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Neue Ingelheimer Zeitung Ihr Wochenende mit lokalen Nachrichten

1. Jahrgang ¡ KW 5 35 3.

Samstag, 1. Februar 2014

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Ingelheim (red). Der Auftritt von Bernd Gieseking wird eine Prämiere sein. FĂźr ihn jedenfalls: „Ingelheim ist fĂźr mich neu auf der Tour. Ich bin gespannt und freue mich auf BĂźhne und Publikum“, sagt der Satiriker der Neuen Ingelheimer Zeitung. Im Sebastian-MĂźnster-Gymnasum präsentiert Gieseking am 8. Februar seinen satirischen RĂźckblick auf das Jahr 2013. Der Titel: „Ab dafĂźr!“. „Jetzt komme ich auch in Regionen, wo der Titel mal etwas erklärungsbedĂźrftig sein kann. Aber ich denke, man erspĂźrt die Bedeutung.“ „Ab dafĂźr!“ heiĂ&#x;t soviel wie „und weg damit’ oder auch „Schwamm

drĂźber“, decodiert Gieseking, der auch KinderbĂźcher schreibt, die Bedeutung. Seit zwei Dekaden reist er durchs Land, wie einst Karl der GroĂ&#x;e durch sein Reich. Der JahresrĂźckblick gleicht stets einer rasanten Achterbahnfahrt durch die vergangenen zwĂślf Monate und reiht frech, sauber und schnell Satire, Komik, Kommentar und Nonsens aneinander. Mit exponierten Plätzen, an denen groteske Logik und verspielter Unsinn aufleuchten. Es sei spannend, zu Themen und Personen, die jahrelang prägend bleiben, immer wieder neue Aspekte zu finden, sagt der Meister. „Da ist die

Kanzlerin beispielsweise. Jahrzehntelang war es auch Guido Westerwelle. Ich bin schon gefragt worden, ob ich jetzt, nachdem die FDP aus dem Bundestag raus ist, nicht aufhĂśren wolle. Mehr kann ich doch nicht erreichen, oder?“ Eine rhetorische Frage. Karten fĂźr den Auftritt, der um 20 Uhr beginnt, kosten im Vorverkauf 15 Euro zuzĂźglich der VorverkaufsgebĂźhr. An der Abendkasse 18 Euro. Online-Kartenvorverkauf: www.foerderer-derkleinkunst.de. Telefonische Kartenvorbestellung am Veranstaltungstag ab 16 Uhr unter 0151- 50759766.  Foto: Holger Lorenz

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Wir haben „Rundgefragt“ Heute beim Judoclub Jigoro Kano Ingelheim

Auch Ihre Mutter wĂźrde es wollen. Die SparkassenAltersvorsorge. s Sparkasse Rhein-Nahe

Ingelheim (lis). Wenn Tori und Uke gemeinsam zum Dojo gehen, ziehen sie sich zuerst ihren Judogi an. Mindestens einer von ihnen wird anschlieĂ&#x;end nach einem Hanegoshi auf dem Tatami landen. Wenn ihnen dass jetzt spanisch vorkommt, liegt das daran, dass der GrĂźnder des modernen Judo, Kano Jigoro, aus Japan stammt. Er entwickelte im späten 19. Jahrhundert aus dem Jiu-Jitsu das heute

bekannte Judo. Dabei entfernte er die gefährlichen Techniken aus dem Jiu-Jitsu. Judo heiĂ&#x;t Ăźbersetzt soviel wie „sanfter Weg“. Ziel ist es den Gegner ohne Verletzungen zu besiegen. Es gilt die eigene Kraft und die des GegenĂźbers geschickt einzusetzen. Judo gehĂśrt zu den bekanntesten asiatischen Kampfsportarten und ist seit 1964 eine olympische Disziplin. Beim Deutschen Judoverband heiĂ&#x;t es: „Judo

bedeutet die maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand zu erzielen. Eine Herausforderung fĂźr Geist und KĂśrper. Durch das Wechselspiel zwischen Angriff und Verteidigung trägt Judo dazu bei, dass sich der Judoka zu einem harmonischen Menschen entwickelt.“ Wie die Ingelheimer Jodoka dies bei ihrem Training umsetzen hat sich die Neue Ingelheimer Zeitung vor Ort angeschaut. Lesen Sie weiter auf Seite 6.

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2 Neue Ingelheimer Zeitung



KW 5 - 1. Februar 2014

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Impressum Die Neue Ingelheimer Zeitung wird herausgegeben von der Informationsgesellschaft Rhein-Main mbH + Co. KG RheinstraĂ&#x;e 223 ¡ 55218 Ingelheim am Rhein Telefon 0 61 32/89 897-0 ¡ Fax: 0 61 32/89 897-29 (zugleich ladungsfähige Anschrift fĂźr alle im Impressum genannten Verantwortlichen) GeschäftsfĂźhrung: Bernadette Schier ¡ Veronika Madkour Layout: Maria Pach, Rosanna Feldweg (MBR Marketing & PR) Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 01.10.2012 Redaktionell verantwortlich: Bernadette Schier Verantwortlich fĂźr den Anzeigenteil: Bernadette Schier Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 RĂźsselsheim. Verteilte Auflage: 20.126 ¡ info@neue-ingelheimer-zeitung.de

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Neue Ingelheimer Zeitung 3



1. Februar 2014 - KW 5

Karlsjahr 2014 eröffnet

Vorwort

Erinnerungsjahr startet mit grandiosem Lichtspektakel

Der prächtig illuminierte Altarraum der Saalkirche  Foto: Starosczyk_Gerlach Ingelheim (gsg). Mit einer prächtigen Illumination der Saalkirche begann das Ingelheimer „Karlsjahr 2014“. Während die Außenfassade blau- bis lilafarben den Abend erleuchtete, tauchte der Licht- und Klanginszenator Wolfram Lenssen die Innenwände der Saalkirche in orange, rot und zartrosa. Damit versetzte er nicht nur die zahlreich versammelten Gäste der offiziellen Eröffnung des „Karlsjahres“ in

Erstaunen. Er setze auch genau das Zeichen, das die Stadt Ingelheim in 2014, dem besonderen Jahr der Erinnerung an Kaiser Karl den Großen, gerne sehen will: Ingelheim, die einstige Pfalz des Kaisers Karl des Großen wird sich nicht hinter anderen historischen Städten, die das Karlsjahr begehen, verstecken. Bei der Eröffnung sagte der Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim, Ralf Claus (SPD): „Das Karlsjahr

kommt zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt“. Das Quartier, in dem die Kaiserpfalz liegt, habe in den letzen Jahren eine erstaunliche Entwicklung genommen. 2014 können sich Ingelheimer und auswärtige Besucher auf drei interessante Ausstellungen und einige weitere Veranstaltungen freuen. Die erste startet am 3. April. Unter dem Motto „Personenkult“ beleuchtet sie im Museum bei der Kaiser­pfalz anhand von zahlreichen Darstellungen und Objekten die Sicht der Nachwelt auf den Kaiser. Zu sehen sein wird unter anderem ein bisher unveröffentlichtes Portrait des Kaisers, das als Leihgabe aus Amerika nach Ingelheim kommt. Zuvor, am 28. März, führt die Gäste der Rotweinstadt eine „Karolinger-Route“ durch das Saalgebiet. Die Stadt hofft vor allem auf historisch interessierten Touristen. Mit dem Lichtspektakel„IlluminaIngelheim“ sollen sie im September auf einem szenischen Parcours durch die Kaiserpfalz wandeln. Die Lichter und Klänge, die jetzt bei der Eröffnung ihre Wirkung angedeutet haben, „werden das Areal in einen ungewöhnlichen Ort verwandeln, in dem historische Mauern zum Leben erwachen und die Besucher in eine faszinierende Welt entführen“, so das Versprechen des Künstlers Wolfram Lenssen.

Aus dem Polizeibericht Wohnungsbrand Ingelheim. In der Küche eines Hinterhauses in der Hammergasse kam es am Dienstag, 28. Januar, gegen 9.35 Uhr, aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand. Die Kücheneinrichtung, sowie der Raum, wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem starben die zwei Hauskatzen an Rauchvergiftung. Die genaue Schadenshöhe und die Ursache sind noch nicht bekannt. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

Unerlaubtes Schießen Gau-Algesheim. Im Hippel wurden zwei Jugendliche (15 und 16 Jahre alt) dabei

angetroffen, wie sie im Freien mit einem Luftgewehr auf eine Spanplatte mit Schusstrichter schossen. Gegen die Jugendlichen und die Erziehungsberechtigte, die das Gewehr zur Verfügung gestellt hatte, wurde ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz eröffnet.

Fahrraddiebstahl Ingelheim. Aus dem Fahrradkeller eines Mehrfamilienhauses in der Veit-StoßStraße wurde ein auffälliges MTB der Marke Cube, graugrüne Lackierung, 29 Zoll Räder, im Wert von 1200 Euro entwendet. Der Diebstahl ereignete sich in der Zeit vom 24. Januar, 14 Uhr, bis zum 27. Januar 6 Uhr.

