.

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Donnerstag, 10. Oktober 2013

Heiße Hendl- und Putenfleisch ist mittlerweile fixer Bestandteil einer modernen jungen Küche geworden, da es leicht zuzubereiten ist.

D

Hendl und Pute wird immer beliebter. Damit man sicher sein kann, bestes heimisches Geflügelfleisch zu bekommen, sollten man beim Einkauf auf das AMA-Gütesiegel achten.

er Lebensmittelwissenschaftler Rudolf Stückler von der AMA Martketing GmbH, stand NEUES LAND Rede und Antwort zum Thema Fleisch. NEUES LAND: Enthält Fleisch Rückstände? Rudolf Stückler: Aktuelle Untersuchungen zeigten im Fleisch kaum Belastungen durch Rückstände von Schwermetallen. Auch sonst zählt Fleisch heute zu den sichersten und am strengsten kontrollierten Lebensmitteln in Österreich.

Starten Sie in eine erfolgreiche Zukunft! Die Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Partnerbetrieben ist die beste Basis für die Erzeugung hochwertigster Produkte. Wir suchen innovative und engagierte Landwirte für eine langfristige Zusammenarbeit.

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SONDERTHEMA

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Fragen rund ums Fleisch Qualität

Herkunft

Haltung und Fütterung der Tiere haben großen Einfluss auf die Fleischqualität. Dementsprechend erfolgt die Aufzucht in hygienisch kontrollierter, geschützter Bodenhaltung. Futtermittel sind frei von Tiermehl, künstlichen Wachstumsförderern und Antibiotika.

Der Betreuungstierarzt überwacht das gesamte Geflügelleben auf Salmonellenfreiheit.

Die Herkunft des Fleisches ist von der Zucht bis zur Verarbeitung durch die im Zeichen angegebene Region nachvollziehbar. Jeder Landwirt, der nach den AMA-Gütesiegel-Richtlinien erzeugt, ist vertraglich in das Programm eingebunden und garantiert somit beste Qualität.

Die Futtermittel für die Masttiere etwa werden um ein Vielfaches strenger kontrolliert, als etwa das Obst und Gemüse auf unseren Märkten. Selbst die sogenannten Fleischskandale in der jüngeren Vergangenheit waren eigentlich nicht so sehr Ausdruck eines Problems, sondern eines lückenlosen und schnell reagierenden Kontrollsystems. Daher sind auch Medikamentenrückstände oder die verbotenen Wachstumsförderer kein Thema. NL: Gibt es Zusammenhänge zwischen Fleisch und Krebs?

Stückler: Fleisch, als Teil einer ausgewogenen Mischkost, die auch ausreichend Vollkornprodukte, Milchprodukte, Gemüse und Obst enthält, wird nicht mit erhöhtem Risiko für Krebsentstehung in Verbindung gebracht. Eine gewisse Rolle spielt allerdings auch die Verarbeitung von Fleisch und Fleischwaren. Durch die unsachgemäße Zubereitung von gepökelten Fleischwaren (z.B. zu heißes Braten) können Substanzen entstehen, die im Ruf stehen eine krebserregende Wirkung zu haben.

NL: Ist Geflügel gesünder als Rind oder Schwein? Stückler: Ob Huhn, Schwein, Rind, Wild oder Lamm – aus ernährungsphysiologischer Sicht gibt es hier nur minimale Unterschiede hinsichtlich der Nährstoffkonzentrationen. Auch der Irrglaube nur Huhn oder Pute wären fettarm gilt zu widerlegen, denn der Fettgehalt von mageren Fleischteilen ist bei allen Sorten gleich niedrig. Durch eine genussvolle Abwechslung der Fleischsorten wird man mit vielen wertvollen Nährstoffen versorgt.

„Durch das AMA-Gütesiegel ist die Herkunft garanatiert“, so Rudolf Stückler.

Qualtität aus dem Haus Lugitsch Das Team rund um Herbert Lugitsch arbeitet mit den Landwirten gemeinsam an der Weiterentwicklung der Qualitätsstandards seiner Futtermittel.

D

ie hochwertigen Produkte von Lugitsch bestehen vorwiegend aus heimischen Rohstoffen, im speziellen aus steirischem Mais. Computergesteuerte Produktionsanlagen und perfektes Rezeptur Knowhow stellen die höchste Qualität sicher. Mit einer eigenen Langzeit-Hygienisierungsanlage werden die Futtermittel stark keimreduziert und salmonellenfrei hergestellt. „Regionalität bei Lebens- und Futtermittelproduktion bedeutet für uns, dass die wertvollen Rohstoffe aus der Region stam-

Das Unternehmen der Herbert Lugitsch und Söhne Ges. mbH teilt sich in die Kompetenzbereiche Geflügelhof und Futtermühle. men und von den Menschen in der Region verarbeitet und weiter veredelt werden. Damit wird sichergestellt, dass die Wertschöpfung zu einem hohen Ausmaß in der Region und bei der ortsansässigen Bevölkerung bleibt. Das sichert regionale Arbeitsplätze und garantiert uns und unseren Kindern für die Zukunft die Versorgung mit frischen, erstklassigen und kontrollierten Lebensmitteln. Weg von der Masse hin zum Qualitätsprodukt“, bekennt sich Herbert Lugitsch jun. klar und stolz zur Firmenleitlinie.

Die Firma Lugitsch beschreitet den Weg: Weg von der Masse und hin zum rückverfolgbaren Qualitätsprodukt.

Die Hühner werden gentechnikfrei gefüttert.

Das Steirerhuhn stammt von ausgewählten Geflügelmästern.


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Foto: agrarfoto.com

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Der Selbstversorgungsgrad mit heimischem Geflügel liegt in Österreich bei 84 Prozent.

Geflügel ist gesund und sehr beliebt Jeder Österreicher isst durchschnittlich rund 20,2 Kilogramm Geflügelfleisch jährlich. Die Verarbeitung der Tiere erfolgt unter höchsten hygienischen Anforderungen und wird individuell nach Konsumentenwunsch abgestimmt. Ob im Ganzen oder in Teilen gelangt das Fleisch, ausgezeichnet mit dem ovalen Genusstauglichkeitszeichen, in das Verkaufsregal. Um die Geflügelhaltung in Österreich zu erhalten, ist es notwendig, dem Konsumenten klare Differenzierungsmöglichkeiten zu Produkten aus dem Ausland anzubieten. Die strenge Kontrolle der Haltungs-, Fütterungs- und Managementbestimmungen, die sich Betriebe ständig unterziehen, sichert den herzhaften Genuss von Hendl und Truthahn.

Ferdinand Tschiltsch betreibt neben der Geflügelschlachtung auch einen Eierhandel, eine Wildbretübernahmestelle sowie den örtlichen SPAR-Markt in Pölfing Brunn. Foto: Lind

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Donnerstag, 10. Oktober 2013

SONDERTHEMA

21

Markenzeichen der Sulmtaler sind ein kleiner Schopf und ein Wickelkamm bei Hennen.

■ Karlheinz Lind

Seit über 90 Jahren beschäftigt sich die Firma Tschiltsch aus dem weststeirischen Pöfling Brunn mit dem Schlachten von Geflügel.

R

egionalität sowie höchste Hygiene- und Qualitätsstandards stehen beim Familienunternehmen Tschiltsch ganz oben auf der Prioritätenliste. Rund 80 Mitarbeiter sind bei Ferdinand Tschiltsch, dem geschäftsführenden Gesellschafter, beschäftigt: „Meine Großmutter hat bereits auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb Hendl geschlachtet, da in unserer Region die Geflügelhaltung und Mast einen hohen Stellenwert hat.“ Gerade das günstige Anbaugebiet für Mais habe diese Veredelungsbranche in den letzten Jahrzehnten stark beflügelt. Und

Foto: kk

Geflügelverarbeitung mit langer Tradition Die Konsumenten schätzen die Produkte der Firma Tschiltsch. Foto: Tschiltsch

diese Regionalität wird am Betrieb auch gelebt: Fünf Mal pro Woche wird Geflügel von Vertragspartnern aus der Umgebung geschlachtet und verarbeitet.

Vertagsbauern Ferdinand Tschiltsch weiter: „Durch die Zusammenarbeit mit unsern Landwirten ergeben sich Vorteile für beide Seiten. Einerseits weiß der Bauer, wann die Küken zum Einstellen sind und andererseits können wir die Schlachtmengen mit der Vermarktung abstimmen.“ Neben Hühnern werden auch Suppenhühner, Biohühner und das

Sulmtaler Kaiserhuhn am Betrieb verarbeitet. Nach der Schlachtung erfolgen die Zerteilung und das Verpacken. Fast alle Produkte werden als Frischfleisch sowie auf Wunsch gewürzt, gefüllt oder als Hühnerspieße über den Lebensmittelhandel und der Gastronomie vermarktet. Tschiltsch abschließend: „Wir arbeiten mit unseren Bauern sehr eng zusammen und wünschen uns in Zukunft mehr Wertschätzung von der Bevölkerung für ihre wichtige Tätigkeit. Die Gefahr ist sonst groß, dass wir unsere Produzenten in der Region verlieren.“

Das Sulmtaler – eine wetterharte Zweihuhnrasse Das Sulmtaler ist eine Haushuhnrasse, die erstmals um 1900 aus steirischen Landhühnern gezüchtet wurde. Sie wurde ursprünglich in der Region zwischen Graz und Maribor, vor allem im Sulmtal, gehalten. In der Zwischenkriegszeit wurde sie auch in Deutschland verbreitet. Aus dem traditionellen Wissen heraus um die Zucht dieser Rasse, wird das Sulmtaler im Register der traditionellen Lebensmittel geführt. Die Sulmtaler sind ein wetterhartes Zweihuhn (Fleisch- und Eiertrag) mit zartem Fleisch und einer Legeleistung von rund 150 Eiern pro Jahr. Das Markenzeichen sind ein kleiner Schopf und ein nur bei den steirischen Rassen gestatteter Wickelkamm bei den Hennen.

