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Juni 2009 | Nr. 5 CHF 4.–

neueideen DER RATGEBER FÜR HAUSEIGENTÜMER



drinnen

KONFLIKTE JUNG UND ALT

Wenn alle unter einem Dach wohnen

draussen



DO IT YOURSELF

Den Gartenteich selbst anlegen

rundum



FÖRDERGELDER

Solaranlage: Hier gibt‘s Subventionen

Haus Club Schweiz

MITGLIED WERDEN



Das Leistungspaket: So profitieren Sie

WAS KANN ICH TUN?

Wenn mein Nachbar nervt Seite 21


neueideen.ch | Juni 2009

LIEBE LESERINNEN UND LESER Wenn Hauseigentümer mit ihrem Nachbarn Spannungen oder gar

editorial

einen offenen Streit haben, kann der Traum vom Eigenheim zum Albtraum werden. Jedes Fest, jedes Kind, jedes Haustier oder jeder Strauch an der Hecke kann Anlass zu Frust und Zwist sein. Und streitende Nachbarn können sich bekanntlich die Hölle auf Erden machen. In extremen Fällen muss sogar der Verkauf des geliebten Eigenheims in Betracht gezogen werden. Damit es niemals so weit kommt, zeigen wir Ihnen, wie Sie mit Ihrem Nachbar, der nervt, umgehen können (ab Seite 21). Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) wird im August dieses Jahres lanciert. Jeder Hauseigentümer kann damit sein Haus auf seinen Energieverbrauch mit verbindlichen Standards des Bundes prüfen. Dazu kommen neue Subventionen der Kantone für Gebäudesanierungen und Fördergelder für Sonnenkollektoren und Heizungsanlagen. Unsere Zeitschrift wird sich in den nächsten Monaten intensiv mit diesen wichtigen Fragen beschäftigen. Die erste Reportage der Serie Energieeffizienz machen wir mit einer Übersicht der Fördergelder für Sonnenkollektoren (Seite 48). Und zum Schluss noch dies: Gratis erhalten Sie «neueideen» nur unregelmässig – höchstens aber jeden zweiten Monat. Als Mitglied des HAUS CLUB SCHWEIZ hingegen stellen wir Ihnen die Zeitschrift monatlich persönlich adressiert zu (10 x pro Jahr). Zudem profitieren Sie von unserem kostenlosen Leistungspaket für Hauseigentümer: Beratung in Rechts- und Hypothekarfragen sowie vergünstigte Immobiliendienstleistungen und viele Spezialangebote (Seiten 18/19).

Filippo Leutenegger, Verleger

Ausschliesslich Mitglieder des HAUS CLUB SCHWEIZ erhalten «neueideen» monatlich (10 x pro Jahr) gratis. Werden Sie Mitglied: Tel. 043 500 40 40.

Immobilienpreise

Garten-Special

Grosser Haustier-Report

Krise und Hausbesitzer

Mai-Ausgabe

April-Ausgabe

März-Ausgabe

Februar-Ausgabe

K`k\cY`c[1B`c`XeB\jjc\i

Kostenlos nachbestellen:


inhalt

neueideen.ch

 DAS ENTRÉE Die Trends im Flur 2009  KÜCHE Ecken gut genutzt  REZEPT Kalbsschnitzel mit Ricotta-Füllung  KÜCHENTIPPS und Küchengeschichte  FENSTER Lüftungen sorgen für gutes Klima und Schutz  HAUS CLUB SCHWEIZ Leistungspaket für Mitglieder  GENERATIONEN-HAUS Wie man gut zusammenwohnt

drinnen

MINI-VANS

 KÜCHEN-ECKLÖSUNGEN






DER RATGEBER FÜR HAUSEIGENTÜMER

SCHWERPUNKT NACHBARSCHAFT TITELGESCHICHTE Mehr Streit mit der Krise BERATUNG Nachbarschaftsstreit: Was tun? ENTWÄSSERUNG regelmässig reinigen VERSICHERUNG Sicher auch im Garten WHIRLPOOLS Ein Pool auf kleinem Raum BUCHSBÄUME Natürlicher Sichtschutz SONNENSCHUTZ Trends bei Tuchfarben DO IT YOURSELF Biotop anlegen GARTENKALENDER für den Juni GARTENPLANUNG Lichtobjekte im Garten AUTO Mini-Vans: Kompakt, aber viel Raum

           

draussen

 NEUES LEBEN IM ANBAU



 SOLAR-KOLLEKTOREN Kantonale Subventionen   DÄMMEN Steinwolle schützt auch vor Schall  HYPOTHEKEN Öko-Hypotheken im Trend LESERANGEBOTE Produkte zum Spezialpreis   RÄTSELSEITE

Fotos: Jürg Schmid, PD

UMBAU Ein gelungener Anbau

EINLADUNG Info-Abend «Umbauen»



rundum


drinnen ENTREE Trends 2009



KÜCHE Lösungen für Ecken



FENSTER Modelle mit Lüftung



3-Generationen-Haus Traum oder Albtraum? Eltern, Kinder und die Grosseltern in einem Haus: Das benötigt nebst einer guten Raumaufteilung auch eine gute Organisation. Was es zu regeln gilt und was Probleme auslöst.

Foto: Gary Houlder/Corbis

TEXT Christina Sedens, stv. Chefredaktorin

F

rüher war es das «Stöckli», in das die älteren Landwirte zogen, wenn sie ihren Hof an ihre Nachkommen übergeben hatten und das ihnen als Alterswohnsitz in der Nähe der Kinder diente. Mit der Modernisierung der Gesellschaft, dem Bau von Alters- und Pflegeheimen gehörte das Generationen-Wohnen zunehmend der Vergangenheit an. Heute ist es immer öfters wieder gefragt. Einerseits ziehen Kinder später aus dem Elternhaus aus, weil Eltern toleranter gewor-

den sind. Andererseits wird die Gesellschaft immer älter und Plätze in Alters- oder Pflegheimen im Gegenzug rarer. Walter St. Brack, Architekt FH/SIA, der für den Haus Club Schweiz Umbau- und Energieberatungen durchführt, hat jedenfalls festgestellt, dass Menschen der Altersgruppe 40 plus sich wieder vermehrt Gedanken um ein Generationenhaus machen und überlegen, ihr Haus entsprechend umzubauen. Gerade Hauseigentümer haben diesbezüglich viele


familienleben

Möglichkeiten: Ein Dachstock, der sich ausbauen und mit einem separaten Aussenzugang versehen lässt, ein Untergeschoss, in das eine Einliegerwohnung eingebaut werden kann. Vorteile hat das Generationen-Wohnen zum Beispiel in finanzieller Hinsicht: Jetzt, wo die Finanzlage für viele alles andere als rosig aussieht, lassen sich hier Kosten sparen, weil die finanzielle Belastung eines Hauses auf mehrere Personen verteilt wird. Ist die Oma oder der Opa im Hause, kann die Mutter zudem besser einer Arbeit nachgehen, weil die ausserschulische Betreuung besser gewährleistet ist, sofern die älteste Generation noch fit genug ist, sich um kleinere Kinder zu kümmern. «Verständigen sollte man sich in diesem Fall jedoch darüber, wie der rote Faden bei der Erziehung der Kinder aussiehen soll», sagt die Diplom-Psychologin Birgit Ruhe-Kollmeyer. Sie ist beim Institut für Familienforschung (IFF) der Universität Fribourg beratend tätig. Konfliktpotential: Wenn Welten aufeinander prallen Drei Generationen unter einem Dach – das birgt auch viel Konfliktpotenzial. Jung trifft auf Alt. Und damit prallen manchmal auch zwei Welten aufeinander. «Die älteste Generation empfindet das Verhalten der Jüngsten öfter als frech und unerzogen. Viele von ihnen sind sicherlich autoritär erzogen worden und haben Erwachsenen gegenüber nicht gewagt ihre Meinung zu sagen», sagt Ruhe-Kollmeyer. Unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung, angemessener Lautstärke und der Wichtigkeit der Meinung der Nachbarn sind weitere häufige Konfliktpunkte. Grundsätzlich werde beim Zusammenwohnen von Generationen oft der Fehler gemacht, dass viele Menschen davon ausgehen, dass sich die Art des Zusammenlebens schon ergeben werde, und ihnen nicht klar ist, dass nicht alle dieselben Vorstellungen vom Familienleben haben, bemerkt Ruhe-Kollmeyer. «Das Aufstellen von Familienregeln kann das Zusammenleben sehr vereinfachen. Je älter die Kinder sind, desto mehr Mitspracherecht sollten sie haben. Die Re-

 geln können die Art des Miteinander-Umgehens, die Ordnung oder die Zeit, nach Hause zu kommen, betreffen», sagt sie. Es sollten jedoch nicht zu viele Regeln sein und sie sollten fair sein. Häufiger Streitpunkt ist das Geld Fix zu regeln gilt es gemäss Ruhe-Kollmeyer folgende Punkte: Wer erledigt welche Aufgaben und Pflichten? Wer beteiligt sich in welcher Höhe an den Kosten? Soll es regelmässig Familiensitzungen geben? Konfliktpotenzial birgt oft die Überforderung der Mutter, die sich als Hotel Mama ausgenützt fühlt, dies nicht rechtzeitig sagt und immer unzufriedener wird. Sowie das liebe Geld. Fest steht: Kinder, die verdienen, aber auch

Das Generationenhaus aus architektonischer Sicht Walter St. Brack, Architekt FH/SIA und Umbau- und Energieberater HAUS CLUB SCHWEIZ

Ein Haus, das von vier bis sechs Personen, drei Generationen, bewohnt wird, muss in erster Linie genügend Räume aufweisen. Es braucht Gemeinschaftsräume, die

allen dienen, Individualräume als Rückzugsmöglichkeit für jeden, genügend Nasszellen mit Bad/ Dusche/WC, separate Eingänge und allenfalls eine Abgrenzung der Wohnbereiche, wie z.B. eine Einliegerwohnung. Optimal ist, wenn ein Ökonomiegebäude (Stöckli) zur Verfügung steht oder das Grundstück genügend gross ist, sodass ein «Minimalhaus» für die jungen Erwachsenen oder die älteste Ge-

neration realisiert werden könnte. Bei einem Umbau sollten die mögliche Veränderung des Zusammenlebens, die verschiedenen Bedürfnisse, aber auch eine allfällige Rückführung der baulichen Veränderungen im Auge behalten werden. Evtl. sind Vorkehrungen für gehbehinderte Personen zu treffen. Ein Konzept muss jedoch auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner erstellt werden.

Fotos: Hill Street Studios/BrandX/Corbis und David Adair/Ex-Press/Blick/RDB. Bildmontage: tnt graphics

drinnen


Das Generationenhaus aus rechtlicher Sicht Das Generationenhaus gilt es rechtlich optimal zu regeln. Es gibt viele Möglichkeiten. Die wichtigsten Stichworte: dauerhafte Aufteilung (Mit- oder Stockwerkeigentum oder Teilung des Grundstücks) Absicherung der älteren Generation z.B. mit Wohnrecht rein vertragliche Regelung (Miete, Konkubinatsvertrag usw.) Kombinationen dieser Massnahmen

Kostenlose Rechtsauskunft für Mitglieder des HAUS CLUB SCHWEIZ zu diesem Thema: Beratungszentrum HAUS CLUB SCHWEIZ, Tel. 043 500 40 50 Mo bis Fr 10−12 Uhr und 14−16 Uhr Oma oder Opa sollen finanziell einen Beitrag leisten. «Auch hier gilt das Gebot der Fairness: Jeder sollte so viel beisteuern, wie er kann», sagt Ruhe-Kollmeyer. Absolviert ein Kind noch eine Lehre, kann es im 1. Lehrjahr Fahrkosten, Kleider, Schulmaterial und auswärtige Verpflegung übernehmen. So bleibt auch noch Geld zum Sparen übrig. Erst im 2. Lehrjahr ist es den meisten möglich, einen finanziellen Beitrag an den Haushalt zu leisten und die Krankenkassenprämie selbst zu bezahlen. Ein Muss für jeden ist die Mithilfe im Haushalt. «Jeder sollte seinen Beitrag leisten – je nach Alter, Zeit und Fähigkeiten. Haben schon jüngere Kinder ihre Ämtli, wird das Mithelfen zur Selbstverständlichkeit. Fängt man erst bei Jugendlichen damit an, haben sie sich schon an die Vollversorgung gewöhnt», sagt Ruhe-Kollmeyer. Und wenn die älteste Generation mithilft, hat dies den schönen Nebeneffekt, dass sie sich nützlich und gebraucht fühlt. Kostenlose Merkblätter zu Kostgeld und Budget: www.budgetberatung.ch Für eine stressfreiere Gestaltung des Familienlebens: www.triplep.ch Kurse/Beratung für Eltern. Positive Erziehung auch von Teenagern 

Ein häufiger Streitpunkt ist das liebe Geld: Abgeben sollte jeder Bewohner etwas.

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möbeltrends

Für Schlüssel: Schlüsselhänger RUDY, Stahl, in Rot und Orange Fr. 19.90

Das Entrée 2009

Für Stauraum: Kommode JOVI mit 2 Türen und 4 Schubladen. B 104 x H 121.5 x T 45 cm Div. Farben erhältlich Fr. 490.–

Für den Style-Check: Spiegel CHIC, Holzrahmen in Silber, 52 x 142 cm. Auch schwarz erhältlich. Fr. 160.− Für Briefe: Briefkasten POST erhältlich in Rot und Schwarz Fr. 19.–

Für Schuhe, Sonnenhüte und Co. Ablagemöbel JOVI, B 104 x H 65 x T 45 cm. Fr. 320.–

Beispiel 1: FLY FARBENFROHER EINGANG: Das Möbelhaus FLY bietet für das Entrée drei Stilrichtungen an: Wer es bunt mag, setzt auf POP, wer es gern natürlich hat, setzt auf NATURE und wer es edel mag, auf DESIGN. Lorenz Misteli, Einkäufer bei FLY, rät, eine Stilrichtung auszuwählen und dieser in der Einrichtung treu zu bleiben. Auch farblich sollte das Entrée abgestimmt sein. «In Orange gehalten, löst es Freude und positive Gefühle aus. Weiss und Schwarz sind zeitlos. Weiss wirkt zudem einladend. Angesagt sind zurzeit grosse Spiegel», weiss Misteli. Spiegel sind nicht nur schön, sondern sie erweitern den Raum auch optisch. (cs) Preise: Schuhregal NINA (Bild grosss, zuoberst); Platz für 20 Paar Schuhe. Farben: Ecru oder Rot. Fr. 95.−

Fotos: PD

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DER FLUR IN ROT, WEISS, SCHWARZ: Die neue Linie SKÄR von IKEA spielt gekonnt mit diesen drei Farben und sorgt für einen schicken und stylischen ersten Eindruck im Haus. Funktionalität wird bei SKÄR gross geschrieben. «Obwohl der Eingangsbereich oft wenig Platz aufweist, müssen hier verschiedenste Bedürfnisse abgedeckt werden. Schuhe, Jacken, Sporttaschen aber auch kleine Sachen wie Schlüssel, Handys und Portemonnaies brauchen clevere Aufbewahrungsmöglichkeiten. Stauflächen müs-

sen lösungsorientiert genutzt werden, so dass sie für alle Familienmitglieder von klein bis gross einfach zugänglich sind», sagt Thomas Gastl, Verkaufsleiter Bereich Eingang/ Flur bei IKEA Schweiz. (cs) Preise: Bank mit Schuhablage (6 Paar), Farben: Schwarz und Weiss, je Fr. 79.95. Schuhschrank, 3 Fächer und Ablagefläche. Farben: Weiss, Schwarz. Fr. 99.95. Hutablage, Farben: Schwarz, Weiss, Fr. 49.95. Alles Linie SKÄR (Bild zuunterst) Kleinkram in die Box: Aufbewahrungskisten rund, NOSTALGISK, erhältlich in braun, elfenbeinweiss, rot Fr. 15.95 (3er Set)

Schuhe an die Wand: Schuhaufbewahrung TRONES für 6 Paar Schuhe und zur Wandmontage. Farben: Weiss, Schwarz. Fr. 39.95 / 3 Stück

Taschen in den Schrank: Spiegelgarderobe SKÄR mit 16 Haken. Erhältlich in Rot, Weiss, Schwarz (s. Bild rechts, Schrank offen). Fr. 159.–

drinnen draussen

Beispiel 2: IKEA


küche

Gut um die KüchenEcke gebracht Küchen mit Ecken haben ihre Tücken. Wie man den Winken optimal ausnützt. TEXT Christina Sedens, stv. Chefredaktorin









K

üchen, die eine Ecke einschliessen, sogenannte Winkel- oder U-Küchen, vermitteln den Eindruck, dass man mehr von seiner Küche hat. «Sie sehen für den Küchenbenutzer einfach reicher aus», weiss Emil Bosshard, Küchenplaner bei der Bruno Piatti AG. Dies hat er immer wieder in Kundengesprächen festgestellt. Das Problem an der Ecke: Es gilt sie möglichst gut zu nutzen. Der Klassiker unter den Ecklösungen für den Unterbau ist das Karussel. «Es hat sich zur Nutzung in den Ecken bewährt, ermöglicht eine gute Übersicht und vereinfacht die Handhabung der verstauten Ware», sagt Markus Müller, Verkaufsleiter Küchen bei Ikea. Emil Bosshard hat festgestellt, dass es wie der ausziehbare Hochschrank für Vorräte, zu den «Prestige-Objekten» gehört, die man in seiner Küche möchte. Doch, Vorsicht: Das Karussel hat seine Schwächen. Eine davon ist die Achse. «Ist sie einmal defekt, lässt sie sich nicht so einfach wieder reparieren. Die Störungsanfälligkeit ist zudem hoch, weil die Belastbarkeit im Gegensatz zu einer Schublade eher gering ist. Auch der Bedienungskomfort lässt zu wünschen übrig», bemerkt Bosshard. Er empfiehlt daher, eher ein klassisches Schubladenmöbel zu errichten und die Ecke dafür nicht bis in den allerletzten Winkel zu nutzen. Die Nutzfläche ist in etwa gleich gross, die Lösung mit dem Karussel für gewöhnlich jedoch einiges teurer. Welche Alternativen gibt es also? Neu auf dem Markt sind Halbkarusselle «LeMans» mit Schwenktablaren. Sie sind kostengünstiger und praktischer. «Schwenktablare können ganz aus dem

 Schrank gezogen werden und sind somit sehr bequem zu nutzen. Bei den Oberschränken sollte man zudem auf eine clevere Inneneinrichtung achten oder aber die Ecke für ein offenes Wandregal oder eine Hängeaufbewahrung nutzen», empfiehlt Müller. Begehbare Hochschränke als gute Lösung Küchenplaner Bosshard erachtet einen begehbaren Hochschrank, der übers Eck verläuft, als gute Lösung. «Der Schrankboden mit Metallbelag ist robust und der Quadratmeterpreis ist bei diesem Möbel am günstigsten. Er benötigt jedoch aufgrund seiner Breite von 103 bis 105 Zentimetern entsprechend Platz», begründet er. Ein Kochherd wird ebenfalls oft in der Ecke gewünscht. Die Ellbogenfreiheit ist hier besonders gut. Doch ist die Kochecke vom Preis her einiges teurer

Fotos: PD

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als eine gewöhnliche Kochstelle. «Eck-Kochlösungen verlieren zudem zurzeit zugunsten von Koch- oder Rüstinseln», sagt Bosshard. Eine Eckspüle ist eine weitere Möglichkeit. Für Bosshard wie auch Müller ist jedoch klar: Am besten nutzt man die Fläche zwischen Ober- und Unterschrank als Arbeits- und Abstellfläche. «Die Kaffeemaschine oder andere nützliche, viel gebrauchte Geräte lassen sich hier optimal parkieren», weiss Bosshard. 