Letzte Woche war ich für ein paar Tage in Berlin. Einmal pro Jahr bin ich dort zu Besuch und erkunde die Hauptstadt. Wollte ich es bösartig formulieren, könnte ich behaupten, dass ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, die jahrelangen Bautätigkeiten rund um das Reichstagsgebäude, die Abgeordnetenviertel und die Lobbyistenbüros zu überwachen. Hier wird schließlich ausschließlich mit unserem Geld gebaut, und zwar sehr aufwendig und schon sehr lange. Abgesehen von diesen erfolgreichen und gelungenen Steuergeldver-

wertungen hat Berlin natürlich überdurchschnittlich viel Kulturelles und Kurioses zu bieten. Und drittens liebe ich kurze Ausflüge nach Berlin, weil dort ganz andere Konventionen gelten als hier. Das, was mir hier als selbstverständlich und in Stein gemeißelt vorkommt, weil es täglich geübte Praxis ist, gilt dort einfach nicht. Das beginnt bei der Kleidung, endet noch lange nicht bei der auffälligen Hilfsund Kommunikationsbereitschaft oder dem nicht vorhandenen, annähernd gleichen Arbeitsrhythmus. „In Berlin kannst Du an jedem Tag zu jeder Uhrzeit alles Einkaufen“, erklärte mir ein begeisterter Taxifahrer. Das mag alles schön und spannend sein, doch nach einigen Tagen reicht es mir sehr und ich bin froh, wieder nach Hause zu kommen. Hier ist es ruhiger, entspannter und die strengere Orientierung an Konventionen bedeutet nicht immer Einschränkung. Sie ist auch Gerüst und hilfreiche Stütze bei der Bewältigung des Alltags.  Ihre Bernadette Schier

Veranstaltungskalender Wochenmarkt Mittwochs, 14 bis 19 Uhr und samstags, 7 bis 13 Uhr

Ausstellungen Museum bei der Kaiserpfalz: Öffnungszeiten der Dauerausstellung „Die Kaiserpfalz Karls des Großen, Vor- und Frühgeschichte, Römerzeit und Frühmittelalter“ Di bis So 10-16 Uhr. Info www.museum-ingelheim.de

Unter Alkoholeinfluss

Termine

Heidesheim. Bei einer Verkehrskontrolle an der Diskothek Bell Air wurden zwei alkoholisierte Fahrer festgestellt. Ein Alkoholtest bei den Fahrern ergab 1,12 und 1,89 Promille. Der Beifahrer und Halter des zweiten Fahrzeuges hatte einen Wert von 2,3 Promille. Die Führerscheine wurden sichergestellt und die beiden Fahrer müssen jeweils mit empfindlichen Geldstrafen und Fahrverboten rechnen.

Sa. 1. Februar, 20 Uhr: Absinto Orkestra u. Joscho Stephan. Konzert in der Aula des SMG, Friedrich-Ebert-Str. 13, Ingelheim. Abendkasse 18 Euro, Einlass 19.30 Uhr.

Hinweise werden an die Polizeiinspektion Ingelheim unter 061326551-0 erbeten.

So. 2. bis So. 9 Februar: Festwoche, 15 Jahre Katholische Öffentliche Bücherei Ober-Ingelheim. Ausführliches Programm im Innenteil. So. 2. Februar, 16 Uhr : Familienkonzert „Lucy entdeckt die Skinner-Orgel" Saalkirche Ingelheim. Eintritt frei, Kollekte für Skinner-Orgel erbeten. Von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr findet im Anbau der Saalkirche ein Kinder-Café statt. So. 2. Februar, 14.30 bis 17 Uhr: Wintercafé in der Altentagesstätte des Bürgerhauses Groß-Winternheim. Mi. 5. Februar, 12 bis 17 Uhr: Markttag im Mehrgenerationenhaus, Matthias-Grünewald-Str.15, Ingelheim So. 9. Februar, 14 bis 17 Uhr: Secondhand-Kleiderbasar für Erwachsene im Mehrgenerationenhaus, Matthias-Grünewald-Str. 15, Ingelheim unter Tel. 06132-898040.


4 Neue Ingelheimer Zeitung



KW 5 - 1. Februar 2014

Termine

Einfach tierisch

Termine

Kath. öffentliche Bücherei Ober-Ingelheim

Die Tiersprechstunde mit Dr. Rolf Spangenberg

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Stadt Ingelheim

Bücherjubiläum Zum 150-jährigen Jubiläum vom 2. bis 9. Februar 2014 So. 2. Februar, 10.30 Uhr: Einstimmung in die Festwoche im Gottesdienst, Kath. Kirche St. Michael, OberIngelheim Mo. 3. Februar, 10 Uhr: Puppentheater Kolibri: „Irma hat so große Füße“, Pfarrheim St. Michael Di. 4. Februar , 8.30 - 12 Uhr: Autorenlesung für die 3. und 4. Klasse mit Antje Herden: „Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet“, Pfarrheim St. Michael Di. 4. Februar, 19.30 Uhr: im Weingut Gräff-Schmitt, Grabengasse 23, Lesehäppchen mit Ingelheimer Persönlichkeiten: Dorothea Schäfer, MdL, Dr. Julia Wilhelm, WBZ, Landrat Claus Schick, Oberbürgermeister Ralf Claus und Pfarrer Tobias Schäfer Mi. 5. Februar, 8.30 - 12 Uhr : Lesung für die 1. und 2. Klasse mit der Illustratorin Anke Faust: „Ein Schaf fürs Leben“, Pfarrheim St. Michael Do. 6. Februar, 15 -18 Uhr: Ingelheimer Persönlichkeiten lesen für Kinder: Bürgermeisterin Eveline Breyer, Christa Kempter, Autorin und Barbara Rosebrock, ehem. Rektorin der PMS, Bücherei St. Michael Sa. 8. Februar, 19.30 Uhr: „Harfe, Hochzeitsnacht und 7 tote Ehemänner“-Konzertlesung mit Georg Magirius aus dem Buch: „Traumhaft schlägt das Herz der Liebe“. An der Harfe Bettina Linck. Kath. Kirche St. Michael So. 9. Februar, 10.30 Uhr: Festgottesdienst in der Kath. Kirche St. Michael mit Domkapitular Jürgen Nabbefeld und dem Kirchenchor St. Michael, anschließend: Akademische Feier mit Sektempfang im Pfarrheim.

Bürgerhaus Groß-Winternheim

Wintercafé Der Verein zur Förderung der Wiederherstellung und Pflege der Kohlhaas-Orgel richtet am Sonntag, 2. Februar, von 14.30 Uhr bis 17 Uhr das Wintercafé in der Altentagesstätte des Bürgerhauses ein. Geboten werden hausgemachte Kuchen, Torten, Kaffee und Tee sowie alkoholfreie Getränke.

Stadt Ingelheim

Sonntags geöffnet

Willkommen zur 36. Folge unserer Serie „Einfach tierisch“ mit dem beliebten Ingelheimer Tierarzt Dr. Rolf Spangenberg.

Dr. Rolf Spangenberg ist als tierärztlicher Berater der ZZF-Onlinepraxis unter www.zzf.de kostenlos zu kontaktieren.

Zahnfehler

Katzenbiss

Wir haben einen sehr jungen Hund, er ist im Zahnwechsel. Bei beiden oberen Reißzähnen ist der Milchzahn nicht ausgefallen. Nun hat man uns geraten, ihn herauszubrechen. Doch wie macht man das, ist es nicht schmerzhaft?

Im Garten füttern wir einen halbwilden Kater, der sich gelegentlich auch anfassen und streicheln lässt. Gestern hat er mich dabei in den Zeigefinger gebissen. Es hat kaum geblutet. Nun hörte ich etwas von Tollwutgefahr. Was soll ich tun?

Ja, auf jeden Fall, eine barbarische und nicht ungefährliche Methode. Welcher Tierquäler ist auf diese Idee gekommen? Binden Sie einen festen Lappen an einem Tischbein fest und ermuntern den Hund zum Zerren. In vielen Fällen fällt dann der Milchzahn aus. Nur wenn er besonders fest sitzt, muss der Tierarzt helfen. Der wird eine örtliche Betäubung machen und den Milchzahn schonend herausoperieren. Es ist erstaunlich, was sich angebliche Hundekenner so denken.

Die Tollwut tritt im Augenblick in Deutschland nicht auf, da können Sie also beruhigt sein. Ein Katzenbiss ist aber immer gefährlich. Gehen Sie also unbedingt zum Arzt, der Sie antibiotisch versorgen wird. Wegen der vielen Bakterien am Katzenzahn sind solche Wunden immer gefährlich. Es kann tiefgreifende Infektionen geben. Gerade Bisswunden, die nicht geblutet haben, sind besonders problematisch.

Zwei Rassen in einem Wurf? Kürzlich habe ich etwas Abenteuerliches gehört: Eine Hündin soll in einem Wurf Welpen aus zwei Rassen geboren haben. Es war eine Schäferhündin, die zwei schwarze Pudel und drei braune Cocker geboren und aufgezogen hätte. Das ist doch nicht möglich? Warum nicht? Das ist möglich und kommt nicht einmal selten vor. Hündinnen lassen sich – bei Freilauf – über Tage hinweg durchaus von mehreren Rüden decken und speichern deren Samen in ihrer Gebärmutter. Dort wachsen sie heran und kommen schließlich auf die Welt. Im Prinzip ist das auch beim Menschen möglich. Voraussetzung wäre eine Mehrlingsschwangerschaft und das Zusammensein mit mehreren Sexualpartnern. Die Wege der Natur sind manchmal merkwürdig und richten sich nicht nach Moralvorstellungen.

