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Kreuznacher Rundschau Wochenzeitung mit lokalen Nachrichten

11. Jahrgang · KW 2

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Die Essenz des Roots Rocks Konzert: Blues-Großmeister Bernd Rinser tritt im Dudelsack auf Bad Kreuznach (red). Die Konzerte des „Großmeisters des Folk und Blues“ sind musikalische Wanderschaften. Der „Rolling Stone“ schreibt über die Musik von Bernd Rinser: „Es ist etwas Weites in dieser versiert gespielten und gebrochen romantischen Musik, die zum Beispiel Willy DeVille in ähnlicher Weise hätte einfallen können.“ Bernd Rinser, ein Mann mit rauer Schale und empfindsamen Kern, kann man zwischen Townes van Zandt, Seasick Steve, Johnny Cash und Willy DeVille ansiedeln. Die

Frage, ob er in erster Linie Bluesmann mit einer Vorliebe für Poesie oder eher Singer/Songwriter mit einer Vorliebe für Blues ist, stellt sich dabei nicht wirklich. Seine exzellent komponierten Songs sind so überzeugend wie authentisch. Unsentimental, kunstvoll und doch voller Herzenstöne. Die Konzerte sind ein Muss für alle Romantiker und Roots RockFans. Wenn dann noch der Bayerische Rundfunk meint, dass Rinsers CDs „die mit Abstand überzeugendsten und authentischs-

ten deutschen Bluesplatten“ sind, kann man sich auf ein Konzert der Spitzenklasse einstellen. Am Mittwoch, 20. Januar, spielt Bernd Rinser im Dudelsack. www.berndrinser.de Beginn: 20.00 Uhr Einlass ab 19.00 Uhr im Dudelsack, Rüdesheimer Straße 44, Eintritt in den Hut.

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2 | Kreuznacher Rundschau

KW 2 | 14. Januar 2016

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Impressum Die Kreuznacher Rundschau wird herausgegeben von der Hergel Verlags GmbH Mannheimer Straße 82 · 55545 Bad Kreuznach Telefon 0671- 796076 -0 • info@kreuznacher-rundschau.de Wirtschaftlich beteiligt im Sinne des § 9 Abs. 4 LMG: Hergel Verlags GmbH (100%), vertreten durch Gesellschafterin und Geschäftsführerin: Bernadette Schier, Mannheimer Straße 82, 55545 Bad Kreuznach Redaktion: (mr) Martina Riedle, (mar) Marian Ristow Layout: Maria Wilhelm · MBR Marketing & PR · Bingen-Büdesheim Verteilte Auflage: 50.757 • Druckzentrum Rhein-Main

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AKTUELL

14. Januar 2016 | KW 2

Wer leert ab 2019 die Tonnen?

Kreuznacher Rundschau | 3

Vorwort

Abfallwirtschaft: Stadt und Landkreis kooperieren möglicherweise

In Reih’ und Glied aufgereiht: Die Müllentsorgung in der Stadt wird ab dem 1.1.2018 eine Umorganisation erfahren. Der Abtransport von Papier, Sperrmüll und Elektroschrott wird dann vom Landkreis übernommen. Foto: M. Ristow Von Marian Ristow Bad Kreuznach. Wird der städtische Bauhof auch über das Jahr 2018 hinaus die Abfallentsorgung im Stadtgebiet übernehmen? Geht es nach Bürgermeister Wolfgang Heinrich (CDU), Leiter des zuständigen Stadt-Dezernats, ändert sich ab 2019 für die Stadt nichts, trotz der im Kreistag beschlossenen Kommunalisierung der Müllwirtschaft im Landkreis. Kreis will Kosten sparen Ende November 2015 votierte der Kreistag für die Übernahme der Abfallsammlung durch den Landkreis selbst. Der Vertrag mit dem bisherigen Dienstleister Veolia (Rest- und Biomüll) erfährt über das Jahr 2018 hinaus keine Verlängerung, der private Anbieter Remondis, der den Abtransport von Papier, Sperrmüll und Elektroschrott übernimmt, scheidet schon zum 31.12.2017 aus. Zurzeit laufen die Planungen für einen eigenen Abfallwirtschaftsbetrieb. 40 neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden, erklärt Hans-Dirk Nies (SPD), Erster Beigeordneter des Landkreises und zuständiger Dezernent. Der Kreis erhofft sich so eine Ersparnis von rund einer halben Million Euro. Wo der Betrieb angesiedelt wird, ist noch unklar. Ein möglicher Standort wäre nahe des Wertstoffhofes,

zwischen Gensinger Straße und Nahe. „Wir befinden uns zurzeit noch in Gesprächen bezüglich geeigneter Immobilien oder Grundstücke“, äußert sich Nies im Gespräch mit unserer Zeitung eher zurückhaltend. „Never change a winning team“ Auch wenn die Abfallentsorgung kraft Gesetzes Aufgabe des Landkreises ist und dieser der Stadt seine Regelung „aufzwingen“ könnte, ist die Abgabe des städtischen Abfallbetriebes für Wolfgang Heinrich keine praktikable Option. Er setzt weiter auf die Routine, Erfahrung und die bewährten Strukturen des Bauhofes. „Er arbeitet effizient, seit letztem Jahr schreibt der Bauhof schwarze Zahlen. Das kann sich sehen lassen. Wieso sollte man das ändern?“, fragt sich der Kämmerer. „Never change a winning team“, sei da sein Motto. Er gibt zu Bedenken: „Der Bauhof übernimmt neben der reinen Gefäßentleerung noch viele weitere wichtige Funktionen für die Stadt wie z.B. den Winterdienst, die Straßenreinigung oder den Abtransport von Weihnachtsbäumen. Man würde mit der Neuorganisation gewachsenen Strukturen schaden.“ Zurzeit beschäftigt der Bauhof, der insgesamt über 109 Mitarbeiter verfügt, 15 Müllwerker mit zum Teil unbefristeten Verträgen.

Vertrag zwischen Kreis und Stadt? Geht es nach Heinrich, kümmert sich der Bauhof auch künftig um die Abfallentsorgung im Stadtgebiet. Dazu befindet er sich mit Hans-Dirk Nies in Gesprächen. Für Heinrich wäre die Weiterführung der Entsorgung durch den Bauhof eine „charmante Lösung“. Nies stehe dem ebenfalls „nicht ablehnend gegenüber“, lässt er wissen. Für den Kreis, der eine ganze Abteilung neu installieren und auf Betriebstemperatur bringen muss, wäre ein funktionierender Bauhof eine immense Entlastung. Immerhin entsorgen die städtischen Müllwerke die Abfälle von gut einem Drittel der Bevölkerung des Landkreises. Eine Aufgabe, die der neue Betrieb des Landkreises dann nicht übernehmen müsste. Also alles kein Problem? Nicht ganz. Für den Kreis ist eine Art „Auftragsvergabe“ an den Bauhof finanziell nicht attraktiv, da Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer anfallen würden. Eine kommunale Steuerbefreiung für diese Art des Vertragswesens, die sowieso eine Menge juristischer Schwierigkeiten birgt, gibt es nicht. Noch im ersten Quartal des Jahres soll hier eine Entscheidung gefällt werden. Nach der Meinung von Experten, dürfte eine Kooperation im Hinblick auf die steuerlichen und vertragsrechtlich Unsicherheiten und Kalamitäten schwierig werden.

Aus dem Polizeibericht Mann dreht durch Ein 27-jähriger Mann aus Bad Kreuznach randalierte am Freitag, 08.01.2016, gegen 22.00 Uhr im Ellenfeld in Bad Kreuznach. Er fiel Passanten durch seine Schreie auf. Als die Polizei erschien, versuchte er zu flüchten. Die Beamten konnten ihn jedoch

stellen. Der Randalierer hielt dabei eine Gehwegplatte in der Hand und wollte diese gegen einen geparkten Pkw werfen, was durch das beherzte Eingreifen der Polizisten verhindert werden konnte. Der amtsbekannte Betäubungsmittelkonsument war stark alkoholisiert und hatte eine zu starke

Dosis Methadon eingenommen. Da der Verantwortliche nicht einsichtig und kaum zu bändigen war, wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Nach dem er sich beruhigt hatte, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen versuchter Sachbeschädigung eingeleitet.

Ich bin manchmal schrecklich faul und bequem. In der vergangenen Woche habe ich mit angesehen, wie sich ein Teenagermädchen mit seinem Einkauf schnell noch vor ein älteres Paar an die Kasse gedrängelt hat. Wie unhöflich. Ich hät-

te etwas sagen müssen. Ich hätte auch nochmal meinen Dachboden nach Brauchbarem und Nützlichem für Flüchtlingsfamilien durchsuchen können. Oder dem Nachbarn sagen, dass sich die ganze Straße über das Hundegebell seines unausgelasteten Vierbeiners ärgert. Auch das war mir zu lästig, auf die Diskussion wollte ich mich erst gar nicht einlassen. Und das ärgert mich bis heute. Warum habe ich nicht einfach mal den Rücken straff gemacht und etwas unternommen, auch wenn es unangenehm ist. Denn eigentlich bin ich der Überzeugung, dass wir nicht nur für unser Tun verantwortlich sind, sondern auch für unser Lassen. 1hre Bernadette Schier

Veranstaltungskalender Ausstellungen bis 29.01.2016: „Impressionen rund um den Kurpark“ – Fotoausstellung von Wilfried Porcher im Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. bis 31.01.2016: Sonderausstellung „Eine Retrospektive“ der Künstlerin Ilse Wild-Kussler im Schloßparkmuseum. bis 10.02.2016: „11 Jahre Fastnachtsgruppe St. Marienwörth bei der Kreiznacher Narrefahrt“ – Ausstellung im Foyer des Krankenhauses St. Marienwörth, Mühlenstraße 39. bis 22.05.2016: Sonderausstellung „TILL - Der legendäre Figurenschnitzer Till de Kock“ im Museum für PuppentheaterKultur (PuK), Hüffelsheimer Straße 5.

Termine Immer dienstags und freitags | 7.00 bis 13.00 Uhr: Wochenmarkt auf dem Kornmarkt in Bad Kreuznach. 15.1. | 16.30 Uhr: Gästebegrüßung „Kreuznach-Intro!“ - Lernen Sie Bad Kreuznach kennen! Treffpunkt: Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24. 15.1. | 19.11 Uhr: „Fassenacht und Wein“ – Veranstaltung der Großen Karneval Gesellschaft auf der Kauzenburg. Weitere Informationen gibt es online auf www.gkgk.de und unter Tel. 06706 - 1333, 0671 2107362. 16.1. | 13.30 Uhr: Wanderung des Pfälzerwald-Vereins von Bad Münster am Stein-Ebernburg auf den Kuhberg. Zwei Wanderungen mit unterschiedlichen Längen. Weitere Informationen bei Jürgen Schwenk, Tel. 06708 - 3946. 16.1. | 16.00 Uhr: Theater für Kinder: „Dschungelbuch - ein tierisches Abenteuer beginnt“ in der Theodor Fliedner Halle, Ringstraße 67. Eintritt: 4,00 Euro. 17.1. | 15.00 Uhr: Führung: Spaziergang durch die Sammlung des Schloßparkmuseums, Dessauer Straße 49. 17.1. | 18.00 Uhr: Kreuznacher Klassik: Das Kammerorchester Heilbronn spielt im Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24. 18.1. | 19.30 Uhr: Multivisionsshow „USA - Im Herzen des Westens“ im Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24. 20.1. | 10.30 Uhr: PuK-Theater „Tischleindeckdich, Eselstreckdich und Knüppelausdemsack“ - für alle ab 5 Jahre im Museum für PuppentheaterKultur (PuK), Hüffelsheimer Straße 5. 21.1. | 17.45 Uhr: Geschichtshäppchen: Elke Beckamp bringt zum Treffpunkt am Fuß des Löwenstegs Kreuznacher Geschichten aus alter Zeit mit. 22.1. | 16.30 Uhr: Gästebegrüßung „Kreuznach-Intro!“ - Lernen Sie Bad Kreuznach kennen! Treffpunkt: Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24.