Gefragt: Unterschrank mit Schwenktablaren von LeMans. Foto: Piatti



Halbkarussel mit 2 ausschwenkbaren Böden, Modell RATIONELL, Ikea



Verchromte Auszüge: Nutzt Ecken eckig optimal aus. Foto: Sanitas Troesch AG

 Chic im Eck: «Magic Corner Comfort» von Peka. Foto: Piatti 

Spülen in der Ecke: Mit Solo-Eck von Villeroy & Boch

 Für Vorräte: Eckschrank HOME mit Schiebetür von Alno Küchen


kochen mit trendköchen

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Von Simon Anderegg, Hotel Victoria Meiringen (BE) Best of Swiss GastroBetrieb 2009

Kalbsschnitzel mit Ricotta-Füllung auf Randenrisotto Zutaten 4

Kalbsschnitzel vom Eckstück (ca. 120 g) Olivenöl, Salz, Pfeffer 1/2 Zitrone 1 EL Fond brun (Bratensauce) 2 dl Rahm, geschlagen 1 dl weisser Portwein 120 g Ricotta Salz, Pfeffer. Koriander u. Petersilie, gehackt 60 g Butter 320 g italienischer Risotto-Reis 30 g Parmesan gerieben 20 g Schalotten geschnitten Salz, Pfeffer 8 dl Bouillon 2 dl Randensaft wenig Weisswein

RANDENRISOTTO: Schalotten in Butter anziehen, Reis dazugeben, dünsten bis er glasig ist, mit Weisswein ablöschen. Bouillon dazugeben und ca. 15 Min. kochen lassen. Der Reis muss noch körnig sein. Mit Gewürzen abschmecken. Randensaft dazugeben und Parmesankäse unterziehen. GEFÜLLTE SCHNITZEL: Ricotta mit Gewürzen mischen und aufs aufgeschnittene Schnitzel geben. Schnitzel zusammenlegen und leicht andrücken. Gefüllte Kalbsschnitzel in Olivenöl anbraten, würzen und mit wenig Zitronensaft beträufeln. Die Schnitzel auf dem Risotto anrichten. Den Bratensatz in der Pfanne mit Portwein ablöschen und Fond brun dazugeben. Sauce leicht einkochen; über die Schnitzel geben. Dazu passen grüne Spargeln.

3 Tipps von Simon Anderegg Das Kalbsschnitzel nur kurz und heiss anbraten, dann noch einen Moment ziehen lassen. Für Spargeln gilt: Knackig kochen und im Eiswasser abkühlen, ansonsten verlieren sie die grüne Farbe. Der passende Wein: Ein Maienfelder Pinot Gris (Rudolf Wullschleger, Maienfeld 2007) Damit man einen perfekten Risotto anrichten kann, muss er unbedingt körnig sein, weil er sonst schnell mastig wird.

Simon Anderegg Gastgeber/Koch Restaurant Hotel Victoria Meiringen Hotel Victoria Meiringen Bahnhofplatz 9 3860 Meiringen Tel. 033 972 10 40 www.victoria-meiringen.ch

Fotos: t’nt events gmbh

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küche

KÜCHEN-TIPPS

KÜCHEN-GESCHICHTE

TIPP 1

GEFLÜSTER UNTER LEAS KÜCHENTÜR (Fortsetzungsgeschichte Teil 3)

Nach ihrer Rückkehr von einem Arbeitsausflug in ihre neu erworbene Altstadtwohnung beschleicht die Fotografin Lea ein merkwürdiges Gefühl, nicht allein zu sein... Schon als sie die Stufen im Treppenhaus zu ihrer Wohnung hochgeht, müde von den zwei Tagen Fotografieren in der Mineralquellenhöhle im Bündnerland, spürt Lea, dass etwas nicht so ist wie immer. Soeben hat sie noch von einem entspannenden Bad geträumt, doch die Wasserlache vor ihrer Wohnungstür und ein an der Türfalle baumelnder Angelhaken lösen einen kleineren Alarm in ihr aus. Klar, die Aare, die vor dem Haus durchzieht. Vielleicht ist einer ihrer neuen Nachbarn Fischer und hat an diesem Freitag vor Pfingsten seinem Hobby gefrönt? Lea duscht statt badet, sitzt bald in ihrer Küche, braut sich einen Grüntee, dazu Schuberts Forellenquintett und traut ihren Augen nicht, als vor dem Küchenfenster eine Schnur baumelt. So weit sie sich auch aus dem Fenster lehnt, sie sieht niemanden, nur eine Angelrute, die über den Dachkännel herausragt. Lea mag Scherze, aber dies geht zu weit! Empört verlässt sie die Wohnung, versucht draussen auf das Dach zu spähen. Nichts, keine Angelrute mehr, keine Menschenseele, nur ein Hund, der bellt. Zu viel gearbeitet? Haben ihr die Nerven einen Streich gespielt? Lea kehrt in ihre Wohnung zurück, Schuberts Quintett ist eben im dritten Satz angelangt, Scherzo, Presto, in ihrer Küche riecht es anders, fremd. Intuitiv öffnet Lea die Tür ihres geräumigen Kühlschranks – und da liegt er reglos, der grosse Fisch, eine Regenbogenforelle. Fünf Stunden später. Leas Creativa Küche ist von feinsten Düften erfüllt. Auf dem Kubus steht ein neues Set von Gewürzen, ein Geschenk der beiden Küchengeister, die sie heimgesucht haben. Und als der eine von ihnen sie bei der Verabschiedung unter der Küchentür an sich drückt und ihr etwas ins Ohr flüstert, da weiss Lea, dass bald noch mehr gehen wird mit und in ihrer Küche... www

Milch mag die Melone nicht Im Kühlschrank gelagerte Melonen bringen die bereits offene Milch zum Kippen. Die beiden schlechten Nachbarn daher unbedingt getrennt lagern.

TIPP 2

Kräuter lange aufbewahren Gartenkräuter wie Dill, Basilikum, Schnittlauch oder Peterli fühlen sich im Kühlschrank in einem aufgeblasenen Plastiksack oder geschlossenen Gefäss am wohlsten. Die Rubrik «Küchentipps» ist eine Zusammenarbeit von:

Lesen Sie auf www.piatti.ch/kuechengeschichten, wer Lea mit einem Fischgericht verwöhnt hat. Reichen Sie Ihr Forellen-Rezept ein und gewinnen Sie eines von zehn Kochbüchern. www.piatti.ch

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drinnen


fenster

Gut gelüftet und trotzdem geschützt Moderne Fenster mit eingebauter Lüftungsmöglichkeit sorgen für frische Luft im Raum, ohne dass Einbrecher leichtes Spiel haben. TEXT Reto Westermann

D

ie Demonstration ist jeweils eindrücklich, wenn Fachleute der Polizei zeigen, wie sich selbst massive, moderne Fensterrahmen innert dreissig Sekunden mit einem handelsüblichen Schraubenzieher aufhebeln lassen. Kein Wunder wird in der Schweiz 60 000 Mal pro Jahr eingebrochen. Im Schnitt alle neun Minuten setzt ein Einbrecher irgendwo den Schraubenzieher oder ein Brecheisen an – vor allem in Einfamilienhäusern und ebenerdig gelegenen Wohnungen. Neben dem richtigen Verhalten zur Verhinderung von Einbrüchen sind speziell verstärkte Fenster ein wichtiges Mittel, um die ungebetenen Besucher draussen zu halten und sich den Ärger eines Einbruchs zu ersparen. Denn oft sind nicht die gestohlenen Wertsachen das Schlimme am Einbruch, sondern die Unordnung, die die Täter hinterlassen. Doch trotz der grossen Häufigkeit der Einbrüche und der Präventionskampagnen der Polizei denken längst nicht alle Hausbesitzer beim Austausch von Fenstern an einen möglichen Einbruch: «Leider ist

die Sensibilität noch nicht genügend gross», sagt Kurt Stutz, Präsident des Schweizerischen Fachverbandes für die Fenster- und Fassadenbranche. Zusatzpakete lohnen sich Die meisten handelsüblichen Fenster verfügen zwar heute standardmässig über Beschläge mit einem sogenannten Pilzkopf, der ein Aufhebeln wesentlich erschwert. Doch vor allem im Erdgeschoss oder bei anderen leicht zugänglichen Fenstern braucht es weitere Sicherheitselemente, um Einbrecher abzuhalten: «Abschliessbare Fenstergriffe, verstärkte Beschläge und zusätzliche Schliesspunkte sorgen für Sicherheit», sagt Fensterspezialist Kurt Stutz. An besonders exponierten Stellen macht es zudem Sinn, statt normalen Fenstergläsern solche aus Verbundsicherheitsglas einzubauen. Diese halten auch Schlägen mit Hämmern oder anderen schweren Gegenständen stand. Fenster welcher Widerstandsklasse wo nötig sind, erfährt man zum ei-

So bleiben Einbrecher draussen Speziell verstärkte Fenster und Türen sowie Gitter an Fenstern wenig genutzter Räume verhindern zwar Einbrüche, ebenso wichtig ist aber das persönliche Verhalten der Bewohner: Kontrollieren Sie, bevor Sie aus dem Haus gehen, ob alle Fenster geschlossen und gesichert sind. Vor allem Fenster in wenig genutzten Räumen wie Keller oder Waschküche sollte man dabei nicht vergessen, ebenso Fenster, die über ein Vor- oder Garagendach einfach zu erreichen sind. Bei kürzerer Abwesenheit macht es zudem Sinn, Läden oder Rollläden zu schliessen. Sie erschweren einen Einbruch und verursachen beim Öffnen Geräusche. Vergessen Sie auch nicht das Garagentor abzuschliessen, vor allem wenn man von der Garage direkt ins Haus gelangen kann.

Lassen Sie am Abend die Aussenbeleuchtung brennen oder installieren Sie Lampen mit Bewegungsmeldern. Informieren Sie bei längerer Abwesenheit Nachbarn, damit diese ein Auge auf Ihr Haus haben. Nutzen Sie bei längerer Abwesenheit Zeitschaltuhren für Licht, Radio oder Fernsehen, um Ihre Anwesenheit zu simulieren. Deponieren Sie besonders wertvolle Gegenstände, die selten gebraucht werden, in einem Banktresor. Informieren Sie bei ungewöhnlichen Feststellungen in Ihrem Quartier die Polizei über Nummer 117.

Lassen Sie bei abschliessbaren Fenstern nicht den Schlüssel im Griff stecken. So ist das Schloss nutzlos.



Fenster-Grafiken: zVg

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experte

 Sparlüftung: Durch einen einfachen Mechanismus lässt sich die Kippstellung des Fensters bei 4B in zwei Positionen arretieren: 80 mm weit geöffnet im Sommer, 50 mm im Winter. Achtung: Diese Öffnungsart ist nicht einbruchsicher.

nen von den Fensterherstellern und -wiederverkäufern, zum anderen von den Sicherheitsexperten der Polizei. Deren Rat ist in vielen Kantonen sogar kostenlos. Ebenso wichtig wie die richtige Sicherheitstechnik ist der Faktor Mensch (s. Box). Ein gekipptes Fenster beispielsweise gilt bei den Polizeispezialisten als offen. Denn selbst Laien schaffen es in der Regel, die Verriegelung von aussen durch den Spalt innert Kürze zu lösen. Spezialfenster sorgen für gute Luft Das Problem der gekippten Fenster zeigt aber auch den Clinch, in dem Hausbesitzer stecken: Zum einen sollten die Fenster geschlossen bleiben, damit niemand einbricht, zum anderen ist es wichtig, ausreichend zu lüften (siehe Experte). Denn neue Fenster sind sehr dicht und es besteht kein permanenter Luftwechsel mehr, der Feuchtigkeit abtransportiert wie bei alten Modellen. Doch der Abtransport der Feuchtigkeit wäre wichtig, denn pro Bewohner entstehen beim Duschen, Kochen, Abwaschen, Schwitzen und durch die Verdunstung bei Zimmerpflanzen bis zu 20 Liter Wasser pro Tag in Form von Wasserdampf. Kann dieser nicht entweichen, schlägt er sich unter Umständen an kalten Bauteilen nieder. Ein Problem, das vor allem in älteren Häusern mit unisolierten Aussenwänden auftreten kann. Bleiben Wandteile dauernd feucht, entsteht Schimmel – vor allem in exponierten Ecken oder hinter Möbeln. Und damit ist nicht zu spassen: Schimmelsporen können die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen. Abhilfe schaffen entweder Lüftungsanlagen, die aber aufwendig in der Installation sind, oder re-

Komfortlüftung: Dank der parallelen Öffnungstechnik des Fensterflügels (Parallel-Abstellung), die 4B gegen Aufpreis anbietet, erfolgt die Lüftung ohne Durchzug und ohne Einbruchsrisiko auch bei Abwesenheit der Hausbewohner.

gelmässiges Stosslüften. Seit einiger Zeit werden aber auch spezielle Lüftungsfenster, angeboten. Dazu zählen das ParallelAbstell-Fenster vom Hersteller 4B Fenster aus dem luzernischen Hochdorf oder das Secco-Fenster von EgoKiefer. Lüftungsfenster: Funktion und Kosten Die Funktionsweise der Lüftungsfenster ist einfach und erfordert von den Benutzern keine grosse Umstellung: So wird beim Parallel-Abstell-Fenster von 4B der Fensterflügel zum Lüften nicht wie den sonst üblichen Fenstermodellen gekippt, sondern durch die Öffnungsbewegung rundum sechs bis acht Millimeter vom Fensterrahmen weggedrückt. So entsteht ein schmaler Spalt, durch den eine kleine Menge Luft in den Raum strömen kann. Das sorgt für eine gewisse Grundlüftung der Räume während der Abwesenheit der Bewohner. Der Fensterspalt ist von aussen nicht zu sehen und die Stabilität des Fensters gegen Einbrüche bleibt voll erhalten. Kostenpunkt der Zusatzlüftung von 4B Fenster: rund 75 Franken pro Flügel. Ebenfalls gegen Aufpreis erhältlich ist das Lüftungssystem Secco von EgoKiefer. Hier sind es 20 bis 30 Franken Aufpreis pro Flügel (abhängig vom eingesetzten Werkstoff Kunststoff, Holz, Holz/Aluminium). Der Preisunterschied hat seinen Ursprung in der gewählten Lösung für die Funktionsweise der Lüftung: Beim Fenster von 4B ist eine Mechanik nötig, um den Flügel zu bewegen, beim Modell Secco von EgoKiefer sorgen kleine Öffnungen im Rahmenbereich für die Zirkulation der Luft. Das ist technisch weniger aufwendig und deshalb günstiger, erlaubt aber auch keine Regulierung der Lüftung.

OTTO BACHMANN D`k^c`\[[\i>\jZ_€]kjc\`kle^ +9=\ejk\i  Inwieweit sind sich die Bewohner eines Hauses heute bewusst, dass richtiges Lüften wichtig ist? Durch die immer dichter werdenden Fenster ist das Thema bei den Nutzern nach unseren Beobachtungen immer präsenter. Die Grundregel ist zudem einfach: Je dichter ein Fenster ist, desto wichtiger ist das richtige Lüften. Was machen die meisten Leute beim Lüften falsch? Sie betreiben das sogenannte «Dauerlüften». Das heisst, sie lassen das Fenster in Kippstellung den ganzen Tag geöffnet. So geht unnötig viel Energie verloren und der Raum kühlt aus. Das führt wiederum dazu, dass man sich im betroffenen Zimmer nicht mehr wohl fühlt. Wie lüftet man richtig? Stosslüften ist die beste Lösung. Das heisst, man sorgt dafür, dass kurze Zeit alle Fenster ganz offen stehen und ein Durchzug in der Wohnung oder im jeweiligen Stockwerk eines Einfamilienhauses entsteht. Ihr Unternehmen bietet speziell aus lüftungstechnischen Gründen Fenster an, die man nicht kippen, sondern parallel einen Spalt weit öffnen kann. Was sind die Vorteile gegenüber einem üblichen Kipffenster? Der Luftaustausch bei der Parallellüftung ist sehr viel kleiner als bei einem gekippten Fenster. Deshalb kann man das System auch gut als Lüftung einsetzen, während man nicht zu Hause ist. So entsteht ein minimaler Luftwechsel bei einem Energieverbrauch, der wesentlich geringer ist als bei Kippfenstern. Zudem wird die Einbruchsicherheit des Fensters bei Parallellüftung nicht tangiert.


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Der Ratgeber für Hauseigentümer Der Mitgliederbeitrag beinhaltet das Jahresabo der Zeitschrift «neueideen». Monatlich (10x/Jahr) erhalten Sie als Mitglied alle Ausgaben persönlich adressiert. Kostenlos erhalten Sie höchstens 5 Ausgaben «neueideen» pro 12 Monate. Freuen Sie sich 2009 noch auf folgende Ausgaben: Juli/August-Heft vom 24.06 September-Heft vom 02.09 Oktober-Heft vom 30.09 November-Heft vom 28.10 Dezember/Januar-Heft vom 25.11.

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NICHTMITGLIEDER

Seite 27

nicht verfügbar

(Alle Rechtsgebiete mit direktem Bezug zum Wohneigentum)

Hypotheken-Beratung Telefon 043 500 40 50

Seite 59 20 Min. kostenlos

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Miete und Stockwerkeigentum Seite 28 Service und Unterhalt EFH Merkblätter siehe Liste auf www.neue-ideen.ch

Hotline

Seite 27 Kostenlose Auskünfte zum Schwerpunktthema

«Die telefonische Rechtsauskunft half mir rasch und unkompliziert bei meinem Nachbarstreit. Man informierte mich nicht nur über die Rechtslage, sondern gab mir nützliche Tipps zum weiteren Vorgehen. Heute ist das Problem gelöst.» Karin S. aus B.

Umbau- & Energieberatung

20 Min. kostenlos

Mo bis Fr 10.00h−12.00h rechtsdienst@neue-ideen.ch

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«Nachdem ich ein älteres Haus gekauft habe, nutzte ich die Umbau- und Energieberatung des Haus Club Schweiz. Ein Experte besichtigte mit mir das Haus und wir diskutierten dann die Möglichkeiten zusammen. Das hat mich vor teuren Fehlplanungen bewahrt – ein sehr nützlicher Service.» Brigitte M. aus F.

Rechtsberatung (vertieft) Besprechungstermine, Vertragsprüfungen usw. Für Mitglieder erste 20 Min. kostenlos.