Diamante Hochzeit Ehepaar Herbst – seit 60 Jahren ein Paar

Zu den ersten Gratulanten von Angelika und Karl Heinz Herbst zählte auch die Beigeordnete Irene Hilgert (Mitte), die die Glückwünsche der Stadt Ingelheim überbrachte. Foto: Stadt Ingelheim (red). Ein prachtvolles Blumenspalier ziert in diesen Tagen die Wohnungstür der Eheleute Angelika und Karl Heinz Herbst in der Selztalstraße. Anlässlich ihrer Diamantenen Hochzeit haben es sich Freunde und Familie nicht nehmen lassen, die Wohnung des Paares feierlich zu dekorieren. Angelika und Karl Heinz Herbst lernten sich

am 1. Mai 1951 bei einem Ausflug der „Gonsenheimer Dorfspatzen“ in den Rheingau kennen und noch am selben Tag beschloss man, von nun an „miteinander zu gehen“. An Weihnachten des gleichen Jahres wurde Verlobung gefeiert und drei Jahre später, im Januar 1954, ließ das Paar sich standesamtlich trauen. Die kirchliche Hochzeit fand im

April 1954 statt. Karl Heinz Herbst arbeitete als selbstständiger Installateurmeister in seinem Heimatort Mainz-Gonsenheim und verbrachte seine Freizeit gerne in verschiedenen Chören des Ortes. Bereits als kleiner Junge sang er mit den Mainzer Domknaben, solange bis ihn der unvermeidliche Stimmbruch ereilte. Seit 65 Jahren ist er nunmehr Mitglied im Gesangsverein MGV Cäcilia Mainz-Gonsenheim, der ihn vor 16 Jahren zum Ehrenmitglied ernannte. Hauptsächlich wegen ihrer Kinder und der Familie zog es die Eheleute 1985 von Mainz nach Ingelheim, wo sie inzwischen eine neue Heimat gefunden haben. Kurze Wege in die Innenstadt zum Einkaufen oder ins Grüne lassen sie selbstständig bleiben.

Das Ingelheimer Jugendund Kulturzentrum „Yellow“ öffnet ab Februar regelmäßig auch am Sonntag. Jugendliche können sich dort mit Freunden treffen, Musik hören und das Wochenende entspannt ausklingen lassen. Kicker, Billard und Playstation stehen den Besuchern ebenso zur Verfügung, wie ein kleines Fußballfeld und Basketballkörbe. Beaufsichtigt wird die sonntägliche Öffnung von geschulten ehrenamtlichen Mitarbeitern, die jederzeit auch ein offenes Ohr für die Sorgen der jugendlichen „Yellow“- Gäste haben. Für Rückfragen steht Evi Lamby, eva.lamby@ingelheim.de, Tel. 06132-782426 gern zur Verfügung.

Lesereihe „Am 7. um 7“

Leinpfad Verlag Als der Mainzer Kriminaloberkommissar Jacques „Schack“ Bekker am Fastnachtssamstag schwer verkatert aus dem Schlaf geklingelt wird, ahnt er noch nichts Böses. Aber dann wird in seiner unmittelbaren Umgebung eine Frauenhand gefunden und das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Aus seinem Roman „Narren-Mord“ liest Peter Jackob in Wasems Kloster Engelthal, Edelgasse 15, 55218 Ingelheim, am Freitag, 7. Februar, 19 Uhr. Der Eintritt kostet Fünf Euro. Reservierung: 06132/8369, oder per E-Mail: info@leinpfadverlag.de.

Konfirmanden-Treffen

Goldenes Jubiläum Die evangelischen Kirchengemeinden Groß-Winternheim und Schwabenheim laden herzlich zur Feier der Goldenen Konfirmation ein. Der feierliche Gottesdienst ist am Sonntag, 13. April, 10.15 Uhr, in der evangelischen Kirche in Schwabenheim. Alle Konfirmanden des Jahrgangs 1964 aus beiden Gemeinden sind herzlich zur Teilnahme eingeladen und werden gebeten, sich im Evangelischen Pfarramt Groß-Winternheim, Tel. 06130-331 oder bei Walter Baum, Schwabenheim, Tel. 06130-6265 zu melden.


1. Februar 2014 - KW 5

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6 Neue Ingelheimer Zeitung



KW 5 - 1. Februar 2014

Termine

Rundgefragt

Vortrag

Heute beim Judoclub Jigoro Kano Ingelheim

Mütter- und Familienzentrum

Geschwisterbeziehung Die Psychologin Anni Braun referiert darüber, wie Eltern für eine gute Geschwisterbeziehung sorgen können, wie man als Erwachsener eine problematische Geschwisterbeziehung wieder verbessern kann und welche Rolle dabei das Thema Lieblingskind oder Stiefkind spielt. Der Vortrag ist am Dienstag, 4. Februar, Bahnhofstraße 119, um 19.30 Uhr. Rückfragen und Infos unter Tel. 06132-782-126 oder 714-490-20.

Ingelheim (lis). Dass Judo eine besondere Sportart ist, wird schon beim Beginn des Trainings deutlich. Ein Bild des Gründers Kano Jigoro, gleichzeitig auch Namensgeber des Ingelheimer Vereins, steht am Mattenrand. Zu Beginn verbeugen sich die Trainer aus Respekt, nicht nur vor dem Gründer des Judo, sondern auch voreinander. Zusätzlich zu der

körperlichen Fitness gehören beim Judo eben auch geistige Komponenten wie Selbstdisziplin und Achtung vor dem Gegner. Primär werden beim Judo Würfe, Haltegriffe, Würge- und Hebeltechniken geübt. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren ist ein ausgeprägtes Falltraining ein muss. Beim Judo wird der ganze Körper gefordert. Zudem werden

Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit geschult. Wer will kann Gürtelprüfungen ablegen und seinen sportlichen Erfolg dokumentieren. Der Verein nimmt zusätzlich an Kinder- bzw. Jugendmeisterschaften auf Verbandsebene teil. Die Erwachsenen betreiben den Sport größtenteils als sogenannten Breitensport. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie keine

Leistung erbringen. Im Gegenteil. Der Verein legt auf Fortbildung und Schulung seiner Mitglieder großen Wert. Zurzeit sind vier Jugendliche als Assistenztrainer im Einsatz. Zwei davon wollen noch in diesem Jahr ihre C-Trainerlizenz erwerben. Seit 2013 trainiert der Judoclub in der Turnhalle der Kaiserpfalz-Realschule Plus.

Für Kinder

KlangschalenWorkshop Ab Montag, 3. Februar von 15.30 bis 16.30 Uhr findet im Alten Gymnasium, Bahnhofstr. 119, ein vierwöchiger Klangschalen-Workshop für Kinder von fünf bis neun Jahren statt. Die Kinder sollten bewegungsfreundliche und entspannungsfördernde Kleidung tragen. Kosten: 20 Euro.

Fastnachtsbrunch

Café Kunterbunt Zum Fastnachtsbrunch mit bunt gemischten Leckereien lädt das Café Kunterbunt ein. Das Ambiente wird passend zur fünften Jahreszeit geschmückt sein. Kinder sowie Erwachsene dürfen gerne kostümiert kommen. Der Brunch kostet für Erwachsene 12,50 Euro und Kinder bis 12 Jahre, 50 Cent pro Lebensjahr. Eine Reservierung ist erforderlich. Der Fastnachtsbrunch ist am Sonntag, 09. Februar, von 11 bis 14 Uhr. Café Kunterbunt, Obere Gärtnerstr. 9, Tel: 06132 432529. Weitere Infos und Anmeldung im Mütze Tel. 06132-714-490-99 oder unter anmeldung@muetzeingelheim.de.

Wir für Sie Tel. 06132 - 89 89 - 70 info@neue-ingelheimer-zeitung.de

Horst Gawlich, 1. Vorsitzender

Nicole Bender, C-Trainerin & Jugendwartin

Axel Kottusch-Rau, Schriftführer

Letztes Jahr ist der Judoclub 50 geworden, was ist ihr Erfolgsrezept? Die Kinder- und Jugendarbeit wird in unserem Verein großgeschrieben. Allgemein ist uns ein gutes Miteinander unter den Mitgliedern wichtig. Welches ist das beste Einstiegsalter um Judo zu erlernen? Sobald ein Kind selbstständig einen Purzelbaum machen kann, also so zwischen fünf und sechs Jahren, kann es im Verein trainieren. Auf unserer Homepage www. Judo-Ingelheim.de findet man die Trainingszeiten und Kontaktadressen. Dreimal können Interessierte kostenlos mittrainieren. Dabei sind sie sogar über den Judoverband mitversichert. Judo kann in jedem Alter ausgeübt werden.