Gsellmann-Futter ist Regionalität M

an hat in Bezug auf Futtermittelqualität beim Tier und Lebensmittelqualität beim Menschen große Verantwortung zu tragen. Es ist deshalb im Interesse der Firma Gsellmann-Futter, für eine qualitativ hochwertige Fütterung der Tiere zu sorgen und dem Konsumenten die Sicherheit zu geben, dass er sich mit Produkten aus der Region gesund ernährt. Erreicht wird dies durch Verwendung modernster, schonender Verarbeitungsmethoden, vor allem durch minimale thermische Belastung der Rohstoffe, um wertvolle Inhaltsstoffe zu erhalten. Daher sind eine ständige Entwicklung und Erweiterung des Betriebes in Richtung eines modernen und qualitätsorientierten Unternehmens das wich-

tigste Anliegen, um den Anforderungen der Konsumenten gerecht zu werden.

Kontakt: Gsellmann Mischfuttererzeugung GmbH., Kohlberg 63, 8342 Gnas, Tel. 0 31 51/22 21, www.gsellmann.com, office@gsellmann.com

Gsellmann-Futter entwickelt sich ständig.

Foto: Gsellmannfutter


22 SONDERTHEMA

Donnerstag, 10. Oktober 2013

EiVita – Trockeneipulver Die EiVita KG betreibt Österreichs erste und einzige Trockeneianlage und kann auf einen erfolgreichen Produktionsstart ab April 2013 zurückblicken.

E

s ist gelungen der gesamten österreichischen Eierbranche gerade in den Sommermonaten, eine grundsätzlich stabilere Produktionssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig der heimischen verarbeitenden Industrie ein hochwertiges Produkt anzubieten. EiVita produziert pasteurisiertes und getrocknetes Vollei- Eigelb- und Eiweißpulver vorrangig aus den zugelieferten Eiern der Gnaser Frischei. Es ist nicht mehr notwendig Eipulver

Das Trockeneinpulver ist 18 bis 24 Monate haltbar. Fotos: EiVita aus dem Ausland zu importieren, das oft aus Käfigeiern hergestellt wird. Bis dato gab es bundesweit keinen Produzenten für die Verarbeitung dieses wichtigen Eiprodukts, dessen Nachfrage ständig steigt. Immer mehr Bäckereien, Konditoreien, Nudelerzeuger und Convenienceproduzenten stellen aufgrund von Produktionssicherheit auf Eierpulver um. Bei EiVita werden ausschließlich gentechnikfrei erzeugte und über die Eierdatenbank doku-

mentierte Eier von AMA-Gütesiegel zertifizierten Legehennenbetrieben zu hochwertigem Eipulver verarbeitet. Die Produktionskapazität von EiVita liegt jährlich bei 120 Millionen österreichische Schaleneier aus Biofreiland- Freiland- und Bodenhaltungseier, das sind rund 1500 Tonnen Trockenei und deckt damit 55 Prozent des österreichischen Bedarfs. Die Trockeneipulveranlage wird über erneuerbare Energie gespeist und von Land-

wirten aus der Umgebung mit Hackschnitzel versorgt. Neben Schaffung von neuen Arbeitsplätzen kann letztlich über die Verwertung von heimischen Eiern als länger haltbares Trockeneipulver besonders in Zeiten der absatzschwachen Sommermonate, eine klar darstellbare Steigerung der Wertschöpfung für die österreichischen Legehennenhalter aber ebenso für die heimischen Eiervermarkter erzielt werden.

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Die Firma SCHLÖGL-EI ist als Bindeglied zwischen Landwirtschaftsbetrieben und dem Lebensmittelhandel für viele bäuerliche Betriebe ein sicherer Abnehmer.

I

n Zusammenarbeit mit der EZG kann man für ein erfolgreiches Miteinander zwischen Landwirtschaft, Produktion, Handel und Konsumenten einstehen. Dank der Partnerschaft mit den Landwirten auf der einen und Vermarktern auf der anderen Seite, sorgt die Erzeugergemeinschaft mitunter für eine Stabilisierung der Preise. Unabhängig von saisonalen Preisschwankungen wird mit Bauern korrekt und pünktlich abgerechnet. Zusätzliche Qualitätsaufschläge wie zum Beispiel

Fairness in allen Bereichen ist das Prinzip der Firma Schlögl. gentechnikfreie Fütterung werden honoriert und fair entgeltet. Vom Frischei bis zum Jausenei punktet SCHLÖGL-EI mit erstklassiger, geprüfter Qualität und orientiert sich stets an den Wünschen der Kunden.

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Rindermarkt Bestände sinken, Preise dennoch schwach Die jüngste EU-Schätzung für 2013, wonach die Rindfleischerzeugung um weitere 1,3 % niedriger sein dürfte, spiegelt sich auch im Rückgang der heimischen Notierungen EZG Rind, 7.–12.10. Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, in Euro/kg Kategorie/Gew. kalt

von/bis

Bestände wieder: Im Jahresvergleich wurden mit 322.363 Stück rund 5200 Stück Rinder weniger gehalten als im Vorjahr. Die Schlachthöfe spüren´s nicht: Im August wurden in Österreich 5700 Stück mehr Rinder geschlachtet, da der Drittlandexport schwächer wurde. Daher ist der Kuhmarkt EU-weit weiterhin schwächer, das Angebot reicht für die schwache Nachfrage aus. Männliche Schlachtrinder tendieren nun die dritte Woche unverändert.

Stiere (310/470) 3,51/3,55 Progr. Stiere (328/450) 3,75 Kühe (300/420) 2,42/2,58 Kalbin (250/400) 3,17 Kalbin -24 M (250/400) 3,31 1,74 Ochsen und Jungrinder Programmkalbin (245/323) 3,51 von/bis Schlachtkälber (80/105) 5,50 Kategorie/Gew. warm Bio-Ochse (300/430) 3,93 exklusive qualitätsbedingter Zu- u. Abschläge ALMO R3 (340/420), 20-36 M. 3,91 Bio-ZS in Ct.: Kühe 35-40, Kalbin 40-65; Styriabeef (185/260) 4,55 AMA-ZS: Stier 15, Schlachtkälber 20 3,1

2,7

2,3

1,9

2012 2011 Durchschnitt aller Klassen

Steirische Erzeugerpreise 30.9. – 6.10. – Lebendvermarkt.

Klasse

Stiere

Kühe Kalbin

Kategorie

Ø-Gew. Ø-Preis

Ø-Preis E Tend. Ø-Preis U Tend. Ø-Preis R Tend. Ø-Preis O Tend. E-P Su Tend.

3,73 – 0,06 3,67 +0,06 3,63 +0,17 – – 3,67 +0,07

– – – – 2,83 3,37 +0,02 +0,02 2,64 3,18 ±0,00 – 0,07 2,37 – – 0,02 – 2,51 3,30 +0,03 – 0,02

Kühe

676,2

1,43 – 0,01

Kalbinnen

422,6

1,89 – 0,02

Einsteller

350,5

2,33 +0,15

Ochsen

504,1

1,97 – 0,06

Stierkälber

119,5

4,14 +0,44

Kuhkälber

126,4

3,03 – 0,03

Kälber ges.

121,0

3,90 +0,32

exkl. ev. qualitätsbedingter Zu- und Abschl.

Durchschnitt E Tendenz Durchschnitt U Tendenz Durchschnitt R Tendenz Durchschnitt O Tendenz Durchschnitt E-P Tendenz

Stiere

Kühe

3,84 ±0,00 3,78 ±0,00 3,69 +0,01 3,35 ±0,00 3,74 ±0,00

3,25 +0,07 3,07 – 0,04 2,92 – 0,01 2,64 – 0,02 2,74 – 0,01

www.lk-stmk.at Kalbinnen

3,71 – 0,06 3,61 – 0,09 3,51 ±0,00 3,13 +0,04 3,52 – 0,03

Ermittlung laut Viehmeldeverordnung BGBL.42/2008, der durchschn. Schlachthof-Einstandspreise (inkl. ev. Zu- und Abschläge)

1. bis 52. Woche

Tend.

bei zentraler Vermarktung, inkl. Gebühren

Schlachthof-Einstandspreise AMA, 23. bis 29.9. Österreich

Kühe tot (in Euro je Kilogramm)

2013

Steirische Erzeugerpreise 30.9. – 6.10. – Totvermarktung

Notierungs-Preisbänder Steiermark Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, in Euro je kg

Stiere

3,51 bis 3,60 Kühe

2,38 bis 2,88 Kalbinnen

3,04 bis 3,19 Qualitätskalbinnen

3,31 bis 3,51 Ochsen

3,44 bis 3,93

Schweine- und Ferkelmarkt Stabile Marktsituation Während Spanien und Frankreich zur Schwäche neigen, zeigt sich der Norden davon unbeeindruckt und tendiert zunehmend ausgeglichener. Die Nachfrage ist gut und kaum bedienbar, wird von deutschen Erzeugerverbänden berichtet. Dies lässt auf weiterhin mindestens

3,0

unveränderte Notierungen hoffen. Der Heimmarkt zeigt sich ebenfalls ausgewogen, dennoch ist der Handel über die Markt- und Preisverhältnisse bei Edelteilen nicht glücklich. Da das Angebot weiterhin nicht drückt, ist aber auch bei uns von Stabilität auszugehen.