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Wirtschaftskrise: noch mehr Streit am Zaun Nur jeder zweite Schweizer mag seinen Nachbarn. Nachbarschaftsstreitigkeiten nehmen zu, auch wegen der Wirtschaftskrise. Wie typische Streithähne aussehen und was für Konflikte sorgt. TEXT Christina Sedens, stv. Chefredaktorin

S

FOTOS Kilian Kessler

ie grüssen Ihren Nachbarn nicht, gehen ihm sogar aus dem Weg, feiern munter in Ihrem Garten rum, beschweren sich im Gegenzug bei ihm jedoch über jede Kleinigkeit und beobachten ihn gar heimlich? Dann sind Sie ein Nachbar, den man sich nicht wünscht (siehe Grafik Seite 24). Dies hat eine repräsentative Nachbarschaftsstudie ergeben, die das

Markt- und Meinungsforschungsinstitut Publitest im Auftrag des Fördervereins Nachbarschaftshilfe Zürich und PricewaterhouseCoopers durchgeführt hat. 1558 Schweizerinnen und Schweizer in der Deutschschweiz und der Romandie im Alter von 18 bis 74 Jahren wurden dabei über ihr Verhältnis zu Nachbarn befragt. Mit dem ernüchternden Ergebnis: Nur jeder zweite mag


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titelgeschichte

seine benachbarten Mitmenschen. Knapp die Hälfte der Befragten findet seinen Nachbarn zudem insofern als lästig, als dass er ihn als einmischend, kontrollierend und aufdringlich erlebt. Konflikte und Nachbarschaftsstreitigkeiten sind damit vorprogrammiert. Denn gemäss dem deutschen Sozialpädagogen Peter Struck, der eine Studie zum Thema Nachbarschaftskonflikte verfasst hat, eskaliert ein Streit folgendermassen: Person A leidet unter dem, was Person B tut. B fühlt sich durch die Empfindlichkeit von A in seiner Entfaltungsfreiheit beeinträchtigt. So wächst auf beiden Seiten ein Feindbild heran, das nicht nur zu Hass führt, sondern auch zu der besonderen Sensibilität, sämtliche Lebensäusserungen des Nachbarn wahrzunehmen. Mit der Folge, dass man sich gemäss Struck aus all diesen Details «mosaikartig das Bild eines Monsters» zusammenbaut. Und schon ist es vorbei mit der guten Nachbarschaft und der Dauerzank von Haus zu Haus beginnt. 25 Prozent mehr Zoff wegen der Wirtschaftskrise Gestritten wird unter Schweizer Nachbarn immer häufiger. Mit ein Grund dafür ist sicherlich die verdichtete Bauweise. Besonders in Reiheneinfamilienhaus-Siedlungen sonnt man sich im Sommer mit seinem Nachbarn im Prinzip Liegestuhl an Liegestuhl: Man feiert zwangsläufig mit, wenn der auf der anderen Seite der Hecke eine rauschendes Fest gibt. Man hat den Schatten zu ertragen, den der nah am Zaun gepflanzte Baum in den eigenen Garten wirft. Doch auch die Wirtschaftskrise hat ihre Auswirkungen auf Nachbarschaftsstreitigkeiten. «Mit der Krise hat die Anzahl Streitfälle in den Städten und Agglomerationen um zirka 25 Prozent zugenommen», sagt Daniel von Burg, Präsident des Schweizerischen Verbands der Friedensrichter und Vermittler. Auf dem Land hingegen ist davon noch nichts zu spüren, doch sei ein Anstieg dort aus Erfahrung immer erst rund sechs Monate später zu verzeichnen, bemerkt von Burg. «Die Konflikte nehmen eindeutig zu. Neu ist, dass die Streitigkeiten vermehrt sozialisiert werden und über Behörden wie die Polizei oder das Bauamt ausgetragen werden», weist Lukas Kramer, Leiter Beratungszentrum Haus Club Schweiz auf Streit-Trends hin. Und von Burg hat nebst Lärmklagen «eine deutliche Zunahme an Streitigkeiten um Bäume und Pflanzen» bemerkt. Wo die Jugend abends lärmt, reklamieren Rentner Dass Streit unter Nachbarn gang und gäbe ist, erstaunt nicht, wenn man weiss, dass Nachbarn voneinander etwas erwarten, was gar nicht erfüllt werden kann. Einerseits ist für 64 Prozent aller Studienteilnehmer nämlich am wichtigsten, dass ihr Nachbar «tolerant» ist. Andererseits finden es fast ebenso viele Personen schlimm (56 Prozent), wenn er «auf mich keine Rücksicht nimmt». Oder in anderen Worten: Man selbst will seinem Leben nachgehen, ohne dass man mit Gemecker vom Hausnachbarn zu rechnen hat, während der andere aber doch

bitte schön darauf verzichten, Lärm zu machen oder lästigen Rauch durch das Grillieren zu verursachen. Diese häufige Erwartungshaltung auf beiden Seiten ist ein Punkt, der Probleme schürt. Doch gibt es weitere Gegebenheiten, die Streit unter Nachbarn begünstigen. «Lärmklagen von Rentnern im Umkreis von Schulhausanlagen, die oft als Treffpunkt für Jugendliche am Abend als auch in der Nacht dienen, sind heute häufiger anzutreffen», beschreibt Friedensrichter von Burg eine typische Gefahrenzone für Streitigkeiten. Was typische Streithähne kennzeichnet Egal, wo man wohnt: Konfliktpotenzial ist dann gegeben, wenn man sein Haus dummerweise neben einem «typischen Streithahn» errichtet hat, den Sozialpädagoge


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Lärm und Rauch sind die häufigsten Gründe für Zank am Zaun.

Struck folgendermassen beschreibt: Er lebt in einer Einzelhaussiedlung, besitzt ein relativ kleines Grundstück, hat 40 Jahre für sein Eigenheim gespart oder mühsam Kredite abgestottert, kann deshalb nicht mehr in Urlaub fahren und pflegt seine eigene kleine Häusle-Welt derart stark, dass jeder noch so geringfügige Angriff von aussen als Angriff auf die eigene Existenz empfunden wird. Unterschiedliche Familiensituationen bergen ebenfalls Konfliktpotenzial. Wie im Fall von der Familie M., deren Reihenhaus auf dem Land im Kanton Thurgau an das von Frieda K. grenzt, die seit dem Tod ihres Mannes alleine darin wohnt. Beanstandungen – sei es wegen dem Kindergeschrei auf dem kleinen Spielplatz, den Vater Peter M. für seine Söhne errichtet hat, oder dem Gebell von Hündin Leila: «Jeder noch so kleine Anlass wird sofort reklamiert. Mir scheint, unsere Nachbarin erträgt einfach


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titelgeschichte

keine lebensfrohe Familie in ihrer Nähe», sagt er. Sozialpädagoge Struck bringt in diesem Fall den Faktor Neid ins Spiel: «Alleinlebende Rentner, auch Singles, also Menschen mit wenig Sozialkontakten, gönnen anderen Menschen nicht, dass sie viele Kontakte haben, dass sie lustig und gut drauf sind», analysiert er.

neueideen.ch | 24

Was für Schweizer die Nachbarschaft positiv und negativ kennzeichnet

negativ

Neid spielt unterschwellig eine grosse Rolle Neid kann sich durchaus auch auf materielle Dinge und den Neid auf den Wohlstand anderer beziehen. Hubers haben neuerdings eine exklusive Lounge im Garten stehen. Erst letztes Jahr haben sie sich einen Swimmingpool geleistet. Und bei Kuhns zwei Häuser weiter die Quartierstrasse runter steht schon wieder ein schicker Neuwagen in der Auffahrt. «Neid ist gerade in der heutigen Zeit, wo Geld nicht in jedem Haushalt vorhanden ist und die Arbeitslosigkeit höher ist, als auch schon, eine häufige Ursache für Nachbarschaftskonflikte. Dies stellt sich meist erst im längeren Gespräch heraus, denn oft ist man sich gar nicht bewusst, dass man im Prinzip nur neidisch ist auf seinen Hausnachbarn und dann Gründe sucht, um ihm etwas zuleide zu werken», weiss Lukas Kramer, Leiter Beratungszentrum Haus Club Schweiz. Wenig Toleranz herrscht offenbar auch beim Städter, den es plötzlich aufs Land zieht. «Ich stelle immer wieder fest, dass Streitigkeiten vor allem in Wohngebieten stattfinden, welche von Personen bewohnt werden, die von der Stadt aufs Land gezogen und eher vermögend sind», erzählt von Burg. Der direkte Gang zum Anwalt bringt selten etwas Zu guter Letzt – ein Phänomen unserer Multikulti-Gesellschaft – sind kulturelle Unterschiede, die manch einen zur Weissglut treiben. Eva S. streitet sich jedenfalls fast schon permanent mit ihrer Nachbarin Maria Carmen und deren Mann Javier. «Wir haben grundsätzlich kein Problem mit Menschen fremder Kulturen. Aber manche Angewohnheiten stören uns, wie sie es bei Schweizer Nachbarn auch tun würden. Aber für gewöhnlich feiern Schweizer nicht jeden Sonntag von nachmittags bis spätabends im Sommer ein Grillfest und laden zahlreiche andere Familien mit Kindern ein. Ich und mein Mann haben unsere Ruhe am Sonntag nie», beklagt sich Eva S. Nicht selten wird aus solchen Zwisteleleien ein langwieriger Fall für Anwälte und andere Instanzen. «Der direkte Gang zu Anwälten und Gerichten bringt jedoch selten nachhaltige Lösungen. Meist fehlt es in erster Linie an der geeigneten Kommunikation», gibt Lukas Kramer zu bedenken. Reden ist also ausnahmsweise nicht Silber, sondern Gold. Wichtig ist das Gespräch auch für eine persönliche Beziehung unter Nachbarn. Und dass diese Beziehung freundschafltich sein soll, wünscht sich immerhin die Mehrheit der Befragten. Auf Seite 26/27: Nachbarstreit: Was kann ich tun?

62 % nicht grüssen

56 % keine Rücksicht nehmen

49 % sich aus dem Weg gehen

48 % sich über Kleinigkeiten beschweren

34 % beobachten und nicht reden

31 % sich nicht vorstellen

27 % schlecht übereinander reden

23 %

hinterrücks etwas zuleide tun

19 % Unachtssamkeit

positiv 64 % Toleranz

48 % gegenseitiger Respekt

46 % Sicherheit/Schutz

43 % auf den Nachbarn zählen können

38 % sich freundlich begegnen

32 % sich austauschen/miteinander reden

29 % Freude, dem Nachbarn zu helfen

28 % Gesellschaft haben (nicht alleine sein) Quelle: Studie Nachbarschaft Förderverein Nachbarschaftshilfe Zürich und PricewaterhouseCoopers


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beratung

Wenn aus der Mücke ein Elefant wird Unglückliche Eskalationen sind typisch für den Nachbarstreit. Ausserdem ist der Weg zum Recht steinig und teuer. Besonnenes Vorgehen führt am ehesten zum Ziel. lässt sich z. B. der gesetzliche Grenzabstand einer Tanne meist leicht dem kantonalen Zivilrecht entnehmen (vgl. dazu die Link-Liste auf www.neue-ideen.ch > Beratung > Nachbarrecht, ferner auch die div. Merkblätter des HAUS CLUB SCHWEIZ zum Thema). Doch was ist zu tun, wenn der Nachbar sich um die gesetzliche Regelung nicht kümmert?

lic. iur. Lukas Kramer Leiter Beratungszentrum HAUS CLUB SCHWEIZ

R

echt haben und Recht bekommen sind bekanntlich zweierlei Dinge. Der alte Satz ist wahr, aber beim Nachbarstreit greift er zu kurz: Ein gewonnener Gerichtsprozess klärt eine Rechtsfrage, führt aber so gut wie nie zu einer nachhaltigen Verbesserung der Wohnqualität. Der Nachbar kann dadurch nicht ausgewechselt werden. Er wird sich bei Gelegenheit vielmehr für die erlittene Niederlage revanchieren. Was gilt und was ist Bei der Beurteilung einer nachbarrechtlichen Frage ist zunächst zu klären, welche Rechtsnormen auf das konkrete Problem anzuwenden sind und was sich daraus ergibt. Oft liegt hier noch der einfachste Teil. So

Das klassische Verfahren Im Zivilrecht gilt der Grundsatz: «Wo kein Kläger, da kein Richter». Das bedeutet, die Vorschriften werden nicht einfach durch eine Behörde vollstreckt, sondern es muss nötigenfalls geklagt werden. Die Konsequenen einer Klage werden nicht selten unterschätzt, namentlich in finanzieller und zeitlicher Hinsicht. Jahrelange Verfahren und Anwalts- und Gerichtskosten von Zehntausenden von Franken sind dabei keine Seltenheit. Dies besonders dann, wenn immer wieder ein neuer «Stein des Anstosses» gefunden wird und der Streit sich so zu einer «unendlichen Geschichte» auswächst. Neuer Trend zur «Verstaatlichung» Viele Rechtsgebiete wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr zur «öffentlichen Angelegen-

Darüber streiten die Nachbarn am häufigsten: gemeinschaftliche Anlagen Bauvorhaben allgemein

9% 13%

29%

Bäume, Sträucher, Hecken

14% Zäune, Mauern (Quelle: Beratungszentrumn HAUS CLUB SCHWEIZ 2008)

35%

Lärm, Rauch


heit». Zu nennen sind die Vorschriften zum Bauwesen und das Umweltrecht, wozu auch das Thema Immissionen gehört. Während früher nur auf Basis von zivilrechtlichen Bestimmungen geklagt werden konnte, kann heute u. U. der Staat eingespannt werden. So ist es viel einfacher und kostengünstiger, gegen eine störende Grenzvorrichtung, falls möglich, die Baubehörde zu mobilisieren oder beim lauten Grillfest die Polizei zu rufen. Alternative Formen der Streitbeilegung Angesichts der oft unbefriedigenden Ergebnisse beim gerichtlichen Vorgehen oder beim Heranziehen von Behörden liegt es nahe, nach anderen Varianten der Konfliktbewältigung Ausschau zu halten. Unter dem Begriff «Mediation» hat sich ein Verfahren etabliert, in welchem es darum geht, die Streitparteien dazu anzuhalten, selber eine Lösung zu erarbeiten. Jedoch setzt dies eine minimale Bereitschaft beider Seiten voraus, sich auf ein solches Vorgehen einzulassen. Gerade beim Nachbarzwist sind die Fronten häufig schon zu verhärtet, um auf einen «goldenen Mittelweg» einzuschwenken. Entscheidend ist das richtige Vorgehen «Wer das erste Knopfloch verpasst, kommt mit dem ganzen Zuknöpfen nicht zurecht.» Dieser GoetheSpruch trifft beim Nachbarstreit besonders zu. Wer z. B. schon zu Beginn einer Meinungsdifferenz mit grobem Geschütz auffährt oder gleich mit persönlichen Angriffen reagiert, macht Fehler, die nicht wieder gut zu machen sind. Dabei gäbe es gerade in der Anfangsphase eine sehr hohe Chance, die Differenz gütlich beizulegen bzw. sich durchzusetzen. Jedoch ist hier jeder einzelne Schritt von Bedeutung: In welchem Ton soll eine schriftliche Mitteilung abgefasst werden? In welcher Form, gleich «eingeschrieben» oder einfach per E-Mail? Was soll man anführen, was besser weglassen? Soll schon mit rechtlichen Schritten gedroht werden? Ganzheitliche Beratung wichtig Solche Fragen zeigen auf, dass eine gute Beratung sich nicht darauf beschränken sollte, Grenzabstände und Ruhezeiten zu benennen. Mindestens so wichtig ist das geeignete Vorgehen. Dazu gehört natürlich auch zu prüfen, ob nicht Angriffspunkte für den Gegner vorhanden sind: Wer beispielsweise selber ein unbewilligtes Gartenhaus aufgestellt hat, sollte sich überlegen, ob er wegen eines überhängenden Astes gegen den Nachbarn vorgehen will. Hilfreich ist es ferner, sein Anliegen mit Freunden zu besprechen, die nicht direkt vom Problem betroffen sind. Den nötigen «Blick von Aussen» bietet natürlich auch unsere Rechtsauskunft (siehe Kontaktbox rechts).

Diese Fragen sollten Sie sich frühzeitig stellen: Worum geht es? Was würde ich z. B. dem Gericht beantragen? (Bsp.: Baum soll entfernt werden.) Worum geht es wirklich? Was will ich wirklich? (Gibt es noch andere, sachfremde Gründe für mein Tun?) Wie ist die Rechtslage, bin ich «im Recht»? (Bsp.; Ist die Hecke zu hoch oder nicht?) Gibt es Gegenargumente – habe ich selber «Hypotheken»? (z. B. abstandswidrige Pflanzen, Verursachen von übermässigen Immissionen etc.) Wie erreiche ich meine Ziele, ohne mir am Schluss mehr zu schaden als zu nützen? Wie sieht im Idealfall die Zukunft nach der Lösung des Problems aus? Wie soll ich vorgehen? Wie kommen die gewählten Schritte an und welche Gegenreaktionen werden provoziert? Hält mein Anliegen einer «Kosten-Nutzen-Betrachtung» stand? Wird meine Wohnqualität oder der Wert meiner Immobilie wirklich verbessert? Was meinen meine Freunde und Vertrauenspersonen, die nicht hier wohnen? Habe ich mich ausreichend über Konsequenzen, Kostenfolgen usw. bezüglich der einzuleitenden Schritte (z. B. Klage) informiert?

Beratungszentr um

Haben Sie Fragen zum Thema Nachbarstreit − richtiges Vorgehen? Die Hotline des HAUS CLUB SCHWEIZ gibt Auskunft: Tel. 043 500 40 50 Mo bis Fr 10−12 und 14−16 Uhr. Anfragen per E-Mail unter Angabe der Postadresse möglich an: rechtsdienst@neue-ideen.ch Angebot für Nicht-Mitglieder befristet bis 4.06.2009

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werterhalt

Achtung Sommergewitter! Heftige Platzregen gehören zur nahenden Gewittersaison. Die Entwässerungsleitungen gut zu unterhalten zahlt sich aus — sonst drohen teure Überraschungen. K\ok19\iXkle^jq\ekild?8LJ:CL9J:?N<@Q

B

esonders im Hochsommer ist mit heftigen Regenfällen zu rechnen. Leider bringen diese nicht immer nur die ersehnte Abkühlung. Schäden infolge schlecht unterhaltener Abflüsse können teuer werden. Passieren diese infolge ungenügenden Unterhalts, ist der Hauseigentümer verantwortlich. Kostspieliger Rückstau Staut sich das Wasser in Abflüssen und Schächten, sucht es sich einen anderen Weg. Dieser führt manchmal sogar durch Wohnräume. Oft kommt es auch zu Beschädigungen der Umgebung (Rutschungen, Erosion usw.) und der Leitungen selbst. Bei ver-

nachlässigtem Unterhalt zahlt die Schäden kaum eine Versicherung. Gute Instandhaltung von Leitungen und Abflüssen ist daher nicht nur eine Vorsichtsmassnahme, sondern dient direkt auch dem Werterhalt einer Immobilie. Unterirdische Gefahren Speziell der unterirdische Bereich ist für das tadellose Funktionieren einer Liegenschaft sehr wichtig. Abwasserleitungen sollten regelmässig mit Hochdruck gespült werden. Schlammsammler, Einlaufschächte und Fettabscheider müssen geleert werden. Eventuell muss der Zustand des Leitungssystems geprüft werden, z. B. mit Roboter-Farbkameras. Heimliche Bewohner In schlecht gewarteten Leitungen können sich viele ungebetene Gäste einstellen. Neben Kleinlebewesen aller Art können pflanzliche Eindringlinge (Wurzeln, namentlich von wassersuchenden Bäumen) vorkommen. Aber auch grössere tierische «Bewohner» fühlen sich hier wohl. Schliesslich finden sie einen reich gedeckten Tisch vor. Häufiges

(Roboter-Aufnahme)

Beispiel sind die Ratten, deren Vorkommen meist unterschätzt wird. Reparaturen oft ohne Grabung Mit den heutigen Mitteln wie der sog. Linertechnik lassen sich viele Reparaturen grabenlos ausführen. Man muss also nicht befürchten, durch eine Kontrolle ein «Fass ohne Boden» aufzumachen und für lange Zeit eine Grossbaustelle vor dem Haus zu haben. Private Anlagen überwiegen Fachleute schätzen das öffentliche Kanalisationsnetz in der Schweiz auf ca. 40 000km Länge. Die privaten Entwässerungen werden auf mehr als das Doppelte − rund 100 000km! -


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Viele Ursachen Probleme mit Entwässerungen können, nebst vernachlässigtem Unterhalt, viele Ursachen haben: Fehlerhafte Planung (inkl. fehlende Kontrollschächte), mangelnde Bauaufsicht oder unsachgemässe Ausführung sind am häufigsten.

Beratungszentr um HAUS CLUB SCHWEIZ wird aktiv Neben den Mitglieder-Dienstleistungen wie Rechtsauskunft, Schätzung, Verwaltung usw. führt der Haus Club neu auch Dienstleistungen im Bereich Liegenschaften-Unterhalt zu Vorzugskonditionen ein. Als erstes gibt es einen Mitglieder-Rabatt für die Wartung und Reinigung von Ent-

wässerungen (siehe Talon unten). So können unsere Mitglieder rechtzeitig vor den Sommergewittern den nötigen Service veranlassen. In Kooperation mit der ISS Schweiz soll das Angebot laufend ausgebaut werden. Geplant sind z. B. Schädlingsbekämpfung, Hauswartung, Fassadenunterhalt und weitere mehr.

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geschätzt. Studien gehen davon aus, dass etwa ein Drittel der öffentlichen Ableitungen sanierungsbedürftig ist. Bei den privaten Leitungen kommen die selben Studien auf eine Schadenhäufigkeit von bis zu 70%.

Auf einen Blick Entwässerungsleitungen und Schächte rechtzeitig vor den Sommergewittern warten und reinigen lassen. Der Eigentümer ist bei mangelndem Unterhalt verantwortlich!

Fachleute schätzen, dass rund 70 000 km private Entwässerungen in der Schweiz schadenanfällig oder sanierungsbedürftig sind!

Mitglieder des HAUS CLUB SCHWEIZ erhalten neu Vorzugskonditionen auf Unterhaltsarbeiten und Problemlösungen bei der Liegenschaftsentwässerung.