Was ist ihre Aufgabe im Verein? Zur Zeit bin ich zwar in Babypause, aber bei der Jugendfreizeit im Sommer bin ich dabei. Wir fahren seit Jahren mit den Kindern und Jugendlichen, im Alter von sechs bis 17 Jahren, in der ersten Woche der Sommerferien in ein Zeltlager. 60 bis 70 Jugendliche sind in der Regel mit dabei. Verschiedene Ausflüge, eine Lagerolympiade, Schnitzeljagd, Stockbrot backen am Lagerfeuer und vieles mehr wird jedes Jahr für die Kinder organisiert. Zum Team gehören neben vielen Betreuern auch zwei Köche. Ein Koch fährt sogar seit 30 Jahren mit ins Zeltlager. Das sagt doch so einiges über das funktionierende Vereinsleben aus.

Was begeistert Sie am Judo-Sport? Judo ist ein sehr vielseitiger Sport. Körper und Geist werden gleichermaßen gefordert. Ich lerne hier Techniken, die mir dabei helfen meine Stärken zu erkennen und effektiv einzusetzen; dadurch kann ich meine Schwächen ausgleichen. Judo gibt mir Selbstvertrauen, weil ich lerne, mich selbst besser einzuschätzen. Was ist für Sie das Besondere am Judoclub Ingelheim? Die Art und Weise, wie man hier miteinander umgeht. An erster Stelle steht immer der Respekt vor dem Anderen; niemand wird ausgelacht, wenn er etwas nicht hinbekommt. Die Trainer fordern zwar Leistung, aber überfordern nicht.

Selina Busch, 16 Jahre

Joachim Römer, C-Trainer

Kai Schnell, 11 Jahre, Gau Algesheim

Mädchen sind im Judosport immer noch in der Minderheit. Wie kamst Du zum Judo? Durch Freunde habe ich den Judoclub Ingelheim kennengelernt. Nun bin ich bereits seit sieben Jahren dabei. Was gefällt Dir am Judoclub? Das Training macht einfach sehr viel Spaß. Die Jugendfreizeit im Sommer ist einfach klasse.

Was ist das besondere an Judo im Vergleich zu anderen Kampftechniken? Judo heißt: Siegen durch Nachgeben. Welche Ziele hat der Verein in diesem Jahr? Das Ablegen des Judosportabzeichens bei den Erwachsenen sowie die Teilnahme an einer Judosafari für Kinder. In diesem Jahr ist zusätzlich ein einwöchiges Trainingslager in der Schweiz geplant.

Was macht Dir an Judo am meisten Spaß? Die Würfe machen mir am meisten Spaß und ich lerne mich selbst zu verteidigen. Hast Du dich denn schon mal verteidigen müssen? Nein, es wissen ja alle dass ich zum Judotraining gehe.


1. Februar 2014 - KW 5

Neue Ingelheimer Zeitung

C Carneval-Verein Gau-Algesheim 1912 e.V. V G A am 07.02.2014 um 19:11 Uhr in der Turnhalle des TV

Damensitzung

Fastnachtssitzung am 22.02.2014 um 19:11 Uhr in der Narrhalla Sporthalle

Kinderfastnacht am 23.02.2014 um 14:33 Uhr in der Narrhalla Sporthalle

Zum achten Mal in Folge 1A Augenoptiker in Gau-Algesheim. Wegen außergewöhnlicher Serviceleistungen, Beratungskompetenz und Kundenfreundlichkeit hat der Düsseldorfer Brancheninformationsdienst „markt intern“ OPTICUS Peter Hoppen in Folge seit 2005 als 1a-Augenoptiker 2013 ausgezeichnet. „markt intern“ verleiht diesen Titel an inhabergeführte Fachbetriebe, die einen hohen Leistungsstandard vor Ort erfüllen und diesen nachweisen. Opticus Peter Hoppen belegte die Zufriedenheit der Kunden u.a. mit einer Unterschriftensammlung. Der Inhaber Augenoptikermeister Peter Hoppen unterschrieb einen speziellen „1a-Verhaltensko-

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KW 5 - 1. Februar 2014

Im Portrait: Anke Faust Illustratorin für Kinderbücher Erinnerungen an die Kindheit sind für viele verbunden mit Erinnerungen an Lieblingsbücher. Zum 53. Mal von Eltern oder Großeltern vorgelesen, heimlich und unbemerkt im Schein der Taschenlampe unter der stickigen Bettdecke aufgesogen oder stundenlang an unendlich langweilig erscheinenden Ferientagen zum Zeitvertreib durchblättert. Angesichts der Verlockungen der elektronischen Medien haben

Bücher für viele Kinder heute (leider) an Faszination verloren. Doch es gibt noch genügend kleine begeisterte „Leseratten“, die den „Phantasiereisen im Kopf“ treu geblieben sind. Und nie war die Auswahl an liebevoll gestalteten, geistreichen und außergewöhnlichen Kinderbüchern für die kleinen Leser größer. Die 42-jährige Anke Faust sorgt mit ihrem Beruf als Illustratorin für die passenden Bilder zu den Geschichten und zeichnet in

ihrem Atelierhäuschen in Nieder-Olm Figuren wie Schaf und Wolf, das grüne Küken, den tätowierten Hund Lina oder Schnabeltier Caruso. Am kommenden Mittwoch liest sie in Ingelheim im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen zum 150-jährigen Bestehen der Pfarrbücherei St. Michael aus dem von ihr illustrierten Buch „Ein Schaf fürs Leben“, das unter anderem mit dem deutschen Jugendliteraturpreis 2004 ausgezeichnet wurde. denn ich hatte zwei kleine Kinder und eigentlich gar keine Zeit aufgrund anderer Aufträge. Dabei sollten die Zeichnungen innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein. Aber dank meiner Familie hat es irgendwie geklappt und ich habe wirklich Tag und Nacht daran gearbeitet. Das Schöne an diesem Buch ist, dass man es immer wieder lesen kann. Auch viele Erwachsene mögen seine hintergründige Botschaft, und ich freue mich auf jede Lesung.

Sie kommen nach Ingelheim im Rahmen Ihrer Lesereise zum 10-jährigen Geburtstag des Buches. Was hat es mit dieser Lesereise auf sich? Ich wollte zum Geburtstag dieses Kinderbuches etwas Besonderes machen, weil es immer noch sehr gefragt ist. Deshalb habe ich mir überlegt, die Lesereise mit einer Benefiz-Aktion zu verbinden. Ich habe mit dem Camarakreis NiederOlm e.V. die Aktion „Ein Schaf fürs ÜBER-Leben“ initiiert, die mit einem Teil des Erlöses der Lesereise unterstützt werden soll. Mit dem Geld werden Schafe

für afrikanische Familien im Dorf Mwabo im Kongo gekauft. Und durch den persönlichen Kontakt zu den Menschen des Dorfes kommt jeder Cent direkt an. Bis Anfang Juni werde ich mit Schaf und Wolf unterwegs sein. Was können Sie über das Buch sagen? Es ist ohne Frage eines meiner Lieblingsbücher. Als ich damals die Geschichte zum ersten Mal gelesen habe war klar, dass ich dieses Buch unbedingt illustrieren möchte. Es passte zwar überhaupt nicht in meine damalige Lebenssituation,

Was ist für Sie das Besondere einer Lesung? Es ist einfach ein schönes Pendant zum alleine Arbeiten in meinem Atelier, ich gehe gerne auf Menschen zu. So bin ich nahe an meiner Zielgruppe. Man merkt wie Kinder auf die Geschichten reagieren und kann die Erfahrungen in neue Bücher einfließen lassen. Darüber hinaus ist es eine Art Leseförderung, ich möchte Kindern Bücher nahe bringen. Wenn ich zum zweiten Mal in eine Schule komme und höre, dass nach meiner Lesung noch viel über das Buch gesprochen wurde, dann finde ich das im heutigen Medienzeitalter eine tolle Sache. Wie muss man sich Ihre Arbeit vorstellen? Ich sitze in der Tat die meiste Zeit am Zeichentisch in meinem Atelierhäuschen und bearbeite verschiedene Projekte parallel. Beim einen bin ich in der Endphase, beim anderen arbeite ich als Autorin, beim nächsten erstelle ich Scribbles von neuen Ideen. Es gibt zudem viel Orga-

nisatorisches. Ich arbeite leider selten mit den Autoren zusammen, dass ist bei vielen die romantische Vorstellung wie Illustrationen entstehen. In den meisten Fällen kenne ich die Autoren gar nicht, ich bekomme von den Verlagen die Texte und kann dann nach einer Abnahme der Hauptfiguren und der Absprache der Rahmenbedingungen – also wie viel Platz gibt es für die Zeichnungen, welches Format hat das Buch usw. – die Figuren frei gestalten. Woher haben Sie Ihre Ideen? Wenn ich eine für mich passende Geschichte lese, dann beginnt bei mir das Kino im Kopf und viele Bilder purzeln durcheinander. So wie das bei Kindern auch ist. Dann kann ich mir das gut vorstellen, und dann wird das Buch gut. Man entwickelt im Laufe der Zeit eine

Vorliebe für Geschichten. Ich mag zum Beispiel solche mit Tiefgang, die Kindern etwas mitgeben, so ganz nebenbei - nicht mit dem Zeigefinger. Meine Figuren sind sehr unterschiedlich. Manche von ihnen sind aus vielen kleinen Papierschnipseln entstanden, andere aus Buntstiftstrichen oder Aquarellfarben. Wie kamen Sie dazu, Kinderbücher zu illustrieren? Angefangen hat alles während meines Studiums an der Fachhochschule in Mainz. Wir hatten damals einen tollen Professor, der zum Schwerpunkt KinderbuchIllustration unterrichtete, so bin ich da reingerutscht. Mit meinen ersten Zeichnungen unter dem Arm bin ich dann über die Buchmessen gestiefelt und habe Kontakte zu Verlagen bekommen.