St-Ferkel (Notierung in Euro je Kilogramm) 2013

2,7

2012

2011

Steirische Erzeugerpreise 30. September bis 6. Oktober Ø-Preis 1,87 S Tendenz – 0,05 Ø-Preis 1,74 E Tendenz – 0,05 Ø-Preis 1,53 U Tendenz – 0,05 Ø-Preis 1,35 R Tendenz – 0,12 S-P 1,82 Su Tendenz – 0,05 Ø-Preis 1,47 Zucht Tendenz – 0,01 inkl. ev. Zu- und Abschläge

2,4

Notierungen EZG Styriabrid 7. bis 13. Oktober

2,1

1,8

Basispreis Schweinehälften, in Euro je Kilo, ohne Zu- und Abschläge, lt. Preismaske

1. bis 52. Woche

Basispreis ab Hof Basispreis Zuchtsauen

1,65 1,43

AMA-Österreich, 23. – 29. Sept. Klasse

S E U R S-P

Ø-Preis

Tendenz

1,86 1,74 1,54 1,40 1,82

– 0,05 – 0,05 – 0,05 – 0,07 – 0,05

Ermittl. lt. VM-VO BGBL.42/2008, der Ø-SHEinst.preise (inkl. ev. Zu- u. Abschl.)

Ferkel, 7. bis 13. Oktober in Euro je Kilo, bis 25 kg

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2,40 1,10 0,45 1,563 1,50 1,00

Alle Preise ohne Umsatzsteuerangabe verstehen sich als Nettobeträge.


24 KULTUR

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gesunde Zähne Foto: uniT/Seniorenwohnheim Teufenbach

Künstler und Leitungsteam des Seniorenheimes Teufenbach: Sergio Vasquez Carillo, Natascha Gangl, Bürgermeister Johann Gruber, Friederike Harmsen, Pflegeleiterin Gabriela Brunner, Edith Draxl.

Regionale Nachwirkung

E

ines der Projekte der „Regionale 2012“ war „Teufenbach Eins“, bei dem sich der Verein uniT zusammen mit Bewohnern des Seniorenwohnheimes Teufenbach auf verschiedene Art dem Leben und den Erinnerungen älterer Menschen aus der Region angenähert haben. Daraus entstand ein spezieller Beitrag rund um das Zusammenleben der Generationen. Künstlerinnen sind im Vorfeld immer wieder ins Seniorenheim gekommen, um mit den Bewohnern über ihr Leben zu sprechen - eine Annäherung, die ganz stark über das Thema Bekleidung und Fotos erfolgt ist und oft sehr berührende Aspekte ans Tageslicht gebracht hat.

■ Waltraud Froihofer

Kürzlich wurde der Tag der Zahngesundheit begangen - Anlass für das Resümee eines vierjährigen Projektes.

V

or vier Jahren startete das Pilotprojekt „Zähne.Zeigen“ für Kinder von 0 bis 4 Jahren von Styria Vitalis. Frühkindlicher Milchzahnkaries sollte vorbeugend begegnet werden.

In den letzen 24 Jahren hatte sich zwar dank des Steirischen Kariesprophylaxe-Programmes die Zahngesundheit der Schulanfänger deutlich von 27 Prozent kariesfreien Kindern auf 64 Prozent verbessert, dennoch gibt es nach wie vor eine Gruppe von 20 Prozent Kindern, die rund 80 Prozent aller Kariesschäden der Steiermark aufweisen. Vorwiegend sind es Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Elternhäusern mit oder ohne Migrationshintergrund.

Projektziele Der Fond Gesundes Österreich und das Land Steiermark

Es war aber nicht nur die bildende Kunst beteiligt. Die junge Autorin Natascha Gangl hat viele Tage mit den älteren Menschen des Seniorenheims verbracht, ihre Geschichten angehört und daraus eigene Texte entwickelt. Gemeinsam mit der Sängerin Friederike Harmsen und dem Musiker und Komponisten Sergio Vasquez Carillo wird nun auf Grundlage dieser Texte ein Hörspiel aufgenommen, das Anfang 2014 auf Ö1 zu hören sein wird. Außerdem ist ein Buch in Arbeit. Dies ist ein gutes Beispiel für die Nachhaltigkeit eines Regionale-Projekts, das auch in anderen Seniorenheimen seine Fortsetzung finden soll.

KULTUR VON ORT ZU ORT 100 Jahre Volkskundemuseum - jetzt wird gefeiert.

Anlässlich des 100. Geburtstags des Volkskundemuseums lädt der Verein „Freunde des Volkskundemuseums“ herzlich zum Fest am 11. Oktober von 14 bis 18 Uhr in das Volkskundemuseum Graz. Aktionsprogramm im ganzen Haus: Wissenswertes zum Thema

Räuchern, Körperkult zum Ausprobieren - historische Henna-Tattoos und Frisurenwerkstatt, Fragenparcours durch die Rauchstube, Führungen durch die Sonder- und Dauerausstellung, Spielestationen für Kinder, Speis, Trank und Musik. Festakt um 15 Uhr. Eintritt frei.

Gebet der Religionen Christen, Muslime, Juden und Vertreter asiatischer Religionen treffen am 10. Oktober um 19.30 Uhr im Kreuzgang des Minoritenklosters Mariahilf Graz zu einem gemeinsamen Gebet zusammen, das diesmal besonders Syrien und Ägypten gewidmet ist. Es geht um achtungsvolle Begegnung von Menschen aus verschiedenen Religionen in der Stadt und um gemeinsames Beten für den Frieden in der Welt. Im Anschluss einfache Agape mit Gesprächsmöglichkeit im Kreuzgang. 

Theater St. Magdalena

Vor 100 Jahren gründete Viktor von Geramb diese Dokumentation steirischer Volkskultur.  Foto: Fotocollage von Christian Seirer

Diesmal spielt die Theatergruppe die Komödie „Boeing Boeing“ im Kultursaal St. Magdalena. Termine: 11., 12., 16., 18., 19. Oktober um jeweils 19.30 Uhr, 13. Oktober um 15 Uhr und 20. Oktober um 17 Uhr.  

Alte Musik im Palais Die Neue Hofkapelle Graz setzt nach der Sommerpause ihre Konzertreihe im Museum im Palais fort. Am 12. Oktober findet um 15 Uhr ein Familienkonzert und um 20 Uhr das Abendkonzert von Johann Sebastian Bachs Goldbergvariationen statt. Michael Hell (Cembalo) und Thomas Höft (Sprecher) erzählen die Geschichte der wohl berühmtesten Schlafstörung der Welt und ihrer Heilung durch die Musik. Info-Tel: 03 16/80 17 98 10.

Permakultur-Seminar

Im neu eröffneten „Zaubergarten Lannach“ (Gasthof Niggas in Lannach) findet am 13. Oktober von 12 bis 17 Uhr ein Workshop mit Peter Steffen rund um basische Ernährung, Permakultur, Pflanzenvielfalt etc. statt. Starkes Schuhwerk, warme Kleidung empfohlen. Anmeldung-Tel: 06 99/11 30 33 20.


KULTUR

Donnerstag, 10. Oktober 2013

für alle (Gesundheitsressort) finanzierten das zielgerichtete Projekt, um Kariesschäden bei Kindern weiter einzudämmen. In einem Ausbildungsprogramm wurden Zahngesundheitsmentorinnen aus unterschiedlichen Kulturkreisen entsprechend geschult. In 15 verschiedenen Sprachen wurde Aufklärungsarbeit etwa in Arzt-Wartezimmern, bei Beratungsstellen, in Moscheen, Kirchen und auf öffentlichen Plätzen angeboten und so Sprachund Kulturbarrieren überwunden. 751 Mal fanden Beratungen statt in denen insgesamt Eltern von rund 10.000 Kindern erreicht werden konnten.

LESETIPPS Fakten zum Klimawandel

Die drei Krämer mischen sich ganz schön in die privaten Angelegenheiten der anderen ein. Foto: Michael Nager

Nestroy-Stück in Rein

D Zahngesundheitsmentorinnen mit Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder und Gudrun Schlemmer (Projektleitung „Zähne.Zeigen“). Foto: Styria Vitalis

er Theaterverein „Theater am Hof“ aus Eisbach-Rein bringt derzeit das Stück „Das Gewürzkrämerkleeblatt“ des österreichischen Dramatikers, Schauspielers und Opernsängers Johann Nepomuk Nestroy zur Aufführung. Nestroy, geboren 1801 in Wien und gestorben 1862 in Graz, markiert mit seinen zahlreichen Stücken den literarischen Höhepunkt des Alt-Wiener Volkstheaters. Die drei Gewürzkrämer Schwefel, Baumöl und Zichori sind die allerbesten Freunde und meinen, sich deshalb in die Eheangelegenheiten der anderen einmischen zu dürfen. Frei nach dem Motto: Man sieht zwar den Splitter im Auge des

anderen, den Balken im eigenen dagegen nicht. Deshalb fällt es den Frauen am Ende umso leichter, ihre Ehemänner an der Nase herumzuführen. Das Stück „Gewürzkrämerkleeblatt“ lebt von einer leichten, stellenweise turbulenten, einfallsreichen Handlung, die allerdings bei der Bühnenumsetzung einer ebenso flotten, routinierten Darbietung bedarf.