Fachinfos zum Thema unter: www.vsa.ch (Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute)

ISS Schweiz AG Mit über 10 000 Mitarbeitenden und 32 Niederlassungen in der Schweiz das bedeutendste Unternehmen im Bereich Liegenschaften-Unterhalt/Facility Management. Unter dem Firmendach sind traditionsreiche Betriebe wie z. B. die Jakober AG und die Notter Kanalservice AG, welche die aktuelle Aktion durchführen. Kooperation HAUS CLUB SCHWEIZ Mitglieder können neu bei Unterhaltsarbeiten von Vorzugskonditionen profitieren. Neben dem Entwässerungs-/Kanalservice-Bereich werden schrittweise weitere Bereiche eingeführt: z. B. sind Schädlingsbekämpfung, Fassadenunterhalt und Hauswartung geplant.

Einsenden oder faxen an: Beratungszetrum HAUS CLUB SCHWEIZ, Rötelstr. 84, 8057 Zürich. Fax 043 500 40 59.

Gutschein Fr. 50.- für Mitglieder des HAUS CLUB SCHWEIZ Mitglieder-Rabatt von Fr. 50.− auf Unterhalts- und Reinigungsarbeiten. Dieser Gutschein ist gültig für das Dienstleistungsangebot der ISS Kanalservice, Notter Kanalservice AG. Fordern Sie noch heute Ihre persönliche Offerte an. Sie werden für die Offertstellung in den nächsten Tagen kontaktiert. (Die Einsendung des Gutscheins verpflichtet nicht zur Auftragserteilung). Name

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Liegenschaft (falls andere als Wohnadresse): Für Anfragen per E-Mail: beratung@neue-ideen.ch

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versicherung

Sicherheit im Garten Die richtige Versicherung ist auch im Outdoorbereich wichtig. Oft geht der Garten jedoch vergessen. Wie man sich draussen optimal versichert und welche Versicherung was bezahlt. SONNENSTOREN Diese Versicherung zahlt in Kantonen ohne kantonale Gebäudeversicherung* Bei den privaten Versicherungsgesellschaften sind die Sonnenstoren in der Regel Gebäudebestandteil und somit gegen Feuer- und Elementarschäden über die Gebäudeversicherung versichert. Auf Wunsch können auch Sengschäden eingeschlossen werden. in Kantonen mit kantonaler Gebäudeversicherung Es muss in jedem Kanton geprüft werden, ob die Sonnenstoren als Gebäudebestandteil gelten oder nicht. Falls sie Gebäudebestandteil sind, besteht in der Regel Versicherungsschutz gegen Feuer- und Elementarschäden bei der kantonalen Gebäudeversicherung. In gewissen Kantonen sind auch Sengschäden versichert. Sind die Sonnenstoren nicht Gebäudebestandteil, kann der Einschluss bei einer privaten Versicherungsgesellschaft geprüft werden. Optimaler Versicherungsschutz Feuer-, Elementar- und Sengschäden Entschädigung im Schadenfall Sonnenstoren sind zum Vollwert 2 bei der Bestimmung der Versicherungssumme zu berücksichtigen und werden zum Neuwert1 entschädigt. Die Entschädigung ist durch die Versicherungssumme begrenzt. SONNENKOLLEKTOREN Diese Versicherung zahlt in Kantonen ohne kantonale Gebäudeversicherung* Bei den privaten Versicherungsgesellschaften sind die Sonnenkollektoren in der Regel nur aufgrund besonderer Vereinbarung versichert. in Kantonen mit kantonaler Gebäudeversicherung Es muss in jedem Kanton geprüft werden, ob die Sonnenkollektoren als Gebäudebestandteil gelten oder nicht. Falls sie Gebäudebestandteil sind, besteht in der Regel Versicherungsschutz gegen Feuer- und

Elementarschäden bei der kantonalen Gebäudeversicherung. Falls nicht, kann der Einschluss bei einer privaten Versicherungsgesellschaft geprüft werden. Optimaler Versicherungsschutz Feuer-, Elementar-, Glasbruchschäden oder «All-RiskVersicherung» über die «Technische Versicherung» Entschädigung im Schadenfall Die Sonnenkollektoren (inkl. Speicher, Steuerung etc.) sind zum Vollwert in der Versicherungssumme zu berücksichtigen und werden zum Neuwert1 entschädigt (in der technischen Versicherung zum Zeitwert bzw. für gewisse Gefahren ist aufgrund besonderer Vereinbarung eine über dem Zeitwert liegende Entschädigung möglich [Zeitwertzusatz bzw. Neuwert]). Die Entschädigung ist durch die Versicherungssumme begrenzt. GARTENMÖBEL, LEICHT VERSETZBARE BAUTEN Diese Versicherung zahlt Gartenmöbel gehören zum Hausrat und sind über die Hausratversicherung versichert. Leicht versetzbare Bauten (z. B. Gartenhäuschen) sind in der Regel nur aufgrund besonderer Vereinbarung bei den privaten Versicherungsgesellschaften versichert. Optimaler Versicherungsschutz Gartenmöbel: Feuer-, Elementar- und Diebstahlschäden; leicht versetzbare Bauten: Feuer-, Elementar-, Diebstahl- und Wasserschäden. Entschädigung im Schadenfall Gartenmöbel und leicht versetzbare Bauten werden zum Neuwert1 entschädigt. Die Entschädigung ist durch die Versicherungssumme begrenzt. JACUZZI, POOLS UND SCHWIMMTEICHE Diese Versicherung zahlt in Kantonen ohne kantonale Gebäudeversicherung* Bei privaten Versicherungsgesellschaften besteht in der Regel die Möglichkeit, Jacuzzi, Swimmingpools und Schwimmteiche über Hausrat/Gebäude zu versichern. In Kantonen mit kantonaler Gebäudeversicherung Prüfen, ob diese Gegenstände als Gebäudebestand-

Foto: David Adair/Ex-Press/Blick/RDB Illustrationen: Olivier Heitz

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experte

CHRISTOPH RUFENER C\`k\i;`i\bk`fejX^\ekli 8cc`XeqJl`jj\ 

teil gelten oder nicht. Falls sie Gebäudebestandteil sind, besteht in der Regel Versicherungsschutz gegen Feuer- und Elementarschäden bei der kant. Gebäudeversicherung. Falls nicht: Einschluss bei einer privaten Versicherungsgesellschaft prüfen. Optimaler Versicherungsschutz Feuer-, Elementar- und allenfalls Wasserschadenversicherung, falls Gegenstand über Wasserleitungen im Boden verfügt (versicherbare Freilegungskosten) oder «All-Risk-Versicherung» Entschädigung im Schadenfall Neuwert1. Die Entschädigung ist durch die Versicherungssumme begrenzt. UNWETTERSCHÄDEN In der Hausrat- und Gebäudeversicherung sind versichert: Hochwasser, Überschwemmung, Sturm (>75km/h), Hagel, Lawine, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch. Entschädigung im Schadenfall Bei Elementarschäden wird der Neuwert1 (Hausrat) bzw. der ortsübliche Bauwert (Gebäude) entschädigt. Die Entschädigung ist durch die Versicherungssumme begrenzt.

WASSERSCHADEN Der Einschluss der Wasserschäden in der Hausrat- und Gebäudeversicherung ist sehr zu empfehlen. Darunter fallen z.B. Schäden durch Wasser aus Wasserleitungen oder daran angeschlossenen Einrichtungen und Apparaten oder Wasser, welches durch das Dach in das Gebäude eingedrungen ist. In der Gebäudeversicherung sind auch die Freilegungs- und Lecksuchkosten bei geborstenen Leitungen versichert. Diese Kosten können ein Mehrfaches des eigentlichen Schadens ausmachen. Es empfiehlt sich deshalb, die Höhe der versicherten Freilegungs- und Lecksuchkosten zu überprüfen. Entschädigung im Schadenfall Es wird der Neuwert1 (Hausrat) bzw. der ortsübliche Bauwert (Gebäude) entschädigt. Die Entschädigung ist durch die Versicherungssumme begrenzt. Grundsätzliche Anmerkungen Wegen der unterschiedlich ausgestalteten gesetzlichen Grundlagen bei den kant. Gebäudeversicherungen ist eine eingehende Versicherungsberatung zur Vermeidung von Deckungslücken unerlässlich.

* (GE, UR, SZ, TI, AI, VS, OW sowie in FL, Enklaven Büsingen und Campione) 1 Neuwert: Wiederbeschaffungspreis einer qualitativ gleichwertigen neuen Sache 2 Vollwert: Bei der Bestimmung der Versicherungssumme muss der gesamte («volle») Wiederbeschaffungswert der versicherten Sache berücksichtigt werden.

Worauf gilt es im Gartenbereich bezüglich Versicherung besonders zu achten? Der Gartenbereich weist oftmals erhebliche emotionale und finanzielle Werte auf, welche bei der Erarbeitung einer Versicherungslösung vergessen gehen. Die Frage der finanziellen Absicherung im Schadenfall ist deshalb auch für den Gartenbereich wichtig. Es ist oft so, dass der Gartenbereich vergessen geht, obwohl in diesem Bereich vielmals aufwendige Gartengestaltungen (Sichtmauern, Treppen, Brunnen- und Beleuchtungsanlagen etc.) anzutreffen sind. Ich habe mich ausgesperrt oder Insekten haben sich in meinem Haus eingenistet. Wie sichere ich mich gegen solche Zwischenfälle ab? Dafür haben wir den Wohnschutzbrief entwickelt, den «Pannendienst für zu Hause». Neben dem Schlüsseldienst, dem Sanitärinstallationsservice und der fachgerechten Entfernung von Hornissen- und Wespennestern oder Bienenstöcken umfasst er Leistungen wie den Rohrreinigungsservice, den Ersatzgeräteservice beim Ausfall von TV-Geräten, Stereoanlagen oder des Rasenmähers sowie den Wach- und Sicheungsservice bis hin zur Kinderbetreuung und Unterbringung von Tieren, wenn die versicherte Person verunfallt oder notfallmässig in eine Klinik eingewiesen wird. Kontakt: direktionsagentur@ allianz-suisse.ch


whirlpools



Whirlpools: Viel Badespass mit wenig Platz Badevergnügen direkt vor dem Haus bieten Outdoor-Whirlpools. Die kleine Wellnessoase fördert mit ihren Massagedüsen auch die Gesundheit und lässt sich individuell gestalten. TEXT Christina Sedens, stv. Chefredaktorin

D

ie Hitze drückt, der Weg zum nächsten Gewässer ist weit. In wenigen Stunden kommen zudem die Freunde zum Grillfest. Zeitlich liegt ein externer Badeausflug daher ohnehin nicht mehr drin. Da kann sich glücklich schätzen, wer über eine Badeoase im eigenen Garten vor dem Haus verfügt. Rasch in die Badehose und ab ins kalte Nass. Voraussetzung für einen Swimmingpool ist jedoch eine grosse Fläche. Einen gewissen Raum beansprucht auch der zurzeit gefragte Schwimmteich, für den mindestens 15 Quadratmeter an Gesamtwasserfläche nötig sind. Doch auch Besitzer eines Kleingartens müssen auf den Badespass vor dem Haus nicht verzichten. Sie können beispielsweise auf Badefässer oder einen Whirlpool zurückgreifen. Letztere ist nicht nur in der Wellnessoase im Haus, sondern auch Outdoor absolut im Trend. Mit einer durchschnittlichen Grösse von

zirka 2 mal 2 Meter benötigt er – je nach Form und Gestaltung – lediglich 4 bis 9 Quadratmeter Gartenfläche. Eine Wohltat für Körper und Seele Sein grosser Vorteil gegenüber dem Swimmingpool: Er kann das ganze Jahr über benutzt werden. Im Sommer erfrischt man sich darin, im Winter wärmt man sich im 36 bis 38 Grad heissen Wasser auf. Das Bad im Whirlpool tut zudem nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper gut. Je nach Ausstattung sorgen zahlreiche Düsen für eine Körpermassage. Dabei werden Muskelverspannungen gelockert, der Kreislauf und der Stoffwechsel werden angeregt. Für den leidenschaftlichen Velofahrer Urs P. aus Auenstein daher die «beste Investition», die er und seine Familie je getätigt haben. «Es gibt einfach nichts Besseres, wenn man nach dem Biken nach

Fotos: PD

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expertin experte baden. Denn der Whirlpool lässt sich einfach im Garten aufstellen. Was es für die Installation einzig braucht, sind ein fester Untergrund, einen Gartenschlauch für die Befüllung und eine Steckdose. Geringer Pflegeaufwand Bei der Standortwahl ist darauf zu achten, dass der Whirlpool auch bei Regen und im Winter gut zu Fuss erreichbar ist. Ein Fachmann ist jedoch gefragt, wenn die Badeoase teilweise oder ganz versenkt werden soll. Teilweise versenkt, ist der Zugang zum Becken erleichtert und bietet sich die Möglichkeit, das Becken mit einer Treppe zu umfassen (s. Foto unten). Komplett kann der Whirlpool beispielsweise in ein Holzdeck versenkt werden, sodass Terrassenboden und Pool eine ebene Fläche bilden. Einfach verhält sich auch die Pflege der Sprudeloase. «Die Entkeimung des Badewassers läuft automatisch mittels AktivSauerstoff ab. Etwa zwei bis vier Mal pro Jahr muss das Wasser neu befüllt werden. Durchschnittlich ist mit 30 bis 40 Franken an Stromkosten pro Monat zu rechnen. Die Anschaffungskosten liegen je nach Modellwahl zwischen 7000 bis 19 000 Franken», sagen Heinz und Iris Huber von Huspa Whirlpool, die seit 1993 im Whirlpool-Business tätig sind und somit eine der ersten Anbieter von Whirlpools in der Schweiz waren.



 

Gesund baden Das Poolgon Aufbereitungssystem für Badewasser tötet in Swimmingpools und Whirlpools Keime und Bakterien ab und eliminiert den Chlorgeruch. Besonders geeignet für Badende mit empfindlicher Haut oder bei Badewassertemperaturen über 30 Grad. Augenoder Hautreizungen gehören so der Vergangenheit an. Möglich ist dies durch ein Sauerstoff-Gase-Gemisch, welches das Wasser schonend aufbereitet. Mehr Infos: www.pangas.ch

Badespass direkt vor dem Haus: Ein Whirlpool findet auf kleinstem Raum Platz.

 Teilweise versenkter Whirlpool, umfasst mit einer Treppe aus Stein. Fotos: Huspa

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Hause kommt, als im Whirlpool zu entspannen», sagt er. Das Düsensystem ist übrigens den italienisch-stämmigen Gebrüdern Jacuzzi zu verdanken, die 1956 in den USA eine portable Hydrotherapie-Pumpe für medizinische Zwecke entwickelten und den Weg für den Whirlpool bereiteten. Daher wird der Whirlpool oft auch als Jacuzzi bezeichnet. Ob eckig oder rund: Whirlpools gibt es in diversen Formen. Entscheidend für den Kauf ist sicher die für die persönlichen Verhältnisse optimale Anzahl Sitzplätze. Wählen kann man oft zwischen verschiedenen Verkleidungen (Holz oder Kunststoff) sowie diversem Zubehör. So lässt sich ein vermeintlich einfach aussehender Whirlpool durch einen Dachaufsatz auch zu einem kleinen Sprudel-Pavillon ausbauen; auf Wunsch mit Zugangstreppe und integrierter Bar. Duftessenzen und Farblichter sorgen für noch mehr Entspannungsambiente und Wellness pur. Hat man sich für Modell, Verkleidung und Zubehör entschieden, kann man bald schon darin

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Was ist bei der Installation eines Whirlpools zu beachten? Es werden drei Dinge benötigt: ein fester Untergrund (z.B. Kiesbett oder Plattenboden), ein Gartenschlauch für die Wasserbefüllung und eine Steckdose 230 Volt Anschluss auf 10 oder 16 Amp. abgesichert. Da unsere Whirlpools nicht über 3,5 Kw benötigen, ist keine Konzession eines Elektrizitätswerks erforderlich und auch eine Baueingabe entfällt, da ein Whirlpool mobilen Charakter hat, d.h. er kann nach Belieben verschoben werden. Wie viel Pflegeaufwand ist nötig? Bei unseren Whirlpools keine 5 Minuten pro Woche für die Reinigung des Filters und die Beigabe eines speziellen Pflege-/Antikalkmittels. Die Unterhaltskosten sind gegenüber einem normalen Schwimmbad also viel geringer. Sie verkaufen seit 16 Jahren Whirlpools. Was hat sich in dieser Zeit verändert? Einerseits werden deutlich mehr Whirlpools verkauft, da ein WellnessTrend die Leute vermehrt auf diese Wohlfühl-Oasen aufmerksam macht, andererseits sind heute teilweise grössere Modelle mit kräftiger Massageleistung gefragt. Die Technik wurde verbessert, weg von der mechanisch-manuellen hin zur elektronischen Steuerung. Die Umwälzpumpen wurden leiser, was die Platzierung auch auf Terrassen begünstigt und Details wie Farblicht- und Aromatherapie wurden mehr Beachtung geschenkt. Es gab also einige Veränderungen. Geblieben ist der Spass am gesunden «whirlen» unter freiem Himmel.


wettbewerb

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WETTBEWERB

«neueideen» und «HUSPA Whirlpools» verlosen 1 Whirlpool, Modell OPTIMA im Wert von 6900 Franken* Komplett steckerfertig ausgerüstet, Stromanschluss: 230 Volt 10 Amp. = normale Steckdose; ca. 11 verschiedene Massagedüsen. 1 Liege und 2 gegenüberliegende Sitze. Masse: 190 x 170 x 73 cm. Leergewicht: ca. 100 kg, Füllmenge: ca. 800 bis 900 Liter. Farbe wählbar: blau oder grau. Die gesetzlich vorgeschriebenen Maximal-Werte von bis zu 3,5 kW (max. 16 Amp) werden nicht überschritten. Sie benötigen somit keine Konzession/Bewilligung Ihres Elektrizitätwerks.

Besonderheiten des Modells OPTIMA stromsparende und extrem leise Umwälzpumpe für die Wasserzirkulation und Heizung Temperatur wählbar bis max. 40 Grad und programmierbar mittels LED-Anzeige. leistungsfähige Wasserpumpe für die Massagedüsen, Filteranlage Pool-Innenbeleuchtung in den Farben weiss/rot/blau Gefrierschutz und automatische Pumpenabschaltung nach ca. 15 Minuten Wanne ist isoliert gegen Wärmeverlust für einen sparsamen Energieverbrauch sehr witterungsbeständige PVC-Verschalung für jahrelangen Gebrauch im Freien Isolierabdeckung in Kunstleder in grau * Lieferung/Abholung: nach Vereinbarung bis spätestens 31.10.2009. Lieferung durch HUSPA gegen eine Pauschale von Fr. 600.– (innerhalb 150 km ab Lager)

impressum neueideen 03. Jahrgang HERAUSGEBERIN neueideen.ch AG Rötelstrasse 84 8057 Zürich REDAKTION UND VERLAG Tel. 043 500 40 40 Fax 043 500 40 59 www.neue-ideen.ch GESAMTLEITUNG VERLAG/REDAKTION Filippo Leutenegger REDAKTION Christina Sedens (cs), Stv. Chefredaktorin ART DIRECTOR Thomas Speiser BILDREDAKTION Alyne Weder REDAKTIONELLE MITARBEIT Armin Braunwalder, Brigitte Buser, Lukas Kramer, Pascale Marchiori, Christoph Portmann, Alpha Media AG: Üsé Meyer und Reto Westermann VERLAGSASSISTENZ Sandra Morgenthaler MARKETING & VERTRIEB Peter Hert ANZEIGENVERKAUF Bruno Fernandez, Fernando Palencias DRUCK Ringier Print Zofingen AG E-MAIL-ADRESSEN vorname.name@neue-ideen.ch Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Für unverlangte Zusendungen wird jede Haftung abgelehnt. In der Zeitschrift publizierte Inserate dürfen weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Ausgeschlossen ist insbesondere eine Einspeisung auf Online-Dienste.

Weitere Whirlpools und Informationen unter: www.huspa-whirlpools.ch oder an den Tagen der offenen Tür: Sa/So, 6./7. Juni 2009, jeweils 13–18 Uhr

Mitmachen und gewinnen Mit etwas Glück steht auch in Ihrem Garten bald ein Whirlpool! So gehts: Senden Sie uns ein Mail mit Kennwort HUSPA Whirlpools an huspa@neue-ideen.ch oder schicken Sie eine Postkarte an neue-ideen, HUSPA Whirlpools, Rötelstrasse 84, 8057 Zürich. Vergessen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse nicht. Einsendeschluss ist der 24. Juni 2009. Teilnahmebedingungen: Der Preis ist nicht übertragbar. Keine Barauszahlung des Preises möglich. Rechtliches: Die Teilnahme ist unabhängig von einer Bestellung. Einsendeschluss ist der 24. Juni 2009. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung möglich, Preis nicht übertragbar.