Mittwoch, 5. Februar 8.30 u. 10.15 Uhr Pfarrheim St. Michael Autorenlesung für die 1.+2. Klasse mit der Illustratorin Anke Faust: „Ein Schaf fürs Leben“ mit Bilderbuch-Kino Mehr zur Lesereise www.anke-faust.de


1. Februar 2014 - KW 5

Neue Ingelheimer Zeitung

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IN SCHWEREN STUNDEN

Ein Bild aus der Asche des Verstorbenen Die Bestattungskultur befindet sich in einem Wandel Bestattungen gehĂśren wie der Tod zum menschlichen Leben. Aber jede Kultur kennt andere Rituale - und sie befinden sich im Wandel. In Deutschland etwa ist der Anteil der Feuerbestattungen in den vergangenen Jahren sehr stark gestiegen. Nach Angaben der Verbraucherinitiative Aeternitas dĂźrften mittlerweile etwa 55 Prozent der Verstorbenen eingeäschert werden, vor 15 Jahren wurde der Anteil noch auf ein Drittel geschätzt. Dabei gibt es allerdings groĂ&#x;e regionale Unterschiede: In Ostdeutsch-

        

 

land beispielsweise werden laut Aeternitas bereits ßber 80 Prozent der Verstorbenen eingeäschert.

Erinnerungsstßcke aus der Asche des Toten Seitdem die Anzahl der Feuerbestattungen stark zugenommen hat, gibt es auch immer mehr Produkte aus der Totenasche des Verstorbenen. Inzwischen malen Kßnstler aus der Asche auch Porträts des Verstorbenen. In Deutschland ist es streng genommen unzulässig, Kremationsasche zu Hause zu

    

 

 



lagern. Manche Krematorien sind aber inzwischen bereit, einen kleinen Teil der Asche fĂźr die Hinterbliebenen zu entnehmen. Die Asche kann dann in einem passenden „Haus im Himmel“ aufbewahrt werden - dieses spezielle Holzhäuschen wird vom Anbieter auf Wunsch sogar individuell bemalt. Eine besonders exklusive Form der Trauer sind Erinnerungsdiamanten oder Diamantringe aus der Asche des Verstorbenen. Aber auch in anderer Hinsicht befindet sich die Erinnerungskultur im Wandel: Schwarz als Zei-

       

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chen der Trauer wird heute kaum noch getragen, im Kommen sind stattdessen Trauernadeln zum Anstecken oder auch Amulette. In das Amulett kann man sich beispielsweise eine persĂśnliche Erinnerung an den Verstorbenen gravieren lassen.

Rechtzeitig Vorsorge treffen Auch die Kosten des letzten Wegs sind heute kein Tabu mehr - sie betragen in Deutschland im Schnitt etwa 5.000 Euro. Vielen Menschen ist es wichtig, mit

ihrem Tod die Familie nicht noch zusätzlich finanziell zu belasten. Hier lässt sich mit einer Sterbegeldversicherung vorsorgen. „Wir bieten Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsfragen an. Je nach Tarif wird bereits nach nur einem Jahr Aufbauzeit die volle Versicherungssumme im Todesfall ausgezahlt“. „Bei einem Unfalltod besteht voller Versicherungsschutz sogar sofort.“ Mit einem Sparplan kĂśnne man Ăźber eine vergleichbare Summe erst deutlich später verfĂźgen.  djd.de


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Termine Stadt Ingelheim

Fit für‘s Vorstellungsgespräch

Bewerbungstraining Zu einem eintägigen Training, bei dem sich Jugendliche, von 15 bis 17 Jahren besser auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten können, lädt die Stadt Ingelheim ein. In dem Videobewerbungstraining wird der Ablauf eines Vorstellungsgespräches für eine Lehrstelle besprochen und gefilmt. Hierbei werden Themen, wie angemessene Kleidung, wie stelle ich mich vor, aber auch wie beantworte ich die gestellten Fragen, durchgegangen. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, in einem Rollenspiel die Situation in einem Bewerbungsgespräch kennen zu lernen. Die Videoaufzeichnungen der Gespräche werden gemeinsam ausgewertet. Das Training findet jeweils am 15. und am 22. Februar von 10 bis 18 Uhr im Jugendund Kulturzentrum Yellow, Ludwig-Langstädter-Straße 4 statt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5 Euro. Fertige Bewerbungen für die Lehrstelle bitte mitbringen. Infos und Anmeldung bei Kirsten Fürst, 06132-782-407, kirsten.fuerst@ingelheim.de

Rotweinmajestäten gesucht

Bewerbungsfrist 28.2.2014 Die Stadt Ingelheim sucht die Nachfolgerinnen der amtierenden Rotweinkönigin und der beiden Prinzessinnen. Die Amtszeit von Bettina I. und ihrer Prinzessinnen, Christin und Juliane, endet zwar erst im Herbst beim Rotweinfest, doch das für die Wahl zuständige Amt für Kultur und Touristik möchte auf eine neue Regentin gut vorbereitet sein. Wer also die nächste Rotweinkönigin oder Rotweinprinzessin werden will und die Rotweinstadt Ingelheim im In- und Ausland präsentieren möchte, der möge sich bis zum 28. Februar an das Amt für Kultur und Touristik, Neuer Markt 1, 55218 Ingelheim wenden. Die Stadt sucht interessierte und engagierte junge Damen aus Ingelheim, die volljährig und nicht verheiratet sind. Die Bewerbungen sind an Marion Arendt, Telefon 06132-782214, oder per EMail, marion.arendt@ingelheim.de, zu richten.



KW 5 - 1. Februar 2014

Auf dem Weg zum gesunden Ich

Termine stadt Ingelheim

TSC Ingelheim

Einfach leichter leben durch Sport und Ernährungsumstellung

Die Säule beim Milon-Zirkeltraining leuchtet während der Trainingsphase grün.  Foto: L. Schuster Folge 2 Unsere Mitarbeiterin Lioba Schuster hat einen Selbstversuch gestartet, um schlanker, gesünder und vitaler zu werden. Über Trainingserfolge, aber auch über eventuelle Rückschläge, berichtet sie wöchentlich in dem Blog gesundundfitin2014. Zu sehen unter www.neueingelheimer-zeitung.de oder alternativ auch 14-tägig in der Wochenendausgabe der Neuen Ingelheimer Zeitung zu lesen. „Fitatall“. So heißt nicht nur ein Programm an dem ich teilnehme, sondern „fit at all“ will ich auch werden. Ganze sechs Trainingseinheiten habe ich bis jetzt absolviert und ich fühle mich richtig gut dabei. Seit zwei Wochen gehe ich nun regelmäßig ins Fit-

ness-Studio. Das Milon-Zirkeltraining ist wirklich eine geniale Erfindung. Auf einer Chipkarte sind alle meine Trainingsdaten gespeichert. Mit dieser melde ich mich beim Zirkeltraining an und jedes Gerät stellt sich automatisch auf meine Größe ein. Ebenso werden die Gewichte elektronisch eingestellt. Auf einem Display kann ich auch den optimalen Bewegungsablauf und die Geschwindigkeit kontrollieren. Das gibt mir ein gutes Gefühl, da ich die richtige Ausführung einfach kontrollieren kann. Bisher hatte ich auch noch keinen Muskelkater. Dennoch fühle ich meine Muskulatur auf eine neue angenehme Art. Eine Minute gilt es auf jedem Gerät zu trainieren. Eine Säule in der Mitte zeigt mittels wechselnden Farben die Trai-

ningszeit (grün) und die Pausenzeit (rot) an. 17,5 Minuten dauert ein Trainingsdurchgang. Zweimal soll ich den Zirkel durchlaufen. Dadurch habe ich in 35 Minuten ein optimales und dennoch zeitsparendes Training. Durch das ausgeglichene Training der Bauch- und Rückenmuskulatur habe ich bereits jetzt schon das Gefühl einer gestärkten Körpermitte. Lediglich ein Ausflug an einem Gerät außerhalb des Zirkels zur Kräftigung der Beininnenmuskeln (Adduktoren) hat mir kräftig Muskelkater beschert. Da hatte ich mir für den Anfang wahrscheinlich zu viel zugemutet. Das nächste Mal trainiere ich mit etwas weniger Gewicht. Da ich in meiner Laufbahn als „Frau von Format“ schon so manche Diät ausprobiet habe, bin ich gegenüber einer neuen Diät eher skeptisch eingestellt. Aber halt, „Fitatall“ ist ja keine Diät sondern eine Ernährungsumstellung. Vorratsund Kühlschrank sind bereits mit den neuen leichten Lebensmitteln wie, Joghurt 1,5 %, Buttermilch, Vollkornbrot und Vollkornnudeln bestückt. Töpfe für fettarmes Kochen sind vorhanden. Theoretisch bin ich also bestens vorbereitet. Jetzt muss ich nur noch zum Praktiker werden. Schnell mal ein belegtes Brot (oder zwei) zum Abendessen gehören nun der Vergangenheit an. Ebenso das Gläschen Wein am Abend. Nun gilt es eingefahrene Verhaltensmuster zu ändern. Zum Glück gibt es den OffTag. An diesem Tag muss ich mich nicht an das Programm halten. Das soll sogar das Abnehmen positiv beeinflussen. Bin gespannt wie (und ob) das funktioniert.