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KULTUR / AKTUELL

Rockiger Doppelpack

Erinnerung an Clemens Schneider

Painted Dogs und Murphey’s Law im Dudelsack

750 Jahre St. Nikolaus: Vortrag über den Mundartdichter

Bad Kreuznach (red). Am Samstag, 16. Januar, spielen gleich zwei Bands in der Musikkneipe Dudelsack, Rüdesheimer Straße 44. Zuerst geben Murphey’s Law mit klassischen Power-Rock und Rock'n'Roll Gas, danach entern Painted Dogs mit modernem Hard Rock die Bühne. Murphey’s Law kommen aus Kaiserlautern und bevorzugen Songs von Bands wie Screeming Cheetah Wheelies, Creed, Metallica, Caroline Spine, Snow Patrol, Thin Lizzy, The Who, Porcupine Tree und Konsorten. Im Gegensatz zu früheren musikalischen Exkursen haben sich Murphey´s

Bad Kreuznach (red). „Erinnerung an Clemens Schneider: Lehrer und Schriftsteller, Weltbürger und Kreiznacher Gässje, Philosoph und Mundartdichter" – unter dieser Überschrift steht eine Veranstaltung am Sonntag, 17. Januar, um 17.00 Uhr in der St.-NikolausKirche. Clemens Schneider war

Law wieder dem guten alten und etwas härteren Rock zugewandt. Danach lassen die Painted Dogs den wild gewordenen Hund raus. Die Band um Sänger und Gitarrist Kai Schanding kommt ebenfalls aus Kaiserslautern, mag es noch eine Prise härter und moderner und nimmt sich Songs von Papa Roach, P.O.D., Rage Against The Machine und Chevelle vor. Beginn: 21.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr Eintritt: 6,00 Uhr

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langjähriges Gemeindemitglied in St. Nikolaus und setzte durch sein vielseitiges Tun wesentliche Akzente in Kirche und Gesellschaft. Seine Tochter Christa Maria Schneider wird unter Beteiligung von Wolfgang Kallfelz und der Sopranistin Pasja Herfurth Heiteres und Besinnliches aus seinen Wer-

ken darbieten, darunter Lieder mit vertonten Texten von Clemens Schneider. Zur musikalischen Umrahmung werden Alphorn und Orgel erklingen. Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms 750 Jahre St.-Nikolaus-Kirche. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Neujahrsempfang: SPD spart nicht mit Spitzen Innenminister Lewentz im Haus des Gastes – Andreas Henschel richtet markige Worte an Bürgermeister Heinrich auf dem Kopfkissen zu liegen hat“, feuerte Meurer in Richtung der politischen Konkurrenz. Lewentz spricht Klartext

(von links) Günter Meurer, Roger Lewentz, Michael Simon, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, Andreas Henschel und Carsten Pörksen beim Neujahrsempfang der Bad Kreuznacher SPD im Haus des Gastes. Foto: M. Ristow Von Marian Ristow

„Flüchtlinge sind humanitäres Thema“

Bad Kreuznach. Die heiße Phase des Landtagswahlkampfs läuft so langsam an. Und die Parteien entsenden ihre regionalen Spitzenleute zu den Neujahrsempfängen der Stadtverbände. So gab sich der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz am vergangenen Sonntag im Haus des Gastes die Ehre, wo die Bad Kreuznacher SPD das neue Jahr begrüßte.

Günter Meurer, Vorsitzender des Stadtverbands, machte mit seiner Reden den Anfang und lobte das Wirken der Großen Koalition im Stadtrat. Er spannte auch den Bogen zum bevorstehenden Wahlkampf im Land und wandte sich den genuin sozialdemokratischen Themen zu: Die Beitragsfreiheit für Kindertagesstätten, die allen Menschen, den gleichen Zugang zu Bildung ermöglicht, sei einer der si-

gnifikanten Unterschiede zwischen SPD und CDU auf Landes- und Bundesebene. „Wir entlasten so die jungen Familien, die häufig schon an den Miet- und Immobilienkosten zu knabbern haben“, stellte Meurer fest. Das zweite große Thema dieser Tage, die aktuelle Flüchtlingskrise und die damit in Zusammenhang gebrachten Vorkommnisse in der Silves-ternacht in diversen Großstädten, kam ebenfalls nicht zu kurz. „Für uns sind Flüchtlinge ein humanitäres Thema und keine Frage, wann welche Hausordnung

Der Flüchtlingsdebatte, die auch zwischen den europäischen Großmächten für einigen Missmut gesorgt hat, widmete sich auch Roger Lewentz, der dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur vorsteht und außerdem Vorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz ist. „Deutschland hat sich in der Griechenland-Frage auf europäischer Ebene durchgesetzt, das muss uns auch bei der Flüchtlingsfrage gelingen. Ich will den europäischen Geist, aber es kann nicht sein, dass Länder wie Polen sich weigern Flüchtlinge aufzunehmen, aber andererseits von europäischen Subventionen profitieren“, sagte Lewentz unter großem Applaus. Eine klare Ansage in Richtung Bundeskanzlerin. Lewentz positionierte sich auch deutlich in Sachen Abschiebung straffällig gewordener Asylbewerber, ohne dabei in Polemik zu verfallen: „Es muss allen klar sein, wer sich hier nicht benimmt, verwirkt sein Gastrecht.“ Ein Lob hatte er für den SPD-Landtagskandidaten Michael Simon parat: „Er ist ein Politiker, der immer erreichbar und ansprechbar ist. Er hört den Menschen wirklich zu. Das findet man heute nur noch selten.“

„Heinrich soll endlich Bürgermeister sein“ Der Gelobte betrat just nach Lewentz das Podium und nahm in Sachen Schule und Ausbildung Stellung: „Sozialdemokraten wollen keine Barrieren, schon gar nicht in der Bildung. Der Zugang dazu muss für alle gleich sein.“ Ein umfassendes, launiges Resümee der Stadtpolitik bot Andreas Henschel, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, der immer mehr seine Rolle zu finden scheint. Er verteidigte die Planungen eines neuen Stadthauses, das auf lange Sicht deutliche Einsparungen brächte. Auch nach Weihnachten hatte Henschel einige Wünsche: Zum Beispiel mehr Geschlossenheit innerhalb der CDU-Fraktion, bei einigen Christdemokraten bezweifelte Henschel, ob diese tatsächlich Kenntnis vom unterschriebenen Koalitionsvertrag hätten. Fraktur sprach der Fraktionschef auch in Richtung von Bürgermeister und Kämmerer Wolfgang Heinrich: „Er wurde im Dezember befördert und ich hoffe, das seine Motivation nun endlich beide Ämter wahrzunehmen entsprechend höher ist. Bisher war er nur Kämmerer. Es ist aber seine verdammte Pflicht das Ganze zu sehen. Er ist ebenso Bürgermeister.“


14. Januar 2016 | KW 2

Kreuznacher Rundschau | 5

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AKTUELL

6 | Kreuznacher Rundschau

KW 2 | 14. Januar 2016

Der etwas andere Jahresrückblick 2015 im Rückspiegel, Teil drei: Recht und Ordnung für die Stadt Von Marian Ristow Bad Kreuznach. Stimmt, da war noch was. Ein Jahr besteht ja be-

kanntlich aus zwölf Monaten. Also fehlen in unserem Rückblick noch die Monate Oktober, November und Dezember. Dem sei hiermit Abhilfe geschaffen. Im

letzten Quartal von 2015 verschärfte sich der Ton in der Politik nochmal deutlich. Was der schreibenden Zunft genügend Stoff bescherte und viel Arbeit bereitete.

germeisterin Dr. Heike KasterMeurer die Stadtrechtsurkunde entgegen. Ausgehändigt wird diese vom Grafen von Sponheim (gespielt von Thomas Graf von Strzemieczny) und König Rudi von Habsburg (gespielt von Steffen Quaer, der ansonsten bei historischen Stadtführungen den Faust mimt). Sogar ein echter Uhu war zugegen (siehe Foto unten). Die drei Letztgenannten wer-

hof“. Für die Mannheimer Straße ist der Abriss aus gastronomischer Sicht ein Verlust, egal ob man gerne Hausmacher Blutwurst oder Schnitzel „Dubarry“ isst. Gerade an Fastnacht war die Kneipe ein beliebter Anlaufpunkt. Für das gepflegte 15.00 Uhr-Pils bleiben jetzt in der näheren Umgebung nur noch das „KH-DM-1994“ (ehemaliges Aposteleck) und das „Plaka“.

OKTOBER „Ost-West“ durch die Hintertür Verkehr im Allgemeinen kann ein freudiges Thema sein. Straßenverkehr eher selten. Und der Straßenverkehr in Bad Kreuznach leider überhaupt nicht. Um das zu ändern, brüten große Experten das Integrierte Verkehrskonzept (IVEK) aus. Das Dortmunder Büro Planersocietät veröffentlicht erste Maßnahmen zur Verflüssigung des Straßenverkehrsbetons in der Stadt. Auch wenn diese noch weit davon entfernt sind konkret zu sein, gibt Chefplaner Dr. Michael Frehn einen Ausblick über mögliche Entwicklungen. Die lang brachliegende Idee einer Entlastung der Salinenstraße in Form einer OstWest-Verbindung (The Original „Ost-West-Trasse“) feiert ein erstaunliches Comeback. Klar wird in seinen Ausführungen: Empfiehlt das Gutachten eine solche Straße, dann baut man sie. Die Trasse soll aber kein überführender Monumentalhighway, wie einst geplant, werden. Auch hier sollen alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden. Sicher ist: Die einzige Alternativroute kann nur entlang der Bahnstrecke am Kohlenweg führen. Es ist ein Dilemma: Auf der einen Seite braucht der Stadtverkehr grundlegende Veränderungen. Eine Ost-West-Trasse, die es möglich macht, Teile der Innenstadt zu umfahren, wäre da sinnvoll. Auf der anderen Seite: Wer benutzt denn noch die großen Umgehungsstraßen rund um die Stadt, wenn es erstmal eine leistungsfähige Straße gibt, die mitten durch die Stadt führt? Stadt freut sich über ihre Rechte 725 Jahre Stadtrechte – was für ein unfassbares Jubiläum. Warum man ausgerechnet die 725. Jährung der Verleihung der Stadtrechte von König Rudolf von Habsburg an den Grafen Johann von Sponheim feiert, bleibt ein Geheimnis. Der 750. Geburtstag im Jahr 2040 wäre doch allein der Zahl wegen deutlich imposanter. Der Festakt in der Pauluskirche ist trotz der Obskurität um den eigentlichen Anlass stimmungsvoll. Bei einem kleinen Schauspiel nimmt die mittelalterlich gekleidete Oberbür-

den umgehend nach dem Event mit der eigens entwickelten Zeitmaschine ins Jahr 1290 zurückgebracht. Was war eigentlich im Jahr 1290 so los? König Ladislaus IV. von Ungarn wird ermordet, Dante Alighieri plant seine „Göttliche Komödie“ und König Dionysius von Portugal erklärt Portugiesisch (!) zur offiziellen Landessprache Portugals. Aber, wer hätte das bitte nicht gewusst? Nie mehr „Mainzer Rad“ Ende 2015 ist Schluss für das Speiselokal „Mainzer Rad“ in der mittleren Mannheimer Straße. Das urige Lokal, das man getrost auch als Kaschemme und Spelunke – ohne jegliche negative Konnotation – bezeichnen könnte, fällt den Neubauplänen einer Investorengruppe zum Opfer. Sonderlich traurig scheint Wirt Karl-Heinz Reimann darüber nicht zu sein. Im Gespräch zeigt sich der 73-Jährige gedanklich vom Ruhestand noch weit entfernt. Reimann plant die Übernahme der Gaststätte des Kleingartenvereins „Am Fried-

Bibendum rennt und buddelt Das Maskottchen des Reifenherstellers heißt weder Michi noch Reifi, sondern Bibendum. Der Geschichte nach fiel Firmenbegründer Édouard Michelin ein Stapel mit unterschiedlich großen Reifen auf, der ihn an das Aussehen eines dicken bayrischen Biertrinkers erinnerte, den er einst auf einem Werbeplakat sah. „Nunc est bibendum“ („Jetzt muss getrunken werden!“) stand darunter. Bibendum blieb hängen, der Name war geboren. Und das beliebte Michelinmännchen scheint einiges auf der Pfanne zu haben. Im Juni nahm der/die/das doch etwas ungelenk aussehende Bibendum schon erfolgreich am Firmenlauf teil. Dass das Maskottchen auch tatkräftig anpacken kann, stellte es beim Spatenstich zum Neubau der opulent großen Reifenlagerhalle an der Michelinstraße unter Beweis (siehe Fotos unten). Die neue Reifenhalle wird 26.000 Quadratmeter groß und bietet Platz für eine halbe Million Reifen. Fertig sein soll die Halle im April 2016.

Bäderhaus – Aber bitte „Da capo con repetitione“

Wenn der geneigte Musiker „Da capo con repetitione“ liest, dann wird er damit angewiesen, das mit diesem Zusatz versehene Musikstück von Anfang an zu wiederholen. In Endlosschleife. „Die Elegie vom Haus des Badens (Bäderhaus)“, sozusagen das populärste Klagelied in der Stadtpolitik, das „Smoke on the Water“ der Sparwütigen und Kritikliebhaber, wird definitiv „Da capo con repetitione“ gespielt. Geht es in der Stadtpolitik um das Thema Geld kommt die Sache mit dem Bäderhaus reflexartig auf den Tisch. Auch im Oktober setzen die Jammer-Choräle in tiefstem Bass ein, die uns die traurige Geschichte vom luxuriösen Badetempel erzählen wollen, den die Stadt jährlich in Millionenhöhe bezuschussen muss. Es erklingt die Ballade vom „für teures Geld“ sanierten Klassizismus-Bau, der sich niemals selbst finanzieren wird, in E-Moll. Ebenso reflexartig schmettern dann die Gegensänger ihre Arien namens „Wichtig für die Stadt“, „Wichtig für den Tourismus“ und „Wir sind eine Badestadt“ entgegen. Es tobt der Sängerkrieg unterhalb der Kauzenburg. Nur applaudieren die Bürger nicht, sondern fragen sich: Wie oft kann ein Thema durchgekaut werden bevor es einem im Halse stecken bleibt? Oder gar wieder hochkommt.