Foto: zvg

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info ZAHLEN UND FAKTEN



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Buchs − vielseitig und immergrün TEXT und FOTOS Brigitte Buser

Als immergrüner, langlebiger Strauch kann der Buchs auf eine lange Tradition in der Gartenkultur zurückblicken, wird er doch seit Jahrhunderten für Einfassungen, Schnitthecken und Formschnittgehölze verwendet. Weiterhin gilt er als absoluter Favorit zum Anlegen von Knotengärten, welche aus niedrigen Hecken bestehen, die kunstvolle Knotenornamente bilden. Das ganze Jahr hindurch Akzente setzend, gibt er dem Garten Struktur und Ordnung. Im Topf gehalten, verleiht Buchs Hauseingängen, Terrassen oder Sitzplätzen ein besonders gepflegtes Aussehen.





Eine zähe Pflanze, die einige Meter hoch wird Zur Gattung Buxus gehören etwa 30 Arten, von denen die wenigsten in Europa beheimatet sind. Dazu gehört auch Buxus sempervirens, der bei uns in milden Lagen heimisch ist. Die äusserst zähe und anspruchslose Pflanze gedeiht auf mässig feuchten Böden, in sonnigen wie schattigen Lagen und erträgt klaglos einen regelmässigen Schnitt. Obwohl der Volksmund von «Buchsbaum» spricht, handelt es sich um einen Strauch. Lässt man ihn frei wachsen, wird er mehrere Meter hoch. In den Achseln der kleinen, ledrigen Blättchen zeigen sich im Frühjahr viele, kleine, grünlichgelbe Blüten, die gerne von Bienen besucht werden. Als Sichtschutz eignet sich Buxus sempervirens, unsere einheimische Art. Sie lässt sich willig in Form schneiden. Wer niedrige Hecken bevorzugt, wählt die gedrungen wachsende Zwergform Buxus sempervirens «suffruticosa», die klassische Einfassungspflanze der Bauerngärten, ideal auch in Einzelstellung als kleine Kugel, Quader oder Kegel. Sehr interessant ist Buxus sempervirens «Argenteovariegata» mit im Austrieb auffallend crèmeweissen, schmalen Blättern, die zunehmend grün mit weissem Rand werden, wodurch diese Sorte als Kontrastpflanze in Einzelstellung oder in Knotengärten besonders gut zur Geltung kommt. Buchs vermehrt man einfach durch Stecklinge. Dazu reisst man von August bis Oktober etwa 15 cm lange Triebe und entfernt im unteren Viertel die Blätter. Die Stecklinge in Bewurzelungspulver tauchen und in einen mässig feuchten Boden an schattiger Stelle stecken. Gut wässern und feucht halten. Nach ein bis zwei Monaten haben sich Wurzeln gebildet. Im folgenden Frühling werden die Triebspitzen leicht eingekürzt, was bewirkt, dass die Pflanzen buschig werden. Ein Jahr später können sie versetzt werden.


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 Buchsbaumkrebs und -zünsler Nebst dem Buchsbaumkrebs, verursacht durch einen Pilz, macht dem Buchs in neuerer Zeit auch der Buchsbaumzünsler zu schaffen. Ersterer zeigt sich durch plötzliches Absterben der Triebe, an deren Basis sich krebsartige Stellen bilden. Befallene Triebe sind bis ins gesunde Holz zu entfernen und zu verbrennen. Der Buchsbaumzünsler stammt aus Asien. Da die Raupe bei uns keinen natürlichen Feind hat, kann sich der Falter rasch ungehindert ausbreiten, wodurch es zu enormen Frassschäden kommt, die den Buchs absterben lassen. Bei geringem Befall die Raupen absammeln, die sich gerne zwischen den Blättern verstecken. Bei stärkerem Befall kann der «Bacillus thuringiensis» oder das Neembaumöl eingesetzt werden. Aber nicht nur mit Buchs lässt sich ein immergrüner Sichtschutz schaffen. Auch die Eibe, hier muss man zwar etwas tiefer ins Portemonnaie greifen, oder der preisgünstigere Kirschlorbeer eignet sich bestens für einen ganzjährigen Sichtschutz. Eine Videoanleitung zum Schnitt und zur Pflege von Buchs finden Sie auf www.neue-ideen.ch 

Ideal zum Einfassen: Buxus sempervirens «suffruticosa»

 Crèmeweisse Blätter: Buxus sempervirens «Argenteovariegata» im Kübel 

In der Schweiz heimisch: Buxus sempervirens in saftigem Grün


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sonnenschutz

Unterschiedliche Wirkung: Markisentücher in Rot für Wärme und in Grün für Frische. Streifen, sogar diejenigen des Zebras, sind im Trend.

Trendige Tuchfarben Markisentücher sorgen je nach Farbe im Spiel mit dem Licht für unterschiedliches Ambiente. TEXT Christina Sedens, stv. Chefredaktorin

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ie Australier mögen Blau- und Grüntöne, die Südeuropärer Braun und Beige: Wenn es um Markisenstoffe geht, sind die Geschmäcker der Nationen verschieden, wie eine Analyse der Firma Sattler mit Sitz im österreichischen Graz an den Tag brachte. Grund dafür sind die verschiedenen Lichtverhältnisse, Landschaften und Baustile. Gelb, Orange und Beige, kam dabei heraus, werden im deutschsprachigen Raum bevorzugt. Doch, wer will schon, was ohnehin alle haben? Tuchfabrikanten haben nämlich auch festgestellt, dass bei der Markise immer mehr Individualität gefragt ist. Oft wird daher eine Uni-Farbe mit Streifen kombiniert. Ob uni oder gestreift: Beides ist zurzeit im Trend, wobei die Streifen deutlich breiter geworden sind als früher. Wichtig bei der Wahl des Designs und der Farbe ist in erster Linie, dass die Markise zu den Fenster- und Türrahmen passt. Zudem sollte sie sich in das Gesamtbild des Hauses einfügen. Weil sich die Architektur verändert, verändern sich auch die Trends bei den Tuchfarben. Einer der wesentlichen Trends ist die Abkehr von Weiss zu Cremetönen. Gebrochene Farben sind auch bei anderen Tönen angesagt. Weil dunkle Tuchfar-

ben noch mehr Schutz vor der Sonne bieten als helle, erleben Erdtöne, Grau und Anthrazit ein Revival. Farbe unbedingt bei Tageslicht auswählen Farben beeinflussen das Ambiente am Gartensitzplatz stark. Helle Tücher vergrössern eine Fläche optisch und verstärken das Licht. Rot-, Gelb- und Orangetöne erzeugen eine warme Atmosphäre und fördern im Essbereich die Geselligkeit. Ockertöne sorgen für ein warmes, mediterranes Ambiente. Als Erdton steht Ocker für Gemütlichkeit und Natürlichkeit, wärmt und dämpft zugleich, wirkt beruhigend und ausgleichend. Wer Frische in den Garten bringen möchte, setzt auf helles Grün oder Blau. Egal, ob man sich ein neues Beschattungssystem anschafft oder nur das Tuch der bestehenden Markise ersetzen lassen möchte, sicher ist: Das Tuch sollte unbedingt bei Tageslicht angesehen werden. Und da man die meiste Zeit unter der Markise verbringt, ist es ratsam, das Original-Tuchdessin auch gegen die Sonne oder eine andere Lichtquelle zu halten und so zu betrachten. Denn die Farbwirkung kann gegenüber der Aufsicht oft sehr unterschiedlich sein.

3 Tipps zur Markisentuchpflege von Martin Annen, Verkaufsleiter Stobag

Wer es exklusiv mag: Die «London-Collection» bietet erlesene Tuchstoffe in edler Jacquard-Webtechnik. Weitere Infos: www.stobag.ch

Staub und losen Dreck mit einer weichen Bürste im trockenen Zustand ausbürsten. Flecken mit einer verdünnten Seifenlösung (5 Prozent, zirka 30 Grad) und einer weichen Bürste abwaschen. Mit Wasser gut nachspülen. Markise nur im trockenen Zustand einfahren. Muss sie nass eingefahren werden, so rasch wie möglich zum Trocknen wieder ausfahren.


do it yourself-tipps

Biotop − für Natur pur Teiche bereichern jeden Garten und können selbst auf kleinem Raum angelegt werden. Ein Biotop selbst zu bauen, ist kein Problem. Worauf beim Eigenbau zu achten ist. TEXT Christina Sedens, stv. Chefredaktorin

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Foto: zvg

einer Namensbedeutung «Ort des natürlichen Lebens» entsprechend, bringt ein Biotop Leben in jeden Garten, da es Lebensraum für Tiere bietet und dem Garten eine Stück Natur schenkt. Auch Besitzer eines kleinen Gartens können sich den Traum vom Teich verwirklichen, sofern sie über eine ebene Fläche von mindestens 1 Quadratmeter verfügen. Wer allerdings einen vielseitig bepflanzten Gartenteich mit Fischen möchte, benötigt etwas mehr Fläche. Damit die Fische überwintern können, ist eine Mindesttiefe von 80 bis 100 Zentimetern nötig (s. auch Experten-Tipp nächste Seite). Standort, Fertigbecken, Folienteiche und Sicherheit Bei der Standort- und Produktewahl gilt es ein paar Dinge zu beachten. Die Lage des Teichs sollte sich nicht unter einem Laub- oder Nadelbaum befinden. Herunterrieselnde Nadeln oder fallendes Laub sorgen später nur für Arbeit. Ideal ist zudem ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schatten- und Sonnenstunden (ca. 4 bis 5 Stunden Sonne pro Tag), da zu viel Sonne die Algenbildung fördert. Bei stärker sonnenexponierten Standorten ist es wichtig, für ausgedehnte Tiefwasserzonen zu sorgen. Das beugt einer allzu starken Wassererwärmung vor. Schliesslich hat man zu entscheiden, ob man ein Fertigbecken oder einen Folienteich bevorzugt. Beide Systeme haben ihre Vorteile. Fertigbecken eignen sich zwar nur für kleinere Teiche, haben aber eine lange Haltbarkeit, verschiedene Pflanzzonen sind darin bereits vorgefertigt und der Eigenbau gestaltet sich sehr einfach. Folienteiche haben den grossen Vorteil, dass man Form und Grösse des Teichs frei nach seinen Wünschen gestalten kann. Einzig bei der Form ist in jedem Fall klar: Ein Gartenteich braucht runde Formen. Ecken und Kanten sind Tabu. Nur in geschwungenen Formen kann das Wasser richtig zirkulieren. Bei der Auswahl der Pflanzen spielt die Teichtiefe in den entsprechenden Zonen eine entscheidende Rolle. Ein schöner Teich will später auch



gepflegt werden. Schlamm muss regelmässig entfernt werden. Wer klares gesundes Wasser möchte, benötigt mindestens eine Filteranlage. Nicht zuletzt gilt es an die Sicherheit von Kleinkindern zu denken. Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) gelten Biotope als besonders heimtückisch. Wer sein Biotop dafür nicht einzäunen möchte, kann auch wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche ein Metallgitter installieren. Achtung Froschlärm: Auch die Nachbarn dürfen nicht vergessen werden. «Froschlärm ist ein häufiger Grund für Streit unter Nachbarn. Empfehlenswert ist, sich diesbezüglich gut zu informieren. Ein kostenloses Merkblatt zur Lärmbelästigung durch Amphibien gibt es unter www. karch.ch, empfiehlt lic.iur. Lukas Kramer, Leiter Beratungszentrum Haus Club Schweiz. Die Rubrik «Do it yourself» ist eine Zusammenarbeit von:

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expertin

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Do it yourself-Tipps



Was ist beim Bepflanzen wichtig? Die Faustregel lautet: 1/3 der gesamten Teichoberfläche sollte bepflanzt sein. Die Pflanzzonen sollten unterschiedlich tief sein: Sumpfzone (Feuchtzone) 0 bis 10 cm, Flachwasserzone 20 bis 50 cm, Tiefwasserzone tiefer als 50 cm. Welche technischen Hilfsmittel sind ein Muss? Für die Erhaltung des biologischen Gleichgewichts im Teich sind eine konstante Wasserbewegung durch eine Pumpe sowie ein angeschlossener Filter mit biologisch-mechanischer Klärung unerlässlich. Ein UVC-Vorklärgerät tötet zudem Keime ab und zerstört die Zellwände lästiger Schwebealgen, die das Wasser trüb werden lassen.

Fertigbecken: Die Teichschale positionieren und die Umrisse mit Sand oder Pfosten markieren (inkl. Tiefenzonen). Die einzelnen Zonen ausheben (ca. 10 cm tiefer als die effektive Tiefe). Die einzelnen Zonen in der Grube mit

 Folienteich: Den Grundriss des Teichs abstecken. Nur runde Formen garantieren eine permanente Strömung, die Schmutz und Algen zur Pumpe transportiert. D.h. keine Ecken und Kanten. Die verschiedenen Teichzonen ausheben.

 Bepflanzung: Die Wassertiefe ist für die Pflanzenwahl entscheidend. Ideale Pflanzzeit ist der Frühling (ab März). Als Pflanzhilfe empfehlen sich Pflanzkörbe oder Böschungsmatten/-taschen. Mit Teichsubstrat/Kies abdecken. Wasser einfüllen.

 Füllsand (ca. 10 cm) versehen. Becken einsetzen und gerade positionieren (Wasserwaage) Becken zu 1/3 mit Wasser füllen. Dann mit dem Gartenschlauch Sand unter den Rand der Schale schlämmen, um Hohlräume aufzufüllen.

 Steine und Wurzeln entfernen. Grube mit einer 10 cm tiefen Sandschicht bedecken, Teichvlies darüber legen. Das Becken mit Teichfolie (an einem Stück) verkleiden. Dabei entstehende Falten bieten Tieren später Versteckmöglichkeiten.

 Wasserspiele sind nicht nur fürs Auge gedacht. Ganz nebenbei versorgen sie den Teich auch mit lebenswichtigem Sauerstoff und liefern damit einen Beitrag für ein ausgewogenes Teichklima und gesunde «Teichbewohner».

Und wenn ich Fische im Teich halten möchte? Hier emfpiehlt sich eine Tiefe von mind. 80 bis 100 cm, damit die Fische auch im Winter in der frostfreien Tiefzone überleben können. Diese Tiefe ist oft nur mit Folienteichen erreichbar. Zudem sollte auf die Anzahl Fische geachtet werden. Man rechnet etwa 20 cm Fischlänge pro 1000 Liter Wasser. Dabei ist das weitere Wachstum der Tiere einzukalkulieren. Den Fischbestand regelmässig kontrollieren, denn zu grosser Fischbestand kann Ursache für Wassertrübungen, Algenbildung, Pflanzenschäden oder Fischerkrankungen sein. Daher empfehlen wir maximal 1 bis 3 kg pro Quadratmeter.



Fotos: zvg

Fertigbecken oder Folienteich: Was eignet sich besser? Fertigteiche eignen sich speziell für kleine Teichanlagen, da durch senkrechte Wände auf wenig Raum eine Tiefe von 60 cm leicht realisiert werden kann. Folienteiche können individuell gestaltet werden − in Bezug auf Form, Grösse und Tiefe.


gartenkalender

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Gartenarbeiten im Juni K<OKle[=FKFGXjZXc\DXiZ_`fi`

KIEFERN KÜRZEN: Kürzen Sie die langen Neuaustriebe der Kiefern um zwei Drittel − so werden sie nicht zu gross und bleiben schön kompakt. ROSEN: Gelegentlich wachsen Wildtriebe. Sie erkennen diese an der helleren Blattfarbe. Entfernen Sie die Wildtriebe direkt am Wurzelstock. Graben Sie die Erde etwas ab, sodass Sie die Triebe direkt am Wurzelstock auszureissen können. Entfernt man sie nicht direkt am Wurzelstock, wachsen sie wieder nach. Videoanleitung: www.gartenfreunde.ch STAUDEN: Bei vielen Stauden lohnt es sich, das Verblühte regelmässig abzuschneiden. So braucht die Pflanze nicht unnötig Kraft für die Samenbildung und steckt ihre Energie in das Wachstum neuer Blüten. Sind Rittersporn oder Lupinen (Bild) verblüht, den Blütenstängel dicht am Boden abschneiden und freuen Sie sich auf eine zweite Blüte.Videoanleitung: www.gartenfreunde.ch

PFLANZEN: Auch die frostempfindlichen dürfen jetzt nach draussen. Um Verbrennungen zu vermeiden, stellen Sie diese in der ersten Woche noch an ein schattiges Plätzchen. GEMÜSE: Tomaten, Gurken oder Bohnen können jetzt problemlos direkt ins Freie gepflanzt werden. KRÄUTER: Wer keinen Garten hat, muss nicht auf frische Kräuter verzichten. Einfach die Kräuter in Gefässe pflanzen und auf den Balkon stellen. Im Handel sind auch platzsparende Kräuterständer erhältlich. ZWIEBELBLUMEN: Das welke Laub der frühlingsblühenden Zwiebelgewächse können Sie jetzt entfernen. MULCHEN: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um eine Mulchschicht auszubringen. Diese versorgt den Boden mit Nährstoffen, hält ihn feucht und kann das Wachstum von Unkraut unterdrücken.

Videoanleitung zum Thema Mulchen zwischen Pflanzen: www.neue-ideen.ch

Leseraktion: Garden-Lights Die Leuchtkugeln und -würfel sind aus schlagfestem Polyethen, wodurch eine UV- und Temperaturbeständigkeit von − 60° C bis + 60° C gewährleistet ist. CE-geprüft Zuleitung 1,5 m Gummikabel Lieferung erfolgt ohne Leuchtmittel Leuchtkugeln mit Metallsockel und montiertem Spiess Ø 35 cm Fr. 295.− (Normalpreis Fr. 419.−) Ø 40 cm Fr. 339.− (Normalpreis Fr. 489.−) Ø 50 cm Fr. 369.− (Normalpreis Fr. 539.−) Leuchtwürfel mit Rundspiess 30 x 35 cm Fr. 295.− (Normalpreis Fr. 415.−) 45 x 45 cm Fr. 325.− (Normalpreis Fr. 489.−)

Fotos: zvg

Preise inkl. MwSt. Versandkosten pro Stk. Fr. 8.− (ganze CH). Angebot nur gültig solange Vorrat.

Kontaktdaten: Atlas Natursteine AG, Alti Ruedelfingerstrasse 19 8460 Marthalen, Tel. 052 670 14 67, E-Mail: info@atlas-natursteine.ch


gartenplanung

Es werde Licht im Garten Bei Tageslicht spielen Pflanzen und Blüten im Garten die Hauptrolle; in der Nacht setzt eine gut arrangierte Beleuchtung die Akteure in Szene und der Garten wird zur Bühne. TEXT Christoph Portmann

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elch angenehme Vorstellung: Obwohl sich Dämmerung und Dunkelheit in den Garten schleichen, erscheinen dank der richtigen Gestaltung mit Licht neue Perspektiven und andere Blickwinkel. Dinge, die bei Tag alltäglich erscheinen, erstrahlen im inszenierten Licht als kleine Sensationen. Ein professionell ausgeleuchteter Garten ist für den Besitzer zu allen Jahreszeiten und jeder Tageszeit ein Genuss. Mit verschiedenen, farblich abgestimmten Leuchten, Lampen und Strahlern können reizvolle und spannende Effekte erzielt werden. Farbige Blüten, Ziergräser oder filigran gewachsene Gehölze wirken bei einbrechender Dunkelheit beleuchtet wie Kunstobjekte. Deren Anblick ändert sich je nach Jahreszeit und Wetterlage: Wind oder Schnee und Eis schaffen wirkungsvolle Formenspiele. Erst Licht enthüllt die unvergleichliche Schönheit – und das auch bei Dunkelheit. Die Entwicklung der Gehölze einbeziehen Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, muss der Spezialist sowohl den Garten, die Umgebung wie auch die

verwendeten Pflanzen kennen. Eine wichtige Grundvoraussetzung für die Planung einer stilvollen Beleuchtung ist zudem die Entwicklung der Gehölze im Lauf der Zeit und im Wechsel der Jahreszeiten sowie die verschiedenen Sichtachsen des Gartens. Auf jeden Fall sollte man sich nicht auf eine Lichtquelle beschränken. Künstliches Licht leitet und lenkt den Blick, setzt Akzente. Von oben angestrahlte Pflanzen sehen aus wie von Mondlicht beschienen und wirken beruhigend. Schöne Effekte kommen von unten Dramatische, geheimnisvolle Effekte werden durch die Beleuchtung von unten erzielt. Direkt über dem Boden angebrachte Lampen sorgen für einen guten Schattenwurf auf Mauern, während mit einzelnen starken Lichtquellen bewusst ein besonders interessant geformter Baum oder Strauch illuminiert werden kann. Damit der Charakter des Gartens optimal zur Geltung kommt, müssen die Besitzer auch etwas über sich preisgeben. Welches ist der bevorzugte Lieblingsplatz, von welchem aus der Garten betrachtet wird? Das können Balkone,

Leuchtende Beispiele für den Garten Bodenleuchten sind in den Boden integrierte Leuchten. Sie bilden Lichtkanten, erleichtern die Orientierung und bilden dekorative Formen.