Neues Konzept für ehemaliges „Markthaus“ „Brotkorb“-Existenz offenbar gesichert Ingelheim (gsg). Für das „Markthaus“ in Frei-Weinheim gibt es offenbar ein neues Nutzungskonzept. Nach NIZ-Informationen soll es eine weitere Nutzung der Immobilie und die längerfristige Existenz der Lebensmittelausgabe („Brotkorb“) sichern, allerdings mit an-

deren Schwerpunkten. Am kommenden Montag soll das Konzept vom Caritasverband Mainz bei einem Pressegespräch in Ingelheim vorgestellt werden. Unter dem Titel „Vom Markthaus zum Caritas-Zentrum Ingelheim“, stellen die Neuausrichtung vor: Wolfgang Schnörr, der

Caritasdirektor des Caritasverbandes Mainz, Thomas Metzler, vom Pfarreienverbund der Katholischen Kirche in Ingelheim, sowie Ulrike Hahn, die Leiterin des „bap Servicecenters“ Bingen und Kai Beckhaus, ein Mitarbeiter im „Brotkorb Ingelheim“.

Schnuppertanzstunde Der Tanzsportclub Ingelheim e.V. startet am Sonntag, den 2. Februar, von 19.15 bis 20.15 Uhr, mit einer neuen Breitensport-Einsteiger Gruppe, für Paare, die schon Vorkenntnisse in den klassischen Tänzen haben. Im Hobbytanzkreis von 17 bis 18 Uhr können Paare Grundschritte mit ersten Figuren erlernen. Beide Kurse finden in der Turnhalle der Präsident Mohr Schule in Ingelheim statt. Kostenlose Schnuppertanzstunde, Anmeldung ist nicht erforderlich. Weiter Infos unter www. tsc-ingelheim.de oder vorsitzender@tsc-ingelheim.de.

Fastnachtssitzung

Fanclub Alla Hopp Der Fan-Clubs Alla-Hopp Groß-Winternheim veranstaltet am Fastnachtsamstag, 1. März um 19.11 Uhr, einen Hausball mit Überraschungen im Saalbau Bieser. Für musikalische Unterhaltung, Speisen und Getränken hat der Vorstand bestens gesorgt.

Trauungen

An Samstagen An folgenden Samstagen sind noch Trauungen möglich: 22. Februar, 8. März, 5. April, 24. Mai, 28. Juni, 12. Juli, 23. August, 13. September, 11. Oktober, 15. November und am 13. Dezember jeweils vormittags im Trauzimmer „Am Heidesheimer Tor“. Interessierte Brautpaare werden gebeten, telefonisch mit dem Standesamt, 06132/782-257 Kontakt aufzunehmen.

Kultur- und Touristikausschuss

Sitzung Am 5. Februar findet, um 18 Uhr, im Neisse-Zimmer des Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Touristik statt. Nachfolgende Themen stehen auf der Tagesordnung: Der Kulturbericht 2013 wird vorgestellt. Der zertifizierte Prädikatswanderweg „Hiwweltour Bismarckturm“ wird präsentiert.


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Schokoladentorte Zutaten 200 g 2 EL 300 g 2 TL 2 TL 2 TL 150 ml

Zucker Kakaopulver Mehl Natron Backpulver Salz Sonnenblumenöl

400 ml 2 TL

Sojamilch Essig

Für die Füllung

200 g 200 ml 400 g

Vegane Zartbitterschokolade Sojasahne Himbeeren

Zubereitung Zucker, Kakaopulver, Mehl, Backpulver, Backnatron und Salz mischen. Sonnenblumenöl, Essig und Sojamilch verrühren und unter die Mehlmischung rühren. In eine gefettete Springform füllen und bei 180°C etwa

45 Minuten backen. Auskühlen lassen und quer halbieren. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und die Sojasahne unterrühren. Auskühlen lassen. Die Hälfte der Schokocreme auf den unteren Bo-

den streichen, mit den Himbeeren belegen (12 zur Dekoration zurückbehalten). Den oberen Boden darauf setzen und mit der restlichen Creme bestreichen. Mit den Himbeeren dekorieren.


12 Neue Ingelheimer Zeitung

Termine

mehrgenerationenhaus

Meditationsreise



KW 5 - 1. Februar 2014

Gefühlte Zeitreise

Termine

„Fischerhaus“ in Frei-Weinheim erwacht zum neuen Leben

Ein Abend zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit Meditations-, Atem- und Entspannungstechniken, findet am Dienstag, 11. Februar, 19 bis 20.30 Uhr, im Bewegungsraum des MGH statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro. Anmeldung und Info bei Daniela Arnold, Tel. 06130207974 oder per E-Mail an Daniela-N.Arnold@gmx.de.

Handarbeitstreff Immer dienstags und donnerstags sitzen Interessierte von 10 bis 12 Uhr in gemütlicher Runde zusammen, haben Spaß, plaudern und unterstützen sich gegenseitig. Wer Lust zum Handarbeiten hat, kann seine Strick-, Stickoder Häkelsachen mitbringen. Wolle und Nadeln, die gespendet wurden, werden gerne weitergegeben. Infos bei Marianne Eisenreich, Tel. 06132-979342.

Psychosoziale Beratung Die Kontakt- und Informationsstelle (KIS) der Rheinhessen Fachklinik Alzey und des Landkreises Mainz-Bingen Nord bietet jeden Donnerstag, von 16.15 bis 17.15 Uhr, im MGH eine psychosoziale Beratung an. Hier können Menschen, die psychisch krank oder gefährdet sind, sowie deren Angehörige und Freunde, Hilfe finden. Auch für Menschen die von sozialer Isolation betroffen sind hat DiplomSozialpädagogin Bettina Vogel-Guth immer ein offenes Ohr. Für die Probleme und Nöte ihrer Klienten wird versucht, eine Lösung zu finden. Alle Gespräche sind unverbindlich und unterliegen der Schweigepflicht. Weitere Infos, ab 14 Uhr, Tel. 06721- 404682.

Weitere Informationen im Mehrgenerationenhaus, Matthias-Grünewald-Str. 15, Ingelheim unter Tel. 06132-898040.

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Futsal-Kreismeisterschaften

Stricken im Café Unter dem Motto „Die Strickliesel – mach mit!“ treffen sich jeden Freitag Groß und Klein, von 14.30 bis 17 Uhr, zur gemütlichen Handarbeitsrunde im Café des MGH. Jeder kann mitbringen, was er will, Anregungen und Tipps werden ausgetauscht.

vg heidesheim

Das ehemalige Fischerhäuschen – ein Denkmal der Frei-Weinheimer Fischereigeschichte – wird wieder hergerichtet.  Foto: Rüdiger Rahn Frei-Weinheim (gsg). Wer gerne Geschichten lauscht, wird hier richtig sein: Am kommenden Mittwoch stehen das sogenannte „Fischerhaus“ und die Gustav-AdolfKirche in Frei-Weinheim im Mittelpunkt der Begegnung der Gäste des „Erzählcafés“ im Mehrgenerationenhaus und den „Stadtteilwanderern“. Dabei wird sicher insbesondere das „Fischerhaus“, das in der Schubertstraße in Frei-Weinheim steht, die Phantasien der Zuhörer beflügeln. Seit einiger Zeit erwecken ehrenamtlich Engagierte der „Initiative Frei-Weinheim“ (IFW) das unscheinbare, aber historisch wertvolle Häuschen zum neuen Leben. Im Stadtteil gilt das einstöckige Gebäude, das einen kleinen Innenhof zum Dernschen Gelände hin besitzt, als ein

Überbleibsel der FischerTraditionen in Frei-Weinheim. Mit der Sanierung des Häuschens aus dem 19 Jahrhundert, bei der die Stadt die Materialkosten übernimmt, will die IFW eine Art Schaufenster entstehen lassen, das eine Zeitreise in die Vergangenheit ermöglicht. Eine der Ideen: Im Fischerhaus könnten die Handwerksberufe der damaligen Bewohner präsentiert werden. Einen interessanten Blick in die Vergangenheit konnte in diesen Tagen der Restaurator, Hans-Peter Kersting, werfen. Rüdiger Rahn von der IFW erzählt: „Die gute Stube im Erdgeschoss und der Flur sind durch einen Sanierungsfachmann und Restaurator von losen Putzund Farbteilen befreit worden. Unter anderem hat er das Schlafzimmer im Ober-

geschoss von verschiedenen Farbschichten befreit.“ Dabei zeigte sich überraschenderweise ein kräftigblauer Farbanstrich mit einer tiefroten, schablonierten Bordüre an den Wänden. „In diesen Farben soll nun das Zimmer auf jeden Fall wieder gestrichen werden. Höchstwahrscheinlich ist das die älteste Farbfassung im Haus.“ Die Sanierung des Fischerhauses sei deutlich voran geschritten. „Die Dachgaube im Obergeschoss und das historische Fenster wurden bereits restauriert.“ In den kommenden Wochen sollen weitere Handwerker mit ihren Arbeiten beginnen. Den Geschichten zum „Fischerhaus“ lohnt sich aber schon jetzt zu lauschen. Am bestem schon am Mittwoch, 5. Februar, 15 Uhr, Schubertstraße 5.