Tipp „Das Gewürzkrämerkleeblatt“ ■■Theaterverein „Theater am Hof“ ■■Sommerrefektorium des Stiftes Rein ■■Termine: 12., 13., 19. und 20. Oktober jeweils um 19 Uhr. ■■Karten-Tel: 06 80/33 080 57

KULTUR VON ORT ZU ORT Backen wie Profis Backprofi Christian Ofner ist am 15. Oktober ab 17 Uhr in der Buchhandlung Plautz in Weiz. Er präsentiert nicht nur sein neues Brotbackbuch, sondern lädt auch vor Ort zum Mitbacken ein.

Literaturcafé

Der Europa-Literaturkreis Kapfenberg lädt am 16. Oktober um 18 Uhr ins Kulturzentrum Mürzgasse (Stadtbücherei). Diesmal werden Leben und Werk von Ingeborg Bachmann besprochen.

Mia Påschn und Gstanzln den gånz Nåchmittåg

Påschn und Gstanzl Singen stellen zweifellos eine Herausforderung dar. Es bereitet aber auch unheimliche Freude und kann von jedermann und jederfrau gleichermaßen in Angriff genommen werden. Unter meisterlicher Einweisung durch das Steirische Volksliedwerk

wird bei diesem Workshop am 19. Oktober von 14 bis 18 Uhr im legendären Gasthaus Veit in Grundlsee die hohe Kunst des Påschens einschließlich dazugehöriger Gstanzln vermittelt. Restplätze. Anmeldung und Info: www.steirisches-volksliedwerk.at

Kirchenführung

Am 17. Oktober um 16 Uhr führt Günther Liebminger durch die Gebetsräume im Krankenhaus der Elisabethinen und spricht über Gestaltung und Architektur. Anmeldung erforderlich unter Tel: 03 16/80 418 90.

25

Im Anschluss gibt es einen Sänger- und Musikantenstammtisch wo gleich probiert werden kann.  Foto: Steirisches Volksliedwerk

Viele Meinungen und Thesen zum Klimawandel sind interessengesteuert und basieren nicht auf nüchternen Fakten. Sven Böttcher und Sven Plöger versuchen Klarheit in dieses Durcheinander zu bringen. Mit ihrem eben erschienenen Buch legen sie einen Leitfaden vor, der Ideologien ausblendet und oft überraschende Antworten findet auf wichtige Fragen: Müssen wir künftig regelmäßig mit Wetterextremen rechnen? Warum wird es in Städten immer heißer? Ist CO2 wirklich ein „Klimakiller“? Machen die erneuerbaren Energien den Strom tatsächlich teurer? Westend Verlag, Preis: € 13,40.

Nüchterne Fakten zeigen oft ein unerwartetes Bild. Foto: kk

Pferde sicher transportieren Ein verladefrommes Pferd ist Grundvoraussetzung für Pferdebesitzer, um stressfrei zu Turnieren, Tierklinken, Ausstellungen, Kursen oder zum Reiturlaub fahren zu können. Clevere Tipps und Tricks bieten praxisnahe Hilfestellungen, die Sicherheit für Mensch und Tier gewährleisten. Dabei widmet sich der Autor nicht nur dem Verladetraining sondern gibt Überblick über diverse rechtliche Bestimmungen, klärt über allenfalls notwendige Dokumente auf, gibt Tipps für das richtige Fahrzeug und die notwendige Ausrüstung des Pferdes. Leopold Stocker Verlag, Preis: € 16,90-.

Ein nützliches Buch für Pferdebesitzer und Neueinsteiger. Foto: kk


26 WIRTSCHAFT

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Neue Gipfelbahnen

Am Kreischberg und auf der Hochwurzen gehen neue Gipfel-Gondelbahnen in Betrieb.

Foto: Präbichl Bergbahnen GmbH

Ein wichtiger Faktor, um viele Stammgäste zu gewinnen und gleichzeitig aber auch neue Gäste aufmerksam zu machen, ist die ständige Investition in das Serviceangebot. Vor allem beim alpinen Wintersport zählt neben der Schneesicherheit die Qualität der Lifte und Gondeln. Die Steiermark hat in ganz Mitteleuropa inzwischen einen Vorbildcharakter hinsichtlich Gipfelbahnen. Auf der Hochwurzen ersetzt eine neue Zehner-Gipfelbahn mit Panoramagondeln die alte Gipfelbahn. Damit können pro Stunde 2500 Skiliebhaber auf den Berg gefördert werden. Gleichzeitig wird man acht Prozent Energie einsparen. Die Talstation ist das Herzstück einer Vier-Bergeschaukel. Das zweite Flaggschiff der heimischen Skigebiete neben der Schladminger beziehungsweise Hauser Region, der Kreischberg im Murtal startet im Dezember auch mit einer neuen Gipfel-Gondelbahn in die Wintersaison. Von der Bergstation gibt es viele Abfahrmöglichkeiten. Insgesamt investieren allein die beiden Zugpferde der steirischen Skiberge knapp 20 Millionen Euro.

Über dem steirischen Tourismushimmel leuchtet eine kräftige Sonne. Das Rezept dazu sind innovative Macher – egal ob Bergbahnen, Gastronomie oder Thermen – mit vernünftiger politischer Unterstützung.

Hochwasser: Die EU hilft!

Einfuhren von Biodiesel aus Argentinien und Indonesien werden höher besteuert. Die EUKommission will die Strafzölle für Biodiesel aus Argentinien auf 215 bis 250 Euro pro Tonne anheben, für Indonesien auf 120 bis 180 Euro je Tonne erhöhen.

Die Entwicklung stetig steigender Agrarexporte seit 1995 setzt sich konsequent fort: Nach einem erfolgreichen Jahr 2012 mit einem Exportwert von mehr als 9 Milliarden Euro stiegen die Exporte weiter um 4,5 Prozent im ersten Halbjahr 2013.

Österreich soll nach einem Vorschlag der EU-Kommission 21,6 Millionen Euro an Hochwasserhilfen erhalten. Die Bestimmung des Europäischen Solidaritätsfonds ist, Ländern zu helfen, wenn sie dringendst Hilfe benötigen, betont EU Kommissar Hahn.

Der Import von Biodiesel nach Europa bekommt einen Strafzoll.

Foto: kk

Foto: kk

Die ukrainischen Qualitätsanforderungen an Lebensmittel sollen bis April 2015 an die in der EU geltenden Standards angepasst werden. Das soll mit Hilfe eines angestrebten Assoziierungsabkommens mit der EU - geplant im November - umgesetzt werden.

Die Ukraine will EU Standards bei Lebensmittel.

Zu den Agrar-Exportschlagern zählt der heimische Käse.

Foto: kk

Agrar-Exporte steigen weiter

Foto: kk

Strafzölle für Ukraine will Biodieselimport EU-Standards

Johannes Hahn sagt, die EU plant eine Hochwasserhilfe.


WIRTSCHAFT

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Steirer sind für den Winter gerüstet

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Hotellerie baut aus

■ Josef Kaltenegger

Es ist angerichtet: Die steirischen Touristiker haben sich für den kommenden Winter Vieles einfallen lassen. Das Gästeherz wird lachen.

M

it anderen Worten könnte man auch sagen: Das grüne Herz Österreichs ist für den Winter 2013/14 bestens gerüstet. Vieles hat sich ja im Jahr 2012/2013 im Land getan, vor allem auch rund um die Ski-WM in Schladming. Wer aber meint, die Luft sei draußen, der irrt gewaltig. Im Gegenteil, es weht ein erfrischender Wind aus den Steirischen Regionen durchs Land. Die Zufriedenheit der Gäste lässt sich mit beeindruckenden Zahlen bestens abbilden. Der Steiermark-Wintergast kennt die Steiermark gut, denn nur knapp zehn Prozent sind zum ersten Mal hier gewesen. 47,6 Prozent bezeichnen sich sogar als Stammgäste.

Die Steirischen Tourismusregionen sind für die Wintersaison vorbereitet. Fotos: STG

Die wichtigsten Gründe für den Steiermark-Winterurlaub sind die Berge (47,8 Prozent), Landschaft und Natur (46,2 Prozent) sowie die Attraktivität des Skigebiets (42,6 Prozent). Unverzichtbar ist auch die Qualität der Unterkunft, Wellness- und Beautyangebote schätzt man sehr und die Gastfreundschaft macht die Entscheidungsfindung zugunsten der Steiermark noch leichter. Vor Ort ist die Aktivität Nummer eins das Skifahren (53,6 Prozent), die weniger sportlichen gehen gerne spazieren (45,7 Prozent) und der Restaurantbesuch (38,4 Prozent) darf dann auch nicht fehlen. Wichtigste Informationsquelle ist das Internet (51,2 Prozent).

Neben dem guten Essen und Trinken sowie der besonderen Gastfreundschaft der Steirer zählt für die Gäste im Sommer und insbesondere im Winter die Servicequalität bei den Betriebsstätten.

