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www.emsachse.de

Eine Veröffentlichung der

Dezember 2015

Acht gute Gründe

Alles außer Mittelmaß

Lieber in die weite Welt…

Auf der einen Seite die pulsierende Hauptstadt mit internationalem Renommee, auf der anderen Seite ein Landkreis, der lange als das Armenhaus Deutschlands galt. Wer macht das Rennen?

Ein Großteil der Hochschulabsolventen will bei börsennotierten DAX-Unternehmen einsteigen. Eine richtige Entscheidung? Oder bietet der Mittelstand ungeahnte Möglichkeiten?

... oder doch lieber ins Emsland?

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Vermarktung durch

Rückkehrer und Wahlemsländer kommen zu Wort.

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UNABHÄNGIGE

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Außenseiter Spitzenreiter „Dickes B oben an der Spree“ – mit diesem Song hat Seeed 2001 dem Lebensgefühl in der Hauptstadt ein Denkmal gesetzt. Alle Berlin-Hasser kontern seit drei Jahren mit dem Kraftklub Song „Ich will nicht nach Berlin“. Fakt ist: Berlin polarisiert. Berlin bewegt. Gerade junge Menschen zieht es in die Metropole. Seit 2004 ist die Zahl der Studenten dort um 30.000 gestiegen. Das entspricht ungefähr dreimal der kompletten Hochschule Osnabrück. Wer als 20- bis 35-Jähriger nicht in die Hauptstadt zieht, ist vermutlich in Hamburg, Köln oder München gelandet. Hippe, kreative Großstädte sind angesagt – die Provinz hat das Nachsehen. Experten prognostizieren bis 2030 einen anhaltenden Trend zur Landflucht. Junge Jobsuchende wollen verstärkt in die großen Städte zu bekannten Unternehmen. Arbeiten im Emsland, im Schwarzwald oder der Lüneburger Heide kann sich dagegen kaum jemand vorstellen. Auch weil man – bis auf wenige Ausnahmen – von den dortigen mittelständischen Unternehmen häufig nicht mal den Firmennamen kennt, geschweige denn weiß, was sie machen. Die Begriffe Karriere und Stadt sind assoziativ nach wie vor so eng miteinander verbunden wie auf der anderen Seite Provinz und Rückständigkeit. Zwei Klischees, die bei näherer Betrachtung aber nicht haltbar sind.

Hidden Champions Denn in Deutschland wird das große Geld nicht in den Metropolen gemacht, sondern in der Provinz: Nur vier der hundert umsatzstärksten Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Berlin. SAP, Adidas und Bertelsmann – allesamt bekannte Weltmarken – sitzen in Walldorf, Gütersloh und Herzogenaurach. Ein Großteil der Innovationskraft geht vom Mittelstand in der Provinz aus. Egal, ob neue

Technologien, Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik oder Ernährungswirtschaft. In diesen und weiteren Bereichen bietet der Mittelstand attraktive Jobs und Karrierechancen. Und auch in der Automobilindustrie sind es nicht nur die großen namenhaften Hersteller, sondern vielfach die unbekannten Zulieferer, die spannende Aufgaben für den Ingenieursnachwuchs vergeben. Diese sogenannten Hidden Champions sind international aufgestellt, wirtschaftlich sehr erfolgreich, oft sogar Marktführer in ihrem Bereich und häufig familiengeführt. Allein im Emsland gibt es Dutzende solcher Weltmarktführer. Ob Geester Kultursubstrate in Costa Rica, Meppener Reinigungsgeräte in Russland oder Herzlaker Warnsysteme in Mexiko – das Spektrum der Produkte, die aus dem Emsland exportiert werden, ist breit.

Arm und nicht sexy Das Emsland war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts arm, aber anders als Wowereits Berlin nie „sexy“. Vielmehr führte die Region lange Zeit ein Schatten- und Randdasein in der Bundesrepublik, sowohl geografisch als auch wirtschaftlich. Reisende umschrieben es immer wieder als rückständig und öde. Hinfahren lohnt sich also nicht – bleiben schon gar nicht! Oder doch? Dank des oft zitierten Emslandplans kam die Region in den vergangenen Jahrzehnten Schritt für Schritt auf die Beine, so dass das Fraunhofer-Institut für Raum und Bau dem Landkreis bereits 2002 eine weitaus günstigere wirtschaftliche Entwicklung attestierte als dem übrigen Bundesgebiet. 2014 erwirtschaftete der Landkreis einen Haushaltsüberschuss von acht Millionen Euro, das heißt, er machte Gewinn. Anders als viele Städte und Kreise in Deutschland. Dementsprechend niedrig ist die Pro-Kopf-Verschuldung. Sie

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Ihr Kinderlein kommet ... ... schauet euch um – und bleibet! www.emsland.info nfo Wir überreden nicht, wir überzeugen.


A 31 als Wachstumsmotor „Von den Emsländern lernen, heißt siegen lernen“, betonte 2004 der damalige niedersächsische Ministerpräsident und spätere Bundespräsident Christian Wulff bei der Eröffnung der sogenannten Emsland-Autobahn – der ersten privatfinanzierten Autobahn der Bundesrepublik. Ursprünglich war die Eröffnung frühestens 2015 geplant. Kurzerhand bezahlten die Emsländer gemeinsam mit Partnern aus der Region selbst das noch fehlende 42 Kilometer lange Teilstück. Rund 54 Millionen Euro steuerten 1.600 Unternehmen und Privatpersonen bei. Die Bundesrepublik staunte über die Beharrlichkeit und den Willen der Emsländer, es aus eigener Kraft zu schaffen. Der Einsatz hat sich gelohnt: So sank die Arbeitslosigkeit seit dem Lückenschluss binnen zehn Jahren von 10,5 Prozent auf 3,5 Prozent im Emsland, während gleichzeitig die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer von 90.000 auf fast 120.000 sprunghaft anstieg. Diese positive wirtschaftliche Entwicklung des Emslandes bestätigt auch das Wirtschaftsmagazin „Focus Money“ im vergangenen Jahr in seiner Studie zur Wirtschaftskraft der deutschen Landkreise und kreisfreien Gemeinden. Laut Studie gehöre das Emsland dank seines starken Wirtschaftswachstums, geringer Arbeitslosigkeit sowie eines gesunden Mittelstandes und viel produzierendem Gewerbe zu den erfolgreichsten Landkreisen Niedersachsens und zu den Top-Regionen Deutschlands. Das Emsland ist also seit Jahren eine Wachstumsregion. Damit das so bleibt, haben Unter-

nehmen, Kommunen und Kammern aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und Ostfriesland bereits 2006 die Wachstumsregion Ems-Achse gegründet. Eine Aufgabe dieses Bündnisses ist die Unterstützung der ansässigen Arbeitgeber bei der zunehmend schwieriger werdenden Suche nach Fachkräften. Denn mit aktuell rund drei Prozent ist die Arbeitslosenquote im Emsland sehr niedrig. Es herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Damit lässt das Emsland Berlin weit hinter sich. In der Hauptstadt beträgt die Quote derzeit 10,2 Prozent. Das sind sogar 4,2 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Dementsprechend

Dementsprechend liegt der Altersdurchschnitt im Emsland mit 40,9 Jahren weit unter dem Bundesdurchschnitt von 45 Jahren. Damit schlägt es sogar bekannte und beliebte Studentenstädte wie Freiburg, Tübingen oder Münster. Auch Berlin, das vom Tagesspiegel als „Hauptstadt der Jugend“ tituliert wird, kann da nicht mithalten und kommt auf einen Altersdurchschnitt von 42,3 Jahren.

Die Bayern des Nordens

„Die Emsländer sind politisch mehrheitlich konservativ, und sie sind katholisch, beides zutiefst“, so das Fazit der Jour„Von den Emsländern lernen, nalistin Nele-Marie Brüdgam bei einer Reise durch das heißt siegen lernen.“ Emsland. Die CDU erzielt hier traditioC. Wulff nell SpitzenergebEhemaliger niedersächsischer nisse. Moment: Ministerpräsident Wirtschaftlich erschlägt das Emsland Berlin auch beim direkten folgreich, politisch konservativ, katholisch – Vergleich des verfügbaren Pro-Kopf-Einkomdas klingt nach Bayern, oder? Ähnlich wie mens. Emsländer haben 1.672 Euro pro Jahr bei den selbstbewussten Süddeutschen war mehr im Portemonnaie. Dieses Plus wird noch das Betreuungsgeld hier ein voller Erfolg. größer, wenn man die um rund 40 Prozent Bis zum Sommer 2015 bezogen 2.289 Famihöheren Mietkosten in Berlin berücksichtigt. lien den mittlerweile als verfassungswidrig Von Grundstückspreisen mal ganz zu schweieingestuften Geldsegen. gen: Hier liegen selbstverständlich Welten Müssen Mütter sich im Emsland also immer zwischen der Stadt an der Spree und dem noch zwischen Kind und Karriere entscheiEmsland oder in nackten Zahlen ausgedrückt: den? Nein, definitiv nicht! Das Emsland hat 390,64 Euro pro Quadratmeter Differenz. seine Hausaufgaben gemacht und das von Bund und Ländern vereinbarte Ziel, bis 2013 Jung geblieben für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz bereitzustellen, erEinen bemerkenswerten Weg schlägt das füllt. Mehr noch: Seine Quote lag bereits im Emsland beim Thema BevölkerungsentwickKindergartenjahr 2014/2015 bei durchlung ein. Die Geburtenzahlen liegen seit schnittlich 41 Prozent. Ganz anders in BayJahren über dem Landes- und Bundesdurchern: Dort lag die Quote im März 2015 bei schnitt. Der Kinderanteil im Emsland ist um durchschnittlich 28,5 Prozent. 20 Prozent größer als auf Bundesebene. Bereits 2012 bestätigte das Institut Prognos Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

beträgt lediglich 137,33 Euro. Zum Vergleich: Berlins Pro-Kopf-Verschuldung beträgt 17.500 Euro und sie wäre noch viel höher, wenn nicht jährlich Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich in die Hauptstadtkasse flössen.