Schwimmleuchten und Unterwasserstrahler setzen Wassergärten und Gartenteiche prominent in Szene und in ein gutes Licht.

Halogen-/LED-Leuchten arbeiten im Niedrigvoltbereich und sind sparsam im Verbrauch. Sie erlauben auch im Feucht- und Wasserbereich einen gefahrlosen Umgang. In Verbindung mit sprudelndem Wasser können besonders faszinierende Lichtspiele erzeugt werden.

Solarleuchten sind unabhängig von Zuleitungen und haben den Vorteil, dass sie irgendwann in der Nacht von alleine ausgehen – nämlich dann, wenn der Akku leer ist.

Kugel- und Zylinderleuchten kreieren bezaubernde, märchenhafte Lichteffekte und sind auch in einer Licht- und Sound-Version erhältlich. Mit einer 360Grad-Abstrahlung wird hier eine optimale Licht- und Schallverteilung erreicht.

Steinleuchten stechen durch ihre besondere Optik hervor. Leuchtende Steine in beliebiger Farbe weisen den Weg und sorgen für eine optimale Orientierung ohne Blendwirkung. Steckstrahler (Spots) beleuchten permanent oder flexibel Gehölze und Skulpturen.

Fotos: medienfabrik Gütersloh

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Spannung von unten: Gekonnt gesetzte Spots lassen Gräser zu Kunstwerken werden.



Pflanzen in Szene gesetzt: Bodenlampen beleuchten Strukturgehölz schemenhaft.



Kugelleuchten: Sorgen beim Sitzplatz für eine heimelige und dennoch moderne Beleuchtung.

Sitzplätze im Freien oder begrünte Lauben sein. Da man den Garten im Winter lieber von drinnen geniesst, muss der Spezialist wissen, von welchem Platz im Wintergarten oder Wohnzimmer aus nach draussen geblickt wird. Nur so lassen sich auch durch das Fenster mit einer professionellen Ausleuchtung Ansichten entdecken, die tagsüber unsichtbar bleiben. Fernbedienung zaubert Ambiente Auf Wunsch lassen sich professionell geplante und inszenierte Beleuchtungskonzepte übrigens per Fernsteuerung bedienen. Damit hat man die Möglichkeit, den Garten immer in anderem Licht erscheinen zu lassen. Bequemer geht es nicht und Geniesser können sich je nach Stimmung das passende Lichtszenario zusammenstellen. So werden Pflanzen wortwörtlich zu Stars im Garten.

 Die Gärtner von Eden gestalten Privatgärten für anspruchsvolle Kunden. Von den rund 70 Gartenbaubetrieben im deutschsprachigen Raum stammen 10 aus der Schweiz. www.gaertner-von-eden.ch

JÜRG HAAS D`k^c`\[[\i>€ike\imfe <[\eJZ_n\`q! Herr Haas, was muss bei der Lichtplanung berücksichtigt werden? Bei der Neuanlage eines Gartens ist es ein Leichtes, die Beleuchtung von Anfang an in die Planung einzubeziehen. In gewachsenen älteren Gärten erfordert der Einbau von Leuchten besondere Sorgfalt und Vorsicht im Umgang mit dem Pflanzenbestand. Bevor Sie zum Spaten greifen oder in Leuchten investieren, ist zu überlegen, welche funktionalen oder ästhetischen Beleuchtungseffekte erreicht werden sollen. Woher weiss ich, wie die Beleuchtung wirken wird? In enger Zusammenarbeit mit den Herstellern von Leuchten bieten die Gärtner von Eden den Service einer Probeausleuchtung an. Mit Hilfe eines Demokoffers können die breite Produktpalette und die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit Gartenleuchten anschaulich präsentiert werden. Dies hilft bei der Festlegung der notwendigen und gewünschten Leuchtenstandorte. Was ist punkto Sicherheit zu beachten? Beleuchtung im Garten erfordert mit Ausnahme von Solarleuchten die Installation von Elektroanschlüssen. Die Arbeit mit Strom erfordert sehr grosse Sorgfalt. Für die Stromzuführung ist es zumeist notwendig, Fachleute aus dem Bereich des Elektrohandwerks hinzuzuziehen. Bei der Wahl der Lampen ist darauf zu achten, dass nur speziell für den Aussenbereich konstruierte Leuchten verwendet werden.



* und Inhaber von Haas Gartenbau AG, Bern und Bremgarten. www.haas-gartenbau.ch

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auto

Mini-Vans: Viel Raum, aber nicht sperrig Ein Familienauto muss vieles sein: sparsam, sicher, praktisch für den Alltag und komfortabel für die Ferienfahrt. TEXT Üsé Meyer

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estern per Auto mit den zwei Töchtern und ihren vier Freundinnen zum Reitunterricht aufs Land, heute in den Fachmarkt Bretter für die Gartenlaube kaufen, morgen in die Innenstadt zum Coiffeur und in fünf Wochen die 700-Kilometer-Fahrt in den Urlaub an die Adria-Küste. Die Ansprüche an einen Familienwagen sind hoch: Er sollte genügend Sitzplätze bieten, Platz für Sperriges haben, aber doch nicht zu gross sein, damit der Wagen auch in engen Gässchen gut manövriert werden kann und selbst in kleinere Parklücken passt. Dennoch sollte er genügend Stauraum für das Feriengepäck bieten und bequeme, breite Sitze haben.

Entscheidende Zentimeter Bei der Evaluation des Familienautos sind etliche Faktoren zu berücksichtigen. Und kaum setzt man sich intensiver mit den einzelnen Punkten auseinander, wird klar, dass der Teufel meist im Detail steckt. Bei der Angabe des Gepäckraumvolumens ist z.B. Vorsicht geboten: Die relevante Grösse ist jene bis zur Unterkante der Fenster beziehungsweise der Rücksitzbank. Selten wird man das Auto nämlich bis unters Dach beladen, da dies viel zu gefährlich für die Insassen ist – die Gepäckstücke oberhalb der Sitzlehne werden bei Vollbremsungen schnell zu töd-

lichen Geschossen. Oder auch bei der Breite der Rücksitzbank können ein paar Zentimeter mehr oder weniger darüber entscheiden, ob etwa bei der Verwendung von drei Kindersitzen das Einklinken der Sicherheitsgurten zur täglichen fingerklemmenden Tortur wird. Die Grundsatzfragen Bevor man aber überhaupt zu den Detailfragen kommt, gilt es die grundsätzlichen Punkte zu einem in Frage kommenden Modell abzuklären. Dazu gehören natürlich dessen Kaufpreis und die Garantiebedingungen. Ein wichtiger Aspekt ist ausserdem die Sicherheit eines Wagens: Wie steht es bezüglich der Airbags, des Bremssystems oder des Stabilitätsprogramms? Wie hat der Wagen in den aktuellsten Crashtests abgeschnitten? Verfügt das Auto über die besonders sicheren Isofix-Befestigungssysteme für Kindersitze? Auch die Antriebsart (Benzin, Diesel, Erdgas, Hybrid) und der durchschnittliche Verbrauch sind zu beachtende Punkte, haben sie doch einen Einfluss auf die Umweltverträglichkeit und die laufenden Kosten eines Wagens. Ebenso liefern Pannenstatistiken Hinweise auf zu erwartende Probleme und Kosten bei den einzelnen Modellen. Und nicht zuletzt wird die Grösse des Autos bei der Wahl ausschlagge-

Fotos: PD

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Mazda 5, 7 Plätze

Citroën C4 Picasso, 5 Plätze

Hubraum: ab 1798 cm3 PS (Benzinmodelle): ab 115 Kofferraumvolumen: 112 – 857 (bis Unterkante Fenster) Ø-Verbrauch: ab 7,5 Co2-Ausstoss (g/km, Benzinmodell): ab 179 Energieeffizienz-Klasse (Benzinmodell): ab C Preis: Fr. 34 550

Hubraum: 1560 cm3 PS (Benzinmodelle): ab 120 Kofferraumvolumen: 500 – 1734 Ø-Verbrauch: ab 7,5 Co2-Ausstoss (g/km, Benzinmodell): ab 177 Energieeffizienz-Klasse (Benzinmodell): ab B Preis: Fr. 31 200

bend sein: Wie viele Sitzplätze bietet der Wagen? Wie gross ist der Gepäckraum? Mini-Van: der Kompromisswagen «Wichtig ist die Probefahrt, und zwar mit der ganzen Familie», rät TCS-Experte Jürg Thrier. So kann jedes Familienmitglied testen, ob es bequem sitzt und ob die kleineren Kinder auch aus den Seitenfenstern sehen. Wenn nicht, könne es ihnen bei längeren Fahrten schlecht werden, weiss Experte Thrier. Wichtig sei auch ein möglichst variabler Innenraum, sagt Thrier. Das heisst, dass möglichst alle Sitze im Fond einzeln klappbar sind, damit der Wagen für sämtliche Anforderungen im Alltag genauso wie für die Ferienfahrt gerüstet ist. Während der Evaluation wird wohl bald klar, dass es ohne Abstriche bezüglich den Anforderungen nicht gehen wird. Doch mit den sogenannten Mini-Vans hat die Autoindustrie einen guten Kompromiss gefunden: Dank ihrer Kompaktheit bieten sie viel Raum, sind trotzdem für den Stadtverkehr nicht zu sperrig und viele verfügen über relativ sparsame Motoren.

Toyota Verso, 7 Plätze Hubraum: ab 1598 cm3 PS (Benzinmodelle): ab 132 Kofferraumvolumen: 230 – 1696 Ø-Verbrauch: ab 6,7 Co2-Ausstoss (g/km, Benzinmodell): ab 158 Energieeffizienz-Klasse (Benzinmodell): B Preis: Fr. 32 200

www.infotechtcs.ch (div. zum Thema, z.B. Crashtests) www.autoumweltliste.ch (Auto-Umweltliste 2009, VCS)



VW Touran Ecol Fuel, 7 Plätze Opel Zafira CNG ecoFlex, 7 Plätze Hubraum: 1598 cm3 PS (Benzinmodelle): 94 Kofferraumvolumen: 140 – 1820 Ø-Verbrauch: 5 kg (Erdgas) Co2-Ausstoss (g/km, Benzinmodell): 138 (nur Erdgasbetrieb) Energieeffizienz-Klasse (Benzinmodell): B Preis: Fr. 34 150

Hubraum: 1984 cm3 PS (Benzinmodelle): 109 Kofferraumvolumen: 121 – 1989 Ø-Verbrauch: 5,8 kg (Erdgas) Co2-Ausstoss (g/km, Benzinmodell): 116 (nur Erdgasbetrieb) Energieeffizienz-Klasse (Benzinmodell): B Preis: Fr. 35 500


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HYPOTHEKEN DÄMMEN optimaler Schallschutz Öko-Hypotheken

 

rundum

Umbau mit Anbau Das Reihenhaus aus den Sechzigerjahren war für die vierköpfige Familie zu eng. Ein Anbau schafft Platz und setzt einen Kontrapunkt zum Altbau. TEXT Reto Westermann FOTOS Jürg Schmid

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inst war das Gelände westlich des Ortszentrums von Wiesendangen bei Winterthur eine Baumschule. Zu Beginn der Sechzigerjahre bebaute man es mit kleinen Gruppen von Reihenhäusern. Die noch vorhandenen Bäume blieben stehen oder wurden innerhalb des Areals umgesetzt. Der grosse Baumbestand der ehemaligen Baumschule prägt das Quartier bis heute. Eines der Prachtsexemplare, eine Rotbuche, steht im Garten des Reihenendhauses von Familie Holm an der Baumschulstrasse. Die Familie übernahm das Haus 2003 aus zweiter Hand. Schon beim Kauf war klar, dass das Objekt für die vierköpfige Familie etwas eng bemessen war.

Mehr Platz für Küche und Esstisch Vor allem die schlauchförmige Küche und der enge Essbereich genügten den Ansprüchen nicht. Doch die Holms beschlossen, trotzdem schon einzuziehen und die Planung für eine Erweiterung in Ruhe anzugehen. Vor dem Einzug bauten sie nur das Dachgeschoss zu einem grossen Büroraum um, isolierten das Dach sowie die Aussenwände im ersten Stock und bauten in der alten Küche provisorisch neue Küchengeräte ein. Nach dem Einzug macht sich der Bauherr, der gelernter Zimmermann und diplomierter Baukonstrukteur ist, zusammen mit seinem Geschäftspartner, Roger Stauffacher vom Architekturbüro square one architekten in


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umbau



Winterthur, an die Planung des Anbaus. Zwei Eckpfeiler waren von Beginn weg klar: Die grosse Rotbuche musste erhalten bleiben und die Familie wünschte sich eine grosszügige Küche und einen hellen Essbereich, der auch zum Wohnen einlädt. Schiffshaut für den Anbau Ein zweigeschossiger Anbau wurde schon bald fallen gelassen, zum einen weil die Bauvorschriften ein schräges Dach verlangt hatten, das weder der Bauherrschaft noch dem Architekten gefiel, zum anderen weil das Geld nicht reichte. Als Lösung kristallisierte sich schliesslich ein einstöckiger Anbau mit Keller heraus. Architekt Roger Stauffacher positionierte den Baukörper so weit als möglich im Norden des Grundstückes und schob ihn dazu sogar über die Flucht der alten Hausfassade hinaus. So war es ihm möglich, die nach Süden gerichtete Gartenfläche frei zu halten. Gegen Westen zur Rotbuche hin öffnet im Anbau eine grosse Fensterfront den Blick ins Grüne. «Steht das Schiebefenster offen, sitzt man so drinnen und trotzdem fast draussen», sagt Peter Holm. Auch die anderen beiden Fenster sind gezielt gesetzt: Zum Garten hin holt ein über Eck laufendes Fenster die Natur ins Haus. Ein weiteres Eckfenster betont den über die alte Fassade hinausragenden Teil





Vom Wohnzimmer der Blick in den Anbau

Wände in dunklem Rot und Anthrazit. Diese wurden nicht gestrichen, sondern bestehen aus einer eingefärbten Spachtelmasse, wie sie sonst in Nassräumen zum Einsatz kommt. Ein Parkettboden aus Nussbaumholz und die weiss gestrichene Decke ergänzen das Bild. Die Holms sind mit dem Anbau vollauf zufrieden: Die Familie hat genügend Platz zum Kochen, Rüsten, Abwaschen und Essen. Auch das Diskutieren zwischen Küche und Essbereich ist nun möglich. Und natürlich steht die Rotbuche vor dem Haus noch und spendet in den heissen Sommermonaten Schatten über dem ebenfalls neu angelegten Gartensitzplatz mit Holzrost. Weitere Bilder auf www.neue-ideen.ch/umbau

 

Essen mit Blick ins Grüne dank einer grossen Fensterfront

des Anbaus – ein Lieblingsplatz der Katzen der Familie Holm. Auffällig sind nicht nur die Eckfenster des Anbaus, sondern auch seine Verkleidung: Mit Schiffslack überzogene Sperrholzplatten schützen die Isolation und die dahinter liegende massive Mauerkonstruktion. Ein Material, das die Planer von square one architekten bei einer Studienreise nach Holland entdeckten: «Als wir die Holzplatten sahen, gefielen sie uns sofort», sagt der Bauherr. Im Innern des Anbaus dominiert ein vor Ort gegossener Küchentresen aus Beton das Bild: Er bietet Platz zum Kochen und Rüsten oder für ein schnelles Frühstück zu zweit. Ergänzt wird der Küchenblock durch eine anthrazitfarbene Küchenfront mit einer Abdeckung aus Erlenholz, aus welcher auch der grosse Esstisch hergestellt worden ist. Auffallendes Element sind einzelne



Küchentresen aus Beton zum Rüsten und Kochen


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Baujahr: 1962 Umbau und Erweiterung: 2003–2006 Ursprüngliche Wohnfläche: 117 m² Wohnfläche nach Umbau und Erweiterung: 179 m² 1. Etappe 2003: Abbruch der Trennwände im Estrich und Umbau des Dachgeschosses zu einem einzigen Wohnraum Isolation von Dachstock und Zimmerwänden (innen) im ersten Obergeschoss nach Norden und Süden hin Austausch der Apparate in der bestehenden Küche

Neuanstrich aller Zimmer Kosten: 50 000.–* 2. Etappe 2006: Erweiterung des Erdgeschosses um 25 m² nach Westen Einbau einer Wohnküche im Erdgeschoss Erneuerung der Badezimmer im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss Erneuerung von Bodenbelägen und Wandoberflächen im Erdgeschoss Aussenisolation der Westfassade Bau eines Holzrostes im Anschluss an den Anbau Kosten: 200 000.–* Energieeinsparung durch Isolation: 70 %

*Ohne Anteil Eigenleistungen für Planung, Bauleitung und Holzbauarbeiten Bauherrschaft: Barbara und Peter Holm, Wiesendangen ZH Architektur: square one architekten, Winterthur

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Um- und Anbau Einfamilienhaus Wiesendangen 


sonnenkollektoren

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1 Teil

Förderbeiträge bis zu 12 000 Franken Die meisten Kantone unterstützen den Einsatz von Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung mit Förderbeiträgen. Die Unterschiede sind riesig. TEXT Armin Braunwalder

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ine Standard-Kollektoranlage von 5 m2 deckt den jährlichen Warmwasserbedarf einer vierköpfigen Familie zu rund 60 Prozent. Sie entlastet den Elektroboiler oder die Warmwassererzeugung über das bestehende Heizsystem. Die Sonnenkollektoren reduzieren den Stromverbrauch des Elektroboilers um die 2000 Kilowattstunden beziehungsweise die Verbrennung von Heizöl um gut 200 Liter pro Jahr. Eine solche Standard-

anlage mit 500-Liter-Boiler kostet fertig montiert zwischen 12 000 und 15 000 Franken. Soll nicht nur das Wasser solar erwärmt, sondern auch die Heizung durch Sonnenenergie unterstützt werden, braucht dieselbe Familie eine Anlage mit einer Fläche von rund 15 m2. Kostenpunkt: 25 000 bis 30 000 Franken. Nachdem das Parlament im letzten Dezember die Mittel für die kantonalen Gebäudesanierungsprogramme um 80 Millionen

Foto: Daniel Thuli, Ilanz / Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES

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Franken aufgestockt hat, haben nun ihrerseits viele Kantone die Mittel für Förderprogramme aufgestockt. So wurden die Förderbeiträge für Sonnenkollektoren zum Teil massiv erhöht, namentlich in den Kantonen Luzern und Uri.

(4000 Franken, 28 %). Der grosse Rest der Kantone bewegt sich zwischen 2000 und 3000 Franken Förderbeitrag (vergleiche Tabelle auf der nächsten Seite). Gelder für grosse Kollektoranlagen Dasselbe Bild bei der grossen Kollektoranlage mit Heizungsunterstützung (15 m2). In BaselStadt gibt es mit 11 825 Franken den mit Abstand höchsten Förderbeitrag. Bei einer Anlage, die inklusive Montage 27 500 Franken kostet, sind das 43 % der Investitionskosten. In Luzern beträgt der Förderbeitrag 7500 Franken (27 %), ) und in Uri 6400 Franken (23 %). Danach folgt ein breites Mittelfeld von sechs Kantonen mit Beiträgen zwischen 4000 und 5000 Franken. In weiteren zwölf Kantonen liegt der Förderbeitrag zwischen 1500 bis 3500 Franken. Im Kanton Schwyz gibt es hingegen keinen einzigen Rappen.