Noch moderner Modernste Liftanlagen mit hoher Kapazität, gute Infrastruktur, Knowhow am Letztstand bei den Thermalbädern oder in der Gastronomie sind die Zutaten, welche die Gäste besonders gern anziehen. Daher investiert man an vielen Orten kräftig, betont Hermann Schützenhöfer, rund 60 Millionen werden für den neuen Winter in der Steiermark durch Tourismusbetriebe investiert.

Die steirische Gastronomie investiert viel Geld in ihre Betriebe. Viel Geld investieren die steirischen Hoteliers beziehungsweise die steirischen Gastronomen zur die Steigerung der Qualität wie der Quantität zur Gestaltung eines guten Angebotes für die Kunden. Das Verbraucherverhalten zeigt einen immer stärkeren Trend zu Kurzurlauben mit dem Wunsch nach einem guten Angebot an die kulinarischen Genüsse wie nach einem breit gestreutem Angebot bei den Zimmern oder im Wellness-Angebot. So investierte man beispielsweise im Almwellness Hotel Pierer rund fünf Millionen Euro. Das bedeutet eine Aufwertung zum Vier-Sterne Superior Hotel. In Ramsau am Dachstein entstand ein Edelweiß Jugendhotel. 150 Betten, 47 Zimmer, 4 Appartements lassen für Schulveranstaltungen, Kinder- Jugend- oder Vereinsgruppen mit zwei Multifunktionsplätzen (Fußball, Basketball, Handball, Volleyball, Tennis) Kinderspielplatz und anderem keine Wünsche offen. Das Wohlfühl Hotel EDER baute seinen Wellness-Bereich intensiv aus. Oder in Bruck entstand ein Badehaus und in Klöch wird es ein neues Hotel mit Restaurant geben.

Tischler vergeben Designpreis Bei der Grazer Herbstmesse wählten die Besucher ihr Lieblingsdesign für Steirische Lehrlinge, Jungmeister und Tischlereibetriebe

R

und 1400 steirische Tischlereien, 120 Lehrlinge (LAP 2012/2013 – drittes und viertes Lehrjahr) und 50 frisch-gebackene Meister waren eingeladen, ihre Arbeiten beim Designpreis einzureichen. In

der Kategorie „Lehrlinge“ durfte sich Shah Wali Fouroutan mit seinem Wickeltisch freuen (Lehrbetrieb: Cserni Wohnen GmbH aus Fehring). In der Kategorie „Meister“ (Meisterprüfung in den letzten 3 Jahren) hatte Thomas Trummer vom Betrieb E. Hochegger GmbH aus Raaba mit seinem „Kipp Diwan“ die Nase vorne. Bei den „Betrieben“ setzte sich, wie im Vorjahr auch, Erwin Prietl vom gleichnamigen Tischlereibetrieb aus Deutschlandsberg gegen seine Mitstreiter durch. Sein Bettmöbel mit dem prägenden Namen „BE-ST“ besteht aus gesundheitsförderndem Zirbenholz.

Die Steirischen Tischler vergaben bei der Herbstmesse zum zweiten Mal ihre Designpreise. Foto: kk


28 ANZEIGEN

Donnerstag, 10. Oktober 2013

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Ziehung vom Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag,

2. Oktober 2013 3. Oktober 2013 4. Oktober 2013 5. Oktober 2013 6. Oktober 2013 7. Oktober 2013 8. Oktober 2013

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3 3 0 5 4 8 3

Gewinnzahlen 4 9 7 5 3 7 6 2 1 1 4 3 0 4

Symbol 0 0 3 3 7 6 5

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Ziehung vom Dienstag, 8. Oktober 2013

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SCHAUFENSTER

Donnerstag, 10. Oktober 2013

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Mit Lottoschein zu Lucian Freuds Werken

Leidenschaft verbindet Vor mehr als 50 Jahren startete die Unternehmensgruppe Gady als Vertragspartner der BMW Group an fünf namhaften Standorten.

I

m Stammhaus des Unternehmens in Lebring, Gady Graz-Liebenau, Gady Fehring, Gady Deutsch Goritz und seit März 2010 Gady Graz-Nord. Letztgenannter wird zurzeit neu gebaut und im Dezember 2013

in der Wienerstraße 314 eröffnet. Damit ist das renommierte Autohaus Gady einer der größten Fahrzeuganbieter und Dienstleister rund um das Auto in der Steiermark. Seit 1997 veranstaltet BMW Gady das Golfturnier in Zusammenarbeit mit dem Golfclub Gut Murstätten. Alles, was ein Autofreak- und Golferherz höher schlagen lässt, wurde auf dem Gelände des GC Gut Murstätten präsentiert: Die Teilnehmer und Besucher des Turnieres konnten sich vor Ort im Rahmen der BMW und MINI Modell Präsen-

tation über die neuesten Produkte und Entwicklungen rund um BMW und MINI informieren. Auch Probefahrten waren möglich. Das Highlight: Informationen zum neuen BMWi3 – born electric. Besonders hat man sich darüber gefreut, dass in diesem Jahr der BMW-Österreich-Geschäftsfürer, Herr Kurt Egloff, beim Turnier mitgespielt hat – und heuer erstmalig mit dabei war: BMW Gady Golf Exhibition mit European-Tour-Sieger Markus Brier.  Firmenmitteilung

X60 – Vorbildlicher Arbeitsplatz

G

ute Bedingungen am Arbeitsplatz bringen gute Leistungen. Dies ist bei der 4-Pfosten Kabine des McCORMICK X60 der Fall. Viel Platz, beste Rundumsicht, ein luftgefederter Sitz vom Feinsten, Lenkrad höhenverstellbar und in der Neigung schwenkbar, Dachfenster mit Sonnenschutz, vollwertiger, digitales funktionales Armaturenbrett, integrierte Klimaanlage, zwölf Arbeitsscheinwerfer machen die Nacht zum Tag, Powershuttle modular an die Arbeitsbedingungen stufenlos einstellbar. Draußen arbeitet ein Perkins Motor mit satten 4,4 Liter Hubraum.Firmenmitteilung

Persönlich kann man sich über den McCORMICK X60 unter Tel. 0 22 32/76 211-0 oder beim nächsten Händler informieren.

Foto: Österr. Lotterien/Achim Bieniek

Nikolaus von Skene, KR Franz Gady, BMW-Österreich GF Kurt Egloff, Mag. Philipp Gady beim Golfturnier

Der 11. Oktober ist als „Lotterien Tag im Kunsthistorischen Museum“ wieder ein spezieller Tag für die Kunst und seine Liebhaber. Wer mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien kommt, hat freien Eintritt. Österreich-Premiere für die Bilder des britischen Malers Lucian Freud (1922 – 2011). Der Enkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud gilt als einer der bedeutendsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts, und das Kunsthistorische Museum Wien (KHM) zeigt im diesjährigen Herbst erstmals in Österreich seine Werke. Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, schickt bis Freitag, den 25. Oktober 2013 unter Anführung einer Postadresse eine E-Mail an sponsoring@lotterien.at.  Firmenmitteilung

Bettina Glatz-Kremsner (Österr. Lotterien, rechts) und Sabine Haag (KHM) laden zum Lotterien Tag ins KHM.

Prämien für Ambo und Extrakt Prämiert werden von bis Samstag, den 19. Oktober 2013 alle Gewinne bei den Spielarten „Ambo“ und „Extrakt“. Zahlenlotto verdoppelt jetzt alle Gewinne bei den Spielarten „Ambo“ und „Extrakt“. Bei „Ambo“ setzt man auf zwei aus 90 Zahlen. Fünf werden gezogen. Sind die zwei gesetzten unter den fünf gezogenen, hat man gewonnen. Normalerweise das 125-fache des Einsatzes, im Promotionzeitraum um 100% mehr, also das 250-fache. Bei „Extrakt“ wird eine Zahl angekreuzt. Ist sie unter den fünf Gezogenen, dann gewinnt man nun dank der Prämienrunden das zehnfache. Firmenmitteilung


32 TV-TIPPS Samstag, 12. Oktober 09.45: 360° – Geo Reportage. Taiwan Fliegende Fische oder Atommüll? (ARTE) 11.00: Rio de Janeiro. Z  wischen Himmel und Hölle. (PHOENIX) 12.30:  Abgerechnet wird in Metern. Weinlese in Franken. (Bayerisches Fernsehen) 12.45:  Bilderbuch.  Südburgenland. (ORF 2) 14.00: Yourope. Unikat statt Einheitsmarke - Junge Europäer shoppen individuell. (ARTE) 14.35:  Fast vergessen.  Herbert Klieber & Walter Grübl – Federkielsticker. (Servus TV) 16.55: Religionen der Welt. Religionsmagazin. (ORF 2) 17.03: R atgeber: Gesundheit.  Fieber: senken oder steigen lassen? (Das Erste) 17.10: W  eine. Winzer. Wege – WeinKultur in Öterreich. Südwest- und Oststeiermark. (ORF III) 18.00: über:morgen. R  aubtier Mensch. (3sat) 18.30: s ervice: Garten. Goldener Herbst – Zeit für Rasenkur und Zwiebelpflanzung. (hessen fernsehen) 20.15: Cars 2.  Animationsfilm. (ORF eins) 20.15: Das Herbstfest der Träume. Mit Florian Silbereisen. Gäste: Mireille Mathieu, Semino Rossi, Helene Fischer. (ORF 2)