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dem Emsland, es sei eine Top-Region für Familien. Der Kreis zähle zu einer Gruppe von 25 Landkreisen und kreisfreien Städten, die bundesweit die attraktivsten Bedingungen für Familien biete. Untersucht wurden übrigens alle 402 Landkreise und kreisfreie Städte. Überzeugte Großstädter werden trotz aller Vorteile, die das Emsland bietet, vermutlich niemals hierher ziehen. Aber all diejenigen, die geschätzter Mitarbeiter bei einem Global Player werden möchten, sollten es sich überlegen. Besonders dann, wenn sie später oder bereits jetzt Familie haben und von Familienfreundlichkeit nicht nur lesen, sondern ebendiese leben möchten – gerne in den eigenen vier Wänden oder aber in bezahlbaren Wohnungen. Und keine Angst: Dank offener Grenzen liegt das Emsland heute nicht mehr am Rande Deutschlands, sondern mitten in Europa. Der Leadsänger von Seeed, Peter Fox, träumt auf seinem Soloalbum Stadtaffe vom „Haus am See“ mit vielen Kindern und Enkelkindern. Vielleicht sollte man ihm eine Übersicht der emsländischen Seen zukommen lassen. Er würde sich hier wohlfühlen. Ganz bestimmt.


Was macht eigentlich die Ems-Achse?

Anneliese Hanelt (rechts) Projektberaterin bei der Wachstumsregion Ems-Achse informiert eine Besucherin der Jobmesse Emsland über die Berufsperspektiven in der Region.

Sie haben den Abschluss so gut wie in der Tasche oder stehen bereits mit beiden Beinen fest im Berufsleben und suchen nach Möglichkeiten in Ihrer Heimat? Sie sind auf der Suche nach einer Ausbildung, einem Studienplatz oder einem Unternehmen für Ihre Bachelor- oder Masterarbeit? Das ist leichter gefragt als beantwortet. Wie wäre es also mit etwas Unterstützung. Viele junge Menschen stellen sich nach dem Schul- oder Hochschulabschluss diese Fragen. Aber auch bei dem ein oder anderen kommt nach mehreren Jahren die Frage auf, ob die Chance besteht in die Heimat zurückzukehren. Die Wachstumsregion Ems-Achse hat sich dieser Fragen angenommen. Die Ems-Achse ist eine boomende Region im Nordwesten. Von Ostfriesland über das Emsland bis zur Grafschaft Bentheim zieht sie sich an der holländischen Grenz entlang. Die durchweg mittelständischen Unternehmen bieten neben einem tollen Arbeitsklima viele Aufstiegsmöglichkeiten in den

verschiedensten Branchen, wie beispielsweise Bauhandwerk, Architektur, Maschinenbau, Erneuerbare Energien, Medizin, Fahrzeugbau, Logistik, Kunststoffverarbeitung, Straßenbau, Maritime Verbundwirtschaft, Elektronik, IT oder Tourismus. Der Mangel an Fachkräften wird in einigen Branchen zu einer immer größeren Herausforderung. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Kooperationspartnern, den Unternehmen, Kommunen, Agenturen für Arbeit, Jobcentern, Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsverbänden, -kammern und –vereinen unterstützen wir bei der Kontaktherstellung zwischen Unternehmen und Fachkräften.

www.jobachse.de Diejenigen, die die letzten Tage vor dem Familienfest noch mit der Suche nach den richtigen Geschenken in den Städten verbringen, haben die Möglichkeit, gemütlich von zu Hause aus die Job-Achse zu nutzen. Unsere kostenlose regionale Bewerber- und Stellen-

datenbank umfasst mittlerweile mehr als 1.000 freie und aktuelle Stellenangebote. Die Bandbreite reicht von Ausbildungsplätzen über Praktika bis hin zu Halbtags- oder Vollzeitstellen. Neben der aktiven Suche in unserer Datenbank besteht auch die Möglichkeit, ein eigenes Profil anzulegen und auf diese Weise mehr als 2.000 Arbeitgeber aus der Region zu erreichen. Wir unterstützen und beraten auch bei der Erstellung eines Profils.

Ems-Achse mobil Aber nicht nur in der Region sind wir aktiv, sondern auch bundesweit informieren wir auf Jobmessen über die Region und berufliche Chancen. Auf mittlerweile 99 Messen waren Botschafter der Ems-Achse bisher vertreten und haben über 10.000 Kontakte zu potenziellen Fachkräften hergestellt. Unser aktueller Messeplan ist auf unserer Homepage www.emsachse.de und auch auf www.jobachse.de zu finden. Vielleicht sind wir ja im nächsten Jahr auch in Ihrer Nähe. Kommen Sie uns gerne am Stand besuchen und lassen Sie sich individuell beraten.


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Meistens kommt alles auf einmal!

Kindernotfallbetreuung in der Ems-Achse

Die Notfalltagesmutter Alexandra Kock (li.) und Renate BünkerKöller (re.) vom Familienservice Weser-Ems stellen Petra WilkenJanssen vom Landkreis Leer die Kindernotfallbetreuung und den Notfallrucksack vor. Der Kindergarten ist geschlossen, die Tagesmutter ist krank, Ihr Partner ist beruflich unterwegs und Sie müssen einen wichtigen Termin in der Firma wahrnehmen. Für die Kindernotfallbetreuung der Ems-Achse beginnt so ein klassischer Fall. Aber für Eltern ist es nie ein klassischer Fall, wenn man die

Kindernotfallbetreuung in Anspruch nimmt. In Kooperation mit dem Familienservice Weser Ems bietet die Wachstumsregion EmsAchse zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf das Angebot der Kindernotfallbetreuung den Unternehmen in der Region an. Dieses Angebot kann von Arbeit-

Jobs in unserer Region. Schnell, einfach, sauber.

nehmern in Anspruch genommen werden, wenn die normale Betreuungssituation ausgefallen ist, zum Beispiel wenn der Kindergarten geschlossen ist oder auch die Tagesmutter krank ist. Sie ist ein Service für Arbeitnehmer und Unternehmen, die gewährleistet, dass bei einem Ausfall der Kinderbetreuung ein kompetenter Ersatz durch eine qualifizierte Tagesmutter gestellt wird. Im Regelfall informiert der Arbeitnehmer zunächst den Arbeitgeber, der dann die Notfallbetreuung aktiviert. Innerhalb von zwei Stunden ist dann die Betreuung durch eine Tagesmutter gewährleistet. Informationsveranstaltungen in den Betrieben dienen oft als „Eisbrecher“ für die Inanspruchnahme des Angebotes, denn das Kennenlernen der Tagesmütter ist für die Eltern sehr wichtig. Interessierte Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Notfallbetreuung anbieten möchten, wenden sich an Sabrina Schmidt unter Telefon 04961-940 998 0 oder per E-Mail an info@emsachse.de.

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Aufgepasst! Botschafter/in gesucht! Du kommst aus der Region Ems-Achse (Ostfriesland, Emsland oder Grafschaft Bentheim)?

Als Botschafter unterwegs an der TU Braunschweig

Du studierst an einer auswärtigen Hochschule? Du findest unsere Region super, weil sie ein idealer Ort zum Arbeiten, Wohnen und Leben ist? Du hast Spaß am Umgang mit Menschen?

Dann suchen wir Dich! Die Ems-Achse sucht junge, offene und kreative Grafschafter, Emsländer oder Ostfriesen, die Spaß daran haben, mit Menschen in Kontakt zu kommen, Aktionen und Veranstaltungen zu organisieren und als Botschafter an ihren Hochschulen ihre Heimat zu präsentieren.

Was erwartet Dich? Du lernst dadurch neue Leute an Deiner Hochschule kennen! Du stellst Deine Heimat an Deiner Hochschule vor und erhältst dafür von uns das nötige Rüstzeug! Du bekommst Kontakt zu Arbeitgebern aus Deiner Heimat und Informationen z.B. über Einstiegsjobs oder die Möglichkeit, Bachelor- und Masterarbeiten zu schreiben. Bei der Umsetzung von kreativen Ideen, Aktionen und Veranstaltungen unterstützen Dich das Team der Ems-Achse, Kooperationspartner und Mitgliedsunternehmen. Gerne möchten wir Dich auch über die Medien als Botschafter/in vorstellen! Wenn Du willst, erwarten Dich zahlreiche Kontakte aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft!

Interesse geweckt? Dann bewirb Dich jetzt als Botschafter/in der Ems-Achse. Überzeug uns mit einer kreativen Bewerbung per E-Mail an info@emsachse.de, dass Du der/die richtige Botschafter/in für die Ems-Achse bist!

Botschafter Jan Schwarte informiert Studierende der TU Braunschweig über Einstiegsjobs, Praktika sowie die Möglichkeiten, Bachelor- und Masterarbeiten bei Unternehmen in der Ems-Achse zu schreiben.