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OKTOBER Ein klassisches Eigentor Der Sitzungssaal des CasinoGebäudes ist oftmals die Bühne für diesen abgeschmackten, langweiligen Gesang, als Sängerinnen und Sänger fungieren die Stadträte. Und wenn die Opposition nicht selbst ihr absolutes Lieblingsstück vorträgt, dann erledigt die „GroKo“ das höchstpersönlich. Mit dem glorreichen Bäderhausbeschluss, einem rechtlich äußerst bedenklichen, unausgegorenem Schnellschuss mit dem man gewährleisten wollte, dass Kämmerer Wolfgang Heinrich (CDU) als Aufsichtsratsvorsitzender von BAD und GuT das Bäderhaus in Frieden existieren lässt, schoss man sich ein Eigentor. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) pfiff die

Möglichkeit gibt, äh, so einträglich zu sein. Also dass man quasi den Bürgerinnen und Bürgern von Bad Kreuznach gnädigerweise die Chance eröffnet, zum Gelingen des Tourismus „beizutragen“. Das nennt sich dann „Fremdenverkehrsbeitrag“. Nicht freiwillig, sondern verpflichtend. Der Bürger wird sozusagen zu seinem Glück gezwungen. Aber nicht nur Hotels und Restaurants werden zur Kasse gebeten, sondern nahezu jeder, der auch in nur irgendeiner minimalen Weise vom Geld Auswärtiger profitieren könnte. Apotheker, Metzger, Sonnenstudios und Raumausstatter sind auch darunter. Politik heißt ja schließlich gestalten. Und jeder soll sich einbringen können. Wenn auch nur finanziell. Das ist doch wahre politische Teilhabe.

„Der beißt nicht. Der will nur spielen“

Mit der Rücknahme des Bäderhausbeschlusses beschäftigt sich

dieser Tage auch die Sitzung des Stadtrates. Als dann Jens Heblich (CDU) aufsteht und erklärt, dass man sich innerhalb der Fraktion durchaus bewusst gewesen sei, dass dieser Beschluss rechtlich fragwürdig sein würde, sich aber Einzelne in der Fraktion durchgesetzt hätten, wird auch dem Letzten klar, wie zerrüttet die CDUFraktion in Wirklichkeit ist. Einig ist man sich aber, dass man den Steuerzahler weiter schröpfen will. Ob man die Sache nun Steuer, Beitrag oder Abgabe nennt, der Krug geht solang zum Brunnen bis er bricht. Weil man nun ja endlich weiß, dass die Tourismusbranche summa summarum 150 Millionen Euro in die Stadt spült, ist man der Auffassung, dass man nun auch Geld vom Bürger dafür nehmen darf, dass man dem Tourismus die

vergnügen wird nur gegen die Entrichtung eines kleinen Entgelts gewährt, „Eintritt“ möchte man die Gebühr nennen. Und: Angeblich soll sich im Schwimmbad auch ein Kiosk befinden. Dank unserer exzellenten Kontakte wurde uns auch eine erste offizielle Planungsskizze zugespielt (siehe Foto unten). Zurück zur Ernsthaftigkeit: Im Frühjahr wird das Projekt europaweit ausgeschrieben, danach werden die Vorschläge ausgewählt und der Bauantrag gestellt. Ein Baubeginn zum Jahr 2017 gilt als realistisch. Fertig sein will man spätestens Anfang 2019. Bis dahin kann die Nahe als Naturbad genutzt werden.

lung Dr. Kohl, wird im November bekannt, dass auch das Musikhaus Engelmayer seine Tür zum Jahresende für immer schließen wird. Brigitte Haas führt den Laden, der 1952 in der Salinenstraße gegründet wurde, und über die Kreuzstraße schließlich an der Ecke Mühlenstraße/Mannheimer Straße landete, seit 30 Jahren. Für CD- und Vinyl-Liebhaber der Sparten Rock, Jazz und Klassik ein geliebter Anlaufpunkt, außerdem ein Treffpunkt der hiesigen Kulturszene. Für nahezu jedes Event in Bad Kreuznach konnte man beim Engelmayer Tickets erstehen. Ein herber Verlust.

bau im Zeitraffer garniert mit interessanten Anekdoten – eine wahre Fundgrube. Interessant wäre doch auch mal die Entwicklung des Kornmarkts innerhalb der letzten zwanzig Jahre an Hand von Fotos zu dokumentieren. Ein einziges würde genügen! Denn da hat sich nicht wirklich was verändert. Das wäre doch etwas für einen Bildband namens „Kreuznacher Stillstand“.

Eigentlich waren die Mitarbeiter dieses Unternehmens im benachbarten Hotel Fürstenhof untergebracht und wurden wegen einer Überbuchung ins Kurhaus ausgelagert. Dort fühlten sie sich scheinbar weniger wohl und formulierten das in einem Schreiben an den Fürstenhof. Mit der Forderung eines Preisnachlasses. Und irgendjemand hatte wohl nichts Besseres zu tun, als dieses Schreiben gleich an die Presse weiterzuleiten. Nicht ganz die feine englische Art, falls es so gewesen sein sollte. So sieht wohl das kollegiale Verhältnis im Kurgebiet aus. Hut ab!

Engelmayer geht zu den Engeln

Kreuznacher Zeitensprünge

Großkoalitionäre umgehend zurück. Denn: Die schriftliche und bindende Anweisung eine hochdefizitäre Einrichtung dauerhaft und unbeschränkt zu betreiben, sei nicht mit der Verpflichtung von Kommunen zur Wirtschaftlichkeit vereinbar, ließ die ADD wissen. Hervorragend, dass die Befürworter des Bäderhauses das Thema völlig ohne Not mal wieder auf die Agenda bringen. So führen sie ihr Prestigeobjekt mit seinem zu Unrecht ramponierten Ruf erneut der öffentlichen Diskussion zu. Und bringen es wieder mal in die Schlagzeilen. Unnötig. Welch Ehre! Der Bürger darf Beitrag leisten

Wilhelm Zimmerlin (BüFEP) ist unser Gegenüber beim letzten Interview der Serie Sommergespräche. Der viel gescholtene Energiepolitiker, der keinen Hehl daraus macht, was er von der Preispolitik der Stadtwerke hält, hat interessante, unkonventionelle Ansichten und argumentiert sachlich nachvollziehbar. Entgegen seinem Ruf, entpuppt er sich als äußerst angenehmer Interviewgast. Seine Positionen muss man nicht teilen, aber sie sich zumindest mal anhören. Auch das gehört zur politischen Berichterstattung. Zimmerlin ist in der Opposition und verhält sich auch so. Dass er hin und wieder den Bogen überspannt, ist seine Sache.

NOVEMBER Kombibad bald fertig! Der ehemalige HSV-Fußballer Valdas Ivanauskas beschrieb die Freude über einen erzielten Treffer in einem Interview einst mit den Worten: „Ich bin ein bisschen erregt“. Das sind wir auch. Und zwar freudig. Denn: Das Kombibad kommt! Claus Stüdemann, Geschäftsführer der Bad Kreuznacher Betriebsgesellschaft der Bäder, und Wolfgang Heinrich, Aufsichtsratsvorsitzender der selbigen, präsentieren in einer Pressekonferenz den positiven Bauvorbescheid. Eine schwere Geburt, wie die beiden verkünden. Der sensiblen Lage im Salinental musste in jeglicher Hinsicht Tribut gezollt werden. Trotz der zugeknöpften Informationspolitik der Herren, ist es uns gelungen einige bisher geheime Fakten zu dechiffrieren. Die Schwimmbecken werden aller Voraussicht nach mit Wasser befüllt. Der Einlass zum Plansch-

Wenig heiter gestaltet sich die Entwicklung des Kornmarkts und der angrenzenden Einzelhändler. Neben dem drohenden Ende der Buchhand-

ibad b m Ko

So oder so ähnlich sieht das Kombibad im Salinental aus. Garantiert.

Ein historisch interessiertes Völkchen: Dass sich die Bad Kreuznacher Bürger für die Geschichte ihrer Stadt begeistern und wie sehr sie die Arbeit von Hobbyhistoriker und Autor Steffen Kaul schätzen, wird bei der Vorstellung von Kauls frischestem Werk „Kreuznacher Seitensprünge“ deutlich. Die Aula des Lina-Hilger-Gymnasiums ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Kaul porträtiert in seinem Bildband markante Plätze und Ecken der Stadt und ihre Entwicklung im Lauf der Jahrzehnte und -hunderte. Städte-

Hotel-Esten zu zögerlich Es tobt der Krieg der Sterne endlich konnte der Verfasser dieser Zeilen eine seiner heiß geliebten Star Wars-Anspielungen unterbringen: Dem geschichtsträchtigen Parkhotel Kurhaus droht der Verlust seiner vier Sterne. Die estnische Besitzergesellschaft hat es jahrelang, einigen Wasserstandsmeldungen aus Bad Kreuznach zum Trotz, versäumt in den riesigen Klotz zu investieren. Die Quittung gibt es im November in Form einer Mitteilung der Dehoga Rheinland Pfalz (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V). Der Verband gibt bei einer nicht-öffentlichen Vorbegehung zu verstehen, dass die Sterne ohne die Durchführung bestimmter Sanierungsmaßnahmen nicht zu halten sind. Da hat man in Estland wohl nicht ganz verstanden, dass in gut gehende Hotels auch mal investiert werden muss. Völlig irrwitzig wird die Geschichte dann, als plötzlich das Schreiben eines Unternehmens in der Presse auftaucht, in dem man sich über die Zustände im Kurhaus beschwert.

Ein Spatenstich und ein Richtfest Die Industrie- und Handelskammer (IHK) baut ihre neue Geschäftsstelle auf dem florierenden Gelände der ehemaligen General-Rose-Kaserne, in direkter Nachbarschaft zum neuen Justizgebäude. Investiert wird ein niedriger Millionenbetrag, bezugsfertig soll der Neubau mit einer Nutzfläche von 1.200 Quadratmetern Anfang 2017 sein. Ein gutes Stück weiter ist die Gewobau mit ihrem Inklusionsprojekt in der Schubertstraße. Zusammen mit der Rheinhessen-Fachklinik entsteht in der Südstadt eine Wohnform für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Zunächst umstritten, gewann das Projekt an Akzeptanz in der Nachbarschaft. Auch dank der guten Informationspolitik von Gewobau und Stadt. Mitte November wird Richtfest gefeiert.


Obermoschel Deine Stadt und Du

Sehenswerte historische Gebäude 150 Quadratmetern, die vom Verein der Modellbaufreunde ständig ausgebaut wird. Und hoch über der Stadt, auf der Burg Landsberg, klingen alljährlich bei den historischen Ritterspielen Schwerter und Streitäxte, verbunden mit viel Klamauk in mittelalterlichem Flair.

Informationen Bawettche Zug Bereits 1349 erhielt die Gemeinde die Stadtrechte verliehen, aber sie wurde schon um 900 urkundlich erwähnt. Etwa im 11. Jahrhundert wurde von den Nahegaugrafen die Burg Landsberg erbaut, in deren Schutz die ersten Siedler ihre festen Behausungen gründeten. Der Standort war für Verkehr und Handel von strategischer Bedeutung, münden hier 3 Täler und bilden so einen Mittelpunkt zwischen dem nordpfälzischen Bergland und den Flusstälern von Glan und Nahe. Nach der Stadtwerdung wurde Obermoschel durch eine Ringmauer befestigt, in deren Sicherheit die Bürger, je nach Wohlhabenheit, ihre Gebäude errichteten, die bei einem Rundgang durch die Altstadt auch heute noch beredtes Zeugnis einer aufstrebenden Gemeinde ablegen. Viele der Gebäude sind natürlich behutsam restauriert worden, so auch das Rathaus, das um 1510 erbaut worden ist. Daneben befindet sich die älteste Gastwirtschaft, der Ratskeller. Hier hat im Jahr 1794 der bekannte alemannische Dichter Johann Peter Hebel den unverwechselbaren Obermoscheler Wein genossen. Die Weine der wenigen Obermoscheler Winzer sind über die Grenzen hinaus bekannt. Ihre Reben wachsen meist auf schwer bewirtschaftbaren Steillagen, deren vul-

kanische Schieferböden zu einem besonderen Charakter beitragen. Weitere historische Gebäude findet man in der Friedrichstraße, hier wohnte 1645 Pfalzgraf Friedrich Ludwig in einer Notunterkunft, da sein Schloss in Trümmern lag. Das Haus ist allerdings ebensowenig erhalten geblieben wie die Synagoge, an die eine Gedenktafel erinnert. Die jüdischen Bürger genossen in Obermoschel hohes Ansehen, was auch dem berüchtigten Räuber „Schinderhannes“ fast zum Verhängnis wurde, weil er glaubte, dass niemand einem Juden beistehen würde. Beim Einbruch in ein jüdisches Haus wurde er von wachsamen Mitbürgern in die Flucht geschlagen. Er entwich durch ein „Törchen“ in der Stadtmauer, deren einzig erhaltener Turm, der Petersturm, bereits im 14./15. Jahrhundert erbaut wurde. Sehenswert sind auch das Schuck‘sche Haus, ein klassisches Baudenkmal der Renaissance und der Polnische Hof, dessen Grundstein der Verwalter der Burg Landsberg legte. Aber auch die Neuzeit bietet kleine Leckerbissen: So findet der Freund der Modelleisenbahn in der Bierhalle der ehemaligen Brauerei Vetter eine wunderschöne Anlage auf über