Basel-Stadt top, Schwyz flop «Wer jetzt keine Solaranlage für Warmwasser und Heizungsunterstützung baut, ist selber schuld», sagt David Stickelberger. Er ist Geschäftsführer der Fachorganisation Swissolar, welche die Höhe der Förderbeiträge aus allen Kantonen für zwei Standardgrössen (5 m2 und 15 m2) zusammengetragen und ausgewertet hat. Das Ergebnis: Die Unterschiede zwischen den Kantonen sind riesig. Die attraktivsten Bedingungen haben Basel-Stadt, Luzern und Uri. In Schwyz gibt es vom Kanton null Franken Förderbeitrag. Das gilt zurzeit auch für die Kantone Zug und Tessin. Hier sind aber Förderprogramme geplant. Den höchsten Beitrag für eine 5-m2-Standardanlage zahlt der Kanton Basel-Stadt mit 6235 Franken aus. Bei den von Swissolar angenommenen Anlagekosten von 14 500 Franken sind das 43 Prozent der Investitionskosten. Auf den Plätzen zwei bis drei folgen Luzern (4500 Franken, 31 %) und Uri

Weitere Solar-Infos: www.swissolar.ch Die besten Solaranlagen: www.topten.ch

Energiestädte gehen weiter In der Schweiz gibt es zurzeit 175 Städte und Gemeinden, die mit dem Label «Energiestadt» ausgezeichnet sind. In vielen Energiestädten gibt es zusätzliche Förderbeiträge zu jenen des Kantons. Alle Faktoren eingerechnet, ergibt sich so für eine Kollektoranlage eine bescheidene Nettoinvestition.

Beispiele Energiestädte Erstfeld und Eschlikon Anlage mit 5 m2 Sonnenkollektoren

Erstfeld/UR

Eschlikon/TG

Investitionskosten (gem. Swissolar)

14 500.–

14 500.–

Förderbeitrag Kanton UR/TG

- 2 000.–

- 3 000.–

Förderbeitrag Gemeindewerke

- 2 500.– - 1 000.–

Förderbeitrag Gemeinde Beitrag Urner Kantonalbank**

-

Stromeinsparung*

- 6 000.–

- 6 000.–

Einmalige Steuerersparnis (ca.)

- 2 000.–

- 2 000.–

1 500.–

2 500.–

Nettoinvestition

500.–

* Stromtarif 15 Rp./kWh; Einsparung 2000 kWh pro Jahr während 20 Jahren ** für Kunden

STEFAN ROTH C\`k\iK\Z_efcf^`\$ dXeX^\d\ek 8ogf?fc[`e^8>



Die Wärme der Sonne Die Sonne schickt uns im Schweizer Mittelland Jahr für Jahr über 1000 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter in Form von elektromagnetischer Strahlung auf die Erdoberfläche. In den Bergen ist es noch wesentlich mehr. Diese Energie fällt überwiegend im Sommerhalbjahr an, weshalb sie sich nur sehr bedingt zur Wohnungsheizung eignet. Allerdings kann mit dieser Solarenergie in Monaten hoher Einstrahlung problemlos der gesamte Energiebedarf für die Warmwasseraufbereitung eines Haushaltes gedeckt werden. Dazu braucht es nur ca. 1,5 m² Solarkollektorfläche pro Person auf dem Dach und einen Wärmespeicher im Keller. Einerseits sind die Preise für Heizöl und Erdgas in den vergangenen Jahren massiv angestiegen, andererseits sind die thermischen Solaranlagen günstig und zuverlässig geworden. Somit dürfen alte Vorurteile, Solarwärme sei nur etwas für Umwelt-Idealisten ohne Sinn fürs Geld, getrost über Bord geworfen werden. Oder ist es intelligent, Heizöl zu verbrennen und damit Ressourcen zu verschwenden und das Klima zu belasten, wenn es genügen würde, eine schwarze Fläche in die Sonne zu halten, die sich ohne weiteres Zutun auf über 80 °C erwärmt? Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung müssen zu einer Selbstverständlichkeit auf jedem Hausdach werden. Das zahlt sich für die Umwelt und fürs Portemonnaie aus. Infos: www.energiedialog.ch


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sonnenkollektoren

Förderbeiträge der Kantone für Sonnenkollektoren Warmwasser-Kollektoren, 5 m2, 500-L-Speicher, Fr. 14 500.– inkl. Montage

WarmwasserKollektoren, mit Heizungsunterstützung, 15 m2, 1500-L-Speicher, Fr. 27 500.– inkl. Montage

Warmwasser-Kollektoren, 5 m2, 500-L-Speicher, Fr. 14 500.– inkl. Montage

WarmwasserKollektoren, mit Heizungsunterstützung, 15 m2, 1500-L-Speicher, Fr. 27 500.– inkl. Montage

AG*

3 000

4 550

NW

1 000

2 000

AI

2 000

3 000

OW

1 200

2 700

AR*

1 500

2 500

SG*

2 000

4 250

BE

2 000

4 250

SH***

3 000

5 000

BL*

1 200 6 253

1 500 11 825

SO*

3 000

4 920

BS

SZ*

0

0

FR*

1 000

2 000

TG

3 000

5 000

GE

2 800

4 800

TI**

0

0

GL

1 500

2 500

UR***

4 000

6 400

GR

2 400

2 400

VD

2 400

2 400

JU

1 500

2 500

VS

1 600

3 200

LU*

4 500

7 500

ZG*

NE

1 500

2 000

ZH***

0

0

1 950

3 450

Datenerhebung: Swissolar (Stand: 5. Mai 2009) * Förderung in einigen Gemeinden ** in Vorbereitung *** Förderbeteiligung durch Elektrizitätswerke In den meisten Kantonen finden Sie weitere detaillierte Information direkt über die Adresse www.energie.kantonskürzel.ch (z.B. www.energie.zh.ch) In vielen Kantonen zahlen auch Gemeinden (vor allem Städte und Gemeinden mit dem Label «Energiestadt») zusätzliche Förderbeiträge aus. Auch viele Energieversorger wie Elektrizitätswerke oder Gaswerke richten Förderbeiträge aus. Die Beiträge von Kanton, Gemeinden und Energieversorgern sind in der Regel kumulierbar. Wenden Sie sich für detaillierte Informationen an Ihre kantonale Energiefachstelle (siehe www.endk.ch).

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dämmen

80 Prozent Energie Weil Steinwolle für optimale Wärme- und Schalldämmung steht, verfügt damit ein nach Minergie-Standard saniertes Bahnwärterhaus in Flüelen heute über viel Wohnkomfort. TEXT Christina Sedens, stv. Chefredaktorin



Nachher

 

I

dyllisch zwischen Felsen und dem Vierwaldstättersee mit freiem Blick nach Süden liegt das Einfamilienhaus Sulzegg in Flüelen. Einerseits. Andererseits würde man seine Lage in einem Reiseprospekt wohl als «überaus verkehrsgünstig» bezeichnen. Denn das ehemalige Bahnwärterhaus liegt auch direkt an der Bahnlinie der vielbefahrenen Hauptverkehrsachse ChiassoBasel. Was einen entsprechenden Lärmpegel mit sich bringt. Verkehrstechnisch ungünstig befindet es sich allerdings für Lastwagen. Eine Zufahrt zum Haus ist für diese schlichtweg nicht möglich. «Daher müssen Brennstoffe bei uns besonders sparsam verbraucht werden», erzählen Elisabeth und Gunthard Orglmeister, die hier mit ihren Kindern Bernadette, Carolina und dem jüngsten Familienmitglied Zeno leben. Die beiden Öster-



reicher entdeckten das Haus, als sie 2003 den Weg der Schweiz entlang wanderten und schlugen zu, als es die SBB 2004 zum Verkauf ausschrieben. Zuerst diente es ihnen nur als Ferienhaus. Bald war den Orglmeisters jedoch klar, dass sie hier mit ihren Kindern fest wohnen möchten. Dafür galt es aber das Haus energetisch zu optimieren. Der Auftrag an die Architektin lautete, so viel Bausubstanz wie möglich zu erhalten, damit das Bahnwärterhaus auch nach dem Umbau noch als solches erkannt wird, und den Wohnkomfort zu erhöhen. Praktisch kein Zuglärm mehr im Haus hörbar Wegen der schlechten Erreichbarkeit für Brennstofflieferanten entschied sich die Familie für eine sehr gute Wärmedämmung von 18 bis 20 Zentimeter dicker Stein-

Fotos: Christina Sedens, zvg

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eingespart wolle, die auch optimale Schallschutzwerte erreicht. Mit dem Resultat, dass die Familie Orglmeister heute im Haus «praktisch keinen Bahnlärm mehr hört», wie Gunthard Orglmeister sagt. Auch das Raumklima ist nun perfekt. «Haben wir früher in der Nacht nicht nachgefeuert, war das Haus am Morgen eiskalt», erinnert sich der Bauherr. Dass weniger Lärm ins Haus dringt und die Wärme drinnen bleibt, dafür sorgt nebst der optimalen Dämmung auch die Komfortlüftung. Sechs Monate nach Baubeginn konnte die Familie ihre neue, schmucke Villa am See beziehen. Die ungewöhnliche Hauslage sorgte auch beim Einzug für eine spektakuläre Aktion: Die Möbel kamen − aufgrund rarer Zeitfenster auf dieser Zugstrecke − in der Nacht mit dem Eisenbahnwaggon. Das ehemalige Bahnwärterhaus mit Baujahr um 1882 hat heute Minergie-Standard und war das erste im Kanton Uri, das nach Minergie saniert wurde. Zwar liegen die Investitionen für ein Minergie-Haus etwas höher, als bei einem herkömmlichen Gebäude. Diese Mehrkosten würden durch die tiefen Energiekosten jedoch innert kurzer Zeit wieder amortisiert, bemerkt Guido Scheiber vom Amt für Energie.

Die sehr gute Wärmedämmung (Aussenwand, Boden, Dach) von 18 –20 cm Steinwolle entspricht Minergie-Standard. «Dafür wählten wir Flumroc-Produkte, die auch optimale Schalldämmwerte erreichen. Wegen der Nähe zur Bahn ein überaus wichtiger Aspekt», begründet Architektin Ida Planzer. Die isolierenden und schallschutzdämmenden Fenster sind mit einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung und Erdregister (inklusive Pollenfilter) ausgestattet und sorgen auch bei geschlossenen Fenstern für optimales Raumklima. Zudem wurden auf dem Dach 25 m2 Sonnenkollektoren installiert. Sie erwärmen zusätzlich zur Holzheizung das Wasser im 2000 Liter grossen Pufferspeicher. Das Resultat: eine Energieersparnis von 80 %.



Heute: Gunthard und Elisabeth Orglmeister mit Baby Zeno und den Töchtern Bernadette und Carolina vor ihrem Haus



Vorher: Das Bahnwärterhaus mit Baujahr um 1882



Das Dach wurde gedämmt und um 1 Meter angehoben



Optimale Dämmung: Mit Steinwollplatten von 18 –20 cm Dicke

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Das wurde gemacht

Weitere Bilder auf www.neue-ideen.ch/daemmen

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hypotheken

Jetzt: Öko-Hypotheken Wer ökologisch baut oder saniert, profitiert bei vielen Banken von vergünstigten Hypotheken oder besseren Bedingungen. TEXT Üsé Meyer

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ie Zahl der Bauherren, die energiesparende Häuser bauen, nimmt stetig zu. Daher ist diese Klientel mittlerweile auch für die Finanzinstitute interessant geworden. Viele Banken bieten sogenannte Öko-, Nachhaltigkeits- oder Minergiehypotheken an – im Gegensatz zu den Versicherern, die auf diesen Zug noch nicht aufgesprungen sind. Die Produkte der Banken für nachhaltig gebaute Immobilien lassen sich in zwei Sparten einteilen: Hypotheken einer Zinsvergünstigung ohne Zinsreduktion, aber dafür mit besseren Rahmenbedingungen. Variante 1: Zinsvergünstigung Die Variante mit Zinsvergünstigung ist die üblichste Art einer Ökohypothek. Hier gewähren die Banken eine Reduktion auf den ausgeschriebenen Basiszinssätzen der Hypotheken. Meist hat der Schuldner die Wahl zwischen einer variablen oder einer Festhypothek. Die Vergünstigungen bewegen sich je nach Bank und energetischem Baustandard zwischen 0,4 und 1 Prozent (siehe Tabelle «Ökohypotheken»). Bei allen Banken wird die Vergünstigung aber nicht auf den vollen Hypothekarbetrag gewährt, sondern auf einen definierten Maximalbetrag. Ausserdem ist die Vergünstigung jeweils nur auf eine bestimmte Laufzeit beschränkt. Trotz diesen Einschränkungen schmälert aber eine Ökohypothek einem doch die Mehrkosten, die eine nachhaltige Bauweise mit sich

bringt. Bei einer Vergünstigung von beispielsweise 0,5 Prozent auf 250 000 Franken macht dies innerhalb von fünf Jahren 6250 Franken an Zinsersparnis aus. Variante 2: Bessere Rahmenbedingungen Andere Banken gewähren zwar keine Zinsvergünstigung für nachhaltige Bauten, bieten aber trotzdem Ökohypotheken an. Deren Vorteil liegt bei den verbesserten Rahmenbedingungen. So ist beispielsweise die Belehnungsgrenze höher als im Normalfall. Konkret heisst das: Statt wie üblich nur maximal 80 Prozent, gewährt die Bank etwa für ein Minergie-Haus eine Höchstbelehnung von bis zu 85 Prozent. Oder anders ausgedrückt: Der Bauherr muss im besten Fall statt mindestens 20 nur noch 15 Prozent Eigenkapital beisteuern – bei einem Objekt, das 1 Mio. Franken kostet also 50 000 Franken weniger – Geld, das in die energetischen Massnahmen investiert werden kann. Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen trägt unter anderem bei, dass in der Tragbarkeitsrechnung für die Nebenkosten ein kleinerer Betrag eingesetzt wird als bei Normalbauten. In der Tragbarkeitsrechnung eruiert die Bank, ob ein Bauherr die Kosten (Hypothekarzinsen, Unterhalts- und Nebenkosten) für sein Haus mit seinem jährlichen Einkommen auch berappen kann. Werden in dieser Rechnung die Beträge für die Nebenkosten reduziert, ist das Haus dadurch natürlich auch mit etwas weniger Einkommen tragbar – der Schuldner

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für die Bank also eher kreditwürdig. Geht da die Bank nicht ein grösseres Risiko ein, könnte man sich fragen. «Nein, das Ganze hat schon eine Logik», antwortet Gabriel Diezi vom Product-Management Hypotheken der Credit Suisse. «Diese Liegenschaften haben auch eine höhere Werthaltigkeit und die Nebenkosten sind aufgrund des Minergie-Standards ja tatsächlich tiefer.» Die Bedingungen der Banken Den meisten Ökohypotheken ist eins gemein: Sie fordern mindestens den Minergie-Standard. Den Nachweis dafür bringt man als Bauherr mit dem Minergie- oder dem Minergie-P-Zertifikat. Letzteres verlangt die Umsetzung von noch strengeren Energievorgaben. Damit man eine konkrete Offerte für eine Ökohypothek erhält, reicht in einem ersten Schritt ein provisorisches Zertifikat oder ein Baubeschrieb, aus dem hervorgeht, dass der Minergie-Standard erreicht wird. Natürlich wird im Hypothekarvertrag jeweils die Einschränkung verankert, dass das definitive Zertifikat innerhalb einer bestimmten Frist nachgereicht werden muss. Ob es sich um einen Minergie-Neubau handelt oder ob der Bauherr sein bestehendes Haus umfassend saniert und damit den Minergie-

Standard erreicht, ist für die Banken einerlei: In beiden Fällen kommt man zu den Vorzügen einer Ökohypothek. Daneben existieren aber auch Hypotheken-Angebote, die explizit für Renovationen oder Sanierungen gedacht sind, die energetische Verbesserungen bringen. Hier bewegen sich die Vergünstigungen zwar in einem kleineren Rahmen, dafür ist aber auch nicht der Minergie-Standard Bedingung, sondern nur der Nachweis, dass dank der Renovation energetische Verbesserungen erreicht werden konnten. Das kann beispielsweise eine besser isolierte Hausfassade oder der Einbau einer neuen, klimafreundlichen Heizung sein. Nicht unbedingt das günstigste Angebot Ökohypotheken sind nicht die einzigen vergünstigten Hypotheken. Diverse andere Modelle, wie etwa sogenannte Start- oder Familienhypotheken, kennen ähnliche Zinsvergünstigungen. Im Einzelfall sollte man also immer sämtliche Angebote miteinander vergleichen. Es kann beispielsweise sein, dass eine andere vergünstigte Hypothek zwar nur für drei Jahre verbilligt ist, dafür aber auf dem ganzen Kreditbetrag und so schliesslich doch günstiger als eine Minergie-Hypothek ausfällt.



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hypotheken

Öko -Hypotheken für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum Hypothekenname/ Bank Internetlink

Vergünstigung/ Spezialangebot

Credit Suisse

Höhere Kreditsumme: Abdeckung der Mehrkosten der Minergie Bauweise (bis max. 5 % von Gesamtwert). Verlängerung der Amortisationsdauer der 2. Hypothek um 5 Jahre. Bei der Tragbarkeitsrechnung nur mit 0,75 % (statt 1 %) Nebenkosten gerechnet.

«Minergie-Hypothek»

Migros Bank

«Minergie-Bonus»

Raiffeisen «Minergie-Hypothek»

Zürcher Kantonalbank*

«Umweltdarlehen»

«Renovationsbonus»

Max. Betrag Dauer des Angebots

Übernahme der Minergie-Zertifizierungskosten

Bedingungen

1)

Nein

2)

Unbeschränkt

Ja, bis maximal Fr. 3500.– (falls nicht schon durch Dritte übernommen und Zertifikat nicht älter als 1 Jahr ist).

Minergie-Standard (Zertifikat nicht älter als 1 Jahr). Gültig auch nach erfolgtem Umbau.

Höhere Kreditsumme: bis 85 % der Ankagekosten – sofern Tragbarkeit bei 28 % des Bruttoeinkommens oder besser liegt. Bei der Tragbarkeitsrechnung wird nur mit 0,75 % (statt 1 %) Nebenkosten gerechnet.

1)

Nein

2)

Unbeschränkt

Ja, bis maximal Fr. 2000.– (falls nicht schon durch Dritte übernommen und Zertifikat nicht älter als 3 Jahre ist).

Minergie-Standard (Zertifikat nicht älter als 3 Jahre). Gültig auch nach erfolgtem Umbau.

Zinsvergünstigung: 0,5 %

1)

Fr. 250 000

Nein

2)

4 Jahre

Minergie-Standard (Zertifikat nicht älter als 5 Jahre). Gültig auch nach erfolgtem Umbau.

Ja

Minergie-Standard bzw. Minergie-P. (Zertifikat nicht älter als 3 Jahre). Nur im Wirtschaftsraum Zürich. Gültig auch nach erfolgtem Umbau.

Zinsvergünstigung: zu 1 % (abhängig von individueller Finanzierung)

Gutschrift auf Zinsen 5 bis 10 % der energetisch wirksamen Renovationskosten

1) 2)

1)

2)

5 Jahre

1)

Gutschrift min. Fr. 1000.–/ max. Fr. 5000.– Einmalig

Nein

Nachweis der Einhaltung der definierten energetisch nachhaltigen Kriterien.

1)

Fr. 250 000

Nein

2)

5 Jahre

Minergie-Standard bzw. Minergie-P. (Zertifikat nicht älter als 5 Jahre). Gültig auch nach erfolgtem Umbau.

2)

Bank Coop AG «Minergie-Hypothek»

Zinsvergünstigung: bei MinergieStandard 0,5 % bei Minergie-PStandard: 0,6 %

Minergiestandard: Fr. 200 000 Minergie-Pstandard: Fr. 300 000

Stand April 2009 * Diverse Kantonalbanken und andere kantonal tätige Banken bieten auch Ökohypotheken an.