Mit Jan Schwarte ist der erste Botschafter bereits an der TU Braunschweig aktiv und kümmert sich darum, dass Studierende aus der Ems-Achse den Kontakt zur Heimat nicht verlieren. Seit Anfang 2015 informiert er als ehrenamtlicher Botschafter über die beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven für Akademiker in der Ems-Achse. „Dazu organisiere ich zusammen mit der Ems-Achse und ihren Partnern Exkursionen zu Unternehmen in der Region“, erklärt der gebürtige Emsländer, der selber im Masterstudiengang „Kultur der technisch-wissenschaftlichen Welt“ an der TU studiert. Für

Anfang des Jahres plant er zudem eine Boßeltour, an der auch Studierende teilnehmen können, die nicht aus der Ems-Achse kommen. Unterstützung für die Präsentationen und die Veranstaltungen an der TU erfährt Schwarte durch die Ems-Achse. In enger Abstimmung werden Infomaterialien und Werkzeuge zusammen entwickelt, die ihm bei seiner Tätigkeit helfen. Von dem so entwickelten Rüstzeug profitieren auch die zukünftigen Botschafter, denn viele weitere Aktionen sollen auch an anderen Hochschulstandorten aufgebaut werden.


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Emsland vs. Berlin Bevölkerung

Wirtschaftsstruktur Emsland

Emsland

Berlin

Einwohner

Einwohner

Berlin

313.452 3.501.872 Durchschnittliche Kaltmiete Emsland

Berlin

6,18 € 10,63 € pro m

2

Dienstleistungen: 53,7

Dienstleistungen: 83

Produzierendes Gewerbe: 44,5

Produzierendes Gewerbe: 16,6

Land- und Fortswirtschaft: 1,9

Land- und Fortswirtschaft: 0,4

pro m

2

U-3-Betreuungsquote

Ø Grundstückspreise

Alterdurchschnitt

Emsland

Emsland

41% 43% Berlin

40,9 Jahre

Berlin

€ pro m

€ pro m

58,29

Gebiet Emsland

2.882 km2

Berlin

892 km2

Berlin

Emsland

2

448,93 2

Energiegewinnung aus regenerativen Quellen Emsland

116 % 22 % Berlin

42,3 Jahre

Verfügbares Einkommen abs. pro Einwohner (2012) Emsland

19.048 €

Berlin

17.376 €


Länge des Straßennetzes Emsland

Berlin

km

km

Autobahn

Stauzeit pro Jahr

Emsland

Emsland

Berlin

6.790 132.717 Eigenheimbesitz Emsland

Berlin

66,66% >14% Eigenheimbesitzer

Eigenheimbesitzer

Berlin

km

km

90 70

5.187 5.350 Anzahl der Verkehrsunfälle 2014

Emsland

Anzahl der Straftaten 2014

Berlin

0 71 Stunden

Stunden

Emsland

Berlin

18.148 543.156

Ø Schüleranzahl pro Schule: Emsland

Berlin

328,3 413,8

https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/regionales/regionalstatistiken/r-verkehr-gesamt.asp?Kat=34000 http://home.meinestadt.de/kreis-emsland/statistik http://www.immowelt.de/ http://www.visitberlin.de/de https://www.emsland.de/jugend/kita/search.php https://pdf.form-solutions.net/servlet/de.formsolutions.FillServlet?sid=1j2RAm4zP2RaJ8h3pnxP3KdfMAjt2T1f&n=k.pdf https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/statistik_OT.asp?Ptyp=600&Sageb=82003&creg=BBB&anzwer=9 Landesamt für Statistik Niedersachsen http://www.pd-os.polizei-nds.de/portal//search.php?_psmand=4&q=statistik

FAZIT Das Emsland kann sich sehen lassen und schneidet in vielen Punkten deutlich besser ab als die Bundeshauptstadt. Mehr Freiraum – Im Emsland leben 109 Menschen auf einem Quadratkilometer – viel Platz für den Einzelnen. Ganz anders Berlin: Dort teilen sich 3837 Menschen die gleiche Fläche. Mehr Natur – rund 68 Prozent der Fläche in Berlin sind bebaut oder werden für den Verkehr genutzt. Im Emsland sind es nur 13,3 Prozent. Mehr Raum für Umwelt und Natur. Mehr Sicherheit – Sowohl im Straßenverkehr als auch bei den Straftaten ist das Emsland ein sichereres Pflaster als Berlin.

Mehr Zeit – durchschnittlich 71 Stunden steht der Berliner pro Jahr im Stau. Verschwendete Lebenszeit, die der Emsländer lieber für Familie, Freunde, Hobbies oder den Beruf verwendet. Mehr im Portemonnaie – Im Emsland fällt das verfügbare Einkommen pro Kopf deutlich höher aus als in Berlin. Berücksichtigt man außerdem, dass die Lebenshaltungskosten hier wesentlich geringer sind, steht dem Emsländer am Ende deutlich mehr Geld zur Verfügung. Mehr saubere Energie – Das Emsland kann seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken und den produ-

zierten Überschuss sogar noch exportieren. In Berlin werden nur 22 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen. Größere Wahlfreiheit - In Berlin sind die Grundstückspreise derart hoch, dass sich nur wenige Familien ein Eigenheim nicht leisten können. Ganz anders im Emsland. Hier sind die Preise äußerst moderat, so dass Familien mehrere Optionen haben: Sie können zur Miete wohnen oder sich ein Haus bauen. Ganz wie sie wollen. Jung geblieben – Berlin gilt im bundesdeutschen Vergleich als junge Stadt. Dennoch sieht sie gegenüber dem Emsland ganz schön alt aus.


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Fisch sucht Fahrrad Liebe auf den zweiten Blick

Nach dem Studium stehen Studenten vor der Qual der Wahl: die Karriere bei einem börsennotierten DAX-Unternehmen oder bei einem sogenannten Hidden Champion zu starten. Angst davor, keinen Job zu finden, haben sie nicht. Anders als die „Generation Praktikum” um die Jahrtausendwende blicken sie ange-

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sichts von Fachkräftemangel und der demografischen Entwicklung optimistisch in die

Zukunft. Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY), für die im März 2014 bundesweit 4.300 Studenten befragt wurden, sind 83 Prozent der Befragten überzeugt, nach dem Studium schnell eine adäquate Anstellung zu finden.

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Doch wo beginnen? Viele entscheiden sich für die Konzerne. Sie sind bekannt, bringen Prestige, zahlen häufig höhere Einstiegsgehälter und machen sich gut im Lebenslauf. Selbst Personalberater räumen ein, wer in einem Konzern gearbeitet habe, habe bei künftigen Bewerbungen einen Vorteil. Denn auch erfahrene Personaler lassen sich von Namen beeindrucken.

Alles außer Mittelmaß Wie können weniger bekannte, mittelständische Unternehmen da mithalten? Ganz einfach, indem sie mit ihren nachweislichen Stärken punkten und diese offensiv nach außen tragen. Mittelständler bieten flache Hierarchien. Berufseinsteiger und neue Mitarbeiter werden sofort in aktuelle Projekte involviert. Ihre Meinung und Expertise zählt. Vorgesetzte und auch die Geschäftsführung haben ein offenes Ohr für (Verbesserungs-) Vorschläge. Neue Mitarbeiter übernehmen daher schnell Verantwortung und können bei entsprechender Leistung rasch in Führungspositionen aufsteigen.

Gute Arbeitsatmosphäre Die sprichwörtliche „offene Tür“ zum Chef sorgt für ein gutes Arbeitsklima. Daher ist die Identifikation mit dem Arbeitgeber groß, was sich in der geringen Mitarbeiterfluktuation spiegelt. 20-, 30- und sogar 40-jährige Mitarbeiterjubiläen sind keine Seltenheit. Loyalität wird aktiv gelebt. Besonders dann, wenn das Unternehmen inhabergeführt ist. Der Unternehmer, egal, ob Firmengründer oder in zweiter, dritter Generation, fühlt sich den Mitarbeitern und auch der Region verpflichtet. Er muss keine kurzfristigen Renditeziele von Finanzinvestoren erfüllen, sondern plant langfristig. Nachhaltiges Wachstum ist entscheidend.

Schnelle Entscheidungsfindung Mittelständler haben weniger Personal als Konzerne. Weniger Mitarbeiter bedeuten einerseits kürzere Dienstwege. Entscheidungen fallen schneller, weil weniger Instanzen einzubinden und zu überzeugen sind. Weniger Personal bedeutet zweitens: man kennt sich, da die Schnittstellen zwischen den

Abteilungen vielfältig sind. Für den einzelnen bedeutet die im Vergleich zu Konzernen geringere Mitarbeiterzahl, dass er mehr Verantwortung und mehr Aufgaben übernehmen muss. Spezialisten sind daher weniger gefragt, sondern benötigt werden Generalisten, die gerne das große Ganze im Blick haben. Für Berufseinsteiger sicherlich ein weiterer Vorteil: Sie müssen sich nicht sofort festlegen und spezialisieren, sondern können sich ausprobieren und vielfältige Einsatzmöglichkeiten durchlaufen.

International erfolgreich Wer bei einem Mittelständler einsteigt, hat sich nicht selten für einen sogenannten Hidden Champion, das heißt, einen heimlichen (Welt-) Marktführer entschieden. Heimlich deshalb, weil das Unternehmen sehr erfolgreich in einem Nischenmarkt oder im B-2-B-Bereich unterwegs ist und mithin für Außenstehende eher unauffällig agiert. Apropos internationale Ausrichtung – ein viel und gerne zitierter Vorteil von Konzernen. Die meisten Mittelständler sind ebenfalls international tätig und exportieren ihre Produkte europa- oder sogar weltweit. Wer also gerne für sein Unternehmen im Ausland unterwegs sein möchte, muss nicht zwangs-

läufig bei einem Konzern arbeiten. Ganz im Gegenteil: Mitarbeiter im Mittelstand haben häufig viel schneller die Möglichkeit, international zu arbeiten.