• Einwohner: 1.130 (Stand: 31.07.2014) • Postleitzahl: 67823 • Telefon-Vorwahl: 06362 • Seehöhe: 206 m • Landkreis: Donnersberg • Verbandsgemeinde: Alsenz-Obermoschel • Kleinste Stadt der Pfalz, anerkannte Stadtkernsanierungsgemeinde. • Eisenbahnstation in Alsenz • Überregionale Verkehrsanbindung z.B. über die B 420, B 48 • Autobahnanschluss z.B. zur A 61, in Bad Kreuznach und Gau Bickelheim (ca. 18 km) • 4 Gastbetriebe, 1 Hotel mit ca. 70 Betten und 5 Ferienwohnungen mit zusammen über 16 Betten • 2 praktische Ärzte, 1 Zahnarzt, 1 Apotheke, Physiotherapie, med. Fußpflege usw. • Tankstelle, Autowerkstätten, Sparkasse, VR-Bank • SB-Markt, Bäckereien, Fleischerei, Biolandhof, Weingüter • Modegeschäft, Schuhgeschäft, Haarstudios • mehrere Handwerksbetriebe, sonstige Gewerbebetriebe • über 10 Vereine • Kindergarten und Grundschule mit Nachmittagsbetreuung, UmweltAkademie („Waldakademie“), Kunststipendium, Museen usw. • Gemeindebestandsstatisik

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Aktuell

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November Gezeter um Besoldungsstufe

eben so über Nacht aus dem Boden stampft. Die Oppositionellen finden das irgendwie gar nicht so gut. Sie bemängeln die Doppelrolle Häußermanns, die als Chefin des Ordnungsamtes künftig Entscheidungen trifft, deren Richtigkeit sie sich dann selbst als Leiterin des Rechtsamtes bestätigen kann. Das spart zumindest die Korrespondenz mit anderen Personen. Die ganze Kritik kann man sowieso nicht nachvollziehen: Ist doch schön, wenn in Dodge City, äh, Bad Kreuznach natürlich, Recht und Ordnung herrscht. Einen Sheriffstern muss Heiderose Häußermann aber nicht tragen.

Amt für Recht und Ordnung Schon eine alte Heroldsformel besagt „Der König ist tot, es lebe der König!“ Auf den entsorgten Steffen Heldmann folgt Heiderose Häußermann. Die ehemalige Stadtrechtsdirektorin wird Chefin des neu geschaffenen Amtes für Recht und Ordnung, das Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer mal

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Jaja, das liebe Geld. Auch den Stadtrat regiert das leidige Thema aufs Neue. Kämmerer Wolfgang Heinrich, selbst zuständig für die Stadtfinanzen, soll eine Besoldungsstufe höher eingruppiert werden. Der Antrag dazu stammt von der FDP, wird aber von Werner Klopfer (Bürgerliste) vorgelesen, da niemand von den Liberalen zu Beginn der Ratssitzung anwesend ist. Den SPD-Genossen Andreas Henschel, Günter Meurer und KarlJosef Flühr passt die Vorstellung des besser verdienenden Kämmerers nicht in den Kram, sie protestieren. Die Angelegenheit treibt einen Pflock in die dornenbewehrte Große Koalition, genauer gesagt in die sonst so geschlossene SPD. Während die CDU geschlossen für „ihren“ Kämmerer votiert, ist sich die SPD uneins. Manche stimmen dagegen, die meisten enthalten sich. Werner Klopfer und Carsten Pörksen blaffen sich gegenseitig an, eine „Unverschämtheit“ hier, ein „schlechter Stil“ da. So kennt man unsere Stadträte. Da kommt einem

doch unweigerlich eine Idee in den Sinn wie man die klamme Stadtkasse füllen könnte: Ab sofort müssen die Zuschauer für den Besuch des Stadtrates Eintritt zahlen.

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„Die hören von meinem Anwalt“, dachte sich vermutlich Oberbürgermeisterin Dr. Heike KasterMeurer als sie das öffentliche Schreiben der Stadträte Klopfer, Bastian, Zimmerlin, Eitel und Schneider lesen musste. Dort unterstellte man ihr, dass Sie Steffen Heldmann, einst Leiter des Ordnungsamtes von Grüßners Gnaden, rechtswidrige Anweisungen erteilt hätte. Heldmann

habe aber die Durchführung verweigert und sei deswegen beurlaubt worden, so die Vorwürfe des Quintetts. Die OB macht kurzen Prozess und stellt Strafantrag gegen die Unterzeichner – wegen übler Nachrede. Ach, die Berichterstattung über solche Geschichten macht doch keinen Spaß. Manchmal möchte man den Beteiligten einfach eine Kugel Pistazieneis spendieren und sagen: „Habt euch doch nicht so! Wird alles wieder gut.“

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Ein Fall für den Richter

nun

Dezember Mehr Flüchtlinge für die Stadt Die Landesregierung plant zum neuen Jahr die bereits bestehende Flüchtlingsunterkunft in den Räumen des DepotpackAreals in der Planiger Straße auf knapp 2.000 Gäste aufzustocken. Die Lösung wird keine kurzfristige sein: Der Mietvertrag mit dem Eigentümer endet erst mit Ablauf des Jahres 2018. Das DRK soll die Einrichtung in bewährter Form führen.

Stadt will 9 Millionen investieren Mit den Stimmen der „GroKo“ wird der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr durchgebracht. Die Haushaltsdebatte gestaltet sich verhältnismäßig ruhig. Könnte auch daran liegen, dass der Entwurf des Stadtvorstandes Sinn macht. Auch, wenn er sich nur Dank der Landeszuweisungen ausgeglichen liest. Am Investiti-

onsvolumen von gut 9 Millionen Euro stört sich die Opposition trotzdem. Wolfgang Kleudgen (Die Linke) wähnt die Stadt mit ihrer Finanzpolitik auf dem „Highway to Hell“ und wirbt mit „Dieser Weg“ für seine Alternative. Und zitiert damit AC/ DC und Xavier Naidoo. Da scheint Wolfgang Kleudgen einen breit gefächerten Musikgeschmack zu haben. Rein thematisch würden da zu den Stadtfinanzen auch „Money for nothing“ (Dire Straits), zum Bäderhaus „The Thing that should not be“ (Metallica) oder zum neuen Stadthaus auch gut „Castles made of sand“ (Jimi Hendrix) passen.

Frostig-heiße Weihnachten Zwischen Peter Anheuser (CDU) und Birgit Ensminger-Busse (FDP) funkt es alldieweil heftig. Aber nicht im positiven Sinne. Nach der Stadtratssitzung geraten die beiden massiv aneinander. Ensminger-Busse vergleicht die Politik der „GroKo“ im Bad Kreuznacher Stadtrat mit dem Auftreten der SED in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Mutig. Da hat sie mit Peter Anheuser den richtigen Ansprechpartner gefunden. „De Ochs“ macht seinem Spitznamen alle Ehre und will die Konzertsopranistin packen und zur Räson bringen. Glücklicherweise kann geschlich-

tet werden, bevor Schlimmeres passiert. Vielleicht aber wollte Anheuser die FDP-Frau auch einfach nur herzlich umarmen und sie im Stadtrat willkommen heißen. Hätte auch sein können. Einfach hinstellen! Holt schon jemand ab Und wer nach Weihnachten nicht weiß, was er mit seinem Weihnachtsbaum machen soll, der kann sich ja ein Beispiel an einem besonders schlauen Neustadtbewohner nehmen. Warten bis der Bauhof die Bäume abholt? Ach was, einfach raus damit. Oder in die Nahe werfen. Oder anzünden. Jeder wie er will.


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Termine Stadt Bad Kreuznach Kreuznacher Frauentreff

KW 2 | 14. Januar 2016

Der Berufsschüler aus Hürth Glückgriffe: „Meet and Greet“ mit „dem Dennis“ zu ersteigern

Teestube & Strickcafé Der Frauentreff in der Klappergasse informiert über sein Programm im Januar: Am Donnerstag, 14. Januar lädt der Treff um 15.00 Uhr in seine Teestube ein. Am Montag, 18 Januar, gibt es um 10.00 Uhr Französische Konversation. Einen Tag später, am 19. Januar, öffnet das Strickcafé ab 15.00 Uhr seine Türen. Die Teestube ist am Donnerstag, 21. Januar, wieder ab 15.00 Uhr geöffnet. Alle Veranstaltungen finden in der Klappergasse 15 statt. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 0671 – 97043999.

Informationsabend

LiHi stellt sich vor Für die Eltern von Kindern der 4. Grundschulklassen bietet das Lina-Hilger-Gymnasium am Donnerstag, dem 14. Januar, um 19.30 Uhr in der Aula der Schule einen Informationsabend an. Am Samstag, dem 23. Januar, sind interessierte Eltern mit ihren Kindern der jetzigen 4. Klassen zum Tag der offenen Tür eingeladen. Es besteht für die Kinder die Möglichkeit, von 7.45 bis 11.30 Uhr an Unterrichtsstunden der Klassen 5/6 und an Mitmachangeboten teilzunehmen. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die Anmeldung für die Unterrichtsbesuche und Mitmachangebote ist vom Montag, dem 18., bis zum Freitag, dem 22. Januar, unter der Tel. 0671 - 9289422-0 möglich. Die Neuanmeldungen für die 5. Klassen am LiHi sind vom 17.02. bis zum 19.02., jeweils von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Mitzubringen sind das letzte Zeugnis, die Unterlagen der Grundschule sowie eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes.

50 Jahre Weltgebetstag

Kuba im Blick Am Freitag, 22.Januar, wird um 18.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Franziskus, Dürerstraße, „50 Jahre Weltgebetstag“ gefeiert. Der Vorbereitungskreis lädt ein zu einem festlichen kubanischen Büffet (denn Kuba ist das Weltgebetstagsland 2016). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Am Freitag, 4. März, findet ebenfalls im Pfarrsaal, um 15.30 Uhr ein gemeinsames Kaffeetrinken statt, um 16.00 Uhr wird das Partnerland Kuba vorgestellt und um 17.00 Uhr beginnt der Weltgebetstagsgottesdienst. Während des Kaffeetrinkens ist der Weltladen anwesend und verkauft Produkte – nicht nur aus Kuba - aus fairem Handel. Anmeldungen zur Planung bei Fr. Dellmann, Tel. 0671 – 9706332, täglich zwischen 17.00 und 19.00 Uhr.

Termine Stadt Bad Kreuznach Nikolauskirche

Führungen Die 750 Jahre alte St.-NikolausKirche in der Altstadt, Poststraße, ist auch im Jahr 2016 immer samstags von 11.00 bis 13.00 Uhr für Besucher zum Gebet und zur Besichtigung geöffnet. Zu Kirchenführungen mit Marita Peil wird jeweils am dritten Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst um 11.00 Uhr eingeladen, also etwa um 12.00 Uhr. Die Termine im ersten Halbjahr: 17. Januar, 21. Februar, 20. März, 17. April, 15. Mai und 19. Juni. Zusätzlich gibt es Kirchenführungen von Elisabeth van WerdenTroll samstags um 11.00 Uhr am 13. Februar, 30. April und 11. Juni.

GLÜCKS GRIFFE Bad Kreuznach (red). Er fing als harmloser Charakter des TV-Formats „Switch Reloaded“ auf ProSieben an, ab Februar hat „der Dennis“ aus Hürth seine eigene TV-Show. Und zwar standesgemäß bei RTL II. So schnell kann’s gehen. Der halb-sympathische, hilflose Berufsschüler aus KölnHürth wird von Martin Klempnow gespielt und kann schon jetzt auf eine breite Fanbase zurückgreifen. Comedian Klempnow hat aber noch weitaus mehr auf dem Kasten als einen dem Prekariat entstammenden Faulenzer zu spielen, er arbeitet als Synchronsprecher und ist zudem ein erfolgreicher Schauspieler. Zurzeit befindet sich der gebürtige Kölner mit seiner Figur Dennis auf Tour. Bei unserer Aktion „Glücksgriffe“ gibt es im Januar 1x 2 Karten für einen Auftritt nach Wahl zu gewinnen. Aber das war noch nicht alles: Ein „Meet & Greet“ ist ebenfalls dabei. Mitmachen und den Preis er-

steigern? Gar kein Problem. Einfach auf die Webseite www.badkreuznach-lacht.de/glücksgriffe gehen und dort den Instruktionen folgen. Über den Link gelangt man zu Deutschlands größter CharityAuktionsplattform United Charity. Dort registriert man sich kostenlos und schon kann man bei der Auktion für den guten Zweck mit bieten. Die Erlöse kommen am Ende komplett dem Deutschen Kinderschutzbund e.V. mit seinem Ortsund Kreisverband Bad Kreuznach zu Gute. Der Glücksgriff im Januar mit der Auktion „Dennis aus Hürth“ läuft bis zum 31. Januar. Ebenfalls mit an Bord ist Florian Simbeck. Der bekannte Münchner Schauspieler und Stefan des Komiker-Duos „Erkan & Stefan“ ist offizieller Lachbotschafter von „Bad Kreuznach lacht …“, und präsentiert außerdem den monatlichen Glücksgriff in einem kurzen Video auf www.badkreuznach-lacht.de/ glücksgriffe.