Sonntag, 13. Oktober 09.45: D  er Gesang der Wale. Friedliche Giganten in der brasilianischen Hochsee. (PHOENIX) 10.15: Micheln und Mühlen. E  in Streifzug durch das Granit- und Weberland. (ORF 2) 10.20: D  as Duell Niki Lauda gegen James Hunt. Das Duell um den Sieg in der Formel 1 Weltmeisterschaft 1976 ist zum Gegenstand von Legenden geworden. (ORF eins) 11.15: B  aumarkthelden – Männer, Menschen und Maschinen.  Heimwerken als ständiger Lernprozess. (Kabel eins) 12.00:  Hohes Haus.  Blick hinter die Kulissen des Parlaments. (ORF 2) 13.30: F  orellen vom Weingut. Mit Fischzucht gegen die Armut. (3sat) 14.05: R  eisezeit – Traumhafte Ziele. Irland. (ORF 2) 16.55: Was ich glaube. Religionsmagazin. (ORF 2) 18.00: Sport am Sonntag. Sportmagazin. (ORF eins) 20.15: G  reen Lantern. F  antasiefilm mit Ryan Reynolds und Blake Lively. (ORF eins) 20.15: T  atort. Falsch verpackt. (ORF 2)

Montag, 14. Oktober 08.30: X  :enius, Alternsforschung Fit bis ins hohe Alter – Geht das? ( ARTE) 09.50: D  as Herz – Mehr als ein Organ. D  as Herz ist das menschliche

Donnerstag, 10. Oktober 2013

FERNSEHEMPFEHLUNG Organ, dem die größte symbolische Bedeutung zukommt. Seit jeher gilt es als der Sitz der Emotionen. (ARTE) 11.15: S  arah Wieners erste Wahl. Olivenöl aus Kreta. (ARTE) 11.55: B  ürgeranwalt. V  olksanwälte helfen „kleinen“ Leuten sich gegen übermächtige Gegner durchzusetzen. (ORF 2) 14.30: D  as Geheimnis der Rebe. A  uf der Suche nach dem großen Wein. (3sat) 17.00: D er Traum vom guten Essen. S  äen, ernten und genießen. (3sat) 20.15: C  SI: Vegas. Einmal beißen, bitte. (ORF eins) 20.15: S tiller Abschied.  Charlotte Brüggemann (Christiane Hörbiger) leitet seit dem Tod ihres Mannes die familieneigene Firma und auch mit Anfang 70 denkt sie nicht an Ruhestand. (ORF 2) 22.00: 4  5 Min. W  aidmannsheil – Jägern auf der Spur. (NDR)

Dienstag, 15. Oktober 08.30: X :enius. K  ormorane – Jagen oder schützen? (ARTE) 09.40: W  ie wird die Stadt satt?  Der Kampf um die Nahrungsmärkte der Zukunft. (ARTE) 10.50: F  aszination Wissen. Unser täglich Brot gib uns heute - Aber was ist morgen?  (Bayerisches Fernsehen) 11.45: P ulverfass Italien. U  nter den Vulkanen Ätna, Vesuv und Stromboli. (3sat) 13.00: A  us dem Rahmen. Stift Admont. (ORF III) 13.20: D  ie Wiederentdeckung der Freiheit. Puch 500. (3sat)

14.15:  Planet Wissen. Ich war tot. (RBB) 17.00:  Im Wandel – Sepp und seine Mam.  Sepp Mühldorfer bewohnt mit seiner Mutter Traudl einen Weiler im Landkreis Rottal-Inn. Die Landwirtschaft haben sie weitgehend aufgegeben. (Bayerisches Fernsehen) 19.45: Wissen vor acht – Zukunft. Was passiert eigentlich mit den Tonnen an Hühnerfedern? (Das Erste) 20.15: Soko Donau. N  ervenkrieg. (ORF eins) 20.15: Universum. N  amibia – Das Geheimnis der Feenkreise. (ORF 2)

Mittwoch, 16. Oktober 08.55: Wir bleiben bestehen! Die wahre Geschichte der Indianer. H  äuptling Geronimo. (ARTE) 10.10:  Moderne Wunder.  Superhighways. (Servus TV) 12.00:  Newton. N  eues aus der Welt der Wissenschaft. (3sat) 14.05:  Der Weg der Diamanten. G  eheimnisse von Diamantenhändlern. (3sat) 14.15: Planet Wissen. Demenz. (RBB) 15.15: Frisch auf den Müll. Lebensmittelverschwendung. (PHOENIX) 17.45: Mein Schweinchen namens Dinner.  Öko-Ferkel per Internet. (PHOENIX) 20.15:  Undercover Boss.  Christian Sterba, Geschäftsführer der Firma Simacek mit 7000 Mitarbeitern, muss Federn lassen. (ORF eins) 20.15: Das Wunder von Kärnten. 1  998 fällt die dreijährige Katharina in einen Teich, ist fast 30 Minuten unter Wasser, bis die Eltern sie finden. (ORF 2)

Donnerstag, 17. Oktober 08.30: X:enius. „Seltene Erden“ – Mit allen Mitteln aus der Rohtstoffklemme? (ARTE) 11.45: Der Ofen ist aus. 3  13.000 Menschen können ihre Wohnung nicht angemessen heizen, schätzt die Caritas. (3sat) 13.30: X:enius. Parfums – Was macht der Duft mit uns? (NDR) 14.20: Iraks Garten Eden – Der Sumpf der Hoffnung. Ein ehrgeiziges Umweltschutz-Projekt: Die Wiederherstellung des größten Marschlandes der Welt im Irak. (Servus TV) 15.40: kreuz und quer. Lebensfroh bis 102. (ORF III) 20.15: T ransporter 3.  Actionreicher dritter Teil des Jason StathamTransportdienstes. (ORF eins) 20.15: Paul Kemp Alles kein Problem. Familienband. (ORF eins) Freitag, 18. Oktober 08.30 X:enius.  Vorbild Ägypten – Mumien in Europa? (ARTE) 11.50: Eco. Das Wirtschaftsmagazin. (ORF 2) 12.00: Zwischen Albtraum und Gerechtigkeit. A  nwälte im Dienst der Opfer. (3sat) 15.15:  Thunfische – Jäger der Meere. S  ie werden bis zu drei Meter lang und könen bis zu 680 Kilogramm wiegen. (hessen fernsehen) 15.50:  Im Brennpunkt. Indien: Die Kinderdesigner. (ORF III) 17.00: Gehegt und gejagt – Der Hirsch. Mitte September ist Jagdzeit in den Kitzbüheler Alpen. (Bayerisches Fernsehen) 17.15: Ohne Geld leben. Eine junge Familie auf neuen Wegen. ( PHOENIX) 18.15:  Pfefferminz und Ziegenmilch. U  rban Farming in Kairo. (3sat) 19.15:  Wildes Land. L ebensraum Hochgebirge. (Servus TV) 20.15:  Die große Chance 2013.  Wer kommt ins Semifinale? (ORF eins) 20.15: Der Alte. D  es Todes kalte Finger. (ORF 2) Änderungen vorbehalten

TV-TIPP DER WOCHE

Südsteirischer Winzerzug Bereits zum 47. Mal veranstaltete Gamlitz, die größte Weinbaugemeinde der Steiermark, das berühmte Weinlesefest mit einem Winzerzug. Der ORF Steiermark zeigt österreichweit eine filmische Zusammenfassung mit den schönsten Momenten und Impressionen des Traditionsfestes. Sonntag, 13. Oktober 16.05 Uhr, ORF 2

Weinkönigin Anne aus St. Anna am Aigen und Weinprinzessin Bernadette aus Leutschach beim Winzerzug 2013. Foto: ORF/Möstl


SPORT

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Er wird erwachsen! Seit 1993 wird in Graz alljährlich ein großes internationales Lauf-Festival veranstaltet, der Grazer Marathon – heuer am 13. Oktober. Der Grazer Marathon blickt schon auf eine 20-jährige Geschichte zurück und erfreut sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Foto: Archiv

Beim Halbmarathon kommt man doch mit 400 bis 500 Kilometern aus. Wie bei allen großen Volksläufen sind auch in Graz 99 Prozent aller Teilnehmer echte Hobbyläufer, die sich ein- oder zweimal im Jahr einer Marathon-Herausforderung stellen. Erfahrungsgemäß liegt die Ausfallsquote bei einem Volkslauf wie in Graz bei weniger als zehn Prozent, was für die gute Grundkondition und den Willen der steirischen Ausdauersportler spricht. In den letzten Jahren ist auch der Anteil der weiblichen Teilnehmer kontinuierlich angestiegen. Mehr als ein Viertel der Halbmarathon-Starter waren zuletzt schon Frauen. Für den Sieg kommen freilich nur Profis in Frage. In den

letzten elf Jahren haben in Graz stets Afrikaner, meist aus Kenia, ihre schnellen Beine in bare Münze umsetzen können. 2012 wurde auf einer veränderten, schnelleren Strecke quer durch Graz von Weinzödl bis zum Ostbahnhof mit 2:11:17 Stunden eine neue Bestzeit erzielt. Weil der Marathon heuer auch als Landes- und Staatsmeisterschaft durchgeführt wird, darf man sich ein vollständiges Antreten der heimischen Elite erwarten. Die steirischen Hoffnungen ruhen dabei auf Andreas Ringhofer. Der 42-jährige Schladminger wird heuer seine Karriere beenden. Der einstige Weltklasse-Langläufer und Olympiateilnehmer hat im Marathon schon einige Medaillen gewonnen – Gold fehlt Ringhofer aber noch in seiner Sammlung.