Fazit Zusammengefasst bietet der Mittelstand: schnelle Aufstiegschancen, flache Hierarchien, sichere, langfristige Arbeitsverhältnisse, kurze Entscheidungswege, eigenverantwortliches Arbeiten, eine offene Gesprächskultur und eine gute Arbeitsatmosphäre, die auf Wertschätzung beruht. Genau, das ist es, was die meisten Studenten der EY-Studie wollen. Gerade die Arbeitsplatzsicherheit ist für über 60 Prozent der Studenten entscheidend. Für mehr als ein Drittel sind Aufstiegschancen (34 Prozent) und die Möglichkeit zur selbstständigen Arbeit (31 Prozent) wichtig. Flache Hierarchien wünscht sich jeder fünfte Student, gefolgt vom Markterfolg (18 Prozent) und den internationalen Arbeitsmöglichkeiten (14 Prozent). All diese Anforderungen erfüllt der Mittelstand. Bei der größten Single-Party Berlins „Fisch sucht Fahrrad“ würde man sagen: Treffer! Für alle, die es lieber klassisch mögen: Gesucht und gefunden!

Der Mittelstand in der Bundesrepublik Deutschland umfasst nach quantitativer Definition

99%

Rund 99 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen, in denen knapp...

60%

82%

... 60 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten angestellt sind...

... und rund 82 % aller Auszubildenden ausgebildet werden.

Quelle: https://www.karrieremagazin.net/dossier/karriere-im-mittelstand/daten-und-fakten/der-deutsche-mittelstand-in-zahlen.html


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Foto: Schöning Fotodesign

Tue Gutes und rede darüber

„Tue Gutes und rede darüber“ – diese alte PR-Weisheit gilt heute, in Zeiten des Fachkräftemangels, vielleicht mehr denn je. Der Mittelstand hat einiges zu bieten, er muss es nur laut und deutlich tun, damit man ihn hört. Das gilt auch für Unternehmen im Emsland. Heute reicht es nicht mehr, viel Geld zu bezahlen und einen hochtrabenden Titel zu vergeben, um motivierte und fachlich kompetente Mitarbeiter zu gewinnen. Arbeitnehmer verlangen mehr. Sie wollen eine ausgeglichene Work-Life-Balance und damit verbunden eine Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort, um Beruf und Familie optimal gestalten zu können.

Sie legen Wert auf ein angenehmes Arbeitsklima sowie Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens. Und schließlich: Sie wollen sich wertgeschätzt fühlen. Viele emsländische Unternehmen kommen dem Anforderungsprofil sehr nahe. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird längst nicht mehr diskutiert, sondern aktiv gelebt. Dafür wurde eigens die Emsländische Stiftung Beruf und Familie ins Leben gerufen. Sie hat zusammen mit den Unternehmen vielfältige Modelle, wie Belegplätze, integrierte Betriebskindergärten, Großtagespflegestellen, Minikrippen und auch klassische Betriebskindergärten initiiert. Insgesamt sind

60 Unternehmen bereits mit dem stiftungseigenen Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ zertifiziert. Altersteilzeitangebote, Schulungs- und Weiterbildungsangebote, betriebliches Gesundheitsmanagement, Betriebssportgruppen, Home-Office-Möglichkeiten, flexible Arbeitszeitgestaltung, betriebliche Altersvorsorge, finanzielle Zuwendungen bei Geburten und Zuschüsse für Kinderbetreuungsangebote – all das wird von emsländischen Unternehmen bereits geboten. Aber nicht nur die Arbeitsnehmer, auch die Arbeitgeber haben gewisse Vorstellungen davon, was sie von potenziellen Arbeitnehmern erwarten.

Das Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen/Holthausen

Modernes Tagungshaus im Grünen · 13 moderne Tagungsräume für 12–80 Personen

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Zur Auswertung auf Seite 26


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Heimatverbunden

„Mit dem Emsland verbinde ich das Miteinander“, sagt Annika Hiemann mit einem Lächeln im Gesicht. Die offenherzige Art der Menschen in der Region sei einmalig und sehr wichtig für das Wohlbefinden der gebürtigen Haselünnerin. Viel Zeit, das Emsland zu vermissen, hatte die 33-Jährige auf jeden Fall. Die vergangenen acht Jahre blieb sie ihrer Heimat fern, doch jetzt zog es sie wieder zurück nach Haselünne. Die Freude darüber merkt man ihr an. Ein wenig nachdenklich blickt sie dennoch auf die letzten Jahre zurück. „Ich habe mich dort nie wirklich angekommen gefühlt“, sagt Annika Hiemann über ihre langjährige Zeit in der Nähe von Bremen. Sie verbrachte nach ihrer Ausbildung zur

Kauffrau im Groß- und Außenhandel acht Jahre bei der Bundeswehr, zuletzt sechs Jahre bei ihrer Stammeinheit in Schwanewede, und lebte zu dieser Zeit in Osterholz-Scharmbeck. „Man war dort immer die Außenstehende. Vor allem, wenn Familie, Freunde und Patenkind im Emsland sind“, sagt die 33-Jährige. „Ich bin ein Familienmensch und ich habe einfach zu viel verpasst.“ Doch Heimweh möchte die junge Frau dies nicht nennen. „Ich habe dort immer noch Freunde, die ich regelmäßig treffe“, aber das ganze Umfeld und die Gegend seien halt anders gewesen als gewohnt. Für die Emsländerin war jedenfalls immer klar, dass sie irgendwann zurück in ihre alte Heimat geht. Jetzt ist Annika Hiemann wieder im Emsland und lebt in Haselünne. Sie arbeitet seit Juli als Personalreferentin bei der Firma Benway Marine & Logistics GmbH & Co. KG in Papenburg, einem Dienstleistungsunternehmen, das in den Bereichen Schiffsinnenausbau, Logistik und Photovoltaikmontage tätig ist.

Annika Hiemann, 33 Jahre alt, Groß- und Einzelhandelskauffrau, Personalreferentin bei Benway Marine & Logistics GmbH & Co. KG

„Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und deckt sich voll mit meinen Jobvorstellungen“, sagt sie. Wie ihr geht es vielen Emsländern, die nach der Schulzeit erst einmal das Weite suchen und auf eigenen Beinen stehen wollen. Ob ein Studium in Köln, eine Arbeitsstelle in Hamburg oder eben bei der Bundeswehr in Bremen. Doch lässt einen die emsländische Mentalität und die Verbundenheit zur Heimat überhaupt richtig los? Vom Emsland scheint eine große Anziehungskraft auszugehen, oder, wie bei Annika Hiemann, eine große Wiedersehensfreude. Um sich ihre Rückkehr zu ermöglichen, hat sie viel getan. „Ich habe während meiner Zeit beim Bund den Berufsförderungsdienst voll ausgenutzt und Weiterbildungen gemacht bis hin zum Internen Auditor im Qualitätsmanagement“, erklärt Annika Hiemann. „Während meines Berufsförderungsdienstjahres in Löningen hat der Berufsförderungsdienst mein Stellenprofil dann auf der Ems-Achse veröffentlicht, worauf sich schließlich mein jetziger Arbeitgeber Benway Marine & Logistics bei mir gemeldet hat“, so Annika Hiemann weiter. Mit einem Lächeln blickt die 33-Jährige nun in die Zukunft. „Ich hatte immer den Plan, mich in Haselünne niederzulassen. Den Traum vom Haus habe ich mir jetzt auch erfüllt“, freut sich die Rückkehrerin. Auch ihre Freunde seien begeistert. „Sie sagen, ich mache wieder einen zufriedenen und ausgeglichenen Eindruck.“ Die Naturliebhaberin scherzt: „Einmal Landei, immer Landei.“ Das bringt es wohl auf den Punkt.


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Von Jyväskylä ins Emsland Chemie fand er schon in der Schule spannend. Trotzdem entschied sich Ralf Troff nach seinem Abitur zunächst für ein solides Volkswirtschaftsstudium an der Rheinischen FriedrichWihelms-Universität in Bonn. Ein Fehler, den er bereits nach einem Semester zugunsten seiner naturwissenschaftlichen Leidenschaft korrigierte. „Ich fand die Chemievorlesungen, die ich nebenbei besuchte, einfach viel spannender“, so der 34-Jährige. Nach seinem Diplom wechselte Troff an die Freie Universität Berlin, um dort bei Prof. Dr. Christoph Schalley zu promovieren. Im Rahmen seines Dr. Ralf Wilhelm Troff, 34 Jahre alt, Chemiker, seit 2 Jahren Laborleitung Luftschadstoffe bei ZECH

Forschungsprojektes nahm er an einem mehrmonatigen Austauschprogramm teil, das ihn nach Mittelfinnland führte, genauer gesagt in die Universitätsstadt Jyväskylä. Die siebtgrößte Stadt Finnlands liegt rund 270 Kilometer nördlich von Helsinki. Ihr bekanntester Sohn ist der Skispringstar der 1980er Jahre Matti Nykänen. Der Aufenthalt an der mit 15.000 Studenten relativ übersichtlichen Universität hatte ihm so gut gefallen, dass er sich nach seiner Promotion auf eine Postdoktorandenstelle bewarb. „Da war ich wieder in Finnland, allerdings wurde ich jetzt mit akademischen Grad besser bezahlt“, so Dr. Troff rückblickend. Er blieb dort für 20 Monate und war in der Forschung tätig. „Ich habe in der Zeit viele Freundschaften geschlossen, die ich heute noch pflege“, betont der Chemiker. Als abzusehen war, dass sein Forschungsprojekt ablaufen würde, begann er sich in Deutschland auf interessante Stellen, so wie bei der ZECH Ingenieurgesellschaft mbH, zu bewerben. Gut, nicht in ganz Deutschland. Dr. Troff hatte für sich den sogenannten Weißwurstäquator als Grenze definiert. Weiter als Frankfurt wollte er nicht in den Süden. „Ich bin halt eher ein norddeutscher Typ“, betont der gebürtige Ostfriese. „Auf meinem Weg zum Bewerberinterview bei meinem jetzigen Arbeitgeber erhielt ich bereits die Zusage von einem Unternehmen aus Köln“, führt Dr. Troff aus. Aber nach dem Gespräch in Lingen sei klar gewesen: Es geht ins Emsland! Tätigkeitsfeld, Arbeitsatmosphäre und