Am Wochenende des 1. und 2. Februars finden in der VG-Sporthalle die FutsalKreismeisterschaften statt. Während am Samstag die C-Junioren spielen, kämpfen am Sonntag die B-Junioren um die Kreismeisterehre. Die Veranstaltung findet an beiden Tagen jeweils, von 9.30 Uhr bis ca. 16.45 Uhr, statt. Herzlich eingeladen zum kostenlosen Zuschauen und Mitfiebern sind alle sportinteressierten Heidesheimer. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. vg nieder-olm

KiStE-Lesekreis

Rachel Joyce Stadecken-Elsheim. Bis 24. Februar ist noch genug Zeit zum Lesen. Beim nächsten Treffen des Lesekreises der Initiative „Kultur in Stadecken-Elsheim“ (Kiste), beschäftigen sich die Teilnehmer mit dem Buch von Rachel Joyce „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“. Der Lesekreis trifft sich an dem Tag um 20 Uhr in der Burg Stadeck (Scheune). Neueinsteiger und Lesebegeisterte sind im Kreis herzlich willkommen. Die Teilnehmer können darüber hinaus ein Lieblingsoder anderes interessantes Buch mitbringen und vorstellen.

Heidesheim reduziert die Schulden Der Gemeinderat beschließt erst jetzt den Haushalt Heidesheim (gsg). Die Ortsgemeinde Heidesheim kann auch in 2014 nur kleine Brötchen backen. Der gerade beschlossene - und unausgeglichene - Haushalt der Gemeinde weist zwar einen markanten Anstieg der Steuereinnahmen (um rund 470.000 Euro) auf. Doch zugleich erhöhen sich auch die Verbindlichkeiten, die die Kommune in Form von Kreis-, Verbandsgemeinde- und Sonderumlagen, einlösen muss. „Sie steigen überproportional an“, sagte Ortsbürgermeister Jens Lothar Hessel (CDU) während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats von Heidesheim. Während sich die geschätzten Steuerein-

nahmen auf rund sechs Millionen Euro belaufen, muss Heidesheim gleich rund 7,4 Millionen Euro als Umlagen weiter überweisen. „Es bleibt unterm Stich also keine freie Finanzspitze, sondern ein Minus von gut 820.000 Euro“, so Hessel. Zu den Investitionen, die Heidesheim in 2014 dennoch plant, zählen unter anderem: die Einrichtung einer dreigrippigen Kindertagesstätte (550.000 Euro), endgültige Fertigstellung der Straße „An der alten Gärtnerei/In der Bachwiese“ (165.000 Euro), Ausbau der Straße „Am Lerchensand“ (130… Euro), Planungskosten für den barrierefreien Ausbau der Bahnsteige am Bahnhof

(70.000 Euro), schließlich die Straßenoberflächenentwässerung (182.000 Euro). Die investiven Maßnahmen kosten insgesamt 1,2 Millionen Euro. Angesichts der Kassenlage, geht das ohne Kreditaufnahme nicht. Ihre Summe beläuft sich auf 710.00 Euro. Der Schuldenstand der Gemeinde wird am Jahresende 2014 allerdings von 6,2 Millionen Euro um eine Million sinken. Die Reduzierung der Schulden ergibt sich aus dem Verkauf der Gemeindewohnungen. Die Zustimmung im Gemeinderat für den Haushalt fiel lediglich mehrheitlich aus: die Grünen votierten dagegen. Zuvor bescheinigte der SPD-Fraktionssprecher, Rolf

Henrich, dem christdemokratischen Ortschef, angesichts des Haushaltsplanes, die „Kapitulation vor der schlechten Finanzlage, in die die CDUBürgermeister der vergangenen Jahre die Gemeinde hineinmanövriert“ haben. „Ortsbürgermeister Hessel hat versagt“, so Henrich. Der CDU-Fraktionssprecher, Markus Bettingen konterte, die „finanzielle Misere habe nichts mit der Tätigkeit des Ortsbürgermeisters zu tun“. „Die Kommunen sind unterfinanziert. Unsere Steuern steigen, die Umlagen aber auch.“ Der Fraktionssprecher der Grünen, Walter Luser, beklagte, die Gemeinde mache nicht genügend für die Jugend.


Neue Ingelheimer Zeitung 13



1. Februar 2014 - KW 5

Ortsbürgermeisterin Vogt stellt Pläne für 2014 vor

Kalender 2014 erneut erfolgreich

Neujahrsempfang in Wackernheim

3.000 Euro als Spende für Haus St. Martin

Die reparaturbedürftige Asphaltdecke des Schulhofes der Rabenkopfschule Foto: G. Starosczyk-Gerlach Wackernheim (gsg). Die Kommunalreform wird in Wackernheim ein „Dauerbrenner“ bleiben. „Das Thema wird uns 2014 weiterbeschäftigen“, sagte die Ortsbürgermeisterin von Wackernheim, Sybille Vogt (FWG) beim Neujahrsempfang am Donnerstag. „Oft und ausgiebig und auch sehr emotional wurde darüber diskutiert. Und trotzdem oder gerade deshalb sind vielen Bürgern die Unterschiede zwischen Ortsteil und Ortsgemeinde noch immer nicht klar.“ Es sei die Aufgabe der Politik, dies noch einmal zu verdeutlichen, „bevor wir nach der Kommunalwahl in die Verhandlungen mit Ingelheim eintreten.“ Dann sollte auch der neue Rat die Prioritäten für die Verhandlungen beschließen, die die Grundlage für die Verhandlungskommission darstellen werden. Letztendlich werden die Bürger aber „diese Entscheidung mit zu treffen haben“. „Dafür müssen sie die Fakten kennen und die Chance haben, genauso sorgsam abzuwä-

gen, wie ihre politischen Vertreter.“ Ob es in 2019 zu einer Eingemeindung in die Stadt Ingelheim kommt, bleibt offen. Das Scheitern würde eine bekannte Alternative auf den Plan bringen: die Wiederaufnahme der Pläne der Landesregierung, Wackernheim mit Heidesheim und Budenheim fusionieren zu lassen. In 2014 will die Gemeinde im Rahmen der Dorfmoderation den Schulhof der Rabenkopfschule anpacken. „Seit vielen Jahren steht das ganz oben auf der Wunschliste. „Die Schulkinder haben eine Ideensammlung abgegeben, die ergänzt nun zu einem Plan zusammengefasst wurde.“ Demnach soll der Schulhof, der durchgängig mit einer brüchigen Asphaltdecke versehen ist, aufgebrochen werden und verschiedene Aktivitätenfelder erhalten. „Die bestehenden Jugendhütten werden integriert. Fortgesetzt wird die Ertüchtigung des Rathauses. Aktuell werden die alten Nachtspeicheröfen durch eine Gas-Heizungs-

anlage ersetzt. „Die Fenster bekommen einen neuen Anstrich“, sagte Vogt. Ob und wie die Räumlichkeiten renoviert werden, steht noch offen. Des Weiteren schickt sich die Gemeinde an, ein neues Baugebiet zu erschließen. „Wir sind Eigenentwicklungsgemeinde“, so Vogt. „Wir dürfen in den nächsten zehn Jahren maximal zweieinhalb Hektar an Bauland erschließen.“ Im Bau- und Umweltausschuss diskutieren die Mitglieder derzeit über die geeignete Fläche. Praktisch könnte in diesem Jahr auch die Entwicklung des Layenhofs beginnen. „In der Zweckverbandsversammlung Layenhof/Münchwald wurde vor zehn Tagen die Masterplanung als städtebaulicher Rahmenplan für die unterschiedlichen Flächennutzungen wie Wohnen, Gewerbe, das flugaffine Gewerbe und die Mischnutzung verabschiedet.“ Noch ein Jahr werden die Wackernheimer indes auf den Ausbau und die Verkehrsberuhigung der L419 zwischen Großer Hohl und Rheinblick warten. Die Planung macht zwar Fortschritte, sie soll aber in 2014 den Feinschliff bekommen. „Die Baumaßnahme soll 2015 ausgeführt werden.“ Offen bleibt auch der Zustand der Zufahrt zum Sportplatz. „Derzeit versuchen wir eine nachhaltige Lösung für alle Beteiligten, Nutzer und Anwohner zu finden“, sagte Vogt. Der Naturschutz, die Naherholung und die Anforderungen an den Verkehrsweg lassen sich aktuell aber nicht einfach „unter einen Hut bringen“.