AfD-Kreisverband

Landtagswahlkampf Der AfD-Kreisverband Bad Kreuznach lädt am Samstag, 16. Januar, um 18.30 Uhr zum Auftakt des Landtagswahlkampfs ins Hotel Fürstenhof, Kurhausstraße 20, ein. Es sprechen der Spitzendkandidat Uwe Jung und Professor Jörg Meuthen. Anschließend wird diskutiert. Weitere Infos gibt es online unter www.afdkh.de.

Berufsbildende Schule

Techniker und Hauswirtschaft „Da isser ja!“: Dennis, Berufsschüler aus Hürth.

Kultur- und Weinbotschafter Dienstleistungszentrum: Neuer Lehrgang startet Ende April 2016 Bad Kreuznach (red). Im Frühjahr 2016 startet im Dienstleistungszentrum ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Bad Kreuznach ein neuer Lehrgang zum Kultur- und Weinbotschafter-/innen für die Nahe. Seit dem Jahr 2006 wurden bereits über 75 Personen in 4 Lehrgängen am DLR ausgebildet. Die „KuWeiBos“ begeistern Gäste und Einheimische an der Nahe mit vinophilen Führungen, Kultur- und Wein-Erlebnistagen und vielen anderen Events für die kulturellen Besonderheiten der Region und natürlich den Nahewein. Unverbindlicher Infoabend: 23. Februar 2016, 18.00 Uhr DLR RheinhessenNahe-Hunsrück Rüdesheimer Strasse 60 55545 Bad Kreuznach

Ausbildungsstart: 26. April 2016, 18.00 Uhr DLR RheinhessenNahe-Hunsrück Rüdesheimer Strasse 60 55545 Bad Kreuznach Die Ausbildung dauert ein Jahr. Der gemeinnützige Verein der Kultur- und Weinbotschafter Nahe arbeitet mit dem DLR, Weinland Nahe, der Nahelandtouristik und Gastland Nahe zusammen. Die Teilnehmer aus allen Altersgruppen werden fachlich und pädagogisch geschult und eignen sich interessantes Wissen über Kultur, Geschichte, Geologie und Weine des Nahelandes an. Sie tragen nach der Ausbildung dazu bei, das (wein)kulturtouristische Profil des Nahelandes zu stärken und mit Leben zu erfüllen. Die Schulungen erfolgen dienstags von 18.00 bis 21.00 Uhr am DLR in Bad Kreuz-

nach, Rüdesheimer Straße 6068. Mit zum Lehrgang gehören mehrere Ganztags- und Halbtagsexkursionen (dienstags und samstags). Während des Lehrgangs sind drei Prüfungen (schriftlich, mündlich und praktisch in Form einer Gästeführung) in den Modulen Geschichte und Kultur, Weinbau und Geologie sowie Methodik der Gästeführung abzulegen. Kursgebühr: 790 €. Mindesteilnehmerzahl: 20 Personen (Höchstteilnehmerzahl: 25 Personen). Anmeldeschluss ist der 15.03.2016. Informationen und Anmeldung: Meike.Schygulla@dlr.rlp.de

Die Berufsbildende Schule, Ringstraße 49, informiert über zwei Veranstaltungen: Am Samstag, 16. Januar, wird der Ausbildungsgang zum staatlich geprüften Techniker um 11.00 Uhr im Raum 051 vorgestellt. Am gleichen Tag, zur selben Uhrzeit, findet in Raum 024 eine Informationsveranstaltung „Meister/Meisterin der Hauswirtschaft“ statt. Weitere Informationen gibt unter Tel. 0671 - 887770 oder online unter www.bbstghs.de

Gesprächskreis

Thema: Demenz Jeden 3. Dienstag im Monat (19. Januar) findet von 19.00 bis 21.00 Uhr ein Gesprächskreis Demenz für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach. Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Liane Jung, Informationsbüro Demenz, steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig. Die „Heilenden Laute“ von Matak Chia sind Thema. Für Informationen vorab steht Ihnen Frau Jung unter der Tel. 0671 - 372-1304 gerne zur Verfügung. Weitere Termine und Infos auch unter: www.infobuero-demenz.de


14. Januar 2016 | KW 2

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AKTUELL

16 | Kreuznacher Rundschau

Termine Stadt Bad Kreuznach Psychoseseminar

Mehr als Nähen und Kochen Neues Semester: Volkshochschule Bad Kreuznach veröffentlicht Programmheft

Glücklich sein Das nächste Psychoseseminar der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Bad Kreuznach (PSAG) geht am Mittwoch, 20. Januar, um 18.00 Uhr im Zentrum St. Hildegard, Bahnstraße 26, über die Bühne. Dipl.Psychologin Birgit Essig nimmt sich dem Thema „Glück - glücklich sein, Zufall oder Lebenskunst?“ an. Kontakt unter Tel. 0176 - 38484725. Das Seminar ist kostenlos.

Familienforscher

Treffen Die Bezirksgruppe Nahe-RheinHunsrück der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde lädt für Mittwoch, den 20. Januar, in das Restaurant „Santo da Mino“, Hochstraße 36, zur Vorstellung des Jahresprogramms 2016. Anschließend referiert Werner Reeb über das neue Bibliotheksprogramm „OpenBiblio“ des Vereins. Beginn ist um 19.00 Uhr.

SPD-Kandidat Michael Simon

Schäfer-Gümbel kommt SPD-Landtagskandidat Michael Simon lädt am Donnerstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr zur Lesung mit Uwe Heilemann, dem Autor des Buches „Durch Norwegen auf den Spuren von Willy Brandt“ ein. Die Lesung findet in den Räumlichkeiten von Ofen Freund, Alzeyer Straße 36, statt. Am gleichen Tag, trifft Simon um 15.00 Uhr beim Jugendverein Alternative JugendKultur (AJK), Planiger Straße 29, auf Thorsten Schäfer-Gümbel, den Stellvertretenden Parteivorsitzenden und Chef der Hessen SPD.

(von links) VHS-Mitarbeiterin Jessica Botens, Sekretärin Jutta Papenfuß und VHS-Geschäftsführerin Erika Roggendorf präsentieren das neue Programm der Volkshochschule. Foto: M. Ristow Von Marian Ristow Bad Kreuznach. Die Volkshochschule Bad Kreuznach hat ihr Programm für das erste Halbjahr 2016 der Öffentlichkeit präsentiert. Bereits in der letzten Ausgabe lag der Katalog unserer Ausgabe bei. Zum Jahresbeginn stehen eine beeindruckende Fülle an Kursen, Vorträgen, Seminaren, Fahrten und sonstigen Veranstaltungen an – genau 362 an der Zahl. Dabei setzt die Bildungseinrichtung auf eine

Jessica Botens verstärkt Team Verstärkt wird das Team der Volkshochschule durch Jessica Botens, die aus dem Liegenschaftsamt wechselt. Die 23-Jährige hat ihre Ausbildung bei der Stadtverwaltung absolviert und kümmert sich seit Jahresbeginn gezielt um

Anmeldungen bitte nicht telefonisch Insgesamt haben sich die Bedingungen für die kulturellen Angebote und Einrichtungen in der Stadt verschlechtert, lässt Grit Gigga, Leiterin des Amtes für Schulen, Kultur und Sport und zuständig für die VHS, durchblicken „Die freie Spielmasse wird immer klei-

ner. Aber wir kriegen das alles hin“, sagt sie und macht auf die Budgetkürzungen im Bereich Kultur aufmerksam. Auf eine andere Form der Schwierigkeiten lenkt Erika Roggendorf das Gespräch. „Anmeldungen sind nach wie vor nur schriftlich, persönlich oder online möglich. Telefonisch nicht“, erklärt Roggendorf, dass trotz regelmäßiger Publikation, manchen der Anmeldemodus noch nicht völlig klar ist. Genauso wie die Tatsache, dass trotz Online-Anmeldung eine Unterschrift nötig ist um die SEPAEinzugsermächtigung zu erteilen.

Kontakt: VHS-Geschäftsstelle Viktoriastraße 13, Zimmer 10 55545 Bad Kreuznach Tel. 0671 – 800723 vhs@bad-kreuznach.de www.vhs-bad-kreuznach.de Das aktuelle Programmheft der VHS ist entweder bei der Volkshochschule selbst, Viktoriastraße 13, Tel. 0671 – 800723, oder in der Redaktion der Kreuznacher Rundschau, Mannheimer Straße 82, erhältlich. Außerdem lag es der letzten Ausgabe der Rundschau bei.

FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner zieht als Gastredner beim Neujahrsempfang Von Bernadette Schier

Vortrag

Birgit Ensminger-Busse

Stadtteile

Für Senioren

Kaffee und Kuchen BME. Am Freitag, 15. Januar, findet um 14.30 Uhr im Katholischen Pfarrheim, Schloßgartenstraße 35, ein Nachmittag für Senioren statt. Weiter Informationen gibt es bei Frau Nippgen-Retterath unter Tel. 06708 -1885 oder Tel. 0160 - 8728674.

Mischung aus Bewährtem (Handarbeits-, Koch und Sprachkurse) und eher Neuem (Yoga-, und diverse Online- und SmartphoneKurse).

den Bereich Flüchtlinge. Ein Thema, das sich auch im Angebot der Volkshochschule bemerkbar macht. Deutsch-Kurse werden von der VHS, in Kooperation mit dem Ausländerpfarramt, organisiert. Der Bedarf habe sich drastisch erhöht, war schon bei der Präsentation des letztjährigen Programms der Grundtenor der Verantwortlichen. Im März soll dieses Angebot nochmals eine Ausweitung erfahren. Ebenfalls intensiviert wurde die Kooperation mit der Stadtbibliothek. Auch Bücher verschont das Zeitalter der Digitalisierung nicht: Die „Onleihe“, also die Ausleihe von E-Books, erfreut sich großer Beliebtheit. Der Umgang mit digitalen Büchern und das Handling des dazugehörigen E-BookReaders spielt deswegen im neuen VHS-Angebot auch eine größere Rolle. So gibt es dazu Sprechstunden und Einführungen in der Stadtbibliothek.

Gute und schlechte Nachrichten

Wirkkräfte der Zeit Am Freitag, 22. Januar, 16.00 bis 20.00 Uhr, findet in der Rheingrafenstraße 46 der Vortrag „Die Wirkkräfte der Zeit im Jahr 2016, Teil 3“ statt. Es referiert Christel Neugebauer. Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 0671 - 73788.

KW 2 | 14. Januar 2016

Christian Lindner

Bad Kreuznach. Erfolg beflügelt: Beim Neujahrsempfang des FDP Stadt- und Kreisverbandes Bad Kreuznach am vergangenen Samstag musste der Stadtverbandsvorsitzende Jürgen Eitel halb bedauernd, halb genießerisch den Gästen im hoffnungslos überfüllten Logensaal im Haus des Gastes erklären, dass es aus Sicherheitsgründen nicht möglich sei, weitere Stühle aufzustellen. Möglicherweise lag der Grund für das bemerkenswert große Interesse an dieser FDP-Veranstaltung in der Rede von Jürgen Eitel. Der ging mit der Stadtpolitik ins Gericht, empörte sich über Steuererhöhungen und darüber, dass zukunftsweisende Beschlüsse im Rat komplett ausblieben. Möglicherweise waren die Gäste aber auch wegen der Vorstellung der beiden FDP-Direktkandidaten für die Landtagswahl am 13. März dieses Jahres gekommen: Birgit Ensminger-Busse steht für den Wahlkreis 17 (Bad Kreuznach) und Thomas Bursian für den Wahlkreis 18 (Kirn und

Bad Sobernheim) für die FDP auf der Liste. Möglicherweise. Ganz sicher aber galt das große Interesse dem Festredner des Abends, dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner. Der geübte Rhetoriker enttäuschte die Gäste nicht. Geschickt erarbeitete er seine Argumente für die „FDP als gestaltende Kraft in Bund und Land“. Schnell ist klar, dass die Zuhörer vor allem die Frage nach dem geeigneten Umgang mit Flüchtlingen interessiert und dass der meiste Applaus immer dann gespendet wird, wenn in den durchaus ausgewogen dargebrachten Gedanken des FDP-Chefs eine klarere und härtere Gangart zur Sprache kommt. Der Staat habe versagt, die Regierung habe weder die richtigen Fragen noch Handlungsoptionen erarbeiten können, diagnostizierte Lindner. Das sei eine schlechte Nachricht. Es gäbe aber auch eine gute: Die Bürger sind eingesprungen, als der Staat untätig war. Sie haben die ersten Hilfen organisiert und dabei ehrenamtlich Beachtliches geleistet. Das sei eine wirklich gute Nachricht.

Aber diese Arbeit sei den Bürgern nicht mehr weiter zuzumuten, die Regierung müsse ihre Arbeit wieder aufnehmen. Der Bürger müsse in 2016 wieder auf die Regierung vertrauen können. – Applaus. Lindners Botschaft ist klar: Die FDP muss wieder mitregieren, auch in Rheinland-Pfalz. Und so machte der Bundesvorsitzende für die Landes-FDP den Wahlkampf gleich mit, ging mit der amtierenden rot-grünen Landesregierung hart ins Gericht und impliziert damit auch den Hinweis, welcher Koalitionspartner im Falle eines Widereinzugs der FDP in den Landtag der Traumpartner wäre: nämlich die CDU. Mit deren Chefin, Julia Klöckner, fühlt sich Lindner freundschaftlich verbunden, eine kluge Frau, so sagt er, um aber gleich hinterher zu schieben, warum auch sie ein Korrektiv braucht: „Ihre Ideen zu einem neuen Integrationspflichtgesetz“ seien dann doch nicht weit genug durchdacht. Nun denn, am 13. März ist in Rheinland-Pfalz Landtagswahl, dann werden wir sehen, welche Allianzen möglich sind und ob die samstägliche Brise unter den FDPFlügeln bis nach Mainz trägt.