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das Auftreten der Geschäftsführung – das Paket sei einfach viel stimmiger, so sein Bauchgefühl. Heute, gut zwei Jahre später, ist er nach wie vor froh über die Entscheidung. Sein Arbeitgeber, die ZECH Ingenieurgesellschaft, ist eine unabhängige Messstelle im Bereich des Immissionsschutzes sowie der Bauphysik. Das Unternehmen ist bundesweit aktiv. Zu seinen Kunden zählen Industrie- und Gewerbebetriebe, Kommunen, Bauunternehmen, Chemiekonzerne, landwirtschaftliche Erzeugerbetriebe, Biogasanlagenbetreiber, Entsorgungsunternehmen sowie Privatpersonen. „Ich bin als Laborleiter für den Bereich Luftschadstoffe eingestellt worden“, führt Dr. Troff aus. Sukzessive habe er im Laufe der Zeit mehr Verantwortung im Unternehmen übernommen. Mittlerweile habe er in seinem 16-köpfigen Team gemeinsam mit einem Kollegen die Leitung inne. „Mir gefällt besonders die Eigenverantwortung, die mir eingeräumt wird und die Vielfältigkeit meiner Arbeit. Ich erledige Büroarbeiten, organisiere messtechnische Überprüfungen von Anlagen, überprüfe Daten und bin natürlich mit Laboranalysen beschäftigt.“ Ein weiterer Vorteil seiner jetzigen Tätigkeit: Lingen ist nur eine Stunde von seiner Heimat Ostfriesland entfernt. Am Wochenende ist er daher nicht oft in seiner Lingener Wohnung anzutreffen. „Ich besuche meine Eltern oder Freunde, die quer verstreut in Deutschland und der Welt leben. Das würde ich aber auch machen, wenn ich in Köln oder Berlin leben würde.“

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Die örtliche Gemeinschaft wird gelebt „Es ist im Emsland sehr viel ruhiger und familiärer“, sagt Oliver Ehl über seine neue Heimat. Der 44-Jährige ist in Saarlouis im Saarland geboren, hat Maschinenbau in Kaiserslautern studiert und verbrachte zuletzt elf Berufsjahre in Darmstadt im Umfeld des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit. Den Südwesten Deutschlands hat Oliver Ehl somit bereits ausreichend erkunden können. „Das Rhein-Main-Gebiet ist schon etwas hektischer als das Emsland“, sagt Ehl mit einem Lächeln. Seit 2011 arbeitet Oliver Ehl nun beim Fahrzeugwerk Bernard Krone in Werlte und wohnt im beschaulichen Lindern. Doch es ist eher eine kleine örtliche Umstellung für Ehl. „Ich komme gebürtig selber aus einem sehr kleinen Ort, daher war das für mich keine große Veränderung“, sagt Ehl. „Mit meiner Lebensgefährtin habe ich mir gleich zu Beginn ein Haus mit schönem Garten angemietet“, sagt er. „2012 haben wir auch hier geheiratet, aber dann ist meine Frau leider vergangenes Jahr verstorben.“ Trotz des Schicksalsschlags hat der 44-Jährige in Lindern seine neue Heimat gefunden. Und da gibt es ja auch noch Hund Tajo, der ihn ordentlich auf Trab hält. Doch wie kam der rund 400-KilometerWechsel von Darmstadt nach Werlte zu Krone überhaupt zustande? „Es war eigentlich purer Zufall“, sagt Oliver Ehl über seinen Umzug ins Emsland. Der 44-Jährige fühlte sich bei seiner alten Firma in Darmstadt nicht mehr wohl und sehnte sich nach einem Neuanfang. Zur gleichen Zeit meldete sich Ulrich Wessling bei ihm, ein Freund und Arbeitskollege aus alten Zeiten, der jetzt ebenfalls bei der Krone GmbH tätig ist und informierte ihn über ein neues Projekt. „So kam ich über ein klassisches Vorstellungsgespräch 2011 nach Werlte und bin heute der Leiter Numerische Analyse.“ Die Aufgaben bei Krone seien sehr spannend. „Es macht Spaß hier etwas Neues aufbauen zu können.“

Die Menschen im Emsland hat der ehemalige Darmstädter als sehr offenherzig kennengelernt, was ihm entgegenkommt. „Ich bin sehr kontaktfreudig. Mir wurde auch direkt das Du angeboten, Privat und auf der Arbeit. Das kannte ich so vorher nicht. Es gefällt mir aber.“ Und in Lindern hat sich Oliver Ehl in den vergangenen vier Jahren gut eingelebt. „Ich habe hier alles was man braucht, sei es Supermarkt oder Sportangebot.“ Auch die flache Landschaft sage ihm zu, die er gerne mit Hund Tajo erkundet. Die Vielfalt stimme einfach in der Region. Der Neu-Emsländer hat auch keine Probleme damit, Anschluss zu finden. „Hier wird die örtliche Gemeinschaft noch gelebt“, sagt er. „Ich bin aktiv am Fußball spielen bei den Alten Herren. Schon in meiner alten Heimat habe ich das gemacht.“ Was ihn etwas überrascht hat, sind die vielen 18., 25. oder auch 40. Geburtstage, auf die in der Nachbarschaft groß angestoßen wird. „Das war mir neu“, sagt er mit einem Lächeln. Die Schützenfeste erinnern ihn aber an die Fassnächte seiner alten Heimat. „Das gefällt mir. Tradition ist doch etwas Schönes.“ Im Emsland werden halt die Feste gefeiert, wie sie fallen. Und dazu hat Oliver Ehl noch reichlich Gelegenheit.

Oliver Ehl, 44 Jahre alt, Maschinenbauingenieur, Leiter Numerische Analyse, Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH


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Wie ein Sechser im Lotto

„200 Meter vor meiner Haustür liegt ein Badesee“, so fasst Christian Gerent sein Emsland-Erlebnis bisher zusammen. Der gebürtige Braunschweiger ist begeistert von seinem neuen Wohnort Heede und der Landschaft drum herum. „Meine Familie und ich sind keine Stubenhocker und wir unternehmen viel in der Natur, da ist das Angebot hier toll.“ Vorerst lebt der 47-Jährige in einer Mietwohnung und pendelt an den Wochenenden zwischen Heede und seinem Haus in Peine hin und her. „Meine Frau und mein 14-jähriger Sohn wohnen noch in Peine, da er dort noch das Gymnasium besucht. Wir wollen seine guten Leistungen mit einem Umzug nicht gefährden“, so der Familienvater. Daher muss der Umzug ins Emsland noch ein paar Jahre warten. Doch man bekommt den Eindruck, dass Christian Gerent die Zeit bis dahin gut überbrücken kann. Der ehemalige Truppenoffizier der Bundeswehr ist jedenfalls begeistert von seinem neuen Arbeitgeber, der Hanrath Gruppe. „Hier kann ich mich ausleben, meine Ideen umsetzen und habe Partner, mit denen ich gut arbeiten kann. Es ist wie ein Sechser im Lotto.“ Seit 2014 ist er bei seinem neuen Arbeitgeber in Papenburg im Sicherheitsbereich angestellt und bezieht ab kommenden Februar als Bereichsleiter Heede einen neuen Bürokomplex. „Noch sind die Räume leer, aber ich kann es gar nicht abwarten hier mit den Kollegen zu arbeiten.“ Bevor Gerent nach Papenburg kam, war er 14 Jahre als Sicherheitsdienstleister in Hannover tätig. Doch zum Ende wurde es

schwieriger, da die internen Strukturen Wenn er an die Zukunft denkt bekommt der problematischer wurden. „Es machte mir 47-Jährige große Augen. „Das Erste was ich einfach keinen Spaß mehr und hat mich mir holen würde, wäre ein Motorrad, um belastet. Meine Frau und mein Sohn waren dann die Gegend hier auf zwei Rädern zu die Leidtragenden und es musste sich etwas erkunden“, lacht er. „Nur ein Platz in Südeuändern.“ Eine neue Aufgabe sollte her und ropa könnte mich noch reizen, wenn ich in heute sieht es ganz anders aus. „Wenn ich Rente bin“, scherzt Gerent. „Ansonsten jetzt Montagmorgen um vier Uhr aufstehe fühle mich im Emsland einfach sauwohl.“ und mich dann auf den 260 Kilometer langen Weg von Peine Christian Gerent, 47 Jahre alt, Sicherheitsdienstleister nach Papenburg mache, fahre Bereichsleiter Heede bei der ich schon mit einem Lächeln los Hanrath Gruppe und freue mich auf die Arbeit“, sagt der 47-Jährige überzeugend. „Das hatte ich lange Zeit nicht.“ Seine Familie besucht ihn an den Wochenenden häufiger in Heede und es gefällt den Dreien sehr. „Wir sind eine sehr aktive Familie. Gerade jetzt besuchen wir beispielsweise die Weihnachtsmärkte in der Umgebung oder es geht nach Holland. Der Weg ist ja nicht weit. Die Möglichkeiten sind hier sehr vielfältig.“ Wenn die Zeit dann gekommen ist, werden sie sich ein Haus kaufen und sich gemeinsam im Emsland niederlassen. Mit den Menschen kommt der Neu-Emsländer gut klar. „Sie sind offener und direkter als anderswo.“ Auch zu seinen Nachbarn hat Gerent schon Freundschaften aufgebaut. „Wenn man ins Gespräch kommt, hat man das Gefühl, dass man ernst genommen und ins Herz geschlossen wird“, freut sich Gerent.