Ingelheim (red). Auch die jüngste Ausgabe des Wandkalenders „Ingelheimer Impressionen“ ist wie in den beiden Vorjahren sehr erfolgreich. Der Kalender, herausgegeben von Thilo Hoffmann, wird auf diese Weise erneut den erwarteten guten Zweck erfüllen. „Der Gewinn aus dem Kalenderverkauf - rund 3.000 Euro - wird vollständig an das Haus St. Martin in Ingelheim gespendet", so der Herausgeber von der Werbeagentur „Incom". Es sei das bisher zweitbeste Ergebnis aller Ausgaben. Der Erlös wird für die Ausstattung eines dringend benötigten Gruppenraums verwendet. Der anhaltende Erfolg beflügelt die Initiatoren und so ist es ver-

ständlich, dass es auch für 2015 erneut eine Auflage der "Ingelheimer Impressionen" in Kalenderform geben wird. Schon jetzt werden ambitionierte Hobby- und Profifotografen und -fotografinnen aufgerufen, Motive aus Ingelheim und Umgebung zu fotografieren. „Um die Motivwünsche der späteren Käufer noch besser zu berücksichtigen, ist anstelle der Motivauswahl durch eine Jury für den nächsten Kalender ein ,Public Voting' geplant", so Hoffmann. Die Bewerbungsmodalitäten und alle weiteren Infos zum neuen Kalender werden in Kürze im Internet unter www.incom24.de unter der Rubrik ›Kalender 2014‹ zu finden sein.

Motiv für den Monat Juni von Sabine Wehr im Kalender „Ingelheimer Impressionen“.  Foto: Incom

Putenhacksteaks in der Mensa Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen Schüler und Lehrer der Albert-Schweizer-Schule in Ingelheim betroffen Mainz-Bingen/Ingelheim (red). An der Albert-Schweizer-Schule in Ingelheim wurde in dieser Woche an einen Teil der Schülerinnen und Schüler Mittagessen ausgegeben, in dem Produkte verwendet wurden, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bereits abgelaufen war. Dabei handelte

es sich um Putenhacksteaks. Betroffen sind bis zu 20 Schüler und Lehrer. Verantwortlich für die Schulverpflegung ist die Firma Sander Catering aus Wiebelsheim. Direkt nach Bekanntwerden des Vorfalls informierte Schulleiterin Gabriele Fichtner die Kreisverwaltung Mainz-Bingen,

die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion sowie die Firma Sander Catering. Vertreter des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung MainzBingen haben unmittelbar die Schule aufgesucht und eine Warenprobe genommen. Die Wahrscheinlichkeit von gesundheitlichen Pro-

blemen wird als eher gering eingeschätzt. Die potentiell betroffenen Schüler und Lehrer wurden umgehend von der Schulleitung persönlich und schriftlich informiert und darauf hingewiesen, sich beim Auftreten von Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Durchfall einem Arzt vorzu-

stellen. Lebensmittelkontrolleure des Gesundheitsamts der Kreisverwaltung werden am Freitag die von Sander versorgten Schulen begutachten. Die Firma Sander Catering hat ebenfalls eine interne Revision mit Hilfe unabhängiger Dienstleister eingeleitet.


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Der Grüffelo Figurentheater Petra Schuff Ingelheim (red). Ein Lehrstück über Furcht und Unerschrockenheit präsentiert Petra Schuff am Sonntag 9. Februar, mit ihrem Figurentheater „Der Grüffelo“. Das Stück ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet und dauert circa 45 Minuten. Um 14 Uhr findet wegen der großen Nachfrage eine Zusatzveranstaltung statt. Die Vorstellung um 16 Uhr ist bereits ausverkauft. Aus dem Inhalt: Eine kleine Maus macht einen Spaziergang. Sie sucht Nüsse. Es begegnen ihr einige Tiere, die sie gerne verspeisen würden. Aber die Maus ist schlau. Sie erfindet einen Freund: Den Grüffelo mit feurigen Augen und

schrecklichen Klauen, grässlichen Tatzen und einer giftigen Warze. Der macht den anderen Tieren Angst. Doch dann steht plötzlich ein echter Grüffelo vor ihr, dessen Lieblingsspeise“ kleine Maus auf Butterbrot“ ist. Aber die kleine schlaue Maus lässt sich nicht einschüchtern. Veranstaltungsort: Sebastian-MünsterGymnasium, Friedrich-Ebert-Str. 13, Ingelheim. Für die Zusatzveranstaltung um 14 Uhr gibt es noch vereinzelt Karten für 4 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr bei Tabak Bambach und Foto Besier. Foto: Axel Scheffler

Irische Flöte und Orgel Ingelheim (red). Irische Flöte und Orgel spielen beim ersten Orgel-Plus-Konzert mit der Skinner-Orgel die erste Geige. Traditioneller Musik aus Irland mit ihrer tänzerischen Fröhlichkeit, aber auch melancholischen Verträumtheit, hat sich das Duo Ulrike und Claus von Weiß („Planxties and airs“) verschrieben. Dazu kommen Stücke aus England, Schottland und eigene Melodien. In der irischen Musik fest verankert sind die Whistle und ihre tiefe Variante, die Low Whistle. In Ingelheim treffen sie auf die „Königin der Instrumente“, wie die Kirchenorgel gerne genannt wird. Und im gemeinsamen fröhlichen Tanz wie auch der vereinten melancholischen Klage erweist sich das ungewöhnliche Paar Orgel und Whistle als eine anscheinend im irischen Himmel geschlossene Verbindung. Das Duo Claus von Weiß (Whistles, Low Whistles) und Ulrike von Weiß (Orgel) ist aktuell das führende deutsche Duo mit dieser äußerst reizvollen Instrumentenkombination. Die beiden Musiker haben bereits Konzerte in mehreren Ländern Europas gespielt. Gerade die Verbindung der Irischen Flöten mit den zarten Schwe-

beklängen und den orchestralen Solostimmen der Ingelheimer Skinner-Orgel macht dieses Konzert auch einmalig für die beiden Künstler, die bisher einen solchen Klangreichtum von zarten Begleitstimmen nicht zur Verfügung hatten. Die beiden Musiker werden im Konzert auf eine große Leinwand übertragen, so dass die Besucher von allen Plätzen der Kirche aus einen guten Blick auf die Künstler haben. Das Konzert in der evangelischen Saalkirche in Ingelheim ist am Samstag, 8. Februar um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte erbeten). Konzertdauer: etwa eine Stunde. Im Anschluss: Orgelwein aus der Orgelweinpfeife. Als besonderen Service für die Besucher gibt es die Möglichkeit, im Vorfeld kostenfrei Sitzplätze über das Internet zu reservieren. Natürlich kann man auch spontan vorbeikommen, da es immer genügend freie Plätze in der Kirche gibt. Weitere Informationen dazu sowie zu weiteren Konzerten: www.lenz-musik.de, www.skinner-orgel.de. Die Website des Duos mit Klangbeispielen: www.planxFoto: privat ties-airs.de. 

entliche Katholische öf f Bücherei feier t Ingelheim (gsg). Nicht in jeder Stadt steht eine Bibliothek, die seit anderthalb Jahrhunderte Bücher verleiht. In Ingelheim ist das so. In Ober-Ingelheim steht ein solches Juwel: es ist die katholische öffentliche Bücherei St. Michael, die in der kommenden Woche ihr 150. Jubiläum feiert. Seit 25 Jahren wird sie von Hilde Bürger geleitet. Ehrenamtlich! Heute stellen Kinder die Mehrzahl der jährlich rund 8000 Nutzer der Bücherei dar. Auf die Bezeichnung „öffentlich“ weist Bürger besonders hin. „Es war von Anfang an eine relativ weltoffene Bücherei“, sagt die Buchliebhaberin. In der handgeschriebenen Chronik, in der sie in der Vorbereitung auf das Jubiläums häufiger geblättert hat, findet sich unter dem Jahr 1933 zum Beispiel die Anschaffung des Abenteuerromans von Karl May, „Durchs wilde Kurdistan“. Gekostet hat das Buch damals vier Reichsmark. Mehr als 180 Veranstaltungen organisiert das fünfköpfige Bücherei-Team jedes Jahr. Der gedruckte Buchstabe steht ganz im Vordergrund. Erst vor wenigen Jahren einigte sich das Team darauf, auch DVDs, Hörbücher und CDs in den Bestand aufzunehmen. So kurz vor der Festwoche zum 150-jährigen Jubiläum zeigt sich Bürger zuversichtlich. „Die Bücherei hat eine Zukunft." Persönlich wolle sie die Arbeit so lange wie es geht tun. Es sind eben die Kinder, die sie immer wieder motivieren. Zwei Wünsche hätte sie dennoch: „Ich wünsche mir noch mehr Raum für die Bücherei. Und einen Nachfolger, der die Arbeit fortsetzt, den hätte ich auch gerne gehabt.“ Info: Die Veranstaltungen während der Jubiläumswoche finden Sie auf Seite 4 Foto: G. Starosczyk-Gerlach

Seit 150 Jahren Bücherverleih in Ober-Ingelheim

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