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Ok

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08

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Au g

Variable Hypothek Festhypothek 5 Jahre Libor-Hypothek 3 Monate (inkl. 1 % Marge) (Quelle: Migros Bank)

L. Kramer

variabler Zi

Festhypoth 5 Jahre

2.50 %

1.00 %

F. Leutenegger

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Sicherheit steht im Vordergrund Fallbeispiel Junge Familie, 2 Kinder. Von Philippe Lienhard Philippe Lienhard Hypothekarspezialist, Credit Suisse

Warum besteht eine Bank bei einer LIegenschaftsfinanzierung auf einem gewissen Eigenkapitalanteil? Grundsätzlich beträgt die notwendige Eigenkapitalquote 20 %. Die aktuelle Krise in den USA, wo Hypothekarfinanzierungen auch mit teilweise markant weniger als 20 % bewilligt wurden, zeigt, welche Auswirkungen eine zu weit gehende Hypothekenvergabe haben kann: Viele Kreditnehmer brechen unter den Kosten für ihre Liegenschaft zusammen; Objekte müssen oft zwangsversteigert werden. Warum prüft die Bank auch in Tiefzinsphasen, ob ich mir meine Liegenschaft leisten kann? Weil über kurz oder lang wieder mit steigenden Zinsen gerechnet werden muss – in den 1990er-Jahren hatten wir z.B. Maximalzinssätze von bis zu 12 %. Wir raten daher, die Ersparnisse aufgrund tiefer Zinsen zurückzulegen, um für die nächste Hochzinsphase gerüstet zu sein. Dazu bieten wir entsprechende Sparpläne an. Wie sichere ich mich gegen finanzielle Ausfälle ab? Unsere Versicherungslösung Hypo Care sichert den Hypothekarnehmer im Zusammenhang mit der Liegenschaftsfinanzierung gegen die finanziellen Folgen von unverschuldeter Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit (durch Unfall/Krankheit) sowie im Todesfall ab. Die ergänzende, langfristig ausgelegte Lösung Hypo Care Life hingegen umfasst eine Todesfallrisiko- und optional eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung.

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Die Situation: Stephan (36) und Petra (34) Müller leben mit ihren Kindern Sandro (5) und Lea (2) in einer Stadtwohnung und möchten gerne auf dem Land ein freistehendes Haus bauen. Dafür wollen sie jedoch kein finanzielles Risiko eingehen, weil sie ihren Kindern ein sorgenfreies Aufwachsen und eine gute Ausbildung garantieren möchten. Stephan arbeitet zu 100 % im mittleren Kader eines KMU. Petra arbeitete bis zur Geburt von Sandro zu 100 % als Arztgehilfin. Seither ist sie nicht mehr erwerbstätig. Fr. 120 000 Bruttojahreseinkommen: Gemeinsame Ersparnisse: Fr. 100 000 Säule 3a: je Fr. 25 000, zusammen Fr. 50 000

Die Analyse: Aufgrund des Eigenkapitals von rund 150 000 Fr. könnte sich die Familie auf den ersten Blick ein Haus von rund 750 000 Fr. leisten (Faustregel: Eigenkapital x 5 = Kaufpreis). Geht man jedoch vom jährlichen Einkommen von 120 000 Fr. aus, wäre ein Kaufpreis von rund 660 000 Fr. (Faustregel 2: Brutoeinkommen x 5,5 = Kaufpreis) möglich. Da die Familie sicherheitsorientiert denkt, würde ich den tieferen der beiden Werte für eine Tragbarkeitsberechnung verwenden. Geht man von einer Gesamtinvestitionssumme von 660 000 Fr. aus, müsste Familie Müller 132 000 Fr. Eigenmittel einsetzen. Es bliebe eine Liquiditätsreserve von 18 000 Fr. Die Tragbarkeit würde in diesem Fall – gerechnet mit kalkulatorischen Zinsen von 5% für die 1. Hypothek und 5,75% für die 2. Hypothek, inkl. der Amortisation und Nebenkosten – rund 31% des Bruttoeinkommens ausmachen. Dies entspricht der Faustregel von max. 1/3 des Bruttoeinkommens. Der Vorschlag: Da die Familie eine Finanzierungsstrategie ohne bzw. nur mit kalkulierbarem Risiko möchte, bietet sich eine mittel- bis langfristige (5–10 Jahre) Fix-Hypothek an. Diese erlaubt ihr, sich die historisch tiefen Zinsen auf mehrere Jahre hinaus zu sichern sowie die Kosten klar zu budgetieren. Um die Zinsen auch bei unverschuldeten finanziellen Ausfällen bezahlen zu können, empfehle ich unsere Versicherungslösung Hypo Care Life. In jedem Fall sollte die Familie ein unverbindliches Gespräch mit ihrem Kundenberater führen, um eine breit abgestützte Entscheidungsgrundlage für ihr Vorhaben zu erhalten.

Interview: Valérie Clapasson Fahrni. Foto Philippe Lienhard: Martin Stollenwerk. Fotos Familie: zvg

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Skyboxen

Gewinnen Sie 2 x 2 VIPPackages für das Finalspiel Game, Set and Match in idyllischer Atmosphäre!

Court

Allianz Suisse und HAUS CLUB SCHWEIZ offerieren Ihnen f��r das Finale am Sonntag, 2. August 2009 2 x 2 VIP Packages. Geniessen Sie das traditionsreiche Herren-Tennisturnier, an dem sich seit 1915 mitten in Gstaad in idyllischer Umgebung die besten Tennisspieler der Welt treffen.

Mitmachen und VIP-Gast sein:

Haupteingang

In den gedeckten Skyboxen, die sich zuoberst auf den Tribünen befinden, geniessen Sie den VIP-Service und die Sicht auf die Bergwelt, während dem Sie die Matches live verfolgen. Zwischen den Spielen nehmen Sie im VIP-Gästezelt ein exquisites Menu ein und lassen sich laufend mit kleinen Häppchen und weiteren Köstlichkeiten verwöhnen.

VIP-Zelt

Coupon ausschneiden und einsenden an: HAUS CLUB SCHWEIZ, Rötelstrasse 84, 8057 Zürich

Rechtliches: Die Teilnahme an der Verlosung ist unabhängig von einer Bestellung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung möglich, Preise sind nicht übertragbar.

JETZT MITMACHEN UND GEWINNEN

Ja, ich nehme an der Verlosung «2 x 2 VIP Packages» für das Allianz Suisse Open am 2. August 2009 in Gstaad teil. Die Teilnahme an dieser Verlosung ist an keine Bedingungen geknüpft.

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Oder senden Sie uns ein E-Mail an gstaad@neue-ideen.ch (Bitte Absender nicht vergessen)

Die VIP-Tickets und das detaillierte Programm erhalten Sie rechtzeitig per Post zugestellt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 09.


Spezialangebote

Spezialangebote Angebote gültig in der Schweiz. Keine Lieferung ins Ausland.

Kugelgrill «George Foreman» Weltmeisterlicher Kugelgrill - auch als Tischgrill verwendbar! Geniessen Sie Grillspass mit dem elektrischen Kugelgrill von Boxlegende und Grillprofi George Foreman! Sowohl für draussen, als auch drinnen als Tischgrill geeignet. Die gerippte und antihaftbeschichtete Grillplatte (Ø 39 cm) verteilt durch das integrierte Heizsystem die Hitze schnell und gleichmässig. Die Griffe sind wärmeisoliert. Der Deckel sorgt für eine gleichmässige Verteilung der Wärme. Der Kugelgrill besitzt 5 Heizstufen. Inkl. geschirrspülfeste, herausnehmbare Auffangschale. Powergrill mit 1950 Watt. Masse: 97 x 50 x 50 cm, Gewicht 9,5 kg. VRG und Lieferkosten Fr. 8.90.

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2-er Set Solar-Leuchtkugeln Für eine romantische Atmosphäre im Garten! Die Solar-Leuchtkugeln sind wasserdicht, schwimmfähig und verschönern jeden Teich. Für den Einsatz im Garten erhalten Sie zusätzlich 2 Erdspiesse und 2 Metallständer. Die Kugeln besitzen ein LED als Leuchtmittel und einen Dämmerungssensor. Die Leuchtdauer beträgt bis zu 10 Stunden (je nach Sonneneinwirkung). Die Tagesfarbe ist weiss/transparent, die Nachtfarben sind weiss, grün und gelb/orange. Ø Kugel 14,5 cm, Höhe mit Teller 15,5 cm, Länge Erdspiesse 11,5 cm. (Bitte gewünschte Farbe bei der Bestellung angeben) Lieferkosten Fr. 7.40

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Molekular-Küche «dessertPro»

Lichtschachtgitter-Abdeckung

Für den Hobbykoch und Profi!

Ihr Lichtschacht bleibt sauber!

Ferran Adria und Co. haben es vorgemacht. Jetzt kann es jeder Hobby- oder Profikoch einfach zu Hause nachmachen. Mystisch dampfende Speisen, Eis, das warm ist und flüssiger Stickstoff, mit dem «gekocht» wird. Das «dessertPro» Set bietet Ihnen die Zutaten und Anleitung zur Herstellung Ihrer molekularen Desserts! Das Set beinhaltet: Dosierlöffel, Sieblöffel und eine 50ml Tropfflasche. Mit allen benötigten Texturgebern in formschönen Vorratsdöschen. Ebenfalls erhalten Sie das Buch mit 30 Rezepten in bebilderten Anleitungen von bekannten Patissiers mit vielen Tipps und Tricks. Lieferkosten Fr. 9.90

neueideen Spezialpreis nur Fr. 88.- statt Fr. 98.- Für Mitglieder: nur Fr. 78.-

Ungeschützte Lichtschächte werden schnell durch Laub und andere Gartenabfälle verunreinigt. Sie können sogar zur Falle für kleine Frösche, Salamander, Mäuse, usw. werden. Die Lichtschachtgitter-Abdeckung aus reissfestem und UV-beständigem Fiberglasgewebe bietet wirksamen Schutz. Die 100 x 150 cm grosse Matte lässt sich individuell zuschneiden und passt auf alle Lichtschachtgitter. Fixiert wird die Abdeckung mit den vier mitgelieferten Schnellspannverschlüssen (inkl. Schnittmuster und Montageanleitung). Lieferkosten Fr. 6.-

neueideen Spezialpreis nur Fr. 29.- statt Fr. 32.90 Für Mitglieder: nur Fr. 26.-


Whirlpool «Lazy Spa» Allwetterbeständig, für Drinnen und Draussen geeignet! 1... 2... 3 und die «Water Lounge» ist aufgeblasen. Digitaler Wassertemperaturregler (heizt bis 40˚C) mit vielen Bubbles zum Entspannen (80 Micro Air Jet Luftöffnungen). Gefertigt aus robustem Terylen®. RCD Fehlerstrom-Sicherheitsschalter. Mit integriertem Wasserfilter, für 4 Personen, TÜV/CE geprüft, inkl. Thermoabdeckung. Füllmenge: ca. 900 Liter, Grösse aussen 204 cm, Grösse innen 140 cm, Höhe 79 cm. Wasserpflegeset und Filterkartuschen separat erhältlich. Ladenpreis ca. Fr. 1‘199.-.

neueideen Mitglieder-Preis: nur Fr. 749.Barzahlung bei Entgegennahme der Ware. Inklusive kostenlose Heimlieferung. Kostenlose Mitgliedschaft ab Bestellwert Fr. 350.-

Rattan Lounge «Haus Club Schweiz Edition» Exklusive Lounge nur bei uns erhältlich! Rattan Lounge für unter Fr. 2‘000.-! Dieses exklusive Set erhalten Sie nur bei uns. Wunderschöne Rattan Lounge aus langlebigem, schwarzen, von Hand gefertigtem Poly-Rattan Geflecht. 100 % wetterfest, UV-beständig und reissfest. Stabiler Aluminiumrahmen, die Kissen sind doppelt vernäht und waschbar. 12 Monate Garantie. Lieferfrist 10 Tage.

Polsterbezugs-Set in grau und 2 rote Zierkissen als Geschenk kostenlos dazu.

Masse und Stückzahl: 2 x Eck-Sofa (90 x 90 x 73cm), 2 x Mittel-Sofa (70 x 90 x 73cm), 1 x Hocker (70 x 70 x 34cm). Polsterbezugs-Set in beige inbegriffen (siehe Foto). Ladenpreis ca. Fr. 4‘000.-.

Bestellschein abtrennen und einschicken an:

neueideen Mitglieder-Preis: nur Fr. 1‘990.Barzahlung bei Entgegennahme der Ware. Inklusive kostenlose Heimlieferung (Bergregionen, Wallis und Tessin + Fr. 50.-). Kostenlose Mitgliedschaft ab Bestellwert Fr. 350.-

Bestellschein für Spezialangebote Artikel / Bezeichnung / Farbe

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«neueideen» HAUS CLUB SCHWEIZ Rötelstrasse 84 8057 Zürich oder Bestellung per Telefon: 043 500 40 40 

Für die Absprache der Lieferung Rattan Lounge benötigen wir Ihre Mobil- oder Telefonnummer (tagsüber) Ab einem Bestellwert von Fr. 350.– sind Sie gratis ein Jahr lang Mitglied

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kreuzworträtsel

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So können Sie gewinnen: Wählen Sie die Telefonnummer 0901 000 274 (Fr. 1.-/pro Anruf) und sprechen Sie nach dem Signalton das Lösungswort, Ihren Namen, Ihre Adresse und Telefonnummer (inkl. Vorwahl) auf das Band. Schicken Sie ein SMS mit dem folgenden Text: NIK (Abstand) und das Lösungswort an 900 (Fr. 0.90/SMS). Beispiel: NIK HAUSTUERE. Schicken Sie uns eine Postkarte mit dem Lösungswort, Ihren Namen, Ihre Adresse und Telefonnummer an: «neue ideen», Kreuzwort, Rötelstr. 84, 8057 Zürich Einsendeschluss ist der 17. Juni 2009. Die Gewinner werden in der Ausgabe Juli 09 veröffentlicht. (Anrufe und SMS werden an diesem Tag bis 24 Uhr entgegengenommen.) Lösung der Ausgabe Mai 09: SPIELPLATZ Einen von fünf Muttertagssträussen von Fleurop haben gewonnen: Käthi Philipp, Bubendorf Cécile Egger, Bern / J. Sommerhalder, Schlieren / Maya Röösli, Ehrendingen / Alice Larsen, Dierikon

Gewinnen Sie: Ein Rattan Lounge Set «Luxury Deluxe» im Wert von CHF 1 370.von viplounge.ch Rattanmöbel aus dem Hause viplounge.ch sind aus langlebigem, schwarzen, von Hand gefertigtem Poly-Rattan Geflecht. 100 % wetterfest, UV-beständig und reissfest. Mit stabilem Alurahmen. Die Kissen sind doppelt vernäht und waschbar. Weitere Modelle: www.viplounge.ch

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0901 000 272 (Fr. 1.- pro Anruf) oder SMS: NILEICHT (Abstand) und Lösungszahl an 900 (90 Rp./SMS)

0901 000 273(Fr. 1.- pro Anruf) oder SMS: NISCHWER (Abstand) und Lösungszahl an 900 (90 Rp./SMS)

Gewinnen Sie mit diesem Sudoku 1 x Fr. 100.- in bar

So können Sie gewinnen: Wählen Sie die Telefonnummer über dem gelösten Sudoku(Fr. 1.- pro Anruf) und sprechen Sie nach dem Signalton die Lösungszahl, Ihren Namen, Ihre Adresse und Telefonnummer (inkl. Vorwahl) auf das Band. Schicken Sie ein SMSmit dem entsprechenden Keyword (NILEICHT oder NISCHWER) und der Lösungszahl (Beispiel: NILEICHT 367) an 900 (90 Rp./SMS).



Gewinnen Sie mit diesem Sudoku 1 x Fr. 150.- in bar

Lösungsweg:Jedes Sudoku besteht aus 9 Quadraten mit jeweils 9 Feldern. Das Sudoku muss so vervollständigt werden, dass in jedem Quadrat, in jeder Zeile und in jeder Spalte jede Ziffer von 1 bis 9 jeweils nur ein einziges Mal vorkommt. Die Lösungszahl ist die dreistellige Zahl im rot umramten Feld (von links nach rechts). Auflösung aus «neueideen» Ausgabe Mai 2009 LEICHT

SCHWER

Schicken Sie uns eine Postkartemit dem entsprechenden Keyword (NILEICHT oder NISCHWER) und der Lösungszahl (Beispiel: NILEICHT 367), Ihren Namen, Ihre Adresse und Telefonnummer an: neueideen, Kreuzwort, Rötelstr. 84, 8057 Zürich

Fotos: zVg

Einsendeschluss ist der 17. Juni 2009. Die Gewinner und die Lösungen werden in der Ausgabe Juli 09 veröffentlicht. (Anrufe und SMS werden an diesem Tag bis 24 Uhr entgegengenommen). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gewinner Ausgabe Mai 2009 NILEICHT: Ernst Sutter, Münchenbuchsee NISCHWER: Robert Märki, Heimberg

rundum


R UE IN NE RM

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Einladung

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Kostenloser Informationsabend NEU: Am Dienstag, 23. Juni 09 in Rorschach/SG

HAUS CLUB SCHWEIZ und Hoval Herzog AG laden Sie herzlich zum kostenlosen Informationsabend ein:

CO2 neutral – Umbauen und Energie sparen. Anleitung für Hauseigentümer Ist Ihr Haus oder Ihre Heizung sanierungsbedürftig? Wollen Sie wissen, wie viel Energie und Geld Sie durch eine optimale Dämmung, moderne Fenster und Türen sparen können?

Der Ansturm auf die erste Informationsveranstaltung vom 7. April in Rüschlikon (ZH) war enorm: Fast 200 «neueideen»Leserinnen und Leser lauschten gespannt den Referenten. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Jürg Nufer, CEO Hoval Schweiz (Bild o.links) begrüsste die Gäste. Filippo Leutenegger führte durch den Abend (Bild oben rechts).

Interessieren Sie sich für Heiz-Technologien mit erneuerbaren Energiequellen? Wollen Sie Klarheit über Förderprogramme und steuerliche Folgen?

Programm

Seien Sie unser Gast und holen Sie sich wertvolles Wissen und Entscheidungshilfen. Begrüssung

Jürg Nufer, CEO Hoval Herzog AG

Moderation

Filippo Leutenegger, Nationalrat und Präsident HAUS CLUB SCHWEIZ

Wann/Wo

Dienstag, 23. Juni 09, 17.30 Uhr Stadthof Rorschach, Kirchstrasse 9, 9400 Rorschach

Mehr Informationen und Anmeldung:

17:30 Uhr Beginn der Veranstaltung 17:40 Uhr «Lohnt sich eine Teil-/ Gesamtsanierung?» 17:55 Uhr «Die Erfassung des energetischen Haus-Zustands» 18:10 Uhr «Richtige Sanierung der Gebäudehülle» 18:25 Uhr «Voller Durchblick für Energiesparer» 18:40 Uhr «Erfolgreiche Heizungssanierung» 18:55 Uhr «Förderprogamme im Gebäudebereich» 19:15 Uhr Diskussionen und Fragen

Partner:

www.neue-ideen.ch/infoabend Coupon ausschneiden und einsenden an: Haus Club Schweiz • Rötelstrasse 84 • 8057 Zürich

JA, ich möchte an der Informationsveranstaltung am 23. Juni 09 in Rorschach zum Thema «Umbauen und Energie sparen: Praktische Anleitungen für Hauseigentümer» teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen geknüpft. Die Anmeldungen werden nach Ihrem Eingang erfasst und schriftlich bestätigt.

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Anzahl Personen Anmeldung per E-Mail: info@neue-ideen.ch (vergessen Sie Ihren Absender nicht)


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Verwirklichen Sie Ihren Traum vom eigenen Zuhause. Unsere persönliche Hypothekenberatung bringt Sie sicher und sorglos in Ihre eigenen vier Wände. Und für die langfristige Absicherung Ihrer Hypothek bieten wir Ihnen ebenfalls eine passende Lösung. Jetzt zur Beratung anmelden: 0800 80 20 20. www.credit-suisse.com/wohnen

Neue Perspektiven. Für Sie.


neue-ideen Ausgabe Nr.05 | Juni