SPORT-TELEGRAMM Skiwinter hat begonnen

Die Skispringer und Kombinierer haben in Tirol bereits ihre Staatsmeister auf der Groß- und Normalschanze gekürt – auf Mattenbelag und mit Skirollern. Bei den Damen durfte sich die Eisenerzerin Daniela Iraschko als überlegene Meisterin im Springen feiern lassen. Sie feierte damit nach ihrem Kreuzbandriss im Frühjahr ein glänzendes Comeback vor der wichtigen kommenden Saison. In Sotschi bestreiten nämlich die Damen erstmals eine olympische Skisprungkonkurrenz. Bei den Herren blieb die Steiermark im Springen ohne Medaille. Oldboy Wolfgang

QUERPASS

Harald Müllner

S

eit Anbeginn sind die Teilnehmerzahlen ständig angestiegen. Von anfänglichen einigen hundert bis zuletzt 8000 bewegungshungrigen Sportlern im Vorjahr, die sich dieser Herausforderung gestellt haben. Heuer könnte sogar die 10.000-er-Grenze fallen. Für viele Menschen ist einfach die Magie der Masse die eigentliche Triebfeder. Wer vom Straßenrand aus erlebt hat, wie sich einige tausend Menschen voller Euphorie in strahlender Laune gleichzeitig in Bewegung setzen, will dieses Erlebnis selbst einmal auch aktiv verspürt haben. Für die volle Ausdauer-Distanz haben sich rund 1500 Sportler angemeldet. Weitaus mehr aber werden den Halbmarathon über 21 Kilometer bestreiten. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Für einen Hobbysportler bedeutet die kürzere Disstanz einen geringeren Aufwand an Training, das meist ohnedies in den Morgenstunden oder am späteren Nachmittag erfolgen muss. Um einen Marathon ohne Probleme durchstehen zu können, sind etwa 1500 Trainingskilometer notwendig. Das ist für viele einfach nicht zu schaffen.

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Loitzl (Bad Mitterndorf) landete auf den Plätzen vier und sechs. Bei den Kombinierern glückte dem 21-jährigen Harald Lemmerer (Bad Mitterndorf) eine Überraschung. Hinter Favorit Christoph Bieler landete Lemmerer auf Platz zwei und holte sich seine erste ÖSV-Medaille in der Allgemeinen Klasse.

Als Vereinsobmann freute sich Anton Köck besonders über die Teilnahme vieler Nachwuchskräfte, um die man sich auch in Kindberg besonders bemüht.

Zielsichere Schützen

Der Schützenverein Kindberg war heuer erstmals Veranstalter des ASVÖ-Landescups der steirischen Sportschützen. Den 173 Teilnehmern stand die modern ausgestattete Schießsportanlage im Volkshaus zur Verfügung.

In der Mannschaftswertung siegte das junge Krieglacher Schützenteam. Foto: Damberger

Die Hoffnung stirbt zuletzt Es stimmt schon, die österreichischen Fußballer braucht man nicht extra zu motivieren, wenn es um die Teilnahme an einer WM-Endrunde geht. Zu viele Jahre sind ja schon verstrichen, seit sich ein rot-weißrotes Team über den Einzug unter die besten 32 Mannschaften der Welt freuen durfte. 1998 in Frankreich war das der Fall. Österreich wurde damals in der WM-Qualifikation Gruppensieger vor Schottland und Schweden, und gerade die Skandinavier sind es, die unseren sportlichen Bemühungen auf eine erneute WM-Teilnahme ganz erheblich im Weg stehen. Ein Sieg für die Mannschaft von Marcel Koller in Stockholm scheint zwar wenig realistisch, doch Überraschungen sind im Fußball immer möglich, und an diesen Strohhalm klammert sich die ÖFB-Auswahl vor den Gruppenspielen gegen Schweden und die Färöer. Teamchef Marcel Koller muss als Schweizer nach wie vor mit dem Handicap auskommen, an den Biertischen nicht zu hundert Prozent ernst genommen zu werden. Was freilich an seiner Staatsbürgerschaft und weniger an seinen unbestrittenen Qualitäten als Fußball-Therapeut liegt. Gegen die Schweizer üben sich die Österreicher lieber im winterlichen Skifahren. Dass die Eidgenossen mittlerweile in ihrer WM-Ausscheidungsgruppe bereits zu 99 Prozent das Ticket für die WM in Brasilien in der Tasche haben, wird bei uns bisher erfolgreich ignoriert. Es wird reizvoll zu beobachten sein, wie Kollers Truppe in den letzten beiden Partien agiert. Wenn wir die WM-Qualifikation vergeigen, trifft den Zürcher sicher der kleinste Teil irgendeiner Verantwortung.


34 MEINUNG

Donnerstag, 10. Oktober 2013

GASTKOMMENTAR

Gedanken zur Erntezeit ■Ö  R Josefa Christandl, Bezirksbäuerin Feldbach Herbstzeit ist Erntezeit, eine schöne Zeit aber auch eine mit vielen Herausforderungen. Spielt das Wetter mit? Werden die Früchte zur rechten Zeit eingebracht? Vor allem aber, gibt es einen Erlös, der die Produktionskosten deckt, damit der Betrieb für die nächste Zeit finanziell abgesichert ist? Ein wenig Lohn für die Arbeit sollte auch noch bleiben. Ich glaube unsere Produkte haben hohe Qualität und verdienen einen besseren, faireren Anteil am Konsumentenpreis. Das ist derzeit leider nicht selbstverständlich. Heuer wird die Freude über die Ernte oftmals nicht so richtig aufkommen. Durch die extremen Wettersituationen gibt es teilweise nur ein Drittel bis zur Hälfte der Erträge, in einigen Regionen haben die Bauern sogar Totalausfälle. Hier appelliere ich an unsere Vertreter und an die Aussagen der Bundesregierung, die Bauern beim Kompensieren der enormen Trockenschäden zu unterstützen. Auch wenn die Budgets knapp sind. Die Bauern stehen bei schlechten Ernten oft am

BILD DER WOCHE

Gemeinsam mehr erreicht Kürzlich kam es in Greinbach zu einem Treffen der ehemaligen Vorstandskollegen des Rindererzeugerringes Hartberg. Initiator Josef Haas, selbst langjähriger Geschäftsführer und noch immer Auktionator bei den Kälbermärkten, freute sich, dazu auch den langjährigen Obmann des Fleckviehzuchtverbandes Steiermark Josef Matzhold, Rinderzucht Steiermark-Geschäftsführer Peter Stückler und den Obmann des Vermarktungszentrums Hans Derler begrüßen zu können. Wir freuen uns auf Ihr Bild der Woche. E-Mail: leserbriefe@ neuesland.at Foto: Mayer

Rande der Existenz, es sind die Produktionskosten zu bezahlen und bei geringen Erträgen wird das oft ein schwieriges Unterfangen. Wir Bäuerinnen und Bauern sind es gewohnt in längeren Zeiträumen zu denken. Vorausschauend auf die nächste Ernte, sogar Jahre zu planen und zu denken. Soweit es möglich ist, treffen wir Maßnahmen, um für die weiteren Jahre in Extremfällen hohe Ernteausfälle etwas mindern zu können. Nur sind leider unsere eigenen finanziellen Mittel sehr beschränkt. Uns Bäuerinnen und Bauern wäre schon sehr geholfen, wenn wir für unsere Ware einen Preis bekommen würden, der die Produktionskosten deckt und

auch etwas als Lohn in der Tasche lässt. Ein Schritt ist auch, dass die Konsumenten beim Einkauf zu unsere heimischen Produkte greifen. Dies gilt vor allem auch für uns Bauern als Konsumenten. Eines möchte ich doch positiv anmerken: Regionalität und heimische Ware wird schon von sehr vielen geschätzt, ist aber natürlich gewaltig ausbaufähig. Bei allen Problemen, die wir im heurigen Jahr erleben mussten, vom Hochwasser bis zur Dürre, gibt es immer gute Gründe Erntedank zu feiern, und mit frohem Herzen sich auf neues Wachsen – Reifen und Ernten zu freuen. Damit wir so den Tisch für die Menschen in unserem Land decken.