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Erst mal googeln, wo das liegt! Popkultur für die Provinz Kultur auf dem Land. Geht das? Ja, und wie! Jedenfalls im Emsland. Das Flaggschiff der Region ist seit nunmehr zwei Jahren die EmslandArena in Lingen. Seit ihrer Fertigstellung geben sich dort renommierte Künstler die Klinke in die Hand. Katie Melua, James Blunt, Kraftklub oder Die Fantastischen Vier – sie alle waren schon in Lingen. Die Motive für den 20-Millionen-Euro-Bau sind natürlich nüchtern betrachtet rein wirtschaftlicher Natur. Die EmslandArena sei ein „Instrument zur Förderung des Bekanntheitsgrads, des Images und der Aufwertung unserer Region“, sagt Geschäftsführer Florian Krebs. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels sei es für die Unternehmen in der Region wichtig, ein

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attraktives Freizeit- und Kulturangebot bieten zu können. Das Publikum stört das nicht. „Mega, Hammer, klasse, super, geil“, lautet das Fazit vieler Posts auf Facebook. Das Programm überzeugt nicht nur die Menschen der Region, sondern schlägt bundesweit Wellen. Anfang des Jahres gehörte die EmslandArena in der Kategorie „Arena des Jahres“ des „Live Entertainment Award“, dem renommierten deutschen Veranstalter-Preis, zu den drei Nominierten. Ein Ritterschlag für die EmslandArena. „Wir spielen jetzt in der Bundesliga der Konzertarenen“, bilanziert Stefan Epping, Veranstaltungsmanager der EmslandArena. Und was heißt das konkret? „Wir sind sichtbarer geworden auf der deutschlandweiten Event-Landkarte“, so Epping weiter. „Lingen,

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wo? Da muss ich erstmal googeln“ – Diese Sätze fallen jetzt nicht mehr so oft. Dies ist durchaus als Verdienst von Stefan Epping zu bezeichnen. Der Manager hatte Anfang der neunziger Jahre für das Musikmagazin Intro gearbeitet und war einer der Gründer des im selben Verlag veröffentlichten „Festivalguides“ – heute Europas führendes Open-Air Magazin. „Als die Intro-Redaktion von Osnabrück nach Köln umgezogen ist, habe ich kurz überlegt, ob ich auch mit an den Rhein wechsel“, führt Epping aus. Der gebürtige Speller entschied sich gegen Köln und für das Emsland. „Ich bin hier verwurzelt, meine Familie lebt hier und ich hatte den Ehrgeiz zu beweisen, dass Kultur nicht nur in Berlin oder Köln, sondern auch hier bei uns in der Provinz funktioniert.“

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23.01.2016

„Abifestivals“ bekannt. Die Umsonst-undDraußen-Party am alten Kraftwerk wird traditionell von den Absolventen der drei Lingener Gymnasien organisiert und lockt rund 10.000 Besucher jährlich an. Das Besondere an dem Festival: Zahlreiche Bands, die heute national erfolgreich sind, haben in Lingen erste Gehversuche unternommen, so zum Beispiel die Sportfreunde Stiller, Cro, Kraftklub, K.I.Z oder Jupiter Jones. Gestandene Künstler kommen zum jährlich stattfindenden großen NDR 2-Open-AirKonzert vor den Kulissen der Meyer Werft in Papenburg. In diesem Jahr konnten die Fanta Vier, Rea Garvey, Marc Forster, Cro und Johannes Oerding vor über 25.000 Fans aufspielen. Wem das nicht genug ist, kann problemlos und schnell zu Konzerten und Veranstaltungen in die Auricher Sparkassenarena fahren oder in Münster und Osnabrück Events besuchen. Auf die Rolling Stones oder Adele wird man im Emsland vergeblich warten. Sie spielen ausschließlich in den Metropolen mit Hallen, die über 10.000 Zuschauer fassen können. Macht nichts, es gibt gute Alternativen und die kommen mittlerweile gerne ins Emsland.

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IMPRESSUM

Welcher Typ bist du? 39-30

Dein Herz schlägt eindeutig fürs Landleben. „Your home is your castle“, pendeln macht Dir nichts aus. Du liebst Deinen Arbeitsplatz bei einem mittelständischen Unternehmen. Dort kannst Du Dich entfalten und Karriere machen.

29-21

Du kannst Dich noch nicht so recht entscheiden, wo die Reise hingehen soll. Vielleicht probierst Du es einfach mal aus und bewirbst Dich bei einem Mittelständler im Emsland. Es könnte ja sein, dass es genau das richtige für Dich ist.

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Du bist ein Stadtkind und solltest es auch bleiben. Dich bringt so schnell nichts aus der Ruhe und die Widrigkeiten, die das Leben dir bietet, meisterst Du mit großer Gelassenheit. Du hast keine Angst vor unbekannten Gesichtern und das Arbeiten in einem Großkonzern macht Dir sichtlich Spaß. Wusstest Du, dass es auch im Emsland große Unternehmen mit internationaler Ausrichtung gibt? Vielleicht schaust Du Dir die Unternehmen mal im Netz unter www.ems-achse.de an.

Herausgeber: Wachstumsregion Ems-Achse e.V. Hauptkanal links 26871 Papenburg Verantwortlich für Redaktion: Wachstumsregion Ems-Achse e.V. Hauptkanal links 26871 Papenburg Redaktionelle Gestaltung: Medienhaus Emsland GmbH, Schlachterstraße 6-8, 49808 Lingen Grafische Gestaltung: MSO Medien-Service GmbH & Co. KG, Große Straße 17-19, 49074 Osnabrück, ANZEIGEN-/WERBEVERKAUF: MSO Medien-Service GmbH & Co. KG Große Straße 17-19, 49074 Osnabrück Geschäftsführer: Sven Balzer, Sebastian Kmoch (V.i.S.d.P.) Verantwortlich für Anzeigen-/Werbeverkauf: Hubert Bosse, Dirk Riedesel E-Mail: anzeigen@mso-medien.de Druck: NOZ Druckzentrum, Weiße Breite 4, 49084 Osnabrück Bildnachweis: Fotolia, iStockphotos, Shutterstock, Colourbox, Jan Grothe

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Was Personaler wirklich wollen! Wer sich bewirbt, den quälen in der Regel Selbstzweifel: War das Anschreiben überzeugend? Oder: Gefällt mein Lebenslauf? Ist die erste Hürde schließlich erfolgreich mit einer Einladung zum Bewerbungsgespräch genommen, folgen schlaflose Nächte und zermürbende Gedanken: Was soll ich anziehen? Auf welche Fragen soll ich gefasst sein? Und was erwartet die andere Seite von mir?

leider zuerst ins Auge. Ich ärgere mich beispielsweise schon bevor ich die Bewerbung gesehen habe, wenn ein Bewerber seine Unterlagen per Mail mit einem Dutzend Anhängen verschickt, die ich alle einzeln öffnen muss. Außerdem erlebe ich es leider immer wieder, dass kunterbunte Bewerbungen abgegeben werden.

Zwei Personaler verraten, was sie sich von Bewerbern wünschen. Helen Bröring ist Leiterin des Personalwesens bei Hölscher Wasserbau. Ein mittelständischer Familienbetrieb aus Haren mit rund 450 Beschäftigten. Frank Schütte ist Personalleiter bei UPM Nordland Papier in Dörpen. Das Unternehmen ist weltweit aufgestellt und beschäftigt an seinem emsländischen Standort 1.750 Mitarbeiter. Auf welchem Weg erhalten Sie heute Ihre Bewerbungen? Bröring: Der klassische Postversand ist heute eher die Ausnahme. Die meisten Bewerbungen erhalten wir per Mail. In 2016 möchten wir mit einem eigenen Bewerber-Online-Portal starten, das ist zeitgemäßer und besonders bei jüngeren Bewerbern beliebt. Schütte: Wir erhalten unsere Bewerbungen über unser Online-Portal oder per Post. Für die letzte Variante entscheiden sich häufig Bewerber für Ausbildungsplätze oder Bewerber im gewerblichen Bereich. Welche Bewerbungsunterlagen überzeugen Sie? Bröring: Ein individuelles Anschreiben, in dem erkennbar ist, dass sich der Bewerber mit unserem Unternehmen und der Stellenausschreibung beschäftigt hat. Der Lebenslauf sollte aufzeigen, was der Kandidat bislang gemacht hat und welche Qualifikationen bzw. Erfahrungen er mitbringt. Insgesamt sollte eine gute Bewerbung klar strukturiert sein und dezent im Erscheinungsbild. Schütte: Es hängt natürlich von der Stelle ab, auf die man sich bewirbt. Aber insgesamt sehe ich es so wie meine Kollegin Helen Bröring – eine Bewerbung sollte gut strukturiert und vollständig sein. Hand aufs Herz – worauf achten Sie zuerst, wenn Sie eine Bewerbung sichten? Schütte: Der erste Blick fällt natürlich auf die Form des Anschreibens. Besonders achte ich jedoch auf die Logik und die Vollständigkeit des Lebenslaufes. Bröring: Ehrlich gesagt, das Negative fällt