REGION

14. Januar 2016 | KW 2

Aus dem Polizeibericht Einbruch in Gaststätte Rüdesheim. Im Zeitraum von Samstag, 2. Januar bis Samstag, 9. Januar verschafften sich Einbrecher gewaltsam Zutritt zu einer Gaststätte, die gerade renoviert wird. Die Tä-

ter durchsuchten den Ausschankbereich sowie einen angrenzenden Wohnbereich. Aus dem Gebäude wurden ein Fahrrad und einige Baumaschinen entwendet.

Frau beißt Mitarbeiter von Sicherheitsdienst ins Bein Waldböckelheim. Auf einer Fastnachtsveranstaltung am Sonntag, 10. Januar, fiel den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes eine junge Frau auf, die scheinbar alkoholbedingt hingefallen war und selbstständig nicht mehr aufstehen konnte. Beim Versuch ihr wieder aufzuhelfen, geriet die 24-Jäh-

rige außer Rand und Band. Sie biss einem 23-jährigen unvermittelt ins Bein und begann wild um sich zu schlagen und zu treten. Sogar als sie gefesselt wurde, wehrte sie sich gegen den Sicherheitsdienst. Da sich der Kreislauf der Frau rapide verschlechterte, wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert.

Verkehrsunfall mit verletztem Fahrradfahrer Hüffelsheim. Ein 66-jähriger PkwFahrer befuhr am Freitag, 8. Januar, 17.23 Uhr, die Hauptstraße in Richtung Schloßböckelheim. Hierbei kam ihm ein 46-jähriger Fahrradfahrer entgegen, welchen er aufgrund von Dunkelheit und Unachtsamkeit zu spät bemerkte. Dadurch kam es zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem der Fahrradfahrer auf der Windschutzscheibe des Fahrzeugs landete. Er zog sich hierbei trotz Fahrradhelm mehre-

re blutige Kopfverletzungen zu. Er wird aufgrund seiner Verletzungen im Krankenhaus stationär behandelt. Am Pkw entstand Schaden an Windschutzscheibe, Motorhaube und Frontstoßstange in Höhe von ca. 2000 Euro. Das Fahrrad wurde bei dem Aufprall ebenfalls beschädigt. Das Licht am Fahrrad war zur Unfallzeit eingeschaltet. Gegen den Pkw-Fahrer wird nun ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss mit anschließender Fahrerflucht Waldböckelheim. Ein 60-jähriger Pkw-Fahrer befuhr am Freitag, 19.45 Uhr, die Bockenauer Straße in Waldböckelheim. Beim Einparken fuhr er rückwärts zunächst gegen eine Mülltonne, stoppte kurz und stieß beim erneuten Rückwärtsfahren gegen einen anderen einparkenden Pkw-Fahrer. Danach stieg er aus seinem Fahrzeug aus und

verließ die Unfallstelle. Er konnte kurz darauf durch die Polizeistreife angetroffen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von 1,87 Promille. Der Beschuldigte wurde zur Blutentnahme auf die Polizeidienststelle verbracht und sein Führerschein beschlagnahmt. Es entstand Sachschaden von ca. 1600 Euro.

Gesuchter Kneipengast schlägt zu Wallhausen. Ein 48-jähriger und ein 62-jähriger Mann gerieten am Freitag, 8. Januar, in einer Gaststätte in Wallhausen zunächst in Streit. Der 48-jährige Mann verließ dann das Lokal und lauerte dem anderen Mann auf. Später folgte er diesem und schlug auf ihn ein, bis dieser zu Boden fiel. Als der 62-jährige Mann auf dem Boden lag, trat der Beschuldigte noch weiter auf ihn ein. Die Polizei konnte die beiden Beteiligten antreffen und beim Beschuldigten einen Atemalkoholwert

Kreuznacher Rundschau | 17

Einfach tierisch

Die Tiersprechstunde mit Dr. Rolf Spangenberg Willkommen zu einer weiteren Folge unserer Serie „Einfach tierisch“ mit dem beliebten Ingelheimer Tierarzt Dr. Rolf Spangenberg.

Bei speziellen Fragen können Sie sich gern über diese Zeitung an Dr. Spangenberg wenden: info@kreuznacher-rundschau.de

Lästiges Saugen

Schlange ausgerissen

Dauer-Läufigkeit

Wir haben eine junge Katze aus dem Tierheim. Sie ist sehr lieb und verschmust. Leider saugt sie überall an uns; an der Kleidung, Kissenzipfeln, sogar an unseren Ohren! Was kann man da nur machen, wir wollen das Tierchen deswegen nicht wieder abgeben?

Wir halten eine ungiftige Kornnatter in einem schönen und relativ großen Terrarium. Durch ein Versehen ist sie uns kürzlich ausgerissen. Wir haben sie aber gleich auf dem Bücherregel einfangen können. Was soll man nur machen, wenn sie mal hinter einen Schrank schlüpft?

Meine Hündin (kleiner Mischling aus dem Tierheim) ist fast dauernd läufig. Sie wird ständig von Rüden verfolgt, beißt sie allerdings weg. Das ist sehr lästig. Was sollen wir nur machen, sie ist sehr lieb?

Die kleine Katze betrachtet Sie ebenfalls als Katze und will sie beschmusen, wie ein Kind. Nehmen Sie das als Kompliment, Sie reichen eben gut und fühlen sich gut an. Das Saugen gibt sich mit der Zeit. Für den Übergang können Sie ihr Saugmaterial geben, so wie man Kindern einen Schnuller in den Mund steckt. Es bringt wenig, ihr das Saugen zu verbieten, sie würde dann nur ängstlich und scheu werden.

Zunächst einmal Ruhe, Schlangen können es ja wochenlang ohne Futter aushalten. Dann verschließen Sie das Zimmer, damit sie nicht im Haus verschwindet. Dann die Nacht abwarten, bei Dunkelheit kriechen Schlangen meistens umher und können leicht erwischt werden. Wenn das nach mehrmaligen Versuchen nicht geklappt hat, stellen Sie einen kleinen Drahtkäfig mit einer Maus in das fragliche Zimmer. Kommt sie jetzt nachts heraus?

Das muss man ernst nehmen, wahrscheinlich liegt eine Erkrankung der Eierstöcke vor. Sie sollten alsbald zum Tierarzt gehen. Wenn Ihnen der Kollege eine Kastration oder Hormonbehandlung vorschlägt, würde ich eher zu einer Kastration raten. Diese Operation ist inzwischen Routine und spätere Nebenwirkungen (Inkontinenz!) bei Kleinhunden sehr selten. Züchten wollen sie ja wohl ohnehin nicht?

Großartige Geldspenden 78 Sternsinger sammeln für Kinder und Jugendliche in Umunakano

von 1,98 Promille feststellen. Der Geschädigte war mit 1,85 Promille ebenfalls stark alkoholisiert. Er erlitt mehrere Kopfverletzungen, die jedoch keiner ärztlichen Behandlung bedurften. Als die Beamten die Personalien des Beschuldigten überprüften, stellten sie fest, dass gegen diesen Haftbefehl erlassen wurde. Er wurde darauf festgenommen und zur JVA Rohrbach verbracht. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

29-jähriger Mann verbrennt sich selbst Sprendlingen. Am Montag, 11. Januar, kam es in Sprendlingen zu einer tragischen Selbsttötung nach einem Familienstreit. Zwischen dem 29-jährigen Ehemann tunesischer Abstammung und seiner 48-jährigen deutschen Ehefrau gab es seit einigen Tagen Streitigkeiten. Als die Frau am Abend des 11. Januar ihrem Mann ihren Wunsch nach Trennung mitteilte, soll dieser gedroht haben, beide umbringen zu wollen. Der 29-Jährige überschüttete sich und sei-

ne Frau mit Benzin, das er durch ein Feuerzeug entzündete. Er fing sofort Feuer. Der Frau gelang es gerade noch rechtzeitig wegzulaufen. Sie erlitt jedoch Verbrennungen ersten Grades und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dem Mann konnte nicht mehr geholfen werden. Er verstarb noch vor Ort. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion des Leichnams beantragt. Die Feuerwehr Sprendlingen löschte den Brand, Gebäudeschaden entstand nicht.

Region (red). Von Altenbamberg, über Ebernburg, Oberhausen, Feilbingert bis nach Hallgarten waren auch dieses Jahr wieder die Sternsinger unterwegs, um für das Jugendprojekt in Umunakano in Nigeria zu sammeln. Als neue Pfarrei Heiliger Disibod, die seit dem 1. Januar 2016 nun eingerichtet ist, wachsen auch die einzelnen Gruppen und Aktionen immer mehr zusammen. Ausgestattet mit einem Gewand, einer Krone und einem Stern zogen 78 Sternsin-

ger mit 24 Betreuern und 6 Verantwortlichen durch die Straßen der Orte und gingen von Tür zu Tür um den Segen Gottes zu den Menschen zu bringen und Geld für das Jugendzentrum in Umunakano zu sammeln. Als schließlich am vergangenen Samstag die letzten Sternsinger in die Pfarrheime zurückkamen, wurde abschließend ausgezählt. Und alle freuten sich sehr als der Endbetrag feststand und eine Gesamtsumme von 8265 Euro erg-

ab. Neben den Geldspenden erhalten die Sternsinger auch immer wieder Süßigkeiten als Dankeschön und in diesem Jahr wollten sie nicht nur einen Teil davon der Bad Kreuznacher Tafel, dem Treffpunkt Reling, zur Verfügung stellen, sondern auch den Flüchtlingen, die in Altenbamberg untergebracht sind. Jeder gab von seinen gesammelten Süßigkeiten ab und schließlich füllten sich in der gesamten Pfarrei drei Wäschekörbe.


REGION

18 | Kreuznacher Rundschau

Termine VG Bad Kreuznach Im VBW Hackenheim

Zeichenkurs Hackenheim. Am Samstag, 23. Januar, 10.00 bis 16.00 Uhr, findet ein Zeichenkurs für Erwachsene in der Grundschule statt, an dem sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene teilnehmen können. Anmeldung bei Marita Trautmann, Tel. 0671-63716. VG Langenlonsheim

Mit Gastredner

Empfang Windesheim. Am Sonntag, 24. Januar, 14.00 Uhr, findet in der Römerberghalle Windesheim, Bahnhofstraße, der traditionelle Neujahrsempfang des CDU Kreisverbands Bad Kreuznach statt. Die beiden heimischen Abgeordneten, CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner und Kreisvorsitzende Bettina Dickes, laden dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Den Christdemokratinnen ist es dabei gelungen, den hessischen Ministerpräsidenten, Volker Bouffier, MdL, als Gastredner für die Veranstaltung zu gewinnen.

In das Opernhaus

Zu Otello Langenlonsheim. Die Opernfreunde Langenlonsheim fahren am Sonntag, 17. Januar, zur Oper „Otello“ von Giuseppe Verdi in das Hessische Staatstheater nach Wiesbaden. Haltestellen sind in Bad Kreuznach, Bretzenheim, Langenlonsheim, Laubenheim und Bingen. Anmeldungen bei Peter Schmitt, Tel. 06704-1500.

Ökumenischer Seniorenkreis

Treffen Windesheim. Am Mittwoch, 20. Januar, 15.00 Uhr, trifft sich der ökumenische Seniorenkreis Windesheim zu seinem traditionellen Neujahrsempfang.

VHS Langenlonsheim

EDV Kurse Langenlonsheim. Die VHS Langenlonsheim bietet ab Montag, 18. Januar, 17.30 Uhr, den Kurs „Erste Schritte mit dem Notebook“ an. Von Dienstag, 19. Januar, bis Dienstag, 2. Februar, findet jeweils dienstags von 18.00 bis 20.00 Uhr, ein „Fotobuch“ Workshop statt. Beide Kurse finden im Computerraum der Realschule plus statt. Das aktuelle Kursprogramm mit Details zu allen Kursen und zur Anmeldung finden Sie im Internet unter www.vhs-langenlonsheim.de.