Die Erntezeit schlägt sich derzeit oftmals in der Geldtasche der Bauern eher unbefriedigend nieder. Foto: STG/Wolf

Neues Altes? Nach der Wahl ist meist auch vor der Wahl. Wie wird die neue Regierung? Neue Rot/Schwarze Koalition, eher ein Wunschbefehl von LH Pröll, soll also wieder mit ganz neuem Konzept starten. Haben in unserer Demokratie nur mehr die Verlierer und nicht die Wähler das Sagen? Zuerst hatten wir eine Streitregierung, in der Regierungsarbeit Nebensache war. Die anschließende Wahl brachte ordentliche Verluste für beide Streithansln. Trotzdem kam Rot/Schwarz, wieder mit dem kleineren Verlierer als Kanzler ans Ruder. Neuerung: Diesmal war Kuschelkurs angesagt. Vor lauter Kuscheln sind viele wichtige Regierungsaufgaben liegen geblieben. Dafür haben sie sich einige für uns sehr riskante Aktionen geleistet. Außer den jährlichen Staatsschuldenaufstockungen waren sie schnell bereit ( Auf Befehl Brüssels), für Schuldenkrämer Bürgschaften von vielen Milliarden Euro zu unterschreiben, welche mit größter Wahrscheinlichkeit uneinbringlich, also auch von uns zu zahlen sein werden. Für diese „Leistungen“ hätten sie mit nicht mehr umgehbaren Verlusten in die Wüste geschickt werden müssen. Stattdessen schaut es so aus, als ob wieder ein „neues Konzept“ aus dem Hut gezaubert wird. Vielleicht das Regierungsduo als ganzjährige Weihnachtsmänner? Im Parla-


MEINUNG

Donnerstag, 10. Oktober 2013 ment ein Büro für Bürgschaftsanmeldungen. Damit wäre ihnen Anerkennung aus Brüssel gesichert. Und gute Versorgungsposten, wenn sie von den ungeliebten Österreichern bei der nächsten Wahl wirklich aus ihrem Tempel gejagt werden. Dabei wäre es schon längst angesagt, die rasende Talfahrt in den Schuldensumpf wenigstens einmal zum Stillstand zu bringen. Dies würde aber äußerste Anstrengungen auf Regierungsebene gemeinsam mit allen Parteien für unser Land unumgänglich machen. Und nicht Stillstand bei der Arbeit, während großer Aufwand in Ausgrenzungsprogramme investiert wird. Wenn der Kanzler immer seine sichere Regierungsfähigkeit herausstreicht: Der dümmste Manager kann „gut wirtschaften“, wenn er alles, was daneben geht, einfach mit Krediten (Auf Kosten von acht Millionen Sponsoren) auffüllen kann, so dass er sich sogar erlauben kann, zusätzlich für andere Defizitfirmen Bürgschaften zu übernehmen. Übrigens: Ich kann mir nicht erklären, wo die Strafe für unser Regierungsduo liegen soll, wenn sie, so wie auch bei den vergangenen Wahlen schon, wieder ihre Positionen einnehmen und weiter wursteln können. Das erinnert mich stark an Banker, vor allem in USA, welche trotz horrender Defizite strahlende Millionen an Boni einfahren konnten. Karl Blumauer Krieglach

NEUES LAND – OFFENES LAND

Europa ist sehr schäbig ■ Josef Kaltenegger ■ E-Mail: josef.kaltenegger@neuesland.at Die Ereignisse rund um die Insel Lambedusa zeigte in einer selten brutalen Art und Weise auf, wie schäbig derzeit Europa ist. Die Anzahl jener Menschen, die im Mittellmeer einfach abgesoffen ist, wird man nie genau kennen. Wenn in den letzten 10 Jahren rund 25.000 Menschen beim Versuch, ein neues, besseres Leben anzufangen, ertrunken sind, muss man die Frage stellen: Was läuft in Europa falsch? Angesichts der Tatsache, dass man Europa, als es in den Trümmern des Ersten und des Zweiten Weltkrieges lag, mit viel Hilfe von anderen Regionen dieser Welt wieder aufbaute, ist die EU - Flüchtlingspolitik einfach ein Skandal. Die hartherzigen Kommentare vieler Entscheidungsträger bis in den Ministerrang lassen mich schon die Frage stellen, sind wir Europäer noch normal? Können wir ohne mit der Wimper zu zucken zusehen, wie Menschen von einem anderen Kontinent, die aus Not flüchten müssen, vor unseren Augen absaufen? Wie Menschen, die vor Hungers-

nöten oder vor unmenschlichen Diktatoren flüchten, vor unseren Augen krepieren? Um nicht zum Beispiel als Kinder oder Jugendliche von diesen Wahnsinnigen wie sie Gaddafi oder andere waren ausgewählt zu werden, damit sie dann vergewaltigt, gedemütigt in Löchern diesen Herrschern dienen sollen? Wie unsensibel bis kalt ist man eigentlich in unseren Breitengraden für Unrecht, wenn wir da einfach wegschauen? Und im gleichen

Es braucht in Europa einen neuen Wertekompass, damit wir wieder Respekt für die Menschenwürde bekommen. Foto: kk

Atemzug kaufen wir als Konsumenten in Europa von diesen verrückten Herrschern, vor welchen die Menschen flüchten, Erdöl oder Erdgas? So hatte beispielsweise die OMV mit Gaddafi eine besondere Partnerschaft für die Lieferung von fossilen Energieträgern. Wir gehen also, wenn es um unseren vermeintlichen Wohlstand geht, locker über Leichen? Ich denke, auch wenn sich weltweit die Dampfwalzen von Entscheidungen derzeit zum Teil in eine völlig falsche Richtung bewegen, dass es höchst an der Zeit ist, der Menschlichkeit wieder mehr Platz zu geben. Wird das nicht erfolgen, dann werden uns die Ereignisse überrollen, wirtschaftlich wie sozial bis hin zu dem Punkt: Kein Zaun wird auf die Dauer so hoch sein können, um die Menschen aufzuhalten, die nichts mehr zu verlieren haben. Während in unseren Breiten bis 50 Prozent der Lebensmittel weggeworfen werden oder die Menschen an Fettsucht sterben. Mit besten Grüßen, Josef Kaltenegger

IMPRESSUM

DER HUNDERTJÄHRIGE Ist’s im Oktober warm und fein, wird’s ein strenger Winter sein. – Fällt’s Buchenlaub früh und schnell, wird der Winter streng und hell. – Wenn es im Oktober donnert, kommt ein schlimmer Winter. – St. Burkhard (14. Oktober) Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein. – Hedwig (15. Oktober) und Galle (16. Oktober) machten das schöne Wetter alle. – St. Gall‘ treibt die Kuh in den Stall. – Ist. St. Gall trocken, folgt ein Sommer mit nassen Socken.

VOR 50 JAHREN

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3. NOVEMBER 1963

Saharakonflikt international? Gefahr zu weltweiter Krise droht: Sowjets helfen Algerien. – Ein Alter Bekannter kommt zu den Bauern: Er will allen ein guter Freund sein, die einmal nach der Arbeit ausspannen wollen – der Steirische Bauernkalender. – Landeshauptmann Krainer überreichte in der Grazer Burg den Bürgermeistern Franz Geber (Reigersberg), Josef Leber (Wiersdorf) und Anton Hofer (Eichberg bei Hartmannsdorf) die ihnen vom Bundespräsidenten verliehene Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich. – Grünfuttertrocknungsanlage Rattenberg in Betrieb genommen. – Langenwang: Dank der Bemühungen von Kammerobmann ÖR Zöscher, Direktor Brünner und Vizebürgermeister ÖR Paar ist es gelungen die bäuerliche Berufsschule in der hiesigen Hauptschule unterzubringen. St. Ruprecht ob Murau: Gastwirt Fritz Hofer vlg. Anthofer wurde anlässlich seines 25-jährigen Bürgermeisterjubiläums geehrt.

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LAND

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Ökosoziale Musketiere 20 Jahre lang war Josef Kaltenegger Geschäftsführer des Ökosozialen Forums Steiermark, nun übernimmt Christian Köberl die Stafette.

I

m Rahmen der JHV des Ökosozialen Forum Steiermark (ÖSF STMK) wurde der neue GF Christian Köberl von Präsident Siegfried Nagl vorgestellt. Köberl folgt Josef Kaltenegger nach, der vor 20 Jahren mit dem Ehrenpräsidenten, Vizekanzler a.D. Josef Riegler das ÖSF STMK gründete und entwickelte. Wie Kaltenegger hat auch Köberl

bäuerliche Wurzeln, die Funktion ist ein unentgeltliches Ehrenamt. Bei der Neuwahl wurde Präsident Siegfried Nagl bestätigt, seine beiden Vizepräsidenten sind der Unternehmer Erwin Stubenschrott und die neue Leiterin des Bildungshauses Schloss Sankt Martin, Anna Thaler. Der weltweit anerkannte Energieexperte Karl Rose, ein gebürtiger Grazer, machte in seinem Festreferat zum Thema „Erneuerbare Energie: Potenziale und Trugschlüsse“ mit beeindruckenden Zahlen deutlich, wie sensibel und herausfordernd die weltweiten Entwicklungen am Energiesektor sind. Dabei sieht er auch die Entwicklung der Erneuerbaren Energieträger insofern kritisch, als man mit der Entscheidung, Erneuerbare Energien zu

IM RAMPEN

LICHT fördern in vielen Regionen einen schwerwiegenden Fehler mache: Es fehlen die Hochleistungsnetze, um den erzeugten Strom auch dort hin zu bringen, wo er hin sollte bzw. benötigt werde. Das hat zum Beispiel zur Folge, das Ökostrom von Norddeutschland die Preise wie die Entwicklungen in Österreich oder in Süd- und Osteuropa empfindlich störe. Mit der Kostenverschie-

Redaktion: CR Josef Kaltenegger Telefon: 03 16 /82 63 61-29 rampenlicht@ neuesland.at

bungen ist plötzlich Kohle als Energiebringer wieder modern. Die generelle Entwicklung sei, dass man die Energiefrage weltweit betrachten müsse. Es werde aber keine globale Klammer geben, da die Eigeninteressen viele Marktteilnehmer zu stark seien. Das sei die Chance für regionale, dezentrale Lösungen. An funktionierenden Leitungsnetzen komme man aber nicht vorbei.

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