Helen Bröring Leiterin des Personalwesens bei Hölscher Wasserbau, Haren Was sind absolute No-Gos? Bröring: Es kommt regelmäßig vor, dass Bewerber unser Firmenlogo aus dem Netz laden und es in die Bewerbungsunterlagen einbauen. Das ist wirklich zu viel des Guten! Und es gibt immer noch Fälle, in denen, ich formuliere es mal vorsichtig, sehr auffällige Fotos beigefügt sind, zum Beispiel der Bewerber auf der eigenen Couch. Dabei ist ein Foto heute gar nicht mehr nötig. Außerdem möchte ich im Anschreiben keine standardisierten Texte lesen, die in dieser Form an zig Unternehmen gesendet werden, damit zeigen Kandidaten absolutes Desinteresse an unserem Unternehmen. Ich erhalte in diesem Zusammenhang auch regelmäßig Anschreiben, die mit „Sehr geehrter Herr…“ beginnen, da hat der Kandidat vergessen, die richtige Anrede einzufügen. Oder die Anschreiben beginnen mit: „Ich bewerbe mich bei Ihrer Behörde, weil…“ – geht natürlich gar nicht! Der absolute negative Höhepunkt war eine Bewerbungsmail, in der im Verteiler zehn Unternehmen aufgeführt waren, die alle dieselbe Bewerbung erhalten haben. Schütte: Ein fehlender Bezug zur ausgeschriebenen Stelle fällt negativ ins Auge. Gerade hier bietet das Online-Bewerbungsverfahren eine große Gefahr. Es ist so einfach und schnell zu bedienen, dass einige Kandi-

daten rasch ihre Unterlagen hochladen, versehen mit einem Standardanschreiben, das sie für solche Fälle in der Schublade haben. Ebenfalls ein klassisches No-Go sind Lücken im Lebenslauf, die durch eine wirre Struktur noch verschleiert werden sollen. Außerdem sind Rechtschreibfehler zu vermeiden. Welche Tipps können Sie Bewerbern mit auf den Weg geben? Schütte: Bewerber sollten authentisch sein und ganz offen das „verkaufen“, was sie können. Wenn etwas im Lebenslauf nicht reibungslos verlaufen ist, kann man das sicher auch erklären. Dadurch zeigen die Bewerber, dass sie vielleicht auch daraus gelernt haben oder dass sie daraus lernen wollen. Und ganz wichtig: Man sollte sich nicht unter Wert verkaufen. Bröring: Ein individualisiertes Anschreiben ist das A und O. Es folgt ein gut strukturierter, chronologischer Lebenslauf. Die Angabe von Hobbys, die häufig in Lebensläufen zu finden ist, ist bei Azubis wünschenswert, um ins Gespräch zu kommen und zu sehen, welche Interessenschwerpunkte der junge Mensch hat. Bei Bewerbern mit Berufserfahrung wie beispielsweise Ingenieuren ist eine solche Angabe jedoch unwichtig, hier zählt mehr die genaue Beschreibung, welche Projekte er realisiert hat, welche Funktionen und Aufgaben er innehatte, um zu sehen, ob er für die Position geeignet ist. Wie bereiten sich die Bewerber am besten auf ein Vorstellungsgespräch mit Ihnen vor? Schütte: Sie sollten eine möglichst gute Vorstellung von der Stelle und unserem Unternehmen haben und darüber hinaus eigene Erwartungen und offene Fragen vorbereitet haben. Bröring: Ich selbst bereite mich intensiv auf die Gespräche vor, das heißt, ich lese die Unterlagen sorgfältig, so dass ich weiß, wer vor mir sitzt. Das erwarte ich auch vom Kandidaten. Er sollte wissen, was für ein Unternehmen Hölscher Wasserbau ist und welche Anforderungen die ausgeschriebene Stelle an ihn stellt. Wie sollten Bewerber sich im Vorstellungsgespräch präsentieren? Bröring: Sie sollten ihre eigenen Stärken betonen, sich positiv darstellen und vor allem authentisch und ehrlich sein. Schütte: Sie sollten selbstbewusst auftreten und die eigenen Stärken betonen. Darüber hinaus sollten sie die Punkte, die sie vortragen auch an Beispielen erklären können. Nichts ist für mich schlimmer als Standard-

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aussagen, wie: „Ich bin teamfähig.“ Und dann kommt keine Erklärung dazu. Wie wichtig ist die Körpersprache des Bewerbers dabei? Schütte: Körpersprache ist für mich wichtig. Sie lässt häufig Rückschlüsse zu, welchen Eindruck ein Bewerber später auch im Betrieb hinterlässt. Bröring: Sie ist zwar wichtig, aber nur ein Baustein bei der Entscheidungsfindung. Es kommt auf den Gesamteindruck an. Bewerber punkten, wenn sie dezent und gepflegt auftreten, mit einem Lächeln hereinkommen und aufgeschlossen gegenüber uns, ihren Gesprächspartnern, sind. Natürlich gibt es auch bei der Körpersprache die typischen Klassiker, die auf jeden Fall vermieden werden sollten wie fehlende Körperspannung oder das Armeverschränken als Abwehrhaltung. Ein typischer Fehler ist auch das Vermeiden von Blickkontakt. Wir beißen nicht! Der Bewerber sollte in der Lage sein, die Menschen anzuschauen, mit denen er spricht. Stichwort Kleidung: Was ist die angemessene Kleidung in einem Vorstellungsgespräch? Bröring: Anders als bei Banken erwarten wir keinen Anzug. Wir arbeiten in der Baubranche, dort ist die Kleidung eher leger. Für uns ist sie bei der Entscheidungsfindung daher nebensächlich. Die meisten Bewerber kommen aber im Sakko, Hemd und Jeans. Frauen entsprechend in Blazer, Bluse und Hose. Schütte: Das hängt von der ausgeschriebenen Stelle ab. Ich erwarte, dass die Kandidaten die situativ passende Kleidung tragen und wenn ich ehrlich bin, ist es meiner Meinung nach im Endeffekt besser ein wenig „overdressed“ zu sein als zu leger. Bewerber auf Führungspositionen erwarten wir aber schon im Anzug.

Was sind typische Fehler, die Bewerber in einem Vorstellungsgespräch machen? Bröring: Zu viel oder zu wenig reden, ist immer schlecht. Wir hatten in diesem Jahr ein Bewerbungsgespräch, in dem der Bewerber ohne Punkt und Komma redete, so sehr war er von sich überzeugt. Mit ihm ins Gespräch zu kommen, ging nicht, weil wir gar nicht dazwischen kamen. Bereits nach fünf Minuten stand fest, den nehmen wir nicht. Wenn man einem Kandidaten andererseits alles aus der Nase ziehen muss, wird es ebenfalls schwierig, schließlich wollen wir miteinander

Frank Schütte Personalleiter bei UPM Nordland Papier, Dörpen ins Gespräch kommen. Ehrlich gesagt erwarte ich, dass ein Kandidat seinen persönlichen Werdegang flüssig und kompetent vermitteln kann. Schütte: Das sehe ich genauso. Unglücklich ist es außerdem, wenn ein Bewerber versucht, sich zu verstellen. Beispielsweise betont ein Bewerber in seinen Unterlagen, wie gut seine Englischkenntnisse sind.

Wenn wir uns dann – was durchaus vorkommen kann – mit ihm in Englisch unterhalten wollen und es kommt dann nichts… dann ist das nicht gut. Oder wenn jemand keine Antwort weiß auf die recht einfache Frage: Warum haben Sie sich bei uns beworben? Wer spricht das Thema „Gehalt“ an? Bröring: Ich. Das ist die Aufgabe des Personalers. Schütte: Ich frage üblicherweise die Kandidaten nach ihrer Gehaltsvorstellung. Welche Fragen sollten Bewerber unbedingt stellen? Schütte: Alle Fragen, die der Bewerber auf dem Herzen hat. Schließlich muss der Bewerber nach ein oder zwei Gesprächen entscheiden, ob wir der passende Arbeitgeber sein könnten. Bröring: Er sollte sich über seinen zukünftigen Arbeitsplatz und sein Team erkundigen. Darüber hinaus erwarte ich die Frage, warum die Stelle ausgeschrieben worden ist. Sollten die Bewerber auf die Standardfrage am Ende des Gesprächs „Haben Sie noch Fragen?“ unbedingt mit „Ja“ antworten? Bröring: Ganz klar „Nein“. Es kann ja sein, dass sich die Fragen im Laufe des Gesprächs geklärt haben, dann darf man das auch sagen. Ansonsten stellen viele die Frage nach den Sozialleistungen oder den beruflichen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Tun sie es nicht, mache ich diesbezüglich Werbung in eigner Sache. Schließlich stellen wir uns ja auch beim Bewerber vor und ein Bewerbungsgespräch ist eine schöne Plattform, die eigenen Mitarbeiterbenefits zu kommunizieren. Schütte: Finde ich auch. Wenn der Bewerber alle seine offenen Fragen während des Gesprächs klären konnte, darf er das auch sagen.

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Start-ups im Emsland

Auf eigenen Beinen stehen

Foto: Lisa Schepers

Im Emsland und nicht anderswo Ins Emsland verschlagen hat es den gebürtigen Cuxhavener Oliver Schumacher bereits vor zwölf Jahren: Als Außendienstler eines Markenartiklers war er für das Vertriebsgebiet zwischen Papenburg und Lingen zuständig. Das Geheimnis seiner Verkaufserfolge gab er schon damals in internen Trainings an seine Vertriebskollegen weiter. Als sein Arbeitgeber von einem Konzern aufgekauft wurde, reifte in ihm der Entschluss, sich als Verkaufstrainer selbständig zu machen. Lisa Schepers hingegen brauchte zwei Jahre in Australien und Südostasien. In dieser Zeit konkretisierten sich ihre Pläne für eine berufliche Unabhängigkeit. „Dass ich dies im Emsland in Angriff nehmen würde, stand für mich von Anfang an fest“, so die 25-Jährige. Hier sei ihre Heimat, hier fühle sie sich wohl. „In Sachen Bio biete das Emsland darüber hinaus enormes wirtschaftliches Wachstumspotenzial“, führt sie weiter aus.