Fastnacht

in der Region

KW 2 | 14. Januar 2016

Frei-Laubersheimer Kappesköpp Frei-Laubersheim. Am Samstag, 16. Januar und Samstag, 23. Januar, finden unter dem Motto „33 Jahre geschunkelt und gelacht bei der Kappeskoppfassenacht“ die beiden Prunksitzungen der Frei-Laubersheimer Kappesköpp statt. Am Freitag, 22. Januar, ist die Damensitzung und am Freitag, 28. Januar, steigt die Herrensitzung in der Turnhalle von Frei-Laubersheim (wie alle anderen Sitzungen auch). Der Beginn ist jeweils um 19.11 Uhr. Die Kinderund Jugendsitzung findet am Sonntag, 30. Januar, 14.11 Uhr, statt. Carnevalclub Bämberjer Batschkapp Altenbamberg. Der CCBB lädt zur Kappensitzung am Samstag, 16. Januar, 19.11 Uhr, ins Bürgerhaus Alzenstal ein. Am Dienstag, 9. Februar, findet ab 15.11 Uhr der Kindermaskenball, ebenfalls im Bürgerhaus Alsenztal, statt. Im Anschluss wird die Fastnacht mit einem Lumpenball beendet. Hochstätter Schörlcher Hochstätten. Am Samstag, 30. Januar, ab 19.11 Uhr, findet die Fastnachtssitzung der „Hochstätter Schörlcher“ im Gemeindesaal statt. VKGKH Nachteule Hackenheim. Die VKGKH Nachteule e.V. lädt zu folgenden Veranstaltungen in die Rheinhessenhalle ein: Freitag, 15. Januar, 20.11 Uhr, „Nur for Meed“; Sonntag, 17. Januar, 15.11 Uhr, „Jugend in de Bütt“; Freitag, 22. Januar, 20.11 Uhr, „Nur for Buwe“ und am Samstag, 30. Januar, 19.11 Uhr, „Prunksitzung“. Allesemer Fassenacht Waldalgesheim. Der Umzug der „Allesemer Fassenacht“ wird sich am Montag, 8. Februar, von 14.11 Uhr von der Neustraße ausgehend, über die Provinzialstraße (L214), Genheimerstraße (K30) und Rümmelsheimerstraße, bis ca. 16.00 Uhr bewegen. Aus organisatorischen Gründen sollten sich alle mitwirkende Wagen und auch größere Fußgruppen bis spätestens Freitag, 15. Januar bei Klaus-Peter Stein, Tel. 06721 - 34 34 1 oder e-mail klauspeter. stein@t-online.de anmelden. Jäcke vom Appelbach Wöllstein. Die Jäcke vom Appelbach e.V. laden ganz herzlich zur Fastnachtssitzung am Samstag, 30. Januar, 19.11 Uhr, unter dem märchenhaften Motto „Spieglein, Spieglein an der Wand - wer hot die scheenst Fastnacht im Rhoihesseland?“ ein. Die Jäcke vom Appelbach feiern außerdem folgende Veranstaltungen: Donnerstag, 4. Februar, 18.11 Uhr, Rathauserstürmung und anschließender Altweiberball ab 20.00 Uhr im Gemeindezentrum; Sonntag, 7. Februar, 14.11 Uhr, Kindersitzung; Montag, 8. Februar, 14.11 Rosenmontagsumzug. Karneval-Freunde Langenlonsheim Langenlonsheim. Am Sonntag, 31. Januar, 14.11 Uhr, findet die Kinder-Fastnachts-Fete in der Gemeindehalle statt. Die Kinder-Tanzgruppen der Karneval-Freunde wollen alle Kinder aus Langenlonsheim und Umgebung mit ihrem Programm erfreuen. Der Kinder-Elferrat hält wieder allerlei Spiele und Tänze zur Belustigung der kleinen Narren bereit, es werden auch wieder die schönsten Kostüme prämiert. Hüffelsheimer Kuckuckseier Hüffelsheim. Die Hüffelsheimer Kuckuckseier laden zur Prunksitzung am Samstag, 30. Januar, 19.11 Uhr, in die Gemeindehalle ein (Kartenvorverkauf am Samstag, 16. Januar, 14.00 Uhr, Gemeindehaus). Die Kindersitzung findet am Montag, 8. Februar, 15.11 Uhr, ebenfalls in der Gemeindehalle statt. Hargesheimer Fassenachts Club e.V. Hargesheim. Wie bereits im letzten Jahr veranstaltet der Hargesheimer Fassenachts Club e.V. einen Open Air Kartenvorverkauf mit Glühwein, Kaltgetränken und Bratwürstchenverkauf: am Samstag, 16. Januar, 10.30 bis 15.00 Uhr, vor dem Hargesheimer Rewe / Arthur-Rauner-Straße. Die Prunksitzungen des HFC finden am Freitag 29. Januar, und am Samstag 30. Januar, jeweils ab 19.11 Uhr in der Gräfenbachhalle statt. Ein weiterer wichtiger Termin der närrischen Saison ist die Eltern / Kind Disco am Sonntag, 7. Februar, ab 17.00 Uhr in der Gräfenbachhalle. Närrischer Kreppelkaffee der SG Hüffelsheim Hüffelsheim. An Altweiberdonnerstag, 4. Februar, findet im Sportheim der SG Hüffelsheim ab 15.11 Uhr der „Närrische Kreppelkaffee“ statt. Alle Gäste können sich mit Voranmeldung auf ein Unterhaltungsprogramm mit einigen Vorträgen freuen. Anmeldung bis Montag, 1. Februar bei Inge Wohlleben, Tel. 0671-36845. Musikverein 1920 Feilbingert Feilbingert. Der Musikverein veranstaltet am Sonntag, 7. Februar, 14.11 Uhr, wieder einen Kindermaskenball in der Lemberghalle.


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REGION

20 | Kreuznacher Rundschau

KW 2 | 14. Januar 2016

Nachgefragt bei Kirkity und Animetrix Joshua Luca Kirkland und Lukas Mattioli - YouTuber im Gespräch

Von Martina Riedle Bad Kreuznach. Auf dem Videoportal YouTube können Benutzer kostenlos Videoclips ansehen, bewerten und selbst hochladen. Auf der Internetpräsenz befinden sich Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos sowie selbstgedrehte Filme. „Kirkity“ Joshua Luca Kirkland und „Animetrix“ Lukas Mattioli sind immer erfolgreicher werdende Nutzer von YouTube und haben gemeinsam im Dezember das Album „Nichtsdestotrotz“ auf den Markt gebracht. Die Kreuznacher Rundschau hat bei Joshua und Lukas nachgefragt. Martina Riedle: Wer sind denn Joshua Luca Kirkland und Lukas Mattioli? Joshua Luca Kirkland: Ich komme aus Bad Kreuznach, bin gerade 17 Jahre alt geworden und besuche zur Zeit die gymnasiale Oberstufe der Alfred-Delp-Schule in Hargesheim und strebe mein Abitur an. In meiner Freizeit bin ich „Kirkity“, ein communitybezogener Webvideo-Produzent auf YouTube, wo ich bereits seit über einem Jahr tätig bin. Lukas Mattioli: Ich bin ebenfalls 17 Jahre alt und wohne in Bosenheim. Joshua habe ich auf der Alfred-Delp-Schule kennengelernt, typische Schulfreunde. Mittler-

weile bin ich aber in Bingen auf der Schule und Joshua ist mein bester Freund. Warum heißen eure YouTubeKanäle Kirkity bzw. Animetrix? Joshua Luca Kirkland: Kirkity - das „Kirk“ kommt von meinem Nachnamen, das „ity“ ist das „ity“ aus dem Wort „community“. Meine Community, also Gemeinschaft, auf YouTube ist mir sehr wichtig: Ich möchte gezielt mit den Zuschauern agieren und eine Bindung aufbauen. Das funktioniert auch zum Glück wunderbar. Lukas Mattioli: Ich mache Videos und Songs über Animes. Anime bezeichnet in Japan produzierte Zeichentrickfilme. In Japan selbst steht Anime für alle Arten von Animationsfilmen. Er bildet das Pendant zum Manga, dem japanischen Comic. Joshua, seit wann interessierst du dich für Medien beziehungsweise YouTube? Joshua Luca Kirkland: Seitdem ich 9 Jahre alt bin. Ich sammelte bereits früh viel Erfahrung im Bereich Rundfunk, weshalb Studios und derart verbundene Dinge mein Interesse weckten. Nach einiger Zeit baute ich mein eigenes kleines Studio auf und versuchte, mir selbst den professionellen Umgang anzueignen. Unterstützt und finanziert wurde ich

dabei zunächst größtenteils von meiner Familie. Angefangen, Videos für YouTube zu produzieren, habe ich jedoch erst Mitte 2014. Mittlerweile betreibe ich meinen eigenen Kanal und arbeite zudem noch für große Kanäle als Cutter, z.B. „Made My Day“ mit ca 1,2 Mio Abonnenten. Lukas, du hast sehr erfolgreich an der Castingshow „Das Supertalent 2011” teilgenommen, wo du als 13-jähriger „Goodbye My Lover” von James Blunt und „Jar Of Hearts“ von Christina Perri gesungen hast. Seit wann bist du auf YouTube aktiv? Lukas Mattioli: Ich habe bereits mit 10 Jahren angefangen und hatte schon verschiedene Kanäle auf YouTube. Auch während der Zeit beim Supertalent hatte ich einen, der ein wenig Erfolg hatte. Animetrix, mein jetziger Kanal, ist aber mit 20.200 Abonennten der erfolgreichste. Und warum YouTube? Joshua Luca Kirkland: YouTube ist eine Plattform, mit der man sehr viel bewegen kann. Wie fast jeder mittlerweile weiß, versetzen sich die Medien mit der Zeit immer mehr in den Online-Bereich, in dem YouTube eine ganz große Rolle spielt. Immer wieder hört man auch im Fernsehen über „YouTube-Stars“. Vergleichbar mit

einem TV-Programm plane ich meine Videos im Voraus, nehme mir viel Zeit für die Planung und auch bei der Umsetzung gebe ich mir sehr viel Mühe. Natürlich wird man mit der Zeit immer professioneller bei Dreh, Schnitt, Design, Audio- & Musikproduktion und letztendlich auch bei der Vermarktung. Durch diese Tätigkeit lernt man sehr viel für das spätere Leben. Mein Kanal hat derzeit knapp 6.100 Abonnenten. Monatlich habe ich jedoch ca. 25.000 Zuschauer. Wichtig ist es natürlich auch, auf anderen Social Media Plattformen wie Twitter (derzeit knapp 8.500 Follower) und Instagram (knapp 6.500 Follower) sehr aktiv zu sein. Falls mal keine Zeit für ein Video da ist, kann man dort trotzdem für die Community da sein. Was genau sehen die Leute auf YouTube? Joshua Luca Kirkland: Derzeit führe ich viele Formate und probiere mein Können hier und da mal aus, um herauszufinden, was den Leuten gefällt. Hauptsächlich versuche ich jedoch durch Entertainment, wie zum Beispiel Comedy, aber auch mit eigener Musik meine Reichweite zu vergrößern. Größtenteils funktioniert das bei der jüngeren Zielgruppe im Alter von 12-16 Jahren sehr gut. Das kann mal ein Spiel sein, wie zum Beispiel „Wenn ich du wäre...“, bei dem man Aufgaben erledigen muss, die der andere ihm vorschreibt. Sowas finden die Leute immer wieder lustig. Besonders die Musik kommt jedoch unglaublich gut an: Ich habe bereits 2014 die Single „Kopfkino“ zusammen mit Lukas für die Community veröffentlicht. Das erste Album „Nichtsdestotrotz“ mit eigener Musik folgte im Dezember 2015 – ebenfalls mit Lukas. Lukas Mattioli: Die CD aus dem Presswerk ist unser ganzer Stolz, wir haben sie ganz alleine produziert. Die limitierte Stückzahl von 50 war sogar bereits nach zwei Wochen an Leute in ganz Deutschland ausverkauft. Jetzt gibt es das Album aber noch für 7,99 Euro als Download auf iTunes, Amazon

oder Google Play. Wir freuen uns, dass es so gut ankommt und dass es sich schon so viele gekauft haben. Wir hoffen natürlich, dass es sich noch viele weitere Leute noch kaufen werden. Es folgen noch ein paar Musikvideos zu den Songs vom Album. Also ist YouTube zum Geldverdienen gedacht? Joshua Luca Kirkland: Das denken viele, die mit YouTube anfangen. Aber am Anfang verdient man nix, im Gegenteil: unser ganzes Geld steckt in YouTube. Unsere Studios zuhause, mit denen wir unsere Videos und Musik produzieren, kosten enorm viel. Alleine das Album hat eine Menge Geld gekostet. Wenn man dann was verdient, wird alles wieder investiert. Mit YouTube ansich bekommt man nicht viel Geld, das lohnt sich nicht wirklich. Da helfe ich mir entweder mit Produktplatzierungen oder mit meinem Online-Shop (www.kirkity-shop.de), wo man Shirts, Pullis oder Caps kaufen kann. So verdient man für unser Alter schon einiges... Aber das Geldverdienen ist eigentlich Nebensache. Es hilft einem nur, die Kosten zu decken und das Taschengeld aufzubessern. Gibt es ein Leben nach YouTube bzw. welche Ziele habt ihr? Lukas Mattioli: Ich verlasse mich beruflich nicht aufs Internet und werde noch in diesem Jahr eine Ausbildung zum „Mediengestalter für Bild und Ton“ anfangen. Was YouTube angeht: 50.000 Abonennten in diesem Jahr. Joshua Luca Kirkland: Ich weiß noch nicht, wie lange ich noch auf YouTube so aktiv bin. So wie es jetzt läuft, läuft es gut und ich habe gerade „richtig viel Bock drauf“. Schule geht aber natürlich erst einmal vor! Ein Wunsch für dieses Jahr von uns beiden wäre außerdem ein Auftritt zusammen bei den „VideoDays“ in Köln. Ich danke für das interessante Gespräch und wünsche euch beiden weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.