Jahr hat Schumacher sogar bei einem Rednerwettbewerb in New York gewonnen. „Bühne schafft Bühne“, lautet schließlich ein weiteres Erfolgsgeheimnis des Verkaufstrainers. „Auch viele Unternehmer stellen ihr Licht unter den Scheffel. Aber Eigenmarketing ist unglaublich wichtig, um wahrgenommen zu werden. Präsenz zeigen, sich vernetzen, Kontakte knüpfen – so entstehen die meisten meiner Geschäftsbeziehungen.“ Dafür biete das Emsland gute Rahmenbedingungen, betont Schumacher. Dass er inzwischen mehr Zeit auf der Autobahn verbringt, nimmt er in Kauf, denn er schätzt die Vorteile des Lebens im Emsland: niedrige Lebenshaltungskosten, ein gutes Freizeitangebot und ein angenehmes Ambiente. Lisa Schepers gibt ihm Recht. Sie hat während ihres Australienaufenthalts intensive Erfahrung in der ökologischen Landwirtschaft gesammelt und seit ihrer Rückkehr nach Deutschland zahlreiche Seminare belegt, um optimal vorbereitet zu sein für den mutigen Sprung ins Ungewisse. „Ich habe mein Konzept auch schon bei einigen Unternehmen vorgestellt. Die Rückmeldungen sind positiv. Viele warten schon darauf, dass am 18. Januar die erste Kiste geliefert wird“, freut sich Schepers auf ein aufregendes erstes Jahr als selbstständige Unternehmerin.

Marktlücken erobern Dass der Schritt in die Selbständigkeit nicht einfach ist, weiß Oliver Schumacher bereits aus Erfahrung: „In den ersten zwei Jahren habe ich – wie vermutlich viele Existenzgründer – schmerzlich feststellen müssen, dass der Markt nicht auf mich gewartet hatte.“ Doch Schritt für Schritt hat er sich einen Namen gemacht: zunächst mit Vertriebsseminaren, heute wird er zunehmend auch für Vorträge angefragt. „Das Emsland hat mir gute Startvoraussetzungen für meine Selbständigkeit geboten“, ist sich Schumacher sicher. „Zum einen gibt es einen gut aufgestellten Mittelstand, der die Notwendigkeit erkennt, in die Weiterentwicklung des eigenen Personals zu investieren. Zum anderen gibt es in der Region schlichtweg kaum Trainer mit derselben Spezialisierung wie ich sie habe.“ Eine ähnliche Marktlücke möchte auch Lisa Schepers in Sachen Bio erobern. „Wir beziehen unsere frischen Produkte von regionalen Biobauern“, erklärt sie. Allerdings wird es in ihrem Online-Lieferservice noch viel mehr als Obst- und Gemüseangebote geben. „Ich setze auf ein Bio-Vollsortiment. Kunden können sich ihre individuelle Kiste mit Nudeln, Wein, Obst oder Naturkosmetikprodukten zusammenstellen. Wir packen alles zusammen und bringen es vorbei.“ Es sei völlig stressfreies Einkaufen, bequem von der Couch.

Weiterbildung als Erfolgsfaktor Oliver Schumacher rät Lisa Schepers und allen jungen Existenzgründern: „Ich kann nur als Spezialist auftreten und mich vom Durchschnitt abheben, wenn ich mich ständig weiterentwickle.“ Einen fünfstelligen Betrag investiere er deswegen jährlich in seine eigene Fortbildung. Er hat nicht nur akademische Abschlüsse als Diplom-Betriebswirt und Sprechwissenschaftler erworben, sondern auch Kurse in Schauspielkunst und Bühnenpräsenz belegt. Im letzten

Foto: Oliver Schumacher

Rund drei Viertel seiner Kunden kommen inzwischen aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Er ist kein Emskind und dennoch hat Oliver Schumacher sich vor sechs Jahren als Verkaufstrainer in Lingen selbständig gemacht. Kurz vor diesem mutigen Schritt in die Selbständigkeit steht Lisa Schepers. Die gebürtige Harenerin wird sich Anfang des kommenden Jahres mit einem regionalen Online-Biolieferservice im Emsland selbständig machen. Die ersten Bestellungen können ab dem 11. Januar aufgegeben werden. Das Angebot richtet sich an Privathaushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Altenheime.

„Bühne schafft Bühne.“ Oliver Schumacher


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Wir sind glücklich!

Provinz im heutigen deutschen Sprachgebrauch ist ein negativer Begriff. Wer Provinz denkt, denkt automatisch das andere mit: Metropole. Und zwar als Maßstab. Provinz ist das Gegenteil davon, und das ist durchaus wertend gemeint. Provinz steht für geistige Enge, Rückständigkeit und soziale Konformität, Metropole hingegen steht für Offenheit, Toleranz und intellektuelle und soziale Freiräume. Das Emsland ist Provinz im besten Sinne. Leben hier also nur Provinzler, die strenger sozialer Kontrolle unterliegen? Entweder man macht mit oder man ist unglücklich, weil man dieser Enge nicht entkommen ist? Ganz im Gegenteil: Der Deutsche Post Glücksatlas 2015 attestiert der Region erneut: Die

Menschen hier sind glücklich! Sogar sehr. Der durchschnittliche Bundesbürger ist weit weniger glücklich, als die Menschen aus dem Emsland. Die Glücksfaktoren der Region sind ihre große Wirtschaftskraft verbunden mit geringer Arbeitslosigkeit, die sehr gute Wohnsituation und die hohe regionale Attraktivität. Das Emsland ist landschaftlich schön und bietet ein breites Freizeit- und Kulturangebot. Die Work-Life-Balance stimmt, weil Arbeitgeber flexible Arbeitszeitmodelle bieten, Anfahrtswege kurz sowie Staus und Parkplatzsuche unbekannt sind. Hier lässt es sich nicht nur aushalten, sondern sehr gut leben. Vielleicht ist das ein guter Zeitpunkt, die Perspektive zu ändern. Vielleicht entspricht

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diese oft beschriebene Enge und Tristesse nicht dem Alltag auf dem Land, sondern ist das Ergebnis einen negativen Blicks von überzeugten Großstädtern. Film, Musik und Literatur verstärken diese Vorurteile, mit immer demselben stumpfen Plot: „Junger Mensch kehrt, aus welchem Grund auch immer, in seine Heimat, die Provinz, zurück, deren Enge er immer schon schrecklich fand. Es ist eine Welt, die man zwingend hinter sich lassen muss.“ Wenn sie jedoch Recht hätten, dann müssten logischerweise in der Metropole Berlin die glücklichsten Menschen Deutschlands wohnen. Dem ist aber nicht so. Berliner sind laut Studie nicht mal so glücklich wie der Durchschnittsdeutsche.

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Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Informationsflut, Burnout etc. sind heute zu Herausforderungen geworden, denen Unternehmen und Mitarbeiter mutig begegnen müssen. UPM Nordland Papier setzt deshalb schon seit mehreren Jahren auf ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement. Dieses hat zum Ziel, sowohl die körperliche, psychische als auch die soziale Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern. Damit verbunden sind die Bedarfsermittlung, Planung, Durchführung und Bewertung von Maßnahmen und

MIT BETRIEBLICHEM GESUNDHEITSMANAGEMENT FIT FÜR DIE ZUKUNFT „Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind das höchste Gut eines Unternehmens.“ Wichtig ist es, dieses Statement mit Leben und Inhalt zu füllen. Hierfür setzen wir uns bei UPM ein.

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Projekten sowie die Nachverfolgung von Zielzahlen rund um die Gesundheit. Das Gesundheitsmanagement ist in der Unternehmensführung integriert und es gibt einen Lenkungsausschuss sowie einen Entwicklungsarbeitskreis für den betrieblichen Gesundheitsschutz. Dieses ist eng mit der Arbeitssicherheit verbunden. Der betriebliche Gesundheitsschutz umfasst verschiedene individuelle Angebote für die Mitarbeiter. Unter anderem sind dies eine Firmenfitness-Kooperation, Fahrrad-Leasing, Gesundheitschecks im Betrieb inkl. Beratung, Grippeschutzimpfung, Nichtraucherseminare,

gesunde Menüs in der Kantine, Gesundheitstage, Darmkrebsvorsorge und Hautkrebsscreening. Zu Gesundheit im Betrieb gehören jedoch nicht nur die individuellen Maßnahmen, sondern auch die mit diesem Thema eng verknüpfte Führungs- und Unternehmenskultur. Der Vorgesetzte und eine offene Kommunikationskultur spielen hierbei eine wichtige Rolle. Deshalb werden Führungskräfte bei UPM Nordland Papier für Mitarbeitergespräche entsprechend geschult und für Themen wie seelische Erkrankungen oder Sucht sensibilisiert. Dank jährlicher Mitarbeiterbefragungen erhält jeder Vorgesetzte ein Feedback über die Zufriedenheit und das Engagement/Einbringen seines Teams. Nachwuchsführungskräfte werden mit speziellen Trainings gezielt gefördert und geschult. Weitere Bausteine im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sind: - Gezielte Informationen in Gesundheitsworkshops und Ernährungsvorträgen für die neuen Auszubildenden in der Einführungswoche. - Ergonomie am Arbeitsplatz: Arbeitsplatzanalysen und daraus resultierende Verbesserungen der betrieblichen Abläufe, des Verhaltens und der Betriebsmittel haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheitsaspekte und werden von UPM unterstützt. - Das betriebliche Eingliederungsmanagement nach längerer Krankheit hilft dabei, den Mitarbeiter auf dem Weg zurück an den Arbeitsplatz unter Berücksichtigung möglicher Einschränkungen zu unterstützen.

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