Nichtsdestotrotz Lass uns gehen

Übrigens: Den Mitarbeitern der Kreuznacher Rundschau hat auf dem Album „Nichtsdestotrotz“ Track 8 „Lass uns gehen“ am besten gefallen. Und: Mehr Infos zu Kirkity und Animetrix unter www.kirkity. de, www.kirkity.tv oder www.animetrix.de.


Bau-Ratgeber der Kreuznacher Rundschau

KR KW 2 | 14. Januar 2016

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Bauen und Wohnen Planen und Renovieren Im Trend: Wohnküchen Moderne Fliesen verbinden Küche mit dem Wohn- und Essbereich

Gemeinsam mit den Kindern oder Enkeln Kuchen backen, mit der Familie den Weihnachtsbraten zubereiten oder mit Freunden ein großes Buffet gestalten: All das muss heute nicht mehr in der abgetrennten Küche stattfinden. "Viel mehr Spaß macht Kochen und Essen in einer kommunikativen Wohnküche, die zum Essoder Wohnzimmer hin offen ist",

meint Jens Fellhauer vom Bundesverband Keramische Fliesen e.V. Gerüche werden über leistungsfähige Dunstabzugshauben entfernt, Fliesen an Wand und Boden schaffen eine optische Einheit und bieten hohen Nutzungs- und Reinigungskomfort. So ist es kein Problem, wenn beim Kochen, Backen und Braten oder beim Servieren am Tisch einmal etwas daneben geht. Übergänge fließend gestalten

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Moderne Fliesenkollektionen bieten eine größere Auswahl an interessanten Formaten und attraktiven Oberflächendessins als jemals zuvor. Ob Pastellfarben, Naturtöne oder kräftige Farbakzente, ob zeitlos schöne Holzoder Natursteininterpretationen oder edel zurückhaltender Betonlook für den urbanen Wohnstil: Viele der angebotenen Oberflächen, Farben und Strukturen passen ebenso gut in die Küche wie in Wohnräume - und schaffen einen optisch fließenden, architektonisch ansprechenden Übergang zwischen dem Koch-, Ess- und Wohnbereich. Werden die Fliesen durchgehend und raumübergreifend verlegt, wachsen die Räume auch optisch stärker zusammen. Ideen für die kreative Küchengestaltung In der Küche lassen sich viele kreative Raum- und Wohnideen mit

Fliesen umsetzen. So kann etwa eine niedrige Fensterbank, die mit Fliesen verkleidet ist, zu einer zusätzlichen Sitzgelegenheit umfunktioniert werden. Wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Fett, Flüssigkeiten und mechanische Belastungen bietet sich Keramik auch für Arbeitsplatten an. So können beispielsweise Kochinseln mit Fliesen auf die gewünschte Größe „maßgeschneidert“ werden und erhalten zugleich eine attraktive und pflegeleichte Oberflächengestaltung.  djd

XXL oder XXS: Wohin geht der Trend bei Fliesen? Übergroße Fliesen neben filigranen Mosaiksteinchen: Sowohl Groß- als auch Miniformate liegen derzeit in der gehobenen Inneneinrichtung im Trend. Besonders spannend ist die Kombination beider Welten, wenn etwa XL-Querformate auf dem Boden mit kleinteiligem Mosaik oder sogenannten „Schnittekoren“ desselben Materials an der Wand ergänzt werden. Die Verlegung beider Produktgattungen erfordert Know-how und sollte vom Verlegeprofi, sprich Meister- oder Innungsbetrieb, ausgeführt werden.


Bauen und Wohnen Planen und Renovieren Neue Vorgaben für energiesparendes Bauen Die EnEV fordert im Neubau nun einen um 25 Prozent besseren Standard

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Wer ab 2016 neu baut, der muss einen um 25 Prozent besseren Energie-Mindeststandard erreichen als bisher. Zum Jahresanfang 2016 sind die Vorgaben der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) für den Neubau von Wohnhäusern in Kraft getreten, die bereits in der Novelle der EnEV 2014 festgelegt worden waren. Pauschal fordert der Gesetzgeber einen um 25 Prozent niedrigeren Primärenergiebedarf als bisher. Ziel ist die Erfüllung einer EU-Richtlinie, die bis 2021 durchgängig Niedrigstenergiestandard für Wohnungs-Neubauten vorsieht. Der Energiebedarf neuer Häuser würde dann nahe Null liegen. Keine konkreten Vorgaben zu Wärmedämmung und Heiztechnik Die EnEV lässt Gestaltungsspielräume: Sie macht keine genauen Vorgaben zu Wärmedämmung oder Heiztechnik. Eine wichtige Rolle spielt zum Beispiel der sogenannte Primärenergiefaktor. Er berücksichtigt neben dem Energieverbrauch im Haus auch den Aufwand für Energiegewinnung und Transport. Fossile Brennstoffe werden zum Beispiel mit einem Faktor von 1,1 bewertet, Wärmepumpen je nach Jahresarbeitszahl mit einem Faktor zwischen 0,4 und 0,6 - Holz sogar mit nur 0,2. Wer künftig mit Öl und Gas heizen will, muss also wesentlich besser dämmen als ein Bauherr, der auf die Wärmepumpe oder eine effiziente Holzheizung setzt.

Staatliche Förderungen nutzen

Das Referenzgebäudeverfahren

Bauen muss durch die neuen Vorgaben nicht zwangsläufig teurer werden, meint Dipl.-Ing. Marc Förderer, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V.: „Häuser mit dem Standard eines KfW Effizienzhauses 70, der den aktuellen Mindestanforderungen entspricht, wurden auch bisher schon gebaut.“ Wer einen deutlich besseren Energiestandard anstrebe, müsse aber schon mit höheren Kosten rechnen. Einen Ausgleich bieten beispielsweise die Förderprogramme der KfW mit Tilgungszuschüssen, die sich je nach Energiestandard zwischen fünf und 15 Prozent bewegen. „Nicht vergessen sollte man, dass die Fachplanung und Baubegleitung durch einen KfW-Effizienzexperten eine Fördervoraussetzung ist“, so Förderer. djd

Die Energieeinsparungsverordnung (EnEV) macht keine genauen Vorgaben, wie die Gebäudehülle und die technischen Anlagen eines energieeffizienten Neubaus auszusehen haben. Stattdessen fordert sie den Vergleich mit einem Referenzgebäude mit ähnlichen Abmessungen und Ausrichtungen. Eine Rolle spielt auch der Gebäudetyp, zum Beispiel ob ein Haus frei steht oder etwa als Reihenhaus an andere Gebäude angebaut ist.

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Klimaschutz ist heute ein wichtiger Aspekt, der bis in den Alltag hinein spürbar ist. So hat etwa die Art und Weise, wie wir wohnen, entscheidenden Einfluss auf die persönliche Ökobilanz. "Bereits bei der Planung eines Hauses können Bauherren mit energieeffizienten Materialien einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Lebensweise leisten", sagt Fachredakteur Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Dank möglicher staatlicher Fördermittel, etwa aus Töpfen der KfW Bankengruppe, fällt die Entscheidung für ein energieeffizientes Bauen leichter. Wichtig zu wissen: Ab April 2016 ändert sich die entsprechende Klassifizierung, die Anforderungen an

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Neubauten werden weiter verschärft. Mauerziegel erfüllen neue Fördervorgaben Häuser sollen künftig nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern auch weniger Wärmeenergie über die Gebäudehülle ungenutzt verlieren. Daher verschärfen sich die Bedingungen der KfW-Bankengruppe zur finanziellen Förderung energieeffizienter Bauten: Der jährliche Primärenergiebedarf an Heizung, Warmwasser und Co. soll demnach um weitere 25 Prozent sinken. Die Ansprüche an den Wärmeschutz der Gebäudehülle hingegen steigen weiter, um unnötige Energieverluste zu vermeiden. Bauherren sind daher gut beraten, bei der Planung alle aktuellen und zukünftigen Vorgaben im Blick zu haben. „Mit modernen Mauerzie-

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geln beispielsweise lassen sich auch nach der neuen Klassifizierung die höchsten energetischen Standards problemlos realisieren - bis hin zum Passivhaus“, erklärt Bauingenieur Thomas Fehlhaber von der Unipor-Gruppe. Passivhaus-Niveau ohne Zusatzdämmung Eine gute Lösung stellen etwa dämmstoffgefüllte „Coriso“Mauerziegel dar, die ein Außenmauerwerk auf Passivhaus-Niveau ermöglichen - und das ohne nachträglich angebrachte Zusatzdämmung. „Damit lassen sich auch die neuen Fördervorgaben bestens erfüllen“, so Fehlhaber weiter. Eine KfW-Förderung unterstützt die Bauherren bei energieeffizienten Ziegelneubauten der Effizienzhausklassen 50, 40 oder 40 Plus. Der Förderhöchstbetrag wird ab April 2016 auf 100.000 Euro angehoben. djd

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Bauen und Wohnen Planen und Renovieren Die Wintermütze für das Haus Eine Aufblasdämmung kann auch jetzt noch Heizkosten reduzieren nieren - eine Dämmung der obersten Geschossdecke reicht völlig aus. Eine besonders schnelle Variante, die sich auch für schwer zugängliche Bereiche eignet, ist die sogenannte Aufblasdämmung. Dabei werden lose Dämmstoffe mithilfe einer Einblasmaschine von außerhalb des Gebäudes über einen Schlauch auf den Dachboden geblasen. Damit gelangt das Material nicht nur in alle Ecken und Winkel und dämmt diese effizient, die Arbeiten sind auch innerhalb weniger Stunden abgeschlossen - ohne Lärm, Schmutz oder andere Einschränkungen der Wohnqualität.

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Sinken draußen die Temperaturen, freuen sich viele Menschen darauf, es sich im wohlig warmen Heim gemütlich zu machen. Doch diese Gemütlichkeit hat oft einen entscheidenden Wermutstropfen: die anstehende Heizkostenabrechnung im kommenden Jahr. Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de: "Wer nicht schon im Sommer die kalte Jahreszeit bedacht und mit dem Wintercheck des Hauses begonnen hat, kann auch jetzt noch Maßnahmen umsetzen, um den

Das Spektrum der Auf-, beziehungsweise Einblasdämmstoffe reicht von Zellulose bis hin zu modernsten und leistungsstarken Produkten aus Glaswolle ohne Bindemittelzusatz wie etwa "Supafil Loft Plus" von Knauf Insulation. Der weiße Dämmstoff, der optisch an Watte erinnert, weist sehr gute Dämmwerte auf (Wärmeleitfähigkeitsstufe 038) und ist wasserabweisend. Er verrottet und zersetzt sich nicht. Zudem ist er resistent gegen Schimmelbefall und von Natur aus nicht brennbar (Baustoff klasse A1). Der Zusatz von Flammschutzmitteln ist daher nicht nötig. Auch die Nachhaltigkeit kommt nicht zu kurz: Der Dämmstoff wird hauptsächlich aus recycelten Glasflaschen hergestellt, ist besonders emissionsarm und deshalb mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Quelle: djd

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Wanderfreunde Waldböckelheim. Am Samstag, 16. Januar, und Sonntag, 17. Januar, fahren die Wanderfreunde Waldböckelheim 1972 e. V. zur IVV Wanderung in Schweppenhausen (Start von 8.00 bis 14.00 Uhr, Start und Ziel Schlossgartenhalle Schweppenhausen). Am Mittwoch, 20. Januar, ab 16.00 Uhr, findet wieder ein Kaffeeklatsch der Wanderfrauen im Gasthaus „Zur Linde“ statt.

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Jugend trifft Politik

Diskussion Stromberg. Die Jusos der VG Stromberg und der VG Langenlonsheim veranstalten am Mittwoch, 20. Januar, 18.00 Uhr, eine Diskussionsrunde mit SPD-Landtagskandidat Michael Simon in der Deutscher-Michel-Halle Stromberg. Unter dem Motto „Jugend trifft Politik“ wollen sie in erster Linie Jugendliche ansprechen. Es geht darum, die Wünsche der Jugendlichen aufzunehmen und deren Fragen zu beantworten.

KW Januar 2016 2016 KW21| |14. 7. Januar

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Oberzunft lädt ein

Zunfttreffen Waldlaubersheim. Am Samstag, 16. Januar, 16.00 Uhr, beginnt das Zunfttreffen 2016 in der Straußwirtschaft Bischof. Weitere Infos bei Zunftmeister Andrew George, Tel. 0170-5606021.

Im RuheForst

Führung Waldalgesheim. Am Sonntag, 17. Januar, 11.00 Uhr, findet eine kostenlose, unverbindliche Führung im Bestattungswald statt; Treffpunkt: Parkplatz.

Nurkurt hat wieder Besuch

Konzert Wonsheim. Am Samstag 5. März, 19.30 Uhr, empfängt „Nurkurt“ Kurt Sawalies musikalische Gäste aus ganz Deutschland, den Zuhörer erwartet eine unterhaltsame Mischung aus Folk, Pop und Blues. Mit dabei sind die Songwriterin Claudia Rudek (Gitarre u. Gesang), der Blueser „Crazy“ Chris Kramer (Gitarre, Bluesharp, Gesang), der Vollblut-Folker Achim Orwat (Gitarre u. Gesang), der im Rheinhessischen für seinen Mundart-Blues bekannte Billy Crash (Gitarre u. Gesang), sowie quasi schon als Stammbesetzung für den Rhythmus zuständig Barney Kunz (Bass u. Gesang) und Wilfried Lange (Cajon u. Perkussion).

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